corona magazine
Nur der Himmel ist die Grenze
ISSN 1422-8904

 newsBEAT
+ ST: Neue Serie?
+ RingCon
+ FedCon XXI
+ Fright Night
+ Mission Impossible
 Kunterbunt
+ Perry Rhodan
+ "Real Steel"-Fun Facts
+ The Cursed Crusade
+ Die Muppet Show
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TREKminds - Nur der Himmel ist die Grenze
Das Buch nimmt Sie mit auf eine Reise hinter die Kulissen und Schauplätze. Hin zu den Ideen dieses Franchises. Ideen des gemeinsamen Miteinanders und der Verständigung, des menschlichen Geistes. Ideen, die weltweit von Millionen von Trekminds gelebtwerden.
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Stargate-Project
Die News- und Entertainment-Seite zu Stargate-SG1 und Atlantis.
05. September 2011 - Ausgabe 253 - "Coming around again…."
...oder auch: Ich schon wieder!
Ja, Sie haben richtig gelesen ich bins schon wieder. Ich habe die Ehre zwei Ausgaben hintereinander zu präsentieren. Was zwar einerseits eine große Ehre ist und damit ein Vergnügen, aber auch nicht ganz einfach.

Manchmal fragt man sich ja auch nur, ob man nicht besser die Klappe hält. Manchmal ist es auch angenehmer, man hätte eine kleine Lücke im Erdboden, die sich auftut. Alles, was man dann tun müsste um nicht aufzufallen, ist eine kleine Portion Laub über dem Loch zu verteilen und keiner sieht, dass man hier war. Wenn es allerdings um das eigene Leben geht, dann sollte man das anders machen.

Wie oft begleiten wir in den so sehr geliebten Abenteuern unsere bewunderten Helden beim Kampf um ihr Leben und das Fortbestehen der Welt. Die graben sich maximal ein, damit das Feuer über sie hinweg ziehen kann (wenn Sie nun nicht wissen, was ich meine, lässt das auf einen sehr geringen „Western“-konsum in Ihrer Jugend schließen) oder haben im rechten Zeitpunkt eine coole List parat.

Diese Lebenskämpfe gibt es in der realen Welt dann doch, sie sind durchaus real. Ach, Sie meinen ich fantasiere? Leider nein. In den letzten Tagen habe ich aufgrund einer üblen, zwar potentiellen aber doch, wenn zutreffend, dann lebensbedrohlichen Diagnose einen Kampf geführt. Mit mir selbst, weil ich, selbst wenn es stimmt, dann nicht aufgeben wollte. Mit einigen Menschen aus meinem Umfeld, die alles einfach zu leicht abtaten („na wird schon nix sein“) mit anderen Menschen, die es einfach zu sehr dramatisierten („Hast Du ein Testament“) und mit mir selbst. Der heftigste Kampf war mit mir selbst, denn ich wollte ja das Schöne in der Welt nicht aus den Augen verlieren. Die schönsten Worte der letzten Tage waren dann auch die, die diesen Verdacht ausräumten. Ein „Alles Gut“ kann sooooo schön klingen.

Schön finden Sie hoffentlich auch diese Ausgabe, ich zumindest tue das und allein aus diesem Grund freue ich mich sehr Ihnen auch dieses Mal eine runde Sache zu präsentieren. Neben News aus dem Fandom zu Stargate, Captain America und den drei Musketieren (jahahaa, sogar mit einem Test… mmhmm) darf ich Ihnen auch heute wieder eine Platzierung bei den Kurzgeschichten präsentieren und dann können Sie auch noch die Farben der Physik erkunden. Wir sind auch dieses Mal durchaus mehr als nur phantastisch.
 
In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen!

Ihr Frank Hebenstreit
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1.„Stargate Atlantis“: Legacy – Neues aus der Pegasus-Galaxis
Eine großartige Serie findet ihre gelungene Fortsetzung durch das Fandom.
6.Transformers 3 - Ein Rückblick oder auch eine Vorschau
Blicke auf ein ungemein umfangreiches Robotergekloppe.
2.newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7.Die drei Musketiere: Im Gespräch mit Martin Moszkowicz
Ein „Mantel- und Degenfilm“ oder doch eher SF?
3.Im Gespräch mit Comic-Zeichner Uwe Heinelt
Aus einem Comic wird ein Kinofilm, dazu ein deutscher Comiczeichner im Interview
8.Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
4.David Marusek – Wir waren außer uns vor Glück
Nicht immer müssen Raumschiffe und fremde Welten eine fantastische Zukunft ausmachen.
9.Wissenschaft: Die Farben der Physik
Farben dieser und vielleicht auch anderer Welten: Woher , wieso weshalb, warum?
5.TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
10.Die Corona-Kurzgeschichte
"Der Mann ohne Gesicht" von Alexander Böhm

1. „Stargate Atlantis“: Legacy – Neues aus der Pegasus-Galaxis
von Stefanie Kurt
Metallisches Surren, blau leuchtende Glyphen in kreisförmiger Folge, sechsfach unterbrochen von hartem Zischen und Wummern. Sechs aktivierte, hell glühende Chevrons strahlen aus der dunklen, runden Form des gemaserten Naquadahs. Schließlich das erlösende finale Einrasten des letzen Symbols – die glühende, blaue Welle der Antimaterie schnellt hervor und gibt den Weg frei zu neuen Welten und neuen Abenteuern.

Ein Anblick, der den Adrenalinspiegel steigen lässt und Abenteuerlust in jedem „Stargate“-Fan weckt. Wie gern würden wir doch mitgehen und wenigstens einmal durch das Wurmloch schreiten. Vielleicht mit einem Puddlejumper im Orbit über unbekannten Planten schweben, oder den Nervenkitzel einer Begegnung mit einem Wraith Basisschiff erleben. Diese Aussicht wurde jedoch 2009 zunichte gemacht – die Lichter sind erloschen, das Gate bleibt geschlossen.

Für viele Fans war es eine herbe Enttäuschung als das Aus kam für eine Serie, die noch so viele unerzählte Geschichten zu bieten hatte; gleichzusetzen dem Ende einer Ära. So viele brachliegende Handlungsstränge, so viel ungenutztes Potenzial musste zwangsläufig die Aufmerksamkeit von „Fandemonium“ erregen. Der kleine, spezialisierte Verlag hat sich längst unter Kennern einen Namen gemacht durch seine zahlreichen Veröffentlichungen zu allen drei „Stargate“-Franchises, „Stargate SG-1“, „Stargate Atlantis“ und „Stargate Universe“. Bisher nur auf Englisch erhältlich, sind sehr viele der herausgegebenen Werke doch jedem Fan sehr zu empfehlen, der über die Mattscheibe hinaus sein Bedürfnis nach neuen, guten Geschichten befriedigen möchte.

Amy Griswold, Melissa Scott und Jo Graham – alle drei bekannt für ihre Fantasy- und Science Fiction-Romane – nahmen sich der Herausforderung an, die erfolgreiche Geschichte von „Stargate Atlantis“ weiterzuerzählen. Die Messlatte liegt ohne Frage hoch und der Erwartungsdruck ist riesig, doch unverzagt stürzt sich das Autoren-Trio mit viel Schwung und Enthusiasmus in die Geschichte.

„Homecoming“

Der erste Roman der auf sechs Teile angelegten Reihe setzt da an, wo die TV-Serie endete. Es ist die Geschichte von widersprüchlichen politischen Interessen auf der Erde und von der verführerischen militärischen Macht, die Atlantis demjenigen verspricht, der die Stadt kontrolliert. Der einzige Ausweg um eine internationale Krise zu verhindern: Atlantis muss zurückkehren nach Pegasus. Eine Reise beginnt, auf die viele Menschen gespannt gewartet haben seit dem Ende von Staffel 5.

Zurück in der Pegasus-Galaxis muss man feststellen, dass sich einige Dinge geändert haben. Eine neue, junge Königin hat die ohnehin schon fragile Balance unter den Wraith ins Kippen gebracht. Jahrhundertealte Bündnisse werden für null und nichtig erklärt, und wer sich der neuen Macht nicht unterwirft, wird eliminiert. Für Todd und seine Allianz brechen schwere Zeiten an und die Möglichkeit der Galaxis Frieden zu bringen schwindet mit jedem Tag mehr. Und bei alledem kochen die Genii wie immer ihr eigenes undurchsichtiges Süppchen…

„The Lost“

Ein wichtiges Mitglied der Atlantis-Expedition wurde entführt und das Team um John Sheppard und Teyla Emmagan wendet sich zögerlich an die Genii, auf der Suche nach wichtigen Informationen. Die Hilfe der Genii hat jedoch ihren Preis – Atlantis soll helfen bei der Reparatur eines Antikerschiffes, das die Genii entdeckt haben. Was ursprünglich als kurze, einfache Mission geplant war, wird bald zu einem Überlebenskampf auf einem lebensfeindlichen Planeten.

Unterdessen versucht Dr. Jennifer Keller Verhandlungen mit Todd, dem Wraith, aufzunehmen; dabei steht ihr niemand Geringeres zur Seite als Ronon Dex, Wraith-Hasser par excellence. Dass diese Verhandlungen schwierig werden dürften, sollte jedem klar sein. Als dann noch unvorhergesehene Dinge passieren, steht alles auf Messers Schneide…

Humor und anspruchsvolle Charakterentwicklung schließen sich nicht aus

Die bekannten Charaktere, die uns so ans Herz gewachsen sind, werden glaubhaft weiterentwickelt, und natürlich darf auch der gute Schuss augenzwinkender Humor nicht fehlen, der so typisch ist für „Stargate“. Die Chemie stimmt und die Dialoge stehen denen der TV-Serie in nichts nach, aber es gibt auch nachdenkliche Töne denn die Autorinnen scheuen sich nicht, auch ernsthafte Themen anzupacken. Ob aktuelle Zeitbezüge, Anspielungen auf historische Ereignisse oder die universellen Gesetze und Abgründe der menschlichen Psyche – alles findet seine Entsprechung, ganz wie es sich für gute Science Fiction gehört.

Zum Beispiel lernen wir die dunklen Seiten von John Sheppard kennen. Unter der nonchalanten Fassade steckt ein Mann, der viel härter und abgeklärter ist als der charmante Jungspund, der zufällig durch den Antarktis-Stützpunkt stolperte als er Jack O’Neill dort ablieferte. Teyla Emmagan und Ronon Dex befinden sich beide an Wendepunkten ihres Lebens. Für Teyla beginnt eine Reise, die sie zwingt sich mit ihrem genetischen Erbe auseinander zu setzen, und mit ihrer wichtigen Rolle als Bindeglied zwischen zwei Spezies – Segen und Fluch zugleich. Dagegen wird sich der vom Schicksal arg misshandelte Ronon darüber klar werden müssen, wohin sein Lebensweg ihn führen soll. Weiter dem alles beherrschenden Wunsch nach Rache folgen oder ein neues Kapitel aufschlagen? Oder, anders ausgedrückt „Gibt es ein Leben nach dem Töten?“ Man darf gespannt sein, was unsere Helden für Entscheidungen treffen.

An dieser Stelle muss es einfach erwähnt werden, und die Autorin dieses Beitrags outet sich gern mal als parteiisch, pro-Wraith: Jeder, dem die Darstellung und Entwicklung der Wraith als Spezies zu oberflächlich war in der TV-Serie, wird von „Legacy“ begeistert sein. Mit einem liebevollen Auge fürs Detail wird die Kultur der vermeintlich kaltherzigen Killer beleuchtet. Neue, komplexe Charaktere betreten die Bühne und entführen den Leser in eine fremde und doch sehr bekannt wirkende Kultur, die mehr mit der der Menschen gemeinsam hat, als beide Seiten sich eingestehen wollen.

Die Wraith von „Legacy“ sind weitaus mehr als tumbes Kanonenfutter – sie sind Individuen mit Emotionen und Motiven, die unseren sehr ähnlich sind, und daraus entwickelt sich die allumfassende Frage: „Was macht ein Lebewesen zu einer Person?“ Beide Seiten, Menschen und Wraith, werden im Laufe der Geschichte mit dieser Frage konfrontiert und von der Antwort wird die Zukunft der Galaxis abhängen.

Gewöhnungsbedürftig sind anfangs die Namen der Wraith – Ja, sie haben Namen! Zuerst mag es etwas holperig klingen, wenn Todd „Guide“ genannt wird, aber man gewöhnt sich rasch an diese Namensgebung. Da es bei telepathisch kommunizierenden Wesen schwierig ist, ein Individuum zu benennen, wurde hier als literarischer Kunstgriff die allgemeine Beschreibung des „Mindfeel“ verwendet – des Gesamteindrucks der telepathischen Präsenz eines Wraith. So gibt es zum Beispiel die Namen „Ember“, „Snow“ oder „Bonewhite“ – letzterer ist übrigens in der Serie zu sehen unter einem weitaus profaneren Namen: Kenny.

Sechs Romane sollt ihr sein

„Legacy“ ist angelegt auf sechs Teile, von denen zwei bereits erschienen sind: „Homecoming“ und „The Lost“. Das Erscheinungsdatum für den dritten Band „Allegiance“, ursprünglich angekündigt für Juli 2011, wurde verschoben und steht bisher nicht fest. Grund dafür ist der personelle Wechsel bei Lizenzinhaber MGM. Das seit Jahren an finanziellen Engpässen leidende Unternehmen hat nach der Übernahme durch Spyglass Entertainment das Personal seiner Führungsetage ausgewechselt, mit der Hoffnung auch auf Seiten der Fans, dass nun bessere Tage kommen mögen. Nach Aussagen der Autorinnen gibt es keinen Grund zur Besorgnis, der Roman wird erscheinen, nur eben später als geplant.

Legacy – das Vermächtnis der Antiker

Fazit: Unbedingt lesenswert! Falls die Reihe die vielversprechende Qualität der ersten beiden Bände halten kann, ist sie ein mehr als würdiger Nachfolger. Spannend erzählt und mit viel Liebe für die Charaktere ist diese Geschichte vielschichtiger und vor allem erwachsener als dies in einer TV-Fortsetzung möglich gewesen wäre.

2. newsBEAT
„Star Trek“: Ist eine neue Serie im Anflug?
Gerüchte über eine neue StarTrek Serie schweben durch die unendlichen Weiten des Weltalls. Der Autor David Foster arbeitet seit 2006 unter dem Codenamen S.E.T.I an einer auf 5-7 Staffeln geplanten Serie. Die Handlung soll dabei auf den Visionen von „Star Trek“-Legende Gene Roddenberry basieren und nach „Star Trek: Voyager“ spielen.

Die Pilotfolge und das Finale sind laut seiner Auskunft bereits als Drehbuch fertig, es fehlen "nur" noch Produzenten und Geldgeber. Wir halten Sie auf dem Laufenden!
RingCon: Casey LaBow musste leider absagen
Leider musste Casey LaBow ihre Teilnahme an der RingCon 2011 laut Auskunft der Veranstalter wegen Drehverpflichtungen absagen. Casey wird im September und Oktober an einem Film mitwirken und hat erfahren, dass sie in dieser Zeit nicht nach Europa reisen darf. Sie hat sich sehr auf die RingCon gefreut und bedauert die Absage sehr.
FedCon XXI: Auch Jonathan Frakes ist mit dabei
Anlässlich des 25 jährigen Jubiläums von „Star Trek: The Next Generation“ wird auch Jonathan Frakes (ST:TNG William T. Riker) im kommenden Jahr 2012 bei der FedCon XXI zu Gast sein, wie die Veranstalter kürzlich bekannt gaben. Jonathan Frakes war bereits auf der FedCon III (1995) in München und auf der FedCon XVI (2007) in Bonn dabei.
„Fright Night“: Ein neuer Trailer zum Film ist online!
was passiert, wenn das absolut Böse nebenan einzieht und dir niemand glaubt? Für Charley (Anton Yelchin) wird dieser Alptraum in "Fright Night" (Kinostart: 6. Oktober) Wirklichkeit, als ein attraktiver Fremder namens Jerry (Colin Farrell) in seine Nachbarschaft kommt und sich mit dessen Auftauchen gleichzeitig die Fälle von Vermissten häufen.

Um seine Mutter (Toni Collette) und seine hübsche Freundin Amy (Imogen Poots) vor Jerry zu schützen, sucht Charley selbst an den ungewöhnlichsten Orten nach Hilfe. Bissiger Humor, gestochen scharfe 3D-Effekte und jede Menge Nervenkitzel sorgen im Remake der Kult-Horror-Komödie „Die rabenschwarze Nacht“ aus den achtziger Jahren für schaurig-spaßige Kino-Unterhaltung, zu der es jetzt einen bissfesten neuen Trailer gibt.
„Mission Impossible“: Neuer Trailer zu „Phantom Protokoll“
Tom Cruise kehrt zurück als Ethan Hunt in diesem atemberaubenden, spannungsgeladenen Action-Thriller-Feuerwerk von Regisseur Brad Bird. Begleitet von einem neuen Team hat der unerschrockene Geheimagent eine neue Mission:Impossible angenommen, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat.

Mit Shooting-Star Jeremy Renner aus „The Hurt Locker“ und Paula Patton („Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit“) an seiner Seite macht Tom Cruise Jagd auf Michael Nyqvist, dem Helden der Original-„Millennium“-Trilogie nach der Vorlage von Stieg Larsson. Dabei führt ihn sein Weg nach Prag, Moskau, Vancouver sowie nach Dubai, wo Cruise es sich nicht nehmen ließ, mit einem gewagten Sprung vom Burj Khalifa, dem mit 830 Metern höchsten Gebäude der Welt, wieder einen spektakulären Stunt selbst auszuführen.

Die Regie führte Brad Bird, der nach den beiden Pixar-Produktionen „Die Unglaublichen – The Incredibles“ und „Ratatouille“ sein Debüt als Live-Action-Regisseur gibt.

„Mission Impossible: Phantom Protokoll“ startet am 15. Dezember 2011 in den deutschen Kinos.

3. Im Gespräch mit Comic-Zeichner Uwe Heinelt
von Corona Magazine
Steve Rogers alias „Captain America“ gehört zu einer der ersten Comicfiguren des Marvel-Universums. Er ist sozusagen der Grundstein für das später immer komplexer werdende Universum der Avengers. Sowohl in den Comics als auch in der gleichnamigen Verfilmung von Joe Johnston verteidigt der Superheld mit aller Macht sein Land gegen die Hydra-Schergen des Red Skull.

Doch wie entstehen eigentlich Comics, die Vorlagen solch spektakulärer Filme? Und was denken die Autoren der gezeichneten Werke selbst über ihre Kunst? Um diese und weitere interessante Fragen zu den Ursprüngen von „Captain America & Co“ zu klären, sprachen wir mit Comic-Zeichner Uwe Heinelt. Heinelt ist ein Vollblut-Comic-Zeichner, der unter anderem die Comicelemente der TV-Serie „Berlin, Berlin“ kreierte und weiterentwickelte. Darüber hinaus gibt er regelmäßig Comic-Workshops und doziert als Fachmann zu seinem Lieblings-Thema.

Corona Magazine (CM): Wie ging das mit der Zeichnerei bei Dir los? Hast Du schon in der Schule mehr auf den Heftumschlägen gekritzelt als Dich um Mathe, Deutsch und Physik zu kümmern?

Uwe Heinelt (UH): Klar habe ich nicht nur im Zeichenunterricht viel gezeichnet :-) Aber meistens konnte ich nebenbei recht gut zuhören. Aber eigentlich ging das mit dem vielen Zeichnen schon im Kindergarten los.

CM: Vom Zeichnen leben zu können ist sicher nicht einfach. Wie bist Du dazu gekommen, professioneller Comiczeichner zu werden?

UH: Am Anfang war da dieser, von allen belächelte, Wunsch. Ich bin in der DDR groß geworden. Comiczeichner zu werden war ungefähr so realistisch, wie Kosmonaut zu werden. Dann habe ich einfach angefangen: Zeichnungen für Freunde und Bekannte, dann nach der Wende Miniaufträge für symbolische Honorare und dann wurde das immer mehr und immer realer ...

CM: Inwieweit kann man davon leben? Braucht man mehrere Standbeine?

UH: Man muss schon viel Glück haben, um vom reinen Comiczeichnen leben zu können. Genauso wie ein Buchautor nur ausschließlich Bücher schreiben kann, wenn er genug von diesen verkauft. Ich bin ja von Anfang an Zeichner im weiteren Sinne, ich zeichne Illustrationen, Werbeillustrationen, Characterdesigns, Storyboards usw. Davon kann man schon ganz gut leben. Allerdings muss man oft sehr viel Arbeitszeit investieren und mit dem ständigen Termindruck klarkommen. So habe ich dann irgendwann nach der Geburt meine Tochter auch begonnen Characterdesign- und Comicworkshops zu geben. Mittlerweile bin ich an mehreren privaten Hochschulen als Zeichen- und Gamedesigndozent unterwegs. Das ist eine prima Sache. Ich kann meine Lieblingsthemen Comic und Zeichnen theoretisch und praktisch weiterentwickeln und mich über sie austauschen. Zudem lerne ich natürlich auch ständig etwas Neues von meinen Studenten.

CM: Was braucht man, um erfolgreich zu sein?

UH: Ich glaube da tatsächlich noch an ein paar altmodische Tugenden wie Willenskraft, Durchhaltevermögen, Fleiß, Lernbereitschaft, und das Ganze ohne fanatisch abzudriften und die Welt um einen herum komplett zu vergessen. Und dann sind da noch ein paar modernere Tugenden von Nöten, wie Selbstvermarktung, Kommunikationsfähigkeit und Flexibilität.

CM: Comics sind gesellschaftlich nicht überall als eine Kunstform bekannt/anerkannt. Was entgegnest Du Menschen, die Deine Leidenschaft eher skeptisch betrachten?

UH: Stimmt, im Normalfall denkt der „Normalmensch“ bei Comics an platte Unterhaltung für Kinder. Ich versuche immer wieder zu erklären, dass der Comic einfach ein Erzählmedium ist, mit dem man ebenso wie z.B. mit dem Medium Film verschiedene Inhalte transportieren kann.

CM: Es gibt ja eine Vielzahl von Stilen und Publikationen mit den unterschiedlichsten Herangehensweisen und Ansprüchen. Kannst Du kurz beschreiben, wie sich da eine gewisse „Ordnung“ hineinbringen lässt? Welches sind die Wurzeln des modernen Comics und welches die wichtigsten Strömungen?

UH: Der geschichtliche Teil ist für mich persönlich eher zweitrangig. Wichtig ist für mich immer wieder die Frage, wie man visuell und erzählerisch eine emotional ergreifende Geschichte kreiert.

Ansonsten folge ich Scott McClouds Definition von Comics als Bildfolgen im weiteren Sinne. Damit beginnt die Geschichte des Comics nicht erst mit den amerikanischen Zeitungscomics Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Die Menschen haben ja wahrscheinlich schon fast von Anfang an Geschichten in Bildfolgen erzählt. Wahrscheinlich ja schon mit der Höhlenmalerei.

Grobe Unterteilungen innerhalb des Comics sind wie in anderen Medien üblich. Comics werden unterteilt nach Inhalt bzw. Genre (autobiographischer Comic, Fantasy, Science Fiction, Kindercomic, Werbecomic usw.) , nach Zeichenstil (von funny/karikaturhaft bis fotorealistisch), nach den nationalen Einflüssen, (Manga, amerikanischer Comic, frankobelgischer Comic usw.) und nach Mainstream und Underground.

Einer der wichtigsten Autoren /Zeichner ist für mich Will Eisner, der mit seinem wunderbar zu lesenden autobiographischen Comicroman „Zum Herzen des Sturms“ den Begriff der Graphic Novel für umfassende ernstzunehmende und romanhaft gestaltete Comicstories geprägt hat.

CM: Was begeistert dich an Comics besonders – z. B. im Vergleich zu Romanen oder Filmen?

UH: Zugegebenermaßen lese ich mehr Romane als Comics. Ich denke, weil es im Roman mehr Möglichkeiten gibt, Gedanken und Emotionen umfassend zu vermitteln und seinen ganz eigenen Film im Kopf ablaufen zu lassen. Am Comic fasziniert mich mittlerweile das Machen mehr als das Konsumieren. Nur mit einem Stift und einem Blatt Papier kann ich meine ganz eigene Welt visualisieren und eine Geschichte erzählen.

CM: Was hältst Du von der bunten Welt der DC und Marvel-Helden? Haben Dich die verschiedenen Comics zu den Superhelden der Avengers (Spiderman, Captain America, Thor, Hulk, Iron Man etc.) inspiriert?

UH: Tatsächlich hat mich wahrscheinlich vor allem der achtziger Jahre Zeichenstil von SUPERMAN zum Comiczeichnen gebracht. Ein Schulfreund, der Verwandte in Westdeutschland hatte, hat mir einige SUPERMAN-Hefte verkauft. Die Zeichnungen haben mich damals so fasziniert, dass ich auch unbedingt so ähnlich zeichnen wollte.

Inhaltlich finde ich BATMAN am besten. Ein Superheld ohne übermenschliche Kräfte, mit einem klaren Ziel, einem klaren positiven Wertesystem und das alles in einer konsequent düsteren Story. An SPIDERMAN gefällt mir die Menschlichkeit der Figur, die sich z.B. in ständigen Selbstzweifeln ausdrückt.

CM: Du hast ja auch schon bei Filmproduktionen mitgewirkt, wobei z. T. Comiczeichnungen mit Realfilm verknüpft wurden. Wäre es aus Deiner Sicht sinnvoll, dies auch bei Marvel-Verfilmungen zu machen oder sollte man bei der aktuellen Strategie bleiben und den Comicstoff mittels Realverfilmung umsetzen?

UH: Da wäre ich ganz vorsichtig. Das muss unbedingt zur Stimmung und zum Stil des Realfilms passen. Bei sehr schrägen, lustigen Filmen funktioniert das prima. Aber bei heldenhaften Geschichten mit viel Pathos, wie CAPTAIN AMERICA geht das meiner Meinung nach gar nicht.

Aber einen reinen Superhelden-Zeichentrickfilm, den fände ich schon richtig cool.

CM: Wie würdest du den perfekten Super/Comichelden beschreiben?

UH: Der perfekte Superheld für mich ist wahrscheinlich BATMAN. Der perfekte Held einer Geschichte, egal, ob Comic, Roman oder Film, wäre für mich jemand, mit dem ich mitfühlen kann, der im Kern gut ist, der auch Schwächen und Fehler hat und der innerhalb der Handlung weit über seine Grenzen geht, um sein Ziel zu erreichen.

CM: Inwieweit fühlst du dich als Superheld oder welche Figur beschreibt Dich am besten?

UH: Oh Gott! Superheld auf keinen Fall! Die Figur die mich beschreibt muss erst noch erfunden werden. Obwohl das vielleicht keine so gute Idee ist ;-)

CM: Du hast Deine Diplomarbeit über „Geschichtenerzählen mit Comics“ geschrieben. Inwieweit fließen heute aktuelle Geschehnisse mit in die Geschichten der Comics ein und welchen Stellenwert haben aktuelle Ereignisse für Dich, wenn du Comics schreibst?

UH: Wie gesagt, der Comic ist eins von vielen Medien und wie alle Medien spiegelt er indirekt oder direkt aktuelle Befindlichkeiten und Geschehnisse wieder. Sei es indirekt in der Form von fiktiven Fantasygeschichten, die z.B. den Wunsch nach Realitätsflucht ausdrücken können, oder sehr direkt in autobiographischen Geschichten.

In meinem aktuellen eigenen Comicprojekt setzte ich mich kritisch mit dem Thema Gentechnik auseinander. Ein Thema, das mich im Zusammenhang mit der Kritik an der gängigen Fortschrittsdefinition sehr beschäftigt.

CM: Zeichnest Du analog oder digital?

UH: Meistens immer kombiniert. Ich skizziere und zeichne per Hand. Manchmal setze ich auch noch Schatten auf dem Papier. Dann bearbeite und koloriere ich meine Zeichnungen am Computer. Der digitale Anteil variiert je nach gewünschter Anmutung der finalen Arbeit. Mein aktuelles Comicprojekt soll wieder fast komplett ohne PC-Bearbeitung auskommen. Hier arbeite ich nur mit Bleistift und Wasserfarben. Nur der Text und eventuelle Fehlerkorrekturen mache ich am PC.

CM: Sind Graphictabletts zum (professionellen) Zeichnen geeignet oder längst noch kein Ersatz für Stift und Papier?

UH: Das ist schon gängige Praxis. Viele der etwas jüngeren Zeichner zeichnen komplett alles am PC, von der Skizze bis zum fertig kolorierten Endprodukt. Ich brauche einfach noch die Lust am realen Material.

CM: Welche Projekte stehen bei Dir in Kürze an?

UH: Zur Zeit gestalte ich gerade die Figur und die Hintergründe für ein Malta-Tourismuswerbung-Facebookspiel. Und dann ist ja da noch das schon erwähnte Comicprojekt.

Wie Uwe Heinelt seine Sichtweise in Comics verpackt, können Interessierte auf seiner Internetseite bestaunen.

4. David Marusek – Wir waren außer uns vor Glück
von Bernd Jooß
Haben Sie schon einmal von David Marusek gehört?
Nein? Dann geht es Ihnen wie mir vor ein paar Wochen. Doch in den USA ist David Marusek schon seit Jahren eine feste Größe im Science-Fiction-Genre. Herausragend sind sein stilsicheres und elegantes Schreiben sowie sein unglaublicher Ideenreichtum. Der technologische Fortschritt, den er in seinen Geschichten beschreibt, wirkt nie aufdringlich, sondern wird völlig homogen in die Handlung eingebaut, so dass stets die Menschen und ihre Beweggründe im Vordergrund bleiben. Damit gliedert sich Marusek in eine Reihe mit Philip K. Dick, China Mieville, Ursula Le Guin, Ray Bradbury und andere ihres Ranges ein. Dieser Umstand führte auch dazu, dass, als Marusek 1993 seine erste Geschichte veröffentlichte, angenommen wurde, sein Name sei lediglich das Pseudonym eines bekannten und versierten Autors. Dem war nicht so und seitdem werden Maruseks Geschichten regelmäßig in „Best of“-Anthologien abgedruckt und wird er für zahlreiche Literaturpreise nominiert.

In Juli diesen Jahres hat nun der noch junge und sehr ambitionierte Kleinverlag Golkonda unter der Leitung von Hannes Riffel die Sammlung „Wir waren außer uns vor Glück“ von David Marusek ins Deutsche übertragen. Darin enthalten sind zwei Novellen und drei weitere Erzählungen, zu denen Marusek jeweils ein kurzes Vorwort verfasst hat. Die Gestaltung des Taschenbuches mit Klappenbroschur besticht vor allem durch die futuristische Schrift und dem giftgrünen Farbton.

Und von was handeln nun die Geschichten?
Von der Menschheit, und wie sie in einer ungefähr 150 Jahre entfernten Zukunft lebt. Raumschiffe, das Leben auf anderen Planeten oder Konflikte zwischen verschiedenen Spezies sucht man hier weitgehend vergebens (nur hin und wieder gibt es kleine Andeutungen, dass die Menschheit in den Weltraum expandiert und andere Planeten kolonisiert hat). Marusek bleibt in seinen Erzählungen stets auf der Erde und bei den Menschen. So besitzt zum Beispiel jeder ein spezielles Gürtelsystem, mit dem man automatisch rund um die Uhr mit einer Art Super-Internet verbunden ist. Gesteuert wird er von einem sogenannten Butler, ein individuell angepasstes Computerprogramm, das eine eigene Stimme und über eine eigene Persönlichkeit verfügt. Der Butler versorgt einen mit allen Informationen, die man braucht, über Menschen, Reiserouten, medizinische Behandlungen oder über Sicherheitssysteme.
Den wichtigsten Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Politikern, steht zudem eine Reihe von Sims zur Verfügung. Hologramme, die aussehen, wie ihr Besitzer und die mit einer bestimmten Aufgabe betraut sind. So kann zum Beispiel ein Präsident in Ruhe in seinem Garten arbeiten, während simultan jeweils ein Hologramm an einer Abstimmung im Kongress beiwohnt, vor den Mitgliedern eines Verbandes eine Rede hält und in einer Talkshow auftritt.
Des weiteren wurden Dutzende von Klone hergestellt, die allerdings nicht als Individuum angesehen werden, sondern lediglich dazu dienen, jeweils eine bestimmte Tätigkeit auszuführen. Die Steves sind zum Beispiel hervorragende Kellner.
Ein weiteres Merkmal dieser Zukunft ist es, dass es die Menschheit geschafft hat, Alter und Krankheit weitgehend zu besiegen. Jeder, der es sich leisten kann, kann in speziellen Kliniken seine Zellen und Organe einer Verjüngungskur unterziehen. Dadurch leben die Menschen mehrere Jahrhunderte, was allerdings das Problem der Überbevölkerung drastisch erhöhte. Aus diesem Grund wurde beschlossen, dass niemand, außer mit einer ausdrücklichen Genehmigung, ein Baby bekommen darf. Als dieses Gesetz in Kraft trat, wurden Tausende von Embryonen eingefroren, die nun bei Bedarf wieder aufgetaut und nach den Wünschen der Eltern genetisch verändert werden.
Durch eine spezielle Technologie, Slipstream genannt, sind auch lange Reise kein Problem mehr. Jede Stadt ist mit einem Röhrensystem verbunden, durch die hyperschnelle Züge rasen, so dass man die gesamte Welt innerhalb von wenigen Stunden umrunden kann.
Schwerverbrecher werden in dieser zukünftigen Welt zu Versengte gemacht. Das bedeutet, dass ihre DNS so geschädigt wird, dass eine künstliche Verjüngung fortan nicht mehr möglich ist und der natürliche Alterungsprozess wieder einsetzt. Bei der Aufspürung von subversiven Subjekten setzt die Polizei sogenannte Schnecken ein. Das sind kleine Sonden, die immer und überall anzutreffen sind und ungefragt jederzeit einen Menschen untersuchen dürfen. Das tun sie, indem sie die Haut entlangkriechen und genetische Proben entnehmen, die sie dann mit einer Datenbank abgleichen.

Die erste Novelle in der Sammlung ist die titelgebende „Wir waren außer uns vor Glück“. Darin lernen wir den Produktdesigner Sam kennen, der auf einer Party auf die hochrangige Anwältin Eleanor trifft. Beide können nicht unterschiedlicher sein. Er ist ein Lebemann, der nichts anbrennen lässt, in den Tag hineinlebt und keinen feste Abläufe besitzt. Sie hingegen ist eine toughe Geschäftsfrau, bei der alles durchorganisiert ist und für die nur die Karriere zählt. Dennoch kommt es zu einer Affäre, aus der mit der Zeit trotz allen Gegensätzen mehr wird. Ihr Glück scheint vollkommen zu sein, als Eleanor schließlich befördert wird und sie kurz darauf sogar die Genehmigung für ein Baby erhalten. Nach anfänglichen Zweifeln, nehmen sie das Angebot an und entscheiden sich für einen Jungen. Doch noch während sie darauf warten, dass ihr Embryo nach ihren Wünschen genetisch verändert wird, wird Sam von einer Agenten-Schnecke untersucht, die in ihm einen gesuchten Verbrecher zu erkennen glaubt. Sie handelt dementsprechend, was fatale Folge für Sam und seine gemeinsame Zukunft mit Eleanor hat.

Die zweite Geschichte „Kraut und Kohl oder: Wie wir Amerika gesundschrumpften“ spielt einige Jahrzehnte vor der ersten. Darin geht es um die Abstimmung des umstrittenen Gesetzes, das Frauen verbieten soll, in Zukunft ohne Erlaubnis schwanger zu werden, um somit der Überbevölkerung Herr zu werden. Gleichzeitig sollen mit dem Gesetz die Verjüngungskliniken in Amerika erlaubt werden, so wie sie das schon in anderen Ländern sind. Der Vizepräsident ist für dieses Gesetz, vor allem deshalb, weil er sich selbst endlich verjüngen lassen möchte. Doch sein Sim, der an der Abstimmung im Kongress teilnehmen soll, ist plötzlich gegen das Gesetz, was eigentlich völlig unmöglich ist, weil Sims nicht autonom denken können. So muss der Vizepräsident persönlich zu der Abstimmung fahren, während er herauszufinden versucht, ob er tatsächlich noch für das Gesetz ist oder er unterbewusst seine Meinung inzwischen geändert hat.

„Das Hochzeitsalbum“ handelt von den Sims eines Paares, das als Erinnerungsalbum an ihrer Hochzeit dienen soll. Im Laufe der Jahre werden die Sims immer wieder aktiviert und müssen sich dabei ständig mit den veränderten Umständen auseinandersetzen. Die radikalste Veränderung tritt ein, als sie erfahren, dass ein Gesetz erlassen wurde, das die Sims zu echten Lebewesen erhebt, sobald sie einen speziellen Test bestanden haben. Doch schon kurz darauf kommt es zu einem Aufstand der Klone, die das gleiche Recht für sich fordern.

„Ein Junge in Cathyland“ ist die kürzeste Geschichte in der Sammlung und zeigt die Folgen, die die Revolution in „Das Hochzeitsalbum“ für die Menschen und andere Hochtechnologien hatte.

Die letzte Geschichte heißt „Wie wir uns kennenlernten“ und beschreibt, wie eine Frau den ersten Prototyp des Gürtelsystems im Feldversuch testet. Sie ist gerade zu Besuch bei ihrer Schwester, die sich weigert, sich einer Verjüngung zu unterziehen und immer gebrechlicher wird, als sie feststellt, welche Tücken das Gürtelsystem noch beinhaltet.

Jede der Erzählungen ist ein Kleinod für sich mit glaubwürdigen Charakteren und einem Setting, das zu den faszinierendsten in den letzten Jahren gehört und somit Lust auf mehr macht. Bleibt also zu hoffen, dass der Golkonda Verlag auch die zwei Romane von Marusek, die im gleichen Universum angesiedelt sind wie seine Geschichten, recht bald übersetzt.

5. TV-Vorschau
(05. September 2011 - 18. September 2011)
Besuchen Sie auch die Online-Version der TV-Vorschau und stellen Sie sich dort Ihr persönliches Fernsehprogramm zusammen.

Colorcode:PayTVÖsterreichSchweiz
Montag, 05. September 2011
12:30 UhrEarth: Final Conflict
Das Substrat
3x03Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
Raumschiff verzweifelt gesucht
2x03Tele 5Wdh.
14:15 UhrStargate
Die Naquadah-Mine
7x07Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Der stumme Vermittler
2x05Tele 5Wdh.
16:10 UhrEarth: Final Conflict
Das Königsgrab
3x05Tele 5Wdh.
16:50 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Fürsorger
1x01Sci FiWdh.
17:10 UhrSmallville
Wahnsinnsrot
2x04Tele 5Wdh.
17:45 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Fürsorger
1x01Sci FiWdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Das fremde Gedächtnis
2x06Tele 5Wdh.
20:15 UhrBeverly Hills Cop II
Eddy Murphy als Axel Foley, ein Cop mit einer großen Klappe. Dieses Mal auf der Suche nach brutalen Bank- und Schmuckräubern.
US
1987
Kabel1Wdh.
20:15 UhrCSI NY
Unter Geiern
5x16ORF1Wdh.
20:15 UhrFringe - Grenzfälle des FBI
Versuchsperson 13
3x15Pro71st
20:15 UhrJumper
David Rice kann sich Teleportieren. Dies bringt Reichtum und einen Platz auf einer Abschussliste...
US
2008
Sci FiWdh.
20:15 UhrCSI:NY
Schnitzeljagd
6x23VOXWdh.
20:45 UhrDr. House
Grosser Mann, was nun?
7x10SF2Wdh.
21:15 UhrVampire Diaries
Die Dinnerparty
2x15Pro71st
22:15 UhrSupernatural
Mein Name ist Luzifer
5x01Pro7Wdh.
22:25 UhrFortress - Die Festung
In einer nahen Zukunft werden Christopher Lambert und seine Frau in ein Gefängnis gesteckt, da sie zu viele Kinder gezeugt haben. Er will ausbrechen und macht dabei eine schreckliche Entdeckung.
AU/US
1997
Kabel1Wdh.
23:05 UhrCSI: Miami
Zu heiss!
5x22SF2Wdh.
23:30 UhrJeepers Creepers - Es ist angerichtet
Zwei Geschwister beobachten, wie ein Trucker ein menschengroßes Bündel in einem Schacht in der Wüste entsorgt. Dank ihrer Neugier werden sie bald von etwas Bösem verfolgt. Und hungrig ist es auch noch.
DE/US
2001
Sci FiWdh.
23:55 UhrFringe - Grenzfälle des FBI
Versuchsperson 13
3x15SF2Wdh.
00:05 UhrBeverly Hills Cop II
Eddy Murphy als Axel Foley, ein Cop mit einer großen Klappe. Dieses Mal auf der Suche nach brutalen Bank- und Schmuckräubern.
US
1987
Kabel1Wdh.
Dienstag, 06. September 2011
10:20 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Der große, rote Elf
4x02Pro7Wdh.
12:30 UhrEarth: Final Conflict
Das Königsgrab
3x05Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
Wahnsinnsrot
2x04Tele 5Wdh.
14:15 UhrStargate
Space Rennen
7x08Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Das fremde Gedächtnis
2x06Tele 5Wdh.
16:10 UhrEarth: Final Conflict
Blutsverwandte
3x06Tele 5Wdh.
16:50 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Die Parallaxe
1x03Sci FiWdh.
17:10 UhrSmallville
Byron und sein Hyde
2x05Tele 5Wdh.
17:45 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Subraumspalten
1x04Sci FiWdh.
18:10 UhrStargate
Avenger 2.0
7x09Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die jungen Greise
2x07Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Vor der Mauer auf der Lauer
6x03RTLWdh.
21:15 UhrCSI: Miami
Im Schatten von Tim Speedle
6x04RTLWdh.
22:25 UhrLock Up - Überleben ist alles
Sylvester Stallone wird im Gefängnis vom sadistischen Leiter fertig gemacht.
US
1989
Tele 5Wdh.
00:30 UhrCSI: Miami
Vor der Mauer auf der Lauer
6x03RTLWdh.
00:35 UhrCSI:NY
Schnitzeljagd
6x23VOXWdh.
00:40 UhrBatman
Batman im Kampf gegen den Joker.
US
1989
SF2Wdh.
Mittwoch, 07. September 2011
10:20 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Lyncht Fargo
4x03Pro7Wdh.
12:30 UhrEarth: Final Conflict
Blutsverwandte
3x06Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
Byron und sein Hyde
2x05Tele 5Wdh.
14:15 UhrStargate
Avenger 2.0
7x09Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die jungen Greise
2x07Tele 5Wdh.
16:10 UhrEarth: Final Conflict
Die neue Generation
3x07Tele 5Wdh.
16:50 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Transplantationen
1x05Sci FiWdh.
17:10 UhrSmallville
Ich atme ein, die Jugend dein
2x06Tele 5Wdh.
17:45 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der mysteriöse Nebel
1x06Sci FiWdh.
18:10 UhrStargate
Die Hak'tyl
7x10Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Der Austauschoffizier
2x08Tele 5Wdh.
20:15 UhrWarehouse 13
Ein Ende mit Schrecken
1x12RTL2Wdh.
20:15 Uhr3 Engel für Charlie - Volle Power
Cameron Diaz, Drew Barrymore, Lucy Liu als Charlies Engel. Dieses Mal auf der Suche nach Ringen.
US
2003
Sat1Wdh.
21:05 UhrWarehouse 13
Die Perle der Weisheit
2x01RTL2Wdh.
21:55 UhrCSI Miami
Reise in die Angst
8x07ORF1Wdh.
22:00 UhrHaven
Willkommen in Haven
1x01RTL2Wdh.
22:20 UhrBad Boys II
Will Smith und Martin Lawrence sind als Drogencops zurück. Und auf der Suche nach bösen Jungs.
US
2003
Sat1Wdh.
22:45 UhrCSI NY
Reise in den Abgrund
6x07ORF1Wdh.
22:50 UhrBones - Die Knochenjägerin
Drei Morde wie sie im Buche stehen
2x15ATVplusWdh.
22:55 UhrHaven
Schmetterlinge
1x02RTL2Wdh.
23:30 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Reise an das Ende der Moral
10x07ORF1Wdh.
23:50 UhrLost in Translation - Zwischen den Welten
Passt ebenfalls nicht ins Schema, gefällt mir aber gut. Kann man aber ganz gut so beschreiben: Bill Murray trifft Scarlett Johansson und nichts passiert.
US/JP
2003
ORF1Wdh.
Donnerstag, 08. September 2011
10:15 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Die Knallgasreaktion
4x04Pro7Wdh.
12:30 UhrEarth: Final Conflict
Die neue Generation
3x07Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
Ich atme ein, die Jugend dein
2x06Tele 5Wdh.
14:15 UhrStargate
Die Hak'tyl
7x10Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Der Austauschoffizier
2x08Tele 5Wdh.
16:10 UhrEarth: Final Conflict
Das Spiel
3x08Tele 5Wdh.
16:50 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Das Nadelöhr
1x07Sci FiWdh.
17:10 UhrSmallville
Mütter, Väter, nur Verräter?
2x07Tele 5Wdh.
17:45 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Die Augen des Toten
1x08Sci FiWdh.
18:10 UhrStargate
Evolution (1/2)
7x11Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Wem gehört Data?
2x09Tele 5Wdh.
20:15 UhrDr. House
Grosser Mann, was nun?
7x10ORF1Wdh.
20:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Thronfolgerin
2x10Tele 5Wdh.
21:05 UhrBones - Die Knochenjägerin
Die Rückkehr der Scheuklappen
6x01ATVplusWdh.
21:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Iconia Sonden
2x11Tele 5Wdh.
22:10 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Solange es Haie gibt
11x02RTLWdh.
22:15 UhrAkte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Tithonus
6x09Tele 5Wdh.
23:10 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Falsches Motiv
6x20RTLWdh.
23:30 UhrJumper
David Rice kann sich Teleportieren. Dies bringt Reichtum und einen Platz auf einer Abschussliste...
US
2008
Sci FiWdh.
00:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Iconia Sonden
2x11Tele 5Wdh.
Freitag, 09. September 2011
10:20 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Der menschliche Magnet
4x05Pro7Wdh.
12:30 UhrEarth: Final Conflict
Das Spiel
3x08Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
Mütter, Väter, nur Verräter?
2x07Tele 5Wdh.
14:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Wem gehört Data?
2x09Tele 5Wdh.
15:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Thronfolgerin
2x10Tele 5Wdh.
16:15 UhrEarth: Final Conflict
Camouflage
3x09Tele 5Wdh.
16:50 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Das Unvorstellbare
1x09Sci FiWdh.
17:10 UhrSmallville
Ryan
2x08Tele 5Wdh.
18:10 UhrStargate
Evolution (2/2)
7x12Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Hotel Royale
2x12Tele 5Wdh.
20:15 UhrBatman Begins
Hier wird erzählt wie Bruce Wayne zu Batman wurde. Und dabei muss er sich mit der Vogelscheuche und Ras Al Ghul anlegen.
US
2004
ATVplusWdh.
20:15 UhrThe Fast And The Furious
Vin Disel und Paul Walker liefern sich als Gangster und Polizist Straßenrennen.
US/DE
2001
RTL2Wdh.
20:15 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Das oberste Gesetz
1x10Sci FiWdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Absturz
1x01VOXWdh.
21:05 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Verrat
1x11Sci FiWdh.
21:15 UhrCSI: Miami
Eine Explosive Mischung
1x02VOXWdh.
21:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Helden und Dämonen
1x12Sci FiWdh.
22:10 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Ein starkes Team
1x01VOXWdh.
22:20 UhrLethal Weapon 3 - Die Profis sind zurück
Danny Glover und Mel Gibson wieder als ungleiches Polizistenpaar. Dieses Mal auf Jagd nach Waffenhändlern.
US
1992
RTL2Wdh.
22:55 UhrAliens vs. Predator 2
Und schon wieder versuchen Aliens und Predatoren herauszufinden wer von ihnen der böseste Ausserirdische ist. Und dabei kommen ihnen ein paar Menschen in die Quere...
CA/US
2007
ATVplusWdh.
22:55 UhrCrimson Tide - In tiefster Gefahr
Ein U-Boot kriegt einen Funkspruch nicht ganz mit. Der Kapitän (Gene Hackman) ist für den Abschuss der Nuklearwaffen an Bord, der erste Offizier(Denzel Washington) will lieber noch eine Bestätigung, da der dritte Weltkrieg gut überlegt angefangen werden sollte.
US
1995
SF2Wdh.
23:10 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Hoher Einsatz
1x02VOXWdh.
23:55 UhrLock Up - Überleben ist alles
Sylvester Stallone wird im Gefängnis vom sadistischen Leiter fertig gemacht.
US
1989
Tele 5Wdh.
00:25 UhrCSI: Miami
Absturz
1x01VOXWdh.
00:40 UhrLethal Weapon 3 - Die Profis sind zurück
Danny Glover und Mel Gibson wieder als ungleiches Polizistenpaar. Dieses Mal auf Jagd nach Waffenhändlern.
US
1992
RTL2Wdh.
00:45 UhrStigmata
Particia Arquette kriegt schreckliche Visionen und fängt an aus den Handgelenken zu Bluten. Der Vatikan untersucht das Ganze.
US
1999
ATVplusWdh.
Samstag, 10. September 2011
12:35 UhrBatman
Batman im Kampf gegen den Joker.
US
1989
RTL2Wdh.
13:00 UhrSmallville
Befehle
3x11ATVplusWdh.
14:55 UhrBatmans Rückkehr
Batman im Kampf gegen den Pinguin und Catwoman.
US/UK
1992
RTL2Wdh.
15:05 UhrDer Anschlag
Nach einem Atomaren Anschlag steht der dritte Weltkrieg kurz bevor. Nur Ben Affleck als Jack Ryan versucht die richtigen Täter zu finden.
US/DE
2002
VOXWdh.
15:30 UhrBatman Begins
Hier wird erzählt wie Bruce Wayne zu Batman wurde. Und dabei muss er sich mit der Vogelscheuche und Ras Al Ghul anlegen.
US
2004
ATVplusWdh.
17:05 UhrReaper - Ein teuflischer Job
Der Superbulle
1x08Pro7Wdh.
17:05 UhrHighlander
Amandas Rückkehr
2x07Tele 5Wdh.
17:10 UhrThe Fast And The Furious
Vin Disel und Paul Walker liefern sich als Gangster und Polizist Straßenrennen.
US/DE
2001
RTL2Wdh.
19:10 UhrDie verlorene Welt
Das Zepter des Pharao
1x18Tele 5Wdh.
20:15 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Bewusstseinsverlust
1x13Sci FiWdh.
21:05 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Von Angesicht zu Angesicht
1x14Sci FiWdh.
21:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Dr. Jetrels Experiment
1x15Sci FiWdh.
22:45 UhrOcean's Twelve
George Clooney, Brad Pitt und noch 10 weitere größten wollen in Europa ein Ding drehen.
US
2001
ARDWdh.
23:15 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Der netteste Kerl der Welt
5x04Kabel1Wdh.
00:35 UhrInvasion
Aliens infizieren mal wieder Menschen. Aber Nicole Kidman und Daniel Craig versuchen sie aufzuhalten.
US/AU
2007
ORF1Wdh.
Sonntag, 11. September 2011
10:10 UhrPsych
Geister
3x01RTLWdh.
18:00 UhrDie verlorene Welt
Das Zepter des Pharao
1x18Tele 5Wdh.
20:15 UhrTransformers
Riesige Ausseridische Roboter verkleiden sich als Autos und Flugzeuge um auf der Erde nach einem Würfel zu suchen. Dank Regisseur Micael Bay machen sie das mit ganz vielen Explosionen.
US
2007
Pro7Wdh.
20:15 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Erfahrungswerte
1x16Sci FiWdh.
21:05 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Die 37er
2x01Sci FiWdh.
21:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Namenlose
2x02Sci FiWdh.
22:20 UhrCSI Miami
Gefallen
9x01ORF1Wdh.
23:10 UhrThe Punisher
Comic Verfilmung. Der Punisher punisht böse Buben. Immer dran denken: 'Das ist keine Rache, das ist Bestrafung!' Und genau das ist der Film.
US/DE
2004
Pro7Wdh.
Montag, 12. September 2011
12:30 UhrEarth: Final Conflict
Camouflage
3x09Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
Ryan
2x08Tele 5Wdh.
14:15 UhrStargate
Evolution (2/2)
7x12Tele 5Wdh.
14:25 UhrTransformers
Riesige Ausseridische Roboter verkleiden sich als Autos und Flugzeuge um auf der Erde nach einem Würfel zu suchen. Dank Regisseur Micael Bay machen sie das mit ganz vielen Explosionen.
US
2007
Pro7Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Hotel Royale
2x12Tele 5Wdh.
16:10 UhrEarth: Final Conflict
Das Kloster
3x10Tele 5Wdh.
16:50 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Das oberste Gesetz
1x10Sci FiWdh.
17:10 UhrSmallville
Eigenkopie
2x09Tele 5Wdh.
17:45 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Verrat
1x11Sci FiWdh.
18:10 UhrStargate
Grace
7x13Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Zukunft schweigt
2x13Tele 5Wdh.
20:15 UhrBeverly Hills Cop III
Eddy Murphy als Axel Foley, ein Cop mit einer großen Klappe. Diesmal im Vergnügungspark.
US
1994
Kabel1Wdh.
20:15 UhrCSI NY
Schnitzeljagd
6x23ORF1Wdh.
20:15 UhrFringe - Grenzfälle des FBI
Os
3x16Pro7Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Reise in die Angst
8x07VOXWdh.
20:45 UhrDr. House
Spiessrutenlauf
7x11SF2Wdh.
21:15 UhrVampire Diaries
Der Hausgast
2x16Pro7Wdh.
21:15 UhrCSI:NY
Reise in den Abgrund
6x07VOXWdh.
22:10 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Reise ans Ende der Moral
10x07VOXWdh.
22:15 UhrSupernatural
Der Krieg
5x02Pro71st
22:15 UhrInvasion
Aliens infizieren mal wieder Menschen. Aber Nicole Kidman und Daniel Craig versuchen sie aufzuhalten.
US/AU
2007
ZDFWdh.
22:20 UhrFortress 2 - Die Festung
Dieses mal gilt es aus einem Gefängnis auf einer Raumstation auszubrechen.
US
1999
Kabel1Wdh.
23:05 UhrCSI: Miami
Im Sumpf des Verbrechens
5x23SF2Wdh.
23:55 UhrFringe - Grenzfälle des FBI
Os
3x16SF2Wdh.
00:05 UhrBeverly Hills Cop III
Eddy Murphy als Axel Foley, ein Cop mit einer großen Klappe. Diesmal im Vergnügungspark.
US
1994
Kabel1Wdh.
00:25 UhrCSI:NY
Puppenmord
2x09VOXWdh.
Dienstag, 13. September 2011
10:20 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Glamour-Camping
4x06Pro7Wdh.
12:30 UhrEarth: Final Conflict
Das Kloster
3x10Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
Eigenkopie
2x09Tele 5Wdh.
14:15 UhrStargate
Grace
7x13Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Zukunft schweigt
2x13Tele 5Wdh.
16:10 UhrEarth: Final Conflict
Showtime
3x11Tele 5Wdh.
16:50 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Helden und Dämonen
1x12Sci FiWdh.
17:10 UhrSmallville
Höhlengeheimnis
2x10Tele 5Wdh.
17:45 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Bewusstseinsverlust
1x13Sci FiWdh.
18:10 UhrStargate
Kiannas Symbiont
7x16Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Rikers Vater
2x14Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Gefallen
9x01RTLWdh.
21:15 UhrDr. House
Grosser Mann, was nun?
7x10RTL1st
23:30 Uhr12 Monkeys
Bruce Willis wird in der Zeit zurückgeschickt, um eine Seuche zu verhindern, die fast die ganze Menschheit vernichtet hat. Das entpuppt sich als schwieriger, als es sich hier so anhört.
US
1995
Sci FiWdh.
00:35 UhrCSI:NY
Tod im Rampenlicht
2x11VOXWdh.
00:55 UhrCSI: Miami
Gefallen
9x01RTLWdh.
Mittwoch, 14. September 2011
10:25 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Hausbau mit Hindernissen
4x07Pro7Wdh.
12:30 UhrEarth: Final Conflict
Showtime
3x11Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
Höhlengeheimnis
2x10Tele 5Wdh.
14:15 UhrStargate
Kiannas Symbiont
7x16Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Rikers Vater
2x14Tele 5Wdh.
16:10 UhrEarth: Final Conflict
Liebe Deinen Feind
3x12Tele 5Wdh.
16:50 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Von Angesicht zu Angesicht
1x14Sci FiWdh.
17:10 UhrSmallville
Was ist bloß mit Whitney los?
2x11Tele 5Wdh.
17:45 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Dr. Jetrels Experiment
1x15Sci FiWdh.
18:10 UhrStargate
Daniels Träume
7x15Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Brieffreunde
2x15Tele 5Wdh.
20:15 UhrEine Frage der Ehre
Ein paar Marines werden des Mordes an einem Kameraden angeklagt. Tom Cruise verteidigt sie und versucht, die nicht ertragbare Wahrheit zu erfahren. Mit Jack Nicholson.
US
1992
Kabel1Wdh.
20:15 UhrWarehouse 13
In der Maske des Helden
2x02RTL21st
21:10 UhrWarehouse 13
Unheimliches in Univille
2x03RTL21st
22:00 UhrHaven
Einklang
1x03RTL2Wdh.
22:10 UhrCSI: Miami
Reise in die Angst
8x07VOXWdh.
22:55 UhrBones - Die Knochenjägerin
Eine knochenlose Braut im Fluss
2x16ATVplusWdh.
22:55 UhrVertrauter Feind
Harrison Ford steht als Familenvater Brad Pitt als IRA-Terorrist gegenüber.
US
1997
Kabel1Wdh.
23:00 UhrTrue Blood
Böses Blut
3x01RTL21st
23:10 UhrCSI:NY
Reise in den Abgrund
6x07VOXWdh.
00:05 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Reise ans Ende der Moral
10x07VOXWdh.
Donnerstag, 15. September 2011
10:20 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Akte Ex
4x08Pro7Wdh.
12:30 UhrEarth: Final Conflict
Liebe Deinen Feind
3x12Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
Was ist bloß mit Whitney los?
2x11Tele 5Wdh.
14:15 UhrStargate
Daniels Träume
7x15Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Brieffreunde
2x15Tele 5Wdh.
16:10 UhrEarth: Final Conflict
Die Agentin
3x13Tele 5Wdh.
16:50 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Erfahrungswerte
1x16Sci FiWdh.
17:10 UhrSmallville
Metropolis Report
2x12Tele 5Wdh.
17:45 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Die 37er
2x01Sci FiWdh.
18:10 UhrStargate
Bote des Todes
7x16Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Zeitsprung mit Q
2x16Tele 5Wdh.
20:15 UhrDr. House
Spießrutenlauf
7x11ORF1Wdh.
20:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Das Herz eines Captains
2x17Tele 5Wdh.
21:05 UhrBones - Die Knochenjägerin
Opfer der Liebe
6x02ATVplusWdh.
21:15 UhrStargate Atlantis
Aufbruch in eine neue Welt (1/2)
1x01Tele 5Wdh.
22:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Bis(s) zum Mord
11x03RTLWdh.
22:15 UhrAkte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Zwei Väter
6x11Tele 5Wdh.
22:20 UhrLethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A.
Mel Gibson und Danny Glover als ungleiches Paar wieder auf der Jagd nach Drogenbossen. Dieses Mal im Diplomatenkreisen
US
1989
VOXWdh.
23:10 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Teamwork
6x21RTLWdh.
23:10 UhrStephen King's Dead Zone
Das Komplott (1/2)
3x01Tele 5Wdh.
23:30 UhrJason und der Kampf um das goldene Vlies (2)
Jason und die Argonauten ziehen aus, um das Goldene Vlies zu stehlen. Basiert auf einer alten griechischen Heldensage.
US
2000
Sci FiWdh.
00:05 UhrStargate Atlantis
Aufbruch in eine neue Welt (1/2)
1x01Tele 5Wdh.
01:00 UhrAkte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Zwei Väter
6x11Tele 5Wdh.
Freitag, 16. September 2011
10:20 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Wir sehen uns wieder
4x09Pro7Wdh.
12:30 UhrEarth: Final Conflict
Die Agentin
3x13Tele 5Wdh.
13:20 UhrSmallville
Metropolis Report
2x12Tele 5Wdh.
14:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Zeitsprung mit Q
2x16Tele 5Wdh.
15:15 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Das Herz eines Captains
2x17Tele 5Wdh.
16:15 UhrEarth: Final Conflict
Verbrannte Erde
3x14Tele 5Wdh.
16:50 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Namenlose
2x02Sci FiWdh.
17:10 UhrSmallville
Wer schoss auf Lionel Luthor?
2x13Tele 5Wdh.
18:05 UhrStargate
Helden (1/2)
7x17Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Der Planet der Klone
2x18Tele 5Wdh.
20:15 UhrThe Rock - Fels der Entscheidung
Ein General bringt Giftgasraketen in seine Gewalt und bedroht von Alcatraz aus San Fransisco. Nur Ausbrecherkönig Sean Connery und Giftgasexperte Nicholas Cage können ihn aufhalten.
US
1996
ATVplusWdh.
20:15 UhrDer mit dem Wolf tanzt
Kevin Costner freundet sich mit Indianern an und tanzt mit einem Wolf. Und tanzt. Und tanzt ...
US
1990
RTL2Wdh.
20:15 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Das Holo-Syndrom
2x03Sci FiWdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Preis der Freiheit
1x03VOXWdh.
21:05 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Elogium
2x04Sci FiWdh.
21:15 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Lebendig begraben
1x03VOXWdh.
21:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Zeitstrom
2x05Sci FiWdh.
22:55 UhrLethal Weapon - Zwei stahlharte Profis
Mel Gibson und Danny Glover als ungleiches Paar auf der Jagd nach Drogenbossen.
US
1987
ATVplusWdh.
00:25 UhrCSI: Miami
Preis der Freiheit
1x03VOXWdh.
Samstag, 17. September 2011
13:25 UhrSmallville
Todesvision
3x12ATVplusWdh.
15:10 UhrDer mit dem Wolf tanzt
Kevin Costner freundet sich mit Indianern an und tanzt mit einem Wolf. Und tanzt. Und tanzt ...
US
1990
RTL2Wdh.
17:05 UhrReaper - Ein teuflischer Job
Asche zu Asche
1x09Pro7Wdh.
17:05 UhrHighlander
Die Rache des Schwertes
2x08Tele 5Wdh.
19:15 UhrDie verlorene Welt
Das kristallene Schwert
1x19Tele 5Wdh.
20:15 UhrRonin
Robert de Niro und Jean Reno werden angeheuert um einen schwer bewachten Koffer zu besorgen.
UK/US
1998
ATVplusWdh.
20:15 UhrDas Relikt
Ein Monster mordet im Naturkundemuseum. Ein Polizist und eine Biologin versuchen es aufzuhalten.
US/UK
1997
RTL2Wdh.
20:15 UhrTrue Lies - Wahre Lügen
Arnold Schwarzenegger als Geheimagent. So geheim, dass selbst seine Familie nichts von seiner Arbeit weiß. Dann kommen Terroristen, Möchtegernlover und Atombomben ins Spiel.
US/DE
1994
Sat1Wdh.
20:15 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Die Raumverzerrung
2x06Sci FiWdh.
20:15 UhrMega Shark vs. Giant Octopus
Ein Riesenhai kämpft gegen einen gigantischen Oktopus. Und da sind bestimmt auch Menschen mit von der Partie.
US
2009
Tele 5Wdh.
21:05 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Höllenplanet
2x07Sci FiWdh.
21:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Rätselhafte Visionen
2x08Sci FiWdh.
22:20 UhrSharktopus
Ein für das Militär erzeugter Oktopus/Hai-Hybride bricht aus und stiftet Tod und Zerstörung.
US
2010
RTL2Wdh.
22:35 UhrFalling Down - Ein ganz normaler Tag
Michael Douglas dreht durch und läuft Amok.
FR/US
1993
ATVplusWdh.
23:00 UhrEnd of Days - Nacht ohne Morgen
Arnold Schwarzenegger als Ex-Cop der sich mit Satan persönlich anlegt um eine junge Frau zu retten.
US
1999
Sat1Wdh.
23:15 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Scan Man
5x05Kabel1Wdh.
00:00 UhrRonin
Robert de Niro und Jean Reno werden angeheuert um einen schwer bewachten Koffer zu besorgen.
UK/US
1998
ARDWdh.
00:50 UhrRonin
Robert de Niro und Jean Reno werden angeheuert um einen schwer bewachten Koffer zu besorgen.
UK/US
1998
ATVplusWdh.
Sonntag, 18. September 2011
10:05 UhrPsych
Wann und wie gehen Draufgänger drauf?
3x03RTLWdh.
13:55 UhrStar Trek II - Der Zorn des Khan
Kirk und Co. haben es dieses mal mit Khan Singh zu tun. Der will sich dafür rächen, dass er auf einem Planeten ausgesetzt wurde.
US
1982
ORF1Wdh.
18:00 UhrDie verlorene Welt
Das kristallene Schwert
1x19Tele 5Wdh.
20:00 UhrTransformers - Die Rache
Die Autoroboter verteidigen die Welt mal wieder gegen ihre Gegner, die Schwindelroboter. Da der Film von Michael Bay inziniert wurde gibt es viele Explosionen.
US
2009
SF21st
20:15 UhrTransformers - Die Rache
Die Autoroboter verteidigen die Welt mal wieder gegen ihre Gegner, die Schwindelroboter. Da der Film von Michael Bay inziniert wurde gibt es viele Explosionen.
US
2009
Pro71st
20:15 UhrBatman Begins
Hier wird erzählt wie Bruce Wayne zu Batman wurde. Und dabei muss er sich mit der Vogelscheuche und Ras Al Ghul anlegen.
US
2004
RTLWdh.
20:15 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Tattoo
2x09Sci FiWdh.
21:05 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Suspiria
2x10Sci FiWdh.
21:50 UhrCSI Miami
Champagnertränen
9x02ORF1Wdh.
21:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Das Signal
2x11Sci FiWdh.
23:15 UhrPunisher: War Zone
Frank Castle, der Punisher, jagt Böse Buben. Um die Mörder seiner Familie zu bestrafen.
US/CA
2008
Pro71st
23:45 UhrDer Schakal
Bruce Willis als Top-Attentäter, der von Richard Gere als Ex-IRA Mitglied verfolgt wird, um ihn von seinem Attentat abzuhalten.
US/UK
1997
Pro7Wdh.
00:30 UhrBatman Begins
Hier wird erzählt wie Bruce Wayne zu Batman wurde. Und dabei muss er sich mit der Vogelscheuche und Ras Al Ghul anlegen.
US
2004
RTLWdh.

6. Transformers 3 - Ein Rückblick oder auch eine Vorschau
von Sven Wedekin
Was passiert wenn sich ein Regisseur der bekannt ist für lautes, pathetisches und relativ hirnloses Remmi-Demmi-Kino mit einem Produzenten zusammentut, der es wie kein zweiter versteht, die Phantasien seiner Kindheit kommerziell erfolgreich zu vermarkten, um gemeinsam einen Film über Riesenroboter aus den Weltraum zu drehen, die sich gegenseitig verkloppen?
Richtig: Eine hirnlose Jungenphantasie für alle Zuschauer zwischen zwölf und fünfzehn.
Als Michael Bay und Steven Spielberg im Jahr 2007 den ersten Teil ihrer Transformers Trilogie in die Kinos brachten, erwartete den Zuschauer ein mit comichaft übertriebenen Actionszenen bepackter visueller Overkill in Verbindung mit der Spielberg typischen Geschichte eines Vorstadtaußenseiters, der Schwierigkeiten mit den Irrungen und Wirrungen des Alltags hat. Das sensationsgierige Publikum sorgte dafür, dass die Verfilmung der bekannten amerikanischen Spielzeugreihe weltweit fast 500 Millionen Euro einspielte.
Da bereits von Anfang an eine Trilogie fest eingeplant war kam die Fortsetzung „Transformers – Die Rache“ bereits zwei Jahre später in die Kinos. Doch hatte sich einmal mehr gezeigt, dass die Beherzigung der Formel „Höher, schneller, weiter“ nicht unbedingt auch zu einer Qualitätssteigerung führt. Das völlig überdrehte Spektakel vergräzte mit seiner Überdosis an Logiklöchern und infantilen Humor zahlreiche Fans rund um den Erdball.
Spielberg und Bay erkannten daraufhin, dass sie beim Schlussakt der Trilogie wieder einen Gang würden zurückschalten müssen und beauftragten ihren Drehbuchautor Ehren Kruger damit, wieder mehr Augenmerk mehr auf die menschlichen Charaktere und eine schlüssige Handlung zu legen.

Als Neil Armstrong und Buzz Aldrin am 20. Juli 1969 als erste Menschen den Mond betraten wusste niemand worin der wahre Beweggrund für die Vereinigten Staaten bestand den Erdtrabanten zu erobern. Die beiden Astronauten sollten ein mysteriöses außerirdisches Raumschiff untersuchen, das vor acht Jahren von der Erde aus entdeckt wurde, als es auf den Mond stürzte.
In seinem Inneren fanden sie einen riesigen, deaktivierten Roboter vor. Diese Entdeckung wurde streng geheim gehalten, eine Entscheidung die sich Jahrzehnte später noch als verhängnisvoll erweisen sollte...
42 Jahre später erfahren die mit den Menschen verbündeten Autobots durch Zufall von der Existenz des Raumschiffes. Ihr Anführer Optimus Prime erklärt, dass es sich bei dessen Insassen um niemand geringeren als den legendären Sentinel Prime handelt, ihren wichtigsten Feldherren während des Krieges gegen die Decepticons auf ihren Heimatplaneten Cybertron. Er transportierte an Bord des Schiffes eine Technologie, durch die es möglich wäre eine Raumbrücke zwischen der Erde und Cybertron zu errichten. Als deren Erfinder ist Sentinel der einzige, der diese Technologie beherrscht. Die Autobots bergen ihn vom Mond und bringen ihn zusammen mit den für die Brücke notwendigen Bauteilen auf die Erde.
Derweil findet Sam Witwicky (Shia LaBeouf), der inzwischen bei seiner neuen Freundin Carly (Rosie Huntington-Whitley) in Washington D.C. lebt, nach vielen Absagen einen Job im obskuren Telekommunikationsunternehmen von Bruce Brazos (John Malkovich).
Während seiner Arbeit dort erfährt er durch einen seiner Kollegen von einer Verschwörung von Menschen, die den Decepticons bei der Ausführung ihrer Erderoberungspläne helfen. Einer jener Kollaborateure ist ausgerechnet Dylan Gould (Patrick Dempsey), Carlys smarter Boss.
Was während dessen niemand ahnt, ist, dass Sentinel Prime heimlich zu den Decepticons übergelaufen ist und nun die Raumbrücke aktiviert um durch sie weitere Decepticon Truppen, die sich auf dem Mond versteckt hielten, auf die Erde zu bringen.
Er fordert die Menschen dazu auf die Autobots der Erde zu verweisen. Als diese dem widerwillig nachkommen wird ihr Raumschiff, die Xantium, unmittelbar nach dem Start von dem Decepticons zerstört.
Diese glauben bei ihrem Plan die Raumbrücke zu nutzen um Cybertron in die Erdatmosphäre zu holen nun freie Hand zu haben. Sie wollen die gesamte Menschheit versklaven und die natürlichen Ressourcen der Erde zu nutzen um ihren vom Krieg verheerten Heimatplaneten wieder aufzubauen. Als ersten Schritt dazu nehmen sie die Stadt Chicago ein und töten dabei einen Großteil der Bevölkerung.
Als Sam beschließt, die von Dylan Gould entführte Carly in Begleitung von einigen Soldaten aus der Stadt zu befreien kommt es schließlich zum großen Showdown: Als die Gruppe um Sam von den Decepticons angegriffen wird rettet sie Optimus Prime mit seinen Autobots in letzter Sekunde. Die Autobots hatten sich zum Zeitpunkt der Zerstörung der Xantium in deren Boosterraketen versteckt, die kurz vor der Explosion abgeworfen wurden.
Es kommt schließlich zur gewaltigen Entscheidungschlacht zwischen den Autobots und den Decepticons, bei der nichts Geringeres, als die Zukunft unseres Planeten auf dem Spiel steht...

Shia LaBeouf spielt die gutmütige Hauptfigur Sam Witwicky mit derselben Mischung aus Unsicherheit und Wagemut wie bereits in den ersten beiden Teilen. Es fällt dem Zuschauer wieder leicht, sich mit diesen Burschen zu identifizieren und sich in seine privaten wie beruflichen Probleme mit seiner Freundin bzw. seinem neuen Chef hinein zu versetzen. Die Figur des Sam Witwicky bildet somit einen wohltuenden Gegenpol zu den stets so betont coolen Machohelden aus anderen Hollywood Actionreißern.
Beim weiblichen Teil der Besetzung gab es eine gravierende Änderung gegenüber den beiden Vorgängern: Nachdem Megan Fox nie besonders gut mit Michael Bay zurechtkam, ist die junge Schauspielerin in „Transformers 3“ nicht mehr mit von der Partie. Ersetzt wurde sie durch das britische Unterwäschemodel Rosie Huntington-Whitley, die hier ihr Schauspieldebüt gibt. Bay lässt es sich nicht nehmen das wohl proportionierte Hinterteil von Frau Huntington-Whitley gleich in ihrer ersten Szene formatfüllend auf der Leinwand zu zeigen und zementiert damit einmal mehr seinen nicht sehr schmeichelhaften Ruf als Regisseur mit dem zweifelhaftesten Frauenbild der Filmindustrie.
Eine bemerkenswerte Ausnahme in diesem Zusammenhang bildet jedoch die Charakterdarstellerin und Oscar-Preisträgerin Frances McDormad, die eine eiskalte Vorstellung als Direktorin des nationalen Sicherheitsdienstes gibt. Sie ist die einzige wirklich starke und gegenüber ihren männlichen Kollegen völlig respektlose Frauenfigur. Gleichsam wird dies jedoch dadurch abgemildert, dass sie beiläufig und knochentrocken anmerkt, dass sie ihrer eigenen Definition nach ja eigentlich gar keine Frau ist.
John Malcovich gibt eine sehr comichafte Vorstellung als Sams exzentrischer Boss, der mit manischer Pedanterie darauf achtet, dass in seinem Unternehmen alles nach seinen strengen Regeln läuft indem er jeden Mitarbeiter, der nicht sein bestes gibt (im wahrsten Sinne des Wortes) raus werfen lässt
Nicht fehlen darf selbstverständlich der wieder von John Turturro verkörperte Special Agent Simmons, der sein Geld nun damit verdient, seine Erfahrungen mit den Transformers in Buchform zu vermarkten.

Diese sind als selbstlose Retter der Menschheit bzw. als skrupellose Gegner derselben natürlich wieder die wahren Hauptdarsteller des Films. Durch ihre Präsenz stehlen sie ihren menschlichen Co-Stars einmal mehr die Show. Vor allem beim großen Schlusskampf in den Straßen von Chicago zeigen die FX-Spezialisten was sie können. Es explodiert, dröhnt und scheppert von allen Seiten, Hochhäuser stürzen um wie übergroße Bauklötze und zwischen all dem Robotergekloppe versuchen die winzigen menschlichen Darsteller ihre Haut zu retten. Sie haben dabei mindestens genauso viele Schwierigkeiten die Übersicht zu bewahren, wie der Zuschauer. Wie schon in den Vorgängerfilmen ist es beim Schlussfight mal wieder nicht immer so einfach die guten und die bösen Roboter auseinanderzuhalten. Doch nach einigen teilweise etwas zähen und nie wirklich spannenden Minuten spielt das sowieso keine Rolle mehr. Der Kampf um die Zukunft von Mutter Erde ist beendet und die Autobots erklären sie zu ihrer neuen Heimat womit sie die Transformers Saga gleichsam auch für abgeschlossen erklären. Nun muss der Zuschauer erst einmal schlucken und all die visuellen Eindrücke, die in den vergangenen zweieinhalb Stunden auf ihn eingeprasselt sind verarbeiten.
„Transformers 3“ ist eine nicht enden wollende Aneinanderreihung von schwindelerregenden 3D-Actionsequenzen und einer typisch comichaften Story, mit der Michael Bay wieder einmal beweist, dass sein Talent vor allem in der Inszenierung überlebensgroßer Materialschlachten liegt.
Bei deren Realisierung wurde sein Team in der gesamten Trilogie tatkräftig vom U.S. Militär unterstützt, was böse Zungen zu der Vermutung verleitet hat, dass es sich bei den Transformers Filmen um inoffizielle Rekrutierungsvideos für die amerikanischen Streitkräfte handelt: Ein junger, etwas unbeholfener Mann aus der Mittelschicht gerät in eine kriegerische Auseinandersetzung zweier verfeindeter Parteien aus einer anderen Welt (respektive außerhalb der USA), stellt sich der Aufgabe, sich todesmutig für seine Heimat einzusetzen und wird dafür am Ende als Held gefeiert. Tatkräftige Hilfe bekommt er dabei von topausgerüsteten US-Marines, die sich politisch korrekt aus weißen und schwarzen Amerikanern sowie Latinos zusammensetzen.
Die Macher nehmen ihr Werk glücklicherweise nie so ganz ernst, wodurch vermieden wird, dass ihr Spektakel allzu platt und pathetisch gerät. Der Streifen lässt in keiner Sekunde einen Zweifel daran aufkommen, dass er in erster Linie für den Typ Kinogänger gemacht ist, der sich in seiner Freizeit mit seinen Kumpels, Ballerspiele auf der Play-Station daddelnt, auf dem Sofa suhlt. Für solche wird er sicherlich für genügend Gesprächsstoff sorgen.
Für alle anderen Zuschauer ist „Transformers 3“ ein unterhaltsamer, oft witziger aber nicht allzu spannender Blockbuster in gewohnter Michael Bay Manier, der für einen unterhaltsamen Filmabend allemal interessant genug ist, darüber hinaus aber sowohl inhaltlich als auch formal genug Potential hat um dauerhaft im Gedächtnis haften zu bleiben...

7. Die drei Musketiere: Im Gespräch mit Martin Moszkowicz
von Corona Magazine
Constantin Film bringt die Geschichte von Athos, Porthos, Aramis und D’Artagnan in einer brandneuen, actiongeladenen Version als 3D-Abenteuerfilm ins Kino. Sehen Sie die drei Musketiere mal in etwas anderer Variante, sogar mit SF Einschlag. Was jetzt so ein komischer Mantel und Degen Film mit SF zu tun haben könnte?

Erinnern Sie sich noch an diese orangehaarige Frau aus „The Sixth Sense“ oder die toughe Schickse aus „Resident Evil“ 1 bis wie viel auch immer? Nun dann wird Ihnen in diesem Film eine alte Bekannte begegnen. Mit einem Haufen Kostüm und Makeup erleben Sie Milla Jovovich mal auf der anderen Seite der Guten. Als perfekt gestylte Mylady de Winter begeistert die inzwischen doch routinierte Schauspielerin in einer Neuverfilmung.

Daneben kann man den ein oder anderen Effekt aus diesem Film durchaus der SF zuordnen, denn es ist sicherlich mehr als fraglich ob ein Heißluftballon in dieser Zeit wirklich DAS ausgehalten hätte. Was? Nun dem Kinozuschauer wollen wir nicht mehr nehmen, als ihm die Trailer noch lassen.

Martin Moszkowicz, Vorstand Film & Fernsehen der Constantin Film, zu der außergewöhnlichen Produktion:

Corona Magazine (CM): Was ist neu an „Die drei Musketiere“?

Martin Moszkowicz (MM) Zunächst einmal ist neu, dass der Film in echtem 3D mit der gleichen Kameratechnik wie Avatar hergestellt wurde. Dann ist diese zeitlose Abenteuerstory von Alexandre Dumas noch nie in Deutschland gedreht worden, und schließlich haben wir versucht eine zeitgemäße Interpretation des Stoffes für die heutige Generation zu machen. Unser 'D'Artagnan ist 18 Jahre jung - bei seiner Verabschiedung meint er etwas genervt zu seinen Eltern - 'Ich passe schon auf - und mache keine Fehler' aber sein Vater gibt ihm auf den Weg mit: "Kämpfe, liebe, lebe und MACHE Fehler! Die Welt gehört der Jugend!" Die Begegnung dieses von Selbstvertrauen strotzenden jungen Helden mit den Musketieren, die kurz vor dem Ausrangieren stehen, macht die Spannung des Filmes aus.

CM: Was hat Sie dazu gebracht, eine erneute Verfilmung des bekannten Stoffes zu produzieren?

MM: Viele der Filme, die wir in der Constantin herstellen, basieren auf bekannten neuen Romanen. Warum also nicht einmal eine der besten Geschichten der Weltliteratur neu adaptieren? Dumas und sein Co-Autor Auguste Maquet waren Meister in Bezug auf Plot, Emotion und Dialog. Deshalb ist diese Geschichte unsterblich und der Hintergrund für viele Adaptionen auf der ganzen Welt. Wichtig war mir, dass man einen historischen, literarischen Stoff mit den Mitteln des modernen Kinos neu erzählt.

CM: Was ist für Sie das Besondere daran, dass „Die drei Musketiere“ in Deutschland entstanden ist?

MM: Das Besondere ist, dass eine derartige Mega-Produktion eine Infrastruktur benötigt, die es in Deutschland erst seit kurzem gibt. Hier müssen unendlich viele Abteilungen auf Weltniveau zusammen arbeiten. Mithin ist der Film auch ein Beweis für die Leistungsfähigkeit der deutschen Filmwirtschaft. Anders als bei vielen Produktionen, die bei uns ein Gastschauspiel geben - ist dieser Film von der Constantin entwickelt, finanziert, produziert und vermarktet worden. Das hat es bisher im Bereich der großen kommerziellen Filme mit weltweitem Markt und Focus auf alle Zuschauerschichten kaum gegeben.

CM: Was war das Beeindruckende an den bayerischen Schauplätzen?

MM: Ich selbst hatte - obwohl ich in Bayern lebe - keine Ahnung von dem Reichtum des Landes - der sich in den historischen Bauten in Bayern und Franken wiederspiegelt. Das zeigt sich z.B. im Antiquarium in der Residenz in München - die größte Renaissance Halle nördlich der Alpen oder im Cour d'honneur vor der Residenz in Würzburg. Der erstklassige Zustand dieser architektonischen Juwelen hat mich am meisten beeindruckt.

Sie wollen noch mehr wissen?

Dann schauen wir mit dem folgenden Quiz vielleicht mal, was sie so über die drei Musketiere wissen: Sie kennen Sich eigentlich aus mit der Geschichte von Athos, Portos, Aramis und D´Artagnan? Machen Sie mit beim großen Musketier-Quiz und finden Sie heraus, wie gut Sie auf das rasante 3D-Abenteuer vorbereitet sind.

1. Was sind Musketiere?

a) Nagetiere mit besonders ausgeprägten Muskeln
b) Ein Ausdruck für sehr mutige Männer
c) Ritter
d) Mit Musketen bewaffnete Fußsoldaten

2. Wie heißt die Frau des jungen französischen König Louis XIII.?

a) Anna
b) Alma
c) Anne
d) Ann

3. Wie heißt das Motto der Musketiere?

a) Alle für einen! Jeder für sich!
b) Einer für alle! Alle für einen!
c) Alle für einen! Einer für alle!
d) Einer für alle! Jeder für sich!

4. In welchem Alter ist D`Artagnan?

a) 17-18
b) 19-20
c) 21-22
d) 26 -27

5. Welchen Beruf übte Aramis früher aus?

a) Maler
b) Priester
c) Schneider
d) Schmied

6. Wie heißt das Pferd von D`Artagnan?

a) Butterflocke
b) Butterpot
c) Buttercup
d) Butterfly

7. Wer führt die Truppen des Kardinal Richelieu an?

a) Rochefort
b) Roquefort
c) Gruyere
d) Reblochon

8. Welche Band singt den Titelsong von „Die drei Musketiere“?

a) Depeche Mode
b) The Rolling Stones
c) Take That
d) Linkin Park

9. Welcher Tätigkeit geht Milady de Winter nach?

a) Künstlerin
b) Spionin
c) Prostituierte
d) Sängerin

10. Welcher Schauspieler spielt in der aktuellen Verfilmung keinen Musketier?

a) Matthew Macfadyen
b) Luke Evans
c) Ray Stevenson
d) Orlando Bloom

Lösung:

1) = d; 2) = a; 3) = b; 4) = a; 5) = b; 6) = c; 7) = a; 8) = c; 9) = b; 10) = d

Ergebnis:

10 Richtige: Sagen Sie Ihren Freunden, sie können Sie ab sofort D`Artagnan rufen, denn Sie sind ein echter Musktier-Kenner. Schon als Kind haben Sie den berühmten Roman verschlungen und jetzt können Sie es kaum erwarten, dass die mutigen Helden endlich in 3D die Kinoleinwand stürmen. Teilen Sie Ihr Wissen mit Ihren Freunden, das wird sie noch neugieriger auf den Kinostart machen.

9-7 Richtige: Wenn es um die berühmten Musketiere geht, macht Ihnen so schnell keiner was vor. Falls Sie aber zu den größten lebenden Experten gehören wollen, könnten Sie Ihr Wissen nochmal auf den neuesten Stand bringen. Schauen Sie die Geschichte der furchtlosen Helden im rasanten 3D-Abenteuer im Kino an und Sie schaffen es danach mit Sicherheit in die erste Liga der Musketier-Experten.

6-4 Richtige: Mit dem Titel "Die drei Musketiere" verbinden Sie etwas. Nur was es genau war, können Sie leider nicht genau zuordnen. Zwischen den ganz großen Musketier-Experten sollten Sie erst einmal den Mund halten. Mitreden ist erst zu empfehlen, wenn Sie im Kino waren und Sie Paul W.S. Andersons 3D-Version mit einem internationalen Starensemble angeschaut haben.

3-0 Richtige: Einer für alle! Alle für einen! – Sie dachten immer dieser Spruch kommt vom Fußballplatz. Von Athos, Porthos und Aramis haben Sie noch nie etwas gehört und schon garnicht von einem jungen, ungestümen D´Artagnan. Nun wird es aber Zeit: Schauen Sie „Die drei Musketiere“ in 3D im Kino an und lassen Sie sich in eine völlig neue Abenteuerwelt entführen.

8. Kunterbunt
Uwe Anton spricht über „50 Jahre Perry Rhodan“
Am 8. September 1961 erschien das erste „Perry Rhodan“-Heft, Ende September feiern die Leser auf dem Weltcon in Mannheim das 50jährige Jubiläum der Serie. Doch schon zwei Wochen vorher, am 15. September 2011, spricht Chefautor Uwe Anton in Wuppertal exklusiv über „50 Jahre Perry Rhodan“.
 
Ort der Veranstaltung ist das Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Küllenhahn, Nesselbergstraße 12, 42349 Wuppertal. Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Gäste sind herzlich willkommen!
 
Aus der Ankündigung:
„Perry Rhodan“ ist ein Phänomen, ist Kult. Bislang sind über 2600 Hefte der Serie erschienen, über 110 gebundene Buchausgaben, die regelmäßig auf der Spiegel-Bestsellerliste auftauchen. Darüber hinaus gibt es „Perry Rhodan“ als Paperback und Taschenbuch, als E-Book, Hörbuch und Download, als Comic, Computer- oder Brettspiel. Sogar ein Spielfilm kam in die Kinos. Zahlreiche Nebenprodukte vervollständigen die Produktpalette, die Gesamtauflage geht in die Millionen, wenn nicht sogar Milliarden.
 
Das erste „Perry Rhodan“-Heft erschien am 8. September 1961. Die Serie begeht im September 2011 also ihr 50jähriges Jubiläum, das vom 30. September bis zum 2. Oktober etwa 3000 Leser auf dem „Weltcon“ in Mannheim feiern werden. Aber schon 14 Tage vorher, zeitnah eine Woche nach dem eigentlichen Jubiläumstag, bekommen die Besucher des Vortrags einen faszinierenden und exklusiven Einblick in die Welt von „Perry Rhodan“. Was ist „Perry Rhodan“ überhaupt? Was schildert die Serie, und welchen Einflüssen unterliegt die größte „Zukunftsgeschichte der Menschheit“?
 
Unter welchen Umständen ist die Serie entstanden? Wie war das Leben damals in der noch jungen Bundesrepublik Deutschland, die zwischen Wirtschaftswachstum und Angst vor dem Atomkrieg pendelte und bei aller Euphorie noch ihren Platz in der neuen Weltordnung suchte? Wie wurde „Perry Rhodan“ fünfzig Jahre lang als Science Fiction-Stoff immer wieder von der jeweils aktuellen Gegenwart geprägt?
 
Und wie entsteht „Perry Rhodan“ überhaupt? Wie ist es möglich, dass seit fünfzig Jahren Woche für Woche ein neuer Roman erscheint – ein Gesamtwerk von mittlerweile gut 150.000 Seiten? Wie arbeiten zum Beispiel Redaktion, Autoren und Titelbildzeichner zusammen?
Antworten auf diese Fragen gibt ein Vortrag von jemandem, der sich wirklich mit dem Thema auskennen müsste: Uwe Anton ist seit einigen Jahren als Chefautor der Serie für die Handlungsführung zuständig, kennt sich also bestens mit den Hintergründen aus und weiß sicher auch die eine oder andere Anekdote zu erzählen. Und wenn danach noch Fragen offen sind, können die Besucher des Vortrags sie gern stellen. Der Referent wird sie nach bestem Wissen und Gewissen beantworten …
„Real Steel“: Neue Fun Facts zur neuen SF-Produktion
2,60 Meter große Roboter für aufsehenerregende Zweikämpfe zu trainieren, ist eine Aufgabe, die einen echten Kerl erfordert: Kein Geringerer als Hollywood-Star und Frauenschwarm Hugh Jackman stellt sich in „Real Steel“ (Kinostart: 10. November) dieser aufregenden Herausforderung.

Unterstützung erhielt Hugh Jackman bei den Dreharbeiten sogar von einer echten Box-Legende: Der ehemalige Weltmeister Sugar Ray Leonard erwies sich als wahrer Glücksgriff, um die Roboter-Fights und alle Box-Elemente so echt wie möglich aussehen zu lassen. Weitere spannende Hintergrund-Details zu „Real Steel“ verraten die folgenden neuen Fun Facts. Sie enthüllen unter anderem auch, wie „Lost“-Schönheit Evangeline Lilly für das Kino-Highlight in diesem Herbst gewonnen werden konnte.

:: „Real Steel“ spielt in einer nahen Zukunft in der Welt des Boxsports, in der statt Boxern aus Fleisch und Blut gigantische Roboter im Ring gegeneinander antreten. Regie führt Shawn Levy („Nachts im Museum“, „Date Night“).

:: In der Hauptrolle ist Hugh Jackman („X-Men Origins: Wolverine“, „Prestige – Die Meister der Magie“) als ehemaliger Profiboxer Charlie Kenton zu sehen, der bis zum Hals in Schulden steckt und sich nun als Promoter mehr schlecht als recht mit Undergroundkämpfen über Wasser hält. Jetzt „coacht“ Charlie also notgedrungen Fighter aus Stahl - die seiner eigenen Karriere ein Ende setzten – per Fernbedienung oder Spracherkennung.

:: Jeder Roboter ist mit markanten äußeren Merkmalen wie verschiedene Farben und einer eigenen Persönlichkeit ausgestattet. Ihre Größe variiert von 2,30 bis 2,60 Meter, aber alle haben menschliche Gestalt mit zwei Armen, zwei Beinen, einem Torso und einem Kopf – mit einer Ausnahme: der monströse Champion Twin Cities hat zwei.

:: Abgesehen von seinen charakteristischen Eigenschaften ist jeder Roboter an seinem Klang zu erkennen: Landet ein Roboter einen Fausthieb, entsteht ein spezifischer Sound, je nach Beschaffenheit des Skeletts, Mechanismus, Größe und Gewicht. Hinzu kommt ein elektronisches Betriebsgeräusch: Sobald ein Roboter eingeschaltet wird, wird jede Bewegung von stetigem Surren, Rauschen oder mechanischem Summen begleitet, das an einen Motor oder einen Computer erinnert.

:: Bei den Boxkämpfen kamen sowohl Motion-Capture-Technologie wie auch lebensgroße Roboter zum Einsatz. Der Motion-Capture-Part wurde Monate im Voraus in einem Studio in Los Angeles gedreht. Dabei tragen die Kämpfer im Ring Overalls mit zahlreichen Sensoren. Ihre Bewegungsabläufe werden erfasst, auf digitale Roboter-Avatare übertragen und dann direkt auf den Monitoren am Set eingespielt. Während der eigentlichen Dreharbeiten filmte das Team einen leeren Boxring und ließ die Motion-Capture-Daten dabei simultan auf den Kameras mitlaufen. So konnten Shawn Levy und seine Crew ihren Roboter-Fight in Echtzeit mit verfolgen und dabei „choreografieren“.

:: Als Box-Experten und Berater engagierte die Produktion keinen Geringeren als Ex-Weltmeister Sugar Ray Leonard, der Star Hugh Jackman auch für den Ring trainierte.

:: Kostümbildnerin Marlene Stewart ließ sich bei ihren Entwürfen für Hugh Jackmans Charlie vom lässigen Stil der Sechziger inspirieren. Sogar seine Sonnenbrille ist Retro.

:: Der Roboter-Boxsport in „Real Steel“ ist eine Zwei-Klassen-Gesellschaft: Auf der einen Seite gibt es die Profiliga WRB (World Robot Boxing) mit offiziellen Regeln, behördlich genehmigten Arenen und solventen Sponsoren. Hier wird das große Geld gemacht. Auf der anderen Seite steht die illegale Underground-Szene, wo sich niemand um Auflagen oder Regeln schert: Diese Roboter kämpfen auf Leben und Tod.

:: „Lost“-Star Evangeline Lilly, die als Bailey trotz seiner Misserfolge und Pleiten noch an Charlie glaubt, konnte sich absolut nicht vorstellen, einen Boxfilm zu drehen. Als sie das gefühlvolle Drehbuch gelesen hatte, überlegte sie es sich anders.

:: Newcomer Dakota Goyo aus Toronto stach beim internationalen Casting tausende zehnjährige Mitbewerber aus und ergatterte die Rolle von Hugh Jackmans Filmsohn Max.

Zur Handlung des Films: „Real Steel“ spielt in der nahen Zukunft, in der sich der Boxsport zu Hightech-Fights zwischen 900 Kilo schweren, zweieinhalb Meter großen Robotern entwickelt hat. Charlie Kenton (Hugh Jackman) war einst ein erfolgreicher Profi-Boxer, bis High-Tech-Roboter die Menschen im Ring ablösten. Jetzt schlägt er sich als kleiner Promoter mit selbstgebauten Robotern in Undergroundkämpfen mehr schlecht als recht durchs Leben, unterstützt durch die attraktive Tochter (Evangeline Lilly) seines ehemaligen Trainers. Charlies unabhängiges Leben scheint vorüber, als sein elfjähriger Sohn Max (Dakota Goyo) unerwartet bei ihm auftaucht. Nach dem Tod seiner Mutter muss Max nun mit seinem Vater, der sich nie für ihn interessiert hat, auf Tour gehen. Das Schicksal gibt Charlie und Max aber eine neue Chance: Es spielt ihnen mit „Atom“ einen Roboter mit einzigartigen Fähigkeiten in die Hände, der der neue Star der Roboter-Box-Szene werden könnte. Gemeinsam bauen und trainieren sie den perfekten Kämpfer für den neuen High-Tech-Sport und wachsen dabei zu einem unschlagbaren Team zusammen.
„The Cursed Crusade“: Die Faszination Mittelalter als Videospiel
Faszination Mittelalter – wir lesen Mittelalter-Bücher, schauen Filme über die Epoche und stellen die Zeit in Live-Rollenspielen nach. In dem neuen Videospiel „The Cursed Crusade“ (Release: September 2011) beispielsweise begibt sich der Spieler in die Zeit der Kreuzzüge im 12.Jahrhundert und kämpft dort als Lenker der verfluchten Tempelritter Denz de Bayle und Esteban Noviembre in einer Spielwelt, die historische Geschehnisse, Religion und Mystik miteinander vereint. Das verspricht beste Unterhaltung in der faszinierenden Epoche. Aber woher kommt eigentlich die Begeisterung für diese finstere Zeit?

Auszeit vom Alltag

Das Nachspielen des Mittelalters auf Festen, Revivals und in Live-Rollenspielen ist eine ideale Möglichkeit, der realen Welt für einige Stunden zu entfliehen. Während man im Alltag der Hektik und dem Stress ausgesetzt ist, bietet sich hier die Gelegenheit für Entspannung, Spaß und Muße. Die Mittelalter-Fans bauen sich so eine Parallelwelt nach Vorbild vergangener Zeiten auf und sehen dort die Möglichkeit, in faszinierende Rollen zu schlüpfen, die den realen Alltag in den Hintergrund treten lässt.

Naturnähe

In der modernen Welt wird der Mensch immer abhängiger von neuen Technologien, Maschinen und Computern. Im Mittelalter waren die Leute dagegen noch verstärkt den Spielregeln der Natur ausgesetzt. In der Technisierung glauben einige Personen die Entfernung des Menschen vom Naturzustand zu erkennen. Mit der Befriedigung der aufflackernden Sehnsucht nach Naturmomenten kann der Mittelalter-Freund demnach Zwängen der heutigen Gesellschaft zumindest für einige Stunden den Rücken kehren.

Einfache Lebensweise

Die moderne Gesellschaft baut stark auf Konsum auf. Im Mittelalter kamen dagegen viele Menschen auch mit sehr wenigen materiellen Dingen aus. In der spielerischen Annäherung an diese Epoche kann der Anhänger der vergangenen Tage für eine begrenzte Zeit zu dieser einfachen Lebensführung zurückkehren und verstehen, wie es ist, mit wenig Eigentum und naturnah zu überleben.

Mythen und Sagen

Um das Mittelalter drehen sich zahlreiche Sagen, Mythen und Volksmärchen. Sie sorgen nicht nur für Diskussionsstoff und regen auf verschiedene Art und Weise die Fantasie an, sondern bilden auch die Möglichkeit, in die Rolle eines heroischen Ritters schlüpfen zu können und so für eine kleine Weile ein beeindruckender Held zu sein. Ein Erlebnis, welches sonst im geregelten Lebensalltag nur selten erfahrbar ist.

In „The Cursed Crusade“ wird der Spieler ab September 2011 in die Rolle der Tempelritter Denz de Bayle und Esteban Noviembre schlüpfen und die sagenumwobene Zeit nicht nur detailgenau und auf realistische Weise erleben, sondern mit den Helden auf einem epischen Kreuzzug auch spektakuläre Abenteuer auf heroische Weise meistern.

Über das Spiel:

„The Cursed Crusade“ bietet Spielern eine fesselnde Geschichte vor dem Hintergrund der Kreuzzüge im 12. Jahrhundert. Während des vierten Kreuzzuges kämpfen Action-Fans im Koop-Modus online oder per Splitscreen mit den verfluchten Kriegern Denz de Bayle und Esteban Noviembre in einer Spielwelt, die historische Geschehnisse, Religion und Mystik in sich vereint. Vor diesem Hintergrund führt der Weg der zwei unterschiedlichen Recken mit gleichen Zielen unter anderem nach Konstantinopel und Zara, wo sie in der 3rd-Person-Perspektive zahlreiche Abenteuer bestehen müssen. Sollten einmal keine Mitspieler verfügbar sein, übernimmt die KI die Steuerung des Diebes Esteban.

Key Features:

:: Die alte Welt brennt – Spieler stürzen sich in den erbitterten Kampf um Vergeltung, der fünf Kapitel mit insgesamt 36 Missionen umfassen wird, in denen die großen Städte des Mittelalters in Feuer, Tod und Zerstörung versinken.

:: Verfluchte Templer – Per Knopfdruck wird die Spielwelt in eine rot lodernde Vision der Hölle verwandelt, in der Stärke und Wahrnehmungsfähigkeit übermenschliche Dimensionen annehmen

:: Bruderschaft des Stahls – Per Splitscreen oder Online-Koop schlüpfen Spieler in die Rollen von Denz und Esteban. Für Solo-Abenteurer übernimmt die KI die Kontrolle über Esteban, dem der Spieler Befehle erteilen kann.

:: Intensive, intuitive 3rd-Person-Action – Die waffenbasierte Kampfsteuerung mit über 130 Waffen und mehr als 100 Kombos sowie einem timingbasierten Kontersystem ist einfach zu erlernen, bietet aber trotzdem große Spieltiefe.
„Die Muppet Show“: Neues Musikvideo zum Tribut-Gesamtwerk
Mit Spannung erwarten Fans weltweit die bühnenreifen Auftritte von Kermit, der Frosch, Miss Piggy, Fozzie, Gonzo, das Tier, Waldorf & Statler und all den anderen Muppets! In ihrer neuen, bislang verrücktesten, buntesten und fröhlichsten Ausgabe der besten Show aller Zeiten sind die Muppets in alle Winde zerstreut: Fozzie tritt zusammen mit der Showband "The Moopets" in einem Casino in Reno auf, Miss Piggy arbeitet bei der Vogue in Paris, das Tier versucht, seine Wutanfälle in einer speziellen Klinik in Santa Barbara in den Griff zu bekommen und Gonzo, dem bislang immer alles zu Bruch ging, was er auch anfasste, hat sich einen Ruf als Klempner für alle Fälle erarbeitet.

Walter (ein neuer Muppet!) ist der größte Muppets-Fan der Welt. Mit seinen Freunden Gary (Jason Segel) und Mary (Amy Adams) macht er Urlaub in Los Angeles und findet zufällig heraus, dass der fiese Ölmagnat Tex Richman (Chris Cooper) das alte Theater der Muppets dem Erdboden gleich machen will, weil er in der Nähe Ölvorkommen wittert. Die drei fackeln nicht lange und helfen dem aufgebrachten Frosch Kermit, die verrückte Truppe von einst wieder zusammen zu trommeln, um das Theater zu retten. Doch das ist leichter gesagt, als getan...

Jason Segel und Nick Stoller, Macher von slapstickgeladenen Kinohits wie "Männertrip" (2010) und "Nie wieder Sex mit der Ex" (2008), schrieben das Drehbuch zu der Screwball-Comedy, die die Muppets so zeigt, wie wir sie lieben: Als sie selbst! Jason Segel hatte nicht nur die Idee zu dem neuen Muppets-Abenteuer, er spielt zusammen mit Amy Adams ("Verwünscht") auch die nicht-tierischen Hauptrollen.

Nun ist es zumindest schon einmal an der Zeit, den Vorhang zu heben für das Musikvideo zum Key-Track „Die Muppet Show“ aus dem sehnlichst erwarteten Tribut-Gesamtwerk „Muppets: The Green Album“. Die weltweit gefeierten Grammy-Gewinner OK Go, die derzeit auch den Rekord als Band mit den meisten Video-Downloads aller Zeiten halten, haben den Anfang- und Abschluss-Song der „Muppet Show“ neu aufgenommen, und der Showmaster ist entzückt:

„Die Muppets haben diesen Song schon zahlreiche Male aufgeführt“, so Kermit, der Frosch. „Aber noch nie auf diese Art und Weise. OK Go erschaffen immer etwas Unerwartetes. Ich denke, dass sie in einem früheren Leben selbst Muppets waren.“ Ein größeres Kompliment kann es für die Vollblut-Musiker derzeit wohl kaum geben.

Für die Video-Umsetzung selbst holte sich die Band ein echtes Muppets-Urgestein ins Boot: Kirk Thatcher, der bereits bei den legendären Muppet-Clips „Ode to Joy“ (über 15 Millionen YouTube-Klicks) und „Muppet Bohemian Rhapsody“ (über 21 Millionen YouTube-Klicks) Regie geführt hatte. Am 31. August 2011 werden OK Go den Song erstmals live in der Tonight Show mit Jay Leno aufführen – natürlich mit den Muppets zusammen! „Muppets: The Green Album“ erscheint in Deutschland am 28.10.2011.

Kinostart des Films ist der 19. Januar 2012!
„Thunderstone: Drachenturm“ und „Zum Blauen Drachen“ erhältlich
Pünktlich zum Ende des Sommers liefert Pegasus Spiele mit gleich zwei “drachigen” Neuheiten die richtige Unterhaltung für lange Herbstabende im Freundeskreis. Mit „Thunderstone: Drachenturm“ und „Zum Blauen Drachen“ stehen dabei alle Zeichen auf Sturm.

„Thunderstone: Drachenturm“ ist bereits die dritte Expansion zum beliebten Fantasy-Deckbuilding-Spiel „Thunderstone“. „Thunderstone: Drachenturm“ ist gleichzeitig aber auch ein eigenständiges Grundspiel für zwei bis fünf Abenteurer. Neben einer Vielzahl neuer Monster, Items, Dorfkarten und Helden bietet die Box ein neues Dungeon-Spielbrett sowie erweiterte Regeloptionen. Zudem befinden sich in der geräumigen Schachtel, die Platz für alle bisherigen Expansions bietet, auch noch neugestaltete Draftkarten für die ersten drei erschienenen „Thunderstone“-Sets.

Passend dazu ist die Thunderstone-Leerbox erhältlich, die nun auch perfekt mit den neuen Kartentrennern harmoniert. Und wer weiß welche Überraschung die Redakteure noch in die Box geschmuggelt haben...

„Zum Blauen Drachen“ ist dann ein flottes Kartenspiel für bis zu vier Heroen dass sich mit einem bislang stets vernachlässigten Aspekt des Rollenspiels befasst: dem gemeinsamen Zechen nach der getanen Arbeit! Denn wer Prinzessinnen rettet, Drachen erschlägt und immer wieder aufs neue das uralte Böse in seine Schranken weist, hat es sich verdient auch mal so richtig zu feiern. Allerdings gilt es auch hier aufzupassen, denn wenn man auf einmal ohne Gold dasteht winkt die Nacht im Pferdestall...

9. Wissenschaft: Die Farben der Physik
von Marcus Haas
Wenn man es genau nimmt, gibt es keine Farben für Physiker, das sind nur Wellenlängen und Energiepakete. Doch unsere Augen (auch die von Nicht-Physikern) sehen das anders, denn in unserer Netzhaut befinden sich Sinneszellen, Stäbchen und Zäpfchen.

Dabei sind die Stäbchen für die Wahrnehmung von Helligkeiten zuständig, ihre größte Empfindlichkeit liegt bei 498 nm und die Stäbchen kümmern sich um die Farbwahrnehmung. Die S-Zapfen registrieren Licht im blauen Bereich mit der größten Empfindlichkeit bei 419 nm. M-Zapfen sehen am besten bei 531 nm und die L-Zapfen bevorzugen 558 nm, was eigentlich näher bei Gelb als Rot liegt. Daneben überlappen sich diese Empfindlichkeitsbereiche allerdings und alles Weitere ist eine Frage der Interpretation in unserem Gehirn – mal ganz zu Schweigen von den verschiedenen Formen der Farbenblindheit.

Und doch, wenn wir die Augen öffnen, sehen wir Farben und viele dieser Farben stehen in Zusammenhang mit physikalischen Prozessen, die für eben diese Lichtemission verantwortlich sind.

Der blaue Himmel beispielsweise bekommt seine Farbe durch die Wassertröpfchen in unserer Atmosphäre. Durch sie wird das Licht gebrochen und umgelenkt, und diese Lichtbrechung ist auch von der Wellenlänge abhängig, je kürzer die Wellenlänge, desto stärker wird das Licht abgelenkt. So streut blaues Licht stärker als gelbes oder und verteilt sich an unserem Himmel. Am frühen Morgen oder späten Abend allerdings legt das Licht einen langen Weg durch die Atmosphäre zurück und die Blauen Anteile werden abgelenkt, so erscheint uns die Sonne tiefrot.

Schon daraus und noch viel mehr, wenn wir ein Prisma (auch in diesem wird das Licht gebrochen) in den Lichtstrahl halten – dadurch wird es in seine Spektralfarben aufgespalten und wir sehen einen Regenbogen von Farben. Diese Farben entstehen durch die Temperatur der Sonne, denn obwohl wir bei Wärmestrahlung in der Regel an Infrarot denken, ist jedes Lichtteilchen ein Energiepaket. Und tatsächlich sind die blauen Anteile sogar energiereicher als die roten (oder infraroten). Der Unterschied besteht ausschließlich in der Sichtbarkeit für unser Auge.

Nun mag sich das seltsam anhören aber man spricht von Schwarzkörperstrahlung (die Sonne sieht so gar nicht schwarz aus). Die Idee dabei ist, dass selbst ein schwarzer Körper in Abhängigkeit von seiner Temperatur Licht aussendet (die Sonne ist sehr heiß, also viel Licht). Dieses Licht wird in einem breiten Spektrum abgestrahlt, und das Maximum liegt bei einer Wellenlänge, die von der Temperatur des Körpers abhängig ist. Für die Sonne beträgt die Temperatur etwa 6000 Kelvin, was einem Energiemaximum im Gelben Bereich entspricht. Im Sternbild Stier gibt es einen roten Riesen Aldebaran. Aus seiner Farbe kann geschlossen werden, dass seine Oberflächentemperatur bei etwa 4100 Kelvin liegt. Und auf der anderen Seite findet mal blaue Sterne (die mit genügend Masse später zu roten Riesen werden), welche Oberflächentemperaturen von (weit) über 10000 Kelvin haben können.

Schwarzkörperstrahlung entsteht aber nicht nur bei Sternen, sondern bei jedem Gegenstand mit einer Temperatur von mehr als 0 Kelvin (und da diese Temperatur nicht erreicht werden kann, also bei wirklich jedem Körper). Dabei ist es so, dass die Atome und Moleküle in dem Körper durch die Hitze in Bewegung geraten und schwingen. Die Energie, die in dieser Bewegung steckt, kann als Photon ausgesandt werden (dadurch kühlt das Molekül um diese Energiemenge ab). So entsteht ein kontinuierliches Spektrum, das wir im Regenbogen sehen, aber wenn wir genauer hinschauen, gibt es Linien in diesem Spektrum, irgendetwas schluckt also Licht ganz bestimmter Wellenlängen. Dieses Licht wird von Atomen und Molekülen absorbiert, die sich in der Oberfläche und Corona der Sonne befinden.

Die Atome setzen sich aus Atomkernen zusammen, um welche die Elektronen auf ihren Umlaufbahnen kreisen (laut Quantenmechanik sind es keine Bahnen, sondern Aufenthaltswahrscheinlichkeiten, aber das spielt für unsere Betrachtung im Moment keine Rolle). Nun kann es vorkommen, das ein Photon auf das Atom trifft, das genau die richtige Energiemenge liefert, um das Elektron auf ein höheres Energieniveau zu heben. Da muss es aber nicht bleiben, sondern kann unter Aussendung eines Photons (mit eben dieser Energie) wieder zurückfallen.

Licht von der Sonne oder einem anderen Stern wird also bei ganz bestimmten Frequenzen respektive Wellenlänge absorbiert und in beliebige Richtungen wieder emittiert und das emittierte Licht fehlt dann im Spektrum des Sterns. Da jedes Atom oder Molekül ganz bestimmte Energieniveaus hat, lassen sich auf diese Weise Rückschlüsse auf die Zusammensetzung des Sterns ziehen.

Und nicht nur das. Betrachten wir andere Lichtquellen, z. B. eine Leuchtstoffröhre, so werden hier Elektronen durch die angelegte elektrische Spannung angeregt, senden Licht im UV-Bereich aus, welches in der Beschichtung der Lampe wieder Atome anregt. Hier allerdings überspringen die Elektronen ein paar Niveaus (UV-Licht ist sehr energiereich) und fallen sukzessive wieder hinab, wobei sichtbares Licht ausgesandt wird.

Jede Lichtquelle funktioniert nach einem dieser Prinzipien entweder ist es die Temperatur, welche zu Schwarzkörperstrahlung führt, oder angeregte Atome geben Licht in ganz bestimmten Energiepaketen ab. Dieses Prinzip funktioniert nicht nur mit elektrischer Energie. Einige Organismen, wie Leuchtkäfer oder Tiefseefische nutzen chemische Energie, um Atome oder Moleküle zum Leuchten anzuregen.

Und Farbe entsteht nicht nur, wenn Licht ausgesandt wird, sondern auch, wenn es verschluckt bzw. absorbiert wird. So erhalten Körper ihre Farbe, weil sie bestimmte Teile des Spektrums schlucken und andere reflektieren. Tomaten erscheinen rot, weil sie hauptsächlich rotes Licht reflektieren und alles andere Schlucken. Pflanzen sehen grün aus, weil das Chlorophyll ganz besonders Wellenlängen zwischen 600 und 800 nm sowie um 400 nm schluckt und daraus Energie für den Pflanzenstoffwechsel gewinnt. Das ist auf den ersten Blick nicht sehr schlau von den Pflanzen, denn die meiste Energie erreicht die Erdoberfläche im Bereich des grünen Lichts, welches die Pflanzen aber hartnäckig ignorieren.

So dumm sind die Pflanzen aber dann doch nicht, denn sie schauen sich nicht die Wellenlängen an, sondern die Anzahl der tatsächlich eintreffenden Photonen und so gesehen trifft tatsächlich die Mehrzahl der Photonen in genau dem Spektralbereich ein, den das Chlorophyll absorbieren kann. Dabei ist insbesondere der rote Bereich ausschlaggebend. Die meisten Photonen, die auf die Erdoberfläche treffen, sind deshalb rot, weil andere Photonen hauptsächlich durch das Ozon in der Atmosphäre absorbiert werden. In der Frühzeit des Lebens auf der Erde gab es noch kein Ozon und die Pflanzenpigmente wären mehr Blau. Die Pflanzen haben sich also mit ihrer Farbe der veränderten Situation angepasst.

Um einen heißen blauen Stern wäre es für eine Pflanze besser blaues Licht zu nutzen und die dann nötigen blauen Pigmente würden dazu führen, dass eher orange und rote Anteile des Lichts reflektiert werden.

Trickreicher als bei den Pflanzen war die Evolution vielleicht noch bei einigen Schmetterlingen. Wir erinnern uns, dass wir das Licht mit einem Prisma in seine Bestandteile zerlegen können. Das machen sich einige farbenprächtige Schmetterlinge zunutze, um in leuchtenden Farben zu erstrahlen. Dabei spalten sie das Licht aber nicht nur auf, sondern sorgen dafür, dass praktisch nur noch eine Wellenlänge übrig bleibt. Es ist nämlich so, dass Lichtwellen sich genauso wie Wasserwellen überlagern können, und so kann man Licht verstärken, wenn man Wellenberg auf Wellenberg treffen lässt, und schwächen, wenn Tal auf Tal trifft. Die Schuppen einiger Schmetterlinge sind so strukturiert, dass beispielsweise nur blaues Licht verstärkt wird. Der Schmetterling scheint zu leuchten, wie es mit keinem Pigment möglich wäre.

Wir sehen, es hilft nichts, wenn wir die Augen öffnen sehen wir Physik, die Farben um uns herum haben alle ihre Bedeutung und sogar Geschichte.

10. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,
 
eine neue Runde beginnt: Wir hatten dazu aufgerufen, Geschichten zum Thema „Auf Lebenszeit“ einzuschicken. Heute gibt es den dritten Platz, die Story „Der Mann ohne Gesicht“ von Alexander Böhm. Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen zur Story – egal ob per E-Mail oder im Forum.
 
Das nächste Thema des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs lautet „Todsicher“, Einsendeschluss ist am 1. November 2011. Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury (mindestens) drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.
 
Armin Rößler


Der Mann ohne Gesicht
von Alexander Böhm

Dies ist kein Geständnis, sondern eine Schilderung dessen, was geschehen ist.
Ich weiß, dass Sie mir nicht glauben werden. Würde mir jemand die Geschichte erzählen, die ich hier niederschreibe (und ihr dann auch noch einen so reißerischen Titel geben, der mehr nach einer Gruselgeschichte als nach einem Tatsachenbericht klingt), ich würde ihn nicht ernst nehmen oder für verrückt erklären.
Doch es ist die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die reine Wahrheit.
Ich lasse nichts weg (es sei denn, ich vergesse oder verdränge etwas, was jedoch im Endeffekt keinen Einfluss auf den Verlauf der Geschichte hat), ich spekuliere nicht über den Sinn des Ganzen oder warum es gerade mir passiert ist, ich beantworte keine aufkommenden Fragen und liefere keine logischen Erklärungen.
 
Punkt 1:
Ich habe meine Frau Ursula und meinen Sohn Frederick NICHT ermordet!
 
Punkt 2:
Ich weiß, WER es getan hat!
 
Und wenn Sie jetzt denken, ein objektives Herunterrasseln simpler Fakten vor sich zu haben, das ganze Ding einfach von oben bis unten durchlesen zu können und dann im Bilde zu sein, wie bei einer Fernsehzeitung, dann irren Sie sich gewaltig. Die leichte Kost überlasse ich anderen, dafür geht in meinem Kopf zu viel vor sich.
Ich denke über Gut und Böse nach, über die bloßen Worte und deren wahre Bedeutung, über mich, über Dinge, die aus dem Ruder laufen, und den ganzen anderen Mist, der irgendwie eine Rolle spielt im Leben, und immer wieder denke ich an meterhohe, sich biegende und nach mir tastende Finger.
Doch vor allem denke ich an das Schicksal und daran, wie sehr mir der Gedanke missfällt, meine Zukunft nicht selbst in der Hand zu haben.
Ich glaube und hoffe, dass es einen Moment der Entscheidung im Leben eines jeden von uns gibt, eine Situation, in der Weichen gestellt werden für den späteren Lebensweg. Diese Situation empfinde ich als Grenze, als Barriere, die nicht von Menschenhand gezogen wurde. Sie steckt ein gigantisches, unentdecktes Gebiet ab, das uns von den Dingen trennt, die in den verborgenen Winkeln der Welt hausen, in den Schatten der Schöpfung und in den tiefsten Abgründen unserer unsterblichen Seele. Und wann immer diese Grenze überschritten wird, beginnt der Abgrund in uns zurückzublicken, und die Dinge aus den Winkeln kriechen hervor und nehmen unseren Platz ein.
Daran habe ich immer geglaubt und tue es auch jetzt noch, während ich auf die Gaskammer warte und alles, was mir noch zu tun bleibt, das Erzählen dieser Geschichte ist.
Also erwarten Sie bloß nicht von mir, dass ich mich beeile. Ich sitze in der TODESZELLE, alles klar? Es gab Typen, die saßen ihr halbes Leben hier ein, warteten und hofften darauf, dass irgendein Kerl seinen Namen auf irgendein Stück Papier kritzelte und ihnen so die Freiheit schenkte, doch die meisten hätten hundert Gnadengesuche einreichen können und schnupperten schließlich trotzdem Gas.
Wenn man hier einsitzt, dann lebt man von Tag zu Tag und kann sich erst sicher sein, dass ES nicht heute passiert, wenn man in seiner Koje liegt und die Lichter ausgehen.
WANN BIN ICH DRAN? Diese Frage ist allgegenwärtig an diesem Ort, hallt von den Wänden wider und füllt die Köpfe. Anderswo würde man dazu „Hölle“ sagen, aber hier nennt man es schlicht und ergreifend „Alltag“.
Man zählt in der Nacht eine Milliarde Schäfchen, starrt die Decke an, betet und wartet auf den Tod. Man putzt die Zellentoilette, frühstückt, erzählt schlüpfrige Witze (das ist das, was man draußen „Galgenhumor“ nennt) und wartet auf den Tod. Man klebt Briefmarken auf Werbebriefe, tauscht Zigaretten gegen Gras, hofft auf Besucher, die niemals kommen, und wartet auf den Tod, und so weiter, und so weiter. Sie ahnen sicher, wo das hinführt.
Man wartet auf den Tod.
Und das verändert einen auf eine Art und Weise, die man nicht in Worte fassen kann, egal, wie viele Buchstaben man aneinander reiht.
ICH WARTE AUF MEINEN TOD!!!
Und trotzdem sind diese Zeilen kein Drama aus erster Hand, kein Enthüllungs-Journalismus, keine Trauerrede und auch nicht die berühmten letzten Worte eines Verfluchten, sondern schlicht und einfach das, was sie sind: die Zeilen einer Geschichte. Meiner Geschichte.
Es wird Stellen geben, die Ihnen lang vorkommen, einfach deshalb, weil sie für mich bedeutsam waren und sind und ich mir die Zeit nehme, sie so zu erzählen, wie ich sie empfunden habe. Sie werden fragen wollen: „Was hat das denn bitte schön mit diesem bescheuerten Typen zu tun, von dem am Anfang die Rede war?“, oder „Wo zum Geier ist nun dieser blöde Mann, der ohne sein blödes Scheißgesicht rumrennt, verdammt?“, aber das interessiert mich nicht im Geringsten.
Jeder erzählt seine Geschichte auf seine Weise, in seinem Tempo, mit seinen eigenen Worten und Metaphern, und glauben Sie mir: Es dauert erheblich länger, eine solche Geschichte aufzuschreiben als sie zu lesen.
Es ist ungemein wichtig für mich, dass Sie das verstehen, bevor Sie weiter lesen, sonst werden Sie möglicherweise enttäuscht.
Der Teufel steckt nun mal im Detail, sagt man nicht so?
Das nur zur Einleitung. Der Hauptteil dieser Geschichte ist der Grund, warum die Wärter alle zum Suizid verwendbaren Gegenstände aus meiner Reichweite entfernt haben und der Wachsmalstift, mit dem ich diese Worte niederschreibe, zu stumpf und zu klein ist, als dass ich ihn mir durch das Auge in mein Gehirn hätte stoßen können.
Hätte man das Inventar meiner Zelle nicht auf Drängen des Psychologen so verändert, dass es mir unmöglich ist, meine sogenannten suizidalen Tendenzen auszuleben, oder mir für die Verschriftlichung dieser Geschichte einen handelsüblichen Kugelschreiber gegeben, würden diese Seiten leer sein, die Parzelle neben meiner Frau und meinem Sohn besetzt, und die Stimme der Bestie, die in mein Haus kam und meine Familie schlachtete, wäre weit weg und hätte nichts mit mir zu tun.
Doch gerade kommt der Wärter die Tür herein und sagt mir, dass Hofgang angesagt ist. Ich muss aufhören zu schreiben, mache später weiter.
 
Ich spürte die ersten Zeichen seiner Ankunft im Herbst des Jahres 1987.
Zu Beginn war es nur ein mulmiges Gefühl, das mich beim Betreten unseres Hauses überkam. Dann wurde aus dem Gefühl ein Frösteln trotz verschlossener Türen und Fenster, doch schon bald war ich davon überzeugt, dass sich etwas Entscheidendes verändert hatte, etwas in der Luft, das man wie einen zarten Geruch nicht richtig zu fassen bekam und das umso schneller schwand, je konzentrierter man versuchte, es zu lokalisieren.
Die Gewissheit, dass sich irgendetwas unter der Kellertreppe eingenistet hatte und nur darauf wartete, dass ich dumm genug war, alleine in den Keller zu gehen, überkam mich jedes Mal, wenn ich durch den Flur ging. Mir wurde regelrecht schlecht, wenn ich auch nur daran dachte, Einmachgläser aus der Speisekammer holen zu müssen oder die schmutzige Wäsche in die Maschine zu packen. Deshalb schickte ich meinen Sohn hinunter.
Damals machte ich meine Frau für meine Angst verantwortlich, schließlich schleppte sie dieses ganze Halloween-Zeug ins Haus. Schon Wochen, bevor das für den Herbst typische rost- und urinfarbene Laub die Einfahrten und Gehwege versperrte, standen überall im Haus diese bescheuerten amerikanischen Kürbisse aus Porzellan, Fledermäuse aus Window-Colour klebten an den Bad-Fliesen und an sämtlichen Fenstern, Spinnweben aus Kunststoff hingen von den Lampen, und auf den Fensterbrettern flackerten schwarze Kerzen. Und dann noch diese „Süßes-oder-Saures“-Kacke, für die sie Freddy zurechtputzte, bis er aussah wie eine Mischung aus Frodo, Ozzy Osbourne und Klaus-Maria Brandauer.
Und doch hatte ich in den Jahren zuvor, wenn Ursula das Haus und unseren Sohn für dieses fremdländische Kommerzfest herrichtete, nie dieses zehrende Gefühl gehabt, dieses Gefühl, das mir mit verstaubter Stimme zuraunte, dass ich besser die Nachttischlampe brennen lassen sollte, denn sonst würde etwas aus den Schatten treten, mich packen und mitnehmen in die Finsternis.
Ich will nicht sagen, dass ich ein ängstlicher Mensch bin, und genauso wenig kann ich von mir behaupten, besonders mutig zu sein, aber ich denke, dass es dazwischen noch eine Menge Grauzonen gibt, in denen man heimisch werden kann.
Mit vierundfünfzig Jahren weiß man natürlich, dass es das Monster unter dem Bett gar nicht gibt, dass die Zweige, die ans Fenster klopfen, nicht die Finger einer Teufelsweide sind und die leeren Flächen im Weizenfeld nicht von landenden Ufos, sondern von stürmischen Windböen stammen.
Aber wenn man nachts in seinem Bett liegt und nicht einschlafen kann, weil man neben dem Atmen seiner Frau und dem Knarren der Holzbohlen ein Geräusch hört, das wie ein leises, hämisches Kichern klingt, dann vergisst man, dass man all diese Dinge weiß und wird wieder zu einem kleinen Jungen, der verängstigt unter seine Bettdecke kriecht.
Und ich hörte dieses Kichern, dieses heisere, glucksende, boshafte Lachen, das eigentlich nie mehr als ein Flüstern war, ein nicht näher definierbares Nebengeräusch, das in der Stille der Nacht kaum Raum einnahm und doch immer wieder den Weg in meine Ohren fand.
Meiner Frau erzählte ich natürlich nichts davon. Sie hätte mich verspottet, zwar liebenswürdig, wie man einem Schelm zuzwinkern würde, um ihn wissen zu lassen, dass man ihn süß findet, oder wie man einem Lausebengel in die Backen kneifen würde, um ihm zu zeigen, dass man seine Späße verstanden hatte, doch ganz gleich, wie lieb und verständnisvoll Ursula mit meiner unrationalen und für mich völlig untypischen Angst umgegangen wäre, für mich hätte es sich immer wie eine Erniedrigung angefühlt, also schwieg ich.
Das Kichern schwieg nicht, in keiner Nacht des Herbstes, und mit dem Einzug des Winters, der sich mit seiner schneidenden, windigen Kälte und den beginnenden Schneeschauern über das Land legte und es heimsuchte wie ein ungebetener Gast, den man jahraus jahrein bewirten musste, ob man wollte oder nicht, wurde das Kichern immer mutiger.
Es wurde nicht lauter, doch es kam näher. Erst war es im Flur gewesen, hinter der Kellertür, hatte sich durch das Schlüsselloch gezwängt, war durch die Räume geweht, wie der Seufzer eines Schlossgespenstes, und dann, zwei Wochen vor dem offiziellen, kalendarisch exakt abgesteckten Beginn des Winters, der schon längst matschig und grau-weiß auf den Straßen lag, hatte das Kichern den Weg an mein Bett gefunden.
Ich erwachte eines Nachts mit einem Schrei auf den Lippen, denn ich hörte das zischende, wispernde Geräusch, das so sehr nach einem Lachen klang, direkt neben mir in der Schwärze des Zimmers. Es war, als würde mir der Besitzer der kichernden Stimme, die in keinster Weise menschlich klang, direkt in das Gesicht lachen, unsichtbar für mich, beschützt durch die alles in Dunkelheit tauchenden Schatten.
Der nächtliche Besucher kam von nun an immer pünktlich um drei Uhr morgens an mein Bett und ließ mich wissen, dass er da war, und doch blieb das Geräusch so vage und unbestimmbar, dass ich es nicht hätte auf einen bestimmten Punkt im Zimmer festnageln können, denn es wanderte mal hierhin, mal dorthin, war über mir, unter dem Bett, direkt neben mir, und schlich wieder durch den Raum. Zu keiner Zeit hätte ich mit Gewissheit sagen, geschweige denn beweisen können, dass ich mir das Kichern nicht einbildete, und so beließ ich es dabei, das dämonische Grinsen in meinem Kopf, also das visuelle, sich immer wieder verändernde Gegenstück zu dem kaum hörbaren und doch grässlich deutlichen Geräusch in der Dunkelheit des Zimmers, als Überarbeitung abzutun, obwohl ich es doch eigentlich besser wusste.
Und jeden Tag schaffte ich es erneut, das Kichern zu vergessen, sodass es ein nächtlicher Sukkubus blieb, der in den Strahlen der Mittagssonne schmolz, wie ein vergessener Schneemann hinter dem Haus. Tagsüber wusste ich wieder um meine erwachsene Reife, vertraute meinem gesunden Menschenverstand, nannte mich einen Idioten, tadelte mich selbst für meine kindische Furcht und zwang meine Füße, auf der Erde zu bleiben, wo sie hingehörten. Das Leben verlief in geregelten Bahnen, die Realität bildete wieder eine verlässliche Konstante, und das Kichern war nur eine Einbildung, ein unangenehmer Traum, der irgendwann verschwinden würde.
Doch ein Traum kann wiederkommen, besonders dann, wenn er einem das Fürchten lehrt, denn schon die Furcht vor diesem Traum bringt ihn zurück, behält ihn im Gedächtnis und beschwört ihn immer wieder aufs Neue.
Als Kind hatte ich einmal einen solchen Traum.
Ich lief durch einen Wald, in dem anstatt der Bäume meterhohe Finger aus dem Erdreich ragten. Diese Finger bogen sich mir entgegen, versuchten, mich zu zerquetschen wie einen Floh, doch ich schaffte es jedes Mal ganz knapp zwischen ihnen hindurch zu schlüpfen, bevor sich die Fingerspitzen in den steinigen Boden gruben.
Der Traum kehrte so oft wieder, dass ich deshalb zu einem Psychiater gehen musste. Dieser erzählte meinen Eltern irgendetwas von „Penisneid“ und „fehlgeleiteter Mutterliebe“, also kaufte mein Vater mir einen Stapel „Wichsvorlagen“, wie er sie nannte, und er und meine Mutter benahmen sich mir gegenüber noch distanzierter als ohnehin schon. Der Traum blieb der Gleiche, aber meinen Eltern sagte ich, dass alles in Ordnung sei.
Erst ein paar Jahre später verschwand er. Meinen Vater hörte ich mal sagen: „Jetzt hat er sich wohl einen von der Palme geschüttelt“, und damit war, wie er anmerkte „der Käs gegessen“.
Und Jahrzehnte lang blieb dieser Traum in mir vergraben, wartete auf den richtigen Augenblick, um wieder von den Toten aufzuerstehen.
Und eines Tages, ich war bereits Mitte dreißig, sah ich etwas im Fernsehen, eine Werbung für Handcreme oder etwas in der Art, und mit einem Mal war mir, als wäre meine Umgebung, die Couch, die Blümchentapete, die Minibar, das ganze Haus und sogar meine Familie, nur eine geschickte Täuschung, einzig und allein zu dem Zweck geschaffen um mich abzulenken, in trügerischer Sicherheit zu wiegen. Denn in Wahrheit befand ich mich natürlich immer noch in diesem Fingerwald, der im Wind wogte, wie ein Weizenfeld aus Fleisch.
In Wahrheit war mein Leben der Traum gewesen, und ich war endlich erwacht, inmitten der riesigen, in den dunklen Himmel ragenden Finger, die sich zu mir herabbogen, um mich zu zermalmen. Ah, der Wärter ruft die Schlafenszeit aus. Das Licht wird in zehn Minuten ausgehen. Genug Zeit, um mich unter die Decke zu verkriechen und mir erfolglos einzureden, dass ich doch ein erwachsener Mann bin, der in der Dunkelheit nichts fürchten muss, außer der Furcht selbst.
 
Ich sah den Mann, der nun durch den Fingerwald meiner Alpträume streicht, wie ein Raubtier, das erste Mal im Winter des Jahres 1994.
Freddy, mein Sohn, hatte eine hübsche Freundin gefunden, eine Kunststudentin aus Marburg. Hin und wieder schlief er noch bei uns, meistens wenn er und Elena, seine Freundin, sich gestritten hatten und „Distanz brauchten“, wie sie es nannten.
Dabei musste ich immer an meine Eltern denken und an diesen Psychiater. Ich erinnere mich noch genau, als wäre es gestern gewesen, dass ich sagte, die Jugend von heute sei Therapeut und Patient in einem, selbstreflektiert und innerlich krank, wie ein pochender Zahn.
Mir fiel damals gar nicht auf, dass ich den gleichen zynischen Tonfall angenommen hatte, mit dem mein Vater von der Palme gesprochen hatte, aber so ist das nun einmal. Man kann nicht verleugnen, wer man ist oder wo man herkommt, und man kann sich nicht vor den Dingen verstecken, denen man sich um jeden Preis entziehen will und die man in die Schatten drückt und in die Abgründe wirft, denn sie sind ein Teil der eigenen Persönlichkeit und finden immer einen Weg nach Hause, egal, wie lange es dauern mag.
Und am Abend vor Heilignacht offenbarte sich mir das kichernde Grauen, das mich all die Jahre wie ein in der Ferne herumschwirrender Bienenschwarm verfolgt hatte, zurückhaltend wie ein verdeckter Ermittler, sich hinter jeder Straßenlaterne versteckend, so dass ich es, wie den bösen Traum meiner Kindheit, verdrängt und in mir vergraben hatte.
In Gedanken schon bei Lebkuchen und Glühwein schnarchte ich mich langsam, aber beharrlich in die REM-Phase, als ich einen Geruch wahrnahm, der mir nur allzu bekannt war und mich bis ins Mark erschütterte.
Er erinnerte mich an den Tod meines Vaters.
Damals ließ meine Mutter die Ärztin herein, und was diese sagte, als sie das Zimmer betrat, in dem mein Vater langsam und keuchend atmete, werde ich niemals vergessen.
„Hier riecht es nach Tod“, sagte sie, mit der Gewissheit einer Frau, die unzählige solcher Zimmer betreten hatte. Als ich meiner Mutter und ihr folgte, konnte ich es ebenfalls riechen. Es war ein Geruch, wie man ihn in Pflegeheimen riechen kann und der entfernt an faulende Blumen und Urin erinnerte.
Vielleicht wissen Sie ja, was ich meine, wenn Sie jemals am Krankenbett eines geliebten Menschen ausgeharrt haben und wussten, dass dieser Mensch sterben wird. Nicht weil der Arzt es Ihnen gesagt hat oder weil Sie es hätten sehen können, sondern weil sie es riechen.
Einen solchen Geruch, nur viel intensiver und stechender, verströmte die lachende Kreatur, die neben meinem Bett stand, und im selben Augenblick, als sich sein Odem auf mich legte wie eine zweite Haut, kam die Erinnerung zurück, die Erinnerung an das Kichern und Glucksen, das mich nächtelang verfolgt und fast in den Wahnsinn getrieben hatte und von dem ich mir nie hundertprozentig sicher gewesen war, ob ich es mir nicht doch eingebildet hatte.
Es war wie mit dem Traum vom Fingerwald, der, durch eine zufällige Assoziation wieder zum Leben erweckt, erneut in mir gewütet hatte, als wäre er niemals fort gewesen.
Die Furcht packte mich fester denn je, als ich vergeblich versuchte, unter die Decke zu kriechen und die aufkeimende Panik auf etwas Banales zu schieben, doch dazu gab er mir dieses Mal keine Gelegenheit. Damals war er nur ein Schatten unter vielen gewesen, die das Zimmer des Nachts bevölkerten, wie ein lichtscheuer Mob, sodass ich mir hatte einreden können, dass er nur ein Trugbild meiner Urangst sei.
Doch jetzt gab er die Scharade auf und trat aus den Schatten hervor, sodass ich ihn im Mondlicht, das durch das Fenster hereinfiel, deutlich sehen konnte.
Neben dem Bett, keine Armlänge entfernt, stand ein buckliges, haariges Ding mit hängenden Affenarmen und schwärender, goldbraunglänzender Haut, die sich über seinen verkrüppelten Körper spannte. Ein fleischiges, eiterndes Wesen, das entfernt an einen borstigen, armdicken und zähnefletschenden Wurm erinnerte, schlängelte sich wie eine Stola um seinen Hals, schmiegte sich um seine Hüften und wickelte ihn ein, wie ein (Finger?) kriechendes Kostüm.
Die Stelle, an der sein Gesicht hätte sein sollen, war eine einzige Pockennarbe, aus der das mir mittlerweile so bekannte und verhasste Kichern troff, wie schwarzes Blut aus einer entzündeten Wunde.
Irgendwie schaffte ich es, mich von seinem Anblick loszureißen und endlich unter die Decke zu kriechen, mich in sie zu wickeln, als sei sie gemacht aus dem heiligen Schweißtuch des vor fast zweitausend Jahren gekreuzigten Zimmermanns und könnte ihn, das Ungeheuer in meinem Schlafzimmer, abwehren, wie ein Kreuz Vampire vertreibt. Vielleicht war es auch so und ich bin nur aus diesem Grund noch am Leben, vielleicht verschonte er mich deshalb, ließ mich unbeachtet, während er meine Frau und meinen Sohn in Stücke riss.
Aber eigentlich glaube ich das nicht, denn der seelische Tod, den ich seitdem sterbe, ist ein langsamer und schmerzvoller Tod. Die Gaskammer wird mir Erlösung zuteilwerden lassen, und ich warte, ich warte begierig darauf, sie endlich betreten zu dürfen.
Die Erinnerung an diesen dreiundzwanzigsten Dezember, der mein Schicksal besiegelte, lässt mich nicht los. Es fühlt sich fast so an, als wäre ich wieder in meinem Wald und einer der gigantischen Finger drückt mich zu Boden, schiebt mich in die Erde und durch sie hindurch, bis ich die Fegefeuer sehe und eine Ahnung von der Hölle in mir habe.
Am deutlichsten erinnere ich mich an die Schreie meines Sohnes im Nebenzimmer, als der Gesichtslose ihn sich holte, an meinen Versuch, mir die Ohren zuzuhalten, und an die Bewegung unter der Decke, an den Wurm, der meinen nackten Schenkel hinaufkroch und sich kratzend und borstig meinem Gesicht näherte, bis ich nichts mehr riechen konnte als den organischen Gestank von Verfall und Verwesung, von Eiter, geronnenem Blut und Jahrhunderte altem Schweiß.
Schreiend richtete ich mich auf und schlug um mich, schreiend rannte ich aus dem Haus auf die Straße und übergab mich in den frisch gefallenen Schnee, und schreiend brachten mich die Polizisten fort, die von den Nachbarn gerufen worden waren und mich mit gerümpfter Nase auf den Rücksitz ihres Wagens warfen, angeekelt und peinlichst darauf bedacht, meine bloße Haut nicht mit ihren Händen zu berühren, ohne zu wissen, warum.
Sie sagen, ich hätte mir den Leib mit einer Drahtbürste zerkratzt, doch ich weiß es besser.
Sie sagen, ich sei übergeschnappt und hätte meine Frau und meinen Sohn mit einem Fleischerbeil in Stücke gehackt, doch ich weiß es besser.
Sie sagen, ich sei krank, ich gehöre weggesperrt, doch sie können weder eine Drahtbürste noch ein Fleischerbeil finden noch können sie die Spuren auf dem Flurläufer erklären, die sich wie Salzsäure durch den Stoff ins Parkett gefressen haben und stinken wie ein seit Ewigkeiten ungeöffnetes Grab. Und weil sie eine Menge behaupten, aber nichts davon beweisen können, fragen sie mich, was passiert ist, obwohl sie mich für unzurechnungsfähig erklärt haben.
Ich antworte auf keine ihrer Fragen. Wie gesagt, ich liefere keine logischen Erklärungen, aber das heißt nicht, dass ich mir keine Gedanken mache.
Ich stelle mir vor, wie der Teufel auf eine alte, rostige PYRAMID-Schreibmaschine einhackt, seine Ideen aus dem Frühling zusammenträgt und eine Geschichte schreibt, die genau denselben Titel hat wie die Geschichte, die Sie gerade lesen. Ich stelle mir vor, wie sich daraufhin einer seiner zahlreichen Untertanen auf den Weg macht, wie er die Stadtgrenze passiert und mich sucht, um meine Familie schnell und mich sehr, sehr langsam zu vernichten, bis in mir nur noch eine letzte Frage überlebt: „Wer war ich und wer bin ich jetzt, nachdem ich in den Abgrund in mir geblickt, mich selbst gesehen und nicht wieder erkannt habe?“
So vertreibe ich mir hier die Zeit, denke an die Dämonen in meinem Kopf, an die Monster unter meinem Bett und an die konturlose, phantomhafte Fratze des Grauens, der ich gegenüberstand, und ... ja ... und warte auf den Tod.

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Ausgabe 253 - 05.09.2011
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