corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904

 newsBEAT
+ "Star Trek XI" News
+ Firefly: 2. Staffel?
+ Atlantis: Cast 5. Staffel
+ Deutsche "24"-Bücher
+ Indiana Jones: 1. Trailer
+ Indiana Jones: Dt. Titel
 Kunterbunt
+ Neues vom Colosseum
+ "P. Rhodan"-Silberbände
+ "Gabriel Burns", Folge 28
+ "Lebe deinen Traum"
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Star Trek - Vanguard: Der Vorbote
Band 1 der Trilogie um die Raumstation Vaguard. Endlich wieder neues Star Trek in Deutschland. Ab Februar 2008 im Handel!

Star Trek - Vanguard: Rufe den Donner
Band 2 der Trilogie. Ab April 2008 erhältlich.

Star Trek - Vanguard: Ernte den Sturm
Das Finale der Reihe. Ab Juni 2008 im Handel.
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Star Trek XI News
Alle Infos zum neuen Kinofilm - kompakt und aktuell präsentiert vom Corona Magazine.

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Dr. Hubert Zitt über die Wissenschaft in Star Trek.

Stargate-Project
Die News- und Entertainment-Seite zu Stargate-SG1 und Atlantis.
13. Februar 2008 - Ausgabe 195 - "The Poster lies"
Lange Zeiten, kurze Zeiten
Was sind Termine wert, die Jahre vorher festgelegt werden? Wenn man bedenkt, wie kurzlebig die RTL-Superstars sind, dann darf man sich auch nicht wundern, dass Kinofilme, die ... sagen wir ... für Weihnachten 2008 angekündigt wurden, im Laufe der Zeit auf den ... sagen wir ... Mai 2009 verschoben werden. Korrekt vermutet, liebe Leser, es geht um den neuen "Star Trek"-Film, der eigentlich unter dem nächsten Tannenbaum liegen sollte. Jetzt wird wohl doch eher ein Pfingstfest daraus, wie uns die Seite aintitcool.com heute mitteilt. Und doch haben wir etwas Weihnachtliches über "Star Trek" in dieser Ausgabe: Der "Star Trek"-Doktor himself, Hubert Zitt, berichtet über die letzte seiner alljährlichen "Star Trek"-Vorlesungen, die wie immer den Hörsaal zum Platzen brachte.

Langlebig ist in der SF neben Trek auch etwas ganz anderes, und das ist Perry Rhodan bzw. die nach ihm benannte Heftroman-Serie. (Ihn selbst als langlebig zu bezeichnen, wäre wohl etwas untertrieben ... :)) Ende des Monats erscheint nun auch das zum Universum passende Computerspiel auf dem Markt - und ein Vorabbericht zum Spiel finden Sie in dieser Ausgabe auf Position 7. Es soll nicht das einzige sein, was Sie im Corona Magazine über dieses Spiel lesen werden.

Irgendwas zwischen langlebig und verflixt kurzlebig ist die britische Serie "Doctor Who". Kurzlebig war diese langlebige Serie leider in Deutschland, wo Pro7 nach mehreren Jahren Anlauf gerade mal die Puste für eine Handvoll Folgen hatte. Für dieses Thema haben wir den absoluten Experten überhaupt verpflichtet - Christian "The Geek shall inherit the World" Spließ teilt uns in einem absolut lesenswerten Spotlight mit, was da nicht ganz gepasst hat.

Wissenschaft, TV-Vorschau und Kurzgeschichte runden mit den übrigen Rubriken diese Ausgabe des Corona Magazines ab, dessen Vorwort sich nun hoffnungsvoll beschließt: Nur noch 14 Monate bis Mai 2009!

Bleiben Sie uns gewogen!

Herzlichst
Ihr Mike Hillenbrand
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1.Spotlight: Doctor Who: Stippvisite in Deutschland
Lange Vorbereitung, trotzdem Fehlstart?
6.Leseprobe "Star Trek - Vanguard: Der Vorbote"
Auszug aus dem 1. Teil der Trilogie
2.newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7.Unternehmen Stardust 2008: Perry Rhodan - das Computerspiel
Der Unsterbliche erobert den PC-Monitor
3.Die Visionen von Star Trek: Weihnachtsvorlesung 2007
Wissenschaft, Physik und Tombola für einen guten Zweck
8.Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
4.Ihre Meinung
Leserbriefe an das Corona Magazine
9.Wissenschaft: Außerirdische Krankheitserreger
Nicht nur schlechte SF kann krank machen
5.TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
10.Die Corona-Kurzgeschichte
"Hundert Prozent" von Uwe Sauerbrei

1. Spotlight: Doctor Who: Stippvisite in Deutschland
von Christian Spließ
Nach sechs Folgen setzt Pro7 die Serie vorerst ab.

Sie ist älter als "Star-Trek", läuft länger als "Stargate" und ist in England eine Institution: Die SF-Serie "Doctor Who". Seit 1963 reist der langlebige Time Lord, den man nur als den Doctor kennt, mit seiner TARDIS – die Abkürzung steht für Time and Relative Dimension in Space – und menschlichen Begleitern durch Zeit und Raum. Dass dieses Raumschiff in Form einer großen, blauen Box erscheint, die innen größer ist als außen, ist eine der Besonderheiten dieser britischen Serie.

Eine andere ist die, dass der Doctor seit 1963 von verschiedenen Schauspielern dargestellt worden ist. Denn ein Time Lord hat zwölf Leben, sobald er tödlich verwundet wird, regeneriert er. Ein Prozess, der beim Doctor nicht so leicht ist wie bei anderen Aliens vom Planeten Gallifrey. Mit der ersten Direktive von "Star Trek" haben die Time Lords gemein, dass sie eigentlich nicht in die Zeit und den Raum eingreifen. Aber der Doctor hatte irgendwann das Leben auf seinem Planeten satt, schnappte sich seine Enkelin Susan und eine ältere TARDIS und reist seitdem durch Zeit und Raum. Ältere Raumschiffe haben nun bekanntlich ihre Macken und so ging der Chamäleon-Schaltkreis, der eigentlich für eine perfekte Tarnung des denkenden und lebenden Raumschiffes sorgt, im Jahr 1963 entzwei. So kommt es, dass eine öffentliche Polizeinotrufzelle seit 1963 – mit einer kleinen Pause in den 80-gern – für SF-Fans in England eine Ikone ist.

Seit 2005 gibt es eine Art "Next Generation" der Serie, wobei man eher von einem Remake sprechen kann. Einem Remake, dass wie die Crew von Picard durchaus in der alten Serie wurzelt, aber dennoch neue Wege geht. Der Neunte und der Zehnte Doctor sind seit 2005 auf den Bildschirmen der BBC unterwegs. Mit großem Erfolg: Das letzte Christmas-Special der Serie sah theoretisch jeder zweite Brite. Die regulären Folgen kommen immer noch auf eine Quote von an die 6 Millionen. Durchaus verständlich, wenn an bedenkt wie verwurzelt der Doctor in der Popkultur der Briten ist. Heutige Erwachsene haben damals mit ihren Eltern die Serie gesehen und heute setzt man sich am Samstag um 19:00 Uhr vor den Bildschirm zusammen mit seinen Kindern, um den Doctor zu sehen. Eine SF-Familienserie im wahrsten Sinne des Wortes also.

Die hohen Quoten müssen Pro7 sehr beeindruckt haben – man kaufte 2005 die ersten zwei neuen Staffeln der Serie zusammen mit dem ersten Christmas-Special, der "Weihnachts-Invasion". Da der Doctor auch deutsche Fans hatte und hat – es gibt einen aktiven deutschen Who-Fanclub -, durch die neuen Folgen erwachte zudem das Interesse in Deutschland auch bei anderen SF-Fans neu – wartete man gespannt darauf, wann der Doctor im deutschen Free-TV erscheinen würde. Nachdem die deutschen DVDs der ersten Staffel immer wieder verschoben wurden und Pro7 lange Zeit keine Anzeichen zeigte den Doctor zu senden, wurden die Fans erstmal selbst aktiv. Zu allen drei erschienen englischen DVD-Staffeln wurden deutsche Untertitel erstellt. Und irgendwie zweifelte man daran, dass der Doctor jemals sein deutsches Debut feiern würde. Schließlich waren "Firefly" und "Dead Like Me" auch in den Archiven der Sender gelandet und stauben bis heute dort vor sich hin.

Dann allerdings die Überraschung: Pro7 gab offiziell bekannt, dass man von Ende Januar ab alle gekauften Folgen zeigen würde. So würden die deutschen Zuschauer also zuerst Christopher Eccleston als Neunten Doctor erleben und danach direkt David Tennant, der immer noch den Zehnten verkörpert. Natürlich waren die deutschen Fans, die die englischen Folgen kannten auf die Synchro gespannt und zudem darauf, wann Pro7 den Doctor ins Programm nehmen würde. Intern wurde schon des öfteren auf zwei Möglichkeiten getippt: Entweder entschied sich Pro7 für den Montagabend, den Mystery-Montag, oder für den Sendeplatz am Samstag Nachmittag. Pro7 entschied sich gegen den Mystery-Montag und kündigte an, Doppelfolgen zu zeigen. Zuerst war die Rede davon, die erste Folge einzeln zu zeigen und dann am nächsten Samstag mit den Doppelfolgen zu beginnen. Ein Plan, den Pro7 kurzfristig umwarf. So starteten am 26.01. die ersten beiden Folgen des Doctors in Deutschland. Zusammen mit der BBC und der Hammond Bar in Köln hatte der deutsche Fanclub zu einem "Public Whoing" geladen. Man wartete also gespannt darauf, was Pro7 mit der Serie anstellen würde.

Und wartete vor allem erstmal auf Werbung. Nun ist es generell nicht üblich bei einem Samstag-Sendeplatz eine Kampagne wie bei "Heroes" zu entfesseln, aber sollte man nicht langsam wenigstens einen Trailer zu Gesicht bekommen? Erst kurz vor der Ausstrahlung der Folgen stellt Pro7 den Trailer für die Serie vor und bat eindrücklich um Rückmeldungen der Fans. Durchaus eine lobenswerte Sache. Wenn man den auf Seiten von Pro7 auch irgendwann nach den ganzen Reaktionen reagiert hätte. Doch weder positiv noch negativ war ein Wort von Pro7 zu vernehmen – wobei der Großteil der Fans den Trailer in Ordnung fanden. Nicht gerade berauschend, vor allem konnte man sich nicht vorstellen dass diese deutsche Stimme zum Doctor gehörte, aber nun, an Stimmen gewöhnt man sich relativ schnell.
Zudem hatten die TV-Movie und die TV-Spielfilm und natürlich die TV-Highlights ausführlich über die Serie informiert. Da SF-Fans in der Regel auch neuen Serien zumindest Anfangs eine Chance geben, denn wenn man ehrlich ist: So schnell bekommt man nun nicht neue Serien aus dem SF-Genre zu Gesicht, sollte man eigentlich davon ausgehen können, dass der Doctor in Deutschland neue und alte Fans gewann. Doch dies war nicht der Fall.

Im Nachhinein kann man sich nur verwundert am Kopf kratzen. Schließlich hatte Pro7 am Samstag-Nachmittag genügend Geduld mit "Kyle XY" gehabt. Die Quoten dieser Serie waren nicht gerade berauschend, aber offenbar für den Sender ausreichend. Schließlich wurde die ganze Staffel zu Ende gesendet. Und wenn man schon einen eingeführten SF-Sendeplatz hat, warum nicht den Platz für den Doctor freiräumen? Sowas ähnlich hat man sich vermutlich bei Pro7 gedacht – aber lag leider vollkommen daneben.
Gut, selbst eingefleischte Who-Fans geben zu, dass die Pilotfolge "Rose" der neuen Who-Serie nicht gerade berauschend ist. Aber, so war die Hoffnung, wenn gleich danach die zweite Folge "Das Ende der Welt" ausgestrahlt werden würde, die vom Produktionsniveau so hoch war, dass sie fast das gesamte SFX-Budget der Serie auffraß – dann, ja dann, müssten doch die Nicht-Fans die Serie zumindest interessiert am nächsten Samstag weitersehen. Das war doch ein Vorteil der Doppelfolgen - Pro7 wolle die Serie nur ein für allemal loswerden, munkelte man schon mit Blick auf dieses Sendekonzept. Dafür spräche, dass der Serie keine Nachtwiederholung gegönnt wurde. Nun kann man hierzulande auch nicht damit rechnen, dass eine unbekannte britische Serie DIE Topquoten erreichen könnte.
Aber die Resultate waren nach den ersten zwei Folgen niederschmetternd: Zwar war die Pilotfolge etwas über den Werten für "Kyle XY", doch sank die Quote anschließend wieder. Natürlich, muss man an dieser Stelle einfügen: Das Handball-Finale zog viele Zuschauer von der Serie ab. Vielleicht auch die etwas tumb wirkende Machart der Pilotfolge. Der "Wow"-Effekt der zweiten Folge verfehlte also seine Wirkung. Hatte man das bei Pro7 nicht eingeplant? Hatte man übersehen, dass nach dem Handball die Bundesliga wieder begann und somit die Sportschau interessanter für etliche war als eine seltsame britische Serie? Hatte man gar falsche Hoffnung in die Serie gesetzt? Sieben Millionen Zuschauer waren hierzulande utopisch, aber selbst eine halbe Million erreichte man nicht. Und es ist ja nicht so, dass der Trend der nachlassenden Quoten nicht schon bei "Kyle XY" zu sehen gewesen wäre. Wer die überaus lahme Sitcom "Freddie" als Lead-In hat, braucht sich darüber auch nicht zu wundern – mit einem stärkeren Lead-In am Montag Abend hätte der Doctor sicherlich einige Zuschauer mehr erreicht.

Nun ist "Doctor Who" im Kern zwar immer noch eine Kinderserie, hat aber längst bewiesen, dass ganze Familien sich an ihr erfreuen können. Wenn man allerdings der deutschen Synchro eine längere Zeit lauschte, schlackerte man als Fan, der die Originalfolgen kennt, durchaus ab und an mit den Ohren. Das Synchronstudio hatte einerseits den Charakteren jüngere Stimmen als im Original verliehen, andererseits aber auch eine Sprache eingebracht, die man als "flapsig" bezeichnen könnte. Wenn man milden Geistes ist. Sätze wie "Ich zisch ab" für ein normales "I'm off" oder gewisse Details bei den Begriffen - "Überschallschrauber" für das Werkzeug des Doctors, den Sonic Screwdriver – gefielen nicht allen Fans des Doctors. Wobei die kritischen Stimmen in der Minderheit waren und warnten, dass mit einer solchen Synchro der Doctor vermehrt als Kinderserie wahrgenommen werden würde. Auf die Vorwürfe zu einzelnen Stellen ging Kai Taschner, der für die Synchronregie zuständig ist, zwar im DrWho.de-Forum ein – und verhielt sich recht ungeschickt dabei –, aber die Gefahr, die die kritischen Stimmen sahen, würdigte er mit keinem Wort.
Was er allerdings ebenfalls kritisierte, waren die Schnitte: Obwohl die DVDs der Serie ab 12 freigegeben sind schnitt Pro7 einige Szenen raus und tat das, was "Star Trek"-Fans von Sat1 vielleicht noch vertraut ist. Der Sender wiederholte einfach einige Minuten der angefangenen Szene nach den Werbeblöcken. Und diese waren auch nicht immer achtsam gesetzt, da kam es schon mal vor, dass man dem Doctor fast das Wort abschnitt, auf Sinnzusammenhänge wurde hier nicht geachtet. Obwohl doch ein Pro7-Redakteur Who-Fan sein sollte ...

Diese Schnitte führten dann dazu, dass Szenen, die im Trailer für die Folge "Die rastlosen Toten" gezeigt wurden, in der Folge selbst dann nicht mehr zu sehen waren. Sieht man mal von diversen Fragezeichen ab, die an der ein oder anderen Stelle auf der Stirn der Zuschauer erschienen sein müssen. Gerade bei "Die rastlosen Toten" fielen Schnitte auch denen auf, die bisher nicht wussten, dass Pro7 Hand an die Folgen legte. Wie in aller Welt, so die entsetzten Reaktionen, konnte man denn eine eigentlich derart harmlose Serie, in der weder Blut noch Gedärme noch sonstige Gewalt zu sehen war, so verstümmeln? Man war doch hier nicht bei "Battlestar Galactica" oder "Torchwood", dem etwas "erwachseneren" Spin-Off der Who-Serie! Man kann es keinem verübeln, der an dieser Stelle die Reißleine zog und sich entschied auf die deutschen ungeschnittenen DVDs zu warten.

Als dann die Bundesliga wieder startete und mehr und mehr klar was, dass etliche Fans sich enttäuscht von der deutschen Fassung abwandten, während andere wiederum erst jetzt oder erst zum Ende auf die Serie stießen – der Pro7-Trailer kam zwar häufig am Tag selbst zum Einsatz, aber nicht im laufenden Progamm selbst – kurz, noch bevor man als Fan selbst irgendwie Befürchtungen äußern konnte, zog Pro7 nach vier gezeigten Folgen die Reißleine: Zwei Folgen würde man noch senden, dann aber kämen die "Desperate Housewifes" und die "Simpsons" am Samstag. Für den Doctor, so verkündete man jedenfalls, würde man einen besseren Sendeplatz suchen, eventuell einen am späten Abend.
Hatte jetzt der dumme, dumme Zuschauer den vorläufigen Serientod des Doctors verursacht? Oder war es der böse, böse Sender, der da willentlich mit den Fans umsprang wie er wollte – und das nicht zum ersten Mal tat wie "The 4400" oder "Jericho" bewiesen. Begonnen hatte die Misere ja schon mit "Angel", den man einfach mitten in der dritten Staffel abwürgte ...

Es ist nun nicht so, dass SF zum Mainstream gehören würde – man mag das vielleicht anders sehen, aber in Deutschland ist SF nur einer relativ kleinen Gruppe von Zuschauern wichtig. Weil das so sei, so der Rat von einigen, solle man halt einfach akzeptieren, dass der Großteil der Zuschauer den Doctor nicht sehen wollte. Allerdings: Einfach zu einem Pay-TV-Channel wechseln und auf die DVDs warten, ist dann doch ein Ratschlag, der zu kurz greift.
Es mag sein, dass man sich bei Pro7 etwas mit dem Sendeplatz am Samstag und den Doppelfolgen gedacht hat – so dumm war es nicht, den Platz von "Kyle XY" mit dem Doctor zu besetzen. Doch natürlich sind Fans von "Kyle XY" nicht unbedingt in der Schnittmenge mit den Fans des Doctors. Zudem: Doppelfolgen zu senden, wenn Sportereignisse anstehen oder die Bundesliga beginnt, ist extrem kurzsichtig. Das hätte man voraussehen können.

Der Doctor ist eine Serie, die ihre Zeit braucht – es gibt einige Folgen in der ersten Hälfte der Staffel, die durchaus an eine Kinderserie gemahnen, doch spätestens ab Folge 6 wird klar, dass die Serie nicht eine reine Kinderserie ist. Der Doctor braucht seine Zeit, um seine Fans zu finden. Viele sind erst mittendrin eingestiegen, weil sie nicht richtig auf die Serie aufmerksam gemacht worden sind – trotz der Fanbemühungen, trotz der Vorberichterstattung in der Presse - und wer mit "Aliens in London" einsteigt, ist nicht unbedingt derjenige, der in der nächsten Woche nochmal einschaltet...
Zudem ist es etwas merkwürdig zu behaupten, man hätte als Sender nach nur vier Folgen schon Gewissheit darüber, ob die Serie einschlägt oder nicht.
Ebenfalls ein Fehler: "Freddie" als Lead-In. Sicherlich ist es müßig – oder auch nicht, Pro7 will den Doctor ja an einen späteren Sendeplatz erneut zeigen – darüber nachzudenken, ob der Montag-Abend besser gewesen wäre. Oder auch nicht. Aber der Montag-Abend ist bei den Genre-Fans schon seit den "X-Akten" als Sendeplatz für Mystery-Serien im Kopf. "Supernatural" und "Lost" mögen zwar nicht unbedingt quotenstark sein, aber wenn der Doctor von "Supernatural" oder "Eureka" eingeleitet worden wäre ...
Nun, man kann es nicht wissen, ob es funktioniert hätte. Allerdings hat Pro7 am Montag nun auch nicht viel zu verlieren: So schlecht waren die Quoten für "Lost" und alle anderen Serien an dem Abend noch nie. Warum also nicht ein Experiment wagen und Einzelfolgen des Doctors zeigen? Im Zeitalter der maximalen Gewinnmaximierung allerdings nichts, was irgendwie durchführbar wäre – denn anderen Serien geht es ja nicht besser.

TV-Sender scheinen zu vergessen, dass Zuschauer durchaus loyal sind und ein Gedächtnis wie ein Elefant haben können. Loyal sind sie dann, wenn der Sender sie nicht unbedingt nur als reines Stimmvieh behandelt, sondern mit Respekt – so klein der auch immer sein. Momentan herrscht aber offenbar die Einstellung, dass langfristige Planungen sich nicht auszahlen. Der kurzfristige Gewinn muss sofort da sein, die Serie muss sofort anspringen, ansonsten wird sie – wie "Die Anwälte" - schleunigst entsorgt. Man kann sich natürlich dann nicht leisten einer Serie die Zeit zu lassen, die sie braucht – was früher seltsamerweise funktionierte. "Ally McBeal" war nicht sofort der Riesenhit für VOX, aber der Sender glaubte an die Serie. Und setzte sie deswegen auf einen anderen Sendeplatz und das Ergebnis: VOX landete einen atemberaubenden Erfolg.

Heutzutage scheint man das nicht mehr zu können, das Warten, die Geduld zu haben, eine Serie sich entwickeln zu lassen. Was man beim Doctor durchaus auch hätte tun können, die Staffeln haben nur 13 Folgen – es hätte also nichts dagegen gesprochen die zwei, drei, vier Samstage noch durchzuhalten und dann einen sauberen Schnitt zu machen. Natürlich hat man als Sender das Bestreben Profit zu machen, ein Wohltätigkeitsverein ist man ja nun auch nicht und Verluste tun weh. Insofern kann man die Absetzung von Serien natürlich verstehen. Aber als Sender ist man von den Zuschauern abhängig. Wenn man diese verärgert, muss man sich nicht wundern, wenn mehr und mehr Fans diese Einstellung haben: "Ich setze mich doch nicht für eine Serie vor die Glotze, wenn diese eh abgesetzt werden wird ..."

Alles in allem bleibt zu hoffen, dass der Doctor diesmal einen prägenderen Eindruck hinterlassen hat als am Ende der 80-ger Jahre. Die DVDs der ersten Staffel erscheinen am 18.03. und dann können auch die deutschen Fans das Rätsel um den "Bad Wolf", den Bösen Wolf, lösen. Nicht zu vergessen, dass der Doctor ja am Ende sich seiner Lederjacke entledigen wird. Und erst dann wird man erkennen, dass die besten Stunden des Doctors ihm erst noch bevor stehen ...

2. newsBEAT
"Star Trek XI" News
Alle Informationen und die aktuellen Gerüchte zum neuen "Star Trek"-Kinofilm immer aktuell und kompakt zusammengestellt vom Corona Magazine finden Sie unter http://www.corona-magazine.de/public/star_trek_xi/.
Firefly: Wird es zweite Staffel geben?
Es heißt, dass es eine zweite Staffel geben soll. Diese soll es allerdings nur im Internet geben. Die zukünftige Produktion soll nicht mit Fox oder den Universal Studios gemacht werden.
Schwierig wird es wohl bezüglich der Rechte werden, denn diese müssen erst einmal von den aktuellen Besitzern eingeholt werden.
Sollte dieses gelingen wird es eine spannende Sache werden die Crew für die Firefly zu besetzen. Denn die meisten der alten Schauspieler sind in neue Serien involviert oder haben andere Verpflichtungen. So wäre es ein Wunder, die alte Crew wieder zusammen zu bekommen; aber es wäre eine wirklich sehr schöne Überraschung, wenn dieses gelingen würde.
Firefly endete viel früher als sie sollte, sie hatte viel Potential wie auch Earth 2, Star Trek: Enterprise...
Wenn sie es schaffen würden Firefly wieder zurück zu bringen, wären wohl viele Fans überglücklich. Es wäre ein außergewöhnlicher Fall und die Fans hätten den Vorteil, dass sie nicht mehr den Launen einiger Führungskräfte ausgeliefert sind, die nur kurzfristig denken und an ihren Einschaltquoten interessiert sind.
Stargate Atlantis: Cast der 5. Staffel bekannt
Inzwischen ist die große Pressemitteilung seitens NBC`s veröffentlicht worden, die ankündigt, wer, in der Hauptsache, in der fünften Staffel dem Cast der Serie angehören wird.

Die größte Überraschung gleich vorweg:
Robert Picardo wird in seiner Rolle als IOA-Verbindungsmann Richard Woolsey in der kommenden Season die Geschicke des Expeditionsteams auf Atlantis leiten und somit die Stelle von Amanda Tapping übernehmen, die für ihr Projekt Sanctuary arbeiten wird, Atlantis aber, ohne, dass genaue Zahlen genannt wurden, trotzdem für mehrere Episoden zur Verfügung stehen wird. In wie vielen Episoden Robert Picardo genau zu sehen sein wird steht unterdessen ebenfalls noch nicht fest, am wahrscheinlichsten wird aber wohl eine Zahl sein, die irgendwo genau zwischen den 14 Auftritten von Amanda Tapping in Staffel 4 und den 20 von Torri Higginson in Staffel 3 liegen sollte.

Der restliche Hauptcast der nächsten Staffel wird sich indessen aus alten Bekannten zusammensetzen. So kehren Joe Flanigan (Col. John Sheppard), David Hewlett (Dr. Rodney McKay), Rachel Lutrell (Teyla Emmagan) sowie Jason Momoa (Ronon Dex) allesamt zurück. Schenkt man dem Wortlaut der Erklärung große Bedeutung dürfte aber zumindest ein Charakter ab dem nächsten Jahr ebenfalls zum Hauptcast gehören: Jewel Staite, die seit der vierten Staffel die Ärztin Jennifer Keller spielt.

Freuen dürfen sich ebenfalls alle Fans des schottischen Arztes Dr. Carson Beckett. Für Paul McGillion wird es nämlich nicht bei den 2 oder 3 Folgen in dieser Staffel bleiben, auch im nächsten Jahr wird er wieder dabei sein und in insgesamt 5 Folgen mitmischen. Diese Zahl bezieht sich selbstverständlich nur auf einen ersten Vertrag, den Paul mit den Produzenten eingegangen ist und die Zahl seiner Einsätze könnte sich im Laufe der kreativen Arbeiten durchaus noch verändern.

Dazu wird eine weitere Ergänzung zum Cast geben: SG1-Star Michael Shanks (Dr. Daniel Jackson) wird nach seinem Auftritt im Piloten zur Serie in der fünften Staffel wohl doch noch seinen Fuß in die Stadt setzen dürfen (abgesehen natürlich von seinem Kurzbesuch während der SG1-Folge "Das Pegasus Prinzip"). Die Presseerklärung ist dabei nicht eindeutig ob der Anzahl seiner Auftritte, es lässt sich aber durchaus vermuten, dass es sich um mehr als nur einen handeln wird.

Kein Wort wird unterdessen über zwei weitere Charaktere verloren, deren Erscheinen in der fünften Staffel aber bereits bestätigt ist. Zum einen das der früheren Leiterin der Expedition, Dr. Elizabeth Weir (Torri Higginson), zum anderen das eines komplett neuen Charakters: Captain Alison Porter.

Man darf also auch weiterhin auf genauere Informationen gespannt sein, die es zweifelsohne in den kommenden Wochen und Monaten geben wird. Alle regulären Schauspieler und natürlich noch einige mehr werden sich wohl bereits noch diesen Monat wieder in Vancouver zusammenfinden, dann,wenn die Produktionsarbeiten zur Show wieder aufgenommen werden.
Deutsche "24"-Bücher im Handel
Panini berichtet:

Mit Kiefer Sutherland in der Figur des CTU-Spezialagenten Jack Bauer begann eine völlig neue Thriller-Ära! Nicht unbedingt, weil sich der harte Einzelkämpfer selbst so sehr von seinen Branchen-„Kollegen“ unterscheidet, sondern weil die TV-Serie 24 die Zuschauer an den dramatischen Ereignissen, die über das Wehe und Wohl von Jack und der gesamten westlichen Welt entscheiden, in Realzeit teilhaben lässt, was eine bislang nie gekannte Erzähldynamik und Rasanz bedeutet: Die Uhr tickt… Agent Jack Bauer hat nur 24 Stunden Zeit, um seinen Auftrag zu erfüllen – und die Fans fiebern Minute für Minute mit! Ein geniales und genial erfolgreiches Konzept, das 24 zum RTL2-Quotengaranten (künftig ProSieben) macht, mit einer treuen, großen Fangemeinde. Für die gibt es jetzt endlich den 24-Serien-Guide, mit den Staffeln 1 bis 6, der Jack Bauers Tag(e) bis auf die Minute genau protokolliert . Ob man indes auch die brandneuen 24-Romane in „Echtzeit“ lesen kann, kommt wohl eher auf die Lesegeschwindigkeit des Einzelnen an - doch „Operation Höllentor“ und „Vetorecht“ folgen derselben Dramaturgie wie die TV-Serie, sind unverfilmte Staffeln, und daher nicht weniger spannend und fesselnd als ihr Vorbild auf der Mattscheibe.

24: Band 1: „Operation Höllentor“ (384 Seiten; Preis: € 9,95; ISBN 978-3-8332-1705-0; jetzt im Buchhandel!) - Ein mächtiger Maulwurf in den Tiefen des amerikanischen Geheimdienstes hat heimlich genau jene Schwerkriminellen angeheuert, die er eigentlich jagen soll und eines der gefährlichsten Terrornetzwerke geknüpft, mit dem es die westliche Welt je zu tun hatte. Nur ein einziger Mann ist in der Lage ihn aufzuhalten – doch Jack Bauer hat derzeit eigene Sorgen: Er wurde in eine geschickt arrangierte Falle gelockt und wird wegen angeblichen Mordes an zwei FBI-Agenten gehetzt, während er versucht, die Katastrophe zu verhindern. Und ihm bleiben nur 24 Stunden…

24: Band 2: „Vetorecht“ (384 Seiten; Preis: € 9,95; ISBN 978-3-8332-1704-3; jetzt im Buchhandel!) - Terroristen wollen die Regierung stürzen und im Land Chaos verbreiten. Der perfide Plan dazu wurde allerdings nicht in einem fernen Land, sondern im Herzen Amerikas erdacht…
Jack Bauer wurde nach einem missglückten Einsatz seiner Leitungsfunktion enthoben und in die Provinz abgeschoben. Nun lässt er sich mit falscher Identität in eine paramilitärische Gruppe einschleusen und erhält dort - eher zufällig - Informationen über Schläfer aus dem Nahen Osten, die auf amerikanischem Boden vermutet werden. Er geht diesen Hinweisen nach und gerät in ein Labyrinth aus Lügen und Verrat, in das auch hohe Regierungsbeamte verstrickt sind. Degradiert und ohne Unterstützung seiner Vorgesetzten bei der CTU, muss Jack nun ausgerechnet mit jenen Fanatikern kooperieren, die zu bekämpfen er geschworen hat…

24: Staffel 1-6: „Wettlauf gegen die Zeit“ (144 Seiten; € 29,95; ISBN 978-3-8332-1706-7; ab Ende Februar erhältlich!) – Die Inhalte der Staffeln 1 bis 6, mit Hintergrundinformationen, Minuten-Protokoll und großformatigen Bildern aus der Kult-TV-Serie – all das macht den hochwertigen, im Hardcover gebundenen Band zu einem Highlight für 24- und Jack Bauer-Fans. Dass bereits auch die aktuelle, sechste Staffel Teil des Buches ist, macht den Band besonders wertvoll, denn zu jeder Staffel werden „geheime Akten“ geöffnet, die Fakten enthalten, die dem Serien-Zuschauer fehlen und deren Kenntnis den Genuss der Episoden noch einmal erhöht. Absolut „CTU confidential“!
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels - Erster Trailer online!
Auf yahoo.com ist ab sofort der erste Trailer zum neuen Indiana Jones zu sehen.

Der Fernsehsender Pro7 strahlt exklusiv am Freitag, den 15. Februar 2008 den Trailer um ca. 20:12 Uhr direkt vor dem Spielfilm syncronisiert aus.

Der Film kommt am 22. Mai 2008 in die deutschen Kinos.
Deutscher Titel zu The Ark of Truth bekannt
Wie wir in den letzten Wochen berichteten, kamen immer mehr Angaben zu der Veröffentlichung des ersten direkt auf DVD erscheinenden Abenteuers von SG1, The Ark of Truth ans Tageslicht. Von den USA bis zu Großbritannien und Frankreich... nun ist auch der Termin für die Veröffentlichung im deutsch-sprachigen Raum bekannt.

20th Century Fox gab bekannt, dass die Veröffentlichung von "The Ark of Truth" in Deutschland für den 2. Mai 2008 angesetzt ist. Eine Leih-Fassung gibt es bereits ab 18. April in den Videotheken. Auch die "Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK) hat schon das Bonusmaterial, welches auf eine stolze Länge von 59 Minuten kommt, überprüft. Somit ist auf der deutschen DVD die selbe Länge an Bonusmaterial zu sehen wie bei den anderen Versionen.

Auch wurde der deutsche Titel der DVD bekannt gegeben: Stargate: Die Quelle der Wahrheit
Gestorben: Werner Kurt Giesa (1954-2008)
Der deutsche Schriftsteller Werner Kurt Giesa ist tot.
Werner Kurt Giesa begann 1977 mit dem professionellen Schreiben, nachdem er zuvor bereits in seinem Fan-Verlag Terrapress viele Geschichten veröffentlicht hatte. Zuvorderst verbindete man ihn mit seiner Arbeit für die Mystery-Serie "Professor Zamorra" aus dem Hause Bastei. Mit rund 800 Veröffentlichungen im Heft, Taschenbuch und Hardcover zählte er zu den produktivten deutschsprachigen Autoren der phantastischen Literatur. Die Liste der Reihen Serien, an denen er mitschrieb, ist lang. Sie reicht von "Mythor" über "Ren Dhark" bis "Damona King" und "Trucker-King".

3. Die Visionen von Star Trek: Weihnachtsvorlesung 2007
von Dr. Hubert Zitt
Auf den Tag genau elf Jahre nach der ersten "Star Trek"-Vorlesung am FH-Standort Zweibrücken lud die „Starfleet Academy FH Zweibrücken“ am 19. Dezember 2007 (Sternzeit -315033,4) wieder zur traditionellen Weihnachtsvorlesung ein. In diesem Corona Magazine wollen wir den Interessierten, den Fans oder den interessierten Fans davon berichten.

Interessante Vorträge, Kostümwettbewerb, Charity, Videotricks und vieles mehr bei der Star Trek-Weihnachtsvorlesung in Zweibrücken

Wir, die Organisatoren der "Star Trek"-Vorlesung, also Markus Groß, Manfred Strauß und ich (Hubert Zitt), versprachen bereits im Vorfeld jede Menge Highlights für diesen Abend. Und das nicht ohne Grund, denn diesmal wurden wir unter anderem von Paramout und vom offiziellen "Star Trek"-Fanclub unterstützt. Das eröffnete natürlich ganz neue Möglichkeiten, z. B. die Ausschreibung eines Kostümwettbewerbs mit attraktiven Preisen. Und wie in den vergangenen Jahren sollte im Rahmen der Vorlesung auch wieder eine Charity-A(u)ktion zu Gunsten von kranken Kindern stattfinden.

Die ersten Vorbereitungen für die Vorlesung wurden im Juni 2007 auf der FedCon in Bonn getroffen. Die FedCon, das ist Europas größte Science Fiction-Convention, auf der ich seit mehreren Jahren Vorträge über die Physik von "Star Trek" halten darf, und auf der man auch den einen oder anderen Schauspieler trifft. Diesmal waren unter anderem die Schauspieler Avery Brooks (Captain Benjamin Sisko aus "Star Trek: Deep Space Nine") und Cirroc Lofton (Cap. Siskos Sohn Jake) auf der FedCon. Die beiden haben sich bereit erklärt, uns einen Baseball zu signieren, der dann während unserer Weihnachtsvorlesung versteigert werden sollte.

Auch Guidon Messika, der Gründer und Inhaber der Firma Movie FX Business aus Niederwürzbach, hat sich schon frühzeitig Gedanken darüber gemacht, was er dieses Mal für unserer Charity-Auktion beisteuern könnte. Die Fa. Movie FX Business, die mit offizieller Genehmigung von Lucasfilm Ltd. hochwertige Merchandising-Produkte zum Film "Star Wars" herstellt, unterstützt unsere Vorlesung bereits seit dem Jahre 2002 und war im Jahre 2005 Mitinitiator unserer ersten Charity-A(u)ktion. Dieses Mal sollte es eine komplette Stormtrooper-Rüstung sein, die zur Versteigerung stand. Um den Wert der Rüstung zu steigern, ließ Guidon im Juli 2007 auf der Star Wars Celebration Europe in London den Brustpanzer und den Helm der Rüstung signieren, und zwar unter anderem von Rick McCallum, dem Produzenten der drei zuletzt gedrehten "Star Wars"-Filme

Um in der näheren Umgebung und auf dem Campus in Zweibrücken auf unsere Veranstaltung hinzuweisen, betrieben wir ab Mitte Dezember eine Art „Virales Marketing“. E-Mails wurden verschickt, die lokale Presse wurde informiert, regionale Radiosender haben auf unsere Veranstaltung hingewiesen und natürlich haben wir Plakate aufgehängt. Aber damit nicht genug. Wir baten die Professoren und Assistenten des Fachbereichs Informatik und Mikrosystemtechnik, aber auch die Belegschaft des Prüfungsamtes, der Bibliothek und der Mensa um Mithilfe. Diese sollten bis zum Tage der Vorlesung "Star Trek"-Kommunikatoren tragen. Die Kommunikatoren wurden uns von der Fa. Paramount für unsere Veranstaltung zur Verfügung gestellt.
Offensichtlich war unsere Werbeaktion erfolgreich: Das Audimax war mit über 500 Gästen bis auf den letzten Sitzplatz belegt, einige Zuschauer bekamen sogar nur noch Stehplätze. Neben den 500 Gästen vor Ort haben weitere 1000 Zuschauer unsere Veranstaltung live über das Internet verfolgt.
Wie in jedem Jahr wurde natürlich auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Die Fachschaft Informatik und Mikrosystemtechnik mixte vor, während und nach der Veranstaltung intergalaktische Getränke und verkaufte die bereits legendären Föderationsbrezeln.

Um 19 Uhr ging es dann pünktlich los und zwar mit einer Ansage, dass die Crew noch nicht da sei, weil sie mit ihrem Raumschiff auf dem Flug zur Erde in einem Traktorstrahl gefangen war. Man würde aber versuchen, eine Videokonferenzschaltung zur Brücke der Enterprise herzustellen, hieß es. Dies gelang dann auch.

Zunächst, so haben wir im Nachhinein erfahren, dachten die Meisten im Audimax, sie würden hier ein Video sehen. Als wir jedoch damit begonnen haben, während unserer Videokonferenz interaktiv mit dem Publikum zu kommunizieren, wurde schnell klar, das muss live sein. Nur wo war die Crew, werden sich viele gefragt haben, und wie machen die das? Denn um einen solchen „Videotrick“ live zu zeigen, ist eine Technik notwendig, die an der FH (noch) nicht vorhanden ist. An dieser Stelle bedanken wir uns bei der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland Pfalz und dem Südwestpfalz OK (dem Offenen Kanal Pirmasens/Zweibrücken e.V.), die uns das dafür notwendige technische Equipment zur Verfügung gestellt haben.

Nachdem die Leinwand ein wenig hochgefahren wurde, konnten die Zuschauer sehen, dass wir hinter der Bühne eine „Greenbox“ aufgebaut hatten. Das Livebild der Kamera hinter der Bühne und ein Bild von der Brücke der Enterprise wurden „übereinander gelegt“ und das Ergebnis konnte man auf der Leinwand sehen.

Alle Kinder, die auf der Veranstaltung waren, durften dann auch mal – zumindest tricktechnisch – auf der Brücke des Raumschiffs Enterprise Platz nehmen.

Nach diesem gelungen Auftakt stand der Kostümwettbewerb auf dem Plan. Leider hatten sich nur acht Teilnehmer angemeldet, aber dafür hat dann auch jeder der Teilnehmer einen Preis erhalten. Die Zuschauer im Audimax stimmten darüber ab, welches die besten und originellsten Kostüme sind. Die Teilnehmer erhielten je nach Anzahl der für sie abgegebenen Stimmen entweder zwei Freikarten für die FedCon 2008 (die vom 18. bis 20. April im Maritim-Hotel in Bonn stattfinden wird), eine "Raumschiff Enterprise"-HD-DVD-Box, ein Originalautogramm von Patrick Stewart, alias Captain Jean Luc Picard, und weitere kleinere Preise.
Der Kostümwettbewerb war auch für Kinder ausgeschrieben. Weil sich aber nicht so viele Kinder daran beteiligt hatten, ist kurzerhand Manfred Strauß auf Knien „als Kind“ auf die Bühne gekommen. Auch wenn ihm keiner wirklich abgekauft hat, dass er noch ein Kind ist, er hatte die Lacher auf jeden Fall auf seiner Seite.

An die Kinder und Jungendlichen wurden ebenfalls „Auszeichnungen“ vergeben, z. B. "Star Trek"-Teddybären, "Star Trek"-Actionfiguren, Kommunikatoren, T-Shirts usw. Jedes Kind, das auf der Veranstaltung war, durfte sich etwas aussuchen.

Nachdem alle Geschenke verteilt waren, wurde es ein wenig ernster; der erste Vortrag stand auf dem Programm. Bei dieser Veranstaltung konnten wir zum ersten Mal in der Geschichte der "Star Trek"-Weihnachtsvorlesungen einen Gastreferenten begrüßen: Prof. Matthias Pfaff vom Studiengang Virtual Design. Unter dem Titel „Zeigt 'Star Trek' das Design von morgen?“ ging Pfaff vor allem auf das Design von Mensch-Maschine-Schnittstellen bei "Star Trek" ein. Unter anderem hat er dabei die Bedienung des iPhones mit den gezeigten Methoden bei "Star Trek" verglichen.

Nach der Pause erfolgte dann die Übergabe der Verantwortung zur Organisation der nächsten Weihnachtsvorlesung, deren Termin übrigens bereits feststeht, sie wird am 17. Dezember 2008 stattfinden. Da ich selbst im Wintersemester 08/09 einem Lehrauftrag in USA nachkommen werde, muss die nächste "Star Trek"-Weihnachtsvorlesung von jemand anderem organisiert werden. Zwar werde ich vermutlich einen Tag vorher, also am 16. Dezember, von USA zurück kommen und kann dann auch noch einen Vortrag bei der Weihnachtsvorlesung halten, aber die Organisation muss ja vor Ort geschehen. Markus Groß und Manfred Strauß werden dies dann übernehmen.

Markus Groß hat in diesem Zusammenhang auf der Bühne darum gebeten, ihm doch irgendwelche Unterlagen für die Vorbereitung zur Verfügung zu stellen. Darauf war ich vorbereitet und zusammen mit einigen Helfern haben wir ihn dann mit ein paar Ordnern zu "Star Trek" versorgt.

Nochmals zurück zur weiter oben bereits erwähnten Charity-A(u)ktion. Die Stormtrooper-Rüstung und der Baseball wurden über den Online-Marktplatz eBay so angeboten, dass die Auktionen während der Weihnachtsvorlesung endeten. Und nun war es soweit, die Auktionen waren zu Ende und die Geldbeträge standen fest. Zu diesem Geld kamen weitere Spenden hinzu und zwar von den Professoren des Fachbereichs Informatik und Mikrosystemtechnik und von den Besuchern der "Star Trek"-Vorlesung vor Ort. Der Erlös kam diesmal der "Gruppe Saar-Pfalz des Mukoviszidose e.V." zugute, die sich um die Belange von Kindern kümmert, die an Mukoviszidose erkrankt sind.

Die Rüstung ging schließlich für 606 Euro weg, der Baseball brachte stolze 220 Euro ein und verbleibt übrigens in Zweibrücken. Der Käufer der Rüstung stammt aus Berlin. Die Professoren des Fachbereichs I/MST spendeten 252 Euro. Darin enthalten ist auch das „Geburtstagsgeschenk“ für Prof. Barbara Christin. Sie hat auf ein Geschenk von ihren Kollegen zu einem runden Geburtstag verzichtet und darum gebeten, das bereits im April 2007 eingesammelte Geld an unsere Charity-Aktion weiterzugeben. Danke!

Während der Vorlesung kamen dann durch eine Sammlung vor Ort weitere 827 Euro zusammen. So konnten wir insgesamt 1905 Euro während der Weihnachtsvorlesung (in einer Salatschüssel) an Susi Pfeiffer-Auler übergeben, die als Vertreterin der "Gruppe Saar-Pfalz des Mukoviszidose e.V." anwesend war. Vielen Dank nochmals an alle, die hierfür gespendet haben und natürlich an alle, die diese Aktion ehrenamtlich unterstützt haben.

Man sollte bei all der Show natürlich nicht vergessen, dass es in unseren Weihnachtsvorlesung auch stets um wissenschaftliche Themen geht, die in seriösen Kreisen ernsthaft diskutiert werden. Alleine im Jahre 2007 wurde ich zu 14 Vorträgen als Referent zum Thema „Physikalische Hintergründe von 'Star Trek'“ eingeladen.

Es folgte nun also mein Vortrag über die Visionen von "Star Trek". Was einst noch Phantasien von Science Fiction-Autoren waren, ist teilweise heute schon zur Realität geworden. Denken wir doch nur mal an den Kommunikator von Captain Kirk und vergleichen diesen mit unseren heutigen Handys. Neben anderen technischen Visionen wie z. B. dem Holodeck wurde im Vortrag auch auf medizinische und gesellschaftliche Visionen bei "Star Trek" eingegangen. Glaubt man den Science Fiction-Autoren, so ist es in der Zukunft z. B. möglich, Organe wie eine Niere einfach durch Einnahme eines Medikamentes nachwachsen zu lassen; und Themen wie Frauendiskriminierung oder Rassenkonflikte werden der Vergangenheit angehören.

Da man über das Thema Visionen sehr lange reden könnte, wir aber darauf bedacht waren unseren Zeitplan einzuhalten, haben wir Vorkehrungen getroffen, dass der Zeitplan auch eingehalten wird. Die anwesenden Stormtrooper sollten darauf achten, dass keiner seine vorgegebene Zeit überzieht. Diese haben ihren Aufgabe dann auch ernst genommen und mich nach 60 Minuten Vortrag abgeführt.

Zum Schluss der Veranstaltung haben wir unter den Gästen im Audimax noch T-Shirts, DVDs und ein Buch verlost. Danach folgte der große Showdown, bei dem alle Mitwirkenden und Helfer auf die Bühne gebeten und mit Silberregen belohnt wurden (Bild 14).

Auf diesem Wege möchten wir (Markus, Manfred und ich) uns noch bei allen bedanken, die uns bei unserer "Star Trek"-Vorlesung unterstützt oder uns ehrenamtlich geholfen haben.

Zunächst bedanken wir uns bei unserem Gastredner Prof. Matthias Pfaff für seinen Vortrag. Für das Erstellen und Schneiden von Videos, das Drucken unserer Badges und für die Bilddokumentation bedanken wir uns bei Ralf Schmitt. Danke auch an Manuel Ranft, der den Eröffnungstrailer für uns gemacht hat und ebenfalls Videoszenen geschnitten hat. Michael Hilberer hat auch Videoszenen geschnitten und war während der Veranstaltung als „Regieassistent“ für den Ablauf zuständig. Stephi Kurz hat zusammen mit José Rodriguez die Webseite gepflegt. Außerdem hatte Stephi auf der letzten FedCon die Idee, den Baseball unterschreiben zu lassen; sie hat Kostüme für uns genäht und die eBay-Auktion durchgeführt. Vielen Dank dafür! Für die Videodokumentation, das Internet-Livestreaming, die „Videotricks“ und die geplante DVD-Box zur Vorlesung bedanken wir uns bei Andreas Wagner, Markus Fiebig, Oliver Pink, Christian Zähringer, Thomas Schwarz, Mario Schwarz und Andreas Stein. Für die Durchführung des Kostümwettbewerbs waren Solveig Fritzsche, Christine Veidt und Jennifer Fuchs zuständig. Die Charity-Aktion vor Ort wurde durchgeführt von Karsten Kremb, Rami El Hadad, Sascha Arnold und Tomislav Petrina. Für den Auf- und Abbau waren zuständig: Boris Kiefer, Tobias Lindenblatt, Daniel Stahlschmidt, Jan Sutter und Gajarajan Shanmugalingam. Das Plakat zur Vorlesung hat wieder Chris Kirch für uns erstellt. Für die Bühneneffekte bedanken wir uns bei der Firma Psycho-fx, namentlich bei Christina Roche und Frank Kalka. Der „Star Wars Security Service“ bestand aus Mitgliedern der „German Garrison“, im Einzelnen: Jörg Aberle als Stormtrooper, Christian Knerr als Boba Fett und Marcel Nohl als Biker Scout. Danke auch an die Fachschaft I/MST für das Catering und an unseren zuständigen Hausmeister Karl Gundacker. Als Sponsoren konnten wir vor Ort begrüßen: Guidon und Barbara Messika von der Firma Movie FX Business, die die Stormtrooper-Rüstung mit Autogrammen für die Versteigerung zur Verfügung gestellt haben. Außerdem Rene von Bodisco und Alexander Theodossiadis, die uns fünf FedCon-DVD-Boxen als Preise für den Kostümwettbewerb gegeben haben. Die Hauptpreise (FedCon-Karten, HD-DVD-Box, Autogramme, Teddybären, T-Shirts, Anti-Stress-Bälle, Kommunikatoren usw.) für den Kostümwettbewerb, für die Kinder und für das Publikum wurden uns von Dirk Bartholomä (Space Contact GmbH), Gerhard Raible (Trekworld Marketing) und Paramount Home Entertainment zur Verfügung gestellt. Mike Hillenbrand hat uns ein handsignierte Exemplar seines Buches „Star Trek 40 Jahre“ zur Verlosung im Saal zur Verfügung gestellt. Für die technische Unterstützung, konkret für das Ausleihen des Bildmischers „Anycast“ und den Kameras, bedanken wir uns bei der Landeszentrale für Medien und Kommunikation und dem Offener Kanal Pirmasens/Zweibrücken e.V. Also nochmals vielen Dank an alle, die hier genannt wurden und an alle, die wir vergessen haben sollten.

Auch für die nahe Zukunft sind wieder einige Vorträge über die Physik von "Star Trek" geplant. Wie bereits erwähnt, wird am 17. Dezember 2008 die diesjährige Weihnachtsvorlesung im Audimax in Zweibrücken stattfinden. Für den Offenen Campus am 16. Mai 2008 haben wir im Rahmen der Kinderuni eine "Star Trek"-Vorlesung für Kinder geplant. Der Kinderuni-Vortrag ist so konzipiert, dass man den Ausführungen auch dann gut folgen kann, wenn man noch nie etwas von "Star Trek" oder "Raumschiff Enterprise" gehört hat. Während dieser Veranstaltung wollen wir – mit dem weiter oben erwähnten „Videotrick“ – die Kinder auf die Brücke des Raumschiffs Enterprise „beamen“, zumindest auf der Leinwand.

Für weitere Informationen wie Presseberichte, Bilder, Auszüge aus Vorlesungen, Videosequenzen, Radiointerviews und vor allem zukünftige Termine verweise ich auf: www.startrekvorlesung.de.

4. Ihre Meinung
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegelndie Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion desCorona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:leserbriefe@corona-magazine.de. Bittebeachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigemNamen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktionbekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!

Corona Magazine 194

Hallo,

ohne jetzt übermäßig maulig rüberkommen zu wollen. Zwei Sachen haben mich gestört an der Corona 194.

Cloverfield, ein Film, den man im Kino gesehen haben MUSS?
Ach?
Weil das Studio uns mit der Geheimniskrämerei an der Nase hinein ziehen will?
Eher nicht!
Wenn ein Film gut ist, dann kann man das im Trailer auch zeigen. Ich will wissen, wofür ich mein Geld und meine Zeit aufwenden soll. Weder Blair Witch noch das himmel hoch gehypte Lost haben mich je interessiert.
Natürlich muss jeder selber wissen, ob er wegen solcher Werbetricks irgend etwas MUSS.
Ich jedenfalls nicht.

Auf der anderen Seite habe ich etwas sehr vermisst, von dem eigentlich jeder wusste, dass es gut ist, völlig ohne Mysteriengetue. Kein Wort vom gerade angelaufenen Dr. Who. Sehr sehr Schade, ist immerhin die am längsten laufende SF Serie überhaupt.
Wer es noch nicht mitbekommen hat, sie läuft Samstagabends (Nachmittags) auf Pro7. Bislang mit miesen Quoten, weil keine Werbung dafür gemacht wird. Was aber sehr schade ist, denn Dr. Who ist immer noch so verrückt und überdreht wie schon in den früheren Fassungen. Ich freue mich schon seit einer Woche darauf, dass es endliche weitergeht.

So, das musste ich einfach mal loswerden. Ist nicht böse gemeint, ihr macht ein tolles Magazin und vielen Dank dafür.

Liebe Grüße
Erik Rabung


Antwort der Redaktion:

Hallo Eric,

vielen Dank für Ihre Mail. Doctor ist Teil dieser Ausgabe, aber leider nicht aus Promo-Gründen, sondern aus wesentlich traurigeren. Vielleicht hätten wir auch ein wenig mehr im Vorfeld für die Serie werben können.. wenn also demnächst eine Serienpremiere ansteht, würden wir uns über Hinweise freuen - und über Gastbeiträge unserer Leser sowieso. :)

Corona Magazine
TV-Vorschau


Hallo Coronas,

ich habe mal eine Frage. Ich schaue mir immer sehr interessiert den Teil mit dem TV-Programm im Corona Newsletter an (neben den anderen Beiträgen versteht sich! :-) ). Nun muß ich doch mal nachfragen, warum ausgerechnet eine SF-Serie fehlt, die doch eigentlich sehr bekannt sein dürfte, aber regelmässig im aktuellen Programm fehlt: Die dritte Staffel von Battlestar Galactica! Ist das nun einfach vergessen worden, oder gibt es einen Grund, den ich irgendwie nicht mitbekommen habe? Die Serie läuft seit 30.11.07 auf Premiere Serie, jeden Freitag um 20:15 Uhr gibt es eine neue Folge.

Gruß
R. Weinert


Antwort der Redaktion:

Wie üblich ist der Schuldige, warum BS Galactica nicht auftaucht "Der Filter". Unser TV-Vorschau ist schon sehr lang und so müssen wir bestimmte Filter setzen, um die Größe zu begrenzen. Das Pay-TV ist aufgrund seiner geringen Verbreitung stärker von "dem Filter" betroffen als das Free-TV. Wir bitten deshalb um Verständnis.

Corona Magazine 194

Hallo,

ich bin sicherlich schon der zehnte oder schlimmer der antwortet.
Trotzdem: In den Leserbriefen von Corona Magazin 194 kam die Frage auf, was die Schauspieler heute machen.
Nicht dass das sonderlich schwer herauszufinden wäre.
Wenn ich jetzt zusätzlich zu einem Dutzend anderer irgenwelche Texte in der Richtung "Jerry Ryan kriegt drittes Kind", "Berman eröffnet Ranch" einschicke habt ihr sicherlich mehr Ärger mit dem Sortieren als das wert ist.
Falls aber wider Erwarten noch keiner geschrieben hat, kann ich das gerne machen.
Der Titel "Was macht eigentlich...?" könnte so bleiben. Ich würde vielleicht mit einer Geburtstagsliste anfangen und dann einige Neuigkeiten aufgreifen.

Alles Gute
Erik Rabung


Antwort der Redaktion:

Hört sich gut an! Ist das eine Freiwilligenmeldung? :)

5. TV-Vorschau
(16. Februar 2008 - 29. Februar 2008)
Colorcode:PayTVÖsterreichSchweiz
Samstag, 16. Februar 2008
10:20 UhrStar Trek: Deep Space Nine
Der Steinwandler
1x12Sci FiWdh.
11:25 UhrXena
Heute sind wir live bei ... Xena und Gabrielle!
6x13Kabel1Wdh.
12:20 UhrRelic Hunter - Die Schatzjägerin
Im Namen der Liebe
1x19Kabel1Wdh.
13:20 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Gefangen in der Festung
4x09Kabel1Wdh.
14:15 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Kampf ums Dasein (1/2)
2x26Kabel1Wdh.
14:25 UhrRelic Hunter - Die Schatzjägerin
Treibjagd
2x15ATVplusWdh.
14:55 UhrSmallville
Green Arrow
6x04ORF1Wdh.
15:45 UhrSmallville
Freakville
6x15RTL1st
16:00 UhrStar Trek: Deep Space Nine
Der Steinwandler
1x12Sci FiWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Begegnung mit der Vergangenheit
1x24Sci FiWdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Verschwörung
1x25Sci FiWdh.
20:15 UhrCerberus
Im Grab von Hunnenkönig Attila soll das Schwert von Kriegsgott Mars sein, welches übermenschliche Kräfte verleihen soll. Ein Gangster will es haben, eine Archäologin ihn stoppen. Und dann kommt da noch der namensgebende dreiköpfige Höllenhund vor. Mehr Klischee geht doch nun wirklich nicht.
US
2005
Sci FiWdh.
22:00 UhrDer Weiße Hai 3
Ein weißer Hai terrorisiert diese Mal einen Unterwasserpark. Und hat Mami mitgebracht.
US
1983
RTL2Wdh.
22:00 UhrDeparted - Unter Feinden
Die irische Mafia und die Polizei tauschen Undercoveragenten aus. Nachdem beide Parteien herausgefunden haben das sie unterwandertwurden sollen die Maulwürfe herauswerden wer der jeweils andere ist. Gewinner von 4 Oscars und mit absoluter Starbesetzung.
US/KHK
2006
Premiere 3Wdh.
22:00 UhrThe Gift - Die dunkle Gabe
Eine Frau bessert sich ihre Witwenrente mit Wahrsagen auf. Da sie mit ihren Vorraussagungen erstaunlich genau liegt, bittet die Polizei um ihre mithilfe in einem Mordfall. Das bringt sie in tödliche Gefahr.
US
2000
Pro7Wdh.
22:10 UhrBlade: Trinity
Wesley Snipes als Blade der vampirische Vampirkiller. Dieses mal mit Verstärkung, denn Dracula höchstpersönlich muss das Heulen und Zähneklappern beigebracht werden.
US
2004
ORF11st
22:50 UhrConan der Barbar
Arnold Schwarzenegger als Conan. Und er tut was man als Barbar nun so tut. Seine Gegner zerstampfen, sie vor sich liegen sehen und dem Heulen der Frauen zuhören.
US
1982
ATVplusWdh.
Sonntag, 17. Februar 2008
00:15 UhrUniversal Soldier: Die Rückkehr
Ein durchdrehender Supercomputer übernimmt die Universal Soldiers. Und nur Jean-Claude Van Damme kann sie aufhalten.
US
1999
Sat1Wdh.
00:40 UhrRemo - Unbewaffnet und gefährlich
Kleiner, nerviger Meister unterrichtet Ex-Cop zwecks Verbrechensbekämpfung in der ultimativen Kampfkunst.
US
1985
Kabel1Wdh.
10:10 UhrStar Trek: Deep Space Nine
Die Prophezeiung
1x13Sci FiWdh.
10:15 UhrHercules
Die Hüterin der Harpyien
4x01RTL2Wdh.
11:10 UhrXena
Vergebung
3x14RTL2Wdh.
16:00 UhrStar Trek: Deep Space Nine
Die Prophezeiung
1x13Sci FiWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die neutrale Zone
1x26Sci FiWdh.
18:10 UhrMission to Mars
Nachdem die erste Expedition zum Mars in einer Katastrophe endete, wird eine zweite Crew ausgesand das Versagen der ersten zu untersuchen.
US
2000
Kabel1Wdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das Kind
2x01Sci FiWdh.
21:15 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Blackbox
3x19Sat1Wdh.
22:00 UhrStar Trek - Der Film
Kirk und Co. versuchen die Erde vor der Maschinenintelligenz V'ger zu schützen.
US
1979
Sci FiWdh.
22:00 UhrPirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2
Captain Jack Sparrow is back. Dieses mal auf der Suche nach Davy Jones Kiste. Mitsamt dessen Herz. Zwecks nicht verdammt für alle Ewigkeit sein.
US
2006
Premiere 1Wdh.
23:10 UhrLas Vegas
Unter Mordverdacht
2x03Kabel1Wdh.
23:30 UhrAlias - Die Agentin
Bis an die Grenze
3x08ATVplusWdh.
Montag, 18. Februar 2008
00:15 UhrJudge Dredd
In der Zukunft sind die Judges Richter und Henker. Sylvester Stallone ist einer von ihnen. Bis er reingelegt wird.
US
1995
NDRWdh.
09:50 UhrRaumschiff Enterprise
Die Stunde der Erkenntnis
2x05Sci FiWdh.
10:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Liebe ist die stärkste Macht
1x13SF2Wdh.
11:35 UhrStar Trek - Der Film
Kirk und Co. versuchen die Erde vor der Maschinenintelligenz V'ger zu schützen.
US
1979
Sci FiWdh.
15:25 UhrRaumschiff Enterprise
Planeten-Killer
2x06Sci FiWdh.
15:30 UhrThe Pretender
Das Sonderkommando
2x15ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Die Tok'Ra (1/2)
2x11Tele 5Wdh.
18:20 UhrAndromeda
Im Himmel
2x16Tele 5Wdh.
18:25 UhrStargate: SG1
Verraten und verkauft
1x04ATVplusWdh.
19:15 UhrStargate
Die Tok'Ra (2/2)
2x12Tele 5Wdh.
20:15 UhrC.S.I. Miami
Leidensgeschichte
4x04ORF1Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Gefallener Engel
3x22VOX1st
22:00 UhrStar Trek II - Der Zorn des Khan
Kirk und Co. haben es dieses mal mit Khan Singh zu tun. Der will sich dafür rächen, dass er auf einem Planeten ausgesetzt wurde.
US
1982
Sci FiWdh.
22:00 UhrPirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2
Captain Jack Sparrow is back. Dieses mal auf der Suche nach Davy Jones Kiste. Mitsamt dessen Herz. Zwecks nicht verdammt für alle Ewigkeit sein.
US
2006
Premiere 3Wdh.
22:10 UhrSupernatural
Menschenjäger
1x14Pro71st
22:20 UhrStargate: SG1
Tödliche Erinnerungen
10x08ATVplusWdh.
23:05 UhrSeven Days - Das Tor zur Zeit
Tod aus den Wolken
1x11Kabel1Wdh.
23:20 UhrStargate: SG1
Die Kriegserklärung
10x09ATVplusWdh.
23:25 UhrLas Vegas
Saison-Ende
1x05ORF1Wdh.
23:55 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Illusion oder Wirklichkeit
2x02Sci FiWdh.
Dienstag, 19. Februar 2008
00:00 UhrAngel - Jäger der Finsternis
Gefährliches Spiel
4x16Kabel11st
00:05 UhrAlias - Die Agentin
Wer bin ich?
4x19Pro71st
00:30 UhrGhost Whisperer
Teufelskreis
2x07ORF1Wdh.
00:55 Uhr24 - Twenty Four V
Tag 5: 18:00 - 19:00 Uhr
5x12SF2Wdh.
01:00 UhrSupernatural
Menschenjäger
1x14Pro7Wdh.
10:10 UhrRaumschiff Enterprise
Planeten-Killer
2x06Sci FiWdh.
11:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Der Tod siegt immer
3x16Pro7Wdh.
11:50 UhrStar Trek II - Der Zorn des Khan
Kirk und Co. haben es dieses mal mit Khan Singh zu tun. Der will sich dafür rächen, dass er auf einem Planeten ausgesetzt wurde.
US
1982
Sci FiWdh.
15:25 UhrRaumschiff Enterprise
Das Spukschloß im Weltall
2x07Sci FiWdh.
15:30 UhrThe Pretender
Stumme Zeugen
2x16ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Die Tok'Ra (2/2)
2x12Tele 5Wdh.
18:20 UhrAndromeda
Heimweh
2x17Tele 5Wdh.
18:25 UhrStargate: SG1
Die Auferstehung
1x07ATVplusWdh.
19:15 UhrStargate
Geister
2x13Tele 5Wdh.
20:15 UhrEragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
Ein Bauernjunge findet ein Drachenei. Und damit auch seine Bestimmung, den ein Tyrann regiert das Land. Denn dank Drachen ist das Tyrannenjagen ja viel spannender.
US/UK
2006
Premiere 1Wdh.
20:15 UhrFear of the Dark
Der kleine Brian hat Angst vor dem Dunkeln. Und das nicht ganz zu unrecht.
CA
2002
Premiere StartWdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Leidensgeschichte
4x04RTLWdh.
21:15 UhrEragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
Ein Bauernjunge findet ein Drachenei. Und damit auch seine Bestimmung, den ein Tyrann regiert das Land. Denn dank Drachen ist das Tyrannenjagen ja viel spannender.
US/UK
2006
Premiere 2Wdh.
21:15 UhrDr. House
Fehlverhalten
2x08RTLWdh.
21:45 UhrSpecies III
Die Tochter der ersten Alien-Mensch Hybriden versucht sich mit Männern zu paaren. Das versucht ein Spezialteam des Militärs zu verhindern.
US
2004
Premiere StartWdh.
22:00 UhrStar Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock
Kirk und Co. suchen die sterblichen Überreste von Mr. Spock. Und müssen sich dabei mit Klingonen auseinandersetzen.
US
1984
Sci FiWdh.
22:00 UhrSilent Hill
Die kleine Rose schlafwandelt und träumt vom Ort Silent Hill. Ihre Mutter fährt mit ihr dahin und erfährt den reinen Horror.
CA/FR
2006
Premiere 1Wdh.
22:15 UhrPsych
Spiel, Satz... und Straftat?
1x13RTL1st
23:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Sherlock Data Holmes
2x03Sci FiWdh.
Mittwoch, 20. Februar 2008
00:30 UhrCSI:NY
Gefallener Engel
3x22VOXWdh.
00:35 UhrDr. House
Fehlverhalten
2x08RTLWdh.
00:40 Uhr24 - Twenty Four V
Tag 5: 19:00 - 20:00 Uhr
5x12SF2Wdh.
10:15 UhrRaumschiff Enterprise
Das Spukschloß im Weltall
2x07Sci FiWdh.
11:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Aller guten Dinge sind neun
3x17Pro7Wdh.
11:55 UhrStar Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock
Kirk und Co. suchen die sterblichen Überreste von Mr. Spock. Und müssen sich dabei mit Klingonen auseinandersetzen.
US
1984
Sci FiWdh.
15:25 UhrRaumschiff Enterprise
Der dressierte Herrscher
2x08Sci FiWdh.
15:30 UhrThe Pretender
Todesflug
2x17ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Geister
2x13Tele 5Wdh.
18:20 UhrAndromeda
Im Bauch der Bestie
2x18Tele 5Wdh.
18:25 UhrStargate: SG1
Die Macht der Weisen
1x08ATVplusWdh.
19:15 UhrStargate
Das zweite Tor
2x14Tele 5Wdh.
20:15 UhrHeroes
Fünf Jahre später
1x20RTL21st
20:15 UhrEragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
Ein Bauernjunge findet ein Drachenei. Und damit auch seine Bestimmung, den ein Tyrann regiert das Land. Denn dank Drachen ist das Tyrannenjagen ja viel spannender.
US/UK
2006
Premiere 3Wdh.
21:10 UhrStargate Atlantis
Rache
3x19RTL21st
22:00 UhrStar Trek IV - Zurück in die Gegenwart
Kirk und Co. reisen in die Vergangenheit, um ein paar Wale in die Zukunft zu bringen. Dies tun sie, damit eine Sonde die Erde nicht zerstört.
US
1986
Sci FiWdh.
22:00 UhrSilent Hill
Die kleine Rose schlafwandelt und träumt vom Ort Silent Hill. Ihre Mutter fährt mit ihr dahin und erfährt den reinen Horror.
CA/FR
2006
Premiere 3Wdh.
22:05 UhrAndromeda
Bekas Rettung
4x07RTL2Wdh.
23:00 UhrBattlestar Galactica
Die Auferstehung (2/2)
2x12RTL21st
23:05 UhrRoter Drache
Anthony Hopkins als Dr. Hannibal Lecter und Edward Norton als FBI-Agent der ihn gefangen hat. Nun braucht er die Hilfe des genialen Kannibalen, um einen anderen Serienmörder zu fassen. Prequel zu 'Schweigen der Lämmer'
US/DE
2002
Kabel1Wdh.
Donnerstag, 21. Februar 2008
00:00 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der unmögliche Captain Okona
2x04Sci FiWdh.
00:05 UhrStargate
Grace
7x13RTL2Wdh.
00:45 Uhr24 - Twenty Four V
Tag 5: 20:00 - 21:00 Uhr
5x13SF2Wdh.
01:00 UhrHeroes
Fünf Jahre später
1x20RTL2Wdh.
10:00 UhrRaumschiff Enterprise
Der dressierte Herrscher
2x08Sci FiWdh.
11:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Die sieben Todsünden
3x18Pro7Wdh.
11:40 UhrStar Trek IV - Zurück in die Gegenwart
Kirk und Co. reisen in die Vergangenheit, um ein paar Wale in die Zukunft zu bringen. Dies tun sie, damit eine Sonde die Erde nicht zerstört.
US
1986
Sci FiWdh.
15:25 UhrRaumschiff Enterprise
Metamorphose
2x09Sci FiWdh.
15:30 UhrThe Pretender
Entführt
2x18ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Das zweite Tor
2x14Tele 5Wdh.
18:20 UhrAndromeda
Ritter, Tod und Teufel
2x19Tele 5Wdh.
18:25 UhrStargate: SG1
Die Auserwählten
1x09ATVplusWdh.
19:15 UhrStargate
Die fünfte Spezies
2x15Tele 5Wdh.
20:15 UhrDr. House
Absagen
2x11ORF1Wdh.
21:15 UhrC.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Beiß mich!
6x03ORF1Wdh.
21:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Beiß mich!
6x03RTLWdh.
22:00 UhrStar Trek V - Am Rande des Universums
Kirk und Co. auf der Suche nach Gott.
US
1989
Sci FiWdh.
22:15 UhrBones - Die Knochenjägerin
Der Mann im Jeep
1x02RTLWdh.
23:10 UhrPrison Break
Panama
2x20RTLWdh.
23:40 UhrPrison Break
Zieländerung
2x21SF21st
23:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der stumme Vermittler
2x05Sci FiWdh.
Freitag, 22. Februar 2008
00:00 Uhr24
Tag 5: 17:00 - 18:00 Uhr
5x11ATVplusWdh.
00:20 UhrHeroes
Der schwierige Teil
1x21SF21st
00:45 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Beiß mich!
6x03RTLWdh.
00:50 UhrEarth 2
Aufbruch ins Unendliche
1x01ARDWdh.
00:50 Uhr24 - Twenty Four V
Tag 5: 21:00 - 22:00 Uhr
5x14SF2Wdh.
10:25 UhrRaumschiff Enterprise
Metamorphose
2x09Sci FiWdh.
11:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Die Bruderschaft
3x19Pro7Wdh.
11:55 UhrStar Trek V - Am Rande des Universums
Kirk und Co. auf der Suche nach Gott.
US
1989
Sci FiWdh.
15:25 UhrRaumschiff Enterprise
Reise nach Babel
2x10Sci FiWdh.
15:30 UhrThe Pretender
Showdown in der Wüste
2x19ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Die fünfte Spezies
2x15Tele 5Wdh.
18:20 UhrAndromeda
Der Messias
2x20Tele 5Wdh.
18:25 UhrStargate: SG1
Im Reich des Donnergottes
1x10ATVplusWdh.
19:15 UhrStargate
Das schwarze Loch
2x16Tele 5Wdh.
20:15 UhrIm Fadenkreuz - Allein gegen alle
US-Piloten werden während des Bosnienkrieges abgeschossen. Einer wird von den bösen Bosniern umgebracht, der andere kann fliehen und wird gejagt. Nun stellt sich für seinen Kommandanten die (patriotische) Frage: Soll ich meinem Befehl gehorchen und ihn seinem Schicksal überlassen, oder soll ich ihn rausholen und damit die Friedensverhandlungen gefährden.
US
2001
RTL2Wdh.
20:15 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Flammende Erinnerung
2x08Kabel1Wdh.
20:15 UhrThe Curse
Nach einem Meteoritenabsturz verwandelt Schleim Menschen in Monster. Mit Wil Wheaton.
US
1987
Sci FiWdh.
20:15 UhrHero
Ein Krieger taucht vor dem Herrscher Qin auf, und behauptet seine stärksten Feinde besiegt zu haben. Tolle Bilder, Tolle Martial-Arts.
HK
2002
ATVplusWdh.
21:05 UhrIce Age
Animationsfilm. Ein Faultier, ein Mammut und ein Säbelzahntiger wollen während der Eiszeit ein kleines Kind wieder zu seinen Eltern bringen.
US
2002
SF2Wdh.
21:15 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Unter dem Schuhbaum
2x09Kabel1Wdh.
22:00 UhrStar Trek VI - Das unentdeckte Land
Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken.
US
1991
Sci FiWdh.
22:15 UhrPayback - Zahltag
Mel Gibson wird nach einem krummen Ding übers Ohr gehauen. Und zusätzlich wird er auch noch niedergeschossen. Als er wieder gesund ist, fordert er seinen Anteil.
US
1997
RTL2Wdh.
22:55 UhrBig Fish - Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht
Im Sterben erzählt Edward Bloom sein Leben seinem Sohn in Form von bunten Mythen. Von Tim Burton.
US
2003
SF21st
Samstag, 23. Februar 2008
00:20 UhrVeronica Mars
Mars hinter Gittern
3x14ZDF1st
00:20 UhrIm Fadenkreuz - Allein gegen alle
US-Piloten werden während des Bosnienkrieges abgeschossen. Einer wird von den bösen Bosniern umgebracht, der andere kann fliehen und wird gejagt. Nun stellt sich für seinen Kommandanten die (patriotische) Frage: Soll ich meinem Befehl gehorchen und ihn seinem Schicksal überlassen, oder soll ich ihn rausholen und damit die Friedensverhandlungen gefährden.
US
2001
RTL2Wdh.
00:50 UhrHero
Ein Krieger taucht vor dem Herrscher Qin auf, und behauptet seine stärksten Feinde besiegt zu haben. Tolle Bilder, Tolle Martial-Arts.
HK
2002
ATVplusWdh.
09:55 UhrStar Trek: Deep Space Nine
Die Legende von Dal'Rok
4x14Sci FiWdh.
11:25 UhrXena
Pfad der Rache
6x14Kabel1Wdh.
11:35 UhrStar Trek VI - Das unentdeckte Land
Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken.
US
1991
Sci FiWdh.
12:20 UhrRelic Hunter - Die Schatzjägerin
Unter Vampiren
1x20Kabel1Wdh.
13:20 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Quinn außer Gefecht
4x10Kabel1Wdh.
14:15 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Tuvoks Flashback
3x02Kabel1Wdh.
14:25 UhrRelic Hunter - Die Schatzjägerin
Die Entführung
2x12ATVplusWdh.
14:55 UhrSmallville
Teufelshochzeit
6x16RTL1st
15:00 UhrSmallville
Klassensterben
6x05ORF1Wdh.
15:50 UhrSmallville
Fightclub
6x17RTL1st
16:00 UhrStar Trek: Deep Space Nine
Die Legende von Dal'Rok
4x14Sci FiWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Illusion oder Wirklichkeit
2x02Sci FiWdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Sherlock Data Holmes
2x03Sci FiWdh.
20:15 UhrAkte X: Der Film
kämpfen gegen eine Verschwörung welche die Alien-Besuche verschleiert.
CA/US
1998
VOXWdh.
21:50 UhrHulk
Der Wissenschaftler Bruce Banner verwandelt sich nach einem Experiment in ein grünes Monster. Und das immer wenn er wütend ist.
US
2003
ORF1Wdh.
22:00 UhrDer City Hai
Arnold Schwarzenegger als Cop der mit einem Verbrechersyndikat so richtig aufräumt. Wenn man Sachen in die Luft jagen und Leichen erzeugen als Aufräumen bezeichnen will. Eigentlich wird die Umgebung bei so etwas ja recht schmutzig...
US
1986
Kabel1Wdh.
22:00 UhrPlanet des Schreckens
Die Crew eines Raumschiffs findet eine Pyramide und schon bald sind ihre schlimsten Albträume hinter ihnen her.
US
1981
Sci FiWdh.
22:05 UhrJeepers Creepers - Es ist angerichtet
Zwei Geschwister beobachten, wie ein Trucker ein menschengroßes Bündel in einem Schacht in der Wüste entsorgt. Dank ihrer Neugier werden sie bald von etwas Bösem verfolgt. Und hungrig ist es auch noch.
DE/US
2001
RTL2Wdh.
22:55 UhrFrenzy
Von Alfred Hitchcock. Ein zu Unrecht beschuldigter Mann flieht und sucht selbst nach dem Sexualmörder.
UK
1972
ARDWdh.
23:00 UhrDer Exorzist - Director's Cut
Ein Mädchen ist von Dämonen besessen. Und diese sollen nun ausgetrieben werden.
US
1973
ATVplusWdh.
Sonntag, 24. Februar 2008
10:15 UhrStar Trek: Deep Space Nine
Mulliboks Mond
1x15Sci FiWdh.
10:15 UhrHercules
Das Herz eines Helden
4x02RTL2Wdh.
11:10 UhrXena
Unter Gaunern
3x15RTL2Wdh.
14:35 UhrHawk - Hüter des magischen Schwertes
Hawk sieht zu wie sein Bruder Voltan seinen Vater und seine Freundin abschlachtet. Was ihn dazu bringt ein Magisches Schwert zu suchen und in den Bruderkrieg zu ziehen.
UK
1980
Tele 5Wdh.
14:50 UhrDie Besucher
Christopher Walken wird von Außerirdischen entführt und getestet. Aber niemand will ihm das glauben.
US
1989
Kabel1Wdh.
16:00 UhrStar Trek: Deep Space Nine
Mulliboks Mond
1x15Sci FiWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der unmögliche Captain Okona
2x04Sci FiWdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der stumme Vermittler
2x05Sci FiWdh.
20:15 UhrKrieg der Welten
Steven Spielberg lässt Tom Cruise die Alieninvasion nach dem Buch von H. G. Wells erleben. Mit so vielen berühmten Namen kann der Film doch nur gut sein. Oder?
US
2005
ORF11st
20:15 UhrFear of the Dark
Der kleine Brian hat Angst vor dem Dunkeln. Und das nicht ganz zu unrecht.
CA
2002
Premiere StartWdh.
20:15 UhrKrieg der Welten
Steven Spielberg lässt Tom Cruise die Alieninvasion nach dem Buch von H. G. Wells erleben. Mit so vielen berühmten Namen kann der Film doch nur gut sein. Oder?
US
2005
Pro7Wdh.
21:15 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Tödliche Post
3x20Sat11st
22:30 UhrGothika
Halle Berry als Psychologin die Nach einem Blackout im Gefängnis landet, weil sie ihren Mann ermordet haben soll.
US
2003
Pro7Wdh.
23:10 UhrLas Vegas
Der letzte Wunsch
2x04Kabel1Wdh.
Montag, 25. Februar 2008
00:15 UhrAkte X: Der Film
kämpfen gegen eine Verschwörung welche die Alien-Besuche verschleiert.
CA/US
1998
VOXWdh.
10:35 UhrRaumschiff Enterprise
Reise nach Babel
2x10Sci FiWdh.
15:25 UhrRaumschiff Enterprise
Im Namen des jungen Tiru
2x11Sci FiWdh.
15:30 UhrThe Pretender
Unter Beschuss
2x20ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Das schwarze Loch
2x16Tele 5Wdh.
18:20 UhrAndromeda
Der Tunnel am Ende des Lichts
2x22Tele 5Wdh.
18:25 UhrStargate: SG1
Die Qualen des Tantalus
1x11ATVplusWdh.
19:15 UhrStargate
Seelenwanderung
2x17Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Nachspiel
3x23VOX1st
20:15 UhrSupernatural
Spukhaus
1x17Pro71st
22:10 UhrStargate: SG1
Die Suche
10x10ATVplusWdh.
23:05 UhrAngel - Jäger der Finsternis
Die Geburt
4x17Kabel11st
23:10 UhrStargate: SG1
Die Suche
10x10ATVplusWdh.
23:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das fremde Gedächtnis
2x06Sci FiWdh.
Dienstag, 26. Februar 2008
00:00 UhrAngel - Jäger der Finsternis
Jasmine
4x18Kabel11st
10:30 UhrRaumschiff Enterprise
Im Namen des jungen Tiru
2x11Sci FiWdh.
11:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Verlorene Seelen
3x12Pro7Wdh.
15:25 UhrRaumschiff Enterprise
Wie schnell die Zeit vergeht
2x12Sci FiWdh.
15:30 UhrThe Pretender
Blutspuren (1/2)
2x21ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Seelenwanderung
2x17Tele 5Wdh.
18:20 UhrAndromeda
Die lange Nacht
1x01Tele 5Wdh.
18:25 UhrStargate: SG1
Blutsbande
1x12ATVplusWdh.
19:15 UhrStargate
Der Sturz des Sonnengottes
2x18Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
3 Frauen
4x05RTLWdh.
20:15 UhrDeparted - Unter Feinden
Die irische Mafia und die Polizei tauschen Undercoveragenten aus. Nachdem beide Parteien herausgefunden haben das sie unterwandertwurden sollen die Maulwürfe herauswerden wer der jeweils andere ist. Gewinner von 4 Oscars und mit absoluter Starbesetzung.
US/KHK
2006
Premiere 1Wdh.
21:15 UhrDr. House
Lug und Trug
2x09RTLWdh.
21:15 UhrDeparted - Unter Feinden
Die irische Mafia und die Polizei tauschen Undercoveragenten aus. Nachdem beide Parteien herausgefunden haben das sie unterwandertwurden sollen die Maulwürfe herauswerden wer der jeweils andere ist. Gewinner von 4 Oscars und mit absoluter Starbesetzung.
US/KHK
2006
Premiere 2Wdh.
22:10 UhrCopykill
Sigourney Weaver als Kriminalpsychologin im Duell mit einem psychopathischen Serienkiller.
US
1995
WDRWdh.
22:15 UhrPsych
Pokerface gegen Pokerface
1x14RTL1st
23:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die jungen Greise
2x07Sci FiWdh.
Mittwoch, 27. Februar 2008
00:15 Uhr24 - Twenty Four V
Tag 5: 00:00 - 01:00 Uhr
5x18SF2Wdh.
00:20 UhrFight Club
Brad Pitt und Edward Norton als Clubgründer. In dem man erfährt, was man so alles mit Seife machen kann, und wie befreiend Prügeleien sind.
US
1999
ORF1Wdh.
00:30 UhrCSI:NY
Nachspiel
3x23VOXWdh.
00:35 UhrDr. House
Lug und Trug
2x09RTLWdh.
10:30 UhrRaumschiff Enterprise
Wie schnell die Zeit vergeht
2x12Sci FiWdh.
11:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Das Böse in mir
3x13Pro7Wdh.
15:25 UhrRaumschiff Enterprise
Tödliche Wolken
2x13Sci FiWdh.
15:30 UhrThe Pretender
Blutspuren (2/2)
2x22ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Der Sturz des Sonnengottes
2x18Tele 5Wdh.
18:20 UhrAndromeda
Fiat Lux
1x02Tele 5Wdh.
18:25 UhrStargate: SG1
Feuer und Wasser
1x13ATVplusWdh.
19:15 UhrStargate
Tödliche Klänge
2x19Tele 5Wdh.
20:15 UhrHeroes
Der schwierige Teil
1x21RTL21st
20:15 UhrC.S.I. NY
Gefallener Engel
3x22ORF11st
20:15 UhrDeparted - Unter Feinden
Die irische Mafia und die Polizei tauschen Undercoveragenten aus. Nachdem beide Parteien herausgefunden haben das sie unterwandertwurden sollen die Maulwürfe herauswerden wer der jeweils andere ist. Gewinner von 4 Oscars und mit absoluter Starbesetzung.
US/KHK
2006
Premiere 3Wdh.
21:00 UhrC.S.I. NY
Nachspiel
3x23ORF11st
21:10 UhrStargate Atlantis
Der Angriff (1/3)
3x20RTL21st
22:00 UhrAlien Terminator
Ein Experiment geht in einem geheimen Laborkomplex außer Kontrolle. Prompt haben die Wissenschaftler gegen ein Monster zu kämpfen.
US
1996
Sci FiWdh.
22:05 UhrAndromeda
Die Befreiung
4x08RTL2Wdh.
23:00 UhrBattlestar Galactica
Sabotage
2x13RTL2Wdh.
23:30 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der Austauschoffizier
2x08Sci FiWdh.
Donnerstag, 28. Februar 2008
00:05 UhrStargate
Kiannas Symbiont
7x16RTL2Wdh.
00:20 UhrBuffy - Im Bann der Dämonen
Caleb
7x18Kabel1Wdh.
00:25 Uhr24 - Twenty Four V
Tag 5: 01:00 - 02:00 Uhr
5x19SF2Wdh.
01:00 UhrHeroes
Der schwierige Teil
1x21RTL2Wdh.
10:35 UhrRaumschiff Enterprise
Tödliche Wolken
2x13Sci FiWdh.
11:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Stadt der Geister
3x14Pro7Wdh.
15:25 UhrRaumschiff Enterprise
Der Wolf im Schafspelz
2x14Sci FiWdh.
15:30 UhrThe Pretender
In der Zwangsjacke
3x01ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Tödliche Klänge
2x19Tele 5Wdh.
18:20 UhrAndromeda
Die Erleuchtung
1x03Tele 5Wdh.
18:25 UhrStargate: SG1
Der Kuss der Göttin
1x14ATVplusWdh.
19:15 UhrStargate
Neue Feinde
2x20Tele 5Wdh.
20:15 UhrThe Void - Experiment außer Kontrolle
Amanda Tapping und Adrian Paul versuchen einen wahnsinnigen Wissenschaftler aufzuhalten dessen Experimente die Welt vernichten könnten.
US
2001
Tele 5Wdh.
20:15 UhrDr. House
Heiligt der Zweck jedes Mittel?
3x15ORF1Wdh.
21:05 UhrC.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Todesjünger
6x04ORF1Wdh.
21:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Todesjünger
6x04RTLWdh.
22:15 UhrBones - Die Knochenjägerin
Der Junge am Baum
1x03RTLWdh.
22:55 UhrPrison Break
Projekt Sona
2x22SF21st
23:10 UhrPrison Break
Zieländerung
2x21RTLWdh.
23:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Wem gehört Data?
2x09Sci FiWdh.
23:55 UhrHeroes
Erdrutsch
1x22SF21st
Freitag, 29. Februar 2008
00:00 Uhr24
Tag 5: 18:00 - 19:00 Uhr
5x12ATVplusWdh.
00:20 Uhr24 - Twenty Four V
Tag 5: 02:00 - 03:00 Uhr
5x20SF2Wdh.
00:45 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Todesjünger
6x04RTLWdh.
10:15 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?
1x15SF2Wdh.
10:30 UhrRaumschiff Enterprise
Der Wolf im Schafspelz
2x14Sci FiWdh.
11:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Trauung mit Hindernissen
3x15Pro7Wdh.
15:25 UhrRaumschiff Enterprise
Kennen sie Tribbles?
2x15Sci FiWdh.
15:30 UhrThe Pretender
Der Traumfänger
3x02ATVplusWdh.
17:25 UhrStargate
Neue Feinde
2x20Tele 5Wdh.
18:20 UhrAndromeda
D Minus Zero
1x04Tele 5Wdh.
18:25 UhrStargate: SG1
Cassandra
1x15ATVplusWdh.
19:15 UhrStargate
1969
2x21Tele 5Wdh.
20:15 UhrBloodrayne
Rayne, eine Halbvampirin, sucht ihren Vatervampir um ihn zu Töten. Computerspielverfilmung. Mit Kristanna Loken.
US/DE
2005
Premiere 11st
20:15 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Der Fluch der Neunten
2x09Kabel1Wdh.
21:15 UhrBloodrayne
Rayne, eine Halbvampirin, sucht ihren Vatervampir um ihn zu Töten. Computerspielverfilmung. Mit Kristanna Loken.
US/DE
2005
Premiere 2Wdh.
21:15 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
27 Minuten
2x10Kabel1Wdh.
Samstag, 01. März 2008
00:25 UhrVeronica Mars
Flucht ins Paradies
3x15ZDF1st

6. Leseprobe "Star Trek - Vanguard: Der Vorbote"
Ende Februar erscheint im Cross Cult-Verlag ein neuer "Star Trek"-Roman: "Der Vorbote" von David Mack. Wir dürfen Ihnen mit freundlicher Genehmigung des Verlags an dieser Stelle eine Leseprobe aus dem Roman präsentieren, der den Auftakt zu einer Trilogie darstellt.



Historische Anmerkung

Die Geschehnisse in "Der Vorbote" beginnen im Jahr 2263, kurz vor der Beförderung von James T. Kirk zum Captain der Enterprise, und enden im Jahr 2265, zwischen den Ereignissen von "Spitze des Eisbergs" und "Pokerspiele".

2263

Prolog

Commodore Matt Decker war sich nicht völlig sicher, wie er die Ansammlung von Fusseln nennen sollte, die sich auf seiner unteren Gesichtshälfte ausbreitete. Die Fussel waren zu lang, um nur als Stoppeln durchzugehen, aber eindeutig zu kurz für einen richtigen Bart. Während er mit dem Turbolift zur Brücke unterwegs war, fuhr er sich bedächtig über sein Kinn und fand eine Beschreibung, die ihm passend erschien: Es hatte was von Dreck.
Okay, so funktioniert das nicht, entschied er. Seiner Meinung nach gab es für den kommandierenden Offizier eines Raumschiffs drei Möglichkeiten: Er konnte glatt rasiert sein, einen Bart tragen oder seinetwegen auch von Zeit zu Zeit etwas stachlig aussehen. Dreckig kam auf jeden Fall nicht infrage. Es sei denn, es wäre ein unvermeidlicher Zwischenschritt auf dem Weg zu einem Bart, grübelte er. Das wäre vollkommen in Ordnung. Alle paar Monate spielte Decker mit dem Gedanken, sich einen Bart wachsen zu lassen. Dann bemerkte er aber normalerweise, dass die Anzahl der grauen Stoppeln an seinem Kinn erneut zugenommen hatte und rasierte daraufhin den beginnenden Haarwuchs komplett ab – bis ihn irgendwann wieder die Neugier plagte.
Das sanfte Brummen des Turbolifts erstarb, und die Türhälften glitten auseinander. Eine geschäftige Aura, durchsetzt von sanftem synthetischen Zirpen erfüllte die Brücke der U.S.S.Constellation. Als die kräftigen Schritte des Commodore an Deck erklangen, erhob sich sein Erster Offizier, Hiromi Takeshewada, vom Sitz in der Mitte und grüßte ihn. Decker erwiderte kurz das Nicken des zerbrechlich wirkenden Offiziers, während er hinter den Kommunikationsoffizier der Gamma-Schicht trat, dessen Namen ihm, trotz mehrerer Erinnerungsversuche, wieder einmal entfallen war.
An der Wissenschaftsstation starrte Lieutenant Guillermo Masada – dessen Bart ordentlich gestutzt war, wie Decker neidvoll bemerkte –, in die Sensorhaube, die einen blassen blauen Schimmer über die Augen des Wissenschaftsoffiziers legte. Sein kurzer Pferdeschwanz verletzte keinerlei Vorschriften, grenzte Masada aber auf gewisse Weise von der großen Masse kurz geschorener Sternenflotten- Offiziere mit Bürstenhaarschnitt ab. Obwohl es Decker nur selten zugab, fand er die in diesem Punkt etwas starre Geisteshaltung der Sternenflotte manchmal albern.
Takeshewada trat an Deckers Seite, als Masada von seinen Sensorendaten hoch sah und mit einem ernsten Gesichtsausdruck Blickkontakt zu seinen vorgesetzten Offizieren aufnahm.
Decker hielt sich nicht mit Smalltalk auf. "Bericht."
Masada fuhr mit der Hand gedankenverloren hinter sein Ohr, als ob er sich kratzen wollte. Er zog leicht an seinem Pferdeschwanz und wandte sich dann Decker zu. "Wir haben gerade einen Routine-Scan an den Bio-Proben von Ravanar IV durchgeführt", sagte er. "Bei den meisten fanden wir nichts Außergewöhnliches." Er zeigte auf die Sensorhaube und trat zur Seite, damit sich Takeshewada die Daten selbst ansehen konnte. "Dann haben wir das gefunden."
Decker bemühte sich um Geduld, doch in solchen Situationen war dies mehr als mühsam. "Guillermo, spannen Sie mich nicht auf die Folter."
"Entschuldigung, Sir. Es handelt sich hier um eine Gen-Sequenz, wie wir noch nie zuvor eine gesehen haben. Ich kann nur schätzen, dass sie einige Millionen chemischer Basenpaare hat und damit deutlich komplexer ist als einfaches G-A-T-C. Es besitzt Moleküle, die wir immer noch zu identifizieren versuchen."
Takeshewada schaute von der Sensorhaube auf. Ihre ohnehin schon blasse Gesichtsfarbe wirkte noch ein wenig bleicher als gewöhnlich. "Das ist unglaublich", sagte sie.
Die Arme vor der Brust gefaltet, sagte Decker zu Masada, "Und woher kommt es? Handelt es sich um eine Art höherer Lebensform?" "Eher nicht", erwiderte der Wissenschaftsoffizier. "Wir haben sie aus einer einfachen Schimmelprobe."
"Einfach?" Decker schüttelte den Kopf, sowohl angesichts des Wortes als auch aus schierem Staunen über die unerschöpfliche Anzahl von Tricks, die das Universum aus seinem sprichwörtlichen Ärmel schüttelte. "Das ist eine Menge DNS für etwas, das ich von meinem Frühstück kratzen würde. Und wo wir gerade davon sprechen ..." Er wandte sich an den Yeoman, der hinter ihm stand. "Lawford, bringen Sie mir einen Kaffee."
"Lawford wurde vor zwei Wochen zur Yorktown versetzt, Sir." erwiderte der Yeoman. "Ich bin Guthrie."
Decker sah ihn ungeduldig an. "Und was hat das mit meinem Kaffee zu tun?"
"Nichts, Sir."
Der Commodore zeigte auf den Nahrungsschacht. " Milch, kein Zucker."
"Ich weiß, Sir."
"Danke, Lawford"
"Guthrie, Sir"
"Wie auch immer." Decker wandte sich wieder der Wissenschaftsstation zu, während der Yeoman leise vor sich hin murmelnd davon trottete, und sprach Masada an. "Wozu benötigt dieser Schimmel so viele genetische Informationen?"
"Ich denke nicht, dass er sie wirklich braucht", erwiderte Masada. Decker begann ärgerlich zu werden. "Das hab ich doch gesagt."
"Nein, Sir", sagte Masada. "Es hat den Anschein, dass nur ein äußerst geringer Teil dieses genetischen Codes etwas mit dem Schimmel an sich zu tun hat. Der Rest ist ... nun, einfach da."
Takeshewada verzog ihr Gesicht auf eine Weise, die klar erkennen ließ, wie wenig befriedigend sie Masadas Antwort fand. "Aber was tut er, Guillermo?"
Der Wissenschaftsoffizier presste die Lippen zu einer dünnen Linie zusammen, zog die Augenbrauen hoch und zuckte mit den Schultern. "Keine Ahnung. Ich kann Ihnen sagen, dass es etwas Großes ist, aber darüber hinaus ..." Er schüttelte den Kopf.
"Meine Damen und Herren: Die Föderation in all ihrer geistigen Überlegenheit", erwiderte Decker trocken. Seine düstere Stimmung hellte sich ein wenig auf, als der Kaffee kam. Er nahm den Becher von Guthrie entgegen und wandte sich wieder an Masada. "Wie schnell sind Sie mit den nötigen Tests fertig, um mir einen richtigen Bericht zu liefern?"
"Ich bin nicht sicher, ob ich das überhaupt kann", sagte Masada. "Unser Labor ist gut, aber nicht so gut. Wir müssen das ganze Material – die Proben, die Scans, den ganzen Satz – an das Hauptquartier der Sternenflotte schicken, damit es dort untersucht wird." Decker ließ seine Schultern enttäuscht sinken. "Ist das Ihr Ernst? Wir machen die Entdeckung unseres Lebens, und Sie sagen mir, wir können nur etwas darin herumstochern?"
"Ich fürchte, so ist es, Sir." Masada sah noch enttäuschter aus, als sich Decker fühlte. "Mit der uns zur Verfügung stehenden Hardware und der Stärke unseres wissenschaftlichen Personals könnten wir Jahre mit diversen Untersuchungen verbringen, ohne auch nur einen kleinen Erfolg zu erzielen." Niedergeschlagen fügte er hinzu, "Diese Geschichte ist einfach zu groß für uns, um sie allein in Angriff zu nehmen."
Mit einem schweren Seufzer gab sich Decker geschlagen. "Es gibt ein altes Sprichwort auf der Erde", sagte er als er Masadas Schulter tröstend drückte, "Einer für alle, alle für einen." Er nippte vorsichtig an seinem Kaffee, ging die wenigen Stufen hinab und setzte sich mit einem leisen Ächzen und knackenden Knien auf den Platz in der Mitte. Er stellte den Kaffee ab und drehte den Sessel in Richtung Kommunikationsstation. Gerade als er den Mund öffnen wollte, um einen Befehl zu geben, fiel ihm ein, dass er sich auch nicht an den Namen dieses Offiziers erinnern konnte. Decker sah zu Takeshewada und gab ihr mit einem kurzen Nicken zu verstehen, dass sie übernehmen sollte.
Glücklicherweise verstand ihn sein Erster Offizier sofort. "Ensign Ponor, öffnen Sie einen sicheren Kanal zum Kommando der Sternenflotte", sagte sie. "Bereiten Sie sich darauf vor, Informationen von Lieutenant Masadas Station auf sein Zeichen hin zu übermitteln." Ponor bestätigte den Befehl und wenige Minuten später beendete Masada den Datentransfer. Takeshewada erschien an Deckers Seite als der mit seinem Kaffee fertig war. "Übertragung vollständig, Sir. Und wir haben neue Befehle von der Sternenflotte."
"Wie lauten sie?", fragte Decker und gab seinen leeren Becher Guthrie, der mühelos den richtigen Moment abgepasst hatte, um den Commodore von seiner kleinen Last zu befreien.
"Wir wurden zurück in den Raum der Föderation beordert", sagte Takeshewada. "Wir sollen entlang der klingonischen Grenze im Gariman-Sektor patrouillieren, bevor wir dann die Deep Space-Station K-7 anlaufen, um neue Lieferungen aufzunehmen."
Decker gab sich eine Zeit lang dem hypnotischen Anblick des Hauptschirms hin, der die im Warpflug verzerrten Sterne zeigte. "Sieht so aus, als ob die Taurus-Region auf jemand anderen warten muss, der dort unsere Flagge hisst. Steuermann: Setzen Sie einen Kurs zur Station K-7, der uns entlang der Grenze führt."
"Aye, Sir.", erwiderte der Steuermann und errechnete die Koordinaten.
Es entsprach absolut nicht Deckers Natur, einem Geheimnis wie dem des von Masada entdeckten Meta-Genoms den Rücken zuzuwenden. Fast noch schwieriger war es für ihn, von der Erforschung der gänzlich unbekannten Taurus-Region abgezogen zu werden, um stattdessen normale Grenz-Patrouillen zu fliegen. Aber als die Sterne auf dem Hauptschirm verschwommen vorüber zogen und die Constellation Richtung Heimat flog, wusste er, dass die Arbeit, die er und seine Crew hier – hunderte von Lichtjahren von zuhause entfernt – begonnen hatten, ohne Zweifel in sehr guten Händen war.

2265

Kapitel 1

Captain James T. Kirk wanderte durch die belebten Korridore der Enterprise. Er ging zügig und entschlossen, aber in Wahrheit wanderte er seit über einer Stunde ziellos durch das Schiff. Ihn verfolgten die Erinnerungen an Delta Vega. Nacht für Nacht suchten ihn Gary Mitchells milchig-trübe Augen heim. Sie hatten diese Farbe von der rätselhaften Macht, die seinen besten Freund so grausam verändert hatte, und mit diesen Augen erwartete er, der von Kirks Hand gestorben war, ihn in seinen Träumen. Sein gespenstisches Starren glich einem stummen Vorwurf, dem nicht zu entkommen war.
Scotty war mit den technischen Geräten, die er von der Lithium- Abbaustation auf Delta Vega hatte retten können, in der Lage gewesen, die Maschinen der Enterprise neu zu starten. Dennoch war die aktuelle Geschwindigkeit des Schiffes immer noch einiges vom Maximum entfernt. Mit dem derzeitigen Tempo würden sie die nächstgelegene Basis der Föderation erst in sieben Monaten erreichen. Die Entfernung zum Territorium der Föderation war so gewaltig, dass das Flottenkommando Kirks Bericht über die zurückliegenden Ereignisse trotz Subraumfunk vielleicht noch gar nicht empfangen hatte. In diesem Bericht hatte er die Geschehnisse um Mitchell vereinfacht, wenn nicht gar beschönigt, dargestellt. Er schämte sich nicht dafür, trotz der Tatsache, dass sein Freund versucht hatte, das Kommando über die Enterprise zu übernehmen und seine neuen psionischen Kräfte gegen Kirk einzusetzen. Der junge Captain rief sich permanent ins Gedächtnis, dass das Wesen, das das Leben seiner Crew und die Existenz des Schiffes aufs Spiel gesetzt hatte, nicht Gary Mitchell gewesen war. Nicht im eigentlichen Sinn. Nachdem die Enterprise mit dem Versuch gescheitert war, die Energie-Barriere am Rand der Galaxie zu durchbrechen, hatte sich Mitchell – und später auch die Psychiaterin Dr. Elisabeth Dehner – als Folge dieser Erfahrung in etwas anderes, etwas Schreckliches verwandelt. Kirk glaubte fest daran, dass sein Freund nicht der begangenen Grausamkeiten und des Mordes fähig gewesen wäre. Darum hatte er in seinem Logbuch vermerkt, dass Gary Mitchell "in Ausübung seiner Pflicht" gestorben war.
Als Kirk an der Tür zum Speisesaal vorüber ging, öffnete sie sich und das Aroma von frischem Kaffee lockte ihn hinein. Dr. Mark Piper saß alleine an einem Tisch und inhalierte genüsslich und mit geschlossenen Augen den heißen Dampf, der von seinem polierten Aluminium-Becher aufstieg.
Als er das Geräusch der sich schließenden Türen hörte, öffnete der im Alter ergraute Mediziner die Augen. "Morgen, Captain", sagte er mit belegter Stimme. Kirk beantwortete den Gruß mit einem Nicken. "Ist es denn schon Morgen?" Er warf einen Blick auf den Schiffs- Chronometer, der über der Tür des Speisesaals hing.
"Es ist fast 0100", erwiderte Piper. "Technisch gesehen ist es bereits Morgen." Er schlürfte vorsichtig aus seinem Becher.
"Wahrscheinlich haben Sie Recht", sagte Kirk mit einem schwachen Lächeln. "Machen Sie die Nacht durch?"
"Ein Notruf," erklärte Piper. "Nicht ernst genug, um Sie zu wecken. Aber das hat sich jetzt eh erledigt."
Kirk stand vor dem Nahrungsverteiler und betrachtete die Auswahl. "Wer war es?"
"Alden", Piper wandte sich wieder seinem Kaffee zu.
Kirk verzichtete auf eine Auswahl und setzte sich Piper gegenüber. "Was ist passiert?"
"Unfall im Maschinenraum." Er schlürfte geräuschvoll einen weiteren Schluck und setzte den Becher ab. "Während wir hier sprechen, schreibt Spock wahrscheinlich bereits den Bericht für Ihr morgendliches Briefing."
"Ohne jeden Zweifel", erwiderte Kirk. Sein halb-vulkanischer Erster Offizier war in erster Linie effizient. In seiner anderen Position als Wissenschaftsoffizier konnte Spock aufgrund der Tatsache, dass Vulkanier ihre Gefühle absolut unterdrückten, mit klarer und berechnender Logik funktionieren. Es war aber auch jene kühle Logik, aufgrund derer er Kirk dazu gedrängt hatte, Gary Mitchell zu töten, bevor der mit seinen neuen Kräften die Crew der Enterprise versklaven oder töten konnte. Kirk hatte Spocks Warnung missachtet, und Steuermann Lee Kelso hatte für diesen Fehler mit seinem Leben bezahlt. Dem Captain war klar, dass es absurd war, Spock für das verantwortlich zu machen, was geschehen war. Auch hatte er Mitchell nicht leichtfertig zum Tode verurteilt, denn als Erster Offizier war es Spocks oberste Pflicht, das Schiff und seine Crew zu beschützen – auch wenn das bedeutete, ein Mannschaftsmitglied zu opfern, um die anderen zu retten.
All diese Tatsachen erleichterten es Kirk dennoch nicht, den Tod von Gary Mitchell zu akzeptieren. Er war es, der den Abzug des Phasers betätigt hatte und damit einen tonnenschweren Felsbrocken auf seinen Freund hatte fallen lassen. Keine noch so rationalen Argumente konnten die quälende Schuld lindern, die seit dieser Verzweiflungstat jeden seiner Gedanken überschattete. Nach einer Minute des Schweigens sagte Piper, "Sie sollten etwas essen."
"Ich bin nicht hungrig."
"Dann sollten Sie versuchen, etwas zu schlafen."
Kirk verzog das Gesicht. "Leichter gesagt als getan."
"Auf diesem Schiff ist das wahrscheinlich wahr." Piper nahm seinen Becher und stand auf. "Ich muss zurück auf die Krankenstation. Möchten Sie mitkommen und Alden ‚Hallo‘ sagen?"
Bevor er die Einladung annehmen konnte, tönte aus dem Lautsprecher des Interkoms ein Pfeifen aus zwei Noten. "Captain Kirk auf die Brücke", kam Spocks Stimme über den internen Schiffskanal.
Mit nur einem Schritt war Kirk an dem in der Wand eingelassenen Kommunikationspanel. "Ich bin auf dem Weg. Kirk Ende." Er schloss den Kanal und drehte sich zu Piper. "Grüßen Sie Alden von mir."
Pipers "Aye, Captain" verklang hinter Kirk, als er den Speisesaal verließ und dankbar über den Korridor eilte. Es gab etwas Neues, auf das er sich konzentrieren konnte.

Spock erhob sich aus dem Sitz in der Mitte, als der Captain den Turbolift verließ. "Bericht", sagte Kirk. Er strebte direkt zu seinem Platz und schien nahezu begierig darauf, einer Krise zu begegnen, die allerdings nicht existierte.
"Wir erhalten einen Funkspruch von einem Föderationsaußenposten, Sir", sagte Spock und stellte sich rechts neben den Sessel des Captains. Kaum hatte Kirk Platz genommen, sprang er auch schon wieder auf. "Von welchem?"
"Von Sternenbasis 47", sagte Spock, "einer Raumstation der Wachturm- Klasse, auch als Vanguard bekannt."
"Vanguard?" Kirk kniff nachdenklich die Augen zusammen. Spock nahm sich vor, später zu untersuchen, welche Konzentrationsvorteile dem Captain die Reduktion seiner Sehschärfe brachte. "Ich dachte, die Fertigstellung dieser Basis würde noch Jahre dauern."
"Offensichtlich nicht." Spock fügte hinzu: "Man erwartet unsere Antwort."
Der Captain sah Spock an, sagte aber nichts. Mit einer flüssigen Bewegung nahm er wieder in seinem Stuhl Platz und drehte ihn zum Kommunikationsoffizier. "Lieutenant Uhura, stellen Sie sie durch." "Aye, Sir", bestätigte Uhura. Die junge Frau stellte das Signal auf die Lautsprecher der Brücke. "Kanal offen."
"Sternenbasis 47, hier ist Captain James T. Kirk vom Raumschiff Enterprise. Können Sie mich hören?"
"Wir hören Sie,Enterprise", ertönte eine weibliche Stimme. "Fahren Sie fort."
"Wir benötigen intensive Reparaturarbeiten an zahlreichen Systemen. Sind Sie in der Lage, uns Unterstützung anzubieten?" "Positiv, Captain. Sollen wir eine Andockrampe für Sie bereit machen?"
Der Captain runzelte die Stirn, bevor er antwortete. "Bitte."
"Schon erledigt.Wann werden Sie eintreffen?"
Kirk sah zu Spock, der in seinem klaren Bariton antwortete. "In sechs Tagen, drei Stunden und vierundzwanzig Minuten."
"Bestätigt", sagte die weibliche Stimme. "Vanguard Ende."
Der Kanal schloss sich. Kirk lehnte sich auf einen Ellbogen und starrte die langsam vorbei gleitenden Sterne an, die auf dem Hauptschirm zu sehen waren. Schließlich sagte er leise zu Spock: "Eine voll operationsfähige Sternenbasis, genau hier draußen. Das muss unser Glückstag sein."
Spock spürte den Argwohn, der von seinem kommandierenden Offizier ausging. "Sie scheinen den guten Neuigkeiten nicht zu trauen, Captain."
"Wie lange braucht man, um eine Raumstation der Wachturm- Klasse zu bauen, Spock?"
Aus dem Gedächtnis antwortete Spock: "Im Durchschnitt vier Jahre, neun Monate ..."
"Und wie lange ist es her, dass das Vanguard-Projekt gestartet wurde?"
Nach kurzem Nachdenken erwiderte Spock: "Zwei Jahre, sieben Monate und zehn Tage."
Der erste Offizier beobachtete, wie sich Kirks Hand langsam zu einer Faust ballte. "Jemand hatte es ziemlich eilig, diese Station zu bauen. Bei all dem Säbelrasseln der Klingonen in der letzten Zeit – warum baut man ausgerechnet dann so weit entfernt von der Föderation eine so große Basis?"
Spock wog die wahrscheinlichsten Möglichkeiten ab. "Um Kolonisierungsprojekte vor Ort zu unterstützen?"
Der Captain sah nicht überzeugt aus. "Vielleicht."
"Da uns weitere Daten fehlen, ist das zurzeit die logischste Erklärung." "Finden Sie alles, was wir in unseren Datenbanken über Vanguard haben", sagte Kirk. "Ich möchte einen vollständigen Bericht, bevor wir die Station anlaufen."

7. Unternehmen Stardust 2008: Perry Rhodan - das Computerspiel
von Fabian Heinrich
Er war nicht nur der erste Mensch auf dem Mond und stieß das Tor zu den Sternen auf. Perry Rhodan, der bekannteste Astronaut aller Zeiten, kam auch als erster Humanoide überhaupt mit Computergames in Berührung, lange bevor NASA-Wissenschaftler ein Spiel über Radarbildschirme zockten. Denn in Band eins der größten Science-Fiction-Serie der Welt trifft der Held aller Helden bereits 1961 auf gaming-verrückte Arkoniden, die an Bord eines auf dem Mond havarierten Raumschiffs die digitale Zerstreuung suchen. Jetzt, 47 Jahre und eine Milliarden-Heftauflage später, wird der visionäre Entdecker in „Perry Rhodan – The Adventure“ selbst zur virtuellen Hauptfigur eines atmosphärisch dichten und detailgetreu animierten PC-Abenteuers für das das 3d-io Entwicklerteam unter Führung von Igor und Boris Posavechat eng mit Braingame Publishing und den Autoren Oliver Wronka und Robert Feldhoff zusammen gearbeitet.

Er ist einsfünfundachtzig groß, hat dunkelblondes Haar, graublaue Augen und eine kleine Narbe auf dem rechten Nasenflügel. Perry Rhodan, das ist kein "Star Trek"-Supermann, auch kein James Bond des Universums – Perry ist ein fast normaler Mensch. Fast? Ja, denn die Superintelligenz ES hat ihm mit Hilfe eines Zellaktivators relative Unsterblichkeit geschenkt. Und wer unendlich lange lebt, kann unendlich viel Wissen und Erfahrung über die Weiten des Weltalls und seine Bewohner sammeln. Der gelernte Major und Ingenieur für atomare Strahltriebwerke sollte eigentlich nur mit seinem Raumschiff Stardust den Mond bereisen – doch dann bewahrte er mit Hilfe der Arkoniden die Erde vor einem Atomkrieg und einte als Begründer der Dritten Macht die Menschheit. Als Großadministrator des Solaren Imperiums, Sprecher der kosmischen Hanse und Ritter der Tiefe entwickelte er sich zusammen mit seinen Freunden und Gefährten zu einem echten Kenner der schwarzen Materie – und blieb doch immer er selbst: ein netter Kerl mit Sinn für Humor, neugierig, aufgeschlossen und extrem reaktionsschnell. Ideale Voraussetzungen also, um auch als Computerspieler seine eigenen Abenteuer erfolgreich zu meistern!

Wir schreiben das Jahr 1346 Neuer Galaktischer Zeitrechnung, 4934 Jahre nach Christi Geburt. In „Perry Rhodan – The Adventure“ erschüttert eine mächtige Explosion die Solare Residenz und damit die Welt der Terraner. Der Spieler in Gestalt von Rhodan muss erkennen, dass es sich dabei nicht nur um einen Schlag gegen das Machtzentrum seines Volkes handelt, sondern auch gegen ihn persönlich: Perrys Geliebte, die schöne Mondra Diamond, wird von Kampfrobotern gefangen genommen und an einen unbekannten Ort verschleppt. Der tapfere Sternenrecke hofft bei der Aufklärung des Überfalls auf die Unterstützung seiner Freunde – doch weder Atlan, der Kristallprinz der Arkoniden, noch sein Kumpan Reginald Bull können ihm dabei helfen, das düstere Gespinst aus Rätseln, Intrigen und Lügen zu zerreißen. Perry muss sich ganz allein auf die Suche nach der Wahrheit machen.
Ein waghalsiges Abenteuer beginnt, das den Spieler durch insgesamt fünf verschiedene Welten führt und mehr als 25 Stunden Spannung und Spielspaß bietet. Wer ist der Drahtzieher hinter Mondras Entführung? Wird Perry herausfinden, welche entscheidende Rolle der arkonidische Geheimdienst spielt? Und was hat es mit der engelsgleichen Rasse namens Illochim auf sich? Die Suche führt durch die Wissenschaftslabore der Waringer Akademie weg vom Heimatplaneten Terra, in die Minen von Gom Callaedus in ein unbekanntes, feindliches Gebiet. Am Ende ist nicht nur Mondras Leben in Gefahr: Perry Rhodan muss all seine Fähigkeiten und seine ganze Cleverness einsetzen, um einen gewaltigen Gegner in die Knie zu zwingen …

Um die Fans nicht zu enttäuschen, haben die Entwickler bei 3d-io und Braingame Publishing alles gegeben, um der kreativen Vorstellungskraft der Perry-Gemeinde zu genügen. In monatelanger Programmierarbeit setzten sie für „Perry Rhodan – The Adventure“ eine unglaubliche Anzahl von Planeten, Gebäuden, Raumschiffen, Robotern und außerirdischen Lebensformen so detailgetreu wie möglich in Szene - immer in dem Bewusstsein, dass der Welterfolg der "Perry Rhodan"-Serie ohne die fantastischen Titelbilder der Heftreihe undenkbar wäre. Allein 2000 davon stammen aus der Feder des Kult-Illustrators Johnny Bruck, der in den ersten fünfunddreißig Jahren den Stil der Science-Fiction-Reihe prägte und damit sogar bildende Künstler wie A. R. Penck, Gerhard Richter, Sigmar Polke und Charles Wilp inspirierte. Das Ergebnis lässt sich sehen: Auf den Spieler warten fünf atemberaubende Welten, jede von ihnen mit einem eigenen Design, einer unverwechselbaren Atmosphäre und mit über 300 neu entworfenen Hintergründen. Eine Hochleistungs-3D-Engine zaubert komplexe Licht- und Schatteneffekte für über 60 voll animierte Charaktere und unzählige Objekte auf den Schirm. Bis zu drei Kamerapositionen pro Szene und raffinierte Umgebungseffekte wie Rauch, Nebel, Staub und Funken erzeugen einen erstaunlichen Grad an Realismus.

Das alles schafft die ideale Oberfläche für ein virtuoses, dynamisch ausgelegtes Gameplay, das den Spieler von Überraschung zu Überraschung und immer tiefer ins Geschehen hineinzieht. Komplexe Interaktionen, lippensynchrone Sprachanimationen und ein ereignisreiches Skript sorgen für Glaubwürdigkeit und Spannung pur. Immer unterstützt durch eine moderne, intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche, die es über Point & Klick und Drag & Drop ermöglicht, Objekte zu benutzen, zu kombinieren und sogar zur Kommunikation einzusetzen.

Anscheinend ist den Machern von 3d-io, Braingame Publishing und Pabel-Moewig mit „Perry Rhodan – The Adventure“ ein wirklich gutes Spiel gelungen. Für den charismatischen Helden kann das PC-Spiel der Auftakt zu einer neuen Ära sein – ob das Spiel hält, was es verspricht, wird die Redaktion des Corona Magazines in den nächsten Wochen ausgiebig testen, und es Ihnen, liebe Leser, dann an dieser Stelle verraten! Das PC-Spiel „Perry Rhodan – The Adventure“ kommt am 22. Februar mit einem empfohlenen VK von 39,95 € in den Handel.

8. Kunterbunt
Neues vom Colosseum
Bei Colosseum Music Entertainment ist Daumendrücken angesagt: Am 24.02. wissen wir dann endlich, ob es mit dem Oscargewinn für James Newton Howards "Michael Clayton"-Score in der Kategorie "Music (Score)" klappt. Der Film wurde darüber hinaus in sechs weiteren Kategorien nominiert, darunter "Best Actor in a Leading Role", "Best Actor ..." und "Best Actress in a Supporting Role" und "Best Picture". Für Howard ist es die mittlerweile siebte Oscar-Nominierung.

Damit nicht genug: auch "Der Krieg des Charlie Wilson", "American Gangster" und "Im Tal von Elah" erhielten Nominierungen in unterschiedlichen Kategorien. Colosseum Music Entertainment veröffentlicht die Scores zu allen drei Filmen in den nächsten Wochen.

Neu bestätigte Titel im Repertoire von Colosseum Music Entertainment sind:

"8 Blickwinkel" (engl. OT: "Vantage Point") von Atli Örvarsson
"Die Schwester der Königin" (engl. OT: "The Other Boleyn Girl") von Paul Cantelon
"Absurdistan" von Shigeru Umebayashi
"Ein Schatz zum Verlieben" (engl. OT: "Fool's Gold") von George Fenton
"Leatherheads" (noch kein dt. Titel) von Randy Newman

Nun aber zu den zukünftigen Veröffentlichungen von Colosseum Music Entertainment:

"Der Krieg des Charlie Wilson"
Engl. OT: "Charlie Wilson's War"
OST James Newton Howard
Filmstart: 07.02.2008 (UIP)
VÖ OST: 08.02.2008
http://www.james-newton-howard.com
http://www.charliewilsonswar.net/

"8 Blickwinkel"
Engl. OT: "Vantage Point"
Original Motion Picture Score: Atli Örvarsson
Filmstart: 28.02.2008 (Sony Pictures)
VÖ Original Score: 29.02.2008
http://www.atlimusic.com
http://www.8blickwinkel.de

"Michael Clayton"
OST James Newton Howard
Filmstart: 28.02.08 (Constantin)
VÖ OST: 07.12.07
http://www.james-newton-howard.com
http://www.michaelclayton.de/

"Die Schwester der Königin"
Engl. OT: "The Other Boleyn Girl"
Original Motion Picture Score: Paul Cantelon
Filmstart: 06.03.2008 (Universal)
VÖ Original Score: 07.03.2008
http://www.wildcolonials.com/paul.htm
http://www.die-schwester-der-koenigin.de

"Leatherheads"
Dt. Titel tba
OST: Randy Newman
Filmstart: 01.05.2008 (Universal
VÖ OST: 02.05.2008
http://www.randynewman.com
Vier "Perry Rhodan"-Silberbände 2008
Wie Eins A Medien kürzlich mitteilte, läutet das Jahr 2008 die neue Silber-Editions-Ära ein.
Pro Kalenderjahr sollen jetzt vier Silber-Editionen erscheinen.

Die Erscheinungstermine sind für dieses Jahr:
- Silber Edition 15 "Mechanica": Anfang März 2008.
- Silber Edition 16 "Die Posbis": Mai 2008.
- Silber Edition 17 "Die Hundertsonnenwelt": August 2008
- Silber Edition 18 "Hornschrecken": November 2008
Ab dem 22.2.2008 im Handel: "Gabriel Burns", Folge 28: Im Kreis des Vertrauens
Das silberne Glühen zeichnete einen gewaltigen Schattenriss in die Betonmauer. Steven Burns spürte die schreckliche Nähe der zehn. Die fahlen Orte waren alle miteinander verbunden! Wenn einer fällt, könnten alle fallen. Mit jedem Atemzug wuchs die Intensität seiner Vorahnung. Einst wanderten sie als Götter in der Ewigkeit uferloser Finsternis. Wurden verehrt. Erschufen Kulte und Religionen! Aber man hatte sie vergessen.
Es waren die letzten Nächte vor dem zweiten Fall. Ganze Landstriche waren entvölkert ... aber die Regierung in Bukarest schwieg.
Blut würde den Winter färben. Und schon bald die Welt ...

Die neue Folge von Gabriel Burns wird ab dem 22.2.2008 als Download und CD zu haben sein.
UPC: 0602517179417
Katalognummer: 06025 171941 7
ISBN: 978-3-8291-1941-2
Gesamtspielzeit: ca. 58 Minuten
"Lebe deinen Traum" von Reno Kassmann
Röhrend und schwer beladen

Mit der ersten Romanerzählung einer Trilogie will der 54-jährige Autor Reno Kassmann (wieder einmal) selbst sein Leben in die Hand nehmen. Und wie so oft musste er dabei seine konservative Erziehung und die bürgerliche Provinznestlerei überwinden, um der Wahrheit, die er in so vielen Ländern dieser Erde kennen gelernt hat, Genüge zu tun. Ob Europa, Afrika, Nord - Mittel – Südamerika oder Asien. Er durchlebte diese Kontinente auf seine Art - mit dem Motorrad.
25 Jahre Auslandserfahrung, das prägte sein eigenes Ich und bildete Geist und Seele. Als gebürtiger Ostfriese kehrte er für 7 Jahre in seine Heimat zurück, um sie noch einmal neu zu erleben. Dabei stellte er fest: Ostfriesland ist doch nicht genug.
Nach etlichen Artikeln in Zeitungen und Reiseberichten in Fachzeitschriften wurde ihm klar, dass es zum größten Teil Menschen gibt, die nicht in der Lage sind, diesen außergewöhnlichen Lebensweg zu leben. Die Trilogie seines Romans hält dem Leser eine intensive Lebensgeschichte, ohne Schminke und Übertreibung vors Gesicht.
Der Bogen aus Spannung, Beschreibungen von Mensch, Tier und Umwelt spannt sich auf 371 Seiten quer über alle Kontinente dieser Erde.

Für den Elternverein für krebskranke Kinder und ihre Familien in Ostfriesland und Umgebung e. V. spendet der Autor Reno Kassmann 1 Euro pro verkauftes Buch.
Warnung: Dieses Buch ist nichts für Warmduscher und Feingeister?!

9. Wissenschaft: Außerirdische Krankheitserreger
von Marcus Haas
Als die ersten Astronauten von ihrem Besuch auf dem Mond zurückkehrten, beharrte die NASA auf einer wochenlangen Quarantäne, um die Gefahr einer außerirdischen Epidemie zu minimieren, gegen die das Immunsystem der Menschen völlig unvorbereitet gewesen wäre.
Man war sich bewusst, dass es extrem unwahrscheinlich gewesen wäre, Leben auf dem Mond zu finden, aber auf der anderen Seite ist einer der besten Wege Leben zu erhalten, es gefrierzutrocknen – was unter Mondbedingungen nicht ausgeschlossen werden konnte.
Wie erwartet, zeigten sich aber nach Ende der dreiwöchigen Quarantäne keine Anzeichen einer außerirdischen Krankheit. Auf anderen Planeten allerdings ist die Möglichkeit, Spuren von Leben zu finden, etwas größer. So hat man die Suche auf dem Mars beispielsweise noch nicht aufgegeben, obwohl man inzwischen davon ausgeht, dass es sich tief unter die Oberfläche zurückgezogen haben muss.

Doch selbst wenn kein aktives Leben auf einem fremden Himmelskörper gefunden wird, dann könnte es eventuell wieder reaktiviert werden. Versuche mit einem acht Millionen Jahr alten Bakterium, das in einer Eisprobe gefunden und wiederbelebt wurde, zeigen, dass so etwas tatsächlich möglich ist.
Also stellt sich die Frage, ob solche außerirdischen Krankheitserreger für den Menschen und seine Umwelt wirklich gefährlich werden können. In der Regel sind Krankheitserreger und Wirt sehr eng miteinander verbunden, so dass die Übertragung zwischen unterschiedlichen Arten oder gar Spezies eher selten vorkommt.

In der Medizin bezeichnet der Fachbegriff Zoonose die Übertragung von Krankheitserregern von Menschen zu Tier und umgekehrt. Auf der einen Seite ist das einleuchtend, denn der Mensch ist ja auch nur ein Tier, aber oft sind die Krankheitserreger angepasst an bestimmte Lebensbedingungen der Tiere und dann muss schon ein sehr enger Kontakt von Mensch und Tier hinzukommen, so wie das bei Fällen von SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) und der Vogelgrippe H5N1 in der Regel gegeben ist.
Bei SARS hat man eine Form des Coronavirus als Verursacher ausgemacht, dessen verwandte Formen zum Beispiel in Fledermäusen gefunden wurden, deren Kot in der „Traditionellen Chinesischen Medizin“ verwendet wird, aber auch in einigen chinesischen Schleichkatzen, die in Südchina als Delikatesse angesehen werden.
Untersuchungen zeigten auch hier, dass ein enger Kontakt zwischen Menschen und Tieren, wie zum Beispiel auf einem Markt der chinesischen Provinz Guangdong erforderlich ist, damit die Viren übertragen werden können.

Möglicherweise sind es relativ selten vorkommende Mutationen des tierischen Virus, die den Wechsel des Wirts ermöglichen, denn zu dem Vorkommen eines Stammes mit der entsprechenden Mutation muss das neue Wirtstier – der Mensch – anwesend sein, um infiziert zu werden.
Das gleiche Muster gilt auch für die Vogelgrippe und eine ganze Reihe von anderen Krankheiten, die vom Tier zu Menschen und umgekehrt übertragen werden können. Einige Krankheiten (insbesondere parasitäre Erreger) verlassen sich sogar darauf, während ihres Lebenszyklus von einer Spezies zur anderen zu wechseln.

Bei der Betrachtung außerirdischer Krankheiten fällt aber auf, dass weder der enge Kontakt größerer Populationen gegeben ist, noch eine in irgendeiner Weise gegebene Verwandtschaft zwischen möglichen Wirten, die eine Übertragung erleichtern würde.
In vielen Fällen ist der Erreger also darauf angewiesen, dass er in gewisser Weise kompatibel zu seinem Wirt ist, um dessen Stoffwechsel für seine eigenen Zwecke missbrauchen oder im Fall von Viren Zellen durch eingeschleusten genetischen Code so beeinflussen zu können, dass seine Reproduktion erfolgen kann. Beides ist sehr unwahrscheinlich, wenn die ersten Menschen den Mars betreten.

Doch es gibt noch andere Krankheiten, wie zum Beispiel die Dermatophytose, eine Pilzinfektion der Haut. Die Dermatophyten befallen keratinhaltige Gewebe, wie Haut, Nägel und Krallen und sind damit nicht an eine bestimmte Art gebunden, sondern nur an das Vorkommen, des entsprechenden Nährmediums. Außerdem können die Sporen einiger dieser Pilze auch im Boden überleben und benötigen keine direkte Übertragung zwischen den Wirten, was sie auch für außerirdische Keime viel geeigneter erscheinen lässt, doch auch hier muss ein vergleichbares Medium als Nahrungsgrundlage vorliegen, um die Übertragung zu ermöglichen.

Alles in allem scheint die Übertragung von Krankheiten durch außerirdische Viren, Bakterien und anderen Krankheitserregern damit außerordentlich unwahrscheinlich. Selbst wenn man von der Panspermie ausgeht, die einen gemeinsamen Ursprung allen Lebens in einer kosmischen Besamung sieht, liegt dieses Ereignis so lange zurück, dass sich Erreger auf unterschiedlichen Planeten inzwischen so weit von den Ursprüngen entfernt haben, dass ein Überspringen der Artengrenzen sehr unwahrscheinlich ist.
Wenn das Pathogen den Wirt aber nicht befällt, sondern sich nur Ressourcen, wie z. B. Eiweiße und Kohlenhydrate (Stoffe, die man im Universum gemeinhin als Grundlage allen Lebens voraussetzt) einverleibt, könnte es, ohne dem Wirt viel Schaden zuzufügen, in seinem Körper überleben – je nachdem, wie aggressiv es sich dieser Ressourcen bedient natürlich – und wäre gleichzeitig vor dem Immunsystem sicher, da es von diesem nicht erkannt wird.

Ein Lebewesen, dass im Boden des Mars überleben kann, könnte den Menschen als lediglich eine Art von reichhaltigerem Boden ansehen, den es ausbeuten kann. In einem solchen Fall könnten Wirt und Keim relativ unbeeinflusst weiterleben, wenn der Keim sich in seinem Hunger zurückhalten kann – doch da sich Wirt und Pathogen nicht kennen, ist ihr Zusammenspiel unmöglich vorherzusagen.
Wenn dem Erreger allerdings plötzlich enorme Ressourcen zur Verfügung stünden, ist schwer vorstellbar, dass er sich nach der kargen Kost auf dem Mars zurückhalten sollte, auf der anderen Seite verfügt der Organismus vielleicht über einen sehr langsamen Stoffwechsel und kann den Menschen dadurch nicht gefährlich werden – bis er mutiert.

Gefährlich wird es auch, wenn der Keim Giftstoffe produziert (immerhin besitzt er einen unbekannten Stoffwechsel), die dem Wirt gefährlich werden können. Man kennt das von der seltenen Krankheit der Nekrotisierenden Fasziitis – den sog. fleischfressenden Bakterien – welche Toxine produzieren, die das Gewebe des betroffenen Patienten zerstören, oder von Cyanobakterien, welche mit ihren Stoffwechselprodukten die Leber schädigen.

Außerirdische Krankheitserreger können damit weder Viren noch Parasiten sein, da beide auf das enge Wechselspiel mit dem Wirt angewiesen sind, um sich zu vermehren und verbreiten zu können.
Aber Bakterien, die in der Lage sind sich selbstständig zu vermehren, extreme Umweltbedingungen überstehen können und nicht spezifisch an bestimmte Wirtsstoffwechsel angepasst sind, können durchaus eine Gefahr für den unvorsichtigen Astronauten darstellen. Deshalb gibt es nicht nur Richtlinien, wie Proben möglichst steril zur Erde gebracht werden, sondern auch Vorschriften Landungen auf fremden Himmelskörpern so durchzuführen, dass diese nach Möglichkeit nicht mit irdischen Krankheitserregern kontaminiert werden.

10. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,

auch heute haben wir wieder einen alten Bekannten an Bord: Uwe Sauerbrei mit seiner Story „Hundert Prozent“, Platz zwei unserer Themenrunde „Umbruch“. Viel Vergnügen mit der Geschichte – wie immer freuen sich Autor und Redaktion über Rückmeldungen dazu, sei es im Forum oder als Leserbrief per E-Mail.

Die nächsten Themen des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs: „Ferne Ziele“ (Einsendeschluss 1. April 2008) und „Wilde Kreaturen“ (Einsendeschluss 1. Juni 2008). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.

Armin Rößler


Hundert Prozent
von Uwe Sauerbrei

0,000 0002 Prozent
Das Licht der Ampel sprang auf Orange und dann auf Grün. Auf der verstopften Kreuzung setzten sich die Fahrzeuge langsam in Bewegung. Plötzlich tönte eine Hupe, zerschnitt das graue Regenband des Herbstmorgens. Weitere Hupen schlossen sich an, vereinigten sich zu einem anschwellenden Crescendo. Erst, als die Ampel wieder auf Rot sprang, verstummten sie. Ein dicker Mann sprang aus seinem Wagen, zog sich fluchend die Jacke in den Nacken und tapste mit hochrotem Gesicht zu dem vor ihm stehenden Auto, dem Ausgangspunkt des versammelten Unmuts.
Mit seinem Fingerknöchel klopfte er gegen das Seitenfenster. Es war von innen leicht beschlagen, und er konnte nicht erkennen, wer hinter dem Lenkrad saß. Dass er so offensichtlich ignoriert wurde steigerte seine Wut, und er hieb mit der Handfläche auf das Autodach. Inzwischen hatte die Ampel erneut die Kreuzung freigegeben und, bestärkt vom Lärm der revoltierenden Autos, riss er die Fahrertür auf. In der Limousine saß, die Hände fest am Lenkrad, eine Frau. Sie hatte den Blick starr nach vorne gerichtet, fixierte einen unbestimmten Punkt am Ende der Straße. Trotz seiner Verärgerung räusperte er sich nur geräuschvoll und bedauerte, so heftig auf das Dach gehämmert zu haben. Die Frau reagierte nicht.
Der dicke Mann wischte seine nasse Hand an der ebenso nassen Jacke ab und griff vorsichtig in das Wageninnere. Berührte leicht die Schulter, streifte dabei leicht das lange dunkle Haar. Nichts. Offensichtlich atmete sie aber noch. Der Mann fluchte ein weiteres Mal und kramte aus seiner Hosentasche ein Handy hervor, auf dem er mit seinen Wurstfingern verzweifelt herumtippte.
Minuten später bahnte sich ein Rettungswagen den Weg durch den Regen. Mit routinierten Handgriffen bargen die Sanitäter die Frau aus dem Auto. Die ersten Untersuchungen des Arztes ergaben keine abnormalen Werte. Herzschlag, Puls, Temperatur waren völlig normal. Sicherheitshalber schloss man die junge Frau an den Monitor an, um für den Transport ins Krankenhaus kein Risiko einzugehen.

In der Aufnahme des Krankenhauses registrierte man die Personalien, verständigte die Angehörigen und begann mit Routinetests. Die Blutwerte wurden geprüft, es wurde geröntgt und letztendlich, alle Befunde waren negativ, ordnete der nun zuständige Neurologe ein funktionelles MRT an. Tendierte man zuvor noch zu einem Wachkoma, hervorgerufen möglicherweise durch einen Schlaganfall oder eine kurzzeitige Hypoxie, registrierten die Sensoren nun eine ungewöhnliche hohe Aktivität im präfontalen Cortex. Das logisch-analytische Denkvermögen dieser Frau befand sich auf einem extremen Stressniveau. Alle Symptome führten zu dem Schluss, dass es sich hier um eine medizinische Anomalie handelte. Deshalb nahm der leitende Chefarzt Kontakt mit einem ehemaligen Kommilitonen und derzeitigen Leiter einer neurologischen Forschungsgruppe auf. Die gesammelten Daten wurden in die Datenbank des Instituts überspielt. Der Professor, ein Mann mit guten Verbindungen zum Gesundheitsministerium, überflog die Protokolle, konnte den Ergebnissen aber auch keine bessere Interpretation abgewinnen als sein Vorgänger. Er machte sich einen Vermerk zur Nachverfolgung. Ein Artikel in einem Fachjournal konnte in jedem Fall dabei herausspringen.

0,0002 Prozent
Es war kurz nach Mitternacht, zwei Tage nach dem Anruf seines Studienfreundes aus der Unfallklinik, als der Professor aus dem Schlaf geklingelt wurde. Es waren weitere Fälle aufgetreten. Die Symptomatik war immer die gleiche. Ohne jedwede Vorahnkündigung verfielen die Patienten in einen Zustand der Lethargie. Auf dem Weg zur Klinik nahm der Professor sowohl Kontakt zu seinem Kollegen, der ihm den ersten Fall gemeldet hatte, als auch zum Ministerium auf. Als er die Klinik erreichte, war ein Teil des Krisenstabs bereits anwesend. Die Situation hatte sich unterdessen weiter zugespitzt. Immer mehr Meldungen erreichten die Klinik. Bis zu diesem Zeitpunkt, es war früher Morgen, gab es tausend registrierte Fälle.
Man verschob die Sitzung bis zum Eintreffen der Experten des Gesundheitsministeriums. Der Kreis hatte sich somit auf etwa drei Dutzend Personen vergrößert. Noch bevor die Dämmerung einsetzte, präsentierte ein Team von Wissenschaftlern den bisherigen Stand der Erkenntnisse. Die Krankheitsbilder waren vollkommen identisch, und der Eintritt in die komatöse Phase erfolgte ohne vorhergehende Beeinträchtigung der Vitalfunktionen. Bisher gab es keinerlei Informationen über die Ursache der Erkrankung. Auch schien kein zentraler Ausbreitungsherd zu existieren. Die Meldungen über Erkrankungen kamen aus dem ganzen Land. Selbst über die Art der Ausbreitung konnten keinerlei Aussagen getroffen werden. Es gab keine offensichtlichen Gemeinsamkeiten zwischen den Patienten, soweit man das zu diesem Zeitpunkt schon sagen konnte.
Da es sich um einen nationalen Notfall handelte, wurde die Leitung des Krisenstabs in die Hauptstadt verlegt. Als sofortige Notfallmaßnahmen, die in den entsprechenden Plänen detailliert beschrieben waren, wurde in einem ersten Schritt die Isolierung aller Infizierten angeordnet. Für den Umgang galt die höchste toxische Sicherheitsstufe. In einem Flughafenhangar wurden Baracken für die Unterbringung und Betreuung aufgestellt. Medizinisches Personal und Gerät wurden aus allen Teilen des Landes in das Quarantänezentrum berufen. Das Militär übernahm den Transport der Patienten und stellte sowohl Logistik als auch Telekommunikation zur Verfügung. Das Parlament traf sich zu einer Sondersitzung und verlautbarte eine Regierungserklärung. Die Medien hatten das Thema ebenfalls aufgegriffen, es gab erste Anzeichen für eine Panik. Viele Menschen verbarrikadierten sich in den  Wohnungen, die Supermärkte wurden leer gekauft und das öffentliche Leben drohte, komplett zum Erliegen zu kommen.
Nach wenigen Tagen mussten die ersten Kraftwerke abgeschaltet werden, da nicht mehr genügend Personal zur Verfügung stand. Die Ölreserven des Landes wurden dem Heer zur Verfügung gestellt, um die Flotte von LKW, Hubschraubern und Flugzeugen mit Treibstoff versorgen zu können. Erst als die Zahl der Infizierten über mehrere Tage konstant blieb, legte sich langsam die Aufregung und ein kleiner Anflug von Normalität kehrte zurück. Dieser Augenblick der Ruhe erlaubte es, über die Grenzen des Landes hinwegzuschauen.

0,2 Prozent
Als die ersten Fälle der Erkrankung im angrenzenden Ausland bekannt wurden, führte der erste im Rahmen der EU abgestimmte Beschluss dazu, das Schengener Abkommen auszusetzen. Jedoch blieb nicht viel Zeit, um eigene vorbeugende Maßnahmen zu treffen, da nun in ganz Europa Menschen dieser Seuche anheimfielen. Man stützte sich auf das bereits gewonnene Wissen und versuchte, die betroffenen Personen zentral zu betreuen und zu isolieren. In mehreren Hauptstädten wurden Lagezentren gegründet, per Satellit miteinander verbunden. Die Krisenstäbe der Länder tagten ununterbrochen. Notfallszenarien für die Aufrechterhaltung des Status Quo wurden durchgespielt und verworfen. Es gab weder Analogien noch Präzedenzfälle, geschweige denn Strategien, die in einer derartigen Situation Ziel führend gewesen wären.
Zur gleichen Zeit schlossen die Vereinigten Staaten, China und Russland ihre Grenzen. Der Verteidigungszustand wurde ausgerufen. Jeder verdächtigte den anderen, einen terroristischen Anschlag geplant und durchgeführt zu haben.
Eine Million infizierter Menschen weltweit führten diese These rasch ad absurdum. 
Die Börsen brachen zusammen und der weltweite Geldfluss kam zum Erliegen. Der Schock der Finanzmärkte breitete sich aus wie eine globale Sturmflut und riss die Industrieländer mit in den Abgrund. Alles schien in einem Inferno aus Chaos und Panik zu versinken. Religiöse Gruppierungen schossen aus dem Boden und verkündeten das Ende der Welt in den Dystopien ihres Glaubens. Die Menschheit, in ihrer jetzigen Existenzform, stand an einem Abgrund.

Ein Prozent
In den folgenden Tagen stieg die Zahl der Betroffenen auf fünf Millionen. Inzwischen konnte die Forschung, soweit noch existent und nicht ebenfalls in ihren Reihen gelichtet, einige neue Ergebnisse präsentieren. Hauptsächliche Zielgruppe dieses rätselhaften Erregers waren Menschen in einem Altersbereich von Anfang zwanzig bis Mitte vierzig, beiderlei Geschlechts. Die Verteilung zeigte, dass hauptsächlich die Industriestaaten, mit über siebzig Prozent aller Krankheitsfälle, betroffen waren.
Zum Auslöser, respektive der Übertragung gab es noch nicht einmal stichhaltige Vermutungen. Die Statistik verwies auf Erfahrungsberichte des Personals, das direkt im Umfeld der Quarantänestationen arbeitete. Es wurde immer wieder betont, welch beruhigende Wirkung die Nähe zu den Erkrankten hatte. Das führte zu der umstrittenen Hypothese, dass der konzentrierte Einfluss aller von der Krankheit betroffenen Menschen verhinderte, dass die globale Lage irreparabel eskalierte. Beweise dafür waren nicht vorhanden. Aber eine weitere Entdeckung führte dazu, die gesamte Entwicklung mit anderen Augen zu sehen. Untersuchungen hatten ergeben, dass der komatöse Zustand eigentlich mehr einem extrem verlangsamten Metabolismus entsprach. Ein IT-Spezialist hatte es  mit einem Prozess verglichen, der mit höchster Priorität lief und alle anderen Prozesse in den Hintergrund schob. Das traf wohl den Kern der Sache, trug aber nicht zur Lösung des Problems bei.

Zehn Prozent
Fünfzig Millionen Menschen konnten nicht mehr zentral betreut werden. Sie wurden zu ihren Angehörigen zurückgebracht und dort versorgt. Der extrem verlangsamte Rhythmus erlaubte es zumindest, sie auch ohne spezielle medizinische Kenntnisse zu pflegen.
Die weltweiten Konflikte hatten sich inzwischen auf ein Minimum reduziert. Jeder konnte der Nächste sein. Diese Angst bündelte weltweit alle Kräfte. Alleine die Organisationen der UNO waren in der Lage, alle Aktivitäten zu koordinieren. Die ersten Maßnahmen bestanden darin, die Landwirtschaft schwerpunktmäßig in Afrika und Asien auszubauen, da die Agrartechnik der westlichen Länder größtenteils ausgefallen war und eine Hungersnot drohte. Das Militär wurde, unter der Flagge der Blauhelme, zum Ausbau der Infrastruktur dieser Länder eingesetzt. Die ehemals „Dritte Welt“ stand im Brennpunkt des Geschehens.

Fünfzig Prozent
Nach einem halben Jahr war die Zahl der „Slow People“, wie man sie inzwischen bezeichnete, auf zweihundertfünfzig Millionen gestiegen. Man hatte sich arrangiert. Fast jede Familie versorgte einen Patienten. Sie wurden, so weit es möglich war, in das normale Leben integriert. Doch die Dinge hatten sich verändert. Die Regierungen der Länder, insbesondere der vormaligen G8 Staaten hatten ihre Vormachtstellung in der Welt aufgeben müssen. Im gleichen Maße, wie sie an Macht verloren, gewannen die Vereinten Nationen an Einfluss dazu. Eines jedoch machte allen große Sorge: Die Flut der Meldungen über die weitere Ausbreitung dieser Pandemie riss nicht ab.

Hundert Prozent
Inzwischen war ein neuer Herbst angebrochen, und es machte sich vorsichtiger Optimismus breit. Seit wenigen Tagen stagnierte die Zahl der Krankheitsfälle. Sie hatte sich bei fünfhundert Millionen stabilisiert. Die Menschen atmeten ein wenig auf, wagten es wieder, nach vorne zu schauen. Die Restrukturierung der Industrie, die massive Verlagerung der Landwirtschaft in das frühere „Armenhaus“ der Erde trug nun erste Früchte. Die Welt schien ganz nebenbei ein wenig besser geworden zu sein, die Menschheit war zusammengerückt.
Eine andere Meldung, die in jenen Tagen durch die Fachpresse geisterte, verlor sich im Freudentaumel der Medien, die den Neubeginn der Zivilisation feierten. Ein Team von Wissenschaftlern in Hida, Japan, hatte mit seinem Neutrino-Detektor einen explosionsartigen Anstieg der Neutrinoaktivität registriert. Wurden im Normalfall nur ganz sporadisch einzelne Ereignisse registriert, so waren nun die Anzahl der positiven Reaktionen exponentiell gestiegen. Durch die Auswertung der Daten der Photomultiplier konnte die Quelle des Neutrinostroms bestimmt werden. Sie lag auf der Erde. Einer der Wissenschaftler verstieg sich zu der These, dass die Teilchen zur Kommunikation benutzt wurden.

Jenseits unserer Vorstellungen
„Ist das System stabil?“
„Ja, nach einer etwas längeren Anlaufphase steht es nun zur Verfügung und kann als Modul in die Konfiguration integriert werden.“
„Es gab Probleme?“
„Nur zu Beginn. Es ist ein neuer Typus organischer Einheiten. Die Prägung erfolgt erst mit dem Start der Initiierung. Dadurch maximieren wir den Zeitraum optimaler Leistungsfähigkeit. Für eine derartig kleine Einheit ist die Leistung jedoch enorm.“
„Vielleicht sind wir der Lösung unseres Problems einen Schritt näher gekommen. Wir müssen die Grenzen des Systems testen. Bereiten Sie alles vor!“


Uwe Sauerbrei, geboren 1965 in Thüringen, Diplom-Geophysiker, lebt mit seiner Familie in der Nähe von Hannover. Derzeit tätig in seiner eigenen Unternehmensberatung, schreibt er nebenbei Kurzgeschichten, die in verschiedenen Anthologien Eingang fanden. Kontakt zum Autor unter www.aurora-web.de oder uwe.sbr@aurora-web.de.

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Ausgabe 195 - 13.02.2008
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