corona magazine
Nur der Himmel ist die Grenze
ISSN 1422-8904

 newsBEAT
+ "Star Trek XI" News
+ "Star Trek XI" Ton Mix
+ Ricardo Montalbán gest.
+ Stargate Double Feature
+ "Doctor Who"
+ Anderson: 3. "SG1"-Film
 Kunterbunt
+ Kreaturen-Contest
+ Seminar zum SF-Roman
 Buch-Tipp
Star Trek in Deutschland
Das Buch beschreibt mit Hingabe und Begeisterung das Phänomen bzw. Fandom und beleuchtet es unterhaltsam und informativ von allen Seiten.

Star Trek - Titan: Eine neue Ära
Die Abenteuer von Captain Riker und der U.S.S. Titan. Bestellen Sie hier Band 1 der Reihe!

Star Trek - Vanguard: Ernte den Sturm
Band 3 der Reihe. Im Handel erhältlich!

Star Trek - Titan: Die Hunde des Orion
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Star Trek XI News
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Stargate-Project
Die News- und Entertainment-Seite zu Stargate-SG1 und Atlantis.
04. Februar 2009 - Ausgabe 211 - "Perspectives"
Neue Perspektiven
Willkommen in 2009! Es ist spät geworden für die 1. Ausgabe des Corona Magazines in diesem Jahr, aber wie immer hat alles seine Gründe. Der Corona-lose Januar 2009 wurde nämlich geprägt vom Kampf um Perspektiven. Persönlicher Natur, beruflicher Natur und um Perspektiven für "Star Trek". Die Ergebnisse des Letzteren werden sich bald öffentlich zeigen, darum warten wir an dieser Stelle noch ab, aber was die anderen Perspektiven angeht, so hoffe ich, Sie besitzen glänzende!

Generell wird 2009 ja schon vorab von vielen Ahnungsvollen als Jahr der schweren Depressionen abgestempelt, und auch, wenn diese Ahnungsvollen in dem ein oder anderen Fall sicher Recht haben werden und Recht haben, so sind streng genommen die Aussichten für die Phantastik doch gar nicht so schlecht! Neben dem immer mehr als viel versprechenderen neuen "Star Trek"-Film sind eine Reihe von weiteren Blockbustern auf dem Terminkalender der Multiplex-Kinos angekündigt. Aber nicht nur Blockbuster stehen an - kleinere Produktionen, die lohnenswert scheinen, TV-Serien, die in diesem Jahr ihren Weg ins deutsche TV finden, und ganz tolle Bücher und Hörbücher werden in 2009 veröffentlicht. Wir werden in diesem Jahr mehr als sonst darauf hinweisen - denn was kann man einer Depression besser entgegenstellen als großartige Kreativität?

Einen kleinen Appetitanreger finden Sie in dieser Ausgabe des Corona Magazines: Unsere Redaktion ist gut und produktiv in 2009 gestartet und wir hoffen alle, Sie bleiben uns auch in diesem Jahr gewogen! Die Entscheidung für das, was einen ausfüllt und glücklich macht, kann keine Schlechte sein, oder? Halten wir gemeinsam die Fahne der Phantastik hoch!

Herzlichst
Ihr Mike Hillenbrand
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1.Spotlight: "Der Tag, an dem die Erde stillstand"
"Ich habe so viele Fragen!"
6.Die Memmen des Meeres - Der Corona-Fortsetzungsroman
Das 7. Kapitel unseres Fortsetzungsromans
2.newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7.Der Name des Windes: Die Königsmörder-Chronik
Der Auftakt einer atemberaubenden Trilogie
3.Star Trek - Titan: "Eine neue Ära"
Neues Star Trek in Buch-Form
8.Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
4.Ihre Meinung
Leserbriefe an das Corona Magazine
9.Wissenschaft: Unendlichkeit
Wo ist das Ende, wenn es keines gibt?
5.TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
10.Die Corona-Kurzgeschichte
"Die Leere" von Achim Stößer

1. Spotlight: "Der Tag, an dem die Erde stillstand"
von Michael Ottenbruch
Die Idee, ein Remake von “Der Tag, an dem die Erde stillstand” in Angriff zu nehmen, mutet für Science-Fiction-Fans – und insbesondere für Fans des klassischen Science-Fiction-Films – fast schon wie ein Sakrileg an. Die Erstverfilmung von 1951 mit Michael Rennie und Patricia Neal gilt als Urgestein des Genres, stilbestimmend für Jahrzehnte. Entstanden nach Motiven der Kurzgeschichte “Farewell to the Master” von Harry Bates ist der Film auch nach über 50 Jahren nur knapp aus den Top-200 der IMDb gefallen. Schöpfer des Films ist kein Geringerer als Robert Wise, den meisten bekannt als Regisseur von “Star Trek: The Motion Picture”, dem ersten Leinwand-Abenteuer von Kirk, Spock & Co. von 1979, aber auch von “West Side Story” (1961), “The Sound of Music” (1965) und – um wieder zum Genre zurückzukommen: – “The Andromeda Strain” (“Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All”, 1971), einem weiteren Klassiker der SF.

Zu einer Zeit, als der Kalte Krieg mit der Korea-Krise seinen ersten Höhepunkt erreichte, hat Wise mit diesem Film eine flammende Anklage gegen Fremdenfeindlichkeit, Rüstungswahnsinn und nationalstaatliche Egoismen auf die Leinwand gebracht, die in Ausstattung, Tricktechnik, Musik und anderen Aspekten erstmals neue Wege ging und dafür zum ersten kommerziell erfolgreichen SF-Film wurde. Der Satz “Klaatu barada nikto” wurde in der SF unzählige Male zitiert und kopiert, und der Film brachte es bis zu einer lobenden Erwähnung in der “Rocky Horror Picture Show”, deren ersten beiden Textzeilen bekanntlich lauten:

“Michael Rennie was ill
the day the earth stood still,
but he told us
where we stand”

Fünfzig Jahre später wagen sich 20th Century Fox, die auch das Original produziert haben, und 3 Arts Entertainment, auf deren Konto beispielsweise “I Am Legend” und “Alles auf Anfang” gehen, an eine Neuverfilmung, mit der die Produzenten Gregory Goodman (“Three Kings - Es ist schön König zu sein”) und Erwin Stoff (“Matrix”, “Loaded Weapon 1”, “I Am Legend”, “Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung”) Scott Derrickson (Regie) und David Scarpa (Drehbuch) beauftragt haben. Wem diese Namen nicht unbedingt etwas sagen, der braucht nicht gleich an seinem cineastischen Sachverstand zu zweifeln. Es handelt sich um Derricksons vierte Regiearbeit und Scarpas zweites Drehbuch, wobei Ersterer mit “Der Exorzismus von Emily Rose” (2005) bereits einen Achtungserfolg erreicht hat, was man von “Die letzte Festung” – immerhin mit Robert Redford – für Scarpa allenfalls eingeschränkt behaupten kann.

Zur Frage, ob man einen Klassiker wie “Der Tag, an dem die Erde stillstand” überhaupt adäquat neu verfilmen kann, stellt sich also gleich die nächste, wieso man ausgerechnet diesen beiden 80 Mio. US-$ in die Hand gibt, um ein so ehrgeiziges Projekt umzusetzen, zumal als Schauspieler mit Keanu Reeves (“Matrix”), Jennifer Connelly (Oscar für “A Beautiful Mind”), Kathy Bates (Oscar für “Misery”) und John Cleese (Oscar-nominiert für “Ein Fisch namens Wanda”) nicht gerade die zweite Garde der Schauspielerei verpflichtet wurde.

Aber irgendwann sitzt man dann doch im Kino, die eigenen Zweifel durch eher zurückhaltende Stimmen aus dem Bekanntenkreis noch potenziert, die Werbung ist vorbei, der Saal dunkel: “Lasset die Spiele beginnen!” Und es geschieht etwas Erstaunliches! Nach einer halben Stunde sind alle Unkenrufe vergessen – eigene wie fremde! – und das Geschehen auf der Leinwand erweist sich als durchaus zeitgemäße Umsetzung des Beginns des alten Films. Natürlich muss die Schlichtheit und Gradlinigkeit des Originals aktueller Tricktechnik und modernen Sehgewohnheiten Tribut zollen, und der antimilitaristische Aspekt der Ursprungsversion ist durch einen ökologischen ersetzt, aber der Film lässt sich Zeit für Zwischentöne und ersäuft – entgegen anders lautenden Kritiken – den Zuschauer nicht in Spezialeffekten und Action. Der Film beschränkt sich auch nicht darauf, dumpf das Vorbild nachzuvollziehen, sondern geht durchaus eigene Wege, bis sich der des Originals kundige Zuschauer bereits fragt, wie die Handlung wohl jetzt noch den Bogen zurück zum Plot finden will – und dann ist der Film zu Ende. Wir sehen noch den globalen Stromausfall, der dem Film immerhin seinen Titel gegeben hat, das Raumschiff hat abgehoben – und es folgen die Schlusscredits. Kein: warum? Kein: wieso? Kein: was jetzt? Nicht einmal ein: zurück zur Tagesordnung! Einfach nur ein Abspann ...

Es mutet fast so an, als hätten die 80 Mio nur für die ersten 80 % des Filmes gereicht oder als hätte Scarpa überraschend zum Abendessen nach Hause gemusst, als er sich eigentlich den Originalfilm bis zum Ende hätte ansehen sollen. So ist der Film jedenfalls nichts Ganzes und nichts Halbes, und die Hoffnung auf eine mögliche Fortsetzung tröstet nicht, in der möglicherweise wenigstens demjenigen, der das Original nicht kennt, erklärt wird, was hier eigentlich passiert ist und noch passieren soll.

Fazit: Aus einer tollen Vorlage und guten Ansätzen viel zu wenig gemacht – allerdings ein hervorragender Anlass, sich das Original noch einmal zu Gemüte zu führen – das lohnt sich dafür wirklich!

2. newsBEAT
"Star Trek XI" News
Alle Informationen und die aktuellen Gerüchte zum neuen "Star Trek"-Kinofilm immer aktuell und kompakt zusammengestellt vom Corona Magazine finden Sie unter http://www.corona-magazine.de/Star-Trek-XI-News/.
Tonmischung von "Star Trek XI" bereits letzten Monat beendet
Nach einem Bericht von TrekMovie.com endete die Postproduktion in der Weihnachtswoche und der Film, der Anfang Mai 2009 veröffentlicht werden soll, ist jetzt bereit für die erwartungsvollen Fans. Insgesamt dauerte die Postproduktion knappe neun Monate. Der einzige „Star Trek“-Film, der mehr Zeit benötigte war im Jahre 1979 „Star Trek: Der Film“.

Die abschließende Aufgabe zur Vervollständigung des Kinofilms war die Tonmischung, bestehend aus Sound-Design und Aufnahmen. Majel Barrett-Roddenberrys Sprachaufnahmen für die Computerstimme der Enterprise wurde, gemäß einiger Quellen, schon längere Zeit vor ihrem Tod letzten Monat gemacht.

Verantwortlich für die Tonmischung sind der Oscar-Preisträger Ben Burtt und Mark Stoeckinger. Burtt wirkte bereits an allen sechs „Star Wars“-Filmen sowie den vier „Indiana Jones“-Filmen mit. Stoeckinger hat schon eine gemeinsame Vergangenheit mit J. J. Abrams, zuletzt arbeiteten sie zusammen an „Mission Impossible III“. Die Hauptaufgabe der beiden bestand darin, unzählige Geräusche für den Film zu erschaffen und einzubauen.
"Star Trek"-Star Ricardo Montalbán gestorben
Ricardo Montalbán allen „Star Trek“-Fans auch bekannt als Khan Noonien Singh ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Das berichtet die New York Times.
Zuletzt arbeitete Montalbán 2008 bei der Zeichentrickserie „Family Guy“ als Synchronsprecher mit.

Einen genauen Überblick über Karriere als Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher können Sie sich hier machen.
"Stargate": Double Feature im März
MGM und Fox Home Entertainment werden am 3. März 2009, die beiden „Stargate SG-1“-Filme, „The Ark of Truth“ und „Continuum“, erneut auf DVD und Blu-ray veröffentlichen. Dann aber als "double feature" in einer 2-Disc-Edition. Kosten soll das ganze $29.98 (DVD) bzw. $59.99 (Blu-ray). Wobei amazon.com den Preis derzeit gesenkt hat. Damit spart man gegenüber den einzelnen DVDs/Blu-rays. Ob diese Doppelpack-Fassung auch in Deutschland erscheint, ist noch nicht bekannt, aber wahrscheinlich. Das Bonusmaterial wird allerdings das selbe sein, wie bei den Erstveröffentlichungen.
"Doctor Who": And the TARDIS Key goes to ...
... Matt Smith. Der mit Spannung erwartete 11. Darsteller für die Hauptrolle der BBC-Erfolgsserie „Doctor Who“ steht nun fest. In einem „Doctor Who-Confidential wurde der Akteur der Öffentlichkeit vorgestellt.

Nachdem man zunächst die 10 bisherigen Inkarnationen des Time Lords und ihre heroischsten Momente und aufregendsten Abenteuer Revue passieren lies, konnten die Zuschauer schließlich einen ersten Blick auf den 11. Doctor werfen.

Mit dem 26-jährigen Matt Smith wählte man, entgegen der zahlreichen Wetten, die auf den neuen Doctor-Darsteller liefen, einen eher unbekannten und sehr jungen Schauspieler für diese Rolle aus. Steven Moffat sagte dazu: "Der Doctor ist eine sehr spezielle Aufgabe, und es braucht einen sehr speziellen Schauspieler, ihn zu spielen. Er muss jung und alt zugleich sein, ein Wissenschaftler und ein Action Hero, ein frecher Schuljunge und der weise alte Mann des Universums. Sobald Matt durch die Tür kam und uns umgehauen hat mit seiner kühnen und brandneuen Darstellung des Time Lords wussten wir, wir hatten unseren Mann."

Matt Smith wird die Rolle 2010 mit Beginn der 5. Staffel der New Series übernehmen. Bis dahin werden noch vier Specials mit David Tennant in der Rolle des 10. Doctors gezeigt. Der Drehbeginn für die 5. Staffel ist für Mitte 2009 angesetzt. Letztlich kann diese Staffel als neuer Abschnitt der 2005 unter der Leitung von Russel T Davies neu aufgelegten Erfolgsserie aus den 1960er-Jahren betrachtet werden. Nachdem bereits das Produktionsteam ausgewechselt wurde und Steven Moffat (für Davies) und Piers Wenger (für Julie Gardner) die Fäden in die Hand nehmen, können wir mit nunmehr auch einem neuen Doctor und einem noch nicht benannten neuen Companion einer 'runderneuerten Reiseleitung' für die TARDIS entgegensehen. Man darf gespannt sein, ob die hohen Erwartungen der Fans erfüllt werden können.
Anderson im dritten "SG1"-Film dabei
Als wäre die Arbeit an der im Sommer startenden dritten „Stargate“-Serie „Universe“ nicht genug, arbeitet Brad Wright auch noch am dritten „Stargate SG1“-Film mit. Im bei den Fans beliebten Blog von Joseph Mallozzi hat er einige Fanfragen beantwortet.

So wird das Drehbuch momentan vom ehemaligen „Atlantis“-Autoren & Produzenten Carl Binder geschrieben. Der erfahrene „Stargate“-Regisseur Martin Wood hat, ebenso schon wie beim „SG1“-Film „Continuum“ die Regie übernommen. Einen Titel hat der Film indes noch nicht.

Der Film konzentriert sich hauptsächlich auf Richard Dean Andersons Charakter Jack O’Neill. Quasi als Ausgleich dafür, dass Anderson im letzten Film etwas zu kurz kam, wie Wright verrät. Nicht dabei sein wird jedoch Claudia Black ("Vala").

Da viele der ehemaligen „Stargate“-Darsteller unabkömmlich in anderen Projekten stecken, wird es wohl kaum einen „Stargate“-Film geben, in welchem alle Cast-Members vereint sind. Aber das gibt den Produzenten die Möglichkeit, sich um so intensiver mit den vorhandenen Darstellern bzw. deren Charakteren zu beschäftigen.

Obgleich die beiden zurückliegenden „Stargate“-Filme ein großer Erfolg für MGM waren, kann man sich dort noch immer nicht dazu durchringen, dem Team um Brad Wright das Budget für einen großen Kinofilm zu geben. Aber auch so weiß sein Team die Verantwortlichen stets zu überraschen, was sie mit ihrem kleinen Budget alles erreichen können.
"LOST": Start der 4. und 5. Staffel
Endlich ist es soweit: Sowohl in Deutschland als auch in den USA geht es weiter mit dem Insel-Abenteuer.

Seit 12.01.2009 können die deutschen Zuschauer den Start in die 4. Staffel von „LOST“ ab 22:10 bei Pro7 verfolgen. Erstmals ändert sich in dieser Staffel die Erzählweise. Nun blicken wir auf die Zukunft einiger Charaktere, die die Insel verlassen konnten, und wir erfahren, wie es dazu kam. Durch die Limitierung der Serie auf sechs Staffeln mit jeweils weniger Folgen als bisher, wird das Fortschreiten der Ereignisse deutlich zügiger. “Streck-Elemente“ wie die bisherigen, mitunter etwas überstrapazierten Flashbacks, werden nun nicht mehr benötigt.

In den USA startet die mit Spannung erwartete 5. Staffel am Mittwoch, dem 21. Januar. Auch mit der neuen J. J. Abrams-Serie „Fringe“ geht es demnächst weiter und zwar am Dienstag, dem 20. Januar mit der 11. Folge "Bound".
"Battlestar Galactica": RTL II zeigt dritte Staffel
Ab Mittwoch, den 18. Februar 2009, zeigt RTL II um 22:05 Uhr die 20 neuen Folgen der dritten Staffel der preisgekrönten Science-Fiction-Serie „Battlestar Galactica“. Das spektakuläre Remake des Genreklassikers von 1978 hat unter anderem zwei Emmys für die besten Spezialeffekte gewonnen und war in den letzten Jahren in zehn weiteren Kategorien (darunter Regie, Drehbuch, Kamera) für die begehrte TV-Trophäe nominiert.

Die neue, zeitgenössische Interpretation des spannenden Stoffes setzt auf einen realistischen, fast schon dokumentarischen Look.
Die Protagonisten sind keine stereotypen Helden, sondern komplexe und fehlbare Menschen, die sich zusammenraufen und über sich selbst herauswachsen müssen, um zu überleben.

Am Beginn der dritten Staffel wird das Leben der Menschen unter der zylonischen Herrschaft auf New Caprica gezeigt - zwischen resignierter Kollaboration und entschiedenem Widerstand ...

Auf New Caprica finden die Menschen unterschiedliche Wege, unter zylonischer Herrschaft zu leben. Einige, wie Baltar (James Callis), sind Kollaborateure, während andere, wie Laura Roslin (Mary McDonnell), friedlichen zivilen Widerstand leisten und menschliche Grundwerte hochhalten.
Und dann gibt es die, die bis aufs Messer kämpfen. Starbuck (Katee Sackhoff), die von Leoben (Callum Keith Rennie) gefangen gehalten wird, hat den Zylonen zum wiederholten Mal getötet, nur um ihn dann in einem neuen Körper zurückkehren zu sehen. Und Tigh (Michael Hogan), Anders (Michael Trucco) und Tyrol (Aaron Douglas) bereiten einen Aufstand vor. Nachdem sie die Zylonen erfolgreich mit am Straßenrand versteckten Sprengsätzen angegriffen haben, stehen sie vor einem moralischen Dilemma: Duck (Christian Tessier), ein Polizeischüler, will sich bei der Abschlusszeremonie an der Polizeiakademie selbst in die Luft sprengen – und dabei Baltar und andere Kollaborateure mit in den Tod reißen ...
ProSieben zeigt Sarah Connor Chroniken
Zur erfolgreichen Spielfilmreihe "Terminator" startete im Herbst 2007 in Amerika die Serie "Terminator - The Sarah Connor Chronicles". Die erste Staffel erhielt (nur) neun Episoden, aber Dank des Erfolges bekam die zweite Staffel etwa doppelt so viele Episoden und befindet sich momentan in einer Pause, wie bei vielen Serien nach der Hälfte der Episoden üblich.

Die Handlung der Serie befindet sich zeitlich gesehen zwischen dem zweiten und dritten Film. Sarah und ihr Sohn John haben die aufreibenden Ereignisse hinter sich gelassen, und ein kleines bisschen Normalität ist eingekehrt, obwohl sie vom FBI immer noch gesucht werden. John drückt sogar wieder die Schulbank und lernt auch neue Freunde kennen. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse.

“Terminator SCC“ hat definitiv großes Potenzial, man darf also auf weitere Staffeln hoffen.

Auf ProSieben startete "Terminator - Sarah Connor Chroniken" im deutschen Free-TV am Montag dem 12.01.2009 um 21:15 Uhr.
Fox verabschiedet sich von "Prison Break"
Während der TV Critics Press Tour am Dienstag hat der Unterhaltungschef vom „Prison Break“-Sender Fox, Kevin Reilly, erklärt, dass die Serie nach der vierten Staffel nicht fortgesetzt wird. In Amerika befindet sich die Serie zur Zeit in der Winterpause. Bisher wurden 16 Episoden der vierten Staffel gesendet. In Deutschland wird seit Anfang Januar die synchronisierte dritte Staffel auf RTL gezeigt.

"'Prison Break' war verdammt gut im Rennen, doch das Rennen ist jetzt zu Ende. Es handelt sich um das letzte Jahr der Serie", erklärte Kevin Reilly gestern bei der TV Critics Press Tour. Aufgrund der nicht zufriedenstellenden Quoten hielten sich bereits seit längerem Gerüchte um eine mögliche Absetzung der Serie. Die Quoten sollen jedoch nicht ausschlaggebend gewesen sein. Viel mehr hat die Absetzung kreative Gründe. Nach vier Jahren sei die Serie an einen Punkt gelangt, an dem alle Geschichten erzählt wurden. Man will sich nun mit einem starken Ende verabschieden, bevor die Luft raus ist.

Wie viele Folgen noch ausgestrahlt werden, ist noch nicht sicher. Vier Episoden wurden bereits abgedreht, jedoch wird möglicherweise noch an zwei weiteren gearbeitet. Die Vermutung liegt nahe, dass es, ähnlich wie bei „24: Redemption" (ebenfalls auf Fox ausgestrahlt), einen TV-Film geben wird, der die Serie beendet.

Kevin Reilly fügte noch hinzu, dass er bereits weiß, wie die Produzenten die Serie enden lassen wollen: "Sie haben ein wirklich cooles Ende. Ich weiß, wo die Serie enden wird, und es ist eine wahnsinnig gute Idee."
Ubisoft entwickelt Videospiel zu Grey's Anatomy
Ubisoft gab bekannt, dass ein Vertrag mit den ABC-Studios über die Entwicklung eines Videospiels, das auf der TV-Serie „Grey´s Anatomy“ basiert, abgeschlossen wurde. „Grey’s Anatomy: The Video Game“ erscheint Anfang 2009 für Wii™, Nintendo DS™ und PC.

„Ubisoft freut sich über die Zusammenarbeit mit den ABC-Studios, um die Fernsehreihe in ein interaktives Spielerlebnis zu verwandeln“, sagt Christ Salomon, Vizepräsident des Worldwide Licensing von Ubisoft. „In ‚Grey’s Anatomy: The Video Game’ haben die Spieler die Möglichkeit, sich im Rahmen einer komplett neuen Geschichte, in die Rolle ihres Lieblingsdoktors hineinzuversetzen. Als Arzt müssen wichtige persönliche und berufliche Entscheidungen getroffen werden. Genauso wie in der TV-Vorlage muss der Spieler zwischenmenschliche Beziehungen zu Kollegen und Freunden pflegen und auch im Operationssaal eine feinfühlige Hand unter Beweis stellen.“

Soweit die Pressemeldung von Ubisoft.

3. Star Trek - Titan: "Eine neue Ära"
von Etienne Quiel
Im Jahr 2005 starteten gleich zwei neue Romanserien in der Welt von „Star Trek“, welche die Geschichte über den letzten „TNG“-Kinofilm „Nemesis“ hinaus vorantreiben. Dies sind einerseits die fortgesetzten Abenteuer der Enterprise-E im so genannten „TNG“-Relaunch und anderseits die Erlebnisse von Captain Riker und der U.S.S. Titan in der gleichnamigen Romanserie.

Nachdem der Cross Cult Verlag bereits die Romanreihe „Star Trek – Vanguard“ nach Deutschland gebracht hat und damit die „Star Trek“-Romane hierzulande nach langer Pause wiederbelebte, ist nun auch „Star Trek – Titan“ auf Deutsch zu lesen. „Eine neue Ära“ ist der Pilotroman der Reihe und wurde vom bekannten Autorenduo Martin und Mangels verfasst.

Inhalt

In den Raumdocks von Utopia Planitia werden an der brandneuen U.S.S. Titan die letzten Arbeiten durchgeführt, bevor sie auf ihrer ersten Mission als Forschungsschiff in die unbekannten Bereiche des Alls vordringen soll. Bei einem unerwarteten Besuch der Admirals Ross und Akaar muss ein enttäuschter Captain Riker jedoch erfahren, dass die wissenschaftliche Reise seines Schiffes erst einmal aufgeschoben wurde, um eine wichtige diplomatische Mission im Romulanischen Sternenimperium durchzuführen.
Dort ist nach dem Tod von Shinzon ein Machtvakuum entstanden und ein Bürgerkrieg droht. Auch wenn sich ein neuer Prätor ausgerufen hat, ist die Lage alles andere als stabil. Weitere Parteien wetteifern ebenfalls um die Macht, unter ihnen der romulanische Geheimdienst Tal Shiar, eine gegen die Föderation kriegerisch eingestellte Hardliner-Fraktion und das romulanische Militär. Der drohende Zerfall des Romulanischen Reiches würde Chaos und Instabilität für die gesamte Region bedeuten. So ist es Rikers Aufgabe, mit der Titan und einem Konvoi aus Hilfsschiffen nach Romulus zu fliegen, um dort einerseits der Zivilbevölkerung notwendige Unterstützung zu geben, aber auch das unsichere Machtgefüge zu stabilisieren und die rivalisierenden politischen Fraktionen zu einer Übereinkunft zu bringen.

Zwar fliegt die Delegation der Sternenflotte auf Wunsch von Prätor Tal’Aura nach Romulus, die anderen Fraktionen sind jedoch über deren Anwesenheit alles andere als begeistert. Als ob die Situation für Riker aufgrund der politischen Machtspiele nicht schon schwierig genug wäre, treten schließlich noch die Remaner mit einer beachtlichen Flotte auf den Plan. Sie wollen sich wenn nötig gewaltsam aus der romulanischen Sklaverei lösen, wodurch das Pulverfass namens Romulus endgültig zur Explosion gebracht werden würde …

Fazit

Der Titel „Eine neue Ära“ wird in doppelter Hinsicht dem Inhalt dieses Romans gerecht. Es ist in der Tat eine Zeit des Auf- bzw. Umbruchs, zum einen für die Sternenflotte mit der Indienststellung der U.S.S. Titan und zum anderen für das Romulanische Sternenimperium mit seinen innenpolitischen Umwälzungen.

Die Titan ist eines der ersten Schiffe, welches nach dem Ende einer kriegerischen Epoche (Borg-Invasionen, Dominion-Krieg etc.) wieder die ursprüngliche Mission der Sternenflotte aufnehmen soll, nämlich die friedliche Erforschung des Weltalls und die Entdeckung neuen Lebens. Das Schiff hat dabei die vielfältigste Crew in der Geschichte der Flotte. Lediglich ein gutes Zehntel der Besatzung sind Menschen, der Rest besteht aus einer Vielzahl von humanoiden und nicht-humanoiden Völkern. Dies stellt aufgrund der verschiedensten kulturellen Hintergründe besondere Ansprüche an das Zusammenleben der Besatzung. Dadurch bieten sich unzählige Möglichkeiten, interessante Charaktere zu schaffen und diese aufeinander treffen und interagieren zu lassen.
So zählen zur Besatzung des Schiffes die aus der „DS9“-Episode „Das ‚Melora’-Problem“ und einigen Romanen bekannte Elaysianerin Melora Pazlar, der bajoranische Wissenschaftsoffizier Jaza, der Cardassianer Dakal, Kadett an der Sternenflottenakademie im vierten Ausbildungsjahr, eine Ferengi-Geologin und viele weitere. Diese charakterliche Vielfalt ist einer der Aspekte, die diesen Roman so interessant machen.

Die politische Ebene der Geschichte ist nicht minder vielschichtig und packend. Der politische Umbruch im Romulanischen Reich sowie das Auftauchen der Remaner auf der politischen Bühne wird das „Star Trek“-Universum sicherlich noch über dieses Buch hinaus beschäftigen. Material für weitere Geschichten sollte es allemal genug geben. Mit Pardek, Donatra und Suran sind außerdem einige altbekannte Romulaner in die Ereignisse dieses Romans verwickelt.

Dem Trio aus Captain Riker, Counselor Deanna Troi und dem Ersten Offizier Christine Vale gilt außerdem ein besonderer Fokus in dieser Geschichte. Weitere prominente Akteure in diesem Roman sind Botschafter Spock, Tuvok und Admiral Leonard James Akaar.

Abgerundet wird das Lesevergnügen durch einige informative Artikel am Ende des Buches, welche die politische Situation im Romulanischen Sternenimperium und die U.S.S. Titan und ihre Crew zum Thema haben.
An dieser Stelle soll außerdem erwähnt werden, dass sowohl bei der „Vanguard“-Reihe als  auch bei der „Titan“-Reihe die Gestaltung des Buchumschlags wahrlich gelungen ist. Bei den Buchrücken wurde eine sehr schöne Gestaltungsmöglichkeit gefunden, bei der sich das serieneigene Design in ein serienübergreifendes Layout einfügt. Dies ermöglicht interessante Buchrücken, die im Regal sehr gut aussehen und damit auf lange Sicht einen besseren Eindruck als die sehr verschiedenen und bunten Buchrücken der Originalausgaben aus den USA machen.

Abschließend lässt sich sagen, dass „Eine neue Ära“ eine packende und vielschichtige Geschichte erzählt, in der viele interessante alte und neue Charaktere agieren. Ein spannendes und unterhaltsames Lesevergnügen!

4. Ihre Meinung
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegelndie Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion desCorona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:leserbriefe@corona-magazine.de. Bittebeachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigemNamen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktionbekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!

Corona Magazine
Danke


Lieber Mike,
Liebe Corona-Magazin Redaktion,

das Jahr neigt sich dem Ende und es ist einmal wieder Zeit inne zu halten und rück zu blicken. Ich blicke vor allem auf ein weiteres Jahr Corona-Magazin zurück und möchte allen recht herzlichst für Ihr Engagement und Ihre Arbeit an diesem hervorragenden Magazin danken.

Das Magazin ist für mich seit vielen Jahren mein ständiger Begleiter durch den Alltag. Sei es unterwegs zum bzw. vom Büro in der U-Bahn oder im Sommer auf der Parkbank oder dem Strand. Das Corona-Magazin ist ständig auf meinem Smartphone präsent und zugegen.

Vielen Dank für ein weiteres Jahr News und Informationen. Vielen Dank vor allem jedoch für die vielen Kurzgeschichten, die mir viele Stunden versüßt haben. Vor allem sei hier der interaktive Fortsetzungsroman erwähnt, der eine besondere Bereicherung bietet.

Eine besondere Überraschung war übrigens die Weihnachts-Geschichte in den letzten Breaking-News.

So bleibt mir nur noch allen besinnliche Weihachten und einen guten Rutsch in das Jahr 2009 zu wünschen.

Guido Schumann

Corona Magazine
Star Trek in Deutschland


Hallo Corona,

ich hoffe, Ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen! Eigentlich schreibe ich Euch nur, um mich für das Buch "Star Trek in Deutschland" zu bedanken, die "Vanguard"-Trilogie und natürlich die neuen Titan-Romane. Alle Namen, die ich in den Impressums (Impressen? *g*) entdeckt habe, kannte ich schon aus dem Impressum des Corona Magazins. Die ganzseitige Werbung für den Corona im Titan-Roman kommt wahrscheinlich auch nicht von ungefähr.

Wenn es um "Star Trek" in Deutschland geht, kommen Eure Namen immer wieder vor, und das finde ich echt dankenswert! Also, macht weiter so!

Ein Star Trek-Fan!
Markus Gehde

5. TV-Vorschau
(07. Februar 2009 - 20. Februar 2009)
Besuchen Sie auch die Online-Version der TV-Vorschau und stellen Sie sich dort Ihr persönliches Fernsehprogramm zusammen.

Colorcode:PayTVÖsterreichSchweiz

6. Die Memmen des Meeres - Der Corona-Fortsetzungsroman
von Carolina Möbis
Zum besseren Verständnis: Dieser Corona-Fortsetzungsroman ist interaktiv, denn hier spielt der Corona-Leser mit! Wie früher in einem dieser alten Abenteuerspielbücher bestimmen Sie die Handlung. (Sie wissen schon: Wie damals in "Die absolut tödliche Insel des fürchterlichen Schreckens" und so weiter.) Aber anstatt zur Seite 170 oder 91 weiterzublättern, helfen Sie unserem Helden mit der Abstimmung auf unserer Website bei seinen Entscheidungsschwierigkeiten. Seien Sie die flüsternde Stimme im Wind und lesen Sie das Ergebnis in der nächstes Ausgabe des Corona Magazine.

Was bisher geschah:

Auf einem Segelturn durch die Ägäis haben der melancholische Daniel, der Lebemann Hubertus von Heuchelheim, der Archäologe Johann Bruchnagel und die Französin Monique ein scheinbar antikes Schiffswrack entdeckt. Bei der Untersuchung des Wracks hat Monique einen Unfall erlitten. Nach einem Rettungsversuch findet sich Daniel plötzlich allein in unbekannten Meeresweiten, bis er die Bekanntschaft des Wellengottes höchstpersönlich macht. Aber der ist bedauerlicherweise nicht gut auf ihn zu sprechen …

7. Kapitel

„Die Schlange! Die Schlange!“ Diese Worte beherrschen meinen Geist. Also klammere ich mich mit Mühe an den schuppigen Leib, der sich ohnehin schon um meinen gewunden hat. Ein Tango der wässrigen Art. Das Pferd wiehert zornig, dann zieht mich die Schlange fort, pflügt mit mir durch die Wellen.

Ihr weiß und braun befiedertes Haupt dreht sich seitwärts, eine rote Zunge sticht blitzartig aus dem Maul hervor und ist im nächsten Moment schon wieder verschwunden. Ein lidloses Auge starrt mich aus einem Federkreis an. Nasse Schuppen funkeln wie kleine Sterne.

„Keine Angst, alter Freund“, sagt eine klare, selbstbewusste Frauenstimme. „Ich bin bei dir.“

Ich kann den Blick nicht von dem Auge abwenden. Die zentrumslose Schwärze zwingt mich, hinzusehen, lässt nichts anderem mehr Raum. Sie dehnt sich aus, bis da nichts mehr ist außer Finsternis und Wasser auf meiner Haut. Nein, keine allumfassende Dunkelheit, begreife ich plötzlich, sondern ein Nachthimmel voller leuchtender Sterne. Und einer davon …

Das nächste, was ich mitbekomme, ist, dass ich salzig-bitteres, modriges Wasser ausspucke. Ich huste wie verrückt.

„Na bitte, ich hab doch gesagt, der kommt wieder zu sich“, höre ich eine vertraute Stimme in weiter Ferne. Hubertus? Und dann Monique, viel näher, ihre Hände auf meinen Wangen, ihr Atem streift meine Lippen. Nasses Holz in meinem Rücken. Ich habe schon bequemer geschlafen.

„Daniel, hörst du mich? Sag doch was?“

Ich öffne die Augen und brabble irgendetwas Intelligenzbefreites, das stark nach „Wo bin ich?“, klingt. Dabei erübrigt sich die Frage. Ich liege in dem verrotteten Schiffswrack, direkt neben dem Leck, das Monique und mir beinahe zum Verhängnis geworden ist. Sie beugt sich über mich, lächelt und streicht sich jetzt erleichtert eine nasse Strähne aus der Stirn. „Du hast eine Planke gegen den Kopf bekommen. Zum Glück habe ich dich noch rechtzeitig zu fassen gekriegt. Deine Schlangenkette hatte sich in meinem Haar verfangen.

„Tut mir Leid“, huste ich den erstbesten Gedanken, während ich mich mit Moniques Hilfe aufrichte. Erst jetzt bemerke ich, dass Johann neben uns hockt. Sein Hemd ist ebenso durchnässt wie wir. Über uns am oberen Treppenabsatz kniet Hubertus, und leuchtet mit einer kleinen Stabtaschenlampe zu uns hinein.

„Nein, das war gut so“, beruhigt sie mich und klopft mir kräftig auf den Rücken, sodass auch der letzte Wasserrest in meiner Lunge ins Hüpfen kommt. „Sonst wärst du untergegangen. Da war plötzlich ganz schöner Sog. Zum Glück hat Johann - “

„Hättet ihr die Güte, das Liebesgeflüster mal kurz zu verschieben?“ Hubertus beäugt die kümmerlichen Reste der Stiege mit deutlichem Mistrauen.

„Schaut lieber zu, dass ihr da rauskommt. Bei Euch Abrisskommando hält der alte Kahn keine fünf Minuten mehr.“

„Wie wär‘s mit ein bisschen Hilfe?“ Wenn Moniques Blick sprechen könnte, müsste sich Hubertus jetzt sicher einige unflätige Beschimpfungen anhören. So aber tippt er sich nur unbeeindruckt an die Stirn.

„Und falle auch noch in die Brühe? Ich bin doch nicht bescheuert. Legt euch ein paar Balken drunter. Hier drüben, da ist noch nicht alles ruiniert. Wenn ihr hochklettert, reich ich euch die Hand.“

Empört stemmt Monique die Fäuste in die Hüften und holt Luft. Aber was immer sie sagen will, wird von Johann unterbrochen. „Er hat Recht, suchen wir stabiles Holz.“

Die resignierte Einsicht in die höhere Weisheit seiner Worte lässt nicht lange auf sich warten, und so kriechen wir im Schein von Hubertus Taschenlampe auf allen Vieren über marode Planken und suchen nach brauchbaren Trümmern. Sonst sucht hier keiner mehr was. Nicht einmal Johann hat noch Lust auf verlorene Schätze. Leider sind ‚Holz‘ und ‚stabil‘ auf diesem Schiff unvereinbare Gegensätze. Aber wenigstens gibt mir das Wühlen die Möglichkeit, mich wieder völlig in die Realität einzuklinken und meine eigenartige Vision zu überdenken.

Ich habe also Poseidon gesehen, den Meeresgott, der in den Sagen ständig angepisst war, weil die alten Könige dauernd vergaßen, ihm ausreichend devot zu huldigen. Das Pferd war dann wohl der Pegasos, den Bellerophon, der Held mit dem wirklich bescheuertsten Namen des gesamten Mythos, zähmte. Und irgendwie war der Gaul auch mit den Meergöttern assoziiert. Die Schlange, tja, die kann man dank ihres Gefieders wohl am ehesten mit Athene in Verbindung bringen, ebenso wie das Gorgonenhaupt, das jetzt wieder friedlich an meinem Hals baumelt. Die Fratze hat erstaunlicherweise nicht den kleinsten Kratzer davon getragen, soweit ich das im Halbdunkel erkennen kann. War es demnach etwa die Göttin, die ich gehört habe? Dann war es wohl richtig, ihr zu vertrauen und sie hat mich wieder hierher zurück - Aber das ist jetzt einfach zuviel des Guten, wahrscheinlich hat mein Hirn während meiner Auszeit einfach nur Dinge reproduziert, die Johann kurz vor meinem Sturz erwähnt hat. Ich schiebe die Grübeleien beiseite und prüfe ein Brett, das sich schon seit Äonen an einer Rippe des Rumpfs verkeilt hat.

„Dahinten ist noch ein Skelett! Schaut euch das mal an“, ruft Hubertus, nachdem der Lichtstrahl einmal durch den Raum geirrt ist.

„Du spinnst wohl!“, höre ich mich sagen. „Als hätten wir nichts Besseres zu tun!“

„Was denn? Gerade hattet ihr es doch auch nicht besonders eilig.“

Diese Kaltschnäuzigkeit schlägt ja wohl alles und ich schäume wie eine Coladose auf der Achterbahn.

„Du mieser, erbärmlicher Feigling! Erst schleifst du uns hierher, weil du Schatzjäger spielen willst und dann verkriechst du dich? Du solltest hoffen, dass ich es nicht zu dir hochschaff‘, denn dann - “

„Daniel, beruhig dich doch.“ Johann erinnert sich anscheinend an den Deeskalationskurs, den jeder langgediente Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes wenigstens einmal hinter sich bringen muss. „Was ist denn in dich gefahren?“

Wie originell, diese Phrasen! So gut kann der Kurs ja nicht gewesen sein! Mir ist überhaupt nicht nach Ruhe zu Mute. Aber er hat irgendwie Recht, so schnell auf Tempo Hundert, das kenne ich nicht an mir. Vielleicht liegt es an Moniques Haarspitzen, die vorhin meinen Hals gekitzelt haben, vielleicht funktioniert mein Kopf seit dem Sturz auch noch nicht wieder ganz richtig. Jedenfalls hege ich Mordgedanken, die etwas mit stumpfen Holzplanken und Wasserfolter zu tun haben.

Trotzdem gelingt es mir, auf die sofortige Umsetzung zu verzichten. Stattdessen stapeln, verkeilen und schichten wir, dann klettert Monique vor und kommt wacklig, aber wohlbehalten auf Deck an. Johann folgt ihr.

„Schade, jetzt habt ihr das Skelett vergessen.“

In meinen Gedanken zermalmt ein erlösender 10.000-Tonnen-Amboss unser Brad-Pitt-Plagiat. Leider auch nur dort.

Doch als ich schon hochklettern will, leuchtet Hubertus den Knochenhaufen noch einmal an.

„Komm schon, Dennis, sei ein netter Junge und tu’s für mich. Kriegst auch einen Daiquiri, wenn wir zurück sind.“

Er liegt weit hinten im Bug des Schiffes. Und irgendetwas sagt mir, dass es sich bei der Leiche nicht um einen einfachen Seemann handelt. Wo immer auch dieses Wissen herkommt. Wieder sind es diese leeren Augenhöhlen und wieder starren sie mich an. Aber in dem Häufchen Knochen und Seetang blinkt etwas stumpf. Wieder eine Münze oder ein Amulett?

Ich bin allein hier unten, und wer weiß, ob ich noch einmal die Chance bekomme, mir ein Souvenir mitzunehmen. Immerhin wollte ich hier herunter. Denn wenn ich das tue, dann nur für mich, um meiner Neugier Willen. Oder ich lasse Geheimnis Geheimnis sein und höre lieber auf Monique, die mich fragt, wo ich bleibe.

Sagen Sie unserem Helden, was er tun soll, und zwar hier.

- Fortsetzung folgt.-

7. Der Name des Windes: Die Königsmörder-Chronik
von Birgit Schwenger
Wenn ein Fantasy-Roman im selben Atemzug wie „Der Herr der Ringe“ genannt wird, ist allerhöchste Vorsicht geboten. Meist soll dieser Vergleich nur die Verkaufszahlen steigern und ist unweigerlich ein Beleg dafür, dass der dermaßen gelobte Roman nichts weiter als ein billiger Abklatsch von Tolkiens Meisterwerk ist. Kaum ein Fantasy-Roman hat sich bislang des Vergleiches als würdig erwiesen - vielleicht gerade einmal noch Ursula K. LeGuins „Erdsee“-Saga, die zwar inhaltlich kaum etwas mit Tolkiens Welt gemein hat, aber qualitativ durchaus mithalten kann.

Als der angesehene Literaturkritiker Denis Scheck in seiner ADR-Sendung „Druckfrisch“ daher besagten Vergleich bemühte – „Für mich ist ‚Der Name des Windes’ die überzeugendste Fantasy seit Tolkiens ‚Der Herr der Ringe’“ – schrillten demzufolge alle Alarmglocken. Doch zu Unrecht! Tatsächlich vermag Patrick Rothfuss’ Erstlingswerk auf der ganzen Linie zu überzeugen. Die schiere Detailfülle seiner im wahrsten Sinne des Wortes phantastischen Welt voller Magie und Mythen zeugt von einer unbändigen Schöpfungskraft, die wahrlich beeindruckt. Hut ab vor dem Englisch-Dozenten aus Wisconsin! Man mag kaum glauben, dass „Der Name des Windes“ tatsächlich Patrick Rothfuss’ erster Roman ist. Das 860 Seiten umfassende Werk weist zwar inhaltlich – dankeswerter Weise! – kaum eine Gemeinsamkeit mit Tolkiens Epos auf und ist auch stilistisch auf einem anderen Blatt geschrieben. Aber wie Tolkien ist es Rothfuss gelungen, eine in sich stimmige Welt zu schaffen, die über eine eigene, pralle Geschichte und einen großen Kosmos an Mythen verfügt. Inhaltlich gesehen hat der erste Band von Rothfuss’ „Königsmörder-Chronik“ schon vielmehr etwas mit der bereits oben genannten „Erdsee“-Saga gemein, mit der „Der Name des Windes“ einige grundlegende Wesensmerkmale der Magie teilt. In beiden Werken steht zudem ein noch relativ junger Magier im Mittelpunkt des Geschehens, auch wenn man zu Beginn von Rothfuss’ Roman erst einmal das Gefühl hat, sich in einem Gasthaus in Bree wiederzufinden.

Zwar werden andere Geschichten erzählt als in Mittelerde, doch schon bald hat man das Gefühl, dass auch über diesen Landen ein dunkler Schatten liegt, verborgen in der Tiefe lang vergessener Zeiten, die nur noch in Mythen und Märchen lebendig werden. Die Dorfbevölkerung, die sich allabendlich im Gasthaus zum Wegstein einfindet, ahnt nichts von den Gefahren, die bereits in unmittelbarer Nähe ihre unheimlichen Kräfte entfalten.

Dieser atmosphärisch wahrlich unheimlich dichte Einstieg in die Geschichte – eine dreifache Stille eines Mannes, der auf den Tod wartet, liegt über allem - zieht den Leser sogleich in seinen Bann. Ist der Roman auch nicht auf Spannung geschrieben, so verfängt man sich doch allzu leicht – und willig – in seinen geschickt gewobenen Erzählfäden. Schnell wird man gewahr, dass der Wirt Kote in Wahrheit der tot geglaubte Kvothe ist, begnadeter Musiker und der vermutlich mächtigste Magier seiner Zeit. Als ein Chronist ihn in seinem Gasthaus aufspürt und auf Kvothes Geschichte dringt, beginnt sich rückblickend vor dem inneren Auge des Lesers ein reichhaltiges Epos zu entfalten, das nicht zuletzt durch seine überzeugenden Charaktere lebendig wird. Kvothe gehört dem Volk der Edema Ruh an und zieht mit der fahrenden Truppe seiner Eltern durch die Lande. Schon früh lernt er zahllose Kunststücke und Tricks und erweist sich als fähiger Sänger, Musiker und Schauspieler. Doch erst als der Arkanist Abenthy, genannt Ben, zur Truppe seiner Eltern stößt und Kvothes Ausbildung übernimmt, zeigt sich das wahre Talent des Jungen: In einer unglaublich kurzen Zeitspanne eignet sich Kvothe umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten aus allen Bereichen der Wissenschaft und des praktischen Lebens an, für die andere Jahre bräuchten. Groß ist sein Wissensdurst, aber noch größer sein Leichtsinn und ja, auch seine Überheblichkeit. Diese wird ihm jedoch aufs bitterste ausgetrieben, als er eines Abends das Lager seiner Truppe verwüstet, seine Eltern und alle anderen ermordet vorfindet. In seiner Verzweiflung flüchtet sich Kvothe in die Wälder, wo ihn nur seine Musik am Leben erhält. Schließlich findet er den Weg nach Tarbean, einer der größten Städte des Commonwealth. Doch dort steht ihm ein noch schlimmeres Schicksal bevor: Drei Jahre lang fristet er ein elendes Dasein als Straßenjunge, der jegliche Hoffnung verloren hat. Erst eine Erzählung des mysteriösen Geschichtenerzählers Skarpi bringt ihn auf die Spur der Mörder seiner Eltern: der Chandrian. „Die Eltern von irgendwem haben die falschen Lieder gesungen“, hatten sie gesagt, denn Kvothes Vater hatte zuletzt an einem Epos über die mythischen Sagengestalten gearbeitet, die plötzlich durch Skarpis Erzählung fest in der Wirklichkeit verankert zu sein scheinen.

Angetrieben von seinem Streben nach Rache macht sich Kvothe auf den Weg nach Imre, um – wie es Bens Wunsch war – an der Universität aufgenommen zu werden. Was nun folgt, die Schilderung von Kvothes Lehrjahren in den Künsten der Arithmetik, der Medizin, der Sympathie und all den anderen Wissenschaften, die einen Arkanisten ausmachen, ist pure Magie in sich selbst - und meilenweit von allen Internatsspielereien eines Harry Potter entfernt. Nur wenige Mal bekommt man es im „Namen des Windes“ mit wahrer Magie zu tun, das jedoch dafür umso eindrucksvoller. Als Ben den Namen des Windes anruft, um sich gegen einen engstirnigen Bürgermeister und seine Schergen zu verteidigen, ist Kvothe dermaßen beeindruckt, dass er diese Kunst unbedingt auch erlernen will. Doch obwohl er an der Universität in allen Kursen brilliert, steht er sich häufig selbst im Weg: Allzu oft muss er für Vergehen gerade stehen, in die er sich selbst völlig gedankenlos oder aus purem Übermut hineinmanövriert hat.

Kvothe ist sehr von sich eingenommen und über alle Maßen leichtsinnig. Er schafft sich mächtige Feinde, gewinnt aber auch gute Freunde und verliebt sich vor allem unsterblich in eine gleichgesinnte Seele, die allerdings sehr sprunghaft ist. Schließlich erfährt Kvothe von einer blutigen Mordtat, bei der alle Indizien ebenfalls auf die Chandrian hindeuten, die er für den Tod seiner Eltern verantwortlich macht. Fest entschlossen nimmt er die Spur auf.

Kvothes Welt ist der unseren seltsam verwandt. Den Wissenschaften kommt eine große Bedeutung zu, ebenso der Religion. Alles ist so real, so wirklich. Dennoch hat Rothfuss alles andere als eine mittelalterliche Variante unserer Welt geschaffen. Es gibt keine übersinnliche Magie, für alles gibt es eine Erklärung, sogar für den Drachen, dem sich Kvothe urplötzlich gegenübersieht. Rothfuss hat mit „Der Name des Windes“ einen Fantasy-Roman vorgelegt, der vor Ideenreichtum und Originalität nur so sprudelt. Auch sprachlich weiß Rothfuss zu überzeugen und hebt sich damit wohltuend von der schnell herunter geschriebenen Dutzendware manch anderer Fantasy-Autoren ab, die allzu häufig nur über ein reichlich begrenztes Vokabular verfügen. Es hat sich eindeutig bezahlt gemacht, dass Patrick Rothfuss insgesamt 14 Jahre lang an seinem Erstlingswerk gearbeitet hat. Zum Glück lässt die Fortsetzung nicht so lange auf sich warten: Der zweite Band, in dem wir voraussichtlich mehr über die Chandrian und darüber, welcher König eigentlich von wem ermordet wird, erfahren werden, ist - im Original - bereits für April angekündigt.

8. Kunterbunt
Der fabulös-fantastische Kreaturen-Contest
LizzyNet und SchneiderBuch starten Kreativ-Wettbewerb

LizzyNet, die Online-Community für Mädchen, undSchneiderBuch starten mit einem fantastischen Kreativ-Wettbewerb in das Jahr 2009.

Beim Kreaturen-Contest sind NachwuchsautorInnen aufgefordert, aberwitzige, verrückte und fantasievolle Geschöpfe in Wort und Bild zu skizzieren und damit einen neuen Bewohner der von Autor Jens Schumacher geschaffenen Welt Ambigua zum Leben zu erwecken. Denn dem originellsten Charakter winkt ein Auftritt im dritten Ambigua-Band "Der Fluch des dunklen Herrschers" (erscheint im Herbst 2009 bei SchneiderBuch) und seinE SchöpferIn darf im März 2009 auf die Leipziger Buchmesse reisen und ihr wundersames Wesen dort präsentieren.  „Dieser Wettbewerb ist eine tolle Chance für junge Autorinnen, in einem Roman verewigt zu werden und erste Kontakte zu einem Verlag zu knüpfen“, freut sich LizzyNet-Geschäftsführerin Dr. Friederike Bing über die gelungene Kooperation mit SchneiderBuch.

Ob wirbelige Windwirren oder pyromanische Feuerfinkel – beim Kreaturen-Contest sind Lebensformen gefragt, die noch in keinem Roman gesichtet wurden. Alle Schöpfungen werden im garantiert ausbruchsicheren Kreaturen-Kabinett auf www.lizzynet.de ausgestellt.

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter http://www.lizzynet.de/dyn/149682.php

LizzyNet, ein Angebot der Unternehmensgruppe M. DuMont Schauberg, veranstaltet regelmäßig Schreib- und Kreativwettbewerbe für Mädchen und junge Frauen, um jungen Autorinnen erste Schreiberfahrungen und Publikationen im Netz zu ermöglichen.
Seminar zum Science-Fiction-Roman in Wolfenbüttel
Unter dem Titel »Ist morgen auch noch ein Tag?« veranstaltet die Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel ein Seminar zum Science-Fiction-Roman. Als Dozenten sind die Schriftstellerin Kathrin Lange (verfasste als Cathrin Hartmann Romane für „Atlan“ und „Perry Rhodan“, ist darüber hinaus vor allem als Autorin historischer Romane bekannt) und der „Perry Rhodan“-Chefredakteur Klaus N. Frick »im Einsatz«. Das Seminar selbst findet am Wochenende des 27. Februar bis 1. März 2009 statt.

Informationen aus der Ausschreibung der Akademie:

Seit einigen Jahren boomt die Phantastik in Wort- und Bildmedien: Kinofilme voller Science-Fiction und Fantasy erfreuen sich großer Beliebtheit, literarische Bestseller enthalten häufig phantastische Elemente, und Comics und Computerspiele nehmen immer mehr Szenarien aus Science-Fiction und Fantasy auf. Die gesamte Medienrichtung wird also populärer und immer mehr deutschsprachige Schriftsteller profitieren davon.

Häufig sammeln die Autoren in Kleinverlagen erste Erfahrungen, bevor sie eine Chance bei den größeren Häusern erhalten. Das gilt vor allem für die Fantasy, die von vielen Lesern als »Fluchtliteratur« gemocht wird. Die Science-Fiction fristet dagegen eher ein Schattendasein.

Das Seminar lotet aus, welche Möglichkeiten sich Science-Fiction-Autoren angesichts der veränderten Mediensituation bieten: Wie schafft man es, seine Ideen so gut zu verpacken und seine phantastische Welt so gut zu schildern, dass sie zuerst den Verleger und dann die Leser begeistert? Mit welchen Kniffen wird eine erfundene Welt richtig erlebbar? Und wie schafft man es als Autorin oder Autor, den Roman zu vollenden und an einen Verlag zu senden?

Praxis-Beispiele, Schreibübungen und Diskussionsrunden prägen das Seminar, das sich ausdrücklich an Autoren richtet, die bereits Erfahrung haben. Im Vorfeld reichen die Teilnehmer einen eigenen Text (maximal zehn Normseiten) sowie ein Romankonzept (eine Seite) ein. Beides wird im Seminar besprochen und dient als Grundlage für die weitere Arbeit.

Das Seminar kostet 170 Euro; darin enthalten sind die Kosten für zwei Übernachtungen sowie die Mahlzeiten. Hinzu kommen fünf Euro für einen Reader, der alle eingereichten Texte enthält.

9. Wissenschaft: Unendlichkeit
von Marcus Haas
Unendlichkeit ist einfach unvorstellbar, zumal sie uns im Alltag nicht besonders oft begegnet. Man könnte annehmen, dass das Weltall unendlich ist, aber der Eindruck täuscht, denn obwohl es vor etwa 13,7 Mrd. Jahren einen Urknall gab und es sich seit dem ausdehnt, ist es noch lange nicht unendlich groß, sondern hat eine feste Ausdehnung, die durch seine Expansionsgeschwindigkeit begrenzt ist. Und da diese Expansionsgeschwindigkeit nicht unendlich groß ist, kann auch das Universum in absehbarer Zeit nicht unendlich groß werden. Aber vielleicht kann es ja unendlich alt werden, denn die Wissenschaft ist sich noch nicht einig, ob die Expansion irgendwann zum Erliegen kommt oder sich bis in alle Ewigkeit – also unendlich – fortsetzt.

Die ersten Ideen vom Unendlichen in unserem Kulturkreis gehen auf Aristoteles zurück, der zwischen potenziell unendlich und tatsächlich unendlich unterschied. Potenziell unendlich wären dabei die natürlichen Zahlen, denn bei ihnen gibt es keine, die wirklich die größte ist. Und laut Aristoteles ist es nicht möglich sich diese Zahlengruppe vollständig vorzustellen, so dass sie nicht als tatsächlich unendlich angesehen werden kann. Er war der Meinung, dass somit nur das potenziell Unendliche dem Verstand zugänglich sei und dass das tatsächlich Unendliche nicht sinnvoll verstanden werden kann. Damit hat er sich natürlich geschickt um diese Problematik herumgedrückt.
Erst Galileo hat darauf hingewiesen, dass, wenn man aus einer unendlich großen Zahlenmenge die Hälfte der Zahlen entfernt, immer noch unendlich viele Zahlen übrig bleiben.

Aber natürlich kann man Unendlichkeiten nicht nur durch Aufzählen oder Verdoppeln erreichen, sondern auch durch Halbieren. Das ist ein wesentlicher Punkt in Zeno von Eleas Paradoxen. Wenn er davon ausgeht, dass der Sprinter Achilles niemals eine Schildkröte überholen kann, welche 10 Meter Vorsprung hat, weil er dazu erst einmal die Strecke bis zur Schildkröte zurücklegen muss. Bis er da angekommen ist, ist die Schildkröte auch schon weitergewandert und der Sprinter muss wieder erst diese Strecke bis zum neuen Standpunkt der Schildkröte zurücklegen, während diese weiterzieht. Auf diese Weise kann der Sprinter laut Zeno die Schildkröte nie erreichen, weil er dazu eine unendliche Zahl immer kürzerer Strecken überwinden muss.
1665 wurde dann erstmals die liegende Acht (die Lemniskate ∞) als Symbol für die Unendlichkeit von dem englischen Mathematiker John Wallis eingeführt (die Griechen kannten das Symbol auch schon , nutzten es aber für 1000, was groß, aber eben noch nicht unendlich ist) und zehn Jahre später entwickelten Newton und Leibnitz unabhängig voneinander Methoden, um mit dem Unendlichen rechnen zu können. Newton vermied dabei aber sorgfältig die Erwähnung des Unendlichen – offenbar ein Konzept, das immer noch Kopfzerbrechen bereitete.

Unendlichkeit ist also in erster Linie ein mathematischer Begriff, sie begegnet uns am ehesten beim Zählen, oder genauer, wenn wir mit dem Zählen nicht mehr weiter kommen, weil es eine schier endlose Zahl von Objekten gibt. Doch auch das ist ein Trugschluss, denn solange wir es mit einer begrenzten, egal wie großen, Menge an Objekten zu tun haben, erreichen wir die Unendlichkeit nicht.
Selbst wenn wir uns vornehmen, im Urlaub die Sandkörner am Strand zu zählen, ist diese Menge zwar unvorstellbar groß, aber eben nicht unendlich, selbst wenn das ganze bekannte Weltall mit Sandkörnern gefüllt wäre, kämen wir nur auf 1063, aber nicht auf unendlich. Nur wenn wir ohne Objekte zählen, können wir davon ausgehen, dass uns die Zahlen bis in alle Unendlichkeit nicht ausgehen werden.

Noch schneller erreichen wir die Unendlichkeit, wenn wir nicht einfach zählen, sondern verdoppeln – wobei sich die Frage stellt, ob das die gleiche Qualität von Unendlichkeit ist, oder ob es da vielleicht qualitative Unterschiede gibt.
Stellen wir uns dazu eine Gruppe von unendlich vielen Elementen vor, zum Beispiel alle geraden Zahlen. Wir sehen sofort, dass diese unendlich große Gruppe sozusagen noch halb leer ist. Und wenn wir unsere Gruppe um die ungeraden Zahlen erweitern, dann ist unsere Gruppe immer noch nicht vollständig, denn es fehlen ja noch die gebrochenen Zahlen und dann noch die natürlichen – ganz zu schweigen von den irrealen Zahlen (den Wurzeln aus negativen Zahlen, die man ja auch noch definieren kann).
Es scheint also möglich zu sein, Gruppen von Unendlichkeiten zu bilden, die ihrerseits wieder unendlich große Gruppen enthalten, wie eine Matroschka-Puppe, nur dass unsere bis zur Unendlichkeit verschachtelt sein kann.

Erst 1874 rang man sich schließlich dazu durch, das aristotelische Verständnis des Unendlichen über den Haufen zu werfen. Das geschah durch Georg Cantor, der die Idee der Gruppentheorie – jede Matroschka-Puppe entspricht einer Unendlichkeitsgruppe - einführte und damit zeigen konnte, dass es - zumindest mathematisch - unterschiedliche Gruppen von unendlichen Elementen geben konnte.
Um seine Idee zu verdeutlichen, hat Cantor vorgeschlagen, wie man aus einer Menge von Zahlen fast alle Zahlen entfernen kann, und trotzdem noch eine unendlich große Menge übrig behält.
Dazu schneidet man aus der Menge der reellen Zahlen von 0 bis 1 ein Drittel in der Mitte heraus – alle Zahlen zwischen 1/3 und 2/3. Aus den Resten entfernt man wiederum das mittlere Drittel und so weiter, bis man das Prozedere unendlich oft wiederholt hat. Was übrig bleibt, ist eigentlich nichts, aber dieses Nichts besteht immer noch aus unendlich vielen Elementen – wie die ursprüngliche Menge. Das Ergebnis ist der sog. Cantor-Staub.
Das heißt aber auch, dass zwischen zwei natürlichen Zahlen unendlich viele reelle Zahlen liegen, so dass die Unendlichkeit der reellen Zahlen viel größer sein muss als die der natürlichen Zahlen.

Unendlich selbst ist allerdings keine Zahl, wie man vielleicht annehmen könnte, wenn wir hier von größeren oder kleineren Unendlichkeiten sprechen – doch das ist eher qualitativ gemeint und nicht quantitativ, sondern nur ein Konzept. Eine Zahl ist dadurch definiert, dass es einen Vorgänger und einen Nachfolger gibt. Obwohl wir inzwischen wissen, dass es unterschiedliche Qualitäten der Unendlichkeit gibt, ist sie aber keine Zahl, denn ∞ + 1 ist immer noch ∞.
Macht man trotzdem den Versuch, Unendlichkeit wie eine Zahl zu behandeln, führt das die Mathematik, wie wir sie kennen, ad absurdum, denn mit ∞ + 1 = ∞ und ∞ + 1 + 1 =  ∞ + 2 kommt man auf 1 = 2.

10. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,

auf ein Neues – mit einer kleinen Neuerung, die allerdings nicht unbedingt eine dauerhafte Einrichtung werden soll, sondern erst einmal die Ausnahme von der Regel ist: Da in der jüngsten Wettbewerbsrunde, die wir zum „Das Ende der Welt“ ausgeschrieben haben, wieder eine ganze Menge und in der Spitze auch eine ganze Menge wirklich hervorragender Geschichten in der Redaktion eingegangen sind, gibt es ausnahmsweise nicht drei, sondern gleich fünf Storys zu diesem Thema zu lesen. Da sich die Geschichten auf den ersten fünf Plätzen alles andere als ähnlich sind, wird das auf keinen Fall langweilig werden – so viel kann ich heute schon versprechen. Und ob die Ausnahme, dass fünf Storys aus einer Themenrunde Eingang ins Corona Magazine finden, dann auch wirklich eine Ausnahme bleibt, liegt an unseren Autoren (die uns hoffentlich auch weiterhin mit lesenswerten Geschichten versorgen) und an unseren Lesern, die wir auch heute wieder um Feedback bitten, sei es im Forum oder per E-Mail.

Zur Geschichte: Auf Platz fünf der Runde „Das Ende der Welt“ ist Achim Stößer (aus Ausgabe 209 sicher noch in guter Erinnerung) mit seiner Story „Die Leere“ gelandet. Ein ganz großes Dankeschön geht an Helga P. Schubert und Ralf Steinberg, die als Gastjuroren an der Auswahl in dieser Runde mitgewirkt haben, was wieder einmal nicht einfach war.

Die nächsten Themen des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs lauten: „Transit“ (Einsendeschluss 1. Februar 2009), „Metamorphose“ (Einsendeschluss 1. April 2009), „Hinter dem Spiegel“ (Einsendeschluss 1. Juni 2009), „Labyrinth“ (Einsendeschluss 1. Oktober 2009) und „Exil“ (Einsendeschluss 1. Dezember 2009). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury drei (zumindest meistens) besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.

Armin Rößler


Die Leere
von Achim Stößer

Natürlich war die Leere alles andere als leer. Nicht nur am Rand, wo die ersten Mutanten zaghaft am toten und tödlichen Sand und Gestein leckten, einzelne organische Finger tastend vorstreckten: Flechten, so primitiv, dass die molekularen Vorschlaghämmer der Strahlung ihren Genen nicht viel anhaben konnten, weil die Helix wie Götterspeise in die ursprüngliche Gestalt zurückschwappte; Insekten, die Zerberusköpfe ebenso wenig störten wie Augen an Fühlern oder Beinen – selbst im tiefsten Inneren gab es etwas, Zeugen dessen, was Zivilisation genannt worden war, tot wie die restliche Leere, aber doch mit Spuren ehemaligen Lebens, die unsichtbar daran klebten wie an versteinerten Ammoniten oder zernagten Pyramiden.

Die beiden Gestalten standen erstarrt am Rand. Ihre verspie­gelten Anzüge reflektierten das schmutzige Grün hinter ihnen, den schwarzverhangenen Himmel und das fahle Grau der Leere – und verbargen ihre Gesichter. Hätte der Anblick sie nicht völlig gefangen genommen, jeder hätte geahnt, dass sie beide das Gleiche empfanden, dass ihre zusammengepressten Zähne die Wangenknochen hervortreten ließen, Adrenalin durch ihre Adern strömte, die Herzmuskeln das Blut schneller pumpten.

Outi benötigte all ihre Kraft, um sich zu regen. „Hast du“, begann sie, aber ihre Stimme versagte. Sie schluckte. „Wie viel Zeit bleibt uns?“

Jos Antwort kam verzögert, als stünde sie eine Lichtsekunde entfernt im Mare crisum, und in Gedanken war sie tatsächlich viel weiter entfernt gewesen. „Schwer zu sagen.“ Ihre Stimme war nur ein Flüstern, das grotesk verstärkt in Outis Ohrstöpseln klang. „Zwanzig, vielleicht dreißig.“

„Die Vegetation nagt daran“, sagte Outi, „nagt daran wie Brandung an einer Küste. Aber die Küste wehrt sich nicht, die Leere schlägt erbarmungslos zu.“

„Die Leere.“ Ekel schwang in Jos Stimme. „Wir sollten aufhören, es so zu nennen.“

Ein winziges Insekt, das ein wenig an eine flügellose Fruchtfliege erinnerte, hatte den Steilhang über den spiegelglatten Anzug bis zu Outis Helm überwunden. Outi sah zu, wie das Tier langsam über ihr Visier kroch, gelegentlich innehielt, aber immer wieder unermüdlich den Weg fortsetzte. „Wortmagie?“ fragte sie schließlich. „Zurück zu den alten Euphemismen?“

Jo hustete ein trockenes Lachen. „Nichts dergleichen. Aber wir sollten ein Zeichen setzen. Jetzt und hier.“

„Und wie, denkst du, sollten wir die Leere nennen?“

Jo wandte sich ihr zu. „Beim alten Namen natürlich. Europa.“


Achim Stößer wurde im Dezember 1963 in Durmersheim bei Karlsruhe geboren. Nach dem Studium der Informatik an der Universität Karlsruhe war er dort einige Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Er beschäftigte sich mit Computerkunst und -animation und hatte einen Lehrauftrag an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Als Gründer der Tierrechtsinitiative Maqi befasst er sich hauptsächlich mit Veganismus und Antispeziesismus. Dies sind neben Atheismus, Antirassismus, Antifaschismus auch Hauptthemen in seinen Erzählungen. Er veröffentlicht seit 1988 in Anthologien und Zeitschriften, zuletzt „Der Imperativ von Brokkoli“ in quintessenz, Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte  im Informationszeitalter (Hrsg.), „Am Ende der Leitung“, 2008; „Alois hinter den Spiegeln“ in Frank W. Haubold  (Hrsg.), „Die rote Kammer“, 2008; „WWW“ in René Moreau und Heinz Wipperfürth  (Hrsg.), „Die neuen Menschen“, erscheint 2008. Sein Erzählband „Virulente Wirklichkeiten“ erschien 1997 im dot-Verlag. Derzeit arbeitet er an dem Episodenroman „Zeitsprung“ und der Cartoonreihe „Pater Anselms Weltraummission“.
Internet: http://achim-stoesser.de

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Nur der Himmel ist die Grenze
ISSN 1422-8904
Ausgabe 211 - 04.02.2009
Herausgeber
Mike Hillenbrand

Chefredaktion
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Lektorat
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Ausgabe 212 erscheint am
18.02.2009.

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