corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904

   newsBEAT
  + "Nemesis"-Kritik
  + "The 4400": 3. Staffel!
  + Viel "King Kong"-PR
  + Whedon dreht "Goner"
  + 10. Planet hat Mond
  + Schutz vor Asteroiden

   Kunterbunt
  + "WdN"-Gewinner
  + "DS9" analysiert
  + "Crusade" auf DVD
  + "Critters"-Collection
  + Dean Haglund kommt

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05. Oktober 2005 - Ausgabe 151 - "Past, Present and Future"

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Ja, ja. Das ist schon so eine Sache mit der Zeit. Nie hat man genug davon, oder zuviel und nichts zu tun. Und irgendwie geht die Zeit von Jahr zu Jahr auch immer schneller vorbei. War es nicht erst gestern, dass ich beim Corona angefangen habe? Nein, dass liegt ja schon fünf Jahre zurück. Fünf Jahre Seite an Seite mit meinem Chef, Kollegen und Freund Klaus Michels. Ist die Zeit wirklich schon so schnell umgegangen?

Schäm dich, Zeit!

Die Zeit - als Thema - ist aber auch in der ersten Ausgabe nach der großen "150" präsent, denn es erwarten Sie, liebe Leser und Leserinnen, wieder viele interessante Artikel rund um das Phantastische:

Wir beginnen dieses Mal mit einem ungewöhnlichen Blick zurück zu den in der Literaturgeschichte tief und fest verwurzelten Anfängen der Fantasy und Science Fiction.
Mit einem Erlebnisbericht der am vergangenen Wochenende stattgefundenen Galileo7-Convention springen wir geschwind in die Gegenwart und zeigen, es muss nicht immer William Shatner sein.
Fasziniert hat die Menschheit seit jeher auch der nächtliche Sternenhimmel. Unsere Wissenschaftsredaktion erklärt, wie sich die Darstellung im Laufe der Zeit entwickelt hat.
In die tieferen und leicht abstrakteren Geheimnisse des Universums taucht unser Autor Marcus Haas ab, der sich in dieser Ausgabe mit dem Thema "Zufall und Chaos" beschäftigt.
Ab in die Zukunft geht es schließlich mit Isaac Asimov, dessen "Aufbruch zu den Sternen" jetzt neu herausgebracht wurde.

Und wer bis zum Schluss ließt, kann sich auf einen "exotischen Seitensprung" in unserer Kurzgeschichtenrubrik freuen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß mit der aktuellen Ausgabe und haben Sie eine schöne Zeit!

Ihr Simon Pypke
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)



Inhalt

1. Jung schaut sie aus ...
Zeitreise zu den Anfängen der fantastischen Literatur
7. Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
2. newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
8. Wie die Menschen den Himmel einfingen
Himmelsgloben, -karten und Modelle
3. Eindrücke von der Galileo7-Convention
Sabine Klann berichtet über das Veranstaltungswochenende
9. Lesezeichen: "Der Aufbruch zu den Sternen" von Isaac Asimov
Michael Ottenbruch über den 2. Band des Roboter-Zyklus
4. Ihre Meinung
Leserbriefe an das Corona Magazine
10. Wissenschaft: Zufall und Chaos
Marcus Haas über chaotische Prozesse
5. TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
11. Die Corona-Kurzgeschichte
"Das Geschenk" von Jennifer Schreiner
6. Rating Report
Einschaltquoten von und mit Martin Seebacher


1. Jung schaut sie aus ... - Zeitreise zu den Anfängen der fantastischen Literatur
von Gernot Hausar

Nach so viel Zeit kann man(n) getrost wieder einmal einen Blick zurückwerfen. Wie schon George Foy in seinem sehr empfehlenswerten SF-Buch "Contraband" bemerkt hat, ist es ein tröstlicher und unglaublich wichtiger Moment, in dem man eine Peilung zu drei Punkten vornimmt und wieder einmal ganz genau weiß, wo in all dem Chaos man sich gerade befindet.

Etwas, das oft in Artikeln ausgelassen wird, weil es den Rahmen sprengen würde, ist die historische Verankerung von Science-Fiction und Fantasy in Literatur, Sagen und Folklore, Anthropologie, Mythologie und Mystizismus. Dabei ist es erstaunlich, wie viele typische Gedankengänge dort ebenso repräsentiert sind, wie in "moderner" Fantasy und Science-Fiction.

Als Erstes sollte man den Griechen Lukian von Samosata nennen, der trotz dieses eher ernsthaften Namens satirische Science-Fiction zu einer Zeit schrieb, als Kaiser Hadrian gerade seine eigene kleine Version einer Mauer baute. Von ihm stammt nicht nur die Urversion des "Zauberlehrlings" als Teil des Philopseudes (griechisch für jemanden, der es liebt zu lügen - nimm das, Mickey Mouse - von Goethe reden wir ja gar nicht!), sondern ließ in "Eine wahre Geschichte" auch eine Expedition zum Mond aufbrechen oder Kriege zwischen Außerirdischen und unseren armen Erdenbürgern austragen (Jules Verne und H. G. Wells?!).
Später wird Johannes Kepler den Roman "Somnium" (1634) schreiben, welche ebenfalls eine fantastische Reise zum Mond beschreibt, um durch diese Hintertüre seine astronomischen Erkenntnisse und damit das heliozentrische Weltbild in die Köpfe der Menschen zu hämmern (früher las man noch das Buch, heute sieht man sich den Film an). Auch Cyrano de Bergerac überlegte sich verzweifelt, wie man von diesem kleinen blauen Ball im Weltraum zu neuen Abenteuern aufbrechen kann ("L’histoire comique contenant les états et empires de la lune", 1649, hg. 1657 (Roman) und "L’histoire comique contenant les états et empires du soleil", ca. 1650).

Um auch die satirische Science-Fiction und Fantasy vom Thron zu stoßen, werden in der "Wahren Geschichte" des Lukian einige seltsame Geschichten aus Homer's Odyssee und zur damaligen Zeit kursierende Gerüchte in Form von fantastischen Episoden satirisch aufgearbeitet (Terry Pratchett und Douglas Adams - ich glaub, jetzt hab ich fast alle erwischt). Generell ist Lukian weder Religion noch Wissenschaft heilig und wird gnadenlos zerpflückt.

Auch Apuleius’ Buch mit dem Namen "Metamorphosen", auch bekannt unter dem Titel "Der goldene Esel", nimmt als Hintergrund einen Plot von Lukian, um sich mit den Phänomenen "Zauberei" und "Wissenschaft" auseinander zu setzen. Er nennt auch Beispiele für Probleme mit Religion, Wissenschaft, Zauberei und Aberglaube - und beschreibt die Massaker am Christentum als ein Beispiel für seine Schlussfolgerungen.

Lukian und Apuleius bedienen sich der Satire und Fantastik, um etablierte Systeme zu hinterfragen und zu durchleuchten. Dieselbe Taktik wurde auch später immer wieder von unterschiedlichen Autoren benutzt, welche sich mit einem einzementierten Fundament aus Glaube, Logik oder Dogma konfrontiert sahen. So haben Schriftsteller aus den ehemaligen Sowjet-Republiken diese Werkzeuge sowohl dazu benutzt, um das kapitalistische System mit seinen Eliten zu kritisieren und ein egalitäres System als Lösung zu propagieren (Brüder Strugatzky), als auch, um in einem repressiven System an der Zensur vorbei Bücher zu publizieren, die die realen Missstände der Staatsmacht kritisieren (Yevgeny Zamyatin/Samjatin 1920 mit "Wir", einem Vorgänger von "1984" oder Stanislaw Lem).

Natürlich ist dies nicht nur dort passiert - man denke nur an die Geschichten über die repressive Staatsmacht, wie Friedrich August von Hayeks Werk "Der Weg in die Knechtschaft" 1944, George Orwells "1984" oder "Farm der Tiere" in den 50ern. Auch der kritische Blick auf Wissenschaft und Fortschritt ist ein typischer Focus für Science-Fiction, man denke nur an Aldous Huxleys "Brave New World".

Aber zurück zu den Anfängen. Eine anderes, relativ altes Thema ist die Utopie. Geprägt wurde der Begriff von Sir Thomas Moore. Wenn Odysseus auf der Insel der Zauberin Circe eine kleine Gemeinschaft findet, die ihm so gefällt, dass er dort bleiben will, bis er die Fehler und Tücken des Systems erkennt, dann ist das symptomatisch für die meisten späteren Utopien.
Auch Platos "Politea" handelt von einem utopischen Staat, allerdings einem eher langweiligen - zumindest, wenn man darin leben müsste. Auch Sir Francis Bacons Werk "A new Atlantis" und Tommaso Campanellas "Civitas solis" ebnen den Weg in Richtung moderne Utopie.

Positiv fällt mir in diesem Zusammenhang François Rabelais ein, dessen Utopien zur Abwechslung auch gut ausgehen (damit man bei "Sin City" endlich wieder das Gefühl hat, dass es irgendwann einmal von selber funktioniert). Mit Rabelais haben wir einen großen Sprung ins 15./16. Jahrhundert gemacht - er ist der Vater des Themas "Utopie" in der neueren Geschichte. Er propagierte einen frohsinnigen Lebensstil und den Genuss der Weine seiner Heimatstadt Chinon (Product Placement hat er dann wohl auch erfunden). Meistens reagiert das Establishment nicht unbedingt humorvoll auf Kritik, überhaupt in Zeiten, wo es noch kein Satellitenfernsehen gab. Daher kam Rabelais unter den Kirchenbann.

Während manche der oben erwähnten Werke durch ihre altertümliche Sprache und mangelnde Übersetzung nicht leicht zugänglich sind, so sind die jüngeren Werke auch heute noch gut lesbar. Jonathan Swifts Satire "Gullivers Reisen", Voltaires Utopie "Micromégas", Daniel Defoes "Robinson Crusoe" oder Louis Sébastien Mercier mit "L'An 2440" in einem utopischen Paris hatten noch die Erde als ihren Hauptfokus.

Doch mit der zunehmenden Erschließung auch abgelegener Territorien wurde der Fokus ins Erdinnere bzw. hinaus zu den Sternen gelenkt, den letzten unerforschten Orten. Ludvig Holberg führte uns mit "Niels Klims unterirdische Reise" 1716 ins Erdinnere und Eberhard Christian Kindermanns "Die geschwinde Reise auf dem Luft-Schiff nach der Oberen Welt" entführt uns auf den Mars und lenkt unseren Blick zu den Sternen und damit zu einem wichtigen Fokus der modernen Science-Fiction.

E. T. A. Hoffmann beschert uns schließlich 1816 in "Der Sandmann" den Auftritt der mechanischen Puppe Olympia und öffnet Robotern in der Literatur damit Tür und Tor - und das ganz ohne Asimovs Robotergesetze. Auch Technik und Wissenschaft sind wichtige Elemente der Fantastik.

Einzig die Elemente des (Aber-)Glaubens, der Folklore und der Sagen haben sich in den fantastischen Werken wenig geändert. So findet man beim Vater der "Gothic Novel" Horace Walpole in seinem "Castle of Otranto" (1865), den Werken von H. P. Lovecraft oder E. T. A. Hoffmann enthalten ("Der Goldene Topf", 1814, oder "Die Elixiere des Teufels", 1815) Elemente aus alten Mythen und Legenden. 1731 wurde vom österreichischen Kaiser auch eine Kommission zur Aufarbeitung lokaler Mythen und Bräuche ins Leben gerufen, deren Schlussfolgerungen insbesondere über Vampire unter anderen in den bald international verbreiteten Berichten des Armee-Chirurgen Johannes Fluckinger überlebten, welcher damit wohl auch als "Vampirjäger" in die Geschichte eingehen sollte. Sie bildeten eine Referenz für spätere Autoren.

Weitere wegbereitende Vertreter der Fantastik in allen ihren Ausformungen sind sicher Jules Verne, H. G. Wells, Edgar Alan Poe, H. P. Lovecraft, Edward Bellamy, William Morris oder Mary Shelley, wobei die beiden erstgenannten wohl als Väter der modernen Science-Fiction zu nennen sind.

Wie man sieht, haben viele "etablierte" Autoren Beiträge zu diesem Genre geleistet, wie Kepler, Bacon oder Goethe (dies sage ich mit größter Befriedigung als Abschluss einer die ganze Schulzeit andauernden Diskussion mit meinem Deutschlehrer). Dabei war es oft die Doppeldeutigkeit, die diese Werke auszeichnete und sie in alle Bildungs- und Meinungsschichten eindringen ließ, um ihre Ideen zu verbreiten.

Generell muss man sagen, dass die Fantastik sowohl aber nicht nur als Science-Fiction, sondern auch als Fantasy einen ernsthaften Platz in den modernen Literaturwissenschaften verdient hat, gerade weil sie das gefährlichste für bestehende Systeme enthält - Ideen, oft haarsträubend, manchmal sehr treffend, aber immer kreativ und von einem veränderten Standpunkt. Und diese Sichtweise lässt die Menschen weiter denken.

Eine ausführliche Liste mit Links zu gemeinfreien Texten und Artikeln zu diesem Thema finden Sie in unserem
Forum.

Informationen zum Thema:
http://www.literature.at - eLibrary Austria

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Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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2. newsBEAT

"Trek"-Schauspieler kritisieren "Nemesis".

"StarTrek: Nemesis" ist gefloppt. Das wissen sogar die Akteure: Marina Sirtis und LeVar Burton sind auf der DragonCon in den USA nach dem Misserfolg des letzten "Star Trek"-Films gefragt worden. Die Antwort von Burton war deutlich: "Er war mies!" - "Aber nicht so mies wie 'StarTrek: Der Aufstand'!", konterte Sirtis.

Beide sagten, dass Regisseur Stuart Baird "nichts über 'Star Trek' wusste", und dass er Burtons Charakter ständig "Laverne" statt "LaForge" nannte. Burton meint, dass die Anziehungskraft von "The Next Generation" aus der Aktion der Charaktere untereinander stammt und dass etwas war, dass Baird nicht beachtet hat. Außerdem hätte Baird vor der Produktion des Films keinerlei Recherche betrieben - einfach nur, um zu sehen, was vorher funktioniert hätte und was nicht.

Als die beiden "TNG"-Stars nach dem neuen ST-Filmprojekt der Paramount gefragt wurden - "Star Trek - The Beginning", einem Prequel mit einer komplett jüngeren und neuen Besetzung - ermutigte Sirtis das Publikum, sich mit Ideen, was die Fans gerne sehen würden, direkt an Paramount zu wenden, statt darauf zuwarten, dass wieder ein Film "in diesem beliebten Stil gemacht wird, der in Hollywood so beliebt ist, über Kinder ... das Wesley Crusher-Syndrom mal acht!" Burton hoffte auf einen weiteren Film mit der "TNG"-Besetzung. "Ich hoffe, wir kriegen noch einmal eine Gelegenheit, wir würden es gerne noch ein letztes Mal versuchen."

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"Stargate: Atlantis" bald auf RTL II?

Das Stargate-Project will in Erfahrung gebracht haben, dass die zweite Staffel von "Stargate: Atlantis" ab dem 15. Februar nächsten Jahres auf RTL II ausgestrahlt wird. Dabei beruft sich das Stargate-Project auf eine "anonyme, aber zuverlässige" Quelle.

Wie jetzt ebenfalls bekannt wurde, haben MGM und Sony den Start-Termin für die erste DVD-Season Box von "Stargate Atlantis" verschoben. Erst war der 11. Oktober 2005 vorgesehen. Doch nun wird es der 25. Oktober 2005 sein.

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"The 4400" bekommt 3. Staffel.

Variety berichtet, dass das USA Network die Serie "The 4400" für eine dritte Staffel verlängert hat. Die Produktion der zwölf neuen Episoden wird im nächsten Jahr beginnen. Die neue Staffel wird dann im Sommer 2006 in den USA zu sehen sein.

"The 4400" war in diesem Sommer die erfolgreichste Kabelserie in der Hauptzielgruppe der 18-49-Jährigen. Obwohl nicht ganz so erfolgreich wie die Miniserie, die die erste Staffel bildete, konnte sie in der zweiten Staffel im Durchschnitt noch 3,7 Mio. Zuschauer anlocken.

Es wird erwartet, dass alle Darsteller, darunter Billy Campbell, Joel Gretsch und Jacqueline McKenzie, auch wieder in der dritten Staffel zurück sind.

"The 4400" dreht sich um 4400 Menschen, die in den vergangenen Jahrzehnten spurlos verschwanden und nun alle auf einmal zurückgekehrt sind, ohne einen Tag gealtert zu sein und ohne eine Erinnerung daran, wo sie waren. Dabei entwickeln einige der Rückkehrer außergewöhnliche Fähigkeiten.

In Deutschland kann man "The 4400" im Moment auf dem Pay-TV Kanal Premiere 4 sehen. Premiere wird ab 5. Oktober 2005 auch die zweite Staffel der Serie ausstrahlen, die erst kürzlich in den USA endete.

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"Das Vierte" gestartet.

Seit der vergangenen Woche schreibt ein neuer Fernsehsender in Deutschland Fernsehgeschichte: Das Vierte - Wir sind Hollywood.

Mit klassischen Filmen und einem eigenen Kinomagazin (jeden Samstag gegen Mitternacht) wird uns der Sender anfangs erfreuen. Zum Programm gehört aber natürlich noch einiges mehr, wie z. B. alte Serien, wie "Magnum", "Quincy", "Knight Rider" oder "Simon & Simon" uva.

Der neue Sender ist auf dem Programmplatz von Giga bzw. Nick zu finden.

Informationen zum Thema:
http://www.das-vierte.de/content/

"The Eye": Renée Zellweger in der Hauptrolle.

Variety berichtet, dass Renée Zellweger die Hauptrolle im Hollywood-Remake des thailändischen Horror-Films "The Eye" übernehmen wird.

Zellweger soll den Vertrag bereits unterzeichnet haben, das Remake des Horror-Films der Brüder Pang aus dem Jahre 2002 spielte weltweit über 10 Millionen US-Dollar ein. Produziert wird das Remake von Cruise/Wagner Productions, Hideo Nakata ("The Ring Two") wird auf dem Regiestuhl Platz nehmen.

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"King Kong" mit großer PR-Kampagne.

Das Jahr 2005 war für die Filmindustrie nicht unbedingt erfolgreich. Nun setzt Hollywood große Hoffnungen auf den Start von Peter Jacksons Remake von "King Kong". Damit diese auch erfüllt werden, will man nichts dem Zufall überlassen und startet eine gewaltige PR–Kampagne. Als Partner konnten dafür Volkswagen, Kellogg's, Toshiba, Chase, die Stadt New York, Nestle und Burger King gewonnen werden.

Nestle wird Bilder von "King Kong" auf viele Schokoriegel drucken lassen. Volkswagen hat auf der Internationalen Automobil Messe Trailer und Aufnahmen hinter den Kulissen von "King Kong" gezeigt. Im November startet Volkswagen auch eine große TV-, Zeitschriften- und Onlinekampagne.

Burger King plant im Dezember ein limitiertes "King Kong"-Menü vorzustellen. Auch im Fernsehen will sich Burger King im Zusammenhang mit "King Kong" präsent zeigen.

Auch die anderen Partner haben angefangen, die Werbetrommel für "King Kong" zu rühren.

"Aeon Flux": Poster online.

Ein weiteres Filmposter zum Science-Fiction-Film "Aeon Flux", diesmal mit der Hauptdarstellerin Charlize Theron als Motiv, wurde jetzt von Paramount veröffentlicht.

Der Film basiert auf der gleichnamigen MTV-Serie von Peter Chung, Regie bei der Realverfilmung führte Karyn Kusama. Neben Charlize Theron sind Marton Csokas, Jonny Lee Miller und Sophie Okonedo mit von der Partie.

Der Film startet in den USA am 2. Dezember, in Deutschland startet er am 16. Februar 2006.

Informationen zum Thema:
http://www.aeonflux.com

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Whedon dreht "Goner".

Universal Pictures hat die Rechte an "Goner" erworben, ein Fantasy-Thriller, der von Joss Whedon ("Buffy", "Firefly", "Serenity") geschrieben wurde. Whedon wird bei diesem Film auch Regie führen, schreibt Variety.

Joss Whedon wollte jedoch noch nicht all zu viel über das Projekt verraten. "Es ist die Geschichte einer Reise einer jungen Frau, die sehr viel Horror und einiges an Heldentaten enthält", sagte er. "Sie ist mit Sicherheit dunkler als "Serenity’ und es gibt viele Wendungen darin. Ich hatte die Geschichte schon eine ganze Weile im Kopf und es sprudelte nur so aus mir heraus, als ich meinen Film fertig stellte."

Whedon arbeitet im Moment an einem Drehbuch für die Comicadaption "Wonder Woman", bei der er ebenfalls Regie führen wird. Am 24. November 2005 startet sein erster Kinofilm "Serenity" in den deutschen Kinos.

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"Fantastic Four": Entwürfe zur Zeichentrickserie online.

Für Ende 2006 ist in den USA der Start einer 26-teiligen halbstündigen Zeichentrickserie zur Marvel-Serie "Fantastic Four" geplant, die derzeit von der französischen Firma Antefilms Productions produziert wird. Erste Bilder zu den Entwürfen sind jetzt online zu finden

Informationen zum Thema:
http://www.comicbookresources.com

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"Die Fantastischen Vier - Der Beginn einer Legende" - DVD zum Preis von 12,99 EUR

Möglicher 10. Planet hat einen Mond.

Der mögliche zehnte Planet in unserem Sonnensystem, "Xena", hat einen eigenen Mond. Dies wurde mit dem größten optischen Teleskop auf Hawaii festgestellt.

Der erst kürzlich entdeckte und nach einer TV-Heldin getaufte Planet "Xena" wird demnach von einem etwa zehn Mal kleineren Brocken umkreist, wie das California Institute of Technology in Pasadena berichtete.

Die Entdecker um Mike Brown nennen den Trabanten vorläufig Gabrielle - nach der Kumpanin der Fantasyamazone Xena.

Ob Xena, der offiziell die Bezeichnung 2003 UB313 trägt, allerdings überhaupt ein Planet ist und den von seinen Entdeckern vergebenen Namen behält, entscheidet die Internationale Astronomische Union (IAU), vermutlich auf ihrer Vollversammlung im kommenden Jahr in Prag.

Bald keine "Planeten" mehr?

Die Wissenschaftler sind es leid - sie wollen die allgemeine Bezeichnung "Planeten" abschaffen, denn sie ist ihnen zu ungenau. Bislang galt als Planet ein Himmelskörper, der sich in einer elliptischen Bahn um eine Sonne bewegt. Aber nach dem Streit um den Himmelskörper "2003 UB313". Der war vorschnell als zehnter Planet unseres Sonnensystems bezeichnet worden. Immerhin ist UB313 mit seinem Durchmesser von 3000 Kilometern deutlich größer als Pluto, der neunte Planet des Sonnensystems. Ist Pluto also auch kein Planet?

Ein Gremium aus 19 Experten soll jetzt in dem Begriffschaos aufräumen - so das Magazin "Nature" (Bd. 437, S. 456). "Wenn wir den Begriff Planet verwenden, sollten wir ein Adjektiv voranstellen", so Brian Marsden, Mitglied des Gremiums und Astronom am Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge. Nach diesem Gremium hieße UB313 dann Transneptun - als größeres Objekt jenseits des Neptun. Die übrigen Planeten des Sonnensystems wären dann erdähnliche Planeten bzw. Gasgiganten.

Mit dem Begriff Transneptun sind die Experten allerdings nicht sehr zufrieden. "Ich denke, wir sollten planetare Objekte nicht über ihre Position definieren," meint Alan Stern vom Southwest Research Institute in Boulder. Für Pluto und UB313 wäre vielleicht das Wort Eiszwerge geeigneter, das sage viel mehr über sie aus.

Das Expertengremium will in ein paar Tagen die neuen Begriffsvorschläge der International Astronomical Union IAU vorlegen, die dann endgültig darüber entscheiden wird.

Schutz vor Asteroiden.

Zwei Raumsonden der ESA werden gerade für einen Test zur Ablenkung von Asteroiden vorbereitet. Das Projekt heißt „Don Quijote" und soll den Anfang für ein Schutzprogramm gegen Asteroiden und andere Objekte bilden, die auf der Erde einschlagen können.

Die Sonden, die ins All geschossen werden sollen, heißen "Hidalgo" und "Sancho". Die Ziele der beiden: die Asteroiden 2002 AT4 und 1989 ML. Gefahr für die Erde bilden beide nicht, aber während "Hidalgo" auf einem der beiden Himmelskörper aufprallen soll, wird "Sancho" diesen Asteroiden dann beobachten, ob er durch den Aufprall möglicherweise seine Bahn ändern wird.

Voraussichtlich wird 2007 entschieden, auf welchen Asteroiden "Hidalgo" auftreffen wird, so die ESA in Paris. Dazu werden verschiedene europäische Raumfahrtunternehmen bis Ende des Jahres Vorschläge machen. Von Anfang 2006 sollen dann zwei Teams diese Vorschläge bewerten, damit "Don Quijote" sich möglichst bald auf den Weg zu den Asteroiden machen kann. Damit wäre ein wichtiger Schritt dazu getan, die Erde vor Asteroideneinschlägen aus dem All zu bewahren, denn diese "können mit Hilfe unserer Technologie verhindert werden."

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3. Eindrücke von der Galileo7-Convention
von Sabine Klann

Zu einer Zeit, in der die FedCon zu neuen Ufern aufbricht, findet die Galileo7-Convention einen festen Ankerplatz. Und so fand die neunte Galileo7-Convention unter dem Codenamen "After Eight" erneut im Swissôtel in Neuss statt. Wie wir schon aus dem letzten Jahr wissen, eine gut gewählte Location - sowohl aufgrund der Ausstattung als auch wegen der guten Erreichbarkeit aus allen Richtungen. Insbesondere die Nähe zum Düsseldorfer Flughafen hat wohl dazu beigetragen, dass in diesem Jahr fast ein Drittel der Gäste aus dem Ausland kamen.

Und dabei stand die Galileo7-Convention eigentlich in diesem Jahr unter keinem guten Stern - hatte sie doch einige Absagen von bereits angekündigten Stargästen zu verkraften. Zwei davon wurden erst kurz vor der Convention bekannt. Zuerst zog William Shatner (TOS Kirk) es vor, von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen, und erst vor wenigen Tagen musste Jeffrey Combs (DS9 Weyoun) aufgrund eines Filmprojektes absagen. Meine persönliche Hoffnung ist, dass uns seine kurzfristige Absage vielleicht im nächsten Jahr in den Genuss eines Auftritts der drei "Bad Boys" Casey Biggs, Jeffrey Combs und Mark Alaimo bringt, die mit "What Shakespeare leaves behind" erst ein einziges Mal in Deutschland waren.

René Ahlberg gab auf der Opening Ceremony dann zu, aufgrund dieser Schwierigkeiten noch so manche schlaflose Nacht verbracht zu haben. Er hat jedoch alle Hebel in Bewegung gesetzt und erfolgreich für Ersatz gesorgt. Anstelle von Jeffrey Combs kam Scott McDonald, der Gastrollen in vier von fünf "Star Trek"-Serien hatte. Und dass Jonathan Frakes (TNG Riker) so kurzfristig noch "aushelfen" konnte, hat die meisten Besucher wohl mehr gefreut als gestört. Ohnehin sind die Stargäste dieses Mal so zahlreich erschienen, dass sie während der Opening Ceremony kaum alle zusammen auf die Bühne passten. Im Gegensatz zu früher, als die Galileo7-Convention sich noch als eine reine "Star Trek"-Convention positioniert hat, waren nun auch Gäste dabei, die aus anderen Serien oder Genres berichteten, wie zum Beispiel Robert Hall, der insbesondere die "Buffy"- und "Angel"-Serien mit Masken ausstattete. Und so war der Start der diesjährigen Galileo7 zwar verheißungsvoll, aber auch etwas ruhiger als sonst.

Den Auftakt bei den Panels machte Scott L. Schwartz, der in der "Star Trek: Enterprise"-Folge "Borderland" einen Auftritt als (grüner) Koloss vom Orion hatte. Mit seiner Statur von über 2 m und einem nicht gerade geringen Gewicht von 130 kg traut man ihm grundsätzlich die Rollen als Filmbösewicht zu, auf die er auch abonniert ist. In der Rolle des Bad Guy trat er dann auch in zahlreichen Hollywood-Produktionen wie "Ocean’s Eleven" oder "Spiderman" auf. Nach Beantwortung der ersten Fragen aus dem Publikum stellte sich dann - wie zu erwarten war - heraus, dass er den Bösewicht tatsächlich nur spielt und ansonsten ein angenehmer Mensch ist, der interessante Storys außerhalb des "Star Trek"-Universums zu berichten wusste. Seine ehemalige Karriere als professioneller Wrestler, die er unter dem Namen "Giant David" verfolgte, bot zusätzlichen interessanten Gesprächsstoff.

Die folgenden zwei Panels mit Robert Hall und Herb Jefferson Jun. ("Kampfstern Galactica" Boomer), habe ich dann erst einmal ausgelassen, um mich in der Autogrammstunde umzusehen und die eine oder andere Unterschrift einzuholen. Zunächst war ich etwas irritiert, weil nicht wie angekündigt nach der Reihenfolge der Sitzreihen zur Autogrammstunde aufgerufen wurde. Trotzdem kam es nicht zu unendlich langen Schlangen vor dem für die Autogrammstunde umgebauten Saal "Diana", der genug Platz für die anwesenden Stargäste bot, um deren Autogrammtische geschickt im Raum zu verteilen. Alle Schauspieler hatten eine große Auswahl an Fotos dabei, so dass man dann eigentlich nur noch beim Preis von durch die Bank mindestens 20 Euro tief durchatmen musste. Auf der anderen Seite habe ich jedoch noch keine Convention erlebt, in der die Besucher nicht über die Autogrammpreise geschimpft haben - wir haben halt ein etwas teureres Hobby. Aber ich gebe selbst zu, aufgrund der Preislage auf das eine oder andere Autogramm verzichtet zu haben.

Zur besten Panelzeit am Freitagabend um 20:00 Uhr konnten wir uns dann leider nicht wie üblich über den Auftritt eines der Haupt-Gaststars freuen. Stattdessen wurde der Pilotfilm der nach "Buffy" und "Angel" dritten Joss-Whedon- Fernsehserie "Firefly" im Hauptsaal gezeigt, die in Kürze in Deutschland auf DVD erscheinen wird. Ich hatte bereits davon gehört, dass die Produktion nach 14 Folgen bereits wieder eingestellt wurde - und nach dem Pilotfilm ist mir (wie so vielen anderen) überhaupt nicht klar, wie es dazu kommen konnte. Es handelt sich um eine interessante Mischung aus Science-Fiction und Western, die jetzt, zwei Jahre nachdem die Serie eingestellt wurde, in einem Spielfilm ("Serenity") wiederbelebt wurde, der noch diesen Herbst in Deutschland anläuft. Zahlreiche Trailer während der Convention wiesen darauf hin, die "Serenity"-Preview im Anschluss an die Convention am Sonntagabend im Neusser UCI Kino mitzuerleben. Eine schöne Idee, die Convention noch um eine Abendveranstaltung zu verlängern - da hatten offensichtlich so viele Convention-Gäste Spaß dran, dass die Plätze in den eigens organisierten Shuttle-Bussen schon knapp wurden.

Aber zunächst einmal zurück zum Freitag: Wie schon im letzten Jahr, so habe ich auch dieses Mal nicht für entsprechende Abendgarderobe gesorgt, so dass ich wegen des strengen "Dresscodes" leider die Cocktail-Party verpasst habe - und mit ihr einen kleinen Teaser des für den Samstag Abend in voller Länge geplanten Enterprise-Blues-Band-Konzerts sowie eine Stand-up-Comedy von Dean Haglund ("Akte X" Langly). Ich mache mir für das kommende Jahr jetzt schon einen Knoten ins Taschentuch, damit ich beim nächsten Mal rechtzeitig ein entsprechendes Outfit organisiere, denn wie man hörte, handelte es sich um eine kleine, feine Veranstaltung, die zwar ein paar tontechnische Patzer verkraften musste, aber alles in allem recht kurzweilig war.

Dafür kam ich wenigstens am Samstag früh genug aus dem Bett, um Mark Allen Shepherd (DS9 Morn) bei seiner morgendlichen Gymnastik in Form von Tai Chi mitzuerleben. Wem der Begriff "Tai Chi" nichts sagt: Es handelt sich um fließende Bewegungsabläufe aus der traditionellen chinesischen Kampfkunst, bei denen Körper, Geist und Seele zusammengeführt werden sollen. Dieser Herausforderung haben sich direkt einige Convention-Besucher angeschlossen, so dass Mark Allen Shepherd auf und die teilnehmenden Fans vor der Bühne ein ausgesprochen ungewohntes Bild im Hauptsaal boten. Im Anschluss gab es dann noch das "normale" Panel. Am Beispiel von Mark Allen Shepherd zeigt sich, dass das Motto der Galileo7-Convention, "Join the family", Früchte trägt - Mark hat auf der Galileo7 in Goslar vor vier Jahren seine Frau Tanja kennen gelernt, und in diesem Jahr erstmals seinen Sohn Leonard Alexander mitgebracht, ein süßes Baby von einem halben Jahr. Mark Allen Shepherd war auch sonst nicht untätig - technische Probleme haben leider verhindert, dass wir sein Musikvideo "Morn to be wild" sehen konnten. Stattdessen gab es einige andere Songs live, so z. B. "Slug Livers", ein Tribut an Morns Lieblingsspeise auf DS9.

So langsam wurde es voller im Hauptsaal, und nach dem zweiten Panel von Scott L. Schwartz kam die Enterprise Blues Band in voller Besetzung auf die Bühne: der Hauptakteur und bekennende Deutschland-Liebhaber Vaughn Armstrong (ENT Forrester), der bereits auf den früheren Galileo7-Conventions mit Mundharmonika und Ukulele Zeichen gesetzt hat, Casey Biggs (DS9 Damar) sowie Richard Herd (VOY Admiral Paris). Ergänzt wird die Band von Steve Rankin, der mit Gastrollen in "TNG" und "DS9" aufwarten kann, sowie von William Jones, der zwar Schauspieler ist, aber definitiv noch in keiner "Star Trek" Folge zu sehen war. Da es sich um das offizielle Panel handelte, haben sich alle Bandmitglieder zunächst einmal vorgestellt, Fragen zu ihren Filmrollen beantwortet und natürlich von der Gründung der Band und ihren Proben in Vaughn Armstrongs Garage berichtet. Bald gehen die fünf übrigens auf "Tournee" - es gab schon Anfragen von Convention-Veranstaltern in England und in den Vereinigten Staaten. Mit einem kleinen Vorgeschmack auf das Konzert verabschiedete sich die Truppe bis zum Abend.

Die Zeit bis zum Kostümwettbewerb habe ich mir auf dem Convention-Gelände vertrieben. Da ich für die Händlerräume im unteren Stockwerk bisher noch keine Zeit hatte, habe ich mich zunächst dort umgesehen - die Auswahl war recht vielseitig, mit einem Fokus auf Trading Cards, Figuren und Autogrammfotos. Allerdings werde ich mich wohl an die Wandteller mit "Star Trek"- Motiven nie wirklich gewöhnen können. Weitere Räumlichkeiten im oberen Bereich waren mit der Art Exhibition und einer kompletten Raumschiffbrücke sowie mit einem umfassend ausgestatteten Maschinenraum bestückt. Den Preis für das beste Ausstellungsstück, der am Sonntag verliehen wurde, hatte die "Neelix"-Marionette in jedem Fall verdient. In diesem Jahr wurde die Art Exhibition übrigens nicht nur von den Fans bestritten - Mark Allen Shepherd hat seine Bilder sowie großformatige Fotos von Rapsfeldern mitgebracht, und Richard Herd hatte eine Reihe äußerst vielseitiger Gemälde dabei.

Dann gab es noch den Stand der Hauptschule Welheim, die auf ihre "SpaceCarTour" aufmerksam machte, die inzwischen einen immer größeren Bekanntheitsgrad erreicht und in diesem Jahr sogar von zwei Schauspielern besucht wurde: Vaughn Armstrong und Casey Biggs. Ein weiterer Raum war für einen LAN-Wettbewerb reserviert, und dann gab es noch einen Kinosaal, in dem, wie im letzten Jahr auch, Zuschauerwünsche berücksichtigt wurden.

Das Portfolio der vom Hotel angebotenen Menüs war übrigens über drei Tage hin identisch - gut, dass das nahe gelegene Einkaufszentrum Alternativen bot. Spätestens Sonntag hätte die Catering-Crew sich nur noch unter dem Motto "Gutes von gestern zum halben Preis" Freunde machen können - aber selbst dann hätte ich mich nicht mehr für die Fischstäbchen von Freitag entschieden ...

Zurück zum Programm: der Kostümwettbewerb fand am Samstagnachmittag statt - die Jury wurde besetzt mit Willi Wiegand, dem deutschen "Mr. Spock", Dean Haglund und Mark Allen Shepherd. Leider war den Besuchern auf dem Convention-Gelände schon anzusehen, dass die Lust an der Verkleidung sich - von den Klingonen einmal abgesehen - dieses Jahr in Grenzen hält. Und so gab es nur fünf Beiträge, von denen einer - der "Klingolaus" außer Konkurrenz auftrat. Die Anwesenden taten jedoch ihr Bestes, Masse durch Klasse aufzuwiegen. Das Weltraum-Putzkommando der Truppe der "USS Danubia" hat mir am besten gefallen: Es waren tolle Einfälle dabei wie der "Drehkörper der Reinigung" und "Andorian Oxy Power" gegen Blutwein auf der Uniform. Herausragend war der Song zum Schluss: "Das bisschen Raumschiff putzt sich von allein, denkt die Crew ...".

Am frühen Abend kam ein ziemlich smarter Michael Dorn (TNG/DS9 Worf) auf die Convention-Bühne, dem nur das Blitzlichtgewitter irgendwann zuviel wurde. Er erzählt uns, dass die "TNG"-Crew etwas ganz Besonderes war. Alle Kollegen treffen sich - auch nachdem seit Ende der Dreharbeiten bereits einige Jahre vergangen sind - immer wieder zu allen möglichen Gelegenheiten. Selbst der Kontakt innerhalb Michael Dorn’s eigener Familie wäre nicht so intensiv wie der Kontakt zu den "TNG"-Kollegen. "DS9" hingegen war für Michel Dorn eine Serie, deren Ernsthaftigkeit sich auch auf den Umgang der Schauspieler untereinander auswirkte, so dass es fast ein Jahr gedauert hat, bis er sich dort genauso wohl fühlen konnte. Auch Michael Dorn stellte sich bereitwillig den Fragen des Publikums, und ertrug auch die größten Bewunderungsbezeugungen seiner Fans mit gelassener Dankbarkeit. Er verließ die Bühne mit einem Dank an die Fans, die den Erfolg von "Star Trek" erst möglich gemacht haben, und wir freuten uns im Gegenzug darauf, ihn am Sonntag noch einmal wiedersehen zu können.

Wir wussten ja schon, dass Jonathan Frakes (TNG Riker) "nur" der Ersatzmann für William Shatner war - aber erfreulicherweise machte ihm selbst das gar nichts aus. Der offizielle "Sprecher des Unerklärlichen", wie er sich selbst wegen seiner Moderatorenrolle in "X-Faktor" bezeichnete, sprühte am Samstag Abend und am frühen Sonntag Morgen (um 10:00 Uhr!) förmlich vor Energie auf der Bühne und hat uns mehr als einmal zum Lachen gebracht. Die Fragen des Publikums waren vielfältig und reichten von seinen Anfängen in der Schauspielerei bis zu seinen aktuellen Aktivitäten als Regisseur. Er berichtete viel über seine Gefühle anlässlich der letzten Drehtage für "TNG" und "Star Trek: Nemesis" und so erfuhren wir auch seine Sicht der letzten Szene zwischen Picard und Riker, über die im letzten Jahr Patrick Stewart bereits ziemlich bewegt erzählte. Offenheit gegenüber dem Publikum, gepaart mit Witz und Charme - so hat spätestens am Ende der Panels von Jonathan Frakes sicher niemand mehr ernsthaft William Shatner vermisst.

Was gab es noch am Convention-Wochenende? Ich könnte von Vaughn Armstrong berichten, der in seinem Einzelpanel am Sonntag darüber erzählte, wie sehr die Schauspielerei sein Leben verändert hat. Oder von Dean Haglund ("Akte X" Langly), dem während seiner Vorbereitung auf seine Rolle in "Akte X" tatsächlich unglaubliche Geschichten von Verschwörungs- Theoretikern begegnet sind. Oder von Casey Biggs, der den Fans zum Ende seines Panels eingeschärft hat, wahrhaftig und bewusst zu leben. Und natürlich von den Convention-Besuchern, all den vertrauten Gesichtern ... Es sind wie immer auf einer Convention auch die vielen kleine Dinge am Rande, die im Gedächtnis haften bleiben, und das ganze Wochenende zu einem Erlebnis machen. Und auch auf dieser Galileo7-Convention in Neuss gab es davon einige ...

Schön, dass uns nun auch im kommenden Jahr eine vertraute Umgebung erwartet, denn die nächste Galileo7-Convention wird wieder im Swissôtel in Neuss stattfinden - vom 6. bis 8. Oktober 2006. Der erste angekündigte Gaststar ist sicherlich ein Publikumsmagnet: es handelt sich um Terry Farrell (DS9 Jadzia Dax), die bisher auf keiner deutschen Convention war. Sollte es René gelingen, Terry zur zehnten Galileo7-Convention nach Deutschland holen zu können, wird er sicher weitere Pluspunkte bei den Fans sammeln. Bei mir persönlich auf jeden Fall, denn mein Convention-Ticket ist damit fast schon gekauft ...

Informationen zum Thema:
http://www.galileo7.de

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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4. Ihre Meinung

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!


Corona Magazine #150
"Wächter der Nacht"

Hallo Corona-team,

der Originalname des Romans, auf dem "Wächter der Nacht" basiert, heisst:

"Nochnoi Dozor"!

Ich bin nach Eurer Kritik noch viel mehr auf den Film gespannt!

Nachträglich übrigens noch Alles Gute zum Jubiläum!!
Ich bin nach wie vor treuer Leser und freue mich jedes Mal, wenn ich Euren Absender in meinem Postfach entdecke!!

Macht weiter so!


- Claus Richter


Corona Magazine #150
Kurzgeschichten

Liebe Corona-Redaktion,

nicht zu fassen. Nun sind es tatsächlich schon 150 Ausgaben. Wer hätte je gedacht, dass ein solches Projekt je einen derartigen Output schafft.

Ich, als Freund der Corona-Kurzgeschichte, habe mich besonders über die Kurzgeschichte "Faust", die beim Deutschen Science Fiction Preis 2005 den sechsten Platz belegt hat, gefreut.

Ich möchte an dieser Stelle anregen dies fortzuführen. Im Klartext: Bei besonderen Anlässen, neben der Reihe des Kurgeschichtenwettbewerbes, besonders herausragende Kurzgeschichten zu veröffentlichen, wie in der aktuellen Ausgabe 150.

Ansonsten: Sind natürlich eh alle Kurzgeschichten des Corona-Magazins herausragend. :-)

Der letztendliche Reiz am Corona-Magazin macht jedoch die Mischung aus. Und das ist gut so!

Deshalb hebe ich das Glas auf 150 Ausgaben Corona-Magazin und hoffe, das dieses Projekt niemals enden möge.

Weiter so!


- Guido Schumann


5. TV-Vorschau
(8. Oktober 2005 - 21. Oktober 2005)
Colorcode: PayTV Österreich Schweiz

Samstag, 8. Oktober 2005

12:10 Uhr Hercules
Wunden des Krieges
4x19 Kabel1 Wdh.
13:05 Uhr Xena
Flossen, Frauen und Juwelen
3x18 Kabel1 Wdh.
14:50 Uhr Farscape - Verschollen im All
Die selbst beigebrachten Wunden
3x03 ATVplus Wdh.
15:10 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Kleine Monster
6x09 Pro7 Wdh.
16:40 Uhr The Pretender
Der geheimnisvolle Mr. Lee
3x10 ATVplus Wdh.
16:45 Uhr Tru Calling: Schicksal reloaded!
Jack plant Böses!
2x02 RTL 1st
17:35 Uhr The Pretender
Haie unter sich
3x12 ATVplus Wdh.
19:20 Uhr Stargate
Die Seuche
1x05 Tele 5 Wdh.
20:15 Uhr Beverly Hills Cop II
Eddy Murphy als Axel Foley, ein Cop mit einer großen Klappe. Dieses Mal auf der Suche nach brutalen Bank- und Schmuckräubern.
US
1987
Sat1 Wdh.
20:15 Uhr Moon 44
Im Jahre 2038 werden mit Hilfe von Sträflingen die Rohstoffe anderer Planeten ausgebeutet. Da auf einmal Förderroboter verschwinden, wird eine Undercover-Untersuchung eingeleitet.
DE
1990
Sci Fi Wdh.
21:45 Uhr Paycheck - Die Abrechnung
Ben Affleck als Programmierer, der sich nach seinen gutbezahlten Geheimaufträgen das Gehirn löschen lässt. Doch dieses Mal gibt es keinen Gehaltscheck, sondern Killer.
US
2003
Premiere 5 Wdh.
21:50 Uhr Underworld
Vampire kämpfen mit Werwölfen um die Vorherrschaft in der Nacht. Und irgendwo ist da auch noch eine Liebesgeschichte zwischen einer Vampirin und einem Noch-Menschen.
US/DE
2003
Premiere 1 Wdh.
21:55 Uhr Star Trek II - Der Zorn des Khan
Kirk und Co. haben es dieses Mal mit Khan Singh zu tun. Der will sich dafür rächen, dass er auf einem Planeten ausgesetzt wurde.
US
1982
Sci Fi Wdh.
22:00 Uhr Wrong Turn
Eliza Dushku hat mit ihren Freunden eine Panne in den Wäldern. Und die dort lebenden Kannibalen haben nicht vor, ihr beim Reifenwechseln zu helfen.
US/DE
2003
Premiere Start Wdh.
22:00 Uhr Ronin
Robert de Niro und Jean Reno werden angeheuert, um einen schwer bewachten Koffer zu besorgen.
UK/US
1998
SF1 Wdh.
22:15 Uhr True Lies - Wahre Lügen
Arnold Schwarzenegger als Geheimagent. So geheim, dass selbst seine Familie nichts von seiner Arbeit weiß. Dann kommen Terroristen, Möchtegernlover und Atombomben ins Spiel.
US/DE
1994
Pro7 Wdh.
23:05 Uhr Bad Boys - Harte Jungs
Will Smith und Martin Lawrence auf der Jagd nach den Killern, die Heroin im Wert von 100 Millionen Dollar aus der Asservatenkammer gestohlen haben.
US
1995
ORF1 Wdh.
23:20 Uhr Bulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch
Ein tibetanischer Mönch ist damit beauftragt eine Schriftrolle zu beschützen, hinter der ein Alt-Nazi her ist. Dabei unterrichtet er ein Straßenkind im Kampfsport.
US
2003
ZDF Wdh.
23:55 Uhr Beverly Hills Cop II
Eddy Murphy als Axel Foley, ein Cop mit einer großen Klappe. Dieses Mal auf der Suche nach brutalen Bank- und Schmuckräubern.
US
1987
Sat1 Wdh.
00:55 Uhr The Invader - Der Killer aus einer anderen Welt
Um seine Rasse vor dem Aussterben zu schützen, kommt ein Alien auf die Erde, um eine Frau zu finden. Ein Alien einer anderen Rasse möchte das verhindern.
US
1997
Pro7 Wdh.
01:00 Uhr The Crow - Die Krähe
Brandon Lee kommt nach einem brutalem Mord an ihm und seiner Frau zurück, um sich zu rächen.
US
1994
ZDF Wdh.

Sonntag, 9. Oktober 2005

13:00 Uhr Star Trek - Enterprise
Dämmerung
3x08 Sat1 Wdh.
13:10 Uhr Farscape - Verschollen im All
Die selbst beigebrachten Wunden
3x03 ATVplus Wdh.
15:10 Uhr Die verlorene Welt
Die Reisenden
3x02 Pro7 Wdh.
16:05 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Der große Brodsky
1x16 Pro7 Wdh.
20:15 Uhr xXx - Triple X
Vin Diesel mit coolen Sprüchen und James-Bond-Gadgets auf Terroristenjagd.
US
2002
Pro7 1st
20:15 Uhr Donnie Darko
Ein riesiges, böses Kaninchen warnt Donnie vor dem bevorstehenden Weltuntergang. Das verändert sein Leben.
US
2001
Premiere 4 Wdh.
20:15 Uhr xXx - Triple X
Vin Diesel mit coolen Sprüchen und James-Bond-Gadgets auf Terroristenjagd.
US
2002
ORF1 1st
22:05 Uhr Twelve Monkeys
Bruce Willis wird in der Zeit zurückgeschickt, um eine Seuche zu verhindern, die fast die ganze Menschheit vernichtet hat. Das entpuppt sich als schwieriger, als es sich hier so anhört.
US
1995
ATVplus Wdh.
23:30 Uhr Moon 44
Im Jahre 2038 werden mit Hilfe von Sträflingen die Rohstoffe anderer Planeten ausgebeutet. Da auf einmal Förderroboter verschwinden, wird eine Undercover-Untersuchung eingeleitet.
DE
1990
Sci Fi Wdh.
01:00 Uhr xXx - Triple X
Vin Diesel mit coolen Sprüchen und James-Bond-Gadgets auf Terroristenjagd.
US
2002
ORF1 Wdh.
01:10 Uhr xXx - Triple X
Vin Diesel mit coolen Sprüchen und James-Bond-Gadgets auf Terroristenjagd.
US
2002
Pro7 Wdh.

Montag, 10. Oktober 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Die Mumie
3x16 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Sha'res Tod
3x10 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Verwerfliche Experimente
4x07 Kabel1 Wdh.
17:50 Uhr Tru Calling - Schicksal reloaded!
Opfer oder Täter?
1x12 SF2 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Vergangenheit und Gegenwart
3x11 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft
Wissenschaftler schrumpft Kinder versehentlich auf Ameisengröße.
US
1989
Super RTL Wdh.
20:15 Uhr Lost
Verfluchte Zahlen
1x17 Pro7 1st
20:15 Uhr C.S.I. Miami
Ein glasklarer Fall
3x06 ORF1 1st
20:15 Uhr CSI:NY
Im Jahr des Affen
1x07 VOX 1st
20:50 Uhr Lost
Schade nicht
1x20 SF2 Wdh.
21:10 Uhr NUMB3RS
Primzahlen
1x05 Pro7 1st
21:35 Uhr C.S.I. - Tatort Las Vegas
Tod im OP
5x08 SF2 1st
21:45 Uhr Die purpurnen Flüsse 2
Jean Reno versucht als Inspektor die Apokalypse, oder ihre Engel, aufzuhalten.
FR/IT
2004
Premiere 1 Wdh.
21:50 Uhr Stargate: SG1
Die Unsichtbaren
6x13 ATVplus Wdh.
22:15 Uhr Basic Instinct
Michael Douglas verdächtigt Sharon Stone, eine Eispickelmörderin zu sein.
US/FR
1992
Tele 5 Wdh.
22:45 Uhr Stargate: SG1
Das Machtkartell
6x14 ATVplus Wdh.
23:00 Uhr Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Im Bermuda-Dreieck
6x03 Kabel1 Wdh.
23:15 Uhr C.S.I. NY
Fremde Stimmen
1x08 ORF1 1st
00:00 Uhr Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Das Ende der Straße
3x17 Kabel1 Wdh.
01:10 Uhr Stargate: SG1
Die Unsichtbaren
6x13 ATVplus Wdh.
02:05 Uhr Stargate: SG1
Das Machtkartell
6x14 ATVplus Wdh.
02:05 Uhr Lost
Schade nicht
1x20 SF2 Wdh.

Dienstag, 11. Oktober 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Der Gürtel der Hippolyte
3x15 ATVplus Wdh.
14:45 Uhr Tru Calling - Schicksal reloaded!
Opfer oder Täter?
1x12 SF2 Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Vergangenheit und Gegenwart
3x11 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Ein Jahr Hölle (1/2)
4x08 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Jolinars Erinnerungen
3x12 ATVplus Wdh.
20:00 Uhr Jurassic Park III
Um einen Millionärssohn zu retten, wird die Saurierinsel mal wieder besucht. Und die freuen sich über das Frischfleisch.
US
2001
SF2 Wdh.
20:15 Uhr Die drei Musketiere
Drei Musketiere plus ein Möchtegernmusketier für den König gegen den Kardinal Richelieu. Mit Kiefer Sutherland und Tim Curry.
AT/UK
1993
Super RTL Wdh.
20:15 Uhr CSI: Miami
Ein glasklarer Fall
3x06 RTL Wdh.
21:35 Uhr Lost
Special: Lost - The Journey
0x00 SF2 Wdh.
21:55 Uhr The Italian Job - Jagd auf Millionen
Nach einem erfolgreichen Raub wird ein Dieb von seinem Partner um die Beute betrogen. Natürlich kann er das nicht auf sich sitzen lassen und muss die Beute noch mal rauben.
US/FR
2003
Premiere 5 Wdh.
22:50 Uhr C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Tödlicher Irrtum
3x06 ORF1 Wdh.
23:50 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Ich nehme dich
2x12 SF1 Wdh.
00:05 Uhr CSI:NY
Im Jahr des Affen
1x07 VOX Wdh.

Mittwoch, 12. Oktober 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Die Kronjuwelen
3x18 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Jolinars Erinnerungen
3x12 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Ein Jahr Hölle (2/2)
4x09 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Apophis' Rückkehr
3x13 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Der verlorene Leo
7x16 Pro7 1st
20:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Tod in der Wüste
3x21 VOX Wdh.
20:15 Uhr Unsichtbare Augen
Fünf junge Leute ziehen für sechs Monate in eine Berghütte, wo sie sich rund um die Uhr von Kameras beobachten lassen. Doch in dem Haus wohnt auch das Grauen.
UK/US
2002
Premiere 5 Wdh.
20:15 Uhr Unsichtbare Augen
Fünf junge Leute ziehen für sechs Monate in eine Berghütte, wo sie sich rund um die Uhr von Kameras beobachten lassen. Doch in dem Haus wohnt auch das Grauen.
UK/US
2002
Premiere Start Wdh.
20:15 Uhr Stargate
Colson
8x08 RTL2 1st
21:15 Uhr Stargate
Jonas' Visionen
6x21 RTL2 Wdh.
21:15 Uhr Star Trek - Der erste Kontakt
Picard und Co. versuchen die Borg davon abzuhalten, die Vergangenheit zu assimilieren.
US
1996
Kabel1 Wdh.
21:15 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Wer hat die Eltern geschrumpft
7x17 Pro7 1st
22:10 Uhr Profiler
Endlose Stunden
3x17 VOX Wdh.
22:15 Uhr Dead Zone
Höllentrip
1x07 RTL2 1st
00:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Tod in der Wüste
3x21 VOX Wdh.
00:25 Uhr Witchblade - Die Waffe der Götter
Formfehler
2x06 ORF1 Wdh.
01:00 Uhr Dead Zone
Höllentrip
1x07 RTL2 Wdh.
01:00 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Der verlorene Leo
7x16 Pro7 Wdh.
01:10 Uhr Fastlane
Explosive Mischung
1x17 ORF1 Wdh.

Donnerstag, 13. Oktober 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Die Büchse der Pandora
3x19 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Apophis' Rückkehr
3x13 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Gewalttätige Gedanken
4x10 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Außerirdische auf dem Vormarsch
3x14 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Wrong Turn
Eliza Dushku hat mit ihren Freunden eine Panne in den Wäldern. Und die dort lebenden Kannibalen haben nicht vor, ihr beim Reifenwechseln zu helfen.
US/DE
2003
Premiere Start Wdh.
20:15 Uhr Underworld
Vampire kämpfen mit Werwölfen um die Vorherrschaft in der Nacht. Und irgendwo ist da auch noch eine Liebesgeschichte zwischen einer Vampirin und einem Noch-Menschen.
US/DE
2003
Premiere 1 Wdh.
20:15 Uhr The Green Mile
Tom Hanks als Gefängniswärter im Todestrakt.
US
1999
VOX Wdh.
21:15 Uhr Underworld
Vampire kämpfen mit Werwölfen um die Vorherrschaft in der Nacht. Und irgendwo ist da auch noch eine Liebesgeschichte zwischen einer Vampirin und einem Noch-Menschen.
US/DE
2003
Premiere 2 Wdh.
21:50 Uhr Alias - Die Agentin
Späte Rache
3x15 ATVplus 1st
21:55 Uhr Android 2000
Androiden werden als Versuchskaninchen für schwierige Operationen benutzt. Dann verliebt sich ein Android in seine Krankenschwester und will mit ihr durchbrennen.
US
1995
Sci Fi Wdh.

Freitag, 14. Oktober 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Der Pferdedieb
3x20 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Außerirdische auf dem Vormarsch
3x14 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Apropos Fliegen
4x11 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Die Tollan-Triade
3x15 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Tron
Ein Programmierer wird digitalisiert und muss im Computer um sein Leben kämpfen.
US
1982
Sci Fi Wdh.
20:15 Uhr Terminator 3 - Rebellion der Maschinen
Arnold Schwarzenegger wieder in der Rolle des Terminators. Und dieses Mal soll er Connor vor einem weiblichen Terminator beschützen.
US/DE
2003
Premiere 3 Wdh.
21:45 Uhr The Crow - Die Rache der Krähe
Die Krähe lässt wieder einen Menschen aus dem Reich der Toten zurückkommen, um sich an seinen Mördern zu rächen.
US
1994
Premiere 5 Wdh.
21:50 Uhr Das Ding aus einer anderen Welt
Wissenschaftler in der Antarktis infizieren sich mit einem außerirdischen Virus und mutieren zu Bestien. Kurt Russel hat einen Flammenwerfer und Dynamit, und möchte diese Invasion aufhalten.
US
1982
Sci Fi Wdh.
22:05 Uhr Running Man
Arnold Schwarzenegger wird gezwungen, in einem brutalen Jagdspiel mitzuspielen. Aber der Gejagte kann auch zum Jäger werden.
US
1987
Pro7 Wdh.
22:15 Uhr Der Biß der Schlangenfrau
Nach Bram Stoker und mit Hugh Grant. Archäologen entdecken bei Ausgrabungen den Schädel einer sonderbaren Kreatur. Danach verschwinden Menschen im nahe gelegenem Dorf.
UK
1998
13th Street Wdh.
22:30 Uhr 13 Geister
Ein reicher Erbonkel vererbt sein Herrenhaus mit allem drum und dran. Unter anderem seine Kollektion von Geistern. Leider ohne Gebrauchsanleitung.
US/CA
2001
ATVplus Wdh.
23:35 Uhr New Eden - Wüste des Todes
Sträflinge werden auf einem Wüstenplaneten ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Zwei Freunde schließen sich unterschiedlichen Gruppen an und werden erbitterte Feinde.
US
1994
Sci Fi Wdh.
01:30 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Ich nehme dich
2x12 SF2 Wdh.

Samstag, 15. Oktober 2005

11:25 Uhr Hercules
Das Blut des ersten Kriegers
4x20 Kabel1 Wdh.
12:20 Uhr Xena
Tsunami
3x19 Kabel1 Wdh.
14:10 Uhr Superman II - Allein gegen alle
Christopher Reeve als Superman. Dieses Mal kämpft er gegen drei Schurken aus seiner Heimatwelt.
UK
1980
Kabel1 Wdh.
14:50 Uhr Farscape - Verschollen im All
Die selbst beigebrachten Wunden
3x03 ATVplus Wdh.
15:10 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Zwischen den Zeiten
6x10 Pro7 Wdh.
16:40 Uhr The Pretender
Karambolage
3x13 ATVplus Wdh.
16:45 Uhr Tru Calling: Schicksal reloaded!
Wer sprach in dunkler Nacht?
2x03 RTL 1st
17:35 Uhr The Pretender
An der Schwelle des Todes
3x14 ATVplus Wdh.
17:55 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Nackte Tatsachen
7x02 ORF1 Wdh.
19:20 Uhr Stargate
Das erste Gebot
1x06 Tele 5 Wdh.
20:15 Uhr Bad Boys II
Will Smith und Martin Lawrence sind als Drogencops zurück. Und auf der Suche nach bösen Jungs.
US
2003
Premiere 5 Wdh.
21:55 Uhr Con Air
Nicolas Cage ist unschuldig im Knast und fliegt mit einem Gefangenentransport zu seiner Entlassung. Wie kann es auch anders sein, die Gefangenen fangen an, den Flieger zu hijacken, und Nicolas ist der Einzige, der die Flucht noch verhindern kann.
US
1997
ORF1 Wdh.
22:00 Uhr Im Netz der Spinne
Morgan Freeman als Polizeipsychologe auf der Jagd nach dem Entführer der Tochter eines US-Senators.
US/DE
2001
Pro7 Wdh.
22:05 Uhr Star Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock
Kirk und Co. suchen die sterblichen Überreste von Mr. Spock. Und müssen sich dabei mit Klingonen auseinandersetzen.
US
1984
Sci Fi Wdh.
23:45 Uhr Mad Max II - Der Vollstrecker
Mel Gibson hilft einem postapoklayptischem Dorf, sich gegen Banditen zu verteidigen.
AU
1981
Tele 5 Wdh.
02:15 Uhr God's Army II - Die Prophezeiung
Erzengel Gabriel will wieder die Menschheit ausrotten. Andere Engel und Menschen haben was dagegen.
US
1998
SF1 Wdh.

Sonntag, 16. Oktober 2005

13:00 Uhr Star Trek - Enterprise
Faustrecht
3x09 Sat1 Wdh.
14:55 Uhr Die verlorene Welt
Das zweite Gesicht
3x03 Pro7 Wdh.
15:50 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Im Namen der Liebe
1x19 Pro7 Wdh.
20:15 Uhr Gothika
Halle Berry als Psychologin, die nach einem Blackout im Gefängnis landet, weil sie ihren Mann ermordet haben soll.
US
2003
Premiere 1 Wdh.
20:15 Uhr Jurassic Park
Dinos werden geklont. Die sind in (fast) ausbruchsicheren Gehegen untergebracht. Bis sie ausbrechen.
US
1993
Sci Fi Wdh.
20:15 Uhr Mission: Impossible 2
Tom Crusie hat mal wieder eine unmögliche Mission zu erfüllen.
US/DE
2000
Pro7 Wdh.
21:15 Uhr Gothika
Halle Berry als Psychologin, die nach einem Blackout im Gefängnis landet, weil sie ihren Mann ermordet haben soll.
US
2003
Premiere 2 Wdh.
21:55 Uhr Troja
Orlando Bloom als Paris und Brad Pitt als Achilles. Im Kampf um Troja. Und warum das alles? Wegen einer Frau ...
US/UK
2004
Premiere 1 Wdh.
22:10 Uhr Ginger - Das Biest in dir
Zwei Mädchen inszenieren immer wieder ihren Tod. Dann wird eine von einem Werwolf gebissen ...
CA/US
2000
ATVplus Wdh.
22:15 Uhr American Psycho
Ein Wall Street-Yuppi ist gleichzeitig ein psychopatischer Killer. Und kommt damit durch.
US/CA
1982
VOX Wdh.
23:10 Uhr Jurassic Park III
Um einen Millionärssohn zu retten, wird die Saurierinsel mal wieder besucht. Und die freuen sich über das Frischfleisch.
US
2001
Sci Fi Wdh.
23:30 Uhr Secretary - Womit kann ich dienen?
Passt zwar nicht in unsere Genre-Auswahl, ist aber trotzdem anders. Und gut. Maggie Gyllenhaal als Sekretärin von James Spader. Und das Verhältnis zwischen den beiden ist alles andere als nur geschäftlich.
US
2002
ARD
01:15 Uhr Mission: Impossible 2
Tom Crusie hat mal wieder eine unmögliche Mission zu erfüllen.
US/DE
2000
Pro7 Wdh.

Montag, 17. Oktober 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Die Quelle ewiger Jugend
3x21 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Die Tollan-Triade
3x15 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Leben nach dem Tod
4x12 Kabel1 Wdh.
17:50 Uhr Tru Calling - Schicksal reloaded!
Schön tot
1x13 SF2 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Urgo
3x16 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Fear of the Dark
Der kleine Brian hat Angst vor dem Dunkeln. Und das nicht ganz zu unrecht.
CA
2002
Premiere Start Wdh.
20:15 Uhr Lost
Deus Ex Machina
1x29 Pro7 1st
20:15 Uhr Gothika
Halle Berry als Psychologin, die nach einem Blackout im Gefängnis landet, weil sie ihren Mann ermordet haben soll.
US
2003
Premiere 3 Wdh.
20:15 Uhr C.S.I. Miami
Ein tödliches Date
3x08 ORF1 1st
20:15 Uhr CSI: NY
Fremde Stimmen
1x08 VOX 1st
20:15 Uhr Robin Hood - Helden in Strumpfhosen
Mel Brooks Version der Legende um Robin Hood.
FR/US
1993
Kabel1 Wdh.
20:50 Uhr Lost
Ein höheres Ziel
1x21 SF2 1st
21:10 Uhr NUMB3RS
Sabotage
1x06 Pro7 Wdh.
21:35 Uhr C.S.I. - Tatort Las Vegas
Hexenjagd
5x09 SF2 1st
21:55 Uhr Alien Predator
Nachdem ein Weltraumlabor abgestürzt ist, verwandeln sich alle Bewohner in Zombies. Und ein paar Urlauber dürfen sich mit denen herumschlagen.
US/PR
1987
Sci Fi Wdh.
22:15 Uhr Stargate: SG1
Das verlorene Paradies
6x18 ATVplus Wdh.
23:10 Uhr Stargate: SG1
Metamorphosis
6x15 ATVplus Wdh.
23:10 Uhr Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Die Geister, die ich rief
6x08 Kabel1 Wdh.
23:35 Uhr C.S.I. NY
Der Heckenschütze
1x09 ORF1 1st
00:10 Uhr Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Sondersendung
3x18 Kabel1 Wdh.
00:50 Uhr John Carpenter: Das Dorf der Verdammten
In einem Provinznest werden neun Kinder mit unheimlichen Fähigkeiten geboren. Von John Carpenter mit Christopher Reeve.
US
1995
13th Street Wdh.
01:05 Uhr C.S.I. Miami
Ein tödliches Date
3x08 ORF1 Wdh.
01:35 Uhr Stargate: SG1
Das verlorene Paradies
6x18 ATVplus Wdh.
02:30 Uhr Stargate: SG1
Metamorphosis
6x15 ATVplus Wdh.

Dienstag, 18. Oktober 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
König Artus
3x17 ATVplus Wdh.
14:45 Uhr Tru Calling - Schicksal reloaded!
Schön tot
1x13 SF2 Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Urgo
3x16 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Wache Momente
4x13 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
O'Neill und Laira
3x17 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr CSI: Miami
Ein tödliches Date
3x08 RTL Wdh.
21:50 Uhr Sneakers - Die Lautlosen
Eine Gruppe von Sicherheitsmängel-Spezialisten wird angeheuert, um einen schwarzen Kasten zu stehlen. Der entpuppt sich aber als heiß begehrt.
US
1992
13th Street Wdh.
23:55 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das letzte Mal
2x13 SF1 Wdh.
00:10 Uhr CSI: NY
Fremde Stimmen
1x08 VOX Wdh.

Mittwoch, 19. Oktober 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Der Schlüssel zur Wahrheit
3x22 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
O'Neill und Laira
3x17 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Flaschenpost
4x14 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
O'Neill auf Abwegen
3x18 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Die Büchse der Pandora
7x20 Pro7 1st
20:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Beweisnot
3x22 VOX Wdh.
20:15 Uhr Stargate
Die Vertreibung
8x09 RTL2 1st
21:15 Uhr Stargate
Der Kreis schließt sich
6x22 RTL2 Wdh.
21:40 Uhr Jeepers Creepers 2
Ein Monster auf der Jagd nach Menschenfleisch. Dieses Mal auf dem Menü: Highschool-Footballteam.
US
2003
Premiere 1 Wdh.
21:55 Uhr Knock Off
Jean Claude van Damme als Jeansdesigner, der in eine weltweite Verschwörung internationaler Terroristen, namentlich russische Jeansfälscher, gerät. Selbige wollen die Weltherrschaft durch Microbomben in Jeans an sich reißen. Naja, habe schon dümmere Pläne gehört.
HK/US
1998
Premiere 6 Wdh.
21:55 Uhr The 13th Floor
Bei der Untersuchung des letzten Projektes eines ermordeten Wissenschaftlers, ein virtuelles L.A. der 30er Jahre, zeigt sich ein schreckliches Geheimnis.
DE/US
1999
Sci Fi Wdh.
22:10 Uhr Profiler
Kleine Fische
3x18 VOX Wdh.
22:15 Uhr Dead Zone
Zwischen zwei Welten
1x08 RTL2 1st
00:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Beweisnot
3x22 VOX Wdh.
00:20 Uhr Witchblade - Die Waffe der Götter
Schwarze Tränen
2x07 ORF1 Wdh.
00:35 Uhr Der Herr der Ringe
Zeichentrickfilm. Frodo macht sich auf, den Einen Ring zu zerstören.
US
1978
ARD Wdh.
00:40 Uhr American Psycho 2
Nachdem sie vor 15 Jahren einen Angriff eines Serienmörders überlebt hat, ist Mila Kunis fasziniert von Massenmördern. Und um mit dem besten Killer-Experten zusammenzuarbeiten, geht sie auch über Leichen.
US
2002
13th Street Wdh.
00:50 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Die Büchse der Pandora
7x20 Pro7 Wdh.
01:00 Uhr Dead Zone
Zwischen zwei Welten
1x08 RTL2 Wdh.
01:05 Uhr Fastlane
Nur 72 Stunden
1x18 ORF1 Wdh.

Donnerstag, 20. Oktober 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Der Fluch der Götter
2x01 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
O'Neill auf Abwegen
3x18 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Jäger
4x15 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Tödlicher Verrat
3x19 ATVplus Wdh.
21:50 Uhr Alias - Die Agentin
Artefakt 45
3x16 ATVplus 1st
22:15 Uhr Rambo
Sylvester Stallone als Vietnam-Veteran Rambo. Als er in einer Kleinstadt misshandelt wird, beginnt er mit einem Privatkrieg gegen die dortige Polizei.
US
1982
Tele 5 Wdh.

Freitag, 21. Oktober 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Die verlorene Welt
2x04 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Tödlicher Verrat
3x19 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Beute
4x16 Kabel1 Wdh.
20:15 Uhr Nirvana - Die Zukunft ist ein Spiel
Christopher Lambert als Programmierer, der in einem Computerspiel einen Hauptcharakter mit Bewusstsein hat. Dieser will gelöscht werden.
IT/FR
1997
Sci Fi Wdh.
20:15 Uhr Der 13te Krieger
Antonio Banderas schließt sich einer Kriegergruppe an, die gegen eine Armee antritt.
US
1999
RTL2 Wdh.
21:50 Uhr Donnie Darko
Ein riesiges, böses Kaninchen warnt Donnie vor dem bevorstehenden Weltuntergang. Das verändert sein Leben.
US
2001
Premiere 4 Wdh.
22:20 Uhr Con Air
Nicolas Cage ist unschuldig im Knast und fliegt mit einem Gefangenentransport zu seiner Entlassung. Wie kann es auch anders sein, die Gefangenen fangen an, den Flieger zu hijacken, und Nicolas ist der Einzige, der die Flucht noch verhindern kann.
US
1997
RTL2 Wdh.
22:45 Uhr Jeepers Creepers
Zwei Geschwister beobachten, wie ein Trucker ein menschengroßes Bündel in einem Schacht in der Wüste entsorgt. Dank ihrer Neugier werden sie bald von etwas Bösem verfolgt. Und hungrig ist es auch noch.
DE/US
2001
Pro7 Wdh.
00:15 Uhr Der Rasenmähermann 2
Ein Geschäftsmann will den Cyberspace in seine Gewalt bringen und dafür den Rasenmähermann benutzen. Doch der will nicht so, wie er es will.
US
1996
Pro7 Wdh.
02:05 Uhr Jeepers Creepers
Zwei Geschwister beobachten, wie ein Trucker ein menschengroßes Bündel in einem Schacht in der Wüste entsorgt. Dank ihrer Neugier werden sie bald von etwas Bösem verfolgt. Und hungrig ist es auch noch.
DE/US
2001
Pro7 Wdh.

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6. Rating Report
von Martin Seebacher

Die neue TV-Season ist in Amerika nun so richtig angelaufen und viele Serien haben bereits ihre Staffelpremieren hinter sich. Besonders gut gestartet ist die sechste Staffel von "CSI", die mit ihrer Premierenfolge die Nummer 1 aller Networksendungen in der Woche vom 19. bis 25. September wurde. 29 Millionen Amerikaner waren dabei, was einem Marktanteil von 24% entspricht. Direkt dahinter konnte sich der Auftakt zur zweiten Staffel der "Desperate Housewives" mit 28,4 Millionen Zuschauer positionieren. Platz 3 geht mit ausgezeichneten 23,5 Millionen Zuschauern an "Lost". "CSI: Miami" findet sich auf Platz 5 wieder und konnte 19,2 Millionen Amerikaner begeistern.

Die neue SF-Serie "Invasion" kam auf Platz 9 bei 16,4 Millionen Zuschauern. Weniger gut erging es der neuen Serie "Threshold" von Brannon Braga, die nur magere Quoten einfahren konnte. Aber immerhin konnte die zweite Folge leicht zulegen, aber ob die Serie mehr als eine halbe Staffel überleben wird, ist bei den schwachen Ratings eher unwahrscheinlich.

Ein leicht schwächelnder Patient ist inzwischen die Krankenhausserie "Emergency Room", die viele Jahre lang die unumstrittene Nummer 1 der Dramaserien war. Die mittlerweile 12. Staffel schaffte nur einen relativ schwachen Auftakt mit einem 18. Platz.

Die drei großen Serien des Sci-Fi Channels, "Stargate SG-1", "Stargate: Atlantis" und "Battlestar Galactica" haben ihre Sommersaison abgeschlossen und pausieren nun bis Januar, bevor die zweite Hälfte der jeweiligen Staffel gezeigt wird. Alle drei Serien haben immer noch starke Ratings, wenn auch alle gegenüber der letzten Season Zuschauer eingebüßt haben.

Aus Deutschland gibt es nicht besonders viel Neues zu berichten. "CSI" ist in allen seinen Inkarnationen stark, die "Desperate Housewives" bleiben das Zugpferd von ProSieben, während "Lost" zuletzt weiter leicht schwächelt. Dieses Schicksal teilt die Serie mit "Stargate" bei RTL II. In den letzten Wochen konnte die Serie keine zweistelligen Marktanteile in der Zielgruppe der 14-49-Jährigen erreichen und bleibt so deutlich hinter den früheren Staffeln zurück.

Ebenfalls nicht zufrieden dürfte ProSieben mit den Quoten der neuen Serie "Numbers" sein, die deutlich unter 10% in der Zielgruppe liegen.

Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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7. Kunterbunt

"Wächter der Nacht"-Gewinnspiel: Die Gewinner!
von Corona Magazine

In Ausgabe 150 haben wir in Zusammenarbeit mit 20th Century Fox zur Premiere des Films "Wächter der Nacht" ein Gewinnspiel veranstaltet. Die Gewinner dieses Spiels wurden am 5. Oktober gezogen und 20th Century Fox schickt Ihnen in naher Zukunft die Gewinne zu:

1 x 2 Freikarten "Wächter der Nacht":
Sebastian Sell
10789 Berlin
1 x 2 Freikarten "Wächter der Nacht":
Karin Kammereck
86152 Augsburg

1 x 2 Freikarten "Wächter der Nacht":
Daniel Eisinger
Adresse unbekannt

1 x Wächter der Nacht-T-Shirt:
Svenja Grebener
26789 Leer

1 x Wächter der Nacht-T-Shirt:
Flexi Bell
Adresse unbekannt

1 x Wächter der Nacht-T-Shirt:
Alexandra Hofmann
10825 Berlin

1 x Wächter der Nacht-T-Shirt:
Pia Gangluff
55411 Bingen

1 x "Spider-Baby":
Karl Aulbach
63872 Heimbuchenthal

1 x "Spider-Baby":
Jane Schmidt
09471 Königswalde

1 x "Spider-Baby":
René Bliß
Adresse unbekannt

1 x "Spider-Baby":
Helmut Kneis
68775 Ketsch

1 x Lomography Fisheye
Andrea Laschat
44625 Herne

1 x Eastman Rucksack
Bettina Jonas
Adresse unbekannt

Es haben insgesamt 247 Leser teilgenommen, bei denen wir uns herzlich bedanken und viel Glück beim nächsten Mal wünschen möchten, falls es dieses Mal mit einem Gewinn nicht geklappt haben sollte.

Informationen zum Thema:
http://www.die-anderen.org

Buchempfehlung: "Science and a Sense of Hope" - "Deep Space Nine"
von Corona Magazine mit Material vom Telos Verlag

Das Buch "Science and a Sense of Hope - Zum Verhältnis von Wissenschaft und Religion in der Fernsehserie "Star Trek: Deep Space Nine" von Kolja Steinrötter beschäftigt sich mit den Inhalten, die "Deep Space Nine" vermittelt und die eine Brücke schlagen zwischen den Wissenschaften, der Notwendigkeit zu lernen und zu forschen, und dem Wunsch der Menschen an etwas zu glauben - an etwas, das ihnen das Gefühl gibt, die Existenz hätte auch auf längere Sicht einen tieferen, kosmologischen Sinn.

Das betrifft die zukünftigen Werte und Prioritäten der Menschheit, aber auch ihr Verhältnis zur Wissenschaft, zur Technik. Und bei "Deep Space Nine" auch den religiösen Glauben. Im "Star Trek"-Universum ist die Einheit der Menschheit und die allmähliche Verschiebung ihrer Prioritäten durch den ersten Kontakt mit einer außerirdischen Lebensform erst möglich geworden.

Ist "Deep Space Nine" aber ein Produkt der Massenkultur, das tatsächlich versucht, eine neue Weltsicht zu vermitteln? Wird durch die Darstellung einer Gruppe von Menschen und Aliens, die mit kosmologischen Fragen konfrontiert werden, an welchen wir heute verzweifeln oder die wir noch gar nicht stellen können, versucht, unser Bewusstsein für diese Probleme zu schärfen? Der Autor versucht in seiner Arbeit, dies zu belegen.

In diesem Zusammenhang ist wichtig darzustellen, wie der allgemeine Zustand von Wissenschaft und Religion, Bildung und Glauben, aber auch anderer Werte vermittelnder Instanzen - etwa der Erziehung und der Medien - heutzutage ist. Zuletzt soll die Fernsehserie "Deep Space Nine" auch als ein Beispiel dienen, wie in den Medien Werte vermittelt werden können.

Der Autor Kolja Steinrötter, geb. 1974, ist Soziologe (M.A.) und lebt als freier Schriftsteller in Münster. Dies ist die illustrierte Fassung seiner von der Universität Münster mit "sehr gut" benoteten Magisterarbeit.

Das Buch ist im Buchhandel oder direkt beim Verlag unter www.telos-verlag.de zu beziehen.

Kolja Steinrötter,
"Science and a Sense of Hope - Zum Verhältnis von Wissenschaft und Religion in der Fernsehserie 'Star Trek: Deep Space Nine'",
Münster 2004,
ISBN 3-933060-13-3,
196 S., 33 Sw-Abb., Bibliogr., Farbcover, br.,

Shopping-Tipps zum Thema:
"Science and a Sense of Hope" - Buch zum Preis von 16,00 EUR

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Kreuzritter von Übermorgen: "Crusade" auf DVD.
von Mike Hillenbrand

Die 5. Staffel der SF-Serie "Babylon 5" war ein Geschenk. Abgesetzt von dem Sender der Warner Brothers übernahm TNT die Serie und ließ eine weitere Staffel produzieren, die auf jeden Fall das Ende von J. Michael Straczynskis auf 5 Jahre angelegten Weltraumoper zeigen musste. Mit dem Ergebnis nicht unzufrieden, beauftragte man den Kreativen mit der Planung einer neuen Serie - und gab gleichzeitig vier abendfüllende Spielfilme in Auftrag, die "Babylon 5" ergänzen und gleichzeitig zur neuen Serie überleiten sollten. Nach den mäßigen TV-Filmen "Der Fluss der Seelen", "Das Tor zur 3. Dimension" und dem Prequel "Der erste Schritt" war der letzte und beste Film "Waffenbrüder" gleichzeitig der Pilotfilm zur neuen Serie. Diese Serie hieß "Crusade".

In "Waffenbrüder" wird die Erde von einem unbekannten Virus verseucht, der innerhalb von 5 Jahren alles Leben auf unserem Planeten auslöschen wird. Irgendwo in der Galaxis soll ein Heilmittel gegen diesen Virus existieren - aber ob es existiert oder wo es sich befindet, weiß niemand. Dennoch macht sich das Raumschiff "Excalibur" als letzte Hoffnung der Menschheit auf den Weg. Der Besatzung unter Captain Matthew Gideon bleiben 5 Jahre Zeit. Doch wie die reale Zeit zeigen sollte, blieben der Serie gerade einmal 13 Episoden.

Das der Erfinder von "Babylon 5" und "Crusade", Joe Michael Straczynski, von seinen Fans (sic!) liebevoll JMS genannt, ein schwieriger Mitarbeiter ist, streitet er gar nicht ab. Trotz dieser Erkenntnis oder gerade deswegen legt er sich immer wieder mit den Offiziellen der Sender an, für die er arbeitet. Das war bei "Babylon 5" so und das war bei "Crusade" nicht anders. Crusade stand schon vor der Ausstrahlung unter einem schlechten Stern - und wurde intern bereits vor dem Senden der 1. Folge gecancelt. Dabei hätte dies nicht nötig sein müssen: Die Voraussetzungen für eine gute SF-Serie bringt "Crusade" locker mit. Eine klare Ausgangsposition, die viel Potenzial für gute Geschichten bietet; gut definierte Charaktere, von vielversprechenden Darstellern besetzt und etliche Unterschiede zur Vorgängerserie, die klar machten: Hier handelt es sich nicht um einen schalen Aufguss.

JMS ließ die Darsteller viel vor Blue Screen arbeiten, was sich im Ergebnis als originell, aber leider auch als sehr gewöhnungsbedürftig herausstellte. Mit den gleichen Adjektiven kann man die Musik bezeichnen, die im Gegensatz zu Christopher Frankes orchestralem Score von "Babylon 5" sehr orientalisch-minimalistisch anmutete. Dennoch sind es solche Stolpersteine, die Qualität auch einen Anstrich von Individualität verpassen - und Qualität hat "Crusade". Auch wenn in 13 Episoden die Suche dem Heilmittel erfolglos bleiben muss, auch wenn das von TNT geforderte "Sex & Crime"-Element, gegen das sich JMS so vehement wehrte, der Serie vielleicht einen Kick mehr Kitzel verliehen hätte (und vor allem eine Zukunft über 13 Episoden hinaus), war "Crusade" ein erster Schritt zu einer guten Serie. Leider waren dem Projekt keine weiteren Schritte vergönnt.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Crusade - Die komplette Serie" - 5 DVDs zum Preis von 31,99 EUR

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Klein, süß und böse: Die "Critters" kommen!
von Mike Hillenbrand

Die Critters sind kleine Monster mit süßem Aussehen (naja!) und spitzen Zähnen. Überall in der Galaxis werden sie aus gutem Grund gejagt, nur wir Erdenbewohner wissen nichts davon. Das macht den blauen Planeten natürlich ziemlich angreifbar für die kleinen Kuschelmonster, die eine Kleinstadt im Mittelwesten der USA darum auch in Ruhe entvölkern könnten, wenn da nicht die Hilfe (doppeltes naja!) zweier galaktischer Critters-Jäger wäre.

Vier Filme sind in der "Critters"-Reihe von 1986 bis 1991 erschienen - und um es gleich vorweg zu sagen: Man braucht einen Hang zum Horror-Genre und Sympathien für reichlich flachen Humor gleichermaßen, um sich in die Zielgruppe dieser Filmreihe ohne größere Probleme eingliedern zu können. Ist das aber der Fall, sind die kuscheligen Spitzzähne mit das Beste, was einem an einem gemütlichen Videoabend passieren kann. Gelegentliche Originalitäten - wie beispielsweise die Riesen-Critters-Plattmachwalze im zweiten Teil - stechen zwar nur selten aus den Drehbüchern von Stephen Herek, David Twohy und Rupert Harvey hervor, aber ob dramaturgische Highlights in einer Filmreihe wie "Critters" gefragt sind, bleibt dahin gestellt. Auf jeden Fall weiß der humoristische Horrorfan, was er in diesem Franchise erhalten wird, bekommt es auch und hat darum allen Grund, zufrieden zu sein.

Die Critters sind gemeiner als es beispielsweise die Gremlins sind, und bieten auch wesentlich stärkere Horroreffekte. Ob man ihre Dialoge in den Folgefilmen wirklich hätte synchronisieren müssen, lassen wir dahingestellt, aber dennoch verfehlt die Mixtur aus "Cute"-Faktor und metzelnden Fressorgien ihre Wirkung auf den Genre-Fan nicht. Die Freundin im Arm, der Raum abgedunkelt und sich im Fernsehen von den süßen Monstern schrecken lassen - wie gesagt: Das Beste, was an einem gemütlichen Videoabend passieren kann.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Critters - Collection" - DVD-Box zum Preis von 29,99 EUR (vorauss. Erscheinungstermin: 28. Oktober 2005)

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Dean Haglund kommt!
von Corona Magazine mit Material von FKM-Events

Beim "Evening With Marina Sirtis" am 11. November 2005 wird ein weiterer Gast anwesend sein: Dean Haglund, Darsteller des Ringo Langly in "X-Files"/"The Lone Gunmen".

Dean hat in Marinas Film "Spectres" mitgewirkt, und als er vom Evening mit Marina gehört hat, bat er, ebenfalls hieran teilnehmen zu können. Wer würde dieser Gelegenheit denn widerstehen?!

Alle, die Dean am vergangenen Wochenende auf der Galileo7-9 in Neuss erlebt haben, wissen, was für ein netter, sympathischer und unterhaltsamer Mensch er ist.

"An Evening With Marina Sirtis & Dean Haglund" findet am 11. November 2005 im Kultur- & Kongresszentrum Deggendorf statt. Einlass ist ab 18:00 Uhr, Beginn um 19:00 Uhr. Im Mittelpunkt stehen die Gäste, das Programm beinhaltet nebst einem Meet & Greet und Q&A-Panels auch die obligatorische Fotosession und Autogrammstunde.

Der Preis für ein Ticket beträgt (trotz des zusätzlichen Gastes) nach wie vor 30 Euro im Vorverkauf bzw. 33 Euro an der Abendkasse - das Ticket beinhaltet bereits die Fotosession mit Marina sowie ein Freigetränk des Sponsors Café-Bistro Vis-A-Vis. Autogramme von Marina und Dean sowie die Fotosession mit Dean sind nicht im Eintrittspreis enthalten.

Informationen zum Thema:
http://www.fkm-events.com - Weitere Informationen und Tickets

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8. Wie die Menschen den Himmel einfingen
von Andreas Dannhauer

In einer Zeit, in der in der Stadt aufgewachsene Kinder sich wundern, dass Kühe nicht lila sind und es Menschen gibt, die den Sternenhimmel nur im Urlaub sehen können, weil die Dauerbeleuchtung und die Luftverschmutzung ihnen den nächtlichen Blick gen Himmel verwehren, gewinnt die künstliche Himmelsdarstellung an Bedeutung. Die professionellen Astronomen bauen ihre Riesenteleskope in fernen Ländern auf hohe Berge, um diesen Zivilisationserscheinungen zu entgehen. Dem Normalbürger bleibt diese Möglichkeit zwar verwehrt, doch gibt es für ihn Computerprogramme und Planetarien, die einen ungestörten Blick ins Universum ermöglichen. Doch beginnen wir am Anfang.

Die Himmelsscheibe von Nebra

Der nächtliche Himmel mit den vielen funkelnden Lichtern übte wohl schon auf unsere Urvorfahren eine gewisse Faszination aus. So wurden schon früh Abbilder des Sternenhimmels geschaffen oder Bauten an den Gestirnen ausgerichtet. Die älteste bekannte Darstellung ist die Himmelsscheibe von Nebra (Sachsen-Anhalt). Diese vor etwa 3600 Jahren gefertigte Bronzescheibe mit Goldeinlagen zeigt Sonne, Mond, Sterne und zwei rätselhafte Bögen. Die Archäologen vermuten, dass die Scheibe neben ihrer rituellen Bedeutung auch benutzt wurde, um den Frühlings- und Herbstanfang und damit Saat- und Erntezeiten zu bestimmen, obwohl die Natur selbst wohl die besten Hinweise darauf liefert.
Die Darstellungen der Himmelskörper sind jedenfalls weder maßstabsgetreu noch zeigen sie identifizierbare Konstellationen, mit Ausnahme einer Gruppe von sieben Sternen, die man mit dem Siebengestirn, dem offenen Sternhaufen der Plejaden, in Verbindung bringt, obwohl sich jedermann morgens davon überzeugen kann, dass dort nur sechs Sterne mit bloßem Auge zu erkennen sind.

Himmelsgloben, -karten und Modelle

Da sich der Nachthimmel scheinbar über unsere Köpfe wölbt, liegt es nahe, ihn auf eine Kugel zu projizieren. Ab dem 16. Jhd. machten sich Kartografen an diese Arbeit und erschufen mit den entsprechenden Abbildungen der mythischen, tierischen und technischen Sternenbilder versehene Kunstwerke, die man z. B. im Mathematisch-Physikalischen Salon des Dresdner Zwingers bewundern kann.
Mit der Zeit wurden die Karten immer genauer und phantasieloser. Heute sehr beliebt, die drehbare Sternkarte für den Hausgebrauch.
Sehr gerne zur Anschauung benutzt werden kleine mechanische Wunderwerke, so genannte orrerys, die die Bewegung der Planeten im Sonnensystem inklusive des Erdmondes darstellen. Diese Geräte sind das Paradebeispiel für ein mechanistisches Weltbild, in dem alle Vorgänge exakt wie Zahnräder ineinander greifen, und bis weit in die Zukunft berechenbar sind. Ein Vorstellung, die heute durch Quantenmechanik und Chaostheorie abgelöst wurde.

Da bei der Darstellung vieler Sterne in unterschiedlichen Projektionsmethoden große Datenmengen gespeichert und verarbeitet werden müssen, wurde dafür schnell der Computer als Hilfsmittel entdeckt.

Planetariumsprogramme

Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Planetariumsprogrammen, die den virtuellen Himmel jederzeit und bei jedem Wetter in die gute warme Stube bringen. Zu nennen wären da z. B. Stellarium, GUIDE und Redshift. Besonders ersteres ist als Open-Source- Projekt dem knappen Geldbeutel zu empfehlen. Im Allgemeinen gilt, je teurer, desto mehr Funktionen und desto größer die Datenbank.
Die Anzahl der darstellbaren Objekte geht dabei in die 100.000de oder mehr, Sterne, Planeten, Raumsonden, Kometen, Asteroiden, Galaxien und Nebel, kurz, alles, was am Himmel seine Bahnen zieht. Meistens werden die Positionsdaten, die während der europäischen Satellitenmission Hipparcos gewonnen wurden, verwendet. Diese Programme verfügen über eine schier unbegrenzte Zahl von Funktionen. Nach der Angabe von Beobachtungszeit und -ort, der auch auf einem anderen Planeten oder gar Stern liegen kann, lassen sich beliebige Himmelsausschnitte in verschiedenen Projektionsarten anzeigen und die Bewegung von Planeten, Kometen, Asteroiden und Raumsonden simulieren. Bei größeren Datenbanken stehen Informationen wie Masse, Entfernung und spektrale Charakteristika der Sterne zum Abruf zur Verfügung. Wer es etwas realistischer möchte, schaltet den Horizont, die Lichtstreuung durch die Atmosphäre oder das Funkeln der Sterne ein. Zum Standartrepertoire solcher Programme zählt inzwischen die Anzeige von Fotos von Deep-Sky-Objekten wie Galaxien und Nebel in der richtigen Orientierung an der richtigen Stelle. Zusätzlich lassen sich die Abbilder von Planeten und Monden einblenden mit Originalmaterial von Raumsonden. Dadurch wird ein realistischer Flug durch das Sonnensystem möglich. Für den romantisch veranlagten Sternfreund werden natürlich auch künstlerische Abbildungen der Sternbilder eingeblendet, wie man sie von den Globen her kennt. Nicht wenige der Programme lassen sich durch eigene Funktionen erweitern oder man kann diese aus dem Internet herunterladen. Einige der größeren Programme bringen umfangreiches astronomisches Wissen insbesondere über die verwendeten Berechnungsmethoden mit. Und wer etwas mehr Geld ausgibt, bekommt noch eine Teleskopsteuerung dazu. Eine CCD-Photoausrüstung vorausgesetzt, kann man sich dann wie ein echter Astronom fühlen, der im Warmen vorm Computer sitzt und sein Teleskop auf dem Dach per Computer steuert.

Planetarien

Die Krönung der künstlichen Himmelsdarstellung ist aber zweifelsfrei das Großplanetarium. Es gibt keine realistischere Darstellung, da die Sterne an eine Kuppel projiziert werden unter der der Zuschauer sitzt, also genau wie am richtigen Himmel. Die weltweite Spitzenposition im Bau von Planetariumsprojektoren haben die Carl-Zeiss-Werke in Jena, während der deutschen Teilung in Oberkochen, seit 1919 inne, als Walther Bauersfeld die Idee zum Bau des ersten Projektors hatte. Das neueste Modell, das Universarium ist ein Meisterwerk aus Mechanik und Faseroptik, welches punktförmige Abbildungen der Sterne auf die Kuppel ermöglicht und sogar das Flackern durch die Luftunruhe nachbilden kann. Für gewöhnlich sind Großplanetarien noch mit einer Vielzahl an Multimediageräten ausgestattet, vom Diaprojektor über Videobeamer bis hin zur computergesteuerten Ganzkuppelprojektion. Für den Puristen sind diese Spielereien zwar eher überflüssig, aber sie ermöglichen die vielseitige Verwendung des Planetariums auch außerhalb der astronomischen Wissensvermittlung. So sind Konzerte und Lasershows gang und gebe und tragen zur Wirtschaftlichkeit solcher recht teuren Anlagen bei.
Im deutschsprachigen Raum findet man Großplanetarien in Berlin, Jena, Stuttgart, München, Bochum, Wien, Münster, Mannheim, Nürnberg, Luzern. Das modernste steht in Hamburg. Aber wie könnte es anders sein, wird es bald durch eines in Peking abgelöst.
Daneben gibt es auch noch viele Kleinplanetarien bis hin zum Tischplanetarium für den Hausgebrauch.

Ob nun Sternenkarte, Computerprogramm oder Großplanetarium, genießen sie doch mal wieder einen Streifzug durch die eingefangene Sternenwelt, damit Sie und Ihre Kinder nicht eines Tages vergessen, das wir in einem funkelnden und faszinierenden Universum wohnen.

Informationen zum Thema:
http://www.himmelsscheibe-von-nebra.com
http://www.skd-dresden.de
http://stellarium.sourceforge.net
http://www.projectpluto.com
http://www.redshift.de/de

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9. Lesezeichen: "Der Aufbruch zu den Sternen" von Isaac Asimov
von Michael Ottenbruch

Science-Fiction ist stets auch ein Spiegelbild ihrer Zeit, und wie wir oft aus der Science-Fiction etwas über die Zeit erfahren können, aus der sie stammt, so ist es manchmal hilfreich, die Zeit zu kennen, aus der ein Roman stammt, um seine Eigenheiten zu erkennen.

So ist es beispielsweise bei "Der Aufbruch zu dem Sternen" ("The Robots of Dawn"), dem zweiten Band des Roboter-Zyklus von Isaac Asimov, den der Heyne-Verlag im August neu herausgebracht hat. Wir erinnern uns: Im Jahre 2003 hatte dieser Verlag unter dem Titel "Die Stahlhöhlen" einen Doppelband aufgelegt, in dem er zwei Klassiker von Isaac Asimov dem heutigen Publikum nochmals zur Verfügung stellte: "Die Stahlhöhlen" ("The Caves of Steel" von 1954) und "Die nackte Sonne" ("The Naked Sun" von 1957), die beiden ersten Romane um Elijah Baley und R. Daneel Olivaw. Der vorliegende zweite Band des Zyklus enthält nun den dritten Roman. (Das ist nicht so verwirrend, wie es auf den ersten Blick scheint.)

Die Handlung datiert zwei Jahre nach den Geschehnissen aus der "Nackten Sonne", und das Szenario unterscheidet sich nicht wesentlich vom vorherigen: Die Menschheit hat sich in zwei "Linien" aufgespalten. Die Erdbewohner leben in "Citys", von der Umwelt hermetisch abgeriegelten, jeweils ein einziges Gebäude bildenden Riesenstädten, die eher Ameisenhaufen gleichen; die "Spacer", Nachfahren der in früheren Jahrhunderten in den Weltraum aufgebrochenen Menschen, haben fünfzig Planeten kolonisiert. Unterstützt von ihren positronischen Robotern, die explizit mit den spartanischen Heloten verglichen werden, führen sie dort bei vernachlässigbarer Bevölkerungsdichte und nach dem Sieg über die meisten Krankheiten ein vergleichsweise paradiesisches Leben, das zwar frei von sozialen, jedoch ebenfalls nicht frei von soziologischen Spannungen ist.

Nachdem Eliah "Lije" Baley und der humaniforme - also von einem Menschen auf die ersten Blicke nicht unterscheidbaren - Roboter Daneel Olivaw in den ersten beiden Romanen zwei Morde an Spacern auf der Erde und auf dem Planeten Solaria aufgeklärt haben, wird Baley jetzt auf den Planeten Aurora gerufen, um den "Mord" an dem anderen humaniformen Roboter aufzuklären - es gibt nämlich nur zwei davon.

Baley und sein Partner Daneel geraten dabei in eine hochkarätige politische Intrige, denn das labile Gleichgewicht, das sich zwischen Spacern und Erdenmenschen herausgebildet hat, steht vor einer grundlegenden Erschütterung: In der allernächsten Zukunft wird sich entscheiden, ob die Galaxis weiter besiedelt wird und von wem: Erdenmenschen oder Spacern bzw. deren Robotern. Diese Entscheidung wird auf Aurora fallen, und eigentlich der Einzige, der für die Tat in Frage kommt, ist der Kopf jener Bewegung, die sich für die Erdenmenschen einsetzt, Dr. Han Fastolfe. Wenn es Baley nicht gelingt, Fastolfes Unschuld zu beweisen, dann besiegelt er dadurch also nicht nur dessen Schicksal, sondern auch seine eigene Karriere und letztlich die Zukunft der Menschheit.

Man könnte also vermuten: Alles wie gehabt; was zweimal funktioniert hat, wird - vielleicht mit Abstrichen - auch ein drittes Mal funktionieren; wir reiten die Welle zu Tode - wenn, ja, wenn da nicht der Zeitfaktor wäre: Denn wenn auch zwischen dem Mord auf Solaria und dem Robotizid auf Aurora nur zwei Jahre liegen, so lagen zwischen dem Erscheinen von "The Naked Sun" und dem von "The Robots of Dawn" drei Jahrzehnte. Zwischen 1957 und 1983 war die Welt eine andere geworden, die Science-Fiction war eine andere geworden, und nicht zuletzt Isaac Asimov war ein anderer geworden.

Das Schaffen von Isaac Asimov war in unterschiedlichen Phasen von verschiedenen Schwerpunkten geprägt: Seine ersten SF- Geschichten veröffentlichte er 1939 noch nicht zwanzigjährig und legte im gleichen Jahr seinen Bachelor of Science in Chemie ab. Während er seine wissenschaftliche Karriere bis zu einem Lehrstuhl für Biochemie in Boston 1955 vorantrieb, veröffentlichte er fleißig weitere SF: Der "Foundation"-Zyklus stammt aus den vierziger Jahren, Anfang der Fünfziger schrieb er die "Empire"-Romane (im Deutschen auch "frühe Foundation-Trilogie" genannt) und danach die beiden ersten Roboter-Romane. "The Naked Sun" sollte dann für eineinhalb Jahrzehnte sein letzter SF-Roman bleiben. Als er 1958 seine Universitätskarriere zugunsten des Schreibens aufgab, verlegte er sich hauptsächlich auf Wissenschaftspublizistik, und das sollte bis zu "The Gods Themselves" ("Lunatico oder Die nächste Welt") so bleiben. Erst 1972 meldete er mit diesem mehrfach ausgezeichneten Erfolgsroman wieder in der SF zurück und legte mit der Novelle "Der Zweihundertjährige" ("The Bicentennial Man") 1977 einen weiteren Welterfolg nach.

Die Achtzigerjahre waren das Jahrzehnt der "Alterswerke": Robert A. Heinlein veröffentlichte 1980 "Die Zahl des Tiers" und später die übrigen "World-as-Myth"-Romane, Arthur C. Clarke schrieb "2010: Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen" ("2010: Odyssey Two"), "Das Lied der fernen Erde" ("The Songs of Distant Earth"), "2061: Odyssee III" ("2061: Odyssey Three") und "Ein Treffen mit Medusa" ("A Meeting With Medusa"). Auch "Aufbruch zu den Sternen" nimmt den Trend auf, ein Lebenswerk zu vereinigen: Der Roman verbindet die Roboter-Romane mit dem "Foundation"-Zyklus, indem er Dr. Fastolfe zum "Erfinder" der Psychohistorik macht und damit zum Vorläufer von Hari Seldon. Darüber hinaus finden sich Cameo-Auftritte von Andrew Martin, dem "Bicentennial Man", und Dr. Susan Calvin, der Robot-Psychologin aus "Robot Dreams". Unter anderem seit Heinleins "World-as-Myth"-Romanen wissen wir, dass solche Reminiszenzen an das eigene Werk auch leicht aufgesetzt wirken können. Ein Isaac Asimov indes vermag sie noch ganz anders zu nutzen.

Die Einstellung der Welt und insbesondere Amerikas zur Sexualität hat sich im Laufe der Jahrzehnte ebenfalls gewandelt, und das ist an der SF nicht vorbeigegangen (Philip José Farmers einschlägige Werke datieren vom Ende der sechziger Jahre). So ist der Roman wesentlich expliziter als das ehedem auch nur denkbar gewesen wäre. Die Chronistenpflicht gebietet es, darauf hinzuweisen, dass das nicht gerade die stärkste Seite des Romans ist: Bettszenen passen nicht zu dem gewohnt lakonischen Stil Asimovs, wenn man auch zugeben muss, dass die Geschichte anders nicht funktionieren würde.

So setzt "Aufbruch zu den Sternen" einerseits den Robot-Zyklus fort und verbindet ihn andererseits mit dem übrigen Werk Asimovs und dieses damit zu einem großen Ganzen. Es ist einerseits weiterhin im besten Sinne "klassische Science-Fiction", andererseits auch wieder ein "klassischer Kriminalroman". Was man bei Science-Fiction wie bei Kriminalromanen als "klassisch" bezeichnet, hat sich zwischen den Fünfzigern und den Achtzigern durchaus geändert, aber der Roman erfüllt jede der Definitionen.

Als Kriminalroman ist er womöglich noch exakter konstruiert als die beiden Vorgänger; die Technik, mit der Asimov die Hinweise auf den wahren Täter verbirgt, ist diesmal eine der ältesten und stammt vom Altmeister Poe. Die Lösung selbst drängt sich im Nachhinein wiederum auf und man ärgert sich fast, dass man nicht vor Baley darauf gekommen ist, zumal man eigentlich bereits in der Mitte des Buches alle relevanten Fakten kennt - man sieht sie nur nicht.

Neben den etwas deplaziert wirkenden Sex-Szenen fällt bei der Neuausgabe unangenehm auf, dass man sich nicht - wie beispielsweise bei den "Stahlhöhlen" - dazu entschließen konnte, den deutschen Titel ans Original anzupassen. Der ursprüngliche deutsche Titel "Aurora oder Der Aufbruch zu den Sternen" wurde wenigstens um das "Aurora oder" entschärft, kann aber dem Originaltitel nicht das Wasser reichen, der wenigstens auf die zentrale Fragestellung des Romanes hinweist. Erschwerend kommt hinzu, dass der eigentliche "Aufbruch zu den Sternen" Gegenstand erst des vierten Roboter-Romanes ist. Der Verlag sollte aber wegen seiner konservativen Haltung nicht zu sehr gescholten werden - führt diese doch dazu, dass man wenigstens von der Rechtschreibreform verschont bleibt.

Wenn ein Autor nach drei Jahrzehnten ein Thema noch einmal aufnimmt, dann droht immer ein Desaster. Dieses Desaster bleibt uns bei dem vorliegenden Roman erspart. Der Roman schließt sich nicht nahtlos an seine Vorgänger an, doch er setzt sie im besten Sinne fort. Die Roman spiegelt die Änderung der Welt in drei Jahrzehnten wieder, aber man kann ihn natürlich - wie alles von Asimov - auch ohne alle Hintergründe einfach nur als spannende Geschichte lesen: Man kommt auf jeden Fall auf seine Kosten.

Die gute Nachricht zum Schluss: Die Neuveröffentlichung des vierten und letzten Romanes des Roboter-Zyklus ("Robots and Empire" bzw. "Das Galaktische Imperium") lässt nicht wieder so lange auf sich warten: Schon im Dezember soll es so weit sein.

Informationen zum Thema:
http://www.corona-magazine.de - Buchkritik zu Isaac Asimov: "Die Stahlhöhlen"

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"Die Foundation-Trilogie (Isaac Asimov)" - Taschenbuch zum Preis von 10,00 EUR
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10. Wissenschaft: Zufall und Chaos
von Marcus Haas

Zufall und Chaos werden gerne in einen Topf geworfen, aber es sind doch sehr unterschiedliche Phänomene. Beide versuchen Vorgänge zu beschreiben, die der klassischen Analytik nicht ohne weiteres zugänglich sind.

Im Gegensatz zu einer fallenden Kugel, deren Flugbahn man sehr genau berechnen kann, ist die Vorhersage der Lottozahlen weitaus schwieriger. Theoretisch wäre dies vielleicht möglich, wenn man die Ausgangsbedingungen genau kennen würde, was zunächst praktisch nicht erreichbar ist, weil es immer Messungenauigkeiten gibt, und selbst theoretisch schwierig wird, weil schließlich quantenmechanische Effekte anfangen eine Rolle zu spielen, welche die Bestimmung der Ausgangsbedingungen unmöglich machen.
Was bleibt sind Wahrscheinlichkeitsaussagen; man kann berechnen, wie wahrscheinlich eine beliebige Zahlenkombination ist, aber das macht keine Aussage darüber, ob diese Zahlen tatsächlich jemals gezogen werden, oder ob sie nicht sogar gleich dreimal hintereinander drankommen.

Auf der anderen Seite der Unordnung steht das Chaos und hier sind oft nicht einmal mehr statistische Aussagen möglich. Chaotische Prozesse zeichnen sich dadurch aus, dass sie von z. T. sehr einfachen Ausgangsbedingungen ausgehend früher oder später in ein Verhalten übergehen, das nicht mehr vorhersehbar ist, auch nicht durch statistische Aussagen. Und dieses Verhalten lässt sich schon mit einem einfachen Taschenrechner produzieren (leichter geht es jedoch mit einer Tabellenkalkulation, oder einem kleinen Computerprogramm).
Dazu setzt man eine Zahl zwischen 0 und 1 in die Formel 2x²-1 ein und wiederholt den Vorgang mit dem Ergebnis, schon nach kurzer Zeit schwanken die Werte chaotisch und schon kleine Variationen des Anfangswertes führen zu völlig anderen Verteilungen, die man sich am besten als Graphen anschaut - interessant wird es in der Regel nach 50-100 Iterationen. Die Vorgehensweise, das Ergebnis wieder in die ursprüngliche Gleichung einzusetzen nennt man übrigens Iteration. Aber wenn man z. B. die Formel x²-1 iteriert, so erhält man nur eine regelmäßige Schwindung und kein Chaos.
Den Faktor vor dem x² kann man also auch verändern (er soll n heißen und unsere Formel lautet dann nx²-1) und stellt fest, dass sich Chaos und Ordnung abwechseln. Für n=1,4 erhalten wir nach einiger Zeit einen Zyklus von 166 Werten, die immer wieder durchlaufen werden, ab 1,5 erhalten wir ein Chaos, das bis n=1,74 anhält und bei n=1,75 pendelt sich nach einiger Zeit ein Zyklus mit drei Werten ein.
Es sei angemerkt, dass bei der Arbeit mit Computern immer Rundungsfehler durch die interne Berechnung entstehen, so dass die Ergebnisse ungenauer werden, je mehr Nachkommastellen hinzukommen.

Die klassische Mechanik kam im 18. Jahrhundert an ihre Grenzen, zwar konnte Galileo die Bewegungen der Jupitermonde vorhersagen, aber nicht die Form einer Schneeflocke, ganz zu Schweigen von Gasen und Flüssigkeiten, und selbst die Newton’sche Mechanik hatte ihre Grenzen, weil sie von idealisierten Körpern ausging, die in der Wirklichkeit kaum anzutreffen sind. Man ging zwar davon aus, dass die Mechanik auch auf komplexere Systeme anwendbar sei, aber ein Gas oder eine Flüssigkeit besteht aus milliarden Molekülen und die klassische Mechanik bekommt genau genommen schon bei drei Körpern, die gleichzeitig miteinander Wechselwirken, in Schwierigkeiten - was als Dreikörperproblem bezeichnet wird.
Es war an der Zeit eine neue Form der Mathematik zu finden, welche in der Lage war, Aussagen über eine Gesamtheit von Teilchen zu machen. Es war Zeit für die Wahrscheinlichkeitstheorie und die Statistik.

Es ist einsichtig, dass die Wahrscheinlichkeit für den Eintritt eines bestimmten Ereignisses der Kehrwert der Anzahl aller möglichen Ereignisse ist. Bei einer Münze beträgt die Wahrscheinlichkeit für Zahl 1:2, bei einem Würfel kommt die 6 mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:6 und eine gerade Zahl mit der Wahrscheinlichkeit 1:2 - die Summe der Wahrscheinlichkeiten für alle geraden Zahlen. Sobald man eine große Anzahl an zufälligen Ereignissen hat, kann man anfangen, statistische Aussagen zu machen und ihre Verteilung zu untersuchen. Ein Beispiel dafür ist die Größe des Menschen, es gibt große und kleine, aber trägt man alle Größen gemäß ihrer Anzahl in ein Diagramm ein, so erkennt man eine mittlere Größe, die auf besonders viele Menschen zutrifft, um die sich die Daten verteilen; das Bild, das sich ergibt, ist eine Glocken- oder Gaußkurve.
Und eine solche Kurve ergibt sich auch, wenn man sich die Geschwindigkeiten der Moleküle in einem Gas anschaut, einige sind langsam, andere sind schnell und die meisten liegen irgendwo dazwischen.

Mit der Entwicklung der Wahrscheinlichkeitsrechnung war es jetzt endlich möglich, das Verhalten von Gasen und Flüssigkeiten besser zu verstehen und die Thermodynamik konnte entstehen, aber auch die Sozialwissenschaften machen sich die Statistik zu nutzte, um Geburten- und Kriminalitätsraten auszurechen und Gesellschaften zu beschreiben (später kam noch die Spieltheorie hinzu, welche versucht, das Verhalten von Menschen und ihre Entscheidungsfindung zu beschreiben).
Womit man noch nicht weitergekommen war, war das Dreikörperproblem - und wenn man das Sonnensystem beschreiben möchte, reichen selbst 50 Körper nur für eine grobe Annäherung. Durch Iteration kann man auch hier wieder eine Näherung finden, welche die Bewegung der Planeten beschreibt, aber wie bereits gezeigt, hängt das Ergebnis empfindlich von den Ausgangsbedingungen ab und man kann nicht mit Sicherheit sagen, ob das Ergebnis periodisch ist (also dass die Erde bis in alle Ewigkeit innerhalb von einem Jahr um die Sonne kreisen wird - für die nächsten Jahre brauchen wir uns aber keine Sorgen zu machen, etwas anders sieht das für Kometen aus).

Trotzdem würde man natürlich gerne wissen, wie stabil die Bahnen in unserem Sonnensystem oder anderen chaotische Systemen tatsächlich sind. Dazu muss man betrachten, wie sich das System in Raum und Zeit verhält. Am besten macht man einen Schnitt und schaut sich bei einer periodischen (oder wenigstens annähernd periodischen) Bewegung an, an welchem Ort das Objekt nach einer Periode wieder auftaucht.
Für die Erde hieße dies, man schaut immer nach einem Jahr, an welcher Position sich der Planet befindet. Die sich so ergebenden Flächen heißen Poincaré-Schnitte und aus den Punkten darauf kann man durchaus Rückschlüsse auf das zugrunde liegende System ziehen, denn da gibt es Bereiche, die häufiger getroffen werden und man kann dynamische Prozesse beobachten, nämlich, dass es Regionen gibt, auf die sich das System eher zubewegt - Senken - und solche, von denen es sich wegbewegt - Quellen.
Dann gibt es noch eine dritte Variante, zu der sich das System aus zwei Richtungen hin- und senkrecht dazu fortbewegt - Sattelpunkte -, und als vierte Variation gibt es Grenzzyklen, auf denen sich das System im Kreis bewegt.

Was Quellen und Senken sind, dürfte einsichtig sein, diese Phänomene trifft man auch im täglichen Leben immer wieder. Sättel sind da schon interessanter, weil sie in eine Richtung stabil, in die andere instabil sind, man kann sich das so wie einen Reitsattel vorstellen, auf dem eine Kugel herunterrollt, zunächst rollt sie vielleicht zur Mitte hin, aber dann zu einer Seite herunter. Der Grenzzyklus ist so etwas wie ein Strudel, das System bleibt auf diesem Pfad bis in alle Ewigkeit, wenn es ihn erst einmal erreicht hat, dieses Verhalten nennt man auch quasiperiodisch, weil es sich zumindest annähernd immer wieder wiederholt.

Betrachtet man ein solches System über längere Zeit, kann man so feststellen, ob es stabil ist oder nicht, denn in einem stabilen Zustand bewegt sich das System auf einen sog. Attraktor zu, einen Punkt in unserem Schnitt, auf den Punkte in seiner Nähe immer wieder hinsteuern, also eine Senke oder ein Grenzzyklus.

Man kann die Chaostheorie aber nicht nur auf Planetenbewegungen anwenden, auch bei der Wettervorhersage hat man es im Wesentlichen mit chaotischen Systemen zu tun, die empfindlich von den Ausgangsbedingungen abhängen - dass Schmetterlinge das Wetter beeinflussen, darf aber trotzdem bezweifelt werden, ihr Einfluss geht gegenüber anderen Einflüssen eher unter. Inzwischen kann man das Wetter regional für bis zu 7 Tage einigermaßen vorhersagen, weil man eine Ahnung davon hat, wohin es sich von den gegebenen Ausgangsbedingungen hin entwickelt, aber darüber hinaus wird es schwierig.

Informationen zum Thema:
http://www.quarks.de - Quarks & Co - Chaos ist nicht gleich Chaos
http://mail.colonial.net - Chaos Theory

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11. Die Corona-Kurzgeschichte

Liebe Kurzgeschichten-Freunde,

heute geht es in dieser Rubrik "regulär" weiter: mit der drittplatzierten Geschichte unseres jüngsten Wettbewerbs, der unter dem Thema "Exotische Seitensprünge" stand. Jennifer Schreiner hat in der Ausgabe 149 ihr Debüt im Corona Magazine gefeiert, als die Autorin mit "Ready from Start" den zweiten Platz in der Themenrunde "Das Weltenarchiv" belegte. Heute erzählt sie über "Das Geschenk", das einen "Seitensprung" der besonderen Art auslöst ...


Das Geschenk
von Jennifer Schreiner

Ich starrte das hässlichste Geschenk an, das man zu einem Hochzeitstag bekommen konnte, und fragte mich, wie in aller Welt ich unter seiner Beobachtung einschlafen sollte.
Unruhig blickte ich zum Lichtschalter. Es behagte mir nicht, das Licht auszumachen und mich selbst in der Dunkelheit dem Kunstwerk auszuliefern.
Wer weiß, wie unheimlich das Ding noch werden konnte?
Ich seufzte und sah es noch einmal an, in der Hoffnung, es könne hübscher und weniger bedrohlich geworden sein.
Es sah aus wie vorher.
Dunkles, glattes Holz, welches zu einer entfernt menschenähnlichen Holzfigur geschnitzt und poliert worden war. Struppige Haarbüschel, die vom Kopf abstanden, ein finsterer Gesichtsausdruck mit einem verzogenen Mund, zu großen Ohren und einer Nase, die so riesig war, dass sie fast so lang war wie der Phallus, der zwischen den Beinen des Wesens stolz nach oben ragte.
Die Hände, gebogen und mit Krallen versehen, hielten einen Speer und etwas, das wie ein Seildiskus aussah. Um den Hals trug das Menschenwesen eine Lederkette mit - echten, so hatte mir mein Mann versichert - Krokodilszähnen.
Ich seufzte schwer. Unmöglich, bei diesem Anblick einzuschlafen. Warum hatte Johnny das Ding auch unbedingt in unser Schlafzimmer stellen müssen?
Mit seiner Erklärung, das sei ein Schutzgeist, ein Asmat, und damit ein ganz tolles, wertvolles Geschenk, hatte er eigentlich nur sich selbst davon überzeugen wollen, dass er mir etwas Schönes schenkte.
Ich war mir sicher, er hatte unseren Hochzeitstag über seine Arbeit vergessen und im Esoterikgeschäft am Hauptbahnhof das überteuerte Maskottchen gekauft, weil er ein schlechtes Gewissen gehabt hatte.
Kein Wort davon, was ich mir wünschte oder gewünscht haben könnte. Nein, ich hatte jetzt einen Asmaten und konnte mit ihm glücklich werden. Schließlich würde er - laut Johnny - auf mich aufpassen, wenn mein Mann auf Geschäftsreise war oder länger arbeiten musste.
Ich hatte nachgesehen. Es stimmte nicht. Asmaten waren zwar tatsächlich Schutzgeister, aber für gewöhnlich nur für Jungfrauen und unverheiratete Frauen.
Ich war beides nicht mehr.
Und wenn ich mir den Asmaten so ansah, war ich ganz froh darüber. Auch wenn Johnny direkt nach der kurzen, frustrierenden, mit einem hässlichen Geschenk gekrönten Hochzeitstagsfeier nach New York geflogen war, so nötig hatte ich keinen Schutz!
Missmutig stand ich auf und wünschte mir für einige Sekunden, ich wäre nicht wie sonst ohne Kleidung ins Bett gegangen. Verwirrt blieb ich vor dem Bett stehen und versuchte, rational zu bleiben. Ich hasse es, wenn Bilder, Fotos oder andere unbelebte Gegenstände einen mit ihren Blicken verfolgen, egal wo im Zimmer man sich aufhält. Man kommt sich dann immer so beobachtet vor.
Trotzdem bewog mich der Blick meines Holzkriegers dazu, ein Seidennachthemd aus der Schublade zu holen und es mir überzustreifen.
"Ich bin eine verheiratete Frau", murmelte ich als Erklärung. "Mich musst du gar nicht so prüfend ansehen!"
Ich trat näher zu der Statue und überlegte, wo ich sie am besten berühren konnte, um sie aus meinem Schlafzimmer zu tragen. Schließlich hatte ich mich für eine stabil und unverfänglich aussehende Stelle entschieden - unter den Achseln - und versuchte mein Glück.
Verwirrt sah ich die Statue an und versuchte es noch einmal. Nichts geschah. Ich konnte sie kein Stück anheben, geschweige denn tragen. Grummelnd stellte ich mich auf die eine Seite und versuchte es mit schieben. - Ohne Erfolg.
Mit verschränkten Armen stellte ich mich vor den Asmaten und sah ihn tadelnd an. "Also, wenn du dich absichtlich schwer machst, dann schlafe ich eben im Wohnzimmer!" Langsam kam ich mir dumm vor, mit einem Stück Holz - wenn auch sehr kunstvoll geschnitzt - zu reden, nur um meine Nerven zu beruhigen.
Als auch der dritte Versuch fehlschlug, setzte ich meine Drohung in die Tat um und kehrte dem Asmaten den Rücken. Mit einem unbehaglichen Gefühl öffnete ich die Tür und betrat den Flur.
Nachdenklich ging ich in Richtung Treppe, um es mir eine Etage tiefer auf der Couch und ohne Geschenk bequem zu machen.
Ich begriff, dass es für einen unauffälligen Rückzug zu spät war, als ich Schritte auf der Treppe hörte. Trotzdem drehte ich mich auf dem Absatz um und rannte in die Richtung, aus der ich gekommen war. Sekunden später, ich war nicht einmal bis zu meiner Tür gekommen, packte mich eine Hand um die Hüfte und wirbelte mich herum.
Schwungvoll wurde ich gegen die Wand gedrückt. Der Mann war nur wenige Zentimeter von mir entfernt, sein alkoholisierter Atem strich über mein Gesicht und sein schäbiges Lächeln verschlug mir die Sprache.
"Sieh an, was wir hier Hübsches haben!", murmelte er, seine Stimme klang atemlos.
Grob hob er mich mit der einen Hand, die immer noch um meinen Hals lag, ein Stück höher, um die andere zwischen meine Beine zu zwängen.
Ich schrie erschrocken und empört auf, doch seine nassen Lippen bemächtigten sich sofort meines Mundes und seine glibberige Zunge stieß in mich hinein. Ich versuchte, um mich zu treten und zu schlagen, doch seine Hände, sein Körper und sein Mund schienen überall zu sein und der Druck um meinen Hals war so stark, dass ich auch gegen die Bewusstlosigkeit kämpfte.
Plötzlich wurde der Mann weggerissen und flog mit einem erschrockenen Schrei kopfüber die Treppe hinab.
Ich riss erschrocken die Augen auf und konnte gerade noch sehen, wie sich die Tür zu meinem Schlafzimmer bewegte.
Dann trat ich einige Schritte nach vorne und blickte nach unten, zum Treppenabsatz. Schon das laute Knacken des ersten Aufpralls ohne folgenden Schmerzensschrei ließ mich glauben, dass ich mir wegen des Mannes keine Sorgen mehr machen musste.
Ein flüchtiger Blick auf ihn bestätigte meine Vermutung.
Nach einer Erklärung für die Polizei suchend tapste ich im Flur entlang. Auf keinen Fall konnte ich über die Leiche hinweg treten und das einzige Telefon auf dieser Etage stand im Schlafzimmer.
Nervös betrat ich es und mein erster Blick galt meinem Beschützer.
Er stand an derselben Stelle, an der ich ihn vergeblich versucht hatte zu verrücken, und sah mich an.
"Ich glaube, ich muss mich bei dir entschuldigen", murmelte ich leise und kam mir dieses Mal erst recht dumm vor.
Trotzdem fand ich, dass sein Gesicht anders wirkte, angespannter.
Einer spontanen Eingebung folgend trat ich einen Schritt näher und beugte mich zu dem hockenden Krieger, um ihm einen Bussi auf den Mund zu hauchen.
Vorsichtig, um nicht mehr von dem unheimlichen Wesen zu berühren als notwendig, lehnte ich mich nach vorne, wich beiden Armen aus und verlor unelegant das Gleichgewicht.
Plötzlich waren seine Hände da und hielten mich. Sie waren erstaunlich weich und warm, dafür, dass mich Holz aufgefangen hatte.
Ich starrte meinen Schutzgeist an, der sich tatsächlich bewegt hatte. Es war keine Einbildung möglich. Ich wurde von dem hässlichsten Krieger gehalten, den ich mir je hätte vorstellen können.
Aber er hielt mich! Und er hatte mich gerettet!
Seine Augen funkelten mich an, als könne er meine Gedanken lesen. Sie waren dunkel, nein schwarz. Schwärzer als die Hölle.
Angst machte sich in mir breit und lähmte meine Bewegungen. Obwohl er mich vorsichtig und behutsam hielt, zitterte ich.
Er hatte gerade einen Mann getötet und ich wusste nicht, wie der Asmat zu mir stand.
Unsicher stammelte ich: "Ich wollte mich nur bedanken."
Der Schutzgeist verharrte reglos. Ich versuchte, mich vorsichtig aus seinem Griff zu winden, aber er hielt mich fest. Als er mich auch nach einer expliziten Aufforderung nicht losließ, gab ich ihm den Bussi, wie ich es von Anfang an vorgesehen hatte.
Er bewegte sich und machte aus meiner höflichen Geste einen richtigen Kuss.
Ich hatte die Holzzunge schon vorher gesehen, jetzt schob sie sich in meinen Mund, glitt über meine Zunge und spielte mit ihr. Verwirrung stieg in mir auf, weil ich Angst oder Ekel empfinden sollte, es aber nicht tat.
Ich empfand eine Freude, wie sie mir bei Johnnys Küssen schon lange fehlte. Ein aufrichtiges Ziehen im ganzen Körper, das mehr versprach und mit den Sehnsüchten spielte.
Der würzige Geschmack meines Holzkriegers kribbelte auf meiner Zunge und meiner Nase, lebendiger als alles, was ich je geschmeckt hatte. Rein und anregend, als sei er das Leben selbst. Verführerisch und betäubend schmiegte sich der Duft um mich und füllte mich gleichzeitig aus.
Vorsichtig legte ich meine Hand auf die holzige Wange meines Kriegers. Sie schien zu pulsieren. Mit sanftem Druck lud ich ihn ein, den Kuss zu vertiefen. Was er annahm.
Das Ziehen in meinem Körper verstärkte sich, wollte mehr, wollte alles. Ich war erst seit zehn Jahren verheiratet, konnte mich aber nicht daran erinnern, jemals solch ein rein sexuelles Verlangen verspürt zu haben.
Als ich sein Holzglied an meinem Oberschenkel spürte, kam ich mir albern vor, es in mir haben zu wollen. Gleichzeitig wollte ich es so dringend, wie ich noch nie etwas gewollt hatte.
Ich stöhnte leise, zustimmend.
Ohne seinen Kuss zu unterbrechen, ließ er seine Hände über meinen Körper wandern und liebkoste ihn gekonnt. Schließlich strich er zärtlich über die Innenseite meiner Schenkel, ohne mich aus seiner Umarmung zu entlassen.
Benommen von seinen Berührungen und von meinem Verlangen wand ich mich in seinen Armen und öffnete die Beine für ihn, damit er mich auch dort, am Brennpunkt meiner Begierde, berühren konnte.
Langsam schob er mich zu sich, über sich, an die richtige Stelle und drückte mich sanft nach unten.
Auf ihn, auf seinen riesigen Phallus. Ich verharrte reglos, als ich den Druck spürte. Er war riesig. Sowohl vom Durchmesser als auch von der Länge. Plötzlich hatte ich Angst.
Als habe er mein Zögern gespürt, überließ er mir das Tempo, vertraute darauf, dass meine Lust größer war als meine Angst.
Und ich folgte meiner Begierde.
Ließ ihn in mich gleiten, Stückchen für Stückchen, bis der Druck sich meinem Körper anpasste und er ganz in mir war und mich vollkommen ausfüllte. Schon dieses Völlegefühl befriedigte mich, gab mir das Gefühl, begehrt und verehrt zu werden. Als sein Glied begann, in mir zu pulsieren, schrie ich auf. Wellen der Lust schossen durch meinen Körper.
Aber ich wollte mehr, bewegte mich auf dem Asmaten, zwang ihm mein Tempo, meinen Rhythmus auf. Gehalten von seinen Händen, von seiner Unterstützung und Liebe für mich, kam ich mich unvorhergesehener Wucht.
Erst nach Minuten war ich in der Lage, mich wieder zu bewegen, mich von ihm zu lösen. Verwirrt stieg ich von dem erstarrten Holzkrieger und sah ihn an. Keine Regung oder Bewegung bewies, dass er mit mir gerade den intimsten Akt geteilt hatte, den ich je erlebt hatte.
Er sah aus wie vorher und schien auch seine Position nicht verändert zu haben.
Zitternd zog ich mir das Nachthemd über meine Schenkel und für einen Moment fühlte ich mich verloren.
Ich hatte meinen Mann mit einem Holzkrieger betrogen. Mit seinem Geschenk.
Konnte man einen Mann mit seinem Geschenk betrügen? Mit einem Schutzgeist, der für einen da war, wenn es der eigene Mann nicht mehr war?
Ich beugte mich zu meinem Krieger und gab ihm einen Kuss auf den Mund. Er kommentierte ihn mit einem kleinen Grinsen und entließ mich fürs Erste wieder in die raue Wirklichkeit.


Jennifer Schreiner wurde 1976 geboren, ist Magister der Philologie, Mutter und Autorin. Neben einigen erotischen Kurzgeschichten in Anthologien und Zeitschriften hat sie ein Märchenbuch veröffentlicht. Weiter gibt sie VHS-Seminare zum Kreativen Schreiben. Im Corona Magazine hat sie zuletzt in der Themenrunde "Das Weltenarchiv" den zweiten Platz belegt. Mehr unter www.JenniferSchreiner.com.

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corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904
Ausgabe 143 - 05.10.2005

Herausgeber
Mike Hillenbrand &
Simon Pypke


Chefredaktion
Mike Hillenbrand (mh)
Simon Pypke (sp) (v.i.S.d.P.)


Lektorat
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Corona-Redaktion
Andreas Dannhauer (ad)
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Sabine Klann (sk)
Michael Ottenbruch (mo)
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Ausgabe 152 erscheint am
19. Oktober 2005.

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