corona magazine
Nur der Himmel ist die Grenze
ISSN 1422-8904

 newsBEAT
+ ST:XII: Neuer Bösewicht
+ ST: Siedler von Catan
+ HOB: Dt. Trailer online
+ Twilight: Ohne Ende?
+ SW: Lucas geht in Rente
+ FedCon: Weitere Gäste
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 Buch-Tipp
TREKminds - Nur der Himmel ist die Grenze
Das Buch nimmt Sie mit auf eine Reise hinter die Kulissen und Schauplätze. Hin zu den Ideen dieses Franchises. Ideen des gemeinsamen Miteinanders und der Verständigung, des menschlichen Geistes. Ideen, die weltweit von Millionen von Trekminds gelebtwerden.
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Dr. Hubert Zitt über die Wissenschaft in Star Trek.

Stargate-Project
Die News- und Entertainment-Seite zu Stargate-SG1 und Atlantis.
25. Januar 2012 - Ausgabe 261 - "Time"
Zeit
"Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen." - Jean-Luc Picard

15 Jahre Corona Magazine, das sind 1,5 Dekaden, 180 Monate, 5478 Tage (Schaltjahre bitte nicht vergessen), 131.472 Stunden, 7.888.320 Minuten oder auch 473.299.200 Sekunden Zeit, um sich oder auch etwas zu verändern. Und? Haben wir das? Ja, das haben wir. Nicht nur äußerlich, auch innerlich, auch in unseren sozialen Situationen, einfach überall. Keiner von uns ist mehr der- oder dieselbe, wie vor 15 Jahren. Zitieren wir einen Berliner Politiker: "Und das ist auch gut so."

Naja, oder betrachten wir nur einmal die aktuelle Chefredaktion: Einer von uns hatte vor 15 Jahren noch fast alle seine Haare und passte noch in Jeans, die zwei bis vier Größen kleiner ausfielen. Der andere hat in dieser Zeit sich und sein eigenes Unternehmen zu ansehnlichen Erfolgen geführt und die dritte in diesem Bunde legte sich einen komplett neuen Style zu. Man(n und Frau) hat sich halt verändert, irgendwie.

Irgendwie aber auch nicht.

Die Begeisterung ist die selbe geblieben. Erleben wir eine Wahnsinns-Veranstaltung, sehen wir einen genialen Film oder fasziniert uns ein gelungenes Buch, dann ist diese Begeisterung in uns. Und die fühlt sich immer noch so an, wie vor 15 Jahren, da sind wir uns einig. Das wirklich Schöne an dieser Erkenntnis ist die unmittelbar folgende, dass wir nämlich hier im Corona mit dieser Begeisterung nicht alleine sind. Wir sind zwar unter uns, aber uns sind Redaktion und Leserschaft. Uns sind viele.

In der Zeit, die uns entsprechend dem eingangs erwähnten Zitat nun 15 Jahre lang begleitete, hat sich unser kleines Hobbyprojekt ebenfalls ansehnlich verändert. Im Jubiläumsjahr hat die Webseite ein neues Kleid bekommen, eine App hat sich hinzugesellt, unsere Redaktion wächst und gedeiht auf Basis unendlicher Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination und wem verdanken wir das alles? Ihnen. Und Hunderten von Redakteuren. Und ein wenig uns selbst.

Darum danken wir auch an dieser Stelle in unserer Jubiläumsausgabe: Ihnen, uns selbst und all unseren Teamkollegen, den ehemaligen und aktuellen danken wir für Millionen, Milliarden und Abermilliarden Sekunden investierter Arbeit und an interessant zusammengesetzten Schriftzeichen. Nicht zuletzt sind Billiarden Liter an Herzblut, Idealismus und Engagement eingeflossen. Dafür auch an dieser Stelle einen Riesendank.

So genug der (Vor)Worte. Wir haben auch dieses Mal einen durchaus bunten Mix für Sie zusammengestellt. Unser jüngstes Redaktionsmitglied hat sich zu 15 Jahren Corona geäußert, er selbst zählt gerade mal einen Lenz mehr. Wir haben ein Gewinnspiel bei dem Ihnen sicherlich in Gedanken an einen der drei Preise das Herz höher schlägt (wir dürfen selbst nicht mitmachen, schade…). Buchkritik, Reportage, Interview, alles ist da, was des Lesers Herz hoffentlich begehrt.

Vielleicht lassen Sie es uns wissen, ob dem so ist. Wir wünschen Ihnen mit unserer Geburtstagsausgabe auf jeden Fall begeisterndes, aber vor allem viel Lesevergnügen!

Mike Hillenbrand, Jennifer Christina Michels und Frank Hebenstreit
Ihre "Corona Magazine"-Chefredaktion (v.i.S.d.P.)

Inhalt
1.Gestern, Heute, Morgen: 15 Jahre Corona – Ein Résumé
Unser Redakteur Simon Haffner gratuliert zum Geburtstag!
6.Alle guten Dinge sind drei
Patrick Rothfuss’ "Königsmörder-Chronik", zweiter Teil
2.newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7."Ad Astra" – zu den Sternen mit Klängen von Syntaction
Unser Redakteur Reiner Krauss im Gespräch mit Christian Knerr.
3.Star Trek: "Feuertaufe: McCoy – Die Herkunft der Schatten"
Start einer neuen dreiteiligen Buchreihe zur klassischen "Star Trek"-Serie
8.RingCon 2011 - One Ring to rule them all
Ein kleiner Vorgeschmack auf die diesjährige Veranstaltung.
4.Corona Gewinnspiel: "Feuertaufe: McCoy – Die Herkunft der Schatten"
Das neue Gewinnspiel in Zusammenarbeit mit Cross Cult
9.Wissenschaft: Nicht witzig – die Evolution des Lachens
Deutlich mehr als nur ein schlechter Witz.
5.TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
10.Die Corona-Kurzgeschichte
"Zahltag" von Sven Lenhardt

1. Gestern, Heute, Morgen: 15 Jahre Corona – Ein Résumé
von Simon Haffner
"Nur der Himmel ist das Limit" ist nicht nur die letzte Dialogzeile aus dem Serienfinale von "Star Trek: The Next Generation"; es ist vielmehr ein Aphorismus, ein philosophischer Sinnspruch und auch eine Lebenseinstellung. Diese Phrase lässt sich auf verschiedene Weisen deuten: Das Wort "Himmel" beschreibt einerseits eine abstrakte Erscheinung. Wenden wir den Kopf nach oben, nennen wir das, was wir betrachten, allgemein "Himmel" oder "Nachthimmel". Da der Himmel aber nicht plastisch erfassbar ist, ist er ein Ausdruck einer schier unendlichen, räumlichen Ausdehnung. Etwas, das Platz lässt, zu wachsen.
Auf der anderen Seite bezieht sich "Himmel" auf das Paradies im Leben nach dem Tod. Somit markiert der "Himmel" keine lokale, sondern eine temporale Grenze: der Moment, in dem sich Leben und Tod ablösen. Auch in diese Richtung kann das eingangs erwähnte Zitat interpretiert werden: Ich lebe, entwickle mich und wachse innerhalb meines Lebens bis hin zur letzten Grenze, meinem Ableben.

Warum ich Ihnen das erzähle, obwohl wir doch das 15-jährige Jubiläum des Corona Magazines feiern? Weil ich denke, dass dieses Magazin diesen Spruch verinnerlicht hat: Als es 1997 zum ersten Mal erschien, war es überwiegend ein "Star Trek"-Newsletter, im Laufe der Jahre aber wandelte es sich in eine Internetzeitschrift, welche sich mit mehr oder weniger aktuellen Themen der Genres Science-Fiction, Phantastik, Fantasy und Horror befasst.

Es lassen sich so manche Parallelen zwischen meinem Leben und dem des Corona Magazines finden:
Ungefähr zum selben Zeitpunkt machten wir unsere ersten Schritte in diese Welt; dieses Jahr werden es auch neun Jahre, dass meine Mutter diesen Newsletter lektoriert, sodass sie bereits mehr als die Hälfte meines Lebens diese Aufgabe erfüllt.

Wir haben uns beide sehr verändert: 15 Jahre und einige Krisen überstanden. Unsere Gegenwart nennen wir gerne "schnelllebig" - insofern ist es eine grandiose Leistung, wenn ein nicht-kommerzielles Projekt wie das Corona Magazine 15 Jahre lang Bestand hat und noch kein Ende in Sicht ist. Selbstverständlich hat es in dem Zeitraum von der Ersterscheinung bis heute Veränderungen gegeben: in der Redaktion, bei den Themen und auch im Layout der Homepage und der Ausgaben. Aber im Kern – oder sollte ich sagen, gerade im Kern? - sind wir gleich geblieben: einerlei, wie sehr wir uns von dem vergangenen "Uns" unterscheiden. Wir haben uns lediglich erweitert, unseren ursprünglichen Zustand übertroffen.
Eine ähnliche Aussage wird in "Star Trek: Nemesis" gemacht: Als sich Picard darum sorgt, ob sein bösartiger Klon Shinzon wirklich ein Spiegel für ihn sei, widerspricht ihm Data. Picard versuche einen besseren Menschen aus sich zu machen, als er sei, Shinzon erstrebe dies nicht. Darin liege der große Unterschied zwischen den beiden.
Ich möchte auf Folgendes hinaus: Auch wenn es Umbildungen gegeben hat, so waren sie gut, weil das Corona Magazine sein Grundkonzept überflügelte, ohne Kerninhalte zu verlieren, und aus Fehlern lernen konnte.

Gab es in diesen 15 Jahren Höhepunkte? Ja, davon bin ich überzeugt. Aber diese Frage ist komplexer, als man annehmen möchte: Denn wenn wir gemeinsam – Sie, liebe Leser, und ich – ein Fazit ziehen und Gipfelpunkte auflisten wollen, dann wird es sehr schwierig, hier einen gemeinsamen Nenner zu finden. Stellen wir uns erst einmal die Frage, wie wir "Höhepunkt" definieren: Ist ein "Höhepunkt" ein gut geschriebener Artikel, eine nachvollziehbare Rezension oder eine Kurzgeschichte, die schlichtweg begeistert? Oder meint "Höhepunkt" ein Jubiläum, ein Event wie die Feier zur 200. Ausgabe? Bestimmt ließen sich noch weitere Ansätze und Deutungen finden, wenn man nur lang genug suchte. An dieser Stelle möchte ich gerne das ein oder andere Optimum aus meinem Erfahrungsschatz erwähnen:
Das erste fand vor fast vier Jahren statt, als ich den Feierlichkeiten zur 200. Ausgabe beiwohnte. Diese Veranstaltung war für mich ein Debut und ließ in mir eine Faszination am Schreiben entstehen: Ich begann, ein wenig vor mich hin zu schreiben und erlernte langsam und mühsam den Umgang mit Sprache und Worten. Jenes Ereignis blieb mir nicht nur deshalb im Gedächtnis, weil mich die Kurzgeschichten, die die jeweiligen Autoren selbst vorlasen, begeisterten und in ihren Bann zogen, sondern auch, weil ich das erste Mal Menschen kennenlernte, die dazu beitrugen, dass das Corona Magazine heute so ist, wie es ist. Während der Jahre, die meine Mutter diesen Newsletter lektorierte, nahm ich es nur als etwas Abstraktes wahr: Es war für mich stets "der Corona" - bis zu jenem Tag. Ich begriff, welches Team sich hinter diesem Namen verbarg; dieser Moment der Erkenntnis war mein erstes Highlight – zu einer Zeit, in der ich noch nicht einmal ein Abonnent war (das änderte sich übrigens rasch, als ich wieder zu Hause war)!

Meinen zweiten Höhepunkt erlebte ich auf meinem ersten BuCon, auf den ich erst durch das Corona Magazine aufmerksam wurde: Eine Welt voller phantastischer Bücher eröffnete sich mir und befeuerte meinen Leseeifer und auch meine Kreativität, was das Schreiben anging.
Zusätzlich hatte ich in Sachen Schreiben einen ersten Erfolg, die Veröffentlichung eines Berichtes über diesen BuCon – natürlich im Corona Magazine. Seitdem durfte ich gelegentlich Artikel schreiben – eine ehrenvolle Tätigkeit, die jedoch Lernprozesse von mir erforderte und diese in Gang setzte.

Ein letztes Ereignis ist mir besonders im Gedächtnis geblieben, obwohl ich erst im Sommer 2011 darauf gestoßen war und es sich bereits Jahre zuvor ereignet hatte, als "Star Trek" im Fernsehen noch aktuell war. Damals erschien im Corona Magazine ein Kommentar über das Ende von "Star Trek: Enterprise", ein Thema, welches – obwohl es stark polarisierte – eines Kommentars würdig war. Der Autor kritisierte die Serie stark, was in dieser Textgattung durchaus erlaubt ist, aber in der Folgezeit kamen einige Leserbriefe, die mit dem Inhalt des Kommentars nicht zufrieden waren, sodass sich die Chefredaktion dieses Problems noch einmal annahm: In der darauffolgenden Ausgabe wurden nicht nur ein paar Leserbriefe veröffentlicht, sondern der Redakteur setzte sich noch einmal in einem Artikel mit der Kritik der Leser auseinander.
Mich persönlich hat diese Lösung des "Konfliktes" sehr beeindruckt – das war das einzige Mal in meinem Leben, dass ich so ein Verhalten eines Mediums gegenüber seiner Zielgruppe erlebt habe. Auch wenn heute der Umgang mit den Medien ein brisantes Thema ist, darf man bzw. dürfen die Medien, gerade die großen, nicht vergessen, dass der Umgang mit ihren Konsumenten mindestens genauso wichtig ist, allerdings nicht annähernd so viel mediale Aufmerksamkeit erhält. Dieser Fall ist – finde ich – ein Paradebeispiel dafür, dass die Beziehung "Medium-Nutzer" eine zweiseitige ist, die von beiden Parteien ein gewisses Maß an Kooperationsbereitschaft und Diplomatie für die jeweilige Gegenpartei erfordert. Das Corona Magazine erbrachte beides – ich hoffe, andere Medien lernen davon.

Nun habe ich über Vergangenes, das Gestern, und über Gegenwärtiges, das Heute, geschrieben. Darüber, wie das Corona und ich uns entwickelten, unsere Parallelen, und darüber, wie das Corona Magazine getreu dem Motto "Nur der Himmel ist das Limit" wächst.
Aber was ist mit dem Morgen? Darüber vermag ich Ihnen leider keine Auskunft geben, aber in Anlehnung an eine geschnittene Szene aus dem zehnten "Star Trek"-Film möchte ich symbolisch ein Glas erheben, den Trinkspruch "To the future" aussprechen und dem Corona Magazine herzlichst zum 15. Geburtstag gratulieren. Auf die Zukunft!

2. newsBEAT
"Star Trek XII": Der Bösewicht ist bekannt!
Was haben "Sherlock", "Smaug" und "Stephen Hawking" mit dem neuesten Schurken aus "Star Trek" gemeinsam? Sie werden alle vom britischen Schauspieler Benedict Cumberbatch gespielt. Zehn Tage vor Drehbeginn der neuesten Produktion von J.J. Abrams wurde diese Besetzungsnachricht Anfang Januar bekannt. Auf die Darstellung durch den profilierten Schauspieler, der momentan von einem Karriere-Highlight zum anderen gecastet wird, darf man gespannt sein.
"Star Trek": Die Siedler von Catan für "Star Trek"-Fans.
Es gibt Leute, die mögen "Star Trek". Dann gibt es Leute, die mögen "Die Siedler von Catan". Für die Schnittmenge gibt es jetzt eine spezielle "Siedler"-Ausgabe für "Star Trek"-Fans.
"Der Hobbit": Deutscher Trailer ist erschienen!
Der erste Trailer für "The Hobbit: An Unexpected Journey" ist nun auch in deutscher Sprache erschienen. Die Spannung steigt, allerdings werden wir erst im Dezember 2012 sehen, ob die hohen Erwartungen in den Film erfüllt werden.
"Twilight": Geht die Saga nach "Breaking Dawn 2" weiter?
Die "Twilight"-Saga hat Aussichten auf eine Fortführung. Möglich macht's der Erwerb des Filmstudios Summit Entertaimnent durch Lionsgate. Der neue Hausherr, Lionsgate-Vorstandsvorsitzender Jon Feltheimer, möchte, dass der "Twilight"-Geldregen anhält. Er würde die Reihe gerne in Filmen oder gar im Fernsehen auf irgendeine Weise fortführen. "Es ist für mich schwer vorstellbar, dass ein Film, der mehr als 700 Millionen Dollar einspielt, kein weiteres Geld mehr einspielen soll. Es ist ein erstaunliches Franchise, dass [Summit] ohne Alterungserscheinungen aufrecht erhalten hat. Also ist meine Antwort schlicht und einfach – Junge, dass hoffe ich doch!"

Die Summit-Eigner haben jedenfalls mit 412,5 Millionen Dollar noch einmal abkassiert. Sie wollten den Deal unbedingt über die Bühne bringen, bevor im November "Breaking Dawn Part 2" erscheint. Grund: Danach ist die super-erfolgreiche Reihe zu Ende und die Aktienkurse würden sinken – und somit auch der Kaufpreis.
George Lucas geht in Rente.
Der "Star Wars"-Schöpfer George Lucas hat angekündigt, dass er sich nach Fertigstellung seines letzten großen Projekts Red Tails aus dem Filmgeschäft zurückziehen will. Das hat der Filmemacher der New York Times in einem Interview gesagt. "Ich setze mich zur Ruhe", sagte er. "Ich ziehe mich aus dem Geschäft, der Firma und all diesem Zeug zurück." Trotzdem hat er sich eine Hintertür für einen möglichen fünften "Indiana Jones"-Film offen gelassen. Sein langjähriger Kollege und "Star Wars"-Produzent Rick McCallum fügte hinzu: "Wenn er [Red Tails] fertig gestellt hat, hat George alles erreicht, das er je erreichen wollte. Er hat seine Aufgaben als Mensch und Filmemacher erfüllt."

Lucas will nach Angaben der Times den Rest seines Lebens kleinen, persönlichen Filmen widmen. Sie sollen experimentellen Arthousefilmen ähneln, die er bereits in den sechziger Jahren gemacht hat. Während seiner Zeit als Filmstudent hatte er zum Beispiel Wolken über der Wüste gefilmt und damit ein Gedicht von E. E: Cummings bebildert.
"FedCon XXI": Weitere Stargäste angekündigt.
In unserer kleinen Winterpause wurden seitens der FedCon GmbH folgende neue Gäste für die gleichnamige Veranstaltung angekündigt: William Shatner (ST:TOS Captain Kirk) Richard Dean Anderson ("MayGyver", SG:SG1 Colonel O’Neill), J.G. Hertzler (ST:DS9 General Martok) und Robert O’Reilly (ST:TNG, ST:DS9 Kanzler Gowron), Keith Szarabajka (Mickey Kostmayer in "The Equalizer") neue Gäste angekündigt.

William Shatner und Richard Dean Anderson werden somit als Headliner zur "FedCon XXI" kommen. Damit haben es die Veranstalter geschafft, alle fünf "Star Trek"-Captains innerhalb eines Jahres nach Deutschland zu holen. Respekt!
"Ring*Con": Weitere Stargäste angekündigt.
Freunde der "Ring*Con" können aufatmen. Drei der absoluten Fan-Lieblinge kommen auch dieses Jahr wieder zur Veranstaltung. Craig Parker (Haldir aus "Der Herr der Ringe", Darken Rahl aus "Legend of the Seeker" und zuletzt Claudius Glaber aus "Spartacus: Blood and Sand") wird nach einjähriger Pause wieder in Deutschland sein. Weiterhin kommen Lori Dungey und Mark Ferguson (Gil Galad) von den Gestaden Mittelerde...
"Trek-Gate To Your Star"-Con: Mit Julie Caitlin Brown.
Die "Trek-Gate To Your Star Con", die am 29. und 30. September 2012 in Düsseldorf stattfindet, hat jetzt Julie Caitlin Brown (Na'toth, Babylon 5) als Special Guest angekündigt. Weitere Gaststars sind Michael Shanks (SG:SG1 Dr. Jackson), Rachel Lutrell (SG:ATL Teyla) und Connor Trinneeer (ST:ENT Trip Tucker). Als Mistress of Ceremonies tritt Torri Higginson (SG:ATL Dr. Weir) auf. Karten für die Veranstaltung gibt es ab 79,- Euro.
"Bloody Diaries"-Convention: Mit Zach Roerig.
Zach Roerig, der Darsteller des Matt Donovan aus der Vampirserie "The Vampire Diaries" wurde jetzt für die "Bloody Diaries"-Convention angekündigt. Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es unter dem nachfolgenden Hyperlink.
Neue Horrorserie von Fringe-Produzenten.
Der US-Sender ABC hat eine Serie namens 666 Park Ave in Auftrag gegeben. Darin geht es um ein Pärchen, das nach Manhattan kommt und als Hausverwalter in einem Appartmentgebäude anfängt. Nach einigen bizarren Zwischenfällen erkennen die beiden, dass etwas Unheimliches in dem Haus lauert.
Auf den ersten Blick klingt die von David Wilcox (Fringe) produzierte Serie wie ein Abklatsch von "American Horror Story". ABC sagt jedoch, sie solle mehr in Richtung "Once Upon a Time" gehen. Die erste Folge wird wahrscheinlich im Herbst in den USA zu sehen sein.
Otherland: Warner kauft Rechte.
Tad Williams' berühmter Vierteiler "Otherland" soll ins Kino kommen, das wünscht sich zumindest das Filmstudio Warner Bros., das nach dem Erfolg der "Harry Potter"-Filme auf der Suche nach dem nächsten großen Wurf ist.
"Otherland" spielt rund hundert Jahre in der Zukunft. Das Internet erschafft dort virtuelle Realitäten, in denen Menschen versinken und Geschichten so wirklichkeitsnah erleben können, als wären sie das eigene Leben. Im Film soll eine bunt zusammen gewürfelte Gruppe normaler Menschen in diese Welten eintauchen und sie erkunden. Gerade wird an der Drehbuchfassung des ersten Buchs gearbeitet, was bedeutet, dass der Film vermutlich nicht vor Ende 2013 in die Kinos kommt.
J.R.R. Tolkien: Werke als eBooks verfügbar.
Für alle Tolkienisten, die "Der Hobbit", "Das Silmarillion" und "Der Herr der Ringe" immer bei sich haben wollten, den schweren Koffer aber nicht in ihren Alltag integrieren konnten, gibt es jetzt Abhilfe. Die Werke Tolkiens sind jetzt als Ebooks für den Kindle erhältlich.
Sherlock: Wird um eine dritte Staffel verlängert.
Für die Freunde der modernen Version des Detektivs mit der Violine und der Pfeife kommt hier eine gute Nachricht. "Sherlock" mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman (HOB Bilbo Beutlin) wird um eine dritte Staffel verlängert.
Über die deutsche Presse- und Meinungsfreiheit...
Da in den Medien derzeit das hohe Gut der Presse- und Meinungsfreiheit verteidigt wird, sei hier ein interessantes Verhalten aufgezeigt, wie ein Autor mit der Meinungsfreiheit einer Rezensentin umgeht. Und das nicht mal auf der Mailbox...
Die Oscar-Nominierungen 2012 stehen fest!
Die Nominierungen für die 84. Acadamy Awards, kurz "Oscars" wurden jetzt bekanntgegeben. Die komplette Liste der Nominierungen finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

3. Star Trek: "Feuertaufe: McCoy – Die Herkunft der Schatten"
von Christoph Hühn
In einem kurzen Moment werden die Leben von drei Männern für immer geändert. In diesem Bruchteil einer Sekunde, ausgelöst durch die paradoxe Situation der Rettung und des gleichzeitigen Verlusts, wird die Welt zerstört und wieder neu aufgebaut. Vieles ist passiert und vieles wird wieder passieren, aber nichts wird ihre Leben so beeinflussen wie die einsame Stadt am Rande der Ewigkeit.

In einem kurzen Moment rettet Leonard McCoy, in die Zeit zurückgesetzt, eine Frau vor dem tragischen Tod bei einem Autounfall und verändert die Geschichte der Erde. Er ist in der Vergangenheit gestrandet und auf der Suche nach einem Weg zurück in sein eigenes Jahrhundert. Er lebt eine Existenz, die nicht für ihn bestimmt ist. Schließlich bricht er auf und wird mit den Auswirkungen seines verlorenen Lebens konfrontiert ...

In einem kurzen Moment wird McCoy daran gehindert, eine Frau vor dem Verkehrstod zu retten und erlaubt der Geschichte wieder das zu werden, was sie eigentlich sein sollte. Als er zurück in seine Zeit gerät, wird er mit einem medizinischen Mysterium konfrontiert, das er lösen muss. Aber die Erinnerungen an eine Existenz, die er niemals führte, jagen ihm nach. Und der Gedanke eines frühzeitigen Todes treibt ihn in eine ungewöhnliche Situation ...

Inhalt

Die Episode "City on the Edge of Forever" ("Griff in die Geschichte") dürfte jedem "Star Trek"-Fan ein Begriff sein, gilt sie doch nicht nur als eine der besten "Classic"-Episoden, sondern von "Star Trek" allgemein. Kurz zur Erinnerung: Die Enterprise stößt auf eine Anomalie, es gibt Verletzte auf der Brücke. Während McCoy sie behandelt, wird das Schiff schwer erschüttert und er injiziert sich versehentlich eine Überdosis einer Droge.

Von Halluzinationen und Paranoia-Attacken geplagt, flüchtet er vom Schiff und stürzt durch ein Zeitportal, den Wächter der Ewigkeit. Er erwacht im New York des Jahres 1930 in der Obhut von Edith Keeler, der Betreiberin einer Suppenküche in den Slums von New York. Später rettet er sie vor einem Verkehrsunfall, ohne zu bedenken, dass sein Eingreifen den Gang der Geschichte verändern könnte. Währenddessen stellt die Besatzung der Enterprise fest, dass sie sich plötzlich in einer anderen Zeitlinie befindet und nur die Nähe zum Wächter der Ewigkeit sie davor bewahrt hat, zusammen mit dem Rest der Föderation ausgelöscht zu werden. Daraufhin folgen Kirk und Spock McCoy in die Vergangenheit und treffen die furchtbare Entscheidung, Edith Keeler sterben zu lassen, damit die Geschichte ihren geplanten Verlauf nehmen kann.

"Die Herkunft der Schatten" hat zwei parallel laufende Handlungsstränge, die sich an dieses Ereignis anschließen oder sagen wir, hätten anschließen können. Der eine knüpft an die TV-Episode an. Kirk und McCoy trauern nach dem traumatischen Erlebnis um die Frau, die sie beide geliebt und doch wissentlich in den Tod geschickt haben, ein Erlebnis, das vor allem McCoy den Rest seines Lebens verfolgen wird. Im Folgenden erlebt man im Zeitraffer McCoys weiteres Leben, den Rest der Fünf-Jahres-Mission und ihr blutiges Ende in einer Schlacht gegen die Klingonen um die Kontrolle über den Wächter der Ewigkeit, der dabei komplett zerstört wird und die Enterprise schwer beschädigt (daher die großen Unterschiede zwischen der "Classic"-Enterprise und der aus "Star Trek: Der Film"). Wir erleben, wie die Freunde am Ende getrennte Wege gehen, um dann beim Angriff von V'ger wieder zusammenzufinden. Die große Lücke zwischen "Star Trek I" und II wird im folgenden Abschnitt beleuchtet, man erfährt, dass die Enterprise erneut eine mehrjährige Forschungsmission unternahm. Man erlebt die Ära der Kinofilme erneut, diesmal aus der Perspektive McCoys, und wird Zeuge seines Umgangs mit Spocks Tod und all den anderen traumatischen Erlebnissen. Doch während all der Jahre leidet sein Privatleben unter einem Ereignis, dem tragischen Tod Edith Keelers.

Die, man kann sie wohl so nennen, inoffizielle Biografie McCoys berichtet über die Jahrzehnte nach Kirks vermeintlichem Tod auf der Enterprise-B und schließt mit seinem Rundgang über die Enterprise-D in "Mission Farpoint", seiner letzten großen Reise. Zwei Jahre später, 2366, stirbt McCoy im Beisein seiner zweiten Ehefrau und Spocks im Alter von 140 Jahren.

Während eines Großteils dieser Zeit litt McCoy unter Alpträumen, die kurz nach seiner Rückkehr vom Wächter der Ewigkeit einsetzten und meistens mit seinem frühzeitigen Tod endeten. Sie sind Echos einer Existenz, die er hätte leben können, wenn seine Freunde ihn nicht aus der Vergangenheit gerettet hätten und stellen die Verknüpfung mit dem zweiten Teil dar. In diesem bleibt McCoy in der Vergangenheit gestrandet und muss sich auf einer ihm primitiv und fremd erscheinenden Erde zurechtfinden. Ausgehend von dem Punkt, an dem McCoy Keeler vor dem Unfall rettet, erzählt der Autor einerseits eine gut durchdachte Parallelweltgeschichte, andererseits zeichnet er ein faszinierendes und detailverliebtes Bild des Amerikas der 30er-Jahre. Wir erleben mit, wie McCoy sich versucht in New York einzuleben und gleichzeitig bemüht ist, seinen Freunden im 23. Jahrhundert Hinweise auf seinen Verbleib zu hinterlassen, ohne den Verlauf der Geschichte zu verändern.

Nach einigen Jahren vergeblichen Wartens verlässt er die Stadt und strandet schließlich nach einer Odyssee durch die halben USA in einer Kleinstadt in Georgia, in der er die folgenden fast 20 Jahre verleben wird. Er steigt vom Hilfsarbeiter zum Dorfarzt auf, er findet Freunde, muss zunächst lernen, noch ohne Elektrizität auszukommen, erlebt den primitiven, alltäglichen Rassismus der amerikanischen Südstaaten und muss ohnmächtig mit ansehen, wie am Horizont der Zweite Weltkrieg aufzieht, ohne dass er etwas unternehmen kann, da er immer noch befürchtet, jeder seiner Eingriffe könnte die Geschichte beeinflussen.

Dass dies längst der Fall ist, wird ihm erst klar, als er wieder auf Edith Keeler trifft. Sie ist mittlerweile Chefin einer einflussreichen Pazifismus-Bewegung, deren oberstes Ziel eine Neutralität der USA im Krieg ist und auf die sogar der US-Präsident hört. Als Folge dessen isolieren sich die USA vom Kriegsgeschehen, während die Achsenmächte ungehindert in Europa, Asien und Afrika wüten.

Erst 1943 kommt es zur unvermeidlichen Konfrontation - zwei Jahre zu spät. Eine Allianz amerikanischer Staaten unter Führung der USA muss einen immer weiter eskalierenden Krieg gegen einen ihr ebenbürtigen Gegner vor dessen eigener Haustür kämpfen, ein Massaker für beide Seiten, das sich bis in die 50er-Jahre zieht. Es endet mit einem Überraschungsschlag der Deutschen gegen die Ostküste der USA und dem Einsatz von Atomwaffen. Der Krieg hält nun auch Einzug im ländlichen Georgia und eines seiner ersten Opfer ist McCoy, erschossen von einem Notgelandeten deutschen Bomberpiloten.

Kritik

Diese Kritik bezieht sich auf die englischsprachige Originalausgabe.

"Feuertaufe: McCoy" - Nach "Griff in die Geschichte" entwickelt sich alles anders: einmal wie uns bekannt und einmal rettet McCoy Edith Keeler ...
Wie man anhand dieser recht langen Inhaltsangabe erkennen kann, ist es schwierig, den Inhalt dieses Buches in wenigen Sätzen zusammenzufassen. Dieser Roman (nebenbei bemerkt der mit Abstand längste "Star Trek"-Roman aller Zeiten) stellt eine absolute Zäsur im Bereich der "Star Trek"-Bücher dar. Hier verwischt die Grenze zwischen den sogenannten Media-Tie-ins (Bücher zu und über Serien und Filme) und den reinen Science-Fiction-Romanen. Zäsur in dem Sinne, als dass dieses Buch in allen inhaltlichen und qualitativen Punkten weit über dem üblichen Tie-in-Niveau liegt und durchaus auch ohne das Label "Star Trek" als eigenständiger Roman im Genre bestehen könnte; etwas, was kein "Star Trek"-Roman vorher geschafft hat.

Dies ist eine konsequente Weiterentwicklung und der bisherige Höhepunkt einer Entwicklung, die die "Star Trek"-Romane in den letzten Jahren durchgemacht haben und stellt in dem Sinne einen Wendepunkt dar, ab dem man sagen muss, dass es sich nicht um einen ungewöhnlichen "Star Trek"-Roman handelt, sondern dass es ab diesem Punkt keine gewöhnlichen (im Sinne von Nutzung althergebrachter Schemata) "Star Trek"-Romane mehr gibt. Was immer in dem kommenden Jahren an "Star Trek"-Büchern auf uns zu kommt, es wird sich an diesem Buch messen lassen müssen, und diese Messlatte liegt verflucht hoch.

Wer immer behauptet hat, "Star Trek" wäre mit der Absetzung von "Enterprise" der längst überfällige Todesstoß versetzt worden, sollte dieses Buch lesen, um sich eines Besseren belehren zu lassen. "Star Trek" ist so lebendig, wie die kreativen Köpfe, die dahinter stecken, und zumindest soweit es den Buchsektor angeht, sind sie kreativ wie nie zuvor in 40 Jahren "Star Trek"-Geschichte. Und nun genug von meiner Lobhudelei, ab in den Bücherladen Ihres Vertrauens, "Feuertaufe: McCoy" kaufen und sich verzaubern lassen.

Fazit: Höchstwertung, ein absoluter Pflichttermin für jeden "Star Trek"-Fan!

4. Corona Gewinnspiel: "Feuertaufe: McCoy – Die Herkunft der Schatten"
Liebe Leser,

Captain Kirk – Spock – Pille

Gibt es jemanden, dem diese Namen nichts sagen? Wohl kaum! Die drei Männer der Enterprise sind inzwischen geradezu Ikonen. Seit Ende der 60er Jahre fliegt die U.S.S. Enterprise NCC-1701 unter dem Kommando von Captain Kirk durch den Weltraum. Jeder kennt die erfolgreichste Science-Fiction-TV-Serie der Welt: "Star Trek".

Von Fernsehproduzent und Drehbuchautor Gene Roddenberry als futuristische Parabel auf eine andere, "positive" Zukunft in der Ära des Kalten Krieges konzipiert, war "Star Trek" politisch und ideologisch seiner Zeit weit voraus. Eine Frau, zumal eine schwarze, als Deckoffizier? Eine Zukunft, in der es keinen Krieg mehr gibt? Eine Menschheit, die friedlicher Forschung statt aggressiver Expansion nachgeht? Kein Wunder, dass die Enterprise und ihre Crew, allen voran der draufgängerische Captain Kirk und der spitzohrige Logiker Mr. Spock, zu einem der größten Pop-Phänomene des 20. Jahrhunderts wurden.

Jüngst wurde die TV-Serie 45 Jahre alt. Passend dazu startet der Verlag Cross Cult, seit 2008 die Heimat der "Star Trek"-Romane in Deutschland, eine neue Buchreihe zur klassischen Serie. Los geht es mit der "Feuertaufe"-Trilogie! Diese drei Bände widmen sich jeweils besonders einem der drei wohl bekanntesten Helden und werfen den ultimativen Blick auf ihr Leben. Jedem der Fanlieblinge wird ein Denkmal gesetzt.

Mit freundlicher Unterstützung von Cross Cult ist es uns in dieser Ausgabe möglich, unter unseren Abonnenten insgesamt drei Exemplare des ersten Bandes im Rahmen eines Gewinnspiels zu verlosen. Mitmachen und gewinnen können Sie, wenn Sie die folgende Frage richtig beantworten:

Wer gründete unser heutiges "Corona Magazine"-Projekt im Januar 1997 als "Star Trek"-Newsletter "W.O.R.M" für das TrekDinner in Bern?

Schicken Sie uns bis zum 1. Februar 2012 eine E-Mail mit der Antwort, sowie Name und Anschrift an gewinnspiel@corona-magazine.de. Aus allen Einsendern ziehen wir drei Gewinner. Zu gewinnen gibt es wie geschrieben drei Bücher des Titels "Star Trek: Band 1 / Feuertaufe: McCoy – Die Herkunft der Schatten". Über den Gewinn entscheidet das Los, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

5. TV-Vorschau
(25. Januar 2012 - 05. Februar 2012)
Besuchen Sie auch die Online-Version der TV-Vorschau und stellen Sie sich dort Ihr persönliches Fernsehprogramm zusammen.

Colorcode:PayTVÖsterreichSchweiz
Mittwoch, 25. Januar 2012
12:30 UhrAndromeda
Ausgespielt
4x04Tele-5Wdh.
13:20 UhrStargate
Exodus
4x22Tele-5Wdh.
14:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Schlacht von Maxia
1x09Tele-5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Rikers Versuchung
1x10Tele-5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Göttlicher Herzschlag
4x05Tele-5Wdh.
17:10 UhrStargate
Todfeinde
5x01Tele-5Wdh.
18:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Frau seiner Träume
1x11Tele-5Wdh.
19:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Der große Abschied
1x12Tele-5Wdh.
20:15 UhrDer Staatsfeind Nr. 1
Will Smith gerät aus Versehen in eine Verschwörung, in der es um Die Macht der Geheimdienste geht. Bald darauf wird er mit dem gesamten Überwachungsapparat der NSA gejagt.
US
1998
ORF1Wdh.
20:15 UhrDer Staatsfeind Nr. 1
Will Smith gerät aus Versehen in eine Verschwörung, in der es um Die Macht der Geheimdienste geht. Bald darauf wird er mit dem gesamten Überwachungsapparat der NSA gejagt.
US
1998
Sat1Wdh.
20:15 UhrMerlin - Die neuen Abenteuer
Die Triskele von Askhanar
4x04SRTLWdh.
22:25 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Der pelzige Rivale
4x05ORF1Wdh.
23:00 UhrBones - Die Knochenjägerin
Das Urteil in der Geschichte
3x13ATVplusWdh.
23:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Ihr letzter Tanz
7x18RTLWdh.
23:50 UhrStargate
Gemini
8x11RTL2Wdh.
23:50 UhrThe Green Hornet
Playboy denkt sich: 'Ich könnte doch auch ein Superheld sein...' Der Gedanke scheint denen ja öfters zu kommen...
US
2011
Sky-CinemaWdh.
00:00 UhrDer Staatsfeind Nr. 1
Will Smith gerät aus Versehen in eine Verschwörung, in der es um Die Macht der Geheimdienste geht. Bald darauf wird er mit dem gesamten Überwachungsapparat der NSA gejagt.
US
1998
Sat1Wdh.
00:45 UhrStargate Atlantis
Sateda
3x03RTL2Wdh.
Donnerstag, 26. Januar 2012
10:10 UhrPer Anhalter durch die Galaxis
Nach Douglas Adams Buch... Nachdem die Erde einer intergalaktischen Autobahn Platz machen muss ist die wichtigste Frage für den überlebenden Arthur Dent: 'Habe ich auch mein Handtuch dabei?'
US/UK
2005
ORF1Wdh.
12:30 UhrAndromeda
Göttlicher Herzschlag
4x05Tele-5Wdh.
13:20 UhrStargate
Todfeinde
5x01Tele-5Wdh.
14:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Frau seiner Träume
1x11Tele-5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Der große Abschied
1x12Tele-5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Die Route der Zeitalter
4x06Tele-5Wdh.
17:10 UhrStargate
Teal'cs Prüfung
5x02Tele-5Wdh.
18:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Das Duplikat
1x13Tele-5Wdh.
19:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Planet Angel One
1x14Tele-5Wdh.
20:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
11001001
1x15Tele-5Wdh.
20:15 UhrJurassic Park
Dinos werden geklont. Die sind in (fast) ausbruchsicheren Gehegen untergebracht. Bis sie ausbrechen.
US
1993
VOXWdh.
21:05 UhrBones - Die Knochenjägerin
Ihr Auftritt, Walter Sherman!
6x19ATVplusWdh.
21:15 UhrThe Book of Eli
Eli versucht ein heiliges Buch im Postapokalyptischen Amerika in Sicherheit zu bringen.
US
2010
Sky-ActionWdh.
22:15 UhrStargate Atlantis
Die Belagerung (2/2)
1x20Tele-5Wdh.
22:35 UhrOperation: Broken Arrow
Terroristen unter dem Kommando von John Travolta schaffen es sich ein paar Nuklearwaffen zu besorgen. Doch sie machen die Rechnung ohne seinen Ex-Partner.
US
1996
VOXWdh.
23:50 UhrGargoyles - Flügel des Grauens
Zwei CIA-Agenten werden nach Bukarest geschickt um Entführungen aufzuklären. Und wie der Titel schon verrät ist der Entführer beflügelt...
US
2004
Sci-FiWdh.
23:55 UhrBlood Ties
Blutzoll
1x01ATVplusWdh.
00:40 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
11001001
1x15Tele-5Wdh.
00:50 UhrJurassic Park
Dinos werden geklont. Die sind in (fast) ausbruchsicheren Gehegen untergebracht. Bis sie ausbrechen.
US
1993
VOXWdh.
Freitag, 27. Januar 2012
10:10 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Der Fluch der Neunten
2x09Kabel1Wdh.
11:30 UhrDie Wolfsfrau
Amanda Oorns verwandelt sich in Vollmondnächten in eine Werwölfin. Ihr Psychiater versucht damit berühmt zu werden.
UK
1996
NDRWdh.
13:20 UhrStargate
Teal'cs Prüfung
5x02Tele-5Wdh.
14:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Das Duplikat
1x13Tele-5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Planet Angel One
1x14Tele-5Wdh.
16:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
11001001
1x15Tele-5Wdh.
17:10 UhrStargate
Das Opfer
5x03Tele-5Wdh.
18:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Sorge der Aldeaner
1x17Tele-5Wdh.
19:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Ein Planet wehrt sich
1x18Tele-5Wdh.
20:13 UhrArachnophobia
Killerspinnen nisten sich in einem kalifornischen Dorf ein.
US
1990
13th-StreetWdh.
20:15 UhrX-Men 2
Prof. X. und seine Männer haben es dieses Mal mit Kommandant Stryker, der eine gemeinsame Vergangenheit mit Wolverine hat, zu tun, der alle Mutanten vernichten will. Außerdem ist Magneto darauf aus alle normalen Menschen zu vernichten.
US
2003
RTL2Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Flammendes Inferno
1x22VOXWdh.
21:10 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Kopflos
1x22VOXWdh.
21:15 UhrAlien vs. Predator
Ein Team von Forschern findet in der Antarktis einen Alten Tempel. In diesem Leben Aliens. Und durch den einzigen Eingang sind gerade die Predators reingekommen. Unangenehm für die Forscher.
US/CA
2004
Sky-ActionWdh.
22:55 UhrThe Art Of War
Wesley Snipes als UNO-Undercover-Agent. Als der chinesische Botschafter stirbt steht er unter Tatverdacht.
US/CA
2000
Sky-ActionWdh.
23:05 UhrX-Men 2
Prof. X. und seine Männer haben es dieses Mal mit Kommandant Stryker, der eine gemeinsame Vergangenheit mit Wolverine hat, zu tun, der alle Mutanten vernichten will. Außerdem ist Magneto darauf aus alle normalen Menschen zu vernichten.
US
2003
SF2Wdh.
23:10 UhrThe Expendables
Sly Stallone hat die alte Garde der Action-Helden um sich versammelt und zusammen jagen sie Sachen in die Luft. Ja, da war bestimmt irgendwo eine Story, aber wo soll man sie bei der ganzen Action finden?
US
2010
Sky-ActionWdh.
23:30 UhrJeepers Creepers - Es ist angerichtet
Zwei Geschwister beobachten, wie ein Trucker ein menschengroßes Bündel in einem Schacht in der Wüste entsorgt. Dank ihrer Neugier werden sie bald von etwas Bösem verfolgt. Und hungrig ist es auch noch.
DE/US
2001
Sci-FiWdh.
00:00 UhrCSI: Miami
Flammendes Inferno
1x22VOXWdh.
00:10 UhrConan - Der Barbar
Arnold Schwarzenegger als Conan. Und er tut was man als Barbar nun so tut. Seine Gegner zerstampfen, sie vor sich liegen sehen und dem Heulen der Frauen zuhören.
US
1982
Tele-5Wdh.
00:55 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Kopflos
1x22VOXWdh.
Samstag, 28. Januar 2012
12:45 UhrImmortal - Der Unsterbliche
Der Exorzist
1x03ATVplusWdh.
14:35 UhrAustin Powers - Das Schärfste was Ihre Majestät zu bieten hat
Mike Myers als Spezialagent und Superschurke auf der Jagd nach sich selbst...
US/DE
1997
ATVplusWdh.
17:45 UhrX-Men 2
Prof. X. und seine Männer haben es dieses Mal mit Kommandant Stryker, der eine gemeinsame Vergangenheit mit Wolverine hat, zu tun, der alle Mutanten vernichten will. Außerdem ist Magneto darauf aus alle normalen Menschen zu vernichten.
US
2003
RTL2Wdh.
20:15 UhrDas fünfte Element
Bruce Willis als Taxifahrer in der Zukunft, der das Überwesen Milla Jovovich rettet, die wiederum das ganze Universum retten kann.
FR/US
2001
Pro7Wdh.
20:15 UhrThe Transporter
Ein Ex-Militär transportiert als Kurier Päckchen für zwielichtige Kunden. Bis eines Tage eines der Pakete eine junge Frau enthält.
FR/US
2002
Sat1Wdh.
20:15 UhrKick-Ass
Dave stellt sich die Frage warum im richtigen Leben niemand sich ein Kostüm anbzieht und auf Verbrecherjagd geht. Er findet es schnell schmerzhaft heraus als er es ausprobiert. Doch das hält ihn nicht davon ab.
UK/US
2010
Sky-Cinema-HitsWdh.
20:15 UhrRush Hour
Die Tochter eines chinesischen Diplomaten wird entführt. Jackie Chan mit den schnellen Händen und Chris Tucker mit dem schnellen Mundwerk versuchen sie zurückzuholen.
US
1998
VOXWdh.
21:10 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Ein Riesenschritt
4x20Pro71st
21:15 UhrPrince of Persia - Der Sand der Zeit
Ein Junger Prinz sucht seine Prinzessin. Und hat einen Dolch der die Zeit zurückdrehen kann.
US
2010
Sky-ActionWdh.
21:45 UhrHannibal Rising - Wie alles begann
annibal Lecter wird in seiner Jugend traumatisiert. Was seine Nahrungsvorlieben erklärt.
UK/CZ
2007
Sky-Cinema-HitsWdh.
22:00 UhrAlarmstufe: Rot 2
Terroristen entführen dieses Mal einen Zug. Doch wieder ist der Ex-Koch an Bord. Mit Stephen Seagal
US
1995
Sat1Wdh.
23:05 UhrPredators
Predatoren jagen Menschen.
US
2010
Sky-ActionWdh.
23:10 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Engel und Teufel
5x23Kabel1Wdh.
23:45 UhrThe Transporter
Ein Ex-Militär transportiert als Kurier Päckchen für zwielichtige Kunden. Bis eines Tage eines der Pakete eine junge Frau enthält.
FR/US
2002
Sat1Wdh.
Sonntag, 29. Januar 2012
10:05 UhrDas fünfte Element
Bruce Willis als Taxifahrer in der Zukunft, der das Überwesen Milla Jovovich rettet, die wiederum das ganze Universum retten kann.
FR/US
2001
Pro7Wdh.
12:30 UhrAndromeda
Die Route der Zeitalter
4x06Tele-5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Bekas Rettung
4x07Tele-5Wdh.
16:20 UhrEragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
Ein Bauernjunge findet ein Drachenei. Und damit auch seine Bestimmung, den ein Tyrann regiert das Land. Denn dank Drachen ist das Tyrannenjagen ja viel spannender.
US/UK
2006
ORF1Wdh.
20:15 UhrX-Men Origins: Wolverine
Nach dem Tod seiner Freundind wird der auf Rache sinnende Mutant Logan vom Weapon X Programm in Wolverine umgewandelt.
US
2009
ORF1Wdh.
20:15 UhrNew Moon - Biss zur Mittagsstunde
Vampir Edward verlässt Mensch Bella und sie tröstet sich mit Werwolf Jacob.
US
2009
Pro71st
20:15 UhrThe Quest - Jagd nach dem Speer des Schicksals
Ein Bibliothekar auf der Jagd nach einem magischen Artefakt.
US
2004
SRTLWdh.
23:55 UhrDexter
Models, Morde, Missverständnisse
4x07SF2Wdh.
Montag, 30. Januar 2012
10:15 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Der Superstar
2x10Kabel1Wdh.
13:20 UhrStargate
Das Opfer
5x03Tele-5Wdh.
14:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Sorge der Aldeaner
1x17Tele-5Wdh.
14:55 UhrNew Moon - Biss zur Mittagsstunde
Vampir Edward verlässt Mensch Bella und sie tröstet sich mit Werwolf Jacob.
US
2009
Pro7Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Ein Planet wehrt sich
1x18Tele-5Wdh.
17:10 UhrStargate
Der fünfte Mann
5x04Tele-5Wdh.
18:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Prüfungen
1x19Tele-5Wdh.
19:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Worfs Brüder
1x20Tele-5Wdh.
20:15 UhrVertical Limit
Ein Bruder macht sich auf den Weg, seine Schwester aus einer Gletscherspalte zu retten.
US
2000
Kabel1Wdh.
20:15 UhrCSI NY
Abgezockt
7x18ORF1Wdh.
20:15 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Ein kleiner Schritt
4x19Pro7Wdh.
20:15 UhrSie leben!
In John Carpenters Film findet ein Bauarbeiter eine Sonnenbrille, die ihm eine Verschwörung offenbart.
US
1988
Tele-5Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Abgezockt
7x18VOXWdh.
21:15 UhrKönigreich der Himmel
Orlando Bloom als Schmied, der seinem leiblichen Vater, einem Kreuzritter, nacheifert.
UK/SP
2005
Sky-ActionWdh.
22:05 UhrSupernatural
Schwanenlied
5x22Pro71st
23:20 UhrDexter
Ein Leben wie im Traum
4x01ORF1Wdh.
00:20 UhrVertical Limit
Ein Bruder macht sich auf den Weg, seine Schwester aus einer Gletscherspalte zu retten.
US
2000
Kabel1Wdh.
00:30 UhrSupernatural
Gute-Nacht-Geschichten
3x05ORF1Wdh.
01:00 UhrSupernatural
Bloody Mary
1x05Pro7Wdh.
Dienstag, 31. Januar 2012
10:05 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Die Katzenkralle
2x11Kabel1Wdh.
12:30 UhrAndromeda
Bekas Rettung
4x07Tele-5Wdh.
13:20 UhrStargate
Der fünfte Mann
5x04Tele-5Wdh.
14:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Prüfungen
1x19Tele-5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Worfs Brüder
1x20Tele-5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Die Befreiung
4x08Tele-5Wdh.
17:10 UhrStargate
Roter Himmel
5x05Tele-5Wdh.
18:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Waffenhändler
1x21Tele-5Wdh.
19:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Seuche
1x22Tele-5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Tunnelblick
6x18RTLWdh.
20:15 UhrDie Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte
Und wieder reisen die Pevensies in das Reich von Narnia. Dieses Mal für ein Abenteuer auf einem Schiff.
US
2010
Sky-CinemaWdh.
21:15 UhrCSI: Miami
Ihre letzte Leiche
6x19RTLWdh.
21:15 UhrIm Fadenkreuz - Allein gegen alle
US-Piloten werden während des Bosnienkrieges abgeschossen. Einer wird von den bösen Bosniern umgebracht, der andere kann fliehen und wird gejagt. Nun stellt sich für seinen Kommandanten die (patriotische) Frage: Soll ich meinem Befehl gehorchen und ihn seinem Schicksal überlassen, oder soll ich ihn rausholen und damit die Friedensverhandlungen gefährden.
US
2001
Sky-ActionWdh.
00:30 UhrCSI: Miami
Tunnelblick
6x18RTLWdh.
Mittwoch, 01. Februar 2012
10:10 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Zeit zu sterben
2x12Kabel1Wdh.
12:30 UhrAndromeda
Die Befreiung
4x08Tele-5Wdh.
13:20 UhrStargate
Roter Himmel
5x05Tele-5Wdh.
14:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Waffenhändler
1x21Tele-5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Seuche
1x22Tele-5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Genie und Wahnsinn
4x09Tele-5Wdh.
17:10 UhrStargate
Das Übergangsritual
5x06Tele-5Wdh.
18:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die schwarze Seele
1x23Tele-5Wdh.
19:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Begegnung mit der Vergangenheit
1x24Tele-5Wdh.
20:15 UhrRepo Men - Unrated Version
In der Zukunft gibt es künstliche Organe auf Pump. Und wenn man nicht bezahlt kommen die Repo Men und holen sie zurück.
US/CA
2010
Sky-Cinema-HitsWdh.
20:15 UhrMerlin - Die neuen Abenteuer
Ganz der Vater?
4x05SRTLWdh.
21:15 UhrWächter der Nacht
Finstere Fantasyaction aus Russland: Als 'Wächter der Nacht' muss Anton in Moskau für ein Gleichgewicht zwischen den Hütern des Lichts und den Kräften der Finsternis sorgen. Einer Prophezeiung gemäß erscheint ein Junge und versucht, diese heikle Balance zu beenden. Anton und seine Helfer finden sich in einem erbitterten Krieg gegen Vampire, Hexen und Formwandler wieder.
RU
2004
Sky-ActionWdh.
21:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Illusion oder Wirklichkeit
2x02Tele-5Wdh.
21:45 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Eifersucht
4x06ORF1Wdh.
22:30 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Gegen die Zeit
4x07ORF1Wdh.
23:00 UhrBones - Die Knochenjägerin
Der Möchtegernsänger im Gras
3x14ATVplusWdh.
23:10 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Laborratten
7x20RTLWdh.
23:10 UhrAkte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Das Glück des Henry Weems
7x06Tele-5Wdh.
23:35 UhrStargate
Vala
8x12RTL2Wdh.
23:50 UhrTimeline
Ein Professor landet im Jahr 1357. Sein Sohn reist mit ein paar Studenten hinterher, um ihn zu retten.
US
2003
Sci-FiWdh.
00:30 UhrSie leben!
In John Carpenters Film findet ein Bauarbeiter eine Sonnenbrille, die ihm eine Verschwörung offenbart.
US
1988
Tele-5Wdh.
00:35 UhrStargate Atlantis
Der Bruderstreit
3x05RTL2Wdh.
Donnerstag, 02. Februar 2012
10:10 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Seelenwanderung
2x13Kabel1Wdh.
12:30 UhrAndromeda
Genie und Wahnsinn
4x09Tele-5Wdh.
13:20 UhrStargate
Das Übergangsritual
5x06Tele-5Wdh.
14:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die schwarze Seele
1x23Tele-5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Begegnung mit der Vergangenheit
1x24Tele-5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Die Kronprinzessin
4x10Tele-5Wdh.
17:10 UhrStargate
Chaka
5x07Tele-5Wdh.
18:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Verschwörung
1x25Tele-5Wdh.
19:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die neutrale Zone
1x26Tele-5Wdh.
20:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Das Kind
2x01Tele-5Wdh.
20:15 UhrVergessene Welt: Jurassic Park
Die Dinos haben auf der Nachbarinsel überlebt. Da muss man doch einfach mal nachgucken, wie sie sich entwickelt haben. Außerdem kann so ein Dino den Begriff 'Großwildjagd' ja auch ganz neu definieren.
US
1997
VOXWdh.
21:05 UhrBones - Die Knochenjägerin
Pinocchios letztes Abenteuer
6x20ATVplusWdh.
21:15 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Mit dem Rücken zur Wand
1x23VOXWdh.
22:00 UhrR.E.D. - Älter. Härter. Besser.
Bruce Willis als Agent im Ruhestand. Was nicht heisst das er alles verlernt hat, als man ihn liquidieren will.
US
2010
Sky-CinemaWdh.
22:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Schweres Kaliber
7x19RTLWdh.
22:15 UhrStargate Atlantis
Die Belagerung (3/3)
2x01Tele-5Wdh.
22:45 UhrAusnahmezustand
Denzel Washington versucht als FBI-Agent Bombenattentate aufzuklären. Nachdem herauskommt, dass es fundamentalistische Terroristen sind, wird in New York das Kriegsrecht verhängt, und Bruce Willis als General versucht, das auszunutzen.
US
1998
VOXWdh.
23:55 UhrBlood Ties
Blutzoll
1x01ATVplusWdh.
00:35 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Illusion oder Wirklichkeit
2x02Tele-5Wdh.
Freitag, 03. Februar 2012
10:05 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Späte Rache
2x14Kabel1Wdh.
12:30 UhrAndromeda
Die Kronprinzessin
4x10Tele-5Wdh.
13:20 UhrStargate
Chaka
5x07Tele-5Wdh.
14:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Verschwörung
1x25Tele-5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die neutrale Zone
1x26Tele-5Wdh.
16:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Das Kind
2x01Tele-5Wdh.
17:10 UhrStargate
Das Tempelgrab
5x08Tele-5Wdh.
18:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Sherlock Data Holmes
2x03Tele-5Wdh.
18:35 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Fürsorger
1x01Sci-FiWdh.
19:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Der unmögliche Captain Okona
2x04Tele-5Wdh.
19:25 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Fürsorger
1x01Sci-FiWdh.
20:15 UhrDemolition Man
Sylvester Stallone ist der Demolition Man, ein Cop, der aufgrund seiner 'Erst schießen, dann an die Regeln denken'-Mentalität zu Haft in einem Eisblock verurteilt wird. In der Zukunft wird einer seiner Erzgegner aufgetaut, und er ist der Einzige der sich mit dem Bösewicht messen kann.
UK
1993
RTL2Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Drogenwahn
1x23VOXWdh.
21:15 UhrRed Heat
Arnold Schwarzenegger und James Belushi als Russisch-Amerikanisches Polizistengespann auf Drogenjagd.
US
1988
Sky-ActionWdh.
22:55 UhrX-Men: Der letzte Widerstand
Ein Serum, das die Mutationen heilt, spaltet die Mutanten um Professor Xavier. Zusätzlich verliert Jean Grey die Kontrolle über ihre Fähigkeiten.
UK/US
2006
SF2Wdh.
00:10 UhrCSI: Miami
Drogenwahn
1x23VOXWdh.
00:30 UhrPakt der Druiden
Archäologie-Studentin wird von Dämon verfolgt.
FR
2002
ATVplusWdh.
00:35 UhrThe Fast and the Furious
Vin Disel und Paul Walker liefern sich als Gangster und Polizist Straßenrennen.
US/DE
2001
ORF1Wdh.
Samstag, 04. Februar 2012
12:25 UhrImmortal - Der Unsterbliche
Einer für alle, alle für einen
1x04ATVplusWdh.
18:10 UhrDie verlorene Welt
Die Voodoo-Priesterin
2x12Tele-5Wdh.
20:00 UhrI, Robot
Lose auf den Geschichten von Asimov basierend. Will Smith als Cop der den neuen Hilfsrobotern nicht traut. Und das trotz der Drei Gesetze.
US
2004
SF2Wdh.
20:15 UhrMonsters vs. Aliens
Nach einem Meteoritentreffer wächst Susan auf riesengröße an und wird mit anderen Monstern eingespert. Und sie sind die einzige Hoffnung als Aliens angreifen.
US
2009
ORF1Wdh.
20:15 UhrMonsters vs Aliens
Nach einem Meteoritentreffer wächst Susan auf riesengröße an und wird mit anderen Monstern eingespert. Und sie sind die einzige Hoffnung als Aliens angreifen.
US
2009
Sat1Wdh.
20:15 UhrRush Hour 2
Jackie Chan und Chris Tucker mischen dieses mal Hong Kong auf.
US
2001
VOXWdh.
21:55 UhrStartup
Zwei Computergenies gründen eine Softwarefirma, und einer widersetzt sich der übernahem durch einen High-Tech-Mogul. Nach dem er ums Leben kommt, stellt sein Kollege Nachforschungen an.
US
2001
ATVplusWdh.
21:55 UhrKrieg der Welten
Steven Spielberg lässt Tom Cruise die Alieninvasion nach dem Buch von H. G. Wells erleben. Mit so vielen berühmten Namen kann der Film doch nur gut sein. Oder?
US
2005
SF2Wdh.
22:05 UhrGothika
Halle Berry als Psychologin die Nach einem Blackout im Gefängnis landet, weil sie ihren Mann ermordet haben soll.
US
2003
Sat1Wdh.
22:05 UhrHydra - The Lost Island
Ein perfider Multimillionär will auf einer Insel das gefährlichste aller Raubtiere Jagen: Kriminelle die zum Abschuß freigegeben sind. Doch eine Hydra, die auf der Insel wohnt, will sich diesen Titel erjagen.
US
2008
Tele-5Wdh.
22:55 UhrRise: Blood Hunter
Lucy Liu als vampirige Vampirkillerin.
US/NZ
2007
Sky-ActionWdh.
23:05 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Der Heckenschütze
6x01Kabel1Wdh.
23:25 UhrDemolition Man
Sylvester Stallone ist der Demolition Man, ein Cop, der aufgrund seiner 'Erst schießen, dann an die Regeln denken'-Mentalität zu Haft in einem Eisblock verurteilt wird. In der Zukunft wird einer seiner Erzgegner aufgetaut, und er ist der Einzige der sich mit dem Bösewicht messen kann.
UK
1993
RTL2Wdh.
23:30 UhrJumper
David Rice kann sich Teleportieren. Dies bringt Reichtum und einen Platz auf einer Abschussliste...
US
2008
Sci-FiWdh.
23:35 UhrS.W.A.T. - Die Spezialeinheit
Eine Elite-Polizei-Einheit versucht einen Drogenboss im Gefängnis zu behalten. Er möchte allerdings ausbrechen und hat 100 Millionen Dollar Belohnung für seine Befreiung ausgesetzt.
US
2003
ORF1Wdh.
23:55 UhrShocker
Ein Seher bringt einen Mörder auf den elektrischen Stuhl. Dieser kommt aber zurück und nistet sich in Elektrogeräten ein.
US
1989
Tele-5Wdh.
Sonntag, 05. Februar 2012
11:55 UhrAuf der Jagd nach dem Juwel vom Nil
Schriftstellerin reist in den Nahen Osten, um die Biographie eines Machthabers zu schreiben. Und zusammen mit ihrem Abenteurer-Freund ein Juwel zu finden.
MX/US
1985
ORF1Wdh.
12:40 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Fürsorger
1x01Sci-FiWdh.
15:45 UhrStar Wars: Die Padawan-Bedrohung
Lego-Kurzfilm. R2-D2 und C-3PO müssen auf ein paar Padawans aufpassen. Was zu Komplikationen führt.
US/AU
2011
SRTLWdh.
16:10 UhrMonsters vs Aliens
Nach einem Meteoritentreffer wächst Susan auf riesengröße an und wird mit anderen Monstern eingespert. Und sie sind die einzige Hoffnung als Aliens angreifen.
US
2009
Sat1Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Das unsichtbare Licht
4x13Tele-5Wdh.
17:40 UhrDie verlorene Welt
Die Voodoo-Priesterin
2x12Tele-5Wdh.
19:25 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Subraumspalten
1x04Sci-FiWdh.
20:00 UhrSherlock Holmes
Robert Downey Jr. als Sherlock Holmes, Meisterdetektiv.
US/DE
2009
SF2Wdh.
20:15 UhrDer Drachentöter
Einem Drachen muss jedes Jahr eine Jungfrau geopfert werden, damit er das Königreich in Ruhe lässt. Natürlich gibt es einen jungen Helden, dem diese Abmachung nicht gefällt.
US
1981
Sky-NostalgieWdh.
21:15 UhrFrom Hell
Johnny Depp als Inspector auf Jack the Rippers Fährte.
US/UK
2001
Sky-ActionWdh.
22:35 UhrDistrict 9
Ein UFO ist über Johannisburg gestrandet, und die Insassen leben nun in einem Slum. Wo sie vertrieben werden sollen.
US/NZ
2009
Pro7Wdh.
23:55 UhrDexter
Bereuen ist menschlich
4x08SF2Wdh.

6. Alle guten Dinge sind drei
von Birgit Schwenger
Patrick Rothfuss’ "Königsmörder-Chronik", zweiter Teil

Gut drei Jahre mussten sich die Fans von Patrick Rothfuss gedulden, bis Klett Cotta mit "Die Furcht des Weisen" im Oktober 2011 die Fortsetzung zu "Der Name des Windes" vorlegte. Um Missverständnissen vorzubeugen: auch im Original ist der zweite Band der "Königsmörder-Chronik" nur unwesentlich früher erschienen, obwohl die Fortsetzung ursprünglich bereits für April 2009 angekündigt war.

Wie der Seitenumfang von "Die Furcht des Weisen" unschwer erkennen lässt – in der deutschen Ausgabe sind es 859 Seiten –, hatte Patrick Rothfuss einen guten Grund, sich mit dem Schreiben Zeit zu lassen. In seinem Blog ließ er deshalb auch seine Leser abstimmen, ob ihnen eine gute Geschichte und die Qualität des Erzählten wichtiger seien oder ein schneller Erscheinungstermin des Nachfolgebandes. Nicht umsonst heißt es schließlich, gut Ding will Weile haben. Die hatte es nun in der Tat und das ist auch gut so.

Exzellent und detailreich erzählt

Auch "Die Furcht des Weisen" hebt sich wie bereits "Der Name des Windes" durch seine exzellente Erzählweise wohltuend vom gängigen Einheitsbrei vieler Fantasy-Romane ab. Wer sich auf Rothfuss’ Werke einlässt, betritt eine neue Welt, die Mittelerde in Detailreichtum und Historie durchaus ebenbürtig ist. Und wie schon Tolkien wird sich auch Rothfuss den Vorwurf der Langatmigkeit – auch als "zu wenig Handlung" bekannt – gefallen lassen müssen. Doch liegt dies in der Natur der Sache: Rothfuss’ minutiös ausgefeilter und detailverliebter Schreibstil mag nicht jedermanns Geschmack sein, aber die Sprache zergeht (auch in der deutschen Übersetzung) beim Lesen auf der Zunge. Bei der einen oder anderen Nebenhandlung oder erzählerischen Exkurs hätte der wohlmeinende Eingriff eines Lektors vielleicht den Handlungsverlauf beschleunigt, aber ist schneller immer besser? Rothfuss’ großes Können liegt in seinem unglaublichen Phantasiereichtum und seiner großen Erzählkunst, von der man letztlich nicht eine Seite und nicht eine einzige Biegung im Erzählfluss missen möchte. Im Gegenteil: Je mehr sich das Buch dem Ende zu neigt, desto mehr wünscht man sich, es möge noch ein Weilchen hin sein.

Die deutsche Ausgabe wurde übrigens – mit dem Einverständnis des Autors – in zwei Bände aufgeteilt, da sie ansonsten 1.400 Seiten umfasst hätte und damit im wahrsten Sinne des Wortes – zumindest in Papierform – nur noch schwer lesbar gewesen wäre. Die kurze Wartezeit, bis voraussichtlich am 24. Januar 2012 Teil 2 erscheint, ist zum Glück zu verschmerzen, und wer es denn so gar nicht abwarten kann, hat immer noch die Möglichkeit, auf die englischsprachige Ausgabe zurückzugreifen, die bereits komplett erschienen ist.

Der mächtigste Magier seiner Zeit in spe

Aber wie geht es nun weiter mit Kvothe, dem jüngsten Studenten der arkanischen Universität, der über das große Talent verfügt, sich in immense Schwierigkeiten zu bringen? Der begnadete Musiker und – so heißt es – mächtigste Magier seiner Zeit in spe – lässt sich erneut mit der gefürchteten Devi ein, um die Studiengebühren für das nächste Trimester bezahlen zu können. Eine Intrige seines Erzfeindes Ambrose, der ihm weiterhin das Leben schwer macht, bringt ihn beinahe um den Verstand und lässt ihn – was noch schwerer wiegt – bei Devi in Ungnade fallen. Seinen guten Freunden Simmon und Wilem ist es zu verdanken, dass Kvothe den Kopf gerade eben noch so aus der Schlinge ziehen kann. Sie helfen ihm auch bei seiner Suche nach den Chandrian, die seine Eltern auf dem Gewissen haben. Doch auch die unzähligen Bücher der Bibliothek, zu der Kvothe endlich offiziell Zutritt hat, bringen keine neue Spur und scheinen die Chandrian endgültig ins Reich der Ammenmärchen zu verweisen. Auch seine Liebe zur wunderschönen, aber rätselhaften Denna bleibt unerfüllt. Immerhin gelingt es ihm, einen Platz im Namenskunde-Seminar von Meister Elodin zu ergattern, das sich allerdings als totaler Fehlschlag zu entpuppen scheint. Erst, als Kvothe aufgrund einer Gerichtsverhandlung gezwungen ist, die Universität für eine Weile zu verlassen, um Gras über die Angelegenheit wachsen zu lassen, scheint etwas voranzugehen. Dank eines Empfehlungsschreibens des Adeligen Threpe gelingt es ihm, am Hof von Maer Alveron in Ademre, am anderen Ende der zivilisierten Welt, Fuß zu fassen. Geschickt weiß Kvothe die Gunst der Stunde zu nutzen und gewinnt insgeheim an Macht und Einfluss am Hof – oder glaubt es zumindest. Denn wenn der junge Arkanist sich auch als vielfach begabt und geradezu brillant erweist, so steht er sich auch allzu häufig selbst im Weg: Kvothe, der schließlich noch nicht einmal 20 Jahre zählt, ist aufgrund seiner Talente sehr von sich selbst eingenommen, neigt zum Wagemut bzw. Leichtsinn und wenn sein Zorn erst einmal entbrannt ist, ist es mit der Vernunft nicht mehr weit her. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich aus dem ungestümen jungen Rotschopf, der fast schon altersweise Wirt Kote wird, dessen Lebensbericht an den Chronisten in seinem Gasthaus zum Wegstein erneut die Rahmenhandlung für den Roman bildet.

Fortsetzung folgt

"Die Furcht des Weisen" ist eindeutig das Mittelstück einer Trilogie: Die Charaktere sind weitestgehend bekannt, Ort und Zeit der Handlung sind gesetzt, d. h. Rothfuss kann sich vollständig darauf konzentrieren, seine Welt auszubauen und vor allem seine Geschichten zu spinnen. Und an Geschichten ist "Die Furcht des Weisen" wahrlich wieder reich: Da ist allein schon die poetische Erklärung des Titels – "Dreierlei fürchtet der Weise: Die See bei Sturm, die mondlose Nacht und den Zorn eines sanftmütigen Mannes." – oder das Rätsel um die dreifach verschlossene Truhe. Immer wieder werden auch von Kvothe und anderen Romanfiguren weitere Geschichten in den Verlauf der Handlung eingewoben. Deren Bedeutung bzw. wahrer Kern erschließt sich erst nach und nach oder gibt womöglich einen flüchtigen Ausblick auf zukünftige Ereignisse. Ja, es kommt sogar zu einer Art Geschichtenwettstreit, der fast ein wenig an Tausendundeine Nacht erinnert.

Rothfuss macht es seinen Lesern leicht, vollständig in seine Geschichte(n) einzutauchen. Wer schnelle Action und epochale Spektakel erwartet, ist hier sicher falsch. Auch gibt es eher weniger Antworten, sondern viel mehr weitere Fragen und noch mehr Rätsel. Was will man mehr – wenn schon nicht den dritten Teil der "Königsmörder-Chronik", dessen Originaltitel voraussichtlich "The Doors of Stone" lauten wird.

7. "Ad Astra" – zu den Sternen mit Klängen von Syntaction
von Reiner Krauss
Vor einigen Jahren fiel mir ein junger Musik-Künstler auf, der zur Einstimmung bei der berühmten "Star Trek"-Weihnachtsvorlesung von Hubert Zitt (alljährlich im Dezember an der FH Zweibrücken; siehe auch unseren Beitrag zur jüngsten Veranstaltung im Corona Magazine #260 auftrat. Seine Performance und die Nähe zum weltbekannten Synthesizer-Künstler Jean Michel Jarre, mit Klängen "wie aus dem Weltall", fielen mir sofort positiv auf. Dieser Tage gab mir der Musiker Christian Knerr (Chris; geb. 1986), der hinter Syntaction steht, ein exklusives Interview.

Reiner Krauss (RK): Kommst du aus einer musikalischen Familie oder warum begann so früh – im Alter von fünf Jahren - der Spaß an Musik und selber komponieren?

Christian Knerr (CK): Meine Familie war zwar selbst nie professionell im Musikbereich tätig, aber meine Eltern haben durchaus hobbymäßig ab und an Instrumente gespielt. Irgendwie war dann bei mir auch schon sehr früh ein großer Draht zur Musik vorhanden und es lag bei vielen Dingen irgendwie in meiner Natur, dass ich lieber etwas selbst gemacht als Fertiges "konsumiert" hatte. Mit knapp sieben Jahren durfte ich mich dann in einer Musikschule für Klavier und Keyboardunterricht anmelden. Ich weiß noch, dass ich, nicht viel später, immer gerne schon mit diesen 12-Spur-Speichern der alten Keyboards herumgespielt hatte, um selbst irgendwas zusammen zu klimpern - aber das war mehr eine Spielerei. Davon ist allerdings auch heute noch ein bisschen was hängen geblieben: Für mich ist das Erstellen eines Titels immer ein größerer Spaß, als das fertige Resultat am Ende.

RK: Wie kam es vom Pop-Musik hören in Teenagerzeiten zu der Synthesizer-Idee und welche Musik magst du sonst noch?

CK: Es war etwa 1995/1996, als ich zum ersten Mal ein Lied gehört hatte, welches mit Synthesizern erstellt wurde. Ich war zu diesem Zeitpunkt etwa zehn Jahre alt und hatte vorher höchstens die Musik meiner Eltern (Klassik, Jazz, Rock & Roll etc.) mitbekommen und die Popmusik, die man so im Radio hören konnte. Irgendein sehr elektronischer Song hatte es damals in die Charts geschafft und ich habe mich sofort in diese bis dato für mich unbekannten Klänge "verliebt". Bisher war es eigentlich immer so, dass ich die eingesetzten Instrumente aus Liedern heraushören konnte - nur bei diesem Lied war es unmöglich und genau das machte mich neugierig, um was es sich dabei handelte, weil es etwas absolut Neuartiges für mich war. Bisher war ich immer schon beeindruckt, dass in ein Keyboard haufenweise Instrumente aus aller Welt passten. Als ich dann aber erfuhr, dass es eben sogar Instrumente gibt, mit denen man gezielt eigene Klänge modellieren kann, war ich beeindruckt und wollte mich mehr damit beschäftigen. Auch wenn es bis zum meinem ersten eigenen Synthesizer noch einige Jahre dauerte, hat mich der Gedanke nie losgelassen und ich begann auch damit gezielt nach Werken aus der elektronischen Musiksparte zu suchen.

Neben der elektronischen Musik, die natürlich mein absoluter Favorit ist, bin ich eigentlich sehr offen, was meinen Musikgeschmack betrifft und höre recht Querbeet. Ich bin jedoch auch ein großer Fan von Soundtracks aus Filmen und Computerspielen. Da sind oft wirklich hervorragende Schmuckstücke zu finden.

RK: Die Musik ist ein wenig "spacig", also liegt es nahe zu vermuten, dass dir Themen um Raumfahrt und Science-Fiction auch gefallen. Was hat dich hiervon bisher beeindruckt und geprägt?

CK: Erwischt! ;) - Ich bin ein sehr großer Fan von Science-Fiction und Fantasy; und ich schaue auch immer mal wieder auf der NASA-Webseite vorbei oder sehe mir Dokumentationen zu diesen Themen an. Der Weltraum an sich ist etwas sehr Faszinierendes für mich. Ich mag Aufnahmen von Planeten, Galaxien und Nebeln. Und gerade im SciFi Bereich wird sich eben oftmals damit beschäftigt, weshalb die Leidenschaft dahingehend kein großes Wunder sein dürfte. Gerade "Star Wars" und "Star Trek" gehörten schon zu meiner Jugendzeit zum absoluten Pflichtprogramm. Ich lasse aber auch selten Filme oder Serien in diesen Themenbereichen aus: Da ist von "Avatar" über "Battlestar Galactica", "Stargate", "Terminator" bis hin zu "X-Men" so gut wie alles dabei.

Es ist aber nicht nur der Weltraum selbst, der mich bei Science-Fiction fasziniert. Es ist auch der technologische Fortschritt und die Visionen, die in solchen Medien ausgelebt werden können. Viele Dinge, die man damals in der SciFi-Welt als fürs echte Leben unrealisierbar angesehen hatte, sind in unserer heutigen Zeit schon zum Standard geworden. Bei "Knight Rider" konnte KITT zum Beispiel selbst fahren - Google entwickelt gerade sehr erfolgreich eine Technik in diese Richtung. Und dass man einen Computer per Sprache steuern kann oder mit kleinen Kommunikatoren jeden von fast überall erreichen kann (sogar mit Bildübertragung), nun, das ist im Handy- und iPhone-Zeitalter auch schon zur Realität und sogar zum Alltag geworden. Ich finde es immer toll, wie manchmal Visionen, die vielleicht im Kopf eines SciFi-Autors entstanden, irgendwann zur Realität werden. Und ich freue mich schon sehr darauf, wenn es irgendwann soweit ist, mit Robotern eine spannende Unterhaltung führen zu können ...

RK: Deine Musik ist sicherlich auch beeinflusst von dem weltbekannten Künstler Jean-Michel Jarre. Hast du seine Alben und was gefällt dir von ihm am besten?

CK: Ich glaube die Einflüsse in meiner Musik sind recht vielseitig zusammengewürfelt, aber natürlich ist auch eine Portion Jarre, Klaus Schulze, Tangerine Dream, Vangelis und Kraftwerk - um nur ein paar Beispiele zu nennen - dabei. Von Jean-Michel Jarre speziell habe ich "Oxygène" und "The Essential", einem Best-Of Album mit einigen seiner größten Stücke. Meine All-Time-Favorites sind "Oxygene Pt. 4" und "Arpegiator". Die Songs sind älter als ich, aber irgendwie absolut zeitlos.

RK: Wie kam es überhaupt dazu, eine Maske und Kostüm zu tragen und warum gerade dieses?

CK: Ich dachte mir vor meinem ersten Auftritt: Wenn die Leute Tomaten werfen und es schlecht finden, dann erkennt mich wenigstens keiner. - Nein, Scherz ... Das mit dem Kostüm ist irgendwie eine recht lange Geschichte, die sich kurz damit wiedergeben lässt, dass ich es langweilig fand, in Jeans und T-Shirt am Synthesizer zu stehen. Die lange Version beginnt mit den Arbeiten am ersten Album des Musikprojektes Syntaction. Ich machte nach und nach die dafür vorgesehenen Titel und merkte, dass meine Stilrichtung nicht pur elektronisch ist, sondern ich oft auch mit ganz "normalen" Instrumenten arbeitete und die musikalische Bandbreite des Albums daher recht großflächig war. Die Kontraste waren teilweise sogar wirklich ziemlich groß: Während beispielsweise der Titel "Thunderstorm" fast schon in die Electro-Richtung ging, war der Titel "Organic" fast schon Filmmusik. Und "Beyond the Stars" oder "Past&Future" waren irgendwie eine Mischung aus beiden Welten. Als Name für das gesamte Album wählte ich daraufhin den Titel "Cyborg Instruments" - eben eine Mischung aus Organischem und Elektronischem. Nur hatte ich dann wiederum das Problem, dass mein Musikprojekt und das Album einen Namen, aber immer noch kein Gesicht hatten. Ein passendes Outfit musste her und ich habe mir tagelang den Kopf darüber zerbrochen, wie man dieses vielleicht sogar als passendes Cover für das Album verwenden konnte. Es sollte auf jeden Fall etwas Schwarzlastiges sein. Zum einen mag ich schwarz, zum anderen sollte es auch nicht zu sehr von der Musik ablenken. Das alleine war aber noch irgendwie unspektakulär, weshalb die Idee kam, dass ich auch was mit meinem Gesicht machen musste. Irgendwann kam ich zur Überlegung, vielleicht etwas in eine roboterhafte Richtung zu gehen mit Visier und etwas Panzerung an den Armen und Beinen. Aber so was Ähnliches gibt es in der Musikwelt schon und ein dunkles Visier in der Maske wäre auch im Rest-Schwarz des Kostüms untergegangen. Dann kam ich schließlich auf die Idee, noch etwas "Organischeres" hinzuzufügen, um damit auch den Eindruck eines fremden Wesens zu erzeugen. Und so kam dann nach und nach das raus, was man heute so auf der Webseite oder auf dem ersten Album sehen kann.

Darstellen soll es letztendlich optisch das, was die Musik sein soll. Es hat irgendwie etwas Künstliches, es hat etwas Natürliches. Und es kommt irgendwie aus einer anderen Welt. Zuerst war es auch eher nur ein Experiment, aber das Feedback, das ich bekommen hatte, war so positiv, dass ich das Kostüm letztendlich beibehalten habe.

RK: Das Kostüm ist geprägt von ein bisschen Predator und Darth Vader in einem. Gefallen dir diese Filme auch?

CK: Die Interpretation gefällt mir! - Ja, die Filme mag ich ebenfalls sehr gerne. Ich bin sogar ein recht extremer "Star Wars"-Fan seit meiner Jugend und die "Predator"-Filmreihe ist in meiner Lieblingsfilmliste auch auf jeden Fall recht weit oben mit dabei. Die Predators selbst sind - wie ich finde - auch wahre Meisterwerke der Filmkostümkunst. Da ist man fast schon etwas neidisch auf die Schauspieler, die mal mit so einem Outfit durch die Gegend wandern durften.

RK: Was sind die musikalischen Pläne in den nächsten Jahren, willst du dich auch mehr überregional engagieren und kann es nicht gar möglich sein, dass gewisse Songs für Filmmusiken passen würden?

CK: Das ist sehr schwer zu beantworten. Mein Hauptberuf ist ja immer noch ein anderer und die Musik nach wie vor mehr ein Hobby. Dahingehend nutze ich dann auch die Möglichkeit (und den Vorteil), dass ich mich ganz von Inspiration und neuen Ideen leiten lassen kann und nicht unbedingt jemanden im Nacken habe, der Druck macht. Für mich ist es immer wichtig, mich irgendwie von Album zu Album weiterzuentwickeln, statt das Risiko einzugehen, das ein und selbe zu wiederholen. Und auch wenn die Basis von Syntaction - das Grundkonzept - der Synthesizer ist und sicher bleiben wird, weiß ich momentan noch nicht, wie das nächste Projekt dann im Endeffekt genau aussehen wird. Das neue Album "Ad Astra" ist kürzlich erst fertig geworden und jetzt werde ich das erst einmal ein bisschen sacken lassen und auf eine kreative Eingebung für das nächste Album warten.

Live Auftritte sind zurzeit allerdings nicht in Planung. Ich habe gemerkt, dass man diese Art von Musik als Einzelperson mit noch geringen Möglichkeiten, sich eine Band oder nötige Technik schnell organisieren zu können, nur sehr schwer auf die Bühne bringen kann. Ich wollte mich nicht wie ein DJ irgendwo hinstellen und alles einfach nur von Platte oder Sampler kommen lassen, doch natürlich hat man in der Live-Situation nur zwei Hände und muss auch diverse Effekte (beispielsweise rückwärts gespielte Texturen oder Echos) vorher im Studio vorproduzieren. Live ist das dann so, dass ich ein paar Spuren - speziell Bass Patterns, Effekte und Drums - im Studio vorbereite und einen Computer mit Timecode mitlaufen lasse, während ich live die Hauptmelodie und die Klangteppiche spiele und teilweise auch neu interpretiere. Aber das raubt leider auch immer ein bisschen die Flexibilität, weshalb ich mit der Lösung auch nicht wirklich zufrieden war bisher.

Als Filmmusik eignet sich sicher das ein oder andere Lied, gerade, weil Syntaction im Großen und Ganzen keine aufdringliche Musik ist und sich so in viele Situationen einschmuggeln kann. Ich habe vor einiger Zeit einmal für ein Gameshowkonzept Jingles und Hintergrundmusiken komponiert, was für mich auch eine sehr interessante Erfahrung war. Es würde mich sicher auch einmal reizen, etwas für einen Film zu komponieren. Mal sehen, was die Zukunft bringen wird.

RK: Dein neues Album "Ad Astra" steht kurz vor der Veröffentlichung, was können unsere Leser erwarten und was ist das Konzept dazu?

CK: Richtig, ich bin schon ganz gespannt. Wenn alles gut geht soll es am 1.2.2012 mit dem Onlineverkauf losgehen. "Ad Astra" ist eine, wie ich finde, sehr große Weiterentwicklung zu seinem Vorgänger "Cyborg Instruments". Die klangliche Qualität - speziell auch aus technischer Sicht - hat sich stark weiterentwickelt und teilweise wurde es diesmal recht experimentell: Ein Titel namens "Cloud Whistler" bringt beispielsweise Klavier und real aufgenommenes Pfeifen auf das elektronische Synthi-Fundament, der Titel "Mars Mission" ist in der zweiten Hälfte der bisher drumlastigste Song von Syntaction geworden und "Dream" bringt stilistische Einflüsse aus Südamerika und Irland in einem Song zusammen. Das Album wechselt sich ab von sehr sphärischen, ruhigen Songs bis hin zu Tracks die etwas schneller geworden sind. Ungewöhnlich für dieses Projekt war, dass der Name des Albums von Beginn an feststand. Ich wollte sozusagen eine kleine musikalische Reise durch den Weltraum unternehmen und dabei die Möglichkeiten, neue Klänge zu erzeugen und einzubringen, deutlicher nutzen. Es wurde - abgesehen von einem kurzen Voiceover im Prolog - ein reines Instrumentalalbum, welches mit seinen zehn Titeln zum Dahinträumen einladen soll.

RK: "Ad Astra" ist eine Grußformel aus "Perry Rhodan". Kennst du die Serie oder liest du sie gar?

CK: Auch wenn ich ein großer SciFi-Fan bin, ist "Perry Rhodan" irgendwie komplett an mir vorbei gegangen. Ich kannte es zwar vom Namen her, aber bin irgendwie nie in Kontakt damit gekommen. Ein guter Freund von mir ist allerdings ein Stammleser und hatte mich neulich erst auf diese Grußformel hingewiesen, als er von meinem Album gehört hatte. Der Name "Ad Astra" für das Album kam übrigens zustande, weil ich es als Albumtitel besser fand, als beispielsweise das englische "to the stars" dafür zu nehmen.

RK: Wir hoffen auf weiter spacige und träumerische Synthesizer Sounds aus deiner Feder und weiter viel Erfolg.

CK: Vielen Dank!

8. RingCon 2011 - One Ring to rule them all
von Reiner Krauss
Der eine Ring, er ist das Symbol und Bindeglied, welches viele Fans der Tolkien-Welt in den Bann gezogen hat. Diese Fans sind gleichwohl eine Gemeinschaft, wie einst die Hobbits, die aus dem Auenland aufbrachen, um sich zu treffen und auszutauschen in "Rohan's neuer Festung", dem Maritim Hotel Bonn. Dieses Jahr fanden sich alle Gefährten vom 14.-16. Oktober 2011 ein und sie hatten neben bunten Kostümen auch viel gute Laune mitgebracht.

Doch die Gefährten sind selbstverständlich freundlich gesinnt gegenüber "Andersartigen" und so lassen sie schon länger auch Fans von z. B. "Buffy", "Twilight", "Xena", "True Blood" oder "Harry Potter" eintreten. Somit hat die Fantasy dieser irdischen Welt eine stetige Heimat im Herzen dieses Kontinents gefunden: dem RingCon - der größten Fantasy Convention in Europa!

Orks und dunkle Reiter ohne Pferd

Man könnte sich gruseln, wenn man die schwarzen Orks und dunklen Reiter (diesmal ohne Pferd) auf den Fluren sieht, doch glücklicherweise begegnet einem der gute Aragorn und dieser hat gar neuerdings Unterstützung von Hercules und Xena erhalten. Da wird es einem also nicht bange und man kann sich sicher zu den Highlight der diesjährigen Veranstaltung begeben.

Das Wetter war den Merris, Bilbos, Brandybocks und Beutlins wohlgesonnen und so sah man keine Wolke am Himmel an diesem Wochenende. Ich selbst genieße einen Augenblick am sprudelnden Wasserfall nahe des Waldes im Auenland, dessen Blätter bereits herbstlich rotbraun und gelb gefärbt sind, oder war es auf der Freiterrasse beim Fontaine-Springbrunnen? Wer weiß das an diesem Wochenende schon so ganz genau?

Feen und Elben mit Sonne im Haar

Diese Sonnenstrahlen sind es auch, die die Haare und Kostüme der anwesenden Feen und Elben ganz besonders zum Leuchten bringen. Ein gutes Zeichen für das Wochenende.
Dann plötzlich, mit einem quietschenden Pfeifen, kommt der Zug nach Hogwarts um die Ecke - oder war es nur die lokale Straßenbahn? Oha, auf alle Fälle kam ein Gast aus "Harry Potter" an. Ausgerechnet der Erzfeind von Harry, Draco Malfoy, ist vorgefahren.

Glücklicherweise entpuppt sich sein Darsteller Tom Felton als eine überaus sympathische Person und so ist das Wochenende gerettet. Auch dank tollen weiteren Gaststars wie u. a. Sam Trammell (Sam Merlotte, "True Blood"), Sara Canning (Jenna Sommers, "The Vampire Diaries"), Bronson Pelletier (Jared, "Twilight"), Charisma Carpenter (Cordelia Chase, "Buffy" und "Angel"), Hudson Leick (Callisto, "Xena"), Renée O'Connor (Gabrielle, "Xena") und Jonathan Harding (Erestor, "Herr der Ringe") u. v. a. Geleitet, bei den Showprogrammen, wurden alle Gefährten und Gäste des Wochenendes von den beiden sympathischen, humorvollen und immer gut gelaunten Hosts von "Down Under", genauer den "Kiwi's" (Nick für Neuseeländer), Lori Dungey und Mark Ferguson (MoC).

Auf der Jagd im Auenland

Es wird trotz, oder gerade wegen, guter Laune der Besucher aber eine dreitägige Jagd stattfinden. Nicht Sauron ist hinter den Hobbits her, sondern die Besucher sind auf der Jagd nach Fotos mit den Stargästen und nach Autogrammen anschließend dazu. Die "Beute" ist für viele ein Highlight und wird stolz gesammelt und in "Ring-Büchern" aufbewahrt. Zur leichteren Orientierung auf allen Pfaden erhielten wir eine "Con-Reisetasche" mit auf den Weg. Sie war gefüllt mit Allerleih, aber vor allem eine lokale "Karte von Mittelerde" half uns schnell, sodass man sich leichter zurechtfinden konnte. Erstaunlicherweise gab es jedoch auch sehr Neues und, wie mir scheint, ein Ding aus einem anderen Universum: Große Touchscreen-Bildschirme ermöglichten es ebenfalls, die Lagekarte und Termine abzurufen. Seltsam neues Zeug, aber auch die Moderne macht offenbar nicht Halt vor Mittelerde.

Auf den langen Reisen im Auenland des Maritim Hotels Bonn bedarf es einer Stärkung für unsere Gefährten. Auch ich ließ es mir, nach dem Eingang des "Tänzelnden Pony", gut munden am Buffet oder gar der Schenke. Sauron's Burger und ein Sméagol Bier gereichten mir sehr zum Wohle.

Gandalf, der Weiße

Selbstverständlich begegnete uns auch Gandalf, der Weiße - in Begleitung von Legolas - regelmäßig in den Fluren. Damit auch wir weißer werden und alle angereisten Gefährten Neues erfahren können, finden neben Panels der Stars (Fragestunden) auch Buchlesungen (Claudia Kern, "Das Schwert und die Lämmer"; www.claudia-kern.com) und sonstige Informationsrunden, z. B. zum Thema "Tolkiens Schöpfungsmythos" oder "Faszination Fantasy" statt. Doch damit nicht genug, auch Training mit Körper (Stuntworkshop Dayna Chiplin) und gar mit Schwert stehen bevor. Ebenso die Verwandlung in Elben oder Vampire darf nicht fehlen (Filmschminken für Fortgeschrittene). Was ein trainierter, gestärkter Körper und verwandelter Geist so alles bewirken kann, zeigte uns an einem Abend dann die "DEFCON Unlimited Stuntshow" in einer spektakulären Darbietung.

Hobbits, lauter Hobbits

Nach dem fulminanten Kino-Erfolg der drei "Herrn der Ringe"-Filme von Peter Jackson, gab es lange Zeit ein Tauziehen um die angedachte weitere Verfilmung, nennen wir es "Prequel", zum Buch "Der Hobbit". Nun ist glücklicherweise klar, dass der "Look und Feel", wie wir ihn nun gewohnt sind, erhalten bleibt, dank des Engagements von Mr. Jackson. Doch er war nur bereit, erneut Regie zu führen, wenn es ebenso ein neues, bisher nie dagewesenes, Seherlebnis geben wird. Die Schar der Besucher des Ringcons durften erfahren, dass "Der Hobbit" erstmals in neuester 3D-Technik mit neuentwickelter Super-HD-Digitalcamera der Fa. RED (2x je Stückpreis 30.000 Dollar für Stereo. Davon hat Jackson insgesamt 30 Stück für den Film angeschafft!) gedreht wird, welche zudem eine deutlich höhere Bildfolge als nur 24 Einzelbilder pro Sekunde liefern. Ein, im wahrsten Sinne des Wortes, gestochen scharfes Filmbild mit absolut fließenden Bewegungen wird das Ergebnis sein. Am Ende wird man eine neue Erfahrung machen und erlebt ein Schauen durch ein "blitzsauberes großes Fenster" (im Kinosaal Ihrer Wahl) in eine fantastische Welt.

Fans für Fans können aber auch Filme machen und ein engagiertes Ziel hat das "Silmarillion Projekt" vor. Bestaunt schon mal den neuen Teaser.

Ein quirliger Werwolf

Wir verlassen nun die Welt der Hobbits und berichten von einem Werwolf. Ein Wolf im Schafspelz, wie mir scheint, denn sein Darsteller ist der überaus unterhaltsame, witzige und kreative Branson Pelletier ("Twilight"). Bei seinem Panel mischt er sich sogleich unter die Gäste, überreicht selbst das Mikrofon zur Frage und ist bester Laune. Die ist ihm selbst bei der sicherlich anstrengenden Autogrammstunde nicht zu nehmen. Er hat gar die Zeit für künstlerische Betätigung. Ob es eines Tages hier was zu ersteigern gibt?

Viele hunderte junge Damen waren extra angereist und tummelten sich unter den Gefährten, wohl um sich am Ende gar noch gerne von Stars z. B. aus "Vampire Diaries" in den Hals beißen zu lassen? Auf alle Fälle fanden sich einige davon in den Fluren mit deutlichen Bissspuren wieder. (Film-)Blut tropfte ihren Hals entlang. Aua.

Heldenhaft blonde Amazonen

Ein weiteres Erlebnis in den Sälen von Mittelerde waren die weiblichen Gaststars aus "Xena". Darunter Namen wie Renée O'Conner, Hudson Leick und auch aus "Buffy" Charisma Carpenter. Ich bin mir irgendwie nicht sicher, ob sie nicht doch nur verkleidete Elfen waren, so liebreizend anzusehen und mit goldenem Haar gar so nett in ihrer Art. Ganz sicher, da passte was.

Epilog

Elben, Orks, Drachen und Werwölfe ... alles Wesen aus unserer Fantasie. Und wo sonst kann man mehr und hautnah davon erleben als auf - der RingCon!

9. Wissenschaft: Nicht witzig – die Evolution des Lachens
von Marcus Haas
Lachen ist eine Kommunikationsform, es baut Spannungen ab und kann Konflikte entschärfen. Und Lachen ist keine rein menschliche Eigenschaft, erstaunlich viele Tiere sind dazu in der Lage. Primaten, zu denen der Mensch gehört, natürlich, aber auch Mäuse und Ratten können lachen.
Das ist Grund genug zu untersuchen, wie sich das Lachen in der Evolution entwickelt hat und sogar welche Bedeutung es für die Entwicklung der Sprache gehabt haben könnte.
2007 forschte Jaak Panksepp an der Washington State University am Sozialverhalten von Ratten. Er stellte dabei fest, dass die Tiere beim Spielen ein zirpendes Geräusch im Bereich von 50 Hz ausstoßen. Diese Töne unterscheiden sich deutlich von anderen Lautäußerungen der Ratten. Am nächsten Tag entschied sich Panksepp, ein paar Ratten zu kitzeln. In den Jahren, die auf diese Entdeckung folgten, konnte die Arbeitsgruppe um Panksepp zeigen, dass es erstaunliche Parallelen im Lachverhalten von Ratten und Kleinkindern gibt, und Ratten, die besonders viel "Lachen", wenn sie gekitzelt werden, zeigen auch beim Umgang mit ihren Artgenossen einen ausgeprägt starken Spieltrieb. Dieses gemeinsame Spielen stärkt den sozialen Zusammenhalt zwischen den Ratten und eine Bindung zwischen ihnen und dem kitzelnden Forscher zeigte sich, als die Ratten die Nähe der Hand suchten, die sie gekitzelt hatte.

Die Lautäußerungen der Tiere wurden in Experimenten beeinflusst und nehmen ab, wenn die Ratte Hunger hat oder wenn unangenehme Lichtblitze während des Kitzelns aufleuchten. Und schließlich verbrachten junge Ratten, wenn sie vor die Wahl gestellt wurden, mehr Zeit mit ausgewachsenen Ratten, die öfter spontan zirpten.
Panksepps Erkenntnisse werden kontrovers diskutiert, aber sie können ein Hinweis darauf sein, dass das Lachen eine evolutionsgeschichtliche Bedeutung bei sozial lebenden Tieren hat.

Dass Lachen eine relativ alte Erfindung ist, zeigte sich auch in Experimenten von Martin Meyer an der Universität Zürich. Untersucht wurde die Aktivität im Gehirn mit Hilfe eines Kernspintomografen während die menschlichen Probanden sich Cartoons ansahen. Aktiviert wurde dabei unter anderem die Amygdala und der Nucleus Acumbens, beides Teile des Gehirns, die sich in der Evolution recht früh entwickelt haben, sowie Teile des präfrontalen Cortex – ein relativ junger Teil des Gehirns.
Die älteren Teile des Gehirn haben wir gemeinsam mit vielen Primaten und Säugetieren, so dass die Fähigkeit zu lachen hier durchaus ihren Ursprung haben kann. Die höheren humoristischen Leistungen des menschlichen Gehirns ermöglichen es uns, auch komplexere Witze zu verstehen, die ein gewisses Maß an Verstandesleistung voraussetzen. Ob Tiere in der Lage sind Humor zu verstehen – zum Beispiel in Form von Schadenfreude – ist noch nicht untersucht worden. Allerdings sind Gorillas beobachtet worden, die vor ihren Artgenossen Purzelbäume schlagen, worauf die Zuschauer Lachlaute ausstießen. Zumindest unseren nächsten Verwandten scheint Humor also nicht fremd zu sein.

Pedro Marijuán und Jorge Navarro am Instituto Aragonés von Ciencias de la Salud in Spanien haben diesen Aspekt der Entwicklung des menschlichen Gehirns untersucht. Die Idee dabei ist, dass die Komplexität unseres Gehirns nicht in erster Linie zunahm, um Werkzeuge zu nutzen, sondern um in größer werdenden Gruppen das Sozialverhalten zu steuern. Schimpansen verbringen sehr viel Zeit – bis zu 20% - damit, sich gegenseitig das Fell zu pflegen. Diese Art, Zuneigung zwischen zwei Tieren zu zeigen, hat natürlich seine Grenzen, wenn die Gruppe größer wird. Durch das soziale Lachen hingegen können mehr Individuen gleichzeitig mit einbezogen werden, was das Leben in größeren Herden einfacher machen sollte.
Aber die Bedeutung des Lachens für den Menschen geht wahrscheinlich deutlich über das Zusammenleben des Menschen hinaus, wie Robert Provine von University of Maryland behauptet. Es könnte ein Grund dafür sein, warum der Mensch überhaupt angefangen hat zu sprechen.
Bei Schimpansen ist das Lachen ein relativ unkontrolliertes stoßweises Atmen, während es beim Menschen durchaus sehr kontrollierte Formen annehmen kann, letzteres setzt die Fähigkeit voraus, den Atemfluss zu beherrschen.
Schimpansen können ihren Atem nur begrenzt kontrollieren und so pro Atemzug nur wenige Silben vokalisieren. Der Grund dafür ist, dass diese Primaten, obwohl sie auch gelegentlich auf zwei Beinen stehen, im wesentlichen Vierbeiner sind und der Brustkorb – wie bei allen anderen Vierbeinern auch – eine tragende Funktion übernimmt, wobei Laufen und Atmen eng miteinander verbunden sind.

Erst als sich die Frühmenschen aufrichteten, verlor der Brustkorb seine Stützfunktion und konnte flexibler werden. Auf diese Weise wurden abweichende Atemrhythmen möglich, bei den zum Beispiel zwei, drei oder fünf Schritte auf einen Atemzug kommen, während Vierbeiner immer einen Atemzug pro Schritt machen müssen. Durch diese Entkopplung des Atemsystems von der Bewegung wurden mehrsilbige Lautäußerungen für den Menschen erst möglich.
Lachen ist also nicht nur an Witze gebunden, tatsächlich sind die meisten Situationen, in denen wir lachen, soziale Interaktionen (man denke nur an den Chef, der einen unlustigen Witz erzählt, aber lachen tun wir trotzdem), bei denen es in erster Linie darum geht, sich mit den anderen in der Gruppe oder dem Gegenüber wohlzufühlen.
Und das Lachen könnte eine wesentliche Rolle gespielt haben, als sich der Mensch auf seine Hinterbeine stellte und zu sprechen begann – und sei es auch nur, um schlechte Witze zu reißen.

10. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,

Sieger der Runde "Wo ist sie?" unseres Kurzgeschichtenwettbewerbs ist Sven Lenhardt mit seiner Story "Zahltag" geworden. Herzlichen Glückwunsch an ihn und vielen Dank auch an allen anderen Autoren fürs Mitmachen. Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen zur Story – egal, ob per E-Mail oder in unserem Forum unter dem Dach des SF-Netzwerks (www.sf-netzwerk.de).

Die nächsten Themen des Wettbewerbs: Für "Wiedersehen" wurde der Einsendeschluss auf den 1. Februar 2012 festgelegt, für "Diebe" auf den 1. März 2012. Als weiteres neues Thema kommt "In düsteren Landen" hinzu, Deadline hierfür ist am 1. April 2012 (kein Scherz). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury (mindestens) drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.

Armin Rößler


Zahltag
von Sven Lenhardt

Mit der Leichtfüßigkeit eines Ninja tänzelte er über das Hausdach. Eigentlich war das lautlose Anschleichen seine Königsdisziplin; diesmal aber nahm man von seiner Anwesenheit dennoch Notiz. Kugeln zischten durch die kühle Abendluft, verfehlten ihn nur um Haaresbreite. Die plötzliche Verunsicherung lähmte seine natürlichen Reflexe, belegte seinen Bewegungsapparat mit einer bleiernen Schwere. Allmählich geriet er ins Taumeln, gab so die perfekte Zielscheibe ab. Schließlich traf ihn ein Projektil an der Schulter; er bemühte sich vergeblich, das Gleichgewicht zu halten. Kippte zur Seite und stürzte kopfüber in die Tiefe.
Glücklicherweise hatte man die Matte jetzt an der richtigen Stelle platziert, sodass er sich nicht mehr den Knöchel verstauchte. Mit einer beeindruckenden Rolle rückwärts löste er sich vom weichen Untergrund, stand so aufrecht, wie es einem Stuntman mit mehrfachen Frakturen im Bereich der Wirbelsäule eben möglich war.
"Na, wie war das?", fragte er mehr aus Gewohnheit als aufwühlender Leistungsangst.
"Ehrlich gesagt, gehen mir langsam die Adjektive aus. Sei doch einfach damit zufrieden, dass ich die Bude deinetwegen nicht zusammenschrei… Oh, da fällt mir ein: Jemand hat nach dir verlangt … ein Fan, ein Stalker, ein Experiment vom anderen Ufer. Du kennst meine Philosophie: Eigentlich juckt es mich gar nicht, was du so alles nach Feierabend treibst. Aber musst du denen immer gleich unsere Drehorte stecken? Ich meine, wie soll denn da so was wie ‘ne professionelle Arbeitsatmosphäre aufkommen?” Seiner Standpauke ließ es der Regisseur bewusst an übertriebener Schärfe fehlen. Er wollte ihn nicht wirklich in Verlegenheit bringen, sondern lediglich sein Revier als Alphatier markieren.
Christian verstand auf Anhieb; er brauchte nur einmal kaum wahrnehmbar zu nicken, um sein Gegenüber von seinen besten Absichten zu überzeugen. "Soll nicht wieder vorkommen", versicherte er ihm. "Wo ist der ungebetene Gast jetzt?"
"Gleich hier um die Ecke. Meine Assistentin kann dich hinführen." Ohne ausdrücklich herbeigerufen zu werden, erschien diese neben Christian. Als habe sie sich soeben materialisiert.
"Wenn Sie mir bitte folgen würden", gab sie einen Satz wieder, der ihr offenbar leichter über die Lippen ging als der eigene Name.

"Was verschafft mir die Ehre?", wollte er ohne Umschweife wissen.
"Genau das ist dein größtes Problem, Chris", entgegnete sein Gesprächspartner mit dem Charme eines lispelnden Literaturkritikers.
"Du meinst, Nieten wie du, die kein Privatleben haben und aus Verzweiflung all ihren Ehrgeiz auf jemanden projizieren, der’s zu was gebracht hat … und die zu allem Überfluss denken, sie hätten das Recht, ihr Idol sofort mit dem Vornamen anzusprechen?"
"Für jemanden wie dich hätte ich spontan ‘ne ganze Menge passender Bezeichnungen parat. Aber der Begriff ‘Idol’ gehört nun wirklich nicht dazu. Das musst du mir glauben, sonst hebst du womöglich noch ab." Mit einem Blick zum Himmel vollzog er Christians hypothetischen Höhenflug nach.
"Jetzt hab ich aber echt genug. Sieh du, dass du Land gewinnst. Und lass es dir bloß nicht einfallen, mir noch mal unter die Augen zu treten. Ist das klar?"
"Wenn es nur so einfach wäre", widersprach der Fremde völlig gelassen. "Wir haben noch eine Rechnung offen."
"Sag bloß, du halbe Portion willst es mit mir aufnehmen. Mit all den Kampftechniken, die ich mir bei der Vorbereitung auf diverse Rollen angeeignet hab, zerleg ich dich schneller, als du um Gnade winseln kannst."
"Du kannst mich nicht verletzen. Von mir aus kannst du’s ja gern mal probieren. Doch damit zögerst du nur das Unvermeidliche hinaus"
"Chris, wir brauchen dich noch mal am Set. Die Szene ist wohl doch nicht so ganz gelungen", lenkte ihn die Assistentin ab.
"Nicht jetzt. Siehst du nicht, dass ich beschäftigt bin?", fuhr er sie an.
"Beschäftigt?", erwiderte sie mit beträchtlichem Erstaunen. "Womit denn?"
Doch sein Vorwand war nicht länger zugegen, seine vermeintlich erklärende Geste deutete ins Leere. Weil er sich nicht spontan etwas Absurdes aus den Fingern saugen wollte, fügte er sich und ging ihr nach.

Nach Dienstschluss machte Christian einen längst überfälligen Abstecher in den Irish Pub, den ihm einer seiner Mitarbeiter empfohlen hatte. Sicher hätte er diesem im Gegenzug einen ausgegeben – wenn er sich nur vage an dessen Namen oder zumindest sein Gesicht hätte erinnern können. Die selektive Amnesie, unter der er litt, hätte er niemals auf Verachtung oder Gleichgültigkeit zurückgeführt. Vielmehr nahm er sie als Nebenwirkung seiner weitestgehend tadellosen Performance am Arbeitsplatz in Kauf. Nach ungezählten Doppelten meldete sich seine Blase zu Wort. Er folgte ihrem Ruf, bestellte vorher noch ein kühles Blondes, um auch bei seiner Rückkehr nicht auf dem Trockenen zu sitzen.
Sein Toilettenaufenthalt sollte ihn jedoch keinesfalls erleichtern. Denn noch ehe er sich an seinem Hosenladen hätte zu schaffen machen können, tippte ihm jemand auf die Schulter. Christian erschrak so sehr, dass ihm ein mädchenhafter Schrei entfuhr.
"Bist du neuerdings im Eunuchenchor?", höhnte die liebenswürdige Neubekanntschaft, die ihm erst vor wenigen Stunden den Tag versüßt hatte.
"Was, zum Teufel, willst du denn schon wieder?", schnauzte ihn Christian an.
"Was für eine kuriose Wortwahl!", bemerkte er, während er seine mächtigen Schwingen ausbreitete. "Der schicke Anzug ist jetzt zwar im Eimer. Aber immerhin erspart mir das so manche langatmige Erläuterung."
"Allerdings", brummte Christian kurz angebunden.
"Ich heiße übrigens Casus." Er klang bedeutend schüchterner, als es sein vorheriges Verhalten vermuten ließ.
"Dann ist es mit deinem unbeugsamen Willen wohl nicht weit her, was?" Daraufhin grinste er selbstgefällig. "Hast du den Wortwitz kapiert?"
"Man könnte sagen, ich hab ihn erfunden … sozusagen als Vorbeugemaßnahme gegen terroristische Pointen-Zünder wie dich."
"Du bist du also tatsächlich ein Engel", sprach er das Offensichtliche aus. "Und du bist zu mir gekommen, um mir von der baldigen Apokalypse zu berichten?"
"Nein. Bis auf die Flügel, die – nebenbei gesagt – nicht annähernd so praktisch sind, wie sie aussehen, bedienen wir nicht allzu vieler Stereotypen. Auch sind wir keine großen Fans der Globalisierung. Wir verlegen uns eher auf kundennahe Beratung."
"Muss ich etwa einen Vertrag unterschreiben?", erkundigte sich Christian aufrichtig besorgt. Seine Körpersprache wurde merklich defensiver.
"Und erneut verwechselst du mich mit dieser bulgarischen Sängerin von den ‘No Angels’, lachte Casus ausgelassen.
"Wie oft muss ich eigentlich noch nachhaken, bis ich mal eine klare Antwort kriege?"
"Okay … es ist so, dass du nicht mehr lange zu leben hast …"
"Was?!" Christian war entsetzt, wäre beinahe aus den Latschen gekippt.
"… wenn du so weitermachst", fuhr Casus feixend fort.
"Von sadistischen Himmelsboten hab ich vorher auch noch nie was gehört."
"Bevor du gleich wieder ähnlich frustriert klingst wie etliche ‘Lost’-Anhänger nach dem etwas enttäuschenden Serienfinale, möchte ich dich über die tiefere Bedeutung dieser Aussage aufklären." Christian war ganz Ohr, verschränkte gespannt die Arme vor der Brust. "Hast du irgendeine Vorstellung davon, wie nervenaufreibend es ist, jemanden zu beschützen, der sprichwörtlich Kopf und Kragen riskiert – und das auch noch beruflich?" Auf einmal glomm Zorn in seinen stahlblauen Augen. "Ich will eine Gehaltserhöhung."
"Willst du mich veralbern, oder was?"
"Ganz und gar nicht."
"Und wie soll ich dich bitte bezahlen?"
"Wie wär’s mit deiner Seele?" Er ließ die mutmaßliche Drohung wie ein Mahnmal im Raum stehen, klopfte Christian auf die Brust und zerstreute sich in alle Winde. Als habe er durch die Berührung auf seine Körperfunktionen eingewirkt, pochte der vergessen geglaubte Harndrang auf sein Recht.

Mit weit aufgerissenen Augen lag er in seiner Matratzengruft. Wie eine Leiche, der man noch nicht aus Anstand die Lider geschlossen hatte. Seit dem Ultimatum des Engels wagte er es kaum mehr, seine Wohnung zu verlassen. Zu groß war seine Angst, einem aufgebrachten Casus in die Arme zu laufen.
An sich ist es ja ziemlich naiv, sich hier zu verschanzen, entlarvte er die trügerische Sicherheit, in der er sich bis zu jenem Augenblick gewiegt hatte. Keine Hauswand der Welt wird einen echten Engel aufhalten können.
"Wie recht du doch hast", lieferte ihm Casus die unerwünschte Bestätigung seiner These.
"Musst du eigentlich immer dann auftauchen, wenn’s mir nicht in den Kram passt?"
"Wieso? Du hast offensichtlich nichts Besseres zu tun … und ich war gerade in der Gegend. Bist du denn gar nicht froh, mich zu sehen?"
"Rhetorische Fragen stellst du wohl am liebsten …" Langsam erlangte Christian sein altes Selbstvertrauen zurück. Fast hätte er sich aufgerichtet, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen. Seine steifen Glieder jedoch durchkreuzten diesen Plan.
"Ich kann dir gar nicht sagen, wie lästig es ist, pausenlos deinen Gedanken lauschen zu müssen. Du bringst es ernsthaft fertig, ein Wesen zu deprimieren, dem Gefühle normalerweise fremd sein sollten. Dein unterschwelliger Todeswunsch hat auf mich abgefärbt. Und weißt du, was geschieht, wenn sich ein Engel ansatzweise mit Selbstmordabsichten trägt?" Noch ehe sich Christian hätte einklinken können, setzte er seine Tirade fort: "Nein, wie solltest du auch? Mir wird eine ganze Reihe an Privilegien gestrichen. Zum Beispiel muss ich seit ‘ner Weile essen und schlafen – ich hab keine Ahnung, wie ihr Menschen das durchsteht. Außerdem bin ich mir nicht mal mehr sicher, dass ich noch unsterblich bin. Vor Kurzem hat sich bei mir die Furcht vor der eigenen Endlichkeit eingeschlichen … oder wie ihr das so poetisch nennt: vor der Vergänglichkeit. Wie soll man auch nur einen einzigen klaren Gedanken fassen, wenn so was ständig im Hinterkopf wütet?"
"Verschon mich mit deinem weinerlichen Gefasel über menschliche Makel. Dafür kann ich nichts. Erzähl mir lieber mal, was meine Seele damit zu tun hat", sprach Christian das Thema an, vor dem er sich am meisten fürchtete.
"Wie ich sehe, lassen sich deine Kamikaze-Gewohnheiten analog auf dein Gesprächsverhalten übertragen. Ich find’s aber gut, dass du selbst drauf zu sprechen kommst. Wer weiß, vielleicht hat man mir mittlerweile auch mein absolutes Gedächtnis genommen, und ich hätte das sogar vergessen. Wie dem auch sei: Deine Seele steht in direktem Zusammenhang mit der Lektion, die ich dir erteilen soll", frohlockte Casus geradezu.
Wie vom Donner gerührt, hielt Christian inne. Kaum traute er sich, etwas zu sagen. Ihn plagte die irrationale Gewissheit, dass er dadurch alles noch schlimmer machen würde – ganz gleich, was es war.
"Folge mir", schlug Casus jovial vor. "Und frag gar nicht erst: Du hast definitiv keine Wahl!" Mit seinem Zeigefinger berührte er Christian, exakt zwischen den Augen. "Lass uns auf eine kleine Reise gehen."

Christian fand sich in einem Bett wieder. Schmutzige Laken. Ein durchgelegener Rücken. Allumfassender Schmerz, der in jedem seiner Gelenke elektrisch zuckte. Fürsorglich tupfte jemand sein schweißbenetztes Gesicht ab, tauschte den leeren Infusionsbeutel gegen einen neuen aus. Er spürte die Wärme, die von dieser Person ausstrahlte. Seine Augen jedoch waren verklebt, ein zähflüssiger Entzündungsfilm legte sich darüber. Er konnte lediglich die unscharfen Umrisse einer schmächtigen Frau mit schulterlangem brünettem Haar erkennen. Dennoch ahnte er, dass sie eine reißfeste Freundschaft miteinander verband. Er wollte seinen rechten Arm nach ihr ausstrecken, vorsichtig über ihre Wange streichen. Doch er vermochte nicht den geringsten Impuls durch seine Nervenbahnen zu jagen; der Arm regte sich nicht.
Ein grelles Leuchten provozierte seine Netzhaut, blendete ihn kurzzeitig. Gefühlte Sekundenbruchteile später konnte er die Augen problemlos öffnen. Er war zurück in dem Moment, von dem aus er den imaginären Trip angetreten hatte. Casus nahm den Finger von seiner Stirn, sah ihn eindringlich an.
"Und was soll ich nun mit dieser einfallslosen Vision?", fragte Christian ernüchtert.
"Deine Seele ist fort", erklärte der Engel einsilbig.
"Was?"
"Dieser Mann hat sie. Wenn du sie wiederhaben willst, musst du ihn finden."
"Was ist das denn für ein perverses Psychospiel?", brüllte er cholerisch.
"Man merkt dir jetzt schon an, wie du seelenlos bist. Da solltest du wohl besser keine Zeit mehr verlieren, was?" Schadenfreude erstrahlte über sein gesamtes Antlitz, schien aus jeder Pore zu dringen.
"Was hat das überhaupt mit deiner Bezahlung zu tun?"
"Ach, die war eher metaphorisch gemeint. Und wenn’s mir schon sonst nichts bringt, will ich zumindest meinen Spaß haben." Christian wollte bereits zur fieberhaften Suche aufbrechen, da hielt ihn Casus fest. "Eine Sache wär da noch: Solange deine Seele einen anderen Leib bewohnt, bin ich von der Pflicht entbunden, für deine körperliche Unversehrtheit zu bürgen. Hüte dich also vor losen Dachziegeln, defekten Ampeln und unverschlossenen Kanalisationsdeckeln. In deinem Zustand kann so gut wie alles zur Todesfalle werden. Vielleicht lehrt dich das ein wenig Demut." Daraufhin verschwand er.
"Prima!", raunte Christian verstimmt.
Unverhofft bimmelte sein Handy. Durch den Klingelton verriet sich der Regisseur. "Servus, Christian! Alles klar bei dir? Du hast dich ja schon seit Ewigkeiten nicht mehr hier blicken lassen. Tut mir leid, dass ich dich damit belästigen muss. Aber du wirst wohl noch mal bei uns vorbeischauen müssen. Die Schlussszene hat’s gewaltig in sich."
"Bin sofort da", versprach Christian. Es wäre ohnehin zwecklos gewesen, sich ihm zu widersetzen. Das begriff er auf Anhieb.
Eilig krallte er sich die Autoschlüssel, sprang in seinen Wagen und ließ sich einen Bleifuß wachsen. Seine Gedanken waren überall und nirgendwo, kreisten um nichts Konkretes. Die Strecke nämlich kannte er in- und auswendig. In die Routine mischte sich aber etwas Unvorhergesehenes. Am Straßenrand versammelten sich unzählige Schaulustige. Allerdings verdeckten sie das, was sie da mit Geifer in den Mundwinkeln angafften.
Wenn er erfahren wollte, was sich dort abspielte, musste Christian anhalten. Er stellte sein Fahrzeug in einiger Entfernung ab, bahnte sich danach eine Schneise quer durch den Pulk. Ein Haus war teilweise eingestürzt. Die Leute sprachen von einem morschen Eckpfeiler, der unter dem Gewicht der darüber liegenden Stockwerke nachgegeben hatte. Keiner der Anwesenden machte Anstalten einzugreifen.
Die haben wohl nur noch nicht ihr Helden-Gen freigelegt, kommentierte er gleichermaßen bissig wie betrübt.
Von innen ließen sich gellende Hilferufe vernehmen. Christian konnte nicht länger tatenlos zusehen, drängte die Passanten beiseite. "Wenn ihr bloß nutzlos rumsteht, versperrt zumindest nicht den Weg!", keifte er das Kollektiv an, ohne sich an den Einzelnen zu wenden.
Schon um den Eingang zu überwinden, musste er auf diverse motorische Feinheiten zurückgreifen, die er von der Pike auf hatte lernen müssen. Akrobatisch schwang er sich den Türrahmen empor. Dahinter erwartete ihn ein Parkettboden, der alles andere als zuverlässig war. Alle paar Meter brach das Holz bei der geringsten Belastung ein. Bei einer Partie Russisch Roulette hätten seine Chancen wahrscheinlich besser gestanden. Trotzdem trieb ihn etwas unermüdlich vorwärts. Er fühlte, dass er der Not immer näherkam. Schließlich fand er sie, an eine halbwegs stabile Wand gelehnt. Er hangelte sich an der Zimmerdecke entlang und betete, dass sie ihn nicht unter sich begraben würde. Tatsächlich gelang es ihm, bis zur völlig verängstigten Frau vorzudringen.
"Es wird alles wieder gut", heuchelte er den unerschütterlichen Glauben an ein Wunder. "Umgreifen Sie meinen Hals und halten Sie sich gut fest."
Eigentlich waren seine Kraftreserven längst aufgebraucht. Doch irgendwie schaffte er es, sie unverletzt abzusetzen. Ein kurzer Schritt, und sie würde endgültig in Sicherheit sein. Auf einmal schnellte ein Balken auf sie herab.
Oh nein, schoss es Christian durch den Kopf, ehe er sie zur Seite stieß. Ungewollt nahm er so ihren Platz ein und wurde voll erwischt.

Ein Bett hieß Christian im Bewusstsein willkommen. Er musste mehrere Wochen geschlafen haben. Jemand legte vertrauensvoll eine Hand auf seiner ab. Wärme durchströmte ihn wie ein Geschenk des Himmels. Die brünette Frau begrüßte ihn mit einem milden Lächeln.
"Ich hatte noch gar keine Gelegenheit, dir zu danken … du Schlafmütze", säuselte sie schwärmerisch, beinahe verliebt.
Neben ihr stand Casus, für sie unsichtbar. "Da hast du deine Seele wieder, Chris … und noch ein bisschen mehr, weil ich gerade in Geberlaune war", sagte er wohlwollend, während er sich zum Abschied verbeugte.
Seine zahlreichen Frakturen ließen erahnen, dass der nächste Stunt in ferner Zukunft liegen würde. Was ihn aber nicht weiter bekümmerte. Denn das vorübergehende Koma hatte eine Überdosis Geduld in seinen Kreislauf gepumpt.


Sven Lenhardt, geboren am 25. November 1985 in Bad Mergentheim, absolvierte sein Abitur im Jahr 2005, nahm noch im selben Jahr das Lehramtsstudium der Anglistik, Romanistik und Philosophie auf. Mit 18 Jahren versuchte er sich erstmals in lyrischen Fingerübungen. Seit er Ende 2009 auf die Vielzahl an Online-Ausschreibungen aufmerksam geworden ist, betätigt er sich überdies rege im Prosasektor. Er kann bislang 16 Veröffentlichungen vorweisen (unter anderem bei Storycenter, Wunderwaldverlag, Wortwuchs, etcetera, Vera Klee und Verlag Pia Bächthold).

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ISSN 1422-8904
Ausgabe 261 - 25.01.2012
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Ausgabe 262 erscheint am
05.02.2012.

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