corona magazine
Nur der Himmel ist die Grenze
ISSN 1422-8904

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12. November 2008 - Ausgabe 208 - "Hide your head"
Strahlen greifen an!
Wissen Sie, was an Alu-Folie richtig nett ist? Ja, genau, Sie verhindert, dass zu viel Wasser beim Garen im Backofen aus dem Fleisch entweicht. Man kann auch prima Lebensmittel darin verpacken, selbst wenn man sie nicht garen möchte. Und Grillen natürlich – sie hilft enorm beim Grillen, wenn man verhindern möchte, dass die Maiskolben so unappetitliche schwarze Stellen bekommen. Alu-Folie hält sogar Strahlen ab, habe ich mir von einem Wissenschaftler jüngst sagen lassen. Zwar nur in einem gewissen Maße, aber ziemlich eindeutig belegbar. Dass der CIA, der MAD oder sonst ein Geheimdienst uns alle per Mikrowellenstrahlung fernsteuert und wir daher besser Hüte aus Alu-Folie tragen sollten, hielt er allerdings, ebenso wie ich, für einen .. nennen wir es .. Irrglauben. Diese Verschwörungstheorie gehört aber zu den Ältesten der mir Bekannten, dennoch wussten wir neulich in der Redaktion keine Quelle für sie in der phantastischen Literatur oder in einem Film zu benennen. In "Fletcher’s Visionen" mit Mel Gibson und Patrick Stewart wird diese Theorie zwar aufgegriffen, aber freilich ist der Film viel zu jung, um eine Quelle zu sein. Können Sie uns helfen, liebe Leser? Wissen Sie, wo die Geschichte mit den Strahlen und den Hüten aus Alu-Folie ihren Anfang nahm? Wenn ja – und es würde mich nicht wundern, wenn dem so wäre – würden wir uns über eine e-Mail an dialog@corona-magazine.de freuen.

Der eben erwähnte Patrick Stewart ist übrigens auch eine perfekte Überleitung zu diesem voll mit "Star Trek"-bepackten Corona Magazine 208. Der 2. Teil des 1. Kapitels aus dem neuen "Star Trek"-Roman aus dem Hause Cross Cult macht in dieser Ausgabe den Anfang. Lesen Sie zunächst hier wie es weitergeht mit den Abenteuern von Captain William T. Riker und seiner Crew an Bord der USS Titan. Wenn Sie sich danach den Roman kaufen wollen, fänden wir das recht gut und unterstützen diese Absicht mit dem Link zu unserem Partner amazon.de.

Neben "Star Trek" gibt es in dieser Ausgabe aber auch viele andere Neuigkeiten und Themen zu entdecken. Um die letzten Momente der Phoenix (nein, nicht "Star Trek VIII", die Realität ist hier gemeint) auf dem Mars geht es in unserer Wissenschaftsrubrik und auch unser Fortsetzungsroman "Die Memmen des Meeres" geht natürlich weiter. Von Kapitel zu Kapitel stimmen immer mehr von Ihnen ab, wie es denn beim nächsten Mal wohl weitergehen solle, was uns sehr freut. Interessant: Nach dem letzten Kapitel schien die eine Alternative nach zwei Tagen klar in Führung zu liegen, wurde aber dann von einem ganzen Haufen Stimmen noch auf Platz 2 geschoben. Tja, wenn sich die Stimmen nicht einig sind..

Noch einmal zum Thema "Star Trek" zurück. Am 12.11. saß Christian Humberg mit JJ. Abrams zunächst in einem Kino und später auch mit ihm zusammen. Er sah rund 25 Minuten des neuen "Star Trek"-Films und ist seitdem der meistgehassteste Mann in unserer Redaktion. Kommt er gut mir klar, der Herr Humberg, denn immerhin kennt er jetzt schon deutlich mehr vom neuen Film als wir, die wir nur den neuen Trailer auf YouTube gesehen haben. Sein Artikel ist auch schon fertig – und er wird das Spotlight in der kommenden Ausgabe. Genießen Sie also dieses Exemplar des Corona Magazines, lehnen Sie sich dann zurück und freuen sich auf das Nächste. Aber vor allem... denken Sie an Ihren Hut – und:

Bleiben Sie uns gewogen!

Herzlichst
Ihr Mike Hillenbrand
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1.Spotlight: Leseprobe "Star Trek - Titan: Eine neue Ära", Teil 2
Lesen Sie hier exklusiv den Beginn des neuen Star Trek-Romans!
6.Die Memmen des Meeres - Der Corona-Fortsetzungsroman
Das 4. Kapitel unseres Fortsetzungsromans
2.newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7.Librarian versus Technopagan, Teil 1
"Buffy the Vampire Slayer" und das Rollenbild des Bibliothekars
3.Star Trek - Vanguard: "Ernte den Sturm"
Der letzte Band der ersten neuen Star Trek-Trilogie in Deutschland unter der Lupe
8.Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
4.Ihre Meinung & Gewinnspiel
Hier ist alles von und für die Corona-Leser
9.Wissenschaft: PHOENIX
Auf dem Mars ist es seehr kalt!
5.TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
10.Die Corona-Kurzgeschichte
"Nordwind" von V. Groß

1. Spotlight: Leseprobe "Star Trek - Titan: Eine neue Ära", Teil 2
von Michael A. Martin und Andy Mangels
Als ob er die düstere Wendung vermutete, die die Gedanken des Agenten genommen hatten, kam Spock direkt auf den Punkt: „Sagen Sie mir, Rukath: Warum sind Sie nach Romulus gekommen?“
Der Agent war nicht überrascht, zu erfahren, dass der Geheimdienst der Sternenflotte Spock vielleicht nicht uneingeschränkt über die Gründe für seinen Besuch auf Romulus informiert hatte. Oder vielleicht testete Spock ihn auch nur, trotz seiner Beschwichtigungen zu D'Tan.
„Ich überbringe ein Angebot des Föderationsrates“, sagte der Agent.
Obwohl die Beleuchtung in der Höhle weiterhin schummrig blieb, konnte der Agent sehen, wie sich Spocks rechte Augenbraue anhob. „Und die Beschaffenheit dieses Angebotes?“
„Der Rat hat beschlossen, Ihrem Ziel der vulkanisch-romulanischen Wiedervereinigung seine offizielle Unterstützung zu geben. Aber sowohl der Rat als auch der neue Präsident erwarten von Ihnen, zuerst zur Erde zurückzukehren und einen formellen Bericht abzugeben.“
Spock blieb plötzlich stehen. Seine dunklen Augen glänzten mit einer fast fanatischen Intensität. Der Agent fragte sich, was die vielen Jahre des Lebens unter den überemotionalen Vettern der Vulkanier mit der emotionalen Disziplin des Botschafters angerichtet hatten. Hatte er sich „eingelebt“?
„Meine Arbeit befindet sich hier“, sagte Spock.
Der Agent erhob beschwichtigend seine Hand. „Sie würden hierher zurückgebracht werden, Herr Botschafter, um diese Arbeit so schnell wie möglich fortzuführen. Nachdem Sie dem Rat und dem Büro des Präsidenten von Ihren Fortschritten berichtet haben.“
Spock senkte den Kopf und schien mit einem bedächtigen Gesichtsausdruck ins Nichts zu blicken. „Ich verstehe“, sagte er nach einer Weile. „Um eine Redewendung von der Erde zu benutzen: Der Rat möchte, dass der Botschafter ,aus der Kälte kommt‘.“
Da er seit fast einem Jahrhundert zumindest sporadisch Umgang mit Menschen pflegte, war der Agent vertraut mit dem Ausdruck, den Spock gebraucht hatte. „Ja, Herr Botschafter. Und der Rat wird Ihnen ganz bestimmt Föderationsmittel zur Verfügung zu stellen, zumindest verdeckt.“
Spock zögerte erneut, bevor er antwortete. „In der Tat. Das wäre eine beträchtliche Änderung der bisherigen Föderationspolitik.“
„Wir leben in sich verändernden Zeiten, Herr Botschafter.“
„Unbestreitbar. Präsident Zifes überraschender Rücktritt ist nur eines der Zeichen dafür.“ Spock faltete seine Hände ineinander. „Ich komme nicht umhin, mich zu fragen, ob das Angebot des Rates mit Zifes plötzlichem Weggang zusammenhängt.“
Der Agent war beeindruckt von Spocks Wissen über die politische Landschaft jenseits der Romulanischen Neutralen Zone, obwohl er wusste, dass es ihn eigentlich nicht überraschen sollte; er rief sich in Erinnerung, dass der Botschafter der Erde mehr als nur einen kurzen Besuch abgestattet hatte, seit er seine Arbeit auf Romulus begonnen hatte.
„Ich fürchte, ich weiß nur, was in den Nachrichtennetzen gemeldet wurde“, gab der Agent zu.
Spock nickte ernst. Der Agent hatte keinen Zweifel daran, dass der Botschafter mit diesen Berichten sehr gut vertraut war.
Er spürte, dass der Botschafter noch etwas zusätzliche Überredung brauchte, und sagte: „Ich werde mich heute Abend mit meiner Transportgelegenheit in Kontakt setzen müssen. Wenn Sie zustimmen, mich zu begleiten, werden wir Sie innerhalb einiger Tage zurück im Föderationsraum haben.“
Etwas, das beinahe einem Lächeln glich, überzog Spocks Gesicht. „Ich nehme an, Rukath, dass Sie nicht darauf vorbereitet sind, mich mit Gewalt zur Erde zurückzubringen?“
Der Agent deutete auf D'Tan, von dem er wusste, dass dieser – immer noch mit dem Disruptor im Anschlag – nur ein wenig weiter hinter ihm stand. „Ich bin ganz offensichtlich nicht in der Position, Sie zu irgendetwas zu zwingen, Herr Botschafter. Ich hatte gehofft, dass Sie freiwillig zur Erde mitkommen würden.“
Spock schüttelte sehr langsam den Kopf. „Ich bin erfreut, dass die Föderation endlich die Notwendigkeit einer Wiedervereinigung erkannt hat. Aber ich kann es mir nicht erlauben, meine Arbeit auf Romulus zu unterbrechen, nicht einmal vorübergehend. Besonders nicht jetzt, wo die Spannungen zwischen dem romulanischen Senat und einer der entscheidenden remanischen Militärfraktionen zu eskalieren drohen.“
Der Agent entsann sich, dass ebendieses Thema gerade gestern in seiner täglichen Einsatzbesprechung zur Sprache gekommen war. Der geheimnisvolle Shinzon, der junge Führer der remanischen Fraktion, hatte während des Krieges eine Reihe von militärischen Einsätzen gegen die Truppen des Dominion geführt. Seine unerwartete Wichtigkeit in der romulanischen Politik konnte unvorhersehbare Schwankungen im empfindlichen Gleichgewicht der Kräfte verursachen, nun, da der Senat über Fragen von Krieg und Frieden gleichermaßen gespalten war.
„Sie wären nicht sehr lange von Romulus fort, Sir“, sagte der Agent leise.
„Das örtliche politische Umfeld ist viel zu unbeständig, als dass ich jetzt abreisen könnte. Zusätzlich zu der Unberechenbarkeit der remanischen Fraktion gibt es Gerüchte über Unruhen auf Kevatras und anderen romulanischen Vasallenwelten. Ich wage es im Moment nicht, Romulus zu verlassen, nicht einmal für kurze Zeit.“
Der Agent entschied, dass er nun riskieren musste, den Botschafter zur Kooperation anzustacheln. „Hat Ihre Wiedervereinigungsbewegung denn im letzten Jahrzehnt so wenig Fortschritte gemacht, dass Sie selbst jetzt noch vollkommen unentbehrlich für sie sind?“
Spock schluckte den Köder jedoch eindeutig nicht. Er wich der Frage aus. „Ich muss außerdem noch zwei weitere Möglichkeiten berücksichtigen. Eine davon ist, dass Sie tatsächlich ein Tal Shiar sind. Die andere lautet, dass die Absichten der Föderation anders sind, als Sie beschrieben haben.“
Trotz dieser enttäuschenden Antwort war der Agent immer noch nicht bereit, den Fehlschlag hinzunehmen. Er trat einen einzelnen Schritt näher an Spock heran und sagte: „Dann gestatte ich Ihnen Zugang zu meinem Geist. Ich biete Ihnen an, zu wissen, was ich weiß.“
Spocks rechte Augenbraue schoss wieder in die Höhe. Dann, nach einem mahnenden Blick in D'Tars Richtung, ging der Botschafter auf den Agenten zu. Der schloss seine Augen und fühlte den gleichmäßigen und unnachgiebigen Druck, den die Finger des Botschafters auf seine Schläfen ausübten. Pulsierende Farben und Strukturen begannen sich in eleganten Zusammenstellungen vor seinem geistigen Auge aneinanderzufügen. Es war ein spannender Blick in einen außergewöhnlich starken und perfekt organisierten Geist.
Und dann kam es: Ein Schauder des Wiedererkennens. Nach all den Jahren, erinnert er sich wirklich an mich.
„Ich glaube Ihnen“, sagte Spock, kurz nachdem er seine Hand zurückgezogen und damit die Gedankenverbindung unterbrochen hatte.
Die Augen des Agenten öffneten sich wieder und ein kurzzeitiges Gefühl der Desorientierung ließ ihn blinzeln. Der Botschafter trat zurück. „Dann begleiten Sie mich zurück zur Föderation.“
Erneut schüttelte Spock den Kopf. „Ich fürchte, das kann ich nicht.“
„Aber Sie haben gesagt, dass Sie mir glauben.“
„Mein Vertrauen in Ihre Ehrlichkeit ist nicht das Problem.“
„Was ist es dann, abgesehen von der romulanischen Politik?“
Spocks Blick wurde streng, als wäre er im Begriff, die Geduld mit einem absichtlich begriffsstutzigen Kind zu verlieren. „Föderationspolitik.“
Nun hob der Agent überrascht eine Augenbraue. „Ich verstehe nicht, Herr Botschafter.“
„Der Präsident der Föderation ist gerade zurückgetreten. Einen der zwei Bewerber um seinen Platz kann man guten Gewissens als politischen Reaktionär beschreiben, der gegenüber ehemaligen Verbündeten im Dominion-Krieg eine aggressive Haltung einnehmen will. Ich halte es für schwer zu glauben, dass solch ein Präsident die Wiedervereinigungsbewegung auf Romulus unterstützen würde.“
Der Agent brauchte keine weiteren Erklärungen: Spock sprach eindeutig von dem Sondergesandten Arafel Pagro von Ktar. Und wenn man von der bereits bekannten anti-klingonischen Einstellung des Kandidaten Pagro ausging, war es eine sichere Annahme, dass er keinerlei Friedensbemühungen auf Romulus unterstützen würde.
„Die Ergebnisse der Sonderwahl sind noch nicht vollständig ausgezählt“, sagte der Agent. „Gouverneurin Bacco von Cestus III kann immer noch als Sieger hervorgehen.“
Spock nickte. „In diesem Fall werde ich erwägen, für ein kurzes Treffen mit Präsidentin Bacco und dem Rat zur Erde zurückzukehren. Natürlich vorausgesetzt, dass die romulanisch-remanischen Verhältnisse es erlauben.“
Auf ein wortloses Signal des Botschafters hin umringten D'Tar und der Rest von Spocks Gefolge ihren Anführer. „Leben Sie lange und in Frieden“, sagte Spock und bildete mit den Fingern seiner rechten Hand den traditionellen vulkanischen Gruß.
„Frieden und ein langes Leben“, erwiderte der Agent und benutzte seine linke Hand, um Spocks rituelle Geste zu erwidern.
Dann verschwand die Gruppe mit dem Botschafter in einer dunklen Biegung der aus grobem Stein gehauenen Höhlenwände.
Der Agent stand allein in der dämmrigen, steinernen Kammer und lauschte dem entfernten Widerhall tropfenden Wassers und seinem eigenen frustrierten Seufzen. Lautlos kehrte er dorthin zurück, wo D'Tar ihn gezwungen hatte, seinen Disruptor abzulegen, nahm ihn wieder an sich und begann seinen einsamen Aufstieg zurück zu den gepflasterten Straßen der Ira'sihaer, zu der antiken Kasbah von Ki Baratan.
 
Er hielt an, um einen nachmittäglichen Imbiss in einem schäbig aussehenden Gasthof einzunehmen, der mit seinen ockerfarbenen und grauen Steinen so alt wirkte wie die Zeit selbst. Obwohl seine vegetarische Bestellung die Bedienung dazu brachte, ihn misstrauisch zu beäugen, kümmerte es ihn nicht, denn er war viel zu sehr damit beschäftigt, in Gedanken seinen offiziellen Bericht an den Geheimdienst der Sternenflotte vorzubereiten.
Nach dem Essen – bei dem er feststellen musste, dass romulanische Köche keine Ahnung hatten, wie man Gemüse zubereitete – mietete er sich in einem der Einzelzimmer im relativ abgeschiedenen dritten Stock des Gasthofes ein. Sobald er sich eingerichtet und einen Trikorderscan nach Überwachungsgeräten durchgeführt hatte, nahm er diskret seinen Bericht auf. Dann benutzte er den Sender, der in seinem Chrono am Handgelenk eingebaut war, um den Bericht als verschlüsselte „Explosions“-Übertragung zu senden. Das dauerte nicht länger als den Bruchteil einer Sekunde. Die Wahrscheinlichkeit, dass sogar der gefürchtete Tal Shiar ihn abfangen, geschweige denn entschlüsseln konnte, war verschwindend gering.
Einige Minuten später hörte er durch sein Fenster laute Stimmen von der Straße. Für einen Moment fragte er sich, ob die romulanischen Behörden seine Übertragung abgehört hatten.
Doch ein Blick aus dem Flügelfenster sagte ihm, dass es sich bei den Leuten, die dort unten auf der Straße herumbrüllten, weder um Tal Shiar noch romulanisches Militär handelte. Ein Dutzend Personen, augenscheinlich alles Zivilisten, kamen aus der Richtung des Regierungsgebäudes gerannt. Er konnte wenig Zusammenhang in ihrem Geschrei erkennen, außer ein paar allgemeinen Hinweisen auf Mord und Totschlag.
Neugierig verließ er seinen Raum, ging hinunter in die Eingangshalle und von dort auf die alte gepflasterte Straße. Immer mehr Zivilisten schlossen sich dem stetig wachsenden Pulk an und trugen so zum Lärm, Chaos und dem allgemeinen Aufruhr bei. Eine zunehmende Anzahl uniformierter Polizisten und behelmter Uhlans tauchten in der rasenden Menge auf, während die sich die Straße vorandrängte, weg von den offiziellen Staatsgebäuden. Im Hintergrund der niedrigen Bebauung des Regierungsviertels von Ki Baratan ragte die elegante Kuppel des Senatsgebäudes in den Himmel und dominierte damit den Horizont wie das fortwährend sonnenverbrannte Antlitz von Remus. Drei wild aussehende Mogais ließen sich von den thermalen Lüften hoch über der Kuppel treiben und stießen klagevolle Laute aus, während sie mit fast bewegungslosen Flügeln ihre Kreise zogen. Der Agent fragte sich kurz, ob die fleischfressenden Vögel lebende Beute oder Aas gewittert hatten.
Eine junge Frau lief über den Gehweg und warf dabei fast einen älteren Mann um, als sie an ihm vorbeirannte. Ihr jadegrün angelaufenes Gesicht war vor Panik verzerrt. „Die haben den Senat ermordet!“, schrie sie und wiederholte den Satz unaufhörlich.
Der Agent lief ihr ein paar Schritte nach, packte sie an der Schulter und drehte sie zu sich. „Wer? Wer hat den Senat ermordet?“ Als er ihre Worte wiederholte, kam ihm die Vorstellung, dass der gesamte romulanische Senat plötzlich und gleichzeitig niedergestreckt worden sei, vollkommen absurd vor.
Die einzige Antwort der Frau war ein entsetzter Schrei. Im gleichen Moment schlug ihn etwas von hinten, traf ihn fest genug, um ihn auf den steinernen Gehweg zu schleudern. Der Aufprall trieb alle Luft aus seinen Lungen und jegliches Gefühl aus seinem linken Arm und beiden Beinen. Trotzdem gelang es ihm, sich auf den Rücken zu rollen, in der Hoffnung, das, was auch immer ihn getroffen hatte, selber zu sehen.
Zwei Uhlans mit roten Helmen und in voller Rüstung erhoben ihre Betäubungsknüppel. Derjenige, der bei der hysterischen Frau stand, brachte sie mit einem brutalen Hieb zum Schweigen. Der andere streckte den alten Mann nieder, den die Frau nur Momente zuvor aus Versehen beinahe umgerannt hatte.
„Lasst sie in Ruhe“, rief der Agent, obwohl er sich in dem wachsenden Tumult kaum selbst hören konnte.
Die Uhlans kamen auf ihn zu, ihre Knüppel bewegten sich wie Sensen, die in Rarathik reifes Kheh ernteten. Zahllose weitere Zivilisten in Panik, einfache Leute, die nicht einmal zu wissen schienen, in welche Richtung sie laufen sollten, wurden entweder auseinandergetrieben oder durch wiederholte Schläge niedergestreckt, ausgeführt von der wachsenden Front von Polizei und militärischer Uhlans.
Er erinnerte sich flüchtig an das, was er über die blutigen Aufstände vor über fünf Jahren gelesen hatte, deren Auslöser die Ermordung von Shiarkiek, den betagten Herrscher des Imperiums, durch Erzpriester N'Gathan gewesen war. Da muss wirklich etwas passiert sein im Senatsgebäude, dachte er. Etwas Furchtbares. Alle hier müssen denken, dass das Gleiche mit ihnen passieren wird.
Und dem Verhalten der Uhlans nach zu urteilen, waren die genauso in Panik wie die restliche Bevölkerung.
Er benutzte seinen rechten Arm, um sich mühsam in eine sitzende Stellung zu bringen, weg von den beiden näherkommenden Uhlans. Er zog sich vorwärts und bemühte sich, dem Meer flüchtender Beine auszuweichen. Versehentliche Tritte von zahllosen rennenden Füßen hagelten auf seine Rippen, Brust und seinen Bauch.
Er hielt den Armchrono an seinen Mund, schrie einen vereinbartes Befehl direkt in den Tonabnehmer und hoffte, dass der ganze Hintergrundlärm ihn nicht übertönen würde.
„Aehkhifv!“ Das romulanische Wort für „Auslöschung“.
Er wusste, dass er so gut wie sicher gefangen oder getötet werden würde. Wenn er Glück hatte, hätte sein Befehl bereits das Säuberungsprogramm in Gang gesetzt, das mit einer Überhitzung jedes bisschen Föderationstechnik zerstören würde, das in seinem Handgelenks-Chrono versteckt war.
Einschließlich des Subraum-Explosionstransmitters, der seine einzige Möglichkeit darstellte, lebendig von Romulus wegzukommen.
Dann traf ihn ein knochenzerschmetternder Schlag auf seinen Hinterkopf. Während er nach vorne fiel, über den Rand eines sich verdunkelnden Abgrundes, galten seine letzten zusammenhängenden Gedanken den romulanischen Erebus-Mythen.


Wir danken dem Cross Cult-Verlag und Markus Rohde von startrekromane.de für die Möglichkeit, das erste Kapitel des neuen Star Trek-Romans an dieser Stelle veröffentlichen zu können.

2. newsBEAT
"Star Trek XI" News
Alle Informationen und die aktuellen Gerüchte zum neuen "Star Trek"-Kinofilm immer aktuell und kompakt zusammengestellt vom Corona Magazine finden Sie unter http://www.corona-magazine.de/Star-Trek-XI-News/.
Neue Bilder aus "Star Trek XI" online
Die neueste Ausgabe des Empire Magazine ist seit kurzem in den Staaten erhältlich, und darin wurden einige neue Bilder aus dem kommenden, elften „Star Trek“-Film veröffentlicht.

Wie es von der Webseite EmpireOnline berichtet wurde, beinhaltet diese Ausgabe einige neue Bilder des Filmes, und die Darsteller Zachary Quinto und Chris Pine sind daneben auch noch auf dem Cover des Magazins zu sehen.

Im Magazin selbst ist ein Portraitbild von Spock in einer blauen Uniform zu finden, und ein Weiteres von Kirk, der erneut in Schwarz gekleidet ist.

Weitere Bilder zeigen Spock vor dem Hauptschirm der Enterprise, Kirk in einem gepanzerten Raumanzug, sowie Zoe Saldana als Uhura in einer roten Uniform.

Der Artikel im Empire beihaltet daneben ein Interview mit J. J. Abrams, in welchem er unter Anderem über die Herausforderung spricht, die bekannten Uniformen aus den sechziger Jahren so zu gestalten, dass das heutige Publikum von ihnen angesprochen wird.
"Star Trek XI": Pegg über Geeks
WizardUniverse führte ein Interview mit Simon Pegg, der im neuen „Star Trek“-Film in die Rolle von Scotty schlüpfen wird. Hier ein kurzer Auszug:

WizardUniverse: Was hätte Tim [seine Figur bei Spaced] darüber gedacht, dass die Figuren der original „Star Trek“-Serie für einen Film neu gecastet wurden und dass ein Brite die Rolle von Scotty spielt?

Simon Pegg: Oh, er hätte das geliebt! Er wäre begeistert gewesen und ich denke, Tim hätte folgendes gedacht: was für eine tolle Idee, um das „Star Trek“-Universum neu zu beleben, indem man zurückgeht und die Originalfiguren neu interpretiert. Er hätte gewollt, dass sein liebster britischer Schauspieler Scotty spielt und das wäre ich gewesen … Nein, ernsthaft, ich liebe J. J. als Regisseur und als Menschen. Er ist ein qualifizierter Geek und das sind genau die Menschen, die dies machen sollte. Das ist es, was ich über „Star Wars“ gedacht habe. Wenn „Star Wars“ von den Leuten gemacht worden wäre, die die Spiele erschaffen oder die Comics geschrieben haben … diese Art von „Star Wars“-Zusatzmaterial ist besser als die Prequels. Also dachte ich mir: Super, J. J. wird „Star Trek“ machen und er ist auch derjenige, der dies tun sollte. Es endete damit, dass ich als Scotty engagiert wurde, was mich sehr überrascht hat. Also ja, ich denke, wenn Tim ein freigeistiger, offener Geek ist, dann wäre er zufrieden!
Star Trek: The Experience: Weitere Details zur möglichen "Wiedereröffnung"
Bereits im Juni wurde gemeldet, dass „Star Trek: The Experience“ seine Pforten schließen wird. Nachdem der Vertrag seitens des Hilton Hotels mit Cedar Fair, dem letzten Betreiber der Ausstellung, nicht mehr verlängert worden war, fanden im September die letzten Ausstellungstage statt und inzwischen laufen im Hilton Hotel bis voraussichtlich Ende Dezember die Abbauarbeiten.

Vergangenen Monat kamen Meldungen in Umlauf, die besagten, dass „Star Trek: The Experience“ vielleicht doch noch gerettet werden könnte. Gemeinsam mit Neonopolis Entwickler Rohit Joshi verkündete der Bürgermeister von Las Vegas Oscar Goodman, dass man bestrebt sei einen Umzug der Ausstellung in die Innenstadt zu vollziehen. In Business Las Vegas vermeldet nun, dass man im Komplex des Neonopolis in Downtown Las Vegas die Eröffnung eines neuen Kunstmuseums plane, in dem die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft ausgestellt werden sollen. Die Zukunft soll dabei durch „Star Trek: The Experience“ verkörpert werden.

Genaue Details zum Umzug liegen zwar noch nicht vor, nach dem Artikel sollen jedoch alle bereits aus dem Hilton Hotel bekannten Teile der Ausstellung einen Platz im Neonopolis finden. Weitere Informationen finden Sie auch im Artikel auf der Seite von trekmovie.com.
"Kampfstern Galactica": Die DVD-Infos ...
Zwischen den barbarischen Zylonen und den menschlichen Kolonien herrscht seit tausend Jahren ein erbarmungsloser Krieg. Als die menschliche Flotte in einen Hinterhalt gerät, übersteht lediglich ein einziges Schiff den Angriff: die Galactica. Die Überlebenden fliehen vor den Zylonen und machen sich auf den Weg zum weit entfernten Planeten Erde, dessen Bewohner sie um Hilfe bitten wollen. Doch auf diesem Weg haben Commander Adama und seine Besatzung zahlreiche Herausforderungen zu überstehen und auch ihre Widersacher sind ihnen dicht auf den Fersen ...

Am 21. November 2008 veröffentlicht Koch Media den ersten Teil der Originalserie „Kampfstern Galactica“ mit 11 Episoden von Staffel 1 auf insgesamt 4 Discs zum Preis von etwa 27 EUR. In der Metallbox enthalten sind auch die ersten drei Teile des Pilotfilms in der ursprünglichen Fassungen (in Deutschland wurde dieser gekürzt zu einem Kinofilm zusammengeschnitten, dabei hat man die fehlenden Szenen nicht nachsynchronisiert, sondern deutsch untertitelt). Somit haben die DVDs eine Gesamtlaufzeit von ca. 530 Minuten, deutschen und englischen Ton in Dolby Digital 2.0 mit deutschen Untertiteln und das 4:3-Bild (1.33:1) wurde digital überarbeitet.

Bonusmaterial wird die Box auch haben. Dazu gehört ein Audiokommentar zum Pilotfilm, geschnittene Szenen, Featurettes mit Cast und Crew und ein Booklet mit Episodenguide.

Der zweite Teil der DVD-Box, wovon es noch keinen Erscheinungstermin gibt, wird die restlichen 13 Episoden der ersten Staffel beinhalten. Auch eine dritte Box, mit den 10 Folgen von Galactica 1980 ist in Planung.
Konzeptzeichnungen zu "Stargate Universe"
Das SCI FI Wire Magazin hat nun erste Konzeptzeichnungen für die bereits 2009 geplante dritte Serie im Franchise - "Stargate Universe" - zugespielt bekommen. Die insgesamt vier Bilder zeigen den ungefähren Look, welches das von den Antikern geschaffene Raumschiff Destiny, auf dem sich die Serie hauptsächlich abspielen wird, haben wird.

"Stargate Universe" handelt von einem Raumschiff der Antiker, die Destiny, welches den Auftrag hatte, die Stargates im Universum zu verteilen. Bedingt durch den Aufstieg der Antiker geriet die Destiny in Vergessenheit und die Expedition die der Destiny folgen sollte, wurde nie gestartet.

Mit der Hilfe des neunten Chevrons gelangt nun eine Gruppe von Menschen, höchstwahrscheinlich ein "junges" SG-Team, an Bord der Destiny, die schon wie zur Zeit der Antiker noch immer Stargates im Universum verteilt. Doch der Rückweg ist versperrt und die Destiny verfolgt ihren vorprogrammierten Weg durch das All.

Die Dreharbeiten zum derzeit noch unbetitelten zweistündigen Pilotfilm sollen am 4. Februar 2009 starten. Die Serie soll bereits im Sommer 2009 ihre Premiere am SCI FI Channel haben.
"Doctor Who": David Tennant verlässt die TARDIS
David Tennant wurde kürzlich für seine Hauptrolle in der britischen SF-Kultserie „Doctor Who“ bei den National Television Awards den Preis als Outstanding Drama Performer gewonnen – und dabei seinen Abschied von der Serie bekannt gegeben.

Tennant erklärte, dass die vier Specials, die ab Januar gefilmt und im Laufe des nächsten Jahres ausgestrahlt werden, seine letzten Reisen als Doctor sein werden. 2010, wenn die nächste reguläre Staffel auf Sendung geht, werde ein anderer der Doctor sein. Das Publikum bei den National Television Awards, das ihn gerade noch für seine Auszeichnung frenetisch gefeiert hatte (für Tennant war es der dritte National Television Award in Folge), reagierte geschockt – und mit laut hörbaren Buh-Rufen auf diese Nachricht.

Tennant, der nicht selbst am Veranstaltungsort anwesend war, sondern per Video vom Theater aus zugeschaltet wurde, wo er für die Royal Shakespeare Company derzeit in „Hamlet“ spielt, versuchte die Zuschauer zu beschwichtigen, indem er erklärte, dass er im Grunde die Rolle des Doctors ewig spielen könnte – nur dann würde man ihn irgendwann im Rollstuhl aus der TARDIS fahren müssen.

In einem Interview mit der BBC sagte Tennant, dass drei Jahre immer die Zeit gewesen seien, die er als Doctor vor Augen gehabt habe. Ferner sei sein Entschluss zu gehen sehr stark von der Tatsache geprägt worden, dass der bisherige Head Writer und Executive Producer Russell T. Davis zusammen mit Produzentin Julie Gardner ebenfalls seine Zeit bei „Doctor Who“ beendet. Mit ihnen verbindet Tennant eine kreative Partnerschaft, die bis zum Mehrteiler Casanova zurückreicht, wo Tennant von Davis für die Rolle des Doctors entdeckt worden war.

Die Nachricht, dass Steven Moffat den Chefposten der Serie übernimmt, hätte, so Tennant, ihn zwar fast wieder umgestimmt. Letztlich sei für ihn jedoch ausschlaggebend gewesen, dass er aufhören wolle, solange sich die Rolle noch neu und unverbraucht anfühle – und solange sich die Leute noch nicht fragen, wann er endlich aufhören werde: "Ich will nicht, dass es sich jemals nur wie ein Job anfühlt."

Wer Tennants Nachfolge an der Konsole der TARDIS wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Bei den Buchmachern liegen derzeit Joseph Paterson („Hyperdrive“, „Jekyll“), David Morrisey (der mit Tennant in „Viva Blackpool“ gespielt hat) und James Nesbitt („Jekyll“) vorn.

Streng genommen kommt die Nachricht über Tennants Ausstieg (trotz aller Gerüchte um ein deutlich verbessertes Gehaltsangebot der BBC und einen möglichen Kinofilm) so überraschend nicht: Immerhin heißt schon das kommende Weihnachtsspecial "The Next Doctor". Gaststar ist David Morrisey.

Wie der Ausstieg von Tennant im nächsten Jahr genau aussehen wird, weiß er selbst noch nicht. Allerdings hat Russell T. Davis bereits angekündigt, dass es ein spektakulärer Abschied werden wird ...
"Doctor Who": Moffat favorisiert älteren Schauspieler
Einem Artikel der 'Sun' zufolge sieht der zukünftige Showrunner der Serie „Doctor Who“ eher einen älteren Schauspieler als angemessen für die Rolle des Time Lords. Aktuell wurde die Frage nach der 11. Inkarnation des Doctors nachdem der derzeitige Inhaber der Titelrolle, David Tennant, seinen Ausstieg aus der Produktion ab der 5. Season (2010) bekannt gab.

Steven Moffat, der die Serie ab dann von R. T. Davies übernimmt, attestiert Peter Davison und Paul McGann, die besten Schauspieler in der Rolle des Doctors gewesen zu sein. Dennoch wünschte er sich, so Colin Robertson von der Sun einen eher großväterlichen Typen, etwas seltsam aussehend und schrullig, bei dem Kids sofort erkennen, dass er im Grunde einer von ihnen sei.

Auch ist, der älteren Aussage des zukünftigen Showrunners nach, nicht mit einem unbekannten Gesicht in der Titeltolle zu rechnen. Bereits 1999 erklärte Moffat in einem Interview mit dem Doctor Who Magazine, es sei unwahrscheinlich, dass ein Schauspieler, der das Zeug für die Rolle mitbringe, ein gänzlich unbekannter sei.
"Lost": Startdatum der 5. Staffel
Die Serie „Lost“ kehrt, informierten Kreisen nach, am Mittwoch, dem 21. Januar 2009, mit der 5. Staffel auf die Bildschirme zurück. Der Sender ABC schickt dem zweistündigen Staffelauftakt eine einstündige Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse voraus.

Damit nimmt die Serie wieder ihren ursprünglichen Sendeplatz am Mittwochabend um 21:00 Uhr ein, nachdem die 4. Staffel donnerstags gesendet wurde. Zudem erhält die Staffel statt der ursprünglich angedachten 16 jetzt 17 Folgen - ein Tribut an den Autorenstreik, der die 4. Staffel auf 14 Folgen verkürzte. Die beiden fehlenden Folgen werden jetzt jeweils der 5. und 6. Staffel zugeschlagen.

Darüber hinaus steht die Schauspielerin Reiko Aylesworth (Michelle Dessler in „24“) in Verhandlungen um die wiederkehrende Rolle einer erfolgreichen Geschäftsfrau mit Faible für die freie Natur auf der Suche nach dem richtigen Mann.
"The Tripods": DVD auch in deutscher Sprache
Nachdem die Veröffentlichung der DVD-Box der Serie „The Tripods“ zum Ende des Jahres angekündigt wurde, gibt es jetzt für die Fans der Serie, oder auch diejenigen, die es werden wollen, eine weitere gute Nachricht.

Heute wurde offiziell bestätigt, dass die Koch Media GmbH die Serie in deutscher Synchronisation auf den Markt bringen wird. Genauere Einzelheiten konnten noch nicht mitgeteilt werden, die Produktion dürfte aber noch etwa ein halbes Jahr dauern.
"Knight Rider": Große Konzeptänderung angekündigt, 3 Darsteller müssen gehen
Die neue „Knight Rider“-Serie muss sich angesichts sinkender Quoten einem sogenannten „Retooling“ unterziehen. Das bedeutet, das Konzept der Serie wird mit der zehnten Episode, einer Doppelfolge, eine Konzeptänderung erfahren. Weg vom Kampf gegen den „Terroristen der Woche“ hin zum ursprünglichen Konzept der Serie: Ein Mann und sein Auto helfen dem einfachen Menschen gegen das Unrecht.

Diese Art der Geschichten würden laut Showrunner Gary Scott Thompson auch besser in das aktuelle Lineup am Mittwochabend, bestehend aus der kürzlich auf eine volle 2. Staffel erweiterten Serie „Life“ und „Law & Order“.

Überlegt wird jedoch auch, die Serie auf den Sonntagabend-Sendeplatz nach dem Footballspiel zu verlegen, vielleicht schon mit der zehnten Episode beginnend. Hier konnte der Backdoor-Pilotfilm im Februar schließlich seine 13 Millionen Zuschauer einfahren. Aktuell waren es letzte Woche gerade noch knapp über 5 Millionen Zuschauer.

Dieses nun umzusetzende „Retooling“ wurde bereits vor der Verlängerung der Serie auf eine volle Staffel beschlossen. Größte Änderung wird sein, dass drei Hauptdarsteller, namentlich Sydney Tamiia Poitier, Yancey Arias und Bruce Davison über die 13 von Anfang an bestellten Episoden hinaus, nicht mehr an Bord sein werden. Diese Entscheidung, so Thompson, sei ihnen sehr schwer gefallen, hat sie doch nichts mit den darstellerischen Qualitäten der drei zu tun, sondern sei inhaltlicher Natur.

Es ist auch nicht geplant, die drei Darsteller zu ersetzen. Die Serie stellt also nun die vier verbliebenen Darsteller (Justin Bruening), Sarah (Deanna Russo), Billy (Paul Campbell), Zoe (Smith Cho) und natürlich KITT in den Mittelpunkt.

Dazu ist ein sogenanntes „Stunt-Casting“ geplant: Man holt sich besonders bekannte Schauspieler an Bord und erhofft sich davon zusätzliche Aufmerksamkeit in den Medien.
Deutscher "Illuminati"-Trailer online
Robert Langdon (Tom Hanks) entdeckt Beweise, dass die mächtigste Untergrundbewegung der Geschichte, ein uralter konspirativer Geheimbund, den man als “Die Illuminati” kennt, wiederauferstanden ist. Kurz darauf wird er damit konfrontiert, dass die katholische Kirche, der zutiefst verhasste Erzfeind der Illuminaten, einer tödlichen, existenzvernichtenden Bedrohung ausgesetzt ist.

Nachdem Langdon herausgefunden hat, dass eine unaufhaltbare Illuminati-Zeitbombe tickt, die noch am gleichen Tag zu explodieren droht, fliegt er unverzüglich nach Rom, wo er sich mit der schönen und rätselhaften italienischen Wissenschaftlerin Vittoria Vetra (Ayelet Zurer) zusammentut.

Der geplante Kinostart ist der 14.Mai 2009
Neues Poster und neuer Trailer für Fanboys
Nach langem Warten tut sich endlich wieder was in Sachen "Fanboys". Die Weinstein Company veröffentlichte am 30.10.2008 ein neues, offizielles Poster zum Film. Aufmerksame Beobachter mögen erkennen, dass es sehr an ein Filmposter von „The 40-Year-Old Virgin“ („Jungfrau (40), männlich, sucht ...“) anlehnt.

"Fanboys" erzählt die Geschichte von fünf dick befreundeten „Star Wars“-Fans, die im Jahre 1998 sehnsüchtig auf den Kinostart von „Episode I“ warten. Als sie erfahren, dass einer von ihnen an Krebs erkrankt ist und den Start des Films in den Kinos nicht mehr miterleben wird, beschließen sie, Linus seinen letzten Wunsch zu erfüllen. Zusammen fahren sie quer durch Amerika, um eine Kopie des Films aus George Lucas' Skywalker Ranch zu klauen, doch die Tour dorthin verläuft nicht ganz ohne Schwierigkeiten. „Fanboys“ ist nicht nur eine witzige Road Movie Comedy für die hartgesottenen „Star Wars“-Fans, sondern bringt Nicht-Fans ebenso zum Lachen und ist zugleich ein Film über Loyalität und Freundschaft.

Der Filmstart in den USA wurde seit 2007 bereits mehrfach verschoben. Ende Oktober diesen Jahres wurde ein neues Startdatum bekannt gegeben: 6. Februar 2009. Zusätzlich zum neuen Filmposter gibt es auch einen neuen Trailer, der in den USA im Moment im Vorprogramm von "Zack and Miri Make a Porno" läuft.
FedCon 18: James Callis kommt zur Con
Leider kann Katee Sackhoff nicht zur FedCon 18 erscheinen, als Ersatz für sie kommt James Callis, der den Gaius Baltar in "Battlestar Galactica" spielt. Aus der Serie "Eureka" gibt es einen Neuzugang zu vermelden: Die Tochter des Sheriffs, Zoe Carter alias Jordan Hinson wird ebenfalls auf der FedCon 18 anwesend sein.

3. Star Trek - Vanguard: "Ernte den Sturm"
von Etienne Quiel
Mit dem dritten und vorerst letzten Band der „Vanguard“-Reihe endet der Shedai-Zyklus. Bevor die Geschichte um dieses uralte, rätselhafte Volk aus der Taurus-Ausdehnung aber zu Ende geht, beschert David Mack dem Leser noch einmal Hochspannung und Action pur.

Inhalt

Die U.S.S. Sagittarius wird in das Jinoteur-System entsandt, um dort eine rätselhafte Anomalie zu untersuchen. Schon während des Baus von Vanguard einige Jahre zuvor wurden merkwürdige Trägerwellen aus diesem System empfangen, welche die Stationssysteme stark störten. Inzwischen liegt außerdem die Vermutung nahe, dass sich im Jinoteur-System die Kernwelt des ehemaligen Shedai-Reiches befindet. Ein Grund mehr also, dieses genauer zu untersuchen. Dort angekommen wird die Sagittarius jedoch sofort von einem Verteidigungssystem der Shedai unter Beschuss genommen und ist schwer beschädigt dazu gezwungen, auf dem vierten Planeten des System notzulanden. Auf der Oberfläche bleibt der Crew keine Verschnaufpause, da sie alsbald von den Shedai angegriffen wird. Zu allem Überfluss haben auch die Klingonen ein Schiff nach Jinoteur geschickt, nachdem sie von der Mission der Sagittarius erfahren haben. Um nun Schiff und Mannschaft vor der Ankunft der Klingonen zu retten, sieht sich Commodore Reyes gezwungen, mit dem orionischen Kriminellen Ganz ein fragliches Bündnis einzugehen.

Dass eine Krise keine Garantie dafür ist, dass sich nicht noch eine weitere ereignet, ist der Crew von Vanguard inzwischen wohl bekannt. So spitzt sich die Lage noch weiter zu, als die Klingonen ohne Vorwarnung auf Gamma-Tauri-IV landen, einen eigenen Außenposten aufbauen und bald darauf die dortige menschliche Kolonie angreifen. Sie vermuten ganz richtig, dass die Sternenflotte dort an einem der Shedai-Artefakte forscht, was nicht einmal die menschlichen Siedler wissen. Die Situation eskaliert, als auf Gamma-Tauri-IV die Shedai zum Leben erwachen und sowohl den klingonischen Außenposten, als auch die menschliche Kolonie zu vernichten drohen …

Fazit

Mit „Ernte den Sturm“ läuft die „Vanguard“-Reihe zu Höchstform auf. Hochspannung und Nervenkitzel werden hier geboten. Besonders in der zweiten Hälfte des Romans wird dem Leser keine Atempause mehr gegönnt. David Mack vermittelt wunderbar die Gleichzeitigkeit des Erzählten durch den schnellen Wechsel zwischen den verschiedenen Orten der Handlung.

Commodore Reyes wird aufgrund einiger schockierender Ereignisse und teils moralisch fragwürdiger Entscheidungen in eine tiefe Sinnkrise gestürzt. Nicht nur für ihn, sondern auch für einige andere Charaktere ereignen sich tiefgreifende Veränderungen, welche Stoff für kommende Romane liefern und den Leser gespannt auf die Fortsetzungen warten lassen.

Für eine überraschende Wendung sorgt das Auftauchen von Carol Marcus am Ende des Romans. Sie wurde von der Sternenflotte geschickt, um die Leitung der Metagenom-Forschungen von Lieutenant Xiong zu übernehmen. Erste Verbindungen zum späteren Genesis-Projekt von Dr. Marcus werden angedeutet. Man darf gespannt sein, wie diese Situation weiter ausgebaut und welche Relevanz Dr. Marcus für die Vanguard-Mission haben wird.

Der Roman schließt den Handlungsbogen um die Shedai-Krise ab und endet nicht in einem Cliffhanger. Aufgrund der angesprochenen persönlichen Veränderungen der Charaktere ist man jedoch auf weitere Geschichten gespannt. Bis zum Erscheinen von Band 4 „Offene Geheimnisse“ muss sich der geneigte Leser allerdings noch bis Mai 2009 gedulden.

4. Ihre Meinung & Gewinnspiel
Zum Thema: Die Memmen des Meeres

Liebe Corona-Redaktion,

ein Solo-Abenteuer kapitelweise in jeder Ausgabe. Wie geil ist das denn? Ich muss zugeben, dass ich anfangs ziemlich skeptisch war, aber jetzt will ich schon wissen, worum es in dieser Geschichte überhaupt geht. Ihr seht also, es hat mich gepackt. Jetzt seid aber auch so gut und kommt endlich mal zur Sache! Immer zwei Wochen (und ein paar Tage, gell? :-)) auf das nächste kurze Kapitel zu warten, macht es mir nicht leichter.. und überhaupt: Warum darf ich nur einmal abstimmen?

Ich bleib Euch gewogen.

Herzlichst
Philip Jahn


Antwort der Redaktion:

Lieber Philip,

wir geben Ihre E-Mail gerne weiter und bedanken uns brav. Die Antwort auf die Frage nach der Häufigkeit der Abstimmerei ist aber nicht ernst gemeint, oder? Unter www.corona-magazine.de hat jeder Leser die Möglichkeit seine Stimme abzugeben, aber natürlich soll die Mehrheit entscheiden und nicht der, der am häufigsten klickt. Das macht für uns, hoffentlich auch für die Leser, bestimmt aber für die Autorin Carolina Möbis den Reiz aus.

Ach ja - die Botschaft mit den "paar Tagen" ist angekommen. ;-)

Gewinnspiel

Haben Sie die Leseprobe aus dem neuen "Star Trek"-Roman genossen? Wollen Sie wissen, wie es weitergeht? Können Sie! Gewinnen Sie in dieser Ausgabe des Corona Magazines eines von drei Exemplaren des Romans "Star Trek: Titan #1 - Eine neue Ära" aus dem Cross Cult-Verlag!

Senden Sie uns bis zum 23.11. eine Mail an gewinnspiel@corona-magazine.de und verraten Sie uns, wie die Schwiegermutter von Captain William T. Riker mit Vornamen heißt.

Wir wünschen viel Erfolg und drücken allen Einsendern die Daumen!

5. TV-Vorschau
(17. November 2008 - 28. November 2008)
Besuchen Sie auch die Online-Version der TV-Vorschau und stellen Sie sich dort Ihr persönliches Fernsehprogramm zusammen.

Colorcode:PayTVÖsterreichSchweiz
Montag, 17. November 2008
09:30 UhrRaumschiff Enterprise
Reise nach Babel
2x10Sci FiWdh.
11:55 UhrStar Trek IV - Zurück in die Gegenwart
Kirk und Co. reisen in die Vergangenheit, um ein paar Wale in die Zukunft zu bringen. Dies tun sie, damit eine Sonde die Erde nicht zerstört.
US
1986
Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Im Namen des jungen Tiru
2x11Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Das Vermächtnis der Ataniker
4x03ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Die Hak'tyl
7x10Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Tödliches Virus
1x16Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Evolution (1/2)
7x11Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Kaltes Herz
4x12VOX1st
20:15 UhrC.S.I. Miami
Mein Vater Caine
6x13ORF11st
20:50 UhrDr. House
Folgenreich
4x14SF21st
21:15 UhrSupernatural
Haus der Heiligen
2x13Pro71st
21:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der Wächter
1x05Sci FiWdh.
22:10 UhrSupernatural
Unter einem schlechten Stern
2x14Pro71st
22:50 UhrDexter
Blutsbrüder
1x12SF21st
22:55 UhrDexter
Therapiestunden
1x08RTL21st
23:20 UhrDexter
Spuren der Vergangenheit
1x09ORF11st
23:40 UhrVeronica Mars
Der Herr des Rings
1x13ATVplusWdh.
00:05 UhrAngel - Jäger der Finsternis
Das Erwachen
4x10Kabel1Wdh.
00:35 UhrLas Vegas
Der Schein trügt
2x11ORF1Wdh.
01:00 UhrSupernatural
Haus der Heiligen
2x13Pro7Wdh.
Dienstag, 18. November 2008
10:00 UhrRaumschiff Enterprise
Im Namen des jungen Tiru
2x11Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Wie schnell die Zeit vergeht
2x12Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Shan' Aucs Opfer
4x04ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Evolution (1/2)
7x11Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Vertrauter Feind
1x17Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Evolution (2/2)
7x12Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Mein Vater Caine
6x13RTLWdh.
20:15 UhrOcean's 13
Und schon wieder spielen A-List Schauspieler Diebe, die eine Casino ausrauben wollen.
US
2007
Premiere 1Wdh.
21:15 UhrDr. House
Krankhaft nett
4x13RTL1st
21:15 UhrOcean's 13
Und schon wieder spielen A-List Schauspieler Diebe, die eine Casino ausrauben wollen.
US
2007
Premiere 2Wdh.
21:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der Reisende
1x06Sci FiWdh.
22:15 UhrInvasion
Die Entdeckung
1x08ATVplusWdh.
22:15 UhrPsych
Pferdefüße beim Pferderennen
2x05RTL1st
22:35 UhrDungeons & Dragons
Eine Abenteurergruppe begibt sich durch dunkle Keller zu bösen Drachen.
US/CZ
2000
Sci FiWdh.
00:20 UhrProjekt: Peacemaker
George Clooney und Nicole Kidman entdecken das Atombomben fehlen. Und es ist nur eine Frage der Zeit bis sie explodiert.
US
1997
ORF1Wdh.
00:30 UhrCSI:NY
Kaltes Herz
4x12VOXWdh.
00:35 UhrDr. House
Krankhaft nett
4x13RTLWdh.
00:50 UhrCSI: Miami
Einer von uns (2/2)
5x15SF2Wdh.
Mittwoch, 19. November 2008
09:45 UhrRaumschiff Enterprise
Wie schnell die Zeit vergeht
2x12Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Tödliche Wolken
2x13Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Gipfeltreffen
4x05ATVplusWdh.
20:15 UhrHeroes
Im Bund mit dem Bösen
2x10RTL21st
20:15 UhrOcean's 13
Und schon wieder spielen A-List Schauspieler Diebe, die eine Casino ausrauben wollen.
US
2007
Premiere 3Wdh.
21:10 UhrStandoff
Seitenwechsel
1x08VOX1st
21:10 UhrSmallville
Brainiacs Rückkehr
7x10RTL21st
21:15 UhrPushing Daisies
Geister
1x05Pro71st
21:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die geheimnisvolle Kraft
1x07Sci FiWdh.
21:55 UhrShoot 'Em Up
Der Name ist Programm. Um ein Neugeborenes zu beschützen ballert Mr. Smith sich durch ein Gangstermeer.
US
2007
Premiere 1Wdh.
22:05 UhrStargate Atlantis
Der Bruderstreit
3x05RTL2Wdh.
22:35 UhrRed Heat
Arnold Schwarzenegger und James Belushi als Russisch-Amerikanisches Polizistengespann auf Drogenjagd.
US
1988
SF2Wdh.
23:00 UhrAndromeda
Der Tunnelwächter
5x09RTL2Wdh.
00:05 UhrStargate
Zerstörerin der Welten
2x03RTL2Wdh.
00:25 UhrCSI: Miami
Feine Familie
5x16SF2Wdh.
00:55 UhrShaun of the Dead
Persiflage von 'Dawn of the Dead'. In Shauns Stadt tauchen auf einmal Zombies auf. Und er tut was jeder Brite tun würde: Er holt den Cricket-Schläger aus dem Schrank und setzt sich zur Wehr.
UK/FR
2004
ORF1Wdh.
01:00 UhrHeroes
Im Bund mit dem Bösen
2x10RTL2Wdh.
Donnerstag, 20. November 2008
10:00 UhrRaumschiff Enterprise
Tödliche Wolken
2x13Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Der Wolf im Schafspelz
2x14Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Kein Ende in Sicht
4x06ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Evolution (2/2)
7x12Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Der Prozeß
1x18Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Grace
7x13Tele 5Wdh.
20:15 UhrDr. House
Folgenreich
4x14ORF11st
21:00 UhrC.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Die Karpfen Horror Picture Show
1x04ORF1Wdh.
21:05 UhrBones - Die Knochenjägerin
Ein Baby hängt am Ast
3x12ATVplus1st
21:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das Gesetz der Edo
1x08Sci FiWdh.
21:55 UhrShoot 'Em Up
Der Name ist Programm. Um ein Neugeborenes zu beschützen ballert Mr. Smith sich durch ein Gangstermeer.
US
2007
Premiere 3Wdh.
21:55 UhrDie Simpsons - Der Film
Die Simpsons ziehen nach Alaska, nachdem Homer dafür gesorgt hat das Springfield in eine gigantische Käseglocke gesteckt wird.
US
2007
Premiere 1Wdh.
22:35 UhrFahrenheit 451
In der Zukunft sind Bücher verboten. Feuerwehrmann Montag hat den Auftrag, alle Bücher zu verbrennen. Als er die Lehrerin Clarisse kennen lernt, überdenkt er seine Überzeugungen.
UK
1966
Sci FiWdh.
22:40 UhrTerminator
Arnold Schwarzenegger wird als Terminator aus der Zukunft geschickt, um die Mutter des ungeborenen Widerstandsanführers Connor zu töten.
US
1995
VOXWdh.
23:15 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Verfolgungskurven
3x01Sat1Wdh.
23:45 Uhr24
Tag 5: 06:00 - 07:00 Uhr
5x24ATVplusWdh.
00:20 UhrCSI: Miami
Wilde Tiere
5x17SF2Wdh.
Freitag, 21. November 2008
09:40 UhrRaumschiff Enterprise
Der Wolf im Schafspelz
2x14Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Kennen sie Tribbles?
2x15Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Planet des Wassers
4x07ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Grace
7x13Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Das Zeitfenster
1x19Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Kiannas Symbiont
7x16Tele 5Wdh.
20:00 UhrSuperman Returns
Superman kommt nach Fünf Jahren auf die Erde zurück. Lois Lane, Lex Luthor und Co. sind auch mit dabei.
AU/US
2006
SF21st
20:13 UhrUniversal Soldier
Jean Claude van Damme und Dolph Lundgren als Ex-Tote Kampf-Androiden in einer Spezialeinheit.
US
1992
13th StreetWdh.
20:15 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Der Hellseher
3x07Kabel1Wdh.
20:15 UhrProjekt: Peacemaker
George Clooney und Nicole Kidman entdecken das Atombomben fehlen. Und es ist nur eine Frage der Zeit bis sie explodiert.
US
1997
Pro7Wdh.
20:15 UhrWild Wild West
Will Smith im Wilden Westen. Im Kampf gegen Steam-Tech-Spinnen und einen finsteren Bösewicht.
US
1999
ATVplusWdh.
21:15 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Blutrausch
3x04Kabel1Wdh.
21:55 UhrDie Simpsons - Der Film
Die Simpsons ziehen nach Alaska, nachdem Homer dafür gesorgt hat das Springfield in eine gigantische Käseglocke gesteckt wird.
US
2007
Premiere 3Wdh.
22:00 UhrStirb langsam 4.0
John McClane (Bruce Willis) muss mal wieder Terroristen davon abhalten ihr böses Werk zu verrichten. Und einen jungen Hacker beschützen.
US/UK
2007
Premiere 1Wdh.
22:20 UhrRambo II - Der Auftrag
Sylvester Stallone als Kriegsveteran Rambo. Dieses Mal geht es zurück nach Vietnam wo er Beweise für Kriegsgefangene beschaffen soll. Als er gleich Gefangene mitbringt wird er im Stich gelassen.
US
1985
Tele 5Wdh.
22:20 UhrTotal Recall
Arnold Schwarzenegger bucht eine virtuelle Reise zum Mars. Und dabei findet er heraus, dass er nicht der ist, der er denkt zu sein. Und wird daraufhin verfolgt.
US
1990
RTL2Wdh.
23:20 UhrV wie Vendetta
England wird von einer faschistischen Regierung geführt. Nur ein Rächer in einer Guy Fwakes Maske leistet mit Terrorattacken Widerstand. Wie das Freiheitskämpfer nun mal so tun. Und wird dabei von Natalie Portman unterstützt.
US/UK
2005
SF21st
00:10 UhrWild Wild West
Will Smith im Wilden Westen. Im Kampf gegen Steam-Tech-Spinnen und einen finsteren Bösewicht.
US
1999
ATVplusWdh.
00:25 UhrProjekt: Peacemaker
George Clooney und Nicole Kidman entdecken das Atombomben fehlen. Und es ist nur eine Frage der Zeit bis sie explodiert.
US
1997
Pro7Wdh.
00:30 UhrTotal Recall
Arnold Schwarzenegger bucht eine virtuelle Reise zum Mars. Und dabei findet er heraus, dass er nicht der ist, der er denkt zu sein. Und wird daraufhin verfolgt.
US
1990
RTL2Wdh.
00:32 UhrProjekt: Peacemaker
George Clooney und Nicole Kidman entdecken das Atombomben fehlen. Und es ist nur eine Frage der Zeit bis sie explodiert.
US
1997
Pro7Wdh.
Samstag, 22. November 2008
05:55 UhrRaumschiff Enterprise
Talos IV - Tabu (2/2)
1x12Kabel1Wdh.
11:20 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Die Wasserhexe
3x06Kabel1Wdh.
11:25 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Die Wasserhexe
3x06Kabel1Wdh.
12:15 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Zaubertrank und Drachenblut
3x07Kabel1Wdh.
14:20 UhrMutant X
Schmutzige Geschäfte
2x11ATVplusWdh.
15:00 UhrSmallville
Zor-El
7x08ORF1Wdh.
16:05 UhrSmallville
Limit
3x13RTL2Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der Wächter
1x05Sci FiWdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der Reisende
1x06Sci FiWdh.
19:20 UhrDie verlorene Welt
Die Voodoo-Priesterin
2x12Tele 5Wdh.
20:15 UhrPakt der Druiden
Archäologie-Studentin wird von Dämon verfolgt.
FR
2002
Premiere StartWdh.
20:15 UhrStar Trek V - Am Rande des Universums
Kirk und Co. auf der Suche nach Gott.
US
1989
Sci FiWdh.
22:00 UhrStirb langsam 4.0
John McClane (Bruce Willis) muss mal wieder Terroristen davon abhalten ihr böses Werk zu verrichten. Und einen jungen Hacker beschützen.
US/UK
2007
Premiere 3Wdh.
22:50 UhrAlien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
Sigourney Weaver im Kampf gegen das Alien mit dem Säureblut.
UK
1979
Kabel1Wdh.
00:20 UhrThey - Sie kommen
Julia wird von Kindheit an von Monstern geplagt. Nur das sie sich diese nicht einbildet.
US
2002
ATVplusWdh.
Sonntag, 23. November 2008
11:35 UhrStar Trek V - Am Rande des Universums
Kirk und Co. auf der Suche nach Gott.
US
1989
Sci FiWdh.
12:30 UhrDer Herr der Ringe - Die Gefährten
Der Hobbit Frodo soll zusammen mit acht Gefährten einen magischen Ring zum Schicksalsberg bringen um ihn dort zu vernichten. Regie führt Peter Jackson.
NZ/US
2001
ORF1Wdh.
15:35 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Urinstinkte
1x09Pro7Wdh.
16:20 UhrDie verlorene Welt
Die Voodoo-Priesterin
2x12Tele 5Wdh.
16:35 Uhr4400 - Die Rückkehrer
Wer erschoss J.C.?
2x06Pro7Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die geheimnisvolle Kraft
1x07Sci FiWdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das Gesetz der Edo
1x08Sci FiWdh.
20:15 UhrSilent Hill
Die kleine Rose schlafwandelt und träumt vom Ort Silent Hill. Ihre Mutter fährt mit ihr dahin und erfährt den reinen Horror.
CA/FR
2006
Premiere StartWdh.
20:15 UhrStar Trek VI - Das unentdeckte Land
Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken.
US
1991
Sci FiWdh.
22:15 UhrBlood Ties - Biss aufs Blut
Der Rachegeist
1x05RTL21st
22:45 UhrKill Bill Vol. 1
Uma Thurman als Killerin auf einem Rachefeldzug. Sie will ihre Ex-Kollegen töten, die sie vor Fünf Jahren beinahe umgebracht hatten. Von Quentin Tarantino.
US
2003
Pro7Wdh.
23:15 UhrRambo II - Der Auftrag
Sylvester Stallone als Kriegsveteran Rambo. Dieses Mal geht es zurück nach Vietnam wo er Beweise für Kriegsgefangene beschaffen soll. Als er gleich Gefangene mitbringt wird er im Stich gelassen.
US
1985
Tele 5Wdh.
23:30 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
In der Hitze des Gefechts
1x12RTLWdh.
00:15 UhrDer zerrissene Vorhang
Von Alfred Hitchcock. Ein amerikanischer Wissenschaftler läuft zum Ostblock über, um an die Formel eines Kollegen zu kommen.
US
1966
NDRWdh.
Montag, 24. November 2008
09:50 UhrRaumschiff Enterprise
Kennen sie Tribbles?
2x15Sci FiWdh.
12:10 UhrStar Trek VI - Das unentdeckte Land
Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken.
US
1991
Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Meister der Sklaven
2x16Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Die Unas
4x08ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Kiannas Symbiont
7x16Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Die Epidemie
1x20Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Daniels Träume
7x15Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Schrot und Kern
4x13VOX1st
20:15 UhrC.S.I. Miami
Sie dürfen die Braut nun töten
6x14ORF11st
20:45 UhrDr. House
Im Kopf von House (1/2)
4x15SF21st
21:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Schlacht von Maxia
1x09Sci FiWdh.
22:15 UhrSupernatural
Das Gemälde
1x19Pro71st
22:55 UhrDexter
Spuren der Vergangenheit
1x09RTL21st
23:25 UhrDexter
Rot wie Blut
1x10ORF11st
23:45 UhrVeronica Mars
Mars gegen Mars
1x14ATVplusWdh.
23:55 UhrAngel - Jäger der Finsternis
Seelenlos
4x11Kabel1Wdh.
00:40 UhrLas Vegas
Kidnapping
2x13ORF1Wdh.
01:00 UhrSupernatural
Das Gemälde
1x19Pro7Wdh.
Dienstag, 25. November 2008
09:55 UhrRaumschiff Enterprise
Meister der Sklaven
2x16Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Epigonen
2x17Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Die Enkaraner
4x09ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Daniels Träume
7x15Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Russisches Roulette
1x21Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Bote des Todes
7x16Tele 5Wdh.
20:15 UhrPirates of the Caribbean - Am Ende der Welt
Und im letzten Teil der Piratensaga muss Captain Jack Sparrow vom Ende der Welt gerettet werden. Um die Welt zu retten.
US
2007
Premiere 1Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Sie dürfen die Braut nun töten
6x14RTLWdh.
21:15 UhrDr. House
Folgenreich
4x14RTL1st
21:15 UhrPirates of the Caribbean - Am Ende der Welt
Und im letzten Teil der Piratensaga muss Captain Jack Sparrow vom Ende der Welt gerettet werden. Um die Welt zu retten.
US
2007
Premiere 2Wdh.
21:15 UhrMars Attacks!
Die Marsianer greifen die Erde mit ihren fliegenden Untertassen und bunten Todesstrahlern an. Und sie sind beinahe unaufhaltbar, da manche Menschen überzeugt sind, dass sie in friedlicher Absicht kommen.
US
1996
ATVplusWdh.
21:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Rikers Versuchung
1x10Sci FiWdh.
22:15 UhrPsych
Schlecht sind die Pilze und die Hellseher kaum besser
2x06RTL1st
23:10 UhrInvasion
Unterwassersuche
1x09ATVplusWdh.
00:30 UhrCSI:NY
Schrot und Kern
4x13VOXWdh.
00:35 UhrDr. House
Folgenreich
4x14RTLWdh.
Mittwoch, 26. November 2008
09:50 UhrRaumschiff Enterprise
Epigonen
2x17Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Das Loch im Weltraum
2x18Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Der Planet der Eiszeit
4x10ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Bote des Todes
7x16Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Fremdkörper
1x22Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Helden, Teil 1
7x17Tele 5Wdh.
20:15 UhrHeroes
Machtlos
2x11RTL21st
20:15 UhrPirates of the Caribbean - Am Ende der Welt
Und im letzten Teil der Piratensaga muss Captain Jack Sparrow vom Ende der Welt gerettet werden. Um die Welt zu retten.
US
2007
Premiere 3Wdh.
21:10 UhrSmallville
Die Blonde Sirene
7x11RTL21st
21:15 UhrStandoff
Außer Kontrolle
1x09VOX1st
21:15 UhrPushing Daisies
Biester
1x06Pro71st
21:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Frau seiner Träume
1x11Sci FiWdh.
22:05 UhrStargate Atlantis
Atlantis ruft
3x06RTL2Wdh.
23:00 UhrAndromeda
Die Prüfung
5x10RTL2Wdh.
23:35 UhrPasswort: Swordfish
Johgn Travolta heuert einen Computerspezialisten an um ein riskantes, krummes Ding zu drehen.
US
2001
SF2Wdh.
00:05 UhrStargate
Virtueller Alptraum
2x04RTL2Wdh.
00:20 UhrResurrection - Die Auferstehung
Christopher Lambert ist einem Serienkiller auf der Spur.
US
1999
ORF1Wdh.
01:00 UhrHeroes
Machtlos
2x11RTL2Wdh.
Donnerstag, 27. November 2008
09:55 UhrRaumschiff Enterprise
Das Loch im Weltraum
2x18Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Der erste Krieg
2x19Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Kein Zurück
4x11ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Helden (1/2)
7x17Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Das Erste seiner Art
2x01Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Helden (2/2)
7x18Tele 5Wdh.
20:15 UhrDer Herr der Ringe - Die Gefährten
Der Hobbit Frodo soll zusammen mit acht Gefährten einen magischen Ring zum Schicksalsberg bringen um ihn dort zu vernichten. Regie führt Peter Jackson.
NZ/US
2001
VOXWdh.
20:15 UhrDr. House
Im Kopf von House (1/2)
4x15ORF11st
21:00 UhrC.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Bullen kommen teuer
8x11ORF11st
21:05 UhrBones - Die Knochenjägerin
Das Urteil in der Geschichte
3x13ATVplus1st
21:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Bullen kommen teuer
8x11RTLWdh.
21:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der große Abschied
1x12Sci FiWdh.
22:15 UhrBones - Die Knochenjägerin
Von Rittern und Kannibalen
3x08RTL1st
22:35 UhrGalaxy Hunter
Eine Agentin versucht, mit Hilfe von Kopfgeldjägerinnen, ihre Partnerin zu befreien. Selbige wurde von einem Außeridischen entführt. Jep, das hört sich nach ganz großem SF-Kino an...
US
2004
Sci FiWdh.
23:15 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Töchter
3x02Sat1Wdh.
00:35 UhrCSI: Miami
Zu heiss!
5x22SF2Wdh.
00:45 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Bullen kommen teuer
8x11RTLWdh.
Freitag, 28. November 2008
10:00 UhrRaumschiff Enterprise
Der erste Krieg
2x19Sci FiWdh.
11:40 UhrDer Herr der Ringe - Die Gefährten
Der Hobbit Frodo soll zusammen mit acht Gefährten einen magischen Ring zum Schicksalsberg bringen um ihn dort zu vernichten. Regie führt Peter Jackson.
NZ/US
2001
VOXWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Geist sucht Körper
2x20Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Rettung im All
4x12ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Helden (2/2)
7x18Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Atavus
2x02Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Anna
7x19Tele 5Wdh.
20:15 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Böses Blut
3x08Kabel1Wdh.
20:15 UhrLethal Weapon 3 - Die Profis sind zurück
Danny Glover und Mel Gibson wieder als ungleiches Polizistenpaar. Dieses Mal auf Jagd nach Waffenhändlern.
US
1992
ATVplusWdh.
20:15 UhrAlone in the Dark
Ein Detektiv für übernatürliche Phönomene kommt einer dämonischen Verschwörung auf die Spur.
CA/US
2003
Sci FiWdh.
21:15 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Die Seele der Dinge
3x05Kabel1Wdh.
22:00 UhrNext
Nicholas Cage als Showmagier der wirklich in die Zukunft sehen kann. Und dem FBI beim Terroristenjagen helfen soll.
US
2007
Premiere 1Wdh.
22:05 UhrRambo III
Sylvester Stallone als Rambo. Dieses Mal versucht er seinen Colonel aus den Händen der Russen in Afghanistan retten. Und das mit Hilfe der Mudjaheddin. (Jep, damals waren das die Guten.)
US
1988
Tele 5Wdh.
22:25 UhrDemolition Man
Sylvester Stallone ist der Demolition Man, ein Cop, der aufgrund seiner 'Erst schießen, dann an die Regeln denken'-Mentalität zu Haft in einem Eisblock verurteilt wird. In der Zukunft wird einer seiner Erzgegner aufgetaut, und er ist der Einzige der sich mit dem Bösewicht messen kann.
UK
1993
ATVplusWdh.
23:30 UhrKampf der Welten
Nach H.G. Wells. Außerirdische landen auf der Erde und beginnen einen Krieg in dem die Menschen völlig unterlegen sind.
US
1953
Sci FiWdh.
00:30 UhrLethal Weapon 3 - Die Profis sind zurück
Danny Glover und Mel Gibson wieder als ungleiches Polizistenpaar. Dieses Mal auf Jagd nach Waffenhändlern.
US
1992
ATVplusWdh.

6. Die Memmen des Meeres - Der Corona-Fortsetzungsroman
von Carolina Möbis
Zum besseren Verständnis: Dieser Corona-Fortsetzungsroman ist interaktiv, denn hier spielt der Corona-Leser mit! Wie früher in einem dieser alten Abenteuerspielbücher bestimmen Sie die Handlung. (Sie wissen schon: Wie damals in "Die absolut tödliche Insel des fürchterlichen Schreckens" und so weiter.) Aber anstatt zur Seite 170 oder 91 weiterzublättern, helfen Sie unserem Helden mit der Abstimmung auf unserer Website bei seinen Entscheidungsschwierigkeiten. Seien Sie die flüsternde Stimme im Wind und lesen Sie das Ergebnis in der nächstes Ausgabe des Corona Magazine.

Was bisher geschah:

Der melancholische Daniel hat sich mit dem Lebemann Hubertus von Heuchelheim und dem zerstreuten Akademiker Johann Bruchnagel auf einen Segeltörn durch die Ägäis begeben. An Deck begegnet Daniel dem Klabautermann und erhält eine Warnung. Zu Recht?

4. Kapitel

„Geh. Lass es“, raunt der Chor in meinem Kopf. „Mach dich nicht lächerlich.“ Eigentlich hat er Recht. Ich wende mich zur Treppe. Da fallen neue Stimmen ein. Schneidend. Entschlossen und lauter als je zuvor. „Bist du verrückt? Jetzt aufzuhören? Warnungen bekommt man nicht ohne Grund.“ Verwirrt verharre ich. „Nun sei doch nicht so passiv!“, stichelt eine besonders perfide Stimme. Etwas von dem, was in mir vorgeht, muss sich auf meinem Gesicht widerspiegeln, denn Hubertus sieht skeptisch zu mir hoch. Lässig hat er sich zurückgelehnt und lenkt mit dem Fuß in den Speichen des Steuerrades. Auf den Kompass steht ein halbvolles Whiskyglas. Verdammte Landratte. Doch was rede ich - bin ja selbst eine. Auf jeden Fall ist der eitle Geck ein gutes Beispiel dafür, wohin ein paar Jahrhunderte Inzucht im Adel führen. Doch die mentale Überlegenheit nutzt mir nichts, da es in meinem Hirn immer noch wie bei Jerry Springer zugeht.
„Dennis? Alles klar?“, dringt es wie durch Watte. Hat sich der Nebel jetzt auch auf meine Ohren gelegt? Zu laut streiten die Stimmen darüber, was ich jetzt tun muss. Es geht hin und her. Bis es mir zuviel wird.
„Hey, Dennis, du bist ja ganz bl-“
Ich habe die Nase voll davon, dazustehen wie ein Vollidiot. Also packe ich das Ruder und reiße es herum.
„Spinnst du?!“ Durch den heftigen Ruck am Steuerrad reißt es Hubertus die Beine weg und er landet unsanft auf Deck. Zumindest kommt er dadurch nicht sofort auf die Idee, den Kurs wieder zu ändern. Meine Schadenfreude hält sich aber in Grenzen, weil durch die Schiffsdrehung der Whisky vom Kompass rutscht und sich über mein linkes Hosenbein ergießt. Wir fluchen beide. Im Nachhinein verfluche ich mich. Nun stehe ich doch als Idiot da. Wie soll ich dem Snob meinen Ausfall plausibel machen? Der Klabautermann kann als Referenz jetzt wohl kaum herhalten. Während ich mir noch den Hinterkopf reibe und vergeblich nach einer logischen Erklärung für all das suche, rappelt sich Hubertus auf und setzt zu einer wütenden Tirade an. Ich richte mich schon auf ein verbales Kielholen ein, da geschieht etwas Seltsames. Hubertus bewegt die Lippen, aber es kommt kein Ton heraus. Die plötzliche Ähnlichkeit mit dem Goldfisch aus dem Gartenteich meiner Großmutter zwingt mich, mir ein Grinsen bewusst zu verkneifen, bis mir klar wird, dass er auf etwas hinter mir starrt. Sofort fahre ich herum und spähe durch das Kabinenfenster. Der Anblick treibt meinen Puls nach oben und wahrscheinlich schaue ich im Augenblick ähnlich intelligent wie von Heuchelheim aus der Wäsche.
Dort draußen, Steuerbord, gleiten die Schemen eines anderen Schiffs an uns vorbei. Ein schwarzer, hölzerner Mast lässt sich erahnen, eine breite Querstange, darunter ein Flattern und Bauschen. Die Reste eines Segels? Da ist stehendes und laufendes Gut in eigenartiger Anordnung. Alles spannt fast ausnahmslos zum Heck hin, das wir schon hinter uns gelassen haben. Unter der Reling erkenne ich Reste von Rudern. Schief und Morsch harren die zerbrochenen Stangen aus wie die letzten vergreisten Zeugen einer Tragödie.
Wer zur Hölle-? Doch es ist vor allem der Bug, der mich beunruhigt. Ein Bugspriet, wie ich ihn nur von Bildern kenne. Fast senkrecht, dennoch ein Stück nach außen strebend, ragt er hervor wie ein Haken. Es dauert eine Weile, bis ich begreife, dass das Wrack, das an uns vorübergleitet, oder besser: an dem wir vorbeiziehen, einem antiken Kriegs- oder Handelsschiff gleicht.
Bevor ich mich jedoch zu sehr wundern kann, woher dieses Schiff kommt, geht ein Ruck durch unseren Rumpf. Ein sekundenlanges leises Schaben beweist, dass wir an etwas vorbeischrammen. Doch bevor ich den Steuerstand verlassen kann, um zu schauen, womit wir kollidieren, fahren wir schon wieder ruhig. Dabei sind wir dem fremden Schiff nicht zu nahe gekommen. Die Langsamkeit, mit der wir es passieren, kann nur eins bedeuten.
„Eine Sandbank. Das Schiff liegt auf einer Sandbank.“
Erst als der Nebel das unheimliche Wrack verschluckt hat, sehen wir uns wieder an. Unter seinem gebräunten Teint ist Hubertus ziemlich blass geworden. Ich bin ebenfalls noch ganz erschüttert und brabble Halbsätze, die ich nicht zu Ende führe, über „Alt“ und „Antik“.
„Daniel! Woher wusstest du das?“
Jetzt brauche ich umgehend eine schlagfertige Erwiderung.
„Ähh … Intuition?“
Großartig! Das war rhetorisch brillant! Das glaubt er mir bestimmt.
„Ach komm, das hast du doch nicht im Gefühl. Du wusstest, das da was vor uns ist, ohne die Kursänderung wären wir wahrscheinlich direkt aufgelaufen.“
Hubertus‘ blaue Augen mustern mich voller Neugier und zugleich mit einem verhaltenen, schlecht verborgenen Misstrauen, das mich unvermittelt an Johanns Reaktion erinnert, als er über die Gorgone gesprochen hat. Die Gorgone! Wo habe ich sie eigentlich? Ah, sie steckt in meiner Hosentasche.
„Ich … hatte … einfach so eine Ahnung“, bekräftige ich, mit dem mir ureigenen Mangel an Eloquenz. Natürlich glaubt mir Hubertus kein Wort, aber er kann mir auch nicht das Gegenteil beweisen. Also bricht er die Diskussion ab. „Da haben wir also nochmal Glück gehabt.“ Er setzt sich wieder.
Ich nutze die Gunst der Stunde, um ihm über die Schulter zu schauen. „Weißt du, ich wundere mich, warum uns das Echolot nichts angezeigt - “
In diesem Augenblick stoppt Hubertus die Maschinen.
„Was tust du?“
„Ich denke, wir werden hier ankern und uns dieses Wrack mal anschauen.
„Was?“
Hubertus ist wieder ganz der selbstsichere Draufgänger. „Was hast du gegen ein bisschen Abenteuer? Das Schiff liegt da schon eine Weile, Johann wird es bestimmt auch interessieren. Vielleicht sind wir ja die ersten, die es finden.“
Sicher. Klar. Ausgerechnet wir stoßen zuerst auf ein antikes Segelschiff, das kurz vor der türkischen Küste nur auf ein paar Touristen wartet, um entdeckt zu werden. Und morgen finden wir den Koloss von Rhodos. Das Leben ist doch kein Actionfilm! Wahrscheinlich ist das Wrack noch nicht einmal besonders alt und ich habe mich nur geirrt. Es wird irgendein Fischerboot sein. Das sage ich ihm auch. Und weise auf den Nebel und die mangelhafte Ortung durch unsere Geräte hin. Nach diesem Erlebnis wäre es um Längen angebrachter, sich mit der Seekarte und dem Sonar zu befassen, als mit einem hirnrissigen, ungeplanten Entdeckungsunternehmen.
„Komm schon, Dennis.“ Hubertus klopft mir jovial auf die Schulter. „Sei doch nicht so eine verdammte Spaßbremse. Die Mädels wollten sowieso mal schwimmen. Und an was klammerst du dich da eigentlich so?“
Ich blicke an mir herab. Tatsächlich - in der rechten Hand halte ich das Gorgonenhaupt. Ich kann nur nicht sagen, wann oder warum ich es aus der Tasche genommen habe. Wahrscheinlich aus purer Nervosität. Der ganze Trip hier zehrt so langsam an meinen Nerven.
„Weißt du was, holen wir doch Johanns Meinung ein“, schlägt Hubertus vergnügt vor. „Wozu haben wir einen Archäologen an Bord, der die Situation bestimmt am besten bewerten kann?“
Johann hat zwar nicht gerade Ahnung von der Seefahrt, aber dafür einen gesunden Sinn für Verantwortung. Als Wissenschaftler wägt er viel zu gut ab, was er tut. Sicher wird er Hubertus diese Schnapsidee ausreden. Also stimme ich zu. Wir rufen Johann.
Kaum dass er sich die schmale Treppe hochzwängt, schon redet Hubertus auf ihn ein. Mein ehemaliger Dozent braucht eine Weile, bis er begreift, was wir von ihm wollen, aber sobald wir ihm die Geschichte erklärt haben, reagiert er, wie ich angenommen hatte. „Ich halte das für keine gute Idee“, beginnt er, allerdings weit bedächtiger und unsicherer als ich erwartet hatte. Ihm muss doch klar sein, wie bescheuert Hubertus Vorschlag ist.
„Glaub mir, es wird interessant sein.“ Unser Dandy lächelt Bruchnagel vielsagend an. Dabei entgeht mir der kurze Blick Heuchelheims zum Kompass ebenso wenig wie der Ausdruck der Verblüffung, der so ungefähr eine Nanosekunde lang über Johanns Züge gleitet. Was immer die beiden gerade ausgetauscht haben, es ändert Johanns Einstellung kolossal.
„Wir sollten es probieren“, erklärt er plötzlich selbstzufrieden. „Immerhin, wenn es tatsächlich von historischem Wert ist, dann ist es besser, wir untersuchen es, bevor es unwissende Laien zerstören. Wie wäre es Daniel, Lust auf ein bisschen angewandte Archäologie?“
Jetzt fängt der auch noch an. Die beiden glauben doch nicht im Ernst, dass sie in dem Wrack irgendetwas von Wert finden. Stattdessen führen sie sich auf, als hätten wir Rungold entdeckt.
„Ich halte das für unsinnig“, versuche ich es ein letztes Mal mit Logik. „Rufen wir doch lieber die Küstenwache und fragen, was das hier draußen ist.“
„Blödsinn!“, unterbricht mich Hubertus, bevor ich meiner Skepsis weiter Luft mache. „Johann hat zugestimmt. Also ziehen wir es durch. Du kannst mitkommen, aber du kannst es auch gern lassen, wenn du damit ein Problem hast. Mir ist das egal.“
Wie um mir zu zeigen, dass die Diskussion beendet ist, steht er auf und geht zur Treppe.
„Ich sage den Mädels Bescheid.“
Drehen denn jetzt alle durch? Und was soll ich nun tun? Gehe ich mit, um herauszufinden, ob Hubertus‘ und Johanns Hoffnung berechtigt ist, oder bleibe ich an Bord und versuche herauszufinden, ob sich hier irgendetwas abspielt, von dem ich nichts weiß? Immerhin scheint der Kompass etwas mit der Sache zu tun zu haben und den könnte ich mir näher anschauen.

Sagen Sie unserem Helden, was er tun soll, und zwar hier.

- Fortsetzung folgt.-

7. Librarian versus Technopagan, Teil 1
von Christian Spließ
Anmerkung der Redaktion: Der Artikel erschien zuerst 2008 in der Sommer-Ausgabe der LIBREAS. Um keine Kürzungen vornehmen zu müssen, werden wir ihn auf drei Ausgaben verteilen. Lesen Sie heute also Teil 1.


Der Aufsatz widmet sich der Folge 1.18 „I Robot ... You Jane“ der Fernsehserie „Buffy the Vampire Slayer“. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit die in der Folge gezeigten Charaktere des Rupert Giles, Schulbibliothekar der Sunnydale High, und Mrs. Calendar, Informatiklehrerin, sich gegenüber der modernen Rolle des Bibliothekars verhalten. Nach einer allgemeinen Einführung in die Welt von BtVS und einer Schilderung des Plots der Folge der ersten Staffel zeigt der Autor auf, welche Positionen Rupert Giles und Mrs. Calendar jeweils vertreten. Auf die Frage, ob der moderne Bibliothekar nun eher zu der Rolle des Watchers oder eher des Technopagans gehört, zwei Begriffe, die genauer erläutert werden, antwortet der Aufsatz mit der Feststellung, dass die Anforderungen an den modernen Bibliothekar eine Symbiose von beiden Positionen darstellen sollte.


„Man muss nicht alles wissen. Man muss nur wissen, wo man es nachschlagen kann. Das Studium des Bibliothekswesens hilft bei der Umsetzung dieser alten Wächterweisheit. Außerdem sorgt es dafür, dass sich Wächter ihr manchmal doch etwas karges Gehalt durch eine Nebentätigkeit in Leihbüchereien, Schulbibliotheken oder Museen aufbessern können.“ (Kern: Vampire, Monster, Bestien – S. 18)

Als 1997 das Warner-Brothers-Network die Serie „Buffy the Vampire Slayer“ als Mid-Season-Serie ins Programm nahm, rechnete keiner der Verantwortlichen mit einem Erfolg. Denn eine Mid-Season-Serie, die im Sommer startet, anstatt wie andere amerikanische Serien traditionell im Herbst, hat eigentlich nur eine reine Füllerfunktion. Meistens kommen diese Serien nicht über eine Staffel hinaus, wenn sie denn eine komplette Season bekommen. Und so hatte man auch zuerst bei “Buffy the Vampire Slayer“ nicht richtig für die Zukunft geplant, sondern vorerst nur zwölf Folgen bestellt. Selbst als das Finale “Prophecy“ gedreht wurde, war sich keiner der Verantwortlichen sicher, ob die Serie nicht doch noch abgesetzt werden würde.
Doch “Buffy the Vampire Slayer“, die Serie die auf dem gleichnamigen Film von Joss Whedon basierte, schaffte etwas, was in der Popkultur selbst schon ein Phänomen ist: Als die Serie im Jahr 2004 in den USA zu Ende ging, hatte sie es auf sieben Staffeln und eine Spin-Off-Serie - “Angel“, fünf Staffeln - gebracht. Die letzten Genre-Fernsehserien - und ich nehme davon die „Star Trek“-Serien ebenso aus wie “Doctor Who“, sowohl alte als auch neue Serie -, die es geschafft haben, sich so lange am Leben zu halten, waren “Charmed“, die beim selben Network lief, die “X-Files“ und “Star-Gate“.

Während “Charmed“ sowie die “X-Files“ eher ein Beispiel für die Kurzlebigkeit der Popkultur sind - das gilt ebenso für “Millennium“ oder “Sabrina the Teenage Witch“ - hat sich “Buffy the Vampire Slayer“ behaupten können - Universitäten in den USA bieten Vorlesungen zur Serie an, etliche Essay-Bände und wissenschaftliche Artikel sind über “Buffy the Vampire Slayer“ erschienen und die Wiederholung einer Fernsehfolge lockt immer noch zahlreiche Zuschauer vor den Bildschirm. Diese Zuschauer sehen in fast jeder Folge einen Bibliothekar, der nur teilweise dem Rollenbild entspricht, dass durch die Medien - Filme und Serien - vorgegeben wird. Dieser Artikel wird anhand der achten Folge der ersten Buffy-Staffel “You Robot ... I Jane“ versuchen aufzuzeigen, inwieweit die Figur des Ruper Giles dem traditionellem Rollenbild des Bibliothekars entspricht und inwieweit sie mit den Anforderungen an den heutigen Beruf korreliert.

“In every Generation there is a chosen one“ - das Universum von “Buffy the Vampire Slayer“

Die Serie erzählt die Geschichte von Buffy Summers, die zu Beginn der Serie mit ihrer Mutter Joyce, die Eltern sind geschieden, in die fiktive kalifornische Kleinstadt “Sunnydale“ zieht. Nachdem Buffy die Turnhalle ihrer alten Schule niedergebrannt hat, möchte vor allem ihre Mutter eines: dass sich Buffy aus allem Ärger raushält, dass mit dem Umzug in diese Kleinstadt ein neuer Anfang gemacht wird.

Doch kaum betritt Buffy die Highschool von Sunnydale, schließt erste Freundschaften - so mit Alexander Harris und Willow Rosenberg -, da taucht auch schon der erste Tote auf. Zudem erfährt Buffy, dass der neue Schulbibliothekar, Rupert Giles, ihr als “Watcher“ zugeteilt worden ist. Denn Buffy Summers ist “The Slayer“, die Eine, die in jeder Generation auserwählt wurde, um gegen die Mächte der Hölle zu kämpfen. Ausgebildet wird der jeweilige Slayer von dem ihm zugeteiltem Watcher. Im Laufe der Serie werden die Zuschauer erfahren, dass es den Rat der Wächter gibt, die Vorgesetzten von Rupert, und dass es potentielle Kandidatinnen für den Job der Jägerin gibt.

Während traditionellerweise “the Slayer“ alleine arbeitet, ist es bei Buffy anders. So bekommt Alexander “Xander“ Harris unfreiwillig mit, wie sich Buffy und Giles über das Thema Vampire, Dämonen und Hölle unterhalten. Denn “Sunnydale“ ist überhaupt nicht so sonnig, wie es den Anschein hat - die Kleinstadt ist der Sitz des “Hellmouth“, eines Tores zur Hölle oder zu einer Höllendimension. Die Ausstrahlung dieses Höllenschlundes lockt die Mächte der Finsternis an. Und so muss sich Buffy im Laufe der Serie nicht nur mit den titelgebenden Vampiren auseinandersetzen, sondern mit bösen Wesen aller Art. Und dies tut sie im Gegensatz zur Slayer-Tradition nicht alleine, sondern mit ihren Freunden Xander und Willow und dem “guten“ Vampir Angel.

Im Laufe der Serie werden etliche Charaktere zu dieser “Scooby-Gang“ oder den “Slayerettes“, ein Ausdruck der in der Folge “The Witch“ zum ersten Mal fällt, dazustoßen: Die Cheerleaderin Cordelia Chase, der freundliche Werwolf Oz, die gute Hexe Tara sowie die Informatiklehrerin Mrs. Calendar sind nur einige davon.

Traditionell gibt es in jeder Staffel von “Buffy the Vampire Slayer“ einen Hauptgegner, der am Ende der Staffel besiegt wird, aber dieser Hauptgegner kann durchaus auch mal aus den eigenen Reihen kommen: So verwandelt sich der “gute“ Vampir Angel mitten in der zweiten Staffel in sein finsteres Alter Ego Angelus und tyrannisiert Buffy derart, dass sie ihn schließlich zur Hölle schickt - im wahrsten Sinne des Wortes.

Während jede Staffel für sich genommen eine große Geschichte erzählt, unterbrochen von etlichen Nebenhandlungen - meistens den so genannten “Monster-of-the-Week“-Folgen, die auf die Entwicklung der Geschichte keine Einfluss haben - haben die Macher von “Buffy“, allen voran deren Erfinder und Produzent Joss Whedon, zwar keinen großen Gesamtplan wie es bei der SF-Serie “Babylon 5“ der Fall ist, es gelingt ihnen aber dennoch eine große Geschichte zu erzählen: Die Entwicklung Buffy Summers vom Highschool-Girl zur Studentin und schließlich - nach dem Tod von ihrer Mutter Joyce und dem überraschendem Auftauchen ihrer Schwester Dawn - zur erwachsenen Frau. Und das mit allen Fehlern und Konsequenzen, die eine solche Entwicklung nach sich zieht. Daher kann man natürlich eine Staffel von “Buffy the Vampire Slayer“ durchaus heranziehen und als Werk für sich betrachten, aber die Figuren, die am Ende der siebten Staffel vor dem Krater stehen, der einst die Stadt Sunnydale war, sind nicht mehr dieselben wie die, mit denen die Serie begonnen hat.

Jede Figur hat eine Entwicklung hinter sich - ganz radikal wird diese Entwicklung bei Willow Rosenberg deutlich, die in der sechsten Staffel zur “Evil Willow“ mutiert und das Ende der Welt einläutet, aber auch die schon vorher erwähnte Figur von Angel steht dafür. Dies hat “Buffy the Vampire Slayer“ durchaus mit der SF-Serie “Farscape“ gemeinsam: Die Serie bringt dem Zuschauer zum Lachen, zum Weinen und zum Entsetzen - und das alles meistens in einer Folge. Deswegen ist eine Schubladencharakterisierung von “BtVS“ schlecht möglich - vielleicht bringt es diese am ehesten diese Formulierung auf den Punkt: „BtVS“ ist eine Teenie-Horror-Action-Dramedy, die dem Zuschauer durchaus ein gewisses Maß an Intelligenz abverlangt.

Die Sunnydale Highschool Library - Architektur und Aufbau

Die Bibliothek der Sunnydale High fungiert in der Serie als Zentrale, Trainingplatz und daneben auch als eine Art zweites Zuhause. Betritt der Schüler der Sunnydale Highschool durch die Schwingtüren mit den zwei “Bullaugen“ die Bibliothek, so steuert er auf das halbkreisförmig angelegte Zentrum der Bibliothek zu. Rechts vom Eingang befindet sich die Theke, hinter ihr die Tür, die zum Büro des Bibliothekars führt. Neben der Theke befindet sich ein Arbeitstisch mit einem PC. Gegenüber auf der linken Seite findet sich der sogenannte “Book Cage“, in dem der Bibliothekar die Rara der Bibliothek verwahrt. (Wenn man mal vom Waffenarsenal im Schrank absieht.) Dass der “Book Cage“ auch vorübergehend dazu dient, den Werwolf Oz, Willows Freund, für drei Tage im Monat zu beherbergen, lässt die Frage offen, wie die Raritäten der Bibliothek dort geschützt sind. Ein Schlitz im “Cage“ dient für die Rückgabe der selteneren Werke. Ebenfalls im Book Cage befindet sich ein Zettelkatalog, ein weiterer müsste sich an der Theke befinden.
Der Halbkreis, auf den man automatisch zuläuft, dient als Arbeitsfläche. Hier stehen Tische und ab und an sogar ein PC bzw. Scanner. Hier finden die Recherchen statt, die für das Schreiben von Schulaufsätzen zum Thema „Bosnien“ sowie für die zahlreichen Recherchen zum Thema “Wie erledige ich den Dämonen eigentlich am Besten“ wichtig sind.

Eine Ebene höher, die man durch zwei Treppen rechts und links des Arbeitsbereiches erreicht, beginnen die Bücherregale. Da Giles in der Folge “Nightmares“ etwas verblüfft davon murmelt, dass er sich in den Regalen verlaufen habe, kann dieser Bereich der Bibliothek nicht gerade unübersichtlich sein. Im Finale der dritten Staffel “The Graduation - Part 2“ sieht man diese Hypothese bestätigt. Dort sortieren nämlich der Wachter Wesley und Cordelia Bücher in Kartons, die sie vor der Zerstörung der Bibliothek – und auch der Schule – im Staffelfinale der dritten Staffel retten wollen. Wieder einmal zeigt sich, das Bibliothekare in Sunnydale recht gefährlich leben – wenn man von Los Angeles absieht, dort spielt die Schwesterserie “Angel”, in der die Figur des Watchers Wesley dann mehr oder weniger die Rolle haben wird, die Giles in “Buffy” einnimmt.

Erwähnenswert ist noch das Oberlicht, dass direkt über dem halbkreisförmigen Recherchebereich angebracht ist und somit einen Zugang zur Bibliothek über das Dach erlaubt. Eine Tatsache, die in “Prophecy“ ins Bewusstsein gerufen wird, wenn der “Master“, ein uralter Vampir und Buffys Nemesis der ersten Staffel, durch dieses Oberlicht in die Bibliothek fällt und dabei durch einen Balken gepfählt wird. Und wer es bis zu dieser Folge der Serie vergessen hatte: Die Bibliothek befindet sich direkt oberhalb des Hellmouths. “Prophecy“ und “The Zeppo“ machen dies mehr als deutlich.

Trotz des Hellmouth ist die Bibliothek in „BtVS“ aber kein Ort der Düsternis oder Schrecken wie z. B. in den „Harry Potter“-Romanen. Durch das überwiegend in warmen Brauntönen gestaltete Innenleben, durch die bequemen Sessel, in dem die Charaktere mehr als eine Nacht verbringen, sowie durch die Lichtgestaltung durch das Oberlicht und die warmen Lampen auf den Tischen des Arbeitsbereiches genau unterhalb dieses Oberlichts ist die Bibliothek für die Scoobie-Gang mehr als eine Kampfzentrale – sie ist genaugenommen eine Art Ersatzheim. (Wie auch, was man durchaus aus der Serie schließen kann, Giles in gewisser Weise ja auch ein Ersatzvater für Buffy ist. Und nicht nur für sie.) Wenn ein Problem auftaucht, dass mit Magie zu tun hat, ist der erste Impuls der Charaktere, Giles zu befragen.

8. Kunterbunt
Schweizer Science-Fiction - Geschichten aus einer unperfekten Zukunft
Science-Fiction: Fantastische Literatur utopischen Inhalts auf naturwissenschaftlich-technischer Grundlage. Dies ist die Ausgangslage für acht Geschichten des Schweizer Autors Phil Good, in der kleinen Anthologie "Geschichten aus einer unperfekten Zukunft", welche seit Ende Oktober im Buchhandel erhältlich ist.

Wer sich jetzt ein Buch vorstellt, dessen Handlungen an sichtbaren Fäden, Wunderkerzen speiend, vor unrealistischen Hintergründen durch die eigene Vorstellungskraft schweben, wird enttäuscht. Dieses Buch ist nicht voller Knalleffekt-Science-Fiction. Es orientiert sich an den alten Meistern wie George Orwell oder H.G. Wells. Postapokalyptische und philosophische Themen dienen als Gerüst für Geschichten, welche in ihrem Kern zeitlos daher kommen.

Obwohl uns der Autor in fremde und doch seltsam vertraute Welten entführt, werden Fans von grossen Raumschlachten diesbezüglich enttäuscht sein. Es geht in diesen Erzählungen viel mehr um die Stellung der Menschheit im Universum und um die Stellung des einzelnen Menschen in seiner Lebens- und Umwelt. Science-Fiction, welcher der Realität oft näher kommt als uns lieb sein kann.

"Meine Geschichten sind nicht nur etwas für Jungs.", sagt Phil Good, mit bürgerlichem Namen Philipp Pfäffli, der sein Talent zu erzählen seit 1991 in geschriebene Worte fasst. Seither folgten Jahre, in denen er zwischen Amerikaaufenthalten, Informatik-, Projektmanagerausbildung und Projektjobs immer wieder Zeit fand, Notizen zu machen und die eine oder andere Geschichte zu schreiben. Daraus entstand der Sammelband "Geschichten aus einer unperfekten Zukunft".

"Schreiben ist meine Leidenschaft. Sie hat lange an meine Tür geklopft, bis ich ihr geöffnet habe. Wegen der Nebengeräusche des täglichen Lebens konnte ich sie nicht hören. Doch jetzt feiern wir zusammen rauschende Feste.", meint der Autor danach gefragt, wieso es so lange gedauert hat, bis sein erstes Werk veröffentlicht wurde. Dann ergänzt er: "Das Leben geht ziemlich schnell vorbei. Bleibt man nicht ab und zu mal stehen und sieht sich um, kann man es verpassen." Zurzeit schreibt er an einer seiner Kurzgeschichten in Romanlänge.

Nicht die einzige Schweizer Science-Fiction: Bereits im Frühling 2009 soll der Film "Cargo" des Regiegespanns Ralph Etter und Ivan Engler in die Kinos kommen. Sind wir hier Zeuge der Entstehung einer Schweizer SF-Szene? Man darf gespannt sein, was sich entwickelt.

Weitere Auskünfte erteilt der Autor gerne unter: philgood8@bluewin.ch
"Der Tag, an dem die Erde stillstand" von 20th Century Fox lässt die Welt entscheinden wer beim Stillstand der Welt gerettet werden soll
STUDIO KREIERT NEUE APPLIKATION FÜR DIE TOP SOCIAL NETWORKS DER WELT

Twentieth Century Fox hat sich mit Moxie Interactive zusammengetan und eine neue Applikation erstellt, die die Welt entscheiden lässt, wer und was gerettet werden soll, wenn die Erde "stillsteht". Die Applikation ist Teil der globalen Partizipationskampagne für den bevorstehenden Fox-Film "Der Tag, an dem die Erde stillstand" (engl. Originaltitel: The Day The Earth Stood Still), der in Nordamerika am 12. Dezember und in Deutschland am 11. Dezember anläuft. Der Film mit Keanu Reeves und Jennifer Connelly in den Hauptrollen ist die ultimative Geschichte einer außerirdischen Invasion. Die digitale Kampagne macht Gebrauch von sieben führenden Social Networks – inkl. MySpace, Facebook, Bebo und Netlog – und wird in 10 Sprachen durchgeführt.

Im Film trifft eine angesehene Naturwissenschaftlerin (Jennifer Connelly) auf den Außerirdischen Klaatu (Keanu Reeves), der durch das Universum gereist ist, um die Menschheit vor einer bevorstehenden globalen Katastrophe zu warnen. Schon bald erkennt sie die tödlichen Konsequenzen von Klaatus Behauptung "ein Freund der Erde" zu sein. Jetzt muss sie einen Weg finden, das Wesen, das geschickt wurde, um uns zu vernichten, davon zu überzeugen, dass die Menschheit es wert ist, gerettet zu werden – wenn es dazu nicht schon zu spät ist.

Die "Rettungsliste" der Erde, die herausgebracht wurde, stellt die Frage: Was würdest du retten, wenn die Welt angegriffen würde? Die Verbraucher werden aufgefordert, eine "Rettungsliste" von 12 Dingen (Menschen, Orten oder Gegenständen) anzulegen, die sie "am Tag, an dem die Erde stillsteht" retten würden. Durch Sharing der "Rettungslisten" mit Freunden wird zum Feedback und Voten darüber angeregt, was auf der Liste wirklich unverzichtbar ist. Die unverzichtbarsten Dinge der Welt werden auf einer globalen Microsite unter http://www.earthvitallist.com tabellarisiert. Die Site gewährt Besuchern auch einen Blick darauf, wie einzelne Dinge in den verschiedenen Teilen der Welt bewertet werden. Ein Countdown zur US-Premiere des Films (am 12.12.08) kulminiert in einer speziellen Enthüllung der 1212 höchstbewerteten Dinge der Welt auf MySpace.com/earthvitallist.com.

"Die Kampagne wurde mit dem Ziel entwickelt, Communities einzubeziehen und dem Film "Der Tag, an dem die Erde stillstand" durch Mundpropaganda zu mehr Bekanntheit zu verhelfen. Das Programm bezieht die User durch eine kreative Anwendung, die ganz zwangsläufig zu Diskussionen führen wird, in das Filmgeschehen ein", erklärte Kris Zagoria, der Gründer und Chief Executive Officer von Moxie Interactive. "Dies ist das erste Mal, dass sich eine digitale Kampagne mehrerer Social Networks bedient und hierbei ein wirklich interaktives Tool von weltweiter Dimension schafft."

"Die "Rettungsliste" der Erde bietet den Usern eine Aktivität, die ihnen Spaß macht und sie voll involviert. Es gibt keine Beschränkungen für die Art der Dinge, die vor der Vernichtung bewahrt werden können, was zur Fantasie und zum Sharing anregt. Ich habe vor, Makkaroni und Käse ganz oben auf meine Liste zu setzen", meinte Hilary Hattenbach, Vice President für Domestic Digital Marketing bei 20th Century Fox.

"Wir wussten, dass wir eine bahnbrechende Kampagne hatten, die den Filmfans in aller Welt Gelegenheit geben würde, sich mit den Filmthemen auseinanderzusetzen," berichtete Bettina Sherick, Vice President für International Digital Marketing bei 20th Century Fox. "Wir bedienen uns der beliebtesten Social Networks in aller Welt, um eine Frage zu stellen, die überall großen Anklang finden wird. Ich bin sehr daran interessiert zu sehen, was die Fans beschließen, auf die "Rettungsliste" der Erde zu setzen."

Um die "Rettungsliste" der Erde von "Der Tag, an dem die Erde stillstand" zu sehen, besuchen Sie bitte http://www.earthvitallist.com.

9. Wissenschaft: PHOENIX
von Andreas Dannhauer
Die NASA-Mission Phoenix sah in diesen Tagen ihrem unausweichlichen Ende entgegen. Zeit ein Resümee zu ziehen.

Das Ziel

Die Sonde Mars Odyssey, im Orbit seit 2001, hatte mit Hilfe von Gammastrahlenspektroskopie eine große Menge an Wasserstoff im Marsboden nachgewiesen. Bestätigt wurde dieser Befund von der ESA-Sonde Mars-Express. Die einfachste Annahme ist, dass dieser Wasserstoff in Wassereis vorkommt. Es wurde die Theorie aufgestellt, dass der Marsboden überall gefrorenes Wasser enthält, und zwar um so tiefer verborgen, je wärmer es im Sommer wird. Demzufolge sollte in den Polargebieten das Eis nur wenige Zentimeter unter der Oberfläche liegen. Die Aufgabe von Phoenix sollte es nun sein, dieses auch sicher nachzuweisen. Es wäre schließlich fatal, wenn zukünftige Raumfahrer mit einem kleinen Wasservorrat aufbrechen würden, da sie glauben, diesen auf dem Mars ergänzen zu können, um dann festzustellen, dass der Wasserstoff in anderer Form vorliegt.

Mars Polar Lander

Schon vorher war man auf die Idee gekommen, nach Eis zu suchen und deshalb startete die NASA 1999 den Mars Polar Lander. Die Sonde ging jedoch beim Landeanflug verloren. Vermutlich aktivierte sich ein Sensor, der den Bodenkontakt melden sollte, schon beim Ausklappen der Landebeine, was zum frühzeitigen Abstellen der Bremstriebwerke führte.

Aus der Asche

Die genaue Klärung des Vorhandenseins von Wassereis ist aber so wichtig, dass man beschloss, die Mission zu wiederholen. Fast baugleich mit dem Polar Lander startete deshalb am 4. August 2008 die Mission Phoenix. Als Ziel wurde eine Region jenseits des nördlichen Polarkreises gewählt, die eine besondere polygonale Bodentextur zeigt. Solche flachen Gebiete mit kleinen Erhebungen, die durch schmale Gräben voneinander getrennt sind, kennt man von der Erde aus Gegenden mit Permafrostboden. Sie entstehen durch das teilweise Auftauen des Eises im Sommer. Dadurch bilden sich Risse, die wie ein Netz den Boden überspannen

Die Instrumente

Natürlich wurde die Sonde neben dem Roboterarm mit Baggerschaufel und Kamera mit den notwendigen Instrumenten ausgestattet. Das wichtigste, genannt TEGA (Thermal Evolved Gas Analyzer), besteht aus acht einzeln befüllbaren kleinen Öfen, die man stufenweise erwärmen und die entweichenden Gase mit einem Massenspektrometer bestimmen kann. Der einfachste Wassernachweis wäre erbracht, wenn der Ofen bei einer bestimmten Temperatur, nämlich der Schmelztemperatur des Eises, plötzlich mehr Energie für eine Temperaturerhöhung brauchen würde.
Das zweitwichtigste Instrument ist das MECA (Microscopy, Electrochemistry, and Conductivity Analyzer). Es enthält ein optisches Mikroskop, ein nasschemisches Analyselabor und sogar ein Atomkraftmikroskop, mit der man die Proben im Mykrometerbereich untersuchen kann.
Dazu kommen noch die obligatorische Stereokamera, eine Wetterstation sowie eine kleine Sonde an der Schaufel des Roboterarms, welche Wärme- und Stromleitfähigkeit des Bodens messen kann.

Missionsverlauf

Mehr Glück als die Vorgängermission brachte die Sonde genau im Zielgebiet am 25. Mai 2008 sicher zu Boden. Die ersten Bilder der Umgebung ließen große Hoffnungen aufkommen, stand die Sonde doch gerade und genau auf einem der Hügel der polygonalen Oberfläche. Damit war zu erwarten, dass der Roboterarm sowohl den Nachbarhügel als auch den Graben dazwischen erreichen würde. Doch die erste Überraschung ließ nicht lange auf sich warten. Eigentlich sollte die Kamera des Roboterarmes nur unter die Sonde gucken, um den sicheren Stand der Landebeine zu bestätigen. Mit im Bild war die Oberfläche, die von den Landedüsen vom allgegenwärtigen Staub befreit worden war. Es zeigte sich eine helle glatte Oberfläche. War das schon das gesuchte Eis?
Es begann also das Graben mit der Schaufel in der Umgebung, aber als die erste Bodenprobe den Ofen des TEGA-Instrumentes erreichen sollte, viel sie einfach nicht durch das Sieb, welches den Eingang des Ofens vor Verstopfung durch größere Brocken bewahren sollte. Da half alles Rütteln nichts. Offenbar war der Boden hier klumpiger, als man es von anderen Landepositionen kannte. Die Fotografien der Stellen, an denen gegraben worden war, brachte dann aber eine weitere Überraschung. Dort zeigte sich unter einer etwa 5 cm dicken Sandschicht ebenfalls die helle, glatte und harte Schicht, die auch unter dem Lander lag.

In einem der freigelegten Abschnitte hatten sich ein paar Klumpen des hellen Materials gelöst und lagen frei. Als die Kamera nach ein paar Tagen wieder an diese Stelle schaute, waren die Brocken verschwunden. Da Marsianer als Diebe wohl ausscheiden, konnte es sich wohl nur um Eis gehandelt haben, welches bei dem dortigen Luftdruck schon bei leichter Erwärmung sublimiert, also verdampft. Und plötzlich viel auch die vorher im Sieb festsitzende Bodenprobe ganz leicht in ihren Ofen. Hatten Reste von Wassereis die Staubteilchen verklumpt, die nach dessen verdampfen praktisch von selbst durch das Sieb fielen?
Man ging zu einer anderen Sammelmethode über. Anstatt einfach nur das Material mit der Schaufel aufzunehmen, setzte man eine Raspel ein, die es zuerst noch zerkleinerte. Damit gelang es, mehrere Proben in die Öfen zu bekommen und tatsächlich zeigte sich der erwartete Energieverbrauch beim Erhitzen der Probe.

Ergebnisse

Die Landesonde Phoenix hat also bewiesen, was alle schon immer vermutet hatten, der Marsboden enthält gefrorenes Wasser und in den Polarregionen liegt es nur unter wenigen Zentimetern Staub verborgen. Die Mikroskopuntersuchungen haben ergeben, dass der allgegenwärtige Staub aus mehreren Mineralen zusammengesetzt ist. Die chemische Analyse ergab, dass der Marsboden stark basisch ist und verschiedene Salze enthält, die wiederum ein Hinweis auf früher vorhandenes Wasser in flüssiger Form sind. Also fast wie auf der Erde. Außerdem gelang es der Kamera mehrere Staubteufel, also Minitornados, zu fotografieren.

Das Ende

Von Anfang an gab es bei dieser Mission eine zeitliche Begrenzung. Sie war so angelegt, dass der Lander im nördlichen Frühjahr ankommt und den ganzen Sommer über Zeit hat. Wegen des Standpunktes nördlich des Polarkreises, würden die Solarzellen rund um die Uhr Energie liefern können. Doch würde die Polarnacht unausweichlich hereinbrechen, was das Ende des Landers bedeutet. Die fehlende Sonnenenergie ließ den Lander jedoch schon am 2. November verstummen. Eine der erfolgreichsten Marsmissionen ging zu Ende.

10. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,

in Ausgabe 205 konnten wir an dieser Stelle für die Themenrunde "Wilde Kreaturen" eine Rekordbeteiligung an unserem Kurzgeschichten-Wettbewerb bekannt geben. Nun dürfen wir stolz vermelden, dass die Zahl der Einsendungen in der sich direkt anschließenden Runde "Besuch" nochmals erhöht hat – und das deutlich. Das freut uns natürlich, zeigt es doch, dass der regelmäßige Corona-Wettbewerb von den Autoren angenommen wird; das ganz sicher nicht zuletzt auch deshalb, weil sie von den Lesern, vor allem im Corona-Forum, dankenswerterweise immer mit Feedback zu ihren Geschichten versorgt werden.

So erfreulich die hohe Zahl der Teilnehmer auch ist, so arbeitsreich war diese Runde für die Jury: Ein ganz großes Dankeschön geht heute an Andrea Tillmanns und Andreas Flögel (die beide auch schon mit Geschichten im Corona Magazine vertreten waren), die sich als Gastjuroren für das Thema "Besuch" zur Verfügung gestellt haben. Die Auswahl war nicht einfach – am Ende ist Volker Groß mit seiner Geschichte "Nordwind" auf dem dritten Platz gelandet, ein Autor, von dem es zuletzt in Ausgabe 186 eine Story zu lesen gab. Natürlich freuen sich auch dieses Mal Autor und Redaktion über Rückmeldungen – im Forum oder per Leserbrief.

Das nächste Thema des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs lautet "Das Ende der Welt" (Einsendeschluss 1. Januar 2009). Die weiteren Themen für das Jahr 2009 werden dann voraussichtlich in der kommenden Ausgabe bekannt gegeben. Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.

Armin Rößler


Nordwind
von V. Groß

Niemals hätte ich gedacht, dass wirklich etwas Ähnliches hätte geschehen können. Die Zeit, die wir gemeinsam verbrachten, war mir immer zu endlos und zu unbeschwert erschienen.
Und doch kam es, wie es kommen musste.
Es war ein Tag, der sich in nichts von den anderen Tagen meiner Kindheit und frühen Jugend unterschied. Das Leben in der winzigen Hütte, in der wir – meine Eltern, meine jüngere Schwester und ich – wohnten, nahm seinen allmorgendlichen Gang.
So wie es ihre Gewohnheit war, betrat meine Mutter den Raum, in dem wir schliefen, um die Läden zu öffnen und den ewigen Sonnenschein in unser Zimmer zu lassen. Als ich die Augen aufschlug, bemerkte ich ihre schlanke, aber zähe Gestalt an mir vorübergehen.
Ich erinnere mich, dass ich glücklich gewesen bin, in jenem Augenblick, und umso mehr, als sie sich, bevor sie uns wieder verließ, noch einmal umwandte und mir eines dieser fürsorglichen Lächeln schenkte, die so typisch für sie waren und die mich durch die Jahre meiner Kindheit begleitet hatten wie ein treuer Freund. Selbst heute noch – als erwachsener Mann, der inzwischen ebenfalls eine kleine Familie sein eigen nennt – träume ich in manchen Nächten von diesem Lächeln, das sie uns immer wieder schenkte. Und dennoch – trotz aller Geborgenheit und Liebe, die ich in jenem Moment empfand – glaube ich, damals bereits den Hauch eines Schattens in den Zügen meiner Mutter bemerkt zu haben, nur die Andeutung eines bevorstehenden Unheils vielleicht, ein unmerklicher Anklang von Schmerz oder Leid – so schnell verschwunden, wie er erschienen war.
Mein Vater war ein Schmied, angesehen und geachtet im ganzen Tal, ein kräftiger, etwas bärbeißiger Mann, der sich – ganz im Gegensatz zu meiner Mutter – vor allem durch eine beharrliche, ja stoische Schweigsamkeit auszeichnete. Seine persönliche Art, uns Kindern Liebe zu zeigen, war rau und ungelenk, und so entsinne ich mich nur an ein oder zwei kurze Momente der körperlichen Nähe, wobei selbst jene Eindrücke noch überlagert bleiben von einem unterschwelligen Gefühl der Peinlichkeit, das er in solchen Situationen offenbar stets empfand. Noch heute frage ich mich gelegentlich, wie es meiner Mutter – jener gefühlvollen Frau, als die ich sie in Erinnerung habe – gelungen ist, mit dieser seiner Unzugänglichkeit  klarzukommen, denn niemals sah ich die beiden ernsthaft streiten oder sich auseinandersetzen.
Es war also ein Tag wie jeder andere – in unserem Tal, unserer kleinen Familie, unserem bescheidenen Leben. Strahlend thronten die Zwillingssonnen, Boraz und Jakin, am Himmel und beschienen lächelnd unser selbstgenügsames Treiben. Das Tal, wie auch die gesamte Region, in der wir lebten, wurde beherrscht von einem immerwährenden Sommer, der – zumindest seit ich das Licht der Welt erblickt hatte – unverändert geblieben war, und lediglich in düsteren, alten Legenden lebte noch eine Zeit fort, in der vermeintlich alles einmal anders gewesen war. Hin und wieder wurden uns Kindern nämlich – wohl, um uns daran zu erinnern, wie vergänglich alles Glück ist – berichtet, dass es auch einmal Tage gegeben hatte, in denen, im Gegensatz zu heute, bittere Kälte und Trostlosigkeit das Leben der Menschen bestimmt hatten. Doch auch diese dunklen und bedrohlichen Worte, die aus den zahnlosen Mündern der Alten hervorquollen wie faules Gas aus Totensümpfen, hielt uns Kinder nie davon ab, das Leben zu genießen, indem wir es einfach nahmen, wie es uns entgegentrat: erfüllt von Liebe, Wärme und Licht; wir, das stand für uns fest, waren Söhne und Töchter der zwei Sonnen.
Nachdem ich also aufgestanden war und den unvermeidlichen Streit mit meiner Schwester hinter mich gebracht hatte (allen Neckereien zum Trotz, liebte ich sie natürlich über alle Maßen), trat ich ins Freie, um mich mit dem klaren Wasser unseres Brunnens zu waschen. Während ich noch vor der Tür stand, vernahm ich hinter mir das anheimelnde Klappern der Blechteller und -tassen, die unsere Mutter in der Küche zum Frühstück auf dem Tisch verteilte, und zugleich roch ich den scharfen, dennoch vertrauten Geruch rotglühenden Eisens, der aus dem etwas abseits gelegenen Arbeitsverschlag meines Vaters drang. Das hüpfende Klingen der Hammerschläge auf seinem Amboss, der ihm, wie ich wusste, als wertvollster Besitz galt, erschien mir – ich entsinne mich noch genau – wie die schönste und harmonischste Musik, die mir jemals zu Ohren gekommen war.
Auch nach dem Waschen und dem gemeinsamen Frühstück, ging alles weiter seinen gewohnten Gang – meine Schwester und ich machten uns auf den Weg zur Schule, lernten unsere Lektionen, hatten unseren Spaß mit den Freunden aus der Nachbarschaft, und am frühen Nachmittag kehrten wir zum Essen nach Hause zurück.
Dann aber – inmitten dieser banalen Alltäglichkeit, die unser Dasein Tag für Tag bestimmte – geschah es.
Ich weiß noch, dass ich, während des Mittagessens, als ich gerade im Begriff war, nach einem zweiten Stück Wurmfleisch zu langen, einen seltsamen Schatten bemerkte, der vor meinen Augen über die Tischplatte glitt wie ein böser Geist, der einen geheimen Weg in unsere vertraute und sichere Abgeschlossenheit gefunden hatte.
Mein Blick fiel aus dem Fenster, und ich registrierte eine dunkle Wolke, die rasend schnell über den Himmel trieb. Zunächst dachte ich an ein Feuer, aber da kein Brandgeruch in der Luft lag, verwarf ich die Möglichkeit. Indes: Ich war nicht der Einzige, der das ungewöhnliche Phänomen bemerkt hatte, auch mein Vater, meine Mutter und meine Schwester hatten aufgehört zu essen, und wir alle sahen uns zunächst ungläubig, dann sorgenvoll an .
Wir unterbrachen unsere Mahlzeit und traten gemeinsam vor die Hütte, um  der ungewöhnlichen Erscheinung auf den Grund zu gehen.
Kurze Zeit später war klar: Niemand von uns hatte jemals etwas Derartiges zu Gesicht bekommen. Wolken, in unserem Tal ewigen Sommers, zeigten sich selten, und wenn, dann als winzig-weiße Schäfchen, kaum sichtbar und niemals bedrohlich. Das, was dort jedoch über unseren Köpfen stand, war etwas völlig anderes. Über dem Tal drohte eine gewaltige, zerrissene Sturmwolke, ungnädig und feindselig beherrschte sie inzwischen nahezu das gesamte Firmament. Ein plötzlicher Wind kam auf und riss an unseren Haaren, während wir allmählich zu frösteln begannen und die schwarze Masse, zu der wir nach wie vor ängstlich emporblickten, größer und größer wurde, aufwallte wie ein endlich freigekommener Flaschengeist aus märchenhaften Geschichten.
Zu diesem Zeitpunkt war eine unserer Sonnen, Boraz, wenn ich mich recht entsinne, bereits vollständig verdeckt.
Es wurde dunkel um uns.
Besorgt scheuchte mein Vater uns in die vermeintliche Sicherheit der Hütte zurück und verriegelte die Tür. Meine Mutter entzündete eine ihrer selbst gezogenen Talgkerzen, und wir scharten uns um den Tisch, auf dem immer noch die Reste der so abrupt unterbrochenen Mahlzeit standen. Wir hatten uns – die Stimmung war, wie man sich vorstellen kann, bedrückt und schwer vor Sorge – gerade niedergelassen, als plötzlich von draußen furchterregende Geräusche an unsere Ohren drangen: ein Schnaufen und Stöhnen und – ganz zuletzt – ein markerschütternder, tierischer Schrei, der uns allen das Entsetzen in die Adern trieb.
Mein Vater sprang auf und langte nach seinem Schwert, das jahrelang nur als nutzlose Zierde über dem Kamin gedient hatte.
Mutter indes umarmte Lisa, die sich zitternd an ihren Unterleib drückte, während ich nichts weiter tun konnte, als gebannt auf meinem Stuhl zu sitzen und den Blick immer weiter unverwandt auf die Eingangstür zu richten. Ganz typisch für die Fantasien eines Jungen in meinem Alter, erwartete ich nicht weniger als ein martialisch gehörntes Monstrum, eine zerschundene Kreatur von absurden Ausmaßen mit bluttriefenden Hauern und gierigen Augen, in denen der Tod einen hämischen Tanz aufführte.
Und tatsächlich lag ich nicht völlig falsch damit.
Die Gestalt, die schließlich mit lautem Krachen die Tür aus den Angeln trat, war eben einem solchen Monster so ähnlich wie man es sich nur vorstellen kann.
Jedoch: Was auf den ersten Blick wie ein zottelig-schmutziges Fell aussah, erwies sich als schlammverkrusteter Mantel; was wie die gewundenen, hoch aufragenden Hörner eines Ziegenbocks erschien, waren die nur die mörderischen Aufsätze eines zerbeulten, kupfernen Kriegshelms. Kälte und Frost umgaben die Kreatur, die da plötzlich im Eingang unseres Heims stand und uns unter dicken Brauenwülsten hervor musterte.
Seltsame, gelähmte Stille herrschte, bis mit einem Mal erneut jener tierische Schrei erscholl, der bereits kurz zuvor erklungen war.
Dann  löste sich die Spannung.
Toltek – so, wie wir später erfuhren, der Name unseres Besuchers – erwies sich trotz seines erschreckenden Auftretens als umgänglicher Zeitgenosse, und so erscheint die Szene, in der mein Vater, das Langschwert in Richtung eines Fremden ausgestreckt, der es selbst nicht einmal für nötig befand, seine mächtige, mit verschnörkelten Einlegearbeiten verzierte Breitaxt aus dem Rückengurt zu ziehen, im Nachhinein  mehr als befremdlich.
Später im Laufe des Tages sollte ich sogar erfahren, was die Ursache jenes Schreis gewesen war, der bereits zweimal an diesem Tag erklungen war. Der freundliche Riese zeigte mir sein Reittier: ein zweifüßiges Vogelwesen, fell- und schuppenbewährt gezeichnet von einer Art Entenschnabel, der – mit spitzen, messerscharfen Zähnen durchsetzt – wie ein orangenes Brett vom seinem Schädel abstand  Hätte ich damals zugleich nicht auch erfahren, mit welchen Kräften das etwa vier Meter hohe Wesen tatsächlich ausgestattet war, ich hätte sein Aussehen als harmlos, vielleicht sogar als lächerlich bezeichnet – eine Aussage, die den Fremden zu einem grollenden Lachen veranlasste, das weithin durch das Tal erscholl wie ein Signal.
Was dieser Mann, der, wie er uns berichtete, einem wilden Volk aus dem hohen Norden angehörte, später,  als er mit uns am Tisch saß und einen Batzen Fleisch aus seinen Vorräten verschlang, mit kehligen Worten, die er gebrochen in unserer Sprache hervorbrachte, formulierte, war vom dringlichen Tonfall bevorstehenden Unheils geprägt. Er sei ein Bote, ließ er uns wissen, und gekommen, uns zu warnen und uns vom  Ende unseres bisher so unbeschwerten Lebens zu künden.
Und so nahmen die Dinge ihren Lauf – schnell, unaufhaltsam und grausam.
Auf Toltek, den Boten, unseren Besucher aus einer weit entfernten, unwirklichen Welt, der uns bald darauf wieder verließ, um weiter, seine Botschaft verbreitend, nach Süden vorzustoßen, folgte die Kälte, kam der Winter mit seinem Frost, und kamen die eiskalten Winde des Nordens. Als hätten unsere beiden Sonnen plötzlich all ihre Kraft verloren, zog bittere Kälte in unser Tal ein, Schnee und Eis – nie zuvor in unserer Region gesehen – traten ihr grimmiges Regiment an. Riesige Yak-Herden, von denen uns Toltek berichtet hatte, weil es sie nur im Norden gab, trotteten in trägen Kolonnen über unsere verdorrenden Felder und Wiesen, und bald waren auch die Echsenwesen, vor denen der Krieger aus dem Norden uns vor allem gewarnt hatte, nicht mehr weit – Eroberer, die plündernd und mordend mit der voranschreitenden Kälte zogen und unser Land verwüsteten.
Lisa, meine Schwester, vielleicht das unbeschwerteste Kind, das ich jemals sah, starb; erfror eines Nachts, kurz nach unserem Aufbruch aus der Heimat. Sang und klanglos, ohne ein letztes Wort oder ein Lächeln, hauchte sie ihre unschuldige Seele aus. Steif und kalt und blau – und trotz allem nahezu friedlich – fanden wir sie zwischen uns in unserem Zelt, als wir eines Morgens erwachten.
Meine Mutter, gezeichnet vom Verlust, verfiel in Depression. Als hätte man ihr das Lebenslicht ausgeblasen, bestritt sie den weiteren Marsch nach Süden, dorthin, wo unsere neue Heimat sein sollte, wie eine leere, ausgehöhlte Puppe, stumpfsinnig vor sich auf den Boden starrend, den Blick ins Nichts gerichtet, die Augen schwarz umrandet und mit wirrem Haar.
Mein Vater, der ihrem absonderlich teilnahmslosen Verhalten in keinster Weise gewachsen war, ließ uns immer öfter allein. Immer wieder blieb er tagelang verschwunden, um sich – wie er sagte – der Nachhut anzuschließen, die am Ende des Zuges die beständigen Angriffe der nachrückenden Echsenmenschen abzuwehren hatte.
Schließlich, eines Tages, kehrte er nicht mehr zu uns zurück.
Er sei gefallen, hieß es auf meine Nachfragen hin, und tatsächlich glaube ich, ihn – oder besser: seinen Kopf – noch einmal gesehen zu haben, aus weiter Ferne, aufgespießt auf einen federgeschmückten Kriegsspeer. Den morbiden Tanz des abgeschlagenen, halb verfaulten Schädels zum Kriegsgeheul der bestialischen Schuppenwesen werde ich niemals in meinem Leben vergessen – ich, der ich als Einziger aus unserer Familie übrig geblieben bin.
Meine Mutter, die nicht einmal mehr das Schicksal ihres Mannes wirklich zur Kenntnis genommen hatte, verließ mich eines Nachmittags nur wenige Tage nach dem Tod meines Vaters. Während einer außerordentlichen Rast, die – wie so oft – den vielen ermüdeten Kindern und Alten geschuldet war, erhob sie sich vom Feuer, an dem wir schweigend saßen – und ging. Wort-, blick- und grußlos setzte sie sich in Bewegung, entfernte sich schleppenden Schrittes, um sich bald darauf in den Weiten der grauen Steppe, die wir zu diesem Zeitpunkt durchquerten, zu verlieren.
Ich habe nicht versucht, sie aufzuhalten. Ihre Lebenskraft war erschöpft – so zumindest habe ich es empfunden, während ich damals der immer kleiner werdenden Gestalt nachblickte. Sie hatte sich auf den Weg gemacht, dorthin, wo vielleicht für ihren nunmehr in sich selbst gefangenen Geist das verlorene Glück mit ihrem Mann und ihren beiden kleinen Kindern doch noch wieder zu finden war.
Und damit bin ich am Ende meiner Erzählung, einer Geschichte, tragisch genug, um sie guten Kameraden des Nachts an einem gemütlichen Lagerfeuer zu ersparen, und dennoch die Wahrheit; so, wie sie mir widerfuhr.
Glück und Friede sind dann am zerbrechlichsten, wenn sie vollkommen sind, denn in diesen Momenten erwächst der Schatten der Bedrohlichkeit, ersteht wie aus dem Nichts – ein ungeladener, unerwünschter Gast, der uns heimsucht, womöglich um uns auf ewig weiterzutreiben und immer weiter voranschreiten zu lassen – ob wir es wollen oder nicht.
Ich selbst habe den langen Marsch aus unserer alten Heimat überlebt und gelangte in Begleitung jener Glücklichen, denen es ebenso ergangen war, an die Gestade des Meeres, das unseren Kontinent südlich begrenzt. An einen Ort, an dem die Kraft der zwei Sonnen noch ungebrochen war, an dem Wärme und Licht nach wie vor das Leben schützen.
Inzwischen bin ich selbst verheiratet und habe einen Sohn, der wie eine dritte Sonne unser gemeinsames Leben überstrahlt. Unser Glück schien vollkommen, bis zum Morgen dieses Tages, in dessen Verlauf ich mich veranlasst sah, all dies festzuhalten.
Wir saßen zusammen beim Frühstück, unbeschwert, glücklich und frei, als vor dem Haus ein nur allzu vertrauter, tierischer Schrei erklang.
Nur wenig später schlug ein Besucher brutal mit der Faust an die Tür …


V. Groß
Jahrgang 1967, Studium der Sozialpsychologie, Erziehungs- und Sprachwissenschaft, seit 2004 Veröffentlichung zahlreicher phantastischer Texte bei verschiedenen Verlagen (unter anderem Wurdack, EDFC/Passau), 2007 Nominierung für den Deutschen Phantastik Preis, lebt und arbeitet seit einiger Zeit im rheinland-pfälzischen Hunsrück.

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ISSN 1422-8904
Ausgabe 208 - 12.11.2008
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26.11.2008.

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