corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904

 newsBEAT
+ Klingonen-Comic
+ Alexander Siddig
+ Star Trek fürs Handy
+ Firefly auf Fedcon
+ The Lost Tales
+ Battlestar Galactica
 Kunterbunt
+ Hitflip - Geschenketausch
+ Twin Peaks - Season 2.1
+ Robin Hood - Season 2
+ Oscar-Nominierung
+ Denva Convention
 Shops
Corona-Shop
Phantastisches Shoppen im Corona Web-Shop, powered by amazon.de

Sendit.com
Kino- und TV-Produktionen hier im englischsprachigen Original online bestellen.
 Partner
FEDCON
Infos, Foren und mehr zur erfolgreichsten europäischen Star Trek-Convention.

Koenig-com.de
Internetlösungen aus einer Hand. Günstiges Webhosting ab 2 Euro pro Monat.
 Buch-Tipp
40 Jahre STAR TREK
Thomas Hoehl und Mike Hillenbrand über das Jubiläum des erfolgreichsten SF-TV-Franchise der Welt. 40 Kapitel aus 40 Jahren auf 448 Seiten für 12,95!

Entdecken Sie Ihre Lust auf Star Trek neu!
 Links
Phantastische Welten
Ausführliche Besprechungen mit Infos zu allen großen SciFi-Serien und Filmen.

phantastik.de
Täglich neue Infos, Kritiken und mehr zu vielen Themen rund um die Phantastik.

SF-Radio
Großes Science Fiction-Internetportal mit täglichen Radiosendungen und News.

The Daily Trekker
Großes Star Trek: Voyager- und Andromeda-Projekt mit Reviews, Infos und mehr.

Star Trek-Quoten
Großes Einschaltquotenarchiv im Internet zum Star Trek-Universum auf sftv.ch.

STARTREKVorlesung.de
Dr. Hubert Zitt über die Wissenschaft in Star Trek.

Stargate-Project
Die News- und Entertainment-Seite zu Stargate-SG1 und Atlantis.
14. Februar 2007 - Ausgabe 177 - "It's been a long way"
Hilfe gesucht
Momentan findet er nicht statt, der Winter. Weil wir Ihnen, liebe Leser, aber dennoch einen Eindruck von einem harten und langen Winter geben wollten, haben wir die Winterpause schnell mal verlängert. Das haben viele von Ihnen bemerkt, manche auch moniert und wir grämen uns schuldbewusst. - Aber es gibt Gründe.

Simon Pypke, der unser Projekt seit Ewigkeiten tatkräftig mitgestaltet und unterstützt hat, kann sich aus beruflichen Gründen nicht mehr um unser liebstes Kind, die Newsrubrik, kümmern. Da wir aber nicht nur ein Magazin, sondern - so sehr das bei einer 14täglichen Erscheinungsweise überhaupt möglich ist - ein aktuelles Magazin sein wollen, liefen bei uns die Köpfe, Gehirnwindungen und Telefonleitungen heiß. Der Job eines Newsredakteurs ist ein harter und Simon, der nach dem Abschied von Klaus Michels diesen Job lange Zeit alleine stemmte, hat riesige Fußstapfen hinterlassen. Momentan haben wir eine Lösung, unsere Suche darum aber noch lange kein Ende. Wenn Sie Lust haben, in einem überschaubaren Team Simons Erbe anzutreten und die Redaktion des Corona Magazines zu ergänzen, schreiben Sie mir doch bitte. Wäre schön.

Dass die anderen Artikel dieser Ausgabe pünktlich bei uns eingetroffen sind, versteht sich bei der Professionalität unserer Autoren von selbst. Und diese Artikel haben es in sich, packen interessante Themen (Birgit Schwenger über eine "Herr der Ringe"-Oper!!) an und werfen unter anderem auch einen Blick auf die Fernsehlandschaft in den USA. Sebastian Peitsch wird diese Reihe in den kommenden Ausgaben fortführen und wir freuen uns darauf.

Noch einmal ein großes Sorry. An Sie, liebe Leser, an Sie, liebe Autoren unseres Kurzgeschichtenwettbewerbs, aber auch an Euch, liebe Mit-Redakteure. Der Start ins Jahr erfolgte dieses Mal mit Verspätung, aber wie heißt es so schön? Der Corona kommt langsam, aber gewaltig.

Bleiben Sie uns gewogen!

Herzlichst
Ihr Mike Hillenbrand
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)
Inhalt
1.Spotlight: Die "Herr der Ringe"-Symphonie - Live in Konzert
Eine Oper, sie zu faszinieren
6.Fernsehen: The CW
Der US-Fernsehmarkt am Beispiel einer Senderfusion
2.newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7.Lesezeichen: Drachenschiffe über Kenlyn
Der erste Roman aus dem Hause Hexentor
3.Star Trek: Die Deep Space Nine-Buchreihe
Etienne Quiel über das Buch-SpinOff
8.Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
4.Ihre Meinung
Leserbriefe an das Corona Magazine
9.Wissenschaft: Fabelwesen
Ein Horn, zwei Horn, ganz egal...
5.TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
10.Die Corona-Kurzgeschichte
"Initiation" von Benedict Marko

1. Spotlight: Die "Herr der Ringe"-Symphonie - Live in Konzert
von Birgit Schwenger
Peter Jackson bezeichnete den insgesamt zwölfstündigen Soundtrack der „Herr der Ringe“-Trilogie als Herzschlag der Filme. Unter Verwendung der Wagnerischen Leitmotiv-Technik stattete Komponist Howard Shore die Hauptfiguren und Völker Mittelerdes mit eindrucksvollen Melodien und charakteristischen Themen aus und nahm die Zuschauer mit auf eine unvergleichliche musikalische Reise durch Tolkiens Welt. Für sein Werk wurde Shore mit insgesamt drei Oscars geehrt, davon einer für den Song „Into the West“, den er mit Annie Lennox und Fran Walsh teilt.

In vierjähriger Arbeit schuf Shore gemeinsam mit dem Dirigenten und Leiter des Hollywood Bowl Orchestras John Mauceri, losgelöst von den Filmen, eine rund zweistündige Konzertfassung der Musik, die der erzählerischen Kraft der Filme eindrucksvoll Ausdruck verleiht. Die insgesamt sechs Sätze der Symphonie entsprechen den sechs Büchern der „Herr der Ringe“-Romane. Dabei ist der Soundtrack nicht einfach zusammen gekürzt, sondern von Shore und Mauceri entsprechend der wesentlichen Handlungsstränge bearbeitet und um neue Überleitungen ergänzt worden.

Mit der symphonischen Umsetzung des Soundtracks steht Shore in der Tradition der klassischen Oper und programmatischer Orchesterwerke wie beispielsweise Smetanas „Moldau“ und bedient sich der großen Klangpalette eines klassischen Orchesters. Das Volk der Hobbits wird etwa durch keltische Klänge dargestellt, aus denen die zu Herzen gehenden Töne einer folkloristischen Blechflöte empor steigen. Die Elben werden von östlich eingefärbten, sphärischen Klängen porträtiert und japanische Taiko-Trommeln und Ketten, die auf Klavierseiten geschlagen werden, illustrieren die aggressiven Orks. Klare, strenge Arrangements der Blechbläser symbolisieren das Volk der Menschen. Der Charakter des Reitervolkes von Rohan wird zusätzlich durch folkloristische Elemente wie eine Fiedel und eine Doppelvioline unterstrichen und der erhabene Klang der Hörner der Rohirrim darf natürlich auch nicht fehlen. Selbst Gollum erhält eine eigene Stimme, verkörpert durch ein Hackbrett. Die Besonderheiten der Instrumentierung schaffen ein außergewöhnliches Hörerlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Auch die Freude mancher Musiker, die bei herkömmlichen klassischen Konzerten nicht immer gefordert werden, dürfte groß sein, mit ihren Instrumenten auch einmal im Mittelpunkt des Interesses zu stehen.

Ihre Uraufführung erlebte die „Herr der Ringe“-Symphonie zur Weltpremiere des dritten Teils „Die Rückkehr des Königs“ in Wellington, Neuseeland, am 29. November 2003. Howard Shore ließ es sich nicht nehmen, selbst zu dirigieren. Seitdem wurde seine Konzertadaption bereits in zahlreichen renommierten Häusern weltweit aufgeführt, u.a. in der Royal Albert Hall in London, im Odeon Herodes Atticus in Athen und sogar im Moskauer Kreml. Die Deutschlandpremiere der Symphonie fand am 13. August 2005 in Neumünster statt und wurde von Publikum und Kritik begeistert gefeiert. Weitere Konzerte in Köln, Nürnberg und Leipzig folgten. Aufgrund der großen Nachfrage fanden in Leipzig am 6. und 7. Januar 2007 gleich zwei Aufführungen in der Arena Leipzig statt. Jeweils um die 10.000 Zuschauer erlebten in den beiden ausverkauften Konzerten ein bewegendes musikalisches Meisterwerk, in dem sich dramatische Klangkaskaden und Choräle mit Sopransoli und folkloristisch-lyrischen Themen abwechselten. Insgesamt wirkten 300 Musiker und Sänger des weltweit hoch angesehenen Gewandhausorchesters, des Chores der Oper Leipzig sowie die Kinderchöre der Oper Leipzig und des Gewandhausorchesters an der Aufführung mit, die von John Mauceri dirigiert wurde. Die erst 16-jährige Kaitlyn Lusk, die bereits bei zahlreichen Aufführungen der Symphonie in Amerika mitwirkte, rief mit ihrer einzigartig klaren und wahrhaft Elben gleichen Stimme Gänsehaut hervor: Ihre Interpretation der Lieder „Into the West“ und „Gollum’s Song“ ist tief bewegend. Neben Tammy Tyburczy brillierte die Sopranistin als Solistin auf den Leipziger Konzerten. Sehr eindrucksvoll war es auch Thomas Oertel-Gormanns, den Bariton der Oper Leipzig, „Aragorn’s Coronation“ intonieren zu hören. Das hätte sich Viggo Mortensen vermutlich auch nicht träumen lassen, dass seine kleine Melodie aus der Krönungszeremonie einst Bestandteil eines Symphoniekonzertes sein würde.

Umrahmt wird das Konzert von einer eindrucksvollen Multimedia-Präsentation. Eigens für die Symphonie kreierte Zeichnungen und Skizzen von Alan Lee und John Howe bereichern die musikalische Reise durch Mittelerde zusätzlich und geben eindrucksvoll Einblick in die Entstehung der Filme. Der Videokünstler Davey Frankel, der u.a. für Ang Lee Tan Duns „The Crouching Tiger, Hidden Dragon Concerto“ visuell umgesetzt hat, zeichnete für die Videopräsentation verantwortlich, die sich ebenso wie die bewusst zurückhaltende Lichtdramaturgie hervorragend in die ganze Aufführung einfügte.

Ein Besuch der Symphonie ist für „Herr der Ringe“-Fans auf jeden Fall empfehlenswert, wenn nicht gar ein Muss. Aber auch all diejenigen, die keine großen Fans der Filme oder Bücher sind, nimmt Shores Symphonie mit auf eine fantastische Reise und bietet zudem musikalischen Hochgenuss.

Weitere Termine der „Herr der Ringe“-Symphonie in Deutschland:

MÜNCHEN, 12.04.2007 20:00, Olympiahalle München
BERLIN, 15.04.2007 20:00, TEMPODROM
ERFURT, 18.04.2007 20:00, Messehalle Erfurt
MAGDEBURG, 19.04.2007 20:00, Bördelandhalle
KÖLN, 21.04.2007 20:00, Kölnarena
FRANKFURT, 22.04.2007,20:00, Jahrhunderthalle Frankfurt

Einmalig in Deutschland präsentiert der Filmpark Babelsberg vom 1. Februar bis zum 29. April 2007 passender Weise die Ausstellung „The Lord of the Rings Motion Picture Trilogy – The Exhibition“. Die Ausstellung wurde vom Museum Te Papa Tongarewa, Neuseeland, entwickelt und begeisterte inzwischen schon mehr als 1,2 Millionen Besucher. Nach Singapur, Australien, Großbritannien und den Vereinigten Staaten ist der Filmpark Postdam Babelspark der sechste Standort der Ausstellung, die einmalige Einblicke in die Welt Mittelerdes gewährt.

2. newsBEAT
Klingonen-Comic: Erste Bilder
TrekWeb berichtet, dass sechs Seiten des neuen Comics "Star Trek: Klingon Blood Will Tell" veröffentlicht worden.

Außer den Bildern gibt es noch ein Interview mit den Autoren Scott und David Tipton, sowie dem Zeichner David Messina zu lesen.
Alexander Siddig in neuem Sci Fi Film
Der Chefarzt von DS9 hat die Rolle des Oberhaupts der britischen Regierung im Film "Doomsday" angenommen. Der Thriller wird sich um einen tödlichen Virus drehen, welcher Hunderttausende von Menschen getötet hat und nun erneut auftaucht. Auf der Suche nach einem Heilmittel werden Wissenschaftler in die Quarantänezone geschickt.

Unter der Regie von Neil Marshall werden ab März in Südafrika und Großbritannien die Dreharbeiten stattfinden.
"Star Trek" Inhalte fürs Handy
CBS hat für den amerikanischen Markt mit "CBS Mobile Store" einen Online-Shop für Wallpaper und Klingeltöne zu diversen CBS-Serien gestartet. Auch zu "Star Trek" sind einige Artikel im Programm. Während Klingeltöne lediglich zur Original-Serie angeboten werden, gibt es Wallpaper zu allen "Star Trek"-Serien. Der interessierte Leser kann im Shop die Hintergrundbilder ansehen und Klingentöne probehören.
Jewel Staite: Firefly-Darstellerin auf der Fedcon
Mit Jewel Staite wird erstmals ein Darsteller der Sci-Fi Serie "Firefly" eine deutsche Convention besuchen. Staite spiele die Mechanikerin Kaylee.
"The Lost Tales": Veröffentlichun in Deutschland
Nach der bisher für Ende Juli geplanten Veröffentlichung in den USA ist nun auch ein vorläufiger Termin für Deutschland bekannt geworden. Die DVD soll am 24. August erscheinen, also kurz nach dem USA-Termin.
"Battlestar Galactica": Neues Videospiel
Kürzlich kündigten NBC Universal und Sierra Online ein neues Videospiel an, welches im "Battlestar Galactica"-Universum spielen soll. Dabei soll es sich um ein Weltraum-Shooter handeln. Das Spiel wird von den australischen Studio Auran Games entwickelt und soll im Herbst diesen Jahres für Xbox 360 und PC als Download erscheinen.

Xbox-Nutzer werden das Spiel über Microsofts Xbox Live Arcade herunterladen können. Die PC-Version wird es auf verschiedenen Webseiten wie Scifi.com, NBC.com und Sierra.com geben.

Die Handlung der neun Missionen wird in den ersten beiden Staffeln der Serie angesiedelt sein. Der Multiplayer-Modus wird weitere Karten enthalten, in denen bis zu zwei Achter-Teams am PC bzw. zwei Vier-Teams auf der Xbox gegeneinander spielen können. Bei der Entwicklung des Spiels arbeitet man eng mit den Produzenten der TV-Serie zusammen, um sich optisch und klanglich an der Serie zu orientieren. Zusätzlich wurden eigens für das Spiel neue Schiffe entwickelt.

Nach Veröffentlichung des Spiels sollen regelmäßig weitere Inhalte wie Schiffe, Karten und Missionen zur Verfügung gestellt werden.
Kiefer Sutherland neue Hauptrolle in "Mirrors"
Laut Variety wird Kiefer Sutherland die Hauptrolle in "Mirrors" übernehmen. Das Remake das korreanischen Horrorfilms "Into the Mirror" von Kim Seong-ho stammt aus dem Jahr 2003. Die Dreharbeiten der Neuauflage beginnen am 1. Mai in Rumänien unter der Regie von Alexandre Aja.
Harold Perrineau bei "Demons"
Perrineau, der den Michael in "Lost" darstellt, wird eine Rolle im Piloten der CBS-Serie "Demons" übernehmen. Er wird Mitch spielen, einen langjährigen Vertrauen des ehemaligen Priesters Gus, welcher Hauptdarsteller in dieser neuen Mystery-Serie ist und Teufelsaustreibungen vornimmt.

Es bleibt also weiterhin fraglich, ob Perrineau wieder zu "Lost" zurückkehren wird. Bisher gab es keine Einigung zwischen ihm und den Produzenten der Serie. Im Falle einer Ausstrahlung von "Demons" ab dem Herbst, wird Perrineau auf jeden Fall bei "Demons" bleiben und für "Lost" nicht mehr zur Verfügung stehen.
"Indiana Jones 4": Starttermin festgelegt
Der vierte Teil um den Titelhelden Indiana Jones wird laut Paramount Pictures am 22. Mai 2008 in die amerikanischen Kinos kommen. Damit startet der Film am gleichen Wochenende wie seine beiden Vorgänger der Reihe.
"Shrek 3": Trailer online
Bei Empire Movies gibt es einen ersten Trailer zum dritten Teil um den grünen Oger.

Der Film wird am 28. Juni 2007 in Deutschland starten.
"Toy Story 3": Fortsetzung angekündigt
Wie Variety berichtet, kündigte Disney die Veröffentlichung von Toy Story 3 an, welcher wahrscheinlich 2009 in die Kinos kommen soll. John Lasseter, inzwischen Chief Creative Officer in der Animationsabteilung von Disney, wird nicht wie in den bisherigen Teilen der Reihe Regie führen. Stattdessen wird Lee Unkrich genannt, welcher Co-Regisseur von Teil 2 war, sowie bei Die Monster AG und Findet Nemo diesen Posten inne hatte. Das Drehbuch wird Michael Arndt schreiben, der für Little Miss Sunshine für den Oscar nominiert wurde.
Gabriel Burns: Live Tour verschoben
Wie Universal Music meldet, wurde die für das erste Quartal 2007 geplante Live-Tour zu GABRIEL BURNS vorerst abgesagt. Voraussichtlich wird eine Tour im Winter 2007 stattfinden. Mehr dazu etwa Mitte des Jahres.

3. Star Trek: Die Deep Space Nine-Buchreihe
von Etienne Quiel
The Left Hand of Destiny, Book One

Bevor der Leser erfährt, wie es nach den spannenden Ereignissen der “Mission: Gamma”-Reihe weitergeht, muss er sich noch etwas gedulden. Der Zweiteiler „The Left Hand of Destiny“ kehrt in die Zeit direkt nach „What You Leave Behind“, dem TV-Finale von DS9, zurück und spielt damit noch vor den neuen Abenteuer von DS9 beginnend mit „Avatar“.

Nachdem es John DeLancie (TNG Q), Armin Shimerman (DS9 Quark) und Andrew J. Robinson (DS9 Garak) vorgemacht haben, hat ein weiterer „Star Trek“-Schauspieler zur Feder gegriffen. J.G. Hertzler, der General Martok zu einem markanten Charakter machte, hat in Zusammenarbeit mit Jeffrey Lang hiermit erfolgreich sein Debüt als Autor gegeben.

An Bord des Klingonischen Flaggschiffes Negh’Var reisen Kanzler Martok und Worf, der kürzlich ernannte Föderationsbotschafter für das Klingonische Reich, zurück nach Qo’noS. Auf der Heimatwelt stehen dem Kanzler einige Tage traditioneller Zeremonien bevor, die seine Amtseinführung auch formell durch den Hohen Rat besiegeln sollen. Die Erste Stadt, in deren Zentrum sich die Große Halle befindet, ist zum Bersten mit Schaulustigen gefüllt, die dem Spektakel der Ankunft des neuen Kanzlers beiwohnen wollen.

Kurz bevor Martok und seine Delegation zu den wartenden Ratsmitgliedern hinunterbeamen, überschlagen sich die Ereignisse. Die Große Halle wird durch einen Bombenanschlag zerstört, sämtliche Ratsmitglieder und unzählige Besucher getötet. Das Flaggschiff des Kanzlers wird von mehreren Schiffen angegriffen. Kurz bevor das Schiff von der Übermacht zerstört wird, gelingt es Martok, Worf und einer Handvoll Besatzungsmitglieder, sich nach Qo’noS zu retten.

Wenig später gibt sich im sich ausbreitenden Chaos ein Mann zu erkennen: Ratsmitglied Morjod übernimmt die Verantwortung für das Geschehene. Umringt von ihm treuen Ratsmitgliedern, die vor dem Anschlag gewarnt waren und nicht zum Empfang erschienen waren, verkündet Morjod die Errichtung eines neuen Klingonischen Reiches unter seiner Führung. Vorbei seien die Zeiten der Korruption und politischen Machenschaften, vorbei die Abhängigkeit von der Föderation. Er prophezeit eine Rückkehr zu den Wurzeln des Klingonischen Erbes.

Wie sich herausstellt, hat Morjod die letzten Monate und Jahre gut genutzt. Unbemerkt von Gowron, welcher durch den Dominion-Krieg und seine eigene politische Ränkespiele abgelenkt war, hat er Allianzen mit vielen der alten und mächtigen Familien geschlossen und die richtigen Leute in Schlüsselpositionen gebracht, so dass der Staatstreich reibungslos ausgeführt werden konnte. Unterstützt von Worf und wenigen Anderen muss Martok einen Weg finden, die Macht zurück zu erlangen. Der Weg dahin wird umso gefährlicher, da Morjod genau zu wissen scheint, wie er Martok zu Fall bringen kann.

Als schließlich Martoks Frau Sirella in Gefangenschaft des selbsternannten Imperators gerät, um öffentlich hingerichtet zu werden, gibt es für Martok nur noch ein Ziel…

Neben einer spannenden Handlung bietet „The Left Hand of Destiny, Book One“ vor allem Einblicke in den Charakter Martok. Als Mann einfacher Herkunft hat er nie den Weg zur Macht gesucht, sondern sich durch seine Taten bewiesen und so den Weg empor in der Militärhierarchie genommen. Als schließlich die Bürde der Kanzlerschaft auf ihn übertragen wird, kommt dies für ihn unerwartet und vor allem ungewollt. Obwohl er die Verantwortung annahm, hat er sich bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit der ihm übertragenden Rolle identifiziert und weiß nicht, wie er seinem Volk dienen kann und soll. Dies ist einer der ihn treibenden Konflikte. Neben der Ungewissheit über seine Zukunft holen ihn ebenso die Geister seiner Vergangenheit ein. Mehr als er gewusst hat, ist er mit den sich nach dem Staatsstreich entfaltenden Ereignissen verbunden.

Abgerundet wird der Roman durch genug Gelegenheiten zum Schmunzeln, einen sehr eigenen Ferengi namens Pharh und Begegnungen mit dem Imperator Kahless und Worfs Sohn Alexander.

Man darf gespannt sein, welche Wendungen und Überraschungen der zweite Teil bereit hält.

4. Ihre Meinung
Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegelndie Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion desCorona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu:leserbriefe@corona-magazine.de. Bittebeachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigemNamen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktionbekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!

40 Jahre Star Trek

Hallo,

ich habe das Buch "40 Jahre Star Trek" zu Weihnachten bekommen und bin jetzt fast durch.

Ich muss sagen, es ist sehr informativ und es sind einige nette Anekdoten dabei. Ich war auch erfreut, meinen Brief darin wieder zu finden.

Der einzige Kritikpunkt ist das Lektorat. Oft sind es Tippfehler, die einfach nicht korrigiert wurden. Aber einige Sachen waren schon geradezu haarsträubend. So wurde die USS da Vinci als Schiff der "Sabber Klasse" bezeichnet. Richtig wäre natürlich "Sabre Klasse". Ein Schmunzeln konnte ich mir an dieser Stelle nicht verkneifen.

Ansonsten ein sehr gelungenes Buch, welches ich gerne Freunden weiter empfehle!

Grüße
Shinzon


Lieber Shinzon,

danke für dein Lob. Leider erreichen uns immer mehr Briefe von Lesern, die das Buch "Dies sind die Abenteuer.. 40 Jahre Star Trek" nicht mehr im Buchhandel finden. Schon vor Weihnachten wurde es nur noch vereinzelt von wenigen Bahnhofskiosken geführt und seit einigen Wochen ist es völlig ausverkauft. Eine zweite Auflage wird es aber geben - wir arbeiten daran. Und der von dir gefundene Fehler - ebenso wie z.B. Rikers Trompete - wird darin hoffentlich korrigiert sein.

Beste Grüße
Thomas & Mike

5. TV-Vorschau
(17. Februar 2007 - 02. März 2007)
Colorcode:PayTVÖsterreichSchweiz
Samstag, 17. Februar 2007
11:45 UhrXena
Rückkehr der Walküre
6x09Kabel1Wdh.
12:40 UhrRelic Hunter - Die Schatzjägerin
Die magische Schale
1x01Kabel1Wdh.
13:30 UhrFarscape - Verschollen im All
So wie wir wohl nicht waren
2x05ATVplusWdh.
13:35 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Pilot
1x01Kabel1Wdh.
14:30 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Der Komet
7x17Kabel1Wdh.
14:30 UhrEarth 2
Ein Planet wird erlöst
1x21ATVplusWdh.
15:50 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Billies Killer-Eltern
8x11ORF1Wdh.
17:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Ein hoher Preis
8x17Pro71st
17:50 UhrSmallville
Ein Mensch zu sein ...
5x02RTLWdh.
19:20 UhrAndromeda
Genie an Bord
1x14Tele 5Wdh.
20:15 UhrLife on Mars - Gefangen in den 70ern
Hooligans
1x05Kabel11st
20:15 UhrBatman Forever
Batman und Robin im Kampf gegen Harvey Two-Face und den Riddler.
US
1995
RTL2Wdh.
20:15 UhrCliffhanger - Nur die Starken überleben
Sylvester Stallone hängt im Gebirge herum.
IT/FR
1993
ATVplusWdh.
20:15 UhrSchneewittchen
Schneewittchen in der Horror-Version. Mit Sigourney Weaver.
US
1997
VOXWdh.
21:25 UhrLife on Mars - Gefangen in den 70ern
Tod um Zwei
1x06Kabel11st
22:30 Uhr8 MM - Acht Millimeter
Nicolas Cage ist als Privatdetektiv auf der Suche nach einem Mörder, der seine Tat gefilmt hat.
US/DE
1999
Pro7Wdh.
22:30 UhrCrying Freeman - Der Sohn des Drachen
Der 'Freeman' ist ein Triaden-Killer. Als er deren Regeln verletzt, und eine Zeugin nicht tötet, kommt er selbst auf die Abschußliste.
CA/FR
1995
Kabel1Wdh.
23:20 UhrThe Astronaut's Wife
Mit Johnny Depp und Charlize Theron. Nach einem Unfall im All hat die Frau eines Astronauten das Gefühl, dass ihr Mann nicht mehr derselbe ist.
US
1999
Sci FiWdh.
Sonntag, 18. Februar 2007
00:05 UhrSix Feet Under - Gestorben wird immer
Stille Andacht
5x07VOXWdh.
00:10 UhrAmerican Psycho
Ein Wall Street-Yuppi ist gleichzeitig ein psychopatischer Killer. Und kommt damit durch.
US/CA
1982
ORF1Wdh.
00:15 UhrCliffhanger - Nur die Starken überleben
Sylvester Stallone hängt im Gebirge herum.
IT/FR
1993
ATVplusWdh.
07:15 UhrStar Trek - Enterprise
Der Anschlag
4x07Sat1Wdh.
10:45 UhrHercules
Hochmut kommt vor dem Fall
1x07RTL2Wdh.
11:40 UhrXena
Aufstand der Titanen
1x07RTL2Wdh.
16:55 UhrAndromeda
Genie an Bord
1x14Tele 5Wdh.
20:15 Uhr24
05:00 - 06:00
1x06ATVplusWdh.
20:15 UhrDune - Die Kinder des Wüstenplaneten
Nach Frank Herberts Roman. Es geht um die Kinder von Paul Atreides.
DE/US
2003
Sci FiWdh.
21:10 Uhr24
06:00 - 07:00
1x07ATVplusWdh.
21:45 UhrThe 6th Day
Arnold Schwarzenegger wird geklont und deckt im Doppelpack eine Verschwörung auf.
US/CA
2000
Sci FiWdh.
22:05 UhrDemolition Man
Sylvester Stallone ist der Demolition Man, ein Cop, der aufgrund seiner 'Erst schießen, dann an die Regeln denken'-Mentalität zu Haft in einem Eisblock verurteilt wird. In der Zukunft wird einer seiner Erzgegner aufgetaut, und er ist der Einzige, der sich mit dem Bösewicht messen kann.
UK
1993
ATVplusWdh.
Montag, 19. Februar 2007
00:15 UhrStargate: SG1
Das schwarze Loch
2x16ATVplusWdh.
04:20 UhrStar Trek - Enterprise
Der Anschlag
4x07Sat1Wdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Opfer der Sehnsucht
6x06Pro7Wdh.
16:00 UhrStargate: SG1
Der Sarkophag
2x05ATVplusWdh.
16:05 UhrStargate
Tödlicher Verrat
3x19Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Datas erste Liebe
4x25Sci FiWdh.
17:50 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Der burmesische Falke
7x08ORF1Wdh.
19:20 UhrStargate
Harsesis Rettung
3x20Tele 5Wdh.
20:00 UhrCSI: Miami
Festgenagelt
2x02SF2Wdh.
20:15 UhrJurassic Park
Dinos werden geklont. Die sind in (fast) ausbruchsicheren Gehegen untergebracht. Bis sie ausbrechen.
US
1993
WDRWdh.
20:15 UhrCSI:NY
Tod im Zoo
2x03VOXWdh.
20:15 UhrC.S.I. Miami
Ein glasklarer Fall
3x06ORF1Wdh.
21:05 UhrC.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Brandgefährlich
6x17ORF11st
21:35 UhrLost
Zusammen leben - alleine sterben, Teil 2
2x24SF21st
21:50 UhrStargate: SG1
Die Hak'tyl
7x10ATVplusWdh.
22:00 UhrWing Commander
Die Menschen befinden sich im Krieg mit den katzenartigen Kilrathi. Nur die Besatzung der Jägerträgers Tigers Claw kann den Vernichtungsschlag gegen die Erde verhindern.
US
1999
Sci FiWdh.
22:10 UhrOuter Limits - Die unbekannte Dimension
Das Netzwerk
6x15Kabel1Wdh.
22:15 UhrLost
Zusammen leben - alleine sterben
2x23Pro7Wdh.
22:50 UhrStargate: SG1
Grace
7x13ATVplusWdh.
23:10 UhrAkte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Die Prophezeihung
9x11Kabel1Wdh.
23:40 Uhr24
05:00 - 06:00
1x06ATVplusWdh.
Dienstag, 20. Februar 2007
00:05 UhrSeven Days - Das Tor zur Zeit
Die falsche Nonne
2x07Kabel1Wdh.
00:35 Uhr24
06:00 - 07:00
1x07ATVplusWdh.
00:55 UhrC.S.I. Miami
Ein glasklarer Fall
3x06ORF1Wdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Seelenqualen
6x07Pro7Wdh.
16:00 UhrStargate: SG1
Rückkehr des Thor
2x06ATVplusWdh.
16:05 UhrStargate
Harsesis Rettung
3x20Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der Kampf um das klingonische Reich, Teil 1
4x26Sci FiWdh.
17:50 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Was ist mit Leo los?
7x09ORF1Wdh.
19:20 UhrStargate
Der Kristallschädel
3x21Tele 5Wdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Ein glasklarer Fall
3x06RTLWdh.
20:15 UhrThunderbirds
Als die Familie Tracy, die Retter mit den Thunderbird Flugzeugen, von einem Erzschurken überrumpelt werden, kann sie nur der jüngste Sohn, samt Freundeskreis, sie retten.
US/UK
2004
Premiere StartWdh.
21:55 UhrPer Anhalter durch die Galaxis
Nach Duglas Adams Buch... Nachdem die Erde einer intergalaktischen Autobahn Platz machen muss ist die wichtigste Frage für den überlebenden Arthur Dent: 'Habe ich auch mein Handtuch dabei?'
US/UK
2005
Premiere 1Wdh.
22:00 UhrWar Games - Kriegsspiele
Hacker David ist in den Computer des US-Verteidigungsministeriums eingebrochen und freut sich, das es dort Spiele wie "Weltweiter Thermonuklearer Krieg" installiert sind. Dabei wissen wir doch alle, das Computer nur für die Arbeit verwendet werden...
US
1983
Premiere StartWdh.
23:05 UhrAlarmstufe: Rot
Terroristen kapern ein mit Nuklearwaffen bestücktes Schiff der US-Navy. Dabei haben sie aber nicht mit dem Koch gerechnet.
FR/US
1992
SF2Wdh.
Mittwoch, 21. Februar 2007
00:05 UhrCSI:NY
Tod im Zoo
2x03VOXWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Piper und die Tafelrunde
6x08Pro7Wdh.
16:00 UhrStargate: SG1
Trojanische Kugel
2x07ATVplusWdh.
16:05 UhrStargate
Der Kristallschädel
3x21Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Der Kampf um das klingonische Reich, Teil 2
5x01Sci FiWdh.
17:50 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Ich sehe was, was du nicht siehst
7x10ORF1Wdh.
19:20 UhrStargate
Nemesis, Teil 1
3x22Tele 5Wdh.
20:13 UhrDas Mercury Puzzle
Ein kleiner autistischer Junge knackt durch Zufall einen Militärcode. Das ist sein Todesurteil, doch Bruce Willis beschützt ihn.
US
1998
13th StreetWdh.
20:15 UhrMission to Mars
Nachdem die erste Expedition zum Mars in einer Katastrophe endete, wird eine zweite Crew ausgesand das Versagen der ersten zu untersuchen.
US
2000
Kabel1Wdh.
20:15 UhrVergessene Welt: Jurassic Park
Die Dinos haben auf der Nachbarinsel überlebt. Da muss man doch einfach mal nachgucken, wie sie sich entwickelt haben. Außerdem kann so ein Dino den Begriff 'Großwildjagd' ja auch ganz neu definieren.
US
1997
WDRWdh.
20:15 UhrStargate
Wiedergutmachung - Teil 1
6x01RTL2Wdh.
21:10 Uhr24
04:00 - 05:00 Uhr
2x21RTL2Wdh.
21:55 UhrPer Anhalter durch die Galaxis
Nach Duglas Adams Buch... Nachdem die Erde einer intergalaktischen Autobahn Platz machen muss ist die wichtigste Frage für den überlebenden Arthur Dent: 'Habe ich auch mein Handtuch dabei?'
US/UK
2005
Premiere 3Wdh.
22:05 Uhr24
05:00 - 06:00 Uhr
2x22RTL2Wdh.
22:25 UhrDer Rasenmähermann 2
Ein Geschäftsmann will den Cyberspace in seine Gewalt bringen und dafür den Rasenmähermann benutzen. Doch der will nicht so wie er es will.
US
1996
Kabel1Wdh.
23:00 Uhr24
06:00 - 07:00 Uhr
2x23RTL2Wdh.
23:00 UhrProfiler
Der Feuerteufel
1x02VOXWdh.
23:05 UhrAlarmstufe: Rot 2
Terroristen entführen dieses Mal einen Zug. Doch wieder ist der Ex-Koch an Bord. Mit Stephen Seagal
US
1995
SF2Wdh.
Donnerstag, 22. Februar 2007
00:00 UhrBuffy - Im Bann der Dämonen
Der Höllenhund
3x20Kabel1Wdh.
00:05 UhrStargate
Das Tempelgrab
5x08RTL2Wdh.
00:35 UhrCSI: Miami
Ein glasklarer Fall
3x06RTLWdh.
01:00 UhrMutant X
Die Kammer der Seelen
3x21RTL2Wdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Kleine Monster
6x09Pro7Wdh.
16:00 UhrStargate: SG1
Der verlorene Sohn
2x08ATVplusWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Darmok
5x02Sci FiWdh.
17:50 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Die Hexen von nebenan
7x11ORF1Wdh.
20:15 UhrDas Ritual - Im Bann des Bösen
Eine Ärztin soll die Hirnkrankheit ihres Patienten heilen, der glaubt langsam in einen Zombie zu mutieren.
US
2001
Tele 5Wdh.
21:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Brandgefährlich
6x17RTLWdh.
22:00 UhrTime Bandits
Im Schlafzimmerschrank von Kevin tauchen ein paar Zwerge auf und nehmen ihn mit auf ihren Raubzug.
UK
1981
Sci FiWdh.
22:15 UhrBones - Die Knochenjägerin
Der Soldat auf dem Grab
1x21RTLWdh.
Freitag, 23. Februar 2007
00:35 Uhr24
06:00 p.m. - 7:00 p.m.
1x07ORF1Wdh.
00:45 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Brandgefährlich
6x17RTLWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Zwischen den Zeiten
6x10Pro7Wdh.
16:00 UhrStargate: SG1
Sha'res Rückkehr
2x09ATVplusWdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Fähnrich Ro
5x03Sci FiWdh.
17:50 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Utopia erwacht
7x12ORF1Wdh.
19:20 UhrStargate
Die andere Seite der Medaille
4x02Tele 5Wdh.
20:13 UhrBlair Witch Project
Horror-Pseudo-Doku. Ein paar Studenten wollen in den Wäldern eine Doku über eine Hexe machen. Und sie verlaufen sich dabei....
US
1999
13th StreetWdh.
21:45 UhrMimic 3
Die Riesenkillerschaben, die sich als Mensch tarnen können, sind mal wieder darauf aus die Menschheit zu vernichten. Und das möglichst bevor eine riesige Fliegenklatsche gebaut wird...
US
2002
Premiere StartWdh.
21:50 UhrZurück in die Zukunft II
Michael J. Fox mit dem DeLorean in der Zukunft, dann wieder in der Vergangenheit. Und zwischendurch in alternativen Gegenwarten.
US
1989
Sci FiWdh.
22:20 UhrTank Girl
Comicverfilmung. In einer postapokalyptischen Welt kämpft Tank Girl mit ihrem Panzer gegen einen Maga-Konzern.
US
1995
Das VierteWdh.
Samstag, 24. Februar 2007
00:15 UhrJeepers Creepers
Zwei Geschwister beobachten, wie ein Trucker ein menschengroßes Bündel in einem Schacht in der Wüste entsorgt. Dank ihrer Neugier werden sie bald von etwas Bösem verfolgt. Und hungrig ist es auch noch.
DE/US
2001
ORF1Wdh.
11:30 UhrXena
Ares' kleine Farm
6x10Kabel1Wdh.
12:25 UhrRelic Hunter - Die Schatzjägerin
Tod am Teufelsmund
1x03Kabel1Wdh.
13:25 UhrSliders - Das Tor in eine fremde Dimension
Pilot
1x01Kabel1Wdh.
13:30 UhrFarscape - Verschollen im All
Budong - Kreatur des Grauens
2x07ATVplusWdh.
14:00 UhrZurück in die Zukunft II
Michael J. Fox mit dem DeLorean in der Zukunft, dann wieder in der Vergangenheit. Und zwischendurch in alternativen Gegenwarten.
US
1989
WDRWdh.
14:20 UhrStar Trek - Das nächste Jahrhundert
Der Fall Utopia PlanItia
7x18Kabel1Wdh.
14:30 UhrEarth 2
Der defekte Chip
1x19ATVplusWdh.
15:40 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Mit gleicher Münze
8x12ORF1Wdh.
17:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Identitätskrise
8x18Pro71st
19:20 UhrAndromeda
Erzwungene Einsichten
1x15Tele 5Wdh.
20:15 UhrBatman und Robin
Batman, Robin und Batgirl gegen Mr. Freeze und Poison Ivy. Mit George Clooney, Chris O'Donnell, Alicia Silverstone, Arnold Schwarzenegger und Uma Thurman. Das ist alles, was man zu dem Streifen sagen darf...
US
1997
RTL2Wdh.
20:15 UhrLife on Mars - Gefangen in den 70ern
Im Sumpf
1x07Kabel11st
20:15 UhrDie neun Pforten
Johnny Depp auf der Suche nach dämonischen Büchern.
US
1999
Sat1Wdh.
20:15 UhrDie Nacht der lebenden Loser
Drei Looser wollen Kurt Cubain durch Voodoo wiederbeleben. Leider werden sie dabei selbst zu Zombies und haben nicht viel Zeit den Fluch zu brechen...
DE
2004
Premiere StartWdh.
20:15 UhrSerenity - Flucht in neue Welten
Das Kinoabenteuer der Serenity und ihrer Crew aus Joss Whedons Kult-Serie Firefly.
US
2005
Premiere 11st
21:15 UhrSerenity - Flucht in neue Welten
Das Kinoabenteuer der Serenity und ihrer Crew aus Joss Whedons Kult-Serie Firefly.
US
2005
Premiere 2Wdh.
21:25 UhrLife on Mars - Gefangen in den 70ern
Blindes Vertrauen
1x08Kabel11st
21:55 UhrSpider-Man
Nach dem Biss einer Spinne wird Peter Parker zu Spiderman. Und kriegt es mit dem Goblin zu tun.
US
2002
ORF1Wdh.
22:00 UhrAlone in the Dark
Ein Detektiv für übernatürliche Phönomene kommt einer dämonischen Verschwörung auf die Spur.
CA/US
2003
Premiere StartWdh.
Sonntag, 25. Februar 2007
00:40 UhrSix Feet Under - Gestorben wird immer
Zukunftspläne
5x08VOXWdh.
00:55 UhrAbsolon
Christopher Lambert als Cop, der im Tod eines Wissenschaftlers ermittlet. Dabei gerät er selbst in die Schußlinie, da in ihm das Serum gegen ein Killervirus steckt.
CA/UK
2003
Sat1Wdh.
07:05 UhrStar Trek - Enterprise
Zeit des Erwachens
4x08Sat1Wdh.
10:45 UhrHercules
Hercules und die Sklavenprinzessin
1x08RTL2Wdh.
11:40 UhrXena
Wiedersehen mit Hercules
1x08RTL2Wdh.
16:55 UhrAndromeda
Erzwungene Einsichten
1x15Tele 5Wdh.
20:15 UhrSerenity - Flucht in neue Welten
Das Kinoabenteuer der Serenity und ihrer Crew aus Joss Whedons Kult-Serie Firefly.
US
2005
Premiere 3Wdh.
20:15 UhrZeitreise in die Katastrophe
Auf den Fotos von großen Katastrophen der Menschheit taucht immer wieder der gleiche Mann auf. Ein Reporter und seine Kollegin gehen dem nach.
US
1999
Sci FiWdh.
21:50 UhrPast Perfect
In der Zukunft werden Straftäter sofort liquidiert. Einer der Cops entdeckt fast zu spät sein Gewissen.
US
1998
Sci FiWdh.
22:25 UhrThe Crow - Die Rache der Krähe
Die Krähe lässt wieder einen Menschen aus dem Reich der Toten zurückkommen um sich an seinen Mördern zu rächen.
US
1994
ATVplusWdh.
22:55 UhrDas Schweigen der Lämmer
Mit Anthony Hopkins und Jodie Foster. Ein Psychopath tötet Frauen. Um diesen zu fangen, muss eine FBI-Agentin mit dem Oberpsychopathen Dr. Hannibal Lecter zusammenarbeiten.
US
1991
Pro7Wdh.
23:00 UhrThe Frighteners
Michael J. Fox hat nach dem Tod seiner Frau die Fähigkeit, mit Geistern zu sprechen. Diese nutzt er, um als Geisterjäger Geld zu verdienen. Doch bald hat er es mit dem Geist eines Killers zu tun.
NZ/US
1996
13th StreetWdh.
Montag, 26. Februar 2007
00:00 UhrZurück in die Zukunft III
Michael J. Fox flieg mit seinem DeLorean zurück in den Wilden Westen.
US
1990
NDRWdh.
04:20 UhrStar Trek - Enterprise
Zeit des Erwachens
4x08Sat1Wdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Witchstock
6x11Pro7Wdh.
16:00 UhrStargate: SG1
Die Tok'Ra, Teil 1
2x11ATVplusWdh.
16:05 UhrStargate
Die andere Seite der Medaille
4x02Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Das Recht auf Leben
5x04Sci FiWdh.
17:50 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Charmageddon
7x13ORF1Wdh.
19:20 UhrStargate
Das Vermächtnis der Ataniker
4x03Tele 5Wdh.
20:00 UhrCSI: Miami
Ohne Bewährung
2x03SF2Wdh.
20:15 UhrCSI:NY
Kopflos
2x04VOXWdh.
20:15 UhrC.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Geschwisterbande
6x18ORF11st
21:50 UhrStargate: SG1
Kiannas Symbiont
7x16ATVplusWdh.
22:15 UhrOuter Limits - Die unbekannte Dimension
Blindes Vertrauen
6x16Kabel1Wdh.
22:50 UhrStargate: SG1
Daniels Träume
7x15ATVplusWdh.
23:10 UhrAkte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Audrey
9x11Kabel1Wdh.
Dienstag, 27. Februar 2007
00:10 UhrSeven Days - Das Tor zur Zeit
Engel des Satans
2x08Kabel1Wdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Der perfekte Mann
6x12Pro7Wdh.
16:05 UhrStargate
Das Vermächtnis der Ataniker
4x03Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Katastrophe auf der Enterprise
5x05Sci FiWdh.
17:50 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Carpe Dämon
7x14ORF1Wdh.
19:20 UhrStargate
Shan'aucs Opfer
4x04Tele 5Wdh.
20:13 UhrDer weiße Hai
Ein riesiger weißer Hai taucht vor der Küste eines Städchens auf und findet Geschmack an Menschenfleisch. Um das Tourismusgeschäft nicht zu gefärden wird das allerdings so gut es geht Geheim gehalten.
US
1975
13th StreetWdh.
20:15 UhrCSI: Miami
Die Todeswelle
3x07RTLWdh.
22:00 UhrControl Factor - Zeugen der Zukunft
Ein Amokläufer warnt einen Versicherungsangestellten vor Unheil. Und schon bald hört dieser Stimmen die ihn dazu bewegen wollen seine Frau umzubringen.
US
2003
Sci FiWdh.
Mittwoch, 28. Februar 2007
00:05 UhrCSI:NY
Kopflos
2x04VOXWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Schlechtes Karma
6x13Pro7Wdh.
16:00 UhrStargate: SG1
Die fünfte Spezies
2x15ATVplusWdh.
16:05 UhrStargate
Shan'aucs Opfer
4x04Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Gefährliche Spielsucht
5x06Sci FiWdh.
17:50 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Feuer und Flamme
7x15ORF1Wdh.
19:20 UhrStargate
Gipfeltreffen
4x05Tele 5Wdh.
20:15 UhrWar Games - Kriegsspiele
Hacker David ist in den Computer des US-Verteidigungsministeriums eingebrochen und freut sich, das es dort Spiele wie "Weltweiter Thermonuklearer Krieg" installiert sind. Dabei wissen wir doch alle, das Computer nur für die Arbeit verwendet werden...
US
1983
Kabel1Wdh.
20:15 UhrStargate
Notlandung
6x03RTL2Wdh.
22:05 UhrAndromeda
Der Verräter
3x21RTL2Wdh.
22:45 UhrAssassins - Die Killer
Sylvester Stallone als Attentäter kurz vor dem Ruhestand. Antonio Banderas als Attentäter-Anwärter.
US
1995
SF2Wdh.
23:00 UhrProfiler
Wahnsinn mit Methode
1x03VOXWdh.
Donnerstag, 01. März 2007
00:05 UhrStargate
Der Kampf der Tollaner
5x09RTL2Wdh.
00:30 UhrBuffy - Im Bann der Dämonen
Das Blut der Jägerin
3x21Kabel1Wdh.
00:35 UhrCSI: Miami
Die Todeswelle
3x07RTLWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Die kopflosen Drei
6x14Pro7Wdh.
16:00 UhrStargate: SG1
Seelenwanderung
2x17ATVplusWdh.
16:05 UhrStargate
Gipfeltreffen
4x05Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert
Wiedervereinigung, Teil 1
5x07Sci FiWdh.
17:50 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Der verlorene Leo
7x16ORF1Wdh.
19:20 UhrStargate
Kein Ende in Sicht
4x06Tele 5Wdh.
20:15 UhrPer Anhalter durch die Galaxis
Nach Duglas Adams Buch... Nachdem die Erde einer intergalaktischen Autobahn Platz machen muss ist die wichtigste Frage für den überlebenden Arthur Dent: 'Habe ich auch mein Handtuch dabei?'
US/UK
2005
Premiere 1Wdh.
21:10 UhrC.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Die Gabe
6x19ORF11st
21:15 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Geschwisterbande
6x18RTLWdh.
21:15 UhrPer Anhalter durch die Galaxis
Nach Duglas Adams Buch... Nachdem die Erde einer intergalaktischen Autobahn Platz machen muss ist die wichtigste Frage für den überlebenden Arthur Dent: 'Habe ich auch mein Handtuch dabei?'
US/UK
2005
Premiere 2Wdh.
22:10 UhrNumb3rs - Die Logik des Verbrechens
Giftig
2x08Sat11st
Freitag, 02. März 2007
00:30 Uhr24
07:00 p.m. - 8:00 p.m.
1x08ORF1Wdh.
00:45 UhrCSI: Den Tätern auf der Spur
Geschwisterbande
6x18RTLWdh.
16:00 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Bezaubernde Phoebe
6x15Pro7Wdh.
16:00 UhrStargate: SG1
Der Sturz des Sonnengottes
2x18ATVplusWdh.
16:05 UhrStargate
Kein Ende in Sicht
4x06Tele 5Wdh.
17:45 UhrRaumschiff Enterprise - Das nächstes Jahrhundert
Wiedervereinigung, Teil 2
5x08Sci FiWdh.
17:50 UhrCharmed - Zauberhafte Hexen
Wer hat die Eltern geschrumpft?
7x19ORF1Wdh.
19:20 UhrStargate
Der Planet des Wassers
4x07Tele 5Wdh.
20:15 UhrSpider-Man
Nach dem Biss einer Spinne wird Peter Parker zu Spiderman. Und kriegt es mit dem Goblin zu tun.
US
2002
Pro7Wdh.
20:15 UhrMexican
Mit Brad Pitt und Julia Roberts. Ein Tollpatsch soll für die Mafia Kurier spielen und die Pistole "Mexican" aus Mexico schmuggeln.
US
2001
RTL2Wdh.
20:15 UhrPer Anhalter durch die Galaxis
Nach Duglas Adams Buch... Nachdem die Erde einer intergalaktischen Autobahn Platz machen muss ist die wichtigste Frage für den überlebenden Arthur Dent: 'Habe ich auch mein Handtuch dabei?'
US/UK
2005
Premiere 3Wdh.
22:25 UhrFrom Hell
Johnny Depp als Inspector auf Jack the Rippers Fährte.
US/UK
2001
ATVplusWdh.
23:05 UhrJohn Carpenters Vampire
Ein Vampirfürst hat ein Artefakt gefunden, das ihn gegen das Sonnenlicht immun macht. Vampirjäger der Kirche wollen ihn selbstverständlich aufhalten.
US
1998
WDRWdh.
23:20 UhrTalos, die Mumie
Ein Pharaohnengrabmal wurde mit einem Fluch belegt, damit der Bewohner niemals wieder herauskommen kann. Ein paar Jahrhunderte wird dieses Grabmal allerdings von Archäologen geöffnet, die daraufhin verschwinden. Die Enkelin eines Archäologen versucht das Geheimnis zu lüften, und es kommt wie es kommen muss.
US/UK
1998
13th StreetWdh.

6. Fernsehen: The CW
von Sebastian Peitsch
Die US-Senderlandschaft hat sich mit dem Beginn der Herbstsaison verändert. „UPN“ und „The WB“ gibt es nicht mehr – am 24.1. dieses Jahres verkündeten die Inhaber der Networks, dass sie sich zu „The CW“ zusammenschließen. So nahm das neue Konglomerat am 18. September den regulären Sendebetrieb auf. Nichts Besonderes möchte man als deutscher Fernsehzuschauer meinen – dann wird halt ein Sendeplatz frei. Doch was für Auswirkungen hat dieses Ereignis wirklich?

Zum einen sorgt sie zunächst für Beunruhigung bei den Fans der sendereigenen Serien. Wie bei jedem „Merger“ zweier Firmen ist damit zu rechnen, dass Produkte einer Firma nicht weiter produziert werden. „UPN“, ehemaliger Heimsender von „Star Trek: Enterprise“ hatte hier von vorne herein nicht zu bieten außer „Veronica Mars“. „The WB“ hingegen warf einige Pfunde in die Waagschale, darunter „Smallville“; „Gilmore Girls“, „One Tree Hill“ und „Supernatural“.

Im Endeffekt aber waren die Sorgen unbegründet. Alle genannten Serien werden fortgesetzt und es gab sogar noch ein Bonbon dazu – die von „The WB“ aus Kostengründen bereits abgesetzte Serie „7th Heaven“ („Eine himmlische Familie“) wurde für eine elfte Staffel ins Programm des neuen Networks genommen. UPN bringt zudem einen Großteil Comedy-Sendungen mit („Girlfriends“, „Everybody Hates Chris“, „All of Us“) sowie Reality-Formate („America’s Next Topmodel“) und Wrestling („WWF Smackdown!”)

Wer nun also denkt, dass überall in den USA im Reichweitengebiet des neuen „The CW“ täglich das gleiche Programm läuft, liegt falsch.

Wo in Deutschland die Regierung staatliche Fernsehsender aufbaute, eine Zwangsabgabe festlegte zur Finanzierung und das Land mit genügend Sendemasten versorgt hat (und in der Folge in den Achtzigern zwei Privatsender sich mit auf diese aufschalteten) schlug in den USA bereits direkt nach dem zweiten Weltkrieg die Stunde des (Privat-)Fernsehens.

Ganz im Gegensatz zur Planwirtschaft in Europa stand es jedem frei, seine eigene TV-Station zu eröffnen. So ist es absolut nicht abwegig, dass eine Firma als Geschäftserweiterung eine TV-Station unterhält. Lediglich die Sendefrequenzen wurden vom Staat reguliert – ganz wie es bereits zuvor bereits für das Radio der Fall war. Hierbei entstanden lokale Sender, die ihr komplett eigenes Programm mit entsprechenden Kosten selbst produzierten, oftmals nur wenige Stunden wenn nicht sogar nur an einigen Tagen in der Woche. Preiswerte zusätzliche Inhalte boten die so genannten „Radio Networks“, Radiostationen, die ein zentral produziertes, gleiches Programm für große Teile der täglichen Sendezeit übernahmen und diese bei Anlieferung über den Äther lediglich verstärkten und für die lokale Radio-Zuhörerschaft neu aussendeten.

Dem zufolge hatten auch zwei Radio-Networks den besten Start in das Fernseh-Zeitalter, namentlich die in den zwanziger Jahren gegründeten NBC (heute im Besitz von General Electric) und CBS (Viacom). Hinzu kam ab 1953 das Network ABC (Disney), welche die „großen Drei“ der ersten Dekaden darstellten. Seit 1985 ist zudem mit Fox (Rupert Murdochs News Corp) ein vierter Player ähnlicher Größe auf dem Markt. Die einzig staatlich und rein durch Spenden operierende Stations-Sendergruppe ist PBS.

Hierbei sei betont, dass die Netzabdeckung mit analogen Signalen (!) im VHF- und UHF-Band erfolgt. Antennen auf Hausdächern sind in den USA weiterhin Standard, wobei qua Gesetz die Umstellung auf digitale Technik bis Februar 2009 angesetzt ist (viele Sender betreiben bereits digitale Sendetechnik parallel).

Wird eine Station nunmehr exklusiver „Affiliate“ eines Networks, so ist der feste Bestandteil des „Network Television“ im Programm in der Regel lediglich das Frühstücksfernsehen sowie das Abendprogramm, normalerweise mit überregionalen Nachrichten ab 17:30 Uhr bis in die Nacht zum Ende derTalkshows gegen 1 Uhr.

Der größte Teil, reichlich 50 bis 80 Prozent des Programms, nimmt jedoch die „Syndication“ ein. Dies bedeutet selbst ins Programm gesetzte, eingekaufte Inhalte des jeweiligen Senders/der Sendestation. Hierbei gibt es selbstverständlich noch einmal Unterschiede. So stellen die Networks den Stationen Inhalte für „First Run“-Syndication zur Verfügung. Dies sind Serien, die „zum ersten Mal im Free-TV“ (um einen deutschen Slogan zu benutzen) vertrieben werden. Gegebenenfalls aber steht es selbstverständlich frei, die derzeit im Programm des Networks angebotenen First Runs nicht zu senden, wenn der Inhaber bzw. Stations-Chef der Ansicht ist, dass ein spezifischer Inhalt für den eigenen Markt unwichtig oder nicht geeignet ist, und man lieber andere Inhalte sendet („programmiert“).

Im Corona wird der Syndication-Begriff oftmals in Verbindung mit der Verlängerung einer Serie genannt worden sein. Laut einer Faustregel von „Friends“ Mit-Erfinder David Crane sind Serien, welche die 100-Folgen Marke erreichen, für die Syndication interessant, da sie so unter der Woche täglich programmierbar ist. So kommt es denn vor, dass durch den Verkauf an möglichst viele unabhängige Stationen eine Serie durch die tägliche Ausstrahlung viele neue Zuschauer „Off-Network“ an sich bindet, und diese dann die neuen Staffeln im Network-Programm ebenfalls verfolgen und für höhere Einschaltquoten sorgen. Die Möglichkeit, dass eine durch das Ursprungs-Network abgesetzte Serie von einem anderen Network weiter produziert wird ist durch die Unabhängigkeit der Produktionsfirma von den Networks somit gegeben. In Deutschland kommt hier einzig der Wechsel der Wissenschafts-Show „Welt der Wunder“ inklusive Produzent Hendrik Hey von Pro 7 zu RTL II in den Sinn, in den USA sind solcherlei Vorgänge weit häufiger der Fall.

Selbst produzierte Inhalte der Stationen bestehen heutzutage meist lediglich aus Nachrichten, wohingegen noch Mitte der 70er der Staat (durch die FCC, Federal Communications Commission, auch zuständig für Inhalte-„Zensur“) feste Bürgerprogramm-Fenster vorschrieb. Die Nachrichten werden zumeist morgens, mittags, abends sowie spätabends übertragen und in die Network-Blöcke eingewoben. Wer einmal in den USA den Fernseher eingeschaltet hat kennt die Ansage: „Local News at five“ oder Ähnliches.

Als Beispiel für eine Station in einem „Big Three“-Network sei hier KCBS-TV – CBS2 Los Angeles genannt. Obwohl der Sender dem Network CBS selbst gehört („Owned and Operated“ – im Eigenbesitz und selbst betrieben), ist die Stationsidentität für den Markt LA weithin zu erkennen (siehe Link).

Aus all diesen Gründen sind auch die allseits „beliebten“ US-Dauerwerbesendungen in der Nacht fast überall anzutreffen. Jeder lokale Sender kann hier nächtliche Programm und die eigene Werbung bestimmen – ob nun syndicated content oder local infomercial – die Wahrscheinlichkeit für einen Autoverkäufer der laut für sein Autohaus an der Autobahn Richtung Süden Werbung macht ist selbst in einer Großstadt des nächtens hoch.

Im Bezug auf „The CW“ ist im „About Us“ Bereich der offizellen Webseite (siehe Link) zu lesen, dass sie ihren Partner-Stationen 30 Stunden festes Programm pro Woche anbieten - 20 Prozent Main-Network-Programming, 80 Prozent nach freier Verfügung für die Stationen. Selbstverständlich mit Syndication-Inhalten im Paket, wie z.B. dem Nachmittags- und Samstags-Vormittags-Programm „Kid’s WB“ (u.a. WB Superhelden-Zeichentrick wie z.B. „Superman“ und „JLU“).

Der Grund für die Zusammenlegung von „UPN“ und „The WB“ war unterdessen der nicht erreichte, zielgruppenspezifische wie auch finanzielle Erfolg der beiden Einzel-Networks, wobei „The WB“ zwischenzeitlich schwarze Zahlen schrieb. Zudem belief sich die Reichweite beider Networks auf lediglich ca. 85% der Haushalte und einige Vertragspartner, vor allen Dingen von „UPN“ sahen sich genötigt, gegen das Network andere Inhalte zu programmieren. So kam es vor, dass zu Zeiten von „Enterprise“ die Reichweite durch Sportsendungen auf „UPN“-Stationen verringert wurde. Nach dem Zusammenschluss liegt sie mit 96% mit allen anderen anderen vier (mit PBS fünf) Networks gleichauf.

Zum Abschied sendete „The WB“ die Pilotfolgen seiner Hit-Serien „Angel“, „Buffy“. „Felicity“ und „Dawson’s Creek“. „Charmed“, ebenfalls früher bei „The WB“ fehlte in diesem Lineup. Für einige Städte, in denen nur einer der beiden Networks präsent war, ist „The CW“ nun über deren Station zu empfangen, in Städten mit Doppelbelegung wurden Stationen frei für andere Networks oder neue, unabhängige Stationen. Interessanterweise befand sich der Autor just ab 18.9. in den USA und konnte in LA und Las Vegas Werbekampagnen für neue Lokalsender ausmachen.

Die Namensgebung des neuen „The CW“-Networks leitet sich im Übrigen von den Besitzern Warner Brothers und CBS ab. „UPN“ war und „The CW“ ist somit ein Network im Besitz eines anderen Networks. Aus nahe liegenden Gründen verzichtete man auf „The WC“ als neuen Namen.

Fazit: „The CW“ ist besser aufgestellt für die Zukunft als die beiden einzelnen Networks. „UPN“ brachte die fehlenden Comedy- und Reality-TV-Formate, „The WB“ Drama.

Es bleibt zu hoffen, dass uns weitere Staffeln der eingangs genannten Serien ins Haus stehen. Mit „Runaway“ wurde aber bereits eine von zwei neuen Serien nach drei Folgen abgesetzt. Warten wir ab, ob Clark Kent auf „The CW“ in naher Zukunft endlich das fliegen lernt.

7. Lesezeichen: Drachenschiffe über Kenlyn
von Christian Humberg
Eine unverhoffte Erbschaft setzt die junge Abenteurerin Endriel in die Situation, sich ihr Geld – rein theoretisch – auch mal auf legale Weise zu verdienen: Als Kommandantin ihres eigenen Drachenschiffes, eines der letzten großen Relikte der Sha Yang, stünde der Weg in eine bürgerliche und wirtschaftliche Existenz frei. Aber zum einen ist der Markt unberechenbar und zum anderen hat ihr aktueller Passagier eine mehr als aufregende Vergangenheit. Ehe sie sich versieht, steckt Endriel abermals mitten in einem rasanten und gefährlichen Erlebnis, von dessen Ausgang weitaus mehr als „nur“ ihr Leben abhängt.

Gelungener Auftakt
Es ist immer spannend zu sehen, wie sich neue Verlage am Markt etablieren. Zwar ist der Hexentorverlag schon seit langem aktiv, mit dem vorliegenden SF/F-Roman erscheint aber die erste professionelle und auf den Buchmarkt abzielende Romanpublikation. Und man hätte sich kaum ein besseres Manuskript dafür aussuchen können!

Dane Rahlmeyers zwar umfangreicher, aber auch sehr flüssiger Roman versteht es mühelos, den Leser zu überzeugen. Rahlmeyer erzählt vom Planeten Kenlyn, dessen Bewohner vor Generationen vor den Häschern des Schattenkaisers flohen und mithilfe der Transportportale einer anderen Rasse, der Sha Yang, auf Kenlyn siedeln konnten. Längst hat sich das Leben dort für die Bewohner normalisiert, welche sich aus vier verschiedenen Spezies rekrutieren und die hier mehr oder weniger friedlich zusammenleben, unter der Regierung des Herrschers Syl Ra Van. Endriel Naguun, Rahlmeyers Protagonistin, ist eine Diebin Anfang Zwanzig, die sich mit illegalen Gelegenheitsjobs und frecher Schnauze durchs Leben schlägt. Letzte Brücken zu ihrer bürgerlichen Vergangenheit, nämlich zu ihrem Vater, hat sie längst abgebrochen, dennoch oder gerade deswegen trifft sie die Nachricht von dessen Tod wie ein Schlag. Nur langsam gelingt es ihr, die Tragweite dieser Veränderung zu akzeptieren, wie auch die Tatsache, dass ihr Vater Endriel ein Drachenschiff hinterlassen und sie somit zur wohlhabenden Frau gemacht hat, sofern sie das Erbe (Crew inklusive) geschickt einzusetzen weiß.

Doch aller Anfang ist schwer, und erste Aufträge lassen auf sich warten. Da taucht Kai auf, der von gleich mehreren Fraktionen verfolgt wird, und kommt an Bord. Was folgt, ist ein sowohl ungewöhnlicher wie auch abenteuerlicher Ritt durch die Welt, eine Flucht und gleichzeitig eine Suche, an deren Ende Erkenntnisse lauern, die so manches Weltbild erschüttern dürften.

Gelungener Stil
Dies ist ein bemerkenswertes Projekt. Von relativ unbekannter Seite, dem kleinen Hexentorverlag, kommt ein Roman auf den Markt, der wirklich Größe hat. Dane Rahlmeyers auf immerhin knapp 500 Seiten erzählte Geschichte ist mitreißend und spannend, die Figuren – so fremdartig einem Spezies wie die Yadi oder die Draxyll auch erscheinen mögen – ansprechend und anschaulich beschrieben, die Schreibfreude des Autors auf jeder Seite spürbar.

Aber auch die Präsentation des Romans ist sehr professionell und gut gelungen. Rahlmeyer selbst schreibt laut Autoreninfo gerade am zweiten und letzten Band dieser Geschichte (aber keine Sorge, auch der vorliegende Roman kann durchaus als Einzelwerk gelesen werden). Sollte dieser von ähnlicher Qualität sein, kann man sich schon darauf freuen. Und dem Hexentorverlag sei für die Zukunft ein ebenso glückliches Händchen bei der Manuskriptauswahl gewünscht. Dieser Start ist schonmal sehr vielversprechend.

Fazit
Neuer Verlag, neuer Autor – klasse Buch! „Drachenschiffe über Kenlyn“ hat so ziemlich alles, was man sich von einem Roman wünscht, der gekonnt Versatzstücke der SF und Fantasy vermischt. Dane Rahlmeyers umfangreiche aber stilsicher und unterhaltend geschriebene Erzählung begeistert mit Witz und Ideenreichtum, Kenlyn erscheint dem Leser als lebendige, faszinierende Welt. Es ist diesem Debüt zu wünschen, dass es sich neben all den Publikationen großer und etablierterer Verlage im Buchhandel durchsetzen kann. Das Zeug dazu hat der Roman allemal.

8. Kunterbunt
Falsches zu Weihnachten? Geschenke einfach umtauschen!
von Markus Rohde
Auf besinnliche Stunden zu Weihnachten folgt oft der Stress beim Umtausch von Geschenken. Parkplatz suchen, durch die Fußgängerzone drängeln und Schlange stehen an der einzigen Reklamationskasse des Kaufhauses.

Umtauschen geht auch stressfreier: Hitflip.de, Deutschlands größte Web-Plattform zum Tausch von Medienprodukten, hat mehr als 300.000 Bücher, CDs, DVDs, Hörbücher und Games im Angebot. Mit viel Spaß beim Stöbern wird so aus der Kuschelrock-CD eine Star Trek-DVD oder ein neues Computerspiel - oder umgekehrt.

Die Nach-Weihnachtszeit ist traditionell die Zeit des Tauschens. Passt ein Geschenk einmal nicht, ist es oft peinlich nach dem Kassenbon zu fragen und nervig, die Geschenke umzutauschen. Bei Hitflip.de geht's ohne Kassenbon und bequem vom heimischen PC aus.

Im riesigen Angebot der Hitflip-Community findet jeder ein interessantes Buch für einsame Winterabende oder eine Sci-Fi-DVD für den Nachmittag auf dem Sofa.

Einfach bei Hitflip - der legalen P2P-Plattform zum Tausch von Medienprodukten - anmelden, das unpassende Geschenk - bequem per ISBN-Nummer oder Barcode - einstellen und nach einem Ersatz umschauen. Es kann quer über alle Medienarten und mit allen Community-Mitgliedern getauscht werden. Der Clou: Hitflip.de garantiert, dass defekte oder fehlerhafte Produkte komplett ersetzt werden. Je erhaltenem Produkt fallen in der Regel 99 Eurocent Gebühr an; Abonnements und versteckte Kosten gibt es nicht. Wer sich nun anmeldet erhält sogar eine DVD, ein Buch oder ein Hörbuch gratis.
J'ai une ame solitaire: Twin Peaks - Season 2.1
von Christian Humberg
Der Wald war kalt als Laura Palmer starb. Kalt und rücksichtslos. Er schaute fort, während die beliebte Highschoolschönheit grausam verendete – genauso wie er schon all die Jahre davor Mantel des Schweigens für andere grausame Dinge war. Es ist etwas im Busch dort draußen in Twin Peaks, jener Kleinstadt inmitten von Douglasfichten, von rauschenden Wasserfällen und gutbürgerlichen Forstarbeitern. Etwas Unbekanntes, Böses scheint sich inmitten der Wälder zu verbergen, hat sich vielleicht sogar schon in die Gemeinde geschlichen, Bürger kompromittiert. Selbst der örtliche Sheriff spricht unverblümt wenn auch eher ratlos von einem nicht näher greifbaren „evil in the woods“. Doch die Gemeinschaft der vermeintlich Rechtschaffenen ist gewillt, diesem Unbekannten etwas entgegenzustellen. Das örtliche Sheriffs Office, ein wackerer FBI-Agent und Lauras Freundeskreis nehmen den schließlichen Mord an der jungen Laura Palmer zum Anlass, dem Geheimnis von Twin Peaks auf den Grund zu gehen. Zu ihren Waffen zählen Kirschkuchen, Zenmeditation und some damn fine coffee. Mit Paramounts DVD-Veröffentlichung der ersten Hälfte von Staffel 2 der David Lynch-Serie der frühen 1990er kehrt ein Klassiker auf unsere Bildschirme zurück, der bis heute nichts an Faszination verloren hat. Noch immer prägt er das Serienfernsehen.

Verschollen im Wald
„I haven’t got a clue what’s going on, but I like it,“ urteilte einst Homer Simpson über „Twin Peaks“. In einer Episode der Cartoonserie „The Simpsons“, jenem kontinuierlich abflachenden Satirefest im US-TV, stolperte der tumbe Familienvater beim abendlichen Zappen auf eine Ausstrahlung der Lynch-Serie. Zwar konnte er dem Inhalt nicht folgen, wurde von der Atmosphäre der Serie selbst aber so in ihren Bann gezogen, dass es ihm auf narrative Kohärenzen schnell nicht mehr ankam: „But I like it.“

Ähnlich dürften sich auch die Käufer der aktuellen DVD-Box von Paramount Home Entertainment fühlen. Immerhin ist es bereits vier Jahre her, seit die vermutlich einflussreichste TV-Serie der jüngeren Vergangenheit ihren Siegeszug auf DVD antrat. Die sieben Episoden umfassende erste Staffel kam im November 2002 auf den deutschen Markt, überzeugte durch gelungene Ausstattung, unterhaltsam-schräges Bonusmaterial (bei Lynch-Werken alles andere als selbstverständlich) und natürlich durch die exquisite Serie selbst. Vier Jahre folgten, in denen Fans, Cineasten und Filmwissenschaftler weltweit vergebens darauf warteten, dass Paramount die begonnene Publikation fortsetzte. In denen sie sich fragten, wer denn am Ende von Staffel 1 auf den unkonventionellen FBI-Agenten Dale B. Cooper (Kyle MacLachlan) geschossen hatte, der mit der Aufklärung des Mordes an Laura Palmer beauftragt war. Würde er die Verletzung überleben? Erst langwierige Rechtsstreitigkeiten und eine kreative Beteiligung von David Lynch selbst später kam wieder Leben in das pausierende DVD-Projekt, dass nun mit Staffel 2.1 fortgesetzt wird und den Zuschauer sofort wieder mitten ins Geschehen wirft. Und man merkt, dass so viel Zeit vergangen ist.

Das liegt nicht allein am eigenen Gedächtnis, das sich mitunter erst mühsam wieder in die Vorgeschichte eindenken muss (nochmals: Staffel 2 erscheint vier Jahre nach Staffel 1!). Es liegt auch an der Ausstattung der neuen Publikation, die im direkten Vergleich zum Vorläufer eher lieblos geworden ist.

The Case of the Missing Bonusmaterial
Staffel 1 hatte Interviews mit den Schauspielern, dem Co-Creator Mark Frost, sogar einen kleinen Kurs im Rückwärtssprechen (fragt nicht!). Es hatte Texttafeln, eine animierte Menüführung mit unterlegtem Soundtrack, ein Booklet und und und. 2.1 hat – nichts. Nichts außer den Serienfolgen selbst.

Natürlich ist dies verschmerzbar, geht es doch ohnehin primär um die Serie allein. Doch in einem Punkt ist Paramount schon ein kleiner Vorwurf zu machen: Die Log Lady-Intros fehlen! Zur Erläuterung: Für eine erneute Ausstrahlung der gesamten Serie auf dem Sender BRAVO drehte David Lynch nachträglich kurze Einführungsszenen zu den einzelnen Episoden. In diesen erging sich Log Lady-Darstellerin Catherine Coulson in teils kryptischen, teils sinnfreien Äußerungen über das kommende Seriengeschehen. Die DVD-Box zu Staffel 1 hatte diese Fan-Raritäten zu jeder Episode parat, Staffel 2.1 fehlen sie gänzlich. Sehr schade!

Im Oktober plant Paramount die Veröffentlichung einer Twin Peaks-Komplettedition – wobei allerdings noch unklar ist, ob in dieser neben den dann drei Staffelboxen (Staffel 1, 2.1 und die im April erscheinende 2.2) auch der Kinofilm „Fire Walk With Me“ bzw. „Twin Peaks - Der Film“ enthalten ist. Es wäre mehr als wünschenswert, wenn Paramount für diese Komplettbox zumindest die Log Lady-Intros noch nachtrüge.

Zur Box
Nun hat der Wahn der Halfseason-Boxes also auch „Twin Peaks“ erreicht. Mehr noch: Neben der leider gängig gewordenen halbierten Veröffentlichung der Staffel ist für den Herbst sogar schon ein Komplettset angekündigt, auf welches sich derzeit die Hoffnungen der Fans weltweit konzentrieren – immerhin steht zum Kinofilm „Fire Walk With Me“ noch etwa eine Stunde an Deleted Scenes aus, für die aficionados seit Jahren kämpfen.

Doch zunächst begnügen wir uns mit Staffelbox 2.1 – und dort gibt es einiges zu entdecken. Das Bild der Serie war selbst zu Zeiten der deutschen TV-Erstausstrahlung auf RTLplus (und später dem ehemaligen Tele5) vermutlich nicht so klar, scharf und kräftig, wie es nun dank dieser DVD erscheint. Selbst die vorhergehende Box hatte kein so überzeugendes Bildmaterial. Herrlich! Leider lässt sich über den Ton das genaue Gegenteil sagen. Nachdem die Serie jahrelang in den Kirch-Archiven verstaubte, so die Auskunft der deutschen Paramount-Dependance, war die deutsche Tonspur schlicht unzumutbar geworden. Aufwendige Digitalisierungsarbeiten später hat man zumindest noch notdürftig restaurieren können, was ansonsten zu einer kompletten Neusynchronisation geführt hätte. Und dennoch: Die deutsche Mono-Tonspur ist eine kleine Schande. Die Dialoge zu laut, der Gitarrensoundtrack Angelo Badalamentis zu leise – selbst Zuschauer, die der englischen Sprache nicht mächtig sind, sollten sich den Spaß erlauben und sich eine Szene mal in Deutsch und dann in Englisch ansehen. Der in Dolby 5.1 vorliegende Originalton ist so klar und kräftig wie das Bildmaterial!

Zur Optik: Hier zeigt sich angenehme Homogenität. Die drei DVDs umfassende Box ähnelt dem Layout des Vorgängers und passt wunderbar neben ihn ins DVD-Regal. Die Fotocollage auf dem Cover (und dem Schiebecover) führt bereits atmosphärisch ins Serienuniversum ein und featured diesmal den von Kyle MacLachlan dargestellten Dale Cooper. (Es bleibt zu hoffen, dass der derzeit durchs Netz geisternde Coverentwurf zu Box 2.2, welcher Shelley Johnson bzw. Darstellerin Mädchen Amick zeigt, nur ein Photoshop-Scherz ist – es gibt weitaus wichtigere Charaktere!)

Versuch eines Fazits
Wie resümiert man etwas so großes wie die endliche Fortsetzung der Twin Peaks-DVDs? Nach vier Jahren Wartezeit waren die Erwartungen der großen Fangemeinde immens; die vorliegende Box liefert jedoch nur Episode 8 bis 18 der Serie und entführt uns abermals in die dunklen, rauschenden Wälder an der kanadischen Grenze. Wir begegnen Helden und Schurken, mythischen Erscheinungen und einer alten Nemesis. Diese Episoden beinhalten zugleich das beste und schlechteste aus den beiden Staffeln Twin Peaks, halten sich hier doch der tragisch-komische Serientenor und die z.t. misslungenen Versuche, die narrative Struktur der ursprünglichen Erzählung auszuweiten, gelungen die Waage. „Twin Peaks“ von David Lynch und Mark Frost ist bis heute eine der einflussreichsten Fernsehserien in der Geschichte des Mediums TV und beeinflusst aktuelle Serien wie „Lost“ spürbar und bewusst. Wenn es stimmt, dass das US-Serienfernsehen derzeit ein goldenes Zeitalter erlebt, so liegen hier dessen Wurzeln: tief in den von Intrigen, Traurigkeit und Liebe gezeichneten Geschehnissen in Twin Peaks, einer scheinbar harmlosen Kleinstadt im ländlichen Amerika. In Lynchville.
Rückkehr nach Sherwood: Robin Hood - Season 2
von Christian Humberg

Oh, diese Sterbeszene. Könnte ich heute noch im Schlaf nachspielen, so beeindruckend fand ich sie schon damals. Wie Robin, von den Mannen des Sheriffs umzingelt, seine Marion fort schickt um wenigstens ihr Leben noch zu retten. Wie Marion, ganz treues Eheweib, sich natürlich weigert zu gehen und noch immer daran glaubt, dass sie beide auch diese ausweglose Situation irgendwie meistern. Klappte ja schließlich sonst auch immer. Und plötzlich dreht sich Robin zu ihr um, sieht ihr tief in die Augen und sagt: „Ich dachte, du wärst mutiger.“ Und als sie immer noch nicht kapiert, setzt er nach: „Sterben ist einfach.“ Und plötzlich versteht sie, dass ihr Mann, ihr Volksheld, diesmal verlieren wird. Dass es hier endet. Einfach so.

Hach.

Die zweite Staffel der britischen TV-Serie „Robin of Sherwood“, hierzulande unter dem Namen „Robin Hood“ im ZDF gelaufen, beweist abermals, dass sie bis heute die beste und phantasievollste Inszenierung der klassischen Geschichte bietet. Punkt. Besieht man sich die sieben Episoden der Staffel genauer, fällt auf, wie sehr sich die Figuren und deren Beziehungen zueinander verfestigt haben. Vom aufbrausenden merry man Ray bis zum immer kryptischer werdenden Waldgott Herne, vom nahezu tragischen Gisburne bis zur zielsicheren Marion ist das Personal der Serie deutlich facettenreicher und gefestigter, als es noch in der ersten Staffel war. Das hat auch Richard Carpenter gemerkt, der abermals sämtliche Drehbücher selbst geschrieben hat und seinem Cast nun deutlich mehr zumutet: Die Serie wird in ihrer zweiten Runde düsterer, komplexer und überzeugt in jeder Folge aufs neue. Sie thematisiert die Kreuzzüge (und gibt dem Handlungshintergrund dadurch einen faszinierenden neuen Aspekt), befasst sich angenehm deutlich mit Antisemitismus und Ausbeutung. Und sie taucht tief in mythologische Gefilde ein. Ein Hauch von Magie weht durch den Sherwood Forest, wenn eine Hexe den toten Baron de Belleme wieder auferstehen lässt und eine Satanistengruppe Luzifer höchstpersönlich beschwört. Überhaupt gehört der Luzifer-Plot, geschildert im Zweiteiler „The Swords of Wayland / Die Hunde Luzifers“ zum Besten, was diese ohnehin sehr feine Serie je produziert hat!

„Robin Hood“ tun diese narrativen Erweiterungen des Serienkosmos sehr gut. Bunter und kräftiger erscheint die Staffel, was sich auch über die Bildqualität sagen lässt, die deutlich klarer und schärfer ist als noch in der Vorläuferbox. Der Ton liegt abermals in Dolby Digital 2.0 vor, was für beide Sprachfassungen gilt (deutsch und englisch). Optionale deutsche Untertitel sind zu den einzelnen Episoden wählbar und mitunter auch nötig, da auch in dieser Staffel die wahllos arbeitende Zensurschere des ZDF für die Erstausstrahlung Mitte der 1980er Jahre ganze Szenen entfernt hat, denen demnach auch eine deutsche Tonspur fehlt.

Wie bei KochMedia schon beinahe üblich, ist das Bonusmaterial ein Fest. Abermals leitet ein Booklet in die Serie ein, für welches die Autoren Oliver Bayan und Birgit Lansdorf exklusive Interviews mit Richard Carpenter und Jeremy und Robbie Bulloch führten. Zudem werden im Booklet die einzelnen Episoden der Staffel kurz vorgestellt, wird auf Gastschauspieler und -synchronsprecher eingegangen, Erstausstrahlungsdaten genannt. Die drei DVDs selbst bieten auch einige Extras, unter denen das diesmal gut 40minütige Making Of die wichtigste Stelle einnimmt. Leider leidet genau dieses Feature unter einem unnötigen Herstellungsfehler: Der Ton ist viel zu leise, als dass man die interviewten und durchaus erzählfreudigen Schauspieler, Regisseure und den Autor überhaupt verstehen könnte. Selbst mit maximaler Lautstärke des Fernsehers muss man schon an den Boxen kleben, um ein Wort mühelos zu verstehen – da helfen dann nur noch die deutschen Untertitel. Schade.

Darüber hinaus gibt es acht lustige Minuten an Outtakes, zwei wirklich interessante Audiokommentare, internationale Titelvorspänne, reine Musiktracks (abermals stammt der komplette Score von Clannad) und zwei Bildergalerien.

Hauptdarsteller Michael Praed verließ die wahnsinnig erfolgreiche Produktion zum Ende dieser Staffel und widmete sich einer (wie er im Bonusmaterial offen zugibt: grandios gefloppten) Broadwayshow. Richard Carpenter umschiffte das Problem gekonnt und lieferte seinem beliebten leading man einen Abgang, der zwar ein definitives Ende für Robin of Lochsley war (oh, diese Sterbeszene), der Serie selbst aber einen klaren Weg in eine neue Zukunft wies. Was folgte, war noch eine dritte Staffel, mit neuem Robin (of Huntington), neuem Hauptdarsteller (Jason Connery, Sohn von Sean) und neuen Geschichten. Man darf gespannt sein, wie die jetzt führungslosen merry men auch diese Abenteuer meistern.

Oscar-Nominierung für Thomas Newman
von Corona Magazine
Colosseum-Soundtrack hat stolz die Oscar-Nominierung von Thomas Newmans wunderbarem Score zu Steven Soderberghs neuem Film "The Good German - In den Ruinen von Berlin" bekannt gegeben. Der Film startet am 1.3. in den deutschen Kinos und der dazugehörige Soundtrack wird am 2.3. bei Colosseum im Vertrieb von Rough Trade veröffentlicht.

Pressestimmen aus den USA sagen folgendes zum Score:

"Newman salutes the Golden Age with music that could have been penned by his legendary father, Alfred Newman (which is quite an achievement)." Hollywood Reporter

".discordant moods and levels of complexity rare in film music these days" Variety

Steven Soderbergh hat über Thomas Newmans Arbeit gesagt: er "schuf eine Musik, die absolut perfekt auf die Sprache abgestimmt ist. Davon profitiert der Film als Ganzes. Thomas hat einen spektakulären Score geschrieben, der den Film wunderbar ergänzt - nicht nur emotional, was wir ja erwarten, sondern auch durch die Unterstützung der Erzählstruktur." (Quelle: Warner Presseheft)

Abgesehen von der Nominierung in unserer Stammdisziplin sind aber auch einige weitere Filme, zu denen Colosseum den Soundtrack veröffentlicht, für den Oscar nominiert. Hier die Liste der Nominierungen:

Performance by an actor in a leading role
Leonardo DiCaprio - BLOOD DIAMOND
Will Smith - THE PURSUIT OF HAPPYNESS

Performance by an actor in a supporting role
Djimon Hounsou - BLOOD DIAMOND

Best animated feature film of the year
MONSTER HOUSE

Achievement in art direction
THE GOOD SHEPHERD

Achievement in cinematography
CHILDREN OF MEN

Achievement in directing
UNITED 93

Best documentary feature
AN INCONVENIENT TRUTH

Achievement in film editing
BLOOD DIAMOND
CHILDREN OF MEN
UNITED 93

Best foreign language film of the year
THE LIVES OF OTHERS
WATER

Achievement in music written for motion pictures (Original score)
THE GOOD GERMAN

Achievement in sound editing
BLOOD DIAMOND

Achievement in sound mixing
BLOOD DIAMOND

Adapted screenplay
CHILDREN OF MEN

Nun heißt es Daumen drücken bis zur Oscar-Verleihung am 25. Februar.
Die Veranstalter der Denva Convention teilen mit
Hallo,

Es ist soweit. Nach nun beinahe über einem Jahr, vielen Ups und vielen Downs, zähen Verhandlungen mit Managern, Hotels und Locations, können wir endlich sagen: "Wir sind soweit!" Das Konzept steht und wir können endlich unsere Gäste bekannt geben.

Jeder von euch kennt unseren ersten Gast. Wir freuen uns auf Chase Masterson, bekannt aus dem Star Trek Ableger Deep Space 9, in der sie die Leeta gespielt hat. In den letzten Jahren hat Chase viel gemacht, Horror, Sci-Fi und ganz aktuell "Yesterday Was a Lie". Des Weiteren macht Chase auch Musik im Stil der 30er Jahre. Cocktailmusik die sich hören läst. Chase ist bekannt für ihre gutmutige, sanfte Art mit Fans umzugehen, da war es nur logisch sie als ersten Gaststar für die Deneva zu engagieren.

Begleiten wird sie Mr. James Kerwin. Er ist von Chase der neue Manager und hat viele Filmprojekte produziert, unter anderem eben auch Chase neuen Film. Er hat schon einige Filmpreise bekommen und ist für unsere kleine Veranstaltung natürlich eine Bereicherung.

Wie ihr natürlich wisst, finanzieren wir uns ausschließlich über die Eintrittsgelder. Das bedeutet, die Veranstaltung steht und fällt mit euch, den Fans. Aus diesem Grund haben wir eine Deadline eingerichtet und die Verträge entsprechend angepasst. Der Veranstaltungsort ist eine Mischung aus Aula und Café und daher wird die Deneva Convention mehr eine Art Cocktailparty im gemütlichen Rahmen sein. Natürlich werden die obligatorischen Panels und Händler auch hier ihren Platz bekommen. Schaut einfach mal auf der Webseite der Lagerhalle vorbei. Dort könnt ihr Bilder vom Café-Spitzboden finden.

Ich möchte natürlich nicht vergessen zu erwähnen dass wir ein neues Team haben und Dank Frau Pfotenhemmer aus Hannover haben wir bereits ein gutes Team zusammenstellen können, sodass wir jetzt endlich durchstarten können. Mit der Hilfe des Teams und eurer, den Fans, kann das Projekt Deneva Convention in die erste Runde gehen.

Im Laufe der nächsten Zeit wird diese Seite einen neuen Anstrich bekommen und wir freuen uns auf jede Seite die mit uns Bannertausch betreiben möchte.

Bis dahin eine schöne Woche und
galaktische Grüße aus Osnabrück

Jonathan und das LondiniTeam

9. Wissenschaft: Fabelwesen
von Marcus Haas
Eines der bekanntesten Fabelwesen ist zweifellos das Einhorn, aber auch Drachen, der Grief und der Phoenix gehören zu den Vertretern dieser mysteriösen Wesen. Nicht immer ist der Ursprung dieser Tiere in der Mythologie ganz klar, er beruht teilweise auf Aberglauben und zum anderen womöglich auf der Interpretation von Knochenfunden, die nach damaligem Kenntnisstand nicht eingeordnet werden konnten. Das deutet schon an, dass die meisten Fabelwesen aus dem Mittelalter stammen, aber auch in der Science-Fiction Tauchen immer wieder Lebensformen auf, die man getrost in diese Kategorie einordnen kann.

Sowohl die alten als auch die neuen Falbelwesen haben aber gemeinsam, dass ihre Aussage über den jeweiligen Ursprung hinausgeht und ihnen psychologische Bedeutungen zugewiesen werden können, die interessante Rückschlüsse über den sozialen und kulturellen Hintergrund zulassen, in denen diese Wesen entstanden sind. Oft sind die Symbole, die ein solches Tier ausmachen tief im Unterbewusstsein der Gemeinschaft verwurzelt, aus dem das Wesen stammt, sodass hier quasi ein Blick auf das kollektive Unterbewusstsein einer Gesellschaft geworfen werden kann, wie es von C. G. Jung postuliert worden ist.

Das Einhorn im mittelalterlichen Europa ist zweifellos ein Symbol für Reinheit und Unschuld, aber auch das phallische des Einhorns ist unverkennbar. Die heutige Deutung hat sich allerdings auch erst entwickeln müssen, und das Einhorn wurde nicht immer positiv gesehen sondern hatte zeitweise auch Attribute des Bösen oder des Teufels.

Erste Erwähnungen findet das Einhorn schon in der Antike und ist möglicherweise auf griechische Berichte zurückzuführen, die sich auf indische Nashörner beziehen. Allerdings scheint den Griechen der Unterschied zwischen Nashorn und Einhorn durchaus klar gewesen zu sein, da sie unterschiedlich beschrieben werden, was noch einige Fragezeichen stehen lässt. Die Vermutung, dass das Einhorn auf den Narwal mit seinem markanten Zahn zurückgeht, stimmen jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach nicht, denn der Narwal wird erst im 13.Jahrhundert erwähnt, und da trieb das Einhorn in Europa schon einige hundert Jahre sein Unwesen, außerdem wird er als Einhorn der Meere klar identifiziert und vom Landtier unterschieden. Auf den ersten Blick scheint es sich um ein Pferd mit Horn zu handeln, doch wird es Paarhufer beschrieben und gelegentlich auch mit Ziegenbart – was wohl auf seine zeitweise teuflische Abstammung zurückzuführen ist.

Das Einhorn ist aber kein europäisches Phänomen, es ist auch in anderen Kulturkreisen bekannt. Das chinesische Einhorn "K’i-lin" zum Beispiel soll 2697 v. Chr. zum ersten Mal aufgetaucht sein und hat angeblich im 6. Jh. v. Chr. die Geburt Konfuzius angekündigt. In den Farben des Regenbogens leuchtend ist es in China der Verkünder wichtiger Botschaften, und gilt auch dort als Zeichen von Weisheit. In Japan weist man dem Einhorn "Kirin" einen hohen Gerechtigkeitssinn zu, in Indien ist es Symbol der Zeugungskraft und wird teilweise auch mit zwei Hörnern dargestellt, und in Persien ist das Einhorn "Shadhahvar" ein Symbol höchster Grausamkeit, wie das europäische Einhorn konnte auch das Persische nur von Jungfrauen gebändigt werden. Die Negative Darstellung in Persien ist allerdings nicht verwunderlich, wenn man weiß, dass Alexander dem Großen ein einhörniges Reittier namens "Bukephalos" hinzugedichtet wurde, mit dem er Persien 334 v. Chr. heimsuchte.

Das Einhorn und andere Fabelwesen kann man mit den Archetypen in Verbindung bringen, die C. G. Jung in seiner analytischen Therapie und Traumdeutung eingeführt hat. Natürlich hat jeder Mensch ganz individuelle Träume, die sich nicht einfach mit einem Nachschlagewerk deuten lassen, es muss der individuelle Zusammenhang berücksichtigt werden, aber einige Symbole sind in einem Kulturkreis weit verbreitet und mit weitgehend ähnlicher symbolischer Bedeutung versehen.

Dazu gehören auch die zahlreichen Fabelwesen, die man zu den von Jung aufgeführten Archetypen zählen kann. Laut Jung entstammen diese Archetypen einem kollektiven Unterbewusstsein, das alle Menschen verbinden soll. Jung war Mystiker und damit erklärt sich auch dieser Erklärungsansatz. Aber abgesehen davon, dass es hier keine Verbundenheit braucht, weil Meschen im gleichen Kulturkreis durch ihre Sozialisation – also die Geschichten und Märchen, die sie hören (oder Fernsehserien, die sie sehen) – einen Grundschatz an Symbolen und Bedeutungen aufbauen, der keine mystische Verbindung zwischen den Individuen benötigt, ist das kollektive Unterbewusste ein nützliches Hilfsmittel beim Versuch, die Fabelwesen zu verstehen.

Ein weiteres Beispiel für ein Fabelwesen mit – nur auf den ersten Blick - sehr konträren Eigenschaften in zwei unterschiedlichen Kulturkreisen ist der Drache in Europa und China. Allerdings muss man hier differenzieren. Der Drache ist auch in Europa nicht ausschließlich negativ besetzt. Bei den Kelten stand er für Führungsqualität und Reinheit und in der Artussage stellen eine weißer und ein roter Drache die Energie der Erde und die Kraft des Lebens dar. Häufig sind in Europa aber auch die Sagen von Kämpfen gegen Drachen, die hier oft einen symbolischen Kampf gegen Urängste und Gefahren darstellen. Die Abstammung des Drachen liegt im Dunklen, zwar leitet sich das Wort aus dem griechischen "drakon" für eine große Schlange. Flügel und Beine müssen demnach später hinzugekommen sein.

Dass die Drachengestalt eine prähistorische Erinnerung unser Vorfahren sei, die noch in der Gegenwart von Dinosauriern lebten, ist mit ziemlicher Sicherheit auszuschließen, aber dass Fossilienfunde die Gestalt und Darstellungen von Drachen beeinflusst haben ist nicht auszuschließen.

Schaut man sich die Mythologien der ursprünglichen Drachen genauer an, dann haben sie eine starke Verbindung zum Wasser und das in vielen Kulturkreisen. Chinesische Drachen sollen den regen kontrollieren, aber auch der Englische Knucker haust in einem Wasserloch – genauso wie Nessy im Loch Ness, und die indischen Nagas, von denen die chinesischen Drachen wahrscheinlich abstammen, werden regelmäßig mit Wasser in Verbindung gebracht. Die negative Darstellung des Drachen im europäischen Raum scheint damit erst späteren Ursprungs zu sein, womöglich ist die Christianisierung Europas eine Ursache für die Umdeutung dieses archetypischen Symbols, denn schließlich ist die Schlange im Paradies ein vorfahre des Drachen – und wurde vielleicht genau deswegen als Verführerin eingebaut. Die Tötung des Drachen wurde damit auch zu einem Zeichen des Sieges des Christentums über die heidnischen Bräuche.

In Mittelamerika gibt es außerdem Quetzalcóatl, die gefiederte Schlange, den Gott von Himmel und Erde, er ist ein Gott der Dualität und er vereint das Höchste und Niedrigste in einem Körper (Federn und Schlangenkörper). Er drückt damit die scheinbare Fähigkeit der Schlangen aus, Leben und Tod zu verbinden in dem Sie sich häuten und scheinbar wiedergeboren werden. Diese Fähigkeit ist von grundlegender Bedeutung für die Fähigkeiten und Eigenschaften der Schlangen oder drachenartigen Fabeltiere.

Fabelwesen erzählen uns viel von unseren unterschwelligen Sichtweisen und zeigen eine Verbindung zur Geschichte des Kulturkreises, in dem sie gefunden werden. Trotz oberflächlicher Unterschiede gibt es aber auch immer wieder Verknüpfungen zwischen ganz unterschiedlichen Regionen, aus denen die Fabelwesen stammen, die durchaus auf einen weiter zurückliegenden Austausch zwischen den Kulturen hindeuten können. Ein kollektives Unterbewusstsein scheint demnach in den Überlieferungen der Welt zu existieren, und es lässt sich nachvollziehen in der Genealogie der Fabelwesen.

10. Die Corona-Kurzgeschichte
Liebe Kurzgeschichten-Freunde,

mit ein bisschen Verspätung auch an dieser Stelle die besten Wünsche für ein gutes neues Jahr. Auch 2007 hat die Kurzgeschichte natürlich ihren festen Platz im Corona Magazine: In der heutigen Ausgabe haben wir die drittplatzierte Story unserer Themenrunde „Masken“ an Bord – geschrieben von Benedict Marko, von dem zuletzt schon in den Ausgaben 169 und 173 Geschichten zu lesen waren. Bedanken darf ich mich ganz herzlich bei unserem Gastjuror Boris Koch, der in dieser Runde gemeinsam mit Michael Schmidt und mir die eingesandten Storys gelesen und bewertet hat.

Nicht fehlen darf der Hinweis auf die kommenden Themen unseres Wettbewerbs: Einsendeschluss für „Ein neuer Morgen“ ist am 1. Februar 2007, die Deadline für „Schatten“ haben wir für den 1. April 2007 festgelegt. Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik – keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist.

Armin Rößler


Initiation
von Benedict Marko

Die Familie Korn hatte vier Töchter: Tantalia, Cadmia, Niobe und Dolores. Von ihnen war Doll die zweitjüngste, und da ihre nächstältere Schwester Call von Geburt an unter einem Herzfehler litt – was erblich von beiden Elternteilen herrührte – und zwei Jahre nach Doll bereits Nill kam, hatte ihre Mutter Titania Korn nie rechte Zeit für sie gehabt. Nichtsdestotrotz bemühte Frau Korn sich redlich um das Wohl ihrer Kinder. In den Stunden, in denen sie sich um Klein-Dolly nicht kümmern konnte, gab sie ihr immer einen Nickel für den nächsten Oneiromaten.

Aber Klein-Dolly zog echte Spiele vor. Jenseits der fernen Mauern entspann sich die Außenwelt, in der unheilvolle Maschinen und Menschen lauerten; dagegen die uferlosen Gestade des Hauses: ein Universum, das in jedem Winkel Geheimnisse barg. Und wenn erst Onkel Wismut zu Besuch kam, verwandelte diese Welt sich in einen Rummelplatz. Er rupfte sich einen Knopf von der Weste und ließ ihn in seinem lächerlich kleinen Hut oder Taschentuch verschwinden, um danach eine Salzstange daraus hervorzuzaubern. Er ahmte einen grollenden Krieger oder den fallenden Regen oder alle Bewohner des Hauses gleichzeitig nach. Er nahm Klein-Dolly und Klein-Nilly an die Hand und ging mit ihnen in den Mistbergen hinter den Tonnen die Erdbeerpflänzchen suchen.

Onkel Wismut kam nur selten, aber in Dolls Welt war er teurer als ein Sack voll Nickel. Wenn er ging, hinterließ er Ingwerschnitten für alle Kinder, die auf die eine oder andere Weise immer bei Call und Tall endeten.

Oft kam es zu Disputen zwischen dem Vater und Onkel Wismut. In diesen Momenten verwandelte sich der Spaßmacher in einen Schwarzen Mann, und der sonst so unnahbare Vater war nur noch ein Häufchen Elend. Danach hielt sich er sich zunächst von seinen Kindern fern oder trank weniger. Es war auch eine dieser Diskussionen, nach der Doll ihre erste familiäre Pflicht erhielt: Sie sollte einmal pro Woche den großen Bronzespiegel im Windfang unter dem Gemälde von Ahn Pluto putzen und so ihren Teil zum Bestand der Familie beitragen. Und sie war bald mit Feuereifer bei der Sache, denn kaum dass sie die erste Dreckkruste von dem alt angelaufenen Ding gewienert hatte, erkannte sie, was für ein funkelndes Juwel darunter steckte. Aber die Zeit blieb nicht stehen, und aus Klein-Dolly wurde langsam die kleine Doll, und der kleinen Doll waren andere Pflichten beschieden.

Tall war Calls rechte Hand. Call organisierte die Mahlzeiten, Tall die Verteilung, Nill stand Schmiere, Doll war das ausführende Organ. Wolfram Korn war ein sanfter Vater: Wenn Doll erwischt und ihm vom Geschädigten vorgeführt wurde, gab er vor, von der Arbeit ermüdet zu sein und beließ es bei einigen Ohrfeigen, damit der reiche Sack sich zufrieden gab und abzitterte. Danach ließ der Vater Doll in Ruhe und ging zu Bett. Er merkte nie, dass, sobald er aus dem Zimmer war, Tall und Call aus den Winkeln schlüpften und Doll für die unfreiwillige Fastenzeit eine Abreibung verpassten. Wenn Onkel Wismut zu Besuch kam, weinte sich Doll an seiner Schulter aus, und er nickte und erzählte ihr von der Welt da draußen und vom Krieg und von den Menschen, denen es noch schlimmer ging als ihr. Und er erzählte, wie sich auch Tall und Call vor Jahren an seiner Schulter ausgeweint hatten, und dass sie wenigstens dafür sorgen solle, dass Nill dies niemals müsse. Dann steckte er ihr ein Hærzbonbon in den Mund und ließ sie schlafen.

Onkel Wismuts Worte gaben Doll Kraft. Sie zog ohne Klagen Tag für Tag mit Tall und Call davon, Klein-Nilly an der Hand, und lernte letztendlich durch ihre Schwestern mehr als in der Schule: Noch ehe sie acht Jahre alt war, wunderten sich die Sportlehrer über ihre Fähigkeiten an Reck, Bock, Barren und im Seiltanz.

Ihre einzige Freundin Zirkonia fragte sie einmal, warum ihr alle anderen Fächer so schwer fielen, und Doll antwortete – sie brachte ihre Lippen so nah an Zirkonias Ohr, dass kein Haar dazwischen gepasst hätte – Gott hasse sie und habe ihr deshalb nur ein kleines Stück Gehirn geschenkt. Bröckelig und löchrig wie eine zu dünne Scheibe Kuchen.

Als Doll ihre Lippen zurückzog und Zirkonia ernst anblickte, lachte diese nur und merkte zuerst nicht, dass ihr etwas fehlte: das kleine Bleiglanzamulett in Gestalt einer Taube, auf das Call ein Auge geworfen hatte. Doch da Zirkonia ein paar Minuten später im Spaß ihre Hand ergriff, streifte sie das dort palmierte Amulett, und ihr Auge glitt für den Bruchteil einer Sekunde herunter zu ihrem nackten Hals – aber Doll hatte sich schon losgerissen und war weggestürzt, schamrot, voll Angst und Verzweiflung, der Kopf zerrüttet, die Seele krank.

Von diesem Tag an ging Doll nicht mehr in die Schule, aus Angst vor Zirkonia. Sie verbrachte so mehr Zeit mit Tall, die noch nie eine Schule von innen gesehen hatte – sie erzählte oft die Geschichte, wie sie manchmal über Monate keinen Nickel besaßen, als sie selbst klein gewesen war – und verstand sich bald besser mit ihr. Call hingegen versäumte keine Stunde. Sie nahm das Schulgeld der zwei Blaumacher und besuchte jeden angebotenen Kurs, die freiwilligen eingeschlossen. Doll war traurig, nun seltener auf Klein-Nilly aufpassen zu können, aber Call nahm das trippelnde Etwas bereitwillig an die Hand und zur Schule mit.

In dieser Zeit – Doll war gerade um die zwölf – kam ihr Vater zum ersten Mal betrunken nachts zu ihr, und nur dem Alkohol verdankte sie, dass es bei den Schlägen blieb. Sie versteckte sich danach im Windfang und schlief zusammengekauert unter dem dunklen Spiegel und Ahn Plutos Blicken.

Klein-Dolly war, den Umständen gemäß, sehr früh geschickt darin geworden, Hypnagons zu initiieren und zu lenken. Kein Oneiromat der Stadt war vor ihr sicher. Es war Tall, die die Idee hatte, daraus Kapital zu schlagen. Um Geld zu spielen war zwar verboten, der eine oder andere Jungspund oder Geck ließ sich aber dazu überzeugen, seine Gedanken mit einem Gör zu messen. Nicht selten entsetzte Doll die Kerle mit ihren Traumgespinsten bis zur Besinnungslosigkeit, sodass man ihnen nicht nur den Gewinn, sondern gleich die ganze Brieftasche abknöpfen konnte. Und Tall fragte dann: "Kind, wo hast du nur diese Alpträume her?"

Obwohl Tall das sehr gut wusste. Sie hatte Doll erlaubt, ein paar Tage bei ihr zu schlafen, aber das hielt den Vater natürlich nicht lang ab. Er kam durchs Fenster und befahl Tall, Doll festzuhalten. Dann öffnete er die Tür, damit auch die Mutter hereinkönne. Die Mutter durfte zuerst, denn sie wollte Zärtlichkeit und unbefleckte Haut, und Tall hielt brav fest. Danach war der Vater dran, dem es mehr um die Befriedigung eines unmittelbaren Bedürfnisses ging. Tall erfüllte ihren Dienst mit größtem Pflichtgefühl.

Von da an schlief Doll wieder in ihrem eigenen Zimmer, saß aber auch oft des Nachts im Windfang und überlegte hin und her. Die stumme Lethargie der Kindheit war der rastlosen Unruhe der Jugend gewichen, ohne dass ihr der Übergang aufgefallen wäre. Und wo einst Gleichgültigkeit und höchstens stilles Leid geherrscht hatten, erwachte nun der wüste Zorn. Sie verstand jetzt, warum Call früher öfter weggelaufen, nicht, warum sie jedes Mal zurückgekommen war. Aber ihr war klar, dass es einen Grund geben musste, dass Weglaufen keinen Sinn hatte, dass das Problem hier zu lösen war. Sie nahm das Fleischmesser, mit dem der Vater ihr einst den Hintern vertrimmt hatte, und schlich das Wohnzimmer hinunter in Richtung Vaters Raum. Je näher sie ihm kam, desto leiser bewegte sie sich, und ihre Schritte dehnten sich, und ihre Atmung verlangsamte sich. Sie glitt bedächtig, das Herz stoßweise gehend, aus den Socken, um noch leiser auftreten zu können, dann aus dem Nachthemd, um kein Rascheln zu provozieren, sie presste das Messer, größer als ihr Unterarm, gegen die knospenden Brüste, sich selbst an die Wand, sie weinte und zitterte, schob sich langsam weiter, schloss die Augen, schob sich weiter, sie öffnete die Augen, im Wohnzimmer der Vater allgegenwärtig, auf Fotos, im Gehstock, im Gürtel, im Spiegel, in Büchern, im Dunkel, der Kälte, in allem – sie presste sich an die Wand, der linke Fuß bewegte sich zitternd zur Seite, der rechte folgte, der linke wieder, der rechte, linke, rechte, linke, die Türklinke kam langsam näher, glitt zurück, war unerreichbar, und als sie sie erreicht hatte, als sie den glitzernden, kalten Stahl mit ihren Händchen umfasste und Messer und Klinke sich kreuzten, da war es ihr unmöglich zu drücken, die Klinke war festgeschmiedet, unverrückbar, keine Gewalt der Welt konnte sie beugen. Da erkannte Doll: "Ich bin schwach."

Einige Wochen später, Doll saß grübelnd in der Gosse, kam ein Nachbarsehepaar vorbei, mit dem sie nie ein Wort gesprochen hatte. Dieses Mal aber sprang Dolores auf und grabschte die Frau am Rockzipfel. Angewidert schien sie zuerst zum Schlag ausholen zu wollen, aber als Doll ihre Hand wieder zurückzog und betrübte Augen machte, wurden ihre Züge mütterlich. Und so fragte Doll sie, wo Onkel Wismut sei.

Die Nachbarin verstand nicht; erst nach einer kleinen Imitation des rundlichen Alten ging ihr ein Licht auf, und sie musste schmunzeln.

"Aber Kindchen", sagte sie, "dein Onkel Wismut ist doch schon seit Jahren tot! Ihr müsst ein nettes Sümmchen aus seinem Nachlass bekommen haben, nicht? Er war ein sehr ehrenfester Mann. Wenn es nicht um ihn wäre, könnte man nicht meinen, dass ihr einst eine gediegene Familie wart."

"Eine gediegene Familie, an der der Zorn der Zeit genagt hat", brummte ihr Ehemann und drängte zum Weitergehen, ließ aber heimlich einen kleinen Nickel fallen. Doll blieb zerstört zurück, die Hände in die Schläfen gepresst, um die Tränen zu unterdrücken.

"Ist das deine Welt, Gott?" grollte sie, scheel in die Höhe blickend. "Du hast mich aus Dreck kreiert und in den Dreck geschleudert. Dreck sind die Menschen um mich, Dreck das Leben."

Da setzte sich plötzlich jemand neben sie. Voll unterdrückter Wut wandte sie langsam den Kopf, bereit, jeden totzuschlagen, den sie erblickte.

Zirkonia!

Sie lächelte und wischte Dolls Tränen weg. Sie küsste Doll und fragte sie, warum sie nie mehr in die Schule gekommen sei. Doll schwieg, erzählte aber – von vielen Umarmungen unterbrochen –, als Zirkonia sie fragte, warum sie traurig sei, die Geschichte ihres Lebens bis zum Tod von Onkel Wismut. Und als sie aufstanden und sich in neuer Freundschaft trennten ("Ich muss weit fort, Doll, ich habe einen Jungen kennengelernt"), da wusste Doll, dass sie nicht mit ihr kommen konnte, denn sie wollte Nill beschützen.

Aber Doll musste schnell feststellen, dass das mit dem Beschützen nicht so einfach war. Nill hatte nunmehr lange unter Calls Einfluss gestanden, und Call hasste Dolores wie die Pest. Da Tall inzwischen arbeiten ging, musste Doll sich Call allein entgegenstellen. Sie versuchte, mehr Zeit mit Nill zu verbringen, aber deren nunmehr mürrische und streberische Natur ließ wenig Zeit für Zuwendung. Doll versuchte, sie bei ihren Schwächen zu packen: bei Naschlust, Träumen, Kleidung. Und so türmten sich in Nills Zimmerchen bald Oneirographien, Hemdchen, Zuckerstückchen, das Wenigste davon ehrlich erworben, trotzdem nicht ohne Wirkung. Im Lauf der Zeit konnte sie sie dazu bringen, gemeinsam mit ihr den Wandspiegel zu putzen, ein Mädchen links, ein Mädchen rechts. Die Konkurrenz im Kampf um Klein-Nillys Seele trieb Call die Galle hoch, und mit Zuckerbrot und Peitsche machte sie sich an die Rückeroberung. Doll war klar, dass gute Absichten allein nicht reichten, dass sie Call handfeste Mittel entgegensetzen musste.

Da Tall inzwischen hübsche Kleider und Messingohrringe trug, erkundigte sie sich nach ihrem Salär, war von den Summen angetan, von Talls weiteren Ausführungen zu den Wünschen mancher Freier aber abgestoßen. Später, im Selbstgespräch, die Stirn am Spiegel, verteidigte Doll sich vor sich selbst – sie sei nicht faul, nicht müßig, und nichts sei ihr zu teuer, um Nill ein Leben zu ermöglichen – aber wie könnte sie das, wenn sie ihre eigene Versehrtheit so blatant gefährdete! Nur ein paar Jahre noch leben, dachte sie, bis Nill stark genug ist, um sich selbst zu schützen.

Tall hatte gesagt, Erfolg kommt, wenn man tut, was man am besten kann. Nein, im Gegensatz zu Tall war Doll keine Naturschönheit; dieser Weg fiel also weg. Hypnagons initiieren, das konnte sie. Traumgebilde in virtuellen Räumen schaffen, die mit anderen Hypnagons interagierten und um die Wette wuchsen.

Plötzlich richtete sie sich kerzengerade auf. Der Nachbar hatte ihr einen Nickel gegeben, einen Zwölfer-Nugget, der ungebräuchlichste Klumpen überhaupt, er wurde fast nur in Oneiromaten geworfen. Spielte er selbst Initiationsspiele? Oder, noch verwegener, hatte er in ihr das Balg von einst wiedererkannt, das seine Nachmittage immer an den Oneiromaten verbracht hatte? Dolls Gehirnmaschine setzte sich in rasende Bewegung. Er hatte den gleichen realitätsentrückten Blick gehabt wie sie selbst, wenn sie stundenlang Initiation auf Initiation geboren hatte. Aber sein Haus sah ordentlich und sauber aus, er war bestimmt kein armer Schlucker, er hätte sich teurere und angenehmere Eskapismen leisten können. Er war also wohl ein – Techniker.

Sie folgte ihm heimlich zu seinem Arbeitsplatz, einer Bürobaracke. Der Pförtner gab ihr Auskunft, dass hier Initiationsspiele entwickelt würden. Begeistert stürmte Doll hinein und suchte den Nachbarn, wollte sich ihm anbieten, wollte ihre Fähigkeiten nutzbar machen. Die Freude nahm ein jähes Ende, als sie ihm in die Arme rannte und er sie mit düsterer Zornesfalte wieder auf die Straße warf. Auf ihre Beteuerungen hatte er ein kaltes Lächeln; auf ihr Flehen knallte er die Tür. Da schleppte sie sich, innerlich zerrissen, wieder fort.

Sie war noch nicht weit gekommen, als sie ein wildes Trappeln folgen hörte. Ängstlich wandte sie sich um: Ein schlanker Junge kam ihr hinterher und fuchtelte heftig mit den Armen, als ob er ein Buch erzählen wollte, brachte vor ihr dann aber keine Silbe über die Lippen. Er starrte erst zu Boden, dann artikulierte er eine Minute lang unverständliches Zeug, ehe er schließlich knarzte: "Ich bin Argentino." Und er lud sie zu Zitronenkugeln in die Esse ein.

Argentino machte ein Praktikum in dem Betrieb, in dem der Nachbar arbeitete. Er war ein witziger Junge, sehr schüchtern, sprach in schnellen Stößen und hielt ein, als ob er seine Dreistigkeit bereue, lächelte dann aber immer wieder, wenn er Doll ansah, und hub von Neuem an. Die beiden trafen sich bald häufiger. Auf ihren Streifzügen durch den Grottensumpf der Straßen landeten sie früher oder später auch in einer I-Spielhalle, wo Argentino zum einzigen Mal Dolls Hypnagons gegenübertrat. Sie wurden hinausgeworfen, weil er einen schwachen Magen hatte.

Sobald die Lebensgeister in seine Züge zurückkehrten, löcherte Argentino Doll mit Fragen. Woher sie das könne? Ob sie das von jemandem beigebracht bekommen habe? Ob sie es ihm beibringen wolle? Warum sie nicht Oneiromatik studiere? Ihren abweisenden Entgegnungen setzte er Beharrlichkeit entgegen. "Doll, du verschwendest Naturtalent. Ich und viele andere rackern sich jahrelang in der Anstalt daran ab, so lebendige Hypnagons zu zeugen. Vom Lenken kann ich bislang nur träumen. Auch die meisten anderen beherrschen ihre Hypnagons nie ganz."

"Das ist doch ganz einfach", knurrte Doll, "das ist doch kein echter Raum, er ist nur virtuell."

"Genau das meine ich. Alle Leute wissen, dass ein Oneiromat nur ein verzinkter Transistorstapel ist. Das Problem ist, dass wir unseren Sinnen mehr vertrauen als unserem Verstand, deswegen kriegen wir unsere Hypnagons nicht unter Kontrolle. Wir müssen uns das mühsam abtrainieren, du aber nicht – du, für die Oneiromatik geboren!" Er drang noch viel in sie und bettelte und flehte, bis sie sich endlich von ihm erweichen ließ und den Aufnahmeantrag ausfüllte, wobei er praktisch ihre Finger führen musste. Dann brachte er das Dokument persönlich in die Lehranstalt.

Doll fand die ganze Sache lächerlich, aber zu ihrer Überraschung wurde sie für die Prüfung zugelassen. Argentino zerrte sie zum Termin. Sie saß dort an gewaltigen Oneirolithen, teuren, professionellen Apparaten, und wurde in einen unendlichen schwarzen Abgrund geworfen, den sie aber schon bald mit ihren Gedächtnisströmen anfüllte, bis er fast überlief. Die Prüfung war bestanden.

Der Vater raste, so wie Dolls Gedanken. Sie ahnte, dass er sie verprügelte, weil sie Fähigkeit bewiesen, weil sie aus sich herausgegangen war, was er niemals gekonnt hatte. Sie hatte Angst um ihr Leben. Noch nie hatte sie ihn so wütend erlebt – er zerschmetterte systematisch das gesamte Wohnzimmer und schleuderte sie in den Türrahmen zum Windfang, dass dieser barst. Eisengeruch: Blut tropfte ihr von der Lende. Da entschied sie, dass Call vielleicht recht gehandelt hatte, nahm die Beine in die Hand und schlief bei Argentino, der ihr seine Zuneigung erwies.

Aber das junge Glück war nicht von Dauer, denn die Zeit blieb nicht stehen, und aus Argentino wurde langsam Argento, und Argento waren andere Pflichten beschieden. Der Einberufungsbescheid kam, er zog in den Krieg. Doll blieb in seiner Wohnung und studierte. Sie schrieb viel an Nill und erfuhr von ihr, dass Call inzwischen eine erfolgreiche Anwältin sei und sich nicht mehr um sie kümmere. Sie dachte auch oft an Argento. Und wenig später hieß es: Er ist tot, dem Feind in die Falle gegangen, man nagelte seine Hände an den Tisch und befragte ihn, ehe man ihm den Speer in die Seite stieß.

Doll ging in sich. "Warum versperrst du jeden Ausweg? Du spielst immer noch nicht nach deinen eigenen Regeln – mischst dich ein, um mir zu schaden!"

Aber nach einigen Äonen der Einsamkeit und Verwirrung fing sie sich und erhob sich aus dem Tränenmeer, das sie geweint hatte. Sie trat auf die Straße, wo Menschenmassen blind umherhetzten, einander mehr erahnend als erkennend. Dolores wunderte sich, dass sie das früher nie wahrgenommen hatte.

"Wie es wohl Niobe geht?", überlegte sie und trat in ihr Elternhaus. Sinnend schritt sie durch die kalten Flure und Zimmer, die wirkten wie vergilbende Photographien. Als sie in das Wohnzimmer trat, saß da der Vater, ein verhutzeltes kleines Männchen, las Boulevardblatt und trank Bier. Seine welken Augen glitten an ihr hoch, und der Mund, eine dunkle Grotte, formte ein zahnloses Grinsen.

"Du bist so groß geworden, Doll", wisperte er. "Gestern noch hast du mit Nill zu meinen Füßen gespielt, heute schon bist du eine Dame."

"Was ist mit Niobe?", fragte Dolores. "Was ist aus ihr geworden?"

Der Vater erhob sich mühsam auf seine knorrige Krücke und stahl sich durch den Raum. "Was soll aus ihr geworden sein? Sie ist groß geworden und wohlhabend und hat ihren Vater vergessen, genau wie du. Warum fragst du nicht, wo deine Mutter ist? Sie hat ihren Ehemann ausgenutzt und vergessen, Call macht's ihr nach. Ihr alle macht's ihr nach, in vielen Dingen – macht eure Männer und Väter zu euren Arbeitssklaven ..."

Die Stimme des Vaters drang dünn und wie aus weiter Ferne zu ihr. Dolores stand im Windfang und betrachtete das Gemälde von Pluto Korn, Wolframs Vater. Erstaunlich, wie anders ein Bildnis aussehen konnte, wie viele Details plötzlich ins Auge stachen, wenn man dem kindlichen Blickwinkel entwachsen war. Von oben betrachtet sah Pluto Korn eher unscheinbar aus, trotzdem war deutlich zu sehen, dass er Krieger gewesen war. Was sie als Fleischmesser benutzt hatten, erwies sich nun als Kriegsdolch – Doll erkannte den ornamentierten Griff, der aus seiner Scheide ragte. Am meisten überrascht war Doll aber von der Entdeckung, dass Pluto Korn der rechte Arm fehlte, durch den Faltenwurf des Mantels gut kaschiert.

Und plötzlich drang Doll eine Szene ins Gedächtnis – konnte es sein, dass der Vater in ihrer Wiegenzeit einen schwachen Moment bekommen und davon geredet hatte? –, wie der alte Pluto Korn sich beim Essen verschluckt und dann gesabbert hatte, wie die Kinder das Lachen nicht unterdrücken konnten, wie Pluto Korn, rot angelaufen, in der Linken den Gehstock gehoben hatte und über den Tisch tanzen ließ und die Welt explodierte, als Tassen, Teller, Gläser, Becher, Knochen, Haut und Seelen platzten. Wie Heulen und Zähneklappern geherrscht hatten, als die Familie auseinandergestürzt war und Zuflucht in den engsten Ritzen suchte oder zu unsichtbarem Nebel zerfloss, Pluto Korn als unangefochtenen Herrscher des Wohnzimmers zurücklassend.

"Ich bin kurz weg", sagte Dolores und trat zur Haustür. Sie hörte das Wimmern des Vaters hinter sich: "Dolly, warum willst du mich verlassen? Ich befehle dir ..." Dolores blickte zurück und sah den Vater im Schlund seines Zimmers verschwinden. Warum die Angst? Das war doch nur ein Schritt von ihr zu ihm.

Draußen ertrank die Welt. Wassermassen brachen von oben und unten und allen Seiten auf sie herein und fluteten die Straßen. Dolores wanderte umher, das Auge einmal auf die Menschen, die panisch Schutz suchten, dann auf die Höhen, dann auf die Ruinen gerichtet. Die Materie zerfiel zu Datenstaub, und der Äther spülte ihn hinweg. Alles verwischte sich in Bedeutungslosigkeit.

Aus den grauen Fontänen schritt ein Schemen auf sie zu. Er enthüllte sich beim Näherkommen: Zirkonia.

"Das war mein Mädchenname", entgegnete das Mädchen, „jetzt heiße ich Iridia.“ Sie hob die Hand vors Gesicht: Den Ringfinger zierte ein Regenbogen. "Komm, Verweilen ist müßig." Hand in Hand traten sie ins Wohnzimmer. Wie groß war die Überraschung, als Dolores dort Onkel Wismut stehen sah, der ihr freundlich zulächelte. Dann aber legte sich ein Schatten über seine Züge, und die Tür zum Zimmer des Vaters schwang langsam auf. Heraus kam Argento.

Die drei bewegten sich im Einklang, als sie sich setzten und auch Dolores einen Platz anboten. "Ich bin die Yang-Kapazität in diesem Kosmos", sagten sie. "Deine Initiation ist abgeschlossen." Und sie weinten.

"Wie lang befinde ich mich schon in dieser Illusion?"

"Dein ganzes Leben. Jeder Mensch wird nach der Zeugung in Oneirostasis versetzt. Von außen werden Schablonen zugeführt, die dafür sorgen, dass eine lebensnahe Scheinwelt entsteht. Die Schablonen sind nur Ausgangsmuster; der Träumende entwickelt sie selbstständig weiter. Wolfram und Titania waren die Eltern von Trilliarden Menschen, so wie Wismut und Zirkonia ihre Onkel und Freundinnen waren. Aber jeder Träumende hat aus ihnen etwas anderes gemacht."

Dolores schwieg einige Epochen. Dann fragte sie: "Wozu die Schmerzen?"

"Jeder Mensch wird stets mit seinen grausamsten Ängsten und tiefsten Erniedrigungen konfrontiert; das ist der unabänderbare Basisalgorithmus des oneirostatischen Konstrukts. Du musst wissen, dass die Welt außerhalb der Oneirostasis jeder Beschreibung einer Hölle spottet. Um dort überhaupt überleben zu können, müssen die Menschen zunächst im Traum dem kleinen Horror ihrer eigenen Seelen gegenübertreten und ihn überwinden, sonst würden Lebensdurst, Hoffnung, Selbstachtung und Ehrgeiz sie in kürzester Zeit scheitern lassen. Manchen gelingt es niemals, die Scheinwelt unter ihre Kontrolle zu bringen. Diese Gesegneten dürfen bis zum Tode auf der Insel ihres Traums verbleiben, ohne jemals der wüsten Außenwelt gegenübertreten zu müssen."

"Darf ich das auch tun, wenn ich will?"

"Es ist unmöglich. Aus diesem Raum führt kein Weg heraus außer diesem.“ Sie deuteten auf den Spiegel, in dem nun schattenhafte Abbilder fremder, undeutbarer, unendlich bedrohlicher Strukturen gleißten. "Wer diesen Raum erreicht, tritt früher oder später hindurch."

Früher oder später trat Dolores vor den Spiegel. Eine Aureole hatte sich um sie gebildet. Trotzdem wandte sie sich noch einmal um und fragte: "Gibt es um die Außenwelt eine weitere Außenwelt?"

Sie lächelten. "Diese Frage kann niemand beantworten. Ich kann dir nicht einmal mit Bestimmtheit sagen, dass die Außenwelt existiert. Nur die Person, die den Kosmos erschuf, kann seine Grenzen übertreten. In gewisser Weise wirst du das Konstrukt nie vollständig verlassen, nie wissen, wer wen träumt, wie weit die Kette reicht. Du fragst dich nun, ob jedes Mal, wenn du einen Oneirographen abgeschaltet hast, mit deinen Hypnagons ein ganzer Kosmos gestorben ist. Aber bedenke: Wenn alle Kosmen unendlich viele andere Kosmen und diese wiederum Kosmen hervorbringen können, ist dann ein ganzer Kosmos nicht weniger wert als der Staub zu deinen Füßen?"


Benedict Marko veröffentlichte seinen ersten Science Fiction-Roman mit sechzehn Jahren in einer kleinen Auflage von 55 Stück. Diese Parodie auf bekannte Topoi des Genres drehte sich um einen schrottreifen Planetenzerstörer, der von abgehalfterten Söldnern ins Herz eines gesichtslosen feindlichen Imperiums geschleust wird. Markos zweite Veröffentlichung behandelte eine Gruppe von Wissenschaftlern, die in der Komplexität und Abgehobenheit ihrer eigenen Forschung verloren geht. Seine übrigen Veröffentlichungen beschränken sich auf knapp zwei Dutzend Kurzgeschichten, Erzählungen und einige Artikel. Er studiert momentan Ostasienwissenschaften an der Universität Trier.

Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2007).
Das Corona Magazine wurde von Philipp Ruch im Jahre 1997 gegründet und ist eine periodisch erscheinende,kostenlose Publikation der Website www.corona-magazine.de.

Der Nachdruck und die Weiterverbreitung von Inhalten im Internet und terrestrischen Medien ist unter Angabe derQuelle ausdrücklich gestattet. Beispiel: "Quelle: Corona Magazine, Autor: Max Mustermann, Ausgabe #177,http://www.corona-magazine.de"Ausdrücklich untersagt hingegen ist die Übernahme der "Corona-Kurzgeschichte", der"Leseprobe" oder einzelner Passagen daraus.

Die im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte stimmen nicht unbedingt mit derMeinung der Redaktion überein. Die Zustimmung zur Veröffentlichung wird mit Eingang der Sendungvorausgesetzt. Der Autor erklärt mit der Einsendung, dass eingereichte Materialien frei sind von RechtenDritter und hält die Redaktion von Rechten Dritter frei. Eine Haftung für die Richtigkeit derVeröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.

Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Webseiten ("Hyperlinks"), die außerhalb desVerantwortungsbereiches der Herausgeber liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich indem Fall in Kraft treten, in dem die Herausgeber von den Inhalten Kenntnis hätten und es ihnen technischmöglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern.
Die Herausgeber erklären hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalenInhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, dieInhalte oder die Urheberschaft der verlinkten/verknüpften Seiten haben die Herausgeber keinerlei Einfluss.Deshalb distanzieren sie sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten/verknüpftenSeiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb derPublikation gesetzten Links und Verweise. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte undinsbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationenentstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Linksauf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.

Gemäß Paragraph 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz wird hiermit die Verwendung von persönlichenDaten dieses Magazines zu Werbezwecken sowie zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt.
 Impressum
corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904
Ausgabe 177 - 14.02.2007
Herausgeber
Mike Hillenbrand &
Simon Pypke

Chefredaktion
Mike Hillenbrand (mh)
Simon Pypke (sp) (v.i.S.d.P.)

Lektorat
Esther Haffner (eh)
Corona-Redaktion
Marcus Haas (mh)
Christian Humberg (ch)
Sebastian Peitsch (spe)
Etienne Quiel (eq)
Markus Rohde (mr)
Armin Rößler (ar)
Klaus Schapp (ks)
Birgit Schwenger (bs)

newsBEAT
Phantastik.de
The Daily Trekker
SF-Radio.net

Ihre Meinung
Mike Hillenbrand (mh)

TV-Vorschau
Klaus Schapp (ks)

Kurzgeschichte
Armin Rößler (ar)
Michael Schmidt (ms)

Vertrieb:
Pierre König
Koenig-com

Fragen zum Abonnement:
abo@corona-magazine.de

Fragen zu Kooperationen:
dialog@corona-magazine.de

Corona Webseiten:
www.corona-magazine.de

Auflage:
11'059 Leser

Ausgabe 178 erscheint am
28.02.2007.

(Zum Seitenanfang)