corona magazine
Nur der Himmel ist die Grenze
ISSN 1422-8904

 newsBEAT
+ "Star Trek 11" auf DVD
+ "Star Trek 12": Khan?
+ "Star Trek"-Sequel Buch
+ "Star Trek 12": In 2 Jr.?
+ "Star Trek 12" News
+ "Fahrenheit 451" Remake
 Kunterbunt
+ Perry Rhodan Band 2500
+ Trekpower ist jetzt Forum
+ Neues vom Sieben Verlag
 Buch-Tipp
TREKminds - Nur der Himmel ist die Grenze
Das Buch nimmt Sie mit auf eine Reise hinter die Kulissen und Schauplätze. Hin zu den Ideen dieses Franchises. Ideen des gemeinsamen Miteinanders und der Verständigung, des menschlichen Geistes. Ideen, die weltweit von Millionen von Trekminds gelebtwerden.

Star Trek in Deutschland
Das Buch beschreibt mit Hingabe und Begeisterung das Phänomen bzw. Fandom und beleuchtet es unterhaltsam und informativ von allen Seiten.

Star Trek - Titan: Die Hunde des Orion
Lesen Sie das neueste Abenteuer der U.S.S. Titan.
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Dr. Hubert Zitt über die Wissenschaft in Star Trek.

Stargate-Project
Die News- und Entertainment-Seite zu Stargate-SG1 und Atlantis.
08. Juli 2009 - Ausgabe 221 - "Sunny Mystery"
Ein schöner Sommer.. wahrscheinlich.
Liebe Leserinnen und Leser des Corona Magazines. Es ist soweit: Der Sommer ist da. Sogar das Wetter passte an einigen der letzten Tage zur Jahreszeit. Zwischen den Fluten, die da vom Himmel fielen und zahlreiche bundesdeutsche Keller überfluteten, zumindest. Man soll nicht sagen, der Himmel hätte nichts zu bieten, schließlich ist nur er die Grenze, wie Sie wissen.

"Nur der Himmel ist die Grenze" ist auch ein Teil des Titels des neuen Buches von Christian Humberg und mir, das in diesem Sommer erscheinen wird und dass Sie bereits heute bei trekminds.info, dem Space Store oder amazon.de finden können, wenn Sie wollen. Sobald es dann tatsächlich erscheint - Sie kennen das ja von den letzten Büchern über "Star Trek" - werden wir Sie noch einmal darauf hinweisen.

Zum Sommer gehört auch eine Sommerpause und die machen wir wie jedes Jahr. Darum ist die 221. Ausgabe unseres kleinen Hobbyprojekts auch die letzte Ausgabe bis Mitte September. Dann werden Sie wieder fleißig von uns beliefert - mit News & Storys, Artikeln und Fiktionen. Unter anderem dabei sein wird der junge Mann, der in dieser Ausgabe als Redakteur des Corona Magazines seine Premiere feiert: Oliver Koch schildert uns im Spotlight, was uns in kinotechnischer Hinsicht der Sommer bislang gebracht hat und was wir sonst noch erwarten dürfen.

Wie Ihre Eindrücke vom Sommer ausfallen, können Sie vorab bereits am kommenden Freitag, 10.07.2009, im Unperfekthaus in Essen beim Corona-Stammtisch besprechen. Leser und Redakteure treffen sich dort in trauter Runde und SIE, ja - genau SIE, sind herzlichst eingeladen, daran teilzuhaben. Schauen Sie doch vorbei, es lohnt sich. Freitag, 19 Uhr 30 in Essen. Mehr dazu auf unserer Webseite.

Ich wünsche Ihnen von Herzen einen schönen, erholsamen Sommer. Genießen Sie die Corona-freie Zeit, aber nicht zu sehr. ;-) Wir freuen uns auf ein Wiederlesen und im Namen der gesamten Redaktion wünsche ich Ihnen alles Gute - und:

Bleiben Sie uns gewogen!

Herzlichst
Ihr Mike Hillenbrand
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1.Spotlight: Der Kino-Sommer... und was bisher geschah!
Was sollen Sie nur ohne uns machen? Wir sagen's Ihnen! :-)
6.Die Memmen des Meeres - Der Corona-Fortsetzungsroman
Das 17. Kapitel unseres Fortsetzungsromans
2.newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7.Der Name des Windes: Die Königsmörder-Chronik
Du wollen haben Lesestoff? Wie gefällt Ihnen das hier?
3."Das letzte Einhorn" von Peter S. Beagle
Denken Sie bei diesem Titel auch an America?
8.Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
4.Der Corona-Treff findet wieder statt!
Am 10.07. ist es wieder soweit
9.Wissenschaft: Contact I - Die Technik
In gut 5 Monaten ist 2010 - das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen
5.TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
10.Die Corona-Kurzgeschichte
"Der Andere" von Thea Bergermann

1. Spotlight: Der Kino-Sommer... und was bisher geschah!
von Oliver Koch
Mit Ruhm hat sich das zur Hälfte abgelaufene Kinojahr im SF-Bereich nicht bekleckert. Während andere Genres mit soliden und großartigen Werken würdig im Kino vertreten waren, griff man bislang bei der Science-Fiction 2009 meist kräftig daneben. Die Verwirrung über „Star Trek“ spaltet die SF-Fans – auch wenn es sich zweifellos um einen blendend gemachten SF-Film handelt. Aber zwei andere große, teure Machwerke enttäuschten auf jeden Fall, teils auch an der Kinokasse.
 
„Terminator – Die Erlösung“
 
Den Anfang macht „Terminator – Die Erlösung“, ein überdrehter Über-Actioner, dessen Maßstab gewesen zu sein scheint, die Schlagzahl der Actionszenen auf neue Höhen zu treiben. Zugegeben: die Action ist sehenswert. Aber ermüdet leider auch, da keine Pause gewährt wird, sich danach zu erholen oder sich mit den Personen anzufreunden. Blasse Figuren bis zur Karikatur, Ungereimtheiten, die ärgern, und nicht zuletzt totale Einfallslosigkeit reißen das Franchise in die Tiefe, das mit den beiden ersten Teilen Filmgeschichte schrieb.
 
Bedauerlich: „Terminator“ und „Teminator 2: Judgement Day“ gelten nicht nur als Musterbeispiele des SF-Kinos, sondern waren seinerzeit stilbildend. Inhalt, Form und Machart waren einmalig und fanden zahllose Nachahmer. „Terminator“ wurde zum Synonym für „Filmklassiker“, und das auch jenseits des phantastischen Kinos.
„Terminator – Die Erlösung“ erlöst die Serie vor allem von jeglicher Originalität. Stattdessen wird abgekupfert, wo es nur geht: „Matrix“, „Transformers“, „Mad Max“: Alles schon einmal da gewesen. Ohne Funken Timing und mit Protagonisten entsetzlicher Plattheit jagt der Film den Zuschauer von einem krachenden Höhepunkt zum nächsten. Logik ist dabei nicht zu finden. Dass sich die Spitze der Untergrundbewegung gegen die Terminator in einem U-Boot verstecken muss (hallo, „Matrix“), um nicht entdeckt zu werden, dann aber der Stützpunkt mitten in der Nacht taghell erleuchtet ist und Flugzeuge donnernd starten und landen – dass die Terminator mit speziellen Drohnen sogar hören, wenn man ein Autoradio einschaltet, man aber mit lautestem Getöse zwei Flüchtlinge jagt: Das sind nur zwei Gründe, die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen.
Denn hier sind es nicht einfach Logiklöcher in der Handlung, sondern hier erkennt man, wie egal den Drehbuchautoren jeglicher Sinn und Verstand waren. Hauptsache, es knallt kräftig und man bekommt einen weiteren, noch kurioseren Terminator unter. Auch das ermüdende Ende, das arg an „Terminator 2“ erinnert, enttäuscht. Dass in einer Hightech-Fabrik, in der hochentwickelte Terminators hergestellt werden, überall flüssiges Metall und sprühende Funken zu sehen sind, zeugt von der Überzeugung der Macher, dass sie lediglich auf Schauwerte aus waren.
 
Die Vita eines Regisseurs wie McG sollte ebenso aufhorchen wie sein Künstlername. Mit den beiden „Drei Engel für Charlie“-Teilen hat er sich als Macher platten Kinos bewährt – und sich gerade nicht für einen Film empfohlen, dessen Vorgänger (zumindest Teil 1 und 2) mit einer cleveren Story voller Implikationen ebenso überzeugten wie mit Charakteren, die diesen Namen auch verdienen. Der neueste „Terminator“-Film fördert übrigens auch Ansätze zutage, die interessant, dramatisch, vielleicht sogar kritisch gewesen wären. Doch was soll's: Mit Volldampf wird da mit ohrenbetäubender Action um sich gehauen, dass einem nur so die Ohren pfeifen. Von einem „Terminator“-Film, und dann gerade mit Christian Bale, hätte man mehr erwartet. Und hat außer heißer Luft nichts bekommen. Neben Kritikerschelte gab's dann noch ein schlechtes Einspielergebnis an den US-Kinokassen.
 
„Transformers – Die Rache“
 
„Transformers – Die Rache“ schließlich legt trefflich Zeugnis darüber ab, wie Popcorn-Kino schmeckt, wenn ein Fremder zuvor in die Popcorn-Tüte gekotzt hat.
Hier stimmt einfach gar nichts. Loben muss man die Tricks – allerdings wird es langsam langweilig, sich immer nur an noch mehr visuellem Detailreichtum und Darstellungsmöglichkeiten von wüsten Zerstörungsorgien zu berauschen. Denn wenn man ehrlich ist: Das haben wir auch alles irgendwie irgendwo schon einmal gesehen. Vielleicht nicht in dieser Brillanz und Länge, aber staunen kann man keine Sekunde.
 
Die Kinnlade klappt dem Zuschauer eher herunter, wenn man sich das erzählerische Trauerspiel auf der Leinwand ansieht: „Transformers – Die Rache“ ist der größte und gröbste Mist, der seit Langem auf der Leinwand zu sehen war.
Die Figuren des ersten Teils entwickeln sich nicht, bleiben ohne Überraschung, wenn man einmal von John Turturros Charakter absieht. Nicht einmal Variation wird ihnen gegönnt. Gähnend muss man strunzdumme Dialoge über sich ergehen lassen, sieht teilnahmslos der wilden Hatz mit viel Rabatz zu – und fühlt sich schlecht unterhalten.
 
Ein Film von 2,5 Stunden Länge suggeriert allein schon durch die beeindruckende Anzahl an Filmminuten Relevanz, die man mit Erzählung, Handlung und erzählter Handlung in Verbindung bringt. Doch genau hier versagt der Film, denn er bietet nichts davon. Erstens hätte alles locker in 90 Minuten erzählt werden können, selbst mit ungekürzten Actionsequenzen. Zweitens ist die Story, die sich nach und nach in Form lächerlichster Gespräche über den Film ausbreitet, weder spannend, noch interessant. Dabei hat man nicht einmal Logik erwartet. Aber was die Roboter sprechen, hält man im Kopf nicht aus. Und drittens ist der Film miserabel erzählt. Das Drehbuch an sich ist bereits ein Witz, weil es auch keine Anteilnahme am Schicksal der Protagonisten aufkommen lässt.
Hier macht sich schmerzlich das Fehlen von Steven Spielberg bemerkbar, der im ersten Teil noch maßgeblich den Hut aufhatte, den er nun im zweiten Teil komplett an Michael Bay abgegeben hat. Bay ist ein Meister des Klotzens. Seine Actionszenen sind perfekt inszeniert und gefilmt. Und wirken daher so unglaublich steril. Denn ihm kommt es stets auf den größten Effekt des Filmens an – nicht auf den größten Effekt dessen, was geschieht. Selbstverliebt filmt er seit 15 Jahren immerzu das Gleiche mit identischen Einstellungen, Kamerafahrten, Musik. Es langweilt, immer wieder Militärs im Sonnenuntergang auf Rollfeldern zu sehen und das ganze andere Bay-typische Gewitter zu verfolgen.
 
Erzählerisch, inszenatorisch und tricktechnisch also keine neue Idee, keine Innovation, lediglich nervtötende neue Nebenfiguren, noch mehr Roboter, die man in den Kämpfen nicht mehr auseinanderhalten kann, weil man vor lauter Einzelteilen nichts mehr erkennen kann.
So setzt der Film die unrühmliche Tradition der Publikumsverachtung fort, die Filmschaffende in einen fatalen Wettbewerb um das nächstbeste „Größer-Schneller-Weiter“ stürzt, das die Zuschauer immer mehr in Enttäuschung versetzt. Übel wird dies vor allem, wenn man in einer Fortsetzung sitzt und mit entsprechender Erwartungshaltung im Kino sitzt, schließlich mochte man den ersten Teil – das ist zu wenig. Und bedarf keines weiteren Aufgusses, der aber schon längst beschlossene Sache ist.
 
Möge da der Sommer mit uns sein. Auch wenn die SF erst einmal Pause macht, werden die warmen Monate interessant. Natürlich lockt der sechste „Harry Potter“ bereits ab 16.7. Eine Woche später, werden wir uns mit „Hangover“ davon überzeugen können, warum die Comedy in den USA völlig überraschend zum großen Renner wurde und 200 Mio. Dollar einspielen konnte. Am gleichen Tag kann man sich aber auch mit Steven Soderbergs „Che“ den zweiten Teil seines für die Kinoauswertung aufgrund hoher Länge in zwei Hälften geteilte Che-Biographie gönnen.
 
Wer es weiterhin lärmend braucht und will, mag ab 6.8. mit „G. I. Joe“ glücklich werden. „Mumie“- und „Van Helsing“-Regisseur Stephen Sommers steht mit seinem Namen für oberflächliche Action, die, wie der Trailer verrät, in Nebenrollen blendend besetzt ist (Dennis Quaid, Jonathan Pryce) und es tricktechnisch mal wieder ordentlich knallen lassen wird. Gleichen Tags kommt mit „Public Enemies“ der neue Film von Michael Mann („The Insider“, „Heat“, „Miami Vice“) in die Kinos, hochkarätig besetzt mit Johnny Depp und Christian Bale.
Aus deutschen Landen gibt es „Maria, ihm schmeckt's nicht“ mit Christian Ulmen zu sehen.
Zweifellos der Renner im August dürfte jedoch Quentin Tarantinos „Inglourious Bastards“ werden. Brad Pitt, George Clooney spielen neben den deutschsprachigen Daniel Brühl und Christoph Waltz die Hauptrollen. Waltz erhielt übrigens in Cannes die Auszeichnung als „Bester Darsteller“.
Teuflisch wird es dann im September: „Antichrist“, ein heftiger Horrorfilm von Regie-Exzentriker Lars von Trier, wird den Deutschen am 10.9. die Mägen umdrehen, wie es in Cannes bereits geschah. Dort wurde er wegen seiner drastischen Sex- und Splatterszenen gescholten – und gilt dennoch als künstlerisch ambitioniert. Gedreht wurde er übrigens wie „Inglourious Bastards“ in Deutschland.
 
Eine Woche zuvor jedoch kann man sich mit Ang Lees „Taking Woodstock“ auf den Film-September einstellen. Der hat mit „Gamer“ ab dem 17.9. möglicherweise einen heißer Reißer mit „300“-Star Gerard Butler parat, dessen Trailer vielversprechend ist. Gleiches gilt für „Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3“ von Tony Scott mit Denzel Washington und John Travolta ab 24.9.
Ach ja: Und süß wird es dann mit Pixars „Oben“ ab 17.9.
Viel Spaß im Kino – bei funktionierender Klimaanlage selbstverständlich.

2. newsBEAT
"Star Trek 11" auf DVD
Aktuell läuft das elfte „Star Trek“-Abenteur noch immer in den Kinos und findet zumindest in den USA noch ausreichend Zuspruch, so dass ein Ende der Aufführungen im Mutterland der Paramount Studios noch nicht in Sicht ist.

Nichtsdestotrotz kann man den neuesten „Star Trek“-Film von J. J. Abrams bereits jetzt auf DVD vorbestellen, auch wenn er erst am 05. Oktober 2009 ausgeliefert werden wird. Zwar sind die Extras, welche die Scheibe den Trekkies bieten wird, noch nicht bekannt, dafür aber der Preis. Beim Internetshop amazon wird der Film aktuell für 17,95 Euro zur Vorbestellung angeboten.
"Star Trek 12": Khan oder nicht Khan?
Gerade ist „Transformers 2“, ein Film der „Star Trek“-Drehbuchautoren Roberto Orci und Alex Kurtzman erfolgreich in den Kinos gestartet. Für „Star Trek“-Fans ist das interessant, weil im Rahmen der zahlreichen Pressekonferenzen rund um den Filmstart auch immer Fragen zum nächsten „Star Trek“-Film diskutiert werden. Das aktuelle Interview stammt von der Seite Movie Moron, hier ein interessanter Auszug über „Star Trek 12“:

Movie Moron: Unbestreitbar die größte Ikone unter den „Star Trek“-Bösewichten: Khan. Wie stehen die Chancen, dass ihr ihn zurück bringt?

Roberto Orci: Was denkst du, Alex? 50/50? Ist das eine langweilige Antwort?

Alex Kurtzman: Das ist eine gute Antwort.

Roberto Orci: 50/50. Lass uns einfach gleich eine Münze werfen. Wenn ich 10/90 gesagt hätte, würde ich euch nicht gesagt haben, in welche Richtung wir tendieren.
 
Movie Moron: Ihr habt erwähnt, dass die Rückmeldungen der Fans in die künftigen Filme einfließen werden. Gibt es irgendwelche speziellen Vorschläge, die ihr berücksichtigen werdet? Irgendwelche großen roten Lichter, irgendetwas das absolut nicht gemacht werden sollte in den Filmen?

Roberto Orci: Wie man sich vorstellen kann, wurden im Zusammenhang mit dem Film so ziemlich jede Art von Meinung geäußert. Also haben wir sowohl rote, grüne und gelbe Lichter, die ganze Skala. Was sie [die Fans] getan haben, ist, sehr schnell den Knackpunkt für weitere Filme zu finden. Der besteht in der Frage, ob wir eine völlig neue Geschichte erzählen sollen, oder ob neue Filme mit dem Canon harmonisieren sollen, so wie es der erste Film tat, wo einige der Ereignisse mit dem originalen Universum überlappten und wo manche Dinge, selbst wenn die Zeitreise nicht statt gefunden hätte, umgekehrt wären - etwa Uhura mit Spock statt mit Kirk. Die Fans sind sehr schnell in diese beiden Lager zerfallen. Und das ist interessant, denn wir [Drehbuchautoren] haben derzeit dieselbe Debatte am Laufen. Also lesen wir diese laufende Debatte online, was sehr hilfreich ist.
"Star Trek"-Sequel erscheint 2010 als Buch
Der amerikanische Autor Alan Dean Foster hat heuer bereits den Roman zu J. J. Abrams' „Star Trek 11“ verfasst. Nun berichtet Trekmovie, dass Foster auch eine Fortsetzung zu diesem Buch schreiben wird. Der Roman, der im nächsten Jahr erscheinen soll, wird damit (nach dem Filmroman) das zweite Buch sein, dass in der neuen „Star Trek“-Zeitlinie spielt. Auf seiner Webseite schreibt Foster:
"Ich hoffe, den groben Entwurf des zweiten Buchs der 'Tipping Point’-Trilogie fertig zu stellen, 'Sick, Inc.' irgendwann während des nächsten Monats. Dann werde ich das Sequel zum ‚Star Trek’-Film schreiben ... Ich warte immer noch auf das endgültige Okay zur Story von Pocket Books."

Zum spekulativen Teil der Story: da das Buch bis Oktober beim Verlag eingereicht werden soll, ist es unwahrscheinlich, dass die Geschichte im Zusammenhang mit „Star Trek 12“ stehen wird. Die Autoren Orci und Kurtzmann wollen erst Mitte Juli mit dem Drehbuch beginnen, das etwa bis Weihnachten fertig gestellt werden soll. Der Titel "Flüchtlinge" deutet an, dass es sich um ein Buch über die Vulkanier handeln könnte, deren Planet ja in „Star Trek 11“ zerstört worden ist.

Ob das Buch auch beim deutschen Verlag, Cross Cult erscheinen wird, ist noch unklar, obwohl dieser bereits Interesse gezeigt hat.
"Star Trek 12": Schon in zwei Jahren?
Diese Aussage dürfte für einigen Wirbel bei den „Star Trek“-Fans sorgen: Simon Pegg, der neue Darsteller des Scotty im elften „Star Trek“-Kinofilm, schürt die Hoffnung, dass man schon früher mit dem 12. Teil des Franchises rechnen kann.

In einem Interview erklärte er, dass der neue Film möglicherweise schon in anderthalb bis zwei Jahren zu sehen sein könnte. "Ich weiß, dass die Autoren damit beschäftigt sind, darüber nachzudenken", so Pegg. "Ich weiß wirklich noch gar nichts über die Geschichte oder ob ich eine größere Rolle übernehmen werde, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass wir zu dieser Zeit im nächsten Jahr wieder hier sind. Es ist nichts Offizielles, aber ich kalkuliere ungefähr eine Zeit von 18 Monaten, bis er in die Kinos kommt."

Den kompletten Artikel, in dem Pegg auch über seinen neuen Ruhm und das Leben in Los Angeles spricht, findet ihr hier!
"Star Trek 12": Neue oder bekannte Figuren?
The Tribune führte ein Interview mit Roberto Orci, der sich auch für das Drehbuch des aktuellen „Star Trek“-Films verantwortlich zeigte. Darin ging es auch um den kommenden zwölften Film.

Dabei drehte sich dieser Abschnitt vor allem um die Frage, ob Orci und sein Co-Autor Alex Kurtzman einen neuen Plot mit noch nie vor gesehenen Charakteren und Szenarien kreieren werden oder, da die jungen Kirk und Spock nun Teil einer alternativen Zeitlinie sind, neue Versionen bekannter Bösewichter wie Klingonen oder Khan auftauchen werden. Für Orci hätte jede dieser beiden Ideen seine Vorzüge.

Bekannte Elemente neu zu verfilmen, würde instinktiv die Fans ansprechen und vor allem die Medien anziehen. "Aber andererseits", so der Autor, "wer würde nicht eine originelle Geschichte lieben?"

Schon einmal sprachen die beiden Autoren über die Möglichkeit, Khan zurückzubringen. Die Originalmeldung lesen Sie hier.
Remake von "Fahrenheit 451" erreicht kritischen Punkt
Seit mindestens zehn Jahren plant Regisseur und Autor Frank Darabont ein Remake des Films „Fahrenheit 451“, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Ray Bradbury. Nun hat sein Projekt offenbar einen kritischen Punkt erreicht.
Am Rande der Verleihung der diesjährigen Saturn Awards sagte Darabont, dass er in Verhandlungen mit einem namhaften Schauspieler sei, mit dessen Verpflichtung er die Geldgeber von seinem Projekt überzeugen könne. Sollte diese Verpflichtung nicht gelingen, könne dies das Ende für den Film sein.

Welchen Schauspieler er dabei im Auge hat, wollte Darabont allerdings nicht sagen. Zuletzt hatte er den Film „Stephen King's The Mist“ realisiert, der dieses Jahr mit einem Saturm Award in der Kategorie Best DVD Special Edition ausgezeichnet wurde.

Neben finanziellen Erwägungen setzt sich Darabont außerdem eine emotionale Deadline. So will er den Film auf jeden Fall noch zu Lebzeiten von Autor Ray Bradbury fertigstellen.

“Fahrenheit 451“ wurde bereits 1966 von Francois Truffaut verfilmt. In den Hauptrollen waren damals Oskar Werner und Julie Christie zu sehen.
"The Box": Trailer zum Fantasythriller
Die Handlung des Films „The Box“ dreht sich um ein unglückliches Ehepaar, gespielt von Cameron Diaz („Verrückt nach Mary“ / „3 Engel für Charlie“) und James Marsden (Cyclops aus der „X-Men“-Trilogie), welches eine Box geschenkt bekommt. Die Box hat eine finanziell einträgliche Eigenschaft: Jedes Mal, wenn das Ehepaar den daran angebrachten Knopf betätigt, erhält es einen hohen Geldbetrag. Dieser Vorteil für das Ehepaar weist jedoch auch einen Nachteil auf: Für jeden neuen Geldbetrag muss ein unschuldiger Mensch sein Leben lassen.

Nun ist ein erster Trailer zum Fantasythriller, der am 30. Oktober 2009 in die US-Kinos kommen wird, auf youtube veröffentlicht.
Ron D. Moores "Virtuality": 12 Minuten aus dem Piloten
Über das Serienprojekt von Ronald D. Moore mit dem Titel „Virtuality“ gab es zuletzt mehr schlechte als gute Nachrichten zu vermelden, insbesondere nachdem der Sender Fox, welcher den Piloten bestellt hatte, die Serie nicht in sein Herbstprogramm aufgenommen hatte, wodurch der Serie bereits ein frühes Aus vorhergesagt wurde. Aber das letzte Wort um die Fortsetzung der Produktion, welche sich mit der ersten Langstreckenmission der Menschheit befasst, scheint noch nicht gesprochen worden zu sein.

Am vergangenen Freitag wurde in den USA der Pilot nun als Eventfilm ausgestrahlt. Sie können sich nachfolgend 12 Minuten aus dem Film zu Gemüte führen.
"Metropolis": Der "Smallville"-Film
Die Comic Con ist für Film und Fernsehen seit Jahren ein beliebter Ort, Werbung zu machen. Die Macher von „Smallville“ haben dieses Jahr eine besondere Überraschung.

Ende Juli findet im kalifornischen San Diego wie jedes Jahr die Comic Con statt. Die Macher von „Smallville“ produzieren aktuell ihr Werbematerial für die Convention. Dabei ist ein großes, schwarzes Banner mit einem transparenten, grauen Superman-S als Wasserzeichen und mit dunkelrotem Text im üblichen „Smallville“-Font geplant. Der Text besagt: „METROPOLIS, CHRISTMAS 2010“.

Hierbei soll es sich um einen abendfüllenden „Smallville“-Film handeln.

3. "Das letzte Einhorn" von Peter S. Beagle
von Birgit Schwenger
Zeitloser Klassiker

Peter S. Beagles „Das letzte Einhorn“ ist einer der ganz großen Klassiker der Fantasy-Literatur. Dabei ist man ganz erstaunt, dass das Werk bereits aus dem Jahr 1961 stammt, denn es hat kein bisschen Staub angesetzt, sondern erscheint in der schönen Neuauflage von Klett Cotta im Gegenteil sogar herrlich erfrischend und klassisch zeitlos.

Vielleicht hat es damit zu tun, dass es in der Geschichte schließlich auch um Unsterblichkeit, mächtige Fabelwesen, große Helden und Zauberer geht. Dabei ist Beagles Sprache so luftig leicht, dass es einfach nur eine Freude ist, das Buch (wieder) zu lesen und eine der schönsten Fantasy-Geschichten überhaupt zu entdecken. Man fliegt geradezu wie von einem magischen Bann verzaubert über die Seiten, der Geschichte des letzten Einhorns folgend, das eines Tages in seinem Wald feststellt, dass es das letzte seiner Art ist. Die Menschen erkennen es noch nicht einmal mehr, als es sich auf die Suche nach seinen verschwundenen Artgenossen begibt, sondern halten es einfach für ein weißes Pferd. Nur Mammy Fortuna, die mit ihrer Mitternachtsmenagerie durch die Lande zieht, erkennt, welch magisches Wesen sie vor sich hat, und belegt das Einhorn im Schlaf mit einem Bann.

In Mammy Fortunas Käfig ist das Einhorn zwar sicher vor dem Sagen umwobenen Roten Stier, der alle Einhörner ins Meer getrieben hat. Aber das uralte Fabelwesen hat seine Freiheit verloren, fristet seine Tage eingesperrt in einen Käfig und wird mit anderen unglücklich-elenden Tieren dem zahlenden Publikum vorgeführt. Durch schmierige kleine Zaubertricks lässt Mammy Fortuna die Leute glauben, dass sie echte Fabelwesen vor sich hätten – dabei sind nur das Einhorn und die gefährliche Harpyie wirklich.

Wahre Magie

Dem Zauberer Schmendrick, der mit Mammy Fortuna reist und meist vergeblich mit seinen Kräften ringt, gelingt es, den Bann der alten Hexe zu brechen und das Einhorn zu befreien. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zu König Haggard, der über den Roten Stier gebietet – oder der Rote Stier über ihn -, um Gewissheit über das Schicksal der Einhörner zu gewinnen. Auf ihrer Wanderung schließt sich ihnen noch Molly Grue an, die mit dem Räuberhauptmann Captain Cully und seiner Bande im Grünen Wald hauste und das Einhorn schilt, weil sie so lange auf es warten musste.

Seltsame Dinge geschehen, über allem liegt ein magischer Zauber, auch wenn die Menschen die Magie nur noch aus dem Märchen zu kennen scheinen. Während Molly Grue auf eigentümliche Weise einen Teil ihrer Jugend zurück zu gewinnen scheint, beginnt Schmendrick dahin zu welken: Es gelingt ihm nicht nach Belieben über den wahren Zauber zu verfügen. Die Magie kommt und geht, wie sie will.

Je näher sie König Haggards Königreich kommen, desto mehr greift die Düsternis um sich. In der allergrößten Gefahr wirkt Schmendrick schließlich einen sehr mächtigen Zauber: Er wandelt das Einhorn in die Dame Amalthea, um es vor dem Schrecken des Roten Stieres zu retten. Sollte sie jedoch zu lange in Menschengestalt verweilen, kann die Verwandlung nicht mehr rückgängig gemacht werden. Nach und nach beginnt sie zu vergessen, wer sie wirklich ist, und die Liebe des Prinzen Lir, Haggards tapferem Sohn, zu erwidern. Nun muss sich die Dame Amalthea entscheiden, ob sie als Sterbliche in Menschengestalt ein Leben an der Seite des Prinzen führen will oder den Kampf gegen den Roten Stier aufnimmt.

Die wunderschöne Geschichte ist allein schon Grund genug – zumal in der schönen Ausstattung der neuen gebundenen Ausgabe von Klett Cotta -, sich „Das letzte Einhorn“ zuzulegen. Im Grunde gehört das Buch, das auch all denjenigen wärmstens zu empfehlen ist, die bislang nur die Verfilmung kennen, in das Regal eines jeden Fantasy-Fans. Es ist ohne Zweifel Beagles bekanntester Roman, auch wenn darüber seine anderen Werke zu Unrecht ein wenig in Vergessenheit geraten sind. Ob sein Erstlingswerk „He! Rebeck!“, „Die Sonate des Einhorns“ oder „Es kamen drei Damen im Abendrot“ – Beagles Romane versprechen literarischen Hochgenuss und im wahrsten Sinne des Wortes schöngeistige Unterhaltung, was für Fantasy-Romane keineswegs selbstverständlich ist. Das Genre verdankt seinen schlechten Ruf nicht zuletzt der Tatsache, dass eine Vielzahl von phantastischen Romanen schlecht geschrieben ist und keinerlei literarischen Ansprüche stellt. Allen Kritikern des Genres sei daher die Lektüre des „Letzten Einhorns“ angeraten, um sich von der poetischen Sprache Beagles zu überzeugen und den wundervollen magischen Bildern, voller Wärme, Frieden und Humor.

Preisgekrönte Fortsetzung

Für alle „Einhorn“-Fans gibt es darüber hinaus noch einen weiteren Grund, sich die Neuausgabe des Romans zuzulegen: Das Buch enthält die knapp 50 Seiten lange Kurzgeschichte „Zwei Herzen“ – die Fortsetzung des Romans -, für die Peter S. Beagle 2006 mit den angesehenen Nebula- und Hugo Awards geehrt wurde. Erneut begibt sich der Autor in die Sagen umwobene Welt des Einhorns und begleitet seine Helden in ein weiteres Abenteuer voller Mythen und Magie. Die neunjährige Sooz macht sich auf die gefährliche Reise an den Hof des Königs: Ihr Dorf wird von einem räuberischen Greif heimgesucht, der sich jeden Monat ein Kind holt. Die Ritter des Königs haben alle Versuche, den Greif zu besiegen, bislang mit dem Leben bezahlt. Wie es der Zufall – oder eine höhere Macht – will, begegnet Sooz auf ihrem Weg zum König dem großen Zauberer Schmendrick und seiner treuen Gefährtin Molly Grue.

Der König ist natürlich Lir, der aber längst nicht mehr der jugendliche Held früherer Tage ist. Alt ist er geworden und scheinbar auch senil und schwach. Einzig und allein seine Sehnsucht nach dem Einhorn hält ihn noch am Leben. Doch Sooz dringt mit ihrer Bitte zu ihm durch, wie eine Stimme aus längst vergangenen Tagen. Seine Lebensgeister beginnen erneut aufzuflackern. Gemeinsam macht sich die kleine Schar auf den Weg, den Greif zu töten, der sowohl ein Adler- als auch ein Löwenherz hat. Beide gilt es zu durchbohren, um den Greif zu besiegen. Der Kampf gegen einen Drachen ist dagegen geradezu eine Kleinigkeit. In höchster Not singt Schmendrick schließlich noch einmal das Einhorn herbei. Doch wird sie seinen Wunsch erfüllen?

Wunderbares wird dich immer wieder sehen wollen

„Sie haben überhaupt keine Ähnlichkeit mit Pferden“, stellt die mutige Sooz beim Anblick des Einhorns fest. Natürlich liegt die Zeichnung auf dem Einband genau das doch nahe. Aber vermutlich liegt es einfach jenseits der menschlichen Vorstellungskraft, sich ein echtes Einhorn ohne diesen von Mammy Fortuna stammenden Trick vorzustellen. Das ist aber auch das Schöne an Peter S. Beagles Geschichten: Er schafft es, die Macht der Bilder in wunderbare Worte zu fassen. Seine magischen Erzählungen sind voller Poesie und stets mit einem kleinen humorvollen Augenzwinkern geschrieben und klingen noch lange in einem nach. „Das letzte Einhorn“ ist ein Buch, das man immer wieder zur Hand nehmen kann, um darin einzutauchen und Teil einer im wahrsten Sinne des Wortes phantastischen Welt zu werden. Ein zeitloses Märchen über die Liebe, das Erwachsenwerden und den eigenen ganz besonderen Platz in der Welt.

4. Der Corona-Treff findet wieder statt!
von Christian Spließ
Der Corona-Treff im Essener Unperfekthaus findet an jedem zweiten Freitag im Monat statt: So auch am 10.07.2009!

Die entsprechende U-Bahn-Haltestelle ist übrigens der Berliner Platz in Essen-Mitte, dann Ausgang Friedrich-Ebert-Straße nehmen. Parkplätze für Autofahrer sind vorhanden und ab 18:00 Uhr wohl auch kostenlos und umsonst. Momentan ist leider der nahe gelegene Limbecker Platz etwas – nun – baustellenartig, deswegen schauen Sie am Besten vorher noch mal auf der Homepage des Unperfekthauses in Essen vorbei, wo sich das genau befindet: http://www.unperfekthaus.de.
 
Sie zahlen als Eintritt fürs Unperfekthaus generell erst mal 5,50 €. Damit haben Sie die so genannte Getränke-Flatrate entrichtet – das heißt: alle nicht-alkoholischen Getränke wie die Softdrinks, Kaffee, Tee, Espresso, Cafe Latte etc. sind damit komplett abgedeckt. Bier und Wein kosten dann extra. Zusätzlich zu diesen 5,50 € können Sie aus diversen Buffets im Restaurant wählen. Die genauen Preisangaben für die einzelnen Buffets finden Sie unter http://www.unperfekthaus.de/restaurant/ aufgelistet. Ein Tipp: Stellen Sie sich mal gedanklich auf das All-You-Can-Eat-Angebot ein. Das Essen im Unperfekthaus ist auch für Vegetarier geeignet – wir vermuten stark, dass auch Veganer auf ihre Kosten kommen sollten. (Haben wir schon gesagt, dass das Unperfekthaus ein freies WLAN hat? Na ja, wir treffen uns ja auch nicht virtuell ...)
 
Am 10.07.2009 findet also der dritte Corona-Treff ab 19:30 Uhr in Essen statt – mitten im Ruhrgebiet – mitten in der kommenden Kulturhauptstadt 2010. Falls Sie uns nicht auf Anhieb finden sollten: Wir befinden uns dort, wo es den großen Flachbildschirm gibt. Genauer: Raum E8. Aber das steht ja auch auf der Termine-Seite des Unperfekthauses - http://www.unperfekthaus.de/termine – wenn Sie oben im Suchfeld den 12.06. eingeben, müssen Sie auch wirklich nicht – bis – ganz – nach – un-ten – scrol-len ...

Wir freuen uns auf Sie!

5. TV-Vorschau
(13. Juli 2009 - 26. Juli 2009)
Besuchen Sie auch die Online-Version der TV-Vorschau und stellen Sie sich dort Ihr persönliches Fernsehprogramm zusammen.

Colorcode:PayTVÖsterreichSchweiz
Montag, 13. Juli 2009
06:10 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Reise ins Ungewisse
4x19Sci FiWdh.
07:00 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Gefangen in der Vergangenheit
4x20Sci FiWdh.
07:50 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das Standgericht
4x21Sci FiWdh.
08:40 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Auflösung
4x22Sci FiWdh.
10:10 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Nackte Tatsachen
7x02SF2Wdh.
12:35 UhrPretender
Unter Null (1/3)
3x20Tele 5Wdh.
13:25 UhrAndromeda
Königliche Hoheit
2x10Tele 5Wdh.
13:25 UhrRaumschiff Enterprise
Epigonen
2x17Sci FiWdh.
14:20 UhrRaumschiff Enterprise
Das Loch im Weltraum
2x18Sci FiWdh.
15:15 UhrPretender
Projekt Gemini (2/3)
3x21Tele 5Wdh.
15:15 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Odan, der Sonderbotschafter
4x23Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Planet des Wassers
4x07ATVplusWdh.
16:05 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Verräterische Signale
4x24Sci FiWdh.
16:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Das Zeitportal
3x04ORF1Wdh.
16:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Datas erste Liebe
4x25Sci FiWdh.
17:15 UhrStargate
Möbius (2/2)
8x20Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der Kampf um das klingonische Reich (1/2)
4x26Sci FiWdh.
18:10 UhrAndromeda
Aufstand der Sklaven
2x11Tele 5Wdh.
18:45 UhrChuck
Pilot
1x01SF2Wdh.
19:05 UhrStargate
Todfeinde
5x01Tele 5Wdh.
20:15 UhrFringe - Grenzfälle des FBI
Entfesselt
1x16Pro71st
20:15 UhrCSI Miami
Der Tod lädt ein zum Rosenkrieg
5x21ORF1Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Taxi in den Tod
4x20VOXWdh.
21:20 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Re-Evolution
3x02Pro71st
22:15 UhrReaper - Ein teuflischer Job
Nette Nachbarn
1x12Pro71st
22:35 UhrFlucht aus L.A.
Kurt Russell ist im Postapokalyptischen L.A. um einen Terroristen zu jagen.
US
1996
Kabel1Wdh.
23:10 UhrFringe
Schlechte Träume
1x17SF21st
23:25 UhrLas Vegas
Fälscher und Diebe
3x02ORF1Wdh.
23:45 UhrVeronica Mars
Die Fäden laufen zusammen
2x19ATVplusWdh.
03:50 UhrRaumschiff Enterprise
Epigonen
2x17Sci FiWdh.
04:40 UhrRaumschiff Enterprise
Das Loch im Weltraum
2x18Sci FiWdh.
Dienstag, 14. Juli 2009
05:00 UhrRaumschiff Enterprise
Geist sucht Körper
2x20Sci FiWdh.
07:00 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Odan, der Sonderbotschafter
4x23Sci FiWdh.
07:50 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Verräterische Signale
4x24Sci FiWdh.
08:40 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Datas erste Liebe
4x25Sci FiWdh.
09:30 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der Kampf um das klingonische Reich (1/2)
4x26Sci FiWdh.
12:35 UhrPretender
Projekt Gemini (2/3)
3x21Tele 5Wdh.
13:25 UhrRaumschiff Enterprise
Der erste Krieg
2x19Sci FiWdh.
13:25 UhrAndromeda
Aufstand der Sklaven
2x11Tele 5Wdh.
14:20 UhrRaumschiff Enterprise
Geist sucht Körper
2x20Sci FiWdh.
15:15 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der Kampf um das Klingonische Reich (2/2)
5x01Sci FiWdh.
15:15 UhrPretender
Projekt Gemini (3/3)
3x22Tele 5Wdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Die Unas
4x08ATVplusWdh.
16:05 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Darmok
5x02Sci FiWdh.
16:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Die Dämonenfalle
3x05ORF1Wdh.
16:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Fähnrich Ro
5x03Sci FiWdh.
17:15 UhrStargate
Todfeinde
5x01Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das Recht auf Leben
5x04Sci FiWdh.
18:10 UhrAndromeda
Grenzgänger
2x12Tele 5Wdh.
18:45 UhrChuck
Chuck gegen den Helikopter
1x02SF2Wdh.
19:05 UhrStargate
Teal'cs Prüfung
5x02Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Der Beißer
1x21RTLWdh.
20:15 UhrBasic Instinct
Michael Duoglas verdächtigt Sharon Stone eine Eispickelmörderin zu sein.
US/FR
1992
ATVplusWdh.
20:15 UhrSuperman II - Allein gegen alle
Christopher Reeve als Superman. Dieses Mal kämpft er gegen drei Schurken aus seiner Heimatwelt.
UK
1980
Tele 5Wdh.
21:15 UhrCSI: Miami
Flammendes Inferno
1x22RTLWdh.
22:15 UhrPsych
So spannend kann ein Buchstabierwettbewerb sein!
1x02RTLWdh.
23:40 UhrStargate: SG1
Jim
8x18ATVplusWdh.
00:30 UhrCSI:NY
Taxi in den Tod
4x20VOXWdh.
00:35 UhrCSI: Miami
Der Beißer
1x21RTLWdh.
00:35 UhrBasic Instinct
Michael Duoglas verdächtigt Sharon Stone eine Eispickelmörderin zu sein.
US/FR
1992
ATVplusWdh.
04:10 UhrRaumschiff Enterprise
Der erste Krieg
2x19Sci FiWdh.
Mittwoch, 15. Juli 2009
06:50 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der Kampf um das Klingonische Reich (2/2)
5x01Sci FiWdh.
07:40 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Darmok
5x02Sci FiWdh.
08:30 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Fähnrich Ro
5x03Sci FiWdh.
09:20 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das Recht auf Leben
5x04Sci FiWdh.
10:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Der Rivalitätszauber
7x03SF2Wdh.
12:35 UhrPretender
Projekt Gemini (3/3)
3x22Tele 5Wdh.
13:25 UhrAndromeda
Grenzgänger
2x12Tele 5Wdh.
13:25 UhrRaumschiff Enterprise
Schablonen der Gewalt
2x21Sci FiWdh.
14:20 UhrRaumschiff Enterprise
Stein und Staub
2x22Sci FiWdh.
15:15 UhrPretender
Die Afrika-Connection
4x01Tele 5Wdh.
15:15 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Katastrophe auf der Enterprise
5x05Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Die Enkaraner
4x09ATVplusWdh.
16:05 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Gefährliche Spielsucht
5x06Sci FiWdh.
16:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Die Macht der Gefühle
3x06ORF1Wdh.
16:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Wiedervereinigung? (1/2)
5x07Sci FiWdh.
17:15 UhrStargate
Teal'cs Prüfung
5x02Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächstes Jahrhundert
Wiedervereinigung? (2/2)
5x08Sci FiWdh.
18:10 UhrAndromeda
Lava und Raketen
2x13Tele 5Wdh.
18:45 UhrChuck
Chuck gegen den Tango
1x03SF2Wdh.
19:05 UhrStargate
Das Opfer
5x03Tele 5Wdh.
20:15 UhrStargate Atlantis
Instinkt
2x07RTL2Wdh.
21:10 UhrStargate Atlantis
Verwandlung
2x08RTL2Wdh.
22:05 UhrTorchwood
Nebenwirkungen
2x06RTL21st
23:10 UhrBattlestar Galactica
Die Farm
2x05RTL2Wdh.
00:00 UhrPoltergeist: Die unheimliche Macht
Ewige Finsternis
2x03ATVplusWdh.
00:15 UhrStargate
Apophis' Rückkehr
3x13RTL2Wdh.
00:20 UhrDie Herrschaft des Feuers
In der Zukunft Beherrschen Drachen die Erde. Die Überlebenden Menschen bekämpfen die Ungeheuer.
UK/US
2002
ORF1Wdh.
03:50 UhrRaumschiff Enterprise
Schablonen der Gewalt
2x21Sci FiWdh.
04:40 UhrRaumschiff Enterprise
Stein und Staub
2x22Sci FiWdh.
Donnerstag, 16. Juli 2009
07:05 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Katastrophe auf der Enterprise
5x05Sci FiWdh.
07:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Gefährliche Spielsucht
5x06Sci FiWdh.
08:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Wiedervereinigung? (1/2)
5x07Sci FiWdh.
09:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächstes Jahrhundert
Wiedervereinigung? (2/2)
5x08Sci FiWdh.
12:40 UhrPretender
Die Afrika-Connection
4x01Tele 5Wdh.
13:25 UhrRaumschiff Enterprise
Das Jahr des roten Vogels
2x23Sci FiWdh.
13:30 UhrAndromeda
Lava und Raketen
2x13Tele 5Wdh.
14:20 UhrRaumschiff Enterprise
Computer M5
2x24Sci FiWdh.
15:15 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der zeitreisende Historiker
5x09Sci FiWdh.
15:20 UhrPretender
Das Loch
4x02Tele 5Wdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Der Planet der Eiszeit
4x10ATVplusWdh.
16:05 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Soliton-Welle
5x10Sci FiWdh.
16:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Alle oder keine
3x07ORF1Wdh.
16:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der einzige Überlebende
5x11Sci FiWdh.
17:25 UhrStargate
Das Opfer
5x03Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Geistige Gewalt
5x12Sci FiWdh.
18:20 UhrAndromeda
Alte Sünden
2x14Tele 5Wdh.
18:45 UhrChuck
Chuck gegen den Yeti
1x04SF2Wdh.
19:15 UhrStargate
Der fünfte Mann
5x04Tele 5Wdh.
20:15 UhrSigns - Zeichen
Auf der Farm von Mel Gibson erscheinen Kornkreise. Etwa Aliens bei ihrer Lieblingsbeschäftigung, der Eroberung der Erde?
US
2002
Sat1Wdh.
20:15 UhrStargate
200
10x06Tele 5Wdh.
21:05 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Scherbenhaufen
2x12ORF1Wdh.
21:05 UhrBones - Die Knochenjägerin
Spieler unter Druck
3x11ATVplusWdh.
21:10 UhrSmallville
Von Mit- und Besserwissern
1x09Tele 5Wdh.
21:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Scherbenhaufen
2x12RTLWdh.
22:00 UhrPainkiller Jane
Der Feuerteufel
1x09ATVplusWdh.
22:05 UhrPainkiller Jane
Die Bestie von Bolnar
1x20Tele 5Wdh.
22:05 UhrTimecop
Jean Claude van Damme als Zeitpolizist der einen machthungrigen Politiker aufhalten soll.
US/JP
1994
VOXWdh.
23:10 UhrPrison Break
Plötzliche Erkenntnis
4x15RTLWdh.
23:20 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
36 Stunden
5x08Sat11st
23:50 UhrHeroes
Lektionen
2x09ATVplusWdh.
00:00 UhrStargate
200
10x06Tele 5Wdh.
00:10 UhrSigns - Zeichen
Auf der Farm von Mel Gibson erscheinen Kornkreise. Etwa Aliens bei ihrer Lieblingsbeschäftigung, der Eroberung der Erde?
US
2002
Sat1Wdh.
00:35 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Scherbenhaufen
2x12RTLWdh.
00:55 UhrSmallville
Von Mit- und Besserwissern
1x09Tele 5Wdh.
04:00 UhrRaumschiff Enterprise
Das Jahr des roten Vogels
2x23Sci FiWdh.
04:50 UhrRaumschiff Enterprise
Computer M5
2x24Sci FiWdh.
Freitag, 17. Juli 2009
07:00 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der zeitreisende Historiker
5x09Sci FiWdh.
07:50 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Soliton-Welle
5x10Sci FiWdh.
08:40 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der einzige Überlebende
5x11Sci FiWdh.
09:30 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Geistige Gewalt
5x12Sci FiWdh.
12:35 UhrPretender
Das Loch
4x02Tele 5Wdh.
13:25 UhrRaumschiff Enterprise
Brot und Spiele
2x25Sci FiWdh.
13:25 UhrAndromeda
Alte Sünden
2x14Tele 5Wdh.
14:20 UhrRaumschiff Enterprise
Ein Planet, genannt Erde
2x26Sci FiWdh.
15:15 UhrPretender
Das Puzzlespiel
4x03Tele 5Wdh.
15:15 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das künstliche Paradies
5x13Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Kein Zurück
4x11ATVplusWdh.
16:05 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Mission ohne Gedächtnis
5x14Sci FiWdh.
16:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Balthasar
3x08ORF1Wdh.
16:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Ungebetene Gäste
5x15Sci FiWdh.
17:15 UhrStargate
Der fünfte Mann
5x04Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Operation
5x16Sci FiWdh.
18:10 UhrAndromeda
Im Himmel
2x16Tele 5Wdh.
18:45 UhrChuck
Chuck gegen die Shrimps
1x05SF2Wdh.
19:05 UhrStargate
Roter Himmel
5x05Tele 5Wdh.
20:15 UhrDie Herrschaft des Feuers
In der Zukunft Beherrschen Drachen die Erde. Die Überlebenden Menschen bekämpfen die Ungeheuer.
UK/US
2002
Pro7Wdh.
20:15 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Böses Blut
3x08Kabel1Wdh.
20:15 UhrJurassic Park III
Um einen Millionärssohn zu retten wird die Saurierinsel mal wieder besucht. Und die freuen sich über das Frischfleisch.
US
2001
ATVplusWdh.
21:55 UhrBatman & Robin
Batman, Robin und Batgirl gegen Mr. Freeze und Poison Ivy. Mit George Clooney, Chris O'Donnell, Alicia Silverstone, Arnold Schwarzenegger und Uma Thurman. Das ist alles, was man zu dem Streifen sagen darf...
US
1997
ATVplusWdh.
22:10 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Traumwandlerin
2x04Kabel1Wdh.
22:20 UhrRoboCop 1: Dark Justice
Robocop im Kampf gegen Bone Machine. Und gegen OCP.
CA
2000
Tele 5Wdh.
23:05 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Vier Liter Blut
2x05Kabel1Wdh.
00:10 UhrThe Skulls - Alle Macht der Welt
Ein Student tritt einer geheimen und elitären Studentenverbindung bei. Das ist allerdings nicht so ungefährlich wie man sich das vorstellt.
US/CA
2000
Pro7Wdh.
00:15 UhrUnternehmen Capricorn
Die NASA fälscht die Marslandung. Und dieses Geheimnis darf auf keinen Fall herauskommen.
US
1978
ATVplusWdh.
00:15 UhrApollo 13
Nach einem technischen Defekt ist die Crew der Apollo 13-Raumkapsel in größter Gefahr. Nach einer wahren Begebenheit und mit Tom Hanks.
US
1995
ZDFWdh.
04:05 UhrRaumschiff Enterprise
Brot und Spiele
2x25Sci FiWdh.
04:55 UhrRaumschiff Enterprise
Ein Planet, genannt Erde
2x26Sci FiWdh.
Samstag, 18. Juli 2009
05:40 UhrRaumschiff Enterprise
Epigonen
2x17Kabel1Wdh.
13:40 UhrImmortal - Der Unsterbliche
Trio Infernale
1x10ATVplusWdh.
14:25 UhrDead Like Me - So gut wie tot
Ganz normal verrückt
1x07RTL2Wdh.
14:35 UhrMutant X
Unter Strom
1x02ATVplusWdh.
15:15 UhrDead Like Me - So gut wie tot
Rezept einer Toten
1x08RTL2Wdh.
15:30 UhrMutant X
Russisches Roulette
1x03ATVplusWdh.
16:10 UhrSmallville
Untergang
5x22RTL2Wdh.
16:30 UhrJurassic Park III
Um einen Millionärssohn zu retten wird die Saurierinsel mal wieder besucht. Und die freuen sich über das Frischfleisch.
US
2001
ATVplusWdh.
17:00 UhrSmallville
Verbannt in die Phantomzone
6x01RTL2Wdh.
20:00 UhrStar Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger
Vor längerer, längerer Zeit in einer Galaxis weit, weit entfernt steht die Republik vor einem Bürgerkrieg gegen riesige Roboterarmeen. Wie gut das ein unbekannter Spender schon vor Jahren Klonarmeen in Auftrag gegeben hat, die genau jetzt fertig werden. Anakin hat die typischen Teenagerprobleme: Auflehnung gegen das Establishment, erste Liebe und erste Massaker.
US
2002
SF2Wdh.
20:15 UhrKing Arthur
Die Tafelrunde wie sie angeblich wirklich war. Arthur und Co. waren nämlich in Wirklichkeit ein Special Ops Team der Römer in England. Und Guinevere die historische Vorlage für Xena. Geschichtsunterricht sponsored by Special Effects...
US/IE
2004
ORF1Wdh.
21:40 UhrThe Void - Experiment außer Kontrolle
Amanda Tapping und Adrian Paul versuchen einen wahnsinnigen Wissenschaftler aufzuhalten dessen Experimente die Welt vernichten könnten.
US
2001
Tele 5Wdh.
22:35 UhrThe One
Jet Li springt durch Paralleluniversen um seine dort lebenden Alter-Egos zu töten. Wenn es ihm gelingt sie alle zu töten bekommt er unglaubliche Kräfte. Doch sein letztes Opfer wehrt sich.
US
2001
Das VierteWdh.
22:55 UhrLife on Mars - Gefangen in den 70ern
Sex-Partys
2x04Kabel11st
23:30 UhrStar Trek VI - Das unentdeckte Land
Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken.
US
1991
Sci FiWdh.
00:00 UhrDie Klapperschlange
Kurt Russell als Snake Plissken, 'die Klapperschlange'. Der Präsident stürzt auf Manhattan, inzwischen Gefangeneninsel, ab und Snake soll ihn da rausholen.
UK/US
1981
Kabel1Wdh.
00:00 UhrMimic 3
Die Riesenkillerschaben, die sich als Mensch tarnen können, sind mal wieder darauf aus die Menschheit zu vernichten. Und das möglichst bevor eine riesige Fliegenklatsche gebaut wird...
US
2002
Pro7Wdh.
Sonntag, 19. Juli 2009
12:15 UhrSurface - Unheimliche Tiefe
Tauchgang
1x08Kabel1Wdh.
13:05 UhrStar Trek - Enterprise
Schiff der Geister
1x20Kabel1Wdh.
13:55 UhrApollo 13
Nach einem technischen Defekt ist die Crew der Apollo 13-Raumkapsel in größter Gefahr. Nach einer wahren Begebenheit und mit Tom Hanks.
US
1995
ORF1Wdh.
14:00 UhrStar Trek - Enterprise
In sicherem Gewahrsam
1x21Kabel1Wdh.
16:05 UhrPrimeval - Rückkehr der Urzeitmonster
Nur ein paar Käfer
2x05Pro7Wdh.
16:55 UhrMel Brooks' Dracula - Tot aber glücklich
Leslie Nielsen als Graf Dracula. Der Mythos wird von Mel Brooks kräftig durch den Kakao gezogen.
US/FR
1995
Kabel1Wdh.
17:05 UhrReaper - Ein teuflischer Job
Nette Nachbarn
1x12Pro7Wdh.
18:25 UhrThe Void - Experiment außer Kontrolle
Amanda Tapping und Adrian Paul versuchen einen wahnsinnigen Wissenschaftler aufzuhalten dessen Experimente die Welt vernichten könnten.
US
2001
Tele 5Wdh.
20:15 UhrPaycheck - Die Abrechnung
Ben Affleck als Programmierer der sich nach seinen gutbezahlten Geheimaufträgen das Gehirn löschen lässt. Doch dieses Mal gibt es keinen Gehaltscheck, sondern Killer.
US
2003
Pro7Wdh.
22:00 UhrWing Commander
Die Menschen befinden sich im Krieg mit den katzenartigen Kilrathi. Nur die Besatzung der Jägerträgers Tigers Claw kann den Vernichtungsschlag gegen die Erde verhindern.
US
1999
Sci FiWdh.
23:00 UhrSix Feet Under - Gestorben wird immer
Halte meine Hand
5x03SF2Wdh.
23:45 UhrRoboCop 1: Dark Justice
Robocop im Kampf gegen Bone Machine. Und gegen OCP.
CA
2000
Tele 5Wdh.
00:15 UhrDie City Cobra
Sylvester Stallone als Cop für gefährliche Fälle.
US
1986
NDRWdh.
Montag, 20. Juli 2009
06:00 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das künstliche Paradies
5x13Sci FiWdh.
06:50 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Mission ohne Gedächtnis
5x14Sci FiWdh.
07:40 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Ungebetene Gäste
5x15Sci FiWdh.
08:30 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Operation
5x16Sci FiWdh.
10:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Der Fluch der Piraten
7x04SF2Wdh.
12:35 UhrPretender
Das Puzzlespiel
4x03Tele 5Wdh.
13:25 UhrRaumschiff Enterprise
Spocks Gehirn
3x01Sci FiWdh.
13:25 UhrAndromeda
Im Himmel
2x16Tele 5Wdh.
14:20 UhrRaumschiff Enterprise
Die unsichtbare Falle
3x02Sci FiWdh.
15:15 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Verbotene Liebe
5x17Sci FiWdh.
15:15 UhrPretender
Die Sexfalle
4x04Tele 5Wdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Rettung im All
4x12ATVplusWdh.
16:05 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Déjà-vu
2x18Sci FiWdh.
16:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Besessen
3x09ORF1Wdh.
16:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Ein missglücktes Manöver
5x19Sci FiWdh.
17:15 UhrStargate
Roter Himmel
5x05Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Hochzeit mit Hindernissen
5x20Sci FiWdh.
18:10 UhrAndromeda
Heimweh
2x17Tele 5Wdh.
18:45 UhrChuck
Chuck gegen den Sandwurm
1x06SF2Wdh.
19:05 UhrStargate
Das Übergangsritual
5x06Tele 5Wdh.
20:15 UhrFringe - Grenzfälle des FBI
Albträume
1x17Pro71st
20:15 UhrCSI:NY
Tod im Tresor
4x21VOXWdh.
20:15 UhrCSI Miami
Zu heiß!
5x22ORF1Wdh.
21:00 UhrKubrick, Nixon und der Mann im Mond
Viele Menschen haben sich schon lange die Frage gestellt: Waren die Amerikaner wirklich auf dem Mond? Entstanden die Fernsehaufnahmen von der Landung vielleicht nur in einem Filmstudio, inszeniert von Stanley Kubrick? In der Dokumentation von William Karel kommen Zeitzeugen wie Henry Kissinger, Buzz Aldrin und Kubricks Witwe zu Wort.
FR
2002
BayernWdh.
21:20 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Braver Hund!
3x03Pro71st
22:15 UhrBasic Instinct
Michael Duoglas verdächtigt Sharon Stone eine Eispickelmörderin zu sein.
US/FR
1992
ZDFWdh.
22:20 UhrReaper - Ein teuflischer Job
Die Höllenparty
1x13Pro71st
22:30 UhrRaumpatrouille Orion - Rücksturz ins Kino
Die Episoden der Serie für einen Kinofilm zusammen geschnitten.
DE
2003
BayernWdh.
23:15 UhrFringe
Mitternacht
1x18SF21st
23:25 UhrLas Vegas
Doppelter Einsatz, dreifache Drohung
3x03ORF1Wdh.
23:45 UhrVeronica Mars
Guck mal hinter dich!
2x20ATVplusWdh.
00:30 UhrKubrick, Nixon und der Mann im Mond
Viele Menschen haben sich schon lange die Frage gestellt: Waren die Amerikaner wirklich auf dem Mond? Entstanden die Fernsehaufnahmen von der Landung vielleicht nur in einem Filmstudio, inszeniert von Stanley Kubrick? In der Dokumentation von William Karel kommen Zeitzeugen wie Henry Kissinger, Buzz Aldrin und Kubricks Witwe zu Wort.
FR
2002
NDRWdh.
00:30 UhrIjon Tichy: Raumpilot
Die innere Stimme
1x06ZDFWdh.
04:00 UhrRaumschiff Enterprise
Spocks Gehirn
3x01Sci FiWdh.
04:50 UhrRaumschiff Enterprise
Die unsichtbare Falle
3x02Sci FiWdh.
Dienstag, 21. Juli 2009
05:25 UhrRaumschiff Enterprise
Kurs auf Markus 12
3x04Sci FiWdh.
06:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Verbotene Liebe
5x17Sci FiWdh.
07:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Déjà-vu
2x18Sci FiWdh.
08:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Ein missglücktes Manöver
5x19Sci FiWdh.
09:25 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Hochzeit mit Hindernissen
5x20Sci FiWdh.
12:35 UhrPretender
Die Sexfalle
4x04Tele 5Wdh.
13:25 UhrRaumschiff Enterprise
Der Obelisk
3x03Sci FiWdh.
13:25 UhrAndromeda
Heimweh
2x17Tele 5Wdh.
14:20 UhrRaumschiff Enterprise
Kurs auf Markus 12
3x04Sci FiWdh.
15:15 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Eine hoffnungslose Romanze
5x21Sci FiWdh.
15:15 UhrPretender
Liebe auf der Flucht
4x05Tele 5Wdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Die Rückkehr des Osiris
4x13ATVplusWdh.
16:05 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die imaginäre Freundin
5x22Sci FiWdh.
16:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Wenn der Eismann kommt
3x10ORF1Wdh.
16:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Ich bin Hugh
5x23Sci FiWdh.
17:15 UhrStargate
Das Übergangsritual
5x06Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
So nah und doch so fern
5x24Sci FiWdh.
18:10 UhrAndromeda
Im Bauch der Bestie
2x18Tele 5Wdh.
18:45 UhrChuck
Chuck gegen die Vergangenheit
1x07SF2Wdh.
19:05 UhrStargate
Chaka
5x07Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Drogenwahn
1x23RTLWdh.
21:15 UhrCSI: Miami
Auf der Flucht
1x24RTLWdh.
22:15 UhrPsych
Man möge jetzt sprechen... oder für immer schweigen
1x03RTLWdh.
22:15 UhrUnderworld
Vampire kämpfen mit Werwölfen um die Vorherrschaft in der Nacht. Und irgendwo ist da auch noch eine Liebesgeschichte zwischen einer Vampirin und einem Noch-Menschen.
US/DE
2003
Tele 5Wdh.
22:20 UhrAlarmstufe: Rot
Terroristen kapern ein mit Nuklearwaffen bestücktes Schiff der US-Navy. Dabei haben sie aber nicht mit dem Koch gerechnet.
FR/US
1992
Kabel1Wdh.
22:50 UhrDie Frau des Astronauten
Mit Johnny Depp und Charlize Theron. Nach einem Unfall im All hat die Frau eines Astronauten das Gefühl, dass ihr Mann nicht mehr derselbe ist.
US
1999
Sci FiWdh.
23:25 UhrStargate: SG1
Jim
8x18ATVplusWdh.
00:30 UhrCSI:NY
Tod im Tresor
4x21VOXWdh.
00:35 UhrCSI: Miami
Drogenwahn
1x23RTLWdh.
00:50 UhrBasic Instinct
Michael Duoglas verdächtigt Sharon Stone eine Eispickelmörderin zu sein.
US/FR
1992
ZDFWdh.
04:35 UhrRaumschiff Enterprise
Der Obelisk
3x03Sci FiWdh.
Mittwoch, 22. Juli 2009
06:40 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Eine hoffnungslose Romanze
5x21Sci FiWdh.
07:30 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die imaginäre Freundin
5x22Sci FiWdh.
08:20 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Ich bin Hugh
5x23Sci FiWdh.
09:10 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
So nah und doch so fern
5x24Sci FiWdh.
10:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Todesengel
7x05SF2Wdh.
12:35 UhrPretender
Liebe auf der Flucht
4x05Tele 5Wdh.
13:25 UhrAndromeda
Im Bauch der Bestie
2x18Tele 5Wdh.
13:25 UhrRaumschiff Enterprise
Die fremde Materie
3x05Sci FiWdh.
14:20 UhrRaumschiff Enterprise
Wildwest im Weltraum
3x06Sci FiWdh.
15:15 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das zweite Leben
5x25Sci FiWdh.
15:15 UhrPretender
Geh aufs Ganze
4x06Tele 5Wdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Die verhinderte Allianz
4x14ATVplusWdh.
16:05 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Gefahr aus dem 19. Jahrhundert (1/2)
5x26Sci FiWdh.
16:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Gegen alle Regeln
3x11ORF1Wdh.
16:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Gefahr aus dem 19. Jahrhundert (2/2)
6x01Sci FiWdh.
17:15 UhrStargate
Chaka
5x07Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Todesangst beim Beamen
6x02Sci FiWdh.
18:10 UhrAndromeda
Ritter, Tod und Teufel
2x19Tele 5Wdh.
18:45 UhrChuck
Chuck gegen die Wahrheit
1x08SF2Wdh.
19:05 UhrStargate
Das Tempelgrab
5x08Tele 5Wdh.
20:15 UhrStargate Atlantis
Aurora
2x09RTL2Wdh.
21:10 UhrStargate Atlantis
Das Enzym
2x10RTL2Wdh.
22:05 UhrTorchwood
Untot
2x07RTL2Wdh.
22:35 UhrCube 2: Hypercube
Acht Fremde finden sich in einem ständig verändernden würfelförmigen Labyrinth wieder. Sie versuchen aus dieser tödlichen Mausefalle zu fliehen.
CA
2002
Sci FiWdh.
23:10 UhrBattlestar Galactica
Heimat (1/2)
2x06RTL2Wdh.
23:20 UhrSupernatural
Bloody Mary
1x05ORF1Wdh.
00:05 UhrPoltergeist: Die unheimliche Macht
Versklavte Seelen
2x04ATVplusWdh.
00:15 UhrStargate
Außerirdische auf dem Vormarsch
3x14RTL2Wdh.
00:20 UhrCSI NY
Heiße Ware
1x16ORF1Wdh.
01:00 UhrCSI NY
Absturz
1x17ORF1Wdh.
04:00 UhrRaumschiff Enterprise
Die fremde Materie
3x05Sci FiWdh.
04:45 UhrRaumschiff Enterprise
Wildwest im Weltraum
3x06Sci FiWdh.
Donnerstag, 23. Juli 2009
06:50 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das zweite Leben
5x25Sci FiWdh.
07:40 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Gefahr aus dem 19. Jahrhundert (1/2)
5x26Sci FiWdh.
08:30 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Gefahr aus dem 19. Jahrhundert (2/2)
6x01Sci FiWdh.
09:20 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Todesangst beim Beamen
6x02Sci FiWdh.
12:40 UhrPretender
Geh aufs Ganze
4x06Tele 5Wdh.
13:25 UhrRaumschiff Enterprise
Das Gleichgewicht der Kräfte
3x07Sci FiWdh.
13:30 UhrAndromeda
Ritter, Tod und Teufel
2x19Tele 5Wdh.
14:20 UhrRaumschiff Enterprise
Der verirrte Planet
3x08Sci FiWdh.
15:15 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der unmoralische Friedensvermittler
6x03Sci FiWdh.
15:20 UhrPretender
Wolfskind
4x07Tele 5Wdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Kettenreaktion
4x15ATVplusWdh.
16:05 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Besuch von der alten Enterprise
6x04Sci FiWdh.
16:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Verlorene Seelen
3x12ORF1Wdh.
16:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
In den Subraum entführt
6x05Sci FiWdh.
17:20 UhrStargate
Das Tempelgrab
5x08Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Eine echte 'Q'
6x06Sci FiWdh.
18:20 UhrAndromeda
Der Messias
2x20Tele 5Wdh.
18:45 UhrChuck
Chuck gegen die Salami
1x09SF2Wdh.
19:15 UhrStargate
Der Kampf der Tollaner
5x09Tele 5Wdh.
20:15 UhrStargate
Adrias Macht
10x07Tele 5Wdh.
20:15 UhrFletcher's Visionen
Mel Gibson im Verfolgungswahn. Doch nur weil er paranoid ist, wird er noch lange nicht nicht verfolgt.
US
1997
Sat1Wdh.
20:15 UhrHot Shots - Die Mutter aller Filme
Parodie auf Filme wie 'Top Gun', 'Rambo' und ähnliche.
US
1991
VOXWdh.
21:00 UhrBones - Die Knochenjägerin
Ein Baby hängt am Ast
3x12ATVplusWdh.
21:05 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Um Haares Breite
2x13ORF1Wdh.
21:10 UhrSmallville
Hollow Boy
1x10Tele 5Wdh.
21:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Um Haares Breite
2x13RTLWdh.
21:55 UhrPainkiller Jane
Ewige Jugend
1x10ATVplusWdh.
22:05 UhrPainkiller Jane
Für immer vereint
1x21Tele 51st
22:35 UhrWaterland - Kampf ums Überleben
Das Wasser ist verseucht. Wer die Möglichkeit hat es zu entseuchen kontrolliert die Welt. Nur sind manche Menschen nicht mit dem Sklavendasein zufrieden.
US
1998
Sci FiWdh.
23:10 UhrPrison Break
Hauptgewinn
4x17SF21st
23:10 UhrPrison Break
Die Dame im Schachspiel?
4x16RTLWdh.
23:45 UhrHeroes
Im Bund mit dem Bösen
2x10ATVplusWdh.
23:55 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Mann im Schatten
5x09Sat11st
00:00 UhrStargate
Adrias Macht
10x07Tele 5Wdh.
00:20 UhrHot Shots - Die Mutter aller Filme
Parodie auf Filme wie 'Top Gun', 'Rambo' und ähnliche.
US
1991
VOXWdh.
00:35 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Um Haares Breite
2x13RTLWdh.
00:50 UhrFletcher's Visionen
Mel Gibson im Verfolgungswahn. Doch nur weil er paranoid ist, wird er noch lange nicht nicht verfolgt.
US
1997
Sat1Wdh.
00:55 UhrSmallville
Hollow Boy
1x10Tele 5Wdh.
04:00 UhrRaumschiff Enterprise
Das Gleichgewicht der Kräfte
3x07Sci FiWdh.
04:50 UhrRaumschiff Enterprise
Der verirrte Planet
3x08Sci FiWdh.
Freitag, 24. Juli 2009
05:10 UhrRaumschiff Enterprise
Platos Stiefkinder
3x10Sci FiWdh.
06:50 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der unmoralische Friedensvermittler
6x03Sci FiWdh.
07:40 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Besuch von der alten Enterprise
6x04Sci FiWdh.
08:30 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
In den Subraum entführt
6x05Sci FiWdh.
09:20 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Eine echte 'Q'
6x06Sci FiWdh.
12:35 UhrPretender
Wolfskind
4x07Tele 5Wdh.
13:25 UhrRaumschiff Enterprise
Das Spinnennetz
3x09Sci FiWdh.
13:25 UhrAndromeda
Der Messias
2x20Tele 5Wdh.
14:20 UhrRaumschiff Enterprise
Platos Stiefkinder
3x10Sci FiWdh.
15:15 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Erwachsene Kinder
6x07Sci FiWdh.
15:15 UhrPretender
Eine Herzensangelegenheit
4x08Tele 5Wdh.
15:30 UhrStargate: SG1
2010
4x16ATVplusWdh.
16:05 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Eine Handvoll Datas
6x08Sci FiWdh.
16:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Das Böse in mir
3x13ORF1Wdh.
16:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Datas Hypothese
6x09Sci FiWdh.
17:15 UhrStargate
Der Kampf der Tollaner
5x09Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Geheime Mission auf Celtris Drei (1/2)
6x10Sci FiWdh.
18:10 UhrAndromeda
Der Tunnel am Ende des Lichts
2x22Tele 5Wdh.
18:45 UhrChuck
Chuck gegen den schwarzen Freitag
1x10SF2Wdh.
19:05 UhrStargate
2001
5x10Tele 5Wdh.
20:00 UhrCSI: Miami
Keiner mehr an deiner Seite
6x07SF2Wdh.
20:13 UhrTremors 2 - Die Rückkehr der Raketenwürmer
Die Raketenwürmer sind zurück. Hungriger, intelligenter und mutierter als vorher. Na wenn das nicht ein Grund für eine Jagd ist.
US
1996
13th StreetWdh.
20:15 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Hör mit Deinem Herzen
3x09Kabel1Wdh.
22:00 UhrFaculty - Trau keinem Lehrer
Die Lehrer einer Schule verhalten sich seltsam. Ein paar Schülern ist schnell klar: Die Lehrer wurden von Aliens übernommen. Im Gegensatz zu tausenden anderer Schülern, die das jeden Tag vermuten, haben sie Recht.
US
1998
Sci FiWdh.
22:00 UhrFrom Hell
Johnny Depp als Inspector auf Jack the Rippers Fährte.
US/UK
2001
RTL2Wdh.
22:05 UhrRoboCop 2: Meltdown
Robocop geht nach dem Verlust eines Kollegen extrem brutal gegen Verbrecher vor und soll deswegen ausgeschaltet werden.
CA
2000
Tele 5Wdh.
22:10 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Betrogene Seelen
2x06Kabel1Wdh.
23:05 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Jäger
2x07Kabel1Wdh.
23:10 UhrHot Fuzz - Zwei abgewichste Profis
Top-Cop Angel wird von London in ein Kaff versetzt. Da er durch seine 400% höhere Aufklärungsrate seine Kollegen dumm ausehen lässt. Und in seiner neuen Umgebung geschehen seltsame, und tödliche, Zufälle.
UK/FR
2007
SF2Wdh.
23:55 UhrUnderworld
Vampire kämpfen mit Werwölfen um die Vorherrschaft in der Nacht. Und irgendwo ist da auch noch eine Liebesgeschichte zwischen einer Vampirin und einem Noch-Menschen.
US/DE
2003
Tele 5Wdh.
00:00 UhrHollow Man 2
Und schon wieder wird jemand unsichtbar gemacht und verwandelt sich gleichzeitig in einen Psychopaten. Sprich: er tötet nicht nur die bösen.
US
2006
Pro7Wdh.
00:45 UhrAlarmstufe: Rot II
Terroristen entführen dieses Mal einen Zug. Doch wieder ist der Ex-Koch an Bord. Mit Stephen Seagal
US
1995
ORF1Wdh.
04:20 UhrRaumschiff Enterprise
Das Spinnennetz
3x09Sci FiWdh.
Samstag, 25. Juli 2009
05:50 UhrRaumschiff Enterprise
Das Loch im Weltraum
2x18Kabel1Wdh.
10:15 UhrErik, der Wikinger
Erik fragt sich warum man als Wikinger nur brandschatzend durch die Welt fährt. Um das Paradies auf Erden wiederherzustellen will er die Götter wieder aufwecken.
GB
1989
BayernWdh.
13:05 UhrImmortal - Der Unsterbliche
Elfenjagd
1x11ATVplusWdh.
14:00 UhrMutant X
Verrückt vor Liebe
1x04ATVplusWdh.
14:25 UhrDead Like Me - So gut wie tot
Eine Neue Freundin
1x09RTL2Wdh.
14:55 UhrMutant X
Der Elektrische Rebell
1x05ATVplusWdh.
15:15 UhrDead Like Me - So gut wie tot
Unerledigte Dinge
1x10RTL2Wdh.
16:10 UhrSmallville
Luft-Waffe
6x02RTL2Wdh.
17:00 UhrSmallville
Mörderpflanzen
6x03RTL2Wdh.
20:00 UhrStar Wars: Episode III - Die Rache der Sith
Seid drei Jahren wüten die Klon-Kriege. Und Anakin, Obi-Wan, Padme und all die anderen sind mittendrin. Und dann ruft ja auch noch die dunkle Seite. Es stellt sich die Frage ob ein Teddybär nicht eine bessere Lösung gegen schlechte Träume gewesen wäre...
US
2005
SF2Wdh.
20:15 UhrKing Arthur
Die Tafelrunde wie sie angeblich wirklich war. Arthur und Co. waren nämlich in Wirklichkeit ein Special Ops Team der Römer in England. Und Guinevere die historische Vorlage für Xena. Geschichtsunterricht sponsored by Special Effects...
US/IE
2004
ORF1Wdh.
21:50 UhrFlashback - Mörderische Ferien
Die Eltern eines Mädchens wurden von einem Wahnsinnigen getötet. Das Mädchen kommt nach 10 Jahren aus der Psychiatrie heraus und ihr Trauma lässt auch nicht lange auf sich warten. So wie 'Scream', nur aus deutschen Landen.
DE
2000
13th StreetWdh.
22:50 UhrFrom Hell
Johnny Depp als Inspector auf Jack the Rippers Fährte.
US/UK
2001
RTL2Wdh.
22:55 UhrLife on Mars - Gefangen in den 70ern
Teufel im Detail
2x05Kabel11st
00:00 UhrStephen Kings Langoliers - Verschollen im Zeitloch (1)
Nachdem auf einem Flug viele Passagiere verschwinden landen die überlebenden auf einem seltsamen und verlassenen Flughafen.
US
1995
Kabel1Wdh.
00:00 UhrSpecimen - Der Alien-Terminator
Nachdem Mike entdeckt das er Superkräfte hat sind bald Aliens hinter ihm her.
CA/US
1996
Tele 5Wdh.
00:10 UhrRiddick - Chroniken eines Kriegers
Gothic Conan the Barbarian in Space. Mit Vin Diesel als Riddick der gegen die dunklen Necromongers kämpft.
US
2004
ORF1Wdh.
Sonntag, 26. Juli 2009
12:15 UhrSurface - Unheimliche Tiefe
Brutstätte
1x09Kabel1Wdh.
13:10 UhrStar Trek - Enterprise
Vox Sola
1x22Kabel1Wdh.
16:05 UhrPrimeval - Rückkehr der Urzeitmonster
Die Falle
2x06Pro7Wdh.
17:05 UhrReaper - Ein teuflischer Job
Die Höllenparty
1x13Pro7Wdh.
20:00 UhrHarry Potter und der Gefangene von Askaban
Auch das dritte Schuljahr hält für Harry Potter viele aufregende Abenteuer bereit. Vor allem da er vom Gefangenen von Askaben verfolgt wird.
US
2004
SF2Wdh.
20:15 UhrKing Arthur
Die Tafelrunde wie sie angeblich wirklich war. Arthur und Co. waren nämlich in Wirklichkeit ein Special Ops Team der Römer in England. Und Guinevere die historische Vorlage für Xena. Geschichtsunterricht sponsored by Special Effects...
US/IE
2004
Pro7Wdh.
22:20 UhrCube
Ein paar Menschen erwachen in einem riesigen Würfel der auf vielen kleineren Würfeln besteht. Und die sind teilweise sehr tödlich.
CA
1997
ATVplusWdh.
23:20 UhrSix Feet Under - Gestorben wird immer
Wie die Zeit vergeht
5x04SF2Wdh.
23:55 UhrA.I. Künstliche Intelligenz
Von Stephen Spielberg. Das Märchen um einen kleinen Roboterjungen, der lieben kann.
US
2001
ARDWdh.
00:10 UhrAlarmstufe: Rot
Terroristen kapern ein mit Nuklearwaffen bestücktes Schiff der US-Navy. Dabei haben sie aber nicht mit dem Koch gerechnet.
FR/US
1992
Kabel1Wdh.
00:55 UhrKing Arthur
Die Tafelrunde wie sie angeblich wirklich war. Arthur und Co. waren nämlich in Wirklichkeit ein Special Ops Team der Römer in England. Und Guinevere die historische Vorlage für Xena. Geschichtsunterricht sponsored by Special Effects...
US/IE
2004
Pro7Wdh.

6. Die Memmen des Meeres - Der Corona-Fortsetzungsroman
von Carolina Möbis
Zum besseren Verständnis: Dieser Corona-Fortsetzungsroman ist interaktiv, denn hier spielt der Corona-Leser mit! Wie früher in einem dieser alten Abenteuerspielbücher bestimmen Sie die Handlung. (Sie wissen schon: Wie damals in "Die absolut tödliche Insel des fürchterlichen Schreckens" und so weiter.) Aber anstatt zur Seite 170 oder 91 weiterzublättern, helfen Sie unserem Helden mit der Abstimmung auf unserer Website bei seinen Entscheidungsschwierigkeiten. Seien Sie die flüsternde Stimme im Wind und lesen Sie das Ergebnis in der nächstes Ausgabe des Corona Magazine.

Was bisher geschah:

Nachdem die archäologischen Seefahrer Polyphems Insel mit dessen Einverständnis wieder verlassen haben, kehren sie zurück zur Déjà-Vu. Sie müssen feststellen, dass die Yacht in ihrer Abwesenheit Besuch empfangen hat.

17. Kapitel

„Monique?“, rufe ich noch einmal ins Unterdeck hinein, aber wie die Male zuvor bleibt alles stumm. Wenigstens funktioniert die Beleuchtung noch. Ich zwänge mich die Treppe hinab. Schlick und Algen verwandeln die Stufen wie auch das Oberdeck in eine gefährliche Rutschbahn. Dennoch schaffe ich es wohlbehalten nach unten.
Im Aufenthaltsraum herrscht Chaos, doch zugleich auch nicht die totale Zerstörung, die ich befürchtet hatte. Zwar wurde unsere Küche geplündert und der Inhalt von Schubkästen und Schränken wahllos auf dem Fußboden verteilt, doch darüber hinaus gibt es keine Spuren von Vandalismus.
Allerdings nehme ich mir auch nicht die Zeit, genauer nachzusehen, sondern eile zu Moniques Kajüte. Die Tür steht offen und das Zimmer ist leer. Erstaunlicherweise ist das Einrichtungschaos hier im Gegensatz zur Küche deutlich gemildert. Dennoch beweisen Lockenwickler in den Ecken und über das Bett verstreute T-Shirts und Badesachen, dass auch dieser Raum durchsucht wurde.
In den anderen Schlafräumen sieht es nicht besser aus. Wer immer hier war, hat alles gründlich durchwühlt, bevor er verschwunden ist.
„Dennis?“, höre ich Hubertus von oben rufen, „können wir runter? Ist die Luft rein?“
„Ja. Klar.“
Was für ein Feigling!
Meine Sorge um Monique dränge ich erst einmal beiseite und mache mich ans Aufräumen der Küche, während die verbliebenen Truppenteile ihre Kajüten wieder in einen begehbaren Zustand bringen.
„Ick fass dit nich!“, klingt es frustriert aus Kikkis Zimmer, während ich gerade Saftflaschen im Küchenschrank verstaue. Zum ersten Mal bin ich dankbar für die Erfindung der PET-Flaschen. Stillos sind sie ohne Frage, aber bruchresistent. Apropos stillos …
„Alles in Ordnung, Kikki?“
„Nö. Nischt is in Ordnung!“
Wutschnaubend stapft Kikki in den Aufenthaltsraum. „Diese Bestien! Monster!“ Aufgebracht schüttelt sie ihre Wasserstoffmähne.
„Beruhige dich. Was ist denn passiert?“ Ich gieße Kikki einen Orangensaft ein. „Und trink etwas.“
Mechanisch kommt sie meiner Aufforderung nach. Gleichzeitig erscheinen nun auch Johann und Hubertus auf der Bildfläche. „Sie haben zwar alles durchsucht, aber da fehlt nichts“, meldet Johann.
„Bei mir auch nicht. Außer meinem Haargel“, beschwert sich Hubertus.
Ich winke ab. „Das interessiert doch im Augenblick nicht. Aber Kikki wollte uns etwas sagen.“
Sechs Augen starren Kikki erwartungsvoll an.
„Die haben fast allet mitjenommen. Meen Lipgloss, meen Shampoo und vor allem, meen komplettet Make-up. Ist dit zu fassen? Hat dieset Nebelmeer keen bisschen Anstand? Jrade ma dit hammse mir jelassen!“
Sie streckt mir eine Tube Sonnencreme hin. Lichtschutzfaktor Dreißig.
„Sojar meen Bräunungsöl ist vaschwunden. Und eenije von meen Klammoten. Die hammer ne janze Tasche jeklaut. Wenn dit so weitajeht muss ich nackt rumlaufen!“
Höflich verschweige ich ihr, dass keiner von uns diese Tatsache besonders erschreckend oder bedauerlich finden würde.
„Halten wir also fest, dass, wer immer hier war, es besonders auf äh … Kosmetik und Frauenkleidung abgesehen hatte.“
„Dit war bestimmt Monique, die Schlampe“, giftet Kikki. „Von der fehlt nämlich der janze Kram. Och die Reisetaschen. So als hätte se noch Zeit zum Packen jehabt. Die ist bestimmt abjehaun und dabei ist meen Kram rein zufällich mit in ihre Taschen jefallen.“
Das rückt unser Problem des verschollenen Crewmitglieds in ein neues Licht. Wenn Moniques Sachen komplett verschwunden sind, dann muss zwischen ihr und ihrem Entführer eine Kommunikation stattgefunden haben.
„Auf eigene Faust hat sie sich sicherlich nicht abgesetzt“, gebe ich zu bedenken. „Das Beiboot hatten wir. Schwimmend wäre sie nicht sehr weit gekommen. Auch dürfte sie sich wohl kein Floß aus Eyelinern und Kajalstiften zusammengezimmert haben.“
„Mach du dir nur lustig. Von dir fehlt ja nix.“
Das habe ich noch gar nicht überprüft. Doch eine kurze Kajütendurchsuchung bestätigt Kikkis Vermutung. Nichts fehlt. Im Gegenteil. Es ist etwas dazugekommen. Unter meinem Kopfkissen befindet sich ein Fetzen Pergament.
„Ich haben dein Geliebtes. Wir mussen reden.“
Das ist alles. Unterschrieben ist das Ganze mit „C.“
Der Verfasser spricht Deutsch. Zumindest so einigermaßen. Ich weiß noch nicht, ob ich das beruhigend oder erschreckend finden soll. ‚C - Punkt?‘ Wer ist ‚C- Punkt‘? Spontan fallen mir da nur zwei Namen ein. Calypso und Circe. Beides Damen, die den gestrandeten Odysseus eine Weile bei sich aufgenommen haben. Beide mussten ihn auf Wunsch der Götter ziehen lassen. Oder so. Beiden war Odysseus‘ Liebe zu seiner Gattin ein Dorn im Auge. Oder so.
All diese Überlegungen helfen mir ganz konkret und im Augenblick nicht weiter. Also stecke ich das Pergament ein und gehe zu den anderen zurück. Sie sitzen noch immer im Aufenthaltsraum am Tisch. Hubertus schenkt Cognac aus. Es lebe das Plastikgeschirr.
Ich setze mich wieder an meinen Platz.
„Und jetz?“ Kikkis Mimik spielt Fragezeichen.
„Jetzt genehmigen wir uns erst mal alle einen kleinen. Auf das bestandene Abenteuer“, schlägt Hubertus vor.
Aber mir ist gerade nicht nach Brüderlichkeit.
Demonstrativ schiebe ich meinen Becher zur Seite.
„Bevor irgendein Plan gemacht wird, will ich wissen, was hier gespielt wird. Ihr werdet mir jetzt alles über die Schatzsuche sagen.“
„Oder was?“ Nun schlägt auch Hubertus‘ joviale Laune in Gereiztheit um.
„Sonst mache ich das Schiff seeuntüchtig.“
Eigentlich ist das eine bescheuerte Idee. Aber ich muss ja Hubertus nur glauben lassen, dass ich bekloppt genug wäre, es zu tun. Dass er mich ohnehin für einen Trottel hält, sollte die Sache erleichtern.
„Das machst du nicht!“
„Woll‘n wir wetten?“
„Kinder, das ist doch albern“, mischt sich Johann ein. „Wir sind alle müde und verletzt und jemand hat uns bestohlen. Aber niemand wird irgendetwas kaputt machen.“
„Das werden wir ja sehen“, knurre ich beleidigt. Da kommt mir ein Gedanke. Ich stehe auf.
„Daniel, wohin gehst du“, fragt Johann alarmiert. Ich grinse. Dann marschiere ich zur Treppe.
„Daniel?!“
Wie ich Hubertus und Johann kenne, wird keiner von ihnen unsere Schätze werggeräumt haben. Wälzt man doch an Bord dieses Schiffs derlei niedere Arbeiten gern mal auf mich ab. Johann scheint zumindest zu ahnen, was ich vorhabe.
„Daniel! Das wirst du doch nicht wirklich tun!“ Er poltert mir hinterher.
Aber als die Mannschaft auf Deck auftaucht, ist es schon zu spät. Ich stehe an der Reling. Die größte Tasche lasse ich über das Geländer baumeln. Unterhalb wallt die Gischt.
„Daniel?! Bitte!“, fleht Johann. „Denk nur, was wir alles für dieses Gut erdulden mussten. Du kannst es doch nicht ernsthaft ins Meer werfen!“
„Sagt mir, was los ist, dann überlege ich es mir.“
Hubertus zuckt als wolle er sich mit mir auf ein Handgemenge einlassen. Ich schüttle die Tasche. Sie wird unterhalb unseres Schiffsrumpfes sein, bevor er mich überhaupt erreicht hat. Das weiß ich und er weiß es nun auch.
„Also gut“, lenkt er ein. Auch Johann nickt. „Lass die Tasche in Ruhe, dann sagen wir es dir.“
„Vergesst es. Ihr sagt‘s mir gleich. Dann lasse ich die Tasche vielleicht nicht fallen.“ Ich muss den grimmigen Blick gar nicht erst spielen.
„Daniel“, schluchzt Johann, „was ist nur mit dir los? Du hast dich so verändert. Du bist so …“
„Entschlossen?“, schlage ich vor.
„Ja. Irgendwie … ja.“ Johann knetet seine Finger. „Du sagst es. Als wärst du ein anderer.“
Er hat recht. Etwas Seltsames geschieht mit mir. Ich habe das Bedürfnis, den anderen zu sagen, wo es lang geht. Von diesen Leichtmatrosen und Egomanen lasse ich mich doch nicht herum schubsen. Und das ist ein verdammt gutes Gefühl. Ein aufregendes Gefühl. Und gleichzeitig meilenweit von ‚Daniel‘ entfernt. Hat das Nebelmeer eine Wirkung auf meine Psyche? Ich meine, außer der, dass ich Stimmen höre? Egal. Wichtig ist Monique. Wichtig ist, was hier gespielt wird.
„Also, ich habe immer noch keine Erklärung gehört“, würge ich die Diskussion bezüglich meiner Person ab. „Wir können den Rest der Nacht hier sinnlos rumstehen, oder ihr fangt an zu plaudern.“
Hubertus und Johann telegrafieren sich hektische Botschaften. „Du zuerst“, knurrt Hubertus schließlich Bruchnagel an. Anscheinend hat Johann diese Schlacht verloren.
„Also, es begann mit den Aufzeichnungen meines Mentors. Des Professors Sandström-Willinghaus. Du erinnerst dich ja vielleicht noch.“
„Der alte verschrobene Sandwilli? Was hat der damit zu tun?“, frage ich.
„Er ist ja spurlos verschwunden. Das war vor drei Jahren. Das hatte ich dir aber erzählt, Daniel.“
Ich erinnere mich vage. Der alte Sandwilli war nie mein Fall. Ziemlich senil und reif für die Rente. Als er verschwand, hatte ich längst die Uni geschmissen.
„Ich habe seinen akademischen Nachlass verwaltet“, fährt Johann fort. „Und während ich Dokumente für eine Festschrift zu seinen Ehren suchte, fand ich Aufzeichnungen, die er kurz vor seinem Verschwinden gemacht hatte. Sie behandelten einen besonderen Fund.“
„Komm zur Sache!“
„Es handelte sich um einen antiken Bugspriet und drei Münzen. Sandwilli vermutete, dass es sich dabei um den Bugspriet von Odysseus´ Schiff gehandelt habe. Jenem Schiff, dass ihm laut Legende die Phaiaken schenkten.“
„Aha? Und?“ Ich begreife die Zusammenhänge immer noch nicht. Zu meiner Erleichterung schaut Kikki genauso verständnisfrei drein wie ich. 
„Und er glaubte, dass die Legende um die Phaiaken echt sei. Dass ihre Schiff überall dorthin fuhren, wohin ihr Wille sie steuerte.“
„Ja, weil sie die auserwählten Söhne des Poseidon waren, und was hat das mit uns zu tun?“
„Wir haben den Bugspriet an Bord. Da, das ist er.“
„Du meinst, unser Bugspriet ist wirklich antik? Das ist schön. Aber was hat das mit uns -“
„Daniel, begreif es doch. Der Zauber der Phaiaken funktioniert. Er liegt auf dem Bugspriet. So wie Sandwilli es vermutet hatte. Wir haben aus der Déjà-Vu ein Phaiakenschiff gemacht. Und sie fährt uns dorthin, wo wir hinwollen. Darum sind wir hier. In dieser … äh … mythischen Parallelwelt.“ Johann redet sich langsam in Fahrt. „Das Schiff benutzt dieses Nebelmeer, um von Punkt X nach Punkt Y zu kommen. Das erklärt die sagenhafte Schnelligkeit der Phaiakenschiffe.“
„Mag alles sein, aber was zur Hölle wollt ihr hier? Sandwilli suchen?“
Mein Vorschlag löst Verblüffung aus. „Äh … die Idee … ja … die ist eigentlich gar nicht schlecht … Du meinst, er ist im Nebelmeer verschwunden?“, stottert Johann. Hubertus kratzt sich nachdenklich das Kinn.
„Na, wenn er es doch entdeckt und die Theorie entwickelt hat, dann liegt‘s ja wohl irgendwie nahe“, gebe ich zurück. Wundert mich ja, dass die zwei Flachflöten noch nicht auf die Idee gekommen sind.
„Wir suchen Odysseus´ Schatz“, erklärt Hubertus endlich ganz unverblümt. „Der muss ja einiges zusammengeplündert haben. Und das hat er vor seinen Kumpels im Nebelmeer versteckt. Mit seinem Phaiakenschiff konnte er ja dorthin. Seine Königskollegen konnten das nicht. Sagt jedenfalls euer Professor. Und Johann meint das auch. Der Professor hat also vermutet, dass Odysseus damals seinen Schatz in dieser Zwischenwelt geparkt hat. Und wir suchen ihn zusammen. Wenn wir alles haben, bringt uns das Schiff wieder heim. Dann werden wir alle reich und berühmt. Ganz einfach.“
„Du bist doch schon reich“, werfe ich ein.
Tatsächlich schneidet Hubertus eine verlegene Grimasse. „Mir geht’s ja auch vor allem um den Ruhm“, beschwichtigt er dann.
„Aha. Und wie soll das alles gehen? Wie wollt ihr den Schatz finden?“
„Du hörst nicht zu“, übernimmt jetzt Hubertus den Disput. „Wir hatten drei Münzen aus Odysseus‘ Schatz. Und den Busgpriet. Das Schiff fährt dorthin, wo man hinwill. Als Ausdruck dieses Wunsches haben wir eine Münze unter den Kompass gelegt. Er lenkt uns dann zum nächsten Teil des Schatzes. Denken wir. Darum haben wir auch das Seefahrerschiff gefunden. Und die Insel. Und wenn wir weiterfahren würden, wenn ein gewisser Dennis mal die Anker lichten würde, dann schipperte es uns zum nächsten Punkt. Das bedeutet aber auch, dass wir erst wieder hier rauskommen, wenn wir alle Teile gefunden haben, klar. Darum wär es auch mega-bescheuert, einen Sack im Meer zu versenken. Wir brauchen jedes einzelne Teil.“
Was für ein dreister, idiotischer, tollkühner, und völlig durchgeknallter Plan!
„Und wie erklärt ihr euch die mythischen Wesen? Und Poseidon? Und dass mich jeder für Odysseus hält?“
„Keine Ahnung. Das wissen wir auch nicht. Wir haben nur die Aufzeichnungen vom Sandwilli befolgt. Der hat von Zyklopen nichts geschrieben. Wahrscheinlich war Polyphem einfach absolut gaga.“
Ach, Himmel! Von meinem virtuellen Tête-à-Tête mit Poseidon habe ich den anderen ja gar nichts erzählt. Na, das ist ja alles ganz großes Kino.
Ich darf nicht zu lange darüber nachdenken, sonst sitze ich demnächst sabbernd und daumenlutschend in der Ecke. Obwohl ich das Gefühl habe, dass unseren beiden Schatzsuchern ein paar Dinge bezüglich des Nebelmeers absolut entgangen sind. Ich fürchte, diese Dinge werden wir auf die harte Tour herausfinden müssen. Die Aussicht, erst verschiedene Teile irgendeines Piratenschatzes bergen zu müssen, bevor wir die Sonne wiedersehen, will mir gar nicht gefallen.
„Also wenn man einen Teil des Schatzes unter den Kompass legt, dann lenkt er uns zum Rest, weil wir einen magischen Bugspriet haben, der unser Schiff durch eine andere Welt steuert.“
„Jetzt hast du’s verstanden.“
„Aha.“
„Dit is krass!“, fasst Kikki die Situation treffend zusammen.
Ich habe die dunkle Ahnung, dass die beiden Verschwörer mir noch längst nicht alles Relevante erzählt haben. Auch ihre Motivation: Abenteuerlust, Ruhm, Spaß an der Sache … das kaufe ich ihnen nicht ab. Aber für den Augenblick reicht mir das Gehörte. Ich habe jetzt schon ein dumpfes Pochen im Schädel. Vielleicht sollte ich mir später Sandwillis Aufzeichnungen verschaffen. Johann hat sie bestimmt dabei.
Während ich die Tasche zurück an Bord hieve und wir sie ins Unterdeck bringen, kommt mir eine Idee.
Johann und Hubertus sind so auf den Schatz fixiert, dass sie Monique völlig vergessen haben. Aber ich nicht.
Ich könnte heimlich den Kompass manipulieren, um nach Monique zu suchen. Irgendwo wird sich doch sicher noch eins von Moniques Haaren finden. Wenn die Geschichte stimmt, müsste uns die Déjà-Vu dann zu ihrem Aufenthaltsort bringen.
Oder ich rede mit Kiki darüber, anstatt ganz auf eigene Faust zu handeln. Ich könnte ihr bei der Gelegenheit auch den Brief zeigen.
Ich könnte natürlich auch Monique Monique sein lassen und mich auf die Schatzsuche konzentrieren.
Mal sehen, Stimmen, was ihr mir ratet.

Sagen Sie unserem Helden, was er tun soll, und zwar hier.

- Fortsetzung folgt.-

7. Der Name des Windes: Die Königsmörder-Chronik
von Birgit Schwenger
Wenn ein Fantasy-Roman im selben Atemzug wie „Der Herr der Ringe“ genannt wird, ist allerhöchste Vorsicht geboten. Meist soll dieser Vergleich nur die Verkaufszahlen steigern und ist unweigerlich ein Beleg dafür, dass der dermaßen gelobte Roman nichts weiter als ein billiger Abklatsch von Tolkiens Meisterwerk ist. Kaum ein Fantasy-Roman hat sich bislang des Vergleiches als würdig erwiesen - vielleicht gerade einmal noch Ursula K. LeGuins „Erdsee“-Saga, die zwar inhaltlich kaum etwas mit Tolkiens Welt gemein hat, aber qualitativ durchaus mithalten kann.

Als der angesehene Literaturkritiker Denis Scheck in seiner ADR-Sendung „Druckfrisch“ daher besagten Vergleich bemühte – „Für mich ist ‚Der Name des Windes’ die überzeugendste Fantasy seit Tolkiens ‚Der Herr der Ringe’“ – schrillten demzufolge alle Alarmglocken. Doch zu Unrecht! Tatsächlich vermag Patrick Rothfuss’ Erstlingswerk auf der ganzen Linie zu überzeugen. Die schiere Detailfülle seiner im wahrsten Sinne des Wortes phantastischen Welt voller Magie und Mythen zeugt von einer unbändigen Schöpfungskraft, die wahrlich beeindruckt. Hut ab vor dem Englisch-Dozenten aus Wisconsin! Man mag kaum glauben, dass „Der Name des Windes“ tatsächlich Patrick Rothfuss’ erster Roman ist. Das 860 Seiten umfassende Werk weist zwar inhaltlich – dankeswerter Weise! – kaum eine Gemeinsamkeit mit Tolkiens Epos auf und ist auch stilistisch auf einem anderen Blatt geschrieben. Aber wie Tolkien ist es Rothfuss gelungen, eine in sich stimmige Welt zu schaffen, die über eine eigene, pralle Geschichte und einen großen Kosmos an Mythen verfügt. Inhaltlich gesehen hat der erste Band von Rothfuss’ „Königsmörder-Chronik“ schon vielmehr etwas mit der bereits oben genannten „Erdsee“-Saga gemein, mit der „Der Name des Windes“ einige grundlegende Wesensmerkmale der Magie teilt. In beiden Werken steht zudem ein noch relativ junger Magier im Mittelpunkt des Geschehens, auch wenn man zu Beginn von Rothfuss’ Roman erst einmal das Gefühl hat, sich in einem Gasthaus in Bree wiederzufinden.

Zwar werden andere Geschichten erzählt als in Mittelerde, doch schon bald hat man das Gefühl, dass auch über diesen Landen ein dunkler Schatten liegt, verborgen in der Tiefe lang vergessener Zeiten, die nur noch in Mythen und Märchen lebendig werden. Die Dorfbevölkerung, die sich allabendlich im Gasthaus zum Wegstein einfindet, ahnt nichts von den Gefahren, die bereits in unmittelbarer Nähe ihre unheimlichen Kräfte entfalten.

Dieser atmosphärisch wahrlich unheimlich dichte Einstieg in die Geschichte – eine dreifache Stille eines Mannes, der auf den Tod wartet, liegt über allem - zieht den Leser sogleich in seinen Bann. Ist der Roman auch nicht auf Spannung geschrieben, so verfängt man sich doch allzu leicht – und willig – in seinen geschickt gewobenen Erzählfäden. Schnell wird man gewahr, dass der Wirt Kote in Wahrheit der tot geglaubte Kvothe ist, begnadeter Musiker und der vermutlich mächtigste Magier seiner Zeit. Als ein Chronist ihn in seinem Gasthaus aufspürt und auf Kvothes Geschichte dringt, beginnt sich rückblickend vor dem inneren Auge des Lesers ein reichhaltiges Epos zu entfalten, das nicht zuletzt durch seine überzeugenden Charaktere lebendig wird. Kvothe gehört dem Volk der Edema Ruh an und zieht mit der fahrenden Truppe seiner Eltern durch die Lande. Schon früh lernt er zahllose Kunststücke und Tricks und erweist sich als fähiger Sänger, Musiker und Schauspieler. Doch erst als der Arkanist Abenthy, genannt Ben, zur Truppe seiner Eltern stößt und Kvothes Ausbildung übernimmt, zeigt sich das wahre Talent des Jungen: In einer unglaublich kurzen Zeitspanne eignet sich Kvothe umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten aus allen Bereichen der Wissenschaft und des praktischen Lebens an, für die andere Jahre bräuchten. Groß ist sein Wissensdurst, aber noch größer sein Leichtsinn und ja, auch seine Überheblichkeit. Diese wird ihm jedoch aufs bitterste ausgetrieben, als er eines Abends das Lager seiner Truppe verwüstet, seine Eltern und alle anderen ermordet vorfindet. In seiner Verzweiflung flüchtet sich Kvothe in die Wälder, wo ihn nur seine Musik am Leben erhält. Schließlich findet er den Weg nach Tarbean, einer der größten Städte des Commonwealth. Doch dort steht ihm ein noch schlimmeres Schicksal bevor: Drei Jahre lang fristet er ein elendes Dasein als Straßenjunge, der jegliche Hoffnung verloren hat. Erst eine Erzählung des mysteriösen Geschichtenerzählers Skarpi bringt ihn auf die Spur der Mörder seiner Eltern: der Chandrian. „Die Eltern von irgendwem haben die falschen Lieder gesungen“, hatten sie gesagt, denn Kvothes Vater hatte zuletzt an einem Epos über die mythischen Sagengestalten gearbeitet, die plötzlich durch Skarpis Erzählung fest in der Wirklichkeit verankert zu sein scheinen.

Angetrieben von seinem Streben nach Rache macht sich Kvothe auf den Weg nach Imre, um – wie es Bens Wunsch war – an der Universität aufgenommen zu werden. Was nun folgt, die Schilderung von Kvothes Lehrjahren in den Künsten der Arithmetik, der Medizin, der Sympathie und all den anderen Wissenschaften, die einen Arkanisten ausmachen, ist pure Magie in sich selbst - und meilenweit von allen Internatsspielereien eines Harry Potter entfernt. Nur wenige Mal bekommt man es im „Namen des Windes“ mit wahrer Magie zu tun, das jedoch dafür umso eindrucksvoller. Als Ben den Namen des Windes anruft, um sich gegen einen engstirnigen Bürgermeister und seine Schergen zu verteidigen, ist Kvothe dermaßen beeindruckt, dass er diese Kunst unbedingt auch erlernen will. Doch obwohl er an der Universität in allen Kursen brilliert, steht er sich häufig selbst im Weg: Allzu oft muss er für Vergehen gerade stehen, in die er sich selbst völlig gedankenlos oder aus purem Übermut hineinmanövriert hat.

Kvothe ist sehr von sich eingenommen und über alle Maßen leichtsinnig. Er schafft sich mächtige Feinde, gewinnt aber auch gute Freunde und verliebt sich vor allem unsterblich in eine gleichgesinnte Seele, die allerdings sehr sprunghaft ist. Schließlich erfährt Kvothe von einer blutigen Mordtat, bei der alle Indizien ebenfalls auf die Chandrian hindeuten, die er für den Tod seiner Eltern verantwortlich macht. Fest entschlossen nimmt er die Spur auf.

Kvothes Welt ist der unseren seltsam verwandt. Den Wissenschaften kommt eine große Bedeutung zu, ebenso der Religion. Alles ist so real, so wirklich. Dennoch hat Rothfuss alles andere als eine mittelalterliche Variante unserer Welt geschaffen. Es gibt keine übersinnliche Magie, für alles gibt es eine Erklärung, sogar für den Drachen, dem sich Kvothe urplötzlich gegenübersieht. Rothfuss hat mit „Der Name des Windes“ einen Fantasy-Roman vorgelegt, der vor Ideenreichtum und Originalität nur so sprudelt. Auch sprachlich weiß Rothfuss zu überzeugen und hebt sich damit wohltuend von der schnell herunter geschriebenen Dutzendware manch anderer Fantasy-Autoren ab, die allzu häufig nur über ein reichlich begrenztes Vokabular verfügen. Es hat sich eindeutig bezahlt gemacht, dass Patrick Rothfuss insgesamt 14 Jahre lang an seinem Erstlingswerk gearbeitet hat. Zum Glück lässt die Fortsetzung nicht so lange auf sich warten: Der zweite Band, in dem wir voraussichtlich mehr über die Chandrian und darüber, welcher König eigentlich von wem ermordet wird, erfahren werden, ist - im Original - bereits für Ende August angekündigt.

8. Kunterbunt
"Perry Rhodan"-Band Nr. 2500 erscheint
Am 17. Juli 2009 erscheint der von vielen Lesern ungeduldig erwartete „Perry Rhodan“-Roman »Projekt Saturn«. Die Band-Nummer 2500 markiert ein denkwürdiges Jubiläum der größten Science-Fiction-Serie der Welt.
 
Verfasst wurde der Jubiläumsroman von Frank Borsch. Der in Freiburg lebende Autor, der zuletzt mit dem „Perry Rhodan“-Extra 8 einen faszinierenden Einblick in das Stardust-System gab, konfrontiert in seinem Roman die Menschheit mit einer neuen Bedrohung – nachdem über hundert Jahre nach dem letzten Heftroman-Abenteuern verstrichen sind.
 
“Perry Rhodan“-Chefredakteur Klaus N. Frick begrüßt die Personalie: »Nachdem Frank Borsch mit seinen ‚Alien Earth’-Romanen gezeigt hat, dass er auf einem sehr hohen Niveau schreibt und auch außerhalb der ‚Perry Rhodan’-Serie seine Fans gefunden hat, habe ich mich sehr gefreut, ihn für den Jubiläumsband gewinnen zu können.«
 
„Perry Rhodan“-Band 2500 wird einen Mehrumfang haben und somit das Volumen eines Taschenbuches erreichen. Das umlaufende Titelbild, das Perry Rhodan und Mondra Diamond auf dem Saturngürtel zeigt, stammt von Dirk Schulz. Dem Roman wird darüber hinaus ein vierfarbiges Poster beiliegen. Ausführliche Informationen zum Romaninhalt folgen demnächst.
Trekpower ist jetzt Forum
Die Malingliste Trekpower war seit sieben Jahre eine recht erfolgreiche Liste, in der man sich über „Star Trek“ austauschen konnte. War, denn seit dem 06.06.09 ist Trekpower nunmehr ein Forum. Alle Fans von „Star Trek“ - gleich welcher Serie - sind herzlich dazu eingeladen, Mitglied zu werden!

Die Homepage finden Sie unter http://trekpower.org oder http://forum.trekpower.org
Neues aus dem Sieben Verlag
Im Sieben Verlag (www.sieben-verlag.de) erschien der dritte Band der "Goweli“-Trilogie von  Gian Carlo Ronelli - die Thrill mit phantastischen Elementen bietet. Der Autor verquickt darin so geschickt Elemente aus SF und Mystery, dass die Leser denken werden, es könne sich tatsächlich so zugetragen haben.
Wir wissen wenig über die wahre Natur der Realität, und Ronelli spielt damit meisterhaft.

“Goweli - Der letzte Engel“

Teil 1 der „Goweli“-Trilogie

Eine brutale Mordserie zieht sich durch Amerika. Bei den Opfern handelt es sich um sechsjährige Mädchen, die in betender Stellung aufgefunden wurden. Beim letzten Opfer findet das FBI endlich einen Hinweis: Blut- und Hautspuren des Mörders auf einem Kruzifix. Ein DNS-Vergleich liefert ein seltsames Ergebnis: Bei dem Mörder handelt es sich um den Mann, der im Turiner Grabtuch eingewickelt war. Jenem Tuch, das nach neusten Forschungserkenntnissen als das Grabtuch von Jesus Christus gilt. Ist der Sohn Gottes der gesuchte Serienmörder? Alles scheint darauf hinzuweisen, umso mehr, als das Tuch sich plötzlich zu verändern beginnt. Atemlose Spannung garantiert.


„Goweli – Der letzte Engel“
Gian Carlo Ronelli
broschiert, 200 Seiten - 16.50 EUR, ISBN: 9783940235008, Mar. 2007



“Goweli – Die unbefleckte Empfängnis“

Teil 2 der „Goweli“-Trilogie

Die Ordensschwester Neenah hat Angst ihre Augen zu schließen. Denn der Traum würde wiederkommen. Einmal mehr würde sie gejagt werden, gefoltert, getötet. Einmal mehr würde sie diese Verzweiflung spüren, diese Kaltblütigkeit, diesen Schmerz.
Als ihre Freundin, die Novizin Christine, ermordet aufgefunden wird, beginnt der Traum real zu werden. Die Jagd auf Neenah hat begonnen, denn sie kennt ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das ihre Verfolger um jeden Preis lüften wollen. Ein Geheimnis, das Christine das Leben kostete. Ein Geheimnis, das Neenahs Flucht zu einer aussichtslosen Odyssee werden lässt ­ bis sie schließlich erkennt: Sie selbst ist das Geheimnis.

In der zweiten Episode der „Goweli“-Trilogie stößt Spezial Agent Mark Grimley erneut an die Grenzen des Fassbaren. Mit Hochspannung geht es einen Schritt weiter in Richtung Offenbarung von Goweli ­ dem Buch, mit der Geschichte ohne Anfang und ohne Ende.


„Goweli – Die unbefleckte Empfängnis“
Gian Carlo Ronelli
broschiert, 236 Seiten - 16.50 EUR, ISBN: 9783940235152, Aug. 2008



Neu erschienen: „Goweli – Die Offenbarung“
Teil 3 der „Goweli“-Trilogie

Während eines Experiments der NASA bricht nach einem mysteriösen Zwischenfall der Kontakt zum Space-Shuttle Eternity ab. Laut Computerdaten ist das Shuttle spurlos verschwunden.

Als Eternity Minuten später wieder auftaucht, deutet nichts auf das Überleben der Besatzung hin. Die NASA leitet eine Notlandung ein und lässt das Shuttle in den Atlantik stürzen. Taucher der US-Navy dringen zum Raumschiff vor, finden aber keine Spur von der Besatzung. Und doch befindet sich jemand an Bord. Ein achtjähriger Junge mit unglaublicher Macht: der Fähigkeit, durch Gedanken Leben zu erschaffen ­ und zu zerstören.

Als der Junge von einer ägyptischen Bruderschaft entführt wird, beginnt für FBI-Agent Mark Grimley eine blutige Jagd. Er kämpft um das Leben des Kindes, um seine eigene Erlösung und um die Existenz der Menschheit.
 
Gian Carlo Ronelli
broschiert, 220 Seiten - 16.50 EUR, ISBN: 9783940235824, Jun. 2009

9. Wissenschaft: Contact I - Die Technik
von Marcus Haas
Die Menschen suchen nach Signalen aus dem Weltraum, seit sie das erste Mal den Blick in den Himmel gehoben haben. In den letzten Jahrzehnten allerdings haben sich die technischen Möglichkeiten dafür rasant weiterentwickelt.
 
Die Suche nach außerirdischer Intelligenz: SETI (Search for Extra-Terrestrial Intelligence) ist mit den Jahren zu einem eigenen Forschungszweig geworden.
Die ersten Lauschversuche wurden 1959 von Frank Drake an der Cornell University durchgeführt. Drake richtete sein Radioteleskop auf einige unserer nächsten Nachbarn und zeichnete Signale bei 1,420 GHz bzw. 21 cm Wellenlänge auf. Diese Frequenz wird ganz gerne benutzt, dann es ist die Wasserstofffrequenz, das häufigste Element im Universum. Diese Wasserstofflinie wird vor allem deshalb so gerne benutzt, weil sie in einen Bereich des Radiospektrums fällt, in dem sonst wenig Störsignale auftreten. Man spricht auch von einem Mikrowellen-Fenster. Die Häufigkeit des Elements führt natürlich zu einem lauten Hintergrundrauschen, aber auf der anderen Seite ist es eine bekannte Frequenz und deshalb hat man sich überlegt, dass die Wasserstofflinie ein vielversprechender Kandidat für außerirdische Signale sein sollte - vorausgesetzt, die Außerirdischen denken so ähnlich wie wir (was natürlich für das Verständnis nicht abträglich wäre). Ein interessantes Signal konnte Drake aber nicht auffangen.
In den folgenden Jahren wurden zahlreiche weitere Versuche unternommen, Außerirdische zu belauschen, bisher jedoch ohne Erfolg. 1977 empfing Jerry Ehman ein starkes Signal auf der Wasserstofflinie, das als "Wow! Signal" in die SETI-Geschichte einging. Leider konnte es kein zweites Mal empfangen werden, so dass nie geklärt werden konnte, um was es sich da gehandelt hat und ob tatsächlich Außerirdische ihre Finger bzw. Tentakel im Spiel hatten.
 
Die Suche mit Radioteleskopen ist vorherrschend, wenn es darum geht, nach außerirdischen Signalen zu forschen. Zum einen verlassen wir uns in unserer Kommunikation ebenfalls vornehmlich darauf. Zum anderen geht man davon aus, dass man einen entsprechend starken Sender relativ leicht bauen kann. Gute Gründe, die Radioempfänger einzuschalten und die Lauscher aufzusperren.
Das mit 300 m größte Einzelteleskop ist das Arecibo Observatory in Puerto Rico, welches seit 1996 permanent für SERENDIP (Search for Extraterrestrial Radio Emissions from Nearby Developed Intelligent Populations) arbeitet.
 
Inzwischen untersucht man aber nicht nur einen Stern bei einer Frequenz, sondern vorzugsweise ein ganzes Spektrum und ganze Himmelsabschnitte. In der aktuellen Ausbaustufe V wird es ab Juni 2009 ein Spektrum von 200 MHz Bandbreite abdecken und dieses Spektrum mit 2 Hz Auflösung, in beiden Polarisationen (Schwingungsrichtungen des Lichts, senkrecht und waagerecht zur Ausbreitungsrichtung) und mit sieben Empfängern gleichzeitig (um einen größeren Himmelsbereich abzudecken) aufzeichnen. Auf Grund der gigantischen Datenmenge, die mit dieser Anordnung gesammelt wird, kann man hier nicht mehr auf SETI@home zurückgreifen.
SETI@home verteilt die Rechenlast der Suche nach verdächtigen Signalen auf viele tausend private Computer, die, wenn sie gerade nicht gebraucht werden, Datenpakete erhalten, diese untersuchen und die Ergebnisse zurückmelden.
Das man diesen weltweit verteilten Supercomputer für SERENDIP V nicht mehr nutzten kann, hat den Nachteil, dass man auf einfachere Analysemethoden zurückgreifen muss, aber im Gegenzug können größere Datenmengen durchforstet werden. Diese Datenmenge aufzuzeichnen und zu speichern, übersteigt derzeit die technischen Möglichkeiten. Sie müssen deshalb analysiert werden, so wie sie eintreffen. Nur starke oder auffällige Signale werden registriert und für die weitere Analyse gespeichert. Diese ausgewählten Signale werden dann in Berkley und der Cornell University in Ithaca, New York, weiter untersucht.
Doch SETI@home läuft natürlich weiter, so untersucht man auf der einen Seite grob ein großes Spektrum und schaut auf der anderen sehr genau auf die Wasserstofflinie.
 
Neben der Radioteleskopie kommt auch immer häufiger das optische Teleskop zum Einsatz. Insbesondere deshalb, weil die Lasertechnik weiter voranschreitet und man sich inzwischen vorstellen kann, dass eine weit entwickelte Zivilisation auch Signale im optischen Spektrum aussenden könnte.
Mit der Technik, die wir im Jahre 2000 zur Verfügung hatten, wäre es möglich, mit einem starken Laser und einem Teleskop ein Signal auszusenden, dass noch in einigen Lichtjahren Entfernung 10-mal heller wäre wie die Sonne und noch in 100 Lichtjahren Entfernung nachweisbar sein sollte. Dieses Signal wäre allerdings sehr kurzzeitig und ginge natürlich nur in eine Richtung. Eine außerirdische Zivilisation müsste einen derartigen Transmitter also schon gezielt auf die Erde richten, damit hier ein Signal aufgefangen werden kann und das Signal darf nicht von interstellarem Staub verschluckt werden.
 
Die Planetary Society hat 2006 das erste Teleskop in Betrieb genommen, das ausschließlich nach Signalen im sichtbaren Spektrum des Lichts sucht: Optical SETI (OSETI). Das Projekt wird von der Harvard University und dem Oak Ridge Observatory durchgeführt. Alle 200 Tage (genauer: wolkenlose Nächte) wird seitdem der Himmel komplett abgetastet und nach Signalen abgesucht.
Der Empfang einer außerirdischen Nachricht wäre aber natürlich nur eine Hälfte der Kommunikation, deshalb hat man sich bei "Active SETI" oder CETI (Communication with Extraterrestrial Intelligence) Gedanken darüber gemacht, wie die Erdlinge aktiv mit den Aliens in Kontakt treten können und was man zur Begrüßung sagen sollte.
Eine ganze Reihe von Nachrichten sind bereits unterwegs, diese reichen von einfachen Piktogrammen, wie sie bei der Arecibo-Message 1974 verwendet wurden, um dem Sternenhaufen M31 einen Gruß zu senden, bis hin zu Ton und Textdokumenten, die im Oktober 2008 in Richtung Gliese 581 (im Sternbild Waage) geschickt wurden.
Die Arecibo-Message wird noch 25000 Jahre unterwegs sein, bis sie den Sternenhaufen erreicht. Gliese 581 hingegen ist nur 21 Lichtjahre entfernt und eine Antwort - wenn sie denn kommt - könnte die Erde schon 2050 erreichen.
 
Ein Problem beim Senden einer solchen Nachricht ist stets die Energie, die nötig ist, um das Signal auch nach einigen Lichtjahren noch so stark zu halten, dass es im Hintergrundrauschen nicht untergeht. Allerdings reduziert sich die nötige Energie drastisch, wenn man heutige Techniken nutzt, um das Signal so zu formen, dass nur bekannte Sterne erfasst werden und der leere Raum dazwischen ausgespart wird, das würde Energieverbrauch und Kosten drastisch reduzieren (man verringert damit natürlich auch die Möglichkeit Zivilisationen zu kontaktieren, die bereits im Weltraum unterwegs sind - zum Beispiel mit Generationenschiffen).
 
Einige Wissenschaftler glauben, dass es ein Risiko ist, unsere Präsenz ins Universum hinauszuposaunen, da unsere Zivilisation einer fortschrittlichen außerirdischen Kultur wahrscheinlich unterlegen wäre. Die Erdgeschichte hat in solchen Fällen allzu häufig gezeigt, dass die technisch überlegene Kultur die andere häufig unterdrückt, oder ihren Untergang herbeiführt - selbst wenn das nicht das Ziel ist.
Diese Bedenken sind möglicherweise etwas zu pessimistisch, denn ein direkter Kontakt wird voraussichtlich nicht zustande kommen und ein Zwei-Wege-Kommunikation würde sich trotz allem über viele Jahre hinziehen - wenn wir eine Antwort überhaupt verstehen. Gedanken darüber, wie man mit einer Antwort umgehen sollte, hat man sich schon gemacht, aber bis heute gibt es noch kein von der UN anerkanntes Protokoll, wie man in einem solchen Fall vorgehen sollte.
 
Die Folgen einer interstellaren Kontaktaufnahme sollen in meinem nächsten Artikel behandelt werden.

10. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,
 
mit der letzten Geschichte vor der diesjährigen Sommerpause beenden wir unsere Wettbewerbsrunde „Metamorphose“: Den ersten Platz hat Thea Bergermann mit ihrer Story „Der Andere“ belegt. Wie immer freuen sich Autorin und Redaktion über Feedback, ob per E-Mail oder im Forum. Ein Dankeschön geht nochmals an Regina Schleheck und Volker Groß, die als Gastjuroren mitgeholfen haben, die drei Bestplatzierten zu küren. Und nach der Sommerpause geht es an dieser Stelle mit den besten Storys zum Thema „Hinter dem Spiegel“ weiter.
 
Die nächsten Themen des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs lauten: „Labyrinth“ (Einsendeschluss 1. Oktober 2009) und „Exil“ (Einsendeschluss 1. Dezember 2009). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.
 
Armin Rößler


Der Andere
von Thea Bergermann

Er wurde geboren, zwei Monate, nachdem sie das tote Sternenschiff passiert hatten. Sein Vater war bei der Erforschung der Hoffnung verunglückt. Die Mutter starb, als der Doktor das zweite Kind holen wollte. Das grelle Licht der Quecksilberlampen im Operationssaal erleuchtete zwei Leichen und ein schreiendes Neugeborenes mit schwarzem Haar. Er war ein Zwilling ohne Bruder, ein Kind ohne Eltern.
Nach den Gesetzen Gottes und der Physik würden Jahrzehnte vergehen, bis die Glaube ihren nächsten Hafen erreichen konnte. Ein Maschinenfehler, der zwei Jahre nach dem Abflug von der letzten Raumstation aufgetreten war, hatte ihre Reisezeit verdoppelt. Die Mannschaft war abergläubisch und überzeugt, dass der Schatten dafür verantwortlich war, der Teufel des Alls, dem die Ungläubigen zum Opfer fielen. Dem Maschinisten fehlten die Ersatzteile; nach acht Jahren Flug hatte das verkrüppelte Schiff noch nicht einmal die Hälfte der Strecke hinter sich gebracht.
Diesem ersten Unglück folgte das Wrack. Die Hoffnung war ein Schwesterschiff der Glaube, das den entgegengesetzten Kurs flog, Man hatte sich viel von der Begegnung versprochen – technische Unterstützung und Werkzeug, mit dem die Maschinen der Glaube repariert werden könnten. Alte Neuigkeiten von der Raumstation, die das Schiff anflog. Aber statt stetig kürzer werdenden Intervallen, in denen die Schiffe Funksprüche austauschten, herrschte jahrelang Stille. Es gab keinen Kontakt zu einem mit Licht und Leben erfüllten Schiff, keine gefunkten Scherze, Zoten und mitfühlende Hilfsbereitschaft. Endlich fand man eine leblose Hülle, die den Namen Hoffnung trug.
Der neue Schlag traf tief. Die Mutter hatte das Shuttle gesteuert, von dem aus die Mannschaft des technischen Offiziers das Wrack untersucht hatte. An Bord der Hoffnung lebte nichts mehr. Kein Mensch, kein Tier und keine Pflanze. Es gab keine Leichen, keine überlebende Bakterienkultur. Nichts. Nur Maschinen, Metall, Plastik und den Schiffscomputer. Und in diesem gab es keinen Logbucheintrag, der von einer Nova, einem Feuersturm, einer Krankheit oder einem Piratenangriff berichtete. Das Sternenschiff war tot – steril wie das Vakuum und voll funktionsfähig. Der Schatten hatte die Hoffnung geholt.
Als praktischer Mann, der die Verantwortung für sein Schiff und die gesamte Besatzung trug, hatte der Kapitän angeordnet, das tote Raumschiff auszuschlachten und alles Verwertbare auf die Glaube zu bringen. Der Maschinist berichtete, dass er Ersatzteile für den beschädigten Antrieb gefunden habe. Der Transfer der schweren Teile war schwierig, da Hoffnung und Glaube sich auf unterschiedlichen Vektoren bewegten, doch er gelang. Die Stimmung an Bord der Glaube besserte sich, es wurde wieder mehr von Gott als dem Schatten gesprochen. Die Mannschaft in der Maschine arbeitete rund um die Uhr, und als sich herumsprach, dass die Shuttlepilotin Zwillinge erwartete, wurde ausgelassen gefeiert. Gott war mit ihnen.
Nach einem Monat musste der technische Offizier berichten, dass der Schaden am Triebwerk der Glaube doch schwerwiegender war als zuerst angenommen. Der Schatten erhob wieder sein Haupt. Ob er sich die technische Mannschaft als Quartier gesucht hatte? Noch einen Monat später starb die Pilotin bei der Entbindung ihrer Kinder.
Der Säugling musste versorgt werden, aber nach dieser Reihe von Schicksalsschlägen und Unglücken, die am technischen Offizier und seiner Mannschaft klebten, wollte niemand ihn aufnehmen. Nicht, dass das Kind den Schatten auch in andere Teile des Schiffes brachte.
Zuletzt sprach der Kapitän ein Machtwort, und das Waisenkind wurde der Familie des Maschinisten zugeteilt. Der Maschinist hatte schon zwölf Kinder – ein Dreizehntes war ihm und seiner Frau zu viel, aber er wagte nicht, sich gegen den Kapitän aufzulehnen. Also ließ er den verteufelten Jungen taufen und erzog ihn, wie es einem strenggläubigen Menschen anstand, mit Disziplin und Gottesfurcht.

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Er war ungewollt. Der Vater nannte ihn nur »der Junge«, und seine Geschwister mochten ihn nicht leiden. Unter seinen hellhaarigen Verwandten war er die schwarze Amsel, auf der alle herumhackten. Wenn es zwischen zweien der älteren Kinder zum Streit kam, schritt die Mutter sofort ein und vermittelte. Quälten dagegen seine Geschwister ihn, so verließen die Eltern das Zimmer und hatten nichts gesehen.
Blaue Flecken im Gesicht waren auffällig. Einmal verprügelten ihn seine Geschwister; er behielt ein dickes Auge zurück. Der technische Offizier sprach es dem Vater gegenüber an. Bald darauf nahm der Vater seine Kinder zur Seite. Er erklärte ihnen, dass die Nächstenliebe erforderte, dass sie sich zurückhielten. Aber, und da hatte der Vater eine kurze Pause gemacht, wenn es unausweichlich wäre, den Schatten zu bekämpfen, dann, ja dann müsste man darauf achten, dass niemand etwas bemerkte. Die Geschwister hatten gelacht.
Der Junge hatte die Rede, die er am Lüftungsgitter belauscht hatte, zuerst nicht verstanden. Aber als seine Geschwister dazu übergingen, ihn an Stellen zu zwicken und zu knuffen, die von Kleidung bedeckt wurden, begriff auch er.
Nächstenliebe bedeutete, vor dem Rest der Mannschaft gut auszusehen, während man seinen Hass auf andere im Verborgenen auslebte. Seine Geschwister waren nächstenlieb. Er war der Andere.
Seine Familie betete zu jeder Mahlzeit, vor dem Schlafengehen und nach dem Aufstehen zu einem Gott, der ihm keinen Trost brachte, und warnte ihn vor einem Schatten, der ihm ob der Feindseligkeit seiner Familie lächerlich vorkam. Zweimal in der Woche besuchten sie den Gottesdienst in der Schiffskirche. Der Priester war ein harter Mann, der keine noch so kleine Abweichung von den richtigen Formen der Anbetung duldete. Seine Predigten beschäftigten sich mit Themen, die der Junge nicht verstand. Er wollte dazugehören, also sprach er die Worte, die die anderen beteten, aber sie waren leer.
Die Mutter hatte ihm beigebracht, wie man sich bekreuzigte. Irgendwann nahm ihn der älteste Bruder beiseite und erklärte ihm freundlich, dass er es falsch machte - die Reihenfolge sei anders herum. Er glaubte seinem Bruder – er wollte dieser Nettigkeit glauben –, übte das neue Kreuz und erntete beim nächsten Gottesdienst eine heftige Tracht Prügel vom Diakon.
Da er seine Eltern dem Spott preisgegeben hatte, versohlte ihn der Vater daheim noch einmal. Die Geschwister weideten sich an seiner Demütigung und warnten ihn, dass er ordentlich beten solle, sonst würde ihn der Schatten holen.
Sein einziger Freund war der alte Mann, der auf dem Wohndeck des Schiffes Böden und Wände putzte. Der Alte war bei der Mannschaft nicht wohlgelitten. Sein Kopf wackelte, er stotterte, und seine Hände zitterten, wenn er sich aufregte. Die Kinder erzählten sich, dass der Kapitän den Alten nur mitgenommen hätte, um nach seinem Tod mehr Dünger für die Hydroponik zu haben. Bis zu seinem absehbaren Ende könne er sich noch bei der Feinstaubbeseitigung nützlich machen und mit seiner Körperwärme helfen, das Schiff zu heizen.
Trotz der zögernden Sprache des alten Mannes fühlte der Junge sich zu ihm hingezogen. Die zwei Ausgestoßenen trafen sich zur Hundewache oder zur Dämmerwache auf dem Gang und redeten miteinander. Der Alte wusch die Wände; der Junge rutschte auf Knien über den Boden und wischte mit dem Putzlumpen das Deck.
Einmal erwischte ihn eine seiner Schwestern, als er dem Alten half. Sie trat ihn im Vorübergehen, und ihm entfuhr wider Willen ein Schmerzenslaut. Sie sah ihn verächtlich an und wandte sich ab, als der Alte sie am Arm packte.
»Was d-du tust, ist nicht w-würdig«, sagte der alte Mann bestimmt. »Er a-arbeitet. D-du nicht. E-entschuldige d-dich.«
Die Schwester zuckte zusammen und starrte den Jungen böse an. Er verkroch sich hinter dem Putzwagen. Für diesen Zwischenfall würde er in der Nacht im Schlafzimmer büßen müssen.
Der Alte lockerte seinen Griff nicht. Sein Kopf wackelte bedrohlich. »E-entschuldige dich«, wiederholte er.
Sie sah sich um, stellte fest, dass sie mit dem alten Irren und ihrem jüngsten Bruder allein war und sich nicht auf fremde Hilfe verlassen konnte. »Es tut mir leid«, säuselte sie. »Ich habe nicht aufgepasst, wohin ich meine Schritte setzte.«
Am Abendtisch beschwerte sich die Schwester über den Alten. »Er hat mich angefasst«, ereiferte sie sich, »Ohne Provokation. Er ist gefährlich!«
Ein Blick, der zwei Wochen Prügel und grausame, nachts in sein Ohr geflüsterte Geschichten über den Schatten versprach, wenn er aufmuckte, hielt den Jungen still. Die heile Fassade der Familie musste unter allen Umständen aufrechterhalten werden, sonst würde er dafür zahlen.
Der Alte wurde vor allen Schiffsangehörigen für sein Verhalten getadelt und musste vier Wochen lang zusätzlich zu seinen anderen Aufgaben die Kirche putzen und öffentlich für sein Seelenheil beten. Dem Jungen wurde der Umgang mit ihm verboten.
Zwei Wochen hielt er sich an das Verbot, dann suchte er zu Beginn der Dämmerwache die Kirche auf. Der Alte putzte das Zimmer gründlichst. Alle Bänke waren zur Seite geräumt worden, und im Wischwasser schwamm der Dreck mehrerer Jahre halbherzigen Saubermachens.
Leise schlich der Junge in den großen Raum. Das Fehlen der Sitzbänke veränderte die Atmosphäre vollständig. Statt der bedrückenden Regeln des zweimal wöchentlichen Kirchenbesuchs strahlte das Zimmer jetzt trotz des unordentlichen Holzlagers an der Wand eine Größe und Würde aus, die er mit der Wohnung eines Gottes in Verbindung bringen konnte. Der Gott des Schiffs war in Regeln eingezwängt. Jetzt, wo seine Wohnung geputzt wurde, hatte er einmal den Raum, der ihm zustand.
»E-es ist alles a-anders, wenn Platz ist«, murmelte der Alte hinter ihm. Der Junge hatte ihn nicht kommen hören, trat einen kleinen Schritt zurück und wurde mit einer warmen Umarmung belohnt.
»Warum machen sie ihn so klein?«, fragte er leise. »Sie«, das waren die anderen Menschen auf dem Schiff. Der Alte verstand ihn ohne Nachfrage.
»Sie haben einen fordernden Gott. Sie machen sich für ihn klein. Und da klein alles ist, was sie kennen, geben sie ihm einen kleinen Platz zu leben.« Der Alte stotterte nicht mehr. »Götter sind groß. Nur die Allerkleinsten können verstehen, wie groß sie sind.«
»Aber wenn Gott so groß ist«, wandte der Junge ein, »was ist dann der Schatten?«
Der Alte lachte. »Der Schatten ist ein Monster für kleine Kinder«, erklärte er. »Hier scheint er zu grassieren.«
Er lehnte sich gegen die Kirchenwand. »Das Schiff hat wirklich viel mitgemacht«, sinnierte er, »aber einen Maschinenfehler auf den Schatten zu schieben, weil man sich nicht eingestehen will, dass man bei der Wartung geschlampert hat, ist ein bisschen überheblich, denkst du nicht?«
Der Junge wandte sich um. »Das hast du nie gesagt.«
»Warum sollte ich? Der Mann, der sich dein Vater nennt, kann mich nicht leiden. Mir geht es mit ihm genauso. Das heißt nicht, dass ich ihm eine Entschuldigung geben muss, nach mir zu schlagen.«
Der Junge nickte schweigend. Vor ihm öffnete sich eine neue Welt voller Möglichkeiten. Obwohl er sie nicht leiden konnte, verbarg der alte Mann seine Abneigung gegenüber den anderen, um weniger Angriffsfläche zu bieten.
Der Alte griff nach der Nase des Jungen und schüttelte sie sanft. »A-aber du musst gehen. Sonst w-werden w-wir b-beide b-bestraft.«
Die Ermahnung kam zu spät. Der Diakon hatte das Schott der Kirche geöffnet. Seine Gesichtsfarbe stand der roten Stola in nichts nach.
Diesmal war es keine öffentliche Ermahnung, sondern ein ganzes Gerichtsverfahren. Dem Alten wurden Dinge vorgeworfen, die der Junge nicht verstand; der Diakon trat als Ankläger und Zeuge auf, sprach leidenschaftlich von der Entweihung der Kirche, Vertrauensmissbrauch und Misshandlung. Der Junge wurde nicht gefragt, und sein Vater hinderte ihn daran zu sprechen.
Er erhielt vor allen Leuten die Prügel seines Lebens und musste bei Gott und allen Heiligen versprechen, sich von dem bösen alten Mann abzuwenden. Seine Geschwister freuten sich maßlos über den endgültigen Fall ihres jüngsten Bruders und rotteten sich zusammen, um ihn zurechtzustutzen.
Der Junge wusste, dass sie ihm auf den Fersen waren, und rannte zur Kirche. Er würde sicher weitere blaue Flecken ernten. Ob sie von den älteren Brüdern oder dem Unterpriester stammten, machte keinen Unterschied.
»Ich habe eingesehen, dass ich Unrecht getan habe«, murmelte er mit gesenktem Kopf an der Tür des Diakons. »Ich habe meine Älteren missachtet und ihre Anweisungen ignoriert.« Er war überrascht, wie leicht die Worte über seine Lippen gingen. »Ich möchte mich bessern und bitte um Unterweisung, hochwürdiger Herr.«
Der Diakon griff nach dem Kinn des Jungen und starrte ihm ins Gesicht. Der Junge bemühte sich um einen reuigen Blick. Er schien den Unterpriester zu überzeugen. »Komm rein und nimm dir eine Bibel«, sagte er und winkte den Jungen in sein Zimmer.
Monate vergingen. Der Junge ging jeden Abend zum Gottesdienst, übte seine Gebete und sprach sie mit gewinnendem Tonfall und leerem Herzen. Er vermied den Alten, und für seine Bemühungen belohnten ihn Diakon und Priester mit ihrem Schutz. Seine Geschwister fürchteten die Geistlichen und ließen ihn in Ruhe, der Vater sah die neue Frömmigkeit zuerst voll Misstrauen und später mit einer gewissen Zufriedenheit.
Eines Abends klopfte der Vater an die Tür der Sakristei. Er nickte dem Diakon höflich zu, erspähte den Jungen und bellte: »Junge, du bist zu spät zum Abendmahl!«
Der Junge fuhr hoch, verneigte sich vor dem Unterpriester und wollte durch die Tür wischen, bevor der Vater ihn zu fassen bekam. Eine Hand auf seiner Schulter hielt ihn auf.
»Dieser Junge«, sagte der Diakon mit deutlicher Betonung, »wird mir morgen früh bei der Andacht zur Hand gehen. Er hat einen Namen.«
Es dauerte eine Weile, bis der Vater seine Stimme wiedergefunden hatte. »Dann komm, Gottlieb. Die anderen warten auf dich.«
Der Junge zögerte verwirrt. Schließlich schubste ihn der Diakon leicht. »Das ist dein Name. Geh schon.«
Es war eine Enthüllung. Der Vater hatte ihn beim Namen genannt - in einem höflichen Satz - und diesen Abend gab es keine Prügel.
Der Junge wich dem Diakon nicht mehr von der Seite.
In den folgenden Jahren unterrichteten ihn die beiden Schiffspriester in Latein und Griechisch, damit er die heiligen Texte besser verstehen konnte, und unterwiesen ihn in der Geschichte des Glaubens. Alle, selbst sein Vater und seine Geschwister, begegneten ihm mit Respekt.
In den Korridoren des Schiffes machte niemand mehr das Zeichen gegen das Böse, wenn er vorbeiging, und das Geflüster um den Schatten war passé. Die Maschinen liefen, und in drei weiteren Jahren würden sie Barnards Stern erreichen.
Ab und zu traf er den Alten in der Kirche, wenn dieser mit seinem Putzlappen über die Bänke wischte.
»Sie werden dich noch zum Priester machen«, brummte der alte Mann eines Abends. Gottlieb kniete auf einem niedrigen Schemel, hielt die Hände gefaltet und die Augen gesenkt. Diakon und Priester dachten, er bete. Dabei gab der Gott ihm nichts. Er bemühte sich nur um Kraft für seine nächste Schwindelei. »Ich wollte nur meine Ruhe«, murmelte er. »Und wenn ich dafür Plattitüden dreschen und hohle Worte rezitieren muss, dann mache ich das.«
Der Alte lehnte sich auf seinen Mopp. »Es hat mich überrascht, dass du dich ausgerechnet dem Diakon an den Hals geworfen hast.«
»Er war der Einzige, der mich vor meinem Vater und meinen Geschwistern beschützen konnte.«
»Na, pass auf, dass du nicht am Altar dieser winzigen Gottheit kleben bleibst. Noch kannst du die Richtung ändern.« Der alte Mann kehrte den Dreck aus den Ecken.
»Du gehörst nicht zum Schiff«, stellte Gottlieb fest.
»Nein«, erwiderte der Alte, »das solltest du mittlerweile wissen. Ich bin ein Passagier.«
»Ein was?«
»Ich habe auf Alpha Centauri mit dem Kapitän verhandelt. Wenn wir Barnards Stern erreicht haben, steige ich aus. Dann bin ich endlich frei.« Er breitete die Arme aus und streckte sich. Gottlieb sehnte sich danach, das Gleiche zu tun, aber es passte nicht zu seiner Rolle.
»Ich habe mir geschworen, nie wieder ein Schiff voller Wahrer Gläubiger zu betreten.« Der Alte zögerte. »Du kannst dort auch das Schiff wechseln, weißt du? Du musst nicht auf dieser alten Krücke bleiben.« Er schob den feuchten Kehricht zusammen, leerte ihn in den Mülleimer und verließ die Kirche.

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Alle, vom jüngsten Säugling bis hoch zum Kapitän, hatten sich in der festlich geschmückten Kirche versammelt. Nur der dritte Offizier besetzte mit einer missgelaunten Minimalbesatzung die Brücke. Die Ordination des neuen Diakons war das wichtigste Ereignis der gesamten Reise.
Der Priester erhob sich und winkte Gottlieb. Der Junge hatte unruhig geschlafen; das Gespräch mit dem Alten ging ihm nach. Er stand auf und sang »Zum Altar Gottes will ich treten.« Es war der heuchlerischste Satz, den er je ausgesprochen hatte.
Unter seiner Maske würdevollen Ernstes strahlte der Diakon, und der Priester glomm vor Zufriedenheit. Der Vater grinste unverhohlen über das gelungene Ergebnis seiner Erziehung, während der Alte am hintersten Ende der Kirche seine Besorgnis mit gesenktem Kopf versteckte.
Gottlieb fühlte sich, als würde er seine alten Fesseln gegen einen neuen Satz austauschen. Sobald er sich vor die geschmacklos angemalte Plastikfigur kniete, hatte er Autorität – und gleichzeitig würde man ihm nie erlauben, das Schiff zu verlassen. Er ballte die Fäuste. Seine Fingernägel schnitten in seine Handflächen. Warum hatte er sich je so klein gemacht? Er war im Begriff, sich genauso einbauen zu lassen wie der billige Heilsbringer über dem Altar.
Warme Feuchtigkeit sickerte über seine Finger. Zuerst hatte er nach Ruhe und Anerkennung verlangt, und jetzt, da er sie hatte, brauchte er Platz. Die Leute um ihn herum murmelten, als er wie in Trance den roten Teppich zum Altar hinabschritt. Seine Haut war auf einmal zu eng. Er brauchte Luft.
Jemand rief: »Ein Wunder!« Die Menge raunte.
Er betrachtete seine Hände. Dunkles Blut rann über die Handflächen, tropfte auf den Boden. In ihm regte sich das irre Verlangen, dieses Blut zu trinken, sich davon zu nähren. Fasziniert leckte er einen Blutstropfen vom Zeigefinger. Er wollte sich nicht einengen lassen und ihm wurde klar, dass er es nicht musste. Er konnte sich umdrehen und ihnen ins Gesicht schreien, dass sie ihren Winzgott behalten konnten. Niemand konnte ihn daran hindern. Das war seine Freiheit. Er hob die Hände - und brach zusammen.

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Als er wieder zu sich kam, war die Kirche verlassen. Er streifte durch die Korridore des Schiffs und fand niemanden. Selbst die Anzeigen, die sagen sollten, wie viele Bakterien im Recyclingbereich lebten, zeigten auf null.
Nach einigen Streifzügen erinnerte er sich an die Beschreibungen der Hoffnung, des toten Schiffs, das angeblich vom Schatten geholt worden war.
Er blickte an sich herunter und nahm eine dunkle Gestalt wahr, groß und geschmeidig. Sie fühlte sich richtig an, besser als der Kinderkörper, der ihn die ersten Jahre seines Lebens beherbergt hatte. Die Menschen hatten »den Schatten« zu Recht gefürchtet. Seine Verwandlung hatte all ihre Lebenskraft aufgebraucht – es war knapp gewesen. Nur ein paar Menschen weniger, und er wäre zwischen den zwei Formen seines Lebens verhungert. Wirtsschiffe für seine Sprösslinge sollten besser mehr als dreihundert Seelen beherbergen.
Es war schade um den Alten. Von ihm hätte er sicherlich noch mehr über die Menschheit lernen können.
Er ließ einen Teil von sich auf der Brücke zurück. In spätestens einem Jahr würde dieses Schiff Barnards Stern erreichen. Raumstationen, hatte der Alte gesagt, beherbergten Tausende von Menschen. Sein Sprössling würde in den Leuten dort gute Erzieher finden, und wenn er alt genug war, seine eigene Gestalt anzunehmen, würden sie ihm ausreichend Nahrung zur Verfügung stellen.
Weit entfernt spürte er andere seiner Art. Er verließ sein altes Zuhause und breitete die Flügel aus. Der Sonnenwind füllte sie und trug ihn in seine eigentliche Heimat. Ihm lag die Galaxis zu Füßen. Jetzt hatte er den Platz, den er brauchte.


Thea Bergermann:
Ich wurde 1978 in Hannover geboren, besuchte in Bayern Grundschule und Gymnasium und legte 1999 in Thüringen das Abitur ab. Ich habe Japanologie, Geschichte und Ur- und Frühgeschichte studiert und ein Jahr in Japan gelebt. Mittlerweile bin ich selbständig als Textilkünstlerin und Schriftstellerin. Wohnung, Büro und Werkstatt teile ich mit zwei Katzen und meinem Mann.
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Nur der Himmel ist die Grenze
ISSN 1422-8904
Ausgabe 221 - 08.07.2009
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Ausgabe 222 erscheint am
16.09.2009.

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