corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904

   newsBEAT
  + ENT Archer entwickelt sich
  + TOS Als Special Edition
  + AvP ungeschnitten?
  + Zukunft gehört Marvel
  + 'Dead like me' abgesetzt?
  + SG1: Kommt 9. Staffel?

   Kunterbunt
  + Science-Fiction beyond
  + Nacht der lebenden Loser
  + Neues vom Basilisk Verlag
  + ALIEN CONTACT 62

   conBEAT
  + G7 Es geht weiter!
  + DTTS 2005: Das Dritte

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02. November 2004 - Ausgabe 132 - "He's back!"

Aus dem Studio 449 in Köln..

..wird der Mann, den alle so lange vermisst haben, wahrscheinlich nicht senden. Aber ab dem 23. Dezember könnte es das Studio 450 oder 451 sein - je nachdem, wie die interne Zählweise der Harald Schmidt-Produktionsgesellschaft Bonito aussieht. Dass er, der großartige, unvergleichliche, oft kopierte, aber nie erreichte Harald Schmidt, genau ein Jahr nach seinem Abschied vom Kuschelsender Sat.1 in der ARD wahrscheinlich seine Rückkehr zelebriert, wird deutschlandweit mit einem Stoßseufzer der Erleichterung registriert. Ja, is denn heut scho Weihnachten? fragte gar die SZ. Das Feuilleton überschlägt sich und der Autor dieser Zeilen kommt nicht umhin, es ihm nachzutun. Harald Schmidt, Godfather of Late Nite, kehrt zurück. Wissen Sie eigentlich, mit welcher Wehmut ich diese Zeilen schreibe? Denn es gab durchaus Zeiten, in denen mich eine neue Staffel "Star Trek" ebenso emotional berührte! Andererseits: Die vierte Staffel "Enterprise" macht sich gar nicht schlecht.

Wo wir gerade bei "neuer Staffel" sind. Die erste Staffel der neuerzählten Odyssee des Kampfsterns Galactica ist in den USA angelaufen und in einer der nächsten Ausgaben wird unser Redakteur Matthias Pohlmann einen kritischen und ausführlichen Blick auf die neue Serie werfen, in der Starbuck eine Frau ist - oder auf jeden Fall etwas ähnliches. Etwas ähnliches wie ein Poster ist auch der Hauptgewinn in unserem Gewinnspiel zum Start des neuen Monster-Crossovers "Alien vs. Predator" - es handelt sich dabei um ein DIN A0 Poster aus Kunstoff, auf dem das Hauptmotiv plastisch hervorgehoben ist. Sieht nicht schlecht aus, und macht Appetit auf den neuen Film, der ab dem 4.11. in den deutschen Kinos läuft.

Neu ist mit Erscheinen dieser Ausgabe auch das Diskussionsforum des Corona Magazines; im SF-Netzwerk hat es ein neues Zuhause gefunden. Näheres dazu hat unser Redakteur Michael Kellen in der Rubrik Kunterbunt geschrieben, aber ich darf Sie bereits jetzt einladen, uns nach der Lektüre dieser wie immer prall gefüllten 132. Ausgabe im neuen Forum mitzuteilen, wie Sie sich die 133. und die folgenden Ausgaben vorstellen.

Bleiben Sie uns gewogen!

Herzlichst
Ihr Mike Hillenbrand
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)



Inhalt

1. Die Vorfreude war die schönste Freude? AVP ist da.
2. newsBEAT
3. Im Spotlight: LOST
4. Die achte Staffel Deep Space Nine, Teil 3
5. SF beyond spezial: Reisebericht aus den Randzonen der Sciencefiction
6. Ihre Meinung
7. Tv-Tipps
8. Rating Report
9. Kunterbunt
10. DVD-Vorschau
11. Bringt eure Toten raus, man kann sie wenden: Shaun of the Dead
12. conBEAT
13. Gamer's Log
14. Wissenschaft: Plastizität - Das formbare Gehirn
15. Die Corona-Kurzgeschichte
16. Leseprobe: Hell dunkel, dunkel hell
17. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise


1. Die Vorfreude war die schönste Freude? AVP ist da.
von Christian Humberg

Wenn es eine Hitliste der klassischsten "letzten Worte" von Protagonisten in Genrefilmen gäbe, hätte dieser Dialog einen Platz in den Top Five mehr als verdient: "What did you say this room was called?" - "Sacrificial Chamber." Und tschüss.

Tja, so kann’s gehen, wenn man völlig naiv ins Kriegsgebiet anderer Rassen hineinstolpert und sich dann auch noch über die Waffenvorräte hermacht. Das gibt Ärger. Eine Handvoll Menschen muss diese bittere Erkenntnis am eigenen Leib erfahren, als sie in "Alien vs. Predator" in der tiefsten Antarktis eine im ewigen Eis verborgene Pyramide entdeckt, in welcher zwei außerirdische Rassen - die Aliens und die Predatoren - gerade einen kleinen Sparrings-Kampf ausleben. Wer zuletzt noch steht, hat gewonnen, und eines ist wohl klar: Die kleinen Menschlein gehören nicht zur Siegerseite.

Nochmal kurz zur Vorgeschichte

"Alien vs. Predator" - Was wurde im Vorfeld nicht schon alles über diesen Film geschrieben. Wer hat sich nicht schon den Mund darüber fusselig geredet, ob dieser Streifen überhaupt eine Existenzberechtigung haben sollte. Immerhin knüpft er gleich an zwei altehrwürdige Franchises des Genres an, die von Ridley Scott begründete "Alien"-Reihe und die von John McTiernan aus der Taufe gehobenen Predatoren. Als 1990 im zweiten und bis heute letzten Teil der "Predator"-Reihe ein Alienschädel im Raumschiff der außerirdischen Safari-Gänger zu sehen war, entwickelte sich die Fantasie der Fans zum Schneeballeffekt bester Qualität. "Alien vs. Predator"-Fanfiction entstand, schließlich sogar Comics, Romane und Computerspiele. B-Film-Regietalent Paul W. S. Anderson, der uns schon "Event Horizon", "Resident Evil" oder das Kurt-Russel-Vehikel "Soldier" geschenkt hat, ist ein Fan der genannten Filme, aber auch des Fandom-basierten Subgenres AVP. In seinem neuesten Werk, eben "Alien vs. Predator", versucht er allen gerecht zu werden.

Und? Mit Erfolg??

Ja, bedingt. Anderson ist kein natürlich Scott, kein Cameron, kein Fincher. Eine derartige narrative Qualität sollte man von AVP auch nicht erwarten. Aber Anderson ist auch kein Jeunet (sorry, Amèlie), und so ist zumindest nach Meinung dieses Rezensenten sein AVP noch immer um Längen besser als Jeunets "Alien: Ressurection". Lance Henricksen gibt Charles Bishop Weyland, einen irdischen Industriemagnaten, dessen Orbital-Satelliten eine ungewöhnliche Aktivität im ewigen Eis ausmachen. Weyland stellt ein Expeditionsteam zusammen und begibt sich an den Ort des Geschehens, wo die Gruppe bald feststellen muss, dass sie uneingeladen auf der Party von anderen Leuten erschienen ist: Zwei außerirdische Rassen, deren Existenz tief mit der irdischen Frühgeschichte verbunden, aber längst wieder in Vergessenheit geraten ist, liefern sich fernab der Zivilisation ein tödliches Duell. Und Weylands Team steht im Weg.
Damit ist die Handlung von AVP eigentlich zur Genüge zusammengefasst, viel mehr is nich. Aber das macht nichts, immerhin erwartet man von derartigen Filmen auch keine Shakespeare-Monologe. Anderson, der neben der Regie wieder für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, gibt sich sichtlich Mühe, die Mythologie der "Alien"-, der "Predator"- und der AVP-Vorgänger möglichst komplett in sein Prequel hinüberzuretten. Natürlich müssen bei einem solchen Unterfangen Opfer gebracht werden und so mancher Purist wird sich über das ein oder andere Detail sicher ärgern (ich selbst habe mich etwa die ganze Zeit gefragt, ob diese neuen Predatoren nicht eher mit den Klingonen verwandt sind). Aber das sollte einem Filmgenuss nicht großartig im Wege stehen.
Bitterer stößt da schon die Figurenzeichnung auf. Es gibt nicht einen Charakter in Andersons AVP - ich wiederhole: nicht einen -, dessen qualvoller Leinwandtod einem als Zuschauer nicht zutiefst ... schnurzegal ist. Ich meine, es ist natürlich vermessen, von einem solchen Film charakterlichen Tiefgang zu erwarten, aber ein wenig Mitgefühl sollte er dann doch schon erzeugen können. Stattdessen hatte ich es auch nach einer Stunde Laufzeit noch nicht geschafft, mir auch nur zwei der Protagonisten namentlich merken zu können ("Ah, da ist der Typ mit der Wollmütze wieder. Mal sehen, wann es den endlich erwischt.").
Den Titel gebenden Kampf der beiden Rassen bekommt man im Film zwar zu sehen (und keine Sorge, wir verraten nicht, wer gewinnt), hätte aber gerne noch mehr davon gehabt. Stattdessen bekommt man wieder diese 08/15-Figuren vorgesetzt. Sind die denn immer noch nicht hopps gegangen?

Und jetzt noch eine Runde Mitleid

AVP hatte es nicht einfach. Die Erwartungshaltung im Fandom war riesig, das Endprodukt konnte vor der einfach nicht bestehen. Die Kritiker konnten mit der ganzen Prämisse des Serien übergreifenden SF-Films ohnehin wenig anfangen und sorgten auf ihre Weise für Negativschlagzeilen, noch bevor AVP überhaupt angelaufen war. Und dann setzte das Studio kurz vor der Premiere auch noch die böse Schneideschere an, um dem fertigen Film eine jugendgerechte Altersfreigabe zu verschaffen. Das hat ihm alles nicht gerade gut getan.
Doch auch wenn Anderson selbst momentan in Interviews äußert, dass es einen Director’s Cut mit all den so bitter vermissten Gemetzelszenen nicht geben wird, sollte man AVP durchaus eine Chance geben, wenn der Streifen am 4. November die bundesdeutschen Kinos mit beachtlicher Kopienzahl erreicht. Er ist kein Meisterwerk geworden, aber längst nicht so missraten, wie andernorts behauptet wird. Wenn man das begreift, macht er sogar Spaß. Und Anderson selbst sitzt schon an der Fortsetzung.


ALIEN VS. PREDATOR
Darsteller: Sanaa Lathan (Alexa Woods), Raoul Bova (Sebastian Wells) Lance Henriksen (Charles Weyland), Colin Salmon (Max Stafford)

Regie: Paul W.S. Anderson
Kinostart: 04. November 2004
Verleih: Twentieth Century Fox
Website: http://www.alien-vs-predator-derfilm.de

Mitten im ewigen Eis der Antarktis wird per Satellit eine unterirdische Tempelanlage entdeckt. Der Milliardär Charles Weyland (Lance Henriksen, der Androide aus "Alien 1") stellt eine internationale Crew auf, die das Bauwerk untersuchen soll. Sie treffen auf historisch anmutende, fremdartige Bauten mit labyrinthartigen Gängen. Und innerhalb dieser klaustrophobischen Welt geraten sie in das größte Duell aller Zeiten: Hier trifft eine Hochkultur auf niedere Instinkte, kämpfen Aliens gegen Predators. Und eins ist klar: wer von beiden auch immer diesen Kampf gewinnen wird, der eigentliche Verlierer steht auch schon fest...

Das Corona Magazine verlost in Zusammenarbeit mit 20th Century Fox ein DIN A0 Poster aus Kunstoff, auf dem das Hauptmotiv plastisch hervorgehoben ist, sowie zehn mal 2 Freikarten zum Film "Alien vs. Predator", die bundesweit gültig sind. Beantworten Sie einfach folgende 5 Fragen und senden Sie die Lösungsbuchstaben bis zum 10. November 2004 an dialog@corona-magazine.de. Der oder die Gewinner veröffentlichen wir kurze Zeit später in unserem neuen Forum auf www.sf-netzwerk.de.

1.      Wie heißt die Rolle, die Sigourney Weaver in den "Alien"-Filmen spielt?
a.)      Wrigley
b.)      Ridley
c.)      Ripley

2.      Welcher Schauspieler war im ersten "Predator"-Film zu sehen?
a.)      Sylvester Stallone
b.)      Bruce Willis
c.)      Arnold Schwarzenegger

3.      Wie war der Name seiner Rolle?
a.)      Dutch
b.)      Butch
c.)      Gotch

4.      Welcher Schauspieler ist sowohl in "Aliens" (Sequel von "Alien") als auch in
"Predator 2" (Sequel von "Predator") zu sehen?
a.)      Bill Pullman
b.)      Bill Paxton
c.)      Bill Plympton

5.      Wie wird der Predator am Ende von "Predator" zerstört?
a.)      er wird durch Beschuss in Stücke zerrissen
b.)      er zerstört sich selbst
c.)      er wird aus einem Leck im Flugzeug herausgeschleudert

Viel Erfolg!

(Zurück zum Inhalt)


2. newsBEAT
"Star Trek: Enterprise": Archer entwickelt sich.

Scott Bakula, Darsteller des Captain Archer in "Star Trek: Enterprise", sagte gegenüber SciFiWire, dass er über die Entwicklung seines Charakters in der vierten Staffel der Serie besonders begeistert ist. "Die Art, wie die Serie ausgelegt ist; mir wurden einige Charakteränderungen gewährt, die man in den meisten Serien niemals bekommen würde", sagte Bakula in einem Interview. "Der Beginn der vierten Season gab mir die Gelegenheit, einige Lehren aus den vergangenen Seasons mitzunehmen und zu sehen, in welche Richtung Archer sich in diesem Jahr bewegt."

In der vierten Season werden Archer und seine Crew zum Teil noch mit den Auswirkungen des jahrelangen Xindi-Handlungsbogens der vergangenen Seasons zu tun haben. Bakula sagte, dass er sehr zufrieden damit ist, in welcher Art und Weise sowohl die Produzenten als auch die Drehbuchautoren der Serie Archer die Möglichkeit gegeben haben, zu wachsen, seit die Serie gestartet ist. "Wir haben alle zusammen gearbeitet, um diesem Kerl eine interessante Reise zu bieten", sagte er. "Im ersten Jahr, als er dieses ziemlich naive Starfleet-Kind war. Das war seine ganze Welt, und er ist weit gekommen in den letzten Jahren Seasons, mit all den Katastrophen und Herausforderungen im letzten Jahr. Die Art, wie er damit umgehen muss, und die Orte, an die er reisen muss, um einige der Entscheidungen zu treffen, die Archer in diesem Jahr treffen muss, werden für mich sehr glücklich sein."

Bakula sagte weiter, er sah das Potential für die Entwicklung des Charakters bereits, als er vor vier Jahren das Angebot für die Pilotfolge bekam. "Ich las das Script der Pilotfolge und ich dachte, 'Das ist ein Kerl, der das Potential hat, über mehrere Jahre interessant zu sein, und für mich interessant ist, ihn einige Jahre zu spielen'", erzählte er. "Die Realität ist, mit "Star Trek" ist man in einer Art moralischem oder ethischem Dilemma. Das ist eben ein Teil der Geschichte dieser Serie, und es ist auf jeden Fall interessant, aber dieser Kerl wächst immer noch und entwickelt sich weiter. Ich bin sehr glücklich, in der vierten Season zu sein und ich entdecke immer noch Sachen. Hoffentlich ist das für die Zuschauer genauso spannend wie für mich selbst."

"Star Trek: Enterprise": Vaughn Armstrong über seine ST-Rollen.

Vaughn Armstrong, der bereits verschiedene Rollen in den "Star Trek"-Serien übernommen hatte, schweigt sich weiter über seine aktuelle Serien-Figur, Admiral Forrest, aus. Gerüchten zufolge soll Forrest während eines terroristischen Aktion in der vierten Staffel sterben.
"Ich glaube, ihr müsst einfach abwarten ... Ich würde niemals Geheimnisse aus ungesendeten Folgen verraten!", sagte er während eines Interviews und lachte. Er fügte hinzu, dass er versprochen habe, weitere Charaktere in den ST-Serien zu übernehmen, und hofft, dass auch Film-Rollen auf ihn warten.

Über die anderen Rollen, die er bislang spielte, sagte Armstrong, dass die beiden, die er am liebsten erneut spielen würde, der romulanische Captain in "Eye of the Needle" und Korath, der alte Klingone in Voyagers "Endgame-Endspiel" waren.
Weiterhin sagte der Schauspieler, dass die Vater-Sohn-Beziehung zwischen Archer und Forrest sich einerseits aus dem Screenplay entwickelt und andererseits aus seiner eigenen Freundschaft mit Scott Bakula habe. Armstrong verriet, dass das Set von "JAG", bei dem er eine Gastrolle übernommen hatte, nicht unbedingt ein Vergnügen gewesen sei: Der Hauptdarsteller sei gemein zu den Kollegen und so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass er sogar drohte, den Set zu verlassen."

"Star Trek: Enterprise": Brent Spiner über die Serie.

Brent Spiner (Data, Dr. Noonien Soong) wird diese Woche im US-Fernsehen in der Episode "Borderland" auftreten. Hierzu äußerte er sich in einem Interview in der Zeitschrift Starburst.

Spiner meinte, dass er selbst nicht mit einem großen Anstieg der Quoten rechne, doch er hoffe, zumindest eine kleine Verbesserung erreichen zu können. Auch glaubt Spiner, dass die Serie bereit sei, dieses Jahr neue Erfolge zu erzielen. Er habe eine sehr hohe Meinung von der gesamten Crew und halte alle für sehr talentiert. Spiner selbst ist ein großer Fan der Serie und verpasst keine Folge.

"Raumschiff Enterprise": Bald auch als Special Edition.

Die für den 4. November geplante DVD-Veröffentlichung der 2. Staffel von "Raumschiff Enterprise", wird auch in einer auf 10.000 Stück limitierten Special Edition erfolgen. Dieser Version wird eine CD beilegen, die William Shatners Cover des Pulp-Hits "Common People" von seinem soeben bei Sony erschienen Album "Has Been" und Interviews beinhalten wird.

Die restliche Ausstattung sieht folgendermaßen aus:

Bildformat: 4:3
Ton: Englisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch (Mono)
Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Dänisch, Deutsch, Französisch, Holländisch, Italienisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch

Extras:
- Vorschau-Trailer für alle Episoden
- Textkommentar für "Weltraumfieber"
- Textkommentar für "Kennen Sie Tribbles?"
- Wo nie zuvor ein Mensch gewesen ist ... Staffel 2
- Leben jenseits von "Star Trek": Leonard Nimoy
- Kirk, Spock und Pille: "Star Treks" tollstes Trio
- Das Design der letzten Grenze
- "Star Treks" himmlische Divas: Nichelle Nichols
- Vom Schreibtisch der Autoren: DC Fontana
- Die besten Momente in "Star Trek"
- "Star Trek: Deep Space Nine" DVD-Trailer
- "Star Trek: The Next Generation" DVD-Trailer
- "Star Trek: Voyager" DVD-Trailer

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"Star Trek": Patrick Stewarts neue Projekte.

Patrick Stewart bereitet sich für eine neue Bühnenrolle vor: In Londons West End wird er mit "Dawson's Creek"-Schauspieler Joshua Jackson spielen.
Das Stück von David Mamet ist eine Komödie, die von Robert (Stewart), einem Veteranen und dem Neuling John (Jackson) getragen wird. Es erzählt die Geschichte einer Freundschaft und einer Rivalität zwischen den beiden Männern, die beide dem Ende ihrer Karrieren gegenüber stehen.

Gerüchte erzählen von einem weiteren Projekt Stewarts: Er soll im Gespräch sein für Superman's Vater in "Superman Returns". Recht sicher ist dagegen, dass er im dritten "X-Men"-Film erneut den Professor Xavier geben wird - allerdings erst 2006.

"Star Trek": M. J. Friedmans neuer Roman

"Star Trek"-Romanautor Michael Jan Friedman und Pocket Books-Herausgeberin Margaret Clark haben sich im Interview zu Friedmans neustem Roman geäußert.
Die "Stargazer"-Reihe sei vorerst auf Eis gelegt bis Friedman das Buch "Death in Winter" beendet. Es soll das erste Buch sein, dessen Geschichte nach den Ereignissen von "Star Trek: Nemesis" beginnt. "Kurz bevor die Reparaturen der Enterprise-E abgeschlossen sind, wird Picard auf eine geheime Mission ins Romulanische Reich geschickt. Er vermutet, dass dort Beverly Crusher getötet worden ist", erklärt Clark.
Laut Friedman werden auch Charaktere aus "Stargazer" auftauchen, aber nicht die Mitglieder der Titan.

"Alien vs Predator" doch nicht geschnitten?

Kurz vor dem US-Kinostart von "Alien vs. Predator" machte das Gerücht den Umlauf, Regisseur Paul Anderson hätte in einem Interview behauptet, dass er drei Wochen vor dem Startermin vom Studio gezwungen wurde, alle härteren Szenen aus dem Film zu schneiden, um eine PG-13-Freigabe zu erhalten. Dieser Umstand würde dann durch einen erscheinenden Director's Cut auf DVD kompensiert werden.

Paul Anderson ließ jetzt jedoch mitteilen, dass nicht an einem Director's Cut gearbeitet werde, und dass die Kinoversion im Wesentlichen seinen Wünschen entspricht.
Außerdem sei die US-Zensurbehörde sehr großzügig gewesen, da der Film kaum rotes Blut beinhalte.

Der einzige Unterschied zwischen der DVD-Version und der Kinoversion, wird darin bestehen, dass man in der DVD-Version zwischen dem Original-Anfang und einem alternativen wählen kann, der von Anderson bevorzugt wird.

Warum Anderson allerdings so lange für eine Richtigstellung brauchte, ist nicht bekannt. Der Film lief bereits am 13. August in den USA an, und die Gerüchte waren kurz zuvor aufgekommen. Auch wenn das sicherlich keinen Beweis darstellt, so macht es doch stutzig.

Obwohl der Film von den meisten Kritikern zerrissen wurde, schaffte er es, in den USA 80 Millionen einzuspielen. Wenn man diesen Wert nicht inflationsbereinigt, wäre es der zweiterfolgreichste Film der beiden Franchises, direkt nach "Aliens-Die Rückkehr".

"X-Men 3": Ohne Joss Whedon.

Joss Whedon gab gestern an, dass er definitiv nicht am dritten Teil von "X-Men" mitarbeiten wird. Er meinte, er habe lange darüber nachgedacht, ob er es machen wolle, bis er erkannte, dass er von Fox auch nicht gefragt wurde. Stattdessen schreibe er gerade an seinem eigenen Drehbuch und freue sich darüber, etwas völlig Neues zu kreieren.

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"Elektra": Jennifer Garner im Interview.

Jennifer Garner, die in der Comic-Verfilmung "Elektra" die Titelrolle spielen wird, sagte gegenüber SciFi-Wire, dass ihr Charakter in eine düstere Richtung in dem "Daredevil"-Nachfolger gehen wird. "Elektra ist todbringend", sagte sie am Rande der Filmarbeiten. "In "Dardevil" war sie jemand, die kurz davor stand, todbringend zu sein. (...) Aber nachdem ihr Vater getötet wurde - und das ist im Film wie im Comic so - gibt es für sie kein Licht mehr auf dieser Welt."

"Elektra" wird einige Jahre nach der Handlung von "Daredevil" einetzen, wenn die Titelheldin die gefährlichste Attentäterin der Welt geworden ist und für eine kriminelle Organisation namens "The Hand" arbeitet.

Garner sagte weiter, dass sich der Film um Elektras Wunsch nach Erlösung drehen wird. Auch sagte sie, dass es "gruselig" gewesen sei, die Hauptrolle in einem Actionmovie zu spielen. "Ich habe es wirklich vermisst, mich hinter einem großen, roten Teufel zu verstecken", sagte sie mit Blick auf Ben Afflecks Charakter in "Daredevil". "Elektra" wird in den USA am 14. Januar 2005 anlaufen.

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Die Zukunft gehört Marvel.

Marvel Enterprises hat im aktuellen Finanzbericht eine Projektübersicht der folgenden Jahre gegeben. 2005 sind zwei Kinofilmen geplant, "Elektra", das Spin-Off zu "Daredevil" mit Jennifer Garner in der Hauptrolle, soll am 14. Januar in den amerikanischen Kinos kommen. Am 1. Juli folgt dann "Fantastic Four".

Für 2006 sind derzeit sechs Kinofilme geplant:

"X-Men 3" für den 5. Mai, wobei weiterhin unklar ist, welche Schauspieler wieder dabei sein werden und wer die Regie übernimmt. Weitere Filme sind: "Iron Man", "Ghost Rider", "Luke Cag2", "The Punisher 2" und "Deathlok".

2007 wird neben "Spider-Man 3", am 4. Mai in den USA, "Namor", "The Hulk 2" und das "X-Men"-Spin-Off "Wolverine" im Kino anlaufen.

Des Weiteren befinden sich noch folgende Projekte in der Entwicklung:
"Ant-Man", "Black", "Panther", "Captain America", "Nick Fury", "Silver Surfer", "Thor".

Neben den Kinofilmen, befinden sich noch vier Direct-to-Video-2D/3D-Animationsfilme in Arbeit: "The Avengers 1", "The Avengers 2", "Iron Man" und "The Hulk". Das erste Projekt soll dabei 2006 veröffentlicht werden.
Außerdem wird an einer 26-teiligen "Fantastic Four"-Animations-Serie gearbeitet.
Neben diesen Animations-Projekten, befinden sich auch zwei Live-Action-TV-Projekte in Arbeit, "Blade" und "Brother Voodoo".

"The Blob": Neues Remake.

Paramount Pictures wird mit Produzent Scott Rudin ein Remake des SF-Films "The Blob" aus dem Jahre 1958 unternehmen. Der damalige Film gilt als Beginn der Karriere von Steve McQueen. Der Film dreht sich um eine gallertartige Masse, die aus dem All auf die Erde kommt und jeden Menschen auf ihrem Weg verschlingt. Paramount übernimmt das Projekt von Warner Bros., wie Variety berichtet, einen Drehbuchautor gibt es noch nicht.

Der Originalfilm hatte einige Spin-Offs nach sich gezogen und wurde bereits 1988 von Frank Darabont (Buch) und Chuck Russell (Regie) neu verfilmt.

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"The Chronicles of Narnia": Neuigkeiten.

Walt Disney Pictures hat bekannt gegeben, dass das Produktionsteam von "The Chronicles of Narnia: The Lion, The Witch and The Wardrobe" in diesem Monat in Neuseeland eine große Schlachtszene drehen wird. Die Dreharbeiten sollen sechs Wochen dauern. Anschließend wird die Produktion in Prag weitergeführt.

"The Lion, The Witch and The Wardrobe" wurde 1950 veröffentlicht, und ist der zweite und bekannteste Teil von C. S. Lewis "Narnia"-Romanreihe. Die anderen Bücher der Serie heißen: "The Magician's Nephew", "The Horse and His Boy", "Prince Caspian", "The Voyage of the Dawn Treader", "The Silver Chair" und "The Last Battle".

Das Buch erzählt die Geschichte von Peter, Susan, Edmund und Lucy, die während der deutschen Bombardierung Londons im 2. Weltkrieg von ihren Eltern getrennt und deswegen zu einem Verwandten aufs Land gebracht werden. Dabei betreten sie einen magischen Wandschrank, der sie in die Welt "Narnia" bringt.

Die Kinoversion, in der Andrew Adamson Regie führt, soll am 9. Dezember 2005 anlaufen.

"Spider-Man" 2,5.

Regisseur Sam Reimi arbeitet an einer längeren Fassung von "Spider-Man 2" diese soll im Januar/Februar auf DVD veröffentlicht werden.
Dabei nimmt der Regisseur kein Blatt vor den Mund, weshalb Sony/Columbia "Spider-Man 2,5" haben will. Nur des Geldes wegen. Es werden nur ein paar Action-Szenen um einige Sekunden verlängert und mit neuen Special-Effekten versehen. Einen Ausbau der Story wird es nicht geben.

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"Dead Like Me": Geht es weiter?

Wie steht es um "Dead Like Me"? Dies fragen sich im Moment vor allem die Fans der US-Serie. Die zweite Staffel der Serie lief scheinbar nicht zufriedenstellend für das Network Showtime. Die Einschaltquoten erfüllten nicht gerade die Erwartungen des Networks. Unter den Fans der Serie kamen deshalb immer wieder Gerüchte auf, "Dead Like Me" wäre bereits abgesetzt. Der Trailer für die Episode "Haunted" lässt einige Fans jedoch wieder aufatmen, denn darin spricht Showtime selbst nur von einem "Season Finale" und nicht mehr von einem "Series Finale", wie in den Trailern zuvor.

Allerdings gibt es zu bedenken, dass es zur Zukunft von "Dead Like Me" noch keine offizielle Stellungnahme von Showtime gibt.

"Smallville": Mit Jane Seymour.

Jane Seymour ("Kampfstern Galactica [TOS]": Serina; "Dr. Quinn - Ärztin aus Leidenschaft": Dr. Michaela Quinn) wird für fünf Folgen in der Serie "Smallville" zu sehen sein. Sie wird erstmals in der Episode 4x09 "Bound" als Genevieve Teague zu sehen sein, wie der TV-Guide berichtet. Genevieve Teague ist die Serienmutter von Lanas neuem Freund.

"Stargate SG1": Kommt die neunte Staffel?

Michael Greenburg hat sich für eine neunte Staffel von "SG-1" ausgesprochen und unterstützt auch eine Fortsetzung von "SGA". Allerdings seien noch keinen Verhandlungen mit MGM angesetzt.

Gegen eine Fortsetzung spricht das Gerücht, dass die Autoren und Produzenten Brad Wright und Robert Cooper im nächsten Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen sollen. Die Schwangerschaft von Amanda Tapping wirft auch kein gutes Licht auf eine mögliche Fortsetzung. Christopher Judge soll hingegen geäußert haben, dass er zur Verfügung stehen würde. Auch die guten Quoten würden eine Fortsetzung nur logisch erscheinen lassen.

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"Stargate SG1": Neues US-"Stargate"-Magazin.

US-Fans von "Stargate SG-1" können sich freuen: Die erste Ausgabe vom "Stargate SG-1: The Official Magazine" ist seit 26. Oktober in den USA, Kanada und Großbritannien erhältlich. Das 66-seitige Magazin wird von "Titan Magazines" unter der Lizenz von MGM herausgebracht und beeinhaltet eine Reihe Interviews:

Beispielsweise mit Amanda Tapping, Michael Shanks und Christopher Judge, die über die achte Staffel von "SG-1" und über die Rollenentwicklung von Richard Dean Anderson sprechen. In einem weiteren Interview diskutiert Ronny Cox ("Robert Kinsey") sein bevorstehendes Comeback in der achten Season.

Weitere Informationen werden über Constume Designer Christina McQuarrie, Creature Creator Todd Masters, Illustrator und Art Designer James Robbins, Visual Effects Supervisor Michelle Comens und Production Designer Bridget McGuire veröffentlicht.
Ob es das Magazin auch in deutscher Sprache geben wird, ist noch unbekannt.

"Alias": J. J. Abrams im Interview.

In einem Interview mit TV Guide hat sich der Erfinder von "Alias" über die neue Staffel geäußert. Hier sind einige Höhepunkte davon:
Bezüglich der 3. Staffel sagte er, dass er die Frustration einiger Fans verstehe, er sei aber sehr stolz auf das letzte Jahr. Im Rückblick werde die 3. Staffel besser sein, weil man sehen wird, wohin sie führte. Zudem werde das Beste aus dem letzten Jahr benutzt, um als Basis für die nächsten Ereignisse zu dienen.

Auf die Frage, was als Nächstes passieren wird, antwortet Abrams, dass wieder mehr von Sydney als normale Person gezeigt werde, was im letzten Jahr vernachlässigt wurde.
Diese Staffel werde man einen Eindruck von der echten Sydney bekommen. Wir sehen sie mit Vaughn, Zuhause oder mit ihrer Schwester, die von Mia Maestro gespielt wird. Sie wird diese Staffel regelmäßig auftreten.

Zudem werde in der zweistündigen Premiere der Cliffhanger aufgelöst und man erfährt, was Sydneys Vater Jack getan hat und wie die Zusammenhänge sind.

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"Kampfstern Galactica" (2003) auf DVD.

Am 2. Dezember wird Universal Ronald D. Moores Reimagination der Serie "Kampfstern Galactica" (a.k.a. "Battlestar Galactica 2003") auf DVD (deutsche Version) herausbringen. Es handelt sich dabei um die Anfang Dezember auf dem US-SciFi-Channel ausgestrahlte "Miniserie", auf der aufbauend seit gestern auf Sky One die erste Staffel der neuen Version ausgestrahlt wird.

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3. Im Spotlight: LOST
von Thomas Höhl

Früher war alles anders

Von "Früher" zu reden, ist meist ein Zeichen, dass man alt wird. Ein noch schlimmeres Zeichen fürs Altwerden ist es, wenn man behauptet, früher sei angeblich alles anders gewesen. Nun, alles war damals sicher nicht anders. Man selbst war wohl in erster Linie anders. Das sollten vor allem die bedenken, die meinen, früher sei es im Fandom doch ganz anders gewesen. Vielleicht hat man aber auch nur den Anschluss verloren? Dennoch lässt sich kaum bestreiten: Das heutige Fandom reagiert auf den Zustand der Phantastik, wie er sich zur Zeit im TV, im Fernsehen und im Kino bietet, anders als noch vor zehn Jahren.

Vor zehn Jahren

Früher füllten riesige Textmengen die Datenbänke mit Diskussionen und Debatten über die Borg, über die Schatten und über die schwarze und weiße Hütte. Es wurde spekuliert, interpretiert, analysiert. Jede "Simpsons"- und "Buffy"-Folge wurde auf ihre Anspielungen durchsucht, und auch mit "Akte X" nahmen die Fans bereitwillig die Herausforderung an, das uferlose Puzzle zusammenzusetzen. Jeder noch so kleine Widerspruch wurde genitpickt. Es waren begeisterte Fans am Werk, und der Auslöser waren Serien, die nicht nur konsumiert wurden.

Heute ist alles anders

Vorbei sind die Zeiten. "Star Trek" zeigt, dass man von den Zuschauern nicht auf Dauer mehr Leidenschaft erwarten kann als von den Machern. Die SF-Flaute ließ viele Serien verschwinden, und unter den Machern sprach sich schließlich herum, dass man von den Fans ohnehin nichts anderes erwarten könne als nerviges Genöle. Es zählt wieder der angeblich so anspruchslose Mainstream-Zuschauer. Einige ganz eifrige Producer glauben, mit ein paar Zusatzelementen noch ein paar Fans ködern zu können, was nur selten funktioniert. Die Fans riechen oft den Braten und merken heutzutage sehr schnell, dass einige, ach so geheimnisvolle Andeutungen aus einer schlechten Serie eben noch kein "Twin Peaks" machen.

J. J. Abrams

J. J. Abrams gehört zu den Ausnahme-Producern, die es schaffen, erfolgreichen Mainstream zu produzieren, der zugleich Elemente enthält, für die sich Fans begeistern können. Der heute 38-jährige Producer schuf die College-Serie "Felicity" sowie die ungewöhnliche Agentenserie "Alias", eine Serie, die in den USA zum Überraschungshit wurde. J. J. Abrams und sein Autorenteam schreckten dabei keineswegs vor wirren und chaotischen Exposés, Figurenkonstruktionen und Handlungsgeflechten zurück. Auch wenn die deutschen Zuschauer hierfür tatsächlich zu blöd zu sein scheinen, zumindest der US-Mainstream kam damit gut zurecht.

Lost

Die neueste Serienschöpfung von J. J. Abrams ist "Lost". Sie handelt von den Überlebenden eines Passagierflugzeugs, die auf einer einsamen Insel gestrandet sind. Das klingt einfach, ist aber ohne Übertreibung die größte Serienüberraschung des Jahres. Denn die Passagierflugzeuge könnten fast schon aus "Twin Peaks" stammen. Jeder hat ein kleines Geheimnis, und nur wenige sind, was sie zu sein scheinen. Aber auch die Insel birgt allerlei Geheimnisse: Man findet plötzlich einen Eisbären, der in diesen tropischen Gefilden nichts zu suchen hat, und in den Wäldern gibt es offenbar ein Monster, dem auch einige der Gestrandeten zum Opfer fallen. Die Drehbücher sind durchgehend clever und halten die Spannung mit immer wieder neuen Überraschungen, undurchsichtigen Rückblenden und unvorhersehbaren Ereignissen aufrecht.

Die Wiederauferstehung der Fans

Was zur Zeit in den einzelnen Foren los ist, ist kaum zu beschreiben. Man kann sich kaum erinnern, wann das letzte Mal eine Serie so begeistert aufgenommen und analysiert wurde. Die Fans achten auf unzählige Details, um weitere Überraschungen vorhersagen zu können. Die Spekulationen laufen auf Hochtouren. Es werden Hinweise gesammelt, um anhand von Landkarten zu rekonstruieren, wo sich die Absturzstelle befinden könnte. Das hat man im Fandom schon lange nicht mehr erlebt. Man fühlt sich an frühere Zeiten erinnert. J. J. Abrams gelang es, zusammen mit Damon Lindelof ("Crossing Jordan") eine Serie zu kreieren, die bei normalen Zuschauern wie Fans gleichermaßen beliebt ist. Und sie beweisen damit: Genau das ist durchaus möglich!

Um was geht es denn eigentlich?

Jack (Matthew Fox, "Party of Five") öffnet die Augen. Er ist in einem Urwald. Er blutet, und die Sonne blendet ihn. Verwirrt stolpert er Richtung Strand, wo ihn ein Inferno erwartet. Überall sind die Teile des abgestürzten Flugzeugs, Überlebende irren schreiend umher, es herrscht Chaos. Schließlich kann Jack wieder einige Gedanken fassen. Er ist Arzt, und er beginnt, einigen Leuten zu helfen. 48 Personen haben den Absturz überlebt. Sie müssen bald erkennen, dass sie mit keiner Hilfe rechnen können. Sie sind auf der Insel auf sich allein gestellt. Doch die Insel selbst birgt einige Geheimnisse, darunter eine seltsame Kreatur, die zu einer tödlichen Gefahr wird.

Ist das sowas wie die RTL-Serie "Verschollen"?

Das ist genau die Frage, die dem "Lost"-Fan den Draht aus der Mütze springen lässt. Die beiden Serien könnten nämlich unterschiedlicher nicht sein. In "Verschollen" tummeln sich zweitklassige Schauspieler aus dem Daily-Soap-Bereich in einer Studiokulisse vor einem Blue-Screen. "Lost" wird auf Hawaii gedreht, hat erstklassige Darsteller und eine Erzählweise, wie sie eindrucksvoller und mitreißender nicht sein kann. "Verschollen" ist eine Billigserie im Stil von "Hinter Gittern - Der Frauenknast", während allein der von J. J. Abrams selbst inszenierte Pilotfilm zum teuersten Serienauftakt aller Zeiten wurde. "Verschollen" hat eine linear-langweilige Erzählstruktur, "Lost" arbeitet mit Rückblenden, die man wie ein Puzzle zusammensetzen muss. In "Verschollen" gibt es typische Soapintrigen, während in "Lost" auch phantastische Elemente für eine ganz einzigartige Stimmung sorgen. Das sind halt die Unterschiede: In den USA gibt es engagierte TV-Producer, die sich überlegen, wie man die Messlatte für gutes Unterhaltungsfernsehen noch höher schrauben kann, und hier überlegt sich eine Firma im Auftrag des "Frauenknast"-Senders, wie man mit einer weiteren billigen Klitschenserie Zuschauer ködert.

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4. Star Trek: Die achte Staffel DS9, Teil 3
von Etienne Quiel

Diesmal: Die Gateways-Buchreihe

Die Buchreihe, die von John Ordover und Robert Greenberger konzipiert wurde, umfasst sieben Romane.
Zentrales Thema sind die iconianischen Gateways, mächtige Portale, die einen superschnellen Transport von Ort zu Ort ermöglichen. Sie wurden von den Iconianern in der gesamten Galaxie gebaut, um ihr riesiges Imperium beherrschen und ihren Einfluss weiter ausdehnen zu können. Das erste Mal wurden die Iconianer in der "TNG"-Episode "Die Iconia-Sonden" thematisiert. Ihre Herrschaft ist schon lange vorbei, doch jetzt hat jemand Zugang zu ihrer Technologie erhalten und alle Gateways wurden geöffnet.

Mit dieser Buchreihe wurde erstmals ein neues Erscheinungsformat realisiert. Während die Handlungen der ersten sechs Romane zu ihrem Ende hin jeweils einen Höhepunkt erreichen, werden diese im siebenten Buch in Form von sechs Kurzgeschichten zu Ende geführt. Die Romane drehen sich nicht nur um die ersten vier TV-Serien ("Classic", "The Next Generation", "Deep Space Nine" und "Voyager"), sondern auch um zwei reine Buchserien. Dies ist zum einen die sehr erfolgreiche "New Frontier"-Reihe von Peter David und die weniger bekannte "Challenger"-Reihe von Diane Carey.

Gateways, Book 4 of 7: Demons of Air and Darkness

Der "Deep Space Nine"-Roman der Gateways-Reihe, viertes Buch im Relaunch, wurde von Keith R. A. DeCandido geschrieben. Keith ist wahrlich kein Neuling bei "Star Trek". Von ihm stammen das "TNG"-Comicbuch "Perchance to Dream" und der "TNG"-Roman "Diplomatic Implausibility". Er schrieb auch den vor wenigen Monaten erschienenen Zweiteiler "The Brave and the Bold". Außerdem war er Mitentwickler der "Starfleet Corps of Engineers"-eBook-Reihe, zu welcher er schon mehrere Romane beisteuerte.
Außer seiner Arbeit für "Star Trek"schrieb Keith unter anderem etliche Romane und Kurzgeschichten zu "Buffy", "Farscape", "The Hulk", "Spiderman", "Xena" und "The X-Men".

Beginnend zwei Wochen nach "Abyss", wird die Besatzung von Deep Space Nine mit einer Rettungsmission beauftragt. Europa Nova, einer Welt nahe der Station, droht die Vernichtung und die Auslöschung allen Lebens auf dem Planeten. Durch ein Gateway im Orbit gelangen giftige Substanzen aus dem Delta-Quadranten nach Europa Nova. Im Laufe der Rettungsmission begeben sich Kira und Taran'atar durch das Gateway in den Delta-Quadranten, um die Quelle der giftigen Substanzen unschädlich zu machen. Dort machen sie eine gefährliche Entdeckung und wenig später muss sich Kira durch ein weiteres Gateway zu einem unbekanntem Ziel begeben.

Zur gleichen Zeit bietet eine Rasse, die sich als die Iconianer ausgibt, die Gateway-Technologie dem Höchstbietenden zum Verkauf an. Nicht nur alle großen Regierungen des Alpha- und Beta-Quadranten haben des Angebot erhalten, sondern auch das Orion-Syndikat. Quark wird vom Syndikat als ihr Vertreter für die Verhandlungen angeheuert. Ro Laren, undercover als Dabo-Girl dabei, will das Syndikat infiltrieren und die Verhandlungen platzen lassen ...

"Demons of Air and Darkness" gelingt es, durch alle drei Handlungsstränge hindurch, eine packende Geschichte zu erzählen und geschickt zwischen den dreien zu wechseln.

Besonders hervorzuheben sind die Kapitel mit Quark und Ro bei den Verhandlungen für das Orion-Syndikat. Hier kann der Leser den puren Ferengi-Geschäftsmann in Quark in Aktion erleben. Dies wird umso interessanter, da Quarks Gegenüber am Verhandlungstisch niemand anderes ist als sein geliebt-gehasster Cousin Gaila.

Der Teil der Handlung, der sich mit der Rettungsmission beschäftigt, wartet mit einer Überraschung auf. Ein nicht ganz unbekannter cardassianischer Gul betritt die Bildfläche. Gul Macet und sein Raumschiff Trager bieten unerwartet Hilfe bei der Rettung der Europani an. Mit Macet wird ein weiterer brisanter Charakter im Relaunch eingeführt, der in den folgenden Romanen noch eine größere Rolle spielen wird.
Macet ist der Cousin von Gul Dukat und sieht diesem zum Verwechseln ähnlich. Im Gegensatz zu Dukat scheint er jedoch am Frieden und einer Aussöhnung mit Bajor interessiert zu sein, und unternimmt so mit seiner Hilfe für Europa Nova einen ersten symbolischen Schritt in diese Richtung. Doch durch seine äußerliche Ähnlichkeit mit dem Erzfeind und Unterdrücker der Bajoraner wird der Umgang mit Macet gerade für Colonel Kira mindestens kompliziert werden. Mit der Entwicklung der verwandtschaftlichen Beziehung zwischen Dukat und Macet wurde eine spaßige Parallele zur realen Welt geschaffen. Sowohl Macet, bekannt aus der "TNG"-Folge "Der Rachefeldzug", als auch Dukat wurden von Marc Alaimo gespielt.

Wer sich schon immer einmal gefragt hat, wie wohl die Begegnung zwischen einem Jäger der Hirogen und einem Jem'Hadar aussehen würde, dem gibt der im Gamma-Quadranten spielende Handlungsstrang einen Eindruck darüber.

Dieser Roman ist gerade durch seinen guten, eingänglichen Schreibstil einer jener, die süchtig machen, und so durchaus in einer einzigen Sitzung gelesen werden kann. Das einziges Manko besteht dann darin, dass trotz knapp 300 Seiten das Ende des Buches viel zu schnell erreicht ist.

Gateways, Book 7 of 7: What Lay Beyond ("Horn and Ivory")

Die "DS9"-Geschichte "Horn and Ivory", vom gleichen Autor wie "Demons of Air and Darkness", erzählt von der Erlebnissen Kiras auf der anderen Seite des Gateways im Delta-Quadranten.

Kira findet sich auf Bojar wieder - jedoch ca. 30.000 Jahre in der Vergangenheit. Dort schlägt sie sich an die Seite von Rebellen, die gegen einen unterdrückenden Staat für ihre Unabhängigkeit kämpfen. Kira ist fest davon überzeugt, dass sie von den Propheten auf diese Reise geschickt wurde. Sie entdeckt viele Parallelen zu ihrem eigenen Leben im 24. Jahrhundert. So ist die Reise in die Vergangenheit für Kira eine Reise der Selbsterkenntnis, die schließlich zur Stärkung ihres Glaubens und ihrer Überzeugungen führt.

Diese Geschichte ist auffallend anders und gut. Losgelöst vom sonstigen "Star Trek"-Kontext des 24. Jahrhunderts führt sie den Leser in die ferne Vergangenheit Bajors. Obwohl nicht zwingend notwendig für das Verständnis des Relaunches, bürgt "Horn and Ivory" jedoch viele Einsichten in Kiras Persönlichkeit und die Vergangenheit ihres Heimatplaneten. Im Machtgewirr der verschiedensten Volksgruppen zeigen sich erste Bestrebungen eines Staatenbundes namens Bajora, den gesamten Planeten zu einen. Viele Jahre später wird dieser Bund dann namensgebend für den Planeten werden.

Der eine oder andere Leser wird sich vielleicht fragen, warum man für einen Roman den vollen Preis zahlen soll, wenn man eventuell nur einen oder einige der Kurzgeschichten daraus lesen wird, da man nicht jeden der ersten sechs Romane gelesen hat. Ist man nur am "Deep Space Nine"-Teil der Gateways-Reihe interessiert, wird man fast gezwungen, zwei Romane zu kaufen und nicht nur einen, wenn man die Geschichte komplett lesen möchte. Dahinter lassen sich durchaus Charaktereigenschaften der Ferengi auf Seiten des Verlages sehen, welche darauf abzielen, den Gewinn zu maximieren. Vom Umfang her hätte jede Kurzgeschichte auf jeden Fall an des Ende des entsprechenden Romanes gepasst.

Was schließlich dennoch zum Kauf bewegen könnte, ist der 66-seitige Bonus am Ende des Buches. Dort enthalten ist eine Chronologie aller je bei Pocket Books erschienener "Star Trek"-Romane bis zum Ende des Jahres 2001. Wirklich jeder Roman wird genauestens in zeitliche Reihenfolge mit den Episoden aller TV-Serien und den Kinofilmen gebracht. Zeitliche Unstimmigkeiten in einigen Romanen sind hervorgehoben und von den Autoren der Chronologie kommentiert und korrigiert worden.

Hut ab vor der umfangreichen Arbeit, die in diesem Werk steckt. Wer schon immer einmal genau wissen wollte, wann ein bestimmter Roman spielt, wird hier fündig. Oder aber man stöbert einfach nur durch die gesamte verfilmte und geschriebene Geschichte des "Star Trek"-Universums.

Selbst wenn dieses Buch nur "Horn and Ivory" und die Chronologie aller "Star Trek"-Romane enthalten würde, wäre es seinen Erwerb trotzdem wert.

Amazon-Links zum Thema:
Keith R.A. DeCandido - Gateways, Book 4 of 7: Demons of Air and Darkness
Pocket Books, 320 Seiten, ISBN 0743418522, ca. 6,50 EUR

Various Authors - Gateways, Book 7 of 7: What Lay Beyond
Pocket Books, 384 Seiten, ISBN , ca. 6,50 EUR

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5. SF beyond spezial: Reisebericht aus den Randzonen der Sciencefiction
von Matthias Pohlmann

Vor gut einem halben Jahr, am 20. April 2004, starteten wir im Corona Magazine eine 13-teilige Reihe aus den Randzonen der TV-Science-Fiction: "SF beyond". Nun, nach Veröffentlichung der dreizehnten Folge, schließt mein Resümee diese Reihe ab: Was also bleibt?

Britische Werke und die BBC

Ein Ergebnis lässt sich klar zeigen - aus Großbritannien stammen einige großartige Sciencefiction-Werke, die größtenteils leider nie den Weg ins deutsche Fernsehen gefunden haben - nicht umsonst waren sieben der 13 vorgestellten Serien aus Großbritannien. Auch wächst mit zunehmender Beschäftigung mit diesen Serien der Unmut über die BBC, die einerseits (als staatlicher Sender) leider zu oft nur auf die Quoten schaute (z. B.: "Per Anhalter durch die Galaxis"/SF beyond 1x09; "The Omega Factor"/SF beyond 1x13), andererseits auch wenig sorgsam mit ihrem Archiv umging, was vom Verlust einzelner Folgen ("Counterstrike"/SF beyond 1x11) bis hin zum Verlust einer ganzen Serie ("A For Andromeda"/SF beyond 1x01) einiges unwiederbringlich zerstörte, was heute sonst vielleicht in einem Museum am Besten aufgehoben wäre.
Ideen aus BBC-Produktionen werden auch gerne später erfolgreich geklaut - siehe "A For Andromeda", aus dem "Species" hervorging, oder "The Omega Factor", aus dem "Akte X" wurde.

Unvollendete Werke

Mit sieben unvollendeten bzw. abgebrochenen Serien ("Brimstone"/SF beyond 1x02; "The Tripods"/1x03; "Glory Days"/ 1x04; "Welcome To Paradox"/1x08; "Counterstrike"/1x11; "Dark Skies"/1x12 und "The Omega Factor"/1x13) ist die Liste der "Opfer" leider länger als die der zu Ende gebrachten Serien. Beachtet man dann noch, dass unter den vollendeten Serien mit "A For Andromeda"/1x01, "Per Anhalter durch die Galaxis"/1x09 und "NeverWhere"/1x10 drei Miniserien zu finden sind, bleiben gerade mal zwei Serien ("Doctor Who"/1x05; "Dark Shadows"/1x07 übrig), die als "normale Serie" kein vorzeitiges Ende fanden - wer nun mitgezählt hat, merkt, dass eine Serie fehlt - dabei handelt es sich um "Carnivale"/1x06, die gerade in eine zweite Staffel geht, wo also das Schicksal noch nicht sicher ist.

Nur eine der abgesetzten Serien ("Glory Days") wurde dabei allgemein als "zu schlecht" angesehen, mehrere hingegen als sehr gut ("The Tripods", "Dark Skies", "Counterstrike", "The Omega Factor") oder sogar "zu gut"/"zu anspruchvoll" ("Brimstone", "Welcome To Paradox") - das "zu gut" bzw. "zu anspruchsvoll", das ja zwei neuere Serien betrifft, wirft schon die Frage auf, ob viele Science-Fiction-Fans vielleicht zu konservativ für ihr eigenes Genre geworden sind. Science-Fiction ist doch eigentlich ein progressives Genre - da sollten Fans doch bereit sein, sich auf etwas Neues einzulassen, sonst würgen sie am Ende dem eigenen Genre die Luft ab. Die Diskussionen und Reaktionen auf das, was Many Coto "Neues" (?) mit "Star Trek: Enterprise" vorhat, sollte man vielleicht ebenso einmal unter diesem Gesichtspunkt verfolgen wie das "Bashing" der neuen "Galactica"-Serie von vielen Fans des Originals ...

Deutsches Leid

Allerdings hat der jeweils finanzierende Sender diesen Serien einst immerhin eine Minimalchance gegeben, ihr Publikum zu finden - der deutsche Fernsehzuschauer durfte von diesen dreizehn Serien gerade mal drei ("The Tripods", "Per Anhalter durch die Galaxis", "Dark Skies") sowie Fragmente der vierten ("Doctor Who") sehen - für den Rest blieb (und bleibt wohl auch) der Fernsehschirm dunkel - bei so anspruchsvollen und erfolgreichen Formaten wie "Versägt noch mal" oder "Opas letzter Wille" bleibt dafür eben einfach kein Platz.

Eigene Erfahrungen
Von einigen der besprochenen Serien ("Brimstone", "The Tripods", "Doctor Who", "Carnivàle", "Dark Shadows", "Per Anhalter durch die Galaxis", "NeverWhere", "Dark Skies") konnte ich mir auch dank hilfsbereiter Freunde im Ausland selbst ein Bild machen, was meinen Blick auf den "Mainstream" der Science-Fiction im Fernsehen insofern verändert hat, als sich meine persönlichen Anforderungen an diesen Mainstream deutlich erhöht haben - all diese Serien (besonders aber "Brimstone" und "NeverWhere") erreichen einen Level, den manche bekanntere Serie nie erreicht - beispielsweise ist "Stargate SG-1" seit der Reise durch diese Serien für mich nicht mehr von besonderem Interesse.

Fazit

Es hat viel Spaß gemacht, zunächst selbst etwas über mir bis dato weitgehend unbekannte SF-(TV-)Werke zu erfahren und danach darüber zu schreiben. Dass mir dabei auch noch in Gestalt von "Brimstone" und "NeverWhere" zwei absolute Perlen unterkamen (was die anderen Serien nicht abwerten soll), hat den Spaß natürlich nicht gerade gesenkt - die Hoffnung, dass auch Sie als Leser Ihren Spaß an der Reihe hatten und vielleicht auch Lust auf die ein oder andere vorgestellte Serie bekamen, ist - hoffentlich nicht völlig unbegründet - natürlich auch da.

Blick nach vorne

Obwohl die Reihe "SF beyond" mit dieser Ausgabe beendet ist, werden Sie in Zukunft nicht auf die Vorstellung von Serien verzichten müssen: Es erwarten Sie in den kommenden drei Corona-Ausgaben ausgewählte Serien abseits der Science-Fiction in dem Dreiteiler "Beyond Science-Fiction" - für das kommende Jahr ist eine Art "zweite Staffel" von "SF beyond" geplant - allerdings dann in anderer Form und in anderem Erscheinungsrhythmus als bisher - seien Sie gespannt.

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6. Ihre Meinung

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!


Corona Magazine #131
Anmerkung zum Vorwort

Das die GEZtapo kein sehr nettes Unternehmen ist, sollte hinlänglich bekannt sein. Aber man sollte auch nicht die Aussage unterschlagen, dass keine zusätzlichen Kosten bei Privatleuten anfallen, wenn diese eh' schon einen TV angemeldet haben.

- Karsten Schramm

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Corona Magazine #131
Interview mit Mike Hillenbrand

Ich habe das Interview mit Mike Hillenbrand [auf www.fantasyguide.de , Anm. d. Red.] sehr interessiert gelesen. Da er "vergessen hat", welche ämter er in seinem Studium innehatte, möchte ich ihm ein wenig unter die Arme greifen: Du warst Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Junge Presse Nordrhein Westfalen, mein Lieber. ;-) Es hat damals viel Spaß gemacht und ich finde es gut, dass Dich der Journalismus nicht ganz verloren hat!

- Matthias Kosakowski

Antwort der Redaktion:

Danke, jetzt weiß ich es wieder! :-)

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7. Tv-Tipps
(06. November - 19. November 2004)
Colorcode: PayTV österreich Schweiz

Samstag, 06. November 2004

14.25 Uhr SeaQuest
Der Zukunftsmensch
2x20 ATV+ Wdh
15.00 Uhr Die Unendliche Geschichte - Die Abenteuer gehen weiter (3)
Eine "Neu-Visualisierung" der klassischen Michael-Ende-Geschichte um Bastian, Atreju und der kindlichen Kaiserin.
CA
2001
RTL II Wdh
15.20 Uhr Andromeda
Friedhof der Schiffe
4x03 ATV+ 1st
16.00 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Böse Augen
5x06 Pro 7 Wdh
16.10 Uhr Farscape - Verschollen im All
Der rote Kristall
1x04 ATV+ Wdh
16.50 Uhr Smallville
Phoenix - Teil 2
3x02 RTL 1st
17.10 Uhr James Cameron's Dark Angel
Der Todeskuss
1x16 ATV+ Wdh
17.30 Uhr Enterprise
Böses Blut
2x20 Sat 1 1st
18.20 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Kampf der Titanen
5x22 ORF 1 Wdh
20.15 Uhr Die Unendliche Geschichte - Die Abenteuer gehen weiter (4)
Eine "Neu-Visualisierung" der klassischen Michael-Ende-Geschichte um Bastian, Atreju und der kindlichen Kaiserin.
CA
2001
RTL II Wdh
20.15 Uhr Runaway Jane - Allein gegen Alle!
Teri Hatcher als Computerexpertin, deren Sohn entführt wird, und die auch noch einen Mord angehängt bekommt.
US
2001
ATV+ 1st
20.15 Uhr Total Recall - Die totale Erinnerung
Arnold Schwarzenegger bucht eine virtuelle Reise zum Mars. Und dabei findet er heraus, dass er nicht der ist, der er denkt zu sein. Und er wird daraufhin verfolgt.
US
1990
Sci Fi Wdh
21.10 Uhr The Green Mile
Tom Hanks als Gefängniswärter im Todestrakt.
US
1999
ORF 1 Wdh
22.00 Uhr Bad Boys - Harte Jungs
Will Smith und Martin Lawrence auf der Jagd nach den Killern, die Heroin im Wert von 100 Millionen Dollar aus der Aservatenkammer gestohlen haben.
US
1995
Pro 7 Wdh
22.15 Uhr Nick Knight - Der Vampircop
Der Racheengel
1x03 Tele 5 Wdh
23.10 Uhr The Hunger
Hüter ihrer Träume
2x03 Tele 5 1st
23.10 Uhr Der Exorzist - Director's Cut
Ein Mädchen ist von Dämonen besessen. Und diese sollen nun ausgetrieben werden.
US
1973
SF 1 Wdh
01.00 Uhr Der teuflische Mr. Frost
Jeff Goldblum als 24-facher Mörder. In der Psychatrie gibt er nach zwei Jahren seine wahre Identität preis.
FR/UK
1990
ZDF Wdh
01.00 Uhr Alias
Mea Culpa
1x09 ATV+ Wdh
01.35 Uhr The Green Mile
Tom Hanks als Gefängniswärter im Todestrakt.
US
1999
ORF 1 Wdh

Sonntag, 07. November 2004

10.35 Uhr Runaway Jane - Allein gegen Alle!
Teri Hatcher als Computerexpertin, deren Sohn entführt wird, und die auch noch einen Mord angehängt bekommt.
US
2001
Pro 7 Wdh
15.20 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Yamira
3x13 Pro 7 1st
15.10 Uhr Star Trek - Der Aufstand
Picard und Co. versuchen einen Planeten voller Unsterblicher zu retten.
US
1998
Kabel 1 Wdh
16.00 Uhr Enterprise
Cogenitor
2x21 Sat 1 1st
16.05 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Nostradamus
2x16 Pro 7 Wdh
16.45 Uhr Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten
Schriftstellerin reist nach Kolumbien, um ihre Schwester mit einer Schatzkarte freizukaufen. Dazu kommt noch ein Abenteurer, und schon geht es rund.
MX/US
1984
ORF 1 Wdh
17.05 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Der goldene Falke
2x17 Pro 7 Wdh
18.15 Uhr Stargate
Kurt Russel geht mit James Spader durch das Stargate in eine andere Welt, in der noch der Sonnengott RA regiert und die Menschen unterjocht.
FR/US
1994
Sci Fi Wdh
20.15 Uhr A.I. - Künstliche Intelligenz
Von Stephen Spielberg. Das Märchen um einen kleinen Roboterjungen, der lieben kann.
US
2001
Pro 7 1st
20.15 Uhr A.I. - Künstliche Intelligenz
Von Stephen Spielberg. Das Märchen um einen kleinen Roboterjungen, der lieben kann.
US
2001
ORF 1 1st
20.15 Uhr Kalifornia
Ein Reporterpaar macht eine Reportage über Serienkiller. Dabei nehmen sie zwei Tramper mit, ohne zu wissen, dass sie damit ihre Story quasi mit herumschleppen. Mit Brat Pitt und David Duchovny
US
1993
13th Street Wdh
20.30 Uhr A.I. - Künstliche Intelligenz
Von Stephen Spielberg. Das Märchen um einen kleinen Roboterjungen, der lieben kann.
US
2001
SF 1 1st
21.50 Uhr Schrei, denn ich werde dich töten
Das übliche. Teenager auf Abschlussfeier, zu der uneingeladen ein Serienkiller kommt ...
DE
1999
ATV+ Wdh
22.20 Uhr The Order
Jean-Claude Van Damme auf der Suche nach seinem in Israel verschwundenen Vater.
US
2001
VOX Wdh
00.15 Uhr Pentagramm - Die Macht des Bösen
Ein geisteskranker Killer lässt sich auch von seiner Hinrichtung nicht aufhalten. Er besetzt einfach lebende Menschen und tötet munter weiter.
US
1990
RTL Wdh
01.00 Uhr A.I. - Künstliche Intelligenz
Von Stephen Spielberg. Das Märchen um einen kleinen Roboterjungen, der lieben kann.
US
2001
Pro 7 Wdh
01.20 Uhr A.I. - Künstliche Intelligenz
Von Stephen Spielberg. Das Märchen um einen kleinen Roboterjungen, der lieben kann.
US
2001
ORF 1 Wdh

Montag, 08. November 2004

17.00 Uhr Pretender
Der einzige Zeuge
1x18 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Worfs Brüder
1x20 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr CSI: Miami
Nur 24 Stunden
1x17 VOX Wdh
21.45 Uhr Stargate
Wiedergutmachung, 1
6x01 ATV+ Wdh
22.15 Uhr Demolition Man
Sylvester Stallone ist der Demolition Man, ein Cop, der aufgrund seiner 'erst schießen, dann an die Regeln denken'-Menatlität zu Haft in einem Eisblock verurteilt wird. In der Zukunft wird einer seiner Erzgegner aufgetaut, und er ist der Einzige, der sich mit dem Bösewicht messen kann.
UK
1993
ZDF Wdh
22.15 Uhr Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Parallele
3x08 Kabel 1 Wdh
22.40 Uhr Stargate
Wiedergutmachung, 2
6x02 ATV+ Wdh
22.40 Uhr 24
10.00 bis 12.00 Uhr
1x11, 1x12 SF 2 Wdh
22.45 Uhr CSI: Miami
Flammendes Inferno
1x22 ORF 1 Wdh
23.15 Uhr Seven Days - Das Tor zur Zeit
Religiöse Fanatiker
3x07 Kabel 1 Wdh
00.15 Uhr Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Blick in die Zukunft
1x07 Kabel 1 Wdh

Dienstag 09. November 2004

17.00 Uhr Pretender
Der Auftragskiller
1x19 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Waffenhändler
1x21 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Ghostbusters II
Dan Aykroyd und Bill Murray auf der Jagd nach einem lange verstorbenen Fürsten.
US
1989
Kabel 1 Wdh
22.15 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Der Kreis schließt sich
2x14 VOX 1st
23.05 Uhr Millennium
Die Phantasien des Jose Chung
2x09 Kabel 1 Wdh
23.20 Uhr C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Die Angst im Nacken
4x03 ORF 1 Wdh
23.45 Uhr C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Nicht schuldig
4x12 SF 1 1st
00.30 Uhr CSI: Miami
Nur 24 Stunden
1x17 VOX Wdh

Mittwoch, 10. November 2004

17.00 Uhr Pretender
Das Findelkind
1x20 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Seuche
1x22 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Speed 2
Sandra Bullock auf einem Kreuzfahrtschiff. Und wieder lässt sich die Bremse nicht treten.
US
1997
SF 2 Wdh
20.15 Uhr 3 Engel für Charlie
Nach der gleichnamigen Serie und mit Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu. Strory? Da kommt noch ein Computergienie vor. Und ein ganz böser Plan.
US/DE
2000
ORF 1 Wdh
20.15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Kinderspiele
4x10 VOX 1st
21.50 Uhr Payback - Zahltag
Mel Gibson wird nach einem Coup von seinem Kollegen um sein Geld und seine Frau betrogen. Zusätzlich wird er auch noch niedergeschossen. Als er wieder gesund ist, fordert er seinen Anteil.
US
1997
ORF 1 Wdh
22.10 Uhr Profiler
Das Versprechen
4x09 VOX Wdh
23.05 Uhr Poltergeist
Der Seelensammler
4x11 VOX Wdh
23.20 Uhr Buffy - Im Bann der Dämonen
Die Auferstehung (1)
6x01 VOX Wdh
00.10 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Kinderspiele
4x10 VOX Wdh
23.20 Uhr Angel - Jäger der Finsternis
Herzflattern
3x01 VOX Wdh
02.50 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Der Kreis schließt sich
2x14 VOX Wdh

Donnerstag, 11. November 2004

17.00 Uhr Pretender
Leben und sterben lassen
1x21 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die schwarze Seele
1x23 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Aus dem Reich der Toten
2x20 tele5 Wdh
20.45 Uhr Fahrenheit 451
In der Zukunft sind Bücher verboten. Feuerwehrmann Montag hat den Auftrag, alle Bücher zu verbrennen. Als er die Lehrerin Clarisse kennenlernt, überdenkt er seine überzeugungen.
UK
1966
arte Wdh
21.10 Uhr Poltergeist
Das Tor zur Unterwelt
2x19 tele5 Wdh
23.50 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Die Neue
1x10 ORF 1 Wdh
01.05 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Stumme Schreie
1x20 ORF 1 Wdh

Freitag, 12. November 2004

17.00 Uhr Pretender
Blutsbande
1x22 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Begegnung mit der Vergangenheit
1x24 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr The Arrival - Die Ankunft
Ein Astronom entdeckt Anzeichen für intelligentes Leben. Und lernt es viel näher kennen als ihm lieb ist.
US/MX
1996
RTL II Wdh
20.15 Uhr Jane Doe
Teri Hatcher als Computerexpertin, deren Sohn entführt wird, und die auch noch einen Mord angehängt bekommt.
US
2001
VOX 1st
20.15 Uhr Waterworld
Kevin Costner in einer postapokalyptischen Wasserwelt auf der Suche nach Land. Und der Frage: In einer Welt fast nur aus Wasser, wie wasche ich mich da?
US
1995
Sci Fi 1st
22.30 Uhr The Second Arrival - Die Wiederkehr
Die Aliens von eben probieren es gleich nochmal.
US
1998
RTL II Wdh
22.35 Uhr Alias
Letzte Rettung
1x10 ATV+ Wdh
23.10 Uhr From Dusk Till Dawn
Kult von und mit Quentin Tarantino. Ein paar Mörder nehmen die Familie eines Priesters als Geisel und treffen auf ihrer Flucht auf eine Bar voller Vampire.
US/UK
1997
13th Street Wdh

Samstag, 13. November 2004

12.55 Uhr The Arrival - Die Ankunft
Ein Astronom entdeckt Anzeichen für intelligentes Leben. Und lernt es viel näher kennen als ihm lieb ist.
US/MX
1996
RTL II Wdh
14.25 Uhr SeaQuest
Der Knastbruder
2x21 ATV+ Wdh
15.10 Uhr The Second Arrival - Die Wiederkehr
Die Aliens von eben probieren es gleich nochmal.
US
1998
RTL II Wdh
15.20 Uhr Andromeda
Ausgespielt
4x04 ATV+ 1st
16.05 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Barbas
5x07 Pro 7 Wdh
16.10 Uhr Farscape - Verschollen im All
Gefährliche Besucher an Bord
1x04 ATV+ Wdh
16.55 Uhr Smallville
Gejagt!
3x03 RTL 1st
17.10 Uhr James Cameron's Dark Angel
Wie ein wildes Tier
1x18 ATV+ Wdh
17.30 Uhr Enterprise
Regeneration
2x22 Sat 1 1st
18.20 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Kampf der Titanen
5x23 ORF 1 Wdh
20.15 Uhr Jason und der Kampf um das Goldene Vlies
Jason und die Argonauten ziehen aus, um das Goldene Vlies zu stehlen. Basiert auf einer alten griechischen Heldensage.
US
2000
RTL Wdh
20.15 Uhr Max Q - Emergency Landing
Ein Shuttle strandet im Weltall. Mit allen Problemen, die dazugehören: Ex-Frauen, Kamerateams und Sauerstoffmangel.
US
1998
VOX Wdh
22.05 Uhr Zeig keine Angst
Das übliche. Teenager auf Abschlussfeier, zu der uneingeladen ein Serienkiller kommt ...
DE
1999
RTL Wdh
22.10 Uhr Rollerball
Remake des Films um einen extrem brutalen Sport auf Rollschuhen. Mit Jean Reno.
DE/US
2000
Pro 7 Wdh
22.15 Uhr Nick Knight - Der Vampircop
Weg zur Unsterblichkeit
1x04 Tele 5 Wdh
23.10 Uhr The Hunger
Der Zorn Gottes
2x04 Tele 5 1st
22.05 Uhr Living Target
Kickboxer erwischt versehentlich Zünder für Atombomben. Nun sind Terroristen, Polizisten und so weiter hinter ihm her. Und entführen sogar seine Freundin.
IE
2000
RTL II Wdh
01.00 Uhr Alias
Letzte Rettung
1x10 ATV+ Wdh

Sonntag, 14. November 2004

13.00 Uhr James Cameron's Dark Angel
Wie ein wildes Tier
1x18 ATV+ Wdh
13.15 Uhr Ghostbusters
Dan Aykroyd und Bill Murray als Geisterjäger, die versuchen, das öffnen eines Tors in eine andere Dimension zu verhindern.
US
1984
Kabel 1 Wdh
14.30 Uhr Das Wunder in der 8. Straße
Ein paar Mini-Ufos landen in einem vom Abriss bedrohtem Haus, und helfen den Bewohnern ihre Heimat zu beschützen.
US
1987
SF 2 Wdh
14.50 Uhr Max Q - Emergency Landing
Ein Shuttle strandet im Weltall. Mit allen Problemen, die dazugehören: Ex-Frauen, Kamerateams und Sauerstoffmangel.
US
1998
VOX Wdh
15.10 Uhr Ghostbusters II
Dan Aykroyd und Bill Murray auf der Jagd nach einem lange verstorbenen Fürsten.
US
1989
Kabel 1 Wdh
15.10 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Die Entscheidung
3x14 Pro 7 1st
16.00 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Im Ungewissen
7x17 Sat 1 Wdh
16.05 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Das Zepter
2x18 Pro 7 Wdh
16.45 Uhr Auf der Jagd nach dem Juwel vom Nil
Schriftstellerin reist in den Nahen Osten, um die Biographie eines Machthabers zu schreiben. Und zusammen mit ihrem Abenteurer-Freund ein Juwel zu finden.
MX/US
1985
ORF 1 Wdh
17.00 Uhr Enterprise
Erstflug
2x23 Sat 1 1st
20.15 Uhr 3 Engel für Charlie
Nach der gleichnamigen Serie und mit Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu. Strory? Da kommt noch ein Computergienie vor. Und ein ganz böser Plan.
US/DE
2000
Pro 7 Wdh
20.15 Uhr Nur noch 60 Sekunden
Profiautodiebe müssen schnell 50 Nobelkarossen stehlen. Mit Nicholas Cage.
US
2000
ORF 1 Wdh
22.30 Uhr The Replacement Killers
Ein Killer bringt es nicht übers Herz, einen Auftrag auzuführen. Deswegen werden ihm ein paar Ersatzkiller auf den Hals gehetzt.
US
1998
Kabel 1 Wdh
01.15 Uhr Rollerball
Remake des Films um einen extrem brutalen Sport auf Rollschuhen. Mit Jean Reno.
DE/US
2000
Pro 7 Wdh
02.55 Uhr 3 Engel für Charlie
Nach der gleichnamigen Serie und mit Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu. Strory? Da kommt noch ein Computergienie vor. Und ein ganz böser Plan.
US/DE
2000
Pro 7 Wdh

Montag, 15. November 2004

17.00 Uhr Pretender
Aus dem Reich der Toten
2x01 VOX Wdh
17.45 Uhr Die Verschwörung
Worfs Brüder
1x25 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr CSI: Miami
Der Drahtzieher
1x18 VOX Wdh
21.50 Uhr Stargate
Notlandung
6x03 ATV+ Wdh
22.15 Uhr Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Die Autopsie
3x09 Kabel 1 Wdh
22.45 Uhr Stargate
Virus aus dem Eis
6x04 ATV+ Wdh
22.40 Uhr 24
12.00 bis 14.00 Uhr
1x13, 1x14 SF 2 Wdh
22.45 Uhr CSI: Miami
Drogenwahn
1x23 ORF 1 Wdh
23.15 Uhr Seven Days - Das Tor zur Zeit
Bomben auf Neverland
3x08 Kabel 1 Wdh
00.15 Uhr Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Seelenwanderung
1x08 Kabel 1 Wdh

Dienstag 16. November 2004

17.00 Uhr Pretender
Panzerknacker
2x02 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die neutrale Zone
1x26 Kabel 1 Wdh
22.15 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Man kann nie wissen
2x15 VOX 1st
23.20 Uhr Millennium
Morgen und morgen und morgen
2x10 Kabel 1 Wdh
23.20 Uhr C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Hitzewelle
4x04 ORF 1 Wdh
23.45 Uhr C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Der Saubermann
4x13 SF 1 1st
00.25 Uhr CSI: Miami
Der Drahtzieher
1x18 VOX Wdh

Mittwoch, 17. November 2004

17.00 Uhr Pretender
Schwindelnde Höhe
2x03 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Das Kind
2x01 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Dune - Krieg um den Wüstenplaneten (1)
Nach Frank Herberts Roman. Es geht um die Kinder von Paul Atreides.
DE/US
2003
RTL II Wdh
20.15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Nicht schuldig
4x11 VOX 1st
22.10 Uhr Profiler
Doppeltes Spiel
4x10 VOX Wdh
23.05 Uhr Poltergeist
Hexenjagd
4x12 VOX Wdh
23.20 Uhr Buffy - Im Bann der Dämonen
Die Auferstehung (2)
6x02 VOX Wdh
00.10 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Nicht schuldig
4x11 VOX Wdh
23.20 Uhr Angel - Jäger der Finsternis
Tödliche Visionen
3x02 VOX Wdh
02.50 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Man kann nie wissen
2x15 VOX Wdh

Donnerstag, 18. November 2004

17.00 Uhr Pretender
Mode, Models und Intrigen
2x04 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Illusion oder Wirklichkeit?
2x02 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Feuer aus der Erde
3x03 tele5 Wdh
21.10 Uhr Poltergeist
Der Hexer
2x20 tele5 Wdh
23.55 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Der verhängnisvolle Ausflug
1x11 VOX Wdh
01.30 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Niedere Instinkte
1x20 ORF 1 Wdh

Freitag, 19. November 2004

17.00 Uhr Pretender
Entstellt
2x05 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Sherlock Data Holmes
2x03 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Congo
Ein Team sucht im Kongo nach Diamanten. Nachdem das Team von Tieren angegriffen wird, wird ein zweites losgeschickt.
US
1995
Pro 7 Wdh
20.15 Uhr Apollo 13
Nach einem technischen Defekt ist die Crew der Apollo 13-Raumkapsel in größter Gefahr. Nach einer wahren Begebenheit und mit Tom Hanks.
US
1995
VOX Wdh
21.55 Uhr Braveheart
Mel Gibson als schottischer Nationalheld, der sich im 13. Jahrhundert gegen die Engländer auflehnt.
US
1995
ORF 1 Wdh
22.10 Uhr Alias
Geständnis
1x11 ATV+ Wdh

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8. Rating Report
von Martin Seebacher

Vor rund vier Wochen ist nun die vierte Staffel von "Star Trek: Enterprise" auf ihrem neuen Sendeplatz am Freitag gestartet. Die ersten Quoten liegen bereits vor. Im Durchschnitt sahen knapp drei Millionen Zuschauer die ersten drei Folgen. Der Wert liegt zwar deutlich unter dem Durchschnitt der dritten Staffel, aber für UPN hat sich der Sendeplatz dank "Star Trek: Enterprise" um gut 25% verbessert. Zudem konnte bisher jede Folge (bisher gibt es Daten bis zur Folge drei) an Zuschauern zulegen. Der Serie hat die Verlegung auf den Freitag also nicht gut getan, dem Sendeplatz aber schon. Die weitere Entwicklung bleibt also spannend. "America’s Next Top Model", das nun den früheren Sendeplatz von "Star Trek: Enterprise" innehat, konnte dort die früheren "Enterprise" Quoten um 10% übertreffen.

Auch "Smallville" ist - wie bereits in der letzten Ausgabe berichtet - gestartet. Die Premierenfolge der vierten Staffel konnte über sechs Millionen Zuschauer anziehen. Damit war sie die erfolgreichste Serie auf dem WB Network in dieser Woche, vor dem Dauerbrenner "Seventh Heaven" (dt. "Eine himmlische Familie") und den "Gilmore Girls". Insgesamt hat "Smallville" im Vergleich zu den ersten Folgen der dritten Staffel aber rund 13% an Zuschauern verloren.

Die "CSI" Serien konnten weiter zulegen, "CSI: Miami" konnte im Vergleich zum Vorjahr mit seinen ersten paar Folgen um rund 20% zulegen, die Mutterserie "CSI: Crime Scene Investigation" immerhin auch noch mal um 10%.

"Lost", die neue Serie von "Alias"-Erfinder J. J. Abrams, läuft noch immer höchst erfolgreich und konnte weiterhin bis zu 17 Millionen Zuschauer anziehen.

Verloren gegenüber dem letztjährigen Saisonauftakt haben "Charmed" mit minus 15% und "Joan of Arcadia" (dt. "Die himmlische Joan") mit einem Verlust von 27% der Zuschauer.

Auch in Deutschland hat "Die himmlische Joan" derzeit Probleme. Seit dem Start der Serie sinken die Zuschauerzahlen. Zuletzt lagen die Marktanteile in der Zielgruppe der 14-49-Jährigen deutlich unter 10% - für ProSieben auf diesem Sendeplatz auf Dauer sicher zu wenig.

Durch den Start der vierten Staffel von "Smallville" bei RTL und der Fortsetzung der "Enterprise"-Ausstrahlungen auf Sat.1 werden die nächsten Wochen in Deutschland recht interessant werden.

Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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9. Kunterbunt
Science-Fiction beyond 1x13: The Omega Factor
von Matthias Pohlmann

In den Weiten des Internets wird diese BBC-Serie aus dem Jahre 1979 vielfach als "Diebesgut" bezeichnet - warum das so ist, erklärt ein Blick auf die

Handlung:
Das "Department 7" ist eine geheime Abteilung des britischen Geheimdienstes MI5. Geleitet wird diese Abteilung von Roy Martindale (John Carlisle) und Dr. Anne Reynolds (Louise Jameson). Ihre Aufgabe ist es, das Übernatürliche - den "Psi-Factor" - zu untersuchen - Fans von "Akte X" sollte dieser Plot nicht gänzlich unbekannt sein.

Der Journalist Tom Crane (James Hazeldine) hat den gleichen Auftrag - von einer Sonntagszeitung und trifft auf die beiden - eine Variante, die "Akte X" von seinem kaum zu verleugnenden Vorbild nicht übernommen hat.

Besetzung:
James Hazeldine gilt unter britischen Theaterfans als herausragender Shakespeare-Darsteller - sein bekanntester BBC-TV-Auftritt ist der des Feuerwehrmannes Mike 'Bayleaf' Wilson in der Serie "London’s Burning" aus dem Jahr 1988. Deutschen Fernsehzuschauern dürfte der am 17. Dezember 2002 im Alter von 55 Jahren verstorbene Schauspieler vielleicht als Mark im TV-Film "Gewagtes Spiel" ("Business As Usual") bekannt sein.

Louise Jameson ist den "Dr. Who"-Fans keine Unbekannte - hier war sie Leela (1977-78). Manche kennen sie vielleicht auch als Tania Braithwaite aus "The Secret Diary of Adrian Mole Aged 13¾" ("Das geheime Tagebuch des Adrian Mole, 13¾") und anderen - größtenteils leider nie in Deutschland ausgestrahlten - britischen Produktionen.

John Carlisle dürfte man am ehesten als DI Alan Ward aus "New Scotland Yard" ("Ein Fall für Scotland Yard") kennen - wer den Film "The Bunker" (dt. DVD-Titel: "Der Bunker") gesehen hat, durfte ihn dort als Pvt. Mirus sehen.

Crew:
Erfunden wurde die Serie von Jack Gerson, der von 1962 bis 1980 an acht BBC-Produktionen mehr oder weniger maßgeblich beteiligt war, von denen es keine auf die deutschen TV-Bildschirme schaffte. Unter den Autoren findet sich neben einigen weniger bekannten Namen auch Anthony Read ("Dr. Who", "Die Profis", "The Tribe - Welt ohne Erwachsene"), die Musik stammt von Anthony Isaac - für so manchen Soundtrack einer britischen Serie verantwortlich - siehe auch "SF beyond 1x11" zu "Counterstrike".

Things Left Unsaid:
"Better than The X-Files" ist der kurze Kommentar der Seite "SciFi TV" zu dieser Serie - eine Einschätzung, die auch von manchen Forenpostern geteilt wird - mangels eines eigenen Eindrucks von "The Omega Factor" sei dies hier einfach unkommentiert wiedergegeben.

Erstausstrahlung NBC: 13.06.1979-15.08.1979
Erstausstrahlung Deutschland: Fehlanzeige (wieder mal)

Damit verabschiedet sich "SF beyond" für’s Erste - lassen Sie sich kein X für ein Psi vormachen.

Informationen zum Thema:
http://www.corona-magazine.net/forum/viewtopic.php?t=10 - SF beyond im Corona Forum
SF beyond spezial: Reisebericht aus den Randzonen der Science Fiction

Das neue Corona Magazine-Forum im SF-Netzwerk
von Michael Kellen

"Ich steh auf gute Ideen." sagte Corona Magazine-Herausgeber Mike Hillenbrand unlängst in einem Interview, das die Website www.fantasyguide.de mit ihm führte. Darum ist es nicht überraschend, dass sich das Corona Magazine mit Erscheinen der Ausgabe #132 am 3.11.2004 an einer guten Idee
beteiligt: Dem SF-Netzwerk! Das Gemeinschaftsprojekt von Scifiboard.de und SF-Buchforum.de ist ebenfalls ein privates, nichtkommerzielles Angebot und wird - wie fast immer in der SF-Szene - durch die mitwirkenden Redakteure, registrierte Mitglieder und Gäste gestaltet. Neben der altehrwürdigen Website phantastik-news.de und dem Online-Magazine "Alien Contact" beteiligt sich nun auch das Corona Magazine an der Idee - und zieht mit seinem in das dortige Diskussionsforum ein. Neben dem eigens für Corona Magazin-Leser bereitgestellten Forum findet der interessierte Besucher auch jede Menge anderer interessanter Inhalte, egal ob literarischer oder medialer Natur. Romane, Kinofilme und Fernsehserien werden im Forum des SF-Netzwerk ebenso besprochen wie zukünftig auch die Inhalte des Corona Magazines. Dessen Eingangs erwähnter Mit-Herausgeber wird übrigens auch am 19. November im ersten Anlauf eines neuen SF-Stammtisches in NRW dabei sein, dessen Existenz in diesem Forum, Rubrik "Fandom", diskutiert, geplant und verwirklicht wurde. Er steht halt auf gute Ideen..

Ob Sie nun Interesse am SF-Stammtisch NRW haben, über Star Trek, Farscape, Alien vs. Predator oder den neuen Roman Ihres Lieblingsautors sprechen wollen - das Forum des SF-Netzwerk bietet Ihnen für jeden Anlass den richtigen Gesprächspartner. Und Kritik, Lob oder Fragen an die Redakteure des Corona Magazines ist dort selbstverständlich auch nicht verkehrt. Wir erwarten Sie dort. Ihre bisherigen Mitgliedsdaten wurden übrigens übernommen, d.h. Sie müssen sich nicht neu registrieren. Bis bald im Forum!

Informationen zum Thema:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php - Das neue Heim des Corona Magazine-Forum ist zu finden in der Rubrik "Media"

Die Nacht der lebenden Loser
von Corona Magazine mit Textmaterial von Constantin Film

Schon einmal nach einem Alptraum aufgewacht und dich so richtig mies gefühlt? Wie ein Zombie zum Frühstückstisch gewankt und keinen Hunger gehabt? Dieses Gefühl kennen Philip (Tino Mewes), Wurst (Manuel Cortez) und Konrad (Thomas Schmieder) auch. Mit einem kleinen, aber feinen Unterschied. Sie sind wirklich Zombies!!!
Nach einem mächtig in die Hose gegangenen Friedhofs-Spektakel, müssen sich die drei Knalltüten jetzt neben dem nervigen Schulalltag und pubertierenden Beziehungsproblemen auch noch mit abfallenden Körperteilen herumschlagen! Was für ein Desaster ... Weil der sonst so brave Konrad zudem anfängt, seine Mitschüler mit dem Pausenbrot zu verwechseln und der stets lebensfrohe Partyhengst Wurst sich noch sexgieriger und trinkfester als sonst in Szene setzt, bleibt es an dem nur notdürftig zusammengeflickten Philip hängen, den lästigen Fluch loszuwerden. Leichter gesagt als getan, schließlich bleiben ihm nur 36 Stunden. Gut, dass Philips Nachbarin Rebecca (Collien Fernandes) über einen gewissen Draht zur dunklen Seite verfügt ..

Constantin Film präsentiert in Co-Produktion mit Hofmann & Voges die Filmproduktion "Die Nacht der lebenden Loser", eine frech-frivole Zombiekomödie von Matthias Dinter ("Feuer, Eis und Dosenbier"). In den Hauptrollen des mit verblüffenden Spezialeffekten versehenen Horrorspaßes werden Tino Mewes ("Liegen lernen"), Manuel Cortez ("Autobahnraser") und Thomas Schmieder ("Die Klasse von ’99") zu Untoten, während Viva-Vjane Collien Fernandes ("Autobahnraser") und Nadine Germann als Schulschönheiten den Jungs mit den Waffen der Frauen gehörig einheizen.

Übrigens: Die Ursprünge von Halloween gehen auf die Kelten zurück. Nach keltischem Glauben übergab in der Nacht vom 31. Oktober das Leben (der
Sommer) die Herrschaft für ein halbes Jahr an den Tod (den Winter), wobei die Toten die Gelegenheit hatten sich unter die Lebenden zu mischen. Man glaubte, dass die Seelen der Toten sich in dieser Nacht den Körper eines Lebenden suchten. Um den eigenen Körper zu schützen brachten die Kelten Opfer zur Besänftigung der Toten, unter anderem auch in Form von köstlichen Zubereitungen.

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

Neues aus dem Basilisk Verlag.
von Corona Magazine mit Textmaterial des Basilisk Verlags

Ende 2005 bringt der Basilisk-Verlag den Fantasy-Roman "Season of Peril" aus der Feder des amerikanischen Autors Michales Warwick Joy in einer limitierten Sonderauflage auf den Markt. "Season of Peril" erschien im April 2004 im amerikanischen Verlagshaus TigressPress und konnte bereits viele gute Kritiken einheimsen. Barry Hunter von Baryon Review schreibt über "Season of Peril":

"Season of Peril" ist eine außerordentlich gut geschriebene Geschichte, die Anklänge an Burroughs und Terry Brooks aufweist. Es ist ein Schwert-und-Mystery-Märchen, von dem sich fast jeder Leser angesprochen fühlen wird. Gehen Sie auf Nummer Sicher und finden Sie heraus, ob Sie einer davon sind.

Das Buch wird von unserer Autorin Antje Ippensen (24. Buchstabe) sorgfältig übersetzt. Das Titelbild wurde von David Deen geschaffen, der bereits die Innenillustrationen zum "Hüter des Taermons" zeichnete. Erste Informationen zum Buch gibt es hier: http://www.basilisk-verlag.de

Patrick J. Griesers neuste Fantasy-Trilogie "Der Mantel der Finsternis" nähert sich ihrer Fertigstellung. In den nächsten Wochen wird der erste Band (Titel: Die Katakomben) in den Druck gehen. Worum geht es in dieser neuen Fantasy-Serie? Hier ein kurzer Ausschnitt:

Eine Welt liegt im Sterben ...

Auf dem Planeten Hera mehren sich die Anzeichen einer Katastrophe: Ozeane trocknen aus, Dürre entsteht, Trinkwasser wird knapp, dekadente Stadtstaaten beherrschen die Welt und sehen dem schleichenden Untergang tatenlos zu. Metalle sind so kostbar geworden, dass Männer für sie in den Krieg ziehen würden. In diesen unheilvollen Zeiten sucht das Böse die alte Stadt Pangaion heim. Ein untoter Zauberer schmiedet in den Tiefen der Katakomben finstere Pläne ...

Das Buch wird in einer limitierten Taschenbuchauflage mit mehr als 300 Seiten Umfang und zahlreichen Innenillustrationen und Kartenmaterial erscheinen. Band 1 kann bereits über den Online-Shop des Verlages vorbestellt werden. Weitere Informationen (Illustrationen etc.) gibt es auf den Verlagsseiten:
http://www.basilisk-verlag.de

Mittlerweile ist auch Band 5 der "Gallagher - Chroniken" von SF-Autor Achim Hiltrop erschienen:

Als seine Heimatwelt Trusko VII sich vom Königsreich Kerian lossagt, kämpft Clou Gallagher an vorderster Front. In einer Undercover-Mission muss er ein Attentat vorbreiten ...

Das Buch kann zum Preis von 12.80? (Taschenbuchausgabe, 196 Seiten mit Innenillustrationen) über den Online-Shop des Verlages oder seine Vertriebspartner bezogen werden.

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

ALIEN CONTACT 62 mit einer Story von George R. R. Martin erschienen
von Corona Magazine mit Textmaterial von ALIEN CONTACT

Die neueste Ausgabe des Online-Magazins für Science-Fiction und Fantasy ist am 25.10.2004 erschienen.

ALIEN CONTACT 62 präsentiert die Erzählung "Manna vom Himmel" von George R. R. Martin in deutscher Erstveröffentlichung.

Darüber hinaus finden sich in Ausgabe 62 die Story "Ein geeignetes Forschungsobjekt" von Sabine Wedemeyer-Schwiersch als Erstveröffentlichung sowie den letzten Teil des preisgekrönten SF-Thrillers "Passionsspiel" von Sean Stewart.

Im Sekundärteil bringt ALIEN CONTACT ein Interview mit Herbert W. Franke, der von seinen vielseitigen Tätigkeiten und seinem Verhältnis zur Science-Fiction erzählt und schildert, wie es zu seiner Schaffenpause kam und worauf sich seine Leser in Zukunft freuen können. Christian Hoffmann beschäftigt sich eingehend mit "Science-Fiction und Satire", Ralf Lorenz mit B. F. Skinners Utopie "Walden Two" und Thomas Harbach stellt drei Endzeitklassiker vor.

Eine kleine Premiere feierte ALIEN CONTACT am 17.10. mit dem ersten Sonntags-Chat. Die Autorin Barbara Slawig stellte sich den Fragen der Leser. Das Chat-Protokoll findet sich ebenfalls in ALIEN CONTACT 62.

Abgerundet wird die Ausgabe durch Besprechungen aktueller Bücher, Filme und Computerspiele.

Informationen zum Thema:
http://www.alien-contact.de


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php

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10. DVD-Vorschau
(Neuerscheinungen im November 2004)

1984

Erscheinungsdatum: 9. November 2004
Spieldauer: 105 Minuten
Technische Daten: Deutsch DD 1.0, Englisch, Französisch, Spanisch; Untertitel: Französisch, Türkisch; Dolby, HiFi Sound, PAL
Featurettes: n/a

Verfilmung des Romans von George Orwell, in der die Vision eines totalitären überwachungsstaates entworfen wird. - Originalfassung.

Shopping-Tipps zum Thema:
"1984" - DVD zum Preis von 11,99 EUR

Christine (Special Edition)

Erscheinungsdatum: 9. November 2004
Spieldauer: 105 Minuten
Technische Daten: Deutsch (Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Französisch (Dolby Digital 2.0 Surround), Italienisch (Dolby Digital 2.0 Surround); Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Türkisch, Arabisch, Dänisch; Bildformat: 2.35:1; Dolby, HiFi Sound, Special Edition, PAL
Featurettes: Kommentare: John Carpenter, Keith Gordon; Entfallene Szenen (20); Filmdokumentationen; Trailer

Die Stärke des verklemmten Arnie ist sein Oldtimer, der sich als mordendes Monster entpuppt. Betulicher Fantasythriller nach der Bestseller-Vorlage vom Horrormeister Stephen King

Shopping-Tipps zum Thema:
"Christine (Special Edition)" - DVD zum Preis von 12,99 EUR

Edgar Allan Poe Collection

Erscheinungsdatum: 9. November 2004
Spieldauer: 243 Minuten
Technische Daten: Deutsch DD 1.0, Englisch DD 1.0, Französisch DD 1.0, Spanisch DD 1.0; Untertitel: Französisch, Spanisch, Dt. f. Hörg., Engl. f. Hörg., Niederländisch; Bild: 1:2,35/16:9; Mehrkanalton: Dolby Digital 1.0
Featurettes: n/a

Enthält: "Schwarze Geschichten", "Der Rabe" und "Die Verfluchten - Der Untergang des Hauses Usher"

Shopping-Tipps zum Thema:
"Edgar Allan Poe Collection" - 3 DVDs zum Preis von 22,99 EUR

CSI: Crime Scene Investigation - Season 3.1

Erscheinungsdatum: 22. November 2004.
Spieldauer: 450 Minuten
Technische Daten: Deutsch (Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1), Dolby, Surround Sound
Featurettes: n/a

Von Jerry Bruckheimer produzierte TV-Serie über ein Forensik-Team in Las Vegas, das Morden oder skurrilen Unfällen durch eine Menge eigenwilliger Tricks und Untersuchungsmethoden auf die Spur kommt.

Shopping-Tipps zum Thema:
"CSI: Crime Scene Investigation - Season 3.1" - DVDBox zum Preis von 54,00 EUR

The Day After Tomorrow & The Abyss

Erscheinungsdatum: 25. November 2004
Spieldauer: n/a
Technische Daten: Sprache: Deutsch; PAL
Featurettes: n/a

Roland Emmerichs jüngster Katastrophenfilm im Doppelpack mit "The Abyss". Weiter ist "The Day After Tomorrow" in Verbindung mit "Ice Age", "Independence Day" und "Master and Commander" erhältlich.

Shopping-Tipps zum Thema:
"The Day After Tomorrow/The Abyss" - 2 DVDs zum Preis von 23,99 EUR
"The Day After Tomorrow/Ice Age" - 2 DVDs zum Preis von 23,99 EUR
"The Day After Tomorrow/Independence Day" - 2 DVDs zum Preis von 23,99 EUR
"The Day After Tomorrow/Master and Commander" - 2 DVDs zum Preis von 23,99 EUR

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Erscheinungsdatum: 27. November 2004
Spieldauer: 136 Minuten
Technische Daten: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1; Untertitel: Deutsch, Englisch, Dt. f. Hörg.; Bild 1:2,40/16:9; Mehrkanalton: Dolby Digital EX 5.1
Featurettes: DVD ROM Featrues mit Web-Link: Hogwarts Chronologie, Magische Sammelkarten; Dokumentation: Johnny Vaughan und der Schrumpfkopf, Interviews mit der Besetzung; Erweiterte Szenen: Exklusives, bisher unveröffentlichtes Material; Interviews: Die Vision zum Leben erwecken: Ein aufschlussreiches Interview mit J.K. Rowling und den Filmemachern; US-Kinotrailer : USA-Kinotrailer von allen 3 Harry Potter-Filmen; u.v.m.

Lang ersehnter dritter Teil der Harry-Potter-Saga, bei dem der Mexikaner Alfonso Cuaron ("Y tu mama tambien") die Regie übernahm. Ein Muss für Fans. Auch als DVD-Box mit den ersten beiden Teilen erhältlich.

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11. Bringt eure Toten raus, man kann sie wenden: Shaun of the Dead
von Christian Humberg

Wir alle kennen das Gefühl: Die Beziehung ist zu Ende, der Partner beziehungsweise die Partnerin ist weg. Am Boden zerstört schleppt man sich durch die folgenden Tage, während einem der gesamte Bekanntenkreis mit lapidar erscheinenden "Es ist nicht das Ende der Welt"-Bemerkungen in den Ohren liegt. So geht’s auch Shaun, einem Londoner Endzwanziger, als seine Freundin Liz ihn in die Wüste schickt. Nur in einem Punkt unterscheidet sich Shauns Schicksal von unserem: In seinem Fall ist es das Ende der Welt! Zufälle gibt’s ...

Eine romantische Komödie. Mit Zombies.

Na, da haben wir aber noch mal Glück gehabt. Puh, für einen Moment hatte ich doch tatsächlich befürchtet, Hugh Grant zu begegnen. Romantische Komödie? Aus England?? Bibber. Doch der Zusatz "Mit Zombies" beruhigt, und richtig: Von den allseits bekannten GB-Filmnasen lässt sich hier eigentlich keiner blicken. Lang lebe die Königin.
Nein, "Shaun of the Dead" gehört ganz allein der jungen britischen Komikergarde, die sich - bis dato zumindest - noch im Fernsehen austobt. Genauer gesagt in den dortigen Sitcoms, und die haben in Britannien ja eine stolze Tradition. Simon Pegg und Edgar Wright sollten dies wissen, zeichnen sie doch mit "Spaced" für eine der besten aktuellen Sitcoms des Königreiches verantwortlich. Ähnlich dieser, setzten sie auch für ihren ersten Kinofilm auf das altbewährte Rezept, einen ganz normalen Typen (in dem Fall der von Pegg selbst gespielte Shaun) in eine absurde Situation zu setzen (in dem Fall in die Gesellschaft von Zombies) und zu sehen, wie er sich darin schlägt. Das hat in Form von "Spaced" auf Channel 4 geklappt, doch klappt es auch im Kino?
Wenn in diesen Tagen "Shaun of the Dead" die bundesdeutschen Leinwände erreicht, gibt es für den hiesigen Genrefan gleich mehrere Gründe durchzuatmen. Zum einen sollten wir dem Weltspartag danken (in meiner Kindheit war der 31. Oktober nämlich noch Weltspartag und Halloween nichts als ein unverständlicher Begriff aus amerikanischen TV-Serien, jawoll), dank dem sich einige Multiplexe erbarmt haben, den britischen Zombie-Spaß in ihr Programm zu hieven, der hier ansonsten wohl nie zu Leinwandehren gekommen wäre - in England lief der Film zwar recht ordentlich, aber nicht sehr lange, und fand erst nach seiner DVD-Auswertung ein breiteres Publikum. Zum anderen sollten wir dem Verleiher Dankesopfer bringen, weil er den ursprünglich anvisierten deutschen Titel Ein Zombie kommt selten allein (ich scherze nicht!) kurzfristig wieder verworfen hat und schlicht beim Originalnamen geblieben ist. Und schließlich sollten wir auch uns selbst danken, weil wir scharenweise in besagte Lichtspielhäuser rennen und diesen göttlich bescheuerten Film lieben werden. Und das werden wir doch, oder?!

Also, ich schon

"Shaun of the Dead" rockt. Das gleich mal vorweg, damit wir uns nicht missverstehen. Die Idee ist so hahnebüchen-genial, dass man sich höchstens darüber wundert, warum dieser Film nicht schon viel früher entstanden ist. Doch worum geht’s: Shaun ist ein 29-jähriger Elektrohändler aus London, dessen Leben eigentlich nicht alltäglicher verlaufen könnte. Er hat seine Freundin Liz, er hat seine Kumpels, allen voran den sprichwörtlichen best mate Ed, und er hat seinen Stamm-Pub, das Winchester. Das ist sein Leben, mehr braucht er nicht zum Glücklichsein. Liz aber schon, und so setzt sie ihrem Shaun die Pistole auf die Brust: der Pub oder ich.
Man muss Shaun zugute halten, dass er seine Beziehung wirklich retten will. Doch ist das Schicksal dagegen, und dafür, dass seine Idee mit dem feudalen Versöhnungs-Essen im teuren Restaurant an der Tischreservierung scheitert, kann er wirklich nichts. Okay, ein wenig schon, aber trotzdem - der Wille zählt. Nur sieht Liz das anders und setzt ihn vor die Tür. Zur gleichen Zeit mutieren alle Menschen nach und nach zu Zombies. Weiß der Geier, warum. Ist aber auch egal, denn der frischgebackene Single Shaun hat sowieso andere Sorgen, und sein Kumpel Ed sitzt ohnehin lieber bekifft vor der PlayStation, als auf die Straße zu gehen. Erst als der erste Untote in ihrem Garten steht, bemerken Shaun und Ed, dass sie vielleicht ein ziemliches Problem haben.
Spontan muss gehandelt werden. Ihr Plan sieht vor, Liz aus deren Wohnung zu retten, dann selbiges mit Shauns Mutter und Stiefvater zu tun und die gesamte Flüchtlingsgruppe an den einen Ort zu bringen, wo man aller Sorgen ledig wird. In den Pub.

Romeros witzige Erben

Man stelle sich mal vor, sowas würde in Deutschland jemand versuchen: möglichst viele TV-Komiker zu einem gemeinsamen Kinofilm zu bewegen. Das Ergebnis dürfte haarsträubend sein, und man muss nicht bis sieben *hust* Zwerge *hust* zählen können, um das zu erkennen. (Ohauera, was für ein Zaunpfahl ...) In England klappt’s. Darsteller aus Sitcoms wie "Spaced", "The Office" oder dem schlichtweg umwerfend bescheuerten Buchhändler-Drama "Black Books" geben sich bei "Shaun of the Dead" harmonisch die Baseballschläger in die Hand und plätten Untote in süßester Harmonie. Denn obwohl "Shaun ..." in erster Linie eben eine romantische Komödie ist, zollt der Film auch dem Genre des Zombiestreifens seine berechtigte Reverenz. Hier wird gemetzelt und gesplattert, ge-gored und um sich gebissen, dass George Romero seine wahre Freude haben dürfte. (Die hatte der "Night of The Living Dead"-Regisseur auch und schrieb Simon Pegg gleich einen Gastauftritt in seinem eigenen neuen Zombiefilm "Land of the Dead" auf den untoten Leib.) Besonders in der zweiten Hälfte der Produktion, nachdem alle Überlebenden den Weg in Shauns rettendes Auto gefunden haben, ebbt der Humorfaktor allmählich ab und macht gepflegter Zombie-Atmosphäre Platz, bleibt aber immer schön in Griffreichweite.
Die Filmzitate sind hier schon bald nicht mehr zählbar: "Night of the Living Dead", "Star Wars", "Zurück in die Zukunft" und natürlich "Dawn of the Dead" - die Rede ist hier vom Original, weniger vom durchaus gelungenen Remake - reihen sich spielerisch aneinander, wenn Shaun, Liz und Ed blutbeschmiert und mit Baseballschlägern im Anschlag durch Londons Straßen vagabundieren. Und Queen liefern den perfekten Soundtrack dazu, selbst Brian May dürfte bei dieser Verwendung seiner Musik Lachtränen vergießen.

Und was soll uns das sagen?

Na, was wohl? Ab ins Kino, aber schnell. Treiben Sie die Besuchszahlen in die Höhe, damit der Verleih, vom Erfolg des vermeintlichen Halloween-Lückenbüßers überrascht, auch noch eine ordentlich ausgestattete DVD nachschiebt. "Shaun of the Dead" bekommt hiermit das Humbi-Gütesiegel in Gold verliehen, und wem das als Qualitätsaussage nicht ausreicht, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

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12. conBEAT
Galileo 7 - "After Eight": Es geht weiter.

Nach der Con ist vor der Con und so arbeiten die Veranstalter bereits mit Nachdruck an der nächsten Galileo 7, der "After Eight", die vom 30. September bis zum 2. Oktober 2005 wieder im Swissôtel Neuss stattfinden wird.

Es können bereits Eintrittskarten und auch Hotelzimmer geordert werden. Die Hotelzimmerpreise für das Con-Hotel mussten leicht angehoben werden. So wird das Einzelzimmer 119 Euro und das Doppelzimmer 139 Euro, jeweils inklusive Frühstück, kosten. Die Preise verstehen sich pro Zimmer, nicht pro Person. Die Ticketpreise werden aber nicht angehoben. So liegt das Drei-Tages-Ticket noch immer bei 120 Euro für die Kategorie 1 und 99 Euro für die Kategorie 2. Der Unterschied zwischen den Kategorien besteht nur in den Sitzplätzen, Kategorie 1 sitzt weiter vorne, Kategorie 2 weiter hinten.

Für eine Gästeliste ist es zwar noch zu früh, aber die Veranstalter arbeiten bereits an einer Gästeliste, die der diesjährigen in nichts nachstehen soll. "Das heißt jedoch nicht, dass Patrick Stewart nächstes Jahr gleich nochmal kommt. Nicht nächstes Jahr ...", heißt es vielversprechend auf der Galileo 7-Homepage.

Es gibt übrigens neue Rufnummern für die Hotline. So erreicht man das Organisationsteam telefonisch ab sofort montags bis freitags, von 18 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 040-600200566. Faxe schickt man an die 040-600200497. Die alten Rufnummern bleiben aber bis auf weiteres aktiv.

Informationen zum Thema:
http://www.galileo7.de - Die offizielle Con-Seite

DTTS 2005: Das Dritte.

Am 19. März 2005 findet zum dritten Mal das DTTS in der Heinrich Heine Schule in Göttingen statt.

Das Programm:
15 Uhr: Einlass
15 Uhr: Magic-Karten Tournier just for fun (Moderation: Tanja Lond & Benjamin Grebe)
17:30 Uhr: 30 Min. Pause
18 Uhr: Einlass
18:15 Uhr: Begrüßung & Vorstellung der einzelnen Club´s und TD´s (Moderation: Alvaro Monteiro & Jonathan Kevin Lond)
18:30 Uhr: Eröffnung des Diskussionsforum, Thema: Ist Star Trek Tot? (Moderation: Alvaro Monteiro)
19:30 Uhr: Gemeinsames Abendessen
20:30 Uhr: Offen für Fan Filme und andere Interessante Projekte, Video-Beamer ist vorhanden. Moderation: Jonathan Kevin Lond) Panel: Fest zugesagt haben Homeplanet Cinema (FanFilm) und Robert Vogel (Stargate Atlantis). More to come ...
22:30 Uhr: Witzige Video Clips
23:00 Uhr: Spiel und Spaß per Eye Toy & Singstar, Möglichkeit für Brettspieler und Kartenspieler sich mit Gleichgesinnten zu dualisieren
01 Uhr: Ende der Veranstaltung

Wer sich für diese Veranstaltung anmelden möchten, hat noch bis zum 06. Januar 2005 die Möglichkeit. Abendkasse ist nicht möglich. Verkleidete Besucher erhalten 50 Prozent Rabatt auf den Eintritt.

Informationen zum Thema:
http://www.londini.de.vu - Die offizielle DTTS-Seite

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13. Gamer's Log
von Roland Austinat

Blauer Himmel, Sonnenschein - auf der geographischen Breite von Portugal und Süditalien macht der Oktober noch einmal so viel Spaß. Auch Regen hält sich in San Francisco in Grenzen. So gab es vorletzte Woche erst das erste Gewitter - mit einem einzigen Blitz.

Ein Blitz ganz anderer Natur beendete vor geraumer Zeit die SF-Serie "Farscape". Die pulverisierten Hauptdarsteller wurden nach großen Fanprotesten im Rahmen einer Miniserie wieder zusammengesetzt und ihre weitere Geschichte vor zwei Wochen im Fernsehen ausgestrahlt. Das nächste TV-Großereignis ist "Der Herr der Ringe", besser: der erste Teil der Trilogie und dessen Free-TV-Premiere. Ob der immensen Länge und der dadurch möglichen Werbeblöcke teilten die Programmverantwortlichen den Film auf zwei Abende auf - wohl dem, der die DVD besitzt.

Richtig, im Gamer's Log wollten Sie eigentlich etwas über Spiele lesen. Kommt sofort. In den letzten Wochen habe ich wie schon letzten Monat erwähnt zahlreiche Streifzüge durch die Online-Welten von "Final Fantasy 11" und "World of WarCraft" unternommen. "Final Fantasy 11" erschien in diesen Tagen auch in Deutschland und ist die PC-Version eines japanischen Online-Rollenspiels, das ursprünglich für Sonys PlayStation2 entwickelt wurde. Das merkt man vor allem an der etwas wilden Menüstruktur und der gewöhnungsbedürftigen Steuerung, die mich fast in den Wahnsinn getrieben hätte. Auf den Rat eines Freundes hin kaufte ich mir einen Adapter, mit dem ich ein PlayStation-Gamepad über einen USB-Kabel an den PC anschließen konnte. Und da macht "Final Fantasy 11" dann doch wieder Spaß. Wenn Sie den etwas zähen Einstieg überleben, denn die japanischen Designer erdachten zwar wunderschöne Umgebungen und Herausforderungen für High-Level-Charaktere, Einsteiger haben es jedoch in den ersten paar Dutzend Stunden etwas schwerer. Sie müssen erst den eigenen Helden durch das Töten von allerlei Monstern auf höhere Level bringen, bis ihnen Missionen zur eigentlichen Story und weitere Gimmicks wie das Reiten auf einem Chocobo-Vogel offen stehen. Am besten, Sie gehen mit anderen Spielern zusammen auf Beutefang, in einem Gebiet mit gefährlich starken Gegnern. Also aufgepasst, dass Sie den Marsch dorthin auch überleben. Neben seinem dezent asiatischen Design bezieht "Final Fantasy 11" seinen Reiz aus dem Miteinander von Spielern auf der ganzen Welt - ob sie mit der PlayStation2 in Japan oder dem PC in den USA online gehen, Sie dürfen mit allen zusammenspielen. Das Spiel bietet sogar eine rudimentäre Englisch-Japanisch-Übersetzungsfunktion, in Deutsch ist nur das recht oberflächliche Handbuch. Dafür werden zum Nulltarif die beiden Erweiterungen mitgeliefert, die zahlreiche neue Heldenberufe und Landschaften ins Spiel integrieren. Für Fans von Online-Rollenspielen, die nach einer herausfordernden, etwas anderen Spielwelt suchen, genau das Richtige. Aber sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt!

Blizzards "World of WarCraft" ist dagegen deutlich einsteigerfreundlicher und bietet von der ersten Minute an eine Fülle von abwechslungsreichen Quests, die schon von der ersten Minute für fette Motivation sorgen. Dabei dient die Welt der "WarCraft"-Strategiespiele als Hintergrund der Abenteuer von Dunkelelfen, Menschen, Zwergen, Gnomen, Orks und Untoten. Sie müssen die Strategietitel jedoch nicht zwingend gespielt haben. Allein: Das Spiel ist noch gar nicht fertig. Während in Europa der geschlossene Beta-Test just begonnen hat, ging der amerikanische Ende Oktober zu Ende - und mit ihm meine Level-36-Magierin Mahra in den vorläufigen Ruhestand. Zwar sollen zur Open Beta in wenigen Wochen die Charaktere noch einmal zum Einsatz kommen, doch spätestens mit dem Erscheinen der Verkaufsversion dürften alle Heldinnen und Helden gelöscht werden - das Abenteuer kann noch einmal von vorne beginnen, dann jedoch etwas dauerhafter. Deswegen gibt es hier noch keine weiteren Empfehlungen meinerseits, außer der, mal auf der deutschen Homepage http://de.wow-europe.com herumzustöbern und den Zeitpunkt nicht zu verpassen, an dem auch in Deutschland die für jeden offene Betaphase beginnt.

Ich schaue mir derweil die Weltraum-Action-Erweiterung "Jump to Lightspeed" des Online-Rollenspiels "Star Wars Galaxies" an, freue mich auf den 3D-Shooter "Half-Life 2", in dem die Erde von grafisch fantastisch dargestellten Aliens bedroht wird und werde Ihnen im nächsten Monat von meinen Erfahrungen berichten. Bis dahin: Keep on playing!

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14. Wissenschaft: Plastizität - Das formbare Gehirn
von Marcus Haas

Das Gehirn ist ein faszinierendes Organ, das sehr empfindlich auf Verletzungen reagiert, aber es ist auch in der Lage, sich zu regenerieren und umzuformen, eine Fähigkeit, die lange Zeit unterschätzt wurde.
So kann man heute nicht mehr davon ausgehen, dass das Gehirn im Alter nicht mehr dazulernen könnte oder dass man sich mit den Folgen eines Unfalls abfinden müsste. Es ist zwar richtig, dass das Gehirn nach dem 25. Lebensjahr nicht mehr wächst und sich nur noch wenige Stammzellen zu Nervenzellen umwandeln, aber in den letzten zwanzig Jahren hat man festgestellt, dass die Plastizität - die Fähigkeit neue Verknüpfungen zu bilden - erhalten bleibt und genutzt werden kann, um Neues zu lernen oder alte Funktionen wieder nutzbar zu machen.

Die Möglichkeit, nach einer Verletzung oder einem Schlaganfall verlorene Fähigkeiten wiederzuerlangen, hängt neben der Schwere der Verletzung auch davon ab, wie groß die Bereitschaft und die Fähigkeit des Betroffenen sind, die Arbeit zu leisten, und wie gut die Therapie ihn oder sie dabei unterstützen kann.
Oft müssen Funktionen wie gehen oder sprechen aber nicht gänzlich von neuem gelernt werden, denn das Gehirn kann die Bereiche durch Umorganisation wieder zugänglich machen und der Erfolg stellt sich dann schneller ein, als bei einem kompletten Neuanfang.
Ganz besonders ist die neuronale Plastizität natürlich bei Kindern ausgeprägt, die in der Lage sind, sehr schnell Verbindungen zu knüpfen und wieder zu trennen.
In Untersuchungen versucht man nun festzustellen, ob die biologischen Grundlagen für die Formbarkeit des Gehirns in der Jugend und im Alter dieselben sind. Man erhofft sich daraus Aufschluss darüber, ob man die Reorganisation auch im erwachsenen Gehirn beschleunigen oder die Erfolgsquote erhöhen kann.

Man unterscheidet zwei Formen der neuronalen Plastizität. Zum einen die gebrauchsabhängige, welche beschreibt, wie sich Areale im Gehirn vergrößern, wenn mit ihnen verknüpfte Muskeln verstärkt genutzt werden, auf der anderen Seite die durch Läsionen (Verletzungen) induzierten Veränderungen. So kann z. B. beobachtet werden, dass Regionen im Gehirn, die mit Nerven und Muskeln in der Nähe von amputierten Gliedmaßen verknüpft sind, ebenfalls wachsen können.
Im Falle einer Verletzung des Gehirns selbst werden die Veränderungen natürlich durch die zugrunde gehenden Nervenzellen bestimmt und von dem Versuch des Gehirns den Schaden wieder auszugleichen.
Aber das trifft natürlich nicht nur auf Muskeln zu, auch wenn jemand durch einen Unfall oder Krankheit erblindet, kann das Gehirn die verlorengegangenen Fähigkeiten, z. B. das Lesen, kompensieren, indem es Braille lernt oder den akustischen Informationen mehr Aufmerksamkeit schenkt.

In einer Studie wurde untersucht, welche Gehirnregionen beim Lesen aktiv sind, und zwar bei sehr früh Erblindeten und solchen, die erst nach dem zehnten Lebensjahr erblindet sind; wie man feststellen konnte, wurden in beiden Gruppen auch Areale des visuellen Cortex - der Region im Hinterkopf, in der das Sehzentrum sitzt - benutzt, was bei den später Erblindeten so gedeutet werden kann, dass diese Regionen umgebildet worden sein müssen, so dass sie nun Informationen anderer Sinne verarbeiten - z. B. der Fingerspitzen beim Braille lesen.
Und in gleicher Weise kann sich auch das Gehirn von Ertaubten anpassen und akustische Informationen durch visuelle substituieren. Die Sprachverarbeitung findet bei Hörenden und Gehörlosen in den selben Regionen statt - dem Werle- und dem Broca-Areal, nur der Input kommt einmal aus den akustischen und einmal aus dem visuellen Cortex. Und diese Umstrukturierung ist nicht auf früh ertaubte beschränkt, sie funktioniert auch noch bei älteren. Vorausgesetzt, die Bereitschaft zum Lernen ist vorhanden.

Interessant sind diese Erkenntnisse aber auch, wenn das Gehirn tatsächlich Schwierigkeiten hat, Informationen zu verarbeiten, und nicht nur die Informationsquelle wechseln muss, wie z. B. bei Dyslexie oder Dyskalkulie - Lernschwächen beim Lesen und Rechnen.
Die Erkenntnis, dass das Gehirn in jedem Alter umstrukturiert werden kann, lässt die Hoffnung zu, dass man auch diesen Personen mit bestimmten Übungen helfen kann. Ein erster Versuch an einem zehnjährigen Jungen mit Leseschwäche hat hier ermutigende Ergebnisse geliefert.

In einer anderen Studie der Universität von Illinois an 27 Patienten mit Schlaganfällen, multipler Sklerose oder Lähmungen konnte ebenfalls gezeigt werden, das neuronale Verknüpfungen unabhängig vom Alter neu geknüpft werden konnten. Zudem konnten einige Patienten durchaus wieder Handlungen ausführen, zu den sie vorher nicht mehr in der Lage waren.
Dabei wurde unter anderem beobachtet, dass das Cerebellum - Kleinhirn - Aufgaben des motorischen Cortex übernahm, der im gesunden Gehirn u. a. für die Bewegungen der Hand verantwortlich ist.

Um zu verstehen, wie sich das neuronale Netz entwickelt und wie es sich anpasst, untersucht man seine Entwicklung z. B. auch an der Fruchtfliege Drosophila Melanogaster - eines der Lieblingstiere der Entwicklungsbiologen, wegen ihrer kurzen Generationsfolgen. Man setzt dabei natürlich voraus, dass sich die grundsätzlichen Prinzipien der Neuroplastizität der Fruchtfliege nicht allzu sehr von denen des Menschen unterscheiden. Diese Annahme ist durchaus zu rechtfertigen, denn abgesehen von ein paar Kleinigkeiten läuft die Entwicklung von Mensch und Fruchtfliege sehr ähnlich ab und das gilt auch für den Aufbau der Gehirne.
Das wichtigste Glied in der Kette der neuronale Plastizität ist dabei zweifellos die Synapse - die Verbindung zwischen den Neuronen. Ob und wie stark zwei Nervenzellen durch diese chemische Brücke verbunden sind, ist entscheidend für die Fähigkeit des Gehirns, zu lernen und sich anzupassen. Lernprozesse drücken sich in der Veränderung dieser Verbindungen aus und ist die Verbindung stabil, so hat das mit Erinnerung zu tun.
Bei der Fruchtfliege kann man in kurzer Zeit sehr viele Generationen daraufhin untersuchen, ob sie Störungen im Lernverhalten oder dem Langzeitgedächtnis aufweisen und dann versuchen herauszufinden, inwieweit die synaptische Kommunikation beeinträchtigt ist.

Die Erkenntnisse, die man über die Drosophila, aber ebenso aus Versuchen mit Mäusen erhält, können auch auf den Menschen übertragen werden, so tritt z. B. bei Mäusen, bei denen die Funktion der Interneuronen - sie regeln und bremsen die Kommunikation der anderen Nervenzellen - beeinträchtigt ist, Epilepsie auf und sie zeigen Aufmerksamkeitsstörungen. Krankheitsbilder, wie sie auch beim Menschen zu finden sind.
In Studien an der Vanderbilt Universität hat sich gezeigt, dass die Zellen während der Entwicklung nicht an den richtigen Ort im Gehirn wandern und ihre Aufgaben deshalb nicht wahrnehmen können.
Interessant ist es jetzt herauszufinden, wie die Entwicklung der Interneuronen beeinflusst werden kann, so dass sie ihren Platz finden, oder ob es Möglichkeiten gibt die neuronale Aktivität auf andere Weise zu lenken.

Das Gehirn ist ein ungemein flexibles und lernfähiges Organ, das sich ständig neuen Anforderungen anpassen muss, und wir beginnen gerade erst zu verstehen, wie es diese immer wieder neuen Aufgaben bewältigt. Die neuen Erkenntnisse können in der Rehabilitation zum Wohle der Patienten eingesetzt werden, aber auch in der Lehre wird man sich vielleicht bald an neue Lehrmethoden gewöhnen dürfen. Möglicherweise kommt man dann mit weniger Pauken und mehr Spaß ans Ziel.

Informationen zum Thema:
http://www.dgn.org - Motorische Rehabilitation nach Schlaganfall
http://www.sfn.org - Brain Plasticity, Language Processing and Reading
http://www.mc.vanderbilt.edu - Brain’s plasticity modeled


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15. Die Corona-Kurzgeschichte

Liebe Freunde guter und spannender Kurzgeschichten,

heute bringen wir Sie in den Genuss einer spannenden Geschichte von Jörn Schoss. Sie trägt den Titel "Nach dem Tod" und weckt unser lebhaftes Interesse, ob wir vielleicht mit ihrer Hilfe endlich die Antwort auf die Frage erhalten, die sich jeder von uns schon einmal gestellt hat: Wie geht es mit uns weiter - nach dem Tod? Lesen Sie selbst! Dem Autor ein herzliches Dankeschön und ein großes Lob :-)
Wenn Sie selber eine Geschichte in der Schublade liegen haben, die Sie uns gerne zuschicken möchten, dann können Sie dies gerne tun. Hier die Adresse: kurzgeschichte@corona-magazine.de Was sagen Sie? Ihre Story-Schublade ist leer? Ach, Sie besitzen gar keine solche Schublade? Nun, wie wäre es, wenn Sie sich an den Computer setzen und eine Geschichte schreiben? Themen gibt es wie Sand am Meer, Ideen genauso, und wenn das Schreiben auch ein wenig Mühe und Konzentration kostet, der Spaß überwiegt. Und ich versichere Ihnen, der Spaß, wenn Sie dann Ihre Geschichte im Corona Magazin veröffentlicht sehen, wird noch viel größer sein. Denken Sie dabei aber bitte daran: Wir wollen unseren minderjährigen LeserInnen keine Splatter- oder Pornogeschichten vorsetzen (wobei hier die Übergänge mit der Zeit immer fließender geworden sind ... Einfach ein bisschen Zurückhaltung auferlegen, dann passt das schon!). Wir sammeln alle eingesandten Storys in unserem Pool, und die geeigneten werden wir nach und nach veröffentlichen. Es kann eine gewisse Zeit dauern, bis es so weit ist, denn inzwischen haben sich schon recht viele gute Geschichten angesammelt. Aber dadurch sollten Sie sich nicht entmutigen lassen: Und noch etwas: Wir freuen uns ganz besonders auf Geschichten von neuen, sog. "jungen" Autorinnen und Autoren. Aber natürlich sind uns auch "Profis" willkommen. Also los!

Häufig erreichen uns Mails von Lesern, wofür wir uns herzlich bedanken. Es handelt sich fast durchweg um positive Reaktionen, und sie bestärken uns, dass wir mit unserer Kurzgeschichten-Rubrik auf dem richtigen Weg sind. Haben Sie schon einmal bedacht, wie sehr sich erst ein Autor über Resonanz auf sein Werk freut? Wie sehr er auf Lob, aber auch auf Kritik wartet, auf Kritik, mit der er etwas anfangen kann, auf solche, die wir gemeinhin "konstruktiv" nennen, die ihm für seinen weiteren Weg hilfreiche Hinweise gibt? Auch Sie als Leser sind also gefordert: Geben Sie sich einen Ruck und schreiben Sie uns Ihre Meinung (leserbriefe@corona-magazine.de). Wir alle warten darauf, die Autorinnen und Autoren ebenso wie die

Redaktion der Kurzgeschichte,
die an dieser Stelle Sie alle herzlich grüßt.

Unter dem Motto "Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf!" M. H.

geht es nun weiter mit


Nach dem Tod
von Jörn Schoss

"Ich halte Philosophie für reine Zeitverschwendung!", antwortete Dr. Mallow auf die Frage des einzigen Reporters, dem es gestattet war, dem historischen Moment beizuwohnen. Der Sender, für den er und der pummelige Kameramann arbeiteten, hatte für eine unwahrscheinlich große Summe die Exklusivrechte erhalten, das weltverändernde Ereignis live zu übertragen.
     Mallow und der Reporter waren überall auf der Welt auf Fernsehbildschirmen, Leinwänden und Computermonitoren zu sehen. Fast jeder ließ die Arbeit ruhen, und man versammelte sich, um den außergewöhnlichen Augenblick nicht zu verpassen.
     "Könnten Sie unseren Zuschauern diese Meinung begründen?", tat der Reporter fragend seine Pflicht, obwohl er genau wusste, dass es die Zuschauer genauso wenig interessierte wie ihn, warum Mallow welcher Meinung war. Alle warteten auf den großen Augenblick.
     "Philosophie", begann Mallow zu erklären, "ist unbewiesenes Geschwafel, das zwangsweise irgendwann durch die Wissenschaft abgelöst wird ..."
     Während Dr. Mallow in dem verhältnismäßig kleinen Raum weiter seinen Standpunkt begründete, bewachten mehrere hundert Polizeibeamte und Soldaten den Gebäudekomplex. Das Gebiet war weitläufig abgesperrt, doch jeder einzelne Polizist und Soldat wusste genau, dass er im entscheidenden Augenblick nicht auf die Menschenmassen, sondern auf die großen Leinwände achten würde, die überall aufgestellt waren und das Interview mit Dr. Mallow zeigten.
     Die weltweite Nervosität stieg von Sekunde zu Sekunde. Selbst der Reporter hatte vor Aufregung Schwierigkeiten, sich auf das Gespräch zu konzentrieren. "Könnten Sie noch einmal erklären, was genau wir gleich zu sehen bekommen?"
     Mallow lächelte: "Genau weiß auch ich das nicht! Ich kann nur sagen, dass wir sehen werden, was nach dem Tod ist!"
     Der Reporter warf dem Kameramann einen bösen Blick zu, der aufgrund der Anspannung zu zittern begonnen hatte. Sofort hörte das Bild, auf das die ganze Welt starrte, auf zu wackeln, und der Kameramann versuchte sich mit einem seltsamen Gesichtsausdruck zu entschuldigen.
     "Wären Sie so freundlich, kurz zu sagen, wie ihr Computer dies macht?"
     Wieder lächelte Mallow. "Selbst die Erklärung der simpelsten Grundlagen würde mehrere Stunden, wenn nicht sogar Tage benötigen! Dies möchte ich Ihnen und natürlich auch den Zuschauern ersparen!"
     Noch nie in der Geschichte der Menschheit dachten und sagten mehr Menschen auf einmal das gleiche, wie in diesem Moment: "Danke!"
     Dr. Mallow wandte sich nun dem großen Computer hinter sich zu, drehte sich dann aber noch einmal zur Kamera und sagte: "Nun kommen wir zum Wesentlichen! Jahrzehntelange Forschungen dienten diesem Moment! Dem Moment, auf den Sie alle warten! Es tut mir Leid, liebe Philosophen, liebe Theologen, ich nehme Ihnen nun eines Ihrer bedeutendsten Gesprächsthemen! Wir werden nun alle erfahren, was nach dem Tod ist!"
     Einem kleinen Mann mit dicker Brille zugewandt, fragte er: "Alles überprüft? Alles in Ordnung?"
     Nachdem ihm zugenickt worden war, wies Mallow den Kameramann an, auf den Monitor des Computers zu zoomen.
     Alle bedeutenden Wissenschaftler dieser Zeit hatten bestätigt, dass der Computer in der Lage sein müsste, genau das zu tun, was nun von ihm erwartet wurde: zeigen, was den Menschen nach seinem Tod erwartete. Die Meinung dieser Wissenschaftler führte dazu, dass die meisten Menschen auf der Welt dem glauben würden, was der Computer ihnen zeigte.
     "Ich aktiviere JETZT!", rief Mallow.
     Jeder Mensch auf dem Planeten und sogar diejenigen, die sich im All befanden, sahen auf den Bildschirm. Nur der Reporter, der das Glück hatte, direkt dabei zu sein, bekam diesen Moment nicht mit, denn er stolperte und stürzte.
     Die meisten Menschen, die zuvor an Wiedergeburt, Paradies oder Hölle geglaubt hatten, änderten in diesem Moment ihre Meinung, denn der Bildschirm wurde schwarz, was eindeutig bedeutete, dass nach dem Tod nichts ist.
     Als der Reporter wieder aufgestanden war und nun ebenfalls mitbekam, dass der Tod das vollständige Ende der Existenz darstellte, fragte Mallow: "Und Sie sind sich sicher, dass der Computer sich nicht irrt?"
     "Ausgeschlossen! Die Wissenschaft irrt nicht!", antwortete er überzeugt und gab dem kleinen Mann mit dicker Brille die Anweisung, den Computer abzustellen. Er erklärte in die Kamera, dass dies notwendig sei, da der Computer arbeitend so viel Energie verbrauchte, dass er nur wenige Sekunden arbeiten durfte.
     Eine der letzten Fragen der Menschheit hatte Dr. Mallow beantworten können: Nach dem Tod gab es nichts!

     Am Abend desselben Tages betrat Nadja R., eine weißrussische Reinigungskraft, den Raum, in dem der Computer stand und saugte den Boden ab. Dabei fiel ihr ein Stecker auf, der aus der Wand gezogen war. Sie stellte den Staubsauger ab und verfolgte das Kabel. Es führte zum Monitor des nun weltbekannten Computers. Sie lächelte.


Der Autor über sich:
Ich bin 1986 in Itzehoe (Schleswig Holstein) geboren und quäle mich derzeit durch den 13. Jahrgang des Gymnasiums. Bisher sind meine Geschichten (vorwiegend Fantasy und SF) und Gedichte nur bei meinen Lehrern, Freunden und Verwandten bekannt und beliebt, doch dies bleibt bestimmt nicht meine letzte Veröffentlichung. Kritik, Lob und anderweitiges Interesse gern an fam.schoss@t-online.de.

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16. Leseprobe: Hell dunkel, dunkel hell
von Nina Horvath

Verborgen in Nischen, in die kein oder nur wenig Licht fällt. Eine Bewegung im Augenwinkel. Oder hat man sich getäuscht? Plötzlich stockt der Atem, das Herz rast. Was verbirgt sich in den Schatten? Was tritt zu Tage, wenn Gier, Eifersucht oder Rache das Handeln des Menschen bestimmen?

16 Geschichten. 16-mal Spannung. 16-mal die Schattenseiten der Menschen.

Die Anthologie "Schattenseiten" aus der Leselupen-Bücherei umfasst 16 Geschichten der Autoren Udo Ahrens, Veronika Aydin, Katrin Czerny, Marlene Geselle, Constantin Götffert, Edgar Güttge, Achim Hildebrand, Nina Horvath, Barbara Jung, Daniel Mylow, N. T. Neumann, Heike Rau, Beate Reckmann, Anna Rinn-Schad, Michael Schmidt, Ralf Steinberg und wird herausgegeben von Michael Schmidt.

Als Leseprobe aus "Schattenseiten" präsentieren wir Ihnen heute eine in sich abgeschlossene Geschichte. "Hell, dunkel. Dunkel, hell" von Nina Horvath.


Viel Vergnügen!


Mit einem leisen, aber besonders nervtötenden, pingenden Geräusch springt die Leuchtstoffröhre über mir an und aus, an und aus. Hell. Dunkel. Dunkel, hell.
   Das Licht kann sich nicht entscheiden, ob es hell erstrahlen oder für immer erlöschen will. Genau wie mein Herz, das im selben, unruhigen Rhythmus pocht.
   Ich sehe auf die Uhr. Ich warte schon seit einer Stunde. Ich könnte genauso gut gehen, aber ich gieße mir noch eine Tasse Kaffee ein. In die schwärzliche Flüssigkeit kippe ich einen spitz gehäuften Löffel Kaffeeweißer. Der Stapel schwimmt eine Weile in der Mitte der Tasse, ehe der Berg in sich zusammensinkt. Weiß auf schwarz. Hell dunkel. Die einzelnen Körnchen hinterlassen helle Spuren in der dunklen Flüssigkeit wie kleine Kometenschweife.
   Ich bin versunken in das Miniaturuniversum. Ich zucke zusammen, als mir jemand die Hand auf die Schulter legt.
   "Ich wollte dich nicht erschrecken", meint Jonas. "Und es tut mir leid, dass ich zu spät komme." Ich nicke automatisch.
    "Ich habe gehört, was passiert ist, und ich wollte mit dir reden, sehen, wie es dir so geht."
   Die Worte klingen seltsam hohl.
   "Gut", erwidere ich knapp.
   "Bist du mir noch böse?"
   "Ich war dir nie böse."
   "Können wir wieder Freunde sein?"
   "Ich weiß es nicht. Ich will schon, aber es ist nicht so einfach. Es ist so viel passiert ..."

Es heißt, nichts sei so verderblich wie der exzessive Blick nach den Sternen. Der unnennbare Schrecken des Weltalls hatte schon so manchen Raumfahrer in den Wahnsinn getrieben.
   Und doch, in diesem einen kurzen Augenblick, an dem ein Knall die arbeitsame Stille durchschnitt, war es dieser selbstvergessene Blick aus dem Fenster mitten in die nur von einzelnen Sternen durchbrochene Dunkelheit, der mir das Leben rettete.
   Ich zuckte zusammen und erschrak noch mehr, als ich in den Nebenraum stürzte und sich mir ein Bild der Zerstörung darbot. Dichter, schwarzer Qualm drang zu mir herüber und sobald er mich erreichte, brannte mir die Luft in den Lungen. Erst, als ich von einem heftigen Hustenanfall geschüttelt wurde, konnte ich mich von meiner Starre befreien.
   Unter Keuchen wandte ich mich um und wollte mich nach einer am Boden liegenden Gestalt bücken, aber Jonas meinte: "Nicht. Zuerst ersticke die Flammen mit der Löschdecke. Schalte dann die Belüftung ein."
   Genau das tat ich. Dann stürzte ich an den Schalter und frische Luft durchblies den Raum, während die Dämpfe abgesaugt wurden. Ich war mir sicher, dass der sichtbare Nebel - oder möglicherweise auch seine unsichtbaren Bestandteile - giftig waren, da mir schon von der geringen Menge, die ich abbekommen hatte, ganz schwummerig wurde. Plötzlich fielen mir wieder die Erläuterungen zur Laborsicherheit ein, die wir noch auf der Erde erhalten hatten. Damals waren uns viele der Erklärungen selbstverständlich erschienen.
   Ich atmete ein paar Mal den Sauerstoff direkt an der Düse, ehe ich mich erneut der Gestalt am Boden zuwandte. Ich drehte sie auf den Rücken. Der Kopf pendelte haltlos herum.
   Die Augen zeigten deutlich die grausame Wahrheit: Gebrochen starrten sie an die Decke.
   Ich war fassungslos und konnte mich nicht bewegen.
   "Er ist tot. Du musst dich vergewissern, ob noch jemand lebt", flüsterte mir Jonas zu.
   Ich beugte mich zu der anderen Gestalt hinunter. Ich drehte sie auf den Rücken und hatte Angst, einen weiteren Toten vorzufinden, aber die Person - Cora, wie ich nun erkannte - schrie auf.
   Ich wollte sie hochheben, aber sie war zu schwer. Ohne ihre Mithilfe hätte ich es vermutlich nicht geschafft. Schwer lag ihr Arm um meine Schulter. Nur unter großer Anstrengung schafften wir es nach draußen. Ich ließ Cora einfach auf den Boden gleiten. Sie gab einen erstickten Schmerzenslaut von sich.
   Ich wollte wieder hineinrennen, aber als Jonas mich zurückhielt und auf eine der Sauerstoffmasken wies, besann ich mich. Ich schnappte mir eine davon, ehe ich wieder hineinlief.
   Ich fand jedoch zunächst nur einen weiteren Toten. Ich musste meinen ganzen Mut zusammennehmen, um die dritte und letzte Gestalt näher in Augenschein zu nehmen. Zuerst dachte ich auch hier, dass es bereits zu Ende war, als ich einen Arm zucken sah. Ich schüttelte den Bewusstlosen. Es war Gregor. Ich packte ihn einfach an den Armen und schleifte ihn aus dem Labor, weg von den giftigen Dämpfen.
   Draußen sah ich mir seine Verletzungen an. In seinem Arm steckte ein scharfkantiger Splitter. Ich schaffte einen Erste-Hilfe-Kasten heran und holte erst einmal tief Luft, ehe ich es wagte, den Fremdkörper herauszuziehen. Dann verband ich die Wunde.

"Der Funk, geh an den Funk", sagte Jonas.
   Ich wollte sitzen bleiben, einfach nur sitzen bleiben, und vielleicht ein wenig weinen, aber er nahm meine Hand und zog mich hoch. Gemeinsam gingen wir in den Funkraum, und ich schlug mit einer energischen Bewegung auf die entsprechenden Knöpfe.
   "Raumstation Solidarität hier." Ich sah Jonas Hilfe suchend an. Es fiel mir schwer, in knappen Worten zu beschreiben, was passiert war. Jonas sagte es mir vor und ich sprach es einfach laut nach: "Zwei Tote, zwei Schwerverletzte bei Laborunfall. Es gab eine Explosion unbekannter Ursache. Erbitte dringend Hilfe und erste Instruktionen."
   Eine scheinbare Ewigkeit starrte ich das Funkgerät an, als würde es mir binnen Sekunden eine Lösung auf alle Rätsel dieser Welt mitteilen.
   Aber interstellarer Funk - das war eine Sache für sich. Störfelder, Ionenstürme, kosmische Phänomene der verschiedensten Art und dazu noch die Entfernung. Nein, das war kein Telefongespräch, das war eine langwierige und komplizierte Angelegenheit. Ich konnte nur warten und hoffen.
   Hinter mir hörte ich ein Stöhnen und ein qualvolles Husten. Ich lief hin, bückte mich nach Cora, die sich mühevoll auf ihre Ellbogen stützte.
   "Sag Cora, dass alles gut wird", hörte ich Jonas’ Stimme. "Es wird alles gut, Cora, keine Angst, ich bringe dich hier raus", sagte ich.
   Mühevoll versuchte ich die junge Wissenschaftlerin hochzuheben. Sie schien so unendlich schwer zu sein. "Hilfe ist schon unterwegs", sagte ich, obwohl die auf der Erde noch gar nicht wissen konnten, was passiert war. "Hilfe kommt bald. Wir müssen nur eine Weile noch allein zurechtkommen."
   Ich legte so viel Zuversicht in meine Stimme, wie nur möglich.
   Mühsam schnaufend stemmte sie sich hoch, sank schwer auf meinen Arm und ließ sich von mir in ihr Quartier führen. Ich half ihr, sich hinzulegen und umhüllte ihren zitternden Körper mit einer Decke. Sie schnappte nach Luft wie ein Fisch auf dem Trockenen. Es waren grausam klingende Laute, ein pfeifendes Geräusch beim Einatmen, beim Ausatmen entfuhr ihr jedes Mal ein leises Stöhnen.

Ich wusste nicht, was ich tun sollte, aber Jonas stand bei mir und gab mir Ratschläge, wie ich die beiden Verletzten zu versorgen hatte.

Die drei Tage, während derer ich auf eine Nachricht von der Erde warten musste, erschienen mir wie eine Ewigkeit.
   Cora war zwar weiterhin bei Bewusstsein und so weit ansprechbar, wie es ihr die Schmerzmittel, die ich ihr gab, um ihre schlimmsten Qualen zu lindern, zuließen. Ihr Atem ging stoßweise, manchmal litt sie unter Erstickungsanfällen. Sie geriet dann immer in Panik, schnappte rasselnd nach Luft, grub ihre Nägel tief in ihr eigenes Fleisch und starrte mich an. Diese anklagenden Augen, in denen ein Vorwurf lag, da ich ihr nicht helfen konnte, waren das Schlimmste von allem.
   Ich schlief kaum in den folgenden drei Tagen und aß nahezu nichts. Einzig der Umstand, dass ich Cora und Gregor mit Nahrung versorgen musste, brachte mich selbst dazu, einige Bissen zu mir zu nehmen.
   Während Gregor schon bald wieder auf den Beinen war, schien sich Cora nur schwer zu erholen. Sie hatte immer wieder Probleme beim Luftholen. Es war ganz schlimm, ihr bei ihren Erstickungsanfällen zuzuhören und nicht das Geringste dagegen tun zu können.

Einmal hatte sie sich gerade wieder von einem solchen Anfall erholt.
   "Mit wem sprichst du eigentlich immer?", fragte sie mich unvermittelt.
   "Mit wem soll ich denn schon sprechen? Wenn, dann rede ich mit dir oder Gregor", antwortete ich.
   "Nein, ich meine, mit wem redest du sonst noch, wenn keiner von uns beiden da ist?", hakte sie nach und lächelte dann: "Ich hatte auch mal einen imaginären Freund. Aber das ist schon lange her."
   Mir wurde wieder schmerzlich bewusst, dass sie Jonas nicht sehen konnte.

Jedes Mal danach saß ich im Funkraum und wartete auf die Nachricht. Jeden Augenblick dachte ich wieder, sie sei endlich da, obwohl die nötige Zeit noch nicht abgelaufen war. Als ich glaubte, es nicht mehr ertragen zu können, musste ich noch nahezu eine Stunde warten. "Schicken Hilfstruppe. Wird in zwei Wochen ankommen. Abzugsystem im Labor einschalten. Vom Ableben der beiden Personen noch mal überzeugen. Verletzte nach Handbuch drei, Abschnitt 5B versorgen."
   Fassungslos starrte ich das technische Gerät an. Mein Gott!
   Mein Gegenüber am anderen Ende der Funkverbindung sprach, als sei der Unfall vor ein paar Minuten passiert. "Solche Trottel!", dachte ich und griff mir an den Kopf: "Ich hocke hier schon seit Tagen rum. Glauben die echt, ich hätte noch nichts unternommen?"

Mein Blick fiel auf meine nackten Arme. Die bläulichen Adern traten an der Unterseite der Handgelenke durch die nahezu durchsichtige Haut. Ich sah in den Spiegel. Mir starrte eine hässliche Fratze entgegen. Die Haare hingen schlaff und fettig in wirren Strähnen herab, doch viel mehr blieb mein Blick an der knolligen, überdimensional wirkenden Nase hängen. Die Augen waren rot verquollen und mit dunklen Augenringen unterlegt. Die Haut schien fahl und löste sich schuppig. In meinem ganzen Leben hatte ich nichts so Abstoßendes gesehen wie mein eigenes Gesicht. Ich schlug nach dem Spiegel. Er zerbrach in einige große Splitter, die klirrend zu Boden fielen, weiter zerschellten und sich in alle Richtungen verbreiteten. Meine Hand blutete und schmerzte. Es fühlte sich gut an. Ich nahm einen großen Splitter und fuhr damit fast liebkosend über meine eigene Haut. Nur eine feine, kaum sichtbare Linie entstand auf meinem Unterarm und ich drückte fester. Der Splitter hinterließ einen so glatten Schnitt, dass es eine Sekunde dauerte, ehe das Blut herausfloss. Fasziniert beobachtete ich das Hervorquellen meines Lebenssaftes.
   "Nein", sagte Jonas, der plötzlich neben mir stand. Er nahm meine Hand, küsste sie ganz sanft. Die Berührung war fast nicht zu spüren, mehr wie eine sanfte Brise, die über meine Haut strich.
   "Jetzt holst du Verbandszeug."
   Mir kam gar nicht die Idee, ihm zu widersprechen. Ich wickelte mein Handgelenk in eine dichte, weiße Lage ein, zog sie fest und stillte so die Blutung.

"Ja, so ist es gut", sagte Jonas und strich mir über die Haare. "Ich brauche dich doch."
   "Du brauchst gar niemanden, du bist nicht real", widersprach ich.
   "So? Ich fühle mich aber sehr real", sagte er und lächelte.
   Er hob mein Kinn an. Ich sah ihm direkt in die Augen, in deren grünen Tiefen ich zu versinken drohte. Nahezu geblendet schloss ich die Augen, als er mich sanft küsste.

Hell dunkel, dunkel hell. Die Lampe flackert immer noch, wie mein Herz.

Ich hatte die Zeit überstanden, indem ich das Schreckliche hinnahm. Im Nachhinein stellte man mir wieder und wieder die Frage, wie ich es geschafft hatte, nur mit einem einfachen Erste-Hilfe-Kurs als Vorbereitung wochenlang zwei Schwerverletzte zu versorgen.

"Ich habe gehört, was passiert ist. Das war ... toll, wie du das hinbekommen hast."
   Ich zucke die Schultern.
   "Ich habe getan, was zu tun war."
   "Du hast zwei Menschen das Leben gerettet."
   Ich zucke noch mal die Schultern.
   "Bist du mir noch böse?", fragt er.
   "Ich war dir nie böse."
   Alles in mir schreit danach, aufzustehen und ihn zu umarmen. Aber wenn er mich jetzt wegstößt, wird es das nur noch schwerer machen. Ich wünschte, ich könnte mein Herz, das sich in dem Moment schmerzhaft zusammenkrampft, einfach abschalten. Einfach abschalten und wenn es kaputt ist, einfach austauschen wie eine ausgebrannte Leuchtstoffröhre.
   "Ich glaube doch nicht, dass ich mit dir befreundet sein kann. Vor allem habe ich immer noch nicht verstanden, warum du mich verlassen hast."
   "Weißt du", sagt er langsam: "Das Gefühl war einfach nicht da. Und du hattest immer ein so vollkommenes Bild von mir, ich konnte dem auf die Dauer nicht gerecht werden."
   Ich nicke.
   "Wie läuft es jetzt so bei dir?", fragt er in die Stille.
   "Gut."
   "Wie schaut dein Leben so aus?"
   "Gut."
   "Ich meine, was hast du vor für die Zukunft?"
   "Ich habe vor, nur noch glücklich zu sein."
   "Das ist doch ein guter Vorsatz", meint er.
   Mir steigen die Tränen in die Augen. Ich will nicht, dass er sieht, wie ich weine, also gehe ich, ohne Abschied. Ich werde mein Leben weiterleben und er das seine. Möglich, dass sie stets miteinander verknüpft sein würden, aber nicht auf diese Weise. Wir können nun mal nicht einfach so tun, als seien wir gewöhnliche Bekannte.
   Ich setze mich irgendwo an den Straßenrand und sehe Jonas direkt an.
   "Ach so, du bist es", meine ich nach einer Schrecksekunde.
   "Wer bist du eigentlich? Ich meine, du und er, ihr seid nicht dieselbe Person."
   "Ja und nein", erwidert er: "Ich bin aus deinen Träumen und Wünschen entstanden."
   Ich nicke. Es ist keine große Überraschung, nur hatte ich mir diesen Umstand bisher nicht bewusst gemacht.
   "Wirst du irgendwann fortgehen?", frage ich.
   "Nein", antwortet er. "Vielleicht irgendwann mal. Aber solange du mich brauchst, werde ich da sein."
   Im Grunde genommen sollte mich diese Versicherung beruhigen. Doch das ist nicht der Fall, vielmehr schleicht sich ein leiser Verdacht bei mir ein.
   "Und wenn ich dich nicht brauche, was passiert dann?", bohre ich nach.
   "Ich höre auf, zu existieren", erwidert er tonlos.
   In meinem Kopf beginnt es zu arbeiten und plötzlich wird die Vermutung Gewissheit.
   "Du warst es!", rufe ich: "Du hast den Unfall verursacht!" Er lässt ein hässliches Lachen hören und sein Gesicht verzieht sich dabei zu einer Fratze.
   "Armes kleines Ding. Du hast es immer noch nicht verstanden. Ich bin nur ... ein Traum. Nicht mehr. Ein Stück deiner eigenen Seele. Darum können sie mich auch nicht sehen. Du warst es selbst! Erinnerst du dich nicht mehr? Du solltest den Messbecher anfüllen, aus der schweren, braunen Flasche, auf deren Etikett nur die chemische Formel steht. Du warst wieder mal verwirrt ... Hast gefragt: ’Ist sie das?’ Ich habe nichts getan. Ich habe sie nicht einmal angefasst, sondern nur genickt." Er kichert wie ein Irrer: "Schuld bist einzig und allein du! Da hat mal wieder wer vergessen, was für ein lustiges Feuerwerk es gibt, wenn man die Säure mit der Base verwechselt."
   In diesem Moment möchte ich schreien: "Es ist alles nicht wahr!" Aber es stimmt. Jedes Wort. Ich hatte die falsche Flasche genommen, weil ich zu unsicher war, eine eigene Entscheidung zu treffen und mich voll und ganz auf Jonas verlassen hatte.
   "Ich werde ganz einfach aufhören, an dich zu denken. Ich brauche dich nicht", sage ich entschlossen.
   Jonas sieht mich mitleidig an.
   "So, denkst du das? Vielleicht gelingt es dir ja, ein paar Tage ohne mich auszukommen. Aber du lebst hier in einer großen Welt, die dich immer schon erschreckt hat. Du weißt nie, was du tun sollst, und du bist immer allein. Und vor allem: Du bist ungeliebt. Aber auf der Raumstation, da brauchten sie dich auf einmal. Du wolltest der große Retter sein und ich habe deinen Wunsch erfüllt ..."
   "Das ist nicht wahr! Ich wollte nie, dass so etwas Schreckliches passiert. So etwas kann ich gar nicht wollen!", presse ich hervor.
   "Ich kenne dich besser als du selbst. Ich kann dich zu nichts bringen, das nicht in dir steckt, sondern durchbreche nur deine übliche Lethargie und setze die Energie frei, damit du dich endlich zu Taten durchringen kannst. Du denkst jetzt sicher, dass ich böse bin - aber genau wie in dir selbst gibt es in mir das Licht ebenso wie die Dunkelheit ..."

Leselupenbücherei: „Schattenseiten“ - Krimi und Horror 02
ISBN: 3-935982-29-1
Preis: 12,00 € (220 Seiten)
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17. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise

"Star Trek"-Comics gibt es seit 1967, also schon seit Anbeginn der Fernsehserie, und erschienen unregelmäßig bis zum Jahre 1979 unter dem Logo von Gold Key. Die Comics schilderten die Abenteuer der Original-Enterprise-Mannschaft in noch nie gesehenen Abenteuern. Es wurden insgesamt 60 Ausgaben veröffentlich und dieses erste Paperback beinhaltet die ersten acht Abenteuer. Gezeichnet wurden diese von Nevio Zaccara (1 + 2) und Alberto Giolitti (3 - 8). Obwohl die Autoren nicht genannt wurden, sind einige der Autoren so namhafte Vertreter wie Len Wein, George Kashdan und Doug Drexler. Das Comic ist zwar in englischer Sprache, aber das sollte bei diesem Schmankerl kein Hindernis sein!

Die "Key Collection" finden Sie hier.

Bully, das Phänomen. Auch wenn "(T)Raumschiff Surprise, Periode 1" die 10 Millionen Zuschauergrenze verpasst hat - und wenn Michael "Bully" Herbig und Rick "Kawäinien" ehrlich sind, haben sie auf das Knacken dieser Schallmauer schon gehofft -, ist der Film überaus erfolgreich gewesen. Kein Wunder, dass es Merchandise en masse gibt. Letztens stand ich vor einem Regal mit "(T)Raumschiff - Prosecco" für 5,- Euro die Flasche. Habe ich mir verkniffen, denn die Lizenzkosten rechnen sich auf Kosten der Qualität, würde ich meinen. Was aber überaus cool ist: Das Original Zippo Feuerzeug zu "(T)Raumschiff Surprise". Selbst für Nichtraucher, har har.

Das Original Zippo Feuerzeug zu "(T)Raumschiff Surprise" finden Sie hier.

Okay, okay, so manche Bierflasche kann man mit den Zähnen öffnen. Schraubverschlüsse kommen auch immer mehr in Mode. Aber für alle anderen Fälle einer ungeöffneten Flasche gibt es diesen Flaschenöffner aus Quarks Bar. Quarks Bar Flaschenöffner mit goldgepresstem Latinuum (schwimmt in einer Flüssigkeit) ist ca. 16 cm hoch - und ist eines dieser Stücke, die man sich getrost zulegen kann, weil sie sowohl Fanschaft signalisieren als auch ungeheuer praktisch sind.

Quarks Bar Flaschenöffner finden Sie hier.

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Ausgabe 132 - 02.11.2004

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