corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904

   newsBEAT
  + Berman erinnert sich
  + Phlox' Nudismus
  + "Charmed"-Finale
  + Anderson wieder bei SG1
  + "B5"-Filme auf DVD
  + "An American Haunting"

   Kunterbunt
  + Neues im Basilisk-Verlag
  + "Hui Buh" im Kino
  + DVD: "CSI: Miami"
  + DVD: "CSI: New York"
  + DVD: "Emergency Room"

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05. April 2006 - Ausgabe 162 - "Fool me once..."

Die Narren hatten ihren Tag

Puh... schon wieder den 1. April überstanden und ohne größere Anzeichen dafür, Opfer eines Scherzes geworden zu sein. Alles in allem zwang sich dem Beobachter sowieso der Gedanke auf, dass die "April, April!"-Rufe in diesem Jahr mehr oder weniger stark zurückgegangen sind. Vielleicht aber habe ich auch etwaige Scherze in Print- und Onlinemedien gar nicht als solche wahrgenommen. Vielleicht traute man sich dort auch nicht, eigentlich lustige (Falsch-)Meldungen aufzunehmen. Wenn heutzutage schon Zeichnungen für so richtig viel Ärger sorgen können, wer weiß, wozu solche Meldungen imstande wären?

Wie dem auch sei, der 1. April ist leise vorbeigezogen: Mission accomplished!

Leider kein Aprilscherz ist es, dass der berühmte polnische Science Fiction-Autor Stanislaw Lem, dem wir unter anderem "Solaris" zu verdanken haben, in der vergangenen Woche verstarb. Seiner Persönlichkeit und seinen Werken widmen sich Armin Rößler und Martin Hofer in Nachrufen weiter unten.

Auch das Thema "Serien" behandeln wir dieses Mal in großem Stil. Im ersten Teil seines Artikels beschäftigt sich Michael Ottenbruch mit den Lebenszyklen der Fernsehgeschichten, während sich Matthias Pohlmann eher enttäuscht von einem gewissen Charakter zeigt.

Darum jetzt: Bühne frei für die jüngste Ausgabe des Corona Magazines. Haben Sie eine gute Zeit!

Ihr Simon Pypke
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)



Inhalt

1. Ursprung, Vermehrung und Untergang von Fernsehserien
M. Ottenbruch über das "Serien"-Phänomen (Teil 1)
6. Rating Report
Einschaltquoten von und mit Martin Seebacher
2. newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7. Meine Meinung: Horatio Caine ("CSI: Miami"), nein danke!
Wie Charaktere ganze Serie stören können
3. Nachruf: Stanislaw Lem
A. Rößler und M. Hofer nehmen Abschied von einer Legende
8. Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
4. Ihre Meinung
Leserbriefe an das Corona Magazine
9. Wissenschaft: Die Zukunft des Sonnensystems
Was wird aus der Sonne und den Planeten?
5. TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
10. Die Corona-Kurzgeschichte
"Omega" von Heidrun Jänchen


1. Ursprung, Vermehrung und Untergang von Fernsehserien (Teil 1)
von Michael Ottenbruch

Eines der langlebigsten und erfolgreichsten Serienformate in der TV-Geschichte ist im Jahre 2005 in den USA ausgelaufen. In Deutschland endet die Ausstrahlung der letzten Folgen auf SAT1 erst 2006. Viel ist über das Ende und seine Gründe geschrieben worden, darüber, was dieses Format so einzigartig machte und über seine Zukunft. Die sieht so schlecht nicht aus, hat die Serie doch schließlich seit einigen Jahren einen "Ableger", der sich bester Gesundheit erfreut und konstant gute Quoten bringt. Wie bitte? Natürlich, denn die Rede ist nicht von "Star Trek", sondern von "J.A.G." und der Tochterserie "NCIS".

Zur Erinnerung: Über zehn Jahre und ebenso viele Staffeln erzählte die Serie Geschichten aus dem "Judge Advocate General Corps", also der Justizabteilung der US Navy, speziell von Harmon "Harm" Rabb jr. (dargestellt von David James Elliott), einem ehemaligen Marineflieger, der nach einem schweren Flugunfall auf Jura "umsattelt". Böse Zungen haben "J.A.G." als den Versuch bezeichnet, gleichzeitig eine Fernsehserie aus "Top Gun" und "A Few Good Men" (dt.: "Eine Frage der Ehre") zu machen. Unternommen hat diesen Versuch Donald P. Bellisario, der damals schon einige Welterfolge auf die Beine gestellt hatte, unter anderem "Magnum P.I.", "Quantum Leap" (dt.: "Zurück in die Vergangenheit"), "Airwolf" und "Battlestar Galactica".
Trotzdem verlief die Entwicklung von "J.A.G." nicht ohne Komplikationen - auch dies eine Parallele zu " Star Trek": 1995/1996 wurden der Pilotfilm und die erste Staffel bei Paramount für NBC produziert, doch der Sender setzte die Serie nach der ersten Staffel ab. Es gelang Bellisario jedoch, den Stoff bei CBS unterzubringen und 1997 eine - wenn auch verkürzte - zweite Staffel zu produzieren. Hierfür wurde Harms Partnerin, die zwischen Pilotfilm und erster Staffel bereits einmal ausgetauscht worden war, nochmals durch eine andere Schauspielerin ersetzt und einige andere Umstellungen in der Seriendramaturgie vorgenommen. Nach diesem Relaunch entwickelte "J.A.G." sich zu einem Quotengaranten. Im Jahr 2003 schuf Bellisario mit "NCIS" ein Spin-Off, das bislang ebenfalls durch konstant gute Quoten auffällt.

Was machte nun den Erfolg von "J.A.G." aus, welche weiteren Gemeinsamkeiten gibt es mit "Star Trek", welche Unterschiede zwischen diesen beiden und zu anderen "modernen" Fernsehserien, und was führte letztendlich zum Ende der Serie?

Die erste und auffälligste Besonderheit von "J.A.G." besteht schon im Plot: 1995 (und in den zwei vorangegangenen Jahrzehnten) war es ein höchst ungewöhnlicher Ansatz, das zeitgenössische US-Militär in einem positiven Licht zu zeichnen. Natürlich ist auch in "J.A.G." bei Navy und Marine Corps nicht alles eitel Freude - sonst hätte die Militärjustiz ja auch kaum etwas zu tun - aber insgesamt wird das Militär als positive Institution mit funktionierenden Selbstregulationsmechanismen dargestellt. Seit dem Desaster von Vietnam wurde das im US- Fernsehen bis dahin nach Kräften vermieden.

Hierin liegt ja übrigens einer der Vorteile der SF und insbesondere von "Star Trek": Man darf ohne schlechtes Gewissen Chauvinist sein. Wird eine Regung wie Nationalstolz gerade in bildungsnäheren Kreisen weitgehend abgelehnt, darf man jedoch auf seine Menschlichkeit nach Herzenslust stolz sein. Der Vorwurf, "Star Trek" wollte die Föderation oder die Sternenflotte "verherrlichen", würde zu Recht als widersinnig zurückgewiesen, sind beide Institutionen doch erkennbar fiktiv. Deshalb dürfen sie für sich in Anspruch nehmen, "die Guten" zu sein, was uns bei einer realen Institution bestenfalls misstrauisch machen würde. Und gerade weil Föderation und Sternenflotte "die Guten" sind, nehmen wir Dinge hin, die wir anderswo nicht tolerieren würden, bspw. den versuchten Genozid an den Gründern. Je fiktiver die Organisationen, desto unkritischer scheinen wir ihnen gegenüber zu stehen: Was wir bei der Sternenflotte hinnehmen, verursacht bei der CTU schon Gänsehaut; im "Tatort" würden wir allerdings nicht eine einzige der Leichen akzeptieren, die so zahlreich Jack Bauers Weg pflastern. Bei ihm halten wir es dafür schon für ein Zeichen eines hochstehenden Charakters, wenn er wenigstens einen Anflug von Gewissensbissen hat, bevor er jemand restlos Unschuldigen tötet.

Eine weitere Besonderheit von "J.A.G." liegt in der Tatsache, dass Bellisario diesmal durchgehalten hat, was er vorher schon einige Male angefangen hatte: Die Protagonisten sind nicht durchwegs "gut" und ziehen nicht immer an einem Strang. Hatten sich jedoch bspw. bei "Magnum P.I." die anfänglichen Reibereien zwischen Higgins und Magnum schnell auf das serienübliche "Wenn-es-hart-auf-hart-kommt,-halten-wir-natürlich-zusammen" eingedampft, bleiben einige Figuren bei "J.A.G." höchst zweifelhafte Charaktere, vor allem Lt. Loren Singer (aparterweise dargestellt von D. J. Elliotts Frau, Nanci Chambers) und Cmdr. Theodore "Teddy" Lindsey (dargestellt von W. K. Stratton). Die in den letzten Staffeln interessante Frage, wohin sich Cmdr. Sturgis Turner (dargestellt von Scott Lawrence) entwickelt, bleibt durch das Ende der Serie leider unbeantwortet.

Nach dem Relaunch nahm die Serie einen Teil ihrer Spannung aus dem Verhältnis zwischen Harm und seiner Partnerin Sarah "Mac" MacKenzie (dargestellt von der unvergleichlichen Catherine Bell), genauer: aus der Entwicklung dieser beiden und ihres Verhältnisses, was zu einer neun Staffeln umspannenden Rahmenhandlung führte. Neben dieser " Beziehungskiste" und den Entwicklungen von Harm und Mac als Personen nimmt sich die Entwicklung einiger anderer Charaktere allerdings eher holzschnittartig aus. Namentlich Lt. Bud Roberts (dargestellt von Patrick Labyorteaux) ist zu Beginn der siebten Staffel auf einmal "erwachsen" geworden - zu dumm nur, dass in der Handlungszeit zwischen dem Ende der sechsten und dem Beginn der siebten Staffel nur Minuten liegen.

Und doch liegt in diesen Entwicklungen ein wesentliches Unterscheidungskriterium zu anderen Serien und anderen Zeiten: Nehmen wir noch das andere große Franchise der 90er-Jahre, "Law and Order (L&O)", und das des neuen Jahrhunderts, "CSI", hinzu: Bei "L&O" kann man - wie bei "Star Trek" (vom Heranwachsen der Kinder einmal abgesehen) - die einzelnen Staffeln nur an der Besetzung, nicht aber am Verhalten einzelner Charaktere unterscheiden, bei "CSI" wie auch bei "J.A.G." sieht man in fast jeder Episode an der persönlichen Situation der Protagonisten, in welcher Staffel man sich befindet (siehe hierzu auch Thomas Höhls Beitrag zu den verschiedenen "Buffy"-Staffeln im Corona Magazine # 159). Einzig in "Star Trek - Enterprise" finden wir Ansätze einer Charakterentwicklung: Der Jonathan Archer, der in der ersten Staffel voll nachgerade kindlicher Naivität und mit einem unerschütterlichen Glauben an das Gute im Alien aufbricht, um die unendlichen Weiten des Weltalls zu erforschen, unterscheidet sich deutlich von dem verbitterten und von Selbstzweifeln geplagten Archer zu Beginn der letzten Staffel. Doch davon mehr im zweiten Teil dieses Beitrages.

Wenn hier übrigens von Fernsehserien der 90er-Jahre und solchen des 21. Jahrhunderts die Rede ist, oder von " modernen" Serien und eben anderen, dann ist damit natürlich nicht gemeint, dass mit der Jahrtausendwende das Fernsehen schlagartig anders geworden sei. Vielmehr geht es um mehrere Entwicklungen, die auf dem Serienmarkt erkennbar geworden sind, und die Kräuterbonbon-Frage "Wer hat‘s erfunden?", ist nicht mit einer Serie oder einem Namen zu beantworten.
Wollte man das Phänomen in seiner ganzen Breite untersuchen, müsste man neben "Star Trek", Bellisario, Dick Wolf ("L&O") und Jerry Bruckheimer ("CSI", aber auch "Cold Case") sicherlich mindestens noch David E. Kelley ("L.A. Law", "Picket Fences", "Chicago Hope", "Ally McBeal", "The Practice", "Boston Public", "Boston Legal" usw.), Joss Whedon ("Buffy", "Angel"), Michael Crichton ("ER - Emergency Room") und natürlich J. Michael Straczynski ("Babylon 5", "Crusade", usw.) mit einbeziehen. Das würde aber den Rahmen dieses Beitrages ein weiteres Mal sprengen, weswegen wir uns auf eine sicherlich willkürliche Auswahl von beispielhaften Serien beschränken werden.

Ein Vergleich der Dramaturgien dieser Serien ist nur eingeschränkt möglich, folgen verschiedene Genres doch unterschiedlichen Gesetzen. So ist es in der SF wesentlich leichter, bestimmte Konstellationen aufzubauen: Man braucht nur das "Alien der Woche" so anzulegen, dass das gewünschte Problem auftritt, und schon geht's los.
Was in einer dramatischen Serie realistisch sein soll, verlangt da bisweilen etwas mehr Aufwand in der Exposition. Krimi-Plots entwickeln sich dagegen aus dem Tatort fast von alleine - wenn auch bei "CSI" ganz anders als bei "L&O". Das soll nicht heißen, dass Krimis leichter zu schreiben wären als Drama - nur die Exposition ist einfacher. (Weil dem so ist, gibt es bei "Star Trek" das Computerlogbuch und bei "J.A.G." das Briefing beim Admiral/General. Beides hat die Funktion des Chores im griechischen Drama, nämlich eben die Exposition zu liefern.) Dafür ist logischerweise in einem dramatischen Format die Bezugnahme auf reale Geschehnisse einfacher als in der SF, wobei sie auch dort nicht unmöglich ist. Das bezieht sich nicht nur auf die Zeitreisen ins 20. Jahrhundert bei "Star Trek"; die klassische SF und Fantasy strotzt geradezu vor Werken mit ausgeprägtem Gegenwartsbezug - man denke nur an " Gullivers Reisen" und den "Zauberlehrling".
Die Frage ist also nicht so sehr, ob auf tatsächliche Begebenheiten Bezug genommen wird, sondern ob der Zuschauer es bemerkt; getan wird es überall. Über die moralische Bewertung einer derartigen Bezugnahme wird auf beiden Seiten des Atlantik mit unterschiedlicher Intensität diskutiert, ist doch das sogenannte "Lindenstraßen-Phänomen" der Verwechslung von fiktiven Formaten mit Reality-TV in den USA eher unbekannt und findet daher in den Serienkonzeptionen keine weitere Beachtung.

Ausgehend von den genannten Grundvoraussetzungen - US-Militär, nicht grundsätzlich positive Charaktere, Entwicklung der Figuren und Vorantreiben einer Rahmenhandlung - in Verbindung mit guten Geschichten nahm die Serie nach dem Relaunch ihren Verlauf, wobei der Charakter der Serie selbst insgesamt über die Jahre hinweg nicht unverändert geblieben ist. So trat die Rahmenhandlung in der mittleren Phase der Laufzeit mehr und mehr gegenüber den Fällen in den Vordergrund und gewann fast ein Übergewicht, woraufhin wieder gegengesteuert wurde. Solche Veränderungen während der Laufzeit einer Serie sind nichts Ungewöhnliches: Man erinnere sich nur an die verschiedenen Wandlungen, die "Star Trek - Deep Space 9 (DS9)" im Verlaufe der Jahre durchgemacht hat. Handelte es sich zu Beginn um eine Art stationäres "Star Trek - The Next Generation (TNG)" mit ebenso wie dort in sich abgeschlossenen Einzelabenteuern, entwickelte sich später die fortlaufende Rahmenhandlung des Dominion-Konfliktes, die Einführung der Defiant hob den stationären Charakter teilweise auf und in der letzten Staffel gab es zum Finale mit einem echten Mini-Arc die Abkehr von den geschlossenen Einzelfolgen.
Die einfachste Variante der Änderung des Charakters einer Serie ist die Verä nderung der Besetzung, wie wir es eindrucksvoll durch die Einführung des sogenannten "Babe-Faktors" in "Star Trek - Voyager (VOY)" durch Jeri Ryan alias Seven-of-Nine erlebt haben. Man muss "DS9" zugute halten, dass die dortigen Änderungen einen eher planvollen Eindruck gemacht haben und nicht der Panik wegen wegbrechender Einschaltquoten geschuldet wirkten.

Manche Dinge kann man allerdings innerhalb einer Serie nicht mehr verändern, ohne der Charakter der Serie zu zerstö ren, und dann ist der Moment gekommen, ein Spin-Off ins Leben zu rufen. Mit Spin-Offs - namentlich mit "NCIS" - wollen wir uns im zweiten Teil dieses Beitrages beschäftigen.

Ein Spin-Off ist naturgemäß nicht die einzige Möglichkeit, auf veränderte Umstände zu reagieren, denn manchmal sind Charaktere und Konstellationen ausgereizt und Entwicklungen zu einem Ende gebracht, und es wird Zeit, die Serie selbst ebenfalls zu einem Ende zu bringen. So ist es bei "TNG" und "DS9" geschehen, bei "J.A.G." nur zum Teil: Es war klar, dass "J.A.G." vor grundlegenden Veränderungen stehen würde, denn die Produzenten hatten D. J. Elliott, dessen Vertrag zum Ende der 10. Staffel auslief, kein neues Angebot mehr gemacht. Man hat einige Ansätze ausprobiert, um die Serie auf andere Beine zu stellen, beispielsweise die Entwicklung eines neuen JAG-Teams in San Diego, aber dann ging es doch recht schnell: Im Februar gab Elliott sein Ausscheiden bei "J.A.G." bekannt, am 04. April kündigte CBS das Auslaufen mit Staffelende am 29. April 2005 an. Man hatte also gerade drei Wochen Zeit, die losen Enden zu verknüpfen. Dafür ist das Ende noch einigermaßen ansehnlich geraten. Der tatsächliche Grund für das Ende von "J.A.G." dürfte die Tatsache gewesen sein, dass die Quoten zwar in absoluten Zahlen über die Jahre hinweg konstant hoch gewesen sind, im für die Werbeeinnahmen zentralen Segment der 18- bis 34-Jährigen jedoch ebenso konstant schlecht. Deshalb hatte CBS an einer Fortsetzung kein großes Interesse, schon gar nicht ohne den als sehr zugkräftig angesehenen Hauptdarsteller.

Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass die meisten Fernsehserien nicht dieses natürlichen Todes sterben, sondern bereits in frühen Jahren durch Quotenmangel dahin gerafft werden.

Nachdem wir somit den Lebenszyklus einer Fernsehserie geklärt haben, wollen wir uns im zweiten Teil mit ihren Fortpflanzungsgewohnheiten beschäftigen.

Informationen zum Thema:
http://www.corona-magazine.de/archiv/corona159.html - Thomas Höhl zur Symbolik in Buffy

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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2. newsBEAT

Berman erinnert sich an die gute alte Zeit bei "TNG".

In der neusten Ausgabe des "Star Trek Magazine" gibt es ein Interview mit dem "Star Trek"-Produzenten Rick Berman zu lesen. Leider spricht er dieses Mal nicht über die Absage des "Star Trek: The Beginning"-Skripts oder die Zukunft des Franchises.

Danach befragt, wie er zu "Star Trek" gekommen sei, meinte er: "Nachdem ich in New York als Autor und Produzent gearbeitet hatte, kam ich 1984 nach Los Angeles. Nach einem kurzen Abstecher zu Warner Bros. habe ich eine Position bei Paramount bekommen. Und obwohl die Leute immer über die Tatsache reden, dass ich ein Anzugträger war, war ich eigentlich mein Leben lang alles, vom Soundtechniker, über Filmeditor bis zum Autor und Produzent von Filmen und Dokumentationen fürs Fernsehen."

"Weil [Gene] Roddenberry bekannt war für seine Knickrigkeit und aus Studiosicht schwer umgänglich war, haben sie mich gefragt, ob ich die Serie für das Studio übernehmen will, weil ich zu der Zeit der letzte unkündbar eingestellte Vizepräsident bei Paramount war. Ich ging also zum ersten Treffen, zum allerersten Treffen mit Gene und seinem Anwalt Leonard Maizlish und einigen Bossen des Studios. Als das Meeting vorbei war, rief mich Leonard an und fragte, ob wir zusammen essen gehen könnten. Das haben wir dann am selben Tag auch getan. Und er meinte: 'Gene mag Sie sehr und er fragt sich, ob Sie nicht Ihren Job als leitender Angestellter bei Paramount aufgeben wollen, um mit ihm zusammen die Serie zu produzieren.' Nun, ich war seit einem Jahr als leitender Angestellter tätig, und es machte mir nicht wirklich viel Spaß. Und der Gedanke daran, wieder zu produzieren, war verlockend."

Dazu, was er im Nachhinein gern an "The Next Generation" verändert hätte, meinte Berman: "Ich wünschte, wir wären in einem größeren Network gewesen. So erfolgreich wie wir im Sendersyndikat auch waren und so automatisiert die Verbreitung durch Paramount auch war, glaube ich nicht, dass die Serie je die Chance bekommen hat, so aufgenommen und anerkannt zu werden, wie sie es verdient hätte. Ich denke, wir hatten außergewöhnliche Schauspieler, die lauter Nominierungen verdient gehabt hätten. Aber die haben sie nie bekommen, weil den Serien im Sendersyndikat nicht so viel Ernsthaftigkeit entgegengebracht wurde, im Gegensatz zu den Serien, die bei den großen Networks liefen."

Den kompletten Artikel gibt es in der aktuellen Ausgabe des "Star Trek Magazine" nachzulesen.

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Barrett: "Trek kehrt zurück, sobald Paramount Geld braucht!"

Am letzten Tag der Grand Slam Convention beschrieben die Produzenten Ron Moore und Majel Barrett Roddenberry , wie sich die Science-Fiction ihrer Ansicht nach verändert hat.

Der Besuch von Moore stand zwar nicht auf der Liste, aber er sprach dennoch über seine Arbeit an "Battlestar Galactica" nach dem Ende von "Deep Space Nine". "Haben Sie den Verstand verloren?", wurde er zum letzten Staffelfinale befragt. Moore antwortete, dass er mit den Charakteren Risiken eingehen wollte "und das Publikum ärgern. Das macht eh immer Spaß ...". Er sprach weiter über die Rolle der Religion in der Serie, die wichtig sei für die Erforschung der Cylonen, und versprach, dass der späte Beginn der nächsten Staffel Erwartungen aufbauen würde.

Barrett trat mit ihrem Sohn, Eugene W. Roddenberry jr., auf und dankte den Fans für 40 Jahre Hingabe zu "Star Trek". "Ich bin so stolz auf das, was ihr Leute gemacht habt", sagte Eugene und erklärte, dass er seine Dokumentation "Trek Nation" noch mal überarbeiten würde, bis sie erscheinen könne.

Barrett brachte Erstaunen zum Ausdruck über das Ausmaß des "Star Trek"-Franchises, aber wiederholte ihren Glauben daran, dass "Star Trek" eine längere Pause bräuchte, bis es zurückkehren könne. "Gebt ihm ein weiteres Jahr oder zwei. Sobald Paramount meint, sie bräuchten mehr Geld, werden sie es zurückbringen!"

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Billingsley: "Phlox' Nudismus war meine Idee".

John Billingsley sagte kürzlich in einem Interview, dass er die Arbeit bei "Star Trek: Enterprise" und seine Gastauftritte bei "Stargate" sehr genossen haben, er aber persönlich darüber froh ist, dass die meisten Menschen nicht die Polygamie wie sein fiktionaler Charakter Doktor Phlox in "Enterprise" praktizieren.

Im Gespräch, das auf ShuttleMawson.com veröffentlicht wurde, erzählte der Schauspieler, dass "er sich nicht vorstellen kann, mehr als eine Ehefrau zu haben. Ich überlasse es anderen, diese Aussage nach Belieben zu interpretieren." Obwohl es nicht seine Idee gewesen sei, Phlox ein "Blasfisch-Gesicht" zu verpassen, gab er zu bekennen, dass er zu Phlox' Nudismus beigetragen habe, als er bei einer Party einmal den Autoren vorschlug, für seinen Charakter eine Nacktszene zu schreiben.

"Der Manierismus, die sprachlichen Ticks usw. kamen alle von mir", erklärte Billingsley. "Der Nudismus entstand, als ich einem der Autoren eine Mutprobe stellte. Ich schlug vor, dass er nackt herumlungern sollte, bis auf einmal ein weiterer Mitarbeiter käme und ihn so sehen würde. Nun ja, er meinte daraufhin, dass ich mich selber nicht trauen würde, doch ich entgegnete ihm nur: 'Natürlich würde ich das machen, je alberner, desto besser.'"

Phlox' Akzent war, so Billingsley weiter, das Ergebnis aus dem Spiel mit verschiedenen Betonungen für das Publikum, als er gebeten wurde, wie ein Alien zu sprechen. "Es schien, als hätte Phlox diese loslösende und beruhigende Art von Humor eines Zen-Buddhisten. Ich versuchte also, einen Akzent zu kreieren, der mich wie einen Guru sprechen ließ", merkte der Schauspieler an. "Ich meine mich nicht daran erinnern zu können, dass das Sprechen jemals so angenehm war, wie ich es mir vorgestellt hatte - in Wirklichkeit war es, dass ich es nicht immer vorführen konnte, wenn mich Leute darum baten, so wie Phlox zu sprechen."

Während er Schauspieler es bedauert, kein weiteres Mal in "Stargate" aufzutreten, absolvierte er Auftritte in mehreren Episoden der Serie "Prison Break" und dreht zurzeit einen Pilotfilm für ABC. Seine Ehefrau aus dem richtigen Leben, Bonita Friedericy, spielt in dem Pilotfilm auch seine fiktionale Ehefrau.

"Es geht um einen verpatzten Banküberfall und wie er das Leben der Geiseln verändert", erklärte Billingsley. "Ich spiele einen niedergeschlagenen Arbeitlosen, der sich der Situation gewachsen fühlt, den Helden spielt und herausfindet, dass seine neue Berühmtheit ihm eigentlich sein neues Leben vermasselt."

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Neue Projekte für Park, Blalock und Ryan.

Linda Park, bekannt als Hoshi Sato aus "Star Trek: Enterprise", wird demnächst in der neuen NBC- Dramaserie "Raines" zu sehen sein, die von einem exzentrischen Polizisten handelt, der zwecks Verbrechensaufklärung mit toten Opfern sprechen kann.

Die Website The Futon Critics berichtet, dass Park und Schauspieler Matt Craven beide im Pilotfilm zu sehen sein werden, in dem Jeff Goldblum die Hauptrolle spielt. Unter den weiteren Darstellern befinden sich Dov Davidoff, Luis Guzmán und Nicole Sullivan.

Park verkörpert den Charakter von Sally Lance in der Serie, in der die Kollegen von Polizist Raines an dessen geistiger Verfassung zweifeln, als dieser sich von Visionen verfolgt fühlt, bis er Verbrechen löst, in die die ihm erscheinenden Menschen verwickelt waren.

Inszeniert wird der Pilotfilm von Regisseur Frank Darabont, das Drehbuch mit dem Originaltitel "Seeing Red" stammt von Graham Yost, der auch den Pilotfilm zu "60 Minutes Man", in dem u. a. Colm Meaney mitspielte, verfasste. Sowohl Park als auch Goldblum hatte beide Auftritte in "Jurassic Park", allerdings nicht im selben Film. Goldblum spielte Dr. Ian Malcolm in den beiden ersten, während Park im dritten Teil zu sehen war.

Auch Jeri Ryan ist nach dem Ende von "Star Trek: Voyager" nicht untätig. So hatte sie eine regelmäßige Rolle in "Boston Public" und war als Gastdarstellerin in "O.C. California" zu sehen.

In der neuen Serie "Shark", einer Produktion über einen berühmten Anwalt, der zum Staatsanwalt avanciert, wird Ryan einen Charakter namens Jessica verkörpern, eine Bezirksstaatsanwältin, die dem von Hauptdarsteller James Woods gemimten Charakter vorsteht. Mit an Bord sind auch Alexis Cruz, Romy Rosemont und Sarah Carter.

The Futon Critics berichtet, dass die Dreharbeiten Ende Februar der Pilotfilm unter der Regie von Spike Lee beendet wurden.

Jolene Blalock ist aktuell in Calgary mit Dreharbeiten zu einem TV-Film mit den Namen "Dream Me A Murder" beschäftigt, berichtet eine kanadische Zeitung.

Der Website The Calgary Sun zufolge steht neben Blalock auch der kanadische Schauspieler Marin Cummins vor der Kamera, der schon Auftritte in "Dark Angel", "Smallville", "Andromeda" und "Stargate SG-1" absolvierte - einem Franchise, in dem schon Blalock einige Gastauftritte hatte.

Regie bei dem Film führt Neill Fearnley, dessen Dreharbeiten bis zum 6. April andauern werden. Fearnly inszenierte bereits Episoden für "Stargate: Atlantis", "The Outer Limits" und andere Serien.

Produzent Brad Kern über das Finale von "Charmed".

Brad Kern, Ausführender Produzent der Serie "Charmed", erzählte im Interview mit dem Onlinedienst Sci Fi Wire, dass er Shannen Doherty nicht gefragt hätte, für das kommende Finale zurückzukehren, und fügte hinzu, dass er hierfür seine Gründe hätte. Der von Doherty verkörperte Charakter, Prue Halliwell, wurde 2001 am Ende der dritten Staffel getötet. Obwohl die Mythologie der Serie es zuließe, dass ihr Charakter fürs Finale zurückkehren könnte, sagte Kern: "Es gibt jede Menge Gründe, meist interne und finanzielle, warum wir Shannen nicht gefragt haben. Prues Vermächtnis wird lebendig bleiben und respektiert werden, aber wir haben sie nicht um eine Rückkehr gebeten. Die Serie dreht sich nun mehr über die jetzigen Schwestern und nicht um eine, die nicht mehr anwesend ist." Zweifelsohne ist der von Rose McGowan seit 2001 gespielte Charakter Paige Matthews nun länger in der Serie als der von Doherty gemimte Charakter Prue.

Kern sagte des Weiteren, dass ein weiterer etablierter Charakter nicht zurückkehren wird: Julian McMahon, der bis 2003 den Cole Turner spielte. "Er kam für die 150. Episode zurück, und das war ziemlich cool", so Holly Marie Combs, die in der Serie Piper Halliwell spielt und als einer der Produzenten der Serie fungiert. "Wir fanden es alle toll", fügte sie hinzu, dass McMahon, der nach seiner Arbeit bei "Charmed" als Dr. Doom im Film "Fantastic Four" zu sehen war und aktuell in "Nip/Tuck" zu sehen ist, sehr beschäftigt sei. "Er erzählte uns, dass er liebend gerne für die 200. Episode zurückkehren würde, aber dorthin haben wir es leider nicht geschafft." Auf Doherty angesprochen, verdrehte Combs die Augen und meinte: "Nun ja, das ist eine ganz andere Sache."

Während eines Besuches auf dem Set sagte Kern außerdem, dass viele aus der Vergangenheit bekannte Charaktere zurückkehren werden. Sowohl die Großmutter der drei Schwestern, ihre Mutter, als auch der "Chris aus der Zukunft" werden am Ende der Serie, an der die Hochzeit von Phoebe, gespielt von Alyssa Milano, steht, zu sehen sein werden. "In einer Szene haben wir zwölf Charaktere. Der Regisseur wird verrückt werden bei dem Versuch, das Ganze zu drehen", so Kern. Geschrieben wurde das Finale vor zwei Wochen von Kern selbst - die Elemente hierfür hatte er schon seit fünf Jahren geplant.

Brian Krause, der in der Serie Leo Wyatt spielte, wird auch zurückkehren, nachdem sein Charakter aus Kostengründen in der Mitte der achten Staffel aus der Serie geschrieben wurde. "Ich verstehe wirklich nicht, warum mein Charakter aus der Serie gestrichen worden ist, als man andere Charaktere einbaute, die genauso teuer oder noch teurer als ich waren, aber ich bin froh, im Finale mit von der Partie zu sein", so Krause.

Die Dreharbeiten zur letzten Episoden werden Mitte April fertig gestellt werden. "Ich bekomme feuchte Augen, wenn ich nur darüber spreche", sagte Milano. "Wir alle sind sehr emotional. Die Serie war ein solch großer Teil unseres Lebens." Kern fügte hinzu, dass alle drei Schauspielerinnen Einfluss darauf hatten, wie ihre jeweiligen Charaktere im Finale enden werden.

Kern meinte außerdem, dass er keine Spin-Off-Serie plane, und hofft, dass die Fans damit zufrieden sein werden, wie die vielen losen Enden aufgelöst werden. "Es ist ein Geschenk für die Fans, dass wir all ihre Lieblingscharaktere, die wir uns leisten konnten, für die letzte Episode zurückbringen. Wir bringen sowohl Familienmitglieder aus der Vergangenheit als auch aus zukünftigen Generationen zurück um zu zeigen, dass das Leben von 'Charmed' weitergeht, selbst wenn es nicht mehr im Fernsehen zu sehen sein wird."

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"BSG" zur viertbesten Dramaserie erkoren.

Entertainment Weekly, eines der wichtigsten Unterhaltungsmagazine Amerikas, hat eine Liste der zehn besten Dramaserien im US- Fernsehen veröffentlicht, wie Caprica City meldet. "Battlestar Galactica" erreichte dabei einen respektablen 4. Platz. Dies ist beachtlich, bedenkt man, dass die drei vorderen Plätze allesamt an Serien vergeben wurden, die auf einem der großen Networks laufen.

Richard Dean Anderson wieder bei "SG1".

Nun ist es offiziell vom SciFi-Channel bestätigt worden: Jack O'Neill Darsteller Richard Dean Anderson kehrt in der 200. Episode von "Stargate SG1" zurück.

Aber es wird nicht sein letzter Auftritt in der Serie sein. Denn er wird noch in vier weiteren Folgen der 10. Staffel zu sehen sein. Außerdem soll man ihn auch in der 3. Staffel von "Atlantis" sehen können.

Zu diesem Ergebnis kam man in den Verhandlungen zur 200. Episode. Anderson bot sogar an, einige offene Handlungsstränge mit seinen Auftritten abzuschließen.

Die Dreharbeiten zu "200" (so der Titel der Episode) werden am 5. April in Vancouver B.C. (Kanada) beginnen.

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"Andromeda": 5. Staffel auf SciFi.

Der Pay-TV Sender SciFi wird im Anschluss an die 4. Staffel das fünfte Jahr der Serie "Andromeda" in deutscher Erstausstrahlung zeigen.

Zur Zeit läuft auf SciFi noch die 2. Staffel von Montag bis Freitag um 19.25 Uhr. Laut Sendeplan fängt die dritte Season am 28. März und die vierte am 28. April 2006 an. Somit beginnt der Sender, die fünfte und letzte Staffel ab Ende Mai/Anfang Juni zu zeigen.

Kabel 1 ändert "Star Trek: TNG" Ausstrahlung.

Ab 18. April wird der Sender Kabel 1 die Ausstrahlung von "Star Trek: The Next Generation" ändern.

So zeigt man dann neben der Folge um 17:15 Uhr noch eine weitere um 16:10 Uhr. Damit wird "TNG" den Sendeplatz von "Miami Vice" einnehmen.

Aber schon im Mai ändert Kabel eins erneut das "Star Trek"-Programm. Dann wird die 17:15 Uhr Folge wegfallen und nur noch um 16:10 Uhr laufen. Der ursprüngliche Sendeplatz wird nämlich von den neuen Info-Formaten "Abenteuer Alltag - so leben wir Deutschen" und "Abenteuer Leben - täglich Wissen" eingenommen.

"Dead Zone": 2. Staffel im Juni auf DVD.

Paramount Home Entertainment veröffentlicht am 1. Juni 2006 die zweite Staffel der Mystery-Serie "Dead Zone" . Mit der zweiten Box gibt es dieses Mal 19 Episoden. Außerdem sind folgende Details zur DVD-Box bekannt:

:: Bildformat: 1.78:1 Anamorphic Widescreen
:: Tonformat: Dolby Digital
:: Sprachen: Englisch (5.1), Deutsch (Stereo), Französisch (Surround)
:: Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Holländisch, Isländisch, Kroatisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Serbisch, Slowenisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
:: Laufzeit: ca. 796 Minuten

Wie die erste Staffel verfügt auch die zweite über keinerlei Extras.

Shopping-Tipps zum Thema:
"The Dead Zone - Die komplette erste Season" - DVD-Box zum Preis von 34,97 EUR

"Babylon 5 - The Movies-Box" im April.

Am 21. April erscheint von Warner Home Video eine Box mit allen TV-Filmen zur Serie "Babylon 5". Mit dabei ist auch der TV-Film "Legende der Ranger", der in Deutschland bislang nur auf der Collector´s Edition Box zu finden war.

Die "Babylon 5"-Fernsehfilme erzählen abgeschlossene Geschichten im "B5"-Universum, die zudem die Saga um interessante Hintergrundinformationen bereichern und Brücken zwischen den Staffeln bilden. Im Pilotfilm "Die Zusammenkunft" ist die Station erst seit kurzem in Betrieb und ein Attentat auf Vorlonen-Botschafter Kosh scheint den nächsten Krieg auszulösen. "Der erste Schritt" schildert Ausbruch und Verlauf des Erd-Minbari-Krieges, erzählt von einem alten Imperator, Londo Mollari, aus der Zukunft. Ein uraltes riesiges Artefakt, das ein Tor in eine andere Dimension öffnet, entdecken die Helden in "Das Tor zur dritten Dimension". Sie ahnen nicht, dass die Mächte auf der anderen Seite nur darauf gewartet haben, dass jemand dieses Tor öffnet. Den Weg zur Erlangung von Unsterblichkeit scheint ein Wissenschaftler gefunden zu haben und bringt den "Fluss der Seelen" zur Station. Doch damit ruft er die "Seelenjäger" auf den Plan. In "Die Waffenbrüder" plant ein Hilfsvolk der Schatten, sich an der Erde genau zum fünfjährigen Jubiläum der interstellaren Allianz zu rächen. Ein verzweifelter Kampf um die Erde beginnt, der noch nachreichende Folgen haben soll. Die "Legende der Ranger" erzählt vom Abenteuer einer "verfluchten" Ranger-Schiffs, das sich mit einer Ladung geretteter Diplomaten gegen einen Feind behaupten muss, der noch älter und mächtiger ist als die Schatten.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Babylon 5 - The Movies" - 6 DVDs zum Preis von 37,99 EUR

"Ghost Son": Homepage online.

Die Homepage zum Horror-Film "Ghost Son" mit dem Trailer, einer Bildergalerie, Drehberichten und Infos zum Film ist online gegangen. Regie führte Lamberto Bava, der zuletzt in den 90ern für die TV-Reihe "Prinzessin Fantaghirò" Regie führte und als Produzent auftrat. Vor allem in den 80ern drehte er eine ganze Reihe Horrorfilme, wie z. B. "Dämonen", "Dämonen 2" oder "Die Gruft".

Informationen zum Thema:
http://www.ghostson.com/eng/index_ENG.html

"An American Haunting": Trailer online.

Der Trailer zum Horror-Film "An American Haunting" mit Donald Sutherland, Sissy Spacek, Rachel Hurd-Wood und James D'Arcy ist online gegangen. Courtney Solomon ("Dungeons & Dragons") schrieb das Drehbuch und führte auch Regie.

In den USA startet der Film am 5. Mai in den Kinos, ein deutscher Starttermin steht noch nicht fest.

Informationen zum Thema:
http://www.apple.com/trailers/

Universal verfilmt Besters "Der brennende Mann".

Universal Pictures hat sich die Verfilmungsrechte an Alfred Besters Science-Fiction-Klassiker "The Stars My Destination" aus dem Jahr 1955 gesichert.

"The Stars My Destination" erschien in Deutschland unter verschiedenen Titeln: "Die Rache des Kosmonauten" und "Tiger, Tiger", zuletzt ist der Roman als "Der brennende Mann" bei Heyne im Jahr 2000 erschienen.
Lorenzo di Bonaventura ("Constantine", "Doom") und Veteran Raymond Wagner ("Rent-a-Cop") produzieren den Film.

Stuntman verklagt Paramount und Cruises Produktionsfirma.

Ein Stuntman, der sich bei den Dreharbeiten zu "Mission: Impossible III" schwere Verbrennungen zuzog, ging gestern gerichtlich gegen Paramount Pictures, Tom Cruises Produktionsfirma und andere Unternehmen vor, welche angeblich für diesen Zwischenfall verantwortlich waren, berichtet das Branchenblatt The Hollywood Reporter.

Steven Wheatly strebt zusammen mit seiner Frau Mary den Prozess an, in dem der Stuntman eine noch ungenannte Entschä digung für die Vernachlässigung der Sicherheitsvorkehrungen und weitere Ansprüche verlangt. Der Unfall passierte am 6. Juni 2005 auf dem Gelände der S.O.S. Filmworks in der Nähe von Los Angeles, so das Blatt.

Des Weiteren behauptet Wheatly, dass "plötzlich und ohne Vorwarnung" die Explosivstoffe für den Stunt explodiert wären, was dazu geführt hätte, dass er von einem Feuerball verschlungen wurde und dabei 60 Prozent seiner Haut verloren habe.

In einem weiteren Punkt der Anklage beschuldigt Wheatly die Produktionsfirmen, nicht sichergestellt zu haben, dass in direkter Nähe Feuerlöscher aufgestellt worden wären oder ein Sachverständiger in der Nähe war, der seine Verletzungen hätte verhindern können.

Vertreter von Paramount und C/W Productions, Tom Cruises Firma, gaben bekannt, dass es üblich sei, während der Verhandlungen keine Kommentare abzugeben, schreibt der Hollywood Reporter.

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3. Nachruf: Stanislaw Lem
von Armin Rößler und Martin Hofer

(ar) "Der klügste Phantast der Literatur" betitelte die Süddeutsche Zeitung ihren Nachruf auf Stanislaw Lem. Es ist zwar eher ungewöhnlich, dass es ein Science-Fiction-Autor in die Feuilletons der Tageszeitungen schafft, im Fall Lem aber nicht weiter verwunderlich. Denn dem polnischen Schriftsteller wird, was ja selten genug vorkommt, bescheinigt, Science- Fiction mit literarischem Anspruch verfasst zu haben. Er selbst hatte dagegen keine sonderlich hohe Meinung von dem Genre, in dem er seine größten Erfolge feierte. Am 27. März 2006 starb Stanislaw Lem nach längerer Krankheit in einer Klinik in Krakau im Alter von 84 Jahren an Herzversagen.

Stanislaw Lem wurde am 12. September 1921 als Sohn eines Arztes in Lemberg in der heutigen Ukraine, das damals zu Polen gehörte, geboren. Er studierte Medizin, zunächst in Lemberg, nach dem Zweiten Weltkrieg in Krakau, erschien jedoch nicht zur Abschlussprüfung, um einer Einberufung als Militärarzt zu entgehen. Während des Krieges, als Polen von Deutschland besetzt war, hatte er sein Studium unterbrechen müssen und als Automechaniker und Schweißer für eine deutsche Firma gearbeitet. Für eine polnische Widerstandsorganisation schmuggelte er in dieser Zeit Sprengstoff, Munition und Geräte aus dem Betrieb. Ab 1946 veröffentlichte Lem in Zeitschriften Erzählungen, Gedichte und wissenschaftliche Artikel, nach dem Ende seines Studiums war er Mitarbeiter der Zeitschrift "Zykie Nauki" ("Leben der Wissenschaft"). Sein erster Science-Fiction-Roman "Der Mensch vom Mars" erschien in mehreren Episoden ebenfalls bereits 1946, wurde danach vergessen und erst 1989 in deutscher Sprache veröffentlicht. 1948 begann er die Arbeit an einem zeitgenössischen Roman, "Das Hospital der Verklärung", der jedoch wegen Problemen mit der Zensur erst 1955 in erweiterter Form unter dem Titel "Die Irrungen des Dr. Stefan T." erscheinen konnte. Lem verfasste zahlreiche Fachpublikationen zur Kybernetik, Literaturtheorie und Futurologie. Mit der umfangreichen zweibändigen Abhandlung "Phantastik und Futurologie" (1970) setzte er sich auch theoretisch mit dem Genre Science-Fiction auseinander.

Zur Science-Fiction kam Stanislaw Lem auf ungewöhnliche Art und Weise: Den Kurzroman "Der Mensch vom Mars" hatte er nach eigenen Worten noch während des Zweiten Weltkriegs geschrieben, um sich abzulenken. 1950 soll er sich dann bei einem Zufallsbekannten über den Zustand der polnischen Nachkriegs-SF beklagt haben - der Mann entpuppte sich als Direktor eines Verlags und schickte ihm einen unterschriftsreifen Vertrag. Lem schrieb "Die Astronauten" (auch: "Der Planet des Todes"), einen abenteuerlichen Roman über einen Flug zur Venus, 1951 veröffentlicht und allgemein als sein Debüt wahrgenommen. Wie auch von "Gast im Weltraum" (1955) hat sich Lem später von diesem Roman distanziert.
Den Anfang seiner wirklich bedeutenden Romane macht "Eden" (1959), in dem die Begegnung mit dem Anderen, dem Fremden, das kaum oder gar nicht verstanden werden kann, im Mittelpunkt steht. Ähnliches gilt für "Solaris" (1961), seinen vielleicht bekanntesten Roman. Die amerikanische Schriftstellerin Ursula K. LeGuin urteilt in ihrem Vorwort zur deutschen Ausgabe im Rahmen der "Meisterwerke der Science Fiction" im Heyne Verlag: "Für uns in Amerika war es eine Offenbarung. Wir entdeckten nicht nur ein brillantes Werk, sondern auch einen Science-Fiction-Autor, von dem wir erfuhren, dass er in seinem Heimatland ungeheuer populär und überall in Europa wohlbekannt war, doch von dem wir nichts gewusst hatten. [...] 'Solaris' war unverkennbar von einem Meister seines Fachs geschrieben worden." Der Roman wurde zweimal verfilmt: von Andrej Tarkovskij (Sowjetunion, 1972) und von Steven Soderbergh (USA, 2002). Verfilmt wurden auch "Die Astronauten" als "Der schweigende Stern" (DDR, 1960) und die Erzählung "Die Verhandlung" als "Der Test des Piloten Pirx" (Polen/Sowjetunion, 1979). Als weitere bedeutende Romane Lems, die in eine Reihe mit "Eden" und "Solaris" zu stellen sind, seien "Der Unbesiegbare" (1964), "Die Stimme des Herrn" (1968) und "Fiasko" (1987) genannt.
Nicht vergessen werden dürfen seine Erzählungen, unter denen drei Zyklen hervorheben sind: die "Sterntagebücher" um den Weltraum-Münchhausen Ijon Tichy, seine Robotergeschichten ("Robotermärchen", 1964, und "Kyberiaden", 1965) sowie die Geschichten um den Piloten Pirx (entstanden zwischen 1959 und 1971). Die "Sterntagebücher", deren erste Geschichten ab 1954 erschienen, lagen 1971 in einer gesammelten Ausgabe vor - Ijon Tichy wurde danach noch zum Held dreier Romane: "Der futurologische Kongress" (1971), "Lokaltermin" (1981) und "Friede auf Erden" (1987).
"Fiasko", sein letzter Roman, ist eine Art Schlussstrich unter sein Schaffen, greift er doch viele Motive aus älteren Werken wieder auf. Denn 1988 beschloss Lem, mit dem Schreiben von Belletristik aufzuhören. "Da stehe ich wie mit einem Löffel voll Wasser vor dem Atlantik und will noch etwas dazugießen!", sagte er. Und: "Ich halte mich heute lieber an die empirischen Wissenschaften als Rettungsanker, damit es mich nicht fortspült."

Weitaus mehr Informationen zu Leben und Werk des Autors gibt es auf seiner umfangreichen Homepage: http://www.lem.pl.


"Der Leser hat’s gut: Er kann sich seine Schriftsteller aussuchen" - Thomas Mann

(mho) Stanislaw Lem und die Science-Fiction - das war über seine gesamte Schaffenszeit hinweg ein Verhältnis intensiver, beiderseitiger Hassliebe. Bekanntlich hegte er eine Mischung aus Verachtung, Enttäuschung und Resignation für das von in seinen Augen weitgehend von trivialer "Zeittotschlag-Literatur" geprägte Genre SF sowie das zugehörige Fandom, das dieses Futter weitgehend kritiklos konsumiert, anstatt echte Visionen und geistige Herausforderungen einzufordern. Und er hielt sich nicht zurück, seine Kritik schonungslos zu äußern.
Ein Nachruf für Lem also in einem Fan-Magazin, das sich vorwiegend mit Themen wie "Star Trek" und "Buffy" beschäftigt? Ihm selbst wäre wahrscheinlich nichts unbedeutender gewesen. Doch Nachrufe sind nicht für die Verstorbenen da, sondern für die Hinterbliebenen - und unter uns Hinterbliebenen sind offensichtlich nicht wenige, die neben der von ihm als Trivialunterhaltung geschmähten Literatur auch Lems Werke zu schätzen wissen.

Bedeutet das nun, dass sie diese Werke aus den "falschen Gründen" lesen und schätzen? Wie Lem selbst in seiner literaturtheoretischen Analyse "Phantastik und Futurologie" 1970 ausführt, hat ein Leser - im Rahmen der gängigen literarischen Konventionen - stets das Recht, ein Werk anders zu interpretieren als dies der Autor beim Schreiben bewusst vorgesehen hat. Und an anderer Stelle des gleichen Textes nennt er sogar als ein mögliches Anzeichen herausragender literarischer Qualität die "Polyinterpretierbarkeit" des betreffenden Werkes, sein "Schillern" in einem ganzen Spektrum möglicher Bedeutungsebenen. Es scheint somit, als wäre Lem Opfer der Qualität seiner Werke geworden: Vom Autor als philosophische und futurologische Gedankenexperimente erschaffen, werden diese von vielen Lesern in erster Linie über ihre literarische oder gar unterhaltende Ebene rezipiert.

Für ihn war das wohl in etwa so, als lobte man ein Gemälde für die ansprechende Textur seiner Leinwand. Denn der Unterhaltungsaspekt war für Lem nie allein im Mittelpunkt, sondern stets als Substrat seiner Ideen gedacht, als der Träger, der Prozess und Ergebnis seiner Visionen und Gedanken transportieren sollte. Er resignierte schließlich an der Tatsache, dass ihm darin nicht nur kaum ein Autor folgen wollte (oder: konnte), sondern dass er auch seine eigenen Werke vorwiegend als eskapistische Unterhaltungsliteratur konsumiert sah. Was wenig verwundert, wenn doch, wie er in " Phantastik und Futurologie" schreibt, sich die sinnvolle Interpretation eines Werkes aus den literarischen Konventionen seines Genres ergibt: Wer Lems Werke in einer Buchhandlung finden will, sucht unter normaler Literatur vergebens - sie stehen in der SF-Fantasy-Abteilung, eingeklemmt zwischen Regalmetern von Perry Rhodan, Shadowrun und Battletech sowie den derzeit beliebten Elfen-, Troll- und Zauberer-Endloszyklen.

Die jüngste Verfilmung seines Hauptwerks "Solaris" durch Steven Soderbergh ist exemplarisch für diesen Effekt: Die Liebesgeschichte zwischen Kris Kelvin und seiner verstorbenen Frau, im Buch nur ein Nebenstrang und Mittel zur Vermittlung einer Botschaft, bildet hier die Haupthandlung. Es ist ein durchaus beeindruckender Film daraus geworden - doch von dem, was Lem mit seinem Roman zum Ausdruck bringen wollte, ist im Film nur noch wenig zu entdecken.

Lems Schaffen wurde also geschätzt und bewundert - doch nicht immer für das, was ihm eigentlich am Herzen lag. Seine Resignation scheint dennoch übertrieben. Das Feuilleton lobte ihn bekanntlich schon lange in den höchsten Tönen als Vertreter literarisch ernstzunehmender Science-Fiction (und folgte ihm häufig auch nur zu gerne in seinem Urteil über den Großteil der restlichen Genre-Vertreter). Aber selbst wenn man Werke wie "Solaris", "Der futurologische Kongress", "Friede auf Erden" oder auch die "Sterntagebücher" und "Robotermärchen" nur zu Unterhaltungszwecken aufschlägt: Niemand klappt sie am Ende zu, ohne dabei hier und da etwas von den originellen Gedanken und Visionen mitgenommen zu haben, die hier nur so zwischen den Buchseiten hervorquellen.

Auch wenn er selbst es womöglich bis zum Schluss nicht glauben konnte: Stanislaw Lem hinterließ einen großen Fußabdruck bei seinem Besuch auf unserem staubigen Planeten. Dieser Abdruck sieht wohl nicht so aus, wie Lem selbst ihn sich gewünscht hätte, doch er ist tiefer und er wird sich als dauerhafter erweisen, als er es sich in seinem Pessimismus vorgestellt hat.

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4. Ihre Meinung

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Corona Magazine #161
Konservative Serien

Hallo,

ein sehr interessantes Thema US-Serien in konservativ und progressiv zu unterteilen. Ich selbst unterscheide immer nur in "gefällt mir" und "gefällt mir nicht".
Die Einschätzung zu Navy CIS kann ich ehrlich gesagt nicht teilen. Allein schon die Zusammenstellung der Charaktere der Serie macht es für mich mehr als deutlich, daß es sich hier um Fiktion handeln muß! Oder glaubt wirklich jemand, daß es so eine "Gruftie-Wissenschaftlerin" wie die Figur Abby tatsächlich gibt? Wenn doch, glaubt er auch an Atomwissenschaftlerinnen der Marke Dennis Richards aus dem Bondfilm "The world is not enough". Für mich ist NCIS nur eine weitere Variante von CSI. Mich würde da schon mal interssieren wieso ist CSI progressiv und NCIS nicht? Auch CSI ist eine staatliche Behörde, die Verbrechen aufklärt. Was Verbrechen ist definiert der Staat per Gesetz. Jede die Serie, welche zeigt wie dem Gesetz Genüge verschafft wird, wäre demzufolge als konservativ einzustufen. Also lange Rede kurzer Sinn, eine Begriffsdefinition zu Beginn des Artikels wäre schön gewesen.


Antwort von Matthias Pohlmann: Das ist ein wenig kurz gedacht - die "CSIs" thematisieren in vielen ihrer Folgen gesellschaftliche Probleme - ebenso wie im Übrigen "Cold Case" und "Without A Trace". Es geht keineswegs darum, dass "dem Gesetz Genüge getan" ein konservatives Thema ist oder eine ebensolche Färbung darstellt. Die interessanten Fragen sind vielmehr: "Wie werden Täter gezeichnet? Welche Mittel werden zur Aufklärung eingesetzt? Wie wird damit umgegangen, wenn die hier gezeichneten Charaktere sich außerhalb der Legalität Beweise verschaffen?" Hier tun sich zwischen "NCIS" und den "CSIs" dramatische Unterschiede auf - und ob es da einen "bunten Vogel" in Gestalt einer Wissenschaftlerin gibt oder nicht, ist dabei nicht sonderlich erheblich. Und auch wenn ein Horatio Caine vollkommen überzeichnet ist und ebenfalls Dinge tut, die nicht unbedingt "de lege artis" sind, so wird das bei "CSI: Miami" wenigstens begründet. Wie in der Kolumne zu lesen, finde ich das dennoch bei Weitem zu überzeichnet und mich überzeugen weder "Begründung" noch die "Folgen", die daraus folgen (werden), aber es ist eine ganz andere Sache als die grundsätzliche Glorifizierung des Satzes "Der Zweck heiligt die Mittel" bei "NCIS".

Folgendes fand ich in dem Artikel besonders zum Schmunzeln:

"... und die Serie dabei auf ziemlich unappetitliche Art den Heldenmut (sic!) US-amerikanischer Regierungsorgane inszeniert. Gerade auf bildungsfernere Schichten hat das dann die erwünschte Wirkung: Auch die fiktiven Teile der Serie werden als "wahr" angenommen. "
Also für den Satz hätte ich zu DDR-Zeiten eine 1 in Staatsbürgerkunde bekommen.:-) Das ich so etwas noch einmal lesen durfte ;-))) Damals wurde übrigens auch STAR WARS als imperialistische Propaganda gesehen und bei uns wurde das böse Imperium als der Ostblock interpretiert. Also lieber Matthias, ist STAR WARS auch konservativ ?????


MP: Ich habe (bisher) keine politischen Reportagen im US-Fernsehen gesehen, in denen eine größere Zahl von Leuten ihre Einstellung mit "as seen on Star Wars" begründet hätten. Hingegen fiel "as seen on NCIS" durchaus und es wurde sehr deutlich, dass die Unterscheidung zwischen Fiktion und Wahrheit hier eben nicht getroffen wurde.

Zu J.A.G.: So ca 1,5 Staffeln habe ich wegen des Krieges im Irak und der Ausstrahlunsgpolitik von SAT.1 nicht gesehen, aber letztlich interessierte an der Serie nur eines: Wird aus Mac und Harm ein Paar oder nicht, der Rest ist Rahmenhandlung ... :-)

Viele Grüße


- Thomas Viezens

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5. TV-Vorschau
(8. April 2006 - 21. April 2006)
Colorcode: PayTV Österreich Schweiz

Samstag, 8. April 2006

12:30 Uhr Hercules
Liebe auf Amazonenart
6x02 Kabel1 Wdh.
13:25 Uhr Xena
Seelenverwandte
5x17 Kabel1 Wdh.
14:15 Uhr Veronica Mars
Ehre, wem Ehre gebührt
1x02 ZDF 1st
15:30 Uhr Mutant X
Die Alchemistin
2x01 ATVplus Wdh.
16:25 Uhr Smallville
Kuschelmonster
4x04 ORF1 Wdh.
16:25 Uhr Andromeda
Scherben bringen Glück
3x02 ATVplus Wdh.
16:45 Uhr Smallville
Eintagseltern
4x20 RTL 1st
17:20 Uhr The Pretender
Endspiel (2/2)
4x20 ATVplus Wdh.
17:55 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Wer hat die Eltern geschrumpft?
7x19 ORF1 Wdh.
18:05 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Nostradamus
2x16 Pro7 Wdh.
19:20 Uhr Stargate
Regeln der Kriegsführung
3x09 Tele 5 Wdh.
20:15 Uhr Gothika
Halle Berry als Psychologin, die nach einem Blackout im Gefängnis landet, weil sie ihren Mann ermordet haben soll.
US
2003
Premiere 4 Wdh.
20:15 Uhr 24
Tag 1: 12:00 - 13:00 Uhr
1x13 RTL2 Wdh.
20:15 Uhr The Crow - Die Rache der Krähe
Die Krähe lässt wieder einen Menschen aus dem Reich der Toten zurückkommen, um sich an seinen Mördern zu rächen.
US
1994
Premiere 6 Wdh.
20:15 Uhr Nirvana - Die Zukunft ist ein Spiel
Christopher Lambert als Programmierer, der in einem Computerspiel einen Hauptcharakter mit Bewusstsein hat. Dieser will gelöscht werden.
IT/FR
1997
Sci Fi Wdh.
21:10 Uhr 24
Tag 1: 13:00 - 14:00 Uhr
1x14 RTL2 Wdh.
21:55 Uhr Catwoman
Halle Berry als katzenartige Diebin Catwoman. Vermutlich hat der Film auch noch einen Plot ...
US
2004
Premiere 4 Wdh.
22:00 Uhr The Gift - Die dunkle Gabe
Eine Frau bessert sich ihre Witwenrente mit Wahrsagen auf. Da sie mit ihren Vorraussagungen erstaunlich genau liegt, bittet die Polizei um ihre Mithilfe in einem Mordfall. Das bringt sie in tödliche Gefahr.
US
2000
Pro7 Wdh.
22:05 Uhr 24
Tag 1: 14:00 - 15:00 Uhr
1x15 RTL2 Wdh.
22:15 Uhr Stirb langsam
Bruce Willis hat es zu Weihnachten in einem Hochhaus mit deutschen Terroristen zu tun, die Geiseln nehmen. Nichts, was einen Cop aufhalten könnte.
US
1988
SF1 Wdh.
22:15 Uhr K-19: Showdown in der Tiefe
Mit Harrison Ford und Liam Neeson. Das russische Atom-U-Boot K-19 droht auf seiner Jungfernfahrt zu explodieren. Wenn das passiert, könnte die USA das als Kriegsakt missverstehen, also versucht die Crew alles, um das zu verhindern.
UK/DE
2002
ORF1 Wdh.
22:25 Uhr Die Besucher
Christopher Walken wird von Außerirdischen entführt und getestet. Aber niemand will ihm das glauben.
US
1989
Tele 5 Wdh.
22:40 Uhr Basic Instinct
Michael Duoglas verdächtigt Sharon Stone, eine Eispickelmörderin zu sein.
US/FR
1992
ARD Wdh.
00:00 Uhr Maléfique - Psalm 666
Ein paar Gefangene entdecken ein okkultes Buch und wollen mit Hilfe dieser Magie ausbrechen. Doch Magie kann schreckliche Nebenwirkungen haben.
FR
2002
13th Street Wdh.
00:00 Uhr Carrie 2 - Die Rache
Carries Halbschwester kommt 23 Jahre nach Carrie in dieselbe Schule. Und die Geschichte wiederholt sich.
US
1999
Pro7 Wdh.
00:45 Uhr Psycho 3
Anthony Perkins als Norman Bates. Und schon wieder hat Mutter etwas gegen seine Freundin.
US
1986
Das Vierte Wdh.

Sonntag, 9. April 2006

11:10 Uhr Stargate
Regeln der Kriegsführung
3x09 Tele 5 Wdh.
13:00 Uhr Star Trek - Enterprise
Kir'Shara (3/3)
4x09 Sat1 1st
15:25 Uhr Earthsea - Die Saga von Erdsee
Ein junger Magier und eine junge Priesterin müssen den Plan eines Tyrannen verhindern, der ganz Erdsee vernichten würde.
US
2004
Pro7 Wdh.
20:15 Uhr Bruce Allmächtig
Jim Carrey bekommt von Gott für eine Woche dessen Fähigkeiten.
US
2003
ORF1 Wdh.
20:15 Uhr Bruce Allmächtig
Jim Carrey bekommt von Gott für eine Woche dessen Fähigkeiten.
US
2003
RTL Wdh.
20:15 Uhr Men in Black II
Tommy Lee Jones und Will Smith sind zurück. Und auch viele Böse und skurrile Aliens.
US
2002
Pro7 Wdh.
21:50 Uhr Hellboy - Director's Cut
Ein Dämonbaby wird vor den Nazis gerettet und kämpft von nun an gegen die Mächte der Finsternis.
US
2004
Premiere 1 Wdh.
22:00 Uhr Alien 3
Sigourney Weaver kämpft dieses Mal in einem Gefängnis gegen ein Alien.
US/UK
1986
Premiere 6 Wdh.
22:10 Uhr Blade
Wesley Snipes als Halbvampir Blade, auf der Jagd nach Vollvampiren und auf der Suche nach einem Vampirgegenmittel.
US
1998
Pro7 Wdh.
22:45 Uhr Red Heat
Arnold Schwarzenegger und James Belushi als russisch-amerikanisches Polizistengespann auf Drogenjagd.
US
1988
13th Street Wdh.
00:40 Uhr Bruce Allmächtig
Jim Carrey bekommt von Gott für eine Woche dessen Fähigkeiten.
US
2003
RTL Wdh.
00:50 Uhr Bruce Allmächtig
Jim Carrey bekommt von Gott für eine Woche dessen Fähigkeiten.
US
2003
ORF1 Wdh.

Montag, 10. April 2006

14:45 Uhr Veronica Mars
Freundschaftsdienste
1x01 SF2 Wdh.
16:00 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Verflucht in alle Ewigkeit
2x14 Pro7 Wdh.
17:15 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Der stumme Vermittler
2x05 Kabel1 Wdh.
17:50 Uhr Veronica Mars
Ehre, wem Ehre gebührt
1x02 SF2 Wdh.
18:40 Uhr Lost
Die Höhle
1x06 SF2 Wdh.
20:13 Uhr Sneakers - Die Lautlosen
Eine Gruppe von Sicherheitsmängel-Spezialisten wird angeheuert, um einen schwarzen Kasten zu stehlen. Der entpuppt sich aber als heiß begehrt.
US
1992
13th Street Wdh.
20:15 Uhr CSI:NY
Der Heckenschütze
1x09 VOX Wdh.
20:45 Uhr C.S.I. - Tatort Las Vegas
Grabesstille (1/2)
5x23 SF2 1st
21:10 Uhr C.S.I. Miami
Killer-Date
3x20 ORF1 1st
22:15 Uhr Special Unit 2 - Die Monsterjäger
In der Haut des Chamäleons
2x02 Kabel1 Wdh.
22:50 Uhr Las Vegas
Im Jahr des Tigers
1x09 ORF1 1st
23:15 Uhr Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Der zerbrochene Spiegel
7x16 Kabel1 Wdh.
23:15 Uhr Stargate: SG1
Die falsche Wahl
4x21 ATVplus Wdh.
00:10 Uhr Lost
Die Höhle
1x06 SF2 Wdh.
00:10 Uhr Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Die Macht der Furcht
4x24 Kabel1 Wdh.
00:50 Uhr Basic Instinct
Michael Duoglas verdächtigt Sharon Stone, eine Eispickelmörderin zu sein.
US/FR
1992
ARD Wdh.
01:00 Uhr Witchblade - Die Waffe der Götter
Stimmen
2x05 ORF1 Wdh.

Dienstag, 11. April 2006

14:45 Uhr Veronica Mars
Ehre, wem Ehre gebührt
1x02 SF2 Wdh.
16:00 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Das Zeichen
2x15 Pro7 Wdh.
17:15 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Das fremde Gedächtnis
2x06 Kabel1 Wdh.
17:50 Uhr Veronica Mars
Rendezvous mit John Smith
1x03 SF2 Wdh.
18:40 Uhr Lost
Der Nachtfalter
1x07 SF2 Wdh.
20:13 Uhr Tremors 2
Die Raketenwürmer sind zurück. Hungriger, intelligenter und mutierter als vorher. Na, wenn das nicht ein Grund für eine Jagd ist.
US
1996
13th Street Wdh.
20:15 Uhr The Day After Tomorrow
Von Roland Emmerich. Nachdem die globale Erwärmung zur Klimakatastrophe geführt hat, versuchen die Überlebenden auch weiterhin zu überleben.
US
2004
Premiere 5 Wdh.
20:15 Uhr CSI: Miami
Killer-Date
3x20 RTL 1st
21:50 Uhr TekWar: Kampf um die verlorene Vergangenheit
Von und mit William Shatner. Ein Ex-Cop kommt wegen Drogenmissbrauchs in den Knast. Er wird frühzeitig entlassen da ein hohes Tier ihn für seine Anti-Drogen-Abteilung haben will.
CA/US
1994
Sci Fi Wdh.
22:15 Uhr The Colony
Eine Familie zieht aus Angst vor Einbrechern in eine privat überwachte Wohngegend. Und als braver Mensch mit einem Sicherheitsbedürfnis hat man doch nichts gegen fehlende Privatsphäre ...
US
1995
Das Vierte Wdh.
00:15 Uhr Lost
Der Nachtfalter
1x07 SF2 Wdh.
00:15 Uhr CSI:NY
Der Heckenschütze
1x09 VOX Wdh.

Mittwoch, 12. April 2006

16:00 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Vom Pech verfolgt
2x16 Pro7 Wdh.
17:15 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die jungen Greise
2x07 Kabel1 Wdh.
17:50 Uhr Veronica Mars
Der Zorn der Betrüger
1x04 SF2 Wdh.
18:40 Uhr Lost
Der Betrüger
1x08 SF2 Wdh.
20:15 Uhr Shaun of the Dead
Persiflage von 'Dawn of the Dead'. In Shauns Stadt tauchen auf einmal Zombies auf. Und er tut, was jeder Brite tun würde: Er holt den Cricket-Schläger aus dem Schrank und setzt sich zur Wehr.
UK/FR
2004
Premiere 3 Wdh.
20:15 Uhr Frankensteins Braut
Ein Film mit Boris Karloff von 1935. Dr. Frankenstein baut für sein Monster eine Braut. Es gibt dann allerdings Ehekrach.
US
1935
Premiere 7 Wdh.
20:15 Uhr Das Imperium schlägt zurück - Special Edition
Luke trifft Yoda, einen kleinen Gnom, der zwar die Macht, aber trotz 800 Jahren Lebenserfahrung die Sprache immer noch nicht beherrscht. Und es kommt zu einer Familienzusammenführung.
US
1980
Pro7 Wdh.
20:15 Uhr Enemy Mine - Geliebter Feind
Ein Raumjägerpilot stürzt nach einem Kampf zusammen mit seinem Gegner ab. Nun müssen sie lernen, zusammen zu überleben.
US
1985
Premiere 6 Wdh.
20:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Die Last der Liebe
5x16 VOX 1st
20:15 Uhr C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Nachtschicht
5x19 ORF1 1st
20:15 Uhr Battlestar Galactica
Die Hand Gottes
1x10 RTL2 1st
21:05 Uhr C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Gefallener Engel
5x20 ORF1 Wdh.
21:10 Uhr Battlestar Galactica
Der Zwölferrat
1x11 RTL2 1st
21:15 Uhr Medium - Nichts bleibt verborgen
Schneller als der Teufel
1x06 Kabel1 1st
21:50 Uhr The Punisher
Comic-Verfilmung. Der Punisher punisht böse Buben. Immer dran denken: 'Das ist keine Rache, das ist Bestrafung!' Und genau das ist der Film.
US/DE
2004
Premiere 5 Wdh.
21:55 Uhr Exorzist: Der Anfang
Prequel zum Exorzisten. Vater Lancaster Merrin trifft in Ostafrika auf einen Dämon.
US
2004
Premiere 1 Wdh.
22:05 Uhr Dead Zone
Das Komplott
3x02 RTL2 1st
22:05 Uhr Profiler
Der Highway-Killer
1x18 VOX Wdh.
23:00 Uhr Profiler
Das Mörderspiel
1x19 VOX Wdh.
00:05 Uhr Mutant X
Der Elektrische Rebell
1x05 RTL2 Wdh.
00:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Die Last der Liebe
5x16 VOX Wdh.
00:30 Uhr Lost
Der Betrüger
1x08 SF2 Wdh.
00:50 Uhr Fastlane
Die Nigeria-Connection
1x15 ORF1 Wdh.

Donnerstag, 13. April 2006

14:45 Uhr Veronica Mars
Der Zorn der Betrüger
1x04 SF2 Wdh.
16:00 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Ewige Jugend
2x17 Pro7 Wdh.
17:15 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Der Austauschoffizier
2x08 Kabel1 Wdh.
17:50 Uhr Veronica Mars
Kontrolle ist besser
1x05 SF2 Wdh.
18:40 Uhr Lost
Einzelhaft
1x09 SF2 Wdh.
20:13 Uhr Der Schakal
Bruce Willis als Top-Attentäter, der von Richard Gere als Ex-IRA-Mitglied verfolgt wird, um ihn von seinem Attentat abzuhalten.
US/UK
1997
13th Street Wdh.
20:15 Uhr Spacecop L.A. 1991
Friedfertige Aliens landen in Amerika und werden in die Gesellschaft integriert. Natürlich auch in den Polizeidienst, und so entsteht das typische ungleiche Detective-Paar.
US
1988
Premiere 6 Wdh.
20:15 Uhr Resident Evil: Apocalypse
Mila Jovovich als Alice im Kampf gegen die bösen Zombies und die noch ganz doll viel bösere Umbrella-Corporation.
DE/FR
2004
Premiere 1 Wdh.
20:15 Uhr Veronica Mars
Das Mädchen von nebenan
1x07 ATVplus 1st
20:15 Uhr Outbreak - Lautlose Killer
Mit Dustin Hoffman und Morgan Freeman. Ein Virus bedroht eine amerikanische Kleinstadt. Wenn nicht bald der Affe mit den Antikörpern gefunden wird, soll die Stadt dem Erdboden gleichgemacht werden.
US
1995
VOX Wdh.
21:05 Uhr Tru Calling - Schicksal Reloaded
Mörderin Tru?
1x07 ATVplus Wdh.
21:15 Uhr Resident Evil: Apocalypse
Mila Jovovich als Alice im Kampf gegen die bösen Zombies und die noch ganz doll viel bösere Umbrella-Corporation.
DE/FR
2004
Premiere 2 Wdh.
21:50 Uhr The 6th Day
Arnold Schwarzenegger wird geklont und deckt im Doppelpack eine Verschwörung auf.
US/CA
2000
Sci Fi Wdh.
21:50 Uhr Wes Craven präsentiert Dracula II - Ascension
Studenten wollen aus einem Vampir die Unsterblichkeit destillieren. Das mögen Vampire und Vampirjäger aber nicht so gerne ...
US
2003
Premiere 1 Wdh.
22:05 Uhr Alias - Die Agentin
Nadeln des Feuers (2/2)
1x13 ATVplus Wdh.
00:20 Uhr Lost
Einzelhaft
1x09 SF2 Wdh.
00:45 Uhr CSI: Miami
Killer-Date
3x20 RTL Wdh.

Freitag, 14. April 2006

14:45 Uhr Veronica Mars
Kontrolle ist besser
1x05 SF2 Wdh.
15:20 Uhr Das Letzte Einhorn
Zeichentrick. Das letzte Einhorn macht sich zusammen mit einem Zauberlehrling auf die Suche nach anderen Einhörnern.
US/UK
1982
RTL2 Wdh.
15:35 Uhr Wing Commander
Die Menschen befinden sich im Krieg mit den katzenartigen Kilrathi. Nur die Besatzung der Jägerträgers Tigers Claw kann den Vernichtungsschlag gegen die Erde verhindern.
US
1999
Pro7 Wdh.
17:50 Uhr Veronica Mars
Die Rückkehr des Kane
1x06 SF2 Wdh.
18:25 Uhr Colossus
Ein Supercomputer entwickelt Weltbeherrschungsabsichten.
US
1970
Das Vierte Wdh.
18:40 Uhr Lost
Volkszählung
1x10 SF2 Wdh.
20:00 Uhr Der Herr der Ringe - Die Gefährten
Der Hobbit Frodo soll zusammen mit acht Gefährten einen magischen Ring zum Schicksalsberg bringen, um ihn dort zu vernichten. Regie führt Peter Jackson.
NZ/US
2001
SF2 Wdh.
20:13 Uhr From Dusk Till Dawn
Kult von und mit Quentin Tarantino. Ein paar Mörder nehmen die Familie eines Priesters als Geisel und treffen auf ihrer Flucht auf eine Bar voller Vampire.
US/UK
1997
13th Street Wdh.
20:15 Uhr Chihiros Reise ins Zauberland
Die kleine Chihiro kommt mit ihren Eltern zu einem verwunschenen Jahrmarkt. Und sie muss viele Abenteuer überstehen, um sich und ihre Eltern zu retten.
JP
2001
Super RTL Wdh.
20:15 Uhr Der Manchurian Kandidat
Ist der Anwärter des Vizepräsidentenamtes eine Marionette eines Unternehmens? Denzel Washington will es herausfinden.
US
2004
Premiere 1 1st
20:15 Uhr Der Anschlag
Nach einem atomaren Anschlag steht der dritte Weltkrieg kurz bevor. Nur Ben Affleck als Jack Ryan versucht, die richtigen Täter zu finden.
US/DE
2002
Pro7 Wdh.
20:15 Uhr Time Bandits
Im Schlafzimmerschrank von Kevin tauchen ein paar Zwerge auf und nehmen ihn mit auf ihren Raubzug.
UK
1981
Sci Fi Wdh.
20:15 Uhr Paycheck - Die Abrechnung
Ben Affleck als Programmierer, der sich nach seinen gut bezahlten Geheimaufträgen das Gehirn löschen lässt. Doch dieses Mal gibt es keinen Gehaltscheck, sondern Killer.
US
2003
Premiere 3 Wdh.
20:15 Uhr Darkness
Eine Teenagerin zieht mit ihre Familie aufs Land. Doch das neue Haus hat ein dunkles Geheimnis.
US/SP
2002
Premiere Start Wdh.
20:15 Uhr Die Bourne Verschwörung
Matt Damon als Agent ohne Gedächtnis. Als ihm eine fehlgeschlagene CIA-Operation untergeschoben wird, sieht er sich gezwungen zurückzuschlagen.
US/DE
2004
Premiere 5 Wdh.
21:15 Uhr Der Manchurian Kandidat
Ist der Anwärter des Vizepräsidentenamtes eine Marionette eines Unternehmens? Denzel Washington will es herausfinden.
US
2004
Premiere 2 Wdh.
21:35 Uhr The Fast and the Furious
Vin Diesel und Paul Walker liefern sich als Gangster und Polizist Straßenrennen.
US/DE
2001
ORF1 Wdh.
22:00 Uhr Alien - Die Wiedergeburt
Forscher klonen Ripley, um an die Aliens zu kommen. Aliens brechen aus, um an Nahrung zu kommen. Ripley jagt Aliens, um auszubrechen.
US
1997
Premiere 6 Wdh.
22:25 Uhr Feuerteufel - Die Rückkehr
Die kleine Pyrokinetin Charlie ist inzwischen erwachsen. Was nicht heißt, dass ihre Kräfte besser zu kontrollieren sind. Und SIE sind immer noch hinter ihr her ...
US
2002
13th Street Wdh.
22:35 Uhr Blade II
Wesley Snipes als Halbvampir arbeitet dieses Mal mit Vollvampiren zusammen, um genetisch modifizierte Vampire zu jagen.
US/DE
2002
Pro7 Wdh.
23:05 Uhr Buffy - Im Bann der Dämonen
Computerdämon
1x08 Kabel1 Wdh.
23:10 Uhr Lethal Weapon IV - Zwei Profis räumen auf
Mel Gibson und Danny Glover im Kampf gegen die Triade und Jet Li. Mal wieder haben sie keine Chance, aber das hält sie nicht auf.
us
1998
ORF1 Wdh.
23:50 Uhr Feuerteufel - Die Rückkehr
Die kleine Pyrokinetin Charlie ist inzwischen erwachsen. Was nicht heißt, dass ihre Kräfte besser zu kontrollieren sind. Und SIE sind immer noch hinter ihr her ...
US
2002
13th Street Wdh.
00:00 Uhr Romeo must die
Jet Li ist in Aaliyah verknallt. Dumm nur, dass ihre Väter rivalisierende Gangsterbosse in einem Bandenkrieg sind.
US
2000
RTL Wdh.

Samstag, 15. April 2006

12:00 Uhr Hercules
Der Fluch des Ödipus
6x03 Kabel1 Wdh.
12:55 Uhr Xena
Antonius & Cleopatra
5x18 Kabel1 Wdh.
13:45 Uhr Xena
Eiszeit
5x19 Kabel1 Wdh.
14:00 Uhr Veronica Mars
Rendezvous mit John Smith
1x03 ZDF 1st
14:35 Uhr Farscape - Verschollen im All
Das Leben soll nicht enden
1x03 ATVplus Wdh.
15:30 Uhr Mutant X
An die Wand gespielt
2x02 ATVplus Wdh.
16:25 Uhr Andromeda
Die Undankbaren
3x03 ATVplus Wdh.
16:25 Uhr Smallville
Flash!
4x05 ORF1 Wdh.
17:20 Uhr The Pretender
Auf der Flucht
1x01 ATVplus Wdh.
17:55 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Die Büchse der Pandora
7x20 ORF1 Wdh.
18:00 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Der Goldene Falke
2x17 Pro7 Wdh.
19:20 Uhr Stargate
Sha'res Tod
3x10 Tele 5 Wdh.
20:15 Uhr Der Anschlag
Nach einem atomaren Anschlag steht der dritte Weltkrieg kurz bevor. Nur Ben Affleck als Jack Ryan versucht, die richtigen Täter zu finden.
US/DE
2002
ORF1 Wdh.
20:15 Uhr Der Manchurian Kandidat
Ist der Anwärter des Vizepräsidentenamtes eine Marionette eines Unternehmens? Denzel Washington will es herausfinden.
US
2004
Premiere 3 Wdh.
20:15 Uhr 24
Tag 1: 15:00 - 16:00 Uhr
1x16 RTL2 Wdh.
20:35 Uhr Ring - Das Original
Ein mysteriöses Video tötet alle, die es sehen. Eine Reporterin versucht, nicht getötet zu werden.
JP
1998
13th Street Wdh.
21:10 Uhr 24
Tag 1: 16:00 - 17:00 Uhr
1x17 RTL2 Wdh.
21:50 Uhr (T)Raumschiff Surprise - Periode 1
Von den Machern der 'Bullyparade'. Die Marsbewohner wollen die Erde vernichten. Und das soll die Besatzung der Suprise verhindern.
DE
2004
Premiere 1 Wdh.
22:00 Uhr Final Destination 2
Ein paar Leute springen dem Tod von der Schippe. Und das mag er gar nicht ...
US
2003
Pro7 Wdh.
22:00 Uhr Shanghai Knights
Jackie Chan und Owen Wilson auf der Suche nach dem Mörder seines Vaters. In Westernmanier.
US/UK
2003
Premiere 5 Wdh.
22:05 Uhr 24
Tag 1: 17:00 - 18:00 Uhr
1x18 RTL2 Wdh.
22:10 Uhr Art of War
Wesley Snipes als UNO-Undercover-Agent. Als der chinesische Botschafter stirbt, steht er unter Tatverdacht.
US/CA
2000
13th Street Wdh.
22:20 Uhr Final Destination 2
Ein paar Leute springen dem Tod von der Schippe. Und das mag er gar nicht ...
US
2003
ORF1 Wdh.
22:35 Uhr Stirb langsam 2
Bruce Willis passiert der gleiche Mist zum zweiten Mal. Und wieder sind enge Lüftungsschächte sein beliebtestes Fortbewegungsmittel, um an die bösen Terroristen zu kommen.
US
1990
SF1 Wdh.
23:45 Uhr Wasabi - Ein Bulle in Japan
Von Luc Besson und mit Jean Reno. Ein französischer Cop und Ex-Geheimdienstler erfährt, dass seine alte Liebe aus Japan gestorben ist und ihm eine Tochter hinterlassen hat. Und hinter der sind ein paar Gangster her.
FR/JP
2001
ORF1 Wdh.

Sonntag, 16. April 2006

10:50 Uhr Stargate
Sha'res Tod
3x10 Tele 5 Wdh.
13:00 Uhr Star Trek - Enterprise
Daedalus
4x10 Sat1 1st
13:10 Uhr Die unendliche Geschichte
Nach Michael Ende. Die Geschichte um Bastian, Atreyu und Fuchur.
DE/US
1984
SF1 Wdh.
14:35 Uhr Chihiros Reise ins Zauberland
Die kleine Chihiro kommt mit ihren Eltern zu einem verwunschenen Jahrmarkt. Und sie muss viele Abenteuer überstehen, um sich und ihre Eltern zu retten.
JP
2001
Super RTL Wdh.
18:35 Uhr Android 2000
Androiden werden als Versuchskaninchen für schwierige Operationen benutzt. Dann verliebt sich ein Android in seine Krankenschwester und will mit ihr durchbrennen.
US
1995
Das Vierte Wdh.
20:00 Uhr Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
Während Frodo und Sam weiterhin auf dem Weg sind den Ring zu zerstören, kämpfen ihre Gefährten an anderen Fronten gegen das Böse.
NZ/US
2002
SF1 1st
20:15 Uhr Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
Während Frodo und Sam weiterhin auf dem Weg sind den Ring zu zerstören, kämpfen ihre Gefährten an anderen Fronten gegen das Böse.
NZ/US
2002
ORF1 1st
20:15 Uhr Braveheart
Mel Gibson als schottischer Nationalheld, der sich im 13. Jahrhundert gegen die Engländer auflehnt.
US
1995
Sat1 Wdh.
20:15 Uhr Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
Während Frodo und Sam weiterhin auf dem Weg sind den Ring zu zerstören, kämpfen ihre Gefährten an anderen Fronten gegen das Böse.
NZ/US
2002
RTL 1st
20:15 Uhr Collateral
Ein Taxifahrer fährt einen Auftragskiller durch L.A. Mit Tom Cruise.
US
2004
Premiere 1 1st
20:15 Uhr Die Mumie
1923 suchen ein paar Abenteurer nach dem Schatz der Pharaonen. Sie finden eine untote Mumie, die recht hungrig ist.
US
1999
Premiere 5 Wdh.
20:15 Uhr Butterfly Effect
Ashton Kutcher hat in der Kindheit immer wieder Blackouts. Dann findet er heraus, wie er dadurch die Realität verändern kann ...
US
2004
Premiere 4 Wdh.
21:15 Uhr Collateral
Ein Taxifahrer fährt einen Auftragskiller durch L.A. Mit Tom Cruise.
US
2004
Premiere 2 Wdh.
21:50 Uhr Gefährliche Brandung
Patrick Swayze als Surfguru und Profibankräuber. Keanu Reeves als Undercovercop auf der Spur der Bankräuber.
US
1991
Premiere 6 Wdh.
21:50 Uhr American Psycho
Ein Wall-Street-Yuppi ist gleichzeitig ein psychopatischer Killer. Und kommt damit durch.
US/CA
1982
13th Street Wdh.
22:00 Uhr Kiss of the Dragon
Jet Li als Undercover-Cop, dem ein Mord angehängt werden soll. Er versucht, mit Hilfe von Bridget Fonda seine Unschuld zu beweisen.
FR/US
2001
Pro7 Wdh.
22:50 Uhr Bulletproof - Kugelsicher
Adam Sandler als Kleinkrimineller, der mit einem verhassten Undercovercop zusammenarbeiten muss, um nicht umgebracht zu werden.
US
1996
VOX Wdh.
23:15 Uhr Matrix
Keanu Reeves als Hacker Neo, der erfahren muss, dass die Welt, in der er lebt, nur eine computergenerierte Illusion ist. Das kann einen zur Rebellion treiben.
US
1999
ORF1 Wdh.
23:30 Uhr American Psycho 2
Nachdem sie vor 15 Jahren einen Angriff eines Serienmörders überlebt hat, ist Mila Kunis fasziniert von Massenmördern. Und um mit dem besten Killer-Experten zusammenzuarbeiten, geht sie auch über Leichen.
US
2002
13th Street Wdh.
23:50 Uhr Blade II
Wesley Snipes als Halbvampir arbeitet dieses Mal mit Vollvampiren zusammen, um genetisch modifizierte Vampire zu jagen.
US/DE
2002
Pro7 Wdh.
00:00 Uhr Stargate
Kurt Russel geht mit James Spader durch das Stargate in eine andere Welt, in der noch der Sonnengott RA regiert und die Menschen unterjocht.
FR/US
1994
Sci Fi Wdh.
00:30 Uhr Nikita
Die zum Tode verurteilte Nikita kriegt noch eine 'zweite Chance'. Sie wird von einer geheimen Regierungsorganisation zu einer Attentäterin umgeformt. Dass in dem Job ein Fehler fatale Folgen haben kann, ist wohl jedem klar.
FR/IT
1990
Kabel1 Wdh.

Montag, 17. April 2006

11:40 Uhr Das Letzte Einhorn
Zeichentrick. Das letzte Einhorn macht sich zusammen mit einem Zauberlehrling auf die Suche nach anderen Einhörnern.
US/UK
1982
RTL2 Wdh.
12:25 Uhr Chihiros Reise ins Zauberland
Die kleine Chihiro kommt mit ihren Eltern zu einem verwunschenen Jahrmarkt. Und sie muss viele Abenteuer überstehen, um sich und ihre Eltern zu retten.
JP
2001
ORF1 Wdh.
14:25 Uhr Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
Während Frodo und Sam weiterhin auf dem Weg sind den Ring zu zerstören, kämpfen ihre Gefährten an anderen Fronten gegen das Böse.
NZ/US
2002
ORF1 Wdh.
17:20 Uhr Ritter aus Leidenschaft
Heath Ledger tut so, als wäre er ein echter Ritter, und tritt bei einem Tunier an.
US
2001
ORF1 Wdh.
17:50 Uhr Veronica Mars
Das Mädchen von nebenan
1x07 SF2 Wdh.
18:40 Uhr Lost
Fährtensucher
1x11 SF2 Wdh.
20:15 Uhr James Bond 007: Die Welt ist nicht genug
Pierce Brosnan als Bond, James Bond. Auf der Jagd nach Attentätern, die einen Freund von ihm auf dem Gewissen haben.
UK/US
1999
Pro7 Wdh.
20:15 Uhr Collateral
Ein Taxifahrer fährt einen Auftragskiller durch L.A. Mit Tom Cruise.
US
2004
Premiere 3 Wdh.
20:15 Uhr Catwoman
Halle Berry als katzenartige Diebin Catwoman. Vermutlich hat der Film auch noch einen Plot ...
US
2004
Premiere 5 Wdh.
20:15 Uhr Das Vermächtnis der Tempelritter
Nicolas Cage versucht sich als Indiana-Jones-Nachfolger und sucht den Schatz der Tempelritter.
US
2004
Premiere 1 1st
20:15 Uhr Unheimliche Begegnung der dritten Art
In Stephen Spielbergs Film geht, nach einer Begegnung mit einem UFO, den Bewohnern einer Kleinstadt eine kegelartige Form nicht mehr aus dem Kopf.
US
1977
Kabel1 Wdh.
20:45 Uhr CSI: Miami
Absturz
1x01 SF2 Wdh.
21:10 Uhr Jeepers Creepers 2
Ein Monster auf der Jagd nach Menschenfleisch. Dieses Mal auf dem Menü: Highschool-Footballteam.
US
2003
Premiere Start Wdh.
21:15 Uhr Das Vermächtnis der Tempelritter
Nicolas Cage versucht sich als Indiana-Jones-Nachfolger und sucht den Schatz der Tempelritter.
US
2004
Premiere 2 Wdh.
21:30 Uhr CSI: Miami
Eine Explosive Mischung
1x02 SF2 Wdh.
21:50 Uhr God's Army 3 - Die Entscheidung
Mit Christopher Walken. Erzengel Gabriel muss einen Nephilim beschützen, auf den höhere Aufgaben warten.
US
2000
13th Street Wdh.
22:00 Uhr Spider-Man 2
Peter Parker hat ein kleines Ego-Problem, was sich negativ auf sein Alter Ego Spiderman auswirkt. Zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da M.J. jemand anderen heiraten will, und einer seiner Mentoren zum Superschurken 'Doc Ock' wird.
US
2004
Premiere 5 Wdh.
22:15 Uhr Matrix
Keanu Reeves als Hacker Neo, der erfahren muss, dass die Welt, in der er lebt, nur eine computergenerierte Illusion ist. Das kann einen zur Rebellion treiben.
US
1999
RTL Wdh.
22:20 Uhr The One
Jet Li springt durch Paralleluniversen, um seine dort lebenden Alter-Egos zu töten. Wenn es ihm gelingt, sie alle zu töten, bekommt er unglaubliche Kräfte. Doch sein letztes Opfer wehrt sich.
US
2001
ATVplus Wdh.
23:15 Uhr Der Biss der Schlangenfrau
Nach Bram Stoker und mit Hugh Grant. Archäologen entdecken bei Ausgrabungen den Schädel einer sonderbaren Kreatur. Danach verschwinden Menschen im nahe gelegenen Dorf.
UK
1998
13th Street Wdh.
00:30 Uhr Lost
Fährtensucher
1x11 SF2 Wdh.
00:45 Uhr Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
Während Frodo und Sam weiterhin auf dem Weg sind den Ring zu zerstören, kämpfen ihre Gefährten an anderen Fronten gegen das Böse.
NZ/US
2002
RTL Wdh.

Dienstag, 18. April 2006

14:45 Uhr Veronica Mars
Das Mädchen von nebenan
1x07 SF2 Wdh.
16:00 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Der reinste Horror
2x18 Pro7 Wdh.
17:15 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Wem gehört Data?
2x09 Kabel1 Wdh.
17:50 Uhr Veronica Mars
Like a Virgin
1x08 SF2 Wdh.
18:40 Uhr Lost
Der silberne Koffer
1x12 SF2 Wdh.
20:15 Uhr CSI: Miami
Abgründe
3x21 RTL 1st
20:15 Uhr Das Vermächtnis der Tempelritter
Nicolas Cage versucht sich als Indiana-Jones-Nachfolger und sucht den Schatz der Tempelritter.
US
2004
Premiere 3 Wdh.
21:50 Uhr Shaun of the Dead
Persiflage von 'Dawn of the Dead'. In Shauns Stadt tauchen auf einmal Zombies auf. Und er tut, was jeder Brite tun würde: Er holt den Cricket-Schläger aus dem Schrank und setzt sich zur Wehr.
UK/FR
2004
Premiere 1 Wdh.
21:50 Uhr TekWar: Die Fürsten des Todes
Von und mit William Shatner. Der Kampf gegen die Droge Tek und die Hintermänner geht weiter.
CA/US
1994
Sci Fi Wdh.
00:40 Uhr Lost
Der silberne Koffer
1x12 SF2 Wdh.

Mittwoch, 19. April 2006

14:45 Uhr Veronica Mars
Like a Virgin
1x08 SF2 Wdh.
16:00 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Ex Libris
2x19 Pro7 Wdh.
17:15 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Thronfolgerin
2x10 Kabel1 Wdh.
17:50 Uhr Veronica Mars
Blindes Vertrauen
1x09 SF2 Wdh.
18:40 Uhr Lost
Gefühl und Verstand
1x13 SF2 Wdh.
20:15 Uhr Battlestar Galactica
Kobol
1x12 RTL2 1st
20:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Zweifelhaftes Geständnis
5x17 VOX 1st
20:15 Uhr Die Rückkehr der Jedi-Ritter - Special Edition
Han, Luke und Leia, in Zusammenarbeit mit kleinen pelzigen Knuddelbären, kämpfen gegen Vader, den Imperator und dessen neuen Todesstern.
US
1983
Pro7 Wdh.
21:15 Uhr Medium - Nichts bleibt verborgen
Chronik eines Selbstmordes
1x07 Kabel1 1st
21:50 Uhr The 13th Floor
Bei der Untersuchung des letzten Projektes eines ermordeten Wissenschaftlers, ein virtuelles L.A. der 30er-Jahre, zeigt sich ein schreckliches Geheimnis.
DE/US
1999
Sci Fi Wdh.
22:05 Uhr Andromeda
Der Patriarch
3x20 RTL2 Wdh.
22:05 Uhr Profiler
Das Lächeln des Todes
1x20 VOX Wdh.
23:00 Uhr Dead Zone
Gefangen im Feuer
3x03 RTL2 1st
23:00 Uhr Profiler
Verwandte Seelen (1/2)
1x21 VOX Wdh.
00:05 Uhr Mutant X
Die Entführung
1x09 RTL2 Wdh.
00:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Zweifelhaftes Geständnis
5x17 VOX Wdh.
00:40 Uhr Lost
Gefühl und Verstand
1x13 SF2 Wdh.

Donnerstag, 20. April 2006

14:45 Uhr Veronica Mars
Blindes Vertrauen
1x09 SF2 Wdh.
16:00 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Hexenblut
2x20 Pro7 Wdh.
17:15 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Iconia-Sonden
2x11 Kabel1 Wdh.
17:50 Uhr Veronica Mars
Fröhliche Weihnachten
1x10 SF2 Wdh.
18:40 Uhr Lost
Eisbär
1x14 SF2 Wdh.
20:15 Uhr Die Mumie
1923 suchen ein paar Abenteurer nach dem Schatz der Pharaonen. Sie finden eine untote Mumie, die recht hungrig ist.
US
1999
Premiere 5 Wdh.
20:15 Uhr Veronica Mars
Like a Virgin
1x08 ATVplus Wdh.
21:05 Uhr Tru Calling - Schicksal Reloaded
Letztes Lebewohl
1x08 ATVplus Wdh.
22:05 Uhr Alias - Die Agentin
Feindliche Übernahme
1x14 ATVplus Wdh.
00:45 Uhr CSI: Miami
Abgründe
3x21 RTL Wdh.
00:55 Uhr Lost
Eisbär
1x14 SF2 Wdh.

Freitag, 21. April 2006

14:45 Uhr Veronica Mars
Fröhliche Weihnachten
1x10 SF2 Wdh.
16:00 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Die Reiter der Apokalypse
2x21 Pro7 Wdh.
17:15 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Hotel Royale
2x12 Kabel1 Wdh.
17:50 Uhr Veronica Mars
Das Schweigen des Sheriffs Lamb
1x11 SF2 Wdh.
18:40 Uhr Lost
Heimkehr
1x15 SF2 Wdh.
20:15 Uhr Zurück in die Zukunft
Dank einer in einem Auto eingebauten Zeitmaschine verhindert Michael J. Fox zuerst, dass seine Eltern sich verlieben, und danach versucht er verzweifelt, sie wieder zusammenzubringen.
US
1985
VOX Wdh.
20:15 Uhr The Arrival - Die Ankunft
Ein Astronom entdeckt Anzeichen für intelligentes Leben. Und lernt es viel näher kennen, als ihm lieb ist.
US/MX
1996
Sci Fi Wdh.
20:15 Uhr Ich liebe dich zu Tode
Eine Frau will ihren untreuen Ehemann umbringen. Als sie es selbst nicht schafft, engagiert sie Leute, die sich damit auskennen.
US
1990
Premiere 6 Wdh.
20:15 Uhr Austin Powers - Spion in geheimer Missionarstellung
Austins Mojo, seine Manneskraft, wird von Doktor Evil gestohlen. Natürlich will er sie zurück. Mike Myers in diversen Hauptrollen.
US
1999
ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Die Mumie kehrt zurück
Die Mumie Imhoteps ist mal wieder zum Leben erwacht und jagt seine alten Widersacher. Um die Sache noch schwieriger zu machen, wird auch der Skorpionkönig wiederbelebt.
US
2001
Premiere 5 Wdh.
21:50 Uhr Hellboy - Director's Cut
Ein Dämonbaby wird vor den Nazis gerettet und kämpft von nun an gegen die Mächte der Finsternis.
US
2004
Premiere 1 Wdh.
22:10 Uhr Star Trek - Der Film
Kirk und Co. versuchen die Erde vor der Maschinenintelligenz V'ger zu schützen.
US
1979
Sci Fi Wdh.
22:35 Uhr Conan der Barbar
Arnold Schwarzenegger als Conan. Und er tut, was man als Barbar nun so tut. Seine Gegner zerstampfen, sie vor sich liegen sehen und dem Heulen der Frauen zuhören.
US
1982
ATVplus Wdh.
23:05 Uhr Buffy - Im Bann der Dämonen
Buffy lässt die Puppen tanzen
1x09 Kabel1 Wdh.

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6. Rating Report
von Martin Seebacher

Nicht viel Neues gibt es zur Zeit aus den USA zu berichten. Der Großteil der Serien läuft innerhalb der aufgrund der letzten Monate zu erwartenden Quoten-Parametern. Also richten wir unseren Blick heute exklusiv nach Deutschland.

Am 1. April startete das ZDF nach einigen Ankündigungen und Verschiebungen endlich mit der originellen UPN-Serie "Veronica Mars". Während die Serie in Österreich im Hauptabendprogramm des Privatsenders ATV+ zu sehen ist, entschied sich der Mainzer Sender für einen Sendeplatz am frühen Samstagnachmittag. Die Quoten der ersten Folge sind enttäuschend; nur 0,65 Millionen Zuschauer entschieden sich für erste Folge, was einen enttä uschenden Marktanteil von nur 6,3% zur Folge hatte. Noch schlechter fielen die Quoten bei den 14-49-Jährigen aus, hier waren nur 0,21 Millionen bei noch schwächeren 4,7% Marktanteil dabei. Die Kombination aus schlechtem Sendeplatz, einem Sender mit geringer Akzeptanz bei jüngeren Zuschauern und einer Serie, die genau diese Zielgruppe anspricht, sorgten so für einen schwachen Auftakt, den die Serie wohl nicht verdient hat.

Leichte Zuschauergewinne konnte zuletzt aber wieder "Battlestar Galactica" verbuchen. Der Marktanteil von 6,1% in der Zielgruppe für die Folge vom 29. März lag wenigstens zum ersten Mal seit langer Zeit wieder über dem Senderschnitt.

Die letzte Staffel von "Star Trek - Enterprise" dümpelt weiter am Sonntagnachmittag vor sich hin. Die Quoten sind weiterhin alles andere als gut, aber auch nicht wirklich katastrophal. Im Schnitt sind knapp eine Million Zuschauer bei den vorerst letzten "Star Trek"-Abenteuern dabei und sorgen für einen Marktanteil, der in der Zielgruppe bei knapp unter 10% liegt.

Besser geht es da "Smallville" bei RTL. Die Serie erreicht mit ihrer vierten Staffel bisher im Schnitt knapp 14% Marktanteil in der Zielgruppe. Dieser Wert liegt zwar unter dem RTL-Schnitt, aber da der Sender am Wochenende klar weniger Zuschauer hat als unter der Woche, können die Kölner mit diesem Wert durchaus zufrieden sein.

Sehr zufrieden ist auch der Pay-TV Anbieter Premiere mit der vom Sender koproduzierten Historienserie "Rom". Ursprünglich nur auf 12 Folgen ausgelegt, wurde die HBO-Serie schon nach kurzer Zeit um eine weiter Staffel verlängert, da sie auch in den USA und Großbritannien überaus erfolgreich war. Laut Premiere ist das aufwendig produzierte Historienepos zur Zeit die erfolgreichste Serie im Programm des Pay-TV Anbieters. Und das, obwohl auch die jeweils zweite Staffel von "Lost", "Desperate Housewives" und "Battlestar Galactica" hervorragende Reichweiten erzielen.

Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet

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7. Meine Meinung: Horatio Caine ("CSI: Miami"), nein danke!
von Matthias Pohlmann

Wie man sich doch täuschen kann. Da schrieb ich vor einiger Zeit doch über "CSI: Miami" und hatte die Serie in vielen Dingen als gleichwertig zur Mutterserie "CSI" bezeichnet, die Hauptfigur Horatio Caine sogar als leichten Vorteil des Spin-Offs gesehen. Nein! Aus! Zurück!

Horatio Caine geht mir nämlich nur noch auf die Nerven. So sehr, dass ich "CSI: Miami" nicht mehr ansehe. Wo ein Gil Grissom wirklich cool ist und an der für den Einstieg in eine Folge doch relativ entscheidenden Stelle direkt vor dem Start des Vorspanns sehr oft einen wirklich gelungenen Spruch auf den Lippen hat, kommt Horatio neuerdings nur noch mit einer Abwandlung von "Ich krieg dich, du Schwein" daher. Gääääääääääääähn!

Auch bemisst sich doch Coolness eigentlich nicht an der Frage, wie oft jemand seine Sonnenbrille auf- und abzieht, sondern daran, was er für eine Persönlichkeit ist. Und war die schon von Anfang an schon viel persönlichere Herangehensweise von Horatio Caine an die Fälle zum Start der Serie noch ein gelungenes Maß an Abgrenzung zu Gil Grissom, mit dessen Charakter man sehr viel langsamer warm wurde, so hat sich das mittlerweile umgekehrt. Mittwochs, 20:15 Uhr, da kommt Grissom "zu Besuch ins Wohnzimmer" - und ja, da freue ich mich immer wieder drauf. Da muss dann im Zweifel auch die Champions-League eine halbe Stunde warten, bis ich darauf umschalte. "CSI" wird eben immer besser, auch weil die Autoren immer wieder glänzende Einfälle haben, die die Charaktere der Originalserie glaubwürdig weiter entwickeln - besonders augenfällig in der derzeit auf VOX zu sehenden fünften Staffel.

Horatio hingegen nervt einfach nur noch. Es ist ja nicht nur sein affiges Gehabe am ersten Tatort jeder Folge, es ist sein ganzes Auftreten über die Folgen hinweg. Er hasst jeden schon Tatverdächtigen und zeigt das auch überdeutlich. Nur in den seltensten Fällen aber wird (wenigstens) der Täter so gezeichnet, dass man ihm die Behandlung durch Caine gönnen könnte - dies im Übrigen zu Recht, denn so einfach gestrickt sind eben auch die wenigsten Täter. Caine hingegen transportiert ein dermaßen schwarz-weißes Weltbild und genießt seine Machtstellung gegenüber den von ihm Verhörten so weidlich, dass man diesem Charakter mittlerweile schon eine Situation wünschen würde, in der es für ihn keinen einfachen und sauberen Ausweg gibt. Wünschen würde - wenn man den Charakter wenigstens noch ansatzweise ernst nehmen könnte. Da haben die "Kollegen" von "Cobra 11" ja noch mehr natürliche Coolness als dieser Horatio Caine.

Das Ganze ist im Übrigen keine Schwäche des "CSI"-Franchises insgesamt. Ein kurzer Blick auf die Mutterserie "CSI" zeigt das bereits: In einer kürzlich (auf VOX) ausgestrahlten Episode der fünften Staffel hat Sarah Sidle die Anstandsschwelle gegenüber einem Verdächtigen überschritten und bekommt dafür - völlig zu Recht - einige sehr deutliche Worte von ihrem Vorgesetzten zu hören. Was das nun mit Horatio Caine zu tun hat? Ganz einfach, einerseits wird ihre Verhaltensweise in dieser Folge mit sehr persönlichen Erlebnissen erklärt, doch keineswegs entschuldigt, was bei Horatio an keiner Stelle glaubwürdig geschieht. Andererseits ist ihr Verhalten in diesem konkreten Fall zwar weit jenseits dessen, was man als neutraler Beobachter noch gutheißen könnte, im Vergleich zum standardmäßigen Vorgehen von Horatio Caine bei Verhören jedoch fast noch freundlich.

Natürlich wird das Problem durch eine Synchronisation verschärft, die diese Überzeichnung des Charakters Horatio Caine noch weiter fortschreibt (interessanterweise ungefähr, seitdem die Serie auf RTL läuft ... Haben die "mehr Macho-Sprüche" vom Synchronstudio verlangt, damit die Serie besser ins Programm passt?). Aber es ist nicht nur die Synchro, das merkt man ja auch in seinem ganzen Habitus. Dass man den Leiter eines Kriminallabors/ der Pathologie durchaus sehr gelungen abweichend von der Figur Gil Grissom zeichnen kann, zeigen auf völlig unterschiedliche Weise Miguel Ferrer in "Crossing Jordan" und Gary Sinise (ich bin vorsichtig geworden: bisher) in " CSI: NY".

Das eigentlich Bittere daran ist: Keine der genannten Serien ist auch nur annährend so sehr wie "CSI: Miami" auf einen guten Hauptcharakter angewiesen. Denn ob "CSI", "CSI: NY" oder "Crossing Jordan", alle diese Serien haben viel mehr interessante Charaktere - bei "Crossing Jordan " ist ja der Chef auch nicht einmal die Hauptfigur.

Nun mögen manche einwenden "Aber 'CSI:Miami' hat doch auch noch weitere Charaktere!". Das ist wohl wahr, aber schauen wir sie uns doch kurz zusammen an:

:: Calleigh Duquesne: Sieht gut aus, zugegeben, aber ansonsten? Da lohnt es sich eher, auf Emily Procters Homepage mal die Galerie anzusehen, denn da nervt kein Horatio Caine zwischendurch. Der Charakter ist jedenfalls ungefähr so interessant wie - ein Hallenhalma-Turnier.
:: Eric Delko: Zuverlässige weibliche Quellen bestätigen, dass auch er gut aussieht. Aber ansonsten? Siehe oben - ach nein, er kann ja noch tauchen ... wow!
:: Dr. Woods: Sie redet mit den Toten. Fasziniert genau drei Folgen lang und dann? Nee, sorry ...
:: Ryan Wolfe: Könnte ja halbwegs interessant sein. Aber es gibt bei "CSI" einen Greg Sanders, dem er ziemlich offensichtlich nachempfunden ist. Leider ist das Charakter-Rip-Off nicht einmal so "gelungen" wie das "Kanzleramt" zu "The West Wing" oder "Verschollen" zu "Lost".

Also gut, das Team ist da - im Sinne von "anwesend" - mehr aber auch nicht. Wenn ich also unbedingt eine Mischung aus supernerviger Hauptfigur und extrem langweiligen Nebenfiguren sehen wollte, ja dann wäre "CSI: Miami" genau das Richtige für mich. Dafür aber ist mir die Zeit zu schade - es gibt so viele gute Serien, "CSI: Miami" zähle ich nicht (mehr) dazu. Daher bleibt mir nur, VOX für die geniale Idee zu danken, die "Gilmore Girls" in die Primetime verlegt zu haben - der Dienstag(Fernseh-)abend ist somit gerettet. Umschalten!

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"CSI (Staffel 5.1)" - DVD-Set zum Preis von 26,99 EUR (vorauss. Erscheinungsdatum: 24. April 2006)

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8. Kunterbunt

Neues aus dem Basilisk-Verlag.
von Corona Magazine mit Material vom Basilisk-Verlag

Neue SF-Reihe: "Die Hüter", #1

Nachdem der zweite Zyklus der Gallagher-Chroniken mit "Gallaghers Ruhm" abgeschlossen wurde, bringt der Basilisk Verlag im April eine neue SF-Reihe auf den Markt. Es handelt sich dabei um "Die Hüter" aus der Feder von Klaus F. Kandel. Band 1 "Der Sternenlord" erscheint in einer hochwertigen Paperbackausgabe mit mehr als 300 Seiten Umfang zum Preis von 16 EUR. Das Buch befindet sich bereits im Druck und kann jetzt schon über den Online-Shop des Verlages oder die Fachhändler vorbestellt werden. Weitere Informationen zum Buch gibt es hier: http://www.basilisk-verlag.de/index2.php?sf=05&news=01.

"Arkham - Ein Reiseführer" im April

Nach langer Wartezeit erscheint im April endlich die Lovecraft-Anthologie "Arkham - Ein Reiseführer" mit Geschichten von H.P. Lovecraft, Michael Marrak, Markolf Hoffmann, Michael Siefener und zahlreichen anderen Phantastik-Autoren. Alle 13 Geschichten im Buch wurden von Timo Kümmel illustriert. Mittlerweile sind die "Arkham"-Lesezeichen - die alle Vorbesteller gratis erhalten - aus der Druckerei eingetroffen. Wer jetzt noch ein Exemplar vorbestellt, kann sich eines der letzten Lesezeichen sichern. Weitere Informationen zu "Arkham" gibt es hier: http://www.basilisk-verlag.de/index2.php?horror=02&news=01.

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"Hui Buh" kommt ins Kino.
von Corona Magazine

Am 20. Juli 2006 ist es soweit: Dann kommen die Abenteuer um das liebenswert-tollpatschige Gespenst, das seit mehr als 30 Jahren in mehr als 20 Millionen verkaufter Platten, Kassetten und Büchern sein Unwesen treibt, endlich ins Kino!

Hui Buh (Michael Bully Herbig) und der tapfere Kastellan (Hans Clarin) werden von Christoph Maria Herbst, Ellenie Salvo González, Heike Makatsch, Nick Brimble, Rick Kavanian, Wolfgang Völz u.v.a. bei der Bewältigung haarsträubender Abenteuer unterstützt.

Das Drehbuch entwickelte Autor Dirk Ahner zusammen mit Regisseur Sebastian Niemann, basierend auf Figuren und Motiven der gleichnamigen Hörspielreihe von Eberhard Alexander-Burgh. Produzent ist Christian Becker mit seiner RatPack Filmproduktion, ein Beteiligungsunternehmen der Constantin Film AG.

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DVD: "CSI: Miami" (Season 1.1).
von Mike Hillenbrand

In Miami wird das Team der Spurensicherung von einem ganz besonderen Mann geleitet. Er ist ein harter Hund. Er hat keine Freunde, aber viele Feinde. Er ist ein Menschenfreund und weiß stets das Richtige zu sagen. Er bricht nie ein Versprechen und sein melancholisch-harter-Dackelblick bringt Frauen-Herzen zum Schmelzen. Er jedoch liebt die Witwe seines Bruders, die - natürlich - für ihn tabu ist. Er ist cool, er ist omnipotent, aber zum Glück für die Zuschauer hat er auch noch ein Team.

"C.S.I.: Miami" ist das erste SpinOff der Originalserie "C.S.I." und avancierte in Deutschland schnell zur erfolgreichsten Serie im deutschen Abendprogramm. Jede Woche lösen die Ermittler der Spurensicherung in Floridas V.I.P.-Metropole mindestens einen, meistens zwei Todesfälle, wobei die klassische Frage nach dem "Whodunnit?" stets in den Hintergrund rückt und der Frage nach dem "Wie ist es passiert?" Platz macht. Am Tatort und im Labor wird der Hergang des Verbrechens im Detail rekonstruiert. Wie flogen die Bluttropfen? Welche Chemikalien befanden sich im Körper des Toten? Welcher Verdächtiger hat die Blutgruppe XY? Horatio Caine und sein Team bringen auf diese Weise jeden Schuldigen zur Strecke.

Anders als bei der Originalserie "C.S.I." hat dabei der Teamleader eher Ähnlichkeiten mit Captain Kirk als mit einem Teamplayer. Horatio Caine hat die besten -- und coolsten -- Sprüche für sich gepachtet, spaziert am Tatort in den Fokus der Kamera stets wie Gary Cooper in den guten alten Western und ein Blick in seine Augen verrät jedem Bösewicht, dass man sich mit diesem Mann besser nicht anlegen sollte. Das macht "C.S.I.: Miami" eindeutig zu etwas Besonderem. Wenn es für die einen auch besonders pathetisch ist, so ist die Serie insgesamt aber besonders erfolgreich. Und das muss auch irgendwas mit der Darstellung von Ex-NYPD Blue-Star David Caruso zu tun haben, der der Figur des Horatio Caine seinen unverwechselbaren Charme gibt.

Von allen drei derzeit in der Produktion befindlichen "C.S.I."-Serien ist "C.S.I.: Miami" sicherlich die Serie, die am wenigsten Wert auf die Wissenschaft und am meisten Wert auf das "Drum-Herum" legt. Dennoch sind die forensischen Ermittlungen auch in dieser Serie Programm und legen letzten Endes dem Mörder immer das Werk. Eine von grellen Farben und coolen Sprüchen dominierte Serie, die eindeutig den Geschmack der Masse trifft.

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DVD: "CSI: New York" (Season 1.1).
von Mike Hillenbrand

Es ist etwas neues, das da fasziniert. Es ist nicht mehr die alte Frage nach dem "Wer". Es ist auch nicht die alte Frage nach dem "Warum". Es ist die (zwar auch nicht ganz neue) Frage nach dem "Wie"! Und es ist vor allem die Art, mit der die Suche nach dem "Wie" organisiert und dargestellt wird. Sie ist der Grund, warum das "C.S.I."-Franchise weltweit die hohen Einschaltquoten wie reife Pflaumen pflückt. Und in keiner der drei "C.S.I."-Serien wird die hohe Kunst der Suche nach dem "Wie" auf eine solch perfekte und interessante Art und Weise zelebriert wie im jüngsten Serien-SpinOff "C.S.I.: New York".

Nachdem die originalen Ermittler der "Crime Scene Investigation"-Einheit, also der Spurensicherung, Jahr für Jahr hohe Einschaltquoten beim amerikanischen Fernsehpublikum erzielen konnten, war der Schritt zur 1. SpinOff-Serie "C.S.I.: Miami" der eigentliche Meilenstein. Nach dem Erfolg von Horation Caine und seinem Team in Miami war die Ankündigung einer dritten Serie keine Überraschung. Überraschend war da eher, dass diese Serie in New York spielen sollte: Das machte den ersten Kunstgriff nötig, noch bevor der erste Charakter überhaupt entwickelt und der erste Name ausgesucht war. Denn die reale Stadt New York verfügt über keine C.S.I.-Einheit. Die heißt dort eigentlich "Crime Scene Unit" und so hätte die Serie den Titel "C.S.U.: New York" tragen müssen. Das kam natürlich nicht in Frage und so lief im Herbst 2004 die erste Folge "C.S.I.: New York" auf dem CBS-Network.

Konzeptionell stand für das Produzententeam um Jerry Bruckheimer der Weg sehr schnell fest. Nachdem beim ersten SpinOff "C.S.I.: Miami" die warme Farbe Gelb im Außenbereich dominiert, wurde für die Ostküstenstadt das unterkühlte Blau mit vielen Brauntönen im Innenbereich ausgewählt. "C.S.I.: New York" unterscheidet sich optisch stark von ihren Vorgängerinnen, doch trotz der unterschiedlichen Verpackung steckt auch in "C.S.I.: New York" die Frage nach dem "Wie", weniger nach dem "Warum" oder nach dem "wer".

Ähnlich wie bei US-Serienstar David Caruso in "C.S.I.: Miami" griff man bei der Wahl des Darstellers für den Leiter der New Yorker Spurensicherung, Det. Taylor, auf ein bekanntes Gesicht zurück. Der 1955 geborene Gary Sinise war dabei eher für Kinogänger ein Begriff denn für TV-Junkies. In zahlreichen großartigen Produktionen spielte er teils großartige Nebenrollen: Ob in "Mission to Mars", "Forrest Gump", "Apollo 13" oder "The Green Mile" - Sinise spielte diverse Rollen, die bei weitem nicht auf die Stereotype eines guten Gerechten geeicht waren. Um so erstaunlicher, dass man keinem reinen Sympathieträger die Führung eines Have-to-be-a-Hit-Projekts überließ. Zusammen mit Melina Kanakaredes als Det. Stella Bonasera bildet er den Kern des neuen Teams.

Dieses Team geht noch eine Spur methodischer vor, als es der Zuschauer von den beiden C.S.I.-Serien gewöhnt ist. Noch eindrucksvoller, noch intensiver erarbeiten Taylor, Bonasera und Co. den Hergang des Verbrechens - und schlagen die Krimifans dadurch noch mehr in ihren Bann. Eines steht wohl fest: "C.S.I.: New York" wird nicht die letzte der C.S.I.-Serien sein.

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DVD: "Emergency Room" (Staffel 6).
von Mike Hillenbrand

Michael Crichtons Version der Schwarzwaldklinik spielt in Chicago. Genauer gesagt im County General Hospital und dort in der Notaufnahme. Seit 1994 tut sie das und die Serie hat nicht nur seit eben dieser Zeit gnadenlos hohe Einschaltquoten - sie hat mit George Clooney auch einem Darsteller aus ihren Reihen den Weg zum inzwischen weltweit bekannten Filmstar geebnet.

Michael Crichton? DER Michael Crichton? Der "Jurassic Parc" geschrieben hat? Genau dieser ehemalige Medizinstudent hat mit "Emergency Room" eine der langlebigsten, aber durch ihren Erfolg und die Masse an Auszeichnungen vielleicht auch wichtigsten Serie der letzten 20 Jahre eine Welt geschaffen, in der auf realistische, dramatische und teilweise auch humorvolle Weise versucht wird, das Leben in einem Chicagoer Lehrkrankenhaus zu erzählen.

Und dieses Leben sieht nicht sehr erstrebenswert aus: Überstunden, Überbelastung, überfüllte Warteräume warten auf die Mediziner, Schwestern und Pfleger in "ER". Dass dazu das Privatleben der Charaktere meist auch nicht gerade in geordneten Bahnen verläuft, hilft den Machern der Serie, zu denen anfangs auch Regie-Ikone Steven Spielberg gehörte, in den über 260 Episoden geschickt zwischen Traurigkeit, Entsetzen, Galgenhumor und schlichter Komik zu lavieren.

Wie in einem richtigen Krankenhaus wechselt das Personal auch im County General Hospital in Chicago häufiger. Wenn im Herbst 2006 die 13. Staffel die Fernsehschirme Amerikas erreicht, ist kein Darsteller des Pilotfilms mehr im regulären Cast vertreten. Den Einschaltquoten tut dies indes keinen Abbruch und so hat das NBC-Network die Serie vorzeitig bereits um mehrere Staffeln verlängert.

Wer Krankenhaus-Serien mag, wird "Emergency Room" lieben. Es kann gar nicht anders sein. Allen anderen sei gesagt, dass die Chancen nicht schlecht stehen, dass auch sie dem Charme dieser langlebigen Dramaserie erliegen werden. "ER" hat es einfach das gewisse Etwas.

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9. Wissenschaft: Die Zukunft des Sonnensystems
von Andreas Dannhauer

Struktur des Sonnensystems

Unser Sonnensystem lässt sich grob in fünf Bereiche einteilen. Da wäre zuerst die Sonne selbst. Sie vereint 99% der Masse des gesamten Sonnensystems in sich und produziert durch Kernfusion Licht und Wärme. Am nächsten an der Sonne befinden sich die Planeten des Inneren Sonnensystems, feste Gesteinsplaneten mit einer mehr oder minder dichten Atmosphäre, die Erde ist der schwerste unter ihnen. Durch den Planetoidengürtel getrennt befinden sich außerhalb die jupiterähnlichen Planeten. Sie haben mehrere Erdmassen, bestehen zum größten Teil aus Gas (Wasserstoff, Helium, Methan u. a.) und besitzen mehrere Monde. Jenseits des Neptun befinden sich die Kuiper-Gürtel- Objekte. Eisige Körper geringer Masse, deren Bahnen im Gegensatz zu den Planeten, schon stark zur Ekliptik (Erdumlaufbahn) geneigt sein können. Jenseits davon erstreckt sich unerforschter Raum, von dem man eigentlich nur weiß, dass es dort weitere kometenähnliche Objekte geben muss, die kugelförmig das Sonnensystem einschließen, die sogenannte Oortsche Wolke.

Voll aber stabil

Wie sieht es nun mit der Stabilität des Sonnensystems aus? Umfangreiche Simulationen haben gezeigt, dass es, so wie es jetzt ist, noch einige Jahrmilliarden weiter bestehen könnte, ohne das sich viel an der Struktur ändern würde. Die Simulationen zeigen aber auch, dass das Sonnensystem keine weiteren Planeten verträgt. Käme ein solcher hinzu, so würde dieser nach relativ kurzer Zeit (100 Mio. Jahre) einen Unfall auslösen, also die Kollision zweier oder den Rauswurf eines Planeten. Man könnte sagen, das Boot ist randvoll, aber es kentert nicht. Unter der Annahme, dass unser Sonnensystem den Normalfall im Universum darstellt, lässt sich daraus schließen, dass dieser gefüllte, aber stabile Zustand eine natürliche Folge des Entstehungsprozesses ist und es deshalb in anderen Planetensystemen ebenso aussieht. Daraus folgt natürlich eine enorm große Anzahl an Planeten in der Galaxis, vermutlich einige 100 Milliarden, wenn nicht gar Billionen.

Langeweile

Das Sonnensystem ist in seiner Struktur also stabil, wie sieht es mit den einzelnen Planeten aus? Relativ langweilig! Seit mindestens 500 Mio. Jahren sind alle Planeten in dem Zustand, in dem wir sie heute vorfinden. Anders sieht es da schon mit einigen Monden des Äußeren Sonnensystems aus. Einige von ihnen sind geologisch aktiv, außerdem scheint es, wegen der Vielzahl der Objekte, öfters zu katastrophalen Zusammenstößen zu kommen, die diese Mondsysteme umgestalten können. Hier liegt allerdings noch viel im Dunkeln.

Die Antreiberin

Und so kommt es, dass die Zukunft des Sonnensystems vor allem von der Sonne bestimmt wird. Diese befindet sich zur Zeit im sogenannten Hauptreihenstadium und das für die nächsten etwa 5 Milliarden Jahre. In dieser Phase sind Sterne recht ruhige Gesellen, verbrennen in ihrem Kern konstant Wasserstoff zu Helium. Die Helligkeit nimmt während dieser Zeit nur sehr langsam zu.
Interessant wird es, wenn der Wasserstoff zur Neige geht und sich das Helium im Kern ansammelt. Die Zone der Kernfusion verschiebt sich dann in eine Schale, die den Heliumkern umgibt. Da in diesem Heliumkern eine Energiequelle fehlt, die dem Gravitationsdruck seiner eigenen Masse entgegen wirken kann, schrumpft dieser und wird dabei heißer, um auch ohne Energiequelle den Druckausgleich zu erreichen. Eine höhere Temperatur führt zu einer schneller ablaufenden Fusion in der Brennschale, was den Energieausstoß erhöht. Die Sonne wird heller und der erhöhte Strahlungsdruck treibt die Hülle der Sonne auseinander. Die Oberfläche der Sonne nimmt stark zu und kühlt dabei ab, was sich in einer Änderung der Farbe der Oberfläche zum roten Ende des sichtbaren Spektrums hin, äußert. Die Sonne wird innerhalb relativ kurzer Zeit zum Roten Riesen. Damit einher gehen starke Schwankungen in der Helligkeit und verstärkte Sonnenwinde, die einen nicht geringen Teil der Masse ins Weltall hinaus blasen. Solche Änderungen wirken sich natürlich auf die Planeten aus, allerdings recht unterschiedlich.

Das individuelle Schicksal

Am schnellsten hinter sich hat es der Merkur. Schon früh im Rote-Riesen-Stadium dehnt sich die Sonne bis zu seinem Orbit aus. Durch die Reibung an der Sonnenatmosphäre wird er abgebremst und taucht schließlich im brodelnden Innern der Sonne unter.
Der Venus dürfte es wohl ähnlich ergehen. Es könnte allerdings vorher passieren, dass die dichte Atmosphäre vom Sonnenwind fortgeblasen wird.
Die Erde befindet sich weiter von der Sonne entfernt und die zunehmenden Sonnenwinde zusammen mit dem Masseverlust könnten dazu führen, dass sie der sich ausdehnenden Sonne entkommen kann, weil sich ihr Bahnradius vergrößert. Zweifellos wird sie aber unbewohnbar werden. Die zunehmende Strahlung und die Winde zerstören die Atmosphäre und lassen das Wasser verdampfen. Die Erde der Zukunft könnte dem Merkur von heute ähneln.
Der Mars ist relativ sicher in seiner Entfernung. Die Temperatur wird allerdings zunehmen, was das vermutlich vorhandene Eis im Untergrund zum Schmelzen bringt. Es könnte wieder eine warme und feuchte, relativ dichte Atmosphäre geben, die allerdings wegen des fehlenden Magnetfeldes und der geringen Masse des Planeten nicht lange halten wird, auf keinen Fall lange genug um eine biologische Evolution in Gang zu setzen.

Jenseits des Asteroidengürtels sind die Auswirkungen eher gering. Die Temperaturen nehmen etwas zu. Für das Schmelzen der Eismonde von Jupiter und Co. wird es aber kaum reichen.
Jenseits der Planeten bleibt es kalt und ungemütlich.

Die ganz ferne Zukunft

Jetzt wird es richtig langweilig. Nachdem nicht nur der Wasserstoff in der Sonne aufgebraucht wurde, sondern auch das daraus entstandene Helium, der Kohlenstoff, Sauerstoff usw., verbleibt ein Eisenkern. Diesem ist es nicht mehr möglich, weiter Energie durch Kernfusion zu erzeugen, er schrumpft weiter. Übrig bleibt ein sehr heißes Objekt, etwa so groß wie die Erde, welches Weißer Zwergstern genannt wird. Ein weiterer Kollaps dieses Objektes wird durch den sogenannten Entartungsdruck verhindert. Die Eisenatome liegen so dicht beieinander, dass die Elektronen der Atomhüllen alle auf die engste Bahn um den Kern gedrängt wurden. Die gegenseitige Abstoßung der Elektronen baut dabei einen Gegendruck auf, der den weiteren Kollaps des Sterns verhindert.
Dieser Weiße Zwerg ist zwar sehr heiß, aber ohne Energiequelle kühlt er unweigerlich ab und es wird kalt und dunkel im Sonnensystem. Die Temperatur sinkt in den einstelligen Kelvinbereich.
Im Grunde genommen könnte dieses tote Sonnensystem bis in alle Ewigkeit seinem jetzigen Weg durch die Galaxis folgen. Eine nahe Begegnung mit anderen Sternen ist nicht sehr wahrscheinlich. Sollte es doch dazu kommen, könnte der ein oder andere Planet das Sonnensystem verlassen und allein durchs kalte Weltall fliegen. Im günstigsten Fall erhält er ein zweites Leben, wenn er von einem anderen Stern eingefangen wird oder er endet als Baumaterial für neue Sterne und Planeten.

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10. Die Corona-Kurzgeschichte

Liebe Kurzgeschichten-Freunde,

bevor es ab der nächsten Ausgabe mit den Gewinner-Storys der Themenrunde "Glücksritter" weitergeht, dürfen wir Ihnen heute die Kurzgeschichte "Omega" vorstellen, die ursprünglich im Jahr 2004 in der SF- Anthologie "Walfred Goreng" im Wurdack Verlag veröffentlicht wurde. Da ich selbst bei diesem Buch als Mitherausgeber tätig war, möchte ich mir allzu große Lobeshymnen ersparen und lieber die Story für sich sprechen lassen. Zur Autorin nur so viel: Heidrun Jänchen hat gerade ihren zweiten Fantasy-Roman ("Nach Norden!") veröffentlicht, zwei ihrer jüngsten Kurzgeschichten sind aktuell für den Deutschen Science Fiction Preis und den Kurd Laßwitz Preis nominiert.

Für die nächsten Themen des Story-Wettbewerbs werden auch weiterhin noch Geschichten gesammelt: Dies sind "Die dritte Macht" (Einsendeschluss 1. Juni) und "Pioniere" (Einsendeschluss 1. September). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten- Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Wir freuen uns über alle Beiträge.

Armin Rößler


Omega
von Heidrun Jänchen

Es hatte einen Wetterumschlag gegeben; der Nieselregen war am Vortag in tropische Hitze übergegangen. Auf dem Bahnsteig hörte ich, die Cetis sabotierten wieder mutwillig die Sherberghium-Produktion. Von den Bildwänden verkündete Eschweilers telegene Visage, eine Strafexpedition käme gar nicht in Frage; diese Probleme seien Angelegenheit der zivilen Behörden. Vielleicht lag es an der Hitze, dass er mir so auf die Nerven ging. "Arschloch!", brummte ich, und die Leute drehten sich nach mir um. "Na ja, stimmt doch", erklärte ich der alten Frau, die mich vorwurfsvoll ansah. "Der will nur einen neuen Krieg."
"Aber er hat gesagt, es wird keinen geben."
"So beginnt es immer: Sie dementieren so lange, dass neue Militärschläge geplant sind, bis sich jeder fragt, wieso die Regierung nicht endlich handelt." Eschweiler hatte diese Art der Suggestion zur Kunstform entwickelt. Die Großmutter wandte sich ab und ging fünf Meter weiter. Vermutlich hielt sie mich für einen Radikalen Pazifisten.
Aus dem Wagen schlug mir der Gestank Dutzender heiß gelaufener Körper entgegen. Ich quetschte mich hinein und begann, aus allen Poren zu schwitzen. Während ich litt, wurde mir bewusst, dass ich Angst hatte. Zwar trug ich eine Dienstuntauglichkeitsbescheinigung in der Tasche, aber man hörte immer wieder, dass ausgemusterte Veteranen erneut eingezogen wurden. Erfahrungsträger, sagten die Behörden. Was mich betraf, sollte es Erfahrungsherumschlepper heißen. An weiteren Erfahrungen auf Tau Ceti 4 hatte ich jedenfalls keinen Bedarf.
Beim Aussteigen bemerkte ich den ziehenden Schmerz in der rechten Hüfte, den Begleiter aller Wetterunbilden. Gewohnheitsmäßig begann ich zu hinken, obwohl das nicht half. Ich hinkte, um mir zu beweisen, dass ich dienstuntauglich war, und ich hasste mich dafür.
"Hast du wieder Schmerzen, Frank?", fragte Linette mitfühlend, als ich mich zu meinem Schreibtisch schleppte. Ich sah ihr deutlich an, wie sie dachte: armer alter Krüppel.
"Schlechte Gewohnheit", brummte ich. So weit war es mit mir gekommen: Das aufregendste weibliche Wesen meiner Umgebung hatte Mitleid mit mir. Natürlich hätte ich ihr Vater sein können, wenn ich in ihrem Alter Gelegenheit gehabt hätte, Vater zu werden, statt bis zu den Knien in einem fremden Planeten zu stecken. Ich hatte in dieser Beziehung Nachholbedarf. Seit Wochen wollte ich sie zum Essen einladen, und stattdessen hinkte ich schwitzend ins Büro, um ihr zu zeigen, wie fertig ich war. Ich hätte mich prügeln können.
Sie schob mir die Teekanne herüber. Eiswürfel und eine Zitronenscheibe schwammen darin herum. "Diese plötzliche Hitze ist grässlich", sagte sie. "In meiner Bahn ist eine alte Frau umgefallen - Kreislaufkollaps oder so."
Die Kälte der Flüssigkeit war ein wunderbarer Schock. "Danke", sagte ich grinsend. "Parole des Tages: Wenn man hundert Jahre alt werden will, muss man sich viel Zeit lassen."
Linette lachte. Mein Mundwerk wird mit den Jahren besser, im Gegensatz zu allem anderen.
Aus dem gemächlichen Aktensortieren wurde nichts. Halb neun besuchte uns der Chef, um uns einen Fall aufzudrängen: Ein Typ war nicht zur Arbeit gekommen. So was war kein Fall für die Polizei; es sei denn, er war Sicherheitschef eines größeren Unternehmens, hatte eine Ernstfallübung angesetzt und war plötzlich unauffindbar.


Die Tür öffnete sich gehorsam, als ich den Sicherheitscode eingab. Drinnen rumpelte der Kühlschrank, sonst rührte sich nichts. Vorsichtig tasteten wir uns vor. Die Wohnung wirkte unaufgeräumt. Auf dem Teppich vor der Couch lag ein Toter herum. Als ich mich hinkniete, um ihn aus der Nähe anzusehen, bemerkte ich aus dem Augenwinkel heraus eine Bewegung. Ich ließ mich fallen und riss den Strahler herum.
"Toller Stunt." Linette betrachtete mich mit spöttisch hochgezogenen Brauen.
"Was war das?"
Sie zuckte mit den Schultern. "Vermutlich die Katze." Manchmal komme ich mir vor wie ein Idiot.
Der Tote war höchstens fünfundvierzig, kein Alter, in dem man an einer Hitzewelle stirbt. Aber eine Wunde war nicht zu erkennen. Linette rief die Spurensicherung und den Gerichtsmediziner an. Ich sah mich im Zimmer um.
"Ein Veteran", stellte ich fest.
"Woher willst du das wissen?"
Ich zeigte auf die buntschillernden Feuerflügler, die wie eine altmodische Schmetterlingssammlung an der Wand hingen. Wir alle haben sie gejagt. Einen militärischen Haarschnitt hatte der Mann auch, und in Sicherheitsdiensten wimmelte es von ausgemusterten Veteranen. Die wenigsten von uns hatten einen richtigen Beruf. Wir konnten gut überleben und gut schießen. "Außerdem", sagte ich, "hat er zwei Goma mitgebracht." Eines lag noch auf dem Schrank, das andere war heruntergefallen und zerbrochen.
Linette kniete nieder, zog einen Handschuh über und drehte eines der Bruchstücke um. "Was für ein Jammer", flüsterte sie. "Ob man es kleben könnte?"
Ich hob drohend einen Finger. "Du wirst doch nicht ein Beweisstück beiseite schaffen wollen?"
Linette ignorierte meine Bemerkung. Sie starrte auf die phantastischen blau-gelben Muster, die das Fragment bedeckten. Goma sahen aus wie Herrnhuter Weihnachtssterne mit rundgeschliffenen Ecken, ungefähr, doch was sie so begehrt machte, waren ihre fraktalen Muster. Keine zwei waren gleich. "Hast du auch eins mitgebracht?", fragte sie schließlich.
"Nein!"
Sie sah mich erschrocken an. "Habe ich was Falsches gesagt?"
Ich hatte keine Lust, nett zu sein. "Ja." Mein besseres Ich wies mich darauf hin, dass das Mädchen darüber nichts wissen konnte. "Diese Dinge sollten nicht hier sein", erklärte ich. "Sie sind den Cetis heilig. Ich glaube, es ist eine Art Ahnenkult. In jedem Haus standen welche."
Linette lächelte unsicher. "Als würden die Cetis sich irdische Grabsteine aufs Büffet stellen?" Sie ist ein gescheites Mädchen. Nachdenklich schaute sie das Bruchstück in ihrer Hand an. "Ruhe in Frieden."
Dann kam Fasold, der Gerichtsmediziner, und verbreitete Betriebsamkeit. Er fand nichts als einen Einstich am Handgelenk des Toten. Wir suchten herum, konnten aber weder eine Spritze noch Drogen finden, nur eine Packung Anovilum plus. Das hieß, er hatte Ceti delta. Oder epsilon. Ich würde nachsehen müssen. Wir beschlossen, Fasolds Befund abzuwarten. Bei diesem Wetter war das das Einfachste.

Auf dem Weg ins Büro erreichte uns ein neuer Auftrag. Diesmal war es schlimmer: eine Frau und zwei Kinder, ein und drei Jahre alt. Der Mann war bei einer Reservistenübung in Wittstock gewesen. Als er nach Hause kam, waren sie tot. Sie lagen in ihren Betten, als schliefen sie. In der Wohnung fehlte nichts. Es gab keinen Abschiedsbrief, keine Einbruchsspuren, nichts. Seine Feinde, sagte der Mann bitter, hockten zwölf Lichtjahre entfernt auf einem verlausten Planeten. Andere hätte er nicht. Sein Gesicht war leer. Wahrscheinlich hatte er Raketen abgefeuert und damit tausende Cetis ausgelöscht, doch der Tod seiner Familie traf ihn unvorbereitet.
Bis zum Abend hatten wir noch fünf weitere Fälle - und eine Schlägerei mit Todesfolge, die sich noch am Tatort klärte. Die meisten Totschlagfälle waren so: Der Täter saß mit einem blutigen Nageleisen in der Hand neben seinem Opfer und faselte unverständliches Zeug. Unkompliziert.
Linette behauptete, es liege an der Hitze, die die Menschen um den Verstand brächte. Die Gehirne überhitzten sich und produzierten Kurzschlüsse. Ich war geneigt, ihr zuzustimmen. Ihre Theorie war so gut wie jede andere. Doch dann kam Fasold, der Gerichtsmediziner, und knallte mir seinen Bericht auf den Tisch. "Anämie", sagte er, "sie sind alle an Anämie gestorben. An Anämie." Es klang, als sei die Krankheit eine persönliche Beleidigung.
Ich dachte kurz nach. "Ceti zeta?" Der Krieg hatte eine ganze Serie neuer Krankheiten produziert. Ich hatte Ceti omega - Kriegsmüdigkeit im Endstadium.
Fasold lachte unfröhlich. "Schön wär’s. Ihnen fehlen sechs bis sieben Liter Blut, sonst nichts. Keine Betäubungsmittel, keine Drogen, keine Verletzungen. Nur die Einstiche an den Schlagadern. Viel Spaß. Viel Spaß."
Ich quetschte ein "Danke" heraus. Als er draußen war, fügte ich ein "Scheiße!" hinzu. Es war so warm, dass ich schon vom Denken Schweißausbrüche bekam. Aber die Hitzewelle nahm kein Ende - ebenso wenig wie die Mordserie. Am nächsten Tag war es ein weiteres Dutzend Tote.
"Das sind keine wirklichen Morde. Es geht nicht um die Personen", mutmaßte Linette, während sie mit dem linken Zeigefinger eine dunkle Haarsträhne aufwickelte. "Irgendjemand braucht das Blut. Elfmal A, siebenmal 0, zweimal B, einmal AB, alle positiv."
"Das dürfte in etwa die statistische Verteilung in der Bevölkerung sein." Es steckte keine Logik darin. Natürlich kam es immer wieder zu Engpässen in der Blutversorgung, besonders im Sommer, aber selbst wenn man bereit war, dafür einen Mord zu begehen, wäre es viel einfacher gewesen, ein paar Obdachlose auf der Straße auszusaugen, bei denen keiner ein zweites Mal hingeschaut hätte. Es waren Arbeitslose dabei, Kinder, Hausfrauen, Informatiker, ein Finanzberater und einer dieser Typen, deren Beruf Millionenerbe ist. Sie kannten einander nicht, sie lebten in verschiedenen Stadtteilen. Nichts passte zusammen. Ihre einzige Gemeinsamkeit war ihre erschreckende Blutarmut.
Am Nachmittag rief mich Pedro an, Pedro Meier. Ob ich Lust auf ein Bier unter Freunden hätte? "Vergiss es", maulte ich, "kein Veteranentreffen. Ich gehe zu keinem Veteranentreffen, wo die Leute über den Blödsinn lachen, den sie gemacht haben, wenn sie gerade keine Ceti-Städte zerbombt haben." Ich spürte Linettes Blick. So betont verständnisvoll schaute sie immer, wenn ich über den Krieg redete.
"Nein", sagte Pedro, "keine Soldatenparty, nur Hans, du und ich. Die Dissidenten." Ich hörte sein Grinsen.
Ich seufzte. Ungern gestand ich mir ein, dass ich außer Pedro und Hans keine Freunde hatte - und bei Linette landete ich auch nicht, vor allem, weil ich noch nie um Landeerlaubnis gebeten hatte. "Gut", sagte ich, "ich bin um acht bei dir."
Linette zog spöttisch die Mundwinkel nach unten. "Was ist mit den Arbeitgebern der Opfer?", fuhr ich sie an.
"Es muss dir nicht peinlich sein, dass du auf Ceti warst."
"Davon verstehst du nichts."
Sie lachte. Dann teilte sie mir mit, dass zwei der Opfer in derselben Bäckerei gearbeitet hätten. Aber auch sie hatte keine Ahnung, welch grausiges Geheimnis eine Bäckerei bergen mochte. Ich schickte sie trotzdem hin.

Pedros Wohnung war ein Trödelladen. Alte Bücher stapelten sich in den Ecken neben Kisten mit Fotos, merkwürdig geformten Flaschen, Mappen mit Zeitungsausschnitten, Steinen mit Ammoniten, Tannenzapfen und getrockneten Feuerflüglern. Die Plakate an den Wänden spiegelten seine Biographie oder die jüngste Geschichte - wie man's nahm. Im Flur hatte mich rot auf silbergrün der Slogan "Kein Blut für Sherb" begrüßt. Pedro war ein klassischer Omega-Fall; das verband uns. Umso mehr verdross es mich, als ich in einer Kiste hinter dem Sofa ein Goma entdeckte.
" Wieso hast du auch so ein Ding?", maulte ich.
"Meine Altersversorgung. Sie sind immer noch um die zwanzigtausend wert. Ich warte nur auf ein Angebot." Er schob mir eine Bierflasche herüber.
Ich trank, aber mir war die Lust vergangen. "Drei von den Cetis haben uns fünf Stunden lang beschossen. Wir alle dachten, die Höhle sei eine strategische Basis. Als wir die Typen endlich erledigt hatten, mussten wir feststellen, dass sie nichts als schmutzige Unterwäsche und zwei Goma enthielt. Sie hatten versucht, die Dinger zu vergraben. Seither ist mir das immer wie Leichenfledderei vorgekommen."
"Aberglaube", meinte Pedro. "Außerdem habe ich das Ding gekauft. Es gab sie plötzlich in jedem Ceti-Dorf."
Hans nickte. "Auf der Erde gibt es doch auch Leute, die lieber verhungern, als Kühe zu essen, oder die Bluttransfusionen aus Glaubensgründen ablehnen. Sie lassen ihre eigenen Kinder krepieren, bloß damit sie nicht mit fremdem Blut verunreinigt werden."
"Trotzdem, es ist schlimm genug, dass wir die Cetis wegen Sherb zusammenbomben. Müssen wir ihnen auch noch ihre Grabkreuze wegschleppen, weil sie für uns exotisch sind? Und ich will kein Wort mehr über Blut hören."
"Blutwurst", sagte Pedro. Dann wurde er ernst. "Lass uns aufhören, um den heißen Brei herumzureden. Irgendjemand bringt Veteranen um. Was weißt du darüber?"
"Veteranen?"
"Bist du bei der Polizei oder ich?"
Es waren tatsächlich überwiegend ehemalige Soldaten gewesen, aber was war mit den Hausfrauen und Kindern? Und mit dem stinkreichen Erben? "Das ist Quatsch", verkündete ich mutig. "Da bringt einer Leute um, ja, aber alle möglichen Leute. Und ich weiß nichts davon."
"Wir haben zusammen bis zum Hals im Dreck gesteckt", sagte Hans leise.
"Ich wollte, ich wüsste etwas", brummte ich, aber der Abend war verdorben.

Es war schwer zu entscheiden, was schlimmer war: die Hitze oder die Morde. Beides schien wie eine höhere Gewalt über uns hereingebrochen zu sein; wir ertrugen die Toten mit der gleichen fatalistischen Gelassenheit wie die Sonne. Pedros Frage hatte sich in meinem Gehirn quergestellt. Als der Polizeichef Linette und mir persönlich verbot, über die Beziehung der Toten zur Armee mit der Presse zu sprechen, wusste ich, dass er Recht gehabt hatte. Die Kinder waren Veteranenkinder, die Frauen Veteranenfrauen. So einfach war das. Nur der reiche Sack passte nicht dazu. Irgendjemand brachte ehemalige Ceti- Soldaten um und saugte ihnen das Blut aus. Ich verbrachte den halben Tag auf den Webseiten von Verschwörungstheoretikern, ohne etwas zu finden. Linette kam zurück und weigerte sich, bei dieser Hitze noch eine einzige weitere Leiche zu inspizieren. Es hatte keinen Sinn, das persönliche Umfeld der einzelnen Männer zu untersuchen. Ein Muster, dachte ich, es musste ein Muster geben. Dann klingelte das Telefon, und ich hinkte davon, einen weiteren Toten zu beäugen.
"Nimm den Gleiter", rief Linette mir nach, aber ich hatte keine Lust, in irgendetwas zu steigen, das Sherberghium enthielt, nicht einmal, wenn es eine Klimaanlage hatte. Also ging ich zu Fuß.
Vor dem Haus huschte etwas Dunkelgraues in die Ligusterhecke. Ehe mir bewusst wurde, was es gewesen war, hielt meine rechte Hand schon die Pistole. Es hatte sechs Beine gehabt, war katzengroß gewesen und von der Form eines Warans. Es war ein Rwen. Die Cetis hielten sie als Haustiere. Ich hatte die Biester nie gemocht, weil sie so unberechenbar waren. Ein komisches Mitbringsel, dachte ich, und ich wusste, dass der Tote drinnen ein ehemaliger Soldat war. Er lag kalt und leer auf seinem Bett, über dem ein Rahmen mit drei toten Feuerflüglern hing. Was war es? Eine der Krankheiten von alpha bis psi? Verschwand das Blut in irgendeinem geheimen Labor? Sie hatten uns mit sonst was vollgepumpt. Was gegen die eine Krankheit half, verursachte die nächste. Im Bad stand eine Packung Anovilum, und ich hatte noch immer nicht nachgesehen, ob es gegen delta oder epsilon half.
" Kommst du mal?", rief Jakob, der Chef der Spurensicherer, und riss mich aus meinen dösigen Gedanken. Ich ging hinüber ins Schlafzimmer. Im Flur standen Katzenfutterbüchsen. Schon komisch, dass die Rwens Katzenfutter fraßen. Jakob lag auf seinem rundlichen Bauch vor dem Bett und holte die Bruchstücke eines Goma hervor. "So was hatten wir doch schon mal", ächzte er.
"Übliches Beutegut", brummte ich.
"Sieht aus, als zerschmisse die jemand mutwillig."
Ich musterte die Trümmer, und mein Blick verfing sich in den Spiralen, die sich in die Unendlichkeit zu winden schienen. Sie waren perlmuttweiß und hellviolett. Ich hatte noch nie ein schöneres Goma gesehen. "Radikale Pazifisten vielleicht? Aber was ist mit dem Blut?"
Jakob spitzte die Lippen und zog die Augenbrauen hoch, was mich an einen Nasenbären erinnerte. "Vielleicht jemand, der will, dass wir die Radikalen verdächtigen?" Er hörte sich an wie die Verschwörungstheoretiker, die ausführlich darlegten, dass in Wahrheit die Cetis die Menschen ausbeuteten - durch Gedankenbeeinflussung. Andererseits ... Die Wahrheit hatte mehr als eine andere Seite. Sie hatte mehr Seiten als ein Goma Ecken.
"Vielleicht", sagte ich und ging. Im Garten lag eine schwarze Katze. Sie war tot. Ein schlechtes Omen, besonders für die Katze.
Auf dem Rückweg musste ich immer wieder stehen bleiben, damit der Schmerz in meiner Hüfte abebbte. Linette hatte keine Ahnung, wie ich zu dieser Kriegsverletzung gekommen war: Ich war sturzbetrunken aus einem Lander gefallen. Sturzbetrunken, was für ein schöner Ausdruck. Die einzige Kollaboration, zu der die Cetis je bereit gewesen waren, war die Herstellung hochprozentiger Äthanollösung. Es war ihre Geheimwaffe. Unseren Raketen und EMV-Granaten hatten sie nichts als Schnaps entgegenzusetzen. Arme Schweine. Ich armes Schwein. Der letzte Arzt hatte behauptet, die Schmerzen wären psychosomatischer Natur, zu gut deutsch - ich sei behämmert.
Als ich vorwandshalber in einen Garten schaute, in dem Ringelblumen die Köpfe hängen ließen, glaubte ich selbst daran. Unter einer hässlichen Eibe lag ein schwarzer, leicht glänzender Zylinder. Erst ein Rwen, dann ein zerschlagenes Goma von überirdischer Schönheit, und jetzt das. Das musste das Omega-Syndrom sein. Ich stieg über den Zaun und holte den Zylinder hervor. Er war wabbelig und klebrig, genau wie die Dinger, die ich immer für Ceti-Nahrung gehalten hatte, und er wog mindestens acht Kilo. Wer legte sich so was in den Garten?
Als ich ihn in den XL-Indizienbeutel verstaute, klingelte das Telefon. "Ein Todesfall", sagte Linette, die im kühlen Büro saß und Tee mit Eiswürfeln trank. "Wo du schon mal unterwegs bist, kannst du das gleich mit erledigen. Matthesiusstraße 14, Meier." Stille. Und dann Linettes Stimme: "Frank? Bist du noch da?"
"Ja."
"Übernimmst du das?"
"Ja."
"Hör auf, über den Krieg nachzudenken."
"Ja." Ich schaltete ab. Im Krieg hatten wir jeden Moment damit gerechnet, dass der Nebenmann tot umfiel, doch hier, auf der Erde, hatten wir geglaubt, überlebt zu haben.
Das Sammelsurium in Pedros Wohnung wirkte trostlos. In ein paar Tagen würde eine Verwertungsfirma kommen und den ganzen Krempel wegschaffen: Plakate, Bücher, Fotos, Andenken ohne Wert. Nur mit dem Goma würden sie ein Geschäft machen. Beiläufig schaute ich in den Karton und erstarrte. Er stand auf dem Fußboden wie am Abend zuvor, das Goma lag in Puffmais eingebettet darin; es konnte unmöglich heruntergefallen sein, und doch war es zerschlagen. Hastig zog ich das Telefon heraus.
"Lin? Lin, sag mal, hat man bei dem Millionenerben Goma gefunden? Zerschlagene Goma?"
Es dauerte eine Weile, aber dann kam die Antwort, die ich erwartet hatte: "Ja, er war offenbar ein Sammler. Warum fragst du?"
"Nur so ein Gefühl. Danke." In diesem Moment sah ich das Rwen, das unter einem Bücherregal hockte. Ich konnte es unmöglich am Abend zuvor übersehen haben, aber jetzt war es da. Was fraß es? Katzenfutter oder Katzen?
Das Echo von Pedros Worten trudelte in meinem Gehirn hin und her: "Ich habe es gekauft. Es gab sie plötzlich überall." Wir hatten geglaubt, der Alkohol wäre die schlimmste cetische Waffe. Dabei hatten sie uns zu tausenden die Eier von Blutsaugern untergeschoben, und wir hatten sie voller Freude auf die Erde geschleppt. Wahrscheinlich hatte die Hitze der letzten Tage das Schlüpfen ausgelöst. Aber warum hatten sie sie zuvor so verbissen verteidigt?
Ich kippte den wabbeligen Ceti-Zylinder aus der XL-Tüte auf den Teppich. Dass ich damit den Tatort veränderte, war nicht mehr wichtig. Mit meinem Messer schnitt ich die geleeartige Masse auf. Dann setzte ich mich auf den Hintern und würgte. Was da mitten in der schwarzen Sülze steckte und Blut durch seine Adern pumpte, war ein Rwen. Oder ein Ceti. Es hatte nur vier Beine. Das mittlere Beinpaar hatte sich bereits umgebildet und in zwei halbfertige Flügel verwandelt. Außerdem war das Wesen cetigrün, nicht grau wie die Rwen.
Mir brach am ganzen Körper der Schweiß aus, und meine Hüfte fühlte sich an, als risse mein rechtes Bein sich selbst aus. Eine halbe Stunde saß ich da und starrte auf das leise pulsierende Wesen. Wir wussten nichts über die Cetis, gar nichts, aber ich ahnte etwas von ihrem Hass, der sie dazu gebracht hatte, uns ihre Kinder zu verkaufen und damit den Krieg in unsere Häuser zu tragen. Es würde tausende Tote geben, wenn ich nichts unternahm.
Mühsam erhob ich mich und hinkte in den Flur. Das Rwen hockte hinter dem Schuhständer und beobachtete mich feindselig. Ich öffnete die Tür, und es flitzte hinaus. Dann löste ich das "Kein Blut für Sherb"-Plakat von der Wand, trug es ins Schlafzimmer und legte es auf Pedros Leiche. Schließlich rief ich Linette an. "Lass die Radikalen überprüfen. Sie haben eine Art Bekenntnis hinterlassen."


Heidrun Jänchen ist Jahrgang 1965, Physiker und lebt in Jena. Zwei ihrer 2005 veröffentlichten SF-Storys wurden für den Deutschen Science Fiction Preis ("Elisa", erschienen in c't 14 und c't 15/2005, Heise Verlag) bzw. Kurd-Laßwitz-Preis ("Fallstudie: Terroristin Jenny S." aus "Überschuss", Wurdack Verlag) nominiert. Ihr zweiter Fantasy-Roman "Nach Norden!" ist kürzlich im Wurdack Verlag erschienen. Außerdem hat die vielseitige Autorin auch Gedichte, ein Theaterstück, ein Krimi-Drehbuch (Wilsberg - Letzter Ausweg: Mord) und viele weitere Erzählungen in verschiedenen Anthologien veröffentlicht. Homepage: www.jaenchen.de.vu.


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Die Autoren:
Markus Kastenholz, Helmuth W. Mommers, Ernst Vlcek, Uschi Zietsch, Thorsten Küper, Heidrun Jä nchen, Dieter Schmitt, Peter Hohmann, Melanie Metzenthin, Lutz Herrmann, Thomas Kohlschmidt, Petra Vennekohl, Andreas Flö gel, Frank Hoese, Klaus Eylmann, V. Groß, Barbara Schinko, Stefan Wogawa, Dietmar Preuß,Andrea Tillmanns, Uwe Hermann, Birgit Erwin, Robert Kerber, Edgar Güttge, Veronika Fischer und Roland Triankowski.

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Der aktuelle Roman von Heidrun Jänchen:

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Fantasy-Roman
220 Seiten
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Klappentext:

Die blutigen Machtkämpfe in Isenborg hat Elra überlebt, aber sie hat dabei alles verloren: ihre Familie, ihr Zuhause, die scheinbare Ordnung ihres Lebens. Geblieben ist nur die Gewissheit, dass sie anders ist als all die Menschen ringsum - gefährlich anders.
Aber woher kennt dieser Frett ihr Geheimnis, der sich je nach Gelegenheit als Heiler, Soldat, Schreiner oder gar Berater eines Herzogs ausgibt? Und warum besteht er trotzdem darauf, ihr zu helfen? Was steckt hinter der kuhdummen Miene, die er zur Schau trägt?
Nicht mehr als Gerüchte und Legenden sind es, die Elra auf der abenteuerlichen Suche nach ihrem wahren Volk den Weg weisen: nach Norden.

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Informationen zu beiden Büchern:
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Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904
Ausgabe 162 - 05.04.2006

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