corona magazine
Nur der Himmel ist die Grenze
ISSN 1422-8904

 newsBEAT
+ "Star Trek: Vanguard"
+ "Young Justice"
+ "V": Marc Singer
+ "Primeval": 4. Staffel
+ "Buffy" im Kino
+ "Locke & Key"
 Kunterbunt
+ Blitz-Verlag
+ Sci-Fi Wettbewerb
+ "The Hobbit"
+ "Rapunzel – neu verföhnt"
 Buch-Tipp
TREKminds - Nur der Himmel ist die Grenze
Das Buch nimmt Sie mit auf eine Reise hinter die Kulissen und Schauplätze. Hin zu den Ideen dieses Franchises. Ideen des gemeinsamen Miteinanders und der Verständigung, des menschlichen Geistes. Ideen, die weltweit von Millionen von Trekminds gelebtwerden.
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27. Dezember 2010 - Ausgabe 244 - "Ending on a high note"
Schluss für heute
Väterchen Frost hat sich in der Tür geirrt. Hey, wir haben noch Herbst! HERBST. Nicht Winter! So gar nicht. Wenn man überlegt, dass ich am 30. Oktober noch im Freien sitzend durch Berlin gefahren bin und die warmen Sommerstrahlen genossen habe, während jetzt - rund sechs Wochen später - 30 cm Neuschnee in meiner Heimat, dem Ruhrgebiet, gefallen sind (und von Berlin soweit ich weiß, gerade noch der Alex zu identifizieren ist, weil der Turm noch raus lugt), dann meint man doch in einer temporalen Anomalie gefangen zu sein.

Guter Übergang. Eine Art temporale Anomalie erleben wir auch in unserem kleinen kommerziellen (und derzeit ziemlich verlustreichen) Projekt, dem Verlag in Farbe und Bunt. Als Projekt vor über einem Jahr gegründet und für all die talentierten Kreativen gedacht, die im Laufe der Jahre Jennifers und meine verschiedene Projekte im SF-Fandom mit ihren Begabungen bereichert haben, haben wir es - sind wir ehrlich: habe ich es - bis heute nicht geschafft, das erste Projekt zu einem vernünftigen Abschluss zu bringen. Die Gründe sind vielschichtig und gehören zu einem Großteil nicht hier her. Zumal das kommende Jahr 2011, damit meine ich den Januar, nun das KickOff erleben wird. Das Buch "TREKminds - Nur der Himmel ist die Grenze", das seit über einem Jahr für den mir wahrhaft unangenehmsten Punkt in meinem Leben steht (weil es schon längst hätte erscheinen sollen), wurde nun einige Male überarbeitet und ist nun definitiv fertig. Freilich - und das passt zu der Geschichte - ist es nun auch am 10.12. nicht erschienen, aber wenn das Wetter mitspielt, wird es das noch in diesem Jahr tun. Evtl. reißen wir die selbst auferlegte (gefühlte 20.) Latte... aber dazu mehr in unserem Spotlight "Was lange währt...".

Was habe ich eigentlich am 30. Oktober in Berlin gemacht? Ich war am Abend zuvor auf dem letzten Deutschland-Konzert ever der norwegischen Popgruppe a-ha, die in den letzten Jahren häufig mal die Inspiration für die Titel dieses unseres Hobbyprojekts war. Am 4.12. traten sie dann in Oslo das letzte Mal überhaupt auf, passenderweise an meinem Geburtstag. Warum ich das hier schreibe? Nun, a-ha und das Corona Magazine haben durchaus einiges gemein: Mich als Fan der Akteure und der Produkte, aber vor allem die Sache mit dem letzten Mal. a-ha ist Geschichte und mit dieser Ausgabe ist es das Corona Magazine auch. Zumindest in 2010.

Die letzte Ausgabe vor unserer Winterpause, die dieses Mal etwas länger ausfallen wird, beinhaltet noch einmal alles von dem, was ich an diesem Magazin und seinen Redakteuren so mag: Artikel und Rezensionen, Infos und Wissenswertes und natürlich Literatur aus der Welt der Phantastik.

Lassen Sie sich ruhig einschneien, liebe Leserinnen und Leser, lassen Sie sich nur nicht die Weihnachtsstimmung verderben. Ich versuche auch, mich an diesen Rat zu halten und würde mich freuen, wenn Sie und die gesamte Redaktion des Corona Magazines eine gesegnete Vor- und Weihnachtszeit erleben. Lassen Sie Weihnachten in Ihr Herz, kommen Sie gut ins neue Jahr und bitte

Bleiben Sie diesem Projekt gewogen!

Herzlichst
Ihr Mike Hillenbrand
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1.Spotlight: Was lange währt, ist endlich da
Christian Humberg und Mike Hillenbrand präsentieren Geschichten und Wissenswertes aus dem Star Trek-Universum
6.Rezension: "Die mächtige Zauberin" von Michael Scott
In Farbe und Bunt ist auch die Welt der Fantasy - und hier erfahren Sie, wieviel Farbe Fantasy vertragen kann.
2.newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7.Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
3.Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Teil 1)
Kann Mike mit seinem 11jährigen ins Kino? Armin Rößler hat auch eine Meinung
8.Wissenschaft: Ig-Nobelpreise 2010
Frohe Weihnachten aus unserer Wissenschaftsredaktion mit dem letzten Wissenswerten in 2010!
4.Ihre Meinung
Leserbriefe an das Corona Magazine
9.Die Corona-Kurzgeschichte
"Beschützte kleine Buben fliegen high" von Sven Klöpping
5.Phantastische Spiele: "Talisman"
Spielen vor Weihnachten mit jemandem, der sich auskennt!

1. Spotlight: Was lange währt, ist endlich da
von Mike Hillenbrand
Mein Vater hat es mir gesagt als ich 10 Jahre alt war. „Sohn“, sagte er. „Sohn, es gibt Kämpfe, die kannst du nicht gewinnen. Du kannst es versuchen, weil du es nicht wahrhaben magst, aber letztendlich ist die Frage nicht, ob du scheitern wirst, sondern nur wann.“
 
Verstehen Sie mich nicht falsch. Mein Vater hat mir viele Dinge bei gebracht und die meisten davon waren deutlich lebensbejahender und optimistischer als dieser Rat klingen mag. Dennoch war er berechtigt, denn ich hatte mich damals in etwas verrannt und wollte es nicht wahr haben. Ein Charakterzug, den ich bis heute gepflegt habe. Er war schon vor „Star Trek“ da, wurde aber von Gene Roddenberrys Schöpfung durchaus angestachelt. Wie sagte Captain Kirk doch in „Der Zorn des Khan“? Genau. Und Mr. Spock etwa später? Richtig. „Für mich gibt es keine ausweglose Situation.“ und „Ich glaube gerne an die Chance einer Möglichkeit.“ Sie haben es bis heute nicht gewusst, aber diese Sätze wurden extra meinetwegen in die Drehbücher geschrieben. (Genau wie das GPS auch nur für mich erfunden wurde – aber das ist eine andere Geschichte.)
 
Aus der Retrospektive lässt sich erahnen, dass der 10-jährige Mike nicht wirklich verstanden hat (oder verstehen wollte), was sein Vater ihm da auf den Weg gab. In den kommenden zwei Dutzenden Jahren gab es nämlich nicht nur einen Kampf, den ich gewinnen wollte, obwohl die Chancen mehr als schlecht standen.
 
In einigen Fällen war ich erfolgreich, in anderen Fällen  …so halb.
In einem Fall sicher nicht.
 
Meist ist nur der Himmel die Grenze. Manchmal aber ist es die eigene Kapazität.
Das Buch „TREKminds – Nur der Himmel ist die Grenze“ hätte schon vor einem Jahr erscheinen sollen.
 
Mein Freund Christian Humberg hatte seine Texte zu diesem Zeitpunkt beinahe alle abgeliefert, unsere Grafikerinnen hatten wunderschöne Comics, Flyervorlagen, Messeposter und vieles mehr beigesteuert und ein wunderbares und fleißiges Team stand in Bonn auf der Fed Con und bewarb dieses erste Buch des Verlags „in Farbe und Bunt“.
 
Die Rohtexte meiner Kapitel lagen fast alle vor und so musste etwas Zeit und etwas Arbeit ein Ergebnis liefern, auf das wir alle stolz sein konnten. Es sollte ein guter Start für den neuen Verlag sein, der nur ein Ziel verfolgt: Er soll vielen der oben genannten talentierten Menschen die Möglichkeit bieten, Herzblut-Projekte auf eine Weise zu verwirklichen, die ihnen bei den „großen“ Verlagen verwehrt geblieben wäre.
 
Seit Ende der 1990er Jahre durfte ich von dem Talent vieler Menschen profitieren, das heißt, meine Hobbyprojekte durften davon profitieren. Internetradio, Internetfernsehen, Internet-Newsletter: Wir nutzen keine Tracking-Skripte, verkaufen die e-Mail-Adressen unserer Leser nicht und schalten keine Werbung. Alle diese Projekte sind non profit. Kein Redakteur wird bezahlt. Keiner will bezahlt werden. Ich auch nicht. Wir haben Spaß. Das reicht.
 
Im Laufe der Jahre sind die Talente vieler dieser ehrenamtlichen Redakteure auch von „richtigen“ Firmen erkannt worden. Viele Namen des Sciencefiction-Radios, des Projekt X-Internetfernsehens und des Corona Magazines tauchten beim „richtigen“ Radio, bei „richtigen“ Zeitschriften und Verlagen und anderen „richtigen“ Medien auf. Bei Medien, die für Arbeit bezahlen – bei denen man sein Hobby zum Beruf machen kann.
 
Andererseits ist es da nicht ganz so… einfach. Alle Firmen, auch Medien-Firmen sind dazu da, Geld zu verdienen, und müssen ihre Investitionen gut kalkulieren. Ein Buch kostet allein in der Produktion Unsummen und vom Verkaufspreis kommt nur sehr wenig in den Kassen eines Verlages an, der davon noch Personal und Material bezahlen muss. Mir fehlte es nie an Verständnis für meine Auftraggeber. Nur ist es manchmal hart, im kreativen Geschäft eigene Ideen zu Recht zu schneiden und sich von Nicht-Kreativen sagen zu lassen, was besser und was schlechter ist. Das ging in den letzten Jahren nicht nur mir so. Allerdings war ich immer in der bequemen Lage, Aufträge sausen zu lassen, wenn sie mir nicht gefielen: Ich lebe nicht von der Phantastik und meiner Kreativität. Viele andere von meinen Kollegen und Freunden schon, was sie notgedrungen kompromissbereiter macht. Dennoch oder gerade deswegen stiften sie ihre Kreativität immer wieder unseren non profit-Projekten. Sie erhalten keine Bezahlung, aber sie können sich austoben.
 
So entstand die Idee vom Verlag „in Farbe und Bunt“. Ein Verlag, der Ideen unterstützt und bei dem sich die Autoren, Grafiker und alle anderen Mitarbeiter austoben können – und der im Erfolgsfall auch Honorare zahlt.
 
Nachdem Thomas Höhl und ich zwei sehr gelobte und erfolgreiche Buchprojekte zum Thema „Star Trek“ geschrieben hatten, war klar: Das erste Buch des neuen Verlags sollte ein „Star Trek“-Buch sein. Eines, das sich nicht so sehr mit Historie und Fakten beschäftigt, sondern mit dem Phänomen und seinen Auswirkungen auf die Welt, auf die Gesellschaft, auf uns. Eher Essays als Historie, eher unterhaltend als informierend. Das in einem neuen Verlag, in unserem.
 
Eine Idee in einer Idee in einer Idee.
So weit, so gut.
 
Ich steckte viel in dieses Projekt. Zeit, Ressourcen und Geld. Ich habe der Phantastik und ihren Fans viel zu verdanken und wollte allen auf diese Weise etwas zurückgeben. Dumm gelaufen, dass genau zu diesem Zeitpunkt mein anderes geschäftliches Leben eine unerwartete, aber sehr positive Wendung nahm. Ich kann mich nicht erinnern, jemals mehr in meinem Leben gearbeitet zu haben, als in den letzten 12 Monaten. Ich trug auch nie mehr Verantwortung für die Geldbörsen und die Lebensgrundlagen anderer Leute und ich sah meine Familie und meine Freunde nie seltener.
 
Ich näherte mich der Grenze meiner Kapazität und bemerkte schmerzhaft, wie weit der Himmel noch entfernt war. Meine Freunde warnten mich, dass ich diesen Kampf nicht gewinnen würde. Selbst wenn ich aus meinen 16 Stunden-Tagen regelmäßig die Zeit für die Mittagspause abknabbern würde, wäre ich nicht in der Lage, kreative Texte in den Computer zu hacken, Fahnen sorgfältig durchzusehen und Freigaben zu erteilen. Zu sehr habe ich mich in meine reguläre Arbeit verrannt, zu sehr habe ich mich zu ihr „commited“.
Da ist was dran.
 
Wenn die eigene Arbeit mehr Vergnügen und Befriedigung bereitet als das Hobby, wenn man mit schlechten Gefühlen an das Projekt denkt, in das man so viel investiert und für das man so viele freundliche und gute Menschen organisiert hat, wenn man vor dem Rechner sitzt und die Mutter aller Schreibblockaden erlebt, dann sollte der Gedanke an den eigenen Vater eigentlich tröstlich sein. In diesem Fall nicht. Manche Kämpfe kann man nicht gewinnen, man kann nur scheitern. Die Frage ist nur, wann.
 
Mein persönliches Kobajashimaru.
 
Im Lauf der Zeit haben wir Texte überarbeitet, gestrichen, ersetzt, dann gab es Probleme beim Satz, bei der Druckerei und immer wieder Verzögerungen, weil ich mich nicht sofort kümmern konnte. Aber schließlich…
 
Schließlich.
 
Nach über einem Jahr ist das Buch „TREKminds – Nur der Himmel ist die Grenze“ nun da und wird bald ausgeliefert. Den 10. Dezember konnten wir nicht halten und ich mache an dieser Stelle nicht den Fehler, mich erneut auf ein noch so nah liegendes Datum festlegen zu wollen, aber es kommt jetzt. Ich habe es vielen zu verdanken, dass das Buch nun erscheint und noch viel mehr muss ich diesen Menschen danken, dass sie mir meine Situation in den letzten Monaten nachgesehen und verstanden haben. Stellvertretend für viele möchte ich hier den anderen Autoren dieses Buches, Christian Humberg, nennen und danken - für sein Verständnis und das Aktualisieren seiner Texte im Laufe der (Warte-)Zeit. Aber auch den anderen im Team schulde ich meinen Dank für ihre Geduld, aber noch mehr für ihre formidable Arbeit.
 
Unser Projekt „in Farbe und Bunt“ hatte einen holprigen Start, was aber einzig an mir lag. Die Talente und die Zuverlässigkeit der Freunde und Kollegen stehen kein Stück zur Debatte und der Verlag kann wahrlich mehr von dieser Sorte brauchen. Wenn ich eines von „Star Trek“ gelernt habe, dann dass es immer Möglichkeiten gibt.
 
In der Tat. Es wird weiter gehen und darum sucht der Verlag in Farbe und Bunt weitere Mitarbeiter. Nicht nur Autoren, sondern auch Grafiker, Lektoren, Redakteure, Stimmen und Organisatoren, die Herzblut haben. Sie haben gelesen, was der Verlag sein soll und dass wir nicht automatisch Honorare zahlen können, aber sollten Sie sich dennoch angesprochen fühlen – schreiben Sie mir.
 
Wenn Sie zu den Menschen gehören, die monatelang auf dieses Buch warten mussten, möchte ich auch Ihnen danken, dass Sie durchgehalten haben. Ich hoffe, Ihnen und allen anderen Lesern werden unsere Gedanken und Geschichten gefallen und Sie unterhalten, und ich bitte Sie, auch unseren kommenden Publikationen eine Chance zu geben. Sie werden schneller erscheinen… nun ja …ich schreib ja nicht mehr mit.
 
Bleiben Sie uns gewogen.
 
Lesen Sie nun eine Probe aus „TREKminds – Nur der Himmel ist die Grenze“:
 
 
 
„Tschuldigung, wir würden gern den Trekkie sehen …“
Begegnungen mit dem Vorurteil
 
„Tschuldigung, wir würden gern den Trekkie sehen …“
Im Gesicht des vielleicht vierzehnjährigen Mädchens im Türrahmen spiegeln sich Neugierde und Belustigung, doch als sie mich sieht, wird aus beidem Überraschung. Der da? Im Ernst?! Der trägt ja nicht einmal ’ne Uniform …
Donnerstag, 25. November 2010. Vom Rhein weht ein kalter Wind eisigen Nieselregen an die Fenster, doch hier im Klassenraum der Mainzer Steinhöfelschule herrscht eine ganz eigene Atmosphäre vor. Die der Ablehnung. Ich bin hier, weil man mich gewissermaßen auf einen Testträger schnallen und unters Mikroskop legen will. Als Versuchsobjekt „Trekkie“, als Nerd, als … darf ich’s sagen? … absoluten Vollfreak.
Nur: Ich bin gar keiner.
Etwa zwanzig Wirtschaftsschüler der neunten bis elften Klasse sitzen vor mir und wirken enttäuscht. Ihr Lehrer, ein Bekannter von mir und im Zweitberuf Mit-Macher der in der deutschen Phantastikszene nicht unbekannten WerkZeugs Kreativ KG, hatte den Schülern für die aktuelle Projektwoche vorgeschlagen, ein Event im phantastischen Genre zu organisieren, doch die Gruppe lehnte dankend ab: Phantastikfans, das seien doch Spinner. Lebensunfähige Sozialversager, die in ihren Scheinwelten schwebten und von nichts eine Ahnung hätten. Für die auch noch was auf die Beine zu stellen, fiel den Jugendlichen nicht einmal im Traum ein.
Also drehte der Lehrer den Spieß um und machte das Vorurteil zum Thema, schön kaschiert unter dem Oberbegriff „Subkulturen“, und konfrontierte seine Schutzbefohlenen mit Klischees und öffentlicher Meinung, mit den Negativseiten der Verallgemeinerung. Kluger Lehrer! Einziger Haken: Ich soll nun der Trekkie sein, der stellvertretend für eine ganze Fan-Subkultur das Musterbeispiel gibt.
Vielleicht vierzig Augenpaare starren mich an, als müssten mir jeden Moment klingonische Stirnwülste oder Andorianerantennen wachsen. Die Menge wartet. Also gut, arbeiten wir uns mal durch.
Wie sieht er denn aus, der typische Trekkie? Meine Frage führt zu einer interessanten Diskussion, da sich die Gruppe halbwegs sicher ist, Fans der Roddenberryschen Schöpfung seien zwischen vierzig und fünfzig Jahren alt. Mein Einwurf, die Hochzeit des Franchises liege gerade mal zehn bis fünfzehn Jahre zurück, wird da sogar als Beleg gewertet: „Na, eben. Die sind mitgealtert.“
Meine Gegenfrage, wie viele der Anwesenden denn schon mal eine der Trek-TV-Serien gesehen haben, führt zu entsetzt aufgerissenen Augen. „Raumschiff Entenscheiß? Nee, bloß nicht.“
Ich nicke brav, da nichts anderes erwartend, und ziehe meinen Trumpf. „Und der neue Kinofilm? Der von J.J. Abrams? Wer hat den gesehen?“
Gut drei Viertel der Schüler hebt die Hand. Der sei cool gewesen, wird mir bestätigt. Warum? „Na, weil er aktuell war, ohne die Philosophie von früher zu vergessen.“
Oha. Ich sperre die Ohren auf. Philosophie von Star Trek? Wie könnte die denn aussehen?
„Ja, das mit den Knöpfen und Monitoren. Dass das noch immer so aussah und funktionierte wie früher.“
Diese Schüler glauben also tatsächlich, der Kern von Star Trek seien Gadgets und Technobabble? Kein Wunder, dass es mit der Coolness der Serien nicht (mehr?) weit her ist. In Gedanken schicke ich zehn Flüche an den Writers’ Room von Star Trek: Voyager und bitte um die nächste Frage.
„Verkleiden Sie sich auch manchmal?“, will eine Schülerin aus der hintersten Reihe zaghaft wissen, und ich kann ihr ehrlich versichern, in meinem ganzen Leben noch keine Sternenflottenuniform getragen zu haben. Überhaupt seien die Kostümierten bei Veranstaltungen wie Conventions die absolute – wenngleich gern gesehene – Minderheit, das Salz in der Suppe. „Wir sind in Mainz, oder? Na also: Geht jeder der 20.000 Stadionbesucher im Vereinstrikot zu den 05ern? Nein.“
Die Klasse nickt. Versteht.
Stichwort Conventions: Auf meine Frage, ob schon mal jemand der Anwesenden eine solche besucht habe, ernte ich überraschend vielstimmige Bestätigung. „Games Con, Leipzig“, „Tuning Conventions“ und und und. Nur eine/n Phantastikcon kennen sie nicht einmal vom Hörensagen. FedCon – was ist das?
Ich bezweifle, dass sich diese Gruppe dorthin trauen würde. Irgendwie erstaunlich, wenn man bedenkt, wie bunt gemischt das Publikum bei MediaCons ist. Hier zumindest will’s keiner gewesen sein. Und auch ihr Lehrer weiß Haarsträubendes zu berichten, empfahl man ihm doch während seines schulischen Austauschjahres in den USA, bloß niemandem an seiner High School zu stecken, dass er Star Trek schaue. „Geguckt haben’s alle, nur zugeben wollte es niemand.“ Aus Angst vor dem Label Nerd.
„Und Sie?“, will ein Schüler von mir, dem Versuchskaninchen des Tages, wissen. „Sie hätten doch sicher auch ein Problem damit, als Nerd bezeichnet zu werden.“
Ich grinse. „Sagen wir mal so: Ich zitiere wörtlich aus Filmen. Auch ungefragt. Manche kann ich nahezu komplett mitsprechen. Ich könnte dir eher sagen, welche Zimmernummer Mister Spock auf Kirks Enterprise hat, was Howie Munson alles studierte oder warum Star Trek in Frankreich nie erfolgreich war, als dass ich noch wüsste, wie man mit einem schwierigen Logarithmus umgeht. Wie würdest du das nennen?“ Pause. „Allerdings bevorzuge ich die Schublade ‚Geek’. Ich glaube, Nerds sind gut in Mathe …“
Gelächter. Die Ablehnung von vorhin ist längst verflogen, treibt vermutlich irgendwo draußen mit den Regenwolken weiter. Es wird Zeit für den Gnadenstoß, den ich wohlweißlich vorbereitet habe. Ich lehne mich also zurück und erzähle. Von Gene Roddenberry und dem „advanced human“, von der Beobachterperspektive und dem Metaphernhaften am guten Star Trek. Von Technik, die die Kunst zu imitieren lernte. Von TREKminds und der Tatsache, dass in meinem Fandom auch diejenigen ihre Nischen finden dürfen, die tatsächlich glauben, die Ehefrau vom Cardassianerbösewicht Gul Dukat – „Nein, den Namen müsst ihr nicht kennen.“ – zu sein. Oder es zumindest öffentlich behaupten. Und ich erzähle von dem Beruf, den ich heute ausübe. Den, den ich ohne Star Trek vermutlich so nicht hätte.
Es wird ein interessanter Vormittag. Einer, an dem ich lerne, dass mein liebstes Genre-Franchise bei der Jugend wirklich ein Imageproblem hat. Oder hatte? Und an dem eine Projektklasse einer rheinland-pfälzischen Wirtschaftsschule sieht, dass ein Klischee nur ein Klischee und ohnehin jeder Jeck anders ist. Letzteres bildet in Form des UMUK-Prinzips (so viel zu den philosophischen Gadgets, klar?) sogar einen Grundpfeiler dessen, was Star Trek meines Erachtens auszeichnet.
Auch das nimmt die Schülerschar mit sichtlicher Überraschung auf, wenngleich jetzt natürlich alle sagen, Trekkies seien ja ohnehin so etwas wie die löbliche Ausnahme unter den Freaks. Würde ich Züge fotografieren, vermutlich sähen sie mir auch das nach – zumindest, solange ich vor ihnen säße. Ich bin hier zu Besuch, und meine Gastgeber sind höflich. Als ich aufbreche, fragt mich sogar ein Mädchen nach den von mir verfassten Fantasyromanen.
Star Trek. Sie kennen es alle. Mögen sie es auch? Maximal heimlich. Es sei denn, es kommt so cool daher, wie in der Abrams-Version. Das lässt hoffen. Nur eins macht mich stutzig: Während wir über Schwellenangst bei komplexen Universen und die Notwendigkeit diskutieren, gelegentlich narrative alte Zöpfe abschneiden zu müssen, erwähne ich den Namen Perry Rhodans als Beispiel für ein anderes altehrwürdiges SF-Franchise. Jedoch hat niemand der Schüler je vom Herrn Großadministrator und seinen Abenteuern gehört. Während ich mich durch den Regen zurück zum heimischen Schreibtisch kämpfe, kann ich mir des Verdachts nicht erwehren, der gute J.J. dürfe ruhig auch mal in Rastatt vorstellig werden …
 
 
„TREKminds – Nur der Himmel ist die Grenze“ erscheint im iFuB-Verlag.

2. newsBEAT
"Star Trek: Vanguard": Audible startet neue Hörbuchreihe
Bereits im vergangenen Jahr machte Audible durch die Produktion von „Star Trek“-Hörbüchern auf sich aufmerksam. Vertont wurden die ersten vier, beim Cross Cult Verlag erschienenen, „Star Trek: Titan“-Bücher, welche die Abenteuer von Captain Riker nach dem letzten „TNG“-Kinofilm „Nemesis“ schildern. Als Sprecher konnte man Detlef Bierstedt gewinnen, der Riker schon zu Zeiten der TV-Serie seine Stimme für die deutsche Synchronfassung lieh. Doch nach der Veröffentlichung des vierten Bandes wurde es erst einmal ruhig um die „Star Trek“-Hörbücher.

Nun beginnt ab Donnerstag, dem 25. November 2010, eine neue Ära, nämlich die der „Star Trek: Vanguard“-Serie. Diese Geschichten spielen zur Zeit der ersten Fünfjahresmission von Kirk & Co., allerdings steht nicht das Raumschiff Enterprise sondern eine Raumstation namens Vanguard im Mittelpunkt der Geschichten, was gelegentliche "Gastauftritte" aber nicht ausschließt, z. B. gleich im ersten Abenteuer „Der Vorbote“.

Nachdem man sich mit dem Cross Cult Verlag geeinigt hatte und auch die Download-Rechte geklärt waren, machte man sich bei Audible daran, einen geeigneten Sprecher zu finden. Leider gelang es nicht, wie in der Vorgänger-Reihe, einen Synchronsprecher der alten TV-Serie zu verpflichten, da einige bereits verstorben waren (z. B. Gert Günther Hoffmann alias Captain Kirk oder Herbert Weicker alias Spock) und andere nicht mehr aktiv sind.

Freuen darf man sich trotzdem, denn es ist den Machern der Hörbücher gelungen einen adäquaten "Ersatz" zu finden und zwar in der Person von Dietmar Wunder, seines Zeichens Synchronsprecher (z. B.) von Daniel Craig in „James Bond – Casino Royale“.

Auch eine weitere Personalie dürfte für Hörbuch- und Hörspiel-Begeisterte von Interesse sein: Hinter dem Mikrofon zeichnet kein geringerer als Oliver Rohrbeck für die Aufnahme der „Vanguard“-Reihe verantwortlich. Bekannt wurde dieser vor allem durch die jetzt schon 140 Episoden lange Hörspielreihe „Die drei Fragezeichen“, in der er die Rolle des ersten Detektivs Justus Jonas spricht. Zudem ist er auch in anderen Produktionen als Hörbuchsprecher aktiv und betätigt sich auch als Synchronsprecher und Synchronregisseur, um hier nur mal ein paar seiner Arbeitsfelder zu nennen.

Um die vier, jeweils 12 Stunden langen, Hörbücher einzusprechen, brauchte Dietmar Wunder, der sich selbst als Fan der klassischen „Star Trek“-Serie bezeichnet, 20 Tage. Ein Interview mit ihm, sowie eine Hörprobe und einen Videotrailer gibt es unter dem unten angegebenen Quellen-Link. Die Hörbücher sind exklusiv nur bei Audible und nur als Download erhältlich.

Bleibt noch zu hoffen, dass es nach den ersten vier Ausgaben weitergeht, denn es gibt bereits einen fünften „Vanguard“-Roman in der deutschen Übersetzung, während für den amerikanischen Markt schon neue Titel angekündigt sind. Ansonsten kann man sich ja auch direkt auf die nächste Reihe stürzen - „Star Trek“ hat schließlich noch sehr viel mehr zu bieten.

Quelle: hoerbuecher-blog.de
"Young Justice": Superhelden-Sidekicks bekommen eigene Serie
Der US-Sender Cartoon Network begann Ende November mit der Ausstrahlung einer neuen animierten Superhelden-Serie aus dem DC-Comic-Universum. Doch dieses Mal geht es nicht um die großen Namen, wie zum Beispiel „Superman“, „Batman“, „Flash“, „Aquaman“, „Green Lantern“ und wie sie alle heißen, sondern um ihre Sidekicks.

Diese jungen Recken haben es schon nicht einfach: ständig stehen sie im Schatten der etablierten Superhelden, bekommen nie den Respekt und die Anerkennung, die sie verdienen und werden von ihren übermächtigen Vorbildern bevormundet, die sie nie für bereit genug halten, um selbst einmal etwas auf eigene Faust zu unternehmen.

Das wird sich nun ändern, denn Cartoon Network zeigt uns in „Young Justice“ eine Gruppe junger Sidekicks, die ein Nein nicht als Antwort akzeptieren. Also bilden Robin, Kid Flash, Aqualad, Superboy, Miss Martian und Artemis ihre eigenes Superhelden-Team, welches sich zwar bedeckt halten muss, dafür aber unabhängig von ihren Mentoren agieren kann. Beschrieben wird die „Young Justice“-Gruppe als ein Team der Justice League, das mit verdeckten Operationen betraut ist.

Ebenfalls bemerkenswert ist die Anzahl der DC-Charaktere, die ihren Auftritt innerhalb der Serie haben werden. Produzent Greg Weisman verspricht für die ersten 18 Episoden über 150 (!) Charaktere, von denen etwa 98 Prozent aus dem DC Universum stammen sollen. Dabei dürfen Erfolgsgaranten wie „Superman“, „Batman“ und „Wonder Woman“ natürlich nicht fehlen, doch auch Helden aus der zweiten Reihe - „Hawkman“, „Black Canary“ und „Red Tornado“ - werden in Aktion treten. Zudem spielt die Serie nicht in unserer Welt, sondern auf Earth-16, einer Welt aus dem DC Multiversum, die sehr stark unserer heutigen Erde entspricht und in der erst vor kurzem die Justice League gegründet wurde.

Die Sprecher der "Hauptdarsteller" sind: Jesse McCartney (Robin), Jason Spisak (Kid Flash), Khary Payton (Aqualad), Danica McKellar (Miss Martian), Stephanie Lemelin (Artemis) und Nolan North (Superboy & Superman). Unter den zusätzlichen Sprechern für all die anderen DC-Charaktere befinden sich u. a.: Alan „Firefly“ Tudyk als Green Arrow, Marina „Star Trek: The Next Generation“ Sirtis als Queen Bee, Kelly „X-Men 2“ Hu, George „CSI“ Eads als Flash, Bruce „Star Trek XI“ Greenwood als Batman, Keith „The Dark Knight“ Szarabajka als Mr. Freeze und Rob „Brothers & Sisters“ Lowe als Captain Marvel.

Die von Greg Weisman und Brandon Vietti erdachte und produzierte Serie wird zu Beginn des Jahres 2011 mit einer wöchentlichen Ausstrahlung fortgesetzt. Insgesamt soll die erste Staffel 26 Episoden umfassen. Die meisten Episoden werden in sich abgeschlossene Geschichten erzählen, doch es soll auch einen Handlungsbogen geben, der sich durch die gesamte Staffel zieht.
"V": Marc Singer tritt in der 2. Season auf
Der US-Sender ABC hält ein weiteres Highlight für die zweite Staffel von „V“ bereit: Marc Singer, Darsteller des Freiheitskämpfers Mike Donovan in der Original-Serie aus den 80er-Jahren, wird in der Neuauflage der Serie auftreten!

Marc „The Beastmaster“ Singer (62) tritt allerdings nicht als Donovan in Erscheinung, sondern spielt die Rolle des Lars Tremont. Dieser ist Mitglied einer streng geheimen Organisation, welche sich aus hochrangigen Militär- und Regierungsvertretern der ganzen Welt zusammensetzt. Diese Vereinigung geht schon seit langem davon aus, dass die Besucher nicht in Frieden gekommen sind und hat sich den Kampf gegen die Aliens auf die Fahnen geschrieben.

Während Jane Badler, die ebenfalls im Original eine Hauptrolle gespielt hat, bereits ab der ersten Folge der neuen Staffel zu sehen sein wird, taucht Singer erst in Episode 10, also dem Finale, auf. Die beiden haben (zumindest in dieser Episode/Staffel) keine gemeinsame Szene, aber dies könnte ja in Season drei der Fall sein, soweit „V“ eine Fortsetzung von ABC bewilligt bekommt.
"Primeval": Die ersten Szenen der 4. Staffel
So langsam nimmt die neue Staffel der Dino-Serie „Primeval - Die Rückkehr der Urzeitmonster„ Gestalt an. BBC America hat nun ein Video veröffentlicht, in dem die ersten Szenen der vierten Staffel zusehen sind. Vorweg bedankt sich auch Andrew Lee Potts (der Darsteller des Connor Temple) bei den Fans für die Unterstützung, die Serie am Leben zu erhalten.

Der Start der sieben neuen Episoden erfolgt bereits ab 1. Januar 2010 sowohl in Großbritannien (ITV) als auch in den USA (BBC America). Ein Ausstrahlungstermin für Deutschland steht derzeit noch nicht fest.

Die vierte Season spielt etwa ein Jahr nach den Ereignissen der letzten Folge. Neben bekannten Gesichtern werden natürlich auch viele neue Darsteller vorgestellt. Darunter ist der ehemalige Star Trek - Deep Space Nine"-Arzt Alexander Siddig, der den charismatischen Wissenschaftler Philip Burton verkörpert.
"Buffy the Vampire Slayer" kehrt auf die Kinoleinwand zurück
Warner Bros. hat Ende November offiziell bekannt gegeben, dass man ein Remake des Films "Buffy the Vampire Slayer" von 1992 produzieren werde. Mit Details hält man sich noch zurück, allerdings soll die Story nicht in der High School-Zeit der Titelheldin spielen.

Whit Anderson schreibt das Drehbuch, die Produktion übernehmen Charles Roven und Steve Alexander von Atlas Entertainment, sowie Doug Davison und Roy Lee von Vertigo Entertainment. Joss Whedon, Schöpfer der erfolgreichen TV-Serie und Autor des Drehbuchs für den Original-Film, wird nicht in dieses Projekt involviert sein.

Laut eines Statements von Charles Roven trat Drehbuchautor Anderson mit einer spannenden Idee an sie heran, wie man Buffy modernisieren kann. Weiterhin sagte er, es gäbe "eine aktive Basis von Fans, die gespannt auf die Rückkehr dieses Charakters auf die große Leinwand" warte und dass Buffy so "humorvoll, tough und sexy sein werde wie sie alle in Erinnerung haben".

Der neue "Buffy"-Film wird Ende 2011 oder 2012 in die Kinos kommen.
"Locke & Key": Miranda Otto übernimmt Hauptrolle
Die Adaption der Comic-Reihe Locke & Key " nimmt langsam konkretere Formen an. So wurde nun veröffentlicht, dass Miranda Otto, bekannt u. a. aus den Kinofilmen Krieg der Welten " und der Herr der Ringe "-Trilogie, die Rolle von Nina Locke übernehmen wird.

Nina ist mit ihren drei Kindern Tyler, Kinsey und Bode nach Keyhouse, dem Familiensitz in Lovecraft, Massachusetts, gezogen, um dort ihrer aller Leben wieder in den Griff zu bekommen, nachdem die vier einen unaussprechlichen Horror überlebt haben. Keyhouse ist ein mysteriöses neuenglisches Herrenhaus in dessen Wänden sich fantastische transformierbare Schlüssel befinden. Doch genau diese Schlüssel werden von einer hasserfüllten und rücksichtslosen Kreatur gesucht, die in Verbindung mit der Vergangenheit der Familie Locke steht und die vor nichts zurückschreckt, um ihre finsteren Ziele zu erreichen.

Miranda Otto ist zur Zeit sehr gefragt und war für verschiedene Pilotfilme im Gespräch, so z. B. für den Piloten zu „Perception“, einer Dramaserie des US-Senders TNT, bevor sie sich für die Rolle der Nina Locke entschied.

Der Serienauftakt wird von 20th Century Fox TV, Alex Kurtzman und Roberto Orci's K.O. Paper Products und DreamWorks TV produziert. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Josh Friedman, der als Serienschöpfer für „Terminator: The Sarah Connor Chronicles“ verantwortlich zeichnete. Mark Romanek, seines Zeichens Regisseur von „One Hour Photo“ und zahlreichen Musikvideos steht in Verhandlungen, um für den Piloten auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen.
"Buffy": Joss Whedons Reaktion auf den neuen Film
Er ist der Schöpfer von Buffy the Vampire Slayer ". Beim geplanten Kinofilm ist er jedoch außen vor: Joss Whedon hätte allen Grund, sauer zu sein. Das versucht er, sich jedoch nicht anmerken zu lassen - und begegnet dem Projekt deshalb mit viel Ironie.

Joss Whedon ist mit einer ersten Stellungnahme zum geplanten „Buffy“-Kinofilm an die Öffentlichkeit getreten. Gegenüber E! Online erklärte er: „Ich habe immer gehofft, dass 'Buffy' auch nach meinem Tod weiterleben würde. Also, DANACH.“

Ansonsten versucht der Schöpfer des Buffy-Universums, dem Reboot mit einem Augenzwinkern zu begegnen: So findet er es sehr traurig, dass sich Menschen damit aufhalten, sich an Geschichten abzuarbeiten, die sie in ihrer Jugend geliebt haben, anstatt etwas Originelles zu schaffen - so wie er mit „The Avengers“.

Ferner fragt Whedon scheinbar überrascht: „Sind Vampire überhaupt noch populär?“ Darüber hinaus macht er selbst eine „Ankündigung“: Er werde einen „Batman“-Film drehen, weil „dieses Franchise wirklich ein Update braucht“. Ein klarer Seitenhieb auf Produzent Charles Roven (The Dark Knight "), der sich jetzt an „Buffy“ versucht.

In den etwas ernsthafteren Passagen seiner Reaktion lässt er durchblicken, dass er sehr gemischte Gefühle wegen des geplanten Reboots hat: „Ich bin kein Fan der Idee, dass meine Schöpfung jetzt in anderen Händen liegt. Aber ich bin mir ebenso klar bewusst, dass ich nicht allein daran beteiligt war, die Serie zu dem zu machen, was sie war. Rechtlich gibt es dagegen keine Einwände. So bleibt einem nur übrig, hörbar zu seufzen.“

Bereits im vergangenen Jahr hatten sich Anthony Stewart Head und Alyson Hannigan zu den schon damals kursierenden Filmgerüchten geäußert - und ihre Nichtteilnahme angekündigt für den Fall, dass Whedon an dem Projekt nicht beteiligt ist. Das steht allerdings wohl auch gar nicht zur Debatte. Denn da die Produzenten nur die Rechte an dem Film von 1992 haben, können sie alle Figuren, die nur in der TV-Serie vorkamen (Giles, Willow, Xander, Angel, Spike usw.), überhaupt nicht verwenden.
Daniel Logan kommt zur Fedcon 20
Nachfolgend die Pressemeldung der Fedcon.

Daniel Logan, der den jungen Boba Fett in „Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“ gespielt hat, kommt als weiterer Stargast aus George Lucas’ weltberühmtem Weltraumepos zur FedCon XX.

Neben seinem "älteren Ich" Jeremy Bulloch, dem Boba Fett aus den „Star Wars“-Episoden V und VI, wird auch Daniel Logan in Panels den Fans Rede und Antwort stehen, Autogramme live und in Person geben und sich in den beliebten Fotosessions mit den Fans und Besuchern für einmalige Erinnerungsbilder ablichten lassen.
"Star Wars"-Regisseur Irvin Kershner verstorben
Irvin Kershner, Regisseur des „Star Wars“-Sequels „Das Imperium schlägt zurück“, ist im Alter von 87 Jahren nach langer Krankheit in Los Angeles verstorben.

Der in Philadelphia geborene Kershner sammelte Erfahrungen als Musiker und Fotograf, bevor er sich dem Regiefach widmete.

Neben seiner Arbeit für „Star Wars“ im Jahre 1980, entstanden auch Filme wie „Die Augen der Laura Mars“ (1978), „James Bond 007 - Sag niemals nie“ (1983) und „RoboCop 2“ (1990) unter seiner Regie, ebenso wie Episoden zu TV-Serien, nämlich zu „Fantastische Geschichten“ (1986) und „SeaQuest DSV“ (1993).

3. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Teil 1)
von Armin Rößler
„Ich freue mich schon auf Sommer“, sagt eine helle Kinderstimme im dunklen Kinosaal, als gerade nach stolzen 147 Filmminuten der Abspann zu „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ anläuft. Teil eins wohlgemerkt, und deshalb kann man das als Fan der Reihe zwar so sehen, es sind aber auch ganz andere Reaktionen möglich – vom milden Lächeln über die ebenso perfekte wie verständliche Marketingstrategie, die aus der immer noch nicht restlos abgeflauten Potter-Manie gerne auch noch den letzten Cent herausquetscht, bis hin zum blanken Ärger, wenn man sich vielleicht sogar als eher argloser Zuschauer in diese Vorführung verirrt hat und nicht ahnen konnte, was auf einen zukommen würde. Denn immerhin hat man gerade eben etwas sehr Unvollständiges gesehen, nämlich nur die halbe Verfilmung des siebten und letzten Buchs von Joanne K. Rowlings Bestseller-Reihe um Zauberlehrling Harry Potter. Und jetzt muss man sich bis 14. Juli 2011 gedulden, bis es mit Teil zwei nahtlos in der so boshaft halbierten Geschichte weitergeht. Auch wenn alle, die das Buch gelesen haben, das Ende längst kennen, ist diese Art der Zweiteilung fast schlimmer als der klassische Cliffhanger bei Mehrteilern oder Serien.
 
Die ersten Bilder zeigen es deutlich, für Harry Potter (Daniel Radcliffe) ist die Kindheit vorbei: Onkel Vernon (Richard Griffiths), Tante Petunia (Fiona Shaw) und Cousin Dudley Dursley (Harry Melling) wissen, dass Harry nicht wieder in den Ligusterweg zurückkehren wird und verlassen deshalb das nun schutzlose Haus fast fluchtartig. Eindrücklicher (und filmisch wirklich so umgesetzt, dass die Szene im Gedächtnis bleibt) ist der Abschied Hermine Grangers (Emma Watson) von ihren Eltern: Sie löscht das Gedächtnis von Vater und Mutter, lässt sich selbst von sämtlichen Fotografien im Wohnzimmer und damit auch aus dem Leben ihrer Familie verschwinden – als habe es sie nie gegeben. Denn Hermine ahnt als „Schlammblut“, als Hexe, deren Eltern „Muggel“ (also nicht magisch begabt) sind, dass ihre Anverwandten in großer Gefahr schweben.
Die Welt Harry Potters, die anfangs, im ersten Film vor bald zehn Jahren, doch so märchenhaft dahergekommen ist, ist mit der Zeit immer düsterer geworden: Die Zauberschule Hogwarts befindet sich nun in den Händen der dunklen Mächte und wird im Film als Schauplatz fast völlig ausgespart, Harrys ehemaliger Förderer Albus Dumbledore (Michael Gambon) ist tot, und Harry selbst wird von Oberbösewicht Voldemort (Ralph Fiennes), dem mächtigen schwarzen Magier, gejagt. Trotz aller Täuschungsmanöver kommt es schon bei der frühen Flucht an einen vermeintlich sicheren Ort zur ersten Konfrontation mit Voldemort und einer Gruppe von Todessern. Harrys Eule Hedwig stirbt, auch Alastor „Mad-Eye“ Moody (Brendan Gleeson) überlebt die Kämpfe nicht, George Weasley (Oliver Phelps) wird schwer verletzt.
Selbst auf einer Hochzeit im Hause Weasley wird Harry von den dunklen Mächten aufgespürt – er begibt sich gemeinsam mit seinen Freunden Hermine und Ron (Rupert Grint) auf die Flucht. Diese mutet lange ziellos an, dann wird Harry endlich selbst aktiv und macht sich auf die Suche nach den sogenannten Horkruxen, magischen Objekten, in denen Voldemort einen Teil seiner Seele aufbewahrt. Die drei dringen unter anderem ins Zaubereiministerium ein, das sich unter neuer (dunkler) Leitung befindet, ansonsten verkriechen sie sich (viel zu lange) vor allem in den Wäldern. Spannend wird es erst wieder beim Besuch des Grabs von Harrys Eltern in Godric’s Hollow, als es zum Kampf mit Voldemorts Schlange Nagini kommt, und später, als die drei von Bellatrix Lestrange (Helena Bonham Carter) gefangen genommen werden. Das Ende ist dann natürlich keins, zumindest kein echtes: Es dient lediglich als Überleitung zu Teil zwei und ist im Gesamtzusammenhang lediglich als Zwischenetappe, keinesfalls als ernstzunehmendes Finale zu werten.
 
David Yates darf zum dritten Mal hintereinander Regie bei einem „Harry Potter“-Film führen – eine eher fragwürdige Wahl, hat der Brite sich dabei doch bislang nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Hatte er sich bei „Der Orden des Phönix“ (2007) noch allzu sklavisch ans Buch gehalten (und war mit vielen harten Brüchen hektisch durch die Geschichte gerast, indem er einfach nur die wichtigsten Stationen des ausufernd umfangreichen Romans abklapperte, dabei aber vergaß, seinen Film auch dem Nicht-Potter-Maniac schmackhaft zu machen), war er bei „Der Halbblutprinz“ (2009) viel zu weit davon weg – das Gefühl, der Regisseur habe sich zielsicher die falschen Mosaiksteinchen aus der Buchvorlage herausgepickt, ließ damals den Zuschauer über die ganze ermüdende Länge von 153 Minuten nicht los.
In der ersten Hälfte der „Heiligtümer des Todes“ macht sich jetzt die Zweiteilung für die Leinwandversion immerhin stellenweise positiv bemerkbar: Yates muss nicht atemlos durch den für einen einzigen Spielfilm zu dichten Stoff hetzen, sondern darf sich auch einmal Zeit lassen, die eine oder andere Szene ordentlich zu erzählen. Das gelingt beispielsweise beim schon erwähnten Abschied Hermines von ihren Eltern, auch beim Besuch in Godric’s Hollow sind durchaus sehenswerte Bilder entstanden. Ganz gut gemacht (wenn auch in vielem sehr offensichtlich bei „1984“ abgekupfert) ist zudem der Besuch der drei Helden im Zaubereiministerium – gute Bilder werden hier mit einer spannenden, sogar mitreißenden, aber nicht zu hektischen Handlung verknüpft.
Leider schafft der Regisseur das nicht immer: Der endlose Marsch durch die leeren Wälder und Berge Englands wirkt wie eine lustlos-unmotivierte Kopie der Landschaftsaufnahmen des „Herrn der Ringe“. Und auch gleich der erste Kampf Harrys mit Voldemort kommt extrem unübersichtlich daher – da wäre viel, viel mehr drin gewesen, hätte sich jemand gefunden, der diese nicht unwichtige Szene mit etwas Liebe zum Detail in Bilder umgesetzt hätte. Wenn man sich etwa an so manche doch sehenswerte Qudditch-Einlage der früheren Filme erinnert, weiß man, dass die Tricktechnik mühelos weitaus spannender gefilmte Luftkämpfe erlaubt.
 
Dankbar registriert der Zuschauer dann allerdings wieder, dass ihm das pubertäre Getue, das sich im Vorgängerfilm schon hart an der Schmerzgrenze à la „Twilight“ bewegt hat, diesmal weitgehend erspart bleibt – von einem peinlichen Tanz, den sich Harry und Hermine leisten, einmal abgesehen. Leider war’s das dann aber auch schon: Die Handlung ist nur mäßig spannend, auch optisch bleibt die Umsetzung erstaunlich bieder – da setzt die Konkurrenz ganz andere Maßstäbe, und das liegt nicht am Verzicht auf die allseits beliebte 3D-Technik.
Letzteres hätte vermutlich – wie ja in anderen Fällen („Kampf der Titanen“) auch – vermutlich nur wie notdürftige Flickschusterei gewirkt; Teil zwei soll allerdings trotzdem in 3D auf die Leinwände kommen.
 
Die Schauspieler können da nur wenig gegensteuern: Emma Watson wird vielleicht eines Tages als die positive Ausnahmeerscheinung der einst noch sehr jungen Darsteller hängen geblieben sein – ihr ist durchaus auch ohne Harry Potter künftig noch einiges zuzutrauen, man darf auf ihre Leistungen auch in nicht-phantastischen Projekten wie „My Week with Marylin“ (2011) gespannt sein, auch wenn es dann nur eine Nebenrolle sein wird.
Daniel Radcliffe und Rupert Grint haben längst nicht dieses Potenzial, machen ihre Sache in „Die Heiligtümer des Todes“ letztlich aber ganz ordentlich, ohne zu glänzen. Das tut dagegen noch einmal Helena Bonham Carter, die in ihrer Rolle der Bellatrix Lestrange aus dem großen Figurenfundus der Reihe, der wohl hauptsächlich den Fans zuliebe auch tatsächlich noch einmal in voller Stärke auf die Leinwand gebracht wird, herausragt. Hier hätte sich durchaus der Verzicht auf die eine oder andere nicht gar so wichtige Person angeboten, um für etwas mehr Übersichtlichkeit zu sorgen. Robbie Coltrane etwa wird als Rubeus Hagrid eher der Vollständigkeit halber ins Bild gebracht – eine wirklich tragende Rolle hat er dieses Mal nicht.
So macht dieser halbe Film summa summarum insgesamt nicht unbedingt Lust auf die zweite Hälfte. Und lässt befürchten, dass das Fazit (für Teil sieben und vielleicht die ganze Reihe) dann, in etwas mehr als einem halben Jahr, nicht viel enthusiastischer ausfallen wird.
 
Bleibt die bei den „Harry Potter“-Filmen spätestens ab dem dritten Film („Harry Potter und der Gefangene von Askaban“, 2004, unter der Regie von Alfonso Cuarón der – aus erwachsener Sicht – beste aller bislang sieben Filme) immer wieder (nicht zuletzt im Vorwort des Corona Magazines 242) thematisierte Frage nach der Altersfreigabe. Ab zwölf Jahren? Eventuell darunter? Oder doch vielleicht lieber erst ab 16?
Fakt ist, dass es schon beim ersten Film („Harry Potter und der Stein der Weisen“, 2001) trotz der noch weitgehend kunterbunten Umsetzung von Chris Columbus zumindest in einigen etwas grusligeren Szenen grenzwertig war, ihn einem Publikum ab sechs Jahren anzubieten. Da die Reihe mit ihrem Publikum älter und reifer geworden ist, was sich in den Filmfassungen in immer drastischeren Szenen bei den Attacken der dunklen Mächte ausdrückt, wird nun spätestens mit dem halben siebten Teil die Grenze weg vom Jugendfilm überschritten – Eltern dürfen (sollten) sich ruhig vorab davon überzeugen, ob sie ihren Sprösslingen beispielsweise die Angriffe von Voldemorts boshafter Schlange in Nahaufnahme wirklich zumuten wollen. So gut sollte jeder seine Kinder kennen, um das dann zu beurteilen.

4. Ihre Meinung
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Corona Magazine 242
Harry Potter 7/1 - Altersfreigabe


Hallo,

also Altersfreigaben sind so eine Sache für sich. Nimmt man die aktuelle Verfilmung von "Die Säulen der Erde", so muss man sich nur wundern, dass das um 20:15 Uhr gesendet wird,vor allem wenn auf der DVD ab 16 steht.
In dieser Verfilmung werden Hände und andere Körperteile abgehakt, es wird vergewaltigt und normaler Sex findet auch statt. In Summe ist FSK 16 schon okay.

Das findet alles bei Harry Potter NICHT statt. Wir haben da die Teenager-Dreiecks-Beziehung zwischen Ron, Hermine und Harry, wir haben einen ganz leichten Hauch von Erotik, als Harry Ginny's Kleid schliessen darf.
Ansonsten ist es auch nicht schlimmer als bei Grimms Märchen, wobei Nagimi 2x dafür sorgt das man wieder hellwach der Handlung folgt, als diese gerade etwas sehr ruhig dahin plätscherte. Ich denke, gut entwickelte 12jährige können das ohne Probleme schauen. Wer sich allerding schon beim Lesen gefürchtet hat sollte den Film dann doch lieber meiden.

Viele Grüße
Thomas

5. Phantastische Spiele: "Talisman"
von Frank Stein
Es gibt nicht viele Genre-Brettspiele, die sich mit Fug und Recht „Klassiker“ nennen können. Der Dungeon-Crawler „HeroQuest“ zählt vielleicht dazu, ebenso das SF-Strategiespiel „Cosmic Encounter“. Auf dem Thron sitzt aber zweifellos „Talisman“, das 1983 von Robert Harris für Games Workshop entwickelte Abenteuerspiel. Drei Editionen und diverse Erweiterungen sind bislang erschienen. Seit knapp zwei Jahren ist die 4. Edition da - in Englisch von Fantasy Flight Games verantwortet, auf Deutsch in einer Kooperation des Heidelberger Spieleverlags mit Pegasus Spiele herausgegeben.
 
"Talisman" ist ein Abenteuerspiel für 2 bis 6 Spieler und verbindet Rollenspiel- und Brettspiel-Elemente. Die Spieler führen einen von 14 Charakteren, vom heroischen Krieger bis hin zur mächtigen Zauberin, die allesamt spezielle Vor- und Nachteile aufweisen. Auf der Suche nach der "Krone der Herrschaft" wandern sie durch die Welt von "Talisman", bekämpfen Monster, erforschen magische Orte und sammeln dabei Ausrüstung, Begleiter und Erfahrung, die sie immer stärker machen - denn nur wer gut gerüstet ist, vermag die ultimative Herausforderung zu meistern.
 
Die Aufmachung
 
Talisman“ kommt im hübschen Standard-Format-Spielkarton daher, dessen Cover eine schmissige Fantasy-Szene aufweist, die allerdings insofern irreführend ist, als dass überhaupt kein Drache im Spiel vorkommt. Der Drachenkönig ist ein Relikt der 3. Edition, die im Gegensatz zur 1. und 2. - die hier als Vorlage genommen wurden - einige spürbare Veränderungen gerade im finalen Spielverlauf aufgewiesen hatte (so etwa den Kampf gegen einen Drachen statt des Eroberns der „Krone der Herrschaft“). Macht nichts, sieht trotzdem gut aus.
 
Gut sieht übrigens auch der Rest des Spiels aus! Das Spielbrett wurde um 30% vergrößert, was allerdings keine neuen Felder zur Folge hatte, sondern vor allem dem Artwork zugute gekommen ist. Auch die Illustrationen auf den zahllosen Spielkarten sind teilweise von phänomenaler Qualität. Eine Schande, dass sie zumeist nur Briefmarkengröße haben und daher kaum erkennbar sind (diese Miniatur-Spielkarten von 4x6,5 cm, die sich FFG in den letzten Jahren angewöhnt hat, sind eine echte Unart und wahrlich nichts für Leute mit Sehschwäche). Sehr übersichtlich dagegen ist das auf der Rückseite des Regelhefts abgedruckte Ablaufdiagramm, das einen Spielzug in allen denkbaren Schritten darstellt.
 
Alles Spielmaterial ist vorbildlich verarbeitet. Das Spielbrett besteht aus stabilem Karton, die Spielkarten bestechen durch Druckqualität und Handling beim Mischen (wenn sie auch zu klein sind) und auch die Plastik-Spielfiguren weisen einen sehr ordentlichen Guss auf. Kurz: Das Spiel sieht einfach gut aus!
 
Das Spiel
 
"Talisman" ist für 2 bis 6 Spieler ausgelegt. Spielziel ist es, als erster Spieler die "Krone der Herrschaft" zu erlangen und die anderen Mitspieler damit zu unterwerfen. Dazu wandern die Charaktere der Spieler in den drei ringförmigen Ebenen umher, der Äußeren, Mittleren und Inneren Region, wobei mit jeder Ebene der Schwierigkeitsgrad der Herausforderungen zunimmt.
 
Ein Spieler, der am Zug ist, würfelt zunächst seine Bewegung aus und begibt sich dann gemäß der erwürfelten Augenzahl in ein Feld zur Linken oder zur Rechten. Was er dort erlebt, wird durch den Spieltext des Feldes bestimmt. Einerseits existieren Orte mit besonderer Bedeutung, etwa ein Dorf oder ein Tempel, in dem sich die Spieler heilen und Gegenstände kaufen können. Andererseits wird man oft dazu aufgefordert, Abenteuerkarten zu ziehen und so genannte Begegnungen zu durchleben. Abenteuerkarten (d. h. Begegnungen) können Gold, Gegenstände, Gegner, Freunde, Fremde, Orte oder Ereignisse enthalten.
 
Durch bewältigte Begegnungen gewinnt der Spieler Trophäen, die er am Ende seines Zuges gegen Stärke- und Talentpunkte eintauschen kann. Hat ein Charakter genug Trophäen (und damit Werteboni), Gegenstände und Begleiter in der Äußeren und Mittleren Region gesammelt, so kann er es wagen, in die Innere Region des Spielfeldes vorzustoßen. Dort warten besonders große Herausforderungen auf ihn, zudem kann man sich jeweils nur ein Feld pro Runde bewegen.
 
Der Schlüssel zum letzten Feld der Inneren Region ist der titelgebende Talisman, den man tunlichst aus dem Abenteuerdeck gezogen haben sollte, bevor man sich zum Finale aufmacht. Gelangt der Spieler dorthin, erhält er die "Krone der Herrschaft" und kann jede Runde anderen Mitspielern Lebenspunkte abziehen. Gewonnen hat der Spieler, welcher alle anderen Mitspieler mittels der Krone besiegt hat.
 
Die deutsche "Talisman"-Version entspricht übrigens der revidierten 2008er-Ausgabe von Fantasy Flight Games (nicht der 2007er-Version von Games Workshop) und bietet neben dem Grundspiel beispielsweise Regeln für ein schnelleres Spiel.
 
Fazit: "Talisman" war Kult und ist es immer noch. Das Spiel besticht ebenso durch seine leicht verständlichen Regeln, die es auch für Fantasy-Neulinge interessant machen, wie durch das großartige Artwork der aktuellen Edition. Die Spieldauer von 90 Minuten ist zwar sehr optimistisch geschätzt (vor allem, da das Spiel mit jedem zusätzlichen Spieler länger dauert), aber wer einen netten Brettspielnachmittag mit den Geeks aus der Nachbarschaft verbringen will, ist mit dieser Neuausgabe eines Klassikers gut beraten.
 
Talisman
Brettspiel für 2 bis 6 Spieler
Robert Harris, John Goodenough, Rick Priestley
Fantasy Flight Games / Heidelberger Spieleverlag / Pegasus Spiele 2008
EAN: 4015566010611
Sprache: Deutsch

6. Rezension: "Die mächtige Zauberin" von Michael Scott
von Marion Charlotte Mainka
Die Jagd nach dem magischen Codex, das Buch Abrahams, geht weiter. Der unsterbliche Alchemyst Nicholas Flamel und seiner Schützlinge, die amerikanischen Zwillinge Josh und Sophie Newman, fliehen in dem dritten Band, in der auf sechs Bände angelegte Urban-Fantasy-Saga, vor ihrem ärgsten Widersacher Dr. John Dee nach London.
 
In der Höhle des Löwen: Es ist kein brillanter Plan, den sich Flamel hat einfallen lassen. Nach einem Zwischenstopp in Paris (Band 2) und etlichen gefährlichen Begegnungen mit todbringenden Kreaturen sind der Alchemyst, Josh und Sophie in London angekommen. Englands Hauptstadt ist das Territorium von John Dee und alles andere als sicheres Terrain. Doch die Zeit arbeitet gegen Flamel. Die Zwillinge müssen weiter ausgebildet werden. Sophie beherrscht zwar die Feuer- und Luftmagie, aber die magischen Kräfte ihres Bruders Josh sind eben erst in Paris geweckt worden und er beherrscht noch keinen Magiezweig.
 
Es dauert nicht lange, bis die drei Gefährten neuen Gefahren gegenüberstehen, als sie den Zug in London verlassen. Der ebenfalls unsterbliche Dee ist ein altbekannter Feind Flamels und ein Diener der Dunklen Älteren, die lange vor den Menschen (Humani) die Erde beherrschten. Zwillinge galten bei ihnen als etwas Besonderes, denen sie bevorzugt ihre Staatsmacht anvertrauten. Als die Evolution begann, spalteten sich die Älteren in zwei Parteien. Die einen unterstützten die Menschen und gaben ihnen ihr Wissen weiter, die anderen, die Dunklen Älteren, wollten ihre Vorherrschaft nicht verlieren und versklavten die Humani.
So ist John Dees Ziel nicht nur die letzten beiden Seiten des Codex zu bekommen, die Josh in allerletzter Sekunde rausgerissen hat, sondern auch die Zwillinge gefangen zu nehmen, um sich ihrer wachsenden magischen Kraft, die von verschiedenen Älteren geweckt worden ist, zu bedienen und die Herrschaft der Dunklen Älteren auf der Erde wiederherzustellen. Für Nicholas Flamel und seine Frau Perenelle wird die Zeit knapp, denn nur mit dem Codex können sie ihre Unsterblichkeit erhalten. Der Verlust des Codex lässt die beiden zusehends altern und ihre magischen Kräfte werden schwächer. Und hier in London leben mehr von den Dunklen Älteren als in jeder anderen Stadt.
 
Und so muss Flamel allein einen Weg finden, um das Geschwisterpaar in der Wassermagie zu unterweisen, wenn sie die Rückkehr der Dunklen Älteren und den Untergang der Menschheit verhindern wollen. Hierzu braucht er die Hilfe von König Gilgamesch. Dies könnte für Flamel ein schwieriges Wagnis werden, da er nicht sicher sein kann, ob Gilgamesch ihnen helfen wird. Außerdem kommt noch erschwerend hinzu, dass Gilgamesch unberechenbar und vollkommen verrückt ist. Aber dies behält der Alchemyst für sich. Denn der König ist der Einzige, der die Zwillinge unterrichten kann. Währenddessen sitzt Perenelle auf der Insel Alcatraz vor San Francisco mit unzähligen Geisterwesen fest. Die Krähengöttin konnte die mächtige Zauberin immerhin besiegen, aber die gefährliche Sphinx lauert ihr immer noch auf. Die mächtigen Feinde Perenelles haben allerlei fürchterliche Geschöpfe in Alcatraz zusammengezogen, um Perenelle endgültig zu töten. Mit der Hilfe von William Shakespeare, einem ehemaligen Schüler von Flamel, kann der Alchemyst mit seiner Frau in Kontakt treten. Für den Kampf mit der Sphinx kann er ihr so viel Energie von seiner eigenen und den Zwillingen geben, wie sie benötigt, um die Sphinx zu besiegen.
 
In England werden die Gefährten von Dee und seinen Verbündeten angegriffen. Sie können mit knapper Not entkommen und endlich kann mit der Unterrichtung der Zwillinge durch König Gilgamesch in der Wassermagie begonnen werden. Erneut werden sie von John Dee angegriffen. Flamel und das Geschwisterpaar müssen schnellstmöglich die Insel verlassen. In Stonehenge wartet bereits Shakespeare auf sie. Während Josh und Sophie den Portal-Stein für ihre Reise suchen, werden sie wieder attackiert.
 
Der Leser trifft nicht nur auf viele alte Bekannte, sondern auch auf neue mythologische Gestalten. Flamel ist durch die Strapazen der Flucht und durch die Kämpfe rasch gealtert, wobei er nach wie vor eine schwer einzuschätzende Figur bleibt, die ihre Geheimnisse hat. Mehr als einmal fragt sich der Leser, ob man ihm trauen kann. Josh handelt gerne, ohne nachzudenken, obwohl er dabei oft genau die richtige Entscheidung trifft.
Auch Sophie verändert sich zusehends, seit die Hexe von Endor ihr gesamtes Wissen auf sie übertragen hat. Immer häufiger erinnert sie sich an Dinge, die hunderte Jahre zurückliegen, und es scheint die Gefahr zu bestehen, dass die Erinnerungen der Hexe ihre eigenen verdrängen. Perenelle handelt meistens intuitiv und folgt ihrem untrüglichen Instinkt. Aber auch sie hat nicht nur freundliche Züge an sich.
 
Waren die Figuren im ersten Band doch zunächst sehr schwarz-weiß gezeichnet, so wirken sie jetzt differenzierter. Nicht nur die Helden lassen eine dunkle Seite an sich erkennen, auch die Schurken der Geschichte zeigen sympathische Züge. Niccolò Machiavelli und Dr. John Dee werden ebenso wie die Helden der Geschichte facettenreich dargestellt. Der Autor hat nicht nur einfach böse Charaktere erschaffen, sondern gibt ihnen Tiefgang und beschreibt auch ihre menschliche Seite.
 
Ein uraltes magisches Buch, alte Götter, Vampire, Atlantis – dies ist die gelungene Mischung aus Mythologie, Geschichte und dem Hier und Jetzt, die der Autor mit dem richtigen Maß einsetzt. Magie und Technik existieren gleichberechtigt nebeneinander in diesem Urban-Fantasy-Roman. Bei all den interessanten historischen Persönlichkeiten, mythologischen Figuren und der unvermeidlichen Action könnten die Zwillinge ein wenig in den Hintergrund treten, aber die Teenager haben sich seit dem ersten Band weiterentwickelt, ihre Charaktere haben Tiefgang bekommen. Nachdem sie zu Beginn der Geschichte die Geschehnisse einfach nur akzeptierten und sich mit ihrer Rolle auseinandersetzen mussten, handeln sie jetzt schon eigenverantwortlich.
 
Alles in allem ist „Die mächtige Zauberin“ Lesevergnügen pur, das mit guter Action und überraschenden Wendungen für Spannung sorgt und Lust auf die weiteren drei Bände der Saga macht. Ein Buch, das man ungern aus der Hand legt.
 
 
Michael Scott
Die Geheimnisse des Nicholas Flamel Band 3
Die mächtige Zauberin (The Sorceress)
Übersetzung: Ursula Höfker
cbj-Verlag, 2010, Hardcover, 521 Seiten

ISBN 978-3-570-13784-0

7. Kunterbunt
Neuerscheinungen im Blitz-Verlag
Im Blitz-Verlag sind zwei Bände der neuen „Titan – Sternenabenteuer der Star Voyager“-Reihe erschienen:
 
Band 1 – „Die Tochter des Pfauen“ von Matthias Falke & Y. F. Yenn, SF-Thriller, 160 Seiten, 12,95 Euro, ISBN 978-3-89840-289-7
Cover und Innenillustrationen: Ralph Kretschmann
 
Exklusive Sammler-Edition!
Hardcover mit Schutzumschlag!
Originalveröffentlichung!
 
Auf Terra brennt ein neuer Kalter Krieg. Wütende Klimakatastrophen und grauenhafte Genmonster bereiten der Menschheit die Hölle auf Erden. Zizzi Moses drosselt ihren Energiehahn und schottet sich mit Hilfe einiger Menschmaschine-Agenten in den Grauzonen ab. Doch auch die provisorische Weltregierung hat Agenten ...
 
 
Band 2 – „Welt der Kraken“ von Matthias Falke & Y. F. Yenn, SF-Thriller, 160 Seiten, 12,95 Euro, ISBN 978-3-89840-314-6
Cover und Innenillustrationen: Ralph Kretschmann
 
Exklusive Sammler-Edition!
Hardcover mit Schutzumschlag!
Originalveröffentlichung!
 
Shalyn Shan erhält von der CRC eine undurchsichtige Order. Das Ziel der Titan liegt in die Nähe von Katai.
Während der Erkundung des unbekannten Systems, verliert die Crew den Kontakt zueinander.
Auf Terra tobt sich die Tochter von Michael Moses in den Grauzonen aus, und Sebastian Blenkov versucht Licht in das Dunkel um den Tod seiner Geliebten zu bringen. Dabei macht er im All eine unglaubliche Entdeckung.
 
Autorenvitae:
 Matthias Falke wurde am 6. August 1970 in Karlsruhe/Baden geboren. Nach Abitur und Grundwehrdienst studierte er Musikwissenschaft, Literaturwissenschaft und Philosophie an den Universitäten Karlsruhe und Freiburg/Breisgau.
Seit 1999 ist er freier Autor, Herausgeber und Übersetzer. Er veröffentlichte bis jetzt über 40 Bücher. Sein Stück „Kassandra-Szenen“ wurde beim Ersten Autorenwettbewerb des Sandkorn-Theaters Karlsruhe im Juli 2007 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
Nach Ausflügen in nahezu alle literarischen Gattungen und Genres konzentriert sich Falke in den letzten Jahren zunehmend auf die Science-Fiction. Seine Erzählung „Harey“ wurde 2009 für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert und errang beim Deutschen-Science-Fiction-Preis den 3. Platz.
Nach mehreren umfangreichen Zyklen arbeitet Falke an den „Titan-Sternenabenteuern“ mit.
Als professioneller Bergsteiger hat Matthias Falke mehrere hundert Gipfel in den Alpen, sowie in Südamerika und dem Himalaya bestiegen. Seine Reiseberichte erscheinen in Zeitschriften und in Buchform. Daneben widmet er sich der Geschichte der Symphonie, zu der er Partituren und Aufnahmen sammelt und Monographien veröffentlicht.
Matthias Falke ist mit der Politologin Andrea Mügendt verheiratet und seit 2008 Vater eines Sohnes.
Falkes Erzählung „Boa Esperanca“ wurde 2010 mit dem Deutschen Science Fiction Preis ausgezeichnet.
 
 Y. F. Yenn wurde 1954 in Franken geboren und hat seit jeher einen Hang zu Malerei, SF und Ausdenken von Geschichten. In Norddeutschland Studium fremder Kulturen mit dem Schwerpunkt Ostasien. Intensive Reiseerfahrungen in Asien, Nord- und Mittelamerika. Veröffentlichung von wissenschaftlichen Texten seit 1978. Zusätzliche Ausbildung in Großrechnerprogrammierung mit jahrelanger Berufserfahrung im Bereich Computer- und Anwendungssupport. Seit 2007 Veröffentlichungen von Prosa- und Lyriktexten verschiedener Genres in vier Anthologien in Niedersachsen.
Wettbewerb zum Thena "Science-Fiction"
eLib.at (OpenEduTexts) veranstaltet einen Wettbewerb zum Thema "Science & Fiction" und bittet um Beiträge (keine Belletristik) bis zum 12.01.2011. Unter allen Texteinreichungen werden Produkte von Roccat.org (Gaming - Hardware) verlost.
 
eLib.at ist ein Digitalisierungsprojekt und Repositorium, bei dem alle mitmachen können. Hier gibt es freie Texte für Forschung und Lehre. 

Information: http://elib.at/index.php/Science_and_Fiction_-_Roccat-eLib-Textdays

tinyurl: http://tinyurl.com/txtday2010
tags: #elib-roccat #txtday2010

Aussendung als pdf und online hier:
http://elib.at/index.php/Science_and_Fiction_-_Roccat-eLib-Textdays/Aussendung
Cate Blanchett auch bei "The Hobbit" mit von der Partie
Peter Jackson hat weitere Castmitglieder für "The Hobbit", dessen Dreh im Februar beginnen soll, bekannt gegeben. Am namhaftesten dürfte wohl Cate Blanchett sein, die wie in den vorangegangenen "Herr der Ringe"-Teilen Galadriel, die Herrin von Lothlórien, spielen soll. "Cate ist eine der Schauspielerinnen, mit denen ich am liebsten zusammenarbeite, und ich bin sehr begeistert, dass sie erneut in der Rolle mit von der Partie ist, der sie in vergangenen Filmen so hervorragend Leben eingehaucht hat", so Jackson.

Ebenfalls für den Cast von "The Hobbit" hat Peter Jackson aktuell Ken Scott (Balin), Sylvester McCoy (Radagast der Braune), Mikael Persbrandt (Beorn), Ryan Gage (Frodos Vater Drogo), Jed Brophy (Nori) und William Kircher (Bifur) benannt.
"Rapunzel – neu verföhnt"
„Rapunzel – neu verföhnt“ nicht nur der 50. Animationsfilm aus den Walt Disney Animation Studios, das haarsträubend komische Märchen ist auch erfolgreichste US Start aller Zeitenfür die Kreativschmiede aus Burbank überhaupt und liegt mittlerweile bei 96,5 Millionen US Dollar Einspiel.
„Rapunzel – neu verföhnt“ ßt der jüngste Filmspaß aus den Disney Feature Animation Studios, der pünktlich zu Weihnachten am 09. Dezember in die deutschen Kinos kam – und die Frisur sitzt auch in Disney Digital 3D. Unter der Regie von Byron Howard & Nathan Greno ("Bolt – Ein Hund für alle Fälle") wurde das beliebte Märchen der Gebrüder Grimm frisch, farbenfroh und fröhlich frisiert, und präsentiert im Geist der alten Disney-Meisterwerke eine moderne Rapunzel in einem zeitlosem Abenteuer voller mitreißender Charaktere, für das der preisgekrönte Komponist Alan Menken bezaubernde Songs schrieb, die im Winter 2010 einen perfekten Halt im Kinosessel versprechen.
 
Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) hat „Rapunzel – neu verföhnt“mit dem Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet.

8. Wissenschaft: Ig-Nobelpreise 2010
von Andreas Dannhauer
Wie jedes Jahr vergibt die Organisation Improbable Research (zu deutsch: unglaubliche Forschung) ihre Ig-Nobelpreise für Forschungen, die erst zum Lachen und dann zum Nachdenken anregen.
 
Konstruktion
 
Den Ig-Nobelpreis für Konstruktion haben Karina Acevedo-Whitehouse und Agnes Rocha-Gosselin von der Zoologischen Gesellschaft London und Diane Gendron des Instituto Politecnico Nacional, Baja California Sur, Mexico gewonnen. Sie bauten ein Gerät mit dem man von einem Hubschrauber aus den Rotz von frei lebenden Walen einsammeln kann. Der Sinn und Zweck der Sammelaktion war es, lebende Wale in natürlicher Umgebung auf Krankheitserreger zu untersuchen. Das Ergebnis ist, dass auch Wale unter Infektionen leiden.
 
Medizin
 
Simon Rietveld von der Universität Amsterdam and Ilja van Beest von der Universität Tilburg haben herausgefunden, dass sich Fahrten mit der Achterbahn positiv auf Asthma auswirken. Dazu ließen sie 40 Frauen, einige mit ausgeprägtem Asthma und eine Kontrollgruppe mit einer Achterbahn fahren und hielten die gefühlte Schwere der Atmung fest. Es zeigte sich, dass die Frauen vor der Fahrt schwerer zu atmen glaubten als danach. Gleichbedeutend mit der Erkenntnis, dass sich negative emotionale Zustände (Angst vor der Fahrt) negativ auswirken und positive Emotionen (Erleichterung nach der Fahrt) positiv.
 
Transportplanung
 
Dieser Preis geht an die Japaner Toshiyuki Nakagaki, Atsushi Tero, Seiji Takagi, Tetsu Saigusa, Kentaro Ito, Kenji Yumiki, Ryo Kobayashi und die Briten Dan Bebber und Mark Fricker. Sie haben Schleimpilze als einen Modellorganismus für komplexe Netzwerke benutzt. In der Hoffnung, dass die biologische Evolution die Lösung für Kosteneffizienz, Transportleistung und Fehlertoleranz gefunden hat, haben sie aus den Wachstumsprozessen des Schleimpilzes ein mathematisches Modell erstellt und dieses auf das Tokioter Eisenbahnnetz angewendet.
 
Physik
 
Lianne Parkin, Sheila Williams und Patricia Priest von der Universität von Otago, Neu Seeland haben gezeigt, dass man im Winter auf rutschigen Wegen seltener ausrutscht, wenn man seine Socken über den Schuhen trägt. Dazu wurden 29 Leute über einen vereisten Bürgersteig geschickt. Sowohl die Probanden als auch die Beobachter bestätigten eine bessere Haftung der Sockenträger. Einer aus der Kontrollgruppe (ohne Socken) stürzte sogar.
 
Frieden
 
Richard Stephens, John Atkins und Andrew Kingston von Keele Universität, Großbritannien bestätigten den allgemeinen Glauben, das Fluchen Schmerzen mildert. Die Forscher untersuchten die Fähigkeit von Probanden Kälte auszuhalten. Dazu mussten diese eine Hand in Eiswasser halten. Die Teilnehmer, die fluchen durften, hielten länger aus, hatten ein geringeres Schmerzempfinden und einen langsameren Herzschlag.
 
Allgemeine Gesundheit
 
Manuel Barbeito, Charles Mathews und Larry Taylor aus dem Gesundheits- und Sicherheitsbüro in Fort Detrick, Maryland, USA haben gezeigt, dass bärtige Männer, die in Mikrobiologielaboren mit Bakterien, Viren und Giften in Kontakt kommen, eine höhere Gefahr darstellen, diese an andere Personen weiter zu geben als rasierte Männer. Sogar das Waschen mit Wasser und Seife konnte die Anzahl an Mikroben nur reduzieren.
 
Wirtschaft
 
Die Manager und Direktoren der Firmen Goldman Sachs, AIG, Lehman Brothers, Bear Stearns, Merrill Lynch und Magnetar wurden ausgezeichnet für die Erfindung und Verbreitung neuer Geldanlagen, die den finanziellen Gewinn maximieren und das Risiko für die Weltwirtschaft gleichzeitig minimieren oder dies zumindest für einen Teil der Weltwirtschaft tun.
 
Chemie
 
Eric Adams vom Massachusetts Institut für Technologie, Scott Socolofsky von der Texas A&M Universität, Stephen Masutani von der Universität Hawaii und BP haben den alten Glauben, dass sich Öl und Wasser nicht vermischen, widerlegt. In mehreren Experimenten wurde untersucht, wie sich unter Wasser austretendes Gas und Öl-Gas-Gemische verhalten. Adams und Socolofsky werteten unter anderem Daten von Experimenten vor der Küste Norwegens aus und Masutani machte Laborexperimente in Druckkammern, während BP den Golf von Mexiko für ein Großexperiment mit unerreichtem Realitätsgrad nutzte.
 
Management
 
Alessandro Pluchino, Andrea Rapisarda und Cesare Garofalo von der University von Catania, Italien, zeigten in Computersimulationen, dass Organisationen effizienter arbeiten, wenn Mitarbeiter nach dem Zufallsprinzip befördert werden. Das Peter-Prinzip besagt, dass jedes neue Mitglied einer hierarchischen Organisation so lange befördert wird, bis es den Zustand der maximalen Inkompetenz erreicht hat. Der Grund ist recht simpel. Mitarbeiter, die ihre Arbeit gut erledigen, werden solange mit Beförderung belohnt, bis sie auf einem Posten landen, dem sie nicht gewachsen sind. Die Preisträger haben nun in Computersimulationen verschiedene Beförderungsstrategien untersucht, die ein besseres Ergebnis liefern. Sie haben herausgefunden, dass zufällige Beförderungen dem Peter Effekt entgegenwirken.
 
Biologie
 
Libiao Zhang, Min Tan, Guangjian Zhu, Jianping Ye, Tiyu Hong, Shanyi Zhou und Shuyi Zhang aus China und Gareth Jones von der Universität Bristol haben untersucht, wie sich Oralverkehr bei Fledermäusen auf die Gesamtdauer der Kopulation auswirkt. Oralverkehr ist eigentlich nur beim Menschen als Vorspiel zum eigentlichen Akt bekannt. Aber auch bei der kleinnasigen Fruchtfledermaus leckt manchmal das Weibchen während der Kopulation den Penis des Männchens. Die Forscher haben statistisch bewiesen, dass dies die Gesamtdauer des Geschlechtsverkehrs verlängert. Über die Gründe für dieses Verhalten sind sich die Forscher noch nicht sicher, haben aber mehrere Theorien.

9. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,
 
Platz zwei unserer Themenrunde „Spritztour“ belegt Sven Klöpping mit seiner Story „Beschützte kleine Buben fliegen high“. Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen zur Story – egal ob per E-Mail oder im Forum. Ein neues Thema für die nächste Runde des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs gibt es auch: Für Geschichten, die zum Thema „Wo ist sie?“ passen, wurde der Einsendeschluss auf 1. März 2011 festgelegt. Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury (mindestens) drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.
 
Armin Rößler


Beschützte kleine Buben fliegen high
von Sven Klöpping

for all the overviewed
 
Die Stadt ist wieder total high, ich kann sie nicht überblicken, tausend Stockwerke erstrecken sich über meinem Kopf, ich glaub's nicht.
Schon schwebe ich über dem Boden, kein Wunder, der Glider hat fünfzigtausend Credits gekostet, ein Batzen für so'n armen Schlucker wie mich, verdammt. Aber jetzt erst mal zum first flash springen, ja, so ist das gut, das klingt richtig abgefahren, und schon bin ich wieder high ...
Heute ist Zeitfahren, keine Zeit für lange Starts, ich will sofort und für immer los und nie wiederkommen, genau das hab' ich vor, heute Nacht.
 
Fifty floors over normal-nill (after the first flash).
 
Okay, jetzt sollte ich mal ‘n bisschen Gas geben, ist ja schließlich nicht umsonst so teuer, mein rave-over-the-stars Glider, den ich gerade zwischen meinen Fingern lenke. Der zweite Flash ist im Anflug, ja, meine Hand bewegt sich, nur ein paar Zentimeter und - jaaaaa! - geil, abgefahren, obergeil. Das war 'n Schub von zweihundert Stockwerken, verdammt, zweihundert! Das müssen mir die anderen erst mal nachmachen ...
 
freu
 
Aber noch fliege ich nicht über dieser verdammten Scheiß-Stadt, kann nicht auf ihre winzigen Scheißdächer runterblicken, die mich aus tausend Lichtern anstarren, als wenn sie nichts Besseres zu sagen hätten als zu schweigen, verdammt. Da unten, unter der beschissenen Asphalt-Decke, auf der die Leute sich Rattenburger reinmampfen, weil sie zu wenig Geld für'n besseres Leben haben, hab ich mein Leben zurückgelassen, denn heute bin ich frei, verdammt, so frei, wie nur irgendein Underzoner sein kann.
So hab ich mir mein Leben da unten aber auch nicht vorgestellt: viel zu kleine Spelunke, in der ich im minus dreihundertfünften Stockwerk billige Lottokarten an irgendwelche Lebens-Idioten abdrücke, die sich was vom großen Glückskeks abknabbern wollen ... Nein, verdammt, ich will höher, über den Ground an die Oberfläche - wo's richtig abgeht und man für ‘ne Stunde ehrliche Arbeit noch genug verdient, um sich einigermaßen billig am äußeren Rand des Universums unterzumieten.
Oh Mann - genau da will ich hin, an den verdammten äußeren Rand - wo die Sterne noch glitzern und die Luft nicht durch Filter gepustet wird - wo die Miezen sich beim Sex noch ausziehen, weil sie keine Wunden zu verstecken haben, die man hier überall in den sub-zero Stockwerken bekommt, weil die Luft für die eigene Haut kaum noch zu ertragen ist ...
Yeah, das wär' schon geil, mit ‘nem Transporter einfach abzuhauen.
 
Third flash.
 
Und er kommt total plötzlich, hab' noch nicht mal gemerkt, dass meine Hand sich auf die Tastatur zu bewegt hat, um ihr den Befehl einzutrichtern, der mich noch mal dreihundert Stockwerke nach oben pustet, aber die Überraschung war's wert, dass ich meine Hand nicht unter Kontrolle hatte - denn der Puls fiebert mit, steigt auf hundertachtzig degrees, und ich schwebe, nicht mal mehr in meinem Glider, sondern vor allem geistig, verdammt - meine Beine schweben im Kopf wie noch nie - irgendwie sehe ich unter mir die Mega-Stadt, die sich vor circa dreihundert Jahren wie eine Planier-Raupe über den ganzen Planeten ausgebreitet hat und jetzt alle Ozeane, und sogar den verdammten Himalaya überragt - im Geist fliege ich an kleinen Fenster-Löchern vorbei, die diese Stadt zusammenhalten: Dahinter wohnen Techniker, Programmierer, kleine Denker, Studenten - sie alle sind Partikel des großen Städtemolochs, der fortwährend den Hals höher reckt und schreit: »ICH!«
 
Chill down!
 
Okay, weiß auch nicht, woher ich das hatte mit dem ‘fortwährend' - muss wohl aus irgendso'm Buch rausgesprungen sein, wo ich mich mal irgendwann dran vorbeigelesen hab', aber stimmt schon, was da steht - vielleicht bis auf dass einem in diesem Drecks-Wälzer nicht verklickert wird, wie's unterhalb der Normal-Null-Grenze aussieht, in den Löchern, wo man kaum atmen kann.
 
Nearly in space.
 
Mein Bauch bekommt Schmetterlinge, und ich schwebe wie auf meinen ersten Flügeln - weil gerade hat mich der vierte Flash getroffen -, ich hebe ab, noch höher, zum tiefen schwarzen Loch, das mich umgibt und überall space genannt wird, weil es sich in alle Richtungen unendlich ausdehnt wie eine große schwarze Wolke mit kleinen Lichtern, die das Ganze zusammenhalten.
Aber verdammt - ich bin so nah dran, am tausendsten Stockwerk, das höchste der Gefühle: Mega-Kick, Schräg-Sprung, quer über das Dach und ab ins Universum, das nur einmal existiert und nicht auf mich wartet ...
Gerade bin ich so weit, will mich in den fünften Flash reinklinken, der mich noch higher kickt, in die unendlichen Tiefen da oben - als vor mir das beschissene Licht auftaucht - hab' ich schon mal von gehört, aber live hab ich's noch nie beschimpft. Großes, matt glänzendes authorization light, das sich wie eine Scheibe mit vier Adern über das ganze Dach der Welt mit ihren beschissenen Stockwerken legt, und blinkt und funkelt, wie man es von unten, zweihundert Etagen tiefer, gar nicht sehen konnte:
Die ban wall bedeutet totale Kontrolle über alles, was sich unter ihr aufhält. Mann, ich hab's nie geglaubt, und jetzt grinst mich diese beschissene Wand an, als ob sie mir einen großen Strich durch die Rechnung gezogen hätte, verdammt, am liebsten würd' ich sie ...
 
Control reports to the police station.
 
So was ist echt übel, wenn man plötzlich mitbekommt, dass der ganze miese kleine Gedanke, den man hatte, als man sein ganzes Leben geopfert hat, um sich den Glider zu besorgen, sich seinen verdammten Traumsprung zu erfüllen, plötzlich aufgeht in gar nichts, sich verdunstet in irgendeinem drecks Disco-Nebel, von dem wir Underzoner echt die Nase voll haben.
Cop stop.
Ja, ja ... Natürlich, weiß ich ja - mein Fehler! Ihr verdammten Cops braucht nicht rumzuschweben, als wenn ihr mich gleich abführen wollt - ich kann ja überhaupt nicht abhau'n, weil der fünfte Sprung ist doch eh schon seit mindestens dreißig Nanosekunden vergessen! Oh Mann - da kommen sie an mein Heck geflogen und machen einen auf oberwichtig mit ihren Hyper-Zappern; dann verticken sie mir mega-phonisch, dass ich gar nicht befugt bin für die ban wall, ist ja auch alles total verboten und so weiter, und ich hör auch schon gar nicht mehr hin auf das Gebrabbel – ja, ja, sag ich, hab ich auch schon gehört und drehe um, zeige den Cops zum Abschied den geistigen Mittelfinger und hoffe, dass die beschissene ban wall nix davon scannt.
Bockmist. Dann flitz’ ich das Rennen halt on earth weiter, wie die anderen, die in Wirklichkeit nicht mal im Traum dran denken, durch die Grenze ins Weltall zu starten, wo eigentlich noch mehr Ungewissheit auf sie wartet als hier unten in ihrem kleinen dreckigen Kokon.


Sven Klöpping, SF-Schreiber und Lyriker. Veröffentlichte die SF-Storysammlungen MegaFusion (G. Meyer, 2001) und Menschgrenzen (p.machinery, 2010). Übersetzt seine SF-Storys ins Englische, um sie auch international zu veröffentlichen (zum Beispiel Internova, Fantastic Metropolis, Planet Magazine). Mehr unter www.lyrikonline.eu und www.svenklöpping.de.

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ISSN 1422-8904
Ausgabe 244 - 27.12.2010
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Ausgabe 245 erscheint am
05.03.2011.

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