corona magazine
Nur der Himmel ist die Grenze
ISSN 1422-8904

 newsBEAT
+ "Star Trek 12" Gerüchte
+ "Trek"-Romane monatlich
+ "Babylon 5" auf Sci Fi
+ "The Avengers"
+ "Deadpool"-Spin-Off
+ "Iron Man 2"
 Kunterbunt
+ TV von der FedCon 2009
+ "Terminator - Erlösung"
+ "Perry Rhodan" Band 106
+ "Transformers - Rache"
+ "G.I. Joe" im Kino
+ Sci Fi Webseite Relaunch
 Buch-Tipp
TREKminds - Nur der Himmel ist die Grenze
Das Buch nimmt Sie mit auf eine Reise hinter die Kulissen und Schauplätze. Hin zu den Ideen dieses Franchises. Ideen des gemeinsamen Miteinanders und der Verständigung, des menschlichen Geistes. Ideen, die weltweit von Millionen von Trekminds gelebtwerden.

Star Trek in Deutschland
Das Buch beschreibt mit Hingabe und Begeisterung das Phänomen bzw. Fandom und beleuchtet es unterhaltsam und informativ von allen Seiten.

Star Trek - Titan: Die Hunde des Orion
Lesen Sie das neueste Abenteuer der U.S.S. Titan.
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Stargate-Project
Die News- und Entertainment-Seite zu Stargate-SG1 und Atlantis.
20. Mai 2009 - Ausgabe 218 - "Upside down"
Drunter und drüber...
...geht es derzeit in weiten Teilen des Star Trek-Fandoms. Denn manche Kröten sind größer als man denkt, trotz aller Warnungen. Der 11. Film der „Star Trek“-Reihe ist seit dem 7. Mai im Kino zu sehen und seit diesem Tag ist nichts mehr so wie es war. Ähnlich wie im „Star Trek“-Universum, dessen ersten sechs Filme jetzt auf Blu-ray erschienen sind - Grund genug für uns, sich mit dieser Box zu beschäftigen, im Spotlight dieser Ausgabe. Apropos Filme der Classic-Crew. Gestatten Sie mir eine kurze Anmerkung: Da ich bekanntermaßen ein Anhänger der originalen Serie und Charaktere bin, verwundert es mich doch ein wenig, mit welchem Eifer jetzt Fans, die erst mit der Next Generation, DS9 oder Voyager zum Fandom gestoßen sind, sich über den neuen Film echauffieren. Vielleicht liegt es an der alternativen Zeitlinie und hat wenig mit dem Film an sich zu tun? Diese Sorgen seien beruhigt: Die Produzenten des Films stellten schon recht früh klar, dass die Zeitlinie mit Picard & Co. weiterhin existiert. Ist das nicht beruhigend? (Ja, das war Ironie.)

Wir riefen Sie in der letzten Ausgabe auf, uns Ihre Meinung zum neuen Film per e-Mail zu senden - und Sie bewiesen uns wieder einmal, dass die Mehrzahl unserer Abonnenten eine große Affinität zum „Star Trek“-Universum hat. Oder, um es deutlicher auszudrücken: Wir alle sind Fans - mit unseren eigenen Meinungen! Wir haben ein Dutzend dieser Leserbriefe ausgewählt und veröffentlichen sie in dieser Ausgabe an 3. und 4. Stelle. „Star Trek“, der neue Film, beherrscht derzeit noch immer die Phantastik und das Corona Magazine, wie Sie sehen.

Das war auch am 8. Mai in Essen der Fall, wo der erste Corona-Treff stattfand, den Organisator Christian Spließ in diesem Magazin treffend zusammenfasst. Außerdem haben wir natürlich die aktuellen News aus der Welt der Phantastik, die Wissenschaft, das aktuelle phantastische TV-Programm der kommenden beiden Wochen sowie die Kurzgeschichte und unseren Corona-Fortsetzungsroman in dieser Ausgabe für Sie im Anschnitt. Ich wünsche Ihnen dabei viel Vergnügen und hoffe, Sie haben Spaß! Wir zumindest - und ich zitiere an dieser Stelle sehr gerne unseren Redakteur Michael Ottenbruch - haben immer Spaß!

Bleiben Sie uns gewogen!

Herzlichst
Ihr Mike Hillenbrand
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1.Spotlight: "Star Trek - Original Motion Picture Collection"
Die ersten sechs Kinofilme im Star Trek-Universum nun auf der blauen Scheibe
6.Die Memmen des Meeres - Der Corona-Fortsetzungsroman
Das 14. Kapitel unseres Fortsetzungsromans
2.newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7.Nachbereitung des ersten Corona-Treffs
So war es am 8. Mai 2009 in Essen
3.Leserbriefe zum neuen "Star Trek"-Film
Sie schrieben uns Ihre Meinung. Hier eine erste Auswahl.
8.Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
4.Leserbriefe zum neuen "Star Trek"-Film
Sie schrieben uns Ihre Meinung. Hier eine zweite Auswahl!
9.Wissenschaft: Mach's noch mal, Hubble
Ich schau dem Weltall nochmal in die Augen, Kleines!
5.TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
10.Die Corona-Kurzgeschichte
"Mann oh Manna" von Regina Schleheck

1. Spotlight: "Star Trek - Original Motion Picture Collection"
von Bernd Perplies
„Star Trek“ von J. J. Abrams hat es wirklich geschafft. Das Franchise, das nach „Star Trek – Nemesis“ als erledigt galt, ist wieder da, und nicht wenige Kritiker nennen den neusten Film den vielleicht besten „Star Trek“-Film, der jemals die große Leinwand gesehen hat. Action, Humor, große Gefühle – alles drin. Da mag manch einer vergessen, wie groß „Star Trek“ früher schon war. Um uns eine kleine Erinnerungshilfe zu geben, hat Paramount nun die sechs Abenteuer der klassischen Crew um James Tiberius Kirk in einer Blu-Ray-Box herausgebracht.
 
Ich muss eines vorab gestehen, damit der geneigte Leser verstehen kann, was gleich folgen wird: Ich war (und werde es immer sein) ein Freund der Abenteuer der klassischen Enterprise-Crew. Kirk, Spock und McCoy – dargestellt von William Shatner, Leonard Nimoy und DeForest Kelley – stellen für mich den Inbegriff einer Männerfreundschaft dar, die jeder Herausforderung gewachsen ist und buchstäblich selbst den Tod zu überdauern vermag. In den sechs Kinofilmen kam das noch deutlicher zum tragen, als in der alten Serie aus den 1960ern. Erfreulich zudem, dass gemeinsam mit dem Trio auch die übrigen Brückenmitglieder – Sulu, Checkov, Scotty und Uhura – noch enger zu einer Familie zusammenrückten. „Familienausflug im All“, nannten das manche Kritiker. „Zynisches Pack, geht doch mit Michael Myers und Hannibal Lector spielen, wenn euch solche Freunde lieber sind“, antworte ich darauf.
 
Abgesehen vom Motiv der Freundschaft behandelten diese Filme bei allen Actioneinlagen und humorvollen Momenten zutiefst menschliche Probleme (die Auseinandersetzung mit dem Tod in „Star Trek II – Zorn des Khan“), stellten sich Fragen zur menschlichen Natur (in der Suche V’gers nach seinem Schöpfer in „Star Trek – The Motion Picture“) und transportierten mal mehr, mal weniger verborgene politische Botschaften (etwa zum Umweltschutz in „Star Trek IV – Zurück in die Vergangenheit“ oder zum Ende des Kalten Krieges in „Star Trek VI – Das unentdeckte Land“). All das – und obendrein eine U.S.S. Enterprise, die niemals schöner, niemals erhabener wirkte, als in ihrer Motion-Picture-Inkarnation – macht die sechs ersten „Star Trek“-Kinoepisoden zu Science-Fiction-Filmen, die erstaunlich gut gealtert sind. Selbst, wenn man sie nicht, wie ich als Kind der 1980er, mit einem solch nostalgisch verklärten Blick anschaut.
 
Die Box
 
Die „Star Trek – Original Motion Picture Collection“ kommt in einem einfachen, aber schönen weißen Pappschuber daher, der von einem aufgeklebten Hologramm in Form des berühmten Kommunikators geziert wird, das die Enterprise im Orbit um einen Planeten zeigt. Eine Klarsicht-Plastikhülle, die auf der Vorderseite den Schriftzug und auf der Rückseite eine geschmackvolle Collage zeigt, schützt den Schuber.
 
Im Inneren befinden sich sieben Blu-Rays in sieben Einzelhüllen, die auf der Vorderseite jeweils das silbern eingefärbte Konterfei eines Mitglieds von Captain Kirks Kerncrew zeigt, während auf der Rückseite eine Collage wichtiger Charaktere und Filmmomente auf den Filmgenuss einstimmt und Informationen zum neu für diese Edition hergestellten Bonusmaterial gegeben werden. Auf das alte Bonusmaterial, das den DVDs der Special Editions entnommen wurde, wird seltsamerweise nicht extra hingewiesen – es befindet sich aber auch fast komplett auf den Silberlingen.

Neben den sechs Filmen befindet sich eine siebte Blu-Ray mit dem Feature „Star Trek: Höhepunkte“ in der Box, die eine Talkrunde zwischen William Shatner, Leonard Nimoy, Patrick Steward, Jonathan Frakes und Whoopi Goldberg als Moderatorin enthält. Alles in allem kann man nur sagen, dass die Aufmachung schlicht, aber elegant wirkt und dem Stoff durchaus angemessen.
 
Die Filme
 
Über die sechs Filme muss im Grunde nicht viel gesagt werden. Den meisten dürften sie bekannt sein. Doch weil eine Rezension nicht komplett wäre, würde man die besprochenen Filme nicht wenigstens kurz vorstellen, hier ein Überblick samt knapper Bewertung.
 
„Star Trek – The Motion Picture“ stellte 1979 die Rückkehr der Enterprise und ihrer Besatzung und zugleich den Sprung vom Fernsehbildschirm auf die große Leinwand dar. Erzählt wird vom Auftauchen eines gewaltigen, außerirdischen Maschinenwesens, das sich selbst V’ger nennt und in unbekannter Mission auf die Erde zusteuert, wobei es alles ausschaltet, was ihm im Weg steht. Admiral James T. Kirk kehrt an Bord seines alten Schiffes zurück, und die Enterprise geht auf Abfangkurs. – Von vielen Fans als dröge und langatmig gescholten, besticht der Film von Robert Wise allerdings durch phänomenale, an „2001“ erinnernde Weltraumbilder sowie die Handlung gewordene „Trek“-Maxime, mit offenem Geist auf alles Fremde zuzugehen und durch Menschlichkeit ein tieferes, gegenseitiges Verständnis herbeizuführen. (Kurioser Gag am Rande: Spock weist einmal während des Films darauf hin, dass angesichts der Macht des Maschinenwesens V’gers „jeder Widerstand zwecklos“ sei.)
 
„Star Trek II – Der Zorn des Khan“ greift die Handlung der Fernsehepisode „Der schlafende Tiger“ um Khan Noonien Singh und seinen genetischen Übermenschen auf. Khan gelingt es, aus seinem Gefängnis zu entkommen, in das ihn Kirk verbannt hatte, und er brennt darauf, Rache zu nehmen. Hierzu will er sich des Genesis-Projekts bemächtigen, das tote Welten mittels Materieumwandlung in blühende Paradiese verwandeln kann – und nebenbei ein Sprengkörper von verheerenden Auswirkungen ist. – Das Katz-und-Maus-Spiel im All gilt vielen Fans als der beste aller „Star Trek“-Filme, auch wenn das spannende Duell mit dem heldenhaften Tod von Mr. Spock eines der schlimmsten Opfer forderte. (Kleiner Anschlussfehler: Khan versichert Chekov bei deren ersten Zusammentreffen, dass er nie ein Gesicht vergisst; tatsächlich war Chekov während der besagten „Classic“-Episode noch gar nicht an Bord.)
 
„Star Trek III – Auf der Suche nach Mr. Spock“ ist der vielleicht seltsamste und zugleich anrührendste Teil der Reihe, denn er handelt im Grunde von nichts anderem als dem Versuch der Gefährten um Captain Kirk, den Körper ihres verstorbenen Freunds Spock gegen alle Bürokratenwillkür vom Genesis-Planeten zu bergen, um ihn nach Vulkan zu bringen, wo er, gemeinsam mit Spocks Seele, Frieden finden soll. Doch auch die Klingonen interessieren sich für Genesis, und auf der Oberfläche selbst erwartet die Gefährten eine Überraschung. – Es war wohl unvermeidlich, dass der spitzohrige Vulkanier zurückkehren würde, aber dass diesem Umstand ein ganzer Film gewidmet wird, zeigt doch sehr deutlich, welchen Status „Star Trek“ in den 1980ern noch hatte. Aber das herzerwärmende Fazit „Das Wohl eines Einzelnen wiegt genauso schwer wie das Wohl vieler“ lässt auch über die ansonsten eher dünne Handlung hinwegsehen (die allerdings einen weiteren Schockmoment für Fans in petto hatte).
 
„Star Trek IV – Zurück in die Vergangenheit“ ist die Komödie des filmischen Sixpacks. Ganz im Geiste der Ökobewegung der 1980er-Jahre sucht eine gewaltige Sonde die Erde heim, sendet Grußbotschaften zur Erde – und als diese nicht beantwortet werden, beginnt sie mit deren Vernichtung. Kirk und Co finden heraus, dass die Sonde nach Buckelwalen sucht, die aber leider auf der Erde der Zukunft ausgestorben sind. Also geht es auf Zeitreise, um ein paar der sanften Riesen in die Zukunft zu schaffen. – Ein Russe und eine Afrikanerin auf der Suche nach „atomgetrriebenen Krriegsschiffen“, ein vulkanisches Blumenkind, das sich zu viel LSD reingezogen hat, und eine wilde Jagd durch ein Krankenhaus zeigten, wie selbstironisch Ikonen der Popkultur mit ihrer eigenen Legende umzugehen vermochten und machten diesen Film seinerzeit zum Fanliebling.
 
„Star Trek V – Am Rande des Universums“ beginnt schon mit dem falschen Titel, denn eigentlich führt die Handlung die Helden ins Zentrum des Universums. Dorthin nämlich zieht es einen abtrünnigen Vulkanier, der sich auf einer unglaublichen Suche nach Gott befindet und hierzu die Enterprise in seine Gewalt bringt. Um ihn zu bezwingen, müssen sich Kirk und Co ihren ureigenen Dämonen stellen, während gleichzeitig immer mehr Besatzungsmitglieder dem Charisma des Aufrührers erliegen. – William Shatners erste Regiearbeit wird von vielen Fans mit hochgezogener Augenbraue abgetan. Mir persönlich gefällt aber das starke Motiv der Freundschaft zwischen den Protagonisten Kirk, Spock und McCoy. Selbst wenn uns der Film sonst nichts gegeben haben sollte, so zumindest den Kanon dreier Männer am Lagerfeuer im Yosemite Park: „Row, row, row your boat …“
 
„Star Trek VI – Das unentdeckte Land“ beschließt die Reihe der klassischen „Star Trek“-Filme mit einem Paukenschlag. Nach der Zerstörung des Rohstoffmondes Praxis steht das klingonische Reich am Abgrund. Um einen furchtbaren Krieg abzuwenden, sucht der politisch aufgeschlossene Kanzler Gorkon den Dialog mit der Föderation. Leider wird Gorkon von ewig gestrigen Elementen ermordet, und ausgerechnet Kirk und die Enterprise sollen Schuld daran haben. – Das Ende des Kalten Krieges im „Star Trek“-Universum wies unübersehbare Parallelen zu irdischen Friedensbemühungen zwischen Ost und West auf und bestach (und besticht auch heute noch) durch eine clevere politische Intrige sowie seine zutiefst humane Botschaft von der Versöhnung einst verfeindeter Völker.
 
Die Blu-Ray
 
Die „Star Trek“-Filme sind zwischen 1979 und 1991 entstanden und somit nicht mehr ganz neu. Das darf man nie vergessen, wenn man die Qualität bewertet. Diese aber ist überwiegend wirklich beachtlich. Der digital restaurierte „Star Trek II – Zorn des Khan“ sieht noch am schlechtesten aus und weist, trotz guter Farbigkeit und vielen Details eine spürbare Unruhe im Bild auf. Dafür kommen die anderen Filme, vor allem „Star Trek IV – Zurück in die Vergangenheit“ mitunter so brillant und knackscharf daher, dass man immer wieder verführt ist, das Bild anzuhalten und zu staunen. Manche Momente möchte man sich glatt so als Gemälde an die Wand hängen!
 
Der Ton liegt auf Englisch in allen Filmen als 7.1 TrueHD vor und gibt sich keine Blöße. Die Abmischung ist wirklich sehr gut gelungen. Auf Deutsch muss man sich von Film 1 bis 4 mit Dolby Surround, bei Film 5 und 6 mit Dolby Digital 5.1 zufrieden geben, wobei ein wirklicher Mehrkanalton allerdings nicht vorliegt, weil es keine entsprechenden deutschen Masterbänder geben soll. (Auf dem Fernseher stört das allerdings niemanden.)
 
Leider liegen „Star Trek – The Motion Picture“ und „Star Trek VI – Das unentdeckte Land“ hier nur in der Original-Kinoversion vor und nicht in ihren jeweiligen (und in beiden Fällen besseren) Director’s Cuts. Hier wurde eine Chance verschenkt. Eine Wahlmöglichkeit zwischen beiden Versionen via Seamless Branching wäre das Tüpfelchen auf dem i gewesen. So mag sich manch einer fragen, ob es wohl noch eine „Director’s Edition“-Box geben wird, auf die es sich zu warten lohnt.
 
Die Extras
 
Das komplette Bonusmaterial an dieser Stelle aufzuzählen, würde den Rahmen dieser Rezension sprengen. Fakt ist: Es ist eine unglaubliche Menge! Das ist einerseits dem Umstand geschuldet, dass so gut wie alle Features der DVD Special Editions auf die Blu Rays übernommen wurden (hier fehlt mal eine Bildergalerie, dort ein Storyboard – die größte Lücke hat „Star Trek – The Motion Picture“ zu verzeichnen, denn dort wurden sowohl der alte Audiokommentar von Robert Wise als auch ein langes Feature zur Filmentstehung aus mir unerfindlichen Gründen weggelassen). Zum anderen wurde das bestehende Material aber noch um etliche neue Features ergänzt!
 
Das neue Material umfasst pro Silberling je einen neuen Audiokommentar von Trek-Schöpfern wie Nicholas Meyer, Manny Coto, Roberto Orci, Alex Kurtzman, Ronald D. Moore, Michael Taylor, dem Ehepaar Okuda und den Reeves-Stevens. Dazu kommen kurze Features beispielweise über die Musik von James Horner, die Effekte von ILM, das Science-Fiction-Museum von Seattle (das eine große „Star Trek“-Sektion hat), Klingonen & Shakespeare und mehr. Jeder Silberling weist obendrein einen kurzen Vortrag der „Akademie der Sternenflotte“ zum jeweiligen Kernthema des Films, etwa der Wal-Sonde oder V’ger, auf sowie eine Schiffsdatenbank, die (als Ersatz der überall weggefallenen Textkommentare der Okudas) entweder filmbegleitend Informationen zu Schiffen, Personen, Technik und mehr bietet oder aber einfach so durchstöbert werden kann. Über einen BD-Live-Zugang kann man zu guter Letzt beim „Star Trek IQ“ sein Wissen in Trivia-Spielen testen.
 
Das Highlight bildet zweifellos – und auch vom Titel her – „Star Trek: Höhepunkte“, die 70-minütige Talkrunde von zwei Captains, zwei ersten Offizieren und einer Barkeeperin. William Shatner, Leonard Nimoy, Patrick Steward, Jonathan Frakes und Whoopi Goldberg sitzen um den runden Tisch zusammen und erinnern sich an persönliche Momente, Storys vom Set, die Arbeit miteinander und wie „Star Trek“ ihr Leben beeinflusst hat.
 
Alles in allem gibt der Boxentext an, dass mehr als zwölf Stunden bereits erschienener Inhalte und über zweieinhalb Stunden neuer Special Features die Filmkollektion flankieren. Ich habe das nicht nachgerechnet, aber angesichts von allein elf Audiokommentaren dürfte das eher noch tiefgestapelt sein. In jedem Fall handelt es sich um eine so phänomenale Fülle an Informationen und Anekdoten rund um die Original Motion Pictures, dass selbst hartgesottene Fans noch Neues während des Anschauens erfahren sollten.
 
Fazit: Hätte ich noch keinen Blu-Ray-Player gehabt, ich hätte mir wegen dieser Box einen gekauft! Oder etwas weniger plakativ gesagt: Für Fans der klassischen Enterprise-Crew um Kirk, Spock und Co ist die „Star Trek – Original Motion Picture Collection“ auf Blu-Ray ein kleines Fest. Die Bildqualität hebt sich deutlich von allem ab, was zuvor auf DVD erschienen ist, das Bonusmaterial ist schlicht und ergreifend üppig zu nennen und die Aufmachung wirkt zwar einfach, aber trotzdem irgendwie edel. Zu bemängeln gibt es allein das Fehlen der Director’s Cuts von „Star Trek – The Motion Picture“ und „Star Trek VI – Das unentdeckte Land“. Außerdem wurde leider nicht sämtliches Bonusmaterial der vorigen DVD Special Editions auf die Silberlinge der nächsten Generation hinübergerettet. Dennoch: die beste Filmedition der klassischen „Star Trek“-Abenteuer, die aktuell auf dem Markt existiert.

Star Trek - Original Motion Picture Collection
USA 1979-1991
Regie: Robert Wise, Nicolas Meyer, Leonard Nimoy, William Shatner
Darsteller: William Shatner (James T. Kirk), Leonard Nimoy (Spock), DeForest Kelley (Dr. Leonard McCoy), James Doohan (Montgomery "Scotty" Scott), Walter Koenig (Pavel Chekov), Nichelle Nichols (Nyota Uhura), George Takei (Hikaru Sulu)

Vertrieb: Paramount Home Entertainment
Erscheinungsdatum: 27.04.2009

Länge: 685 min.
Bildformat: 2,35:1 (1080p HD)
Tonformat: Englisch (Dolby TrueHD 7.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0/5.1), Französisch (Dolby Digital 2.0/5.1), Spanisch (Dolby Digital 1.0/2.0/5.1), Italienisch (Dolby Digital 2.0/5.1)
Untertitel: Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Arabisch, Kroatisch, Dänisch, Holländisch, Finnisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Norwegisch, Spanisch, Portugiesisch, Schwedisch

Bonusmaterial: viel (u. a. zwölf Audiokommentare, Schiffsdatenbank, Trailer, Deleted Scenes, Akademie der Sternenflotte, Features über die Produktion, Visuelle Effekte, die Musik und das Universum, Interviews, "Star Trek" in anderen Lebensbereichen usw.)

2. newsBEAT
"Star Trek 12": Erste Gerüchte zur Handlung
Kaum ist „Star Trek 11“ in den Kinos erfolgreich gestartet, beginnen auch schon die ersten Gerüchte über den nächsten Film zu kursieren. Kürzlich hat sich etwa Bruce Greenwood (Captain Christopher Pike) über mögliche Handlungselemente des Sequels geäußert. Er erzählte der Seite Movieweb.com, dass er eine Hintergrundgeschichte für seinen Charakter, Pike ausgearbeitet hat, die möglicherweise im kommenden Film thematisiert werden könnte. Demnach soll die Geschichte Pikes eng mit der von Captain Robert April verbunden sein, dem ursprünglichen Captain der Enterprise. Der Charakter des Captain Aprils ist nur in einer einzigen Folge der Animationsserie „ST:TAS“ aufgetaucht und ähnelt optisch Gene Roddenberry, was als Hommage an den „Star Trek“-Erfinder verstanden wird. Nun könnten wir Captain April zum ersten Mal auch in einem Film sehen. Sollte Captain Pike weiterhin einen Platz in den neuen „Star Trek“-Filmen haben, könnte er einem Gerücht zufolge auch seinen Rollstuhl wieder verlassen, was der Zeitlinie der originalen Serie widersprechen würde. Über neue Gerüchte werden wir euch wie immer umgehend informieren.
"Star Trek"-Romane bald wieder monatlich
Seit 2008 erscheint das wohl berühmteste Science-Fiction-Franchise in Romanform wieder auf Deutsch: Mit den Serien „Star Trek - Vanguard“ und „Star Trek - Titan“ hat Cross Cult die legendäre Weltraum-Saga nach einer jahrelangen Durststrecke neu belebt – zumindest auf dem Feld der Belletristik. Im Kino verpasst gerade das Team um Regisseur J. J. Abrams der alten Enterprise eine Frischlackbehandlung und begeistert Millionen alter und neuer Fans für den „Star Trek“-Mythos.
 
Mit über 75 Millionen Dollar Einspielergebnis am ersten Wochenende (mehr als je ein „Star Trek“-Film zuvor) hat der Start der Enterprise und seiner neuen Crew alle Erwartungen übertroffen. Die Verträge für das Sequel, das für 2011 angesetzt ist, sind laut Branchen-Informationen bereits unterzeichnet. Die wegweisende Zukunftsutopie hat damit ihren Weg ins 21. Jahrhundert gefunden.
 
Und auch Cross Cult wird in den kommenden Monaten und Jahren dafür sorgen, dass den Fans der Lesestoff aus dem „Star Trek“-Universum nicht ausgeht. Ab August 2009 wird Cross Cult die „Star Trek“-Romane im monatlichen Rhythmus herausbringen. Geplant sind folgende Reihen:
 
“Star Trek – The Next Generation“
Diese Buchreihe setzt die Abenteuer der Crew um Captain Jean Luc Picard nach dem Ereignissen des letzten Kinofilms „Star Trek: Nemesis“ fort.
 
“Star Trek – Deep Space Nine“: Staffel 8
Die intelligenteste und komplexeste „Star Trek“-Serie findet in Romanform ihre Fortsetzung. Die Besatzung der Weltraumstation Deep Space Nine muss sich auch nach dem Dominionkrieg mit zahlreichen Bedrohungen aus den Tiefen des Alls auseinandersetzen. Die von Fans und Kritik gleichermaßen gefeierte „Deep Space Nine Season 8“ ist einer der erfolgreichsten „Star Trek“-Romanreihen.
 
“Star Trek – Destiny“
Die Borg greifen wieder die Menschheit an, und das Schicksal der Föderation liegt in den Händen der Offiziere der USS Enterprise, USS Titan und Deep Space Nine. „Star Trek - Destiny“ ist das größte anzunehmende Crossover im Universum. Die Handlungsstränge der drei beliebtesten „Star Trek“-Romane werden in „Destiny“ zu einem verflochten.
 
Des Weiteren sind für Herbst 2009 und Frühjahr 2010 ausgewählte „Star Trek“-Comics aus dem Hause IDW Publishing vorgesehen. Darunter die neueste Miniserie „Spock – Reflections“ von „Countdown“-Zeichner David Messina.
 
Detailliertere Infos und Inhaltsangaben zu den neuen „Star Trek“-Romanen finden Sie auf www.startrekromane.de
"Babylon 5" auf Sci Fi
2258: Knapp zehn Jahre nach Ende des Krieges der Erde mit den Minbari nimmt die fünfte Babylon-Station ihren Betrieb auf. Commander Sinclair übernimmt das Kommando der gigantischen acht Kilometer langen Raumstation, die eine Zone nahe dem dritten Planeten im Epsilon-Eridiani-System in neutralem Raum umrundet.
 
Die Raumstation wird zu einer Art Zufluchtsstätte für Vagabunden, Helden und Diebe aus der gesamten Galaxie. An einem Scheideweg der interstellaren Verhandlungen muss Commander Sinclair nun versuchen, Frieden und Wohlstand zwischen den zahlreichen interstellaren Imperien aufrecht zu erhalten, während er gefährliche Truppen mit der Erd-Allianz bekämpfen muss. Er hat eine sehr prekäre Aufgabe zu bewältigen - vor allem, wenn man bedenkt, dass die Babylon-Stationen 1, 2 und 3 durch Sabotage zerstört wurden und Nr. 4 ohne jede Spur verschwunden ist.
 
Der Pay-TV Sender Sci Fi zeigt das Meisterwert immer Mo-Do ab 20:15 - alle Fans können sich also freuen!
MARVEL: Neues vom langen Weg zu "The Avengers"
MARVEL hat nun ein Update zur Filmplanung gegeben:
 
"Iron Man 2" wird gerade gedreht, der Erscheinungstermin ist weiterhin der 07. Mai 2010.
 
Der Drehstart zu "Thor" liegt im 1. Quartal 2010, bisher gibt es keine keine Castingentscheidungen, Regisseur ist Kenneth Branagh, der Veröffentlichungstermin ist aktuell am 20. Mai 2011.
 
Der Drehstart zu "The First Avenger: Captain America" ist Sommer 2010, der Veröffentlichungstermin 22. Juli 2011. Als Regisseur wurde bereits Joe Johnston ("Hidalgo") verpflichtet.
 
Für das Projekt "The Avengers" wurde Drehbuchautor Zak Penn ("X-Men 2", "X-Men 3", "The Incredible Hulk") engagiert, der Veröffentlichungstermin ist der 4. Mai 2012.
"Deadpool"-Spin-Off bestätigt
Nachdem FOX bereits die Fortsetzung von "X-Men Origins: Wolverine" in Auftrag gegeben hat, legten diese nun auch offen, dass nun ebenfalls ein Spin-Off in Planung gegeben wurde.
 
Dieses Spin-Off soll sich auf den Charakter Deadpool konzentrieren. Schauspieler Ryan Reynolds soll wieder gebucht werden.
Jon Favreau twittert über "Iron Man 2"
Anscheinend twittert momentan jeder. So auch Jon Favreau, der aktuell zum zweiten Mal einen „Iron Man“-Film dreht und munter darüber twittert.
 
Wer die Dreharbeiten mittels Kurznachrichten verfolgen möchte, wie z. B. die Filmcrew auf Scarlett Johanssons Black-Widow-Kostüm reagiert oder wen Nick Fury schon wieder einen Besuch abstattet, der kann dies auf http://twitter.com/Jon_Favreau tun.
Neuer 4-Minuten-Trailer von "Terminator Salvation"
Einiges an neuem Material ist im gerade veröffentlichten 4-Minuten-Trailer zu "Terminator Salvation/Terminator: Die Erlösung" zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=o4EvVMRVmQ8
"Youngblood": Das neue Brett-Ratner-Projekt
Seitdem Brett Ratners („X-Men 3“) Projekt „Red Sonja“ offenbar eingestampft wurde und er aus dem „Conan“-Projekt raus ist, konzentriert er sich auf ein anderes Filmprojekt: „Youngblood“.
 
Rob Liefeld erschuf für Image Comics ein junges Superhelden-Team namens Youngblood, das ab 1992 seine eigene Reihe erhielt. Bei Youngblood handelt es sich um ein recht in der Öffentlichkeit stehendes Superhelden-Team, welches vom Pentagon überwacht und sanktioniert wird.
 
Mitglieder des Teams sind untern anderem Shaft, Experte für Fecht- und Schießkunst, und auch Vogue, eine Weltklasseturnerin mit außerordentlichen Nahkampfskills insbesondere Martial Arts.
 
Rob Liefeld gab nun bekannt, dass er sich mit Brett Ratner getroffen habe, um die filmische Umsetzung zu besprechen. Man wisse bereits, dass der Charakter Badrock aus Konzeptgründen außen vor bleiben müsse.
Das Autorenduo J. P. Lavin und Chad Damiani entwickelt momentan das Filmskript.
 
Übrigens: Lavin/Damiani entwickeln aktuell eine weitere Verfilmung eines Liefeld-Comics. Hierbei handelt es sich um Capeshooters, bei denen es sich um zwei Paparazzi handelt, die sich auf Superhelden spezialisiert haben. Allerdings finden die beiden mehr heraus als gesund für sie ist. Produzent dieses Projektes ist Bryan Singer („X-Men 1“, „X-Men 2“, „Superman Returns“).

3. Leserbriefe zum neuen "Star Trek"-Film
Im Vorwort der letzten Ausgabe haben wir Sie aufgefordert, uns Ihre Gedanken zum „Star Trek“-Film zu senden. Eine Vielzahl von Zuschriften erreichte uns, von denen wir einige an dieser Stelle und im folgenden Artikel veröffentlichen wollen.
 

 
Liebes Corona-Team,
 
lange haben wir darauf gewartet, und jetzt kam er doch ganz schnell: Der neue „Star Trek“-Film, über dessen Handlung ich so wenig wusste, wie seit den letzten 25 Jahren bei keinem ST-Film mehr.
Entsprechend angespannt saß ich im Kino und bekam eine Gänsehaut nach der anderen, als die Charaktere einer nach dem anderen eingeführt wurden, die Enterprise erstmals zu sehen war, man die imposante Stadt (ich halte sie für Shi Kar) auf Vulkan sah, und, und, und.
Unzählige Anspielungen auf die „Classic“-Serie und die Kinofilme, von denen viele nur den Fans auffallen dürften. Angefangen von Admiral Komack, der in „TOS“ in „Amok Time“ zu sehen war, bis hin zum Tribble im Käfig auf Scottys Außenposten. Die Charaktere sind ungewöhnlich gut getroffen und besonders Chekov hatte köstliche Szenen, ohne albern zu wirken. Irritiert hat mich allerdings Uhuras Beziehung zu Spock, da so etwas in der Serie nicht einmal angedeutet war. Dafür kennt er jetzt ihren Vornamen.
Und dann kam ER – Spock aus der Zukunft, das Original, Leonard Nimoys Spock. Sein letzter Auftritt war 1992 in „Unification“ in „TNG“ und ich hatte nie damit gerechnet, ihn noch einmal als Spock zu sehen, und 17 Jahre später war es doch noch einmal soweit. Als der Film mit „Der Weltraum … unendliche Weiten …“ und der dazu eingespielten ST-Fanfare von Alexander Courage endete, fühlte ich mich wieder wie das Kind, das vor 30 Jahren vor dem Fernseher saß und dem Beginn einer neuen Folge von „Raumschiff Enterprise“ entgegenfieberte.
 
Nur eine Sache hat mich sehr, sehr enttäuscht. Achtung, SPOILER:
Zeitreisen bringen häufig Veränderungen der Zeitlinie mit sich. Aber mit einer derart heftigen Veränderung hätte ich nie gerechnet. Bis zum Ende des Films war ich überzeugt, dass die Zerstörung von Vulkan und der Tod von Spocks Mutter durch eine erneute Zeitreise wieder rückgängig gemacht werde, aber dem war nicht so. Ich kann es beim besten Willen nicht verknuspern, dass Vulkan seit Anbeginn der „Classic“-Serie nicht mehr existieren soll und damit das komplette uns bisher bekannte „Star Trek“-Universum so aus den Angeln gehoben worden ist. Nein, nein, nein!
 
Trotz diesem großen Manko bin ich so begeistert aus dem Kino gegangen wie zum letzten Mal nach der Premiere von „ST VI“. Keiner der „TNG“-Filme hat es geschafft, die Atmosphäre und vor allem die Seele so gut einzufangen wie die ersten sechs Filme und nun der Neueste.
 
Martin Stahl
 


Sehr geehrtes Team des Corona Magazines!
Sehr geehrter Herr Hillenbrand,
 
ich folge hiermit Ihrem Aufruf im Vorwort der aktuellen Ausgabe des Corona Magazines und übermittle Ihnen meine Gedanken zum neuen „Star Trek“-Film.
 
Dies ist mein erster Schritt in Richtung "aktiver ‚Star Trek’-Fan". Seit Anfang der 90er-Jahre konsumiere ich nahezu täglich „Star Trek“. Aufgewachsen bin ich im „TNG“-Zeitalter, dies hat mich auch entscheidend geprägt und über dieses Universum habe ich auch zu allen anderen Serien gefunden. Bisher war ich ein zurückhaltender, in sich selbst ruhender Konsument ohne Tendenzen zu Äußerungen oder sonstigen verbalen Interaktionen zu „Star Trek“.
 
Bisher! Bis heute Abend!
 
Wie Sie im Vorwort der letzten Corona-Ausgabe schon andeuteten, hat jeder, der den Film sieht - insbesondere „Star Trek“-Fans - eine Meinung zu jenem, wie ich auch selbst heute feststellen musste - eine polarisierende. Frisch aus dem Kinosessel sah ich die aktuelle Corona-Ausgabe in meinem Posteingang und Ihre Aufforderung zur Meinungsäußerung traf genau zum richtigen Zeitpunkt ein.
 
Polarität, ein Wort mit dem sich das aktuelle Werk von J. J. Abrams in aller Kürze gut beschreiben lässt. In mir gibt es zwei Pole. Einen Pol der aufgebraucht ist, der kopfschüttelnd resigniert und ein Teil, der einsichtig ist, der versteht. Dieser Film, den ich vor wenigen Stunden sah, war nicht „Star Trek“. Es stand „Star Trek“ drauf, er sah auch wie „Star Trek“ aus, sogar die Namen und Gesichter waren „Star Trek“, doch es war nicht „Star Trek“. Die Summe aller erzählerischen Wendungen, atemberaubenden Bildern, schauspielerischen Leistungen zusammengezählt und doch bleibt am Ende eine Leere übrig, in der eigentlich ein warmes und hoffnungsvolles Gefühl sein sollte. Ich empfinde Respektlosigkeit meinem „Star Trek“ gegenüber. Herr Abrams, seiner eigenen Aussage nach nie wirklich mit „Star Trek“ verbunden, nimmt mein „Star Trek“, schafft eine neue Zeitlinie und schreibt sich sein eigenes Universum ohne Rücksicht auf vergangene Leistungen und Errungenschaften, auf dem er auch in weiterer Zukunft in beliebiger Weise aufbauen kann. Wo ist nun mein „Star Trek“? Es existiert nicht mehr - zumindest nicht mehr auf der Kinoleinwand.
 
Der andere Pol begründet sich auf der Frage, was hätte ich an der Stelle von J. J. Abrams gemacht? Nun, man muss eingestehen, dass „Star Trek“ im Grunde schon länger nicht mehr existiert. Die Misserfolge der vergangenen Zeit lassen keine Erfolgsdeutung zu. Paramount konnte also „Star Trek“ sterben lassen oder man findet jemanden, der den Puls der Zeit trifft und das Genre rehabilitiert. Man hat ihn gefunden und er schuf auch den elften „Star Trek“-Film. Wie? Nun, er musste es neu erfinden - mit einer neuen Zeitlinie, um ein eigenes Fundament für zukünftige Projekte zu gründen und somit auch die finanzielle Absicherung für Paramount zu schaffen. Ein neues „Star Trek“ mit neuen Anhängern - eine neue Generation von Fans. Fans, die vielleicht früher schon Fans waren, mit Sicherheit auch Fans, die bis jetzt keine waren. So lebt „Star Trek“ weiter.
 
Heute wurde mein „Star Trek“ zu Grabe getragen, so wie das „Star Trek“ anderer das Licht der Welt erblickte. Mir bleibt die Erinnerung.
 
Danke an das Corona Magazine, insbesondere an Herrn Hillenbrand und Herrn Höhl für "Dies sind die Abenteuer - 40 Jahre Star Trek" und "Star Trek in Deutschland", die nur wenige Tage auf meinem Nachttisch weilten, bevor sie ausgelesen waren. Für mich definitiv mein „Star Trek“ und auch Teil meiner Erinnerung.
 
Grüße aus Klagenfurt
Helmar Lipautz



Liebes Corona-Team,
 
danke für den Aufruf im Magazin 217, euch Meinungen zum neuen Film zu senden. Das gibt mir die Möglichkeit, loszuwerden, was mir diesbezüglich auf der Seele brennt ;-)


Nun - ich war aufgeregt, wirklich aufgeregt. Geile Trailer, eine positive Bewertung in Mikes Kolumne im letzten Magazin usw. ... Und so stand ich gemeinsam mit 7 Kollegen am Mittwoch vor dem Cinespace in Bremen und bestaunte einige Leute in ihren Next-Generation-Uniformen. Und dann ging's los: mit einer anderen Zeitschiene. Gut dachte ich mir, die haben das im Rahmen ihrer Kontinuität bei Star Trek immer hinbekommen, die Zeitlinien geradezurücken, also wird das auch diesmal klappen. Aber irgendwie passte der Filmverlauf nicht so richtig zu der Erwartung, bis irgendwann klar war: Das ist ein neues Star Trek Universum. Da wird nix korrigiert. Durch was für auch immer geartete Zufälle trifft sich am Ende trotz einer völlig anderen Ausgangssituation wieder die gleiche Crew.

Ein paar Kröten sollte ich als Fan laut Mike schlucken - ok, das mag gehen, aber diese dicke Kröte steckt mir immer noch im Hals und will einfach nicht 'runter. Wo ist das Zeitkorrekturschiff aus dem 29. Jahrhundert (siehe Voyager - ok, nicht unbedingt eine der besten Stories), welches solche essentiellen Geschehnisse wegbügelt? Da werde ich noch eine Weile zu knabbern haben... Und was noch störte: Der Film war lustig und die Gags waren wirklich gut. Nur: In Anbetracht, dass der Inhalt eigentlich düster ist - immerhin wird ein 6 Mrd. Einwohner beherbergender Planet eben mal weggeputzt - würde ich mehr Ernsthaftigkeit erwarten.

Dennoch ist der Film gut. Das Auge bekommt tolle Bilder zu sehen und die Charaktere sind genial besetzt und ausgearbeitet. Das hätte man nicht besser hinbekommen können!

Eines wurde auch erreicht: Im Büro gibt's kaum noch ein anderes Thema - natürlich in den Pausen ;-)

Ich wünsche dem neuen Universum, welches hiermit eröffnet wurde, viel Erfolg und hoffe auf eine neue Kontinuität...

Viele Grüße
Euer Marco Schultze



Lieber Mike,
Liebe Corona-Redaktion,

ich habe es getan. Ich war im neuen „Star Trek“-Film. Gerade sogar zum 2. Mal, und so etwas geschieht nicht oft, dass ich zweimal in ein und den selben Film gehe.

Das erste Mal zur offiziellen Premiere, da diese eh in Berlin stattfand und ich sowieso ständig in der Stadt bin, dachte ich mir, kann es nicht schaden. :-))))) Und an diesem Samstag, weil mich ein Bekannter darum gebeten hatte, der gerade in Berlin weilte.

Ich kann nur sagen, der Film funktioniert. Und das heißt schon viel. Sicher muss man bereit sein, Neues zu akzeptieren. Und an manchen Stellen machen es sich die Autoren tatsächlich ein wenig einfach. Allerdings mag es inzwischen auch kaum noch möglich sein, eine Geschichte im „Star Trek“-Universum zu erzählen, die vollständig Kanon ist und trotzdem noch spannend und packend wirkt. Deshalb wird man das eine oder andere tatsächlich über Bord werfen müssen. Trotzdem sollten an den wesentlichen Grundpfeiler nicht gerüttelt werden. Ok, Romulus und Vulkan sind im Ars** und man befindet sich in einer parallelen Realität, da durch den Umstand, dass Spock und Nero durch die Zeit gereist sind, die Zeit verändert wurde. Ok! Damit lassen sich viele Paradoxen erklären. Denn davon hat der Film reichlich. Die ich jedoch bereitwillig schlucke. Denn parallel bietet der Film genügend Dinge, die an Altem und Vertrauten anknüpfen.

Der Look

Dankbar bin ich für den Umstand, dass man nicht versuchte, den billigen Pappmaché-Look der 60er-„TOS“ zu imitieren. Stattdessen schuf man einen coolen Look. Zumindest was die Brücke der Enterprise betrifft. Links und rechts davon wirkt vieles verwirrend. Besonders verwirrend fand ich den Maschinenraum, der mehr an eine große chemische Fabrik erinnert. Im Allgemeinen erinnert mich der innere Look oft an ein U-Boot, was realistischer wirkt, da U-Boote und Raumschiffe viel mehr gemeinsam haben, als es auf den ersten Blick vielleicht zu sein scheint, dennoch gewöhnungsbedürftig ist. Cool kommt der Transporterraum. Der neue Beam-Vorgang ist gewöhnungsbedürftig, jedoch irgendwie eben auch cool. Vielleicht schon wieder ein bisschen zu cool. :-)  Die Krankenstation erinnert mich sehr an eine Nobel-Privat-Krankenstation und würde aus meiner Sicht in Teilen mehr in die Zeit nach „Voyager“ passen. Zumindest was die Größe und die großzügige und verschwenderische Art des Faktors Platz betrifft. Naja, hey, it´s entertainment.

Die Darsteller

Chris Pine als Kirk funktioniert, was mich am meisten verwundert hat. Zachary Quinto als Spock mag einerseits überzeugen und stellt andererseits das größte Paradoxum dar, die der gesamte Film bereit hält. War er der bisher Coole, Berechnende, völlig Gefühllose, überrascht der Film ausgerechnet mit einer Beziehung mit Uhura. Ich sage bereits jetzt voraus, das dies noch sehr lange Diskussionen geben wird, bis man sich über den neuen Spock wirklich einig ist. Karl Urban als Pille kommt gut an. Zoe Saldana als Nyota Uhura wirkt jung und gibt der Rolle einen deutlich lebhafteren Touch wie es Nichelle Nichols frühestens in den Filmen tun durfte. Simon Pegg als Montgomery Scott ist für mich die eigentlich größte Kröte, die es gilt zu schlucken. Legte James Doohan die Rolle noch als trinkfesten und einfachen Gentleman an, wirkt Simon Pegg mehr als ein aufgekratzter MacGyver, der mit Nadel, Faden und einer Tastatur das Universum neu erfinden kann. Alles im allen geht mein Daumen für den neuen „Star Trek“-Fim 11 nach oben!

Write me
Guido Schumann
 


Dies ist meine bescheidene Meinung zum neuen „Star Trek“-Film.
 
Man wollte einen Neustart des Franchise versuchen. Mir schwante da schon Böses. Dazu muss man sich Baufreiheit verschaffen und das hat man auch getan. Der Großteil von 40 Jahren „Star Trek“-Fernseh- und Kinogeschichte wurden mit einem Federstrich beseitigt. Ironischer Weise bleibt nur das vorzeitig abgesetzte „Star Trek: Enterprise“ übrig. Also fast keinen Kanon mehr, auf den man Rücksicht nehmen muss. Ist das gut? Sicherlich für zukünftige Drehbuchschreiber.
 
Zum Inhalt des Filmes selbst ist zu sagen, dass man sich große Mühe gegeben hat, die Charaktere der Originalcrew genau dem Vorbild entsprechend zu zeichnen und das ist auch gelungen, bis auf Captain Pike, der war viel zu alt. Doch was war das für ein Filmbösewicht? Wenn man den nicht als Romulaner vorgestellt hätte, ich hätte es nicht erkannt. Verhalten und Aussehen, total unromulanisch, fehlte dem nicht sogar eine Spitze am Ohr? Und der Name! Kaiser Nero – Römer – Romulaner – Captain Nero. War das eine besonders hintergründige Anspielung?
 
Was hatte die Story zu bieten? Sie war einfach um die Actionszenen herum konstruiert. Man könnte meinen, die Leute würden den Kinosaal verlassen, wenn zehn Minuten lang keiner stirbt oder wenigstens in Lebensgefahr gerät. Noch mehr Action und noch weniger Substanz als in „Star Trek: Nemesis“. Warum greift man eine gescheiterte Strategie auf und baut sie sogar noch aus? Da können einen auch die kleinen Ostereier, die man für die Fans versteckt hat, nicht so richtig begeistern. Das Nitpicking erspare ich mir mal, würde auch eine Seite füllen.
 
Hat man denn wenigstens das Ziel erreicht und ein neues Publikum gewonnen? Also in meiner Vorstellung, gleiche Zeit, gleiches Kino, brauchte man nicht die Zehen zu Hilfe nehmen, um die Zuschauer zu zählen, genau wie bei „Star Trek: Nemesis“. Offensichtlich hatten sich doch nur wieder die unverprellbaren Hardcore Trekkis eingefunden. Na, wenn das mal kein Fehlstart war.
 
Andreas Dannhauer

4. Leserbriefe zum neuen "Star Trek"-Film
Liebes Corona-Team,
 
Ihr habt eure Leser um ihre Meinung zum neuen „Star Trek“-Film gebeten:
Gestern hab ich ihn gesehen - und sicherlich nicht zum letzten Mal!! Das hätte ich nie gedacht! So gerne ich es ja auch wollte, ich konnte es mir einfach nicht vorstellen, einen Weg zu finden, „Star Trek“ neu zu erschaffen und immer noch „im Universum“ (... und doch ja wiederum auch nicht, denkt man an Multiversen) zu bleiben! Für mich ist „Star Trek“ wieder auferstanden. Frisch, jung, neu, anders, voller Elan und mit großer Überzeugungskraft. Die Charaktere haben Tiefe und sind alle sehr sympathisch. Die Story, fand ich, war sehr gut gewählt, da sie eine plausible Erklärung für eine geänderte („Star Trek“-)Historie liefert. Und die Action-Szenen waren überwältigend.
 
Ich gebe es zu, obwohl alter „Next-Generation“- und „Deep Space Nine“-Fan (der ich auch immer bleiben werde!), auch wenn es bei „Deep Space Nine“ manchmal schon etwas turbulenter zuging, hatte „Star Trek“ doch immer etwas mehr betuliches – zumindest in der Art und Weise der Darstellung auf dem Fernsehbildschirm. Und auf der Leinwand (abgesehen vielleicht vom „First Contact“) bekam man meist auch nicht viel mehr geboten als bei einer Fernseh-Doppelfolge. Es ist vielleicht ja auch schwierig Serienhelden vom Fernsehen auf die große Leinwand zu holen. Umgekehrt ist es wohl einfacher …
 
Aber ganz abgesehen davon – die Zeiten haben sich geändert, Filme und auch Serien werden heute anders gedreht. Und Abrams war hier genau der Richtige. Das Casting hätte nicht besser sein können, das Drehbuch war Spitze (hab’ ich gelacht!). Es stimmte einfach (fast) alles. (Einziges Makel: Ich fand, dass der „Böse“ noch etwas konturenreicher hätte gezeichnet sein können. Vielleicht hatte der dazu aber einfach zu wenig Zeit. Aber das ändert nichts am Gesamtbild)
 
Ich jedenfalls freue mich schon auf ein Wiedersehen in den nächsten Tagen – und vor allem hoffe ich sehr, dass es noch viele weitere Filme gibt (… und vielleicht ja sogar eine neue Serie !)
 
Lebt lange und in Frieden!
… und seid vielmals und herzlich gegrüßt von
 
Christel Beul
 
(P.S.: Das Corona-Magazin lese ich übrigens regelmäßig und gerne. Nicht nur wegen eurer Infos. Euer Magazin ist sehr unterhaltsam und es macht einfach Spaß, eure Artikel zu lesen)



Mein „Star Trek“ ist verschwunden – was ist mit Ihrem?
Gedanken zu „Star Trek XI“
 
Da ist es also, das neue „Star Trek“. Es ist schon witzig. Die ganzen Diskussionen im Netz. Paralleluniversum oder Zeitreise? Kanon oder nicht? Irgendwie lebt es wieder, aber was ist es denn nun?

Eine Zeitreise - definitiv! Also was bedeutet das nun? Was haben wir durch „Star Trek“ gelernt? Eine Zeitreise kann die Zukunft verändern. Also gibt es die uns bekannte „Star Trek“-Zukunft nicht mehr. Nur die „Star Trek“-Vergangenheit - Enterprise! Heißt das wiederum, dass das, was kommt genau so erfolglos wird? Nach fünf Tagen das beste Einspielergebnis aller Filme unter dem label „Star Trek“. Gehen wir also mal vom Gegenteil aus. Es wird ein Erfolg - kommerziell. Aber auch emotional? „BSG“ war auch nicht mehr dasselbe. Anders, moderner und (es wird behauptet) innovativer! Trotzdem habe ich nach ein paar Folgen nicht mehr eingeschaltet. Wie wird es nun werden? Kanon oder nicht - definitiv nicht! Vielleicht gibt es mal einen neuen Kanon, aber der alte ist tot. Wobei ... eigentlich ist es ja klar: Irgendwann wacht Spock auf und hatte seinen ersten Traum, oder Data, oder "Dr. Schweitzer" ... oder haben sie es doch sterben lassen? Die Enterprise - definitiv ja!

Geben wir es doch zu: Richtig hübsch war sie nie. Und wenn wir die 1701 aus den 60ern ansehen und "the movie" ansehen - das ist doch nicht die selbe Brücke, oder? Rohre im Maschinenraum - es war doch nicht der Maschinenraum!! Also: nur eine weitere Methamorphose unseres "Lieblings-Müllfrachters". Die Crew - aber hallo, jaha!! Bleibt nur die Frage: Wer am wenigsten? Nun klar, Scotty - oder Chekov - oder ... ach egal. Sie waren es. Klar ist es der Kleinkram, der das Fandom leben und diskutieren lässt, aber unterm Strich waren sie es - alle - oder werden sie es gewesen sein. Die Zukunft - kein Plan! Jemand wird es mögen - jemand nicht! Ob ich jemand oder jemand anderer bin, ist eigentlich wurscht. Im Zweifel mag ich es dann hinterher. Aber das Entscheidende war: Die zwei Stunden waren im Flug vorbei. Also kann es so schlimm nicht gewesen sein, oder

Liebe Grüße,
Stefan J. Krämer



Der neue Film wimmelt vor Zitaten aus dem "Star Trek"-Universum. Das macht Spaß. Doch über eigene Originalität oder Phantasie verfügt der Film leider nicht. Die Autoren erinnern an Kinder, denen das Spielzeug des großen Bruders in die Hände fällt und die dann nicht recht was damit anzufangen wissen. Bis sie auf die glorreiche Idee kommen, Knallfrösche reinzustecken und anzuzünden. Und dann kichern sie, wenn es richtig schön kracht, blitzt und qualmt. Die Opfer: Vulkan, Spocks Mutter und ein über 40 Jahre gewachsenes "Star Trek". Gewonnen ist nichts. Die angebliche Befreiung vom "einengenden Kanon", wofür? Für dieses Nichts an Story? Für einen langweiligen Bösewicht, bei dem man sich Soran oder Shinzon zurückwünscht? Leider ist dies nicht einfach nur ein (weiterer) schlechter "Star Trek"-Film. Dies ist das Fundament des Künftigen. Es besteht aus verzerrten Figuren, die man zu Comic-Charakteren reduziert hat. Mit Darstellern, die dazu verdammt sind, die Mimik und Gestik der Ikonen von einst nachzuäffen. Und wir haben eine neue Zeitlinie! Eine, in der nun alles erlaubt und genau deshalb aber auch alles egal ist.
 
Thomas Höhl



Liebe Autoren und Leser des Corona-Magazins,

diese Woche war ich endlich mal wieder im Kino, um mir den neuen „Star Trek“-Film anzusehen, und es fällt mir schwer, meine Meinung knapp zu formulieren: Ich war nicht hell auf begeistert - aber ich war auch nicht enttäuscht, der Film macht definitiv Lust auf mehr und wirkt auch wie ein Politfilm. Was mir gefallen hat:

Ein Prequel ist ja generell ein Problem, wird von den Autoren aber mit einem genialen Kunstgriff gelöst, durch die Schaffung einer alternativen Zeitlinie. Damit sind alle Probleme hinsichtlich der bestehenden „Star Trek“-Historie gelöst, alle Diskrepanzen geklärt. Aber auch die bestehende „Star Trek“-Historie bleibt so durch die neuen Ereignisse unangetastet. Und für die Zukunft ist alles möglich, jede Figur kann sterben, jeder Planet und jedes Schiff zerstört werden, die Tatsache, dass irgendeine Figur in einem anderen Film auftaucht, kann nicht als Garantie dafür genommen werden, dass sie jetzt überlebt, das ist natürlich super für die Spannung - auch für eventuell folgende Filme.

Übrigens nett zu sehen, dass es eine grüne Sklavin vom Orion auf die Sternenflottenakademie geschafft hat.

Was mir nicht gefallen hat: Die hektische Kameraführung. Die wilden Schwenks und schnellen Schnitte lassen den Film insgesamt hektisch und unruhig erscheinen, bei Kampfszenen kann man kaum noch etwas erkennen. Zudem hat der Film eine Reihe von Logikproblemen, aber das ist bei „Star Trek“-Filmen ja nichts Neues.

Das Schiff: Die neue alte Enterprise sieht von außen wirklich schnittig aus. Bei den Innenräumen hat man auf einen realistischeren Look gesetzt, über den man geteilter Meinung sein kann. Ganz cool: das Schiff von Spock.

Die Besatzung: Alles in allem bin ich zufrieden mit der neuen alten Crew. Besonders gut getroffen fand ich McCoy, der nicht nur passende Dialoge hatte, sondern auch in der Gestik dem Original sehr nahe kam, aber auch Sulu und Spock fand ich gut. Uhuras Rolle wurde etwas moderner und emanzipierter interpretiert und Chekov ist anders als Walter Koenig es war, trotzdem haben mir beide wirklich gut gefallen. Probleme hatte ich hingegen mit Scotty und Kirk. Scotty war ja eigentlich mehr der geniale Mechaniker, nicht so sehr der Erfinder, und dass er Schotte ist, wurde nicht wirklich deutlich. Kirk ist zwar der Frauenheld, der keiner Prügelei aus dem Weg geht, ein bisschen arrogant und mit Zug zum Captains Sessel, aber mir fehlt der lausbübische Charme und Humor, den William Shatner dabei immer vermittelt hat. Naja, dieser Kirk ist eben ohne Vater aufgewachsen und in diesem Film haben alle nicht besonders viel zu lachen. Aber ich denke, die neuen Darsteller können mit ihren Rollen noch wachsen.

Ich freue mich jedenfalls schon auf eine Fortsetzung, herzliche Grüße
von Stefanie Albert, Hannover



Hallo,

endlich kann ich mal wieder nach einem „ST“-Kinofilm so richtig zufrieden sein.

Der Film war kurzweilig, unterhaltsam, spannend und die gut 120 min waren viel zu schnell vorbei. Das konnte man das letzte Mal bei Film Nr. 8 („First Contact“) sagen.
Außerdem gelang der Reload mit einem genialem Schachzug, den so mancher "normale" Kinozuschauer entweder erst zum Schluss oder (noch) gar nicht kapiert hat. Auf den ersten Blick erzählt der Film die Geschichte der Originalcrew vor der TV-Serie. Allerdings steht am Ende des Films fest, es gibt weder den Planeten Vulkan noch wurde Spocks Mutter wieder auf wundersame Weise zum Leben erweckt. Hier merkt der erfahrene Zeitreisespezialist: Wir befinden uns in einer alternativen Zeitlinie. Diese Zeitlinie entstand kurz vor Kirks Geburt, als das romulanische Schiff in der uns bekannten Vergangenheit auftauchte und Kirk sen. sich opferte. Somit ist der alte Serien-Kanon gewahrt und ein neuer kann beginnen.

Ich hatte erwartet, das die alte Zeitlinie wieder irgendwie hergestellt wird (war in x-Folgen so), aber das blieb uns erspart und so wirkt der Film glaubhafter, die Story ist einfach runder dadurch. Besonders gut hat mir der neue Spock gefallen. Immerhin lässt er Gefühle zu und eine Beziehung zu Uhura! Chekov ist ebenfalls gut getroffen (habe gestern noch mal "Kennen Sie Tribbles" geschaut), wobei vielleicht später noch einmal geklärt werden sollte, wieso ein 17-Jähriger auf der Brücke Dienst tut (Wesley Crusher lässt grüßen). Pille ist grandios, es könnte fast der junge DeForest Kelley sein. Über die Neuinterpretation von Scotty könnte man sicher streiten, aber wieso beim Reload nicht auch wenig mehr ändern? (Bei „Battlestar Galactica“ war das alles viel radikaler). Naja und Kirk, eine außerirdische Schönheit hat er ja wenigsten flachgelegt, aber wieso ist sein T-Shirt bei den vielen Faustkämpfen im Film nicht einmal kaputt gegangen???? :-))) Auch wenn mir Kirk manchmal etwas zu brutal und draufgängerisch war, immerhin er wuchs hier in einer alternativen Zeitlinie ohne Vater auf! Diese Figur kann in den nächsten Filmen definitv noch wachsen und sich entwickeln. Da bin ich schon mal gespannt.

Kleine Kritiken: Die komplette Sequenz auf dem Eisplaneten. Ich sage nur Episode 5:- Das erste Tier was Kirk attackierte, glich schon ein wenig dem Monster aus Episode 5, das größere zweite Tier war dann eine Mischung aus Sarlak (Episode 6) und Bug („Starship Troopers“).- Luke ähm Kirk schleppt sich durch das Eis, flieht vor dem Monster, kommt in eine Höhle, wird fast gefressen und wird dann vom Spock (aus der Zukunft) gerettet. Der gibt ihm dann auch gleich mal Anweisung wie Kirk Captain der Enterprise werden kann (habe da nur ich an Obiwan gedacht "Du musst nach Dagoba gehen, zu Yoda.") Mich würde schon mal interessieren, was George Lucas über diese Szenen denkt. Aber alles in allem macht der Film Hunger auf mehr. Eigentlich müsste jetzt eine TV-Serie mit dieser Crew folgen. Naja, aber immerhin ist ja der 2. Film schon in Planung.

Viele Grüße
Thomas Viezens



Es lebt ...
Gedanken zum neuen „Star Trek“-Film
 
Ja, es sind viele Kröten, und: ja, ich hatte daran zu schlucken. Aber J. J. Abrams ist schließlich nicht angeheuert worden, um an „Star Trek“ eine kosmetische Operation durchzuführen. „Star Trek“ war tot – oder, um es mit den leicht abgewandelten Worten von Bürger G'Kar auszudrücken: „Star Trek“ war „tot ... tot ... tot ...!“ Der letzte „Star Trek“-Film war vor sechs Jahren ein übler Flop (zu Recht!), und die letzte „Star Trek“-Serie wurde mangels Zuschauer-Interesse nach vier Staffeln eingestellt. Das war fast auf den Tag genau vor vier Jahren.
 
„Star Trek“ war also nicht nur tot, es roch auch schon etwas streng.
 
Das war natürlich nicht die Schuld der Fans, und auch mir wäre es lieber gewesen, man hätte in die Vergangenheit reisen können und eine alternative Zeitlinie eröffnen, in der das Erbe von Gene Roddenberry 1991 in die Hände von jemandem geraten wäre, der etwas davon versteht. Aber auch Gene Roddenberry würde heute nicht mehr das Gleiche machen wie vor 40 Jahren, und so musste ein radikaler Neuanfang her, in dem auch etwas anders laufen kann als vor 40 Jahren. Und das ist gelungen – und zwar ohne dass Spock eine Frau oder gar ein Zylone geworden wäre.
 
Michael Ottenbruch



Der neue "Star Trek"-Film läuft seit dem 7. Mai auch in einem Kino in Ihrer Nähe.
Sehen Sie ihn sich an – weitere Meinungen an leserbriefe@corona-magazine.de und in unserem Forum sind herzlich willkommen!

5. TV-Vorschau
(25. Mai 2009 - 07. Juni 2009)
Besuchen Sie auch die Online-Version der TV-Vorschau und stellen Sie sich dort Ihr persönliches Fernsehprogramm zusammen.

Colorcode:PayTVÖsterreichSchweiz
Montag, 25. Mai 2009
12:40 UhrPretender
Tödliche Tricks
2x09Tele 5Wdh.
15:20 UhrPretender
Vollgas
2x10Tele 5Wdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Der Sturz des Sonnengottes
2x18ATVplusWdh.
17:20 UhrStargate
Space Rennen
7x08Tele 5Wdh.
18:10 UhrMutant X
Der Krieg beginnt
3x17Tele 5Wdh.
19:05 UhrStargate
Avenger 2.0
7x09Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Brennender Asphalt
4x14VOXWdh.
20:15 UhrFringe - Grenzfälle des FBI
Durch die Wand
1x10Pro71st
20:15 UhrCSI Miami
Einer von uns (1/2)
5x14ORF1Wdh.
20:15 UhrZurück in die Zukunft III
Michael J. Fox fliegt mit seinem DeLorean zurück in den Wilden Westen.
US
1990
ATVplusWdh.
21:20 UhrPrimeval - Rückkehr der Urzeitmonster
Eve
3x09Pro71st
21:30 UhrPushing Daisies
Der Geruch des Erfolgs
1x07SF2Wdh.
22:15 UhrReaper - Ein teuflischer Job
Leon
1x06Pro71st
22:20 UhrTrue Lies - Wahre Lügen
Arnold Schwarzenegger als Geheimagent. So geheim, dass selbst seine Familie nichts von seiner Arbeit weiß. Dann kommen Terroristen, Möchtegernlover und Atombomben ins Spiel.
US/DE
1994
Kabel1Wdh.
22:30 UhrBloodsuckers
Auch in der Zukunft müssen Vampire noch gejagt werden.
CA
2005
Sci FiWdh.
22:50 UhrFringe
Durch die Wand
1x10SF21st
23:25 UhrLas Vegas
Der geschlagene Mann
2x20ORF1Wdh.
23:30 UhrVeronica Mars
Herz ist Trumpf
2x14ATVplusWdh.
00:25 UhrZurück in die Zukunft III
Michael J. Fox fliegt mit seinem DeLorean zurück in den Wilden Westen.
US
1990
ATVplusWdh.
Dienstag, 26. Mai 2009
12:40 UhrPretender
Vollgas
2x10Tele 5Wdh.
15:20 UhrPretender
Ein Mann für gewisse Stunden
2x11Tele 5Wdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Tödliche Klänge
2x19ATVplusWdh.
17:20 UhrStargate
Avenger 2.0
7x09Tele 5Wdh.
18:10 UhrMutant X
Im Inneren des Vulkans
3x18Tele 5Wdh.
19:05 UhrStargate
Die Hak'tyl
7x10Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Alte Wunden
1x13RTLWdh.
20:15 UhrThe Score
Robert De Niro, Marlon Brando und Edward Norton wollen ein wertvolles Szepter stehlen.
US/DE
2001
Kabel1Wdh.
20:15 UhrCloverfield
J.J. Abrams lässt ein Monster auf New York los. Welches mit extrem wackelnder Kamera aufgenommen wird.
US
2008
Premiere 1Wdh.
21:15 UhrCloverfield
J.J. Abrams lässt ein Monster auf New York los. Welches mit extrem wackelnder Kamera aufgenommen wird.
US
2008
Premiere 2Wdh.
21:15 UhrDr. House
Streng geheim
3x16RTLWdh.
22:00 UhrEve 8 außer Kontrolle
Eine gutaussehende Killerandroide mit Atomarsprengkopf gerät außer Kontrolle. Passiert ja alle Nase lang...
US
1991
Premiere StartWdh.
23:10 UhrStargate: SG1
Die Vertreibung
8x09ATVplusWdh.
00:00 UhrPoltergeist: Die unheimliche Macht
Im Tunnel der Verdammten
1x19ATVplusWdh.
00:25 UhrCSI:NY
Brennender Asphalt
4x14VOXWdh.
00:35 UhrDr. House
Streng geheim
3x16RTLWdh.
Mittwoch, 27. Mai 2009
12:40 UhrPretender
Ein Mann für gewisse Stunden
2x11Tele 5Wdh.
15:20 UhrPretender
Die Feuerprobe
2x12Tele 5Wdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Neue Feinde
2x20ATVplusWdh.
17:20 UhrStargate
Die Hak'tyl
7x10Tele 5Wdh.
18:10 UhrMutant X
Das trojanische Pferd
3x19Tele 5Wdh.
19:05 UhrStargate
Evolution (1/2)
7x11Tele 5Wdh.
20:15 UhrStargate
Rache muss sein
10x17RTL2Wdh.
20:15 UhrCloverfield
J.J. Abrams lässt ein Monster auf New York los. Welches mit extrem wackelnder Kamera aufgenommen wird.
US
2008
Premiere 3Wdh.
21:10 UhrStargate
Familienbande
10x18RTL2Wdh.
22:05 UhrTorchwood
Captain Jack Harkness
1x12RTL21st
22:15 UhrEchoes - Stimmen aus der Zwischenwelt
Nach einer Hypnose wird Kevin Bacon von grauenhaften Visionen geplagt. Auf der Suche nach der Ursache stößt er auf ein grausames Geheimnis.
US
1999
Kabel1Wdh.
23:10 UhrBattlestar Galactica
Berufung
3x17RTL21st
23:55 UhrPoltergeist: Die unheimliche Macht
Die Abrechnung
1x20ATVplusWdh.
00:15 UhrStargate
Lebenslinien
3x06RTL2Wdh.
00:20 UhrWes Craven's Dracula II
Studenten wollen aus einem Vampir die Unsterblichkeit destillieren. Das mögen Vampire und Vampirjäger aber nicht so gerne...
US
2003
ORF1Wdh.
Donnerstag, 28. Mai 2009
12:40 UhrPretender
Die Feuerprobe
2x12Tele 5Wdh.
15:30 UhrStargate: SG1
1969
2x21ATVplusWdh.
15:35 UhrPretender
Ehrenwerte Gesellschaft
2x13Tele 5Wdh.
17:25 UhrStargate
Evolution (1/2)
7x11Tele 5Wdh.
18:20 UhrMutant X
Der Schöpfer
3x22Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Evolution (2/2)
7x12Tele 5Wdh.
20:15 UhrDr. House
Erster Kontakt
3x17ORF1Wdh.
20:15 UhrRush Hour 2
Jackie Chan und Chris Tucker mischen dieses mal Hong Kong auf.
US
2001
VOXWdh.
20:15 UhrStargate
Der Kreuzzug
9x19Tele 5Wdh.
21:05 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Ein fliegender Beweis
2x05ORF1Wdh.
21:05 UhrBones - Die Knochenjägerin
Echte Mumien im künstlichen Spuk
3x05ATVplusWdh.
21:10 UhrStargate
Camelot
9x20Tele 5Wdh.
21:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Ein fliegender Beweis
2x05RTLWdh.
22:00 UhrPainkiller Jane
Wissensdiebe
1x03ATVplusWdh.
22:05 UhrPassagier 57
Wesley Snipes ist Sicherheitschef einer Airline. Prompt wird sein Flugzeug entführt, und er Muss sich mit den Entführern auseinandersetzen.
US
1992
VOXWdh.
22:05 UhrPainkiller Jane
Die Liga der Fünf
1x13Tele 51st
22:15 UhrBones - Die Knochenjägerin
Ein Toter auf den Gleisen
2x01RTLWdh.
22:30 UhrWing Commander
Die Menschen befinden sich im Krieg mit den katzenartigen Kilrathi. Nur die Besatzung der Jägerträgers Tigers Claw kann den Vernichtungsschlag gegen die Erde verhindern.
US
1999
Sci FiWdh.
22:45 UhrPrison Break
Auslöser
4x10SF21st
23:10 UhrPrison Break
Krieg ohne Frieden
4x08RTL1st
23:25 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Abgestürzt
5x01Sat11st
23:35 UhrPitch Black - Planet der Finsternis
Vin Diesel als Riddick, ein psychopatischer Killer. Aber eigentlich ganz gut das er auf dem Transport, der auf diesem Planeten abstürzt, als Gefangener mitreist. Auf diesem Planeten leben nämlich Monster. Und ein Monster kann Monster besiegen.
AU/US
2000
SF2Wdh.
23:50 UhrHeroes
Verwandte Seelen
1x03ATVplusWdh.
23:55 UhrRush Hour 2
Jackie Chan und Chris Tucker mischen dieses mal Hong Kong auf.
US
2001
VOXWdh.
00:35 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Ein fliegender Beweis
2x05RTLWdh.
00:55 UhrPainkiller Jane
Die Liga der Fünf
1x13Tele 5Wdh.
01:15 UhrDead Zone
Der Alte Jahrmarkt
6x04RTL21st
02:05 UhrDead Zone
Lebendig begraben
6x05RTL21st
Freitag, 29. Mai 2009
12:40 UhrPretender
Ehrenwerte Gesellschaft
2x13Tele 5Wdh.
15:20 UhrPretender
Kaltgestellt
2x14Tele 5Wdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Die Höhle des Löwen (1/2)
2x22ATVplusWdh.
17:20 UhrStargate
Evolution (2/2)
7x12Tele 5Wdh.
18:10 UhrAndromeda
Die lange Nacht
1x01Tele 5Wdh.
19:05 UhrStargate
Grace
7x13Tele 5Wdh.
20:15 Uhr30 Days of Night
In einer kleinen Stadt in Alaska geht im Winter die Sonne für 30 Tage nicht auf. Das macht sie zu einem Urlaubsparadies für Vampire.
US
2007
Premiere 11st
20:15 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Wilde Zeiten
4x12Kabel11st
20:15 UhrOcean's Twelve
George Clooney, Brad Pitt und noch 10 weitere größten wollen in Europa ein Ding drehen.
US
2001
ATVplusWdh.
21:15 Uhr30 Days of Night
In einer kleinen Stadt in Alaska geht im Winter die Sonne für 30 Tage nicht auf. Das macht sie zu einem Urlaubsparadies für Vampire.
US
2007
Premiere 2Wdh.
22:00 UhrDagon
Basierend auf H. P. Lovecraft. Ein Pärchen stranded in einen Fischerdörfchen, wo sie gleich als Opfer für den alten Gott Dagon auserkoren werden.
ES
2001
Sci Fi1st
22:10 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Mord aus dem Jenseits
4x12Kabel11st
23:05 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Heute Hinrichtung
1x12Kabel1Wdh.
23:40 UhrWing Commander
Die Menschen befinden sich im Krieg mit den katzenartigen Kilrathi. Nur die Besatzung der Jägerträgers Tigers Claw kann den Vernichtungsschlag gegen die Erde verhindern.
US
1999
Sci FiWdh.
01:00 UhrWes Craven präsentiert Dracula
Dracula wird im Jahre 2000 von ein paar Grabräubern aus seiner Gruft befreit. Und begibt sich sogleich auf die Jagd nach der Tochter von Van Helsing
US
2000
Pro7Wdh.
Samstag, 30. Mai 2009
05:45 UhrRaumschiff Enterprise
Reise nach Babel
2x10Kabel1Wdh.
12:55 UhrImmortal - Der Unsterbliche
Einer für alle, alle für einen
1x04ATVplusWdh.
15:40 UhrOcean's Twelve
George Clooney, Brad Pitt und noch 10 weitere größten wollen in Europa ein Ding drehen.
US
2001
ATVplusWdh.
20:15 Uhr30 Days of Night
In einer kleinen Stadt in Alaska geht im Winter die Sonne für 30 Tage nicht auf. Das macht sie zu einem Urlaubsparadies für Vampire.
US
2007
Premiere 3Wdh.
20:15 UhrAuf der Jagd nach dem Juwel vom Nil
Schriftstellerin reist in den Nahen Osten, um die Biographie eines Machthabers zu schreiben. Und zusammen mit ihrem Abenteurer-Freund ein Juwel zu finden.
MX/US
1985
ATVplusWdh.
20:15 UhrContact
Jodie Foster entschlüsselt als Astronomin eine Nachricht von Außerirdischen.
US
1997
VOXWdh.
21:55 UhrButterfly Effect
Ashton Kutcher hat in der Kindheit immer wieder Blackouts. Dann findet er heraus wie er dadurch die Realität verändern kann...
US
2004
ORF1Wdh.
22:05 UhrUniversal Soldier
Jean Claude van Damme und Dolph Lundgren als Ex-Tote Kampf-Androiden in einer Spezialeinheit.
US
1992
RTL2Wdh.
22:15 UhrButterfly Effect
Ashton Kutcher hat in der Kindheit immer wieder Blackouts. Dann findet er heraus wie er dadurch die Realität verändern kann...
US
2004
RTLWdh.
23:55 UhrUniversal Soldier
Jean Claude van Damme und Dolph Lundgren als Ex-Tote Kampf-Androiden in einer Spezialeinheit.
US
1992
RTL2Wdh.
00:20 UhrWes Craven präsentiert Dracula II - The Ascension
Studenten wollen aus einem Vampir die Unsterblichkeit destillieren. Das mögen Vampire und Vampirjäger aber nicht so gerne...
US
2003
Pro7Wdh.
Sonntag, 31. Mai 2009
10:40 UhrSuperman II - Allein gegen alle
Christopher Reeve als Superman. Dieses Mal kämpft er gegen drei Schurken aus seiner Heimatwelt.
UK
1980
RTLWdh.
11:45 UhrSurface - Unheimliche Tiefe
Abgetaucht
1x01Kabel1Wdh.
12:05 UhrE.T. - Der Außerirdische
Ein friedliches Alien strandet in LA. Es hat einen Leuchtfinger, Teleskophals und will nach Hause telefonieren. Ausserdem kann es BMX-Fahrräder vor dem Mond vorbeifliegen lassen.
US
1982
ARDWdh.
12:35 UhrStar Trek - Enterprise
Die Saat
1x09Kabel1Wdh.
13:30 UhrStar Trek - Enterprise
Familienbande
1x10Kabel1Wdh.
20:00 UhrMission: Impossible 3
Tom Cruise mal wieder als Superagent Ethan Hunt. Der mal wieder einen Job vermasselt und dann die Suppe mit vielen Special Effects auslöffeln muss.
DE/US
2006
SF2Wdh.
20:15 UhrFrequency
Ein Sohn bekommt per Funk eine Verbindung zu seinem Vater vor 30 Jahren. Und er möchte Verhindern das sein Vater bei einem Brand stirbt. Das hat weit reichende Konsequenzen....
US
2000
Kabel1Wdh.
21:45 UhrHulk
Der Wissenschaftler Bruce Banner verwandelt sich nach einem Experiment in ein grünes Monster. Und das immer wenn er wütend ist.
US
2003
RTLWdh.
22:15 UhrMatrix
Keanu Reeves als Hacker Neo der erfahren muss das die Welt in der er lebt nur eine computergenerierte Illusion ist. Das kann einen zur Rebellion treiben.
US
1999
Pro7Wdh.
Montag, 01. Juni 2009
10:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Gute und böse Welt (2/2)
6x23SF2Wdh.
13:40 UhrContact
Jodie Foster entschlüsselt als Astronomin eine Nachricht von Außerirdischen.
US
1997
VOXWdh.
13:45 UhrLost In Space
Gary Oldman als Ultrabösewicht auf einem Raumschiff das sich verflogen hat. Und eine Familie, die praktisch nur aus Genies besteht, ist auch noch an Bord.
US/UK
1998
Pro7Wdh.
15:45 UhrDer 200-Jahre-Mann
Nach Isaac Asimov und mit Robin Williams. Der Roboter einer Familie entwickelt immer menschlichere Züge.
US
2000
Pro7Wdh.
18:15 UhrMen in Black
Tommy Lee Jones und Will Smith in schwarzen Anzügen und der Lizenz Aliens zu jagen.
US
1997
ORF1Wdh.
20:15 UhrPostman
Kevin Costner gibt sich in einer postapokalyptischen Zukunft als Postmann aus. Das macht ihn Unfreiwillig zur Spitze des Freiheitskampfs gegen die Tyrannen.
US
1997
Kabel1Wdh.
20:15 UhrCSI Miami
Einer von uns (2/2)
5x15ORF1Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Heiße Ware
1x16VOXWdh.
21:10 UhrCSI:NY
Absturz
1x17VOXWdh.
21:30 UhrPushing Daisies
Bittere Süßigkeiten
1x08SF2Wdh.
22:00 UhrThe Art Of War
Wesley Snipes als UNO-Undercover-Agent. Als der chinesische Botschafter stirbt steht er unter Tatverdacht.
US/CA
2000
ATVplusWdh.
22:10 UhrMemento
Leonard jagt den Mörder seiner Frau. Doch er hat ein Problem: Er kann keine neuen Erinnerungen sammeln. Also verlässt er sich auf Tattoos und Notizzettel.
US
2000
Das VierteWdh.
22:30 UhrWaterland - Kampf ums Überleben
Das Wasser ist verseucht. Wer die Möglichkeit hat es zu entseuchen kontrolliert die Welt. Nur sind manche Menschen nicht mit dem Sklavendasein zufrieden.
US
1998
Sci FiWdh.
22:30 UhrMatrix Reloaded
Zweiter Teil der Matrix Trilogie. Neo wird von düsteren Träumen geplagt. Zion steht kurz vor dem Angriff einer Maschinenarmee. Und Agent Smith lernt neue Tricks.
US
2003
Pro7Wdh.
22:30 UhrSnakes On a Plane
Um einen Kronzeugen umzubringen lässt ein Attentäter Hunderte von Schlangenin reinem Flugzeug frei. And Samuel L. Jackson had it with these motherfucking snakes on this motherfucking plane!
DE/US
2006
RTL1st
22:50 UhrFringe
Das Schnupfenvirus
1x11SF21st
23:05 UhrDas Schweigen der Lämmer
Mit Anthony Hopkins und Jodie Foster. Ein Psychopath tötet Frauen. Um diesen zu fangen, muss eine FBI-Agentin mit dem Oberpsychopathen Dr. Hannibal Lecter zusammenarbeiten.
US
1991
Sat1Wdh.
23:25 UhrLas Vegas
Doppeltes Spiel
2x21ORF1Wdh.
00:50 UhrCSI Miami
Einer von uns (2/2)
5x15ORF1Wdh.
Dienstag, 02. Juni 2009
12:40 UhrPretender
Kaltgestellt
2x14Tele 5Wdh.
13:30 UhrAndromeda
Die lange Nacht
1x01Tele 5Wdh.
15:20 UhrPretender
Das Sonderkommando
2x15Tele 5Wdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Die Höhle des Löwen (2/2)
3x01ATVplusWdh.
17:20 UhrStargate
Grace
7x13Tele 5Wdh.
18:10 UhrAndromeda
Fiat Lux
1x02Tele 5Wdh.
19:05 UhrStargate
Kiannas Symbiont
7x16Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Die Rache ist mein
1x14RTLWdh.
20:15 UhrSmallville
Pilot (1/2)
1x01Tele 5Wdh.
21:15 UhrDr. House
Erster Kontakt
3x17RTLWdh.
21:20 UhrSmallville
Häutung bei Vollmond (2/2)
1x02Tele 5Wdh.
23:10 UhrStargate: SG1
Endspiel
8x10ATVplusWdh.
00:00 UhrPoltergeist
Der Club der Hexen
1x16ATVplusWdh.
00:25 UhrCSI:NY
Heiße Ware
1x16VOXWdh.
00:35 UhrDr. House
Erster Kontakt
3x17RTLWdh.
Mittwoch, 03. Juni 2009
12:40 UhrPretender
Das Sonderkommando
2x15Tele 5Wdh.
13:30 UhrAndromeda
Fiat Lux
1x02Tele 5Wdh.
15:20 UhrPretender
Stumme Zeugen
2x16Tele 5Wdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Seth
3x02ATVplusWdh.
17:20 UhrStargate
Kiannas Symbiont
7x16Tele 5Wdh.
18:10 UhrAndromeda
Die Erleuchtung
1x03Tele 5Wdh.
19:05 UhrStargate
Daniels Träume
7x15Tele 5Wdh.
20:15 UhrStargate
Ba'als letztes Gefecht
10x19RTL2Wdh.
20:15 UhrApokalypse Eis
Ein Meteor hat Europa in eine neue Eiszeit gebombt. Aber noch ist das Brandenburger Tor nicht verloren... Eine Gruppe Überlebende versucht einen Satelliten unter ihre Kontrolle zu bringen, der Hoffnung verspricht...
DE/US
2004
Super RTLWdh.
21:10 UhrStargate
Endlosigkeit
10x20RTL2Wdh.
22:05 UhrTorchwood
Das Ende aller Tage
1x13RTL21st
22:45 UhrBound - Gefesselt
Von den Wachowski Brüdern. Zwei Frauen verlieben sich ineinander. Und da fehlt nur noch etwas Kleingeld zum gemeinsamen Glück. Aber wozu ist die eine den mit einem Mafiosi verheiratet?
US
1996
SF2Wdh.
23:10 UhrBattlestar Galactica
Am Scheideweg (1/2)
3x18RTL21st
00:15 UhrStargate
Kopfgeldjäger
3x07RTL2Wdh.
00:20 UhrThe Fog
Tote im Nebel wollen nach 100 Jahren Rache für den Schiffsuntergang der sie umbrachte.
CA/US
2005
ORF1Wdh.
Donnerstag, 04. Juni 2009
12:40 UhrPretender
Stumme Zeugen
2x16Tele 5Wdh.
13:30 UhrAndromeda
Die Erleuchtung
1x03Tele 5Wdh.
15:20 UhrPretender
Todesflug
2x17Tele 5Wdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Die Saat des Verrats
3x03ATVplusWdh.
16:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Abraxas
2x01ORF1Wdh.
17:25 UhrStargate
Daniels Träume
7x15Tele 5Wdh.
18:20 UhrAndromeda
D Minus Zero
1x04Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Bote des Todes
7x16Tele 5Wdh.
20:15 UhrStargate
Helden (1/2)
7x17Tele 5Wdh.
20:15 UhrDeep Impact
Ein Meteorit auf Kollisionskurs mit der Erde. Ein Raumschiff wird ihm entgegen geschickt um ihn zu vernichten und die Menschheit zu retten.
US
1998
Sat1Wdh.
20:15 UhrDr. House
Horrorflug
3x18ORF1Wdh.
21:05 UhrBones - Die Knochenjägerin
Eine Praktikantin im Ofen
3x06ATVplusWdh.
21:05 UhrCSI - Den Tätern auf der Spur
Wie Kain und Abel
2x06ORF1Wdh.
21:10 UhrSmallville
Feuerball
1x03Tele 5Wdh.
21:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Wie Kain und Abel
2x06RTLWdh.
22:00 UhrPainkiller Jane
Blick in die Zukunft
1x04ATVplusWdh.
22:05 UhrPainkiller Jane
Der Palast der Magier
1x14Tele 51st
22:15 UhrArt of War
Wesley Snipes als UNO-Undercover-Agent. Als der chinesische Botschafter stirbt steht er unter Tatverdacht.
US/CA
2000
VOXWdh.
22:15 UhrBones - Die Knochenjägerin
Die Schwangere in der Bucht
2x02RTLWdh.
22:45 UhrPrison Break
Leiser Aufstand
4x11SF21st
23:02 UhrKrieg der Welten
Steven Spielberg lässt Tom Cruise die Alieninvasion nach dem Buch von H. G. Wells erleben. Mit so vielen berühmten Namen kann der Film doch nur gut sein. Oder?
US
2005
ARDWdh.
23:10 UhrPrison Break
Opfergang
4x09RTL1st
23:30 UhrTerminator 2 - Tag der Abrechnung
Schwarzenegger ist, wie versprochen, zurück. Dieses Mal will er als Terminator den jungen Connor beschützen. Sein Gegenspieler ist ein Flüssigmetalterminator.
US/FR
1991
SF2Wdh.
23:35 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Der Lockvogel-Effekt
5x02Sat11st
23:50 UhrHeroes
Der Trost von Fremden
2x04ATVplusWdh.
00:30 UhrDeep Impact
Ein Meteorit auf Kollisionskurs mit der Erde. Ein Raumschiff wird ihm entgegen geschickt um ihn zu vernichten und die Menschheit zu retten.
US
1998
Sat1Wdh.
00:35 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Wie Kain und Abel
2x06RTLWdh.
00:55 UhrPainkiller Jane
Der Palast der Magier
1x14Tele 5Wdh.
01:15 UhrDead Zone
Der Kanada-Express
6x06RTL21st
02:10 UhrDead Zone
Der Rettende Kuss
6x07RTL21st
Freitag, 05. Juni 2009
12:40 UhrPretender
Todesflug
2x17Tele 5Wdh.
13:30 UhrAndromeda
D Minus Zero
1x04Tele 5Wdh.
15:20 UhrPretender
Entführt
2x18Tele 5Wdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Besessen
3x04ATVplusWdh.
16:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Hexenjagd
2x02ORF1Wdh.
17:20 UhrStargate
Helden (2/2)
7x18Tele 5Wdh.
18:10 UhrAndromeda
Doppel Helix
1x05Tele 5Wdh.
19:05 UhrStargate
Helden (2/2)
7x18Tele 5Wdh.
20:00 UhrCSI: Miami
Vor der Mauer auf der Lauer
6x03SF2Wdh.
20:13 UhrJeepers Creepers
Zwei Geschwister beobachten, wie ein Trucker ein menschengroßes Bündel in einem Schacht in der Wüste entsorgt. Dank ihrer Neugier werden sie bald von etwas Bösem verfolgt. Und hungrig ist es auch noch.
DE/US
2001
13th StreetWdh.
20:15 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Todesengel
3x12Kabel1Wdh.
20:15 UhrMen in Black
Tommy Lee Jones und Will Smith in schwarzen Anzügen und der Lizenz Aliens zu jagen.
US
1997
Pro7Wdh.
20:15 UhrBatman Begins
Hier wird erzählt wie Bruce Wayne zu Batman wurde. Und dabei muss er sich mit der Vogelscheuche und Ras Al Ghul anlegen.
US
2004
ATVplusWdh.
22:10 UhrMad Max 2 - Der Vollstrecker
Mel Gibson hilft einem postapoklayptischem Dorf sich gegen Banditen zu verteidigen.
AU
1981
RTL2Wdh.
22:10 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Fünf Fremde am Flughafen
4x13Kabel11st
22:45 UhrTerminator 3 - Rebellion der Maschinen
Arnold Schwarzenegger wieder in der Rolle des Terminators. Und dieses Mal soll er Connor vor einem weiblichen Terminator beschützen.
US/DE
2003
SF2Wdh.
23:05 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Koordinaten des Todes
1x13Kabel1Wdh.
23:55 UhrMad Max 2 - Der Vollstrecker
Mel Gibson hilft einem postapoklayptischem Dorf sich gegen Banditen zu verteidigen.
AU
1981
RTL2Wdh.
00:15 UhrJohn Carpenter's Ghosts of Mars
Die Menschen haben den Mars besiedelt. Doch die Geister der Marsmenschen haben da was dagegen.
US
2001
Pro7Wdh.
Samstag, 06. Juni 2009
05:50 UhrRaumschiff Enterprise
Im Namen des jungen Tiru
2x11Kabel1Wdh.
12:40 UhrSumuru - Planet der Frauen
Astronauten landen auf einer lange vergessenen Kolonie. Und die wird von Amazonen regiert.
ZA
2003
RTL2Wdh.
13:40 UhrImmortal - Der Unsterbliche
Wilder Westen
1x05ATVplusWdh.
14:35 UhrMutant X
Falsche Identität
3x15ATVplusWdh.
15:30 UhrBatman Begins
Hier wird erzählt wie Bruce Wayne zu Batman wurde. Und dabei muss er sich mit der Vogelscheuche und Ras Al Ghul anlegen.
US
2004
ATVplusWdh.
16:10 UhrSmallville
Nichts mehr, wie es war
5x13RTL2Wdh.
20:15 UhrPleasantville - Zu schön, um wahr zu sein
Tobey Maguire und Reese Witherspoon werden in eine 50er Jahre schwarz/weiß Serie gezaubert. Dort bringen sie schon bald Farbe herein.
US
1998
RTL2Wdh.
20:15 UhrCatwoman
Halle Berry als katzenartige Diebin Catwoman. Vermutlich hat der Film auch noch einen Plot...
US
2004
RTLWdh.
22:00 UhrOgre
Ein menschenfressender Oger stellt ein paar Campern nach.
CA
2008
Sci Fi1st
22:00 UhrJeepers Creepers
Zwei Geschwister beobachten, wie ein Trucker ein menschengroßes Bündel in einem Schacht in der Wüste entsorgt. Dank ihrer Neugier werden sie bald von etwas Bösem verfolgt. Und hungrig ist es auch noch.
DE/US
2001
13th StreetWdh.
23:45 UhrCatwoman
Halle Berry als katzenartige Diebin Catwoman. Vermutlich hat der Film auch noch einen Plot...
US
2004
RTLWdh.
00:30 UhrThe Matrix Revolutions
Dritter Matrix Teil. Die entschiedene Schlacht zwischen Maschinen und Menschen und zwischen Neo und Agent Smith wird ausgetragen.
US
2003
ORF1Wdh.
Sonntag, 07. Juni 2009
11:00 UhrZurück in die Zukunft II
Michael J. Fox mit dem DeLorean in der Zukunft, dann wieder in der Vergangenheit. Und zwischendurch in alternativen Gegenwarten.
US
1989
MDRWdh.
12:10 UhrSurface - Unheimliche Tiefe
Sperrgebiet
1x02Kabel1Wdh.
13:00 UhrStar Trek - Enterprise
Kalter Krieg
1x11Kabel1Wdh.
13:55 UhrStar Trek - Enterprise
Lautloser Feind
1x12Kabel1Wdh.
14:15 UhrMen in Black
Tommy Lee Jones und Will Smith in schwarzen Anzügen und der Lizenz Aliens zu jagen.
US
1997
Pro7Wdh.
16:05 UhrMen in Black II
Tommy Lee Jones und Will Smith sind zurück. Und auch viele Böse und skurrile Aliens.
US
2002
ORF1Wdh.
16:10 UhrPrimeval - Rückkehr der Urzeitmonster
Eve
3x09Pro7Wdh.
17:05 UhrReaper - Ein teuflischer Job
Leon
1x06Pro7Wdh.
20:15 UhrMen in Black II
Tommy Lee Jones und Will Smith sind zurück. Und auch viele Böse und skurrile Aliens.
US
2002
Pro7Wdh.
22:05 UhrMatrix Revolutions
Dritter Matrix Teil. Die entschiedene Schlacht zwischen Maschinen und Menschen und zwischen Neo und Agent Smith wird ausgetragen.
US
2003
Pro7Wdh.
00:30 UhrWes Craven präsentiert Dracula III - Legacy
Irgendwie will Dracula einfach nicht tot bleiben. Ok, genaugenommen ist er ja schon tot, also untot, also sagen wir lieber: Dracula willl nicht in seiner Gruft bleiben. Und da muss man ja nachhelfen.
US
2005
Pro7Wdh.

6. Die Memmen des Meeres - Der Corona-Fortsetzungsroman
von Carolina Möbis
Zum besseren Verständnis: Dieser Corona-Fortsetzungsroman ist interaktiv, denn hier spielt der Corona-Leser mit! Wie früher in einem dieser alten Abenteuerspielbücher bestimmen Sie die Handlung. (Sie wissen schon: Wie damals in "Die absolut tödliche Insel des fürchterlichen Schreckens" und so weiter.) Aber anstatt zur Seite 170 oder 91 weiterzublättern, helfen Sie unserem Helden mit der Abstimmung auf unserer Website bei seinen Entscheidungsschwierigkeiten. Seien Sie die flüsternde Stimme im Wind und lesen Sie das Ergebnis in der nächstes Ausgabe des Corona Magazine.

Was bisher geschah:

Die Gefangenschaft in Polyphems Höhle entpuppt sich als höchst ungemütlich. Auf der Suche nach einem Ausweg gewinnt Daniel den zweiköpfigen Höllenhund Purzel als Verbündeten, der ihm über Polyphems Schwachstelle unterrichtet, einer Apfel-Unverträglichkeit. In der Zwischenzeit hat Hubertus einen Schatz gefunden, über den er mehr weiß, als er zugibt. Kikkis Vorschlag, einen Eintopf zu kochen, eröffnet Daniel neue Fluchtmöglichkeiten …

14. Kapitel

„Los! Verschwinde einfach, so schnell du kannst“, rauscht der Chor im Einklang mit meinem Selbsterhaltungstrieb. Doch als ich schon meine Füße in Bewegung setzen will, schlägt der allgemeine Tenor um und die Stimmen halten mich auf. „Nicht so überstürzt. Frag Polyphem doch einfach. Das schaffst du schon.“
 
Na, wenn sie das meinen. Ich bin nicht so optimistisch, aber bisher haben mich die Stimmen nicht im Stich gelassen, also folge ich dem Vorschlag. Das heißt, ich räuspere mich verhalten. Zu verhalten, denn niemand beachtet mich. Folgsam versuche ich es noch einmal. Etwas lauter. Okay. Noch lauter.
 
„HEY!“
 
Zugegeben, das war jetzt laut. Und es hat mir die ungeteilte Aufmerksamkeit der kompletten Truppe verschafft. Purzel hört auf zu zappeln und setzt sich brav wieder hin. Sein Blick sagt mehr als tausend Beleidigungen. „Vollidiot“ dürfte da noch eine der freundlichsten sein.
 
Auch Polyphem sieht nur mäßig begeistert aus. „Was willst du?“, schnaubt er.
 
„Ich könnte helfen“, fange ich unsicher an. Vielleicht hätte ich mir vorher eine Strategie zurechtlegen sollen. Es ist jetzt schon absehbar, das wird nicht gerade ein rhetorischer Höhenflug. Aber da ich schlecht abbrechen kann, stammle ich etwas von Kräutersuche, Kooperationsbereitschaft und versöhnlichen Gesten. Der Erfolg hält sich in Grenzen. Polyphem folgt meinen Ausführungen stirnrunzelnd. Bis Kikki es endlich rafft und in dieselbe Kerbe schlägt.
 
„Och, büüttä, Herr Polyphem. Dit is ne jute Idee. Nix jeht über frische Kräuta. Dit hat och meene Oma imma jesagt.“
 
Ich bezweifle, dass Kikkis Altvordere für Polyphem eine Autorität darstellt - dazu müsste er wissen, was ‚Oma‘ bedeutet - aber zuckriger Tonfall, der die Bitte illustriert, verfehlt seine Wirkung keineswegs.
 
Polyphem setzt zweimal an, Einwände zu formulieren, aber unter Kikkis treuherzigem Gesäusel bleibt es bei einem wiederholten Auf- und Zuklappen des Mundes. Der Riese kratzt sich im Nacken. „Na, gut. Er darf gehen.“
 
Ich atme tief aus und merke erst jetzt, dass ich die Luft angehalten habe.
 
„Aber damit der Listenreiche keine Tricks probiert, wirst du ihn begleiten, Purzel.“
 
Purzel wufft bestätigend. Endlich sieht es so aus, als kämen wir doch ganz vernünftig aus der Sache raus. Ohne Kampf und Krampf und was sonst noch alles hätte passieren können. Ich frohlocke, bis … „Und nur um sicher zu gehen, werdet ihr aneinander gebunden.“
 
„Och nö!“, knurrt Purzel, während meine Vorstellungskraft eine flotte Sohle mit meiner Paranoia wagt. Was könnte „aneinander gebunden“ in diesem Zusammenhang alles bedeuten? Von einer vulkanischen Geistesverschmelzung bis hin zu einem Vertrag, den ich mit Blut unterzeichnen muss, scheint mir alles drin zu sein.
 
Allerdings überschätze ich damit Polyphems Imagination gewaltig. Statt Magie oder Flüche zu wirken, zieht der Zyklop eine massive Bronzekette von der Wand, deren Enden in verbiegbare, und nichtsdestotrotz stabile Ringen auslaufen. Einer landet flugs um meinen Hals, der andere hinter den Ohren von Purzels rechtem Kopf. Polyphem hat es also ziemlich wörtlich gemeint.
 
„So, und jetzt raus. Und bringt … äh …“
 
„Thymian“, ergänzt Kikki liebenswürdig. „Und Rosmarin. Und wenn ihr könnt, Liebstöckl, ja?“
 
Und dann bekommen wir unser Ticket nach draußen. „Vielleicht auch Basilikum!“, weht uns Kikkis Sopran noch hinterher, dann rumpelt der Stein zurück vor den Eingang.
 
Während Polyphem mit einem dicken Tau und einem Messer bewaffnet in Richtung seiner Schafsherde stapft, setzt sich Purzel erst einmal auf seine vier Buchstaben. Ich erwarte seine Standpauke.
 
„Das hast du ja prima hingekriegt. Ganz toll. Danke für die Kette, Weichflöte.“
 
„Tut mir Leid, dass ich keine Lust hatte, aufgefressen oder von euch beiden zertrampelt zu werden“, zische ich zurück. Langsam reicht es mir, ständig herumkommandiert und zurechtgewiesen zu werden.
 
„Pass bloß auf! Wenn ich Hände hätte, würde ich dir – hey, wo kommt dieser Geruch her?“
 
Plötzlich klammere ich mich wie verrückt an der Kette fest, um nicht gewürgt zu werden, während ich mit mindestens 200 Stundenkilometern durch den Staub geschleift werde. Purzel rennt. Knurren und Schnüffeln inbegriffen.
 
Zwischen einem Findling und einem Himbeerstrauch macht er Beute. Ich taste meine Rippen ab. Keine scheint gebrochen zu sein. Hoffe ich jedenfalls. Derweil zieht Purzel ein sehr eingeschüchtertes Stückchen Mensch, das große Ähnlichkeit mit Johann Bruchnagel aufweist, aus der Rabatte.
 
„Eindringling! Nenn mir einen Grund, warum ich dich nicht auf der Stelle fressen sollte!“
 
Johann gibt unverständliches Gebrabbel von sich. Klar, wer würde auch bei einem zweiköpfigen baskervilleschen Hund die Fassung bewahren? Vor allem, wenn letzterer beide Rachen aufreißt und wie ein mondsüchtiger Werwolf geifert.
 
„Lass die Show, der ist harmlos. Er gehört zu mir.“
 
Ein Rachen gähnt. Der Zweite wendet sich mir zu.
 
„Ach nein, welche Überraschung. Hast du sonst noch jemanden auf der Insel versteckt? Nur so zu meiner Information?“
 
„Nein“, seufze ich. „Das sind alle.“
 
„Was ist das für ein seltsamer Vogel?“ Purzel mustert Johann streng. Ich beobachte ihn indes besorgt. Aber zu meiner Erleichterung sieht er nicht verletzt aus. Zumindest soweit es seine körperliche Verfassung betrifft. Seine geistige Gesundheit hingegen scheint unter Purzels Anwesenheit gehörig zu leiden. Johann sitzt regungslos, die Augen weit aufgerissen, die Hände verkrampft und die Lippen zum Schreien verzogen. Aber der Schrei bleibt Pantomime.
 
„Er ist Archäologe. Und hat‘s mit dem Herzen. Wenn er Polyphem sieht, das wäre nicht gut für ihn“, beschwöre ich Purzel.
 
„Dann hätte er nicht herkommen sollen.“
 
„Bitte, Purzel. Lass ihn in Ruhe. Er reist mit uns wieder ab und hält bis dahin den Kopf unten.“ Johann starrt weiterhin Purzel an. Seine Züge demonstrieren die Intelligenz einer Eintagsfliege.
 
„Und das soll ich glauben?“ Purzels Misstrauen ist nicht kleinzukriegen.
 
„Schau ihn dir an. Sieht so ein gefährlicher Abenteurer aus?“, fahre ich jetzt die schweren Geschütze auf.
 
Da muss sogar Purzel passen. „Naja, bisschen debil scheint er schon zu sein. Und gebrechlich. Auweia, und das soll die Menschheitsentwicklung der letzten zweitausend Jahre sein? Schlechte Zucht, kann ich da nur sagen. Aber ihr alle. Odysseus‘ Haufen war nicht so verweichlicht.“
 
‚Sei froh‘, denke ich, bevor ich auch diesen Affront ins Nirvana gesunder Ignoranz ziehen lasse. Darin habe ich ja mittlerweile Übung. Behutsam lege ich meine Hände auf Johanns Wangen und zwinge ihn sanft, aber bestimmt, mich anzusehen.
 
„Alles wird gut!“, sage ich so nachdrücklich, wie ich kann.
 
Und siehe da. Er fasst sich. Wenigstens ein bisschen.
 
„H-Hund …“, keucht er. Und da fällt es mir wieder ein. Johanns Phobie. Der kann noch nicht einmal mit einem Pudel in der Straßenbahn sitzen, ohne Schweißausbrüche zu bekommen. Oh je. Nach dieser Erfahrung hier wird er geheilt sein. Oder reif für die Geschlossene.
 
„Johann, versteck dich weiter. Ich komme später und hole dich.“ Ich bin stolz auf mich. Ich bleibe ganz ruhig. So wie die Therapeuten, bei denen ich früher in Behandlung war. Gelassen und entspannt vermittle ich Ruhe und Stabilität. Endlich stelle ich fest, dass die Therapie auch für irgendetwas gut war.
 
„K-Klar“, sagt Johann. Mann, bin ich gut! Und dann helfe ich ihm zurück in die Himbeeren.
 
Keine Sekunde zu früh, denn kaum ist der Archäologe verschwunden, erklingt hinter uns ein enthusiastisches, wenn auch unmelodisches Pfeifen.
 
„Räude und Zeckenbiss!“, entfährt es Purzel.
 
„Was ist das?“, frage ich.
 
„Eusebia“, sagt Purzel mit Weltuntergangsintonation.
 
„Und das ist wer?“, will ich wissen, trotz Purzel zurückgelegter Ohren und des gesträubten Fells.
 
„Eine Zyklopin. Grässliche Person. Und sie steigt meinem Herrn nach, seit sich rumgesprochen hat, dass der auf dem Schatz des Odysseus sitzt. Sie will nur sein Geld. Das weiß jeder. Hin und wieder kommt sie unangemeldet vorbei. Kein Wunder. Käme sie angemeldet, wäre auch keiner Zuhause. Polyphem hasst die alte Schnattergans fast genauso sehr wie dich.“
 
Na, das ist ja beruhigend! Immer wenn man denkt, es könne nicht mehr schlimmer kommen … Andererseits muss das nicht alles zwangsläufig zu meinem Schaden sein, wie die Erfahrung mit Purzel gezeigt hat. Also warte ich gespannt und mit einer gewissen Schadenfreude ab, was da auf uns zukommt.
 
Und da kommt es auch.
 
„Polyphemiiii!“
 
Zentnerweise geballte Hässlichkeit. Ein ebenfalls einäugiges, aufgedunsenes, breites Gesicht, das höchstens ein Schönheitschirurg lieben könnte, und strähnige Haarbüschel, die verzweifelt um ihren kantigen Schädel drapiert wurden. Eine Oberweite, die übelkeitserregende Ähnlichkeit mit dem Blob besitzt, und eine Armada von Fettwülsten quetschen sich in ein viel zu knappes Etwas, das aus schwarzen Schafsfellen zusammengenäht wurde.
 
„Grüß dich, Purzel!“
 
Autsch! Ihre Stimme klingt wie eine Mischung aus Kettensäge und Flugzeugmotor.
 
„Grüß dich, Eusebia“, würgt Purzel hervor.
 
„Heute gar nicht bei meinem Polyphem? Wo ist der denn? Und was machst du eigentlich hier draußen?“, kreischt die Zyklopin neugierig.
 
„Polyphem ist nicht da, er ist …“ Vergeblich sucht Purzel nach den richtigen Worten. Das kenne ich ja so gut.
 
„Zum Angeln rausgefahren“, souffliere ich daher schnell und ernte einen dankbaren Blick.
 
„Fischen“, erklären beide Köpfe.
 
Aber falls Purzel gehofft hat, die Zyklopin auf diese Weise loszuwerden, hat er sich geirrt.
 
„Dann warte ich einfach“, erklärt sie fröhlich. Anscheinend ist sie Leid gewöhnt.
 
„Und du, was machst du?“
 
„Ich führe Polyphems neuen Menschen aus“, erklärt Purzel mit dem Elan eines Sechstklässlers, der in der letzten Stunde vor den Ferien das große Einmaleins aufsagen soll.
 
„Ach nein, ist der süüüüß“, erklärt das Riesenweib verzückt und dann tätscheln schwielige Finger meinen Kopf.
 
„Wo hat er den denn her?“
 
Eine Wolke aus Schaf und einer beißenden Kräutermischung auf Moschusbasis raubt mir den Atem, während ein schwarz umrandetes Auge mich eingehend studiert.
 
„Ich hatte ja auch so einen kleinen Niedlichen. Aber der ist plötzlich verschieden.“
 
„Ach“, sagt Purzel und noch nie zuvor ist jemandem so viel Sarkasmus in der Reduktion auf eine Silbe gelungen. Aber Ironie ist hier genauso verschwendet wie bei Kikki.
 
„Es war so tragisch. Diese armen, kleinen Stummelchen sind ja sooo zerbrechlich. Warum hatte er sich auch ausgerechnet mein Lieblingskissen als Schlafplatz ausgesucht? Hach, als ich das Quietschen hörte, war es schon zu spät. Ist eurer denn schon stubenrein?“
 
„Ja. Geht so.“
 
„Hey!“, rufe ich zum zweiten Mal innerhalb einer Stunde. Langsam reicht es. Bevor mir Eusebias Gequatsche den letzten Rest Verstand raubt und ich sabbernd neben Johann in den Himbeeren liege, muss ich etwas unternehmen.
 
Ich könnte zum Beispiel Purzels Ablenkung durch Eusebia nutzen, um Johann zurück zum Schiff zu schicken. Wir hatten noch ein paar Tüten mit Äpfeln in der Kombüse. Besser geht’s nicht.
 
Oder doch? Ich könnte Johann auch bitten, mir diverse Medikamente zu holen, die wir an Bord haben, vor allem Schlaftabletten, und ich weiß zufällig, dass Johann die Dinger hortet. Das wäre dann möglicherweise Mord, dürfte den Zyklopen aber verlässlich ausschalten.
 
Oder ich verlasse mich lieber doch nicht auf den Archäologen, sondern auf Frauenpower, indem ich Eusebia von Kikkis Anwesenheit unterrichte. Mal sehen, ob sie Menschen noch so niedlich findet, wenn sie merkt, dass eine neue weibliche Hand für Polyphem kocht. Das wäre zwar fies für Kikki, aber immerhin hat die mich schließlich auch einfach zum Vorkoster für Polyphems Speisen ernannt, ohne mich zu fragen.
 
Was also tun?

Sagen Sie unserem Helden, was er tun soll, und zwar hier.

- Fortsetzung folgt.-

7. Nachbereitung des ersten Corona-Treffs
von Christian Spließ
Was ist eigentlich die Fortsetzung einer Tradition? Eine gute Frage. Denn: der erste Corona-Treff, welcher am 08.05. stattfand, ist eigentlich ja die Fortsetzung der legendären SF-Radio-Stammtische.
An diesem zweiten Freitag im Monat gab es natürlich nur ein Thema: "Star Trek". Schließlich startete der neue Film einen Tag vorher in den deutschen Kinos. Auf Kabel1 lief zudem mit "Beam me Up - Die große Star Trek Show" eine Sendung, bei der Mike Hillenbrand mit in der Redaktion saß. Natürlich war unser Chefredakteur auch beim ersten Corona-Treff anwesend und tauschte sich mit den anwesenden Fans aus.

Markus Rohde, der die "Star Trek"-Romane zurück nach Deutschland brachte, war ebenfalls begierig darauf zu wissen, wie denn der Neustart des Franchises von J. J. Abrams bei den Fans angekommen war. Während einige sich noch nicht so recht schlüssig waren und sich den Film noch ein weiteres Mal ansehen wollten, war der Großteil der anwesenden Fans von der Neuinterpretation des Franchises durchaus angetan.

Den Weg zum Unperfekt-Haus zu finden, war allerdings trotz der Wegbeschreibung schon für manche ein Fall für sich. Sobald aber der Limbecker Platz seine endgültige Form erhalten hat, sollte das nicht mehr das Problem sein. Die nette, freundliche und laut Mike "urige" Art des Veranstaltungsorts sorgte für den rechten familiären und netten Rahmen. Wobei sich im Keller des Unperfekthauses noch ein Atelier befindet, in dem mehrere "Star Trek"-Modelle von dem Künstler Gerbwolf zusammengebaut wurden. Womit das Thema der Tischdekoration auch schon erledigt war. Beim nächsten Mal werden wir auch als Erstes ins Atelier gehen, damit Mike dann die große Enterprise zu Gesicht bekommt, die da unten vorhanden ist. 97 Centimeter groß soll sie mal werden.
Es war ein sehr anregender, diskutierfreudiger und vor allem sehr familiärer und netter Abend. Vor allem freuten wir uns auch über die neuen Gesichter in der Runde. Wer den nächsten Termin schon mal notieren möchte: Der 12.06. ist es oder merken Sie sich einfach den zweiten Freitag im Monat. In Essen. Im Unperfekthaus. Das Haus, in dessen Keller eine fast ein Meter große Enterprise zu finden ist. :-)

8. Kunterbunt
Serieasten - TV von der FedCon 2009
Die Serieasten aus Berlin waren auf der FedCon 2009 und haben dazu einen Beitrag gemacht. Der Link, der zum Beitrag führt, lautet:
 
http://www.serieasten.tv/SERIEASTEN/SPECIAL/Eintrage/2009/5/6_FEDCON_2009.html
 
Ganz im Sinn der Seite dreht sich der Beitrag um die Seriendarsteller auf der Con, zeigt viele bewegte Bilder von der Con und Interviews mit den Darstellern.
Die Charaktere aus "Terminator - Die Erlösung"
Mit „Terminator – Die Erlösung“ kommt am 4. Juni die neueste Folge des erfolgreichen Filmfranchises in die Kinos – wir stellen die wichtigsten Charaktere vor!
 
John Connor (Christian Bale)
John Connor soll zum Anführer im Kampf gegen die Maschinen werden – so hat es ihm seine Mutter prophezeit. Doch in „Terminator – Die Erlösung“ kämpft er zwar an vorderster Front der Widerstandsbewegung, ist aber noch nicht ihr Kopf.
Neue Entwicklungen von Skynet haben sein Bild von der Zukunft erschüttert: Er bezweifelt, dass es ihm gelingen wird, Kyle Reese in die Vergangenheit zu schicken – aber nur wenn das geschieht, wird Kyle sich dort in seine Mutter Sarah Connor verlieben und John zeugen.
 
Marcus Wright (Sam Worthington)
Das Letzte, woran Marcus Wright sich erinnern kann, ist, dass er zum Tode verurteilt wurde – wie er in das postapokalyptische Jahr 2018 gelangt ist, weiß er nicht. In gestohlener Kleidung streift er durch die merkwürdige neue Welt und versucht herauszufinden, was nach seinem „Tod“ passierte. Als er von einem Terminator angegriffen wird, rettet ihn ein Junge namens Kyle Reese …
 
Kyle Reese (Anton Yelchin)
Kyle Reese, der später in die Vergangenheit reisen soll, um John Connors Mutter Sarah zu retten, ist in „Terminator – Die Erlösung“ noch ein Teenager. Doch man erkennt in dem Jungen, der ums Überleben kämpft, schon die harten, starken Züge des Mannes, der er einmal sein wird. Während er über Kurzwelle den Nachrichten von John Connor lauscht und davon träumt, ihn als Widerstandskämpfer zu unterstützen, sucht Connor selbst nach Kyle – denn der ist sein Vater, auch wenn dieser noch nicht weiß, welch wichtige Rolle er spielen wird.
 
Blair Williams (Moon Bloodgood)
Blair Williams ist eine exzellente Kampfpilotin, die perfekt im Manövrieren und Zerstören von Maschinen ist und so ihr eigenes Überleben sichert. Trotzdem muss Marcus Wright sie nach einem missglückten Einsatz retten, und die selbstsichere, erfolgreiche Widerstandskämpferin findet, dass sie daher in seiner Schuld steht.
 
Kate Connor (Bryce Dallas Howard)
John Connors Frau hat sich in den Jahren nach dem Judgement Day selbst zur Ärztin ausgebildet. Aus Büchern und zahlreichen Gesprächen mit Überlebenden hat sie verschiedene Techniken erlernt, die ihr helfen, Leben zu retten.
Sie ist für John Connor ein wichtiger Partner im Kampf gegen die Maschinen – als Soldat und Ärztin bilden sie ein perfektes Team.
"Perry Rhodan" Silberband 106 erscheint
Eigentlich ist es eine unglaublich traurige Geschichte: Laire ist ein Roboter, eingesetzt durch Mächte, die jenseits des menschlichen Verstandes agieren. Doch dann wird er bestohlen und er leidet für Jahrmillionen ...
 
Was sich »ganz schön spacig« anhört, ist das Thema des Romans »Laire«, der dieser Tage im Pabel-Moewig Verlag erscheint. Das Buch ist die Nummer 106 der „Perry Rhodan“-Reihe, der weltweit erfolgreichsten Science-Fiction-Serie überhaupt.

Seit 1961 erscheinen die „Perry Rhodan“-Heftromane, seit bald 48 Jahren erzählt die Science-Fiction-Serie eine Menschheitsgeschichte, die bis ins vierte Jahrtausend und darüber hinaus reicht. Mit den sogenannten Silberbänden, dank ihres charakteristischen silbernen Umschlages und des dreidimensional wirkenden Titelbildes ein einmaliger Blickfang, sind die Romane seit den 70er-Jahren im Buchhandel vertreten. Im Pabel-Moewig Verlag, Rastatt, erscheint nun das Buch 106 der erfolgreichen Reihe unter dem Titel »Laire«.
 
„Perry Rhodan“ Silberband 106: Optimaler Neueinstieg in die Serie

Bei den „Perry Rhodan“-Silberbänden wird aus fünf bis zehn Heftromanen der 70er-Jahre ein neues Werk zusammengestellt, das sich am heutigen Lesergeschmack orientiert. Diverse Längen und Unsicherheiten des klassischen Textes werden dabei reduziert. Für diese Aufgabe verantwortlich ist der Schriftsteller Hubert Haensel. Er sieht im aktuellen Band eine besonders gute Möglichkeit für Neu-Interessenten, die „Perry Rhodan“-Buchreihe kennenzulernen: »Im ‚Perry Rhodan’-Silberband 106 geht es um kosmische Ereignisse, wie sie viele Science-Fiction-Fans mögen: Die Menschheit der fernen Zukunft stößt auf die Kosmischen Burgen, und der Roboter Laire mit seiner uralten Geschichte ist der Schlüssel zu vielen Ereignissen.«
 
Sabine Kropp, die als Redakteurin innerhalb des Pabel-Moewig Verlages die Buchreihe betreut, sieht »Laire« als wichtige Etappe: »Mit dem Silberband 106 eröffnen wir eine neue Handlungsebene - es geht zu anderen Schauplätzen, und die Autoren präsentieren faszinierende Aliens, wie man sie in der Science-Fiction so nicht zuvor erlebt hat.« Sie sieht auch einen gesellschaftlichen Aspekt: »Der Roman stellt die Frage nach der ›Menschlichkeit‹ von Kunstwesen, die Aufgaben übernehmen sollen, für die eigentlich Menschen besser geeignet wären. In der heutigen Zeit wird das Thema wieder aktuell.«
 
Der 400 Seiten starken „Perry Rhodan“-Silberband 106 mit dem Titel »Laire« ist ab sofort für 16,90 Euro erhältlich.
"Transformers - Die Rache"
Die mit Spannung erwartete Fortsetzung von "Transformers" verspricht visuell noch viel aufregender zu werden als der erste Teil. Neben der bewährten Michael Bay-Action bietet "Transformers - Die Rache" intelligente und spannende Unterhaltung für jedermann, rasant und mit viel Witz in Szene gesetzt. Dazu trägt nicht nur die Love-Story um Sam und Mikaela bei, sondern auch die abenteuerlichen Schauplätze in Ägypten, Paris und Schanghai – und nicht zuletzt die zahlreichen neuen und teilweise sehr witzigen Robotercharaktere, die Michael Bay nach einem Versprechen an seine Fans noch größer in Szene gesetzt hat ...
 
Darsteller sind u. a. Shia LaBeouf, Megan Fox, Josh Duhamel, Tyrese Gibson, Kevin Dunn, Julie White, John Benjamin Hickey, Ramon Rodriguez, Isabel Lucas und John Turturro.
 
Die eigentlichen Stars in "Transformers" sind:
 
AUTOBOTS
Optimus Prime, der Anführer der Autobots, kann sich in einen Truck verwandeln;  
Ironhide, der Waffen-Spezialist und Auto des Typs GMC Topkick;
Ratchet, der Sanitäter-Geländewagen Hummer H2;
Bumblebee, ein Freund und Transportmittel von Sam Witwicky - 2010 Chevorlet Camaro;
Arcee, ein weiblicher Autobot - verwandelt sich in ein Motorrad;
Jetfire, ein ehemaliger Decepticon, der die Seiten gewechselt hat - SR71 Blackbird Düsenjäger;
Jolt, das Originalspielzeug war ein Decepticon, aber im Film gehört er zu den Guten - Chevrolet Volt plug-in hybrid;
Skid & Mudflap alias "Die Zwillinge" - Chevrolet Beat and Trax Konzept Autos
 
DECEPTICONS
Starscream, war früher Megatrons Stellvertreter, er konnte am Ende des letzten Films entkommen; F-22 Raptor Düsenjäger;
Scorponok, der mechanische Skorpion, der im ersten Teil die amerikanischen Truppen in der Wüste angegriffen hatte;
The Fallen, einer der ursprünglichen Transformer; die Autoren nennen ihn „Die Verkörperung des Bad Guys";
Sideways, der Audi A8, den man im Trailer durch eine Scheibe krachen sieht;
Soundwave, als Originalspielzeug war er ein Kassettenrekorder - inzwischen kann er fliegen;
Ravage, ein vierbeiniger, katzenhafter Roboter;
The Doctor, seine alternative Form wurde noch nicht bekannt gegeben;
Wheelie, ein kleiner ferngesteuerter Truck;
Demolisher, einer der Constructicons, die sich in Baufahrzeuge verwandeln;
Devastator, ein gigantischer Roboter, der durch die Vereinigung diverser Constructicons entsteht; einzeln treten sie auf als: Scavenger, Scrapper, Hightower, Longhaul, Rampage, Overload und Mixmaster
 
www.transformers-die-rache.de
 
"Transformers - Die Rache" startet in Deutschland am 24. Juni 2009?im Verleih von Paramount Pictures Germany
"G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra" im Sommer im Kino
Nach „Transformers“ haben sich Paramount Pictures und Hasbro erneut zusammengeschlossen, um mit „G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra“ eine weltweit eingeführte Erfolgsmarke zu einem explosiven Action-Adventure-Blockbuster für die große Leinwand zu machen.
Von der ägyptischen Wüste bis unter die polaren Eiskappen muss das Eliteteam um G.I. Joe bei dieser Mission reisen. Dabei werden die brandneuesten Spionage- und Militärgeräte eingesetzt, um den korrupten Waffenhändler Destro zu bekämpfen und der immer größer werdenden Bedrohung durch die geheime Cobra-Organisation Einhalt zu gebieten – bevor die Welt im Chaos versinkt.
„G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra“ wird inszeniert von dem versierten Blockbuster-Spezialisten Stephen Sommers („Die Mumie“, „Die Mumie kehrt zurück“).
 
Darsteller: Adewale Akinnuoye-Agbaje, Christopher Eccleston, Joseph Gordon-Levitt, Byung-hun Lee, Sienna Miller, Rachel Nichols, Ray Park, Said Taghmaoui, Channing Tatum, Marlon Wayans, Dennis Quaid
 
Kinostart: 6. August 2009
im Verleih von Paramount Pictures Germany
Der Sender Sci Fi relauncht seine Webseite
Ab sofort heißt es auf scifi.de „Gib Deiner Fantasie einen Klick“, denn der Sender Sci Fi geht mit einem komplett überarbeiteten Internetauftritt an den Start. Mit einer eigenen Videoseite mit exklusivem Content, Unterseiten zu jeder Serie und jedem Film, Online-Games, Blogbeiträgen von Experten und täglichen News wird scifi.de zu einer verlässlichen Anlaufstelle für alle deutschen Science-Fiction-Fans.
 
Die fantastischen Science-Fiction-Welten, die sich auf dem Sender abspielen, werden mit dem Start der neuen Webseite noch konsequenter ins Internet verlängert und mit exklusivem Material erweitert. Der größte Schwerpunkt liegt im Ausbau des Bewegtbild-Bereichs: Eine eigene Videoseite bietet in vier Unterkategorien hochwertigen Content. Unter „Sci Fi on TV“ sieht der Zuschauer Trailer zu den Highlights auf dem Sender, unter „Web Only“ gibt es exklusives Material zu Sci-Fi-Filmen und -Serien, das nur im Web gezeigt wird, wie zum Beispiel Making-Ofs oder Webisodes von Lizenzgebern. Brandneu und eine Freude für jeden „Star Trek“-Fan sind hier die „Sci Quickies“: kurze Clips, in denen jeweils eine komplette abgeschlossene Folge von „Raumschiff Enterprise“ in Warpgeschwindigkeit, in einem rasanten Zusammenschnitt auf drei Minuten gekürzt, gezeigt wird.
 
Zum Webseiten-Relaunch werden außerdem mit „Reasons We Love ‚Star Trek’“ in Deutschland exklusive Clips vom Schwesternsender Sci Fi aus UK präsentiert. Die Videos erklären mit einem Augenzwinkern anhand von jeweils einem Gegenstand oder einer Person, aus welchen Gründen Fans die Serie so lieben. Interviews mit Science-Fiction-Größen wie Walter Koenig oder Amanda Tapping und SciFi-Eigenproduktionen wie „Sci_Xpert: Leschs Universum“ mit Astro-Physiker Prof. Dr. Harald Lesch runden die Videoseite ab.
 
Auch der Bereich Games wird ausgebaut. Mit „Dark Orbit“ und „Seafight“ bietet SciFi zwei der beliebtesten Games des weltweit größten Browsergame-Portals Bigpoint.com an. Die Spiele sind kostenfrei und von jedem Ort der Welt direkt im Browser spielbar.
 
Zu fast jeder Serie und jedem Film, die auf dem Sender SciFi laufen, gibt es außerdem eine eigene Unterseite mit ausführlichen Informationen zu Inhalt, Cast und Crew, einem Wallpaper zum Download sowie einer Foto-Gallery mit den besten Szenenbildern. Eine eigene Rubrik mit News direkt vom Mutter-Sender in den USA sowie von den Redaktionen von scifi.de, gamona und Scifinews.de versorgt Fans des Genres außerdem täglich mit Meldungen über die neuesten Games, Serien- und Filmproduktionen.
 
Zu Wort kommen auch deutsche Science-Fiction-Experten: In den Kategorien „Sci Fi on TV“, „Sci Fi at the Movies“ und „Games“ werden neben der scifi.de-Redaktion starke Kooperationspartner wie gamona und Scifinews.de bloggen. Dieser Bereich soll zukünftig noch durch Blogs von weiteren Experten ausgebaut werden. Und auch der User selbst erhält die Möglichkeit, seine Meinung mit anderen Usern zu teilen. Blog-Artikel, News und auch die Foto-Galleries können kommentiert werden.
 
SciFi, Deutschlands einziger Science-Fiction-Sender, bietet mit Kinohighlights, Erfolgsserien, Dokus und Eigenproduktionen einen galaktisch guten TV-Kosmos für alle, die sich gerne in andere Welten beamen lassen. SciFi ist ein Unternehmen der NBC UNIVERSAL Global Networks Deutschland GmbH und ist in Deutschland und Österreich über die Abo-TV-Plattform Premiere sowie in Deutschland über die digitalen Programmangebote der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (Kabel Digital Home), Kabel BW (Kabel Digital Home), Primacom (Kabelkiosk) und Unity Media (Digital TV Plus) zu empfangen.
Star Trek XI Merchandise im Space Store
Die Mitarbeiter vom Space Store haben das neue Merchandise zum neuen Star Trek Film reinbekommen, der offizielle Comic (mit Vorgeschichte) zum Film, der Roman zum Film, Soundtrack, Actionfiguren, Sammlerfiguren, Raumschiff Enterprise, Playsets, Phaser, Tricorder und Communicator. T-Shirts kommen bald dazu.

9. Wissenschaft: Mach's noch mal, Hubble
von Andreas Dannhauer
Während ich dies hier schreibe, steckt Astronaut Mike Massimino im Inneren des Hubble-Weltraumteleskops und Mike Good schwebt, am Ende des Shuttle-Roboterarms befestigt, vor der Öffnung in der Teleskopverkleidung. Beide sind damit beschäftigt, die Gyroskope und deren Sensoreneinheiten auszubauen und zu ersetzen. Keine leichte Aufgabe in Schwerelosigkeit und mit den klobigen Astronautenhandschuhen.
 
Warum muss das Hubble-Teleskop überhaupt repariert werden? Dieses Teleskop ist ein Kind der Space-Shuttle-Ära der 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts, als man noch dachte, dass man mit wieder verwendbaren Raumgleitern viel Geld gegenüber Einwegraketen sparen konnte. Die Militärs träumten von einer eigenen Shuttlestartrampe und wöchentlichen Starts, um hunderte von Satelliten auszusetzen und regelmäßig zu warten, die man für das SDI-Programm einplante.
Das SDI-Programm ist inzwischen Geschichte, aber die Idee, ein optisches Teleskop im Weltall zu betreiben, bleibt verführerisch, wird es doch nicht von der Atmosphäre behindert und verspricht damit viel schärfere Bilder als man sie vom Boden aus gewinnen kann. Inzwischen ist die Technologie der adaptiven Optik jedoch so weit fortgeschritten, das Hubble durchaus das erste und letzte optische Teleskop im Weltall werden könnte. Ein Weltraumteleskop hat jedoch noch einen Nachteil, man kann es nicht einfach mit der neuesten Kameratechnologie versehen, wie man es auf der Erde machen würde. Das Space Shuttle ist aber gerade für solche Arbeiten entwickelt worden.
 
Nach dem Absturz des Shuttles Columbia war die letzte Hubble-Service-Mission erst einmal abgesagt worden. Grund für die Katastrophe war bekanntlich ein Stück Isolationsschaumstoff des Haupttanks, welcher gefroren war, während des Starts abbrach und eine Flügelvorderkante der Columbia beschädigte. Da man ein gleichartiges Geschehen bei weiteren Starts aus Konstruktionsgründen nicht grundsätzlich ausschließen kann, durften seitdem Shuttles nur noch zur Internationalen Raumstation fliegen. Im Falle einer Beschädigung könnte die Crew an Bord der Station warten, bis ein anderes Shuttle startklar ist oder, wenn alles nichts hilft, mit Sojuskapseln zur Erde zurückkehren. Nach mehreren problemlosen Starts entschied man sich dann doch, diese eine Mission noch durchzuführen. Zur Sicherheit steht die Endeavour auf der zweiten Startrampe bereit, um die Atlantiscrew zur Erde zurück zu bringen. Obwohl dies ein noch nie erprobtes und sicherlich nicht ungefährlichen Umsteigen der Astronauten erfordern würde.
 
Eigentlich war der Start der STS 125 Mission für den 14. Oktober 2008 geplant. Jedoch fiel wenige Tage zuvor an Bord des Teleskops der Computer für die Übertragung der wissenschaftlichen Daten aus. Es gibt zwar einen Ersatzcomputer, aber der könnte natürlich auch ausfallen und dann wäre die ganze teure Reparaturmission umsonst gewesen. Also verschob man den Start auf den 11. Mai diesen Jahres, um einen Ersatz zu bauen und die Astronauten für dessen Austausch zusätzlich zu trainieren.
 
Welche Arbeiten sind geplant?
 
Donnerstag, 14. Mai:
 
Während des ersten Außenbordeinsatzes wird der nicht mehr funktionierende Datenübertragungscomputer ausgetauscht und die Wide Field and Planetary Camera 2, das ist die Kamera, die die meisten hübschen Bilder von Nebeln, Galaxien und Objekten des Sonnensystems sowie das berühmte Hubble Deep Field gemacht hat, wird durch die Wide Field Camera 3 ersetzt. Diese neue Kamera wird größere und schärfere Bilder liefern als ihre Vorgängerin und das vor allem im Infrarot- und UV-Bereich des Lichts. Danach wird am hinteren Ende des Teleskops noch der Kopplungsadapter befestigt. Dieser wird eines Tages dazu dienen, eine Antriebsdüse anzukoppeln, die das Teleskop seinem Ende und dem Verglühen in der Erdatmosphäre zuführen wird.
 
Freitag, 15. Mai:
 
Der zweite Weltraumeinsatz ist der Reparatur der Gyroskope und dem Ersatz von Batterien gewidmet. Die Gyroskope sind die Achillesverse des Hubble-Teleskops. Im Grunde handelt es sich um drehbare Scheiben, die angetrieben oder abgebremst werden, um das Teleskop im Weltall zu drehen, ohne dabei Treibstoff für Düsen zu verbrauchen. Solche schnell drehenden Scheiben zeigen irgendwann immer Probleme mit der Lagerung. Man kennt das zum Beispiel von PC-Festplatten, die auch irgendwann ihren mechanischen Geist aufgeben. Deshalb werden von diesen Gyroskopen auch gleich sechs Stück eingebaut, drei davon müssen funktionieren, um die volle Beweglichkeit des Teleskops zu gewährleisten. Die Gyroskope werden paarweise in ihren zugehörigen Sensoreneinheiten montiert und vermutlich die Teile sein, die in einigen Jahren das Schicksal von Hubble besiegeln werden.
 
Samstag, 16. Mai:
 
Beim dritten Weltraumeinsatz wird der Hauptspektrograf des Teleskops getauscht. Der neue Cosmic Origins Spectrograph soll nicht weniger als bis an den Anfang des Universums schauen und das Licht uralter Quasare beobachten. Quasare sind weit entfernte aktive Galaxienkerne, in denen ein supermassereiches schwarzes Loch große Menge Materie aufsammelt und dabei so stark erhitzt, das sie die Sterne der umgebenden Galaxie an Helligkeit weit übertrifft. Auf dem Weg, den das Licht der Quasare bis zu uns zurück legt, hat es fast das ganze sichtbare Universum durchquert und Informationen über dessen Zustand aufgesammelt.
Und jetzt wird es kompliziert. Die Astronauten haben zusätzlich die Aufgabe, die Advanced Camera for Surveys zu reparieren. Zwei der drei Instrumente sind seit einem Kurzschluss nicht mehr einsatzfähig. Es wird also nicht das ganze Gerät ausgetauscht, sondern nur die im Laufe der Zeit kaputt gegangenen Teile. So etwas war bei der Konstruktion der Kamera nicht vorgesehen, entsprechend kompliziert wird es werden.
Die Advanced Camera for Surveys hat ein größeres Gesichtsfeld wie die Wide Field Cameras und wird vor allem benutzt, um größere Gebiete nach Galaxien, Supernovas oder Quasaren abzusuchen.
 
Sonntag, 17. Mai:
 
Dieser Einsatz beginnt mit einer ähnlich schwierigen Aufgabe, wie die mit der der vorherige endete. Die Astronauten reparieren den Space Telescope Imaging Spectrograph, der seit dem Zusammenbruch der Stromversorgung abgeschaltet ist. Der Space Telescope Imaging Spectrograph ist bekannt für die Entdeckung von schwarzen Löchern in den Zentren anderer Galaxien. Die zweite Aufgabe des Tages erscheint dagegen eher simpel. Eine Schutzverkleidung außen am Teleskop soll ausgetauscht werden.
 
Montag, 18. Mai:
 
Neben einem zweiten Satz Batterien wird der Fine Guidance Sensor ausgetauscht. Der Fine Guidance Sensor beobachtet zwei Sterne und stellt so sicher, dass das Teleskop während der Beobachtung nicht vom dem zu beobachtenden Objekt abschweift.
 
Astronaut Good hat gerade eine Ersatzsensoreinheit mitsamt dem Gyroskoppaar darin herangeschafft, welches bei einer früheren Servicemission noch intakt ausgebaut worden war. Es soll eines der drei neuen Paare ersetzen, welches nicht so recht auf seinen Platz passen will. Der Weltraumspaziergang ist jetzt schon eine Stunde hinter seinem Zeitplan zurück, es ist also gut möglich, dass der von mir angegebene Zeitplan für die Reparaturen morgen überholt sein könnte.
 
Auf jeden Fall wird die Atlantis beim Versenden dieses Coronas auf dem Heimweg oder sogar schon gelandet sein. Wenn alles gut geht, wird das Hubble-Weltraumteleskop noch leistungsfähiger seinen Betrieb wieder aufnehmen und bis weit ins nächste Jahrzehnt hinein beeindruckende Bilder und wichtige astronomische Daten liefern.

10. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,

Siegerin unserer Wettbewerbsrunde „Transit“ ist Regina Schleheck, von der es an dieser Stelle ja bereits einige Geschichten zu lesen gab. Ihre Gewinner-Story heißt „Mann oh Manna“ – das lässt doch schon im Titel Ungewöhnliches vermuten ... Wie immer freuen sich Autor und Redaktion über Feedback, ob per E-Mail oder im Forum. Ein großes Dankeschön geht zum Abschluss dieser Runde noch einmal an Christian Weis und Niklas Peinecke, die als Gastjuroren alle eingesandten Geschichten gelesen und bewertet haben.

Die nächsten Themen des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs lauten: „Hinter dem Spiegel“ (Einsendeschluss 1. Juni 2009), „Labyrinth“ (Einsendeschluss 1. Oktober 2009) und „Exil“ (Einsendeschluss 1. Dezember 2009). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.

Armin Rößler


Mann oh Manna
von Regina Schleheck

Als Oma Pachulkes Kekse auf dem Charlottenburger Weihnachtsmarkt im Winter 2008 Furore machten, war das eigentlich nur ein kleiner Nachgeschmack eines viel größeren Furors, eines Volkszorns nämlich, der Jahre davor bereits zum Ausbruch gekommen war. Auslöser waren ebenfalls Oma Pachulkes Kekse, auch wenn der ursächliche Zusammenhang zwischen Keksen und Krawallen bis zu jenem Zwischenfall im Dezember 2008 keinem bewusst war. Auch danach erfuhren die wenigsten davon. Genau genommen eigentlich nur ihr Neffe, Paulchen und meine Wenigkeit, Kommissar Weinstein. Und das ist auch gut so. Die Menschen würden sich nur unnötig aufregen. Solche Kekse wie Oma Pachulkes wird ohnehin kein Sterblicher mehr gebacken kriegen. Dazu war nämlich ein noch viel größerer Furor nötig, bei dem ich besser gleich diese Geschichte beginnen lassen sollte. Als Ermittler zäumt man das Pferd ja in der Regel von hinten auf. Mangels eines amtlichen Feststellungsverfahrens werde ich diesmal dem Leser zuliebe in die Rolle des ordentlichen Chronisten schlüpfen.
Der liebe Herrgott war es nämlich, der im Herbst 1982 ganz schön stinkig war, was seine Schöpfung anging. Und so tat er etwas, was er sich lange verkniffen hatte: Er mischte sich ein. Während er noch darüber nachdachte, ob er sich lieber in Form eines Wunders, einer großen Flutwelle oder einer neue Kreatur manifestieren sollte, fiel sein Blick auf Oma Pachulke, und sein Zorn erhielt einen Dämpfer. Oma Pachulke stand nämlich in ihrer kleinen Wohnküche in der Zillestraße und backte Plätzchen für ihren Führer. Sie knetete den Teig und sang dazu aus vollem Halse einen Schlager der Zwanziger: „Amalie geht mit ’nem Gummikavalier ins Bad!“ Wo sie nicht mehr ganz textstark war, summte oder pfiff sie vor sich hin. Ihr ganzes Erscheinungsbild war so rund und rosig und appetitlich, dass Gott sich dachte: Wer von dem Backwerk dieser Frau isst, der soll meine Offenbarung empfangen. Und er flüsterte Oma Pachulke etwas ins Ohr, sodass sie ganz beflügelt weiter knetete und mischte und buk. Als sie aber am Ende das Blech aus dem Ofen zog, wies das Ergebnis mit den Pachulkeschen Zimtsternen nur noch eine entfernte Ähnlichkeit auf, denn in Wirklichkeit handelte es sich um göttliches Manna.
Oma Pachulkes gute Laune war hin. Ihr Zug fuhr am nächsten Tag in aller Herrgottsfrühe los, und sie würde es nie und nimmer schaffen, vor Ladenschluss die Zutaten für einen neuen Teig zusammen zu kriegen. Also verstaute sie die missratenen Plätzchen, nachdem diese und ihr Ärger einigermaßen abgekühlt waren, in drei Keksdosen: eine kleine für sich selbst, damit sie nach ihrer Rückkehr auch noch etwas zu schnabulieren hätte, eine für Ilse und eine für ihren Führer, mit dem sie auf dem Leipziger Bahnhof ein Stelldichein vereinbart hatte. Anderntags machte sie sich mit Sack und Pack und einem Taxi auf den Weg zum Bahnhof Friedrichstraße, von wo aus sie zu der ersten Auslandsreise ihres Lebens aufbrach: Sie wollte in Prag ihre Busenfreundin aus Volksschultagen, Ilse Bendix, treffen. Ilse, deren Eltern in den dreißiger Jahren mangels lückenloser Arierahnen Böses ahnend nach Amerika ausgewandert waren, war nach einem halben Jahrhundert endlich auf einen Europa-Trip zurückgekommen, der sie allerdings in einem großen Bogen um Deutschland herum von Prag über Pisa nach Portugal führte. Da Oma Pachulke eine äußerst patente Frau war, wollte sie das Schöne gleich mit dem Nützlichen verbinden. Warum sollten Plätzchen nur zum Advent schmecken?, fragte sie sich, das Porto für das Weihnachtspäckchen kann ich mir sparen.  Die meiste Zeit hatte sie ohnehin nur für die Stasi gebacken, und Christian hatte in die Röhre geguckt. Diesmal würde sie ihrem geliebten Neffen, den sie zärtlich „meinen Führer“ zu nennen pflegte, die Kekse höchstpersönlich und schon am 19. September aushändigen.
Was Oma Pachulke nicht bedacht hatte: Sie befand sich auf einer Transitstrecke. Die Mitnahme von Waren war ihr durchaus gestattet, aber deren Einfuhr während der Durchfuhr sorgte für einigen Aufruhr im Getriebe des Arbeiter- und Bauerstaats. Während Christian Führer, nachdem er seine Tante in Leipzig geherzt und geküsst und zu ihrem Anschlusszug nach Prag geleitet hatte, von wo ihm die schusselige Alte die für ihn bestimmte Keksdose aus dem Fenster des anfahrenden Zuges heraus noch überreichte, mit seinem vorzeitigen Weihnachtsgruß unbehelligt im Bahnhofsgetümmel abtauchen konnte, wurde Oma Pachulke im Zug unverzüglich vom Sicherheitspersonal der Deutschen Reichsbahn gestellt und aufs Übelste bedroht. Sie konnte sich weiterer Verfolgung nur entziehen, indem sie die für Ilse bestimmte Keksdose zu Untersuchungszwecken preisgab.
An dieser Stelle geben wir nun auch Oma Pachulke, wenn auch mit einem gewissen Bedauern, preis und richten unsere geteilte Aufmerksamkeit auf das Zimtstern-Manna in Dosen. Der Schaffner, der sich, kaum dass er im Zugbegleiter-Abteil angekommen war, an der für Ilse Bendix bestimmten Keksdose vergreifen wollte, kriegte Gottes Botschaft zur Strafe in den falschen Hals. Er lief rot und blau an und gab den Löffel ab, ehe ein Notarzt zu Hilfe eilen konnte. Seiner Kollegin hatte es den Appetit verschlagen. Sie händigte die beschlagnahmte Dose samt Rapport über den Unglückfall brav ihrem zuständigen Kader aus. Der schickte das Corpus Delicti ins Labor, wo die sozialistisch-lebensmittelchemiewissenschaftliche Elite der Arbeiterpartei ihren Forschungstrieb an Ilses Keksen auslebte, ohne auch nur die mindesten landesverräterischen Spurenelemente sichern zu können. Die Restkekse verschwanden schließlich samt Dose in den Untiefen der Stasi-Magazine und nach der Wende in den Klauen der Ramscher und Schrottverwerter. Pfarrer Christian Führer jedoch hielt am darauffolgenden Tag, dem Montag, 20. September 1982, in der Nikolaikirche zu Leipzig eine Messe, die er mit dem berühmten Friedensgebet schloss. Wir können nicht ausschließen, dass er zu dem Zeitpunkt bereits von den Keksen seiner Großtante gekostet hatte und daher möglicherweise so mitreißende Worte fand. Gesichert ist, dass er im Anschluss an seinen Gottesdienst mit der Keksdose durch die Reihen der versammelten Gläubigen schritt. Nachdem alle sich gütlich getan hatten, standen sie auf wie ein Mann und begaben sich auf die erste Montagsdemonstration, der viele weitere folgen sollten.
An dieser Stelle müssen wir nun einen Zeitsprung machen und den Bogen zum Charlottenburger Weihnachtsmarkt schlagen, wenn wir die Geduld des geneigten Lesers nicht überstrapazieren wollen. Ich hatte im Dezember 2008 den Job des Charlottenburger Adventsmarktansprechpartners übernommen, einen Dienst, um den mich viele Kollegen insgeheim beneideten, wähnten sie mich doch jeden Abend an Glühweinständen herumlungernd, um schickerten Touristinnen Geleitschutz ins Hotel anzubieten. In Wirklichkeit war dies einer der stressigsten Jobs meiner dreißigjährigen Kriminalerlaufbahn. Die osteuropäischen minderjährigen Geldbeutel-Beutejäger waren mir an Zahl und Sprintschnelligkeit einfach Kilometer voraus. Ich schob also schon reichlich Frust, als ich am zweiten Advent der für die Schlossanlagen zuständigen Kuratorin der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in die Arme lief, die mich ganz offensichtlich händeringend gesucht hatte. Ein Einbruch im Mausoleum! Ich müsse sofort mitkommen! Gerade eben habe sie den Frevel erst festgestellt, habe gar nicht erst bei der Polizei angerufen, die ja doch Stunden brauchen und aufgrund des Weihnachtsmarktes sowieso keinen Parkplatz finden würde, sondern sie habe sofort an mich gedacht, wo sie mich doch neulich so bewundert habe, als sie mich hinter diesen rumänischen Kindern her rennen gesehen habe, das sei doch noch ein richtiger Mann, habe sie gedacht, sie habe ja schon seit ihrer Jugend immer gerne diese James-Bond-Filme gesehen und ... Ehe sie mir weitere Details aus ihrem Privatleben offenbaren konnte, hatten wir den Tatort erreicht, und ich konnte sie zum Zwecke der Spurensicherung auf sicheren Abstand beordern. Tatsächlich hatte jemand das schwere Metalltor geknackt – mit einem primitiven Brecheisen, wie es aussah. Luises Sarkophag war unversehrt. Überhaupt sah nichts danach aus, als habe der Eindringling irgendetwas entwendet oder beschädigt. Allerdings hatte er etwas hinterlassen: eine leere Lambrusco-Flasche und einige Kekskrümel. Ich begutachtete sie genauer und stellte fest, dass es sich um Überreste von misslungen Zimtsternen älteren Datums handeln musste. Steinhart. Zu Ermittlungszwecken ließ ich mir einen der Krümel auf der Zunge zergehen. Augenblicklich durchfuhr mich der Strahl der Erkenntnis und alles war sonnenklar: Paulchen! Der Penner Paul musste in der vergangenen Nacht hier Obdach gesucht haben! Na warte, dem würde ich die Leviten lesen! Die Kuratorin stellte ich ruhig, indem ich ihr versicherte, ich sei dem Täter bereits auf der Spur, dann flitzte ich los in Richtung Weihnachtsmarkt. Ihre bewundernden Blicke in meinem Rücken beflügelten meine Schritte.
Paulchen stand mit einer Keksdose in der Hand am Kinderkarussell und verhandelte gerade mit einem älteren Herrn, mit dem sich der Kreis an dieser Stelle wieder schließen soll. Auch wenn es nur ein kleiner Krümel Manna war, dessen ich teilhaftig geworden war, war mir sofort klar, was hier gebacken war: Der von göttlicher Erkenntnis durchleuchtete Paul hatte die Kindlein an Gottes Wort teilhaben lassen wollen. Hier sei die Antwort auf Pisa, hatte er gelallt, wer von diesen Keksen koste, habe sein Studienplätzchen bereits sicher. Während die Eltern unverzüglich ihre Kinder in Sicherheit brachten, hatte der ältere Herr sich genähert, der sich als Christian Führer vorstellte, Pfarrer im Ruhestand. Er sei eben aus dem Seniorenheim der Caritas am Klausenerplatz gekommen, wo er die letzten Habseligkeiten seiner jüngst verstorbenen Tante in Empfang genommen habe: eine alte Dose, in der sich eine Fahrkarte der Reichsbahn nach Prag und zurück und ein steinharter Zimtstern gefunden habe, genau die gleiche Sorte, die die gute Oma Pachulke ihm vor sechzehn Jahren mitgebracht hatte auf dieser Reise nach Prag ... Wir haben die letzten Kekse an die Fische im Schlosspark verfüttert. Ist der Fisch nicht das Symbol des Herrn, sein besseres Ebenbild? Paulchen hat mit der Kuratorin einen Deal geschlossen: Er darf im Mausoleum nächtigen und betätigt sich dafür als Müllsammler im Park. Ich mache jetzt die Wettervorhersage beim Sender Freies Berlin. Ein angenehmer Job. Sollen doch andere doch die Welt retten!


Regina Schleheck:
In Köln aufgewachsen, heute lebhaft wohnhaft in Leverkusen, mich insgeheim eher als Kölner Zugehör fühlend, habe ich vor zehn Jahren begonnen, mir fast ein halbes Jahrhundert lang angehäufte Gemeinheiten von der Seele zu schreiben und in Kurzgeschichten, Hörspiele und andere Prosa zu verpacken. Als Pisaligistin habe ich zum Glück einen Beruf, der meinen zahlreichen Nachkommen und mir trotzdem ein Überleben ermöglicht. Für das Hörspiel „Mark Brandis – Bordbuch Delta VII“ wurde ich zuletzt mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Im Herbst erscheint im Wurdack Verlag ein Erzählband mit einigen bitterbösen Geschichten von mir unter dem Titel „Klappe zu, Balg tot“. Mehr unter www.regina-schleheck.de.

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ISSN 1422-8904
Ausgabe 218 - 20.05.2009
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Ausgabe 219 erscheint am
03.06.2009.

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