corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904

   newsBEAT
  + ENT Blalock im Interview
  + ENT Coto über das Ende
  + Charmed: Carpenter dabei
  + HdR Fan-Dokumentation
  + Toy-Story: Kommt Teil 3?
  + Tanz der Teufel-Remake

   Kunterbunt
  + Rollenspiel Erinia
  + Saturn von Ben Bova
  + Das Ringbote-Rezi-Rätsel
  + SciFi im Ruhrpott

   conBEAT
  + FedCon XIV: Gaststars
  + RingCon: Neues Lexikon

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01. Dezember 2004 - Ausgabe 134 - "Stolen from Stoppok"

Tage wie dieser...

Wie schnell die Tage vergehen, haben wir in diesen Tagen wieder einmal gemerkt. Denn die Tage von Klaus Michels vergehen schneller als andere Tage, könnte man dieser Tage meinen - wenn man einmal einen Tag mit Klaus Michels verbringt. Der ist dieser Tage nämlich wieder einmal im Stress gefangen und hat es darum mir überlassen, Ihnen schöne Tage bis zum nächsten Corona Magazine zu wünschen. Tageweise öffnet er nun seinen Adventskalender und hofft bei jedem Türchen auf das Geschenk längerer Tage. Dafür würde er gar zu einem Tagedieb, würde ich wetten.

Traditionell bringen wir für Unentschlossene im Dezember die Weihnachtsgeschenk-Tipps unserer Redaktion. Auch in diesem Jahr hat Roland Austinat sich die Mühe gemacht und bei einigen Redakteuren angeklopft, was bei der Entfernung seines derzeitigen Wohnorts (siehe: www.austinat.de) zu denen der Restredaktion nicht hoch genug eingeschätzt werden darf. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Roland und die tippgebenden Redakteure.

Apropos Redakteure: Matthias Pohlmann hat in seiner Reihe "Beyond SF" einen Blick auf die zweiterfolgreichste Serie dieser Tage in den USA geworfen, die nun absolut nichts mit unser allem Lieblingsgenre zu tun hat. Stillen Sie unsere Neugier und teilen Sie uns doch bitte mit, was Sie darüber denken, dass wir alle paar Tage in jeder Ausgabe einen kleinen Ausreisser aus der Phantastik präsentieren. Schreiben Sie uns, per e-Mail oder in unser Forum auf sf-netzwerk.de. Dort lesen übrigens die Teilnehmer an unserer kleinen T-Shirt-Verlosung aus der letzten Ausgabe ab morgen, wer zu den Gewinnern gehört.

Ich genieße nun noch die letzten Tage meines Urlaubs und freue mich jetzt schon darauf, mit einer Redaktion auf Hochtouren die letzte Corona-Ausgabe vor der Winterpause, sprich: die letzte des Jahres 2004 zu konzipieren.

Genießen Sie die Ausgabe 134 und bleiben Sie uns gewogen!

Ihr Mike Hillenbrand
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)



Inhalt

1. Spotlight: Es weihnachtet sehr!
2. newsBEAT
3. Star Trek: Voyager - Die vierte Staffel auf DVD
4. Star Trek: Die DS9-Buchreihe
5. Star Wars: Was lange währt, wird endlich gut...
6. Ihre Meinung
7. Tv-Tipps
8. Rating Report
9. Beyond Science-Fiction 02: Böse - Böser - Desperate Housewives
10. Kunterbunt
11. DVD-Vorschau
12. conBEAT
13. DVD-Kritik: Anything For Love - Vergiss mein nicht!
14. Leseprobe: Gallaghers Rache - eine Space Opera made in Germany
15. Wissenschaft: Quantenuniversum
16. Die Corona-Kurzgeschichte
17. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise


1. Spotlight: Es weihnachtet sehr!
von Roland Austinat

Der erste Advent ist schon Geschichte, Weihnachten naht. Kein Grund zur unnötigen Aufregung. Auch in diesem Jahr helfen Ihnen wackere Corona-Redakteure bei etwaiger Geschenke-Ratlosigkeit. Vorhang auf!

"Spider-Man 2", empfohlen von Mike Hillenbrand

Ich gebe es zu: Gerne hätte ich selbst die Amazon-Rezension für diesen Blockbuster geschrieben. Doch Jeff Shannon, der in USA oft und gerne die Feder für das große Onlinekaufhaus schwingt (für das ich in Deutschland seit fünf Jahren meine Meinung in Worte fassen darf), hatte hier die Nase vorn. Doch ist der Film viel zu gut, als dass ich mich über diese Begeleitmusik äußern sollte. Denn "Spider-Man 2" ist wirklich außergewöhnlich: Nach dem ersten Teil waren Erwartungen und Druck auf die Macher unglaublich hoch und die Unkenrufer zahlreich. Doch Sam Raimi hat es erneut geschafft, den Blitz in der Flasche zu fangen. Die Geschichte von großen Fähigkeiten und großer Verantwortung inklusive einer bezaubernden Liebesgeschichte und einem sehr sympathischen Bösewicht fasziniert in jeder Beziehung. Man verzeiht ihr, dass sowohl im Drehbuch als auch in der Visualisierung auf zahlreiche Versatzstücke zurückgegriffen wird. Man fiebert mit Peter Parker, dem vielleicht großartigsten Loser der Filmgeschichte und jubelt, wenn Mary Jane Watson beweist, dass ihre große Klappe auch mal zu etwas gut sein kann. Lediglich die Darstellung von Doc Ock hätte prägender ausfallen können und vielleicht sollen - anyway, der Film hat nicht 4 Stunden dauern können. Es sei Sam Raimi und Co. verziehen. Ich jedenfalls halte Spidey 2 für schlichtweg großartig und weiß auch schon sehr genau, wem ich dieses Meistwerk auf zwei bis vier DVDs zu Weihnachten schenken werde: mir.

"Spider-Man 2, Standard-Ausgabe" - 2 DVDs zum Preis von 19,99 EUR
"Spider-Man 2, Collector's Edition" - 4 DVDs zum Preis von 49,99 EUR


"Erdsee" von Ursula K. LeGuin, empfohlen von Birgit Schwenger

Das erste Jahr ohne den "Herrn der Ringe" im Kino! Natürlich kann man diese schmerzliche Lücke mit den diversen DVDs oder gar der Lektüre der Bücher schließen. Oder man entdeckt einen alten Klassiker neu, der meist in einem Atemzug mit Tolkiens Trilogie genannt wird und einer der wenigen Fantasy-Sagas ist, die diesen Vergleich auch verdienen. Und dies obwohl oder gerade weil sich Ursula K. LeGuins "Erdsee"-Zyklus inhaltlich und vor allem stilistisch stark von Tolkiens Epos unterscheidet: Beide Romanwelten zeichnen sich durch ihr hohes Niveau und ihre außergewöhnliche Originalität aus. Erzählt wird die Geschichte des Jungen Sperber, der auf der abgelegenen Insel Gont, die Teil der Erdsee ist, aufwächst. Aufgrund seiner außergewöhnlichen magischen Fähigkeiten wird er auf die berühmte Zauberschule auf der Insel Rok geschickt. Getreu dem Motto "Hochmut kommt vor den Fall" entfesselt Sperber, dessen wahrer Name Ged ist, das namenlose Böse und ist gezeichnet fürs Leben. Die wahren Namen der Ursprache sind es nämlich, die den Zauberern ihre Macht verleihen und mit der sie das empfindliche Gleichgewicht der märchenhaften Inselwelt hüten. Wie Ged in den finsteren Tempelanlagen von Atuan der Priesterin Tenar begegnet und schließlich vom einstigen Zauberschüler zum Erzmagier der Erdsee wird, erzählen die weiteren Bände der Saga. Besonders LeGuins Sprache macht die Fantasy-Saga zu einem ganz besonderen Lesevergnügen, deren Romane in 16 Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft wurden.

"Erdsee: vier Romane in einem Band" - Taschenbuch zum Preis von 9,90 EUR


"Fluch der Karibik", empfohlen von Klaus Schapp

Kapitän Jack Sparrow (Johnny Depp) landet mit einem Boot auf einer karibischen Insel. Dort will er eigentlich nur ein neues Boot kapern, doch er findet sich bald im Kerker wieder. Kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse, als das Geisterschiff Black Pearl unter Kapitän Barbarossa (Geoffrey Rush) die Gouverneurstochter Elizabetz (Keira Knightley) entführt. Waffenschmied Will (Orlando Bloom) versucht daraufhin, seine große Liebe mit Jacks Hilfe zu befreien. Ich habe "Fluch der Karibik" in einer Sneak-Preview gesehen und von der Szene an, in der Kapitän Jack Sparrow mit seinem Schiff in den Hafen einläuft, versprach der Film einen vergnüglichen Abend. Dafür sorgten gute Schauspieler, witzige Dialoge, gut gemachte Action-Sequenzen, spitzenmäßige Spezialeffekte, ein epischen Soundtrack und nicht zuletzt eine spannende, wenn auch nicht wirklich innovative Story. Besonders Johnny Depps Darstellung des stets etwas angetrunkenen Jack Sparrow verdient eine besondere Erwähnung. Wenn Sie also Komödien, Action-Filme, Fantasy, Piratenfilme beziehungsweise eine Kombination all dieser Genres mögen, machen Sie mit dieser DVD nichts verkehrt: Über zwei Stunden gute Unterhaltung warten auf Sie.

"Fluch der Karibik: Edition" - 3 DVDs zum Preis von 13,99 EUR


"GTR - FIA GT Racing Game", empfohlen von Olaf Brüschke

Auf den ersten Blick scheint vielleicht es etwas merkwürdig, dass ich Ihnen ein sehr realistisches PC-Rennspiel empfehle, das aber auch gar nichts mit unseren Stamm-Genres SF und Fantasy zu tun hat. Aber manchmal ist auch die Gegenwart gar nicht schlecht - und für lange Winterabende kann ich "GTR - FIA GT Racing Game" nur jedem empfehlen, der schon einmal an einer Tankstelle angehalten hat. GTR ist die zurzeit absolut best umgesetzte, realistischste Rennsimulation. Im Profi-Schwierigkeitsgrad können Sie noch nicht einmal beschleunigen, ohne sich zu drehen. Aber keine Angst: Wenn Sie nur ein kleines Rennen zwischendurch fahren wollen, ohne sich in eine Simulation einzufuchsen, gibt es einen Arcade- und Semi-Profi-Modus nebst zahlreicher Fahrhilfen, die zu- beziehungsweise abgeschaltet werden können. GTR enthält zehn detaillierte, lizenzierte Strecken mit jeder einzelnen Bodenwelle, die es auch in der Wirklichkeit gibt - GPS-Vermessung sei Dank. 27 lizenzierte GT-Fahrzeuge und 33 lizenzierte NGT-Fahrzeuge warten bis zum kleinsten Schräubchen auf Ihre Tuning-Experimente - natürlich dürfen Sie auch mit den vorgegebenen Einstellungen sofort losfahren. Keep Racing!

"GTR - FIA GT Racing Game" - PC-Spiel zum Preis von 42,00 EUR


"Kampfstern Galactica" - alt und neu, empfohlen von Martin Seebacher

Wer kennt das nicht: Ab und an erinnert man sich an Filme oder Serien, die man mit Begeisterung gesehen hat, als man noch vieeel jünger war. Bekommt man dann zufällig oder absichtlich nach vielen Jahren die Gelegenheit, mal wieder eins dieser Nostalgieobjekte zu sehen, regiert oft die Enttäuschung: Von der alten Begeisterung ist aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr viel übrigen geblieben. Mir ist es so bei der klassischen "Kampfstern Galactica"-Serie gegangen. Während mir der Pilotfilm und einige der zu 90minütigen TV-Filmen zusammen geschnittenen Folgen auch heute noch Spaß machen, ist die restliche Serie in meinem Ansehen im Laufe der Jahre stark gesunken. Aber der Pilotfilm ist und bleibt ein SF-Ereignis, das ich nicht missen möchte. Für keine zehn Euro kommen auch Sie in den Genuss. Und dann wäre da ja auch noch die Neuauflage der Serie. Der Pilotfilm beziehungsweise eine zwei Mal 90 Minuten lange Miniserie ist jüngst in einer deutschen Version erschienen - in Szene gesetzt von Ex "Star Trek"-Autor Ronald D. Moore, der sich vor allem bei Deep Space Nine einen Namen gemacht hat. Moore katapultiert das Setting der alten Serie mit diversen Anpassungen mühelos ins neue Jahrhundert. Meiner Meinung nach einer der zurzeit hellsten Sterne am SF-Himmel. Die überaus gelungene Miniserie ist erfreulicherweise schon auf DVD erhältlich.

"Kampfstern Galactica, Pilotfilm zur Ur-Serie" - DVD zum Preis von 8,99 EUR
"Kampfstern Galactica, aktuelle Miniserie" - DVD zum Preis von 17,99 EUR


"Niemalsland" von Neil Gaiman, empfohlen von Matthias Pohlmann

London gibt es zweimal: "above", also oberirdisch, und "below" - unter den Straßen. Hier öffnet sich eine seltsam psychedelische Welt, hier gibt es Ungeheuer, Heilige, Engel, in Samt gekleidete Schönheiten und weitere skurrile Gestalten. Der junge Geschäftsmann Richard Oliver Mayhew aus dem "oberirdischen" Londin hilft einem Mädchen, das er verletzt auf der Straße liegen sieht und erlebt daraufhin eine schier unglaubliche Reise durch die Welt des unterirdischen Londons - in der es noch zu den normalen Dingen gehört, wenn Figuren den Namen einer Londoner U-Bahn-Station tragen. Neil Gaiman schrieb dieses Buch nach Fertigstellung seiner BBC-Serie "NeverWhere" (Corona-News Corona Magazine #129 - Science-Fiction beyond 1x10: NeverWhere), da er ein dringendes Bedürfnis hatte, diese Welt noch etwas ausführlicher zu beschreiben - sehr zur Freude und zum Genuss von Liebhabern skurriler Mystery und Fantasy. Im Gegensatz zur Serie ist das Buch auch in Deutsch erhältlich.

"Niemalsland" - Taschenbuch zum Preis von 7,95 EUR
"Niemalsland" - Gebundene Ausgabe zum Preis von 19,95 EUR


"Hellboy", empfohlen von Sebastian Peitsch

Die letzten Superhelden-Filme wie "Daredevil" oder "Punisher" hatten mich arg enttäuscht. Ohne große Erwartungen ging ich deshalb in "Hellboy" - und war restlos begeistert. Ich kannte wie sicher viele von Ihnen weder den Charakter noch seine Entstehungsgeschichte und möchte Ihnen deshalb auch nicht zuviel verraten, weil sich der Film genau damit befasst. Was ich verraten kann: Es erwarten Sie dicke Kanonen, coole Sprüche, viele Prügeleien, Monster, Schleim - und absolut kein Blut, was Sie aber gar nicht vermissen werden. Titelheld Hellboy wird von Ron Pearlman gespielt, neben seinen Nebenrollen etwa in "Blade" schon einmal als Helden mit viel Make-up zu sehen: als Vincent in der TV-Serie "Die Schöne und das Biest". Hellboys heimliche Liebe Liz alias Selma Blair spielte in "Cruel Intentions" mit und zeigt hier endlich einmal ihr ganzes schauspielerisches Talent. Veteran-Akteur John Hurt portraitiert Hellboys innerlich geplagten Adoptivvater Professor Bloom so kolossal, dass Comicautor Mike Mignola nachträglich die Frage plagte, ob er unbewusst Hurt vor Augen hatte, als er die Figur im Comic erschuf. Schlussendlich ist die Begeisterung von Regisseur Guillermo del Toro für den Charakter des Hellboy förmlich durch den ganzen Film spürbar - er schlug dafür das Angebot für den dritten "Harry Potter"-Film aus. Ganz klar mein Film des Jahres was sowohl die übertroffenen Erwartungen vor dem Kinogang und die Fülle an Extras auf den DVDs angehen. Ich persönlich kann es gar nicht erwarten, dass ein zweiter Teil gedreht wird.

"Hellboy, Special Edition" - 2 DVDs zum Preis von 22,99 EUR
"Hellboy, Director's Cut" - 3 DVDs und Action-Figur zum Preis von 69,00 EUR


"Star Trek: The Original Series", empfohlen von Roland Austinat

Sie ahnen, was jetzt kommt: Zu gerne würde ich Ihnen auch in diesem Jahr sämtliche "Miami Vice"-Staffeln auf DVD ans Herz legen, doch entgegen aller Ankündigungen blieben auch 2004 die Abenteuer von Sonny Crockett und Ricardo Tubbs verschollen. Angeblich sollen sie nun 2005 erscheinen - wir sprechen uns in zwölf Monaten wieder. Etwa vier mal so alt, etwas über 48 Monate war ich, als im ZDF vor 30 Jahren zum ersten Mal Captain Kirk und sein Wissenschaftsoffizier Mr. Spock samt Bordarzt Pille McCoy in Galaxien vordrang, wo nie ein Mensch zuvor gewesen ist. Nach der Abzock-US-Edition mit zwei Folgen pro DVD rollen nun endlich die komplette Staffeln ins DVD-Dock. Sicher, man darf meckern: Klar holt die Optik nicht alles aus dem Filmmaterial heraus, auf dem die Serie gedreht wurde. Klar wurde der Ton der zur deutschen Erstausstrahlung herausgeschnittenen und nun erstmal sichtbaren Szenen mit neuen Sprechern nicht optimal nachsynchronisiert - allerdings leben ja auch nicht mehr alle Original-Stimmen und es gibt einen englischen 5.1-Upmix. Klar sind die Folgen aus unklaren Gründen auf den acht beziehungsweise sieben DVDs der vorliegenden ersten zwei Staffeln wild durcheinander gewürfelt. Klar fehlt der Pilotfilm "The Cage". Klar ist das Bonusmaterial eher dürftig. Aber hallo: Das ist "Star Trek". Die klassische, trotz allem vielleicht beste Serie. Also bitte: Kaufen, zurück lehnen und genießen.

"Star Trek, erste Staffel" - 8 DVDs zum Preis von 89,97 EUR
"Star Trek, zweite Staffel" - 7 DVDs und Action-Figur zum Preis von 89,00 EUR

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2. newsBEAT
"Star Trek: Enterprise": Jolene Blalock über die Serie.

Im Interview mit dem SFX Magazine erzählte Jolene Blalock vor kurzem, dass sie nicht sehr glücklich war, wie sich ihr Charakter T’Pol in der dritten Staffel entwickelte.
"Man kann eine gute Geschichte nicht durch Brüste und Hintern ersetzen", so Blalock. "Man kann beides haben, aber nicht nur das eine. Die Zuschauer sind nicht blöd. Man kann nicht einfach frivolen, uncharakteristischen...Mist einbauen und denken, dass das gut für die Quoten ist."

"Star Trek: Enterprise": Die Reeves-Stevens im Interview.

Die beiden neuen "Enterprise"-Autoren Judith und Garfield Reeves-Stevens sprachen über die Unterschiede zwischen dem Schreiben eines Romanes und dem Schreiben einer Fernsehepisode und über die Arbeit an den Kirk-Romanen mit William Shatner.

In der zweiten Hälfte des Interviews mit StarTrek.com erklärten die Autoren, dass ihnen bei "Enterprise" nur Grenzen durch die Anzahl der Episoden in einer Staffel gesetzt sind. "Man versucht nur zu entscheiden, welche Stories man verwirklicht...es ist eine sehr interessante Periode. Was wir haben, ist dieses unentwickelte Land", sagte Judith Reeves-Stevens. "Bei 'Star Trek' gibt es hunderte Drehbücher, die verfilmt wurden, und die Bücher, die Filme und die TV-Serien, die die Charaktere formen. Alles, was man tut, ruft eine weitaus größere Resonanz hervor, jedes Wort, das man niederschreibt, kann für irgendjemand eine bestimmte Bedeutung haben."

Das Paar hat Wissenschaftsbücher geschrieben. Erst kürzlich arbeiteten sie für "Going to Mars" mit dem Chefingenieur von Jet Propulsion Laboratory, Brian Muirhead, zusammen, um herauszufinden, "was die Menschen zur Weltraumforschung brachte", sagte Garfield Reeves-Stevens. "Weil wir bereits drei Staffeln von 'Enterprise' haben, wissen wir, wie die Geschichte von 'Star Trek' begann", fügte er hinzu. "Es gibt noch immer Geheimnisse, die gelöst werden sollen und [Executive Producer] Manny [Coto] verlangt viel von uns auf Arbeit, wenn wir überlegen, wie wir diese Geheimnisse lösen."

Die Reeves-Stevenses erzählten, dass ein Anruf von Pocket Books Verleger Kevin Ryan sie in Kontakt mit Shatner brachte, mit dem sie sich gleich gut verstanden. Sie schrieben bisher neun Bücher zusammen. Eine Reihe über Kirks Tage in der Sternenflotten Akademie steht bereits in den Startlöchern. Das Paar erzählte, dass sie während ihrer Arbeit in Australien an "The Lost World" das Great Barrier Reef besuchten, was sie auf die Idee zum Kirk-Roman "Captain's Peril" brachte. "Wir haben immer gedacht, dass dies der schönste Teil bei der Entwicklung zum Autor ist. Die Nachforschungen bringen einem an Orte, die man sowieso immer schon einmal sehen wollte," sagte Judith Reeves-Stevens.

Die zwei erklärten, dass sie nur selten ein Wochenende frei nehmen oder Urlaub machen. Sie genießen es aber, ein Teil eines "großen Stückes von 'Enterprise' und von 'Star Trek' zu sein". "Die Aufregung, die im Raum herrscht, der Enthusiasmus im Raum, wenn Manny uns durch diese Story-Besprechungen führt, ist wirklich wundervoll," schließt Garfield Reeves-Stevens.

"Star Trek: Enterprise": Manny Coto über das Ende der Serie.

Achtung, der Artikel enthält Hinweise zur dritten und vierten Staffel von "Enterprise"!

Obwohl er hofft, dass "Enterprise" noch einige Jahre auf dem Fernsehschirmen zu sehen sein wird, hat Executive Producer Manny Coto bereits große Pläne für das Ende der Serie, wann immer es auch soweit sein mag.

"Ich habe bereits eine letzte Szene und eine letzte Episode im Kopf", sagte Coto in der neuesten Ausgabe des "Star Trek Magazines". "Ich habe sogar eine Idee für eine letzte Staffel und ich hoffe, dass wir sie machen können, weil ich glaube, dass sie großartig werden würde. Meine Idee über das Ende der Serie beinhaltet auch die Geburt der Föderation. Ich möchte, dass Archer eine wichtige Rolle in der Gründung der Föderation spielt. Sein Charakter wird einen sehr interessanten Posten übernehmen."

Die ersten drei Staffeln drehten sich unter anderem um die aufkeimende Beziehung zwischen Trip und T'Pol. Die Vulkanierin hat zwar in "Home" ihren vulkanischen Verlobten geheiratet, aber das bedeutet nicht, dass die Geschichte um Trip und T'Pol schon zu Ende ist. Coto sagte: "Wir haben auch einen sehr interessanten Abschluss für Trip und T'Pols Beziehung geplant und wir werden dies womöglich noch in dieser Staffel zeigen - es ist sehr radikal und es wurde noch nie in 'Star Trek' zuvor gezeigt. Und das ist alles, was ich darüber sagen werde."

Coto wollte auch bereits den Charakter Colonel Green in die Serie bringen, ein militärischer Führer während der Eugenischen Kriege auf der Erde. Er sollte ursprünglich Teil der Augments-Geschichte sein, bevor sein Charakter von Arik Soong ersetzt wurde. "Ich möchte einen sehr erschütternden Colonel Green Handlungsbogen. Ich will unbedingt Colonel Green in dieser Serie sehen", sagte Coto. Der Produzent sagte zudem, dass er auch die Wolkenstadt aus der dritten "TOS"-Staffel - aus der Episode "The Cloud Minders" - zeigen möchte. " Ich möchte ein oder zwei Episoden drehen, die in der Wolkenstadt von Stratos spielt. Ich möchte die frühen Stadien dieses Ortes zeigen. Ich denke, das ist ein sehr interessanter Ort für eine Geschichte."

Es muss sich aber noch zeigen, ob William Shatner (ST:TOS Kirk) noch einmal auf ein Schiff namens Enterprise kommt. Rick Berman meinte in der gleichen Ausgabe des Magazins: "Es ist wirklich schwer zu sagen. Es ist eine großartige Idee und es ist etwas, das er gern tun würde und das wir gern tun würden. Wir stecken im Moment in finanziellen Verhandlungen fest, von denen ich glücklicherweise behaupten kann, dass ich nichts damit zu tun habe."

"Star Trek": Vulkanier im Interview.

Die "Enterprise"-Gaststars Robert Foxworth (ST:ENT V'Las) und Joanna Cassidy (ST:ENT T'Les) sprachen kürzlich über ihre Impressionen über die vulkanische Lebensweise.
"Das Einzige, das ich nicht mochte, war diese verrückte Perücke", sagte Foxworth, der Administrator V'Las vom Vulkanischen Hohen Kommando spielte. "Sie hätte nicht so schlimm sein müssen. Sogar Nimoys Haar war nicht so schlimm." Aber Cassidy, die Schauspielerin hinter T'Pols Mutter T'Les, war wesentlich aufgeschlossener der vulkanischen Mode gegenüber. "Ich dachte, dass ich richtig gut aussehe. Wir werden sehen, was die Fans denken. Ich habe es gemocht."

Lässt man die kosmetischen Aspekte außen vor, ist es immer noch schwierig, ein Mitglied einer Spezies zu spielen, die ihre Emotionen unterdrückt. Vergleiche mit Leonard Nimoys Spock sind da unausweichlich, aber Cassidy freute sich, dass sie sich mit dem Meister messen konnte. "Jeder hat seinen eigenen Stil. Man möchte niemanden imitieren, weil ich auch meinen eigenen Stil habe. Ich schätze, dass ich schon immer gedacht habe, Spock wäre der ultimative Meister des Vulkanismus, weil er so ironisch war, und ich liebte das."

Foxworth hat bereits Erfahrung mit Science Fiction. Er spielte Admiral Leyton in den "Star Trek: Deep Space Nine"-Episoden "Homefront" und "Paradise Lost", General Hague in "Babylon 5" und Ashwan in einer Episode von "Stargate SG-1". Obwohl V'Las wieder eine typisch authoritäre Figur zu sein scheint, sieht der Schauspieler dies ein wenig anders. "Ich spiele eine Menge schwierige Charaktere und dieser Kerl, obwohl er ein problematischer Charakter war, war nicht allzu schwierig."

Die beiden Darsteller sah man bereits in den beiden Episoden "The Forge" und "Awakening" und kehren auch in der abschließenden Vulkanier-Folge "Kir'Shara" am 3. Dezember noch einmal zurück. Forxworth genoss seine Zeit bei den Dreharbeiten. "Es hat so viel Spaß gemacht, einen bösen Vulkanier zu spielen. Ich saugte die Szenerie regelrecht in mich auf und hatte eine großartige Zeit."

"Star Trek": Neues von Nana Visitor.

Nana Visitor, bekannt als Major Kira aus der Serie "Star Trek: Deep Space Nine", wird als Gast bei der Serie "CSI" zu sehen sein. In der Folge "Mea Culpa" spielt sie den Charakter "Mrs. Katz". Es wird ein Mordfall wieder geöffnet, um forensisches Beweismaterial zu studieren, als Gil Grissom auf einem Beweisstück einen Fingerabdruck findet, der vorher übersehen worden ist.

Des Weiteren steht Visitor für den Pilotfilm "Wildfire" bei Lions Gate Television vor der Kamera. Der Film handelt von einem jungen Mädchen, das gerade aus der Jugendhaft entlassen wurde. Aufgrund ihrer Kenntnisse im Umgang mit Pferden schafft sie es, ein neues Leben zu beginnen. Wenn der Pilotfilm erfolgreich sein sollte, plant der Sender eine Serie daraus zu machen. Nach dem Ende von "Deep Space Nine" spielte Visitor einen wiederkehrenden Charakter bei "Dark Angel" und tourte unter anderem mit dem Musical "Chicago".

"24" ab 5. Januar bei RTL2.

Aus dem Pressebereich von RTL2 ist zu erfahren, das der "24"-Start am 5. Januar erfolgen wird. Die neuen Folgen werden immer Mittwochs um 22.15 Uhr ausgestrahlt. Durch die späte Sendezeit, werden uns wohl in Zukunft geschnittene Folgen erspart bleiben. Im Gegensatz zu früher wird es aber nur noch eine Folge pro Woche geben. Am Anfang vielleicht ungewohnt, aber normalerweise bei Serien das übliche Sendekonzept.

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"Charmed": Charisma Carpenter fest dabei?

In der 7. Staffel von "Charmed" hat Charisma Carpenter, bekannt geworden als Cordelia aus "Buffy" und "Angel", mehrere Gastauftritte als Seherin. Gerüchten zufolge denken die Produzenten darüber nach, Charisma Carpenter als festes Mitglied für "Charmed" zu verpflichten.

"CSI: Miami": Vox zeigt die 2. Staffel.

"CSI: Miami", das Spin-Off der VOX-Serie "CSI - Den Tätern auf der Spur", wird am Montag, dem 3. Januar 2005 um 20.15 fortgesetzt. "CSI" ist mit Durchschnittlich 2,8 Millionen Zuschauern, das erfolgreichste VOX Primetime-Format.

"Harry Potter": David Yates ist Regisseur des fünften Films!

Falls jemand der Name des britischen Regisseurs nichts sagen sollte, so ist das kein Wunder. Bis jetzt gibt es erst einen Kinofilm, "The Tichborne Claimant" (1998), der ebenfalls nicht sehr bekannt geworden ist. Doch laut Variety waren Warner und der Produzent, David Heyman, von Yates Fernsehproduktionen begeistert. Diese beinhalten das ausgezeichnete Drama "The Way We Live Now" und die "State of Play"-Miniserie.

Er soll außerdem die Regie von Warner Independents nächsten Film, "Brideshead Revisited" mit Jennifer Connelly und Paul Bettany, übernehmen. Des Weiteren wird der Drehbuchautor Steve Kloves durch Michael Goldenberg ersetzt. Die Dreharbeiten an "Harry Potter and the Order of the Phoenix" sollen Ende 2005 beginnen, so dass der Film im Sommer 2007 in die Kinos kommt.

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"Der Herr der Ringe": Ringer - LOTF.

"X-Men"-Produzent Tom De Santo ist ausführender Produzent bei der Dokumentation "Ringer: Lord of the Fans". Darin wird erforscht, inwiefern "Der Herr der Ringe" die westliche Populärkultur die letzten 50 Jahre beeinflusst hat. Der Film geht auch ein auf die historische und künstlerische Inspiration hinter den Tolkien Büchern.

21 Monate wurde auf 3 Kontinenten gefilmt. Peter Jackson hat ein Exklusivinterview für dieses Special zugesagt. Auch Elijah Wood, Sean Astin, Ian McKellen, Viggo Mortensen, Dominic Monaghan, Billy Boyd, Andy Serkis, John Rhys-Davies, Barrie M. Osborne und Philippa Boyens werden Einblicke liefern. Der Film ist jetzt schon bei mehreren großen Filmfestivals angemeldet. Die Premiere wird für Winter 2005 erwartet.

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"X-Men 3": Neuigkeiten zum Film und "Wolverine"-Spin-off.

Produzentin Lauren Shuler Donner hat sich im Interview zu ihren neuen Projekten "X3" und das "Wolverine"-spin-off geäußert. Bezogen auf "X-Men" erzählte sie, dass die Geschichte um "Dark Phoenix" weiterverfolgt werde. Eine neue Storyline und neue Charaktere werde es geben. Das Drehbuch für "Wolverine" schrieb David Benioff. "Ich würde niemals einen anderen Wolverine nehmen. Ich traf mich mit Benioff und Hugh Jackman. Benioff erzählte ihm die Story und er fand sie toll. Hugh Jackman ist dabei. Der Plan ist es, die Herkunft von Wolverine zu erzählen."

"Wenn der erste Film erfolgreich ist, und ich hoffe das sehr, dann könnte sich der zweite Film mit der Mariko Ninja-Geschichte befassen. Die ganze Mariko-Liebesgeschichte ist einfach großartig. Eine tolle Storyline. Aber ich denke, man muß erst die Geschichte um die Herkunft von Wolverine machen, um das breite Publikum einzuführen."

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"Blade Trinity" Videos online.

Es sind mehrere neue Filmszenen von New Line Cinemas "Blade Trinity" online.
Der dritte Film handelt davon , wie die Vampire versuchen ihren Widersacher loszuwerden, indem sie ihn in der Öffentlichkeit als einen wahnsinnigen Mörder darstellen, der glaubt Vampire zu jagen, an deren Existenz die meisten aber nicht glauben. Deswegen wird Blade (Wesley Snipes) von der Polizei und dem FBI gejagt. Doch die Vampire haben noch einen anderen Plan, sie erwecken den ersten ihrer Art, Dracula. Dieser ist genau wie Blade ein Daywalker.

Damit kehrt der dritte Film praktisch an den Anfang des Charakters Blade zurück, denn der erste Auftritt des Vampirjägers, fand in einem von Marvels "Dracula"-Comics statt.

Wesley Snipes hat bekannt geben, das er gerne die Hauptrolle in der Comic-Verfilmung "Black Panther" spielen würde. Diesen Wunsch hege er schon seit mehren Jahren, doch bis jetzt sei die Verfilmung einfach nicht zu Stande gekommen. Es war spekuliert worden, dass er das Interesse daran verloren habe, da er dann in zwei Marvel Comic Verfilmungen mitspielen würde. Doch seiner Meinung nach, ist etwas Unmögliches möglich erscheinen zu lassen, die größte Herausforderung eines Schauspielers.

Informationen zum Thema:
http://www.ifilm.com/ifilmdetail/2538320


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"James Bond": Angelina Jolie neues Bond-Girl?

Obwohl Oscar-Gewinnerin Angelina Jolie in den letzten Jahren kaum einen Erfolg im Kino hatte, steht sie britischen Presseberichten zufolge in Verhandlungen um die Rolle des Bond-Girls. Offen ist noch immer, wer denn nun die Rolle des James Bond übernimmt. Colin Firth brachte sich selber ins Gespäch, der Favorit von Pierce Brosnan ist Collin Farrell.

"Toy Story 3": Kommt der dritte Teil?

Die Walt Disney Studios scheinen den dritten Teil von "Toy Story" in Angriff zu nehmen. Laut Hollywood Reporter ist Disney dabei, eine Animationseinrichtung in Glendale aufzubauen, nicht weit entfernt von den Einrichtungen von Dreamworks Animation, die den Film produzieren werden. David Stainton, President von Walt Disney Feature Animation, ist verantwortlich für das Projekt.

Von Disneys Seite wurde immer der Entschluss bekräftigt, an einer "Toy Story"-Fortsetzung zu arbeiten. Diese Entwicklung könnte es aber schwierig machen, die Verhandlungen mit Pixar bezüglich einer weiteren Zusammenarbeit wieder aufzunehmen.

Die lukrative Partnerschaft mit dem nordkalifornischen Studio Pixar, das computeranimierte Filmerfolge wie die ersten beiden Folgen von "Toy Story" oder "Findet Nemo" produzierte, war Anfang 2004 geplatzt. Nach dem Absprung von Pixar liegen die Rechte für die "Toy Story"-Figuren und andere Charaktere beim Hause Disney. Tom Hanks, der den "Toy Story"-Helden Woody in den ersten beiden Folgen vertonte, äußerte kürzlich Zweifel an seiner weiteren Mitarbeit, falls Pixar an der dritten Folge nicht mitwirke.

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"Godzilla": Neuer Film geplant.

Zum 50.Geburtstag des japanischen Kult-Monsters gibt es aus Japan einen neuen Film! In "Godzilla: Final Wars" stößt der japanische Godzilla unter anderem auf Roland Emmerichs amerikanischen Ausgabe, der hier "Zilla" heißt! In Japan startet der Film am 4. Dezember 2004.

"Firefly": "Serenity" fliegt später.

Joss Whedon hat sich zu Wort gemeldet. Normalerweise ist das immer sehr lustig, doch vor kurzem hatte er eine weniger gute Nachricht für die Fangemeinde von "Firefly".

"Serenity", der eigentlich Ende April 2005 in den amerikanischen Kinos anlaufen sollte wird um fünf Monate verschoben. Der neue Termin wurde vom Studio auf den 30. September 2005 angesetzt. Das Studio ist der Meinung, im April liefen Filme, die auf die gleiche Zielgruppe setzen, wie der "Firefly"-Film. Man wollte kein Risiko eingehen, darum die Verschiebung.

"Superman": Kevin Spacey über Lex Luthor-Gerüchte.

Kevin Spacey ("Die üblichen Verdächtigen") hat bestätigt, das man ihn gefragt hat, ob er die Rolle von Supermans Erzfeind übernehmen würde. Das einzige, was er außerdem sagte, war das er sehr gerne wieder mit Bryan Singer zusammenarbeiten würde.
Doch aus terminlichen Gründen könne er noch keine Bestätigung geben. da er als Artistic Director von "the Old Vic" in London sehr beschäftigt ist.

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"Tanz der Teufel": Remake.

Sam Raimi, Rob Tapert und Schauspieler Bruce Campell haben sich zusammen gesetzt, um ein Remake ihres Kulthits "Tanz der Teufel" (original: "The Evil Dead") zu produzieren.
Raimi war Autor, Regisseur und Produzent des Originals von 1981. Darin geht es um eine Gruppe von Freunden, die Urlaub in einer Hütte im Wald machen wollen. Dabei stoßen sie auf etwas Böses, das im Wald haust. Einer nach dem anderen wird zum Zombie. Nur Ash (Bruce Campell) bleibt übrig und muß gegen das Böse kämpfen. Raimi wird aber nicht Regie führen, das Studio ist noch auf der Suche.

"Krieg der Welten" unter Druck.

Kaum hat Steven Spielberg mit seinem Star Tom Cruise angefangen, "Krieg der Welten" zu drehen, gerät er auch schon unter Zeitdruck: Bereits am 29. Juni des nächsten Jahres soll der neue Science Fiction-Streifen in die Kinos kommen. Bis dahin ist es für einen so großen Film ein recht begrenzter Zeitraum, alle Arbeiten abzuschließen, so das Filmblatt "Variety".

Allerdings ist Produzentin Kathleen Kennedy zuversichtlich, dass Spielberg nicht mehr als seine üblichen 70 Drehtage braucht. "Wenn einer das schafft, dann ist es Steven", hofft sie. Das Budget wird von Paramount und DreamWorks auf 128 Millionen Dollar veranschlagt.

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3. Star Trek: Voyager - Die vierte Staffel auf DVD
von Martin Seebacher

Veränderungen

Die dritte Staffel von "Voyager" war schon nicht schlecht. In der Auftaktfolge hatte man endlich die langweiligen Kazon hinter sich gelassen, die uns Zuschauer zwei Staffeln lang gleichsam als "Klingonen für Arme" genervt hatten und die Serie wurde endlich spannender und interessanter. Doch trotzdem war man hinter den Kulissen unzufrieden. Zwar war "Voyager" noch immer das erfolgreichste Format von UPN, aber die Quoten sanken trotzdem von Season zu Season weiter nach unten. Als die dritte Staffel sich in der ersten Hälfte des Jahres 1997 zu ende neigte, wurden erstmals Gerüchte laut UPN wäre unzufrieden und sei am überlegen die Serie abzusetzen. Natürlich war damals daran nichts dran, denn welches Network würde seine erfolgreichste Show (damals eigentlich die einzige erfolgreiche Serie des jungen Networks) absetzen? Erst 2004, sieben Jahre später, war mit "Enterprise" tatsächlich erstmals eine "Star Trek" Serie von der Absetzung bedroht.

Trotzdem wollte man "Voyager" eine Frischzellenkur verpassen, ähnlich wie "Deep Space Nine" Jahre zuvor. Auch dort brachte das vierte Serienjahr einige größere Veränderungen mit sich. "Voyager" begann seine Metamorphose bereits mit dem Finale der dritten Staffel. Mit der spektakulären Folge "Skorpion" wurden die Weichen für die kommenden Staffeln gestellt. Mehr Action, mehr Borg, mehr Spaß. Die Premiere der vierten Staffel, "Skorpion, Teil 2" präsentierte ein neues Crewmitglied, das bald neben Janeway und dem Doktor zu den Lieblingen der meisten Fans gehören sollte: Seven of Nine.

Kontroverse

Es gibt noch heute Fans die ein Problem mit dieser Figur haben, komischerweise aber nur aufgrund ihres attraktiven Aussehens, das den Produzenten nicht wenig Tadel und Sexismusvorwürfe einbrachte. Über die "inneren Werte" der Figur kann man allerdings kaum streiten. "Voyager" hatte somit wie "The Original Series", mit Spock, "The Next Generation" mit Data und "Deep Space Nine" mit Odo eine Figur, die auf der Suche nach sich selbst und - außer wohl im Fall von Odo - ihrer Menschlichkeit war. Gerade diese Thematik brachte einige ganz große Folgen bei den anderen Serien hervor und auch bei "Voyager" sollte es nicht anders sein. Zum Glück entpuppte sich Jeri Ryan als gute Schauspielerin, der es gelang der Figur in ihren vielen Facetten Glaubwürdigkeit und Tiefe zu verleihen. Zwar musste Kes alis Jennifer Lien die Serie aufgrund des Neuzugangs von Jeri Ryan verlassen, aber das hat der Serie nicht weiter geschadet, da Kes wohl die Figur in den ersten drei Staffeln war, mit der die Autoren neben Harry Kim am wenigsten anfangen konnten. Die Serie konzentrierte sich nun stärker als zuvor auf die drei interessantesten Figuren, zu denen nun neben Janeway und dem Holodoc eben auch der Neuzugang Seven of Nine gehörte. Und es hat der Serie sichtlich gut getan sich intensiver mit den Figuren zu beschäftigen, mit denen die Autoren offensichtlich etwas anzufangen wussten, denn noch heute würden mir ganz spontan keine guten Folgen einfallen, in denen Chakotay oder Kim die zentralen Figuren waren, während mir zu den drei zuvor genannten jede Menge in Erinnerung geblieben sind.

Das DVD Box-Set

Das Box-Set kommt natürlich in der typischen Aufmachung der ersten drei Boxen und ist somit wieder sehr gelungen. Die 26 Folgen befinden sich ebenfalls wieder wie von "The Next Generation" und "Deep Space Nine" gewohnt auf 7 DVDs, wobei die Special Features wieder auf der letzten DVD neben den beiden abschließenden Folgen der Staffel zu finden sind. Weltbewegendes gibt es hier nichts zu entdecken, es handelt sich "nur" um die üblichen professionell produzierten Filmchen die einen Mix aus Interviews und Folgenszenen beinhalten sowie einen kleineren Teil an "Behind the Scenes" Materials. Nett anzusehen, aber leider nicht wirklich viel Neues, wenn man bereits einiges an Sekundärliteratur gelesen hat. Für Leute die bisher nur die Folgen gesehen haben ist das Bonusmaterial sicher um einiges interessanter als für die Hardcore-Fans.

Positiver ist da schon die Bild- und Tonqualität, in der die Folgen nun erstmals vorliegen. Noch nie sahen Borgkuben besser und Bioschiffe der Spezies 8472 bedrohlicher aus als auf DVD. Der Ton - Dolby Digital 5.1 für die deutsche und englische Tonspur - lässt auch nur wenige Wünsche offen.

Insgesamt ist das vierte Jahr von "Voyager" sicher das bisher beste und kann allen Fans - wenn sie nicht gerade Voyager-Hasser sind - uneingeschränkt ans Herz gelegt werden.

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4. Star Trek: Die DS9-Buchreihe
von Etienne Quiel

Die "Mission: Gamma"-Reihe

"Mission: Gamma" ist eine vierteilige Romanreihe, die unmittelbar an die Ereignisse um die Gateways-Krise anschließt.
Nachdem das Dominion durch Odos Einfluss die friedliche Erforschung des Gamma-Quadranten wieder erlaubt hat, wird die U. S. S. Defiant für eine dreimonatige Forschungsmission durch diesen ausgerüstet.

"Mission: Gamma", Book 1 of 4: "Twilight"

Die Beiträge von David R. George III zum "Star Trek"-Universum umfassen nicht nur die "Star Trek: Voyager"-Episode "Prime Factors" (Das oberste Gesetz) und den "Star Trek: Deep Space Nine"-Roman "The 34th Rule" in Zusammenarbeit mit Armin Shimerman (DS9 Quark). Er hat auch einen Roman der kommenden "Lost Era"-Reihe geschrieben.

Ihre erste Begegnung mit einem fremden Volk macht die Crew der Defiant mit den Vahni Vahltupali., einer faszinierenden Spezies, welche durch die Veränderungen von Farben und Mustern auf ihrer Haut miteinander kommuniziert. Dieser friedliche Kontakt wird jäh unterbrochen, als deren Heimatplanet von einer unbekannten Energiewelle getroffen wird, welche Vernichtung und viele Todesopfer zur Folge hat. Da eine weitere, viel stärkere Schockwelle den gesamten Planeten zu vernichten droht, setzen die Gäste aus dem Alpha-Quadranten alles daran, die Quelle des Pulses aufzuspüren und unschädlich zu machen.

Auf Deep Space Nine nehmen in der Zwischenzeit weitreichende politische Ereignisse ihren Lauf. Ein auf der Station abgehaltener Gipfel, der über die neueingebrachte Petition zur Aufnahme Bajors in die Föderation entscheiden soll, kommt schneller als von vielen erwartet zu einer positiven Entscheidung. Schon sechs Wochen nach dem Gipfel soll die offizielle Unterzeichnung der Beitrittsurkunde durchgeführt werden. Ebenfalls überraschend wird der Wunsch der cardassianischen Provisorischen Regierung aufgenommen, mit Bajor normalisierte diplomatische Beziehungen aufbauen zu wollen.

Dieser Roman bietet dem Leser eine spannende Geschichte aus dem Gamma-Quadranten, die endlich auch den Grund für Fähnrich Tenmeis Hass auf Commander Vaughn, ihren Vater, enthüllt. Für beide beginnt eine Zeit des gegenseitigen Verständnisses und der Versöhnung, um die gemeinsame persönliche Tragödie aus ihrer Vergangenheit überwinden zu können.
Ezri Dax, als Erster Offizier an Bord der Defiant, durchlebt eine schwere Zeit, nachdem unter ihrem Kommando eine gute Freundin ums Leben kommt.
Auf DS9 beginnen große politische Veränderungen und weite Einblicke in die religiösen und politischen Umstände Bajors werden gewährt.
Die Beziehung von Quark und Ro Laren wird konsequent weiterentwickelt und lässt gespannt darauf warten, wo und ob die beiden Seelenverwandten ihren Platz in einem Bajor als Föderationsmitglied finden werden.

Mit seinen über 500 Seiten und einer kleineren Schriftgröße ist dieser Roman ungewöhnlich lang und hat so den Umfang von fast drei üblichen "Star Trek"-Romanen.
Mit großen Ereignissen und vielen, sehr guten Charaktermomenten ist dieser Roman der bisher beste des Relaunches und deshalb unbedingt empfehlenswert.

"Mission: Gamma", Book 2 of 4: "This Gray Spirit"

Auf ihrer Reise durch den Gamma-Quadranten gerät die Crew der Defiant mitten in eine vor dem Umbruch stehende Welt, auf der eine seit Generationen unterdrückte Klasse um Gerechtigkeit kämpft. Für Lieutenant Dax und Shar wird aus einer zunächst einfach erscheinenden diplomatischen Mission bald ein Wettlauf zur Verhinderung eines Völkermordes.

Auf Deep Space Nine triff die cardassianische Delegation ein, welche sich um die Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zu Bajor bemühen möchte. Die Gespräche kommen jedoch bald ins Stocken. Es zeigt sich, dass nicht auf allen Seiten der gute Wille zur Versöhnung besteht und der Weg dorthin noch ein weiter ist.
Für die drei Lebenspartner des Wissenschaftsoffiziers Shar, welche in Teil 1 der Romanreihe an Bord der Station gekommen waren, ergeben sich komplizierte Umstände, da eine der drei aufgrund von Shars Abwesenheit unter schweren Depressionen leidet. Ihr Selbstmord kurze Zeit später kommt einem starken Schock gleich, welcher alle Chancen auf ein gemeinsames Kind der vier zunichte macht.

Heather Jarman hat mit "This Gray Spirit" ihrem ersten professionellen Roman veröffentlicht. Sie beweist sehr gutes schreiberisches Können und kann sich mit so manchem Profi messen.
Das Werk berichtet ausführlich über die andorianische Kultur, die sozialen Beziehungen dieses einzigartigen Volkes und das genetisch bedingte Dilemma in dem die gesamte Zivilisation steckt, was unausweichlich zum Aussterben der gesamten Spezies führen wird. Dies ist auch der Grund für das Fernbleiben Shars von seinem Heimatplaneten: nämlich den auferlegten Zwängen der Kultur zu entfliehen und um durch seinen Beruf eine Methode zu finden, seinem Volk zu helfen. So steht die dramatische Geschichte Shars und seiner Lebenspartner stellvertretend für das Schicksal aller Andorianer.
Aufgrund einer noch besseren Gamma-Quadrant-Geschichte kann dieser Roman seinen Vorgänger sogar noch überbieten.

"Mission: Gamma", Book 3 of 4: "Cathedral"

Martin und Mangels arbeiten bei "Cathedral" nicht zum ersten Mal zusammen. Beide haben schon viele Arbeiten veröffentlicht, sowohl in der Welt von "Star Trek", als auch außerhalb.

Weiter im Gamma-Quadranten unterwegs, stößt die U. S. S. Defiant im All auf ein riesenhaftes, fremdartiges Objekt, welches von der Crew "die Kathedrale" getauft wird. Durch den Einfluss des Objektes beginnen sich D r.Bashir,EzriDaxundNogzuverä ndern. Dr. Bashir findet sich plötzlich all seiner Eigenschaften beraubt, die er durch seine genetischen Veränderungen gewonnen hatte. Ezris Verbindung zum Dax-Symbionten wird getrennt, wodurch sie auf dessen große Erfahrungen verzichten muss und wieder ganz die Ezri Tigan ist, die sie vor der Vereinigung war. Nog findet seine Beinprothese, welche er dem Kampf bei AR-558 in der "DS9"-Episode "The Siege of AR-558" (Die Belagerung von AR-558) zu verdanken hat, durch ein gesundes Bein ersetzt.

Die Friedensgespräche zwischen Cardassianern und Bajoranern sind inzwischen vollständig abgebrochen worden. Nur einer Initiative Vedek Yevirs, der ein ehrliches Interesse an einer Aussöhnung hegt, ist es zu verdanken, das der Heilungsprozess beider Völker auf religiöser Ebene beginnen kann und so das schafft, was der Politik nicht möglich war. Als dann die zeremonielle Unterzeichnung der Beitrittsurkunde zur Föderation stattfindet, wird der Erste Minister Shakaar erschreckenderweise während der Zeremonie ermordet. Das der Mörder ausgerechnet ein Mitglied der Trill-Delegation der Föderation ist, wirft weitere Fragen auf.

Für Bashir, Dax und Nog ist dieser Roman eine interessante Was-wäre-wenn-Geschichte. Jeder der drei findet sich auf persönliche Weise in seiner eigenen Vergangenheit wieder und dem Leser bieten sich Einblicke in alle drei Persönlichkeiten. Dr. Bashirs Teil ist dabei besonders hervorzuheben, da seine Geisteswelt und seine Kindheit eine starke Faszination in sich bergen. Auch wenn am Ende alles wieder wie vorher ist, so erleben doch alle drei sehr persönliche Momente und können Teile der eigenen Vergangenheit verarbeiten.
Unerwartet und höchst erfreulich ist der Gastauftritt von Garak, der hier gerade zu perfekt dargestellt wird.

Spätestens in diesem Roman wird bemerkbar, dass Erzähltempo und Dramatik in der "Mission: Gamma"-Reihe mit jedem Buch zunehmen. Wie in Band 2 wird der Leser zum Schluss regelrecht sprachlos zurückgelassen. Dieser Roman ist sehr zu empfehlen.

"Mission: Gamma", Book 4 of 4: "Lesser Evil"

Commander Vaughn macht im Gamma-Quadranten eine schreckliche Entdeckung, als er das zerstörte Schiff findet, auf dem seine totgeglaubte Frau gedient hat und auf dem sie angeblich ihren tragischen Tod fand. Wie sich aber herausstellt, wurde das Schiff von den Borg assimiliert. Allen Wahrscheinlichkeiten zum Trotz ist seine damals assimilierte Frau noch immer am Leben, wenn auch als schwer verletzte, kaum wieder zu erkennende Drone. Elias Vaughn wird von seiner Vergangenheit eingeholt und droht seine Entscheidungsfähigkeit als Captain der Defiant zu verlieren.

Bajors Betritt zur Föderation wird von der neuen Ersten Ministerin ausgesetzt, um vorher im Mord an Shakaar zu ermitteln. Eine rasante Verfolgungsjagd durch die Föderation beginnt, welche enthüllt, dass zwischen den Trill-Symbionten und den Parasiten, bekannt aus der "Star Trek: The Next Generation"-Episode "Conspiracy" (Die Verschwörung), ein Rachekrieg im Gange ist, wobei die Humanoiden nur das Schlachtfeld sind. Obwohl das Ausmaß dieses Krieges noch keinem bewusst ist, wird klar, dass Shakaar eines der Opfer ist, da er von einem Parasiten infiziert worden war.

"Lesser Evil" deckt letztendlich für den Leser die gesamte Tragödie um Prynn Tenmeis Mutter auf, die im Gamma-Quadranten ihr Ende findet.
Der Krieg zwischen Parasiten und Symbionten bringt einen neuen, unerwarteten Faktor in den Relaunch, der sicher in den folgenden Romanen weiter behandelt wird.
Kurz vor ihrer Rückkehr in den Alpha-Quadranten begegnet die Defiant einem Schiff des Dominion. Von einem im Gamma-Quadranten gezüchteten Weyoun-Klon bekommt die verdutzte Defiant-Crew Jake Sisko, Opaka und einen noch unbekannten Fremden übergeben. Mit diesem Paukenschlag endet der kürzeste "Mission: Gamma"-Roman und leitet den Leser förmlich zu "Rising Son", dem nächsten Roman im Relaunch, der von Jakes Odyssee seit seinem Verschwinden bis zum plötzlichen Auftauchen erzählt.

"Lesser Evil" legt noch einmal deutlich im Erzähltempo zu und lässt viele Fragen offen, die den Leser gespannt auf "Unity" warten lassen, welches im November 2003 erscheint und von den Fans als Finale der 8. Staffel von "Deep Space Nine" gesehen wird.
Einziger Minuspunkt dieses Buches ist, dass der Erzählstil streckenweise überhastet wirkt. Der Leser wird von einem Ereignis ins nächste gejagt und hat kaum genug Zeit alles zu verarbeiten. Von alle vier Romanen ist dieser deshalb der schwächste der Reihe.

Fazit

Alles in allem ist "Mission: Gamma" das bisher größte Gesamtwerk innerhalb des "DS9"-Relaunches. Es zeigt deutlich, welches Potential die dritte "Star Trek"-Inkarnation besitzt, welches hier auch voll ausgeschöpft wird. Die "Mission: Gamma"-Reihe insgesamt ist sehr zu empfehlen, viele Stunden Lesespaß sind garantiert.

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Heather Jarman - Mission: Gamma, Book 2 of 4: "This Gray Spirit" - Taschenbuch zum Preis von 6,49 EUR
Michael A Martin and Andy Mangels - Mission: Gamma, Book 3 of 4: "Cathedral" - Taschenbuch zum Preis von 6,49 EUR
Robert Simpson - Mission: Gamma, Book 4 of 4: "Lesser Evil" - Taschenbuch zum Preis von 6,49 EUR


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5. Star Wars: Was lange währt, wird endlich gut...
von Birgit Schwenger

Darauf haben "Star Wars"-Fans weltweit lange Jahre gewartet: Endlich gibt es die alte "Star Wars"-Trilogie - gemeint sind "Episode IV" bis "VI" - auf DVD. Für manchen mag es ein kleiner Wehmutstropfen sein, dass es sich dabei um die Special Edition und nicht die ursprünglichen Kinoversionen der Saga handelt. Aber dafür sind die Filme noch einmal digital überarbeitet und remastered worden. Die Bildqualität ist einfach unglaublich: Zwischen Video- und DVD-Fassung der Filme liegen Welten. Die Farben sind viel intensiver und überzeugen durch ihre Brillanz. Erst jetzt wird klar, wie ausgebleicht und verwaschen das Videobild war, an das man sich über die Jahre so gewöhnt hatte. Und was für ein Erlebnis es gewesen sein muss, die Filme in noch funkelnagelneuen Kopien ursprünglich im Kino gesehen zu haben. Wer geglaubt hatte, schon die Videoveröffentlichung der Special Edition sei das Non-plus-Ultra in Sachen Ton- und Bildqualität gewesen, muss sich hier eines besseren belehren lassen. Visuell und audiotechnisch gesehen bietet die DVD-Kompilation das reinste Vergnügen. Zwar sind auch hier wieder erste Stimmen laut geworden, die Lucas vorwerfen, "Star Wars" verraten und verkauft zu haben. Aber da die Filme im wahrsten Sinne des Wortes Lucas’ Eigentum sind, kann man ihm das Recht wohl kaum absprechen, sein Werk in der von ihm gewünschten Form vorzulegen.

In diesem Falle heißt das, dass Lucas im Vergleich zu den Special Editions noch einmal inhaltliche Änderungen an den Filmen vorgenommen hat. Jabba the Hutt ist digital überarbeitet worden. Greedo und Han Solo schießen in der Cantina nun fast zeitgleich. Irgendwann werden wir noch erleben, dass Han seinen Blaster wegwirft und Greedo sich selbst richtet. Der Imperator, mit dem Vader in "Das Imperium schlägt zurück" Kontakt aufnimmt, wird nun auch von Ian McDiarmid verkörpert. Und in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" reiht sich die geisterhafte Erscheinung von Hayden Christensen anstelle von Sebastian Shaw neben Obi-Wan und Yoda ein. Kunststück, wenn man bedenkt, dass Christensen damals eigentlich noch in den Windeln lag. Alle weiteren Änderungen sind bei www.theforce.net nachzulesen. Noch ein Wort zur Verpackung: Der Pappschuber ist im klassischen Design gehalten. Die DVD-Hüllen sind neu gestaltet, die alten Filmplakate schmücken nun die Silberlinge selbst. Für die Bonus-DVD wurden Entwürfe von Ralph McQuarrie verwendet. So schön und edel dies auch anzusehen ist - eine etwas stabilere Verpackung wäre wünschenswert gewesen. Schließlich stellt man sich mit "Star Wars" etwas für die Ewigkeit ins Regal.

Das Bonusmaterial kann sich wie gewohnt sehen lassen. Herausragend ist die über eine Stunde lange Dokumentation Imperium der Träume, die bisher nie gezeigte Aufnahmen, neue Interviews und jede Menge Hintergrundinformationen bietet. Eine wahre Fundgrube für Fans! Eine gekürzte Fassung der Dokumentation lief zum Veröffentlichungstermin der DVD übrigens auf ProSieben. Drei sehenswerte Featurettes widmen sich der Erschaffung des Lichtschwertes, den Charakteren und der Legende von "Star Wars". Ein Highlight sind die Kino- und TV-Spots zu jedem Film, zu denen die Jahre allerdings nicht immer nett gewesen sind. So mancher Trailer wirkt bei den heutigen Sehgewohnheiten schrecklich langsam und altbacken und lädt daher eher zum Schmunzeln als zum Mitfiebern ein. Eine Fotogalerie, DVD-Rom-Link zu exklusiven Inhalten und Informationen zum Xbox-Spiel Battle Front sind Standard. Interessant, aber nicht überragend ist der Audiokommentar von George Lucas, Ben Burtt, Dennis Muren und Carrie Fisher, der zu jedem Film vorliegt. Besonders Burtt verzettelt sich das ein oder andere Mal in nebensächlichen Details. Schöner wäre es auch gewesen, wenn der Kommentar gemeinsam aufgenommen und nicht nur im Studio zusammengesetzt worden wäre. Natürlich gibt es auch ein Appetithäppchen auf "Episode III: Die Rückkehr von Darth Vader" präsentiert erstes Bildmaterial und zeigt die Entstehung des wohl berühmtesten Filmschurken aller Zeiten.

Seit dem 5. November gibt es den ersten Teaser-Trailer zu "Episode III: Die Rache der Sith". Für "Star Wars"-Verhältnisse ungewohnt düster und - nicht weiter verwunderlich - ohne Aussicht auf ein Happy End. Lucas hatte bereits vor dem Start von "Die dunkle Bedrohung" angekündigt, dass "Episode III" sehr, sehr dunkel und brutal werden würde. Es sieht ganz so aus, als würde er sein Versprechen halten. So machen z. B. Gerüchte die Runde, dass man sehen wird, wie Anakin/Vader die Jedi-Kinder umbringt, die in "Angriff der Klonkrieger" mit Yoda trainieren. Der Trailer beginnt mit Bildmaterial aus den vorangegangen Filmen, unterlegt mit Obi-Wans Schilderung Luke gegenüber aus "Krieg der Sterne", was mit den Jedi passiert ist. Es folgen grandiose Raumschlachten und Lichtschwertkämpfe bis auf den Tod. Dazwischen Wookies, Anakin und Padme und immer wieder der unglaubliche Ian McDiarmid als Kanzler Palpatine/Darth Sidious. Seinen Dialog mit James Earl Jones, der Darth Vader wieder seine Stimme leiht, muss man gehört haben: "Lord Vader?" - "Yes, Master?" - "RRRRRRRRRIIIIIIISSSSSSE!". Keine Ahnung, wie der Mann das macht, aber vermutlich hat doch Ben Burtt seine Finger dabei im Spiel. Wem es dabei nicht kalt den Rücken runter läuft, dem ist nicht mehr zu helfen. Im Gegensatz zu den Trailern von "Episode I" und "II" ist nach den Credits Schluss. Kein heldenhaftes Crescendo mehr, kein Aufflackern der Hoffnung.

Das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt. Nun darf der geneigte Fan gespannt sein, was als nächstes folgen wird. Zwar bleibt George Lucas fest bei seiner Aussage, dass die ursprünglichen Kinofassungen nie wieder erhältlich sein werden. Aber ob sie zum nächsten Jubiläum der Saga nicht doch noch wieder ausgegraben werden? Kaum jemand im Filmgeschäft versteht sich so sehr darauf wie Lucas, seine Filme noch einmal in immer neuen Aufmachungen unter die Leute zu bringen. Fest steht, dass er sich etwas einfallen lassen muss, wenn "Star Wars" auch nach dem Kinostart von "Die Rache der Sith" am 25. Mai 2005 noch auf Jahre hinweg im Gespräch bleiben soll. Eine Fernsehserie über die Abenteuer von Boba Fett ist im Gespräch und auch die "Clone Wars" gehen in die nächste Runde, nachdem die ersten beiden Staffeln erfolgreich im amerikanischen Fernsehen gelaufen sind.

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6. Ihre Meinung

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!


1. Preis beim "Alien vs. Predator"-Gewinnspiel

Sehr geehrte Corona Redaktion,
wie ich heute zufälligerweise und mit großer Freude in eurem Forum gelesen habe, ging der erste Preis des AvP Gewinnspiels (DinA 0 Poster) an mich. Wollte mich hiermit nur noch mal herzlich bedanken, hat mich wirklich sehr gefreut!

- Bastian Heieck


Corona: Ausgabe 133
Verwendung des Artikels "The Incredibles"

Hallo Herr Austinat,
ich würde gerne Ihre Kritik zu "The Incredibles" in unserem Online-Mitarbeitermagazin abdrucken unter voller Kennzeichnung des Absenders und Verlinkung auf die Corona-Website. Ist so etwas möglich?

- Heiner Seidel

Antwort der Redaktion: Es ist erlaubt und durchaus erwünscht Artikel aus dem Corona Magazine weiterzuverbreiten. Einzige Voraussetzung ist die Quellenangabe und ein Link zur Corona-Website. Am Ende dieses Magazins im Impressum findet sich ein Beispiel dazu.


Star Trek: Fehlerhafte DVDs
Innenringrisse

Hallo, in einer Ihrer Ausgabe (entweder Corona-Magazin oder Newsletter) ging es einmal um das Thema der defekten "Star Trek: TNG-DVDs". Unter anderem wurden auch Kontaktadressen zwecks Reklamation erwähnt. Nachdem ich nun stundenlang das Archiv "durchforstet" habe finde ich diesen Artikel leider nicht. Könnten Sie mir sagen in welcher Ausgabe ich diesen Artikel wieder finde? Oder, wie ich vorzugehen wenn ich defekte DVDs besitze?
- Frank Bradtke

Antwort der Redaktion: Das Thema wurde von uns im Corona Magazine #117 im Dezember 2003 abschließend behandelt. Eine Anschrift zur Rücksendung defekter DVDs finden Sie weiterhin im Newsarchiv der offiziellen deutschen "Star Trek"-Homepage unter http://www.startrek.de/story/99/index.html im Internet.

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7. TV-Vorschau
(04. Dezember - 17. Dezember 2004)
Colorcode: PayTV Österreich Schweiz

Samstag, 04. Dezember 2004

11.25 Uhr Hercules
Der Kampf um Iolaus
1x09 Kabel 1 Wdh
12.05 Uhr Xena
Gefährliche Träume
1x03 Kabel 1 Wdh
14.25 Uhr SeaQuest 2032
Das Trinkwasser Monopol
3x02 ATV+ Wdh
15.20 Uhr Andromeda
Bekas Rettung
4x07 ATV+ 1st
16.00 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Mumienschanz
5x10 Pro 7 Wdh
16.10 Uhr Farscape - Verschollen im All
Der Magier und die Gladiatoren
1x08 ATV+ Wdh
16.50 Uhr Smallville
Smallville 1961
3x06 RTL 1st
17.10 Uhr James Cameron's Dark Angel
Wenn Katzen schnurren
1x21 ATV+ Wdh
17.30 Uhr Enterprise
Anomalie
3x02 Sat 1 1st
20.15 Uhr Das Relikt
Ein Monster mordet im Naturkundemuseum. Ein Polizist und eine Biologin versuchen es aufzuhalten.
US/UK
1997
RTL II Wdh
20.15 Uhr Star Trek - Der Film
Kirk und Co. versuchen die Erde vor der Maschinenintelligenz V'ger zu schützen.
US
1979
Sci Fi Wdh
20.25 Uhr John Carpenter:Das Dorf der Verdammten
In einem Provinznest werden neun Kinder mit unheimlichen Fähigkeiten geboren. Mit Christopher Reve.
US
1995
13th Street Wdh
22.15 Uhr The Hunted - Der Gejagte
Christopher Lambert als Geschäftsmann in Japan. Er beobachtet einen Mord und gerät dadurch zwischen die Fronten eines Bandenkrieges.
US
1995
RTL II Wdh
22.15 Uhr Nick Knight - Der Vampircop
Fluch der Vergangenheit
1x07 Tele 5 Wdh
22.20 Uhr Sieben
Morgan Freeman und Brad Pitt jagen einen psychopathischen Mörder der die sieben Todsünden nachstellt.
US
1995
Pro 7 Wdh
22.55 Uhr Speed 2: Cruise Control
Sandra Bullock auf einem Kreuzfahrtschiff. Und schon wieder lässt sich die Bremse nicht treten.
US
1997
ORF 1 Wdh
00.20 Uhr Das Relikt
Ein Monster mordet im Naturkundemuseum. Ein Polizist und eine Biologin versuchen es aufzuhalten.
US/UK
1997
RTL II Wdh

Sonntag, 05. Dezember 2004

11.25 Uhr Hercules
Freiheit für die Sklaven
1x10 Kabel 1 Wdh
12.05 Uhr Xena
Die Prophezeiung
1x04 Kabel 1 Wdh
15.15 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Das Bündnis
3x16 Pro 7 1st
16.00 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Im Angesicht des Bösen
7x20 Sat 1 Wdh
16.15 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Der magische Handschuh
2x21 Pro 7 Wdh
17.00 Uhr Enterprise
Transformation
3x03 Sat 1 1st
20.15 Uhr Star Trek II- Der Zorn des Khan
Kirk und Co. haben es dieses mal mit Khan Singh zu tun. Der will sich dafür rächen, dass er auf einem Planeten ausgesetzt wurde.
US
1982
Sci Fi Wdh
20.15 Uhr Die neun Pforten
Johnny Depp auf der Suche nach dämonischen Büchern.
US
1999
Sat 1 Wdh
20.15 Uhr Zoolander
Ben Stiller als durchgeknalltes Model, dass durch Gehirnwäsche dazu gebracht werden soll einen Mord zu begehen.
US/AU
2001
Pro 7 1st
20.15 Uhr 20.000 Meilen unter dem Meer
Kapitän Nemo sticht mal wieder in See.
US
1997
Kabel 1 Wdh
22.05 Uhr Das Geisterschiff
Vier Freunde treffen im Bermudadreieck auf ein lange verschollenes Schiff.
US
2001
VOX Wdh
22.20 Uhr Bulletproof - Kugelsicher
Adam Sandler als Kleinkrimmineller der mit einem verhassten Undercovercop zusammenarbeiten muss, um nicht umgebracht zu werden.
US
1996
VOX Wdh
01.05 Uhr The Skulls - Alle Macht der Welt
Ein Student tritt einer geheimen und elitären Studentenverbindung bei. Das ist allerdings nicht so ungefährlich wie man sich das vorstellt.
US/CA
2000
Pro 7 Wdh

Montag, 06. Dezember 2004

17.00 Uhr Pretender
Todesflug
2x16 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Rikers Vater
2x14 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr CSI: Miami
Der Beißer
1x21 VOX Wdh
22.10 Uhr Stargate
Das Bündnis
6x09 ATV+ Wdh
22.15 Uhr Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Krieg der Koprophagen
3x12 Kabel 1 Wdh
22.45 Uhr 24
18.00 bis 20.00 Uhr
1x19, 1x20 SF 2 Wdh
22.50 Uhr CSI: Miami
Absturz
1x01 ORF 1 Wdh
23.05 Uhr Stargate
Am Abgrund
6x06 ATV+ Wdh
23.15 Uhr Seven Days - Das Tor zur Zeit
Verrat im Weißen Haus
3x11 Kabel 1 Wdh
00.15 Uhr Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Die Androiden
1x11 Kabel 1 Wdh

Dienstag 07. Dezember 2004

17.00 Uhr Pretender
Showdown in der Wüste
2x17 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Brieffreunde
2x15 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Shadow und der Fluch des Khan
Tagsüber Multimillionär, nachts Superheld. Und immer darauf aus Superschurken dingfest zu machen.
US
1994
Kabel 1 Wdh
22.15 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Die Falle
2x18 VOX 1st
23.45 Uhr C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Kaltblütig
4x16 SF 1 1st
00.25 Uhr CSI: Miami
Der Beißer
1x21 VOX Wdh

Mittwoch, 08. Dezember 2004

17.00 Uhr Pretender
Entführt
2x18 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Zeitsprung mit Q
2x16 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Die unendliche Geschichte
Nach Michael Ende. Die Geschichte um Bastian, Atreyu und Fuchur.
DE/US
1984
Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Extrem ... mit allen Mitteln
Hugh Grant kommt Gene Hackmans Experimenten an Menschen auf die Spur.
US
1996
ATV+ Wdh
20.15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Der dritte Mann
4x14 VOX 1st
22.10 Uhr Profiler
Proteus
4x13 VOX Wdh
22.25 Uhr Shadow und der Fluch des Khan
Tagsüber Multimillionär, nachts Superheld. Und immer darauf aus Superschurken dingfest zu machen.
US
1994
Kabel 1 Wdh
23.05 Uhr Poltergeist
Vergissmeinnicht
4x15 VOX Wdh
23.40 Uhr Buffy - Im Bann der Dämonen
Die Zeitschleife
6x05 Pro 7 Wdh
00.10 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Der dritte Mann
4x14 VOX Wdh
00.35 Uhr Angel - Jäger der Finsternis
Fre(u)dlos
3x05 Pro 7 Wdh
02.50 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Die Falle
2x18 VOX Wdh

Donnerstag, 09. Dezember 2004

17.00 Uhr Pretender
Unter Beschuss
2x15 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Das Herz eines Captains
2x17 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Das Blut der Templer (1/2)
Ein Junge, auserwählt den Heiligen Gral zu schützen. Er möchte aber viel lieber in Frieden leben.
DE
2003
Kabel 1 1st
20.15 Uhr PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Maskenball
3x06 tele5 Wdh
21.10 Uhr Poltergeist
Transformation
3x01 tele5 Wdh
23.50 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Der Herr hat es gegeben, der Herr hat es genommen
1x12 ORF 1 Wdh

Freitag, 10. Dezember 2004

17.00 Uhr Pretender
Blutspuren, Teil 1
2x20 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Der Planet der Klone
2x18 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Das Blut der Templer (2/2)
Ein Junge, auserwählt den Heiligen Gral zu schützen. Er möchte aber viel lieber in Frieden leben.
DE
2003
Kabel 1 1st
20.15 Uhr Waterworld
Kevin Costner in einer postapokalyptischen Wasserwelt auf der Suche nach Land. Und der Frage: In einer Welt fast nur aus Wasser, wie wasche ich mich da?
US
1995
Sci Fi 1st
22.10 Uhr Wedlock - Flucht aus der Hölle
Rutger Hauer flieht aus dem Gefängnis. Da er aber ein Halsband trägt das explodiert wenn er sich zu weit von dem Gegenstück entfernt, flieht er mit Mimi Rogers.
US
1991
VOX Wdh
22.25 Uhr Alias
Feindliche Übernahme
1x14 ATV+ Wdh
21.50 Uhr Terminator 2 - Tag der Abrechnung
Arnold Schwarzenegger ist zurück. Jetzt sogar mit Sprechrolle. Dieses Mal muss sich das Model 101 um den jugendlichen Connor kümmern, der von einem Flüssigmetall-Terminator gejagt wird.
FR/US
1991
Sci Fi Wdh
23.00 Uhr The Hunger
Gefährlicher Sog
2x08 Tele 5 Wdh
23.20 Uhr Alias
Seite 47
1x15 ATV+ Wdh

Samstag, 11. Dezember 2004

11.25 Uhr Hercules
Die verschwundenen Toten
1x11 Kabel 1 Wdh
12.25 Uhr Xena
Doppeltes Spiel
1x05 Kabel 1 Wdh
14.25 Uhr SeaQuest 2032
Unsichtbare Piraten.
3x02 ATV+ Wdh
15.20 Uhr 20.000 Meilen unter dem Meer
Kapitän Nemo sticht mal wieder in See.
US
1997
Kabel 1 Wdh
15.20 Uhr Andromeda
Die Befreiung
4x08 ATV+ 1st
16.00 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Der Nexus
5x11 Pro 7 Wdh
16.10 Uhr Farscape - Verschollen im All
Der DNS-verrückte Wissenschaftler
1x08 ATV+ Wdh
16.50 Uhr Smallville
Anziehend ...
3x07 RTL 1st
17.10 Uhr James Cameron's Dark Angel
Das letzte Gefecht
1x22 ATV+ Wdh
17.30 Uhr Enterprise
Rajiin
3x04 Sat 1 1st
18.20 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Der Ruf des Meeres
6x04 ORF 1 Wdh
18.45 Uhr American Psycho II
Nachdem sie vor 15 Jahren einen Angriff eines Serienmörders überlebt hat ist Mila Kunis fasziniert von Massenmördern. Und um mit dem besten Killer-Experten zusammenzuarbeiten geht sie auch über Leichen.
US
2002
13th Street Wdh
20.15 Uhr Time Out - Die Zeit läuft ab
Ein Junge wird eines Mordes beschuldigt und als Strafe 30 Jahre gealtert. Dann macht er sich auf die Suche nach dem wahren Killer.
CA/US
1998
VOX Wdh
20.15 Uhr Gejagt und in Ketten gelegt
Ein Gefängniswärter veranstaltet Hundejagten auf die Gefangenen.
CA/US
1998
Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Arachnophobia
Killerspinnen nisten sich in einem kalifornischen Dorf ein.
US
1990
RTL II Wdh
20.15 Uhr Star Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock
Kirk und Co. suchen die sterblichen Überreste von Mr. Spock. Und müssen sich dabei mit Klingonen auseinandersetzen.
US
1984
Sci Fi Wdh
22.00 Uhr Copykill
Sigourney Weaver als Kriminalpsychologin im Duell mit einem psychopathischen Serienkiller.
US
1995
Pro 7 Wdh
22.15 Uhr Nick Knight - Der Vampircop
Die China-Connection
1x08 Tele 5 Wdh
23.10 Uhr Cube
Ein paar Menschen erwachen in einem riesigen Würfel der auf vielen kleineren Würfeln besteht. Und die sind teilweise sehr tödlich.
CA
1997
RTL Wdh
23.30 Uhr Cliffhanger - Nur die Starken überleben
Sylvester Stallone hängt im Gebirge herum.
IT/FR
1993
SF 1 Wdh
00.20 Uhr Das Blut der Templer (1/2)
Ein Junge, auserwählt den Heiligen Gral zu schützen. Er möchte aber viel lieber in Frieden leben.
DE
2003
Kabel 1 1st
01.15 Uhr Wedlock - Flucht aus der Hölle
Rutger Hauer flieht aus dem Gefängnis. Da er aber ein Halsband trägt das explodiert wenn er sich zu weit von dem Gegenstück entfernt, flieht er mit Mimi Rogers.
US
1991
VOX Wdh

Sonntag, 12. Dezember 2004

10.35 Uhr Smallville
Anziehend ...
3x07 RTL Wdh
10.40 Uhr Arachnophobia
Killerspinnen nisten sich in einem kalifornischen Dorf ein.
US
1990
RTL II Wdh
11.25 Uhr Hercules
Die weibliche Kampfmaschine
1x12 Kabel 1 Wdh
12.25 Uhr Xena
Xena und der Kriegsgott
1x06 Kabel 1 Wdh
13.00 Uhr James Cameron's Dark Angel
Das letzte Gefecht
1x22 ATV+ Wdh
15.10 Uhr Die unendliche Geschichte
Nach Michael Ende. Die Geschichte um Bastian, Atreyu und Fuchur.
DE/US
1984
Kabel 1 Wdh
15.55 Uhr Der 200-Jahre-Mann
Nach Isaac Asimov und mit Robin Williams. Der Roboter einer Familie entwickelt immer menschlichere Züge.
US
2000
ORF 1 Wdh
16.00 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Ein Unglück kommt selten allein
7x21 Sat 1 Wdh
16.00 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Wettlauf mit dem Tod
2x22 Pro 7 Wdh
17.00 Uhr Enterprise
Impulsiv
3x05 Sat 1 1st
20.13 Uhr From Dusk Till Dawn
Kult von und mit Quentin Tarantino. Ein paar Mörder nehmen die Familie eines Priesters als Geisel und treffen auf ihrer Flucht auf eine Bar voller Vampire.
US/UK
1997
13th Street Wdh
20.15 Uhr Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart
Kirk und Co. reisen in die Vergangenheit um ein paar Wale in die Zukunft zu bringen. Dies tun sie damit eine Sonde die Erde nicht zerstört.
US
1986
Sci Fi Wdh
20.15 Uhr The Score
Robert De Niro, Marlon Brando und Edward Norton wollen ein wertvolles Szepter stehlen.
US/DE
2001
Pro 7 1st
23.25 Uhr Die Wolfsfrau
Amanda Oorns verwandelt sich in Vollmondnächten in eine Werwölfin. Ihr Psychiater versucht damit berühmt zu werden.
UK
1996
13th Street Wdh

Montag, 13. Dezember 2004

17.00 Uhr Pretender
Blutspuren
2x21 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Andere Sterne, andere Sitten
2x19 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Loaded Weapon
Sehr frei nach "Lethal Weapon". Ein ungleiches Polizisten-Paar auf der Suche nach Pfadfinder-Kokain-Plätzchen.
US/DE
2001
Pro 7 Wdh
20.15 Uhr CSI: Miami
Flammendes Inferno
1x22 VOX Wdh
21.15 Uhr Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Tempus fugit (1)
4x17 Kabel 1 Wdh
21.45 Uhr Stargate
Prometheus
6x11 ATV+ Wdh
22.15 Uhr Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Tempus fugit (2)
4x18 Kabel 1 Wdh
22.40 Uhr Stargate
Unnatürliche Auslese
6x12 ATV+ Wdh
22.40 Uhr 24
20.00 bis 22.00 Uhr
1x21, 1x22 SF 2 Wdh
22.45 Uhr CSI: Miami
Eine explosive Mischung
1x04 ORF 1 Wdh
23.15 Uhr Seven Days - Das Tor zur Zeit
Die schöne Diebin
3x12 Kabel 1 Wdh
00.15 Uhr Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Unnatürliche Auslese
1x12 Kabel 1 Wdh

Dienstag 14. Dezember 2004

17.00 Uhr Pretender
In der Zwangsjacke
3x01 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Klingonenbegegnung
2x20 Kabel 1 Wdh
22.10 Uhr Outbreak - Lautlose Killer
Mit Dustin Hoffman und Morgan Freeman. Ein Virus bedroht eine amerikanische Kleinstadt. Wenn nicht bald der Affe mit den Antikörpern gefunden wird, soll die Stadt dem Erdboden gleichgemacht werden.
US
1995
WDR Wdh
22.15 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Niemand schläft
2x17 VOX 1st
23.35 Uhr C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Gegen die Zeit
4x07 ORF 1 Wdh
23.45 Uhr C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Tod eines Clowns
4x16 SF 1 1st
00.25 Uhr CSI: Miami
Flammendes Inferno
1x22 VOX Wdh

Mittwoch, 15. Dezember 2004

17.00 Uhr Pretender
Der Traumfänger
3x02 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Galavorstellung
2x21 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Kaltblütig
4x15 VOX 1st
20.15 Uhr Die unendliche Geschichte II
Bastian kommt ein zweites mal nach Fantasien um weitere spannende Abenteuer zu erleben.
DE/US
1990
Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Independence Day - Special Edition
Pünktlich zum Unabhängigkeitstag versuchen Aliens die erde zu übernehmen. Aber sie haben die Rechnung ohne die Amerikaner gemacht.
US
1996
ORF 1 Wdh
22.10 Uhr Profiler
Mord im Paradies
4x14 VOX Wdh
22.50 Uhr Three Kings - Es ist schön, König zu sein
George Cloony und Ice Cube als Soldaten im ersten Golfkrieg, die sich eines der geheimen Goldlager Husseins unter den Nagel reißen wollen.
US
1999
ORF 1 Wdh
23.05 Uhr Poltergeist
Das Höllenportal
4x16 VOX Wdh
23.10 Uhr Buffy - Im Bann der Dämonen
Halloween - Die Nacht der Überraschungen
6x06 Pro 7 Wdh
00.10 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Der dritte Mann
4x15 VOX Wdh
00.05 Uhr Angel - Jäger der Finsternis
Billy
3x06 Pro 7 Wdh
02.50 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Niemand schläft
2x17 VOX Wdh

Donnerstag, 16. Dezember 2004

17.00 Uhr Pretender
Mörderischer Vollmond
3x03 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Kraft der Träume
2x22 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Palimpsest
3x07 tele5 Wdh
21.10 Uhr Poltergeist
Transformation
3x01 tele5 Wdh
23.25 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Am Spieltisch
1x15 VOX Wdh

Freitag, 17. Dezember 2004

17.00 Uhr Pretender
Brandgefährlich
3x04 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Macht der Naniten
2x23 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr They Nest - Tödliche Brut
Mutierte Kakerlaken brüten in Menschen. Und niemand will das glauben.
US
2000
Pro 7 Wdh
20.15 Uhr Schneewittchen
Schneewittchen in der Horror-Version. Mit Sigourney Weaver.
US
1997
RTL II Wdh
20.15 Uhr Cliffhanger - Nur die Starken überleben
Sylvester Stallone hängt im Gebirge herum.
IT/FR
1993
ATV+ Wdh
21.45 Uhr Wing Commander
Die Menschen befinden sich im Krieg mit den katzenartigen Kilrathi. Nur die Besatzung der Jägerträgers Tigers Claw kann den Vernichtungsschlag gegen die Erde verhindern.
US
1999
Sci Fi Wdh
22.10 Uhr Alias
Rambaldis Prophezeiung
1x16 ATV+ Wdh
23.05 Uhr Alias
Fragen und Antworten
1x17 ATV+ Wdh
23.50 Uhr Virtual Nightmare - Du kannst nicht entkommen
Ein Angestellter einer Werbefirma kriegt plötzlich Visionen von Seriennummern.
AU
2000
Pro 7 1st

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8. Rating Report
von Martin Seebacher

In den USA gehen gerade die wichtigen November-Sweeps zu Ende. Im nächsten Rating Report wird es dann eine genaue Analyse zu den US-Serien im November geben. Gleich vorweg - die großen Gewinner sind wohl die drei "CSI"-Serien und "Lost".

In Deutschland hat Sat.1 nun endlich die Ausstrahlung von "Enterprise" fortgesetzt. Die Quoten sind derzeit nicht berauschend und liegen etwa auf dem Niveau der "Star Trek: Voyager"-Wiederholungen, die bis vor kurzem auf dem Sendeplatz zu sehen waren. Während die Quoten für Wiederholungen durchaus in Ordnung wären, sind sie für deutschsprachige Erstausstrahlungen leider nur als eher bescheiden zu bezeichnen. Bisher konnten sich im besten Fall rund 1,53 Millionen Zuschauer für die Serie begeistern, was bei den 14-49-Jährigen einen Marktanteil von 11,4% bedeutete. Das schlechteste Ergebnis seit der Wiederaufnahme der Ausstrahlung bei Sat.1 erzielte die Folge "Cogenitor" mit nur 1,08 Millionen Zuschauern und 9,8% Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe. Allerdings lief diese Folge auch eine Stunde früher als normal auf dem Sendeplatz, den normalerweise - mehr oder eher weniger regelmäßig - die siebte Staffel von "Star Trek: Deep Space Nine" einnimmt. Kleiner Trost: "Enterprise" erzielte auf dem Sendeplatz wesentlich bessere Quoten als "Deep Space Nine", das selten über eine Million Zuschauer und 8% Marktanteil bei den 14-49-Jährigen hinauskommt.

Besser sieht es dagegen wieder für "Smallville" bei RTL aus. Zwar startete auch die dritte Staffel ähnlich wie die zweite eher schwach, aber zuletzt konnte die Serie erstmals seit der ersten Staffel wieder die 2 Millionen Zuschauer Marke überspringen. Von den 14-49-Jährigen waren 1,3 Millionen dabei, was einen sehr guten Marktanteil von 18,3% einbrachte. Grund für den Erfolg ist vermutlich auch, dass Sat.1 an diesem Tag mal wieder seine "Enterprise"-Ausstrahlung aussetzte und "Smallville" so keinen direkten Genre-Konkurrenten hatte. Das Timing von RTL und Sat.1 könnte hier ohnehin nicht schlechter sein, starteten beide Sender ja nach langer Zeit fast zeitgleich mit neuen Folgen ihrer Phantastik-Vorzeigeserien, die sich auch noch um rund 15 Minuten überschneiden.

Nicht berauschend läuft es für "Die himmlische Joan". Während auch in den USA die Begeisterung für die Serie, die sich erst in ihrer zweiten Staffel befindet, bereits etwas gedämpft ist, schafft sie es in Deutschland nicht einmal, sich richtig durchzusetzen. Noch immer schafft es die "Die himmlische Joan" nicht, größere Zuschauergruppen anzusprechen. Zuletzt waren nur 0,62 Mio. Zuschauer dabei, was einem schwachen Marktanteil von nur 4,5% bei allen Zuschauern ab drei Jahren entspricht. Bei den 14-49-Jährigen betrug der Marktanteil auch nur bescheidene 7,4%. Für eine Serie in deutschsprachiger Erstausstrahlung ein sehr schlechter Wert.

Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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9. Beyond Science-Fiction 02: Böse - Böser - Desperate Housewives
von Matthias Pohlmann

Wir befinden uns in Wisteria Lane, einem amerikanischen Vorort. Entschuldigung, einem schönen amerikanischen Vorort - oder besser: einem pittoresken, idyllischen amerikanischen Vorort. Grüner als dort ist der Rasen nicht einmal in Wimbledon (und auch nicht akkurater gemäht), in keinem Kinofilm ist hat das Weiße Haus bei Sonnenschein ein strahlenderes Weiß als die Häuser hier. Klar, dass in einer solch perfekten Umgebung vor Beginn der Serie nur glückliche Menschen leben.

Da wäre zum einen Mary Alice Young (Brenda Strong), Ehefrau von Paul und Mutter des Teenagers Zack. In ihrer Nachbarschaft wohnen unter anderem Bree van de Kamp (Marsha Cross), die absolut perfekte Ehefrau (von Rex) und Mutter - alle anderen beneiden die van de Kamps um Bree. Gabrielle Solis (Eva Longoria), verheiratet mit Carlos, hat keine Kinder - dafür hat ihr Mann mehr Geld, als sie ausgeben kann. Lynette Scavo (Felicity Huffman) hat gleich vier Kinder, weshalb die einstige Karrierefrau mittlerweile auch Hausfrau ist - ihr Mann reist ja dafür durch die Weltgeschichte. Ein wenig aus der Reihe fällt da Susan Mayer (Teri Hatcher, "Lois&Clark": Lois Lane), die mit ihrer Tochter von ihrem Mann sitzen gelassen wurde.

Und weil sie anscheinend besonders glücklich ist, erschießt sich die am Anfang genannte Mary Alice gleich in der ersten Szene des Pilotfilms. Losgelöst von den Zwängen des Alltags macht sie es sich daraufhin zur Aufgabe, dem geneigten Fernsehzuschauer das Leben ihrer vier Freundinnen näher zu bringen - ohne jede Rücksicht, sie können sie ja nicht mehr hören.

So entpuppt sich Bree sehr schnell als Albtraum, denn mangels eigener Identität versucht sie, zur Inkarnation der perfekten Hausfrau zu werden, ihre Kinder sehnen sich schon nach "food" statt "cuisine" (und wenn es nur ein einziges Mal wäre ...). Als ihr von ihr entnervter Mann die Scheidung will, versucht sie eben, ihn zu vergiften, und gönnt sich immerhin nach seinen Vorwürfen im Krankenzimmer fünf Minuten der Verzweiflung (für die sie auf die Toilette geht, versteht sich), um sofort wieder mit dem perfektesten der perfekten Lächeln zurück zu kehren.

Gabrielle langweilt sich in ihrer Ehe fast zu Tode, zum Ausgleich demütigt sie ihr Göttergatte gerne mal - was liegt da näher, als den jungen, gut aussehenden Gärtner zu vernaschen? Nichts, und so entwickelt sich eine heiße Affäre, von der ihr Mann selbstredend nichts mitbekommen darf. Natürlich gibt es da die ein oder andere brenzlige Situation, aber Gabrielle gelingt es immer wieder, gerade so eben die Kurve zu kriegen - und sei es massivst auf Kosten der Gesundheit anderer ...

Lynette, die "glückliche" Mutter von vier Kindern, darunter zwei hyperaktiven Zwillingen, kämpft sich durch jeden einzelnen Tag - und schafft es abends immerhin noch, ihren hormongesteuerten Gatten nach dessen Rückkehr von der x-ten Geschäftsreise k. o. zu boxen, als dieser sie mit den Worten "Let´s risk it" ohne Kondom "beglücken" will. Ihr wird zwar empfohlen, ihre Zwillinge mit Beruhigungsmitteln in den Griff zu bekommen, das kriegt sie aber nicht übers Herz - "aber ein wenig Selbstmedikation kann ja nicht schaden", wie die verblichene Mary Alice aus dem Off Lynettes zwischenzeitlichen Griff zur Weinflasche kommentiert.

Susan hingegen versucht verzweifelt, den neu hinzugezogenen Junggesellen Mike Delfino für sich zu gewinnen - dass dabei nebenher auch mal das Haus der Rivalin Edie (Nicolette Sheridan) in Flammen aufgeht, kann man getrost als Kollateralschaden verbuchen.

Und dann wäre da noch ein mysteriöser Brief, den die vier Freundinnen im Nachlass der verblichenen Mary Alice finden, in dem "Ich weiß, was Du getan hast ..." stand. Der Poststempel indiziert, dass sie den Brief just am Tage ihres Selbstmordes erhalten hatte.
Und überhaupt verhält sich ihr Witwer sehr seltsam. Da wird im Pool gegraben, dann eine Kiste wo-auch-immer versenkt, um dann doch gefunden zu werden (Was mag da drin sein?). Der Sohn der Verblichenen bricht mal eben ins Haus der van de Kamps ein - nur um dieses mit perfektem Weihnachtsschmuck zu versehen, kurze Zeit später ist er verschwunden. Nur sein Vater scheint zu wissen, wo sich sein Sohn aufhält, sagt der aber die Wahrheit?

Auch Mike Delfino, Susans Love-Interest, scheint nicht ganz zufällig in Wisteria Lane zu sein. Man sieht einen geheimnisvollen Auftraggeber, man sieht eine von ihm anscheinend mit Bildern und Informationen zu den Anwohnern ergänzte Karte des idyllischen Vorortes - und das ein oder andere Mal sieht man auch seine Waffe. Aber was will er? Und warum bricht er in das Haus einer Verreisten ein, ohne von dort irgendetwas zu entwenden?

Fast ausnahmslos jede Handlung der Folgen wird dabei mit beißendem, ja ätzendem Spott von Mary Alice aus dem Off kommentiert, böser geht es wirklich nicht mehr. Und so gesellt sich zu ja durchaus als gelungen und als "spannend angelegt" zu qualifizierenden Charakteren und ebensolchen Plots (Das Geheimnis der Mary Alice, der Auftrag des Mike Delfino etc.) ein Humor, der einen mal in schallendes Gelächter ausbrechen lässt, mal aber einem das Lachen im Halse stecken bleiben lässt. Die erste Staffel "Six Feet Under" wird manchmal als Vergleich hergezogen - "Desperate Housewives" ist aber eher noch bösartiger. Auch wenn (im Unterschied zu "Six Feet Under") "Desperate Housewives" nicht von "American Beauty"-Schöpfer Alan Ball stammt, so ist doch dessen Kinofilm am ehesten geeignet, die Richtung von "Desperate Housewives" zu beschreiben. Entgegen mancher (auch eigener) Befürchtungen nutzt sich diese Serie (bisher) nicht ab, sondern gewinnt im Verlaufe der Folgen eher noch an Fahrt. - hier hat Autor Marc Cherry ("Golden Girls" (!)) wirklich eine ideale Mischung aus Komödie, Drama und (ein wenig) Mystery geschaffen.

Ebenso wie die J. J. Abrams-("Alias")-Serie "Lost" wird auch "Desperate Housewives" mit kaum Verzögerung zur US-Ausstrahlung auf Premiere im Originalton ausgestrahlt. Die österreichische Tageszeitung "Der Standard" schrieb anlässlich des Starts auf Premiere:

"Somit trifft es sich gut, dass am Donnerstag im Bezahl-TV Premiere eine Serie startet, die sich als Ersatz [für "Sex and the City", was der Verfasser dieser Zeilen mangels Begeisterung für jene Serie nicht so sieht] aufdrängt. In "Desperate Housewives" versuchen vier Frauen ihr Leben nach den wilden Jahren zu meistern. Das heißt, eigentlich fünf, nur dass die fünfte sich ganz am Beginn gleich einmal selbst ins Jenseits befördert. Über all dem wacht die verstorbene Freundin und kommentiert böse deren verpfuschtes Leben.

Launige Geschichten und herrlich boshafte Dialoge machen das zu einem ziemlich genialen TV-Vergnügen. Und das allerbeste: zu sehen in englischer Originalfassung."

So ist es. Einschalten!

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10. Kunterbunt
Erinia - Brazilianische Sonne gegen den kalten Winter
von Gernot Hausar

Wer sich den Luxus leisten kann, bei Minusgraden zuhause im warmen Heim zu bleiben, dem sei hiermit das Online Fantasy Rollenspiel Erinia "wärmstens" ans Herz gelegt.

Dieses neue Fantasy-Game entführt die Spieler in eine brasilianische Sagenwelt voller fabelhafter Wesen und Abenteuer. Das Game bietet mit seiner ungewöhnlichen Hintergrundstory sowohl Neueinsteigern als auch eingefleischten Online-Spielern unendlich viele Möglichkeiten, die faszinierende Welt von Erinia zu erleben.

Wie üblich wird ein Charakter hochgezüchtet, allerdings gibt es keine Klassen und Stufen im eigentlichen Sinn sondern es ändert sich mit höherer Erfahrung die Spielfigur optisch und man kann seinen Avatar individuell mit kämpferischen oder magischen Fähigkeiten und Attributen ausstatten. Dies ermöglicht eine sehr individuelle Entwicklung die auch immer wieder für Überraschungen in Form von Extrakräften sorgt.

Man kann als einsamer Held die Welt erforschen, es bietet sich jedoch insbesondere am Anfang an, als Gruppe zu reisen oder sich zu einer Gilde zusammenzuschließen. Wie üblich ermöglicht ein Chat System die Kommunikation mit allen anderen Spielern. In einer Bank kann man seine Gegenstände und Geld ohne Angst, sie bei einem Kampf zu verlieren, sicher lagern.

Für erfahrene Helden bietet Erinia ein umfangreiches Spieler gegen Spieler System. Im Gegensatz zu anderen Spielen ist dieser Kampf jedoch stets optional.Es gibt die Möglichkeit Duelle auszutragen oder zusammen mit anderen Spielern gegen gegnerische Städte zu kämpfen.

Alle Monster haben ihren Ursprung in der brasilianischen Sagenwelt, was insbesondere für erfahrene Rollenspieler ein Umlernen und Entdecken der Stärken und Schwächen bedeutet. Caiporas, Guaras, Uguaras und Labatus sind Wesen, die ihren Ursprung in der Tierwelt der Urwälder haben.

Ab sofort können sich interessierte Fans von Online-Rollenspielen für den kostenlosen Betatest von Erinia anmelden. Später wird das Spiel von gamigo in Deutschland kostenpflichtig vertrieben werden.

Alles in allem jedenfalls einen Test wert! Play on and be creative!

Informationen zum Thema:
http://www.erinia.de/d4o


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"Saturn" von Ben Bova
von Florenz Villegas

Ben Bova scheint sich vorgenommen zu haben, jedem Planeten unseres Sonnensystems einen Roman zu widmen. Nach Mars, Venus und Jupiter ist nun also der Saturn an der Reihe. Bova beschreibt die Reise eines gigantischen Raum-Habitates zum Saturn. An Bord sind zehntausend Männer und Frauen - Wissenschaftler, Techniker und Verwaltungsfachleute - die allesamt irgend einen Makel in ihrer Personalakte haben. Tatsächlich würde kaum einer von ihnen noch einen Fuß auf die Erde, den Mond oder die Jupiterstation kriegen.

Leiter der Mission ist ein Anthropologe, der die Installation des Habitates in einer Umlaufbahn des Ringplaneten zu dessen Erforschung sicherstellen soll. Tatsächlich ist das eigentliche Ziel des Projektes nur besagtem Leiter bekannt, der einer Gruppe von Financiers auf der Erde unterstellt ist.

Bereits vor dem Start hat jedoch eine weitere Interessengruppe das Projekt unterwandern können. Religiöse Fanatiker, die nach der Überflutung der Erde durch die Erderwärmung und dem Zusammenbruch aller politischen Systeme das Ruder übernommen haben, wollen es nicht zulassen, dass eine potente menschliche Siedlung außerhalb ihrer Kontrolle aufgebaut wird.

Durch Intrigen, Manipulation und schließlich sogar Mord gelingt ihnen die Installation einer Machtbasis innerhalb des Habitats. Als sie den Saturn schließlich erreichen, steht diese Gruppe kurz davor, die völlige Herrschaft über das gesamte Schiff zu erlangen.

Ähnlich wie bei den vorangegangenen Romanen bildet auch der Titel gebende Saturn nur den exotischen Hintergrund für Bovas eigentliches
Ansinnen: das beinahe spielerische Betrachten der Gruppendynamik - oder auch deren Fehlen - innerhalb einer bunt gemischten Ansammlung von Menschen. Hier liegt jedoch auch zugleich die Schwäche des Romans, denn die Motivationen - und die darauf begründeten Entscheidungen - der Handelnden sind nicht immer wirklich nachvollziehbar.

Umso spannender dagegen sind die wissenschaftlich geprägten Passagen, ob nun im astrophysikalischen Bereich oder bei den gesellschaftspolitischen Entwicklungen einer gebeutelten Erde. Zwar wird im Roman selbst kein konkreter Zeitrahmen angegeben, doch es müssen schon ein paar hundert Jahre vergangen sein. Indizien hierfür sind alltägliche Technologien wie Kryogenik oder Nano-Technik, die heute gerade mal angedacht sind. Vor allem aber die Existenz einer Mondsiedlung und einer Station beim Jupiter sprechen nicht gerade für eine nahe Zukunft. Entsprechend begierig nimm man die Häppchen auf, die Bova dem Leser immer wieder über die Entwicklung unseres Heimatplaneten hinwirft.

Fazit: Interessante Mischung aus Hard-SF und Polit-Thriller, auch wenn beide Aspekte etwas zu kurz kommen. Nette Zwischenmahlzeit.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Ben Bova, Martin Gilbert - Saturn" - Taschenbuch zum Preis von 8,95 EUR


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Ringbote präsentiert: RRR - Das Ringbote-Rezi-Rätsel
von Christian Humberg

Am 01.12. ist es soweit: 24 Tage lang können die Leser des Ringboten Online sich auf einen ganz speziellen Adventskalender freuen, der sowohl Rätsel als auch Geschenke birgt. Jeden Tag wird eine neue Frage gestellt, die mit einer jeweils an dem Tag online gestellten Rezension beantwortet werden kann. Aus dem Lösungswort jedes Tages wird jeweils ein Buchstabe gebraucht. Am 24.12. hat man dann 24 Buchstaben, die ein Lösungswort ergeben (wenn sie richtig angeordnet werden). Wer bis zum 01.01.2005 das richtige Lösungswort an die Redaktion mailt, nimmt an einer Verlosung teil, bei der es Rollenspiel-Sourcebooks, Romane, Kartenspiele und sogar eine DVD-Box zu gewinnen gibt. Alle Details ab dem 01.12. unter www.ringbote.de.

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Science Fiction im Ruhrpott
von Achim Hiltrop

Scheinwerferlicht. Ein roter Teppich. Blitzlichtgewitter. Stretch-Limousinen. Frenetischer Jubel von zehntausend angereisten Fans. Atemberaubende Topmodels in hautengen, tiefausgeschnittenen Abendkleidern und glitzernden High Heels. Sonnenbrillentragende Bodyguards. Fanfarenklänge. CNN-Hubschrauber, die über der Veranstaltung kreisen...

All das gab es beim ersten SF-Stammtisch für Kreative und Fans im Ruhrgebiet natürlich nicht. Es war eine überschaubare Anzahl von SF-Begeisterten, die sich am Abend des 19. November 2004 in einem Steakhaus in der Essener Innenstadt traf, um über Science Fiction und Phantastik in allen nur erdenklichen Darreichungsformen zu debattieren. Ist "Blade Runner" nun Cyberpunk oder nicht? Was denkt Chakotay wirklich über Seven of Nine? Was erwartet uns in "Revenge of the Sith"? Wieso ist die Verfilmung von Eschbachs "Jesus-Video" eigentlich so grottig? Reicht ein Menschenleben aus, um alle jemals erschienenen "Perry Rhodan"-Hefte zu lesen? Und woher zum Geier kennt Chekov eigentlich Khan? Fragen über Fragen, die mal mehr, mal weniger ernst diskutiert bei Gegrilltem, Pommes und einem gepflegten Bierchen ausdiskutiert wurden.

SF-Stammtische gibt es in Deutschland bekanntlich etliche, und viele von ihnen blicken auf eine jahrelange Tradition zurück. Komischerweise war ausgerechnet im Ballungszentrum Ruhrgebiet mit seinen über fünf Millionen Einwohnern in dieser Hinsicht bisher relativ wenig los. So kam es, dass in diesem Herbst einige Regulars aus dem Forum von sf-netzwerk.de, wo ja auch Corona seit Kurzem mitmischt, sich zu einem zwanglosen Treffen mitten im "Pott" verabredeten, um in einer Selbsthilfeaktion einen SF-Stammtisch für Autoren, Grafiker, Sammler, Webseitenbetreiber und Fans ins Leben zu rufen.

Nach einem geselligen Abend waren sich die Teilnehmer einig, dass es nicht bei einer einmaligen Veranstaltung bleiben dürfte. Die Location wird allerdings künftig regelmäßig wechseln. Schon Anfang 2005 wird es den nächsten "SF-Stammtisch Ruhrgebiet" irgendwo auf der Achse Duisburg-Dortmund geben. Wer auf dem Laufenden bleiben und eventuell auch selbst mal teilnehmen möchte, sollte einen Blick in diesen Thread werfen. Hier werden Ort und Zeit des nächsten Stammtisches rechtzeitig bekannt gegeben.

Noch mehr Eindrücke von dem Abend gibt es in den Blogs von Thorsten Küper und Christian "Prospero" Spließ.

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11. DVD-Vorschau
(Neuerscheinungen im Dezember 2004)

I, Robot (Special Edition)

Erscheinungsdatum: 2. Dezember 2004
Spieldauer: 110 Minuten
Technische Daten: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1); Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch; Dolby, DTS Surround Sound, Special Edition, Surround Sound
Featurettes: n/a

In diesem Science-Fiction-Hit muss sich Will Smith mit der Bedrohung durch Hi-Tech-Roboter, die sich gegen ihre menschlichen Herren richten, auseinandersetzen. Gute Special Effects und eine brauchbare Story - trotz der Eigeninszenierung des Protagonisten.

Shopping-Tipps zum Thema:
"I, Robot (Special Edition)" - DVD zum Preis von 22,99 EUR

Star Trek - Raumschiff Enterprise (Classic, Staffel 3)

Erscheinungsdatum: 6. Dezember 2004
Spieldauer: 1170 Minuten
Technische Daten: Sprachen: Deutsch (Mono), Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Mono), Spanisch (Mono), Italienisch (Mono); Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Dänisch; Bildformat: 4:3; Dolby, HiFi Sound
Featurettes: Vorschau-Trailer für alle Episoden, Textkommentar für Episode 77 und 79, Die Erinnerungen des Mr. Sulu, Der Traum eines Star Trek Sammlers wird wahr; Leben jenseits von Star Trek: Walter Koenig, Wo nie zuvor ein Mensch gewesen ist... Staffel 3, Chefingenieurs Log, Die Erinnerungen des Mr. Sulu, Star Trek - Die Fortsetzung der Saga; Die Auswirkungen von Star Trek, Star Trek Sammlungen, Ein Traum eines Star Trek Sammlers wird wahr, Rote Uniformen - Logs, Star Trek: Deep Space Nine DVD Trailer, Star Trek: The Next Generation DVD Trailer, Star Trek: Voyager DVD Trailer

Darauf haben alle "Star Trek"-Fans gewartet: Die dritte und letzte Staffel der Serie, die den Stein ins Rollen gebracht hat, auf DVD. Erleben sie die letzten TV-Abenteuer von Captain Kirk, Spock und Co.

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"Star Trek - Raumschiff Enterprise (Classic, Staffel 3)" - 7 DVDd zum Preis von 89,00 EUR

The Ultimate Matrix Collection

Erscheinungsdatum: 7. Dezember 2004
Spieldauer: 388 Minuten
Technische Daten: Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1); Untertitel: Deutsch, Englisch, Dänisch; Dolby, Surround Sound
Featurettes: Alle drei Spielfilme der bahnbrechenden Trilogie, jeweils mit zwei neuen Audiokommentaren; Neue zusätzliche Abtastung von den Wachowski Brüdern und dem Kameramann Bill Pope von MATRIX; Music Only Track: 42 Audio Tracks zu MATRIX; DVD: MATRIX - RÜCKBLICKE, EINBLICKE, AUSBLICKE; DVD: ANIMATRIX, der Anime-Bestseller; 5 völlig neu zusammengestellte DVDs mit brandneuem Zusatzmaterial; Music Video: von Marylin Manson und von P.O.D. ; TV Spot; Trailer

Der Name ist Programm. Mit dieser wirklich ultimativen DVD-Kollektion kann man erneut der Frage nachgehen, "Was ist die Matrix?". Alleine das Bonusmaterial ist den Kauf wert.

Shopping-Tipps zum Thema:
"The Ultimate Matrix Collection" - 10 DVDs zum Preis von 59,00 EUR

Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (Special Extended Edition)

Erscheinungsdatum: 10. Dezember 2004
Spieldauer: 240 Minuten
Technische Daten: Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX); Untertitel: Deutsch, Englisch; Bildformat: 2.35:1
Featurettes: Disc 1 & 2: Special Extended Edition, 4 Original-Kommentare über die gesamte Länge des Spielfilms vom Regisseur und den Autoren, vom Design-Team, vom Produktions- und Postproduktionsteam und von den Darstellern mit mehr als 40 Beteiligten; Disc 3: Die Anhänge, Teil 5 Der Krieg um den Ring, 7 Original-Dokumentationen, u. a. über J.R.R. Tolkien, die Adaption des Buches in ein Drehbuch, die Gestaltung und den Aufbau Mittelerdes und die Arbeit von Weta Workshop, Bildergalerien über die Bewohner und die Welt von Mittelerde sowie die Miniaturen mit Original-Kommentaren der Künstler - insgesamt ein Archiv von über 2.100 Bildern, 6 Video Clips über die Drehorte in Neuseeland, Interaktive Karte von Mittelerde mit den Reiserouten der Gefährten u.v.m., Disc 4: Die Anhänge, Teil 6 Ein Zeitalter neigt sich dem Ende · 6 Original-Dokumentationen, u. a. über die Dreharbeiten

Mit der Extended Edition von "Die Rückkehr des Königs" schlägt Peter Jackson das letzte Kapitel seiner Tolkien-Verfilmung auf. Zahlreiche Extraszenen werden, wie bei den beiden Vorgängern schon, den Film zu einem gänzlich neuen Erlebnis machen.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (Special Extended Edition)" - 4 DVDs zum Preis von 39,99 EUR

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12. conBEAT
FedCon XIV: Liste der Gaststars wird länger.

Die 14. FedCon findet erneut im Bonner Maritim Hotel statt - vom 6. bis 8. Mai 2005. Und auch, wenn bis dorthin noch etwas Zeit ins Land streicht, hat sich die Liste der Gaststars in diesem Monat deutlich verlängert. Demnach haben folgende Gäste ihr Erscheinen angekündigt:

:: Leonard Nimoy (ST:TOS Mr. Spock)
:: Brent Spiner (ST:TNG Data)
:: Jolene Blalock (ST:ENT T'Pol)
:: Dominic Keating (ST:ENT Malcolm Reed)
:: James Darren (ST:DS9) Vic Fontaine
:: Andrew Robinson (ST:DS9) Garak
:: John de Lancie (ST:TNG, ST:DS9, ST:VOY Q)
:: Bobby Sue Lutter (ST:ENT Orionisches Sklavenmädchen)
:: Clare Kramer (BUF Glory)
:: Babylon 5 Schöpfer Joseph M. Straczynski
:: Stephen Furst (B5 Vir Cotto)

Informationen zum Thema:
http://www.fedcon.de - Die offizielle Con-Seite

RingCon: Lexikon und Foto-CD.

Viele fleissige Fans haben sich die Mühe gemacht und jetzt ein umfangreiches Lexikon über alles Wissenswerte im Zusammenhang mit der RingCon zu veröffentlichen. Das Lexikon findet man unter http://www.ringcon.derherrderringe-online.de/lexikon/ringcon.php.

Ab sofort gibt es zudem die offizielle RingCon 2004 Foto-CD zu bestellen. Die CD von Flash mit 750 Fotos - 1200 x 900 Pixel (180 dpi Auflösung) - ist mit Farbcover unter http://www.ringcon.de/main.php?id=312 erhältlich.

Informationen zum Thema:
http://www.ringcon.de - Die offizielle Con-Seite

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13. DVD-Kritik: Anything For Love - Vergiss mein nicht!
von Christian Humberg

Ist es journalistisch unseriös, wenn man eine Filmbesprechung mit der Aussage beginnt, der zu rezensierende Streifen sei der beste des gesamten vergangenen Jahres? Nimmt das dem Rezensenten seine Objektivität? Mit Sicherheit, aber im Falle von "Vergiss mein nicht!" bin ich mehr als gerne bereit, dieses Opfer zu bringen. Also nochmals: Dieser Film ist der mit Abstand beste des gesamten nahezu vergangenen Jahres. Punkt. Erklärung folgt.

Zuerst ein kleiner Exkurs: Es ist mir zutiefst zuwider, den erschreckend unkreativen deutschen Titel dieser Produktion zu verwenden. Von daher mögen die geneigten Leser und der Verleiher es mir nachsehen, wenn ich in den folgenden Zeilen nur noch von "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" spreche, wie die Produktion im Original betitelt ist. Dieser etwas sperrig erscheinende Name ist ein Zitat aus dem lyrischen Werk Eloisa to Abelard von Alexander Pope, in welchem die Geschichte einer unglücklich endenden Liebe erzählt und bedauert wird. Glücklich ist der, so die Figur in Popes Text, dessen amouröse Erinnerungen frei von schmerzhaften Stellen sind, der keine Leichen im Keller hat, sich an keine Begebenheiten erinnern muss, die er lieber vergessen würde. Der unendliche Sonnenschein des unbefleckten Geistes müsse demnach wohl das Ideal sein: "How happy is the blameless vestal's lot! / The world forgetting, by the world forgot. / Eternal sunshine of the spotless mind! / Each pray'r accepted, and each wish resign'd". Wo solche Poesie zu finden ist, kann ich einfach nicht auf 08/15-Titel zurückgreifen, man möge es mir nachsehen. So, und nun darf der kleine Anglist in mir auch wieder brav den Mund halten. Zurück zum Stück.

Of all affliction taught a lover yet, 'Tis sure the hardest science to forget!

Na, habe ich nicht gesagt, du sollst still sein? Aber okay, hier passt es wirklich gut, denn wir nähern uns der Frage, worum es bei "Eternal Sunshine ..." überhaupt geht.
Wir lernen Joel Barrish kennen, einen ganz normalen New Yorker Arbeiter, der eines Wintermorgens aufwacht und sich, einem spontanen Impuls folgend, auf dem Weg zur Maloche krank meldet, den Zug nach Long Island nimmt und am Strand von Montauk spazieren geht. Dort trifft er auf Clementine Kruczynski, eine wilde junge Frau mit blau gefärbten Haaren und unkonventionellen Ansichten, die so gar nicht zu unserem konservativ-braven Joel passen will. Und Gegensätze ziehen sich bekanntlich an ...
Machen wir einen Zeitsprung (keine Sorge, die macht der Film auch dauernd). Wieder sehen wir Joel, der sich vor Freunden darüber ausheult, dass seine Ex Clementine ihn bei einer zufälligen Begegnung in einer Buchhandlung völlig ignorierte, fast schon so tat, als kenne sie ihn gar nicht. Dabei haben die beiden gerade erst eine zweijährige gemeinsame Beziehung hinter sich. Nur zögernd rücken Joels Freunde mit dem Grund für Clementines Verhalten raus: Sie kennt ihn wirklich nicht mehr. Die kleine Firma Lacuna Inc. ermöglicht es nämlich, sich sämtliche Erinnerungen an vergangene Liebschaften aus dem Gedächtnis löschen zu lassen und in Folge ein Leben ohne schmerzvoll-peinliche Flashbacks zu führen! Und genau das hat sich Clementine machen lassen, nachdem die Beziehung zu Joel böse endete.
Völlig fassungslos holt sich Joel Informationen über die Firma und das Löschungsverfahren und entscheidet sich schließlich auch für einen solchen Eingriff, nicht zuletzt, weil Liebeskummer noch schlimmer ist, wenn nicht einmal mehr der ehemalige Partner ihn noch teilt. Und nun liegt Joel in seinem Bett und schläft, um ihn herum die Mitarbeiter von Lacuna, die in einer mehrstündigen Nachtschicht und mit viel technischem Brimborium sein Hirn auf Erinnerungen an Clementine durchforsten und selbige löschen. Wenn Joel am Morgen erwacht, so die Herstellergarantie, wird der Name Clementine Kruczynski für ihn keine Bedeutung mehr haben. Tabula rasa.
Doch wie Joel da so liegt und vor seinem geistigen Auge nochmal die gesamte Beziehung Revue passieren lässt, erkennt er eine große Weisheit: So what? Okay, es endete böse. Okay, wir konnten uns am Schluss der Beziehung beim besten Willen nicht mehr riechen. Aber was soll’s? Was war denn mit den zwei Jahren davor? Joel erkennt, dass der Weg das Ziel ist und dass es vor allem in der Liebe nicht um Ergebnisorientierung gehen darf. Entscheidend ist eben nicht, was hinten raus kommt, sondern wie viel Spaß man auf dem gemeinsamen Gang dorthin hat. Mag das Ende einer Beziehung auch noch so schmerzhaft sein, die Beziehung selbst ist jede Existenzberechtigung, die sie braucht.
Und nun muss Joel rennen. Immer noch in seinen Erinnerungen befindlich, schnappt er sich Clementine und hetzt mit ihr von einem vergangenen Erlebnis ins nächste, immer auf der Hut vor den Mental-Staubsaugern der Firma Lacuna, und er versucht, seine Erinnerung an Clementine irgendwo zu verstecken, wo sie Lacuna nicht findet.

Oh my darling Clementine

Harter Tobak, den einen Autor Charlie Kaufman da präsentiert. Der Drehbuchschreiber, der mit qualitativ wechselhaften, aber narrativ immer experimeniertfreudigeren Werken wie "Being John Malkovich" und dem unsäglichen "Adaptation" aufwartete, serviert uns diesmal eine emotionale Tour de Force, die nicht zuletzt deshalb so gut funktioniert, weil ihre Kernaussage so wahr, so wichtig und so vertraut ist. Wer von uns hat denn keine Beziehungsleichen im Keller liegen? "This is one that you keep, that you bury so deep, no one can tear it out," sang Billy Joel dereinst zu selbiger Thematik, Kaufman kontert nun mit "Oh my darling Clementine" und meint dasselbe Ding. Es tut weh? Dann lass es weh tun. Gehört dazu, das.
Jim Carrey als Joel und Kate Winslet als Clementine sind die Personen, welche diese Lehre stellvertretend für uns alle machen, und nie waren sie so gut wie hier. Besonders Carrey (denn von Winslet ist man anspruchsvolle Rollen ohnehin gewöhnt) zeigt in "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" einmal mehr, dass er einer der besten Schauspieler unserer Zeit ist. Und lustigerweise kommt ihm dabei sein Anarcho-Komik-Image bestens zu stehen, denn Joels Bodenständigkeit, die in krassem Kontrast zu Clems Lebenslust steht, erhält durch die Besetzung der Rolle durch Carrey einen ganz besonderen Subtext. In jeder Szene scheint man nur darauf zu warten, dass der "Ace Ventura" in ihm ausbricht, dass sich der "Cable Guy" einen Weg nach draußen bahnt und Carrey seiner Brachialkomik frönen darf. Dass er das nicht tut, erklärt sich von selbst, doch liefert diese unbewusste, unterbewusste Komikpräsenz Joel Barrish einen weiteren Grund, um sich in Clementine zu verlieben: Sie verkörpert das Anarchische im Leben, den Teil, den sich Joel mit seiner Alltagsroutine selbst verweigert und den er sich insgeheim erhofft.
Musikvideo-Regielegende Michael Gondry, der schon Björk in beeindruckende Bilder zu packen verstand, stellt Joel und Clementines zeitliche und mentale Reise in unterschiedlichsten Bildern dar. Neben der Tristesse von Joels spätem Erwachen und seiner bitteren Erkenntnis steht die wilde Jagd durch sein Langzeitgedächtnis schon fast surrealistisch heraus. Auf beiden Ebenen versteht der Regisseur es, sein von der Thematik ohnehin schon emotional eingelulltes Publikum auch visuell weiter zu reizen.
Die soeben bei Kinowelt erscheinende DVD zu "Eternal Sunshine ..." liefert neben dem in gewohnt guter Bild- und Tonqualität (Dolby Digital 5.1) vorliegenden Hauptfilm einen informativ-unterhaltsamen Audiokommentar von Kaufman und Gondry, die obligatorischen Deleted Scenes, ein paar Kurzinterviews und ein Making of, sowie - kleiner Scherz am Rande - einen TV-Werbespot über die Vorzüge von Lacuna Inc.

Fazit

Hier waren wir doch alle schon mal. Am Ende, allein mit unseren Gedanken und depressiv machenden Gefühlen. Mit der vermeintlichen Gewissheit des "Hättest Du mal besser ..." und des "Warum hab ich nur ...". Sowie mit der unumstößlichen Gewissheit, dass wir es beim nächsten Mal, sofern es überhaupt ein nächstes Mal geben sollte, ganz anders machen werden. "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" packt uns genau an dieser Stelle, mitten in den Eingeweiden also, und trifft uns deshalb bis ins Mark. Und auf unser "Nie wieder", dass sich im Laufe der Zeit ohnehin in verklärte Erinnerung auflöst, erwidert es ein klares, wahres "Doch. Und zwar genauso. Eben drum." Nach diesem Film hat man das Gefühl, man müsse dringend mal wieder mit dem/der Verflossenen telefonieren. Völlig schmerzfrei, völlig ohne doppelten Boden. Einfach nur, um sich gemeinsam in einer Reihe von "Weißt du noch"s zu ergehen, denn nicht das Ende einer Beziehung, sondern deren Verlauf ist das Ziel. Und das ist verdammt nochmal gut so.

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14. Leseprobe: Gallaghers Rache - eine Space Opera made in Germany
von Achim Hiltrop

Wie hätte eine Space Opera wie "Star Wars" ohne tapfere Jedi-Ritter und flauschige Ewoks ausgesehen? Was wäre, wenn nicht der edle Luke Skywalker, sondern eine zwielichtige Gestalt wie Han Solo oder gar Boba Fett der Hauptcharakter gewesen wäre? Die Gallagher-Chroniken, zu denen dieser Roman gehört, sind Achim Hiltrops Versuch, eine Antwort auf diese Überlegungen zu geben. Im Basilisk-Verlag erschien jetzt nach "Gallaghers Rückkehr" das neueste Abenteuer des Weltraumsöldners, "Gallaghers Rache".

Pressestimmen:

"Was den Amerikanern ihre Bujold, ihr Weber oder Moon, das ist für uns in kleinerem Massstab Achim Hiltrop. In diesem Band, dem fünften der Reihe, präsentiert er seinen Lesern Military SF pur." (Carsten Kuhr, www.phantastik-news.de)
Military SF hat im Gegensatz zu den USA in Deutschland keine Tradition, aber das änderte sich mit der ausgezeichneten "Honor Harrington"-Serie von David Weber bei Bastei. Ein prominenter deutscher Vertreter dieser Art SF ist Achim Hiltrop (Hermann Urbanek, SpaceView 5/2002)

"Gallaghers Rache" - Klappentext

Das einst mächtige Königreich Kerian wird von schweren Unruhen erschüttert. Fast täglich lehnt sich ein anderer Planet des Reiches gegen die Monarchie auf. Als seine Heimatwelt Trusko VII sich vom Königreich Kerian lossagt, kämpft der Söldner Clou Gallagher an vorderster Front für die junge Unabhängigkeitsbewegung. In einer Undercover-Mission kehrt er nach Kerian zurück und bereitet ein Attentat vor, das seinem Heimatplaneten Trusko VII die Freiheit von der kerianischen Unterdrückung verschaffen könnte - oder die Galaxis in einen schrecklichen Krieg stürzen wird...

"Gallaghers Rache" - Leseprobe

Religionen, dachte Clou, sind eine tolle Sache. Religionen verschaffen einer Zivilisation ein gewisses Gefühl von Sicherheit und Stabilität, meist noch bevor sich irgendeine Form von Regierung in einer jungen Kultur etabliert. Religionen sorgen für einen gewissen Wohlstand in einer kleinen Schicht der Bevölkerung und tun niemandem weh - außer einer ebenfalls kleinen Schicht der Bevölkerung, die als Ketzer oder ähnliches gebrandmarkt werden. Die überwiegende Mehrheit akzeptierte normalerweise die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die die Religion der Gemeinschaft auferlegte.
Ein großes Problem, mit dem sich die meisten irdischen Religionen konfrontiert sahen, als die Menschheit die Erde verließ und zu den Sternen aufbrach, war Gott. Im Zentrum der meisten Religionen hatte ein Gott gestanden, oder gleich mehrere davon. Solange die Menschen keinen anderen Zivilisationen begegnet waren, hatten die Religionsgründer es leicht gehabt, ihre eigene Herkunft durch verschiedene Schöpfungsgeschichten zu erklären. Die Erkenntnis, dass es auch auf anderen Planeten Leben gab, hatte diese frommen Legenden dann relativ schnell ad absurdum geführt. Die Konzepte von Himmel und Hölle kamen ins Wanken, und die großen Religionen, welche anfangs noch den Zug zu den Sternen mitfinanziert und Kolonien wie Drusa und Kerian mitgegründet hatten, verloren rapide ihre Gläubigen. Kurioserweise spielte sich dasselbe Phänomen etwa gleichzeitig auch Teräis, Symirus und Drobaria ab, als diese Rassen erst einander und dann den Menschen begegneten.
Was blieb, dachte Clou amüsiert, waren Ruinen. Stumme Zeugen einer untergegangenen Kultur, die selbst noch nach Jahrhunderten, wenn sie längst baufällige Ruinen waren, noch den Glanz vergangener Epochen widerspiegelten. Die viertausend Meter hohen Pyramiden der Nerna-Priester auf Teräis waren solche ein Monument, oder die Tempel der Snaabn auf dem dritten Mond von Symirus II. Kleinere, aber dennoch beeindruckende Überbleibsel erloschener Religionen waren die Ruinen des Petersdomes auf der Erde sowie die Blütenmoschee auf Kerian.
Die Blütenmoschee, so genannt wegen ihres riesigen botanischen Gartens, war ein Bauwerk mit einer enormen vergoldeten Kuppel, welche in früheren Zeiten mit den Kuppeldächern des gegenüberliegenden kerianischen Königspalastes um die Wette geglitzert haben mochten. Heute waren die einstmals schneeweißen Wände grau und mit Stockflecken übersät. Die früher so prächtige Kuppel war an vielen Stellen eingestürzt, nachdem Plünderer das Blattgold vom Dach gekratzt und dabei tragendes Gemäuer beschädigt hatten. Der Aufenthalt in der Moschee selbst war aus Sicherheitsgründen verboten worden, und im einstmals paradiesischen Blumengarten warteten heute Prostituierte auf Freier. Niemand, der es vermeiden konnte, wagte sich in die Nähe des alten Gemäuers, und der Stadtrat hatte schon längst Pläne genehmigt, diesen Schandfleck aus dem Stadtbild zu entfernen. Irgendwo im Bauamt waren allerdings die für die Durchführung dieses Beschlusses wichtige Dokumente abhanden gekommen. Clou vermutete, dass ein Mitarbeiter des Bauamtes gelegentlich die Dienste der im Garten lustlos auf- und abschlendernden Freudenmädchen in Anspruch nahm und auf seinen Feierabendspaß nicht hatte verzichten wollen.
Clou hockte in einer unbequemen Stellung in der obersten Kammer des Minaretts der Blütenmoschee und verlagerte sein Gewicht etwas. Das Gewehr drückte ihn an einer empfindlichen Stelle. Er wartete. Er sah auf die Uhr. Halb elf.
Zeit, sein Werkzeug zu justieren, dachte er. Eine Spinne lief auf der Suche nach Futter über seinen Handrücken. Er schnippte sie mit dem Daumennagel der anderen Hand fort und aus dem Fenster. Er konnte jetzt keine Ablenkung brauchen, am wenigsten durch irgendwelches krabbelnde Ungeziefer.
Das Gewehr, das "Mad" Ota Jedrell ihm auf unbekannten Kanälen organisiert hatte, war das modernste, was die kerianische Polizei ihren Scharfschützen zur Verfügung stellte. Die Waffe, die ungeladen gut fünfzehn Kilogramm wog, hatte vier Läufe. Ein Lauf verschoss konventionelle Projektile, die auch Energieschilde zu durchdringen vermochten. Clou hatte das Magazin für diesen Lauf mit Schrapnellgeschossen geladen.
Der zweite Lauf war der eines Hochleistungsblasters. Selbst auf große Entfernungen hinweg blieb der Energiestoß dieser Waffe scharf gebündelt. Waffen von vergleichbarer Stärke baute Terrkel bereits in kleinere Raumschiffe ein. Die Kühlaggregate dieses Moduls machten den Großteil des Gewichtes von Clous Waffe aus.
Der dritte Lauf war ein einfaches Laser-Zielgerät, welches einen roten Lichtpunkt auf die Stelle projizierte, die der Schütze anvisierte.
Der vierte Lauf war das Modul, das den enormen hohen Preis für diese Waffe rechtfertigte. Hierbei handelte es sich um ein leistungsfähiges Laser-Lauschgerät, dessen Kopfhörer Clou jetzt aufsetzte.
Er klappte das Dreibein des Gewehrs auf und richtete die Waffe auf den königlichen Palast, der in fünf Kilometern Entfernung am anderen Ende der Altstadt in den Nachthimmel aufragte. Clou hatte sich den ganzen Nachmittag mit den von Jedrell gestohlenen Grundrissen des Palastes vertraut gemacht und wusste, wonach er suchte.
Durch das computerunterstützte Zielfernrohr erschienen ihm die Fenster des königlichen Arbeitszimmers zum Greifen nahe. Hohe Regale, die bis zum Bersten mit Büchern und Disketten vollgestopft waren, ragten vom Boden bis zur Decke des geräumigen Büros auf. Im gedämpften Licht des Büros konnte Clou nur undeutlich eine Gestalt ausmachen, die im Zimmer auf und ab ging.
War er etwa zu spät dran? Clou kämpfte aufsteigende Panik zurück. Er schaltete mit dem Daumen das Lauschgerät ein, und ein haarfeiner Laserstrahl verließ den vierten Lauf seines Gewehrs. Der Strahl traf auf die Fensterscheibe und speiste Clous Kopfhörer mit den Vibrationen des Glases, die durch die im königlichen Arbeitszimmer gesprochenen Worte ausgelöst wurden.
Dort ging in diesem Moment eine Tür auf. Clou hörte das Quietschen der altmodischen Scharniere schmerzhaft laut in seinem Ohr. Er drehte den Lautstärkeregler ein wenig zurück.
"Majestät", rief die Person, die auf den König gewartet hatte. Clou vermutete, dass es sich um den Butler oder Sekretär des Königs gehandelt haben musste.
König Vandrow IV kam jetzt in Clous Blickfeld. Der König war ein hochgewachsener Mann von etwa sechzig Jahren. Er erinnerte Clou ein wenig an Prinz Dvoria, seinem Bruder, dem Clou vor Jahren begegnet war. Im Moment wirkte Vandrow jedoch so alt und so müde, als sei er sein eigener Vater. Die turbulenten Zeiten, in denen sie lebten, hatten ihre Spuren im Gesicht des Königs hinterlassen.
"Guten Abend, Fendri. Ich dachte, ich schaue noch kurz nach der heutigen Post, ehe ich schlafen gehe. Der heutige Empfang war sehr gut, dank Deiner Vorbereitung."
Clou grinste. Jedrells Kontaktperson im Palast kannte die Tagesabläufe im Palast offenbar auf die Minute genau. Einen Moment lang fragte er sich, ob es dieser Fendri selbst gewesen war, der Jedrell mit Informationen versorgt hatte.
"Majestät, wir haben ein Problem mit Admiral Boros", sagte Fendri und geleitete den König zu seinem Schreibtisch, in dem eine elegante Kommunikationskonsole integriert war. "Captain Delanne hat bereits den ganzen Nachmittag versucht, Sie zu erreichen."
"Delanne?" Vandrow konnte seine Überraschung nicht vor Clou verheimlichen. "Tonya Delanne?"
Clous Mundwinkel zuckten nach oben. Er und Tonya hatten sich offenbar unauslöschlich in das Gedächtnis des kerianischen Königshauses eingebrannt. Der König hatte offenbar nicht vergessen, wem er es zu verdanken hatte, dass er seinen eigenen, in Ungnade gefallenen Bruder ins Exil hatte schicken müssen.
"Genau die, Majestät."
"Was hat die denn mit Boros zu tun?"
Fendri rückte den Schreibtischstuhl zurecht, als der König Platz nahm. "Ich könnte mich natürlich irren, Majestät, aber ich habe es so verstanden, als sei Captain Delanne die Nachfolgerin des tödlich verunglückten Admiral Boros."
Vandrow stieß einen Fluch aus, von dem Clou nicht gedacht hätte, dass der kerianische König ihn kennen würde, und tippte eine Nummer in die Kommunikationskonsole ein.
Clou atmete tief durch, nachdem er sich von der Überraschung erholt hatte. Das konnte ein interessanter Abend werden, dachte er belustigt...


"Gallaghers Rache" und den Vorläufer "Gallaghers Rückkehr" gibt es bei www.basilisk-verlag.de, www.romantruhe.de, www.amazon.de, www.mohlberg-verlag.de, www.transgalaxis.de und www.storisende.net oder im Buchhandel unter Angabe der jeweiligen ISBN:
ISBN 3-935706-15-4 ("Gallaghers Rückkehr") bzw. ISBN 3-935706-18-9 ("Gallaghers Rache")

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15. Wissenschaft: Quantenuniversum
von Marcus Haas

Die Quantenmechanik hat uns gezeigt, das Licht aus Photonen besteht und Energie in kleinen Paketen übertragen wird. In der Erweiterung dieser Vorstellung könnte man auch für andere Skalen äquivalente Elementareinheiten festlegen. Man errechnet diese so genannten Planck-Größen, indem man das Plank'sche Wirkungsquantum mit anderen elementaren Einheiten - wie z. B. der Lichtgeschwindigkeit - verknüpft.
So erhält man eine Planck-Masse von 2,2 x 10-8 kg, Planck-Länge von 1,6 x 10-35 cm, die Planck-Zeit von 5,4 x 10-44 s und die Planck-Temperatur von 1,4 x 1032 K. Ein großes Problem ist es jedoch Instrumente zu entwickeln, die so empfindlich sind, um in diese Domänen vordringen zu können.
Lediglich, was die Zeit angeht, könnten Versuche von Erfolg gekrönt sein, da sich die Frequenz von Licht sehr genau messen lässt, wenn ein Photon durch quantisierte Zeit beeinflusst wird, kann das Auswirkungen auf seine Geschwindigkeit haben, und die müssten in empfindlichen Interferonmetern nachweisbar sein.
Tatsächlich hätte eine gequantelte Zeit zur Folge, dass sich die Lichtgeschwindigkeit im Bereich der Planck-Zeit nicht mehr genau messen lässt. Es könnte dann winzige Abweichungen von der Lichtgeschwindigkeit geben, die wir aber nicht messen können.
Diese Unsicherheit in der Zeit-Domäne hätte schwerwiegende Folgen für unser Verständnis der Welt, denn sie könnte Zeitreisen erlauben. Das gilt nicht generell, aber einige Lösungen der Allgemeinen Relativitätstheorie würden geschlossene Zeitschleifen zulassen, auf denen man zum selben Ort und Zeit zurückkehren könnte.
Wenn die Zeitschleifen geschlossen sind, haben sie keine Auswirkungen auf die nachfolgende Raumzeit - d. h., wir könnten zurückreisen, unseren Großvater mit einer anderen Frau verkoppeln und hätten dann das Problem, das wir das immer wieder machen müssten, weil wir aus der Zeitschleife nicht ausbrechen können. Aber für eine echte Zeitreise müsste sehr viel Raumzeit gekrümmt werden, was praktisch sehr schwierig wäre. Für die Frage, was vor dem Urknall war, wäre das aber ein leichter Ausweg, es war das Universum, das sich immer wiederholt.
Um experimentell nachzuweisen, dass die Zeit quantisiert ist, muss man sich das Licht ferner Sterne ansehen und versuchen festzustellen, ob es Unterschiede in der Lichtgeschwindigkeit gibt. Die Astronomen Richard Lieu und Lloyd Hillman an der Universität von Alabama haben sich deshalb Aufnahmen des Hubble-Teleskops angesehen, um Hinweise zu finden.
Wenn das Licht in Phase - d.h. mit gleicher Wellenlänge und Geschwindigkeit - auf den Spiegel trifft, kommt es im optischen Aufbau des Teleskops zu Interferenzen, die um jeden Lichtpunkt helle und dunkle Ringe bilden - so genannte Airy-Scheiben. Sollte die Phase allerdings durch die Quantenzeit nur ein wenig verschoben sein - und bei der großen Entfernung gehen die Wissenschaftler davon aus, dass sich die Effekte summieren sollten - dann dürften keine Airy-Scheiben zu beobachten sein, weil es nicht zur Interferenz kommt.
Aber wie auch bei der Quantengravitation war das Ergebnis negativ. Die Bilder zeigten die hellen und dunklen Ringe um ferne Galaxien, woraus man schlussfolgern kann, dass die Zeit nicht quantisiert ist.
Dass die Zeit kontinuierlich verläuft, stellt tatsächlich ein Problem für die Astrophysik dar, denn sie führt auch dazu, dass man zum Zeitpunkt des Urknalls unendlich hohe Dichten und Temperaturen annehmen muss. Das kann nur vermieden werden, wenn man davon ausgeht, dass es sich um ein Quantenereignis gehandelt hat, in dem die Anfangsbedingungen nicht eindeutig festgelegt waren.
Vielleicht lässt sich die Quantelung des Universums aber an anderer Stelle nachweisen.
Betrachtet man die elektromagnetischen Kräfte, die von Photonen übertragen werden, und vergleicht sie mit der starken und schwachen Kernkraft, die von Gluonen bzw. W- und Z-Bosonen übertragen werden, dann könnte man daraus schließen, dass diese ebenfalls gequantelt sind.
Laut Einstein wird die Gravitation durch die Krümmung des Raums hervorgerufen, sodass eigentlich keine Teilchen dafür nötig wären.
Auf der anderen Seite beginnen Wissenschaftler gerade Gravitationswellen zu untersuchen, die sich im Universum ausbreiten, und es wird auch diskutiert, dass diese Wechselwirkung durch bisher unentdeckte Teilchen, die Gravitonen, übertragen wird. Wir wissen ja schon, dass Wellen und Teilchen nicht unbedingt ein Widerspruch sein müssen. Die Gravitation könnte also, obwohl sie sich wie eine Welle im Raum ausbreitet, gleichzeitig auch Teilchencharakter haben - genau wie das Licht.
Diese Quantengravitation, so wird vermutet, könnte die lang gesuchte Verbindung zwischen allgemeiner Relativität und Quantenmechanik sein. Deshalb plant die NASA 2005 mit dem Gamma-Ray Large Area Space Telescope (GLAST), ein neues Gammastrahlen-Teleskop in den Weltraum zu schicken. Die Idee dahinter ist, dass die Quantengravitation dafür sorgen könnte, dass energiereiche Photonen der Gammastrahlenausbrüche sich etwas langsamer bewegen als solche niedriger Energie.
Das wird erwartet, weil ein energiereiches Photon, das an einem Graviton vorbeifliegt von diesem stärker abgelenkt wird und deshalb langsamer fliegt - der Relativitätstheorie widerspricht das nicht, weil sich Photonen nur im absoluten Vakuum mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegen.
Dieses Experiment ist nicht identisch zum Nachweis der Airy-Scheiben für die Zeitquantelung, denn es geht hier nicht um die Interferenz von Licht mit gleicher Wellenlänge, sondern um unterschiedliche Geschwindigkeiten bei unterschiedlichen Frequenzen.
Dr. Bradley Schaefer an der Universität von Texas konnte diesen Effekt bei seinen Experimenten nicht nachweisen, aber das könnte daran liegen, dass die Energie der Photonen noch nicht ausreichend war, deshalb ist man gespannt auf die Ergebnisse des GLAST-Experiments. Allerdings könnte die Verteilung des Spektrums auch an der Dynamik des Gammastrahlenausbruchs selbst liegen, da seine Vorgänge noch nicht gut verstanden sind, würde die Theorie der Quantengravitation allein mit diesen Hinweisen weiterhin auf sehr wackeligen Füßen stehen.
Zurzeit sieht es so aus, als ob man sich vorerst vom Konzept der quantisierten Raum-Zeit verabschieden müsste, aber vielleicht wirkt sich die Quantelung ja auch nicht so direkt auf die Lichtgeschwindigkeit aus - es könnte ja auch sein, dass sich die Effekte auf langen Strecken wieder aufheben - oder die Experimente sind einfach noch nicht empfindlich genug für ihren Nachweis.

Informationen zum Thema:
http://www.sciencenews.org - Evading quantum barrier to time travel
http://www.astronomy.com - Astronomy.com / Breaking Down Time
http://www.astronomytoday.com - Astronomy Today / Space Science / Quantum Gravity


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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16. Die Corona-Kurzgeschichte

Liebe Freunde der guten Kurzgeschichte.
Das Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Nur noch wenige Tage, dann weihnachtet es bei den meisten sehr und eine Woche später findet das Jahr seinen wohlverdienten Abschluss, bei dem es wieder Zeit wird, sich gute Vorsätze für das nächste Jahr vorzunehmen.
Der Vorsatz der Kurzgeschichtenredaktion für das kommende Jahr lautet primär, die Verpflichtung Ihnen gegenüber weiterhin zu erfüllen, Sie 14-tägig mit einer guten Kurzgeschichte zu "versorgen". Um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, sind wir bemüht, auf Ihre Vorschläge einzugehen. Deshalb haben wir uns auf vielfachen Wunsch dazu entschlossen, das System der Themenvorgabe wieder einzuführen.

Das erste von uns vorgeschlagene Thema lautet: Unter dem Meer, Einsendeschluss ist der 01.01.2005, und das zweite: Der Unfall, und hier ist der Einsendeschluss der 01.02.2005.

Die Geschichten sollen sich, wie gehabt, zwischen 5.000 und 20.000 Zeichen bewegen und in unsere bevorzugten Genres wie Science-Fiction, Fantasy, Mystery, Horror usw., einordnen lassen. Unsere Jury wird dann die ihrer Meinung nach besten drei Storys herausfiltern, welche dann an dieser Stelle veröffentlicht werden. Schicken Sie uns Ihre Story bitte an kurzgeschichte@corona-magazine.de.
Angesprochen sind wieder all jene, die Lust daran haben, die "Feder" in die Hand zu nehmen und ein leeres Stück Papier mit ihrer Kreativität mit Leben zu erfüllen. Es sollen sich also nicht nur die "Profis" der Szene aufgerufen fühlen, sondern auch diejenigen, welche ihre ersten schriftstellerischen Gehversuche unternehmen. Als kleinen Anreiz können wir schon einmal verraten, dass wir wieder eine Anthologie planen, ähnlich dem Projekt Schlag 13!, Herausgeberin Barbara Jung vom BeJot Verlag, welche aus dem letztjährigen Storywettbewerb hervorging und bei den unterschiedlichen Cons als Verkaufsschlager bezeichnet werden konnte.
Weitere Informationen werden in den kommenden Ausgaben bekannt gegeben.

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß mit der heutigen Geschichte Nachricht von Bob, geschrieben von Bodo Kroll, die uns zeigt, dass Nachrichtenübermittlung nicht nur unter den uns bekannten Aspekten möglich zu sein scheint.

Behalten Sie dabei bitte immer unseren Leitspruch im Hinterkopf:
"Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf!"

Olaf Brüschke
Barbara Jung
Armin Rössler


Nachricht von Bob
Bodo Kroll

     Die Temperatur des Brockens lag nahe dem absoluten Nullpunkt. Eine feine Eisschicht deckte die kleinen Risse und Senken im Gestein ab. Scheinbar ziellos raste dieser Asteroid mit ungewöhnlich hoher Geschwindigkeit durch die Leere zwischen den Sterneninseln.
     Auf absolut parallelem Kurs folgte ihm ein ähnlich strukturierter Himmelskörper. Die Flugbahn der beiden Objekte begann in einem kleinen Sonnensystem, das rund 20 Lichtjahre entfernt war. Demnach waren die beiden Asteroiden bereits 60 Jahre unterwegs.
     Jetzt erreichten die beiden Asteroiden ein kleines, unscheinbares Sonnensystem mit neun Planeten, unzähligen Monden und einem Asteroidengürtel. Der dritte Planet war von humanoiden Sauerstoffatmern belebt. War er das Ziel? Oder sollten die Himmelskörper lediglich den Asteroidengürtel dieser Sonne verstärken?
     Die ersten Lichtstrahlen der gelben Sonne reflektierten sich in den dünnen Eisflächen, noch bevor die beiden Asteroiden in das anvisierte System einflogen. Doch nicht alle Strahlen wurden zurückgeworfen. Einige wurden aufgefangen und durch ein feines metallenes Gespinst geleitet. Es handelte sich um eine besondere Legierung, die es in diesem Sonnensystem nicht gab. Die Energie der schwachen Lichtstrahlen reichte aus, im Inneren der Asteroiden erste elektrische Reaktionen zu erzeugen.
     Noch unmerklich griff die Gravitationskraft der Sonne nach den beiden interstellaren Körpern. Die Eisschicht auf der Oberfläche war noch weit davon entfernt zu schmelzen, doch im Inneren der erzhaltigen Gesteinsbrocken wurde jedes noch so kleine Lichtteilchen sorgfältig gespeichert. Ab der Uranusbahn war in beiden Asteroiden genug Energie vorhanden, um sie wieder in Funktion zu setzen. Die chemischen Erinnerungsbasen wurden von der elektrischen Energie aktiviert. Eine der ungewöhnlichsten Wesensformen, die die Natur jemals geschaffen hatte, erwachte wieder zum Leben.
     "Schön, endlich wieder da zu sein, Ded", sandte der erste Brocken einen elektrischen Impuls zum zweiten.
     "Das kann ich nur bestätigen, Tat", antwortete der folgende Asteroid. "Deine Kursberechnung war mal wieder phänomenal. Die Spektralanalyse hat Recht behalten, es handelt sich nach meinen Auswertungen um ein Sonnensystem mit bewohnbaren Planeten."
     "Ich bin gespannt, ob Bob hier ist." Deds Impuls übertrug auch die Emotionen, die er für Bob empfand. "Es ist wichtig, das wir ihn in Kürze finden, schließlich muss ich bald meinen Überschuss an Transformganglien entleeren. Es wäre eine reine Verschwendung, dieses kostbare Material in den Leerraum zu entlassen."
     "Nach Bob können wir immer noch suchen", erwiderte Tat. "Erst einmal müssen wir unsere Speicher aufladen, sonst können wir hier gar nichts machen."
     Ded reagierte nicht mehr auf den Impuls. Die beiden surrealen Wesen waren schon seit ewigen Zeiten unterwegs. Bei jeder Ankunft in einem neuen System wiederholte sich dieselbe Prozedur. Die lebenden Asteroiden ließen sich vom Schwerefeld der jeweiligen Sonne einfangen, sogen ihre anorganischen Speicher mit Energie voll und steuerten das nächste System an, immer auf der Suche nach ihren Artgenossen.
     Einige Monate später war es so weit. Deds und Tats körpereigener Antrieb konnte jetzt wieder mit Energie versorgt werden. Es handelte sich um eine dem Ionenantrieb verwandte Schubform, die die Natur auf ihre unvergleichliche Art für diese Lebewesen vorgesehen hatte. Oftmals hatten sich die beiden auch die Möglichkeit ersehnt, eigene Schwerefelder zu projizieren, doch hinter dieses Geheimnis waren sie noch nicht gekommen. Bisher waren sie nur in der Lage, ihre eigenen Schwerkraftfelder zu neutralisieren. Gerade diese Eigenschaft half ihnen stets, dem Anziehungsbereich der Sonnengiganten zu entkommen.
     Die beiden Asteroiden nahmen Kurs auf den dritten Planeten. Dort sollte es tatsächlich eine recht fremdartige Lebensform geben. Seit ihrer Ankunft im Sonnensystem empfingen sie ununterbrochen die seltsamsten Informationen in Form elektromagnetischer Wellen von dieser Welt. Von Bob hingegen war in diesem Sonnensystem nichts zu finden. Selbst in dem ausgedehnten Asteroidengürtel waren nur unbelebte Exemplare vorhanden.
     "Aber im letzten Sonnensystem war ein deutlicher Hinweis, dass Bob hier sein muss. Auch wenn die Spur recht alt war, so war sie doch eindeutig", nahm Ded den Faden wieder auf.
     "Ded, nun beruhige dich", fuhr Tat seinen Gefährten an, "mir geht es nicht besser als dir, auch ich muss meine Transformganglien entleeren. Doch wir brauchen nun einmal die Überschussproduktion eines Dritten, um einen weiteren Asteroiden zu beleben. Und der Einzige, der in diesem Abschnitt des Universums unterwegs ist, ist der alte Herumtreiber Bob! Lass‘ uns eine genaue Untersuchung des dritten Planeten vornehmen. Wie ich Bob kenne, hat er uns dort eine Nachricht hinterlassen."

*

     Roland Fischer hatte diesen Morgen Dienst. Gelangweilt wertete er die Bilder der letzten Sternennacht aus. Müde versuchte er sich den Schlaf aus seinen kleinen aschgrauen Augen zu wischen. Vor 20 Jahren war er Astronom geworden, weil ihn die Betrachtung der Sterne faszinierte. Nachdem er diesen Job richtig erlernt hatte, bemerkte er, dass er die meiste Zeit nicht am Okular, sondern am PC saß, um die vielen Bilder auszuwerten und die schier unendlich werdende Schreibarbeit zu erledigen. Genauso wie er sich fühlte, sah sein Büro aus. Berge von schlecht aufeinander gestapelten Akten und Papieren füllten jede noch so kleine Ablage und drohten bei der kleinsten Erschütterung auseinander zu rutschen.
     Der Vergleich der letzten drei Nächte irritierte ihn. Zwei Asteroiden mit einem Durchmesser von jeweils fünfhundert Metern bewegten sich auf genau parallelen Bahnen auf die Erde zu.
     Dies war eigentlich nicht so ungewöhnlich!
     Natürlich wurde die Erde laufend von Asteroiden getroffen, oder die eisigen Brocken passierten in geringem Abstand. Doch hier steuerten zwei Himmelskörper auf exakt gradlinigen Kurs aus Richtung der Sonne direkt auf die Erde zu.
     Dies war ungewöhnlich!
     Es war kein parabelförmiger Kurs oder etwas Vergleichbares. Die Asteroiden flogen mit steigender Beschleunigung im rechten Winkel zur Sonnenoberfläche, entgegen der Schwerkraft dieses zentralen Himmelskörpers. Es war, als ob die Anziehungskraft der Sonne nicht für sie galt.
     Schweißperlen entstanden auf Rolands Stirn, die er mit dem linken Ärmels seines verwaschenen Karohemds wegwischte. Hektisch überprüfte er die Berechnungen. Einige seiner sorgsam nach hinten gekämmten Haare fielen ihm ins Gesicht, doch der Astronom schien sie nicht zu bemerken. Im nächsten Moment flogen seine dürren Finger über die Tastatur seines Rechners. In kurzen, sachlichen Worten formulierte er eine E-Mail an die anderen Observatorien um den Erdball, damit sie ein gezieltes Augenmerk auf diese seltsamen Asteroiden hielten.
     Minuten später erhielt er die ersten Antworten von der Nachtseite der Erde. Auch dort hatte man gerade seine Asteroiden entdeckt und die Bahnkoordinaten überprüft. Die beiden Zwillinge, so nannte er die seltsame Erscheinung, hatten unter Berücksichtigung des Vorhaltewinkels tatsächlich direkten Kurs auf die Erde. Falls nicht ein Wunder geschähe, würden sie in wenigen Tagen mit brachialer Gewalt in die Erdatmosphäre eindringen und bei ihrer momentanen Geschwindigkeit ein Chaos wie von mehreren Hundert gleichzeitig gezündeter Atombomben erzeugen.
     Roland zögerte einen Moment. Die Tragweite einer Falschmeldung hemmte seine Bewegung. Dann ging ein Ruck durch seinen Körper. Entschlossen griff er zum Telefon, dass verloren zwischen den Papier- und Aktenbergen auf seinem Schreibtisch stand.

*

     Die metallenen Verbindungen hatten ihre Arbeitstemperatur von mehreren Hundert Grad erreicht. Die Asteroiden waren jetzt voll funktionstüchtig, sofern man bei Lebewesen überhaupt von Funktionstüchtigkeit sprechen kann. Die breiartige Transformganglienflüssigkeit, die diesen Erzbrocken erst ihre Intelligenz verlieh, pulste hektisch unter der dünnen äußeren Gesteinsschicht.
     Tat und Ded waren lediglich noch wenige Lichtsekunden vom dritten Planeten entfernt. Tatsächlich wimmelte es auf dieser gasumhüllten Welt nur so von den verschiedensten Lebensformen. Die elektromagnetischen Wellen wurden jedoch ausschließlich von einer Spezies namens Mensch ausgesandt. Die Spezies hatte sich aus dem Gros der dort lebenden Wesen entwickelt und dominierte dank eines technischen Verstandes. Leider waren diese Menschen von ihrer Konstitution nicht besonders stabil, so reichten bereits geringe Temperatur- oder Gasmischungsveränderungen aus, sie in ihrer Lebensfähigkeit zu beeinträchtigen.
     "Wie wollen wir diese Welt untersuchen oder gar eine Spur von Bob entdecken, ohne diese empfindlichen Lebensformen zu töten?", fragte Ded zweifelnd. "Ich habe zwar Bedenken, ob sich diese Wesen überhaupt noch weiter entwickeln werden, doch sollten wir behutsam vorgehen. Es war bisher nicht unser Stil, rücksichtslos zu sein, auch wenn es immer dringender wird, Bob zu finden."
     "So empfindlich, wie diese Wesen sind, müssen wir uns halt etwas Besonderes ausdenken. Irgendwie hat das schon wieder einen besonderen Reiz." Eine Spur von Neugier lag in Tats Antwortimpuls. "Dies ist doch einmal wieder eine echte Herausforderung für uns!"
     Ded gab nur einen Emotionsimpuls zurück. Tats Forschergeist hatte auch in ihm Interesse geweckt. Nun galt es, einen Plan auszuarbeiten.

*

     In dem eilends gebildeten Krisenstab hatte auch Roland Fischer als Entdecker und erfahrener Astronom einen Platz gefunden. Der Stab tagte im Gebäude der Vereinten Nationen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Trotzdem verbreiteten sich die Gerüchte in Windeseile. Doch niemand außerhalb dieses Zirkels kannte das volle Ausmaß der Gefahr. Die Angelegenheit war äußerst heikel. Sollten die Regierungen der Welt die Bevölkerung auf das Mögliche vorbereiten? Würde nicht eine unglaubliche Panik ausbrechen? Noch war der Aufschlagsort der Zwillinge nicht genau zu berechnen, doch es war klar, dass die Erde nach einer Kollision mit Himmelskörpern dieser Größe und Geschwindigkeit nicht mehr so sein würde, wie zuvor. Auch die größte aller Fragen konnte nicht beantwortet werde: Wieso flogen die Asteroiden auf diesem ungewöhnlichen Kollisionskurs? Hatte eine unbekannte Macht sie abgefeuert, um den Menschen den Garaus zu machen? Vielen Kollegen von Roland war diese Vorstellung einfach zu abwegig, doch keiner von ihnen hatte eine andere halbwegs plausible Hypothese, warum die Himmelskörper aus Richtung Sonne auf die Erde zurasten.
     "Ich habe die letzten Kursberechnungen", stürzte eine junge Frau herein. "Der Aufschlagsort wird Brasilien sein, die Wahrscheinlichkeit liegt bei 98%." Hektische Flecken waren unter ihrem dicken Make-up zu erkennen. Auch bei ihr handelte es sich um eine Astronomin, die genau wusste, wovon sie sprach.
     Sofort stürzten sich alle Anwesenden auf ihre Rechner. Jetzt konnten die Auswirkungen endlich im Groben berechnet werden. Erste Katastrophenprogramme zeichneten ein düsteres Bild der Erde. Roland bekam einen trockenen Hals. In wenigen Stunden würde alles vorbei sein. Lähmende Lethargie griff nach seinen dürren Fingern, die bis eben noch rastlos über die Tastatur gehuscht waren.
     So hatte er sich seinen Lebensabend nicht vorgestellt!
     Neue Zahlenkolonnen erschienen auf seinem Bildschirm. Eines der angeschlossenen astronomischen Institute speiste gerade die neuesten Messergebnisse in das Intranet des UN-Gebäudes.
     Rolands Augen schienen für einen Moment noch kleiner geworden zu sein. Angestrengt fixierte er die neusten Meldungen. Das konnte nicht sein, das war absoluter Irrsinn. Wieder überprüfte er die Angaben, doch die Werte änderten sich einfach nicht.
     "Die Zwillinge haben ihre Geschwindigkeit erheblich verringert!", sprudelte es aus ihm heraus. "Ebenso ändern sich ihre Kursdaten." Seine Unterlippe begann unkontrolliert zu zucken und verhinderte eine klare Aussprache. Roland spürte, wie sein Herzschlag aus dem Rhythmus geriet, ja regelrecht aussetzte. Die Bedeutung seiner Entdeckung kam ihm noch zu Bewusstsein, bevor er mit einem Kollaps zusammenbrach.
     Diese Erkenntnis sickerte bei den anderen Teammitgliedern dieses Krisenkomitees erst langsam durch.
     Die Asteroiden wurden gelenkt!
     Doch welche Macht war in der Lage, Himmelskörper dieses Durchmessers zu lenken? Welchen Zweck verfolgte diese Macht?

*

     Ded und Tat hatten sich darauf geeinigt, in eine weite Umlaufbahn um den dritten Planeten zu gehen. Lediglich Ded wollte dann vordringen, um möglichst vorsichtig in die Atmosphäre einzutauchen. Sicher würde es zu erheblichen Turbulenzen kommen. Dank seiner Fähigkeit, seine eigenen Schwerkraftfelder zu neutralisieren, konnte die Erdanziehung nicht nach ihm fassen. Mit einer Geschwindigkeit von nur acht Kilometer die Stunde versank der intergalaktische Felsgigant in der Atmosphäre des dritten Planeten.

*

     Roland war bereits vor drei Stunden wieder zu sich gekommen. Das Krankenhausnachthemd juckte fürchterlich in seinem Nacken. Immer noch hing er an einem Herzmonitor, der lautlos neben ihm blinkte. An den weiß getünchten Wänden hingen billige Kunstdrucke von französischen Impressionisten. Die kleine Krankenabteilung im UN-Gebäude versuchte, zumindest ein Mindestmaß an Ambiente zu bieten. Schließlich konnte es sehr schnell geschehen, dass hier ein Staatspräsident eingeliefert wurde. Einem solchen Patienten wollte das Haus nach Kräften eine angenehme Atmosphäre bieten.
     Die Ärzte hatten ihm berichtet, dass er nur sehr knapp dem Sensenmann von der Schippe gesprungen sei.
     In einem Anflug von Sarkasmus empfand der Astronom es als originelle Fügung des Schicksals. Kurz bevor die Erde in einer kosmischen Katastrophe untergeht, rettet ihn die ärztliche Kunst vor einem schnellen Herztod.
     Doch noch war es nicht so weit. Übellaunig kurbelte er das Kopfteil seines Bettes ein Stück höher. Roland hatte es schon immer gehasst, im Bett zu arbeiten, doch im Moment ging es nun einmal nicht anders.
     Er hatte darauf bestanden, einen Computer an das Krankenbett gestellt zu bekommen. Die Ärzte im UN-Gebäude waren eingeweiht worden. Sie wussten, dass Roland sich eher weiter aufregen würde, wenn sie ihm seinen Rechner verweigerten. Ebenso bestand der Krisenstab darauf, Roland baldmöglichst wieder in seiner Mitte zu sehen. Folglich konnten die Ärzte ihn nicht medikamentös ruhig stellen.
     Der bettlägerige Astronom rief die Wetterdaten der Welt ab. Der eine Asteroid schwebte über dem Südpazifik und ließ dort Tornados ungeahnter Stärke tobten. Doch die befürchteten Springfluten blieben aus.
     Der intergalaktische Fremdkörper schien schwerelos, wie eine Feder langsam dem Meer entgegen zu sinken. Es stand außer Frage, dass dieses Objekt von einer fremden Macht gesteuert wurde. Doch welchen Plan verfolgte diese Macht? Der Asteroid verringerte nochmals seine Geschwindigkeit. Im absoluten Zeitlupentempo tauchte er ins Meer. Tausende von Kubikmetern Wasser wurden verdrängt, doch der Eintauchvorgang ging derart langsam vonstatten, dass es kaum zu zerstörerischen Wellenbergen kam. Rolands Kiefer sank nach unten. Mittlerweile berichteten alle Fernsehsender über ein Ereignis, das es nach physikalischen Gesetzen eigentlich nicht geben durfte. Erste Gruppierungen, die den Weltuntergang zelebrieren wollten, verstummten. Es war offensichtlich, dass die Macht, die diesen Asteroiden steuerte, der Erde möglichst keinen Schaden zufügen wollte.

*

     Deds Plan war einfach. Bobs Spur zu diesem System war alt, also musste in der lang zurückliegenden Vergangenheit nach ihm geforscht werden. Diese Welt fiel mit ihren Lebensformen bereits über Lichtjahre im All auf. Folglich lag die Wahrscheinlichkeit nahe, gerade hier einen Hinweis zu finden.
     Ded kannte Bob von früheren Treffen. Dieser Asteroid hatte seinen eigenen Humor. Er musste sich hier auf einiges gefasst machen.
     Hektoliterweise sog Ded Meerwasser in sich hinein, um es einerseits für seine eigene Körperchemie zu verwenden, zum anderen, um die Inhaltsstoffe zu analysieren. Die Lebensformen dieser Welt faszinierten das anorganische Wesen.
     Trotz der unglaublichen Artenvielfalt gründete sich das Leben hier auf wenige Grundstoffe. All diese Wesen hatten sich spezialisiert und in ökologische Nischen eingepasst. Jede noch so kleine Änderung dieses Ökosystems bedeutet das Ende der jeweiligen Spezies. Im Gegenzug passten sich andere Arten innerhalb kürzester Zeit in neue Nischen ein. Für ein Lebewesen wie Ded war es ein unglaublicher Fall. Er konnte über derartig sensible biologische Systeme nur staunen.
     Er und seinesgleichen hingegen mussten zum Teil Jahrhunderte lang tiefgefroren zwischen den Sterneninseln reisen, bis dürftige Sonnenstrahlen sie wieder zum Leben erweckten. Millionen von Jahren hatte der natürliche Selektionsprozess gedauert, bis Ded und seine Artgenossen sich ihrer Selbst bewusst wurden und ihre Anpassung an das interstellare Leben optimierten.
     Nach Auswertung der Vielzahl von elektromagnetischen Strahlen zu schließen, die die Wesen dieses Planeten aussandten, träumten sie davon, ebenfalls zu den Sternen zu reisen. Ein Traum, der nach Deds Erachten für diese empfindliche Lebensform unerfüllbar bleiben würde.
     Immer noch strömten Hunderte von Kubikmetern Wasser durch seine selbständig arbeiteten chemisch-analytischen Systeme. Immer mehr Schlamm des Meeresbodens wurde mit angesaugt. Neben feinem Gestein blieben auch ozeanische Kleinstlebewesen in den feinen Sieben hängen.
     Unablässig erhielt Deds mineralisches Gehirn neue Daten. Das Bild von den Wesen dieses Planeten rundete sich immer mehr ab.
     Stunden später leeren sich allmählich die Energiespeicher. Es wurde Zeit für Ded, die Erde zu verlassen. Ohne die aufhebende Kraft der Schwereneutralisationsfelder würde er niemals wieder von dieser Welt starten können.

*

     Der Arzt nickte dem Astronomen zufrieden zu. Rolands Herzkreislaufversagen hatte keine Schäden hinterlassen. Doch er schien den Arzt an seinem Bett überhaupt nicht wahrzunehmen. Die Bilder seines Computers nahmen seine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch.
     Der Asteroid tauchte genauso langsam wie er verschwunden war wieder auf. In einer unglaublich majestätischen Ruhe perlten gerade die letzten Wassertropfen von dem gigantischen Körper ab, als er mit weniger als zwei Stundenkilometern in die Atmosphäre aufstieg.
     Die absurdesten Hypothesen wurden aufgestellt. Einige stellten Vergleiche zu den irdischen Marssonden auf. Demnach waren die Asteroiden nichts weiter als Beobachter einer fremden Zivilisation, die gerade Proben von der Erde genommen hatten. Andere versuchten die Weltmächte zu überzeugen, Nuklearbomben an dem Himmelskörper anzubringen, damit der Asteroid im Leerraum gesprengt werden könne. Damit wollten sie verhindern, dass fremde Mächte von der Erde Kenntnis erhielten.
     Doch all diese Hypothesen führten zu nichts. Bevor noch die ersten Entscheidungen getroffen, geschweige denn ausgeführt werden konnten, verließ das seltsame Objekt die Erdatmosphäre.
     Als der Asteroid die Umlaufbahn des zweiten erreichte, beschleunigten beide in Richtung Sonne. In diesem Moment fingen sämtliche Antennen der Erde eine Botschaft auf Ultrakurzwelle auf. Die Botschaft war in 18 Sprachen gefasst, kurz und hatte nur eine Aussage: "Bitten um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten!"
     Dem sonst so gewandten Astronomen sickerte die Bedeutung dieser Aussagen nur langsam ins Bewusstsein. Dieser Satz würde die gesamte Kultur der Menschheit von Grunde auf umkrempeln.
     Die Menschen hatten jetzt den absoluten Beweis, dass sie nicht allein im Universum waren.

*

     Deds erster Impuls ließ Tats Emotionen hochschäumen. Er hatte tatsächlich einen, wenn auch recht alten Hinweis von Bob gefunden. Gemeinsam flogen sie zur Sonne, um Deds Energiereserven wieder aufzufüllen, dabei erhielt Tat die restlichen Untersuchungsergebnisse.
     Ded hatte ganze Arbeit geleistet. Nach den Boden- und Wasseruntersuchungen stand noch nichts fest. Die Analysen der ersten Lebewesen im Ozean waren jedoch ein Fingerzeig, den die Untersuchung der einzelligen Urformen im Meeresboden bestätigte. Bob hatte sich auch hier mal wieder etwas Besonderes einfallen lassen, um seine Rassegenossen auf sich aufmerksam zu machen.
     Sämtliche Angaben über Zeit und Routenplanung waren im genetischen Code als Standardnachricht enthalten. Als besonderen Bonbon hatte Bob gleichzeitig für eine enorm starke Vermehrung und eine aggressive Neugier im Genpool gesorgt. Damit war die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass Wesen, die aus dieser Nachricht entstehen würden, in einigen Jahrmillionen ein auffälliges Lebensmuster aufweisen würden.
     Trotzdem waren die beiden Asteroiden erstaunt über das Wunder dieser Evolution. Selbst Bob dürfte völlig überrascht sein, wenn er erführe, was für eine aufgefächerte Speziesvielfalt sich aus dem ursprünglichen Nachrichtencode entwickeln hatte. Doch das war eigentlich für sie nur eine Nebensächlichkeit.
     Bobs Nachricht besagte, dass er auf seiner Route zurückfliegen wollte. Nach seinen eigenen Zeitangaben müsste er in den kommenden 300 Jahren wieder in diesem System auftauchen.
     Das war für Tat und Ded ein Grund, diesen winzigen galaktischen Zeitraum hier zu verweilen.


Über den Autor: Bodo Kroll wurde 1961 in Ottendorf geboren, wo er noch heute mit seiner Frau und zwei Kindern als Standesbeamter und Fachberater für Personenstandswesen in Niedersachsen, lebt. Neben seinen schriftstellerischen Tätigkeiten, spielt er schon etliche Jahre in einer Band und untermalt die unterschiedlichsten Festivitäten.
Sein literarischer Werdegang liest sich wie folgt:
- mit 14 Jahren erste Veröffentlichung einer Kurzgeschichte im Genre-Magazin Black Flash, Buxtehude, Titel: Tommys Fantasie, danach div. Short Stories usw.
- im Jahre 1997 Veröffentlichung des ersten Romans, Titel: Das erste Buch dieses Universums im Snayder Verlag, Paderborn
- im Jahre 1998 Veröffentlichung des zweiten Romans, Titel: Der Riß im Raum, Snayder Verlag, Paderborn
- Prämierung des ersten Buches vom Deutschen Science Fiction Club als eines der 10 besten Neuerscheinungen des Jahres (Platz 7).
- im Jahre 1999 Veröffentlichung des dritten Romans, Titel: Luzias Welt, im Snayder Verlag, Paderborn
- im Jahre 2000 wird eine Kurzgeschichte von ihm vom BVJA (Bundesverband für Jugendvideoarbeit) als Drehbuchmaterial angeboten und verarbeitet.
- 2001 erschien sein vierter Roman mit dem Titel NEXEN, der u.a. zum Kurd Laßwitz Preis nominiert wurde
- 2002 werden diverse Kurzgeschichten im Internet (SF-Flash, Science Fiction & Fantasy, Solar-X, FictionFantasy, SF Fan usw.), in Magazinen (u.a. Baden-Württemberg aktuell) und in einer Anthologie (Welten der Hoffnung, Bejot-Verlag) veröffentlicht.
- 2003 weitere Kurzgeschichten und Fertigstellung des neuen Romans GOON
- 2004 Veröffentlichung von GOON, Kurzgeschichten u.a in Alien Contact, Zusammenfassung der ersten drei Bücher zu einer Space Opera

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17. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise

Da huscht es hin, das Jahr 2004! In einem Monat wird es der Vergangenheit angehören und was später einmal über dieses Jahr gesagt wird, steht noch in den Sternen. Deshalb blicken wir nun auf das kommende Jahr. Wie? Sie haben noch gar keinen Kalender für 2005? Dann wird es aber höchste Zeit. Alle "Star Trek"-Fans haben nun die Gelegenheit, Tag für Tag in ihrem Lieblingsuniversum zu leben - zumindest auf dem Papier.

So gibt es hier den "Kalender 2005: Enterprise",
hier den "Kalender 2005: Ships of the Line" und
hier den "Kalender 2005: Stardate".

In Zeiten wie diesen ist Sparen das Thema Nummer Eins. "Doch wohin nur mit dem Geld?" fragen sich einige? Wer sicher gehen will, sollte Banken und das geheime Versteck unter dem Bett vergessen. Hier helfen die Borg weiter. Das Kleingeld ist in der "Borg Spardose" gut aufgehoben oder kennen Sie jemanden, der den kybernetischen Bösewichtern etwas klauen könnte? Picard und Janeway einmal ausgenommen.

Die pfiffige "Borg Spardose" finden Sie hier.

Da ja bekanntlich das "W"-Wort-Fest vor der Tür steht, gibt es immer wieder Leute, die nicht wissen, was sie ihren Lieben schenken sollen. Dabei ist es so einfach. Man verschenke einen Teddy eines wahren Helden zum Anfassen, eines tiefgründigen und allseits beliebten Charakters aus "Enter...", sorry, "Star Trek: Enterprise": Porthos! Und knuddelig ist er außerdem.

Den "Plüsch Porthos" finden Sie hier.

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Ausgabe 134 - 01.12.2004

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