corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904

 newsBEAT
+ "Star Trek XI" News
+ K. Smith / "Star Trek XI"
+ J.J. Abrams Interview
+ Shatner / "Star Trek XI"
+ "Prison Break"
+ "Simpsons": 20. Staffel
 Kunterbunt
+ Geburtstage/Neuigkeiten
+ Uwe Post
+ "WALL-E" im Kino
+ Neues bei LITTERA
+ "Jack Slaughter"
+ DoXaN
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Band 1 der Trilogie um die Raumstation Vaguard. Endlich wieder neues Star Trek in Deutschland. Ab sofort im Handel erhältlich!

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Band 2 der Trilogie. Ab sofort im Handel erhältlich!

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Das Finale der Reihe. Ab sofort im Handel erhältlich!
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Alle Infos zum neuen Kinofilm - kompakt und aktuell präsentiert vom Corona Magazine.

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Die News- und Entertainment-Seite zu Stargate-SG1 und Atlantis.
01. Oktober 2008 - Ausgabe 205 - "Back to normal"
Alles auf Anfang
Wie sagte ein User in unserem Forum sinngemäß? Man dürfe mit der Tradition nicht brechen, darum wäre es schon okay, dass der Corona sich verspätet. Ein etwas zweifelhaftes Kompliment, aber immerhin ein Kompliment. Glaube ich.

Hallo und schön, dass Sie uns lesen! Wir melden uns mit der Ausgabe 205 aus der Sommerpause zurück und weil sie so schön war, haben wir sie direkt um zwei Wochen verlängert! Der Grund für die Verzögerung sind zwei Dinge auf einmal: Zum ersten die Fertigstellung des Buches "Star Trek in Deutschland", das noch in diesem Jahr erscheinen soll. Zum zweiten die irrige Annahme, dass es im Jahr 2008 so etwas wie ein Sommerloch geben würde. Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber persönlich kann ich Ihnen mitteilen, dass es noch nie einen stressigeren Sommer in meinem Leben gab. Keine Beschwerde, eine Feststellung.

Viel los war in diesem Sommer auch im Kino und im Fernsehen. Dies aufzuarbeiten wird unsere Aufgabe in dieser und den kommenden Ausgaben sein, die von nun an wieder 14täglich in Ihrer Mailbox landen und im Vergleich mit den Coronas vor der Sommerpause mindestens 1 ½ Änderungen aufweisen werden. Zum einen haben wir uns in der Sommerpause vorgenommen, von nun an in jeder Ausgabe eine Verlosung anzubieten. Die bisherigen, sporadischen Verlosungen fanden immer wieder Ihr großes Interesse und wenn wir schon eine gewisse Werbeplattform bieten und es auf der anderen Seite Produkte aus der Industrie gibt, die wir selbst ziemlich gut finden, warum sollen unsere Leser davon nicht profitieren? Also: Profitieren Sie davon! In dieser Ausgabe macht die Firma S.A.D. den Anfang, die hier zwei verschiedene Produkte verlost, die sich vor allem an die Grafik- und Animation-Interessierten unter Ihnen richten.

Als Gegenleistung würden wir uns einen Klick von Ihnen wünschen. Einen Klick in unser Forum, um genauer zu sein, um dort an einer ganz bestimmten Umfrage teilzunehmen. Denn wir wollen von Ihnen wissen, wie unser neuer Fortsetzungsroman "Die Memmen des Meeres" weitergehen soll, den wir in dieser Ausgabe starten! Ähnlich einem Solo-Abenteuerbuch sind Sie als Leser aufgefordert, den Figuren der talentierten Genre-Schriftstellerin Carolina Möbis den Weg zu weisen. Autorin und Redakteure sind ziemlich gespannt, wie Sie dieses Experiment aufnehmen werden, darum helfen Sie bitte, die Anspannung zu lösen, besuchen Sie unser Forum und stimmen Sie ab.

Bei so viel Arbeit sollen Sie natürlich den Rest des Corona Magazines genießen - also haben Sie viel Spaß, geben Sie uns ein wenig Feedback, wenn Sie wollen, aber vor allem:

Bleiben Sie uns gewogen!

Herzlichst
Ihr Mike Hillenbrand
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1.Spotlight: "Star Trek" Events in der St. Marien Kirche Berlin
"Star Trek" Convention einmal anders
6.Die Memmen des Meeres - Der Corona-Fortsetzungsroman
Das 1. Kapitel unseres Fortsetzungsromans
2.newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7.Kino-Kritik zu "The Dark Knight"
Auch wir beschäftigen uns mit dem Hit des Jahres
3.Star Wars: The Clone Wars
Star Wars - The Next Generation
8.Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
4.Gewinnen mit dem Corona Magazine
CrazyTalk und iClone zu gewinnen
9.Wissenschaft: Exotische Aggregatzustände
Von flüssig bis nicht ganz dicht
5.TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
10.Die Corona-Kurzgeschichte
"Waschbären auf 55 Cancri h" von Andrea Tillmanns

1. Spotlight: "Star Trek" Events in der St. Marien Kirche Berlin
von Etienne Quiel
Im Corona Magazine ist immer wieder über die großen, kommerziellen „Star Trek“-Conventions zu lesen. An dieser Stelle soll nun eine kleine, privat organisierte Veranstaltung vorgestellt werden, welche für den geneigten Fan nicht minder interessant sein dürfte.

Die „Star Trek“ Events in der St. Marien Kirche in Berlin-Wilmersdorf werden inzwischen seit über acht Jahren veranstaltet. Insgesamt dreizehn Veranstaltungen haben bisher stattgefunden. Bei gutem Essen und einem abwechslungsreichen Programm kann man hier mit Gleichgesinnten einen netten Abend verbringen.

Am 10. November 2007 fand das 13. „Star Trek“ Event statt. Jedes Event steht dabei unter einem bestimmten Motto. Dieses Mal hieß es „Hinter dem Spiegel“ – es stand also das Spiegeluniversum im Mittelpunkt.

Zur Begrüßung erhielt jeder Besucher einen Button zum Anstecken. Es handelte sich um Wackelbilder mit Motiven aus dem Spiegeluniversum. Es standen fünf verschiedene Motive zur Auswahl. Schon an diesem kleinen Detail wurde deutlich, wie viel Mühe Veranstalter Magnus und seine Helfer jedes Mal in die Veranstaltung investieren. Vom Vorraum ging es weiter nach „Zehn Vorne“, einem Raum mit Sitzgelegenheiten, in dem später das Buffet eröffnet werden sollte. Der Raum war „Star Trek“-typisch mit Postern, Pappaufstellern und einer großen Sternenkarte dekoriert.
Ein echter Blickfang war die Bar: Das ca. 2x2 Meter große Requisit war zum 7. Event gebaut worden und wirkte absolut authentisch. Die Mitte zierte ein riesiges Blutweinfass, aus dem sich die Besucher „Blutwein“ schöpfen konnten. Auf den Regalen um das Fass herum waren diverse Getränke zur freien Verfügung aufgereiht. So gab es Moon Beer, Fed Beer und mehrere hochprozentige Tropfen von fremden Planeten. Alle Flaschenetiketten waren detailliert gestaltet.
War schon die Bar erstaunlich, so wurde sie noch übertroffen vom Eingang zum „Holodeck“, dem Vorführraum der Veranstaltung. Dieser war ein authentisch nachgebauter Eingang eines Holodecks auf der Enterprise-D: Farbige Displays neben dem Eingang, der Torbogen und natürlich teilte sich die Tür bei Annäherung automatisch und ließ den Besucher ins Holodeck eintreten. Dieses unglaubliche Requisit war zum 3. Event gebaut worden und ist seitdem fester Bestandteil der Veranstaltung. Die Bauzeit betrug übrigens dreizehn Wochen!

Im Holodeck selbst gab es genug Sitzplätze für die rund fünfzig Gäste. Die Wände waren mit der bekannten gelben Gitternetzstruktur eines Holodecks gestaltet. Im Bühnenbereich des Raumes befand sich ein Holodeck-Kontrollpult und ein wissenschaftlicher Apparat, der Subraumspalter, mit dem später am Abend Subraumversuche durchgeführt werden sollten. Beide Requisiten wirkten sehr echt und zeugen wie der Holodeck-Eingang von der ungeheuren Motivation und Liebe zum Hobby auf Seiten der Veranstalter.

Das Programm der Veranstaltung war abendfüllend. Zum einen wurden über den Abend verteilt mehrere „Star Trek“-Episoden aus den verschiedenen TV-Serien gezeigt, in denen das durch die TOS-Episode „Ein Parallel-Universum“ begründete Spiegeluniversum thematisiert wird. Neben dieser gab es so weitere Episoden von „Star Trek: Deep Space Nine“ und „Star Trek: Enterprise“ zu sehen. Zum anderen gab es weitere Programmpunkte wie ein Gewinnspiel („Star Trek“-Tabu) und die angekündigten Subraumversuche.
Für das leibliche Wohl wurde später am Abend mit einem umfangreichen und schmackhaften Buffet gesorgt.

Highlight des Abends waren ohne Zweifel die Subraumversuche. Veranstalter Magnus bediente gekonnt den Subraumspalter, um einen Riss im Raum-Zeit-Gefüge zu erzeugen. Trotz aller Fachkenntnis kam es jedoch zu einer Fehlfunktion. Nach lautem Tösen und hellen Lichtblitzen war klar, das irgendetwas schief gegangen war. Plötzlich öffneten sich die Türen des Holodecks und schwarz gekleidete, bewaffnete Wachen stürmten herein. Das Publikum wurde darüber informiert, dass der Auftritt der Imperatorin kurz bevorstünde. Aus diesem Grunde wurde das Publikum einer Weisung in angemessenem Verhalten unterzogen. Inzwischen war jedem klar, dass der fehlgeschlagene Subraumversuch mit dem Transfer des gesamten Publikums ins Spiegeluniversum geendet hatte. Von den Wachen wurden Winkelemente an das Publikum verteilt und anschließend geübt, an den richtigen Stellen der folgenden Ansprache angemessen Laute von sich zu geben. Diese Vorbereitung, die nachfolgende Ansprache der Imperatorin und die abschließend von ihr gegebene Autogrammstunde waren ein herrlicher Spaß.
Schließlich wurden die Gäste zum Verlassen des Holodecks aufgefordert. Auch Zehn Vorne hatte sich verwandelt. Die Wanddekoration bestand nun aus Symbolen des Imperiums, selbst die Tischdekoration hatte sich verändert. Und hinter den Buffet-Tischen thronte nun das für diese Veranstaltung erbaute Requisit. Es handelte sich um eine ca. 3x2 Meter große wissenschaftliche Apparatur, welche viele erstaunte Blicke auf sich zog. Zum einen wirkten Form und Bemalung wie bei den anderen Requisiten absolut "Star Trek"-typisch. Zum anderen gab es eine funktionierende Plasmaleitung mit entsprechenden Lichteffekten.
Es sei noch gesagt, dass der Rücktransfer in unser Universum anschließend ohne weitere Zwischenfälle durchgeführt werden konnte.

Der Abend bot also für jeden Geschmack etwas. Egal, ob man nette Gespräche, eine angenehme Atmosphäre, gutes Essen oder spannende und lustige Unterhaltung gesucht hat, es kam sicher jeder Besucher auf seine Kosten.

An dieser Stelle sei noch auf die Website der Veranstaltung hingewiesen. Neben einem netten LCARS-Design finden sich dort viele Infos und Fotos der vergangenen Veranstaltungen, die wahrscheinlich noch besser als dieser Text ein Gefühl für dieses einzigartige Event vermitteln.

Die nächste Veranstaltung ist übrigens bereits geplant. Am 08. November findet unter dem Motto „Galavorstellung“ das 14. Event statt. Weitere Informationen dazu finden sich ebenfalls auf der Website zur Veranstaltung.

2. newsBEAT
"Star Trek XI" News
Alle Informationen und die aktuellen Gerüchte zum neuen "Star Trek"-Kinofilm immer aktuell und kompakt zusammengestellt vom Corona Magazine finden Sie unter http://www.corona-magazine.de/Star-Trek-XI-News/.
Kevin Smith über "Star Trek XI"
Der Regisseur Kevin Smith („Dogma“, „Jay und Silent Bob schlagen zurück“, „Jersey Girl“) gehört zu den wenigen Glücklichen, die bereits Monate vor den Kinostarts von „Star Trek“ und „Watchman“ die Filme sehen konnten. In einem Interview mit Firstshowing.net sprach er über „Watchmen“, „The Dark Knight“ und „Star Trek“. Hier sind einige übersetzte Auszüge:

"’Watchmen’ und ‚Star Trek’ sind auch erstaunlich, aber ich denke ‚The Dark Knight’ ist einfach ein sehenswerter Film. Ich sah den Film fünf Mal im Kino und ich war nicht einmal gelangweilt", sagte Smith. [.]

"Aber die anderen beiden, ‚Watchmen’ und ‚Star Trek’, sind nah dran. Ich mein, ich bin kein großer Trekkie, ich bin nicht einer der sagt 'Oh Mann, ich muss das unbedingt sehen bevor ich sterbe.' Aber dafür was es ist, im Sinne von einem Neustart, hat er [J. J. Abrams] einen fantastischen Job gemacht. Als er es bekannt gegeben hat, hieß es: 'Warum gehst du zurück, um Klein-Kirk und Klein-Spock zu zeigen?' Aber Junge, er hat's getan und es wieder lebensfähig gemacht. Der Film hat sich auch nicht von den Sachen, die es zuvor gab, losgelöst. [...] Der Film leugnet keinesfalls die Serien oder die Filmreihen, sondern ist als integraler Bestandteil derselbigen zu verstehen."
"Star Trek 11": Abrams spricht über die Herausforderung nicht trashig zu sein
In einem Interview mit BBC Radio 1 sprach J.J. Abrams über „Fringe“, “Cloverfield“, „Lost“ und natürlich über „Star Trek“. Hier sind einige übersetzte Auszüge daraus:

“Es ist sehr witzig, wenn man sich damit beschäftigt, was bislang so alles bekannt ist - sie verkaufen Blaupausen, doch vieles davon beruht auf Annahmen, sehr viel davon ist erfunden. ... Die Serie selbst hatte auch ihre Fehler. Es gibt einen ‚Trek’-Canon und es geht darum, wie man diesem entsprechen kann und was man nicht ändern darf - die Serie hat ihre eigene Geschichte mehrmals umgeschrieben und Dinge verändert. Wir wollten, dass
sich unser Beitrag real anfühlt. Die Idee dieser gewaltigen Raumschiffe ist ziemlich verrückt. Es war unser Ziel, dass dieser Film - jenseits der Tatsache, dass er ‚Star Trek’ heißt, jenseits von spitzen Ohren und all den etablierten Fans und hunderten von gesendeten Minuten und beinahe ein Dutzend Filmen und all dem Zeug - etwas Neues darstellt und zugleich legitim ist. Dies ist wahrscheinlich die größte Herausforderung, denn es fehlt nie viel, damit so etwas trashig wird. Wenn man sich mal ‚Galaxy Quest’ ansieht: Es ist ein wirklich großartiger Film und gleichzeitig so ...
Wenn man auf dem Set zu ‚Star Trek’ ist, da gibt es diese Momente, wo du denkst: 'Lieber Gott, wie vermeide ich, dass das daneben geht?' Man sieht wie einfach man in die falsche Richtung gehen kann und plötzlich verspottest du deine eigene Welt. [...]

Es gab Momente in denen ich dachte: 'Die größte Herausforderung in diesem Moment ist es, es nicht mies aussehen zu lassen.'... Es nicht zu einer Version werden lassen, die ein Ben Stiller oder jemand anderer daraus machen würde, was sicherlich wahnsinnig witzig wäre, aber eben nicht das ist, was du in diesem Moment daraus machen willst.“

Des Weiteren gab Abrams im Interview noch die folgenden Infos zum Film heraus:

“Man ist nur zwei Wochen davon entfernt den Film 'abzuschließen'. Es wird an Bord der Enterprise (wie es dem Canon entspricht) keine Sicherheitsgurte geben. Es gibt zwar eine Toilette in einem Shuttle, diese wird aber nicht zu sehen sein. Es wird einen toten ‚Redshirt’ geben. Kirk wird einige Zeit im Film die 'gelbe' [goldene] Uniform tragen.“
 

Abrams wird im November nach London reisen. Er wird dort etwas im Zusammenhang mit „Star Trek“ zu tun haben.
Shatners Nichtbeteiligung an "Star Trek XI": Die nächste Runde
Anfang September wurde der nächste Happen in der unendlichen Geschichte bezüglich der Beteiligung von William Shatner (ST:TOS Kirk) an „Star Trek XI“ in einem neuen Interview mit dem Regisseur J. J. Abrams veröffentlicht, welches dieser gegenüber der Seite AMC gab.

Laut Abrams gab es eine Szene für Shatner im Drehbuch, welche dann aber aus diversen Gründen entfallen ist:

„Wir hatten tatsächlich eine Szene mit ihm geschrieben, welche eine Art Rückblende gewesen war. Aber um ehrlich zu sein, es fühlte sich einfach nicht richtig an. Der Hauptgrund war aber eigentlich, dass er sehr bestimmend gesagt hat, er werde keinen Gastauftritt machen. Wir haben wirklich verzweifelt versucht, ihn in den Film zu bringen, aber er machte es uns eindeutig klar, er werde nur mitspielen, wenn sich der Film hauptsächlich um ihn dreht, was er - um ehrlich zu sein - auch verdient hätte. Doch um die Wahrheit zu sagen, die von uns erzählte Geschichte benötigt ein gewisses Festhalten am ‚Trek’-Canon, und viele Leute, die uns gegenüber sagten, er muss unbedingt in diesem Film sein, waren genau jene Leute, die auch auf die Fortführung des Canon bestanden. Nun ja, sein Charakter ist bereits gestorben. Vielleicht hätte eine etwas clevere Gruppe von Filmemachern einen Weg gefunden, um dieses Problem zu lösen.
"Prison Break": Millionen Piraten saugen Pilotepisode
Nach Informationen der Seite Torrentfreak wurde die Premiere der vierten Staffel von „Prison Break“ direkt nach der Ausstrahlung am vergangenen Montag eine der am meisten gedownloadeten Serienepisoden und binnen kurzer Zeit von etwas über einer Millionen Internetnutzer heruntergeladen - eine beachtliche Zahl verglichen mit 6,5 Millionen Zuschauern, die die Fernsehausstrahlung beim FOX Network erreichte.

Der Großteil der über das BitTorrent-Netzwerk verteilten Downloads wird aus dem nichtamerikanischen Ausland kommen, da die Serie in den USA kostenlos über das von News Corp (zu dem auch das FOX Network gehört) mitbetriebene Internetportal HULU gestreamt wird, auf das aber kein Zugriff von außerhalb der USA möglich ist.

So sprach man denn auch seitens News Corp eine Warnung an die internationalen Piraten aus: "Unsere rechtliche Kampagne gegen BitTorrent war in den USA erfolgreich, und wir konnten die Haupt-Piratenseiten schließen. Wir verfolgen jetzt international eine ähnliche Strategie und erwarten, ebenfalls erfolgreich zu sein."

Bei FOX-Insidern besteht die Hoffnung, dass man die illegalen Downloads mit einer internationalen Version von HULU (das man zusammen mit NBC Universal betreibt) zurückdrängen kann. News Corps Peter Chenim sagte in diesem Sommer, dass es wohl unvermeidlich zu einer internationalen Version von HULU kommen würde - ohne aber einen Zeitrahmen zu geben.
"Die Simpsons": Maggie wird sprechen
In der kommenden 20. Staffel passiert endlich das, worauf viele schon gewartet haben: Maggie spricht. Das erste Wort hat Maggie zwar schon vor einigen Jahren gesprochen, doch mehr als ein Wort bekam man nie zu hören. Und das ist noch nicht alles: Maggie wird sogar von einem Gaststar gesprochen. Die Schauspielerin Jodie Foster wird Maggie ihre Stimme in der Episode "Four Great Women and a Manicure" leihen, die Ende des Jahres ausgestrahlt werden soll.

Doch es konnte noch ein weiterer Gaststar für die 20. Staffel gewonnen werden: Die Schauspielerin Anne Hathaway wird einem Mädchen ihre Stimme leihen, in dass sich Bart Hals über Kopf verliebt. Die Episode "The Good, the Sad and the Drugly" soll jedoch erst 2009 ausgestrahlt werden.

Die 20. Staffel startet am 28. September 2008 in den USA. Diese Staffel wird jedoch wie die 19. Staffel nur 20 Episoden umfassen.
"4400": Im November komplett auf DVD
Kaum zu glauben aber wahr! Paramount Home Entertainment wird nach über einem Jahr Wartezeit nun endlich auch die vierte und damit leider auch letzte Staffel der Serie „4400 - Die Rückkehrer“ in Deutschland veröffentlichen.

Am 6. November 2008 erscheint das vier Discs umfassende Set im bekannten Look der Vorgänger-Boxen zum Preis von ca. 35 EUR. Zeitgleich wird PHE auch noch eine Komplett-Edition mit allen vier Staffeln, welches Exklusiv nur bei amazon.de erhältlich ist, anbieten.

Genre: Science Fiction
Studio: Paramount Home Entertainment
Sprachen: Deutsch (5.1), Englisch (5.1), Französisch (2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch
Discs: 4
Bonusmaterial: Ein großer Sprung nach vorn (Directors Cut), Season IV: Fraktionen im Krieg
"Heroes": Titel zu Vol. 4 bekannt
Wie e'Guide in Erfahrung gebracht hat, ist nun auch der Titel zu Volume 4 der Serie „Heroes“ bekannt gegeben worden. Die dritte Staffel teilt sich auf zwei große Storys auf (Volume 3 & 4), wobei die ersten 13 Folgen zu "Volume 3 - Villains" ("Bösewichte") gehören. Die restlichen 12 Episoden der dritten Staffel werden dann zu "Volume 4" gezählt und sie werden sich mit einer anderen Geschichte befassen.

Die dritte Staffel ist noch nicht einmal angelaufen und schon verriet Serienerfinder Tim Kring im Rahmen des Edinburgh TV Festivals etwas zu Volume 4. Er gab nun den Titel des nächsten Kapitels in der Geschichte der Heroes bekannt: "Fugitives"
"Fugitives" bedeutet auf deutsch soviel wie "Flüchtlinge" und lässt damit schon einiges von dem erahnen, was uns erwarten wird.
"Doctor Who": Moffat zum Thema Kinofilm
Einer Umfrage der Radio Times online zufolge würde ein großer Teil des TV-Publikums den Doctor gerne (wieder) einmal im Kino sehen. Zu diesem Ansinnen äußerte sich der designierte Showrunner der Serie, Steven Moffat, auf dem Edinburgh International Television Festival in dem Sinne, dass er keine Einwände dagegen habe. Auch mit Peter Cushing wäre es im Kino gewesen, es sei gut, es dort zu sehen, solange es 'groß und fantastisch' wäre. Doch er betonte, dass ein Film der Serie nicht in die Quere kommen dürfe.

Darüber hinaus stellte er fest: "Ich bin nicht dagegen. Ich denke nicht, dass es das Wichtigste für ‚Doctor Who’ ist. Ein Film bedeutet einmal im Jahr 90 Minuten. Warum nicht, solange es der Serie niemals in die Quere kommt. Käme er das, wäre es schrecklich."

Weiterhin schloss Moffat in dem Gepräch aus, im Falle eines Ausscheidens David Tennants, des derzeitigen Doctor-Darstellers, einen älteren Schauspieler für die Rolle zu nehmen. Dafür führt er rein praktische Gründe ins Feld. Es handele sich um eine Show, bei der es selbst für den superfitten Tennant hart sei, Schritt zu halten. Einen über 60-Jährigen könnte es glatt umbringen.
"Stargate Atlantis": Keine 6. Staffel
Wie Multichannel.com Ende August exklusiv berichtete, wird der amerikanische SciFi Channel, seit nun fast sieben Jahren Heimat des „Stargate“-Franchises, keine sechste Staffel der Serie „Stargate Atlantis“ bestellen.

Sollte diese Entscheidung feststehen, wovon leider auszugehen ist, da der Bericht zu sehr ins Detail geht, als dass es sich wirklich nur um eine Ente handeln könnte, wäre die kommende letzte Folge der fünften Staffel, „Enemy at the Gate“ zugleich auch die letzte Folge der gesamten Serie. Dass diese mit einem Cliffhanger (einem nicht aufgelösten Finale) enden wird, ist durch Produzent Joseph Mallozzi bekannt, zugleich beteuerte Joe aber auch immer, dass die Folge auch bei einer Nicht-Verlängerung nicht das Ende von „Atlantis“ sein wird.

Und danach sieht es, zumindest vorläufig, auch nicht aus. Denn wie Multichannel.com weiter berichtet hat Sci Fi anstatt einer sechsten Staffel einen 2-stündigen „Atlantis“-Film in Auftrag gegeben, der zuvorderst natürlich den Cliffhanger aus „Enemy at the Gate“ auflösen wird, aber auch die Basis legen soll für mögliche weitere Filme, die nach den sehr erfolgreichen direkt auf DVD erscheinenden Filmen bei „SG-1“ durchaus gut möglich sind.
"Stargate Universe": 1. Staffel bestellt
Wie der Hollywood Reporter berichtet, hat der amerikanische Sci Fi Channel unmittelbar nach der Absetzung von „Stargate Atlantis“ eine erste Staffel der bereits seit längerer Zeit geplanten dritten TV-Serie im „Stargate“-Franchise „Stargate Universe“ genehmigt.

Laut Hollywood Reporter wird die Serie ihre Premiere zu Beginn des nächsten Jahres in Form eines zweistündigen Piloten feiern, um danach einen traditionellen Timeslot im Sommer für die restlichen Folgen der ersten Staffel einzunehmen. Wie viele Folgen die Staffel umfassen wird, ist bislang noch unbekannt. Produziert und geschrieben wird der Pilot von den beiden „Stargate“-Veteranen Brad Wright und Robert C. Cooper, welche auch, unter anderem, für die beiden bisherigen „SG1“-Filme verantwortlich sind.

Der Bericht enthält zahlreiche neue Informationen, die die bereits bekannten Details zur Serie (Antikerschiff, welches zur Erkundung weit abgelegener Bereiche des Universums eingesetzt wird) ergänzen, darunter den Namen des Schiffes, welches in Zukunft die Heimat eines neuen Teams von Wissenschaftlern und Soldaten sein wird: "Destiny"

Nicht fähig dazu, wieder nach Hause zurückzukehren (Parallelitäten zu „Atlantis“ sind natürlich rein zufällig) ist das Team gezwungen sich auf dem Schiff heimisch zu machen und den Weltraum in ihrer Umgebung zu erkunden. Zudem soll mehr auf persönliche Beziehungen zwischen den Crewmitgliedern in dieser Extremsituation eingegangen werden.

Wright und Cooper dazu: "Wir wollen die Prämisse des Franchise mit viel Humor und Abenteuer bewahren, gleichzeitig aber auch mehr auf die Beziehungen vieler junger und ob der unvorhergesehenen Situation verzweifelten Menschen eingehen." Laut der Pressemitteilung will man mit der Serie auch die Tradition anderer SciFi-Serien fortsetzen und zeitgleich mehr Spacekämpfe einbringen und eine jüngere Zielgruppe ansprechen. Etwas mit dem die vorhergegangenen „Stargate“-Serien im Vergleich zu anderen SciFi-Franchises immer Probleme hatten.

Sci Fi scheint indes für die Hauptrolle der Serie ein bekanntes Gesicht zu suchen, während der Rest des Castes hauptsächlich aus unbekannten Darstellern bestehen wird. Auftritte bekannter Gesichter aus „SG-1“ und „Atlantis“ sind laut Presseerklärung sehr wahrscheinlich.

Ganz besonderen Thrill soll die Serie auch aus der Tatsache ziehen, dass die Mannschaft das Schiff nicht steuern kann und dessen Sprünge nicht kontrolliert. Beachtet man also nicht die Zeitvorgaben, die das Programm vorgibt, verliert man bei jeder Mission Leute, die unwiederbringlich auf fremden Planeten festsitzen.
"Terminator Salvation"
Es wurde ein Nachfolger für Arnold Schwarzenegger als Terminator gefunden. Roland Kickinger, ebenfalls Österreicher, wird das Erbe als T-800 im kommenden vierten Teil der „Terminator“-Reihe antreten. Kickinger soll dabei eine 20 Jahre jüngere Version spielen und wird somit die Entstehung des Terminators sehen können. Die Dreharbeiten haben bereits begonnen.

“Terminator Salvation“ wird ab 4. Juni 2009 in den deutschen Kinos anlaufen.
"Harry Potter VI" auf Juli 2009 verschoben
Warner Bros. hat überraschend bekannt gegeben, dass "Harry Potter und der Halbblutprinz" vom 11. Novmber 2008 auf den 17. Juli 2009 nach hinten verschoben wurde.

Warners Präsident Alan Horn nannnte zwei Gründe für diese Entscheidung:
1. Der Sommer sei ein sehr günstiger Zeitpunkt, um einen Familienblockbuster zu platzieren, wie man am Erfolg des letzten "Harry Potter"-Filmes gesehen habe. "Harry Potter V" war nach dem ersten Film der erfolgreichste der Reihe.
2. Wie alle im Business hat auch das Studio noch mit den Auswirkungen des vergangenen Autorenstreiks zu kämpfen. Drehbücher mancher Filme waren nicht rechtzeitig fertig etc. Deshalb hat sich das Konkurrenzumfeld für 2009 erheblich geändert und im Sommer 2009 tue sich eine gute Lücke für "Harry Potter und der Halbblutprinz" auf.

Diese Verschiebung soll aber keine Auswirkungen auf die Produktion der nächsten und letzten zwei "Harry Potter"-Filme haben (das siebte Buch wird in zwei Filmen umgesetzt).

In "Harry Potter und der Halbblutprinz" wird der Druck, den Voldemort (Ralph Fiennes) auf die Zauber- und die Muggle-Welt ausübt, immer größer. Hogwarts ist nicht länger der sichere Zufluchtsort, der es einmal war. Harry (Daniel Radcliffe) vermutet, dass die Gefahr bereits im Schloss selbst lauert, aber Dumbledore (Michael Gambon) kümmert sich nur darum, dass Harry für die finale Schlacht gewappnet ist, die mit großen Schritten heranrückt. Außerdem haben die Schüller auf Hogwarts mit ihren aufwallenden Hormonen zu kämpfen.

3. Star Wars: The Clone Wars
von Birgit Schwenger
Man soll bekanntlich niemals nie sagen – schon gar nicht, wenn George Lucas, Herr und Meister des „Star Wars“-Universums, seine Finger im Spiel hat. So kam es denn dazu, dass am 14. August – entgegen aller anderslautenden Beteuerungen – wiederum ein „Star Wars“-Film in den Kinos Premiere feierte. So ganz ist es zwar doch nicht dasselbe, denn bekanntlich handelt es sich bei „The Clone Wars“ zum einen um einen computeranimierten Film, zum anderen um den Pilotfilm einer Fernsehserie. Und das sieht man auch. Man muss sich das vermutlich so vorstellen, dass Lucas – begeistert von seiner eigenen Schöpfung - die Idee hatte, den Piloten auf einmal auch auf die große Leinwand zu bringen und natürlich nur auf einstimmige Zustimmung seines Teams gestoßen ist. Das würde auch erklären, dass es im Vorfeld relativ wenig Werbung gab – jedenfalls im Vergleich zu einem normalen „Star Wars“-Film. Aber „The Clone Wars“ ist eben kein normaler „Star Wars“-Film.

Das fängt schon an mit der fehlenden Fox-Fanfare: Erstmals kommt ein „Star Wars“-Film im Verleih von Warner Bros., die Lucas einst so übel bei seinem Erstling „THX 1138“ mitgespielt hatten, ins Kino. Das Geld, ähm die Zeit, heilt eben doch alle Wunden. Auch der Soundtrack ist nicht mehr derselbe. Natürlich tauchen die vertrauten Motive von John Williams auf, jedoch in einer völlig anderen Orchestrierung, die Fans stark an die Disco-Variante von Meco erinnern dürfte, die passenderweise letztes Jahr in einer Neuauflage erschienen ist. Die neue Musik stammt ansonsten von Kevin Kliner, der schon den Soundtrack zu Serien wie „CSI: Miami“, „Stargate“ oder „Enterprise“ lieferte. Verständlicherweise wäre John Williams als Komponist für eine TV-Serie etwas teuer gekommen. Und Kliners Soundtrack passt mit seinen Heavy-Metal- und Ethnoklängen („Gladiator“ und „300“ lassen grüßen) sehr gut zu den stellenweise sehr martialischen Bildern. Wie der Titel schon sagt, handelt es sich ja schließlich um die Klonkriege. Böse Zungen kritisierten natürlich prompt, das Ganze sehe aus wie ein Computerspiel, was sich auch nicht ganz von der Hand weisen lässt, erst einmal aber nichts Negatives heißen muss. Schließlich gibt es viele gute und erfolgreiche Spiele, die so manchen Film alt aussehen lassen. Man denke nur an das eindeutig gewonnene Duell von „Grand Theft Auto IV“ gegen „Speedracer“.

Worum geht es nun also? „Clone Wars“ ist keineswegs die Fortsetzung oder Neuverfilmung der gleichnamigen Cartoon-Serie von Genndy Tartakovsky, die in den Jahren 2003 bis 2005 den Kinostart von „Die Rache der Sith“ vorbereitete und hierzulande bei Pro 7 zu sehen war. Die neue Serie stellt ebenso wie die „Clone Wars“-Comics einen weiteren inhaltliche Ausbau der Epoche der Klonkriege im sogenannten „Erweiterten Universum“ dar: Anakin ist zwar noch der glorreiche Held, zeigt aber durchaus schon erste Anzeichen seines bevorstehenden dunklen Schicksals. Er handelt impulsiv und unüberlegt und findet sich – wie Obi-Wan es so schön formuliert – immer im größten Chaos wieder.

Zu Beginn des Films befinden sich die Jedi-Generäle Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi mit ihren Klontruppen auf dem Planeten Christophsis im Kampf gegen die Droidenarmee der Separatisten. Abgeschnitten von ihrem Nachschub stehen sie auf ziemlich verlorenem Posten. Endlich trifft ein Shuttle ein, doch anstelle der erhofften Verstärkung entsteigt dem Raumschiff die junge Jedi-Schülerin Ahsoka Tano, die ihnen eine wichtige Nachricht von Meister Yoda überbringt: Jabbas Sohn ist entführt worden und die Jedi sollen den Abkömmling des Gangsterbosses retten, um die Hutts auf die Seite der republikanischen Truppen zu ziehen. Das passt Anakin überhaupt nicht in den Kram – zumal ihm die kecke Ahsoka zu allem Überfluss auch noch als Padawan zugeteilt worden ist. Ahsoka dient natürlich als Identifikationsfigur für die jüngere Zielgruppe. Endlich darf zudem auch mal ein Mädel im „Star Wars“-Universum zeigen, dass nicht nur die Jungs mit dem Lichtschwert umgehen können! Auch um eine schlagfertige Antwort ist die junge Jedi nie verlegen, vor allem nicht, wenn es gegen Anakin geht, der wegen ihr ganz schön ins Schwitzen gerät.

Die Story ist sicher nicht Literatur-Nobelpreis verdächtig, aber wann wäre das bei einem „Star Wars“-Film jemals der Fall gewesen? Effekte und Animationen sind jedenfalls vom Feinsten, wenn auch ganz eindeutig für den Fernsehbildschirm gedacht. Mit Ausnahme von Christopher Lee als Count Dooku, Anthony Daniels als C-3PO und Samuel L. Jackson als Mace Windu sind die Schauspieler der Filme leider nicht als Sprecher mit von der Partie. Die Alternativbesetzung macht ihre Sache aber auch sehr gut. Außerdem ist es schön zu sehen, dass mit Charakteren wie Rex, Cody oder Bligh auch die Clonetrooper eine eigene Identität und gewisse Persönlichkeitsmerkmale erhalten. Der Kampf auf Teth im verlassenen Kloster der B’omarr-Mönche weckt ebenso wie die Schlacht zu Beginn des Films Assoziationen an Vietnam- oder andere Kriegsfilme. Wie der Titel schon sagt: Es geht eben um die Klonkriege.

Es ist sicher nicht verpflichtend, „The Clone Wars“ gesehen zu haben, auch wenn „Star Wars“-Fans den Gang ins Kino nicht scheuen sollten. Die Fernsehserie wird in Amerika noch diesen Herbst zu sehen sein, in Deutschland steht der Serienstart leider erst im Frühjahr 2009 ins Haus.

4. Gewinnen mit dem Corona Magazine
von Mike Hillenbrand
Von Zeit zu Zeit entdecken die Redakteure des Corona Magazines Produkte, von denen sie sagen: "Wow. Das ist interessant fürs Magazin!" Wenn es sich dabei um einen Film handelt, um eine TV-Serie oder ein Buch, dann besprechen wir es auch zumeist im Magazin, denn was unsere Redakteure für gut halten, ist es meistens auch - wobei stets zu beachten ist: Ausnahmen bestätigen die Regel und Geschmack macht einsam, besonders meiner.

Handelt es sich bei dem Produkt um etwas richtig Gutes, versuchen wir auch, eine Verlosung, ein Gewinnspiel für unsere Leser zu organisieren und weil uns das in den letzten Monaten immer besser gelingt, wollen an dieser Stelle im Magazin in Zukunft von Zeit zu Zeit und möglichst regelmäßig Verlosungen präsentieren. Den Anfang macht eine Software, besser: zwei, die uns alle, Redakteure und Leser, als Computer-Nutzer begeistern und dabei sogar nützlich für die eigene Kreativität sein kann. Die Rede ist von CrazyTalk 5 und iClone v2.5 aus dem Hause S.A.D.

Mit Crazy Talk 5 bietet S.A.D. allen Nutzern die Möglichkeit, öde Nachrichten auf der Mailbox, Textmitteilungen oder bebilderte Glückwünsche per E-Mail hinter sich und dafür Fotos sprechen zu lassen! Mit einer Echtzeit-Charakterpuppentechnologie ermöglicht die Software dem Anwender die vollständige Kontrolle und Ausführung von Gesichtsanimationen- und ausdrücken. Lassen Sie Ihren Hund sprechen, das fünf Tage alte Baby die ersten Worte von sich geben oder per Hand gezeichnete Comics losschnattern. Mit CrazyTalk 5 wird selbst das fotografierte Gemüse aus der Küche mit einem Mal redselig. Gleich nach dem Import eines eigenen Bildes und der Anpassung der verschiedenen Drahtmodelle an das aktuelle Portrait kann man mit über Mikrofon aufgenommene Nachrichten kleine Animationen bauen, die sich wahlweise als AVI-Film oder als selbstablaufendes Programm abspeichern lassen.

Warum wir Crazy Talk "richtich witzich" finden, hängt auch mit den Einsatzmöglichkeiten zusammen: Lebendige Charaktere für Videos, in Podcasts oder Video-Blogs, virtuelle Avatare mit animierten Gesichtszügen für die 3D-Welt, Echtzeit-Puppen-Animation, Cartoons oder die sprechende Foto Comedy - dem Anwender sind kaum Grenzen gesetzt. Der einfach zu bedienende Anpassungsassistent macht es selbst Anfängern leicht, aus Fotos, Illustrationen und Grafiken sprechende 3D-Charaktere zu schaffen. Gesichtsemotionen, egal ob fröhlich, ernsthaft oder wütend, lassen sich direkt während der Sprachanimation hinzufügen.

Vom animierten Foto zum animierten Film

Sie merken, wir zielen bei diesem Gewinnspiel auf die selbsterklärten Kreativen unter unseren Lesern ab: Die selbsterklärten Kreativen in unserer Redaktion hatten auch ihren Spaß mit dem Programm iClone, mit dessen Hilfe man virtuelle 3D-Umgebungen ziemlich einfach umsetzen kann.

Nur wenige einfache Schritte sind nötig, um mit iClone 2.5 3D-Animationen zu erstellen und diese in einen Film einzufügen. Die weiterentwickelten G2-Charaktere mit CloneCloth(tm)-Technologie bieten realistische, flüssige Bewegungen und sind ausgestattet mit individueller, kreativer Bekleidung. Darüber hinaus können visuelle Partikel- und Spezialeffekte direkt angesteuert sowie über 40 Voreinstellungen individuell angepasst werden. Mit der so genannten LivePlants-Technologie lassen sich der virtuellen Umgebung natürlich wirkende Wälder, Gräser und Pflanzen hinzufügen, was 3D-Filmen noch mehr Realität verleiht.

Also: Ob Hobby-Filmproduzent oder professioneller 3D-Animator, mit iClone 2.5 kann jeder einen Film "besetzen" und eigene Avatare, Kulissen, Kostüme und Requisiten erstellen. Kameraeinstellung, Belichtung und Gestaltung können schnell und leicht definiert werden. Auf diese Weise stellt iClone 2.5 ein beinahe vollständiges Filmstudio dar, das sich mit den Anforderungen und Wünschen des Users weiterentwickelt.

Zusammen mit S.A.D. aus Ulm verlosen wir in dieser Ausgabe 3x CrazyTalk 5 und 1x iClone v2.5 Standard.

Wenn Sie die Softwarepakete gewinnen wollen, senden Sie einfach bis zum 10. Oktober 2008 eine Mail an gewinnspiel@corona-magazine.de mit dem Titel dieser Ausgabe im Betreff. Bei mehr als vier richtigen Einsendern (hüstel..) entscheidet das Los.


Wir wünschen viel Erfolg!

5. TV-Vorschau
(04. Oktober 2008 - 17. Oktober 2008)
Besuchen Sie auch die Online-Version der TV-Vorschau und stellen Sie sich dort Ihr persönliches Fernsehprogramm zusammen.

Colorcode:PayTVÖsterreichSchweiz
Samstag, 04. Oktober 2008
05:50 UhrRaumschiff Enterprise
Kirk : 2 = ?
1x06Kabel1Wdh.
11:20 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Verbunden bis in den Tod
2x05Kabel1Wdh.
12:15 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Verkehrte Welten
2x06Kabel1Wdh.
13:00 UhrThe Day After Tomorrow
Von Roland Emmerich. Nachdem die globale Erwärmung zur Klimakatastrophe geführt hat versuchen die Überlebenden auch weiterhin zu überleben.
US
2004
ATVplusWdh.
15:15 UhrSmallville
Eiskalt erwischt
1x03ORF1Wdh.
16:05 UhrSmallville
... nach Hause?
2x23RTL2Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das Interface
7x03Sci FiWdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der Schachzug (1/2)
7x04Sci FiWdh.
19:20 UhrDie verlorene Welt
Der Drachentöter
2x04Tele 5Wdh.
20:15 UhrTorus - Das Geheimnis aus einer anderen Welt
Ein Monolith ist ein einer chinesischen Kleinstadt aufgetaucht und fängt an komische Signale zu senden. Außerdem wehrt er sich gegen seine Zerstörung und könnte selbst die Erde zerstören.
US
2000
VOXWdh.
22:10 UhrDrop Zone
Wesley Snipes im Alleingang gegen Fallschirm springende Bösewichte.
US
1998
Kabel1Wdh.
00:25 UhrBand Of Brothers - Wir waren wie Brüder
Bastogne
1x06RTL2Wdh.
00:40 UhrKalifornia
Ein Reporterpaar macht eine Reportage über Serienkiller. Dabei nehmen sie zwei Tramper mit, ohne zu wissen, dass sie damit ihre Story quasi mit herumschleppen. Mit Brat Pitt und David Duchovny
US
1993
ARDWdh.
Sonntag, 05. Oktober 2008
16:00 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
S.A.R.A.H.
1x02Pro7Wdh.
16:20 UhrDie verlorene Welt
Der Drachentöter
2x04Tele 5Wdh.
17:00 Uhr4400 - Die Rückkehrer
Feuerprüfung
1x04Pro7Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der Schachzug (2/2)
7x05Sci FiWdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Traumanalyse
7x06Sci FiWdh.
20:15 UhrDie Bourne Verschwörung
Matt Damon als Agent ohne Gedächtnis. Als ihm eine fehlgeschlagene CIA-Operation unter geschoben wird, sieht er sich gezwungen zurück zu schlagen.
US/DE
2004
RTLWdh.
21:50 UhrArt of War
Wesley Snipes als UNO-Undercover-Agent. Als der chinesische Botschafter stirbt steht er unter Tatverdacht.
US/CA
2000
13th StreetWdh.
22:15 UhrBlade Trinity
Wesley Snipes als Blade der vampirische Vampirkiller. Dieses mal mit Verstärkung, denn Dracula höchstpersönlich muss das Heulen und Zähneklappern beigebracht werden.
US
2004
Pro7Wdh.
23:10 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Todesrausch
1x05RTLWdh.
00:55 UhrDie Bourne Verschwörung
Matt Damon als Agent ohne Gedächtnis. Als ihm eine fehlgeschlagene CIA-Operation unter geschoben wird, sieht er sich gezwungen zurück zu schlagen.
US/DE
2004
RTLWdh.
Montag, 06. Oktober 2008
09:55 UhrRaumschiff Enterprise
Der Zentral-Nervensystem-Manipulator
1x09Sci FiWdh.
10:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Das fünfte Rad
4x16SF2Wdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Pokerspiel
1x10Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Seelenwanderung
2x17ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Notlandung
6x03Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Der Beschützer
4x09Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Virus aus dem Eis
6x04Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Nacht der lebenden Toten
4x06VOX1st
20:15 UhrC.S.I. Miami
Keiner mehr an deiner Seite
6x07ORF11st
20:45 UhrDr. House
Blut und Spiele
4x08SF21st
21:15 UhrSupernatural
Während ich starb
2x01Pro71st
21:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Ort der Finsternis
7x07Sci FiWdh.
22:00 UhrBeowulf
Die Beowulf Sage in einem SF-Setting. Beowulf will einer belagerten Burg helfen und muss da gegen Grendel und seine Mutter antreten.
US
1999
Kabel1Wdh.
22:10 UhrSupernatural
Alle lieben Clowns
2x02Pro71st
22:15 UhrRonin
Robert de Niro und Jean Reno werden angeheuert um einen schwer bewachten Koffer zu besorgen.
UK/US
1998
ZDFWdh.
22:50 UhrDexter
Ein Sturm zieht auf
1x06SF21st
22:55 UhrDexter
Eiskalt erwischt
1x02RTL21st
23:30 UhrDexter
Cherry on Ice
1x03ORF11st
23:40 UhrAngel - Jäger der Finsternis
Der Hölle entgegen
4x04Kabel1Wdh.
00:40 UhrLas Vegas
Loyalität und Vertrauen
2x06ORF1Wdh.
00:50 UhrDexter
Eiskalt erwischt
1x02RTL2Wdh.
01:00 UhrSupernatural
Während ich starb
2x01Pro7Wdh.
Dienstag, 07. Oktober 2008
10:05 UhrRaumschiff Enterprise
Pokerspiel
1x10Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Talos IV - Tabu (1/2)
1x11Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Der Sturz des Sonnengottes
2x18ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Virus aus dem Eis
6x04Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Tödliche Träume
4x10Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
In den Händen der Goa'uld
6x05Tele 5Wdh.
20:15 UhrStirb langsam 4.0
John McClane (Bruce Willis) muss mal wieder Terroristen davon abhalten ihr böses Werk zu verrichten. Und einen jungen Hacker beschützen.
US/UK
2007
Premiere 1Wdh.
20:15 UhrHudson Hawk - Der Meisterdieb
Bruce Willis als Meisterdieb auf dem Weg in den Ruhestand. Davor wird er allerdings noch erpresst da Vincis zu stehlen.
US
1991
Kabel1Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Keiner mehr an deiner Seite
6x07RTLWdh.
21:15 UhrDr. House
Hässlich
4x07RTL1st
21:15 UhrStirb langsam 4.0
John McClane (Bruce Willis) muss mal wieder Terroristen davon abhalten ihr böses Werk zu verrichten. Und einen jungen Hacker beschützen.
US/UK
2007
Premiere 2Wdh.
21:20 UhrHeroes
Grenzen
2x06ATVplus1st
21:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Kontakte
7x08Sci FiWdh.
22:10 UhrInvasion
Der Taucher
1x02ATVplusWdh.
23:10 UhrStargate: SG1
Das Pegasus-Prinzip
10x03ATVplusWdh.
00:00 UhrDer Name der Rose
Sean Connery als Mönch auf der Suche nach einem Mörder in einem Kloster.
FR/IT
1986
ORF2Wdh.
00:25 UhrCSI: Miami
Miami in Gefahr
5x09SF2Wdh.
00:30 UhrCSI:NY
Nacht der lebenden Toten
4x06VOXWdh.
00:35 UhrDr. House
Hässlich
4x07RTLWdh.
Mittwoch, 08. Oktober 2008
09:55 UhrRaumschiff Enterprise
Talos IV - Tabu (2/2)
1x12Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Talos IV - Tabu (2/2)
1x12Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Tödliche Klänge
2x19ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
In den Händen der Goa'uld
6x05Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Die Klon-Fabrik
4x11Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Am Abgrund
6x06Tele 5Wdh.
20:15 UhrStirb langsam 4.0
John McClane (Bruce Willis) muss mal wieder Terroristen davon abhalten ihr böses Werk zu verrichten. Und einen jungen Hacker beschützen.
US/UK
2007
Premiere 3Wdh.
20:15 UhrC.S.I. NY
Tod im Smoking
4x03ORF11st
20:15 UhrThe Saint - Der Mann ohne Namen
Val Kilmer als Meisterdieb 'The Saint'. Doch als er eine wunderhübsche russische Wissenschaftlerin berauben soll gehen die Hormone mit ihm durch...
US
1997
Kabel1Wdh.
20:15 UhrHeroes
Der Trost von Fremden
2x04RTL21st
20:15 UhrEli Stone
Schimpansenliebe
1x11Pro71st
21:10 UhrStandoff
Absturz
1x02VOX1st
21:10 UhrSmallville
Unsterbliche Liebe
2x04RTL21st
21:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Raumkatastrophe
7x09Sci FiWdh.
22:45 UhrStar Trek IV - Zurück in die Gegenwart
Kirk und Co. reisen in die Vergangenheit, um ein paar Wale in die Zukunft zu bringen. Dies tun sie, damit eine Sonde die Erde nicht zerstört.
US
1986
Sci FiWdh.
23:00 UhrAndromeda
Kabinett des Schreckens
5x03RTL2Wdh.
23:10 UhrCopykill
Sigourney Weaver als Kriminalpsychologin im Duell mit einem psychopathischen Serienkiller.
US
1995
SF2Wdh.
00:05 UhrStargate
Übermenschen
1x19RTL2Wdh.
01:00 UhrHeroes
Der Trost von Fremden
2x04RTL2Wdh.
Donnerstag, 09. Oktober 2008
10:10 UhrRaumschiff Enterprise
Talos IV - Tabu (2/2)
1x12Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Kodos, der Henker
1x13Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Neue Feinde
2x20ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Am Abgrund
6x06Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Der Doppelgänger
4x12Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Ein Übermächtiger Feind
6x07Tele 5Wdh.
20:15 UhrDr. House
Blut und Spiele
4x08ORF11st
21:05 UhrBones - Die Knochenjägerin
Eine Praktikantin im Ofen
3x06ATVplus1st
21:05 UhrC.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Ronnie Lake im Filmstudio des Todes
8x05ORF11st
21:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Ronnie Lake im Filmstudio des Todes
8x05RTLWdh.
21:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Soongs Vermächtnis
7x10Sci FiWdh.
22:05 UhrRambo
Sylvester Stallone als Vietnam-Veteran Rambo. Als er in einer Kleinstadt misshandelt wird, beginnt er mit einem Privatkrieg gegen die dortige Polizei.
US
1982
VOXWdh.
22:15 UhrBones - Die Knochenjägerin
Echte Mumien im künstlichen Spuk
3x05RTL1st
22:15 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Dunkle Materie
2x19Sat1Wdh.
22:45 UhrHeroes
Grenzen
2x06SF21st
22:45 UhrAlien Intruder
Ein paar Gefangene werden dazu gebracht mit auf eine Selbstmord-Rettungsmission zu kommen. Und auf dem zu rettenden Raumschiff wartet schon ein Killercomputervirus auf sie...
US
1993
Sci FiWdh.
23:30 UhrCSI: Miami
Ein Netz voller Spinnen
5x11SF2Wdh.
00:05 Uhr24
Tag 5: 00:00 - 01:00 Uhr
5x18ATVplusWdh.
00:45 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Ronnie Lake im Filmstudio des Todes
8x05RTLWdh.
Freitag, 10. Oktober 2008
10:10 UhrRaumschiff Enterprise
Kodos, der Henker
1x13Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Spock unter Verdacht
1x14Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
1969
2x21ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Ein Übermächtiger Feind
6x07Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Dunkle Materie
4x13Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Wahre Helden
6x08Tele 5Wdh.
20:13 UhrDas Mercury Puzzle
Ein kleiner autistischer Junge knackt durch Zufall einen Militärcode. Das ist sein Todesurteil, doch Bruce Willis beschützt ihn.
US
1998
13th StreetWdh.
20:15 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Melindas Vater
3x18Kabel11st
20:15 UhrDas Imperium schlägt zurück - Special Edition
Luke trifft Yoda, einen kleinen Gnom der zwar die Macht, aber trotzt 800 Jahren Lebenserfahrung die Sprache immer noch nicht beherrscht. Und es kommt zu einer Familienzusammenführung.
US
1980
Pro7Wdh.
21:15 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Eiskalt
3x19Kabel11st
22:15 UhrChristine
Ein Auto wird eifersüchtig auf seinen Besitzer als er sich mit anderen Frauen trifft. Es verwandelt sich in eine mordgierige Bestie.
US
1983
Das VierteWdh.
22:25 UhrButterfly Effect
Ashton Kutcher hat in der Kindheit immer wieder Blackouts. Dann findet er heraus wie er dadurch die Realität verändern kann...
US
2004
ATVplusWdh.
23:40 UhrSolar Attack
Durch eine Solareruption steigen die Temperaturen auf der Erde. Um die Menschheit zu retten müssen die Pole geschmolzen werden. Macht keinen Sinn, aber wenigstens hat man sowas wie einen Plot.
CA
2005
Sci FiWdh.
00:40 UhrButterfly Effect
Ashton Kutcher hat in der Kindheit immer wieder Blackouts. Dann findet er heraus wie er dadurch die Realität verändern kann...
US
2004
ATVplusWdh.
00:40 UhrCSI: Miami
Innere Angelegenheiten
5x12SF2Wdh.
00:50 UhrDüstere Legenden 3
Und wieder geht ein Urbaner Mythos auf Killertour.
US
2005
Pro7Wdh.
Samstag, 11. Oktober 2008
05:55 UhrRaumschiff Enterprise
Die Frauen des Mr. Mudd
1x06Kabel1Wdh.
11:20 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Unter Dinosauriern
2x07Kabel1Wdh.
11:25 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Unter Dinosauriern
2x07Kabel1Wdh.
12:15 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Endlich zuhause?
2x08Kabel1Wdh.
12:20 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Endlich zuhause?
2x08Kabel1Wdh.
14:05 UhrDead Like Me - So gut wie tot
Willkommen im Club
2x08RTL21st
14:10 UhrMutant X
Herrscher über Leben und Tod
2x05ATVplusWdh.
15:00 UhrDead Like Me - So gut wie tot
Herzflimmern
2x09RTL21st
15:10 UhrMutant X
Zwischen den Fronten
2x06ATVplusWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Ort der Finsternis
7x07Sci FiWdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Kontakte
7x08Sci FiWdh.
19:20 UhrDie verlorene Welt
Tödliche Maskerade
2x05Tele 5Wdh.
20:15 UhrZurück in die Zukunft
Dank einer in einem Auto eingebauten Zeitmaschine verhindert Michael J. Fox zuerst das seine Eltern sich verlieben, und danach versucht er verzweifelt sie wieder zusammenzubringen.
US
1985
Das VierteWdh.
20:15 UhrHook
Peter Pan ist erwachsen geworden. Dann entführ Capt. Hook seine Kinder. Und der einzige Weg sie zu retten ist das Kind im Manne wiederzuerwecken.
US
1991
Kabel1Wdh.
20:15 UhrUtopía - Sieh hin, wenn du stirbst
Eine Gruppe von Seher hat den kleinen Adrian adoptiert, der von nun an Auftragsmorde für sie ausführt. Ein blinder Cop ist ihm auf den Fersen.
SP/FR
2003
Sci FiWdh.
22:20 UhrDie Mothman Prophezeiungen
Richard Gere bleibt in einem Kaff stecken, in dem seltsame Sachen passieren.
US
2002
ORF1Wdh.
23:00 UhrCarrie 2 - Die Rache
Carries Halbschwester kommt 23 Jahre nach Carrie in die selbe Schule. Und die Geschichte wiederholt sich.
US
1999
Kabel1Wdh.
00:35 UhrSie leben!
In John Carpenters Film findet ein Bauarbeiter eine Sonnenbrille, die ihm eine Verschwörung offenbart.
US
1988
ATVplusWdh.
Sonntag, 12. Oktober 2008
16:00 UhrEUReKA - Die geheime Stadt
Sommernachtstraumsinvasion
1x03Pro7Wdh.
16:00 UhrZurück in die Zukunft
Dank einer in einem Auto eingebauten Zeitmaschine verhindert Michael J. Fox zuerst das seine Eltern sich verlieben, und danach versucht er verzweifelt sie wieder zusammenzubringen.
US
1985
Das VierteWdh.
16:20 UhrDie verlorene Welt
Tödliche Maskerade
2x05Tele 5Wdh.
17:00 Uhr4400 - Die Rückkehrer
Das weiße Licht
1x05Pro7Wdh.
17:30 UhrHook
Peter Pan ist erwachsen geworden. Dann entführ Capt. Hook seine Kinder. Und der einzige Weg sie zu retten ist das Kind im Manne wiederzuerwecken.
US
1991
Kabel1Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Raumkatastrophe
7x09Sci FiWdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Soongs Vermächtnis
7x10Sci FiWdh.
20:15 UhrSilent Hill
Die kleine Rose schlafwandelt und träumt vom Ort Silent Hill. Ihre Mutter fährt mit ihr dahin und erfährt den reinen Horror.
CA/FR
2006
Premiere StartWdh.
20:15 UhrThe Da Vinci Code - Sakrileg
Tom Hanks und Audrey Tatou auf der Jadg nach dem Gral.
US
2006
Pro71st
20:15 UhrThe Da Vinci Code - Sakrileg
Tom Hanks und Audrey Tatou auf der Jadg nach dem Gral.
US
2006
ORF11st
20:15 UhrAvalon - Spiel um Dein Leben
Ein paar User eines Computerspiels sind daran gestorben. Das hält Computerass (weiblich) Ash nicht davon ab, die erste werden zu wollen, die das letzte Level schafft.
JP/PL
2001
Sci FiWdh.
20:15 UhrDonnie Darko
Ein riesiges, böses Kaninchen warnt Donnie vor dem bevorstehenden Weltuntergang. Das verändert sein Leben.
US
2001
ATVplusWdh.
20:45 UhrDie Unbestechlichen
Sean Connery und Kevin Costner nehmen in den 30er Jahren den Kampf gegen Al Capone auf.
US
1987
arteWdh.
21:55 UhrUniversal Soldier
Jean Claude van Damme und Dolph Lundgren als Ex-Tote Kampf-Androiden in einer Spezialeinheit.
US
1992
13th StreetWdh.
23:00 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Die Tote im Beton
1x06RTLWdh.
00:25 UhrDonnie Darko
Ein riesiges, böses Kaninchen warnt Donnie vor dem bevorstehenden Weltuntergang. Das verändert sein Leben.
US
2001
ATVplusWdh.
Montag, 13. Oktober 2008
09:45 UhrRaumschiff Enterprise
Spock unter Verdacht
1x14Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Landurlaub
1x15Sci FiWdh.
14:55 UhrDie Unbestechlichen
Sean Connery und Kevin Costner nehmen in den 30er Jahren den Kampf gegen Al Capone auf.
US
1987
arteWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Die Höhle des Löwen (1/2)
2x22ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Wahre Helden
6x08Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Schlüssel zum Leben
4x14Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Das Bündnis
6x09Tele 5Wdh.
20:15 UhrC.S.I. Miami
Ferien ohne Ende
6x08ORF1Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Racheengel
4x07VOX1st
20:45 UhrDr. House
Zu vieles kommt nicht in Frage
4x09SF21st
21:15 UhrSupernatural
Blutrausch
2x03Pro71st
21:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Parallelen
7x11Sci FiWdh.
22:10 UhrSupernatural
Spiel nicht mit toten Dingen
2x04Pro71st
22:15 UhrMortal Kombat
Das Tunier um die Erde hat begonnen. Und in bester Videospielmanier wird gefitghted und gefinished bis das Gamepad glüht. Und wer braucht in einem Beat'em'Up schon echte Story?
US
1995
Kabel1Wdh.
22:50 UhrDexter
Freundeskreis
1x07SF21st
22:55 UhrDexter
Cherry on Ice
1x03RTL21st
23:25 UhrDexter
Mit Hand und Fuß
1x04ORF11st
00:15 UhrAngel - Jäger der Finsternis
Vertrauter Feind
4x05Kabel1Wdh.
00:40 UhrLas Vegas
Erfinder Fieber
2x07ORF1Wdh.
00:50 UhrDexter
Cherry on Ice
1x03RTL2Wdh.
Dienstag, 14. Oktober 2008
09:45 UhrRaumschiff Enterprise
Landurlaub
1x15Sci FiWdh.
14:30 UhrRaumschiff Enterprise
Notlandung auf Galileo 7
1x16Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Die Höhle des Löwen (2/2)
3x01ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Das Bündnis
6x09Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Die sechste Dimension
4x15Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Heilung
6x10Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Ferien ohne Ende
6x08RTLWdh.
21:15 UhrDr. House
Blut und Spiele
4x08RTL1st
21:20 UhrHeroes
Zeitenwanderer
2x07ATVplusWdh.
21:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das Pegasus-Projekt
7x12Sci FiWdh.
22:15 UhrInvasion
Die Wasserscheide
1x03ATVplusWdh.
22:45 UhrAlien Terminator
Ein Experiment geht in einem geheimen Laborkomplex außer Kontrolle. Prompt haben die Wissenschaftler gegen ein Monster zu kämpfen.
US
1996
Sci FiWdh.
23:10 UhrStargate: SG1
Insiderwissen
10x04ATVplusWdh.
00:30 UhrCSI:NY
Racheengel
4x07VOXWdh.
00:35 UhrDr. House
Blut und Spiele
4x08RTLWdh.
Mittwoch, 15. Oktober 2008
10:00 UhrRaumschiff Enterprise
Notlandung auf Galileo 7
1x16Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Tödliche Spiele auf Gothos
1x17Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Seth
3x02ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Heilung
6x10Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Die Zeitfalle
4x16Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Prometheus
6x11Tele 5Wdh.
20:15 UhrHeroes
Kampf oder Flucht
2x05RTL21st
20:15 UhrEli Stone
Das große Beben
1x12Pro71st
21:10 UhrSmallville
Wahre Helden
7x05RTL21st
21:10 UhrStandoff
China-Connection
1x03VOX1st
21:15 UhrEli Stone
Lebende Tote
1x13Pro71st
21:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die oberste Direktive
7x13Sci FiWdh.
22:35 UhrDer Hexenclub
Ein paar Schülerinnen interessieren sich für Hexerei. Deswegen werden sie gehänselt. Woraufhin sie mit Magie zurückschlagen.
US
1996
Kabel1Wdh.
22:45 UhrStar Trek V - Am Rande des Universums
Kirk und Co. auf der Suche nach Gott.
US
1989
Sci FiWdh.
23:00 UhrAndromeda
Die Freundin
5x04RTL2Wdh.
00:05 UhrStargate
Die Invasion (1/3)
1x20RTL2Wdh.
01:00 UhrHeroes
Kampf oder Flucht
2x05RTL2Wdh.
Donnerstag, 16. Oktober 2008
09:45 UhrRaumschiff Enterprise
Tödliche Spiele auf Gothos
1x17Sci FiWdh.
12:10 UhrStar Trek V - Am Rande des Universums
Kirk und Co. auf der Suche nach Gott.
US
1989
Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Ganz neue Dimensionen
1x18Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Die Saat des Verrats
3x03ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Prometheus
6x11Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Der Verrat
4x17Tele 5Wdh.
20:15 UhrDr. House
Zu vieles kommt in Frage
4x09ORF11st
21:05 UhrC.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Mordlust
8x06ORF11st
21:05 UhrBones - Die Knochenjägerin
Der Junge in der Zeitkapsel
3x07ATVplus1st
21:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Mordlust
8x06RTLWdh.
21:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Ronin
7x14Sci FiWdh.
22:15 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Guns 'n' Roses
2x20Sat1Wdh.
22:30 UhrRambo II - Der Auftrag
Sylvester Stallone als Kriegsveteran Rambo. Dieses Mal geht es zurück nach Vietnam wo er Beweise für Kriegsgefangene beschaffen soll. Als er gleich Gefangene mitbringt wird er im Stich gelassen.
US
1985
VOXWdh.
22:45 UhrHeroes
Zeitenwanderer
2x07SF21st
22:45 UhrDragon Fighter
Wissenschaftler, die anscheinend nicht 'Jurassic Park' gesehen haben, züchten aus den überresten eines Drachens einen quicklebendigen Feuerspucker. Und schon muss ein Held zwecks Drachentötung gefunden werden.
US
2003
Sci FiWdh.
00:05 Uhr24
Tag 5: 01:00 - 02:00 Uhr
5x19ATVplusWdh.
00:45 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Mordlust
8x06RTLWdh.
Freitag, 17. Oktober 2008
09:55 UhrRaumschiff Enterprise
Ganz neue Dimensionen
1x18Sci FiWdh.
14:45 UhrRaumschiff Enterprise
Morgen ist gestern
1x19Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Besessen
3x04ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Unnatürliche Auslese
6x12Tele 5Wdh.
18:20 UhrEarth - Final Conflict
Fremdenenergie
1x18Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Die Unsichtbaren
6x13Tele 5Wdh.
20:00 UhrThe Day After Tomorrow
Von Roland Emmerich. Nachdem die globale Erwärmung zur Klimakatastrophe geführt hat versuchen die Überlebenden auch weiterhin zu überleben.
US
2004
SF2Wdh.
20:13 UhrDer 13. Krieger
Antonio Banderas schließt sich einer Kriegergruppe an, die gegen eine Armee antritt.
US
1999
13th StreetWdh.
20:15 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Der Wunschzettel
3x10Kabel11st
20:15 UhrDie Rückkehr der Jedi-Ritter - Special Edition
Han, Luke und Leia, in Zusammenarbeit mit kleinen pelzigen Knuddelbären, kämpfen gegen Vader, den Imperator und dessen neuen Todesstern.
US
1983
Pro7Wdh.
21:15 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Um Kopf und Kragen
3x20Kabel11st

6. Die Memmen des Meeres - Der Corona-Fortsetzungsroman
von Carolina Möbis
Zum besseren Verständnis: Dieser Corona-Fortsetzungsroman ist interaktiv, denn hier spielt der Corona-Leser mit! Wie früher in einem dieser alten Abenteuerspielbücher bestimmen Sie die Handlung. (Sie wissen schon: Wie damals in "Die absolut tödliche Insel des fürchterlichen Schreckens" und so weiter.) Aber anstatt zur Seite 170 oder 91 weiterzublättern, helfen Sie unserem Helden mit der Abstimmung in unserem Forum bei seinen Entscheidungsschwierigkeiten. Seien Sie die flüsternde Stimme im Wind und lesen Sie das Ergebnis in der nächstes Ausgabe des Corona Magazine.

1. Kapitel

Wieder und wieder pochen die Wellen gegen die Yacht. Unablässig, als würden sie nicht müde, den Eindringling zu mahnen: ‚Du gehörst hier nicht her. Verschwinde.‘ Die See liebt die Einsamkeit. Und darum liebe ich die See. Darum stehe ich auch hier draußen, allein. Die salznassen Planken der Déjà-Vu knarren erstaunlich wenig, als ich entgegen der Warnung der See an die Reling trete, und hinab starre. Doch ich kann nicht einmal die Gischt erkennen, die am Rumpf hinaufschießt. Draußen, außerhalb dieses kleinen Refugiums der Menschen ist nichts, kein Horizont, kein Himmel, keine Welt. Und das Wasser kann ich nur verzerrt hören, wie ein nahes und doch fernes Echo. Verdammter Nebel. Wo der nur so plötzlich herkommt? Man hört ja immer wieder von plötzlichen Wetterwechseln in der Ägäis. Aber so plötzlich?

Alles geschluckt, versunken in grauer Tristesse. Tristesse, was für ein luftiges Wort um eine Last zu beschreiben. Nur die Franzosen konnten so etwas erfinden. Das Lebensgefühl im Land des Belle-Esprit erlaubt keine Bedrückung. Höchstens Melancholie. Wie in einem Chanson treibt man zwischen den Ankerketten der Schwermut und den lichten Höhen schwärmerischen Träumens dahin. Diesen Zustand kenne ich gut, verbrachte ich doch meine halbe Jugend in dieser Seelenstimmung. Die feinen, salzigen Tröpfchen Dunst auf meinen Wangen, meinen Handrücken, erinnern mich an lang Vergessenes. Erdrückend und hauchdünn, ein undurchdringlicher Schleier. Doch umgibt er mich im Hier und Jetzt. Ausnahmsweise wallt er einmal nicht über meiner Erinnerung, sondern bringt einen kühlen Hauch mit wie einen verstohlenen Kuss. Unheimlich. Verheißungsvoll. Fast kann ich die See atmen hören.

Oder ich brauche ganz einfach mal wieder mein Mittel. Habe ich gestern in der Hektik überhaupt eine Tablette genommen? Eigenartig, es will mir nicht einfallen. Vielleicht sollte ich hinuntergehen und mir eine holen, aber vielleicht auch nicht. Schon lange war ich nicht mehr so wach. Ich spüre alles deutlich und intensiv. Das Auf und Ab des Schiffes, den Luftzug, den Duft von Wind und Salz. Ja sogar das, was fehlt, wie das Geräusch des Motors und das subtile Vibrieren des Decks. Beides ist weg. Wann wir den Motor abgestellt haben, weiß ich nicht. Oder warum. Womöglich haben wir aufgrund des Nebels die Fahrt unterbrochen. Ich sollte hinunter gehen und Johann fragen. Hubertus kann ich getrost ignorieren, der hat von Nautik wahrscheinlich ebenso wenig Ahnung wie ich. Aber es ist so schön hier draußen. Nur wir allein, der Nebel, das Meer, das Boot und ich. Verdammt, ich bin in der Phase. Also habe ich es gestern vergessen. Noch geht es, aber ich sollte spätestens mittags eine nehmen. Oder ist es schon Zwölf? Der Verlust des Zeitgefühls ist eines der ersten Symptome und ich Trottel lasse die Uhr natürlich liegen. Gleich werde ich hinunter - aber es ist hier so schön. So still. Wäre da nur nicht dieses Klopfen - Moment, das kommt von unter Deck. Was treiben die da? Ach egal. Schließlich ist das eine Urlaubsreise, da darf ich mir ja wohl etwas Ruhe gönnen. Auch wenn sich Johann nicht gerade entspannt aufgeführt hat. Allein auf dem Flughafen. „Daniel hier und Daniel schnell. Hast du alles? Wir wollen hier nicht Wurzeln schlagen.“ Als ob jemand freiwillig neben dem Bruchnagel ankern würde. Der Mann ist noch unsozialer als ich und das ist eine Leistung. Ganz anders als dieser Hubertus. Schleppt der doch heute Morgen planungsfrei, aber wenig überraschend zwei Bikini-Schlampen mit an Bord, deren Persönlichkeit ihren Namen entspricht: Kikki und Monique. Wenn ihm nicht die Yacht gehörte, mit der wir das hier veranstalten, dann wäre Johanns Szene bestimmt noch filmreifer ausgefallen. Aber was rede ich da, es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Johann Bruchnagel und mir: Ich traue mich gemeinhin nicht, vernünftig mit Leuten zu reden, Johann kann nicht. Typisches Opfer des akademischen Elfenbeinturms.

Doch hier draußen verblassen solche Spitzfindigkeiten. Der Nebel schluckt sie, so wie er die ganze Welt geschluckt hat. Aber er hat auch etwas Tröstliches. Irgendwie. Wenn nur nicht dieses Klopfen die Stille so brutal zerreißen würde. Ach was, ich höre nicht hin. Ich lausche dem Rauschen der Wasser.
Sekunde, da ist noch etwas. Ein heller Ton. Ganz zart. Eine Tonfolge. Singt da jemand? Dort draußen? Auf den Wellen? Oder bilde ich mir das nur ein, weil der Nebel die Geräusche verzerrt?

Tja, was mache ich nun? Gehe ich hinunter und sehe nach, wer da warum klopft, oder bleibe ich hier und ergründe diesen eigentümlichen Gesang? Sagen Sie unserem Helden, was er tun soll, und zwar hier.
- Fortsetzung folgt.-

7. Kino-Kritik zu "The Dark Knight"
von Michael Ottenbruch
SF-Fans wissen, was für Probleme es bereitet, zu einer Serie einen oder gar mehrere abendfüllende Spielfilme zu machen: Die Fangemeinde, und sei sie auch noch so groß, ist immer noch zu klein, um allein bei ihr die Investitionen wieder einzuspielen, die heutzutage so ein Film erforderlich macht. Also muss ein Film herauskommen, den nicht nur die Fans mögen, sondern auch „normale“ Kinogänger, die von der Serie möglicherweise noch nie etwas gehört haben. Der Film darf also nichts oder wenig voraussetzen. Andererseits muss der Film genug vom „Geist“ der Serie in sich haben, dass sich die Fans der Serie in ihm wiederfinden. Denn mögen sie auch von ihrer Anzahl her nicht ausreichen, um einen Film rentabel zu machen, reicht ihr Medieneinfluss doch weit genug, um einem Film gegebenenfalls einen äußerst umsatzschädlichen Imageschaden zu verpassen. An solchen Drahtseilakten ist schon mancher gescheitert.

Vor drei Jahren stand Christopher Nolan („Memento“) vor dem Problem, unter diesen Voraussetzungen einen Film zu einem der ältesten Franchises der Welt zu machen: „Batman“, der immerhin im Jahre 1939 das Licht – oder eher: das Halbdunkel – der Comicwelt erblickt hat. Es handelte sich dabei bereits um die achte Realverfilmung des Themas, und die fünfte der „Neuzeit“. (Die Werke aus den Vierziger und Sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts wollen wir einmal außer Acht lassen.) Nolan musste sich dabei immerhin an Größen wie Tim Burton („Beetlejuice“, „Mars Attacks!“ „Planet der Affen“) und Joel Schumacher („Flatliners“, „Falling Down“) messen lassen, die in den Achtziger und Neunziger Jahren je zwei Verfilmungen des Themas vorgelegt hatten.
Unter Mitarbeit von Christian Bale als Batman und Sir Michael Caine als sein Butler Alfred sowie in Nebenrollen Liam Neeson, Gary Oldman, Morgan Freeman und Rutger Hauer lieferte Nolan einen ordentlichen Film ab, der von Publikum und Kritik wohlwollend aufgenommen wurde, sein Geld einspielte und es immerhin – wenn auch knapp – in die Top 100 der Internet Movie Database (IMDb) schaffte. Das oben angesprochene Problem, möglichst wenig voraussetzen zu dürfen, löste Nolan schlicht dadurch, dass er – unter anderem – die Geschichte erzählte, wie aus Bruce Wayne Batman wurde, und den Film „Batman Begins“ nannte. Zur Abgrenzung von seinen Vorgängern orientierte er sich eher an dem „modernen Look“, den Künstler wie beispielsweise Frank Miller („300“, „Sin City“) mit The Dark Knight Returns“ (1986) in die Comics gebracht hatten.

Drei Jahre später stand Nolan nun vor dem Problem, diesen Achtungserfolg wiederholen zu sollen. Die Voraussetzungen waren denkbar ungünstiger als bei seinem ersten Versuch: Den Trick, die Geschichte von Anfang an zu erzählen, konnte er nicht noch einmal anwenden, der „neue“ Look hatte mindestens den Reiz des Neuen verloren, und den Eyecatcher, seinen Protagonisten wie im ersten Teil durch den Himalaya wandern zu lassen, musste er sich auch sparen.

Und doch geschieht das Unglaubliche: „The Dark Knight“ übertrifft seinen Vorgänger in jeder Beziehung. Als erster Film überhaupt schafft er es innerhalb von zwei Tagen nach der Premiere auf Platz 1 der IMDb-Hitliste (mittlerweile steht er auf Platz 3) und bricht sämtliche Kassenrekorde. Der Film spielt innerhalb von sechs Tagen auf seinem Heimatmarkt soviel Geld ein wie sein Vorgänger während seiner gesamten Laufzeit. Innerhalb von 45 Tagen knackt der Film die 500-Millionen-Dollar-Marke. Der bisherige Rekordhalter, „Titanic“, hatte dafür noch 98 Tage gebraucht. Und man muss neidlos anerkennen: Der Film hat all das verdient.

Das liegt nicht nur an der herausragenden Darstellung des kurz nach Ende der Dreharbeiten verstorbenen Heath Ledger als Joker, auch wenn alleine dieses Highlight der Schauspielkunst den Film weit über jedes Mittelmaß hinausheben würde. Man darf nicht vergessen, dass Ledger in dieser Rolle keinem geringeren als dem genialen Jack Nicholson folgt, der den schrillen Schurken in der ersten „modernen“ Verfilmung von 1989 zum Leben erweckte. Im Vergleich zu Ledger wirkt Nicholson allerdings wie ein überschaubar bedarfter Komiker neben einem veritablen Wahnsinnigen. Es geht das Gerücht, dass Ledger bei ihrem ersten gemeinsamen Dreh (dem Auftritt des Jokers auf Waynes Party) durch sein furchteinflößendes Spiel den großen Michael Caine so in Angst und Schrecken versetzt hat, dass dieser – wahrlich kein Anfänger seines Berufes – seinen Text vergaß.

Der eingefleischte „Batman“-Fan kann sich in diesem Film noch mehr wiederfinden als in seinem Vorgänger: Seit Bob Kane den Dunklen Ritter 1939 das erste Mal durch die Straßen von Gotham City geschickt hat, war die Figur mancherlei Wandlungen unterworfen; und auch wenn sich die aktuelle Verfilmung wie auch „Batman Begins“ an Motiven aus moderneren Adaptionen orientiert(The Man Who Laughs“ (2005), The Long Halloween“ (1996/1997), The Killing Joke“ (1988), „The Dark Knight Returns“, Batman Begins zusätzlich noch an Year One“ (1987) und The Man Who Falls“ (1989)), nimmt The Dark Knight bewusst auch Motive aus den frühen Jahren bis zurück zu Band 1 auf. Production Designer Nathan Crowley hat es geschafft, den optischen Eindruck so zu gestalten, dass man sowohl Frank Miller, aber jetzt eben auch Bob Kane wiedererkennt. Er hat also den „alten“ und den „neuen“ Look miteinander verbunden.

Zunächst und vor allem aber funktioniert „The Dark Knight“ als hochklassiges Action-Drama: Christopher Nolan hat verschiedene Dinge gewagt, die sich eigentlich gegenseitig ausschließen, hier aber eben doch funktionieren. So setzt er sich einerseits über bestimmte Regeln des Genres mit Leichtigkeit hinweg, um mit anderen Klischees virtous zu spielen. Und vor allem: Er verlangt seinem Publikum ein gewisses Maß an Mitarbeit und Mitdenken ab – und das Publikum dankt es ihm. Das eingangs geschilderte Problem, nicht zuviel voraussetzen zu dürfen, geht er zum Beispiel dadurch an, dass er es ignoriert. Wer nicht weiß, wer der Typ mit dem Mantel ist, soll es sich eben zusammenreimen – aber mal im Ernst: Wer weiß das denn nicht? Mit dem typischen Aufbau eines solchen Filmes erlaubt Nolan sich einen subtilen Scherz: Der Film folgt exakt dem üblichen Spannungsbogen eines 100-Minuten-Filmes – um wenige Minuten vor Schluss links abzubiegen und mit dem Zuschauer noch eine Stunde Achterbahn zu fahren. Tatsächlich hat der Film eine Nettospielzeit von zweieinhalb Stunden.
Neben solcher verwirrenden Andersartigkeit setzt er aber gleichzeitig beim Zuschauer genaue Kenntnis der üblichen Abläufe solcher Filme voraus. Für mich einer der Höhepunkte: Die klassische Situation, in der der so offensichtlich Hilflose den Überlegenen auf eine Weise provoziert, dass jedem Zuschauer klar ist, dass der sich auf keinen Fall provozieren lassen darf, weil die Situation sonst durch eine überraschende Wendung umkippt und der Unterlegene die Oberhand gewinnt. Die Provokation eskaliert, der Überlegene lässt sich provozieren – und Nolan schneidet um auf die Situation, in der der vormals Hilflose bereits die Oberhand hat. Die überraschende Wendung selbst entfällt. Wie er es gemacht hat, ist letztlich egal, weil jeder wusste, dass es nur so und nicht anders kommen konnte. Wenn dieser Schnitt nicht der FSK geschuldet war, dann ist es einer der genialsten, die ich je gesehen habe.

Auch die allergenialste Umsetzung nützt bekanntlich nichts, wenn man kein Material zum Umsetzen hat. Und hier haben Nolan und sein Bruder Jonathan aus den ihnen zur Verfügung stehenden Themenkomplexen eine anspruchsvolle und interessante Geschichte konstruiert, die sich nicht auf bloße Action beschränkt, sondern Fragen über Gut und Böse, Verantwortung und Moral, Wahrheit und Lüge, Schein und Sein aufwirft. Auch hier hält der Film den Zuschauer – man möchte fast sagen: ausnahmsweise! – nicht für debil und fährt gut dabei. Wie auch „Batman Begins“ beschäftigt sich der Film unter anderem intensiv mit der Frage, mit welchem Recht eigentlich Batman das Gesetz in die eigene Hand nimmt, Ankläger und Richter in einer Person ist und nach eigenem Gutdünken festlegt, was richtig und was falsch ist. Nur, weil er es kann und die Mittel dazu hat? Man muss Fragen zur amerikanischen Außenpolitik also nicht in einer Plattheit thematisieren, wie sie uns in „Hancock“ sauer aufgestoßen ist. Aber auch unabhängig davon kommen im Film die Antworten auf die oben genannten Fragen nicht immer von denen, von denen man es erwarten würde, und erst recht nicht lauten sie stets so, wie man es vermuten möchte.

Überflüssig zu bemerken, dass „The Dark Knight“ mit erstklassiger Ausstattung und phantastischen F/X aufwartet, die Stunts und Gimmicks exzellent sind, auch die übrigen hochklassigen Schauspieler erwartungsgemäß hervorragende Arbeit abliefern usw. All dies ist es jedoch nicht allein, was den Film so einzigartig macht und seinen beispiellosen Erfolg beim Publikum erklärt: Christopher Nolan und sein Team haben ein ganzes Genre einen Schritt nach vorne gebracht, so wie Frank Miller ein neues Kapitel der Comics – oder „Graphic Novels“, wie man heute sagt – aufgeschlagen hat. „Batman“ profitiert vom einen wie vom anderen.

Zwei Dinge stehen für mich fest: Wenn es um die Frage geht, wie man ein Franchise für die große Leinwand mit neuem Leben füllen kann, dann wird sich J. J. Abrams im nächsten Jahr an diesem Film messen lassen müssen. Und ich weiß, wer im nächsten Jahr postum einen Oscar verdient hat.

8. Kunterbunt
Geburtstage und Neuigkeiten im Monat September
Jeffrey Combs, bekannt als der Vorta Weyoun und Ferengi Brunt aus „Deep Space Nine“ wurde am 09. September 1954 in Oxnard im sonnigen Kalifornien geboren. Dort ist er auch geblieben. Er lebt mittlerweile mit seiner Familie in LA.
Ursprünglich stand Combs als Erster Offizier Ryker für die Enterprise D zur Anstellung, es wurde dann doch Riker und die Rolle bekam Jonathan Frakes. Obwohl er eher durch „Star Trek“ und eher durch humorvolle Rollen bekannt wurde, hat Combs seit seiner Jugend am Theater und später hauptsächlich im Horrorgenre betätigt, so spielte er bei „Frighteners“, aber auch Verfilmungen von H. P. Lovecraft mit.
Daran hat sich auch nichts geändert. 2008 werden mindestens sechs Filme mit seiner Beteiligung fertiggestellt werden und die meisten sind nichts für schwache Nerven.
Jeffreys Autogrammadresse
Jeffrey Combs
Bleu Entertaiment, Inc.
5225 Wilshire Blvd.
Suite 401
Los Angeles, CA 90036
USA

Roxann (Biggs) Dawson wurde am 11. September 1958 in Los Angeles geboren. Damals hieß sie Roxann Caballero. Roxann ging ihre Karriere planmäßig an, sie studierte Schauspiel und machte ihren Abschluss an der renommierten Berkley Universität. Das könnte an ihrer Schulzeit gelegen haben, denn sie ging zusammen mit Angelina Jolie und Nicolas Cage zur Schule. Ihre weitere Karriere führte sie an die Ostküste an den Broadway. Mitte der 80er führte ihre Arbeit sie mehr und mehr zum Fernsehen. Am bekanntesten ist sie in der Rolle der B’Elanna Torres, die auch ihr in Erinnerung bleiben dürfte. Als sie sich zum ersten Mal im Klingonen-Make-up sah, fühlte sie sich so verunstaltet, dass sie in Tränen ausbrach. Michael Westmore gestaltete ihr Äußeres im Verlauf von Voyager dann aber Stück für Stück um.
Seit Mitte der 90er hat sie begonnen, sich von der Schauspielerei zurückzuziehen und als Regisseurin TV-Episoden zu drehen. Ihre Ehe mit „Star Trek“-Schauspieler Casey Biggs wurde geschieden. Danach heiratete sie den vielbeschäftigten Schauspieler Eric Dawson („Battlestar Galactica“, „Kyle XY“), den sie beim Dreh von Perry Mason kennen lernte. Roxann hat zwei Kinder. Derzeit arbeitet Roxann als Produzentin und Regisseurin der Krimireihe „Cold Case“, in Deutschland auf K1 zu sehen.
Autogrammwünsche und Geburtstagsgrüße können an diese Adresse geschickt werden:
Roxann Dawson
Andrea Simon Entertainment
311 N. Robertson Blvd.
Suite 900
Beverly Hills, CA 90211
USA

Walter Marvin Koenig wurde am 14. September 1936 in Chicago geboren. Natürlich kennt ihn jeder als jungen Fähnrich Pavel Chekov aus der klassischen „Star Trek“-Serie. Auch als Telepath Bester aus der Serie „Babylon 5“ ist er vielen bekannt. Walter stammt aus einer jüdisch-russischen Familie aus Litauen, sein ursprünglicher Familienname Koenigsberg wurde der Einfachheit halber verkürzt.
Walter Koenig ist mit der Schauspielerin Judy Levitt verheiratet, mit der er zusammen auch schon in „B5“ auftrat. Ihre beiden Kinder sind mittlerweile ebenfalls vor der Kamera tätig. Das gilt übrigens auch für Walter selbst. Derzeit arbeitet er als Autor, Produzent und Regisseur an seinem Film „InAlienable“, an dem auch viele bekannte „Star Trek“-Darsteller mitwirken.
Er unterhält eine offizielle Internetseite: www.walterkoenigsite.com
Dort kann man auch nach Autogrammen fragen, per Post geht das an:
Walter Koenig
PO Box 4395
N. Hollywood, CA 91607
USA

Rosalind Chao wurde am 23. September 1957 in Los Angeles geboren. Sie spielte die Rolle von Miles O’Briens Ehefrau Keiko Ishikawa auf „Deep Space Nine“. Sie ist verheiratet mit dem Serienschauspieler Simon Templeman, der unter anderem auch bei „Star Trek TNG“ eine kleine Rolle hatte. Rosalinds Rolle als Keiko hatte eigentlich zu einer Hauptrolle aufsteigen sollen. Sie lehnte das jedoch ab, da sie sich hauptsächlich um ihre beiden Kinder kümmern wollte. Statt dessen erhielt sie immer wiederkehrende Gastrollen als Keiko. Auch in anderen Serien wie „Charmed“, „Monk“, oder „the O.C.“ hat sie immer wieder einzelne Rollen.
Ihre Autogrammanschrift ist:
Rosalind Chao
Don Buchwald & Associates L.A.
6500 Wilshire Blvd.
Suite 2200
Los Angeles, CA 90048
USA

 
Autogramme, wie geht das?
Ich setze bei allen „Geburtstagskindern“ immer die Autogrammadressen dazu. Aber wie macht man das am Besten?

Also üblicherweise sollte man einen Rückumschlag beilegen, der adressiert und entsprechend frankiert ist. Dazu muss sich allerdings niemand US-amerikanische, kanadische oder britische Briefmarken besorgen. Es gibt den so genannten „internationalen Antwortschein“; das ist sozusagen eine Allzweckbriefmarke für alle Länder. Nun will ich keine Werbung machen für die Post AG, aber bei den anderen Briefunternehmen weiß ich nicht, wie es geht. Auf großen Postämtern bekommt man den Antwortschein noch direkt, für einen normalen Rückbrief reicht üblicherweise einer. Für größere Umschläge muss man sich erkundigen. Ein Antwortschein kostet zwei Euro. Die Post AG will die Antwortscheine in Zukunft aber nur noch im Internet verkaufen. Der Link ist derzeit: http://www.deutschepost.de/dpag?xmlFile=link1015146_1007753

In den Brief sollte außerdem noch ein kurzes Anschreiben, dass man halt ein Autogramm will und am Besten auch noch etwas, was man unterschrieben haben will, da nicht jeder Schauspieler immer, wenn er Fanpost bekommt, auch gerade Signierfotos griffbereit hat. Dann heißt es Geduld haben. Ich habe schon von Wartezeiten von über neun Monaten gehört. Zurück kam dann trotzdem kein Baby, es kann aber alles mögliche passieren. Ein einfaches signiertes Bild, aber auch ein persönlicher Brief.
Uwe Post veröffentlicht Story-Sammlung "Zisch Zitro für alle!"
Standen Sie auch schon einmal stundenlang vor einer ewig roten Ampel? Oder haben Sie schon einmal einen rosa Außerirdischen in einer Autobahn-Raststätte zu einer Cola eingeladen? Haben Sie mal versucht, ein Interview mit Ihrem Ohrgeräusch zu führen? Nein? Sie schütteln den Kopf und fragen sich, wo so etwas möglich ist?

In den Kurzgeschichten von Uwe Post werden solche und andere Skurrilitäten lebendig. Lachen Sie über tollpatschige Cyberjunkies, abgehalfterte Planetendiktatoren und Praktikanten bei einer Begegnung der sechsten Art. Leiden Sie mit einem Mann, dessen Freundin mit einem Alien fremdgeht, einem Weltraumdetektiv mit schwacher Blase und einem Songwriter, der Menschen rettet, indem er sie in eine graue Dämonenwelt führt.

„Zisch Zitro für alle!“ umfasst 19 unveröffentlichte Kurzgeschichten und eine Novelle aus den Genres Science-Fiction, Fantasy, Thriller und Humor vom „postigsten“ Autor der Szene.

Das 200 Seiten starke Taschenbuch ist für 9,90 Euro zzgl. Versandkosten über das Internet erhältlich unter: http://stores.lulu.com/uwepost

Weitere Infos, Buchtrailer, Cover und Bestellmöglichkeit von signierten Exemplaren: http://post-sf.de

Über den Autor:

Uwe Post, Jahrgang 1968, wohnt in Faustkeilwurfweite des Neandertals, hat ein Diplom in Physik und Astronomie, arbeitete früher als Journalist und ist nunmehr Software-Entwickler im Düsseldorfer Medienhafen. Er schreibt seit knapp 20 Jahren. Diverse Kurzgeschichten veröffentlichte Post u. a. in c´t magazin für computertechnik, Nova und Visionen. Sein satirischer Fantasy-Roman „Zweiland“ erschien im Sommer 2007. Posts Storys „Teufe 805“ und „eDead.com“ wurden für den Deutschen Science Fiction- bzw. Kurd-Lasswitz-Preis nominiert.

Für weitere Informationen, Foto- und Interview-Anfragen wenden Sie sich bitte an:

Uwe Post
Schliemannstr. 31
40699 Erkrath
uwe.post@upcenter.de
"WALL-E" im Kino
Was wäre, wenn die Menschheit die verschmutzte Erde verlässt und vergisst, den letzten Roboter auszuschalten?  Das ist die einzigartige Geschichte der neuen intergalaktischen Animationskomödie von Disney und Pixar. Ein kleiner Roboter namens WALL•E kämpft sich tapfer durch die Müllberge, sammelt, sortiert, säubert, räumt auf …

Doch nach all den Jahren alleine auf dieser Welt hat der liebenswerte Kerl einen winzig kleinen Defekt entwickelt: eine Persönlichkeit. WALL•E interessiert sich einfach für alles, ist überaus neugierig, und auch ein kleines bisschen einsam. Bis eines Tages die coole Roboterdame Eve auf der Erde landet und das Leben von WALL•E auf den Kopf stellt. Und ehe er sich  versieht, liegt die Zukunft der Erde und das Schicksal der Menschen in WALL•E´s Metall-Armen ...

Ein kleiner Roboter räumt auf! Erfolgsregisseur Andrew Stanton („Findet Nemo“) hat zusammen mit dem Oscar®-gekrönten Sound Designer Ben Burtt („Star Wars“, „Indiana Jones”, „E.T.“) eine herzerwärmende und witzige Reise durch die Welten mit jeder Menge Überraschungen und Lebensweisheiten geschaffen, die in jedem Universum für Furore sorgen werden.

Regie: Andrew Stanton
Produktion: Pixar Animation Studios

„WALL-E“ startet in Deutschland am 25. September 2008.
Neue Projekte bei LITTERA
Auf LITERRA sind jüngst zwei neue Projekte gestartet, auf die uns die Macher hingewiesen haben:

Fremde Welten Channel

Alisha Bionda hat ihre Partnerschaft mit Rena Larf ergänzt und mit ihr den „Fremde Welten Channel“ ins Leben gerufen.
Rena Larf liest exklusiv von Alisha Bionda ausgewählte Science-Fiction-Stories, die danach auf „LITERRA - Die Welt der Literatur“ erscheinen werden.
Neben ausgewählten Texten von hervorragenden Genre-Autoren dürfen sich auch gerne Newcomer mit einer Geschichte bis max 12.000 Zeichen (inkl. LZ) bei Alisha Bionda bewerben. Bitte aber vorher mit ihr Kontakt aufnehmen - alisha_bionda(at)yahoo.de) - da es ein Anliegen des Literatur-Channels ist, den Nachwuchs gezielt zu fördern.

http://www.literra.info/specials/special.php?intro=15

“Nebelgrenze“-Reihe

Im September 2008 startete exklusiv auf LITERRA die düster-phantastische Kurzgeschichten-Reihe „Nebelgrenze“ von Andrea Gunschera.
Jeden zweiten Monat erscheint eine neue Kurzgeschichte der Autorin.
Das Projekt wird grafisch von Crossvalley Smith betreut.

http://www.literra.info/specials/special.php?intro=14
"Jack Slaughter" - Die Horror-Hörspiel-Sitcom-Serie
„Jack Slaughter – Tochter des Lichts“ ist eine Horror-Hörspiel-Sitcom-Serie, die sich selbst nicht so ernst nimmt, es aber doch immer wieder ist. Die Hörspielserie ist knallig, kultig, komisch – anders! Sie bedient sich eines Mix‘ aus seriösem Horror und schräger Comedy … und ausschließlich bekannter Synchronstars sowie einem innovativen und skurrilen Artwork!

Im Verborgenen tobt seit Jahrtausenden ein blutiger Krieg zwischen Gut und Böse. Die Menschheit allein ist zu schwach, die entseelte Dunkelheit zu besiegen. Doch in Zeiten größter Verzweiflung wird eine Kämpferin geboren, die sich tapfer den Dämonen und Mächten der Finsternis entgegen stellt. Jene Kriegerin ist die Tochter des Lichts, die mit ihrer Kraft gegen die erbarmungslosen Bestien der Hölle antreten muss. Sie nimmt sich selbst nicht ganz so ernst, aber ihre Feinde sollten dies besser tun. Begleiten wir die Tochter des Lichts auf seinem Weg. Ihr Name ist ... Jack Slaughter.

Die Serie "Jack Slaughter" spielt komplett in der wunderschönen fiktiven Stadt Jacksonville in Kalifornien, USA. Jacksonville liegt in der Mitte zwischen dem Lake Tahoe und dem Pacific Coast Highway, der Nord- und Südkalifornien miteinander verbindet. Die Durchschnitts-Temperatur im Winter liegt bei angenehmen 10 Grad und im Sommer bei warmen 28 Grad Celsius. Jacksonville ist die Stadt der berühmten saftigen Blutorangen und wurde mehrfach zur schönsten Stadt des "Wilden Westens" gewählt. Etwas Abseits der großen Highways gelegen, verfügt das 40.000 Seelen zählende Städtchen über eine High School, eine kleine, aber feine Universität, ein großes Einkaufzentrum, ethnische Viertel, einen Slum, ein erbärmliches Rotlichtmilieu und ein beeindruckendes Football-Stadion. Laut Werbeprospekt "... ist Jacksonville die Stadt mit der niedrigsten Kriminalitätsrate in ganz Kalifornien."
Als Professor Doom aber mit einem unfairen Trick das Tor zur Hölle öffnet, ist nichts mehr wie es einmal war ...

Allerdings hat er mit „Jack Slaughter – Der Tochter des Lichts“, seinem besten Freund Tony Bishop und dem Bikinimodel Dr. Kim Novak ebenbürtige Gegenspieler, die – wenn sie es denn erst begreifen – Folge für Folge versuchen, ihn zu stoppen. Das Jack dafür mit Puppen spielen muss, Tony es gern würde und Kim keine sein will, macht es nicht einfacher, aber dafür umso skuriler! Begleiten Sie also die Tochter des Lichts auf seinem Weg!

Altersempfehlung: Nur hören, wenn Du älter als dieses Ergebnis bist: 
(666 + 616 – 999 – (6+6+6) – (6+1+6) – (6x6)) / (6+6+6)
DoXaN - Weltraumaction pur!
Mit „DoXaN“ geht die Spielemarke Purple Hills neue Wege. In 15 verschiedenen Singleplayerkampagnen - oder im komfortablen Multiplayermodus mit bis zu 16 Spielern gleichzeitig - erleben Sie aus Sicht des Weltraumpiloten Adam Mouk den Angriff der feindlichen DoXaN. Begeben Sie sich auf die Jagd zwischen Asteroidenfeldern, Raumnebel und interstellaren Forschungsstationen und halten Sie die Gegner in diesem gut in Szene gesetzten Weltraumshooter von Ihrer Heimat fern. Erleben Sie dabei überraschende Wendungen und lernen Sie einen unbarmherzigen Feind kennen, dem Sie in fünf Spiele-Modi begegnen können, vom Death-Match bis zum Star Race.

Trotz aller Komplexität, Action und einer guten Prise Taktik fällt der Einstieg in „DoXaN“ sehr leicht. Einfach Schiff und Waffen auswählen und schon geht es ab in den Kampf. Bewegt werden Raumschiff und Zielvorrichtungen shootertypisch mit Maus und Tastatur. Gegner werden einfach per Tastendruck anvisiert und dann hoffentlich in einer schönen Explosion pulverisiert. Wer auf unkomplizierte Weltraumaction steht oder die Szenarien von „Wing Commander“ und Co. schon zigmal durchgespielt hat, sollte sich „DoXaN“ auf jeden Fall vormerken.

Features:
- Multiplayermodus, mit bis zu 16 Spielern im LAN oder online
- 5 verschiedene Spielmodi
- Singleplayerkampagne mit 15 Einsätzen
- 8 verschiedene Raumjäger
- 16 Waffensysteme mit vielen Extras
- 2 verschiedene Rassen, mit jeweils vier grundlegend verschiedenen Spielerschiffen (insgesamt 8)
- Schiffe können frei mit Waffen bestückt werden
- Shader 2.0 Effekte

"DoXaN" ist ab sofort für 19,99 Euro im Handel erhältlich.

ISBN: 978-3-868230-81-9
EAN: 401740401443-0
Artikelnr.: 01443
empf.VK: 19,99 Euro

9. Wissenschaft: Exotische Aggregatzustände
von Marcus Haas
Die Welt um uns herum ist exotischer, als wir uns das manchmal vorstellen mögen, das betrifft schon so alltägliche Phänomene wie die Aggregatzustände.
In der Schule lernt man, dass es drei davon gibt: fest, flüssig und gasförmig. Passt man etwas auf, dann hat man vielleicht schon mitbekommen, dass es noch so etwas wie Plasma gibt – in diesem Zustand trennen sich bei hohen Temperaturen die Elektronen von den Atomrümpfen. Das ist aber erst der Anfang, es werden ständig neue Zustände entdeckt, welche die Materie einnehmen kann.

Von Helium beispielsweise ist seit 1938 ein zusätzlicher Aggregatzustand bekannt - entdeckt von dem russischen Physiker Pyotr Leonidovich Kapitsaein - ein Bose-Einstein-Kondensat, Helium II genannt. Dabei handelt es sich um eine Supraflüssigkeit, die ganz besondere Eigenschaften aufweist.
Helium 4 (das am häufigsten vorkommende Helium-Isotop mit 4 Neutronen im Kern) existiert zwischen seinem Siedepunkt bei 4,22 Kelvin (0 Kelvin entsprechen -273,15 °C, dem absoluten Temperaturnullpunkt) und dem sog. Lambdapunkt bei 2,1768 Kelvin als gewöhnliche Flüssigkeit. Kühlt man es jedoch noch weiter ab, wird es spannend.
Helium II verliert fast jede Viskosität, d. h. es gibt keine innere Reibung mehr, das führt zum einen dazu, dass man Helium II nicht mehr zum Kochen bringen kann, denn ohne innere Reibung leitet es die Wärme zu schnell wieder ab (mehr als hundertmal schneller wie Kupfer, nämlich mit 20m/s bei 1,8 Kelvin). Gleichzeitig führt dieser Verlust des Zusammenhalts der Heliummoleküle auch dazu, dass die Flüssigkeit durch winzige Poren (bis zu 10-8 m) oder Kapillaren fließen kann. Außerdem kriecht Helium II Gefäßwände hoch, der entstehende Rollin-Film ist nach Bernard V. Rollin benannt, der ihn 1938 erstmals beschrieb.

Womöglich ist es die Van der Waals-Kraft, die für dieses Kriechen gegen die Schwerkraft verantwortlich ist. Die Van der Waals-Kraft ist die einzige Kraft, über die Helium mit sich selbst und anderen Elementen reagieren kann (es ist ja ein Edelgas), dabei reagieren Moleküle, die eigentlich elektrisch neutral sind, weil sie genauso viele Elektronen wie Protonen besitzen, miteinander, weil die Elektronenhüllen nicht immer symmetrisch um den Atomkern verteilt sind und diesen dann nicht vollständig abschirmen. So ergibt sich – oft nur kurzfristig – ein Zustand, in dem das Atom auf der einen Seite mehr positiv und auf der anderen mehr negativ geladen ist, so dass es mit anderen geladenen Molekülen wechselwirken kann.
Im supraflüssigen Zustand ohne Reibung kann das vielleicht dazu führen, dass diese extrem schwache Wechselwirkung ausreicht, damit die Haftung an Oberflächen und die geringe Viskosität ausreicht, um an Wänden hochzufließen.

Das Bose-Einstein-Kondensat wurde inzwischen mit einer ganzen Reihe von Elementen hergestellt. Dabei handelt es sich um einen Zustand, bei dem sich alle Atome im selben quantenmechanischen Zustand befinden und sich deshalb wie ein einziges Teilchen verhalten.
Gelingt es, die Atome in einem Gitter einzufangen, kann man den sog. Mott-Isolator-Zustand erreichen. Bei 10 Nanokelvin fängt man dazu einzelne Atome in einem Gitter aus Licht ein (da Licht eine Welle ist, kann man stehende Wellen erzeugen, bei denen die Atome sich bevorzugt an festen Punkten in diesem Gitter aus drei senkrecht zueinander stehenden Lasern aufhalten). Je nach Stärke des Gitters kann man jetzt einen Phasenübergang zwischen supraflüssig, wenn sich die Atome noch frei bewegen können, und einer Kristallstruktur beobachten, wenn die Atome in dem Lichtgitter quasi eingefroren werden.

Aber es wird noch merkwürdiger. 1969 wurde ein weiterer Aggregatzustand für extrem kaltes Helium vorausgesagt: suprafest.
Erst 2004 wurden an der Penn State University erste Experimente veröffentlicht, die diesen Zustand zu erreichen versuchten. An der Ecole Normale Supérieure in Paris hat man sich schließlich ein Experiment ausgedacht, um diesen seltsamen Zustand zu beobachten, bei dem eine Flüssigkeit durch einen Festkörper fließt.
Man nehme einen Strohhalm, fülle ihn mit Wasser und halte ihn in ein Wasserglas; solange man das eine Ende des Strohhalms mit dem Finger abdichtet, passiert nichts. Nimmt man den Finger weg, so fließt das Wasser aus dem Strohhalm. Ersetzt man das Wasser durch suprafestes Helium und die Luft durch supraflüssiges Helium, hat man das besagte Experiment. Leider schlugen 10 von 13 Experimenten fehl und es passierte gar nichts. Wahrscheinlich, weil es eine durchgehende Grenzschicht zwischen den Kristallen des Suprafestkörpers geben muss, durch die sich das Helium II durchquetschen muss. Das Helium II fließt also an den Grenzschichten der Kristalle entlang, aber nicht durch die Kristalle selbst. Aber es ist schon erstaunlich genug, dass man Helium überhaupt – wenn auch unter extremen Druck – verfestigen kann.

Nicht weniger erstaunlich, ist die Tatsache, dass auch Kernmaterie (Neutronen und Protonen) verschiedene Aggregatzustände einnehmen kann. Die Dichte der Kernmaterie ist fast 1015-mal größer als bei Wasser, abgesehen davon verhalten sich Atomkerne aber wie Flüssigkeitstropfen – kein Wunder, dass sich die Physiker fragen, ob man sie auch zum Kochen bringen kann.
Die Gesellschaft für Schwerionenforschung in Darmstadt hat erst vor wenigen Jahren genau dies beobachtet, bei Kollisionen von Atomkernen in einem Teilchenbeschleuniger wurde im Zustandsdiagramm ein Plateau entdeckt, bei dem die Temperatur nicht weiter ansteigt, bevor die Kernmaterie in den gasförmigen Zustand übergeht – das gleiche passiert bei Wasser, wo sich die Temperatur bei 100°C erst einmal nicht weiter erhöht, während der Phasenübergang stattfindet, bis alle Bindungen aufgelöst sind und sich flüssiges Wasser in gasförmiges umgewandelt hat.

Schließlich sollten wir noch einen Blick auf das Wasser werfen, denn auch hier kommen wir schon lange nicht mehr mit nur drei Aggregatzuständen aus. Zunächst einmal ist da der sog. Kritische Punkt bei 374 °C und etwa 100 bar, jenseits dieser Temperatur kann man nicht mehr zwischen Gas und Flüssigkeit unterscheiden. Erhöht man bei dieser (oder höherer) Temperatur den Druck weiter, so erhält man zunächst überkritisches Wasser, ein Gas, das sich wie eine Flüssigkeit verhält, wenn auch mit anderen Eigenschaften, wie das Wasser, das in unserem Wasserglas herumschwappt. Überkritisches Wasser kann wie ein Gas in die feinsten Ritzen eindringen, wirkt dabei aber wie eine Flüssigkeit, was seine Lösungsmitteleigenschaften angeht – in der Industrie wird es deshalb auch eingesetzt um andere organische Lösungsmittel zu ersetzen.
Erhöht man den Druck noch weiter – wie es z. B. in den unteren atmosphärischen Schichten des Jupiter oder Saturn passieren kann – erhält man schließlich wieder einen Festkörper wie Eis VII, X oder XI. Eis VII entsteht unter sehr hohem Druck (3GPa, ein Giga Pascal entspricht 10.000 bar), wenn die Temperatur wieder auf unter etwa 300 °C fällt – Schneeflocken aus Eis VII wären übrigens viereckig und es ist dichter als flüssiges Wasser, geht also darin unter. Eis X oder XI ist dagegen auch bei höheren Temperaturen möglich, wenn der Druck entsprechend steigt (über 62 GPa).

Insgesamt kennt man von Wasser etwa 16 kristalline und bis zu drei amorphe Phasen (wie Glas, also ohne Ausbildung einer Kristallstruktur), und das sind nur die Festkörper-Phasen (Eise). Das Wasser nebenbei auch flüssig oder gasförmig vorliegen kann, fällt daneben kaum ins Gewicht, es wird allerdings spekuliert, dass es noch eine zweite flüssige Form geben könnte, womit wir heute bei bis zu 22 Aggregatzuständen von Wasser wären. Dass wir auf unserem Planeten so viel flüssiges Wasser haben ist also reine Glücksache, weil sich unser Planet gerade in dem kleinen Bereich zwischen Sonne und Unendlichkeit aufhält, wo dieser Zustand bevorzugt auftritt.

Vielleicht muss man sich gar nicht wundern, dass es so viele unterschiedliche Aggregatzustände gibt, denn im Grunde handelt es sich nur um, bei gegebenen Umgebungsbedingungen, energetisch optimale Anordnungen der Atome und Moleküle und bei unterschiedlichen Drücken und Temperaturen sind es die verschiedenen Kräfte zwischen den Teilchen und ihre relative Stärke, welche die jeweils günstigste Anordnung bestimmen – und dann gibt es weit mehr als nur drei Möglichkeiten, Teilchen zusammen zu packen.

10. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,

die Sommerpause ist vorbei, die Corona-Kurzgeschichte wieder da: Weiter geht es an dieser Stelle mit den Storys unserer Themenrunde „Wilde Kreaturen“. Die hat unserer Jury mit einer Rekordanzahl von Einsendungen eine wirklich harte Nuss aufgegeben – auch deshalb vielen Dank an die beiden Gastjuroren Jennifer Schreier und Volker Groß fürs Lesen und Bewerten aller Geschichten; und natürlich den vielen, vielen Autoren fürs Mitmachen. Den Anfang macht heute Platz drei: „Waschbären auf 55 Cancri h“ von Andrea Tillmanns, die schon vor einer kleinen Ewigkeit im Corona Magazine vertreten war; nämlich im Jahr 2003 mit der allerersten Geschichte („In die Ferne“), die im Rahmen der Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbe veröffentlicht wurde. Autorin und Redaktion freuen sich wie immer über Rückmeldungen zur Story.

Die nächsten Themen des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs: „Besuch“ (Einsendeschluss 1. November 2008) und „Das Ende der Welt“ (Einsendeschluss 1. Januar 2009). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.

Armin Rößler


Waschbären auf 55 Cancri h
von Andrea Tillmanns

„Das glaub’ ich jetzt nicht“, sagte Mark entgeistert und starrte auf sein Hemd, von dem ein grünliches Rinnsal auf den Boden lief, ohne Spuren zu hinterlassen. Angewidert hielt er P4 mit weit ausgestreckten Armen von sich.
„Es sind eben Tiere“, antwortete ich achselzuckend und nahm ihm das schwarz-weiße Fellknäuel ab. Ich gab mir keine Mühe, mir das Grinsen zu verkneifen.
„Mann, kannst du mir nicht vorher sagen, dass dieses Viech nicht stubenrein ist?“, entgegnete er wütend. „Wenn ich geahnt hätte, was hier auf uns zukommt …“
„… wärst du zu Hause geblieben“, ergänzten Lana und ich synchron. Dieser Planet war ein Paradies für uns Xenobiologinnen, aber eine Wüste für den Nanotechnologen – hier gab es einfach nichts, wogegen er uns mit seinen Nano-Filtern, Nano-Bots und Nano-Häuten schützen konnte. Es gab keine Viren, Bakterien, Keime, keine gefährliche Strahlung, nicht mal Allergene, auf die wir reagiert hätten. Und die größte einheimische Tierart hielt Mark mir gerade angeekelt vor die Nase. 55 Cancri h – von der Mannschaft gerne „55 Sangria“ genannt, wenn der Kapitän nicht daneben stand – war dermaßen harmlos, dass Mark sich zu Tode langweilte. Zur Strafe quälte er uns bei jedem Essen mit Erzählungen über Selbstorganisation, das Bottom-up-Prinzip und chaotische Attraktoren.
Ich nahm den jungen Waschbären, legte ihn auf den Untersuchungstisch und gurtete ihn mit raschen Handgriffen fest. Natürlich war das Tier kein wirklicher Waschbär. Diesen Spitznamen hatte die Rasse den riesigen schwarzen Augen zu verdanken, die von Weitem wie die schwarzen Flecken um die Augen irdischer Waschbären wirkten und nun verträumt durch uns hindurchblickten. Aus der Nähe sahen die Tiere anders aus, eher wie sechsbeinige Fellknäuel mit einem Muster im Fell, das merkwürdige optische Täuschungen verursachte, als sei es ständig in Bewegung, selbst bei völliger Windstille. Aber als die Forschungsgruppe sie zum ersten Mal aus der Nähe gesehen hatte, hatte sich der Spitzname längst festgesetzt.
„Hast du die Sauerei weggewischt?“, erkundigte ich mich mit einem Blick auf den Boden.
Mark blickt nach unten. „Schon durchgesickert“, winkte er ab. Der nanostrukturierte, semipermeable Boden gehörte zu den kleinen Annehmlichkeiten des Raumschiffs, auf die Mark stolz war, obwohl sie von einem seiner Kollegen vor Jahrzehnten entwickelt worden war.
„Tatsächlich, alles fort“, bemerkte Lana interessiert. „Dabei hat der Kleine bestimmt einen halben Liter …“
„Du weißt doch – ‚there’s plenty of room at the bottom’“, unterbrach ich sie mit einem von Marks Lieblingssprüchen, ehe sie ihn weiter ärgern konnte.
Der schnaubte leise. „Zitier nicht Feynman, wenn du ihn nicht verstehst“, brummte er und sah wieder zu unserem Waschbären hin. „Mit diesem Spruch meinte er, dass man aus physikalischer Sicht die verschiedensten nanoskaligen Maschinen bauen könnte; mit unserem Fußboden hat das nichts zu tun. Aber davon versteht ihr sowieso nichts.“ Er sah uns herausfordernd an. „Braucht ihr mich noch, oder macht ihr den interessanten Part lieber alleine?“
„Bleib doch hier“, sagte ich versöhnlich. „Ist doch sicherlich auch für dich spannend – so ein großes Tier haben wir noch auf keinem Planeten entdeckt.“
„Auch kein so blödes“, schnaubte Mark, setzte sich dann aber doch auf den Hocker, der schräg neben dem Fußende des Tisches stand.
Ich nickte ihm grinsend zu. Blöd waren diese Tiere tatsächlich: Sie schienen den ganzen Tag nur herumzuliegen, manchmal ein paar Minuten durch einen der kleinen Bäche zu paddeln, die es hier zuhauf gab, und sich dann weiter auszuruhen. Sie ließen sich problemlos fangen und wehrten sich nicht einmal, wenn wir sie in einen atmungsaktiven Sack steckten und in die Station trugen. Die ersten hatten wir mit Senderhalsbändern markiert, um festzustellen, ob sie sich vielleicht nachts bewegten – Fehlanzeige. Keiner von uns hatte bisher beobachtet, wie sie fraßen oder tranken. Deshalb hatten wir die ersten drei Waschbären rasch wieder dort ausgesetzt, wo wir sie aufgelesen hatten.
Inzwischen aber überwog die Neugier, zumal wir nicht unbegrenzt Zeit hatten. Unser Sangria-Planet, der passend zum Spitznamen tatsächlich von rötlichen Büschen und Bäumen überzogen war, war so ideal für eine großflächige Besiedlung geeignet, dass uns die NEASA, die Eurasische Weltraumagentur, täglich mit Hyperfunksprüchen bombardierte. Viel Zeit blieb uns nicht mehr, um festzustellen, ob die Waschbären ein gewisses Mindestmaß an Intelligenz besaßen oder aus anderen Gründen die Besiedlung verhinderten.
„Was habt ihr eigentlich vor?“, erkundigte sich Mark „Blut abnehmen? Die Urinprobe ist ja schon versickert …“
„Erst mal Blut finden“, erklärte Lana, ohne auf sein leises Seufzen einzugehen. „Oder weißt du, wo der kleine Kerl seine Adern versteckt? Vielleicht liegt sein Herz ja dort, wo wir das Gehirn vermuten …“
„Die üblichen Routineverfahren“, ergänzte ich. „Zuerst 3D-Ultraschall, Röntgen, dann weiter. MRT und CT sind in unserer transportablen Version leider nicht sonderlich genau – aber manchmal entdecken sie Dinge, die wir mit anderen Verfahren nicht sehen.“ Ich legte meine Hand auf den Bauch des Waschbären und versuchte, mit dem Zeigefinger durch das dichte Fell bis zu seiner Haut durchzudringen. Die feinen Haare kitzelten leicht auf meiner Haut. „Vielleicht doch zuerst Röntgen“, entschied ich. „Wer weiß, wie er reagiert, wenn wir ihm das Fell abrasieren.“
„Dann darfst du jetzt gleich wieder aufstehen“, grinste Lana Mark an, der ergeben seufzte. Sie schwenkte den Röntgenarm über den Tisch. Noch immer rührte sich der Waschbär nicht. Vermutlich wäre „Faultier“ der bessere Spitzname gewesen.
Wir verließen den Raum und warteten einen Augenblick, bis der erste Röntgenscan durchgelaufen war. Ich ging als Erste wieder hinein. Auf dem QuadHDTV war nur ein graues Rauschen zu sehen.
„Da hat euer Festkörperdetektor wohl einen schlechten Tag“, bemerkte Mark trocken.
Lana fluchte leise. „Diese dämlichen digitalen Röntgengeräte“, murmelte sie und schlug mit der flachen Hand gegen den Röntgenstrahler, der leicht hin- und herschaukelte. „Bestimmt hat das blöde Ding bei der Landung einen Knacks bekommen – oder der Szintillator auf dem CMOS-Sensor hat während des Fluges gelitten …“
„Oder das Gerät ist absolut in Ordnung“, warf ich ein. Die beiden sahen mich zweifelnd an. „Wir könnten eine höhere Dosis versuchen, ihm ein Kontrastmittel zu schlucken geben“, begann ich. „Woher wissen wir denn, wie seine Knochen und Organe aufgebaut sind?“
„Beginnen wir mit der stärkeren Dosis“, nickte Lana.
Das Ergebnis war das gleiche wie beim ersten Versuch – wir sahen nichts als Rauschen. Ich legte mich auf die zweite Liege und ließ mich mit der niedrigsten Strahlendosis röntgen. Das Ergebnis war perfekt, wie üblich. Die NEASA sparte nie an unserer Ausrüstung.
„Also Kontrastmittel“, sagte Mark und betrachtete den kleinen Einheimischen nachdenklich. Offenbar war seine Neugier geweckt. „Vielleicht trägt er einen Nanofilter?“, mutmaßte er schließlich.
„Sei nicht albern“, widersprach Lana heftig. „Dieses Tier kann offensichtlich nichts anderes als herumliegen, schwimmen und pinkeln. Wie sollte es denn an einen Röntgen-Schutzschild kommen?“
„Vielleicht war er auf diesem Planeten einmal nötig“, entgegnete er. „Die Natur findet immer Mittel und Wege, mit Problemen fertigzuwerden, und hier …“
„Halt ihm mal den Mund auf“, unterbrach ich Mark. Wenn das Tier pinkeln konnte, musste es auch trinken – also konnte es ebenso gut ein Kontrastmittel schlucken. Mit einem kleinen Löffel ließ ich das Mittel in den Mund des Waschbären laufen. Auch wenn ich nicht sah, dass er schluckte, versickerte das Mittel sofort am Ende des trichterförmigen, zahnlosen Mauls. Als er sich immer noch nicht regte, flößte ich ihm vorsichtshalber noch zwei weitere Löffel ein. Das sollte genügen.
„Und jetzt wieder raus“, kommandierte ich. Eine merkwürdige Unruhe hatte mich ergriffen, nachdem ich mein eigenes Röntgenbild klar und deutlich gesehen hatte – eigentlich mochte ich Rätsel, doch dieses hier war mir ein wenig zu rätselhaft. Ich war es gewohnt, die merkwürdigsten Organe und Skelette in außerirdischen Lebewesen zu verstehen, aber noch nie hatte ich erlebt, dass ein Tier sich gar nicht erst untersuchen ließ.
Und daran änderte auch das Kontrastmittel nichts. Der QuadHDTV zeigte stets ein graues Bild, leicht verrauscht, doch nicht stärker als bei anderen Aufnahmen. Irgendwie erschien es mir passend, dass der kleine Waschbär nach der Aufnahme schon wieder in hohem Bogen auf den Boden pinkelte, diesmal zur Abwechslung in Gelb. Die Flüssigkeit wurde so schnell durch die Nanoröhren im Obermaterial weitergeleitet, dass wir nicht mal etwas zu untersuchen hatten. Vorsichtshalber stellte ich eine Schüssel an die Stelle, wo ich noch letzte Sprenkel zu erkennen glaubte. Beim nächsten Mal wollte ich nicht wieder unvorbereitet sein.
„Ultraschall?“, schlug Lana vor.
Ich schüttelte den Kopf. „Wir wissen nicht, wie er reagiert, wenn wir ihn rasieren. Lass uns erst einmal die anderen Möglichkeiten probieren.“
„Vielleicht hat er Angst vor der Röhre“, gab Lana zu bedenken. Wir sahen uns an, dann den kleinen Waschbären. „Okay, schieben wir ihn ins MRT“, stimmte Lana schließlich zu.
Ihre Sorge war unbegründet – das Tier blieb ruhig liegen, als wir es langsam in die Röhre fuhren, wie schon die ganze Zeit über. Mark beugte sich über den kleinen Kerl und betrachtete ihn einen Moment lang genauer. „Das Fell sieht merkwürdig aus“, murmelte er, als er uns in den Nebenraum folgte.
„Macht einen ziemlich kirre“, nickte Lana. „Wer weiß, wozu das gut ist – vermutlich zur Verwirrung von Gegnern oder lästigen Insekten, so wie die Streifen im Zebrafell.“
„Hier gibt es keine Gegner, und auch keine Insekten“, bemerkte Mark. „Hier gibt’s nur Grünzeug und Waschbären.“
„Schon gut“, unterbrach ich die Diskussion, ehe dem Nanotechnologen wieder einfiel, dass er eigentlich schmollte. Ich schaltete den Kontrollmonitor ein.
„Dann wollen wir mal“, murmelte Lana neben mir und fuhr den Magneten hoch.
„Wird er gerade dicker?“, erkundigte sich Mark.
„Quatsch“, entgegnete ich spontan, ehe ich auf den Kamera-Monitor blickte. „Verdammt … Schalt den Magneten aus!“
Lana reagierte sofort. Ratlos beobachteten wir auf dem Nebenmonitor, wie der Waschbär scheinbar wieder etwas dünner wurde. Ansonsten bewegte er sich nicht.
Wir sahen uns an. „Haben wir ihn getötet?“, fragte Lana schließlich mit belegter Stimme.
Ich zuckte mit den Schultern. „Hoffentlich nicht“, antwortete ich bedrückt. „Wir konnten doch nicht ahnen, dass er magnetisch ist …“, fügte ich hinzu und merkte im gleichen Moment, wie lahm diese Rechtfertigung klang.
„Lasst uns nachsehen.“ Mark stand auf, nahm nach kurzem Zögern einen alten Plastikbecher vom Tisch, den irgendjemand mal hier vergessen hatte, und ging in den Untersuchungsraum. Rasch folgten wir ihm.
Gemeinsam zogen Lana und ich den Waschbären wieder aus der Röhre. Er sah noch immer mit seinen riesigen schwarzen Augen durch uns hindurch. Sein Fell stand deutlich weiter ab als vorher, ansonsten wirkte er unverändert.
„Vermutlich ist ihm gar nichts passiert“, mutmaßte ich. „So wie es aussieht, hat der Magnet wohl nur sein Fell angezogen.“
„Lebt er denn noch?“, erkundigte sich Mark.
„Bestimmt“, nickte Lana überzeugt.
„Woher weißt du das?“, hakte der Nanotechnologe nach. „Er atmet nicht, bewegt sich nicht, eigentlich macht er nichts außer … hah!“
Irritiert sahen wir auf. Der kleine Waschbär pinkelte mal wieder. Mark versuchte, den Strahl mit dem Plastikbecher aufzufangen. Besser wäre ein steriler Becher gewesen, aber vielleicht erfuhren wir so trotzdem irgendetwas Neues. „Außer Pinkeln“, fuhr Mark fort. „Aber Treibstoff ablassen oder Sonden absetzen kann unser Raumschiff auch, deshalb lebt es noch lange nicht.“
Als der orangefarbene Strahl versiegte, hielt Mark uns triumphierend den Becher hin. Ich blickte hinein. „Mist“, entfuhr es mir. Der Becher war leer, dabei hatte ich genau gehört, wie die Flüssigkeit auf das dünne Plastik geplätschert war. Offensichtlich hatte der Waschbär ihn von außen getroffen.
Mark zog den Becher zurück und blickte selbst hinein. „Aber ich habe wirklich etwas davon aufgefangen“, beharrte er und starrte kopfschüttelnd in den leeren Plastikbecher. „Ich habe es doch genau gesehen!“
„Nichts verdunstet so schnell“, entgegnete Lara trocken. Sie nickte zu dem Waschbären hin. „Fahren wir ihn rüber zum CT?“
„Das macht keinen Sinn“, entgegnete ich. „Wir wissen doch, dass wir mit Röntgenstrahlen keine Informationen gewinnen können.“
Die beiden sahen mich an. Lana nickte schließlich zögernd. „Vielleicht sollten wir dennoch …“
„Ihn dieser hohen Strahlenbelastung aussetzen, wenn wir wissen, dass wir keine Bilder bekommen werden?“, unterbrach ich sie.
Lana atmete tief durch. „Also Ultraschall – oder wir versuchen, eine Sonde durch seinen Hals zu schieben.“
„Solange wir nicht wissen, wie er atmet, ist das nicht ungefährlich“, gab ich zu bedenken. „Lasst uns das Ultraschall machen – er ist ja angegurtet, wenn er Angst bekommt, kann er uns nicht beißen.“
„Er hat überhaupt keine Zähne, mit denen er beißen könnte“, warf Mark ein. Er blickte noch einmal auf den leeren Becher in seiner Hand. „Ist euch eigentlich aufgefallen, dass er jedes Mal in einer anderen Farbe pinkelt?“, sagte er nachdenklich. „Ihr wisst ja, jede Messung verändert das Experiment.“
„Das mag in deinen Quantenmaßstäben gelten, aber nicht für makroskopische Lebewesen“, entgegnete Lana ruhig. „Zugegeben, wir haben ihn vielleicht ein bisschen magnetisiert …“
Ich musste lachen. „Zumindest sein Fell“, ergänzte ich. „Und Strahlenschäden durch das Röntgen treten erst auf längeren Zeitskalen auf. Keine Sorge, dem Kleinen geschieht schon nichts – und wir versprechen auch, ihn nicht nach Mitternacht zu füttern“, fügte ich grinsend hinzu, in Anspielung auf einen alten Gruselfilm aus der Jugend meiner Großeltern.
„Na ja – ihr müsst wissen, was ihr tut“, antwortete Mark. Er folgte uns in den Nebenraum, wo die normalen Untersuchungsgeräte standen, die ohne ionisierende Strahlung auskamen.
Ich holte Schere und Einwegrasierer aus einer Schublade und stellte das Desinfektionsspray bereit. Wenn der kleine Kerl so heftig auf das Magnetfeld des MRT reagierte, erschien mir die Schermaschine, die wir sonst benutzten, zu gefährlich. Wer wusste schon, was die Vibration bewirken würde?
Lana schien dennoch unbehaglich zumute zu sein, als ich die Schere griff und vorsichtig einige Büschel Fell am Bauch des Waschbären abschnitt. „Er hat gezuckt“, bemerkte sie leise.
„Es ist nur Fell“, entgegnete ich. „Es kann ihm nicht wehtun – und wenn er sich ein bisschen fürchtet … das können wir im Moment leider nicht verhindern. Außerdem macht er keinerlei Anstalten, sich zu wehren.“
„Lass uns erst mal das Fell untersuchen“, beharrte sie. „Vielleicht finden wir etwas, ehe wir ihm weiter Angst einjagen müssen.“ Sie bückte sich und tauchte nach einigen Sekunden mit irritiertem Blick wieder hinter der Untersuchungsliege auf. „Wo sind die Fellbüschel hin?“, fragte sie verwirrt.
Ich sah nach unten. Die Haare waren zu lang, um einfach in den Boden zu sinken, wie es Flüssigkeiten taten. Dennoch waren sie verschwunden.
„Bestimmt ein Luftzug“, überlegte Mark laut. Seine Stimme vibrierte leicht. „Schneid noch mal ein paar Haare ab und halt sie fest“, sagte er.
Ich schnitt großzügig ein Büschel Haare vom Bauch des Waschbären und ließ sie in meiner geöffneten Hand liegen, wo sie sich noch immer zu bewegen schienen. Sie begannen sofort zu schmelzen, vielleicht auch zu verdunsten, bis meine Finger sich nur noch um ein flirrendes Nichts schlossen.
„Haare können nicht einfach so verschwinden“, beharrte Lana leise. Sie hustete.
„Aber zerfallen“, murmelte Mark. „In ihre Atome – oder woraus auch immer sie aufgebaut sind.“ Er atmete schwerer, fasste in einer reflexartigen Bewegung an seinen Hals, starrte mich mit weit aufgerissen Augen an, während Lana noch immer erstickt hustete.
„There’s plenty of room at the bottom“, formten meine Lippen lautlos, als ein warmer Geschmack über meine Zunge schwebte und in meine Lunge rann.
Fragte sich nur, wofür.


Andrea Tillmanns, geboren 1972 in Grevenbroich. Die promovierte Physikerin lebt in Würselen (bei Aachen) und arbeitet als wissenschaftliche Angestellte an der Hochschule Niederrhein. In ihrer Freizeit widmet sie sich neben der Literatur auch der Fotografie.
Zuletzt erschienen der Roman "Der eiserne Thron" (mit H. Jänchen und C. Savoy) unter dem Label der Story-Olympiade, das Kindergarten-Praxisbuch "Tiere rund um unser Haus" (mit Vera Klee) im Dreieck-Verlag und der Phantastik-Roman "Erik im Land der Drachen" im Iatros Verlag.
Homepage: www.andreatillmanns.de

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Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904
Ausgabe 205 - 01.10.2008
Herausgeber
Mike Hillenbrand

Chefredaktion
Mike Hillenbrand (mh) (v.i.S.d.P.)

Lektorat
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15.10.2008.

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