corona magazine
Nur der Himmel ist die Grenze
ISSN 1422-8904

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+ Star Trek 12
+ Warner Brothers
+ Falling Skies
+ Pax Aeterna
+ Der Hobbit: Neues Video
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13. November 2011 - Ausgabe 257 - "Supersticion? Prophecy?"
… oder bin ich einfach nur … Schuld?
Sie kennen diese Fragestellung zur Genüge? Vielen Dank, jetzt fühle ich mich schon nicht mehr ganz so allein. Meine Probleme behebt das zwar nicht, aber geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid. Oh, Entschuldigung, ich schreibe in Rätseln und Sie wissen noch gar nicht, was Ihnen blüht.

Es war einmal ein Vorwort der Ausgabe 246. Sie brauchen jetzt nicht zu suchen, ich schreib Ihnen gleich, was ich meine. Ich habe da unter anderem gefragt, ob Ihnen die TV-Vorschau eigentlich fehlen würde … Ihnen bricht nun der Schweiß aus? ... Dann sind Sie bei mir. Also, in der Welt des Aberglaubens und der Mythen würde man nun sagen, ich hab’s heraufbeschworen, weil ich ja damit den Teufel an die Wand gemalt habe. Wir alle kennen hunderte ähnliche Formulierungen.

Fakt ist, es gibt technische Probleme. Aus diesem Grund steht Ihnen unsere TV Vorschau in dieser Ausgabe nur teilweise zur Verfügung. Wir bedauern das sehr und arbeiten (soweit das unsere Organisationsform zulässt) mit Hochdruck daran, dieses Problem zu lösen. Wir alle sind leider weder Scotty oder Kirk („Wie lange brauchst Du?“ „2 Tage!“ „Du hast eine Stunde“ „OK“), daher bitten wir Sie an dieser Stelle um Geduld.

Neben diesem technischen Problem ließ uns in diesen Tagen auch ein anderes Ereignis für einen betroffenen Moment die Finger von der Tastatur nehmen, die Maus aus der Hand legen und innehalten. Hans Gerhard Franciskowsky verstarb im Alter von 75 Jahren. Der eher unter seinem Pseudonym H.G. Francis bekannte Autor war seit den 70er-Jahren eine feste Größe in der „Perry Rhodan“-Redaktion. Daneben trugen viele Veröffentlichungen der "Drei Fragezeichen", "TKKG" oder "Hanni und Nanni" seine Handschrift. Nun ist er Teil dieses großen Universums um uns herum geworden, das wir so gern erkunden wollen.

Es war uns ein großes Bedürfnis diesem wirklich großen und umfangreichen Werk Rechnung zu tragen. Rüdiger Schäfer kannte Francis und teilt mit uns die persönlichen Worte, die er zu dessen letzter großen Reise niederschrieb. Hierfür danken wir ihm sehr.
Neben diesem eher besinnlichen Part bietet unsere Ausgabe Ihnen aber auch wieder einiges, was Sie in die Sphären dieses und vieler anderer Universen führen und begleiten wird. Viel Spaß.

In diesem Sinne reisen Sie wohl!
Ihr Frank Hebenstreit
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1.Zum Tod von Hans Gerhard Franciskowsky
Ein persönlicher Nachruf von Rüdiger Schäfer
6.Nachgefragt bei Balthasar von Weymarn
Der Produzent im Gespräch zu den "Mark Brandis"-Hörspielen
2.newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7.Phantastische Spiele: BattleTech Einsteigerbox
Ein Rundumpaket für Liebhaber des taktischen Miniaturenbrettspiels
3.O'zapft is'!
München war phantastisch: Der muccon2011
8.„The Man from Earth“
Geschichte mal anders, Sven Wedekin weiß, wie.
4.Die Schöpfungsgeschichte von Mittelerde
Birgit Schwenger über die neue "Silmarillion"-Ausgabe von Clett-Kotta
9.Wissenschaft: Die Welt in Stückchen
Marcus Haas hat da ein paar Teilchen Mathematik für Sie.
5.TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
10.Die Corona-Kurzgeschichte
"Kleine weiße Frau" von Regina Schleheck

1. Zum Tod von Hans Gerhard Franciskowsky
von Rüdiger Schäfer

Hans Gerhard Franciskowsky
(* 14. Januar 1936 in Itzehoe; † 3. November 2011 in Hamburg)

H. G. Franciskowsky als Multitalent zu bezeichnen, wäre eigentlich untertrieben. Auf der Homepage der „Perry Rhodan“-Serie, für die er unter anderem 208 Heftromane verfasste, ist folgendes Zitat von ihm überliefert: »Ich wäre als Schriftsteller auf keinen Fall ausgefüllt und zufrieden, könnte ich nur in einem Genre arbeiten. Wichtig ist für mich die Vielfalt und die Herausforderung durch neue Themenkreise. Das Spektrum der Themen kann gar nicht weit genug für mich sein.« Und so verwundert es nicht, dass der Mann, der fast sein gesamtes Leben in Hamburg verbracht hat, auf schriftstellerischem Gebiet weitaus weltläufiger zu Werke ging.

Franciskowsky studierte nach seinem Abitur Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, arbeitete danach 13 Jahre lang als Gebietsleiter eines Pharmaunternehmens. Für die Science-Fiction interessierte er sich schon früh. Unter dem Pseudonym H. G. Francis veröffentlichte er 1962 seinen ersten Heftroman „Die fünf Oligos“ in der Reihe Utopia Großband. Sein tatsächlicher Name klang einem Verleger angeblich zu polnisch und damals war Amerika das Maß aller Dinge. Zwar entstanden im Lauf der Jahre eine Reihe weiterer Pseudonyme (H. G. Francisco, Gunther Frank, Peter Bars, R. C. Quoos-Raabe, Frank Sky, Dick Farlow, Hans G. Stelling), doch sollte das englisch klingende H. G. Francis (das auch ein wenig an H. G. Wells erinnerte) jener Künstlername werden, unter dem er zahlreichen Fans bekannt wurde.

1970 stieg der Autor in die „Perry Rhodan“-Serie ein, arbeitete allerdings zunächst erst einmal für die Schwesterserie „Atlan“. Sein erster Roman war Band 17 „Im Lande der Bestien“. Offenbar war man mit seiner Arbeit zufrieden, denn im August 1971 erschien sein erster PR-Roman. Er trug die Nummer 518 und den Titel „Sturmlauf in den Tod“. Im Folgejahr gab Franciskowsky schließlich seinen regulären Beruf auf und konzentrierte sich voll auf das Schreiben. Sein letzter (und 208.) PR-Roman erschien 2004 (Band 2237, „Die Welt der Hyperkristalle“). 2008 folgte noch ein Gastroman für die Spin-Off-Serie „Perry Rhodan“ Action (Band 6, „Regenten der Energie“).

H. G. Franciskowskys Gesamtwerk erstreckt sich über viele Themengebiete. Neben seinen SF-Romanen machte er sich vor allem im Bereich der Hörspiele einen Namen. „TKKG“, „Die drei Fragezeichen“, „Die fünf Freunde“, „Edgar Wallace“, „Commander Perkins“, „Hanni und Nanni“, „Masters of the Universe“, „Wendy“ – die Liste der Serien, für die er Drehbücher schrieb, ist lang. Insgesamt entstanden so rund 600 Hörspiele, für die Franciskowsky 130 Goldene Schallplatten und sechs Platin-Schallplatten erhielt. Die Gesamtauflage aller seiner Tonträger hat dabei die unglaubliche Zahl von 120 Millionen verkauften Exemplaren überschritten!

Detektivromane, Kurzgeschichten und Drehbücher für Fernsehsendungen, Tierbücher, Pferdegeschichten, Ratgeber (unter anderem über die Reparatur von Mofas), Sachbücher und historische Romane, Artikel für Zeitschriften – es scheint schwer, ein Genre zu finden, für das der Vielschreiber nicht zumindest einen Beitrag geliefert hat. Dabei blieb der Gemütsmensch Franciskowsky stets auf dem Boden, nahm seine Fans ernst. Zudem war er leidenschaftlicher Tier- und Umweltschützer. Für eine Buchserie um vom Aussterben bedrohte Tierarten reiste er um die ganze Welt, um vor Ort seine Recherchen betreiben zu können. Er war in Indien, Ostafrika, China, auf den Azoren, in Florida und in Kanada. Umweltthemen ziehen sich wie ein roter Faden durch fast alle seine Arbeiten.

Ich selbst kannte H. G. Franciskowsky leider nur flüchtig, doch mein Respekt vor seiner ungeheuren schriftstellerischen Lebensleistung ist heute so groß wie am ersten Tag. Insofern empfand ich es 2006/2007 als Auszeichnung, zwei Romane für die Serie „Sigam Agelon“ beisteuern zu dürfen, ein Spin-Off der von Franciskowsky in den 1970er Jahren geschaffenen SF-Serie „Rex Corda“, die inzwischen im Kölner Mohlberg-Verlag fortgeführt wird. Die beiden Hefte halte ich in Ehren, denn unter dem Titel steht zu lesen „von H. G. Francis und Rüdiger Schäfer“.
Hans Gerhard Franciskowsky erlitt im Sommer 2009 einen schweren Schlaganfall, von dem er sich nicht mehr erholte. Er starb nach langer Krankheit am Donnerstag, dem 3. November im Alter von 75 Jahren.

2. newsBEAT
Am 15. Dezember: Die 100. "Star Trek"-Vorlesung von Hubert Zitt!
Bei der in diesem Jahr am 15. Dezember 2011stattfindenden "Star Trek"-Weihnachtsvorlesung handelt es sich um eine Jubiläumsveranstaltung. Gefeiert wird die 100. "Star Trek"-Vorlesung von Hubert Zitt und gleichzeitig 15 Jahre "Star Trek"-Weihnachtsvorlesung an der FH in Zweibrücken. Unter anderem erwarten Sie ein Kostümwettbewerb mit attraktiven Preisen (u.a. Wochenendtickets zur nächsten FedCon), eine Charity-Versteigerung von Sammlerobjekten mit Originalunterschriften von 15 Hollywood-Schauspielern, eine Verlosung zu Gunsten von bedürftigen Kindern, ein Vortrag über das Thema "Zeitreisen und temporale Logik", ein Bat'leth-Kampf, Föderationsbrezeln, Romulanisches Ale und vieles mehr.
"Star Trek 12": Filmstart voraussichtlich im Sommer 2013.
Der neue Starttermin für den zweiten "Star Trek"-Film in der neuen Zeitlinie wird nach Meldung des "Offizieller Star Trek"-Fanclub im Sommer 2013 angesetzt. Medienberichten zufolge wird der Schauspieler Benicio del Toro den Hauptgegner von James T. Kirk spielen.
Warner Brothers nimmt Erfolgsserien aus dem Programm.
Magere Zeiten für Freunde der Phantastik auf DVD und Blue-ray stehen bevor, denn Warner Brothers nimmt seine Erfolgsserien im Rahmen eines Moratoriums zum Jahresende vorerst aus dem Programm. Dies betrifft die "Harry-Potter"-, "Herr der Ringe"- und die vor-Nolan-"Batman"-Verfilmungen. Der Handel wird nicht länger beliefert, Restbestände wird es noch für eine Weile geben. Man sollte also mit dem Kauf, wenn man ihn denn einplant, nicht allzu lange warten.
"Falling Skies": Ab dem 21. November bei Pro7.
Ab Montag, dem 21.11. wird ab 20.15 Uhr die Sci-Fi Endzeitserie "Falling Skies" von Produzent Steven Spielberg auf Pro7 ausgestrahlt. Zur Handlung: Feindliche Aliens haben die Erde erobert, die Städte zerstört und die Menschheit dezimiert. Der Geschichtsprofessor Tom Mason (Noah Wyle, Emergency Room, The Quest) schließt sich auf der Suche nach seinen Söhnen einer Gruppe von Widerstandskämpfern an. Der Trailer ist durch seine Naivität beklemmend anders und lässt somit die Erwartungen an diese Serie steigen.
"Pax Aeterna": Die erste Folge ist online!
Die erste Folge von "Pax Aeterna" ist online. Die neue Web-Serie bedient das Vampir-Genre mit einer modernen, düsteren Optik und baut direkt Spannung auf. Es ist geplant, wöchentlich eine neue Folge von etwa zehn Minuten zu veröffentlichen. Die erste Staffel wird voraussichtlich 19 Folgen enthalten, wobei die Serie für drei Staffeln konzipiert ist.
"Der Hobbit": Neues Video zur Produktion.
Das neueste Produktionsvideo vom "Hobbit" ist online. Peter Jackson zeigt und erklärt interessante Fakten zur 3D-Technik und zur Bildrate von 48 Bildern pro Sekunde. Hierbei werden die Verbesserungen der Bildqualität, aber auch die Probleme des Produktionsalltags aufgezeigt.
"Elf Fantasy Fair": Mit Christopher Paolini.
Christopher Paolini, der Autor des Eragon-Saga, wird zur "Elf Fantasy Fair" im April 2012 erscheinen. Dies kündigten die Veranstalter jetzt bei Facebook auf "Elf Fantasy Fair" an.
"Star Trek - Das Vermächtnis": Fanfilm kurz vor Fertigstellung eingestellt.
Der Macher des Fanfilms "Star Trek - Das Vermächtnis", Christoph Hees, hat jetzt in einer Meldung bekanntgegeben, dass das Projekt, an dem etwa 100 Fans beteiligt waren, kurz vor Fertigstellung des Rohschnittes wegen "mehrerer Zeichen von Gott" nicht mehr fortgeführt wird.
"An Evening With David Nykl": Am 17. März 2011 in Deggendorf.
FKM-Events präsentiert die Veranstaltung "An Evening With David Nykl" am 17. März 2011 in Deggendorf. Zu Gast ist, wie der Veranstaltungsname bereits sagt, David Nykl, der Darsteller des Dr. Radek Zelenka aus "Stargate: Atlantis". Es wird ein Panel geben, Autogramme und eine Fotosession mit dem Schauspieler. Ein gemeinsames Abendessen ist optional zubuchbar.
"Star Trek": Zoe Saldana ist wieder Solo.
Bei Zoe Saldana (ST:11 Uhura) dürfen Männer sich wieder Hoffnungen machen. Die "Star-Trek"-Schönheit gab gerade die Trennung von ihrem langjährigen Freund Keith Britton bekannt. Saldana und der Unternehmer und Schauspieler waren elf Jahre ein Paar und hatten sich im Juni 2010 verlobt.
Sean Astin wird zum Superhelden.
Ein Hobbit als Superheld: Sean Astin (HdR Samweis) spielt demnächst in der Anwaltsserie Franklin & Bash als College-Wachmann einen Supermann für Arme. Nachts in Cape und Strumpfhosen als Superheld Viper verkleidet, bekämpft er das Verbrechen. Eine seiner Gaunerjagden geht jedoch schief und er wird zum Mordverdächtigen.
Bryan Fuller schreibt Serie über Hannibal Lecter.
Den Schöpfer von „Pushing Daisies“ und „Dead like me“ lässt das Thema Tod nicht los. Bryan Fuller entwickelt für NBC eine Serie über Thomas Harris' Romanfigur Hannibal Lecter. Die Serie wird schlicht „Hannibal“ heißen und unter die Kategorie einstündige Serien fallen. Bisher ist nur bekannt, dass Fuller sich auf die dunkle Seite des Serienkillers konzentrieren will, die ihn dazu bringt, seine Opfer zu quälen und sich an ihrem Leid zu ergötzen.

3. O'zapft is'!
von Simon Haffner
„München ist Phantastik!“, so lautete das Motto, unter dem der erste MucCon in der bayerischen Landeshauptstadt am sechsten November stattfand.

Es bleibt nicht viel Zeit, sich sorgfältig sämtliche Stände und Bücher anzusehen, denn bereits eine halbe Stunde nach offiziellem Beginn findet die erste Lesung statt, in der Jungautorin Laura Schmolke aus ihrem aktuellen Werk „Aviranes – Das Licht der Elfen“ liest.
Im Anschluss daran plaudert Siri Lindberg über ihren Fantasy-Roman „Nachtlilien“, berichtet dem Publikum über die Entstehung und von so manchem Hin und Her mit dem Verlag, bis man sich auch in Detailfragen, wie z. B. dem Cover, einigte. Nach ihrer Lesung erklärt sich die Autorin dankenswerterweise für ein kleines Interview bereit – denn was halten die Autoren von diesem Neuzugang in der Con-Familie?
Siri Lindberg erzählt mir, dass sie es sehr gemütlich finde und eine schöne Atmosphäre herrscht. Sie begrüßt, dass viele Kleinverlage präsent sind, und freut sich, weil ihre Vorlesung gut besucht war. Siri bedankt sich auch beim Publikum,welches sie als sehr angenehm empfunden habe. Wir sprechen noch etwas über „Nachtlilien“. Wichtig, sagt sie, sei es ihr, dass ihre Welten komplex sind, aber auch, dass sie authentisch erscheinen.

Anschließend an das Gespräch nehme ich nochmals Stände und Bücher unter die Lupe. Die zahlreichen Publikationen, seien es Comics oder Bücher, lassen die Herzen von Phantastik-Freunden höher schlagen: ob moderne oder ältere, bekannte oder unbekannte Autoren, ob „Star Trek“ oder H. P. Lovecraft – alles ist hier vertreten, und wer sich die Zeit nimmt, in dieser literarischen Schatzkiste zu suchen, der wird mit Sicherheit auch fündig.

Während meines Rundgangs entdecke ich den mit Fotografien von Simone Edelberg bebilderten Gedichtband „Gerupfte Engel“. Autorin Karin Jacob und Fotografin bzw. Verlegerin Simone Edelberg sitzen hier. Erstere wird später aus ihrem Buch lesen und erklärt sich bereit, mir Fragen zu beantworten. Ihr gefalle der MucCon sehr gut, sie lerne hier viele Leute persönlich kennen, mit denen sie schon vorher Kontakt hatte. Sie nimmt sich fest vor, nächstes Jahr wiederzukommen. Wir kommen auf ihre Gedichte zu sprechen. Alle Gedichte aus diesem Band sind in einem Zeitraum von über zehn Jahren entstanden – und natürlich phantastisch angehaucht. Besonders viel Wert legt die Autorin auf den Rhythmus. Und das merkt man auch, denn einige Gedichte haben es metrisch ziemlich in sich. Karin Jacob erzählt mir, dass ihr Spaziergänge als Inspirationsquelle dienen können; sie will den Leser zum Nachdenken anregen und auch Kritik an der Gesellschaft üben.

Lyrik spielt hier auf dem Con überhaupt eine große Rolle. Es findet nämlich ein „Phantastischer Live-Lyrik-Wettbewerb“ statt. Dieser funktioniert folgendermaßen: Jeder Teilnehmer erhält einen Umschlag, in dem sich ein Teilnehmerformular mit drei Wörtern – diese unterscheiden sich von Umschlag zu Umschlag – befindet. Nun muss man aus diesen Wörtern ein phantastisches Gedicht schreiben und bis zum Abend einreichen. Die Juroren Simone Edelberg und Karin Jacob wählen die besten aus und werden sie in einer Anthologie veröffentlichen.

Eine weiter Lesung steht an: Miriam Pharo und Sean O'Connell repräsentieren den ACABUS-Verlag. Sean O'Connell stellt seinen aktuellen Roman „Tír na nÓg“ vor und Miriam Pharo liest aus dem ersten Band ihrer Zukunftskrimireihe, die im Jahr 2066 spielt.
Nach dieser Lesung brauche ich eine Esspause. Mein Budget reicht aber leider nicht für das Speisenangebot, das es auf dem MucCon gibt – was nicht an überhöhten Preisen liegt, sondern schlicht daran, dass ich fast alles in geistige Nahrung gesteckt habe. Glücklicherweise gibt es in der Nähe ein Café, bei dem ich mein restliches Geld in etwas Essbares tausche. Das hat mich endgültig überzeugt: München ist als Con-Stadt geeignet.

Gerade rechtzeitig komme ich zurück zu der Lesung der Damen Karin Jacob, Susanne O'Connell und Gabriele Behrend des WortKuss Verlages. Während Karin Jacob rhythmisch einwandfrei vorgetragene Kostproben aus „Gerupfte Engel“ gibt, lesen Susanne O'Connell und Gabriele Behrend einige ihrer Kurzgeschichten vor.
Im Anschluss ergibt sich noch mal ein Gespräch mit der Dichterin, die sich sehr über das „super Publikum“ freut. Dabei reden wir auch über den Titel ihres Bandes – wobei das Gespräch in eine andere Richtung als geplant verläuft. Wir sinnieren darüber, ob „Gerupfte Engel“ ein Symbol oder eine Metapher ist – sind uns aber nicht sicher. Inzwischen habe ich nachgeschaut und bin mir sicher, dass es eine Metapher ist. Oder?

Die vorletzte Vorlesung des Tages hält Holger Stiebig über das Making-Of des ersten Bandes der Amizaras-Chroniken. Dieses Panel ist eines meiner persönlichen Highlights, denn das Publikum wird nicht nur durch Leseproben und die wichtigsten Fakten rund um die Amizaras-Chroniken verköstigt, sondern auch mit Wissen um die Entstehung des Lebens und der Artenvielfalt auf der Erde. Ein aufschlussreicher und faszinierender Vortrag, in den das Publikum auch einbezogen wird.

Die letzte Lesung von Ju Honisch verpasse ich leider, da ich in zwei Gespräche verwickelt werde: Zum einen mit Martin Stricker, Vorstandsmitglied des SFCD e. V. Er bezeichnet den MucCon als „Literatur-Con mit internationaler Beteiligung in familiärer Atmosphäre“. Zum anderen mit Simone Edelberg, Mitveranstalterin, die gleich drei Fazits zieht:
Sie freut sich erstens, dass sämtliche Panels voll besetzt und gut angekommen waren, zweitens über die „familiäre Atmosphäre“, und dankt sowohl Autoren als auch Standbesitzern, und drittens: „Ab sofort immer wieder jährlich in München!“
Für die Zukunft hat sie auch schon eine Menge Ideen: Der MucCon soll zweitägig werden, damit sich die Anreise für Phantastik-Fans aus gesamt Deutschland lohnt; es soll einen phantastischen Poetry-Slam und mindestens eine zweite Vortragsschiene geben. Abschließend äußert sich die Veranstalterin sehr begeistert über die rege Teilnahme am „Phantastischen Live-Lyrik-Wettbewerbs“.
Die folgende Anekdote soll von dem Spaß dieser Aktion zeugen, aber auch, dass es weitaus schwieriger ist, als es zunächst aussieht:
Ein bestimmter Corona-Redakteur, der Diskretion halber kürzen wir seinen Namen mit S. H. ab, möchte an dem Wettbewerb teilnehmen. Im Verlauf des Tages, zwischen Lesungen und Interviews, setzt er ein Gedicht auf und verändert es immer wieder. Gegen Abend nimmt er nochmals Kürzungen vor. Brillanterweise hat er es geschafft, dabei eines der zu verwendenden Wörter aus seinem Text zu streichen. Und es nicht mal gemerkt. Darüber befragt, wollte ich, pardon er sich nicht äußern.

Letztlich kann ich zusammenfassend nur noch hinzufügen, dass der erste MucCon von allen Seiten als sehr positiv erlebt wurde und dass fest mit ihm in Zukunft zu rechnen sein kann. Endlich ein weiterer Con im Süden Deutschlands!

4. Die Schöpfungsgeschichte von Mittelerde
von Birgit Schwenger
„Das Alte Testament von Mittelerde“ betitelt der Klett Cotta Verlag die illustrierte Neuauflage von J. R. R. Tolkiens „Silmarillion“ auf dem Bucheinband – und fasst damit die Bedeutung des 1977 posthum erschienen Werks für Tolkiens mythologischen Kosmos kurz und prägnant zusammen: Die Spannbreite der im „Silmarillion“ gesammelten Geschichten erstreckt sich über mehrere tausend Jahre und beginnt mit einer kompletten Welten-Schöpfung. Zugegebenermaßen keine einfache Kost, aber wer sich auf das epochale Werk einlässt, wird mit einem faszinierenden Leseabenteuer belohnt.

Eine Mythologie für England

Die Ursprünge des „Silmarillion“ gehen zurück bis ins Jahr 1917, als Tolkien nach der Schlacht an der Somme während eines langen Krankenhausaufenthaltes die erste Fassung der Geschichte der Kinder Hurins niederschrieb – ständig im Schatten der Bedrohung, zurück nach Frankreich an die Front zu müssen. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Erste Weltkrieg bereits die Leben einiger der besten Freunde Tolkiens gefordert, die im Kampf gefallen waren. Dieser schmerzliche Verlust bestärkte ihn nur umso mehr darin, seinen Traum zu verwirklichen und eine Mythologie für England im Stile seiner großen literarischen Vorbilder - wie der finnischen „Kalevala“ - zu schaffen. Deren Einfluss auf Tolkiens Epos ist dann auch ebenso unverkennbar wie der des „Beowulf“.

Der Ursprung seiner Mythologie lag zunächst in Tolkiens Leidenschaft begründet, Sprachen zu erfinden. Als ihm bewusst wurde, dass die Sprachen eine Geschichte brauchen, ein Volk, das sie spricht, entstand daraus eine Sammlung lose verbundener Geschichten, für die Tolkien sich aus dem Mythen-Fundus der von ihm geschätzten nordischen Sagenwelt bediente. Der Fall von Gondolin, die Geschichte der Kinder Hurins sowie die des sterblichen Menschen Beren, der das unsterbliche Elbenmädchen Lúthien Tinúviel liebt, die später im „Herrn der Ringe“ und sogar im „Hobbit“ als Schatten einer fernen Vergangenheit auftauchen, nahmen hier erstmals Gestalt an. Doch das „Silmarillion“ ist sehr viel dunkler und mächtiger als die Geschichten der Hobbits und verfügt über einen viel umfassenderen historischen Hintergrund und Tiefe. Beginnend mit der Erschaffung der Welt umfasst das „Silmarillion“ die Geschichten zweier Zeitalter Mittelerdes und streift auch noch die Ringkriege des dritten Zeitalters, das wir aus dem „Herrn der Ringe“ kennen.

Der Krieg um die Silmaril

Den Kern des „Silmarillion“ bildet die Geschichte der Elben, ihren Auszug aus Valinor und ihre Rückkehr nach Mittelerde, ihrem Geburtsland, das lange vom Feind beherrscht wurde. Dieser Feind ist noch nicht Sauron, der nur ein Diener des ungleich mächtigeren und abgrundtiefen Bösen Morgoth ist, welcher als einer der Valar für die Elben eine fast schier unüberwindbare Macht bedeutet. Morgoth raubt die Silmaril, die Edelsteine, in denen Feanor das Licht der Bäume von Valinor vor ihrer Zerstörung eingefangen hat. Feanors Söhne schwören einen furchtbaren Eid auf Feindschaft und Rache gegen alle und jeden, die es wagen sollten, einen Anspruch auf die Silmaril zu erheben. Damit stürzen sie die Elben und einen Großteil der damals bekannten Länder Mittelerdes in einen hoffnungslosen und grausamen Krieg gegen Morgoth und seine finstere Heerscharen. Auch die Menschen, die „Nachkömmlinge“, werden nach ihrem Erwachen in die Kriege gegen Morgoth verwickelt und bezahlen ihre Verbundenheit mit den Elben teuer. Als Belohnung für ihre Dienste werden sie am Ende des Ersten Zeitalters mit der Insel Numenor belohnt, deren Schicksal an Atlantis erinnert.

Das Zweite Zeitalter schildert den Aufstieg des Menschengeschlechtes und das beginnende Schwinden der Elben. Unbemerkt von beiden Völkern beginnt Sauron im Osten von Mittelerde seine Entfaltung zum neuen Dunklen Herrscher.

Die Bilder einer Legende

Ted Nasmiths farbige Zeichnungen, die auf insgesamt 45 Bildtafeln dieser Ausgabe beigefügt sind, illustrieren anschaulich die Geschichte der Völker Mittelerdes vom Anbeginn der Zeiten an. Nasmith zählt neben Alan Lee und John Howe zu den bedeutendsten Tolkien-Illustratoren der letzten Jahrzehnte. Seit den 70er-Jahren hat er Tolkiens Werke, darunter auch den „Hobbit“ und den „Herrn der Ringe“ sowie mehrere Tolkien-Kalender illustriert und mit Zeichnungen versehen. Seine Bilder sind stärker der klassischen Fantasy verhaftet als beispielsweise Alan Lees, was im Einfluss des Kinos sowie der romantischen Malerei auf sein Werk begründet liegt.

Tolkiens Werke, die Nasmith im Alter von 14 Jahren entdeckte, weckten in ihm die anhaltende Liebe zu Legenden und Mythen. Einiger seiner frühen Bilder sandte er sogar an Tolkien persönlich, der Nasmith mitteilte, dass ihm seine Darstellung der Zwerge und Gandalfs sehr gut gefalle. Am Aussehen Bilbos bemängelte Tolkien jedoch, dass der Hobbit für seinen Geschmack zu sehr wie ein Kind aussehe – ein Rat, für den Nasmith ihm insbesondere zu Beginn seiner künstlerischen Karriere sehr dankbar war.

Nasmiths illustrierte „Silmarillion“-Ausgabe, die nun erstmals auch auf Deutsch vorliegt, ist ein wahres Schmuckstück., das einen Ehrenplatz im Regal verdient. Die Umschlaggestaltung ist perfekt auf die Tolkien-Veröffentlichungen der letzten Jahre abgestimmt, wofür Klett Cotta großes Lob und Dank gebührt: Endlich liegen Tolkien Werke in edler Ausstattung vor und können sich sehen lassen – im Gegensatz zu den doch etwas seltsam-skurril anmutenden Ausgaben früherer Jahrzehnte. Endlich auch wird die Ausstattung des Buches der epischen Dimension des „Silmarillion“ gerecht! Die Übersetzung dieser Ausgabe stammt im Übrigen von Wolfgang Krege.

5. TV-Vorschau
(14. November 2011 - 20. November 2011)
Besuchen Sie auch die Online-Version der TV-Vorschau und stellen Sie sich dort Ihr persönliches Fernsehprogramm zusammen.

Colorcode:PayTVÖsterreichSchweiz
Montag, 14. November 2011
12:30 UhrAndromeda
Tödliches Gipfeltreffen
1x10Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
Angstgase
4x10Tele 5Wdh.
14:15 UhrStargate
Das zweite Tor
2x14Tele 5Wdh.
14:35 UhrIndiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
Indiana Jones sucht mal wieder ein Artefakt und findet einen Sohn. Und einen wichtigen Überlebenstipp: Kühlschränke schützen vor Atombomben.
US
2008
Pro7Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Der unbekannte Schatten
4x18Tele 5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Durchs Auge mitten ins Herz
1x11Tele 5Wdh.
16:50 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Zeitzeuge
4x23Sci FiWdh.
17:10 UhrSmallville
Ja, ich will ... nicht
4x11Tele 5Wdh.
17:45 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Dämon
4x24Sci FiWdh.
18:10 UhrStargate
Die fünfte Spezies
2x15Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Reise ins Ungewisse
4x19Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI NY
Die Geister, die ich rief
7x08ORF11st
20:15 UhrCSI:NY
Die Geister, die ich rief
7x08VOX1st
20:50 UhrDr. House
Schneller als die Moral
7x20SF2Wdh.
22:10 UhrSupernatural
Körpertausch
5x12Pro7Wdh.
22:15 UhrAnaconda
Jennifer Lopez und Ice Cube auf Schlangenjagd. Nur doof, das diese Riesenschlange keine Lust hat den Evolutionssprung in Richtung Handtaschen und Stiefel zu wagen.
US/BR
1997
Kabel1Wdh.
23:05 UhrCSI: Miami
Am Haken
5x16SF2Wdh.
00:45 UhrDr. House
Schneller als die Moral
7x20SF2Wdh.
Dienstag, 15. November 2011
12:30 UhrAndromeda
Durchs Auge mitten ins Herz
1x11Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
Ja, ich will ... nicht
4x11Tele 5Wdh.
14:15 UhrStargate
Die fünfte Spezies
2x15Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Reise ins Ungewisse
4x19Tele 5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Pax Magellanic
1x12Tele 5Wdh.
16:50 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Eine
4x25Sci FiWdh.
17:10 UhrSmallville
Augenzeugin
4x12Tele 5Wdh.
17:45 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
In Furcht und Hoffnung
4x26Sci FiWdh.
18:10 UhrStargate
Das schwarze Loch
2x16Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Gefangen in der Vergangenheit
4x20Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Alptraumpaar
9x10RTLWdh.
21:15 UhrDr. House
Masters' letzte Versuchung
7x19RTLWdh.
22:45 UhrPer Anhalter durch die Galaxis
Nach Douglas Adams Buch... Nachdem die Erde einer intergalaktischen Autobahn Platz machen muss ist die wichtigste Frage für den überlebenden Arthur Dent: 'Habe ich auch mein Handtuch dabei?'
US/UK
2005
SF2Wdh.
23:15 UhrPsycho
Hitchcock-Klassiker über Norman Bates, sein Motel (Zimmer inklusive Dusche) und seiner Mutter.
US
1960
WDRWdh.
00:20 UhrCSI:NY
Die Geister, die ich rief
7x08VOXWdh.
00:30 UhrCSI: Miami
Alptraumpaar
9x10RTLWdh.
00:30 UhrGalaxy Quest - Planlos durchs Weltall
Die Schauspieler einer Kult-SciFi Serie werden von Aliens entführt, die die Serie gesehen haben und nun glauben die Abenteuer ihrer Helden sind wahr. Mit Tim Allen.
US
1999
SF2Wdh.
Mittwoch, 16. November 2011
12:30 UhrAndromeda
Pax Magellanic
1x12Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
Augenzeugin
4x12Tele 5Wdh.
14:15 UhrStargate
Das schwarze Loch
2x16Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Gefangen in der Vergangenheit
4x20Tele 5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Der Heilige Gral
1x13Tele 5Wdh.
16:50 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Nacht
5x01Sci FiWdh.
17:10 UhrSmallville
Lahmgelegt
4x13Tele 5Wdh.
17:45 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Die Drohne
5x02Sci FiWdh.
18:10 UhrStargate
Seelenwanderung
2x17Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Das Standgericht
4x21Tele 5Wdh.
20:15 UhrMatrix Reloaded
Zweiter Teil der Matrix Trilogie. Neo wird von düsteren Träumen geplagt. Zion steht kurz vor dem Angriff einer Maschinenarmee. Und Agent Smith lernt neue Tricks.
US
2003
Kabel1Wdh.
20:15 UhrOcean's 13
Und schon wieder spielen A-List Schauspieler Diebe, die eine Casino ausrauben wollen.
US
2007
ORF1Wdh.
22:00 UhrTorchwood
Invasion
2x02RTL2Wdh.
22:20 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Schluss mit lustig!
10x20ORF1Wdh.
22:45 UhrV wie Vendetta
England wird von einer faschistischen Regierung geführt. Nur ein Rächer in einer Guy Fwakes Maske leistet mit Terrorattacken Widerstand. Wie das Freiheitskämpfer nun mal so tun. Und wird dabei von Natalie Portman unterstützt.
US/UK
2005
SF2Wdh.
22:55 UhrScreamers - Tödliche Schreie
Nach einem Krieg müssen die Menschen sich vor Killermaschinen verstecken.
CA/US
1995
Kabel1Wdh.
23:00 UhrBones - Die Knochenjägerin
Organische Abfälle und ihre Geheimnisse
3x04ATVplusWdh.
23:05 UhrTrue Blood
Verdacht
3x10RTL2Wdh.
00:10 UhrHaven
So nah und doch so fern
1x12RTL2Wdh.
01:00 UhrMatrix Reloaded
Zweiter Teil der Matrix Trilogie. Neo wird von düsteren Träumen geplagt. Zion steht kurz vor dem Angriff einer Maschinenarmee. Und Agent Smith lernt neue Tricks.
US
2003
Kabel1Wdh.
Donnerstag, 17. November 2011
12:30 UhrAndromeda
Der Heilige Gral
1x13Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
Lahmgelegt
4x13Tele 5Wdh.
14:15 UhrStargate
Seelenwanderung
2x17Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Das Standgericht
4x21Tele 5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Genie an Bord
1x14Tele 5Wdh.
16:50 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Extreme Risiken
5x03Sci FiWdh.
17:10 UhrSmallville
Krypto
4x14Tele 5Wdh.
17:45 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
In Fleisch und Blut
5x04Sci FiWdh.
18:10 UhrStargate
Der Sturz des Sonnengottes
2x18Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Auflösung
4x22Tele 5Wdh.
20:15 UhrDr. House
Schneller als die Moral
7x20ORF1Wdh.
20:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Odan, der Sonderbotschafter
4x23Tele 5Wdh.
21:05 UhrBones - Die Knochenjägerin
Das Erbe des Totengräbers
6x11ATVplusWdh.
21:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die oberste Direktive
7x13Tele 5Wdh.
22:15 UhrStargate Atlantis
Der Sturm (1/2)
1x10Tele 5Wdh.
22:20 UhrRambo III
Sylvester Stallone als Rambo. Dieses Mal versucht er seinen Colonel aus den Händen der Russen in Afghanistan retten. Und das mit Hilfe der Mudjaheddin. (Jep, damals waren das die Guten.)
US
1988
VOXWdh.
23:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Odan, der Sonderbotschafter
4x23Tele 5Wdh.
23:55 UhrHeroes
Tabula Rasa
4x06ATVplusWdh.
00:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die oberste Direktive
7x13Tele 5Wdh.
01:00 UhrStephen King's Dead Zone
Zeichen und Wunder
3x10Tele 5Wdh.
Freitag, 18. November 2011
12:30 UhrAndromeda
Genie an Bord
1x14Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
Krypto
4x14Tele 5Wdh.
14:15 UhrStargate
Der Sturz des Sonnengottes
2x18Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Auflösung
4x22Tele 5Wdh.
16:10 UhrAndromeda
Erzwungene Einsichten
1x15Tele 5Wdh.
16:50 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Es war einmal
5x05Sci FiWdh.
17:10 UhrSmallville
Isabelle reloaded
4x15Tele 5Wdh.
18:10 UhrStargate
Tödliche Klänge
2x19Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Verräterische Signale
4x24Tele 5Wdh.
20:15 UhrNew Moon - Biss zur Mittagsstunde
Vampir Edward verlässt Mensch Bella und sie tröstet sich mit Werwolf Jacob.
US
2009
ATVplus1st
20:15 UhrxXx 2 - The Next Level
Ice Cube als neuer XXX-Agent. Und er muss einen Putsch in der Regierung vereiteln. Wenn man den ersten Teil kennt ist man vielleicht sogar positiv überrascht.
US
2005
Pro7Wdh.
20:15 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Temporale Paradoxie
5x06Sci FiWdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Der Sündenbock
1x12VOXWdh.
21:05 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Das Vinculum
5x07Sci FiWdh.
21:15 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
In der Hitze des Gefechts
1x12VOXWdh.
21:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Inhumane Praktiken
5x08Sci FiWdh.
22:10 UhrRoter Drache
Anthony Hopkins als Dr. Hannibal Lecter und Edward Norton als FBI-Agent der ihn gefangen hat. Nun braucht er die Hilfe des genialen Kannibalen, um einen anderen Serienmörder zu fassen. Prequel zu 'Schweigen der Lämmer'
US/DE
2002
RTL2Wdh.
22:20 UhrExtreme Rage
Vin Diesel als Cop auf Rachefeldzug.
US/DE
2003
Pro7Wdh.
22:50 UhrConstantine
Keanu Reeves als Dämonenjäger. Und er ist in einen Kampf zwischen Himmel und Hölle verwickelt.
US/DE
2005
ATVplusWdh.
22:50 UhrGinger Snaps - Das Biest in Dir
Zwei Mädchen inszenieren immer wieder ihren Tod. Dann wird eine von einem Werwolf gebissen ...
CA/US
2000
Sci FiWdh.
00:15 UhrCSI: Miami
Der Sündenbock
1x12VOXWdh.
Samstag, 19. November 2011
13:00 UhrSmallville
Amok
3x16ATVplusWdh.
17:15 UhrHighlander
Das Vermächtnis
2x19Tele 5Wdh.
18:15 UhrDie verlorene Welt
Im Reich der Amazonen
2x02Tele 5Wdh.
20:00 UhrNew Moon - Biss zur Mittagsstunde
Vampir Edward verlässt Mensch Bella und sie tröstet sich mit Werwolf Jacob.
US
2009
SF2Wdh.
20:15 UhrFluch der Karibik
Johnny Deep als Captain Jack Sparrow, der sich zusammen mit Orlando Bloom als Schmied auf die Suche nach einem verwunschenen Schatz und der entführten Freundin des Schmieds macht.
US
2003
Sat1Wdh.
20:15 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Dreißig Tage
5x09Sci FiWdh.
20:15 Uhr100 Million BC
Nach einer missglückten Zeitreise Rettungsmission bringen die Retter einen Dinosaurier mit in die heutige Zeit. Einen hungrigen Dinosaurier.
US
2008
Tele 5Wdh.
21:05 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Kontrapunkt
5x10Sci FiWdh.
21:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Verborgene Bilder
5x11Sci FiWdh.
22:25 UhrxXx 2 - The Next Level
Ice Cube als neuer XXX-Agent. Und er muss einen Putsch in der Regierung vereiteln. Wenn man den ersten Teil kennt ist man vielleicht sogar positiv überrascht.
US
2005
Pro7Wdh.
22:50 UhrFluch der Karibik
Johnny Deep als Captain Jack Sparrow, der sich zusammen mit Orlando Bloom als Schmied auf die Suche nach einem verwunschenen Schatz und der entführten Freundin des Schmieds macht.
US
2003
Sat1Wdh.
22:55 UhrNext
Nicholas Cage als Showmagier der wirklich in die Zukunft sehen kann. Und dem FBI beim Terroristenjagen helfen soll.
US
2007
ORF1Wdh.
23:15 UhrUltraviolet
In naher Zukunft verwandelt ein Virus Menschen in Vampire. Stylische Vampire. Mit Kanonen, Schwertern und im Nahkampf wirklich extrem stylisch kämpfende Vampire. Die Dabei auch noch gut aussehen, zumindest wenn sie von Milla Jovovich gespielt werden. Irgendwie geht es auch noch um ein Heilmittel.
US
2005
SF2Wdh.
23:20 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Sneakerhead
5x14Kabel1Wdh.
23:30 UhrGod's Army 3 - Die Entscheidung
Mit Christopher Walken. Erzengel Gabriel muss einen Nephilim beschützen, auf den höhere Aufgaben warten.
US
2000
13th StreetWdh.
00:50 UhrBlade 2
Wesley Snipes als Halbvampir arbeitet dieses Mal mit Vollvampiren zusammen, um genetisch modifizierte Vampire zu jagen.
US/DE
2002
SF2Wdh.
Sonntag, 20. November 2011
10:40 UhrPsych
Dienstag, der 17.
3x15RTLWdh.
11:35 UhrPsych
Ein Abend mit dem geheimnisvollen Mr. Yang
3x16RTLWdh.
16:10 Uhr(T)Raumschiff Surprise - Periode 1
Von den Machern der 'Bullyparade'. Die Marsbewohner wollen die Erde vernichten. Und das soll die Besatzung der Surprise verhindern.
DE
2004
Sat1Wdh.
19:15 UhrDie verlorene Welt
Im Reich der Amazonen
2x02Tele 5Wdh.
20:15 UhrWALL-E - Der Letzte räumt die Erde auf
Der kleine Roboter WALL-E ist auf der Erde zurückgelassen worden und räumt die Erde auf. Bis er EVE begegnet und sich in sie verliebt.
US
2008
ORF11st
20:15 UhrWall-E - Der Letzte räumt die Erde auf
Der kleine Roboter WALL-E ist auf der Erde zurückgelassen worden und räumt die Erde auf. Bis er EVE begegnet und sich in sie verliebt.
US
2008
Pro71st
20:15 UhrHarry Potter und der Stein der Weisen
Harry Potter kommt zum ersten mal in die Zaubererschule Hogwards, um dort das Zaubern zu lernen. Auch erfährt er von dem bösen Lord Voldemort der seine Eltern getötet hat.
US
2001
RTLWdh.
20:15 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Chaoticas Braut
5x12Sci FiWdh.
21:05 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Schwere
5x13Sci FiWdh.
21:50 UhrDistrict 9
Ein UFO ist über Johannisburg gestrandet, und die Insassen leben nun in einem Slum. Wo sie vertrieben werden sollen.
US/NZ
2009
ORF11st
21:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Euphorie
5x14Sci FiWdh.
22:15 UhrDistrict 9
Ein UFO ist über Johannisburg gestrandet, und die Insassen leben nun in einem Slum. Wo sie vertrieben werden sollen.
US/NZ
2009
Pro71st
23:40 UhrCSI Miami
Du sollst nicht wissen, wer ich bin
9x11ORF1Wdh.
00:35 UhrHarry Potter und der Stein der Weisen
Harry Potter kommt zum ersten mal in die Zaubererschule Hogwards, um dort das Zaubern zu lernen. Auch erfährt er von dem bösen Lord Voldemort der seine Eltern getötet hat.
US
2001
RTLWdh.

6. Nachgefragt bei Balthasar von Weymarn
von hoerspiel3.de
In wenigen Tagen erscheinen die beiden neuen „Mark Brandis“-Hörspiele “Alarm für die Erde”, in denen die mit “Aktion: Sonnenfracht” begonnene Geschichte ihren Abschluss findet. Unsere Kollegen von hoerspiel3.de konnten Balthasar von Weymarn, einen der Produzenten der Hörspiele, für ein E-Mail-Interview gewinnen.

Wer steckt denn alles hinter “Interplanar”? Werden die Hörspiele bei euch hauptberuflich produziert oder arbeitet ihr eigentlich in einem ganz anderen Sektor?

Interplanar sind mein Cousin Jochim und ich. Weder er noch ich arbeiten hauptberuflich daran; er ist Tonmeister bei einem großen Privatsender in Niedersachsen und ich arbeite als Skriptdoktor beim Film.

In wenigen Tagen erscheinen die beiden neuen „Mark Brandis“-Hörspiele “Alarm für die Erde”. Könnt ihr uns schon verraten, wohin die Reise des Commanders als Nächstes führt?

Wir haben uns mit dem Wechsel zu Folgenreich ein kleines Ritual überlegt, das wir auch mit dem Label abgestimmt haben: Die ersten Hörer, die das jeweils neue Hörspiel bis zum Ende durchhören, sind auch die ersten, die erfahren, wie die jeweils nächste Folge heißt. Deswegen erwähnen wir den Titel der nächsten Folge öffentlich immer erst so etwa eine Woche nach VÖ, um diese Überraschung zum Schluss nicht zu zerstören.

Wie weit reichen eure Arbeiten denn schon voraus?

Skizzen gibt es weit voraus, aber konkret wird es alle acht Monate, wenn wir uns auf vier CDs oder zwei Doppelfolgen festlegen. Mehr am Stück schaffen wir nicht. Gerade haben wir einen Großteil der Sprecher aufgenommen, die in den Folgen im Sommer 2012 erscheinen.

Was ist denn der Grund, dass einige Geschichten aufgesplittet in zwei Teile erscheinen?

Die Option ergab sich, als wir mit Folgenreich das mögliche Produktionsvolumen durchsprachen. Bekanntlich gibt es 31 „Brandis“-Romane, und nicht alle eignen sich für eine Vertonung. Statt die Geschichten auf eine CD-Länge zu kürzen (was uns durchaus manchmal geschmerzt hat, insbesondere beim “Aufstand der Roboter”), konnten wir nun vorschlagen, mit Zweiteilern zu arbeiten, weil gerade die Charakterseite der Hörspiele dadurch gewinnt. Zu unserer Freude war Folgenreich einverstanden.

Nachdem ja doch einige Serien zuletzt auch mitten in der Handlung eingestellt wurden, wäre natürlich interessant zu erfahren, ob ihr den Hörern versprechen könnt, dass bei „Mark Brandis“ offene Cliffhanger stets abgeschlossen werden? Produziert ihr denn solche zusammenhängenden Folgen am Stück?

Dazu haben wir uns tatsächlich vor einem Jahr schon einmal festgelegt:
http://www.interplanar.de/blog/2010/11/manifest/
Ja, diese Folgen wurden und werden zusammen produziert. Mit der Ausnahme der ersten vier Geschichten ist „Brandis“ eine episodische Serie, die zwar ein paar Vor- und Querverweise hat, aber deren Folgen auch außerhalb der Reihenfolge gehört werden können. Das war auch bei den Büchern schon so; ich glaube, mein erstes „Brandis“-Buch damals als Zwölfjähriger war Band #8. Da die Serie nicht auf ein definitives, vorgegebenes Ende im Sinne z. B. des Todes von Mark Brandis zuläuft, braucht man keine Sorge zu haben, irgendwann Rätsel unaufgelöst im Regal stehen zu haben.

Wie lange dauert es denn, bis ein Hörspiel von „Mark Brandis“ fertig gestellt ist?

Von Erstentwurf bis VÖ vergehen zwischen 10 und 14 Monaten.

Habt ihr denn für die Rollen bei der Bearbeitung der Bücher bis hin zu Drehbüchern bereits die entsprechenden Stimmen im Kopf?

Nein, das entscheiden wir erst bei der Planung der Aufnahmen. Ganz selten haben wir eine Rolle schon mit dem Sprecher im Ohr geplant, so zum Beispiel Frank Glaubrecht als Cmdr. Scott (“Vorstoß zum Uranus”) oder Oliver Rohrbeck als Walter Hildebrand.

Mit welchem Sprecher würdet ihr denn gerne mal noch zusammenarbeiten?

Roland Hemmo zum Beispiel. Auch Alexandra Wilcke hätte ich gerne mal im Cast. Da sind noch einige.

Ihr sammelt ja recht fleißig die Kritiken zu euren Hörspielen auf eurer Webseite. War denn unter den meist ja doch sehr positiven Stimmen auch schon mal eine Anregung, die ihr direkt umgesetzt habt? Oder allgemeiner gefragt: wie sehr beeinflussen euch Kritiken bei eurer Arbeit?

Dass das Ende von “Testakte Kolibri” sehr kontrovers diskutiert wurde, hat mich schon beeinflusst. Seitdem versuche ich, ein Ende zu schreiben, das weniger dem nachträglichen Nachdenken über die Geschichte überlässt. Auch der in den Kritiken zu dieser Folge mehrfach geäußerte Wunsch, lieber zwei verschiedene Cover zu haben statt zwei Mal das gleiche, fand Berücksichtigung. Den Anteil an Nachwuchsförderung haben wir (mit Bedauern) reduziert, nachdem der Qualitätsunterschied zu den Vollprofis als zu deutlich wahrgenommen worden war. Auch das ist ein Ergebnis der Rezensionen. Bei inhaltlichen Fragen ist das anders. Zum Einen ist ja oft das, was dem einen gefällt, Stein des Anstoßes beim nächsten, zum Anderen sind wir ja dabei, eine Buchserie zu vertonen. Da ist der Spielraum begrenzt. Und ich habe ein ziemlich genaues Bild davon, was ich mit der Serie möchte und was nicht.

Angesichts der herausragenden Qualität der „Mark Brandis“-Hörspiele ist es ja geradezu fatal, dass dies eure einzige Hörspielserie ist. Habt ihr denn wirklich nichts in der Mache, worauf sich Hörspielfans freuen können?

Da wir nebenberuflich daran arbeiten, erlaubt unsere Zeit keine weitere Serie. Es gibt Überlegungen für einen Mehrteiler oder eine Serie nach dem Ende von „Mark Brandis“, aber Spruchreifes gibt es noch nicht.

Könntet ihr euch rein theoretisch vorstellen, auch Hörspiele zu „Perry Rhodan“ zu produzieren?

Wir haben sogar einmal einen ausgearbeiteten Vorschlag eingereicht. Leider ist bisher nichts daraus geworden.

Wie seht ihr denn die Entwicklung am Hörspielmarkt momentan? Was sind denn eurer Ansicht nach die größten Schwierigkeiten?

Da gibt es sicher berufenere Analysten. Ich glaube, dass das Vergnügen, an einem Stoff, der “nur” Audio ist, ganz Anteil zu nehmen, etwas ist, was man lernen muss. Idealerweise in der Kindheit. Wenn man es später lernen will, muss man es wollen. Ich denke, dass es schwerer geworden ist, der Generation, die mit vielfältigsten medialen Stimuli aufwächst, den Wert von etwas zu vermitteln, was “gar keine Bilder hat”. Und dass die Marken, die am Deutlichsten im Rampenlicht stehen, nun einmal Kinder- und Jugendserien sind, hat dazu beigetragen, dass in der öffentlichen Wahrnehmung Hörspiele eher “was für Kinder” ist und man sich daher unter einem gewissen Rechtfertigungsdruck sieht, dass man sich auch als Erwachsener noch an Hörspielen freut. Das führt dann nicht dazu, dass man begeistert beim Kaminabend mit Gästen von seiner Begeisterung für Hörspiele schwärmt und andere ansteckt.

Wie würdet ihr Nicht-SF-Hörern die Serie schmackhaft machen?

Nur weil etwas in der Zukunft spielt, heißt das nicht, dass es um merkwürdige Aliens, große Sternenreiche und generell etwas geht, was mit den Menschen der Gegenwart wenig zu tun hat. Es heißt auch nicht, dass man lauter Technikbegriffe auswendig lernen muss. Es ist eine Spielform des “Was wäre, wenn …”. Die beste SF hat immer etwas mit uns und heute zu tun. Sie ist eine wunderbare Plattform, spannende Geschichten mit wichtigen Fragen zu verknüpfen. Der Mensch in „Mark Brandis“ ist immer noch so, wie er heute ist. Er liebt, hasst, kämpft, ist mal mutig, mal feige und wird sich auch noch in der Zukunft die gleichen Fragen zu Verantwortung und Gewissen stellen, wie er es jetzt tun muss. Und deswegen ist es leichter als vielleicht gedacht, jemanden darin zu finden, mit dem man sich identifizieren kann.

Gibt es noch etwas, das ihr gerne loswerden möchtet?

Danke für das Interview! Und besonders herzlich danke an die Hörer, die der Serie treu sind und denen, die sie entdecken! Wir freuen uns über alle Reaktionen, die uns oder Folgenreich erreichen.

Wir bedanken uns, dass ihr euch die Zeit genommen habt, unsere Fragen zu beantworten.

7. Phantastische Spiele: BattleTech Einsteigerbox
von Bernd Perplies
Wenige Spiele-Universen haben solch eine bewegte Geschichte hinter sich, wie „BattleTech“. Neben großen Erfolgen, die das Franchise seit 1984 am Leben erhalten, begleiteten Pleiten, Pech und Pannen die Produktionshistorie um die zwölf Meter hohen Kampfmaschinen der 4. Jahrtausends. Das galt auch für Deutschland, wo bereits um die Jahrtausendwende Schluss mit übersetztem Spielmaterial war – 2008 stiegen dann Heyne und FanPro aus dem Romangeschäft aus. Doch jetzt soll alles gut wieder gut werden! Ulisses Spiele hat sich alle Rechte von Catalyst Games gesichert, und mit der „BattleTech Einsteigerbox“ starten die Mechs hierzulande neu durch.

Worum geht’s eigentlich – ein Überblick für Neueinsteiger

„BattleTech“ – je nach Spiel-Ära im Jahr 2570, 3025, 3050, 3067 oder 3130 angesiedelt – ist ein taktisches Miniaturenbrettspiel in einem von ständigen Intrigenspielen und Kriegen heimgesuchten Military-SF-Setting. Die Menschheit hat sich im All ausgebreitet, und im Laufe der Zeit haben fünf große Häuser – Steiner, Kurita, Davion, Liao und Marik – die Kontrolle über die sogenannte Innere Sphäre unter sich aufgeteilt. Ständig brennt es irgendwo zwischen den Hausfürsten, die ihre Zwiste nicht nur mit Infanterie, Panzern und Luft/Raumjägern austragen, sondern vor allem mithilfe der Könige des Schlachtfelds, den BattleMechs, ein Dutzend Meter hohen Kampfmaschinen aus 20 bis 100 Tonnen Stahlskelett, Panzerung und Vernichtungswaffen, die von tolldreisten menschlichen Piloten gesteuert werden.

Als Spieler übernimmt man den Befehl über dieses militärische Arsenal und tritt entweder in reinen Duellen gegeneinander an oder aber in Szenarien unterschiedlicher Komplexität. „Komplexität“ ist übrigens ein nicht zu unterschätzendes Stichwort in diesem System. Auf Englisch gibt es mittlerweile vier schwere Hardcoverbände, die praktisch nur aus Regeln bestehen (den fünften Band, der das begleitende Rollenspiel enthält, nicht eingerechnet). Ausgehend vom Mann-gegen-Mann-Kampf zwischen zwei BattleMechs erweitern diese die Möglichkeiten der Kontrahenten in fast unvorstellbarer Weise. Infanterie, unterstützende Waffen, Häuserkampf, Landungsoperationen, Mechkonstruktion, experimentelle Waffensysteme, Raumschlachten und sogar interstellare Kriegszüge: All das und mehr können Spieler ihrem „BattleTech“-Erleben hinzufügen, wenn sie es gerne etwas anspruchsvoller mögen.

Mit der Einsteigerbox spielen

Doch bevor die „Generation Playstation“ jetzt schreiend die Flucht ergreift: Man muss diesen ganzen Kram nicht kennen oder verwenden. Man kann auch mit viel, viel weniger Einsatz das, was „BattleTech“ ausmacht, erleben und seinen Spaß damit haben. Die „Einsteigerbox“ steigt in der Tat deutlich bescheidener ein. Verwendet wird die Technologie der 3030er (also vor der Clan-Invasion und ihren ganzen neuen Waffensystemen), und im Zentrum stehen kleine Mech-Scharmützel.

Wer ganz schnell einsteigen will, nimmt sich die zwei doppelseitig bedruckten Spielpläne aus stabiler Pappe, die 12-seitigen Schnellstartregeln, kopiert sich zwei der fertig ausgefüllten Mechdatenbögen und holt die passenden Plastikminiaturen aus der Schachtel (24 Stück gibt es). Damit ist man binnen weniger Minuten bereit, eine Partie zu starten.

Diese läuft dann in Runden zu je sechs Phasen ab. In der Initiativphase ermitteln die Mitspieler per Würfelwurf, wer die Initiative hat, wobei der Verlierer seine Mechs zuerst bewegen muss. Das geschieht dann in der Bewegungsphase, in der sich die Kampfmaschinen gemäß ihrer Bewegungspunkte (meist zwischen 4 und 9) gehend, rennend oder springend über das aus sechseckigen Hex-Feldern bestehende Spielbrett bewegen. Landschaftsmerkmale wie Wälder, Felsen, unwegsames Terrain oder Seen beeinflussen dabei die Bewegung. In der Waffeneinsatzphase wird scharf geschossen. Entfernung, Bewegung, der Pilotenwert des Mechpiloten sowie Hindernisse beeinflussen den Trefferwurf, der erreicht werden muss. Zu beachten ist auch, dass unterschiedliche Waffen (vom Maschinengewehr über den Laser bis zu Langstreckenraketen) verschiedene Reichweiten haben. Der schlaue Taktiker platziert seine Mechs daher immer so, dass er seine Waffen am effektivsten abfeuern kann. Bei einem Treffer wird Schaden fällig, der von der Panzerung und danach der internen Struktur des Getroffenen abgezogen wird – bis irgendwann ein Kontrahent zerstört ist.

Dieser Schaden kann in der Nahkampfphase durch Schläge und Tritte noch erhöht werden, danach muss in der Hitzephase überprüft werden, ob man sich bei all seinen Aktionen nicht überhitzt hat. Jeder Mech hat eine gewisse Anzahl Wärmetauscher, und Rennen, Laser abfeuern usw. erzeugt massig Hitze. Bei ganz schlimmen Hitzestaus kann es sogar zu Beeinträchtigungen des Piloten kommen, zu Maschinenproblemen, Munitionsexplosionen und letztlich der Reaktorschmelze. Das sollte man vermeiden. Die Endphase ist für einige Zusatzaktionen reserviert, wie etwa Würfelwürfe, um einen bewusstlosen Piloten wieder zu wecken.

Wer dann etwas tiefer in die Materie einsteigen will, nimmt das 76-seitige Einsteigerregelbuch zur Hand, das ein paar zusätzliche Manöver ermöglich, Szenarien enthält und Mech-Konstruktionsregeln für eigene Maschinen anbietet. Außerdem wird – sehr rudimentär – der Einsatz von Fahrzeugen und Infanterie beschrieben. Das 40-seitige Hintergrundbuch „Die Innere Sphäre auf einen Blick“ wie auch ein großformatiges Poster der Inneren Sphäre nehmen einen dann auf eine Reise in die Welt hinter den Spielregeln mit. Ein 16-seitiges Heft mit Bemalanleitungen und Taktiktipps richtet sich schließlich an die Spieler, die auch das letzte Quäntchen Spielspaß aus der Box herauskitzeln wollen.

Ein kleiner Vergleich – für Veteranen

„BattleTech“-Veteranen werden sich nach dem bislang Gelesenen natürlich fragen: Lohnt sich die Box für mich eigentlich auch? Schließlich ist es schon die vierte Basisbox (wenn mich nicht alles täuscht), die auf Deutsch erscheint – in Englisch gibt es sogar noch mehr. Grundsätzlich kann man sagen: Auf diesem Einsteigerniveau haben sich die Regeln in den letzten 27 Jahren kaum verändert. Theoretisch könnte man auch noch mit der „BattleTech“-Box von 1987 und einem kleinen Errata-Dokument spielen. Aber das wäre dann vielleicht doch etwas retro.

Realistischer ist das das Spiel mit der „Classic BattleTech“-Box von 2004, die FanPro zusammen mit WizKids und Pegasus Spiele herausbrachte. Tatsächlich kommt einem vieles, was dort schon auf Deutsch übersetzt wurde, hier wieder unter. Ein kleiner Vergleich der Boxen mag bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein, ob die 25-Jahr-Jubiläumsbox (die bei uns 2 Jahre verspätet erscheint, aber dafür haarscharf vor dem 25-jährigen Jubiläum „BattleTech in Deutschland“) einen erneuten Kauf wert ist.

Einige Gemeinsamkeiten der beiden Boxen fallen sofort ins Auge. So sind die Schnellstartregeln praktisch identisch, auch die Datenbögen kommen eigentlich gleich daher. In der vorliegenden Box wurden sie um zwei Panzer in je zwei Varianten sowie um Bögen für Bodentruppen erweitert. Dafür gibt es aber keine Miniaturen. Früher waren die Bögen alphabetisch nach Mechname sortiert, hier werden sie nach Tonnage aufgeführt – einerlei.

Schöner an der vorliegenden Box sind die Spielpläne, denn es gibt derer vier, statt nur zwei – wenn sie auch etwas kleiner und zum Teil etwas unscharf gedruckt sind –, und sie liegen in stabiler Pappe vor. Außerdem sind die Mechfiguren als Plastikminiaturen beigelegt, statt Pappkameraden zu sein. Die Gussqualität ist zwar nicht die Beste, aber trotzdem sehen die Miniaturen beim Spielen etwas schöner aus als Pappmarker. Die Karte der Inneren Sphäre wurde auf besseres Papier gedruckt, allerdings vermisst man oben die Jahreszahl der „Drucklegung“ (3067). Das Zusatzbuch „Die Innere Sphäre auf einen Blick“ entspricht bis Seite 40 praktisch dem Vorgängerwerk. Die Kurzgeschichten sind neu und etwas länger, die Kartenabbildungen wurden leicht aktualisiert, dafür ist das Layout etwas hässlicher geworden – so sind etwa die Mechillustrationen hier kleiner, dafür aber in hässlich dicken Rahmen. Ab Seite 40 folgen dann noch kurze Infos über den Ablauf einer planetaren Invasion sowie ein Überblick über Missionstypen. Insgesamt sind knapp 4 Seiten Text hinzugekommen. Gänzlich neu sind die Bemalanleitung samt Taktiktipps und die praktische Kampftabellenübersicht.

Das größte Manko für Spieler, die nicht nur auf Einsteigerniveau zocken wollen, ist das deutlich abgespeckte Regelwerk. Während in der alten Box noch ein 184-seitiges Regelwerk beigelegt war, findet sich hier nur noch ein 76-seitiges Einsteigerwerk. Es fehlen: Regeln zu Gebäudekampf, Protomechs, Kampfanzügen, Artillerie, Bränden, Flak, Minenfeldern – im Grunde fast alle Zusatzregeln über den einfachen Mechkampf hinaus. Statt Szenario-Regeln werden fünf fertige Szenarien angeboten. Die Mech-Konstruktionsregeln wurden von 30 auf 10 Seiten gekürzt. Regeln für Kosten und BattleValue-Berechnung fehlen, ebenso ein Index. Dafür hängt am Ende ein Glossar an. Natürlich muss man an dieser Stelle bedenken, dass die neue Einsteigerbox sich in eine Produktlinie einfügt, die durch mehrere schwere Hardcover-Regelbände erweitert und komplettiert wird. Das war zu Zeiten der 2004er-Box noch nicht der Fall.

Fazit: Die neue „BattleTech“-Einsteigerbox mag hier und da noch einige Macken haben, die vor allem herstellungstechnischer Natur sind (Gussqualität der Mechs, Bildschärfe der Spielpläne, etc.), aber unterm Strich liegt hier ein schönes Rundumpaket vor, das gerade Anfänger mit viel Material in die fantastische Welt von „BattleTech“ einführt. Veteranen müssen in meinen Augen nicht unbedingt zuschlagen, sondern können ruhig auf die Übersetzung des aktuell definitiven Regelbuchs „Total Warfare“ warten. Doch dessen ungeachtet wünsche ich der Box viel Erfolg. Allein der Versuch, „BattleTech“ wieder für deutsche Spieler verfügbar zu machen, ist lobenswert und gehört unterstützt!

BattleTech Einsteigerbox
Brettspiel für 2 oder mehr Spieler
Jordan K. Weisman, L. Ross Babcock III, Sam Lewis, Randall N. Bills
Ulisses Spiele 2011
ISBN: 978-3-86889-185-0
Sprache: Deutsch
Preis: EUR 49,95

8. „The Man from Earth“
von Sven Wedekin
Als der Geschichtsdozent John Oldman eines Tages seine Anstellung an der Universität völlig überraschend aufgibt, statten fünf seiner Kollegen ihm einen Überraschungsbesuch in seinem abgelegenen Haus ab, um eine spontane Abschiedsfeier für ihn zu geben.
Seine Freunde wollen von ihm wissen, warum er seinen gut bezahlten Job so plötzlich an den Nagel hängt, doch erst nach einigen Zögern überwindet John sich dazu, ihnen die unglaubliche Geschichte über den Grund seines Wegzuges zu enthüllen: Er behauptet, dass er ein Unsterblicher wäre, der vor etwa 14.000 Jahren geboren wurde und seitdem unerkannt auf der Welt lebe, indem er alle 10 Jahre seine komplette Identität wechselt und an einem anderen Ort zieht.
Natürlich halten sämtliche Anwesenden diese Story für völligen Unsinn und rufen schließlich sogar besorgt einen Psychologen herbei, um Johns offensichtliche geistige Erkrankung zu diagnostizieren.
Die Wissenschaftler beginnen ihn auszufragen. Sie hoffen, Widersprüche in seiner Geschichte zu finden, um ihn so als Lügner zu entlarven. John erzählt ihnen Begebenheiten aus seinem langen Leben und davon wie er die Historie der Menschheit aus seiner Sicht erlebt hat.
Was jedoch keiner von ihnen ahnt, ist, dass es in Wahrheit John ist, der mit ihnen ein Spiel spielt ...

Wie viele Science-Fiction-Filme gibt es, die ganz auf die üblichen Ingredenzien dieses Genres, wie bombastische Spezialeffekte, exotisch aussehende Fremdwesen oder Raumschiffschlachten, vollständig verzichten und trotzdem – oder gerade deshalb – zum Kern dessen vordringen, was gute Science-Fiction eigentlich ausmacht?
„The Man from Earth“, der auf einer Vorlage des bekannten Genreautors Jerome Bixby basiert, der auch schon Drehbücher für „Star Trek“ und „The Twilight Zone“ verfasste, gelingt das Kunststück, eine Geschichte, die praktisch nur durch die Dialoge vorangetrieben wird und die hauptsächlich nur in einem einzigen Raum spielt, so spannend zu erzählen, dass man voller Konzentration gebannt vor dem Bildschirm sitzt und den Gesprächen der durchweg guten Schauspieler zuhört.
Je mehr John aus seinem ebenso langen wie ereignisreichen Leben erzählt, umso schwerer fällt es sowohl den Protagonisten im Film als auch dem Zuschauer, sich der Faszination der Idee zu entziehen, dass er vielleicht tatsächlich die Wahrheit sagt.
So nähert sich der Film schließlich auch der alten Diskussion über das Spannungsverhältnis von Wissen und Glauben. Diese erreicht ihren Höhepunkt, als die Forscher John fragen, ob er seinerzeit auch eine bekannte Persönlichkeit aus der Bibel kennen gelernt habe. Mit seiner Offenbarung, dass John selbst eine prominente Figur aus der biblischen Geschichte war – und um welche es sich hierbei handelt –, gelangt die Geschichte schließlich zu ihrem Kern, der für den gläubigen Zuschauer vielleicht einen recht schwer zu schluckenden Brocken darstellen könnte.

Für alle Fans von intelligenter SF, denen es nicht reicht, sich von bombastischen Bildern berieseln zu lassen, die nur von einer dünnen Story getragen werden, ist „The Man from Earth“ eine absolut lohnenswerte Anschaffung. Es handelt sich hier um wirkliche Science-Fiction im besten Sinne des Wortes.
Es gibt nur wenige Filme, bei denen das Genre so bei sich ist und die das Potential ihrer Grundidee und ihrer Figurenkonstellation auf buchstäblich engsten Raum so konsequent ausschöpfen. Die Fähigkeit der Science-Fiction-Menschen zum Nachdenken anzuregen und ihnen eine neue Sichtweise unserer Realität anzubieten, wird von „The Man from Earth“ auf eindrucksvolle Weise demonstriert.
Übrigens wird es den versierten „Star Trek“-Fan auch freuen, einige ihm bekannte Gesichter wiederzusehen: Neben John „Dr. Phlox“ Billingsley als Biologen Harry ist hier vor allem Tony Todd zu nennen, der bei TNG als Worfs Bruder Kurn glänzte und auch hier in seiner Rolle als der Historiker Dan durch seine beeindruckende Präsenz besticht.

Fazit: Wer sich mal von der ständigen Actionanmache aus zeitgenössischen SF-Blockbustern wie „Avatar“ oder der neuen „Star Wars“-Trilogie erholen und seinen Gehirnzellen ein wenig Futter gönnen möchte, sei „The Man from Earth“ wärmstens ans Herz gelegt.

9. Wissenschaft: Die Welt in Stückchen
von Marcus Haas
Nicht erschrecken: das Thema heißt „Nichtkommutative Geometrie“. Zunächst einmal ist das ein relativ neuer Zweig der Mathematik, der in den 80er-Jahren von Alain Connes eingeführt wurde. Das Besondere ist, dass man keinen glatten Raum mehr betrachtet, sondern einen quantisierten, der aus vielen kleinen Stückchen besteht.

Kommutativ gilt für die Zahlen A und B, da A x B = B x A ist. In der Nichtkommutativen Geometrie sind A und B allerdings keine Zahlen mehr, sondern Matritzen (Felder aus Zahlen) oder Operatoren (mathematische Vorschriften) und diese kann man nicht mehr vertauschen und dann ist in der Quantenmechanik zum Beispiel das Produkt aus Ort und Impuls (Masse x Geschwindigkeit) nicht identisch mit dem Produkt aus Impuls und Ort. Daraus folgt die Heisenberg`sche Unschärfe, die besagt, dass man Ort und Impuls nicht gleichzeitig bestimmen kann, sondern dass, je genauer man auf den Ort schaut, der Impuls um so unbestimmter wird.
Um ein solchen, nicht zusammenhängenden Raum zu beschreiben, braucht man ein verbindendes Element. Bei Connes ist das ein übergeordnetes Quantenfeld um das klassische Raumzeitkontinuum herum. Mit diesem Feld kann man Räume beschreiben, deren Teile eigentlich nicht miteinander in Verbindung treten können.

In dieser neuen Geometrie bedeutet das, dass Raum und Zeit, oder auch die einzelnen Raumdimensionen, nicht mehr austauschbar sind. Und analog zur quantenmechanischen Quantisierung der Energie führt das dazu, dass auch Raum und Zeit quantisiert – gestückelt - sind. Daraus ergibt sich eine Unschärfe für die Raumzeit, welche dem Quadrat der Plancklänge entspricht (10-33 cm) – ziemlich wenig also, aber Effekte könnten schon weit vorher auftauchen und experimentell zugänglich sein.

Bisher reicht die Energie in den Teilchenbeschleunigern allerdings nicht aus, um auch nur in die Nähe dieser Längenskala zu kommen, so dass es wohl noch einige Zeit dauern wird, bis diese Struktur des Universums experimentell nachgewiesen werden kann. 2020 sollen drei Satelliten ins Weltall geschossen werden, um Gravitationswellen zu beobachten. Der Gravitationswellendetektor LISA (Laser Interferometer Space Antenna) könnte erste Hinweise auf die Geometrie der Raumzeit liefern.

Warum also der ganze Aufwand und diese komplizierte Geometrie, wenn es keine konkreten Hinweise gibt, dass etwas an diesem neuen Modell dran sein könnte?
Weil die verschiedenen Beschreibungen, die wir von unserer Welt haben, nicht zusammenpassen.
Auf der einen Seite steht die Quantenmechanik und beschreibt Vorgänge in sehr kleinen Dimensionen und zwischen einzelnen Teilchen. Auf der anderen Seite lauert die Relativitätstheorie und erklärt Vorgänge in galaktischen Maßstäben.
Aber so genau und gut auch beide Theorien überprüft sind und die Welt beschreiben, wenn sie zusammentreffen, knirscht es im Getriebe und es ist beispielsweise nicht möglich vorherzusagen, was im Inneren eines schwarzen Loches passiert, wo winzige Dimensionen auf gigantische Gravitationskräfte stoßen.
Das Standard-Modell ist ein anderes Beispiel, es beschreibt Teilchen und Kräfte und ist experimentell sehr gut bestätigt, aber es ist im Grunde nur ein Sammelsurium. Zum Beispiel gibt es einen Teil, der beschreibt, wie sich das Lichtspektrum von Atomen und Molekülen aufbaut – wie die Atome Licht auf ganz bestimmten Frequenzen aussenden, wenn sie angeregt, also mit Energie versorgt, werden. Und ein anderer Teil beschreibt, wie die Gravitation zwischen Teilchen wirkt.
Die nichtkommutative Geometrie verspricht, diese sehr unterschiedlichen Aspekte mit dem gleichen mathematischen Unterbau zu beschreiben.

Konkret kann dieses mathematische Werkzeug nutzen, um kleine schwarze Löcher zu beschreiben. Diese geben Energie (und damit Masse) durch die sog. Hawkingstrahlung ab. Im Vakuum entstehen ständig Teilchen und Antiteilchen, die sich fast sofort wieder gegenseitig vernichten. In der Nähe eines schwarzen Loches kann es passieren, das eines der Teilchen in das schwarze Loch gezogen wird, während das andere Teilchen im Weltraum verschwindet. In diesem Fall muss das schwarze Loch die Energie für die Entstehung der Teilchen zur Verfügung stellen, welche von Teilchen nur geborgt war. Auf diese Weise verliert das schwarze Loch Energie und schrumpft. Das sollte dazu führen, das es irgendwann ganz verschwindet.

Piero Nicolini, Anais Smailagic und Euro Spallucci haben dieses Phänomen mit der nichtkommutativen Geometrie untersucht. Und festgestellt, dass das schwarze Loch nicht in einer Singularität (einem Punkt) endet, sondern bei einem endlichen Radius aufhört zu schrumpfen und dann keinerlei Strahlung mehr aussenden sollte.
Klassisch müsste das Verdampfen des schwarzen Lochs immer schneller werden, je kleiner es wird, die Energieabgabe (man spricht auch von Temperatur, Wärmestrahlung ist ja auch nichts anderes als Energietransport) würde immer schneller ansteigen, je kleiner das schwarze Loch wird.
Im Quantenuniversum aber ist die maximale Temperatur begrenzt und der Radius des schwarzen Lochs fällt nicht unter 0,2 Planklängen (Größenordnung: 10-34 cm). So klein das auch ist, es ist kein dimensionsloser Punkt (eine sog. nackte Singularität) und macht der Relativitätstheorie keine Magenschmerzen mehr.

Zunächst ist diese neue Geometrie ein mathematisches Werkzeug, das erlaubt, Räume zu beschreiben, die aus diskreten Teilen bestehen, welche über ein Quantenfeld verbunden sind. Ob das Universum tatsächlich in einem derartigen Raumzeitkontinuum existiert, ist noch offen, aber die Möglichkeiten, welche die neue Betrachtungsweise liefert, sind vielversprechend und könnten unser Verständnis von Raum und Zeit einen großen Schritt voran bringen.

10. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,

Platz zwei der Themenrunde „Schlaflos“ unseres Kurzgeschichten-Wettbewerbs präsentiert eine gute Bekannte, von der an dieser Stelle schon erfreulich viel zu lesen war: Regina Schleheck mit ihrer Story „Kleine weiße Frau“. Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen zur Story – egal ob per E-Mail oder in unserem Forum unter dem Dach des SF-Netzwerks (www.sf-netzwerk.de).

Zeit wird es für neue Themen: Für „Wiedersehen“ wurde der Einsendeschluss auf den 1. Februar 2012 festgelegt, für „Diebe“ auf den 1. März 2012. Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury (mindestens) drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.

Armin Rößler


Kleine weiße Frau
von Regina Schleheck

Meine Eltern sind seit dem letzten Sommer nicht mehr zu gebrauchen. Erst haben sie sich monatelang vor jede Kamera gestellt, haben Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt. Sogar beim Papst waren sie! Ich bin Luft für sie seitdem. Das war denen scheißegal, dass die Ferien irgendwann zu Ende waren und ich eigentlich wieder in die Schule gemusst hätte. Ich meine, damals fand ich das ja noch irgendwie ganz cool. Obwohl ich mir wirklich auch Sorgen gemacht habe. Aber das war ja auch alles total aufregend! Erst im Nachhinein sieht man das alles wohl anders. Ich war ja auch gerade erst dreizehn.
Svenja hatte immer schon einen Knall. Und wenn Sie mich fragen – meine Eltern haben das doch gefördert! Ganz klar. Sie hatten immer schon diesen Hang zu unheimlichen Dingen, Märchen, Mythen, rätselhaften Erscheinungen. Von klein auf haben sie uns überall hin geschleppt, wo es irgendwas gab, was mit diesen ollen Geschichten zu tun hatte: Museen, Burgen, Ruinen. Meine Mutter hat uns den ganzen Krempel vorgelesen: Sagen zu jeder Region, wo wir hingefahren sind. Das verselbständigt sich doch irgendwann, dann sieht man doch nur noch Gespenster!
Ich weiß noch, im Jahr davor waren wir an der Nordsee. All die Geschichten von ertrunkenen Seeleuten und versunkenen Städten! In der Schule hatten wir damals gerade den „Schimmelreiter“ gelesen, das passte ja wie Faust aufs Auge. Und wie das halt ist mit großen Brüdern und nervigen kleinen Schwestern: Ich bin immer vorgelaufen bei diesen langweiligen Strandspaziergängen. Links hab ich den Fuß ganz normal aufgesetzt und mit der rechten Ferse hab ich Löcher in den feuchten glatten Sand gebohrt. „Lauter Teufelstritte“, hab ich gesagt, „siehst du den Klumpfuß?“, und Svenja hat riesengroße Augen gekriegt und ist immer dicht bei meiner Mutter geblieben, während ich alles Mögliche angeschleppt habe, was von irgendwelchen Wasserleichen stammen musste. Ich hab sogar echte Hufspuren entdeckt, und dann hab ich die Story von Hauke Haien erzählt, der jetzt als weißer Hai die Küste unsicher mache, nur manchmal käme er noch an Land, um mit seinem Schimmel am Strand entlang zu galoppieren. Svenja wurde immer kleiner! Meine Eltern haben nur gelacht. Aber im Nachhinein haben sie mir dann Vorwürfe gemacht, dass ich meine kleine Schwester so verschreckt hätte! Das arme Sensibelchen! – Na und? Davon löst man sich doch nicht in Luft auf!
Bevor wir dann nach Südtirol gefahren sind, gab's wieder die übliche Einstimmung: Neandertalmuseum, weil sie ja da den Ötzi gefunden hatten, Sagen von den Saligen, so eine Art weiße Feen, die den Menschen da erschienen sind, die Geschichte vom Gauner Lotsch, der unter Napoleon das halbe Städtchen Mals abgefackelt hätte. – Mals! Ausgerechnet da hatten wir die Pension! Wie der Name schon klingt: Da konnte doch nur was Schlechtes bei rumkommen!
Und kaum dass wir da waren, das übliche Besichtigungsprogramm. Erst das Dorf, klar, und immer bei den Einheimischen jeden Pups nachgefragt!
Wenn man dreizehn ist, sind solche Eltern nur peinlich! Radebrechen sich einen auf Italienisch zurecht, obwohl jeder deutsch spricht, quatschen jeden an und fragen ihn aus nach allen Sehenswürdigkeiten – typische Touristen-Masche! Aber den Leuten hat das auch noch gefallen! Die fühlten sich glatt geschmeichelt, dass sich jemand für ihr Kaff interessierte!
Am ersten Nachmittag haben sie schon in einem Café in der Via Puni diesen alten Mann aufgetan, der hatte mehr Furchen im Gesicht als Haare auf dem Kopf. Und der hat ganz tief in die Märchenkiste gegriffen. Meine Eltern waren so begeistert, dass sie ihm einen Espresso nach dem anderen spendiert haben und er immer aufgekratzter wurde. Von der Glocke hat er erzählt, die dreimal gegossen werden musste. Erst sollte sie nur für die Adligen und Geistlichen läuten, wenn die gestorben waren. Da hätte sie keinen Ton von sich gegeben. Daraufhin hätte man sie neu gegossen und auch für die reichen Bürger läuten lassen. Da habe sie immerhin ein bisschen gescheppert. Erst beim dritten Guss, als sie allen Toten heimläuten sollte, habe sie auf einmal richtig schön geklungen. Wir sollten nur mal drauf achten, wenn zur Abendmesse geläutet würde! Es sei just wieder ein kleines Mädchen gestorben. Und dabei hat er Svenja den Kopf getätschelt, die sich schnell unter Mamas Arm versteckt hat.
Salige? Ja, natürlich, die hätte es hier auch gegeben, in den Schluchten zur Schweizer Grenze hin. Eine hätte sich in Zeiten der Hungersnot mal bei einem Bauern als Magd eingeschlichen, eine wunderschöne weiße Frau – ganz wie la bella figlia –, und dabei hat er Svenja zugezwinkert, die im Sommer immer strohblonde Haare hatte, und Svenja ist ganz rot geworden. Die Salige hätte sieben Jahre lang für gute Ernten gesorgt, aber dann sei sie abberufen worden, vom Feld weg. Vom Wald her hätte es gerufen: „Stutzli-Mutzli, du musst heimkommen!“, und da hätte sie ihre Sichel fallen gelassen und sei verschwunden. Die Saligen dürften nämlich nie mehr als sieben Jahre bei den Menschen bleiben, und die Zeit war wohl rum. Da ist Svenja auf einmal ganz grün im Gesicht geworden und hat gerufen: „Aber ich bin doch gerade sieben geworden!“ „Na, dann ist deine Zeit jetzt wohl rum!“, hat Papa gelacht, und Mama wollte, dass der Alte weitermacht. Nur Svenja hat überhaupt nichts mehr gesagt, bis wir das Café verlassen haben. Aber ich glaube, das ist keinem aufgefallen außer mir, weil es dann noch so richtig unheimlich wurde.
Vom Lorgg von Mals hat er erzählt, dem riesengroßen schwarzen Mann mit dreieckigem Hut, der mit dem Kopf unterm Arm nachts die Gegend unsicher gemacht hätte. Gleich hier um die Ecke, in der Gasse zur Via San Martino könnte man noch eine Gartenmauer sehen, an der ein Nachtwächter drei Kreuze mit Mörtel gezogen hätte, weil der Lorgg ihm immer wieder begegnet sei. Darauf hätte dieser sich nie wieder blicken lassen. Apropos Nachtwächter – einer, Peter wäre sein Name gewesen, hätte nachts eine Erscheinung gehabt: Zwanzig Meter vor ihm habe er eine Gestalt gesehen. In seiner Angst hätte er noch seinen Kumpel gerufen und ihm davon erzählt. Na, und in der nächsten Nacht sei er gestorben!
Als wir endlich zu unserer Pension aufbrachen, war es schon dunkel. Svenja hat sich links und rechts bei meinen Eltern eingeklemmt, die immer wieder stehen geblieben sind, weil sie irgendwelche Erker oder Gassen bewundern mussten, und ich hab die Gegend inspiziert. Dreimal hab ich Svenja rufen hören – obwohl die Angst ihre Stimme ganz piepsig klingen ließ: „Da ist jemand! Da vorne! Eine Gestalt!“ Beim dritten Mal konnte ich mir nicht verkneifen mit tiefer Stimme zu rufen: „Stutzli-Mutzli, du sollst heimkommen!“, aber ich war gleich wieder ins Dunkel entwischt, sodass meine Eltern mich nicht entdecken konnten, und bin stattdessen irgendwo hinter ihnen wieder aufgetaucht. In der Nacht hat sich Svenja geweigert, mit mir in einem Zimmer zu schlafen, und ist stattdessen ins Doppelbett meiner Eltern gekrochen.
Anderntags sind wir ins Martelltal gefahren, den ganzen Tag wandern. Vielleicht haben die Schalensteine ihr den Rest gegeben. Keine Ahnung! Klar hab ich ihr wieder was von Teufelstritten und Hexensabbat erzählt! Aber meine Eltern haben auch gar nicht widersprochen! Haben nur was von Kult gefaselt, und man könne nicht wissen, wozu es gut gewesen wäre. Wie hätte ihr das die Angst nehmen sollen? Ich hab mir jedenfalls keine Gedanken gemacht, als ich anderntags aufwachte und ihr Bett war leer. Nur – bei meinen Eltern im Bett ist sie wohl nie angekommen. Wie vom Erdboden verschluckt!
Ein Jahr lang haben sie jetzt jeden Stein in Mals umgedreht, jede Schlucht im Umkreis von hundert Kilometern abgesucht, alle Bahnhöfe und Flughäfen kontrolliert. Den alten Mann aus dem Café in der Via Puni haben sie übrigens nie aufgetrieben. Niemand außer meinen Eltern glaubt noch daran, dass Svenja jemals gefunden wird. Wenn Sie mich fragen – auch wenn ich das alles damals nur im Spaß gesagt und gemacht hab: Heute bin ich fest davon überzeugt: Es gibt sie noch, die alten Geister und Hexen und weißen Frauen! Und ich bin sicher: Wenn Svenja doch noch einmal auftaucht, dann wehe uns allen!


Regina Schleheck, geboren 1959 in Wuppertal, lebt heute mit den beiden jüngsten ihrer Kinder in Leverkusen, drei sind bereits flügge. Im Haupterwerbsberuf ist sie Oberstudienrätin an einem Kölner Berufskolleg, nebenberuflich in der Erwachsenenbildung unterwegs, seit zwölf Jahren auch als Autorin. Ihre Domäne ist die Kurzprosa. Weit über hundert Short Storys hat die Autorin veröffentlicht, nicht wenige davon wurden mit Preisen versehen. 2009 erschien ihr Kurzgeschichtenband „Klappe zu – Balg tot“ im Wurdack Verlag, der Ende 2011 im Cenarius-Verlag neu aufgelegt wird. Daneben wurde sie im Bereich Hörspiel, Drehbuch und Theater ausgezeichnet. Unter anderem erhielt sie den Deutschen Phantastik Preis für das Science-Fiction-Hörspiel „Mark Brandis – Bordbuch Delta VII“, veröffentlicht bei steinbach sprechende bücher, 2011 folgte zu der Serie aus ihrer Feder „Aktenzeichen Illegal“ unter dem Label „Folgenreich“ bei Universal. Das Hörspiel „Adventsgeschichte von A bis Z für Ü-Zehner“ erschien im Drachenmond-Verlag. 2011 zeichnete sie außerdem als Herausgeberin für die Anthologie „Mordsmütter“ aus dem Via Terra Verlag verantwortlich. Regina Schleheck ist Mitglied im Netzwerk deutschsprachiger Krimiautorinnen, „Mörderische Schwestern“, und im „Syndikat“, der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur. www.regina-schleheck.de

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Ausgabe 257 - 13.11.2011
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Ausgabe 258 erscheint am
27.11.2011.

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