corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904

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  + Berman über "ST XI"
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04. Mai 2005 - Ausgabe 143 - "T minus 20160 minutes (est.)"

Knapp zwei Wochen noch...

Was Ende des vergangenen Jahrhunderts mit großer - und teilweise übertriebener - Euphorie begann, feiert in genau zwei Wochen seinen - hoffentlich - gebührenden Abschluss. Am Donnerstag, den 19. Mai, findet nach jahrelangem Warten endlich "Episode III" den Weg auf die große Leinwand und schließt die, meiner Meinung nach, schwach angefangene Prequel-Trilogie von "Star Wars" nach sieben Jahren ab. Kleiner Tipp: Wer sich schon vor dem 19. Mai vom audiovisuellen Vergnügen berauschen lassen möchte, kann in vielen Kinos Karten zur Preview-Vorstellung einen Tag vorher ergattern - sollten noch Plätze frei sein, versteht sich.

Was den Film als solchen anbelangt - nun, dazu kann an dieser Stelle wenig gesagt werden. Fakt ist, dass "Episode III" - wie schon seine Vorgänger - von einem immensen Hype getragen wird, so dass die Erwartungen der Fans in Schwindel erregenden Höhen liegen. Es ist nur natürlich, dass dabei die Wahrscheinlichkeit der Enttäuschung hoch ist. Man erinnere sich nur an "Episode I", bei der viel Potenzial verschenkt wurde.

Zugegeben, der Trailer macht Lust auf mehr, aber das war 1999 und 2002 nicht anders. Dennoch, irgendwann muss auch George Lucas das sprichwörtliche Korn finden. Ich hoffe es jedenfalls sehr - meine Karte wartet schon darauf, am Eingang entwertet zu werden. Und wehe denen, die am 18. Mai im Kinosaal dazwischen reden...

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen mit der aktuellen Ausgabe und vielleicht sieht man sich ja, wenn es zum sechsten Mal heißt: A long time ago, in a galaxy far, far away...

Ihr Simon Pypke
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)



Inhalt

1. Enterprise-Special
Die vorerst letzten unendlichen Weiten auf DVD
8. Rating Report Spezial
So werden Einschaltquoten erhoben
2. newsBEAT
Kurzmeldungen aus Fernsehen, Kino & Co.
9. Kunterbunt
Pressemitteilungen, Veranstaltungen und mehr...
3. Preview der Fedcon XIV
Sebastian Peitsch stellt die große MedienCon vor
10. Kino-Vorschau
Die Kinostarts im Mai 2005
4. Beyond SF 07: Crossing Jordan
Wenn man in der 3. Staffel richtig in Form kommt
11. Leseprobe
"T 73: Das KrogiTec-Komplott" von Thomas Pfanner
5. Ihre Meinung
Leserbriefe an das Corona Magazine
12. Wissenschaft: Mondlandungsverschwörung
War die Menschheit auf dem Mond oder nicht?
6. TV-Vorschau
Unsere Fernsehtipps für die nächsten zwei Wochen
13. Die Corona-Kurzgeschichte
"Tara" von Uwe Sauerbrei
7. Rating Report
Einschaltquoten von und mit Martin Seebacher


1. Enterprise-Special - Die vorerst letzten unendlichen Weiten auf DVD
von Mike Hillenbrand

Wir schreiben Mai 2005. In diesem Monat wird die fünfte "Star Trek-Serie ein verfrühtes Ende erleben, aller Fan-Aktionen und klingonischem Wutgeschrei zum Trotz. Zeitgleich erscheint "Enterprise" nun in Deutschland auf DVD. Grund genug, noch einmal ausführlich ins Jahr 2001 zurückzukehren. Zu den Anfängen, was witzigerweise "Enterprise" ja auch macht.

Diese fünfte Serie, die im Universum von "Star Trek" spielte, führte den Zuschauer in die Zeit vor Captain Kirk und Mr. Spock. Rund 100 Jahre, bevor Kirks NCC 1701 in die unendlichen Weiten aufbricht, macht sich Captain Jonathan Archer mit seiner Enterprise NX-01 daran, den Weg für einen interstellaren Völkerbund zu ebnen. Mit einer Crew, die sich ohne eine Förderation im Rücken dem Unbekannten stellen muss, fliegt diese Enterprise durch eine Zeit, in der das Beamen nicht immer so richtig funktionieren mag und der Weltraum noch ziemlich groß ist.

Schauen wir, was die erste von insgesamt vier Staffeln zu bieten hat:

"Aufbruch ins Unbekannte":
Mit Aufbruch ins Unbekannte startet "Enterprise". Den Anlass zum Aufbruch gibt ein abgestürztes Raumschiff in einem Maisfeld in Oklahoma. Der Insasse wird von den, seit den Geschehnissen des achten "Star Trek"-Kinofilms mit den Menschen verbündeten Vulkaniern als Klingone identifiziert und ist schwer verletzt. Obwohl die Vulkanier empfehlen, den Fremden sterben zu lassen, entschließt sich die Sternenflotte dazu, mit der NX-01 ins Weltall aufzubrechen, den Klingonen ihren Mann zurückzubringen und so den langersehnten eigenen ersten Kontakt mit einer fremden Spezies ohne spitze Ohren herzustellen. Captain Jonathan Archer macht sich auf den Weg, seine Crew zusammenzustellen und dass ihm die Vulkanier im Austausch für Sternenkarten eine Beobachterin auf die Brücke setzen, passt ihm gar nicht. Mit vollständiger Crew, inkl. einem freundlichen, aber rätselhaften Alien als Schiffsdoktor und dem verwundeten Klingonen bricht die neue Enterprise auf. Doch schon bald wird auch den Menschen klar, dass der Absturz des Klingonen-Raumers das Ergebnis einer Jagd war - und die Jäger noch immer darauf aus sind, ihre Beute zu erhaschen...

Da die Geschichte eine sehr gute ist - und aus diesem Grund nicht nur sehr hohe Einschaltquoten bei ihrer TV-Erstausstrahlung in den USA, sondern auch hervorragende Kritiken erhalten hat -, lohnt sich dieser Pilotfilm allemal. Aufbruch ins Unbekannte ist "Star Trek" at it´s best und weckt Lust auf mehr.

"Freund oder Feind":
Die Enterprise trifft auf ein treibendes Schiff, auf dem alle Besatzungsmitglieder ermordet wurden. Entgegen anders lautender Ratschläge entschließt sich Captain Archer dazu, der Sache auf den Grund zu gehen. Während die Besatzung der Enterprise das fremde Schiff und die Leichen untersucht, kommt es, wie es kommen muss: Der Täter kehrt zum Tatort zurück -- und die Enterprise ist dem Neuankömmling hoffnungslos unterlegen. Direkt mit der ersten regulären Episode machen die Produzenten Rick Berman und Brannon Braga deutlich, dass sie mit ihrer Schöpfung neue Wege im eigentlich altbekannten Star-Trek-Universum beschreiten wollen. Man stelle es sich vor: In den ersten Minuten trifft die Enterprise auf das treibende Schiff, und es nimmt ein gutes Drittel der Episode in Anspruch, ehe die Crew sich in Raumanzüge gehüllt, ein Shuttle bestiegen und einen Eingang gefunden hat, um überhaupt erst dann die toten Außerirdischen zu finden! Nix mit Transporter und "Geordi, mach mal Licht und Heizung an." "Jawohl, Captain. Erledigt!". Daumen hoch für diese neue Dynamik -- die Serie scheint eine gute zu werden!

"Geistergeschichten":
Die Enterprise fliegt einen erdähnlichen Planeten an, der scheinbar kein humanoides Leben aufweist. Als einige Besatzungsmitglieder durch einen Sturm gezwungen werden, sich in Höhlen zurückzuziehen, tauchen jedoch immer mehr Hinweise auf getarnte Humanoide auf. Die Situation droht zu eskalieren, als eine Verbindung zwischen den Unbekannten und der einzigen Vulkanierin an Bord offenbar wird. Die Episode ist keine schlechte. Wie in neuen Serien üblich, steht in den ersten Folgen zwangsläufig eine genauere Charaktersierung einzelner Crewmitglieder im Vordergrund, in diesem Fall Chefingenieur Charlie Tucker und der vulkanischen Wissenschaftsoffizierin T'Pol. Deren Verhältnis zueinander erinnert bereits in Grundzügen an die Wortgefechte zwischen Mr. Spock und Dr. McCoy aus der originalen "Star-Trek"-Serie und erlebt in dieser spannenden Episode eine dramatische Vertiefung.

"In guter Hoffnung":
Die Crew der Enterprise entdeckt ein beschädigtes Schiff und bietet ihre Hilfe an. Chefingenieur Charles Tucker geht an Bord, wo er sich mit einem weiblichen Besatzungsmitglied anfreundet, die ihm die Technik und die Rituale ihres Volkes zeigt, während er den beschädigten Antrieb repariert. Zurück an Bord der Enterprise wachsen Tucker plötzlich Nippel und Schiffsarzt Dr. Phlox diagnostiziert etwas ziemlich einmaliges: Der Chefingenieur ist schwanger -- und das Schiff der Fremden schon lange fort. Mit "In guter Hoffnung" versucht sich die fünfte Serie von "Star Trek" in Sachen Humor und liefert eine in dieser Hinsicht bemerkenswert gelungene Episode ab. Neben einer originellen Grundidee tun die Dialoge ihr Übriges, um den Zuschauer auf amüsante Art und Weise zu unterhalten. Heimlicher Höhepunkt dürfte die Szene auf der Krankenstation sein, nachdem Dr. Phlox die Schwangerschaft diagnostiziert hat und Wissenschaftsoffizier T'Pol auf trockenste vulkanische Weise dem immer sehr charmanten Tucker missbilligend an den Kopf wirft: "Drei Tage. Sie waren nur drei Tage dort und konnten sich nicht zurückhalten!"

"Terra Nova":
Schon vor dem Start der Enterprise NX-01 war die Menschheit im All: Neben einigen Frachtern und anderen Schiffen existierte auch ein Kolonisierungsprojekt auf einem weit entfernten Planeten, genannt Terra Nova, zu dem jedoch schon bald der Kontakt abbrach. Nun macht sich viele Jahre später die schnelle Enterprise auf den Weg, das Rätsel von "Terra Nova" zu lösen und stößt auf Außerirdische, die unter der Oberfläche des Planeten wohnen und in den Neuankömmlingen nur eines sehen: Feinde! "Terra Nova" beschert dem Zuschauer die erste Episode der Serie Enterprise, die so sehr "Star Trek" ist, dass sie gewissermaßen austauschbar wäre: Ob "The Next Generation", "Deep Space Nine" oder "Raumschiff Voyager" -- das Rätsel um "Terra Nova" hätte überall gleich gut funktioniert, was vielleicht auch der Regiearbeit LeVar Burtons -- dem Geordi LaForge aus "The Next Generation" -- zu verdanken ist. Wichtig für die Serie "Enterprise" ist noch zu vermerken, dass einige Charakterdetails über den Navigator des Schiffes, Lt. Travis Mayweather die durchaus spannende Story abrunden.

"Doppeltes Spiel":
Die Crew der Enterprise entdeckt ein Kloster auf einen vulkanischen Außenposten. Entgegen T´Pols Ratschlag beschließt Captain Archer, den Vulkaniern einen Besuch abzustatten. Dummerweise haben sich nur kurz zuvor einige Andorianer ebenfalls dazu entschlossen. Sie vermuten hinter dem Kloster eine Spionageeinrichtung und halten die Mönche gefangen, um für ihre Behauptung Indizien zu finden. Nun taucht die bewaffnete Enterprise im Orbit auf und darin sehen die Andorianer endlich einen jener langgesuchten Beweise, dass das Kloster mehr ist als es zu sein scheint...
Die Blauhäute sind wieder da! In ihrem ersten Auftritt seit der Originalserie machen die Andorianer direkt klar, dass sie das Potenzial zur neuen Lieblingsrasse im Universum von Star Trek haben. Unter anderem verdanken die Antennenträger das einer guten Story, einer Star Trek erfahrenen Regisserin (Roxann Dawson - die B´Elanna Torres aus Voyager und der gewohnt guten Darstellung von Deep Space Nine-Darsteller Jeffrey Combs als Andorianer Shran.

"Das Eis bricht":
Die Crew der Enterprise entdeckt einen Kometen und ein vulkanisches Schiff, welches die Erlebnisse der Enterprise genau zu beobachten scheint. Captain Archer nimmt verärgert zur Kenntnis, dass die Eltern Vulkanier das Kind Menschheit nur unter Beobachtung auf den Strassen des Alls spielen lassen. Während er den vulkanischen Captain auf sein Schiff einlädt, um "ein wenig zu plaudern", fliegen Lt. Reed und Ensign Mayweather auf den Kometen, um diesem Proben zu entnehmen. Gleichzeitig bemerken Hoshi und Tucker, dass T´Pol geheime Botschaften an das vulkanische Schiff schickt...
"Breaking The Ice" bietet gleich drei Storylines auf einmal, obwohl in diesem Fall weniger eher mehr gewesen wäre. Das Abenteuer auf dem Kometen, T´Pols Dilemma und Archers Begegnung mit dem vulkanischen Captain überfrachten die Episode ein wenig und so gelangen die unterhaltsamen Einzelgeschichten nie richtig zur Entfaltung. Wirkliches Highlight dieser Folge ist für Fans aber die Darstellung des vulkanischen Schiffes, die mehr als alles andere in der Serie beweist, dass sich die Zuschauer noch vor der Classic-Ära befinden.

"Die Saat":
Captain Archer ist hocherfreut, sich unerkannt auf einem bevölkerten Planeten umsehen zu können. Dabei bemerken er und seine Crew, dass sie nicht die einzigen Besucher aus dem All sind. Bei ihren Nachforschungen werden sie von einer Einheimischen überrascht, die von einer mysteriösen Krankheit berichtet, die seit einigen Wochen die Stadt-Bevölkerung dezimiert. Archer ist sich sicher, dass die "anderen Besucher" etwas damit zu tun haben...
Wenn sich die neue Serie von ihren Vorgängern unterscheiden soll, sollten es die Produzenten besser unterlassen, die ewig gleich aussehenden Kulissen zu verwenden, die in allen Episoden von "Star Tre"k und auch in "Star Trek IX: Der Aufstand" einen verwechselbaren Stil aufweisen. Auch die außerirdische Stadt in Die Saat wirkt leider nur zu bekannt. Die Episode profitiert aber von der Darstellung Scott Bakulas, der hier das Beste aus dem Drehbuch herausholt und für eine vergnügliche und spannende Dreiviertelstunde sorgt.

"Familienbande":
Das irdische Frachtschiff "Fortunate" ist verschollen und die Sternenflotte schickt ihr neustes Schiff - die Enterprise - los, um den Verbleib des Frachters zu klären. Tatsächlich werden Captain Archer und seine Crew bald fündig, - die "Fortunate" wurde überfallen, der Captain schwer verletzt, und das Kommando hat der Erste Offizier Ryan übernommen. Da entdeckt T´Pol plötzlich ein nicht-menschliches Lebenszeichen an Bord der "Fortunate". Ein nausikanisches...
Die Nausikaner tauchen wieder auf. Bekannt aus der Serie "Star Trek - The Next Generation", wo sie Captain Jean-Luc Picard ein neues Herz verschafften, legen sie sich auch in dieser Episode stark ins Zeug, um den Klingonen als "wildeste Spezies der Galaxis" den Rang abzulaufen. Dazu erfährt der Zuschauer unter der zweiten Regiearbeit von "Geordi LaForge" LeVar Burton mehr über die Vergangenheit des Navigators der neuen alten Enterprise, Ensign Travis Mayweather. Als Zuschauer darf man gespannt sein, ob sich die Nausikaner in zukünftigen Folgen wieder blicken lassen werden.

"Der kalte Krieg":
Der geheimnisvolle Auftraggeber der Suliban erteilt aus der Zukunft weitere Befehle an seine genetisch optimierten Alliierten. Der Suliban Silik kommt an Bord der Enterprise und manipuliert den Warpkern des Schiffes, was sich erstaunlicherweise bei einer anschließenden Fehlfunktion als Segen erweist, der rätselhafterweise auch noch beabsichtigt schien. Da offenbart ein Mannschaftsmitglied Captain Archer, dass er nicht der ist, der er zu sein vorgibt.
Mit "Der kalte Krieg" verabschiedete sich "Enterprise" in den USA in die Winterpause und machte mit dieser elften Episode vor allem eines klar: Anders als die Originalserie, "The Next Generation" und "Voyager" machen die Produzenten hier etwas aus der serieneigenen Kontinuität und produzieren zudem Episoden, die einen unbefriedigten Eindruck beim Publikum hinterlassen und genau damit die Spannung auf mehr (Mehr! Mehr! Mehr!) schüren. "Akte X", "Babylon5" und "Deep Space Nine" lassen grüßen. Unter der Regiearbeit von Voyager-Navigator-Darsteller Robert Duncan McNeill entstand so eine herrlich rätselhafte Folge, die die Geschichte des Pilotfilms weiterführt.

"Lautloser Feind":
Ein neuer Erstkontakt wird hergestellt, - zumindest beinahe. Doch das geheimnisvolle Raumschiff, welches sich der Enterprise genähert hat, lässt sich zwar freundlich begrüßen, bleibt aber selbst still und verschwindet bald darauf wieder in den Weiten des Alls. Cpt. Archer möchte unterdessen seinem Waffenoffizier Lt. Reed eine Geburtstagsüberraschung bereiten und beauftragt Hoshi, Reeds Lieblingsessen herauszufinden, - ein Auftrag, der sich unvermutet als schwierig erweist. Schließlich kehren die mysteriösen Aliens zurück. Doch anstelle einer Kommunikation eröffnen sie diesmal das Feuer und die Enterprise scheint keine Möglichkeit zu besitzen, sich zu wehren oder zu entkommen.
Auch diese Episode erweist sich als Treffer, denn "Lautloser Feind" fasziniert den Zuschauer mit der genau richtigen Mischung aus Dramatik, Humor und Rätsel. Dass Archer sich als Captain anderen Problemen stellen muss, wie sie Kirk, Picard & Co. zu bewältigen hatten bzw. haben werden, wird hier ebenso deutlich, wie die Tatsache, dass Hoshi und Reed zwei der am besten funktionierenden Figuren der neuen Serie sind.

"Lieber Doktor":
Die Enterprise besucht einen Planeten, auf dem sich zwei intelligente Spezies entwickelt haben. Während die überlegenere seit einigen Jahren mit einer Seuche zu kämpfen hat, führt die unterlegene Spezies ein ganz beschauliches Leben in friedlicher Koexistenz. Einige von der Seuche betroffene Vertreter der Planetenbewohner treffen auf die technisch weit überlegenen Menschen an Bord der U.S.S. Enterprise und bitten Captain Archer um Hilfe. Der entsendet Dr. Phlox auf den Planeten, wo diesem langsam aber stetig ein schrecklicher Verdacht kommt.
"Lieber Doktor" ist eine fast rundum gelungene Episode. Die Logbuch-Einträge von Dr. Phlox, die als Brief an einen befreundeten Wissenschaftler verschickt werden sollen, begleiten den Zuschauer ähnlich derer Commander Datas in der "The Next Generation"-Episode "Datas Tag". Diese Erzählweise ist nicht sonderlich neu, hilft aber ungemein, mehr über den sympathischen Alien an Bord der NX-01 zu erfahren. Was man dabei alles über ihn erfährt, macht ihn dann auch - welche Überraschung - nur noch sympathischer. Einziger Kritikpunkt ist die eine Spur zu überzeichnet dargestellte "unterlegene" Spezies. Hier soll auch dem letzten Zuschauer klar gemacht werden, welches Potenzial in diesen Leuten steckt. Positiv dagegen steht aber das Dilemma Captain Archers, von dem der Zuschauer ahnt, dass es letztendlich zur Ersten Direktive führen wird.

"Schlafende Hunde":
Die Enterprise entdeckt ein fremdes Schiff in der Atmosphäre eines Gasriesen. Der unbekannte Raumer scheint havariert zu sein und läuft Gefahr, von der enormen Schwerkraft des Planeten zerdrückt zu werden. Also machen sich T´Pol, Hoshi und Waffenoffizier Reed auf den Weg, um dringend benötigte Hilfe zu leisten. Dabei treffen sie auf eine Rasse, der sie im Laufe der bisherigen zwölf Episoden schon mehrmals begegnet sind und die sie besser in Ruhe gelassen hätten.
Die Klingonen sind zurück! 'Endlich!', mag es manch einem "Star Trek"-Fan entfahren, der sich schon heimlich gefragt hat, wann uns Produzent Brannon Braga wieder seine Lieblingsrasse - die mit den wirklich schönsten Beulen auf der Stirn - vor die Nase setzt. Zynisch gesprochen: Wenn sich die Auftritte der Klingonen in diesem Tempo mehren, versteht in sechs Jahren wahrscheinlich keiner mehr, was Captain Kirk an diesen Kriegern so gefährlich finden wird...
Auch wenn sich die Dramatik in dieser Folge wieder auf gekonnte Art und Weise mit dem Humor die Waage hält - Hoshi und Reed geben in der Tat ein wirklich gutes Team ab -, ist "Schlafende Hunde" eine schwächere Folge im Vergleich zur Vorwoche, - dennoch ist sie keine schlechte. Und für Klingonen-Fans schon gar nicht!

"Im Schatten von P'Jem":
Captain Archer und sein Wissenschaftsoffizier T´Pol werden entführt, als sie einem vermeintlich mit den Vulkaniern verbündeten Planeten einen Besuch abstatten wollen. Es stellt sich heraus, dass vor allem die Regierung des Planeten mit den spitzohrigen Außerirdischen verbündet ist, - wurde sie doch von den Logikern eingesetzt. Das wiederum rief den Unmut einiger Einheimischer hervor, die einen Untergrund organisierten und sich nun fragen, auf wessen Seite sich das irdische Schiff in ihrer Umlaufbahn befindet. Als Chef-Ingenieur Trip einen Rettungsversuch unternimmt, trifft er noch dazu unverhofft auf alte Bekannte.
Oh Mann, die Vulkanier kommen in dieser Serie wirklich nicht gut weg.. außer einer, aber dass die sich auch nicht 100%ig mit der Philosophie ihres Volkes identifiziert, wird man noch in einer der nächsten Folgen sehen können. In dieser jedenfalls hat Jeffrey Combs einen unverhofften Gast-Auftritt und den besten Satz der ganzen Folge. Auch, wenn die Erklärung für seine Anwesenheit an den Haaren herbeigezogen wirkt, hinterlässt er einen guten Eindruck. Die Alienrasse der Andorianer, der seine Figur entstammt, könnte wirklich zu den neuen Lieblingen im "Star Trek"-Universum mutieren. Sehen sollte man auch "Im Schatten von P'Jem", auch wenn sie im Vergleich zur folgenden Episode nur die zweitbeste ist.

"Allein":
Chefingenieur Tucker und Lt. Reed sind zusammen auf einer Außenmission in einem Shuttle unterwegs. Aufgrund eines schlechten Timings und anderer Faktoren müssen sie annehmen, dass die Enterprise offensichtlich auf einem größeren Asteroiden abgestürzt ist. Das ist zwar nicht der Fall, aber mit beschädigten Sensoren, keinem Warpantrieb und einem Sauerstoffvorrat für gerade zehn Tage sind beide Offiziere der Meinung, zum Sterben verdammt zu sein und programmieren einen Kurs, der ihre Leichen irgendwann einmal in bewohntes Gebiet bringen wird. Einen Kurs, der sie von der nahen Rettung fortträgt.
Die Inhaltsbeschreibung zu dieser Episode klingt dramatisch, lässt aber bei weitem nicht erahnen, welchen Spaß der Zuschauer bei "Allein" haben wird. Dominic Keating als Lt. Malcom Reed legt seine bis dato beste Leistung in der Serie ab und verschafft seinem Charakter einige tiefgreifende Momente. Dabei schafft er das Kunststück, einerseits todkomisch, anderseits nicht lächerlich zu wirken. Chefingenieur Tucker rundet mit seinem typischen "Star Trek"-Optimismus die Episode ab, die mit zu den besten der gesamten ersten Staffel gezählt werden darf.

"Die Verschmelzung":
Die Crew der Enterprise bekommt es in dieser Episode mit den "Vulkaniern ohne Logik" zu tun, wie Wissenschaftsoffizier T`Pol die durchs Weltall reisende Gruppe ihrer Artgenossen betitelt. Während das vulkanische Schiff von den Menschen repariert wird, kommt es zu allerlei Kontakten zwischen den beiden Besatzungen, wobei immer deutlicher hervortritt, wie sehr sich diese Vulkanier von ihren emotionslosen Verwandten unterscheiden. Ein ansehnlicher Vertreter der "Vulkanier ohne Logik" ist unterdessen bemüht, T´Pol zu verdeutlichen, das dies nicht unbedingt ein Nachteil sein muss. Und während er Stein um Stein aus der kühlen Fassade des Wissenschaftsoffiziers herausbricht, werden deren Träume immer emotionaler - und erotischer...
Produzent Brannon Braga sagte einst im Interview ironisch: "Wenn die Quoten zu schlecht werden, können wir T´Pol immer noch eine Bettszene ins Skript schreiben." Das dies auch geht, wenn die Quoten halbwegs gut sind, beweist uns "Die Verschmelzung". Tatsächlich sollen hier aber keine "zu hohen" Erwartungen geweckt werden, - auf der Enterprise geht es weiterhin jugendfrei zu. Mit "Die Verschmelzung" erfährt der Charakter der T´Pol eine tiefergehende Charakterisierung und lässt erkennen, das sie äußerst neugierig und risikobereit, nach den Maßstäben ihres Volkes quasi tollkühn ist. Keine schlechte Episode, um diese Figur näher vorzustellen.

"Rogue Planet":
Die Enterprise trifft auf einen Planeten, der quer durchs All segelt. Keine Sonne, kein System, nur ein Planet.. ein sogenannter Rogue Planet. Dieser Planet beherbergt aber dennoch an bestimmten Stellen Leben und hat dort eine für Humanoide erträgliche Bodentemperatur, was einigen Vulkanen zu verdanken ist. Dorthin reisen von Zeit zu Zeit die Eska, die diesen Planeten seit Jahren zur Jagd nutzen. Abgesehen davon, dass dieses Hobby bei der Enterprise-Crew nicht auf Begeisterung stößt, geschieht aber zusätzlich noch ein mysteriöser Zwischenfall: Captain Archer wird von einer Frau angesprochen, die a) niemand kennt, b) keiner außer ihm gesehen hat und die c) Archer rätselhafterweise bekannt vorkommt.
"Rogue Planet" ist kein Highlight der ersten Season. Zwar ist die Qualität der Aufnahmen - wie stets bei "Enterprise" - beachtlich, aber die Qualität der Geschichte ist es leider nicht. Mysteriöse Frau spricht Captain an... das hatten wir zum Beispiel schon bei "Deep Space Nine" mit der rätselhaften Fenna und auch wenn die Auflösung diesmal gänzlich woanders zu suchen ist, reicht die aufkommende Spannung leider nicht aus, "Rogue Planet" zu einer wirklich guten Episode zu machen.

"Acquisition":
Die Enterprise treibt durchs All. Ein Raumschiff nähert sich, dockt an und kleine Männchen mit großen Ohren steigen vom kleineren in das größere Schiff. Die Crew der Enterprise liegt durch Gas betäubt am Boden. Schließlich nimmt ein Eindringling seine Atemmaske ab und entpuppt sich als Ferengi. Doch während die Großohren das Schiff nach Profit durchsuchen, erwacht Chef- Ingenieur Tucker in der Dekontaminationskammer auf der Krankenstation und macht sich auf, sein Schiff wieder aus der Hand der ihm unbekannten Aliens zu befreien.
Ein Satz, der von Herzen kommt: Hurra, die Ferengi sind da! Abgesehen davon, dass es eh recht unglaubwürdig war, dass wenige Jahre nach dem Erstkontakt zwischen Ferengi und Menschen durch die Enterprise NCC 1701-D (in "Star Trek: The Next Generation" ) einer der Großohren schon Bartender auf einer Raumstation (in "Star Trek: Deep Space Nine") war, ist dieser erste Erstkontakt viel witziger als seinerzeit die Geschichte um den letzten Wächter des T´Kon-Imperiums. Zwar erfahren Archer und Co. nicht, wer genau es ist, der sie da bestehlen will, aber selbst wenn die Kontinuität ein wenig durcheinander geworfen wird: "Acquisition" macht einfach Spaß!

"Oasis":
Die Crew der Enterprise hört von einem Geisterschiff und kann der Versuchung nicht widerstehen. Sie landen auf dem Planeten, wo eben jenes mysteriöse Raumschiff liegt und werden an Bord des Wracks tatsächlich mit "Geistern" konfrontiert, die sich jedoch recht schnell als Überlebende eines Absturzes entpuppen, der etwas mehr als drei Jahre zurückliegt. Archer erklärt sich gerne zur Hilfe bereit und so wird das Wrack wieder raumtauglich gemacht. An Bord der Enterprise kommt es jedoch zu einer interessanten Entdeckung: Der Absturz des Schiffes muss weit mehr als zwanzig Jahre zurückliegen.
Oasis ist eine durchaus spannende Episode, die aber durch die Auflösung nur verliert. Es ist sehr schade und durchweg eine Ironie, dass Rene Auberjonois (der Darsteller des Odo in "Star Trek: Deep Space Nine") ausgerechnet in dieser Folge als Gaststar auftritt, die ihm ein Drehbuch vorgibt, das thematisch sehr nah an einer "Deep Space Nine"-Episode angelegt ist. Dennoch macht das Widersehen Spaß, - auch wenn "Oasis" die klar schlechtere Episode im Vergleich zur Vorwoche ist.

"Detained":
Travis Mayweather und Cpt. Archer werden gefangengenommen und entdecken bei ihrem Erwachen lauter Sulibans. Die jedoch sind nicht etwa die Wärter ihres Gefängnisses, sondern ihre Mitgefangenen. Bald stellt sich heraus, dass die bösen Suliban - die Cpt. Archer in den letzten Folgen immer wieder das Leben schwer machten - nur eine Minderheit ihres Volkes sind. Der Rest ist friedliebend und wurde auch nicht genetisch verändert. Da ihr Heimatplanet nicht mehr existiert, mussten sie bei einer Vielzahl von anderen Kulturen in anderen Sternensystemen um Gastfreundschaft bitten. Auf diesem besonderen Planeten jedoch wurden die friedliebenden Suliban nach Ausbruch der Feindseligkeiten mit der Minderheit der "bösen" Suliban jedoch "zu ihrem eigenen Schutz" inhaftiert und der Leiter dieser "Schutzanstalt" scheint seinen Job sehr ernst zu nehmen.
Dean Stockwell trifft Scott Bakula. Dass sich die beiden Hauptdarsteller aus der Serie "Quantum Leap" ("Zurück in die Vergangenheit") in "Oasis" wieder vor der Kamera begegnen, ist vor allem das Schmankerl an dieser Episode, deren Message schon nach wenigen Minuten sonnenklar ist. Zwar wäre es schöner gewesen, Stockwell in einer positiveren Rolle zu sehen, aber wie sagt er als Anstaltsleiter bei einem Verhör zu Captain Archer so richtig? "Ich wünschte, wir hätten uns unter besseren Umständen kennen gelernt." Nun, das sieht der Rezensent genauso. "Detained" ist ein durchschnittliche Episode, der etwas weniger Holzhammer bei ihrer Botschaft gut getan hätte.

"Vox Sola":
Die Enterprise-Crew verärgert unabsichtlich eine Delegation Aliens, die daraufhin wutentbrannt das Schiff verlässt, dabei aber ebenso unabsichtlich eine unbekannte Lebensform in das Sternenflotten-Schiff schlüpfen lässt. Jenes Wesen macht es sich in einem Lagerraum bequem und beginnt einer Spinne gleich, dort ihr Netz zu spinnen. Nachdem zwei Crew-Mitglieder von der Kreatur gefangen und "eingesponnen" wurden, macht sich ein Rettungsteam aus Archer, Tucker und Reed auf, die Kameraden zu befreien - mit dem Ergebnis, daß hinterher auch Captain und Chefingenieur der Enterprise im Netz zappeln. Bei seinen Untersuchungen macht Dr. Phlox eine beunruhigende Entdeckung: Das fremde Wesen zapft das Nervenkostüm seiner Gefangenen an und wird mit ihnen "verschmelzen"... was die übrige Crew zu gerne zu verhindern wüsste!
Die schlechte Nachricht zuerst: Nachdem Archer ebenso wie Kirk gerne gegen "Don´t put all your ranking officers in one shuttle craft!" verstößt, zappeln er und sein Chefingenieur in einem Netz und drohen zu sterben.. es gibt ernstzunehmendere Gefahren für zwei Hauptdarsteller einer Serie! Nun die gute Nachricht: Trotz einer eigentlich absolut vorhersagbaren Story faszinieren verschiedene Aspekte der Folge ungemein. Neben Dr. Phlox Konfrontation mit Lt. Reed (eine erstklassige "Das ist meine Krankenstation, Mr.! Hier bin ich das Gesetz! Und dieser Behandlungsraum ist zu klein für uns beide!"-Parodie auf John Wayne) ist allein die Konstellation Hoshi vs. T´Pol jede Minute dieser Folge wert. Daraus kann noch was entstehen, - wenn sich die Produzenten entscheiden sollten, weiter in diese Richtung vorzustoßen. Fazit: Das Drumherum ist interessanter als der Plot, dennoch eine wirklich gute Episode.

"Fallen Hero":
Die vulkanische Botschafterin V'Lar wird von der Enterprise vom Planeten Mazar abgeholt, deren Bewohner nicht näher definierte Anschuldigungen gegen sie erhoben haben. V´Lar kündigt an Bord der Enterprise allerdings an, sich nicht gegen diese Beschuldigungen zu verteidigen, was T´Pol, soweit es einer Vulkanierin möglich ist, mit Entsetzen vernimmt. Während T´Pol bemüht ist, Klarheit in die mysteriöse Angelegenheit zu bringen, erscheint plötzlich ein Schiff der Mazariten und fordert Captain Archer auf, die Botschafterin an sie zu übergeben. Archer erkundigt sich nach den Gründen, die formaler Natur zu sein scheinen und erwidert, mit seinen Vorgesetzten Rücksprache halten zu müssen, als das andere Schiff das Feuer eröffnet.
In dieser Episode dreht sich alles um Vertrauen. Wem vertrauen die Mazariten? Wem vertraut V´Lar? Wem vertraut T´Pol? und vor allem: Wem vertraut Archer? Es ist schwer, auf diese Fragen ausführliche Antworten zu geben, ohne hier zu viel zu verraten. Dennoch wird schnell klar, je weiter die Episode voranschreitet, das die Frage nach Vertrauen durchaus in der Lage ist, eine "Enterprise"-Episode mit Spannung zu füllen!

"Desert Crossing":
Auf dem Weg zum Vergnügungsplaneten Risa empfängt die Enterprise einen Notruf und hilft daraufhin dem Sender mit der typischen menschlichen Freundlichkeit aus. Dem so nett geholfenem Alien namens Zobral ist das Anlass genug, Archer und Tucker auf seinen Heimatplaneten in die Wüste einzuladen. Dort angekommen stellen sich mehrere Dinge heraus: Zum einen ist Zobral ein Terroristen- Führer, zum anderen hat er von den Suliban aus der Folge "Detained" wundersame Dinge über den großen Krieger Archer gehört und zum dritten weiß die Regierung des Planeten von Archers Besuch und ihr Sprecher kündigt der Enterprise-Crew an, daß sie ihren Captain nie wieder sehen wird.
Archer und Tucker drohen in der Wüste umzukommen. Nun ja, ein wenig mehr bietet die Story schon, aber würde eine TV-Zeitschrift den Plot der Episode in einem Satz beschreiben wollen, würde dieser wohl so lauten. Damit gibt es ein Problem, was die Autoren von Star Trek nicht so recht einsehen wollen. Immer wenn es heißt: "Die Voyager könnte nach Hause kommen." oder "Picard/Sisko/Archer drohen [auf einem Wasserplaneten/in der Hand von Verbrechern/durch eine Krankheit usw.] umzukommen.", droht beim Zuschauer Langeweile. Nein, sie werden *natürlich* nicht umkommen, völlig klar! Auch bei einem 36jährigen Franchise sollte sich langsam mal rumsprechen, daß es bessere Wege gibt Spannung zu erzeugen, als lediglich zwei Hauptdarsteller im dritten Akt in eine supergefährliche Situation zu bringen. Weil sich das aber noch nicht bei allen "Star Trek"-Autoren rumgesprochen hat, widmen wir uns einfach den positiven Aspekte dieser Episode: KURGAN ist wieder da! Der aus dem besten Film der Welt bekannte Schauspieler Clancy Brown stellt völlig überzeugend einen charismatischen Anführer dar und bereichert die Folge mit seiner Präsenz ungemein. Interessant ist auch, daß so kurz nach dem 11. September 2001 ein Terrorist (und nichts anderes ist Zobral) so wohlwollend dargestellt wird. Insgesamt hätte aus "Desert Crossing" mehr werden können, weil zu viel Zeit auf die Austrocknung Trip Tuckers einerseits und Archers Heldenmut andererseits vergeudet wird. Ein Captain stirbt halt nicht mitten in der Staffel! Wenn man sich aber daran nicht stört, ist "Desert Crossing" sogar spannend.

"Two Days and two Nights":
Endlich ist die Enterprise im Orbit des Vergnügungsplaneten Risa angekommen und unter anderem Tucker, Reed, Hoshi und Captain Archer nutzen die Gelegenheit zu einem zwei Tage und zwei Nächte dauernden Landurlaub. Während sich Tucker und Reed sofort in amuröse Abenteuer werfen, deren Ausgang aber bestenfalls unerwartet ist, verbringt Hoshi viel Zeit damit, die Sprache der Einheimischen kennzulernen, mit einigen Erfolgen auch auf anderem Gebiet. Auch Captain Archer und Porthos lernen jemanden kennen. Zwei Damen - einmal humanoid, einmal hundeähnlich -, von denen zumindest die humanoide mehr und mehr geheimnisvoll erscheint. Und an Bord der Enterprise bemerkt die Crew recht schnell, was ein unausgeschlafener Bordarzt für Komplikationen mit sich bringen kann.
Michael Dorn, der Lt. Com. Worf aus "Star Trek: The Next Generation" führte bei dieser untypischen "Enterprise"-Episode Regie. Untypisch deshalb, weil gleich vier Mini-Handlungen das Geschehen bestimmen, die jede für sich auf ihre Art sehr unterhaltsam ist. Während sich üblicherweise eine Folge nur auf ein oder zwei Besatzungsmitglieder konzentriert, kommen hier gleich mehrere Figuren zum Zuge. Das macht "Two Days and two Nights" zwar nur einer ungewöhnlichen, aber auch zu einer interessanten Episode.

"Shockwave":
Bei dem Besuch einer Bergbau-Kolonie kommt es zu einem folgenschweren Unfall, der die gesamte Siedlung zerstört und alle dort lebenden Menschen tötet. Die Enterprise wird zur Erde zurückgerufen und die Vulkanier bestehen auf einem Abbruch der Mission: Ihre Meinung über die Menschheit scheint bestätigt. Da wird der von Schuldgefühlen geplagter Archer plötzlich von Daniels (Der Crewman aus der Zukunft, siehe: "Der kalte Krieg") durch die Zeit entführt und erfährt, dass unbekannte Kräfte die Zeitlinie manipulieren. Daniels zeigt Archer, wie er beweisen kann, dass die Explosion nicht von der Crew der Enterprise verursacht wurde. Doch um herauszufinden, wer in der Zeitlinie herumpfuscht, ist es notwendig, auch ein Suliban-Schiff anzugreifen, das der Enterprise technisch weit überlegen ist.
Wow! - "Shockwave" ist der ultimative Abschluss einer ersten Staffel, die es in sich hatte. Die Produzenten haben es sich nicht nehmen lassen, den Handlungsfaden aus dem Pilotfilm und aus "Der kalte Krieg" im Staffelfinale wieder aufzugreifen und setzen in dem Moment noch einen drauf, in dem Archer eine Reise ins 31.(!) Jahrhundert antritt. "Shockwave" hat alles, was ein Fan von Star Trek sich nur wünschen kann: Action, Spannung, Dramatik, lebendige Charaktere! Lediglich ein Ende fehlt. Dieses wird aber ganz sicher nachgeliefert, - in der nächsten, der zweiten Staffel von "Enterprise".

Die "Star Trek: Enterprise - Season 1 Box" erscheint am 6. Mai 2005 und bietet folgende DVD Features:

:: Die Erschaffung von ENTERPRISE, Oh Captain, mein Captain! Ein Profil von Scott Bakula
:: Die Besetzung von Staffel Eins: Meinungen und Eindrücke, Im Inneren von Shuttlepod Eins
:: Star Trek Zeitreisen: Temporaler Kalter Krieg und weiter, Geheimnisse der Enterprise
:: Admiral Forrest im Mittelpunkt, Enterprise Outtakes, Entfernte Szenen, Star Trek feiern
:: Audiokommentar mit Brannon Braga und Rick Berman, Textkommentar von Michael und Denise Okuda

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2. newsBEAT

"Star Trek: Enterprise": TrekUnited, die Nächste.

"Enterprise" geht zu Ende. Die TrekUnited-Kampagne wurde beendet. Aber gerade die Diskussionen um TrekUnited scheinen kein Ende zu nehmen.

Nun hat sich wieder SyFy Portal gemeldet. Die Seite berichtet, dass eine Paramount-Quelle ihnen vor kurzem erzählt hat, dass es nie Verhandlungen mit TU gegeben habe. Das Gespräch, auf das sie sich beriefen, sei ein glücklicher Telefonanruf gewesen, bei dem Paramount Televison-Präsident David Stapf außerhalb seiner normalen Arbeitszeit erreicht wurde.

"Er war zu später Stunde in seinem Büro und machte den Fehler, den Telefonhörer abzuheben", so die Quelle. "Wenn er nicht abgehoben hätte, wären da keine Gespräche gewesen, von denen man sprechen könnte."

Die Quelle sagte, dass Stapf höflich war und zuhörte, was Vinci zu sagen hatte, bevor er das Gespräch beendete. Spätere Versuche, jemanden aus dem Management-Bereich zu erreichen, schlugen fehl.

"Er sagte, dass er drei Anrufe zu Paramount diesen Morgen getätigt habe oder dass er danach noch einmal mit Paramount telefoniert habe", so die Quelle. "Paramount anzurufen ist leicht. Aber tatsächlich ein Gespräch mit den richtigen Leuten zu führen, das ist eine andere Sache. Er kann Gespräche mit Assistenten gehabt haben, aber es gab nie Diskussionen. Er hatte nur diesen einen glücklichen Anruf durchbekommen."

Vinci behauptet, dass Paramount ein Geschäft ausgeschlagen habe, dass dem Studio $63 Mio. für eine fünfte Staffel gebracht hätte. Die Quelle jedoch sagte, dass egal wie viel Geld geboten wurde, es keine Chance gab, die Serie zurückzubringen.

"Der Versuch hat null Chancen auf Erfolg", so die Quelle. "Die Sets sind abgebaut. Sie werden aufbewahrt, aber nicht wegen TrekUnited. Niemand glaubt, dass sie in irgendeiner Weise für "Enterprise" benutzt werden. Wenn die Hauptsets jemals wieder für einen Dreh benutzt werden, dann wahrscheinlich für ein Videospiel oder Ähnliches."

"Jeder ist weiter gegangen. Scott Bakula wird nicht in Kanada arbeiten, da ist keine Chance, dass das geschieht. Man wird die wichtigen kreativen Leute nicht bekommen. (Make-up Supervisor) Michael Westmore wird nicht nach Kanada gehen. Die meisten Leute würden nicht gehen. Falls etwas passiert, dann wäre das nicht die Show, die die Leute retten wollten, es wäre etwas anderes."

Die Cast sei zwar noch unter Vertrag, aber nicht, weil man sich alle Möglichkeiten offen halten wolle. Wahrscheinlicher sei es, dass die Schauspieler die Serie weiter promoten sollen, bis die Serie am 13. Mai endet.

"Ich denke, wenn dieser Al Vinci weitermacht, wird es ein (PR-)Albtraum für sie werden", so die Quelle. "Es frustriert Paramount und eine Menge Leute bei Paramount wegen des Irrsinns und der Lügen. Es stört mehr als alles andere. Was alle wollen, ist, dass es sich selbst beerdigt und einfach weg ist. Aber falls nicht, sind wir darauf vorbereitet, weiter zu veröffentlichen."

Die Quelle äußert sich weiter, dass es fast unmöglich sei, Informationen zu finden, die die Behauptungen aus Vincis Lebenslauf bestätigen. Laut Vinci sei das über das Internet nicht zu finden, sondern nur in einer Bibliothek.
Angeblich arbeite die Los Angeles Times an einer Geschichte darüber, konnte aber auch nichts finden. Vinci wollte diese Suche aber nicht unterstützen.

Die Quelle gab einen Zeitpunkt an, als Paramount versuchte, den Fans zu sagen, dass ihre Anstrengungen nichts mehr bewirken würden. Ein Brief, der besagte, dass Fanspenden nicht für eine neue Serie benutzt würden und dass die Entscheidung, "Enterprise" abzusetzen, endgültig sei, wurde im März an Brazeal geschickt, kurz nachdem er von der Grand Slam Convention zurückkehrte.

"Als das ursprünglich veröffentlicht wurde, war das Ziel jegliche Fanspenden-Kampagne zu beenden", erzählt die Quelle. "Jeder wusste von dem Brief und wir warteten, wann TrekUnited ihn veröffentlichen würde."

Der einzige Hinweis auf den Brief war eine kurze Erwähnung von Brazeal bezüglich einer Kommunikation zwischen dem Network, wobei die Bemühungen der Kampagne gelobt wurden.
Die Loyalität der Fans wurde gelobt, aber Wentworth stellte klar, dass es keine Rückkehr von "Enterprise" geben wird. Als die Kampagne den Brief nicht erwähnte und weiterhin Fanspenden entgegennahm, entschied Paramount, den Brief zu veröffentlichen. Was Paramount betrifft, hat sich nichts geändert.

Wird "Star Trek" die möglichen Veränderungen bei Viacom überleben? Die Quelle erwähnt, dass es eine Menge Fragen diesbezüglich gebe, vor allem wenn Viacom in Film- und TV-Gesellschaft aufgespalten wird. Er sagt, dass Paramount Television-Executive Les Moonves gekämpft hat, um "Star Trek" im TV-Bereich zu halten, was laut der Quelle eine Frage des Selbstbewusstseins ist, ob es eine zukünftige Serie geben wird.

"Star Trek: Enterprise": Park nicht überrascht vom Aus.

Die neueste Ausgabe der Zeitschrift "Starbust Special", gerade in England erschienen, enthält ein Exklusivinterview mit Linda Park (Hoshi Sato), in dem sie wieder die Absetzung von "Enterprise" erwähnt.
Hier ist ein Auszug daraus:

Park erinnert sich an den Tag als sie von der Absetzung erfuhr.
"Ich habe es offiziell durch einen Anruf von Brannon Braga erfahren. Ich war beim Make-up im Studio, als ich eine Nachricht bekam, ich solle Brannon anrufen. Dann bekam ich eine weitere Nachricht. Ich solle Rick Berman anrufen. Ich dachte, 'bin ich jetzt in Schwierigkeiten?'. Ich habe erstmal gewartet, bis ich mit Make-up fertig war, dann rief ich sie zurück. Sie sagten: 'Wir wollten es dir so früh wie möglich sagen. Wir haben versucht, früher mit dir zu reden.' Aber ich denke, wir wussten alle, dass es geschieht. Mit Rick und Brannon zu reden, machte es nur offiziell."

"Ich denke nicht, dass es sehr hart war, am nächsten Tag zu arbeiten, jedenfalls nicht für mich. Ich denke, die Leute wussten, was auf uns zu kam. Ehrlich gesagt, gab es auch gemischte Gefühle. Einige waren bestürzt darüber, andere waren bereit, weiterzuziehen. Es fühlt sich an wie die Schule zu beenden, jedenfalls für mich. Alle sind tränenreich und akzeptieren, dass es vorbei ist, aber jeder muss weitermachen mit seinem Leben und seiner Karriere. Wir haben alle noch ein gutes Verhältnis zueinander. Die vierte Staffel war sehr gut. Also, es ist nett auf einem so guten Stand zu gehen."

"Star Trek: Enterprise": L. A. Times greift TU-Glaubwürdigkeit an.

Immer wieder war aus den Kreisen von TrekUnited zu hören, dass "seriöse" Quellen ihre Angaben über Verhandlungen mit Paramount bestätigen würden, dabei fiel auch der Name der L.A. Times. Diese Zeitung hat sich nun geäußert - nur ist das, was in deren Artikel zu finden ist, wohl kaum das, was bei TrekUnited erwartet wurde.

Nicht nur konnte die L. A. Times keinerlei Spuren des mysteriösen Al Vinci finden, in deren Artikel, der allerdings kostenpflichtig ist (2,95 USD), entpuppt sich auch der Anwalt von TrekUnited als "Teilzeit-Meeresfrüchteverkäufer".

Der Mitarbeiter der L. A. Times, Scott Collins, hatte die Kampagne durchleuchtet und was er in seinem Artikel zu Tage bringt, ist - für manche vielleicht nicht ganz überraschend - (bis auf die Enthüllungen um deren Anwalt) nichts anderes als das, was zuvor bereits die Internetportale SciFi Wire, SyFy-Portal und TrekWeb beschrieben hatten, nämlich dass die angeblichen Verhandlungen zwischen TrekUnited und Paramount reines Wunschdenken seitens TrekUnited war. Die Veröffentlichungen auf diesen Internetportalen waren von verschiedenen Mitgliedern von TrekUnited in aller Regel als Teil einer Kampagne gegen TrekUnited bzw. Tim Brazeal (den Leiter der Kampagne) gewertet worden, insbesondere dem Betreiber von SyFy-Portal wurden persönliche Motive unterstellt.

In dem Artikel der L. A. Times wird auch Brazeals kriminelle Vergangenheit, die er schon früher selbst eingestanden hatte, erneut thematisiert.
In der Times wird er mit den Worten "Das Spiel ist vorbei. Wir haben verloren." zitiert.

Collins hat anscheinend die gesamte vergangene Woche damit verbracht, TrekUnited zu durchleuchten und stieß dabei auch auf Andrew Beardall, den Rechtsanwalt der Kampagne. Diesen kennt man in Maryland anscheinend als den "Hummer-Mann", da er in Teilzeit als Verkäufer von Meeresfrüchten sein Geld verdient, wenn er nicht gerade TrekUnited rechtlichen Beistand gibt - Beardall selbst behauptet mittlerweile im TrekUnited-Forum, dass er eine entsprechende Firma (mit-)leite, wovon aber im Times-Artikel keine Spur zu finden ist.

Der mysteriöse Produzent namens Al Vinci verweigerte Collins nach dessen Angaben die Zusammenarbeit, so dass auch dieser - wie italienische Medien zuvor - dessen Existenz nicht verifizieren konnte. Immerhin scheint Brazeal mittlerweile die Realitäten zu sehen, denn er wird in der L. A. Times mit den Worten zitiert: "Man kommt an einen Punkt, an dem man sagen muss: Die Realität ist die Realität. Paramount will [die Serie] schlicht nicht zurückbringen."

TrekUnited ist gerade dabei, die rund 144.000 eingenommenen US-Dollar abzüglich einer Verwaltungspauschale von 5% zurück zu bezahlen. (Die drei Millionen waren lediglich zugesagt, nicht eingegangen und müssen daher auch nicht erstattet werden).

"Star Trek: Enterprise": Braga & Berman verteidigen Finale.

Die Produzenten von "Star Trek: Enterprise", Brannon Braga und Rick Berman, ließen gegenüber Sci Fi Wire verlauten, dass sie die abwertenden Kommentare der Schauspieler über das Ende der Serie verstünden. Trotzdem verteidigten die beiden ihre Idee für die letzte Folge, die am 13. Mai über amerikanische Bildschirme flimmern wird.

"Unter normalen Umständen hätten die meisten diese Episode richtig cool gefunden, weil das Konzept dahinter wirklich großartig ist," sagte Brannon Braga in einem Gespräch mit Reportern. "Aber dies ist die letzte Folge der Serie und die Emotionen sind zur Zeit natürlich viel stärker."

Vom Cast der Show war es wohl Jolene Blalock (ENT: T'Pol), die sich darüber am deutlichsten ausließ. "Ich weiß wirklich nicht, wo ich bei der Folge anfangen soll," sagte die Schauspielerin vor einiger Zeit über das Finale. "Die letzte Folge ist ... schrecklich."

Die Episode wird "These Are The Voyages" ("Dies sind die Reisen") heißen und darin werden Jonathan Frakes und Marina Sirtis ihre Rollen als Ricker und Troi aus "Star Trek: The Next Generation" noch einmal übernehmen. Das Paar wird die historischen Ereignisse der Episode durch eine Holodeckprojektion erleben. Berman sagte, die Meinung von Blalock hätte vor allem mit diesem Bezug zur älteren "Trek"-Serie zu tun. "Sicher fragt man sich, wenn dies das Ende von "Enterprise" ist, warum bringt man dann zwei Charaktere aus einer anderen "Trek"-Serie zurück?", sagte er. "Aber ich denke, wenn die Leute die Episode sehen, werden sie verstehen, dass dies nur ein Mittel ist, um einen Blick zurück auf unsere Charaktere zu werfen. Und ich denke, es wird eine positive Reaktion auf die "Enterprise"-Crew geben."

Braga wusste, dass die Schauspieler der Serie einige kleinere Probleme mit der Geschichte der Folge hatte, aber es gab keine ernsten Einwände während des Drehs. "Einige Leute hat es ein wenig gestört, dass wir 'TNG'-Charaktere in der Folge haben, und es ist auch eine ganz andere Art von Folge. Aber es gab keine wirklichen Klagen. Und keiner der Schauspieler hat bis jetzt die Folge gesehen, deshalb können sie nicht damit unzufrieden sein, wie es im Endeffekt geworden ist."

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"Star Trek": Rick Berman über den elften Kinofilm.

Auch wenn bei "Enterprise" am 13. Mai die Lichter ausgehen, ist doch zu erwarten, dass es in absehbarer Zeit mehr "Star Trek" geben wird. Nach dem Ende der Serie richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf den nächsten "Star Trek"-Kinofilm.

Rick Berman, der das Franchise seit Anfang der 90er anführt, sprach mit dem "Star Trek" Communicator über den geplanten elften Film. Er widersprach Gerüchten, dass die Arbeiten sich verzögerten, das Konzept über den Haufen geworfen worden wäre oder es Probleme mit dem neuen Paramount-Film-Chef Brad Grey gäbe. "Das Projekt geht voran wie geplant. Wir sind gerade dabei, die Geschichte und das Skript zu entwickeln. Nichts hat sich geändert.", sagte er. "Ob der Film gedreht wird, hängt von der Qualität des Skripts und einer Reihe anderer Faktoren ab. Augenblicklich geht es nur darum, die Entwicklung voranzubringen und abzuwarten, was die Chefetage dazu zu sagen hat."

Berman fügte hinzu, dass er erwartet, dass der Film Schauspieler zeigt, die besonders jüngere Leute ansprechen werden.

In der Vergangenheit dauerte es nur zwei bis drei Jahre bis zu einem neuen Film. Hätte Paramount an diesem Kurs festgehalten, käme der nächste "Star Trek"-Kinofilm bereits dieses Jahr in die Kinos. Da sich das Filmprojekt jedoch noch in der frühen Entwicklung befindet, könnte es noch mindestens bis 2007 oder 2008 dauern, ehe "Star Trek XI" es in die Kinos schafft.

Über die Story geht bisher nur das Gerücht um, dass sie 80 Jahre vor der Zeit Captain Kirks spielen soll, jedoch nach "Enterprise".

Berman hat in seiner langen Zeit bei "Star Trek" gleichermaßen Lob und Kritik darüber erhalten, wie er das Franchise geführt hat. Viele legten ihm nahe, er solle zurücktreten und die Verantwortung jemand anderem übertragen. Berman selbst zeigte sich verschlossen über die Frage, inwieweit er in zukünftige "Star Trek"-Projekte involviert sein wird.

"Ich brauche einige Zeit, um darüber nachzudenken", sagte er. "Ich bin noch nicht wirklich dazu bereit, eine Aussage zu machen oder eine persönliche Entscheidung zu treffen. Nach 18 Jahren benötige ich etwas mehr Zeit, um mir über meine Zukunft klar zu werden. Ich werde aber sicherlich im kommenden Jahr an anderen Projekten beteiligt sein, genauso wie Brannon (Braga) und Manny (Coto). Ich bin außerdem nicht sicher, was die Zukunft für 'Star Trek' bereithalten und wie meine zukünftige Verbindung mit dem Franchise aussehen wird. Wenn 'Star Trek' zurückkehrt, dann hoffe ich, dass es frisch und anders sein wird - und dass es ein Publikum geben wird, das darauf wartet."

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"Star Trek": Berman will eine Pause für das Franchise.

Produzent Rick Berman hat angekündigt, "Star Trek" einige Jahre pausieren zu lassen. Gegenüber dem Onlinedienst Sci Fi Wire sagte er, die "Übersättigung des Franchises" sei eine der Ursachen für die schlechten Quoten von "Enterprise" gewesen.

"Ich habe einen gewissen Grad von Müdigkeit bei 'Star Trek' festgestellt", sagte Berman. "Weil oft alte Franchise-Serien wiederholt wurden, mussten wir oft gegen uns selber antreten. 'Enterprise' lief gegen Wiederholungen von 'Voyager', 'Deep Space Nine' oder 'The Next Generation'."

Viele Leute hätten einfach genug von "Star Trek" gehabt. Den geringen Erfolg von "Nemesis" führt der Produzent ebenfalls auf dieses Phänomen zurück. "Ich glaube immer noch, dass wir da einen klasse Film gemacht haben", so der Roddenberry-Nachfolger.

Einen weiteren "Star Trek"-Film will Berman aber nicht ausschließen. Allerdings erteilte er Plänen eine Absage, nach denen sich der nächste Film um die "Enterprise"-Crew drehen wird. "Nach der Absetzung haben wir alle Pläne dafür auf Eis gelegt", sagte Berman gegenüber Scifi Wire. "Wir sind vor viereinhalb Jahren davon ausgegangen, dass 'Enterprise' sieben Jahre laufen würde", sagt er. "Da war 'Enterprise' als nächstes Film-Franchise durchaus im Rahmen des Möglichen."

Die letzte "Enterprise"-Folge läuft in den USA am 13. Mai auf UPN.

"Star Trek": Autor Weddle über "BSG" und "DS9".

Trekweb hat Auszüge eines kurzen Interviews mit David Weddle, einem der Autoren ("Story Editor") der neuen "Battlestar Galactica"-Serie, der früher Autor bei "Star Trek: Deep Space Nine" gewesen ist, gepostet. Darin spricht er unter anderem über seine Arbeit bei "DS9" und "Galactica".

Frage:
In "Star Trek" hat Gene Roddenberry eine utopische Föderation erschaffen, in der Krieg, Hunger, Armut und sogar Geld abgeschafft wurden. In "DS9" fingen sie an, einen dunkleren Bereich von "Star Trek" zu erforschen, darunter "Sektion 31", eine verdeckte Organisation, die als Ziel hat, die Interessen der Föderation zu beschützen, obwohl sie in der Praxis Dinge tat, die gegen die Philosophie der Föderation verstieß (etwas, das fast undenkbar im Zusammenhang mit der Serie aus den 60ern ist). Haben die Autoren damit nicht ausgedrückt, dass die Föderation nicht mehr "perfekt" war, weil "Sektion 31" als ein Spiegelbild gegenwärtiger Organisationen gesehen werden kann, die in den heutigen fehlerhaften, nicht perfekten politischen Systemen operieren? Haben die Autoren dadurch nicht die Gesellschaft der Föderation ein bisschen mehr unserer Gesellschaft angeglichen?

Weddle: Ja, wir versuchten zu sagen, dass die Föderation, wie perfekt sie auch schien, auf widerwärtige Taktiken und verdeckte Operationen zurückgreifen musste, damit sie eine sichere Welt garantieren konnte. Brad und ich haben das erste "Sektion 31"-Drehbuch, "Inquisition", geschrieben, und es war wahrscheinlich die beste "DS9"-Folge, die wir geschrieben haben. Die Autoren von "DS9", angefangen mit Ira Behr, dazu Ron Moore und Rene Echevarria, haben dauernd gedrängt, das "Star Trek"-Universum düsterer und voller Grautöne zu machen. Sie haben große Dinge erreicht, trotz unglaublich ästhetischer Einschränkungen, die Rick Berman dem Franchise aufzwang.

Bei "BSG" gehen wir weit darüber hinaus. Unsere Charaktere müssen nicht auf eine Raumanomalie treffen, um Konflikte zu haben. Sie sind alle fehlerhafte und unausgeglichene Leute, von Unsicherheiten, Vorurteilen und Schwächen geplagt. Mit anderen Worten, sie sind wir. Man kann sagen, dass das Bild dunkler ist, aber ist es das wirklich? Falls unsere Charaktere Erlösung finden, dann müssen sie wirklich dafür kämpfen, sie müssen sie sich verdienen, und es wird nicht leicht. Ich denke, das sind Charaktere, mit denen wir uns identifizieren können. Und schließlich kann diese Art von Drama erhebend wirken auf einer tieferen und emotionaleren Ebene.

"Star Trek": Rick Berman über die Zukunft.

Die neuste Ausgabe des "Star Trek" Communicator Magazins, die gerade in den USA erschienen ist, enthält ein exklusives Interview mit "Star Trek"-Produzent Rick Berman, in dem er über die Zukunft von "Star Trek" spricht.

Nach dem Aus von "Enterprise" stellt sich die Frage, ob das Franchise in der TV-Welt oder Kinowelt fortbesteht. "Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, in welcher Form es fortbesteht", sagte Berman. "Ich denke, man könnte es irgendwann in der Zukunft als ein potentielles TV-Franchise betrachten. Es gibt ein Filmprojekt in Entwicklung, deshalb wird es auch auf diese Weise fortbestehen."

Brand Grey, neuer Filmchef bei Paramount, hat angedeutet, "Star Trek" eine gewisse Zeit auf Eis zu legen. Berman erklärte aber, dass dies nicht für den elften Film zutrifft. "Nun, dass ist kompletter Nonsens", sagte der Produzent. "Es gab überhaupt keine Diskussionen darüber, dieses Projekt zurückzustellen oder zu verzögern, von denen ich wüsste. Wenn es irgendwelche Diskussionen darüber gab, dann bin ich mir deren nicht bewusst. Das Projekt läuft wie geplant weiter. Wir arbeiten im Moment an der Story und dem Drehbuch, und daran hat sich absolut nichts geändert. Ich habe auch gelesen, dass das Konzept aus dem Fenster geworfen wurde und dass man etwas anderes angefordert hat. Nichts davon ist wahr."

Dennoch stellt der neue "Star Trek"-Kinofilm eine Besonderheit dar. "Dieser Film entwickelt sich nicht auf die Art und Weise, wie es die anderen Filme getan haben. Er durchläuft einen Entwicklungsprozess, und ob der Film gedreht wird, hängt von der Qualität des Drehbuchs und vielen anderen Faktoren ab. Es ist nun nur noch eine Frage, ihn zu entwickeln und zu schauen, was die Verantwortlichen davon halten."

"Ich würde sagen, dass dieser Film mehr umfasst, als alles, was wir bisher gesehen haben", fügte Berman hinzu und bestätigte, dass man jüngere Darsteller darin sehen wird. Über die Epoche, in der dieser Film spielen wird, hüllte sich der Produzent aber in Schweigen.

Und könnte ein Erfolg des elften Kinofilmes die Entwicklung einer neuen Serie beschleunigen? "Das Potential, dass dies passieren kann, ist vorhanden", sagte Berman. "Aber von der Konzeption bis zur Veröffentlichung eines Filmes vergehen mindestens ein paar Jahre."

Berman ist sich auch noch sicher, dass "Enterprise" nicht in die Syndication verkauft wird. "Die Serie erfolgreich für die Kabel Syndication zu produzieren, würde bedeuten, sie für weniger als die Hälfte zu produzieren als jetzt. Ich denke, das wäre praktisch unmöglich. Ich denke auch, dass das Studio 'Star Trek' eine Pause verschaffen möchte, wie gesagt, zumindest im Fernsehen."

Im Fandom fragt man sich im Moment, ob man etwas für das 40. Jubiläum von "Star Trek" im nächsten Jahr geplant hat. "Ich weiß von nichts, aber ich würde Gift darauf nehmen, dass irgendetwas gemacht wird. Das Studio wird diesen Meilenstein zweifelsohne würdigen."

"Star Wars": SciFi zeigt "Helden im Hintergrund".

Anläßlich des weltweiten Kinostarts des finalen "Star Wars"-Abenteuers "Episode III: Die Rache der Sith" am 19. Mai zeigt Sci Fi von Dienstag, 17. Mai, bis Donnerstag, 26. Mai, jeweils täglich um 20:15 Uhr die exklusiv für Sci Fi produzierte zehnteilige Reihe "Star Wars - Helden im Hintergrund", in der die weniger bekannten Darsteller und Crewmitglieder der Weltraumsaga vorgestellt werden und zu Wort kommen.

Die etwa dreiminütigen Kurzportraits zeigen die bislang viel zu wenig gewürdigten, hinter Kostümen und Masken versteckten Nebendarsteller der Weltraumsaga sowie verschiedene Crew-Mitglieder der Filme. Sie geben interessante Einblicke und Anekdoten aus der Zeit der Drehs zum Besten.

Veranschaulicht und untermalt werden die Insider-Geschichten durch zahlreiche Original-Filmausschnitte und Aufnahmen vom Set. Unter anderem erfahren wir, welche Personen hinter dem pelzigen Ewok Wicket, dem Roboter R2D2 und dem Kopfgeldjäger Boba Fett stecken.

Die Episoden im Einzelnen:

:: Episode I: Wicket, der Ewok (Warwick Davis, Schauspieler);
:: Episode II: Der Musiker (Maurice Murphy, Erster Trompeter des London Symphony Orchestra);
:: Episode III: Die Stuntmen (Frank Henson und Paul Weston);
:: Episode IV: Die Lichtschwert-Designer (Norm und Paul Harrison);
:: Episode V: Meister des Schwerts (Nick Gillard, Stunt-Koordinator);
:: Episode VI: R2D2 (Kenny Baker, Schauspieler);
:: Episode VII: Der Kostümdesigner (John Mollo);
:: Episode VIII: Meister der Puppen (Nick Dudman);
:: Episode IX: Boba Fett (Jeremy Bulloch, Schauspieler);
:: Episode X: Vom Fan zum Filmdouble (Christian Simpson)

Informationen zum Thema:
http://www.scifi.de

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"Star Wars: Episode III": Vorverkaufs-Rekord.

Der Online-Ticketservice Fandango meldet außergewöhnlich hohe Vorverkaufszahlen für den dritten "Star Wars"-Film.

Einen Monat vor Filmstart konnte die Firma bereits fünf mal mehr Eintrittskarten für "Revenge Of The Sith" verkaufen, als für ihren vorherigen Rekordhalter "Passion of the Christ".

Mehr als drei Viertel der Karten sind für das Eröffnungswochenende gebucht worden. Wenn dieser Trend für den folgenden Monat anhält, wird der Film es spielend in die TOP10-Kinostarts aller Zeiten schaffen.

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"Star Wars": Gleich zwei Serien geplant.

"Star Wars"-Erfinder George Lucas war Gast bei der "Celebration III"-Convention in Indianapolis.

Auf der Convention bestätigte er, dass zwei TV-Serien geplant sind. Es wird eine animierte 3D-Serie und eine Realserie mit Darstellern geben. In letzterer werden einige aus den Filmen bekannte Charaktere zu sehen sein, allerdings nicht die Hauptcharaktere. Lucas wird selbst an der Serie arbeiten. Sie planen, die erste Staffel ganz fertig zu schreiben, so dass sie dann durchgehend gedreht werden kann. Es soll aber noch mindestens ein Jahr dauern, bis mit der Produktion begonnen wird.

Zudem erwähnte Lucas, dass die Disney-Attraktion "Star Tours" demnächst mit neuen Ideen erneuert wird. Auf die Frage nach einem DVD-Release der "Young Indy"-Serie aus den 90ern antwortete er, dass am Bonusmaterial für die DVD-Veröffentlichung gearbeitet wird.

Ausführliche Berichte zu George Lucas' Auftritt bei der Convention sind in deutscher Sprache bei StarWars.Union nachzulesen.

Informationen zum Thema:
http://www.starwars-union.de

"Star Wars": Altersfreigabe von "Episode III".

Unter "Star Wars"-Fans gibt es im Moment heiße Spekulationen, welche Altersfreigabe das dritte "Star Wars"-Prequel - "Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith" - in Deutschland hat.

Durch eine Fehlmeldung des Senders ProSieben im Rahmen der Sendung "Focus TV" vom 17. April 2005 ist das Gerücht entstanden, dass der Film eine Altersfreigabe ab 16 Jahren erhalten haben soll.

20th Century Fox gab heute in einer Pressemitteilung bekannt, dass dies nicht der Fall ist. "Star Wars Episode 3 - Die Rache der Sith" hat zum jetzigen Zeitpunkt noch keine FSK-Freigabe!

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Seit gestern läuft in ganz Deutschland der Kartenvorverkauf für "Revenge of the Sith", der offiziell am 19. Mai 2005 in die Kinos kommt.

"X-Men 3": Vaughn über den Film und anderes.

Matthew Vaughn, der vor allem Erfahrung als Produzent unzähliger Filme hat, hat mit "Layer Cake" sein Regiedebüt gegeben und Fans und Medien überrascht, als seine Verpflichtung als Regisseur für den dritten "X-Men"-Film bekannt wurde.

ComingSoon.net/SuperheroHype.com hatte Gelegenheit mit ihm anlässlich eines Promotiontermins für "Layer Cake" über "X-Men" und "Stardust" zu sprechen, eine weitere Comicverfilmung, bei der er Regie führen wird.

Also, wie wurde er Regisseur für "X-Men 3"?
"Es war ein gegenseitiges Finden", so Vaughn. "Ich hörte, dass Singer es nicht macht. Und ich hatte meinem Agenten gesagt, dass ich interessiert sei und ob er mich mit den richtigen Leuten in Kontakt bringen könnte. Sie sahen den Film und mochten ihn sehr. 'X-Men' hat mich irgendwie überrascht. Er zieht mich an und macht mir gleichzeitig Angst, weil so wenig Zeit ist, ihn fertig zu machen. Ich dachte, es wäre gut, ihn zu machen, weil ich dabei eine Menge lernen kann. Die Ironie ist, dass ich nicht den Luxus hatte, die meisten der Darsteller zu casten, was seltsam sein wird, vor allem, falls mir nicht gefällt, was sie machen. Weil ich sie dann zur Seite nehmen und ihnen sagen muss, dass sie alles, was sie im letzten Film gemacht haben, ignorieren sollen."

Viele fragen sich, inwiefern Vaughns Version anders als Singers zwei Filme sein wird.
"Ich kann hervorheben, was passiert ist", erzählte Vaughn. "Ich denke, Singer hat es in einer einfacheren Art behandelt, als ich das machen werde. Es wird Sachen erweitern. Da sind drei oder vier Szenen, von denen ich weiß, dass die Leute einfach geschockt und den Tränen nahe sein werden."

Solche Dinge neigen dazu, den Fans Sorgen zu bereiten, aber Vaughn schien nicht nervös zu sein, weil er Nachfolger von Singer ist.
"Ich verstehe, dass die Fans mir gegenüber skeptisch sind, sie haben das Recht dazu. Ich werde den Film so gut machen, wie es mir möglich ist, und hoffentlich mögen sie ihn. Ich weiß, dass es Elemente gibt, die ich einbringen werde, die den Fans Sorgen bereiten werden. Ich will einen Film machen, der auch noch in 20, 30 Jahren herhalten kann. Der Film ist mehr im Ton von 'Erbarmungslos' [Clint Eastwoods Western]."

Er war nicht sehr beunruhigt, dass dies ein Projekt mit großem Budget ist im Vergleich zu seinem kleineren Regiedebüt.
"Ich will einfach Filme machen, die unterhalten. Ich mag die Idee, teure Filme mit Herz zu machen."

Vaughn hofft, dass sein Freund Vinnie Jones im Film sein wird, sehr wahrscheinlich als Juggernaut, aber er hat noch nichts unterschrieben.
"Was an Juggernaut interessant ist, ist, dass er der [Stief-] Bruder von Professor X ist. Deswegen dachte ich, dass es interessant sei, einen englischen Darsteller gegenüber von Patrick Stewart zu haben."
Vaughn war nicht so vertraut mit dem Ursprung des Charakters, aber dachte nicht, dass es mit Vietnam zu tun hat, sondern eher mit Stan Lees Herkunft. Er erzählte, dass er sich die Dark Phoenix-Geschichte angesehen habe. Er gab aber zu, dass er dachte, "einiges davon sei großartig, aber andereTeile verpfuscht."

Einige Monate zuvor wurde bekannt, dass Vaughn für eine Adaption von Neil Gaiman und Charles Vess' graphic novel "Stardust" als Produzent und Regisseur verpflichtet wurde. Den Film wird er irgendwann nach "X-Men 3" beginnen.

"Ich habe ein Treatment geschrieben, aber ich bin kein Autor, deswegen versuche ich gerade den richtigen zu finden. Um es in einen Film zu verwandeln, muss ich es ein bisschen verändern und einen neuen dritten Akt einbauen. Es wird cool, ein bisschen wie 'Princess Bride' trifft 'Midnight Run'."

Vaughn erwähnte, dass Charles Vess ihm Bilder einer limitierten Ausgabe geschickt habe, aber sein Film anders aussehen wird.
"Er zeichnet sehr viktorianisch, aber ich will einen modernen Look für den Film. Das ist, glaube ich, das Problem, wenn Leute sagen, 'wir wollen ein Märchen machen, lasst es uns wie ein Märchen drehen'. Ich wollte es moderner und grober."

Vaughn war sich nicht sicher, welchen Film er nach "X-Men 3" dreht, da auch noch ein Agentenfilm von Autor John Hodge vor ihm liegt, der ursprünglich als Filmversion von "The Man from U.N.C.L.E." geplant war.

Mit zwei Comicverfilmungen vor sich bleibt noch die Frage, ob Vaughn ein Fan dieses Genre ist.
"Ich mag Comics, aber ich lese sie nicht mehr so wie früher. Ich mag graphic novels eher als Comics. So habe ich Neil Gaiman kennengelernt. Ich werde gerne unterhalten und ich mag gute Geschichten. Ich denke, Leute, die Comics schreiben, nehmen das sehr ernst."

Er erzählte nicht, was seine Lieblingscomics sind, weil das vielleicht die Handlung von "X-Men 3" verraten könne.
Seiner Meinung nach "sind sie die Grundlage für den Film", aber er gab zu, dass er Joss Whedons kürzliche Herangehensweise an die Charaktere mochte.

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Kinoentwicklung auf eine neue Stufe.

Steht die nächste Stufe in der Entwicklung des Kinos bevor?

Das Kino war schon immer was Besonderes. Bei seiner Geburt noch war es eine Jahrmarktsattraktion. Dann kam das Fernsehen, das Kino entgegnete mit breiteren Leinwänden. Derweil wird an einem neuen 3D-Kinoverfahren gearbeitet, von dem zum Beispiel Peter Jackson enorm begeistert ist.
Doch was fehlt neben dem immer perfekteren visuellen Erlebnis und Fest für die Ohren bisher? Der Mensch besitzt noch mehr Sinne. Künftig soll man einen Kinofilm auch riechen, schmecken und fühlen können.

Umgesetzt werden soll dies mittels Ultraschall-Impulsen, die das Gehirn manipulieren. So wird es möglich, Geschmack oder Geruch zu simulieren.

Die Technologie wurde bereits von dem Konzern Sony patentiert, ist aber bisher theoretisch, da noch nicht in Experimenten erprobt. Die wissenschaftliche Möglichkeit von Nervenstimulation wurde von einem amerikanischen Forscher jedoch an einem Frosch bewiesen.
Eine weitere Möglichkeit der Technik wäre es, Blinden oder Tauben Kino ganz neu erfahrbar zu machen.

"Click": Mit Beckinsale & Hasselhoff.

Laut Variety sollen neben Adam Sandler Kate Beckinsale und David Hasselhoff in der Fantasy-Komödie "Click" mitspielen. Die Produktion beginnt Mitte Juni.

Beckinsale spielt die weibliche Hauptrolle neben Sandler. Hasselhoff würde Sandlers Boss spielen.

Frank Coraci ("The Waterboy") führt Regie. In dem Film geht es um einen Workaholic-Architekten, der eine Universalfernbedienung findet, die es ihm erlaubt, in seinem Leben vor- und zurückzuspulen. Kompliziert wird es, wenn die Fernbedienung beginnt, seine Entscheidungen zu übergehen.

Das Drehbuch stammt von Mark O'Keefe und Steven Wayne Koren ("Bruce Allmächtig"), mit Korrekturen von Tim Herlihy.

"Blade: Trinity": Snipes verklagt New Line Cinema.

"Blade: Trinity"-Star Wesley Snipes hat New Line Cinema, Drehbuchautor und Regisseur David Goyer und Executive Producer Toby Emmerich auf 5 Mio. Dollar Schadensersatz verklagt, berichtet Variety.

In der Anklage, die am 18. April am U.S. District Court in Los Angeles eingericht wurde, heißt es, dass dem Schauspieler der Regisseur, das Drehbuch und die Nebendarsteller von "Blade: Trinity" aufgezwungen wurden, was eine Verletzung seines Vertrages darstellt. Snipes behauptet auch, dass er einen Teil seiner Gage noch nicht erhalten habe und dass er wegen seiner Rasse belästigt und diffamiert wurde. New Line gab zu der Anklage noch keinen Kommentar ab.

David Goyer schrieb alle drei "Blade"-Drehbücher. Laut der Anklage hatte Snipes jedoch Bedenken, dass Goyer beim dritten Film der Trilogie Regie führen wollte und wurde erst sechs Wochen vor Drehbeginn informiert, dass Goyer der Regisseur ist. Snipes erhielt auch keine Gelegenheit, gegen die "jugendliche Art von Humor" im Drehbuch Einspruch zu erheben. Er war zudem nicht einverstanden, dass das Hauptaugenmerk des Filmes nun auf zwei Nebencharaktere, gespielt von Ryan Reynolds und Jessica Biel, gelegt wurde, und nicht mehr auf Blade selber. Snipes behauptet, der wahre Zweck von "Blade III" bestünde darin, einen Grundstein für zukünftige Spin-Offs rund um die Nebencharaktere zu legen.

Snipes macht Goyer auch für die heftigen Kritiken des Filmes verantwortlich und zitiert dabei Reviews, die Goyer als eine "katastrophale Wahl" bezeichnen und den Film "üblen Schund" nennen. Snipes beschuldigt New Line, dass man ihm noch 3 Mio. Dollar seiner Gage schuldet.

"Blade: Trinity", der mit einem geschätztem Budget von 65 Mio. Dollar produziert wurde, spielte weltweit 52 Mio. Dollar ein.

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"Blade: Trinity" - DVD zum Preis von 19,99 EUR, voraussichtlicher Erscheinungstermin: 27. Mai 2005

"Superman: Returns": Neues Kostüm enthüllt.

USA Today gab kürzlich den ersten Blick auf das neue Superman-Kostüm preis, dass Brandon Routh als Mann aus Stahl in "Superman Returns" tragen wird.

Im Gegensatz zu den "X-Men"-Filmen hat Bryan Singer das Superman-Kostüm in Bezug auf die Comic-Vorlage und den vorangegangenen Filmen und Serien kaum verändert. Der Regisseur wollte "etwas Klassisches". Singer entschied sich dafür, dass auch sein Superman einen blauen Anzug, rote Strumpfhosen und natürlich ein Cape tragen sollte.

Dennoch weißt das neue Kostüm auch kleine Veränderungen auf:

:: Das S-Zeichen auf seiner Brust ist etwas kleiner und weiter oben angebracht. Es ist auch nicht aufgemalt, sondern eher ein dreidimensionales, aufgenähtes Schild.

:: Das Zeichen findet man jetzt auch auf seiner Gürtelschnalle.

:: Kostümdesignerin Louise Mingenbach verwendete wieder die Farben blau, rot und gelb, aber in etwas dunkleren Farben, als in dem Comic. Supermans gelber Gürtel sieht nun goldener aus und sein Cape ist scharlachrot.

"Auch wenn sie außergewöhnliche Kräfte besaßen, hatten die X-Men physische Schwächen," sagte Regisseur Bryan Singer. "Die Anzüge dienten ihnen daher zum Schutz und auch als Kostüm. Superman ist der Mann aus Stahl. Kugeln prallen an ihm ab, nicht an seinem Anzug."

"Superman Returns" kommt im Sommer 2006 in die Kinos.

Informationen zum Thema:
http://www.sf-radio.net/media/superman_returns_costume.jpg - Supermans Kostüm bei sf-radio.net

"Die Vögel" fliegen wieder.

Laut dem Hollywood Reporter befindet sich Michael Bays Platinum Dunes-Produktionslabel mit dem Produzenten Peter Guber und Mandalay Pictures in Verhandlungen über die Produktion eines Remakes von Alfred Hitchcocks 1963er Horror-Klassiker "Die Vögel".

Wie schon das Original, so soll die Neufassung auf eine Kurzgeschichte von Daphne du Maurier über eine Reihe von mysteriösen Vogel-Attacken, die die Bewohner einer Kleinstadt terrorisieren, zurückgehen.

Universal, die die Rechte an der Geschichte und dem Original-Film besitzen, produzierten 1998 bereits ein dem Original Bild für Bild nachempfundenes Remake von Hitchcocks "Psycho" mit Regisseur Gus Van Sant - und später im gleichen Jahr, "A Perfect Murder", auf einem Schauspiel basierend, das Hitchcocks "Dial M for Murder" inspiriert hat. Warner Brothers haben sich ebenfalls vor kurzem dem Hitchcock-Revival angeschlossen und eine überarbeitete Version von "Strangers on a Train" für eine Veröffentlichung im Jahr 2006 angekündigt.

Jerry Seinfeld macht "Bienen-Film".

DreamWorks Animation hat den Starttermin und die Cast für einen neuen Animationsfilm bekannt gegeben.

"Bee Movie" ist von Jerry Seinfeld zusammen mit Barry Marder, Spike Feresten und Andy Robin geschrieben worden. Seinfeld fungiert auch als Produzent und wird der Hauptfigur seine Stimme leihen. Bei der weiblichen Hauptfigur wird man Renee Zellwegers Stimme hören können.

In "Bee Movie" geht es um Barry B. Benson, eine Biene, die gerade das College beendet hat, und deren Träume platzen, da sie erkennt, dass sie nur eine Karrierewahl hat - Honig.
Als Barry einmal außerhalb des Bienenstocks ist, rettet ihm Vanessa, eine Floristin in New York City, das Leben.
Als ihre Freundschaft aufblüht, öffnet Barry die Augen für die Welt der Menschen und erkennt bald, dass die Menschen teilhaben an dem Massenverbrauch von Honig. Mit diesen Informationen ausgestattet, erkennt Barry seine Berufung und beschließt, die Menschheit zu verklagen, weil sie den Honig der Bienen stiehlt.
Dies löst einen Konflikt zwischen den Bienen und den Menschen aus, wobei jeder auf den anderen zeigt. Barry steht zwischen ihnen und muss sehr ungewöhnliche Probleme lösen.

Weitere Stimmen kommen von (in alphabetischer Reihenfolge): Alan Arkin, Kathy Bates, Robert Duvall, Eric Idle, Larry King, William H. Macy, Tim Blake Nelson, Uma Thurman, Patrick Warburton und Oprah Winfrey. Matthew Broderick soll u. U. auch dabei sein.

Regie führen Steve Hickner ("Der Prinz von Ägypten") und Simon J. Smith ("Shrek 4-D"), der sein Regiedebüt im Bereich Kino gibt.

"Bee Movie" soll am 2. November 2007 im Kino starten. Zuvor wird am 18. Mai 2007 der dritte "Shrek"-Film im Kino zu sehen sein.

"Battlestar Galactica": Spoiler für 2. Staffel!

"Dem Himmel sei Dank bekommt 'Battlestar Galactica' eine zweite Staffel", freut sich SyFyportal.com und gibt eine Reihe von Spoilern für die ersten fünf Folgen wieder, die von Gateworld zusammengetragen und vom Hollywood North Report bestätigt wurden.

Die Nachricht, dass BSG fortgesetzt wird, erfüllt nicht nur die im Laufe der Serie von knallharten Kritikern zu Fans geläuterte SyFy-Portal-Crew mit Freude, denn man darf sich nun endlich Antworten auf die vielen offenen Fragen erhoffen, die uns im Finale der ersten Staffel in multiplen Cliffhangern der bösartigsten Sorte an den Kopf geworfen wurden.

Wer nun hofft, gleich in den ersten paar Folgen mit umfassenden Antworten versorgt zu werden, der hat sich allerdings sprichtwörtlich "geschnitten".

In der ersten Folge, "Scattered", wird Cmdr. Adama (Edward James Olmos) vom Schiffsdoktor wieder zusammengeflickt, nachdem er in der letzten Folge von Boomer ein bisschen erschossen wurde. Wie sehr, darüber rätselten Fans lange - nun sieht es aber doch so aus, als ob Adama vorerst überleben würde. Die Galactica selbst wird vom Rest der Flotte getrennt. Während Boomer als Cylon-Agentin entblößt wird, gehen wilde Verdächtigungen darüber um, wer von den höherrangigen Offizieren ebenfalls ein Cylon sein könnte. Man denke nur an den armen Chief Tyrol (Aaron Douglas), der bekanntlich ein Verhältnis mit Boomer hatte und diese stets deckte ...

"Scattered" ist der erste Teil eines Zweiteilers. In der Fortsetzung mit dem Titel "Valley of Darkness" gelangen Cylon-Befehlshaber auf die Galactica. Lee Adama (Jamie Bamber) versucht mit einem Team von Marines, sie aufzuhalten.

In "Fragged", der dritten Episode der Staffel, ringt Cmdr. Adama immer noch mit dem Tod. Colonel Saul Tigh (Michael Hogan) muss sich der zivilen Regierung stellen, die ein wenig stinkig darüber ist, dass Adama versucht hat, sie auszuschalten.

Die vierte Folge, "Resistance", zeigt Starbuck (Katee Sackhoff) und Helo (Tehmoh Penikett) in Gesellschaft einer Gruppe von Menschen, die die Cylon-Attacken auf Caprica überlebt haben und dabei sind, eine Widerstandsbewegung gegen die Cylons ins Leben zu rufen. "Earth: Final Conflict" grüßt aus der Ferne.

Um Starbuck geht's auch in der nächsten Folge, "The Farm", in der sie angeschossen wird und in einem weit entfernten Krankenhaus auf Caprica erwacht. Ein sie betreuender Arzt hat ein paar interessante Pläne für sie.

Nichts wird über das Schicksal von Präsidentin Laura Roslin (Mary McDonnell) oder der auf Kobol gestrandeten Leute berichtet. Schon gar nichts über Baltar, den neuen Apostel der Cylon-Kirche. Eine grobe Vorstellung von der Richtung, in die sich "Battlestar Galactica" entwickelt, bekommen wir aber schon einmal und dürfen uns noch bis zum 15. Juli darauf freuen, dass es endlich mal wieder eine Sci-Fi-Serie gibt, die sich überhaupt nennenswert enwickelt.

Übrigens: Richard Hatch hat verlauten lassen, dass sein Charakter des Freizeitterroristen Tom Zarek für mehrere Episoden zurückkehren wird.

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"Lost": Mit neuem Gesicht!

TV Guide hat in Erfahrung gebracht, welche Schauspielerin man in Season-Finale der ABC-Hitserie "Lost" sehen wird.

Wie sich herausstellt, war ein Filmstar mit an Bord des Oceanic Flight 815. Michelle Rodriguez ("Resident Evil", "S.W.A.T.") wird man im Season-Finale zum ersten Mal sehen können, in dem sehr viele Flashback-Szenen vorkommen. Darin sieht man, dass sie sich mit Jack (Matthew Fox) vor dem Abflug angefreundet hat.

Das Season-Finale wird am 18. Mai 2005 in den USA gezeigt. "Lost" läuft in Deutschland immer montags um 20.15 Uhr auf Pro Sieben.

"Lost": Special als Stream.

Als abc das Lost-Special "The Journey" ausstrahlte, hatten deutsche Fans der Serie noch nichts davon. Mittlerweile hat abc das Special jedoch auf seiner "Lost"-Homepage online (unter "Video Gallery").

Das Special hat zwei Zielgruppen: Zum einen Leuten den Einstieg in die Serien erleichtern, die später dazugekommen sind, zum anderen sollen Hardcore-Fans dadurch neue Einblicke auf die bisherigen Folgen geboten werden.

Das Special wird bis zum Staffelfinale der Serie online bleiben. Allerdings sollten deutsche Zuschauer, die "nur" auf ProSieben-Stand sind, sich darüber klar sein, dass das Special einiges an Spoilern beinhaltet.

Informationen zum Thema:
http://abc.go.com/primetime/lost/

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3. Preview der Fedcon XIV
von Sebastian Peitsch

Ob es nun die "großartigste" oder gar die "größte" Convention in Europa wird, man mag geteilter Meinung sein, vielleicht trifft ja am Ende beides für die hoffentlich begeisterten Besucher zu. Der Termin jedenfalls steht seit langem fest: "The greatest Star Trek & Sci-Fi Convention in Europe" findet vom 6. bis 8. Mai im Maritim Hotel Bonn statt und die Veranstalter erwarten an den drei Veranstaltungstagen mehr als 5000 Besucher - bei ungenannter Zählweise.

Großartig ist in jedem Fall das, was an Stargästen zu erwarten ist. Ohne andere Veranstaltung klein reden zu wollen, hier würden sich kleinere Cons wohl noch nach den Stars in der unteren Hälfte der Gästeliste die Finger lecken. So dürfen sich diejenigen, die bereits eine Karte erstanden haben, über die wohl derzeit auf unserem Planeten bekanntesten Vulkanier freuen: Leonard Nimoy (TOS: Spock) und Jolene Blalok (ENT: T’Pol).

Wer bereits hier mit der Zunge schnalzt, kann sich versichert sehen, dass die Fedcon-Macher es erneut geschafft haben, nahezu alle beliebten "Star Trek"- und Sci-Fi-Serien abzudecken. So ist der an dritter Stelle der Gästeliste genannte Brent Spiner (TNG: Data) als Vertreter der "Next Generation"-Crew mit dabei, "Deep Space Nine" wird durch Andrew Robinson (DS9: Garak) vertreten und wäre dies eventuell auch durch zwei Schauspieler gewesen, wenn James Darren (DS9: Vic Fontaine) nicht vor wenigen Wochen erst hätte absagen müssen, genau wie John die Lance (TNG, DS9, VOY: Q). Somit gehen lediglich die Fans leer aus, die "Voyager" zu ihrem persönlichen Liebling auserkoren haben.

Darüber hinaus ist das bekannte "Klingonen-Tag-Team" J. G. Hertzler (DS9: Martok) und Robert O´Reilly (TNG & DS9: Gowron) mit an Bord - die beiden Darsteller, die dem Vernehmen nach stets gerne nach Deutschland kommen, waren bereits auf zahlreichen Veranstaltung ein ums andere Mal eine erfrischende Erscheinung.
Dominic Keating (ENT: Reed) und Gary Graham (ENT: Emb. Soval) runden den "Star Trek"-Teil ab, und somit wird sicherlich das Eine oder Andere zum kürzlich abgedrehten Ende von "Enterprise" zur Sprache kommen. Vielleicht lässt sich Jolene Blalok doch entlocken, warum sie das Ende der Serie für so abstoßend hält - und wie es Mr. Keating sieht. In jedem Falle wäre es von Nutzen gewesen, wenn die letzten Folgen bereits im US-Fernsehen gelaufen wären. Die sicherlich in den Schauspieler-Verträgen enthaltenen Non-Disclosure-Agreements werden hier allzu neugierigen Fragen einen Riegel vorschieben und die eventuell kontroverse Diskussion über das Ende verhindern. Dies wird wohl der nächsten FedCon vorbehalten sein.

Bei weiterem Studium der Gästeliste wird dann offensichtlich, warum das "&" im Titel der Veranstaltung in keiner Weise ein Anhängsel, sondern einen integralen Teil der FedCon ankündigt. So ist mit Kevin Sorbo (AND: Dylan Hunt; Hercules), Stephen Furst (B5: Vir Cotto), Corin Nemec (SG-1: Jonas Quinn) und Clare Kramer (BUF: Glory) alsbald so ziemlich alles abgedeckt, was an Sci- Fi in der letzten Dekade auch nur ansatzweise Erfolg hatte - wenn man einmal vom derzeitigen Sci-Fi Channel Quotenhit "Stargate Atlantis" absieht. Hier ist hoffentlich für die Zukunft anderes geplant. Wünschenswert wäre es, und mit dem Zusammenstreichen seiner Rolle von der Rumpf-Crew zum regelmäßigen Gastdarsteller in der zweiten Staffel möchte man den Veranstaltern Rainbow Sun Franks (SGA: Aiden Ford) ans Herz legen.

Zusätzlich wird es auch auf der FedCon 14 wieder genügend Gelegenheit geben, das "Rund um" zu diskutieren. Richard Arnold wird vor Ort sein, um sein Wissen über den "Star Trek"-Franchise zum Besten zu geben. Eventuell möchte ein Leser Mr. Arnold danach fragen, wo der Gute nach dem Absetzen der letzten noch laufenden "Star Trek"-Serie neues Material herzubekommen gedenkt. Wir drücken ihm die Daumen.

Interessante Einblicke über seinen 14minütige Kurzfilm "Roddenberry on Patrol" wird Leonard McLeod ermöglichen. Der Film handelt über den Weg Roddenberrys von der Idee zur Umsetzung von "Star Trek".

Ein eventuell interessantes Kleinod stellt Nasa-Astronaut und Spaceshuttle Commander Rick Searfoss dar - laut dessen Webseite Kommandant der bisher komplexesten Forschungsmission im Weltall (jedenfalls was die US-Seite angehen dürfte). Nach eigener Aussage bereitet sich Searfoss auf jede Veranstaltung vor wie auf einer Spaceshuttle Mission, um dem Veranstalter eine möglichst "stimulierende Präsentation" zu liefern.

Wie bereits zu früheren Veranstaltungen wird Marc Berners Lee durch das Programm führen.

Neben der eigentlichen Veranstaltung gibt es Autogrammsessions (auch eigens nur mit Leonard Nimoy und Jolene Blalock, wobei wie immer bei Conventions hierfür extra bezahlt werden muss) sowie einige Workshops zu illustren Themen wie "3D Computerschach", einige Previews sowie unterschiedliche Rateveranstaltungen. Wie bei jeder Con ist der Samstag der am dichtesten gepackte Veranstaltungstag, welcher mit einem Konzert von James Horan, einem Nebendarsteller in "The Next Generation", "Enterprise" und "Deep Space Nine" beschlossen wird.

Die Eintrittspreise für das gesamte Wochenende reichen von 75 bis 249 Euro, wobei der interessante Samstag für 49 Euro zu haben ist.

Wir drücken allen Karteninhabern die Daumen, dass alle Gäste bei vollster Gesundheit unsere ehemalige Bundeshauptstadt erreichen. Eventuelle Neuigkeiten dann sicherlich im nächsten Corona.

Informationen zum Thema:
http://www.fedcon.de - Offizielle Homepage der "Federation Con XIV"

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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4. Beyond Science Fiction 07: Crossing Jordan
von Matthias Pohlmann

"Wenn man in der dritten Staffel richtig in Form kommt"

Es gibt unter den "Spurenermittlern" im Fernsehen nicht nur die mittlerweile drei "CSI"-Exemplare, sondern mit "Crossing Jordan" auch eine Serie, die deutlich näher an der "Mutter all dieser Serien", "Quincy", liegt und "Quincy"-Darsteller Jack Klugman auch schon in einem Gastauftritt begrüßen durfte. "Crossing Jordan" läuft in den USA auch nicht auf CBS, sondern ist bei der Nummer zwei in den Staaten, NBC (im gleichen Konzern wie "Galactica"-Sender SciFi und "The 4400"-Sender USANetwork) zu sehen. Die Serie liegt deshalb näher am "Vorbild", weil hier die jeweilige Autopsie der Leiche die zentrale Rolle bei der Spurenverwertung spielt (in der "CSI"-Welt ist das meist nur eine von vielen Spuren) und weil es in der Hauptperson, Jordan, jemanden gibt, der wie einst Quincy nicht nur innerhalb der Grenzen der Aufgaben einer Gerichtsmedizinerin ermittelt.

Die Hauptcharaktere

Dr. Jordan Cavanaugh ist die Namensgeberin und Hauptperson der Serie. Zum Thema Verbrechen, insbesondere zu Tötungsdelikten, hat sie ein sehr persönliches Verhältnis: Ihre Mutter wurde einst Opfer eines ungeklärten Verbrechens. Diese Erfahrung lässt sie bei kniffligen Fällen nicht ruhen - sie setzt notfalls auch ihren Job oder sogar ihr Leben aufs Spiel, um einen Fall aufzuklären. Dabei beschränkt sie sich nicht auf die Arbeit als Gerichtsmedizinerin, sondern ermittelt auch des Öfteren auf eigene Faust. Ihr Privatleben ist eher chaotisch, engere Bindungen scheint sie zu scheuen. Gespielt wird Jordan von Jill Hennessy, einer ehemaligen Stand-Up-Comedian ("Es begann im September": Lynn McCale, "Law & Order", Staatsanwältin Claire Kincaid).

Dr. Garett Macy ist Jordans Chef und im Grunde der Einzige der ihr vorgesetzten Leute, der mit ihr richtig umzugehen weiß, auch wenn sie ihn das ein oder andere Mal mit ihrer Starrköpfigkeit an den Rande des Wahnsinns treibt. Letztlich schätzt er sie jedoch, da er genau weiß, dass sie seine beste Pathologin ist. Auch sein Privatleben verläuft alles andere als geradlinig, obwohl er verheiratet ist. Macy wird von Miguel Ferrer gespielt ("Traffic": Eduardo Ruiz; "Twin Peaks": Albert Rosenfield). Ferrer ist der Cousin von George Clooney und spielt mit Bill Mumy ("Babylon 5": Lennier) in der Band "The Jenerators", die er mit diesem zusammen gegründet hat. Beide zeichneten auch schon für einige Comics aus den Häusern Marvel und Dark House verantwortlich.

Dr. Nigel Townsend ist ein schräger Vogel mit unorthodoxen Arbeitsmethoden. Sein Humor ist höchst gewöhnungsbedürftig und das ein oder andere Mal sorgen seine - vorsichtig ausgedrückt - ungewöhnlichen Umgangsformen für Verwirrung. Dennoch ist der privat insbesondere an Fotografie und Mode interessierte Nigel irgendwie liebenswert. Er wird von Steve Valentine ("Mars Attacks": TV- Direktor) gespielt.

Dr. Mahesh Vijayaraghavensatyanaryanamurthy ("Bug") hat seinen Spitznamen seinem Spezialgebiet, der kriminalistischen Insektenkunde zu verdanken. Er ist jemand, in dessen Leben moralische Werte eine große Rolle spielen und der nach "Reinheit" und Perfektion strebt, was ihm immer wieder Enttäuschungen bringt. Sein Erfolg beim weiblichen Geschlecht ist beispielsweise eher begrenzt. Bug wird von Ravi Kapoor gespielt, der ansonsten eher in unbekannteren Produktionen zu sehen war.

Lilly Lebowski ist zu Beginn der Serie die Sekretärin von Dr. Macy. Doch die starke Frau hat einiges drauf und so beschränkt sich ihr Job nicht mehr auf Sekretariatsarbeiten, sondern liegt insbesondere im Bereich der "Trauerbegleitung". Ihre Gefühle für Dr. Macy werden von diesem zwar erwidert, dies aber nur zeitweise (die Beziehung scheitert). Danach versucht sie herauszufinden, was sie wirklich will. Lilly wird von Kathryn Hahn gespielt ("Wie werde ich ihn los - in 10 Tagen?": Michelle Rubin).

Detective Woody Hoyt kommt in der zweiten Staffel als wichtiger Charakter hinzu. Er ist ein ziemlich naiv wirkender Polizist vom Lande, der - im krassen Gegensatz zu Jordan - immer versucht, auf der Basis von Vorschriften zu handeln. Sein Herz sitzt jedoch am rechten Fleck und es gelingt ihm langsam, Jordans Vertrauen zu erreichen. Sein Charakter wird von Jerry O’Connell verkörpert, den man wohl vor allem aus "Sliders" als Quinn Mallory kennt.

Nicht in jeder Folge dabei, aber dennoch eine Art Hauptcharakter ist Max Cavanaugh, Detective im Ruhestand und Jordans Vater. Auch er ist durch den Verlust seiner Frau traumatisiert, aber ein echter Sympathieträger, der seiner Tochter mit Rat und Tat zur Seite steht, aber nicht besonders gern auf ihre Fragen den Tod ihrer Mutter betreffend antwortet. Er wird von Ken Howard gespielt, den man bereits aus Serien wie "Der Denver-Clan" (Garrett Boydston) oder "Die Dornenvögel" (Rainer Hartheim) kennt.

Daneben gibt es in jeder Staffel noch mindestens einen weiteren Pathologen (oder eine weitere Pathologin) im Team, jeweils mit einer ähnlich wichtigen Rolle wie der Bugs oder Nigels. Auch von Seiten der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft gibt es ebenfalls wichtigere Rollen, die aber immer wieder verschwinden.

Notizen am Rande

"Crossing Jordan"-Hauptdarstellerin Jill Hennessy wurde im Jahr 2003 schwanger, so dass einige Folgen der dritten Staffel ohne sie gedreht werden mussten und die Serie (wie "Alias" und "24" in diesem Jahr) in die Midseason (nur 13 Episoden, Start im Winter) wechselte. Außerdem wurde deshalb der dritte Teil eines Dreiteilers erst am Ende der Staffel ausgestrahlt (Vox strahlte in der richtigen Reihenfolge aus). Dies hat den Quoten leider überhaupt nicht gut getan - 16,5% Verlust an durchschnittlichen Zuschauern war das traurige Ergebnis (zweite Staffel: 12,7 Mio Zuschauer, Rang 23 der Jahrescharts - dritte Staffel 10,6 Mio Zuschauer, Rang 49). Die Verlängerung der Serie hatte deshalb einen Wermutstropfen - die vierte Staffel wurde zwar wieder in den Herbst verlegt, statt der gewohnten 22 Episoden gibt es aber in der vierten Staffel nur noch 20. Mit wieder über 12 Mio Zuschauern im Schnitt und Rang 25 der bisherigen Jahrescharts konnte die Serie in diesem Jahr bisher wieder zu alter Stärke zurück finden.

Crossing Jordan vs. CSI

"Crossing Jordan" lebt vor allem vom Charisma Jill Hennessys. Mag man diese Schauspielerin, so mag man in aller Regel die Serie. Im Unterschied zu "CSI" sind die anderen Charaktere deutlich weniger geeignet, ihretwegen die Serie zu sehen, da "Crossing Jordan" deutlicher auf die Hauptperson zugeschnitten ist. Ein wenig schade ist auch die große Fluktuation, die einerseits die Notwendigkeit verursacht, immer wieder neue Charaktere einzuführen, deren Interaktion mit den "bleibenden" Charakteren dann aber andererseits am Ende folgenlos bleibt. Dadurch hat es "Crossing Jordan" deutlich schwerer, zum "Muss" zu werden, da "CSI" den verschiedenen Teammitgliedern schneller ausreichend Tiefe gegeben hatte, um am Schicksal aller Beteiligten teilhaben zu wollen. Auch schienen bei "Crossing Jordan" manche Nebencharaktere arg flach gezeichnet, allen voran der der Staatsanwältin Rene Walcott, die einem schon nach wenigen Folgen einfach nur auf die Nerven ging.

So brauchte es schon die x-te Wiederholung der ein oder anderen Folge, damit der Autor dieser Zeilen (fast) alle Folgen gesehen hatte. Dies auch nur, weil eine gewisse Sympathie für Jill Hennessy nicht zu leugnen ist.

Die dritte Staffel - ein großer Schritt nach vorne

Letztlich hat sich das Schauen der ersten beiden Staffeln jedoch gelohnt, denn mit der dritten Staffel trat bei "Crossing Jordan" eine deutliche Qualitätsverbesserung der Serie im Ganzen ein. Einerseits (das mag auch an einer verbesserten Synchronisation liegen) sind die Dialoge feinsinniger und geschliffener, so dass der Unterhaltungswert der Folgen deutlich ansteigt. Auch wird die Tatsache, dass im Grunde alle Charaktere irgendwie "schräg" sind, mittlerweile besser - und nachhaltiger - genutzt. Mit der Figur von Detective Annie Capra wurde darüber hinaus neue Farbe in die Serie gebracht - schade nur, dass diese in der vierten Staffel zumindest bei den bisher ausgestrahlten Folgen nicht mehr mit an Bord war. Seit der dritten Staffel hat sich "Crossing Jordan" durch diese Verbesserung von "Schau’ ich, wenn gerade nichts besseres kommt bzw. zu tun ist" auf "Schaue ich gerne" verbessert - mit einer Tendenz zu "Muss ich sehen". Dass die Serie nun am "Crime-Montag" auf Vox hinter "CSI: Miami" und "Criminal Intent" läuft, ist da natürlich nicht direkt schlecht.

Fazit

Mittlerweile ist dies eine wirklich sehenswerte Serie geworden, die Tim Kring ("Providence") sich da ausgedacht hat. Es hat seine Zeit gebraucht, bis die Serie in Form war, aber die dritte (leider kurze) Staffel macht eindeutig Lust auf mehr. Ein Lob sei an dieser Stelle auch einmal der Programmabteilung von Vox ausgesprochen - der Montag Abend ist seit diesem Januar mit drei Crimeserien am Stück wirklich stringent durchprogrammiert. Durch den Wechsel vom Lead-Out von "Six Feet Under" zum Lead-Out von "Criminal Intent" fährt Jordan mittlerweile zuverlässig zweistellige Marktanteile in der Zielgruppe ein. Insgesamt reicht es wegen der etwas holprigen ersten beiden Staffeln noch nicht zu einem Spitzenplatz, die Ansätze der dritten Staffel sind aber gut genug, sich - unter ohnehin empfehlenswerten Serien - einen Platz im Mittelfeld zu sichern.

Persönliches Ranking:
Desperate Housewives, Cold Case, Gilmore Girls, Ein Käfig voller Helden, Crossing Jordan (dank der dritten Staffel), Nip/Tuck, The District

Coming Next: CSI: Miami

Informationen zum Thema:
http://www.nbc.com/Crossing_Jordan - offizielle Homepage, englisch
http://www.vox.de - VOX-Homepage zur Serie, deutsch
http://www.wunschliste.de - wunschliste.de zur Serie

Shopping-Tipps zum Thema:
"Crossing Jordan" - Soundtrack zum Preis von 29,99 EUR

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http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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5. Ihre Meinung

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!


Corona Magazine #142
Anmerkung zum Spotlight "Star Trek: Voyager - Die beiden letzten Staffeln"

Ihr Rückblick auf die Endgamefolge erscheint mir doch etwas harmlos und zu milde gestimmt.

Meine größten Kritikpunkte an dieser Folge sind der kaltblütig geplante und ausgeführte Holocaust an den Borg. Natürlich sind sie "unsere" Feinde, aber deshalb Milliarden töten um ein 150-Mann-Schiff nach Hause zu bringen? Des Weiteren ist die Zeitreise der Admiralin nicht durchdacht. Damit Seven überlebt, wagt sie das Risiko und bringt Hypermegasupertechnologien mit aus der Zukunft (Was würde wohl Dulmar und Lucsly dazu sagen?) und bringt die Voyager nach Hause. Was ist aber mit dem Rest der Crew, die bis dahin gestorben ist? War sie der Admiralin einfach egal? Hätte sie nicht direkt zum Fürsorger springen müssen oder noch weiter zurück - in die Badlands? Immerhin hat sie durch den Sprung ihren ersten Offizier und ihren Arzt verloren.

Wobei sich dann die Frage stellt, ob es überhaupt rechtmäßig ist, die Vergangenheit zu ändern, denn so oder so hat sie das Leben mindestens dieser Crew beeinflusst, durch die verfrühte Rückkehr aber auch noch viel mehr Lebensläufe im Alpha-Quadranten. Ich finde, das sind moralische Dilemma, da hätte Picard mindestens zwei Folgen drüber nachgedacht.


- Karsten Schramm

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6. TV-Vorschau
(7. Mai 2005 - 20. Mai 2005)
Colorcode: PayTV Österreich Schweiz

Samstag, 7. Mai 2005

10:45 Uhr Hercules
Freund und Feind
3x13 Kabel1 Wdh.
11:35 Uhr Xena
Der Preis
2x20 Kabel1 Wdh.
14:45 Uhr Zurück in die Zukunft
Dank einer in einem Auto eingebauten Zeitmaschine verhindert Michael J. Fox zuerst, dass seine Eltern sich verlieben, und danach versucht er verzweifelt, sie wieder zusammenzubringen.
US
1985
VOX Wdh.
14:50 Uhr FARSCAPE - Verschollen im All
Das Fenster in die Zeit
2x06 ATVplus Wdh.
15:15 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Schwarz wie der Teufel
4x08 Pro7 Wdh.
15:45 Uhr James Cameron's Dark Angel
Ein schwacher Abklatsch
2x19 ATVplus Wdh.
16:15 Uhr Andromeda
Planet Möbius
2x06 RTL2 Wdh.
16:40 Uhr The Pretender
Auf hoher See
1x13 ATVplus Wdh.
16:50 Uhr Tru Calling: Schicksal reloaded!
Hilf mir!
1x01 RTL 1st
17:10 Uhr Stargate
Übermenschen
1x19 RTL2 Wdh.
17:35 Uhr The Pretender
Die Sache mit den Frauen
1x14 ATVplus Wdh.
17:55 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Piper und die Tafelrunde
6x08 ORF1 Wdh.
20:15 Uhr Das Ding aus einer anderen Welt
Wissenschaftler in der Antarktis infizieren sich mit einem außerirdischen Virus und mutieren zu Bestien. Kurt Russel hat einen Flammenwerfer und Dynamit und möchte diese Invasion aufhalten.
US
1982
Sci Fi Wdh.
20:15 Uhr Absolon
Christopher Lambert als Cop, der den Tod eines Wissenschaftlers untersucht. Dabei gerät er selbst in die Schusslinie, da in ihm das Serum gegen ein Killervirus steckt.
CA/UK
2003
Premiere Start Wdh.
22:00 Uhr Kalifornia
Ein Reporterpaar macht eine Reportage über Serienkiller. Dabei nehmen sie zwei Tramper mit, ohne zu wissen, dass sie damit ihre Story quasi mit herumschleppen. Mit Brat Pitt und David Duchovny.
US
1993
13th Street Wdh.
22:05 Uhr Das Dorf der Verdammten
In einem Provinznest werden neun Kinder mit unheimlichen Fähigkeiten geboren. Von John Carpenter mit Christopher Reeve.
US
1995
RTL2 Wdh.
22:55 Uhr Passwort: Swordfish
John Travolta heuert einen Computerspezialisten an, um ein riskantes, krummes Ding zu drehen.
US
2001
SF1 Wdh.
23:45 Uhr Operation Sandman
Experimente an Soldaten zur Schlafunterdrückung haben Nebenwirkungen. Eine Militärpsychiaterin soll herausfinden, warum, und kommt skrupellosen Machenschaften auf die Spur.
US
2000
Sat1 Wdh.
23:55 Uhr Band Of Brothers - Wir waren wie Brüder
Der Spezialauftrag
1x08 RTL2 Wdh.
00:55 Uhr Stargate
Kurt Russel geht mit James Spader durch das Stargate in eine andere Welt, in der noch der Sonnengott Ra regiert und die Menschen unterjocht.
FR/US
1994
ORF1 Wdh.
01:30 Uhr Out Of Time - Der tödliche Auftrag
Dean Cain ist ein Einbrecher und wird durch ein Feuer in dem Hochhaus festgehalten, aus dem er gerade einen Chip entwenden wollte. Zusätzlich sind auch noch andere hinter dem Chip her.
US
2001
Pro7 Wdh.
02:25 Uhr Passwort: Swordfish
John Travolta heuert einen Computerspezialisten an, um ein riskantes, krummes Ding zu drehen.
US
2001
SF1 Wdh.
02:30 Uhr Tru Calling: Schicksal reloaded!
Hilf mir!
1x01 RTL Wdh.

Sonntag, 8. Mai 2005

11:20 Uhr Hercules
Wenn Götter lieben
3x14 Kabel1 Wdh.
12:15 Uhr Hercules
Die Abrechnung
3x15 Kabel1 Wdh.
13:10 Uhr James Cameron's Dark Angel
Ein schwacher Abklatsch
2x19 ATVplus Wdh.
13:10 Uhr Krull
Ein Monster landet mit Festung auf einem Planeten und entführt die Prinzessin. Da muss ein Held tun, was ein Held so tut. Prinzessinnen retten und Monster töten.
UK
1983
Kabel1 Wdh.
14:00 Uhr Star Trek - Enterprise
Raumpiraten
1x19 Sat1 Wdh.
14:30 Uhr Die verlorene Welt
Tödliche Maskerade
2x05 Pro7 Wdh.
15:00 Uhr Star Trek - Enterprise
Schiff der Geister
1x20 Sat1 Wdh.
15:25 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
König Arthur
3x17 Pro7 Wdh.
20:13 Uhr Psycho
Hitchcock-Klassiker über Norman Bates, sein Motel (Zimmer inklusive Dusche) und seine Mutter.
US
1960
13th Street Wdh.
20:15 Uhr Ocean's Eleven
George Clooney, Brad Pitt und noch 9 weitere Größen wollen ein Casino ausrauben.
US
2001
RTL 1st
20:15 Uhr Last Samurai
Tom Cruise, als gebrochener Soldat, soll der japanischen Armee helfen, Rebellen zu unterwerfen. Als er von denen gefangen wird, lernt er den Weg der Samurai.
US/NZ
2003
Premiere 4 Wdh.
20:15 Uhr Ritter aus Leidenschaft
Heath Ledger tut so, als wäre er ein echter Ritter und tritt bei einem Turnier an.
US
2001
Pro7 Wdh.
20:15 Uhr The Arrival - Die Ankunft
Ein Astronom entdeckt Anzeichen für intelligentes Leben. Und lernt es viel näher kennen, als ihm lieb ist.
US/MX
1996
Sci Fi Wdh.
22:00 Uhr Der Feuerteufel
Die kleine Drew Berrymore hat die Fähigkeit, alleine durch ihre Gedanken Feuer zu entfachen. Das interessiert natürlich die Regierung.
US
1984
VOX Wdh.
22:05 Uhr Event Horizon - Am Rande des Universums
Ein Raumschiff mit einem experimentellen Überlichtantrieb taucht nach sieben Jahren wieder auf. Eine Bergungscrew soll herausfinden, warum das Schiff verschollen war. Es stellt sich heraus, dass das Schiff den Umweg durch die Hölle gemacht hatte ...
UK/US
1993
ATVplus Wdh.
22:10 Uhr The Second Arrival - Die Wiederkehr
Aliens planen schon wieder, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Wie eigentlich jeden Abend.
US
1998
Sci Fi Wdh.
23:55 Uhr 2025 - Gejagt durch die Zeit
Ein paar Personen werden durch die Zeit geschickt, um ein Kind zu beschützen. Leider verlieren sie auf dem Weg ihr Gedächtnis.
US
1996
Sci Fi Wdh.
00:45 Uhr Warhammer - Der finale Krieg
Dean Cain als General in einem Krieg zwischen zwei Kolonien, der inzwischen 100 Jahre andauert. Nun soll er beendet werden.
US
2000
Pro7 Wdh.
01:10 Uhr Ocean's Eleven
George Clooney, Brad Pitt und noch 9 weitere Größen wollen ein Casino ausrauben.
US
2001
ORF1 Wdh.
01:30 Uhr Event Horizon - Am Rande des Universums
Ein Raumschiff mit einem experimentellen Überlichtantrieb taucht nach sieben Jahren wieder auf. Eine Bergungscrew soll herausfinden, warum das Schiff verschollen war. Es stellt sich heraus, dass das Schiff den Umweg durch die Hölle gemacht hatte ...
UK/US
1993
ATVplus Wdh.
01:55 Uhr Ocean's Eleven
George Clooney, Brad Pitt und noch 9 weitere Größen wollen ein Casino ausrauben.
US
2001
RTL Wdh.
02:30 Uhr Ritter aus Leidenschaft
Heath Ledger tut so, als wäre er ein echter Ritter und tritt bei einem Tunier an.
US
2001
Pro7 Wdh.

Montag, 9. Mai 2005

15:15 Uhr Stargate: SG1
Vergangenheit und Gegenwart
3x11 ATVplus Wdh.
16:15 Uhr Smallville
Wer schoss auf Lionel Luthor?
2x13 ORF1 Wdh.
17:45 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Man stirbt nur drei Mal
1x16 ORF1 Wdh.
17:45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Der Feuersturm
6x19 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Jolinars Erinnerungen
3x12 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Lost
Der Nachtfalter
1x07 Pro7 1st
20:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Der Duft der Frauen
2x04 VOX Wdh.
20:45 Uhr Lost
Die Höhle
1x06 SF2 1st
21:35 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Familienbande
1x04 SF2 Wdh.
21:50 Uhr Digital Man
Eine Kampfmaschine soll gegen Terroristen eingesetzt werden und gerät dabei außer Kontrolle.
US
1995
Sci Fi Wdh.
22:15 Uhr Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Leonard Betts
4x14 Kabel1 Wdh.
22:20 Uhr Stargate: SG1
Daniel's Träume
7x15 ATVplus Wdh.
23:15 Uhr Stargate: SG1
Bote des Todes
7x16 ATVplus Wdh.
23:15 Uhr Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Mutterkorn
4x13 Kabel1 Wdh.
00:15 Uhr Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Die Frau mit den grünen Augen
3x04 Kabel1 Wdh.
01:30 Uhr Stargate: SG1
Daniel's Träume
7x15 ATVplus Wdh.
01:50 Uhr Der Feuerteufel
Die kleine Drew Berrymore hat die Fähigkeit, alleine durch ihre Gedanken Feuer zu entfachen. Das interessiert natürlich die Regierung.
US
1984
VOX Wdh.
02:15 Uhr Stargate: SG1
Bote des Todes
7x16 ATVplus Wdh.
02:15 Uhr Lost
Die Höhle
1x06 SF2 Wdh.

Dienstag, 10. Mai 2005

15:15 Uhr Stargate: SG1
Jolinars Erinnerungen
3x12 ATVplus Wdh.
16:15 Uhr Smallville
Blutparasit
2x14 ORF1 Wdh.
17:45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Das fehlende Fragment
6x20 Kabel1 Wdh.
17:45 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Zurück in die Vergangenheit
1x17 ORF1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Apophis' Rückkehr
3x13 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Bad Boys II
Will Smith und Martin Lawrence sind als Drogencops zurück. Und auf der Suche nach bösen Jungs.
US
2003
Premiere 1 Wdh.
20:15 Uhr CSI: Miami
Sabotage
2x21 RTL 1st
20:15 Uhr Hot Shots 2: Der 2. Versuch
Eine Parodie auf "Rambo". Ein Team wird ausgeschickt, um Gefangene zu befreien und den Diktator des Iraks zu eleme... zu töten.
US
1993
Kabel1 Wdh.
22:10 Uhr Der Mann, der zuviel wußte
Von Alfred Hitchcock. Ein Arzt erfährt von einem geplanten Anschlag auf den britischen Premierminister. Damit er schweigt, wird sein Sohn entführt.
US
1956
WDR Wdh.
22:50 Uhr C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Die Chimäre
4x23 ORF1 Wdh.
23:05 Uhr PSI Factor - Es geschieht jeden Tag
Der Klon
4x18 VOX Wdh.
23:45 Uhr Jackie Brown
Quentin Tarantinos Film über eine Stewardess, die FBI und Gangster gegeneinander ausspielt.
US
1997
NDR Wdh.
23:50 Uhr CSI: Miami
Alte Wunden
1x13 SF1 Wdh.
00:10 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Der Duft der Frauen
2x04 VOX Wdh.

Mittwoch, 11. Mai 2005

15:15 Uhr Stargate: SG1
Apophis' Rückkehr
3x13 ATVplus Wdh.
16:15 Uhr Smallville
Triple Luthor
2x15 ORF1 Wdh.
17:45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Fantasie oder Wahrheit
6x21 Kabel1 Wdh.
17:45 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Wenn das Böse erwacht
1x18 ORF1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Außerirdische auf dem Vormarsch
3x14 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Born 2 Die
Gangster (DMX) verbündet sich mit Spezialagent (Jet Li) zwecks Rettung seiner Tochter.
US
2003
Premiere 5 Wdh.
20:15 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Piper und Leo
6x16 Pro7 1st
20:15 Uhr Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs
Frodo und Sam sind auf den letzten Metern ihrer Reise. Und Aragorn steht vor seiner Bestimmung, dem Besteigen des Throns.
NZ/US
2003
Premiere 3 Wdh.
20:15 Uhr Stargate: Atlantis
Hot Zone
1x13 RTL2 1st
20:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Kopflos
1x22 VOX Wdh.
22:10 Uhr 24
Tag 3: 08:00 - 09:00
3x20 RTL2 1st
22:10 Uhr Profiler
Mit dem Rücken zur Wand
2x15 VOX Wdh.
23:55 Uhr Lost
Der Nachtfalter
1x07 Pro7 Wdh.
00:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Kopflos
1x22 VOX Wdh.
00:50 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Piper und Leo
6x16 Pro7 Wdh.
01:05 Uhr Body Snatchers
Außerirdische übernehmen die Bewohner einer Militärbasis.
US
1993
ORF1 Wdh.
02:05 Uhr Profiler
Mit dem Rücken zur Wand
2x15 VOX Wdh.

Donnerstag, 12. Mai 2005

15:15 Uhr Stargate: SG1
Außerirdische auf dem Vormarsch
3x14 ATVplus Wdh.
16:15 Uhr Smallville
Zeitpunkt des Todes: 02.17 Uhr
2x16 ORF1 Wdh.
17:45 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Blind
1x19 ORF1 Wdh.
17:45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Verdächtigungen
6x22 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Die Tollan-Triade
3x15 ATVplus Wdh.
20:00 Uhr Wild Wild West
Will Smith im Wilden Westen. Im Kampf gegen Steam-Tech-Spinnen und einen finsteren Bösewicht.
US
1999
SF2 Wdh.
20:15 Uhr Diener des Bösen
Studentinnen studieren Vampirismus. Natürlich treffen sie einen bösen Vampir und dessen guten Bruder.
US
1991
Premiere 6 Wdh.
20:15 Uhr Air Force One
Harrison Ford als US-Präsident, der mitsamt seines Flugzeuges entführt wird. Und ein richtiger US-Präsident lässt sich so etwas doch nicht gefallen.
US/DE
1997
VOX Wdh.
21:50 Uhr C.S.I. Miami
Sabotage
2x21 ORF1 Wdh.
22:45 Uhr Fletcher's Visionen
Mel Gibson im Verfolgungswahn. Doch nur weil er paranoid ist, wird er noch lange nicht nicht verfolgt.
US
1997
SF2 Wdh.
23:35 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Niemand schläft
3x04 ORF1 Wdh.
01:40 Uhr Fletcher's Visionen
Mel Gibson im Verfolgungswahn. Doch nur weil er paranoid ist, wird er noch lange nicht nicht verfolgt.
US
1997
SF2 Wdh.

Freitag, 13. Mai 2005

15:15 Uhr Stargate: SG1
Die Tollan-Triade
3x15 ATVplus Wdh.
16:15 Uhr Smallville
Kal-El von Krypton
2x17 ORF1 Wdh.
17:45 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Ein Geist, zwei Schwestern
1x20 ORF1 Wdh.
17:45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Das rechtmäßige Erbe
6x23 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Urgo
3x16 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Die gefrorene Zeit
4x04 Tele 5 Wdh.
20:15 Uhr Die Besucher
Christopher Walken wird von Außerirdischen entführt und getestet. Aber niemand will ihm das glauben.
US
1989
Sci Fi Wdh.
20:15 Uhr Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen
Eine Gruppe außergewöhnlicher Comic-Helden, angeführt von Quatermain (Sean Connery) im Kampf mit einem Superschurken.
US/DE
2003
Premiere 5 Wdh.
20:15 Uhr Zurück in die Zukunft III
Michael J. Fox fliegt mit seinem DeLorean zurück in den Wilden Westen.
US
1990
VOX Wdh.
21:10 Uhr Poltergeist
Saat des Zweifels
4x06 Tele 5 Wdh.
22:00 Uhr Band Of Brothers - Wir waren wie Brüder
Warum wir kämpfen
1x09 RTL2 1st
22:00 Uhr Event Horizon - Am Rande des Universums
Ein Raumschiff mit einem experimentellen Überlichtantrieb taucht nach sieben Jahren wieder auf. Eine Bergungscrew soll herausfinden, warum das Schiff verschollen war. Es stellt sich heraus, dass das Schiff den Umweg durch die Hölle gemacht hatte ...
UK/US
1993
Pro7 Wdh.
22:35 Uhr Alias
Höllenfeuer
2x16 ATVplus Wdh.
23:05 Uhr Millennium
Halloween
3x05 Kabel1 Wdh.
01:10 Uhr CSI: Miami
Alte Wunden
1x13 SF2 Wdh.
01:25 Uhr Event Horizon - Am Rande des Universums
Ein Raumschiff mit einem experimentellen Überlichtantrieb taucht nach sieben Jahren wieder auf. Eine Bergungscrew soll herausfinden, warum das Schiff verschollen war. Es stellt sich heraus, dass das Schiff den Umweg durch die Hölle gemacht hatte ...
UK/US
1993
Pro7 Wdh.

Samstag, 14. Mai 2005

11:00 Uhr Hercules
Die unterirdische Stadt
3x16 Kabel1 Wdh.
11:50 Uhr Xena
Schiff der Verdammnis
2x21 Kabel1 Wdh.
14:50 Uhr FARSCAPE - Verschollen im All
So wie wir wohl nicht waren
2x05 ATVplus Wdh.
14:55 Uhr Zurück in die Zukunft III
Michael J. Fox fliegt mit seinem DeLorean zurück in den Wilden Westen.
US
1990
VOX Wdh.
15:15 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Der Ring der Musen
4x09 Pro7 Wdh.
15:45 Uhr James Cameron's Dark Angel
Die Abtrünnige
2x20 ATVplus Wdh.
16:15 Uhr Andromeda
Angriff der Nietzscheaner
2x07 RTL2 Wdh.
16:40 Uhr The Pretender
Der Kameramann
1x15 ATVplus Wdh.
16:50 Uhr Tru Calling: Schicksal reloaded!
Flammenopfer
1x02 RTL 1st
17:10 Uhr Stargate
Die Invasion (1/3)
1x20 RTL2 Wdh.
17:35 Uhr The Pretender
Koma
1x16 ATVplus Wdh.
17:55 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Kleine Monster
6x09 ORF1 Wdh.
20:15 Uhr Timecop
Jean Claude van Damme als Zeitpolizist, der einen machthungrigen Politiker aufhalten soll.
US/JP
1994
Premiere 5 Wdh.
20:15 Uhr Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Han, Luke und Leia, in Zusammenarbeit mit kleinen pelzigen Knuddelbären, kämpfen gegen Vader, den Imperator und dessen neuen Todesstern.
US
1983
Pro7 Wdh.
20:15 Uhr Bulletproof Monk - Der kugelsichere Mönch
Ein tibetanischer Mönch ist damit beauftragt, eine Schriftrolle zu beschützen, hinter der ein Alt-Nazi her ist. Dabei unterrichtet er ein Straßenkind im Kampfsport.
US
2003
Premiere Start Wdh.
20:15 Uhr 12 Monkeys
Bruce Willis wird in der Zeit zurückgeschickt, um eine Seuche zu verhindern, die fast die ganze Menschheit vernichtet hat. Das entpuppt sich als schwieriger, als es sich hier so anhört.
US
1995
Sci Fi Wdh.
22:05 Uhr Kiss of the Dragon
Jet Li als Undercover-Cop, dem ein Mord angehängt werden soll. Er versucht, mit Hilfe von Bridget Fonda seine Unschuld zu beweisen.
FR/US
2001
ORF1 Wdh.
23:00 Uhr John Carpenter's Ghosts of Mars
Die Menschen haben den Mars besiedelt. Doch die Geister der Marsmenschen haben da was dagegen.
US
2001
Pro7 Wdh.
23:40 Uhr Der Terminator
Arnold Schwarzenegger wird als Terminator aus der Zukunft geschickt, um die Mutter des ungeborenen Widerstandsanführers Connor zu töten.
US
1995
ORF1 Wdh.
00:45 Uhr Talos, die Mumie
Ein Pharaonengrabmal wurde mit einem Fluch belegt, damit der Bewohner niemals wieder herauskommen kann. Ein paar Jahrhunderte später wird dieses Grabmal allerdings von Archäologen geöffnet, die daraufhin verschwinden. Die Enkelin eines Archäologen versucht das Geheimnis zu lüften, und es kommt, wie es kommen muss.
US/UK
1998
Pro7 Wdh.
00:50 Uhr Jackie Brown
Quentin Tarantinos Film über eine Stewardess, die FBI und Ganster gegeneinander ausspielt.
US
1997
MDR Wdh.
01:10 Uhr Lake Placid - Der Schrecken aus der Tiefe
Taucher wird in einem See zerfetzt. Der Übeltäter kann da doch nur ein gigantisches Monsterkroko sein, welches sich auch noch standhaft weigert, seine Haut der Handtaschenindustrie zur Verfügung zu stellen.
CA/US
1999
ARD Wdh.
02:10 Uhr John Carpenter's Ghosts of Mars
Die Menschen haben den Mars besiedelt. Doch die Geister der Marsmenschen haben da was dagegen.
US
2001
Pro7 Wdh.

Sonntag, 15. Mai 2005

11:25 Uhr Das letzte Einhorn
Zeichentrick. Das letzte Einhorn macht sich zusammen mit einem Zauberlehrling auf die Suche nach anderen Einhörnern.
US/UK
1982
Kabel1 Wdh.
11:25 Uhr Star Wars: Clone Wars (Teil 2)
Zeichentrick. Erzählt die Geschichte der Klonkriege zwischen Episode II und III.
US
2003
Pro7 Wdh.
14:00 Uhr Star Trek - Enterprise
In sicherem Gewahrsam
1x21 Sat1 Wdh.
15:00 Uhr Helen of Troy, Teil 1
Die Geschichte um Helena von Troja, oder anders ausgedrückt: Der Trojanische Krieg.
GR/US
2003
RTL 1st
15:00 Uhr Star Trek - Enterprise
Vox Sola
1x22 Sat1 Wdh.
20:15 Uhr Zurück in die Zukunft
Dank einer in einem Auto eingebauten Zeitmaschine verhindert Michael J. Fox zuerst, dass seine Eltern sich verlieben, und danach versucht er verzweifelt, sie wieder zusammenzubringen.
US
1985
Sci Fi Wdh.
20:15 Uhr Der mit dem Wolf tanzt
Kevin Costner freundet sich mit Indianern an und tanzt mit einem Wolf. Und tanzt. Und tanzt ...
US
1990
Sat1 Wdh.
20:15 Uhr Dungeons & Dragons
Eine Abenteurergruppe begibt sich durch dunkle Keller zu bösen Drachen.
US/CZ
2000
RTL Wdh.
20:15 Uhr Ghost Ship
Eine Bergungscrew findet auf See ein verlassenes Passagierschiff. Verlassen? Nicht ganz. Es gibt immer noch den ein oder anderen Geist.
US/AU
2002
Premiere 5 Wdh.
20:15 Uhr Kill Bill: Vol.1
Uma Thurman als Killerin auf einem Rachefeldzug. Sie will ihre Ex-Kollegen töten, die sie vor fünf Jahren beinahe umgebracht hatten. Von Quentin Tarantino.
US
2003
Premiere 1 1st
22:10 Uhr Zurück in die Zukunft II
Michael J. Fox mit dem DeLorean in der Zukunft, dann wieder in der Vergangenheit. Und zwischendurch in alternativen Gegenwarten.
US
1989
Sci Fi Wdh.
22:20 Uhr End of Days - Nacht ohne Morgen
Arnold Schwarzenegger als Ex-Cop, der sich mit Satan persönlich anlegt, um eine junge Frau zu retten.
US
1999
RTL Wdh.
22:20 Uhr Kiss of the Dragon
Jet Li als Undercover-Cop, dem ein Mord angehängt werden soll. Er versucht, mit Hilfe von Bridget Fonda seine Unschuld zu beweisen.
FR/US
2001
Pro7 Wdh.
22:35 Uhr End of Days - Nacht ohne Morgen
Arnold Schwarzenegger als Ex-Cop, der sich mit Satan persönlich anlegt, um eine junge Frau zu retten.
US
1999
ORF1 Wdh.
00:00 Uhr Zurück in die Zukunft III
Michael J. Fox fliegt mit seinem DeLorean zurück in den Wilden Westen.
US
1990
Sci Fi Wdh.
00:30 Uhr Rocky
Sylvester Stallone als Rocky. Ein Amateurboxer kriegt die Chance, gegen den amtierenden Schwergewichtsmeister zu kämpfen. Eine Chance, die er sich nicht entgehen lässt.
US
1976
ORF1 Wdh.
01:40 Uhr Alien Terminator
Ein Experiment geht in einem geheimen Laborkomplex außer Kontrolle. Prompt haben die Wissenschaftler gegen ein Monster zu kämpfen.
US
1996
Kabel1 Wdh.
02:15 Uhr Pentagramm - Die Macht des Bösen
Ein geisteskranker Killer lässt sich auch von seiner Hinrichtung nicht aufhalten. Er besetzt einfach lebende Menschen und tötet munter weiter.
US
1990
RTL Wdh.
02:25 Uhr End of Days - Nacht ohne Morgen
Arnold Schwarzenegger als Ex-Cop, der sich mit Satan persönlich anlegt, um eine junge Frau zu retten.
US
1999
ORF1 Wdh.

Montag, 16. Mai 2005

15:05 Uhr Helen of Troy, Teil 2
Die Geschichte um Helena von Troja, oder anders ausgedrückt: Der Trojanische Krieg.
GR/US
2003
RTL 1st
16:45 Uhr Dungeons & Dragons
Eine Abenteurergruppe begibt sich durch dunkle Keller zu bösen Drachen.
US/CZ
2000
RTL Wdh.
20:15 Uhr Wrong Turn
Eliza Dushku hat mit ihren Freunden eine Panne in den Wäldern. Und die dort lebenden Kannibalen haben nicht vor, ihr beim Reifenwechseln zu helfen.
US/DE
2003
Premiere 4 Wdh.
20:15 Uhr Armageddon
Ein riesiger Asteroid fliegt auf die Erde zu. Und es gibt nur eine Rettung: Bruce Willis und seine Crew von Ölbohrexperten.
US
1998
RTL Wdh.
20:15 Uhr Kill Bill: Vol.1
Uma Thurman als Killerin auf einem Rachefeldzug. Sie will ihre Ex-Kollegen töten, die sie vor fünf Jahren beinahe umgebracht hatten. Von Quentin Tarantino.
US
2003
Premiere 3 Wdh.
20:50 Uhr Lost
Der Nachtfalter
1x07 SF2 1st
21:40 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Wie ein offenes Buch
1x05 SF2 Wdh.
22:15 Uhr Black Hawk Down
Die Amerikaner wollen den Bürgerkrieg in Somalien schnell beenden. Doch ihr Plan entwickelt sich zu einem Desaster.
US
2001
Pro7 1st
22:25 Uhr Sonic Blast - Showdown in den Wolken
Ein Gangsterboss übernimmt das Flugzeug, das ihn ins Gefängnis bringen soll. Ein Special Agent soll das jetzt zurückholen.
US
1999
ATVplus Wdh.
23:05 Uhr End of Days - Nacht ohne Morgen
Arnold Schwarzenegger als Ex-Cop, der sich mit Satan persönlich anlegt, um eine junge Frau zu retten.
US
1999
RTL Wdh.
01:25 Uhr Armageddon
Ein riesiger Asteroid fliegt auf die Erde zu. Und es gibt nur eine Rettung: Bruce Willis und seine Crew von Ölbohrexperten.
US
1998
RTL Wdh.
02:25 Uhr Lost
Der Nachtfalter
1x07 SF2 Wdh.

Dienstag, 17. Mai 2005

15:15 Uhr Stargate: SG1
O'Neill und Laira
3x17 ATVplus Wdh.
16:15 Uhr Smallville
Alien 2?
2x18 ORF1 Wdh.
17:45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Riker : 2=?
6x24 Kabel1 Wdh.
17:45 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Wächter der Dunkelheit
1x21 ORF1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
O'Neill auf Abwegen
3x18 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr CSI: Miami
Tödliche Reime
2x22 RTL 1st
20:15 Uhr Lara Croft Tomb Raider - Die Wiege des Lebens
Angelina Jolie als Lara Croft auf der Suche nach der Büchse der Pandora.
US/DE
2003
Premiere 5 Wdh.
21:50 Uhr Zurück in die Zukunft III
Michael J. Fox fliegt mit seinem DeLorean zurück in den Wilden Westen.
US
1990
Sci Fi Wdh.
22:50 Uhr C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Blutiges Testament
2x01 ORF1 Wdh.
23:05 Uhr PSI Factor - Es geschieht jeden Tag
Kannibalen
4x19 VOX Wdh.
23:45 Uhr Düstere Legenden 2
Eine junge Filmstudentin will einen Film über einen verrückten Serienkiller drehen. Keine besonders gute Idee.
CA/US
2000
NDR Wdh.
23:50 Uhr CSI: Miami
Die Rache ist mein
1x14 SF1 Wdh.

Mittwoch, 18. Mai 2005

15:15 Uhr Stargate: SG1
O'Neill auf Abwegen
3x18 ATVplus Wdh.
16:15 Uhr Smallville
Viel Arbeit für den neuen Sheriff
2x19 ORF1 Wdh.
17:45 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Immer wieder Mittwoch
1x22 ORF1 Wdh.
17:45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Gefangen in einem temporären Fragment
6x25 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Tödlicher Verrat
3x19 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr Stargate: Atlantis
Chaya
1x14 RTL2 1st
20:15 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Klassentreffen
6x17 Pro7 1st
20:15 Uhr Star Trek: Nemesis
Picard und Co. wollen Friedensverhandlungen mit den Romulanern beginnen. Doch die Remaner und ein Picard-Klon sind dagegen.
US
2002
Premiere 5 Wdh.
20:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Mit dem Rücken zur Wand
1x23 VOX Wdh.
20:15 Uhr Chihiros Reise ins Zauberland
Die kleine Chihiro kommt mit ihren Eltern zu einem verwunschenen Jahrmarkt. Und sie muss viele Abenteuer überstehen, um sich und ihre Eltern zu retten.
JP
2001
Premiere Start Wdh.
22:10 Uhr Profiler
Der Fan
2x16 VOX Wdh.
22:10 Uhr 24
Tag 3: 09:00 - 10:00 Uhr
3x21 RTL2 1st
00:15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Mit dem Rücken zur Wand
1x23 VOX Wdh.
00:50 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Klassentreffen
6x17 Pro7 Wdh.
02:05 Uhr Profiler
Der Fan
2x16 VOX Wdh.

Donnerstag, 19. Mai 2005

15:15 Uhr Stargate: SG1
Tödlicher Verrat
3x19 ATVplus Wdh.
15:55 Uhr Smallville
Abgedampft
2x20 ORF1 Wdh.
17:45 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Abraxas
2x01 ORF1 Wdh.
17:45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Angriff der Borg (1/2)
6x26 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Harsesis Rettung
3x20 ATVplus Wdh.
23:35 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Die Falle
3x05 ORF1 Wdh.

Freitag, 20. Mai 2005

15:15 Uhr Stargate: SG1
Harsesis Rettung
3x20 ATVplus Wdh.
16:10 Uhr Smallville
Geisterjäger
2x21 ORF1 Wdh.
17:40 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Hexenjagd
2x02 ORF1 Wdh.
17:45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Angriff der Borg (2/2)
7x01 Kabel1 Wdh.
18:50 Uhr Stargate: SG1
Der Kristallschädel
3x21 ATVplus Wdh.
20:15 Uhr PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Die neue Generation
4x05 Tele 5 Wdh.
20:15 Uhr Starship Troopers 2 - Held der Föderation
Der Krieg gegen die Bugs geht weiter. Und sie haben eine neue, beängstigendere Art des Angriffs entwickelt.
US
2004
Premiere 1 1st
20:15 Uhr Band Of Brothers - Wir waren wie Brüder
Kriegsende
1x10 RTL2 1st
21:10 Uhr Poltergeist
Doppeltes Spiel
4x07 Tele 5 Wdh.
21:45 Uhr Space Marines
Weltraumpiraten kapern ein Schiff. Space Marines sollen Ladung und Passagiere wiederbeschaffen.
US
1996
Sci Fi Wdh.
21:55 Uhr Alias
Kehrtwendung
2x17 ATVplus Wdh.
22:15 Uhr Flucht aus L.A.
Kurt Russell ist im postapokalyptischen L.A., um einen Terroristen zu jagen.
US
1996
Pro7 Wdh.
23:05 Uhr Millennium
Opfer 38
3x06 Kabel1 Wdh.
23:40 Uhr Der Hund von Baskerville
Verfilmung des Sir-Arthur-Conan-Doyle-Klassikers um Sherlock Holmes.
UK
1983
13th Street Wdh.
01:00 Uhr Die Androiden - Sie sind unter uns
Seit einem Hawaii-Urlaub ist die Freundin eines Verlegers völlig verändert. Nein, sie hat nicht ihre neue Liebe im Urlaub kennen gelernt. Die Lösung geht eher in Richtung Invasion aus dem All.
US
1986
Sci Fi Wdh.
01:15 Uhr Kalifornia
Ein Reporterpaar macht eine Reportage über Serienkiller. Dabei nehmen sie zwei Tramper mit, ohne zu wissen, dass sie damit ihre Story quasi mit herumschleppen. Mit Brat Pitt und David Duchovny.
US
1993
RTL2 Wdh.
01:40 Uhr CSI: Miami
Die Rache ist mein
1x14 SF2 Wdh.
01:45 Uhr Flucht aus L.A.
Kurt Russell ist im postapokalyptischen L.A., um einen Terroristen zu jagen.
US
1996
Pro7 Wdh.
02:10 Uhr Alias
Kehrtwendung
2x17 ATVplus Wdh.

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7. Rating Report
von Martin Seebacher

Die offizielle TV-Saison 04/05 der amerikanischen Networks neigt sich nun dem Ende zu. Wie jedes Jahr werden einige Serien nach der Sommerpause nicht zurückkehren, diesmal hat es mit "Star Trek: Enterprise" sogar ein ganz prominentes Format erwischt, das den Quotentod gestorben ist.
Für einige Serien ist das Schicksal noch ungewiss, zum Beispiel gibt es immer noch keine offiziellen Verlautbarungen, ob "Charmed" und "Joan of Arcadia" (dt. "Die himmlische Joan") fortgesetzt werden. Beide Serien mussten in dieser Saison deutliche Zuschauerverluste gegenüber der vorherigen Season hinnehmen. Letzte Klarheit wird es dann im Laufe des Monats geben, wenn die Networks ihr Herbstprogramm vorstellen.

In Deutschland ist inzwischen "Lost" auf ProSieben gestartet. Der US-Überraschungserfolg kann sich auch bei uns sehr gut halten. Beinahe 4 Millionen Deutsche waren beim Pilotfilm dabei, bei den 14-49-Jährigen wurde ein ausgezeichneter Marktanteil von 20,1% erreicht. Zwar sanken die Quoten der weiteren Episoden, aber bisher ist die Serie auf jeden Fall als durchschlagender Erfolg für den zuletzt nicht gerade so erfolgsverwöhnten Münchner Sender zu sehen, denn auch die zuletzt erreichten 16,6% Marktanteil in der Zielgruppe liegen deutlich über dem Senderschnitt, der im März nur bei 12,3% lag.
"Desperate Housewifes", der zweite große Überraschungserfolg dieser US-Season, läuft ebenfalls sehr stark. ProSieben kann zur Zeit sehr zufrieden sein, zumal man auch mit den ersten beiden "Star Wars"-Filmen und der "Clone Wars"-Trickserie ausgezeichnete Quoten erzielen konnte. Die Erstausstrahlung von "Episode 2 - Angriff der Klonkrieger" sahen nicht weniger als 4,36 Millionen Zuschauer im Alter von 14-49 Jahren zu, bei den Zuschauern ab drei waren es insgesamt 5,56 Millionen. In der Zielgruppe wurde damit ein ausgezeichneter Marktanteil von 29,5% erreicht.

Leicht aufwärts ging es zuletzt auch für "Stargate: Atlantis" bei RTL II. Seit dem Pilotfilm sanken die Reichweiten beinahe ununterbrochen ab, aber jetzt scheint es wieder leicht aufwärts zu gehen. Zuletzt waren immerhin 1,21 Milllionen 14-49-Jährige dabei, um die Abenteuer von Dr. Weir und Major Sheppard zu verfolgen, was immerhin guten 9,3% Marktanteil in dieser wichtigen Zuschauergruppe entspricht. Insgesamt kann "Stargate: Atlantis" aber in Deutschland noch keine vergleichbaren Erfolge wie in den USA erzielen, wo sogar die Mutterserie "Stargate SG1" bei den Einschaltquoten regelmäßig übertroffen wird.
"24" dagegen läuft auch weiterhin sehr schwach . Erst die letzte Episode konnte wieder einen einigermaßen zufrieden stellenden Marktanteil von 6% in der Zielgruppe erreichen, zuvor sank die Serie schon bis auf katastrophale 3,4% ab. Ob RTL II bei diesen schwachen Quoten die vierte Staffel zeigen wird, ist leider mehr als fraglich.

Ebenfalls eher gemischt fallen die Ergebnisse für die dritte Staffel von "Smallville" bei RTL aus. Auch hier scheint etwas die Luft draußen zu sein. Der Marktanteil bei den 14-49-Jährigen sank zuletzt immer öfter deutlich unter den Senderschnitt von 16,5% in der laufenden Season. Für die eher erfolgsverwöhnte Serie kein besonders gutes Ergebnis.

Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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8. Rating Report Spezial
von Martin Seebacher

So werden Einschaltquoten erhoben

Die Einschaltquoten werden mit Hilfe so genannter "repräsentativer Haushalte" ermittelt. Ausgewählt werden die Testhaushalte je nach Größe eines Landes, dessen TV-Infrastruktur (Reichweite der diversen Sender, Haushalte mit Kabel- oder Sat-Empfang, usw.) sowie der Bevölkerungsstruktur (Altersgruppen, Bildung, Einkommen, etc.). Diese Haushalte - in Deutschland sind es 5.640 mit insgesamt 13.000 Personen - stehen nun repräsentativ für alle TV-Zuschauer. In der Bundesrepublik werden die Einschaltquoten von der "Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung" (GfK) im Auftrag einiger Sendergruppen und der Werbeindustrie erhoben.
Penibel zeichnet ein Gerät, das so genannte GfK-Meter, jede Aktivität in diesen Testhaushalten auf. Jeder Bewohner eines Testhaushalts muss sich nun mit einer eigenen Taste auf einer zum GfK-Meter gehörenden Fernbedienung anmelden, wenn er sich an einem TV-Gerät im Testhaushalt etwas ansieht - egal ob über Antenne, Kabel, Sat oder Videorecorder. So wird erfasst, wie lange jemand zusieht, wann der Sender gewechselt wird und sogar welche Programme aufgezeichnet und erst später angesehen werden. In der Nacht werden dann zwischen 3 und 6 Uhr die Daten über das im GfK-Meter integrierte Modem abgerufen und im zentralen Rechnersystem der GfK verarbeitet. Die daraus resultierenden Daten werden dann an die Auftraggeber übermittelt und so weiß zum Beispiel ProSieben bereits am Dienstagvormittag, ob die Ausstrahlung von "Lost" am Vorabend ein Erfolg war oder nicht.

Dieses System der Quotenermittlung ist überall recht ähnlich, die größten Unterschiede betreffen dann meist nur die Darstellung der Daten. Während in Deutschland, Österreich und der Schweiz die wichtigsten Daten die Zuschauerzahlen ab 3 Jahren sowie in der Gruppe der 14-49-Jährigen und die Marktanteile in diesen Zielgruppen sind, benutzen die Amerikaner neben diesen Werten auch noch die berühmten Rating Punkte. Ein Rating Punkt entspricht schlicht einem Prozentpunkt aller amerikanischen TV-Haushalte, von denen es zur Zeit 109,6 Millionen gibt. Hat eine Sendung ein Rating von 10.5, dann war zumindest in 10,5% aller amerikanischen Fernsehaushalte ein TV-Apparat bei dieser Sendung eingeschaltet - natürlich sagt diese Zahl noch nichts über tatsächliche Zuschauerzahlen aus, da ja auch mehr als eine Person in einem Haushalt die Sendung gesehen haben kann.

Ein Beispiel zum besseren Verständnis der Quoten in Deutschland

"Star Trek: Enterprise" am Sonntag (15-16 Uhr) hat 1 Million Zuschauer, bei einem Marktanteil von 10%. Bei den 14- 49- Jährigen erzielt die Serie 0,75 Mio Zuschauer und 12,5% Marktanteil.
Aus diesen Zahlen kann man folgendes schließen: Zwischen 15 und 16 Uhr sahen 10 Millionen Deutsche fern. Von diesen 10 Millionen sah sich jeder zehnte, also rund eine Million Deutscher, "Enterprise" auf dem Sender Sat.1 an. Von den zu dieser Zeit 6 Mio. 14-49-Jährigen TV- Zusehern verfolgte sogar jeder achte "Enterprise".

250.000 Zuschauer von "Enterprise" sind - auch dies kann man herauslesen - entweder jünger als 14 oder älter als 49 Jahre. (Im Falle einer Science-Fiction-Serie ist der Großteil dieser 250 000 Zuschauer vermutlich jünger als 14 Jahre.)

Natürlich wissen die Sender und die Werbewirtschaft auch über die Zuschauerzahlen bei den unter 14- und den über 49-Jährigen Bescheid, ebenso wie über das Verhältnis von weiblichen und männlichen Zuschauern sowie über deren Bildungsniveau und Durchschnittseinkommen.

In den USA ist das alles so ähnlich, nur werden dort auch noch wöchentliche Charts erstellt, die üblicherweise nach den erzielten Rating Punkten gereiht werden.

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9. Kunterbunt

Umfrage zum Thema "Star Wars" auf sozioland.de.
von Corona Magazine

Am 19. Mai wird die von den Fans langersehnte "Episode III - Die Rache der Sith" weltweit in den Kinos starten. Die seit 1977 von George Lucas inszenierte Science-Fiction-Saga findet damit ihren cineastischen Abschluss. Damals war noch nicht abzusehen, was für ein Riesenerfolg der Film werden würde. Immerhin sieben Oscars und 13 Nominierungen gehen bis heute auf das Konto von "Star Wars". Es sind Geschichten, die Millionen von Zuschauern aller Generationen fesseln. Für viele ist es nicht nur pures Fansein, es ist viel mehr eine Lebenseinstellung!

"Auf welcher Seite der Macht stehen Sie?", "Was gefällt Ihnen am 'Star Wars'-Universum besonders gut?", "Welcher Charakter gefällt Ihnen am besten?", dies und vieles mehr möchte sozioland.de in der großen "Star Wars"-Umfrage, die am 29. April startet, wissen.

In Kooperation verlost sozioland unter allen Teilnehmern:

:: 3 Lichtschwerter (Darth Tyrannus / CountDooku, ObiWan blau, Jedi grün) von toy-palace
:: 5 CDs: Soundtrack zu Star Wars "Episode III-Revenge Of The Sith" und 5 Poster zum Star Wars Soundtrack von SONY BMG
:: 3 x "Die Risszeichnungen" und 3 x "Die illustrierte Enzyklopädie" von vgs
:: 2 x Naboo Fighter (Raumschiff), 2 x "Mega-Action" Destroyer (Droid), 2 x General Grievous, Palpatine, Obi-Wan, Anakin Skywalker (Actionfiguren) von SPACE
:: jeweils einen Fotoroman Episode IV, V und VI von TOKYOPOP
:: 5 x "Die Rache der Sith - Episode III" von Mattew Stover vom Blanvalet Verlag
:: 2 Star Wars Jar Jar Binks Vollmaske und Wars C3PO Vollmaske von biglabel.de
:: 5 Star Wars Poster von Close-Up

Informationen zum Thema:
http://www.sozioland.de - Die große "Star Wars"-Umfrage

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http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

Star Wars Convention in Nürnberg.
von Esther Haffner

Der Admiral Filmpalast in Nürnberg wird vom 18. bis 21. Mai 2005 Schauplatz eines groß angelegten Events: der ersten Noris Force Con.
Auf sieben Etagen ist ein abwechslungsreiches Programm geplant: Autogrammsessions mit Darstellern aus "Star Wars", Panels, Lichtschwertkämpfe, ein Kostümwettbewerb (Anmeldung auf der Con) sowie eine Charity-Versteigerung. Daneben sorgen Händler aus ganz Deutschland dafür, dass das "Star Wars"-Fanherz nichts vermisst.

Als Stargäste werden voraussichtlich Kenny Baker alias R2D2 (Episoden I-VI), Michael Kingma, der in Episode III General Tarfful spielt, Paul Blake, bekannt als Greedo in Episode IV, und Gerald Home alias Tessek, Episode VI, anwesend sein.

Der Eintritt auf das Conventiongelände sowie viele Programmpunkte sind kostenlos. Es gibt so genannte Paneltickets für einen (7 Euro), zwei (12 Euro) oder drei (15 Euro) Tage sowie das Superpaket für 19,90 Euro, das neben dem Dreitageticket auch eine Kinovorstellung enthält. Diese Paneltickets sind direkt beim Admiral Filmpalast erhältlich und berechtigen zur Teilnahme aller Panels (mindestens zwei Stars halten je ein Panel pro Tag ab) an ihrem Gültigkeitstag.
Der Preis für Autogramme ist abhängig vom Darsteller und liegt zwischen 15 und 20 Euro, für die Fotosession ist der Preis noch unbekannt. Des Weiteren gibt es ein Kinoticket für ungefähr 7 Euro.

Informationen zum Thema:
http://www.norisforcecon.de - Offizielle Homepage

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http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

Deutschlandweites Trekkie-Treffen Südniedersachsen.
von Corona Magazine mit Material von Jonathan Kevin Lond

Es ist wieder soweit, es gibt wieder Neues aus Göttingen: Das vierte DTTS (deutschlandweite Trekkie-Treffen Südniedersachsen) wird am 15.04.2006 stattfinden.

Auf der DTTS-Site findet jeder Interessierte schon Preise, Termin und Programm zum vierten Event. Eine Abendkasse wird eingerichtet, doch durch den Mehraufwand beträgt der Eintritt 15 Euro. Die Deadline für Überweisungen ist der 01.03.2006, es sei denn, es ist anders abgesprochen worden. Zu den VIP´s, die am 15.04.2006 da sein werden, gibt es derzeit noch keine genauen Informationen.

Informationen zum Thema:
http://www.londini.de
http://www.sci-figoe.de.vu

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Science-Fiction- und Fantasy-Weekend 2005.
von Corona Magazine mit Material vom Thoregon Münster e.V.

Seit 2002 veranstaltet der Thoregon Münster e.V., Münsters Science-Fiction- und Fantasy-Verein, sein jährliches SciFi-Fantasy- Weekend in der Alten Landschule Nottuln. In diesem Jahr werden alle Science-Fiction- und Fantasy-Fans eingeladen, vom 26.-28. August 2005 an diesem Event teilzunehmen.
Dieses Mal gibt es auch wieder einen Gast: Robert Vogel, vielen Science-Fiction-Fans als "Stargate"-Kenner bekannt, wird einiges von "Stargate SG-1" und "Atlantis" zu berichten haben. Aber auch andere Serien werden nicht zu kurz kommen. Robert ist selber langjähriger SF-Fan und für mehrere Genre-Magazine als freier Journalist tätig. Wer Robert schon mal auf Cons erlebt habt, weiß, dass damit kurzweilige und interessante wie informative Unterhaltung verbunden ist.
Getreu dem Motto "Der MiniCon zum Mitmachen" kann jeder Teilnehmer sich auch gerne selber in die Veranstaltung einbringen und einen Programmpunkt planen. Anders als bei den üblichen Cons gibt es hier kein festes Programm, sondern nur einige vorbereitete Aktivitäten.
Die Alte Landschule Nottuln ist ein Selbstversorgerhaus, nur wenige Kilometer von Münster entfernt. Sie ist ideal gelegen für verschiedene Aktivitäten rund um Science-Fiction und Fantasy. Die umliegende Gegend kann z. B. für Liverollenspiele genutzt werden oder eine Nachtwanderung. Das Haus selbst bietet mehrere Räume für kleinere und größere Runden, z. B. für Pen & Paper- Rollenspiele. Bei gutem Wetter wird übrigens gerillt und ein Lagerfeuer entfacht.
Der Teilnahmebeitrag für das komplette Wochenende beträgt 50 Euro bei Anmeldung bis zum 15.05.2005, danach 55 Euro. In diesem Beitrag ist die Verpflegung für das gesamte Wochenende bereits enthalten.

Informationen zum Thema:
http://www.thoregon.de/weekend - Offizielle Homepage

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The Psychedelic Avengers Space Experience in Berlin.
von Corona Magazine

Am 21. Mai wird es in Berlin auf der Insel im Treptower Park ein ganz besonderes Festival für alle Freunde der Fantastik, der Science-Fiction und des psychedelischen Reisens geben. Auf drei Ebenen werden diverse Bands, DJ's und Künstler aus den unterschiedlichsten Genres das Publikum auf einen unvergleichlichen, intergalaktischen Trip jenseits aller Stil- und Genregrenzen schicken.

Mit an Bord sind Acts wie: Colour Haze, Hypnos 69, Rotoskop, The Psychedelic Avengers, DJ Baze.djunkiii, DJ Anaís, H:Rex, Knarf Rellöm usw., aber auch z. B. der Sci-Fi-Autor und -Übersetzer Bernhard Kempen ("Atlan", Kurd-Laßwitz-Preisträger), der unter anderem einem Vortrag über "SF-Motive im Techno" halten wird, oder Dr. Joachim Ernst Bluthbatt und The Electric Pimp, die erlesene Perlen aus der cineastischen Geschichte der Science-Fiction und Fantastik vorstellen werden. Das Ganze wird, laut Veranstalter, der "... psychedelic, noise, stoner, drone, techno, alternative, space, rock, breaks, prog, ambient, acid, freesytle, fuzz, electro, trip Oberhammer gepaart mit Perry-Rhodan-Lese-Lounge, Sci-Fi-Deko, Hörspielen, Filmen etc. ..."

Einlass ist ab 19.00 Uhr, die Vorträge beginnen um 20.00 Uhr, die Live-Bands um 21.00 Uhr, beides pünktlich! Der Eintritt zu diesem Event kostet 8 Euro.

Informationen zum Thema:
http://www.psychedelicavengers.de/berlin

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eBooks und Hörbücher zum Download.
von Corona Magazine mit Material von readersplanet.de

Die Kultserie "ZbV - Zur besonderen Verwendung" aus den 50er-Jahren gibt es jetzt erstmals als Hörbuch-Version. Die ungekürzte Originalausgabe des ersten Bandes von Erfolgsautor K. H. Scheer (einer der beiden PERRY RHODAN-Gründer ) wird gelesen vom Kölner Schauspieler Volker Riesch.

Für die Qualität garantiert die Produktionfirma - denn die bekannte Hörbuch-Schmiede einsAMedien (PERRY RHODAN-Hörspiele, PERRY RHODAN-Silberbände etc.) produziert auch die "ZbV"-Serie.

Die Hörproben sind hier zu finden:

http://www.readersplanet.de/cd-edition/hoerbuch/hoerprobe_zbv.mp3 - Ausschnitt aus Track 1 - ca. 4 Min. - 2,9 MB
http://www.readersplanet.de/cd-edition/hoerbuch/hoerprobe_zbv2.mp3 - Ausschnitt aus Track 2 - ca. 5 Min. - 3,8 MB

Bestellen können Sie die 4er-CD-Box direkt bei readersplanet.

"ATLAN Lordrichter"-Zyklus als eBook verfügbar

Der komplette "Lordrichter"-Zyklus gibt es jetzt im eBook-Paket.
Kythara, die exotisch schöne Varganin, ist eine der faszinierendsten Personen, denen Atlan jemals begegnete. Sie sieht aus wie eine junge Frau, lebt in Wirklichkeit aber schon seit Zehntausenden von Jahren. Zusammen mit der Varganin ergründet der unsterbliche Arkonide das größte Geheimnis der Galaxis Dwingeloo: eine planetenlose, blauweiße Riesensonne, die weit ins All vordringt, während hyperenergetische Entladungen die Ausläufer des Dunkelsterns durchziehen und Strukturerschütterungen verursachen. Als Atlan und Kythara mit einem Kommandounternehmen der Cappins in die ferne Galaxis vorstoßen, stechen sie in ein Wespennest, in dem die Lordrichter von Garb sie bereits erwarten ...

Lordrichter-Zyklus:

1. Kytharas Erbe von Uwe Anton
2. Gefangen im Psi-Sturm von Michael Marcus Thurner
3. Die fünf herrlichen Städte von Michael Marcus Thurner
4. Murloths Berg von Bernhard Kempen
5. Aufruhr auf Narukku von Horst Hoffmann
6. Kampf um Maran´Thor von Horst Hoffmann
7. Der Zorn des Erzherzogs von Christian Montillon
8. Azaretes Weg von Nicole Rensmann
9. Der Turm des Denmogh von Achim Mehnert
10. Flucht nach VARXODON von Arndt Ellmer
11. Mond der Visionen von Hans Kneifel
12. Angriff der Lordrichter von Michael Marcus Thurner

Informationen zum Thema:
http://www.readersplanet.de

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Neues aus dem Basilisk-Verlag
von Corona Magazine mit Material vom Basilisk-Verlag

"Gallaghers Ruhm" demnächst lieferbar!

Der sechste Band der "Gallagher"-Chroniken geht in der ersten Mai-Woche in den Druck. Der Verlag geht davon aus, dass die Bücher schon Mitte/Ende Mai an alle Vorbesteller versendet werden. Da der Verlag vom 27.5. bis zum 10.6.05 Urlaub macht, ist es jedoch auch möglich, dass die Bücher erst im Juni ausgeliefert werden.

Zum Inhalt des Buches:
Nach dem Tod des Königs von Kerian leitet Tonya Delanne eine Übergangsregierung, die Kerian in die Demokratie führen soll. Doch sie sieht sich starken Anfeindungen der Stellar News Agency ausgesetzt - war nicht Clou Gallagher, der Mörder des Königs, ihr früherer Geliebter?

In dem sich entfaltenden Machtkampf kommt Clou Gallagher, dem berühmten Freiheitskämpfer und berüchtigten Terroristen, eine wichtige Schlüsselrolle zu. Von Polizei und Auftragskillern gejagt, geht er auf seine bislang gefährlichste Mission. Nicht weniger als die Sicherheit seiner Familie, das Leben seines Freundes Raymon Cartier und die Zukunft Kerians stehen auf dem Spiel ...

Das Buch kann bereits jetzt schon über die Händler bzw. den Online-Shop des Verlages vorbestellt werden. Weitere Informationen zum Buch und das Titelbild gibt es hier:

http://www.basilisk-verlag.de/index2.php?sf=04&news=01

"Mantel der Finsternis" - Rezension

Es ist eine erste Rezension zum ersten Band der Dark-Fantasy-Serie "Mantel der Finsternis" online gegangen, zu lesen unter:

http://www.ringbote.de/buecher/rezensionen/mantelderfinsternis.html

Meinungen, Kritiken, Vorschläge usw. rund um "Mantel der Finsternis" können auch im Basilisk-Forum geäußert werden. Das Buch ist seit Ende Februar 05 lieferbar und kann in jedem Buchhandel oder im Verlags- Shop bestellt werden. Weitere Informationen gibt es hier:

http://www.basilisk-verlag.de/index2.php?fantasy=06&news=01

Zukünftige Projekte des Verlages

Was kommt nach "Gallaghers Ruhm"?
Das Autorenteam Kay & Mancinelli arbeitet zur Zeit mit Hochdruck an "Caine 8 - Kampf der Elementare". Dieser Band soll voraussichtlich im Sommer/Herbst diesen Jahres erscheinen.

Patrick Grieser plant seit längerem eine Art Fantasy-Anthologie als Paperback mit Illustrationen etc. herauszubringen. Damit möchte der Verlag allen Autoren (Talent vorausgesetzt) eine gute Chance geben, veröffentlicht zu werden.
Thema der Fantasy-Anthologie wird voraussichtlich ein Motiv, Charakter, Ort etc. aus der klassischen Fantasy sein. Umfang der Geschichten: Vielleicht zwischen 10-20 Romanseiten im "Gallagher"- oder "Mantel der Finsternis"-Format. Jeder Autor kann bei dieser Ausschreibung mitmachen.
Im Basilisk-Forum können Sie unter der Rubrik "Fantasy" à Thread "Fantasy-Anthologie" dazu Ihre Meinung äußern.

Informationen zum Thema:
http://www.basilisk-verlag.de

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
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Alles neu macht der Mai bei SF-Radio.
von Corona Magazine mit Material von SF-Radio

Alles neu macht der Mai, auch bei SF-Radio. In diesem Sinne geht "Audio51", das fantastische Magazin, in die kreative Pause und macht ab 2. Mai Platz für drei neue wechselnde Formate:

Im 14-Tage-Rhythmus erscheint "TVision", eine Sendung rund ums Fernsehen. Hier stehen vor allem Serien im Mittelpunkt, nicht nur die bekannten Dauerbrenner, auch Klassiker und neue Serientrends aus USA, des Weiteren aktuelle Reportagen und Analyse aus dem deutschen und internationalen Fernsehmarkt.

"Und Action...!" heißt es einmal im Monat. In diesem neuen Format rund um den Film sollen nicht nur die Neustarts im Kino, auch TV-Highlights und Neuigkeiten auf dem DVD-Markt Thema sein. Dazu gibt es Hintergrundberichte zu Filmen und Schauspielern, Reportagen und Interviews.

Der vierte Montag im Monat wird mit der neuen alten Sendung "Vor-Gelesen" belegt. Vorher bei SF-Radio als eine unregelmäßige Sendung im Programm, wird die Leseprobe nun unter neuem Namen zum festen Bestandteil des Montags. Jeden Monat wird ein neues Buch vorgestellt und ein Blick auf Heftromane geworfen. Dabei gibt es die Neuigkeiten aus beiden Bereichen kompakt zusammengefasst. Um das Programm abzurunden, werden drei Redakteure über ein weiteres Buch diskutieren.

In allen drei Sendeformaten wird in den entsprechenden Online-Bereichen auch zusätzliches Material zu vorgestellten Büchern, Filmen und Serien zu finden sein. Einen besonderen Stellenwert sollen die Zuhörer einnehmen, die mit ihren Wünschen nach Buch- oder Filmvorstellungen aktiv das Programm von SF-Radio mitgestalten können

Informationen zum Thema:
http://www.sf-radio.net

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
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10. Kino-Vorschau
(Kinostarts im Mai 2005)

Königreich der Himmel

Originaltitel: Kingdom of Heaven
Start in Deutschland: 05.05.2005
Regie: Ridley Scott
Darsteller: Orlando Bloom (Balian), Eva Green (Sibylla), Jeremy Irons (Tiberias), David Thewlis (Der Hospitaler), Brendan Gleeson (Reynald von Chatillon), Marton Csokas (Guy von Lusignan), Liam Neeson (Godfrey von Ibelin)
Drehbuch: William Monahan
Land: USA 2005
Genre: Historienfilm
Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Wir befinden uns am Ende des 12. Jahrhunderts. Balian - ein junger französischer Schmied - erfährt kurz nach dem Tod von Frau und Kind, er sei der unehelicher Sohn des berühmten Ritters Godfrey von Ibelin. Der erstaunte Balian begräbt daraufhin erst einmal seinen Kummer und folgt dem Kreuzzughelden und Vater nach Jerusalem, wo der sehr brüchige Frieden zwischen Juden, Moslems und Christen gerade mal wieder auf sehr wackligen Beinen steht.

Informationen zum Thema:
http://www.koenigreichderhimmel-derfilm.de - Offizielle Homepage

Shopping-Tipps zum Thema:
"Königreich der Himmel - Soundtrack" - Audio-CD zum Preis von 14,99 EUR

Unleashed - Entfesselt

Originaltitel: Danny the Dog
Start in Deutschland: 12.05.2005
Regie: Louis Leterrier
Darsteller: Jet Li (Danny), Bob Hoskins (Bart), Morgan Freeman (Sam), Kerry Condon (Victoria), Michael Jenn (Wyeth)
Drehbuch: Luc Besson
Land: Frankreich / Großbritannien 2004
Genre: Thriller / Action
Altersfreigabe: ab 16 Jahren

Bereits seit frühester Kindheit wurde Danny vom Gangster Bart wie ein gefährliches, wildes Tier in einem Kerker gefangen gehalten. Er wuchs ohne Zuneigung, Liebe und Kontakt zu seiner Umgebung nur allein für den Zweck auf, zu gegebener Zeit wie ein Kampfhund über Barts Gegner herzufallen und dessen Reichtum in verbotenen Gladiatorenkämpfen zu mehren.
Eines Tages jedoch erleidet Bart einen Unfall, so dass Danny unvermittelt auf eigene Faust die Freiheit entdecken kann - woraufhin er nach kurzer Zeit den blinden Pianisten Sam kennen lernt. Eine merkwürdige Bekanntschaft nimmt seinen Lauf.

Informationen zum Thema:
http://www.unleashed-film.de - Offizielle Homepage

Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith

Originaltitel: Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith
Start in Deutschland: 19.05.2005
Regie: George Lucas
Darsteller: Ewan McGregor (Obi-Wan Kenobi), Natalie Portman (Padmé Amidala), Hayden Christensen (Anakin Skywalker), Samuel L. Jackson (Mace Windu), Christopher Lee (Darth Tyranus), Ian McDiarmid (Darth Sidious), Jimmy Smits (Senator Bail Organa)
Drehbuch: George Lucas
Land: USA 2005
Genre: Science Fiction / Abenteuer
Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Der Klonkrieg dauert nun bereits drei Jahre an und General Obi-Wan Kenobi jagt immer noch seinen Erzfeind Count Dooku. Auch der endgültig zum Bösen korrumpierte Kanzler nutzte diese Zeit, um zur großen Beunruhigung der schwangeren Amidala den jungen Anakin Skywalker mit Versprechungen von unerschöpflicher Macht auf die dunkle Seite zu ziehen. Eine Konfrontation mit Obi-Wan Kenobi scheint damit unausweichlich.

Informationen zum Thema:
http://www.starwars.com - Offizielle Homepage

Shopping-Tipps zum Thema:
"Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung" - 2 DVDs zum Preis von 19,99 EUR
"Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger" - 2 DVDs zum Preis von 19,99 EUR

Chucky's Baby

Originaltitel: Seed of Chucky
Start in Deutschland: 26.05.2005
Regie: Don Mancini
Darsteller: Jennifer Tilly (Jennifer Tilly), Redman (Redman), Hannah Spearritt (Joan), John Waters (Pete Peters), Keith-Lee Castle (Psychs), Steve Lawton (Stan), Tony Gardner (Tony Gardner), Jason Flemyng (Santa)
Drehbuch: Don Mancini
Land: USA 2004
Genre: Horror
Altersfreigabe: ab 16 Jahren

Die Killerpuppen Chucky und Tiffany haben das Leben als Puppen leid und planen ihren Umzug in menschliche Körper. Als Ziel haben sich die beiden dafür die Schauspielerin Jennifer Tilly, sowie den Rapper Redman ausgesucht. Bei der Verwirklichung des üblen Vorhabens soll dabei der nach langer Zeit wieder zugelaufene Puppensohnemann Glen eine maßgebliche Rolle spielen. Dem sind die mörderischen Ansinnen von Chucky und Tiffany jedoch mehr als suspekt.

Informationen zum Thema:
http://www.chucky.film.de - Offizielle Homepage

Immortal

Originaltitel: Immortel (ad vitam)
Start in Deutschland: 26.05.2005
Regie: Enki Bilal
Darsteller: Charlotte Rampling (Dr. Elma Turner), Thomas Kretschmann (Nikopol), Linda Hardy (Jill), Thomas Pollard (John), Frédéric Pierrot (Horus), Yann Collette (Froebe), Joe Sheridan (Kyle Allgood)
Drehbuch: Enki Bilal, Serge Lehman
Land: Frankreich / Großbritannien 2004
Genre: Science Fiction / Thriller
Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Horus, der falkenköpfige Gott, muss zur Sicherung seiner Unsterblichkeit einmal quer durch das Universum reisen, in die Gestalt eines Erdlings schlüpfen und zu guter letzt mit der blauhaarigen Mutantenfee namens Jill die Vereinigung suchen. Die ist das Versuchskaninchen einer mysteriösen Professorin. Insbesondere weil Horus sich für seine Menschwerdung den Körper des seit gut dreißig Jahren im Weltall konservierten Staatsfeindes Nikopol schnappt, kommt es dabei zu jeder Menge Turbulenzen.

Informationen zum Thema:
http://www.immortal-derfilm.de - Offizielle Homepage

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11. Leseprobe: "T 73: Das KrogiTec-Komplott" von Thomas Pfanner

- erschienen im Atlantis Verlag, ISBN 3-936742-52-X

Die Angst machte die Luft in der Kabine noch stickiger. Es stank regelrecht nach Panik. Als ob dies noch nicht genug wäre, vereinigten sich zahlreiche unterdrückte Rufe mit dem vielstimmigen Weinen der Frauen und Kinder zu einer ganz und gar unheilvollen Geräuschkulisse. Der kleine gedrungene Mann am Fenster schürzte angewidert die Lippen und schaute nach draußen, um nicht zu sehr mit dem ganzen Elend konfrontiert zu werden. Auch dort nur Nebel und Dunkelheit. Er seufzte aus tiefstem Herzen und stellte sich der Erkenntnis, dass er die Unausweichlichkeit der Situation nicht weiter ignorieren konnte. Zutiefst verärgert spürte er beinahe körperlich, dass die ganze Angelegenheit wieder einmal an ihm hängen bleiben würde. Niemand sonst besaß die Entschlossenheit, den Überblick und die richtige Ausbildung, um ihn herum nur elende Amateure, die sich hemmungslos den verschiedensten Spielarten menschlichen Versagens hingaben, von der einfachen Panik bis zum völligen Durchdrehen. Er wandte den Kopf und betrachtete die Szenerie nun ernsthaft und erstmals unter taktischen Gesichtspunkten. Die relativ enge Kabine der Boeing Supercruise ließ nur Platz für sieben Sitzreihen, zwei an jeder Seite und drei in der Mitte. In den beiden Durchgängen patrouillierten die Entführer. Tief vermummt gestikulierten sie mit ihren Maschinenpistolen, eilten hektisch hin und her, immer auf der Suche nach möglicherweise aufflammendem Widerstand. Sie packten hier und da einzelne Menschen an den Haaren und zeigten mit ihren Waffen auf die Köpfe ihrer Opfer, steigerten dergestalt unablässig Angst und Panik bei den Passagieren, und dadurch wiederum ihre eigene Unsicherheit. Die Eskalation schraubte sich unaufhaltsam ihrem Höhepunkt entgegen. Kühl schätzte er die verbleibende Zeit auf weniger als fünfzehn Minuten. Bis dahin würden ein paar Passagiere durchdrehen, schreiend aufspringen und einen sinnlosen Fluchtversuch in die Arme schießender Terroristen unternehmen, der mit ihrem unverzüglichen Ableben enden musste. Oder einer der Bewaffneten verlor die ohnehin kaum noch vorhandene Geduld und zündete die an einer der Türen befestigte Bombe, oder sie flogen alle zusammen in ein Hindernis, einen letzten Fluch auf den Lippen.
In dem sich langsam steigernden Durcheinander versuchten drei Flugbegleiterinnen mit letzter Kraft, beruhigend auf beide Seiten einzuwirken, dabei sehr bemüht, selbst nicht die Nerven zu verlieren. Der kleine Mann schaute unbewegt umher, ließ einige Sekunden lang diese nahezu perfekte Choreographie aus menschlichen Schwächen und Bösartigkeiten auf sich wirken, dann fügte er sich in das Unvermeidliche, seufzte noch einmal inbrünstig und machte sich bereit. Er fasste eine der Flugbegleiterinnen ins Auge. Schwankend näherte sie sich seinem Platz, unsicher mit einer Kanne Saft und ein paar Bechern balancierend. Wie konnten diese fliegenden Kellnerinnen nur annehmen, einen verblendeten Fanatiker mit Orangensaft besänftigen zu können? Unwirsch winkte er sie heran. Fast dankbar kam sie die paar Schritte zu ihm hin und beugte ihr wächsernes Gesicht herunter, so dass er die abstoßende Mischung aus teurem Parfum und kaltem Schweiß auch wirklich gut riechen konnte. Er verzog das Gesicht, umklammerte ihr eiskaltes Handgelenk und unterstützte durch einen kräftigen Druck seine eindringliche Aufforderung: »Bringen Sie mir das Piloten-Handbuch für diese Maschine.«
Die Stewardess blickte ihn entsetzt an, Schweiß tropfte von ihrer Stirn auf seinen Schoß, die Augen versuchten, nach hinten zu den Entführern zu sehen, die Trinkbecher tanzten auf dem Tablett. Die Angst zwang sie fast zu Boden, was jedoch nicht weiter auffiel, da allen anderen Anwesenden ähnlich zumute war. Die Passagiere, das Personal, sogar die Entführer, alle lösten sich langsam in Angst und Panik auf. Bis auf den kleinen Mann und seine Begleiterin. Die Stewardess schien sich in eine Art Starre flüchten zu wollen, sah ihn nur groß an und bibberte vor sich hin. Er rollte mit den Augen, blies genervt die Luft durch die Backen und wiederholte mit Ärger und scharfer Betonung: »Bringen Sie mir das verdammte Buch, in dem drinsteht, wie dieser Vogel geflogen wird. Tun Sie es schnell, sonst sterben wir alle. Los doch!«
Mit schnell hin und her wandernden Bewegungen der Augäpfel versuchte die Stewardess, einen Grund zu finden, aus ihrer Starre auszubrechen. Das Zittern verstärkte sich, vom hinteren Teil der Maschine nahte unverständliches Geschrei und die Frau neben ihm sah den Zeitpunkt für gekommen, sich einzumischen:
»Machen Sie es, er versteht was davon«, sprach sie fast sanft mit dunkler Stimme, und als hätte sie damit einen Schalter umgelegt, kam Leben in die Stewardess, die sich abrupt umdrehte, dabei zwei Becher verlor, und wie ein Roboter dem Cockpit entgegen strebte, nirgendwo anders hinsehend wie zur Tür, hinter der das Verlangte lag. Die Frau auf dem Nebensitz sprach ihn an, ohne sich zu ihm umzudrehen: »Etwas mehr Einfühlungsvermögen könnte nicht schaden, Uslar. Wenn die Kleine einen Fehler macht, sehen wir ganz schön dumm aus. Du solltest zusehen, die Aktion hier ohne Probleme durchzuziehen.«
Der kleine Mann schüttelte nur in der ihm ureigenen Form von Fassungslosigkeit den Kopf und antwortete in der Art, in der Lehrer zum hundertsten Mal den Dativ erklären: »Johimbe! Wenn du immer alles besser weißt, warum machst du es nicht gleich selbst? Ich arbeite daran, uns beiden den Hintern zu retten, ein wenig Hilfe deinerseits könnte da wirklich nicht schaden. Immerhin sollen wir aufgrund der absolut nicht nachvollziehbaren Gedankengänge unseres geliebten Chefs als eine Art Team zusammen arbeiten. Aber statt dessen sitzt du reglos in deinem Sessel und denkst vermutlich in melancholischer Weise an unbeschwerte Kindertage zurück.«
Die Frau atmete so scharf ein, dass ihre sehr eng geschnittene Oberbekleidung bedrohlich knirschte und sah den mindestens einen Kopf kleineren Mann nun mit blitzenden Augen von oben herab doch noch an: »Wie du sehr wohl weißt, hatte ich nicht einen einzigen unbeschwerten Kindertag. Und genau deshalb werde ich auch niemals melancholisch, was du aber auch weißt. Was mich aber unheimlich auf die Palme bringt, ist deine unterirdische Selbstgefälligkeit, mit der du uns alle in Gefahr bringst. Du solltest wenigstens ansatzweise die Panik der Passagiere nachahmen, sonst wird diesen unglaublich hirnlosen Entführern am Ende doch noch auffallen, wer da neben mir sitzt.«
Uslar formte die Lippen zu einem lautlosen Blablabla, wischte sich jedoch sofort die Pose vom Gesicht, als die Stewardess herankam, mit starrem Blick an ihnen vorbei sah, staksig vorbeiging und im Gehen das kleine Handbuch ansatzlos aus dem Handgelenk in ihre Sitzreihe warf. Uslar fing es mit einer erstaunlich schnellen Bewegung in der Luft auf und ab da nahm er nichts mehr wahr. In den nächsten Minuten spielte sich eine unwirkliche Szene ab. Uslar hielt das Handbuch verkrampft auf seinem Schoß fest und versenkte sich mit höchster Konzentration darin, sah sich jede Seite etwa vier Sekunden lang an, schloss für weitere vier Sekunden die Augen, blätterte dann mit einer heftigen Bewegung um und las wiederum vier Sekunden. Dabei pendelte sein Oberkörper sanft vor und zurück, der Rücken krümmte sich, als ob er das Buch umzingeln wollte, und erst jetzt begann er zu schwitzen. Vorne am Cockpit entstand ein Tumult, als der Pilot in die Kabine gezerrt, von einem der Attentäter niedergeschlagen, mehrmals getreten und schließlich angespuckt wurde. Das allgemeine Gejammer steigerte sich zusehends zu einem entsetzlichen Geheul, was die Bewaffneten wiederum noch stärker unter Stress setzte. Ein Blick auf ihren Nebenmann brachte Johimbe die Erkenntnis, dass es knapp werden könnte, wenn sie das Ende seiner Studien abwartete. Niemand konnte vorhersagen, wann dessen von autistischer Konsequenz geprägte Lernphase abgeschlossen sein würde. Sie entschloss sich, in Anbetracht der kritischen Situation nun doch zu handeln. Kühl wog sie ihre Chancen ab. Zwei Mann vorne am Cockpit, einer hinter ihr. Sie sah keine Probleme. Sie wartete, bis der Mann von hinten an ihr vorbei wollte, und erhob sich ganz langsam. Der Vermummte drehte sich zu ihr um, hob die Waffe, um mit dem Kolben auf sie einzuschlagen, hielt jedoch unvermittelt inne. Johimbe sah ihm tief in die Augen, was für den Mann schon ein echtes Schauspiel darstellte, da sie einerseits den kleinen, stämmigen Araber sicher um zwanzig Zentimeter überragte, andererseits über außerordentlich große und ausdrucksstarke hellblaue Augen verfügte. In Höhe seiner Augen steckte sie eine Hand in die Lücke zwischen den beiden Knöpfen, die versuchten, ihren perfekt runden Busen in das leicht militärisch wirkende Hemd zu pressen. Als sie mit dem Daumen einen dieser Knöpfe aufschnippte, war die Hypnose fast komplett, das Sturmgewehr begab sich auf den Weg nach unten. In diesem Augenblick begannen die Probleme. Aus den Augenwinkeln sah sie, wie vorne beim Cockpit einer der Attentäter seine Waffe fallen ließ, in sein Hemd griff, ein Messer herausriss und es in einer schnellen Bewegung dem am Boden liegenden Mann in den Hals stieß. Allgemeines Geschrei vermochte den jubelnden Kampfruf des Mörders nicht zu übertönen. Der von ihr hypnotisierte Mann zwinkerte, die Augen begannen, sich wieder scharf zu stellen, keine Zeit mehr. Entschlossen ließ sie ihre Hände nach vorne zucken und zerdrückte dem Mann mit dem brutalen Griff beider Daumen den Kehlkopf, bemächtigte sich der Waffe des mit ungläubigem Staunen in den Augen Fallenden, drehte sich mit der erbeuteten AK77 um, zielte und drückte ab. Nichts! Sie bemerkte nicht unerschrocken, dass offensichtlich eine spezielle Sorte Attentäter über diese Erde wandelte, die im Einsatz die Waffe sicherte. Die beiden Anderen beim Cockpit sahen von ihrem Opfer hoch, die Befriedigung über das gerade angerichtete Blutbad wich einer spontanen Verärgerung und sie begannen, ihre Sturmgewehre auf das neue Ziel zu richten. Das umlegen eines Sicherungshebels dauert hingegen nicht annähernd so lange wie das greifen und hochreißen kompletter Gewehre, ein kurzen Feuerstoß und die beiden Männer kippten, von hervorspritzendem Blut umrahmt, nach hinten. Unglücklicherweise starb auch eine Stewardess, die sich zu dicht am Geschehen befand, zufällig diejenige, die ihnen das Handbuch geliefert hatte. Doch das bekümmerte Johimbe nicht weiter, eher schon der Umstand, dass einige Geschosse die Außenhaut der Maschine durchschlagen hatten und nun ein scharfes Pfeifen das Absinken des Kabinendrucks signalisierte. Ärgerlich warf sie die Waffe hin und wandte sich an den Mann, der völlig unberührt von allen Geschehnissen weiter die Seiten des Handbuchs in sich aufsog: »Uslar, beweg dich, es wird ernst.«
Er beachtete sie nicht, stierte nur auf das Buch und pendelte mit dem Oberkörper. Sie sah zu den Passagieren, Panik griff um sich, einige Leute liefen durch die Gänge, um sich die Toten anzusehen, dabei mit denen zusammenstoßend, die von den Toten weg zu den Toiletten strebten. Johimbe musste jetzt handeln, sonst würden die schmalen Gänge zwischen den Sitzreihen verstopft sein von Menschen, die auch auf ihren Kommando-Ton nicht mehr hören würden. Kurz entschlossen schnappte sie sich Uslar, griff mit beiden Händen unter seine Arme und trug ihn vor sich wie ein kleines Kind, das sich gerade bis zum Stehkragen voll gemacht hatte. Dies fiel ihr leicht, war er doch nicht nur wesentlich kleiner als sie, sondern auch dürr und leichtgewichtig. Wieder einmal zahlte sich das tägliche Training aus, ihre athletische Figur erinnerte sehr deutlich an eine Kurzstreckenläuferin, wenn auch eine mit weichen Gesichtszügen und großem Busen.
Ohne sich die Mühe zu machen, die Leute anzusprechen, schob sie Uslar vor sich her, drängte mit seinem Körper einzelne im Weg stehende Personen weg, wodurch das Handbuch ein- oder zweimal an seinen Körper gedrückt wurde. Ohne Reaktion auf die Ereignisse legte er es sich wieder zurecht, wie in Trance regte er sich nicht, selbst als sie ihn unsanft und mit Schwung in den Pilotensessel fallen ließ. Sie besah sich die Sache einige Sekunden von oben, der Tumult in der Kabine wurde stetig lauter, obwohl sich die Luft spürbar verdünnte. Sie bemerkte, dass er nur noch wenige Seiten zu bewältigen hatte und verkürzte entschlossen den Lauf der Dinge. Mit leichtem Schwung schlug sie ihm aufs Ohr, nahm ihm gleichzeitig das Buch weg und warf es hinter sich. Uslar wurde wach, schüttelte benommen den Kopf und blickte halb angewidert zu ihr hoch und keifte: »Bist du blöd? Ich bin noch nicht fertig.«
Sie zögerte eine Sekunde, gerade lange genug, um sich für das Wort und gegen eine weitere Ohrfeige zu entscheiden und erwiderte barsch: »Aber wir sind alle fertig. Während deiner virtuellen Abwesenheit wurden ein paar Leute getötet und ein paar Löcher in die Außenhaut gestanzt. Die Luft wird knapp und der Verstand der Leute hier löst sich ebenfalls in Wohlgefallen aus. Also nimm die Hände an den Knüppel und mach einen Sinkflug, aber bitte recht hastig.«
Er traf keinerlei Anstalten, ihrer Aufforderung nachzukommen, nahm sich statt dessen die Zeit, seine Mimik in den Normalzustand zu bringen, also reichlich bedient und entnervt auszusehen. Außerdem nahm er sich wie immer die Zeit, einen Kommentar abzugeben: »Einfach so ist das alles passiert, wie? Johimbe, du hast nicht zufällig etwas damit zu tun, nein? Und wieder einmal soll ich die Kastanien aus dem Feuer holen, wenn Madame für eine mittlere Katastrophe gesorgt hat.«
»Wer zum Teufel soll denn sonst etwas damit zu tun haben? Du warst ja mit lesen beschäftigt.«
Sie wollte noch mehr sagen, doch Uslar kam ihr zuvor, indem er ohne Erwiderung den Kopfhörer aufsetzte, mehr um sie los zu werden denn aus den sachlichen Gründen, die sich hinter ihnen in der Kabine Bahn brachen. Er orientierte sich kurz und ging dann die Kontrollen der Maschine in der gleichen Weise durch, wie er es zuvor mit dem Handbuch getan hatte, wobei er das drängende Quäken der Automatenstimme ignorierte, mit der der Bordrechner einen Sinkflug anmahnte. Sie atmete ihren Ärger aus und setzte sich auf den zweiten Pilotensessel, um sich anzusehen, auf welche Weise der kleine Mann wohl ihrer aller Rettung bewerkstelligen würde. Tatsächlich dauerte es nicht lange. Ein Ruck ging durch Uslar, er griff plötzlich zum Sidestick, betätigte mit fliegenden Händen einige Schalter und Taster, die Nase der Maschine kippte schnell und gründlich nach unten, eine Hupe gab kurze, laute Töne von sich, die Automatenstimme quäkte nun fortwährend und viel lauter als zuvor "pull up, pull up", die Passagiere einigten sich sekundenschnell auf einen einheitlichen, lang gezogenen Schrei. Die Maschine selbst schüttelte sich unwillig, die Delta- Tragflächen begannen kräftig zu vibrieren, und in dem ganzen Durcheinander tippte Uslar konzentriert und ohne Anzeichen von Hektik ein paar Kommandos in den Bordrechner. Johimbe spähte aus dem Seitenfenster und verfolgte mit, wie die Häuser und Felder unter ihr rasch größer wurden. Sie machte sich keine Sorgen, kannte sie doch seinen ausgeprägten Hang zu Rettungen in letzter Sekunde. Außerdem widersprach es ihrem Naturell, die Möglichkeit ihres baldigen Todes zu berücksichtigen. Als sie auch die Hochspannungsmasten mühelos erkennen konnte, jagte Uslar die Turbinen auf Maximum und zog das Flugzeug unter protestierenden Geräuschen aus der Verkleidung in die Waagerechte. Während der Lärm der Motoren das Knirschen der Hülle fast völlig übertönte, die Passagiere dankbar und mit zunehmender Sprachlosigkeit bemerkten, dass sie unter Umständen doch noch nicht sterben würden, sprach Uslar schon über Funk mit dem Tower. Was er hörte, schien ihm nicht zu gefallen, er schüttelte mehrfach ungläubig den Kopf, schlug sich zweimal mit der flachen Hand gegen dir Stirn, und murmelte unhörbare Flüche. Schließlich fand er die Sprache wieder, für ein einziges Wort, mit höchster Verachtung ausgespuckt: »Amateure!«
Sie kannte ihn gut genug, um zu wissen, dass er dieses Wort nur im Falle größerer Probleme benutzte. Um sicher zu gehen, fragte sie nach: »Was kann es denn außerhalb dieses Flugzeugs noch für Schwierigkeiten geben?«
Uslar zog die Maschine in einen leichten Steigflug und knurrte abfällig: »Das wird dir gefallen. Diese völlig bescheuerten Terroristen haben in ihrem unendlich sinnentleerten Wahn den überwiegenden Teil des Treibstoffes abgelassen. Das heißt, wir müssen in den nächsten«, er nahm einige Einstellung am Zentraldisplay vor, »neun Minuten landen. Köln-Bonn ist durch glückliche Umstände sieben Minuten entfernt. Es reicht also gerade für einen einzigen Landeanflug. Kein sicherer zweiter Versuch möglich, erst recht keine Chance auf einen Ausweichplatz. Und nun höre ich, dass der Platz geschlossen ist. Das Allerbeste ist aber der Grund: Man beliebt zu streiken!«
Johimbe betrachtete grübelnd den kleinen Mann, wie er unbeeindruckt von seinen eigenen Äußerungen damit begann, einen Landeanflug einzuleiten. Sie verstand auch nicht, wo genau das Problem liegen sollte.
»Uslar, das kann es doch nicht sein. Das EU-Direktorat ist ermächtigt, jeden Streik mit Waffengewalt aufzulösen, wenn durch diesen Streik die Produktivität der Konzerne gefährdet ist. Und da das aus Prinzip immer und überall so ist, hat es seit 2017 keinen einzigen Streik gegeben, der länger als dreißig Minuten dauerte.«
Uslar schüttelte den Kopf, nahm in einer schnellen Bewegung den Kopfhörer ab und warf ihn hinter sich. Dann erklärte er ihr voller Abscheu auf die Gruppen, über die er sprach: »So einfach ist das diesmal nicht. Die Gewerkschaft Pucchini bestreikt den Flughafen. Sie nennen es jedenfalls einen Streik. Das haben die offenbar gut geplant, denn es handelt sich um etwa siebentausend Teilnehmer. Die Polizei hat nicht genug Leute, weil sie in Köln gerade eine dieser Arbeitsplatz-Lotterien veranstalten. Durch diesen glücklichen Umstand fiel ihnen der Platz kampflos in die Hände, was den Burschen nicht oft gelingt, wenn sie an normalen Tagen eine zünftige Prügelei anfangen. Die Gewerkschafts-Fuzzis haben jedoch leider nebenbei durch irgendwas den Zorn der Deutschen Proletariatspartei erregt, weshalb die auch mit ein paar tausend Mann aufmarschiert sind, um die Brüder, quasi in privater Mission, zur Arbeit zu zwingen. Das haben die Gewerkschafter mit Gegenwehr beantwortet und jetzt ist da unter Aufsicht eines Sprengels EU-Miliz eine riesige Schlägerei im Gange. Mit allem, was dazugehört: Keulen, Messer, Ketten. Wie im alten Rom.«
Er legte deutliche Verachtung in die Stimme, weil er das aber immer tat, wenn es galt, die Aktionen anderer Leute zu kommentieren, sorgte sie sich nicht sonderlich.
»Fein, dann können wir unbemerkt landen und uns verkrümeln, bevor die Behörden Zeit finden, uns zur Kenntnis zu nehmen. Du kannst doch auch ohne Leitstrahl landen.«
Er wedelte abfällig mit der Hand: »Kannst du vergessen. Sie prügeln sich mitten auf dem Rollfeld. Ich sagte doch: Wie im alten Rom. Für gewöhnlich meine ich es genau so wie ich es sage. Also schalten wir zweitausend Jahre zurück: Ein freies Feld, ein oder zwei Schlachtreihen, wildes Gehaue und Geschrei, überall wimmernde Verletzte, alles rennt durcheinander, Chaos pur. Selbst wenn ich da lande und eine Schneise durch den Pöbel ziehe, haben wir anschließend den versammelten Rest am Hals, der uns als kleine Racheaktion lynchen will. Und da wir unsere Jerichos nicht dabei haben, schaffen die das auch. Und sollten wir wider Erwarten doch fliehen können, haben wir ein neues Problem in Gestalt unseres Chefs, der uns wegen der vielen unnötigen Toten zur Schnecke machen wird. Das ist die Lage. Irgendwelche Vorschläge?«
Nun sorgte sie sich doch. Wenn Uslar eine längere Rede hielt, dann gab es keinen Spielraum für schnelle Reaktionen. Andernfalls hätte er geschwiegen und gehandelt. Rasch ging sie die Möglichkeiten durch.
»Gibt es noch mehr, was da unten los ist? Es gibt doch in Köln-Bonn auch eine Rollbahn, die militärisch genutzt wird. Die ist vielleicht frei.«
Uslar zog die Maschine noch etwas weiter hinauf, warf einen Blick aus dem Seitenfenster, korrigierte die Einstellung für die Ruder, und sprach dann weiter.
»Bevor du dich übermäßig freust, auf dieser Rollbahn steht seit zwanzig Stunden ein Jet, der von der KIF gekapert wurde. Die stehen da mitten auf der Bahn, ein paar Unterhändler liegen im Gras, und immer wenn einer mit den Terroristen verhandeln will, grölen die unverständlichen religiösen Quatsch ins Mikro. Die müssen alle völlig besoffen sein.«
»Langsam komme ich durcheinander. Das ist aber nicht dieselbe Truppe, die unser Flugzeug kaperte, oder?«
Uslar zuckte die Achseln, er wusste es nicht und aus Prinzip war es ihm auch so egal. Ein hirnloser Fanatiker blieb ein hirnloser Fanatiker, ganz gleich, welche größenwahnsinnige Organisation ihn losgeschickt haben mochte. Der Zeitpunkt der Entscheidung raste heran, sie überflogen gerade das große Autobahnkreuz bei Siegburg. Uslars düstere Miene hellte sich plötzlich auf.
»Keine Ahnung, die sind wohl mehr von der allgemeinen durchgeknallten Sorte, nichts spezielles. Ist auch egal. Ich habe eine Idee, was wir machen könnten.«
»Und zwar?«, fragte sie gedehnt. Glänzende Augen im scharf geschnittenen Gesicht ihres Begleiters machten sie immer misstrauisch.
»Ich mache doch zwei Überflüge. Das sollte sie verscheuchen.«
Johimbe riss die Augen auf, deutete seinen plötzlichen Wechsel von angespannter Genervtheit zu freudiger Erregung richtig und schnallte sich mit fliegenden Händen fest. Keinen Augenblick zu früh, mit einem entschlossenen Grunzen nahm Uslar die Schubhebel fast ganz zurück und drückte die Maschine wieder tiefer, so abrupt, dass es sie vom Sitz hob und hart gegen die Gurte drückte. In der Kabine gab es diesmal kein Geschrei, es breitete sich lediglich so etwas wie ein kollektives Luft anhalten aus. Ein Blick in die Miene ihres Nebenmannes riet ihr, die Augen zu schließen, doch das wäre gegen ihre Gewohnheiten gewesen. Der kleine Mann schwitzte stark, Schweiß tropfte von der Spitze seiner beeindruckenden Nase und draußen stürzte das Rollfeld heran. Die darauf herumwogenden Flecken vergrößerten sich mit rasender Geschwindigkeit und entpuppten sich als umfangreiches Kampfgetümmel. Als sie meinte, fast schon das Weiße in den Augen der Kämpfenden zu erblicken, gab Uslar vollen Schub und fing den Fall ab. Im Vorbeiflug überkam sie die Erinnerung an Weizenfelder, vom Sturm flach gelegt. So sah es da unten jetzt aus. Unter und neben der dahintobenden Supercruise warfen sich Hunderte zu Boden und diese Reaktion pflanzte sich fort wie eine Windbö im Weizenfeld. Dann endete das Rollfeld und Uslar ließ die Boeing steil steigen. Fast unmittelbar danach kippte er die Maschine nach links in eine enge Kurve, so dass Johimbe sehr zügig ihren Blick auf den Flugplatz zurück erhielt. Was sie sah, beruhigte sie ein wenig. Die wabernden Flecken bewegten sich in schöner Eintracht in Richtung der Grasflächen zu beiden Seiten der Rollbahn. Dann fuhr auch schon das Fahrwerk aus, Uslar schwenkte mit kurzen, ruppigen Manövern auf die korrekte Richtung ein und im nächsten Moment verstummten die Triebwerke. Uslar fluchte wild, das Flugzeug setzte mit einem heftigen Krachen auf und sprang wieder in die Höhe. Die zweite Bodenberührung fiel kaum sanfter aus, doch diesmal gelang es ihm, die Nase der Boeing zu senken und beim dritten Aufsetzen auch am Boden zu halten. Trotzdem blieb ein Problem. Uslar sah sich auf eine merkwürdig unbeteiligte Weise die Menschenmassen an, die ihrerseits dem antriebslos vorbeipreschenden Flugzeug entgeistert hinterher schauten. Durch das laute Poltern des Fahrwerks zum schreien gezwungen, herrschte Johimbe den kleinen Mann an: »Bremsen, Uslar, bremsen! Häng hier nicht rum, es ist noch nicht vorbei.«
Uslar hatte wieder seinen normalen Gesichtsausdruck angenommen und so antwortete er auch wieder auf die gewohnte Art: »Stimmt. Ich kann aber erst ab hundertfünfzig Knoten abwärts die Bremsen benutzen, sonst verglühen sie.«
Mit einem aggressiven Knurren fuhr sie den kleinen Mann an: »Du Hirn! Was nützen intakte Bremsen, wenn wir zerschellen? Brems jetzt. Sofort!«
Die beiden sahen sich zwei Sekunden lang in die Augen. Uslar zuckte mürrisch die Achseln und tat, wie sie es forderte. Die Landebahn endete fast, da packten die Bremsen und mit lauten, schabenden Geräuschen wurde der Jet langsamer. Allerdings genügte die Wirkung nicht ganz. Unter enormer Lärmentwicklung stürmte die Maschine über den Asphalt hinaus in die Grasflächen hinein, riss nacheinander zwei Zäune weg und bahnte sich ihren Weg durch die angrenzende Heidelandschaft. Mit angehaltenem Atem verfolgte Johimbe, wie die Waldgrenze schnell näher rückte. Dann brach das Bugfahrwerk, der Rumpf krachte zu Boden und pflügte eine Schneise durch den Torf. Dies bewirkte eine zusätzliche Bremsleistung und so kam die ganze Fuhre kurz vor den ersten Bäumen in einer mächtigen Wolke aus Dampf und Torfbrocken zum Stillstand. Im Cockpit atmeten beide im gleichen Augenblick aus. Johimbe öffnete den Mund, um dem kleinen Mann ordentlich die Meinung zu geigen, doch der kam ihr zuvor: »Bevor du dich hier aufbläst, solltest du dich vordringlich um deinen Hintern kümmern. Wir müssen hier flott verschwinden, bestimmt kommt gleich eine größere Abordnung unserer Freunde vom Rollfeld hier an, um uns überschwänglich für die Spielpause zu danken.«
Das sah sie ein und verzichtete vorläufig auf weiteres. Gemeinsam begaben sie sich hastig in die Kabine, öffneten die Tür und sahen sich zum Abschied noch einmal kurz um. Niemand sagte etwas, alle, Passagiere wie Personal, blickten ihnen starr vor Entsetzen nach.

Paperback
220 Seiten
Preis 12,90 Euro
ISBN 3-936742-52-X

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12. Wissenschaft: Mondlandungsverschwörung
von Marcus Haas

Hin und wieder wird behauptet, die Mondlandung hätte nicht stattgefunden und die Bilder, die wir alle aus dem Fernsehen kennen, seien in einem Filmstudio entstanden.
Das zumindest behauptete eine Fernsehsendung des Senders FOX in den USA, die inzwischen auch in Deutschland ausgestrahlt wurde. Angeblich kann man das leicht erkennen, weil verschiedene Fehler bei diesen Aufnahmen gemacht wurden.

Sollte die NASA tatsächlich so dumme Fehler gemacht haben, die sogar Laien auffallen, wie ihr im Zuge dieser Verschwörungstheorie vorgeworfen werden, müsste man ihr tatsächlich größte Inkompetenz vorwerfen, das ist jedoch nicht der Fall. Schaut man genau hin, hat die NASA alles völlig richtig gemacht.

Zunächst sind da die Fotos und Videos selbst, auf denen keine Sterne zu sehen sind, es ist aber ganz klar, dass der helle Mondboden die Sterne bei weitem überstrahlt. Da Filmmaterial immer nur einen begrenzten Kontrastbereich darstellen kann, musste man sich also entscheiden, ob man den Astronauten sehen wollte oder die Sterne. Hätte man die Sterne korrekt belichtet, wäre der Astronaut und der Boden völlig überbelichtet. Tatsächlich kann man die Sterne wieder sichtbar machen, wenn man die Abzüge länger belichtet und nicht so viel Wert auf den Vordergrund legt, aber für verwertbare Fotos vom Sternenhimmel des Mondes hätte die Belichtungszeit 3 Minuten betragen müssen und nicht 1/250 Sekunden.

Auch wird behauptet, das Foto des Astronauten im Gegenlicht müsste eine Fälschung sein, weil ja kein Licht auf seine Vorderseite fallen konnte. Man vergisst dabei aber, das der Mond viel Licht reflektiert - man schaue sich nur den Vollmond an - diese diffuse Beleuchtung genügt immer noch, um die Schatten ausreichend auszuleuchten.

Nur wenig mehr Substanz hat der Vorwurf, dass offensichtlich mehrere Lichtquellen verwendet worden seien, um die Aufnahme zu fälschen, weil einige Schatten in unterschiedliche Richtungen zeigten. Dabei wird aber nicht gesagt, dass ein Objekt bei mehreren Lichtquellen mehrere Schatten wirft und scheinbar unterschiedliche Schattenwürfe auf die Unebenheiten des Geländes zurückzuführen sind, so dass Schattenwürfe auf Hügeln und in Tälern scheinbar unterschiedliche Richtungen und Längen haben. Das ist allerdings für erdgewohnte Augen nicht immer zu erkennen, weil viele Merkmale wie Bäume oder andere Menschen fehlen, die uns auf der Erde eine Referenz liefern, an der wir uns normalerweise orientieren - das ist auch der Grund, warum es den Mondbildern scheinbar an Tiefe fehlt.

Des Weiteren werden immer wieder Fadenkreuze erwähnt, die mal retuschiert und mal hinter Gegenständen verschwinden sollen. Zunächst ist es natürlich naiv anzunehmen, die NASA würde die Bilder nicht retuschieren, denn selbstverständlich will man auch bei der NASA das Beste aus den Aufnahmen herausholen, aber das hat nichts mit den Fadenkreuzen zu tun. Die Fadenkreuze waren in die Optik der Kamera eingeätzt und sind nicht hinterher hinzugefügt oder retuschiert worden. Für jeden, der fotografiert, ist das beobachtete Phänomen nämlich ein alter Bekannter, wenn eine dünne Linie vor einem sehr hellen Hintergrund aufgenommen wird, dann überstrahlt der Hintergrund die feine Linie und sie verschwindet.

Das Gleiche gilt auch, wenn der Vorwurf erhoben wird, mal würde die Landefähre auf einem Foto auftauchen und dann wieder nicht. Tatsache ist jedoch, dass man ohne weitere Landschaftsmerkmale nicht so leicht unterscheiden kann, dass die eine Aufnahme entstand, während der Astronaut vor der Landefähre stand und einmal, als er sich dahinter befand. Die Veränderungen der Perspektive sind insbesondere bei entfernten Bergen nur schwer mit bloßem Auge zu sehen.

Lächerlich ist aber auch die Anmerkung, die großen Temperaturunterschiede hätten eine Mondlandung unmöglich gemacht. Dabei wird unterschlagen, dass plusminus 150°C im Vakuum etwas völlig anderes sind als auf der Erde. Im Vakuum handelt es sich ausschließlich um Wärmestrahlung, von der ein großer Teil durch die auf den Fotos zu sehende Metallfolie und die hellen Raumanzüge reflektiert wird. Abgesehen davon sind Ausflüge in den Weltraum heute schon fast Routine und wenn die Astronauten dabei ins Schwitzen kommen, liegt das eher an den schweren Arbeiten als an der Sonnenstrahlung. Die Filmnegative, die dieser Hitze angeblich nicht standgehalten hätten, sind also in der Kamera ziemlich sicher, in der wahrscheinlich auch Vakuum geherrscht hat, was ein guter Isolator ist. Hinzu kommt, dass es sich bei diesem Film um eine Sonderanfertigung gehandelt hat, die erheblich höheren Temperaturen standhalten konnte.

Schwerwiegender ist da schon die Behauptung, die Technik hätte eine Mondlandung nicht zugelassen, aber auch das ist nicht richtig, die Newton'sche Mechanik ist seit dem 17.Jh. bekannt - schon Jules Verne wusste ziemlich gut Bescheid, wie man ein Projektil zum Mond bringt - und die Berechnungen für die Mondlandung hätte man zur Not auch mit Bleistift und Papier durchführen können, lediglich die Menge an Treibstoff, die zu kontrollieren war, und die Lebenserhaltung waren eine technische Herausforderung - aber eine Lösbare.

Die Vorwürfe, die Landefähre hatte nicht funktionieren können, weil einige Versuche auf der Erde nicht sehr erfolgreich waren, sind haltlos. Die Übungsgeräte mussten in der Erdatmosphäre mit Seitenwinden und völlig anderem Verhalten des Abgasstrahls arbeiten - der durch die Luft auf einen engen Kanal beschränkt ist, während er sich im Weltraum weit ausbreitet. Dadurch ist das Manövrieren in der Erdatmosphäre wahrscheinlich eher mit dem Balanceakt auf Stelzen vergleichbar, während der Lander auf dem Mond wie auf einem Kissen hinabsinkt. Darüber hinaus verfügte der Lander über Gyroskope und Steuerdüsen, die seine Lage mittels Bordcomputer automatisch korrigierten.

Oft wird sich über die Flagge gewundert, die zu flattern scheint, was ja ohne Atmosphäre und Wind unmöglich ist. Aber die Flagge war an zwei Schienen befestigt - eine seitlich und eine oben, deshalb bleibt das obere Stück gerade - und beim in den Boden Rammen geriet diese Konstruktion in Schwingung. Auf einem Video hält ein Astronaut die Flagge und man sieht deutlich, dass die Falten sich nicht so verhalten wie in der Schwerkraft, das Material sackt nicht nach unten und es "flattert" auch nichts mehr im Wind. Etwas Physik und Impulserhaltung erklären das Phänomen vollkommen.

Von den Anhängern der Mondverschwörung wird gerne behauptet, dass der Van-Allen-Strahlengürtel ohne einen zentimeterdicken Bleichschild nicht passiert werden kann. Das ist aus mehreren Gründen falsch.
Der Strahlungsgürtel erstreckt sich in einer Höhe von 1.000 bis 20.000 km über der Erde, am stärksten ist er da, wo der Solarwind auf das Erdmagnetfeld trifft und umspannt deshalb auch nicht die ganze Erde.
Die Geschwindigkeit der Rakete betrug zum Zeitpunkt der Durchquerung des Van-Allen-Gürtels etwa 40.000 km/h, sie passierten den Strahlungsgürtel also in recht kurzer Zeit und die Strahlenbelastung betrug schätzungsweise 2 rem (300 rem sind tödlich, 2 rem hingegen entsprechen etwa 100 Röntgenaufnahmen), die Strahlung setzt sich zudem überwiegend aus Teilchenstrahlung zusammen, die im Gegensatz zu Röntgenstrahlung leichter abgeschirmt werden kann, so genügt bei Alpha-Strahlung - das sind ionisierte Heliumkerne - ein Blatt Papier, bei Betastrahlung - Elektronen und Positronen - eine Metallfolie, um die Strahlungsbelastung wesentlich zu reduzieren, und Neutronen lassen sich ohnehin mit Kunststoffen besser abfangen als mit Blei. Wenn geladene Teilchen so abgebremst werden, entsteht aber eine Sekundärstrahlung, die wieder mehr Röntgenstrahlung enthält. Zweifellos lag die Belastung der Astronauten über der von Flugzeugbesatzungen, aber sie war bei weitem kein Grund, eine Reise zum Mond unmöglich zu machen.

Die Anhänger der Verschwörungstheorie erklären leider nicht, wie über 300kg Mondgestein ihren Weg zur Erde gefunden haben. Diese Gesteinsproben unterscheiden sich chemisch deutlich von auf der Erde vorkommenden Gesteinen und zeigen deutlich Einschläge von Mikrometeoriten und kosmischer Strahlung, der sie ohne Schutz durch eine Atmosphäre ausgesetzt waren - dieselben Spuren wären auf Meteoriten nicht zu finden, da sie beim Eintritt in die Erdatmosphäre verbrannt wären, auch ist es nicht plausibel, solche Mengen mit unbemannten Sonden zu gewinnen.

Viele weitere Behauptungen zur angeblichen Fälschung der Mondlandung lassen sich eben so leicht widerlegen, wie die wenigen Beispiele, die ich oben genannt habe. Ich möchte den Betreibern der kritischen Seiten zu diesem Thema aber nicht weiter vorgreifen und verweise den interessierten Leser deshalb an die Linksammlung.

Es ist bedauerlich, dass sogar Journalisten, von denen man eine unvoreingenommene und kritische Recherche erwartet, die Vorwürfe unkommentiert übernehmen und Kritikern nicht die Möglichkeit geben ausführlich Stellung zu nehmen, auch die Russen sind, soweit ich die Sendungen verfolgt habe, nie befragt worden, obwohl sie sicher das geringste Interesse daran gehabt hatten, dass die Amerikaner tatsächlich auf dem Mond landen - sie haben die Berichte aber nie in Zweifel gezogen.

Insgesamt handelt es sich bei dieser angeblichen Verschwörung um einen sehr plumpen und schlecht recherchierten Versuch, mit der Leichtgläubigkeit der Zuschauer und Leser Geld zu verdienen, hier zählen nur Einschaltquoten, die selbst mit den obskursten Verschwörungstheorien in die Höhe getrieben werden sollen.

Informationen zum Thema:
http://www.apollo-projekt.de - Apollo-Projekt
http://www.mondlandung.pcdl.de - Mondlandung oder Mondlandungslüge
http://www.clavius.org - Clavius Moon Base - debunking the moon hoax

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13. Die Corona-Kurzgeschichte

Liebe Kurzgeschichten-Freunde;

Mit der Story "Tara" möchte ich Ihnen heute die zweitplatzierte Geschichte unseres Kurzgeschichten-Wettbewerbes in der Themenrunde "Sternenzähler" präsentieren. Sie stammt von Uwe Sauerbrei, der unseren Lesern ja inzwischen kein Unbekannter mehr sein dürfte.

Wiederholen möchte ich an dieser Stelle noch einmal den Hinweis, dass in der aktuellen Runde unseres Wettbewerbs noch weitere Beiträge zum Thema "Das Weltenarchiv" eingeschickt werden können. Einsendeschluss ist der 1. Juni, die eMail-Adresse lautet kurzgeschichte@corona-magazine.de. Mitmachen darf jeder, der sich dazu berufen fühlt, eine Kurzgeschichte mit einem Umfang zwischen 5.000 und etwa 20.000 Zeichen zu schreiben, die sich in die phantastischen Genres - Science Fiction, Fantasy, Mystery, Horror usw. - einordnen lässt. Genaueres finden Sie unter http://www.bejot.de/preisr.html.

Und denken Sie stets daran: Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf!

Herzlichst
Mike Hillenbrand

Tara
Uwe Sauerbrei

Tara blickte hinauf zu den Sternen. Bei diesem vertrauten Anblick versiegte der Strom der Tränen auf ihren kleinen Wangen. Sie schniefte und wischte sich mit dem Ärmel über das Gesicht. Mutter schimpfte immer, wenn sie das tat, aber Mutter war nicht hier. Langsam bewegte sie sich zum Rand der Klippen, die steil zum Strand, der in der Dunkelheit verborgen lag, abfielen. Aus der Tiefe dröhnte dumpf das Tosen der Meeres, und der Wind trug das Salz bis auf diese Höhe, in der es Tara auf ihren Lippen schmecken konnte. Sie liebte diesen Platz, er gehörte ihr ganz alleine. Nicht einmal Mira, ihrer besten Freundin, hatte sie von diesem Ort erzählt. Aber war denn Mira wirklich ihre Freundin? Tara fühlte, wie sich der Kloß im Hals wieder vergrößerte und ihr erneut die Tränen in die Augen schossen. Sie tastete im Gras nach dem Stück Baumrinde, das ihr immer als Unterlage diente. Das Kleid durfte nicht schmutzig werden. Sie wusste, dass es Mutter mit ihr nicht leicht hatte, und sie wollte ihr keinen zusätzlichen Kummer bereiten.
Aus der Ferne klangen einige Stimmfetzen bis zu ihr. Das kam vom Dorf, aus der großen Versammlungshalle. Jede Woche zur gleichen Zeit trafen sich die Bewohner, besprachen die Ereignisse der vergangenen Tage und planten für die kommende Woche. Ganz früher, Tara konnte sich nur noch ganz schwach erinnern, durfte sie an diesen Versammlungen teilnehmen, wie alle anderen Kinder auch. Es war ein Tag, auf den sich alle freuten, an dem die harte Arbeit für ein paar Stunden ruhte, an dem Lachen und Singen im Dorf Einzug hielten. Doch dann war etwas passiert, es musste schrecklich gewesen sein. Warum sonst hatte man sie bestraft? Dieser Tag war ihr im Gedächtnis haften geblieben.
Sie hatte sich besonders viel Mühe gegeben, ihr dunkles volles Haar in zwei Zöpfen zu bändigen, und wartete geduldig auf ihre Mutter. Vor der Eingangstür der kleinen Hütte stand eine blau getünchte Holzbank, auf der sie nun saß und mit den Füßen schaukelte. Auf den Knien hielt sie die kleine Kiste mit ihren "Schätzen": ein paar bunten Steinen und der Kette, die ihr Mutter zum Geburtstag geschenkt hatte. Die Haustür fiel ins Schloss, und Tara sprang auf, eilte zu ihrer Mutter und erstarrte.
Ihre Mutter hatte geweint. Das tat sie oft, seit Papa nicht mehr da war, aber nie an diesem Tag! Es war doch ein Tag der Freude, der Tag von Mama und Tara. Ihre Mutter hatte sich heruntergebeugt und sie fest in ihre Arme geschlossen. Dann hatte sie gesagt, Tara dürfe nicht mehr an der Versammlung teilnehmen.
"Du kannst das nicht verstehen, mein Schatz, aber es ist besser für dich. Es tut mir so Leid ..."
Tara presste die Kiste fest an ihren Körper und kniff die Lippen zusammen. Sie versuchte einen Sinn in dem soeben Gesagten zu erkennen, aber dann drehte sie sich nur herum und ging ins Haus zurück. Nun waren bereits zwei Jahr vergangen, seit sie das Versammlungshaus zuletzt betreten hatte. Aber das war nicht das Einzige gewesen, was sich verändert hatte. Alle Leute im Dorf verhielten sich ihr gegenüber ganz merkwürdig. In den Augen las sie Abscheu und sogar Hass, aber am meisten Angst!
Tara hockte sich auf das kleine Stück Borke und stützte ihr Kinn in die Hände. Ihr Blick verlor sich in den Weiten des tiefschwarzen Himmels, und sie begann die Sterne zu zählen.

Das Versammlungshaus war gut gefüllt. Es hatte eine ovale Form, und im nördlichen Teil, gegenüber der großen Eingangstür saß Jorge. Er war der Älteste, und dies war sein angestammter Platz. Aufgeregtes Stimmengewirr zerfurchte die abgestandene Luft. Man drängte sich am Ausschank und um die Körbe, in denen die Frauen Brot und Früchte mitgebracht hatten. Erst als Jorge sich erhob und den schweren Knotenstock dreimal auf den Boden stieß, wurde es ruhiger. Damit war der Abend offiziell eröffnet. Nun trat Vedar, der Verwalter, nach vorne und berichtete über die Fortschritte bei der Ernte und den Status ihrer Vorräte. Kaum jemand lauschte tatsächlich seinem Vortrag. Die Zahlen waren bekannt, aber es gehörte nun einmal zum Ablauf dieses Abends. Nachdem Vedar seine Ausführungen beendet hatte, stieg die Aufmerksamkeit. Nun begannen die Schlichtungen. Jeglicher Streit, der seit dem letzten Meeting aufgebrandet oder noch nicht vollständig beigelegt war, wurde erörtert. Jorge bat die ersten beiden Kontrahenten nach vorne und gab ihnen ein Zeichen, ihren Standpunkt zu erläutern.

Der Mond erhob sich langsam über dem Horizont und tauchte das Meer in ein kupferfarbenes Licht. Tara erkannte sofort die ihr bekannten Strukturen auf seiner Oberfläche. Da waren diese Schatten, die aussahen wie das Gesicht des alten Jorge, und daneben die Konturen, die einem galoppierenden Pferd ähnelten.
Der Mond war ihr Freund! Der einzige, der ihr wohl noch verblieben war. Früher war Mira ihre beste Freundin gewesen, aber nun sahen sie sich nur selten, im Vorbeigehen auf der Straße oder in der Schule. Aber die Blicke, die sie trafen und musterten, waren die Blicke von Menschen, die eine interessante, aber ungewöhnliche Erscheinung betrachteten. Tara seufzte. Früher hatte sie oft geweint, heimlich, unter der Bettdecke, aber nun schmerzte es nicht mehr so sehr in ihrer Brust. Am Tage der Versammlung verschwand sie schon zeitig aus dem Haus, um nicht ihrer Mutter in die Augen schauen zu müssen.
Der Mond war bereits zur Hälfte sichtbar. Er schien so nah und war doch so fern. Tara schaut sich um, erblickte einen faustgroßen Stein in unmittelbarer Nähe. Sie hob ihn auf und warf ihn mit aller Kraft nach vorne. Nach nur wenigen Metern senkte er sich bereits und drohte, jenseits der Klippen zu verschwinden, als sich Tara konzentrierte, ihn mit ihren Gedanken aufnahm und seine Bahn korrigierte. Wie von Geisterhand getrieben, zog der Brocken eine schnurgerade Spur am Himmel landete weit draußen im Meer. Es hatte fast keiner Anstrengung bedurft und doch war das kleine Mädchen erschrocken. Mutter hatte ihr so oft gesagt, dass sie das nie wieder tun sollte. Dabei hatte ihre Stimme gezittert und ihr Blick streifte das Bild von Papa. Tara hatte es versprochen, aber es war so schwer, dieses Bedürfnis zu unterdrücken. Es war bereits das zweite Mal an diesem Tag und Tara wusste, dass sie einen Fehler begangen hatte. Nur wenn sie die Sterne betrachtete, die Lichtpunkte zählte, fand sie Ruhe.

Der Lärm, der vom Dorf herüberhallte, wurde lauter. Jorge hatte gerade den letzten Schiedsspruch verkündet und gab ein Zeichen, den förmlichen Teil zu beenden. Die meisten der Anwesenden hatten sich bereits kräftig bedient und die Stimmung war ausgelassen und fröhlich. Musik setzte ein, und niemand bemerkte die alte Yvena, die sich langsam auf Jorge zu bewegte. Sie war sehr alt, niemand wusste genau, wie alt. Niemand mochte Yvena, eine Außenseiterin die, abseits des Dorfes, in einer kleinen Hütte hauste. Dort tauschte sie Kräuter und Tinkturen gegen etwas Essen und war nur selten zu Gast in der Versammlung. Jorge blickte überrascht auf, als ihn die Alte ansprach. Sie flüsterte direkt in sein Ohr, und was sie sagte, ließ ihn erblassen. Sämtliches Blut wich aus seinem Gesicht, und dann tat er etwas, was seit vielen Jahren nicht mehr geschehen war. Er erhob sich zu voller Größe, reckte die Faust mit dem Stock nach oben und ließ ihn mit einem gewaltigen Hieb auf den Boden krachen. Augenblicklich verstummte die Musik und alle wandten sich erschrocken dem Greis zu, der für diesen Moment die Last seines Alters abgeschüttelt zu haben schien.

Tara hatte die Geräuschkulisse nur unbewusst wahrgenommen und schreckte erst auf, als sie einen dumpfen Knall und die folgende Stille vernahm. Sie verspürte einen kleinen Stich in ihrem Herzen und schlang die dünnen Arme um die Knie. Der Wind wurde etwas stärker und wirbelte ihre Haare durcheinander. Die matte Scheibe des Mondes stand in voller Pracht am Himmel und strahlte eine beruhigende Wärme aus. Ihre Sehnsucht wurde schier übergroß. Jede Faser ihres schmächtigen Körpers suchte den Kontakt mit diesem Licht. Ihre Gedanken lösten sich, überquerten das Meer, durchbrachen die Schwerkraft, rasten durch das All und erreichten endlich ihr Ziel.

"Hört mich an!" Jorges tiefer Bass dröhnte durch den Saal. "Wie mir zugetragen wurde, gab es einen Vorfall." Sein Blick streifte Yvena, die vergeblich versuchte, sich vor den Blicken der Anwesenden in den Schatten eines dicken Pfostens zurückzuziehen.
"Tara!"
"Nein!" Taras Mutter drängte sich nach vorne. "Tara hat nichts getan. Sie ist ein kleines Mädchen."
"Das ist uns bekannt", entgegnete Jorge. "Aber es gab eine Vereinbarung. Du sorgst dafür, dass sie sich von uns fern hält und der Blick ihres zweiten Gesichts nie wieder auf uns weilt. Dieser Pakt wurde heute von Tara gebrochen!"
Taras Mutter hatte sich inzwischen durch die vorderste Reihe gedrängt und sank vor Jorges Stuhl auf die Knie.
"Egal, was sie getan haben soll. Sie wollte niemanden ein Leid zufügen. Schaut sie euch doch an, sie ist ein Engel, und diese Isolation ist auch so schon schlimm für sie. Außerdem war sie den ganzen Tag bei mir!" Sie kniff die Lippen trotzig zusammen, und nie war die Ähnlichkeit mit ihrer Tochter sichtbarer als in diesem Augenblick.
"Nun, da wurde mit anderes zugetragen." Jorges Stimme hatte einen Teil ihrer Schärfe verloren. "Wie ihr alle wisst, hat der Blitz den großen Baum von Yvenas Haus gespalten. Der Sturm drohte ihn nun endgültig auf die Hütte stürzen zu lassen. Yvena vernahm das Splittern des Holzes und war auf dem Weg ins Dorf um Hilfe zu holen, als sie Tara auf dem Hügel, unweit ihres Anwesens bemerkte. Eine Bö ergriff Besitz von dem geborstenen Stamm und schmettert ihn auf das Gebäude. Noch bevor er jedoch nur einen Halm des Daches berührte, wurde er plötzlich hinweggerissen und in den Wald getragen."
Das Gesicht der Mutter hatte sich bei diesen Worten ein wenig entspannt. Sie erhob sich und wandte sich der Menge zu, die bisher andächtig gelauscht hatte.
"Ihr habt es vernommen! Tara hat Yvena gerettet, sie wollte helfen, deswegen hat sie den Pakt gebrochen. Gibt es denn einen edleren Grund als diesen?"
Die Leute im Versammlungshaus schienen unschlüssig. Einige nickten zustimmend, andere warteten auf den Fortgang der Dinge, um sich der Mehrheit anschließen zu können.
"Sie hat Yvena vielleicht das Leben gerettet." Jorges Bass ließ die Gespräche im Raum verstummen. "Aber sie besitzt eine gefährliche Macht. Die Verantwortung über diese Gemeinschaft zwingt mich dazu, Entscheidungen zu treffen, um unser aller Sicherheit zu gewährleisten. Tara ist zu jung, um diese Kraft zu kontrollieren. Jeder von uns kann sich ausmalen, was passiert, wenn sich ihr Zorn gegen uns richtet."
"Das wird sie niemals tun, dafür verbürge ich mich!" Taras Mutter schluchzte nun hemmungslos und glitt zu Boden.
"Ich spreche für das Dorf, und ich entscheide, dass Tara, ebenso wie ihr Vater, das Dorf zu verlassen hat. Du", er wandte sich der Mutter zu, "du wirst sie begleiten, und ihr werdet nicht zurückkehren!"
"Damit verurteilst du uns zum Tode. Der Winter hat sich bereits angekündigt, alleine können wir nicht überleben. Hab doch Erbarmen!"
"Das Urteil ist gefällt und wird sofort vollstreckt. Pack du deine Sachen, und wir holen inzwischen Tara." Jorge winkte zwei Männer herbei. Sie zogen Taras Mutter nach draußen und brachten sie zu ihrer Hütte. Die Menschen hatten aufgehört zu diskutieren und vermieden es, sich gegenseitig anzuschauen. Die schweigende Mehrheit stimmte dem Ältesten zu. Die Saat der Angst, die er gestreut hatte, war aufgegangen. Keiner von ihnen hatte bis zu diesem Augenblick reale Angst vor Tara verspürt. Sie war nur anders, und es reichte, sie zu ignorieren. Man war froh, als die Schreie der Mutter in der Ferne verstummten, und langsam zerstreute sich die Menge.

Ein seltsames Gefühl hatte von Tara Besitz ergriffen. Ihr Herz schlug schneller, und eine Unruhe, deren Herkunft sie nicht verstehen konnte, breitete sich in ihr aus. Etwas passierte im Dorf, etwas, das sie betraf, etwas, das ihr jetziges Leben verändern würde.
Tränen bildeten sich in ihren Augen und verschleierten den Blick zum Mond. Ihr Verlangen wuchs, und sie schickte ihre Gedanken erneut auf die Reise. Doch nun öffnete sie die Tür, die sie bisher immer nur für einen kleinen Spalt freigegeben hatte. Ein Strom aus Energie durchdrang den kleinen Körper, wurde von ihrem Willen gebündelt und auf den großen leuchtenden Himmelskörper in der Ferne gerichtet. Sie stand auf und trat ein paar Schritte nach vorn bis zum Rand der Klippen. Mit ihren Gedanken berührte sie die Oberfläche des Mondes, umspann ihn mit einem Netz aus Liebe, Freundschaft und Zuneigung. Zog ihn zu sich heran, es war so leicht.

Von hinten näherten sich die Männer, sahen die kleine hagere Gestalt im weichen Licht der Nacht. Sie stand auf Zehenspitzen und fast erweckte sie den Eindruck zu schweben. Die Männer zögerten einen Augenblick, niemand wollte der erste sein, der sie berührte.

Das Knacken eines Zweiges riss Tara aus ihrer Trance. Erschrocken erkannte sie die Nähe zum Abgrund, trat einen Schritt zurück und wandte sich um. Die Männer senkten ihre Blicke, kamen aber näher. Tara schaute sich verzweifelt um, als ein Beben den Fels erschütterte. Sie fiel hart zu Boden, und noch im Fallen bemerkte sie, wie groß die Scheibe des Mondes geworden war. Eine schreckliche Erkenntnis bemächtigte sich ihrer. Sie versuchte, sich auf die Knie zu stützen. Die Männer, ebenfalls erschrocken, schienen nun aber aus ihrer Lethargie erwacht. Einer versuchte Tara zu packen, die sich seinem Griff zu entwinden suchte. Wieder bebte die Erde, und die Finger des Mannes lockerten sich. Tara riss sich mit letzter Kraft los und stolperte nach vorne. Doch da breitete sich nur noch gähnende Leere aus. Die Welt um sie herum begann sich zu drehen, und noch im Fallen versuchte sie, ihre Kraft noch einmal zu ihrem Freund zu lenken. Versuchte ihm zu sagen, dass er wieder gehen müsse, seine Nähe eine Gefahr sei, doch sie wusste, es war zu spät!

Die Männer standen wie versteinert am Rand der Klippe. Aber es war nicht das Verschwinden des Mädchens, das sie in ihren Bann zog. Sie hatten ihren Blick zum Himmel gerichtet. Hell leuchtete das Abbild einer gigantischen Scheibe in den Pupillen eines jeden.

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ISSN 1422-8904
Ausgabe 143 - 04.05.2005

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18. Mai 2005.

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