corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904

   newsBEAT
  + Um ST bleibt es ruhig
  + Neues von JMS
  + Braga über "Threshold"
  + Whedon über "Serenity"
  + Marvel dreht auf
  + "HP4": Neue Trailer

   Kunterbunt
  + "Paradise now" später
  + "The Dark" kommt
  + Klassiker-DVDs im Okt.
  + AC 66 erschienen
  + "Visionen", Teil 2
  + "Rückkehr ins All"
  + Kirk kommt nicht
  + "ENT" im Kino
  + SparrenCon in Bielefeld
  + Reiseführer zur RingCon

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21. September 2005 - Ausgabe 150 - "Goodbye, Farewell & Amen"

Alles geht..

Wir melden uns zurück. Die Sommerpause ist vorbei und die letzten schlafenden Recken unserer wackeren Redaktion konnten wir vor einigen Tagen erfolgreich aus dem anhaltenden "Sonne, mach mich Afro-Amerikaner!"-Koma wecken. Das kreative Ergebnis dieser Aktion von einer noch halb schlaftrunkenen Meute haben Sie in diesem Moment auf Ihrem Bildschirm. Ausgabe 150 des Corona Magazines.

Eigentlich ein Grund zur Freude, die wir uns ehrlich gesagt auch gönnen. Leider wird sie aber auch getrübt, denn mit dieser Ausgabe verabschiedet sich unser langjähriger Herausgeber und Chefredakteur Klaus Michels von diesem Projekt, dem er 6 Jahre lang die Treue gehalten hat. Klaus Michels an dieser Stelle zu würdigen, ist eine leichte Aufgabe. Ein Link in das Archiv des Corona Magazines reicht völlig. Sehen Sie sich an, wie sich "das Corona-Projekt" in den letzten Jahren, genauer: seit Ausgabe 57 im Jahre 1999 entwickelt hat. Ein Großteil dieser Entwicklung ist der Vision und der Autentizität dieses Mannes zu verdanken. Du wirst uns fehlen, Klaus.

Im Inhalt unserer Jubiläumsausgabe finden Sie eine bemerkenswerte Besprechung des neuen Harry Potter-Bandes, die Vorstellung des russischen Genre-Films "Wächter der Nacht" - bei der Sie mal wieder etwas gewinnen können - und neben den anderen bekannten Rubriken auch eine Würdigung des 10. Geburtstags der vierten Star Trek-Serie "Raumschiff Voyager". Zum Jubiläum gibt es dann auch die wirklich lesenswerte Kurzgeschichte "Faust" von Armin Rößler - sozusagen neben der Reihe. Die Gewinner unseres laufenden Kurzgeschichtenwettbewerbs in der Runde "Exotische Seitensprünge" werden dann in den kommenden drei Ausgaben veröffentlicht.

Viel Spaß mit der 150. Ausgabe des Corona Magazines - und denken Sie bitte daran:
Nur der Himmel ist die Grenze!

Herzlichst,
Ihr Mike Hillenbrand
Herausgeber (v.i.S.d.P.)



Inhalt

1. Harry Potter: Der Auserwählte?
Birgit Schwenger berichtet über den sechsten Band
7. Rating Report
Einschaltquoten von und mit Martin Seebacher
2. newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
8. Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
3. Kino-Vorschau: Wächter der Nacht
Ein russischer Genre-Film sorgt für Furore
9. Zehn Jahre "Star Trek: Raumschiff Voyager"
Sebastian Norck wirft einen Blick zurück auf Serie 4
4. Drei Fragen an Klaus Michels
Abschied eines Herausgebers
10. Beyond SF spezial: "Law & Order"
Matthias Pohlmann auf den Spuren des Gesetzes
5. Ihre Meinung
Leserbriefe an das Corona Magazine
11. Wissenschaft: Planetenentstehung
Molekülwolken, Akkretionsscheiben und offene Fragen
6. TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
12. Die Corona-Kurzgeschichte
"Faust" von Armin Rößler


1. Harry Potter: Der Auserwählte?
von Birgit Schwenger

Es fällt schwer, sich Tony Blair vorzustellen, wie er in seinem Büro sitzt und plötzlich von einem Gemälde angesprochen wird, dass ihm den Besuch des Ministers der Magie ankündigt. Natürlich nennt Joanne K. Rowling keine Namen - die Rede ist lediglich vom Premierminister von Großbritannien -, aber man kann es sich nicht verkneifen, sich den momentanen Bewohner von 10, Downing Street, vor Augen zu führen, wie er auf ein unliebsames Telefongespräch mit dem Präsidenten eines anderen Landes wartet, während er eine wirklich üble Woche noch einmal Revue passieren lässt. Wie kann er auch ahnen, dass - trotz aller Vorwürfe der Opposition - tatsächlich niemanden seiner Minister, ja noch nicht einmal jemanden aus der Welt der Muggel die Schuld an all diesen schrecklichen Vorfällen trifft. Den Lesern ist bei diesem überraschenden Einstieg in "Harry Potter und der Halbblutprinz" im Gegensatz zu besagtem Premierminister natürlich längst klar, dass nur Lord Voldemort und seine Todesser dahinter stecken können - und werden ihre schlimmsten Ängste und Befürchtungen nur zu bald bestätigt sehen. Der dunkle Lord ist für wahr in die Welt der Zauberer und Hexen zurückkehrt und ist dabei, erneut ein Regime des Terrors und des Schreckens zu errichten. Wer nicht für ihn ist, ist gegen ihn und bekommt seine Macht auf das Grausamste zu spüren.

Schluss mit lustig

Relativ schnell wird klar, dass im sechsten Band von "Harry Potter", der 656 Seiten stark am 1. Oktober auf Deutsch erscheinen wird, endgültig Schluss mit lustig ist. Wie gewöhnlich hat Harry seine Ferien wieder bei den Dursleys verbracht, aber deren Abneigung gegenüber ihrem unliebsamen Hausgast ist auch schon fast das einzige, das sich in Harrys Welt nicht verändert hat. Rufus Scrimgeour ist der neue Minister der Magie, der im Kampf gegen Voldemort endlich Taten sprechen lassen soll. Ob die Hinweise des Ministeriums, wie man sich und seine Familie gegen die dunklen Mächte schützen kann, Erfolg versprechend sind, darf jedoch bezweifelt werden: Zwischen den Zeilen ist eher Hilflosigkeit denn wirksame Gegenwehr herauszulesen. Auch die Zeitungen sind voll mit den neuesten, meist schrecklichen Nachrichten, so dass Ron Hermine schon standardmäßig bei der Ankunft des Tagespropheten fragt, ob jemand gestorben sei, den sie kennen. Tatsächlich wird Hermine diese Frage gegen Ende des Buches mit ja beantworten müssen. Bereits im Vorfeld war bekannt geworden, dass erneut eine Hauptfigur sterben wird. Bei "Harry Potter" ist eben niemand, nur weil er zu den Guten gehört, automatisch vor Unglück oder gar Tod gefeit. Rowling stellt hier erneut ihren Mut unter Beweis, mit gängigen Vorstellungen eines Happy Ends zu brechen. Dabei ist es vielleicht gar nicht so schockierend, wer stirbt, sondern wie die betreffende Person zu Tode kommt. Denn damit zieht Rowling definitiv allen als sicher geltenden Annahmen und Charakterisierungen den Boden unter den Füßen weg. Wer das Buch gelesen hat, wird sicherlich sofort in die wildesten Spekulationen verfallen, wie die Ereignisse zu verstehen sind und was sich daraus für Band sieben an Schlussfolgerungen ergeben. Es hilft - wie so oft bei Rowling - das ein oder andere Kapitel zu Beginn des Buches noch einmal genau zu lesen, denn bekanntermaßen darf man bei der Autorin jedes Wort auf die Goldwaage legen. Wird beispielsweise in einem Nebensatz eine scheinbar unbedeutende Figur oder ein Vorfall erwähnt, kann man getrost davon ausgehen, dass diese im nächsten oder übernächsten Buch noch eine gewichtige Rolle spielen werden. Der mysteriöse Titel gebende Halbblutprinz ist eher im Sinne eines McGuffin á la Hitchcock zu verstehen, auch wenn seine (oder ihre?) Identität eng mit Ende des Romans verknüpft ist. Wer vorab lieber gar nichts über die Handlung wissen möchte, dem sei übrigens dringend geraten, das Inhaltsverzeichnis des Buches keines Blickes zu würdigen!

Dunkle Zeiten ziehen auf

Die Grundstimmung des "Halbblutprinzen" ist düster und es kann nur noch düsterer werden. Schon der dritte "Harry Potter"-Film wurde erst ab 12 Jahren freigegeben und auch dieses Buch dürfte auf jüngere Leser stellenweise sehr beängstigend wirken. Im Zweifelsfall sollten Eltern das Buch zunächst selber lesen und entscheiden, ob sie die Geschehnisse, die von Folter über seelenlose Zombies bis hin zu Mord reichen, ihren Kindern zumuten können. Das Ende rückt definitiv näher und es wirft seine blutigen Schatten voraus.

Es fragt sich, warum der Carlsen Verlag weiterhin zwei Versionen des neuen "Potters" veröffentlichen wird, denn auch als erwachsener Mensch muss sich niemand schämen, mit diesem Buch gesehen zu werden. Und wenn, dann allerhöchstens wegen der Cover der Carlsen-Ausgaben, die im Vergleich zu den englischen und amerikanischen Titelmotiven schlicht geschmacklos sind. Dies sei vor allen denjenigen gesagt, die Harry Potter immer noch als simples Kinderbuch abtun - als sei dies eine Beleidigung. Bücher für Kinder sind in der Regel selten schlicht. Sie vermitteln im Gegenteil sogar häufig äußerst komplexe Zusammenhänge, aber weil sie dies für jedermann verständlich tun, werden sie in Deutschland - ebenso wie das phantastische Genre im Allgemeinen - meist als banal abgetan.
Joanne K. Rowling ist es bei "Harry Potter" gelungen, die Romane und ihre Charaktere gemeinsam mit ihren Lesern (er) wachsen (werden) und reifen zu lassen. Aus einer wunderbaren, scheinbar heilen Welt der Zauberer und der Magie ist eine dunkle, bedrohliche Welt voller Gefahren und Misstrauen geworden. Nichts ist mehr so, wie es einmal schien. Wieder einmal tritt ein neuer Lehrer der Verteidigung gegen die Dunklen Künste seine Stellung an. Aber auch dessen Schicksal wird von Voldemorts Fluch überschattet, dass niemand diesen Posten länger als ein Jahr ausfüllen werde. Wie man im "Halbblutprinzen" erfährt, geht dieser Fluch auf Voldemorts negativ verlaufenes Bewerbungsgespräch auf eben diesen Job zurück. Selbst Arthur Weasley wird befördert, was nur von der Tatsache getrübt wird, dass Mrs. Weasleys Uhr für alle Mitglieder ihrer Familie nun beständig Todesgefahr anzeigt. Natürlich gibt es auch wieder einige neue Kreaturen und Charaktere, wie z. B. den äußerst gelungenen Horace Slughorn, der - bereits pensioniert - seine Lehrtätigkeit in Hogwarts wieder aufnimmt. Es gibt ein Wiedersehen mit guten alten Bekannten wie Hagrid oder Lupin, den Hauselfen Dobby und Kreacher, Harry wird Kapitän des Quidditch-Teams von Gryffindor und an allen Ecken und Enden wird auf das heftigste geknutscht und miteinander angebandelt.

Das Ende nah und alle Fragen offen?

Viele Handlungsfäden der vorangegangenen Bücher werden aufgegriffen und zu Ende geführt, viele Fragen werden beantwortet, aber natürlich auch neue aufgeworfen. Vor allem das Tempo des Buches hat im Vergleich zu "Harry Potter und der Orden des Phönix" ordentlich angezogen. Verzettelte sich Joanne K. Rowling im fünften Band stellenweise noch in diversen Nebenhandlungen und ausschmückenden Details, so schreitet die Geschichte nun zügig voran. Dabei ist der "Halbblutprinz" nicht einmal übermäßig actionbetont. Zwar geht alles zack auf zack, aber die wahren Augenöffner sind eher tief greifende Gespräche als große kämpferische Auseinandersetzungen. Außerdem spielt auch Hogwarts selbst wieder eine größere Rolle - schließlich sind die "Potter"-Bücher nicht zuletzt klassische englische Internatsgeschichten. So dürfen die angehenden Zauberer und Hexen ihre O.W.L.s in Empfang nehmen und müssen ganz schön ackern, um sich auf ihre im nächsten Schuljahr anstehenden N.E.W.T.s vorzubereiten. Und manchmal muss man - ob man will oder nicht - immer noch lauthals lachen, über die aberwitzigen Verwicklungen und pointierten Dialoge, die Joanne K. Rowlings überbordender Phantasie entspringen. Unter den gegebenen Umständen kommt dies zwar nicht mehr allzu häufig vor. Aber wenn, dann darf man sicher sein, das Fred und George Weasley mit ihrem überaus erfolgreichen Zauberladen "Weasleys’ Wizard Wheezes" daran nicht ganz unschuldig sein können. Am Ende des Buches gibt es wirklich nichts mehr zu lachen und nur noch ein einziger Lichtblick erhellt das Dunkel, das Harry und seine Freunde umgibt.

Liebe ist stärker als Hass

Der Suchtfaktor ist wieder enorm hoch, was sicher auch auf das hohe Erzähltempo zurückzuführen ist. "Harry Potter und der Halbblutprinz" ist Hochspannung pur, gut geschrieben und bietet noch dazu einen Diskurs über die philosophischen Fragen des Lebens. Sollte man wirklich an das Gute in jedem Menschen glauben? Oder ist der Preis, den man dafür zahlen muss, unter Umständen zu hoch? Ist Liebe stärker als Hass? Ist es besser, sich frei entscheiden zu können, oder sollte man akzeptieren, dass der eigene Weg längst vom Schicksal vorbestimmt ist? Der siebente und letzte Band der Reihe dürfte sozusagen Joanne K. Rowlings "Die Rache der Sith" werden. Zumal Harry Potter - wie auch Anakin Skywalker im eben genannten Film - in Band sechs mehrfach als der Auserwählte bezeichnet wird. Der "Halbblutprinz" lässt einen derart geschockt und verunsichert zurück, dass die vermutlich zwei bis drei Jahre lange Wartezeit auf das neue Buch zermürbend werden dürfte.
Zum Glück tröstet darüber wenigstens die Verfilmung des vierten Bandes "Harry Potter und der Feuerkelch" hinweg, die am 17. November 2005 in die deutschen Kinos kommen wird. Mit Mike Newell ("Vier Hochzeiten und ein Todesfall") führt erstmals ein Brite Regie bei einem "Harry Potter"-Film. Zunächst gab es offenbar Pläne, den immerhin schlappe 800 Seiten umfassenden vierten Band als Zweiteiler umzusetzen. Aber ebenso wie sein Vorgänger auf dem Regiestuhl, Alfonso Cuarón, hält sich Newell offenbar nicht mehr ganz so eng an die Vorlage wie Chris Columbus bei den ersten beiden Teilen und griff stattdessen zum Rotstift, um einige Nebenhandlungen und Charaktere zu streichen. Der Soundtrack stammt erstmals vom Schotten Patrick Doyle - Oscar-nominiert für "Hamlet" und "Sinn und Sinnlichkeit". Herausragende Neuzugänge unter den Schauspielern sind Brendan Gleeson ("Königreich der Himmel") als Mad-Eye Moody, Miranda Richardson ("The Hours") als Rita Kimmkorn und Ralph Fiennes ("Der englische Patient") als Lord Voldemort. Altbekannte Gesichter wie Alan Rickman, Michael Gambon oder Gary Oldman sind selbstverständlich wieder mit von der Partie - auch wenn man den ein oder anderen nach der Lektüre des "Halbblutprinzen" definitiv mit anderen Augen sehen wird!

Informationen zum Thema:
http://www.carlsen-harrypotter.de/ - Die offizielle Seite des Carlsen Verlages
http://harrypotter.warnerbros.de/index.html - Die offizielle Seite von Warner Bros.
http://www.hp-fc.de/ - Harry-Potter-Fans

Shopping-Tipps zum Thema:
Harry Potter-Shop bei Amazon.de - Alles rund um Harry Potter

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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2. newsBEAT

Im "Star Trek"-Universum nichts Neues.

In der jüngsten Ausgabe des "Star Trek"-Magazins gibt es ein Exklusiv-Interview mit Rick Berman, in dem der "Star Trek"-Produzent einmal mehr über die Absetzung von "Enterprise" spricht und erklärt, warum es kaum neue Nachrichten über einen elften Film gibt. Hier einige Auszüge:

Nach einer möglichen fünften Staffel von "Star Trek: Enterprise" gefragt, antwortete Berman:
"Als Manny zu uns stieß und mit seiner Leidenschaft für den Zeitraum zwischen 'Star Trek: Enterprise' und der Originalserie zahlreiche Ideen einbrachte, hätten wir uns zusätzlich zu den Storys, die wir tatsächlich in der vierten Staffel umsetzten, noch weiter mit dergleichen Themen beschäftigt, die schließlich in der Originalserie aufgegangen wären. Es gab so viele gute Ideen. Und diese Ideen kamen nicht nur von Manny Coto, sondern auch von den anderen Mitgliedern des Autorenstabs. Wir hätten keine Probleme damit gehabt, eine aufregende fünfte Staffel zu entwerfen, die 'Star Treks' Vergangenheit zusammengeschlossen und zelebriert hätte. Es gab jede Menge Ideen. Es hab viele Fäden, die hätten erstellt werden können."

Bezüglich des elften Films, zurzeit mit dem Namen "Star Trek: The Beginning" betitelt, sagte Berman:
"Es gibt im Moment nichts Neues zu erzählen. Absolut nichts Neues. Wir haben über den Stand der Dinge schon in den letzten Interviews gesprochen, und jene Dinge haben sich bisher nicht verändert. Sie werden die Ersten sein, wenn es etwas Neues zu besprechen gibt." "Wir sind fertig mit 'Enterprise', und der Film befindet sich immer noch in frühem Stadium. Die einzige Sache, zu der ich zuletzt etwas beigesteuert habe, sind die 'Star Trek'-DVDs. Ich habe einen Kommentar zur 'Star Trek: Nemesis'-DVD aufgenommen und Kommentare zu den 'Enterprise'-DVDs abgegeben. Aber das war es auch schon wirklich."

Shopping-Tipps zum Thema:
"Star Trek: Enterprise (Season 3)" - DVD-Box zum Preis von 91,00 EUR (ab 10. Oktober 2005)
"Star Trek 10 - Nemesis" - DVD zum Preis von 9,99 EUR

Neues von JMS.

JMS hat bekannt gegeben, dass er eine Prime Time Serie für ein großes Studio/Network entwickeln wird. Dieses Projekt hat nichts mit "Babylon 5" zu tun. Dabei wird zuerst ein Überblick über die Serie geschrieben. Anschließend das Drehbuch für den Pilotfilm. Wenn das Studio das Drehbuch mag, wird dieser produziert. Wenn sie den Pilotfilm mögen, und er erfolgreich ist, wird daraus eine Serie. Das ist das normale Prozedere, wobei 90 Prozent dieser Entwicklungen nicht zu einer Serie führen.

Da auf vielen Convention Fans Interesse an Drehbüchern der Serie bekundet haben, und bei etlichen Händlern bis zu 20 Dollar für eine schlechte Kopie bezahlt haben, werden alle 91 von JMS geschrieben Drehbücher als Bücher veröffentlicht. Derzeit ist geplant sieben Drehbücher in einem Buch zusammenzufassen.

Zusätzlich wird jedes Buch 30 Seiten Kommentare, Vorworte, Anekdoten usw. zu den einzelnen Folgen beinhalten. Die Bücher werden alle zwei Wochen erscheinen. Jedes Buch wird in der ersten Verkaufswoche für 29 Dollar zu haben sein. Später liegen sie bei 39 Dollar. Insgesamt wird es also 14 Bände geben.

Dabei wird das erste Buch das Original "The Gathering"-Drehbuch enthalten, das sich stark von allen veröffentlichten Versionen des Pilotfilms unterscheidet.

Wer alle 14 Bücher bestellt, erhält umsonst einen 15. Sonderband dazu, der käuflich nicht erworben werden kann. Darin befindet sich das unveröffentlichte neue "Soul Hunter"-Drehbuch. Die alten hat JMS, weil er unzufrieden war, eingezogen und ein neues geschrieben. Außerdem wird man den gesamten Fünf-Jahres-Story-Bogen, den JMS Warner präsentiert hat, darin finden. Dieser umfasst 6-7 Seiten, man kann so erfahren, wie die Story mit Sinclair statt Sheridan weitergegangen wäre. Zusätzlich erfährt man etwas über die damals geplante "B5" Nachfolgeserie "Babylon Prime".

Informationen zum Thema:
http://babylon5scripts.com/

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"Crusade - Die komplette Serie" - 5 DVDs zum Preis von 29,99 EUR
"Babylon 5: The Legend Of The Ranger (UK Import)" - DVD zum Preis von 29,99 EUR (ab 24. Oktober 2005)
"Babylon 5: The Complete Universe (UK Import)" - DVD-Mega-Box zum Preis von 379,00 EUR (ab 24. Oktober 2005)

"Farscape" wird nicht weiter synchronisiert.

Koch Media veröffentlichte bisher die drei ersten Staffeln von "Farscape". Zu Beginn hieß es, bei ausreichenden Verkäufen wäre eine Veröffentlichung der vierten Staffel und von "Peacekeeper Wars", die bisher nicht deutsch synchronisiert sind, möglich.

Nun wurde der Brief eines Mitarbeiters von Koch Media publik gemacht, der eine Veröffentlichung nicht mehr in Aussicht stellt:

"Leider werden wir die 4. Staffel und auch die 'Peacekeeper Wars' aufgrund fehlender Synchronfassungen nicht veröffentlichen. Eine Neusynchronisation wäre zu teuer und eine untertitelte Fassung würde sich leider auch nicht rechnen."

Shopping-Tipps zum Thema:
"Farscape (Season 1)" - DVD-Box zum Preis von 53,97 EUR
"Farscape (Season 2)" - DVD-Box zum Preis von 53,97 EUR
"Farscape (Season 3)" - DVD-Box zum Preis von 65,99 EUR
"Farscape - Peacekeeper Wars (UK Import)" - 2 DVDs zum Preis von 39,99 EUR

Brannon Braga über "Threshold".

Brannon Braga, Co-Creator und Executive Producer der neuen CBS SF-Serie "Threshold", erzählte in einem Interview, dass die Serie nicht davor zurückschreckt, zu erklären, was die Außerirdischen darin tun. "Es handelt sich um Bioforming", sagte Braga. "Sie senden dieses bizarre, technologische Signal, das unsere DNS mutieren lässt, [sie verwandeln uns] in sie. Sie sind keine Außerirdischen. Sie verwandeln uns in sie."

In "Threshold" spielt Carla Gugino die Hauptrolle als Dr. Molly Caffrey, die Frau, die "Operation: Threshold" schrieb, einen Notfallplan, der beschreibt, was im Falle einer außerirdischen Bedrohung zu tun wäre. Als ein Frachter ein außerirdisches Schiff entdeckt, wird Threshold in Bewegung gesetzt, und Caffrey muss ein "rotes Team" zusammenstellen und Nachforschungen betreiben.

Braga, der zusammen mit den Produzenten David S. Goyer und David Heyman die Serie entwickelte, erzählte, dass er die Idee mochte, eine weibliche Hauptprotagonistin zu haben. "Ich mochte das Konzept, dass sie diesen Notfallplan schrieb, was zu tun wäre, wenn eine außerirdische Intelligenz zur Erde käme und sie feindlich gesinnt wäre", sagte er. "Dieser Plan war rein theoretisch und eines Tages ruft die Regierung sie an und sagt, dass es wirklich passiert. So, dass ihr 'Was wäre wenn?'- Szenario zu einem 'Was nun?'-Szenario wird. Und sie muss wirklich damit anfangen, diese Sch---e zu planen, weil es wirklich passiert."

"Threshold" startet in starker Konkurrenz zu anderen neuen SF- und Mystery-Serien, aber Braga glaubt, dass "Surface" und "Invasion" ganz unterschiedliche Serien sind. "Threshold" dreht sich um eine Gruppe von Leuten, die für die Regierung arbeitet und versucht, die Außerirdischen zu stoppen. "Es ist schon lustig, eine Menge Serien drehen sich um Regierungsverschwörungen, und es gibt immer diese Leute im Dunklen, von denen man nicht genau weiß, was sie vorhaben", sagte Braga. "Wir sind diese Verschwörung. Wir leiten diese Verschwörung. Und sie werden die gleichen, geheimnisvollen Sachen tun. Die Threshold-Protokolle werden es nötig machen, gelegentlich einige Grauzonen näher zu erforschen.

Fortsetzung von "Sliders" geplant?

Vor etwa 5 Jahren wurde die letzte "Sliders"-Episode "Der letzte Slide"/"The Seer" abgedreht und nun kocht die Gerüchteküche um eine so lang erwartete Fortsetzung.

Auf der Website des amerikanischen SciFi-Channel Sci-Fi Wire wurde ein Artikel veröffentlicht in dem eine Serie über "alternative Realitäten" beschrieben wird. Doch ob es sich dabei um eine "Sliders"-Fortsetzung in Form einer 6. Staffel, einer Mini-Serie, einem Spin-Off oder über eine gänzlich neue Serie handelt, geht nicht hervor. Man darf gespannt sein.

"Star Wars"-Serie: Drehbuchautoren gesucht.

Lucasfilm sucht derzeit nach Autoren für die "Star Wars"-Fernsehserie. Unter großen Sicherheitsvorkehrungen sollen ab Januar auf der Skywalker Ranch die Drehbücher geschrieben werden. Wobei die Dreharbeiten 2007 in Australien stattfinden sollen.

Lucas und Rick McCallum werden als Produzenten fungieren. Die noch unbenannte Serie soll eine Gesamtlaufzeit von 50 Stunden haben und eine Mischung aus Live-Action und CGI sein.

Die Serie wird nach der Machtübernahme des Imperators spielen und es soll angeblich um Imperiale Kopfgeldjäger gehen. Wobei es auch Abstecher zu anderen Themenbereichen geben soll.

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"Lost" und "Desperate Housewives" auf DVD.

Am 8. Dezember erscheint jeweils die erste Staffel der Serien "Lost" und "Desperate Housewives" auf DVD.

Die "Lost"-Box wird folgende Extras enthalten:

:: Zusätzliche, bisher unveröffentlichte "Lost"-Rückblenden, die noch mehr Geheimnisse preisgeben
:: Willkommen auf Hawaii: Das Making-Of des Pilotfilms
:: Audiokommentare mit Cast & Crew
:: Die Entstehungsgeschichte von "Lost"
:: Entwurf einer Katastrophe: Das Set-Design von "Lost"
:: Am Set von "Lost"
:: Bevor sie strandeten: Probeaufnahmen der Darsteller

"Housewives"-Fans dürfen sich auf folgende Extras freuen:

:: Zusätzliche und erweiterte Szenen
:: Pannen vom Dreh
:: Hauptdarstellerinnen kommentieren ihre Lieblingsszenen
:: Audiokommentare
:: Geheimnisse aus der Wisteria Lane
:: Hinter den Kulissen und noch mehr schmutzige Extras

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"Desperate Housewives (1. Staffel)" - DVD-Box zum Preis von 44,99 EUR

Joss Whedon über "Serenity".

Die meisten Hauptdarsteller aus dem neuen SF-Film "Serenity", der auf der abgesetzten Serie "Firefly" basiert, bestätigten gegenüber Sci-Fi Wire, dass sie bereits für zwei weitere Filme unterschrieben haben. Zu ihnen zählen Adam Baldwin (Jayne), Summer Glau (River), Sean Maher (Simon), Jewel Staite (Kaylee), Gina Torres (Zoe) und Morena Baccarin (Inara). Nathan Fillion (Mal) wollte sich nicht dazu äußern, aber Drehbuchautor und Regisseur Joss Whedon sagte, dass voraussichtlich alle Darsteller zurückkehren werden, wenn es eine Fortsetzung geben sollte.

Während der Arbeit am ersten Film dachte Whedon jedoch nicht an Fortsetzungen und konzentrierte sich voll und ganz auf diesen Film. "Es ist sehr süß, das Wort Fortsetzung zu erwähnen," sagte Whedon während einer Pressekonferenz in Beverly Hills. "Das ist scheinbar die Art und Weise, wie mein Gehirn arbeitet. Es erzählt fortlaufend Geschichten. Deshalb ist es für mich unvermeidbar, dies zu tun, und natürlich liebe ich dieses Universum. Ich liebe diese Leute, und ich würde die Chance sofort ergreifen, einen weiteren Film zu machen. Aber ich konnte nicht daran denken, als ich den Film drehte, weil man zunächst einmal den [ersten Teil] produzieren muss. Es ist eine Trilogie, wenn man zwei so gute Filme macht, dass es einen dritten gibt. Nun, da ich den ersten Teil fertig habe, denke ich die ganze Zeit darüber nach. Aber ich erzähle niemanden etwas darüber - außer jetzt gerade."

"Serenity" erzählt die Geschichte der zusammengewürfelten Crew des kleinen, gleichnamigen Transportschiffes weiter, die versucht, sich vor der bedrohlichen Allianz fern zu halten, da man zwei Flüchtlinge an Bord hat. Für Whedon war es eine Herausforderung, aus der TV-Serie einen Kinofilm zu machen.

"Das war sicher der schwierigste Job, den ich je hatte", sagte Whedon. "Es ist eine Frage, wie man damit anfängt, und eine Frage, wie man das Ganze zu Ende bringt. Der Anfang bedeutete hier: Wir brauchen eine große, epische Geschichte, die nicht von der Sorte ist, mit denen diese Leute normalerweise in einer TV-Serie zu tun haben, die meist banal sind. Man braucht einen Grund, daraus einen Film zu machen. Das Ende beginnt mit der Sicherstellung, dass der Film für jeden zugänglich ist: Dass man jedem genau so viel erklärt, wie es nötig ist, dass man die Welt so weit erklärt, wie es nötig ist, dass man anfängt und aufhört, dass man eine Geschichte für die Charaktere hat und ebenso einen Handlung, die eine Frage aufwirft und dann eine Antwort liefert."

Whedon fügte hinzu: "Ich habe es schon ein- oder zweimal gesagt, dass der Unterschied zwischen TV- und Kinofilmen darin liegt, dass TV-Serien immer eine Frage zeigen, und Filme die Antwort sind. Deshalb haben wir in diesem Film eine eindeutige Aussage über Freiheit und Menschlichkeit, und was wir brauchen und was uns erlaubt sein darf. Und dann beantworte ich das. Ich mache eine klare Aussage. Ich setze einen Punkt oder sogar ein Ausrufezeichen dahinter, anstatt der Frage jahrelang nachzujagen, was in der TV-Serie geschehen wäre."

"Serenity" startet am 30. September 2005 in den USA. Der deutsche Kinostart erfolgt knapp zwei Monate später am 24. November.

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"Madagascar 2" kommt.

DreamWorks Animation-Boss Jeffrey Katzenberg hat kürzlich angekündigt, dass sein Studio ein Sequel zu "Madagascar" produzieren wird.
Mit jetzt über 500 Millionen US-Dollar weltweit ist "Madagascar" der erfolgreichste Film von DreamWorks.

Katzenberg kündigte ferner an, dass Ben Stiller, Chris Rock und Jada Pinkett Smith, die im ersten Teil im Original ihre Stimmen den Hauptdarstellern liehen, erneut mit von der Partie sein werden. In die Kinos kommen soll "Madagascar 2" 2008.

Ferner wurde mitgeteilt, dass der Trupp Pinguine aus "Madagascar" sich in einem eigenen Spielfilm wird austoben können - 2009. Bereits in einem zehnminütigem Vorfilm von "Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen" (ab dem 13. Oktober in den deutschen Kinos) wird man die Pinguine erneut zu Gesicht bekommen.

Shopping-Tipps zum Thema:
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Marvel dreht auf: Neue Filme geplant.

Marvel Enterprises, Heimat von Superhelden wie "Spider-Man", "Captain America" und den "X-Men", hat sich in Marvel Entertainment umbenannt und zehn neue Filme in Arbeit.

Unternehmensangaben zufolge habe man jetzt ein Darlehen in Höhe von 525 Mio. Dollar aufgenommen. Vorgesehen ist der Betrag für Eigenproduktionen in den kommenden sieben Jahren. Marvels neue Filmserie wird auf den bekannten Comichelden des Unternehmens basieren und über Paramount vertrieben werden. Künftig wird Marvel die auf ihren Superhelden basierenden Filmproduktionen im Alleingang ohne Studiopartner produzieren. Die Premiere des ersten Films wird voraussichtlich im Sommer 2008 stattfinden. Welcher Superheld die Hauptrolle erhält, ist jedoch noch ungewiss. Das Budget der insgesamt zehn geplanten Filme bezifferte Marvel-Chairman und CEO Avi Arad auf jeweils zwischen 50 und 165 Mio. Dollar.

Sony Pictures verschiebt Horror-Filme.

Sony Pictures hat die deutschen Starttermine von "Der Exorzismus von Emily Rose" und "The Fog" um jeweils sechs Wochen verschoben.

"Der Exorzismus von Emily Rose" startet nicht am 13. Oktober in den deutschen Kinos, sondern erst am 24. November. "The Fog" verschiebt sich vom 24. November 2005 auf den 5. Januar 2006.

"Harry Potter IV": Neue Trailer.

Warner Bros. Pictures hat gleich zwei neue Trailer zu "Harry Potter und der Feuerkelch" veröffentlicht. Es handelt sich dabei um den amerikanischen Trailer und um den internationalen Trailer, der sehr viele Special Effects des Filmes zeigt.

Die amerikanische Version des Trailers findet man in drei hochauflösenden Formaten bei ComingSoon.net. HPANA.com listet zahlreiche Mirrors für den internationalen Trailer.

Informationen zum Thema:
http://www.comingsoon.net/
http://www.hpana.com/

Shopping-Tipps zum Thema:
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(Zurück zum Inhalt)


3. Kino-Vorschau: Wächter der Nacht
von Corona Magazine mit Material von 20th Century Fox

Ein Genre-Film aus Russland? Hört sich nach Low Budget an, nach schweren Dialogen und erdrückend starren Bildern. Glücklicherweise handelt es sich bei dem am 29. September in Deutschland startenden Film "Wächter der Nacht" zwar um einen russischen Film, aber der Rest trifft nur bedingt und anderes gar nicht zu.

"Wächter der Nacht" ist die Verfilmung von Sergei Lukyanenkos gleichnamigen Roman, der den Start einer Trilogie markiert. Er handelt von etwas ganz konventionellem: Dem Kampf der Dunkelheit gegen das Licht.

Über den Inhalt des Films:

Seit Menschengedenken gibt es Andere unter uns, übersinnlich begabte Menschen, die Hüter des Lichts und die Krieger der Finsternis. Die Hellen Anderen schützen die Menschen vor den Kriegern der Finsternis, Hexen, schwarzen Magiern und Vampiren, die den Menschen nachstellen und sie quälen.
Vor über 1000 Jahren, während die Hüter des Lichts, angeführt von Lord Geser (VLADIMIR MENSHOV), eine dieser Hexen über eine riesige Steinbrücke brachten, blockierten die Kämpfer der Dunkelheit mit ihrem Anführer Lord Zavulon (VICTOR VERZHBITSKY) ihnen den Weg.

Und als keine der beiden Gruppierungen weichen wollte, begann eine blutige, erbarmungslose Schlacht. Geser erkannte, dass alle sterben würden, falls man der Schlacht nicht Einhalt geböte. Er stoppte die Kämpfe und beide Parteien einigten sich darauf, in Zukunft nie mehr Gutes oder Böses zu tun, ohne das Einverständnis der anderen Seite einzuholen. Sie beschlossen, dass die Hellen Anderen während der Nacht über das Gleichgewicht der Kräfte wachen sollten. Sie nannten sich Wächter der Nacht. Die Dunklen Anderen sollten Wächter des Tages heißen und am Tage die gleiche Aufgabe erfüllen.

Doch eine uralte Prophezeiung besagt, dass eines Tages ein Anderer kommen wird, mächtiger als alle Anderen zuvor, der den Kampf zwischen Licht und Finsternis für eine Seite entscheiden kann. Würde er von der dunklen Seite verführt werden, würde er die Welt in einen neu aufflammenden Krieg zwischen Dunkelheit und Licht stürzen, dessen Auswirkungen katastrophal wären. Und es mehren sich die Anzeichen, dass dieser Tag kurz bevorsteht.

Russlands Exportschlager

Endlich erreicht Timur Bekmambetovs Fantasy-Horror Blockbuster auch die deutschen Kinos - und hat gute Chancen auch hierzulande für Furore zu sorgen. Basierend auf dem ersten Bestseller von Sergei Lukyanenkos Fantasy-Trilogie "Nochnoi Dozor" (Wächter der Nacht) kombiniert der russische Regisseur Bekmambetov Action, Horror und Fantasy, Spannung und Science-Fiction auf ansprechende Art und Weise.

In den Hauptrollen der Dämonenjagd überzeugen Russlands Superstar KONSTANTIN KHABENSKY (MTV Russia), Theaterlegende VICTOR VERZHBITSKY sowie der 1981 mit dem Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film ausgezeichnete Schauspieler und Regisseur VLADIMIR MENSHOV ("Moskau glaubt den Tränen nicht").

Über die Entstehung des Films:

Sergei Lukyanenkos Roman Nochnoi Dozor und die Fortsetzungen Dnjevnoie Dozor (Wächter des Tages) und Sumerechnij Dozor (Wächter der Dämmerung) markieren einen Wendepunkt in der russischen Literatur. Die Story von übermenschlichen, fanatischen Kämpfern, die auf den Straßen des modernen Moskaus ihren Krieg ausfechten, traf den Nerv eines völlig neuen Publikums: Fantasy-Fans, Internet- User und eine junge russische Leserschaft machten das Buch zum einem hippen Kult-Klassiker, das 500.000-mal verkauft wurde. Seit dem Kinostart von "WÄCHTER DER NACHT" wurden von der Trilogie weitere 2,5 Millionen Exemplare verkauft. Lukyanenko, der ursprünglich Psychiater ist, wollte schon immer eine Geschichte schreiben, deren Plot und Charaktere zwar aus einer längst vergangenen Epoche stammen, die aber in der heutigen Zeit spielt.
"Ich hatte schon länger den Gedanken, märchenhafte Science-Fiction zu schreiben, doch mich interessieren weder Gnome noch Elfen", erklärt Sergei Lukyanenko, der auch die Trilogie Linia Grez und Rytsary Soroka Ostrovov schrieb. "Dann hatte ich eine faszinierende Idee: Ich erfand das Szenario der Dämmerung, das als Schlachtfeld für die mitten unter uns lebenden Magier dient, die sich gegenseitig bekämpfen, ohne dass wir normal Lebenden etwas davon mitbekommen. Sie können nur kämpfen, wenn die Menschen davon unberührt bleiben. Anschließend ersann ich die Wächter der Nacht als Einheit zur Kontrolle der Magier. Dies führte dann zur Entstehung der Wächter des Tages, sie sind die Antagonisten der Wächter der Nacht, und letztendlich entwickelte ich den ewigen Kampf dieser beiden Mächte." In kurzer Zeit gewann die Geschichte der übermenschlichen Kreaturen der Wächter der Nacht und der Wächter des Tages, die ihre verheerenden Kämpfe in heruntergekommenen Appartements und überfüllten U-Bahnen direkt neben dem "normalen" Alltag der Moskauer ausfechten, eine große Fangemeinde im ganzen Land. Unter diesen Fans war auch der Filmproduzent Konstantin Ernst, der Channel One Russia, die größte und erfolgreichste TV-Station Russlands, leitet. Ernst hatte bis dahin kein wirkliches Faible für das Fantasy-Genre, aber als er begann, Nochnoi Dozor zu lesen, konnte er das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Er sah sofort die vielen Möglichkeiten, die diese Geschichte für eine Kino-Adaption bot und begann mit seinem Produzenten-Kollegen Anatoly Maximov mit der Entwicklung des Projekts. Bereits neun Monate später begannen die Dreharbeiten mit einem von Lukyanenko adaptierten Drehbuch und Timur Bekmambetov als Regisseur.

Russlands Aufschwung

In Russland avancierte "WÄCHTER DER NACHT" (Nochnoi Dozor) nicht nur zu einem landesweiten Entertainment-Phänomen, sondern setzte auch ein Zeichen für das Revival des dahinsiechenden post-sowjetischen Kinos. Zuvor veröffentlichte die streng geführte, staatlich kontrollierte Filmindustrie etwa 200 Produktionen pro Jahr quasi ausschließlich für ihr russisches Publikum. Und obwohl diese Industrie einige legendäre Filmemacher wie etwa Timur Bekmambetovs Idol Andrej Tarkowski (SOLARIS, ANDREJ RUBLJOW; "Andrej Rubljow", 1966-1969, SERKALO; "Der Spiegel", 1974) hervorbrachte, diente sie doch weitgehend als Propagandainstrument, weit entfernt von freier Meinungsäußerung.
Nach dem Fall des kommunistischen Regimes und dem Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahre 1991 kam es für das russische Kino noch schlimmer. Anstatt eine dringend nötige Wiedergeburt zu feiern, ging es damit mehr als zehn Jahre lang bergab - mit dem Ergebnis, dass die Zahl der Kino-Leinwände im Land von etwa 10.000 auf gerade mal 70 schrumpfte. "Das System der Lichtspielhäuser lag absolut in Trümmern", bedauert Konstantin Ernst diese Entwicklung. "Mittlerweile blüht zudem die Filmpiraterie und fügt der Industrie weiteren Schaden zu."
Erst in den letzten drei oder vier Jahren kam es nach der Einführung neuer, moderner Kinos und einem verbesserten Vertriebssystem, durch das die Kinos mit dem boomenden TV-Markt konkurrieren konnten, zu einer Wende. Mittlerweile gibt es in Russland wieder etwa 1000 Leinwände, die sich vordringlich an ein junges, begeisterungsfähiges Publikum wenden.

Wenn Russland in der Lage ist, auch zukünftig Filme wie "Wächter der Nacht" zu produzieren, dürfter dieser Trend anhalten und wachsen. Der Film erscheint in Deutschland ab dem 29. September in den Kinos.

Gewinnspiel im Corona Magazine

Gewinnen Sie mit dem Corona Magazine und 20th Century Fox einen der folgenden Preise:

1 x Eastpack Rucksack
1 x Lomography Fisheyes
3 x 2 Freikarten für eine Vorstellung "Wächter der Nacht"
4 x 1 Spiderbaby
4 x 1 "Wächter der Nacht"-T-Shirt


Schreiben Sie bis zum 3. Oktober eine E-Mail an die Adresse gewinnspiel@corona-magazine.de und beantworten Sie darin folgende Frage:

Wie lautet der Originalname des Romans, auf dem "Wächter der Nacht" basiert?

Bei zu vielen richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Viel Glück!

Informationen zum Thema:
http://www.waechter-der-nacht.de/ - Die Seite zum Film mit zwei Trailern
http://www.die-anderen.org/ - andere Filmseite, ebenfalls mit zwei Trailern

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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4. Drei Fragen an Klaus Michels
von Corona Magazine

Corona Magazine: Klaus, das ist Deine letzte Ausgabe als Herausgeber des Corona Magazines. Wie kommt es dazu?

In den vergangenen Monaten ist meine berufliche Verantwortung nicht zuletzt auf eigenen Wunsch hin deutlich gewachsen, wodurch sich meine Freizeit spürbar reduzierte und in Folge dessen private Interessen und Hobbys etwas in den Hintergrund treten mussten. Und auch wenn meine Freundin Nicole sehr verständnisvoll ist und mir momentan, trotz eines eigenen harten Jobs, wo es nur geht den Rücken freihält, so benötigt die Corona-Redaktion doch Herausgeber, die sich wesentlich stärker in die tägliche Arbeit einbringen, als ich es zukünftig zu leisten vermag.

Zudem war ich noch nie ein Freund halber Sachen, daher habe ich mich kurz nach dem diesjährigen Sommerurlaub Ende August - als schnell absehbar wurde, dass sich meine berufliche Belastung mittelfristig eher noch weiter steigern als verringern wird - dazu entschlossen, mein langjähriges "Baby" Corona Magazine schweren Herzens zu verlassen.

Corona Magazine: Was sind Deine liebsten Erinnerungen aus sechs Jahren Corona?

Die Jahre in der Corona-Redaktion hatten ganz ohne Zweifel einen sehr prägenden Einfluss auf mein Ego, von daher gibt es zahlreiche sehr schöne Erinnerungen, von denen ich hier nur einige wenige aufzählen kann.

Meine allererste Convention beispielsweise, die "Galileo7 III" in Berlin. Weiterhin auch die fast legendäre Fusion des Corona Magazines mit SF-Radio zu sf-radio.de - mit dazugehöriger Gründung eines Trägervereins, was bei allen Beteiligten sehr viel Pioniergeist weckte.
Wir campierten damals tagelang und teilweise zu fünft mit gleich mehreren Rechnern in Mike Hillenbrands Wohnzimmer in Mülheim, katapultierten seine Telefonrechnung in unerhörte Dimensionen, futterten unverfroren seinen Kühlschrank leer und programmierten uns bis wenige Sekunden vor dem offiziellen Start des neuen Portals gegen Mitternacht quasi die Finger wund. Alles Dinge, die in meinem Gedächtnis wie selbstverständlich haften blieben.

Unvergessen bleibt auch die Premiere eines sf-radio.de-Videos im Hauptsaal der "NexusCon 2000" in Berlin, wo uns allen beim aufbrandenden Beifall des Publikums kalte Schauer über den Rücken jagten und wir uns aus überschwappendem Enthusiasmus gegenseitig in den Armen lagen.
Einzigartig war für mich dann auch die Produktion des "FedCon IX"-Videos, sowie die Beteiligung an der "NexusCon 2001" durch Buchung der Synchronsprecher Gertie Honeck (ST:VOY Janeway) und Ernst Meincke (ST:TNG Picard) mittels SF-Media, einer kleinen (aber feinen) von Mike und mir gegründeten Firma. Mit dem positiven Beigeschmack, dass man Synchronsprecher seit dem Erfolg der beiden auf der "NexusCon 2001" endlich wesentlich öfter bei Conventions antrifft.

Und nicht zuletzt die sehr vielen teils kuriosen, teils phantastischen Erlebnisse und Erfahrungen auf mehrtägigen Reisen mit meinem Freund Mike Hillenbrand quer durch Deutschland, machten das Projekt für mich zu etwas einzigartigem, von dem ich sicher noch meinen Enkelkindern - falls ich denn mal welche haben sollte ;-) - ausschweifend erzählen werde.

Folgendes wird mir alles in allem jedoch immer am wärmsten in Erinnerung bleiben: Der sehr freundschaftliche Zusammenhalt der Corona-Redaktion, sowie die vielfachen Kontakte und positiven Erfahrungen, die ich in den vergangenen Jahren im gesamten Fandom knüpfen konnte. Ich hoffe daher wirklich, dass sich der Satz "Man sieht sich immer zweimal im Leben" in so manchen Fällen bewahrheiten wird.

Corona Magazine: Was wirst Du in Zukunft machen und möchtest Du den Lesern des Corona Magazines und seinen Mitarbeitern noch etwas mit auf den Weg geben?

Für die Zukunft habe ich im Moment keine besonderen privaten Wünsche und/oder Ziele. An und für sich bin ich mit meinem Leben und Hobbys wie Tennis und Tanzen mit meiner Freundin rundum zufrieden - so dass es bereits ausreichen würde, wenn erst einmal alles so bleibt wie es ist.

Dem Corona Magazine wünsche ich, dass die nächsten Jahre mindestens so erfolgreich werden wie die vergangenen. Und dass sich die Redaktion dieselbe Kreativität und Ausdauer erhält, wie sie auch heute in den internen Mailinglisten stets zu spüren ist.
Dieses Projekt ist seit seiner Gründung niemals einem Trend hinterhergelaufen, sondern hat ganz im Gegenteil immer wieder aus eigener Kreativität Neue gesetzt und sich damit in besonderer Weise ein Alleinstellungsmerkmal im Genre herausgearbeitet. Ich würde mich sehr freuen, wenn diese erfolgreiche Tradition fortgesetzt wird.

Auf jeden Fall möchte ich den Corona-Redakteuren, den Lesern und allen Menschen da draußen, die in den vergangenen Jahren meine Wege kreuzten, aus ganzem Herzen für die sehr schöne Zeit danken und wünsche Ihnen nun alles Gute, sowie einen erfolgreichen weiteren Lebensweg.

Goodbye, Farewell & Amen,
Ihr Klaus Michels


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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5. Ihre Meinung

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!


Corona Magazine #1-150
Zum Jubiläum

Hallo Klaus, hallo Mike, hallo Corona-Team.

Herzliche Gratulation zum baldigen Jubiläum!

Ich möchte euch einmal ganz herzlich danken für die gute Arbeit, die ihr Monat für Monat leistet. Es ist immer wieder eine Freude, das Corona Magazine mit seinem vielseitigen und abwechslungsreichen Themenangebot in der Mailbox zu finden. Eure Artikel sind fast immer interessant, gut recherchiert und ansprechend geschriebenen. Und das seit Jahren! Respekt!

Aus meiner fast fünfjährigen Mitarbeit in der Frühzeit des Corona Magazines weiss ich, was dies bedeutet: Viel Arbeit in der Freizeit und Stress kurz vor Redaktionsschluss. Oder hat sich das in der letzten Zeit so stark geändert...?

Vielen Dank an das ganze Corona-Team für den tollen Einsatz und viel Glück für die Jubiläumsausgabe. Ich bin sehr darauf gespannt und hoffe, dass eure Motivation noch für weitere 150 Ausgaben reicht!

Liebe Grüsse aus dem Ursprungsland des Corona Magazines


- Markus Wüthrich


Hallo liebe Corona-Redaktion,

ich wollte Euch nach der 150 gratulieren, aber dann musstet Ihr ja in die Sommerpause gehen. Mist.

Nun schreibe ich Euch in der Sommerpause und wünsche Euch für die 150. Ausgabe gutes Gelingen und schicke direkt einen Dank hinterher, für bislang 149 hoch-interessante Ausgaben!

Danke! ;-)


- Timo Hildenbrand

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6. TV-Vorschau
(24. September 2005 - 7. Oktober 2005)
Colorcode: PayTV Österreich Schweiz

Samstag, 24. September 2005

11:45 Uhr Hercules
Von Menschen und Monstern
4x17 Kabel1 Wdh.
12:40 Uhr Xena
Brot und Spiele
3x16 Kabel1 Wdh.
14:30 Uhr Star Trek V - Am Rande des Universums
Kirk und Co. auf der Suche nach Gott.
US
1989
Kabel1 Wdh.
14:50 Uhr Farscape - Verschollen im All
Die Phase der Tode
3x01 ATVplus Wdh.
15:00 Uhr Volcano
Mit Tommy Lee Jones. In L. A. bricht ein Vulkan aus. Und die Wissenschaftler konnten mal wieder sagen: 'Ich hab's doch gesagt.' Und danach versuchen sie zu retten, was zu retten ist.
US
1997
VOX Wdh.
15:10 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Seelenqualen
6x07 Pro7 Wdh.
16:40 Uhr The Pretender
Ein explosiver Plan
3x07 ATVplus Wdh.
17:35 Uhr The Pretender
Der Spürhund
3x08 ATVplus Wdh.
19:20 Uhr Stargate
Der Feind in seinem Körper
1x03 Tele 5 Wdh.
20:15 Uhr Quarantäne
Terroristen setzen einen Virus frei und eine Wissenschaftlerin versucht ein Gegenmittel zu finden.
US
1999
VOX Wdh.
20:15 Uhr Vibes - Die übersinnliche Jagd nach der glühenden Pyramide
Cindy Lauper soll Peter Falk mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten bei der Suche nach seinem verschollenen Sohn helfen.
US
1988
Premiere 5 Wdh.
20:15 Uhr The Core - Der innere Kern
Der Erdkern hat aufgehört sich zu drehen. Um die Vernichtung der Welt abzuwenden, machen sich ein paar Wissenschaftler auf ins Erdinnere
GB/US
2003
Premiere Start Wdh.
20:15 Uhr Jeepers Creepers 2
Ein Monster auf der Jagd nach Menschenfleisch. Dieses Mal auf dem Menü: Highschool-Footballteam.
US
2003
Premiere 3 Wdh.
21:50 Uhr S.W.A.T. - Die Spezialeinheit
Eine Elite-Polizei-Einheit versucht einen Drogenboss im Gefängins zu behalten. Er möchte allerdings ausbrechen und hat 100 Millionen Dollar Belohnung für seine Befreiung ausgesetzt.
US
2003
Premiere 1 Wdh.
22:00 Uhr Der Exorzist - Director's Cut
Ein Mädchen ist von Dämonen besessen. Und diese sollen nun ausgetrieben werden.
US
1973
Kabel1 Wdh.
22:45 Uhr Drop Zone
Wesley Snipes im Alleingang gegen Fallschirm springende Bösewichte.
US
1998
Pro7 Wdh.
22:55 Uhr Deep Impact
Ein Meteorit auf Kollisionskurs mit der Erde. Ein Raumschiff wird ihm entgegen geschickt, um ihn zu vernichten und die Menschheit zu retten.
US
1998
ARD Wdh.
23:10 Uhr Universal Soldier
Jean Claude Van Damme und Dolph Lundgren als ex-tote Kampf-Androiden in einer Spezialeinheit.
US
1992
SF1 Wdh.
23:25 Uhr The Order
Jean-Claude Van Damme auf der Suche nach seinem in Israel verschwundenen Vater.
US
2001
ORF1 Wdh.
00:50 Uhr Starship Troopers
Die Menschen liegen mit einer Insektenrasse im Krieg. Die Starship Troopers sollen die Aliens besiegen, die sich aber als gefährlichere Gegner entpuppen, als sich die Troopers das vorgestellt hatten.
US
1997
ORF1 Wdh.

Sonntag, 25. September 2005

13:00 Uhr Star Trek - Enterprise
Exil
3x06 Sat1 Wdh.
13:40 Uhr Die verlorene Welt
Das flammende Inferno
2x22 Pro7 Wdh.
14:05 Uhr Stargate - Das Tor zum Universum
Das Tor zum Universum
1x01 Tele 5 Wdh.
14:35 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Ophelia
1x15 Pro7 Wdh.
15:10 Uhr Ghostbusters
Dan Aykroyd und Bill Murray als Geisterjäger, die versuchen, das Öffnen eines Tors in eine andere Dimension zu verhindern.
US
1984
Kabel1 Wdh.
20:15 Uhr Donnie Darko
Ein riesiges, böses Kaninchen warnt Donnie vor dem bevorstehenden Weltuntergang. Das verändert sein Leben.
US
2001
Premiere 4 Wdh.
21:45 Uhr Deadly Instincts - Die Bestie aus dem All
Ein Meteorit stürzt in der Nähe eines Colleges auf die Erde. Und bald geschehen seltsame Morde.
US
1986
Sci Fi Wdh.
22:05 Uhr Universal Soldier
Jean Claude Van Damme und Dolph Lundgren als ex-tote Kampf-Androiden in einer Spezialeinheit.
US
1992
Tele 5 Wdh.
22:10 Uhr Mad Max
Mel Gibson in einer postapokalyptischen Welt. Erst ein Cop, dann töten Outlaws alles, was er liebte. Nun schwört er blutige Rache.
AU
1979
VOX Wdh.
22:15 Uhr American Psycho II - Der Horror geht weiter
Nachdem sie vor 15 Jahren einen Angriff eines Serienmörders überlebt hat, ist Mila Kunis fasziniert von Massenmördern. Und um mit dem besten Killer-Experten zusammenzuarbeiten, geht sie auch über Leichen.
US
2002
ATVplus Wdh.
00:05 Uhr Twin Peaks - Der Film
In Twin Peaks geschieht ein Mord. Ein FBI-Agent untersucht das Ganze.
FR/US
1992
arte Wdh.
01:45 Uhr The Order
Jean-Claude Van Damme auf der Suche nach seinem in Israel verschwundenen Vater.
US
2001
ORF1 Wdh.
02:30 Uhr Hero
Ein Krieger taucht vor dem Herrscher Qin auf und behauptet, seine stärksten Feinde besiegt zu haben. Tolle Bilder, tolle Martial-Arts.
HK
2002
Pro7 Wdh.

Montag, 26. September 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Das Licht der Wahrheit
3x04 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Die Höhle des Löwen (1/2)
2x22 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Rebellion Alpha
3x25 Kabel1 Wdh.
17:45 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Katzenjammer
5x18 ORF1 Wdh.
17:55 Uhr Tru Calling - Schicksal reloaded!
Unbeliebt
1x10 SF2 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Die Höhle des Löwen (2/2)
3x01 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr C.S.I. Miami
Der Sündenpfuhl
3x04 ORF1 1st
20:15 Uhr Lost
... In Translation
1x16 Pro7 1st
20:15 Uhr Ghostbusters II
Dan Aykroyd und Bill Murray auf der Jagd nach einem lange verstorbenen Fürsten.
US
1989
Kabel1 Wdh.
20:15 Uhr CSI:NY
Trennungsschmerzen
1x06 VOX 1st
20:50 Uhr Lost
Verfluchte Zahlen
1x17 SF2 1st
21:10 Uhr NUMB3RS
Konstruktionsfehler
1x04 Pro7 1st
21:35 Uhr C.S.I. - Tatort Las Vegas
Entwischt
5x06 SF2 1st
21:45 Uhr Stargate: SG1
Das Bündnis
6x09 ATVplus Wdh.
21:50 Uhr Van Helsing
Van Helsing jagt Dracula. Und das macht er in James-Bond-Manier. Mit Hugh Jackman und Kate Beckinsale.
US
2004
Premiere 5 Wdh.
21:55 Uhr Apollo 13
Nach einem technischen Defekt ist die Crew der Apollo 13-Raumkapsel in größter Gefahr. Nach einer wahren Begebenheit und mit Tom Hanks.
US
1995
Sci Fi Wdh.
22:25 Uhr Talos, die Mumie
Ein Pharaonengrabmal wurde mit einem Fluch belegt, damit der Bewohner niemals wieder herauskommen kann. Ein paar Jahrhunderte später wird dieses Grabmal allerdings von Archäologen geöffnet, die daraufhin verschwinden. Die Enkelin eines Archäologen versucht das Geheimnis zu lüften, und es kommt, wie es kommen muss.
US/UK
1998
13th Street Wdh.
22:40 Uhr Stargate: SG1
Heilung
6x10 ATVplus Wdh.
23:10 Uhr Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Die Fahrt
6x02 Kabel1 Wdh.
23:20 Uhr C.S.I. NY
Trennungsschmerzen
1x06 ORF1 1st
00:10 Uhr Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Kugel im Kopf
3x15 Kabel1 Wdh.
01:05 Uhr Stargate: SG1
Das Bündnis
6x09 ATVplus Wdh.
01:35 Uhr C.S.I. Miami
Der Sündenpfuhl
3x04 ORF1 Wdh.
02:00 Uhr Stargate: SG1
Heilung
6x10 ATVplus Wdh.
02:15 Uhr Lost
Verfluchte Zahlen
1x17 SF2 Wdh.

Dienstag, 27. September 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Die Schatzinsel
3x05 ATVplus Wdh.
14:45 Uhr Tru Calling - Schicksal reloaded!
Unbeliebt
1x10 SF2 Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Die Höhle des Löwen (2/2)
3x01 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Translokalisation
3x24 Kabel1 Wdh.
17:45 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Tanz um die ewige Quelle
5x19 ORF1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Seth
3x02 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr CSI: Miami
Der Sündenpfuhl
3x04 RTL 1st
23:55 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das Geheimnis
2x10 SF1 Wdh.
00:05 Uhr CSI:NY
Trennungsschmerzen
1x06 VOX Wdh.
00:35 Uhr Tom Clancy's Netforce
Eine FBI-Abteilung hat die Aufgabe, Kriminelle im Netz zu jagen. Dabei stoßen sie auf einen Computerexperten, der das Internet mithilfe seines Browsers übernehmen möchte.
US
1999
ORF1 Wdh.

Mittwoch, 28. September 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Flucht ohne Ausweg
3x12 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Seth
3x02 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Skorpion (1/2)
3x26 Kabel1 Wdh.
17:45 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen
5x20 ORF1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Die Saat des Verrats
3x03 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Bei Anruf Mord
3x19 VOX Wdh.
20:15 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Carpe Dämon
7x14 Pro7 1st
20:15 Uhr Stargate
Avatar
8x06 RTL2 1st
21:15 Uhr Stargate
Hilfe aus der Traumwelt
6x19 RTL2 Wdh.
21:15 Uhr Star Trek VI - Das unentdeckte Land
Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken.
US
1991
Kabel1 Wdh.
21:40 Uhr Starship Troopers 2 - Held der Föderation
Der Krieg gegen die Bugs geht weiter. Und sie haben eine neue, beängstigendere Art des Angriffs entwickelt.
US
2004
Premiere 5 Wdh.
21:55 Uhr Deep Red
Ein Mädchen wird mit einer außerirdischen Substanz infiziert, die sie beinahe unverwundbar macht. Wissenschaftler wollen dieses für dunkle Zwecke benutzen, Eltern selbiges verhindern.
US
1994
Sci Fi Wdh.
22:10 Uhr Profiler
Bonnie und Clyde
3x15 VOX Wdh.
22:15 Uhr Dead Zone
Der Zwölfte Geschworene
1x05 RTL2 1st
23:15 Uhr The Frighteners
Michael J. Fox hat nach dem Tod seiner Frau die Fähigkeit, mit Geistern zu sprechen. Diese nutzt er, um als Geisterjäger Geld zu verdienen. Doch bald hat er es mit dem Geist eines Killers zu tun.
NZ/US
1996
SF2 Wdh.
00:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Bei Anruf Mord
3x19 VOX Wdh.
00:20 Uhr Witchblade - Die Waffe der Götter
Gilgamesch
2x04 ORF1 Wdh.
00:50 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Carpe Dämon
7x14 Pro7 Wdh.
01:00 Uhr Dead Zone
Der Zwölfte Geschworene
1x05 RTL2 Wdh.
01:05 Uhr Fastlane
Die Nigeria-Connection
1x15 ORF1 Wdh.
02:05 Uhr Profiler
Bonnie und Clyde
3x15 VOX Wdh.

Donnerstag, 29. September 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Die Tochter des Sultans
3x06 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Die Saat des Verrats
3x03 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Skorpion (2/2)
4x01 Kabel1 Wdh.
17:45 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Hexentaufe
5x21 ORF1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Besessen
3x04 ATVplus Wdh.
21:50 Uhr Alias - Die Agentin
Neue Allianzen
3x13 ATVplus 1st
21:50 Uhr Knock Off
Jean Claude Van Damme als Jeansdesigner, der in eine weltweite Verschwörung internationaler Terroristen, namentlich russische Jeansfälscher, gerät. Selbige wollen die Weltherrschaft durch Microbomben in Jeans an sich reißen. Naja, habe schon dümmere Pläne gehört.
HK/US
1998
Premiere 6 Wdh.
22:00 Uhr C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Ein kleiner Mord
3x04 ORF1 Wdh.
02:10 Uhr Being John Malkovich
Ein Marionettenspieler entdeckt einen Geheimgang in den Kopf der Schauspielers John Malkovich.
US
1999
ORF1 Wdh.

Freitag, 30. September 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Die Pyramide
3x08 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Besessen
3x04 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Die Gabe
4x02 Kabel1 Wdh.
17:45 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Kampf der Titanen (2/2)
5x23 ORF1 Wdh.
20:00 Uhr xXx - Triple X
Vin Diesel mit coolen Sprüchen und James-Bond-Gadgets auf Terroristenjagd.
US
2002
SF2 Wdh.
20:15 Uhr Final Destination 2
Ein paar Leute springen dem Tod von der Schippe. Und das mag er gar nicht ...
US
2003
Premiere Start Wdh.
20:15 Uhr Final Destination 2
Ein paar Leute springen dem Tod von der Schippe. Und das mag er gar nicht ...
US
2003
Premiere 3 Wdh.
20:15 Uhr Riverworld - Welt ohne Ende
Ein Astronaut wird zusammen mit Personen aus allen Zeitaltern auf einem mysteriösen Planeten voller Flüsse wiedergeboren. Warum? Wieso? Weshalb? Wie? Das versucht er herauszufinden.
US
2002
Pro7 Wdh.
20:15 Uhr Van Damme: The Order
Jean-Claude Van Damme auf der Suche nach seinem in Israel verschwundenen Vater.
US
2001
VOX Wdh.
20:50 Uhr Waterworld
Kevin Costner in einer postapokalyptischen Wasserwelt auf der Suche nach Land. Und der Frage: In einer Welt fast nur aus Wasser, wie wasche ich mich da?
US
1995
Sci Fi Wdh.
21:50 Uhr Darkness
Eine Teenagerin zieht mit ihre Familie aufs Land. Doch das neue Haus hat ein dunkles Geheimnis.
US/SP
2002
Premiere 3 Wdh.
21:50 Uhr Last Samurai
Tom Cruise, als gebrochener Soldat, soll der japanischen Armee helfen, Rebellen zu unterwerfen. Als er von denen gefangen wird, lernt er den Weg der Samurai.
US/NZ
2003
Premiere 5 Wdh.
22:00 Uhr Die Besucher
Christopher Walken wird von Außerirdischen entführt und getestet. Aber niemand will ihm das glauben.
US
1989
Tele 5 Wdh.
22:00 Uhr Knock Off
Jean Claude Van Damme als Jeansdesigner, der in eine weltweite Verschwörung internationaler Terroristen, namentlich russische Jeansfälscher, gerät. Selbige wollen die Weltherrschaft durch Microbomben in Jeans an sich reißen. Naja, habe schon dümmere Pläne gehört.
HK/US
1998
Pro7 Wdh.
22:20 Uhr God's Army 3 - Die Entscheidung
Mit Christopher Walken. Erzengel Gabriel muss einen Nephilim beschützen, auf den höhere Aufgaben warten.
US
2000
13th Street Wdh.
23:05 Uhr Zeitreise in die Katastrophe
Auf den Fotos von großen Katastrophen der Menschheit taucht immer wieder der gleiche Mann auf. Ein Reporter und seine Kollegin gehen dem nach.
US
1999
Sci Fi Wdh.
23:15 Uhr From Dusk Till Dawn
Kult von und mit Quentin Tarantino. Ein paar Mörder nehmen die Familie eines Priesters als Geisel und treffen auf ihrer Flucht auf eine Bar voller Vampire.
US/UK
1997
RTL2 Wdh.
02:25 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das Geheimnis
2x10 SF2 Wdh.

Samstag, 1. Oktober 2005

11:40 Uhr Hercules
Der Prinz und die Tänzerin
4x18 Kabel1 Wdh.
12:30 Uhr Xena
Fluss der Erinnerungen
3x17 Kabel1 Wdh.
14:20 Uhr Star Trek VI - Das unentdeckte Land
Kirk und Co. versuchen, einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken.
US
1991
Kabel1 Wdh.
15:05 Uhr Farscape - Verschollen im All
Unter den Zwillingssonnen von Qell
3x02 ATVplus Wdh.
15:05 Uhr Das Wunder in der 8. Straße
Ein paar Mini-Ufos landen in einem vom Abriss bedrohtem Haus und helfen den Bewohnern, ihre Heimat zu beschützen.
US
1987
RTL2 Wdh.
15:10 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Piper und die Tafelrunde
6x08 Pro7 Wdh.
16:40 Uhr The Pretender
Der perfekte Mord
3x09 ATVplus Wdh.
16:45 Uhr Tru Calling: Schicksal reloaded!
Nasser Tod
2x01 RTL 1st
17:35 Uhr The Pretender
Wahre Lügen
3x11 ATVplus Wdh.
17:55 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Blinder Zorn
7x01 ORF1 Wdh.
19:20 Uhr Stargate
Verraten und verkauft
1x04 Tele 5 Wdh.
21:45 Uhr Star Trek - Der Film
Kirk und Co. versuchen die Erde vor der Maschinenintelligenz V'ger zu schützen.
US
1979
Sci Fi Wdh.
22:00 Uhr Spawn
Ein Toter Geheimagent kommt mit übernatürlichen Kräften aus der Hölle wieder auf die Erde zurück, doch anstatt für den Teufel zu arbeiten, hilft er lieber den Menschen.
US
1997
Kabel1 Wdh.
22:15 Uhr The Specialist
Sylvester Stallone als Sprengstoffexperte, der einer Frau hilft mit der Unterwelt abzurechnen.
US
1994
RTL Wdh.
23:30 Uhr Der Schakal
Bruce Willis als Top-Attentäter, der von Richard Gere als Ex-IRA Mitglied verfolgt wird, um ihn von seinem Attentat abzuhalten.
US/UK
1997
Bayern Wdh.
23:30 Uhr Das fünfte Element
Bruce Willis als Taxifahrer in der Zukunft, der das Überwesen Milla Jovovich rettet, die wiederum das ganze Universum retten kann.
FR/US
2001
ORF1 Wdh.
01:55 Uhr Van Damme: The Order
Jean-Claude Van Damme auf der Suche nach seinem in Israel verschwundenen Vater.
US
2001
VOX Wdh.

Sonntag, 2. Oktober 2005

10:00 Uhr Das Wunder in der 8. Straße
Ein paar Mini-Ufos landen in einem vom Abriss bedrohtem Haus und helfen den Bewohnern, ihre Heimat zu beschützen.
US
1987
RTL2 Wdh.
13:00 Uhr Star Trek - Enterprise
Die Ladung
3x07 Sat1 Wdh.
13:10 Uhr Farscape - Verschollen im All
Unter den Zwillingssonnen von Qell
3x02 ATVplus Wdh.
14:55 Uhr Die verlorene Welt
Gefangener der Zeit
3x01 Pro7 Wdh.
15:05 Uhr Ghostbusters II
Dan Aykroyd und Bill Murray auf der Jagd nach einem lange verstorbenen Fürsten.
US
1989
Kabel1 Wdh.
15:50 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Diamantenfieber
1x13 Pro7 Wdh.
20:15 Uhr Zeitreise in die Katastrophe
Auf den Fotos von großen Katastrophen der Menschheit taucht immer wieder der gleiche Mann auf. Ein Reporter und seine Kollegin gehen dem nach.
US
1999
Sci Fi Wdh.
20:15 Uhr Mission: Impossible
Mit Tom Cruise. Ein MI6-Team tappt bei einem Auftrag in die Falle. Die einzigen Überlebenden gelten als Verräter. Doch sie versuchen den wahren Schuldigen aufzudecken.
US
1996
Pro7 Wdh.
20:15 Uhr Underworld
Vampire kämpfen mit Werwölfen um die Vorherrschaft in der Nacht. Und irgendwo ist da auch noch eine Liebesgeschichte zwischen einer Vampirin und einem Noch-Menschen.
US/DE
2003
Premiere 1 Wdh.
20:15 Uhr Harry Potter und der Stein der Weisen
Harry Potter kommt zum ersten Mal in die Zaubererschule Hogwards, um dort das Zaubern zu lernen. Auch erfährt er von dem bösen Lord Voldemort der seine Eltern getötet hat.
US
2001
RTL 1st
20:15 Uhr Harry Potter und der Stein der Weisen
Harry Potter kommt zum ersten Mal in die Zaubererschule Hogwards, um dort das Zaubern zu lernen. Auch erfährt er von dem bösen Lord Voldemort der seine Eltern getötet hat.
US
2001
ORF1 1st
20:40 Uhr Der Hund von Baskerville
Verfilmung des Sir-Arthur-Conan-Doyle-Klassikers um Sherlock Holmes.
UK
1983
arte Wdh.
21:15 Uhr Underworld
Vampire kämpfen mit Werwölfen um die Vorherrschaft in der Nacht. Und irgendwo ist da auch noch eine Liebesgeschichte zwischen einer Vampirin und einem Noch-Menschen.
US/DE
2003
Premiere 2 Wdh.
22:15 Uhr Der City Hai
Arnold Schwarzenegger als Cop, der mit einem Verbrechersyndikat so richtig aufräumt. Wenn man Sachen in die Luft jagen und Leichen erzeugen als Aufräumen bezeichnen will. Eigentlich wird die Umgebung bei so etwas ja recht schmutzig ...
US
1986
Kabel1 Wdh.

Montag, 3. Oktober 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Der Doppelgänger
3x09 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Die Lektion der Orbaner
3x05 ATVplus Wdh.
15:25 Uhr Harry Potter und der Stein der Weisen
Harry Potter kommt zum ersten Mal in die Zaubererschule Hogwards, um dort das Zaubern zu lernen. Auch erfährt er von dem bösen Lord Voldemort der seine Eltern getötet hat.
US
2001
ORF1 Wdh.
15:50 Uhr Harry Potter und der Stein der Weisen
Harry Potter kommt zum ersten Mal in die Zaubererschule Hogwards, um dort das Zaubern zu lernen. Auch erfährt er von dem bösen Lord Voldemort der seine Eltern getötet hat.
US
2001
RTL Wdh.
17:45 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Kampf der Titanen (2/2)
5x23 ORF1 Wdh.
17:55 Uhr Tru Calling - Schicksal reloaded!
Schicksal
1x11 SF2 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Lebenslinien
3x06 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Unternehmen Capricorn
Die NASA fälscht die Marslandung. Und dieses Geheimniss darf auf keinen Fall herauskommen.
US
1978
Sci Fi Wdh.
20:15 Uhr Underworld
Vampire kämpfen mit Werwölfen um die Vorherrschaft in der Nacht. Und irgendwo ist da auch noch eine Liebesgeschichte zwischen einer Vampirin und einem Noch-Menschen.
US/DE
2003
Premiere 3 Wdh.
20:15 Uhr Red Planet
Bei dem Versuch, den Mars zu terraformen, geht etwas schief. Val Killmer und Carrie-Anne Moss fliegen zwecks Untersuchung hoch.
US/AU
2000
RTL Wdh.
20:50 Uhr Lost
Deus Ex Machina
1x19 SF2 1st
21:35 Uhr C.S.I. - Tatort Las Vegas
Hilferufe
5x07 SF2 1st
22:20 Uhr Stargate: SG1
Prometheus
6x11 ATVplus Wdh.
22:20 Uhr Roter Drache
Anthony Hopkins als Dr. Hannibal Lecter und Edward Norton als FBI-Agent, der ihn gefangen hat. Nun braucht er die Hilfe des genialen Kannibalen, um einen anderen Serienmörder zu fassen. Prequel zu 'Schweigen der Lämmer'
US/DE
2002
RTL Wdh.
22:30 Uhr Terminator
Arnold Schwarzenegger wird als Terminator aus der Zukunft geschickt, um die Mutter des ungeborenen Widerstandsanführers Connor zu töten.
US
1995
Sat1 Wdh.
22:45 Uhr Outland - Planet der Verdammten
Sean Connery überprüft auf einer Minenkolonie auf dem Jupitermond Jo seltsame Amokläufe.
UK
1981
Kabel1 Wdh.
23:15 Uhr Stargate: SG1
Unnatürliche Auslese
6x12 ATVplus Wdh.
23:30 Uhr Der Schakal
Bruce Willis als Top-Attentäter, der von Richard Gere als Ex-IRA Mitglied verfolgt wird, um ihn von seinem Attentat abzuhalten.
US/UK
1997
MDR Wdh.
23:40 Uhr Der Hexenclub
Ein paar Schülerinnen interessieren sich für Hexerei. Deswegen werden sie gehänselt. Woraufhin sie mit Magie zurückschlagen.
US
1996
Pro7 Wdh.
23:45 Uhr C.S.I. NY
Im Jahr des Affen
1x07 ORF1 1st
23:55 Uhr Kampf der Welten
Nach H. G. Wells. Außerirdische landen auf der Erde und beginnen einen Krieg, in dem die Menschen völlig unterlegen sind.
US
1953
Sci Fi Wdh.
01:10 Uhr Stargate: SG1
Prometheus
6x11 ATVplus Wdh.
01:15 Uhr Lost
Deus Ex Machina
1x19 SF2 Wdh.
01:55 Uhr C.S.I. - Tatort Las Vegas
Hilferufe
5x07 SF2 Wdh.
02:05 Uhr Stargate: SG1
Unnatürliche Auslese
6x12 ATVplus Wdh.
02:30 Uhr Red Planet
Bei dem Versuch, den Mars zu terraformen, geht etwas schief. Val Killmer und Carrie-Anne Moss fliegen zwecks Untersuchung hoch.
US/AU
2000
RTL Wdh.

Dienstag, 4. Oktober 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Außer Kontrolle
3x10 ATVplus Wdh.
14:45 Uhr Tru Calling - Schicksal reloaded!
Schicksal
1x11 SF2 Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Lebenslinien
3x06 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Tag der Ehre
4x03 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Kopfgeldjäger
3x07 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Van Helsing
Van Helsing jagt Dracula. Und das macht er in James-Bond-Manier. Mit Hugh Jackman und Kate Beckinsale.
US
2004
Premiere 5 Wdh.
20:15 Uhr CSI: Miami
Lippenbekenntnisse
3x05 RTL 1st
20:15 Uhr Troja
Orlando Bloom als Paris und Brad Pitt als Achilles. Im Kampf um Troja. Und warum das alles? Wegen einer Frau ...
US/UK
2004
Premiere 1 Wdh.
21:15 Uhr Troja
Orlando Bloom als Paris und Brad Pitt als Achilles. Im Kampf um Troja. Und warum das alles? Wegen einer Frau ...
US/UK
2004
Premiere 2 Wdh.
21:55 Uhr C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Fauler Zauber
3x05 ORF1 Wdh.
23:55 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Der Lügner und die Hure
2x11 SF1 Wdh.

Mittwoch, 5. Oktober 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Das Amulett
3x11 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Kopfgeldjäger
3x07 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Nemesis
4x04 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Dämonen
3x08 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Feuer und Flamme
7x15 Pro7 Wdh.
20:15 Uhr Stargate
Affinität
8x07 RTL2 1st
20:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Wer zuletzt lacht
3x20 VOX Wdh.
21:15 Uhr Stargate
Vergangenheit
6x20 RTL2 Wdh.
21:15 Uhr Star Trek - Treffen der Generationen
Picard und Co. treffen auf den Nexus und Kirk.
US
1994
Kabel1 Wdh.
21:55 Uhr Cube 2: Hypercube
Acht Fremde finden sich in einem ständig verändernden würfelförmigen Labyrinth wieder. Sie versuchen aus dieser tödlichen Mausefalle zu fliehen.
CA
2002
Sci Fi Wdh.
22:10 Uhr Profiler
Das Flammenopfer
3x16 VOX Wdh.
22:15 Uhr Dead Zone
Das Haus
1x06 RTL2 1st
23:35 Uhr Alien Attack - The Final Invasion
Eine Alienflotte ist auf dem Mond gelandet und plant wohl eine Invasion.
US
2000
Kabel1 Wdh.
00:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Wer zuletzt lacht
3x20 VOX Wdh.
00:30 Uhr Witchblade - Die Waffe der Götter
Stimmen
2x05 ORF1 Wdh.
00:50 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Feuer und Flamme
7x15 Pro7 Wdh.
01:00 Uhr Dead Zone
Das Haus
1x06 RTL2 Wdh.
01:15 Uhr Fastlane
Eiskalte Engel
1x16 ORF1 Wdh.
01:30 Uhr Der Hund von Baskerville
Verfilmung des Sir-Arthur-Conan-Doyle-Klassikers um Sherlock Holmes.
UK
1983
arte Wdh.

Donnerstag, 6. Oktober 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Feuer vom Himmel
1x13 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Dämonen
3x08 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Der Isomorph
4x05 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Regeln der Kriegsführung
3x09 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr S.W.A.T. - Die Spezialeinheit
Eine Elite-Polizei-Einheit versucht einen Drogenboss im Gefängins zu behalten. Er möchte allerdings ausbrechen und hat 100 Millionen Dollar Belohnung für seine Befreiung ausgesetzt.
US
2003
Premiere 1 Wdh.
20:15 Uhr Jurassic Park
Dinos werden geklont. Die sind in (fast) ausbruchsicheren Gehegen untergebracht. Bis sie ausbrechen.
US
1993
VOX Wdh.
21:15 Uhr S.W.A.T. - Die Spezialeinheit
Eine Elite-Polizei-Einheit versucht einen Drogenboss im Gefängins zu behalten. Er möchte allerdings ausbrechen und hat 100 Millionen Dollar Belohnung für seine Befreiung ausgesetzt.
US
2003
Premiere 2 Wdh.
21:50 Uhr Alias - Die Agentin
Rückschlag
3x14 ATVplus 1st
21:55 Uhr Timeline
Ein Professor landet im Jahr 1357. Sein Sohn reist mit ein paar Studenten hinterher, um ihn zu retten.
US
2003
Premiere 5 Wdh.

Freitag, 7. Oktober 2005

14:20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Konfuzius
3x14 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Stargate: SG1
Regeln der Kriegsführung
3x09 ATVplus Wdh.
17:25 Uhr Star Trek: Raumschiff Voyager
Der schwarze Vogel
4x06 Kabel1 Wdh.
20:15 Uhr Bruce Allmächtig
Jim Carrey bekommt von Gott für eine Woche dessen Fähigkeiten.
US
2003
Premiere 3 Wdh.
20:15 Uhr Der 13te Krieger
Antonio Banderas schließt sich einer Kriegergruppe an, die gegen eine Armee antritt.
US
1999
ATVplus Wdh.
20:15 Uhr The Faculty
Die Lehrer einer Schule verhalten sich seltsam. Ein paar Schülern ist schnell klar: Die Lehrer wurden von Aliens übernommen. Im Gegensatz zu tausenden anderer Schülern, die das jeden Tag vermuten, haben sie Recht.
US
1998
Premiere 6 Wdh.
20:15 Uhr Bruce Allmächtig
Jim Carrey bekommt von Gott für eine Woche dessen Fähigkeiten.
US
2003
Premiere Start Wdh.
20:15 Uhr Der Rasenmäher-Mann
Pierce Brosnan als Wissenschaftler, der eine Möglichkeit gefunden hat, mit Computersimulationen die Intelligenz von Menschen zu steigern. Seine Versuchsperson wird aber nach fehlgeschlagenen Experimenten zur mordenden Bestie.
UK/US
1992
Sci Fi Wdh.
21:50 Uhr The Skulls
Ein Collegestudent tritt dem 'Skulls'-Geheimbund bei, um einen Karriereschub zu kriegen. Keine besonders gute Idee.
US/CA
2000
Premiere 5 Wdh.
22:00 Uhr The Faculty
Die Lehrer einer Schule verhalten sich seltsam. Ein paar Schülern ist schnell klar: Die Lehrer wurden von Aliens übernommen. Im Gegensatz zu tausenden anderer Schülern, die das jeden Tag vermuten, haben sie Recht.
US
1998
Pro7 Wdh.
01:05 Uhr Alias - Die Agentin
Rückschlag
3x14 ATVplus Wdh.
01:50 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Der Lügner und die Hure
2x11 SF2 Wdh.

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7. Rating Report
von Martin Seebacher

In den USA startet nun die neue TV-Saison. Einen guten Start hatte schon mal die neue Mystery-Serie "Supernatural" bei WB. In den nächsten Wochen startet die Season 04/05 dann so richtig durch und es wird einiges zu berichten geben.

Schon mehr Infos gibt es über die drei großen Serien des amerikanischen Sci-Fi Channels. Die neuen Staffeln von "Stargate SG1", "Stargate Atlantis" und "Battlestar Galactica" laufen dort schon wieder seit Juli. Obwohl alle drei Serien weiterhin sehr gute Ratings erreichen und Sci-Fi sicher sehr zufrieden ist, kann man bei allen drei Serien im Vergleich zu den Folgen der vorherigen Season Zuschauerverluste beobachten. "Battlestar Galactica" hat dabei die meisten Seher verloren, gefolgt von "Stargate Atlantis" und "Stargate SG-1". Zurzeit haben alle drei Serien in etwa gleich viele Zuschauer (ca. 2,5 Millionen) und schwanken von Woche zu Woche nur geringfügig.

In Deutschland ist inzwischen die achte Staffel von "Stargate" erfolgreich gestartet. Bisher laufen die Folgen etwas besser als der Schnitt der ersten Staffel von "Stargate Atlantis", dessen Sendeplatz es wieder übernommen hat. Im Vergleich zur siebten Staffel ist "Stargate" in etwa konstant. Nicht so gut läuft dagegen die neu auf RTL 2 gestartete Mystery-Serie "The Dead Zone". In der Regel läuft sie schlechter als die "Stargate"-Wiederholung auf dem Sendeplatz davor.

"Lost" und "Desperate Housewives" sind inzwischen auch aus der Sommerpause zurück. Während "Desperate Housewives" gut an die Quoten vom Juni anschließen kann, hat "Lost" (noch?) etwas Schwierigkeiten wieder die Top- Quoten der letzten drei Folgen vor der Pause zu erreichen. Trotzdem kein Grund zur Sorge - die Quoten liegen immerhin deutlich über dem Senderschnitt von ProSieben.

Probleme hatte zuletzt wieder einmal "Charmed", das am Mittwoch direkt gegen die Dauerbrenner "CSI" und "Stargate" antreten muss. Aber wie so oft bei "Charmed" wird auch hier nach einer Durststrecke vermutlich wieder eine bessere Zeit folgen.

Zum Thema "CSI": das jüngste Spin-Off "CSI: New York" läuft nun seit einigen Wochen bei VOX. Wie nicht anders zu erwarten, erreicht auch diese dritte Version sehr gute Zuschauerzahlen. Ob die Kollegen aus New York das ursprüngliche Team aus Las Vegas auf Dauer in der Zuschauergunst ablösen können, bleibt abzuwarten. Zumindest hat VOX nach dem Wechsel von "CSI: Miami" zu RTL wieder zwei verschiedene "CSI"-Serien im Programm. Aber eigentlich macht es fast keinen Unterschied: Wenn "CSI" draufsteht, steckt zur Zeit Erfolg dahinter, sei es Las Vegas, Miami oder New York, seien es Erstausstrahlungen oder Wiederholungen ...

Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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8. Kunterbunt

"Paradise now": Neuer Starttermin!
von Corona Magazine mit Material von Constantin Film

Der Film "Paradise now" wird im September beim diesjährigen Filmfest in Hamburg sowie beim Filmfest in Oldenburg präsentiert wird. Daher wurde der deutsche Starttermin um eine Woche verschoben.
Der Film startet im Verleih der Constantin Film am 29. September 2005, und nicht, wie bisher angekündigt am 22. September.

Kein Film hat Publikum und Presse auf der diesjährigen Berlinale mehr begeistert. Der bewegende Film "Paradise now" des palästinensischen Regisseurs Hany Abu-Assad ("Rana's Wedding") lief im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin und gewann den Publikumspreis sowie den Blauen Engel für den besten europäischen Film. Zudem erhielt der Film den Friedenspreis von Amnesty International:

Khaled (Ali Suliman) und Said (Kais Nashef) sind seit ihrer Kindheit gute Freunde. Jetzt hat man sie dazu bestimmt, sich als Selbstmordattentäter in Tel Aviv in die Luft zu sprengen. Die voraussichtlich letzte Nacht ihres Lebens dürfen sie noch einmal im Kreise ihrer Familien verbringen. Selbstverständlich aber muss ihr Vorhaben streng geheim bleiben, so dass ihnen ein wirklicher Abschied von ihren Angehörigen verwehrt ist. Am nächsten Morgen werden sie an die Grenze gebracht. Die Bomben sind unsichtbar an ihren Körpern befestigt.
Doch dann verläuft die Operation nicht wie geplant: Die beiden Freunde verlieren sich aus den Augen. Getrennt und ganz auf sich allein gestellt, müssen sie ihr Schicksal meistern und für ihre Überzeugungen einstehen ...

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http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

"The Dark" kommt in die Kinos.
von Corona Magazine mit Material von Constantin Film

Mystische Orte und Begebenheiten bildeten schon immer eine Faszination und einen Hintergrund für aufregende Kinoproduktionen. Der Mythos steht Pate für Filmgeschichten voller Spannung und Konfrontation mit dem Ungewöhnlichen und Unbegreiflichen. Das Existieren von Parallelwelten u. a. der Welt der Toten findet sich z. B. auch in den walisischen Legenden wieder: Annwn ist die walisische Bezeichnung für die "Nichtwelt". Es ist die jenseitige Welt, die Anderswelt. Ein Ort ohne Tod und ohne Winter, eine Insel, auf der Licht, Farben, Musik, Tanz, Essen und Liebe die Toten erwarten.

Manche Legenden handeln davon, dass ein menschliches Opfer einen Toten in die Welt der Lebenden zurückbringt. Solch ein Mythos ist der Ursprung für "The Dark" mit Maria Bello, Sean Bean. Regie führte John Fawcett, produziert von Jeremy Bolt und Paul W. S. Anderson.

In der Hoffnung, ihre junge Familie wieder zusammenzuführen, fährt die New Yorkerin Adelle (Maria Bello) mit ihrer Tochter Sarah (Sophie Stuckey) nach Wales. Dort lebt ihr Ehemann James (Sean Bean) in einem abgelegenen Farmhaus an der Küste. Schon kurz nach der Ankunft erlebt Adelle den schlimmsten Albtraum, den eine Mutter erleben kann: Sarah verschwindet in den dunklen Tiefen des Meeres.

Während sich James auf die Suche nach seiner verschwundenen Tochter macht, wird Adelle von Visionen heimgesucht, die ihre schlimmsten Ängste offenbaren. Es stellt sich heraus, dass die Farm eine dunkle Vergangenheit hat, die sich bis in die Gegenwart erstreckt. Als die kleine Ebrill (Abigail Stone) plötzlich auftaucht, spürt Adelle, dass dieses mysteriöse Mädchen weiß, wo ihre Tochter ist. Sie kommt einer alten walisischen Legende auf die Spur, wonach ein Toter dann zurückkehrt, wenn ein Lebender geopfert wird ...

Dieser packende Mystery-Thriller basiert auf dem Roman "Sheep" (dt. Titel "Opferlamm", 1997) von Simon Maginn. Der Regisseur John Fawcett ("Ginger Snaps", "Das Biest in Dir") schafft es, ein Szenario voller Spannung und psychologischer Tiefe zu kreieren, in der die beiden Hauptprotagonisten Maria Bello ("Coyote Ugly", "The Cooler", "Assault on Precinct 13") und Sean Bean ("Der Herr der Ringe", "Troja") sich nicht nur perfekt ergänzen, sondern auch alle Facetten ihres schauspielerischen Könnens unter Beweis stellen.

Kinostart ist am 27. Oktober 2005.

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http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

Im Oktober wird es klassisch bei der e-m-s ...
von Corona Magazine mit Material von e-m-s

Zum Herbst hat die e-m-s sales GmbH ein unvergleichliches Klassiker-Programm auf die Beine gestellt: Horror, Science-Fiction, Meilensteine des asiatischen Kinos und Perlen deutscher Filmgeschichte machen die nahenden Oktobertage zu gar nicht so düsteren Vorboten des Winters.

Neueste Titel und Blockbuster bestimmen vielerorts die DVD-Regale. Aber da gibt es auch noch die unvergessenen Filmschätzchen, die manchmal in der Beachtung ein wenig zu kurz geraten ...
Und so heißt es ganz oft: Ach, den könnte ich auch mal wieder sehen... Kein Problem, rechtzeitig vor dem langen Winter mit seinen kuscheligen Abenden vor dem Bildschirm veröffentlicht die e- m-s sales GmbH unverzichtbare Klassiker auf DVD.

Den Auftakt bildet die "Chinese Ghost Story" in der limitierten Sammlerbox mit Goldprägedruck als DeLuxe-Edition am 13.10.2005. Darin befinden sich alle Filme der Trilogie eines Wegbereiters des asiatischen Kinos plus einer exklusiven Bonus-DVD mit mehr als 80 Minuten zusätzlichem Material, darunter ein Interview mit Regisseur Ching Siu-Tung, "Bei den Dreharbeiten" sowie ein ca. 44-minütiger Beitrag über das neue Hongkong-Kino von Ralph Umard. Da schlagen nicht nur die Herzen aller CineMagicAsia- Fans höher.

Ende Oktober geht es dann Schlag auf Schlag: Am 27.10.2005 wird ein weiterer Titel aus der Mario Bava-Edition veröffentlicht, dann schlägt der Blutbaron von Kleist in "Baron Blood" (Italien/Deutschland 1972) wieder zu - klassischer Gothic Horror mit Elke Sommer.

Des Weiteren findet am 27.10.2005 ein "Schrecken ohne Namen" - "The Blob" mit Steve McQueen in der Hauptrolle als Sammler-Edition mit unfangreichem Bonus-Material seinen Weg auf DVD. Der Science-Fiction-Klassiker von 1958 verfügt zusätzlich über englischsprachige Audiokommentare, u. a. mit dem Produzenten, einem Filmhistoriker und dem Regisseur, eine Artworkgalerie, eine Filmo- und Biografie zu Steve McQueen sowie ein Poster-Booklet. Die Sammler-Edition erscheint passend im 25. Todesjahr von Steve McQueen.

Last but not least: Im Oktober öffnet der "Filmpalast" seine Türen: Mehr als 30 Titel deutscher Filmklassiker sind in dieser Reihe geplant, ein ausgefeiltes Marketing-Konzept wird den gesamten Veröffentlichungszeitraum begleiten (Internet-Info-Page, Sonder-Vorführungen, Kooperationen etc.; nähere Informationen folgen zum Start der Reihe). Nun können sich die Liebhaber des deutschen Films zum Auftakt des "Filmpalast" auf fünf besondere Titel - vorrangig aus dem Bereich des deutschen Schlagerfilms - freuen: "An heiligen Wassern" mit Hansjörg Felmy, "Apartment Zauber" mit Heinz Erhardt und Rex Gildo, "Die Post geht ab" mit Heinz Erhardt und Vivi Bach, "Wenn man baden geht auf Teneriffa" mit Sunnyboy Peter Kraus und Heinz Erhardt sowie "Heintje - Einmal wird die Sonne wieder scheinen" mit - na klar - Heintje, Heinz Reincke und Paul Dahlke.
Die Höhepunkte der Zeitgeschichte, wie sie nur der Unterhaltungsfilm zu schreiben vermochte, vermitteln auch das umfangreiche Booklet und die Nachdrucke der Original-Kinoposter (sofern vorhanden), die jeder DVD beiliegen.

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

ALIEN CONTACT 66 zum Thema Cyberpunk.
von Corona Magazine

Die Ausgabe 66 des Online-Magazins für Science-Fiction und Fantasy ist am 6.9.2005 erschienen und enthält neben einem Interview mit Pat Cadigan die Gewinnerstory des Cyberpunk-Kurzgeschichtenwettbewerbs "Byte the Vampire" von Frank Hebben.

Weitere Storys in Ausgabe 66 sind "Die gefallene Isabel" von World-Fantasy-Award-Gewinner Ian R. MacLeod und "Schwarze Sonne" von Ralph Doege als deutsche Erstveröffentlichung sowie der Klassiker "Adams Tagebuch" von Mark Twain.

Ein Essay von Fritz Heidorn beschäftigt sich mit dem Widerspruch von Rationalität und Glauben in der Science-Fiction und Adam Roberts beleuchtet "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke. Jeff Gardiners Kolumne "Die Tore zum Paradies" geleitet uns zu den dunklen, verschrobenen und doppeldeutigen Ursprüngen der modernen Fantastik. In die Geschichte der SF entführt Hardy Kettlitz mit Beiträgen über den Hugo-Award 1971 und die SF-History 1955.

Abgerundet wird die Ausgabe durch Besprechungen aktueller Bücher, Filme und Computerspiele.

Die kostenfreie Literatur-Zeitschrift ALIEN CONTACT erscheint seit 1990 und wurde unter anderem mit dem "Kurd-Laßwitz-Preis" und als "Best European Science Fiction Magazin" ausgezeichnet. Im Internet ist ALIEN CONTACT seit 1997 zu finden und mit der Ausgabe 43 erfolgte der Schritt zum Online-Magazin.

Informationen zum Thema:
http://www.alien-contact.de/

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Die Legende von Eden und andere Visionen.
von Corona Magazine

Druckfrisch erschienen ist der zweite Band der von Helmuth W. Mommers herausgegebenen Anthologie-Reihe "Visionen" unter dem Titel "Die Legende von Eden und andere Visionen" mit Erstveröffentlichungen von Tobias Bachmann, Frank Borsch, Rainer Erler, Andreas Gruber, Marcus Hammerschmitt, Frank W. Haubold, Oliver Henkel, Desirée & Frank Hoese, Michael K. Iwoleit, Thorsten Küper, Thomas Thiemeyer, Ernst Vlcek und Andreas Winterer. Das Titelbild stammt von Thomas Thiemeyer und im Anhang findet sich ein ausführlicher Rückblick von Helmuth W. Mommers auf die SF-Kurzgeschichtenszene 2004, erwähnenswerten Publikationen, Autoren und ihrer Storys.

Aus dem ersten Band "Der Atem Gottes und andere Visionen" wurden sechs Storys für den Kurd-Laßwitz-Preis und fünf Storys für den Deutschen Science-Fiction Preis nominiert; die Story "Die Asche des Paradieses" von Karl Michael Armer wurde mit dem Deutschen Science-Fiction Preis ausgezeichnet.

"Die Legende von Eden" ist in guten Buchhandlungen oder versandkostenfrei direkt beim Verlag erhältlich. Infos erhalten Sie unter http://www.visionen.shayol.net/.

Helmuth W. Mommers: Die Legende von Eden und andere Visionen
Paperback | 254 Seiten | ISBN 3-926126-52-3 | EUR 14,90

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"Edition Geschichtenweber": Dritter Band erschienen.
von Corona Magazine

Erschienen ist jetzt der dritte Band der "Edition Geschichtenweber" des Web-Site-Verlags mit dem Titel "Wildes Land". Als Herausgeber der Anthologie zeigt sich das Team aus Timo Bader und Jürgen K. Brandner verantwortlich.

Der Band enthält Erstveröffentlichungen von Irmgard Fliedner-Grandke, Jörg Olbrich, Maike Schneider, Jürgen K. Brandner, Mandy Schmidt, Christine R. Förster, Martin Skerhut, Timo Bader, Sabrina Eberl, Philipp Bobrowski, Birgit Käker, Marion C. Mainka, Nina Horvath und J.R. Kron.

Letztere beiden wurden in jeweils verschiedenen Kategorien ("Beste Kurzgeschichte deutschsprachig" und "Bestes Roman-Debüt deutschsprachig") für den Deutschen Phantastik Preis 2005 nominiert.

Das Titelbild stammt von Michael Bozenicar, vier Zeichnungen sowie Innen-llustrationen der Künstlerin Mandy Schmidt lassen die Leser in ein fantasievolles Flair eintauchen, und im Anhang findet sich ein ausführlicher Bericht über den "World Wide Fund For Nature" (WWF) und dessen Vorhaben zum "Schutz der Wälder".

"Wildes Land" ist in guten Buchhandlungen oder versandkostenfrei direkt beim Verlag erhältlich.

Pro verkauftem Exemplar spenden die Autorinnen und Autoren, Künstlerinnen und Künstler aus dem Erlös der Anthologie 2 Euro an den "World Wide Fund For Nature" (WWF) und dessen Vorhaben zum "Schutz der Wälder". Der Schutz der letzten natürlichen Wälder ist eines der Hauptanliegen des WWF.

Paperback | 240 Seiten | ISBN 3-935982-39-9 | EUR 9,90

Informationen zum Thema:
http://www.geschichtenweber.de/
http://www.web-site-verlag.de/

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Sozioland präsentiert die Ergebnisse der Horror-Umfrage.
von Corona Magazine mit Material von sozioland

"Wer Blut und Leichen sehen will, soll die Tagesschau einschalten!"

Die besten Horror-Filme kommen aus Hollywoods Traumfabrik. Freddy und seine Spießgesellen sorgen vor allem bei jungem Publikum für Gänsehaut. Wichtigste Zutat für einen guten Grusel-Schocker ist die Atmosphäre. Und Fortsetzungen werden nur dann akzeptiert, wenn sie keine Kopie des Originals sind.
All das und noch viel mehr zeigt sich in den Ergebnissen der sozioland- Umfrage rund um das Thema "Horror-Filme", an der sich von Anfang Februar bis Ende Juni über 1.600 Personen beteiligt haben.

Informationen zum Thema:
http://www.sozioland.de/7599_artikel_horror.php - weitere Ergebnisse der Umfrage

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Ausstellung "Rückkehr ins All"
von Corona Magazine mit Material der Hamburger Kunsthalle

Vom 23. September 2005 bis zum 12. Februar 2006 zeigt die Hamburger Kunsthalle in Kooperation mit dem Siemens Arts Program die Ausstellung "Rückkehr ins All". Auf ganz unterschiedliche Weise setzen sich junge zeitgenössische Künstler mit dem Thema Weltraum auseinander. Im Rahmen dieser Ausstellungskooperation präsentieren 20 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke, von denen nahezu die Hälfte für diese Ausstellung entworfen und realisiert wird.

Seit den 90er-Jahren kommt es zu einer Wiederentdeckung und Neubewertung des Themas Weltall. Dabei knüpfen die Künstler an ihre historischen Vorläufer aus den 60er-Jahren an und distanzieren sich zugleich von ihnen: Von der Entsendung des sowjetischen Satelliten Sputnik in die Erdumlaufbahn (1957) bis zur erfolgreichen Landung der amerikanischen Mondfähre Eagle auf dem Mond (1969) hatte das Thema eine ganze Künstlergeneration in seinen Bann gezogen. Mit dem Erreichen des Mondes verflachte jedoch das stark utopisch geprägte Interesse der Künstler und eine Phase der Ernüchterung setzte ein. Die aktuellen Arbeiten in der Ausstellung "Rückkehr ins All" erweisen sich als pragmatischer und zugleich gebrochener als ihre optimistisch gestimmten Vorläufer.

Die teilnehmenden Künstler sind: Oliver van den Berg, Glenn Brown, Björn Dahlem, Beate Engl, Sylvie Fleury, Damien Hirst, William Kentridge, David Krippendorff, Ulrich Lamsfuß, Mars Patent, Bjørn Melhus, Angelika Middendorf, Aleksandra Mir, Marko Peljhan, Matthew Ritchie, Thomas Ruff, Tom Sachs, Michael Sailstorfer, Janek Simon, Jane & Louise Wilson.

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Captain Kirk beamt nicht nach Deutschland!
von Corona Magazine

Am 16.9.2005 teilten die Veranstalter der Galileo 7 mit, dass William Shatner dieses Jahr nicht zur Con kommen kann.

Wie jeder Schauspieler, der eingeladen wird, hat Shatner in seinem Vertrag eine Klausel, die es ihm ermöglicht, den Vertrag zu kündigen, falls er aus Arbeitsgründen nicht kommen kann. Von diesem Recht hat er nun Gebrauch gemacht, da er, wie er sagte, erst wenige Tage vor der Con den Drehplan für seine aktuelle Serie "Boston Legal" erhalten würde und so, wie es im Moment aussieht, nicht davon ausgehen kann, den Vertrag mit uns zu erfüllen. Mr. Shatner entschied sich des Weiteren, auf einer Convention in England ein flexibles Ein-Tages-Engagement anzunehmen, da er sich dort nicht vertraglich festlegen muss, ob und wann genau er dort erscheinen muss. Außerdem erhält er von dem britischen Veranstalter dieselbe Gage, die er bei der Galileo7 für drei Tage bekommen hätte.

Der Versuch, mit Mr. Shatner eine tragbare Einigung für einen eintägigen Auftritt zu erzielen, schlug leider fehl. Vor kurzem setzte er die Veranstalter in Kenntnis, dass er dieses Jahr gar nicht nach Deutschland kommen wird.

Natürlich ist diese Situation äußerst ärgerlich, besonders weil es so kurz vor der Convention passiert und sehr wenig Zeit lässt, für Ersatz zu sorgen. Wenn man Mr. Shatner als Hauptgast überhaupt ersetzen kann.

Am Montag dieser Woche wurde nun bekannt, dass die Veranstalter dennoch einen hochkarätigen Ersatz aufgetan haben: Jonathan Frakes (ST:TNG Riker)! Mr. Frakes wird am Sonntag live Autogramme geben und auch für die Foto-Session am Samstag zur Verfügung stehen.

Die neunte Galileo 7-Convention mit Michael Dorn, der Enterprise Bluesband und vielen anderen, findet vom 30. September bis 02. Oktober im Swissôtel in Neuss statt.

Tickets für die Galileo Con kann man im Internet unter http://shop.galileo7.de/oder über die Hotline 040-600 200 566 (Mo.-Fr. 18-20 Uhr) beziehen.

Informationen zum Thema:
http://www.galileo7.de/ - Alle Neuigkeiten rund um die Galileo 7-Convention

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"Star Trek: Enterprise" erstmalig im Kino
von Corona Magazine

Die Galileo 7 und das UCI Kinocenter Neuss (Rheintorstrasse 1, 41460 Neuss, nur knapp zweieinhalb Kilometer vom Convention-Hotel entfernt) werden am Donnerstag, dem 29.09.2005 um 20 Uhr zum ersten Mal in Deutschland eine Doppelfolge in Spielfilmlänge aus "Star Trek: Enterprise" auf der großen Kinoleinwand zeigen.

Für diese spezielle Vorstellung, die nur fünf Euro Eintritt kosten wird und für jedermann zugängig ist, gibt es noch die eine oder andere Überraschung. So werden die Fans von "Star Trek"-Schauspielern im Kino empfangen und begrüßt, die dann auch vor Ort für Autogrammwünsche bereitstehen werden.

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Rollenspiele pur: Siebte SparrenCon in Bielefeld.
von Corona Magazine

Es ist wieder einmal soweit, der SparrenCon öffnet vom 1. bis 3. Oktober 2005 seine Pforten. Bereits zum siebten Mal und wie gewohnt im Jugendzentrum "Luna" in Bielefeld Sennestadt. In der Zeit von Samstag, 12 Uhr, bis Montag, 16 Uhr, dürfen sich Rollenspielfreunde nonstop auf viele spannende Spielrunden freuen. Als da wären zum Beispiel:

:: Vampire Classic Doublegamemaster
:: Engel Doublegamemaster
:: Zwei Vampire Live
:: Cthulhu Live
:: PP&P Doublegamemaster
:: Star Wars [D6] Doublegamemaster
:: DSA, Shadowrun, D&D, Star Wars [D6], World of Darkness
:: und natürlich viele andere Systeme

Dieses Jahr haben die Organisatoren auch wieder ein tolles Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Es gibt ein Tabletop-Turnier, mehrere Zeichner für Charakterskizzen und, wie bereits im letzten Jahr, einen Gewandungswettbewerb.

Natürlich ist auch wieder für das leibliche Wohl der Gäste mit bewährt guter Kost gesorgt. Wer vor Ort übernachten möchte, dem empfiehlt es sich, einen Schlafsack mitzubringen.

Informationen zum Thema:
http://www.sparrencon.de/

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Reiseführer zur RingCon.
von Corona Magazine mit Material von Elbenwald

Das freut Veranstalter und Besucher gleichermaßen: Pünktlich zur diesjährigen RingCon in Fulda präsentiert der Elbenwald auf seiner Homepage einen übersichtlichen, informativen Reiseführer zur RingCon.

Die Betreiber des Elbenwaldes läuten die RingCon-Vorbereitungsphase ganz offiziell ein, in dem sie die Stadt vorstellen, in der die RingCon zum ersten Mal zu Hause sein wird: Fulda. Vieles gibt es zu berichten - alles Wissenswerte für die RingCon kann man jetzt im Vorfeld erfahren.

Die vierte RingCon im Esperanto Hotel in Fulda öffnet vom 7. bis 9. Oktober 2005 ihre Pforten und lädt alle Interessierten in die Welt Tolkiens ein.

Informationen zum Thema:
http://www.elbenwald.de/index.php?page_name=NeuigkeitenDetailsHdR&product_id=1798 - Der virtuelle Reiseführer zur RingCon
http://www.ringcon.de/ - Die offiezielle RingCon-Homepage

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9. Zehn Jahre "Star Trek: Raumschiff Voyager"
von Sebastian Norck

Mit diesem Newsletter feiert das "Corona-Magazine" seine 150. Ausgabe - ein erfreuliches Ereignis, das gefeiert werden muss. Ein anderes Jubiläum haben wir aber dieses Jahr ganz und gar vergessen oder auch nur übergangen: zehn Jahre "Star Trek: Raumschiff Voyager". Grund genug, um noch einmal zurückzublicken auf die wohl umstrittenste aller "Star Trek"-Serien.
Eigentlich hätten wir "Star Trek: Raumschiff Voyager" am 16. Januar 2005 unsere Glückwünsche bestellen sollen. Dann nämlich vor genau 10 Jahren wurde der Pilotfilm "Der Fürsorger" erstmals im US-Fernsehen ausgestrahlt. Mit dem Piloten startete auch UPN sein Programm. Der neue Paramount-eigene Sender erhoffte sich die vierte "Star Trek"-Serie als Zugpferd.
Bei "Raumschiff Voyager" standen wieder mehr ursprüngliche "Star Trek"-Themen wie die friedliche Erforschung der Galaxis im Mittelpunkt. Aber die Serie war von Anfang an doch anders als die Vorgängerserien "Star Trek: The Next Generation" und "Star Trek: Deep Space Nine", nicht nur was die schlechteren Quoten betrifft.
Schließlich war man fern ab der bekannten "Star Trek"-Heimat im Delta-Quadranten, wo noch nie zuvor ein Mensch gewesen ist. Die Voyager-Crew traf auf fast 150 neue Spezies wie die Kazon, die Vidiianer, Spezies 8472, ... Die überwiegend feindlich gesinnten Aliens konnten unseren Helden natürlich nie richtige gefährlich werden. Neben den neuen "Aliens der Woche" kamen auch die bekannten Rassen wie Klingonen und Romulaner genauso wie die Ferengi, die Borg oder Q zurück, die es eigentlich nicht mehr geben sollte.

Die Charaktere waren eine Mischung aus Altbekanntem und völlig Neuem. Eine Mischung war die Mannschaft überhaupt: Sternenflotte und Maquis zusammen auf einem Schiff, das war einmalig und sollte wie schon die bunte Mischung auf Deep Space Nine für Konfliktpotential sorgen. Einmalig war auch, dass eine Frau im Sessel des Captains saß, Kathrine Janeway. Gespielt wurde sie zuerst von Genevieve Bujold, die aber nach zwei Drehtagen genervt das Set verließ. Schließlich übernahm Kate Mulgrew ihre Rolle. Sie wurde vom Beginn der Serie an hart kritisiert, zuerst was ihren Führungsstil betraf, da sie sich angeblich wie eine Gouvernante aufführte. Als sie sich dann zur lieben "Mutter der Kompanie" erkoren hatte, blieben nur noch ihre Frisuren, an der man etwas aussetzen konnte.
Chakotay, den Anführer der Maquis-Truppe, die es mit der Voyager-Crew in den Delta- Quadranten verschlagen hatte, machte Captain Janeway zu ihrem Ersten Offizier. Damit hatte sie sich den einzigen Indianer des Universums geholt, der kein Feuer machen kann.
Tuvok, ein farbiger Vulkanier, war der taktische und Sicherheitsoffizier und bester Freund von Captain Janeway. Seitdem Mr. Spock in der Originalserie den Vulkaniern ein Gesicht und eine Seele gegeben hatte, sah man keinen spitzohrigen Sittenwächter mehr in einer Hauptrolle. Tuvok sollte die vulkanische Kultur nun um einige Facetten bereichern.
Am Steuer saß Tom Paris, der dem eifrigen "Star Trek"-Zuschauer kein Unbekannter hätte sein dürfen. Schließlich hatte Robert Duncan McNeill, derselbe Schauspieler, schon in der TNG-Episode "Ein missglücktes Manöver" einen gewissen Nicholas Locarno verkörpert. Tom Paris war Nicholas Locarno, nur sympathischer: nach einem schwerwiegenden Unfall aus der Sternenflotte ausgeschlossen, weil er gelogen hatte.
Der Doktor auf der Voyager war "Der Doktor", das medizinisch-holografische Notfallprogramm. Der einmalige Humor von Schauspieler Robert Picardo machte seine Figur zum beliebtesten Besatzungsmitglied der Voyager.
Damit Gerechtigkeit herrscht, musste noch ein ehemaliges Maquis- Mitglied eine Führungsposition begleiten, schließlich waren alle anderen Maquis nur Crewman oder Redshirts. Also bekam die impulsive Halbklingonin B’Elanna Torres nach langem Hin und Her den Posten der Chefingenieurin. Bei ihrer Ankunft im Delta- Quadranten hatte die Voyager zwei Einheimische in die Crew aufgenommen: den Talaxianer Neelix, der sich als Chefkoch, Moraloffizier und Botschafter bewähren sollte und die Ocampa Kes, die nach drei Jahren allerdings gehen musste, weil sie den Produzenten zu langweilig war. Sie machte Platz für die sexy Borg Seven of Nine, der Captain Janeway helfen musste, wieder ein Mensch zu werden, nachdem sie als Kind assimiliert wurde. Jeri Ryan’s Rolle ließ ab der 4. Staffel nicht nur die Zuschauerzahlen stark anschwellen. Damit ist die Besatzungsliste komplett oder haben wir etwa noch jemanden vergessen?
Auf der Brücke gab es da noch einen eifrigen Fähnrich namens Harry Kim, der immer Pech mit Frauen hatte und etliche Male (beinahe) gestorben ist. Seine Rolle blieb aber die meiste Zeit farblos, wobei Charakterepisoden bei "Voyager" überhaupt oft der Action weichen mussten. Schon im Pilotfilm war das Ziel dieser Mannschaft klar: einen Weg nach Hause zu finden. Nach sieben Jahren und 172 Folgen kamen sie schließlich auf der Erde an. Bis dahin hatte die Crew 13 Gelegenheiten verpasst, nach Hause zu kommen. Unzählige neue Technologien wurden bei "Raumschiff Voyager" eingeführt, darunter elf "Antriebe der Woche", die immer mehr oder weniger erfolgreich getestet worden, um einen schnelleren Weg nach Hause zu finden.

Nicht nur diese Unmenge an neuen Antriebsformen ist es, an denen sich mancher Zuschauer reibt. Über die Jahre gab es eine Vielzahl an Ungereimtheiten. Wie konnte es sein, dass von anfangs 38 Photonentorpedos mindestens 93 bis zum Ende der Serie abgefeuert wurden? Oder wie konnte ein Schiff, auf dem es nur zwei Shuttles geben sollte, 15 verlieren? Wie kommt es, dass bei über 30 Verlusten in der Crew am Ende der Reise mehr Leute in den Alpha-Quadranten zurückkehren, als von dort gekommen sind? Warum beschränkt man die Replikatorenergie, kann sich aber trotzdem ständig auf dem Holodeck vergnügen? Von Anfang an war klar, dass die Voyager völlig von der Heimat und damit von jeder Versorgung durch die Sternenflotte abgeschnitten sein würde. Doch die brauchte man anscheinend auch gar nicht. Anscheinend war die Besatzung der Voyager sowieso schlauer als die besten Wissenschaftler der Sternenflotte.

Wir sollten "Star Trek: Raumschiff Voyager" trotzdem in guter Erinnerung behalten, schließlich gibt es einige Dinge, die die Serie durchaus zu einem Erfolg gemacht haben: die familiäre Crew, der einmalige Humor, die gute Action und hervorragende SciFi-Unterhaltung, ... Deshalb nachträglich nochmal alles Gute zum 10. Geburtstag!

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10. Beyond SF spezial: "Law & Order" - ein Phänomen
von Matthias Pohlmann

Unsere Freunde westlich des Rheins werden in Kürze zwei weitere Crime-Serien genießen dürfen. Eine wird sich um einen Profiler drehen, der sich um die Verfolgung besonderer Straftäter kümmert, die andere wird um ein Spurenermittlungsteam gestrickt. Aha, denkt da der Kenner - "Law & Order" und "CSI" kommen nach Frankreich. Das ist richtig und das ist auch falsch - und das ist auf jeden Fall ein Grund, sich mal näher mit dem dahinter stehenden Phänomen zu befassen.

Der Dino der US-Crime-Serien: "Law & Order"

"Law & Order" begann alles andere als erfolgreich - auf CBS, nach wenigen Folgen war Schluss. Diese Folgen werden heute übrigens nirgends mehr ausgestrahlt und auch in keinem Episodenführer mitgezählt.

Als dann am 13. September 1990 auf NBC mit der Folge "Prescription For Death" (Tödliche Cocktails) der zweite Anlauf für die Serie "Law & Order" begann, ahnte wohl nicht einmal Dick Wolf, der Erfinder der Serie, dass es diese Serie auf mindestens sechzehn Staffeln bringen sollte und damit ein ganzes Franchise geboren war. Doch diese Serie erweist sich bis heute als ziemlich unverwüstlich und es erscheint aus heutiger Sicht sehr wahrscheinlich, dass sie auch "die 20" (Staffeln) voll machen wird.

Das Konzept von "Law & Order"

"Law & Order" war in vielerlei Hinsicht für den Mainstream der USA bahnbrechend. So führte man erstmals eine Krimi- und eine Gerichtsserie zu einem Konzept zusammen und erzählt innerhalb - meist - einer Folge einen Fall von seiner Entstehung bis zum Urteil, manchmal sogar bis zum Revisionsurteil. So fasst die Polizei zwar in jeder Folge einen wahrscheinlichen Täter - dass dieser aber auch ins Gefängnis wandert, ist damit noch lange nicht gesagt - die Verurteilungsquote dürfte ungefähr bei 2/3 liegen. "Law & Order" setzte außerdem erstmals in einer Mainstreamserie auf den Einsatz von Handkameras und blendet immer wieder den aktuellen Handlungsort unterlegt vom unverwechselbaren "?Law & Order?-Trenner" ein, so dass das Gefühl einer Doku-Soap entsteht. Da viele der erzählten Geschichten zumindest auf realen Fällen basieren, ist die Serie von diesem Genre auch nicht gerade besonders weit entfernt. Die Spannung in der Serie entsteht interessanterweise vor allem im Gericht, meist ist der Moment, da die Jury ihre Entscheidung bekannt gibt, der spannendste Moment der Folge.

Stärken und Schwächen der Serie

Die große Stärke von "Law & Order" ist der Realismus und die gründliche Recherche. Die dargestellten juristischen Probleme, auf die die Staatsanwaltschaft immer wieder stößt, gibt es wirklich. Eine Peinlichkeit, wie sie dem deutschen Rip-Off "Im Namen des Gesetzes" passiert ist, nämlich dass eine ganze Folge auf dem "Skandal" beruht, dass ein Professor die Hausarbeiten seiner Studenten von einer höhersemestrigen Studentin korrigieren ließ, deshalb von ihr erpresst wurde und sie deshalb umbrachte, würde "Law & Order" niemals passieren - hier hätte das Redaktionsteam einen entsprechend "wild gewordenen" Drehbuchautor darauf hingewiesen, dass es einen solchen Fall nicht geben kann - dieser Korrekturweg ist an deutschen Universitäten gängige und legale Praxis.

Auch die Liste der Gaststars kann sich sehen lassen und reicht von Kelly Bishop bis zu Julia Roberts und so manchem heutigen Serienhelden, der oder die hier in frühen und kleinen Rollen bewundert werden können.

Problematisch an der Serie ist, dass die gezeigten Freisprüche oft daraus resultieren, dass ein Angeklagter die Verletzung seiner Bürgerrechte geltend macht. Da man als Zuschauer meist davon ausgeht, dass es der Täter ist, könnten so die Bürgerrechte in ein negatives Licht getaucht werden, da sie dazu führen, dass "das Schwein freikommt", um hier einmal einen Kollegen zu zitieren.

Nach Meinung des Autors dieser Zeilen wird diese Schwäche aber dadurch aufgewogen, dass ebenso gezeigt wird, dass in den USA oft Geld wichtiger ist als Schuld oder Unschuld, denn in vielen Folgen beißt sich die Staatsanwaltschaft an den gewieften Anwälten der "oberen Zehntausend" die Zähne aus - oder wichtige Zeugen sterben einfach kurz vor der Verhandlung. Somit zeigt sich im Gesamtbild eben, dass es "Law & Order" nicht um ein negatives Bild von Freiheitsrechten geht, sondern schlicht um Realismus.

Gewöhnungsbedürftig für US-Serien ist auch der häufige Darstellerwechsel, der seltenst erklärt wird - es ist meist einfach zu einer neuen Staffel ein Neuer da. Mit der letzten Folge der zehnten Staffel nahm mit Steven Hill (als Adam Schiff) der letzte Darsteller der ersten Folge seinen Abschied - dennoch gibt es einen, der "das Gesicht" für "Law & Order" war: Jerry Orbach ("Dirty Dancing"). Ab der dritten Staffel in der Rolle des Det. Lennie Briscoe zu sehen, war er bis zu seinem krankheitsbedingten Ausscheiden nach dem Ende der 14. Staffel faktisch das Herz der Serie. Bis kurz vor seinem Tod im Dezember 2004 blieb er dem "Law & Order"-Franchise treu und trat als Gaststar im jüngsten Spross des Franchises auf. Da er bei den Dreharbeiten von seiner Krebserkrankung bereits so gezeichnet war, dass er nicht mehr richtig sprechen, sondern nur mehr flüstern konnte, schrieben die Autoren die Szenen mit ihm so um, dass "aus den Umständen heraus" geflüstert werden musste - eine Geschichte, die seinen Stellenwert für "Law & Order" sehr schön verdeutlicht.

Die Spin-Offs

"Law & Order" hat bisher drei "richtige" und zwei "halbe" Spin-Offs sowie einen Fernsehfilm hervorgebracht. Die beiden "halben", weil nicht offiziell dem "Law & Order"-Franchise zugerechneten Spin-Offs, die sich mit "L&O" aber dennoch überschneiden, sind die Serie "Homicide" und die Serie "Crime & Punishment", die eine Art Doku-Soap über die Arbeit der Staatsanwaltschaft in San Diego war. Der Fernsehfilm namens "Exiled" datiert aus dem Jahr 1998 und brachte sechs Hauptcharaktere der ersten Staffel und sechs damals aktuelle Hauptcharaktere in eine Handlung zusammen.

Abwandlungen bei den Spin-Offs

Wo "CSI" auf ein bewährtes Schema mit veränderten Äußerlichkeiten (andere Stadt, anderer Farbfilter) setzt, setzen die Spin-Offs bei "Law & Order" auf sehr ähnliche Äußerlichkeiten (Titelmusik, Trenner, Tafeln, alle Serien in New York) bei grundlegend anderem Konzept. Natürlich bleibt es bei einer Detektivserie, doch nimmt in den beiden bereits in Deutschland zu sehenden Nachfolgeserien "Law & Order: Special Victims Unit" und "Law & Order: Criminal Intent" die Arbeit der Staatsanwaltschaft einen viel geringeren Raum ein als bei der Mutterserie. Die dadurch frei werdende Zeit wird im ersten Spin- Off ("SVU"), das in Deutschland unter dem selten dämlichen Titel "Law & Order: New York" läuft, durch mehr Detektivarbeit ersetzt, beim zweiten Spin-Off ("CI", in Deutschland als "Criminal Intent: Verbrechen im Visier" zu sehen, wird dafür mehr Wert auf die Verhörszenen gelegt. Das bislang letzte Spin-Off "Trial by Jury" ging dann den umgekehrten Weg und legte den Schwerpunkt auf die Gerichtsarbeit, wurde mittlerweile aber leider wieder eingestellt.

Aus diesen Abwandlungen resultiert, dass es durchaus nicht zwingend ist, dass einem alle Serien des Franchises mehr oder weniger gleich gefallen. "SVU" hat seine speziellen Stärken in den Charakteren der Polizisten, allen voran der skurrile Detective Munch, gespielt von Richard Belzer. Dazu kommt, dass man hier deutlich mehr über das Vorleben der Detectives erfährt und sich so unterschiedliche Interpretationen eines Sachverhalts wunderbar erklären. "CI" hingegen lebt davon, wie Vincent D’Onofrio seine Verdächtigen (meist) im Verhörraum förmlich röstet - und dabei manchmal auf zumindest gleichwertige Gegner trifft. Aus den unterschiedlichen Konzepten bieten sich natürlich Crossover-Episoden förmlich an - und hier und da wird das auch genutzt, was dann in Deutschland zu dem ärgerlichen Fall führt, dass der zweite Teil einer Episode aus "SVU", die auf RTL II längst gelaufen ist, noch immer nicht zu sehen war, da sie zur Mutterserie gehört - und diese läuft auf RTL, das fünf Staffeln hinter den USA hinterher hinkt.

Ironie der Geschichte

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass nun beim "Weg nach Frankreich" just das Franchise, das die Stadt bisher nie gewechselt hat, also "Law & Order", ein französisches Spin-Off erhält. Dabei wird es sich um eine offiziell lizensierte französische Version der Serie "Law & Order: Criminal Intent" handeln. Das andere Franchise hingegen, das bisher immer die Stadt gewechselt hat, "CSI" und für das es ein leichtes gewesen wäre, "CSI: Paris" zu entwerfen, wird nur ein französisches Rip-Off namens "RSI" bekommen.

"Law & Order" vor dem Ende?

In der vergangenen TV-Season wurde "Law & Order" erstmals nach Einschaltquoten von einer anderen Serie geschlagen, wenn auch nur knapp - "CSI: NY" hieß die erste wirkungsvolle Waffe von CBS gegen den NBC-Dino. Ob das aber in der kommenden Season so bleiben wird, bleibt abzuwarten, denn neben dem Bonus des Neuen hatte "CSI: NY" auch das große Glück, gegen die erste Staffel "Law & Order" ohne Jerry Orbach laufen zu können. Ein Comeback ist also durchaus möglich, zumal bei "CSI: NY" einige Änderungen im Konzept geplant sind. Ein Ende für "Law & Order" ist in den USA nicht abzusehen, denn NBC hatte auch in der vergangenen Season wenige Serien, die ähnlich quotenstark waren.

Erfolg in Deutschland

In Deutschland sind insbesondere die beiden im Schlepptau einer "CSI"-Serie laufenden "Law & Order"-Ausgaben erfolgreich. Die Mutterserie, die dienstags nach "CSI: Miami", "Im Namen des Gesetzes" und "Monk" um 23:15 Uhr auf RTL läuft, sowie "Criminal Intent", das auf VOX zwischen "CSI: NY" und "Crossing Jordan" montags um 21:10 Uhr zu sehen ist. A propos VOX: Für diesen Sender überschlagen sich die Erfolgsmeldungen zur Zeit. Nicht nur, dass man unter anderem dank der starken US-Serien im August erstmals seit langem mehr Marktanteil als der "Halbschwestersender" RTL II hatte, sondern VOX schafft es unter anderem dank der starken Quoten für "CSI: NY", "Criminal Intent" und "Crossing Jordan" montags mittlerweile stabil vor ProSieben zu liegen.

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11. Wissenschaft: Planetenentstehung
von Andreas Dannhauer

Eine der frühesten und heute noch interessantesten Fragen der Astronomie war die nach der Entstehung von Planeten. Heute geht man davon aus, dass diese in einer Scheibe aus Staub und Gas, die sich um einen jungen Stern bildet, geformt wurden. Eine Konkurrenztheorie, die besagte, dass Material aus der Sonne beim nahen Vorbeiflug eines anderen Sterns aus dieser gerissen werden könne und sich daraus die Planeten bildeten, ist spätestens seit der Entdeckung weiterer Planeten in anderen Sonnensystemen vom Tisch, da eine solch nahe Begegnung zweier Sterne zu selten ist, um die große Zahl an Planeten zu erklären.

Die Ausgangssituation

Die Geschichte der Planetenentstehung beginnt mit dem Kollaps der kalten Molekülwolke, aus der auch der Stern entsteht. Diese Molekülwolke enthält, wie der Name schon sagt, vor allem Wasserstoffmoleküle, aber auch Wasser und kosmischen Staub, das sind Mikrometer kleine Ansammlungen aus Kohlenstoff- und Siliziumverbindungen, die das Baumaterial für die Planeten bilden.

Die Akkretionsscheibe

Die entscheidende Zeitspanne in der Planetenentstehung ist die T-Tauri-Phase, benannt nach dem ersten entdeckten Stern dieser Sorte, zeichnet sie sich durch eine so genannte Akkretionsscheibe um den Stern aus. Diese besteht aus Material, welches zu viel Drehimpuls hatte, um noch auf den Stern zu fallen. Durch Reibung werden die Flugvektoren der Moleküle und Staubteilchen ziemlich schnell vereinheitlicht, so dass sie in einer Scheibe nahezu reibungsfrei um den Stern kreisen können. Jetzt muss alles relativ schnell gehen. Der Stern im Zentrum der Scheibe hat das Fusionsfeuer gezündet und emittiert UV-Strahlung, die die Moleküle zerstört und die Atome ionisiert, so dass die Akkretionsscheibe aufgelöst wird. Zusätzlich bläst ein starker Sternenwind das im Entstehen begriffene Planetensystem leer. Aus der Anzahl beobachteter T-Tauri-Sterne kann man die Überlebenszeit der Akkretionsscheibe auf 100 Mio. Jahre oder weniger abschätzen. So viel Zeit bleibt den Planeten, um sich zu bilden.

Phase 1: Kondensation

In der ersten Phase bilden sich weitere Staubteilchen, die als Kondensationskerne für die Gasmoleküle dienen, wodurch größere Moleküle entstehen.

Phase 2: Koagulation

Die kleinen Staubteilchen stoßen oft zusammen, und weil dies mit relativ geringer Geschwindigkeit passiert, bleiben sie aneinander haften. So entstehen fragile Ketten von Staubteilchen. Ein Vorgang, der schon im Laborexperiment unter Schwerelosigkeitsbedingungen nachvollzogen wurde. Ab einer Größe von einigen 100 Mikrometer sind diese Ketten zu fragil, um noch auf diese Weise weiter wachsen zu können.

Phase 3: Agglomeration

Die Riesenmoleküle fangen an, sich zu verklumpen, und wachsen so zu Planetesimalen heran, die 100 m bis 1 km groß sind. Jetzt wird auch der Stern aktiv, tritt in das T-Tauri-Stadium ein und es beginnt der Wettlauf gegen die Zeit, in der der Stern die Staubscheibe auflöst.

Phase 4: Akkretion

Die Planetesimale sind groß genug, um ein Gravitationsfeld zu haben, welches weiteres Material aus der Umgebung anzieht. Ein besonders großes Objekt wird zum Keim für den zukunftigen Planeten, wächst weiter und hat irgendwann einmal alle größeren Planetesimale entlang seiner Umlaufbahn aufgenommen. Die so entstandenen Planeten befinden sich auf eigenen Bahnen und kommen sich normalerweise nicht in die Quere. Dies ist auch der Zeitpunkt, in denen die Planeten so stark unter Beschuss stehen, dass sie aufschmelzen. Die neue Sonne hat inzwischen das innere Sonnensystem von Staub und Gas befreit, nur die Planetesimale sind übrig geblieben.

Wie sieht nun ein auf diese Weise geformtes Planetensystem aus? Eigentlich genau wie unseres, ist natürlich auch kein Wunder, denn die Theorie sollte schon das am besten bekannte Planetensystem erklären können: mehrere Planeten, die relativ ungestört kreisförmige Bahnen ziehen und das Planetensystem mehr oder weniger ausfüllen. Erdähnliche Planeten im inneren Sonnensystem und Gasriesen weiter draußen.

Wovon hängen nun Zahl und Eigenschaften der Planeten ab? Da gibt es zwei wichtige Faktoren. Der Staubgehalt im solaren Urnebel bestimmt, wie viel Material zur Planetenentstehung überhaupt vorhanden war. Die endgültige Masse des Zentralsterns bestimmt dessen Entwicklungsgeschwindigkeit. Ein sehr schwerer Stern entwickelt sich schneller und hat stärkere UV-Emissionen und Sternenwinde, die Akkretionsscheibe wurde also wahrscheinlich zu schnell zerstört, um Planeten zu bilden. Ein leichterer Stern dagegen erlaubt die Entstehung von Gasriesen auch in seiner Nähe.

Die weitere Entwicklung

Die Planeten sind eigentlich fertig, stehen noch unter Beschuss durch übriggebliebene Planetesimale, der aber bald nachlässt, und kühlen deshalb ab. Während der flüssigen Phase wird der Planet differenziert, d. h. schwere Materialien wie Eisen sinken zum Kern, Silizium- und Kohlenstoffverbindungen schwimmen an der Oberfläche und Gase bilden die Uratmosphäre. Jetzt kann sich auch zum ersten Mal ein planetares Magnetfeld bilden, welches zusammen mit dem schwächer werdenden Sonnenwind den Erhalt der Atmosphäre ermöglicht. Hier trennen sich die Wege der Planeten. Je nach Masse und Entfernung zum Stern können atmosphärenlose Gesteinsbrocken (Merkur), wolkenverhangene Treibhäuser (Venus), staubtrockene Kältewüsten (Mars), lebensfreundliche Wasserwelten (Erde) oder auch noch ganz andere Arten von Planeten entstehen.

Soweit die Theorie

Was sagt uns die Beobachtung? Unser eigenes Sonnensystem ist so gut zu erklären, es ist nicht das einzige im Weltall, Staubscheiben um junge Sterne wurden beobachtet, mitsamt den Störungen, die von Planeten hervorgerufen werden sollten. Trotzdem lassen sich die bekannten Exoplaneten so nicht erklären. Dabei handelt es sich meistens um so genannte "Hot-Jupiters", also Riesengasplaneten, die sich sehr nahe an ihrer Sonne befinden. Dies ist zwar nur ein Auswahleffekt, weil diese Art von Planeten am leichtesten zu entdecken sind und deshalb erdähnliche Planeten nicht ausgeschlossen werden können. Aber wie sind die Jupiters an ihren heißen Platz gekommen? Eigentlich sollte der Sternenwind das Gas aus dieser Region entfernt haben. Also entweder handelt es sich dabei in Wirklichkeit um Gesteinsplaneten, also Supererden, oder sie sind nachträglich in diese Region gekommen. So könnte es sein, dass sie sich zwar weiter entfernt vom Stern gebildet haben, aber durch Reibung an der noch nicht aufgelösten Gas-Staub-Scheibe ins innere Sonnensystem gedriftet sind.

Fragen

Auf dem Gebiet der Planetenentstehung sind noch einige Fragen offen, z. B. ob es in Doppelsternsystemen Planeten geben kann, ob massereiche Sterne nicht vielleicht doch Planeten haben können, die sich dann viel schneller gebildet haben müssen. Und die alles entscheidende Frage lautet natürlich, sind Planeten mit lebensfreundlichen Eigenschaften häufig oder eher selten.
Die bisherige Entdeckungsgeschichte von Exoplaneten zeigt, dass man auf Überraschungen gefasst sein muss, und dass von der Natur die exotischsten Dinge verwirklicht werden.

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12. Die Corona-Kurzgeschichte

Faust
von Armin Rößler

Faust hörte wieder einmal die Farben.
Sein Finger strich sanft über die unterste Saite. Der Ton bot sich ihm als mächtiges Blau dar, vermischt mit einem winzigen Hauch von Grün, bauschte sich auf wie eine heranrauschende Meereswoge, die drohte, ihn zu verschlingen. Ein anderer Griff, ein harter Kontrast. Ein zartes Rot entstand, das ihm das Gefühl vermittelte, inmitten eines nicht endenden Blumenteppichs zu stehen, der ihn - seinen Körper und seinen Geist - vollständig umschloss. Er konnte sogar den betäubenden Duft der frisch knospenden Blüten riechen. Schnell spielte er eine Reihe von Tönen, dissonant und hart, die in einer raschen, verwirrenden Abfolge ein Farbgewitter über ihn hereinbrechen ließen. Die einzige Konstante blieb die Schwärze, ein zäher, dunkler Strudel, im Zentrum seiner Wahrnehmung verankert. Neugierig und abgestoßen zugleich hielt er diesen einen Ton. Der schwarze Wirbel sprang ihn an, sog ihn auf, schlug über ihm zusammen. Er schauderte. Eiseskälte lähmte seine Finger, die undurchdringliche Dunkelheit machte ihn blind. Die Stille ließ ihn fürchten, auch taub geworden zu sein. Gleichzeitig fühlte er sich an diesem Ort auf eine seltsame Art und Weise geborgen, heimisch fast, und er überlegte, wie es wäre, hier für immer zu bleiben.
Faust riss sich los. Er spielte vorsichtig einen neuen Ton, ein Licht entstand, schwach und kaum sichtbar erst, dann stärker werdend und immer heller aufleuchtend. Es verdrängte die Dunkelheit, machte sie vergessen und warf ihn selbst zurück in die reale Welt. Seine Finger lösten sich abrupt vom Instrument, als habe er ein glühendes Eisen angefasst. Kalter Schweiß stand auf seiner Stirn. Das halblaute Knacken, das die Tras weit hinten im Gaumen erzeugten, bewies ehrliche Anerkennung. Faust gab es die Gewissheit, einmal mehr angekommen zu sein.
Nur langsam nahm Faust seine Umgebung wieder wahr. Dann sah er die Frau: mittelgroß, mit schmutzig blondem Haar, das Gesicht zu einem Ausdruck der Verachtung verzogen, von dem sie wohl dachte, dass es ihr gelänge, ihn zu verbergen. Sein Schädel meldete sich mit einem schwachen Brummen. Er wusste, dass es stärker werden würde - das Ferm wirkte immer gleich. Hinzu kam die Anwesenheit der Frau. Sie bedeutete Unannehmlichkeiten.
Unsicheren Schrittes begab er sich zur Bar. Die Aufmerksamkeit der Tras an seinem Spiel war bereits erloschen. Sie liebten seine Musik. Aber anhaltende Begeisterung war nicht ihre Stärke. Der Tras an sich lebte für den Augenblick. Keinem der drolligen Burschen würde es jemals einfallen, ihn um eine Wiederholung zu bitten. Warum auch? Sie wussten, dass er spätestens am nächsten Abend auf die Bühne zurückkehren würde.
Faust stellte sich neben die Frau. Der Wirt deutete sein Nicken richtig und stellte ihm ein Glas hin, zwei Finger hoch mit der bernsteinfarbenen Flüssigkeit gefüllt, der er morgen früh unter Flüchen wieder entsagen würde, nur um sie am Abend erneut mit Genuss zu trinken. Wenn es im Universum einen Teufel gab - dann hatte er das Ferm erschaffen.
Faust benetzte sich nur leicht die Lippen, ließ sich wie immer von der Tiefe des erdigen Geschmacks überwältigen und sagte euphorisch: "Haben Sie die Farben gehört?"
Natürlich hatte sie das nicht, er wusste es. Doch auch wenn er nun schon seit langer Zeit hier war, so fühlte er noch immer den inneren Drang, seine Eindrücke zu teilen. Bei den Tras stieß er mit diesem missionarischen Eifer auf taube Ohren. Niemand redete hier über Selbstverständliches. Es musste schon extrem Außergewöhnliches geschehen, um einen Tras auch nur in gelinde Aufregung zu versetzen.
Die Frau starrte ihn an, als habe sie es mit einem Schwachsinnigen zu tun. Die Verachtung war nicht aus ihrem Gesicht verschwunden. Jetzt kam auch noch ein mitleidiger Ausdruck hinzu.
"Ich bin gerade von der Erde angekommen", sagte sie.
"Wie war der Flug?", fragte Faust.
Sie ging nicht auf sein sinnloses Manöver ein - der künstliche Tiefschlaf blieb ein unangenehmes Erlebnis, egal welche interstellare Route man wählte.
"Man ist sehr unzufrieden mit Ihnen", sagte sie stattdessen kühl.
"Man?", echote er.
"Stellen Sie sich nicht dumm. Sie haben in der ganzen Zeit nur zwei Berichte geschickt - den letzten vor mehr als drei Jahren."
"Mir war nicht danach", sagte er.
"Hören Sie, Faust", fuhr sie ihn an und legte ihre Zurückhaltung ab. "Wissen Sie überhaupt, was es gekostet hat, Sie hierher zu bringen? Das ist kein Spiel. Von ihnen werden Ergebnisse gefordert. Liefern Sie diese oder ..."
"Oder?"
Er konnte es nicht lassen.
"Oder man schickt jemanden wie mich. Der schaut, was mit Ihnen los ist. Ob eine weitere Zusammenarbeit noch Sinn macht. Oder ob es besser ist, sie zu beenden."
Faust trank. Er leerte das Glas bis auf den Grund und das Ferm ließ seine Geschmacksnerven förmlich vibrieren. Er zitterte leicht.
"Kommen Sie morgen zu mir", sagte er stockend. "Dann können wir reden. Aber bitte nicht zu früh."
Er ließ sie stehen.

Trishia ignorierte die Blicke der Eingeborenen, die ihr deutlich signalisierten, dass sie hier nicht willkommen war. Sie fragte sich, ob das überall so sein würde oder nur auf dieser einen Welt. Natürlich hatte sie sich ihren ersten Einsatz anders vorgestellt. Dieser Planet kam ihr unwirklich vor. All diese Primitivität, mit der sie konfrontiert wurde. Die Rückständigkeit der hässlichen kleinen Burschen, die hier lebten, begegnete ihr permanent. Schon allein, dass sie den Weg zu Fausts Haus zu Fuß zurücklegen musste, festigte ihren Eindruck: Diese Welt war eine zivilisatorische Sackgasse. Es gab nicht einmal motorisierten Verkehr. Den Tras schien das nichts auszumachen. Dieses Volk war ein toter Ast der Evolution.
Faust. Auf der Erde hatte man mit dem Schlimmsten gerechnet. Er war zuverlässig gewesen, hatte seine Aufträge immer mit höchster Sorgfalt ausgeführt. Ihm musste etwas zugestoßen sein, so hatten ihre Auftraggeber gemeint, das ihn daran hinderte, seine Berichte pünktlich und lückenlos abzuliefern.
Das Bild, das sich ihr gestern Abend geboten hatte, war ein völlig anderes. Faust hatte sich ihr als verwahrloster Säufer präsentiert, als ein Mann ohne jeglichen Antrieb, der Befriedigung daraus zog, vor einer Hand voll Hinterwäldlern Gitarre - beziehungsweise ein ähnliches, vermutlich von den Tras geschaffenes Instrument - zu spielen. Falls man diese willkürlich wirkende Ansammlung unharmonischen Lärms überhaupt als Spiel bezeichnen konnte.
Trishia sah ihn noch einmal vor sich, völlig in eine Welt versunken, zu der sie keinen Zugang gehabt hatte. Faust schien jeglichen Bezug zur Realität verloren zu haben. Sie bezweifelte, dass er überhaupt noch Interesse daran entwickeln würde, mit seiner Arbeit fortzufahren. Selbst, wenn sie ihm die Konsequenzen unmissverständlich darlegte.
Das Haus, in dem sich Faust aufhalten sollte, war ebenso ein Spiegelbild seines gestrigen Zustandes wie dieser ganzen trostlosen Welt. Eine einfache Hütte, die aus lieblos aneinander genagelten Brettern bestand und aussah, als würde sie schon beim geringsten Windstoß in sich zusammenfallen. Hier gab es keine Straßen. Man hatte das Haus ohne große Überlegung einfach mitten in die Landschaft gepflanzt. Ringsum waren nur Dreck und Staub.
Trishia klopfte an die schiefe Tür. Keine Reaktion.
Sie wartete einige Sekunden, wiederholte dann ihr Klopfen energischer. Nichts geschah.
"Faust", rief sie ärgerlich. "Sind Sie zu Hause?" Sie erhielt keine Antwort.
Trishia gab sich einen Ruck, öffnete die Tür und trat ein. Der Gestank ließ sie zurückweichen. Hier war vermutlich seit Wochen nicht mehr gelüftet worden. Die Luft in dem dunklen Raum war zum Schneiden dick. Über allem lag der Geruch des Alkohols, den Faust gestern in sich hineingeschüttet hatte. Trishia ließ die Tür offen stehen.
Sie ging zu dem Bett, auf dem sie vage den Umriss einer menschlichen Gestalt ausmachen konnte. Sie rüttelte Faust an der Schulter. Er wurde nicht wach. Nur ein schwaches Stöhnen kam aus seiner Kehle.
Eine Bewegung ließ Trishia herumfahren. Sie unterdrückte einen überraschten Aufschrei. In einer Ecke der Hütte lag Stroh auf dem Boden. Eine weitere Gestalt, die dort geschlafen haben musste, stand zögernd auf. Ein Tras.
Nein, korrigierte sich Trishia in Gedanken. Eine Tras, eine Frau. Sollte Faust ...?
Die Eingeborenen ähnelten in ihrer äußeren Erscheinung Menschen, das war nicht von der Hand zu weisen. Aber sie waren es nicht. Es gab deutliche Unterschiede. Und wenn es nur die Größe war. Die Tras reichte Trishia, selbst nicht sonderlich groß, nicht einmal bis ans Kinn. Ihr grünliches Haar bedeckte nur die eine Hälfte des sonst kahlen Schädels, es klebte am Kopf wie eine zähe Masse, die sich dort festgesaugt hatte. Ihre Augen waren große Kugeln, dominierten das Gesicht, in dem Trishia auch die zu hohen Wangenknochen, die platte Nase und der verkniffene Mund störten. Weitere anatomische Einzelheiten blieben Trishia erspart, die Tras trug ein schmutziges, sackähnliches Gewand, das ihren Körper vollständig verhüllte.
Trishia hatte sich von ihrer Überraschung erholt. "Verschwinde", sagte sie kalt. Die Tras warf einen Blick auf Faust, der noch immer schnarchte, und gehorchte. Langsam schlich sie aus der Hütte.
"Wachen Sie auf", brüllte Trishia Faust ins Ohr und schüttelte ihn gleichzeitig.
"Was ...?"
Sie hatte es geschafft. Er kam zu sich.
Noch benommen schüttelte er den Kopf. Er spähte durch die offene Tür. "Sie sind verdammt früh dran. Hatten Sie mich nicht verstanden?"
"Sie haben schon genug Zeit vergeudet, Faust."
Er saß jetzt auf dem Bett, hatte die Beine angezogen. "Ich ..."
"Jetzt rede ich", unterbrach ihn Trishia. "Ich komme von der Erde, wie Sie vielleicht bemerkt haben. Mein Name ist Moran, Trishia Moran. Ich habe alle Vollmachten. Diese Welt und Sie betreffend. Sie haben genau zwei Möglichkeiten: Sie kooperieren. Oder ich übernehme Ihren Job. Dann war’s das mit dem Rückflugticket."
"Man würde mich wirklich hier lassen?"
"Natürlich, Faust. Sie sind nutzlos. Niemand würde auch nur noch das Geringste in Sie investieren wollen. Gesetzt den Fall, dass Sie nicht endlich bereit sind, Ihre Arbeit zu tun."
"Gut", sagte er.
"Was soll das heißen?"
"Gut - ich bleibe."
"Sie ziehen ein Dasein auf dieser verlausten Welt einer Rückkehr zur Erde vor?" Trishia konnte es nicht fassen. Faust musste völlig den Verstand verloren haben.
"Ja." Mehr sagte er nicht. Stattdessen ließ er sich zurück auf das Bett sinken und schloss die Augen.
"Dann sind Sie hiermit endgültig vom Dienst suspendiert. Ab sofort übernehme ich Ihre Aufgaben in vollem Umfang. Sie verlieren alle Rechte als Bürger der Erde."
Sie hatte geglaubt, ihn damit zu einem Aufbegehren provozieren zu können, an etwas in ihm zu appellieren, das einmal in ihm gewesen sein musste. Doch er begehrte nicht auf. Ohne ein weiteres Wort ließ er sie gehen.

Trishia hatte nicht erwartet, dass sich ihre Arbeit derart kompliziert gestalten würde. Es war nicht einmal so - das musste sie den Tras zu Gute halten, auch wenn sie sonst wenig von ihnen hielt -, dass die Eingeborenen nicht kooperieren wollten. Sie konnten es einfach nicht. Sie verstanden nicht, was Trishia von ihnen wissen wollte, wussten keine Antworten auf ihre Fragen. War es das gewesen, was Faust hatte resignieren lassen? Aber wenn: Warum hatte er das dann nicht der Erde gemeldet? Man hätte ihn heimgeholt und die Welt der Tras als hoffnungslosen Fall abgeschrieben.
Genau das würde Trishias Empfehlung sein. Die Suche der Menschen nach Freunden im All wurde nicht so verzweifelt geführt, dass man keine Rückschläge verdauen konnte. Natürlich waren die Militärs immer auf neue Verbündete bedacht, die Händler hielten ihre Augen nach unerschlossenen Märkten offen, die sie mit ihren Produkten überschwemmen konnten, und die einfachen Menschen auf der Erde sehnten ebenso exotische Waren und Berichte von fremden Welten herbei. Aber nicht um jeden Preis. Wenn es nichts zu holen gab, konnte man sich einen Fehlschlag auch eingestehen. So war es hier: Dieser Planet und seine Bewohner waren eine totale Pleite. In jeglicher Hinsicht.
Trishia hatte sich nichts vorzuwerfen. Sie hatte sich in ihre Arbeit gekniet, keine Mühen gescheut, doch noch zu einem anderen Ergebnis zu kommen. Aber es hatte nichts gefruchtet. Die Tras waren den Aufwand nicht wert.
Sie war Faust aus dem Weg gegangen, seit jenem Morgen, an dem sie seinen Job übernommen hatte. Seither hatte sie ihn kein einziges Mal mehr gesehen. Jetzt überlegte sie, ob es ihrem abschließenden Bericht dienlich sein konnte, ihn noch einmal nach seinen Motiven zu befragen. Aber sie verwarf den Gedanken rasch. Sie fühlte kein Verlangen, Faust noch einmal zu begegnen. Dieser Mann war erledigt. Er würde hier sterben, einsam und verlassen.
Trishia befand sich auf dem Weg zu der geräumigen Kuppel, die zu ihrer Ausrüstung gehörte und in der sie wohnte. Dort würde sie den Sender in Betrieb nehmen und ihre finalen Betrachtungen und die daraus resultierenden Schlussfolgerungen zur Erde schicken. Dann würde man sie abholen und sie kam endlich von hier weg. Sie konnte es kaum mehr erwarten, wieder den Fuß auf eine zivilisierte Welt zu setzen.
Ihr Kontakt zu den Eingeborenen hatte sich auf ein Minimum beschränkt. Die Tras stießen sie noch immer ab, nicht unbedingt ihrer Äußerlichkeit wegen, sondern hauptsächlich, weil ihnen jeglicher Antrieb fehlte, ihr Leben zu verändern. Natürlich hatte sie mit vielen von ihnen geredet, aber sie hatte dabei bewusst vermieden, dass ein persönlicherer Kontakt entstand. Schließlich wollte sie Fausts Schicksal nicht teilen.
Trishia marschierte durch ein enges Tal, das zu der Ebene führte, auf der sie die Kuppel errichtet hatte. Rings um sie herum ragten die Felswände schroff empor. Eine Bewegung schräg über ihr ließ sie aufmerksam werden. Kletterte da oben jemand? Tatsächlich. Sie hatte nie zuvor einen Tras gesehen, der sich als Bergsteiger betätigte. Neugierig beobachte sie den Eingeborenen. Dieser stellte sich nicht sonderlich geschickt an. Trishia konnte zudem keinerlei Hilfsmittel bei ihm erkennen, weder Steigeisen noch wenigstens ein Seil, mit dem er sich hätte sichern können. Sie sah, wie sich der Tras mit nackten Händen an die scharfkantigen Felsvorsprünge klammerte und sich so langsam und unsicher die Wand emporhangelte. Sie wusste, was passieren würde, bevor es wirklich geschah.
Kleine Steine prasselten die Felswand herab. Der Tras stieß einen überraschten Schrei aus. Einer der Felsen hatte seinem Gewicht nicht standgehalten und war unter seiner Hand weggebrochen. Dem Eingeborenen fehlte nun jeglicher Halt. Er stürzte.
Trishia hielt den Atem an. Das konnte der Mann nicht überleben. Dieser Sturz musste tödlich sein.
Wenige Meter vor ihr klatschte der Körper des Eingeborenen wie ein nasser Sack zu Boden. Der Tras regte sich nicht.
Sie eilte zu ihm. Es gab keinen Zweifel: Er lag bewegungslos da. Seine Augen waren weit aufgerissen, das violette Licht, das sonst bei den Tras darin leuchtete, war erloschen. Sein Gesicht sah völlig friedlich aus. Er war tot.
"Mein Gott", sagte Trishia. Der Tod des Eingeborenen, den sie nie zuvor gesehen hatte, erschütterte sie. Tatsächlich war er der erste Tras, den sie hatte sterben sehen.
Unwillkürlich schrie sie um Hilfe. Natürlich bekam sie keine Antwort. Kurz zögerte sie, dann machte sie sich eilig auf den Weg. Zwischenzeitlich rannte sie sogar, wenn es der schmale, holprige Pfad erlaubte.
Sie erreichte eine kleine Ansammlung von Hütten, die auf halbem Weg zwischen dem Toten und ihrer Kuppel lag. Für die Verhältnisse auf dieser Welt stellte dieses Dorf eine Metropole dar. Viele Tras lebten als Einsiedler, isolierten sich von ihren Artgenossen.
Trishia, aus der die Worte aufgeregt hervorsprudelten, erregte wenig Interesse. Verstanden diese Kerle etwa nicht, was sie ihnen erzählte? Oder war ihre Gleichgültigkeit so groß, dass ihnen selbst der Tod eines Artgenossen nicht einmal ein Schulterzucken entlockte?
Endlich erhoben sich zwei der Tras aus den korbförmigen Sesseln, in denen sie vor den Hütten gesessen hatten. Ein dritter schloss sich ihnen mit einem Gesichtsausdruck an, als ginge es um seinen eigenen Tod. Sie folgten Trishia langsam, die sich nur mühsam beherrschen konnte ob dieser Zögerlichkeit.
Vor Ort schilderte Trishia den Tras, was sie beobachtet hatte und wie es zu dem Unglück gekommen war. Doch sie hatte nicht den Eindruck, als hörten ihr die drei Männer wirklich zu. Wahrscheinlich standen sie sogar nur noch hier herum, weil sie ungeduldig darauf warteten, dass Trishia endlich aufhörte zu quasseln. Ungeduld? Nein, das passte nicht zu den Tras. In ihrer Lethargie gestört, belästigt, das traf es eher.
Trishia verstummte. Die Eingeborenen wandten sich wortlos von ihr ab, betrachteten kurz ihren toten Artgenossen, dann packte ihn einer unter den Schultern, der andere an den Beinen. Schweigend entfernten sie sich mit ihrer Last.
"Was soll das? Wohin bringen sie ihn?" Trishia konnte es nicht fassen, dass man sie derart vor den Kopf stieß.
Der dritte Tras sagte: "Mach dir keine Sorgen, Trishia Moran. Alles geht seinen Gang. Tramak nimmt ihn auf in sein Reich."
Tramak, das zumindest hatte Trishia in den vergangenen Monaten erfahren, war eine Gottheit der Tras. Ganz durchschaute sie zwar nicht, was die Eingeborenen genau im Sinn hatten, wenn sie dies und jenes mit Tramak in Verbindung brachten - aber wenn sie ehrlich war, erging ihr das mit den irdischen Göttern nicht viel anders. Kein Grund also, den Gott der Tras und die sich um ihn rankenden Geschichten überzuwerten.
"Ich würde gerne sehen, wohin sie ihn bringen", sagte sie dennoch.
Der Tras ahmte eine menschliche Geste nach - er musste sie bei Faust gesehen haben - und schüttelte den Kopf. "Das ist nicht gestattet", sagte er. Gleichzeitig trat er ihr in den Weg und streckte ihr abwehrend die Handflächen entgegen. Trishia bemerkte einmal mehr mit Abscheu, dass dort wie bei einem Tier lange Haare wuchsen.
"Wie willst du mich daran hindern?", fragte Trishia trotzig.
Der Tras machte den Weg frei. "Es ist nun ohnehin zu spät für dich, Trishia Moran, dem Toten zu Tramak zu folgen. Geh ruhig den Weg, den du gehen musst."
Er hinderte sie nicht daran, seinen Artgenossen zu folgen. Diese waren zwar inzwischen aus Trishias Blickfeld entschwunden, konnten aber mit ihrer Last noch nicht weit gekommen sein. Sie würde sie bald einholen.
Trishia holte die beiden Tras nicht ein. Schlimmer noch: Sie fand keine Spur mehr von ihnen. Als sie endlich resignierte und zu der Stelle zurückkehrte, an welcher der Leichnam gelegen hatte, war auch der dritte Eingeborene verschwunden. Mit einem Fluch auf den Lippen machte sie sich auf den Weg zu ihrer Kuppel. Es wurde Zeit, dass sie nach Hause zurückkehren konnte.

Vier Tage noch. Dann würde das Schiff landen und sie abholen. Trishia konnte es kaum erwarten.
Am liebsten hätte sie den Rest der Zeit ausschließlich in ihrer Kuppel verbracht, da sie dort beinahe alle Annehmlichkeiten genießen konnte, welche die moderne Zivilisation zu bieten hatte. Ihr Pflichtgefühl stand dem entgegen: Auch wenn sie längst wusste, dass es sinnlos war, sammelte sie weiter Daten über die Tras, diese störrischen, lethargischen Einsiedler ohne inneren Antrieb.
Ziellos ging Trishia durch die Gegend. Wann immer sie auf eine der primitiven Hütten stieß, versuchte sie, die Bewohner - oft war es auch nur ein einziger - in ein Gespräch zu verwickeln. Selten genug gelang dies. Und wenn, dann flossen die Informationen nur äußerst spärlich. Meist überhaupt nicht.
Reichlich frustrierend war es beispielsweise, Fragen nach Tramak zu stellen. Jeder der Eingeborenen hatte schon von der Gottheit gehört, darüber bestand für Trishia bald kein Zweifel mehr. Und jeder empfand eine nicht geringe Ehrfurcht vor diesem mythischen Wesen. Einige der Tras gebärdeten sich gar, als sei ihnen der Gott schon leibhaftig erschienen. Sie behaupteten dies zwar nicht explizit; doch die Art und Weise, wie sie von Tramak sprachen, ließ eine Erregung und Begeisterung durchklingen, die für dieses Volk absolut untypisch war. Eine Spur, die es sich lohnte zu verfolgen? Trishia glaubte das nicht. Zumal die Tras nicht gewillt schienen, ihr Auskünfte zu geben. Falls sie überhaupt verstanden, was die Frau von der Erde mit ihren Fragen bezweckte. Selbst daran zweifelte Trishia.
Sie beschloss, dass es für heute genug war. Zeit, in die Kuppel zurückzukehren, sich zu entspannen, ein wenig Musik zu hören, dabei ein gutes Buch zu lesen. Sie ließ die Tras, mit denen sie sich gerade unterhalten hatte - versucht hatte, sich zu unterhalten -, einfach stehen. Ohne ein Wort des Abschieds drehte sie sich um und ging. Die Tras, so ihr Eindruck, störte das nicht im geringsten.
Der Weg zurück zur Kuppel führte durch das schmale Tal, in dem ihr der erfolglose Bergsteiger tot vor die Füße gefallen war. Sie starrte beim Gehen die Felswände an. Bis heute hatte sie nicht herausfinden können, was den Mann damals in die unwegsame Steilwand getrieben hatte. Sie selbst wusste keine Lösung, obwohl sie natürlich über dieser Frage gebrütet hatte. Was war es, das einen Menschen dazu trieb, einen Berg zu besteigen? Die Erstbesteiger früherer Tage einmal ausgenommen, konnte es doch nur der Wille sein, sich selbst etwas zu beweisen. Etwas zu vollbringen, auf das man stolz sein konnte, eine Leistung, die man möglicherweise selbst für nicht in die Tat umsetzbar gehalten hatte. Wille war ein Schlüssel dazu, innerer Antrieb der andere. Die Tras, so hatte Trishia festgestellt, besaßen eben diesen Antrieb nicht. Sie verharrten auf dem Stand, den sie - wie auch immer - erreicht hatten. Sie waren damit zufrieden. Vielleicht sogar glücklich. Falls ein Wort wie Glück in ihren Gedanken existierte. Ihre Sprache hielt nur Umschreibungen bereit, die Trishia immer wieder zögern ließen, ob sie das jeweilige Wort nun wirklich der Situation gemäß verwendete.
Trishia schreckte aus ihren Gedanken auf. Auf dem Pfad stand eine Gestalt - ein Tras. Der Eingeborene kam ihr sofort bekannt vor. Sie hatte ihn schon einmal gesehen, konnte sein befremdliches Gesicht aber zuerst nicht einordnen. Dann überkam sie die Erkenntnis. Im selben Moment schalt sie sich selbst. Sie musste sich täuschen. Vielleicht eine Ähnlichkeit. Keinesfalls konnte es sich um eine Übereinstimmung handeln. Das war absurd.
Sie sah genauer hin. Der Mann, der vor ihr mitten auf dem Pfad stand, genau in ihrem Weg, war der Tras, der von der Felswand herabgestürzt war, der tot vor ihr gelegen hatte, dessen toter Körper vor ihren Augen von seinen Artgenossen fortgeschleppt worden war. Das war nicht möglich.
Zögernd trat Trishia näher.
"Wer bist du?", fragte sie.
"Wie meinst du das, Trishia Moran?" Seine Stimme wies genau den gleichen Tonfall auf wie die aller Tras. Er wollte nicht mit ihr reden. Nicht zu überbietendes Desinteresse klang aus seinen Worten.
"Ich kenne dich", sagte Trishia. "Es ist noch gar nicht lange her, da habe ich dich gesehen. Du bist dort" - ihr Finger zeigte auf die Felswand, die sich zu ihrer Linken auftürmte - "hinaufgestiegen. Dann hast du den Halt verloren. Du bist gestürzt. Du" - sie zögerte, holte tief Luft - "warst tot. Du bist tot."
"Ja?", sagte der Tras. War es wirklich eine Frage? Oder eine Feststellung? Oder vielleicht sogar völliges Unverständnis?
Trishia wollte weiterreden. Doch sie kam nicht dazu. Der Tras wandte sich ab und ging. Sie rief nach ihm, sie schrie - er ignorierte sie. Er ging einfach davon. War er wirklich mit dem Toten identisch? Oder sollte sie sich doch getäuscht haben?
Die Frage ließ ihr keine Ruhe. Längst in ihre Kuppel zurückgekehrt, schaffte sie es noch immer nicht, sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Sie seufzte. Es musste wohl sein.
Es gab nur eine einzige Person, die ihr eine Antwort auf ihre Fragen geben konnte. Falls sie dazu bereit war. Falls sie überhaupt dazu imstande war. Faust.
Trishia hasste sich dafür, dass sie erneut zu ihm ging. Und doch war es unabwendbar. Sie hoffte, dass er etwas sagen würde. Das Bild des Tras würde sie sonst während all ihrer Träume im Tiefschlaf auf dem Rückflug zur Erde verfolgen. Vielleicht würde sie wahnsinnig werden. Vielleicht war sie es schon.
Sie fand Faust vor seiner Hütte. Er saß in einem Sessel, der denen der Eingeborenen glich, nur dass er etwas größer war.
"Moran", sagte er. "Sie sind noch hier?"
Trishia hörte keinen Spott in seiner Stimme, aber auch keine Freude über das Wiedersehen. Letzteres hatte sie ohnehin nicht erwartet; dass er Hohn und Spott über ihr abladen würde, aus welchen irrigen Gründen auch immer, schon eher. Sie starrte ihn an. Von der äußerlichen Erscheinung abgesehen, war Faust längst zu einem Tras geworden. Er hatte sich hier eingelebt, er fühlte sich hier wohl.
"Ich muss mit Ihnen reden, Faust", sagte sie.
"Das tun Sie bereits."
"Gibt es eine Möglichkeit, ernsthaft mit Ihnen zu sprechen? Ohne Zynismus, ohne Ironie?"
"Ich bin kein sonderlich ernsthafter Mensch."
"Versuchen Sie es, Faust, versuchen Sie es."
Erstmals schaute er auf und musterte sie, als sehe er sie zum ersten Mal in seinem Leben. "Reden Sie", sagte er dann. "Es scheint Ihnen wirklich ernst zu sein."
Sie nickte. "Das ist es. Ich habe heute einen Tras gesehen, von dem ich glaube, dass er vor nicht allzu langer Zeit tot gewesen ist. Und sagen Sie mir nicht, dass ich mich täusche. Ich habe darüber nachgedacht. Er war es. In beiden Fällen - erst tot, heute dann wieder lebendig. Wie ist das möglich?"
Faust lachte nicht. Er grinste nicht einmal. Tatsächlich verzog sich sein Gesicht zu einer ernsten Miene. "Das möchten Sie nicht wissen."
"Doch. Und zwar unbedingt."
"Nein", sagte er. "Es ist unmöglich. Genießen Sie Ihre letzten Tage, zerbrechen Sie sich nicht den Kopf. Lassen Sie diese Dinge ruhen. Kehren Sie zur Erde zurück. Dort können Sie wieder glücklich sein. Und die Tras werden es Ihnen danken."
"Sie wissen es", sagte Trishia. "Sie kennen die Antwort."
Er schüttelte den Kopf. "Ja", sagte er. "Aber sie ist nicht für Sie bestimmt."
Dann gähnte er. Faust schloss die Augen. Er schlief tatsächlich ein, obwohl sie noch immer vor ihm stand.

Das Dunkel der Nacht war beinahe undurchdringlich. Diese Welt hatte keinen Mond. Nur wenige Sterne standen am Himmel.
Trishia atmete flach und bemühte sich, absolut still zu sein. Sie konnte Faust nur als Schemen wahrnehmen. Sie ahnte die ruckartigen Bewegungen seines Kopfes mehr, als dass sie diese wirklich sah. Ahnte er etwas? Fürchtete er, von ihr verfolgt zu werden? Bisher hatte er sie mit Sicherheit noch nicht bemerkt, denn er setzte seinen Weg unbeirrt fort. Fausts Vorgehen wirkte zielstrebig. Trishia war sich sicher, dass er wusste, wohin er wollte. Und sie war felsenfest davon überzeugt, dass er sie dorthin führen würde, wohin sie wollte.
Faust schritt forsch aus. Er verlangsamte sein Tempo nicht, egal, ob es nun einen Hügel hinauf, über schroffe Felsen hinweg oder einen steilen Abhang hinab ging. Nur hin und wieder blieb er stehen. Starrte in die Dunkelheit. Lauschte. Doch er entdeckte sie nicht. Trishia folgte ihm.
Längst zweifelte sie daran, dass sie den Rückweg ohne das Licht des Tages finden würde. Faust bewegte sich weit abseits der üblichen Pfade. Sie selbst war hier noch nie gewesen. Sollte sie Faust aus den Augen verlieren, würde sie sich wohl völlig verirren. Aber noch war sie ihm auf der Spur.
Jetzt ging es wieder steil nach unten. Faust eilte über das lose Geröll unter seinen Füßen, als bewege er sich auf einem sauber asphaltierten Weg. Trishia folgte vorsichtiger, den Blick zu Boden gerichtet, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Gerade als sie dachte, den schlimmsten Teil überwunden zu haben, und sich den Luxus erlauben wollte, wieder nach dem dunklen Schemen vor ihr Ausschau zu halten, geriet sie ins Straucheln. Das Geröll knirschte hörbar, als sie um einen festen Stand rang. Ein Stein löste sich und polterte den Hang hinab. Trishia erstarrte. Das musste er gehört haben.
Sie blickte auf. Ihre Augen suchten Faust. Er war verschwunden.
Hastig legte Trishia die letzten Schritte nach unten zurück und kümmerte sich nun nicht mehr darum, leise zu sein. Auf ebener Fläche angekommen, meinte sie, etwas wahrzunehmen. Ein großer dunkler Fleck, der in wenigen Metern Entfernung hoch vor ihr aufragte. Von oben hatte sie ihn nicht bemerkt. Was konnte das sein? Eine Hütte oder ein anderes Gebäude? Faust musste hineingegangen sein.
Sie näherte sich langsam, eine Hand vorsichtig tastend nach vorne gestreckt. Noch immer konnte sie nichts Genaues erkennen.
Dann trafen ihre Finger auf Widerstand. Es war weder kalter Stein noch Holz. Es fühlte sich weich an, organisch, lebendig. Eine Pflanze?
Trishia starrte das Etwas konzentriert an, während ihre Finger es weiter befühlten. Mit jeder Minute nahmen die vagen Umrisse eine besser erkennbare Gestalt an. Bei der Pflanze schien es sich um ein merkwürdiges Konglomerat zu handeln, in dem sich holzartige Äste und weiche Stengel, breite Blätter und zarte Blüten zu einem großen Ganzen vereint hatten. Trishia war sicher, dass sie eine derartige Pflanze auf dieser Welt noch nicht gesehen hatte.
Plötzlich spürte sie eine schwache Berührung am Arm. Etwas Weiches kroch langsam über ihn. Ohne erkennen zu können, um was es sich handelte, dachte Trishia unwillkürlich an eine Art Tentakel. Tatsächlich schien das Tasten nun drängender zu werden. Sie merkte, dass sich das Etwas anschickte, sich um ihren Arm zu schlingen. Erschrocken zog sie diesen zurück und entfernte sich hastig einige Schritte von der seltsamen Pflanze. Aus dieser erklang ein leises Geräusch, das Trishia, obwohl es nur sehr gedämpft zu ihr vordrang, an einen Knall erinnerte, mit dem ein Luftballon platzte.
Vorsichtshalber ging sie noch einige Schritte rückwärts.
Sie dachte an Faust. Was war mit ihm geschehen? Es machte keinen Sinn, nach ihm zu suchen. Wenn er die Pflanze umgangen hatte, würde sie seine Spur nun nicht mehr finden. Die andere Möglichkeit erschreckte sie fast mehr. Konnte es sein, dass er in der Pflanze war?
Trishia verharrte regungslos. Sie würde es herausfinden. Spätestens, sobald die Sonne aufging.

Als die ersten Sonnenstrahlen die Dunkelheit zu verdrängen begannen, wurde ihre Geduld mit einem faszinierenden Anblick belohnt. Ihr Tastsinn hatte sie nicht getäuscht. Inmitten der kargen Felslandschaft erblühte eine kleine Oase. Was Trishia gefühlt hatte, war ein wild wucherndes Ungetüm, das sich noch einen halben Meter über ihren Kopf erhob. Braune, biegsame Äste, Lianen ähnlich, und grüne Stengel, dick wie ein menschlicher Arm und schwach pulsierend, waren untrennbar miteinander verwachsen. Sie sah bläuliche Blätter und violette Blüten, dazwischen erhoben sich an vielen Stellen kleine Dornen, deren scharfe Spitzen gefährlich nach oben ragten. Gut, dass sie sich nicht gestochen hatte.
Das Pflanzenungetüm bedeckte mehrere Quadratmeter. Trishia ging vorsichtig um es herum. Sie fand keine Spur von Faust. Wo die Pflanze endete, begann der nackte Fels. Falls Faust weitergegangen sein sollte, hatte er nicht den geringsten Hinweis darauf hinterlassen.
Eine Bewegung ließ sie herumfahren. Sie traute ihren Augen nicht. Faust trat aus dem so undurchdringlich wirkenden Gewirr heraus, das ihm einen Durchgang zu schaffen schien. Er wirkte benommen, schien aber unverletzt.
"Sie leben", sagte Trishia atemlos.
Er lachte bitter, schüttelte dann den Kopf. "Nein", sagte er. "Ich bin schon lange tot."
"Aber Faust, Sie ..."
Er deutete auf die Pflanze, das wuchernde Ungetüm, das ihn eben wieder frei gegeben hatte. "Ich starb. Vor Jahren schon. Tramak gab mir das Leben zurück. Eine andere Art von Leben, ganz gewiss. Und doch erscheint es mir besser, als für immer tot zu sein."
"Der Bergsteiger", sagte sie. Es war nur halb eine Frage, zur anderen Hälfte eine Feststellung. Sie war nahe daran zu begreifen, was hier vor sich ging.
Faust nickte. "Es gibt nur noch wenige von ihnen. Sie leben isoliert, denn sie verhalten sich völlig anders als alle, denen Tramak das Leben bereits wieder geschenkt hat. Nun gehört er auch zu uns."
Ihr schauderte. Ein Gefühl der Unwirklichkeit ließ sie zittern. Dennoch bemühte Trishia sich, seine Worte als Wahrheit hinzunehmen. Selbst wenn es nur eine Wahrheit sein sollte, die er sich selbst geschaffen hatte. "Was ist geschehen?"
Faust wand sich, sein Gesicht war unnatürlich bleich. "Der Schmerz ... ich kann nicht ..."
"Sprechen Sie jetzt. Ich muss es wissen", beharrte sie barsch. "Die Erde muss es wissen", ergänzte sie.
"Sie hätten nicht hierher kommen sollen", sagte er. Trishia meinte, in seiner Stimme Trauer zu hören.
"Hören Sie ...", begann sie ärgerlich. Die überraschende, fließende Bewegung, mit der Faust an seinen Gürtel griff, etwas hervorzog, den Arm anhob, seine Muskeln spannte, ausholte und das Ding nach ihr warf, ließ sie verstummen. Dann schnürte ihr der plötzliche Schmerz die Kehle zu. Sie blickte an sich herab. Der winzige Pfeil steckte in ihrem Oberschenkel, war dort mühelos durch den widerstandsfähigen Stoff der Hose gedrungen. Ein harmloser Einstich. Doch woher kamen die Schmerzen, die jetzt in ihrem Körper tobten? Ein Gift? Trishia fand keine Gelegenheit, sich darüber lange den Kopf zu zerbrechen. Sie verlor das Bewusstsein und kippte um.
"Es tut mir Leid", sagte Faust. Er sprach zu sich selbst. "Niemand darf davon erfahren. Sonst stirbt diese Welt."

Trishia hörte wieder einmal die Farben. Sie lauschte fasziniert, die Augen weit aufgerissen.
Faust stand auf der Bühne, tief in sich versunken und spielte auf dem Instrument. Langsam glitten seine Finger über die Saiten und entlockten ihnen Töne, die Trishia tief im Innersten berührten.
Gluthell baute sich eine Sonne vor Trishia auf, wärmte sie, zog sie wie magisch an, um dann heißer und heißer zu werden. Sie wich zurück, sah das kühle Blau und ließ sich von diesem umschlingen. Eine Wohltat nach der Hitze, die eben noch jede Faser ihres Körpers hatte aufglühen lassen. Trishia gab sich ganz der erfrischenden Kühle hin, bis Faust das Instrument verstummen ließ.
Er kam zu ihr, ließ sich einschenken und trank einen kleinen Schluck von der bernsteinfarbenen Flüssigkeit. Er sagte: "Haben Sie die Farben gehört?"
Trishia nahm ebenfalls langsam einen Schluck Ferm. Sie nickte schweigend.


Armin Rößler, Jahrgang 1972, Journalist, verheiratet, Vater einer kleinen Tochter. Sein Fantasy-Roman "Das vergessene Portal" (Wurdack Verlag, www.wurdackverlag.de) ist aktuell für den Deutschen Phantastik Preis 2005 (Kategorie "Bestes Roman-Debüt") nominiert. Er hat über zwei Dutzend Kurzgeschichten veröffentlicht und ist Herausgeber der Science Fiction-Reihe des Wurdack Verlags. Im ersten, längst vergriffenen Band dieser Reihe ("Deus Ex Machina") wurde die hier vorliegende Story "Faust" erstmals veröffentlicht. Sie belegte in der Endausscheidung des Deutschen Science Fiction Preises 2005 den sechsten Platz. Als nächster Band der Reihe ist nach "Walfred Goreng" und "Überschuss" für Oktober 2005 die Kurzgeschichten-Sammlung "Golem & Goethe" in Vorbereitung, die bereits bei Amazon vorbestellt werden kann. Mehr unter http://www.arminroessler.de.vu/.

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Ausgabe 150 - 21.09.2005

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