corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904

   newsBEAT
  + Shatner will ST-Prequel
  + "CSI: ST"/"ST: 90210"?
  + Serien on demand
  + Neues von Spielberg
  + Stuntman Radcliffe
  + Neues "Bond"-Girl?

   Kunterbunt
  + "Basic Instinct 2"
  + "SW"-Umfragewerte
  + Ein Fall für "TKKG"
  + RPG: DreieichCon
  + "Andymon" in Braille
  + Neu im BLITZ-Verlag
  + AC 67 erschienen

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16. November 2005 - Ausgabe 154 - "It's in the way you hurt me"

Keine Schmerzen!

Keine zwei Monate mehr und das Jahr hat seine Schuldigkeit getan und geht. Was das Jahr 2006 uns in Deutschland bringen wird, steht in vielen Fällen schon mal fest: Zum letzten Mal 16% MwSt., zum zweiten Mal eine große Koalition, diesmal unter (zum ersten Mal) einer Kanzlerin und vor allem natürlich die Weltmeisterschaft mit Klinis Truppe - und meinem ausgedehnten Sommerurlaub.

Was das phantastische Genre in 2006 erwartet, ist allerdings mehr als ungewiss. Da kommt "Superman returns". Aber dann.. kommt da erst mal nix. Kein "Star Wars", kein "Star Trek", kein "Spiderman".. aber wir hoffen das Beste und sehen optimistisch ins nächste Jahr, auch wenn es momentan wenig Grund dazu geben mag. Einen Blick zurück riskieren wir auch - eigentlich mehrere.

Denn ein Blick auf die Buchserie "Star Trek - Die neue Grenze" kann in Deutschland momentan nur ein Blick zurück sein. Ein Interview mit dem Autor Peter David zu diesem Thema dementsprechend auch nur ein altes. Wenigstens der Blick zurück auf die Joss Whedon-Serie "Firefly" ist zugleich auch ein Blick in die Gegenwart, denn der daraus resultierende Kinofilm "Serenity" ist vielleicht kein kommerzieller, aber ein kreativer Lichtblick für das phantastische Genre. in diesen Zeiten. Hoffen wir auf ähnliches in 2006.

Zum Schluss möchte ich Ihnen noch Matthias Pohlmanns Blick zurück ans Herz legen. Er hat seine eigene Theorie, warum es in 2006 kein "Star Trek" mehr gibt und wir laden Sie herzlich ein, uns Ihre Meinung zu dieser ersten seiner Betrachtungen der aktuellen "Star Trek"-Situation zu schildern. Im Forum oder per Mail.

Bleiben Sie uns gewogen!

Ihr Mike Hillenbrand
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)



Inhalt

1. Spotlight: Die "Serenity" hebt wieder ab
Grandiose, aber kurzlebige SciFi-Serie kommt ins Kino
6. Rating Report
Einschaltquoten von und mit Martin Seebacher
2. newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
7. Neues Star Trek braucht das Land
Der zweite Teil zur "Neuen Grenze"
3. Nachruf: Michael Piller (1948 - 2005)
"Star Trek"-Autor/-Produzent an Krebs gestorben
8. Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
4. Meine Meinung
Warum "Star Trek: Enterprise" wirklich scheiterte
9. Wissenschaft: Die Venus enthüllen!
Andreas Dannhauer über den "Höllenplaneten"
5. TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
10. Die Corona-Kurzgeschichte
"Das schwerste Gewicht" von Matthias Falke


1. Spotlight: Die "Serenity" hebt wieder ab
von Matthias Pohlmann

Der "Firefly"-Film also. Naja. Die von FOX einst als Pilotfilm verkaufte Folge ("The Train Job") war ja eher mau - die Serie danach eigentlich schon in der Schublade "Wenn du mal wirklich zu viel Zeit haben solltest". Andererseits gibt es da Leute, die Stein und Bein schwören, dass das eine gute Serie gewesen sei - und dass sich der Film lohne. Naja, man ist ja SciFi-Fan - und insofern froh, wenn Genrefilme ins Kino kommen, schon gar, wenn sie nicht von Steven Spielberg produziert sind, also: ab ins Kino zur "Firefly & Serenity-Nacht", denn wenn schon, dann richtig. Gezeigt werden der eigentliche Pilotfilm zur Serie (und schon da machen sich erste sehr deutliche Zeichen von Reue über das frühe Urteil über die Serie bemerkbar) sowie "Serenity".

"Firefly"

"Firefly" war eine sehr kurzlebige Serie aus der Feder Joss Whedons ("Buffy", "Angel"). Nach nur zwölf Episoden war auf FOX wegen schlechter Quoten Schluss, wobei man anfügen muss, dass die Serien, die "Firefly" auf dessen Sendeplatz beerbten, mit noch schwächeren Quoten "gesegnet" waren und daher noch schneller abgesetzt wurden. "Firefly" kam (immerhin) zu zwölf insgesamt ausgestrahlten Folgen, drei weitere waren zum Zeitpunkt der Absetzung bereits gedreht und finden sich daher auf dem mittlerweile auch in Deutschland erhältlichen DVD-Set wieder. Mittlerweile haben alle gedrehten Folgen eine neue Heimat im US-SciFi-Channel gefunden.

In den USA waren die Verkaufszahlen des DVD-Sets augenscheinlich exorbitant gut und eine treue und sehr engagierte Fangemeinde tat ihr Übriges dazu, dass sich Universal auf das Risiko einließ, einen Film zur Serie fürs Kino zu produzieren.

Ein kleiner Abriss des Universums

Das "Firefly"-Universum ist in wenigen Worten kaum zu beschreiben, es sei hier dennoch versucht. Nachdem die Erde vollständig ausgebeutet war, hatte sich die Menschheit auf die Suche nach einem neuen Sonnensystem gemacht und dieses auch gefunden. Viele neue Planeten wurden durch so genanntes Terra-Forming bewohnbar gemacht, wobei die wichtigsten Planeten eine Allianz gründeten und entschieden, dass sich alle anderen Planeten ihr unterordnen sollten. Da das nicht überall auf Begeisterung stieß, kam es zum Krieg, den die Unabhängigkeitskämpfer aber verloren. Sie zogen sich darauf hin in die äußeren Regionen des Systems zurück und kämpften um ihr Überleben. Malcom Reynolds (Nathan Fillion - "Buffy": Caleb) hatte an der Seite von Zoe (Gina Torres - "Alias": Anna Espinosa) gekämpft und schlägt sich nun als Captain der Serenity, seines Schiffes, mit ihr und einigen anderen als Schmuggler, Dieb und "Transportunternehmer" durch.

"Serenity" (leichte Spoiler!)

Die für Joss Whedon vorhandene Problemstellung bei der Gestaltung des Films war: "Wie kann ich eine Geschichte erzählen, bei der einerseits diejenigen, die ,Firefly’ nie gesehen haben, die Handlung verstehen, andererseits aber die Fans der Serie nicht durch Wiederholungen gelangweilt werden?" Die Antwort ist, so viel sei vorweg genommen, denkbar einfach: Genau so wie in "Serenity".

Wie auch schon im (echten) Pilotfilm beginnt es mit einer kurzen Einführung in das Universum - diesmal aber nicht mit einer Kriegsszene, sondern mit der Geschichte, wie sie die im Krieg siegreiche Allianz sich auf den Leib geschrieben hat. Diesen Unterricht genießt ein kleines Mädchen, das sich selbständiges Denken erlaubt - und wenige Zeit später sieht man dieses Mädchen einige Jahre älter in einem Versuchslabor als "Versuchskaninchen" sitzen. Wer nun (zumindest) rudimentäre Kenntnisse der Serie hat, erkennt dieses Mädchen sofort als River Tam (Summer Glau - "The 4400": Tess Doerner) und den Mann, der sie gerade versucht, zu befreien, als ihren Bruder Dr. Simon Tam (Sean Maher - "Party of Five": Adam Matthews).
Da der Pilotfilm zur Serie zu einem Zeitpunkt beginnt, zu dem die Geschwister Tam bereits auf der Flucht sind, könnte man nun befürchten, (wieder mal) einem Prequel beizuwohnen - doch glücklicherweise dauert es nur wenige Minuten, bis klar ist, dass man hier die Aufzeichnung der Befreiung Rivers sieht. Diese Aufzeichnung sieht sich auch gerade ein Agent der Regierung an, der offensichtlich die Aufgabe hat, River zu finden.

Denn River, wie gesagt, mittlerweile wie ihr Bruder an Bord der Serenity, hat während der mit ihr angestellten Versuche möglicherweise von Dingen erfahren, die die Allianz lieber nicht allgemeines Wissen werden lassen möchte. Also sucht der Regierungsagent nun die Serenity, die man kurz darauf bei einer ihrer typischen Missionen erlebt, wobei man auch die Charaktere (wenn auch im Schnelldurchlauf) vorgestellt bekommt. Dabei ist die Allianz nicht der einzige Gegner, der sie beschäftigt - auch die (bereits aus der Serie bekannten) Reavers, grausamen Kannibalen. Doch möglicherweise lauert die größte Gefahr für die Crew sogar auf dem Schiff ...

Kritik

Die Meinungen über diesen Film gehen stark auseinander. Von "dem Hype nicht gerecht werdend" bis "bester Film aller Zeiten" ist unter den Kommentaren zu "Serenity" eigentlich alles zu finden - eines aber hat "Serenity", was vielen Genrefilmen verwehrt bleibt: Der Film wird in den 250 besten Filmen aller Zeiten in der IMDB gelistet - innerhalb der Filme, die zumindest auch zum Science-Fiction-Genre zählen, liegt der Film unter den Top 25 und damit deutlich vor Blockbustern wie "E.T.", "X2" oder dem "Minority Report".

Und in diesen Hitlisten steht dieser Film zu Recht. Natürlich ist es ratsam, den Pilotfilm zur Serie vor dem Film zu sehen, da einem dann die Charaktere deutlich vertrauter sind, doch nötig ist das absolut nicht. Wer allerdings ohne Vorkenntnisse in den Film geht, sollte sich im Geiste schon mal rund 50 Euro zur Seite legen, denn es ist sehr wahrscheinlich, dass danach der dringende Wunsch besteht, die Serie auf DVD anzusehen (hier spricht jemand aus Erfahrung).

In manchen Beiträgen wird darüber gerätselt, warum der Charakter des Dr. Simon Tam im Spielfilm deutlich entschlossener und düsterer wirkt als in der Serie - das erscheint jedoch eigentlich angesichts der Situation (es geht hier um das Leben seiner Schwester) mehr als nur verständlich.

Wer "Serenity" gesehen hat, der dürfte verstehen, warum J. Michael Straczynski auf die Frage, mit wem er gerne zusammen eine Serie machen würde, geantwortet hat: Joss Whedon. Denn die Charaktere, die hier gezeichnet werden, sind sehr interessante Personen, von denen man unweigerlich mehr wissen will. Und die Dialoge gehören zum Unterhaltendsten, was derzeit in Kino und TV zu finden ist - ein sehr direkter, manchmal derber Humor, eine herrliche Selbstironie - einfach wunderbar.

Es ist auch, nachdem man dieses Jahr schon das ein oder andere reine Effektfeuerwerk sehen musste, bei dem man das Gefühl hatte, die Geschichte sei "um die Effekte herum geschrieben", sehr angenehm, einen ganz anderen Film anzusehen. Einen Film, der zwar durchaus mit Spezialeffekten und einer "fetten Raumschlacht" aufzuwarten vermag, all dies aber eindeutig in den Dienst der Geschichte stellt - so (man möchte hinzufügen: und nur so) machen die Effekte Sinn.

Natürlich findet man auch in "Serenity" jede Menge Elemente, die einem irgendwie bekannt vorkommen, aber Hand aufs Herz: Zum einen ist das doch heute in praktisch jedem Film so, da es eben doch so ziemlich alles irgendwo schon einmal gab, zum anderen ist doch vor allem entscheidend, wie die bereits bekannten Elemente benutzt werden - und hier gilt für diesen Film: perfekt.

Schade nur, dass "Serenity" aller Voraussicht nach nicht erfolgreich genug war, als dass es eine Fortsetzung geben dürfte (die Rede war ursprünglich von zwei weiteren Filmen) - allerdings beantwortet dieser Film, obwohl er eine eigenständige Geschichte erzählt, immerhin die wichtigsten Fragen aus dem "Firefly"-Pilotfilm - ein ähnlicher Film war beispielsweise der Serie "Crusade" nicht vergönnt.

Also: reingehen, ansehen, davor und/oder danach "Firefly" ansehen und sich dabei wahlweise über die Geschichten freuen, die mit diesen sehr schön gezeichneten Charakteren erzählt werden oder über FOX ärgern, dass sie diese Serie abgesetzt haben.

"Serenity" startet am 24. November bundesweit im Kino.

Informationen zum Thema:
http://www.serenitymovie.com - offizielle Homepage, englisch
http://movies.uip.de/serenity/ - offizielle deutsche Seite
http://german.imdb.com/chart/scifi - IMDB-SciFi-Hitliste
http://german.imdb.com/chart/top - IMDB Top-250-Liste
http://www.scifi.com/firefly/ - SciFi-Seite zu "Firefly"
http://www.sf-radio.net - SF-Radio zu "Serenity" und "Firefly"

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"Serenity O.S.T." - Soundtrack zum Preis von 16,99 EUR

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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2. newsBEAT

Shatner will "Star Trek"-Prequel.

Der ehemalige Captain Kirk Darsteller William Shatner plant eine "Star Trek"-Prequel-Serie, allerdings vorerst in Buchform.

Der Schauspieler und Autor William Shatner, der Captain James T. Kirk in der Original "Star Trek"-Serie (TOS) spielte, will "Star Trek" als Serie zurückbringen.

Shatner sagte: "Ich schreibe an einigen Büchern über den heranwachsenden Captain Kirk/Spock als ein Prequel. Es ist auch eine Idee für (das amerikanische Fernseh-Netzwerk) CBS, es als die nächste "Star Trek"-Serie zu verwenden."

Ob es tatsächlich zu einer Serie kommen wird, steht allerdings in den Sternen.

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"Star Trek - Raumschiff Enterprise (Classic, Staffel 2)" - 7 DVDs zum Preis von 85,97 EUR
"Star Trek - Raumschiff Enterprise (Classic, Staffel 3)" - 7 DVDs zum Preis von 85,97 EUR

"CSI: Star Trek" oder "Star Trek: 90210"?

So oder so ähnlich würde das Konzept einer neuen "Star Trek"-Serie laut Dominic Keating (ST:ENT Malcolm Reed) aussehen können. In einem Interview antwortete er auf die Frage bezüglich der Zukunft von "Star Trek" wie folgt:

"Gott weiß. Ich meine, sie haben es auf Eis gelegt. Paramount besitzt die Rechte an 'Star Trek', aber ich weiß nicht wie die Zukunft des Franchises aussieht. Unter günstigen Vorzeichen und einer neuen kreativen Kraft, könnte man 'Star Trek' vielleicht neu erfinden, so dass eine jüngere Generation es in ihr Herz schließen kann, wie es die ältere bereits getan hat. Es gibt zur Zeit eine Menge Gerüchte, ob es nicht eine Art von 'Trek 90210' wird, welches an der Starfleet Academy angesiedelt ist. Einige Leute denken zur Zeit über 'CSI Trek' nach, was meiner Meinung nach eine gute Idee ist. Ihr wisst schon, in der Galaxie rumreisen und Sci-Fi-Verbrechen lösen. Vielleicht kommt ja etwas in dieser Art."

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"Star Trek - Enterprise (Season 4)" - DVD-Box zum Preis von 94,00 EUR (vorauss. Erscheinungsdatum: 1. März 2006)

"Buffy" kämpft in Comics weiter.

Joss Whedon, der Regisseur von "Serenity", sprach mit Whedonesque.com über die Zukunft von "Buffy". In diesem Interview erzählte er, dass die Geschichte der Jägerin in Comics weitererzählt wird. Die vier Bände werden im Dark Horse- Verlag erscheinen und die Ereignisse nach dem Ende der Serie schildern.

"Dark Horse Comics starten eine 'Buffy'-Comic-Serie. Sie wird nach den Ereignissen vom Ende der Serien 'Buffy' und 'Angel' Platz finden, in Italien spielen und zum 'Buffy'-Canon gehören", so Whedon. Die Comics werden von ihm selbst geschrieben, um zu garantieren, dass sie sich an die Serie halten.

Whedon sagte auch, dass er noch an dem Script zu einem Fernsehfilm über Spike arbeitet. Dieses ist zwar noch nicht fertig, steht aber kurz vor dem Abschluss, so dass es bald James Marsters präsentiert werden kann.

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Animierter "Hellboy".

IDT Entertainment hat die Rechte an einer Animationsadaption von "Hellboy" von den Revolution Studios gekauft. Das Studio will einen Direct-to-DVD-Film und eine Serie erschaffen. Die Serie soll bereits 2006 oder Anfang 2007 im Fernsehen zu sehen sein.

Ron Perlman und Selma Blair werden den animierten Figuren ihre Stimme schenken. "Hellboy"-Regisseur Guillermo del Toro und vom Comicautor Mike Mignola werden eine beratende Funktion bei der Serie annehmen.

Die Revolution Studios entwickeln gerade eine "live-action" Fortsetzung zu "Hellboy".

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"Aquaman": demnächst als Serie!

Die Produzenten von "Smallville" arbeiten derzeit auch an einer TV-Adaption des Superhelden Aquaman.
Aquaman, der seinen ersten Auftritt 1941 in einem DC-Comic hatte, soll 2006 als TV-Serie auf dem WB Network starten. Die "Smallville"-Produzenten Miles Millar und Alfred Gough arbeiten derzeit an einem Pilotfilm. Ähnlich, wie bei ihrer Erfolgsserie, will man auf Kostüme u. Ä. verzichten. In der "Smallville"-Episode "Aqua", in dem Clark Kent mit einem geheimnisvollen jungen Mann aus dem Meer zu tun hat, spielte Alan Ritchson die Rolle des Unterwassermenschen. Für die geplante TV-Serie und den Pilotfilm soll die Rolle aber neu besetzt werden.

Der Pilotfilm soll Anfang 2006 in Florida abgedreht werden.

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"Smallville - Die komplette zweite Staffel" - 6 DVDs zum Preis von 22,97 EUR
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"Terminator"-Serie geplant.

C2 Pictures, Warner Bros. TV und Autor Josh Friedman ("War of the Worlds") arbeiten derzeit an einer TV-Serie für Fox unter dem Arbeitstitel "The Sarah Connor Chronicles".

Laut Variety wird der Schwerpunkt der Serie bei den Abenteuern um Sarah Connor und ihren Sohn John liegen. Josh Friedman wird das Drehbuch zum Pilotfilm der Serie selbst schreiben, die zeitlich zwischen dem zweiten und dritten "Terminator"-Kinofilm angesiedelt sein wird.

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Serien on demand: "CSI" und mehr.

Die Serien "CSI: Crime Scene Investigation", "NCIS", "Survivor" und "Amazing Race" werden zukünftig von Comcast zum Download angeboten. Die Folgen werden 99 Cent kosten und können ab Mitternacht nach der Ausstrahlung heruntergeladen werden. Danach hat man 24 Stunden Zeit sich die Folge anzusehen, dabei kann man die von CBS integrierten Werbespots problemlos überspringen.

Falls man über ein HDTV-System verfügt, kann man die Serien "CSI" und "NCIS" als HDTV-VOD-Stream anschauen.

Ein Sprecher von Comcast sagte: "Wir sprechen auch mit anderen Anbietern, um das Portfolio an VOD-Streams ständig zu erweitern. Mit der Hilfe von CBS ist es ein erster Schritt in die richtige Richtung. Bereits dieses Jahr hat Comcast seinen Kunden mehr als 1 Milliarde mal VOD-Content geliefert."

Moustapha Akkad gestorben.

Moustapha Akkad, syrischstämmiger Produzent aller "Halloween"-Filme, wurde, wie Spiegel Online meldet, bei den Terroranschlägen in Jordanien getötet. Akkad verstarb an den schweren Verletzungen, die er bei den Anschlägen erlitten hatte.

Bei den Anschlägen in den Fünf-Sterne-Hotels Radisson SAS, Grand Hyatt und Days Inn wurden mindestens 56 Menschen getötet, neben Akkad auch seine Tochter Rima Akkad Monla.

Moustapha Akkad stellte das Budget von 300.000 Dollar für den ersten "Halloween"-Film zur Verfügung und ermöglichte damit John Carpenter den Dreh eines der größten Klassiker des Horrorfilms.

Auch bei allen späteren Fortsetzungen fungierte er als ausführender Produzent.

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Neues von Steven Spielberg.

An der University of Southern California Film School stellte sich der Regisseur einer Frage und Antwort-Sitzung, dabei sprach er über einige seiner kommenden Projekte.

Zur Zeit schreibt er an dem Script zum vierten Teil der "Jurassic Park"-Reihe. Dabei will er unbedingt eine Szene einbauen, in der einige Motorradfahrer vor einem Haufen von Raptoren fliehen. Insgesamt will er einige Stellen aus den Büchern, die er besonders liebt, in seinen neuen Film einbauen.

Über "Indiana Jones 4" wurde nicht viel verraten. Spielberg ließ sich nur entlocken, dass George Lucas und Jeff Nathanson sich eingeschlossen haben und am Script für den vierten Teil der "Indiana Jones"-Filme schreiben. Auch dass Harrison Ford wieder zu sehen sein wird, bestätigte Spielberg erneut.

Zum Abschluss verriet Spielberg, dass er irgendwann seinen ersten Film "Sugarland Express" noch einmal verfilmen möchte.

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Daniel Radcliffe macht die meisten Stunts selbst.

In "Harry Potter und der Feuerkelch", dem neuen Film über den berühmten Zauberlehrling, machte "Potter"- Darsteller Daniel Radcliffe die meisten Stunts selbst, obwohl sich zwei Doubles für ihn bereithielten. "Ich mag nicht, wenn man sich als Zuschauer betrogen fühlt", sagte Radcliffe in einem Interview mit dem Hamburger Magazin stern. "Wenn ich von einem Dach rutsche, soll man mein Gesicht sehen. Auch wenn das wirklich schrecklich war. 20 Meter freier Fall."

Weniger zur Vorbereitung auf die Action-Szenen als aus persönlicher Eitelkeit suchte der 16 Jahre alte Radcliffe vor Beginn der Dreharbeiten ein Fitness-Studio auf. "Ich muss diesmal mein T-Shirt ausziehen, also wollte ich ein bisschen muskulöser wirken."

In seinem nächsten Film, der australischen Produktion "December Boys", darf Radcliffe dann, wie er dem stern sagte, mit seinen Muskeln das andere Geschlecht beeindrucken und auch vor der Kamera küssen. "Küssen und ein wenig mehr." Darüber dürfe er aber leider nicht sprechen.

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"Saw III" wird kommen.

Ehrlich gesagt, ist es nun wirklich keine Überraschung, dass ein weiterer Nachfolger zu "Saw" produziert wird. Offiziell bestätigte nun Gregg Hoffman, Produzent der ersten beiden "Saw"-Teile, dass "Saw III" beschlossene Sache sei.

Zwar gibt es noch keinen Regisseur und keine Schauspieler, doch der Dreh soll bereits im kommenden Jahr beginnen. Einen festen Zeitplan gibt es allerdings noch nicht.

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"Saw" - DVD zum Preis von 15,95 EUR

"Superman Returns"-Website online.

Im nächsten Jahr soll Bryan Singers ("X-Men") neuer Film "Superman Returns" in die Kinos kommen. Nun hat die dazugehörige Website ihre Pforten geöffnet und bietet dem User eine Menge kleiner Appetithäppchen an.

Neben der Story, Fotos und einigen Downloads, kann man sich Bryan's Video Journal anschauen, welches etwas in der Art eines Produktionstagebuchs ist.

Demnächst soll auf der Seite auch der erste Trailer zum neuen Teil der "Superman"-Reihe zu sehen sein.

Informationen zum Thema:
http://supermanreturns.warnerbros.com

"The Fountain": Teaser-Trailer online.

Ein erster Teaser-Trailer zu "The Fountain" ist online gegangen. Darren Aronofsky führte in diesem fantastischen Abenteuerfilm Regie, zu sehen sein werden Hugh Jackman, Rachel Weisz, Ellen Burstyn, Sean Gullette und Sean Patrick Thomas.

Der Film startet 2006 in den amerikanischen Kinos, ein genauer Starttermin steht noch nicht fest.

Informationen zum Thema:
http://www.apple.com/trailers/wb/thefountain

Wer wird neues "Bond"-Girl?

Nachdem die Entscheidung um die Nachfolge von Pierce Brosnan gefallen ist, beschäftigt man sich nun mit der Frage, wer das erste "Bond"-Girl an der Seite von Daniel Craig wird. Da diese Frage mindestens genauso wichtig ist, wird überall heiß diskutiert, wer es denn nun werden soll.

Seit einigen Tagen mehren sich die Gerüchte, dass die Schauspielerin Billie Piper die besten Aussichten auf diese Rolle hat. Angeblich soll sich Piper einige Tage frei genommen haben, um mit den Produzenten von "Casion Royale" über eine Rolle zu verhandeln. Piper soll sich darauf freuen, auf die große Leinwand zu kommen.

Billie Piper konnte man bereits in dem Film "The Calcium Kid" an der Seite von Orlando Bloom sehen. Zur Zeit spielt sie in der Serie "Doctor Who".

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Klaus Frühauf gestorben.

Klaus Frühauf, einer der bekanntesten DDR-Science-Fiction-Autoren, ist im Alter von 72 Jahren an einem Hirntumor gestorben.
Kurz vor seinem Tod hat er noch den Roman "Weltenspringer" zu Ende geschrieben, ein Werk, das seine Kindheitserlebnisse nach dem Krieg schildert.
Klaus Frühauf schrieb rund 20 Romane und Erzählungen ("Mutanten auf Andromeda", "Stern auf Nullkurs" oder "Die letzte Wahrheit"), mehr Infos sind auf seiner Homepage zu finden: http://www.nord-sf.de

Die Gewinner des World Fantasy Awards.

Die Gewinner des diesjährigen World Fantasy Awards wurden im November bekannt gegeben.
Zu den Preisträgern gehören:

Roman: Susanna Clarke, Jonathan Strange & Mr Norrell (Bloomsbury)
Novelle: Michael Shea, "The Growlimb" (F&SF, 1/2004)
Kurzgeschichte: Margo Lanagan, "Singing My Sister Down" (Black Juice, Allen & Unwin Australia)
Anthologie: (Gleichstand)
Acquainted With The Night ed. Barbara & Christopher Roden (Ash Tree Press)
Dark Matter: Reading The Bones ed. Sheree R. Thomas (Warner Aspect)
Kollektion: Margo Lanagan, Black Juice (Allen & Unwin Australia)
Künstler: John Picacio
Sonderpreis Professionell: S. T. Joshi (für seine Forschungsarbeit)
Sonderpreis Amateur: Robert Morgan (für Sarob Press)
Lebenswerk: (Gleichstand)
Carol Emshwiller
Tom Doherty

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3. Nachruf: Michael Piller (1948 - 2005)
von Sebastian Norck

Am frühen Morgen des 1. November 2005 verstarb Michael Piller im Alter von nur 57 Jahren nach langem Krebsleiden zu Hause in Los Angeles. Der Drehbuchautor und Produzent wurde bekannt als ausführender Prozent von "Star Trek: The Next Generation" und war maßgeblich an der Entwicklung und Gestaltung von "Star Trek: Deep Space Nine" und "Star Trek: Voyager" beteiligt.

Michael Piller wurde am 30. Mai 1948 im amerikanischen Portchester geboren. Er ging in New York zur Schule und studierte danach an der University of North Carolina. Im Anschluss an sein Studium besuchte er einen Kurs für kreatives Schreiben, da er schon immer den Traum hatte, Drehbuchautor zu werden. Doch sein Lehrer entmutigte ihn und kritisierte seine Arbeiten scharf. Er meinte, dass es genügend schlechte Autoren gäbe und es nicht noch mehr geben müsse.

Vielleicht begann Michael seine Karriere deshalb als Journalist bei CBS, wo er für seine Arbeit als Nachrichtenproduzent mit zwei Emmys ausgezeichnet wurde. Nachdem er für CBS News in New York und zwei weitere CBS-Fernsehstationen in North Carolina und Chicago gearbeitet hatte, ging er Ende der 1970er-Jahre als Zensor für CBS Television nach Los Angeles.

Durch seine Arbeit dort lernte er viele wichtige Produzenten kennen und hoffte, dass die ihn eines Tages als Drehbuchautor einstellen würden. Diesen Traum wollte er schon lange wieder verfolgen, seitdem er in New York eine Aufführung von "A Chorus Line" gesehen hatte. Schließlich verließ Michael CBS und begann seine Karriere als Drehbuchautor fürs Fernsehen Anfang der 1980er-Jahre. Zuerst schrieb er für "Simon & Simon" und "Cagney & Lacey", bevor er zum Produzenten für "Simon & Simon" aufstieg. In den folgenden Jahren arbeitete er für verschiedene Serien, darunter auch Erfolge wie "Miami Vice", als Drehbuchautor und Produzent.

1989 kam er schließlich zum Team von "Star Trek: The Next Generation". Sein alter Freund Maurice Hurley, der damals für die Serie selbst als Autor und Produzent tätig war, bat Michael, einige Skripts zu schreiben. Seine erste Episode war die Premiere zur dritten Staffel, die er zusammen mit dem damaligen Produzenten Michael Wagner schrieb. Als der aus der Führung des Autorenstabs ausschied, übernahm Michael Piller seine Position. Er schrieb einige weitere Geschichten für die dritte Staffel, bis er im nächsten Jahr ausführender Produzenten der Serie wurde. Michael hatte es geschafft, den Autorenstab, der sich während der ersten beiden Staffeln oft uneinig war, nachhaltig zu stabilisieren und zu stärken. Ihm ist es auch zu verdanken, dass jeder seine Ideen für eine gute Story vorlegen konnte. Piller’s Geschichten gingen weg von der typischen "Star Trek"-Darstellung der Zukunft mit den "Aliens der Woche" oder der "Katastrophe der Woche". Statt dessen entwickelte er die Serie fortan mehr über die Charaktere.

Als Paramount 1991 bei Produzent Rick Berman eine weitere "Star Trek"-Serie in Auftrag gab, nahm der auch Michael Piller mit ins Boot. Es entstand "Star Trek: Deep Space Nine", das 1993 mit dem Pilotfilm "Der Abgesandte" aus der Feder von Michael Piller auf Sendung ging. Für zwei Staffeln war er Berater für die Serie. Er war es beispielsweise auch, der Captain Sisko zu einem großen Baseball-Fan machte, war doch Michael selbst großer Fan des Sports. Nach der Absetzung von "Star Trek: The Next Generation" 1994 sollte Berman für das neue Paramount-eigene UPN eine weitere "Star Trek"- Serie entwickeln. Für "Star Trek: Voyager" zog er wieder Michael Piller als Berater hinzu, bis der 1996 das Franchise verließ. Ein letztes Mal arbeitete er 1998 beim Drehbuch zum neunten Kinofilm "Star Trek: Insurrection" mit.

Sein Verdienst für "Star Trek" machte Michael Piller bekannt. Ihm verdanken die Fans zahllose Stunden bester SciFi- Unterhaltung. Dabei umfasst sein Werk als Autor neben den Pilotfolgen zu "Star Trek: Deep Space Nine" und "Star Trek: Voyager" u. a. auch das Highlight "In den Händen der Borg"/"Angriffsziel Erde", das von vielen als eine der besten "Star Trek"-Episoden überhaupt gesehen wird. Viele meinen, dass erst mit Michael Piller aus "Star Trek" ein richtiger Erfolg wurde und dass nach seinem Weggang die Qualität der Serien deutlich abnahm. Michael Piller selbst bezeichnete "Star Trek" als die großartigste Erfahrung seines Lebens. Er liebte die Serie und versuchte stets, sie anspruchsvoll weiterzuentwickeln.

Nach seiner Arbeit als Autor, Produzent und Berater für drei "Star Trek"-Serien und nachdem er an der erfolglosen UPN- Serie "Legend" mitarbeitete, entwickelte Piller zusammen mit seinem Sohn Shawn, mit dem er zuvor die Produktionsfirma "Piller²" gegründet hatte, 2002 eine neue Serie. "The Dead Zone" basiert auf einem gleichnamigen Roman von Stephen King und läuft mittlerweile erfolgreich in der vierten Staffel. Die letzte Serie, an deren Entwicklung Michael mitarbeitete, war "Wildfire", die seit 2005 ausgestrahlt wird.

"Star Trek" hatte er seinerzeit verlassen, weil es nicht das Einzige bleiben sollte, womit er sich beschäftigte. Und das war es ganz sicher nicht. Michael Piller hat ein großartiges Werk hinterlassen, das von seiner ungeheuren Kreativität zeugt.

Nach langem und tapferem Kampf mit dem Krebs starb Michael Piller am 1. November 2005. Er hinterlässt seine Frau Sandra Robertson sowie seinen Sohn Shawn und seine Tochter Brent. Mit ihm ging einer der besten Autoren des Fernsehens von uns. Doch er lebt in den vielen unterhaltsamen und zugleich anspruchsvollen Geschichten, die er erzählt hat, für immer weiter.
Wir trauern mit seiner Familie und seinen Freunden, an die unser Beileid geht. Ruhe in Frieden, Michael.

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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4. Meine Meinung: Warum "Star Trek: Enterprise" wirklich scheiterte
von Matthias Pohlmann

Rund um die Absetzung von "Star Trek: Enterprise" rankt sich, wie es die Besucherin Katie in einer Meldung von The Daily Trekker so treffend nannte, mittlerweile die ein oder andere "Dolchstoßlegende des Star Trek-Universums". In diese Kategorie fallen in jedem Fall die Erklärungsmuster "Paramount ist böse" und "Der Sendeplatz (alleine) war schuld". Und wenn Scott Bakula meint, auf einem anderen Network wäre "Enterprise" nicht abgesetzt worden, dann sollte er vielleicht auch nochmals überlegen - schließlich ist UPN das Network, das sich mit "TheWB" um den letzten Platz in den Quotenrankings "prügelt" - wenn selbst denen die Quote nicht ausgereicht hat, wo bitte sonst hätte die Serie überleben sollen? Schaut man sich den Umgang von "TheWB" mit der Bruckheimerserie "Just Legal" an, die nach nur drei Folgen eingestellt wurde, weil nur 3,1 Mio Zuschauer im Schnitt zusahen, kommen zumindest ernstliche Zweifel auf, ob es I"Enterprise" auf einem anderen Network überhaupt so weit (immerhin 98 Folgen) gebracht hätte. Dennoch muss es Gründe dafür geben, dass "Enterprise" keine ausreichende Zahl an Zuschauern begeistern konnte - einige mögliche Gründe sollen hier nun im Corona analysiert werden. Ob einer dieser Gründe zutrifft oder ob es alle zusammen waren oder vielleicht doch etwas ganz anderes, das kann niemand von uns wissen.

These I: Es fehlte schon am Handwerklichen

Zugegeben, dieser Titel ist stark zugespitzt - und doch ist das bei einer nüchternen Betrachtung der Serie "Star Trek: Enterprise" kaum zu bestreiten. In den Zeiten der Originalserie und ebenso in Zeiten von "The Next Generation" war "Star Trek" noch in vielen handwerklichen Dingen vorbildlich. Beiden Serien merkte man - für ihre Zeit durchaus bemerkenswert - die Handschrift eines Regisseurs an. Und man konnte bei mehrfachem Sehen einer Folge entdecken, was sich die Kameraleute bei den einzelnen Einstellungen gedacht haben - das zahlt sich auch gegenüber den "normalen Einmalzuschauern" aus - bei diesen entsteht dabei schlicht das Gefühl, etwas Besonderes zu sehen. Auch die Untermalung durch Hintergrundmusik war in jenen Zeiten von einer Qualität, die ihres Gleichen suchte und nur von besseren Kinofilmen übertroffen wurde. Auch die Darsteller waren von für Serien überdurchschnittlicher Qualität - und das gilt nicht nur für den Hauptdarsteller Patrick Stewart. Zweiflern sei ein kleines Experiment empfohlen: Man nehme beliebige fünf Minuten aus der "The Next Generation" und beliebige fünf Minuten aus einer anderen 80er-Jahre-Serie, z.B. "Knight Rider". Beide Ausschnitte schaue man sich zunächst ohne Ton an und achte auf Darstellung, Kameraführung und Schnitt. Dann schaue man beide Ausschnitte mit Ton an und achte auf den Einsatz der Hintergrundmusik. In allen technischen Disziplinen wird man ebenso wie in der Frage der schauspielerischen Leistung zu einem klaren "Sieg" von "The Next Generation" kommen.

Deutlich weniger schmeichelhaft fällt der Vergleich für das Star Trek-Franchise im dritten Jahrtausend aus. Man muss nur den eben erwähnten Vergleich statt mit "Knight Rider" und "Star Trek: The Next Generation" mit Ausschnitten aus "Star Trek: Enterprise" und (beispielsweise) "CSI" machen. Sehr schnell wird dann deutlich, dass dieses Mal die Star Trek-Serie in keiner der Disziplinen mit der Mainstreamserie mithalten kann - "CSI" ist "Enterprise" hier meilenweit voraus.

Dabei hat sich natürlich "Star Trek: Enterprise" im Vergleich zu "Star Trek: The Next Generation" in all diesen "handwerklichen" Merkmalen nicht verschlechtert - aber das Fernsehen rund um Star Trek hatte unter dessen eine Entwicklung durchgemacht, die atemberaubend schnell verlief. Als Jean-Luc Picard mit seiner Crew in neue Dimensionen aufbrach, steckte beispielsweise der heute in Sachen Qualitätsserien führende Sender HBO noch in den Kinderschuhen - dieser Sender wurde erst 1986 zum Bezahlsender und erst seit 1994 ist HBO der dominierende Sender bei den Emmy-Verleihungen. Auch vom so genannten Jerry-Bruckheimer-Qualitätsfernsehen (also Serienfolgen, die so aufwändig wie Kinofilme produziert werden) war zu TNG-Zeiten noch nichts am Horizont zu sehen. Als Archer mit seiner Crew hingegen losgeschickt wurde, gab es bereits "CSI" - und ab da jährlich mindestens eine weitere Bruckheimer-Produktion dazu. Hier hat Star Trek möglicherweise eine Entwicklung verschlafen und ging zwischen den im Großen und Ganzen konservativ gedrehten, dafür aber perfekt produzierten Bruckheimer- Serien auf der einen Seite und innovativen Serienformaten wie "24" auf der anderen Seite schlicht unter. Das eigene handwerkliche Profil war (ohne wirklich schlecht zu sein) also weder gut noch innovativ genug, um dafür extra Erwähnung zu finden - Kritikerlob ist für Durchschnitt eben nicht zu erwarten.

Blick nach vorn

Jetzt ist nach meiner Meinung eine solche Diskussion müßig, wenn sie nicht den Effekt hat, dass man daraus etwas für die Zukunft - also für die hoffentlich irgendwann anstehende nächste "Star Trek"-Serie ziehen kann. Die Lehre aus diesem ersten Teil ist relativ einfach: Sammelt junge, innovative Regisseure und Kameraleute ein und lasst diese mit den Besten, die schon für "Star Trek" tätig waren (z.B. Mike Vejar) zusammen eine Serie basteln, deren Bild- und Tonsprache ein neues Markenzeichen wird. Castet nicht Schauspieler, die (wenn auch gehobener) Seriendurchschnitt sind, sondern geht an die vielen Theater und sucht dort nach großen Talenten. Das mag mühsamer sein, als nur auf Bewährtes zu setzen, aber es sollte sich am Ende doch lohnen. Wie es der japanische Dichter Matsuo Basho sagte: Folgt nicht den Fußspuren der Meister. Sucht, was sie gesucht haben.

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5. TV-Vorschau
(19. November 2005 - 2. Dezember 2005)
Colorcode: PayTV Österreich Schweiz

Samstag, 19. November 2005

11:25 Uhr Hercules
Morrigans Schicksal
5x03 Kabel1 Wdh.
12:20 Uhr Xena
Familie Munster
4x03 Kabel1 Wdh.
13:15 Uhr Xena
... bis dass die Laus uns scheidet!
4x04 Kabel1 Wdh.
14:10 Uhr Batmans Rückkehr
Batman im Kampf gegen den Pinguin und Catwoman.
US/UK
1992
Kabel1 Wdh.
14:50 Uhr Farscape - Verschollen im All
Einer muss verlieren
3x09 ATVplus Wdh.
15:10 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Piper und Leo
6x16 Pro7 Wdh.
15:45 Uhr Dead Zone
Des Teufels rechte Hand
1x13 ATVplus Wdh.
16:40 Uhr The Pretender
Die Afrika-Connection
4x01 ATVplus Wdh.
16:45 Uhr Smallville
Das leere Grab
4x02 RTL 1st
17:35 Uhr The Pretender
Das Loch
4x02 ATVplus Wdh.
17:55 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Ohne Schutzengel
7x07 ORF1 Wdh.
19:20 Uhr Stargate
Die Qualen des Tantalus
1x11 Tele 5 Wdh.
20:15 Uhr Harry Potter und die Kammer des Schreckens
In seinem zweiten Schuljahr auf Hogwarts haben Harry Potter und seine Freunde mal wieder viele Abenteuer zu bestehen. Vor allem, da sich die Kammer des Schreckens öffnet.
US
2002
Premiere 1 Wdh.
20:15 Uhr Die purpurnen Flüsse 2
Jean Reno versucht als Inspektor die Apokalypse, oder ihre Engel, aufzuhalten.
FR/IT
2004
Premiere 3 Wdh.
20:15 Uhr Merlin, Teil 1
Die Artus-Sage aus der Sicht von Merlin, dem Magier.
US/UK
1998
VOX Wdh.
20:25 Uhr Flashback - Mörderische Ferien
Die Eltern eines Mädchens wurden von einem Wahnsinnigen getötet. Das Mädchen kommt nach 10 Jahren aus der Psychiatrie heraus und ihr Trauma lässt auch nicht lange auf sich warten. So wie "Scream", nur aus deutschen Landen.
DE
2000
13th Street Wdh.
21:15 Uhr Harry Potter und die Kammer des Schreckens
In seinem zweiten Schuljahr auf Hogwarts haben Harry Potter und seine Freunde mal wieder viele Abenteuer zu bestehen. Vor allem, da sich die Kammer des Schreckens öffnet.
US
2002
Premiere 2 Wdh.
21:35 Uhr Alien Predator
Nachdem ein Weltraumlabor abgestürzt ist, verwandeln sich alle Bewohner in Zombies. Und ein paar Urlauber dürfen sich mit denen herumschlagen.
US/PR
1987
Sci Fi Wdh.
22:00 Uhr Bad Boys - Harte Jungs
Will Smith und Martin Lawrence auf der Jagd nach den Killern, die Heroin im Wert von 100 Millionen Dollar aus der Asservatenkammer gestohlen haben.
US
1995
Pro7 Wdh.
22:45 Uhr Total Recall - Die totale Erinnerung
Arnold Schwarzenegger bucht eine virtuelle Reise zum Mars. Und dabei findet er heraus, dass er nicht der ist, der er denkt zu sein. Und wird daraufhin verfolgt.
US
1990
SF1 Wdh.
23:00 Uhr Eine Frage der Ehre
Ein paar Marines werden des Mordes an einem Kameraden angeklagt. Tom Cruise verteidigt sie und versucht, die nicht ertragbare Wahrheit zu erfahren. Mit Jack Nicholson.
US
1992
ORF1 Wdh.
23:00 Uhr Stephen Kings Stark
Ein Autor bekommt Probleme mit seinem Alter-Ego aus seinen Romanen, welches sein Leben übernehmen will.
US
1993
Kabel1 Wdh.
00:15 Uhr Absolon
Christopher Lambert als Cop, der im Tod eines Wissenschaftlers ermittelt. Dabei gerät er selbst in die Schusslinie, da in ihm das Serum gegen ein Killervirus steckt.
CA/UK
2003
Pro7 Wdh.
00:35 Uhr Die Frau des Astronauten
Mit Johnny Depp und Charlize Theron. Nach einem Unfall im All hat die Frau eines Astronauten das Gefühl, dass ihr Mann nicht mehr derselbe ist.
US
1999
RTL2 Wdh.
01:50 Uhr Detonator - Spiel gegen die Zeit
Ein Ex-FBI-Agent jagt einen wahnsinnigen Briefbomben-Attentäter.
US/DE
2003
VOX Wdh.
01:55 Uhr Bad Boys - Harte Jungs
Will Smith und Martin Lawrence auf der Jagd nach den Killern, die Heroin im Wert von 100 Millionen Dollar aus der Asservatenkammer gestohlen haben.
US
1995
Pro7 Wdh.

Sonntag, 20. November 2005

13:00 Uhr Star Trek - Enterprise
Kriegslist
3x14 Sat1 Wdh.
13:10 Uhr Farscape - Verschollen im All
Einer muss verlieren
3x09 ATVplus Wdh.
14:00 Uhr Dead Zone
Des Teufels rechte Hand
1x13 ATVplus Wdh.
14:40 Uhr Merlin, Teil 1
Die Artus-Sage aus der Sicht von Merlin, dem Magier.
US/UK
1998
VOX Wdh.
15:10 Uhr Die verlorene Welt
Der Ruf der Hexen
3x09 Pro7 Wdh.
16:05 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Isabels Geheimnis
1x22 Pro7 Wdh.
16:40 Uhr Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten
Schriftstellerin reist nach Kolumbien, um ihre Schwester mit einer Schatzkarte freizukaufen. Dazu kommt noch ein Abenteurer, und schon geht es rund.
MX/US
1984
ORF1 Wdh.
18:45 Uhr Steven Spielbergs Fantastische Geschichten
Wer anderen eine Grube gräbt
1x16 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Merlin, Teil 2
Die Artus-Sage aus der Sicht von Merlin, dem Magier.
US/UK
1998
VOX Wdh.
20:15 Uhr Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Auch das dritte Schuljahr hält für Harry Potter viele aufregende Abenteuer bereit. Vor allem, da er vom Gefangenen von Askaban verfolgt wird.
US
2004
Premiere 1 Wdh.
20:15 Uhr Kops
Da ein paar schwedische Polizisten aufgrund von fehlenden Verbrechen von der Arbeitslosigkeit bedroht werden, treiben sie die Kriminalitätsrate selbst in die Höhe.
SE/DK
2003
Premiere 5 Wdh.
21:15 Uhr Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Auch das dritte Schuljahr hält für Harry Potter viele aufregende Abenteuer bereit. Vor allem, da er vom Gefangenen von Askaban verfolgt wird.
US
2004
Premiere 2 Wdh.
21:55 Uhr Stirb langsam
Bruce Willis hat es zu Weihnachten in einem Hochhaus mit deutschen Terroristen zu tun, die Geiseln nehmen. Nichts, was einen Cop aufhalten könnte.
US
1988
Premiere 6 Wdh.
22:00 Uhr Ausnahmezustand
Denzel Washington versucht als FBI-Agent Bombenattentate aufzuklären. Nachdem herauskommt, dass es fundamentalistische Terroristen sind, wird in New York das Kriegsrecht verhängt, und Bruce Willis als General versucht, das auszunutzen.
US
1998
VOX Wdh.
22:15 Uhr Vampire in Brooklyn
Eddy Murphy als Vampir. In Brooklyn (New York). Auf der Suche nach einer Braut.
US
1995
Kabel1 Wdh.
22:45 Uhr Shocker
Ein Seher bringt einen Mörder auf den elektrischen Stuhl. Dieser kommt aber zurück und nistet sich in Elektrogeräten ein.
US
1989
Tele 5 Wdh.
23:15 Uhr Tron
Ein Programmierer wird digitalisiert und muss im Computer um sein Leben kämpfen.
US
1982
Sci Fi Wdh.
01:50 Uhr Ausnahmezustand
Denzel Washington versucht als FBI-Agent Bombenattentate aufzuklären. Nachdem herauskommt, dass es fundamentalistische Terroristen sind, wird in New York das Kriegsrecht verhängt, und Bruce Willis als General versucht, das auszunutzen.
US
1998
VOX Wdh.

Montag, 21. November 2005

11:20 Uhr Merlin, Teil 2
Die Artus-Sage aus der Sicht von Merlin, dem Magier.
US/UK
1998
VOX Wdh.
14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Der Magische Handschuh
2x21 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Das Licht
4x18 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Kontrapunkt
5x10 Kabel1 Wdh.
17:50 Uhr Tru Calling - Schicksal reloaded!
Das Fenster zur Nachbarin
1x18 SF2 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Das Wunder
4x19 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Lost
Exodus (2/3)
1x24 Pro7 1st
20:15 Uhr Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Auch das dritte Schuljahr hält für Harry Potter viele aufregende Abenteuer bereit. Vor allem, da er vom Gefangenen von Askaban verfolgt wird.
US
2004
Premiere 3 Wdh.
20:15 Uhr C.S.I. Miami
Bandenkrieg
3x12 ORF1 1st
20:15 Uhr CSI:NY
Schlagkräftig
1x13 VOX Wdh.
20:50 Uhr C.S.I. - Tatort Las Vegas
Hetzjagd
5x14 SF2 1st
21:15 Uhr Lost
Exodus (3/3)
1x25 Pro7 1st
21:40 Uhr C.S.I. - Tatort Las Vegas
Baby Bruce
5x15 SF2 1st
22:00 Uhr C.S.I. NY
Der Schlangenmensch
1x14 ORF1 Wdh.
22:00 Uhr Stirb langsam 2
Bruce Willis passiert der gleiche Mist zum zweiten Mal. Und wieder sind enge Lüftungsschächte sein beliebtestes Fortbewegungsmittel, um an die bösen Terroristen zu kommen.
US
1990
Premiere 6 Wdh.
22:05 Uhr Stargate: SG1
Der falsche Klon
7x03 ATVplus Wdh.
22:20 Uhr God's Army 3 - Die Entscheidung
Mit Christopher Walken. Erzengel Gabriel muss einen Nephilim beschützen, auf den höhere Aufgaben warten.
US
2000
13th Street Wdh.
22:50 Uhr Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
S.R. 819
6x10 Kabel1 Wdh.
23:00 Uhr Stargate: SG1
Orpheus
7x04 ATVplus Wdh.
23:50 Uhr Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Das Medium
4x09 Kabel1 Wdh.
01:05 Uhr C.S.I. Miami
Bandenkrieg
3x12 ORF1 Wdh.
01:25 Uhr Stargate: SG1
Der falsche Klon
7x03 ATVplus Wdh.
02:20 Uhr Stargate: SG1
Orpheus
7x04 ATVplus Wdh.

Dienstag, 22. November 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Wettlauf mit dem Tod
2x22 ATVplus Wdh.
14:45 Uhr Tru Calling - Schicksal reloaded!
Das Fenster zur Nachbarin
1x18 SF2 Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Das Wunder
4x19 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Verborgene Bilder
5x11 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Die falsche Wahl
4x21 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Das Phantom
Das Phantom macht sich im hautengen, lila Catsuit auf Verbrecherjagd.
US
1996
Kabel1 Wdh.
20:15 Uhr Hero
Ein Krieger taucht vor dem Herrscher Qin auf und behauptet, seine stärksten Feinde besiegt zu haben. Tolle Bilder, Tolle Martial-Arts.
HK
2002
Premiere Start Wdh.
20:15 Uhr CSI: Miami
Bandenkrieg
3x12 RTL Wdh.
21:35 Uhr Speed
Sandra Bullock in einem Bus, der explodiert, wenn man weniger als 50 mph fährt.
US
1994
Premiere 6 Wdh.
21:50 Uhr Red Heat
Arnold Schwarzenegger und James Belushi als russisch-amerikanisches Polizistengespann auf Drogenjagd.
US
1988
13th Street Wdh.
21:55 Uhr Nirvana - Die Zukunft ist ein Spiel
Christopher Lambert als Programmierer, der in einem Computerspiel einen Hauptcharakter mit Bewusstsein hat. Dieser will gelöscht werden.
IT/FR
1997
Sci Fi Wdh.
23:55 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Die Falle
3x05 SF1 Wdh.
00:15 Uhr CSI:NY
Schlagkräftig
1x13 VOX Wdh.

Mittwoch, 23. November 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Das Ei des Drachens
3x01 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Die falsche Wahl
4x21 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Chaoticas Braut
5x12 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Doppelter Einsatz
4x20 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Tod in Miami
2x22 VOX Wdh.
20:15 Uhr Stargate
Konfrontation
8x14 RTL2 1st
21:15 Uhr Stargate
Kein Ende in Sicht
4x06 RTL2 1st
21:50 Uhr The Skulls
Ein Collegestudent tritt dem 'Skulls'-Geheimbund bei, um einen Karriereschub zu kriegen. Keine besonders gute Idee.
US/CA
2000
Premiere 5 Wdh.
22:10 Uhr Profiler
Die letzte Schlacht (1/2)
4x01 VOX Wdh.
22:15 Uhr Dead Zone
Des Teufels rechte Hand
1x13 RTL2 1st
00:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Tod in Miami
2x22 VOX Wdh.
00:30 Uhr Witchblade - Die Waffe der Götter
Palindrom
2x11 ORF1 Wdh.
01:00 Uhr Dead Zone
Des Teufels rechte Hand
1x13 RTL2 Wdh.
01:15 Uhr Fastlane
Diamantenfieber (1/2)
1x21 ORF1 Wdh.
02:05 Uhr Profiler
Die letzte Schlacht (1/2)
4x01 VOX Wdh.

Donnerstag, 24. November 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Der Kuss des Vampirs
3x07 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Doppelter Einsatz
4x20 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Schwere
5x13 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Exodus
4x22 ATVplus Wdh.
21:50 Uhr Alias - Die Agentin
Vermächtnis
3x21 ATVplus 1st
21:55 Uhr Van Helsing
Van Helsing jagt Dracula. Und das macht er in James-Bond-Manier. Mit Hugh Jackman und Kate Beckinsale.
US
2004
Premiere 5 Wdh.
01:30 Uhr Witchblade - Die Waffe der Götter
Die Wahrheit
2x09 RTL2 Wdh.

Freitag, 25. November 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Mr. Right
3x02 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Exodus
4x22 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Euphorie
5x14 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Todfeinde
5x01 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Gattaca
Ethan Hawke versucht als Mensch zweiter Klasse seinen Traum vom Raumfahrtprogramm zu verwirklichen.
US
1997
Pro7 Wdh.
21:45 Uhr Shanghai Knights
Jackie Chan und Owen Wilson auf der Suche nach dem Mörder seines Vaters. In Westernmanier.
US/UK
2003
Premiere 1 Wdh.
22:20 Uhr Predator
Arnold Schwarzenegger ist Leiter einer Spezialeinheit, die Gefangene aus einem Dschungelcamp befreien sollen. Aber in dem Dschungel geht auch ein außerirdischer Jäger auf der Suche nach Trophäen umher.
US
1987
Pro7 Wdh.
23:40 Uhr Projekt: Peacemaker
George Clooney und Nicole Kidman entdecken, dass Atombomben fehlen. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie explodieren.
US
1997
ORF1 Wdh.
01:30 Uhr Flucht ins 23. Jahrhundert
Im Jahre 2274 leben die Menschen in einer riesigen Kuppel. Und wer 30 wird, muss sich dem Ritual der 'Wiedergeburt' unterziehen. Ein paar Einwohner bekommen Zweifel und versuchen aus der Kuppel zu fliehen.
US
1976
ARD Wdh.
02:00 Uhr Gattaca
Ethan Hawke versucht als Mensch zweiter Klasse seinen Traum vom Raumfahrtprogramm zu verwirklichen.
US
1997
Pro7 Wdh.

Samstag, 26. November 2005

11:30 Uhr Hercules
Oh Mann, Salmoneus mal drei!
5x04 Kabel1 Wdh.
12:00 Uhr Die drei Musketiere
Drei Musketiere plus ein Möchtegernmusketier für den König gegen den Kardinal Richelieu. Mit Kiefer Sutherland und Tim Curry
AT/UK
1993
Bayern Wdh.
12:25 Uhr Xena
Krieg und Frieden
4x05 Kabel1 Wdh.
13:15 Uhr Xena
Dirty Dancing
4x06 Kabel1 Wdh.
14:50 Uhr Farscape - Verschollen im All
Rätsel der Relativität
3x10 ATVplus Wdh.
15:05 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Klassentreffen
6x17 Pro7 Wdh.
15:45 Uhr Dead Zone
Das Wort Gottes
2x01 ATVplus Wdh.
16:40 Uhr The Pretender
Das Puzzlespiel
4x03 ATVplus Wdh.
16:45 Uhr Smallville
OP/TIK
4x03 RTL 1st
17:35 Uhr The Pretender
Die Sexfalle
4x04 ATVplus Wdh.
19:20 Uhr Stargate
Blutsbande
1x12 Tele 5 Wdh.
20:30 Uhr Der 13. Krieger
Antonio Banderas schließt sich einer Kriegergruppe an, die gegen eine Armee antritt.
US
1999
13th Street Wdh.
21:40 Uhr Spacecop L.A. 1991
Friedfertige Aliens landen in Amerika und werden in die Gesellschaft integriert. Natürlich auch in den Polizeidienst, und so entsteht das typische ungleiche Detective-Paar.
US
1988
Premiere 5 Wdh.
21:45 Uhr Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Auch das dritte Schuljahr hält für Harry Potter viele aufregende Abenteuer bereit. Vor allem, da er vom Gefangenen von Askaban verfolgt wird.
US
2004
Premiere 3 Wdh.
21:45 Uhr Gothika
Halle Berry als Psychologin, die nach einem Blackout im Gefängnis landet, weil sie ihren Mann ermordet haben soll.
US
2003
Premiere 1 Wdh.
21:50 Uhr Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten
Schriftstellerin reist nach Kolumbien, um ihre Schwester mit einer Schatzkarte freizukaufen. Dazu kommt noch ein Abenteurer, und schon geht es rund.
MX/US
1984
Premiere 6 Wdh.
22:10 Uhr Air Force One
Harrison Ford als US-Präsident, der mitsamt seines Flugzeuges entführt wird. Und ein richtiger US-Präsident lässt sich so was doch nicht gefallen.
US/DE
1997
ORF1 Wdh.
23:00 Uhr Rambo
Sylvester Stallone als Vietnam-Veteran Rambo. Als er in einer Kleinstadt misshandelt wird, beginnt er mit einem Privatkrieg gegen die dortige Polizei.
US
1982
SF1 Wdh.
00:10 Uhr Armee der Finsternis
Bruce Campbell kämpft mit der Kettensäge im Mittelalter gegen Skelette und ähnliche Monster.
US
1993
RTL2 Wdh.
02:20 Uhr Air Force One
Harrison Ford als US-Präsident, der mitsamt seines Flugzeuges entführt wird. Und ein richtiger US-Präsident lässt sich so was doch nicht gefallen.
US/DE
1997
ORF1 Wdh.

Sonntag, 27. November 2005

13:00 Uhr Star Trek - Enterprise
Der Vorbote
3x15 Sat1 Wdh.
13:10 Uhr Farscape - Verschollen im All
Rätsel der Relativität
3x10 ATVplus Wdh.
14:00 Uhr Dead Zone
Das Wort Gottes
2x01 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Die verlorene Welt
Der Lange Weg
3x10 Pro7 Wdh.
16:10 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Der Fluch der Götter
2x01 Pro7 Wdh.
16:40 Uhr Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil
Schriftstellerin reist in den Nahen Osten, um die Biografie eines Machthabers zu schreiben. Und zusammen mit ihrem Abenteurer-Freund ein Juwel zu finden.
MX/US
1985
ORF1 Wdh.
18:45 Uhr Steven Spielbergs Fantastische Geschichten
Der Träumer
1x17 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Die Bourne Verschwörung
Matt Damon als Agent ohne Gedächtnis. Als ihm eine fehlgeschlagene CIA-Operation unter geschoben wird, sieht er sich gezwungen zurück zu schlagen.
US/DE
2004
Premiere 1 Wdh.
20:15 Uhr The Fast and the Furious
Vin Diesel und Paul Walker liefern sich als Gangster und Polizist Straßenrennen.
US/DE
2001
RTL Wdh.
21:15 Uhr Die Bourne Verschwörung
Matt Damon als Agent ohne Gedächtnis. Als ihm eine fehlgeschlagene CIA-Operation unter geschoben wird, sieht er sich gezwungen zurück zu schlagen.
US/DE
2004
Premiere 2 Wdh.
21:50 Uhr Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil
Schriftstellerin reist in den Nahen Osten, um die Biografie eines Machthabers zu schreiben. Und zusammen mit ihrem Abenteurer-Freund ein Juwel zu finden.
MX/US
1985
Premiere 6 Wdh.
22:10 Uhr Twelve Monkeys
Bruce Willis wird in der Zeit zurückgeschickt, um eine Seuche zu verhindern, die fast die ganze Menschheit vernichtet hat. Das entpuppt sich als schwieriger, als es sich hier so anhört.
US
1995
ATVplus Wdh.
22:15 Uhr Flucht aus Absolom
Ein Gefangener versucht in naher Zukunft von einer Gefängnisinsel zu fliehen.
US
1994
Kabel1 Wdh.
22:40 Uhr Bulletproof - Kugelsicher
Adam Sandler als Kleinkrimineller, der mit einem verhassten Undercovercop zusammenarbeiten muss, um nicht umgebracht zu werden.
US
1996
VOX Wdh.
23:30 Uhr John Carpenter: Das Dorf der Verdammten
In einem Provinznest werden neun Kinder mit unheimlichen Fähigkeiten geboren. Von John Carpenter mit Christopher Reeve.
US
1995
13th Street Wdh.
00:40 Uhr The Fast and the Furious
Vin Diesel und Paul Walker liefern sich als Gangster und Polizist Straßenrennen.
US/DE
2001
RTL Wdh.
01:55 Uhr Bulletproof - Kugelsicher
Adam Sandler als Kleinkrimineller, der mit einem verhassten Undercovercop zusammenarbeiten muss, um nicht umgebracht zu werden.
US
1996
VOX Wdh.

Montag, 28. November 2005

13:20 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Tödlicher Hass
2x07 ATVplus Wdh.
14:15 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Der weisse Tiger
2x08 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Das ungewisse Dunkel (1/2)
5x15 Kabel1 Wdh.
17:50 Uhr Tru Calling - Schicksal reloaded!
Gegenspieler
1x19 SF2 Wdh.
20:15 Uhr Die Bourne Verschwörung
Matt Damon als Agent ohne Gedächtnis. Als ihm eine fehlgeschlagene CIA-Operation unter geschoben wird, sieht er sich gezwungen zurück zu schlagen.
US/DE
2004
Premiere 3 Wdh.
20:15 Uhr CSI:NY
Der Schlangenmensch
1x14 VOX Wdh.
20:15 Uhr Mexican
Mit Brad Pitt und Julia Roberts. Ein Tollpatsch soll für die Mafia Kurier spielen und die Pistole "Mexican" aus Mexico schmuggeln.
US
2001
Premiere 6 Wdh.
20:15 Uhr C.S.I. Miami
Cop Killer
3x13 ORF1 Wdh.
20:50 Uhr 24 - Twenty Four IV
Tag 4: 07.00 - 08.00 Uhr
4x01 SF2 1st
21:35 Uhr 24 - Twenty Four IV
Tag 4: 08.00 - 09.00 Uhr
4x02 SF2 1st
21:55 Uhr Stargate: SG1
Die Macht des Speichers
7x05 ATVplus Wdh.
21:55 Uhr C.S.I. NY
Tod am Altar
1x15 ORF1 1st
22:45 Uhr Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Agua Mala
6x14 Kabel1 Wdh.
22:50 Uhr Stargate: SG1
Das Rettungsboot
7x06 ATVplus Wdh.
23:45 Uhr Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Montag
6x15 Kabel1 Wdh.
00:45 Uhr Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Die Echsen
4x06 Kabel1 Wdh.
01:05 Uhr C.S.I. Miami
Cop Killer
3x13 ORF1 Wdh.
01:10 Uhr Stargate: SG1
Die Macht des Speichers
7x05 ATVplus Wdh.
02:05 Uhr Stargate: SG1
Das Rettungsboot
7x06 ATVplus Wdh.

Dienstag, 29. November 2005

13:20 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Meister der Illusion
2x09 ATVplus Wdh.
14:15 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Der Jäger
2x10 ATVplus Wdh.
14:45 Uhr Tru Calling - Schicksal reloaded!
Gegenspieler
1x19 SF2 Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Das ungewisse Dunkel (2/2)
5x16 Kabel1 Wdh.
20:15 Uhr CSI: Miami
Stolz & Urteil
3x13 RTL 1st
20:15 Uhr Underworld
Vampire kämpfen mit Werwölfen um die Vorherrschaft in der Nacht. Und irgendwo ist da auch noch eine Liebesgeschichte zwischen einer Vampirin und einem Noch-Menschen.
US/DE
2003
Premiere 1 Wdh.
21:15 Uhr Underworld
Vampire kämpfen mit Werwölfen um die Vorherrschaft in der Nacht. Und irgendwo ist da auch noch eine Liebesgeschichte zwischen einer Vampirin und einem Noch-Menschen.
US/DE
2003
Premiere 2 Wdh.
22:45 Uhr C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Freier Fall
3x10 ORF1 Wdh.
23:45 Uhr Der Schakal
Bruce Willis als Top-Attentäter, der von Richard Gere als Ex-IRA-Mitglied verfolgt wird, um ihn von seinem Attentat abzuhalten.
US/UK
1997
NDR Wdh.
23:50 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Beziehungsarbeit
3x06 SF1 Wdh.
00:10 Uhr CSI:NY
Der Schlangenmensch
1x14 VOX Wdh.
01:40 Uhr Alarm im Weltall
Eine Rettungscrew trifft auf einem Planeten zwei Überlebende eines Absturzes. Einer von diesen birgt ein dunkles Geheimnis.
US
1956
NDR Wdh.

Mittwoch, 30. November 2005

13:20 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Der Gott der Krokodile
2x11 ATVplus Wdh.
14:15 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Taos Bruder
2x12 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Das Generationenschiff
5x17 Kabel1 Wdh.
20:00 Uhr A.I. - Künstliche Intelligenz
Von Stephen Spielberg. Das Märchen um einen kleinen Roboterjungen, der lieben kann.
US
2001
SF2 Wdh.
20:15 Uhr Stargate
Joe
8x15 RTL2 1st
20:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Preis der Schönheit
2x23 VOX Wdh.
21:15 Uhr Stargate
Planet des Wassers
4x07 RTL2 Wdh.
21:45 Uhr Jeepers Creepers 2
Ein Monster auf der Jagd nach Menschenfleisch. Dieses Mal auf dem Menü: Highschool-Footballteam.
US
2003
Premiere 3 Wdh.
21:55 Uhr S.W.A.T. - Die Spezialeinheit
Eine Elite-Polizei-Einheit versucht einen Drogenboss im Gefängnis zu behalten. Er möchte allerdings ausbrechen und hat 100 Millionen Dollar Belohnung für seine Befreiung ausgesetzt.
US
2003
Premiere 5 Wdh.
22:10 Uhr Profiler
Die letzte Schlacht (2/2)
4x02 VOX Wdh.
22:15 Uhr Andromeda
Tunnel des Bösen
3x01 RTL2 Wdh.
23:05 Uhr Dead Zone
Das Wort Gottes
2x01 RTL2 1st
00:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Preis der Schönheit
2x23 VOX Wdh.
00:35 Uhr Witchblade - Die Waffe der Götter
Cyberfaust
2x12 ORF1 Wdh.
01:05 Uhr Dead Zone
Das Wort Gottes
2x01 RTL2 Wdh.
01:20 Uhr Fastlane
Schlaraffenland
1x01 ORF1 Wdh.
02:05 Uhr Profiler
Die letzte Schlacht (2/2)
4x02 VOX Wdh.

Donnerstag, 1. Dezember 2005

13:20 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Das Wolfskind
2x13 ATVplus Wdh.
14:15 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Die Löwenmenschen
2x14 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Endstation - Vergessenheit
5x18 Kabel1 Wdh.
21:50 Uhr Alias - Die Agentin
Auferstehung
3x22 ATVplus 1st

Freitag, 2. Dezember 2005

13:20 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Die Pferdemenschen
2x15 ATVplus Wdh.
14:15 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Das fünfte Element
2x16 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Der Fight
5x19 Kabel1 Wdh.
20:15 Uhr Matrix Revolutions
Dritter "Matrix"-Teil. Die entscheidende Schlacht zwischen Maschinen und Menschen und zwischen Neo und Agent Smith wird ausgetragen.
US
2003
Premiere 3 Wdh.
20:15 Uhr Fallout - Gefahr aus dem All
Ein Terrorist bringt eine Raumstation in seine Gewalt und droht der amerikanischen Regierung
US
1998
Sci Fi Wdh.
21:50 Uhr Zeitreise in die Katastrophe
Auf den Fotos von großen Katastrophen der Menschheit taucht immer wieder der gleiche Mann auf. Ein Reporter und seine Kollegin gehen dem nach.
US
1999
Sci Fi Wdh.
22:25 Uhr Jeepers Creepers
Zwei Geschwister beobachten, wie ein Trucker ein menschengroßes Bündel in einem Schacht in der Wüste entsorgt. Dank ihrer Neugier werden sie bald von etwas Bösem verfolgt. Und hungrig ist es auch noch.
DE/US
2001
13th Street Wdh.
22:35 Uhr Fear of the Dark
Der kleine Brian hat Angst vor dem Dunkeln. Und das nicht ganz zu unrecht.
CA
2002
Pro7 Wdh.
00:50 Uhr TekWar: Excalibur - Schwert der Macht
Von William Shatner. Excalibur wird gestohlen und die Tek-Detektive müssen herausfinden, wer dadurch den rechtmäßigem Thronerben selbigen vorenthalten will.
CA/US
1994
Sci Fi Wdh.
01:10 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Beziehungsarbeit
3x06 SF2 Wdh.
01:35 Uhr Alias - Die Agentin
Auferstehung
3x22 ATVplus Wdh.
01:55 Uhr Fear of the Dark
Der kleine Brian hat Angst vor dem Dunkeln. Und das nicht ganz zu unrecht.
CA
2002
Pro7 Wdh.

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6. Rating Report
von Martin Seebacher

Mit dem November hat in den Vereinigten Staaten der erste Sweeps-Monat der aktuellen TV-Saison begonnen. Anhand der Einschaltquoten in den Sweeps-Monaten wird der Preis festgelegt, der innerhalb einer Serie für eine Minute Werbung verlangt wird. Es ist also die Zeit der besonders spektakulären Folgen und der großen Gaststarauftritte.

Wie viel eine Sendung Wert ist, hängt aber nicht nur von der Zuschauerzahl ab, sondern auch von der Zusammensetzung des Fernsehpublikums, dem Sender und dem Programmumfeld. Generell kann man sagen, eine Werbeeinschaltung ist umso teurer, je jünger und kaufkräftiger die (hoffentlich zahlreichen) Zuschauer sind.

Wenn wir uns also den Preis für einen 30 Sekunden langen Werbespot ansehen, wie er im Herbst 2004 verlangt wurde, dann findet man die erfolgreichste Serie der vorigen Season, "CSI", überraschenderweise erst auf dem 7. Platz. Ganze 374.000 US$ musste man für 30 Sekunden Werbung zwischen Gil Grissoms Ermittlungen hinblättern. Am teuersten war die Werbung in den Mittwochs- und Dienstagsausgaben der Casting Show "American Idol" mit 658.000 bzw. 620.000 US$ pro halbminütigem TV- Spot. Auf Platz 3 mit einem Preis von 479.000 US$ findet sich mit "Emergency Room" ein echter Klassiker. Weitere Daten: "Die Simpsons" liegen mit 337.000 US$ auf Platz 9, "CSI: Miami" auf Platz 16 mit 257.000 US$. Die kurzlebige Serie "Tru Calling" mit 30 Sekunden Werbung zu beglücken kostete immerhin 129.000 US$ (Platz 58) und lag damit deutlich vor "Smallville" auf Platz 63 mit 112.000 US$.
"Charmed" lag auf Platz 89 und erzielte einen Spotpreis von 78.000 US$. "Star Trek: Enterprise", das im Herbst 2004 in seine letzte Staffel startete, erzielte dagegen nur mehr einen wahren Spottpreis von 31.180 US$ und Platz 124 von 126 gelisteten Serien.

Die beiden Frischlinge "Lost" und "Desperate Housewives" waren noch frisch und mussten sich erst einen Namen und Zuschauer machen, so erreichten sie im Herbst 2004 nur die Plätze 54 und 43 mit 134.000 bzw. 157.000 US$. In dieser Saison dürften sie schon etwas teurer sein ...

Noch ein kurzer Blick auf den deutschen Markt. "CSI: Miami" konnte einen neuen Zuschauerrekord aufstellen - nicht weniger als 6,2 Millionen Zuschauer bei 18,9% Marktanteil sahen die Folge am 8. November bei RTL. In der Zielgruppe der 14-49- Jährigen waren 25,3% Marktanteil. "CSI: Miami" war damit die erfolgreichste Sendung an diesem Dienstagabend. Aber auch die "Desperate Housewives" liefen gut und erreichten in der Zielgruppe 16,3% Marktanteil. Ebenfalls an diesem Dienstag ist die fünfte Staffel der "Gilmore Girls" erfolgreich gestartet, die von VOX nun erstmals in der Primetime gezeigt wird. Dabei wurden über 9% Marktanteil in der Zielgruppe erzielt - für VOX ein sehr gutes Ergebnis, gerade wenn man die starke Konkurrenz an diesem Tag betrachtet.

Erholt hat sich zuletzt auch wieder "Stargate". Nach recht schwachen Quoten für die aktuelle Staffel konnten in den letzten beiden Wochen wieder fast 9% Marktanteil bei den 14-49-Jährigen erreicht werden, was für RTL II ein ganz akzeptabler Wert ist.

"Lost" dagegen kommt in letzter Zeit nicht so recht vom Fleck. Nach dem bisher schwächsten Ergebnis von mageren 9,7% Marktanteil in der Zielgruppe am 31.10. konnte die Folge am 7.11. aber wenigstens wieder 10,7% der jungen Zuschauer erreichen, für ProSieben aber immer noch ein eher unterdurchschnittliches Ergebnis.
Noch trister sieht es dagegen für "Numbers" aus. Die Serie bleibt deutlich unter 10% Marktanteil in der Zielgruppe und ist somit definitiv ein Flop.

Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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7. Neues Star Trek braucht das Land, Teil 2
von Mike Hillenbrand

Wer kein Star Trek hat, macht sich welches. Und da es momentan kein neues "Star Trek" am Horizont gibt, möchten wir an dieser Stelle in diesem und bis auf weiteres in jeder neuen Ausgabe des Corona Magazines auf alternatives Trek hinweisen. Was gibt es - in Deutschland, in den USA und anderswo?

Wir starteten diese Serie in der letzten Ausgabe mit einem Rückblick auf Peter Davids "Die neue Grenze", einer Buchserie mit eigenen Charakteren und einem eigenen Captain. Lesen Sie in dieser Ausgabe die Rezensionen dreier Romane dieser Serie sowie ein Interview mit dem Autor. Was die anderen Romane beinhalten - und wie es in den USA weiterging - erfahren Sie in den nächsten Ausgaben des Corona Magazines.

Star Trek - Die neue Grenze: Captain Calhoun
Star Trek - Die neue Grenze: U.S.S. Excalibur

Broschiert - Heyne
Erscheinungsdatum: 2000
ISBN: 3453179307

Das Thallon-Imperium liegt im Sterben. Die ehemals zugehörigen Planeten versuchen ihre Position im Chaos zu behaupten und schrecken dabei auch nicht vor Waffengewalt zurück. Benachbarte Reiche sind bereit zuzuschlagen, um sich die letzten Reste des Imperiums einzuverleiben. Das Leben im Sektor 221-G kann man dieser Tage getrost als zumindest kompliziert betrachten.
Auch die Föderation ist ob der neuesten Entwicklung im Nachbarsektor besorgt und die Sternenflotte beschließt, ein Schiff in humanitärer Mission in diesen Teil des Weltalls zu entsenden. Die Wahl fällt auf die U.S.S. Excalibur, als Captain des Schiffes wird der vom Planeten Xenex stammende Mackenzie Calhoun benannt.

Mit Star Trek - Die Neue Grenze haben Herausgeber John Ordover und Autor Peter David eine neue, eine fünfte Star Trek-Serie erschaffen, ausgestattet mit einem neuen Raumschiff und einer neuen Crew, deren Abenteuer nur in Buchform veröffentlicht werden. Ganz so neu ist die Besatzung der U.S.S. Excalibur allerdings nicht. Star Trek-Fans werden erkennend nicken, wenn der erste Offizier Commander Shelby die Brücke betritt oder Lieutenant Robin Leffler (beides Figuren aus The Next Generation) übers Deck schreitet. Auch andere Charaktere, wie die Halbvulkanierin Soleta oder der Sicherheitsoffizier Zak Kebron (von Peter David bereits in seinen Büchern der Reihe Starfleet-Kadetten eingeführt), sind so manch einem keine Unbekannten.

"Captain Calhoun" und "U.S.S. Excalibur" sind ein Doppelband und fassen die ersten vier Ausgaben der New Frontier-Reihe in zwei Doppelbänden zusammen. Dieser Auftakt zur neuen Star Trek-Serie ist interessant, routiniert und unterhaltsam geschrieben -- so wie man es von Peter David gewohnt ist. Die einzelnen Charaktere werden behutsam eingeführt und mit Jean-Luc Picard und Botschafter Spock absolvieren zwei etablierte Star Trek-Figuren Gastauftritte, wie sie seinerzeit auch in den Pilotfilmen zu Deep Space Nine (ebenfalls durch Picard) und zu Voyager (durch Quark) stattfanden.

Insgesamt überzeugt das neue Konzept durch erkennbares Potenzial und als Leser kann man sich auf weitere Bände der Abenteuer von Captain Calhoun und der U.S.S. Excalibur freuen.

Bei amazon.de leider vergriffen, allerdings bieten private Anbieter dort ihre Ausgaben an.


Star Trek-Die neue Grenze: Die Waffe

Broschiert - Heyne
Erscheinungsdatum: 2001
ISBN: 3453196600

Es ist ein Glück, dass Riker, Troi, Kira oder Harry Kim nicht auf der USS Excalibur ihren Dienst verrichten. Dieses Raumschiff, das im Mittelpunkt der Romanreihe Die Neue Grenze steht, beherbergt wohl die ungewöhnlichste Crew des ganzen Universums von Star Trek, und ihr Autor Peter David sieht sich eher in der Tradition amerikanischer Seifenopern-Autoren als in der Pflicht, exzellente Science-Fiction-Geschichten zu erzählen.

So birgt "Die Waffe" dann auch folgerichtig eine Story, die nur bruchstückhaft, unmotiviert und ohne wirklichen Hintergrund erzählt wird und reichlich Potenzial für wesentlich mehr Tiefgang geboten hätte. Sollte aber nach Davids Meinung nicht so sein, der eben keine einfachen Romane zu Star Trek schreiben will, sondern mit "Die Neue Grenze" seine eigene Serie erzählt. Und in der spielen vor allem die Charaktere und deren Reaktionen auf sich stets verändernde Situationen eine Rolle: Da hat der Chefingenieur eine heiße Affäre mit dem Navigator, schwängert aber gleichzeitig auch die erste Medo-Offizierin. Da kommt geradezu eine Sturzflut von Crew-Mitgliedern zu einer vulkanischen Offizierin, die ihr allesamt hintereinander ihre romantischen Probleme anvertrauen. Und der erste Offizier ist so hoffnungslos in den Captain der Excalibur verknallt, dass es fast schon peinlich ist. Eines ist sicher: So etwas hätte es auf der Enterprise nie gegeben.

Aber wie schon gesagt, ist Die Neue Grenze mit keiner der TV-Serien zu Star Trek zu vergleichen. Sex und Gewalt spielen eine wesentlich stärkere Rolle als in den bislang fünf TV-Shows, und gleichzeitig setzt Autor Peter David wesentlich mehr auf ineinander greifende B-Storys, die sich über die einzelnen Romane erstrecken. Kurz gesagt: Davids Romane gleichen einer Seifenoper, die im Weltall spielt. Die ist aber wiederum so witzig geschrieben und vom deutschen Übersetzer Bernhard Kempen mit so viel Herzblut übersetzt, dass es unheimlichen Spaß macht, die C.C. Campwells des Weltraums zu beobachten.

Denn mal ehrlich: Wer hat sich nicht gewünscht, dass Captain Picard manchmal ein wenig lockerer agieren möge, eben ein wenig mehr wie Captain Mac Calhoun?

Bei amazon.de leider vergriffen, allerdings bieten private Anbieter dort ihre Ausgaben an.


Lesen Sie nun ein Interview mit dem Erfinder der Neuen Grenze, Peter David, das ebenso wie die Romane schon etwas älter, aber wiederum wie die Romane noch immer interessant ist:

Corona-Magazin: Hallo Peter! Sie sind 1956 in New Jersey geboren worden, aber in Pennsylvania als Sohn eines Zeitungsjournalisten aufgewachsen. Hat Sie diese familiäre Beziehung zum Schreiben dazu animiert, es mit der Schriftstellerei zu versuchen?

Peter David: Hi Mike, ja, ich schätze, das war tatsächlich der Fall. Es ist aber nicht so, dass mein Vater gesagt hat: „Komm Junge, ich bringe Dich in meiner Zeitung unter, damit Du schreiben lernst.“ Im Gegenteil! – Ich habe versucht, Zeitungsartikel zu schreiben, aber ich kam mit dem Stil nicht zurecht. Einfache Fakten kurz und lesbar aneinander zu reihen, lag mir nicht. Ich wollte Geschichten erzählen und so bin ich meinen eigenen Weg gegangen.

CM: Der führte dann aber erst einmal in die Comic-Szene, wo Sie ja auch einen gewissen Ruf besitzen...

PD: Das hängt mit meinen Friseurbesuchen zusammen. Als ich ein Kind war, lagen bei unserem Friseur immer diese Comic-Hefte herum und ich las sie ungeheuer gerne. Diese Hefte bei meinem Friseur weckten meine Faszination für Comics. Und tatsächlich begann ich Jahre später als Autor bei Marvel. Meine erste eigene Comic-Geschichte wurde im Spiderman-Heft Nummer 266 veröffentlicht.

CM: Nun, mit Spiderman sind Sie ja über die Jahre gut Freund geblieben, nicht wahr?

PD: Du meinst, weil ich den Roman zum Kinofilm geschrieben habe? (lacht) Ja, Spidey ist mein Freund.. ich habe das Drehbuch sehr gerne in einen Roman umgearbeitet. Aber um ehrlich zu sein, war das auch keine große Sache - der Film ist wirklich zu gut als dass ich Längen hätte vermeiden müssen.

CM: Von den Comics ging es dann hinüber ins Star Trek-Universum?

PD: Als es zu Lizenzschwierigkeiten kam, wurden die Comics zeitweilig eingestellt. Ich brauchte also wieder Arbeit und da sprach mich Dave Stern an, der damals der Herausgeber der Star Trek-Romane war. Er wusste, dass ich Star Trek mochte – ich hatte in meinen jungen Jahren eine Menge Fan-Fiction verfasst – und lud mich ein, mit an Bord zu kommen. So kam ich.

CM: Es folgten einige wirklich exzellente Star Trek-Romane. „Vendetta“, „Eine Lektion in Liebe“, „Imzadi“ – im Fandom zählen Ihre Romane bei weitem zu den beliebtesten.

PD: Das könnte mit ein Grund gewesen sein, warum mich John Ordover ansprach, als er Paramount davon überzeugt hatte, eine neue Serie rein in Buchform auf den Markt zu bringen. (grinst) Nein, im Ernst: Ich war wirklich sehr froh darüber. Das war etwas wirklich Neues und mir wurde es zugetraut. Das war eine große Ehre.

CM: Wie haben Sie den Charakter des Captains entwickelt?

PD: Nun, Calhoun hat sehr viel von einem traditionellen Helden. Ich vergleiche Calhoun in Interviews gerne mit Braveheart. Kennst Du den Film? Als ich Braveheart das erste Mal sah, war ich mit der Erschaffung des Captains beschäftigt und ich sagte sofort: „Hey, das ist der Typ, den ich will. So ist mein Captain!“ Also habe ich meinen Captain entwickelt und ihn auf die Brücke eines Raumschiffes gestellt. Ihm zur Seite habe ich dann einen Sternenflotten-Offizier gepackt, der sich sehr viel mehr um die Regeln kümmert und der Calhoun oft überhaupt nicht versteht, - vor allem weil sie...

CM: ...einst mit ihm zusammen war. Tatsächlich erinnern die beiden oft mehr an ein altes Ehepaar. (lacht) Eine oft gestellte Frage: Wird „Die Neue Grenze“ jemals verfilmt werden?

PD: Du stellst diese Frage tatsächlich sehr oft. (grinst) Die Antwort bleibt dieselbe: Nein. Keine Chance. Für die Produzenten von Star Trek bleiben die Bücher eine Fiktion in einer Fiktion und sind somit nicht relevant. Ich bedauere es selber ein wenig, aber daran wird sich wohl nichts ändern.

CM: Was sich aber ändert – man betrachte die gelungene Überleitung – sind die Verhältnisse in der „Die Neue Grenze“-Buchreihe. Calhoun ist ein Rebell, Calhoun ist Vater. Die U.S.S. Excalibur fliegt in den Sektor der Thalloner, die U.S.S. Excalibur explodiert dort. „Die Neue Grenze“ ist wirklich anders, oder?

PD: Das Leben verläuft nicht immer stabil und genau daran versuche ich die Leute des Öfteren zu erinnern. Außerdem: In den anderen Buchreihen können wir Autoren zwar interessante Geschichten erzählen, aber wir dürfen nichts an den Fundamenten der betreffenden Serie verändern. „Die Neue Grenze“ ist aber die Serie und das nutze ich aus.. es macht einfach Spaß!

CM: Peter, vielen Dank für das Gespräch!

Informationen zum Thema:
Official Site of Peter David, Writer of Stuff

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8. Kunterbunt

"Basic Instinct 2": Catherine Tramell is back!
von Corona Magazine mit Material von Constantin Film

Paul Verhoevens Erotik-Thriller "Basic Instinct" zählte zu den größten Hits des Jahres 1992, spielte weltweit 360 Millionen Dollar ein und lockte allein in Deutschland 4,5 Millionen Besucher vor die Leinwände.
Der Film sorgte mit der "Verhörszene" für den berühmtesten Beinüberschlag der Filmgeschichte! "Basic Instinct" war das filmische Ereignis des Jahres: Michael Douglas bekannte sich medienwirksam zur Sexsucht und weltweit startete eine Debatte darüber, was in einem Hollywood-Mainstreamfilm an Sex zu sehen sein durfte ...

2006 kehrt nun endlich Catherine Tramell (Sharon Stone) auf die Kinoleinwand zurück. Und schon jetzt dürfen die Fans gespannt sein, was sie im kommenden Jahr erwartet: Die blonde Sirene hat nichts von ihrem eiskalten Kalkül, gepaart mit heißer Erotik und 100% weiblichen Sexappeals verloren. Die Summe daraus ergibt ein ausgeklügeltes psychologisches Spiel, bei dem die Männer zum schwachen Geschlecht werden.

Catherine Tramell (Sharon Stone) gerät in London erneut in Konflikt mit dem Gesetz. Und auch Scotland Yards charismatischer Kriminalpsychologe Dr. Michael Glass (David Morrissey) verfällt, ähnlich wie einst sein Vorgänger Nick Curran, ihrem gefährlichen Bann, als er versucht den mysteriösen Tod eines Profisportlers aufzuklären ...

Hollywood-Star Sharon Stone ("Basic Instinct", "Casino") lässt wieder alle Männerherzen still stehen und setzt ihre Rolle mit einer außergewöhnlichen Mischung aus schauspielerischer Raffinesse und einer großen Portion Sexappeal in Szene. Mit dem englischen Newcomer David Morrissey ("Derailed", "Stoned"), der auf den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes in Stephen Woolleys "Stoned" überzeugte, wurde ein brillanter Gegenpart in der Rolle des Dr. Michael Glass besetzt.

Nach Paul Verhoeven inszeniert Regisseur Michael Caton-Jones ("Shooting Dogs", "Der Schakal", "Rob Roy", "This Boy's Life") nach einem Drehbuch von Joe Eszterhas ("Basic Instinct"). Neben Sharon Stone und David Morrissey konnten Charlotte Rampling ("Swimming Pool") und David Thewlis ("Königreich der Himmel") für diesen hochkarätigen Thriller gewonnen werden.

"Basic Instinct 2" verspricht ein heißes Kinovergnügen voll knisternder, erotischer Spannung! Mann kann sich also auf eine erneute Begegnung mit Catherine Tramell freuen ...

Kinostart ist am 9. März 2006 im Verleih der Constantin Film.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Basic Instinct - Special Edition (inkl. Soundtrack von Jerry Goldsmith auf CD)" - DVD zum Preis von 33,99 EUR

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"Star Wars": "Dich entscheiden du musst".
von Corona Magazine mit Material von sozioland.de

sozioland präsentiert die Studie zur "Star Wars - Episode III"-Umfrage.

Im Jahre 1977 schuf George Lucas mit seinem dreiteiligen Film-Epos "Krieg der Sterne" eine moderne Legende. Ende der neunziger Jahre machte sich der Schöpfer von "Star Wars" daran, die Vorgeschichte seiner Weltraumsaga zu verfilmen.
Mit "Episode III - Die Rache der Sith" fand Anfang 2005 die Verwandlung des hoffnungsvollen Jedi-Schülers Anakin Skywalker in einen Diener des Bösen ihren Abschluss. sozioland widmete sich in einer zwischen April bis Oktober durchgeführten Umfrage dem Thema "Star Wars". Dabei gaben 4.750 Personen ihre Meinung zu den alten Filmen, der neuen Trilogie und ihren Lieblingscharakteren ab und erklärten was "Krieg der Sterne" so besonders macht.

Die Ergebnisse der Umfrage, sowie eine ausführliche Studie, einen Tabellenband (aufgeschlüsselt nach Alter und Geschlecht) und offene Kommentare zum Herunterladen, findet man auf sozioland.de.

Informationen zum Thema:
http://www.sozioland.de/7581_starwars.php - Die Ergebnisse der Umfrage

Shopping-Tipps zum Thema:
"Star Wars Trilogie" - 4 DVDs zum Preis von 47,95 EUR
"Star Wars - Episode III (Die Rache der Sith)" - 2 DVDs zum Preis von 19,90 EUR

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

"TKKG": Hurra, die Täter sind gefasst!
von Corona Magazine mit Material von Constantin Film

Letzte Woche fiel die Schlussklappe am Set von "TKKG" und die erfolgreichen Jungdetektive haben einmal mehr ihr kriminalistisches Gespür bewiesen!
Im Herbst 2006 haben Sie auf der Kinoleinwand Gelegenheit, den vier Spürnasen über die Schulter zu sehen, in einem spannenden, neuen Fall für TKKG mit Jannis Niewöhner, Jonathan Dümcke, Lukas Eichhammer und Svea Bein als TKKG sowie Jürgen Vogel, Ulrich Noethen, Jeanette Hain, Robert Dölle, Anna Schudt, Heinrich Schafmeister, Hauke Diekamp u. v. a.
Regie führt Tomy Wigand, das Drehbuch schrieben Marco Petry und Burt Weinshanker nach Motiven von Stefan Wolf.

Drei verschwundene Kinder, ein Biolehrer (Ulrich Noethen) unter Verdacht und ein Kommissar (Jürgen Vogel), der nicht weiter weiß. Dabei fängt alles ganz harmlos an: Als Kevin (Hauke Diekamp) seine "Mind-Machine", mit der er den bundesweiten "Jugend forscht"-Wettbewerb gewonnen hat, vor der ganzen Schule präsentieren soll, flüchtet er nach einigen, wirren Sätzen von der Bühne. Für die anderen Schüler ist das ein "klarer Fall von Beziehungsstress". Aber dann verschwindet auch Kevins Freundin Nadine (Anna Hausburg) . Nun ist es ein Fall für TKKG: Tim (Jannis Niewöhner), Karl (Jonathan Dümcke), Klößchen (Lukas Eichhammer) und Gaby (Svea Bein). Gabys Arbeit für die Schule wird zum Vorwand für eine abenteuerliche Entdeckungsreise, die im verwahrlosten Haus von Kevins Eltern beginnt und durch bizarre Computerwelten bis hinein in die tiefsten Verästelungen des menschlichen Gehirns führt.

Gefördert wird der Film durch den FFF FilmFernsehFonds Bayern, den BBF Bayerischen Bankenfonds und die FFA Filmförderungsanstalt Berlin.

Der Film startet im Herbst 2006 in den Kinos.

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
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Deutsche Rollenspiel-Szene in Dreieich.
von Corona Magazine

Viertgrößte Rollenspiel-Convention Deutschlands mit Verlagen, Workshops und Autoren

Als zentrale Veranstaltung der Rollenspiel-Szene Mitteldeutschlands und darüber hinaus findet am 19. und 20. November 2005 bereits zum 15. Mal das "Dreieicher Rollenspieltreffen" statt. Unter rund 120 Events dieser Art in Deutschland belegt der "DreieichCon", wie sich die Veranstaltung abgekürzt nennt, Platz 4. Organisator ist der Jugendclub WIRIC im BVB e.V. in Zusammenarbeit mit den Bürgerhäusern Dreieich mit freundlicher Unterstützung der Stadtbücherei Dreieich.

Dieses Großereignis im Bürgerhaus von Dreieich-Sprendlingen (Fichtestr. 50) und den angrenzenden Gebäuden, zu dem wieder bis zu 1000 Besucher erwartet werden, bietet auf über 1500 Quadratmetern alles, was das Herz des Rollenspielers und Phantastik- Fans höher schlagen läßt: Fantasy, Science-Fiction, Endzeit- und Exoten-Runden, AD & D, DSA, Shadowrun, Vampire, Star Wars, Paranoia, Asimaster, Rune Quest, Midgard, CoC, Space Gothic und vieles andere mehr.
Im sogenannten Tabletop-Bereich beschäftigt man sich mit der Seeschlacht bei Tangor, Space Hulk oder Warhammer. Außerdem präsentieren sich Clubs und Spieleläden, und die Firma "Alien Souvenirs" wird mit einem großen Angebot an Science-Fiction-Fanartikeln und Fantasy- Literatur anwesend sein. In der Szene bekannte Verlage informieren über Neuheiten auf dem Spielesektor.

Weitgereisten Fans stehen in diesem Jahr kostenfreie Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Das gilt natürlich nur für diejenigen die nicht 34 Stunden am Stück ihrem Hobby frönen wollen. Die Anzahl der Schlafplätze ist begrenzt, wer also sicher gehen will, sollte sich voranmelden.

Neben zahlreichen Turnieren und Demorunden (u. a. Seeschlacht bei Tangor, Stratak Wars, 7. Deutsche Armalionmeisterschaft) werden auch Workshops (z. B. "Muss das so sein ?" von Nicolas Crost, über die "Wahrheiten" im Rollenspiel) sowie Autorenlesungen (Markus Heitz, "Die Rache der Zwerge", Karl-Heinz Witko u. a.) angeboten.

Spielzeit ist durchgehend von Samstagmorgen 10 Uhr bis Sonntagabend 20 Uhr, also insgesamt 34 Stunden. Der Preis für das Wochenendticket beträgt 9 Euro. (GfR und ADRV e.V. Mitglieder: 5,- Euro) Nur Samstag: 7,- Euro, nur Sonntag: 5,- Euro.

Vorangemeldete Spielleiter brauchen keinen Eintritt zu zahlen.
Schriftliche Anmeldungen (bitte mit System, Spielerzahl, Stufen, Zeit, etc.) an:
WIRIC
Postfach 301103
63274 Dreieich (Rückporto bitte nicht vergessen)
Fax: 06103/64494
e-mail: wiric@gmx.net

Spieler müssen sich NICHT anmelden.

Informationen zum Thema:
http://www.dreieichcon.de - Informationen und das umfangreiches Programm

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"Andymon" von Angela & Karlheinz Steinmüller als Braille-Ausgabe.
von Corona Magazine

In einem automatisch gesteuerten interstellaren Raumschiff werden - rund zwanzig Jahre vor der Ankunft auf dem Zielplaneten - aus tiefgefrorenen Eizellen Menschen geboren. Roboter ziehen die "Geschwister" groß und bereiten sie darauf vor, selbst die Kontrolle über das Raumschiff zu übernehmen. Als sie schließlich auf "Andymon" landen, trotzt die unwirtliche Einöde zunächst allen Hoffnungen. Nun gilt es, geduldig und behutsam mit Planetform-Techniken zu arbeiten ...

Der Roman "Andymon" der Berliner Autoren Angela & Karlheinz Steinmüller wurde von der Deutschen Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB) in Blindenkurzschrift herausgegeben. Die vierbändige Braille-Ausgabe kann nach einer kostenlosen Anmeldung bei der Blindenschriftbibliothek der DZB unter der Bestellnummer 10969 ausgeliehen werden. Für die jeweilige Bestellung reicht ein Anruf: (0341) 7113-114. Im Internet stehen unter www.dzb.de weitere Informationen zur Verfügung.

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde wurde 1894 in Leipzig als erste öffentliche Blindenleihbücherei Deutschlands gegründet. Aufgabe der DZB ist es, blinde und sehbehinderte Menschen mit Literatur sowie Bildungs- und Informationsangeboten aller Art zu versorgen. Dazu wird z. B. Literatur in Blindenschrift (Braille) übertragen oder es werden Hörbücher produziert, die dann kostenlos ausschließlich an Blinde und Sehbehinderte ausgeliehen werden.

Die Braille-Ausgabe basiert auf der im Shayol Verlag (www.shayol-verlag.de) innerhalb der Steinmüller-Werkausgabe erschienenen überarbeiteten Fassung des Romans. "Andymon" war das erste Buch, dass bei der DZB mit Hilfe einer im XML-Format vorliegenden Satzdatei erzeugt wurde. Durch die von Shayol zur Verfügung gestellte XML-Datei konnte der Herstellungsprozess der Punktschrift-Bände vereinfacht werden.

Informationen zum Thema:
http://www.dzb.de - Homepage der Deutschen Zentralbücherei für Blinde

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Neuerscheinungen im BLITZ-Verlag.
von Corona Magazine mit Material vom BLITZ-Verlag

Die Vampir-Serie "Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik", unter der Herausgabe von Wolfgang Hohlbein, ist bei Weltbild/Blitz gestartet.

Die Novellen des ersten Bandes "Der ewig dunkle Traum" entführen den Leser in die düstere Welt der Wesen der Nacht, zu denen auch die Vampirin Dilara gehört. Wolfgang Hohlbein bringt sie in seiner meisterlich erzählten Kurzgeschichte "Schattenchronik - der ewig dunkle Traum" erstmals dem Leser näher und eröffnet mit diesem literarischen Leckerbissen den Serien-Reigen.

Erste Einblicke in Dilaras Leben im Hier und Jetzt und auf die Menschen und Wesen, die sie begleiten, bestimmen und ihren Weg kreuzen, bietet als Auftaktband "Kuss der Verdammnis" von Alisha Bionda, gefolgt von Band 3 "Die Kinder der fünften Sonne" von Marc-Alastor E.-E., der einen ersten komplexen Rückblick auf die hinter Dilara liegenden Jahrhunderte gewährt.
Die darauf folgenden Bände bieten dem Leser eine interessante Mischung aus Perspektivwechselromanen, in denen er sich mit Dilara sowohl in der Neuzeit - in einem modernen Sprachstil - bewegen kann, als auch - altsprachlich - in die Historie zurückversetzt wird.
Diese Mischung der Epochen, Schauplätze und Stile macht den besonderen Reiz dieser neuen Serie aus. Neben historischen Hintergründen und der Anlehnung an das klassische Vampirthema, verarbeitet die Serie alternativ-wissenschaftliche Hintergründe über versunkene Orte und frühgeschichtliche Hochkulturen.
Jeder Band kostet 9,95 Euro.

Bd. 1: "Der ewig dunkle Traum", Horror-Anthologie mit der Serienstory von Wolfgang Hohlbein, Hrsg. Alisha Bionda & Michael Borlik, 400 Seiten Paperback, ISBN 3-89840-351-3, mit der Story "Seelenpfand" von Alisha Bionda.

Bd. 2: "Kuss der Verdammnis", Auftaktroman, Alisha Bionda, 256 Seiten Paperback, ISBN 3-89840-352-1

Im November 2005 erscheinen:
Bd. 3 "Die Kinder der fünften Sonne", Marc-Alastor E.-E., 336 Seiten Paperback, ISBN 3-89840-353-X

Bd. 4. "Blutopfer", Alisha Bionda & Jörg Kleudgen, 256 Seiten Paperback, ISBN 3-89840-354-8

Im Frühjahr 2006 erscheinen:
Bd. 5 "Der Gralsorden", Alisha Bionda & Jörg Kleudgen, 224 Seiten Paperback, ISBN 3-89840-355-6

Bd. 6 "Calvin", Alisha Bionda & S. H. A. Parzzival, 224 Seiten Paperback, ISBN 3-89840-356-4

Informationen zum Thema:
http://www.BLITZ-Verlag.de

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ALIEN CONTACT 67 über Jeff VanderMeer.
von Corona Magazine

Die Ausgabe 67 des Online-Magazins für Science-Fiction und Fantasy ist am 16.11.2005 mit einem Jeff VanderMeer-Special erschienen.

Über zehn Jahre lang hat sich Jeff VanderMeer durch unermüdliches Schreiben und Publizieren in englischsprachigen Zeitschriften und Kleinverlagen einen Namen gemacht, der inzwischen ähnlich klangvoll ist wie der China Miévilles.
Für seine Novelle "Dradin, verliebt" wurde er mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet; enthalten ist sie in dem soeben erschienenen Mosaikroman "Stadt der Heiligen & Verrückten".

ALIEN CONTACT würdigt Jeff VanderMeer mit einem Themenschwerpunkt: Jeffrey Ford, selbst mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet, erzählt von seiner Faszination für das VanderMeer’sche Werk; in einem Interview berichtet VanderMeer selbst über das Leben und das Schreiben; in einem längeren Beitrag widmet er sich schließlich den Geburtswehen bei der Entstehung von "Stadt der Heiligen & Verrückten" und in zwei Erzählungen zeigt er die ganze Bandbreite seines Könnens: »Exponat H« ist eine äußerst witzige Fingerübung, die einen ersten Eindruck von dem Genie und der Versponnenheit der Stadt-Geschichten gibt; "Die Geschichte vom Knochenschnitzer" ist ein kleines Juwel literarischer Phantastik - hinreißend erzählt und ausgesprochen stimmungsvoll.

Darüber hinaus finden sich in Ausgabe 67 Interviews mit Wolfgang Jeschke und Thomas Thiemeyer, eine Betrachtung von Émile Souvestres Utopie "The World as It Shall Be" (so der Titel der englischen Ausgabe) sowie Beiträgen über das Hugo-Jahr 1972 und die wichtigsten Genre-Ereignissen 1930. Abgerundet wird die Ausgabe durch Besprechungen aktueller Bücher und Computerspiele.

ALIEN CONTACT ist kostenfrei auf der gleichnamigen Homepage abrufbar.

Informationen zum Thema:
http://www.alien-contact.de

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9. Wissenschaft: Die Venus enthüllen!
von Andreas Dannhauer

Gemeint ist hier natürlich nicht ein schöne Frau, sondern der nach der römischen Göttin der Liebe benannte Planet, der als innerer Nachbar der Erde seine Ellipsen durch das Sonnensystem zieht. Lange Zeit glaubte man, die Venus würde ihrem Name gerecht werden und ein fruchtbarer Himmelskörper sein mit einer Pflanzen- und vielleicht sogar Tierwelt ähnlich der Erde in der Kreidezeit. Und als Astronomen mit ihren Teleskopen keine Details auf der Oberfläche, sondern nur weißen Dunst erkennen konnten, malten sie sich ein Bild von einem ständig von Wolken verhangenen tropischen Planeten, wo es zwar viel regnet, aber auch warm ist. Sie konnten kaum weiter daneben liegen.

Eigenschaften der Venus

Manchmal als Zwilling der Erde bezeichnet, trifft dies auf die Masse, Größe und Dichte der Venus zu. Ein Astronaut auf ihrer Oberfläche würde sich etwas leicht fühlen, 90% der Erdschwere, was nach einem Flug in Schwerelosigkeit sogar von Vorteil wäre. Sogar der innere Aufbau gleicht dem der Erde. Ein Eisen-Nickel-Kern wird von einem flüssigen Mantel umgeben, der durch eine feste Kruste begrenzt wird. Es gibt sogar Vulkane auf der Venus, und zwar nicht wenige, etwa 1000. Diese sind im Vergleich mit ihren Pendants auf der Erde vergleichsweise riesig. Der größte von ihnen, Maat Mons, misst über 8000m Höhe und bedeckt eine Fläche so groß wie die BRD.

Grundsätzlich gibt es nur einen Unterschied zwischen Erde und Venus. Die Venus rotiert viel langsamer. Ein Venustag dauert 243 Erdtage und ist damit länger als ein Venusjahr mit 225 Erdtagen. Dies führt dazu, dass wenn man von der Oberfläche die Sonne sehen könnte, sie im Westen auf und im Osten untergehen würde. Dies hat erstaunlich weitreichende Konsequenzen. Nicht nur, dass es in der oberen Atmosphäre gewaltige Temperaturunterschiede zwischen Tag- und Nachtseite gibt und diese heftige Winde auslösen, die in vier Tagen den Planeten umrunden, nein, dies dürfte auch der Grund für die Andersartigkeit der Venus sein.

Der Höllenplanet

Nach den ersten Erkundungsmissionen zur Venus wurde klar, dass es dort zugeht wie in der sprichwörtlichen Hölle. Die durchschnittliche Oberflächentemperatur beträgt 468°C. Blei und andere Metalle würden dort schmelzen. Dazu ein Luftdruck von 93bar, dem 93-fachen des Normaldrucks auf der Erde. Die Atmosphäre besteht zu 96,5% aus Kohlendioxid und 3,5% Stickstoff, also fast nur aus Treibhausgas. Die Oberfläche ist vollkommen trocken, Wasser gibt es nur in geringen Mengen in höheren Atmosphärenschichten. Die Wolken enthalten Schwefelsäure, die eventuell auf die Oberfläche regnen könnte. Also wirklich kein Ort zum Urlaub machen.
Wie hängt dies nun aber mit der geringen Rotationsgeschwindigkeit des Planeten zusammen? Nun, es gibt noch zwei Unterschiede zur Erde. Die Venus hat keine Plattentektonik und die Oberfläche ist planetenweit nicht viel älter als 500 Mio. Jahre. Die schnelle Rotation der Erde führt zu einer Trägheitskraft, die Corioliskraft, die alle Bewegungen betrifft, die nicht parallel zu den Breitenkreisen verlaufen. Es ist diese Kraft, die den flüssigen oberen Mantel in Bewegung hält, auf dem die Platten der Erdkruste schwimmen. Keine schnelle Rotation, keine Corioliskraft, keine Plattentektonik. Diese sorgt aber für einen ständigen Wärmefluss aus dem Inneren des Planeten, irgendwo brodelt es auf der Erde immer.
Da der Venus dieses Wärmeventil fehlt, durch radioaktive Zerfallsprozesse aber ständig Wärme erzeugt wird, überhitzt der ganze Planet innerlich, so lange bis die Oberfläche an vielen Stellen aufreißt, flüssiges Magma austritt und die in viele Platten zerbrochene Kruste durch ihre höhere Dichte ins Innere sinkt. So oder ähnlich stellt man sich die Geschehnisse vor 500 Mio. Jahren vor, als die gesamte Oberfläche der Venus erneuert wurde. Dies könnte sogar ein regelmäßiger Prozess sein, den die Venus schon ein paar Mal durchlaufen hat. Bei solch einer planetaren Katastrophe werden natürlich Unmengen an vulkanischen Gasen frei, die heute die dichte Atmosphäre bilden, die noch dazu ein guter Wärmeisolator ist und so den Überhitzungsprozess noch fördert.

Die Venus liefert dadurch eine interessante Erkenntnis, wenn es darum geht, die Möglichkeiten für außerirdisches Leben abzuschätzen. Obwohl sie der Erde in vielerlei Hinsicht gleicht, reicht schon die unterschiedliche Rotationsgeschwindigkeit, um aus einem himmlischen einen teuflischen Planeten zu machen. Also dürften bewohnte erdähnliche Planeten doch eher selten sein.

Raumsondenmissionen

Dafür, dass die Venus der Erde so nahe ist, ist sie erstaunlich schlecht erforscht, zumindest verglichen mit dem Mars. Dies ist natürlich eine Folge der unwirtlichen Eigenschaften dieses Planeten. Eine Kamera im Orbit kann wegen der Wolken keine Aufnahmen von der Oberfläche machen. Eine Landesonde muss extrem stabil gebaut sein, um dem Druck stand zu halten, und bei den Temperaturen gibt jede Elektronik alsbald den Geist auf. Über einen Rover oder gar die Landung von Menschen brauchen wir uns in absehbarer Zukunft keine Gedanken machen. Und so gibt es eigentlich nur drei bedeutende Venusprojekte. Die sowjetischen Sonden der Venera-Reihe, die sowohl die Atmosphäre untersuchten und nach mehreren Anläufen auch zwei Sonden auf der Oberfläche absetzten und diese unter die Lupe nahmen und nicht zu vergessen ein paar Panoramabilder der Umgebung zurücksandten. Amerikanische Pioneer- und Marinersonden und die NASA-Mission Magellan, die mit einem Radar die Oberfläche kartografieren konnte. Dazu noch ein paar Nebenbeibeobachtungen von Galileo und Cassini auf ihrem Weg zu den Gasriesen des äußeren Sonnensystems. Doch jetzt macht sich eine weitere Mission in Richtung Venus auf.

Venus Express

Beim Erscheinen dieses Coronas wird sie schon eine Woche im All sein, die europäische Sonde Venus Express, die am Mittwoch, dem 9.11.2005, erfolgreich vom Weltraumbahnhof Baikonur gestartet wurde. Diese Sonde hat nicht nur einen ähnlichen Namen wie die sehr erfolgreiche ESA-Sonde Mars Express, sie hat auch viele baugleiche Teile. Bei der ESA nennt man dies Technologie- Recycling. So ist nicht nur die Grundstruktur dieselbe, Lagesteuerung und Energieversorgung ähnlich, sondern auch wissenschaftliche Instrumente wurden eins zu eins oder leicht abgewandelt übernommen, dies hat die Kosten so weit gesenkt, dass die Mission überhaupt erst bezahlbar wurde, und lässt gleichzeitig hoffen, dass die zuverlässigen Systeme von Mars Express auch bei Venus Express gut funktionieren werden. Die Ankunft bei Venus ist für April 2006 geplant. Dann kann die ESA hoffentlich den erfolgreichen Bahneinschuss verkünden und damit eine bisher nicht gekannte Serie von Erfolgen bei interplanetaren Missionen ohne einen Totalausfall fortsetzen.
Venus Express wird sieben wissenschaftliche Instrumente mit sich führen, u.a.:

ASPERA 4 - ein Plasma- und Neutralatome-Analysator, soll die Frage beantworten, warum die Atmosphäre der Venus nicht vom starken Sonnenwind abgebaut wird;

PFS - ein planetares Spektrometer, welches die Temperatur und die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre ortsaufgelöst bestimmen soll;

VIRTIS - ein abbildendes Spektrometer für sichtbares und infrarotes Licht, welches durch ein Fenster im Infrarot auch die Oberfläche kartografieren soll;

VeRa - eigentlich nur ein Radiosender, dessen reflektierte oder transmittierte Emissionen von Radiotelekopen auf der Erde aufgefangen werden;

VMC - eine optische Kamera, die die Wolken und deren Bewegung beobachten wird.

Die Fragen, die diese Mission beantworten soll, sind: Gibt es noch aktiven Vulkanismus und kann die globale Katastrophentheorie bestätigt werden? Wie kommen die Superwinde genau zustande? Wie genau sind die Verteilungen von Temperatur und Treibhausgasen in der Atmosphäre und welche Schlüsse lassen sich daraus für die Klimaentwicklung der Erde ziehen?
Und damit wird ein sehr aktuelles Problem behandelt, ist doch der Mensch gerade dabei, die Treibhausatmosphäre der Venus auf der Erde nachzubilden. Der besorgte Leser könnte sich natürlich fragen, ob der Erde ein ähnliches Schicksal drohen könnte. Nun, die Erde ist weiter von der Sonne entfernt als die Venus, also selbst mit der gleichen Atmosphäre wäre es hier nicht so warm, außerdem gibt es bei weitem nicht genug fossile Brennstoffe oder andere Treibhausgasquellen, die die Atmosphäre so dicht auffüllen könnten. Und die Rotation der Erde wird zwar durch die Gezeiten von Mond und Sonne abgebremst, dies geschieht aber so langsam, dass die Sonne eher zum Roten Riesen wird und die Erdoberfläche verbrennt, bevor die Plattentektonik zum Erliegen kommt und oben genannter Prozess in Gang gesetzt wird.

Fazit: Die Venus wird ihrem Namen leider nicht gerecht, zeigt aber, wie sensibel Planeten auf unterschiedliche Ausgangssituationen reagieren. Und vielleicht kommt ja irgendwann mal einem Menschen die Idee, wie man die Treibhausatmosphäre der Venus zum Mars transportieren kann, um so zwei bewohnbare Planeten mit angenehmen Temperaturen zu schaffen.

Informationen zum Thema:
http://www.esa.int/esaCP/SEMCYV3J2FE_Germany_0.html
http://www.esa.int/SPECIALS/Venus_Express/index.html

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10. Die Corona-Kurzgeschichte

Liebe Kurzgeschichten-Freunde,

in der heutigen Ausgabe haben wir für Sie eine Neuerung parat: Ergänzend zu den inzwischen schon "üblichen" Gewinnergeschichten aus unseren Wettbewerbsrunden möchten wir ab sofort mit jeweils einer stellvertretend ausgewählten Story auf empfehlenswerte Kurzgeschichten-Sammlungen hinzuweisen. Den Anfang macht die erste Jahresanthologie, die beim Ersten Deutschen Fantasy Club (EDFC) erscheint, einem Verein, der schon seit langem neben sekundärliterarischen Titeln auch eine belletristische Reihe publiziert. Herausgegeben wird "Das schwerste Gewicht", so der Titel des Buches, von Frank W. Haubold, als Autor in der phantastischen Szene ebenfalls kein Unbekannter. Mehrere seiner eigenen Geschichten wurden in den vergangenen Jahren für den Deutschen Science Fiction Preis und den Deutschen Phantastik Preis nominiert. Aus den 19 Geschichten des Buches hat er uns die Titelstory von Matthias Falke zur Verfügung gestellt.

Der Kurzgeschichten-Wettbewerb wird natürlich trotzdem fortgesetzt: Einsendeschluss für die kommende Runde, die unter dem Titel "Kind der Zeit" steht, ist der 15. Dezember 2005. Direkt im Anschluss folgt das Thema "Glücksritter", Einsendeschluss hierfür wird der 1. März 2006 sein. Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die jeweils drei besten Geschichten der Themenrunden werden dann im Corona Magazine veröffentlicht.

Armin Rößler

Das schwerste Gewicht
von Matthias Falke

Im Vorraum hatten wir noch gewitzelt. Adrian hatte die Ewige Wiederkunft ins Gespräch gebracht und pathetisch deklamiert: "War das das Leben? - Wohlan: noch einmal!" Ihm sollte das Lachen bald vergehen.
Nachdem wir unbestimmte Zeit gewartet hatten, erschien einer der Livrierten, die uns auch zuvor in dieses sterile Vorzimmer geleitet hatten. Ich konnte mir nicht helfen: diese Dutzendgesichter in ihren langweiligen roten Lakaien-Uniformen sahen ausgesprochen nichtssagend aus. So hatten wir uns das nicht vorgestellt!
Adrian bekam schon wieder schmale Augen und dieses Zucken um die Mundwinkel, deutliche Zeichen dafür, daß er einen unpassenden Witz auf den Lippen hatte. Ich rammte ihm den Ellbogen in die Rippen und brachte ihn so dazu, die Klappe zu halten.
Während der Aufseher umständlich einen riesigen Schlüsselbund hervorkramte und sich daran machte, die Tür, die wir jetzt alle seit einer kleinen Ewigkeit angstvoll rätselnd und erwartungsfroh angestarrt hatten, zu öffnen, drängte Monti sich an mir vorbei: "Worauf warten wir noch!", rief er. "Und warum ziehen wir uns nicht gleich aus? Ich will einen Platz im Schatten, unter einem schönen Lebensbaum. Muriel darf ab und zu vorbeischauen, ansonsten will ich die nächsten drei Äonen nicht gestört werden!" Aber die aufgesetzte Fröhlichkeit gefror auf seinem Gesicht, als der Livrierte die Tür aufstieß, einen Schritt zurücktrat und uns aufforderte, ihm in den Raum, den er geöffnet hatte, voranzugehen. Er folgte dem letzten unserer kleinen Gruppe und schloß hinter sich die Tür. Wir befanden uns in einem Zimmer von kaum mehr als drei Metern im Quadrat.
Der Boden war mit billigem stumpfgrauem Linoleum bedeckt, wie man es früher noch in Amtsstuben sah, Wände und Decke waren mit einfacher Rauhfaser tapeziert und mattweiß gestrichen. In der einen Ecke wehte ein Spinnennetz. An der rechten Wand befand sich ein Fernseher samt Videorecorder auf einem kleinen Rollwägelchen. Beide Apparate entsprachen nicht mehr ganz der allerneuesten Technik. Gegenüber standen zwölf Stühle in zwei halbkreisförmig angeordneten Sechserreihen. Das war alles. Ohne konkrete Aufforderung verteilten wir uns und nahmen Platz. Was hätten wir anderes tun sollen?
Als wir alle saßen, zog der Aufpasser eine Kassette aus seiner Uniform und schob sie in den Recorder. Er drückte die >Play<-Taste und schaltete den Fernseher an. Als er sich vergewissert hatte, daß wir alle abwartend und irritiert auf unseren Plätzen verharrten, nickte er uns freundlich und wortlos zu, verließ den Raum und schloß deutlich hörbar von außen ab. Wir hockten da und glotzten auf den Schirm.
Keiner von uns sagte ein Wort. Wir wagten nicht, aufzustehen oder uns auch nur gegenseitig anzusehen. Statt dessen starrten wir auf den Fernseher. Nach einigem Flackern und Flimmern erschien ein Bild. Offensichtlich ein Kreißsaal. Man erblickte die weit gespreizten Beine einer Frau, in deren blutigem Schoß soeben ein feuchter Schädel sichtbar wurde. Hände griffen ins Bild und zogen das Neugeborene heraus, brachten es zum Atmen, trennten die Nabelschnur ab. Im Hintergrund hörte man das Keuchen und Stöhnen der Frau, dann ihr glückliches Aufschluchzen, als man ihr das Kind an die schweißnasse Brust legte. Und plötzlich schrie Bernadette in tiefster Verstörung auf: "Das ist meine Mutter! Und das bin ich! Das war meine Geburt." Eigentlich hätten wir es uns zu diesem Zeitpunkt schon denken können. Aber es dauerte Wochen und Monate, die wir, bedürfnislos wie wir waren, in der winzigen Kammer hockten, bis wir begriffen.
Adrian war der erste, der sich einige respektlose Bemerkungen getraute, als die kleine Bernadette schon wieder in die Windeln gemacht hatte. Obwohl seine Witzeleien über die unglaubliche Langsamkeit des Gehen- und Sprechenlernens im Grunde wohlfeil waren, heiterten sie uns doch ein wenig auf, wenn ich auch gestehen muß, daß die prätentiöse Langatmigkeit der ganzen Veranstaltung mich im Innersten verunsicherte und ängstigte. Wir erlebten das Heranwachsen Bernadettes und die furchtbaren Wehen ihrer Pubertät. Alles war dokumentiert. Jedes heimliche Nasepopeln, jedes Sitzen auf dem Klo, jeder Fieberschauer jeder einzelnen Kinderkrankheit, jede Träne, als sie sich beim Rollschuhfahren das Knie aufgeschlagen hatte. Jede heimliche Selbsterkundung ihres heranwachsenden Körpers, jedes schüchterne Masturbieren, jedes Blinzeln und Kichern, mit dem sie in Schule und Tanzkurs die stimmbrüchigen Buben anhimmelte. Jedes verliebte Sehnsuchtswinseln, jedes Telefonat mit einer der rasch wechselnden besten Freundinnen, jeder Märzenblick in den prangenden Sternenhimmel, mit hölzernen Eigenbaugedichten auf den sechzehnjährigen Lippen. Jede Diskonacht, jeder gehetzte Geschlechtsverkehr auf Toiletten oder den Rücksitzen rostender Autos, jede Abtreibung, jede gescheiterte Beziehung, jede Flasche Bier in Jahrzehnten des Alkoholismus.
Übrigens auch jeder Albtraum, den wir als transparentes Schattenkino über dem Bild der Schlafenden wehen sahen und deren ständig wiederkehrende Topoi uns abwechselnd langweilten und amüsierten.
Die Runde hatte längst jede Hemmung abgelegt und bog sich vor Lachen. Lediglich Bernadette selbst saß versteinert da und sah mit unbewegter Miene zu, wie ihr ganzes Leben noch einmal und in Echtzeit an ihr vorüberzog. Wir anderen wußten uns kaum noch zu lassen. Und je tiefer die Protagonistin ins Elend sank, von Männern betrogen und verlassen, von Behörden gegängelt und gedemütigt, von den Drogen enttäuscht und vom eigenen Körper im Stich gelassen, der am Ende in einem düsteren Winkel verfaulte, um so wüster und wilder wurde unser Grölen.
Als Bernadette endlich gestorben war, warteten wir gespannt. Wie würde es weitergehen? War das ein schreckliches Memento gewesen? Eine Mahnung zu allerletzter Besinnung? Aber das Band lief ohne Unterbrechung weiter.
Das Bild vom Anfang kehrte wieder. Nicht dasselbe, wie wir bald erkannten, nur ein ähnliches und analoges. Eine andere Geburt, der sich ein anderes Leben in seiner vollen Ausdehnung anschloß. Jetzt sahen wir Hubert beim Werden und Vergehen zu, und es ergab sich eine sonderbare Veränderung im eben noch so ausgelassenen Auditorium. Hatten wir bei Bernadette noch lauthals gelacht, während sie selbst in ohnmächtiger Scham die Geschichte ihres Lebens über sich hatte ergehen lassen, so wurde es jetzt merklich ruhiger. Fast wortlos, nur von einzelnen Bemerkungen Adrians oder Montis unterbrochen, auf die aber kaum noch jemand reagierte, lief das Erdendasein Huberts vor uns ab.
Beim Dritten, der sich ebenfalls nahtlos anschloß, hatten auch die letzten begriffen, daß jeder drankommen würde. Das Leben des Vierten verfolgten wir in starrem, angestrengtem, nicht einmal mehr eisig zu nennendem, neunzigjährigem Schweigen. Bei der Fünften allerdings, es war Angelique, machte sich doch wieder Heiterkeit breit. Nicht nur diejenigen, die es schon hinter sich hatten, fingen zu schmunzeln, unterdrückt zu lachen und bei der ersten pubertären Verzweiflungsszene zu prusten an, bald stimmten auch die anderen mit lautem Wiehern ein. Galgenhumor griff rasch um sich. Hinzu gesellte sich die erzwungene Solidarität innerhalb der Gruppe, in der es ja, wie Adrian brüllend vor Lachen, aber nicht unrichtig feststellte, nun keine Geheimnisse mehr gab. Schließlich hockten selbst die, deren Selbstmordnächte, Ehekrisen und allmählichen Selbstentfremdungen gerade abliefen, mit breitem Grinsen da und ließen sich von den anderen zu einem gelungenen Ausbruch des Selbstmitleids beglückwünschen. Liebesschwüre und einsame Verzweiflungen waren besonders erfolgreich, fast jeder Heiratsantrag und jede Haßtirade auf Schwiegermütter und Vorgesetzte hatten die Lacher auf ihrer Seite.
Der Knüller schlechthin aber war Adrians Todeskampf, in dem er allen Ernstes Gott angerufen und um Vergebung seiner ungezählten Sünden angewinselt hatte. Wir hieben uns auf die Schenkel und grölten wie Fußballfans, deren Mannschaft eben durch ein Eigentor des Gegners in Führung gegangen war. Adrian verbeugte sich in alle Richtungen und nahm unsere Anfeuerungen entgegen. Dann hatte auch er das Zeitliche gesegnet, nicht ohne noch einmal tiefinniglich und zerknirscht bereut zu haben. Wir schnappten nach Luft. Aber es ging sofort weiter.
Martins erotische Heldentaten forderten den Damen eine steife Anerkennung ab, während umgekehrt Muriels Verschleiß an Männern die anderen Frauen nur abstieß und selbst bei uns schnell in eine Art faszinierten Ekels mündete, mit dem wir die nicht endenwollenden Liebesnächte und Affairen über uns ergehen ließen. Sie hatte deren stets mehrere zur gleichen Zeit unterhalten, die sich zopfartig umeinander wanden. Am erstaunlichsten war dabei noch ihr Organisationstalent, mit dem sie ihre fröhliche Promiskuität von frühester Jugend bis in ihr achtes Lebensjahrzehnt hinein gemanagt hatte. Davon hätte sich wiederum Michel eine Scheibe abschneiden können, der Sparkassendirektor, Kreisrat und glückloser Familienvater in einer süddeutschen Kleinstadt gewesen war. Sein über mehr als fünfzig Jahre ausgedehntes, vollkommen erfolgloses Bemühen, sich auf wenigstens einem dieser drei Felder auch nur ein Minimum an Respekt zu erwerben, war nicht frei von einer skurrilen Komik, ließ uns die Zeit am Ende doch arg lang werden, bis er endlich ins Heim kam, noch zwölf Jahre lang vor sich hinsabberte, täglich von einer mißlaunigen Rußlanddeutschen den Arsch gewischt bekam und in quälender Langatmigkeit abkratzte.
Mein Leben war vermutlich das Unspektakulärste. Stunden-, tage-, wochen-, jahrzehntelang sah man mich im Grunde nur an meinem Schreibtisch hocken und über meinen Manuskripten brüten. Stinklangweilig war das doch! Adrian schmunzelte anfangs, als ich über jede Kurzerzählung, die in irgendeiner ephemeren Zeitung erschien, aus dem Häuschen geriet, während jede Absage, die die renommierten Verlage mir regelmäßig schickten, mich in neuen stereotypen Weltschmerz versinken ließ. Aber auch hier hatten sich die Wiederholungen bald eingeschliffen. Eine Entwicklung, ein übergeordneter dramatischer Bogen war nicht auszumachen, und so war ich selbst am Ende froh, als es wieder und zum zweiten Mal vorbei war. Und es kam die elfte und die zwölfte Vita. Was würde nun geschehen? Nach der zwölften Agonie, die ebenfalls noch einmal gut angekommen war, erlosch der Schirm. Wir saßen da und massierten uns die Wangen, rollten die Schultern, wippten auf den Pobacken.
Draußen näherten sich Schritte. Wir hörten, wie sie das Vorzimmer durchquerten und vor der Tür verstummten. Ein Schlüsselbund rasselte. Die Tür öffnete sich: wir erstarrten: Luzifer persönlich kam herein. Er trug einen schlichten, aber eleganten taubengrauen Zweireiher und wirkte ganz wie ein Abteilungsleiter einer mittelgroßen Behörde, der aber immerhin über einen gewissen Geschmack verfügt. Er blickte lächelnd von einem zum anderen. Jeder von uns, versuchte ich mich zu besinnen, hatte jetzt das Leben eines jeden anderen gesehen. In Echtzeit. Wir mußten also, bei einer Gruppe von zwölf Leuten, von denen einige sich als äußerst zählebig erwiesen hatten, gute tausend Jahre hier drin verbracht haben. Mir tat ein wenig der Hintern weh, und mein Nacken war verspannt, aber dennoch war es mir gar nicht so lange vorgekommen. Das Band spulte gerade selbsttätig zurück. Ich war gespannt, was sie als nächstes mit uns anstellen würden. Angst verspürte ich überhaupt nicht mehr. Ich wollte nur aus diesem winzigen Kämmerchen heraus und mich von der Vorführung erholen, die allem oberflächlichen Humor zum Trotz eigentlich recht grausam und vor allem über weite Strecken ödend langweilig gewesen war.
Wir saßen da und sahen nach vorne, wo Luzifer seinerseits nur noch darauf zu warten schien, daß die Kassette wieder zurückgelaufen war. Wir standen im Begriff, uns zu erheben und hinauszugehen. Eigentlich warteten wir nur noch darauf, daß er das Band aus dem Recorder nahm und uns bat, ihm zu folgen. Ein lautes Klacken verkündete, daß die Kassette wieder auf Null stand. Der Chef musterte uns aufmerksam, wie wir ermattet und angespannt in unseren Stühlen hingen. Dann beugte er sich hinunter und drückte die >Play<-Taste. Er nickte uns noch einmal zu und ging hinaus. Wir hörten, wie sich der Schlüssel im Schloß drehte.


Matthias Falke, MA, geboren 1970 in Karlsruhe/Baden, lebt und arbeitet dortselbst. Studium der Musikwissenschaft. Buchveröffentlichungen: Das Erlebnis (Essen, 1998); Mythos Kassandra (Leipzig, in Vorbereitung für 2006). Zahlreiche Zeitschriftenbeiträge, unter anderem in der Fantasia des EDFC, der Gazette, auf Readersplanet und anderen. Hobbys: Extrembergsteigen und klassische Musik.


INFO:
Frank W. Haubold (Hrsg.): Das schwerste Gewicht
EDFC-Jahresanthologie 2005
174 Seiten mit 8 ganzseitigen Illustrationen von Gabriele Reinecke
und einem Titelbild von Michael Mittelbach
ISBN 3-932621-79-4
9,25 Euro
Bestellung über den Ersten Deutschen Fantasy Club (www.edfc.de oder edfc@edfc.de)

Eine Videovorführung, die buchstäblich eine Ewigkeit dauert, ein Gehirn, das verzweifelt nach Gesprächspartnern sucht, eine Flamme, die unter Depressionen leidet, und der drohende Einbruch in ein anderes Universum: Neunzehn manchmal skurrile, manchmal melancholische, in jedem Fall aber im besten Sinne phantastische Geschichten erwarten den Leser in diesem neuen Fantasia-Band, der EDFC-Jahresanthologie 2005.

Bekannte Autoren und hoffnungsvolle Nachwuchstalente aus Bulgarien, Deutschland und Österreich dokumentieren einmal mehr die faszinierende Vielfalt phantastischer Literatur, die allen Unkenrufen zum Trotz lebt und gedeiht. Die Erzählungen und Kurzgeschichten aus den Bereichen Science-Fiction, Fantasy und Horror wurden von Frank W. Haubold ausgewählt und von Gabriele Reinecke illustriert.

Die Autoren:
Natalia Andreeva, Jasmin Carow, Heidrun Jänchen, Silke Rosenbüchler, Barbara Schinko, Helga Schubert, Alexander Amberg, Marc-Alastor E.-E., Matthias Falke, Christian K. L. K. H. Fischer, Dietmar Füssel, Volker Groß, Frank W. Haubold, Michael K. Iwoleit, Hartmut Kasper, Sven Klöpping, Wilko Müller jr. , Stephan Peters und Stefan E. Pfister.

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Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904
Ausgabe 154 - 16.11.2005

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Simon Pypke


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Ausgabe 155 erscheint am
30. November 2005.

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