corona magazine
Nur der Himmel ist die Grenze
ISSN 1422-8904

 newsBEAT
+ „Star Trek XII“
+ Warehouse 13
+ Source Code
+ The Wolverine
+ Michael Gough gestorben
+ RingCon 2011
 Kunterbunt
+ Fluch der Karibik 4
+ Riese: Kingdom Falling
+ Sanctum 3D
+ Das Thor Universum
 Buch-Tipp
TREKminds - Nur der Himmel ist die Grenze
Das Buch nimmt Sie mit auf eine Reise hinter die Kulissen und Schauplätze. Hin zu den Ideen dieses Franchises. Ideen des gemeinsamen Miteinanders und der Verständigung, des menschlichen Geistes. Ideen, die weltweit von Millionen von Trekminds gelebt werden.
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Stargate-Project
Die News- und Entertainment-Seite zu Stargate-SG1 und Atlantis.
06. April 2011 - Ausgabe 246 - "The New and The Old"
Ein kurzer Blick dahinter...
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

da ist es nun, mein erstes Vorwort im Corona Magazine. Ein besonderer Moment für mich. Für Sie sollte es so besonders gar nicht sein, denn eigentlich sollte Ihnen in dieser Ausgabe alles genau so vertraut sein, wie sonst auch. Trotzdem würde ich die Macht der mir nun obliegenden Worte gern nutzen, Ihr Augenmerk auf Bereiche zu lenken, die sonst nicht so sehr im Fokus Ihres Genusses unseres ehrenamtlichen Projektes sein dürften.

Ihnen würde etwas fehlen, wenn die TV-Vorschau nicht mehr Bestandteil unseres Magazins wäre? Mir auch. Aber erst jetzt weiß ich, das sich da ein Mensch tatsächlich, wenn auch mit technischer Hilfe, persönlich durch Tausende von Datensätzen wühlt, um die TV-Vorschau dann gewohnt zuverlässig und umfassend zu präsentieren. Wir alle wissen, dass man selbst in der heutigen Zeit diese Datenmengen auch nicht mal gerade eben bewältigt. Daher nötigt mir der Arbeitsaufwand, den Klaus für jede Ausgabe betreibt, echten Respekt ab.

Ebenso unsichtbar für Sie, aber mindestens ebenso arbeitsam an anderer Stelle, unser Kollege Etienne. Dieser ist neben der technischen Zusammenstellung der Ausgabe auch unser Mr. Versand. Jede Ausgabe wächst unter seinen Händen zu dem Bild zusammen, das Sie dann sehen. Gerade eben zum zweiten Mal Vater geworden, können Sie sich allerdings vorstellen, dass auch er eines sicherlich nicht zu viel hat: -Zeit-.

Aus diesem Grund habe ich diese zwei Kollegen speziell herausgehoben. Wie alle anderen in unserer Redaktion auch, machen Sie etwas, was in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist. Sie setzen sich unentgeltlich ein. Und dafür sage ich an dieser Stelle einfach mal allen DANKE!

Bleibt mir nur noch, Ihnen unsere heutige Ausgabe anzudienen. Wir haben keine Mühen gescheut, sind keinem Kinosaal ferngeblieben, um Sie mit den Neuigkeiten aus unserer Welt zu versorgen. Sie werden feststellen, dass der Bezug von SF zur so genannt normalen Welt bei weitem nicht mehr so fern ist, wie man meinen könnte.

In diesem Sinne,
bleiben Sie uns gewogen.
Ihr Frank Hebenstreit
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1.Spotlight: Mal wieder Amnesie? "Unknown Identity"
Von wegen "Mal wieder…" Liam Neeson hat noch einen Koffer in Berlin, oder so
6.Phantastische Spiele: "Cosmic Encounter"
Bernd Perplies weiß wie man es spielt und verrät auch, warum dieses Spiel dem Namen "Gesellschaftsspiel" alle Ehre macht.
2.newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7.Kommende Klassiker? Anglizismen oder doch lieber Ur-Deutsch?
Ein Autoren-Streitgespräch. Aufeinander treffen Uwe Post und Sven Klöpping
3.Buchmesse Leipzig "TREKminds"
Nur der Himmel ist die Grenze oder auch mal die Wände der Messehallen
8.Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
4.Ihre Meinung
Leserbriefe an das Corona Magazine
9.Wissenschaft: Suprafluidität
Es geht flüssiger als flüssig und das fließt ggf. sogar bergauf.
5.TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
10.Die Corona-Kurzgeschichte
"Bauer sucht…" von Uwe Sauerbrei

1. Spotlight: Mal wieder Amnesie? "Unknown Identity"
von Michael Ottenbruch
Ein amerikanisches Ehepaar entsteigt wohlgelaunt in Tegel einem Flugzeug und besteigt ein Taxi zum Hotel Adlon. Dort angekommen bemerkt der Ehemann, was der Zuschauer schon weiß, nämlich dass er bzw. der Taxifahrer seinen Aktenkoffer am Flughafen auf dem Gepäckwagen hat stehen lassen. Also besteigt er ein weiteres Taxi, um seinen Koffer zu suchen, während seine Frau eincheckt ...
 
So gemächlich beginnt einer der genialsten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Gegen meine sonstige Gewohnheit wusste ich so gut wie nichts über diesen Film, als ich ins Kino ging, und das war auch sehr gut so. Hätte ich mich vorher informiert, wäre ich nämlich wahrscheinlich in einen anderen Film gegangen: Regie führte Jaume Collet-Serra, sonst eher als Regisseur von Musik-Videos und Commercials ein Begriff, der hier seinen vierten Kinofilm vorlegt.
Sein Erstlingswerk House of Wax von 2005, das Remake des Michael-Curtiz-Klassikers von 1933, hat es immerhin zu einer Nominierung für den „Razzie Award“ (Goldene Himbeere) als schlechtester Film des Jahres 2005 gebracht. Tatsächlich ausgezeichnet wurde keine geringere als Paris Hilton als Schlechteste Nebendarstellerin. Diese Leistung trug mit dazu bei, dass sie 2010 mit der Goldenen Himbeere für die Schlechteste Schauspielerin des Jahrzehnts geehrt wurde.
Collet-Serras nachfolgende Filme Goal II und Orphan bleiben dagegen eher unauffällig. Sein neuer Film ist eine amerikanisch-kanadisch-deutsch-französische Co-Produktion, was die Älteren unter uns mit Grausen an ein Phänomen denken lässt, das man um die Jahrtausendwende in Hollywood "crazy german money" nannte, als zum Zweck der Steuerersparnis gegründete Film-Fonds mit vollen Händen Geld ausgaben, um mit wohlklingenden Namen und unterbelichteten Drehbüchern den Anlegern Verluste zuweisen zu können.
 
An wohlklingenden Namen hat auch der aktuelle Film einiges aufzuweisen, angefangen mit Liam Neeson in der Hauptrolle, den wir seit seinem Leinwanddebut in John Boormans „Excalibur“ vor dreißig Jahren in Filmen gesehen haben wie der Roger-Donaldson-Verfilmung der „Bounty“ neben Anthony Hopkins, Mel Gibson und Sir Laurence Oliver, in „Suspect“ neben Cher und Dennis Quaid, später dann als „Michael Collins“, „Rob Roy“, Alfred „Kinsey“ und natürlich in seiner Oscar-nominierten Darstellung des Oskar Schindler in „Schindlers Liste“, als Qui-Gon Jinn in „Star Wars - Episode 1“, als Henri Ducard in „Batman Begins“ und und und. Im Original ist er übrigens die Stimme von Aslan, dem Löwen, in den „Narnia“-Filmen.
 
An seiner Seite spielt Diane Kruger, die in ihrer vergleichsweise kurzen Karriere immerhin schon neben Brad Pitt eine ausgesprochen Schöne Helena in Troy (Troja) gespielt hat, neben Nicolas Cage in den National Treasure-Filmen und schließlich noch einmal neben Brad Pitt in Inglorious Basterds.
 
Auch in den Nebenrollen ist der Film exzellent besetzt: Hervorzuheben sind hier vor allem der große Bruno Ganz, nicht von ungefähr Träger des Iffland-Ringes, der seit fast zweihundert Jahren den wichtigsten deutschsprachigen Bühnenschauspieler auszeichnet, aber auch dem Kinopublikum spätestens seit seiner mehrfach ausgezeichneten Darstellung Hitlers in Der Untergang kein Unbekannter mehr, und Frank Langella, Oscar-nominiert für seine Darstellung des Ex-US-Präsidenten Richald Milhous Nixon in Frost/Nixon, aber auch Sebastian Koch (Der Seewolf, Der Tanz mit dem Teufel - Die Entführung des Richard Oetker, Die Manns - Ein Jahrhundertroman).
 
Doch zurück zur Handlung des Films: Als der von Liam Neeson dargestellte Protagonist Dr. Martin Harris mit dem Taxi unterwegs zurück zum Flughafen ist, um seinen Aktenkoffer zu suchen, hat das Taxi einen Unfall und landet in der Spree. Der Taxifahrerin gelingt es im letzten Moment, den bewusstlosen aus dem untergehenden Taxi zu zerren, der nach viertägigem Koma im Krankenhaus wieder zu sich kommt: ziemlich benommen, mit leichten Gedächtnislücken, aber äußerlich fast unversehrt.
Er kehrt zurück ins Hotel - und findet dort an der Seite seiner Frau einen anderen Dr. Martin Harris, mit dem sie offensichtlich verheiratet ist und die Zeit in Berlin genießt. Sie bestreitet vehement, unseren Protagonisten auch nur zu kennen. Ohne Papiere oder sonst eine Möglichkeit, seine Identität zu beweisen, in einer fremden Stadt, einen Ozean entfernt von zuhause bleibt diesem nur ein wenig geordneter Rückzug, und er beginnt einerseits an seinem Verstand zu zweifeln und andererseits, die Geschehnisse vor seinem Unfall zu rekonstruieren. Dazu sucht er zunächst die Taxifahrerin auf.
Obwohl es sich bei ihr um eine Illegale handelt, gelingt es ihm, Gina davon zu überzeugen, ihn bei seiner Suche zu unterstützen und ihm sogar Unterschlupf zu gewähren. Dem Zuschauer ist an dieser Stelle schon länger aufgefallen, dass unser Protagonist beschattet wurde, und nun tritt sein Schatten aus demselben und versucht, ihn zu töten. Es gelingt ihm, den Anschlag zu überleben, der ihm zumindest zeigt, dass nicht alles nur in seinem Kopf stattfindet. Und nun beginnt eine actionreiche Schnitzeljagd, während derer Martin mit Ginas Unterstützung versucht, sein Leben zurückzugewinnen.
Je komplexer die Fakten werden, die er dabei aufdeckt, desto mehr festigt sich im Zuschauer die Überzeugung, dass es sich hier um eine weitere der zahlreichen Geschichten handelt, die nur durch absurde Zufälle, Inkonsistenzen und Logikfehler zusammengehalten werden. Und doch erlaubt es der Film, dass der Zuschauer sogar schon kurz vor den Beteiligten errät, was hinter all den Verwirrungen steckt, und es wird klar, dass es in der ganzen Handlung tatsächlich nur einen einzigen Zufall gegeben hat, und zwar einen von der ganz alltäglichen Sorte, der das ganze Chaos ausgelöst hat.
Und rückblickend erkennt der Zuschauer, dass es nur so und nicht anders geschehen konnte. In der Offensichtlichkeit der Hinweise, die den ganzen Film über gegeben werden, ohne dass der Zuschauer sie als solche erkennt, übertrifft der Film sogar die bisherige Nummer eins auf meiner diesbezüglichen Hitliste, The Sixth Sense.
 
Hätte mir jemand gesagt, dass man eine Kreuzung aus „Sixth Sense“ und der „Bourne Identität“ drehen will, hätte ich entgegnet, dass das unmöglich sei. Mit diesem Film ist es gelungen, er ist Actionfilm, Quest, Krimi zum Mitraten, natürlich fehlt auch eine Lovestory nicht, und sogar eine Prise Öko-SF wird geboten. Insgesamt ein höchst gelungener Filmabend, der meine Erwartungen weit übertroffen hat.

2. newsBEAT
Führt Abrams bei „Star Trek XII“ Regie?
Während einer Presse Party sprach J. J. Abrams über seine gegenwärtigen und vergangenen Projekte und seine Gedanken über den nächsten "Star Trek"-Kinofilm.

Die Dreharbeiten zu „Star Trek XII“ sollen diesen Sommer beginnen und die Fans brennen natürlich darauf zu erfahren, ob Abrams wieder im Regiestuhl Platz nehmen wird.
 
Abrams ist noch unentschieden und er erklärte, was notwendig wäre, um zu entscheiden, ob er die Regie bei „Star Trek XII“ übernehmen wird oder nicht. "Der Gedanke ist der, dass ich nicht Regie bei einem Film führen möchte, zu dem ich noch kein Drehbuch gelesen habe. Es ist eine schwierige Entscheidung, ohne irgendwelche Seiten gesehen zu haben"
Das Vertrauen in die Drehbuchautoren ist nicht das Problem, so Abrams. Er möchte gerne zurückkommen und wenn das Drehbuch in Ordnung ist stehen die Chancen gut, dass er Ja zu "Star Trek XII“ sagt.
 
"Das bedeutet nicht, dass ich nicht das Vertrauen in die Autoren hätte. Damon Lindelof , Bob Orci und Alex Kurtzman sind genial. Meine Hoffnung ist, dass sie das Drehbuch schreiben, es großartig ist und wir eine lustige, spannende Fortsetzung zu 'Star Trek' machen können."
 
Das vollständige Interview finden Sie bei Collider.com.
„Warehouse 13“ ab April auf RTL II
„Warehouse 13“ ist eine temporeiche und humorvolle Mystery-Serie, die als erfrischende Mischung aus „Akte X“ und „Indiana Jones“ beste Unterhaltung für ein breites Publikum garantiert. 2010 erhielt die Serie ihre erste Emmy-Nominierung und wurde jüngst um eine dritte Staffel verlängert.

RTL II zeigt die erste Staffel der brandneuen Mystery-Serie ab dem 27. April 2011 immer um 21:10 Uhr als deutsche Free-TV-Premiere.

Nachdem sie das Leben des Präsidenten der Vereinigten Staaten gerettet haben, werden zwei Topagenten des Secret Service kurzerhand zum mysteriösen „Warehouse 13“ versetzt, das von dem leicht verschrobenen Wissenschaftler Artie Nielsen (Saul Rubinek) verwaltet wird.
Als die stets penibel nach Vorschrift agierende Agentin Myka Bering (Joanne Kelly) und ihr eher unkonventioneller Kollege Peter Lattimer (Eddie McClintock) an ihrem neuen Einsatzort ankommen, stellt dieser sich als riesige, versteckt gelegene Fabrikhalle mitten in der windigen Einöde von South Dakota heraus.

Die anfängliche Enttäuschung über die vermeintliche Degradierung weicht schnell höchstem Erstaunen: Im streng geheimen "Warehouse 13" wird jedes seltsame Artefakt, jede mysteriöse Reliquie und jedes übernatürliche Objekt gelagert, das von der US-Regierung im Laufe der Jahrhunderte gesammelt wurde.
Die kostbaren Artefakte, oft mystischen oder gar außerirdischen Ursprungs, befinden sich dort aus Gründen der nationalen Sicherheit. Die beiden Neulinge sollen das "Warehouse 13" bewachen und im Namen der Regierung weitere Artefakte aufspüren, neutralisieren und sicher im Lager verwahren.

Neben der Jagd auf neue, absonderliche Artefakte sind die beiden ungleichen Agenten damit beschäftigt, keines der Objekte aus dem Lagerhaus entwischen zu lassen. Denn manche von ihnen sind ziemlich gefährlich und führen ein reges Eigenleben ...

RTL II erweitert somit den SciFi-Mittwoch mit „Warehouse 13“. Im Gegenzug wird um 20:15 nur noch eine Episode der zweiten Staffel von „Stargate Universe“ ausgestrahlt werden. Im Anschluss an „Warehouse 13“ zeigt der Münchner Sender eine Folge der US-Remake-Serie „Bionic Woman“. Danach folgen dann zwei ältere Folgen von „Stargate SG-1“ sowie die Wiederholungen der zuvor gezeigten Folgen des Abends.
„Source Code": Die ersten fünf Minuten online
Die ersten fünf Minuten des Science-Fiction-Films "Source Code" mit Jake Gyllenhaal und Michelle Monaghan in den Hauptrollen sind online gegangen. Duncan Jones führte Regie. US-Start ist am 15. April, in Deutschland läuft der Film am 5. Mai in den Kinos an.
Darren Aronofsky dreht nicht "The Wolverine"
Darren Aronofsky und Twentieth Century Fox haben Mitte März bekanntgegeben, dass Aronofsky nun doch nicht beim zweiten "Wolverine"-Film Regie führen wird. Als Grund nennt der "Black Swan"-Regisseur die lange Drehzeit im Ausland. "The Wolverine" soll in Japan spielen.
Gestorben: Michael Gough (1916-2011)
Der britische Schauspieler Michael Gough ist am 17 März im Alter von 94 Jahren gestorben, meldet ComingSoon.net. Gough, 1916 in Kuala Lumpur geboren, spielte Alfred Pennyworth in Tim Burtons "Batman"und "Batmans Rückkehr", sowie in Joel Schumachers "Batman Forever"und "Batman & Robin". Genre-Fans kannten ihn unter anderem auch aus "Dracula"(1958) und "Das Rätsel der unheimlichen Maske"(1962).
Vier neue Gäste für die RingCon 2011 angekündigt
Vier neue Stargäste für die RingCon 2011 – aus vier verschiedenen Fantasy-Produktionen, hier ist für jeden Fan etwas dabei!
 
Allan Hyde ist bekannt als Godric in der beliebten Serie „True Blood“. Gerade aus dieser Serie werden immer wieder Stars gewünscht und die Veranstalter nehmen Ihre Wünsche sehr ernst.
Godric ist ein sehr mitfühlender Vampir und sorgt sich gleichermaßen um die Menschen wie auch um seine eigene Art. Er ist der Erschaffer des eintausend Jahre alten Eric Northman. Er selbst ist wohl über zweitausend Jahre alt und behauptet sogar, älter als Jesus zu sein.
Freuen Sie sich auf Allan „Godric“ Hyde auf der Jubiläums-RingCon 2011!
 
Sam Comery, der in „Herr der Ringe – Die zwei Türme“ Éothain gespielt hat, kommt zur RingCon 2011.
Éothain war ein junger Mensch aus Rohan. Er lebte mit seiner Schwester Freda bei ihrer Mutter Morwen in einem Dorf, das im Zuge des Ringkrieges von wilden Menschen, die sich Saruman angeschlossen hatten, überfallen wurde. Als sie vor den brandschatzenden Angreifern flohen, übergab Morwen ihm ihr Pferd und befahl ihm, mit seiner Schwester nach Edoras zu reiten, um dort den König Théoden von dem Angriff in Kenntnis zu setzen. Als Edoras bald darauf evakuiert wurde und die Bewohner in die Bergfestung Helms Klamm flohen, war Éothain Teil des Zuges; in der Festung trafen sie auch auf die überlebenden Flüchtlinge aus ihrem Dorf, unter denen sich zu Éothains Freude auch seine Mutter befand.

Guri Weinberg spielt aktuell in der Verfilmung des vierten „Twilight“-Buchs „Breaking Dawn“, Teil 1 und 2, den Vampir Stefan. Er wird zur RingCon 2011 kommen.
Stefan ist ein Vampir des Rumänen Zirkel und über 1500 Jahre alt. Er sucht jede Möglichkeit, sich an den Volturi zu rächen. Er verabscheut sie außerordentlich. Stefan erscheint im Cullen Haus ohne Einladung, zusammen mit Wladimir, in der Hoffnung, dass durch den drohenden Kampf wegen Renesmee der Volturi Clan endgültig zerstört werden würde.

Scarlett Byrne, den „Harry Potter“-Fans bestens bekannt als Pansy Parkinson in „Harry Potter und der Halbblutprinz“ und ganz aktuell in „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ kommt ebenfalls zur RingCon 2011.
Harrys Mitschülerin Pansy Parkinson wird vom Sprechenden Hut vollkommen zu Recht dem Haus Slytherin zugeteilt. Schadenfreudig und gehässig unterstützt diese 'mopsgesichtige' und immer hämisch kichernde Hexe alles, was den Gryffindors schaden könnte: Sie hilft tatkräftig dabei, Neville zu demütigen, Ron zu verunsichern oder verleumderische Presseartikel gegen Harry zu landen.
Den angeberisch auftretenden Draco Malfoy bewundert Pansy. Sie ist stolz darauf, von ihm zum Weihnachtsball beim Trimagischen Turnier als Partnerin eingeladen zu werden. In ihrem 6. Schuljahr treten sie dann 'offiziell' als Paar auf.
Die R2 Builders kommen zur FedCon XX Gigi Edgley muss absagen
Gegründet wurde der R2 Builders Club im Jahre 1999 von Dave Everett, und ist nun eine Internet Fangruppe mit über 5000 Mitgliedern. Das Internet wird hier als Austauschplattform benutzt, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen … den ganz eigenen lebensgroßen RSerien Astromech zu bauen.
Auf der FedCon XX wird der Club einige R2-Modelle ausstellen, erzählen, wie man selbst einen solchen Roboter bauen kann und verschiedene Fotos und Infomaterial zeigen.

Leider musste Gigi Edgley ihre Teilnahme an der FedCon XX wegen beruflicher Verpflichtungen absagen. Wir hoffen, dass sie dann zur FedCon 2012 kommt.
Sam Trammell - Hauptdarsteller aus „True Blood“ - zur RingCon 2011 angekündigt
Die Veranstalter der RingCon freuen sich riesig, Ihnen heute mit Sam Trammell, einen der Hauptdarsteller – den Barbesitzer und Gestaltwandler Sam Merlotte - der beliebten und brandaktuellen TV-Serie „True Blood“ ankündigen zu dürfen. Sam Trammell kommt zur RingCon 2011!
Sam Merlotte ist der Besitzer von Merlotte’s Bar, in der Sookie arbeitet und er steht auch sehr oft selbst hinter der Bar. Allgemein ist Sam Merlotte ein netter Kerl, er stammt nicht aus Bon Temps, aber er ist in der Gemeinde sehr angesehen. Sam Merlotte trägt aber ein finsteres Geheimnis mit sich …
Teryl Rothery zur FedCon XX angekündigt
Es gibt noch eine Überraschung für Sie! Teryl Rothery (Dr. Janet Fraiser aus „Stargate SG-1“) hat ihr Kommen zur großen Jubiläums-FedCon zugesagt. Die Veranstalter sind sich sicher, mit Teryl Rothery einen super Ersatz für Gigi Edgley, die ja leider absagen musste, gefunden zu haben. Teryl war noch nie auf der FedCon und freut sich schon sehr auf Deutschland und die „Stargate“-Fans hier.
Dr. Janet Fraiser ist leitende Ärztin der medizinischen Abteilung im „Stargate“-Center. Des Weiteren bekleidet sie zu Beginn der Serie den Rang eines Captains. Im Verlauf der dritten Staffel wird sie zum Major befördert.
Im Laufe der „Stargate“-Missionen wird sie mit vielen neuen Krankheiten und anderen medizinischen Eigenarten konfrontiert, die sie allesamt meistert. Vielmehr ist sie in Situationen mit paranormalen Gegebenheiten überfordert, da sie sehr rational denkt und handelt. Nebenbei kümmert sie sich um Cassandra, ein außerirdisches Mädchen, das von SG-1 gerettet wurde.

3. Buchmesse Leipzig "TREKminds"
von Christian Humberg
Was soll ich sagen? Danke.
 
Danke an alle, die es am 18. März um 16.30 Uhr in die Lese-Insel in Halle 2 der Leipziger Messe geschafft haben, um uns - Mike Hillenbrand und mich - bei der Präsentation unseres gemeinsamen Buches "TREKminds" mit ihrem Besuch zu ehren. Die Premierenlesung verlief weitaus besser, als wir es je zu hoffen gewagt hätten, und das lag vornehmlich und entscheidend am vollbesetzten Auditorium, das uns aufmerksam zuhörte, während wir von so absonderlichen Themen wie den Borg, J. J. Abrams, UMUK und dem Konzept Wellenreiter sprachen. An den vielen bekannten und unbekannten Gesichtern, die unsere müden Scherze mochten, unsere Visagen fotografierten, als seien wir Michael Jackson und Prinz Charles in Personalunion, und uns einfach immer das Gefühl gaben, sie tatsächlich zu erreichen. War cool, das. Sehr cool. Und das lag an Ihnen.
 
Im Anschluss an unsere Lesung - die wir, nicht zuletzt der zahlreichen Publikumsfragen wegen, um gut die Hälfte ihrer eigentlichen Laufzeit überziehen durften - wurden uns die Exemplare nahezu aus der Hand gerissen. Auch am Stand der WerkZeugs Kreativ KG war schon am Freitag Abend kaum mehr eines der vorsignierten "TREKminds"-Bücher zu erhalten. Wer zu spät kam und immer noch möchte: Unter trekminds.info gibt's Nachschub.
Und auf christian-humberg.de finden Sie Bilder und Videos der Lesung.
 
Stichwort Danke: Dank, Ehr' und Jubelschall gebührt auch der bereits erwähnten WerkZeugs-Gang, die sich Jahr für Jahr und von Veranstaltung zu Veranstaltung selbst übertrifft, um uns Autoren im Messechaos einen sicheren Hafen zu bieten. Einen Hafen, in dem auf jeden Keks und jeden Kaffee eine Extraportion Herzlichkeit kommt. Wo man sich ungestört mit Kollegen unterhalten kann. Das Team von WerkZeugs ist ein großer Grund, aus dem Leute wie ich alljährlich nach Leipzig reisen. Ohne es wäre die Frühjahrsmesse nur die Hälfte wert!
 
Darüber hinaus verlief meine Messe nicht minder anständig und war voller interessanter Gespräche und Begegnungen (etwa beim samstäglichen Agentur-Essen mit den Damen von Schmidt & Abrahams), wenngleich sie sich vehement Mühe gab, mich vorzeitig außer Gefecht zu setzen: Kurz nach meiner Ankunft in Leipzig stolperte ich über einen Bordstein und küsste den Boden vor dem Hauptbahnhof, und am Morgen des Sonntags musste ich mit einem zwei Nächten im butterweichen Hotelbett zuzuschreibenden Hexenschuss die Segel streichen, wie sich inzwischen herumgesprochen hat; aber das ist lachhaft im Vergleich zum Schicksal der Kollegen Bottlinger und Montillon, die sogar im Krankenhaus landeten.
 
Kurz gesagt: Leipzig 2011 war ein Erlebnis. Gerne wieder.

4. Ihre Meinung
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegelndie Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion desCorona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:leserbriefe@corona-magazine.de. Bittebeachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigemNamen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktionbekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!

Sternenflotte e.V.

Uns erreichte eine Nachricht unserer Leser von Sternenflotte e. V. mit der Bitte um Veröffentlichung. Gern entsprechen wir dieser Bitte, da wir ja auch selbst dem Genre der fantastischen Kurzgeschichte nur zu gern eine Plattform bieten. Hier wird sehr stark der Star Trek Fan an sich angesprochen, was sich ja bereits bei der Namenswahl des Vereins klar und deutlich darstellt.
Wir wünschen Sternenflotte e. V. einen erfolgreichen Verlauf und sind selbst schon sehr auf die Kurzgeschichten gespannt, die dann im Marathon dort veröffentlicht werden.
Die Redaktion
 
Bitte schreiben Sie jetzt: Kurzgeschichten-Marathon des Sternenflotte e.V.
 
In den letzten Jahren hat sich die Tradition entwickelt, „Star Trek“-Begeisterten und Science-Fiction-Freunden die Möglichkeit zu geben, in einem Wettbewerb ihre Geschichten zu präsentieren und honorieren zu lassen.
Auch dieses Jahr möchte der Sternenflotte e.V. (www.sternenflotte-ev.de) einen entsprechenden Wettbewerb anbieten. Als Preise winken zwei vielseitig einsetzbare Amazon-Gutscheine im Wert von 30 € und 20€.


Thematisch wollen sich die Veranstalter dieses Jahr auf den Bereich "Erstkontakt" konzentrieren.
Alle Interessenten sollen ihre Geschichte bitte bis zum 1. Juni 2011 an die Adresse: vorstand@sternenflotte-ev.de
Die Geschichte soll im bekannten „Star Trek“-Universum, einem Paralleluniversum dessen und zu einer beliebigen Zeit spielen. Der Bezug zu „Star Trek“ sollte erkennbar, muss aber nicht zentral für die Geschichte sein.

Die Texte sollen bitte im Rich Text Format (*.rtf) oder als Word Document (*.doc), nicht als PDF abgespeichert werden. Die Veranstalter bitten darum, eine gut lesbare Standardschriftart (Times New Roman, Arial, Verdana, Calibri) in der Schriftgröße 12 und mit 1,5 Zeilen Abstand zu verwenden. So ist die Übertragung ins Forum ohne größeren Aufwand möglich.
Die Geschichte sollte aus nicht weniger als 3.000 und nicht mehr als 6.000 Wörter bestehen, immerhin handelt es sich um einen Kurzgeschichten-Marathon.

Als Autor können Sie der Geschichte eine kurze inhaltliche Zusammenfassung beifügen.
Wenn Sie einen Gewinn anstreben, müssen Sie auch Ihre vollständige Anschrift mitschicken. Diese wird nur zum Versand der Preise genutzt und anschließend gelöscht.

Mit dem Einsenden einer Geschichte bestätigt der Autor folgende Teilnahmebedingungen und erkennt sie an:

Der Autor bestätigt, der alleinige Urheber des Werkes zu sein und damit über die Nutzungsrechte daran zu verfügen.
Er überträgt dem Sternenflotte e.V. das Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung des Werkes bis zu einem schriftlichen Widerruf (Brief oder Mail). Dieser Widerruf kann aber frühstens ein Jahr nach der Einsendung erfolgen.
Verspätete Einsendungen werden nicht berücksichtigt.

Der Sternenflotte e.V. behält sich vor, Geschichten vom Wettbewerb auszuschließen, wenn sie nicht themenbezogen sind, nicht den oben genannten Bedingungen genügen, gegen geltendes Recht verstoßen oder in unnötigem Maße Pornografie und Gewalt enthalten. Es besteht kein Anrecht auf Veröffentlichung.

Die Veröffentlichung findet im Forum des Sternenflotte e.V. (http://www.sternenflotte-ev.de/forum/viewforum.php?f=36) im Bereich des Kurzgeschichtenmarathons statt.

Das Sternenflotte-Team wünscht viel Spaß beim Schreiben und viel Erfolg im Wettbewerb.

5. TV-Vorschau
(07. April 2011 - 17. April 2011)
Besuchen Sie auch die Online-Version der TV-Vorschau und stellen Sie sich dort Ihr persönliches Fernsehprogramm zusammen.

Colorcode:PayTVÖsterreichSchweiz
Donnerstag, 07. April 2011
10:40 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Dr. Nobel
1x06Pro7Wdh.
11:10 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Büffel, Tiger und Hund
8x14Kabel1Wdh.
12:55 UhrPushing Daisies
Oh, oh, oh, Zauberei
2x06SF2Wdh.
13:15 UhrSmallville
Zum fressen gern
1x07Tele 5Wdh.
14:10 UhrStargate
Die Tok'Ra (1/2)
2x11Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Angriffsziel Erde (2/2)
4x01Tele 5Wdh.
16:10 UhrBabylon 5
Der Weg ins Licht
5x22Tele 5Wdh.
17:10 UhrSmallville
Körperbeben
1x08Tele 5Wdh.
18:10 UhrStargate
Die Tok'Ra (2/2)
2x12Tele 5Wdh.
19:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Familienbegegnung
4x02Tele 5Wdh.
20:15 UhrDr. House
Die Liebe in der Ellenbogengesellschaft
7x02ORF11st
20:15 UhrDer Goldene Kompass
Lyra lebt mit ihrem Daemon im College in Oxford. Bis sie an den goldenen Kompass bekommt, der die Wahrheit lesen kann. Der Anfang eines großen Abenteuers...
US/UK
2007
Sat1Wdh.
20:15 UhrCatwoman
Halle Berry als katzenartige Diebin Catwoman. Vermutlich hat der Film auch noch einen Plot...
US
2004
VOXWdh.
20:15 UhrAkte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Vom Erdboden verschluckt
5x04Tele 5Wdh.
21:05 UhrBones - Die Knochenjägerin
Fliegt ein Schwindler aus der Drogenküche
4x09ATVplusWdh.
21:15 UhrBones - Die Knochenjägerin
Ein Rocker im Spülgang
5x19RTLWdh.
21:15 UhrAkte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Der große Mutato
5x05Tele 5Wdh.
22:10 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Das Domino-Prinzip
2x12Kabel1Wdh.
22:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Weltbilder
10x19RTL1st
22:15 UhrAlien vs. Predator
Ein Team von Forschern findet in der Antarktis einen Alten Tempel. In diesem Leben Aliens. Und durch den einzigen Eingang sind gerade die Predators reingekommen. Unangenehm für die Forscher.
US/CA
2004
VOXWdh.
23:10 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Der sterbende Schwan
5x04RTLWdh.
23:10 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Doppelter Einsatz
2x13Kabel1Wdh.
23:45 UhrDer Goldene Kompass
Lyra lebt mit ihrem Daemon im College in Oxford. Bis sie an den goldenen Kompass bekommt, der die Wahrheit lesen kann. Der Anfang eines großen Abenteuers...
US/UK
2007
Sat1Wdh.
00:10 UhrAkte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Vom Erdboden verschluckt
5x04Tele 5Wdh.
00:25 UhrCatwoman
Halle Berry als katzenartige Diebin Catwoman. Vermutlich hat der Film auch noch einen Plot...
US
2004
VOXWdh.
00:30 UhrBones - Die Knochenjägerin
Ein Rocker im Spülgang
5x19RTLWdh.
Freitag, 08. April 2011
10:40 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Auf Speed
1x07Pro7Wdh.
11:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Die letzte Versuchung von Christy
8x15Kabel1Wdh.
12:55 UhrPushing Daisies
Robbing Hood
2x07SF2Wdh.
13:10 UhrSmallville
Körperbeben
1x08Tele 5Wdh.
14:05 UhrStargate
Die Tok'Ra (2/2)
2x12Tele 5Wdh.
15:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Familienbegegnung
4x02Tele 5Wdh.
16:05 UhrMutant X
Der Mutant aus dem Nichts
3x01Tele 5Wdh.
17:05 UhrSmallville
Von Mit- und Besserwissern
1x09Tele 5Wdh.
18:05 UhrStargate
Geister
2x13Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die ungleichen Brüder
4x03Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Die Leiche im Müll
5x13VOXWdh.
20:15 UhrGodzilla
Jean Reno in New York auf der Jagd nach der größten Echse aller Zeiten.
US
1998
ATVplusWdh.
20:15 UhrIm Fadenkreuz - Allein gegen alle
US-Piloten werden während des Bosnienkrieges abgeschossen. Einer wird von den bösen Bosniern umgebracht, der andere kann fliehen und wird gejagt. Nun stellt sich für seinen Kommandanten die (patriotische) Frage: Soll ich meinem Befehl gehorchen und ihn seinem Schicksal überlassen, oder soll ich ihn rausholen und damit die Friedensverhandlungen gefährden.
US
2001
RTL2Wdh.
22:40 UhrApollo 13
Nach einem technischen Defekt ist die Crew der Apollo 13-Raumkapsel in größter Gefahr. Nach einer wahren Begebenheit und mit Tom Hanks.
US
1995
Sci FiWdh.
22:55 UhrFrom Dusk Till Dawn
Kult von und mit Quentin Tarantino. Ein paar Mörder nehmen die Familie eines Priesters als Geisel und treffen auf ihrer Flucht auf eine Bar voller Vampire.
US/UK
1997
ATVplusWdh.
00:10 UhrCSI:NY
Die Leiche im Müll
5x13VOXWdh.
Samstag, 09. April 2011
10:35 UhrJules Vernes 20.000 Meilen unter dem Meer (1)
1868 bricht der junge Ozeanograph Pierre Arronax zu einer gefährlichen Forschungsreise auf: An Bord der amerikanischen Fregatte 'Abraham Lincoln' will er die rätselhaften Angriffe auf mehrere Schiffe aufklären. Arronax glaubt, dass ein bislang unentdecktes Seemonster dahinter steckt - doch er wird schon bald eines Besseren belehrt.
US
1997
RTL2Wdh.
12:20 UhrJules Vernes 20.000 Meilen unter dem Meer (2)
Die 'Nautilus' nimmt Kurs auf die legendäre versunkene Stadt Atlantis. Während der Reise hat Pierre Arronax Gelegenheit für lange Gespräche mit Kapitän Nemo. Der junge Forscher ist fasziniert von dem charismatischen U-Boot-Kommandeur, doch gleichzeitig stößt ihn Nemos despotische und kaltblütige Art auch ab...
US
19997
RTL2Wdh.
13:00 UhrSmallville
Blutparasit
2x14ATVplusWdh.
15:35 UhrGodzilla
Jean Reno in New York auf der Jagd nach der größten Echse aller Zeiten.
US
1998
ATVplusWdh.
18:40 UhrVampire Diaries
Miss Mystic Falls
1x19SF2Wdh.
20:15 UhrStar Trek V - Am Rande des Universums
Kirk und Co. auf der Suche nach Gott.
US
1989
Kabel1Wdh.
21:25 UhrArachnophobia
Killerspinnen nisten sich in einem kalifornischen Dorf ein.
US
1990
13th StreetWdh.
22:05 UhrStar Trek VI - Das unentdeckte Land
Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken.
US
1991
Kabel1Wdh.
23:50 UhrIm Fadenkreuz - Allein gegen alle
US-Piloten werden während des Bosnienkrieges abgeschossen. Einer wird von den bösen Bosniern umgebracht, der andere kann fliehen und wird gejagt. Nun stellt sich für seinen Kommandanten die (patriotische) Frage: Soll ich meinem Befehl gehorchen und ihn seinem Schicksal überlassen, oder soll ich ihn rausholen und damit die Friedensverhandlungen gefährden.
US
2001
RTL2Wdh.
00:20 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Das Tötungsspiel (1/2)
4x18Kabel1Wdh.
02:05 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Vis A Vis
4x20Kabel1Wdh.
02:50 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Die Omega Direktive
4x21Kabel1Wdh.
03:35 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Unvergessen
4x22Kabel1Wdh.
04:20 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Zeitzeuge
4x23Kabel1Wdh.
Sonntag, 10. April 2011
12:00 UhrStar Trek V - Am Rande des Universums
Kirk und Co. auf der Suche nach Gott.
US
1989
Kabel1Wdh.
12:30 UhrDragonheart
Ein Drachentöter schließt mit dem letzten lebenden Drachen einen Pakt. Zusammen ziehen sie durch die Lande und täuschen Überfälle und die anschließende Tötung des Drachens vor. Zum Schluss müssen sie aber gemeinsam gegen einen Tyrannen kämpfen.
US
1996
ORF1Wdh.
13:50 UhrStar Trek VI - Das unentdeckte Land
Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken.
US
1991
Kabel1Wdh.
18:10 UhrJumanji
Robin Williams wird in einem magischen Spiel festgehalten.
US
1995
Sat1Wdh.
00:30 UhrSo finster die Nacht
Der Zwölfjährige Oskar wird in der Schule sckikaniert und auch sein restliches Leben ist eher grau und eintönig. Bis Eli, ein scheinbar zwölfjähriges Mädchen neben ihm ein zieht. Aber sie ist nicht das nachdem sie aussieht...
SE
2008
NDRWdh.
00:30 UhrVerloren im Cyberspace
Nach dem Tod ihrer Mutter flüchten ein paar Kinder in den Cyberspace.
FR
2006
arteWdh.
Montag, 11. April 2011
11:10 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Verliebt, verlobt, verwirrt
8x16Kabel1Wdh.
12:55 UhrPushing Daisies
Seelenfutter
2x08SF2Wdh.
13:15 UhrSmallville
Von Mit- und Besserwissern
1x09Tele 5Wdh.
14:10 UhrStargate
Geister
2x13Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die ungleichen Brüder
4x03Tele 5Wdh.
16:10 UhrMutant X
Der Lohn der Sünde
3x02Tele 5Wdh.
17:10 UhrSmallville
Hollow Boy
1x10Tele 5Wdh.
18:10 UhrStargate
Das zweite Tor
2x14Tele 5Wdh.
19:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Endars Sohn
4x04Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Die Nudel-Orgie
6x06VOXWdh.
20:15 UhrPrimeval - Rückkehr der Urzeitmonster
Zurück aus der Kreidezeit
4x01Pro71st
20:15 UhrCSI NY
Die Nudel-Orgie
6x06ORF1Wdh.
21:15 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Gründertag
4x01Pro71st
21:35 UhrDr. House
Die Liebe in der Ellenbogengesellschaft
7x02SF21st
22:05 UhrCrime Is King - 3000 Meilen bis Graceland
Fünf Gangster in Elvis-Kleidung überfallen ein Casino, und werden dann von ihrem Boss umgenietet. Doch einer Überlebt und sinnt auf Rache. Mit Kurt Russel und Kevin Costner
US
2001
Kabel1Wdh.
23:05 UhrSupernatural
Der Mandroid
2x12Pro7Wdh.
00:00 UhrPrimeval - Rückkehr der Urzeitmonster
Zurück aus der Kreidezeit
4x01Pro7Wdh.
Dienstag, 12. April 2011
10:40 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Der Weihnachts-Virus
1x08Pro7Wdh.
11:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Ein hoher Preis
8x17Kabel1Wdh.
12:55 UhrPushing Daisies
Die Diorama-Dame
2x09SF2Wdh.
13:15 UhrSmallville
Hollow Boy
1x10Tele 5Wdh.
14:10 UhrStargate
Das zweite Tor
2x14Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Endars Sohn
4x04Tele 5Wdh.
16:10 UhrMutant X
Kaltes Herz
3x05Tele 5Wdh.
17:10 UhrSmallville
Zum Teufel mit dem Willen anderer
1x11Tele 5Wdh.
18:10 UhrStargate
Die fünfte Spezies
2x15Tele 5Wdh.
19:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Das Experiment
4x05Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Frucht der Demütigung
8x19RTL1st
21:15 UhrDr. House
Die Liebe in der Ellenbogengesellschaft
7x02RTLWdh.
22:15 UhrPsych
Wer früher mordet, ist schneller reich
4x02RTLWdh.
22:45 UhrAmerican Psycho
Ein Wall Street-Yuppi ist gleichzeitig ein psychopatischer Killer. Und kommt damit durch.
US/CA
1982
Tele 5Wdh.
23:30 UhrBlood Ties
Der Fluch des Totengottes
1x19ATVplusWdh.
00:30 UhrDr. House
Die Liebe in der Ellenbogengesellschaft
7x02RTLWdh.
00:35 UhrCSI:NY
Die Nudel-Orgie
6x06VOXWdh.
Mittwoch, 13. April 2011
10:40 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Urinstinkte
1x09Pro7Wdh.
11:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Identitätskrise
8x18Kabel1Wdh.
12:55 UhrPushing Daisies
C.S.I Norwegen
2x10SF2Wdh.
13:15 UhrSmallville
Zum Teufel mit dem Willen anderer
1x11Tele 5Wdh.
14:10 UhrStargate
Die fünfte Spezies
2x15Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Das Experiment
4x05Tele 5Wdh.
16:10 UhrMutant X
Die Hand Gottes
3x07Tele 5Wdh.
17:10 UhrSmallville
Plötzlich verletzlich
1x12Tele 5Wdh.
18:10 UhrStargate
Das schwarze Loch
2x16Tele 5Wdh.
19:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Rettungsoperation
4x06Tele 5Wdh.
20:15 UhrStargate Universe
Scheinleben
2x09RTL21st
20:15 UhrHero
Ein Krieger taucht vor dem Herrscher Qin auf, und behauptet seine stärksten Feinde besiegt zu haben. Tolle Bilder, Tolle Martial-Arts.
HK
2002
Kabel1Wdh.
21:10 UhrStargate Universe
Unerwartetes Wiedersehen
2x10RTL21st
22:05 UhrTrue Blood
Plaisir D'Amour
1x09RTL2Wdh.
23:10 UhrTrue Blood
Gefährliches Spiel
1x10RTL2Wdh.
23:30 UhrBones - Die Knochenjägerin
Der Schädel in der Wüste
1x17ATVplusWdh.
23:55 UhrCSI: Miami
Rio
5x01SF2Wdh.
00:10 UhrStargate
Grace
7x13RTL2Wdh.
00:25 UhrThe Fog
Tote im Nebel wollen nach 100 Jahren Rache für den Schiffsuntergang der sie umbrachte.
CA/US
2005
ORF1Wdh.
00:50 UhrHero
Ein Krieger taucht vor dem Herrscher Qin auf, und behauptet seine stärksten Feinde besiegt zu haben. Tolle Bilder, Tolle Martial-Arts.
HK
2002
Kabel1Wdh.
Donnerstag, 14. April 2011
10:40 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Pollenflug
1x10Pro7Wdh.
11:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Zeig mir deinen Traum
8x19Kabel1Wdh.
12:55 UhrPushing Daisies
Todschick
2x11SF2Wdh.
13:15 UhrSmallville
Plötzlich verletzlich
1x12Tele 5Wdh.
14:10 UhrStargate
Das schwarze Loch
2x16Tele 5Wdh.
15:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Rettungsoperation
4x06Tele 5Wdh.
16:10 UhrMutant X
Die Heuschreckenplage
3x08Tele 5Wdh.
17:10 UhrSmallville
Ab durch die Wand!
1x13Tele 5Wdh.
18:10 UhrStargate
Seelenwanderung
2x17Tele 5Wdh.
19:10 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Tödliche Nachfolge
4x07Tele 5Wdh.
20:15 UhrAkte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Emily (1/2)
5x06Tele 5Wdh.
20:15 UhrDr. House
Mit anderen Worten
7x03ORF11st
21:05 UhrBones - Die Knochenjägerin
Die Hitze der Hölle im Himmel
4x10ATVplusWdh.
21:15 UhrAkte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Emily (2/2)
5x07Tele 5Wdh.
21:15 UhrBones - Die Knochenjägerin
Zwei Hexen im abgebrannten Haus
5x20RTLWdh.
21:50 UhrIjon Tichy: Raumpilot
Planet der Reserven
1x02SF2Wdh.
22:15 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Blutige Ernte
2x14Kabel1Wdh.
22:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Schluss mit lustig!
10x20RTL1st
22:35 UhrLock Up - Überleben ist alles
Sylvester Stallone wird im Gefängnis vom sadistischen Leiter fertig gemacht.
US
1989
VOXWdh.
23:10 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Partnertausch
5x05RTLWdh.
23:15 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Der Läufer
2x15Kabel1Wdh.
00:05 UhrAkte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Emily (1/2)
5x06Tele 5Wdh.
00:30 UhrBones - Die Knochenjägerin
Zwei Hexen im abgebrannten Haus
5x20RTLWdh.
00:55 UhrLock Up - Überleben ist alles
Sylvester Stallone wird im Gefängnis vom sadistischen Leiter fertig gemacht.
US
1989
VOXWdh.
Freitag, 15. April 2011
10:40 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Hausordnung
1x11Pro7Wdh.
11:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Hexenkampf
8x20Kabel1Wdh.
12:55 UhrPushing Daisies
Wasser und Strom
2x12SF2Wdh.
13:10 UhrSmallville
Ab durch die Wand!
1x13Tele 5Wdh.
14:05 UhrStargate
Seelenwanderung
2x17Tele 5Wdh.
15:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Tödliche Nachfolge
4x07Tele 5Wdh.
16:05 UhrMutant X
Der virtuelle Mörder
3x08Tele 5Wdh.
17:05 UhrSmallville
Schlechte Leute, einst wie Heute
1x14Tele 5Wdh.
18:05 UhrStargate
Der Sturz des Sonnengottes
2x18Tele 5Wdh.
19:05 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Gedächtnisverlust
4x08Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Mädchenhandel
5x14VOXWdh.
20:15 UhrJames Bond 007: Stirb an einem anderen Tag
Pierce Brosnan als Bond. Und auf der Jagd nach einem Nord Koreanischen Terroristen.
UK/US
2002
Pro7Wdh.
22:15 UhrBlade: Trinity
Wesley Snipes als Blade der vampirische Vampirkiller. Dieses mal mit Verstärkung, denn Dracula höchstpersönlich muss das Heulen und Zähneklappern beigebracht werden.
US
2004
ATVplusWdh.
22:40 UhrGinger Snaps - Das Biest in Dir
Zwei Mädchen inszenieren immer wieder ihren Tod. Dann wird eine von einem Werwolf gebissen ...
CA/US
2000
Sci FiWdh.
22:45 UhrThe Rock - Fels der Entscheidung
Ein General bringt Giftgasraketen in seine Gewalt und bedroht von Alcatraz aus San Fransisco. Nur Ausbrecherkönig Sean Connery und Giftgasexperte Nicholas Cage können ihn aufhalten.
US
1996
SF2Wdh.
22:50 UhrThe Frighteners - Herr der Geister
Michael J. Fox hat nach dem Tod seiner Frau die Fähigkeit, mit Geistern zu sprechen. Diese nutzt er, um als Geisterjäger Geld zu verdienen. Doch bald hat er es mit dem Geist eines Killers zu tun.
NZ/US
1996
RTL2Wdh.
22:55 UhrThree Kings
George Cloony und Ice Cube als Soldaten im ersten Golfkrieg, die sich eines der geheimen Goldlager Husseins unter den Nagel reißen wollen.
US
1999
Pro7Wdh.
00:10 UhrCSI:NY
Mädchenhandel
5x14VOXWdh.
Samstag, 16. April 2011
13:25 UhrSmallville
Triple Luthor
2x15ATVplusWdh.
15:30 UhrDie drei Musketiere
Drei Musketiere plus ein Möchtegernmusketier für den König gegen den Kardinal Richelieu. Mit Kiefer Sutherland und Tim Curry
AT/UK
1993
3satWdh.
18:40 UhrVampire Diaries
Blutsbrüder
1x20SF2Wdh.
20:15 UhrStar Trek VII - Treffen der Generationen
Picard und Co. treffen auf den Nexus und Kirk.
US
1994
Kabel1Wdh.
22:00 UhrX-Men: Der letzte Widerstand
Ein Serum, das die Mutationen heilt, spaltet die Mutanten um Professor Xavier. Zusätzlich verliert Jean Grey die Kontrolle über ihre Fähigkeiten.
UK/US
2006
ORF1Wdh.
22:30 UhrStar Trek - Der Aufstand
Picard und Co. versuchen einen Planeten voller Unsterblicher zu retten.
US
1998
Kabel1Wdh.
23:00 UhrJames Bond 007: Stirb an einem anderen Tag
Pierce Brosnan als Bond. Und auf der Jagd nach einem Nord Koreanischen Terroristen.
UK/US
2002
Pro7Wdh.
23:05 UhrUnleashed - Entfesselt
Jet Li als menschlicher Kampfhund eines Gangsters. Bis er Morgan Freeman als blinden Pianisten kennen lernt, der ihm zeigt das es mehr als Kämpfen gibt.
FR/US
2005
SF2Wdh.
23:30 UhrFrenzy
Von Alfred Hitchcock. Ein zu Unrecht beschuldigter Mann flieht und sucht selbst nach dem Sexualmörder.
UK
1972
MDRWdh.
23:35 UhrShoot 'em Up
Der Name ist Programm. Um ein Neugeborenes zu beschützen ballert Mr. Smith sich durch ein Gangstermeer.
US
2007
ORF1Wdh.
23:50 UhrDie Königin der Verdammten
Vampir Lestat wird aus Langeweile Rockstar. Und zieht damit die Aufmerksamkeit seiner Mitvampire, und deren Königin, auf sich. Und die sind nicht begeistert.
US/AU
2002
RTL2Wdh.
00:20 UhrDer Sumpf
Eine Kinderbuchautorin geht ihren Albträumen über ein Mädchen im Sumpf nach. Und wird dann von einem Spuk verfolgt.
CA
2006
ZDF1st
00:25 UhrSpecimen - Der Alien-Terminator
Eine Elite-Polizei-Einheit versucht einen Drogenboss im Gefängnis zu behalten. Er möchte allerdings ausbrechen und hat 100 Millionen Dollar Belohnung für seine Befreiung ausgesetzt.
US
2003
Tele 5Wdh.
00:25 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Das ungewisse Dunkel (1/2)
5x15Kabel1Wdh.
02:10 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Das Generationenschiff
5x17Kabel1Wdh.
02:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Endstation - Vergessenheit
5x18Kabel1Wdh.
03:40 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Fight
5x19Kabel1Wdh.
04:25 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Die Denkfabrik
5x20Kabel1Wdh.
Sonntag, 17. April 2011
13:00 UhrAbyss - Abgrund des Todes (Director's Cut)
Die Besatzung einer Unterwasser-Ölbohrplattform wagen einer Rettungsaktion für ein Atom-U-Boot. Doch sie sind nicht allein...
US
1989
Kabel1Wdh.
16:10 UhrStar Trek VII - Treffen der Generationen
Picard und Co. treffen auf den Nexus und Kirk.
US
1994
Kabel1Wdh.
18:15 UhrStar Trek - Der Aufstand
Picard und Co. versuchen einen Planeten voller Unsterblicher zu retten.
US
1998
Kabel1Wdh.
20:15 UhrThey Nest - Tödliche Brut
Mutierte Kakerlaken brüten in Menschen. Und niemand will das glauben.
US
2000
Das VierteWdh.
20:15 Uhr10.000 B.C.
10000 Jahre vor unserer Zeitrechneung muss ein Jäger eine Holde Schöne (vermutlich vom Beruf Sammlerin) retten.
US/NZ
2008
Pro7Wdh.
00:15 UhrThe One
Jet Li springt durch Paralleluniversen um seine dort lebenden Alter-Egos zu töten. Wenn es ihm gelingt sie alle zu töten bekommt er unglaubliche Kräfte. Doch sein letztes Opfer wehrt sich.
US
2001
Pro7Wdh.

6. Phantastische Spiele: "Cosmic Encounter"
von Bernd Perplies
Der Weltraum … unendliche Weiten … Man sollte denken, dort gibt es Platz genug für alle. Falsch. In „Cosmic Encounter“ zeigt sich, dass das All nicht nur belebter ist als eine Fußgängerzone zum Sommerschlussverkauf, sondern dass dort auch in ähnlicher Manier um die Vorherrschaft gestritten wird – zwar nicht über den Wühltisch, aber über die Planeten der (bis zu) fünf bespielten Systeme. „Cosmic Encounter“ – der Brettspielklassiker von 1977 um Kampf, Diplomatie und wechselhafte Allianzen – ist 2008 in einer neuen Edition bei Fantasy Flight Games erschienen.
 
Schneidige 34 Jahre hat „Cosmic Encounter“ bereits auf dem Buckel. Erstmals wurde es 1977 von Eon Games in den USA veröffentlicht. Man konnte 15 verschiedene Alienrassen übernehmen und es war für vier Spieler spielbar. Im Laufe der nächsten Jahre erschienen sage und schreibe neun Erweiterungen, die 60 neue Alienrassen, Monde, Sonderkarten und mehr in den Kampf um die Galaxis einbrachten. Zwischen 1986 und 2000 wurde „Cosmic Encounter“ dann vier Mal wiederveröffentlicht – von WestEnd Games, Games Workshop, Mayfair Games und Avalon Hill –, wobei jeweils die Zahl der Alienrassen, Spieler und Regeln mehr oder minder stark variiert wurden. 2008 nahm sich schließlich Fantasy Flight Games des klassischen Franchises an und setzte es mit typischer Bravour für eine neue Spielergeneration um.
 
„Cosmic Encounter“ ist ein Spiel um Dominanz im Weltraum. Drei bis fünf Spieler, die zu Beginn jeweils fünf Planeten ihres Heimatsystems sowie 20 Raumschiffe (die zugleich als Kolonien dienen können) besitzen, versuchen im Laufe mehrerer Spielrunden, Kolonien auf den Welten anderer Spieler zu errichten. Wer zuerst fünf Kolonien auf Fremdwelten errichtet hat, gewinnt das Spiel. Eingangs werden jedem Spieler zwei zufällige der 50 (!) Alienrassen zugeteilt, wovon er sich eine aussuchen darf, die er im Laufe der Partie verkörpern möchte. Die Rassen sind in den Farben grün, gelb und rot codiert, wobei die Farben die Komplexität der Rassenfähigkeiten angeben. Anfänger sollten sich zuerst an grünen Rassen versuchen, Profis greifen zu rot. Danach werden die „Cosmic Cards“ gemischt, die während der titelgebenden Encounter wichtig sind, und jeder Spieler erhält acht Karten.
 
Ein Spielzug verläuft immer gleich. Ein Spieler (genannt „Offense“) wählt via „Destiny Card“ einen zufälligen Gegner (genannt „Defense“) aus, mit dem er eine Begegnung hat. Hierzu deutet er mit einem Hyperspace-Gate-Marker auf einen Zielplanet des Gegners und wählt ein bis vier Angriffsschiffe aus (die aus eigenen Kolonien entnommen werden), welche auf den Planeten zufliegen. Der Verteidiger muss mit dem auskommen, was sein Planet an Schiffen zu bieten hat. Danach können beide „Main Players“ Allianzen mit den unbeteiligten Spielern eingehen, die daraufhin ein bis vier ihrer Schiffe einer Seite der Kontrahenten zufügen. Schließlich wählt jeder Spieler eine Cosmic Card aus seiner Hand, um sie während der Begegnung einzusetzen. Hierbei kann es sich um „Attack“-, „Negotiate“- und „Morph“-Karten handeln. Je nachdem, welche Karten am Ende enthüllt werden, kann es zu unterschiedlichen Ergebnissen der Begegnung kommen, von der gnadenlosen Invasion (wobei die Partei mit der höheren Kampfstärke gewinnt) bis zur friedlichen Lösung (wobei sich die Kontrahenten binnen 1 Minute gütlich einigen müssen). War die Begegnung für den Offense-Spieler erfolgreich, darf er eine zweite angehen, danach ist sein Nachbar zur Linken dran.
 
Dieser Rundenablauf wiederholt sich immer und immer wieder, bis ein Spieler fünf Fremdwelten-Kolonien errichtet hat. Das Spielprinzip ist im Kern also extrem einfach, das gesamte Regelwerk daher – FFG-untypisch – nur schlanke 16 Seiten dick, wobei davon nur acht Seiten reine Regeln sind. Seinen Reiz erhält „Cosmic Encounter“ durch die Alienrassen und ihre jeweiligen Spezialfähigkeiten. Jeder der 50 Rassen hat eine eigene „Alien Power“, die eine marginal andere Spielweise erfordert, um zu gewinnen. Durch die schiere Masse an Rassen in dieser Edition ist daher jede Partie von der jeweils anderen leicht verschieden. Der Wiederspielwert ist also enorm und wird auch durch die verhältnismäßig kurze Spielzeit von 1 bis 2 Stunden unterstützt. „Artifact“-, „Flare“- und „Tech“-Karten (letztere erstmals in das „Cosmic Encounter“-Spielprinzip eingeführt) sorgen dabei zusätzlich für unerwartete Entwicklungen von Spielzügen, indem sie beispielsweise die Spezialfähigkeiten der Alienrassen blocken, Sonderregeln für Kampf und Diplomatie einführen oder dauerhafte Spielvorteile bieten.
 
Fazit: „Cosmic Encounter“ ist ein Science-Fiction-Brettspielklassiker, dem Fantasy Flight Games in der neuen Edition mit sehr schönem Spielmaterial sowie einer (in einem Grundset) unerreichten Fülle an Alienrassen ein sehens- und spielenswertes Comeback verschafft. Das Spielprinzip ist rasch erlernt, die Interaktion der Spieler ein lobenswert wichtiger Bestandteil. Hierin liegt allerdings auch der einzige Nachteil von „Cosmic Encounter“. Da Allianzen elementar sind, um Unwägbarkeiten in Begegnungen zu bringen, macht das Spiel eigentlich erst zu fünft so richtig Spaß. Denn Allianzbildungen zu dritt oder viert neigen doch dazu, etwas eintönig zu sein. Wer aber so viele spielbegeisterte Freunde aufbieten kann und sich am besten noch ein wenig in seine Alienrasse hineinversetzt, wird mit „Cosmic Encounter“ viel und wiederkehrenden Spaß haben!
 
Cosmic Encounter
Brettspiel für 3 bis 5 Spieler
Bill Eberle, Jack Kittredge, Peter Olotka, Bill Norton
Fantasy Flight Games 2008
EAN: 9781589944961
Sprache: Englisch

7. Kommende Klassiker? Anglizismen oder doch lieber Ur-Deutsch?
von Uwe Post und Sven Klöpping
Die SF-Autoren Sven Klöpping und Uwe Post trafen sich neulich irgendwo im Internet ...

UP: Ist die angloamerikanische SF so viel besser als die deutsche oder warum zum Kuckuck erscheinen fast nur Übersetzungen?

SK: Weil es viel mehr Ami-SFler gibt als Germano-SFler. Man mag es kaum glauben, aber in Übersee sollen sage und schreibe über hundert Autoren und Übersetzer von der SF leben! Ein wahres Eldorado! Selbst in den Achtzigern waren es in Deutschland gerade mal an die zwanzig SF-Profis, oder liege ich da falsch?

UP: Also liegt es am Markt. Die bösen Verlage sind schuld daran, dass die SF-Autoren hierzulande am Hungertuch nagen müssen. Oder die Leser, die lieber FBI-Agenten mit Namen wie Smith und Wesson bei ihren Ermittlungen in L. A. beobachten als Herrn Steffens aus Feucht bei Nürnberg? Und ich dachte immer, Lokalkolorit kommt an. Aber, nein: Selbst in Bernhard Schneiders »Ardennen-Artefakt« rufen die Franzosen gleich mal die NSA zu Hilfe, damit bloß keine Europäer die Ermittlungen übernehmen müssen ... wäre ja auch uncool.

SK: Ganz so dramatisch sehe ich das nicht. Gerade Regionalkrimis boomen in Deutschland. Die USA bilden nun mal traditionell den Welt-SF-Mittelpunkt. Vielleicht deshalb, weil sie Mitte des 20. Jahrhunderts das am meisten modernisierte Land der Welt waren. Eigentlich hätten die anderen Länder in den letzten Jahrzehnten kräftig aufholen müssen, aber die Sprachbarriere hindert viele Autoren immer noch am internationalen Durchbruch. Wer englischer Muttersprachler ist, hat weitaus größere Chancen, bei den großen SF-Verlagen anzukommen als jemand, der sich auf seinen Übersetzer verlassen muss. Deshalb übersetze ich ja auch meine Stories selbst. Für mich besteht darin eine gute Möglichkeit, dem Text kreativ noch einmal alles abzuverlangen. Oft habe ich während des Übersetzens ganz neue Ideen, die ich in die Handlung einfließen lasse, so dass am Ende eine völlig neue Story herauskommt. Da auch ich versuche, mich international ein wenig ins Gespräch zu bringen, weiß ich, wie schwierig es gerade in den USA oder in England ist, seine Story an den Mann zu bringen. Es wird viel zu sehr darauf geschaut, von wem kommt die Story, welcher Name zieht noch, und nicht: wen könnten wir mal pushen oder weiterbringen? Das ist der Denkfehler bei vielen Redakteuren und Verlegern, nicht nur in SF-Deutschland. Aber auch bei dir könnte ich mir eine Übersetzung deiner satirischen Romane gut vorstellen. Hast du schon mal daran gedacht?

UP: Ja. Für ein oder zwei Sekunden. Wenn ich das Wort »traditionell« schon höre! Traditionen sind wie alte Schuhe. Wenn sie undicht sind, wirft man sie in den Altkleider-Container. Während Leser hierzulande es anscheinend cool finden, wenn eine Geschichte in Amiland spielt (siehe auch Erfolg amerikanischer TV-Serien), kann ich mir das umgekehrt nicht vorstellen. Welcher Amerikaner weiß schon, wo Sylt liegt? Oder, dass wir hier keine Nazi-Diktatur mehr haben? Sehen amerikanische Leser nicht über den Tellerrand oder trauen ihnen ihre Verlage das nicht zu? US-SF aber funktioniert anscheinend überall ... Mit voller Absicht mache ich es anders. Mein erster Roman (»Symbiose«) spielt konsequenterweise zum großen Teil in Deutschland, mein aktueller (»Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes«) hauptsächlich auf dem Mars - er enthält zugegebenermaßen ziemlich viele Anspielungen auf US-Popkultur. Das würden also auch Amis verstehen. Obwohl ... kennt man in den USA »Captain Future«? Wenn nicht, würden die da drüben schon mal den Schlussgag meines Prologs nicht kapieren. Genaugenommen nehme ich Popkultur ziemlich auf die Schippe. Es gibt in meinem Roman sogar ein gleichnamiges Fach in der Schule. Bloß mein Held hatte da immer schlechte Noten. Soviel Selbstironie darf sich Satire gönnen.
Du schreibst ja oft Distant Future und musst dazu die Entwicklung kultureller Strömungen extrapolieren. Zum Beispiel Sprache. Müssten Menschen in der fernen Zukunft nicht ausschließlich in kleinbuchstabigem, abgekürztem Denglisch reden? Steht »funzen« eigentlich schon im Duden? (Ich hab dich dabei erwischt, wie du dieses schmerzhafte Wort benutzt hast ...)

SK: Also, ich hatte meine Schuhe schon mal mit Heißkleber geflickt ;-) Soviel zu den Traditionen. Dass die USSF (hey, da könnte man prima ein neues Akronym à la UDSSR draus machen, etwa »United Social Soviet Freedom«) überall funktioniert, liegt wohl an der von mir beschriebenen US-Dominanz der Vierziger und Fünfziger. In diesen Jahrzehnten wurde die SF entscheidend geprägt und die US-Städte waren damals eben die futuristischsten (ui, da bricht's mir ja die Zunge). Heute ist das anders, eigentlich schon seit den 80ern, aber die entsprechende Weiterentwicklung des Genres bleibt aus. Vielleicht sind die Strukturen einfach zu festgefahren. Es wird Zeit, dass ein wenig mehr Flexibilität reinkommt. Dafür sorge ich unter anderem durch meine Tätigkeit als Redakteur bei Internova, einem internationalen Nova-Ableger, herausgegeben von Michael Iwoleit (der übrigens alles kostenlos im Netz anbietet). Wir suchen speziell Stories von Autoren aus erklärten Nicht-SF-Märkten wie Osteuropa oder Arabien. Natürlich müssen auch wir auf Englisch als Sprachkrücke zurückgreifen, aber ehrlich gesagt, finde ich Englisch gar nicht so schlecht als Lingua Franca der SF. Und ja, auch wir halten uns die Tür in die USA und ins UK offen, weil wir wissen, dass man ohne diese beiden Länder eben nicht so richtig weiterkommt (gerade was das Finanzielle angeht). Aber man sollte nicht vergessen, dass es neben dem Englischsprachigen noch weitere interessante und große SF-Märkte gibt: den spanischen und den französischen etwa. Da schlummern noch viele unentdeckte Perlen. Zur Standortfrage: In meiner MegaFusion-Welt spielen viele Stories und (projektierte) Romane zwar in den USA, aber z. B. auch in Südamerika, Asien, in Europa und sogar in Deutschland! Ich möchte eine gewisse Internationalität beibehalten, denn ich gehe davon aus, dass die Welt in Zukunft noch stärker zusammenwächst, wenn es auch viele Hürden zu überwinden gilt. Und der Weltraum ist ja sowieso für alle da. Hier habe ich mit meiner SF noch nicht so richtig Fuß gefasst - nur manchmal mache ich literarische Space Trips. Der Qualität meiner Werke tut das aber keinen Abbruch. Womit wir beim »Funzen« wären ;-) Ja, ich gebe zu, dass ich mitunter auch Slang verwende. Das haben viele auch an meinen frühen SF-Stories bemängelt (andere fanden es super). Mittlerweile schreibe ich beides: also richtig bissige, dreckige MegaFusion-SF (»Dirty MegaFusion«) und die saubere Variante, mit viel Erzähltiefe und Ausschmückungen, ganz so wie der geneigte Leser es am liebsten hat (»MegaFusion Ultraclean«). Seltsamerweise fällt letztere Variante immer mindestens zwanzig Seiten länger aus ... Wie ist das bei dir eigentlich? Wie gehst du an ein neues Romanprojekt? Was du so alles in die Tasten haut, da kommt ja kein Kolibri hinterher ;-)

UP (hebt den Zeigefinger): Lenk nicht von deiner offenbar tiefgreifenden Anglifizierungs-Indoktrinierung ab. Ich prangere an, dass selbst deutsche Autoren klassische Ami-Motive nachplappern. Dabei könnte man die genüsslich zerlegen: Landet ein UFO im Central Park, sagt das Alien: Bringt mich zur Bundeskanzlerin von Deutschland. Sagen die Amerikaner: Deutschland? Wir wissen nicht mal, wo das liegt. Aber wir kennen den Weg zur Erlösung, und falls du's noch nicht weißt - auch du wurdest von unserem Gott vor 7000 Jahren geschaffen. Mag sein, dass die Amis immer noch so eine Art Leitkultur sind, geprägt durch Hollywood, das sich seit Jahren nur noch selbst kopiert, um bloß kein Risiko einzugehen. Wir aber haben nichts zu verlieren! Wir können auch eine Zukunft zeigen, die anders ist - selbst wenn es nicht das wahrscheinlichste Szenario ist, dass mal eine Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Raumstation im Orbit schwebt. Ich glaube, dass es eine nationale und europäische Identität gibt, die glücklicherweise heutzutage nicht mehr mit Nazi-Ideologie verwechselt wird, und die durchaus eine Menge Leser ansprechen kann. Nicht umsonst hat Kollege van den Boom weit über 2000 mal seine »Kaiserkrieger« verkauft! Das ist SF ohne Raumschiffe, ohne Cyberpunk, ohne sinnloses Technobrabbel, das keiner versteht. Warum lassen wir nicht die Amis die Ami-SF schreiben und erschaffen selbst deutsche und europäische? Wer soll es denn sonst tun, wenn nicht wir, hm?

SK (hebt eine Augenbraue): Klar, lasst uns alle schöne neue europäische SF schreiben! Das klingt alles sehr optimistisch, in der Umsetzung hapert es aber an den oben erwähnten Strukturen. Woanders sind zwar die Strukturen vorhanden, diese sind dort aber viel zu unflexibel, weil Vitamin-B-gesteuert. Ich kann als deutscher Autor meine Werke zwar übersetzen - ob sie veröffentlicht werden, steht in den Sternen und Bezahlung ist ein unerreichbarer Planet im Verlagsuniversum. Da kann die Story noch so gut sein - man bekommt immer dieselben Standardabsagen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir in Europa ein eigenes Selbstverständnis entwickeln, welches sich von alten Traditionen löst. Warum nicht einmal zusammen arbeiten anstatt alles totzudiskutieren? Das wäre schon mal ein Anfang. Aber wenn ich mir so manche Diskussion anschaue, die hierzulande geführt wird, ist auch das ein unerreichbares Etwas im Teleskop eines sehr unerfahrenen Astronomen ... Warum bezeichnest du mich eigentlich laufend als anglo-indoktriniert? Woran machst du das fest? Ich schreibe internationale SF, mit Hang zu Großstädten als Schauplatz. Aber dass ich zu anglophil wäre, ist mir bislang nicht in den Sinn gekommen. Ich benutze genauso die französische oder spanische Sprache (weil es da die zweitgrößten SF-Märkte gibt, lol). Nein, im Ernst. International bedeutet für mich eben auch international. Nicht bloß europäisch. Da müsste ich mich schon sehr einschränken und das will ich nicht. Du kannst ja gerne deine Regional-SF verfassen und ich wünsche dir eine Menge Leser, aber ich bleibe, was ich bin: ein Internationalist!

UP: Deine Storys sind anglophiler als die der meisten anderen deutscher Autoren. Übrigens würde ich die amerikanische SF nicht als internationalistisch einordnen, insofern sind wir auf einer Wellenlänge. Zu mehr Zusammenarbeit würde ich auch aufrufen, wenn ich nicht wüsste, dass die meisten Individuen der hiesigen SF-Szene in einem Streitgespräch wie dem unsrigen schon längst durch Arroganz, Beleidigungen und Anwaltsdrohungen geglänzt hätten. Und Streit gehört so zwingend zu Zusammenarbeit wie Zeitmaschinen nicht zur Science-Fiction.

SK: Ja, ich hatte auch mal mit Streit gemailt ;-) Nein, wirklich: Es könnte hierzulande viel besser für Autoren wie Verleger laufen, wenn gewisse Schranken in den Köpfen einfach mal eingerissen würden, notfalls mit einem Bestseller, idealerweise mit dem ständigen Tröpfeln verlässlicher Informationsquellen wie z. B. dem SF-Netzwerk. Ich kann allen Autoren nur empfehlen, zu schreiben wie es ihnen passt, nicht wie manche Leute sie biegen wollen. Notfalls steht das alles dann auf irgendwelchen Independent-Seiten kostenlos im Netz - jemand wie ich würde sie garantiert aufstöbern und jemand wie du auch, nehme ich an. Ganz abgesehen davon empfehle ich jedem, mein neues Buch »Menschgrenzen« zu lesen, das bei p.machinery erschienen ist! *Eigenwerbung aus* ... Ich fühle mich aber geehrt, dass du mich als anglophilen Autor bezeichnest, das war ja auch irgendwie beabsichtigt. Stellenweise schreibe ich ganze Passagen in Englisch, obwohl es eine deutsche Story ist. Kommt aber nicht häufig vor. Ehrlich. Wirklich. Meine neuen Stories sind absolut straight! Ups, schon wieder ein Anglizismus ;-) So, Schluss jetzt mit Albernheiten!

UP: Albern? Wir? Wir sind SF-Autoren des 21. Jahrhunderts!

8. Kunterbunt
„Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“
Captain Jack Sparrow ist wieder da – und kommt nicht los von der See, den Frauen, dem Rum und natürlich der Jagd nach geheimnisvollen Schätzen!
Als sich seine Wege mit einer Frau aus seiner Vergangenheit kreuzen, hat ihn die attraktive Angelica (Penélope Cruz) schnell am Haken. Doch ist die Verführerin vielleicht eine Verräterin und gar nicht hinter ihm, sondern hinter etwas anderem her? Die Antwort bekommt Jack Sparrow auf dem Schiff des gefürchteten Piraten Blackbeard (Ian McShane), das Kurs auf ein atemberaubendes Abenteuer nimmt.
Auf der Suche nach der legendären Quelle der Jugend stößt Captain Jack Sparrow auf anmutige Meerjungfrauen, aber auch auf gefährliche Zombies, skrupellose Halsabschneider und seinen alten Rivalen Barbossa (Geoffrey Rush). Es wird eine Reise ins Ungewisse, auf der Jack nicht einschätzen kann, wen er mehr fürchten soll – Captain Blackbeard oder Angelica ...
 
Mit Einnahmen von über 2,7 Milliarden Dollar weltweit gehört die „Pirates of the Caribbean“-Trilogie zu den erfolgreichsten Reihen der Filmgeschichte. Wie schon die drei Vorgängerfilme ist „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“ eine unwiderstehliche Mischung aus Action und Abenteuer, Spaß und Spektakel – und das erstmals auch in Disney Digital 3DTM. Das garantieren Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer, der Oscar®-nominierte Regisseur Rob Marshall („Chicago“), Johnny Depp als Jack Sparrow, Geoffrey Rush als Barbossa und Neuzugang Penélope Cruz als schönster Wirbelwind der Karibik.
 
Deutscher Kinostart ist der 19. Mai 2011.
Fantasy-Saga 2.0: „Riese: Kingdom Falling“
Mit „Riese: Kingdom Falling“ geht die Sendermarke Syfy Universal neue Wege in der Verbreitung seines Programms: Ab 29. März startet syfy.de die zehnteilige Webserie – immer dienstags und donnerstags geht eine neue Webisode der „Steampunk“-Saga live. Parallel ist die Universal Networks International Koproduktion auch auf YouTube im Rahmen einer exklusiven Kooperation zu sehen. Am 13. Mai präsentiert Syfy Universal seinen Zuschauern dann die fantastische Reise der gefallenen Prinzessin Riese in Spielfilmlänge.
 
Mit „Riese: Kingdom Falling“ präsentiert die Sendermarke Syfy Universal erstmals ein Serienformat, das noch vor seinem Start auf dem Sender den Usern von syfy.de und youtube.com exklusiv als Webserie präsentiert wird. Damit kommen nun auch Nicht-Abonnenten von Syfy Universal in den Genuss des Syfy Highlights und erhalten damit einen guten Eindruck vom fantastischen Programm des Pay-TV Senders.
Ab 29. März zeigen syfy.de und YouTube immer dienstags und donnerstags die neueste von zehn ca. 8-minütigen Webisodes, die zusammen den gleichnamigen Spielfilm ergeben. Dieser feiert dann am Freitag, den 13. Mai, um 22:40 Uhr deutsche TV-Premiere – wie gewohnt ohne Werbeunterbrechung und mit Zweikanal-Option.
 
Vor dem Hintergrund der internationalen 360°-Strategie, die Marke Syfy Universal auch jenseits des Fernsehens zu DER Adresse für Liebhaber des Mystery-, Fantasy- und Science-Fiction-Genres zu etablieren, ist „Riese: Kingdom Falling“ das erste von Universal Networks International koproduzierte Format, das noch vor seiner TV-Premiere auf der sendereigenen Webpage präsentiert wird.
Universal Networks International Deutschland schließt in diesem Zusammenhang eine exklusive Partnerschaft mit der weltweit größten Video-Community YouTube, die die Webisodes ebenfalls ihren Usern zur Verfügung stellen wird.
 
Amanda Tapping leiht der im Steampunk-Look gehaltenen Fantasy-Saga ihre Erzählstimme. Der „Stargate: SG1“-Star ist eine in der Syfy-Markenwelt sehr erfolgreiche Schauspielerin und Produzentin und maßgeblich am großen Erfolg der ersten Syfy Webserie „Sanctuary – Wächter der Kreaturen“ beteiligt - ein Format, das zu Beginn für das Internet geplant war, um dann auch zu einer Quotenrenner im TV zu avancieren. Auch der restliche Cast liest sich wie das Who is Who der Science-Fiction und Fantasy-Welt: So sind Sharon Taylor („Stargate: Atlantis“), Ben Cotton („Harper´s Island“), Allison Mack („Smallville“), Ryan Robbins („Caprica“), Patrick Gilmore („Stargate: Universe“) und Allesandro Juliani („Battlestar Galactica“) mit von der Partie in der fantastischen Webserie, die in Vancouver produziert worden ist.
 
Riese: Kingdom Falling“
Während ihrer eigenen Inthronisations-Zeremonie musste die junge Prinzessin Riese (Christine Chatelain) mit ansehen, wie die Schergen der fanatischen Gruppierung „Die Sekte“ den Palast stürmten, ihre gesamte Familie niedermetzelten und die Macht über das Land Eleysia an sich rissen. An ihrer statt wurde die herrschsüchtige Amara (Sharon Taylor) zur Kaiserin ernannt und verbreitet fortan mit Hilfe der Sekten-Anhänger Angst und Schrecken in Eleysia. Durch ihr unterdrücktes Heimatland wandert nun die junge Riese, die dem Gemetzel unbemerkt entkam. Dicht an ihrer Seite ihr einziger Freund, Wolf Fenrir, der sie vor den Übergriffen Amaras Handlanger schützt. Die sind der rechtmäßigen Thronfolgerin dicht auf den Fersen, um zu verhindern, dass sie mit Hilfe einer Gruppe Widerstandskämpfer – genannt die Heretiker – doch noch das Land in eine glückliche Zukunft führt.
„Sanctum 3D“: Fünf Tipps, wie Sie einen Unterwasserhöhlen-Trip überleben
In„Sanctum 3D“ (Kinostart: 21. April 2011) führt das Höhlentaucher-Team um Frank McGuire und Carl Hurley einen erbitterten Kampf gegen die plötzlich in die Höhle hereinbrechenden Wassermassen. Die einzige Möglichkeit, dem tückischen Labyrinth lebend zu entkommen, bietet ein unterirdischer Fluss, der direkt ins Meer mündet. Werden sie den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen? Für alle, die sich auch einmal ins große Unterwasserhöhlen-Abenteuer stürzen möchten, haben wir die fünf wichtigsten Überlebenstipps der Tauch-Profis zusammengestellt.
 
1. Übung vor dem Abgang.
Bevor Sie sich auf Ihre erste Unterwasserhöhlen-Mission begeben, trainieren Sie das Luft anhalten. Zwar würden Sie ohne ein Atemgerät in unterirdischen Labyrinthen niemals lange überleben, doch immerhin können Sie kurze Strecken, die Sie schwimmend bewältigen müssen, mit gut trainierten Lungen überwinden. Der Rekordhalter im Luftanhalten schaffte es übrigens auf stolze 19 Minuten und 21 Sekunden. 
 
2. Licht im Dunkeln.
Wer sich in eine Unterwasserhöhle begibt, trägt selbstverständlich einen Schutzhelm samt Stirnleuchte. Um erst gar nicht im Dunkeln tappen zu müssen, empfiehlt es sich, genügend Reservebatterien mit zu führen. Außerdem sollten Sie immer einige Leuchtstäbe griffbereit haben, denn diese halten viele Stunden und können auch größere Flächen ausleuchten. Im Notfall gilt: Energiereserven gut einteilen und die Lampe zwischendurch ausschalten, wenn die Batterien schwach werden.
 
3. Die Gefahr der Unterkühlung.
Niemals unterschätzen, dass gute Taucherkleidung beim Tauchen ebenso essentiell wie die Sauerstoffzufuhr ist. Sollten Sie aus irgendeinem Grund – wie die abenteuersüchtige Victoria im Film – keine Tauchausstattung dabei haben, scheuen Sie nicht den Neoprenanzug eines Fremden zu tragen. Auch nicht, wenn es sich um einen Toten handelt – es geht schließlich darum, dass SIE überleben! Ebenfalls sollte immer eine hochisolierende Notfalldecke dabei sein, mit der man sich wieder aufwärmen kann.
 
4. Seile, Haken und Muskelkraft.
Ein schwer zugängliches Höhlenlabyrinth vergibt keine Fehler! Man muss nicht nur tauchen, sondern auch gut klettern können. Der versierte Umgang mit Seilen, Haken, Sicherungen und zuletzt der überlegte Einsatz der eigenen Muskelkraft können über Leben und Tod aller Beteiligten entscheiden. Wenn auch nur eine Markierung falsch gesetzt wird, sich ein Beteiligter irgendwo verhakt oder aus Leichtsinn abstürzt, kann das fatale Folgen haben …
 
5. Die Panik ist der Aasgeier und sitzt auf Ihrer Schulter.
Wie alle Extremsportarten, ist Höhlentauchen nichts für schwache Nerven. Wenn es brenzlig wird, heißt es Ruhe bewahren, Kräfte einteilen und vor allem: Gehirn einschalten. Denn jede unüberlegte Bewegung könnte die letzte sein. Wer zu Panikattacken und Ausrastern neigt, gefährdet alle Beteiligten und hat in einer Unterwasserhöhle nichts zu suchen.
 
Mit welchen weiteren Überlebens-Maßnahmen versuchen sich die Tiefsee-Taucher um Frank McGuire aus dem schier ausweglosen Höhlengewirr in Papua Neuguinea zu befreien? Wer dies wissen möchte, sollte sich den Kinostart von „Sanctum 3D“ am 21. April 2011 jetzt schon unbedingt vormerken!
„Das Thor Universum“
Am 28. April donnert es mit Sicherheit gewaltig aus den deutschen Kinolautsprechern, denn dann hat die Stunde eines neuen Superhelden geschlagen, ein echter Hüne mit dem klangvollen Namen Thor. Der Donnergott gehört in Amerika buchstäblich zu den ganz großen Weltrettern, hierzulande finden wir, ist es jetzt ebenfalls definitiv an der Zeit, die wichtigsten Charaktere aus dem Marvel-Universum dieses Superhelden kurz zu vorzustellen:
 
Thor (Chris Hemsworth)
Thor ist ein wahrer Hüne. Genau genommen steigt der nordische Donnergott mit einem Kampfgewicht von 290 kg bei einer Größe von 1,98 m auf die Erde herab. Doch er ist kein aalglatter Super-Saubermann, sondern ein Typ mit Ecken und Kanten. Das führt dazu, dass ihn sein Göttervater Odin aus seiner Heimat Asgard verbannt, um den hochmütigen Sohn Demut zu lehren. So wird Thor ohne seine göttlichen Kräfte und vor allem ohne seinen mächtigen Hammer Mjolnir auf das harte Pflaster der Erde geworfen. Der Heimat und seiner Superkräfte beraubt, muss er sich nun unter den Menschen mit ihren eigentümlichen Bräuchen zurechtfinden, was ihm verständlicherweise nicht immer leicht fällt.
 
Odin (Anthony Hopkins)
Odin ist nicht nur Göttervater von Thor und Loki, sondern auch König aller nordischen Gottheiten. Was seine Kräfte betrifft, ist er noch um einiges mächtiger als Thor und dank seiner Lebenserfahrung ist Odin ein wahrer Quell der Weisheit. Seine Stärke und sein Wissen machen ihn zum unumstößlichen Herrscher und Verteidiger von Asgard.
 
Heimdall (Idris Elba)
Heimdall schützt seit geraumer Zeit die Götterwelt von Asgard und bewacht deren mächtiges Einganstor. Wobei er nicht dem Befehl von Odin untersteht, sondern nach eigenen Maximen bzw. denen von Asgard handelt. Seine Kräfte sind so gewaltig, dass er es selbst mit den Göttersöhnen Thor und Loki aufnehmen kann. Er ist in der Lage, mit seinen Sinnen kleinste Details wahrzunehmen, die sich in komplett anderen Welten abspielen, was seine Fähigkeiten als Wächter noch verbessert.
 
Loki (Tom Hiddleston)
Loki ist der Gegenspieler von Thor. Und er ist zugleich sein Bruder, was den Konflikt zwischen den beiden noch brisanter macht. Darüber hinaus könnten die beiden kaum unterschiedlicher sein, denn während Thor sich als impulsiver, aber gutherziger Heißsporn charakterisieren lässt, handelt Loki zwar stets wohlüberlegt, versucht aber immer durch hinterlistige Tricks ans Ziel zu kommen.
 
Destroyer
Einst von Odin als kraftvolle und unzerstörbare Waffe zum Schutz von Asgard geschaffen, gehorcht der Destroyer nur dem, der gerade Macht über ihn hat. Loki gelingt es, die Kontrolle über den Destroyer zu übernehmen, mit dem Ziel sowohl die Menschheit als auch Thor zu vernichten ...
 
Wie wird der Bruder-Kampf zwischen Thor und Loki ausgehen und welche Rolle spielt dabei Natalie Portman, die im Trailer zum Film bereits zu sehen ist? Fragen über Fragen, die nur ein Kinobesuch klären kann. Aus diesem Grund sollten sich Fans spektakulärer Blockbuster-Action den 28. April 2011 unbedingt rot im Kalender markieren, denn dann donnert „Thor“ von Regisseur Kenneth Branagh durch die deutschen Kinosäle!

9. Wissenschaft: Suprafluidität
von Andreas Dannhauer
Noch vor 120 Jahren wäre ein Mensch, der behauptet hätte, Strom könnte ohne Widerstand durch einen Leiter fließen, für verrückt erklärt worden. Wenn Elektronen durch einen Draht fließen, dann werden sie unweigerlich irgendwann mit den Atomen zusammenstoßen und dabei Energie verlieren. Der Leiter wird warm und die Bewegung der Elektronen wird gebremst. So die klassische und auf den ersten Blick einleuchtende Sichtweise.
 
Doch dann kam die Quantentheorie. Und obwohl diese so unverständliche Dinge vorhersagte, wie das Durchtunneln einer Energiebarriere, den Wellencharakter von Teilchen und ähnliches, setzte sie sich doch gegen die klassische Theorie durch, da nur sie in der Lage war, z. B. zu erklären, warum Elektronen auf ihren Bahnen um die Atomkerne keine Energie durch Strahlung verlieren. Wenn so etwas möglich ist, dann kann vieles möglich sein, z. B. dass sich Elektronen in elektrischen Leitern zu Paaren zusammenschließen, da dies energetisch günstiger ist und dann auf den elektromagnetischen Kraftfeldern zwischen den Atomen eines Leiters ohne Widerstand quasi reiten ohne Energie zu verlieren. Das nennt man Supraleitung und wird heute überall dort angewendet, wo hohe elektrische Ströme benötigt werden, man aber nicht die Welt in eine Energiekrise stürzen möchte, z. B. im LHC-Beschleuniger.
 
Wenn Elektronen widerstandslos durch elektrische Leiter reisen können, könnten dann nicht auch ganze Atome ohne Widerstand aneinander vorbei gleiten? Ja, sie können. Dieser Effekt wird Suprafluidität genannt und tritt nur bei sehr geringen Temperaturen, verglichen mit der Supraleitfähigkeit, auf. Beobachtet wurde dies bisher nur bei Helium-3 (2 Protonen und 1 Neutron im Kern), Helium-4 (2 Protonen und 2 Neutronen im Kern) und Lithium-6.
 
Die theoretischen Physiker tun sich noch etwas schwer mit der Erklärung der Superfluidität. Derzeit besteht die Überzeugung darin, dass es etwas mit Bose-Einstein-Kondensaten zu tun haben muss. Wenn man bestimmte Teilchen (Bosonen), z. B. Helium-4-Atome auf sehr niedrige Temperaturen abkühlt, dann gelangen diese alle in den energetischen Grundzustand, d. h. sie haben die geringstmögliche Bewegungsenergie, die die Quantenmechanik noch erlaubt. Diese ist jedoch nicht 0, was durch die Quantentheorie verboten ist.
Wenn zwei solcher Teilchen aneinander stoßen, können sie jedoch keine Energie austauschen, da sonst eines der Teilchen noch unter den Grundzustand rutschen würde. Ohne Energieaustausch aber auch kein Energieverlust, die Teilchen bewegen sich reibungsfrei aneinander vorbei. Nun ist es aber so, dass Suprafluidität schon bei relativen hohen Temperaturen, im Vergleich zu Bose-Einstein-Kondensaten, auftritt. Wahrscheinlich reicht es, wenn schon ein gewisser Teil der Teilchen sich im Grundzustand befindet und diese sozusagen als Schmiermittel zwischen den wärmeren Teilchen fungieren.
Helium-3 und Lithium-6 sind eigentlich keine Bosonen, jedoch können sie Paare bilden, analog zu den Elektronenpaaren in Supraleitern, und werden so zu Bosonen. Alle anderen Stoffe zeigen keine Superfluidität, da sie vor erreichen der Grenztemperatur schon gefrieren.
 
Wenn eine Flüssigkeit suprafluid ist, sollten alle möglichen seltsamen Effekte auftreten. So können sie durch die kleinsten Ritzen und Löcher mit erstaunlich hoher Geschwindigkeit fließen. Da die Teilchen nicht miteinander wechselwirken, halten sie sich auch nicht gegenseitig beim Eintritt und Durchfließen des Kanals auf.
Suprafluide Flüssigkeiten leiten Wärme ebenfalls supragut.
Dreht man ein Gefäß mit einer suprafluiden Flüssigkeit darin, so dreht sich diese nicht mit. Erst bei hoher Drehgeschwindigkeit bilden sich Wirbel in der Flüssigkeit.
Stellt man in eine suprafluide Flüssigkeit einen kleinen Behälter, der am Boden nur äußerst kleine Öffnungen hat und an der Decke ein kleines Loch und beheizt diesen Behälter, dann sprudelt durch das Loch in der Decke die Flüssigkeit heraus. Dieser Springbrunneneffekt erklärt sich durch den Umstand, dass durch die feinen Öffnungen im Boden suprafluides Material in den Behälter fließt, die nicht mehr suprafluide, weil erwärmte, Flüssigkeit kann jedoch durch diese nicht zurück und es bleibt ihr nur der Weg durch die kleine Öffnung in der Gefäßdecke.
 
Der erstaunlichste Effekt ist jedoch, dass suprafluide Flüssigkeiten aus nach oben offenen Behältern entkommen können. Bei normalen Flüssigkeiten beobachtet man, dass sie an den Rändern ihres Gefäßes etwas nach oben anstehen. Dieser Kapillareffekt entsteht, wenn die Anziehungskräfte zwischen Gefäßwand und Flüssigkeit größer sind als die Anziehungskräfte zwischen den Teilchen der Flüssigkeit selbst. Die Flüssigkeit steigt so hoch bis die Kräfte durch die Gravitation ausgeglichen werden. In suprafluiden Flüssigkeiten ist die Anziehungskraft zwischen den Teilchen praktisch 0. Der Kapillareffekt führt also dazu, dass diese Flüssigkeiten alle Wände hoch kriechen und alle Flächen, die sie erreichen können, benetzen. Hat das Gefäß oben ein Loch, so tritt Flüssigkeit aus und läuft außen am Gefäß herunter, so lange bis der Flüssigkeitsstand außen genau so hoch wie innen ist.
 
Im Gegensatz zur Supraleitung wird die Suprafluidität noch eher selten praktisch angewendet, muss man doch das Helium-4 auf 2 Grad über absolut 0 abkühlen. Hochtemperatursupraleiter erreichen ihren Suprazustand dagegen schon bei etwa 140 Grad über dem Nullpunkt.
So wird suprafluiden Helium in der Spektroskopie verwendet. Moleküle der zu untersuchenden Probe können sich in der suprafluiden Flüssigkeit frei drehen, so als ob sie im Vakuum schweben würden. So kann man die Strahlung beobachten, die diese Moleküle abgeben, wenn sich ihre Rotationsgeschwindigkeit ändert.

10. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,
 
wenn an dieser Stelle der eine oder andere Leser ein Déjà vu haben sollte, haben wir vollstes Verständnis: Denn nachdem in der vergangenen Ausgabe von Uwe Sauerbrei die Siegerstory der Themenrunde „Spritztour“ unseres Kurzgeschichten-Wettbewerbs zu lesen war, steht über der heutigen Story derselbe Name: Mit „Bauer sucht …“ hat Uwe Sauerbrei nämlich gleich noch den dritten Platz beim Thema „Rückkehr“ belegt. Glückwunsch an den Autor, der unsere munter wechselnden Jurys in den vergangenen Jahren ja schon öfter überzeugen konnte. Versprechen können wir eines: Auf Platz zwei und eins folgen in den beiden kommenden Ausgaben dann aber definitiv andere Autoren … Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen zur Story – egal ob per E-Mail oder im Forum.
 
Das nächste Thema des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs lautet „Wo ist sie?“, Einsendeschluss ist der 1. Mai 2011. Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury (mindestens) drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.
 
Armin Rößler


Bauer sucht…
von Uwe Sauerbrei

Kyle Pratt erwachte, als das Radio anging und "I got you babe" von Sonny & Cher aus dem kleinen Lautsprecher dröhnte. Entgegen seiner Gewohnheit, mit einem perfekt gezirkelten Schlag seiner linken Hand die nächtliche Stille wiederherzustellen, lauschte er den Klängen aus den Sechzigern, die es bis ins neue Jahrtausend geschafft hatten. Für ihn, der aus der gleichen Dekade stammte, war es Musik mit Rückgrat. Seine Kinder verstanden das nicht, aber vieles war heute anders.
Er streckte sich und sog die frische Luft ein, die vom Fenster herüberwehte. Es war sieben Uhr und es versprach, ein schöner Tag zu werden. Die wurmzerfressenen Dielen des Schlafzimmers knarrten, als er mit seinen Schlappen über sie hinwegschlurfte. Sie waren genauso alt wie der Bauernhof, den er bewirtschaftete. Wein rankte von den Hauswänden, Schwalben hatten Dutzende von Nestern ins Gebälk geklebt. Ununterbrochen schwirrten sie vor dem Haus, um die endlos hungrigen Schnäbel ihres Nachwuchses zu stopfen.
Apropos Nachwuchs. Seine beiden Kinder würden in einer Viertelstunde mit dem Bus zur Schule fahren. Er musste sich etwas beeilen, um ihnen einen guten Weg zu wünschen. Schnell putzte er seine Zähne, warf sich ein paar Hände Wasser ins Gesicht, fuhr mit der Bürste durch das leicht ergraute Haar und schlüpfte gleich in seinen Overall. Frühstück kam später, ein Kaffee sollte als Wachmacher reichen.
Eine ungewohnte Stille lag über dem Haus. Das Ticken der alten Standuhr im Treppenhaus war das einzige Geräusch aus dem sonst üblichen morgendlichen Singsang von Tassenklirren, Tellergeklapper und Maulereien schulunwilliger Teenager. Auf dem Küchentisch standen drei benutzte Teller und ein halbvolles Glas Orangensaft. Das Messer steckte in der Butter, und auf der Anrichte lagen, aufgeklappt, zur Hälfte mit Marmelade bestrichene Sandwiches. Die volle Kanne Kaffee verbreitete den gewohnt aromatischen Duft. Ansonsten gab es kein Lebenszeichen. Weder von den Kindern noch von seiner Frau. Kyle runzelte die Stirn und füllte seinen Becher randvoll mit seiner geliebten Panama Boquete Röstung.
In der Diele bemerkte er die beiden Schultaschen, die, gestern Abend gepackt, nun auf ihre Pausenbrote und die Kinder warteten. Er würde die Kinder heute nicht verabschieden. Kurz blitzte die Erkenntnis durch seinen Verstand, dass er sie nie wieder sehen würde. Noch bevor der Schmerz darüber ihn auch nur ansatzweise erfassen konnte, legte sich eine schwere Decke über seine Gedanken und presste sie in eine Ecke, die für Kyle Pratt nicht mehr erreichbar war.
Die Haustür stand offen, ebenso das Gartentor. In der Diele griff er seine Arbeitsweste und zog die Stiefel an. Die kühle Luft füllte seine Lungen. Sie schien heute eine besondere Klarheit zu besitzen.  Der Himmel war fast wolkenlos, und die Sonne stand knapp über dem Horizont. Zur Rechten lag der Hühnerhof. Kyle hatte sich stets für Freilandhaltung ausgesprochen, und so tummelten sich ein paar hundert Hühner, träge gackernd, auf dem kahl gepickten Areal.
Die Hühner waren richtig! Dieser Gedanke passte gut und stand in der Reihe noch folgender Gedanken ganz vorne. Kyle freute sich darüber und setzte sich mit einem Lächeln auf den Lippen in Bewegung. Der Hühnerhof hatte neben dem Absperrgatter noch einen breiten Zugang für Fahrzeuge. Der Riegel klemmte etwas, er musste geölt werden. Aber nicht jetzt! Er hob einen Stein und schlug auf den Riegel ein, der sich Millimeter für Millimeter nach rechts bewegte und schließlich mit rostigem Klirren die Einfahrt freigab. Die beiden Flügel schwangen mit nur leichter Gegenwehr auf. Die Hühner wichen etwas zurück und verwahrten sich krächzend und aufgeregt flatternd gegen dieses unbotmäßige Eindringen. Aber Kyle hatte gar nicht vor, sie noch weiter zu stören. Er ließ den Stein zu Boden fallen und machte auf dem Absatz kehrt. Vor der Scheune stand sein Traktor. Es war ein Deere 9R mit fast vierhundert PS. Gestern Abend hatte er ihn nach der Feldarbeit gewaschen und nun blitzte das grüne Metall in der Sonne. Andächtig strich Kyle mit der Hand über das Chassis und ließ seine Finger über das mächtige Profil der Reifen gleiten. Der vertraute Duft nach Gummi umschmeichelte seine Nase. Die Schlüssel hatte er in der Tasche, aber sie brauchte er im Moment noch nicht. Zuerst die Ketten! Sie befanden sich in der Scheune. Waren dort an der Wand ordentlich aufgereiht und glänzten ölig. Er streifte sich die Handschuhe über, nahm die stärkste Kette vom Haken und trug sie zum Trecker. Dann stutzte er einen Augenblick. Irgendetwas war falsch, passte einfach nicht. Kyle verharrte für einen Moment und dachte nach. Aus den Augenwinkeln konnte er sehen, wie ein paar der Hühner, hier und da pickend, gemächlich die Umzäumung verließen.
Plötzlich wurden seine Zweifel erstickt. Einfach so! Er nahm es wahr. Aber er nahm nicht teil, er beobachtete nur. Nach dieser kurzen Pause stieg er die Leiter zum Fahrerhaus empor und ließ sich in den federnden Sitz fallen. Der starke Motor sprang sofort an, und Kyle lenkte das Gefährt hinüber zur Gabel. Er ließ die Maschine laufen, als er sie mit der Hydraulik verband. Dann setzte er schnell zurück und fuhr zur Vorderfront des Hauses. Mit kritischem Blick suchte er die Stelle, an der er ansetzen musste. Die zentralen Balken des Fachwerks waren das Ziel. Langsam setzten sich die großen Räder wieder in Bewegung und ohne zu verharren, drangen die beiden eisernen Zinken rechts und links neben dem Balken durch die Mauern. Sie mussten irgendwo in der Stube die Wand durchbohrt haben. Die Bausubstanz hatte fast keinen Widerstand geleistet. Zwei hässliche Löcher verzierten nun die Außenfront. Die Blumenrabatten waren ebenfalls zerwühlt, aber das ließ sich nicht ändern, auch wenn es falsch war. Kyle sprang auf den Boden und griff sich die Kette. Das eine Ende schob er durch die rechte Öffnung, griff es mit der anderen Hand durch das linke Loch und zog die Kette um den Balken herum, um sie an der Gabel zu befestigen und mit dem Karabinerhaken zu sichern. Dann schaltete er den Trecker in den Arbeitsmodus und fuhr mit dem kleinsten Gang langsam rückwärts. Die Kette spannte sich und kurzzeitig sah es so aus, als könnte die alte Architektur des Bauernhauses diesem Angriff trotzen. Dann knirschte es jedoch heftig im Gebälk, und der Pfosten wurde mit all seinen Querverstrebungen, unzähligen Steinen und Mörtel, aus der Verankerung gerissen. Risse breiteten sich aus, und die Statik schien aus ihrem Gefüge geraten zu sein. Für einen kurzen Moment fühlte Kyle so etwas wie Trauer in sich aufsteigen, aber auch das verflog augenblicklich. Es bedurfte noch zweier weiterer entfernter Balken, bis die Last des Obergeschosses zu groß wurde und alles wie ein Kartenhaus zusammenstürzte. Eine große Staubwolke stand über dem Hof. Kyles Augen brannten, er hatte vergessen zu blinzeln. Die gesamte Motorhaube und die Frontscheibe waren nun grau, und auch beim Atmen brannte seine Lunge. Das, was da in einem großen Haufen aus Steinen und Holz lag, war einmal seine Heimstatt gewesen. Diese Gedanken formten sich ganz klar. Aber es schien, dass sie von den Emotionen getrennt waren. Es gab nur Leere.
Sein Blick fiel auf den Rückspiegel. Auf der anderen Seite des Hofes, direkt neben der Hühneranlage, befanden sich die Stallungen mit den Rindern. Dort musste er jetzt hin.
Etwas Wind war inzwischen aufgekommen, und einige Eicheln fielen prasselnd auf das Dach der Boxen für die Kühe. Aus dem Inneren drang gedämpft ein Muhen. Er hielt hier zwanzig Kühe, und sie warteten ungeduldig darauf, ihre Milchlast abgeben zu können. Das Licht brannte nicht. Es gab wohl keinen Strom mehr. Durch die halb offenen Dachfenster floss ein wenig Morgensonne, die einen gespenstischen Schein verbreitete. Die Melkanlage würde nicht funktionieren. Er musste versuchen, den Generator anzuwerfen. Ein Blick in den Tank zeigte, dass zumindest noch genügend Diesel vorhanden war. Der Anlasser drehte eine ganze Weile, bis der Motor ansprang und dabei einige stinkende Wolken ausstieß. Sofort erstrahlten die Lampen im vertrauten Glanz, und Kyle nahm mit geübten Handgriffen die Anlage in Betrieb. Als, unter sonorem Brummen, die Milch durch die Leitungen strömte, verfolgte er, wie jeden Tag, wie die Anzeigen nach oben krochen. Es war ein guter Tag heute. Der beste der ganzen Woche. Wieder waren seine Gedanken für ein paar Sekunden ohne Begleitung auf die Reise gegangen.
Nachdem er die Kühe von ihrem Geschirr befreit hatte, ließ er die Verschläge offen. Sie würden den Weg alleine finden.
Inzwischen war es fast Mittag, und die Temperaturen waren gestiegen. Kyle zog seine Weste aus und hängte sie an den Haken neben der Türe. Er würde sie nicht mehr brauchen. Mit Erstaunen registrierte er, dass die Trümmer des Hauses verschwunden waren. An ihrer Stelle befand sich nur ein kahler, erdiger Platz. Ihm war klar, dass seine Reaktion alles andere als angemessen war. Er fühlte sich wie ein Beobachter seiner selbst ohne die Möglichkeit, ja nicht einmal die Motivation, etwas an diesem Zustand zu verändern. So wunderte er sich kaum noch darüber, dass seine Füße ihn wieder zum Traktor lenkten. Die Pferde waren noch geblieben. Sie grasten auf der Weide hinter dem Fluss. Es waren, wenn er fuhr, nur wenige Minuten. Viel gab es auch nicht zu tun. Angekommen sprang er nur kurz aus dem Fahrerhaus und schob die beiden Stangen beiseite, die den Zugang zur Weide begrenzten. Die Pferde registrierten noch nicht einmal, dass sich etwas für sie verändert hatte. Ein Seufzer entfuhr seinen Lippen, und mit der Hand packte er den Scheinwerfer des schweren Treckers. Etwas in seiner Brust schmerzte. Bilder überschwemmten ihn plötzlich. Seine Tochter bei ihren ersten Reitversuchen auf dem Pony. Sie hatte sich so sehr über ihren Erfolg gefreut, dass sie gestolpert und in einen Brennnesselbusch gefallen war. Es hatte ihren Drang, reiten zu wollen, nur noch mehr angefacht. Wo war sie jetzt? Was war passiert? Vielleicht war er verrückt geworden. Fühlte sich das so an? Aus der Ferne näherte sich eine Welle, die seinen Verstand überrollte. Eine kleine Korrektur, die in regelmäßigen Abständen durchgeführt wurde.
Der Motor vibrierte sanft unter seiner Hand, die noch immer auf dem warmen, staubverschmierten Metall weilte. Seine Arbeit war getan! Er wendete den Traktor und machte sich auf den Weg zurück. Die Straße war komplett verlassen. Sein Blick blieb an einer dunklen Stelle auf der Wiese hängen. Bis eben hatte sich hier noch ein Hochspannungsmast einer Überlandleitung befunden. Der Gittermast und die Leitungen waren verschwunden. Nur dieses Stückchen unbewachsene Erde und seine Erinnerung kündeten davon.
Als er seine Farm passierte, gab es nichts mehr außer den Tieren. Ein paar der Kühe grasten im Garten und dezimierten die Beete, die seine Frau mit verschiedenen Kohlsorten angelegt hatte. Nichts deutete mehr darauf hin, dass er hier die letzten zwanzig Jahre mit seiner Familie verbracht hatte. Vom Erdboden getilgt, war wohl der richtige Ausdruck dafür. Er beschleunigte. Aus dem Radio erklang leise klassische Musik. Er suchte einen anderen Sender, aber alle übertrugen diese Melodie. Unterwegs war er keinem anderen Auto begegnet. Keine Menschenseele schien unterwegs zu sein. Hinter dem Hügel lag die Stadt, vielleicht fand er dort Hilfe oder wenigstens eine Erklärung. Es war nur ein beiläufiger Gedanke, nichts, dass im Moment wichtig war. Neugier und Verwunderung bahnten sich immer mal wieder einen Weg durch den fatalistischen Panzer, der ihn einhüllte. Dort hinter dem Hügel würden seine Fragen, die ganz tief versteckt in ihm drinnen ihre Existenz fristeten, beantwortet werden.
Die letzten Bäume, die die Sicht versperrten, lichteten sich. Abrupt stoppte Kyle seinen Deere. Seine Nackenhaare stellten sich auf, und Schweiß trat auf seine Stirn. Was sich dort vor seinen Augen abspielte, sprengte seine Vorstellungskraft. Ihm war nun klar, was mit seiner Familie passiert war und auch ihm als Schicksal zuteil werden würde. Spontan fielen ihm die Ameisen ein, deren Gewimmel er sich mit den Kindern oft angeschaut hatte. Das Bild passte gut, und so lächelte er, als er sich mit seinem Fahrzeug langsam wieder in Bewegung setzte und sich dem näherte, was die Stadt einmal gewesen war.


Uwe Sauerbrei, geboren 1965 in Thüringen, Diplom-Geophysiker, lebt in Hamburg. Derzeit tätig in seiner eigenen Unternehmensberatung, schreibt er nebenbei Kurzgeschichten, die in verschiedenen Anthologien Eingang fanden. Kontakt zum Autor unter www.aurora-web.de  oder uwe.sbr@aurora-web.de.

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Ausgabe 246 - 06.04.2011
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