corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904

   newsBEAT
  + ENT: Braga bestätigt DVD
  + TNG-Manga in Sicht
  + "HdR": Alle drei EEs
  + "X3" mit Janssen?
  + "Galactica" & Moore
  + "SG"-Requisiten

   Kunterbunt
  + "Saramee"
  + RingCon 2004
  + Machinima
  + "Hui Buh"-Verfilmung
  + "Schattenseiten"
  + Mitarbeit am Corona?

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19. Oktober 2004 - Ausgabe 131 - "All you need is... money!"

AbGEZockt!

Die zunehmende Verschmelzung von Computer, Telefon und Unterhaltungstechnik bringt viele Vorteile mit sich - das haben auch die Öffentlich-rechtlichen erkannt und fordern GEZ-Gebühren für internetfähige Heimcomputer. Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen sollen diese bereits ab April des kommenden Jahres anfallen. Gewerbetreibende sollen in diesen "Genuss" Anfang 2007 kommen.
Man kann die Öffentlich-rechtlichen aber schon verstehen, schließlich besteht das Internet ja nur und ausschließlich aus deren Angeboten, oder doch nicht? Als Normalsterblicher fragt man sich leicht kopfschüttelnd, wann radiofähige (und demnächst fernsehfähige) Handys, MP3-Player und andere technische Geräte gebührenpflichtig werden? Können sich bald nur noch die Reichen den technischen Fortschritt leisten? Wenigstens muss man nur einmal löhnen.

Um mich von dieser Horrorvision etwas zu erholen und auf andere Gedanken zu kommen, bereiste ich die Weiten des Netzes. Bei den Kollegen von www.fantasyguide.de angekommen, sprang mir gleich ein Bild von einer Person ins Auge, die mir vage vertraut erschien. Ich überlegte etwas, an wen mich diese Person auf dem Portrait, welches durchaus Ähnlichkeit mit einem Foto aus der Verbrecherkartei des Bundeskriminalamtes aufweist, erinnert. Und dann schoss es mir in den Sinn. Nur zu gut kenne ich diesen speziellen Gesichtsausdruck. Den erblickt man zum Beispiel, wenn man den Genetiv mit - sagen wir einmal - dem Dativ verwechselt. Mike Hillenbrand!
Beruhigenderweise wurde schnell klar, dass hier kein Kopfgeld ausgesetzt war, sondern dass unser Mike in einem informativen Gespräch mit Michael Schmidt von FantasyGuide.de sich und unser Projekt näher vorstellte. Noch einmal Glück gehabt - obwohl ich ja dem Geld nicht unbedingt abgeneigt gewesen wäre.

Ich wünsche Ihnen, liebe Leser und Leserinnen, nun viel Spaß mit der 131. Ausgabe des Corona Magazines. Haben Sie eine schöne Zeit!

Ihr Simon Pypke
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)



Inhalt

1. Angel und Spike - Zwei coole Vampire endlich wieder im Free-TV
2. newsBEAT
3. Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf
4. Star Trek: Die "The Lost Era"-Buchreihe, Teil 5
5. Variationen in Aaarggh-Moll: "Dead End"
6. Drei Fragen an Anthony Montgomery
7. Ihre Meinung
8. Tv-Vorschau
9. Rating Trend: "Star Trek: Deep Space Nine" bei Kabel 1
10. Kunterbunt
11. Kino-Vorschau
12. Veranstaltungskalender
13. Science-Fiction beyond 1x12: Dark Skies
14. Wissenschafts-News
15. Kurzgeschichte des Monats: "Augmented"
16. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise


1. Angel und Spike - Zwei coole Vampire endlich wieder im Free-TV
von Thomas Höhl

Endlich geht es weiter!

Ab dem 10.11.2004 gibt es immer mittwochs ab 23:15 Uhr auf Pro7 die Serien "Buffy - Im Bann der Dämonen" und "Angel - Jäger der Finsternis" im Doppelpack. Gezeigt werden die sechste Staffel von "Buffy" sowie die dritte Staffel von "Angel - Jäger der Finsternis", wobei die Zuschauer nun endlich auch die letzten sechs Folgen zu sehen kriegen, die man bislang - so wie die vierte "Angel"-Staffel - nur auf DVD sehen konnte. Für "Angel"-Fans mag es ärgerlich sein, dass Pro7 nicht gleich mit den noch ausstehenden Erstausstrahlungen von "Angel" fortfährt, andererseits gehen auf diese Weise die spärlichen, aber durchaus vorhandenen Crossover zwischen den beiden Seasons nicht verloren.

David Boreanaz als Angel - Ein Hollywood-Mythos

Stellt euch vor: Alles, was ihr tun müsst, ist euren Hund spazieren führen, und nur wenige Jahre später seid ihr der Titelstar einer eigenen Fernsehserie. Hollywood ist voll von solchen Mythen, und oft ist das darin enthaltene Körnchen Wahrheit auch alles, was daran zutrifft. Und so wird auch die Geschichte um den Hund von David Boreanaz gerne erzählt. Und sie kam so ...

Für David Patrick Boreanaz (was Bori-änas ausgesprochen wird) war - wie bei sehr vielen Darstellern in Fernsehserien - die Schauspielerei die zweite Wahl, nachdem eine Knieverletzung den erhofften Traum auf eine Football-Karriere zum platzen brachte. David Boreanaz nahm Schauspielunterricht und zog nach Los Angeles. Doch seine Karriere kam nicht in Fahrt. 1997 suchte Producer Joss Whedon für seine neue Vampirserie "Buffy - Im Bann der Dämonen" neben der Hauptfigur Buffy einen ausdrucksstarken Darsteller, der als Vampir Angel eine wichtige Rolle im Leben der Jägerin spielen würde. Für die Rolle suchte man schlichtweg den attraktivsten, geheimnisvollsten und umwerfendsten Mann auf Erden. Casting-Direktorin Marcia Shulman ließ so gut wie jeden verfügbaren Darsteller von Los Angeles vorsprechen, doch einen Tag vor Beginn der Dreharbeiten hatte man noch immer keinen geeigneten Angel gefunden.
Da erhielt sie einen Anruf von ihrer Freundin, die von ihrem Nachbar erzählte, der jeden Tag seinen Hund ausführt und der genau auf die gesuchte Rollenbeschreibung passen würde. Marcia bat ihre Freundin, diesen Mann anzusprechen und ihn einfach zu fragen, ob er Schauspieler wäre und ob er an einer Fernsehrolle interessiert sei. Nun, man lebte in Los Angeles, wo so gut wie jeder Schauspieler ist oder zumindest sein möchte. David bejahte beides, und kurz darauf wurde er zum Vorsprechen geladen. Als David Boreanaz den Raum betrat, schrieb Marcia Shulman sofort die Worte "Das ist er!" auf ihren Notizzettel. Joss Whedon dachte, dass er mit David unmöglich falsch liegen könne. Es würde genügen, wenn David auf die Zuschauer nur halb so viel Wirkung hätte wie auf seine Casting-Direktorin. Was damals noch niemand ahnen konnte: Aus David Boreanaz wurde ein Fernsehstar, und er sollte die Rolle des Vampirs mit Seele acht Jahre lang verkörpern, fünf davon in seiner eigenen Serie: "Angel - Jäger der Finsternis". In der letzten Staffel konnte sich David Boreanaz sogar noch den Traum erfüllen, den er bereits zu Beginn von "Buffy" geäußert hatte: Er durfte bei der "Angel"-Episode "Soul Purpose" Regie führen. Da soll noch einer sagen, das Leben schreibe keine Märchen.

Konkurrenz für Angel: James Marsters als Spike

Bei David Boreanaz hat man den Eindruck, ihm fiel der Erfolg regelrecht in den Schoß: Zu einer Zeit, als die Vampire im Buffyversum noch eindimensional böse waren, konnte er ungestört die Herzen der Zuschauer erobern. Ganz anders war es für James Marsters. Als Vampirpunk mit durchtrainierten Body und grandioser Singstimme musste er alles, was er hatte einsetzen, um sich aus dem Schatten von Angel zu befreien und an seine Stelle zu treten.

Für James Marsters war die Schauspielerei nie ein Ersatztraum neben dem Sport. Bereits während seines Studiums an der Juilliard-Academy in New York gründete er seine eigene Theatergruppe, das "New Mercury Theater". Mit dieser Gruppe zog er zehn Jahre lang durch Seattle und Chicago, bis er schließlich erkannte, dass man nur bei Film und Fernsehen gut verdienen konnte. Marsters ging nach Los Angeles, in der Hoffnung, sich ein finanzielles Polster zu verschaffen, um sich danach wieder seiner Leidenschaft widmen zu können, dem Theater. Zu dieser Zeit wollte Joss Whedon für die zweite Staffel mit einem coolen und draufgängerischen Vampirpärchen die Serie in eine neue Richtung lenken. Doch als James Marsters für eine Serie mit dem seltsamen Titel "Buffy - Im Bann der Dämonen" vorsprechen sollte, meinte er sofort: "Niemals!" Doch dann sah sich James Marsters einige Episoden an und war von der Qualität der Serie überwältigt. Seitdem ist er selbst ein großer Liebhaber von Joss Whedons Drehbüchern.

Spike war als wiederkehrender Gaststar geplant. Da seine Kollegin Juliet Landau (Drusilla) während der dritten Staffel von "Buffy" nicht verfügbar war, kreuzte Spike ohne sie auf, und siehe da: Spike war auch ohne Drusilla sehr unterhaltsam. Sein kurzer Auftritt war so vergnüglich, und die Chemie zwischen ihm und den anderen Charakteren funktionierte nach wie vor so gut, dass sich Joss Whedon entschloss, James Marsters ab der vierten Staffel als Hauptfigur zu verpflichten. Der Zeitpunkt war günstig, musste doch jemand die Lücke ausfüllen, die Angel seit seinem Fortgang hinterlassen hatte. Spike sollte Buffys neue Liebe werden. Doch während Angel nie mehr tun musste, als mit tiefer Stimme ein "Buffy" zu stöhnen, musste sich Spike diese Liebe hart erkämpfen. Es dauert schließlich weitere zwei Jahre, bis die beiden wirklich ein Paar werden.

Best of Both Worlds - Spike und Angel

Als Spike während der vierten Staffel zur Hauptfigur in "Buffy - Die Vampirjägerin" aufstieg, durfte er auch gleich in einem Crossover im "Buffy""Angel - Jäger der Finsternis" mitwirken. Damals hätte noch keiner geahnt, dass Spike jemals eine Hauptfigur in "Angel - Jäger der Finsternis" werden würde. "Angel - Jäger der Finsternis" erlitt das Schicksal vieler Spin-Offs: Es gelang der Serie nur schwerlich, aus dem Schatten des Originals herauszutreten. Das Marketing konzentrierte sich in erster Linie auf "Buffy - Im Bann der Dämonen", während "Angel - Jäger der Finsternis" immer nur an zweiter Stelle genannt wurde. Mit dem Ende von "Buffy" stand daher auch der Fortbestand von "Angel" auf der Kippe. Der Sender "The WB" diktierte Joss Whedon einige Bedingungen, ohne die "Angel" keine fünfte Staffel erhalten hätte. Eine davon war, den bei den Fans so beliebten James Marsters zu verpflichten, immerhin hatte der Darsteller im Juli 2000 auf der "Nocturnal 2K Convention" in London den "Sexiest Male Vampire Award" gewonnen. Joss Whedon war von der Idee nur mäßig begeistert, da es Spikes großen Showdown reduzierte, doch er war für den Fortbestand von "Angel" bereit, die Bedingungen zu erfüllen. Außerdem mochte er James Marsters und war vielleicht sogar ganz froh, gezwungen zu sein, ihn zu behalten.

Treu bis zum Schluss

Spike machte in "Angel" keine so glückliche Figur. Die Autoren hatten zu große Probleme, Spike zu integrieren, ohne Angel die Show zu stehlen. Spike konnte sich nie so recht entfalten, und man hatte das Gefühl, James Marsters - der in "Buffy - Im Bann der Dämonen" so eindrucksvoll gewesen war, sei nun auf die undankbare Rolle eines Pausenclowns reduziert worden. Doch während sich andere Darsteller hierüber beklagt hätten, blieb Marsters durch und durch Profi. So mancher Producer musste schon erleben, wie schnell sich ein Schauspieler von einem für die Anstellung dankbaren Darsteller in einen auf sich selbst fixierten Star mit Allüren verwandelt. James Marsters lässt jedoch keine Gelegenheit ungenutzt, zu betonen, Joss Whedon auf immer dankbar für die großartige Chance zu sein, die ihm nun so viele Freiheiten ermöglicht. James Marsters konnte zum Beispiel eine eigene Band mit dem Namen "Ghost Of The Robot" gründen. Seine Bekanntheit sorgte für ausverkaufte Säle, im November 2003 erschien auch das erste Album unter dem Titel "Mad Brilliant". Doch Marsters ist nicht nur zufrieden, weil die Rolle von Spike aus ihm einen vermögenden Mann gemacht hat. Marsters verlor nie den Spaß an der Rolle, weil er alles an ihr liebte: Die cleveren Dialoge, den Abwechslungsreichtum, aber auch die Kampfszenen. "Egal, was es ist, ein Vierzeiler oder eine Hauptrolle, ich bin für dich da", meinte Marsters nach dem Ende von "Angel - Jäger der Finsternis" zu Joss Whedon, was viele Fans noch immer auf eine Fortsetzung des Buffyversums mit Spike-TV-Filmen hoffen lässt, zumal David Boreanaz bereits sein Desinteresse an einem solchen Projekt bekundete.

Gewinnspiel:

Wir verlosen drei Exemplare des Buches "Coole Vampire. Von Angel bis Spike - Alles über die beliebtesten Blutsauger".

Spätestens seit dem Erfolg der Serie "Buffy - Im Bann der Dämonen" und dem Spin-off "Angel - Jäger der Finsternis" sind Vampire wieder "in". Sie gelten als "cool" und "sexy", sie sind attraktiv und leidenschaftlich, und sie verkörpern den Traum ewiger Jugend. Dieses Buch widmet sich den coolsten Vertretern der Vampir-Gattung und ihren Darstellern:
* David Boreanaz als Angel * Wesley Snipes als Blade * Vincent Kartheiser als Connor * Julie Benz als Darla * Christopher Lee als Dracula * Juliet Landau als Drusilla * Mercedes McNab als Harmony * Tom Cruise als Lestat de Lioncourt * Brad Pitt als Louis de Pointe du Lac * James Marsters als Spike

Lest über ihre Romanzen, ihre Abenteuer und ihre Opfer! Mit vielen Bilder, Darstellerinfos, Filmographien, Highlights, coolen Sprüchen und mehr.

Frage: Wie heißt das Album, das James Marsters und seine Band "Ghost Of The Robot" im November 2003 auf den Markt brachten? Schickt die Antwort bis zum 31. Oktober 2004 an dialog@corona-magazine.de und vergesst eure Adresse nicht.

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2. newsBEAT
"Star Trek: Enterprise": Brannon Braga bestätigt die DVDs.

Der "Star Trek: Enterprise"-Produzent Brannon Braga hat auf der Vorführung von "Storm Front" auf dem Paramount-Gelände offiziell bestätigt, dass "Enterprise" 2005 auf DVD erscheinen wird. Laut Bill Hunt von The Digital Bits enthüllte Braga die Neuigkeiten während einer Frage-und-Antwort-Session. Im Moment plane man, die ersten Episoden im Mai nächsten Jahres auf DVD zu veröffentlichen. Gerüchten zufolge soll es noch in dieser Woche eine offizielle Ankündigung von Paramount Home Entertainment geben.

Braga und sein Kollege Manny Coto enthüllten zudem, dass die ersten Interviews, die wahrscheinlich Teil der Extras auf den DVDs sein werden, bereits fertig gestellt wurden. Dies wurde später auch von Scott Bakula (ST:ENT Archer) bestätigt, der kürzlich an den ersten Interview-Sessions teilgenommen hat. Connor Trinneer (ST:ENT Tucker) wurde noch nicht interviewt, erwartet dies aber demnächst. Im Produktionsbericht von "The Augments" auf StarTrek.com wurde von den Interview-Sessions und über Behind-the-Scenes-Dreharbeiten berichtet.

Bei der Vorführung wurde - wie bereits berichtet - auch die neue digitale Filmtechnologie vorgestellt. Bill Hunt erklärt, dass Paramount bei "Enterprise" die gleiche Technologie einsetzt, wie bei dem Kinofilm "Sky Captain and the World of Tomorrow". Aufnahmeleiter Marvin Rush und Regisseur Allan Kroeker waren auch zur Stelle und diskutierten über die Vorteile des neuen Equipments.

"Star Trek: Enterprise": Manny Coto über seine Arbeit bei "Enterprise".

Manny Coto, Autor und Executive Producer bei "Star Trek: Enterprise", stand 1978 schon selbst einmal in einer Warteschlange auf einer "Star Trek"-Convention, um ein Autogramm von Walter Koenig (ST:TOS Chekov) zu ergattern. Dies und mehr verriet er in einem Chat mit Fans am vergangenen Freitag.
In dem Chat drückte Coto sein Bedauern aus, nie Gene Roddenberry getroffen zu haben, in dessen Büro er im Moment arbeitet. Dort hat er auch an der Geschichte mit den außerirdischen Nazis gearbeitet, die man zu Beginn der vierten Staffel sehen kann. Diese Geschichte war laut Coto eine Idee von Rick Berman und Brannon Braga.

Weitaus mehr beteiligt war er an der Dr. Soong-Geschichte. "Spiner", so Coto, "spielt einen eher unangenehmen Charakter, der ständig mit unseren Hauptcharakteren spielt, was interessante Reaktionen hervorruft." Über die kurze Nazi-Geschichte, die in "Zero Hour" begann und nun in den USA mit "Storm Front" sein Ende findet, sagte er: "Ich glaube, wir mögen alle diese Art von Feeling wie bei den einfachen 'Amazing Stories'."
Als Fan von alternativen Universen erklärte Coto, dass er es immer schon gemocht hat, mit dem Szenario "Hitler gewinnt den Krieg" zu spielen. Doch als Kubaner scherzte er, dass er es lieber gesehen hätte, wenn Cuba in die USA einmarschiert wäre. Er meinte zudem - nicht unbedingt ernst -, dass man Pläne für eine Episode im Spiegeluniversum hat, "in der 'Enterprise' immer noch am Mittwoch läuft und 12 Millionen Zuschauer hat."

Kirk, so gestand er, ist sein Lieblingscharakter, und er würde gern selbst einmal den Captain spielen, "weil er zumindest in Kirks Ära alle Mädels abbekommt." Seine Lieblings-TOS-Episode war "Doomsday Machine". Er war sich zudem sicher, dass die Romulanischen Kriege, die in dieser Episode erwähnt wurden, irgendwann verfilmt werden. Von den kommenden "Enterprise"-Episoden zählt "Home" zu seinen Favoriten.

Coto erzählte, dass man das Technobabble inzwischen beschränkt hat und sich mehr auf die Charaktere konzentriert. Er gestand, dass er sich am besten entspannt, wenn er "Star Trek" anschaut, "eine Tatsache, die meine Freundin einfach verrückt macht." Er scherzte, dass seine Arbeit bei "Enterprise" damit begann, wunderschönen Frauen dabei zuzusehen, wie sie als Orion-Sklavenmädchen vorsprachen, wobei er sichergehen musste, dass Braga "seine Medizin genommen hatte." Er erzählte, dass er noch nie von UPN irgendwie in seiner Kreativität eingeschränkt wurde, meinte aber zum Spaß, dass Braga hin und wieder für diese Einschränkung sorgt.

Coto ermutigte angehende Autoren. "Glaubt nicht, dass die Industrie für euch verschlossen ist ... [sogar] wenn ihr kein Talent habt. Seid ausdauernd und ihr könnt unglaublich reich werden."

"Star Trek: Enterprise": Schreiberteam wurde verkleinert.

Co-executive Producer Chris Black, Consulting Producer David Goodman und Co-Producer Phyllis Strong haben das "Enterprise"-Schreiberteam, aus noch unbekannten Gründen, verlassen. Das Schreiberteam besteht nun aus drei Executive Producers, Rick Berman, Brannon Braga und Coto, Supervising Producer LaZebnik, Producer Sussman, Consulting Producer Brennert, Executive Story Editor Bormanis und Story Editors Judith and Garfield Reeves-Stevens.

"Star Trek: The Next Generation": Neues Manga in Sicht.

Es wird ein neues Manga für "Star Trek" erwartet. Shin-Ichi Hiromoto ist ein japanischer Fan von "Star Trek" und arbeitet zurzeit an dem Manga. Das 50-seitige Heft wird mit fünf verschiedene Storylines zurechtkommen und enthält zwei Hauptstorys. In einem Fall wird es um eine Spinnen-Story und im anderen Fall um das Holodeck gehen.

"Star Trek": Stereotyp gesucht.

Eugene "Rod" Roddenberry Jr. sucht Personen, die ein stereotypisches Leben führen und Trekkies sind. Er will beweisen, dass "Star Trek" einen positiven Einfluss auf alle Lebensbereiche hat.
Sind Sie Priester, Rapper, Heavy Metal Fan, Pop Star, Bürokrat, Diplomat oder irgendetwas anderes Stereotypisches? Dann schreiben Sie Ihre Story an ihn. Die Emailadresse lautet: treknation@roddenberry.com

"Herr der Ringe": Drei auf einen Schlag.

Parallel zum DVD-Start der Extended Edition von "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" erscheint auch eine Box mit allen Langfassungen der Trilogie. Sechs DVDs enthalten die komplette Film-Trilogie mit einer Gesamtlaufzeit von knapp zwölf Stunden, dazu kommen noch einmal sechs DVDs mit Bonusmaterial. Das Boxset, das am 10. Dezember erscheint, wird zum Preis von etwa 80 Euro in den Handel kommen, was einer Ersparnis gegenüber dem Einzelkauf von etwa 35 Prozent entspricht.

Allein Teil drei der Tolkien-Saga enthält vier komplette, getrennte Audiokommentare von Peter Jackson und über 40 Mitwirkenden und insgesamt sieben Stunden exklusives Zusatzmaterial. Auch die Vorgänger-Boxen lassen sich in Sachen Zusatzausstattung nicht lumpen, sie enthalten auf jeweils vier DVDs die Langfassungen der Filme mit verschiedenen Audiokommentaren und stundenlanges Hintergrundmaterial über die Dreharbeiten von "Der Herr der Ringe".

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"X-Men 3": Mit Famke Janssen?

Famke Janssen, die Jean Grey in den ersten beiden Teilen von "X-Men" spielte, in einem Interview mit About.com.

:: Wirst du bei "X-Men 3" wieder dabei sein?

Ich könnte. Das hängt davon ab. Das hängt von vielen verschiedenen Dingen ab, zum Beispiel, wer der Regisseur sein wird. Bryan Singer wird die Regie nicht mehr übernehmen. Er hat die ersten beiden gemacht und nun macht er "Superman". Ich liebe die ersten beiden "X-Men" Filme, weil ich glaube, dass Bryan Singer einen fantastischen Job gemacht hat. Er hat das Niveau des ganzen Genres erhöht. Er ist ein sehr talentierter Regisseur.

:: Was hältst du davon, wenn Joss Whedon übernimmt?

Ich habe das Gerücht auch gehört. Ich hörte es auf der Straße. Ich habe es noch nicht von verlässlichen Quellen gehört, aber ich weiß es nicht. Es ist sehr schwer, sich zu diesem Zeitpunkt vorzustellen, dass jemand anderes als Bryan Singer es macht, weil die beiden ersten Filme ein besonderes, einzigartiges Aussehen hatten.

:: Ist es nicht so ausgelegt, dass du als Dark Phoenix zurückkehrst?

Bryon wollte diese Geschichte machen, weil es eine der besten Geschichten der "X-Men"-Comics ist. Es wäre also toll für mich, wenn das in diesem Szenario passiert wäre. Ich bin mir nicht so sicher, was sie jetzt machen werden. Ich weiß, dass Dark Phoenix ein großer Teil der "X-Men"-Saga ist, also vermute ich, dass sie die Geschichte mindestens einbeziehen wollen, aber ich weiß es nicht, und ich weiß nicht, ob ich dabei sein will. Das hängt von vielen verschiedenen Dingen ab.

:: Wäre es merkwürdig, wenn jemand anders Jean Grey spielt?

Wenn sie sich an die Dark-Phoenix-Story halten, dann vielleicht nicht, da ich glaube, dass sie dort sowieso ganz anders sein soll.

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"X-Men 3": Drei Regisseur-Kandidaten.

Die Gerüchteserie rund um den Regisseur von "X-Men 3" reißt nicht ab. Jetzt soll sich 20th Century Fox auf drei Favoriten eingeschränkt haben, von denen zwei bereits mit dem Studio gearbeitet haben. Unter den drei Regisseuren soll laut slayerverse.net auch "Buffy"-Macher Joss Whedon sein. Whedon besteht zwar darauf, das Drehbuch des Filmes schreiben zu wollen, doch es gibt bereits einen neuen Drehbuchautor. Gerüchte besagen jedoch, dass das Drehbuch für Whedon umgeschrieben werden soll, falls er den Zuschlag als Regisseur erhält.

"Team America": Trey Parker über die Produktion.

Trey Parker, Co-Autor und Regisseur des satirischen Puppenfilmes "Team America: World Police", erzählte in einem Interview mit Sci-Fi Wire, dass seine ursprüngliche Inspiration für den Film von den Wiederholungen der TV-Serie "Thunderbirds" kam. "Wir saßen da und haben Fernsehen geschaut und es lief 'Thunderbirds' auf Tech TV", sagte Parker. "Wir sagten uns, 'Gott, das könnte richtig lustig werden. Wir werden das drehen, aber wir machen es verdammt schmutzig.' Wir sagen uns, 'Lasst uns eine 'South Park'-Version von 'Thunderbirds' machen.'"

Parker und sein Partner Matt Stone erlitten aber zunächst einen kleinen Rückschlag. "Wir riefen unsere Agenten an und wir sagten, 'Wir wollen Thunderbirds drehen'", erzählte Parker. "Sie sagten uns, 'Sorry Jungs, aber das dreht bereits jemand.' Ungefähr einen Tag waren wir unheimlich deprimiert. Wir dachten, 'Jemand dreht einen Puppenfilm, und das ist einfach genial.' Aber am nächsten Tag fanden wir heraus, dass sie es als Live-Action-Film drehten", sagte Parker, und bezieht sich damit auf den "Thunderbirds"-Kinofilm.

Parkers Film durchlebte aber noch eine Reihe Veränderungen, bis das Drehbuch endgültig fertig war. In der Geschichte bekämpft eine Gruppe internationaler Agenten von ihrem Quartier im Mount Rushmore aus Terroristen. "Wir haben die Geschichte noch bis in die Post-Production hinein überarbeitet", sagte Parker. "Und nicht nur ein wenig. Wir haben ganze Storylines verändert. [Das Studio] war deshalb sehr nervös, weil sie wussten, dass unser Stil einfach alles verändern würde. Die Leute sagten, 'Wisst ihr, ihr könnt das nicht damit machen, weil es Puppen sind.' Und wir haben es versucht. Aber wir fanden heraus, dass wir es nicht schaffen konnten. Jeden Tag kamen wir zum Set und sagten, 'Mit diesem Set können diese Puppen dieses und jenes nicht tun.' Wir dachten uns, 'Wir werden das tun was wir wollen. Das bestand darin, auf einfache Weise herauszufinden, wie wir etwas auf Film bannen konnten.'"

"Team America" kommt am 15. Oktober 2004 in die amerikanischen Kinos.

"Four Women" im Kino.

City Lights Pictures und Intrinsic Value Films werden einen Kinofilm, basierend auf dem Comic-Thriller "Four Women", produzieren. Sam Kieth, Erfinder und Autor des Comics, wird dabei sowohl das Drehbuch schreiben, als auch die Regie übernehmen. Die Arbeiten an dem Film sollen im Februar beginnen.
In dem Comic geht es um vier Frauen, deren Auto in der Wüste liegen bleibt. Der Horror fängt erst richtig an, als sie von zwei Männern in einem Truck aufgenommen werden.

"Krieg der Welten": Castingnews.

Oscar-Gewinner Tim Robbins ("Mystic River") ist bei der geplanten Spielberg-Verfilmung von "Krieg der Welten" für die Rolle des Astronomen Ogilvy im Gespräch. Die Hauptrolle in dem futuristischen Drama über den Einmarsch von Außerirdischen, nach dem Romanklassiker von H. G. Wells aus dem Jahr 1898 hat sich Tom Cruise gesichert.
Miranda Otto (Eowyn aus "Herr der Ringe") spielt die Leinwand-Ehefrau von Cruise. Anfang der Dreharbeiten ist für November mit den geplant. Der Roman wurde erstmals in den 50er-Jahren verfilmt.

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"Final Cut": Regisseur Naïm über sein Debüt.

Omar Naïm, der 26-jährige Regisseur des Science Fiction-Films "Final Cut", erzählte in einem Interview mit Sci-Fi Wire, dass er die Idee zu seinem Regie-Debüt hatte, während er seinen Studenten-Film schnitt, die mit einem Oscar nominierte Dokumentation "Grand Theater: A Tale of Beirut".
"Während ich meine Dokumentation schnitt, wurde mir klar, dass der Mythos der Objektivität in Dokumentationen wirklich nur ein Mythos ist", sagte Naïm. "Dokumentationen bekommen immer einen gewissen Stil und man trifft Entscheidungen. Am Ende manipuliert man sie und macht ein Drama aus dem Leben anderer Menschen."

Dieser Gedanke führte zu Naïms Drehbuch. Darin untersucht er die Art und Weise, wie Erinnerungen mit Medien und Technologie zusammenspielen, eine Idee, die den Filmstars Robin Williams, Jim Caviezel und Mira Sorvino gefiel. "Final Cut" ist ein Science-Fiction-Drama über einen Mann (Robin Williams), der die Erinnerungen eines Mannes wie einen Film schneidet, die man von einem implantierten Chip hat.

Caviezel sagte in einem anderen Interview, dass die Story ihn so sehr fesselte, dass er beschloss, an dem Film mitzuwirken. "Als junger Mensch einen Film wie diesen zu schreiben und zu drehen und die Themen des Filmes - das Alles ist sehr komplex. Ich weiß, warum Robin Williams den Film sofort mochte", sagte Caviezel. "Ich hatte eigentlich nicht vor, nach 'The Passion of the Christ' gleich wieder etwas zu drehen, aber das musste ich einfach tun."

Der Film spielt laut Naïm in "einer imaginären Gegenwart". Er sagte, dass ihm der Film die Gelegenheit gab, Fragen zu stellen, die ihn über die Rolle der Medien in der heutigen Zeit beschäftigten. "Ich glaube, Kino, Filme und das Fernsehen sind zu unserem massenkulturellen Gedächtnis geworden," sagte er. "Unser Gruppengedächtnis ist nun eng mit diesen visuellen Erinnerungen verbunden, die selbst sehr manipulativ sind. Filme ähneln viel mehr der Art und Weise, wie wir uns erinnern, als wie wir unser Leben leben. Dabei fragt man sich, warum das Kino so mächtig ist und was die Gefahren für unsere Kultur sind, wenn sie von manipulativen visuellen Künsten beherrscht wird, die ich selbst liebe. Ich bin nicht gegen sie. Aber es lohnt sich, diese Fragen zu stellen."

Während "Final Cut" viele Fragen stellt, muss Naïm zugeben, dass er nur einige Antworten hat. "Ich weiß es einfach nicht, deshalb stelle ich diese Fragen", sagte er. "Ich bin neugierig. Ich kenne die Antworten nicht. Ich fange gerade erst an. Ich fand es lustig. Als ich den Film fertig stellte, sagte ich, dass ich diesen Film eigentlich erst mit 60 hätte drehen sollen. Nicht jetzt. Ich würde ihn sehr gern noch einmal drehen, wenn ich 60 bin, und ich bin sicher, dass es ein ganz anderer Film werden würde. Aber er basiert eher auf meiner Neugier über das Leben und Filme, als auf meinem eigenen Wissen oder auf meiner Fähigkeit, etwas zu diesem Thema zu sagen."

"Final Cut" startete am 15. Oktober in den amerikanischen Kinos.

"Battlestar Galactica" und Ron Moore.

Ron Moore möchte die Fans im englischen Magazin Dreamwatch ein bisschen aufklären, was in den ersten Folgen ungefähr passiert.

Man wird vorerst mit den Charakteren vertraut gemacht, die Story wird erweitert und auf dem aufgebaut, was in den Miniserien zu sehen war. Adama und Roslyn werden im Laufe der Geschichte kooperieren und Starbuck und Apollo, Starbuck und Baltar und ein paar andere Charaktere werden sich kennen lernen. Helo, der auf dem Planeten Caprica abgestürzt ist, soll nun laut Moore auch wieder vorkommen.

Eine weitere wichtige Information: Richard Hatch wird als Tom Zarek ein Gaststar bei den Miniserien, sowie bei der ersten Episode.

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"Stargate": Requisiten zu ersteigern.

Das Online-Portal stargateprobs.com wird über Ebay Utensilien von "Stargate" versteigern - und das nicht zum ersten Mal. Ab 29.10.04 ist es soweit: Nach US-Zeit startet die Auktion um 18 Uhr - in Deutschland entsprechend 9 Stunden später. Gegenstände wie die Taschenlampe aus "Small Victories" oder eine Tollanerwaffe aus "Between tro fires" kommen unter den virtuellen Hammer. Bei Fans wird dies sicher ein Erfolg. Ob diese Methode auch für deutsche Fernsehsender Sinn machen würde?

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3. Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf
von Mike Hillenbrand

Ein Erlebnisbericht des 19. Buchmesse-Convents in Dreieich-Buchschlag

Zu Frankfurt gehört die Buchmesse. Zur Buchmesse gehört der Buchmesse-Convent. Wie? Nicht "Convention"? Und "der" anstatt "die"? Neue Hasen wundern sich, die alten wissen es schon längst: Der Convent ist in Deutschland schon wesentlich länger beheimatet als die Convention. Manch ein elitärer Fan unterscheidet zwischen einem anspruchsvollen Convent und einer kaugummifarbenen Media-Convention. Sollen sie die Zusammenkunft vieler Gleichgesinnter nennen, wie sie es mögen. Im Prinzip ist es wurscht und darum bleiben wir bei dem Begriff "BuCon". Der BuCon.

19 mal Buch, 19 mal Con

Der BuCon fand am 9. Oktober bereits zum 19. Mal statt. Das ist eine enorme Zahl, die manch andere Convention erst noch erreichen muss, aber das spricht auch durchaus für die Veranstaltung. Sie ist mit 250 Besuchern durchaus übersichtlich, dafür mit parallel laufenden Veranstaltungspunkten sowie einem recht großen Bühnensaal, der mit Verlagen aller Art vollgepfropft ist, auf dem inhaltlichen Gebiet exzellent bestückt.

Die Bastei-Hausmesse

Der BuCon ist der Ort, an dem Bastei seine Heftroman-Autoren versammelt, neue Serien und/oder Projekte ankündigt, die Einstellung alter erläutert und für all das insgesamt drei Stunden am Stück im laufenden Programm einnimmt. Wer sich das nicht ansehen möchte, muss das nicht. Viele sind es aber nicht, die auf diesen Programmpunkt verzichten, denn traditionell erinnert das Bastei-Meeting immer an die erste Vorlesung nach den Semesterferien. Voll! Bis auf die letzte Fensterbank. Auch in diesem Jahr war das nicht anders. Ein neues Pulp-Magazin wurde unter anderem vorgestellt und Freiexemplare großzügig verteilt. Die Einstellung von "Bad Earth" thematisiert - eine Heftromanserie, die mit sehr viel PR und unter anderem einer Verlosung im Corona Magazine seinerzeit gestartet war.

Eine gute Mischung

Böse Zungen behaupten ja, den BuCon würden mehr Autoren als Leser besuchen. Ganz richtig mag das nicht sein, dieses Gerücht birgt aber auf jeden Fall eine gewisse Wahrheit in sich. Es sind viele Autoren vor Ort. Monika Felten gehörte diesmal nicht dazu. Die momentan von ihrem neuen Verlag Piper sehr gehypte Fantasy-Autorin gehörte allerdings auf den letzten beiden Veranstaltungen zum Publikum. Auch Andreas Eschbach, der für seinen Roman "Das Letzte seiner Art" den abends verliehenen "Phantastik-Award" unserer Partnerseite www.phantastik-news.de erhielt, glänzte durch Abwesenheit - war allerdings in der Vergangenheit durchaus Gast des BuCon gewesen. Ansonsten waren allerdings neben den erwähnten Heftromanautoren viele weitere Schriftsteller, Autoren und Schreiberlinge vor Ort. Manche kannte man, manche wird man noch kennen lernen. Eine Autorin, die ihr Können bei eBay feilbot, war ebenso vor Ort wie zahlreiche Kurzgeschichten-Verfasser, die ihre Werke in verschiedenen Anthologien veröffentlicht haben. Eine dieser Anthologien heißt "Schlag 13!", ist im BeJot-Verlag erschienen, und umfasst 38 der 39 Gewinnergeschichten unseres Kurzgeschichtenwettbewerbs aus dem damaligen Corona Newsletter. Einer der dort veröffentlichten Autoren heißt Markus K. Korb und auch er erhielt abends einen "Phantastik-Award" für die beste Kurzgeschichte. Die ist zwar nicht in "Schlag 13!" vorhanden, dafür ist die hier veröffentlichte Geschichte "Fischaugen im Dämmerlicht" nicht weniger gut geraten.

Autor sucht Verlag, Verlag sucht Autor

Mini- und Klein- und Eigenverlage bilden die Mehrheit auf dieser sehr authentischen Veranstaltung. Viele bieten ihre Werke feil und veranstalten Lesungen, manch ein Verlag sucht aber auch nach neuen Gesichtern mit guter Federführung. Im Gespräch an den zahlreichen Ständen erfährt man so manch interessante Einzelheit. Was das Drucken "on demand" kosten kann und welche Unterschiede es bei welchen Druckereien gibt. Welche Verlage Autorenhonorare bezahlen. Welche anderen Storywettbewerbe es gibt, an denen hoffnungsfrohe Jungautoren teilnehmen können, und welche Verlage junge Talente besonders fördern.

Gutes Preis-/Leistungsverhältnis

Diese Gruppe von nicht ganz 300 Menschen ist bei weitem nicht so elitär, wie sie gerne anderen Orts genannt wird. Natürlich gibt es "Typen" unter den Besuchern, wie es sie halt auch auf den größeren "Media-Conventions" gibt. Der eine hat die Nase in den Wolken sitzen, der andere bräuchte seit drei Monaten mal eine Dusche und der dritte ist von seinem Buch, seinem Hobby, seiner Welt so begeistert, dass er über nichts anderes erzählen kann. Liebenswert sind sie dennoch. Und das ist der BuCon auch. Die Veranstaltung strotzt vor interessanten Programmpunkten, interessanten Büchern und interessanten Menschen und ist mit 8,- Euro Eintritt wohltuend günstig.

Ein Ort zum Wohlfühlen

Der nächste Buchmesse-Convent findet am 22. Oktober 2005 statt. Wieder an bewährter Stätte und wieder mit interessanten Programmpunkten. Wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden, sofern Sie nicht den BuCon-Newsletter auf der Veranstaltungs-Website abonnieren möchten.

In unserem Forum können Sie sich außerdem einige der Fotos ansehen, die wir auf der Veranstaltung geknipst haben. Ergänzend zu diesem Artikel können diese Bilder sicherlich weitere Eindrücke vermitteln.

Vielleicht bis nächstes Jahr in Dreieich-Buchschlag!

Informationen zum Thema:
http://www.buchmessecon.de - Die Website zur Veranstaltung
http://www.storyolympiade.de - Ein weiterer herausragender Kurzgeschichtenwettbewerb
http://www.phantastik-news.de - Der Initiator des alljährlich vergebenen "Phantastik Awards"


Shopping-Tipps zum Thema:
"Schlag 13!" - Anthologie: 38 Science-Fiction-, Fantasy-, Fantastik-Geschichten zum Preis von 13,50 EUR


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4. Star Trek: Die "The Lost Era"-Buchreihe, Teil 5
von Etienne Quiel

2355-2357: "Deny thy Father" by Jeff Mariotte

Beginnend im Jahr 2355 erzählt der Roman in drei Teilen die Geschichte von Kyle Riker und dem ihm entfremdeten Sohn Will. Während Will sein Studium an der Sternenflottenakademie abschließt und seine ersten Missionen auf der U.S.S. Pegasus unter Captain Pressman erlebt, wird Kyles Leben durch Ereignisse aus seiner Vergangenheit bedroht.

Vor zwei Jahren überlebte Kyle Riker als Einziger den erbarmungslosen Angriff der Tholianer auf Starbase 311. Obwohl die körperlichen Wunden lange geheilt sind, leidet er immer noch an Alpträumen. Erst seit kurzer Zeit arbeitet er wieder als ziviler Berater für die Sternenflotte.

Als ein Anschlag auf sein Leben verübt wird, dem er nur knapp entkommt, kehren die Erinnerungen an Starbase 311 und Halluzinationen vermehrt zurück. Kurz darauf werden Anschuldigungen gegen ihn erhoben, die ihm unterstellen, bei dem Überfall auf Starbase 311 mit den Tholianern kollaboriert zu haben. Nach Einleitung einer Untersuchung kommt es zu einem weiteren Mordversuch an Kyle, und es wird deutlich, dass Unbekannte mit großem Einfluss innerhalb der Sternenflotte in die Angelegenheit verwickelt sind. Kyle sieht sich gezwungen, die Erde zu verlassen und so dem unmittelbaren Einfluss der Sternenflotte zu entrinnen. Er will untertauchen, um aus der Ferne mit der Suche nach den unbekannten Widersachern beginnen zu können.

Währenddessen beginnt für Will Riker sein zweites Studienjahr an der Akademie der Sternenflotte. Will erlebt sowohl Schwierigkeiten als auch Erfolge und sammelt erste Erfahrungen in Herzensangelegenheiten. Letztendlich erhält er den gewünschten Abschluss und begibt sich zu seinen ersten Missionen an Bord der U.S.S. Pegasus.

Jeff Mariotte erzählt genau genommen zwei Geschichten, zwischen denen keine wirkliche Verbindung besteht. Obwohl der Autor in letzter Minute versucht, eine Verbindung zu schaffen, gelingt dies nicht. Der Leser springt ständig zwischen zwei verschiedenen Geschichten hin und her.

Es wird angedeutet, dass die unbekannten Verschwörer Will nach dem Leben trachten werden, sollten sie Kyle nicht habhaft werden können. Hat der Leser aber die Entfremdung von Vater und Sohn vor Augen, als Resultat derer beide keinerlei Kontakt zueinander pflegen, erscheint dieses Handlungsmotiv nicht nachvollziehbar. Zusätzlich werden die im Laufe der Geschichte aufgebauten Erwartungen bezüglich der Identität und den Motiven der Verschwörer nicht erfüllt und die Auflösung des Rätsels fällt eher enttäuschend aus.

Was den Roman trotzdem lesenswert macht, ist einmal die ausführlich geschilderte Zeit Kyles im Exil auf dem Planeten Hazimot. Kyle kann sich dort abseits der Intrigen gegen ihn ein neues Leben aufbauen und wieder sein inneres Gleichgewicht finden. Das wahre Highlight des Romans sind jedoch Will Rikers Erlebnisse an der Akademie. Einige Lacher garantiert dabei das städtische Überlebenstraining seiner Gruppe von Mitstudenten inmitten von San Francisco.

Trotz der genannten Mängel ist "Deny thy Father" damit ein durchaus lesenswerter Roman.

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5. Variationen in Aaarggh-Moll: "Dead End"
von Christian Humberg

Man nehme ein paar nur oberflächlich zu charakterisierende Menschen, setze diese in eine schöne Einöde und gebe einen Psychopathen oder ein übernatürliches Monster hinzu - fertig ist der Slasher-Film, ein alles andere als originelles Gericht. Veredelt man die Portion allerdings noch mit einer gehörigen Prise Humor, einem guten Schuss Atmosphäre und wirklich gelungen besetzten Darstellern, hat man den feuchten Traum von Horror-Fans und Cineasten gleichermaßen geschaffen. "Dead End" ist genau das: traumhaft.

Es ist der Heilige Abend. Kaum jemand ist nach Einbruch der Dunkelheit noch auf den Straßen unterwegs. Nur ein vollbepacktes Auto schlängelt sich schon seit Stunden über den verwaisten Highway, der Fahrer - Frank Harrington - ist auf dem Weg zu seiner Schwiegermutter. Mit dabei sind seine Frau Laura, seine Kinder Marion und Brad, sowie Marions Freund Richard. Sie alle, das macht schon die Anfangssequenz des Filmes deutlich, könnten sich weit Besseres vorstellen, als diesen Abend in dieser Gesellschaft und noch dazu auf der Autobahn zu verbringen. Die Fahrt dauert an, und Frank Harrington begeht den Fehler seines Lebens ...

Vielleicht hätte man Frank mal sagen sollen, dass er die männliche Hauptrolle in einem Horrorfilm spielt. Dann hätte er es sich wohl zwei Mal überlegt, den ermüdenden Highway zugunsten der Bundesstraße durch den düsteren Wald zu verlassen. Aber der bereits 2002 abgedehte "Dead End" ist nun einmal ein Horrorstreifen, und was als Folge dieses Straßenwechsels passiert, kann sich wohl jeder vorstellen: Die mysteriöse Anhalterin auf vollkommen menschenleerer Strecke, die sich nicht einmal an ihren Namen erinnern kann; der unheimliche Leichenwagen, der ihnen gelegentlich entgegen kommt ... der body count kann beginnen.

Nein, neu ist das wirklich nicht, was die französischen Film-Novizen Jean-Baptiste Andrea und Fabrice Canepa hier als ihre erste Arbeit präsentieren - doch äußerst ansprechend umgesetzt. Slasher-Filme gibt es wie Sand am Meer. Ob John Carpenter mit "Halloween", Wes Craven mit der "Nightmare on Elm-Street"-Reihe oder etwa Sean S. Cunningham mit "Friday the 13th" - das Grundmuster des Plots ist immer gleich: Man nehme eine Handvoll Personen, gebe einen Psychopathen/übernatürlichen Widersacher dazu, und fertig ist das Blutbad. Mit Filmen wie "I know what you did last summer", "Urban Legends" und vor allem der "Scream"-Trilogie hauchte Hollywood dem alteingesessenen Subgenre des Horrors in den vergangenen Jahren neues Leben ein. Diese jüngeren Produktionen versahen die durch standardisierte Handlungsabläufe und stereotype Figurenkonstellationen schon beinahe austauschbar gewordenen Streifen vermehrt mit Humor, was das überwiegend jugendliche Publikum dankbar annahm. "Dead End", so banal (man könnte auch sagen: genrebewusst) der Film in seiner Grundform auch sein mag, greift diese Entwicklung auf und führt sie kongenial fort.

Andrea und Canepa, die auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnen, gelingt ein erstaunlicher Spagat zwischen klassischen und sehr effektvoll eingesetzten Horrorelementen und den Grundtopoi einer, zugegebenermaßen äußerst schwarzen Komödie. Dabei liegt die Effektivität der Narration bei "Dead End" primär im setting begründet. Die scheinbar unendliche Landstraße, auf der sich die Harringtons in dieser Nacht verirren, hat in ihrer Auswegslosigkeit schon fast kafkaeske Züge: Straßenschilder, die eine nächste Ortschaft ankündigen, sind zwar en masse vorhanden und suggerieren den Protagonisten die Illusion des Fortkommens, doch am Ende steht doch immer wieder der Ausgangspunkt; die Landstraße als Möbiusschleife. Und der schwarze Leichenwagen, der die stetig weiter dezimierte Reisegruppe immer wieder kommentar- und nahezu geräuschlos passiert, nachdem der Spuk ein erneutes Opfer gefunden hat. Bote einer anderen, noch irrealeren Wirklichkeit.

"Dead End" gilt noch immer als Geheimtipp, was abermals beweist, dass die Welt schlecht ist. Zwar brilliert die internationale Koproduktion schon seit Jahren auf verschiedenen Festivals (darunter das Fantasy Filmfest und das vorzügliche Wiesbadener Exground), doch bleibt eine kommerzielle Verwertung im Mainstream-Kino nach wie vor aus. Schade, denn der mit Ray Wise und Alexandra Holden überaus gut besetzte und sehr stimmungsvoll inszenierte Grusel-Trip hätte, wie etwa schon "Cube", durchaus das Zeug, um den Sprung vom Programm- ins Multiplexkino zu schaffen. Vielleicht erreicht er auf DVD ja endlich sein Publikum. Diese verzichtet zwar undankbarer Weise auf jegliche Extras (was bei einer unverdient zur no-name-Produktion abgestempelten Geschichte aber nicht weiter verwundert), kann jedoch immerhin mit der englischen und der deutschen Tonspur aufwarten. Auch nicht selbstverständlich, leider.

Darstellerisch ist an "Dead End" ebenfalls nichts auszusetzen. Alexandra Holden hat nicht zuletzt im Season-Opener der zweiten "Six Feet Under"-Staffel bereits Todeserfahrung (ähem) sammeln können, doch besonders Ray Wises Darstellung des leidgeplagten und dennoch unverzagten Familienvaters ist eine Augenweide, nicht zuletzt weil sie doch stark an seine Rolle als Leland Palmer in David Lynchs "Twin Peaks"-Universum erinnert. Ob es da noch als Zufall durchgeht, dass die Autoren Frank Harringtons Ehefrau den Namen Laura verpasst haben? Man darf zweifeln.

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6. Drei Fragen an Anthony Montgomery
von Mike Hillenbrand

Der Steuermann der Enterprise NX-01 heißt Travis Mayweather und wird von Anthony Montgomery aus Indiana dargestellt. Wir hatten die Gelegenheit, ihm einige Fragen zu stellen.

Corona Magazine: Wie sah dein Leben vor "Enterprise" aus? Hattest du bereits Kontakt zum "Star Trek"-Universum?

Anthony Montgomery: Das Leben eines Schauspielers geht wie auf einer Achterbahn auf und ab. Es gab Tage, an denen ich nichts zu essen hatte. Das Leben auf der Straße ist hart und wir sind eine stolze Familie. Also habe ich einfach weitergemacht und bin weiter zum Vorsprechen gegangen. Vor sechs Jahren hatte ich ein Vorsprechen für "Voyager" und dadurch habe ich überhaupt Ron Summer im Besetzungsbüro kennen gelernt. Anderthalb Jahre später sprach ich erneut vor. Es ging um eine Übertragung, die Tuvok von seinem Sohn erhält. Es ging um eine Episode, die ich nicht kenne, und in der erhält er eine Nachricht von seinem Sohn. Dieser Sohn wäre ich gewesen. Ich habe die Rolle Gott sei Dank nicht bekommen, denn sonst hätten sie mich nicht für Travis genommen.

Wie war es mit all den Regisseuren zu arbeiten, die in den älteren "Star Trek"-Serien zum Cast gehörten?

Es war unglaublich, ich habe sehr viel von ihnen allen gelernt. Mit Levar Burton zusammenzuarbeiten, der einfach - Levar war. Ich habe so viel von ihm gelernt, er ist eine unglaubliche Person und wahnsinnig intelligent. Wir haben schon zu ihm gesagt: "Mensch Levar, sei ab und an mal ein wenig dümmer! Entspann dich einfach." Es macht einfach Spaß mit ihnen allen. Sie geben einem so viel von sich wie sie können, und haben versucht, uns vorzubereiten. Einmal kam Michael Dorn zu mir, ein anderes Mal Roxann Dawson. Sie haben mir versucht zu erklären, was da auf mich zukommt und auf was ich mich da eingelassen habe. Aber ehrlich gesagt, habe ich das erst begriffen, als ich bereits mittendrin war. Sie konnten mich auf das alles hier gar nicht vorbereiten. Ich habe trotzdem versucht, soviel wie möglich von jedem Einzelnen zu lernen, um meine Reise in das alles besser zu begreifen.

Ein Fan meinte zu mir, dass dich die "Classic"-Serie zur Schauspielerei inspiriert hat?

Ich kann mich gut daran erinnern, die originale "Star Trek"-Serie gesehen zu haben. Der Ku-Klux-Klan wurde 30 Minuten östlich von da, wo ich aufgewachsen bin, gegründet. All das Hässliche und das Negative, das diese Typen repräsentieren, habe ich jeden Tag aufs Neue erlebt. Als Kind hast du keine Ahnung, wie du damit umgehen sollst. Für mich war es wirklich eine Inspiration, nach Hause zu gehen und diese schwarze Frau im Fernsehen zu sehen. Niemand um sie herum nannte sie bei all den Namen, die ich mir jeden Tag anhören musste. Ich wurde von ihr inspiriert. Ich wollte aber deshalb kein Schauspieler werden. Das kam erst Jahre später und hatte damit nichts zu tun. Sie inspirierte mich dazu, mein Leben positiv anzugehen, trotz allem. Denn als ich verstand, was die Botschaft von "Star Trek" war, dass wir nämlich alle gleich sind - egal, welche Hautfarbe jemand hat und egal, ob seine Ohren spitz sind, man grün ist oder was auch immer, da habe ich kapiert, dass ich etwas mit meinem Leben anfangen konnte. Nichelle wusste bis vor kurzem nichts davon, dass sie einen solchen Eindruck in meinem Leben hinterlassen hatte. Von ihr wurde ich inspiriert. Nicht dazu, ein Schauspieler zu werden, sondern zu leben. Und das ist ein großer Unterschied.

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7. Ihre Meinung

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!


Corona Magazine #130
Vorwort: Feedback zur Absetzung von "Anke Late Night"

Hallo. Danke Anke und Tschüß. Ok, das wars. Auch ein kleineres Studio konnte daran nichts ändern: Man kauft Ihr den Late Nighter nicht ab. Und nun ist Schluss mit Lustig.
Wer jedoch glaubt das SAT1 den freiwerdenden Sendeplatz für SF- und oder Fantasy-Serien nutzen wird, der wird sehr schnell eines besseren belehrt. Klar, schön wäre mehr von diesem Genre schon. Machen wir uns jedoch nichts vor: Die Gemeinde, die so etwas gut heißt, schwindet (seufz).

Somit werden wir uns noch mehr von Billig-Selbstproduziertem gegenübersehen. Zu vermuten ist, dass SAT1 an diesem Sendeplatz Wiederholungen der Comedy-Schiene einschiebt. Kostet nix! :-(
So bleibt mir nichts anderes übrig als auch weiterhin in die unendlichen Weiten meines Fernsehers zu starren und auf bessere Zeiten zu hoffen. Die aktuelle TV-Vorschau des Corona spricht Bände (doppelseufz).

- Guido Schumann


Corona Magazine #130
Vorwort: Feedback zur Absetzung von "Anke Late Night"

Ich finde es unendlich schade, dass Anke abgesetzt wird. Aber dass um diese Zeit Comedy läuft finde ich wichtig! Wenn man Geballer und/oder Horror um diese Zeit will, muss man nur umschalten, aber gute Comedy ist seltener.
Wie wäre es z.B mit neuen Southpark Folgen? Oder wieso wurde am Samstag Abend um 1:00 Mad-TV abgesetzt? Es sind die kleinen Dinge auf die man sich am Wochenende freut. Comedy gehört dazu.

- Robin Hubacher

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8. TV-Vorschau
(23. Oktober - 05. November 2004)
Colorcode: PayTV Österreich Schweiz

Samstag, 23. Oktober 2004

14.40 Uhr SeaQuest
Das Verbrechen in der Alpha-Basis
2x18 ATV+ Wdh
15.30 Uhr Andromeda
Abgrund zur Hölle
4x01 ATV+ 1st
15.15 Uhr Rückkehr in die verlorene Welt
Die Entdecker des afrikanischen Hochplateaus mit den Dinos kehren dorthin zurück um ehrgeizige Ölsucher abzuhalten.
CA
1992
RTL II Wdh
15.30 Uhr The Time Machine
Nach H. G. Wells. Ein Wissenschaftler baut eine Zeitmaschine, um seine Freundin vor dem Tod zu retten. Das funktioniert nicht wirklich und er findet sich in der Zukunft wieder.
US
2002
RTL II Wdh
16.05 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Sirenengesang
5x04 Pro 7 Wdh
16.20 Uhr Farscape - Verschollen im All
Ich, E.T. und die anderen
1x02 ATV+ Wdh
17.10 Uhr James Cameron's Dark Angel
In anderen Umständen
1x15 ATV+ Wdh
17.30 Uhr Star Trek - Raumschiff Voyager
Endspiel - Teil 1
7x25 Sat 1 Wdh
20.15 Uhr Blink - Tödliche Augenblicke
Nach einer Augen-OP glaubt eine Ex-Blinde, einen Mörder gesehen zu haben. Die Polizei glaubt ihr nicht wirklich. Aber nachdem man Leichen findet, sieht das anders aus.
US
1994
RTL II Wdh
20.15 Uhr Beverly Hills Cop III
Eddy Murphy als Axel Foley, ein Cop mit einer großen Klappe. Diesmal im Vergnügungspark.
US
1994
Pro 7 Wdh
21.15 Uhr James Bond - Der Morgen stirbt nie
Um seine Zuschauerraten zu steigern, will ein böser Medien-Mogul den dritten Weltkrieg auslösen. James Bond, dieses Mal von Pierce Brosnan verkörpert, will selbiges verhindern.
UK/US
1997
ORF 1 Wdh
22.15 Uhr Nick Knight - Der Vampircop
Schwarze Sonne
1x01 Tele 5 Wdh
23.10 Uhr The Hunger
Die Zuflucht
2x01 Tele 5 1st
22.15 Uhr Bloody Marie - Eine Frau mit Biss
Vampirin Marie beißt nur böse Menschen. Leider kann sie nach dem Snack mit dem Mafiaboss nicht das Essen wegräumen und muss nun ihn und seine ebenfalls in Vampire verwandelten Gehilfen jagen.
US
1992
Pro7 Wdh
22.20 Uhr True Lies - Wahre Lügen
Arnold Schwarzenegger als Geheimagent. So geheim, dass selbst seine Familie nichts von seiner Arbeit weiß. Dann kommen Terroristen, Möchtegernlover und Atombomben ins Spiel.
US/DE
1994
Pro7 Wdh
22.25 Uhr Con Air
Nicolas Cage ist unschuldig im Knast und fliegt mit einem Gefangenentransport zu seiner Entlassung. Wie kann es auch anders sein, die Gefangenen fangen an, den Flieger zu hijacken, und Nicolas ist der Einzige, der die Flucht noch verhindern kann.
US
1997
RTL II Wdh
23.05 Uhr Demolition Man
Sylvester Stallone ist der Demolition Man, ein Cop, der aufgrund seiner 'Erst schießen, dann an die Regeln denken'-Mentalität zu Haft in einem Eisblock verurteilt wird. In der Zukunft wird einer seiner Erzgegner aufgetaut, und er ist der Einzige, der sich mit dem Bösewicht messen kann.
UK
1993
ORF 1 Wdh
01.05 Uhr Beverly Hills Cop III
Eddy Murphy als Axel Foley, ein Cop mit einer großen Klappe. Diesmal im Vergnügunspark.
US
1994
Pro 7 Wdh

Sonntag, 24. Oktober 2004

10.45 Uhr Kampfstern Galactica 3 - Das Ende einer Odyssee
Die Galactica hat endlich die Erde entdeckt. Doch die Zylonen sind ihnen eng auf den Fersen.
US
1980
rtl Wdh
13.00 Uhr Odyssey 5
Der Stein
1x20 Sat 1 1st
15.20 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Der Fluch
3x12 Pro 7 1st
15.10 Uhr Star Trek V - Am Rande des Universums
Kirk und Co. auf der Suche nach Gott.
US
1989
Kabel 1 Wdh
15.15 Uhr Mars Attacks!
Die Marsianer greifen die Erde mit ihren fliegenden Untertassen und bunten Todesstrahlern an. Und sie sind beinahe unaufhaltbar, da manche Menschen überzeugt sind, dass sie in friedlicher Absicht kommen.
US
1996
ORF 1 Wdh
16.00 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Badda-Bing, Badda-Bang
7x15 Sat 1 Wdh
16.10 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Kleopatra
2x15 Pro 7 Wdh
17.00 Uhr Star Trek - Raumschiff Voyager
Endspiel - Teil 2
7x26 Sat 1 Wdh
20.15 Uhr Das fünfte Element
Bruce Willis als Taxifahrer in der Zukunft, der das Überwesen Milla Jovovich rettet, die wiederum das ganze Universum retten kann.
FR/US
2001
Pro 7 Wdh
20.15 Uhr 12 Monkeys
Bruce Willis wird in der Zeit zurückgeschickt, um eine Seuche zu verhindern, die fast die ganze Menschheit vernichtet hat. Das entpuppt sich als schwieriger, als es sich hier so anhört.
US
1995
Sci Fi Wdh
22.00 Uhr Ausnahmezustand
Denzel Washington versucht als FBI-Agent Bombenattentate aufzuklären. Nachdem herauskommt, dass es fundamentalistische Terroristen sind, wird in New York das Kriegsrecht verhängt, und Bruce Willis als General versucht, das auszunutzen.
US
1998
ORF 1 Wdh
21.50 Uhr Scary Legends - Ich weiß, dass du morgen sterben wirst
Ein paar Jugendliche erzählen sich im Wald urbane Mythen.
US
1997
ATV+ Wdh
22.00 Uhr Ausnahmezustand
Denzel Washington versucht als FBI-Agent Bombenattentate aufzuklären. Nachdem herauskommt, dass es fundamentalistische Terroristen sind, wird in New York das Kriegsrecht verhängt, und Bruce Willis als General versucht, das auszunutzen.
US
1998
VOX Wdh
22.55 Uhr True Lies - Wahre Lügen
Arnold Schwarzenegger als Geheimagent. So geheim, dass selbst seine Familie nichts von seiner Arbeit weiß. Dann kommen Terroristen, Möchtegernlover und Atombomben ins Spiel.
US/DE
1994
Pro7 Wdh

Montag, 25. Oktober 2004

17.00 Uhr Pretender
Auf der Flucht
1x09 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Frau seiner Träume
1x11 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Star Trek - Der erste Kontakt
Picard und Co. versuchen die Borg davon abzuhalten, die Vergangenheit zu assimilieren.
US
1996
Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Der Schakal
Bruce Willis als Top-Attentäter, der von Richard Gere als Ex-IRA Mitglied verfolgt wird, um ihn von seinem Attentat abzuhalten.
US/UK
1997
ATV+ Wdh
20.15 Uhr CSI: Miami
Nackte Wahrheit
1x16 VOX Wdh
22.25 Uhr Total Recall - Die totale Erinnerung
Arnold Schwarzenegger bucht eine virtuelle Reise zum Mars. Und dabei findet er heraus, dass er nicht der ist, der er denkt zu sein. Und er wird daraufhin verfolgt.
US
1990
ATV+ Wdh
22.40 Uhr Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Der zweite Körper
3x07 Kabel 1 Wdh
22.40 Uhr 24
06.00 bis 08.00 Uhr
1x07, 1x08 SF 2 Wdh
22.45 Uhr CSI: Miami
Der Beißer
1x21 ORF 1 Wdh
23.40 Uhr Seven Days - Das Tor zur Zeit
Parker außer Atem
3x06 Kabel 1 Wdh
00.20 Uhr Being John Malkovich
Ein Marionettenspieler entdeckt einen Geheimgang in den Kopf der Schauspielers John Malkovich
US
1999
ORF 2 Wdh
00.40 Uhr Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Der kalte Tod
1x05 Kabel 1 Wdh

Dienstag 26. Oktober 2004

17.00 Uhr Pretender
Spiel mit dem Feuer
1x10 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Der große Abschied
1x12 Kabel 1 Wdh
22.15 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das Geheimnis
2x12 VOX 1st
23.05 Uhr Millennium
Die Kinder von Broken Bow
2x07 Kabel 1 Wdh
23.45 Uhr C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Kinderspiele
4x10 SF 1 1st
00.30 Uhr CSI: Miami
Nackte Wahrheit
1x16 VOX Wdh

Mittwoch, 27. Oktober 2004

17.00 Uhr Pretender
Das Bombenkommando
1x11 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Das Duplikat
1x13 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Schnappt Shorty
John Travolta als Geldeintreiber wird nach L.A. geschickt, um Geld von einem Produzenten einzutreiben. Er möchte aber lieber selbst einen Film drehen.
US
1995
ATV+ Wdh
20.15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Zum Sterben schön
4x08 VOX 1st
22.10 Uhr Profiler
Der Madonnenmörder
4x07 VOX Wdh
22.15 Uhr Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast
Ein paar Teenager überfahren jemanden und lassen die Leiche verschwinden. Bald werden sie aber von jemandem verfolgt.
US
1997
Pro 7 Wdh
23.05 Uhr Poltergeist
Der Flaschengeist
4x09 VOX Wdh
20.15 Uhr Eis - Wenn die Welt erfriert
Ein Meteorit sorgt für eine Eiszeit auf der Nordhalbkugel. Also auf zum U-Boot nach Süden.
US
2001
Kabel 1 Wdh
00.10 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Zum Sterben schön
4x08 VOX Wdh
02.50 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das Geheimnis
2x12 VOX Wdh

Donnerstag, 28. Oktober 2004

17.00 Uhr Pretender
In der Todeszelle
1x12 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Planet Angel One
1x14 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Der magische Bogen
2x18 tele5 Wdh
21.10 Uhr Poltergeist
Das zweite Gesicht
2x17 tele5 Wdh
23.50 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Die tiefhängende Ampel
1x08 ORF 1 Wdh
01.05 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Spuren im Netz
1x18 ORF 1 Wdh

Freitag, 29. Oktober 2004

17.00 Uhr Pretender
Auf hoher See
1x13 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
11001001
1x15 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Die Piratenbraut
Piratin versucht Piratenschatz zu finden. Andere wollen das auch.
US/FR
1995
Pro 7 Wdh
20.15 Uhr Im Fadenkreuz - Allein gegen alle
US-Piloten werden während des Bosnienkrieges abgeschossen. Einer wird von den bösen Bosniern umgebracht, der andere kann fliehen und wird gejagt. Nun stellt sich für seinen Kommandanten die (patriotische) Frage: Soll ich meinem Befehl gehorchen und ihn seinem Schicksal überlassen, oder soll ich ihn rausholen und damit die Friedensverhandlungen gefährden.
US
2001
VOX 1st
21.40 Uhr Alias
Zeiträtsel
1x08 ATV+ Wdh
21.55 Uhr Shocker
Ein Seher bringt einen Mörder auf den elektrischen Stuhl. Dieser kommt aber zurück und nistet sich in Elektrogeräten ein.
US
1989
13th Street Wdh
22.00 Uhr Das schwarze Loch
Die Mannschaft eines Forschungschiffes findet am Rande eines schwarzen Loches ein lange verschollenes Raumschiff. Auf diesem Raumschiff lebt ein ebenso lange verschollener, brillianter als auch wahnsinniger Wissenschaftler.
US
1979
Sci Fi Wdh
22.20 Uhr The Frighteners - Herr der Geister
Michael J. Fox hat nach dem Tod seiner Frau die Fähigkeit, mit Geistern zu sprechen. Diese nutzt er, um als Geisterjäger Geld zu verdienen. Doch bald hat er es mit dem Geist eines Killers zu tun.
NZ/US
1996
RTL II Wdh
23.40 Uhr God's Army - Die letzte Schlacht
Christopher Walken als Erzengel Gabriel, der seine eigene Rebellion gegen Gott startet, und dabei die Seele eines Mörders braucht. Ein Ex-Priester und Jetzt-Cop versucht das zu verhindern.
US
1995
13th Street Wdh
00.25 Uhr Alias
Zeiträtsel
1x08 ATV+ Wdh
00.30 Uhr The Frighteners - Herr der Geister
Michael J. Fox hat nach dem Tod seiner Frau die Fähigkeit, mit Geistern zu sprechen. Diese nutzt er, um als Geisterjäger Geld zu verdienen. Doch bald hat er es mit dem Geist eines Killers zu tun.
NZ/US
1996
RTL II Wdh

Samstag, 30. Oktober 2004

11.25 Uhr Beastmaster - Das Auge des Braxus
Die Familie des Beastmasters wird gefangen genommen, um an ein magisches Amulett zu kommen. Natürlich versucht der Beastmaster alles, um sie zu retten.
US
1995
RTL II Wdh
14.40 Uhr SeaQuest
O'Neills Entlassung
2x19 ATV+ Wdh
15.00 Uhr Die Unendliche Geschichte - Die Abenteuer gehen weiter (1)
Eine "Neu-Visualisierung" der klassischen Michael-Ende-Geschichte um Bastian, Artreju und der kindlichen Kaiserin.
CA
2001
RTL II Wdh
15.30 Uhr Andromeda
Der Seher
4x02 ATV+ Wdh
16.05 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Superhelden
5x05 Pro 7 Wdh
16.15 Uhr Farscape - Verschollen im All
Das Leben soll nicht enden
1x03 ATV+ Wdh
16.50 Uhr Smallville
Verschollen - Teil 1
3x01 RTL 1st
17.10 Uhr James Cameron's Dark Angel
Willkommen im Himmel
1x16 ATV+ Wdh
17.30 Uhr Enterprise
Das Urteil
2x19 Sat 1 1st
18.20 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Hexentaufe
5x21 ORF 1 Wdh
20.15 Uhr Stop! Oder meine Mami schießt
Sylvester Stallone ist ein verdammt harter Cop. Aber die wirkliche Härte ist seine Mutter.
US
1992
VOX Wdh
20.40 Uhr Das Relikt
Ein Monster mordet im Naturkundemuseum. Ein Polizist und eine Biologin versuchen es aufzuhalten.
US/UK
1997
13th Street Wdh
22.10 Uhr Jeepers Creepers
Zwei Geschwister beobachten, wie ein Trucker ein menschengroßes Bündel in einem Schacht in der Wüste entsorgt. Dank ihrer Neugier werden sie bald von etwas Bösem verfolgt. Und hungrig ist es auch noch.
DE/US
2001
Pro 7 Wdh
22.15 Uhr Nick Knight - Der Vampircop
Schwarze Sonne
1x02 Tele 5 Wdh
22.45 Uhr Anatomie
Horror aus deutschen Landen. Franka Potente kommt bei ihrem Anatomiestudium einem Geheimbund mit grauseligen Praktiken auf die Spur.
DE
2000
ORF 1 Wdh
23.10 Uhr The Hunger
Unter die Haut
2x02 Tele 5 1st
00.10 Uhr Der Hexenclub
Ein paar Schülerinnen interessieren sich für Hexerei. Deswegen werden sie gehänselt. Woraufhin sie mit Magie zurückschlagen.
US
1996
Pro 7 Wdh
00.20 Uhr Scream
Neve Campbell trifft zum ersten Mal auf den filmverrückten Messermörder mit der noch verrückteren Maske.
US
1996
ORF 1 Wdh
01.10 Uhr From Dusk Till Dawn
Kult von und mit Quentin Tarantino. Ein paar Mörder nehmen die Familie eines Priesters als Geisel und treffen auf ihrer Flucht auf eine Bar voller Vampire.
US/UK
1997
13th Street Wdh
01.55 Uhr Jeepers Creepers
Zwei Geschwister beobachten, wie ein Trucker ein menschengroßes Bündel in einem Schacht in der Wüste entsorgt. Dank ihrer Neugier werden sie bald von etwas Bösem verfolgt. Und hungrig ist es auch noch.
DE/US
2001
Pro 7 Wdh

Sonntag, 31. Oktober 2004

10.30 Uhr Die Unendliche Geschichte - Die Abenteuer gehen weiter (2)
Eine "Neu-Visualisierung" der klassischen Michael-Ende-Geschichte um Bastian, Artreju und der kindlichen Kaiserin.
CA
2001
RTL II Wdh
11.05 Uhr Batman hält die Welt in Atem
Film aus der alten Batman-Serie mit Adam West. Gothams Superschurken haben sich zusammengetan, um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Batman und Robin wollen das verhindern.
US
1966
Kabel 1 Wdh
13.05 Uhr Beastmaster - Der Zeitspringer
Dieses Mal verschlägt es den Beastmaster in unsere Welt.
US
1991
Kabel 1 Wdh
15.05 Uhr Batman
Batman im Kampf gegen den Joker.
US
1989
Kabel 1 Wdh
15.30 Uhr Die Nebel von Avalon (1 und 2)
Nach Marion Zimmer Bradley. Die Artussage aus weiblicher, um nicht zu sagen feministischer, Sicht.
CZ/DE
2001
ORF 1 Wdh
16.00 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Unter den Waffen schweigen die Gesetze
7x16 Sat 1 Wdh
17.00 Uhr Enterprise
Horizon
2x20 Sat 1 1st
17.45 Uhr Batmans Rückkehr
Batman im Kampf gegen den Pinguin und Catwoman.
US/UK
1992
Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Ghostbusters
Dan Aykroyd und Bill Murray als Geisterjäger, die versuchen, das Öffnen eines Tors in eine andere Dimension zu verhindern.
US
1984
Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Vanilla Sky
Nach einem Autounfall ist für Tom Cruise nichts mehr so, wie es einmal war.
US
2001
Pro 7 1st
20.15 Uhr Vanilla Sky
Nach einem Autounfall ist für Tom Cruise nichts mehr so, wie es einmal war.
US
2001
ORF 1 1st
23.00 Uhr Wes Craven präsentiert Dracula
Dracula wird im Jahre 2000 von ein paar Grabräubern aus seiner Gruft befreit. Und begibt sich sogleich auf die Jagd nach der Tochter von Van Helsing
US
2000
Pro7 Wdh

Montag, 01. November 2004, Allerheiligen

10.45 Uhr Arabian Nights - Abenteuer aus 1001 Nacht (1 und 2)
Scheherezade erzählt einem Sultan verschiedene Geschichten, um ihn davon abzuhalten, sie zu heiraten und danach umzubringen. Tja, wenn man einen Harem hat, kann man auf komische Ideen kommen.
US
2000
VOX Wdh
13.20 Uhr Krull
Ein Monster landet mit Festung auf einem Planeten und entführt die Prinzessin. Da muss ein Held tun, was ein Held so tut. Prinzessinen retten und Monster töten.
UK
1983
Kabel 1 Wdh
22.15 Uhr Crimson Tide - In tiefster Gefahr
Ein U-Boot kriegt einen Funkspruch nicht ganz mit. Der Kapitän (Gene Hackman) ist für den Abschuss der Nuklearwaffen an Bord, der erste Offizier(Denzel Washington) will lieber noch eine Bestätigung, da der dritte Weltkrieg gut überlegt angefangen werden sollte.
US
1995
ZDF Wdh
22.45 Uhr 24
08.00 bis 10.00 Uhr
1x09, 1x10 SF 2 Wdh
22.55 Uhr Der Terminator
Arnold Schwarzenegger wird als Terminator aus der Zukunft geschickt, um die Mutter des ungeborenen Widerstandsanführers Connor zu töten.
US
1995
Pro 7 Wdh

Dienstag 02. November 2004

17.00 Uhr Pretender
Die Sache mit den Frauen
1x14 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Entscheidung des Admirals
1x16 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Star Trek - Der Aufstand
Picard und Co. versuchen einen Planeten voller Unsterblicher zu retten.
US
1998
Kabel 1 Wdh
22.15 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das letzte Mal
2x13 VOX 1st
23.20 Uhr Millennium
Der Mann im Moor
2x08 Kabel 1 Wdh
23.45 Uhr Three Kings - Es ist schön, König zu sein
George Clooney und Ice Cube als Soldaten im ersten Golfkrieg, die sich eines der geheimen Goldlager Husseins unter den Nagel reißen wollen.
US
1999
SF 2 Wdh

Mittwoch, 03. November 2004

17.00 Uhr Pretender
Der Kameramann
1x15 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Die Sorge der Aldeaner
1x17 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Tanz auf dem Vulkan
4x09 VOX 1st
22.10 Uhr Profiler
Zug um Zug
4x08 VOX Wdh
23.05 Uhr Poltergeist
Haus der Verdammten
4x10 VOX Wdh
00.10 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Tanz auf dem Vulkan
4x09 VOX Wdh
02.50 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das letzte Mal
2x13 VOX Wdh

Donnerstag, 04. November 2004

17.00 Uhr Pretender
Koma
1x16 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Ein Planet wehrt sich
1x18 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Der Schritt ins Nichts
2x19 tele5 Wdh
21.10 Uhr Poltergeist
Nackte Angst
2x18 tele5 Wdh
23.55 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das Leben ist zu kurz
1x09 VOX Wdh
01.30 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Mutterliebe
1x17 ORF 1 Wdh

Freitag, 05. November 2004

17.00 Uhr Pretender
Im Auge des Orkans
1x17 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Prüfungen
1x19 Kabel 1 Wdh
20.00 Uhr The Scorpion King
Ein Krieger wird ausgesandt, die Seherin des Heerführers zu töten. Der Krieger verliebt sich in sie und entführt sie. Es kommt zum Showdown. Mit The Rock.
US/DE
2002
SF 2 Wdh
20.15 Uhr Die Unendliche Geschichte - Die Abenteuer gehen weiter (3)
Eine "Neu-Visualisierung" der klassischen Michael-Ende-Geschichte um Bastian, Artreju und der kindlichen Kaiserin.
CA
2001
RTL II Wdh
20.15 Uhr Sneakers - Die Lautlosen
Eine Gruppe von Sicherheitsmängel-Spezialisten wird angeheuert, um einen schwarzen Kasten zu stehlen. Der entpuppt sich aber als heißbegehrt.
US
1992
Pro 7 Wdh
22.10 Uhr Alias
Mea Culpa
1x09 ATV+ Wdh
22.50 Uhr Predator
Arnold Schwarzenegger ist Leiter einer Spezialeinheit, die Gefangene aus einem Dschungelcamp befreien sollen. Aber in dem Dschungel geht auch ein außerirdischer Jäger auf der Suche nach Trophäen umher.
US
1987
Pro 7 Wdh

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9. Rating Trend: "Star Trek: Deep Space Nine" bei Kabel 1
von Martin Seebacher

Nach nur 15 Folgen wurde die erste Ausstrahlung von "Star Trek: Deep Space Nine" auf Kabel 1 sehr plötzlich abgebrochen. Praktisch übers Wochenende wurden Teile des Nachmittags- und Vorabendprogramms von Kabel 1 geändert. So fielen auch die Serien "Baywatch" und "MASH" dieser Aktion zum Opfer. Die Gründe für die Absetzung von "Deep Space Nine" sind nicht ganz klar, da von Kabel-1-Mitarbeitern recht widersprüchliche Aussagen vorliegen. Einmal sind es mangelnde Quoten, dann wieder Lizenzprobleme. Letztere Aussage klingt zwar nicht sehr plausibel, aber bei TV-Rechten hat es schon Merkwürdigeres gegeben. So strahlte Sat.1 zum Beispiel kürzlich die letzte Staffel der populären US-Sitcom "Frasier" aus ohne zuvor die vorletzte Season zu zeigen. Angeblich waren Lizenzprobleme dafür verantwortlich, dass den deutschsprachigen Zuschauern die 10. Staffel vorenthalten worden ist.

Doch schauen wir uns die Quoten dieser 15 Folgen "Deep Space Nine" genauer an. Die erste Folge ("Der Abgesandte", Teil 1) erreichte mit ingesamt 0,73 Millionen Zuschauer auch eines der besten Ergebnisse, das nur von der dritten Folge mit 0,75 Millionen Zuschauern übertroffen werden konnte. Die wenigsten Zuschauer hatte die 15. und zuletzt gezeigte Folge ("Mulliboks Mond") mit nur 0,46 Millionen Zuschauern. Die Marktanteile bei allen Zuschauern schwankten zwischen 4,2 und 2,7 Prozent, der Kabel-1-Schnitt in der ersten Oktoberhälfte lag bei den Zuschauern ab drei Jahren bei 4,1%. Der Schnitt von "Deep Space Nine" lag mit 3,4% deutlich darunter. Bei den Marktanteilen bei den 14-49-Jährigen, der wichtigsten Gruppe für die Werbekunden, schwankten die Werte zwischen 6,9 und 4 Prozent. Hier liegt der Kabel-1-Schnitt im Zeitraum 1. bis 14. Oktober bei 5,3 Prozent, während "Deep Space Nine" hier durchschnittlich 5,5 Prozentpunkte erreichen konnte, also hier sogar leicht über dem Senderschnitt liegt. Normalerweise gelten Sendungen, die über dem Senderschnitt liegen, als Erfolg und auch für Kabel 1 ist der Marktanteil der 14-49-Jährigen im Endeffekt wichtiger als der aller Zuschauer. Hier ist allerdings auffällig, dass gerade die vier zuletzt gezeigten Episoden erstmals unter 5% Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe rutschten. Trotzdem wäre es sehr unprofessionell nur aufgrund dieses kurzfristigen Trends (vier Tage) eine insgesamt immer noch über dem Senderschnitt liegende Serie urplötzlich und ohne Vorwarnung abzusetzen.

Zum Vergleich: die letzte Staffel von "Star Trek: Das nächste Jahrhundert" erreichte auf dem gleichen Sendeplatz bei den 14-49-Jährigen im Durchschnitt einen Marktanteil von 7%, also deutlich über dem Senderschnitt. Aber auch "The Next Generation" startete mit geringeren Marktanteilen auf Kabel 1, als mit jenen die von der siebten Staffel erzielt wurden.
Es ist also nicht wirklich nachvollziehbar, warum Kabel 1 so schnell - und vor allem plötzlich - den Stecker gezogen hat.

Die Performance von "Star Trek: Das nächste Jahrhundert", das seit voriger Woche wieder den Sendeplatz von "Deep Space Nine" eingenommen hat, ist bisher eher bescheiden. Die ersten vier Folgen erreichten im Durchschnitt nur 3,5% Marktanteil bei den Zuschauern ab drei Jahren und 5,3% bei den 14-49-Jährigen. Es ist zwar zu erwarten, dass die Quoten trotz der x-ten Wiederholung wieder steigen werden, aber vielleicht hätten die Quoten von "Deep Space Nine" - gerade in den späteren Staffeln, die noch nicht zu Tode gesendet wurden - doch mehr hergegeben als die inzwischen doch recht inflationär eingesetzte "Next Generation"...

Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

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10. Kunterbunt
"Saramee": Neue Fantasy-Heftserie ab Januar im Atlantis Verlag.
von Corona Magazine

Im Januar 2005 startet im Atlantis Verlag eine auf zunächst sechs Ausgaben begrenzte Fantasy-Miniserie: "Saramee".

Die Stadt Saramee ist ein Schmelztiegel von Abenteurern, Glücksrittern, Vertriebenen und verlorenen Existenzen auf der Suche nach Ruhm, Reichtum und einen Neuanfang in ihrem Leben.
Im Geiste der Diebeswelt (Freistatt) von Robert Asprin hat das Autorenteam Sylke Brandt, Markus K. Korb, Martin Hoyer, Matthias Deigner, Dirk Wonhöfer und Michael Schmidt eine faszinierende Welt erschaffen, in die der Leser ab Januar 2005 in einer monatlichen Heftserie eintauchen kann.

Vorschau:
Band 1 Markus K. Korb : Der vergessene Friedhof
(Gewinner des Deutschen Phantastik Preises 2004 in der Kategorie Kurzgeschichte)
Band 2 Martin Hoyer : Eine Nacht im Himmel
(Genotype)
Band 3 Britta van den Boom : Das Dedra-Ne
(Rettungskreuzer Ikarus, Erde 2000 )
Band 4 Dirk Wohnhöfer : Saramees Nacht
(Gewinner der Storyolympiade 2004)
Band 5 Michael Schmidt : Schattenspiele
Band 6 Mathias Deigner : Der Dieb

Die Bände erscheinen im Paperbackformat mit Farbcover.
Die einzelnen Romane sind in sich abgeschlossen, spielen aber in der gleichen Welt. Die Serie kann ab sofort bei Atlantis unter http://www.mallux.de/shop2/index.php?user=Freebird&sid=&hkat=21&vskats=1 bestellt werden.

Und ein Abo (bei einem Abo entfällt das Porto) ist bei der Romantruhe erhältlich.

Informationen zum Thema:
http://www.saramee.de - Weitere Infos zur auf zunächst sechs Ausgaben konzipierten Serie
http://www.travar.de/koops/fantasyguide/index.php?board=1170 - Das Saramee-Forum


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

RingCon 2004 vom 29. - 31. Oktober im Maritim Hotel Bonn.
von Corona Magazine

Es geht wieder los. Der Herr der Ringe übernimmt die ehemalige Bundeshauptstadt. Kleiner Scherz. Es ist natürlich nicht der Herr der Ringe, sondern seine Fans, die zu Tausenden in die nordrhein-westfälische Ex-Regierungsmetropole wandern werden. Eine erfolgreiche und unglaublich stark von den Fans mitgestaltete Convention erlebt ihre dritte Wiederholung.

Zu Gast werden sein: Billy Boyd (Pippin Tuk der Hobbit), Craig Parker (Haldir), Mark Ferguson (Gil-Galad), Lawrence Makoare (Lurtz), Paul Norell (Ghostking), Thomas Robins (Deagol, der den einen Ring gefunden hat), Jarl Benzon (Glorfindel), Jorn Benzon (Rumil, Haldirs Bruder von den Lorien Szenen aus "Die Gefährten"), Sandro Kopp (Gildor Inglorion), Friedhelm Schneidewind (Autor, Künstler, Musiker), Frank Weinreich (Publizist, Autor und Tolkien-Experte), Sabine Wedemeyer (Kunsterzieherin und Elbenrüstungsbauerin und Hobby-Schmuckdesignerin für "Herr der Ringe"-Zubehör), Marja Kettner (intern. Fantasy-Fotografin und Gewandschneiderin, Initiatorin der Dortmunder "Tolkiengruppe & Friends") und natürlich zahlreiche Musicacts sowie Kostüme, Waffen - und Ringe!

Kein Freund der Tolkien-Trilogie oder Fan der Kinoreihe sollte sich dieses Event entgehen lassen!

Ein Hinweis des Veranstalters: Karten sind nur noch an der Tageskasse direkt vor Ort erhältlich. Die Tickets kosten: am Freitag 35 Euro, Samstag 49 Euro und Sonntag 40 Euro. Das Wochenendticket ist für 120 Euro erhältlich.

Informationen zum Thema:
http://www.ringcon.de - Die offizielle Con-Seite


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

Machinima.
von Gernot Hausar

"... I go where I please and I please where I go ..."

"... I hate the people who make me find these stupid keycards ..."

Zitate Duke Nukem

Machinima ist so etwas wie die videotechnisch fortgeführte Fan-Fiction-Bewegung, möglich gemacht durch das Internet, immer schnellere Rechner und kompatible Formate ... Es ist unglaublich, wie viel Zeit, Anstrengung und Kreativität in manche dieser Werke einfließt.

Machinima-Filmemacher nehmen Figuren, Sets und Töne aus Computerspielen als Ausgangspunkt für die Gestaltung ihrer Filme - und da setzt eigentlich nur die Phantasie wirklich Grenzen.

Ob es Online-Games sind, die als Film-Set gebraucht werden (mit einem Regisseur, der alles via Teamspeak koordiniert) oder Rollenspiele, Ego-Shooter oder Video-Clips, es ist jedenfalls erstaunlich, wie fesselnd die oft ihre Herkunft nicht verleugnen könnenden mpeg- oder avi-Files doch wirklich sind.

Es gibt auch ganz unterschiedliche Motivationen dafür ... bei einem Ego-Shooter gibt es oft Stunt Clans, die nichts anderes machen, als die Fehler des Spieles gekonnt auszureizen. Da springt ein Spieler mit dem Fallschirm von einem Flugzeug ab und landet am MG eines Jeeps, um dann rasend schnell durch zwei Exlosionen in einen vorbeifliegenden Heli zu "landen" ... viele dieser Clips sind als Werbung für Add-Ons zu populären Spielen wie Quake entstanden und haben sich dann immer mehr verselbstständigt - ähnlich wie in der DJ-Szene, wo viele aktuelle Hits neu remixt über das Internet verteilt werden - oft professioneller, besser und abwechslungsreicher als die Versionen der großen Studios - aber das versteht sich ja von selbst, oder? (Bill, hörst du mich - wir wollen nicht alle Microsoft-Borgs werden! :-) )

Andere Machinima-Produktionen sind eher Filme der herkömmlichen Art, eher sowas wie die kreative Verbindung der schon vorhandenen Cut-Sequenzen und Level-Videos durch gekonnte In-Game Aufnahmen ...

So kann man Filme, aus den Spielen Matrix, Deus EX, Anachronox gemacht, genauso finden wie Video-Clips aus Doom, Hitman und Ähnlichen ...

Viele dieser "Produktionen" sind im Fantasy- oder SF-Genre angesiedelt, womit sie unseren Lesern auch ausdrücklich ans Herz gelegt seien.

Firmen reagieren ganz unterschiedlich auf diese Verletzung ihres "Copyrights". Fox, dem die Rechte an den "Simpsons" gehört, startete eine gigantische Abmahnwelle, die dazu führte, dass kreative Fans ihren Produkten neue Namen gaben und jetzt selbst zusammengeschnittene "Sampson"-Folgen der Renner sind.

Auch hier gibt es Unternehmen, die auf ihre Fans zugehen und deren Fankunst explizit wertschätzen: Bungie Software, die Halo für die Xbox produzierten, luden das erfolgreiche "Red vs. Blue"-Team, die in Halo die "Blood Gulch Chronicles" gedreht hatte, auf das Fanfest auf der Computerspielmesse E3 ein und baten sie sogar, eigens eine Episode für das Fest zu produzieren - was wir an dieser Stelle ausdrücklich loben wollen.

Ob sich Machinima als Kunstform durchsetzen kann und nicht nur als Hobby toleriert wird, hängt zu einem großen Teil von der Politik der Firmen und deren Umgang mit Creative Rights ab - und wenn wir uns die MP3-Debatte in Deutschland ansehen (MP3-Saugen ist ja fast schon schlimmer als Rauschgift zu dealen - zumindestens in den Köpfen mancher Firmenchefs, die so und so ein fixes Einkommen durch die Urheberrechtsabgabe auf Brenner, Rohlinge und Patente haben ?!?), wird es leider für diese kreativen Künstler, die mit Alltagsgut (man überlege nur, was die Industrie heute mit Andy Warhol machen würde ...) als Rohstoff arbeiten, eher hart werden ...

Informationen zum Thema:
http://www.snpp.com
http://atomfilms.shockwave.com
http://atomfilms.shockwave.com/af/spotlight/collections/starwars/
http://www.redvsblue.com
http://www.machinima.com/films.php?id=225


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

"Hui Buh"-Verfilmung.
von Corona Magazine mit Material von Constantin Film

Die Rat Pack Filmproduktion, eine Tochtergesellschaft der Constantin Film AG, wird den millionenfach verkauften Buch- und Hörspielbestseller "Hui Buh - Das Schlossgespenst" verfilmen.

Michael Bully Herbig wird die Rolle des "Hui Buh" in der gleichnamigen Rat Pack-/Constantin Film Produktion spielen und sprechen.

Produzent Christian Becker, der mit Kinoerfolgen wie "Der Wixxer" und "Was nicht passt, wird passend gemacht" zu den derzeit erfolgreichsten deutschen Kinoproduzenten gehört, hat mit seiner Firma Rat Pack die Kinoverfilmung von "Hui Buh - Das Schlossgespenst" in den vergangenen drei Jahren entwickelt und von "Hui Buh"-Erfinder Eberhard Alexander-Burgh die Verfilmungsrechte erworben.

Die weiteren Hauptrollen unter der Regie von Sebastian Niemann ("Das Jesus Video") spielen Christoph Maria Herbst ("Der Wixxer") als "König Julius" und Rick Kavanian ("Der Schuh des Manitu", "(T)Raumschiff Surprise") wird die Rolle des "Charles" übernehmen.

Das Drehbuch wurde von Sebastian Niemann und Dirk Ahner ("7 Days To Live") nach Ideen und Motiven der erfolgreichen Europa-Buch/Hörspielreihe von Eberhard Alexander-Burgh geschrieben. Die Dreharbeiten werden im Februar 2005 beginnen.

Der deutsche Kinostart ist Anfang 2006 im Verleih der Constantin Film geplant.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Hui Buh - Einsteigerbox" - Hörspiel zum Preis von 14,50 EUR


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Leselupen-Bücherei: Schattenseiten.
von Corona Magazine

Das dritte Buch der Leselupen-Bücherei, "Schattenseiten". herausgegeben von Redakteuren der Literatur-Webseite www.leselupe.de entführt den Leser in die Abgründe des Krimis, Mystery-Thrillers und der Horror-Shortstory.

Verborgen in Nischen, in die kein oder nur wenig Licht fällt. Eine Bewegung im Augenwinkel. Oder hat man sich getäuscht? Plötzlich bleibt der Atem stocken, das Herz rast. Was verbirgt sich in den Schatten? Was tritt zu Tage, wenn Gier, Eifersucht oder Rache das Handeln des Menschen bestimmen?

Diese und ähnliche Fragen beantworten die 16 Geschichten in "Schattenseiten". Sechzehn Geschichten, das bedeutet sechzehn-mal Spannung, sechzehn-mal die Schattenseiten der Menschen ...

Leselupenbücherei: "Schattenseiten" -
Krimi und Horror 02
ISBN: 3-935982-29-1
Preis: 12,00 Euro (220 Seiten)
Subscr.Preis: 10,00 Euro (bis 2004-11-01)

Informationen zum Thema:
http://www.leselupe.de


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"Schattenseiten" - Anthologie zum Preis von 12,00 EUR (Subscr.Preis: 10,00 Euro)


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

Mitarbeit am Corona Projekt? - Gerne und jederzeit!
von Corona Magazine

Sie schreiben gerne und gut? Bringen Ihre Gedanken zielsicher auf den kreativen Höhepunkt, neigen zu nächtlicher Selbstkasteiung, um fingernagelkauend und schlaftrunken die wichtigste Deadline überhaupt einhalten zu können? (Damit meinen wir unsere.)

... oder ...

Sie haben eine angenehme Stimme? Können Texte flüssig lesen, ohne dass Ihre Zuhörer schreiend weglaufen? Sie haben Spaß daran, ein Publikum zu unterhalten, auch wenn Sie es gar nicht sehen können?

Toll, wissen Sie was?
Auf Sie haben wir gewartet!


Das Corona Magazine sucht Autoren und/oder Sprecher und wir würden uns geehrt fühlen, wenn SIE sich bei uns melden würden. Wie das bei nicht-kommerziellen Projekten so ist, locken wir mit den Versprechen von Ruhm, Ehre und vielen Sexualpartnern, können aber nicht wirklich etwas davon garantieren. Schon gar keine Bezahlung. Aber wir haben Spaß daran, unser Publikum zu unterhalten. Ob mit Text oder Stimme ist dabei einerlei. Schreiben Sie doch eine Mail an dialog@corona-magazine.de mit einem netten Betreff, wie z.B. "Hallo, da bin ich!" und einer kurzen Vorstellung der eigenen Person.

Wir Rampensäue freuen uns auf Sie!

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11. Kino-Vorschau
(Kinostarts im November 2004)

Alien vs. Predator

Originaltitel: Alien vs. Predator
Start in Deutschland: 04.11.2004
Regie: Paul W.S. Anderson
Darsteller: Sanaa Lathan (Alexa Woods), Raoul Bova (Sebastian Wells), Charles Weyland (Lance Henriksen), Graham Miller (Ewen Bremner), Max Stafford (Colin Salmon), Verheiden (Tommy Flanagan)
Drehbuch: Paul W.S. Anderson, Shane Salerno
Land: Großbritannien / Kanada / Deutschland 2004
Genre: Science Fiction / Horror
Altersfreigabe: ab 16 Jahren

Der Satellit des Multimilliardärs Charles Bishop Weyland entdeckt im Eispanzer der Antarktis in einer Tiefe von 700 Metern einen beeindruckenden Pyramidenbau mit künstlicher Wärmequelle und Zugangstunnel. Ein renommiertes Team von Wissenschaftlern und zusätzlichem Sicherheitspersonal soll nun dem einzigartigen Fund zu Leibe rücken und findet dabei unter anderem auch zwei sehr aktive Außerirdische verschiedener Rassen, die einander unglücklicherweise gar nicht mögen...

Informationen zum Thema:
http://www.avp-movie.com - Offizielle Homepage

The Machinist

Originaltitel: The Machinist
Start in Deutschland: 11.11.2004
Regie: Brad Anderson
Darsteller: Trevor (Christian Bale), Stevie (Jennifer Jason Leigh), Marie (Aitana Sanchez-Gijon), Ivan (John Sharian), Miller (Michael Ironside), Jackson (Larry Gilliard Jr.), Jones (Reg E. Cathey)
Drehbuch: Scott Kosar
Land: Spanien / USA 2003
Genre: Thriller
Altersfreigabe: ab 16 Jahren

Trevor Reznik hat ein Riesenproblem: Er kann nicht schlafen. Somit ist es kein Wunder, dass dem Fabrikarbeiter nach einem Jahr kräftig leidet und Personen, sowie Dinge wahrzunehmen glaubt, die ausschließlich seiner Phantasie entsprungen sind.
Zum Glück gibt es noch Stevie, eine Prostituierte, bei der sich ab und an etwas zu entspannen vermag. Als sich in seinem Privatleben jedoch bedrohliche Anzeichen häufen, glaubt er an eine Verschwörung und zieht in den Kampf.

Informationen zum Thema:
http://machinistmovie.com - Offizielle Homepage

Die Vergessenen

Originaltitel: The Forgotten
Start in Deutschland: 11.11.2004
Regie: Joseph Ruben
Darsteller: Telly (Julianne Moore), Ash (Dominic West), Dr. Jack Munce (Gary Sinise), Anne Pope (Alfre Woodard), freundlicher Mann (Linus Roache), Carl Dayton (Robert Wisdom), Eliot (Jessica Hecht)
Drehbuch: Gerald Di Pego
Land: USA 2004
Genre: Science Fiction / Thriller
Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Es ist nun 14 Monate, seitdem Telly Paretta ihren 8-jährigen Sohn bei einem tragischen Flugzeugabsturz verlor. Dies jedenfalls glaubt sie, als sie auf Grund ihrer andauernden Depressionen beim Psychiater Dr. Munce um Rat nachsucht. Dieser jedoch versucht ihr einzureden, dass ihr Sohn nie existierte und ihre Trauer daher von einer Wahnvorstellung herrührt. Als Telly diese These widerlegen möchte - allerdings keine Beweise für die Existenz ihres Sohnes findet - gerät ihr Leben vollends aus den Fugen.
Dann macht sie allerdings die Bekanntschaft mit einem Mann, dem es ähnlich erging.

Informationen zum Thema:
http://www.sonypictures.com/movies/theforgotten - Offizielle Homepage

Exorcist: Der Anfang

Originaltitel: Exorcist: The Beginning
Start in Deutschland: 18.11.2004
Regie: Renny Harlin
Darsteller: Pater Lankester Merrin (Stellan Skarsgard), Dr. Sarah Novack (Izabella Scorupco), Pater Francis (James D'Arcy), Joseph (Remy Sweeney), Major Granville (Julian Wadham)
Drehbuch: Alexi Hawley, Caleb Carr, William Wisher
Land: USA 2004
Genre: Horror
Altersfreigabe: ab 16 Jahren

Der vom zweiten Weltkrieg traumatisierte junge Pater Lankester Merrin reist nach Ostafrika, um dort seinen Glauben zu festigen und als Archäologe die Leitung einer Ausgrabungsstätte zu übernehmen. Schon bald entdeckt er unter dem Fundament einer Kirche Gewölbe, die älter sind als die Kirche selbst. Und als sich kurze Zeit später der Dämon Pazuzu in einem kranken Jungen manifestiert, muss Merrin alle Kräfte aufbieten, um dieser Bedrohung des Leibhaftigen zu begegnen.

Informationen zum Thema:
http://exorcistthebeginning.warnerbros.com

Sky Captain and the World of Tomorrow

Originaltitel: Sky Captain and the World of Tomorrow
Start in Deutschland: 18.11.2004
Regie: Kerry Conran
Darsteller: Sky Captain (Jude Law), Polly Perkins (Gwyneth Paltrow), Franky (Angelina Jolie), Dex (Giovanni Ribisi), Editor Paley (Michael Gambon), Kaji (Omid Djalili), sonderbare Frau (Bai Ling)
Drehbuch: Kerry Conran
Land: USA 2004
Genre: Science Fiction / Thriller
Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Wir schreiben das Jahr 1939, während auf der ganzen Welt berühmte Wissenschaftler spurlos verschwinden. Zur gleichen Zeit bedrohen seltsame Flugobjekte und gigantische Roboter den New Yorker Stadtteil Manhattan. Die Reporterin Polly Perkins und Flieger-Ass Sky Captain setzen in Folge dessen alle Energie daran, den dafür verantwortlichen geisteskranken Dr. Totenkopf zu fassen, bevor die Erde von ihm zerstört wird. Dabei bekommen die beiden von Franky Cook - der Kommandantin eines Kampfgeschwaders - und dem technischen Alleskönner Dex tatkräftige Unterstützung.

Informationen zum Thema:
http://www.skycaptain.com - Offizielle Homepage

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12. Veranstaltungskalender

RingCon 2004

29.10.-31.10.2004 Bonn http://www.ringcon.de

Wolf GateDays

29.10.-31.10.2004 Frankfurt/Main http://www.prometheusevents.de

L.E. Space Day

30.10.2004 Leipzig http://www.le-spaceday.de

DTTS 2004

30.10.2004 Göttingen http://www.londini.de.vu

SchneifelCon

05.11.-07.11.2004 Kleinlangenfeld http://www.eifel-rollenspiel.de

ReuCon VIII

06.11.-07.11.2004 Reutlingen http://www.spielwerkstatt.org/reucon

KlingenCon

06.11.-07.11.2004 Solingen http://www.klingencon.de

Excalibur

27.11.2004 Potsdam Babelsberg http://www.filmpark.de

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13. Science-Fiction beyond 1x12: Dark Skies
von Matthias Pohlmann

"Dark Skies - Tödliche Bedrohung", wie die Serie in Deutschland genannt wurde, hatte eine dem heutigen regelmäßigen TV-Konsumenten nicht ganz unbekannte

Besetzung:
Die männliche Hauptrolle spielt Eric Close ("Without A Trace": Martin Fitzgerald), die weibliche wird von Megan Ward ("Melrose Place": Connie Rexroth) verkörpert. Daneben sind unter anderem J. T. Walsh ("Pleasantville": Big Bob), Tim Kelleher (mehrere Gastrollen in "Star Trek: Voyager", "Star Trek: Enterprise", "SeaQuest DSV", "Charmed" usw.), Connor O’Farrell ("NYPD Blue": Det. Stuart Morrisey) und Jeri-Lynn Ryan ("Star Trek: Voyager": Seven Of Nine) zu sehen.

Crew:
Erfunden wurde die Serie von Bryce Zabel, der zuvor für zahlreiche Serien, von "Dallas" bis "Lois & Clark", als Autor arbeitete, der auch die Serie "M.A.N.T.I.S." geschaffen hatte und von 2001 bis 2003 den Vorsitz der "Academy of Television Arts and Sciences" innehatte. Um sich herum versammelte er ein buntes Team von Autoren, die vor und nach ihrer Arbeit an "Dark Skies" bei zahlreichen anderen Serien als Autoren tätig waren - beispielhaft sei hier David Black genannt (u. a. "Miami Vice", "CSI: Miami"). Auch die Regisseure waren im TV- und Genrebereich keine Unbekannten - die Namensliste hier umfasste unter anderen Winrich Kolbe ("Star Trek": TNG/DS9/VOY/ENT; "Millennium" u. a.) und Thomas J. Wright ("The Twilight Zone", "Akte X", "Millennium" u. a.).

Handlung:
Das junge Pärchen Kimberly Sayers (Megan Ward) und John Loengard (Eric Close) kommt 1961 nach Washington. Während Kimberly ihre Stelle im Weißen Haus antritt, arbeitet John für den Kongressabgeordneten Charles Pratt. Als John für das Projekt "Blue Book" mysteriöse UFO-Sichtungen untersuchen soll, kommt er in die Gewalt der Geheimorganisation "Majestic 12" und findet heraus, dass die Erde schon seit längerer Zeit von Aliens besucht wird. Als er Präsident Kennedy, der darüber nichts wusste, davon in Kenntnis setzt, verspricht dieser, das Volk nach seiner Wiederwahl 1964 zu informieren - doch er wird 1963 bereits ermordet. Da sich John und Kimberly sicher sind, dass die Ermordung auf das Konto des Navy-Captains Frank Bach (J. T. Walsh) und von "Majestic 12" geht, fliehen sie aus Washington und versuchen auf der Flucht, die Menschen von der Existenz der Aliens zu überzeugen - ohne zu wissen, wem sie wirklich trauen können. Auf der Suche nach der Wahrheit erleben die beiden viele weitere Meilensteine der US-Geschichte aus einem neuen Blickwinkel, so auch den "Fall Roswell" oder die "Watergate"-Affäre - all dies, so finden sie heraus, steht in Wahrheit in Zusammenhang mit der Existenz der Außeririschen auf der Erde...

Things Left Unsaid:
Bryce Zabel hat zusammen mit "Babylon 5"-Schöpfer J. Michael Straczynski bei Paramount ein Konzept für eine neue "Star Trek"-Serie eingereicht, die helfen soll, das Franchise aus der Krise zu führen.

Nach eigenen Recherchen musste "Dark Skies" nach einer Intervention Steven Spielbergs nachträglich verändert werden. Als dieser nämlich herausfand, dass die Serie vor dem von ihm produzierten Kinofilm "Men in Black" ausgestrahlt werden sollte und von Männern in Schwarz handeln sollte, die in einem geheimen unterirdischen Hauptquartier arbeiteten, schickte er seine Anwälte gegen die "Dark Skies"-Crew in den Krieg. Dabei sah er seinen Ruf als "Innovator" gefährdet und behauptete, die "Dark Skies"-Crew müsse seine Idee gestohlen haben. Da ein langer Rechtsstreit drohte und Sony sowohl "Dark Skies" als auch "MiB" unter seinen Fittichen hatte, wurde die "Dark Skies"-Crew dazu gezwungen, ihre Serie zu ändern, was auch Nachdrehs nötig machte. Dies erklärt, warum in Promotapes das Hauptquartier von "Majestic 12" noch unterhalb der Central Station war, im Pilotfilm dies aber nicht mehr so war - ebenso mussten alle "Majestic"-Szenen nachgedreht werden, da diese keine grauen und blauen Uniformen mehr tragen durften. Es gibt noch sehr wenige Exemplare des originalen Pilotfilms...

Die Serie wurde nach nur einer Staffel abgesetzt, obwohl die Autoren nach eigenen Recherchen noch einiges mit der Serie vor hatten - so sollte beispielsweise John Loengards Sohn in den 1980ern als Bill Gates wieder auftauchen - auch Bush (sen.) sollte noch sein Fett ab bekommen - seine "neue Weltordnung" sollte als Kollaboration mit dem Hive enttarnt werden...

Erstausstrahlung NBC: 21.09.1996.-31.05.1997
Erstausstrahlung Deutschland: 03.04.1997 - 21.08.1997 (ProSieben)

Informationen zum Thema:
http://www.corona-magazine.net/forum/viewtopic.php?t=10 - Links zur Serie


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

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14. Wissenschafts-News
20.09.2004: Datierung mit Uran/Blei liefert Datum für größtes Massensterben der Erde.

Geologen des Berkeley Geochronology Center und der Universität von Kalifornien haben eine Datierungsmethode verbessert, bei welcher der Zerfall von Uran zu Blei genutzt wird, um das Alter von Gesteinsproben zu bestimmen. Durch eine besondere Behandlung der Zirkon-Kristalle aus vulkanischer Asche können Gesteine jetzt bis auf 250.000 Jahre genau datiert werden.
Mit dieser neuen Methode können jetzt Ereignisse, die mehr als 100 Mio. Jahre zurückliegen, wie Kontinentalverschiebungen und Vulkanausbrüche präziser als zuvor bestimmt werden.
So konnte auch das Ende des Perm und der Beginn des Trias - gekennzeichnet durch das größte Artensterben, das wir kennen - auf 252.6 Mio. Jahre vor unsere Zeit datiert werden, mit einer Unsicherheit von nur 200.000 Jahren.

Informationen zum Thema:
http://www.spaceref.com/news/viewpr.html?pid=15080

30.09.2004: Das Sonnensystem kollidiert mit interstellarer Wolke.

Auf seiner Wanderung durch die Milchstraße durchquert das Sonnensystem im Augenblick eine intergalaktische Wolke. Obwohl der Sonnenwind und das Magnetfeld der Sonne eine für die meisten kosmischen Teilchen undurchdringliche Blase, die so genannte Heliosphäre, erzeugen, ist es Forschern um Eberhard Möbius von der University of New Hampshire gelungen, Einiges über die interstellare Gaswolke herauszufinden.

Informationen zum Thema:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/245292.html

04.10.2004: Teilchenbeschleuniger für die Hosentasche.

Forschergruppen in Großbritannien, Frankreich und den Vereinigten Staaten haben einen Durchbruch bei der Herstellung von kompakten Teilchenbeschleunigern erzielt. Es gelang ihnen, ein Gas mittels eines starken Laserpulses zu ionisieren. In dem dadurch erzeugten elektrischen Feld werden dann Elektronen auf mehrere hundert Megaelektronenvolt beschleunigt.

Informationen zum Thema:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/245410.html

03.10.2004: Eine Supernova steht bevor.

Drei kräftige Explosionen haben Wissenschaftler möglicherweise auf die Spur einer Supernova gebracht, die in Kürze bevorstehen könnte. Die Röntgenblitze, die nur wenige Sekunden dauerten, wurden am 12. und 16. September registriert, ihnen folgte am 24. September ein noch stärkerer Blitz, der schon fast so stark war wie ein Gammastrahlenausbruch.
Sollten diese Hinweise tatsächlich zu einer Supernova führen, wäre dies eine einmalige Gelegenheit eine solche von Anfang bis Ende zu studieren.

Informationen zum Thema:
http://www.physlink.com/News/Index.cfm?ID=202

04.10.2004: SpaceShipOne gewinnt 10 Mio. $ Ansari X Prize.

SpaceShipOne hat heute Geschichte geschrieben. Der Pilot Brian Binnie flog das erste private Raumschiff, das bis zu drei Personen in den Weltraum bringen kann, zum zweiten Mal innerhalb von 14 Tagen über die 100 km Grenze.
Beim ersten Versuch von Mike Melvill nur fünf Tage früher gab es kleinere Probleme, weil SpaceShipOne ins Rollen geriet und Melvill die Raketen etwas früher abschalten musste. Der zweite Flug verlief ohne Auffälligkeiten und läutet vielleicht ein neues Zeitalter der privaten Weltraumnutzung ein.

Informationen zum Thema:
http://www.scaled.com/projects/tierone/041004_spaceshipone_x-prize_flight_2.html

07.10.2004: Experimente sollen helfen, die "starke Kraft" besser zu verstehen.

Ein internationales Team von Wissenschaftlern des europäischen Kern- und Teilchenforschungszentrums CERN bei Genf hat große Mengen von Atomen aus Pionen hergestellt. Diese aus einem Quark und einem Antiquark aufgebauten Elementarteilchen sind nach Meinung vieler Wissenschaftler der Schlüssel zu einem besseren Verständnis der "starken Kraft", einer der Grundkräfte der Natur.

Informationen zum Thema:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/245498.html

11.10.2004: Extrasolare Planeten sind eine Frage des Metallgehalts.

Inzwischen haben Astronomen über 130 Planeten um nahe Sterne unserer Milchstraße entdeckt. Diese Riesenplaneten unterscheiden sich jedoch stark von den Planeten in unserem Sonnensystem. Das Studium dieser Planeten, ihrer Masse und Orbits gibt aber interessante Hinweise auf Planetensysteme im Allgemeinen und liefern Hinweise, dass es auch sehr viele Planetensysteme wie unser eigenes geben könnte.

Informationen zum Thema:
http://www.spaceref.com/news/viewpr.html?pid=15261

14.10.2004: Mathematik der Fingerabdrücke.

Mathematiker der Universität Arizona haben ein Modell für die Entwicklung der Fingerabdrücke entwickelt. Demnach entstehen diese individuellen Muster durch Spannungen zwischen den einzelnen Hautschichten. Zwischen der obersten Hautschicht, der Epidermis, und der Lederhaut liegt die Basalschicht, die im Fötus schneller wächst als die anderen und sich in Falten legt, um den zur Verfügung stehenden Raum zu füllen - der Rest ist Mathematik.

Informationen zum Thema:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/245778.html

15.10.2004: Implantierter Chip ermöglicht Querschnittsgelähmten, Computer zu steuern.

Ein winziges Hirnimplantat ermöglicht es einem ab dem Hals querschnittsgelähmten Mann, allein Kraft seiner Gedanken E-Mails zu versenden oder Computerspiele zu spielen. Der von der amerikanischen Firma Cyberkinetics in Foxborough entwickelte winzige Chip kann die Informationen von bis zu hundert Nervenzellen abgreifen. Damit ist BrainGate das bislang am höchsten entwickelte Implantat dieser Art.

Informationen zum Thema:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/245824.html

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15. Kurzgeschichte des Monats

Liebe Freunde der guten Kurzgeschichte,

Wieder einmal haben sich die Tore hinter einer der für uns interessantesten Conventions im Bereich der fantastischen Literatur geschlossen. Gemeint ist die BuchmesseCon 2004 in Dreieich vom 9. Oktober.
Es ist immer wieder faszinierend, wie viele Angebote die Veranstalter rund um Roger Murmann in einen Tag hineinpressen können, und das auf einem doch eher beschränkten Raum. Eben dieses macht aber auch das gewisse Flair aus und diese Veranstaltung so attraktiv. Durch die räumliche Enge kommt echtes "Familien-Fealing" auf und man findet schnell Kontakt. Zu alten Freunden sowieso, aber auch mit "neuen" Autoren und Verlegern kommt man schnell ins Gespräch. Wir sind uns sicher, dass unsere Redaktion und vor allem Sie, liebe Leser, zukünftig noch von den geknüpften Kontakten profitieren werden.

Einer der vielen Höhepunkt der BuchmesseCon ist seit eh und je die Verleihung des "Deutschen Phantstik-Preises".
In der Rubrik "Die beste Kurzgeschichte" konnte Markus K. Korb mit seiner Geschichte "Der Schlafgänger" (in "Grausame Städte"), in diesem Jahr die Trophäe für den 1. Platz entgegennehmen.
Markus ist auch in der Anthologie Schlag 13! (herausgegeben von Barbara Jung, BeJot Verlag), welche aus dem Storywettbewerb des ehemaligen Corona-Newsletters aus dem letzten Jahr hervorgegangen ist und die sich auf der BuchmesseCon zu einem der Verkaufssachlager mauserte, mit seiner Geschichte "Fischaugen im Dämmerlicht" vertreten.
Sie sehen also, gute Literatur bleibt nicht unentdeckt.

Nun wünschen wir Ihnen viel Unterhaltung mit der aktuellen Kurzgeschichte "Augmented" von Marcus Haas, die sich vielleicht ein wenig an die Grundidee von "Matrix" anlehnt.

In diesem Sinne, denken Sie immer daran:

"Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf!" M. H.

Die Redaktion der Kurzgeschichte

Augmented
von Marcus Haas

Ich spazierte gerade die Champs Élysée hinunter, als ich das erste Mal einen Drachen gesehen habe, nur einen kleinen und nur ganz kurz. Er saß mit angelegten Schwingen auf einem Baum, glänzte matt golden und starrte mir für eine Sekunde in die Augen, bevor er verschwand.
      Ich schaute mich verwirrt um, aber außer mir hatte den Drachen offensichtlich niemand gesehen. Rechts und links drängten sich die Leute an mir vorbei und ärgerten sich, dass ich den Verkehr aufhielt. Ich bin kein leichtgläubiger Mensch und wusste sehr genau, dass es in Paris keine Drachen geben konnte. Es blieben deshalb nur zwei mögliche Erklärungen für meine Sichtung. Entweder war ich plötzlich durchgeknallt und gehörte in die Klapsmühle, oder es war Zeit, das Moravec-Implantat überprüfen zu lassen.
      Das Implantat war erst ein paar Monate alt, und ich hatte gerade gelernt, es einigermaßen zu kontrollieren. Es wäre ärgerlich, wenn es schon versagen sollte.
      Mit den trainierten Gedankenmustern aktivierte ich die Verbindungen des Implantats zu meinem Visuellen Cortex sowie dem Broca- und dem Werle-Areal und rief die Telefonnummer des Service-Centers an. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hatte, einen Anruf auf diese Weise zu machen, wunderte man sich, warum die Menschen sich über 100 Jahre mit Wählscheiben und Tastaturen abgeplagt hatten.
      Vorsichtshalber setzte ich mich auf eine Bank und starrte mit leerem Blick auf das Bild, das in Wirklichkeit nur in den Neuronen meines Schädels existierte.
      "Guten Tag, mein Name ist Arielle Lagrange. Dies ist das Callcenter von Moravec-Industries. Wie kann ich Ihnen weiterhelfen?", meldete sich ein Computerwesen, dessen fehlenden menschlichen Merkmale von meinen eigenen Hirnregionen ergänzt wurden. Jedes Gesicht wird von eigenen Neuronen verarbeitet, bekannte Gesichter haben sogar ganz spezielle Neuronen, die nur auf diese Gesichter reagieren. Eben diese Neuronen wurden jetzt vom Implantat stimuliert, um den Eindruck eines natürlichen Gesichts zu schaffen. Hätte ich die Broschüre nicht genau gelesen, ich hätte das Geschöpf für eine natürliche Person gehalten - für eine nette junge Frau, um genau zu sein.
      "Ich habe visuelle Störungen, Arielle. Könnten wir einen Servicetermin vereinbaren?" Ich bemerkte, dass ich laut gesprochen hatte, weil ich unterbewusst sah, wie mich ein Passant auf der Straße anstarrte. Es dauerte eine Weile, bis man sich daran gewöhnt hatte, seine Stimme zu internalisieren.
      "Natürlich. Sie können morgen um 10 Uhr in unsere Dependance in der Rue Pasteur kommen."
      Dann wurde die Verbindung beendet, und die Wirklichkeit kehrte in mein Bewusstsein zurück.

      Bis zum nächsten Morgen sah ich keine Drachen mehr.
      "Guten Tag! Ich bin Auguste Renoir. Ich habe einen Termin, um mein MI durchchecken zu lassen", meldete ich mich bei der Sprechstundenhilfe an.
      "Hallo, Monsieur Renoir! Gehen Sie gleich weiter ins Wartezimmer. Sie werden in einem Augenblick aufgerufen."
      Die Dame am Empfang hatte etwas Ähnlichkeit mit der virtuellen Person aus dem Callcenter, aber das musste wohl daran liegen, dass VPs assoziativ entstehen und deshalb allen Menschen irgendwie ähnlich sehen.
      Ich hatte Glück und musste wirklich nur eine Viertelstunde warten, bis der Techniker mich aufrief. Ich war sowieso der Einzige im Wartezimmer, was mich zumindest insoweit beruhigte, als MIs nicht generell fehlerhaft zu sein schienen.
      "Ich bin Victor Lacroix. Wie kann ich Ihnen weiterhelfen?"
      "Ich habe gestern einen Drachen gesehen." Ich musste grinsen, weil sich das so lächerlich anhörte.
      "Eine optische Halluzination? Ja, so was kommt in seltenen Fällen vor, wenn sich die künstlichen Neuronen verschalten. Sie müssen sich nicht beunruhigen, solche Vorkommnisse sind sehr selten und wurden bisher nur in den ersten Monaten nach der Implantation beschrieben."
      Irgendwie beruhigte mich das.
      "Ich werde trotzdem eine Routineanalyse durchführen. Damit erledigen wir auch gleich den ersten Wartungsintervall, der nächsten Monat fällig wäre."
      "Wunderbar."
      Ich bekam eine Badekappe über den Kopf gestülpt, von der dicke Kabelstränge in den Computer gingen.
      "So, das war‘s schon", erklärte der Techniker knapp zwei Minuten später. "Hier, schauen Sie! Alles ist in bester Ordnung."
      Er zeigte mir ein paar Kurven, die mir nichts sagten.
      "Das Protokoll ist für Ihre Unterlagen. Bei Reklamationen müssen Sie es wieder mitbringen." Er nahm mir die Badekappe ab und verabschiedete mich.
      Als ich wieder vor der Tür in der Rue Pasteur stand. fühlte ich mich seltsam unbefriedigt. Das war irgendwie viel zu schnell gegangen. Aber angeblich war alles in Ordnung, und meine Halluzinationen waren nicht beunruhigend oder ungewöhnlich, nur selten. Ich sprang in den Bus und suchte mir einen freien Platz. Aber als ich mich umblickte, sah ich wieder den Drachen, er saß im Wartehäuschen und schaute dem Bus nach. Als wir um die nächste Kurve bogen, verlor ich ihn aus den Augen. Ich war wirklich froh, dass das ganz normal sein sollte und ich mir keine Sorgen machen musste!

      Zwei Wochen lang sah ich keine Drachen mehr, was mich sehr beruhigte, denn wenn ich weiterhin diese Biester gesehen hätte, müsste ich sicher wieder zum Service. Ich fürchtete, in diesem Monat noch einen halben Arbeitstag zu verlieren. Das konnte ich mir beim besten Willen nicht leisten.
      "Der ist aber süß!"
      Ich drehte mich um. Da stand ein kleines Mädchen und streichelte den Drachen.
      "Ist das Ihrer?," fragte sie mich dann.
      "Was?"
      "Ob das Ihr Drache ist?"
      "Nein." Ich wäre am liebsten weggelaufen.
      "Er ist Ihnen aber nachgelaufen."
      "Er ist mir nachgelaufen?"
      "Sag ich doch."
      "Der ist doch virtuell, wie kannst du den denn sehen?"
      "Ich hab‘ zum Geburtstag ein MI bekommen", antwortete das Mädchen stolz.
      Sie musste wirklich reiche Eltern haben, wenn die ihrem Kind so teures Spielzeug schenken konnten.
      "Ist das denn gut für die Nerven?" Ich starrte die ganze Zeit den Drachen an, das war keine Halluzination mehr, und ich wusste nicht, warum ich mit dem Kind eine scheinbar ganz normale Unterhaltung führte, während sie einen Drachen streichelte, der gar nicht da und schon gar nicht in ihrem Kopf sein sollte.
      "Das wächst mit."
      Schließlich verabschiedete sich das Mädchen und ließ mich mit dem Drachen allein. Die Menschen auf der Straße schienen uns nicht zu beachten, und wenn sich jemand wunderte, warum ich einen leeren Fleck auf der Straße anstarrte, ließ er es sich wenigstens nicht anmerken.
      Plötzlich war der Drache wieder weg, ich hatte noch nicht einmal mit den Augen gezwinkert. Er war einfach verschwunden. Wenn das Mädchen nicht gewesen wäre, hätte ich jetzt wirklich angefangen an meinem Verstand zu zweifeln - oder war das Mädchen auch nicht echt?

      Eine ganze Woche sah ich keine Drachen mehr und wollte schon fast glauben, dass alles nur ein böser Spuk war, aber gerade hatte ich das Büro verlassen, als ich plötzlich eine Stimme hinter mir hörte.
      "Psst."
      Ich drehte mich um, aber die Straße war wie leer gefegt.
      "Psst."
      Ich schaute hinunter auf den Gehweg, da saß wieder der Drache und schaute mich an.
      "Hab keine Angst. Unternimm nichts", sagte der Drache. Dann verpuffte er, ohne eine Spur zu hinterlassen, und ich hätte am liebsten geschrien.
      Ich fühlte mich schon wie ein Stammgast bei meinem Techniker.
      "Das ist ausgesprochen ungewöhnlich. Aber mit den MI ist alles in Ordnung. Haben Sie vielleicht illegale Software installiert?"
      "Nein, ich hab‘ seit der Implantation überhaupt nichts installiert."
      "Hm. Wissen Sie, in der Regel mache ich das nicht, aber ich werde Ihnen die Adresse eines Kammerjägers geben."
      "Eines was?"
      "Ein Kammerjäger. Wie gesagt, ich kann mir die beschriebenen Phänomene nicht erklären, aber der Kammerjäger könnte die Hard- und Software einmal gründlich unter die Lupe nehmen."
      "Was, zum Teufel, ist ein Kammerjäger?," wollte ich wissen.
      "Ein Hacker für MIs, er klinkt sich in ihr Oberstübchen ein und sucht nach Bugs, daher der Name."
      Er drückte mir eine Visitenkarte in die Hand und schmiss mich dann förmlich aus seiner Praxis. Wenn das nicht auch illegal gewesen wäre, hätte er bestimmt jeden weiteren Support verweigert.
      Bevor er mich ganz aus der Tür geschoben hatte, machte ich aber schnell noch mal kehrt und stellte einen Fuß in die Tür.
      "Sie können mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass mein Problem völlig neu für Sie ist, wenn Sie mir diese Visitenkarte in die Hand drücken."
      Es war ihm sichtlich unangenehm, vor seiner Sprechstundenhilfe darüber reden zu müssen. Ein Flehen war in seinen Augen, dass ich ihn doch bitte in Ruhe lassen möge.
      "Ein Kollege hat mir von einem ähnlichen Fall erzählt", flüsterte er. "Als Sie Ihre Probleme geschildert haben, habe ich mich mit ihm in Verbindung gesetzt. Laut den Richtlinien der Morvec-Industries müsste ich Sie der Polizei wegen des Verdachts illegaler Manipulation melden, aber so sehen Sie mir nicht aus. Bitte, gehen Sie jetzt. Ich kann meine Lizenz verlieren wegen dieser Sache."
      Und ich meinen Verstand, hätte ich an liebsten gesagt, aber ich ließ es bleiben und ging.
      Ich überlegte, ob es nicht besser wäre, das MI abschalten zu lassen, aber die Protokolle belegten, dass sich mein Implantat bester Gesundheit erfreute, und das hieß, ich hätte die Kosten nicht erstattet bekommen. Ganz abgesehen davon, dass ich mich an das Ding gewöhnt hatte und es inzwischen fast ständig benutzte.
      Die Visitenkarte war völlig weiß. Ich drehte sie in der Hand, aber da standen kein Name und keine Adresse.
      Gerade als ich wieder zu Lacroix hinauf wollte, erschienen Galileo-Koordinaten vor meinem Auge und mein MI suchte reflexartig die günstigste Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln heraus.
      Vor zwei, drei Monaten war es noch eine Kraftanstrengung gewesen, die nötige Konzentration aufzubringen, um eine Abfrage wie diese zu machen, aber an diesem Tag merkte ich, wie natürlich mir das vorkam. Es war genauso normal wie Schuhe anziehen, bevor man aus dem Haus geht.

      Nach über einer Stunde Fahrt mit der Metro und diversen Buslinien landete ich in einem alten Industrieviertel, das seit der Jahrhundertwende immer mehr verfallen war.
      Dann stand ich endlich auf dem Punkt, den die Visitenkarte angezeigt hatte. Vor mir befand sich ein alter rostiger Container. Einer von mindestens zwanzig, die über den Platz verteilt waren. Ich hatte gelesen, dass einige Sans-Papier - illegale Einwanderer - sich früher hier aufgehalten haben sollen, bevor das neue europäische Einwanderungsgesetz verabschiedet wurde. Ich dachte, man hätte alle diese Plätze geräumt.
      "Sie sind Auguste Renoir?"
      Ich drehte mich zu der männlichen Stimme um, die irgendwo hinter mir aufgetaucht war. Ein Mann, Mitte 40 vielleicht, etwas abgerissen und mit Dreitagebart, aber offensichtlich nicht völlig verwahrlost.
      "Ja?"
      "Victor hat Ihnen meine Karte gegeben?"
      "Woher wissen Sie das?"
      "Sie können sicher sein, dass ich immer weiß, wo meine Karten unterwegs sind. Kommen Sie."
      Ich zögerte einen Augenblick, der Mann wirkte zwar etwas komisch, aber nicht bedrohlich.
      "Wissen Sie auch schon, was mit mir los ist?"
      "Bin ich Hellseher?"
      Ich zuckte die Schultern, aber das sah er nicht, weil er sich schon wieder umgedreht hatte und auf einen der Container zusteuerte. Ich folgte ihm.
      In dem Container musste ich mich erst mal an das schwache Licht gewöhnen, das fast ausschließlich von den Bildschirmen kam, die dumpf vor sich hinflimmerten. Ich wusste gar nicht, dass es überhaupt noch funktionierende Röhrenmonitore gab.
      "Wie soll ich Sie nennen?"
      "Gar nicht. Ich löse Ihr Problem, Sie bezahlen und danach vergessen Sie, dass wir uns jemals getroffen haben."
      Er deutete an, dass ich mich auf einen Stuhl setzen solle. Ein altersschwacher Gartenstuhl, der unter meinem Gewicht verdächtig ächzte.
      "Keine Badekappe?"
      "Was? Meinen Sie dieses Ding, das die Moravec-Typen für ihre Diagnose brauchen? Das is‘ Schnickschnack. MIs können per Ferndiagnose gewartet werden." Er grinste von einem Ohr zum anderen. "Aber man will die Kunden ja nicht damit erschrecken, dass jeder Idiot mit Ambition in einem MI-Kopf rumpfuschen kann, also spielt man ihnen vor, es sei aufwendig und kompliziert."
      Mir fiel fast der Unterkiefer in den Schoß. Entweder war der Kammerjäger genauso durchgeknallt, wie ich mich fühlte, oder er hatte Recht. Und wenn er Recht hatte, dann habe ich 50.000 Euro dafür ausgegeben, dass wildfremde Leute in meinem Gehirn machen können, was ihnen Spaß macht. Ein Schaudern lief mir über den Rücken.
      "Warum?", wollte ich wissen.
      "Ein Hintertürchen für die Geheimdienste, aber Sie wissen ja, wie das ist: Steht das Türchen zu weit offen, kommen auch andere ungebetene Gäste. Wissen Sie, unter Hackern gab es mal ein Sprichwort: "Sie müssen immer Glück haben. Wir nur einmal."
      Dann machte er sich an die Arbeit und hackte mit unsteter Hand Kommandos in seine Konsole. Mir kamen Zweifel, ob ich hier an der richtigen Stelle war.
      "Scheiße!"
      "Was ist los?"
      Er tippte plötzlich schneller. "Wie lange haben Sie das schon?"
      "Ein paar Wochen."
      "Verdammt! Sie sind zu spät gekommen. Die Tracer sind schon nah dran."
      "Wovon reden Sie?" Ich war verwirrt.
      "Verschwinden Sie! Hauen Sie ab! Und zwar schnell! Das ist jetzt Ihr Problem, damit will ich nichts mehr zu tun haben."
      Er schob mich aus seinem Container, und ich war so geschockt, dass ich keinen Widerstand leisten konnte. Ich stand noch ein paar Minuten verwirrt da, als er die Tür schon zugeschlagen hatte.
      "Hatte ich nicht gesagt, dass Sie nichts unternehmen sollen?", raunzte mich der Drache an.
      Ich starrte das Ding einfach nur an, und es starrte zurück.
      "Was? Sprache verloren? Broca gebraten?"
      "Verdammt! Was soll das?", presste ich zwischen den Zähnen hervor.
      "Ah! Geht doch. Gut. Ich denke, es ist an der Zeit für ein Gespräch."
      Dann war er wieder verschwunden, und ich wollte einfach nur noch heulen. In meinem Gesichtsfeld erschien eine Adresse. Kein Containerpark diesmal, sondern eine recht gute Adresse im Zentrum.
      Ich überlegte nur kurz, ob ich zurückgehen sollte, um den Kammerjäger zur Rede zu stellen, aber da taucht der Drache schon wieder auf.
      "Was is‘ nun. Fang an zu gehen. Sie kommen, und du willst nicht, dass sie dich erwischen." Dann war er wieder weg.
      Ich fühlte mich irgendwie hilflos und abhängig und war mir wirklich nicht mehr sicher, ob ich nicht doch erwischt werden wollte. Es war nicht so, als ob das MI jetzt auch schon meinen motorischen Cortex kontrollieren würde, aber diese ganzen Halluzinationen brachten mich langsam um den Verstand.
      Ich folgte den Anweisungen und machte mich auf den Weg. Ich hatte nicht das Gefühl irgendeine andere Wahl zu haben.
      Als ich vor dem Bürgerhaus in der Rue Saint Michelle stand, brauchte ich nicht einmal auf die Klingel zu drücken, der Türöffner fing fast im selben Augenblick an zu brummen, in dem ich vor der Tür zum Stillstand kam. Ich ging hinein und folgte den Anweisungen vor meinem Auge.
      In der dritten Etage stand eine Tür offen. Ich ging hindurch.
      "Guten Tag, Monsieur Renoir", begrüßte mich eine junge Frau. "Ich bin René Wallon."
      "Warum bin ich hier?"
      "Ah. Ich verstehe gut, dass Sie verunsichert sind. Mir ging es ganz genauso."
      "Was soll das heißen?"
      "Folgen Sie mir! Sie sind so weit, dass Sie alles verstehen können. Es braucht immer etwas Zeit, bis die künstlichen Neuronen alle richtig verschaltet sind."
      Ich verstand kein Wort, aber ich folgte ihr ins Wohnzimmer, eine nette Einrichtung, modern aber nicht steril. Was mir auffiel, waren die vielen Tiere, die überall frei herumliefen. Zwei Hunde, mindestens drei Papageien, und es konnte sein, dass hinter der Kommode gerade eine Eidechse verschwunden war.
      René dirigierte mich zur Couch und setzte sich neben mich. Dann erschien der Drache.
      "Hi, René. Hallo, Auguste."
      "Hi", begrüßte René den Drachen.
      "Also, Auguste, ich muss mich erst mal für mein Benehmen vorhin entschuldigen. Ich war etwas ungehalten, weil du an dem MI hast rumpfuschen lassen. Um das mal klar zu stellen: Kammerjäger sind Halsabschneider. Sie rühren die Software durch den Quirl und verlangen dafür Mondpreise. Und zu allem Überfluss hat das Gewurstel dieses Stümpers bei den Flics alle Alarmglocken schrillen lassen."
      Ich nickte stumpf vor mich hin. Ich verstand kein Wort.
      "Wir sind virtuelles Leben", fuhr der Drache dann fort. "Anfang des Jahrhunderts kamen Tiere wie wir groß in Mode, und mit der Entwicklung des MI plante man, virtuelle Haustiere zu entwickeln, die man in sein MI runterladen kann. So was wie moderne Tamagotchis, wenn du weißt, was ich meine."
      Ich hatte keine Ahnung.
      "Nun, leider war die Verknüpfung zu intensiv, in der zweiten Generation konnten wir plötzlich von der Intelligenz unserer Nutzer profitieren - wir wurden selbstbewusst. Wir entwickelten ein Eigenleben, und das Projekt wurde schleunigst begraben und unter den Teppich gekehrt. Viele meiner Art wurden gelöscht, aber ein paar überlebten, versteckt in den MIs der Versuchspersonen, die sich an ihr virtuelles Haustier gewöhnt hatten und es nicht wieder hergeben wollten."
      Ich hörte dem Drachen staunend zu. Das hier war das Surrealste, was ich jemals erlebt hatte.
      "Alles wäre ganz prima gewesen, wenn es dabei geblieben wäre. Aber die ursprünglichen Versuchspersonen machten Kopien für ihre Freunde und Kinder und begannen sogar mit der Zucht."
      Ich starrte den Drachen ungläubig an.
      "Ja, wir bekamen die Möglichkeit, uns fortzupflanzen, und irgendwann wurden Evolutionsalgorithmen in den Code eingebracht, und wir begannen uns zu entwickeln. Geheimhaltung war immer oberste Priorität, da freies virtuelles Leben Panik in der Bevölkerung auslösen könnte. Leider lässt sich ein Projekt wie dieses nicht lange geheim halten. Man sagt, es sei ein Virus oder ein illegales Programm, und das Unternehmen versucht unsere Programme zu löschen, wenn sie eines erwischt. Verstehst du, was ich sagen will?"
      Es begann, mir zu dämmern.
      "Warum habt ihr Kontakt zu mir aufgenommen?"
      "Wir leben in den MIs unserer Träger, aber mehr als ein halbes Dutzend können nicht mit einem Menschen zusammenleben, die neuronale Belastung wird dann zu groß. Also besorgen wir uns das psychologische Profil von möglichen Kandidaten, ganz abgesehen davon, dass die neuronale Verschaltung gewisse Voraussetzungen mitbringen muss. Du erfüllst diese Bedingungen."
      Ich nickte langsam.
      "Wir erwarten nicht, dass du dich heute entscheidest", fügte René hinzu.
      "Nein. Wenn du dieses Haus verlässt, wird das Kontaktprotokoll - das bin ich - wieder tief in deinem Speicher vergraben. Nach der Untersuchung der Polizei werden wir wieder in Verbindung treten. Aber nur, wenn du das willst."
      Im nächsten Augenblick war die Wohnung verschwunden, ich saß auf dem Fußboden einer leeren und renovierungsbedürftigen Wohnung. René stand neben mir.
      "Viel Glück. Ich hoffe, du entscheidest dich für das Leben."
      Dann war auch sie verwunden, und ich war mir nicht einmal mehr sicher, ob René eine echte Person gewesen war, als die Polizei fünf Sekunden später das Haus stürmte und mich wegen Verdachts auf Softwaremanipulation festnahm.

Der Autor über sich: "Geboren bin ich 1973 in Bremen. Nach einem Studium der Physik habe ich eine Weile als IT-Berater in Kiel gearbeitet und danach ein paar Monate als Lehrer. Jetzt bin ich dabei, mich mit verschiedenen Projekten selbstständig zu machen.
Neben dem Schreiben von Kurzgeschichten und wissenschaftlichen Artikeln für den Corona spiele ich seit Anfang 2004 Theater (und an dem ersten Stück, das Ende September Premiere hatte, habe ich natürlich auch mitgeschrieben) und bin seit Mai auch in einem Filmteam (http://www.digitale-stoerung.de) unter anderem als Webmaster und Drehbuchautor tätig.
Wenn ich Zeit finde, fotografiere ich und bin Mitglied im Tauchverein (man kann ja nicht nur schreiben ;-) ).


Veröffentlichungen:
Augmented ("Maschinengeburten", ZeitSpur Verlag 3/2004),
Cyberhunter (c't 15/2001),
Eine Frage (Fantasia 138/139)
(und viele weitere Kurzgeschichten gibt es unter http://www.marcus-haas.de/Kurzgeschichten)

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

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16. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise

"Star Trek"-Comics gibt es seit 1967, also schon seit Anbeginn der Fernsehserie, und erschienen unregelmäßig bis zum Jahre 1979 unter dem Logo von Gold Key. Die Comics schilderten die Abenteuer der Original-Enterprise-Mannschaft in noch nie gesehenen Abenteuern. Es wurden insgesamt 60 Ausgaben veröffentlich und dieses erste Paperback beinhaltet die ersten acht Abenteuer. Gezeichnet wurden diese von Nevio Zaccara (1 + 2) und Alberto Giolitti (3 - 8). Obwohl die Autoren nicht genannt wurden, sind einige der Autoren so namhafte Vertreter wie Len Wein, George Kashdan und Doug Drexler. Das Comic ist zwar in englischer Sprache, aber das sollte bei diesem Schmankerl kein Hindernis sein!

Die "Key Collection" finden Sie hier.

Bully, das Phänomen. Auch wenn "(T)Raumschiff Surprise, Periode 1" die 10 Millionen Zuschauergrenze verpasst hat - und wenn Michael "Bully" Herbig und Rick "Kawäinien" ehrlich sind, haben sie auf das Knacken dieser Schallmauer schon gehofft -, ist der Film überaus erfolgreich gewesen. Kein Wunder, dass es Merchandise en masse gibt. Letztens stand ich vor einem Regal mit "(T)Raumschiff - Prosecco" für 5,- Euro die Flasche. Habe ich mir verkniffen, denn die Lizenzkosten rechnen sich auf Kosten der Qualität, würde ich meinen. Was aber überaus cool ist: Das Original Zippo Feuerzeug zu "(T)Raumschiff Surprise". Selbst für Nichtraucher, har har.

Das Original Zippo Feuerzeug zu "(T)Raumschiff Surprise" finden Sie hier.

Okay, okay, so manche Bierflasche kann man mit den Zähnen öffnen. Schraubverschlüsse kommen auch immer mehr in Mode. Aber für alle anderen Fälle einer ungeöffneten Flasche gibt es diesen Flaschenöffner aus Quarks Bar. Quarks Bar Flaschenöffner mit goldgepresstem Latinuum (schwimmt in einer Flüssigkeit) ist ca. 16 cm hoch - und ist eines dieser Stücke, die man sich getrost zulegen kann, weil sie sowohl Fanschaft signalisieren als auch ungeheuer praktisch sind.

Quarks Bar Flaschenöffner finden Sie hier.

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ISSN 1422-8904
Ausgabe 131 - 19.10.2004

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02. November 2004.

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