corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904

 newsBEAT
+ Karl Urban in "ST XI"?
+ Visitor bei "Galactica"
+ "Caprica" doch noch?
+ "seaQuest": auf DVD
+ "Ein Colt für alle Fälle"
+ "AvP": Population-Trailer
 Kunterbunt
+ Neues im Wurdack Verlag
+ "30 Jahre Star Wars"
+ Neues im "Space Store"
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10. Oktober 2007 - Ausgabe 189 - "That's G'Kar's table!"
Rollentausch
Der Mike ist verschwunden! Da ich nicht verschwunden bin und aktuell meinen Urlaub zwischen Rhein und Mosel verbringe, darf ich Sie an dieser Stelle zu einer neuen Ausgabe des Corona Magazines begrüßen.

In dieser Ausgabe finden Sie... Na gut, klären wir zuerst einmal, wo der Mike ist. Mike ist auf dem Weg zur Buchmesse Con, wo er am Samstag (13.10.) sicher einige Neuigkeiten zur Übersetzung von "Star Trek - Vanguard: Der Vorbote" zu berichten hat. Auf der Con wird übrigens auch der Deutsche Phantastik-Preis 2007 verliehen. Außerdem hat Mike "Mark Brandis" Poster im Gepäck, die es zu verschenken gilt. Diese stammen von Balthasar von Weymarn, dem Produzenten des Hörspiels. Aber auch sonst hat die Con dem Lesebegeisterten viele interessante Programmpunkte zu bieten.

Wenn Mike dann am Sonntag zurück kommt, muss er nach eigener Aussage erst einmal schlafen. Lange, SEHR lange schlafen. Aber nicht zu lange! Denn wir alle warten immer noch gepannt auf die versprochene erste Leseprobe aus "Der Vorbote". Wenn Sie ebenso gespannt sind wie ich, dann schreiben Sie uns und machen dem Mike mal ordentlich Dampf. ;-)

Nun aber zum Inhalt dieser Ausgabe: Neben einer Besprechung des oben genannten und überaus gelungenen "Mark Brandis" Hörspiels durch unseren Redakteur Christian Humberg stellen wir Ihnen u.a. die neue "Babylon 5" DVD vor, berichten vom "Herr der Ringe" Musical und präsentieren eine Leseprobe zu Armin Rößlers neuem Roman "Andrade".

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre der neuen Ausgabe.

Viele Grüße,
Ihr Etienne Quiel

Inhalt
1.Spotlight: Babylon 5: Vergessene Legenden
Und so geht es weiter...
6."Andrade" - Der neue Science-Fiction-Roman
Leseprobe aus Armin Rößlers neuem Roman
2.newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7.Das menschliche Element: Mark Brandis im Hörspiel
Von einer Legende gibt es was auf die Ohren
3.Das "Der Herr der Ringe" Musical
Freudentänze im Auenland
8.Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
4.Ihre Meinung
Leserbriefe an das Corona Magazine
9.Wissenschaft: Der Mensch
Das unverstandene Wesen
5.TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
10.Die Corona-Kurzgeschichte
"Ein Himmelfahrtskommando" von Benedict Marko

1. Spotlight: Babylon 5: Vergessene Legenden
von Matthias Pohlmann
Reden wir über "Babylon 5"

Für Freunde anspruchsvoller Science-Fiction mit komplexen Charakteren waren die Jahre 1994-1998 relativ glückliche Jahre – mit „Babylon 5“ und „Deep Space Nine“ waren gleich zwei Space-Operas am Start, die einen hier mit erstklassiger Ware versorgten. Insbesondere „Babylon 5“ zeichnete sich dabei durch eine Vielzahl von Szenen aus, die man eigentlich eher auf einer Theaterbühne als auf dem Fernsehschirm erwartet hätte – tragendes Element vieler Folgen war schlicht der Dialog zwischen zwei Personen an einem Ort. Ein großer Vorteil dieser Erzählweise war die dadurch erreichte Charakterentwicklung – jeder einzelne halbwegs wichtige Charakter aus „Babylon 5“ ist so spannend und tiefgehend gezeichnet, dass man als Fan nie genug davon erfahren kann, wie es diesem Charakter ergangen ist. Und da in der letzten (respektive vorletzten) Folge der Serie die allermeisten Charaktere noch leben, blieb und bleibt genug Raum für Entzugserscheinungen und Wünsche, mehr zu erfahren.

Reden wir über Entzug

Nach dem Ende der Serie „Babylon 5“ gab es (wenn man die Bücher mal außen vor lässt) zunächst kein neues Material für den Fan. Doch insbesondere noch nicht auserzählte Geschichten wie die Reisen von G’Kar und Lyta, der Telepathenkrieg und die Geschichte zwischen Garibaldi und Bester sorgten beim geneigten Fan für den dringenden Wunsch nach „mehr“. Und es gab „mehr“ – jedoch einerseits eher in homöopathischen Dosen und andererseits leider mit dem unangenehmen Nebeneffekt, dass man noch mehr Geschichten zu Ende erzählt haben möchte. Lässt man die in sich abgeschlossenen Filme („Thirdspace“, „River Of Souls“ und das Prequel „In The Beginning“) außen vor, stehen mit „A Call To Arms“ und den 13 Episoden von „Crusade“ (1998/1999) sowie mit den „Legend Of The Rangers“ (2002) noch mindestens zwei (im Falle von „Crusade“ eher mehr) weitere Handlungsbögen offen, auf deren Auflösung man hofft – und mit dem Cast von "Crusade" das Schicksal einer kompletten weiteren Crew, das man gerne zu Ende erzählt gehabt hätte.

Mit der Zeit hätte man sich ja vielleicht daran gewöhnt, dass nichts Neues mehr zu erwarten ist – wenn da nicht die immer wieder aufflammende Hoffnung gewesen wäre. Doch aus der Serie „The Legend Of The Rangers“ (die sich ab dem dritten Jahr mit „Crusade“ überlappt hätte) wurde nichts und der zwischenzeitlich in Rede stehende Kinofilm, der ebenfalls in die „Crusade“-Handlung hineingespielt hätte, erblickte nie das Licht der Leinwand – äh Welt. Auf diese Weise ging es einem als Fan wohl ungefähr so wie einem Junkie, vor dessen Nase immer wieder jemand seine Droge herumwedelt, um sie dann wieder einzustecken.

Reden wir über Erwartungen

Zwischen „The Legend Of The Rangers“ und  „The Lost Tales“ liegen fünf Jahre. Also die Zeit, in der – in "Babylon"-Dimensionen – eine komplette Serie hätte durch laufen können. Innerhalb einer solchen Zeit, in der man keinen neuen Stoff bekommt, bleibt einem als Fan nur, die vorhandenen Folgen erneut anzusehen. Dabei kristallisieren sich dann Fragen heraus. Fragen, die beispielsweise Galens Agenda in „Crusade“ betreffen. Fragen, die die oben erwähnten offenen Handlungs- und Charakterbögen betreffen. In einer solchen Situation weiß man dann, dass ein Film unter dem Namen „Babylon 5: The Lost Tales“ gedreht werden soll. Aha, so denkt man – JMS hat einen Weg gefunden, uns noch die Geschichten zu erzählen, die noch fehlten. In Bezug auf die Besetzung des ersten Filmes weiß man von Bruce Boxleitner (John Sheridan in „Babylon 5“ und im „echten“ „Crusade“-Pilotfilm „A Call To Arms“), Peter Woodward (Galen ebenda und in „Crusade“) und Tracy Scoggins (Elisabeth Lochley – in „Babylon 5“ und „Crusade“). Bei dieser Bezeichnung des Films und bei dieser Cast ist für den geneigten Fan eigentlich klar, dass – nach immerhin acht Jahren – der ein oder andere „Crusade“-Faden zu Ende gesponnen werden wird. Zumal die Geschichte auch deutlich nach den Ereignissen in „Crusade“ spielen soll – zehn Jahre nach Gründung der Interstellaren Allianz, also 2271. 

Reden wir über den Inhalt  von „Lost Tales“ (Spoiler)

„Lost Tales“ – genauer „Babylon 5: The Lost Tales: Voices In The Dark“ - besteht aus zwei Handlungen, deren Zusammenhang – vorsichtig ausgedrückt – sehr lose ist. Die erste Geschichte spielt auf Babylon 5 und arbeitet mit dem Charakter Elisabeth Lochley. Diese hat einen Priester (exzellent: Alan Scarfe) bestellt, um an einem von einem Dämon besessenen Menschen (beeindruckend: Bruce Ramsay) einen Exorzismus vornehmen zu lassen. Die Geschichte hat alle Zutaten einer klassischen "Babylon 5"-Staffel 5-Folge und vergisst weder zu erwähnen, dass die Kirche an Wichtigkeit verloren hat, noch, dass es (im Gegensatz zu der Zeit, in der „Crusade“ spielt), wieder einen männlichen Papst gibt. Da der Dämon/Teufel als König der Lügner gilt, geht es im weiteren Verlauf darum, in dessen Erzählungen Lüge und Wahrheit zu finden – und den Grund für die Lüge zu finden. Das gelingt auch, da Lochley detektivische Fähigkeiten zeigt – und so geht die Geschichte nach einigen sehr ansehnlichen Effekten ohne Exorzismus nach knapp 40 Minuten zu Ende.

Die zweite Geschichte dreht sich um Präsident Sheridan, der auf dem Weg nach Babylon 5 ist, um dort die Feiern zum zehnjährigen Jubiläum der Interstellaren Allianz zu begehen. Dabei wird er zunächst von einer Reporterin (großartig: Teryl Rothery) interviewt und holt dann den centaurischen Prinzen Vintari – den vierten in der Thronfolge – ab, damit dieser den Feiern ebenfalls beiwohnen kann. Auf dem Weg zum Abholpunkt erscheint Galen und zeigt Sheridan die Zerstörung New Yorks, die genau dieser Vintari in Zukunft verantworten wird, um die Centauri zu alter Größe zu führen. Es gebe Wege, das zu verhindern – Sheridan müsse „nur“ Vintari töten. Sheridan ist daraufhin in einem Gewissenskonflikt und entscheidet sich in letzter Minute dagegen, Vintari zu töten – Galen hatte von Wegen (also im Plural) gesprochen. Statt dessen plant er, den jungen Prinzen unter seine Fittiche auf Minbar zu nehmen und so auf erzieherischem Wege dafür zu sorgen, dass Vintari später die Erde nicht angreifen wird.

Reden wir über Enttäuschungen

Die Liste der Dinge, die man an „The Lost Tales“ kritisieren kann und muss, ist ziemlich lange. Da wäre zu allererst die fehlende Relevanz der erzählten Geschichten. Das sind zwei nette „Babylon 5“-Folgen und sie hätten von der Handlung her auch durchaus in eine sechste Staffel der Serie gepasst. Aber es fehlt jegliche Größe. Nichts von dem, was einen Fan von "Babylon 5" noch interessiert hätte, wird in den beiden Folgen aufgegriffen – nicht einmal irgendetwas wird erwähnt. Da sitzt eine Reporterin mit dem Präsidenten der Interstellaren Allianz bei einem seiner seltenen Interviews – und alles, was sie fragen kann, ist, wie es sich anfühle, nach zehn Jahren auf die Station zurück zu kommen. Keine Frage nach dem Drakh-Krieg? Keine Frage nach der Hand? Keine Frage nach dem Telepathenkrieg? In den zehn Jahren ist ja nicht nur „Bürokratie“ gewesen, wie Sheridan in seinem launigen Rückblick zu erzählen weiß, sondern jede Menge Verwerfungen, die man doch zumindest hätte anreißen müssen. Jetzt einmal nur aus der Sicht der Reporterin gedacht, die den Präsidenten interviewt.

Wenn man dazu die Station Babylon 5 als den Schmelztiegel in Erinnerung hat, der sie in den fünf Staffeln der Serie war – und sich daran erinnert, dass der braune Sektor ein wenig von „Kalkutta in space“ hatte, dann fragt man sich beim Betrachten der aktuellen DVD, ob sie vielleicht doch 2281, kurz vor der Sprengung der Station spielt. Denn so leer und ruhig war die Station eigentlich nur einmal: Als JMS höchstselbst die Lichter ausgemacht hatte (in der letzten Folge der Serie „Sleeping In Light“). Da ist auf dem Präsidentenkreuzer der Valen-Klasse gefühlt mehr los als auf der Raumstation – da stimmt irgend etwas nicht. Das kann im Übrigen auch nicht am Budget liegen, denn es hätte unter Garantie jede Menge Fans gegeben, die freiwillig und kostenlos durch die Gänge gerannt wären.

Zu guter Letzt wären dann noch die immer gleichen Einstellungen zu kritisieren, die von der Station gezeigt werden – und die an manchen Stellen auch für babylonische Verhältnisse etwas überdramatische Musik. Wofür hingegen JMS nichts kann, ist, dass Tracy Scoggins doch arg tief in den Botox-Topf hat greifen lassen – und mittlerweile mehr von einem Luftballon denn von einem Menschen hat ...

Reden wir über Freude

Wer nun glaubt, „The Lost Tales“ sei schlecht, der liegt dennoch falsch. Zunächst ist man als Junkie ohnehin über jeden Stoff dankbar – erst mal unabhängig von der Qualität. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man aber durchaus auch viele Punkte, die die neueste „Babylon 5“-Doppelfolge sehens- und liebenswert machen.

Da wären zunächst die beiden Storylines an sich. Das ist zweimal „Babylon 5“ pur, das ist zweimal JMS pur. Es macht Spaß, zu sehen, wie der „bekennende Atheist“ JMS erneut wunderbar um das Thema Religion herum schreibt, dabei durchaus die Probleme des Glaubens an sich auf den Punkt bringt – ohne aber Stellung gegen Religion zu nehmen.

Ebenfalls richtig gelungen ist die Geschichte rund um John Sheridan und seinen Gewissenskonflikt. Wenn man sich erinnert, was John Sheridan in seinem Krieg gegen Schatten und Erde zeitweise für extreme Maßnahmen ergriffen hat, ist man sich eben nicht sicher, was für eine Entscheidung er in Bezug auf den Tod von Prinz Vintari treffen wird – die Entscheidung, die dann kommt, lässt sich deshalb durchaus auch als Ergebnis von gut zehn Jahren Ehe mit Delenn darstellen.

Die schauspielerische Leistung sowohl der Stammcast als auch der Gaststars ist auf jeden Fall auch auf der Positivliste zu führen – ebenso die Tatsache, dass auch „The Lost Tales – Voices In The Dark“ auf viele Theaterszenen setzt und dabei den handelnden Personen sehr viel Zeit lässt, Dialoge zu entwickeln. Das ist, wenn man so will, bewundernswert unmodern – und gerade deshalb richtig gut.

Einen Extrapreis verdient die Geschichte für den Einbau von Charakteren, ohne dass diese aufgetaucht wären. Schon der Beginn mit der Stimme des verstorbenen Andreas Katsulas in der Rolle des G’Kar ist für Fiver einfach Gänsehaut pur. Die Erwähnung, dass G’Kar ebenso wie Dr. Franklin „beyond the rim“ erforsche, ist ebenfalls äußerst elegant eingebaut. Dazu gelingt es über Zitate, ein wenig Londo und ein wenig Delenn in die beiden Folgen einzubauen, so dass sich das „Babylon 5“-Gefühl sehr gut einstellen kann.

Die Musik insgesamt und der neue Vorspann im Besonderen (inklusive des Erscheinens von G’Kar) verdient ebenfalls ein Lob – die Special Effects sind aller Ehren Wert und machen große Lust darauf, davon in Zukunft mehr zu sehen. Hier war es auf jeden Fall richtig, auf relativ wenige, dafür aber richtig gute CGI-Szenen zu setzen.

Reden wir über ein Fazit

„Babylon 5: The Lost Tales: Voices In The Dark“ ist sicher keine Offenbarung an Neuheiten und löst auch keines der großen Geheimnisse von "Babylon 5" – dazu sagt aber Galen am Ende der Doppelfolge im Grunde alles, wenn er beiläufig erwähnt, dass einmal aufgelöste Geheimnisse bei Weitem nicht mehr so interessant seien. Was bleibt, ist eine Doppelfolge "Babylon 5", mit der man zwar nicht unbedingt in das Universum einsteigen sollte, die aber gut (und hoffentlich auch erfolgreich) genug ist, um sich auf weitere „Lost Tales“ zu freuen. Für jeden Fiver ist es ohnehin ein Pflichtkauf. Und für jeden, der hofft, dass auch andere Serien dereinst auf diese Weise fortgeführt werden, im Grunde auch.

2. newsBEAT
Karl Urban in "Star Trek XI"?
Die Castings zum kommenden elften "Star Trek"-Kinofilm laufen noch immer auf Hochtouren.

So soll "Herr der Ringe"-Star Karl Urban (Èomer) für eine Rolle in Betracht kommen, allerdings nicht als junger Captain Kirk oder als Bösewicht. Paramount möchte diese mit bekannteren Hollywood-Berühmtheiten besetzen. Zuletzt war Kurt Russell dafür im Gespräch.
Bestätigte Rollen sind Zachary Quinto (junger Spock), Leonard Nimoy (Spock), Zoe Saldana (Uhura) und Anton Yelchin (Chekov).

"Star Trek XI" soll am 25. Dezember 2008 in den Kinos anlaufen. Die Dreharbeiten starten noch dieses Jahr im November.
"Galactica" bekommt eine Besucherin
Nana Visitor wird für die Fans von "Star Trek" ein bekanntes Gesicht in der sechsten Episode der kommenden Staffel von "Battlestar Galactica" sein, die ab dem kommenden November in den Staaten ausgestrahlt werden wird.

Nana Visitor spielte sieben Jahre lang die Rolle der Kira Nerys in der Serie "Star Trek: Deep Space Nine".

Laut der Aussage von Produzent Ronald D. Moore spielt Visitor eine Krebspatientin namens Emily, auf welche Laura Roslin in der Krankenstation aufmerksam wird, da sie jeden Tag die Radioübertragung von Baltar hören möchte, was Roslin ein wenig nervt. Die beiden Frauen kommen sich dann aber durch ihre Krankheit näher und philosophieren über die Sterblichkeit des Menschen und das Leben nach dem Tod.

Zu sehen sein wird das Ganze in der sechsten Episode der vierten Staffel, welche den Titel 'Faith' trägt. Geschrieben wurde diese Epsiode von Seamus Kevin Fahey und sie wurde unter der Regie von Michael Nankin erstellt.
Neue Hoffnung für "Caprica"
Bisher sah es so aus, als wäre die "Battlestar Galactica"-Ablegerserie "Caprica" in der Versenkung verschwunden. Doch wie es scheint, besteht noch Hoffnung.

Wie TV Week berichtet, sind die Verantwortlichen beim amerikanischen SciFi-Channel zwar noch nicht so weit, gleich eine ganze Serie zu bestellen, sie erwägen aber ernsthaft, einen Pilotfilm zu drehen. Dieser soll dem "BSG"-TV-Film "Razor" folgen und ebenso gleich nach der Erstausstrahlung auf DVD erscheinen.

Die aufkommende Idee, "Caprica" wiederzubeleben, rührt wohl hauptsächlich von der Sorge der SciFi-Channel-Verantwortlichen her, sie könnten "Battlestar Galactica"-Showrunner Ronald D. Moore an NBC und die große Leinwand verlieren.

"Vor allem, wenn der ähnlich konzipierte Film 'Razor' gute Zahlen einfährt, scheint der Gedankengang zu sein, dass ein zweistündiger 'Caprica'-Pilot die Ausgaben rechtfertigt," meint James Hibberd von TV Week. "Schlimmstmöglicher Fall: Der Pilot wird gesendet, als DVD verkauft und holt die Kosten teilweise wieder herein. Wenn er gut läuft, dann hat der Sender eine neue Serie."

Seit der SciFi-Channel vor zwei Jahren die Ablegerserie angekündigt hat, sitzt "Caprica" in der Vorproduktions-Hölle. Die Geschichte soll etwa 40 Jahre vor den Ereignissen der neuen "Battlestar Galactica"-Serie spielen und sich auf den Adama-Clan - angeführt von Willam Adamas Vater, Joseph - und den Ursprung der Zylonen konzentrieren.

Doch schon "Razor" wird einen kleinen Blick in die Ära des ersten Zylonen-Krieges werfen. Die entsprechenden Szenen werden vor der TV-Ausstrahlung ab Oktober in Form von "Minisoden" als Appetitanreger gezeigt und für die DVD-Veröffentlichung wieder in den Film integriert werden.
"seaQuest DSV": DVD-Box Staffel 1 im November
Die erste Staffel der Serie „seaQuest DSV“ bzw. „seaQuest 2032“, wie die Serie ab der dritten Staffel hieß, wirft Universal Pictures Germany pünktlich zum Fest als DVD auf den Markt.

Die insgesamt 59 Episoden der Serie liefen von 1993 bis 1996 beim US-Broadcaster NBC. Es wurde nur drei Staffeln gedreht, wobei die dritte Staffel aus lediglich 13 Episoden bestand.

Im Jahr 2018: Der Meeresboden wird inzwischen als Lebensraum auf der Erde mitgenutzt, seine Ressourcen erschlossen. Die seaQuest ist ein gigantisches High-Tech-U-Boot, das im Auftrag der „United Earth/Oceans Organisation“ (UEO) in den Tiefen des Meeres unterwegs ist. Mit einem Team hochkarätiger Wissenschaftler unter Leitung des erfahrenen Captains Nathan Bridger (Roy Schneider) kämpft die seaQuest gegen verfeindete Organisationen. Bei ihren Missionen stößt das U-Boot auf unbekannte Bakterien, auf ein Waffendepot unter Wasser, auf einen psychopathischen Experten für biologische Kampfstoffe, auf das Geheimnis des vor Jahrzehnten gesunkenen Luxusliners King George oder auf Außerirdische, die sich mit ihrem Raumschiff aus einem unterseeischen Versteck erheben.

Technische Einzelheiten zur DVD

Originaltitel: seaQuest Season 1.1
Produktion: USA 2004
Video - VÖ (Kauf): 29. November 2007
Laufzeit: ca. 525 Min.
FSK: 12
Tonqualität: 2.0 Stereo
Bild DVD: 4:3 Full Frame
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bonusmaterial: Deleted Scenes
"Ein Colt für alle Fälle": ab Januar 2008 auf DVD
Am 14. Januar 2008 erscheint die erste Staffel der Kultserie "Ein Colt für alle Fälle" auf DVD.

Für die DVD-Veröffentlichung wurde die Serie nach Angaben von Fox mit den Original-Sprechern neu synchronisiert. Auch die folgenden Staffeln will Fox in neuer Synchronisation herausbringen. Insgesamt sollen auch 21 nie in Deutschland ausgestrahlte Folgen veröffentlicht werden.

Der Fernsehsender "Das Vierte" zeigt ab dem 5. November 2007 "Ein Colt für alle Fälle". Gezeigt werden soll die Serie voraussichtlich gegen 18 Uhr.
"Aliens vs. Predator": Population-Trailer
Auf IGN ist nun der zweite Trailer zur Fortsetzung von "Alien vs. Predator" zu finden.

Die Fortsetzung wird den Titel "Aliens vs. Predator: Requiem" tragen und von den Regisseuren Colin und Greg Strause inszeniert, das Drehbuch ist von Shane Salerno ("Armageddon", "Shaft"). Zur Besetzung gehören Shareeka Epps ("Half Nelson"), John Ortiz ("Miami Vice"), Johnny Lewis ("O.C. California"), Reiko Aylesworth ("24") und Steven Pasquale ("Aurora Borealis").

In dieser Fortsetzung zum ersten "Alien vs. Predator" wird der Kampf der Außerirdischen mitten in einer amerikanischen Kleinstadt ausgetragen.
Die Bürger müssen sich gegen die übermächtigen Gegner verbünden, um eine kleine Überlebenschance zu haben.

Premiere des Films ist am 25.12.2007, der offizieler Fimstart in Deutschland am 26.12.2007.

Der Trailer ist auf der offiziellen Webseite des Films zu finden.
"Transformers 2" kommt im Sommer 2009
Dass es eine Fortsetzung von Michael Bays Kinofilm "Transformers" geben wird, hat bestimmt der ein oder andere vermutet.

Nun hat Paramount und DreamWorks den 26. Juni 2009 als geplanten Kinostart für den zweiten Teil festgelegt, berichtet Variety.com.

Offiziell wurde dies von Don Murphy, einem der Produzenten, bestätigt.

Der erste Teil von "Transformers" erscheint voraussichtlich am 10. Dezember auf DVD.
Spielberg lässt Szenen aus "Indy 4" rausschneiden
Wie die New York Post meldet hat ein Statist seinen Geheimhaltungsvertrag nicht eingehalten. Der besagte Statist, der als „tanzender russischer Soldat“ gecastet worden war, gab der Zeitung seiner Heimatstadt, Edmond Sun in Oklahoma, ein Interview, in dem er zahlreiche Storyteile des Top-Secret-Projects enthüllte.

Spielberg soll sehr aufgebracht über das "Statisten-Plappermaul" gewesen sein und hat nun schlussendlich seine Szenen aus "Indiana Jones and the Kingdom of the Crystall Skull" herausschneiden lassen.
Knight Rider kehrt zurück - die Rückkehr eines Kults
Auch wenn der erst kürzlich im Kino gelaufene Actionfilm "Transformers" vielleicht nicht jedermanns Sache war: der Erfolg des Streifens hat den Chef von NBC Entertainment Ben Silverman auf die Idee gebracht, dass man es doch noch mal mit einem Kultklassiker aus den glorreichen 80er-Jahren probieren könnte. Er will Michael Knight aus der Versenkung holen und hat einen Pilotfilm für eine Neuauflage von "Knight Rider" in Auftrag gegeben.

Die 90-teilige Serie, in der ein einsamer Held mit seinem unkaputtbaren und sprechenden Wunderauto K.I.T.T. gegen die gemeinsten Schurken kämpfte, bescherte NBC und in Deutschland RTL hervorragende Einschaltquoten und machte David Hasselhoff zum Star.

Als Produzent und Regisseur des Filmes ist Doug Liman vorgesehen, der u. a. schon bei den Kinohits "Mr. & Mrs. Smith" und "Die Bourne-Identität" Regie führte. Das Drehbuch schreibt Dave Andron.

NBC glaubt, dass es mit der heutigen Effekttechnik möglich ist, eine wöchentliche Serie mit beeindruckenden Special Effects kostengünstig zu produzieren. Auch erhofft man sich einen lukrativen Werbedeal mit einem Autohersteller, der sein Logo prominent auf dem Superauto platzieren könnte. Erste Verhandlungen in diese Richtung laufen bereits.

Inhaltlich soll sich der neue Michael Knight an seinem Vorgänger aus den 80er-Jahren orientieren. Hinzukommen soll eventuell jedoch eine an "Transformers" angelehnte Geschichte mit "bösartigen" Autos bzw. Maschinen. Ob David Hasselhoff einen Auftritt in der Neuverfilmung haben wird, ist noch nicht bekannt. Sollte der Pilotfilm Erfolg haben, könnte die Neuauflage von "Knight Rider" bereits im Herbst 2008 in Serie gehen.

Den Original-"Knight Rider" entwickelte 1982 Glen A. Larson, der außerdem unzählige Serien wie "Ein Colt für alle Fälle", "Kampfstern Galactica", "Magnum P.I." und "Buck Rogers" produzierte.
"Blade Runner": Ultimate Collector's Edition auch in Deutschland
Die "Blade Runner"-Ultimate Collector's Edition kommt am 7. Dezember auch in Deutschland auf den Markt. Bislang hatte Warner Home Video nur den Final Cut als 2-DVD-Set angekündigt. Alle fünf Versionen von Ridley Scotts legendärem Science-Fiction-Klassiker sowie zahlreiche Specials werden in einer edlen Metallbox zu finden sein.

Diese spektakuläre 5-Disc-Edition enthält alle fünf Versionen von Regisseur Ridley Scotts legendärem Science-Fiction-Film – den definitiven Final Cut mit neuem 5.1-Ton, drei weitere Filmversionen sowie der seltenen Arbeitsfassung des "Blade Runner". Hinzu kommen die umfassende, abendfüllende Dokumentation "Dangerous Days“ und eine ganze DVD voller Specials, darunter 80 Minuten noch nie veröffentlichter, nicht verwendeter Szenen.
Die ultimative Sammleredition wird als limitierte Edition in einer edlen Metallbox angeboten und enthält Sammlerstücke wie Illustrationen und Fotokarten sowie einen Filmschnipsel in einer Linse aus Acryl.
"Miss Moneypenny" Lois Maxwell gestorben
Wie BBC News meldet ist Lois Maxwell Ende September im Alter von 80 Jahren gestorben. Lois Maxwell, spielte in 14 James-Bond-Filmen (1962-1985) die Geheimdienst-Sekretärin Miss Moneypenny.
George Lucas über seine beiden "Star Wars"-Projekte
George Lucas redete in einem Interview mit dem amerikanischen TV Guide über den derzeitigen Status seiner beiden "Star Wars"-TV-Projekte, die sich gerade in der Entwicklung befinden.

„Da haben wir einmal 'The Clone Wars'. Wir stecken mitten in den Arbeiten zur Serie“, sagte er. „Im Grunde ist es wie 'Star Wars' und die Handlung findet bekannterweise zwischen 'Episode II' und 'Episode III' statt, aber es ist dieselbe Art von Action. Leider fällt es nicht in den üblichen typischen Bereich der Animation, die sich entweder mit einem ganz speziellen Humor an Erwachsene richtet oder Kinderkram ist. Wir machen etwas wie 'Star Wars', was sich irgendwo dazwischen befindet. Es kommen viele Kampfszenen vor, denn schließlich ist es über die Klonkriege, deshalb bekommen wir ein Bild des Krieges präsentiert … Es steckt viel von den Filmen drin. Und wir suchen immer noch nach dem richtigen Weg, diese CGI-Serie ins Fernsehen zu bringen.“

Lucas erklärte zudem, dass 100 Episoden für die Serie geplant sind. Die Hälfte soll vor dem Erstausstrahlungstermin bereits fertiggestellt sein. Lucas und seine Firma streben Frühjahr 2008 für die Premiere ihrer Serie (in den USA) an, sind aber immer noch am überlegen, auf welchem Sender es am besten passen würde. „Bislang stellt sich jeder noch dieselben Fragen“, erklärte er. „Welcher Programmplatz ist der beste? Wo würde es am besten laufen? An welche Stelle platzieren wir so eine Sendung?’ Es muss nach 21 Uhr gesendet werden und kann nicht auf einem Kinderkanal laufen.”

Lucas arbeitet außerdem an der Realserie fürs Fernsehen und gab bekannt, dass er voraussichtlich in einem Monat mit dem Schreiben der Drehbücher beginnen wird. Diese Serie wird im "Star Wars"-Universum zwischen "Episode III" und "Episode IV" spielen und es werden Nebencharaktere aus den Filmen auftauchen.
Ring*con 2007: Änderungen bei Gaststars
Auch dieses Jahr gibt es kurzfristige Änderungen bei den Gaststars auf der Ring*con. Nachfolgend auszugsweise die Pressemitteilungen der Ringcon:

Karl Urban hat kürzlich abgesagt, er hat wieder eine Rolle in einem Film bekommen und kann daher nicht zur Ring*con kommen.

Als Ersatz für Karl Urban kommt niemand anderes als Andy Serkis (Gollum, Smeagol). Andy macht am Samstag eine Fotosession, Autogrammstunde und natürlich steht er für Fragen zur Verfügung.
RTL II startet mit "Heroes" 16:9-Format
RTL II wird ab Oktober ausgewählte Serien und Spielfilme im 16:9-Format präsentieren. Der Startschuss fällt am 10. Oktober mit der herausragenden Mystery-Serie "Heroes", die immer mittwochs um 20:15 Uhr in deutscher Erstausstrahlung bei RTL II zu sehen sein wird.

Alle Zuschauer, die RTL II digital empfangen und über einen 16:9-Fernseher verfügen, kommen in den Genuss der neuen Bildqualität. Analoge Haushalte empfangen diese Programme im gewohnten Letterbox-Format. RTL II unterstützt dabei die automatische Formatumstellung bei 16:9-Geräten durch Ausstrahlung eines entsprechenden Steuersignals.

Mit "Heroes" hat sich RTL II die exklusiven Ausstrahlungsrechte an einer der derzeit interessantesten und ungewöhnlichsten Serienproduktionen des TV-Marktes gesichert. Die von der Kritik begeistert aufgenommene Serie war mit 13,9 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 14% in der werberelevanten Zielgruppe der erfolgreichste Neustart der amerikanischen TV-Season.
RTL II kauft neue US-Serien ein
Für das kommende Jahr hat der Münchner Sender RTL II gleich fünf neue US-Serien am Start. Darunter auch zwei Science-Fiction-Serien, die vermutlich am Mittwochabend laufen werden.

"Californication"
David Duchovny (bekannt aus Akte X) spielt einen Romanautor, der eine 13-jährige Tochter erziehen muss und zudem sex- und drogensüchtig ist. Im Sommer 2008 soll in den USA die zweite Staffel anlaufen.

"Dexter"
Ein Forensiker der Polizei von Miami, gespielt von Michael C. Hall ("Six Feet Under"), macht nachts als Serienmörder Jagd auf Schwerverbrecher. In Amerika läuft zur Zeit die zweite Staffel.

"Sleeper Cell"
Diese Thriller-Serie handelt von einem Undercover-Agenten namens Darwyn Al-Sayeed (Michael Ealy), der versucht, Terroranschläge des Arabers Farik (Oded Fehr) zu verhindern.

"Bionic Woman"
Vor kurzem in den Staaten angelaufen, handelt diese Serie von der jungen Jamie Sommers (Michelle Ryan), die nach einem schweren Unfall kybernetische Implantate erhalten hat. Bionic Woman ist die Neuauflage der 70er-Jahre-Serie, die in Deutschland unter dem Titel "Die 7-Millionen-Dollar-Frau" bekannt ist.

"Flash Gordon"
Die Rolle des Flash Gordon wurde mit dem Ex-Smallville-Darsteller Eric Johnson besetzt. Bisher sind 22 Episoden geplant. Die Entscheidung für eine zweite Staffel steht noch in den Sternen.

3. Das "Der Herr der Ringe" Musical
von Birgit Schwenger
Vorhang auf, Bühne frei

Der Herr der Ringe“ als Musical?! Als erstmals die Meldung die Runde machte, dass J. R. R. Tolkiens berühmtes Fantasy-Epos als Sangesspiel á la „Das Phantom der Oper“ auf die Bühne gebracht werden sollte, war die Skepsis groß: Singende Orks? Gandalf und Saruman als duellierende Steptänzer? Das konnte – und wollte! – sich niemand vorstellen. Vermutlich lag es daran, dass die Vorstellung eines Musicals gar zu abwegig war, dass der kanadischen Produktion von Kevin Wallace, die am 23. März 2006 in Toronto Premiere feierte, kein rechter Erfolg beschieden war. Kritiker und Publikum stimmten einhellig darin überein, dass die Inszenierung nicht sonderlich gelungen war. Trotz der negativen Kritiken und schlechter Besucherzahlen beschloss Wallace, dem Stück eine zweite Chance zu geben: Am 19. Juni 2007 folgte daher die europäische Premiere im angesehenen Theatre Royal, Drury Lane, in London. Wieder übten sich die Kritiker in Häme und der große Publikumserfolg scheint erneut auszubleiben, aber das hat das Stück eigentlich nicht verdient.

Magisch und schön

Vielleicht liegt es ein wenig an der falschen Erwartungshaltung, dass „Der Herr der Ringe“ als Musical nicht so richtig sein Publikum finden will. Natürlich ist „Der Herr der Ringe“ nicht „Das Phantom der Oper“: Die Orks brechen nicht spontan in Gesang aus und es steht auch nicht zu befürchten, dass Aragorn und Arwen einen flotten Tango aufs Parkett legen. Vielmehr erwartet das Publikum eine spektakuläre Bühnenshow, die vom Stil eher an Attraktionen wie den Cirque Du Soleil erinnert: Jede Menge Mystik und Magie, gepaart mit gekonnter Akrobatik. Das erste Bühnenbild zeigt Hobbiton und ist sehr gut getroffen.

Die Hobbits strömen gleichzeitig mit dem Publikum in den Saal und begeben sich munter auf die Jagd nach Glühwürmchen. Das Ganze mündet in die Feierlichkeiten zu Bilbos 111. Geburtstag und endet – wie soll es anders sein – natürlich mit einem großen Feuerwerk. Die Handlung ist stark gerafft, die Vorstellung dauert insgesamt ca. drei Stunden.

Man kann sich nun in etwa vorstellen, was alles hätte gekürzt werden müssen, wenn die ursprünglichen Pläne von Miramax verwirklicht worden wären, den „Der Herr der Ringe“ in nur einem Film auf die Leinwand zu bringen. Man muss dem Musical allerdings zu Gute halten, dass seine Stärken gerade in der eigenständigen Bearbeitung, den neuen überraschenden Ideen, den faszinierenden Kostümen und den wunderschönen Bühnenbildern liegen. Dagegen schwächelt die Inszenierung immer dann, wenn sie sich allzu deutlich an Peter Jacksons Filme anlehnt. Im direkten Vergleich zieht Kevin Wallace’ Version deutlich den Kürzeren.

Atemberaubende Akrobatik

Die Geschichte geht recht schnell von statten, aber die Ereignisse wirken nicht überstürzt oder übereilt. Eh man es sich versieht, ist Frodo (James Loye) bereits unterwegs. Die ersten Begegnungen mit den Elben und auch mit den schwarzen Reitern sind faszinierend und beeindrucken durch atemberaubende Akrobatik. Die Elben schwingen schaukelnd an Seilen auf die Bühne hinab, was ihre Andersartigkeit und vor allem ihr übernatürliches Wesen unterstreicht. Die Nazgul „reiten“ auf Stelzenpferden und tragen wallende schwarze Gewänder, was durchaus bedrohlich und Furcht erregend wirkt. Sie greifen Frodo gleich in Bree an, wo er – anders als in Buch und Film – auch verwundet wird.

Arwen und Aragorn (Jérome Pradon) erhalten wie im Film eine große Romanze, aber der Kitschfaktor hält sich in Grenzen. Am meisten erinnert Boromir (Steven Miller) an einen Filmcharakter, wenn auch nicht unbedingt an seinen eigenen, sondern vielmehr an Karl Urbans Eómer. Der erste Akt endet mit dem Angriff des Balrogs in Moria. Meterlange Stoff- und Papierbahnen umgeben die Figur, die langsam aus den Hintergrund nach vorne geschoben und durch mächtige Windmaschinen aufgebauscht wird. Spätestens, wenn „freurige Fetzen“ auch das Publikum erreichen, weicht man unwillkürlich in seinem Sitz zurück.

Die Orks greifen an

Nach der Pause geht es gleich ebenso beeindruckend mit den Ents, die auf riesigen Stelzen daher schreiten, weiter. Nach herrlich umständlichen Dialogen mit Merry und Pippin, die anders als im Buch gar nicht erst in die Gewalt der Orks geraten und sich aus eigener Kraft nach Fangorn retten können, beschließen die Baumhirten, gegen Saruman vorzugehen.

Die Orks sind eine ganz eigene Kreation des Musicals und wirklich gelungen, wie manch ein Zuschauer am eigenen Leib erfahren musste. Die Orks bewegen sich auf einer Kombination aus Stelzen und Sprungfedern, was ihnen eine geradezu unheimliche Dynamik verleiht. Sie sprangen von der Bühne auch ins Publikum, wo sie im Dunkeln unbeobachtet durch die Reihen schnellten, um ahnungslose Zuschauer zu überfallen. Die jeweiligen Opfer spielten ihre Rolle perfekt und quittierten das urplötzliche Auftauchen der schrecklich anzusehenden Gestalten mit lauten Schreckensrufen. Ein köstliches Vergnügen für alle, die sich nicht selbst gerade einem der finsteren Monstren gegenüber sahen.

Der dritte und letzte Akt beinhaltet die größte Änderung im Vergleich zu Buch und Film, aber die eigenwillige Interpretation funktioniert. Weder die Reiter von Rohan, noch die Schlacht von Helms Klamm tauchen in der Musical-Fassung auf. Anstelle von Theoden gilt es Denethor vom dunklen Zauber Sarumans zu befreien. Faramir gibt es ebenso wenig Eómer und Denethor muss auch nicht sterben, sondern zieht mit Aragorn, der sich als der zurückgekehrte König zu erkennen gibt, gemeinsam zur letzten Schlacht vor die Tore Mordors.

Das mag sich zunächst reichlich abstrus anhören, funktioniert auf der Bühne aber bestens. Im Gegensatz zum Film zeigt die Musical-Version auch die, wenngleich natürlich gekürzte Befreiung des Auenlandes. Und Gandalf darf sich von den Hobbits verabschieden, um Tom Bombadil einen Besuch abzustatten, bevor sie sich am Ende wieder treffen, um in den Westen einzuschiffen.

Eine musikalische Reise nach Mittelerde

Noch ein Wort zur Musik: Das Musical macht nicht den Fehler nur einen billigen Abklatsch von Howard Shores Film-Soundtrack zu liefern. Die Musik ist definitiv ganz anders! Als Komponisten zeichnen A. R. Rahman und Värttinä verantwortlich – ein Inder, der stark von den Traditionen und der Musik seines Volkes geprägt ist, und eine finnische Folkband. Wer jetzt denkt, das klingt abgefahren, liegt richtig.

Wahrscheinlich kann sich nicht jeder mit dieser Art von Musik anfreunden, dabei trifft sie durch ihre ganz spezielle Eigenart und den sphärisch-melodischen Charakter recht gut die Stimmung Mittelerdes und seiner Bewohner. Vor allem Laura Michelle Kelly, die demnächst in Tim Burtons „Sweeney Todd“ zu sehen sein wird, als Galadriel und Rosalie Craig als Arwen bezaubern mit ihren phantastischen Stimmen.

Aber auch die männlichen Darsteller müssen sich nicht hinter ihren filmischen Pendants verstecken, vor allem die Hobbits und Gandalf überzeugen auf der ganzen Linie. In der Kostümierung lässt sich wiederum unschwer der Einfluss der Filme ausmachen. Das Aussehen der Darsteller orientiert sich allerdings auch stark an den Erfordernissen der Theaterbühne, soll heißen sie sind viel stärker geschminkt – auch die Männer – und opulenter ausgestattet.

Auch das im wahrsten Sinne des Wortes phantastische Bühnenbild trägt wesentlich dazu bei, dass man glaubt, sich für einen kurzweiligen Ausflug nach Mittelerde begeben zu haben. Vor allem Hobbiton und Fangorn sind trefflich gelungen, man fühlt sich fast wie in einem richtigen Wald. Der Einsatz warmer, erdverbundener Farben und die Verwendung natürlicher Materialien spiegeln die originäre Atmosphäre Mittelerdes stimmungsvoll wieder. London ist immer eine Reise wert – und Mittelerde sowieso. Sollte es also demnächst jemanden in die britische Hauptstadt verschlagen, denn lässt sich dies vielleicht auch mit einem kurzen Abstecher in Tolkiens phantastische Welt verbinden. Sehenswert ist der „Herr der Ringe“ immer – auch als Musical.

4. Ihre Meinung
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegelndie Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion desCorona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:leserbriefe@corona-magazine.de. Bittebeachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigemNamen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktionbekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!

Neue STAR TREK-Romane

Hallo,

ja gaaaanz toll was da kommt, aber hat darauf wirklich jemand gewartet ? Ich warte seit Jahren auf weitere deutsche Ausgaben von STAR TREK - Die neue Grenze. Wieso werden diese Bücher nicht fortgesetzt ? Diese Buchreihe ist für mich auf jeden Fall die "wahre" 5. Serie (und nicht dieses mißglückte Enterprise).

Wenn schon nicht mit neuen Übersetzungen zu rechnen ist, wieviel weitere Teile hat Peter David überhaupt geschrieben ? Wurde diese Serie ordentlich beendet oder läuft sie sogar noch ???

Würde mich sehr über Infos freuen .

Vielen Dank für die wieder einmal ansonsten sehr gute Ausgabe !

Viele Grüße
Thomas


Antwort der Redaktion:

Lieber Thomas,

vielen Dank für deine Nachricht.

Wir hoffen natürlich alle, dass es viele Leser gibt, die auf die neuen Bücher warten und so Star Trek in Deutschland ein zweites Leben ermöglichen. :-)
Warum gibt es seit geraumer Zeit eigentlich keine neuen Star Trek Romane in Deutschland und warum wurde eine sehr gute Serie wie "New Frontier" einfach so eingestellt? Das lag wohl hauptsächlich an den immer stärker gesunkenen Absatzzahlen. Diese aber resultierten meiner Meinung nach zum einen aus der nicht vorhandenen Werbung für neue Romane und zum anderen aus der schlechten Auswahl der Bücher für eine Übersetzung. Hinzu kommt, dass die Übersetzung selbst bei den zuletzt erschienenen Romanen ebenfalls nicht sehr gelungen war.

Insofern drücke ich fest die Daumen, dass der nun unternommene Versuch, die deutschen Romane wiederzubeleben, gelingt. Die "New Frontier" Serie wäre dafür aber aufgrund der Menge an noch nicht übersetzten Büchern ungeeignet. In Deutschland sind bisher die ersten 8 Bände erschienen. In den USA ist bereits Band 16 lieferbar und weitere Bände werden sicher folgen. Die Bände 9 bis 14 wurden übrigens in den Corona Magazines 155 bis 163 besprochen.

Man muss bedenken, dass es sich bei dem jetzt unternommenen Versuch eben um einen Versuch handelt. Dafür ist ein Dreiteiler der zumal in der TOS-Ära spielt, wesentlich besser geeignet. Er ist überschaubar und dreht sich (zumindest teilweise) um eine Crew, die einer größeren Zahl von Lesern bekannt sein dürfte. Die Chancen auf einen Erfolg sind also wesentlich größer. Ich gehe fest davon aus, dass im Erfolgsfall sicher auch irgendwann wieder "New Frontier" zum Zuge kommt.
Ansonsten warte ICH immer noch darauf, dass die großartige DS9-Fortsetzung einmal auf deutsch erscheint, denn diese hat es fast noch mehr als "New Frontier" verdient, übersetzt zu werden. ;-)

Viele Grüße,
Etienne Quiel

Fan Projekte

Hi Mike,

warum wird eigentlich nix über die Star Trek fan-projekte berichtet? Gleich drei neue Projekte von Hidden Frontier, eines davon schon released, New Voyages #3 kam auch im Sommerloch heraus mit George Takei usw. usf.

Hätte auch nix dagegen über andere Neuerscheinungen von Fan-Projekten unterrichtet zu werden, sei es Star Wars oder andere SciFi relevante.

Wäre wünschenswert, wenn ihr darüber auch mal berichten könntet.

lg,
Eliot.


Antwort der Redaktion:

Was meinen denn unsere anderen Leser dazu?

5. TV-Vorschau
(13. Oktober 2007 - 26. Oktober 2007)
Colorcode:PayTVÖsterreichSchweiz
Samstag, 13. Oktober 2007
11:20 UhrRelic Hunter - Die Schatzjägerin
Konfuzius
3x14Kabel1Wdh.
12:20 UhrRelic Hunter - Die Schatzjägerin
Die Mumie
3x16Kabel1Wdh.
13:20 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Das Geheimnis der Pyramide
3x14Kabel1Wdh.
14:15 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Tattoo
2x09Kabel1Wdh.
14:35 UhrVeronica Mars
Ein Schritt zu spät
2x13ATVplusWdh.
16:10 UhrSmallville
Nichts mehr, wie es war
5x13ORF1Wdh.
20:15 UhrLast Samurai
Tom Cruise, als gebrochener Soldat, soll der japanischen Armee helfen Rebellen zu unterwerfen. Als er von denen gefangen wird lernt er den Weg der Samurai.
US/NZ
2003
ORF1Wdh.
20:15 UhrGalaxy Hunter
Eine Agentin versucht, mit Hilfe von Kopfgeldjägerinnen, ihre Partnerin zu befreien. Selbige wurde von einem Außeridischen entführt. Jep, das hört sich nach ganz großem SF-Kino an...
US
2004
Sci FiWdh.
20:15 UhrDer Drachentöter
Einem Drachen muss jedes Jahr eine Jungfrau geopfert werden, damit er das Königreich in Ruhe lässt. Natürlich gibt es einen jungen Helden, dem diese Abmachung nicht gefällt.
US
1981
Das VierteWdh.
21:55 UhrAeon Flux
In einen Perfekten Stadtstaat gibt es zwar keine Freiheit, aber dafür auch keine Kriege für die letzten Überlebenden der Menschheit. Rebellin Aeon will das ändern. Also das mit der keinen Freiheit. Nicht das mir den keinen Kriegen. Auch wenn sie Waffen benutzt. Und dabei gut aussieht.
US
2005
Premiere 3Wdh.
22:30 UhrThe Ring
Eine junge Journalistin untersucht ein mysteriöses Videotape welches jeden der es anschaut umbringt.
US/JP
2002
Pro7Wdh.
22:35 UhrCliffhanger - Nur die Starken überleben
Sylvester Stallone hängt im Gebirge herum.
IT/FR
1993
ATVplusWdh.
Sonntag, 14. Oktober 2007
00:50 UhrMimic 3
Die Riesenkillerschaben, die sich als Mensch tarnen können, sind mal wieder darauf aus die Menschheit zu vernichten. Und das möglichst bevor eine riesige Fliegenklatsche gebaut wird...
US
2002
Pro71st
10:15 UhrHercules
Von den Toten auferstanden
3x05RTL2Wdh.
11:10 UhrXena
Die Entführung
2x18RTL2Wdh.
20:15 UhrLast Samurai
Tom Cruise, als gebrochener Soldat, soll der japanischen Armee helfen Rebellen zu unterwerfen. Als er von denen gefangen wird lernt er den Weg der Samurai.
US/NZ
2003
Pro7Wdh.
20:15 UhrThe Fast and the Furious: Tokyo Drift
Tokyo, Schnelle Autos, Slicks und Chicks. Was braucht man mehr für einen Blockbuster?
US
2006
Premiere 11st
21:15 UhrThe Fast and the Furious: Tokyo Drift
Tokyo, Schnelle Autos, Slicks und Chicks. Was braucht man mehr für einen Blockbuster?
US
2006
Premiere 2Wdh.
21:45 UhrAlien Siege - Tod aus dem All
Aliens, die eine tödliche Infektion haben, verlangen 8 Millionen Menschen zwecks Serumsgewinnung. Die Regierungen der Erde stimmen zu, allerdings sind manche Menschen der Meinung, das nicht gerade die eigene Tochter geopfert werden muss.
US
2005
Sci FiWdh.
22:00 UhrX-Men: Der letzte Widerstand
Ein Serum, das die Mutationen heilt, spaltet die Mutanten um Professor Xavier. Zusätzlich verliert Jean Grey die Kontrolle über ihre Fähigkeiten.
UK/US
2006
Premiere 1Wdh.
22:20 UhrLas Vegas
Pokerface
1x10Kabel1Wdh.
Montag, 15. Oktober 2007
15:30 UhrStargate: SG1
Vergangenheit und Gegenwart
3x11ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Die kopflosen Drei
6x14Pro7Wdh.
16:35 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Der burmesische Falke
7x08ORF1Wdh.
17:20 UhrStargate
Jolinars Erinnerungen
3x12Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Gefangen in der Vergangenheit
4x20Sci FiWdh.
18:20 UhrMutant X
Schachmatt
1x08Tele 5Wdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das Standgericht
4x21Sci FiWdh.
19:15 UhrStargate
Apophis Rückkehr
3x13Tele 5Wdh.
20:15 UhrC.S.I. Miami
Benzin im Blut
5x07ORF11st
20:15 UhrCSI:NY
Mord im Hotel
3x06VOX1st
20:15 UhrSupernatural
Die Frau in Weiß
1x01Pro71st
20:15 UhrThe Fast and the Furious: Tokyo Drift
Tokyo, Schnelle Autos, Slicks und Chicks. Was braucht man mehr für einen Blockbuster?
US
2006
Premiere 3Wdh.
20:45 UhrDr. House
Zwietracht
3x08SF21st
21:15 UhrLost
Die zwei Städte
3x01Pro71st
21:30 UhrLost
Nicht in Portland
3x07SF21st
21:50 UhrStargate: SG1
Abrechnung
8x16ATVplusWdh.
21:55 UhrThoughtcrimes - Tödliche Gedanken
Die NSA möchte eine junge Frau wegen ihrer telepathischen Fähigkeiten rekrutieren.
CA
2003
Sci FiWdh.
22:00 UhrX-Men: Der letzte Widerstand
Ein Serum, das die Mutationen heilt, spaltet die Mutanten um Professor Xavier. Zusätzlich verliert Jean Grey die Kontrolle über ihre Fähigkeiten.
UK/US
2006
Premiere 3Wdh.
22:15 UhrDie Mothman Prophezeiungen
Richard Gere bleibt in einem Kaff stecken, in dem seltsame Sachen passieren.
US
2002
ZDFWdh.
22:50 UhrStargate: SG1
Abrechnung
8x16ATVplusWdh.
22:50 UhrHeroes
Ein gewaltiger Schritt
1x03SF21st
23:05 UhrSeven Days - Das Tor zur Zeit
Animalische Triebe
3x15Kabel1Wdh.
23:20 UhrLas Vegas
Entführt (2/2)
4x06ORF11st
Dienstag, 16. Oktober 2007
00:10 UhrAngel - Jäger der Finsternis
Heute und Morgen
3x22Kabel1Wdh.
00:20 UhrAlias - Die Agentin
Ice
4x04Pro71st
00:40 UhrGhost Whisperer
Der Geist von Gegenüber
1x13ORF1Wdh.
01:55 UhrStar Trek: Deep Space Nine
Der Ausgesetzte
3x06Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Jolinars Erinnerungen
3x12ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Bezaubernde Phoebe
6x15Pro7Wdh.
16:35 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Was ist mit Leo los?
7x09ORF1Wdh.
17:20 UhrStargate
Apophis Rückkehr
3x13Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Auflösung
4x22Sci FiWdh.
18:20 UhrMutant X
Die Entführung
1x09Tele 5Wdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Odan, der Sonderbotschafter
4x23Sci FiWdh.
19:15 UhrStargate
Außerirdische auf dem Vormarsch
3x14Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Benzin im Blut
5x07RTLWdh.
20:40 UhrRush Hour 2
Jackie Chan und Chris Tucker mischen dieses mal Hong Kong auf.
US
2001
SF2Wdh.
21:15 UhrDr. House
Koma-Mann & Sohn
3x07RTL1st
22:55 UhrDead Zone
Das Komplott
3x02ATVplusWdh.
23:10 UhrVerloren im Cyberspace
Nach dem Tod ihrer Mutter flüchten ein paar Kinder in den Cyberspace.
FR
2006
arte1st
Mittwoch, 17. Oktober 2007
00:30 UhrCSI:NY
Mord im Hotel
3x06VOXWdh.
00:35 UhrDr. House
Koma-Mann & Sohn
3x07RTLWdh.
01:55 UhrStar Trek: Deep Space Nine
In der Falle
3x07Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Apophis' Rückkehr
3x13ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Piper und Leo
6x16Pro7Wdh.
16:35 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Ich sehe was, was du nicht siehst
7x10ORF1Wdh.
17:20 UhrStargate
Außerirdische auf dem Vormarsch
3x14Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Verräterische Signale
4x24Sci FiWdh.
18:20 UhrMutant X
Tödliches Serum
1x10Tele 5Wdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Datas erste Liebe
4x25Sci FiWdh.
19:15 UhrStargate
Die Tollan-Triade
3x15Tele 5Wdh.
20:15 UhrHeroes
Ein gewaltiger Schritt
1x03RTL21st
21:10 UhrStargate Atlantis
Niemandsland (2/2)
3x01RTL21st
22:05 UhrStargate Atlantis
Instinkt
2x07RTL2Wdh.
23:00 UhrBattlestar Galactica
Fleisch und Blut
1x08RTL2Wdh.
23:10 UhrMad Max
Mel Gibson in einer postapokalyptischen Welt. Erst ein Cop, dann töten Outlaws alles was er liebte. Nun schwört er blutige Rache.
AU
1979
SF2Wdh.
Donnerstag, 18. Oktober 2007
00:05 UhrStargate
Gestrandet
6x16RTL2Wdh.
00:30 UhrBuffy - Im Bann der Dämonen
Da waren's nur noch zwei (1/2)
6x21Kabel1Wdh.
00:35 UhrCSI: Miami
Benzin im Blut
5x07RTLWdh.
00:40 UhrResident Evil
Mila Jovovich im Kampf gegen ein Zombi-Virus.
UK/DE
2002
ORF1Wdh.
01:00 UhrHeroes
Ein gewaltiger Schritt
1x03RTL2Wdh.
02:00 UhrStar Trek: Deep Space Nine
Meridian
3x08Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Außerirdische auf dem Vormarsch
3x14ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Klassentreffen
6x17Pro7Wdh.
16:35 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Die Hexen von nebenan
7x11ORF1Wdh.
17:20 UhrStargate
Die Tollan-Triade
3x15Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der Kampf um das klingonische Reich (1/2)
4x26Sci FiWdh.
18:20 UhrMutant X
Die Perfekte Tarnung
1x11Tele 5Wdh.
18:35 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der Kampf um das Klingonische Reich (2/2)
5x01Sci FiWdh.
19:15 UhrStargate
Urgo
3x16Tele 5Wdh.
20:15 UhrLara Croft: Tomb Raider
Angelina Jolie als Lara Croft, auf der Jagd nach magischen Artefakten. Was man halt so als Grabräuber tut.
UK/DE
2001
VOXWdh.
20:15 UhrDr. House
Koma-Mann & Sohn
3x07ORF11st
20:15 UhrThe Fast and the Furious: Tokyo Drift
Tokyo, Schnelle Autos, Slicks und Chicks. Was braucht man mehr für einen Blockbuster?
US
2006
Premiere 1Wdh.
21:05 UhrC.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Nächster Akt
7x07ORF11st
21:15 UhrThe Fast and the Furious: Tokyo Drift
Tokyo, Schnelle Autos, Slicks und Chicks. Was braucht man mehr für einen Blockbuster?
US
2006
Premiere 2Wdh.
21:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Nächster Akt
7x07RTLWdh.
22:00 UhrGod's Army III - Die Entscheidung
Mit Christopher Walken. Erzengel Gabriel muss einen Nephilim beschützen, auf den höhere Aufgaben warten.
US
2000
Tele 5Wdh.
22:00 UhrHollow Man 2
Und schon wieder wird jemand unsichtbar gemacht und verwandelt sich gleichzeitig in einen Psychopaten. Sprich: er tötet nicht nur die bösen.
US
2006
Premiere 1Wdh.
22:05 UhrLost
Erinnerungsfetzen
3x08ATVplus1st
22:05 UhrOperation: Broken Arrow
Terroristen unter dem Kommando von John Travolta schaffen es sich ein paar Nuklearwaffen zu besorgen. Doch sie machen die Rechnung ohne seinen Ex-Partner.
US
1996
VOXWdh.
22:15 UhrBones - Die Knochenjägerin
Zwei Schicksale im Sand
2x08RTL1st
22:15 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Schatzsuche
1x13Sat11st
22:45 UhrPrison Break
Partnerschaften
2x03SF21st
23:10 UhrPrison Break
Partnerschaften
2x03RTL1st
Freitag, 19. Oktober 2007
00:05 Uhr24
Tag 3: 06:00 - 07:00 Uhr
3x18ATVplusWdh.
00:20 UhrLara Croft: Tomb Raider
Angelina Jolie als Lara Croft, auf der Jagd nach magischen Artefakten. Was man halt so als Grabräuber tut.
UK/DE
2001
VOXWdh.
00:45 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Nächster Akt
7x07RTLWdh.
02:10 UhrStar Trek: Deep Space Nine
Defiant
3x09Sci FiWdh.
15:30 UhrStargate: SG1
Die Tollan-Triade
3x15ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Die Spinne
6x18Pro7Wdh.
16:35 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Utopia erwacht
7x12ORF1Wdh.
17:20 UhrStargate
Urgo
3x16Tele 5Wdh.
18:20 UhrMutant X
Die dunkle Seite
1x12Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
O'Neill und Laira
3x17Tele 5Wdh.
20:15 UhrEaten Alive - Invasion der Killerinsekten
Ein paar Freunde sitzen in einem Ferienhaus und werden von Killerfliegen angegriffen. Und diese übernehmen dann ihre Wirte...
US
2002
Sci FiWdh.
20:15 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Die Prophetin
2x21Kabel11st
20:15 UhrThe Fast and the Furious: Tokyo Drift
Tokyo, Schnelle Autos, Slicks und Chicks. Was braucht man mehr für einen Blockbuster?
US
2006
Premiere 3Wdh.
21:15 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Totgeburt
2x15Kabel11st
21:40 UhrGrid Runners
Wissenschaftler erwecken VR-Charaktere zum Leben. Und wie das nun mal so ist, muss ein echter Cop verhindern dass das ultimative Böse ebenfalls in die Realität kommt.
US
1996
Sci FiWdh.
22:00 UhrHollow Man 2
Und schon wieder wird jemand unsichtbar gemacht und verwandelt sich gleichzeitig in einen Psychopaten. Sprich: er tötet nicht nur die bösen.
US
2006
Premiere 3Wdh.
22:15 UhrDeep Blue Sea
Samuel L. Jackson und LL Cool J haben es mit ausgebrochenen genetisch veränderten Haien zu tun. Und schon wieder zeigt sich, das der Mensch nicht mit DNA spielen soll.
US
1999
RTL2Wdh.
22:55 UhrThe Village - Das Dorf
Die Bevölkerung einer kleinen, isolierten Gemeinde wird von Kreaturen aus dem umliegenden Wald bedroht, die anscheinend den Grenzvertrag nicht mehr halten.
US
2004
SF2Wdh.
Samstag, 20. Oktober 2007
00:20 UhrVeronica Mars
Nicht anwesend
2x22ZDFWdh.
11:25 UhrRelic Hunter - Die Schatzjägerin
Der Gürtel der Hippolyte
3x15Kabel1Wdh.
12:20 UhrRelic Hunter - Die Schatzjägerin
Die Kronjuwelen
3x18Kabel1Wdh.
13:20 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Das ewige Leben
3x15Kabel1Wdh.
14:15 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Suspiria
2x10Kabel1Wdh.
14:25 UhrVeronica Mars
Herz ist Trumpf
2x14ATVplusWdh.
15:50 UhrSmallville
Cyborg
5x15ORF1Wdh.
16:30 UhrSmallville
Dressiert
5x16ORF1Wdh.
17:45 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Piper und Leo
6x16Pro7Wdh.
20:15 UhrSneakers - Die Lautlosen
Eine Gruppe von Sicherheitsmängel-Spezialisten wird angeheuert, um einen schwarzen Kasten zu stehlen. Der entpuppt sich aber als heiß begehrt.
US
1992
VOXWdh.
21:55 UhrPasswort: Swordfish
Johgn Travolta heuert einen Computerspezialisten an um ein riskantes, krummes Ding zu drehen.
US
2001
ORF1Wdh.
22:10 UhrDer Schakal
Bruce Willis als Top-Attentäter, der von Richard Gere als Ex-IRA Mitglied verfolgt wird, um ihn von seinem Attentat abzuhalten.
US/UK
1997
13th StreetWdh.
23:05 UhrStarship Troopers
Die Menschen liegen mit einer Insektenrasse im Krieg. Die Starship Troopers sollen die Aliens besiegen, die sich aber als gefährlichere Gegner entpuppen als sich die Troopers das vorgestellt hatten.
US
1997
Sat1Wdh.
Sonntag, 21. Oktober 2007
00:25 UhrDeep Blue Sea
Samuel L. Jackson und LL Cool J haben es mit ausgebrochenen genetisch veränderten Haien zu tun. Und schon wieder zeigt sich, das der Mensch nicht mit DNA spielen soll.
US
1999
RTL2Wdh.
00:30 UhrSneakers - Die Lautlosen
Eine Gruppe von Sicherheitsmängel-Spezialisten wird angeheuert, um einen schwarzen Kasten zu stehlen. Der entpuppt sich aber als heiß begehrt.
US
1992
VOXWdh.
00:45 UhrIgnition - Tödliche Zündung
Ex-Soldat wird zum Bodyguard. Nur seine zu schützende will erst nicht geschützt werden. Erst als die Killer Schlange stehen will sie sich helfen lassen.
CA/UK
2001
MDRWdh.
01:00 UhrSmallville
Unruhe der Toten
5x14ORF1Wdh.
10:15 UhrHercules
Das Monsterbaby
3x06RTL2Wdh.
11:10 UhrXena
Was Homer nicht wissen konnte
2x19RTL2Wdh.
20:15 Uhr(T)Raumschiff Surprise - Periode 1
Von den Machern der 'Bullyparade'. Die Marsbewohner wollen die Erde vernichten. Und das soll die Besatzung der Surprise verhindern.
DE
2004
ORF1Wdh.
20:15 UhrPassword: Swordfish
Johgn Travolta heuert einen Computerspezialisten an um ein riskantes, krummes Ding zu drehen.
US
2001
RTLWdh.
20:15 Uhr(T)Raumschiff Surprise - Periode 1
Von den Machern der 'Bullyparade'. Die Marsbewohner wollen die Erde vernichten. Und das soll die Besatzung der Surprise verhindern.
DE
2004
Pro7Wdh.
22:20 UhrLas Vegas
Blut und Schweiß
1x11Kabel1Wdh.
23:20 UhrStarship Troopers 2 - Held der Föderation
Der Krieg gegen die Bugs geht weiter. Und sie haben eine neue, beängstigender Art des Angriffs entwickelt.
US
2004
Pro7Wdh.
23:30 UhrDead Zone
Das Komplott
3x02ATVplusWdh.
23:40 UhrLock up - Überleben ist alles
Sylvester Stallone wird im Gefängnis vom sadistischen Leiter fertig gemacht.
US
1989
13th StreetWdh.
Montag, 22. Oktober 2007
00:10 UhrPassword: Swordfish
Johgn Travolta heuert einen Computerspezialisten an um ein riskantes, krummes Ding zu drehen.
US
2001
RTLWdh.
15:30 UhrThe Pretender
In der Zwangsjacke
3x01ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Das Tribunal
6x19Pro7Wdh.
16:35 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Charmageddon
7x13ORF1Wdh.
17:20 UhrStargate
O'Neill und Laira
3x17Tele 5Wdh.
18:20 UhrMutant X
Falsche Erwartungen
1x13Tele 5Wdh.
18:25 UhrStargate: SG1
Urgo
3x16ATVplusWdh.
19:15 UhrStargate
O'Neill auf Abwegen
3x18Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Blau vor Neid
3x07VOX1st
20:15 UhrC.S.I. Miami
Wer hat Natalias Schwester?
5x08ORF11st
20:15 UhrSupernatural
Wendigo
1x02Pro71st
20:45 UhrDr. House
Judas?
3x09SF21st
21:15 UhrLost
Die gläserne Ballerina
3x02Pro71st
21:30 UhrLost
Erinnerungsfetzen
3x08SF21st
21:50 UhrStargate: SG1
Jim
8x18ATVplusWdh.
21:55 UhrCode 46
Ein Ermittler ist auf der Suche nach einer Passfälscherin. Als er sich in sie verliebt gerät er selbst in Konflikt mit dem Überwachungsstaat.
US/GB
2003
Sci FiWdh.
22:50 UhrStargate: SG1
Möbius (1/2)
8x19ATVplusWdh.
22:55 UhrHeroes
Kollision
1x04SF21st
23:10 UhrSeven Days - Das Tor zur Zeit
Mollys Visionen
3x16Kabel1Wdh.
23:25 UhrLas Vegas
Das Eine-Million-Dollar-Paket
4x05ORF1Wdh.
Dienstag, 23. Oktober 2007
00:10 UhrAngel - Jäger der Finsternis
Aus der Tiefe
4x01Kabel1Wdh.
00:15 UhrAlias - Die Agentin
Nocturne (2/2)
4x06Pro71st
00:45 UhrGhost Whisperer
Die letzte Hinrichtung
1x14ORF1Wdh.
15:30 UhrThe Pretender
Der Traumfänger
3x02ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Magische Männer
6x20Pro7Wdh.
16:35 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Carpe Dämon
7x14ORF1Wdh.
17:20 UhrStargate
O'Neill auf Abwegen
3x18Tele 5Wdh.
18:20 UhrMutant X
Gut und Böse
1x14Tele 5Wdh.
18:25 UhrStargate: SG1
O'Neill und Laira
3x17ATVplusWdh.
19:15 UhrStargate
Tödlicher Verrat
3x19Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Wer hat Natalias Schwester?
5x08RTLWdh.
21:15 UhrDr. House
Zwietracht
3x08RTL1st
21:55 UhrTimeline
Ein Professor landet im Jahr 1357. Sein Sohn reist mit ein paar Studenten hinterher, um ihn zu retten.
US
2003
Sci FiWdh.
22:20 UhrDie Körperfresser kommen
Alien Mikroorganismen übernehmen Menschen um den Planeten unter ihre Kontrolle zu bringen.
US
1978
Das VierteWdh.
22:55 UhrDead Zone
Gefangen im Feuer
3x03ATVplusWdh.
Mittwoch, 24. Oktober 2007
00:30 UhrCSI:NY
Blau vor Neid
3x07VOXWdh.
00:35 UhrDr. House
Zwietracht
3x08RTLWdh.
15:30 UhrThe Pretender
Mörderischer Vollmond
3x03ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Witch Wars
6x21Pro7Wdh.
16:35 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Feuer und Flamme
7x15ORF1Wdh.
17:20 UhrStargate
Tödlicher Verrat
3x19Tele 5Wdh.
18:20 UhrMutant X
Neun Leben
1x15Tele 5Wdh.
18:25 UhrStargate: SG1
O'Neill auf Abwegen
3x18ATVplusWdh.
19:15 UhrStargate
Harsesis Rettung
3x20Tele 5Wdh.
20:15 UhrHeroes
Kollision
1x04RTL21st
21:10 UhrStargate Atlantis
Ein Schlechter Plan
3x02RTL21st
22:00 UhrUnderworld: Evolution
Die Vampire und die Werwölfe bekriegen sich immer noch. Mit Special Effects. Und Kate Beckinsale. Leider ohne wirkliche Story.
US
2006
Premiere 1Wdh.
22:05 UhrStargate Atlantis
Verwandlung
2x08RTL2Wdh.
22:15 UhrFortress - Die Festung
In einer nahen Zukunft werden Christopher Lambert und seine Frau in ein Gefängnis gesteckt, da sie zu viele Kinder gezeugt haben. Er will ausbrechen und macht dabei eine schreckliche Entdeckung.
AU/US
1997
Kabel1Wdh.
23:00 UhrBattlestar Galactica
Ellen
1x09RTL2Wdh.
23:15 UhrMad Max II - Der Vollstrecker
Mel Gibson hilft einem postapoklayptischem Dorf sich gegen Banditen zu verteidigen.
AU
1981
SF2Wdh.
Donnerstag, 25. Oktober 2007
00:00 UhrBuffy - Im Bann der Dämonen
Der Retter (2/2)
6x22Kabel1Wdh.
00:05 UhrDie Frau des Astronauten
Mit Johnny Depp und Charlize Theron. Nach einem Unfall im All hat die Frau eines Astronauten das Gefühl, dass ihr Mann nicht mehr derselbe ist.
US
1999
ZDFWdh.
00:05 UhrStargate
Hilfe aus der Traumwelt
6x19RTL2Wdh.
00:35 UhrCSI: Miami
Wer hat Natalias Schwester?
5x08RTLWdh.
01:00 UhrHeroes
Kollision
1x04RTL2Wdh.
15:30 UhrThe Pretender
Brandgefährlich
3x04ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Gute und böse Welt (1/2)
6x22Pro7Wdh.
16:35 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Der verlorene Leo
7x16ORF1Wdh.
17:20 UhrStargate
Harsesis Rettung
3x20Tele 5Wdh.
18:20 UhrMutant X
Lebende Hardware
1x16Tele 5Wdh.
18:25 UhrStargate: SG1
Tödlicher Verrat
3x19ATVplusWdh.
19:15 UhrStargate
Der Kristallschädel
3x21Tele 5Wdh.
20:15 UhrFletcher's Visionen
Mel Gibson im Verfolgungswahn. Doch nur weil er paranoid ist, wird er noch lange nicht nicht verfolgt.
US
1997
VOXWdh.
20:15 UhrUnstoppable
Wesley Snipes als Ex-Soldat, der von Terroristen mit Drogen voll gepumpt wird, damit diese an Informationen kommen.
US
2004
Premiere StartWdh.
20:15 UhrDr. House
Zwietracht
3x08ORF11st
21:05 UhrC.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Ein Ende wie der Anfang
7x08ORF11st
21:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Ein Ende wie der Anfang
7x08RTLWdh.
21:50 UhrVidocq
G?rard Depardieu als Vidocq, ein Detektiv während der französischen Revolution. Er ist auf der Jagd nach einem mordendem Alchemisten.
FR
2001
Premiere StartWdh.
22:00 UhrUnderworld: Evolution
Die Vampire und die Werwölfe bekriegen sich immer noch. Mit Special Effects. Und Kate Beckinsale. Leider ohne wirkliche Story.
US
2006
Premiere 3Wdh.
22:05 UhrLost
Fremd in fremdem Land
3x10ATVplus1st
22:15 UhrBones - Die Knochenjägerin
Ein Totengräber und die noch Lebenden
2x09RTL1st
22:15 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Kapital à la carte
3x14Sat11st
22:45 UhrPrison Break
Einer fällt
2x04SF21st
23:10 UhrPrison Break
Einer fällt
2x04RTLWdh.
Freitag, 26. Oktober 2007
00:05 Uhr24
Tag 3: 07:00 - 08:00 Uhr
3x19ATVplusWdh.
00:45 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Ein Ende wie der Anfang
7x08RTLWdh.
00:55 UhrFletcher's Visionen
Mel Gibson im Verfolgungswahn. Doch nur weil er paranoid ist, wird er noch lange nicht nicht verfolgt.
US
1997
VOXWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Gute und böse Welt (2/2)
6x23Pro7Wdh.
17:20 UhrStargate
Der Kristallschädel
3x21Tele 5Wdh.
18:20 UhrMutant X
Verlorene Erinnerung
1x14Tele 5Wdh.
18:20 UhrShrek - Der tollkühne Held
Animiationsfilm. Der Oger Shrek will seinen Sumpf wieder für sich alleine haben. Deswegen lässt er sich dazu überreden für einen König eine Prinzessin vor einem Drachen zu retten.
US
2001
ORF1Wdh.
19:15 UhrStargate
Nemesis
3x22Tele 5Wdh.
20:15 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Das fünfte Zeichen
2x22Kabel11st
20:15 UhrThe Sixth Sense
Ein kleiner Junge sieht Tote Menschen. Und Bruce Willis will ihm als Kinder-Psychologe helfen.
US
1999
Pro7Wdh.
20:15 UhrNur noch 60 Sekunden
Profiautodiebe müssen schnell 50 Nobelkarossen stehlen. Mit Nicholas Cage.
US
2000
RTL2Wdh.
21:10 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Verliebt in eine Tote
2x17Kabel11st
21:45 UhrX-Men: Der letzte Widerstand
Ein Serum, das die Mutationen heilt, spaltet die Mutanten um Professor Xavier. Zusätzlich verliert Jean Grey die Kontrolle über ihre Fähigkeiten.
UK/US
2006
Premiere 1Wdh.
22:25 UhrLethal Weapon 3 - Die Profis sind zurück
Danny Glover und Mel Gibson wieder als ungleiches Polizistenpaar. Dieses Mal auf Jagd nach Waffenhändlern.
US
1992
ATVplusWdh.
22:30 UhrResident Evil
Mila Jovovich im Kampf gegen ein Zombi-Virus.
UK/DE
2002
RTL2Wdh.
23:55 UhrThey Nest - Tödliche Brut
Mutierte Kakerlaken brüten in Menschen. Und niemand will das glauben.
US
2000
13th StreetWdh.
Samstag, 27. Oktober 2007
00:15 UhrVeronica Mars
Das Willkommenskomitee
3x01ZDF1st
00:20 UhrThe Sixth Sense
Ein kleiner Junge sieht Tote Menschen. Und Bruce Willis will ihm als Kinder-Psychologe helfen.
US
1999
Pro7Wdh.

6. "Andrade" - Der neue Science-Fiction-Roman
von Armin Rößler
Der Scherenbaum erwachte zu neuem Leben.
Paul fröstelte. Er liebte diesen Platz, tagsüber und am Abend, während die Sonne langsam unterging. Bevor es gefährlich wurde.
Es begann mit einem feinen Klicken, kaum hörbar. Die Blätter raschelten, erst leise und sanft, bald lauter. Die Äste berührten sich, zögerlich, fordernder, dann schlugen sie hart aufeinander. Wie Scheren aus Metall, die sich rasend schnell öffneten und schlossen. Ein bedrohliches Geräusch. Eine Warnung, so unmissverständlich, dass sie jeder begriff.
Paul wusste, dass es Zeit war, für heute Abschied zu nehmen. Es fiel ihm schwer. Er schaute noch einmal hinüber zum Grab, zu dem schlichten Holzkreuz, das die Männer in die frisch aufgeschüttete Erde gebohrt hatten. Der Pater war tot. Und er selbst musste nun gehen. Obwohl es ihn schmerzte, mehr als alles andere.
Das Klappern der Äste hatte sich längst zum Inferno gesteigert. Es klang, als tobe über ihm ein wilder Sturm, eine Urgewalt, die alles an sich riss und es mit Wucht wieder von sich schleuderte. In diesen Momenten wirkte der Scherenbaum auf Paul wie ein Lebewesen, das sich in einem unkontrollierten Wutausbruch die Seele aus dem Leib schrie.
Er blickte noch einmal zum Grab des Paters, auf das Ende seines bisherigen Lebens. Paul schämte sich nicht, als er die Tränen spürte. Jetzt waren sie angebracht. Später würde keine Zeit mehr für Trauer bleiben.
Dann spürte er einen anderen Schmerz. Einen Stich in seiner Schulter, so winzig, dass er kaum in sein Denken eindrang. Etwas bohrte sich durch seine Haut, tief ins Fleisch hinein, alarmierte ihn, weckte ihn aus seinen trüben Gedanken.
Er sprang auf, weil er endlich begriff. Der Scherenbaum hatte ihn als Opfer auserkoren. Paul blieb nur die Flucht. Im tosenden Lärm der Äste rannte er davon, so schnell er konnte. Er merkte, dass ihn etwas am Rücken berührte, doch der Schmerz blieb aus. Die Fruchtkapsel des Baums hatte es offensichtlich nicht geschafft, den Stoff seiner Jacke zu durchdringen und ihre feinen Tentakel in seine Haut zu schlagen. Paul hastete weiter, zwanzig, dreißig, fünfzig Meter. Vorbei am Grab, nur weg von diesem Ort.
Sobald die Sonne untergegangen war, schossen die Scherenbäume ihre Fruchtkapseln auf alles, was sich bewegte. So befahl es ihnen die Natur. Paul wusste das, deshalb war er auch jedes Mal rechtzeitig wieder aufgebrochen. Nur heute hatten der Tod des Paters und der Anblick des Grabes, die Endgültigkeit dessen, was geschehen war, ihn diese Tatsache vergessen lassen. Er war in letzter Sekunde geflüchtet, fast zu spät.
Vielleicht zu spät. Er hielt keuchend an, weit genug vom Scherenbaum entfernt. Doch der Schmerz brannte wütend in seiner Schulter. Paul wurde schwarz vor Augen. Er musste sie schließen, um sich konzentrieren zu können. Etwas ist zurückgeblieben. Er spürte ein Pochen, ein leises Vibrieren. Es kam aus ihm, aus seinem Körper.
Paul biss die Zähne zusammen, um nicht schreien zu müssen. Der Tentakel, nichts anderes konnte es sein, steckte in seiner Schulter. Und er bohrte sich immer tiefer in sein Fleisch. Breitete sich aus. Irgendwann würde er überall sein. Paul hatte von solchen Fällen gehört. Die Anschaulichkeit, mit der ihm der Pater die Leiden der Opfer beschrieben hatte, ließ ihn frösteln. Trotzig sagte er sich dann, dass ihm das nie passieren würde. Der Scherenbaum war sein Baum, bei ihm fühlte er sich geborgen.
Jetzt war der Pater tot, und Paul würde es vielleicht auch bald sein.
Er kämpfte gegen den Schmerz an, verdrängte die Gedanken an die Vergangenheit. Er musste in die Mission. Dort mochte es Hilfe geben. Ein Medikament. Etwas, das …
Es ist zu spät, hämmerte es in Pauls Kopf. Du stirbst.
Der Schmerz wurde mit jeder Sekunde stärker. Paul zitterte. Vor seinen Augen tanzten bunte Farben. Er verlor zunehmend die Kontrolle über seinen Körper. Trotzdem bemerkte er, dass sich seine Beine noch bewegten. Er konzentrierte sich darauf, versuchte, sie an den richtigen Ort zu lenken.
Es war nicht weit. Der kleine Friedhof, an dessen Rand Pauls Scherenbaum wuchs, lag nur wenige Meter hinter den letzten Häuserblöcken von Basis-2.  Die Mission befand sich ebenfalls in diesem Bezirk. Paul erinnerte sich daran, wie das kleine Heim des Paters mitten zwischen die Unterkünfte der Militärs gepflanzt worden war. Damals war er noch ein kleiner Junge gewesen. Dass er dann dort eine Heimat fand, war ein Zufall gewesen. Eigentlich wollte er den Pater nur bestehlen. Doch statt ihn streng zu bestrafen oder gar den Behörden zu übergeben, hatte der Mann mit ihm geredet. Lange und mit einer tiefen Ernsthaftigkeit, die Paul bis zu diesem Zeitpunkt noch niemand geschenkt hatte. Also war er geblieben.
Paul schwankte, fiel, rappelte sich wieder auf. Lief weiter, fiel erneut. Kam auf die Knie, schließlich auf die Füße. Stöhnte, schrie. Lief.
„Was ist mit dir?“
Die Stimme kam Paul vertraut vor. Er sah längst nur noch wabernde Schlieren, die sich vor seinen Augen einen bizarren Wettlauf lieferten.
„Was ist mit dir?“, fragte die Stimme wieder.
Er wusste, dass er antworten sollte. Aber er konnte nicht. Seine Zunge war unendlich schwer geworden. Der Schmerz verhinderte, dass er die Worte formen konnte, die er sagen wollte.
„Bist du auf Glas?“
Wenn der andere glaubte, dass er lediglich unter Drogen stand, würde er ihn hier auf der Stelle liegen lassen. Das würde seinen sicheren Tod bedeuten.
„Der Scherenbaum“, krächzte er mit letzter Kraft. „Ich …“
Dann drehte sich alles um ihn herum. Oben war unten und umgekehrt. Er fühlte sich wunderbar leicht.
Monterubin, ein Koloss von einem Mann, saß unbeweglich hinter den Kontrollen. „Bist du bereit, Junge?“, fragte er so ruhig, als starteten sie gerade zu einem gemütlichen Sonntagsausflug.
Niko Bain nickte, was der andere Riker vor ihm natürlich nicht sehen konnte. „Ja“, fügte er deshalb hastig an. „Vollkommen bereit.“
„Nicht dein erster Flug, oder?“, fragte Monterubin, während er das tropfenförmige kleine Schiff hart beschleunigen ließ. Selbstverständlich wusste Monterubin, der ungekrönte König aller Riker, die sich in diesem System herumtrieben, dass Niko trotz seiner Jugend bereits über ausreichend Erfahrung verfügte. Sonst hätte er ihn garantiert nicht als Ersatz für seinen Co-Piloten an Bord genommen.
Niko vermutete, dass ihn der Mann nur ablenken wollte. „Ich habe keine Angst“, sagte er entschieden. „Es ist nicht notwendig …“
„Was notwendig ist, entscheide hier ich“, brummte Monterubin. In seinem schwarzen, ledernen Overall, den seine massige Statur eindrucksvoll ausfüllte, und dem Paar gleichfalls schwarzer Schaftstiefel machte er einen beinahe bedrohlichen Eindruck. Aber Niko besaß Mut. Er hatte tatsächlich keine Angst. Weder vor dem Flug zum Todesmond noch vor Monterubin persönlich.
Der Riker steuerte das Schiff schweigend vom Planeten weg. Er vermied es geschickt, den Militäreinheiten, die vereinzelt im System kreuzten, in die Quere zu kommen. Ihre Macht war lächerlich gering, bedingt durch ihre bescheidene Anzahl, die sich obendrein von Jahr zu Jahr weiter verringerte. Aber auch die Gesetzeslage gab dem Militär kaum eine Handhabe, die Riker an ihrem Tun zu hindern. Dazu hätte schon ein Unglück geschehen müssen, bei dem Unbeteiligte zu Schaden kamen. Doch das war bislang nicht passiert. Niko wusste, dass sie das hauptsächlich, vielleicht sogar ausschließlich den Ments zu verdanken hatten, die in der Station darüber wachten, dass die Strahlen des Todesmondes nicht bis zum Planeten durchdrangen. Um die waghalsigen Riker kümmerten sich die Ments dagegen nicht: Seit vor zehn Jahren die ersten Riker hier aufgetaucht waren, hatte es einhundertvierundachtzig Tote gegeben. Allerdings nicht unter der Bevölkerung des Planeten. Damit waren den Militärs die Hände gebunden. Einen Selbstmord konnten sie niemandem verbieten.
„Bist ein vorlauter Bursche, Bain“, unterbrach Monterubin seine Gedanken. Niko erwiderte lieber nichts. Er hatte sich mit seinen letzten Worten schon weit genug aus dem Fenster gelehnt.
„Allerdings nicht untalentiert, wie ich höre.“
Niko nickte nur, gab aber immer noch keine Antwort.
Das Schiff schoss jetzt mit Maximalgeschwindigkeit in Richtung Todesmond. Es war nur zehn Meter lang und an seiner höchsten Stelle vier Meter hoch. Fast der gesamte Platz im Inneren wurde vom Antrieb ausgefüllt. Es gab keine Waffen und lediglich Raum für zwei Mann Besatzung, die sich auf ihren Sitzen eng hintereinander drängten, von unzähligen Instrumenten umgeben, die sie für den Flug benötigten.
„Es ist natürlich etwas anderes“, sagte Monterubin wie zu sich selbst, „ob man nur der zweite Mann an Bord ist oder selbst auf dem Pilotensitz die wichtigen Entscheidungen trifft. Ich will deine Leistungen nicht zu gering einschätzen, Bain, aber noch hast du dich nicht wirklich bewährt.“
Niko atmete tief durch. Was wollte ihm Monterubin damit sagen?
„Ich könnte mir vorstellen, dich einmal fliegen zu lassen.“
Er war sprachlos. Das hatte er nicht erwartet.
„Nicht heute natürlich“, schränkte Monterubin sofort ein. „Heute geht es um zu viel.“
Niko wusste um den Einsatz, der im Topf lag. Die beiden Riker, die Monterubin zu diesem Flug herausgefordert hatten, waren bereit gewesen, eine Unsumme aufs Spiel zu setzen. Umso verwunderlicher, dass ausgerechnet er als Ersatz für Monterubins Co-Piloten einspringen durfte. Für ihn selbst war das ein kaum fassbarer Glücksfall – wenn alles glatt ging.
„Mach deine Sache gut“, sagte der Riker. Es war vermutlich als Aufmunterung gemeint, aber es klang gleichzeitig wie eine Drohung. Denn Versagen konnte den Tod bedeuten.
„Ich werde mein Bestes geben.“ Er versuchte, seiner Stimme einen festen Klang zu verleihen, obwohl er jetzt doch innerlich vor Aufregung zitterte.
„Wollen wir hoffen, dass es ausreicht, Bain. Nach dem Flug sehen wir weiter.“
Falls es ein Nachher gibt, dachte Niko. Auch wenn an Monterubins Seite eigentlich nichts schiefgehen konnte, blieb bei diesen Abenteuern immer eine Spur der Ungewissheit. Genau das machte sie so reizvoll. Heute, bei seinem zwölften Flug zum Todesmond, stand besonders viel auf dem Spiel. Mehr als je zuvor. Auch für die beiden Herausforderer, die sich deshalb umso mehr anstrengen würden, den großen Monterubin zu schlagen
Der Riker peitschte das Tropfenschiff weiter vorwärts. „Wie sieht es aus, Bain?“
Niko begriff, dass die Unterhaltung beendet war. Jetzt begann der Einsatz für ihn wirklich. Er warf einen schnellen Blick auf die Anzeigen. Die zwei anderen Riker hatten völlig unterschiedliche Routen gewählt. Gemeinsam war allen dreien nur der exakt zeitgleiche Start vom Raumhafen am Rand von Basis-2.
„In Ehmigs Weg lagen bislang noch keine Militärschiffe“, sagte er.
„Er hat die Spitze?“
Niko verstand: keine Ausreden, um Monterubin zu besänftigen. Er musste sofort auf den Punkt kommen, mit allem, was er sagte.
„Er liegt derzeit sogar ordentlich in Front. Scorner dagegen ist deutlich abgeschlagen. Er wird uns nicht mehr gefährlich werden. Zu viel Verkehr, zu wenig Maschinenkraft, so wie ich das sehe.“
„Ehmigs Route?“
„Er hat Glück. Das einzige Wachschiff, das ihm normal im Weg wäre, verspätet sich deutlich. Darauf muss er keine Rücksicht mehr nehmen.“
„Mistkerl. Hat es doch tatsächlich geschafft, einen Soldaten zu bestechen.“ Monterubin knurrte wütend. Dann sagte er: „Respekt.“
Es war keine gute Empfehlung für Nikos Zukunft, wenn ausgerechnet er bei Monterubins erster Niederlage assistierte. „Was können wir tun?“, fragte er, während er auf den Anzeigen sah, dass der Tropfen bereits mit Vollschub durchs All raste.
Monterubins Finger trommelten einen quälend langsamen Rhythmus aufs Instrumentenpult. „Keine Idee, Bursche?“
Niko überlegte krampfhaft, doch ihm wollte nichts einfallen. Und langsam wurde es eng. Es war nicht unbedingt das Ziel des Wettbewerbs, als Erster den Todesmond zu erreichen. Stattdessen wurde peinlich genau angemessen, welches Schiff dem Mond am nächsten kommen konnte, ohne dabei selbst die tödliche Welle auszulösen. Genau das war das entscheidende Kriterium. Natürlich musste man auch den Rückweg heil überstehen. Ohne wieder bei Basis-2 gelandet zu sein, wurde man nicht zum Gewinner des Duells.
Niko starrte ratlos auf sein Pult. Folgte dem Kurs von Ehmigs Tropfen, der dieses Rennen zu gewinnen schien. Verlängerte ihn im Geist. Sah etwas. Machte sich hektisch an den Instrumenten zu schaffen.
Das blieb Monterubin nicht verborgen. „Was tust du?“, wollte er wissen.
Niko quetschte nur ein „Moment“ zwischen den Zähnen hervor.
Die kleine Boje schwebte mitten im Raum. Gut, dass er sich immer ordentlich auf die Flüge vorbereitete. So wusste er, dass das nur zwei Meter durchmessende Objekt Teil eines alten, inzwischen außer Betrieb genommenen Warnsystems war, mit dem man einst versucht hatte, die Vorwarnzeiten vor den Angriffen vom Todesmond zu verkürzen. Niko hatte doppelt Glück: Es gelang ihm mühelos, die Steuerung des primitiven Computers zu übernehmen. Und kurz darauf stellte er fest, dass die Kommunikationseinrichtungen der Boje noch funktionierten.
„Nicht erschrecken“, sagte er. „Gleich wird die Hölle los sein. Einfach weiterfliegen, alles ignorieren.“ Er aktivierte den Funkspruch, der in derselben Sekunde die Boje verließ. Ein Grinsen schlich sich auf sein Gesicht. Im ganzen System würden in diesem Moment die Alarmsirenen schrillen. Er stellte sich Ehmigs Zorn vor, wenn ihm ausgerechnet jetzt, in dem Moment, in dem er dem Triumph so nahe war, die Warnung entgegenschallte.
„Hast du das ausgelöst?“, fragte Monterubin nur.
Niko konnte sehen, dass Ehmigs Tropfenschiff im gleichen Augenblick langsamer wurde. Die Anzeigen verrieten, dass er heftig Gegenschub gab. Er war auf den Trick hereingefallen. Monterubin hatte nicht abgebremst. „Du bist wirklich ein schlauer Bursche“, sagte er. Ihrem Sieg stand nun nichts mehr im Wege.
Sie erreichten die kritische Grenze zum Todesmond als Erste – weit vor den beiden anderen Tropfen, kurz bevor die tödliche Welle ausgelöst wurde. Damit wurde es für die Konkurrenten unmöglich, noch näher heranzukommen. Niko konnte die Welle selbstverständlich nicht sehen, aber er las die Gefahr am Ausschlagen seiner Instrumente ab. Wie immer lief ihm in diesem Moment ein Schauer über den Rücken. Jetzt ein Defekt des Triebwerks. Ein unvorhergesehenes Ereignis. Etwas …
Monterubin flog wie der Teufel persönlich. Und die Welle jagte ihnen hinterher.
 
„Jetzt.“
Rhode Marotta gab den Befehl, Vin Ellis gehorchte.
Der Ment schloss die Augen und öffnete seinen Geist. Er benötigte keine Sekunde, um sich zu orientieren. Ellis sah, und er fühlte. Die tödliche Welle raste heran. Sie bestand aus purem Hass. Ihre Spur, ein Korridor, der sich kegelförmig ausbreitete, verfärbte die Schwärze des Weltraums von einem Moment auf den anderen blutrot. Ellis glaubte zu spüren, wie das All unter dieser Wucht vibrierte. Er wusste, dass das Unsinn war. Und doch …
Noch war die Welle nicht heran. Das gab ihm Zeit, nach den Rikern Ausschau zu halten. Drei dieser Wahnsinnigen hatten es heute gewagt, sich dem Todesmond zu nähern. Ihre winzigen Schiffe, teuflisch schnell und unerhört wendig, leuchteten in Ellis’ Wahrnehmung grün. Einer von ihnen musste den Fehlalarm ausgelöst haben, der eben noch kurzfristig für Verwirrung im System gesorgt hatte. Natürlich hatte es sich nur um einen Trick gehandelt, um die beiden anderen Riker zu irritieren. Ein guter Einfall – aus der Sicht dieser Verrückten.
Rasch rekonstruierte Ellis aus den vorliegenden Daten ihre Flugbahnen. Einer der Riker hatte beinahe die kritische Distanz unterschritten, die beiden anderen hatten es nicht so weit geschafft. Grundsätzlich respektierten sie keinerlei Anweisungen, auch nicht die strikte Anordnung, den Todesmond überhaupt nicht mehr anzufliegen. Marottas Worte verhallten ohne Resonanz. Das lag an den fehlenden Druckmitteln: Dem Leiter der Station waren angesichts der geringen militärischen Präsenz im System die Hände gebunden. Immerhin scheuten sich die Riker noch, die Welle selbst auszulösen. Sie warteten nur, bis diese von allein kam.
Ellis verfolgte den Weg eines der Riker. Mehr als nur einmal hatte er sich schon gewünscht, selbst in einem der atemberaubend schnellen Schiffe zu sitzen und es zu lenken, so widersinnig das auch war. Du stehst auf der anderen Seite, sagte ihm sein Gewissen dann. Zwar waren die Riker nicht der Feind. Aber sie sind ein Ärgernis. Trotzdem bewunderte Ellis diese tollkühnen Piloten.
Er sah, dass die Riker es schaffen würden. Sobald die Schiffe einmal ihre Maximalgeschwindigkeit erreicht hatten, konnte die Welle sie nicht mehr einholen. Kritisch war lediglich der eine Moment, in dem sie die erlaubte Distanz zum Todesmond fast unterschritten. Unter Rikern gehörte es zum besonderen Nervenkitzel, so nahe wie nur möglich an den Trabanten heranzufliegen. Das ging meist gut, manchmal aber auch furchtbar schief. Ellis hatte es schon miterlebt, mehr als einmal. Er hatte die Schreie der sterbenden Piloten hören können. Dann verwünschte er sie für das, was sie taten.
Doch heute würde niemand sterben. Die Welle kam heran, Ellis stellte ihr seine Barriere entgegen – noch weit vor der Station und weit genug vom Planeten entfernt, den sie schützten. Er spürte, dass die anderen Ments ebenfalls aktiv wurden. Ihr Geist vereinigte sich, und ihre gemeinsamen Kräfte bauten sich, einer undurchdringlichen Mauer gleich, vor der Welle auf. Sie brandete hart gegen den Schirm. Kurz befürchtete Ellis, dass sich doch eine Lücke auftun könnte. War da nicht ein leises Flackern? Zeit für die stille Reserve? Nein. Die Barriere hielt. Die tödliche Welle prallte wirkungslos von ihr ab.
Dann war es vorbei. Die Urgewalt verebbte, die Gefahr existierte nicht mehr. Ellis öffnete die Augen und atmete erleichtert auf. Er wischte sich feine Schweißperlen von der Stirn. So souverän er seinen Beitrag zur Abwehr des Angriffs geleistet, und so sehr ihn dabei das altbekannte Hochgefühl durchströmt hatte – jetzt fühlte er die Erschöpfung. Jeder Einsatz dieser Art zehrte nicht nur an seinen geistigen, sondern auch an seinen körperlichen Kräften. Doch die Ruhepausen würden nicht größer werden. Die Attacken des Todesmondes kamen in einer beängstigenden Regelmäßigkeit.
„Die drei Riker sind entkommen. Unbeschädigt.“ Das war Mikkelsen, der an den konventionellen Ortungsgeräten saß.
Marottas Antwort klang barsch. „Interessiert mich nicht. Status auf der Station?“
Ellis hörte die Stimmen wie durch Watte. Er musste sich hinlegen. Schlafen. Trotzdem harrte er noch in seinem Sessel aus. Er war gespannt, in welche Richtung sich der Ärger des Kommandanten entladen würde.
„Alle Werte im grünen Bereich“, antwortete Mikkelsen, der sich durch nichts aus der Ruhe bringen ließ. Ellis konnte aus seinen Worten förmlich hören, wie er sanft lächelte. „Es ist nichts durchgekommen. Weder zur Station noch zum Planeten. Im Moment des Aufpralls blieb die Barriere stabil. Allerdings …“
„Nicht ganz“, blaffte Marotta. „Sie haben das kurze Flackern bemerkt, oder?“
Mikkelsen nickte. „Das Phänomen ist bekannt. Die Qualität der mentalen Strahlung verändert sich langsam, fast unmerklich. Wir …“
„Dauer?“
Ellis beugte sich gespannt vor, während Mikkelsen die Daten ablas. Er hatte das Flackern natürlich auch wahrgenommen. Es war nicht das erste Mal gewesen. Seit einigen Wochen stellte es sich bei jeder Attacke ein, die vom Todesmond kam. Keiner der Ments zeigte sich deshalb jedoch sonderlich beunruhigt, wie er aus den Gesprächen mit den anderen erfahren hatte. Sie trauten sich alle zu, die Barriere auch weiterhin stabil zu halten und sowohl die Station als auch den Planeten vor der tödlichen Welle zu schützen. Und falls die Lage tatsächlich eines Tages kritisch werden sollte, gab es immer noch die stille Reserve. Auch wenn Ellis davor beinahe mehr Angst hatte, als vor den Angriffen der seltsamen Wesenheit, deren Motivation bis heute niemand verstehen konnte. Über die wir eigentlich nichts wissen, nicht das Geringste.
„Weniger als eine Sekunde.“
„Genauer.“
Marotta war regelrecht besessen, was diese minimale Störung anging. Der Kommandant stand jetzt bei Mikkelsen und schaute ihm über die Schulter. Er war eine imposante Erscheinung mit seinen fast zwei Metern Größe. Im Moment konnte er seinen Zorn noch mühsam beherrschen. Oft aber brach diese Wut unkontrolliert aus ihm heraus.
„0,8347 Sekunden.“ Mikkelsen konnte so leicht nichts erschüttern, nicht einmal Marotta. Der Soldat an den Ortungsgeräten war auch in diesem Augenblick die Ruhe selbst.
„Das ist …“
„… 0,0002 Sekunden mehr als bei der letzten Attacke.“
„Die sich …“
„… vor genau sechsundzwanzig Stunden, achtunddreißig Minuten und vierundfünfzig Sekunden ereignet hat.“
„Der Rhythmus hat sich nicht verändert.“
„Nur die Dauer des Flackerns erhöht sich stetig, wenn auch minimal“, bestätigte Mikkelsen.
Marottas Finger krallten sich in das Polster des Sessels, in dem Mikkelsen saß. Aber der Zorn war aus seiner Stimme verschwunden.
„Wann?“, fragte er.
Mikkelsen zuckte mit den Schultern. „Wann – was?“
„Wann das Flackern zu einer Gefahr für uns wird“, mischte sich Ellis ein. „Wann die Barriere instabil wird.“ Es war nicht seine Art, sich in den Vordergrund zu drängen. Eigentlich hatte er den Mund halten wollen. Aber jetzt war es heraus.
Das Gesicht des Kommandanten verdüsterte sich. Seine buschigen Augenbrauen zogen sich zusammen, sodass sie eine wellige Linie bildeten. „Richtig … Ellis, richtig.“ Er schnaufte. „Sie haben es gehört, Soldat. Wo bleibt die Antwort?“
„Das wird …“
„… hoffentlich nicht allzu lange dauern. Beten Sie, falls Sie an einen Gott glauben, dass Sie mir das Ergebnis schneller vorlegen, als die Macht auf dem Todesmond die Barriere überwindet.“
„Und dann?“ Ellis fragte sich, was heute mit ihm los war. Forderten die regelmäßigen Einsätze langsam ihren Tribut? Wurde er zu müde, brauchte er eine längere Erholung? Schlechter Zeitpunkt, dachte er.
Marotta zog die Augenbrauen hoch. „Dann haben wir ein Problem, Ment Ellis. Dann müssen wir darüber nachdenken, was wir tun können, um uns zu schützen, und vor allem natürlich alle Lebewesen in diesem System. Dann müssen wir vielleicht zum letzten Mittel greifen, das uns noch bleibt.“
Die stille Reserve, dachte Ellis. Aber dieses Mal hatte er sich im Griff und blieb stumm.
„Andrade?“, sagte Mikkelsen. „Sie wollen ihn wieder einsetzen?“
Der Soldat hatte Angst. Das war kein Wunder: Vin Ellis hatte ebenfalls Angst. Er war damals dabei gewesen.
Freda Bendit stand vor dem Grab des Paters. Ein schlichter Gedenkstein, der seinen Namen und das Datum seines Todes trug. Wann der Pater geboren worden war, wusste niemand. Davor eine einzelne Blume, die sie vorgestern hier niedergelegt hatte, eine Rheso, deren rötliche Blüten schon verblassten. Auch die Blätter waren welk geworden, trotz oder vielleicht auch gerade wegen des allgegenwärtigen Regens. Sie würde eine neue mitbringen müssen, wenn sie das Grab das nächste Mal besuchte. Falls ihr das überhaupt noch möglich sein würde.
Du solltest dich nicht selbst belügen. Freda schüttelte den Kopf. Es würde kein nächstes Mal geben.
Sie blickte hinüber zum Scherenbaum, der am Rand des Friedhofs stand, und musste an Paul denken, der eine ganz besondere Beziehung zu diesem Baum gehabt hatte. Ob er jemals wieder erwacht?, fragte sie sich. Wenn sie ehrlich zu sich selbst war, hatte sie den Glauben daran fast verloren. Natürlich wollte sie, dass er endlich das Bewusstsein wiedererlangte. Aber die Hoffnung hatte sie eigentlich längst aufgegeben.
„Paul …“
Er war immer ein bisschen seltsam gewesen. Von seinen Eltern hatte er nie gesprochen. „Ich kenne sie nicht“, sagte er stets, wenn sie ihn danach fragte. Freda glaubte, dass das gelogen war. Aber mehr ließ er sich nicht entlocken. Da half alles Drängen nichts.
Paul war in der Mission aufgewachsen, der Pater war ihm Mutter und Vater zugleich gewesen. Freda wusste es nicht genau: Doch aus dem Wenigen, was ihr Paul und der Pater erzählt hatten, war sie zu der Erkenntnis gelangt, dass Paul mit sieben Jahren in der Mission gelandet sein musste. Als das Unglück geschah, war er zehn Jahre älter gewesen. Doch statt sich freiwillig zur Flotte zu melden, mit den Rikern das Abenteuer im All zu suchen oder irgendeinen anderen Unsinn anzustellen, lag er im Koma. Seit einem Jahr. Nichts hatte sich an seinem Zustand verändert. Nicht das Geringste. Und niemand wusste, was eigentlich genau geschehen war. Fredas eigene Untersuchung hatte ergeben, dass Paul von einer Fruchtkapsel des Scherenbaums getroffen worden war. Eine Verletzung, die eigentlich tödlich sein musste. Paul war nicht bei Bewusstsein, aber er lebte. Was unterschied ihn von den anderen Opfern des Scherenbaums? Darüber hatte sie nichts herausfinden können.
„Paul …“, sagte sie wieder. Ihre ganze Hilflosigkeit lag in diesem einen Wort. Er würde sterben, und sie konnte nichts dagegen tun.
Sie schloss die Augen, dachte noch einmal kurz an den Pater, drehte sich dann um und ging. Freda Bendit hatte die Mission einst aus reiner Neugier aufgesucht. Sie war nie besonders gläubig gewesen, aber dieser Ort hatte sie auf eine Art und Weise angezogen, die auch für sie selbst nur schwer in Worte zu fassen war. Der Pater hatte sie in seiner Mission empfangen, wie er das mit jedem anderen tat, und keine überflüssigen Fragen gestellt. Seine Art, wie er mit ihr gesprochen hatte, war immer unaufdringlich gewesen. Sie hatte aus diesen Gesprächen Kraft geschöpft, die ihr im Alltag half. Bald hatte sich Freda in der Mission heimisch gefühlt. Der Pater lag ihr am Herzen, weil sie ihm dankbar war. Sie unterstützte ihn, wo sie konnte. Und natürlich war auch Paul ein Grund für ihre regelmäßigen Besuche dort. Der stille Junge, der am liebsten gedankenverloren in den Himmel starrte. Freda wollte herausfinden, was in ihm vorging. Sie hatte es nie erfahren. Nicht einmal andeutungsweise.
Der kleine Friedhof befand sich nicht weit hinter den letzten Häuserblöcken von Basis-2. Dort lag auch die Mission, zu der sie jetzt ging. Vielleicht mein letzter Besuch. Sie fürchtete sich davor. Der Abschied von Paul war auch ein Abschied von dieser Stadt und dem ganzen Planeten – von ihrem kompletten bisherigen Leben.
Geboren in Basis-2, gelebt in Basis-2 …
Immer mehr Truppen wurden von dieser Welt abgezogen, hin zu den neuen Krisenpunkten draußen im Weltall, an denen das Militär dringlicher benötigt wurde. Jetzt war auch Freda Bendit an der Reihe. Im Hospital, in dem sie arbeitete, gab es ohnehin praktisch nichts mehr zu tun. Anderswo schon.
Sie hatte versucht, sich zu trösten: Auf dieser Welt wurde es ohnehin zu gefährlich. Nicht wegen der Kotmun. Die hatten in diesem Sektor der Galaxis lange nichts mehr von sich hören lassen. Die Fronten des Krieges befanden sich heute weit weg. Viele Menschen sorgten sich wegen des Todesmondes. Eines Tages würde er das Leben auf diesem Planeten auslöschen. So hieß es, auch von offizieller Seite. Trotzdem konnte sich Freda nicht mit dem Gedanken anfreunden, von hier Abschied zu nehmen. Sie wollte bleiben, war aber in ihrer Entscheidung nicht frei.
Freda ging langsam durch den stetig herabfallenden Regen, ließ den Friedhof hinter sich, erreichte den Rand der Stadt. Ihr wurde bewusst, wie sehr sich Basis-2 verändert hatte. Sie konnte sich noch gut an früher erinnern. Damals waren hier praktisch nur Soldaten gewesen, außer ihnen und ihren Familien hatte niemand auf dem Planeten gelebt. Das war auch einige Zeit nach dem einzigen Angriff der Kotmun auf das System noch so geblieben. Doch dann häuften sich die Meldungen aus anderen Krisenregionen, dass dort erbittert gekämpft wurde. Ein Soldat nach dem anderen wurde abgezogen, ein Schiff nach dem anderen verließ Basis-2 und verschwand auf Nimmerwiedersehen in den Tiefen des Alls. Dafür kamen andere. Die Riker, die das Abenteuer und den Nervenkitzel suchten. Hier fanden sie ihn. Nichts war so gefährlich wie ein Flug zum Todesmond.
Eines hatte sich allerdings nicht geändert: Die Ments, diese kleine Schar von Menschen, die auf Freda Bendit immer einen unheimlichen Eindruck gemacht hatten, obwohl sie keinen einzigen persönlich kannte, waren hiergeblieben, sorgten für die Sicherheit und wehrten auch weiterhin Angriff um Angriff ab. Präzise wie Maschinen. Freda fragte sich oft, ob die Ments noch Menschen waren. Die unheimlichen Fähigkeiten dieser sonderbaren Lebewesen weckten Furcht in ihr. Die Ments hinter sich lassen zu können, war vielleicht der einzig wirklich positive Aspekt am Abschied von Basis-2.
Die Häuser, die sie jetzt passierte, machten keinen guten Eindruck. Hier lebten schon lange keine Soldaten mehr. Das Militär hatte seine Quartiere inzwischen in unmittelbarer Nachbarschaft des kleinen Raumhafens. Allzeit bereit, dachte Freda. Und das, obwohl niemand ernsthaft mit einem neuerlichen Angriff der Kotmun auf das System rechnete.
Im Gefolge der Riker waren dafür Menschen und Angehörige anderer Völker aus allen Winkeln der Galaxis nach Basis-2 gekommen. Wer das Risiko nicht scheute, hatte sich hier niedergelassen und genoss den Nervenkitzel der Welle des tödlichen Hasses, die fast täglich vom Todesmond losgeschickt wurde.
Freda näherte sich der Mission, einem kleinen, unscheinbaren Gebäude zwischen zwei hohen Häuserblöcken. Die Tür stand offen. Obwohl der Pater nicht mehr lebte, kamen immer noch viele hierher. Weil sie kein Zuhause hatten oder sich hier einfach geborgener fühlten als anderswo. Freda sah Rother, den dreiäugigen Thaji, der vor einem uralten Bildschirm saß und vermutlich wieder im beträchtlichen Fundus der digitalen Bibliothek des Paters stöberte. Einen Raum weiter waren der immer fröhliche Lockenkopf Trewas und Moseyl, der Coparr, in ein Gespräch vertieft. Freda nickte allen freundlich zu, verspürte aber keine Lust, sich mit einem von ihnen zu unterhalten. Ihr Ziel lag ein Stockwerk höher.
„Ich hatte nicht mehr mit dir gerechnet“, sagte Niko. Der junge Riker saß am Fuß des Bettes, in dem Paul seit einem knappen Jahr lag.
„Hast du mich vermisst, Bain?“ Freda konnte den Burschen nicht leiden. Das ließ sie ihn auch spüren. Schön und gut, dass er sich ebenfalls um Paul kümmerte, wenn er die Zeit dafür fand. Aber sein arrogantes Gehabe ging ihr auf die Nerven. Er hielt sich für unschlagbar klug – und war gerade einmal halb so alt wie sie.
„Natürlich“, sagte er.
Sie ignorierte ihn. Stattdessen konzentrierte sie sich auf die Anzeigen der Medo-Einheit, die Paul am Leben hielt. Unverändert.
„Wir müssen reden“, sagte Niko.
„Lass mich in Ruhe, Bain. Verschwinde.“ Sie reagierte heftiger, als sie es beabsichtigt hatte. Der Riker konnte schließlich nichts dafür, dass Freda Basis-2 morgen verlassen würde. Und er trug auch nicht die Schuld, dass Paul unweigerlich sterben würde. Hier in diesem trostlosen Zimmer.
„Haben wir damals falsch gehandelt?“, fragte sie unvermittelt. „Hätten wir …“ Sie verstummte.
„Das Hospital?“ Niko Bain wusste, was Freda sagen wollte. Er schüttelte den Kopf. „Niemand weiß es besser als du: Sie hätten ihn nicht aufgenommen. Oder ihm nicht geholfen. Du hast selbst gesagt …“
Sie hasste die Wahrheit, aber sie hatte diese Antwort herausgefordert. „Vielleicht …“
„Nein, Freda, absolut nein. Erinnerst du dich an unsere Überraschung, als wir herausfanden, dass Paul nicht registriert ist? Dass er in den offiziellen Daten überhaupt nicht existiert? Vielleicht hätte das den Ehrgeiz der Ärzte angestachelt – aber höchstens ihren Forschungseifer. Sie hätten ihn nicht gerettet. Sie hätten keinen Finger für ihn gekrümmt. Versucht, seine Identität zu klären. Mehr aber nicht.“
„Ich …“
Der Riker war jetzt aufgestanden und baute sich vor ihr auf. In seiner schwarzen Ledermontur, die er Tag und Nacht trug, wirkte er beinahe so, wie er immer vorgab zu sein. „Das hier war die beste Lösung für ihn. Wenn du nicht den Medo organisiert hättest, wäre Paul längst tot.“
Fredas Augen brannten. Sie fühlte, dass sie jeden Moment anfangen würde zu weinen. Eine Blöße, die sie sich nicht ausgerechnet vor Niko Bain geben wollte. Sie wandte sich ab, starrte in die Ecke. Mit tonloser Stimme sagte sie: „Er stirbt ohnehin. Er stirbt langsam, aber er stirbt.“
Niko setzte sich wieder. „Ja“, sagte er düster. „Du hast recht. Darüber wollte ich mit dir reden.“
Jetzt sah sie zu ihm hin. Sein kantiges Gesicht zeigte keine Regung. Von seiner üblichen Arroganz konnte Freda keine Spur entdecken.
„Was sollen wir tun?“ Diese Frage verriet seine ganze Hilflosigkeit.
„Ich …“ Freda wusste, dass sie jetzt mit der Wahrheit herausrücken musste. Auch wenn das die Lage nicht besserte. „Ich werde Basis-2 verlassen. Morgen.“
„Wohin gehst du?“ Niko schien nicht zu verstehen, was sie ihm sagen wollte.
„Nach Present.“
„Present?“ Er begriff. „Das ist dreitausend Lichtjahre weit weg.“
Sie nickte. „Sogar noch ein kleines bisschen weiter“, sagte sie bitter. „Aber ich habe keine Wahl. Ich bin hier, um mich von Paul zu verabschieden. Ich kann nicht bleiben.“
„Du gehst?“
Sie nickte wieder.
„Und Paul?“
Freda schwieg. Auch Niko sagte nichts. Die Stille schien sich endlos auszudehnen.
„Ich …“
„Was?“, fragte Niko aggressiv.
„Ich dachte …“
Freda schaute hinüber zu der Medo-Einheit. Die Anzeigen hatten sich verändert. Schnell trat sie ans Pauls Bett. In sein Gesicht war das Leben zurückgekehrt.
„Er erwacht“, sagte sie fassungslos. „Paul erwacht.“

7. Das menschliche Element: Mark Brandis im Hörspiel
von Christian Humberg
Es geschieht mittendrin in „Bordbuch Delta VII“, dauert nur wenige Sekunden. Und ist doch programmatisch für dieses Hörspiel, und für die ihm zugrunde liegende Romanserie. Für die Überzeugung eines Autors wie Nikolai von Michalewski.

Mark Brandis, soeben von einer Weltraummission heimgekehrt, lässt sich von seiner Frau Ruth O’Hara die politischen Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit berichten. Ein Machtwechsel hat stattgefunden und radikales Gedankengut, menschenverachtende Methoden sind nun an der Tagesordnung. Eine Organisation namens Reinigende Flamme sorge nun dafür, dass Zucht und Ordnung herrsche. Ihre eigene Auffassung von Zucht und Ordnung, versteht sich.
Brandis reagiert, wie ein Held das nun einmal macht. „Ach, so heißen die diesmal also,“ murmelt er unbeeindruckt und fährt fort, seine Frau zu küssen.
Ein Putsch? Soso. Alles schon mal da gewesen …

Hinter dieser einen Zeile, diesem kurzen und beiläufigen Handlungsmoment, steckt eine ganze Philosophie, die in den 1970ern und 1980ern unzählige meist junge SF-Leser beeindruckt, um nicht zu sagen: geprägt hat. Geschichte wiederholt sich, sagt Brandis da unbewusst und im Subtext. Machthaber kommen und gehen. Doch entscheidend ist einzig die eigene Überzeugung, das eigene Moralempfinden, ob dies nun mit der aktuell gültigen politischen Satzung übereinstimmt oder nicht.
Die Romanreihe „Weltraumpartisanen“ von Nikolai von Michalewsky, verfasst unter dem Protagonistenpseudonym Mark Brandis, ist für viele Freunde der fantastischen Literatur so etwas wie ein Generationenphänomen: eine gemeinsame Erinnerung. Interplanar Produktion und steinbach sprechende bücher erlauben eine akustische Rückkehr und Wieder- (oder sogar Neu-)entdeckung: Mark Brandis wird zum Hörspielhelden.

Bordbuch Delta VII

Als Captain Mark Brandis, Crewmitglied des Raumschiffs Delta VII, nach mehrwöchiger Mission zur Erde zurückkehrt, hat sich die schmerzlich vermisste Heimat frappierend verändert. Samuel Hirschmann, der Präsident der EAAU (Europäisch-Amerikanisch-Afrikanischen Union), hat abgedankt und somit einer radikaleren, skrupellosen Regierung unter Gordon B. Smith Platz gemacht. In Folge haben sich Hierarchien verschoben, Loyalitäten gewandelt. In Metropolis, dieser ins Meer gebauten künstlichen Stadt, riecht es nach einem Putsch. Commander Harris, Captain Brandis und die restliche Besatzung der Delta VII sehen sich unfreiwillig vor die Wahl gestellt, sich der neuen politischen Richtung anzupassen, oder eigene Wege zu gehen und für die Überzeugungen einzutreten, die sie selbst für richtig halten.

Von 1970 bis 1987 erschienen 31 Bücher von Mark Brandis alias Nikolai von Michalewsky im Herder-Verlag. Eine Jugend-SF-Reihe hatte dieser starten wollen und den Autor um entsprechende Inhalte gebeten. Die Leserresonanz war beeindruckend und längst nicht nur auf dieses Publikum beschränkt, also wurde die Reihe zu einer langlebigen. Die „Weltraumpartisanen“ waren geboren und lieferten ihren Fans bunte und durchaus militärisch angehauchte Science-Fiction-Abenteuer, bei denen aber immer der Mensch im Vordergrund stand, Emotion über Technik siegte.

Ein Muster-Hörspiel

Und jetzt sind sie wieder da. Was Balthasar von Weymann, Jochim-C. Redeker und ihr Team mit dem Hörspiel „Bordbuch Delta VII“, der Adaption des gleichnamigen ersten Romans der Brandis-Reihe, starten, ist ein beeindruckendes Unterfangen. Und seine Umsetzung begeistert. Schon die Aufmachung der CD ist gelungen: Das Cover zeigt Metropolis als lebendige Metropole des 22. Jahrhunderts und macht deutlich, dass man es hier – bei allem verdienten Respekt vor der literarischen Vorlage – mit einem modern inszenierten und gestalteten Werk zu tun hat, das sich auf dem emsigen Audiomarkt nicht hinter ähnlichen Produktionen verstecken muss.
Das Drehbuch wandelt nicht nur die Romanhandlung gelungen in etwa 64 Hörspielminuten um, sondern fängt auch die Atmosphäre und den moralischen Subtext des Originals gekonnt ein. Wie Alexander Seibold in der aktuellen Ausgabe 28 von phantastisch! begeistert schrieb: „Bestimmte Sätze konnte ich schon vollenden, bevor sie zu Ende gesprochen waren.“ Bei Interplanar scheint man sich sehr bewusst zu sein, welch hohen Stellenwert die „Weltraumpartisanen“ bei vielen SF-Freunden einnehmen. Lobenswert.

Auch die Sprecher überzeugen. Besonders Michael Lotts Captain Brandis changiert gekonnt zwischen wehmütigen Sequenzen voller Selbstzweifel und Sorge, privaten und informellen Momenten mit Frau und Freunden, und der ansteckenden Durchsetzungskraft eines unfreiwillig zum Helden gewordenen Überzeugungstäters.
Ein gesondertes Lob gebührt auch der musikalischen Untermalung. Jochim-C. Redekers Score durchzieht weitaus mehr als nur der Hauch eines Epos. Diese melodischen und dramatischen Klänge atmen ganz klar Science-Fiction, könnten auch ohne die Handlung als reines musikalisches Werk bestehen. Wenn Hörspiele Kopfkino sind, macht dieser Klang sie zu 16:9.

Fazit

Schon klar: Ein Rezensent, der über ein Werk nur Gutes zu berichten weiß, ist nicht seriös. Immerhin sind die Jungs und Mädels doch dafür da, sich über Minderwertigkeiten aufzuregen, um an jedem noch so gelungenen Projekt noch das Quäntchen Mittelmaß zu finden, oder? Nun, dieser hier streckt die Segel. „Bordbuch Delta VII“ ist genau das, was es sein sollte: ein sehr gut besetztes, sehr gut inszeniertes und verflucht gut musikalisch untermaltes Hörspiel, das den Namen „Mark Brandis“ mit Würde trägt. Und ihn verdient. Was sollte daran auszusetzen sein?

8. Kunterbunt
Neues aus dem Wurdack Verlag
"Andrade" von Armin Rößler

Im Wurdack Verlag ist unter dem Titel „Andrade“ der neue Science-Fiction-Roman von Corona-Kurzgeschichtenredakteur Armin Rößler erschienen.

In der Galaxis tobt ein Krieg, in dem die unheimlichen Kotmun Planet um Planet erobern. Den Menschen in Basis-2 bleibt nur noch wenig Zeit, denn die geheimnisvolle Macht vom Todesmond mobilisiert alle Kräfte, um sie zu vernichten. Luz Andrade, der in den Tiefschlaf verbannte Ment, scheint ihre letzte Hoffnung zu sein. Doch er hat seine eigenen Pläne.
Und Paul, ein Junge ohne Vergangenheit, sucht den Weg zu sich selbst.

"Andrade" ist der zweite Roman aus Armin Rößlers Argona-Universum. Der Vorgänger „Entheete“ wurde als bester deutschsprachiger Science-Fiction-Roman 2006 für den Deutschen Science Fiction Preis und den Kurd Laßwitz Preis nominiert.

Armin Rößler
Andrade
2. Roman aus dem Argona-Universum
Wurdack Verlag
Science-Fiction-Reihe Band 9
Taschenbuch
ISBN 3-938065-25-7
9,95 Euro

"S.F.X": Band zehn der SF-Reihe

Gleichzeitig wurde als zehnter Band der erfolgreichen SF-Reihe des Wurdack Verlags die Anthologie „S.F.X“ veröffentlicht.

Inhalt:
Andrea Tillmanns – Happy Birthday
Bernhard Schneider – Risiken
Christian Weis – Stadt aus Maschinen
Dirk Becker – Nor Mal
Christian Günther – Habitat
Frank Hebben – Amethyst
Melanie Metzenthin – Eingezogen
Jakob Schmidt – Wo uns niemand findet
V. Groß – Die Befreiung des Fremdlers
Heidrun Jänchen – Der Turm der Träume
Edgar Güttge – Hohenzollernbrücke
Andreas Flögel – Neuanfang im Paradies
Michael K. Iwoleit – Staub
Ines Bauer – Reisefieber
Niklas Peinecke – Deformationen
Kai Riedemann – Der Dichter und die Sängerin
Armin Rößler – Cantals Tränen
Arnold H. Bucher – Wunschkind AG
Petra Vennekohl – Kettenreaktion
Frank W. Haubold – Heimkehr

S.F.X Erzählungen
Science-Fiction-Reihe Band 10
herausgegeben von Armin Rößler & Heidrun Jänchen
Taschenbuch
ISBN 3-938065-29-X
10,95 Euro

Beide Bücher werden auf dem Buchmesse-Con in Dreieich am Samstag, 13. Oktober, 18 Uhr, mit einer Lesung der Autoren Andrea Tillmanns, Bernhard Schneider, Andreas Flögel und Armin Rößler vorgestellt.
Themenabend "30 Jahre Star Wars" am 20. Oktober 2007 in Münster
Als George Lucas 1977 den ersten Star Wars-Film in die Kinos brachte, wußte er noch nicht, daß er einen wahren Kult damit heraufbeschwor. Es blieb nicht bei der ersten Trilogie, eine weitere Trilogie und mehrere TV-Specials folgten. Außerdem ist Star Wars bekannt für sein Merchandise. Der Thoregon Münster e.V. bietet im Rahmen eines Themenabends Rückblicke, Einblicke und Ausblicke auf 30 Jahre Star Wars. Der Themenabend beginnt am 20. Oktober 2007 um 18:00 Uhr in der Sprechblase - Das Comiccafe, Wolbecker Straße 68 in Münster, der Eintritt ist frei.

Anschließend lädt der Thoregon Münster e.V. zum offenen Science Fiction und Fantasy Stammtisch ein, der im Eckstein's, Wolbecker Straße 71, Münster stattfindet - genau gegenüber der Sprechblase.
Neue Artikel im "Space Store"
Der "Space Store" berichtet:

Heute gibt es einiges neues zu berichten. Wir haben sehr viele schöne und neue Figuren reinbekommen:
  • Beverly Captain aus All good Things
  • Q
  • Wesley Crusher
  • Beverly Crusher 7th Season TNG
  • Space Seed Zweierpack, Kirk und Khan
  • Neuauflage der Mego Figuren aus den 70ern mit Stoffkleidung, Kirk und Klingone
  • eine wunderschön gestaltete Spock Statue Landingparty anläßlich des Jubiläums von 40 Jahre Star Trek.
Und ein neues Raumschiff von Art Asylum, die Battle Damaged Enterprise NCC 1701-E, super detailliert mit Sound und Lichteffekten.

9. Wissenschaft: Der Mensch
von Marcus Haas
Im Alltag fällt uns nur selten auf, was für ein faszinierendes Tier der Mensch ist. Unsere nächsten Verwandten, die Menschenaffen, leben nicht in Städten und sind noch nicht zum Mond geflogen und auch sonst gibt es kein Tier auf diesem Planeten, dass eine derartige Auswirkung auf den eigenen Lebensraum gehabt hat.

Viele dieser Leistungen wären ohne den herausragenden Verstand des Menschen nicht denkbar gewesen, und selbst wenn aktuelle Forschungen auch bei anderen Tieren, wie z. B. Vögeln, erstaunliche Intelligenz und Gedächtnisleistungen nachweisen, bleibt der Geist des Menschen eine bemerkenswerte Leistung der Evolution.

Wie sich das Gehirn zu dem entwicklen konnte, was es heute ist, ist immer noch ein wichtiges Forschungsgebiet und bei Weitem noch nicht abschließend aufgeklärt. Man vermutet, dass die richtige Nahrung und passende Lebensumstände die Entwicklung gefördert haben, aber es gibt kein erklärtes Ziel der Evolution, das zu einem großen und leistungsfähigen Denkapparat führt, eher im Gegenteil so ein Gehirn verbraucht eine Menge Energie, die erst einmal herangeschafft werden muss und es sind in der Entwicklungsgeschichte der Arten auch Fälle bekannt, wo Gehirne wieder kleiner wurden.
Für unsere Vorfahren muss es demnach von Vorteil gewesen sein, das Gehirn zu entwickeln, womöglich um andere körperliche Unzulänglichkeiten zu kompensieren, denn um den Vorteil einer Veränderung abzuwägen, findet in der Evolution immer eine rigorose Kosten-Nutzen-Rechnung statt, und wenn eine Eigenheit diese Abwägung nicht besteht, stirbt sie einfach aus.

Unser Verstand leistet aber in Wirklichkeit noch viel mehr oder ist zumindest zu Leistungen fähig, die unsere Alltagsarbeit ohne Probleme in den Schatten stellen. Oft fallen diese Fähigkeiten allerdings erst auf, wenn sie als Krankheitsbild oder Behinderung ins Auge fallen.
Mit Savant Syndrom beschreibt man in der Medizin eine Form des Autismus (aber nicht alle Savants sind Autisten), bei der die Person auf einem, oft eng begrenzten, Gebiet außergewöhnliches Talent zeigt. Einige Savants besitzen zum Beispiel eine optische Auffassungsgabe, die sie eine Szene mit einem Blick erfassen lässt und diese Szene, zum Beispiel eine Landschaft, können sie in Zeichnungen und Malerei so detailliert wiedergeben, wie es uns Normalsterblichen nur mit einem Fotoapparat möglich wäre.
Andere Savants verfügen über ein hervorragendes Gedächtnis und lernen Telefonbücher auswendig, wieder andere können die komplexesten Mathematikaufgaben im Kopf lösen, spielen begnadet Musik oder zeigen andere hoch entwickelte Fähigkeiten.

Wie bereits erwähnt, findet man hin und wieder unter Autisten Savants, aber diese Fähigkeiten können auch selten spontan auftreten, oder nach Verletzungen am Gehirn. Es gibt noch keine befriedigende Erklärung für das Syndrom, allerdings scheint die Funktionsweise von Filtersystemen eine Rolle zu spielen, die bei anderen Menschen die Sinneseindrücke von außen, bzw. die Kommunikation im Gehirn selbst kontrollieren.
Insbesondere bei der autistischen Variante des Savant Syndroms könnte das heißen, dass Sinneseindrücke mehr oder weniger ungehindert ins Bewusstsein gelangen und dort verarbeitet werden müssen. Das heißt aber auch, dass diese Fähigkeiten keine Laune der Natur sind, sondern auf Fähigkeiten des Gehirns hinweisen, die in jedem Menschen verborgen sind und möglicherweise auch unbewusst genutzt werden – man spricht dann wohl von Intuition, wenn man mal wieder eine Ahnung hat, aber nicht weiß, auf welchem Wege der Verstand zu diesem Schluss gekommen ist.

Aber es ist nicht nur der Verstand des Menschen, der zu nahezu unglaublichen Leistungen fähig ist, auch der Rest des Körpers kann mit Training und oft genetischer Prädisposition Überraschendes verrichten.
Nehmen wir einmal Lunge und Kreislauf, im gesunden Menschen verrichten sie fleißig ihren Dienst und pumpen mit 70-80 Schlägen jede Minute 5-7 Liter Blut (mehr bei anstrengenden Tätigkeiten) und 40 Liter Luft mit 20 Atemzügen durch unsere Körper, und das oft ohne Pause für mehr als 70 Jahre. Das ist das, was ein gesundes Herzkreislaufsystem schafft.
Beim Apnoetauchen (dem Tauchen ohne Pressluftflasche, nur mit Luftanhalten) ist noch etwas mehr (genaugenommen weniger) drin. Während Ungeübte ihren Atem für etwa eine Minute anhalten können, bevor der Atemreflex seinen Tribut fordert, schaffen Hochleistungssportler 7 bis 8 Minuten (der offizielle 2007er Rekord, von Tom Sietas, liegt bei 9 Minuten und 8 Sekunden).
Einer der Tricks dabei liegt darin, den Atemreflex so weit wie möglich zu unterdrücken. Dieser wird ausgelöst, wenn die Kohlendioxidkonzentration im Blut eine individuell unterschiedliche Grenze überschreitet. Mit dem entsprechenden Training kann man diese Grenze hinausschieben, sodass der Reflex später eintritt. Darüber hinaus kennt man die Technik des Hyperventilierens, wobei es hier nicht in erster Linie darauf ankommt, möglichst viel Sauerstoff ins Blut zu bekommen, sondern Kohlendioxid abzuatmen, um den Atemreflex zu verzögern. Diese Technik hat ihre Risiken, denn wenn der Sauerstoffgehalt zu weit absinkt, ohne dass ein Atemreflex ausgelöst wird, kommt es zur Ohnmacht und in der Folge zum Tod durch Ertrinken.
Unterstützt wird der menschliche Körper beim Freitauchen auch durch den Atemreflex, der ebenfalls bei allen Menschen unterschiedlich ausgeprägt ist. So verlangsamt sich unter Wasser bzw. unter erhöhtem Umgebungsdruck die Herzschlagrate, die peripheren Blutgefäße verengen sich, sodass vornehmlich Herz, Lunge und Gehirn versorgt werden, es werden zusätzliche rote Blutkörperchen ausgeschüttet – die Sauerstoff transportieren - und Blutplasma füllt Gefäße in der Lunge, da diese sonst bei Tiefen unterhalb von 30 Metern Schaden nehmen würde. (Der Tiefenrekord vom 23.09.2007 wurde übrigens von Dave Mullins aufgestellt und beträgt unfassbare 244 Meter).

Lunge und Herz sind nicht die einzigen Bestandteile des Körpers, deren Grenzen man ausloten kann, auch die Muskeln des Menschen sind interessante Studienobjekte. Man unterscheidet drei Muskelarten, die Skelettmuskeln, die glatte Muskulatur und den Herzmuskel. Dass der Herzmuskel praktisch ohne Pause (tatsächlich legt er hin und wieder doch eine kurze Pause ein) seinen Dienst verrichtet, ist schon erwähnt worden. Die glatten Muskeln findet man rund um Blutgefäße, den Verdauungstrakt und andere innere Organe. Die Skelettmuskeln schließlich sind für die Körperkraft des Menschen verantwortlich – und ohne Skelett könnten sie ihre Kraft auch nicht anwenden, da dann Stützen und Hebel fehlen (es macht also keinen Sinn, sich einen bionischen Arm zuzulegen, wenn der Rest des Körpers der Belastung nicht standhält). Die Stimulation der Muskeln erfolgt elektrisch nach der Anregung durch die Motoneuronen und die Erregung braucht nur etwa 1/1000 Sekunden um den Muskel entlangzuwandern.
Schon beim Gewichtheben zeigt sich die außerordentliche Kraft dieser Muskeln, aber unter Stress, wenn Adrenalin ausgeschüttet wird, das unter Anderem den Sauerstofftransport verbessert, steigert sich die Leistung nochmals erheblich (allerdings nicht so stark, dass man Autos hochheben könnte, wie es in einigen urbanen Legenden kolportiert wird). Bei Messungen konnte z. B. gezeigt werden, dass die Kraft unter Einfluss von Stress, lauten Geräuschen und anderen Faktoren um bis zu 31% gesteigert werden konnte.

So bleibt die Frage, warum der Mensch über diese Fähigkeiten verfügt, bzw. warum sie nur bei wenigen Menschen auftreten oder ausschließlich in Extremsituation in Erscheinung treten.
Dabei ist die Frage zu den Stressreaktionen wahrscheinlich noch am leichtesten zu beantworten, denn die Fähigkeit, bei Gefahr Leistungsreserven aktivieren zu können, deren Dauereinsatz womöglich wieder Nebenwirkungen hätte, ist einfach ein Vorteil im Überlebenskampf. Die latenten Fähigkeiten der Savants, die in jedem Menschen vermutet werden, können auf die Arbeit des Unterbewusstseins hindeuten, dass ständig unsere Umwelt beobachtet und Sinneseindrücke filtert, bevor sie ins Bewusstsein gelangen.
Tatsächlich  gehen einige Wissenschaftler davon aus, dass das Unterbewusstsein das Bewusstsein vor allem dann bemüht, wenn es selbst mit den Eindrücken nicht zurecht kommt und Unterstützung braucht. Und abgesehen davon kann es sich um Fähigkeiten handeln, die wir aus der Frühgeschichte der menschlichen Entwicklung herübergerettet haben, was womöglich beim Tauchreflex der Fall ist. Und auf der anderen Seite bieten alle diese Fähigkeiten (und jene, für die der Platz an dieser Stelle nicht reichte, um sie aufzuzählen) Spielraum für zukünftige Evolutionsschritte. Der Mensch hat seine Evolution zwar inzwischen auf die Technik verlegt, grundsätzlich ist er aber nicht von ihr ausgenommen, und würden sich die Lebensbedingungen ändern, sodass die Extremleistungen häufiger gefordert würden, so könnten sich diese Zweige der Entwicklung stärker ausprägen, so wie das vielleicht auch bei der Evolution des aufrechten Gangs der Fall war.

10. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,

heute ist Platz zwei unserer Themenrunde „Eindringling“ an der Reihe: die Story „Ein Himmelfahrtskommando“ von Benedict Marko, ein alter Bekannter für die regelmäßigen Leser dieser Rubrik, von dem es zuletzt in Ausgabe 182 eine Geschichte zu lesen gab. Wie immer freuen sich Autor und Redaktion über Rückmeldungen zur aktuellen Story – sei es im Forum oder als Leserbrief per E-Mail. Der Autor weilt zwar zurzeit im fernen Japan, hat aber versprochen, regelmäßig einen Blick ins Forum zu werfen.

Das nächste Thema des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs wurde inzwischen auch ausgeknobelt: „Umbruch“ (Einsendeschluss 1. Dezember 2007). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist.

Armin Rößler


Ein Himmelfahrtskommando
von Benedict Marko

"Nach allem, was wir wissen, sind es Kyborgs", eröffnete der Skipper, mit beiden Daumen das Siegel zerknackend.
"Kyborgs?", fragte der Ingenieur, ungläubig und verächtlich zugleich. "Ist ja widerlich."
"Urteilen Sie nicht zu hart, Marnsen; schauen Sie sich Fanniak an. Ohne sein Exoskelett könnte er keinen Finger rühren, und sein brillanter Kopf wäre für unsere Mission unbrauchbar."
Fanniak lachte. "Und wissen Sie was, Marnsen? Sie tragen selbst einen Herzschrittmacher. Damit sind Sie ein Kyborg im Kleinen."
"Mir ging's nicht darum, irgendwen zu diskriminieren", erwiderte Marnsen kauend, "aber ab dem Moment, wo man nicht mehr weiß, wer da oben die Kontrolle hat", er tippte sich an die Stirn, "wird's widerlich."
"Primitiver Anthropomorphismus", entgegnete der Doc, der ungerührt und ohne aufzusehen in einer Illustrierten blätterte. "Würde mich schwer wundern, wenn ihr organischer Teil menschliche Form hätte."
Der Skipper unterbrach sie: "Leute, mit neunzigprozentiger Wahrscheinlichkeit sind wir im Arsch." Das waren doch mal interessante Neuigkeiten. Die Besatzung spitzte die Ohren. "Wir sollen in einen Stützpunkt eindringen und einen Qomp zurückholen, den die Assembler vor Kurzem erbeutet haben. Ihr wisst alle, was ein Qomp ist? Erklären Sie's, Fanniak."
"Kryptocomputerpaare, die nach dem Quantenverschränkungsprinzip funktionieren. Ein Qomp kann nur mit genau einem anderen Qomp Kontakt aufnehmen, aber das in Nullzeit und ohne jede Gefahr, abgehört zu werden."
"Scheißteure Dinger", murmelte Nyellus, "aber unsere Ausbildung war teurer. Lohnt sich das, Skipper? Was, wenn wir von den Assemblern geschlachtet werden?"
"Die traurige Wahrheit ist, die Qomps sind praktisch unser letzter Kriegsvorteil. Wenn die Assembler ihr Beutestück zerlegen und selbst Qomps herstellen, wird's haarig. Man hat uns die Zwillingseinheit mitgegeben, um den Qomp aufspüren zu können. Im Idealfall bringen wir beide nach Hause zurück." Er erhob sich ruhig. "Im schlimmsten Fall sprengen wir unser Schiff in der Assembler-Basis."
Im Orbit des Blauen Riesen zog ein Brackplanet mit einem winzigen Außenposten seine Bahnen, dem das von Assembler-Modulen verhüllte Erdenschiff beim Anflug gefälschtes Funkfeuer entgegenschickte. Die Waffen der Basis schwiegen – ganz im Gegensatz zu denen des Erdenschiffs. Kaum hatte dieses den Schild der Station passiert, zweigten in seinen Eingeweiden magnetische Kanülen drei winzige Proben vom µ-Gramm Betriebsantimaterie ab, leiteten sie zur Dispersion in drei Ladungen magnetischer Kolloide, die der Rumpf alsbald ausspie und damit den außerirdischen Strukturkomplex in ein Inferno verwandelte. Der Skipper hatte Nyellus auf die vermuteten Kommunikationseinrichtungen, Hangars und Truppenquartiere feuern lassen; jetzt sank, was von den Antideuteriumnebeln nicht zerfetzt worden war, schmelzend in die geschlagenen Krater.
"Drei Meilen Schrott, unter denen ein Vulkan ausbricht", murmelte Nyellus, als er sich im B-Suit aus dem Raumer stürzte, Marnsen, Fanniak und den Skipper im Schlepptau. Vom Bordqomp geleitet, schwebten sie zwischen den zusammenbrechenden Kuppeln, den berstenden Zitadellen, den platzenden Silos und Gewölben unbegreiflicher Funktion, durch Rauchsäulen und Feuerstürme auf ihr Ziel zu, einen bröckelnden Schlund aus gewundenen Rutschen, der in ein Gekröse von Fließbändern, Eisenkrallen, verwinkelten Montageschächten führte, pumpend, quellend, schwelend, sterbend. Unregelmäßige, stroboskopische Flackereien, verursacht durch Energieausbrüche völlig fremder Art, zerhackten die Ausgabe der Bildwandler, sodass die vier Soldaten halb geblendet durch die Pfuhle irrten, nur vom Sirren des Qomp-Peilgeräts geleitet.
"Hierhinter", verkündete Nyellus schließlich, ein sich windendes, hieroglyphenhaftes Hochrelief aus Viskokupplungen und Servomotoren abtastend, dessen unzählige halbtransparente Membranen von Lichtadern und einem komplexen stählernen Skelett durchwirkt zu sein schienen. An die aus Dunst und Rauch hinter ihm auftauchenden Kameraden gewandt, rief er: "Sackgasse."
Stumm hob Marnsen seinen Werkzeugarm und ließ den unsichtbaren Laser sich durch die Strukturen vor ihnen fressen. Die Lichtblitze in der Wand erzitterten. Ein tiefes Brummen hob an, das sich, je weiter und tiefer der Strahl sich in die Membranen nagte, zu einem dissonanten Schrillen steigerte, begleitet vom Geräusch platzender Vakuumröhren. Als der Strahl auf Schulterhöhe angelangt war, riss eine innere Explosion ein Loch in die Außenhaut, aus dem eine fettglänzende, milchig-rote Fontäne schoss. Marnsen, dem es grauste, ließ sich nicht beirren. Sein Strahl vollendete den Kreis, der Wandabschnitt kollabierte wie ein glitschiger Haufen Innereien, aus einer zerschnittenen Bauchhöhle quellend, und die Soldaten traten in eine kleine, elliptoide Kammer, eine elektronische Druse, deren Wandung dicht gedrängte Vorsprünge entwuchsen – Vorsprünge – Triebe, Ranken mit verzerrten Fängen, dürre, stählerne, verknöcherte Klauen, mit triefendem Epoxydharz überzogen – die sich angestrengt dem Mittelpunkt entgegenreckten. Dieser Mittelpunkt war das einzige Stück Erdentechnologie weit und breit: Auf einem pyramidenförmigen Podest ruhte der Qomp.
"Zielpeilung deaktivieren", meldete der Skipper ans Schiff, "wir haben ihn."
"Sie haben uns", schrie Fanniak, und schon ging seine Stimme im Donner der Gewehre unter – ein Strom von Geschossen zerfetzte die monströsen Schatten, die in den Kegeln ihrer Suchscheinwerfer zuckten, aus allen Richtungen auf die Kluft in der Wand zurasten.
Die Stimme des Skippers war unbewegt, als er den Rückzug befahl. Der kleine Trupp stürmte aus der Kammer, Marnsen den Qomp auf den Rücken geschnallt, die übrigen aus allen Rohren feuernd. Dieses Mal war der Peilsender des Schiffs ihr Ariadnefaden, denn außer winzigen, erahnten Blips im HUD sahen die eilenden Soldaten nur noch Rauch und Funken und die an ihnen vorbeiflirrenden Überreste explodierender Assembler-Drohnen.
"Sie sollten sich beeilen", meldete der Doc sich durch den Schlachtenlärm, "am Horizont des Planeten sind mehrere Objekte aufgetaucht, und ich verwette den Sold von dreißig Dienstjahren, dass es Marauder-Fregatten sind."
"Holen Sie uns ab, Doc!", rief der Skipper, der die Nachhut bildete und Marnsen gegen einen ständig aufholenden, sich aus Schächten, Nischen, Abgründen ergießenden Strom von unförmigen glänzenden Kreaturen verteidigte.
"Vierhundert Meter, Skipper. Sie kommen an die Oberfläche."
Tatsächlich durchzogen mit einem Mal die Strahlen der scheelen Morgensonne blau den Rauch. In der Ferne das Schiff, ein rasch anwachsender Punkt – der Trupp torkelte nun durch ein Gewirr gigantischer Antennen und Türme; der Boden bewachsen mit verkrüppelten Auswüchsen, durchsetzt von geschwollenen Beulen und Löchern, und noch immer Assembler, wohin das Auge sah. Im blendenden Zwielicht wäre der Trupp beinahe in den glutheißen Abgrund getaumelt, der sich plötzlich vor ihnen auftat, aber in diesem Moment ertönte das ruhige Brummen der Triebwerke, die Rettungsleinen peitschten vorwärts, wickelten sich um sie, retteten Fanniak, der bereits stürzte, und zogen sie in den sicheren Bauch des Schiffs hinein. Marnsen, zurückblickend, sah nur noch den Skipper, von einer kriechenden Gestalt halb überzogen, wie er sich die Sicherungsstifte aus der Brust des Anzugs riss. Ein Feuerball, der in der Ferne verglomm. Das Schiff schoss wütend durch die Atmosphäre Richtung Weltraum.
Der Doc empfing sie an der Schleuse. "Ans Steuer, Marnsen, der Autopilot schützt uns nicht vor den Fregatten. Den Qomp kann auch ich ins Labor bringen." Er nahm Marnsen rasch und vorsichtig das sperrige Gerät ab, da erschütterten auch schon die Stratosphärenturbulenzen ihren Raumer.
"Können wir schneller fliegen als ein Marauder?", rief Fanniak, während sie zum Cockpit stürzten.
"Die werden uns für den Rest der Reise am Arsch kleben, aber vielleicht kriegen wir jetzt genug Distanz, um nicht unter Dauerbeschuss zu kommen. Nyellus, Maschinenraum! Fanniak, Fraktalkurs programmieren!"
Mehrere Partikelstrahlen verfehlten sie um Haaresbreite, vom planetaren Magnetfeld abgelenkt. Marnsen ließ sich davon nicht beirren, steuerte das Schiffchen ohne Panik durch die obersten Schichten der Atmosphäre und schaltete dann um auf den programmierten Navigationscomputer. Bei einer Distanz von wenigen Lichtsekunden schützte der Fraktalkurs einigermaßen vor den gegnerischen Waffen, bedeutete aber freilich auch einen Geschwindigkeitsnachteil. Gebannt blickte Fanniak auf die Positionsanzeige, während Marnsen die Haltebolzen der Assembler-Module löste, um die Trägheit des Schiffs zu verringern. Wie ein Insekt aus seinem gesprengten Kokon schoss das Erdenschiff aus einem Regen auseinandertrudelnder Module, weitaus agiler und schneller als zuvor. Die bedrohlichen Blips auf der Positionsanzeige rückten nicht mehr näher, und Fanniak brach in Jubel aus. Marnsen lehnte sich erleichtert zurück.
"Wenn uns nicht unerwartet jemand den Weg abschneidet, haben wir's geschafft", brummte er.
"Komisch, dass man hinterher immer bereut, dass es nicht noch krasser gekommen ist", grinste Fanniak. "Einen echten Assembler sehen, nicht bloß diese primitiven Drohnen, das wär' doch was. Beim ersten Mal sind sie ja faszinierend ..."
"Primitiv oder nicht, die Drohnen reichen mir." Marnsen bewegte den Sicherungshebel der Selbstzerstörungsautomatik mit Nachdruck zurück in die Ausgangsposition. "So. Wär' doch schlimm, wenn der Bordcomputer uns nachträglich noch ins Jenseits befördert."
"Selbstzerstörung bei 'inakzeptablem Bedrohungsgrad'. Ich wüsste zu gern, wie der Computer den erkennen will."
Ein blaues Lämpchen flackerte auf, begleitet vom Schrillen der Alarmsirene.
"Dekompression! Sind wir getroffen worden?"
Fanniaks Blick tanzte über die Kontrollpulte, ohne irgendwo ein weiteres Warnlicht zu entdecken. "Alle Systeme nominell. Lokalisierung?"
"Labor. Gehn Sie nachsehen!"
Fanniaks stählerne Gelenke katapultierten ihn aus dem Kopilotensessel, durchs Schott hinaus auf den Hauptkorridor, die Treppe hinunter zum Labor. Aus der Gegenrichtung kam Nyellus angerannt. "Versiegelt", rief Fanniak ihm zu.
Nyellus ließ die Sichtblenden der Wandverglasung aufschnappen. Beiden Männern stockte der Atem, als sie die Verwüstung sahen – die vom Vakuumsog in alle Richtungen geblasenen Papiere, Instrumente, zertrümmerten Geräte, den aufgebrochenen Tomographen, das klaffende Loch in der Bordwand, durch das die Sterne blinkten, und inmitten von alledem schwerelos taumelnd der zerrissene Leib des Doktors.
In diesem Moment knackten ihre Gürtelfunkgeräte, und ein verdoppelter, heiserer Schrei tönte durch den Korridor.
"Regel Nummer eins: Keinen allein lassen", fluchte Fanniak, der bereits mit drei Sätzen die Treppe hochsprang. Nyellus folgte ihm atemlos zum Cockpit.
"Versiegelt", rief Fanniak ihm zu.
Nyellus stieß eine Verwünschung aus. "Bald ist der Korridor der einzige Ort im Schiff, an dem man noch atmen kann."
"Sehn Sie mal, da." Fanniak deutete auf dünne Blutspuren an wirren Modulen, Platinen und Schaltkästen, die die Wände bildeten. Sie führten in den schmalen, gebogenen Außenkorridor, der nur für Reparaturen an den Maschinen diente. Noch einmal ertönte Marnsens Hilferuf, diesmal nicht aus ihren toten Funkgeräten, sondern aus dem Halbdunkel vor ihnen, begleitet von einem Zerren und Knacken. Mit gezogenen Pistolen und angehaltenem Atem traten Fanniak und Nyellus in den Korridor.
Immer niedriger und schmaler werdend, führte er sie durch die Portwölbung des Außenbords. Sie durchquerten drei Schotte, passierten die Wärmetauscher des Antriebs, die Filter der Luftumwälzungsanlage und die Gärkessel der Fäkalienschleuder, ehe sie, nunmehr kriechend und im Gänsemarsch, durch eine Seitenluke in den Laderaum gelangten. Dort stand, im Gegenlicht zur kalten Silhouette erstarrt, eine gebeugte, bedrohliche Gestalt.
Es war Marnsen. Von einem dumpfen, raschen Klopfen begleitet, drehte er sich langsam zu ihnen um – totenbleich – und brach dann in die Knie. Einige Schritt weiter entdeckte Fanniak einen etwas über kniehohen Container für Bodenproben, der knallend hüpfte, darum herum verteilt Nieten, Wellen, Kabel, sogar ein komplettes pneumatisches Gelenk.
Nyellus redete auf Marnsen ein, der die Hände vors Gesicht geschlagen hatte, schluchzte und aus Mund und Augen blutete. "Ein trojanisches Pferd haben wir an Bord geholt", knurrte Nyellus schließlich. "Gelinkt haben sie uns, die Assembler."
"Nicht öffnen!", kreischte Marnsen, als Fanniak den kleinen Container berührte. Dieser ruckte wieder, einmal, zweimal, dann mehrmals wild hintereinander, begleitet von einem Knallen an den Deckel. Die Männer beobachteten es mit Grauen.
"Ich habe nicht alles reinbekommen", wisperte Marnsen mit gebrochener Stimme. "Ein Teil hat sich abgekoppelt ... abgerissen ... und ist geflohen."
Nyellus blickte von einem zum anderen, dann schritt er zu einer der Kisten und entnahm ihr drei Gewehre. "Ionenimpuls-Schocker, speziell für den Nahkampf mit einzelnen Assembler-Drohnen entworfen. Nur ein Schuss pro Waffe, grillt das Vieh aber mit Sicherheit." Er verteilte die Geräte, immer den Container im Blick. "Gebt mir Deckung." Vorsichtig, aber bestimmt umschlang er ihn mit einer Rettungsleine, klinkte diese am Auswurfsschacht ein und katapultierte den Behälter in den Weltraum. Erleichtert blickten sie ihm hinterher.
"Jetzt zu den Überresten unseres Gastes", murmelte Nyellus. "Das ganze Schiff durchkämmen, immer in Sichtkontakt bleiben. Marnsen, Sie sind verletzt, Sie in die Mitte. Ich übernehme die Vorhut."
"Das Vieh kann mit der Wand verschmelzen", krächzte Marnsen, während sie im schummrigen Hauptkorridor ausfächerten. "Ein robotisches Chamäleon."
"Ein Kabelsalat, ein wandelnder", entgegnete Nyellus kalt.
Fanniak hatte derweil ihre Quartiere auf der Steerseite geprüft und kehrte mit einem Kopfschütteln zurück. Nyellus beorderte ihn mit einer Handbewegung in den Lagebesprechungsraum und Marnsen in die Schaltzentrale. Sorgfältig glitt sein Blick zwischen beiden hin und her. Fanniak verschwand im Schatten, war aber noch hörbar. Erfolglos versuchte Nyellus, Fanniak wieder ins Sichtfeld zu bekommen. Es war nicht möglich, ohne Marnsen zu verlieren, der soeben die Qomp-Zwillingseinheit prüfte.
"Fanniak! Zurück!", zischte Nyellus. Der Junge gehorchte still, und Nyellus schloss zu Marnsen auf, wies Fanniak in Richtung Treppe und ließ sich vom ebenfalls zurückkehrenden Marnsen bei seinem Eintritt in den Maschinenraum decken.
Fanniak hatte eben die Treppe erreicht, als er ein gewaltiges Kreischen hörte und die Hauptbeleuchtung ausfiel – "hab' ich dich!", tönte Nyellus' Stimme durch ein Gewirr von knisternden und fauchenden Geräuschen – dann nur noch trappelnde Füße auf dem Eisenboden und ein anschwellendes Sirren. Hastig stürzte Fanniak zum Maschinenraum, wo er Marnsens heiseres Fluchen hörte.
"Sie Wahnsinniger!", schrie er, mit beiden Armen um Nyellus' Waffe ringend. "Ist Ihnen klar, was Sie gemacht haben? Sie haben die Kontrolleinheit des Reaktors zu Schrott geschossen!"
Nyellus, zitternd, blickte abwechselnd auf die schwelend glühenden Trümmer des Regulatorpaneels, die ihm feurigen Rauch ins Gesicht spieen, und, fassungslos, auf Marnsen, der sich hilflos um die eigene Achse drehte, von Nyellus abließ, etwas zu suchen schien, während die Energien außer Kontrolle gerieten, der Reaktor entfesselt wurde; er dröhnte ein Crescendo kakophoner Töne, spie Blitz und Donner, schüttelte sich wie eine gigantische Faust, bereit zum Zuschlagen. Fanniak ließ seine Waffe fallen und floh; im Zurückblicken sah er Marnsen durch eine ausbrechende Feuersbrunst waten, und ganz weit hinten, als Silhouette in Rauch und Schatten, Nyellus, an den Maschinen zugange. Dann ging ein gewaltiger Ruck durch das Schiff, gefolgt von einem Stakkato heftiger Schläge, als der Meiler ausgestoßen wurde und einen Sekundenbruchteil später ein µ-Gramm Antimaterie explodierte, ionisierte Trümmer gegen den Schiffsrumpf schleuderte. Schlagseite. Das Schiff neigte sich krächzend, wurde eingedrückt, barst im Heck. Ein Chaos brach los – Rohrleitungen platzten, entzündeten sich, automatische Löschanlagen spritzten hilflos Schaum in alle Richtungen, Schotte schlugen krachend zu, und dazwischen immer das Gellen des Dekompressions- und Strahlungsalarms. Fanniak und Marnsen flüchteten sich auf die Bugseite des Korridors, wo Fanniak unter dem Lärmen der Sirenen und Maschinen zitternd in sich zusammensank und eine Rolle Isolierband in den Händen walkte, die er sinnlos gerettet hatte.
"Der Rest ist Schweigen", meinte er zynisch, gerade vor sich hinstarrend. "Treiben im Weltraum. Wohin? Wohin auch immer. Wenn wir Glück haben, findet uns 'ne Raumpatrouille. Wenn wir Pech haben ..." Als Marnsen nicht antwortete, nahm Fanniak den Faden wieder auf: "Wenn wir Pech haben, entern uns die Assembler. Dann müssen wir uns bald einen Plan ausdenken, wie man die Selbstzerstörung auch ohne Cockpitkontrollen aktivieren kann. Meinen Sie, das geht?"
"Vielleicht."
"Was ich bloß nicht begreife, ist, wie die Assembler uns mit dem Qomp aufs Kreuz gelegt haben. Das Signal war doch eindeutig. Wo war der echte Qomp?"
"Im Podest unter dem falschen Qomp versteckt."
Fanniak schnippte böse mit den Fingern. "Könnte sein. Könnte echt sein. Was für hinterhältige Schweinehunde." Er schniefte erschöpft, fühlte sich an Leib und Seele zerschlagen. "Aber wozu die ganze Charade? Was meinen Sie, Marnsen?"
Marnsen schwieg. Es dauerte eine Weile, ehe Fanniak, von einer nie gekannten Mattigkeit erfüllt, den Blick wieder hob. Er ließ ihn durch den verrauchten Korridor mit seinen Rußspuren schweifen, über Blut und Trümmer, ließ das Gellen der fernen Alarmanlagen vorüberziehen, glitt ab in eine Welt des Friedens.
Sein Blick hakte sich fest an Marnsen. Gebeugt und ausgelaugt lehnte er an der nächsten Ecke, an der Querung zur Schaltzentrale. Sein Anzug war zerfetzt. Schillernde Drahtwindungen und bebende Uhrwerke hob das vorbeistreifende Licht der Warnlampen für Momente aus dem Dunkel. Marnsen wandte sich Fanniak zu, hydraulische Gelenke jaulten. Unter dem schwelenden Anzug lag kein Hemd, kein Unterhemd, keine Haut. Das Gesicht bestand aus toten Augen; Lippen, Wangen, Nase, Stirn und Schläfen waren teilweise von den Stahlbügeln durchstoßen, auf die sie aufgespannt worden waren.
Trotz einer den Brustkorb einschnürenden Angst erhob sich Fanniak.
"Ich musste ihm die Glieder abtrennen, damit er reinpasst", wisperte der Assembler entschuldigend. Seine gequälte Gestalt gewann an Größe. Er trat zwei Schritte vor, tiefer in den Korridor hinein, ein wahrer Moloch aus elektronischer Struktur, dünn durchsetzt von Nerven, Sehnen und Adern, die sechs klauenbewehrten Extremitäten mit würdevoller, matter Eleganz von sich gestreckt. "Endlich Erstkontakt. Eine historische Stunde für Nrazie und Terraner." Und dann, unter einer einladenden Geste einer mit Menschenhaut behandschuhten Hakenklaue: "Also dann, wollen wir?"
Fanniak ließ das Isolierband fallen. Die gepanzerten Finger streckend, nahm er vor dem Assembler Aufstellung, zwei müde Recken unter sich.


Benedict Marko, Jahrgang 1983, schreibt hauptsächlich Geschichten in den verschiedenen Genres der fantastischen Literatur, mit einem leichten Fokus auf Science-Fiction. Zurzeit studiert er Ostasienwissenschaften an der Universität Trier.

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Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904
Ausgabe 189 - 10.10.2007
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Ausgabe 190 erscheint am
24.10.2007.

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