corona magazine
Nur der Himmel ist die Grenze
ISSN 1422-8904

 newsBEAT
+ "Star Trek XI"
+ "Of Gods and Men"
+ "Atlantis": Rachel Luttrell
+ SG-1 Staffel 10 in Dtl.
+ 5. Staffel "Atlantis"?
+ Neue "Stargate"-Serie?
 Kunterbunt
+ Basilisk Verlag News
+ TV-Sendung für die DVD
+ "Grendl" von F. Schweizer
+ Computerspielen
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Die News- und Entertainment-Seite zu Stargate-SG1 und Atlantis.
27. Juni 2007 - Ausgabe 186 - "All over Europe"
Montags nach Lübeck, Freitags aus Zürich
Ich kann nicht behaupten, dass ich einen langweiligen Job habe. Er hat nur rudimentär etwas mit dem Genre zu tun, aber er macht mir dennoch Spaß. Allein die Tatsache, dass ich so gut wie jede Sushi-Bar in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits kennen lernen konnte, ist viel Wert: Ich kann ja mal eine Liste mit meinen persönlichen Empfehlungen ins Netz stellen, vielleicht wird sie ein Hit! :-)

Kein Hit ist die Organisation meiner Hobbys, wenn ich unterwegs bin. Während ich meine eigenen Texte gut im Hotelzimmer in die Tastatur hacken kann, ist meine Kommunikationsfähigkeit mit der Umwelt etwas eingeschränkt. Von daher überraschten mich drei Absagen von für diese Ausgabe eingeplanten Autoren nach meiner Rückkehr auf dem falschen Fuß - die Organisation von Ersatz erwies sich als mühselig, aber letztendlich als erfolgreich. Aus diesem Grund bieten wir Ihnen in dieser Ausgabe neben einer interessanten Abhandlung über "alternde Serien" noch einmal die wohl beste Rezension eines "Star Trek"-Kinofilms, die ich bisher gelesen habe. Aber auch einem anderen Jubilanten widmen wir uns: Dem deutschen Sternenzug, der Raumpatrouille Orion, die genau wie "Star Trek" 2006 stolze 40 Jahre alt wurde.

Habe ich eigentlich in den letzten Ausgaben unsere Wissenschaftsredaktion gelobt? Ja? Nun, sicher nicht genug. Dass das Corona Magazine deutlich mehr ist als ein Newsletter, der 14täglich aus der Genre-Welt der Phantastik berichtet, haben wir Menschen zu verdanken wie Andreas Dannhauer und Marcus Haas, deren Artikel jede Ausgabe um einen Qualitätslevel nach oben schaufeln: Wenn Sie an Wissenschaft nur wenig Interesse haben, geben Sie den beiden dennoch eine Chance - ich würde wetten, Sie ändern Ihre Meinung. Kommentare sind gerne erwünscht!

Die Kurzgeschichte dieser Ausgabe ist der 2. Platz unserer aktuellen Themenrude - so weit, so empfehlenswert. Allerdings muss ich zugeben, dass durch ein technisches Missgeschick einige Einsendungen zur kommenden Themenrunde verloren gingen. Ich möchte die Autorinnen und Autoren bitten, unsere Entschuldigung zu akzeptieren und uns freundlicherweise erneut Ihre Geschichten an kurzgeschichte@corona-magazine.de zu senden. Großes Sorry nochmal!

Ansonsten wünsche ich bei der vorletzten Ausgabe vor der Sommerpause viel Vergnügen, hoffe auf Ihr Feedback und ein paar schöne Tage.

Bleiben Sie uns gewogen!

Herzlichst
Ihr Mike Hillenbrand
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1.Spotlight: Die Schwierigkeiten alternder Serien
Was ist schon Alter unter Freunden?
6.Rating Report
Einschaltquoten von und mit Martin Seebacher
2.newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7.Telefonieren mit einem Bügeleisen: Die Raumpatrouille
"Raumpatrouille Orion" ist auch schon 40!
3.The Motion Picture - film oder movie?
Benedict Marko über den ungeliebten Erstling
8.Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
4.Ihre Meinung
Leserbriefe an das Corona Magazine
9.Wissenschaft: Sternenstaub
Intergalaktische Zerstäuber
5.TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
10.Die Corona-Kurzgeschichte
"Sturm der Schatten" von V. Groß

1. Spotlight: Die Schwierigkeiten alternder Serien
von Matthias Pohlmann
Es ist noch nicht allzu lange her, da dominierte NBC mit seinen Serien "Friends" und "E.R." den US-amerikanischen TV-Markt – jedenfalls im Bereich der Fiktion. Noch in der TV-Season 1999/2000 waren die beiden Formate mit durchschnittlich 24,9 Millionen Zuschauer ("E.R.") bzw. 21,0 Mio Zuschauer die beiden meistgesehenen Programme (hinter "Wer wird Millionär") der USA. Dahinter folgte übrigens mit "Frasier" ein weiteres NBC-Programm.

Sowohl "Frasier" als auch "E.R." siechten in den Jahren danach immer mehr dahin – nie wirklich erfolglos, aber doch weit entfernt vom Glanz früherer Tage. Beide Formate belegten dennoch wichtige Sendeplätze auf NBC – Sendeplätze, die einst von den anderen Stationen erst gar nicht angegriffen wurden, jetzt aber anderen Networks zusehends Erfolge brachten. So kam es eines Tages, dass "Without A Trace" auf CBS das Flaggschiff "E.R." überholte – zuerst nur einmal, dann immer wieder und schließlich regelmäßig. "Frasier" endete ebenso wie "Friends" und NBC war nicht in der Lage, ein Nachfolgeformat ähnlicher Güte zu bringen. Auch die altgedienten und lange unangreifbaren Formate der "Law & Order"-Familie wurden zusehends erfolgreich von den anderen Stationen bekämpft – in der aktuell zu Ende gegangenen Season war dann auch eines der letzten verbliebenen Flaggschiffe "Crossing Jordan" vom Sinkflug betroffen.

Seit Jahren befindet sich der Sender also im Sinkflug – die einstige Marktführerschaft ist längst dahin und sowohl bei den Gesamtzuschauern wie auch bei den 18-49-Jährigen landete der Sender bereits das zweite Jahr in Folge auf Rang vier – also auf dem letzen Platz der "großen Networks". Und aus dieser Position heraus ist es unglaublich schwer, wieder nach oben zu kommen, denn es fehlt das Umfeld, in dem man für eine Serie werben kann, eine Spirale nach unten setzt ein. Viele Medienbeobachter hatten NBC deshalb schon im vergangenen Jahr zum radikalen Schnitt geraten, der aber ausgeblieben war – in der kommenden Season kommt er nun wenigstens mit halber Kraft. Denn "Crossing Jordan" und "Law & Order: Criminal Intent" werden nicht mehr fortgeführt – jedenfalls nicht mehr auf NBC.

NBC hat mittlerweile keine einzige Serie mehr in den Top 10 der meistgesehenen Serien – praktisch kein Format konnte im vergangenen Jahr zulegen. Der wahrlich einzige Lichtblick in diesem Dunkel ist die Newcomerserie "Heroes", die aus dem Stand fast 14,0 Millionen Zuschauer im Schnitt überzeugen konnte. Ansonsten macht der Blick auf die NBC-interne Hitliste wenig Freude – es folgen hinter "Heroes" auf den Plätzen zwei bis fünf: "Law & Order: SVU", "E.R.", "Law & Order: Criminal Intent" und "Law & Order" - alles Serien, die ihren Zenit längst hinter sich haben. Der konservative Weg wäre nun gewesen, erst die Formate einzustellen, die es nicht in die Top 10 des Networks geschafft haben – der radikale Schnitt wäre der gewesen, alle gealterten Serien aus dem Programm zu werfen.

Aus Sicht eines Fans wäre das Ende von "E.R.", dem gesamten "Law & Order"-Franchise, "Las Vegas" und "Crossing Jordan" natürlich (abgesehen von der Möglichkeit, auf einem kleineren konzerneigenen Sender fortgeführt zu werden) bedauerlich – aus Sicht des Networks ein nötiger Befreiungsschlag. Denn es ist schon bedenklich, wenn ein Kabelsender wie TNT mit gerade mal halb so vielen angeschlossenen Haushalten mit seiner Crimeserie "The Closer" in der gleichen Quotenliga spielt wie NBC mit seinen "Law & Order"-Serien (außer "SVU").

Im Hause NBC hat man sich aber für einen Mittelweg entschieden und nur wenige altgediente Serien in den Ruhestand geschickt. Außer bei "Heroes" (wo sich jede Prognose verbietet) ist deshalb bei allen Formaten von NBC davon auszugehen, dass sie im kommenden Jahr erneut mindestens leicht unter ihrem Seasonschnitt dieses Jahres kommen werden. Serien wie die beiden verbliebenen "Law & Order"-Serien, "Las Vegas" oder auch "Medium" belegen aber weiterhin prominente Sendeplätze – also werden die anderen Networks zu diesen Zeiten davon profitieren, dass NBC schwächelt. Zuschauer, die aber dann eine ganze Season lang bereits eine andere Serie – auf CBS, abc oder FOX – geschaut haben, sind im übernächsten Jahr nur schwer zurückzugewinnen.

Es wäre also angeraten gewesen, rund um "Heroes" ein generalüberholtes Programm auf die Beine zu stellen und dabei zwar manch eine "altgediente Serie" als Backupprogrammierung in der Hinterhand zu behalten, grundsätzlich aber gnadenlos zu experimentieren. Mutige Formate sind allerdings in der kommenden Season nach heutigem Wissensstand Mangelware und so könnte es zwar passieren, dass sich das Remake der "7-Millionen-Dollar-Frau" zu einem ähnlichen Hit wie "Heroes" mausert – insgesamt ist NBC aber erneut ein sicherer Tip für den vierten Platz unter den Networks, schon alleine, weil es bei zu vielen Serien durch ihr Alter die Prognose gibt, dass sie ein Minus von 5-10% an Zuschauern im Vergleich zum Vorjahr einfahren würden.

Was das Ganze mit CBS zu tun hat? Nun, deren Bruckheimer-Crimeserien begannen im vergangenen Jahr ebenfalls zu altern – insbesondere die drei "CSI"-Serien. Da "Bruckheimer-Crime" aber fünf prominente Sendeplätze belegt, sollte CBS dringend in der Midseason der kommenden Fernsehsaison auf dem Sendeplatz mindestens einer der drei "CSI"-Serien sowie von "Without A Trace" oder "Cold Case" Formate ausprobieren, die dann im kommenden Herbst ersatzweise an deren Stelle laufen können. Im Moment hat CBS dabei nämlich noch den Vorteil, das aus der Position des Marktführers heraus tun zu können – kein anderer Sender kann also mit Eigenwerbung für neue Serien im Moment im Schnitt so viele Zuschauer erreichen. Dabei würde eine Einstellung mancher Formate zwar eine harte Entscheidung werden und bei vielen Fans angesichts des nach absoluten Zahlen anhaltenden Erfolgs dieser Serien auch auf Unverständnis stoßen, aber es ist der einzige Weg, der verhindert, dass CBS in sieben Jahren da steht, wo NBC heute ist. Denn nichts ist schlimmer, als sich auf dem Erfolg von gestern auszuruhen.

2. newsBEAT
Roberto Orci verrät ein paar Details zur "Star Trek XI"-Vorproduktion
IESB hat bei einem Pressetag für Transformers in Beverly Hills mit "Star Trek XI"-Autor Roberto Orci gesprochen und ihm ein paar Kleinigkeiten zu J. J. Abrams' geplantem elften "Star Trek"-Kinofilm entlockt.
Folgendes verriet Orci zum aktuellen Status von "Star Trek XI":
Die Dreharbeiten für den Film beginnen im November. Derzeit befindet sich das Team mitten im Casting, einige wichtige Casting-Entscheidungen werden in Kürze getroffen. Eine offizielle Ankündigung wird es bei der Comic-Con 2007 im Juli in San Diego geben.

Zudem hat auch Trek Movie Report ein Exklusivinterview mit Orci geführt, in dem es ebenfalls primär um Transformers ging, aber auch "Star Trek XI" angesprochen wurde.

Orci erwähnte, dass der Charakter von Kirk im Film vorkommt (was J. J. Abrams schon vor einer Weile verkündete). Auf die Frage, ob Kirk denn eine große Rolle habe, grinste er nur vielsagend und meinte: "Vielleicht."

Er bestätigte außerdem, dass der Arbeitstitel für den Film einfach "Star Trek" lautet und er ist "ziemlich sicher", dass der simple Name auch als finaler Titel benutzt werden wird. "Wie soll ich sowas abstreiten? ... Sie könnten vielleicht vorgeben, dies sei nicht der offizielle Titel. Aber wie soll er sonst lauten?"
Übersetzung von "Of Gods and Men" beginnt
Das kleine Projekt wurde abgeschrieben, verteufelt oder belächelt. Nach einigen positiven Wendungen ist es aber jetzt so, dass die Übersetzungsarbeiten begonnen haben.
Derzeit wird noch immer an den Effekten des ersten Teils des Films gearbeitet, was wiederrum für die Verzögerung verantwortlich ist. Einen genauen Zeitplan für die Veröffentlichung gibt es daher noch nicht.
Rachel Luttrells Schwangerschaft wird in "Atlantis" eingebaut
Rachel Luttrell ("SG Atlantis": Teyla) erzählte kürzlich in einem Interview bei SciFi Wire, dass ihre reale Schwangerschaft in die Storyline der vierten Staffel mit eingeschrieben wird.
Darüber sei sie sehr glücklich. Auch werde die Schwangerschaft sie nicht bei ihren Dreharbeiten behindern, da sie ihre Aufnahmen außerhalb der Reihe drehen würde. Sie hätte aktuelle sogar mehr Actionszenen als zuvor. Von Beginn an sei die vierte Staffel die körperlichste Staffel von allen für sie, am Ende werden sie sogar noch Szenen rausschneiden müssen.

Außerdem würden ihre Bande zu den Wraith ausgebaut werden, sowie eine heimliche Romanze eingebaut. Das Cast hierfür fand jedoch noch nicht statt.
Endlich: SG-1 Staffel 10 in Deutschland
Was mit Roland Emmerichs Blockbuster "Stargate" im Jahre 1994 begann, ist zu einer einzigartigen Erfolgsstory geworden: Die MGM-Serie "Stargate", die auf Motiven von Emmerichs Film beruht, ist mit zehn Staffeln und über 200 Folgen nach wie vor die populärste und erfolgreichste Sci-Fi-Serie in Deutschland. Sie ist auch die nachweislich langlebigste Science-Fiction-Serie in der Geschichte des amerikanischen Fernsehens. RTL II zeigt ab Mittwoch, den 25. Juli 2007 (21:10 Uhr) erstmals die neuen Folgen der zehnten und letzten Staffel von "Stargate"!

SG-1 auf seiner finalen Mission: In den 20 brandneuen Folgen reist das Team aus Soldaten und Wissenschaftlern ein letztes Mal durch das Sternentor zu weit entfernten Planeten, um zu forschen, Bündnisse zu schmieden, Krisen zu entschärfen, Handel zu treiben und die Erde vor einer außerirdischen Invasion zu beschützen.

Das Team hat die Erde erfolgreich vor Angriffen feindlicher Mächte wie den Goa'Uld oder den Replikatoren beschützt. Jetzt stellen sich dem bislang bedrohlichsten und stärksten Gegner, den sie je hatten: der hoch entwickelten Zivilisation der Ori. Und sie wissen: nur wenn sie einem Jahrhunderte alten Geheimnis auf den Grund gehen, wird es ihnen gelingen, eine wirksame Waffe gegen diesen mächtigen Feind in der Hand zu haben.

Ihre Basis ist das Stargate Kommando der U.S. Air Force unter dem Cheyenne Mountain, das von General Hank Landry (der zweifache Golden-Globe- und dreifache Emmypreisträger Beau Bridges, "Die fabelhaften Baker Boys", "The Good German") geleitet wird. Von dort aus starten die letzten großen Abenteuer von Lieutenant Colonel Cameron Mitchell (Ben Browder), Lieutenant Colonel Samantha Carter (Amanda Tapping), dem Jaffa-Krieger Teal’C (Christopher Judge) und Dr. Daniel Jackson (Michael Shanks). Neu im Team ist die freche und durchtriebene Außerirdische Vala Mal Doran (Claudia Black). Zusammen verteidigen sie die Galaxie vor universellen Bedrohungen, einschließlich einiger Schurken, die in der zehnten Staffel überraschenderweise wieder auftauchen.
Kommt eine fünfte Staffel von "Stargate: Atlantis"?
Joseph Mallozzi gab in seinem Blog bekannt, dass zur Zeit noch keine Verlängerung von Atlantis in einer fünften Staffel in Aussicht stehe. Hierfür gab er als Ursache die schlechten Quoten an, die seiner Meinung nach wiederum Folge der sechsmonatigen Sendepause, aber auch Möglichkeit, dass Fans die Folgen schon vorab im Internet laden können, seien.

Daher betonte er die Wichtigkeit der letzten drei ausstehenden Folgen der dritten Staffel, die von den Fans unbedingt direkt im TV geguckt werden sollen (USA).

Petitionen und Fanpost sind zwar eine wundervolle Möglichkeit, um die Begeisterung für eine Serie auszudrücken, aber nur die Unterstützung durch das Sehen im TV könne eine Serie am Leben erhalten, betonte er eindringlich.

Die vierte Staffel startet voraussichtlich im Herbst auf dem SciFi-Channel.

Nur wenn sich die Quoten der Erstausstrahlungen in Amerika wieder verbessern, besteht Hoffnung für eine fünfte Staffel.
Dritte "Stargate"-Serie in Entwicklung?
Robert C. Cooper, Executive Producer der Serien "Stargate SG-1" und "Stargate Atlantis", bestätigte gegenüber Sci-Fi Wire, dass er eine dritte Serie mit dem Arbeitstitel "Stargate Universe" entwickelt. Über Details wollte er sich jedoch nicht äußern.

"Sie wird entwickelt", sagte Cooper in einem Interview auf dem Set der beiden "Stargate"-Serien in Vancouver. "Im Moment gibt es nicht viel darüber zu sagen, außer dass es nicht um die Charaktere von 'SG-1' und 'Atlantis' geht. Es ist eine komplett eigenständige, dritte Serie. Die dritte Serie basiert auf der Mythologie, die sich inzwischen etabliert hat."

"SG-1" wird nach der zehnten Staffel mit der Episode "Unending" enden. Im Moment läuft in den USA die dritte Staffel von "Stargate Atlantis" aus, die vierte Staffel startet im Herbst.

Cooper merkte an, dass die angestrebte dritte Serie auch in der Gegenwart spielt. "Eine Sache, von der wir glauben, dass sie zum Erfolg der Serien und dem Konzept dahinter beiträgt, ist, dass sie im Hier und Jetzt spielen. Es geht um uns und Leute unserer Zeit, die mit fantastischen Dingen wie Stargates, Wurmlöchern und Außerirdischen klar kommen müssen. Und es gibt eine erkennbare Qualität der Personen in der Serie. Es ist keine antiseptische Version der Menschheit irgendwann 500 Jahre in der Zukunft. Jack O'Neill [Richard Dean Anderson] war ein Kerl, mit dem sich jeder identifizieren konnte, und seine Reaktionen auf die fantastischeren Elemente der Serie waren die Rekationen, die ein Ottonormalverbraucher auf der Straße auch gehabt hätte."

"SG-1" und "Atlantis" Executive Producer Paul Mullie fügte hinzu: "Es ist alles streng geheim."

Entweder das, merkte Produzent Joseph Mallozzi an, oder "die Serie wurde einfach noch nicht geschrieben. Ich bin mir nicht sicher, was zutrifft."
Schauspielerregen für "Heroes"
Für die NBC-Erfolgsserie "Heroes" wurden zahlreiche neue Darsteller für wiederkehrende Rollen für die zweite Staffel engagiert, darunter Barry Shabaka Henley, Holt McCallany, "Alias"-Darsteller David Anders, die japanische Darstellerin und Popstar Eriko Tamura, Lyndsy Fonseca und Dianna Agron.

David Anders wird die faszinierendste Rolle spielen. Er mimt den Samurai-Krieger Takezo Kensei, Hiro Nakamuras Held aus dessen Kindheit. Auch wenn man ihn nie in der ersten Staffel von "Heroes" gesehen hat, spielte Kensei eine Schlüsselrolle in dieser Staffel. Hiro verbrachte die meiste Zeit damit, Kenseis Schwert zu bekommen, von dem er sich erhoffte, ihm bei der Rettung der Welt behilflich zu sein. Anders, spielte Julian Sark in der ABC-Serie "Alias" und hatte kürzlich auch eine Gastrolle in "Grey's Anatomy".

Eriko Tamura wird eine japanische Prinzessin spielen. Tamura hat in mehr als 15 japanischen Filmen und TV-Serien mitgespielt und in Japan ihr zehntes Album veröffentlicht. Ihre erste englische Rolle hatte sie in "Surf School".

Barry Shabaka Henley übernimmt die Rolle von Detective Fuller, einem Polizisten aus New York. In der vergangenen Season spielte er in David Shores Pilotfilm "Winters" für NBC mit. Demnächst kann man den Darsteller in dem Kinofilm "The Horsemen" sehen.

Holt McCallany spielt Ricky, ein Anführer einer Gruppe irischer Rowdys. Der Darsteller entwickelt gerade einen Kinofilm, bei dem er Regie führen möchte. Er ist auch in dem Film "Vantage Point" zu sehen.

Lyndsy Fonseca und Dianna Agron spielen beide Cheerleader in Südkalifornien, wohin Claire (Hayden Panettiere) voraussichtlich umziehen wird. Fonsecas Charakter April ist gutmütig, während Agrons Debbie ein gemeines Mädchen sein soll.

Die sechs Darsteller gesellen sich zu Nick D'Agosto und Dania Ramirez, die bereits für zwei neue Hauptrollen in der Serie engagiert wurden.
Hurt statt Connery in "Indy 4"
Sean Connery wird nicht in "Indiana Jones 4" mitspielen. Connery sagte, dass er "lang und hart" darüber nachgedacht hatte, bevor er sich entschied, die Rolle abzulehnen.

"Falls mich irgendetwas aus dem Ruhestand gerissen hätte, dann ein "Indiana Jones"-Film", sagte Connery. "Ich liebe es, mit Steven und George zu arbeiten, und es versteht sich von selbst, dass es eine Ehre ist, Harrison als meinen Sohn zu haben. Aber trotz allem macht der Ruhestand einfach zuviel Spaß."

Stattdessen wird John Hurt ("V for Vendetta", "Hellboy", "Alien") mitspielen, der gerade für eine kleine Rolle in "Hellboy 2 - The Golden Army" vor der Kamera steht. Hurts Rolle ist, ebenso wie die Story des Films, noch unbekannt. Neben Hurt und Ford sind noch Cate Blanchett, Shia LeBeouf und Ray Winstone zu sehen.

Die Dreharbeiten sollen diesen Monat beginnen und rund um den Globus stattfinden. Der Film soll am 22. Mai 2008 in die Kinos kommen.
William Hurt in "The Incredible Hulk"
Der Oscar-Gewinner William Hurt wird in der Marvel Studios Produktion "The Incredible Hulk" mitspielen, und damit die Besetzungsliste um einen weiteren Star bereichern.

Der Film, bei dem Louis Leterrier Regie führt, zeigt Bruce Banner (Hulk) auf der Flucht. Er möchte der Festnahme lang genug zu entkommen, um sich von dem Zustand zu heilen, der ihn immer wieder in ein Monster verwandelt. Hurt wird General Thaddeus "Thunderbolt" Ross spielen, der Mann, der sein Leben der Verfolgung von Hulk gewidmet hat und zudem der Vater von Banners Liebe Betty Ross ist.

Für den neuen "Hulk"-Film hat man bisher eine hochrangige Besetzung finden können, mit Edward Norton als Bruce Banner, Liv Tyler als Betty und Tim Roth als Bösewicht Emil Blonsky/Abomination.

Zak Penn ("X2", "X-Men: The Last Stand") schrieb das Drehbuch der neuen Verfilmung. Produziert wird der Film von Avi Arad, Gale Anne Hurd und Kevin Feige. Ausführende Produzenten sind Jim Van Wyck, David Maisel, Avi Arad und Stan Lee.

Die Dreharbeiten sollen im Sommer in Toronto beginnen. "The Incredible Hulk" wird voraussichtlich am 13. Juni 2008 in den amerikanischen Kinos starten, ein deutscher Veröffentlichungstermin ist noch nicht bekannt.
Erste Queer Con in 2008
Zum ersten Mal werden sich Fans von „The L-Word“ und „Queer as folk“ vom 22.-24. März 2008 im Maritim Hotel Bonn treffen.

Die FedCon GmbH holt für euch die Stars aus „The L-Word“ und „Queer as folk“ nach Deutschland. Es warten drei Tage volles Programm mit Panels, Konzerten, Vorträgen, Workshops, Lesungen, OpenStage, Drag King/Queen Contest, Aktionen zu Gunsten der Aidshilfe, Händlerraum und natürlich jede Menge Party!
Soweit die Pressemeldung der Queer Con. Stargäste stehen derzeit noch keine fest.
Kostenlose Hörspielserie: "Ixplorer 5003"
Nach der erfolgreichen Premiere des Hörspiels "Das Canossa-Virus", in dem das Internet "entführt" wurde, steht seit dem 1. Juni jeweils zum Anfang eines Monats unter www.captain-ormog.de eine neue Folge der Hörspielserie "Ixplorer 5003" von Matthias Wehner zum kostenlosen Download bereit. Passend zum Schwerpunkt der Kanzlei Dr. Bahr gibt es die Hörspiele auch nur im Internet. Denn die Kanzlei ist spezialisiert auf den Bereich des Rechts der Neuen Medien.

Neben vielen Vorträgen und Veröffentlichungen in konventionellen Print-Medien und Online-Portalen beschreitet die Kanzlei Dr. Bahr nun völlig neue Wege. "Das Projekt ‚Ixplorer 5003’ tatsächlich zu realisieren und dafür auch noch einen so renommierten Sprecher wie Andreas Fröhlich gewinnen zu koennen, erfüllt für mich einen Lebenstraum", so der bekennende Hörspiel-Fan Dr.Martin Bahr. "Trockene Inhalte in eine unterhaltsame Rahmenhandlung zu integrieren und somit eine neuartige Form des Infotainments im Bereich Jura zu starten, ist eine tolle Herausforderung", so Dr. Bahr weiter.

Übrigens: Hintergründe und Antworten auf die anfangs beschriebenen Fragen werden ausführlich und mit weiterführenden Links unter www.captain-ormog.de beschrieben.
Stan Lee bekommt Actionfigur
Comicautor und -redakteur Stan Lee wird nun offiziell zu einer Marvel Legende, denn Hasbro entwickelt eine eigene Actionfigur für ihn.

Der inzwischen 84-jährige Autor erschuf eine ganze Reihe von Comichelden, darunter "Spider-Man", "Hulk", "X-Men" und die "Fantastischen Vier". Die ca. 15 Zentimeter große Actionfigur zeigt Lee in Khakihosen, einer blauen Windjacke und Brille.

"Wir glauben, es war längst überfällig, dass Stan Lee als Actionfigur unsterblich gemacht wird, genau wie die Dutzenden von fabelhaften Charakteren, die er von Jahr zu Jahr erschaffen hat", sagte Eric Nyman, Vizepräsident des Marketings bei Hasbro. "Und es gibt nichts passenderes als ihn als eine 'Marvel Legends' Figur zu erschaffen."

Die limitierte Edition der Figur wird im nächsten Monat auf der Comic-Con International in San Diego vorgestellt und soll 14,99 Dollar kosten.

3. The Motion Picture - film oder movie?
von Benedict Marko
Kunst und Kommerz

Kameramann Darius Khondji, einer der wichtigsten kreativen Köpfe hinter dem innovativen Neo-Noir-Look von "Se7en" (dt.: "Sieben"), verließ David Finchers Projekt "Panic Room" nach wenigen Drehtagen. Nach dem Grund dafür gefragt erklärte Fincher: "Darius makes films, and Panic Room is a movie."

Ein movie, das ist das Endprodukt der Bastelei mit einem Filmbausatz. Die vorgefertigten Teile stammen aus einem oder mehreren erfolgreichen Vorbildern und ergeben ein Produkt, das sich in Form und Funktion in nichts von den Endprodukten der tausend anderen Baukästen unterscheidet; das einzige, das es aus der Menge identischer Klone herausheben kann, sind Verarbeitungsqualität und Verzierungen. Und so unterscheidet sich auch "Panic Room", ein spannender und technisch perfekter Film, in nichts von der langen Reihe an klaustrophobischen suspense thrillern.

Ein film - das ist die Arbeit eines Heimwerkers, oder im besten Falle: Eines Künstlers. Ein Produkt, das bekannte Muster und Ideen aufgreifen mag, sie aber letztendlich zu etwas Neuem und Innovativem verbindet. Ein film ist mehr als die Summe seiner Teile. Er bringt sein Genre oder gar das ganze Medium voran.

Was versprechen wir uns von einem Film?

Der hier implizierte Unterschied zwischen films und movies besteht in der Erwartungshaltung des Zuschauers. Der typische movie-Fan ist mit dem Vokabular und den Konventionen seiner Lieblingsgenres vertraut; er erwartet beim Kinobesuch die Zitation dieses Vokabulars und die Befolgung der Konventionen. Sporadische Ausbrüche oder Invertierungen zur Überraschung des Zuschauers bestätigen nur die bestehenden Regeln - sie sind reine Gimmicks, keine Innovation. Ist "Star Trek: The Motion Picture" (dt.: "Star Trek: Der Film") nun ein movie oder ein film? Die meisten Trekkies würden sagen, es sei ein gescheiterter movie, einer, der die Konventionen des Genres falsch umgesetzt, das Vokabular falsch angeordnet und verarbeitet hat. Kurz: Ein Film, der die Erwartungen des Betrachters enttäuscht. Aber stimmt das wirklich?

Man sollte festhalten, dass seine Kritiken bei der Premiere weitaus besser waren als heute. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass man den Film zwangsläufig unvoreingenommener sah: "Star Trek: The Original Series" lag 13 Jahre zurück, und keiner der Nachfolgefilme, die sich heute fest ins Bewusstsein jedes Trekkies gebrannt haben, war abgedreht, die neuen TV-Serien noch lange nicht in Sicht. Mit "Star Trek: TMP" wurde erst der Grundstein für die phänomenale Expansion des "Star Trek"-Universums gelegt. Und wie das auszusehen hatte, darüber herrschte wenig Einigkeit.

Zu viele Köche ...

Im Zentrum des Konflikts stand die Antipathie zwischen dem einflussreichen Gene Roddenberry und dem als Autor weitaus talentierteren Harold Livingston, die sich in einer starken Verzögerung des Drehbuchs niederschlug. Da der Premierentermin bereits feststand, wurde ein nicht fertig gestelltes und während des Drehs immer weiter geschriebenes Skript verfilmt, was an manchen dialog- und handlungsarmen Stellen deutlich wird. Zudem verhinderte der Zeitdruck einen angemessenen, straffenden Schnitt. Gerade die ausführlichen Effektszenen mussten fast ungeschnitten eingebaut werden.

"Star Trek: TMP" wurde von Regieveteran Robert Wise gedreht, damals bereits 65 Jahre alt und auf den Gebieten des intellektuellen Horror- und Science-Fiction-Films erfahren. Wise als Innovateur zu bezeichnen, wäre etwas zu hoch gegriffen; immerhin drehte er noch 1968, als das Studiosystem bereits kurz vor dem Zusammenbruch stand und das Publikum nach Filmen mit Zeitbezug lechzte - "Easy Rider", "Taxi Driver", "American Graffiti", "M.A.S.H." - weltferne Musicals wie "Star!". Er war vielmehr ein großartiger Handwerker, ein Meister aller filmischen Mittel. Wise hatte seine Karriere als oskarnominierter Cutter von "Citizen Kane" begonnen. Für ihn muss es doppelt schmerzhaft gewesen sein, "Star Trek: TMP" praktisch im Rohschnitt auszuliefern.

Nichtsdestotrotz zeigt sich sein Talent im Film überall. Farbdramaturgie, Beleuchtung, Kamerabewegungen und Objektivwahl, Bildkomposition, Musik, Soundeffekte, all diese Aspekte sind makellos und spielen hervorragend zusammen. So kam der Film zu seinem Ruf, er stelle "style over substance", konzentriere sich zu sehr auf Spezialeffekte und zu wenig auf Story und Charaktere. Diese Beschreibung trifft allerdings eher auf Filme wie "Final Fantasy: The Spirits Within" (dt.: "Final Fantasy: Die Mächte in dir") zu: Technisch bahnbrechend, dramaturgisch belanglos. "Star Trek: TMP" hingegen ist kein plot- sondern ein themengetriebener Film, ähnlich wie "2001: A Space Odyssey" (dt.: "2001: Odyssee im Weltraum") oder "Blade Runner". Von Alan Dean Fosters erstem Treatment an drehte die Geschichte sich um die philosophischen Implikationen jener heimkehrenden Raumsonde, die später V'ger getauft werden sollte. Und dieser Aspekt ist im Film, gerade in seinen längeren und besser geschnittenen Fassungen, exzellent herausgearbeitet.

"The Hero's Journey" - einmal anders

In Science Fiction geht es nicht um Menschen und nicht um das Fremde, sondern um die Vermittlung zwischen beidem. Darko Suvin entwickelte für "das Fremde", mit dem der Mensch in der Science Fiction konfrontiert wird, den nützlichen Fachbegriff "Novum" (Suvin, Darko [1979]: Poetik der Science Fiction. Frankfurt am Main: Suhrkamp; S. 93-116). Dieses Fremde, das zumindest theoretisch rational erklärbarer Natur sein muss, tritt uns in "Star Trek: TMP" in Gestalt V'gers entgegen. V'ger steht für die von der menschlichen Psyche abgekoppelte oder entfremdete Ratio, ins Überdimensionale angewachsen - und in einer sowohl konzeptuell wie ästhetisch großartigen Szene wird er uns ja auch als riesiges Gehirn voll fantastischer, aber gänzlich unerschlossener Erinnerungen präsentiert. Er ist eine Metapher für unser Ringen, die Trägheit und Beschränktheit unserer materialistischen Denkstrukturen hinter uns zu lassen, für die Bedrohung, die erwachsen kann, wenn uns dies nicht gelingt. Er ist der in die Maschine, ins Werkzeug verlagerte Wunsch des Menschen, das Universum nur durch empirische Beobachtung zu verstehen. V'ger, das ist der Knochen, den Mond-Schauer zu Beginn von "2001" in die Höhe wirft und der 4.002.271 Jahre später zur Erde zurückkehrt.

Der Film behandelt den schrittweisen Prozess der Annäherung, des Versuchs einer Re-Integration der Ratio in die Psyche. V'ger, machina in machina, wird zunächst zu einer Maschine in Menschengestalt, als er die Navigatorin Ilia übernimmt. Erst dadurch wird Verständigung möglich. Die Vereinigung mit einem echten Menschen gestattet ihm am Ende, das Gedächtnislabyrinth, in dessen Mitte er Jahrhunderte lang hilflos festgesessen hatte, zu entwirren und im wahrsten Sinne des Wortes "erlöst" zu werden - womit das Ende zum positiven Spiegelbild von Kubricks "The Shining" (dt.: "Shining") wird, der ein Jahr später herauskam.

Dass dieses fesselnde Thema nicht mit der gleichen Kohärenz umgesetzt wurde wie etwa in "Blade Runner", ist sicherlich hauptsächlich der schwierigen Produktionsgeschichte des Films anzulasten. Bei klarer herausgearbeiteten Perspektiven und mit interessanteren Subplots umschränkt, hätte daraus ein filmisches Meisterwerk der Science Fiction entstehen können.

"Der Zorn des Khan" in der Karibik

Betrachten wir aber einmal als Kontrastprogramm "Star Trek II: The Wrath of Khan" (dt.: "Star Trek II: Der Zorn des Khan"), der oft als gelungenster Teil der Reihe bezeichnet wird. (Die Stärken dieses Films sind längst so erschöpfend behandelt worden, dass eine Wiederholung trivial wäre. Ich verschweige sie daher an dieser Stelle, ohne sie leugnen zu wollen.) Es gibt ein Novum in diesem Film: Das Genesis-Projektil. Es gehört allerdings zu einem Subplot; der Hauptplot dreht sich um Khans Rache an Kirk. Bis auf "Genesis" unterscheidet sich "Star Trek II: TWOK" nicht von anderen Rachefilmen in zeitgenössischem oder historischem Gewand. Tatsächlich verkommt der Science-Fiction-Anteil durch die gewollten Parallelen zu Moby Dick und Paradise Lost über weite Strecken zur reinen Fassade. Man könnte Khan leicht durch einen auf einer einsamen Insel ausgesetzten Piraten, die Enterprise durch ein Schulschiff der britischen Marine, die Reliant durch eine Siedler- oder Handelskorvette und die Ceti-Aale durch Bestechung, Erpressung oder Einflüsterung ersetzen - man denke an den metaphorischen "Bilsenkrautsaft", der dem unglücklichen König Hamlet von Claudius ins Ohr geträufelt wird. Hier wird der Einfluss der von Nicholas Meyer geliebten Horatio Hornblower-Romane evident.

"Star Trek: TMP" dagegen funktioniert nur vor seinem Science Fiction-Hintergrund, was ihn erst zu einem genuinen Vertreter dieses Genres macht. Er präsentiert uns zudem eine durchdachte, detailverliebte, glaubhafte Welt. Wir dürfen Isaac Asimov dafür danken, dass Aspekte wie Massenträgheit, Licht im Weltraum, Funktionsweise der Sensoren etc. wissenschaftlich exakt dargestellt werden. Wenn in "Star Trek: TMP" die Enterprise durch den Raum gleitet, ist sie ein Raumschiff. In "Star Trek II: TWOK" ist sie der Füllfederhalter oder Schokoriegel eines Achtklässlers, der in der Fünfminutenpause in fremde Welten flieht.

Wie viel S verträgt SF?

Warum stört es also die wenigsten, dass "Star Trek II: TWOK" rein gar nichts mit Wissenschaft zu tun hat, obwohl sie doch 50% des Wortes "Science Fiction" ausmacht - warum dagegen die Ablehnung des akkuraten und klugen "Star Trek: TMP"? Vielleicht ist einfach nur ein Großteil der Trekkies gar nicht an Science Fiction interessiert, nicht am film, sondern am movie, nicht an der Innovation, sondern an der Konvention, nicht am Fremden, sondern am Bekannten. Das kann man ihnen auch kaum zum Vorwurf machen: "Star Trek" ist eindeutig ein Massenphänomen, ein identitätsstiftendes Universum mit gewaltigem eskapistischem Potenzial, dessen Verehrung mitunter religiöse Züge annimmt. Dass bei diesen Teilen des Publikums die Aufforderung Widerwillen erregt, sich mit einem stark abstrahierten und an sich unangenehmen philosophischen Problem zu beschäftigen, mit einem Antagonisten, der kein Schwarzer Mann, sondern ein verwahrlostes Kind ist, dessen Konflikt nicht durch Waffengewalt, sondern nur durch Verständnis gelöst werden kann, mit langen, eleganten, ästhetisch anspruchsvollen Sequenzen anstelle von poppigen Explosionen und mit einem Universum, in dem auch die Guten einem (Transporter-)Unfall, und nicht nur den Blastern ihrer Feinde erliegen, das alles ist verständlich und keine Schande. Innerhalb etablierter Konventionen einen großartigen Film zu schaffen, ist auch eine Kunst.

The Best of Both Worlds

Menschen gehen aus unterschiedlichen Gründen ins Kino. Wenn der erste James-Bond-Film ein intelligenter Agententhriller über die tiefgründigen Verstrickungen der Geheimdienstmachenschaften im Kalten Krieg gewesen wäre, würde man "Dr. No" (dt.: "James Bond 007 jagt Dr. No") heute nicht als infantile Weltfluchtsfantasie ansehen - aber es gäbe wohl auch keine zwanzig Sequels. Es ist gerade die starke Konventionalisierung, das deutliche Eingehen auf die Erwartungshaltung der Zuschauer, die dieser Serie ihre Beständigkeit verliehen hat. Ähnliches gilt in Hinsicht auf die "Star Trek"-Filme. Für das beschriebene Publikum ist "Star Trek: TMP" sicherlich eine Enttäuschung. Aus vielen anderen Blickwinkeln ist er der beste Film seiner Reihe. Eines ist er aber in jedem Fall: Ein film.

4. Ihre Meinung
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegelndie Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion desCorona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:leserbriefe@corona-magazine.de. Bittebeachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigemNamen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktionbekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!

Corona Magazine 184
The CW


Hallo,

Wie soll sich ein Sender auch ein Stammpublikum aufbauen, auf dem sonntags und mittwochs abends Models gecastet werden, freitags Wrestling übertragen wird und dazwischen dann Serien von "7th Heaven" bis "Veronica Mars" gezeigt werden, manchmal aber auch die Pussycat Dolls ein neues Bandmitglied suchen?

Da kommt bei mir aber die Frage auf, wie manche Leute Fernsehen. Ich gucke VOX ja nicht, weil es VOX ist, sondern weil dort Sendung/Serie/Film X läuft. Und wenn eine Stunde später Sendung Y auf Pro7 läuft, dann schalte ich halt um. (Theoretisch gesprochen, da ich kaum noch TV im herkömmlichen Sinne gucke).

Mit freundlichen Grüßen
Karsten Schramm


Hallo,

es gibt zwei Gründe, warum die vorstehende Argumentation so nicht zieht. Zum Einen ist es löblich, wenn jemand einen Sender einschaltet, weil dort Sendung/Serie/Film X läuft, das gilt aber nicht für alle Zuschauer. Jeder Kanal hat seine Stammzuschauer - aus welchen Gründen auch immer - was sich im Übrigen insbesondere an Hand der von VOX zu RTL gewechselten Serien und ihrer Quoten für Deutschland jedenfalls belegen lässt.

Viel schwerer wiegt aber der Grund, dass wir hier in aller Regel Importware zu sehen bekommen - die Eigenproduktionen der Sender sind zumindest für den Bereich der Fiktion für die Primetime jedenfalls beileibe nicht so zahlreich, dass sie imageprägend wären. Vielmehr haben Eigenproduktionen egal für welchen Sender derzeit ein Image- und Quotenproblem. In den USA liegt der Fall hingegen ganz anders - dort besteht (praktisch) die gesamte Primetime aus Eigenproduktionen. Und natürlich wird dann (zumindest bei kleinen Sendern) die Identität eines Senders wichtig. The WB hat deshalb einige Zeit lang Erfolg gehabt - heute liegen USA und SciFi gut im Rennen.

TheCW liegt hier hingegen nicht wirklich gut im Rennen - weshalb eine große Zahl von US-TV-Zuschauern erst gar nicht verfolgt, was auf diesem Sender neu anläuft. Und hier kommen wir zu dem Problem, dass der Sender eben keinen roten Faden hat. Man kann das vielleicht ein wenig mit RTL 2 vergleichen, sofern man von der Importware abstrahiert. Bei RTL 2 aber weiß man als Serienfan zumindest, dass man Mittwochs und Donnerstags zur Primetime mit guten Serien versorgt wird - für den Sonntag versucht der Sender sich gerade, ein entsprechendes Image zu geben. Bei TheCW klappt naturgemäß nichtmal sowas, denn der Sender ist einfach noch nicht lange genug existent, um verschiedene Programmfarben an verschiedene Tage zu binden.

Viele Grüße
Matthias Pohlmann

Corona Magazine

Liebes Corona-Team,

ich lese nun schon seit vielen Jahren immer wieder gerne das Corona-Magazine.

Allerdings stört mich eine Kleinigkeit: Wäre es möglich, ähnlich der Links um nach jeder Rubrik zurück zum Inhalt zu springen, vor jeder Rubrik einen Link zum Überspringen dieser Rubrik einzubauen? Ich lese eigentlich alle Rubriken, nur das Fernsehprogramm interessiert mich nicht, daher muss ich immer lange scrollen, bis ich nach dem TV-Programm zur nächsten Rubrik komme. Dafür wäre so ein oben angesprochener Link sehr hilfreich.

Mit freundlichen Grüßen
Jan Vogelsang


Hallo,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir haben uns nach einigem Abwägen gegen einen solchen Sprunglink entschieden. Zum einen hätten wir dann hinter jedem bzw. über jedem Artikel einen weiteren Link, was nicht immer schön aussieht. Zum anderen führt ja der Rücklink zurück zum Inhaltsverzeichnis, von wo aus direkt zu einem beliebigen Artikel gesprungen werden kann.

Herzliche Grüße
die Redaktion

Corona Magazine
TV-Vorschau


Hallo zusammen,

erstmal vorweg: Ihr macht wirklich ein tolles Magazin, das ich immer mit Begeisterung lese. Ganz besonders gut finde ich die TV-Vorschau; und da komme ich auch zu meinem einzigen Kritikpunkt: diese Rubrik leidet natürlich darunter, wenn das Magazin zu spät erscheint, was ja leider schon einige Male vorgekommen ist.
Genauso ärgerlich ist, wenn Artikel, die früh geschrieben worden sind, verspätet in die Ausgabe kommen, so wie bei der aktuellen Ausgabe Nr. 185 geschehen. Da heißt es: "Sat.1 wiederholt ab dem kommenden Sonntag immer gegen 5 Uhr früh die 20teilige Science-Fiction-Serie Odyssey 5". Oh prima, denke ich, um dann festzustellen, dass mit dem kommenden Sonntag der 10.6. gemeint war, das Magazin erschien aber erst am 15.6.. Sehr ärgerlich! Anzumerken wäre dann auch noch, dass diese Serie bei der TV-Vorschau keine Erwähnung findet.
Ansonsten, wie gesagt, macht Ihr ein sehr, sehr gutes Magazin. Danke dafür!

Viele Grüße
Peter Willenbockel


Hallo,

uns erreichen häufiger ähnliche Fragen bezüglich der TV-Vorschau aber leider ist die Antwort stets diesselbe: Aufgrund der großen Fülle an interessanten Sendungen müssen wir filtern. Deshalb sind wir bei Sendungen mitten in der Nacht oder sehr früh am Wochenende etwas restriktiver, was die Auswahl betrifft. Die TV-Vorschau ist auch so schon die größte Rubrik des Magazines und würde ansonsten alle Rahmen sprengen.

Herzliche Grüße
die Redaktion

5. TV-Vorschau
(30. Juni 2007 - 13. Juli 2007)
Colorcode:PayTVÖsterreichSchweiz
Samstag, 30. Juni 2007
11:25 UhrRelic Hunter - Die Schatzjägerin
Die Beute des Geiers
2x06Kabel1Wdh.
12:20 UhrRelic Hunter - Die Schatzjägerin
Das Tal der drei Flüsse
2x07Kabel1Wdh.
13:20 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Herrschaft der Mafia
2x10Kabel1Wdh.
14:15 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Das oberste Gesetz
1x10Kabel1Wdh.
16:25 UhrLost
Was Kate getan hat
2x09ATVplusWdh.
17:20 UhrLost
Psalm 23
2x10ATVplusWdh.
18:10 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Schlechtes Karma
6x13Pro7Wdh.
19:20 UhrAndromeda
Alte Sünden
2x14Tele 5Wdh.
20:15 UhrSchatten der Wahrheit
Mit Michelle Pfeiffer und Harrison Ford. Eine Frau hat Visionen von einer toten Studentin und verdächtigt ihren Mann damit etwas zu tun zu haben.
US
2000
VOXWdh.
23:55 UhrCliffhanger - Nur die Starken überleben
Sylvester Stallone hängt im Gebirge herum.
IT/FR
1993
Tele 5Wdh.
Sonntag, 01. Juli 2007
00:20 UhrMimic 2
Männerleichen werden in New York gefunden. Eine Insektenforscherin gerät unter Verdacht. Aber die wirklichen Killer sind ihre Forschungsobjekte.
US
2001
Pro7Wdh.
10:45 UhrHercules
Heras Kriegerin
2x13RTL2Wdh.
11:40 UhrXena
Kampf gegen das Schicksal
2x02RTL2Wdh.
15:20 UhrDie unendliche Geschichte
Nach Michael Ende. Die Geschichte um Bastian, Atreyu und Fuchur.
DE/US
1984
Kabel1Wdh.
16:55 UhrAndromeda
Alte Sünden
2x14Tele 5Wdh.
20:15 UhrThe Astronaut's Wife
Mit Johnny Depp und Charlize Theron. Nach einem Unfall im All hat die Frau eines Astronauten das Gefühl, dass ihr Mann nicht mehr derselbe ist.
US
1999
Sci FiWdh.
22:25 UhrFlucht aus L.A.
Kurt Russell ist im Postapokalyptischen L.A. um einen Terroristen zu jagen.
US
1996
Kabel1Wdh.
22:40 UhrDead Zone
Abstieg in den Tod
2x02ATVplusWdh.
Montag, 02. Juli 2007
00:25 UhrDie Klapperschlange
Kurt Russell als Snake Plissken, 'die Klapperschlange'. Der Präsident stürzt auf Manhattan, inzwischen Gefangeneninsel, ab und Snake soll ihn da rausholen.
UK/US
1981
Kabel1Wdh.
09:55 UhrRaumschiff Enterprise
Gefährliche Planetengirls
3x17Sci FiWdh.
15:55 UhrStargate: SG1
Der falsche Klon
7x03ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Alle oder keine
3x07Pro7Wdh.
16:05 UhrStargate
Die andere Seite der Medaille
4x02Tele 5Wdh.
16:40 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Der Mann mit dem Drachendolch
4x04ORF1Wdh.
16:50 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Fürsorger
1x01Sci FiWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das Duplikat
1x13Sci FiWdh.
19:15 UhrStargate
Das Vermächtnis der Ataniker
4x03Tele 5Wdh.
20:15 UhrC.S.I. Miami
Süchtig
3x11ORF1Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Seine letzte Fahrt
1x04VOXWdh.
20:15 UhrHouse of Flying Daggers
Ein Krieger befreit eine Rebellin aus dem Gefängnis des Chinesischen Kaisers und möchte sie zu ihren Freunden bringen. Aber Nicht alles ist so wie es scheint. Ein Film im Stil und vom Macher von 'Hero'.
CH
2004
Premiere StartWdh.
21:05 UhrC.S.I. NY
Im Jahr des Affen
1x07ORF1Wdh.
21:25 UhrCSI: Miami
Der Augenzeuge
2x12SF2Wdh.
21:50 UhrStargate: SG1
200
10x06ATVplus1st
22:40 UhrLas Vegas
Und hier ist Mike mit dem Wetter
3x14ORF1Wdh.
22:50 UhrStargate: SG1
Adrias Macht
10x07ATVplus1st
23:10 UhrAlias - Die Agentin
Alpträume
3x07Pro71st
23:15 UhrSeven Days - Das Tor zur Zeit
Die Wilden 70er
3x01Kabel1Wdh.
Dienstag, 03. Juli 2007
00:10 UhrAngel - Jäger der Finsternis
Auf der Flucht
3x08Kabel1Wdh.
00:10 UhrAlias - Die Agentin
Bis an die Grenze
3x08Pro71st
00:40 UhrDead Zone
Abstieg in den Tod
2x02ATVplusWdh.
01:00 UhrInvisible Man - Der Unsichtbare
Tödlich infiziert
1x20ORF1Wdh.
09:55 UhrRaumschiff Enterprise
Strahlen greifen an
3x18Sci FiWdh.
15:55 UhrStargate: SG1
Orpheus
7x04ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Balthasar
3x08Pro7Wdh.
16:05 UhrStargate
Das Vermächtnis der Ataniker
4x03Tele 5Wdh.
16:40 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Der Sammler
4x05ORF1Wdh.
16:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Fürsorger
1x01Sci FiWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Planet Angel One
1x14Sci FiWdh.
19:15 UhrStargate
Shan'aucs Opfer
4x04Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Süchtig
3x11RTLWdh.
21:15 UhrDr. House
Vaterfluch
1x13RTLWdh.
Mittwoch, 04. Juli 2007
00:25 UhrCSI:NY
Seine letzte Fahrt
1x04VOXWdh.
00:35 UhrDr. House
Vaterfluch
1x13RTLWdh.
10:05 UhrRaumschiff Enterprise
Planet der Unsterblichen
3x19Sci FiWdh.
15:55 UhrStargate: SG1
Die Macht des Speichers
7x05ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Besessen
3x09Pro7Wdh.
16:05 UhrStargate
Shan'aucs Opfer
4x04Tele 5Wdh.
16:40 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Ein Prinz für Paige
4x06ORF1Wdh.
16:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Die Parallaxe
1x03Sci FiWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
11001001
1x15Sci FiWdh.
19:15 UhrStargate
Gipfeltreffen
4x05Tele 5Wdh.
20:15 UhrStargate
Bote des Todes
7x16RTL2Wdh.
20:15 UhrC.S.I. - Den Tätern auf der Spur
In der Schusslinie
3x13ORF1Wdh.
21:05 UhrC.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Steckschuss
3x14ORF1Wdh.
21:10 UhrStargate
Helden (1/2)
7x17RTL2Wdh.
21:55 UhrDie Chroniken von Narnia: Der König von Narnia
Die Geschwister Pevensie entdecken in einem alten Wandschrank einen Zugang ins Zauberreich Narnia. Mit sprechenden Löwen Eisköniginen und allem was dazu gehört. Nach C.S. Lewis
US
2005
Premiere 1Wdh.
22:00 UhrUnternehmen Capricorn
Die NASA fälscht die Marslandung. Und dieses Geheimnis darf auf keinen Fall herauskommen.
US
1978
Sci FiWdh.
22:05 UhrAndromeda
Hochmut kommt vor dem Fall
5x12RTL2Wdh.
23:00 UhrAndromeda
Der verschwundene Mond
5x13RTL2Wdh.
23:00 UhrProfiler
Verwandte Seelen (1/2)
1x21VOXWdh.
Donnerstag, 05. Juli 2007
00:05 UhrBuffy - Im Bann der Dämonen
Noch einmal mit Gefühl
6x07Kabel1Wdh.
00:05 UhrStargate
In den Händen der Goa'uld
6x05RTL2Wdh.
00:35 UhrCSI: Miami
Süchtig
3x11RTLWdh.
01:00 UhrInvisible Man - Der Unsichtbare
Die Entscheidung
1x09RTL21st
01:50 UhrInvisible Man - Der Unsichtbare
Trennungsangst
1x10RTL21st
02:40 UhrInvisible Man - Der Unsichtbare
Auf den Kopf gefallen
1x11RTL21st
09:50 UhrRaumschiff Enterprise
Die Reise nach Eden
3x20Sci FiWdh.
15:55 UhrStargate: SG1
Das Rettungsboot
7x06ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Wenn der Eismann kommt
3x10Pro7Wdh.
16:05 UhrStargate
Gipfeltreffen
4x05Tele 5Wdh.
16:40 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Hirngespinste
4x07ORF1Wdh.
16:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Subraumspalten
1x04Sci FiWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Entscheidung des Admirals
1x16Sci FiWdh.
19:15 UhrStargate
Kein Ende in Sicht
4x06Tele 5Wdh.
20:15 UhrDr. House
Schlank und krank
1x14ORF1Wdh.
20:15 UhrThoughtcrimes - Tödliche Gedanken
Die NSA möchte eine junge Frau wegen ihrer telepathischen Fähigkeiten rekrutieren.
CA
2003
Das VierteWdh.
21:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Die Last der Liebe
5x16RTLWdh.
21:55 UhrDie Chroniken von Narnia: Der König von Narnia
Die Geschwister Pevensie entdecken in einem alten Wandschrank einen Zugang ins Zauberreich Narnia. Mit sprechenden Löwen Eisköniginen und allem was dazu gehört. Nach C.S. Lewis
US
2005
Premiere 3Wdh.
22:00 UhrThe Void - Experiment außer Kontrolle
Amanda Tapping und Adrian Paul versuchen einen wahnsinnigen Wissenschaftler aufzuhalten dessen Experimente die Welt vernichten könnten.
US
2001
Sci Fi1st
22:15 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Backscatter
2x22Sat11st
23:05 Uhr24
Tag 3: 16:00 - 17:00 Uhr
3x04ATVplusWdh.
Freitag, 06. Juli 2007
00:50 Uhr24
Tag 2: 17:00 - 18:00 Uhr
2x10ORF1Wdh.
09:45 UhrRaumschiff Enterprise
Die Wolkenstadt
3x21Sci FiWdh.
15:55 UhrStargate: SG1
Die Naquadah-Mine
7x07ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Gegen alle Regeln
3x11Pro7Wdh.
16:05 UhrStargate
Kein Ende in Sicht
4x06Tele 5Wdh.
16:40 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Schwarz wie der Teufel
4x08ORF1Wdh.
16:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Transplantationen
1x05Sci FiWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Sorge der Aldeaner
1x17Sci FiWdh.
19:15 UhrStargate
Der Planet des Wassers
4x07Tele 5Wdh.
20:15 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Die verlorenen Kinder
1x05Kabel1Wdh.
21:15 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Schnappschüsse im Jenseits
1x03Kabel1Wdh.
22:40 UhrThe Time Machine
Nach H. G. Wells. Ein Wissenschaftler baut eine Zeitmaschine, um seine Freundin vor dem Tod zu retten. Das funktioniert nicht wirklich und er findet sich in der Zukunft wieder.
US
2002
SF2Wdh.
Samstag, 07. Juli 2007
00:15 UhrVeronica Mars
Rashard und Wallace
2x12ZDFWdh.
11:20 UhrRelic Hunter - Die Schatzjägerin
Die Knochenschale
2x10Kabel1Wdh.
12:20 UhrRelic Hunter - Die Schatzjägerin
Das Kreuz der Voodoo
2x09Kabel1Wdh.
13:20 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Im Rausch der Jugend
2x11Kabel1Wdh.
13:35 UhrAndromeda
Der Gordische Irrgarten
4x18ATVplusWdh.
13:55 UhrSphere - Die Macht aus dem All
Dustin Hoffman, Sharon Stone und Samuel L. Jackson sollen ein Raumschiff untersuchen, das seit 300 Jahren unter Wasser liegt. Doch in und um diesem Raumschiff gibt es diverse Merkwürdigkeiten.
US
1998
RTL2Wdh.
14:15 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der Verrat
1x11Kabel1Wdh.
14:30 UhrVeronica Mars
Shelleys Party
1x21ATVplusWdh.
16:25 UhrLost
Jagdgesellschaft
2x11ATVplusWdh.
17:20 UhrLost
Feuer und Wasser
2x12ATVplusWdh.
19:20 UhrAndromeda
Im Himmel
2x16Tele 5Wdh.
20:15 UhrDie Mumie
1923 suchen ein paar Abenteurer nach dem Schatz der Pharaonen. Sie finden eine untote Mumie, die recht hungrig ist.
US
1999
RTLWdh.
21:50 UhrNirvana - Die Zukunft ist ein Spiel
Christopher Lambert als Programmierer, der ein einem Computerspiel einen Hauptcharakter mit Bewusstsein hat. Dieser will gelöscht werden.
IT/FR
1997
Sci FiWdh.
22:15 UhrPanic Room
Jodie Foster wird überfallen und kann sich samt Tochter in den Panic Room Flüchten. Dumm nur, dass die Einbrecher auch in den hinein wollen.
US
2002
ORF1Wdh.
Sonntag, 08. Juli 2007
00:05 UhrDas Fenster zum Hof
Hitchcock Klassiker. Es geht um einen gelähmten Mann der durch sein Fenster einen Mord beobachtet. Oder zumindest glaubt einen beobachtet zu haben.
US
1954
SF1Wdh.
10:45 UhrHercules
Einmal ein Held, immer ein Held
2x14RTL2Wdh.
11:40 UhrXena
Tödlicher Hass
2x03RTL2Wdh.
11:55 UhrStar Trek - Der Film
Kirk und Co. versuchen die Erde vor der Maschinenintelligenz V'ger zu schützen.
US
1979
Sci FiWdh.
15:10 UhrDie unendliche Geschichte II
Bastian kommt ein zweites mal nach Fantasien um weitere spannende Abenteuer zu erleben.
DE/US
1990
Kabel1Wdh.
16:55 UhrAndromeda
Im Himmel
2x16Tele 5Wdh.
20:15 UhrSimone
Al Pacino erstellt eine Virtuelle Schauspielerin die zum Megastar wird.
US
2002
ATVplusWdh.
20:15 UhrThoughtcrimes - Tödliche Gedanken
Die NSA möchte eine junge Frau wegen ihrer telepathischen Fähigkeiten rekrutieren.
CA
2003
Sci FiWdh.
20:15 UhrDer Manchurian Kandidat
Ist der Anwärter des Vizepräsidentenamtes eine Marionette eines Unternehmens? Denzel Washington will es herausfinden.
US
2004
Pro71st
20:15 UhrRush Hour 2
Jackie Chan und Chris Tucker mischen dieses mal Hong Kong auf.
US
2001
RTLWdh.
21:45 UhrAlien Terminator
Ein Experiment geht in einem geheimen Laborkomplex außer Kontrolle. Prompt haben die Wissenschaftler gegen ein Monster zu kämpfen.
US
1996
Sci FiWdh.
22:25 UhrDead Zone
Am Ende des Tunnels
2x03ATVplusWdh.
23:20 UhrTru Calling - Schicksal Reloaded
Schlechte Karten
1x16ATVplusWdh.
Montag, 09. Juli 2007
00:10 UhrRush Hour 2
Jackie Chan und Chris Tucker mischen dieses mal Hong Kong auf.
US
2001
RTLWdh.
00:20 UhrSimone
Al Pacino erstellt eine Virtuelle Schauspielerin die zum Megastar wird.
US
2002
ATVplusWdh.
10:05 UhrRaumschiff Enterprise
Seit es Menschen gibt
3x22Sci FiWdh.
16:00 UhrStargate: SG1
Space Rennen
7x08ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Verlorene Seelen
3x12Pro7Wdh.
16:05 UhrStargate
Der Planet des Wassers
4x07Tele 5Wdh.
16:40 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Der Ring der Musen
4x09ORF1Wdh.
16:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Der mysteriöse Nebel
1x06Sci FiWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Ein Planet wehrt sich
1x18Sci FiWdh.
19:15 UhrStargate
Die Unas
4x08Tele 5Wdh.
20:13 UhrBulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch
Ein tibetanischer Mönch ist damit beauftragt eine Schriftrolle zu beschützen, hinter der ein Alt-Nazi her ist. Dabei unterrichtet er ein Straßenkind im Kampfsport.
US
2003
13th StreetWdh.
20:15 UhrC.S.I. Miami
Bandenkrieg
3x12ORF1Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Todesgrüße auf Vinyl
1x04VOXWdh.
21:05 UhrC.S.I. NY
Fremde Stimmen
1x08ORF1Wdh.
21:40 UhrCSI: Miami
Blutmond
2x13SF2Wdh.
21:50 UhrGefährliche Brandung
Patrick Swayze als Surfguru und Profibankräuber. Keanu Reeves als Undercovercop auf der Spur der Bankräuber.
US
1991
Premiere StartWdh.
21:50 UhrStargate: SG1
Tödliche Erinnerungen
10x08ATVplus1st
22:45 UhrLas Vegas
Großstadtlegenden
3x15ORF1Wdh.
22:50 UhrStargate: SG1
Die Kriegserklärung
10x09ATVplus1st
23:10 UhrAlias - Die Agentin
Bei Bewusstsein
3x09Pro71st
23:15 UhrSeven Days - Das Tor zur Zeit
Einsatz ohne Mandat
3x02Kabel1Wdh.
Dienstag, 10. Juli 2007
00:10 UhrAngel - Jäger der Finsternis
Wiegenlied für eine Liebe
3x09Kabel1Wdh.
00:10 UhrAlias - Die Agentin
Überreste
3x10Pro71st
01:00 UhrInvisible Man - Der Unsichtbare
Das kleinere Übel
1x21ORF1Wdh.
09:45 UhrRaumschiff Enterprise
Portal in die Vergangenheit
3x23Sci FiWdh.
16:00 UhrStargate: SG1
Avenger 2.0
7x09ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Das Böse in mir
3x13Pro7Wdh.
16:05 UhrStargate
Die Unas
4x08Tele 5Wdh.
16:40 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Geister der Vergangenheit
4x10ORF1Wdh.
16:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Das Nadelöhr
1x07Sci FiWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Prüfungen
1x19Sci FiWdh.
19:15 UhrStargate
Die Enkaraner
4x09Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Bandenkrieg
3x12RTLWdh.
20:40 UhrBarbarella
Kultfilm mit Jane Fonda. Barbarella wird ausgesandt um einen Wissenschaftler ausfindig zu machen, der das ganze Universum bedroht.
IT/FR
1968
arteWdh.
21:15 UhrDr. House
Schlank und krank
1x14RTLWdh.
Mittwoch, 11. Juli 2007
00:25 UhrCSI:NY
Todesgrüße auf Vinyl
1x04VOXWdh.
00:35 UhrDr. House
Schlank und krank
1x14RTLWdh.
09:50 UhrRaumschiff Enterprise
Gefährlicher Tausch
3x24Sci FiWdh.
16:00 UhrStargate: SG1
Die Hak'tyl
7x10ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Stadt der Geister
3x14Pro7Wdh.
16:05 UhrStargate
Die Enkaraner
4x09Tele 5Wdh.
16:40 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Die zwölf Geschworenen
4x11ORF1Wdh.
16:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Die Augen des Toten
1x08Sci FiWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Worfs Brüder
1x20Sci FiWdh.
19:15 UhrStargate
Der Planet der Eiszeit
4x10Tele 5Wdh.
19:55 UhrJäger des verlorenen Schatzes
Indiana Jones, Professor der Archäologie und Abenteurer, auf der Suche nach der Bundeslade. Und die Nazis wollen sie auch für ihre diesen bösen Absichten haben. Da ist sie doch in einem Museum besser aufgehoben.
US
1981
SF2Wdh.
20:13 UhrJeepers Creepers
Zwei Geschwister beobachten, wie ein Trucker ein menschengroßes Bündel in einem Schacht in der Wüste entsorgt. Dank ihrer Neugier werden sie bald von etwas Bösem verfolgt. Und hungrig ist es auch noch.
DE/US
2001
13th StreetWdh.
20:15 UhrC.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Die Schaumparty
3x15ORF1Wdh.
20:15 UhrStargate
Helden (2/2)
7x18RTL2Wdh.
21:10 UhrStargate
Anna
7x19RTL2Wdh.
21:25 UhrC.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Todesfahrt
3x16ORF1Wdh.
22:05 UhrAndromeda
Der Zwilling
5x15RTL2Wdh.
23:00 UhrAndromeda
Die vergessene Frau
5x16RTL2Wdh.
23:00 UhrProfiler
Verwandte Seelen (2/2)
1x22VOXWdh.
23:00 UhrButterfly Effect
Ashton Kutcher hat in der Kindheit immer wieder Blackouts. Dann findet er heraus wie er dadurch die Realität verändern kann...
US
2004
SF2Wdh.
Donnerstag, 12. Juli 2007
00:05 UhrStargate
Am Abgrund
6x06RTL2Wdh.
00:20 UhrBuffy - Im Bann der Dämonen
Tabula Rasa
6x08Kabel1Wdh.
00:35 UhrCSI: Miami
Bandenkrieg
3x12RTLWdh.
01:00 UhrInvisible Man - Der Unsichtbare
Der Andere
1x12RTL21st
01:50 UhrInvisible Man - Der Unsichtbare
Auferstehung
1x13RTL21st
02:40 UhrInvisible Man - Der Unsichtbare
Katz und Maus
1x14RTL21st
16:00 UhrStargate: SG1
Evolution (1/2)
7x11ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Trauung mit Hindernissen
3x15Pro7Wdh.
16:05 UhrStargate
Der Planet der Eiszeit
4x10Tele 5Wdh.
16:40 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Feuer
4x12ORF1Wdh.
16:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Das Unvorstellbare
1x09Sci FiWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Waffenhändler
1x21Sci FiWdh.
19:15 UhrStargate
Kein Zurück
4x11Tele 5Wdh.
20:15 UhrDr. House
Solche Leute bitte nicht
1x15ORF1Wdh.
21:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Zweifelhaftes Geständnis
5x17RTLWdh.
22:10 UhrDüstere Legenden 2
Eine junge Filmstudentin will einen Film über einen verrückten Serienkiller drehen. Keine besonders gute Idee.
CA/US
2000
VOXWdh.
22:15 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Vogelgrippe
2x23Sat11st
22:35 UhrThe Scorpion King
Ein Krieger wird ausgesandt, die Seherin des Heerführers zu töten. Der Krieger verliebt sich in sie und entführt sie. Es kommt zum Showdown. Mit The Rock.
US/DE
2002
ORF1Wdh.
23:05 Uhr24
Tag 3: 17:00 - 18:00 Uhr
3x05ATVplusWdh.
Freitag, 13. Juli 2007
00:50 Uhr24
Tag 2: 18:00 - 19:00 Uhr
2x11ORF1Wdh.
16:00 UhrStargate: SG1
Evolution (2/2)
7x12ATVplusWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Der Tod siegt immer
3x16Pro7Wdh.
16:05 UhrStargate
Kein Zurück
4x11Tele 5Wdh.
16:40 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Das schwarze Nichts
4x13ORF1Wdh.
16:55 UhrStar Trek: Raumschiff Voyager
Das oberste Gesetz
1x10Sci FiWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Die Seuche
1x22Sci FiWdh.
18:20 UhrMutant X
Genom X (1/2)
1x01Tele 5Wdh.
19:15 UhrStargate
Rettung im All
4x12Tele 5Wdh.
20:13 UhrTwin Peaks - Der Film
In Twin Peaks geschieht ein Mord. Ein FBI-Agent untersucht das ganze.
FR/US
1992
13th StreetWdh.
20:15 UhrGhost Whisperer - Stimmen aus dem Jenseits
Die Heimkehr
1x06Kabel1Wdh.
20:15 UhrJurassic Park
Dinos werden geklont. Die sind in (fast) ausbruchsicheren Gehegen untergebracht. Bis sie ausbrechen.
US
1993
ATVplusWdh.
21:15 UhrMedium - Nichts bleibt verborgen
Die Nacht des Wolfes
1x04Kabel1Wdh.
21:45 UhrFaculty - Trau keinem Lehrer
Die Lehrer einer Schule verhalten sich seltsam. Ein paar Schülern ist schnell klar: Die Lehrer wurden von Aliens übernommen. Im Gegensatz zu tausenden anderer Schülern, die das jeden Tag vermuten, haben sie Recht.
US
1998
Sci FiWdh.
22:00 UhrAmerican Psycho
Ein Wall Street-Yuppi ist gleichzeitig ein psychopatischer Killer. Und kommt damit durch.
US/CA
1982
RTL2Wdh.
22:30 UhrLost Highway
Ein David Lynch Film. Ein Saxophonspieler wird angeklagt seine Frau umgebracht zu haben. In der Todeszelle sitzt eines Tages eine völlig andere Person.
FR/US
1997
13th StreetWdh.
22:50 UhrDas Relikt
Ein Monster mordet im Naturkundemuseum. Ein Polizist und eine Biologin versuchen es aufzuhalten.
US/UK
1997
ATVplusWdh.
23:30 UhrNightflyer
Der Computer eines Forschungsraumschiffes fängt an ein mörderisches Eigenleben zu entwickeln. Irgendwo hat man das auch schon mal gehört...
US
1987
Sci FiWdh.
Samstag, 14. Juli 2007
00:15 UhrVeronica Mars
Ein Schritt zu spät
2x13ZDFWdh.

6. Rating Report
von Martin Seebacher
Im Sommer ist es an der Quotenfront traditionell ruhiger, vor allem in den USA wird nur wenig neues Material ausgestrahlt. Aber bei uns gibt es durchaus auch im Sommer noch neue Folgen diverser Serien zu sehen – und mit "Prison Break" sogar einen prominenten Neustart.

Leider kann das erfolgreiche US-Format "Prison Break" aber nur einen schwachen Deutschland-Start vorweisen. Erreichte die "CSI"-Episode direkt vor der Pilotfolge noch 3,47 Millionen deutsche Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren, so sanken die Quoten um 22:15 Uhr bei der Premiere auf 2,45 Millionen. In der Zielgruppe entsprach dies 13,5% Marktanteil – für RTL ein schwacher Wert. Die zweite Episode im Anschluss sahen zwar nur mehr 1,05 Millionen junge Zuseher, der Marktanteil kletterte angesichts der späten Stunde aber auf  durchaus gute 17,5%. Es bleibt abzuwarten, ob das Format in Deutschland auf Dauer erfolgreich sein wird – die Vorzeichen sehen nicht unbedingt gut aus.

Gut gestartet ist die kurzlebige Serie "Blade" am18. Juni auf ProSieben mit 17,2% Marktanteil in der jungen Zielgruppe. Folge zwei rutschte dagegen gleich auf 12,3% Marktanteil ab. Auch hier schlechte Vorzeichen für die nächsten Wochen.

"Primeval" und "Jericho" mussten ebenfalls Federn lassen. Nach einem guten Start waren zuletzt nur noch 14,6% beziehungsweise 11,8% der 14-49-Jährigen Fernsehzuschauer dabei. Und auch "Alias" musste ich bereits in der zweiten Woche  mit durchschnittlich 11,8% anstatt 15,4% Marktanteil begnügen. Der Mystery-Montag wird anscheinend nach einen gelungen Auftakt erneut ein Problem für ProSieben.

Zufrieden kann dagegen Sat.1 sein. Die Wiederholungen von "Criminal Minds" laufen mit zuletzt 11,8% Marktanteil in der Zielgruppe besser als die Erstausstrahlungen der Eigenproduktion "R.I.S.".

7. Telefonieren mit einem Bügeleisen: Die Raumpatrouille
von Mike Hillenbrand
Als im September 2006 die us-amerikanische Serie "Star Trek" ihren 40. Geburtstag feierte, war sie nicht alleine. Auch eine deutsche Sciencefiction-Serie beging das von der Zahl her identische Jubiläum. Zwar kann sie nicht auf über 700 Folgen zurück blicken, sondern nur auf.. naja .. sieben Folgen halt, aber anderseits ist nicht irgendeine deutsche Sciencefiction-Serie, sondern *die* deutsche SF-Serie! Sie war die Erste und mangels Masse ist sie auch bis heute die Beste.

Rücksturz zur Erde

Premiere feierte "Raumpatrouille", die später auch "Raumschiff Orion" oder "Raumpatrouille Orion" genannt wurde, am 17. September 1966. Die sieben Folgen erreichten in der ARD Einschaltquoten von bis zu 56% und wurde in den kommenden dreißig Jahren über 20 Mal im deutschen Fernsehen wiederholt.

Im Mittelpunkt der sieben Episoden steht Commander Cliff Allister McLane, der zu Beginn der Serie zur Raumpatrouille strafversetzt wird, nachdem er gegen einen direkten Befehl verstoßen hat und auch schon vorher permanent die Geduld seiner – spießigen, oft falsch liegenden, aber immerhin einige Ränge über McLane rangierenden – Vorgesetzten strapazierte. McLane übernimmt also das Kommando über den schnellen Raumkreuzer Orion und erhält als ungewollte Zugabe eine Art Gouvernante an die Seite gestellt, die Überwachungsoffizierin Tamara Jagellovsk.

"Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein. Hier ist ein Märchen von Übermorgen: es gibt keine Nationalstaaten mehr. Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum. Man siedelt auf fernen Sternen. Der Meeresboden ist als Wohnraum erschlossen. Mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten durcheilen Raumschiffe unser Milchstraßensystem. Eins dieser Raumschiffe ist die ORION, winziger Teil eines gigantischen Sicherheitssystems, das die Erde vor Bedrohungen aus dem All schützt. Begleiten wir die ORION und ihre Besatzung bei ihrem Patrouillendienst am Rande der Unendlichkeit."

Wie auch in der anfangs erwähnten Serie "Star Trek" erhielt "Raumpatrouille" nicht nur den oben genannten Text, den Claus Biederstaedt dramatisch geheimnisvoll ins Intro sprach, sondern auch eine internationale Besatzung. Obwohl man bei manchen Mannschaftsmitgliedern nicht genau weiß, woher sie nun kommen, dürften McLane amerikanisch und Jagellovsk russisch sein. Der Armierungsoffizier Mario de Monti ist aber auf jeden Fall Italiener und der Astrogator Atan Shubashi Japanier. Fehlen noch der Bordingenieur Hasso Sigbjörnson – ein Schwede – und die Französin Helga Legrelle, die den Raum überwacht.

Kaum hat McLane den neuen Dienst angetreten, wird er auch schon in einen sich anbahnenden Krieg verwickelt. Die geheimnisvollen "Frogs" machen der Erde das Leben schwer und bilden den roten Faden, der sich durch die Serie zieht.

Kult

In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts stellten die Spezialeffekte für eine Fernsehverfilmung etwas höchst Spektakuläres dar, auch wenn sie heute eher Assoziationen an SF-Trash wecken. Tatsächlich aber arbeiteten die Produzenten und deren Team auf höchst kreative Art und Weise. Ähnlich wie Gene Roddenberry in "Star Trek" entwickelten sie vorab eine "echte" Zukunft. Möglichst viele Details des 30. Jahrhunderts wurden festgelegt und so auch der Zweck der diversen Deko-Elemente. Es sollte blinken, weil das Blinken einen Zweck besaß und nicht, weil es so netter aussah. Diese Deko-Elemente dann zu schaffen, stellte die nächste Herausforderung dar und auch diese ging man mit einem Höchstmaß an Kreativität an: Verfremdete Bügeleisen, Plastikbecher, Lochkarten oder Bleistiftanspitzer wurden als Armaturen, Deckenleuchten oder Rangabzeichen verwendet. Mit Uhrpendeln wurde beschleunigt und durch Wasserhähne gesprochen – was heute wie billigstes Kulissenerschaffen aussieht, war allerdings eine der teuersten Fernsehproduktionen seiner Zeit.

Bis zu 360.000 DM (ca 190.000,- €) kostete die Produktion einer einzelnen Episode – damals eine Unmenge Geld, die das deutsche Fernsehen auf keinen Fall alleine tragen wollte.

Die Serie war auch deshalb so teuer, weil einige der Effekte nur durch das aufwändige "Blue-Screen-Verfahren" produziert werden konnten – was bei einer Schwarz-Weiß-Serie natürlich gleich doppelt teuer ist, denn diese Szenen mussten logischerweise in Farbe gedreht werden. Mit einem Fünftel der Menge beteiligte sich darum das französische Fernsehen an der Produktion – und darum feiert in diesem Jahr auch die französische Raumpatrouille Jubiläum: "Commando spatial – Les aventures fantastiques du vaisseau d'espace ORION"

Für die französische Beteiligung wurden sogar eine Rolle doppelt besetzt: Während in der deutschen Version die Befehlshaberin auf Chroma, "Sie", von Margot Trooger gespielt wurde, wurden für die Franzosen deren Szenen mit der Darstellerin Christiane Minazolli neu verfilmt.

Die übrigen Darsteller werden auch heute noch, 40 Jahre nach Start der Serie, häufig mit "Raumpatrouille" in Verbindung gebracht. Obwohl sich Darsteller wie Dietmar Schönherr (im Mai stolze 80 Jahre alt geworden und seit langem ein Kämpfer für humanitäre Projekte in Nicaragua) oder Wolfgang Völz in den letzten 40 Jahren mit Hunderten von teilweise mehr als bemerkenswerten Rollen im Showbiz halten und behaupten konnten, werden sie auch heute noch von vielen vor allem mit ihren Figuren Major Cliff Allister McLane (Schönherr) und Leutnant Mario de Monti (Völz) assoziiert. Auch Eva Pflug als Leutnant Tamara Jagellovsk, Claus Holm als Leutnant Hasso Sigbjörnson, Friedrich G. Beckhaus als Leutnant Atan Shubashi und Ursula Lillig als Leutnant Helga Legrelle erlangten mit ihren Rollen nationale Berühmtheit.

Jahrzehntelang beherrschte der Ruf nach neuen Abenteuern der Orion die deutsche SF-Szene. Doch auch, wenn dieser Ruf ungehört verklang und – zumindest in Sachen Originalbesetzung – schon lange mehr keine Chance auf Umsetzung hat, wurde im Jahr 2003 zumindest ein Zusammenschnitt der vorhandenen Episoden unter dem Titel "Raumpatrouille Orion – Rücksturz ins Kino" in die deutschen Lichtspielhäuser gebracht. Dabei wurden neu gedrehte Szenen mit Elke Heidenreich als Nachrichtensprecherin Helma Krap als Verbindungsstücke für ältere Aufnahmen benutzt, um etwaige Sprünge in der Handlung zu überbrücken.

Das Märchen von übermorgen, was in der Realität eine Produktion von vorgestern ist, hat auch nach 40 Jahren nichts von seinem originalen Charme verloren. "Raumpatrouille" ist auch heute noch immer der beste Beweis, dass man in Deutschland sehr wohl spannende und erfolgreiche Sciencefiction produzieren kann. Und warum sollte nicht irgendwann wieder ein Raumkreuzer namens Orion unser Milchstraßensystem durchqueren, am Rande der Unendlichkeit. Vielleicht begleiten wir sie irgendwann wieder – die "Raumpatrouille, The Next Generation!"

8. Kunterbunt
Neues aus dem Basilisk Verlag
Welche finsteren Geheimnisse lauern in Dunwich, einem verfallenen Dorf tief in den Bergen von Massachusetts? Man munkelt von lästerlichen Riten, die in dunklen Gewölben zelebriert werden und von namenlosen Schrecken, welche die Reisenden heimsuchen. Dunwich, ein Ort des Grauens, wird zum Schauplatz vieler unheimlicher Geschichten.

Der Basilisk Verlag lädt Sie ein auf eine Reise zu einem der dunkelsten Flecken von Massachusetts. Der Dunwich-Reiseführer enthält eine Sammlung unheimlicher Mythosgeschichten von Kealan-Patrick Burke, Jason Brannon, R. Thomas Riley, Uwe Voehl, Rainer Innreiter, Sören Prescher, Günter Suda und Lars Maria Maly. Mit einem Vorwort von Patrick J. Grieser.

Die Horror-Anthologie erscheint innerhalb der Edition Arkham (Nummer 2) und ist auf nur 99 Exemplare limitiert. Das Buch kann ab sofort über den Online-Shop vorbestellt werden. Lieferung nur solange der Vorrat reicht. Es wird um eine schnelle Reservierung gebeten, da die Anthologie erfahrungsgemäß binnen kürzester Zeit ausverkauft sein wird.
Die DVD bekommt eine eigene TV-Sendung
Am 26.6.2007 bekommt die DVD endlich eine eigene TV-Sendung: "Kino News TV Home Cinema" wird Deutschlands erste und einzige Sendung mit dem Schwerpunkt DVD sein.
Zielgruppe ist dabei das filmaffine Publikum oberhalb von 30 Jahren. "Kino News TV Home Cinema" widmet sich verstärkt den kleineren Filmperlen, die im nahezu unüberschaubaren Angebot unterzugehen drohen und präsentiert diese in Beiträgen von 20-90 Sekunden Länge in diversen Stilrichtungen. Höhepunkt jeder Sendung wird die Vorstellung einer DVD als aufregendes Musikvideo sein. Neben der Vorstellung von aktuellen DVDs werden auch Insider über aktuelle Themen verdeckt "auspacken", neue Geräte vorgestellt, die Top 3 in vielen Varianten empfohlen. Um die Zuschauer zum Einschalten in den Folgewochen und zum Aufnehmen zu animieren, werden einzelne Zuschauer, die vorher eine e-Mail geschickt haben, von bekannten Synchronstimmen persönlich gegrüßt. Liebeserklärungen oder persönliche Anrufbeantwortertexte, z. B. von Bruce Willis oder "Sponge Bob" werden so kostenlos ermöglicht und sorgen für ein noch größeres Interesse an dem neuen Format.

"Kino News TV Home Cinema" ist eine Sendung der Cleopatra Produktions GmbH.
Beratend ist André Detroit vom DVD-Dienstleister "movieman.de" tätig. Produktionsstandort ist Hamburg, wo "Kino News TV Home Cinema" von der Cleopatra Prod. in den eigenen Studios erstellt wird. Die "Sendung zur DVD" wird auf 45 TV-Sendern ausgestrahlt und ist so in einem Großteil der deutschen Fernseh-Haushalte zu empfangen. Die knapp 500 wöchentlichen Ausstrahlungen werden insgesamt von ca. 2,5 Millionen Sehern eingeschaltet.
"Grendl" von Frank Schweizer
Sie wollten schon immer wissen, wie das Ende der Welt tatsächlich aussehen wird und ob es rückgängig gemacht werden kann? Was eigentlich der Sinn des Lebens ist und warum sich manche Allegorien einfach nicht miteinander vertragen?
Antworten darauf und auf vieles mehr hält "Grendl" für Sie bereit!

Die Welt geht zu Ende. Das Nichts nichtet. Max Merkur, auf dessen Diplom, das ihn als Magister der Philosophie ausweist, die Tinte noch nicht getrocknet ist, findet sich in der Abfertigungshalle des katholischen Himmelsbahnhofs wieder (gleich neben der Abfertigungshalle für Eichhörnchen und Nagetiere). Durch eine Verkettung unglücklicher (wenngleich nicht ganz zufälliger) Umstände ist es Max Merkur leider nicht möglich, den Apparat des Jüngsten Gerichts zu durchschreiten. Stattdessen ersuchen ihn die Teufel, denen der Weltuntergang höchst ungelegen kommt (schließlich fanden sie gerade in der heutigen Zeit immer mehr Anhänger, und außerdem wollten sie demnächst mit ihrem Internetportal online gehen), um Hilfe bei einer heiklen Mission. Sie stellen ihm den Teufel Lutherion zur Seite, mit dessen Hilfe (und einem Mobiltelefon) Max Merkur eine Reise durch Raum und Zeit antreten soll, um den Sinn des Lebens von den berühmtesten Philosophen der Menschheit zu erfahren, denn nur dadurch kann das Ende der Welt rückgängig gemacht werden.

Der OtherWorld-Verlag meint über seinen Autor: "Frank Schweizer ist die deutsche Antwort auf Terry Pratchett! Vor akuten Lachmuskelkrämpfen wird gewarnt!"
Die vom Verlag ausgewählten Pressestimmen lassen ähnliches vermuten:
"Schweizers Buch ist ein Smaragd fürs Bücherregal" - Antje Konopka, Nexozine
"Was Holt, Rankin und Pratchett für den angloamerikanischen Raum sind, das ist Frank Schweizer für den deutschsprachigen! Sein Romandebüt 'Grendl' ist ein buntes Feuerwerk aus Spannung, Witz, Originalität und phantastischen Ideen - humorvolle, literarisch hochstehende Fantasy par excellence!" - Hermann Urbanek, Space View
"Vergessen Sie Asprin, Nicholls oder Scherm, bei Schweizer spielt die Musik." - Carsten Kuhr, Phantastik-News
"Wirklich witzige Bücher sind sehr selten, philosophische Bücher ebenfalls. Frank Schweizer gelingt es, beides zu kombinieren." - Erik Schreiber, Der phantastische Bücherbrief
Die Geschichte des Computerspielens
Nintendo erregte im letzten Jahr mit seiner Wii-Konsole Aufmerksamkeit über die Grenzen der Spielszene hinaus. Das neuartige Eingabegerät versprach eine andere Art von Spielen, und schon in ihrem ersten Trailer machte Nintendo klar, dass sich diese Konsole nicht nur an Hardcorespieler richten soll. Junge Frauen, ältere Menschen, ganze Familien versammelten sich im Wii-Werbefilm vor dem Bildschirm, um gemeinsam zu spielen. Damit verdeutlichte Nintendo seinen Ansatz, eine neue Spielkultur zu schaffen.

Doch gibt es so etwas denn wirklich – eine Kultur des Computer- und Videospielens? Keine Frage, Computerspiele sind ein Teil unserer Kultur geworden. Doch auch das Computerspielen hat im Laufe der Jahrzehnte eine eigene Kultur entwickelt. Diese Kultur hat sich von „Pong“ bis zur Wii immer wieder verändert und wird es auch in Zukunft tun. Von welchen Faktoren das abhängt und wie diese sich gegenseitig bedingen, darum geht es in "RETRO #4".

Warum schmuggelten die ersten Heimvideospiele hinter einer Kunstholzfront eine ehemals elitäre Technologie in die Häuser der Menschen? Warum erschrak Steve Wozniak, einer der Apple-Gründer, als er eines Tages in einer Computerzeitschrift entdeckte, dass Evets Kainzow einen höheren Tetris-Highscore erzielt hatte? Warum geht es laut Richard Garriott in seiner Rollenspiel-Reihe "Ultima" darum, Brot zu backen, wann immer man will? Wenn sich schon ein großer Teil der vergangenen Spiel-Jahrzehnte der Erfahrung entzieht – die Erzählungen davon jedoch überdauern ...

Weitere Themen der Ausgabe sind: Rückblick -Atari Video Adventure Park, Kurse - C am C64 / CPC DOS, Hardware – USB Interface für Atari 8-Bit, Test – Games Power 50 /Pac Man TV Game, Die Geschichte der 8 Bit Musik, Das Pac-Man-Fieber, Alles gute Lara zum 10. Geburstag, Mac Spiele spezial, Wii Virtual Console, Retro Lexikon, 25 Jahre System 3, CD-ROM mit 18 Spielen.

Die gute alte Zeit wird günstiger: "RETRO" kostet ab sofort nur noch. 6,95 €

RETRO #4 ist ab dem 22.Juni 2007 im Zeitschriftenhandel erhältlich.
Oder online: www.amazon.de / www.go64.de

9. Wissenschaft: Sternenstaub
von Andreas Dannhauer
Was ist das?

Staub sind für den Astrophysiker Mikroteilchen, also Objekte unterhalb der Größe von Kleinstmeteoriten, eben nur wenige Mikrometer groß und damit bedeutend kleiner als das, was sich ständig auf unseren Möbeln ansammelt. Sie bestehen vor allem aus Metallen, in der Astrophysik sind das alle Elemente schwerer als Helium, also Sauerstoff, Stickstoff, Kohlenstoff, Silizium usw. Diese Elemente sind sehr viel seltener als Wasserstoff und Helium, weshalb der Staub nur einen kleinen Bruchteil der interstellaren Materie ausmacht, aber wie wir noch sehen werden, einen sehr wichtigen.

Woher kommt der Staub?

Letztendlich stammen alle Metalle aus den Fusionsöfen von Sternen und werden in deren Inneren erbrütet. Gelangt der Stern in sein letztes Lebensstadium, bläht er sich zum Roten Riesen auf. Ein Stern wie die Sonne nimmt dann den Durchmesser der Marsbahn ein. Dieses Stadium ist für den Stern ein sehr unruhiges; wie ein Motor, der anfängt zu stottern, während ihm das Benzin ausgeht, schaltet der Stern ständig Fusionsprozesse an und aus. Dabei fängt er an zu pulsieren. Die äußeren Gebiete der Sternatmosphäre sind aber wegen ihrer großen Entfernung zum Sternzentrum nur noch schwach gebunden und können leicht in den interstellaren Raum hinausgeblasen werden, inklusive der schwereren Elemente, die dem Wasserstoffgas beigemischt sind. In den ausgedehnten Sternatmosphären läuft aber noch ein entscheidender Prozess ab. Diese sind, im Vergleich zum interstellaren Medium, relativ dicht, so dass hier chemische Reaktionen stattfinden können und sie sind im Vergleich zu anderen Sternoberflächen relativ kühl, so dass komplexere Moleküle nicht sofort wieder durch Zusammenstöße oder UV-Strahlung wieder zerstört werden. Diese Atmosphären sind die Geburtsstätten des interstellaren Staubes.

Die Chemiefabrik des Universums

Der interstellare Raum hat zwei entscheidende Eigenschaften. Er ist kalt, so etwa 10K, und er ist dünn, nur 1 Teilchen pro Kubikzentimeter. Der Horror eines jeden Chemikers, denn da dürften keinerlei chemische Reaktionen ablaufen. Die Teilchen treffen sich einfach zu selten und mit zu wenig Energie. Trotzdem wurden Moleküle in rauhen Mengen gefunden, von Wasserstoff bis Ethanol. Wie passt das zusammen? Der Staub hilft hier sozusagen nach. Trifft ein Atom oder kleines Molekül auf ein Staubteilchen, so wird es häufig elektrostatisch festgehalten, ist dann aber nur schwach gebunden und wandert quasi über dessen Oberfläche. Geschieht dies mit einem zweiten Atom oder Molekül, treffen die beiden sich über kurz oder lang und reagieren miteinander. Ein größeres Molekül entsteht und da sich dabei die Bindungszustände ändern, kann die elektrostatische Anziehung verloren gehen und das Molekül driftet in den Raum hinaus. Das Staubteilchen hat also dafür gesorgt, dass zwei Atome oder Moleküle miteinander reagieren konnten, die einander sonst zeitlich oder räumlich verfehlt hätten. Der Staub hat wie ein Katalysator gewirkt und kann deshalb zu Recht als Chemiefabrik des Universums angesehen werden.

Kühlschrank der Galaxis

Als die ersten Theorien zur Sternentstehung aufkamen, ging man selbstverständlich davon aus, dass Sterne in den interstellaren Gas- und Staubwolken entstehen. Führt man allerdings Berechnungen dazu durch, tritt ein Problem auf. Versucht man Gas zu verdichten, erwärmt es sich. Wer schon mal eine Luftpumpe benutzt hat, kennt das Phänomen. Höhere Temperatur bedeutet aber auch höheren inneren Druck, der dem Materielkollaps entgegenwirkt und die Entstehung von Sternen verhindert. Es muss also ein Kühlmechanismus her. Im Weltall steht dazu nur Wärmestrahlung zur Verfügung. Atome und einfache Moleküle sind Linienstrahler, d. h. sie können nur Strahlung abgeben, wenn sie zuvor durch einen Stoß mit einer ganz bestimmten Energie angeregt wurden. Liegt die Stoßenergie nur knapp daneben, findet keine Anregung statt und damit auch keine Abstrahlung. Atome und einfache Moleküle sind also schrecklich ineffiziente Kühlmittel.
Staubteilchen dagegen bestehen aus vielen Atomen, die unterschiedlich aneinander gebunden sind. Sie können auf vielfältige Weise gegeneinander schwingen. Das führt dazu, dass Staubteilchen auf fast jeden Stoß mit einer Anregung reagieren und danach die aufgenommene Energie in Form von Strahlung wieder abgeben können. Die möglichen Energien liegen dabei so dicht beieinander, dass die einzelnen Strahlungslinien nicht mehr voneinander getrennt werden können. Sie strahlen ein Kontinuum ab. Und da die Anregungsenergien recht niedrig sind, können auch noch schon relativ kühle Gas- und Staubwolken noch weiter gekühlt werden. Der Staub ist also entscheidend an der Sternentstehung beteiligt. Da tut sich nur ein Problem auf. Bei der Entstehung der ersten Sterne gab es noch keinen Staub, da es noch keine Metalle gab. Also was war zuerst, der Staub, der die Sternentstehung ermöglichte, oder die Sterne, die den Staub erzeugten? Offensichtlich mussten die ersten Sterne ohne Staubkühlschrank auskommen.

Lebensbaustein

Beobachtungen junger Sterne zeigen, dass diese oft von Scheiben aus Staub und Gas umgeben sind. Ein Blick auf unser Sonnensystem zeigt, in einer solchen Scheibe sind die Planeten entstanden. Offensichtlich ist der Staub das Ausgangsmaterial für erdähnliche feste Planeten und nicht etwa einzelne Atome. Das ist auch ganz natürlich, bieten doch kleine Staubteilchen den starken Sternwinden der jungen Sterne weniger Angriffsfläche, als einzelne Atome. Außerdem sind sie weniger empfindlich gegenüber zerstörerischer UV-Strahlung des jungen Sterns, also Moleküle. Sie stehen somit länger zur Planetenentstehung zur Verfügung. Als Bewohner eines solchen festen Planeten, aus dessen Materie wir ja bestehen, können wir also zu Recht sagen, wir sind aus Sternenstaub entstanden. Und wenn sich einst die Sonne zum Roten Riesen ausdehnt und die Erde verschlingt, könnten unser Atome, wenn sie nicht gerade im Kern der Sonne landen, der als Weißer Zwerg endet, in Form von Staub wieder ins interstellare Medium gemischt werden. Der Auspruch "Aus Staub sind wir entstanden, zu Staub werden wir werden" trifft es also ganz genau.

10. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,

wir kommen heute zur zweitplatzierten Geschichte unserer Themenrunde "Schatten": "Sturm der Schatten" von V. Groß, der damit sein Debüt im Corona Magazine feiert. Grund zur Freude hat der Autor auch noch aus einem anderen Grund: Gerade wurde seine Kurzgeschichte "Audio" (aus der von Frank W. Haubold herausgegebenen Anthologie "Die Jenseitsapotheke", erschienen beim EDFC und im Corona Nr. 176 näher vorgestellt) für den Deutschen Phantastik Preis 2007 nominiert. Doppelter Glückwunsch also. Und wie immer freuen sich Autor und Redaktion über Rückmeldungen zur aktuellen Story – sei es im Forum oder als Leserbrief per E-Mail.

Die nächsten Themen des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs: "Eindringling" (Einsendeschluss 1. Juli 2007) und "Phantome" (Einsendeschluss 1. Oktober 2007). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist.

Armin Rößler


Sturm der Schatten
von V. Groß

Der Schrei eines Raben erklang.
Spielerisch zog der schwarze Vogel seine Kreise über der Küstenstraße, auf der an diesem Spätnachmittag, weit unter ihm, ein alter Holzwagen in Richtung Cormwall unterwegs war.
Die Bewohner des Dorfes, die dem seltsamen Gefährt begegneten, wunderten sich, denn es war mehr als ungewöhnlich, dass ein Fremder sich in diese abgelegene Gegend weit oben im Norden der Insel verirrte.
Niemand hatte das merkwürdige Gespann jemals zuvor zu Gesicht bekommen.
Wenig später erreichte der Wagen sein Ziel, rollte polternd ins Dorf hinein und hielt zielstrebig auf den Marktplatz zu, wo er ganz allmählich zum Stehen kam. Die Gestalt, die ihn gelenkt hatte, sprang vom Sitz, ihr samtschwarzer Umhang blähte sich wie die Flügel des Nachtaars, der im Schutze der Dunkelheit sein Versteck verlässt, um auf die Jagd zu gehen.
Plötzlich, als hätte der mysteriöse Fremde dies verursacht, begann es zu regnen. Erst langsam, in unregelmäßigem Rhythmus, dann immer schneller fielen schwere, tränenförmige Tropfen auf Cormwall herab. Schon den ganzen Tag über hatte ein böiger Wind wild zerrissene Wolkenberge über den düsteren Himmel gejagt, jetzt aber, am frühen Abend, war es  mit einem Mal stockfinster geworden.
Ein Sturm lag in der Luft.

*

Turi saß auf ihrem Bett und beobachtete mit glänzenden Augen, wie das dunkle Rechteck des Fensters allmählich in ein sanft-goldenes Licht getaucht wurde. Sie liebte diesen Augenblick. Abend für Abend wartete sie sehnlichst darauf, dass Firolv, der Anzünder des Dorfes, auf seiner Runde das Haus erreichen und die nahe gelegene Außenlaterne zum Leuchten bringen würde.
Kurz darauf vernahm sie ein Geräusch. Ihre Mutter betrat den Raum. Es war an der Zeit, zu Bett zu gehen.
„Was möchtest du hören, Turi? Ein Lied? Eine Geschichte?“, fragte Kara, während der Anblick ihrer träumerisch veranlagten Tochter ein beinahe unmerkliches Schmunzeln in ihre Mundwinkel schrieb.
Schweren Herzens wandte sich Turi vom Lichtspiel im Fenster ab. „Eine Geschichte“, verkündete sie mit entschlossener Miene, „erzähl mir die Geschichte vom Gott des Meeres und der Geburt unserer Insel.“
Kara zögerte.
Eigentlich war sie es leid, diese uralte Legende, die Turis Lieblingsgeschichte war, immer und immer wieder zu erzählen. Sie seufzte, beugte sich aber, als sie ihre Vorfreude bemerkte, dem Willen der Tochter, der sie kaum je einen Wunsch abzuschlagen vermochte.
Während Turi es sich bequem machte, die Decke bis ans Kinn nach oben zog, und sie mit erwartungsvollen Augen betrachtete, ließ Kara sich am Rand des Bettes nieder, und begann, begleitet vom schaurigen Heulen des Windes draußen vor der Tür, ihre Erzählung aus alten Tagen.
„Einst, vor langer Zeit,“, hob sie an, „gab es kein festes Land auf der Welt; soweit das Auge reichte, bis zum Horizont, existierte nur das Meer und nichts als das Meer; groß und alt und ewig und tief lag es unter einem windstillen, klaren Himmel - beherrscht vom Gott des Meeres. Dieser sah, wann immer er aus den Tiefen seines Reiches aufstieg, voller Zufriedenheit auf die unendliche Weite, denn nichts bedeutete ihm mehr, als eben dieser Anblick.
Eines Tages aber, als der Gott wieder einmal an der Oberfläche weilte, geschah etwas Unerwartetes; etwas, das während der Äonen, an die er sich inzwischen erinnern konnte, niemals zuvor geschehen war: Ein Sturm zog auf, wurde stärker, und bald darauf erhoben sich mächtige Wellenberge dort, wo zuvor nur unberührte Stille und Harmonie geherrscht hatten. Da er nichts tun konnte, um den Vorgängen Einhalt zu gebieten, war der Gott gezwungen, tatenlos mit anzusehen, wie der Friede, den er so sehr geliebt hatte, um ihn herum in brodelnde Wildheit verwandelt wurde. Er tobte, fluchte und schüttelte drohend seine gewaltige Faust gegen den Himmel, doch es blieb zwecklos. Niemand war da, um seine verzweifelten Schreie zu hören.
Schließlich gab er auf. Resigniert blickte er auf das kochende Meer, die Zerrissenheit und Aufgewühltheit um ihn herum – dann begann er zu weinen.
Ein Fluss von Tränen ergoss sich aus seinen Augen.
Tränen aller Formen und Größen fielen hinab, und wo immer sie mit der Oberfläche des Meeres in Berührung kamen, wurde Land geboren, und Gischt sprühend erhoben sich Kontinente, Inseln und Atolle aus den Fluten.
So entstand auch unsere Insel, von der es seitdem heißt, sie sei die Frucht der allerersten Träne gewesen, welche die Oberfläche des Meeres berührte.
Der zornige Gott aber empfand keine Freude an den Wundern, die er bewirkt hatte. Er verschwand für immer von der Oberfläche, zog sich zurück in die unermesslichen Tiefen seines Reiches, dorthin, wo er sicher sein konnte, dass selbst der stärkste Sturm die ewige Stille nicht zu stören vermochte.
Zuletzt jedoch, bevor er sich für immer vom Licht des Himmels und der Sonne abwandte, stieß er noch einen Fluch aus; eine furchtbare Drohung, die ankündigte, dass er dereinst, in einer stürmischen Nacht, zurückkehren würde, um sich wieder zu nehmen, was sein Eigen war: seine Tränen, die herabgefallen und zu festem Land geworden waren.
So lautet die Legende, so spricht die Prophezeiung ...“
Die traditionellen Worte beendeten die Erzählung.
Kara sah hinab auf ihre Tochter, die sich irgendwann im Schlaf zur Seite gedreht und einen Arm über den Schoß ihrer Mutter gelegt hatte. Vorsichtig, sanft und behutsam, befreite sie sich, stand auf und machte sich daran, das Zimmer zu verlassen.
Sie löschte das Licht.
Als sie die Tür schon beinahe vollständig hinter sich zugezogen hatte, hörte sie plötzlich noch einmal die vertraute, jetzt  aber dünn und müde klingende Stimme ihrer Tochter.
„Mutter?“
Sie drehte sich um und lauschte in die vom Glanz des  Fensters erhellte Dunkelheit.
„Mutter? Er, der heute ins Dorf gekommen ist? Der Fremde mit dem Wagen? Erfüllt sich die Prophezeiung? Ist er der Schattenmann?“
„Wir werden sehen.“, antwortete Kara, „Schlaf jetzt, Turi, schlaf!“

*

Firolv kämpfte sich durch den Regen, der den Boden unter seinen Füßen allmählich in eine zähe und schlammige Masse zu verwandeln begann.  
Die Laternen des Dorfes waren entzündet, nun galt es, den Weg hinauf zur Klippe hinter sich zu bringen.
Die Sturmglocke musste geläutet werden. Für jeden, der jetzt noch so unvorsichtig war, in einem Boot dem aufgewühlten Meer zu trotzen, und ebenso für all jene, die in der aufkommenden Finsternis noch irgendwo auf der Insel umherirrten, ohne einen schützenden Unterschlupf gefunden zu haben.
Mit seinem ganzen Körpergewicht stemmte sich der hagere Laternenanzünder gegen den böigen Wind. Kurz blieb er stehen, um zu verschnaufen und einen Blick zurückzuwerfen, dorthin hinab, wo die Häuser und Hütten von Cormwall wie  eine Hand voll Bauklötze in die Talmulde unterhalb der großen Steilklippe geworfen schienen. Von hier aus konnte er stets am besten erkennen, ob alle Laternen - achtundzwanzig an der Zahl, wie er sehr wohl wusste - tatsächlich brannten und die sternförmig vom Marktplatz abzweigenden Straßen und Gassen ausreichend erhellten. Firolv kannte jede einzelne Laterne, wusste um jeden einzelnen Docht, den er seit Jahrzehnten mit dem Zündholz entfachte, so wie bereits unzählige Generationen seiner Familie vor ihm.
Nachdem er alles als zufriedenstellend erkannt hatte, machte er sich auf, um auch noch das letzte Stück des Weges hinter sich zu bringen. Allmählich wurde es ungemütlich hier oben. Er spürte wie die eisige Meeresbrise, die durch die grauen Flicken seines Seehundfellmantels drang, seine Knochen bis ins Mark erkalten ließ. Er war eben nicht mehr der Jüngste.
Wenig später kam die Glocke in Sicht.
Eingefasst in einem mächtigen Gestell aus massivem Eichenholz ragte sie auf der Spitze der Klippe empor.
Firolv näherte sich ihr mit der gewohnten Ehrfurcht. Als er sie erreicht hatte, löste er den im Boden verankerten Glockenzug aus der rostigen Halterung. Dann umfasste er mit schwieligen Händen das grobfaserige Tau. Wie immer galt sein letzter Blick dem Inneren des bronzenen Gewölbes über ihm, in dem der metallene Klöppel, groß wie der Kopf eines Säuglings, darauf wartete, von ihm in Bewegung gesetzt zu werden.
So wie alle im Dorf, wusste auch er, dass dies eine jener Nächte war, in denen der Meeresgott in Begleitung seiner Kinder dereinst zurückkehren würde, um sich zu nehmen, was schon immer sein Eigen gewesen war.

*

„Der Schattenmann?“
Angst vibrierte in der Stimme des dickbäuchigen Pflish, seit Jahren der amtierende Bürgermeister von Cormwall, als er aussprach, was die anderen im Raum längst befürchtet, aber nicht zu sagen gewagt hatten.
Niemand antwortete, und für einen Moment war nur noch der Sturm zu hören, der zusammen mit dem Regen von draußen gegen die Fenster schlug.
Dann, als hätte irgendjemand den stummen Befehl dazu gegeben, richteten sich alle Blicke mit einem Mal auf den alten Mort, der die ganze Zeit über in einer der finstersten Ecken des Schankraums an seinem Tisch gesessen hatte.
Als dieser sich der Aufmerksamkeit bewusst wurde, schien er plötzlich aus einer Trance zu erwachen und hob zu sprechen an.
„Ja, es ist wahr“, krächzte er mit brüchiger Stimme, „Ich sage euch: Dies ist die eine Nacht! Die Nacht des Meeresgottes. Die Prophezeiung erfüllt sich. Die Zeichen sind seit Tagen zu sehen, für jedermann, der sie zu lesen versteht.“
Seine unheilsschwangeren Worte fielen klackernd wie Runensteine in die gespannte Atmosphäre des Raumes. Manche der Anwesenden rissen erschreckt die Augen auf, vereinzelt vernahm man, wie jemand nach Luft schnappte.
Der alte Mort war derjenige unter ihnen, der sich am besten mit den alten Legenden und Prophezeiungen auskannte; er war der Zeichendeuter des Dorfes, und obwohl nicht alle seinen zumeist düsteren Vorhersagen Glauben schenken wollten, brachte man ihm doch den größten Respekt entgegen.
Ein Luftzug versetzte die Lampen über der Theke in schaukelnde Bewegung. Ein leises Quietschen erklang.
Geistergleich tanzten die Schatten der Männer über die Wände der Taverne, als der alte Mort nun die Hand hob, hässlich mit den halbblinden Augen rollte und in Richtung der Tavernendecke deutete. Gebannt folgten die Blicke aller Anwesenden der Bewegung. Sein fleischloser Finger zeigte hinauf in die Leere. In diesem Moment begann von den Klippen herab die Glocke zu läuten.
Wild, ungestüm, nahezu panisch hallte ihr Klang durch den Sturm.
Es war ein Läuten, das, wie alle sofort erkannten, etwas ganz Außergewöhnliches an sich hatte; ein Läuten, das ganz unverkennbar den Hauch bevorstehenden Unheils mit sich trug.
Mort ließ ein zufriedenes Grunzen hören und nickte.
Wie der zum Himmel aufsteigende, rußige Rauch einer lodernden Kerze verflog nun auch der letzte Rest an Skepsis.
Jetzt wagte niemand mehr, an seinen Worten zu zweifeln: Der Meeresgott näherte sich der Insel, und sie alle waren, zweifellos, dem Untergang geweiht. Einzig der mysteriöse Fremde, der am späten Nachmittag mit seinem Wagen ins Dorf gekommen war - es konnte sich eigentlich nur noch um den Schattenmann der alten Prophezeiungen handeln -, würde in der Lage sein, die Katastrophe abzuwenden und den wütenden  Gott aus alten Tagen von seinem Vorhaben abzubringen.
So besagte es die Überlieferung.
„Nun“, der alte Zeichendeuter ließ ein zweites Mal seine Stimme erklingen, „ihr wisst, was zu tun ist. Der Schattenmann ist gekommen, um uns vor dem drohenden Unheil zu bewahren. Er wird dem Meeresgott entgegentreten. Er wird die Schatten beschwören, die ihm dienen, denn nur sie, nur ihre völlige Substanzlosigkeit, kann ihn noch aufhalten. Und ...“
Er legte eine kurze, kunstvolle Pause ein.
„… ihr alle kennt den Preis, den wir zu bezahlen haben!“

*

Zäher Schlamm bedeckte ihn von oben bis unten. Sein Mantel war inzwischen voll gesogen mit Wasser und starrte vor Dreck. Es fühlte sich an, als wäre er mindestens doppelt so schwer wie gewöhnlich.
Tatsächlich war er den Steilweg mehr heruntergerutscht, als dass er ihn wirklich hinabgelaufen wäre.
Aber was, so fragte er sich, spielte das jetzt überhaupt noch für eine Rolle? Es blieb einfach keine Zeit mehr, um sich mit solcherlei Nebensächlichkeiten zu beschäftigen. Er musste, so schnell wie irgend möglich, hinab ins Dorf, musste die anderen warnen und  sie davon überzeugen, dass dies die Nacht war, in der sich die alten Legenden bewahrheiten würden.
Er selbst hatte ja schon immer daran geglaubt, hatte ja schon immer gesagt, dass alles der Wahrheit entsprach. Und heute ... da  hatte er es mit eigenen Augen gesehen.
Ja!
Durch die Regenschleier hindurch, während er, das Zugseil in Händen, oben auf den Klippen seine Pflicht erfüllt hatte.
Zuerst war ihm alles wie eine Täuschung erschienen. Ein Streich, den seine müden Augen ihm spielen wollten: Er hatte, inmitten der verregneten Dunkelheit, weit draußen über dem Wasser, eine seltsame, ganz außergewöhnlich geformte Zusammenballung wallender Nebelschwaden entdeckt. Er hatte nichts darauf gegeben, aber je länger, je angestrengter er auf das Phänomen gestarrt hatte, desto deutlicher waren aus diesem Nebel schließlich die Konturen einer riesigen Gestalt hervorgetreten: die monströs-bärtige Erscheinung des Meeresgottes, glühendes Zornesleuchten im Blick, das riesige Haupt gekrönt mit einem Kranz aus Tang und fischigen Algen.
Trotz seiner Angst hatte Firolv das Läuten der Glocke noch einige Minuten lang fortgesetzt, dann war er geflohen.
Jetzt hatte er den Weg ins Dorf zur Hälfte hinter sich gebracht. Erneut glitt er aus. Er schlug der Länge nach hin, rutschte ein Stück weit, dann blieb er liegen. Regen prasselte auf ihn herab.
Als er den Kopf hob, um nach unten zu sehen, begriff er, dass das Dorf offensichtlich bereits längst alarmiert war.
Vielleicht hatten sie seine Warnung verstanden.
Durch die strähnig-nassen Haare, die sein Gesicht verklebten, erkannte er unten auf dem Marktplatz eine stattliche Menschenmenge, die sich um den Wagen des geheimnisvollen  Fremden geschart hatte. Die Prophezeiung erfüllte sich also tatsächlich: Es konnte sich nur um den Schattenmann handeln, ihre einzige Chance, der Rache des blindwütigen Gottes zu entkommen.
Der Gedanke ließ ein wenig Hoffnung in Firolv aufkommen. Vielleicht war noch nicht alles verloren. Der alte Mort hatte offensichtlich bereits dafür gesorgt, dass alles Notwendige in die Wege geleitet wurde. Die Bewohner waren dabei, die erforderlichen Opfergaben zu überbringen. Dutzende von ihnen standen in einer langen Schlange an und hielten in Händen, was immer sie an wertvollen Dingen irgendwo in ihrem Besitz gehabt hatten.
Er raffte sich auf, warf einen gehetzten Blick über die Schulter und lief erneut los. Noch war in der Dunkelheit hinter ihm nichts zu erkennen. Weder die riesige Gestalt des Gottes noch die Horde der aufgedunsenen Leichen seiner Kinder, der ertrunkenen Seeleute und Fischer, die ihn begleiten würden, waren zu sehen.
Als er den Blick wieder nach vorne wandte, fuhr ihm ein gleißender, weiß-blauer Blitz in die Augen. Wieder, geblendet diesmal, stürzte er zu Boden. Instinktiv tauchte er das Gesicht sofort tief in den Schlamm und schlang schützend die Arme um den Kopf.
Ein lauter Knall ließ die Luft erzittern.
Als der Schall sich verzogen hatte, und Firolv wieder aufsah, bemerkte er, wie sich unten im Dorf jetzt unzählige, schwarze Schemen fächerförmig vom Wagen des Fremden entfernten. Dies, so wurde ihm mit einem Mal klar, konnte nur eines bedeuten: Der Schattenmann hatte die Opfergaben der Bewohner akzeptiert und seine Diener befreit, damit sie sich dem rachsüchtigen Gott entgegenstellten.
Die Rettung war zum Greifen nahe.
Der Anzünder sandte ein schnelles Dankgebet gen Himmel, und dann, in diesem kurzen Bruchteil einer Sekunde, in dem er plötzlich ernüchtert feststellen musste, dass die furchtbaren Schattenwesen allesamt die Klippen hinauf auf ihn zugelaufen kamen, überließ er sich dankbar einer Ohnmacht.

*

Träge kroch die Sonne über den Horizont hinaus. Der Sturm hatte sich gelegt.
Von den kahlen Ästen eines verbrannten Baumes aus spähten die unsteten Augen einer Elster hinüber zu dem alten Holzwagen, der im Dunst des frühen Morgens die Küstenstraße entlangfuhr.
Irgendwann kam das Gefährt zum Stehen.
Der Fahrer sprang vom Sitz, umrundete den Wagen und öffnete die Hintertür.
Eine Reihe kleinwüchsiger Gestalten kam zum Vorschein. Lachend, plappernd, kletterten sie heraus und versammelten sich um den schwarz gekleideten Fremden. Zuletzt erschienen, unter lautem Beifall und Jubel, zwei Gesellen, von denen jeder eine schwere Kiste mit sich aus den Tiefen des Wageninneren zog. Diese wurden abgestellt, und, nachdem man sie geöffnet hatte, machte man sich daran, den Inhalt zu bestaunen. Man erfreute sich an Schmuck und Geschmeide, bewunderte selten gewordene, antike Münzen sowie eine Reihe vergoldeter oder versilberter Kerzenständer und Kelche; man verglich und prüfte, schlug sich anerkennend auf die Schulter, und nachdem man die Beute schließlich untereinander aufgeteilt hatte, packte man zusammen und verabschiedete sich.
Die kleinwüchsige Artistentruppe begab sich zu den in der Nähe versteckten Pferden, um den Restweg zur Hauptstadt der Insel reitend zurückzulegen. Dort galt es an diesem Abend die letzte Vorstellung zu geben, bevor man, noch in derselben Nacht, die Zelte abschlagen und auf das Festland zurückkehren würde.
Ein letztes Mal grüßend preschte die lustige Schar in einer Staubwolke davon.
Der Fremde blieb alleine zurück.
Er beschattete seine Augen und blickte gegen das gleißend-morgendliche Sonnenlicht hinab aufs Meer. Als nach einer Weile das geblähte Segel einer Barkasse auftauchte, nahm er den schweren Leinensack, der seinen Teil der Beute enthielt, warf ihn über die Schulter, ließ das Pferd frei und setzte den Wagen in Brand.
Beinahe fiel es ihm selbst ein wenig schwer, zu glauben, dass alles so reibungslos funktioniert hatte. Einige wenige, simple Tricks seines illusionistischen Repertoires hatten genügt, um die braven Menschen von Cormwall am Ende das glauben zu machen, was sie sowieso schon immer hatten glauben wollen.
Er warf den Kopf in den Nacken und ließ ein schallendes Lachen hören. Dann, mit einem letzten Blick zurück in Richtung des Dorfes, einem Kopfschütteln und einem merkwürdig resignierten Schmunzeln, das seine Lippen umspielte, begann er den Abstieg hinab zur Küste.
Drüben in Cormwall indes - erwachte das Leben.


V. Groß, Jahrgang 1967, Saarländer, Studium der Sozialpsychologie sowie der Sprach- und Erziehungswissenschaft, seit 2004 Veröffentlichung von Phantastik unter anderem in der SF-Reihe des Wurdack-Verlages, beim EDFC/Passau und im Ronald Henss-Verlag; lebt, liest, schreibt und arbeitet - mit größtmöglicher Begeisterung für sein Tun - in der Nähe von Saarbrücken. Weitere phantastische Erzählungen und ein Fantasyroman, der zurzeit den Arbeitstitel "Herzland" trägt, stehen zu befürchten.
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Nur der Himmel ist die Grenze
ISSN 1422-8904
Ausgabe 186 - 27.06.2007
Herausgeber
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Ausgabe 187 erscheint am
11.07.2007.

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