corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904

 newsBEAT
+ "Star Trek XI" News
+ "Star Trek XI" Trailer
+ "Star Trek" Geburtstage
+ "Clone Wars" bei Pro7
+ "Jekyll" auf Arte
+ Emmerichs "2012"
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Dr. Hubert Zitt über die Wissenschaft in Star Trek.

Stargate-Project
Die News- und Entertainment-Seite zu Stargate-SG1 und Atlantis.
26. November 2008 - Ausgabe 209 - "Summer Moved On"
An einem anderen Tag
...erscheint der neue "Star Trek"-Film in den Kino-Häusern dieser Republik. Nämlich erst am 8. Mai 2009 - nahezu zeitgleich übrigens mit dem vierten Teil der "Terminator"-Reihe. Oh. Oh. Denkt sich da nicht nur der Marketing-erfahrene Leser und hat Recht damit. Auch in seinem rund erneuerten zweiten Anlauf hat es die Schöpfung von Gene Roddenberry nicht wirklich leicht. Andererseits. Wer hat’s schon leicht?

Herzlich willkommen zur 209. Ausgabe des Corona Magazines, das Ihnen so gut wie pünktlich zum Start dieser Adventszeit in die Postfächer geflattert ist. Ich hoffe, Ihnen geht es gut und Sie freuen sich auf die besinnlichen Wochen des Jahres. Besinnung tut so manch einem ja schon ganz gut, auch wenn es im Alltag schwer fallen mag, sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren. Überhaupt. Was sind "die wesentlichen Dinge" eigentlich? Wir definieren sie dieser Tage mangels Alternativen mit zwei Worten: "Star Trek". Das liegt auch daran, dass am 12.11.2008 der neue starke Mann am Steuer der Enterprise in Köln war und 25 Minuten des 11. Films mitgebracht hatte. J. J. Abrams führte sie einer Mischung aus Journalisten und Fans vor - und was unser Mann vor Ort, Christian Humberg, für Eindrücke beim Sehen von (ein bisschen) "Star Trek XI" und im Gespräch mit dem Schöpfer von "Alias - Die Agentin" und natürlich "LOST" gewann, beschreibt er in seinem Spotlight dieser Ausgabe.

Ge- und erfüllter als so manch ein Alltagsleben ist dieses Exemplar unseres kleinen Hobby-Projekts geworden. Dazu hat die langjährige Genre-Autorin Claudia Kern ihr Scherflein beigetragen. In ihrem Artikel über die Entstehung ihres Romans "Sturm", der vor wenigen Wochen in einer aufsehenerregenden Auflagenhöhe auf den Markt gebracht wurde, beschreibt sie auch recht überzeugend, warum man sich besser nicht mit mir einlassen sollte. Was soll ich anderes sagen als das, was wir eh schon alle wissen? Frau hat Recht. Aber, liebe Claudia, mit der ich schon so manches Glas seit den Anfängen von SF-Radio vor dem Ertrinken gerettet habe, ich darf sagen: Manchmal leide ich dann auch selbst. Ist wahr.

Apropos Frau, apropos Recht. Corona-Redakteurin Birgit Schwenger hat sich in einer Maßnahme von kaltem Kommunikationsentzug in ihrem Fernsehzimmer eingesperrt - mit einem Stapel neuer DVDs, versteht sich, denn ganz ohne wäre auch ziemlich dumm für sie gewesen. Für uns ist eine Rezension von Terry Pratchetts "The Color of Magic" heraus gekommen, die ich Ihnen ebenso ans Herz legen darf wie den 2. Teil unserer Reihe über Bibliothekare und das Buffy-Universum von Christian "Prospero" Spließ, für den wir in dieser Ausgabe (und der kommenden) auch unsere Rubrik "Kunterbunt" herausgenommen haben. Kurzfristige Planänderungen sollen ja manchmal auch was Gutes haben, wie ganz sicher in diesem Fall.

Sie sind immer noch bei mir? Der 5. Absatz in diesem Vorwort beginnt, und Sie lesen noch immer mit? Ich weiß genau, worauf Sie aus sind - Sie warten die ganze Zeit nur darauf, dass ich den Corona-Fortsetzungsroman erwähne, an dessen Fortsetzung Sie nach jeder Ausgabe auf unserer Webseite www.corona-magazine.de/Fortsetzungsroman aktiv teilhaben können! Wissen Sie was? Ich erwähne ihn dieses Mal nicht.

Ich erwähne lieber unsere Wissenschaftsrubrik und die Gewinnergeschichte unseres Kurzgeschichten-Wettbewerbs. Sage und schreibe 40 Einsendungen sind zu unserer letzten Themenrunde bei uns eingegangen - die von unserer Jury erwählten Gewinner *müssen* etwas drauf haben. Überzeugen Sie sich doch selbst und riskieren Sie einen Blick.

Und bleiben Sie uns gewogen!

Herzlichst
Ihr Mike Hillenbrand
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1.Spotlight: "Natürlich habe ich Angst." - J. J. Abrams präsentiert "Star Trek" in Köln
25 Minuten des neuen Films sind besser als kompletter Entzug!
6.Die Memmen des Meeres - Der Corona-Fortsetzungsroman
Das 5. Kapitel unseres Fortsetzungsromans
2.newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7.DVD-Rezension: "Terry Pratchetts The Color of Magic"
Was man sehen kann, wenn man mal keine Mails schreiben soll, will oder darf
3."Boah, da steht mein Name auf dem Cover."
Was man wissen sollte, bevor man sich mit Mike H. einlässt
8.Librarian versus Technopagan, Teil 2
"Buffy the Vampire Slayer" und das Rollenbild des Bibliothekars
4.Ihre Meinung & Gewinnspiel
Hier ist alles von und für die Corona-Leser
9.Wissenschaft: Weltraumtourismus
Wissenschaft erklärt nicht alles, aber vieles sehr interessant!
5.TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
10.Die Corona-Kurzgeschichte
"Göthé" von Achim Stößer

1. Spotlight: "Natürlich habe ich Angst." - J. J. Abrams präsentiert "Star Trek" in Köln
von Christian Humberg
Am 12. November 2008 kam der amerikanische Regisseur J. J. Abrams nach Köln, um einem ausgewählten Publikum aus Journalisten, Lizenznehmern und Kinobetreibern erste Szenen aus seinem neuen Film vorzustellen, der im Mai kommenden Jahres starten soll. Wir waren dabei. Und auch Sie haben vielleicht schon von dem Film gehört. Er heißt „Star Trek“

Neudefinition eines Dinosauriers
Für die eiligen Leser das Wichtigste zuerst: Ja.
Das ist die Antwort auf vermutlich die meisten Fragen, die Sie uns in Bezug auf Abrams’ Reboot des wohl bekanntesten SF-Franchise der Welt stellen können. Taugt der Film was? Ja. Hält er sich an in über 40 Jahren etablierte Fakten und Zustände? Ja. Ist es ein Film, der den Namen „Star Trek“ tragen darf – gaaaaanz, gaaaanz wirklich und auch in den Augen der kritischsten Altfans?
Ja. Ganz klar: ja.

Die vier Sequenzen mit einer Gesamtlänge von vielleicht fünfundzwanzig Minuten, welche J. J. Abrams dem überraschend gut gefüllten Saal des Kölner Cinedoms an jenem Morgen präsentierte und mit interessanten Fakten und Anekdoten garnierte, nun ja, sie rocken. Wie die Sau. Anders kann man das nicht sagen.
Abrams ist ein begnadeter Action-Regisseur, der es versteht, selbst den dramaturgisch unnötigsten Szenen ein Tempo und eine Spannungskurve zu verleihen, dass man als Zuschauer schweißgebadet im Sessel sitzt und mitfiebert. Genau diese Behandlung hat er, so machen die Sequenzen überdeutlich, auch Gene Roddenberrys Sternensaga angedeihen lassen. Und nein, das ist nicht schlecht. Im Gegenteil.

Sequenz eins der in Köln präsentierten Filmausschnitte handelte von James T. Kirk, der laut Abrams mit eben diesen Szenen in die Story eingeführt werde. Kirk (Chris Pine) sitzt darin an der Bar einer zwielichtigen Spelunke in Iowa, als plötzlich eine bildhübsche junge Frau neben ihn tritt und Getränke bestellt. Kirk sieht seine Chance gekommen und labert sie dumm an, woraufhin die dunkle Schönheit ihm gekonnt die kalte Schulter zeigt. Nicht einmal ihren Namen will sie ihm nennen, rückt nach mehrmaligem Nachfragen aber doch eine Information heraus: Sie heiße Uhura (Zoe Saldana).
Wenige Sätze später hat „Farmboy“ Kirk die Fäuste mehrerer Sternenflotten-Mitglieder im Gesicht, denen es gar nicht gefällt, dass so ein Landei eine der ihren anbaggern will – und erst als Captain Pike (Bruce Greenwood) den Raum betritt, lassen die Bullies von dem keuchenden Großmaul ab. Und Pike ist, wie es scheint, wegen Kirk hier, drückt dem Jungen ein Gespräch über Werte und Verantwortung aufs Ohr, und schaut selbst erstaunt, als es Früchte trägt und sich Kirk am nächsten Morgen für eine Ausbildung bei der Flotte anmeldet.

Sequenz zwei spielte drei Jahre später. An Bord der U.S.S. Enterprise. Jaaa, ihre Warpgondeln sehen anders aus als bisher. Die Brücke ist futuristischer als die von Shatner, die Gänge des Schiffes sind heller und von deutlich hektischeren Statisten bevölkert. Na und? Die Enterprise ist hier noch Pikes Schiff, und Kirk hat sich mit Hilfe von Dr. McCoy (Karl Urban) an Bord geschlichen, was einem gewissen vulkanischen ersten Offizier absolut nicht gefällt. Dann passiert etwas Böses mit Romulanern und Vulkaniern, und unser Farmboy darf erstmals seinen wahren Wert beweisen.

Sequenz drei. Oh, diese Sequenz drei. Fanherzen schlugen höher im Cinedom, denn nun betrat Leonard Nimoy die Leinwand. Sozusagen. Alt-Spock trifft dank einer Zeitreisesache, die ein gewisser Doctor wohl als „wibbly-wobbly, timey-wimey“ abgetan hätte, auf den jungen Kirk und den jungen Scotty (Simon Pegg). Und am Ende hebt er die Hand zum vulkanischen Gruß, und … hach. Einfach nur Hach.

Sequenz vier zeigte, wie Kirk und Sulu (John Cho) sich gegen die bad guys des Streifens verteidigen müssen – wobei Sulu durch sein Fechttalent brilliert.

Gretchenfrage fürs Fandom: Die Sache mit dem Canon
Bringen wir es hinter uns: Ja, Abrams’ „Star Trek“ schlachtet ein paar heilige Kühe der bisher etablierten Serienhistorie. Wenn Sie sich darüber aufregen, dass Uhura in diesem Film ihr Uniformoberteil auszieht … Wenn Sie unbedingt darauf bestehen, dass Captain Pikes Charakter (und Schicksal) so beschrieben werden muss, wie es in der „Classic“-Serie geschah … Wenn Sie der Meinung sind, dass Action und „Star Trek“ nicht zusammenpassen, nun, dann ist dieser Film nicht für Sie gedacht. Abrams kennt, versteht und, so vermittelt er zumindest glaubhaft, respektiert die optimistische Grundeinstellung, die im Kern von Gene Roddenberrys Schöpfung liegt. Aber er weiß auch, wie ein 150 Millionen US-Dollar teurer Film aussehen und wirken muss, der ein Franchise revitalisieren soll, das vor nicht einmal drei Jahren noch mit dem Vermerk „Endgültig tot gemolkene Ex-Geldkuh“ zu den Akten gelegt wurde. Abrams ist bereit, einige heilige Kühe zu opfern, um das Projekt „Star Trek“ wieder zu einem namhaften zu machen. Und er hofft auf ein ebenso williges Publikum.
„Natürlich habe ich Angst“, gab der Regisseur nach der Präsentation freimütig zu, als ich ihn in einer Suite des NH Hotels im Kölner Mediapark zum Interview traf. „Aber wissen Sie, was? Alle, die die neue Enterprise gesehen haben und jetzt ausrasten, weil die Warpgondeln nicht so aussehen, wie sie es sich wünschen – nun, diese Menschen werden immer etwas auszusetzen haben, egal, was wir auch machen. Das tut mir leid, doch die gute Nachricht ist, sie müssen sich den Film nicht ansehen. Ich hoffe, sie tun es, denn ich würde zu gerne ihre Reaktionen sehen. Aber … Dieser Film ist für zukünftige Fans von ‚Star Trek’. Nicht nur für existierende Fans. Und ich hoffe, dass auch existierende Fans ihn sich ansehen und ihn genießen werden. Wir bieten ihnen vieles, aber wir haben den Film nicht allein für sie gemacht.“

Es ist also eine Gretchenfrage, die sich das weltweite Fandom stellen muss, wenn „Star Trek“ im Mai 2009 in die Kinos kommt: Sind wir Fans bereit, einen solchen Neustart zu akzeptieren? Sind wir bereit, uns mit offenem Geist auf das Abenteuer einzulassen, ein weiteres Mal? Ist die oberteillose Uhura aus dem just gestarteten Kinotrailer ein Sakrileg? Oder doch eine hübsche Frau in Unterwäsche?
Ich habe keine Ahnung, wie Sie das sehen. Doch wenn Sie diesem Artikel bis hierher gefolgt sind, schlägt auch in Ihnen ein Fanherz. Und dann möchte ich Sie mit folgendem Gedanken in den Rest dieser Ausgabe des Corona Magazins entlassen: Lange bevor „Star Trek: Enterprise“ den Gnadenschuss bekam und abgesetzt wurde, schrie das Fandom nach einem frischen Wind fürs Franchise. Nach einem Showrunner mit einer Vision, der die Zügel in die Hand nehmen und aus „Star Trek“ wieder ein qualitativ wie wirtschaftlich vorzeigbares Produkt machen könnte. Namen wie Joe Michael Straczynski und Joss Whedon wurden in den Raum geworfen.
Und wissen Sie, was? Wir haben diesen Showrunner bekommen! Der Wunsch wurde erfüllt und sein Name ist Abrams. „Star Trek“ musste sich wandeln, um weiterhin zu funktionieren. Und wenn man ein Auto, das frontal gegen einen Baum gefahren wurde, retten will, kann man nicht im Vorwärtsgang weiterfahren. Logisch, oder?

Warten wir ab, was uns J. J. Abrams im Mai zu zeigen und zu sagen hat. Es wird, soviel steht zweifelsfrei fest, das Fandom spalten. Aber – und diese Hoffnung hat sein Besuch in Köln eindrucksvoll untermauert – es kann auch der kreative Schub sein, den wir Fans uns erhofft haben. Momentan sieht alles danach aus.

2. newsBEAT
"Star Trek XI" News
Alle Informationen und die aktuellen Gerüchte zum neuen "Star Trek"-Kinofilm immer aktuell und kompakt zusammengestellt vom Corona Magazine finden Sie unter http://www.corona-magazine.de/Star-Trek-XI-News/.
"Star Trek XI" Trailer verfügbar
Seit Mitte November läuft vor „Quantum of Solace“ in den USA der Trailer zum 11. „Star Trek“-Film. Nun ist der Trailer in HD-Qualität auf der offiziellen Filmseite zu sehen.

Für alle, die dem Englischen nicht ganz so mächtig sind, hat BILD.de eine deutsche Variante des Trailers online gestellt. Ob es sich bei den Synchronstimmen um die aus dem Film handelt ist, nicht bekannt. Auch vom deutschen Trailer kann man nun eine HD-Version herunterladen bzw. anschauen.
Geburtstage und Neuigkeiten
von Erik Rabung
Monat Dezember

Brian Eric Bonsall wurde am 03. Dezember 1981 in Torrance geboren. Er ist am bekannesten für die Rolle des Alexander Rozhenko in verschiedenen „Star Trek“-Serien.
Von der Schauspielerei hat er sich inzwischen völlig verabschiedet und macht lieber Musik in wechselnden Bands.
Eine Adresse für Autogramme und Glückwünsche ist mir leider nicht bekannt.

Michael Dorn kam am 09. Dezember 1952 in Luling Texas zur Welt. Am bekanntesten ist er als Worf, Sohn des Mogh, in „Star Trek“. Aber Dorn war auch schon im ersten „Rocky“-Film an der Seite von Rockys Gegner Apollo Creed zu sehen und vor „Star Trek“ hatte er eine ständige Rolle in „CHIPs, die Highway Cops“. Auch als Produzent und Drehbuchschreiber hat er sich schon erfolgreich betätigt. Zudem ist Michael Dorn regelmäßig als Regisseur hinter der Kamera tätig. Patrick Stewart sah für seinen Kollegen nach „Star Trek“ eine Karriere bei der Royal Shakespeare Company. Das hat sich nicht erfüllt, dafür hat sich Dorn den Wunsch nach seinem eigenen Düsenjet, einen ausgemusterten T33 der US-Luftwaffe, erfüllt.
Nach „Star Trek“ arbeitete Dorn zunächst überwiegend als „voice talent“ für Computerspiele und Zeichentrickserien. Sein aktuelles Projekt ist das Spiel „Saints Row 2“.
Die Autogrammadresse:
Michael Dorn
Seven Summits Pictures and Management
8906 West Olympic Blvd.
Beverly Hills, CA 90211
USA

Garrett Wang wurde am 15. Dezember in Riverside geboren. Er war Harry Kim in „Star Trek Voyager“. Nach mehreren Jahren Pause ist er seit 2007 wieder als Schauspieler aktiv. 2009 wird er in der Komödie „Why am I doing this?“ eine kleine Rolle übernehmen.
Seine alte Autogrammadresse bei der Agentur Buchwald gilt leider nicht mehr. Eine neue ist mir noch nicht bekannt.

Nicole „Nikki“ Kastner, geborene deBoer, wurde am 20. Dezember 1970 im kanadischen Toronto geboren. Am bekanntesten ist sie für ihre Rolle der Sarah in der Serie „Dead Zone“, frei nach einer Geschichte von Stephen King. Auch im ersten Film der „Cube“-Reihe war sie vertreten und natürlich als Ezri (Tigan) Dax auf „DS9“. Nicole gehört zu den Kinderstars, die ihre Karriere erfolgreich im erwachsenen Leben fortsetzen konnten. Sie steht schon seit sie elf ist vor den Kameras.
Derzeit dreht sie für die neueste „Stargate“-Serie „SG Atlantis“ in der Rolle der Dr. Porter.
Privat steht sie nicht mehr weit vor ihrem zehnten Hochzeitstag. Zusammen mit ihrem Mann John hat sie ein Kind.
Ihre Autogrammadresse ist:
Nicole De Boer
Kritzer Levine Wilkins Entertainment Llc.
8840 Wilshire Blvd.
Suite 100
Beverly Hills, CA 90211
USA

Nichelle Nichols kam am 28. Dezember 1933 in Robins Illinois zur Welt.
Das heißt, sie wird 75 und ob man es glaubt oder nicht, sie filmt immer noch. Nichelle hat in diesem Jahr an drei Filmen mitgearbeitet und für 2009 schon wieder zwei („This bitter earth“, „David“) in Planung.
Nichelle singt gerne und oft. Sie war auch schon mit Duke Ellington auf Tour. Zu „Lady Magdalena“ hat sie den Soundtrack eingespielt.
Für 2009 wird sie auch wieder zur FedCon in Deutschland erwartet.
Unter www.uhura.com betreibt sie eine eigene Homepage.
Autogrammwünsche darf man ihr direkt nach Hause schicken:
Nichelle Nichols
23281 Leonora Drive
Woodland Hills, CA 91367
USA

Das war das Jahr 2008. Ab Januar geht es mal von „Star Trek“ zu anderen Filmen und Serien. Welche, ist aber noch nicht entschieden.
"Star Wars: The Clone Wars" bei Pro7
Seit dem 23.11.2008 wird „Star Wars The Clone Wars“ ab 17.25 Uhr bei Pro Sieben ausgestrahlt.
Die Animationsserie schließt die Lücke zwischen den beiden Kinofilmen „Star Wars: Episode II“ und „Episode III“.
Es herrscht Krieg in der Galaxie! Unter Führung der Jedi nehmen die neu aufgestellten republikanischen Klon-Bataillone den Kampf gegen die gewaltigen Droiden-Armeen der Rebellion unter Count Dooku auf.

Lucasfilm Animation begann bereits kurz nach der Fertigstellung der letzten Kino-Episode „Die Rache der Sith“ im Jahr 2005 mit den Vorbereitungen für den nächsten großen Schritt: Unter der Führung von Dave Filoni (Series Supervising Director), Catherine Winder (Producer) und George Lucas (Executive Producer) entstanden 22 Episoden der ersten Staffel von „Star Wars: The Clone Wars“ in Nord-Kalifornien und an den Produktionsstandorten in Singapur und Taipei. Für die Serie entschieden sich Lucas und Filoni für einen radikal neuen Look der „Star Wars“-Galaxie, der eine perfekte Mischung aus Kino- und Animationsformat darstellen sollte.

Auch die verwendeten Produktionsabläufe spiegeln diese Konzept wieder: Im Gegensatz zu anderen Animationsserien verwenden die Macher keine klassischen Storyboards zur Entwicklung der Geschichten. Stattdessen pre-visualisieren die Künstler die Story bereits mittels einer 3-D-Computer-Software. Dieses Verfahren wurde direkt aus der Produktion der „Star Wars“-Kinofilme entliehen.
"Jekyll": Arte überrascht 2009 mit Serienjuwelen
Der deutsch-französische Kultursender arte hat angekündigt, ab kommendem Jahr verstärkt auf fiktionale Serien im Programm setzen zu wollen. Den Anfang macht ab 9. Januar die britische Miniserie „Jekyll“ - aus der Feder des neuen „Doctor Who“-Showrunners Steven Moffat.

“Jekyll“ ist eine moderne Adaption des Horrorklassikers „The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde“ von Robert Louis Stevenson, die von der britischen BBC im vergangenen Jahr am späten Samstagabend gezeigt worden war. In den Hauptrollen: James Nesbitt, der immer wieder auch als heißer Anwärter auf die Neubesetzung der Titelrolle in „Doctor Who“ gehandelt wird, Gina Bellman aus „Coupling“ und Ex-„Bionic Woman“ Michelle Ryan.

Mit „Jekyll“ eröffnet arte seinen neuen Serien-Freitag: Gezeigt werden modern erzählte, europäische Serien, von denen zum Auftakt jeweils mehrere Folgen am Stück als kompletter Serienabend gezeigt werden, bevor die übrigen Episoden dann jeweils in wöchentlicher Ausstrahlung freitags um 22.30 Uhr laufen. Nach „Jekyll“ werden auch die französische Serie „Venus und Apoll“ und die deutsche Polizeiserie „KDD“ auf dem Programmplatz gesendet.

Darüber hinaus schafft arte eine tägliche Serienschiene um 17.30 Uhr (bzw. in der Wiederholung um 13 Uhr), auf der ab 5. Januar von Montag bis Freitag die österreichische Krimikomödien-Serie „Vier Frauen und ein Todesfall“ zu sehen ist (über vier Damen, die in einem scheinbar idyllischen Dorf einem etwas ungewöhnlichen Hobby nachgehen) - ab Ende Januar gefolgt vom britischen Agentenserien-Klassiker „Mit Schirm, Charme und Melone“.

Offenbar hat die im vergangenen Jahr als Testballon gezeigte kanadische SF-Serie „ReGenesis“ den Verantwortlichen des Senders gezeigt, dass Serien nicht nur (wie man mittlerweile ja fast in jedem Feuilleton nachlesen kann) ein Kulturgut sind, sondern auch eine zur Bindung eines - vor allem jungen - Publikums unverzichtbare Programmfarbe.
Roland Emmerichs "2012"
„2012“ - Roland Emmerichs neustes Projekt, stand schon vor Produktionsbeginn in den Schlagzeilen, nachdem der Erfolgsproduzent und Regisseur sein Skript zur Versteigerung an das meistbietende Studio feil bot. Bei der Auktion der etwas anderen Art ging es jedoch nicht darum, wie viel Emmerich an seinem Skript verdient, sondern darum welches Produktionsbudget ihm zur Umsetzung zur Verfügung gestellt wird. Gerüchten nach soll der Auktionsgewinner Sony annähernd 200 Millionen Dollar geboten haben.

Die Handlung des Films, in dem unter anderem John Cusack, Amanda Peet, Chiwetel Ejiofor, Danny Glover, Thandie Newton, Oliver Platt, Thomas McCarthy, Woody Harrelson, Chin Han, Morgan Lily und Beatrice Rosen zu sehen sein werden, wird sich mit dem Ende der uns bekannten Zivilisation befassen. Die Regie hat Emmerich selbst übernommen.

Nun wurde auf der Seite moviefone der erste Teaser zum Endzeitthriller, der am 09. Juli 2009 Deutschlandpremiere feiern soll, online gestellt.
"X-Men": First Class
Bereits am 06.05.2008 hatte Josh Schwartz verlauten lassen, dass man an einem vierten Teil der erfolgreichen „X-Men“-Reihe arbeite. Diesmal würden allerdings nicht die bereits bekannten erwachsenen „X-Men“ im Mittelpunkt der Geschichte stehen, sondern die Schüler von Xaviers Institut.

Laut variety.com hat Twentieth Century Fox nun die Entwicklung des Films bestätigt und Josh Schwartz mit dem Verfassen des Skripts beauftragt. Dabei soll sich die Geschichte tatsächlich um eine jüngere Generation von „X-Men“ drehen, wobei Twentieth Century Fox versuchen möchte, die Handlung so lange wie möglich unter Verschluss zu halten.

Einen Namen hat das Projekt jedoch bereits: „X-Men: First Class“ lautet der Titel des vierten Films, aus dem nach Informationen der Seite durchaus eine Spin-Off-Reihe mit eigenen Fortsetzungen werden könnte.

Vor dem Hintergrund der Handlung um eine jüngere Generation verwundert die Verpflichtung von Schwartz nur wenig, entwickelte er doch Serien wie „Gossip Girl“ und „O.C. California“.
Vorbericht zum 18. Dreieicher Rollenspieltreffen Ende November
Als zentrale Veranstaltung der Rollenspiel-Szene Mitteldeutschlands und darüber hinaus findet am 22. und 23. November 2008 bereits zum 18. Mal das "Dreieicher Rollenspieltreffen" statt. Unter rund 120 Events dieser Art in Deutschland belegt der "DreieichCon", wie sich die Veranstaltung abgekürzt nennt, Platz 4. Organisator ist der Jugendclub WIRIC im BVB e.V. in Zusammenarbeit mit den Bürgerhäusern Dreieich und mit freundlicher Unterstützung der Stadtbücherei Dreieich und Ulisses Medien & Spiel Distributions GmbH.

Dieses Großereignis im Bürgerhaus von Dreieich-Sprendlingen (Fichtestr. 50) und den angrenzenden Gebäuden, zu dem wieder bis zu 1000 Besucher erwartet werden, bietet auf über 1500 Quadratmetern alles, was das Herz des Rollenspielers und Phantastik-Fans höher schlagen lässt: Fantasy, Science-Fiction, Endzeit- und Exoten-Runden, AD & D, DSA, Shadowrun, „Herr der Ringe“, Vampire, „Star Wars“, Rune Quest, Midgard, CoC, Spherechild, Earthdawn und vieles andere mehr. Im sogenannten Tabletop-Bereich beschäftigt man sich mit Stratak Wars, Demonworld, BattleTech oder Warhammer. Außerdem präsentieren sich Clubs und Spieleläden, Sammler und Liebhaber finden eine große Auswahl an phantastischer Literatur, DVDs und Merchandising von der Actionfigur bis zum Poster. In der Szene bekannte Verlage informieren über Neuheiten auf dem Spielesektor. Zusätzlich werden zahlreiche Workshops, Turniere und Demonstrationsrunden angeboten. Lesungen bekannter Phantastik-Autoren runden das Programm ab.

Weitgereisten Fans stehen in diesem Jahr kostenfreie Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Das gilt natürlich nur für diejenigen, die nicht 34 Stunden am Stück ihrem Hobby frönen wollen. Die Anzahl der Schlafplätze ist begrenzt, wer also sicher gehen will, sollte sich voranmelden.

Spielzeit ist durchgehend von Samstagsmorgens 10 Uhr bis Sonntagsabends 20 Uhr, also insgesamt 34 Stunden. Der Preis für das Wochenendticket beträgt 9,- Euro. (GfR und ADRV e.V. Mitglieder: 5,- Euro) Nur Samstag: 7,- Euro, nur Sonntag: 5,- Euro.

Vorangemeldete Spielleiter brauchen keinen Eintritt zu zahlen.

Schriftliche Anmeldungen (bitte mit System, Spielerzahl, Stufen, Zeit, etc.) an:
WIRIC, Postfach 301103, 63274 Dreieich (Rückporto bitte nicht vergessen)
Fax: 06103/64494
Direkter Ansprechpartner: Christian de Ahna, Tel. 0178-6978501, Fax 06103-64494
e-mail: wiric@gmx.net

3. "Boah, da steht mein Name auf dem Cover."
von Claudia Kern
Manche Dinge lernt man erst spät im Leben, zum Beispiel, dass es keine gute Idee ist, sich nach dem Chili-Putzen über die Augen zu wischen oder dass man vorsichtig sein sollte, wenn man mit Mike Hillenbrand Trinken geht. Im ersten Fall lässt sich das Problem mit mehrminütigem Gesicht-ins-Wasser-tauchen beseitigen, in letzterem endet das meistens in irgendeiner Weise in Arbeit, dieses Mal mit dem Auftrag: „Du, Claudia, mach doch mal für den Corona einen Artikel, wie du dazu gekommen bist, deinen Fantasy-Dreiteiler ‚Sturm’ zu schreiben.“

Ich könnte es mir jetzt natürlich einfach machen und erzählen, wie ich vor dem PC saß, auf die Tastatur starrte und auf einmal die Buchstaben S-T-U-R-M vor mir sah und wie sich der Rest dann von selbst ergab. Einfach, aber leider gelogen.

Seien wir also ehrlich: „Sturm“ entstand, weil ich keinen Bock hatte.

Ein paar von euch wissen vielleicht, dass ich einige Jahre lang für die Bastei-Heftromanserien „Professor Zamorra“ und „Maddrax“ geschrieben habe und auch ein paar Gastromane für „Perry Rhodan“ absolvieren durfte. Das hat wirklich Spaß gemacht – wo außer im Heftroman kann man schon in einer Woche New York entvölkern, in der nächsten Mutantenratten auf England loslassen und in der dritten jemanden in Menschenhaut einnähen? –, war aber ein bisschen so, als würde man in fremden Sandkästen spielen. Man durfte nicht jedes Förmchen nehmen und auf der Sandburg rumtrampeln, ging auch nicht. Schließlich war man nicht allein im Sandkasten, andere, allen voran Chefautoren oder Lektoren, bestimmten die Größe der Sandburg, die Form der Türme und ob man überhaupt neue Türme bauen durfte. Ich habe mir ein wenig geholfen, indem ich heimlich kleine Hütten neben der Burg baute, aber die mussten irgendwann weichen, weil neue Stallungen oder eine Kanalisation gebaut wurden ... okay, ich glaube, die Metapher geht jetzt etwas zu weit. Ihr versteht auch so, was ich meine. Die Burgen waren schön, aber sie gehörten nicht mir.

Auch ohne positronisches Gehirn war es nicht sonderlich schwer, die Lösung des Problems zu finden. Raus aus dem Heft, rein ins Buch und endlich mal was Eigenes machen. Das war der leichte Teil. Der schwierige war der: was zur Hölle will ich eigentlich schreiben? Nee, der Teil war auch noch leicht. Ich wollte einen Zombieroman schreiben mit einem gewaltigen Endzeitkrieg zwischen Zombies und Menschen, angesiedelt an verschiedenen Orten der Welt, voller Charaktere, die sich den Zombies stellen, vor ihnen fliehen, gefressen werden, überleben, sterben, irgendwas dazwischen – und dann kommt dieser talentierte Dreckskerl namens Max Brooks und schreibt mit „World War Z“ meinen Roman. Und das auch noch vor mir. Okay, ungefähr ein Jahr, bevor ich überhaupt die Idee hatte, aber Schwamm drüber.

Damit waren die Zombies durch. Also machte ich mir eine Liste von Themen, Wesen und Szenarien, die mich interessierten. Relativ schnell stand als Genre Fantasy fest, allerdings ohne Orks, Elfen, Drachen. Einhörner usw., also eher eine Art historische Fantasy. Beim Hundespaziergang auf einer Halbinsel zwischen Rhein und Sieg kam mir die Idee eines Kontinents, den ein gewaltiger Fluss spaltet, etwas später auf dem gleichen Spaziergang, als mir drei irische Wolfshunde entgegen kamen, wusste ich, dass ich über Wolfswesen schreiben wollte.

Okay, das ist ein bisschen übertrieben, denn eigentlich fand ich Werwölfe immer schon cool. Werwölfe sind die Proletenversion von Vampiren. Sie haaren alles voll, pinkeln in die Blumenbeete und reißen das Vieh, aber wenigstens flennen sie nicht rum wegen ihres unerträglichen ewigen Lebens. Anders gesagt, sind Werwölfe die Klingonen unter den Monstern. Und die Vorstellung, solche Wesen auf die Menschheit in meinem geteilten Kontinent loszulassen, machte direkt Spaß.

Alles andere ergab sich tatsächlich daraus, aus dem Fluss und seinem Einfluss auf die Geografie und Kultur dieses Kontinents und aus den Wolfswesen, den sogenannten Nachtschatten, und der Bedrohung, die sie darstellten. Parallel dazu entstand die Geschichte der Fürstentochter und ihres Leibwächters, die ich ursprünglich einmal für einen nie ganz zu Ende gedachten Science-Fiction-Roman (kleiner Tipp: Zeitreiseromane sind selten nie eine gute Idee) vorgesehen hatte und die jetzt in der Welt von „Sturm“ eine neue Heimat fand.
Zahlreiche Hundespaziergänge später stand die Welt mit ihren Menschen und Wesen, ihren Kulturen, Herrschaftsformen und Intrigen soweit, dass ich mich an den Teil der Arbeit machte, den fast alle Autoren hassen – und die, die ihn nicht hassen, sind wahrscheinlich keine Menschen, sondern Kopien, die als Teil eines geheimen außerirdischen Plans unerkannt unter uns leben.

Die Rede ist vom Exposé schreiben.

Schade, dass Dokumente keinen Ton haben, denn eigentlich müsste das Wort Exposé von düsterer Orgelmusik begleitet werden ... ihr wisst schon, so wie Orgelmusik bei Beerdigungen von Leuten, die man gar nicht richtig kennt, bei denen man nur die krassen Todesarten der Heiligen auf den Bleiglasfenstern anstarrt, während einem die Kälte die Zehen absterben lässt und man beginnt, auf seinen Händen zu sitzen ... ungefähr so ist das Schreiben von  Exposés.

Aber es führt kein Weg daran vorbei, wenn man nicht Stephen King heißt. Aus irgendeinem merkwürdigen Grund wollen Agenten gern wissen, was für ein Buch sie anbieten sollen und Verlage neigen ebenfalls dazu, eher ein Buch zu kaufen, dessen Inhalt sie kennen. Also schreibt man ein Exposé, erklärt die Welt, die Protagonisten, die Geschichte und fügt noch eine Leseprobe an. Die sollte eigentlich ungefähr dreißig bis vierzig Seiten haben, hatte sie bei mir auch, nachdem ich sie in Courier New, 22pt formatiert hatte. Über meinen Agenten landete das Exposé schließlich bei mehreren Verlagen, darunter auch Blanvalet, mit dem wir handelseinig wurden.

Dann habe ich das Buch geschrieben (ja, das ist jetzt die Kurzfassung, aber wer was über das Schreiben lernen will, sollte lieber Stephen Kings Buch „Über das Schreiben“ lesen) und irgendwann lag es im Laden, und ich machte mit dem Handy Fotos davon, was die Verkäufer in der Buchhandlung übrigens echt lustig fanden.

Und so, Mike, kam ich dazu, meinen Fantasy-Dreiteiler „Sturm“ zu schreiben.

4. Ihre Meinung & Gewinnspiel
Zum Thema: "Star Trek in Deutschland"

Hallo Mike,

es ist ja schon eine Zeit her, aber noch nicht vergessen - und außerdem: die Zeit des Weihnachtsgeschenk-besorgens rückt immer näher und deshalb meine bescheidene Frage: Wie weit seid Ihr?
Kann ich davon ausgehen, dass ich mein Gehirn in Sachen Weihnachtsmann für zwei Empfänger nicht mehr anstrengen muss?

Ich wünsch Euch einfach viel Spaß beim Abschluss Eurer Arbeiten und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Monika


Antwort der Redaktion:

Liebe Monika,

vielen Dank für die Anfrage nach dem Buch von Mike und Thomas über "Star Trek in Deutschland". Wir haben in den letzten Tagen viele e-Mails von Lesern erhalten, die verwirrt sind, weil der Online-Händler amazon.de Vorbestellungen aufgrund der längeren Wartezeit aufgelöst hat. Tatsache ist, dass das Buch in den nächsten Tagen erscheinen wird. Bei Mike sind die ersten Exemplare schon eingetroffen, was unser Gewinnspiel beweist. :-)

Wer also noch einmal bei amazon.de zugreifen will: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868520066/coronamagazin-21

Gewinnspiel im Corona Magazine

"Star Trek in Deutschland"
von Mike Hillenbrand & Thomas Höhl

Gewinnen Sie 3 x 1 Exemplar des Buches über das Medienphänomen "Star Trek" und seine über 36jährige Geschichte in Deutschland!


Damals in den 1970ern, als Handys so unvorstellbar waren wie Captain Kirks Communicator und das Wort Computer in den Bereich der Science Fiction gehörte, eroberte eine Fernsehserie den deutschen (meist schwarz/weiß)-Bildschirm: Star Trek wurde zum TV-Hit und verbindet noch heute die Zuschauer ganzer Generationen. "Star Trek in Deutschland" beschreibt mit Hingabe und Begeisterung das Phänomen bzw. Fandom und beleuchtet es unterhaltsam und informativ von allen Seiten.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3868520066/coronamagazin-21

Schreiben Sie an gewinnspiel@corona-magazine.de bis zum 07. Dezember 2008 und teilen Sie uns mit, welcher Corona-Redakteur in dieser Ausgabe seine ersten Eindrücke vom neuen Star Trek-Film schilderte!

Viel Erfolg!

5. TV-Vorschau
(29. November 2008 - 12. Dezember 2008)
Besuchen Sie auch die Online-Version der TV-Vorschau und stellen Sie sich dort Ihr persönliches Fernsehprogramm zusammen.

Colorcode:PayTVÖsterreichSchweiz
Samstag, 29. November 2008
05:55 UhrRaumschiff Enterprise
Kodos, der Henker
1x13Kabel1Wdh.
11:25 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Die Feuerhölle
3x08Kabel1Wdh.
12:20 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Der Königssohn
3x09Kabel1Wdh.
13:20 UhrRelic Hunter - Die Schatzjägerin
Der Fluch der Götter
2x01ATVplusWdh.
14:20 UhrMutant X
Der letzte Coup
2x12ATVplusWdh.
15:10 UhrSmallville
Das Gemini-Projekt
7x09ORF1Wdh.
16:05 UhrSmallville
Lebenselixier
3x15RTL2Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Schlacht von Maxia
1x09Sci FiWdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Rikers Versuchung
1x10Sci FiWdh.
19:20 UhrDie verlorene Welt
Die hingebungsvolle Wächterin
2x13Tele 5Wdh.
20:15 UhrJames Bond 007 - Die Welt ist nicht genug
Pierce Brosnan als Bond, James Bond. Auf der Jagd nach Attentätern die einen Freund von ihm auf dem gewissen haben.
UK/US
1999
ATVplusWdh.
20:15 Uhr(T)Raumschiff Surprise - Periode 1
Von den Machern der 'Bullyparade'. Die Marsbewohner wollen die Erde vernichten. Und das soll die Besatzung der Surprise verhindern.
DE
2004
ORF1Wdh.
20:15 UhrPleasantville - Zu schön, um wahr zu sein
Tobey Maguire und Reese Witherspoon werden in eine 50er Jahre schwarz/weiß Serie gezaubert. Dort bringen sie schon bald Farbe herein.
US
1998
Tele 5Wdh.
22:00 UhrNext
Nicholas Cage als Showmagier der wirklich in die Zukunft sehen kann. Und dem FBI beim Terroristenjagen helfen soll.
US
2007
Premiere 3Wdh.
22:50 UhrAliens - Die Rückkehr
Sigourney Weaver hat im zweiten Teil mit viel mehr Aliens zu kämpfen.
US/UK
1986
Kabel1Wdh.
23:55 UhrThe Transporter
Ein Ex-Militär transportiert als Kurier Päckchen für zwielichtige Kunden. Bis eines Tage eines der Pakete eine junge Frau enthält.
FR/US
2002
ORF1Wdh.
00:15 UhrThe Mechanik
Ex-Elitesoldat (russisch) und jetzt Mechaniker(Amerikaner) muss sich mit den Killern seiner ganzen Familie anlegen. Das kann doch nur ein Film von und mit Dolph Lundgren sein.
US
2005
Pro7Wdh.
00:45 UhrNikita
Die zum Tode verurteilte Nikita kriegt noch eine 'zweite Chance'. Sie wird von einer geheimen Regierungsorganisation zu einer Attentäterin umgeformt. Das in dem Job ein Fehler fatale Folgen haben kann ist wohl jedem klar.
FR/IT
1990
Sat1Wdh.
Sonntag, 30. November 2008
13:40 UhrPleasantville - Zu schön, um wahr zu sein
Tobey Maguire und Reese Witherspoon werden in eine 50er Jahre schwarz/weiß Serie gezaubert. Dort bringen sie schon bald Farbe herein.
US
1998
Tele 5Wdh.
15:35 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Pollenflug
1x10Pro7Wdh.
16:20 UhrDie verlorene Welt
Die hingebungsvolle Wächterin
2x13Tele 5Wdh.
16:35 Uhr4400 - Die Rückkehrer
Die Tür
2x07Pro7Wdh.
16:55 UhrJames Bond 007 - Die Welt ist nicht genug
Pierce Brosnan als Bond, James Bond. Auf der Jagd nach Attentätern die einen Freund von ihm auf dem gewissen haben.
UK/US
1999
ATVplusWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Frau seiner Träume
1x11Sci FiWdh.
18:25 UhrDer Hund von Baskerville
Verfilmung des Sir Arthur Conan Doyle Klassikers um Sherlock Holmes.
UK
1983
Das VierteWdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der große Abschied
1x12Sci FiWdh.
20:15 Uhr24: Redemption
24 im Filmformat. Jack Bauer rettet mal wieder die Welt.
US
2008
Premiere 11st
20:15 UhrFaculty - Trau keinem Lehrer
Die Lehrer einer Schule verhalten sich seltsam. Ein paar Schülern ist schnell klar: Die Lehrer wurden von Aliens übernommen. Im Gegensatz zu tausenden anderer Schülern, die das jeden Tag vermuten, haben sie Recht.
US
1998
Sci FiWdh.
20:15 UhrThe Transporter
Ein Ex-Militär transportiert als Kurier Päckchen für zwielichtige Kunden. Bis eines Tage eines der Pakete eine junge Frau enthält.
FR/US
2002
Pro7Wdh.
21:15 Uhr24: Redemption
24 im Filmformat. Jack Bauer rettet mal wieder die Welt.
US
2008
Premiere 2Wdh.
22:00 UhrKill Bill Vol. 2
Der zweite Teil von Quentin Tarantinos Films um die Braut (Uma Thurman) und ihren Rachefeldzug gegen Bill (David Carradine).
UK
2004
Pro7Wdh.
22:10 UhrBlood Ties - Biss aufs Blut
Im Bann des Incubus
1x06RTL21st
23:15 UhrRambo III
Sylvester Stallone als Rambo. Dieses Mal versucht er seinen Colonel aus den Händen der Russen in Afghanistan retten. Und das mit Hilfe der Mudjaheddin. (Jep, damals waren das die Guten.)
US
1988
Tele 5Wdh.
23:30 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Die Bombe tickt
1x13RTLWdh.
Montag, 01. Dezember 2008
09:50 UhrRaumschiff Enterprise
Geist sucht Körper
2x20Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Schablonen der Gewalt
2x21Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Die Rückkehr des Osiris
4x13ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Anna
7x19Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Die vierte Dimension
2x03Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Der Neue Präsident
7x20Tele 5Wdh.
20:15 UhrC.S.I. Miami
Spurenleger
6x15ORF11st
20:15 UhrCSI:NY
Brennender Asphalt
4x14VOX1st
20:15 Uhr24: Redemption
24 im Filmformat. Jack Bauer rettet mal wieder die Welt.
US
2008
Premiere 3Wdh.
20:50 UhrDr. House
Im Herzen von Wilson (2/2)
4x16SF21st
21:15 UhrSupernatural
Tricks und Legenden
2x15Pro71st
21:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das Duplikat
1x13Sci FiWdh.
22:10 UhrSupernatural
Highway 41
2x16Pro71st
22:55 UhrDexter
Rot wie Blut
1x10RTL21st
23:05 UhrVeronica Mars
Russisches Geschäft
1x15ATVplusWdh.
23:25 UhrDexter
Tödliche Weihnachten
1x11ORF11st
00:35 UhrLas Vegas
Die Rache einer Frau
2x14ORF1Wdh.
01:00 UhrSupernatural
Tricks und Legenden
2x15Pro7Wdh.
01:00 UhrAngel - Jäger der Finsternis
Das Geheimnis der Bestie
4x12Kabel1Wdh.
Dienstag, 02. Dezember 2008
10:05 UhrRaumschiff Enterprise
Schablonen der Gewalt
2x21Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Stein und Staub
2x22Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Die verhinderte Allianz
4x14ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Der Neue Präsident
7x20Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Die Spiegelwelt
2x04Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Die verlorene Stadt
2x04Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Spurenleger (1/2)
6x15RTL1st
21:15 UhrDr. House
Im Kopf von House (1/2)
4x15RTL1st
21:15 UhrHot Shots - Die Mutter aller Filme!
Parodie auf Filme wie 'Top Gun', 'Rambo' und ähnliche.
US
1991
ATVplusWdh.
21:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Planet Angel One
1x14Sci FiWdh.
22:15 UhrPsych
Wenn du so klug bist, warum bist du dann tot?
2x07RTL1st
22:35 UhrWing Commander
Die Menschen befinden sich im Krieg mit den katzenartigen Kilrathi. Nur die Besatzung der Jägerträgers Tigers Claw kann den Vernichtungsschlag gegen die Erde verhindern.
US
1999
Sci FiWdh.
22:50 UhrInvasion
Ursprung der Arten
1x10ATVplusWdh.
00:20 UhrDas Schweigen der Lämmer
Mit Anthony Hopkins und Jodie Foster. Ein Psychopath tötet Frauen. Um diesen zu fangen, muss eine FBI-Agentin mit dem Oberpsychopathen Dr. Hannibal Lecter zusammenarbeiten.
US
1991
ORF1Wdh.
00:30 UhrCSI:NY
Brennender Asphalt
4x14VOXWdh.
00:35 UhrPrison Break
Jäger und Gejagte
2x01SF2Wdh.
00:35 UhrDr. House
Im Kopf von House (1/2)
4x15RTLWdh.
Mittwoch, 03. Dezember 2008
09:50 UhrRaumschiff Enterprise
Stein und Staub
2x22Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Das Jahr des roten Vogels
2x23Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Kettenreaktion
4x15ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Die verlorene Stadt
2x04Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Dem Tode geweiht
2x05Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Die verlorene Stadt
2x04Tele 5Wdh.
20:15 UhrC.S.I. NY
Giftiger Cocktail
4x08ORF1Wdh.
20:15 UhrStargate
Fleisch und Blut
10x01RTL2Wdh.
21:00 UhrC.S.I. NY
Blutiges Puzzle
4x09ORF1Wdh.
21:10 UhrSmallville
Im Kopf des Feindes
7x12RTL21st
21:15 UhrPushing Daisies
Der Geruch des Erfolgs
1x07Pro71st
21:15 UhrStandoff
Der letzte Anruf
1x10VOX1st
21:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
11001001
1x15Sci FiWdh.
22:05 UhrStargate Atlantis
Ein Ungewöhnlicher Verbündeter
3x08RTL2Wdh.
22:45 UhrSilent Hill
Die kleine Rose schlafwandelt und träumt vom Ort Silent Hill. Ihre Mutter fährt mit ihr dahin und erfährt den reinen Horror.
CA/FR
2006
SF2Wdh.
23:00 UhrAndromeda
Das größte Opfer
5x11RTL2Wdh.
23:25 UhrGhost Whisperer
Kranke Liebe
3x04ORF1Wdh.
00:05 UhrStargate
Der Sarkophag
2x05RTL2Wdh.
01:00 UhrPrison Break
Wer ist Otis?
2x02SF2Wdh.
01:00 UhrStargate
Fleisch und Blut
10x01RTL2Wdh.
Donnerstag, 04. Dezember 2008
09:55 UhrRaumschiff Enterprise
Das Jahr des roten Vogels
2x23Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Computer M5
2x24Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
2010
4x16ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Die verlorene Stadt
2x04Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Der tiefe Schlaf
2x06Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Neue Machtverhältnisse (1/2)
8x01Tele 5Wdh.
20:15 UhrDr. House
Im Herzen von Wilson (2/2)
4x16ORF11st
20:15 UhrOutland - Planet der Verdammten
Sean Connery überprüft auf einer Minenkolonie auf dem Jupitermond Jo seltsame Amokläufe.
UK
1981
Tele 5Wdh.
21:00 UhrC.S.I. - Den Tätern auf der Spur
An der Schwelle des Todes
1x16ORF1Wdh.
21:05 UhrBones - Die Knochenjägerin
Der Möchtegernsänger im Gras
3x14ATVplus1st
21:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
An der Schwelle des Todes
1x16RTLWdh.
21:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Entscheidung des Admirals
1x16Sci FiWdh.
22:15 UhrLethal Weapon 3 - Die Profis sind zurück
Danny Glover und Mel Gibson wieder als ungleiches Polizistenpaar. Dieses Mal auf Jagd nach Waffenhändlern.
US
1992
VOXWdh.
22:15 UhrBones - Die Knochenjägerin
Morgen kommt kein Weihnachtsmann
3x09RTL1st
22:30 UhrDaredevil
Ben Affleck als der blinde Anwalt Matt Murdock der Nachts als Daredevil auf Verbrecherjagd geht. Eine Comicverfilmung, wie man an der Story unschwer erkennt...
US
2003
ORF1Wdh.
23:15 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Die Überlebende
3x03Sat1Wdh.
23:25 UhrThe Cell
Jennifer Lopez als Psychologin, die in das Gehirn eines Psychopaten eindringt.
US/DE
2000
SF2Wdh.
00:30 UhrOutland - Planet der Verdammten
Sean Connery überprüft auf einer Minenkolonie auf dem Jupitermond Jo seltsame Amokläufe.
UK
1981
Tele 5Wdh.
00:45 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
An der Schwelle des Todes
1x16RTLWdh.
Freitag, 05. Dezember 2008
10:10 UhrRaumschiff Enterprise
Computer M5
2x24Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Brot und Spiele
2x25Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Unbegrenztes Wissen
4x17ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Neue Machtverhältnisse (1/2)
8x01Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Parasiten
2x07Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Neue Machtverhältnisse (2/2)
8x02Tele 5Wdh.
20:15 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Hör mit Deinem Herzen
3x09Kabel1Wdh.
20:15 UhrxXx - Triple X
Vin Diesel mit coolen Sprüchen und James Bond Gadgets auf Terroristenjagd.
US
2002
Pro7Wdh.
20:15 UhrRed Heat
Arnold Schwarzenegger und James Belushi als Russisch-Amerikanisches Polizistengespann auf Drogenjagd.
US
1988
Tele 5Wdh.
20:15 UhrLethal Weapon 4 - Zwei Profis räumen auf
Mel Gibson und Danny Glover im Kampf gegen die Triade und Jet Li. Mal wieder haben sie keine Chance, aber das hält sie nicht auf.
us
1998
ATVplusWdh.
21:15 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Tödlicher Instinkt
3x06Kabel1Wdh.
22:10 UhrRevelations - Die letzte Offenbarung
Zeichen und Wunder
1x01Kabel1Wdh.
22:55 UhrBlade 2
Wesley Snipes als Halbvampir arbeitet dieses Mal mit Vollvampiren zusammen, um genetisch modifizierte Vampire zu jagen.
US/DE
2002
SF2Wdh.
00:20 UhrLethal Weapon 4 - Zwei Profis räumen auf
Mel Gibson und Danny Glover im Kampf gegen die Triade und Jet Li. Mal wieder haben sie keine Chance, aber das hält sie nicht auf.
us
1998
ATVplusWdh.
00:30 UhrRed Heat
Arnold Schwarzenegger und James Belushi als Russisch-Amerikanisches Polizistengespann auf Drogenjagd.
US
1988
Tele 5Wdh.
00:55 UhrPrison Break
Einer fällt
2x04SF2Wdh.
Samstag, 06. Dezember 2008
05:50 UhrRaumschiff Enterprise
Spock unter Verdacht
1x14Kabel1Wdh.
11:25 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Quinn unter Mordverdacht
3x10Kabel1Wdh.
12:20 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Roboter mit Seele
3x11Kabel1Wdh.
13:20 UhrRelic Hunter - Die Schatzjägerin
Die verlorene Welt
2x04ATVplusWdh.
14:20 UhrMutant X
Tödliche Geheimnisse
2x13ATVplusWdh.
15:05 UhrSmallville
Brainiacs Rückkehr
7x10ORF1Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das Duplikat
1x13Sci FiWdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Planet Angel One
1x14Sci FiWdh.
19:20 UhrDie verlorene Welt
Trügerisches Wiedersehen
2x14Tele 5Wdh.
20:13 UhrUniversal Soldier
Jean Claude van Damme und Dolph Lundgren als Ex-Tote Kampf-Androiden in einer Spezialeinheit.
US
1992
13th StreetWdh.
21:50 UhrOcean's 13
Und schon wieder spielen A-List Schauspieler Diebe, die eine Casino ausrauben wollen.
US
2007
Premiere 1Wdh.
22:00 UhrAvalon - Spiel um Dein Leben
Ein paar User eines Computerspiels sind daran gestorben. Das hält Computerass (weiblich) Ash nicht davon ab, die erste werden zu wollen, die das letzte Level schafft.
JP/PL
2001
Sci FiWdh.
22:10 UhrDas Schweigen der Lämmer
Mit Anthony Hopkins und Jodie Foster. Ein Psychopath tötet Frauen. Um diesen zu fangen, muss eine FBI-Agentin mit dem Oberpsychopathen Dr. Hannibal Lecter zusammenarbeiten.
US
1991
Pro7Wdh.
23:50 UhrCon Air
Nicolas Cage ist unschuldig im Knast und fliegt mit einem Gefangenentransport zu seiner Entlassung. Wie kann es auch anders sein, die Gefangenen fangen an, den Flieger zu hijacken, und Nicolas ist der Einzige der die Flucht noch verhindern kann.
US
1997
ORF1Wdh.
23:55 UhrRobocop 3
OCP möchte ein Armenviertel in blühende Landschaften verwandeln. Dazu müssen aber erstmal die Armen fristgerecht vertrieben werden. Als Robocop sich den Armen anschließt wird ihm ein Killerbot auf den Hals gehetzt.
US
1993
Sat1Wdh.
Sonntag, 07. Dezember 2008
15:35 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Hausordnung
1x11Pro7Wdh.
16:20 UhrDie verlorene Welt
Trügerisches Wiedersehen
2x14Tele 5Wdh.
16:35 Uhr4400 - Die Rückkehrer
Todesengel
2x08Pro7Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
11001001
1x15Sci FiWdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Entscheidung des Admirals
1x16Sci FiWdh.
20:15 UhrxXx 2 - The Next Level
Ice Cube als neuer XXX-Agent. Und er muss einen Putsch in der Regierung vereiteln. Wenn man den ersten Teil kennt ist man vielleicht sogar positiv überrascht.
US
2005
Pro7Wdh.
21:35 UhrKampf der Welten
Nach H.G. Wells. Außerirdische landen auf der Erde und beginnen einen Krieg in dem die Menschen völlig unterlegen sind.
US
1953
Sci FiWdh.
21:50 UhrDie Simpsons - Der Film
Die Simpsons ziehen nach Alaska, nachdem Homer dafür gesorgt hat das Springfield in eine gigantische Käseglocke gesteckt wird.
US
2007
Premiere 1Wdh.
21:50 UhrOcean's 13
Und schon wieder spielen A-List Schauspieler Diebe, die eine Casino ausrauben wollen.
US
2007
Premiere 3Wdh.
22:05 UhrPitch Black - Planet der Finsternis
Vin Diesel als Riddick, ein psychopatischer Killer. Aber eigentlich ganz gut das er auf dem Transport, der auf diesem Planeten abstürzt, als Gefangener mitreist. Auf diesem Planeten leben nämlich Monster. Und ein Monster kann Monster besiegen.
AU/US
2000
ATVplusWdh.
22:10 UhrBlood Ties - Biss aufs Blut
Der Inquisitor (1/2)
1x07RTL21st
22:25 UhrBorn 2 Die
Gangster (DMX) verbündet sich mit Spezialagent (Jet Li) zwecks Rettung seiner Tochter.
US
2003
Pro7Wdh.
00:10 UhrPitch Black - Planet der Finsternis
Vin Diesel als Riddick, ein psychopatischer Killer. Aber eigentlich ganz gut das er auf dem Transport, der auf diesem Planeten abstürzt, als Gefangener mitreist. Auf diesem Planeten leben nämlich Monster. Und ein Monster kann Monster besiegen.
AU/US
2000
ATVplusWdh.
00:20 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Knochenarbeit
1x14RTLWdh.
00:25 UhrxXx - Triple X
Vin Diesel mit coolen Sprüchen und James Bond Gadgets auf Terroristenjagd.
US
2002
Pro7Wdh.
Montag, 08. Dezember 2008
10:00 UhrRaumschiff Enterprise
Brot und Spiele
2x25Sci FiWdh.
14:25 UhrRitter aus Leidenschaft
Heath Ledger tut so als wäre er ein echter Ritter und tritt bei einem Tunier an.
US
2001
ORF1Wdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Ein Planet, genannt Erde
2x26Sci FiWdh.
17:25 UhrStargate
Neue Machtverhältnisse (2/2)
8x02Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Das letzte Tribunal
2x08Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Colonel Vaselov
8x03Tele 5Wdh.
20:15 UhrDuell - Enemy at the Gates
Im Kessel von Stalingrad liefern sich ein deutscher und ein russischer Scharfschütze ein Duell.
US/DE
2001
ATVplusWdh.
20:15 UhrCSI Miami
Spurenleger (2/2)
6x16ORF11st
20:15 UhrCSI:NY
Killer-Lady
4x15VOX1st
20:45 UhrDr. House
Resultate mit Geduld
2x12SF2Wdh.
21:15 UhrSupernatural
Herz
2x17Pro71st
21:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Sorge der Aldeaner
1x17Sci FiWdh.
21:50 UhrDie Simpsons - Der Film
Die Simpsons ziehen nach Alaska, nachdem Homer dafür gesorgt hat das Springfield in eine gigantische Käseglocke gesteckt wird.
US
2007
Premiere 3Wdh.
22:10 UhrSupernatural
Hollywood Babylon
2x18Pro71st
23:25 UhrDexter
Blutsbrüder
1x12ORF11st
23:55 UhrDexter
Tödliche Weihnachten
1x11RTL21st
00:00 UhrAngel - Jäger der Finsternis
Orpheus
4x15Kabel1Wdh.
00:20 UhrLas Vegas
Der Bombenanschlag
2x15ORF1Wdh.
00:30 UhrTeknolust
Eine Genforscherin entwickelt eine Möglichkeit künstliche Replikanten zu erschaffen.
US/DE
2002
ZDFWdh.
00:55 UhrSupernatural
Herz
2x17Pro7Wdh.
01:00 UhrC.S.I. Miami
Spurenleger (2/2)
6x16ORF1Wdh.
Dienstag, 09. Dezember 2008
09:20 UhrRaumschiff Enterprise
Ein Planet, genannt Erde
2x26Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Spocks Gehirn
3x01Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Das Licht
4x18ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Colonel Vaselov
8x03Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Zwischen den Welten
2x09Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Stunde der Bewährung
8x04Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Spurenleger (2/2)
6x16RTL1st
20:15 UhrNext
Nicholas Cage als Showmagier der wirklich in die Zukunft sehen kann. Und dem FBI beim Terroristenjagen helfen soll.
US
2007
Premiere 1Wdh.
21:15 UhrNext
Nicholas Cage als Showmagier der wirklich in die Zukunft sehen kann. Und dem FBI beim Terroristenjagen helfen soll.
US
2007
Premiere 2Wdh.
21:15 UhrDr. House
Im Herzen von Wilson (2/2)
4x16RTLWdh.
21:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Ein Planet wehrt sich
1x18Sci FiWdh.
22:15 UhrPsych
Kinder sind unsere Zukunft... unsere steinreiche Zukunft!
2x08RTL1st
22:55 UhrInvasion
Wir oder die
1x11ATVplusWdh.
00:20 UhrTödliche Weihnachten
Eine Frau findet nach ein paar glücklichen Jahren durch einen Autounfall ihr vorher verlorenes Gedächtnis wieder. Und erfährt so, dass sie eine tödliche Agentin der Regierung war.
US
2001
ORF1Wdh.
00:30 UhrCSI:NY
Killer-Lady
4x15VOXWdh.
00:35 UhrDr. House
Im Herzen von Wilson (2/2)
4x16RTLWdh.
Mittwoch, 10. Dezember 2008
10:25 UhrRaumschiff Enterprise
Spocks Gehirn
3x01Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Die unsichtbare Falle
3x02Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Das Wunder
4x19ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Stunde der Bewährung
8x04Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Selbstversuch
2x10Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Soren
8x05Tele 5Wdh.
20:15 UhrStargate
In Morpheus' Armen
10x02RTL2Wdh.
20:15 UhrNext
Nicholas Cage als Showmagier der wirklich in die Zukunft sehen kann. Und dem FBI beim Terroristenjagen helfen soll.
US
2007
Premiere 3Wdh.
21:10 UhrSmallville
Alte Freunde
7x13RTL21st
21:15 UhrPushing Daisies
Bittere Süßigkeiten
1x08Pro71st
21:15 UhrStandoff
Grenzfall
1x11VOX1st
21:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Prüfungen
1x19Sci FiWdh.
22:05 UhrStargate Atlantis
Der Doppelte Rodney
4x04RTL2Wdh.
22:15 UhrPushing Daisies
Schneemänner
1x09Pro71st
22:40 UhrShocker
Ein Seher bringt einen Mörder auf den elektrischen Stuhl. Dieser kommt aber zurück und nistet sich in Elektrogeräten ein.
US
1989
Tele 5Wdh.
23:00 UhrAndromeda
Hochmut kommt vor dem Fall
5x12RTL2Wdh.
00:05 UhrStargate
Rückkehr des Thor
2x06RTL2Wdh.
01:00 UhrPrison Break
Unheil
2x07SF2Wdh.
01:00 UhrStargate
In Morpheus' Armen
10x02RTL2Wdh.
Donnerstag, 11. Dezember 2008
09:55 UhrRaumschiff Enterprise
Die unsichtbare Falle
3x02Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Der Obelisk
3x03Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Die falsche Wahl
4x21ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Soren
8x05Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Der Jaridian
2x11Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Avatar
8x06Tele 5Wdh.
20:15 UhrRobots
Animationsfilm. Roboter Rodney möchte gerne in der Firma von Mr. Bigweld anheuern. Doch der böse Roboter Ratchet hat dort die Macht übernommen und will alle Roboter zu Updates zwingen.
US
2004
VOXWdh.
20:15 UhrDr. House
Einer gegen alle
3x01ORF1Wdh.
21:00 UhrC.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Das zweite Gesicht
1x17ORF1Wdh.
21:05 UhrBones - Die Knochenjägerin
Mit einem Schmerzen im Herzen
3x15ATVplus1st
21:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Das zweite Gesicht
1x17RTLWdh.
21:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Worfs Brüder
1x20Sci FiWdh.
22:05 UhrHighlander II - Die Rückkehr
Der zweite Highlander Film. Reden wir einfach nicht drüber.
FR/UK
1991
VOXWdh.
22:15 UhrBones - Die Knochenjägerin
Leichen im Labor
1x15RTLWdh.
23:15 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Der Maulwurf
3x04Sat1Wdh.
00:20 UhrRobots
Animationsfilm. Roboter Rodney möchte gerne in der Firma von Mr. Bigweld anheuern. Doch der böse Roboter Ratchet hat dort die Macht übernommen und will alle Roboter zu Updates zwingen.
US
2004
VOXWdh.
00:30 UhrShocker
Ein Seher bringt einen Mörder auf den elektrischen Stuhl. Dieser kommt aber zurück und nistet sich in Elektrogeräten ein.
US
1989
Tele 5Wdh.
00:40 UhrPrison Break
Reingefallen
2x08SF2Wdh.
00:45 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Das zweite Gesicht
1x17RTLWdh.
Freitag, 12. Dezember 2008
09:50 UhrRaumschiff Enterprise
Der Obelisk
3x03Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Kurs auf Markus 12
3x04Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Doppelter Einsatz
4x20ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Avatar
8x06Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Menschenmaschinen
2x12Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Affinität
8x07Tele 5Wdh.
20:00 UhrDie Unglaublichen - The Incredibles
Animationsfilm. Die Familie Parr hat ein Geheimnis: sie sind alle Superhelden, die nicht mehr ihrem Heldenjob nachkommen dürfen. Aber Vater Bob kann es einfach nicht lassen...
US
2004
SF2Wdh.
20:15 UhrTiger & Dragon
Chinesische Schwertkämpfer versuchen ein gestohlenes Schwert wiederzubeschaffen. Martial-Arts und Bilder vom Feinsten.
TW/HK
2000
Pro7Wdh.
20:15 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Die Verehrerin
3x11Kabel1Wdh.
21:15 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Das Dreamteam
3x07Kabel1Wdh.
21:55 UhrShoot 'Em Up
Der Name ist Programm. Um ein Neugeborenes zu beschützen ballert Mr. Smith sich durch ein Gangstermeer.
US
2007
Premiere 1Wdh.
22:05 UhrRevelations - Die letzte Offenbarung
Das Böse erwacht
1x02Kabel1Wdh.
22:10 UhrBulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch
Ein tibetanischer Mönch ist damit beauftragt eine Schriftrolle zu beschützen, hinter der ein Alt-Nazi her ist. Dabei unterrichtet er ein Straßenkind im Kampfsport.
US
2003
ATVplusWdh.
22:30 UhrSpecies
Wissenschaftler klonen ein Mädchen mit von Aliens gesendeter DNS. Und die kleine wird schnell groß und will sich vermehren.
US
1995
RTL2Wdh.
22:55 UhrSnakes on a Plane
Um einen Kronzeugen umzubringen lässt ein Attentäter Hunderte von Schlangenin reinem Flugzeug frei. And Samuel L. Jackson had it with these motherfucking snakes on this motherfucking plane!
DE/US
2006
SF21st
23:30 UhrAlien Intruder
Ein paar Gefangene werden dazu gebracht mit auf eine Selbstmord-Rettungsmission zu kommen. Und auf dem zu rettenden Raumschiff wartet schon ein Killercomputervirus auf sie...
US
1993
Sci FiWdh.
00:20 UhrDer Exorzist - Director's Cut
Ein Mädchen ist von Dämonen besessen. Und diese sollen nun ausgetrieben werden.
US
1973
Tele 5Wdh.
00:20 UhrImmortal - Die Rückkehr der Götter
Im jahre 2095 ist der ägyptische Gott Horus auf die Erde zurückgekehrt um seine Unsterblichkeit wieder auf zu frischen. Und sowas ist doch niemals so einfach wie es sich im ersten Moment anhört.
FR/IT
2004
Pro7Wdh.
00:40 UhrSpecies
Wissenschaftler klonen ein Mädchen mit von Aliens gesendeter DNS. Und die kleine wird schnell groß und will sich vermehren.
US
1995
RTL2Wdh.
00:45 UhrPrison Break
Verjährungsfristen
2x09SF2Wdh.

6. Die Memmen des Meeres - Der Corona-Fortsetzungsroman
von Carolina Möbis
Zum besseren Verständnis: Dieser Corona-Fortsetzungsroman ist interaktiv, denn hier spielt der Corona-Leser mit! Wie früher in einem dieser alten Abenteuerspielbücher bestimmen Sie die Handlung. (Sie wissen schon: Wie damals in "Die absolut tödliche Insel des fürchterlichen Schreckens" und so weiter.) Aber anstatt zur Seite 170 oder 91 weiterzublättern, helfen Sie unserem Helden mit der Abstimmung auf unserer Website bei seinen Entscheidungsschwierigkeiten. Seien Sie die flüsternde Stimme im Wind und lesen Sie das Ergebnis in der nächstes Ausgabe des Corona Magazine.

Was bisher geschah:

Auf einem Segelturn durch die Ägäis haben der melancholische Daniel, der Lebemann Hubertus von Heuchelheim, und der Archäologe Johann Bruchnagel ein scheinbar antikes Schiffswrack entdeckt.

5. Kapitel

Hubertus verschwindet nach unten. „Hey“, tuscheln die Stimmen plötzlich, „du willst denen doch nicht den ganzen Spaß lassen. Stell dir vor, ihr habt wirklich etwas entdeckt, dann fällt auch ein bisschen Ruhm für dich ab. Willst du dein Leben lang der langweilige Stubenhocker sein?“ Ich nicke benommen. Wahrscheinlich haben sie recht. „Und denk an die knackigen Chicas im knappen Badedress.“ Eine der Stimmen kichert. „Vergiss es“, denke ich so entschlossen, wie ich kann. „So einer bin ich nicht.“ Die Stimme kichert wieder. „Aber ich!“
„Sei still!“ Habe ich das gerade laut gesagt?
Johann verschränkt entrüstet die Arme. „Was ist denn in dich gefahren? Ich bin doch ganz ruhig.“
„Uh oh“, maunzt mein mentaler Plagegeist pathetisch.
„Nicht du“, erkläre ich Johann hilflos, aber der winkt ab. „Das nimmt dich ja ganz schön mit. Daniel, du musst auf deine Nerven aufpassen. Ein kleiner Ausflug tut dir vielleicht ganz gut. Komm, wir ankern und machen das Beiboot klar.“ Das tun wir auch und lassen es zu Wasser. Dann packen wir noch einen Ersthilfekasten, eine dünne, aber grundlegende Seenotausrüstung, und ein paar Dinge, die wir zur Erschließung des Schiffes brauchen werden. Das wichtigste Utensil ist dabei fraglos die dem Archäologen praktisch in die Hand implantierte Lupe. Ich ziehe mir eine Schwimmweste an. Schließlich beehren auch Hubertus und Monique das Deck mit ihrer Anwesenheit. Natürlich tauchen sie auf, als wir so gut wie fertig sind. Das Talent mancher Leute, Arbeit aus dem Weg zu gehen, ist nachgerade beeindruckend. Aber noch beeindruckender sind die netzhautzerstörenden Farben der Karibikkulisse auf dem Hawaiihemd, in das der Dandy sich aus irgendeinem Grund geworfen hat. Monique trägt keinen Bikini, sondern ein Tank Top und Shorts wie ich mit einem klitzekleinen bisschen Bedauern feststelle.
„Wir sind eben Perverse der alten Schule.“
„W i r nicht!“
Mit aller Macht konzentriere ich mich auf etwas, das nicht Monique oder eine Stimme in meinem Kopf ist.
„Wo ist Kiki?“, frage ich und tue dabei, als würde ich die Ausrüstung im Beiboot begutachten, die Johann gerade verstaut.
„Schläft ihren Rausch aus“. Heuchelheim klettert hinein. „Ihr Pech.“
Bleiben noch Monique und ich. „Kommst du klar?“, frage ich aus purer Verlegenheit, als ich ihr den Vortritt lasse. Dafür kassiere ich einen verächtlichen Blick, der die Lufttemperatur auf Winterniveau sinken lässt. „Bien sûr.“ Oh nein. Am Ende ist sie eine von diesen modernen Emanzen, die auf dem Wort Feministin bestehen und in jedem Anzeichen von Höflichkeit eine persönliche Beleidigung sehen. Zum Glück muss ich darauf nicht antworten, denn sie klettert, ohne abzuwarten, an der Leiter hinunter. Ich folge ihr und wir setzen über. Hinter uns verschwindet die Yacht in der grauen Stille.
Als wir endlich die Nebel durchdringen und schon fast gegen die Bordwand des Wracks stoßen, jubelt Johann lautstark. Allein die Tatsache, dass wir in einem Boot sitzen, scheint ihn davon abzuhalten, einen Freudentanz aufzuführen. Ich habe ihn noch nie so gelöst erlebt. Plötzlich kann ich mir vorstellen, dass sogar er eine Kindheit gehabt hat. „Seht euch das an, eine Monere, eine Monere!“
„Was soll das denn sein?“, fragt Hubertus irritiert, ob Johanns augenscheinlichen Tremendums.
„Das ist ein frühes Kriegsschiff, das noch alle Ruderer auf einem Deck hatte, die Argo soll so eins gewesen sein“, erkläre ich abwesend und mustere den Rumpf, den wir umrunden. Tatsächlich scheint das Schiff die Idealmaße dieses Typs zu haben. Die Länge kommt mit etwa 15 Metern hin, ebenso die Breite von reichlich drei Metern oder die Anzahl der Ruder, es sind neun. Die Sandbank ist nicht zu sehen, sie bleibt anständiger Weise ein Stück unterhalb unseres kleinen Kiels und macht uns keinen Ärger. Die gezimmerten Holzbretter, dunkel und rissig von Wasser und Salz, sehen schon ziemlich mitgenommen aus. Muscheln und zahllose Flutränder zaubern ein psychedelisches Muster auf die Bordwand. Das Deck verbirgt der Nebel. Hatten sich hier ein paar Hobby-Experimentalarchäologen ausgetobt und waren gescheitert?
Jeder denkt das gleiche: dass es völliger Wahnsinn ist, hier herumklettern zu wollen. Aber nur einer spricht es aus. Die Frau. Natürlich die Frau. Sie runzelte die Stirn.
„Ist es das wirklisch wert?“
„Wer nichts riskiert, lebt nicht“, beglückt uns Hubertus mit einer seiner fragwürdigen Lebensweisheiten. Damit ist das Thema auch schon wieder Geschichte.
Wir vertäuen das Beiboot an einem Ruderstumpf, der einigermaßen stabil aussieht. Überhaupt herrscht in Momenten des Schweigens eine geradezu gespenstische Stille, nur der hohle, eintönige Wellenschlag rauscht in seinem eigenen Rhythmus. Dann zögern wir, denn niemand will als Erster vom Beiboot aus über die verwitterte Reling klettern. Dazu muss man nämlich springen und sich festhalten. Selbst die zwei begeisterten Obersucher haben plötzlich Manschetten. Bevor wir bis in alle Ewigkeit hier rumstehen und genauso salzverkrustet sind wie die Monere, ziehe ich die bei Archäologen beliebten Handschuhe an und seufze schicksalsergeben. „Okay, ich mach’s.“
Johann klatscht in die Hände. „Großartig. Ich wusste immer, dass in dir ein richtiger Archäologe steckt, Daniel“, sagt der Mann, der hier unbedingt her wollte, zu dem Skeptiker.
Weil ich im Nacken sechs erwartungsvolle Augen spüre, stoße ich mich ab und klammere mich an das erstbeste Stück Reling, das mir unter die Finger kommt. Es klappt. Das Holz ächzt, bleibt aber stabil und ich ziehe mich daran hoch. Auf Deck erwartet mich ein schauderhafter Anblick.
Entfernt höre ich Hubertus Stimme, während ich auf die Skelette starre. Das ist nicht wahr! Das können unmöglich bronzezeitliche Waffen oder Kleidung sein. Diese von Muscheln und Seetang überzogenen Leichen, die verrenkt oder zusammengekrümmt auf Deck liegen, können keine dreitausend Jahre überdauert haben. Ich sehe riesige Zahnlücken, als wären die Zähne ausgeschlagen worden. Hier eine einzelne Hand. Dort ein kleines Knochenbündel eingewickelt in Seetang. Vielleicht die Reste eines Unterschenkels samt Fuß. Eine Leiche liegt da, als sei sie von einem gerissenen Tau erdrosselt worden, sogar die Reste des Taus sind noch um den Hals geschlungen. Bei der Witterung können die unmöglich konserviert worden sein. Irgendwer ruft ganz leise meinen Namen.
„Leute, kommt besser nicht hoch“, sage ich mit zittriger Stimme über die Schulter hinweg, aber ob sie mich verstehen, ist mir gerade durchaus egal, denn ich kann meinen Blick nicht von dem Leichnam abwenden. Die leeren dunklen Höhlen, dort, wo einst menschliche Augen lebten und lachten, blicken in meine Richtung, zu mir hin, direkt zu mir, starren mich an! Er starrt mich an! Ich kann es spüren! Und richtig schlecht wird mir, als ich merke, dass er nicht der einzige ist. Sie alle starren mich an! Aber, das ist bizarrer Weise nicht das Allerschlimmste. Ich kenne dieses Boot! Es kommt mir vor, als hätte ich schon einmal hier gestanden, hier und überall sonst an Bord. Ich weiß sogar, wo der Zugang zum Unterdeck ist. In der Nähe des Mastes, dort wo jetzt ein Teppich aus Seetang die Planken überwuchert.
Plötzlich wackelt ein Gesicht verschwommen vor meinen Augen, eine Hand kommt dazu, wedelt, und haut mir schließlich eine runter. Das bringt mich schmerzhaft, aber wirkungsvoll, zurück ins Hier und Jetzt. Vor mir steht Johann und hält meine Schultern. „Daniel, was ist nur mit dir los? Du bist ganz blass und hast überhaupt nicht reagiert.“
„Der hat einen Schock, wie ein Mädchen bei einem Romero-Schinken.“ Hubertus hob die Schultern. „Wenigstens kreischt er nicht rum.“ Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen.
„Nein, ich – mir geht’s gut.“
„Ach ja, dann fang mit an zu suchen.“
„Wonach suchen wir denn?“ Diese Zielstrebigkeit verwirrt mich schon wieder.
„Überreste, Relikte, natürlich. Mann Dennis, manchmal bis du echt dumm wie zwei Meter Feldweg.“
Ich hasse ihn. Ich hasse ihn. Ich hasse ihn. Aber wenigstens macht der Ärger mich wieder handlungsfähig. Wahrscheinlich bringt er mir auch wieder Farbe ins Gesicht, denn Johann lässt mich los. „Alles klar?“, vergewissert er sich.
Ich nicke. „Ja, mir geht’s gut.“
„Na, dann kann‘s ja losgehen.“ Fröhlich vergisst mich Johann und widmet sich der nächstbesten Leiche. Ebenso Hubertus. Nur Monique und ich können dem allgemeinen Fleddern - Sichern des Fundes unter Auslassung der Dokumentation – nichts abgewinnen. Sie sieht so verstört aus, wie ich mich fühle, und bleibt zu meiner Überraschung in meiner Nähe. Mein Eindruck, das Boot zu kennen, lässt mich nicht los und ich sehe nur einen Weg, die Wahrheit herauszufinden. „Lass uns den Seetang wegräumen“, schlage ich vor. Sie nickt. So muss sie wenigstens keine Knochen anfassen. „Aber pass auf, wo du hintrittst“, warnt sie mich und ihre Stimme zittert ein bisschen. „Es ist alles morsch.“ Ich lächle ihr beruhigend zu. Dann schieben wir Wasserpflanzen mit den Händen fort.
Ich schwanke, ob ich erfreut oder entsetzt sein soll, als wir tatsächlich eine Bodenluke zu Tage fördern. Ebenso wie ich weiß, dass ich sie nun gleichwohl öffnen muss, weiß ich auch, dass ich das gar nicht will.
Hubertus und Johann retten mich aus meinem Dilemma. „Was ist das für Zeug?“, fragt Hubertus und hält Johan zwei angelaufene, faustgroße Scheiben hin. Mit der Akribie der wahren Leidenschaft befreit der Archäologe die Funde mit einem kleinen Pinsel vom maritimen Dreck der Äonen. „Das sind Schutzamulette aus Elektrum würde ich sagen“, doziert er dann versunken. „Dieses zeigt einen Pegasus. Dürfte korinthischer Provenienz sein, du weißt schon, Korinth, der Pegasos als Symbol der Stadt Poseidons.“
„Jaja“, unterbricht ihn Heuchelheim ungeduldig. „Ist es wertvoll?“ Oh wie abstoßend diese Frage angesichts solcher Kulturschätze doch ist.
„Aber ja.“ Mein ehemaliger Professor nickt heftig.
„Und das andere?“
„Das stammt vermutlich aus Attika. Sieh nur, eine seltene Darstellung. Eine Schlange mit Eulenaugen. Die Eule, das Symbol der Athene. Eulen nach Athen tragen, du verstehst schon. Und die Schlange? Auch eines ihrer Attribute. Das hier selten und wurde meines Wissens nur innerhalb der Priesterschaft Athenes getragen. Mein Freund, das ist perfekt!“ Entzückt blickt Johann auf und presst eine Faust vor den Mund. Hubertus grinst zufrieden. Wenn sie sich jetzt gleich noch in die Arme fallen, werde ich für sie eine Geige imitieren. Aber neben mir räuspert sich Monique leise und gemeinsam starren wir wieder auf die unsägliche Klappe. Ach, was soll‘s. Ich reiße. Natürlich ist das nasse Holz verzogen und so komme ich gehörig ins Schwitzen, bevor sie endlich doch aufspringt. Darunter gähnt ein schwarzes Nichts. Eine kleine Taschenlampe enthüllt uns jedoch die Reste einer Treppe.
„Das sieht aber verrottet aus“, stellt Monique nicht zu unrecht fest.
Ich seufze. „Ich weiß. Aber das klappt schon“, beruhige ich uns beide, denn ich werde nach unten gehen. Die Ungewissheit zieht mich hinab wie ein Sirenenruf. Jeden Schritt mache ich mit angehaltenem Atem, aber das Schicksal ist mit den Mutigen und so komme ich wohlbehalten unten an. Doch leider bleibt mir keine Zeit, mich umzusehen. Denn kaum habe ich das untere Ende der Stiege erreicht, höre ich Moniques kleine Füße die schadhaften Planken hinunter tapsen, dann ein lautes Krachen, meinen Namen, und Monique liegt bis zum Hals im Wasser, auf ihr die Überreste der Stiege. Sie schlägt panisch um sich.

Ich muss mich wieder einmal entscheiden. Eile ich Monique zu Hilfe und riskiere ich, selbst mit abzustürzen, oder gehe ich auf Nummer sicher, rufe die anderen und warte, bis sie da sind?

Sagen Sie unserem Helden, was er tun soll, und zwar hier.

- Fortsetzung folgt.-

7. DVD-Rezension: "Terry Pratchetts The Color of Magic"
von Birgit Schwenger
Weihnachten 2007 bescherte uns Pro7 den im wahrsten Sinne des Wortes phantastischen Zweiteiler „Hogfather – Schweinsgalopp“, basierend auf Terry Pratchetts gleichnamigen „Scheibenwelt“-Roman. Das selbe Team um Regisseure Vadim Jean legt nun – ebenfalls als Zweiteiler in Szene gesetzt „The Color of Magic“ nach. Diesmal hat sich Jean mit der Verfilmung der beiden Romane „Die Farben der Magie“ und „Das Licht der Phantasie“ den Anfängen der „Scheibenwelt“ angenommen: Die beiden 1983 und 1986 erschienen Romane bilden den Auftakt des legendären Fantasy-Zyklus’, dessen Bücher inzwischen über 50 Millionen Mal weltweit verkauft und in über 30 Sprachen übersetzt wurden. Die Handlung wurde in ca.180 Minuten auf das Wesentliche komprimiert, ist aber auch für „Scheibenwelt“-Einsteiger ohne Probleme nachvollziehbar und verständlich.

Die Scheibenwelt wird von vier gigantischen Elefanten getragen, die wiederum auf dem Rücken der mächtigen Sternenschildkröte Groß-A’Tuin stehen, die langsam durch den interstellaren Ozean schwebt. Die Scheibenwelt, die ein bisschen an eine mittelalterliche Gesellschaft unserer Welt erinnert, hat ihre ganz eigenen Gesetze, eines davon ist die Magie. Weil er leider über gar keine magischen Fähigkeiten zu verfügen scheint und sich nicht einmal einen einzigen Zauberspruch merken kann, wird der unfähige Magier Rincewind aus der Unsichtbaren Universität der Zauberer hinausgeschmissen. Während er sich noch fragt, was er nun mit seinem Leben anfangen soll, wird er unfreiwillig zum Reiseführer des ersten Scheibenwelt-Touristen – und somit auch des Zuschauers.
Zweiblum, gespielt von Sean Astin (Sam aus „Der Herr der Ringe“), tappt auf der Suche nach Abenteuern von einer Gefahr in die nächste und bringt Rincewind – sehr zum Vergnügen der Zuschauer - ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Nur der Tod (im Original gesprochen von Christopher Lee) bleibt gelassen, ihm entkommt am Ende keiner –zumal der ehrgeizige Zauberer Trymon (Tim Curry) die Reihen der Magier nach Belieben lichtet, um sich selbst zum Erzkanzler der Unsichtbaren Universität aufzuschwingen.

Währenddessen sorgt das ungleiche Paar Zweiblum und Rincewind allen Ortens für Chaos: die Hauptstadt Ankh Morpok geht in Flammen auf, das mächtige Zauberbuch Oktav scheint außer Kontrolle, sie werden von Drachenreitern gefangen genommen und ein seltsamer roter Stern erscheint am Himmel. Schließlich werden die beiden auch noch über den Rand der Scheibenwelt geworfen. Zwar wird es Rincewind gelingen, dem Tod noch einmal von der Schaufel zu springen. Aber können die beiden mehr oder weniger freiwilligen Schicksalsgenossen auch den Untergang der Scheibenwelt abwenden? Die Sternenschildkröte Groß-A’Tuin steuert direkt auf den geheimnisvollen roten Stern zu, der gemäß einer alten Prophezeiung den Untergang gleich mehrerer Planeten zu Folge hat, wenn nicht am Tag der nächsten Sonnenwende alle acht Zaubersprüche des Oktav gleichzeitig ausgesprochen werden. Doch leider steckt der achte Spruch in Rincewinds Kopf, der sich jedoch nicht an ihn erinnern kann und plötzlich auch noch seltsame Stimmen hört. Ein Glück, dass Cohen, der Barbar, auch noch ein paar Wörtchen beim Ausgang der Geschichte mitzureden hat – wenngleich auch in Ermanglung von Zähnen nur schwer verständliche.

Was soll oder kann man von einem Film halten, in dessen Vorspann der Hinweis prangt: „Verpfuscht von Terry Pratchett“? Natürlich ist diese Bemerkung nicht ernst gemeint – wie so vieles, wenn nicht gar alles in diesem Film. Der britische Kultautor Pratchett ist berühmt-berüchtigt für seinen skurrilen Humor, der die Grundlage für dieses effektvolle und äußerst geistreiche Fantasy-Epos bildet, das mit originellen Charakteren, witzigen Ideen und haarsträubenden Ereignissen wahrlich nicht geizt: Sei es die anhängliche Truhe, die Zweiblum stets ergeben hinterher stapft, tatkräftig die Goldstücke in ihrem Inneren verteidigt oder auch schon mal jemanden verschlingt, der Zweiblum gefährlich werden könnte. Ein Orang-Utan, der als Bibliothekar der Unsichtbaren Universität seinen Dienst leistet und gern Bananen isst, der auf dem Kopf stehende Wyrmberg, in dem die Drachenreiter hausen, und dergleichen mehr. Ein herrlich selbstironisches Spektakel, das man jedem Fantasy-Fan nur empfehlen kann.

8. Librarian versus Technopagan, Teil 2
von Christian Spließ
Moloch, Computer, Bücher – Die Folge “I Robot ... You Jane”

Italien, 1418: Der Dämon Moloch The Corruptor ist von seinen Jüngern umgeben. Gerade hat er einen von ihnen umgebracht, als Mönche beginnen den Circle of Kayless zu bilden um den Dämon in ein Buch zu bannen. Was hervorragend gelingt, die Mönche verschließen das Buch in einer Kiste und hoffen, dass es nicht so bald wieder geöffnet wird. Schnitt.

Sunnydale, 1997: Buffy entnimmt das Buch mit dem Profil Molochs auf dem Einband aus der Kiste. Sie, Willow, Xander und einige andere Schüler sind in der Bibliothek dabei einige alte Texte einzuscannen. Etwas, was Rupert Giles nun gar nicht Recht ist, da er eine Aversion gegen die “idiot box” hegt. Mrs. Calendar, die Informatiklehrerin, liefert sich mit ihm deswegen einen Wortwechsel, in dem Fritz, einer der Schüler eingreift: Informationen sind seiner Meinung nach nicht mehr länger an die gedruckte Form gebunden und nur, wenn man sich eingeklinkt hat, dann ist man wirklich real. Ein Statement, dass Mrs. Calendar zwar so nicht teilen kann, aber in dem sie doch eine Menge Wahres findet. Im Gegensatz zu Rupter, der der modernen Technik mehr als nur misstraut. Das Moloch-Buch ist währenddessen versehentlich auf dem Stapel von Willow gelandet. Nachdem die anderen gegangen sind, scannt sie mit einem Handscanner die Schrift in den Computer ein und bemerkt nicht, dass diese dabei verschwindet. Nachdem Willow ebenfalls die Bücherei verlassen hat, bilden sich auf dem Monitor die Textzeilen “Where am I?”

Eine Woche später spricht Buffy Willow auf ihr verändertes Verhalten an – Willow scheint aufgeblüht und glücklich. Kein Wunder, sie hat jemanden kennengelernt: Malcom. Auf die Fragen von Buffy wie er denn aussehe, wo er denn wohne und wie er denn so sei meint Willow nur, dass sie es nicht wisse. Sie hat Malcolm in einem Online-Chatroom kennengelernt. Er wohnt etliche Kilometer weit weg in einer Nachbarstadt. Willow und Malcom sind Seelenverwandte. Buffy gönnt Willow zwar ihre Freundschaft mit Malcom, schließlich ist es ja nicht so als ob Willow die Datingqueen von Sunnydale wäre. Aber sie ist auch skeptisch, was Willow nun wiederum nicht unbedingt versteht. Buffy versichert Willow, dass sie nur wissen möchte ob Malcolm gut genug für ihre Freundin ist. Während des Gesprächs im Computerlabor zoomt eine Webcam auf das Bild von Buffy und wenig später wird in den automatischen Archiven der Schule nach ihrer Akte gesucht. Wenig später bekommen die Schüler Fritz und Dave die Aufgabe Buffy zu überwachen.

Mrs. Calendar stellt fest, dass Fritz und Dave im Computerlabor in letzter Zeit einiges getan haben. Ein neues Projekt, meint Fritz, dass Mrs. Calendar sicherlich interessieren würde. Allerdings nicht jetzt. Nachdem Willow verspätet zur Schule erscheint und der Grund Malcom ist, wird Buffy erneut skeptisch und kann die Angelegenheit nicht ruhen lassen. Sie möchte sichergehen, dass Willow auch wirklich einen netten Jungen kennengelernt hat. So wendet sie sich an Dave, um herauszufinden ob mal Emails zurückverfolgen kann. Als Dave erfährt, dass es um Willow geht, fährt er Buffy an sie in Ruhe zu lassen. Als Buffy mit Giles spricht gibt er ihr nur den Rat, Dave zu verfolgen. Denn: “Things involved with a computer fill me with a childlike terror. Now, if it were a nice ogre or some such I'd be more in my element.” Es stellt sich heraus, dass Dave in einem stillgelegtem Computerlabor verschwindet.

Währenddessen bekommt Fritz die Anweisung Buffy zu töten, weil sie zu nahe sei.

Buffy und Xander beschließen, die Computerfirma zu “besuchen” - sprich in der Nacht in sie einzubrechen. Was Giles zwar nicht so ganz billigen kann, aber es bleibt wohl keine andere Möglichkeit. Beinahe wären die Beiden von Mrs. Calendar überrascht worden, die feststellt, dass Buffy und Xander die Bibliothek wohl wirklich mögen würden. Mit einer Ausrede verschwinden die Beiden. Mrs. Calendar und Giles haben eine ihrer üblichen Auseinandersetzungen über das Thema Computer und Information. Es ist Mrs. Calendar, die das leere Buch mit dem Cover von Moloch entdeckt. Giles, der ihr das Buch aus der Hand nimmt, ahnt, dass Ärger vor der Tür steht.

Als Buffy auf der Suche nach Willow ist, schickt sie Dave in die Mädchenumkleide. Dort entgeht Buffy nach der Warnung durch Dave nur knapp einem Anschlag auf ihr Leben in der Dusche, allein ihre Slayer-Konstitution bewahrt sie vor Schlimmerem – und ihre etwas rauchenden Gummisohlen... Dave stürmt ins Computerlabor und erklärt, dass er nicht länger mitmachen kann. Moloch zieht daraus seine Konsequenzen: Er tippt einen Abschiedsbrief und Fritz bringt Dave um. In der Bibliothek konferieren sie, Xander und Giles miteinander. Giles hat herausgefunden, dass sich der Dämon Moloch im Internet befindet. Er erklärt, dass im Mittelalter Dämonen gerne mal in Bücher gebannt wurden in der Hoffnung, dass diese nie mehr laut gelesen werden würde. Das Löschen der eingescannten Seiten bringt keinen Erfolg. Da Giles bei Computern völlig aufgeschmissen ist, bleibt ihm nichts anderes übrig als Mrs. Calendar einzuweihen. Diese entpuppt sich überraschenderweise als eine Art Expertin des Okkulten – als Technopagan. Der Circle of Kayless ist die einzige Antwort um Moloch zu besiegen. Es kommt zu einer Kooperation: Giles rezitiert den Text der Beschwörung, während Mrs. Calendar online den Circle of Kayless knüpft.

Nachdem Fritz Willow entführt und in die Computerfirma gebracht hat, sieht Willow sich „Malcolm“ gegenüber: Das ist niemand anderer als Moloch, der Willow verehrt weil sie ihn freigelassen hat. Moloch war nicht untätig, er hat sich in der Zwischenzeit einen Roboterkörper gebaut. Während Willow noch mit der Tatsache klarkommen muss, dass ihr Freund ein Dämon ist, brechen Xander und Buffy in die Firma ein – natürlich bleiben sie nicht unbemerkt. Nachdem Moloch Fritz umgebracht hat, stellt er sich Buffy zum Kampf. Doch gleichzeitig wirkt der Circle of Kayless. Moloch ist auf einmal vom Internet und der modernen Technik abgeschnitten und endgültig in den Robotkörper gebannt. Wütend geht er gegen Buffy vor, wobei sich Willow bemerkenswert engagiert einschaltet. Moloch trifft einen Starkstromkasten und wird von dem Strom getötet.

Nachdem Moloch besiegt ist, taucht Giles im Computerlabor von Mrs. Calendar auf. Zwar kann er Computern immer noch nichts abgewinnen, er erkennt aber die Leistungen von Mrs. Calendar an und liefert gleichzeitig eine Begründung für seine Aversion gegenüber der Technik ab: „Books smell. Musty and, and, and, and rich. The knowledge gained from a computer, is, uh, it... it has no, no texture, no, no context. It's, it's there and then it's gone. If it's to last, then, then the getting of knowledge should be, uh, tangible, it should be, um... smelly.“ Dagegen kann Mrs. Calendar nun nichts einwenden. Buffy, Willow und Xander sitzen vor der Schule. Man versucht Willow aufzuheitern: Buffys Freund entpuppte sich als Vampir, Xanders „Freundin“ war eine gigantische dämonische Gottesanbeterin und Willows Freund nun – ein Dämon. Das ist halt das Leben auf dem Hellmouth, versuchen sie sich aufzuheiten. Doch die letzte Bemerkung der Folge ist Xanders: „We're doomed.“ Eine durchaus prophetische Feststellung gegen Ende der ersten Staffel: Buffys Freund Angel verwandelt sich innerhalb der zweiten Staffeln in sein böses Alter Ego „Angelus“ und verlässt gegen Ende der dritten die Stadt um sich in Los Angeles anzusiedeln. Riley, ihr nächster Freund, wird sie ebenfalls verlassen. Xander lernt in der dritten Staffel den Rachedämon Anya kennen, die als Mensch in Sunnydale festsitzt – eine Beziehung, die zwar bis zum Traualtar führt, aber Xander lässt sie dort stehen. Willows Beziehung mit dem Werwolf Oz hält ebenfalls nicht lange und ihre lesbische Beziehung mit Tara wird durch einen Kugelquerschläger gewaltsam beendet – was Willow zur „Evil Willow“ mutieren lässt, die vor lauter Schmerz die Welt beenden möchte. Insofern...

9. Wissenschaft: Weltraumtourismus
von Marcus Haas
Es ist noch nicht lange her, da war es reine Fiktion im erdnahen Orbit, geschweige denn im Weltraum, Urlaub zu machen, doch inzwischen machen schon einige reiche Leute eine Stippvisite zur ISS und Agenturen für Weltraumtourismus schießen überall aus dem Boden.

1990 war Toyohiro Akiyama der erste Tourist, der für 28 Mio. Dollar die MIR besuchte und seit dem sind freie Plätze in den Sojuz-Raumschiffen fast regelmäßig ausgebucht.
Doch nicht jeder kann sich einen solchen Flug leisten, ganz abgesehen davon, dass damals die MIR und heute die ISS nicht viel, um nicht zu sagen keinerlei, Komfort zu bieten haben. Es ist sicher spannend, den Forschern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, aber ein Ziel für den Massentourismus wird eine solche Forschungsstation sicher nicht. Es ist also noch viel Arbeit zu leisten bevor der Ausflug ins All wirklich zur Normalität wird.

Zunächst einmal müssen die Kosten für den Transport drastisch gesenkt werden, eine Rakete in den Weltraum zu schießen und diese hinterher wegzuwerfen, ist der denkbar teuerste Weg, einen Menschen in den Weltraum zu bringen.
Hier hat der Ansari X Prize Großes geleistet, indem er 2003 einen Preis von 10 Mio. Dollar für das erste Unternehmen auslobte, das ein Raumschiff finanziert, baut und startet, das drei Menschen bis in eine Höhe von 100 Kilometern bring, sicher zur Erde zurückkehrt und diese Leistung innerhalb von nur zwei Wochen wiederholen kann.
Dieser Preis wurde im Oktober 2004 vom SpaceShipOne der Firma Virgin Galactic gewonnen. Mit diesem technologischen Vorsprung ist man dort jetzt dabei, den Nachfolger SpaceShipTwo zu entwickeln, das Anfang 2008 vorgestellt wurde und eigentlich schon 2009 oder 2010 erste Passagiere ins All bringen sollte. Eine ganze Reihe weiterer Unternehmen arbeitet an ähnlich vielversprechenden Projekten.
Der Zeitplan für SpaceShipTwo wurde leider durch drei Tote im Juli 2008 über den Haufen geworfen. Dieser Unfall muss zunächst genau untersucht werden, bevor man weitermacht.

Dies zeigt, dass Weltraumtourismus nicht das Gleiche sein wird wie ein Flug in die Dominikanische Republik. Raumfahrt ist ein gefährliches Hobby und dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man sein erstes Raumschiff betritt. Derzeit liegt die Sterblichkeit bei Rauflügen bei 4 Prozent. Bei Virgin Galactic strebt man an, den Flug noch 100mal sicherer zu machen, bevor die ersten zahlenden Passagiere an Bord gehen.
Selbstverständlich muss man auch gesundheitlich in der Lage sein, die Belastungen während Start und Landung auszuhalten, also 3,5g beim Aufstieg und bis zu 6g beim Wiedereintritt in die Atmosphäre – bei den Absolventen des Flugtrainings schafften es 93 Prozent, diese Anforderungen zu erfüllen, so dass diese Achterbahnfahrt für die wenigsten ein Kriterium sein wird, den Flug nicht anzutreten – die 200.000 Dollar, die der Flug trotzdem noch kosten wird, vielleicht schon.
Diese Preise werden voraussichtlich auch noch eine ganze Weile hoch bleiben, denn Weltraumtourismus ist auch mit den ersten kommerziellen Anbietern immer noch ein Spaß für wenige, die sich das leisten können, und die Preise werden erst sinken, wenn es gelingt, die Zahl der Touristen zu vergrößern - ein Dilemma, aus dem man erst einmal herauskommen muss.
So ist es auch kein Wunder, dass auch das Europäische Projekt der EADS Astrium für einmal Schwerelosigkeit und zurück 200.000 Euro verlangen will – für einen etwa dreistündigen Flug.
Damit die Touristen auch etwas von ihrem Flug haben, müssen große Fenster in den Rumpf eingefügt werden, was eine Herausforderung ist, denn das geht natürlich zu Lasten der Stabilität und muss durch neue Ideen bei der Konstruktion der Kabine ausgeglichen werden. Sitze wie in einem Kampfjet sind auch nicht sinnvoll, denn diese wären viel zu schwer. Bei EADS hat man sich deshalb für frei drehbare High-Tech-Hängematten entschieden, die sich nach der Richtung der Gravitation ausrichten und die Reise so relativ bequem machen. Sobald Schwerelosigkeit herrscht, dürfen die Passagiere ihre Gurte lösen und sich frei in der geräumigen Kabine bewegen. Man hofft, 2012 die ersten Touristen befördern zu können.
Ein Rundflug von ein paar Stunden, mit einigen Minuten Schwerelosigkeit kann aber nur ein Appetithäppchen sein, Ziel für den wirklichen Enthusiasten ist zweifellos der mehrtägige Aufenthalt im Orbit oder vielleicht sogar ein Ausflug zum Mond.

Das erste Weltraumhotel könnte von Bigelow Aerospace kommen, die im Juni 2007 mit Genesis II eine Testplattform ins All geschossen haben, um Technologien zu prüfen, die zum ersten kommerziellen Weltraumkomplex führen sollen. Genesis II basiert auf dem aufgegebenen TransHab-Projekt der NASA, dessen Ziel es war, aufblasbaren Wohnraum für die Besatzung der ISS zur Verfügung zu stellen. Aufblasbar hört sich sehr fragil an, doch die Außenhülle des TransHab/Genesis ist ca. 30 cm dick und beinhaltet neben der Isolierung auch Schutzschichten gegen Weltraummüll und Minimeteoriten. Der Vorteil eines aufblasbaren Habitats liegt natürlich auf der Hand, es ist leichter zu transportieren und kann deshalb relativ günstig in eine Umlaufbahn gebracht werden, bzw. muss nicht erst im Orbit zusammengesetzt werden.
Ein weiteres Hotelprojekt wurde im August 2007 von Galactic Suite angekündigt und soll 2012 seine Pforten öffnen. Für 2 Mio. Pfund darf man dann für drei Tage die Schwerelosigkeit genießen, mit 18 Sonnenaufgängen pro Tag und einer Erdumrundung in 80 Minuten. Einige Investoren, die diese Unternehmung mit 3 Mrd. Pfund anschieben müssen, sind bereits mit von der Partie.

Wem das immer noch nicht genügt, der ist vielleicht für eine Reise um den Mond zu begeistern. Eric Anderson mit seiner Firma Space Adventures hat schon einige Privatflüge ins All organisiert und will demnächst Rundflüge zum Mond anbieten. Bereits 2011 könnte das erste Sojus-Raumschiff einen Touristen für 100 Mio. Dollar bis zum Mond und zurück bringen.

Weltraumtourismus ist keine Zukunftsmusik mehr, es ist teuer, ein paar Tage ins All zu jetten, aber es ist schon heute möglich. Mit immer neuen Unternehmen, die sich dem Boom anschließen, darf man auch erwarten, dass die Preise fallen werden und sich auch weniger Reiche einen kurzen Ausflug in den Weltraum leisten werden.
Ob die ersten Weltraumhotels tatsächlich schon 2012 die ersten Gäste empfangen, muss man erst mal abwarten, aber allzu lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis die ersten Postkarten aus dem Weltraum bei den zu Haus gebliebenen eintrudeln.

10. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,

heute haben wir in der Story-Ecke Platz zwei unserer Themenrunde „Besuch“ anzubieten: die Geschichte „Göthé“ von Achim Stößer. Die ist zwar bereits in gedruckter Form erschienen (in der von Alisha Bionda herausgegebenen Anthologie „Der Himmelspfeifer“ im Lerato Verlag), das ist jedoch bei unserem Wettbewerb kein Hinderungsgrund, solange die Story zum Thema passt – und die Jury überzeugt. Im Fall von „Göthé“ hat beides funktioniert. Wie immer freuen sich Autor und Redaktion über Rückmeldungen – im Forum oder per Leserbrief.

Das nächste Thema des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs lautet „Das Ende der Welt“ (Einsendeschluss 1. Januar 2009). Danach folgen außerdem im Jahr 2009: „Transit“ (Einsendeschluss 1. Februar 2009), „Metamorphose“ (Einsendeschluss 1. April 2009) „Hinter dem Spiegel“ (Einsendeschluss 1. Juni 2009), „Labyrinth“ (Einsendeschluss 1. Oktober 2009) und „Exil“ (Einsendeschluss 1. Dezember 2009). Die vor allem in der ersten Hälfte des Jahres etwas dichter gedrängten Termine haben den einfachen Grund, dass die Story-Redaktion in den letzten Runden gehörig ins Schwitzen geraten ist und dringend etwas mehr Luft und Vorlauf benötigt.

Wer trotzdem Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.

Armin Rößler


Göthé
von Achim Stößer

Am meisten störte mich an der Frankfurter Buchmesse 1999, dass jeder, wirklich jeder Verleger meinte, den Lesern Goethe in den Rachen stopfen zu müssen, Johann Wolfgang von, deep throat, und das nur, weil die Erde seit seiner Geburt zweihundertfünfzig Mal um die Sonne getorkelt war. Mephistopheles angemessene Zahlenmystik, mag sein, doch unwürdig dem Sprung ins dritte Jahrtausend. Hätte ich geahnt, Goethe kurz darauf in persona gegenüberzustehen, ich hätte sie nicht mit aller Gewalt ignoriert, sondern so viel bedrucktes Papier wie nur möglich mitgeschleppt.

Mein ganzer Körper schmerzte von der allherbstlichen Erkältung, meine Füße von den allzu langen Gängen der Messe und mein rechtes Fußgelenk vom Niederdrücken des Gaspedals. Vier Stunden schon auf der Autobahn zurück nach Berlin und noch nicht einmal an Leipzig vorbei, ermüdende Monotonie der Wischerarme, die im Halbsekundenrhythmus vergeblich die zerplatzten, schweren Regentropfen von der Scheibe schrammten und damit auch die Sternsplitter der sich darin brechenden Scheinwerfer- und Rücklichter abkratzten wie verkrustetes Eis. Die mit tödlicher Langeweile wie eine Reiswaffel mit zu viel Erdnussbutter und Aprikosenmarmelade bestrichene Stimme im Radio verlas einen Aufsatz über den germanisierten, nationalisierten, marxifizierten, syndikalisierten Faust. Faust und die Sinnkrise. Faust und die Epigonen. Faust und das „Faustische“. Amalgamierung und Dissoziation von Faust und Goethe, Faust und Mephisto, Faust und Luther, Faust und Schiller, Faust und Parzival. Die Schallwellen drangen aus den Lautsprechern von beiden Seiten in meine Ohren ein, prallten in meinem evakuierten Kopf aufeinander und verpufften wie eine Bärlappexplosion. Ich war müde, doch nicht lebensmüde, beim leisesten Anzeichen von Sekundenschlaf hätte ich angehalten, doch ich registrierte jedes Detail mit jener Klarheit am Rand der Übermüdung: Ich glitt über den Spiegel der nassen Straße, und dann, wie ein Filmschnitt, war ich blind, fast blind, alles Licht verschwand, nur meine Scheinwerfer rissen Fetzen von Büschen aus der Dunkelheit, der Wagen sackte ab wie ein Expresslift, ich trat das Bremspedal durch, ohne Wirkung, dann schrammender Aufprall auf dem Boden, Lärm, doch ohne spürbare Verringerung der Geschwindigkeit, ich brach durch eine Hecke, dann erstickte mich der Airbag, Schmerz stach durch meinen Nacken, der Wagen stand. Dunkelheit. Stille.

Ich kämpfte gegen den Airbag, stemmte mich gegen die verzogene Fahrertür, fiel ins Freie. Am jetzt wolkenlosen Himmel leuchtete ein fast voller Mond, am Horizont wurde es hell. Der Unfall war gegen Mitternacht geschehen, jetzt dämmerte der Morgen. Bewusstlosigkeit durch den Aufprall, glaubte ich, obwohl ich mich an jede Einzelheit des Geschehens zu erinnern meinte. Der Stamm einer Buche hatte in der Mitte den Motorblock zusammengepresst, die Rinde war weggehobelt. Es brannte nicht, dennoch war alles, das Äußere wie das Innere des Fahrzeugs, selbst meine Kleidung und meine Haut, von einer graubraunen Rußschicht bedeckt. Tiefe Furchen im Waldboden führten zum Heck des Wagens – dem, was davon übrig war, ein vielleicht armlanger Teil war quer über die gesamte Breite abgetrennt, als ob ein Riese ein Stück des Kofferraums abgebissen hätte. Ich folgte den Furchen, um zur Autobahn zu gelangen, durch zerfetztes Gebüsch. Feuchter Waldboden, doch trotz der Regengüsse der letzten Nacht nicht schlammig.

Die Spuren begannen unvermittelt wie aus dem Nichts.

Nirgendwo war auch nur das leiseste Anzeichen der Autobahn zu entdecken, keine Fahrgeräusche zu hören. Vögel hatten zu zwitschern begonnen. Ich stand mitten im Wald. Das Mobiltelefon war nutzlos, es gab kein Netz. Einen Augenblick kam mir der Gedanke, ich wäre bei dem Unfall gestorben, und dies sei so etwas wie ein Leben nach dem Tod. Doch dann machte ich mir klar, dass ein Leben nach dem Tod nicht nur jeder sinnvollen Definition des Wortes Tod Hohn sprach wie die Frage, wohin Löcher gehen, wenn sie gestopft werden, oder wohin die Dunkelheit sich begibt, wenn jemand das Licht einschaltet, sondern allein schon physikalisch so sinnvoll ist wie Musik von einer zum Klumpen geschmolzenen Schallplatte – nichts als nutzlose, vernichtete Information. Und ich schalt mich einen Narren angesichts solch kindischer Gedanken. Es musste eine andere Erklärung geben. Amnesie, ein Gehirntumor, Parkinson, Multiple Sklerose, vielleicht hatte jemand mir aus welch obskuren Gründen auch immer ein Betäubungsmittel verabreicht. Vermutlich, machte ich mir vor, waren es einfach traumatische Nachwirkungen des Unfalls.

Ich nahm meine Brieftasche mit Ausweisen und Geld, packte etwas Obst und eine Flasche Mineralwasser in eine Tasche und machte mich auf den Weg.

Während ich mich an all dies in vollster Klarheit und bis in jede Einzelheit erinnere, ist das, was folgte, wie ein wirrer Traum, ein klumpiger Brei, zu bizarr, zu unwirklich, ein Knäuel von Eindrücken, Bildern, Sätzen. Es dauerte lang, ehe ich zu einer Straße kam, einem Feldweg vielmehr, dem ich folgte, bis ich einen Wagen traf. Es war grotesk, kein Auto oder auch nur Traktor, sondern ein Ochsenkarren, der Körbe mit Gemüse und Brot geladen hatte. Unwillig nahm der Bauer mich auf dem Bock mit, nachdem er mir verraten hatte, dass er auf dem Weg in die Stadt sei, zum Markt, wie er sagte. Ich verstand kaum seinen Dialekt. Er blieb wortkarg, sah mich nur verständnislos an, als ich fragte, in welche Stadt er führe und ob er aus einem Museumsdorf käme. Als ich eine Banane schälte und aß, lag in seinem Blick Abscheu. Ich vermutete, er würde zu irgendeiner Sekte gehören, worauf auch seine eigenartige Kleidung hinzudeuten schien, und verkniff es mir, ihm zu sagen, was ich von der Ausbeutung von Tieren als Arbeitssklaven hielt.

Obwohl es nur ein paar Kilometer waren, dauerte es Stunden voller quälendem Schweigen auf einem auf und ab ruckenden Holzbrett, bis wir am Morgen die Stadt erreichten. Stadt! Ein Dorf, doch eingemauert wie München, die Mauern brennend im Licht der aufgehenden Sonne, regelrechte Grenzkontrollen an den Stadttoren. Statt Auspuffgasen und Benzindämpfen der Gestank modernden Abfalls und menschlicher Exkremente. Kopfsteinpflaster. Ochsenkarren, Pferdewagen, Kutschen, doch vor allem Menschen, zu Fuß, meist mit Lasten beladen, doch mit zeitlupenhafter Langsamkeit fast schlendernd, als hätten sie nichts zu tun.

Es war kein Museumsdorf. Es war keine Filmstadt. Es war kein Trick, kein Traum, kein Hirngespinst, keine Wahnvorstellung, keine Drogenhalluzination. Es war zu realistisch für den Cyberspace, zu greifbar für ein Hologramm.

Es war echt. Ich war im vergangenen Jahrhundert gelandet.

Ich weiß nicht, wie lange ich durch die Gassen irrte, ehe ich es mir begreiflich gemacht hatte. Die Passanten, die ich ansprach, waren wenig hilfreich, meist abweisend. Ich war in Weimar, im Sommer 1829. Welch eigenartiger Zufall, dass es mich ausgerechnet an diesen Ort und in diese Zeit verschlagen hatte, was mir eine Begegnung mit Goethe ermöglichte, wohl einem der wenigen Menschen dieses Jahrhunderts, denen ich meine Herkunft offenbaren konnte, ohne im Narrenturm zu enden, so dachte ich. Und welch ein Glück, gar nicht auszudenken, wenn ich mich angesichts meiner geradezu peinlichen musikalischen Ignoranz mit jemandem wie Mozart hätte auseinandersetzen müssen, oder in einer Zeit gelandet wäre, in der die einzige herausragende Persönlichkeit Attila der Hunne war – oder ein Australopithecus.

Ein Zeitrutsch, das war die Hypothese, die ich, so wenig ich es mir erklären konnte, so unwahrscheinlich sie mir schien, als vorläufig gegeben akzeptierte. Obwohl sich Erde, Sonnensystem und Galaxie in all diesen Jahrzehnten rasend weiterbewegt hatten, war ich scheinbar am gleichen Ort geblieben, ich war nicht irgendwo im Vakuum gelandet. Die Gesetzmäßigkeit, auf der das beruht, ist mir unklar, ich vermute, es wird wohl mit der Gravitation zusammenhängen, die ja freundlicherweise auch sonst dafür sorgt, dass die Erde uns nicht davonfliegt, wenn wir uns, wie es sich gehört, mit einer Zeitgeschwindigkeit von vierundzwanzig Stunden pro Tag im Raum-Zeit-Kontinuum vorwärts bewegen.

Also fragte ich mich zum Haus des Geheimrats durch, ohne lang nachzudenken, stieg entschlossen die Eingangstreppe hinauf und schlug den Türklopfer gegen die massive Holztür. Ein Bediensteter öffnete, und erst als er mich missbilligend von Kopf bis Fuß musterte, etwas, das sich für jemanden in seiner Stellung, wie ich fand, kaum schickte, wurde mir bewusst, dass ich mit meiner Straßenkleidung aus dem zwanzigsten Jahrhundert, schlammverkrustet bis zu den Knöcheln, über und über rußverschmiert, nicht viel Staat machen konnte. So improvisierte ich eine Legende, gab mich als französischer Kurier aus. „J'ai une dépéche pour Monsieur Goethe“, keuchte ich, halb echt und halb gespielt. „Trés important. Une, äh – Botschaft aus Paris an Monsieur Goethe, dringend, s'il vous plaît.“

Ich hoffte, sein Französisch wäre noch schlechter als meines. Er machte keine Anstalten, mich einzulassen, ich drängte mich an ihm vorbei, er lief lamentierend zuerst hinter mir her, wieselte um mich herum, versuchte, sich mir in den Weg zu stellen, führte mich so unfreiwillig, indem er sich unbewusst zwischen mich und seinen Herrn drängte, vorbei an, wie mir schien, Dutzenden weiterer Dienstboten, die perplex starrten, ohne uns aufzuhalten, zu Goethe. Ohne anzuklopfen riss ich eine Tür auf.

Der Mann, den ich an seiner markanten Nase zweifelsfrei als Goethe erkannte, saß mit geschlossenen Augen und aufgerissenem Mund an einem wuchtigen Schreibtisch, er sprang auf, wandte sich ab und richtete seine derangierte Kleidung, während sich hinter dem Schreibtisch eine junge Bedienstete vom Boden erhob und an mir vorbei aus dem Raum floh.

Goethe fuhr herum. „Was ...?“ herrschte er mich an, dann erstarrte er, als wäre er Faust, dem soeben Mephisto in einer Wolke aus Schwefel und Rauch erschienen war.

„Verzeihen Sie“, sagte ich, „ich weiß nicht, wie ich es erklären soll ...“

Er trat näher, ich rührte mich nicht. Nasenspitze an Nasenspitze standen wir da. Ich sah jede einzelne Pore in seinem staubigen Gesicht wie Lovell, Haise und Swigert die Krater des zum Greifen nahen und doch unerreichbaren Monds. Seine Haut war blass, fahl wie Auszugsmehl. Welche Veränderung zum Säugling Goethe, der in einer dunklen Wochenstube, beleuchtet nur von spärlichem Licht, das durch Butzenscheiben fiel, zur Welt gekommen war, blau von Asphyxie, so gut wie leblos, fast schwarz. Ja, ganz recht, inzwischen habe ich mich näher mit ihm befasst, wenn auch nur ein wenig.

Er war ein Greis, erst recht hier, zu dieser Zeit, in der die biblischen siebzig Jahre, über die er längst hinaus war, als das höchste erreichbare Alter galten. Ein Greis, trotz großer, dunkler Augen in seinem mehligen Gesicht. Verstaubt, wie die alten Spinnweben, welche die Folianten in diesem Zimmer und die Wände zierten, von ihren Besitzerinnen längst aufgegeben.

Dann flüsterte er meinen Namen. Meinen Namen, den ich ihm nicht genannt hatte.

Ich wagte nicht, zurückzuweichen, hielt den Atem an.

„Unverändert“, sagte er. „Nicht einen Tag gealtert, nicht einen Augenblick in all den Jahren.“

Ich konnte nichts erwidern. Langsam dämmerte mir, was seine Worte zu bedeuten hatten.

Endlich trat er zurück, schlug die Hände vors Gesicht. „Ach, welch ein Narr ich war in Mainz.“ Er ließ die Hände sinken. „Es war die Wahrheit, alles, alles. Keine Schimäre. Mein Leben lang hab' ich gesucht und hatte dabei längst gefunden. Gefunden und zurückgewiesen. Was hat es mich gekostet, mein Zaudern damals!“ Er schwieg. Dann fragte er: „Wie lange hab' ich noch zu leben?“ Doch gleich hob er abwehrend die Hand: „Nein! Schweig! Ich will vom Tod nichts wissen. – Hinaus! Weg mit ihm!“

Ehe ich etwas erwidern konnte, setzten mich drei der inzwischen zusammengelaufenen Bediensteten vor die Tür.

Ich will es kurz machen, die Einzelheiten werde ich vielleicht ein anderes Mal berichten, es ist längst dunkel, das Licht der übelriechenden Öllampe nicht gerade hilfreich, und Edison noch lange nicht geboren.

Da Goethe mich hatte hinauswerfen lassen und die Domestiken mich nicht mehr einließen, machte ich mich auf den Weg nach Mainz, nachdem ich alles Brauchbare aus dem Autowrack geborgen hatte. Keine angenehme Reise in der Pferdekutsche – Goethes Wegebaukommission hat noch einiges zu tun, fürchte ich, und es gab Zollkontrollen an den Grenzen all der Kleinstaaten – nicht angenehm für mich, schon gar nicht für die Pferde. Wenigstens erfuhr ich interessante Neuigkeiten, etwa, dass die Briten kürzlich die Witwenverbrennung in Indien verboten hatten. Die Reise hatte ich eingetauscht gegen die Taschenlampe aus dem Handschuhfach; die paar Talerscheine mit Franz Josef Strauß' Konterfei in meiner Brieftasche waren ebenso wertlos wie die Geldkarte. Der neue Besitzer der Lampe wird, scheint mir, nicht viel Freude damit haben, wenn die Akkus entladen sind, ausgleichende Gerechtigkeit, redete ich mir ein, um mein Gewissen zu beruhigen.

Wenn jemand in der Zukunft dieses Manuskript liest, wird es vielleicht als Phantasterei abgetan. Ich kann kaum darauf hoffen, dass beim Bau der Autobahn zwischen Gotha und Jena die Überreste meines bald zweihundert Jahre alten Ford, Baujahr 1998, gefunden werden. Sie wurden nicht gefunden, ich hätte davon gehört. Vielleicht wird es glaubhafter, wenn ich zukünftige Ereignisse voraussage mit einer Genauigkeit, die mir nicht möglich wäre, wenn ich nicht aus der Zukunft käme. Doch welche? Für Geschichte habe ich mich nie interessiert. Was ist in letzter Zeit Weltbewegendes geschehen? Bianca Wood, die Leadsängerin der Beatles, starb an einer Überdosis Alkohol, und Hunderte von Groupies folgten ihr in den Tod. Heiner Geißler, Generalsekretär der NSDAP, ertränkte sich unter mysteriösen Umständen im Bidet seines Hotelzimmers. Monica Lewinsky blies Premier William Clinton den Kopf weg und versetzte das Commonwealth damit in Aufruhr. Das sollte wohl genügen.

Kaum war ich in Mainz angekommen, kam der zweite Zeitrutsch, zurück ins Jahr 1793. Wie es scheint, rutscht ein ganzer Raumzylinder in die Vergangenheit, wird offenbar in beiden Zeiten vertauscht (so wie bei einem Erdrutsch der Boden oben in gewisser Weise mit der Luft unten vertauscht wird), die Achse parallel zur Schwerkraft, oben und unten begrenzt durch meine Körperhöhe, der Zylinderdurchmesser beträgt vielleicht zwei Meter. Das klingt so nüchtern, die Realität sieht anders aus: Bei der Landung war aus dem Boden knietief ein kreisrunder Ausschnitt verschwunden, am Rand lag ein Stück einer Häusermauer – und der abgetrennte Hinterleib eines Pferds. Ich machte mich so schnell wie möglich davon, glücklicherweise hatten die Einwohner der belagerten Stadt andere Sorgen, als sich um vermeintliche Hexerei zu kümmern. Es ist seltsam, ich habe Goethe nie mit irgendwelchen Kriegen in Verbindung gebracht, in meiner Vorstellung, wenn ich an ihn dachte, schwebte er in geschichtslosem Nichts, gab es keinen Siebenjährigen Krieg, keinen Bayrischen Erbfolgekrieg, keine vier Koalitionskriege. Ob Goethe je dagegen geschrieben hat? Ich glaube kaum, im Gegenteil, er zog ins Feld ohne Zwang. „Von hier und jetzt geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus“, kommentierte er die Kanonande von Valmy.

Und nun sitze ich hier in meiner Kammer, ein paar hundert Meter Luftlinie von Goethe entfernt, dem nicht mehr ganz so alten Goethe, der mich, den Verrückten, wie zu erwarten, davongejagt hat. Ich zitierte Faust aus dem Gedächtnis – „habe nun Juristerei, Physik und, ach, leider auch Theologie studiert mit heißem Bemühn. Hier sitz' ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor“, mehr, zugegeben, brachte ich nicht zustande. Ich sprach über Goethes Entdeckung des menschlichen Zwischenkieferknochens und seine Farbenlehre, mit der er blind gegen Newtons Spektralmodell anrannte, seine Zukunft als Geheimrat, die Zukunft der Menschheit: die unterseeischen chinesischen Kolonien, die erste Mondlandung, bei der Jurij Gagarin den Grundstein legte für Stalingrad, seine Worte, die um die Welt gingen: „Ein Stein des Mondes, ein Baustein der Welt.“ Ich ließ mein Mobiltelefon ein paar Rufmelodien piepsen. Ich zeigte ihm sogar die fast verblassten Hämatome von den Sicherheitsgurten. Ohne Erfolg.

Hier sitz' ich nun, ich armer Tor, und erwarte den nächsten Zeitrutsch. Dabei habe ich mich selbst äußerlich kaum dieser Zeit angepasst, meine bis zu den Füßen reichenden Hosen hatten lang genug Aufsehen erregt. Ich habe nicht die blasseste Ahnung, wie lange Mainz noch belagert sein wird, Monate, Jahre, aber dann werde ich vielleicht nach England reisen, wer weiß, vielleicht treffe ich Newton oder Shakespeare; und sie bauen dort gerade eine Eisenbahnlinie von Liverpool nach Manchester. Jedenfalls will ich mich nicht von Luther mit dem Tintenfässchen bewerfen lassen, wenn ich plötzlich vor ihm stehe und er mich in seinem religiösen Wahn für den Leibhaftigen hält. Zwischenzeitlich werde ich mich darum kümmern müssen, meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Meine Artefakte aus der Zukunft werden nicht für die Ewigkeit reichen, und Arbeit für Informatiker ist rar in dieser Zeit.

Ich weiß nicht, ob meine Anwesenheit in der Vergangenheit nicht die Zukunft verändert hat. Vielleicht haben meine Hosen eine neue Mode ausgelöst, in Weimar hatten viele Pantalons getragen. Vielleicht wird es nie eine Weimarer Verfassung geben, keinen vierzigjährigen Krieg von 1914, der erst durch das atomare Feuer, das München verzehrte, beendet wurde, Deutschland wird nie zum Dreistaatenbund heranreifen, in dem sich die Deutsche Föderation und die Deutsche Sozialistische Republik mit Frankoalemannien verbünden gegen die britische Aggression unter Thatcher. Die Titanic wird am Eisberg vorbeifahren, di Caprio wird nie am Bug des Modells stehen und mit seinem „Ich bin der Führer der Welt“ die Herzen pubertierender Mädchen erobern. Und all das, weil ich den Geheimrat Goethe ein paar Minuten davon abgehalten habe, sich um die Wegebaukommission zu kümmern, deren Leiter er war (ja, ja, in Wirklichkeit habe ich ihn von etwas anderem abgehalten, es ist das Prinzip, um das es geht). Um zu beweisen, dass dieses Manuskript authentisch ist, muss ich wohl wissenschaftliche Erkenntnisse bemühen statt vermeintlich historischer (womöglich ist die Zukunft sogar dahingehend verändert, dass mein neues zukünftiges Ich im zwanzigsten Jahrhundert früher oder später in den Zeitrutsch gerät, oder nie – oder vielleicht gar nicht existiert). Ich werde also wohl Hawkings Große Einheitliche Feldtheorie skizzieren müssen. Die kann niemand in diesem Jahrhundert auch nur erahnen, gleich, ob sie in einer veränderten Zukunft nicht von Stephen Hawking stammt, weil sein Radunfall, bei dem er sich zu Tode stürzte, Jahre früher geschah. Aber das hat Zeit bis morgen.

Ich schweife ab.

Das also waren meine beiden Begegnungen mit Johann Wolfgang von Goethe. Beide verliefen nicht sehr fruchtbar. Und beide hinterließen in mir einen unauslöschlichen Eindruck.

Goethe stank.


Achim Stößer wurde im Dezember 1963 in Durmersheim bei Karlsruhe geboren. Nach dem Studium der Informatik an der Universität Karlsruhe war er dort einige Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Er beschäftigte sich mit Computerkunst und -animation und hatte einen Lehrauftrag an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Als Gründer der Tierrechtsinitiative Maqi befasst er sich hauptsächlich mit Veganismus und Antispeziesismus. Dies sind neben Atheismus, Antirassismus, Antifaschismus auch Hauptthemen in seinen Erzählungen. Er veröffentlicht seit 1988 in Anthologien und Zeitschriften, zuletzt „Der Imperativ von Brokkoli“ in quintessenz, Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte  im Informationszeitalter (Hrsg.), „Am Ende der Leitung“, 2008; „Alois hinter den Spiegeln“ in Frank W. Haubold  (Hrsg.), „Die rote Kammer“, 2008; „WWW“ in René Moreau und Heinz Wipperfürth  (Hrsg.), „Die neuen Menschen“, erscheint 2008. Sein Erzählband „Virulente Wirklichkeiten“ erschien 1997 im dot-Verlag. Derzeit arbeitet er an dem Episodenroman „Zeitsprung“ und der Cartoonreihe „Pater Anselms Weltraummission“.
Internet: http://achim-stoesser.de

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Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904
Ausgabe 209 - 26.11.2008
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Ausgabe 210 erscheint am
10.12.2008.

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