corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904

   newsBEAT
  + ENT Berman zu 4. Staffel
  + ENT Shatner mit dabei!
  + SW:III Deutscher Titel
  + T4 nimmt Formen an
  + Superman: Neuigkeiten
  + Creep kommt erst 2005

   Kunterbunt
  + Buchmesse Convent 2004
  + Science-Fiction beyond
  + Perry Rhodan-Jubiläum
  + Das Perry Rhodan-Extra 1
  + Neue SF-Ausstellung

   conBEAT
  + G7: Auch 2005 in Neuss
  + RingCon: Ein Überblick
  + Haglund Treffen abgesagt

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05. Oktober 2004 - Ausgabe 130 - "The Blame Game"

Bruchlandung

Danke, Anke! Sat1 stellt wegen einem anhaltenden Quotentief nach noch nicht einmal einem halben Jahr die Late-Night-Show mit Anke Engelke ein. Die letzte Sendung wird voraussichtlich am 21. Oktober produziert und ausgestrahlt, dann ist Schluss. Was auch bedeutet, dass bei Sat1 ein interessanter Sendeplatz frei wird, dessen zukünftiger Inhalt eventuell noch nicht feststeht. Was denken Sie: Was sollte uns Sat1 zu dieser Zeit präsentieren?
Schreiben Sie uns dazu bitte Ihre Meinung einfach mal an leserbriefe@corona-magazine.de!
Immerhin scheint es zumindest für "Star Trek" beim deutschen Kuschelsender endlich wieder aufwärts zu gehen, denn ab dem 30. Oktober - jeweils am Samstag um 17.30 Uhr und am Sonntag um 16.00 Uhr - strahlt Sat1 die verbliebenen Folgen der zweiten Staffel von "Star Trek: Enterprise" aus. Im Anschluss geht es dann direkt mit der dritten Staffel weiter.

Hinweisen möchte ich noch auf den alljährlichen Buchmesse Convent, der nun schon zum 19. Mal stattfindet. Am 9. Oktober 2004 treffen sich dazu Fans von Science-Fiction und Fantasy in Literatur und Kunst in Dreieich. Dieses, von der Frankfurter Buchmesse unabhängige Event des phantastischen Genres, findet in diesem Jahr wieder zeitgleich zur Messe statt. Neben leckeren Salaten und anderen kulinarischen Freuden gibt es wie immer auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, bei dem für jeden SF interessierten Leser etwas dabei ist. Weitere diesbezügliche Informationen finden Sie in unserer Rubrik "Kunterbunt".

Und jetzt möchte ich Ihnen viel Spaß mit unserer neuen Ausgabe wünschen, die dieses Mal viele exklusive Inhalte bietet und mit gut 270kB Größe sehr viel umfangreicher als erwartet wurde. Eine schöne Zeit wünscht

Ihr Klaus Michels
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)



Inhalt

1. Spotlight: Kirk kommt zurück - und Spock wird sterben
2. newsBEAT
3. Star Trek: Die "Deep Space Nine"-Buchreihe
4. Family Matters: Die Galileo 7 VIII
5. Filmkritik: Sky Captain and the World of Tomorrow
6. Drei Fragen an Rene Auberjonois
7. Ihre Meinung
8. Tv-Vorschau
9. Rating Report
10. Kunterbunt
11. Gamer's Log
12. DVD-Vorschau
13. conBEAT
14. Filmkritik: Resident Evil - Apocalypse
15. Wissenschaft: Quarks und Gluonen
16. Leseprobe: Star Trek - Sternennacht von William Shatner
17. Die Corona-Kurzgeschichte
18. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise


1. Spotlight: Kirk kommt zurück - und Spock wird sterben
von Mike Hillenbrand

Alles über den neuen William Shatner-Roman "Sternennacht"

Im November 2004 erscheint im Wilhelm Heyne Verlag der neue Roman von William Shatner, der durch seine Darstellung des Captain James T. Kirk in der originalen "Star Trek"-Serie Weltruhm erlangte. Es handelt sich dabei um den mittleren Teil seiner dritten Trilogie. Dennoch - und das sei vorweggenommen - lässt sich "Sternennacht" auch lesen, wenn man den ersten Teil "Sternendämmerung" nicht kennt. Das Corona Magazine konnte bereits im September die Übersetzung von Andreas Brandhorst lesen und kann seinen Lesern in dieser Ausgabe neben einer ausführlichen Besprechung auch eine umfangreiche Leseprobe präsentieren. Aber alles der Reihe nach.

Der Inhalt

Nach dem vereitelten Angriff des Klons Shinzon auf die Erde ("Star Trek: Nemesis") herrscht Chaos im Romulanischen Reich. Botschafter Spock glaubt, dies sei der geeignete Hintergrund, um die Wiedervereinigung zwischen Vulkaniern und Romulanern voranzubringen. Als er jedoch in einem Stadion auf Romulus einem Bombenattentat zum Opfer fällt, ist Starfleet entschlossen, Spocks Mörder ausfindig zu machen. Und wer wäre für solch eine Mission besser geeignet als James T. Kirk, ehemaliger Captain der Enterprise und Spocks engster Vertrauter. Doch Starfleet verfolgt noch andere Pläne, die man vor Kirk verheimlicht. Admiral Janeway und Jean-Luc Picard fällt es nicht leicht, den altgedienten Captain zu hintergehen. Aber der galaktische Frieden ist in Gefahr, und das Leben von Milliarden intelligenter Wesen steht auf dem Spiel ...

Mhm ...

William Shatners neuer Roman ist der zweite Teil seiner dritten Trilogie. Wir erinnern uns an die ersten beiden Dreiteiler. Shatners erster Zyklus umfasste die Romane "Die Asche von Eden", in der die Enterprise NCC 1701-A einem ähnlichen Flammentod wie ihre Vorgängerin zum Opfer fiel, und "Die Rückkehr", mit einer Geschichte, die nach "Star Trek VII: Treffen der Generationen" spielte und Kirks Wiederauferstehung von den Toten erzählte. Die war übrigens so gut, dass sie ruhig anstelle des Frakes'schen "Der erste Kontakt" hätte verfilmt werden können. Der abschließende Roman "Der Rächer" zeigte allerdings direkt die ersten Schwächen auf, die Shatner direkt und unmittelbar betreffen - und die letztendlich auch den von ihm als Regisseur realisierten fünften "Star Trek"-Film "Am Rande des Universums" ruinierten. Shatner ist ein Egomane. Absolut und nicht zu übersehen. Er ließ seine Co-Autoren, Judith & Garfield Reeves-Stevens - beide hervorragende "Star Trek"-Autoren, die uns schon viele sehr gute Romane aus diesem vielfältigen Universum beschert haben - die Figur des James Tiberius Kirk in "Der Rächer" jede auch nur halbwegs heroische Tat ausführen und alle anderen Figuren wie Deppen aussehen. Höhepunkt der Kirk'schen Omnipotenz ist die Enthüllung, dass auch Kirk durch zahlreiche - äußerst heroische - Ereignisse in die Geistesverschmelzung von Spock und McCoy in "Star Trek II: Der Zorn des Khan" verwickelt war. Der Roman ist eine Schande und ein schlechtes Ende für den ersten Dreiteiler.

Rätsel über Rätsel

Warum Shatner überhaupt so vernarrt in seinen Charakter aus alten Tagen ist, versteht man umso weniger, je mehr Aussagen man aus dem Mund des 73-Jährigen vernimmt. So interviewte der Stern-Mitarbeiter Andreas Renner letztens Shatner. Dessen Aussagen sprechen für sich. Auf die Frage "Mr Shatner, passiert es Ihnen oft, dass Menschen Sie mit "Captain Kirk" ansprechen?" antwortete er: "Ja, und ehrlich gesagt, kotzt es mich an. Es ist mehr als drei Jahrzehnte her, dass wir "Raumschiff Enterprise" gedreht haben. Ich möchte nicht nur auf diese Etappe meiner Karriere reduziert werden." Interessanterweise reduziert Shatner seine künstlerischen Aktivitäten selbst - zumeist auf Dinge, die mit "Star Trek" zu tun haben. Darauf spricht ihn auch Renner an: "Trotzdem schreiben Sie Bücher über die Serie, bringen mit Leonard "Mr Spock" Nimoy eine DVD heraus, auf der Sie über alte "Star Trek"-Zeiten plaudern, und besuchen regelmäßig "Star Trek"-Conventions.", und Shatner entlarvt sich durch seine Antwort selbst: "Das ist verrückt, aber wenn die Leute Spaß daran haben, warum nicht? Nur sollen sie mich bitte nicht auf der Straße Mr Kirk nennen. Aber offenbar haben wir unsere Sache in den Augen der Fans damals ganz gut gemacht. Ich habe gehört, dass viele noch immer ganze "Star Trek"-Nächte veranstalten, wo sie sich eine Folge nach der anderen ansehen. Ist wohl alles eine Frage der richtigen Drogen." Shatners Allmachtphantasien, die er auf Kirk projiziert, könnten also doch einfach nur eine große Verarsche sein - nach dem Motto: "'Star Trek'-Fans fressen alles."

Falsche Annahme

Tatsächlich aber darf man bei aller Misswertschätzung, die viele Fans dem Darsteller ihres Lieblingscaptains ("Ich bin der Welt größter Kirk-Fan, aber ich kann Shatner nicht leiden." Mike Hillenbrand, November 1999) entgegenbringen, nicht vergessen, dass hier über einen Mann in den 70ern gesprochen und geschrieben wird. Die Befürchtung Shatner könnte mit seinen literarischen Ergüssen die "Star Trek"-Fans der ganzen Welt auf die Schippe nehmen, ist ein wenig zu zynisch. Tatsache ist, dass Shatner Zeit seines Lebens ein ernstzunehmender Schauspieler sein wollte. Das unterstreicht jeder Punkt seiner Biographie. Letztendlich musste es eine riesige Enttäuschung für den Kanadier sein, dass sein Lebenswerk "lediglich" eine Science-Fiction-Oper ist und sich das niemals mehr ändern wird. Während der alte Mann also die von ihm dringend benötigte Wertschätzung aus den Händen entgegennimmt, die ihm stets treu waren, lässt es sein Stolz nicht zu, diesen Händen Dankbarkeit entgegenzubringen. Soll er es so halten. Shatner hat Kirk stets sein Gesicht geliehen. Dass er nicht Kirk ist, hat er bei Interviews wie diesem von Andreas Renner, oft genug bewiesen. Anyway. Das Ehepaar Reeves-Stevens kann gut schreiben. Nur darauf kommt es bei einem Buch an. Dieser Tatsache verdanken Sie eine Menge, Mr. Shatner.

Eine große Familie

Die zweite Trilogie, die von den Reeves-Stevens geschrieben wurde, umfasst Kirks Abenteuer im 24. Jahrhundert. Da jedoch im 24. Jahrhundert die originale Crew ein Jahrhundert alt ist, holt sich der altgediente Captain die Unterstützung aller möglicher Charaktere aus dem Star Trek-Universum und den verschiedenen Serien. Und weil die nicht ausreichen, schnappt er sich auch noch gleich das Spiegel-Universum. Das Ergebnis ist eine Trilogie, die immer sehr unterhaltsam ist und nie die gleiche Dosis Kirk'scher Allmachtsphantasien versprüht, die der Leser bei "Der Rächer" noch ins Auge bekam. Allerdings erreichte kein Einzelroman aus diesem Dreiteiler die Qualität von "Die Rückkehr", was unter anderem auch daran lag, dass Shatner keine in sich abgeschlossenen Geschichten mehr erzählte, sondern die Teile einfach abrupt abbrach. Darüber hinaus trifft Kirk in dem Dreiteiler auch noch auf sich selbst - dem Spiegeluniversum sei Dank. Der Double-Shatner ist zwar weder so nahrhaft noch so schmackhaft wie ein Double-Whooper, aber zumindest macht er satt.

Kirk & Picard - just good friends

Im ersten Teil der dritten Trilogie "Sternendämmerung" findet Shatner wieder zurück zu in sich abgeschlossenen Romanen, was man als Leser nach knapp 300 Seiten dankbar aufnimmt. Während Kirk und sein inzwischen guter Freund Jean-Luc Picard (sic!) auf dem Planeten Bajor Urlaub machen und dabei einerseits durchs Orbitalspringen in große Gefahr und andererseits mitten in eine Morduntersuchung geraten, erzählt der NCC 1701-Captain dem NCC 1701-D-Captain zudem auch eine Geschichte aus der guten alten Zeit. Und während der Mordfall noch im Roman seine Auflösung erfährt, scheint die Geschichte um ein rätselhaftes Raumschiff, das sich bemüht, einer Macht namens "Totalität" zu entkommen, im zweiten Roman seine Fortsetzung zu finden.
Diese Annahme trifft zu. Allerdings nicht mehr - wie sowohl der erste Roman als auch die Cover beider Bücher, die sowohl den alten als auch den neuen Kirk jeweils zur Hälfte zeigen, vermuten lassen - auf zwei zeitlichen Ebenen. Vielmehr konzentriert sich Shatner in der "Sternennacht" auf eine Ebene und die Fortsetzung der Zukunft seines Charakters Kirk - die in Gestalt dessen Sohns Joseph daher kommt. Um Kirk - inzwischen endgültiger Zivilist - wieder in den Dienst Starfleets treten zu lassen, wendet Shatner gewohnt subtile Taktiken an: Er lässt Spock in einer riesigen Explosion sterben.
Zusammen mit McCoy, Scotty, Picard, Janeway, dem Holodoc, Geordi, Worf sowie der Crew der Titan - Rikers neuem Schiff - macht er sich auf den Weg nach Romulus, um Spocks Mörder zu finden. Dabei ahnt er nicht, dass Picard und Janeway zusätzlich noch eigene Pläne verfolgen. Pläne, die Kirk nicht gefallen würden und die in ihrer Komplexität gut ausgetüftelt - und damit nicht sofort zu erraten sind.

Eine Empfehlung und ein Fazit

Es liegt auf der Hand, dass sich bei einem Shatner-Roman alles um Kirk dreht. Aber die Vergangenheit hat bereits gezeigt, dass "Sternendämmerung" bei weitem nicht der kirklastigste Roman ist, den das Trio aus Shatner und dem Ehepaar Reeves-Stevens jemals produziert hat. Im Gegenteil: Picard, Janeway und Co. erhalten durchaus eigene Szenen, in denen sie präzise beschrieben und treffend charakterisiert werden. In einer Szene, die durchaus als Hommage an Gene Roddenberry verstanden werden kann, zeigt Shatner, warum Riker nach dem Vorbild des großen Captains konzipiert wurde. Und warum Troi einen ebenbürtigen Pille/Spock-Ersatz darstellt. "Sternennacht" ist besser als sein Vorgänger, denn er zeigt eine Entwicklung der Charaktere. Diese ist gelungen, spannend und mitreißend. Nichts anderes darf man von einem Roman erwarten.

Lesen Sie dazu jetzt im Anschluss eine Leseprobe aus William Shatners "Sternennacht".
Mit freundlicher Genehmigung des Heyne-Verlags, München.

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2. newsBEAT
"Star Trek: Enterprise": Rick Berman über die 4. Staffel.

Die neueste Ausgabe von Star Trek Magazine, das gerade in England herausgekommen ist, wird von einem Exklusivinterview mit Produzenten Rick Berman geprägt, in dem Berman mehr Einblick in die nächste Staffel von "Star Trek: Enterprise" gibt. Berman sagt, dass Archers Tätigkeiten, um die Erde vor der Bedrohung der Xindi zu retten, erneut aufgenommen werden könnten:

"Er tat, was er tun musste, um seine Art und den Planeten zu retten", erklärte Berman. "Diese moralischen Entscheidungen werden in der vierten Staffel zum Tragen kommen, besonders in den ersten Folgen. An Wichtigkeit gewinnen sie auch, wenn die Enterprise schließlich zurück zur Erde des 22. Jahrhunderts kommt. Natürlich wird auch der Charakter Archer von diesen Entscheidungen geformt werden. Er wird einmal mehr der Action-Held werden, und etwas weniger zögernd in seinen Entscheidungen als bevor."

Es wird einen drei Episoden umspannenden Bogen um den Gastauftritt von Brent Spiner geben, der als Dr. Arik Soong auftreten wird. Diese Idee stamme von ihm selbst und Manny Coto, dem Executive Producer, sagte Berman aus. "Wir werden Brent Spiner in die Serie als den Ururgroßvater von Dr. Soong, dem Schöpfer von Data, einbauen. Er wird eine Figur werden, die im gleichen Jahrhundert wie Archer lebt und der mit in die Story hineingezogen wird, in der es eine Reise ins 20. Jahrhundert und der Zeit des Eugenischen Kriegs gibt."

"Wenn wir diesen Charakter kennen lernen, könnten Assoziationen zu Hannibal Lecter wach werden. Brent Spiner und ich (Berman) sind sehr enge Freunde. Sein Erscheinen in der "Enterprise"-Serie diskutierten wir schon sehr lange", sagte Berman.

Er verriet auch, dass einige Elemente der Original Serie "Star Trek" in die Storylines von "Star Trek: Enterprise" verarbeitet werden. "Manny ist sehr interessiert daran, wie sich die Dinge aufeinander auswirken könnten, und Brannon Braga und ich haben dem zugestimmt" sagte er weiter. "Wir denken auch mit William Shatner darüber nach, wie wir in dieser Beziehung etwas entwickeln können und Ideen aus der Original-Serie weiter führen, zum Beispiel wie "Enterprise" näher an die Zeit von Kirk und Spock heran geführt werden könnte und auf diese Weise an die Dinge, die den Fans schon bekannt sind. Manny möchte sogar einige Rassen aus der Original-Serie wieder mehr integrieren. Und ich finde das gut!"

"Star Trek: Enterprise" ab Oktober auf Sat.1!

Dass "Star Trek: Enterprise" ab Herbst wieder über deutsche Fernseher flimmern wird, teilte Sat.1 schon vor einiger Zeit mit. Nach ersten Hinweisen und Gerüchten liegt jetzt die Bestätigung des Senders vor, dass die neueste "Star Trek"-Serie tatsächlich ab Ende Oktober wieder ausgestrahlt wird. Ab dem 30. Oktober, jeweils am Samstag um 17.30 Uhr und am Sonntag um 16.00 Uhr, strahlt Sat.1 die verbliebenen Folgen der zweiten Staffel aus. Direkt im Anschluss wird auch die dritte Staffel der Serie gezeigt. Das Warten für "Star Trek"-Fans hat damit endlich ein Ende.

"Star Trek: Enterprise": 5. Staffel ist laut Manny Coto möglich!

Der neue "Enterprise"-Showrunner Manny Coto ist zuversichtlich, dass diese Staffel die Richtung in eine neue fünfte weisen könnte. "Ich denke es ist sehr wohl möglich, dass es eine fünfte Staffel geben wird", sagte Coto dem SFX Magazin. "Ich erwarte, dass wir diese Staffel sehr gut machen werden - so gut, dass sie (UPN) uns werden wiederhaben wollen für eine weitere."

Obwohl die vierte Staffel als eine Serie von kleineren Handlungsbögen angelegt ist, so wie der "Augment"-Bogen, mit Brent Spiner ("TNG" Data) als Arik Soong, sagte Coto, dass die Staffel auch einen einfassenden Handlungsbogen haben wird, welcher von der Entstehung der Föderation handle. "Wir werden definitiv sehen, wie sich die Föderation langsam formiert. Die Geschichten, die wir erzählen, werden alle am Ende zusammengeführt werden, bei dem wir entweder die eigentliche Gründung sehen werden oder den Anfang der Gründung. Darauf wird diese Staffel definitiv hinauslaufen."

Geschichten zu erzählen - wie die Entstehung der Föderation - verweist auf Cotos Verlangen "den Auftrag dieser Serie zu erfüllen, als die sie anfänglich geplant war: als Prequelserie." "Das "Star Trek"-Universum ist so groß und so tiefgründig, dass wir anstatt weiterzugehen und weitere Welten zu erforschen, die wir noch nie zuvor gesehen haben, lieber die Prequelserie dahingehend benutzen, um diejenigen Welten, die wir bereits kennen, weiter kennen zu lernen."

Coto hat außerdem "interessante Pläne" für den Charakter T'Pol. Darstellerin Jolene Blalock brachte kürzlich ihre Enttäuschung über Aspekte ihres Charakters in Season drei zum Ausdruck. Coto sagte jedoch, dass Blalock sehr zufrieden mit der Entwicklung ihres Charakters in Staffel vier sein wird. "Ich möchte kein Kommentar darüber abgeben, ob sie über letztes Jahr froh sein sollte, oder nicht. Ich möchte mich da nicht einmischen", so Coto.

"Star Trek: Enterprise": Dominic Keating über die 4. Staffel.

Vorsicht: Spoiler auf die vierte Staffel von "Star Trek: Enterprise"

Dominic Keating ("ENT" Malcolm Reed) hat sich gegenüber Steven Eramo von Cult Times über die ersten drei Episoden der vierten Staffel von "Star Trek: Enterprise" geäußert und dies nun auf seiner Homepage DominicKeating.com veröffentlicht.

"Um ehrlich zu sein - mein Charakter wird nicht gerade besonders beachtet in diesen ersten drei Episoden", sagte er. Er meinte auch, dass der neue Showrunner Manny Coto in dem am Anfang der Staffel stehenden Zweiteiler "Storm Front" vor allem versucht, den Storybogen des vergangenen Jahres zu einem Ende zu führen. Weiter sagte er: "Die meisten meiner Szenen haben sich auf der Brücke abgespielt (...). Ich hatte eine Szene mit Scott [Bakula] und Jolene Blalock, in der unsere drei Charaktere versuchen, das Puzzle, das ihre derzeitige Situation darstellt, zusammen zu setzen."

In der dritten Episode ("Home") wird sich für die Crew der NX-01 einiges ändern, wenn sie das erste Mal seit "The Expanse" (zum Ende der zweiten Staffel) nach Hause kommt. "Unsere Helden finden heraus, dass sich ihre Welt nach der Vernichtung Floridas durch die Xindi am Ende des zweiten Jahres verändert hat. Ich kann es kaum erwarten, zu sehen, was die Autoren da im Ärmel haben. Sie haben schon einige Dinge ausgearbeitet und sind nun [Anfang August, Zeitpunkt des Interviews] wahrscheinlich dabei, die siebte Episode zu schreiben. Es wird eine interessante und unterhaltsame Staffel werden, das ist sicher."

Die Entscheidung, die vierte Staffel in High Definition Video an Stelle von klassischem (Zelluloid-)Film aufzuzeichnen, wird die Kosten bei "Star Trek: Enterprise" senken, ohne die Qualität zu senken, so Keating. Das gesamte Interview gibt es in der Ausgabe 109 von Cult Times, eine Abschrift ist auch auf Keatings Homepage zu sehen.

Informationen zum Thema:
http://www.dominickeating.com

"Star Trek: Enterprise": William Shatner mit dabei!

Moviehole berichtet, dass die Verhandlungen mit William Shatner zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen sind. Es hatten sich Gerüchte gehalten, dass die Verhandlungen an der Geldfrage gescheitert wären. Jetzt sieht es laut Moviehole so aus, als ob Paramount und UPN auf Shatners Forderungen eingegangen sind. Die Produzenten Rick Berman, Brannon Braga und Manny Coto, hatten ihr Interesse an seinem Gastauftritt bekundet.

"Star Trek: Enterprise": Connor Trineers Vorschläge zur Serie.

Das ungleiche Paar an Bord der Enterprise (Trip und T'Pol) sollte nach Ansicht von Connor Trineer ("ENT" Charles 'Trip' Tucker) die Beziehung nicht länger geheim halten. "Mein Vorschlag wäre es, das öffentlich zu machen und zu sehen, wie das Paar damit 'intern' umgeht und wie es darauf in der Öffentlichkeit reagiert", sagte Trineer in einem Interview mit dem Star Trek Magazine. "Es gibt keine Möglichkeit, das noch groß zu verbergen", fügte er hinzu - in Anspielung auf die Bemerkung, dass sich Geheimnisse auf einem so kleinen Schiff nicht allzu lang geheim halten lassen dürften.

Trineer hatte nach eigenen Angaben Bedenken bezüglich der Beziehung seines Charakters mit dem von Jolene Blalock (T'Pol), wie schon früher berichtet. "Ich denke manchmal, dass [die Autoren] Stoff vorlegen, von dem wir nicht ganz sicher sind, ob das alles so funktionieren kann. (...) Zwischen T'Pol und Trip stimmt die Chemie, aber ich denke, man will [nun] sehen, was das im Alltagsleben für Auswirkungen auf sie hat."

Der Darsteller sprach auch über seinen seit dem Start bei "Star Trek: Enterprise" explosionsartig gewachsenen Bekanntheitsgrad. "Die Reaktion der Zuschauer, wenn ich auf die Bühne gehe, überrascht mich immer wieder. Ich habe nicht oft die Gelegenheit, mich vor 3000 Leuten zu zeigen." Seine Einstellung dazu? "Nicht viele Darsteller in Los Angeles können sagen, dass sie auch nur vier Jahre lang bei einer Serie mitgespielt haben, also fühle ich mich die ganze Zeit 'gesegnet'. Ich hatte Glück - ich hab das große Los gezogen."

Mehr aus dem Interview, in dem sich Trineer auch über seine Ambitionen, Regie zu führen, seine Bewunderung für Scott Bakula ("ENT" Captain Archer) äußert und sagt, wie er mit den Gerüchten umging und -geht, dass die Serie möglicherweise eingestellt wird, kann man im neuesten Star Trek Magazine lesen, einige zusätzliche Auszüge sind auf seiner Homepage zu finden.

Informationen zum Thema:
http://www.titanmagazines.com/ukstartrek.html
http://www.connortrinneer.com/2004_october.htm

"Star Trek XI": Mit Jonathan Frakes als Regisseur?

Moviehole berichtet, das Jonathan Frakes ("Star Trek VIII" & "IX", "Thunderbirds") sich in Verhandlungen befindet, die Regie des elften "Star Trek"-Kinofilms zu übernehmen. Berman selbst bestätigte, dass er mit ihm über dieses Projekt gesprochen hat. Welche Aufgabe Frakes in Zusammenhang mit diesem Projekt haben könnte, lies er jedoch offen. Der elfte Film soll ein Prequel werden, aber unabhängig von "Enterprise" sein. Er soll eine komplett neue, unbekannte Crew vorstellen und befindet sich derzeit in einem sehr frühen Entwicklungsstadium.

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"Star Wars": Deutscher Titel von "Episode III" veröffentlicht!

Der Offizielle Star Wars Fan Club hat inzwischen die offizielle deutsche Übersetzung des Titels von "Star Wars: Episode III" bekannt gegeben. Glücklichweise erwartet den Fan dieses Mal keine böse Überraschung, denn es handelt sich um die genaue Übersetzung des Originals: "Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith". Der Film startet im Mai 2005 weltweit in den Kinos.

"Star Wars": Irvin Kershner über die Special Edition.

Irvin Kershner, der bei "Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück" Regie führte, ist nicht der Meinung, dass seine Vision des Filmes von George Lucas zerstört wurde, der die Originaltrilogie 1997 für eine Special Edition und in diesem Jahr für die DVD-Veröffentlichung überarbeitete.

"Ich habe die Special Editions gesehen und es gab zwei kleine Änderungen, an denen ich beteiligt war", sagte Kershner in einem Interview mit Sci-Fi Wire. "Eine Änderung war das Schneemonster [auf Hoth], und die andere Änderung war die Öffnung der Fenster in Cloud City. Die Farbe wurde verbessert, der Sound wurde verbessert und die Technologie war einfach besser. Ich habe die DVD noch nicht gesehen, aber ich bin sicher, dass sie sogar noch besser ist. Die Geschichte aber wurde nicht verändert. Der Schnitt wurde nicht geändert. Der Film ist noch das, was ich als Regisseur abgeliefert habe. Das war mein Film."

Kershner enthüllte zudem, dass er dem Film einen gewissen versteckten philosophischen Hintergrund gab, als er mit seiner Arbeit daran begann. Dies führte dann auch zum Erfolg von "Das Imperium schlägt zurück", der von den meisten Fans als bester "Star Wars"-Film angesehen wird. "Ich habe mir vorgestellt, ich würde im kommunistischen Russland leben, wo die Autoren und Filmemacher immer zwei Filme drehen - einen für die Zensur und einen für das Publikum, das verstehen wird, was der Filmemacher ausdrücken wollte", sagte Kershner. "Ich habe den Film nicht als Science Fiction betrachtet. Für mich war es eine Fabel und ein Märchen. Ich wollte, dass die Kinder ihn lieben, aber ich wollte auch, dass Erwachsene eine gewisse Bedeutung darin finden. Es gibt viele metaphorische Konzepte in ihm und viele symbolische Dinge, aber ich war mehr an der Psychologie der Charaktere interessiert. Und ich denke, das ist es auch, was die Leute bewegt."

Der Regisseur vermutet jedoch noch einen weiteren Faktor, der zum Erfolg des Filmes führte. "Die Leute lieben auch Yoda", sagte er.

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"Star Wars": John Lowry über die Restauration der ersten Trilogie.

John Lowry, Vorsitzender von Lowry Digital Images, stand bei der Restauration der originalen "Star Wars"-Trilogie für das neue DVD-Set seiner bisher größten Herauforderung gegenüber.

"Diese Filme sahen nicht so aus, als wären sie in den letzten 40 Jahren schon einmal restauriert worden, ganz zu schweigen von 1997", sagte Lowry in einem Interview. "Das waren die dreckigsten und schmutzigsten Filme, an denen ich je gearbeitet habe. Wir hatten 600 Computer, um alles zu erledigen, und eine Menge Festplattenplatz, und dann gab uns George Lucas und sein Team 30 Tage für jeden Film."

Lowry sagte, dass seine Liebe zum Detail von Lucas sogar noch übertroffen wurde, der sich ständig über die bereits fertig gestellten Filmteile informierte. "Wenn ich es auf meine Weise durchgezogen hätte, würden wir immer noch an den Filmen arbeiten, um sie einfach perfekt zu machen. Wir sind sehr kleinliche Leute und wir wollen alles so gut wie möglich machen. Wir haben die Disks an Lucasfilm gesendet. George war bei jeder der einzelnen Vorführungen dabei. Wir bekamen schon am nächsten Tag sein Feedback. [Er sagte,] 'Das ist alles sehr schön, aber ich würde dies hier ein wenig schärfer machen', solche Dinge eben. Ich dachte, wir wären kleinlich, aber Mann, dieser Kerl ist wirklich kleinlich."

Lowry erzählte, dass sich während der Restauration einige Fehler auf den Originalaufnahmen zeigten. Aber er und seine Crew waren sehr penibel, um die Bilder zu erhalten und sie nicht noch schlimmer zu machen. "Wenn man einen Film säubert, dann sieht man sehr oft Make-up Linien auf den Darstellern, wenn man sich das Material genau ansieht", sagte Lowry. "Man muss sehr vorsichtig sein und sie sehr gut aufbessern, und wir fragen zuvor immer das Studio. Wir ändern niemals etwas, das Teil des Filmes ist, ohne uns vorher die Erlaubnis zu holen."

Das DVD-Set der originalen "Star Wars"-Trilogie ist seit Montag der vergangenen Woche im Handel.

"Star Wars": Probleme mit den neuen DVD-Boxen?

Nach Berichten von SciFi Wire und The Digital Bits gibt es zumindest bei den US-Versionen der "Star Wars"-DVD-Boxen ein Tonproblem bei "Episode IV". So wurde anscheinend die Musik auf den hinteren Surroundkanälen vertauscht, die Trompetenfanfare des Force Themes soll auch zu leise sein, und Tarkins Zeile "You would prefer another target, a military target? Then name the system." soll ebenfalls von sehr schlechter Soundqualität sein.

Lucasfilm hat in einer ersten Stellungnahme technische Mängel dementiert und die leisere Musik und Tarkins leisere Zeile als "creative decision", also künstlerische Entscheidung, gewertet. The Digital Bits hingegen beharrt dagegen auf dem Standpunkt, nur die leiseren Musikpassagen könnten als "creative decisions" durchgehen, die Tarkin-Szene sei eindeutig ein technischer Fehler. Auch die vertauschten Musikkanäle seinen vorhanden, wenn auch nur von sehr geübten Ohren zu hören.

Inwieweit dieser Fehler - so er existiert - auch auf den deutschen Boxen vorhanden ist, ist noch nicht klar. Erste Berichte deuten aber darauf hin, dass dies auch für den O-Ton der deutschen Boxen zutrifft, im Forum von AreaDVD kann die Diskussion weiter verfolgt werden.

Informationen zum Thema:
http://www.areadvd.de

"Star Wars": Bald als TV-Serie!

Am 28. September 2004 bestätigte George Lucas auf USA Today, dass es im Herbst 2006 eine "Star Wars"-TV-Serie geben wird. Damit bestätigte er Gerüchte, die sich seit letztem Jahr hartnäckig hielten. Dabei stellte er klar, dass er nicht in die tägliche Arbeit der Serie involviert sein werde. Genau wie bei den Comics und Büchern, wird er nach talentierten Leuten suchen, die "Star Wars"-Geschichten in diesem Medium schaffen.

Es gibt Hinweise, dass Lucas die kreative Kontrolle von "Star Wars" abgeben will. Obwohl er Executive Producer bleiben will, wird er ein kreatives Team, bestehend aus erfahrenen SciFi-Autoren und Regisseuren, um sich versammeln. Interessant ist weiterhin, das George Lucas die Verantwortung für "Star Wars" an jemanden übertragen will, der die Filme respektiert, ein Fan der Saga ist und Erfahrungen mit schreiben und Regie führen hat. Außerdem soll derjenige bereits eine Verbindung mit der Fanbasis haben und ein unabhängiger Filmemacher sein.

Es gibt Spekulationen, die auf Kevin Smith deuten. Dieser würde sicherlich alle Kriterien erfüllen, jedoch passiert es relativ selten, dass ein Regisseur, der fürs Kino arbeitet, sich bereit erklärt, wieder fürs Fernsehen zu arbeiten. Eine andere Quelle äußerte sich pessimistischer: "Hoffentlich geht es George Lucas nicht nur ums Geld, sonst wird er uns jede Woche eine Kindershow liefern. Er muss die Fehler von "Star Trek" vermeiden, und SciFi-Fans eine qualitative hochwertige Serie bieten.

J. Michael Straczynski äußert sich auf Nachfrage eines Fans positiv zu diesem Thema. Das wäre großartig und bestimmt der Job seines Lebens, jedoch glaube er nicht, dass man ihn bei ILM genug kennen würde, um ihn für diesen Job in betracht zu ziehen. Falls dies jedoch jemand lesen sollte, der ein gutes Wort für ihn einlegen kann ...
Damit scheint also klar zu sein, dass keines der anonymen Fernsehprojekte von JMS die "Star Wars"-Serie war.

"Terminator 4" nimmt langsam Formen an.

Empire Online berichtet, dass die Kräfte des Skynet zu einem vierten Versuch, die Menschheit auszurotten, zurückkehren werden. Die Dreharbeiten zu "Terminator 4" sollen 2005 beginnen. Im Moment scheinen gerade die Verhandlungen mit Arnold Schwarzenegger, der derzeit als kalifornischer Gouverneur (vulgo: "Gouvernator") beschäftigt ist, zu laufen. Sollte er tatsächlich mit an Bord kommen, ist jedoch zu erwarten, dass er eine eher kleine Rolle spielen wird, um der vierten Folge von "Terminator" die Möglichkeit zu geben, ein völlig neues Modell eines Terminators einzuführen.

Das Drehbuch für "T4" ist wohl im Wesentlichen fertig - aus der Feder der Drehbuchautoren zu "T3" - und Regisseur Jonathan Mostow hat Berichten zufolge bereits die Zeit nach der Vollendung seines nächsten Filmprojekts für die Regie zu "T4" frei gehalten. Ob Claire Danes und Nick Stahl wieder mit von der Partie sind, ist noch nicht sicher, allerdings haben beide bisher für keinen anderen Film unterschrieben.

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"X-Men 3": Simon Kinberg ist Drehbuchautor.

The Hollywood Reporter berichtet, das Simon Kinberg das Drehbuch zu "X-Men 3" schreiben wird. Er hat vor kurzem das Drehbuch zu "Mr. and Mrs. Smith" geschrieben, in dem Brad Pitt und Angelina Jolie die Hauptrolle spielen. Des Weiteren hat er das Drehbuch zu "Elektra" und für Tim Story's "Fantastic Four" überarbeitet.

Kinberg erklärte, dass er nicht nur ein großer Fan der "X-Men"-Comics ist, sondern auch die ersten beiden Filme liebt. Aufgrund seiner guten Erfahrung mit Marvel und Fox hat er sofort zugesagt, als sie ihn gefragt haben, ob er bei "X-Men" mitwirken will. Er glaubt, dass der dritte der beste Film der "X-Men"-Trilogie wird. "Er wird unser "Die Rückkehr des Königs"."

Verträge mit den Schauspielern müssen noch ausgearbeitet werden, aber es sieht so aus, als würden alle wieder dabei sein. Die Produzenten suchen derzeit noch nach einem Regisseur.

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"Blade Trinity": Schlechte Stimmung am Set.

Es sieht so aus, als wäre die Stimmung am "Blade Trinity"-Set alles andere als gut gewesen. Wesley Snipes und David Goyer, Regisseur und Autor vom dritten "Blade"-Film, hatten eine so schwierige Beziehung, dass Snipes im Januar diesen Jahres einen fünfseitigen Beschwerdebrief an New Line Cinema's Gründer Bob Shaye schrieb. In diesem beklagt er sich unter anderem darüber, dass sein Charakter gegenüber den beiden jüngeren Charakteren, die von Jessica Biel und Ryan Reynolds gespielt werden, in den Hintergrund gerückt wurde.
"Wenn ich mich richtig erinnere, heißen die Filme "Blade", und Wesley Snipes ist der Schauspieler/Künstler, der diesen Comic-Charakter zum Leben erweckt hat."

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"Superman": Neuigkeiten!

Brian Singer betonte in einem Interview noch mal, dass er einen unbekannten Schauspieler für die Hauptrolle will. Um zu verhindern, dass die Leute mehr auf den Schauspieler als auf seinen Charakter achten. Die Dreharbeiten sollen im März nächsten Jahres in Sydney beginnen. In dem elfjährigen Hin und Her der "Superman"-Verfilmung wurden bis jetzt 50 Millionen US-Dollar ausgegeben, so dass Warner mehrmals kurz davor stand, das Projekt endgültig ruhen zu lassen. Brian Singer, der ein großer Fan der ersten beiden "Superman"-Filme ist, will dabei das Kostüm nahezu unverändert lassen und auch einige Musikstücke übernehmen.

Er hatte bereits das Angebot, die Regie zu übernehmen, abgelehnt, da ihm das Drehbuch von "Alias"-Schöpfer J. J. Abrams nicht zusagte. Es wäre dieselbe Geschichte wie "Smallville" gewesen. Doch jetzt, wo "seine" Drehbuchautoren, Dan Harris und Mike Dougherty (beide "X-Men 2") für das Skript verantwortlich sind, sieht die Sache anders aus.
Außerdem äußerte sich Singer darüber, dass Spezialeffekte alleine nicht reichen, sondern dass die Charaktere und die Story stimmen müssen. Deswegen wären die "Star Wars"-Filme so toll. "Sie wissen schon, welche Filme ich meine." Auf direkte Nachfrage machte er anschließend deutlich, dass er die neuen "Star Wars"-Filme für nicht gelungen hält.

"Superman": Geheimer Deal?

Laut Superman-V.com hat Warner Brothers zwar zugestimmt, dass Bryan Singer die Regie von "Superman V" führt, jedoch haben sie angeblich einen geheimen Deal mit Jim Caviezel gemacht.

Singer will nicht, dass Caviezel den Mann aus Stahl verkörpert, da er ihn damals für "X-Men" 1 als Cyclops castete und Caviezel in letzter Minute ausstieg. Jetzt scheint Warner jedoch eine geheime Vereinbarung mit Caviezel erzielt zu haben, die besagt, dass er Superman spielt, wenn Singers weltweite Suche nach einem unbekannten, geeigneten Darsteller nicht innerhalb eines gewissen Zeitrahmens erfolgreich verläuft. Als Singer davon erfuhr, war er darüber alles andere als glücklich.

" Spaceballs": Teil 2?

Mel Brooks hat in einem Interview mit dem Playbill Magazine verraten, dass er an einem Sequel zu seiner "Star Wars"-Parodie aus dem Jahre 1987, "Spaceballs", arbeitet, wie Ain't-It-Cool-News berichtet.

"Ich schreibe mich gerade selbst in das ‘Spaceballs’-Sequel zurück", sagte Mel Brooks. "Warum noch ein ‘Spaceballs’? Es wäre kein gutes Gefühl, wenn jemand anders Yoghurt spielen würde - und das erste [Spaceballs] war die beste Erfahrung, die ich beim Filmen gemacht habe, seit 'Blazing Saddles'". ["Blazing Saddles" ist in Deutschland unter drei Titeln bekannt: "Is´ was, Sheriff?", "Der wilde wilde Westen" und "Mel Brooks Blazing Saddles - Der wilde wilde Westen" - letzteres ist der Titel der deutschen DVD.]

Brooks sagte weiter, dass er den Film gerne ungefähr zur gleichen Zeit wie "Star Wars: Episode III" in den Kinos hätte - also im Mai 2005. "Best-Case-Szenario: Eine Woche, bevor der neue "Star Wars"-Film anläuft - Worst-Case-Szenario: Ein Jahr, nachdem der neue "Star Wars"-Film angelaufen ist", sagte er.

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"Mission Impossible 3": Ohne Frank Darabont.

Frank Darabont erzählte vor kurzem, dass er nicht mehr für das Drehbuch von "Mission Impossible 3" verantwortlich ist. Er hat die ersten drei Versionen des Skriptes angefertigt und hat für die letzte sogar sehr eng mit Tom Cruise zusammengearbeitet. Er zog extra in Tom Cruises Haus ein und wohnte über der Garage, damit er mit ihm direkt zusammenarbeiten konnte. Doch als Joe Carnahan das Projekt verließ, und "Alias"-Erfinder J. J. Abrams die Regie übernahm, hat dieser seine eigenen Drehbuchautoren mitgebracht. Ob diese ein komplett neues Drehbuch schreiben oder ein Teil von seinem übernehmen, wird er bei der Premiere feststellen.

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"Creep": Erst 2005 in den deutschen Kinos!

Nach der erfolgreichen Weltpremiere von Christopher Smiths "Creep" beim 29. Toronto International Film Festival können die Londoner Produktionsfirma Dan Films und der deutsche Co-Produktionspartner Zero West hervorragende Auslandsverkäufe vermelden. Nachdem der Film nun bereits in fast alle europäischen Territorien verkauft wurde, stehe man jetzt kurz vor Abschluss eines spektakulären US-Deals. Die deutschen Co-Produzenten Martin Hagemann und Kai Künnemann freuen sich über diese internationale Resonanz: "Dass CAPITOL den Film mit Franka Potente noch vor der Premiere in über 30 Länder verkaufen konnte und er nun in den nächsten Monaten in ganz Europa, Japan und den USA im Kino starten wird, hat die Erwartungen in unseren ersten Genre-Film voll übertroffen."

Zuerst wird der englische Verleih Pathé "Creep" im Ursprungsland Großbritannien im Januar 2005 ins Kino bringen. Christopher Smiths Horrorthriller wird daher nicht wie geplant im Herbst 2004 (ursprünglich: 28.10.2004) starten, sondern im ersten Quartal 2005.

"Atlantis Rising" Kinofilm.

Produzentin Gale Anne Hurd ("The Hulk", "The Punisher") und Platinum Studio, wollen einen Kinofilm zum Comic "Atlantis" herausbringen. Der politische SciFi-Thriller handelt von dem namengebenden Unterwasserkönigreich, das sich mit der Welt an der Oberfläche am Rande eines Krieges befindet, der beide Zivilisationen auslöschen könnte. "Atlantis" wurde von Scott Mitchell Rosenberg erfunden und von Scott O. Brown geschrieben. Platinum Studios befindet sich außerdem in Verhandlungen mit Icarus Studios, um ein Multiplayer Online Game zum Film zu entwickeln.

"The Grudge": Sarah Michelle Gellars neuer Film ist online.

Die offizielle Seite zum Film "The Grudge" mit Sarah Michelle Gellar, welcher am 22.10.04 in den Staaten anläuft, ist online gegangen.

Informationen zum Thema:
http://www.sonypictures.com/movies/thegrudge/

"Battlestar Galactica": Episodenguide Online.

Noch sind es knapp drei Wochen, bis "Battlestar Galactica" auf Sky One "in Serie gehen" wird. Der Hollywood North Report, nach eigener Einschätzung Kanadas führende Quelle für Film- und TV-News, hat zur "Feier der Wiedergeburt" der Serie ein eigenes "Flight Deck" mit News rund um die Serie eröffnet. Hier gibt es nun auch einen Episodenguide zur ersten Staffel, der für neun der 13 Episoden Kurzbeschreibungen enthält sowie erste Bilder.

Informationen zum Thema:
http://www.hollywoodnorthreport.com/insidebg.php

"Battlestar Galactica": Neue Episodenguides zu den Serien.

Die hauptsächlich auf "Stargate" spezialisierte Website www.gateworld.net hat jetzt einen eigenen Bereich zu "Battlestar Galactica" online gestellt. Im dortigen Angebot findet man zahlreiche Informationen, wie Episodenguides und Fotogalerien, sowohl zur originalen ("Battlestar Galactica - The Original Series") als auch zur neuen (Miniserie und Staffel 1) "Galactica"-Serie.

Informationen zum Thema:
http://www.gateworld.net

"Babylon 5": Tim Choate ist tot!

Wenige Tage vor seinem 50. Geburtstag starb der Schauspieler Tim Choate ("B5" Zathras) bei einem Verkehrsunfall auf dem Weg zu einer Theaterprobe. Seine wohl bekannteste Rolle für Genrefans war die des Zathras in "Babylon 5". Aber auch im Spin-Off "Crusade" war er zu sehen - als Polix in der Episode "The Rules Of The Game" ("Nach eigenen Regeln").

Wie schon bei Rick Biggs organisiert Patricia Tallman über ihre Webseite "The Galactic Gateway" Sammlungen für seine Familie. Auch wurde dort nun ein spezieller Thread eingerichtet, wo man Tims Familie Nachrichten hinterlassen kann. Patricia Tallman bittet darum, dass jeder, der eine Erinnerung an Tim hat - ob als Zathras, als Schauspieler allgemein oder über eine persönliche Begegnung - dort diese Erinnerung mit Tims Familie teilt.

Informationen zum Thema:
http://www.thegalacticgateway.com

"24": Staffeln 1-3 auf Deutsch.

Die meisten deutschsprachigen Fans der Serie "24" müssen sich noch bis in den Herbst 2005 gedulden, bis die dritte Staffel der Serie gezeigt wird. Wer allerdings das Glück hat, den Schweizer Sender SF-2 empfangen zu können, kommt schon deutlich früher zum Zug.

Als erster (deutschsprachiger) Sender wird SF-2 alle drei Staffeln am Stück zeigen - beginnend am 4. Oktober 2004 mit Staffel eins, die Wiederholung der zweiten Staffel beginnt dann am 27. Dezember 2004. Nach deren Ende wird dann ab 21. Februar 2005 die dritte Staffel in deutschsprachiger Free-TV-Erstausstrahlung zu sehen sein - wie gewohnt ungeschnitten und im Zweikanalton. Die vierte Staffel soll derweil am 3. Januar 2005 in den USA anlaufen.

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"24": Neuigkeiten zum Cast der vierten Staffel.

In der New York Post gab es ein Interview mit Carlos Bernard ("24" Tony Almeida), in dem er erwähnte, dass er doch auch in der vierten Staffel wieder mit von der Partie sei - das Interview deutet aber darauf hin, dass es dies als wiederkehrender Gaststar machen wird. Es sei immer geplant gewesen, dass sein Charakter wieder auftauchen würde, ihm sei es nur wichtig gewesen, dass diesem neue Herausforderungen gestellt würden. Bisher sei er mit dem Drehbuch sehr zufrieden, so Carlos Bernard.

Keine Informationen gab er darüber, wie die Handlung aussehen wird und wie lange er dabei sein wird (die erste Folge unter seiner Mitwirkung soll eine der Februar 2005-Folgen sein) und ob Reiko Aylesworth auch mit dabei sein wird.

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3. Star Trek: Die "Deep Space Nine"-Buchreihe
von Etienne Quiel

Avatar

Mysteriös und dramatisch. Diese Worte kommen einem beim Betrachten des wunderschönen Doppelcovers von "Avatar", dem Eröffnungszweiteiler des Relaunches, in den Sinn. Alle Romane werden außerdem unter einem neuen "DS9"-Logo veröffentlicht, welches der Serie einen frischen, modernen Touch gibt.

Autorin beider Romane ist Stephani Danelle Perry. Sie ist in den Genres Fantasy, Science-Fiction und Horror zuhause. Für "Star Trek" hat sie zwei Beiträge für die Geschichtensammlung "The Lives of Dax" und zwei weitere Romane des "DS9"-Relaunches geschrieben. Andere Arbeiten von ihr umfassen die "Resident Evil" Romanreihe, mehrere "Aliens"-Romane und die Buchfassungen einiger Kinofilme. Unter dem Namen Stella Howard hat sie außerdem einen Roman basierend auf der TV-Serie "Xena" geschrieben.

Beim Aufschlagen des ersten Teils erwartet den Leser eine Überraschung. Das Buch beginnt nicht etwa mit der Geschichte selbst, sondern mit einer Zeittafel. Auf vierzehn Seiten ist noch einmal die bisherige Geschichte von Bajor und der Raumstation nahe dem Wurmloch zusammengefasst. Beginnend in der fernen Vergangenheit mit der Entdeckung der ersten Drehkörper, über die cardassianische Besatzung des Planeten bis zum Ende der TV-Serie werden noch einmal alle relevanten Handlungspunkte wiedergegeben. Nach dieser nostalgischen Reise durch sieben Jahre TV-Geschichte findet sich der Leser drei Monate später wieder. Das Abenteuer beginnt ...

Jake, der seit mehreren Wochen an den Ausgrabungen in den Ruinen der historischen Stadt B'hala teilnimmt, erhält eines Tages von einer bajoranischen Geistlichen eine uralte Prophezeiung. Diese berichtet davon, dass Jake ins Wurmloch reisen muß und mit seinem Vater zurückkehren wird. Zumindest interpretiert Jake das Geschriebene auf diese Weise und begibt sich in das Wurmloch.

Wenig später wird jene Geistliche auf Deep Space Nine umgebracht. Bei der darauffolgenden Untersuchung wird eine Verstrickung bis in die obersten Ebenen der religiösen Führung Bajors deutlich. Brennpunkt des Ganzen ist ein Buch mit Prophezeiungen aus dem Besitz der Geistlichen, aus welchem auch Jakes Prophezeiung stammt.

Damit nicht genug. Wenig später kommt es zu einem Blitzangriff einzelner Jem'Hadar auf die Station, der die Zerstörung eines Föderationsschiffes und die Beinahevernichtung von DS9 zur Folge hat. Außerdem gibt sich auf der Station ein Jem'Hadar zu erkennen, der behauptet von Odo geschickt worden zu sein, um die Lebensweisen der Alpha-Quadrant-Bewohner zu beobachten. Die Schrecken des Dominion-Krieges noch im Gedächtnis sendet die Allianz aus Föderation, Klingonen und Romulanern eine Flotte, die in den Gamma-Quadranten fliegen soll, um die Angelegenheit zu untersuchen.

So hat die Crew von Deep Space Nine nicht nur damit zu tun, eine religiöse Eskalation auf Bajor zu vermeiden, sie muss auch einen neuen intergalaktischen Krieg verhindern.

Als Jake, der mittlerweile seit einigen Tagen im Wurmloch auf ein Zeichen seines Vaters wartet, sich zur Rückkehr nach DS9 entschließt, wird sein Shuttle plötzlich von einer Energiewelle erfaßt und tiefer ins Wurmloch gerissen. Da sich all seine Freunde auf DS9 in dem Glauben befinden, er sei unterwegs zu seinem Großvater auf der Erde, wird Jakes Verschwinden von niemandem bemerkt.

Auf der Station gibt es für Colonel Kira ernste Konsequenzen, nachdem sie sich entschlossen hat, das Buch mit den Prophezeihungen entgegen dem Willen der Vedeks ins bajoranische Comnet zu laden. Sie ist der Meinung, alle Bajoraner hätten ein Recht darauf, selbst über den Wahrheitsgehalt des Buches zu entscheiden. Obwohl sich die Vedek-Versammlung notgedrungenerweise offiziell für eine öffentliche Debatte über das Buch ausspricht, wird Kira auf Drängen von Vedek Yevir, dem prominentesten Mitglied der Vedek-Versammlung und Anwärter auf das Amt des Kai, aus dem bajoranischen Glauben ausgeschlossen. Als Konsequenz darf Kira weder Tempel besuchen oder an öffentlichen Gebeten teilnehmen, noch ihren Ohrring tragen.

Mit "Avatar" hat S. D. Perry eine spannende und vielschichtige Geschichte geschrieben. Für viele Handlungsstränge werden hier die Ausgangssituationen geschaffen.
Es lässt sich erahnen, mit welchen Problemen Kira durch den Ausschluss aus dem Glauben konfrontiert werden wird.
Mit dem Jem'Hadar Krieger Taran'atar kommt ein vielversprechender Charakter auf die Station. Man darf gespannt sein, was durch seine Person über das Dominion und die Jem'Hadar berichtet werden wird.
Gerade die Verschlossenheit des Andorianers Shar macht den Leser gespannt auf dessen Hintergründe. Andeutungsweise wird auf einen familiären Konflikt hingewiesen, der im Zusammenhang mit der andorianischen Gesellschaft an sich zu stehen scheint.

Zwischen der neuen Sicherheitschefin Ro Laren und der Stationskommandantin Kira gibt es zahlreiche Konfrontationen. Nicht nur durch ihre gegensätzlichen Meinungen über die Propheten bzw. Wurmlochwesen, sondern gerade weil beide Frauen äußerst selbstbewusst und starrköpfig sein können, birgt diese Beziehung eine Menge Konflikt- und damit Erzählpotential.

Mit einem Schmunzeln kann der Leser das in Quark erwachende Interesse an Ro Laren miterleben, was zu einer Reihe köstlicher Szenen führt, die unbedingt nach mehr verlangen.

Der Zweiteiler "Avatar" läßt an nichts zu wünschen übrig. Eine bis zum Schluss fesselnde Geschichte kombiniert mit interessanten neuen und bekannten Charakteren bietet Drama und Unterhaltung pur. Wenn sich alle folgenden Romane des Relaunches auf dem Niveau von "Avatar" bewegen, ist der Erfolg dieser Buchreihe gewiß. Uneingeschränkt empfehlenswert, auch als Einstieg in die Welt der "Star Trek"-Romane.

Section 31: Abyss

Mit "Abyss" haben David Weddle, der schon für die Fernsehserie "Star Trek: Deep Space Nine" gearbeitet hat, und Jeffrey Lang, mehrmaliger Autor für "Star Trek", ein weiteres Kapitel der Geschichte um die mysteriöse Geheimorganisation Sektion 31 geschrieben, deren selbstgestelltes Ziel es ist, die Föderation um jeden Preis und mit jedem Mittel vor allen nur erdenklichen Gefahren zu schützen. Weddle, der die Idee zu "Abyss" hatte, war übrigens auch Co-Autor von "Inquisition", jener "DS9"-Episode der 6. Staffel, in der Sektion 31 zum ersten Mal zu sehen war.

Die Ereignisse von "Avatar" liegen nur wenige Tage zurück, da bekommt Dr. Bashir Besuch von einem Agenten der Sektion 31. Bashir soll einen anderen Agenten der Organisation aufhalten. Dieser Agent, Dr. Locken, ist aber kein gewöhnlicher Mensch, sondern genauso wie Bashir genetisch verbessert.
Ursprünglich rekrutiert, um für die Zwecke von Sektion 31 eine nie fertiggestellte Dominion-Basis in den Badlands zur Zucht von Jem'Hadar zu nutzen, stellt sich Locken aber gegen seine Auftraggeber und will die Basis für seine eigenen Zwecke nutzen. Locken verfolgt den wahnsinnigen Plan, die Galaxie nach seinem Bild zu formen und zu beherrschen, und nimmt sich dabei ein Beispiel an niemand anderem als Khan Noonien Singh. Um seine Pläne umsetzen zu können, beginnt er die Anlage in Betrieb zu nehmen und Jem'Hadar zu züchten. Von Ezri, Ro Laren und Taran'atar unterstützt, macht sich Dr. Bashir auf, um Locken zu stoppen ...

In diesem Roman über die skrupellose Geheimorganisation der Sternenflotte wird Dr. Bashir mit seinen eigenen Fähigkeiten konfrontiert und muss sich die Frage stellen, wie viel fehlt, um aus einem moralischen Dr. Bashir einen wahnsinnigen Dr. Locken werden zu lassen.

Dass die Jem'Hadar mehr als geistlose Killermaschinen sein können, hat sich schon in "Avatar" gezeigt. So ist ja die Mission von Taran'atar an sich schon ungewöhnlich für einen Jem'Hadar. In "Abyss" findet man einen an seinen Göttern zweifelnden Taran'atar wieder, was interessanterweise zu teils philosophischen Selbstanalysen führt. Im Besonderen seien hier die Gespräche zwischen Taran'atar und dem ersten von Lockens Jem'Hadar genannt.

"Abyss" gelingt es, am hohen Niveau von "Avatar" anzuknüpfen, und bietet, verpackt in eine spannende Geschichte, tiefere Einsichten in das Wesen des Dr. Bashir und der Jem'Hadar. Dieser Roman ist wie seine beiden Vorgänger absolut empfehlenswert.

Links zum Thema:
S. D. Perry - Avatar, Book 1 of 2 - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 6,49 EUR
S. D. Perry - Avatar, Book 2 of 2 - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 6,49 EUR
David Weddle, Jeffrey Lang - Section 31: Abyss - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 6,49 EUR


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4. Family Matters: Die Galileo 7 VIII
von Sabine Klann

Diese achte Galileo7-Convention in Neuss hat Geschichte geschrieben. Allen Unkenrufen und allen Zweiflern zum Trotz ist es René Ahlberg mit seinem Team gelungen, Patrick Stewart zum allerersten Mal auf eine deutsche Convention-Bühne zu bringen. Doch stopp, halt, alles auf Anfang. Wie hat es denn eigentlich begonnen, dieses jetzt schon legendäre Convention-Wochenende?

Zunächst einmal mit einer neuen Location. Dieses Mal war es das Swissotel in Neuss, ein in mehr als einer Hinsicht gut gewählter Veranstaltungsort. Nach der gutbürgerlichen Hagener Stadthalle ("Es ist grün!") aus dem letzten Jahr konnte das Swissotel mit einem Ambiente aufwarten, dass dem Anlass in jeder Hinsicht gerecht wurde. Direkt hinter dem Check-in am Haupteingang waren die Händlerstände aufgebaut. So konnte man gar nicht anders als auf dem Weg zur Garderobe - die man als stets voll bepackter Convention-Besucher natürlich immer wieder gerne zwischendurch angesteuert hat - bereits den ersten begehrlichen Blick auf die Auslagen zu werfen. Die meisten Händler hatten sich aufgrund der Tatsache, dass es sich bei der Galileo7 tatsächlich immer noch um eine reine "Star Trek"-Convention handelt, entsprechend vorbereitet und hauptsächlich Artikel aus dem "Star Trek"-Universum dabei. Für meinen Geschmack ein bisschen zu viele Figuren und zu wenig Bilder, die ich als Alternative zu den von den Schauspielern mitgebrachten Fotos hätte zur Autogrammstunde mitnehmen wollen.

Der Freitag begann zunächst gemächlich. Langsam trudelten die Besucher ein und schauten sich in Ruhe um, bevor das Spektakel rund um die Opening Ceremony losging. Und zu sehen - und auch zu tun - gab es neben dem normalen Convention-Betrieb noch Einiges. Zum Beispiel den "Star Trek"-mäßig aufgemotzten Renault, mit dem die Hauptschule Welheim auf ihre SciFi-Arbeitsgemeinschaft aufmerksam macht und die schon den einen oder anderen Prominenten dafür begeistern konnte. Oder die LAN-Games, mit denen man sich die Zeit vertreiben konnte. Die Art Exhibition hat mich dieses Mal eher nicht überzeugt, das Innovativste war für mich noch der von den Borg assimilierte und entsprechend ausgestattete Wackeldackel namens Böter (= Borg + Köter), der bei der Preisverleihung am Sonntag dann auch den dritten Platz erreicht hat. Nebenan gab es dann noch ein komplettes Maschinenraumdisplay zu bewundern, das ich beim besten Willen nicht hätte transportieren wollen, mein Kompliment an die Bastler! Der Videoraum war schön groß und bei der Filmauswahl sind die Veranstalter auf Besucherwünsche eingegangen.

Und dann der Hauptsaal: an technischer Raffinesse nicht zu überbieten. Was man so oder so sehen kann, denn zu Beginn der Lasershow wurden die ersten Reihen erst einmal komplett eingenebelt. Damit sollten wohl die ersten ungeduldigen Stimmen zum Schweigen gebracht werden, die eine halbe Stunde nach angekündigtem Beginn der Opening Ceremony laut wurden. Mal abgesehen von der Lasershow, deren nebulöse Vorbereitungen sicher nicht nur bei mir dazu geführt haben, dass ich jedes der milchig-weißen, kontrastarmen Fotos von der Opening gleich wieder von der Kamera habe löschen können, war ich vom offiziellen Auftakt dann doch enorm begeistert. Drei (in Worten: drei!) Leinwände müssen gefüllt werden, dachte man sich, und der Introfilm wartete dann auch mit unterschiedlichen Bildeinblendungen auf den verschiedenen Leinwänden auf - eine tolle Sache. Für den Rest der Veranstaltung bedeuteten die drei Leinwände dann Schwerstarbeit für die Kameraleute, denn jede Kamera war immer live geschaltet. Ich habe sie kurz bedauert, mich dann genüsslich zurückgelehnt und die Show genossen.

Zum Warmlaufen gab es am Freitag nach der Opening Ceremony zunächst ein Panel mit Jackie Edwards, die lange Jahre Assistentin von Patrick Stewart war, sich um seine Fanpost gekümmert, den Wagen gewaschen und die Wäsche zur Reinigung gebracht hat. Von ihr haben wir erfahren, dass sich Patrick Stewart zurzeit in England aufhält - und da habe ich es selbst zum ersten Mal wirklich für möglich gehalten, dass er tatsächlich zur Convention kommt.

Reiner Schöne (TNG Esoqq) dann hatte seine Gitarre und sein gerade erschienenes Buch "Let the sunshine in" unter dem Arm und freute sich darüber, damit - und mit seiner Rolle als Senator Bean in "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" dem Publikum noch ein wenig mehr bieten zu können als im letzten Jahr.

Patrick Kilpatrick dann trat ganz anders auf, als man es von einem standardmäßig den Bad Guy spielenden Charakter erwartet - einmal mehr ist bewiesen worden, dass man von der Rolle halt doch nicht auf den Charakter eines Schauspielers schließen kann. Zum ersten Mal in Deutschland, war er sich wohl nicht sicher, wie die Leute auf ihn reagieren würden, und so hockte er sich auf seinen Barhocker und erzählte erst einmal ganz in Ruhe, wie er vom Journalismus zur Schauspielerei kam, mit wem und wo er inzwischen aufgetreten ist und wie es ihm anlässlich seiner Gastauftritten in den Serien "Star Trek: Deep Space 9" und "Star Trek: Voyager" ergangen ist.

Parallel zu den Panels begann am Freitag schon die erste Autogrammrunde, zu der wie üblich nach Reihenfolge der Sitzreihen aufgerufen wurde. Die Schlange hielt sich durchaus in Grenzen, die Preise leider nicht. 20 EUR für ein Autogramm inklusive Bild, 15 EUR für ein Autogramm auf einem mitgebrachten Foto waren nicht unüblich. Da überlegt man sich zweimal, wo man sein Geld lässt ...

Mit einer zivilen Anfangszeit am Convention-Samstag startete Patrick Kilpatrick sein zweites Panel um 10:00 Uhr, gefolgt von Manu Intiraymi (VOY Icheb). Für den anschließenden Auftritt von Robert O’Reilly (TNG und DS9 Gowron) und J. G. Hertzler (DS9 Martok) sammelten sich anwesenden Klingonen rechts neben der Bühne, beschränkten sich in diesem ersten Panel der beiden jedoch erstaunlicherweise auf den einen oder anderen fast zivilen Zwischenruf. Ob das einer der Gründe dafür war, dass J. G. Hertzler das heraufziehende Ende des klingonischen Imperiums in Deutschland - nach einem Klingonen-Megaevent irgendwann innerhalb der nächsten zwei Jahre - angekündigt hat? Die beiden waren sich jedenfalls auf der Bühne wie immer selbst genug und lieferten sich den einen oder anderen - mit begeistertem Beifall honorierten - Schlagabtausch. Die unvermeidliche Make-up-Frage wurde aus dem Publikum auch dieses Mal wieder gestellt, allerdings von einem nahezu perfekt aussehenden Klingonen, der sich als Mitglied der "Star Trek World Tour"-Cast herausstellte und für diesen Zweck mit Michael-Westmore-Originalzubehör ausgestattet wurde. Mit einem tollen Klingon Rap als Antwort auf die Vernachlässigung der Klingonen in "Star Trek: Enterprise" haben die beiden das Publikum in einer enorm guten Stimmung zurückgelassen.

Diese Stimmung machte sich Vaughn Armstrong (ENT Admiral Forrest), der Mann mit den meisten Alien-Rollen im "Star Trek"-Universum, zunutze, denn er hat seit dem letzten Jahr neue Songs mit seiner Ukulele einstudiert. Vaughn Armstrong ist wohl sehr gerne in Deutschland, und das hat er das Publikum während des ganzen Wochenendes auch spüren lassen. Niemand lobt Land und Leute so schön wie er - ich lasse mich gerne anstecken und freue mich darüber.

Garrett Wang, der niemals beförderte Fähnrich Harry Kim vom Raumschiff Voyager, hatte einen locker-flockigen Auftritt, und trotz der Tatsache, dass sich seine Geschichten doch immer irgendwie ähneln, schaffte er es wieder, das Publikum mitzureißen. Seine Kate-Mulgrew- und George-Takei-Imitationen sind halt einfach nett, und das fand wohl auch das Publikum, das ihn nicht von der Bühne lassen wollte und seinen Auftritt zum Schluss sogar mit Standing Ovations honorierte.

Neue Storys brachte dafür Patti Yasutake ("TNG" Schwester Ogawa) mit, die zum ersten Mal in Deutschland war. Ein erfrischender Bühnenauftritt, da sie neben ihrer "Star Trek"-Rolle noch in einer Reihe anderer Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt hat. Vielleicht gerade deswegen, weil sie nicht nur die "Star Trek"-Brille auf hatte, kam sie bei den Convention-Gästen gut an.

Eine gut besuchte Vorstellung ist auf jeder Convention immer der obligatorische Kostümwettbewerb. Viele tolle Einfälle waren dieses Mal dabei: die U.S.S. Trinity trat mit "Trekstars", einer Persiflage auf "Deutschland sucht den Superstar" auf. Dort wurde u. a. auch eine Künstlerin von "Betazed" ("Lwaxana Untroy") vorstellig, die ihr Mikro in der Manier einer Empathin an die Stirn statt an den Mund hielt, um den Song per Geisteskraft zu übertragen. Eines der Jury-Mitglieder war unsichtbar - das hätte auch der Original-Show im Fernsehen sicher ganz gut getan. Die meiste Arbeit hat wohl das mit Sound- und Lichteffekten versehene Borgwürfel-Kostüm gemacht. Schön war auch der Auftritt der klingonischen Beatles - und unvergesslich die nicht ganz jugendfreie Performance der klingonischen Y.M.C.A. Alles in allem ein nicht ganz so perfekter und gerade darum so schöner Programmpunkt, moderiert vom Kostümwettbewerb-Urgestein Fossy.

Ein Blick auf das Flipchart am Infostand hatte am späten Samstag Nachmittag meine letzten Zweifel ausgeräumt: Dort war die als "Sonderpressekonferenz" getarnte Pressekonferenz mit Patrick Stewart für 19:45 Uhr angekündigt, für die bislang kein fester Termin angesetzt war. Er würde also tatsächlich kommen.

Schon lange bevor es Zeit für sein Panel wurde, stürmten die Leute mit Kameras vor die Bühne und in die Gänge. Überhaupt war die Spannung im Saal förmlich spürbar. Zunächst jedoch musste das Publikum mit René Ahlberg vorlieb nehmen, der den einen oder anderen Verhaltenshinweis (ganz lieb sein, nur in den ersten fünf Minuten mit Blitzlicht fotografieren, no hugs ....) gab. Und dann war es soweit - er war da und wurde mit einem langen Applaus begrüßt. Um zunächst nachempfinden zu können, in welcher Stimmung das Publikum war, hat Patrick Stewart darum gebeten, das Intro-Video noch einmal ablaufen zu lassen. Darauf war die Technik spontan nicht eingerichtet, so dass es zwar den Film, nicht jedoch den Ton gab. René rettete die Situation auf geschickte Art und Weise ("Excuse me, you asked for the video, not for the sound - we in Germany are very precise!"). Danach wurde dieses Panel eines der besten, das ich je gesehen habe. Ein sichtlich entspannter und gut aufgelegter Patrick Stewart machte deutlich, warum er auf die Bühne gehört. Die Fans, die sich ans Mikrofon wagten, waren ausgesucht höflich ("Good evening, Mr. Stewart") und vorsichtig ("Excuse me"), und für jeden hatte Patrick Stewart ein persönliches Wort.

Die Fragen waren vielseitig, so dass Patrick Stewart von seiner nach seiner Aussage genetisch bedingten Vorliebe für Shakespeare über seine Erlebnisse bei TNG bis zu seinen zahlreichen anderen Rollen einen erzählerischen Bogen spannen konnte. Dabei genoss er es deutlich, auf seine anderen, auch weniger bekannten Rollen außerhalb von "Star Trek" angesprochen zu werden. Einige Fragen bezogen sich auf die "X-Men"-Kinofilme. Die Dreharbeiten für den dritten Teil laufen voraussichtlich nächsten Sommer an, Patrick Stewart wird dann wieder als Prof. Xavier vor der Kamera stehen. Die Frage nach seiner Einstellung zu "Der Herr der Ringe" beantwortet Patrick Stewart mit der überraschenden Tatsache, dass er - selbst ein großer Fan - in den Kinofilmen in der Rolle des Gandalf hätte auftreten können, wenn er sich selbst nicht eher als Aragorn gesehen hätte.

Aber immer wieder kehrt Patrick Stewart zum Thema Theater - insbesondere zu Shakespeare - zurück, einem der wichtigsten Bereiche seines Lebens. Es war sein Englischlehrer Cecil Dormand, der ihn ursprünglich dazu brachte, Shakespeare zu lesen und vor allem zu proklamieren. Die erste Amtshandlung als Kanzler der Universität von Huddersfield, ein Amt, das Patrick Stewart im November dieses Jahres antritt, wird die Verleihung der Ehrendoktorwürde an Cecil Dormand sein. Auch der Rest des Publikums ist diesem Englischlehrer dankbar, denn ohne ihn wäre Patrick Stewart nicht der geworden, der er für uns alle ist. So war es nicht erstaunlich, dass man im Saal eine Stecknadel hätte fallen hören können, als er zum Ende seines Panels Shakespeare vortrug.

Nach diesem Panel fiel es mir nicht leicht, wieder auf leichte Kost umzusteigen und mich auf das Improvisationstheater mit J. G. Hertzler, Robert O’Reilly, Vaughn Armstrong, Garrett Wang und Reiner Schöne einzulassen. Es war an sich eine gute Idee und kam ganz gut an, nur der Zeitpunkt hätte ein anderer sein müssen, um auch mich begeistern zu können.

Die Highlights dieser Convention waren neben Patrick Stewart für mich persönlich Nana Visitor (DS9 Kira Nerrys) und René Auberjonois (DS9 Odo), die neben den Einzelpanels am Samstag am Sonntag in einem gemeinsamen Panel auftraten. Sie ergänzten sich, waren charmant und gut gelaunt. Man konnte es ihnen anmerken, dass die beiden selbst viel Spaß daran haben, wieder gemeinsam auf der Bühne zu stehen.

Die Closing Ceremony war wie immer - schön, aber etwas wehmütig. Patrick Stewart bleibt bis zum Schluss ("Isn't this worth to keep it all alive?"), und die Fans dankten es ihm. Im nächsten Jahr, vom 30.9. bis zum 2.10.2005 - wohl ebenfalls in Neuss - erwartet uns voraussichtlich Brent Spiner (TNG Data). Eines ist für mich persönlich klar: Es wird nicht leicht sein, dieses Wochenende zu übertreffen, denn genau so und nicht anders wünsche ich mir eine Convention.

Informationen zum Thema:
http://www.galileo7.de


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

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5. Filmkritik: Sky Captain and the World of Tomorrow
von Roland Austinat

New York. Zeppeline. Riesige Roboter. Deutsche Wissenschaftler. Ein tollkühner Pilot. Eine neugierige Reporterin. Willkommen in der Welt von "Sky Captain and the World of Tomorrow".

Vier Jahren arbeitete Drehbuchautor und Regisseur Kerry Conran an seinem Macintosh-Computer, um sechs Minuten Film zu produzieren. Sechs Minuten, die seine Vision eines Retro-SF-Films mit vielen Anlehnungen an die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts greifbar machen sollten. Produzent John Avnet sah diesen Kurzfilm und war so beeindruckt, dass er alles daran setzte, Conrans Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Mit Jude Law als Titel gebendem Joseph "Sky Captain" Sullivan und Gwyneth Paltrow als Reporterin Polly Perkins begeisterten sich auch zwei Hollywood-Stars für den Kurzfilm und sagten noch ohne ein existierendes Drehbuch zu, bei dem "Indie"-Film mitzuarbeiten. Selbst die beiden "großen" Nebenrollen von Sullivans bestem Freund und Erfinder Dex Dearborn und seiner Kollegin Captain Francesca "Franky" Cook von der Royal Air Force sind mit Giovanni Ribisi und Angelina Jolie hochkarätig besetzt.

Die Dreharbeiten fanden im letzten Jahr so gut wie ausschließlich vor Bluescreen-Leinwänden statt und waren in 26 Tagen abgeschlossen. Anschließend bauten Conran und seine Computergrafiker die Szenenbilder um die Charaktere - mit einem hochgradig faszinierenden Ergebnis. Die oft mit digitalen Lichteffekten verfremdeten Personen und Handlungsorte passen perfekt zueinander und lassen das Geschehen verblüffend echt und gleichzeitig historisch-nostalgisch-avantgardistisch erscheinen. Hunderte von Statisten wurden bei allen möglichen Tätigkeiten gefilmt, um sie später in die Szenen einzukopieren.

"Sky Captain's" Handlung ist im Jahr 1939 angesiedelt. Allerdings in einem minimal geänderten Paralleluniversum, denn vom Zweiten Weltkrieg ist ebenso wenig die Rede wie vom Nationalsozialismus. Stattdessen dockt in einer beeindruckenden Szene zu Beginn des Films die Hindenburg III an der Spitze des Empire State Buildings an. An Bord: ein deutscher Wissenschaftler mit dem relativ portugiesischen Namen Dr. Jorge Vargas, Mitglied der geheimnisvollen deutschen Forschungsgruppe "Einheit Elf" und scheinbar auf der Flucht. Dr. Walter Jennings, ein weiterer Forscher, nimmt unterdessen Kontakt zu Reporterin Polly Perkins auf, da auch er um sein Leben fürchtet. Minuten später erschüttern riesige Kampfroboter die Stadt, die auf ihrem Weg zu den Stromgeneratoren alles niedertrampeln, was ihnen im Wege steht - festgehalten von Pollys Kamera und nur durch den heldenhaften Einsatz von Joe "Sky Captain" Sullivan kurz vor ihrem Ziel gestoppt. Polly und Joe geraten schnell in einen Strudel von Ereignissen, die sie in Joes Propellerflugzeug rund um den Globus führen sollen. Für etwas Anspannung sorgt dabei die Tatsache, dass Polly und Joe vor drei Jahren ein Paar waren - und das Polly glaubt, Joe habe ihn betrogen, während Joe der festen Überzeugung ist, Polly habe sein Flugzeug sabotiert, was ihm mehrere Monate in einem Straflager einbrachte.

Trotz der actionreichen Szenen gleich zu Beginn des Films brauchen seine Stars etwa bis zur Hälfte, um zur Bestform aufzulaufen. Dann jedoch funktioniert die Chemie zwischen den Hauptdarstellern fantastisch. Dann sitzen die teils schnippischen Dialoge auf die Sekunde genau, dann hat die für Sekundenbruchteile für Joe schmachtende Polly sich schnell wieder in der Gewalt. Und gegen Filmmitte hatten sich die Schauspieler vermutlich daran gewöhnt, fast komplett vor blauen Wänden zu spielen - in die später fantastische, Computer generierte Bilder von New York, den eisigen Bergketten Nepals, den fliegenden Flugzeugträgern der Royal Air Force und dem geheimnisvollen Stützpunkt des Oberbösewichts Dr. Totenkopf einkopiert werden würden.

"Sky Captain and the World of Tomorrow" ist ein einzigartiges Erlebnis. Wollte man ihn mit anderen Kinofilmen beschreiben, wäre es am ehesten eine Mischung aus "Dr. Mabuse" mit seinem wahnsinnigen Wissenschaftler, den Weltreisen von "James Bond", brenzligen Situationen in "Indiana Jones" sowie einer kräftigen Hommage an die Frühzeit der Comichefte und den Film Noir. Letzteres ist tatsächlich wörtlich gemeint, denn der Film ist durchgehend in sparsam kolorierten Sepia-Tönen gehalten. Klar, die Story ist nicht wirklich neu: Ein Bösewicht legt sich mit der ganzen Welt an, nur ein draufgängerischer Held und seine Ex-Flamme können seine Machenschaften durchkreuzen. Aber ganz ehrlich: So absolut cool und stilvoll wie in diesem Film habe ich das nur ganz selten gesehen.
Am 25. November kommt "Sky Captain and the World of Tomorrow" in die deutschen Kinos. Verpassen Sie ihn nicht.

Informationen zum Thema:
http://www.skycaptain.com


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6. Drei Fragen an Rene Auberjonois
von Sabine Klann

Womit beschäftigst du dich denn im Augenblick?

Gerade bin ich mit den Dreharbeiten zu einer Serie namens "Boston Legal" beschäftigt, einem Ableger der erfolgreichen Serie "The Practice", die beide von David E. Kelley entwickelt wurden. William Shatner und James Spader sind auch dabei. Wir sind Anwälte, William Shatner und ich. Diesen Sonntag ist übrigens Premiere auf ABC.
Davor habe ich gemeinsam mit Richard Dreyfuss im Musical "Dance of the Vampires" gespielt, das in den USA wegen des Hauptdarstellers leider nicht so erfolgreich war wie hier in Deutschland.
Privat steht jetzt bald die Feier meines 41. Hochzeitstages an - so lange sind meine Frau Judith und ich jetzt schon verheiratet. Meine beiden Kinder habe ich übrigens beide "unter die Haube" gebracht - im letzten Jahr hat zuerst meine Tochter Hochzeit gefeiert, und letzten Monat hat nun auch mein Sohn geheiratet.

Wie ist es, mit William Shatner so eng zusammen zu arbeiten? Du bist ihm ja das erste Mal begegnet, als du in "Star Trek: The Undiscovered Country" eine Rolle hattest.

Nun, in "Star Trek: The Undiscovered Country" hatte ich nur eine kleine Nebenrolle. Damals war ich wirklich beeindruckt, die Original-Crew zu treffen. William Shatner habe ich danach noch ein, zwei Mal gesehen, aber wir hatten bisher noch nie einen so engen Kontakt wie jetzt während der Dreharbeiten. Ich mag ihn und freue mich, mit ihm zusammen arbeiten zu können. Er spielt den Anwalt Denny Crane, und in dieser Person erfindet er sich selbst sozusagen ganz neu. Es ist eine Rolle, die komische, aber auch tragische Elemente enthält, und er schafft es, diese beiden Aspekte der Persönlichkeit seiner Rolle wunderbar miteinander zu vereinbaren. Das ist eine Fähigkeit, für die ich ihn sehr bewundere.

Du hast nun schon zahlreiche Conventions mitgemacht. Warum gehst du immer noch hin?

Ganz klar, da gibt es genau drei Gründe:
Mit jeder Convention trage ich Geld für die Charity "Ärzte ohne Grenzen" zusammen, was mir persönlich sehr am Herzen liegt.
Ich mag es, mich mit dem Publikum sozusagen "wiederzuvereinigen". Odo war eines der bisher wichtigsten Kapitel im Buch meines Lebens, das durch jede Convention erneut zum Leben erweckt wird.
Ich mag es auch, Freunde und Kollegen wieder zu treffen, all die Leute, mit denen ich lange Jahre zusammen gearbeitet habe. Hier auf der Galileo zum Beispiel sehe ich Nana Visitor (ST:DS9 Kira Nerrys) wieder, die auch privat eine gute Freundin von mir ist.

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7. Ihre Meinung

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!


Corona Magazine #129
Feedback zum Artikel "Alien vs. Predator"

Liebe Corona-Redaktion, im Newsletter #129 kam die Frage auf, welcher "Schwarze" das Alien im gleichnamigen Film gespielt hat. Nach meinen Informationen handelte es sich hierbei um Bolaji Badejo (www.imdb.com/name/nm0045993/bio).
Der Vollständigkeit halber: der "Predator" wurde in den bisherigen Filmen von Kevin Peter Hall gespielt, dem deutschen TV-Publikum als Dr. El Lincoln aus "Die Spezialisten unterwegs"/"The Misfits of Science" (www.imdb.com/name/nm0001310/bio).

- Achim Hiltrop


Die Stargate-Convention (Wolf-Event) in Frankfurt
Bitte um Hilfe bei Autogrammen

Hallo, ich habe eine große Bitte. Vielleicht könnt ihr mir behilflich sein. Und zwar geht es um die Stargate-Convention (Wolf-Event) in Frankfurt vom 29.01.2004 bis 31.10.2004. Da es für mich alleine sehr teuer ist von Österreich aus nach Frankfurt zu fahren und dort zu übernachten, hätte ich mir gedacht, dass ihr diesen Artikel in der nächsten Ausgabe veröffentlichen könnt. Da es einige tausend Abonnenten gibt, hoffe ich, dass ich jemanden finde, der mir helfen kann. Es ist die Suche nach Fans, die die Stargate-Con in Frankfurt besuchen. Ich bin ein leidenschaftlicher Autogramm-Jäger und würde gerne Autogramme von den dort anwesenden Schauspielern haben. Gibt es jemanden, der mir den Gefallen tun könnte? Bitte schnell unter thomas.scherzinger@utanet.at melden. Wäre ein Wahnsinn, wenn das veröffentlicht wird.
- Thomas Scherzinger

Anmerkung der Redaktion: Wir drücken die Daumen und hoffen, dass sich aus unserer Leserschaft jemand meldet, der Thomas diesbezüglich helfen kann.

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8. TV-Vorschau
(09. September - 22. Oktober 2004)
Colorcode: PayTV Österreich Schweiz

Samstag, 09. Oktober 2004

14.40 Uhr SeaQuest
Solitaire - Die geheimnisvolle Insel
2x17 ATV+ Wdh
15.30 Uhr Andromeda
Der Messias
2x20 ATV+ Wdh
15.50 Uhr Smallville
... nach Hause?
2x23 ORF 1 Wdh
16.05 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Der Ruf des Meeres (2)
5x02 Pro 7 Wdh
16.20 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Der Schlüssel zur Weisheit
3x22 ATV+ Wdh
16.50 Uhr Smallville
... nach Hause?
2x22 RTL Wdh
17.10 Uhr James Cameron's Dark Angel
Die rote Serie
1x13 ATV+ Wdh
17.30 Uhr Star Trek - Raumschiff Voyager
Ein natürliches Gesetz
7x22 Sat 1 Wdh
18.15 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Tanz um die ewige Quelle
5x19 ORF 1 Wdh
20.15 Uhr Der mit dem Wolf tanzt
Kevin Costner freundet sich mit Indianern an und tanzt mit einem Wolf. Und tanzt. Und tanzt ...
US
1990
Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr The Getaway
Ein Sprengstoffexperte entkommt mit Hilfe eines Ganoven aus dem mexikanischen Knast. Nun soll er bei einem Coup helfen.
US/JP
1994
ATV+ Wdh
22.10 Uhr The Hunger
Die Tramperin
1x19 Tele 5 Wdh
22.50 Uhr Con Air
Nicolas Cage ist unschuldig im Knast und fliegt mit einem Gefangenentransport zu seiner Entlassung. Wie kann es auch anders sein, die Gefangenen fangen an, den Flieger zu hijacken, und Nicolas ist der Einzige, der die Flucht noch verhindern kann.
US
1997
ORF 1 Wdh
23.00 Uhr Forsaken - Die Nacht ist gierig
Sean nimmt einen Anhalter mit, der als Vampierjäger von Vampieren gejagt wird. Als Sean gebissen wird, muss schnellstmöglich der Anführer der Vampiere getötet werden, ansonsten bekommt Sean eine Sonnenallergie, die sich gewaschen hat.
US
2001
Pro 7 Wdh
01.30 Uhr Alias
Doppelgänger
1x05 ATV+ Wdh

Sonntag, 10. Oktober 2004

13.00 Uhr Odyssey 5
Halbwertszeit
1x19 Sat 1 1st
13.05 Uhr Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft
Wissenschaftler schrumpft Kinder versehentlich auf Ameisengröße.
US
1989
Pro 7 Wdh
15.05 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Die Retter des Waldes
3x11 Pro 7 1st
15.10 Uhr Star Trek V - Am Rande des Universums
Kirk und Co. auf der Suche nach Gott.
US
1989
Kabel 1 Wdh
16.00 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Kleopatra
2x13 Pro 7 Wdh
16.00 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Freies Schussfeld
7x13 Sat 1 Wdh
17.00 Uhr Star Trek - Raumschiff Voyager
Eine Heimstätte
7x23 Sat 1 Wdh
20.15 Uhr Banditen!
Bruce Willis bricht mit einem Kumpanen aus den Gefängnis aus und steigt gleich wieder ins Raubüberfallgeschäft ein. Bis eine Frau in sein Leben tritt ...
US
2001
Pro 7 1st
20.15 Uhr Banditen!
Bruce Willis bricht mit einem Kumpanen aus den Gefängnis aus und steigt gleich wieder ins Raubüberfallgeschäft ein. Bis eine Frau in sein Leben tritt...
US
2001
ORF 1 1st
20.15 Uhr Eis - Wenn die Welt erfriert
Ein Meteorit sorgt für eine Eiszeit auf der Nordhalbkugel. Also auf zum U-Boot nach Süden.
US
2001
Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Timescape
Ein paar zeitreisende Katastrophentouristen checken in einem Hotel ein. Der Hotelbesitzer stellt sich die Frage: Warum hier?
US
1992
Sci Fi Wdh
21.50 Uhr Time Cop
Jean Claude van Damme als Zeitpolizist der einen machthungrigen Politiker aufhalten soll.
US/JP
1994
Sci Fi Wdh
22.10 Uhr Tremors - Im Land der Raketenwürmer
In einem Wüstenkaff tauchen auf einmal walgroße Würmer auf, die einen riesigen Appetit haben. Kevin Bacon und Fred Ward nehmen den Kampf auf.
US
1990
ATV+ Wdh
22.20 Uhr Knock Off
Jean Claude van Damme als Jeansdesigner, der in eine weltweite Verschwörung internationaler Terroristen, namentlich russische Jeansfälscher, gerät. Selbige wollen die Weltherschaft durch Microbomben in Jeans an sich reißen. Naja, habe schon dümmere Pläne gehört.
HK/US
1998
Kabel 1 Wdh
22.35 Uhr American Psycho
Ein Wall Street-Yuppi ist gleichzeitig ein psychopatischer Killer. Und kommt damit durch.
US/CA
1982
VOX Wdh
23.50 Uhr The Getaway
Ein Sprengstoffexperte entkommt mit Hilfe eines Ganoven aus dem mexikanischen Knast. Nun soll er bei einem Coup helfen.
US/JP
1994
ATV+ Wdh

Montag, 11. Oktober 2004

17.45 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Macht der Phantasie
1x16 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Star Trek VI - Das unentdeckte Land
Kirk und Co. versuchen einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken.
US
1991
Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr CSI: Miami
Die Rache ist mein
1x14 VOX Wdh
21.40 Uhr Stargate: SG1
Reese
5x19 ATV+ Wdh
22.35 Uhr Stargate: SG1
Der Wächter
5x20 ATV+ Wdh
22.40 Uhr Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Die Liste
3x05 Kabel 1 Wdh
22.40 Uhr 24
02.00 bis 04.00 Uhr
1x03, 1x04 SF 2 Wdh
22.55 Uhr CSI: Miami
Der Kronzeuge
1x19 ORF 1 Wdh
23.40 Uhr Seven Days - Das Tor zur Zeit
Tödlicher Wahnsinn
3x04 Kabel 1 Wdh
00.40 Uhr Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Die zweite Chance
1x12 Kabel 1 Wdh

Dienstag 12. Oktober 2004

17.45 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Persönlichkeiten
1x07 Kabel 1 Wdh
21.50 Uhr Ginger - Verliebt in den Tod
Zwei Mädchen inszenieren immer wieder ihren Tod. Dann wird eine von einem Werwolf gebissen ...
CA/US
2000
13th Street Wdh
22.15 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das Geheimnis
2x10 VOX 1st
23.05 Uhr Millennium
Patient Zero
2x05 Kabel 1 Wdh
23.15 Uhr Steven Spielbergs Fantastische Geschichten
Die Notlandung
1x08 ATV+ Wdh
23.25 Uhr C.S.I. - Den Tätern auf der Spur
Die Angst im Nacken
4x03 ORF 1 1st
23.40 Uhr C.S.I. - Tatort Las Vegas
Zum Sterben schön
4x08 SF 1 1st
00.30 Uhr CSI: Miami
Die Rache ist mein
1x14 VOX Wdh

Mittwoch, 13. Oktober 2004

17.00 Uhr Pretender
Auf der Flucht
1x01 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Meuterei
1x18 Kabel 1 Wdh
20.00 Uhr Die Thomas Crown Affäre
Pierce Brosnan ist ein Multimillionär, der aus Langeweile Kunstwerke stiehlt. Dann wird eine gutaussehende Detektivin auf seine Fährte angesetzt.
US
1999
SF 2 Wdh
20.15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Eifersucht
4x06 VOX 1st
20.15 Uhr Die Mothman Prophezeiungen
Richard Gere bleibt in einem Kaff stecken in dem seltsame Sachen passieren.
US
2002
13th Street Wdh
22.10 Uhr Profiler
Alles aus Liebe
4x05 VOX Wdh
23.05 Uhr Poltergeist
Doppeltes Spiel
4x07 VOX Wdh
20.15 Uhr Eis - Wenn die Welt erfriert
Ein Meteorit sorgt für eine Eiszeit auf der Nordhalbkugel. Also auf zum U-Boot nach Süden.
US
2001
Kabel 1 Wdh
00.10 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Eifersucht
4x06 VOX Wdh
02.50 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das Geheimnis
2x10 VOX Wdh

Donnerstag, 14. Oktober 2004

17.00 Uhr Pretender
Stille Wasser
1x02 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Der undurchschaubare Marritza
1x19 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Vergessene Welt: Jurassic Park
Die Dinos haben auf der Nachbarinsel überlebt. Da muss man doch einfach mal nachgucken, wie sie sich entwickelt haben. Außerdem kann so ein Dino den Begriff 'Großwildjagd' ja auch ganz neu definieren.
US
1997
VOX Wdh
20.15 Uhr PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Die Auserwählten
2x16 tele5 Wdh
21.10 Uhr Poltergeist
Rache aus dem Jenseits
2x15 tele5 Wdh
23.55 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Das geheime Zimmer
1x06 ORF 1 Wdh
01.05 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
An der Schwelle des Todes
1x16 ORF 1 Wdh

Freitag, 15. Oktober 2004

17.00 Uhr Pretender
Der Testpilot
1x03 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Blasphemie
1x20 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Sphere - Die Macht aus dem All
Dustin Hoffman, Sharon Stone und Samuel L. Jackson sollen ein Raumschiff untersuchen, das seit 300 Jahren unter Wasser liegt. Doch in und um diesem Raumschiff gibt es diverse Merkwürdigkeiten.
US
1998
RTL II Wdh
20.15 Uhr Die drei Musketiere
Drei Musketiere plus ein Möchtegernmusketier für den König gegen den Kardinal Richelieu. Mit Kiefer Sutherland und Tim Curry
AT/UK
1993
Pro 7 Wdh
20.15 Uhr Im Fadenkreuz - Allein gegen alle
US-Piloten werden während des Bosnienkrieges abgeschossen. Einer wird von den bösen Bosniern umgebracht, der andere kann fliehen und wird gejagt. Nun stellt sich für seinen Kommandanten die (patriotische) Frage: Soll ich meinem Befehl gehorchen und ihn seinem Schicksal überlassen, oder soll ich ihn rausholen und damit die Friedensverhandlungen gefährden?
US
2001
VOX 1st
22.05 Uhr Alias
Verdächtig
1x06 ATV+ Wdh
22.05 Uhr Blutmond
Der FBI-Agent, der Hannibal Lecter hinter Gitter gebracht hat, musste es mit einer gehörigen Portion seiner geistigen Gesundheit bezahlen. Aber er muss nochmal aktiv werden, um den Serienkiller zu jagen, der von Lecter den Auftrag gekriegt hat, ihn und seine Familie umzubringen.
US
1986
VOX Wdh
22.25 Uhr America's Most Wanted
Ein Marine sitzt wegen Mord im Knast und wird für eine Black-Ops Spezialeinheit angeworben. Nun wird ein Mord verübt, und er hat nur eine Chance, seine Unschuld zu beweisen.
US
1997
Pro 7 Wdh
20.15 Uhr Katzenmenschen
Zwei Geschwister verwandeln sich bei sexueller Erregung in Raubkatzen. Was für ihre Geschlechtspartner nicht nur abtörnend, sondern auch ziemlich tödlich ist.
US
1982
13th Street Wdh
00.35 Uhr Lord Of Illusions
Von Clive Barker. Scott Bakula ist ein Detektiv, der auf einen geheimen Kult stößt. Dieser will seinen alten Anführer wiederauferstehen lassen. Und In Showmagier der richtige Magie wirken kann ist auch mit von der Partie.
US
1995
RTL II Wdh

Samstag, 16. Oktober 2004

14.40 Uhr SeaQuest
Das Verbrechen in der Alpha-Basis
2x18 ATV+ Wdh
15.00 Uhr Sphere - Die Macht aus dem All
Dustin Hoffman, Sharon Stone und Samuel L. Jackson sollen ein Raumschiff untersuchen, das seit 300 Jahren unter Wasser liegt. Doch in und um diesem Raumschiff gibt es diverse Merkwürdigkeiten.
US
1998
RTL II Wdh
15.10 Uhr Die verlorene Welt
Nach Sir Arthur Conan Doyle. Eine Gruppe Abenteurer entdeckt in Amerika ein Plateau, auf dem noch Dinosaurier und Urmenschen leben.
US
1992
Kabel 1 Wdh
15.40 Uhr Smallville
Clark Kent for President!
1x18 RTL Wdh
15.30 Uhr Andromeda
Der Tunnel am Ende des Lichts
2x22 ATV+ Wdh
16.00 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Und wenn sie nicht gestorben sind ...
5x03 Pro 7 Wdh
16.20 Uhr Farscape - Verschollen im All
Premiere
1x01 ATV+ Wdh
17.10 Uhr James Cameron's Dark Angel
Verräter wider Willen
1x14 ATV+ Wdh
18.10 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen
5x20 ORF 1 Wdh
20.15 Uhr Die Maske des Zorro
Antonio Banderas und Anthony Hopkins als Jungzorro und Zorro a. D. im Kampf für die unterdrückten Massen.
US
1998
VOX Wdh
20.15 Uhr Jackie Chan - Spion wider Willen
Mit Jackie Chan. Er spielt einen Verkäufer, der von einem aufregendem Leben träumt. Wie das nun mal so ist, gerät er in eine Spionagestory und darf sich mit vielen Bösewichten herumbalgen, während er gutaussehende Frauen rettet.
HK
2001
Pro 7 Wdh
20.15 Uhr Virus Outbreak - Die Viruswaffe
Mutierte hochgiftige Killerschlangen entkommen aus einem Versuchslabor. Dazu sind sie auch noch Überträger einer tödlichen Seuche.
US
2001
ATV+ Wdh
21.50 Uhr Collateral Damage
Arnold Schwarzenegger als Feuerwehrmann, dessen Familie bei einem Anschlag ums Leben kommt. Er begibt sich nach Südamerika, um den Attentäter zu stellen.
US
2002
ORF 1 1st
22.00 Uhr Collateral Damage
Arnold Schwarzenegger als Feuerwehrmann, dessen Familie bei einem Anschlag ums Leben kommt. Er begibt sich nach Südamerika, um den Attentäter zu stellen.
US
2002
Pro 7 1st
22.00 Uhr American Psycho II
Nachdem sie vor 15 Jahren den Angriff eines Serienmörders überlebt hat, ist Mila Kunis fasziniert von Massenmördern. Und um mit dem besten Killer-Experten zusammenzuarbeiten, geht sie auch über Leichen.
US
2002
RTL II Wdh
00.55 Uhr Alias
Verdächtig
1x06 ATV+ Wdh
01.00 Uhr Collateral Damage
Arnold Schwarzenegger als Feuerwehrmann, dessen Familie bei einem Anschlag ums Leben kommt. Er begibt sich nach Südamerika, um den Attentäter zu stellen.
US
2002
ORF 1 Wdh
01.45 Uhr Im Fadenkreuz - Allein gegen alle
US-Piloten werden während des Bosnienkrieges abgeschossen. Einer wird von den bösen Bosniern umgebracht, der andere kann fliehen und wird gejagt. Nun stellt sich für seinen Kommandanten die (patriotische) Frage: Soll ich meinem Befehl gehorchen und ihn seinem Schicksal überlassen, oder soll ich ihn rausholen und damit die Friedensverhandlungen gefährden?
US
2001
VOX Wdh
01.55 Uhr Jackie Chan - Spion wider Willen
Mit Jackie Chan. Er spielt ein Verkäufer, der von einem aufregendem Leben träumt. Wie das nun mal so ist, gerät er in eine Spionagestory und darf sich mit vielen Bösewichten herumbalgen, während er gutaussehende Frauen rettet.
HK
2001
Pro 7 Wdh

Sonntag, 17. Oktober 2004

13.00 Uhr Odyssey 5
Die Lawndale-Protokolle
1x20 Sat 1 1st
15.00 Uhr Star Trek VI - Das unentdeckte Land
Kirk und Co. versuchen einen Frieden mit den Klingonen zu retten. Und eine Verschwörung aufzudecken.
US
1991
Kabel 1 Wdh
15.05 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Fügung des Schicksals
3x12 Pro 7 1st
16.00 Uhr Relic Hunter - Die Schatzjägerin
Das Licht am Ende des Tunnels
3x14 Pro 7 Wdh
16.00 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Hirngespinst
7x14 Sat 1 Wdh
17.00 Uhr Star Trek - Raumschiff Voyager
Friendship One
7x21 Sat 1 Wdh
20.15 Uhr Gefährliche Brandung
Patrick Swayze als Surfguru und Profibankräuber. Keanu Reeves als Undercovercop auf der Spur der Bankräuber.
US
1991
Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Das Mercury Puzzle
Ein kleiner autistischer Junge knackt durch Zufall einen Militärcode. Das ist sein Todesurteil, doch Bruce Willis beschützt ihn.
US
1998
RTL Wdh
20.15 Uhr Das Mercury Puzzle
Ein kleiner autistischer Junge knackt durch Zufall einen Militärcode. Das ist sein Todesurteil, doch Bruce WIllis beschützt ihn.
US
1998
ORF 1 Wdh
21.50 Uhr Event Horizon - Am Rande des Universums
Ein Raumschiff mit einem experimentellen Überlichtantrieb taucht nach sieben Jahren wieder auf. Eine Bergungscrew soll herausfinden, warum das Schiff verschollen war. Es stellt sich heraus, dass das Schiff den Umweg durch die Hölle gemacht hatte ...
UK/US
1993
ATV+ Wdh

Montag, 18. Oktober 2004

17.00 Uhr Pretender
Ein As im Ärmel
1x04 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Die Heimkehr
2x01 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Star Trek - Treffen der Generationen
Picard und Co. treffen auf den Nexus und Kirk.
US
1994
Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr CSI: Miami
Radioaktiv
1x16 VOX Wdh
21.50 Uhr Stargate: SG1
Die Entscheidung
5x21 ATV+ Wdh
22.45 Uhr Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI
Fett
3x06 Kabel 1 Wdh
22.40 Uhr 24
04.00 bis 06.00 Uhr
1x04, 1x05 SF 2 Wdh
22.45 Uhr Stargate: SG1
Das Geheimnis der Asgard
5x22 ATV+ Wdh
22.50 Uhr CSI: Miami
Schießwütig
1x20 ORF 1 Wdh
23.40 Uhr Seven Days - Das Tor zur Zeit
Alaska brennt
3x05 Kabel 1 Wdh
00.30 Uhr Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Nachts unterm Bett
1x06 Kabel 1 Wdh
01.55 Uhr Blutmond
Der FBI-Agent, der Hannibal Lecter hinter Gitter gebracht hat, musste es mit einer gehörigen Portion seiner geistigen Gesundheit bezahlen. Aber er muss nochmal aktiv werden, um den Serienkiller zu jagen, der von Lecter den Auftrag gekriegt hat, ihn und seine Familie umzubringen.
US
1986
VOX Wdh

Dienstag 19. Oktober 2004

17.00 Uhr Pretender
Späte Gerechtigkeit
1x05 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Der Kreis
2x02 Kabel 1 Wdh
22.15 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Der Lügner und die Hure
2x11 VOX 1st
23.15 Uhr Steven Spielbergs Fantastische Geschichten
Die Magie der Karten
1x09 ATV+ Wdh
23.15 Uhr Millennium
Zwei-Sechs-Acht
2x06 Kabel 1 Wdh
23.45 Uhr C.S.I. - Tatort Las Vegas
Tanz auf dem Vulkan
4x08 SF 1 1st
23.45 Uhr Basic Instinct
Michael Duoglas verdächtigt Sharon Stone eine Eispickelmörderin zu sein.
US/FR
1992
ATV+ Wdh
00.20 Uhr CSI: Miami
Radioaktiv
1x16 VOX Wdh
01.30 Uhr Der Wüstenplanet
Die Geschichte um Dune, Spice, das Haus der Atreidis, das Haus der Harkonnen, der Fremen, den Muhadib und den Anfang eines Galaktischen Jihads. Mit Patrick Stewart und Sting
US
1984
NDR Wdh

Mittwoch, 20. Oktober 2004

17.00 Uhr Pretender
Freund und Helfer
1x06 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Die Belagerung
2x03 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Gegen die Zeit
4x07 VOX 1st
22.10 Uhr Profiler
Denn sie wissen nicht, was sie tun
4x06 VOX Wdh
23.05 Uhr Poltergeist
Das Amulett
4x08 VOX Wdh
00.10 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Gegen die Zeit
4x07 VOX Wdh
02.50 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Der Lügner und die Hure
2x11 VOX Wdh

Donnerstag, 21. Oktober 2004

17.00 Uhr Pretender
Tödlicher Virus
1x07 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Der Symbiont
2x04 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Volcano
Mit Tommy Lee Jones. In L. A. bricht ein Vulkan aus. Und die Wissenschaftler konnten mal wieder sagen: "Ich habs doch gesagt." Und danach versuchen sie zu retten, was zu retten ist.
US
1997
Pro 7 Wdh
20.15 Uhr PSI-Factor - Es geschieht jeden Tag
Der Affenmensch
2x17 tele5 Wdh
21.10 Uhr Poltergeist
Tödlicher Beschützer
2x16 tele5 Wdh
21.50 Uhr Fahrenheit 451
In der Zukunft sind Bücher verboten. Feuerwehrman Montag hat den Auftrag, alle Bücher zu verbrennen. Als er die Lehrerin Clarisse kennenlernt, überdenkt er seine Überzeugungen.
UK
1966
Sci Fi Wdh
01.30 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Nasser Tod
1x15 ORF 1 Wdh

Freitag, 22. Oktober 2004

17.00 Uhr Pretender
Fahrerflucht
1x08 VOX Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Deep Space Nine
Die Konspiration
2x05 Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr The Time Machine
Nach H. G. Wells. Ein Wissenschaftler baut eine Zeitmaschine, um seine Freundin vor dem Tod zu retten. Das funktioniert nicht wirklich und er findet sich in der Zukunft wieder.
US
2002
RTL2 Wdh
21.55 Uhr Alias
Farbenblind
1x07 ATV+ Wdh
22.10 Uhr Con Air
Nicolas Cage ist unschuldig im Knast und fliegt mit einem Gefangenentransport zu seiner Entlassung. Wie kann es auch anders sein, die Gefangenen fangen an, den Flieger zu hijacken, und Nicolas ist der Einzige, der die Flucht noch verhindern kann.
US
1997
RTL II Wdh
22.15 Uhr The Faculty
Die Lehrer einer Schule verhalten sich seltsam. Ein paar Schülern ist schnell klar: Die Lehrer wurden von Aliens übernommen. Im Gegensatz zu tausenden anderer Schülern, die das jeden Tag vermuten, haben sie Recht.
US
1998
Pro 7 Wdh
23.00 Uhr Das Schweigen der Lämmer
Mit Anthony Hopkins und Jodie Foster. Ein Psychopath tötet Frauen. Um diesen zu fangen, muss eine FBI-Agentin mit dem Oberpsychopathen Dr. Hannibal Lecter zusammenarbeiten.
US
1991
ORF1 Wdh

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9. Rating Report
von Martin Seebacher

Die neue TV-Saison der Networks hat in den USA nun endlich begonnen. Bisher konnten sich vor allem die Staffelpremieren der "CSI"-Serien, darunter auch die Serienpremiere des jüngsten Spin-Offs "CSI: New York", hervortun. "CSI" erreichte Platz 1 und 30 Millionen Zuschauer, "CSI: Miami" Platz 2 und knapp 22,5 Mio. Seher und "CSI: New York" Platz 5 bei knapp über 19,2 Millionen Zuschauern. Somit erreichten alle drei "CSI"-Serien einen Platz in den Top 10 der ersten Woche der TV-Season 2004/2005. Auch die neue Serie von "Alias"-Erfinder J. J. Abrams, "Lost", erreichte einen sehr guten 9. Platz in der Premierenwoche und konnte beinahe 18,6 Millionen Zuschauer anziehen. Die Serie läuft hierzulande übrigens bereits ab Mittwoch, dem 6. Oktober, in der Originalversion auch im Pay-TV Programm von Premiere.

Nicht in die Top 10 hat es die Serie "Joan of Arcadia" geschafft, die seit diesem Samstag auch auf ProSieben und ORF1 läuft. Keinen sehr guten Start hatte die vierte Staffel von "Smallville", die klar hinter den Werten der Auftaktfolgen der letzten beiden Staffeln zurückblieb.

Der Großteil der übrigen Serien startet erst in den nächsten Tagen und Wochen, "Alias" und "24" kehren sogar erst Anfang des nächsten Jahres mit neuen Staffeln auf die Bildschirme zurück.

Bei uns in Mitteleuropa ist es momentan noch eher ruhig. "Star Trek: Das nächste Jahrhundert" hat seinen zweiten erfolgreichen Durchlauf bei Kabel 1 hinter sich. "Star Trek: Deep Space Nine" hat nun dessen Sendeplatz beerbt und erreicht passable Quoten, die aber leider nicht an die Reichweiten der "Next Generation" heranreichen. Die Wiederholung der "Star Trek"-Filmreihe am Montagabend brachte für Kabel 1 bisher recht unterschiedliche Ergebnisse. Während Teil 1 und 4 ganz gute Zuschauerzahlen und Marktanteile von über 7% bei den 14-49-jährigen einfahren konnten, so schnitten Teil 2 und 3 deutlich schwächer ab.

Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet


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http://www.corona-magazine.de/forum

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10. Kunterbunt
Buchmesse Convent in Dreieich
von Mike Hillenbrand

Zum 19. Mal treffen sich am 9. Oktober 2004 Fans von Science-Fiction und Fantasy in Literatur und Kunst auf dem Buchmesse Convent in Dreieich. Dieses, von der Frankfurter Buchmesse unabhängige Event des phantastischen Genres, findet in diesem Jahr wieder zeitgleich zur Messe statt.

Veranstalter ist eine Gruppe aktiver Fans in Zusammenarbeit mit dem Jugendclub WIRIC im Bürgerverein Buchschlag e.V.

Auf zwei mehrstündigen Programmschienen mit Lesungen und Buchpräsentationen
bieten die Veranstalter für jeden literarisch interessierten Phantastik-Fan etwas; auch Autogrammwünsche werden gerne erfüllt.

Nach Angaben der Veranstalter ist die deutsche Science-Fiction/Fantasy-Autoren- und -Leserszene auf keiner anderen Veranstaltung so "lebendig" wie auf dem Buchmesse Convent. Zu der Traditionsveranstaltung werden in diesem Jahr über 200 Besucher, Autoren und Verleger aus dem gesamten deutschsprachigen Raum erwartet.

Prominente Gäste sind u. a.:

- Barbara Jung
Die Frankfurter Autorin stellt die Anthologie "Schlag 13" vor, die nach einem Kurzgeschichtenwettbewerb unseres alten "Corona-Newsletters" entstand. Einige Autoren werden ihre Gewinnergeschichten vor Ort vortragen. Nähere Details finden Sie in unserem Forum.

- Markus Heitz
Der Autor stellt sein Buch "Der Krieg der Zwerge" vor, die Fortsetzung des Erfolgsromans "Die Zwerge". Informationen hierzu unter www.ulldart.de.

- Monika Felten
Die bekannte Fantasy-Autorin liest in der Stadtbücherei Dreieich-Sprendlingen (Fichtestrasse 50) aus ihrem neuesten Werk "Die Nebelsängerin". Beginn ist um 20 Uhr, Besucher des Buchmesse Convents haben nach Vorlage ihrer Eintrittskarte freien Eintritt.

- Werner K. Giesa
30 Jahre "Professor Zamorra". Eine der langlebigsten Heftserien aus dem Bastei-Verlag feiert Geburtstag. Neues und Interessantes gibt’s aus erster Hand.

Zudem gibt es auf der Veranstaltung eine umfangreiche Science-Fiction-Börse. Zahlreiche Buch- und Merchandising-Händler tragen mit ihrem Angebot zur Vervollständigung mancher Sammlung bei. Ergänzt wird das Angebot durch einige Kleinverlage und Stände verschiedener SF-Clubs.

Ein Höhepunkt des Convents ist die Verleihung des "Deutschen Phantastik Preises" für Verdienste um das phantastische Genre. Dieser Preis ist ein Publikumspreis, der jährlich in verschiedenen Kategorien verliehen wird.

Unterstützt wird die Veranstaltung vom Science Fiction Club Deutschland e.V., der bereits 1955 gegründet wurde und damit der älteste existierende SF-Club in Deutschland ist.

Wie jedes Jahr, findet bereits am Freitag, den 08.10.04, ab 20 Uhr das Einstimmungstreffen im Gasthaus "Zum Königlich Bayerischen Amtsgericht" in Dreieich statt.

Am Samstag, den 09.10.04, ist ab 12 Uhr Einlass. Der Eintritt beträgt an der Tageskasse 8 Euro, Ermäßigungen sind möglich. Das Ende des Convents ist für 23.30 Uhr vorgesehen. Tagungsort ist der Bürgersaal im Dreieicher Stadtteil Buchschlag.

Weitere Informationen sowie eine Programmübersicht gibt es unter der Adresse www.buchmessecon.de.

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Science-Fiction beyond 1x11: Counterstrike
von Matthias Pohlmann

"Counterstrike" dürfte bei so manchem Leser und so mancher Leserin eine "Kenn-ich-doch"-Reaktion hervorrufen - diese Reaktion bezieht sich dann aber wahrscheinlich auf ein Computerspiel gleichen Namens. Lange bevor dieser Name für ein PC-Spiel verwendet wurde, gab es jedoch eine britische TV-Serie dieses Namens - mit folgender

Besetzung:
Ganze drei Namen zählt die Liste der Hauptdarsteller/-innen: Jon Finch als Simon King (wirkt regelmäßig an TV-Verfilmungen von Shakespeare-Werken mit, war einmal als Gast in "Mit Schirm, Charme und Melone" und wird 2005 als Patriarch von Jerusalem im Film "Kingdom Of Heaven" zu sehen sein), Sarah Brackett als Mary (hatte einige Gastauftritte in "Simon Templar" und war zuletzt als Elizabeth Henkes in "Odyssée d'amour" zu sehen) und Katie Fitzroy als Control (ansonsten mit fast keiner TV- oder Kinopräsenz).

Crew:
Erfunden wurde die Serie von Tony Williamson, der als Autor bei vielen Serien, von "Mit Schirm, Charme und Melone" über "Die Zwei" bis zu "Gene Bradley in geheimer Mission", tätig war. Unter den Regisseuren finden sich beispielsweise Cyril Coke (u. a. "Stolz und Vorurteil"), Viktors Ritelis (u. a. "Die fliegenden Ärzte") und Henri Safran (u. a. "Space 2063"). Die Titelmusik stammt von Anthony Isaac, der bei einigen britischen Serien für den Soundtrack verantwortlich war.

Handlung:
Simon King (Jon Finch) wird vom Inter Galactic Council auf die Erde geschickt, um deren drohende Invasion zu verhindern. Bei seinen Untersuchungen stößt er auf Geschichten über nicht identifizierte Objekte, die über Penfield, Sussex, gesehen wurden und von denen er glaubt, dass diese der Anfang von neuer Aktivität der möglichen Invasoren sein könnten. Als er dort auf eine Fabrik stößt, die ein revolutionäres Transistorradio produziert, besucht er diese Fabrik, indem er vorgibt, Journalist zu sein. Dies wiederum verursacht Nervosität bei den Inhabern der Fabrik, die seiner Identität nachgehen und dabei natürlich Inkonsistenzen entdecken, die sie noch nervöser machen.

Noch am gleichen Abend wird Simon angeschossen und in eine Klinik gebracht. Mary (Sarah Brackett), die diensthabende Ärztin, macht dabei eine Blutprobe und stellt fest, dass Simons Blut nicht menschlich ist. Dieser schleicht sich daraufhin aus dem Krankenhaus, Mary aber verfolgt ihn bis nach Hause - und was sie dort sieht, stellt ihr Weltbild auf den Kopf ...

Things Left Unsaid:
Zehn Episoden "Counterstrike" wurden produziert, die sechste Folge wurde durch eine Änderung der Ausstrahlung nicht gezeigt und später - regelmäßige Leser dieser Reihe kennen die "gründliche" BBC schon - bei einer Bereinigung des Archivs der BBC gelöscht, so dass sie für immer verloren ist. Der Vorspann der Serie lautete "A distant star, a dying planet. A race of desperate Men seeking another home, another world to take over. One man is trying to stop them, a man not of this world ..."

Erstausstrahlung BBC: 08.09.1969.-10.11.1996
Erstausstrahlung Deutschland: Fehlanzeige - wieder mal.

Informationen zum Thema:
http://www.corona-magazine.net/forum/viewtopic.php?t=10

Kleines Jubiläum bei "Perry Rhodan"
von Klaus Michels, Quelle: Pabel-Moewig Verlag KG

Halbzeit im Sternenozean

Seit die "Perry Rhodan"-Serie im Jahr 1961 mit ihrer Erfolgsgeschichte begann, gab es bei der größten Science-Fiction-Serie der Welt immer wieder Jubiläen zu feiern. Ein kleines Jubiläum stellt der Roman "Zeuge der Zeit" von Robert Feldhoff dar: Es ist der 2250. Band der laufenden Serie, und er präsentiert den Raumfahrer Perry Rhodan auf speziell diplomatischer Mission.

Kernstück des "Perry Rhodan"-Romans mit der Bandnummer 2250 ist der Kampf der menschenähnlichen Motana gegen ihre Unterdrücker, den so genannten Kybernetischen Zivilisationen. Diese üben ihre Terrorherrschaft im Sternenozean von Jamondi aus, einer Ansammlung von Sonnen und Planeten unweit der Heimatgalaxis der Menschheit. Perry Rhodan muss versuchen, die Motana und ihre Verbündeten zu einigen, um gemeinsam gegen die Unterdrücker antreten zu können. Dabei ist ihm seine unglaubliche Erfahrung als "Zeuge der Zeit" von großem Nutzen.

Verfasst wurde der Roman von dem in Oldenburg lebenden Robert Feldhoff. Der 42-jährige Chefautor der Serie, der die Handlungsvorgaben für seine Autorenkollegen schreibt, sieht seinen Roman als "wichtigen Etappenschritt" für die weitere Handlung: "Perry Rhodan steht für den Willen der Menschen und ihrer Verbündeten, auch in der Zukunft in Freiheit leben zu können."

Für "Perry Rhodan"-Fans bietet der vorliegende Roman übrigens - neben dem Inhalt - noch zwei weitere Extras: Das Cover zeigt den Serienhelden in einer neuen, deutlich modernisierten Form. Der Illustrator Dirk Schulz, einer der besten Comic- und SF-Künstler in Deutschland, stellt Perry Rhodan als klassischen Raumfahrer ins Zentrum seines Bildes. "Wir haben es hier mit einem erfahrenen Mann zu tun", so der in Bielefeld wohnende Künstler. "Diese Erfahrung spiegelt sich auch in den Gesichtszügen wider."

Als weitere Besonderheit ist dem Roman ein Poster beigefügt, das die "Waringer-Akademie" zeigt, das wissenschaftliche Zentrum der Menschheit in der Zukunft des fünften Jahrtausends. Gezeichnet und am Computer erstellt wurde es von Günter Puschmann.

Informationen zum Thema:
http://www.perry-rhodan.net


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http://www.corona-magazine.de/forum

Das "Perry Rhodan"-Extra 1
von Klaus Michels, Quelle: Pabel-Moewig Verlag KG

Millionen von Lesern in aller Welt ist die Science-Fiction-Serie "Perry Rhodan" ein Begriff. Seit über vierzig Jahren erscheinen die Abenteuer des Weltraumhelden - als Bücher und Heftromane, als Taschenbücher und Hörspiele. Am 24. September diesen Jahres veröffentlichte der Pabel-Moewig Verlag die Sonderpublikation "Perry Rhodan-Extra 1".

Das "Perry Rhodan-Extra 1" präsentiert den lange vergriffenen Roman "Der Sternenbastard" - der als Band 2200 der Romanserie im Oktober 2003 veröffentlicht wurde - jetzt neu. Eine ganz neue Rahmenhandlung bettet den "Sternenbastard" und seine Abenteuer sowie die Geschehnisse im Sternenozean von Jamondi in den kosmischen Rahmen des "Perry Rhodan"-Universums. Kantiran, der Sohn von Perry Rhodan, gerät dabei in die Auseinandersetzungen zweier mächtiger Sternenreiche, ohne von seinem Erbe zu wissen. Als Autor zeichnete Robert Feldhoff, Chefautor der Serie, verantwortlich.

Der Zeichner Dirk Schulz stellt auf acht Seiten zusätzlich einen exklusiven "Perry Rhodan"-Comic vor, der sich hauptsächlich an eine jugendliche Zielgruppe richtet. Dem Heft beigelegt ist darüber hinaus das "Perry Rhodan"-Hörspiel "Ich, Rhodans Mörder", basierend auf einem Roman des viel zu früh verstorbenen William Voltz - also einer Handlung aus der klassischen Zeit des Perryversums.

Das Sonderheft umfasst 108 Seiten - davon sind die acht Seiten Comic als vierfarbige Beilage eingeheftet. Es erscheint in einer Sonderauflage, eingeschweißt in eine Klarsichthülle, und kostet 3,50 Euro.

Informationen zum Thema:
http://www.perry-rhodan.net


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http://www.corona-magazine.de/forum

Ausstellung "Yoda, Spock & Co. - Science-Fiction gestern, heute, morgen" in Burgdorf eröffnet
von Corona Magazine, Quelle: STCH-Team

Am 26.09.2004 wurde um 11 Uhr erfolgreich die Ausstellung des Star Trek Club Hannover "Yoda, Spock & Co. - Science-Fiction gestern, heute und morgen" im Stadtmuseum Burgdorf eröffnet.

Die zahlreichen Besucher am ersten Ausstellungstag haben mit Begeisterung bestätigt, dass die Ausstellung ein voller Erfolg für die Burgdorfer sein wird.

An dieser Stelle soll auf die Ausstellung aufmerksam gemacht und auch gleichzeitig auf "Special Events" hingewiesen werden:

Samstag, 9. Oktober 2004: Spielfilmnacht: Star Trek VIII, Galaxy Quest, Star Wars III (Die Rückkehr der Jedi-Ritter)
Samstag, 16. Oktober 2004: Captain Future Special-Event - Wir zeigen Episoden der Kultserie
Samstag, 23. Oktober 2004: Stargate Video-Nacht - Wir zeigen Episoden der Serie Stargate SG-1

Alle Events beginnen jeweils im 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um Voranmeldung per Mail unter ausstellung@stch.de wird gebeten.

Das Stadtmuseum Burgdorf ist Samstag und Sonntag von 14-17 Uhr geöffnet. Die Ausstellung ist noch bis 30. Oktober zu besichtigen.

Mehr zur Ausstellung im Internet unter http://ausstellung.stch.de

Auf euren Besuch freut sich das Star-Trek-Club-Hannover-(STCH)-Team!

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Star Wars - Episode IV-VI: Die neuen Film-Hörspiele auf CD/MC
von Corona Magazine mit Material von Universal Stratetic Marketing

Die phantastischste Film-Trilogie aller Zeiten kommt nun als völlig neue und aufwendig inszenierte Hörspiel-Adaption auf den Markt. Ob "Krieg der Sterne: Eine neue Hoffnung", "Das Imperium schlägt zurück" oder "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" - nie zuvor klangen die Klassiker aus den Jahren 1977-1983, die die gesamte Welt des Kinos revolutionierten, besser!

Der Sound wurde von Lucasfilm digital überarbeitet und aufwendig abgemischt, und für die Hörspiele haben Universal Music und WortArt die erfolgreichsten Profis aus dem Bereich Hörspiel verpflichtet. So konnte als Erzähler eine der markantesten und beliebtesten deutschen Stimmen gewonnen werden: Joachim Kerzel, bekannt aus vielen Hörspiel- und Hörbuch-Produktionen und als Synchronsprecher vieler Hollywood-Größen wie Jack Nicholsen oder Dustin Hoffmann.

Mitreißend und ergreifend führt er den Hörer durch die unglaublichen Abenteuer von Luke Skywalker und seinen Freunden - und das unter der Regie von Hörspiel-As Oliver Döring, dem Macher der erfolgreichen neuen John Sinclair-Hörspiele. In einer atemberaubenden Abmischung bindet er die Erzählpassagen in den Originalton der Filme ein und erlaubt es jedem Fan sofort, in das einmalige "Star Wars"-Feeling einzutauchen.

Extrem rares Bildmaterial und bisher unveröffentlichte Fotos, zusammengefasst in einem luxuriösen,12-seitigen Booklet, runden dieses großartige Fan-Item ab - ein "Must-Have" für jeden "Star Wars"-Fan.

Möge die Macht mit dir sein!

Informationen zum Thema:
http://www.corona-magazine.de/aktuell/hoerprobe-sw-ep4.mp3 - Hörprobe zu "Star Wars: Episode 4"
http://www.corona-magazine.de/aktuell/hoerprobe-sw-ep5.mp3 - Hörprobe zu "Star Wars: Episode 5"
http://www.corona-magazine.de/aktuell/hoerprobe-sw-ep6.mp3 - Hörprobe zu "Star Wars: Episode 6"

Laufzeit: Jede Episode mehr als 60 Min.
Label: Starbugs Stories (Universal Music)
Format: CD / MC - Stereo
Ausstattung / Extras: 12-seitiges Booklet


Shopping-Tipps zum Thema:
"Krieg der Sterne - Eine Neue Hoffnung, Episode 4" - Hörspiel zum Preis von 7,99 EUR
"Krieg der Sterne - Das Imperium schlägt zurück, Episode 5" - Hörspiel zum Preis von 9,99 EUR
"Krieg der Sterne - Die Rückkehr der Jedi-Ritter, Episode 6" - Hörspiel zum Preis von 7,99 EUR

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11. Gamer's Log
von Roland Austinat

Drei Monate Urlaub? Nicht ganz der Verfasser dieser Zeilen meldet sich mit diesem Gamer's Log nach einem erfolgreich überstandenen Umzug aus San Francisco.

Meine Erkenntnis nach zwölf Wochen Westküste: Lebensmittel sind deutlich teurer und das Fernsehprogramm ist deutlich schlechter als in Deutschland - zudem haben "Enterprise", "Alias" und "Smallville" mindestens eine Staffel übersprungen, die es zumindest teilweise auf DVD gibt. Dafür spielen Captain Kirk, Constable Odo und das frühere Lara-Croft-Modell Rhona Mitra in einer Anwaltsserie. Oh, und "Lost", die neueste Mystery-Serie von "Alias"-Schöpfer J. J. Abrams ist wirklich gut. Dazu mehr in einer späteren Corona-Ausgabe, denn bislang sind erst zwei Folgen gelaufen. Teri "Lois Lane" Hatcher ist derweil als verstrahlte allein erziehende Mutter in der morbid-komischen Serie "Desperate Housewifes" zu sehen. Die hat allerdings weder etwas mit Fantasy noch mit Science-Fiction zu tun. Empfehlenswert ist sie dennoch.

Richtig, Sie wollten etwas über Videospiele wissen. Momentan laufen die Vorbereitungen auf das Weihnachtsgeschäft auf Hochtouren. Nintendo veröffentlicht hier am 21. November sein neues Handheld-System Nintendo DS, das mit zwei Bildschirmen und Wireless-Gaming-Möglichkeiten aufwartet. Sehe ich mir diese Woche in Seattle an, denn es soll auch noch in Deutschland in diesem Jahr erscheinen. Außerdem findet in San Francisco in dieser Woche das Finale der World Cyber Games statt, quasi die Olympiade der PC- und Videospiele mit Mannschaften aus über 60 Ländern, die sich in Renn-, Sport-, Action- und Strategiespielen messen. Sehe ich mir auch an.

Und während Sony mit einer radikal verkleinerten PlayStation2 und den Hits "Gran Turismo 4", "Metal Gear Solid 3" und "GTA San Andreas" gleich vier absolut heiße Eisen im Feuer hat, verlässt sich Microsoft auf "Halo 2", das ebenfalls noch vor Weihnachten erscheint. Zeit wird's. Derweil sorgt bei Nintendo das Rollenspiel "Paper Mario 2" und ein Conga-Trommel-Controller samt Reaktionsspiel "Donkey Konga" für Partystimmung - mal sehen, ob die Kassen gleichermaßen musikalisch klingeln. Oh, und Sonys Taschenspielertrick PSP soll übrigens noch in diesem Jahr erscheinen, auch, wenn es noch keinen Termin dafür gibt.

PC-Spieler freuen sich auf "Half-Life 2", in der unser Planet von allerlei Außerirdischen heimgesucht wird, unter anderem von langbeinigen Ungetümen, die dem "Krieg der Welten" oder den "Dreibeinigen Herrschern" entsprungen sein könnten. Viele andere Action-Titel zieht es hingegen in die Vergangenheit. Schwer populär: der Vietnam-Krieg. Allerdings auch weder Fantasy noch Science-Fiction.

Was spielt ein US-Korrespondent in diesen Tagen? "Metroid Prime" für den GameCube, endlich, die beiden "Golden Sun"-Rollenspiele für den GameBoy Advance - und erschreckend viel "World of WarCraft". Blizzards Online-Rollenspiel im Universum der gleichnamigen Strategiespielreihe macht erschreckend viel Spaß - und süchtig. Und das schon im geschlossenen Beta-Test, das eigentliche Spiel kommt erst zum Jahresende in die Läden. Fast zu dumm, dass ich dienstlich gerade etliche Stunden in "Final Fantasy 11" verbringen "muss", dem ersten Online-Ableger der immens erfolgreichen japanischen Rollenspielserie. Ist zwei Jahre alt, wurde für die PlayStation2 entwickelt, sieht nicht mehr supertaufrisch aus und macht erst mit einem PlayStation2-Controller so richtig Spaß, der über einen USB-Adapter an den PC angeschlossen wird. Aber Spaß macht es. Und dann kommt Ende dieses Monats auch noch "Jump to Lightspeed", die offizielle Weltraum-Action-Erweiterung von "Star Wars Galaxies". Noch ein Online-Rollenspiel, Hilfe - eigentlich hatte ich gehofft, hier mal diverse Offline-Titel mit einem Anfang und einem Ende nachholen zu können.

Also: Es gibt viel zu tun - spielen wir es an!

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http://www.corona-magazine.de/forum

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12. DVD-Vorschau
(Neuerscheinungen im Oktober 2004)

Nightwatch

Erscheinungsdatum: 5. Oktober 2004
Spieldauer: 103 Minuten
Technische Daten: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround, Dolby Digital 5.1); Bildformat: 16:9, 1.85:1; Dolby, Surround Sound, PAL
Featurettes: Audiokommentar von Ole Bornedal, Making Of, Trailer

Der Student Martin gerät selbst in Gefahr, als er nachts in der Pathologie-Abteilung eines Krankenhauses jobbt, wo regelmäßig die Leichen eines Serienkillers eingeliefert werden. Hervorragender, komischer Gruselthriller aus dänischer Produktion.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Nightwatch" - DVD zum Preis von 10,99 EUR

Deep Impact (Special Edition)

Erscheinungsdatum: 7. Oktober 2004
Spieldauer: 116 Minuten
Technische Daten: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1); Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch; Dolby, Special Edition, Surround Sound, PAL
Featurettes: Audiokommentar mit Regisseurin Mimi Leder und Special Effects Supervisor Scott Farrar; Kurz-Feature 'Das Ende naht'; Making of; Kurz-Feature 'Das Ende der Welt'; Kurz-Feature 'Das perferkte Verkehrschaos'; Fotogalerie

Das "andere 'Armageddon'": Ein gigantischer Komet bedroht die Erde. Die Menschen müssen sich auf ihr baldiges Ende vorbereiten, sollte eine Mission ins All scheitern. Schön-schmalzige Soap-Opera und Asteroiden-Schocker mit tricktechnisch perfekt inszenierter Katstrophe in einem.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Deep Impact (Special Edition)" - DVD zum Preis von 19,99 EUR

The Day After Tomorrow (Special Edition)

Erscheinungsdatum: 7. Oktober 2004
Spieldauer: 119 Minuten
Technische Daten: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1); Untertitel: Deutsch, Englisch, Tschechisch; Dolby, DTS Surround Sound, Special Edition, Surround Sound
Featurettes: Über 3 Stunden Bonusmaterial: Exklusives Interview mit Roland Emmerich, Dokumentation "Alien vs. Predator: Effects Behind The Scenes", 2 Audio-Kommentare, 10 unveröffentlichte Szenen, 8 Featurettes, 2 Audio-Tracks

Roland Emmerichs Katastrophenfilm über eine Welt, die von Fluten, Stürmen und einer neuen Eiszeit heimgesucht wird: Überragende Special-Effects mit einer leichten Prise politischer Kritik - diese umfangreich ausgestattete Special Edition ist für jeden Genre-Fan ein Muss.

Shopping-Tipps zum Thema:
"The Day After Tomorrow (Special Edition)" - DVD zum Preis von 24,99 EUR

Stargate Kommando SG-1 - Season 7

Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2004
Spieldauer: 930 Minuten
Technische Daten: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1, Spanisch DD 5.1; Untertitel: Dt. f. Hörg., Engl. f. Hörg., Finnisch; Bild: 16:9
Div. Audiokommentare zu den einzelnen Episoden von Regisseuren, Produzenten, Darstellern, Die SG-1 Regisseure, "SG-1 - Beyond The Gate" , Vorschau auf die Spinoff-Serie "Stargate Atlantis", Produktionsdesign, Bildergalerie, Behind the Scenes, Fanclub Spot

Auch im siebten Jahr öffnet sich das Stargate wieder. Mit Sicherheit erlebt das Team um Colonel O'Neill auch in diesen Folgen wieder zahlreiche Abenteuer. Für nähere Informationen fragen Sie einfach unseren Redakteur und "Stargate Kommando SG-1"-Spezi Sebastian Peitsch.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Stargate Kommando SG-1 - Season 7 Box" - 6 DVDs zum Preis von 79,00 EUR

Dark Star - 30th Anniversary Jubiläums Edition

Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2004
Spieldauer: 82 Minuten
Technische Daten: Deutsch (Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0); AC-3, PAL
Featurettes: n/a

Vier Astronauten befinden sich auf zwanzigjähriger Dienstreise durchs Weltall und sprengen mittels selbständig denkender Atombomben aus der Umlaufbahn geratene Planeten, auf dass sie nicht den Verkehr behindern. Dass der Kommandant ihrer Mission seit Jahren tot und - was schwerer wiegt - der gesamte Toilettenpapiervorrat verbrannt ist, wäre ja noch zu verkraften, aber als eine der Atombomben ihre Existenz zu hinterfragen beginnt, spitzt sich die Situation unangenehm zu. - Ein Kult-Klassiker!

Informationen zum Thema:
http://www.kino.de


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"Dark Star - 30th Anniversary Jubiläums Edition" - DVD zum Preis von 19,99 EUR

Tremors - The Legacy Box

Erscheinungsdatum: 21. Oktober 2004
Spieldauer: 388 Minuten
Technische Daten: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch; Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch; PAL
Featurettes: Produktionsnotizen, Original Kinotrailer, Audiokommentar, Making of

Die Lagacy Box enthält alle vier Filme der Reihe: "Tremors - Im Land der Regenwürmer", "Tremors 2 - Die Rückkehr der Regenwürmer", "Tremors 3 - Die neue Brut" sowie "Tremors 4 - Wie alles begann".

Shopping-Tipps zum Thema:
"Tremors - The Legacy Box" - DVDBox zum Preis von 35,99 EUR

The Lost Boys (Special Edition)

Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2004
Spieldauer: 93 Minuten
Technische Daten: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1); Untertitel: Deutsch, Englisch, Dänisch; Dolby, Special Edition, Surround Sound, PAL
Featurettes: Audiokommentar: Multi-Angle-Video mit Original-Kommentar von Corey Haim, Corey Feldman & Jamison NewLander; Dokumentationen: Eine Retrospektive/In der Höhle der Vampire / Die Rückkehr von Sam und den Gebrüdern Frog; Produktionsnotizen: Die Verwandlung: das Make-Up der Untoten von Greg Cannom

Eine Viererbande junger Punk-Vampire terrorisiert das Küstenstädtchen Santa Clara. Michael Emerson, der sich für Star, die Freundin von David, dem Obervampir, interessiert, wird in die Bande aufgenommen. Nachdem er Blut getrunken hat, wird er ebenfalls zum Nachtgeschöpf ...

Shopping-Tipps zum Thema:
"The Lost Boys (Special Edition)" - 2 DVDs zum Preis von 17,99 EUR

Timeline - Bald wirst du Geschichte sein

Erscheinungsdatum: 3. November 2004
Spieldauer:
Technische Daten: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1); Untertitel: Deutsch; Bildformat: 16:9, 2.35:1; Dolby, DTS Surround Sound, Surround Sound, PAL
Featurettes: Featurette, Interviews, Deutscher und US-Kinotrailer, Informationen zu Cast & Crew, Bildergalerie, Bebilderte Produktionsnotizen, Trailer

Aufwändiges Science-Fiction-Zeitreiseabenteuer nach Michael Crichton über eine Gruppe von Studenten, die im Mittelalter der Ritterkriege stecken bleibt. Kurzweilige Unterhaltung.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Timeline - Bald wirst du Geschichte sein" - DVD zum Preis von 14,99 EUR

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13. conBEAT
Galileo 7: 2005 wieder in Neuss.

Die Veranstalter der Galileo 7 Con, welche am vergangenen Wochenende unter dem Titel "Galileo 7 - Family Matters" im Swissotel in Neuss ihre Pforten öffnete, gaben jetzt schon den Termin für das nächste Event im nächsten Jahr bekannt.

Die neunte Galileo 7 Con mit dem Namen "Galileo 7 - After Eight" findet vom 30. September bis zum 02. Oktober 2005 statt. Auch im nächsten Jahr wird der "Außenposten" wieder im Swissotel in Neuss eingerichtet.

Informationen zum Thema:
http://www.galileo7.de - Die offizielle Con-Seite

RingCon 2004: Überblick der Autogrammstunden.

Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen gibt es auf der RingCon 2004 viele Autogramme umsonst, für ein paar muss man eine Gebühr bezahlen. Es gibt die offizielle Autogrammstunde (Samstag und Sonntag) sowie die ständige Autogrammstunde, die im 1. Stock läuft. Bei der ständigen Autogrammstunde verkaufen die Stars ihre Fotos und Autogramme.

Wochenendkarten:
Nur Wochenendkarten berechtigen zur kostenlosen Teilnahme an der offiziellen Autogrammstunde, bei der voraussichtlich sitzen werden:
:: Jorn und Jarl Benzon
:: Paul Norell
:: Craig Parker
:: Mark Ferguson
:: Thomas Robins
:: Lawrence Makoare

Tageskarten:
Tageskarten können nicht kostenlos an der offiziellen Autogrammstunde teilnehmen. Allerdings können sie von John Noble und Billy Boyd ein Autogramm gegen Gebühr holen sowie in der ständigen Autogrammstunde im 1. Stock sich gegen Gebühr Autogramme holen.

Ständige Autogrammstunde:
Dort sitzen viele Stars auch noch zusätzlich und geben gegen Gebühr Autogramme (wie auch Sandro Kopp).

Die RingCon 2004 findet vom 29. bis 31. Oktober im Bonner Maritim Hotel statt.

Informationen zum Thema:
http://www.ringcon.de - Die offizielle Con-Seite

An Evening With Dean Haglund ABGESAGT!

Das Event "An Evening With Dean Haglund" am 8. Oktober 2004 in München wurde leider abgesagt. Genauere Informationen und Hintergründe wurden allerdings nicht genannt.

Informationen zum Thema:
http://www.fkm-events.com - Die offizielle FKM-Events-Seite

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14. Filmkritik: Resident Evil - Apocalypse
von Sebastian Peitsch

Nicht wenige werden nach dem Rating-Report des letzten Corona mit Neugierde das lokale Filmtheater aufgesucht haben. "Apocalypse" steht schon auf der Kinokarte, und selbige bekommt der deutsche Zuschauer auch geliefert. Wenn auch nicht ganz so wie erwartet.

Grundsätzlich bietet der Film alles, was man sich nur wünschen könnte: zwei knackige Schönheiten, die eine (Milla Jovovich) zuständig für Oben-ohne-Szenen im Netzhemd, die andere (Sophie Vavasseur) für den C-Cup im Tube-Top. Dazu ein hilfloses Kind, ein gevievter Forscher, ein witzelnder Schwarzer sowie einige knallharte und um sich schießende Söldner - alle zusammen im Kampf gegen jede Menge Zombies, Dobermänner und das fiese neue Boss-Monster Nemesis.

So kracht es denn 94 Minuten lang an allen Ecken, und von der Handgranate über die Gatling-Gun bis zur 5-Kilotonnen-Atombombe findet so ziemlich alles erdenkliche Gerät seinen Einsatz. Popcorn-Kino par excellence würde man meinen.

Leider aber bescherte uns die Produktionsfirma Deutsche Constantin mit Thomas Kretschmann als Oberbösewicht Major Cain einen Schauspieler, der mit weniger schauspielerischem Talent und Ausdruck gesegnet ist als die Handpuppen in der Muppet-Show.

Am schlimmsten jedoch: wo in der englischen Originalversion der deutsche Akzent, die Farblosigkeit der Stimme und das offensichtlich mangelnde schauspielerische Talent von Kretschmann für den US-Cineasten noch charmant als Anlehnung an Arnold Schwarzenegger durchgehen kann, vermiest es jedem deutschen Zuschauer eindeutig den gesamten Film. Denn zu allem Überfluss synchronisierte sich Kretschmann scheinbar selbst und legte dabei noch weniger Fleiß an den Tag als am Set. Im Studio noch blasser, noch ausdrucksloser und noch unbeteiligter als am Set ist die deutsche Tonspur eine Qual. Ein Untergang, wie man ihn sich nicht gewünscht hätte.

Zusammen mit der bereits aus dem ersten Teil bekannten, ebenfalls recht blassen Synchronstimme für Milla Jovovich und den zum Teil sehr langen Sprechszenen ist der deutsche Kinobesucher dann alsbald nicht mehr in der Lage, noch ein gutes Haar am Film zu lassen, und das oftmals zu Unrecht.

Denn an sich ist "Resident Evil: Apocalypse" gut gemacht. Die Story ist bereits aus den PS2-Spielen hinlänglich bekannt und hat dort funktioniert, wie auch im ersten Kinofilm. Bis auf den etwas deplatziert wirkenden Afro-Amerikaner L. J. wirkt die Handlung für einen Actionfilm stimmig. Auch und gerade die technischen Aspekte sind bis auf ein paar hektisch geschnittene Martial-Arts-Szenen gut umgesetzt. Die Explosionen sind filigran und es gibt die ein oder andere Szene, die man so bisher noch nicht in einem Film gesehen hat. Dies ist keine Überraschung, da Regisseur Alexander Witt in der Vergangenheit als Second Unit Director bei Filmen wie "xXx" oder "Black Hawk Down" für viele der Actionszenen verantwortlich zeichnete.

Dass bei der deutschen Uraufführung die Zuschauer der anwesenden Milla Jovovich noch während des Films mit spontanem Beifall huldigten, kann man wohl daran fest machen, dass zu ihren Ehren der Film im Originalton zu sehen war. Jeder deutsche Zuschauer wird die Premierengäste um dieses Erlebnis beneiden - auch ohne die schöne Milla.

Fazit: hier wäre eindeutig mehr drin gewesen und man möchte der Constantin-Film für die Zukunft ans Herz legen, offensichtlich von ihnen platzierte deutsche Darsteller besser auszuwählen. Oder ihnen wenigstens die Eigensynchronisation zu verweigern.

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15. Wissenschaft: Quarks und Gluonen
von Marcus Haas

Selbst Demokrit hat schon im 5. Jh. v. Chr. daran gedacht, dass die Materie aus winzigen elementaren Einheiten zusammengesetzt sein könnte. Aber erst 1911 stellte sich heraus, dass auch diese Atome nicht so elementar waren, wie man gehofft hatte. Rutherford konnte in seinen Experimenten beweisen, dass sich die Atome aus noch kleineren Einheiten zusammensetzen, dem Atomkern und den Elektronen, welche die Hülle darstellen, und dass 99% des Atoms schlicht leer sind.

Doch auch damit war man noch nicht bei den Grundbausteinen der Materie angelangt, auf der Suche nach einer systematischen Beschreibung nicht nur der bekannten Materie, sondern auch von kosmischen Exoten und Beschleunigerexperimenten. Das war in den 1950ern. In dieser Zeit machte sich Murray Gell-Mann daran diesen Teilchenzoo zu charakterisieren und zu ordnen. Bald merkte Gell-Mann, dass sich die Teilchen zu acht Familien zusammenfassen ließen, und stellte fest, dass sich alle Teilchensorten erklären ließen, wenn man annahm, dass sie aus jeweils drei noch kleineren Bausteinen zusammengesetzt waren. Er nannte sie Quarks, nach den mindestens ebenso seltsamen Brüdern aus James Joyce Roman "Finnegan's Wake". Diese Quarks sollten gedrittelte Elementarladungen - die Ladung eines Elektrons - tragen, was zunächst unmöglich schien, bis 1974 das erste Quark entdeckt wurde.
So unterscheidet man heute im wesentlichen drei Klassen von Teilchen: Leptonen, Mesonen und Baryonen. Zu den Leptonen gehören die Elektronen und ihre schweren Geschwister die Myonen. Die Mesonen zerfallen sehr schnell in Elektronen, Positronen, Neutrinos und Photonen - die nicht zum genannten Teilchenzoo gezählt werden. Die von uns beobachtete Materie besteht aus den Baryonen, zu denen Protonen und Neutronen gehören.
Während die Leptonen elementar sind und sich nach derzeitigem Stand der Forschung nicht weiter zerlegen lassen, bestehen Mesonen aus zwei Quarks - genauer einem Quark und seinem Antiquark. Baryonen bestehen aus drei Quarks.

Da Baryonen immer aus drei Quarks bestehen, aber entweder neutral sind wie das Neutron oder elektrisch geladen wie das Proton, muss die Quarkladung gedrittelt sein. Das so genannte "up"-quark (u) hat demnach eine Ladung von +2/3 und das "down"-quark (d) -1/3. Das Neutron setzt sich demnach aus zwei u und einem d zusammen (uud), während das Proton aus zwei d und einem u besteht (udd).
Dieses u und d nennt man den Geschmack des Quarks. Neben "up" und "down" kennt man inzwischen noch vier weitere schwere Quarks, die aber nur in exotischer Materie zu finden sind, z. B. in kosmischer Strahlung oder in Beschleunigerexperimenten. Diese Quarks haben die Geschmacksladungen - auch Flavor genannt - von Charm, Strange sowie Top und Bottom jeweils mit den Ladungen +2/3 und -1/3.
Leider kann man diese Quarks niemals einzeln beobachten, was ein Glück ist, da andere als Elementarladungen nicht auftreten dürfen, aber es bleibt die Frage offen, warum das so ist.
Um dies zu erklären, muss man eine weitere Eigenschaft der Quarks heranziehen, die Farbladung. Diese Ladung - nicht zu verwechseln mit dem, was wir als Farbe kennen, mathematisch sind es die Richtungen von Vektoren - besagt, dass Quarks eine von drei Farbladungen tragen können - rot, grün und blau - und alle beobachtete Materie weiß ist. Wer sich mit Farben auskennt, wird sehen, dass man dies erreichen kann wenn man rot, grün und blau mischt oder eine Farbe mit ihrer Antifarbe kombiniert - z. B. rot mit antirot.

Mesonen bestehen demnach aus einem Quark und dem entsprechenden Antiquark, das auch die Antifarbladung trägt. Und die Baryonen setzen sich immer aus jeweils einem Vertreter jeder Farbladung zusammen - Antibaryonen entsprechend aus den Antifarben, man nennt das ein Farbsingulett.

Die Einführung der Farbladung war erforderlich, um in der Theorie nachvollziehen zu können, wie das sog. π-Meson zerfällt, es hatte sich nämlich herausgestellt, dass die Theorie vor der Einführung der "Farbeigenschaft" einen um den Faktor 9 zu langsamen Zerfall des Mesons vorhersagte. Erst als man sich die Farbladung ausdachte, passten Modell und Wirklichkeit wieder zusammen.
Aber die Farbladung hat noch einen weiteren bedeutenden Fortschritt ermöglicht. Durch sie konnte eine Theorie der starken Wechselwirkung aufgestellt werden, die beschreibt, was den Atomkern trotz der Abstoßungskräfte durch die positiv geladenen Protonen zusammenhält - die Quantenchromodynamik (QCD).
Kräfte werden, wenn man der Quantenmechanik folgt, durch virtuelle Teilchen übertragen - bei elektromagnetischen Wechselwirkungen sind dies virtuelle Photonen. Analog zu diesem Prinzip führt man auch in der QCD virtuelle Teilchen ein, welche mit der Farbladung der Quarks wechselwirken. Diese Überträger der Wechselwirkung nennt man Gluonen - nach dem engl. glue = Kleber.
Aber der Zusammenhang zwischen dem Quark und den Gluonen ist etwas komplizierter als bei Elektron und Photon, denn während das Elektron immer ein Elektron bleibt und sich seine Ladung nicht ändert, verändert das Gluon die Farbladung des Quarks.
Aus diesem Grund muss es mehr als ein Gluon geben, dass jeweils eine Farbe in eine andere umwandeln kann, und es gibt ein rot-blaues Gluon, das bei der Wechselwirkung eines roten mit einem blauen Quark ein blaues und ein rotes macht. Dieser Umstand führt aber auch dazu, dass die Gluonen sich gegenseitig beeinflussen und ein rot-blaues Gluon kann mit einem blau-grünen und einem grün-blauen in Wechselwirkung treten. Im Gegensatz dazu können sich die Photonen in der Elektrodynamik nicht beeinflussen, weil sie elektrisch neutral sind.

Um zu verstehen, wie dieser Umstand dazu führt, dass Quarks niemals alleine zu beobachten sind, müssen wir noch einen Augenblick beim Elektron bleiben. Im Vakuum können auf Grund der Heisenberg'schen Unschärferelation Elektron-Positronpaare entstehen, wenn sie sich kurzzeitig die dafür benötigte Energie borgen. In der Regel vernichtet sich das Paar sofort wieder, was nur verhindert werden kann, wenn man die nötige Energie von außen zuführt - daneben gibt es auch noch die virtuellen Photonen, die aber keine Rolle spielen, weil sie nicht untereinander wechselwirken.
Setzt man nun ein nacktes Elektron ins Vakuum, so kommt es zur Vakuumpolarisation, d. h. virtuelle Positronen werden von ihm angezogen und virtuelle Elektronen abgestoßen, die effektive Ladung verringert sich damit ein wenig - in Experimenten findet man deshalb bei extrem kleinen Entfernungen (etwa 10-11 cm) eine Abweichung vom Coulombgesetz.

Ganz analog können auch Quarks spontan entstehen und vergehen. Setzt man nun ein nacktes Quark ins Vakuum, so zieht es virtuelle Antiquarks an und polarisiert ebenfalls das Vakuum, aber es beeinflusst nicht nur die virtuellen Photonen, sondern auch die Gluonen. Betrachtet man diesen Effekt im Rahmen der QCD, stellt man fest, dass die effektive Farbladung durch den Einfluss der virtuellen Gluonen nicht verringert, sondern vergrößert wird. Die Wirkung unseres nackten Quarks auf die Umgebung vergrößert sich demnach explosionsartig und unaufhaltsam.

Es gibt nur eine Möglichkeit dieses Dilemma zu umgehen: Farbladungen dürfen niemals einzeln auftauchen, es muss sich immer um Farbsinguletts - weiße Objekte - handeln.
Theoretische und experimentelle Hinweise deuten darauf hin, dass diese permanente Bindung der Quarks - auch Quark Confinement genannt - immer gültig ist.

Informationen zum Thema:
http://nobelprize.org/physics/laureates/2004/ - The Nobel Prize in Physics 2004
http://www.pbs.org - A Science Odyssey: People and Discoveries: Murray Gell-Mann
http://www2.slac.stanford.edu - Theory: Quarks
http://qgp.uni-muenster.de - Starke Wechselwirkung und das Quark-Gluon-Plasma


Shopping-Tipps zum Thema:
"Harald Fritzsch: Quarks - Urstoff unserer Welt" - Taschenbuch zum Preis von 9,90 EUR


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16. Leseprobe: Star Trek - Sternennacht von William Shatner
von Corona Magazine. Mit freundlicher Genehmigung des Heyne-Verlags, München.

Inhaltsangabe:
Nach dem vereitelten Angriff des Klons Shinzon auf die Erde (Star Trek: Nemesis) herrscht Chaos im romulanischen Reich. Botschafter Spock glaubt, dies sei der geeignete Hintergrund, um die Wiedervereinigung zwischen Vulkaniern und Romulanern voranzubringen. Als er jedoch in einem Stadion auf Romulus einem Bombenattentat zum Opfer fällt, ist Starfleet entschlossen, Spocks Mörder ausfindig zu machen. Und wer wäre für solch eine Mission besser geeignet als James T. Kirk, ehemaliger Captain der Enterprise und Spock engster Vertrauter. Doch Starfleet verfolgt noch andere Pläne, die man vor Kirk verheimlicht. Admiral Janeway und Jean-Luc Picard fällt es nicht leicht, den altgedienten Captain zu hintergehen. Aber der galaktische Frieden ist in Gefahr, und das Leben von Milliarden intelligenter Wesen steht auf dem Spiel ...

Prolog

Das Galileo-Gambit
Primedian, Romulus,
Sternzeit 57465.6

Spock erinnerte sich an Hitze.
Er erinnerte sich an das Zittern des Shuttles, an die letzten verzweifelten Schläge eines sterbenden Herzens. Seines eigenen Herzens wie er jetzt wusste.
Es starb.
Wie alles Organische einmal sterben musste.
Obwohl Logik das Ende so oft verhindert hatte. Obwohl Schicksal, Glück und James T. Kirk so oft in den Fluss von Ursache und Wirkung eingegriffen hatten. Alles musste einmal sterben; das war unvermeidlich.
Vulkanier bildeten da keine Ausnahme.
"Botschafter?"
Spock öffnete die Augen, beendete die Meditation.
Das einzige Licht im Passagierabteil des Bodentransporters kam vom langsamen grünen Flackern der Straßenlampen, aber trotzdem sah er die Sorge in Marintas Gesicht. Romulaner waren in dieser Hinsicht so frei. Es gab wahrhaftig viel, das diese verlorenen Kinder ihre vulkanischen Vorfahren lehren konnten.
Spock konzentrierte seine Gedanken auf die Chance - auf seine letzte Chance, den Übergang zu ermöglichen.
Wiedervereinigung.
Nur das spielte für ihn jetzt noch eine Rolle.
"Wir sind fast da", sagte Marinta.
Spock wusste, dass sie etwas anderes meinte.
"Es geht mir gut", versicherte er ihr.
Marinta lächelte. "Das glaube ich Ihnen nicht."
Spock wölbte eine Braue und sah die junge Frau an, mit der er seit fast einem halben Standardjahr zusammenarbeitete, seit den dunklen Tagen der Verwirrung, die Shinzons Staatsstreich gefolgt waren, seit der Ermordung fast aller Mitglieder des romulanischen Senats. Es gab keinen Grund für ihn, Marintas Loyalität gegenüber der Wiedervereinigung von Vulkaniern und Romulanern nach mehr als 2000 Jahren bitterer Entfremdung in Frage zu stellen. Aber sie zeigte nur selten den Respekt, der ihm als vulkanischem Botschafter gebührte. Und es war gerade diese erfrischende Freiheit von Formalitäten, die er so sehr an ihr schätzte.
Nach mehr als anderthalb Jahrhunderten im schützenden Umhang absoluter Logik und emotionaler Selbstbeherrschung sehnte sich Spock nach Freiheit.
Diese Sehnsucht trieb ihn jetzt an. Der Krieg zwischen seinen beiden Hälften, der menschlichen und vulkanischen, hatte ihn einst dominiert, bis es ihm schließlich gelungen war, sein eigenes, einzigartiges Gleichgewicht zu finden. Doch der gleiche Konflikt zwischen Vulkaniern und Romulanern dauerte an, nur in einem anderen Maßstab.
Spocks persönlicher Kampf war vor Jahrzehnten zu Ende gegangen, als V'Ger Anspruch auf die Erde erhoben hatte, aber die Narben jenes Sieges würden ihm für immer bleiben.
Jetzt wollte - musste - er den gleichen Frieden der Anerkennung seinem auserwählten Volk bringen. Die gleiche Freiheit.
Bevor er starb.
"Sie haben sich für das Richtige entschieden", sagte Marinta leise, als spürte sie Spocks Gedanken. Was sich nicht ganz ausschließen ließ, denn immerhin war sie Romulanerin. Die vulkanischen telepathischen Fähigkeiten waren auch in der romulanischen und remanischen DNS codiert und blieben nicht immer nur latent.
"Das steht außer Frage."
"Ich fühle Ihren Zweifel."
"Es ist kein Zweifel, sondern Reue", erwiderte Spock, und damit überraschte er sich selbst.
Spock blickte durch die dunklen Fenster des Transporters und beobachtete, wie die alten Straßen von Primedian vorbei glitten: roh behauene Steine, schwarz wie das Weltall, überzogen von einer jahrhundertealten Schicht aus urbanem Ruß. Und in den Schattenzonen zwischen Lachen aus mattem grünen Licht, das sich in den dunklen Fenstern des Transporters widerspiegelte, sah Spock die Gesichter der Toten.
Lieutenant Latimer, von einem Speer durchbohrt.
Lieutenant Gaetano, von fremden Händen zermalmt.
Beide tot und auf Taurus II vergraben.
Und er trug die Verantwortung dafür.
"Es gibt nichts zu bereuen", sagte Marinta.
Spock sah sie an. "Und doch ist die Reue da."
In Marintas dunklen Augen blitzte es kurz. "Ich muss darauf hinweisen, dass eine solche Reaktion nicht logisch ist, Botschafter."
Doch Spock bemerkte das Lächeln, das Marinta zu verbergen versuchte, und er fügte ihm ein eigenes, unerwartetes Lächeln hinzu. Außer dieser Romulanerin kannte er niemanden - zumindest niemanden mit einem Alter von weniger als 150 Jahren -, der es gewagt hätte, sich mit ihm auf eine logische Debatte einzulassen. "Darum geht es nicht. Reue ist ein Gefühl. Logik spielt dabei keine Rolle."
"Ich dachte, Sie glauben, dass Logik an ... allem beteiligt ist."
"Die Worte 'Logik' und 'Glaube' erscheinen nicht oft im gleichen Satz."
"Was Sie jetzt vorhaben ...", sagte Marinta langsam. "Geht es auf Logik oder auf Glauben zurück?" Sie klang verwirrt, trotz der tapferen Herausforderung. Spock konnte es ihr nicht verdenken. Wenn er es seinen unterdrückten Emotionen gestattete, an die Oberfläche zu kommen, so würde er ebenso zögern wie Marinta.
Spock wahrte einen neutralen Gesichtsausdruck - seine faltige Miene wirkte wie in Stein gemeißelt. Doch mit den nächsten Worten drangen auch von Emotionen begleitete Erinnerungen durch die inneren Schilde.
"Ich hatte einmal das Kommando über eine Shuttle-Crew. Die Besatzung der Columbus. Unsere Mission: Die Erforschung eines quasarartigen Objekts. Wir waren sieben, als wir abstürzten. Nur fünf überlebten und kehrten zur Enterprise zurück."
Marinta traf eine rasche Schlussfolgerung. Ob mit Hilfe von Telepathie oder Intuition, das spielte keine Rolle - sie kannte die Wahrheit.
"Deshalb empfinden Sie Reue. Weil die beiden Besatzungsmitglieder ums Leben kamen."
"Ich war für sie verantwortlich. Es waren nicht die ersten beiden, die unter meinem Kommando starben, auch nicht die letzten. Aber ich erinnere mich besonders deutlich an sie."
"Warum? "
Spock sah wieder nach draußen. Der Transporter wurde langsamer. Wie ein nachlassender Herzschlag.
"Sie starben, während ich versuchte, meiner Aufgabe mit Logik gerecht zu werden. Erst als ich die Logik beiseite schob, konnten die anderen und ich überleben."
Erneut überraschte Spock sich selbst. Zwar hatte Dr. McCoy damals über die wahren Gründe hinter Spocks Entscheidung spekuliert, aber diesmal gab Spock sie zum ersten Mal offen zu.
Erstaunlicherweise verzichtete Marinta auf einen Kommentar oder eine Bewertung. Sie wartete darauf, dass der Vulkanier fortfuhr, aber Spock schwieg.
Der Transporter hielt an, und Spock spürte, wie das Gefährt langsam zu Boden sank, als die Räder eingezogen wurden. In dieser ältesten aller romulanischen Städte - die Planer der zentralen Straßen und Plätze hatten zu den ersten vulkanischen Verbannten gehört, die auf dieser Welt gelandet waren - gehörte alte Technik zur Tradition.
Spock raffte seinen Botschafterumhang zusammen. Er war leichter als der, den er normalerweise trug, denn diesmal hatte er auf den traditionellen Schmuck und die Silberstickereien seiner Robe verzichtet. Spock wollte sich nicht von seinen Vettern unterscheiden. Auf Grund der Nachwirkungen des Dominion-Krieges war ein großer Teil von Romulus noch immer verarmt. Shinzon und die Unterbrechung der staatlichen Dienstleistungen hatten die ernste Lage noch verschlimmert.
Er belohnte Marintas stille Geduld.
"Nach den Reparaturen geriet die Columbus in einen instabilen Orbit. Uns blieb bestenfalls eine Stunde, bevor wir erneut landen mussten. Ich beschloss, den ganzen Treibstoff auf einmal zu zünden. Nicht für eine Kursänderung oder Beschleunigung des Shuttles, sondern als Signal. Obgleich kaum Aussicht bestand, dass man es bemerken würde. Es sollte darauf hinweisen, dass die Columbus Gefahr lief, in wenigen Minuten zu verbrennen."
Erneut spürte Spock die Hitze jenes besonderen Moments, die Erschütterungen beim Flug durch die dichter werdende Atmosphäre. Er nahm den scharfen Geruch verschmorender Isolierungen war, als die Temperatur stieg. Er hörte die unausgesprochenen Vorwürfe der Besatzungsmitglieder und fühlte die Nähe des Todes.
"Aber ganz offensichtlich wurde das Signal entdeckt", sagte Marinta.
Spock atmete tief durch und verdrängte die Bilder der Vergangenheit. "Ja, man hat es entdeckt." Er beugte sich in seinem Sitz vor und wartete darauf, dass die Leibwächter draußen die Tür des gepanzerten Abteils öffneten. "Und jetzt schicke ich mich an, eine ähnliche Verzweiflungstat zu begehen und erneut gewissermaßen den ganzen Treibstoff auf einmal zu zünden." Er begegnete Marintas Blick. "Das ist nicht logisch. Aber ich glaube, dass es meine letzte beste Hoffnung ist."
"Unsere beste Hoffnung." Marinta bemühte sich nicht, ihr großes Lächeln zu verbergen.
Spock nickte. "Für unsere beiden Völker. Für ein Volk."
Es zischte leise, und dann öffnete sich zumindest die Tür.
Primedians Nachtluft war für die Jahreszeit ungewöhnlich kalt. Der modrige, vielschichtige Geruch des Alters strömte in das Abteil, und für einen unangenehmem Moment fühlte Spock sich so alt wie die verwitterten Häuserblocks und Straßen der Stadt.
Zwei private Leibwächter - Romulaner in grau-brauner, schlichter ziviler Kleidung - standen draußen. Ein grüner Ton lag auf ihren strengen Minen, denn das Licht einer Straßenlampe fiel direkt auf sie. Jeder Wächter hatte einen Microcommunicator in einem spitzen Ohr. Schmale Disruptorläufe in magnetischen Halftern waren an den Unterarmen befestigt, und der Stoff der Ärmel täuschte fast über ihre Konturen hinweg.
"Es wird Zeit", sagte Spock mehr zu sich selbst.
Marinta streckte die Hand aus, legte sie auf eine Falte des Umhangs und achtete darauf, nicht den Arm zu berühren. "Botschafter ..."
Spock sah sie an und wartete.
"Der Shuttle. Ich habe viele Berichte über Ihr Leben gelesen. Der Shuttle hieß nicht Columbus, sondern Galileo."
Trotz seiner großen Selbstkontrolle spürte Spock plötzlich einen Knoten in der Magengrube. Marinta hatte Recht. Wie konnte ich das vergessen? Bin ich so alt geworden?
"Natürlich", sagte er ruhig und schirmte alle seine Gedanken und Gefühle ab. Sie waren damals mit der Galileo unterwegs gewesen, nicht mit der Columbus. "Ich habe den falschen Namen genannt."
Wenn Marinta etwas von Spocks innerem Kampf ahnte, so ließ sie es sich nicht anmerken.
Sie zog nur die Hand vom Umhang zurück. "Ich ... warte hier auf Sie?"
"Das wäre am besten."
Spock trat aus dem Transporter in die Nacht, bereit für das, was jetzt geschehen musste.
Doch der Umstand, dass ihn sein Gedächtnis getrogen hatte, schuf Unruhe in seinem Inneren, weckte weitere Erinnerungen an Hitze, Rauch und ...
Er sah zwei Gestalten in einer Gasse. Tote Augen richteten einen anklagenden Blick auf ihn.
Latimer und Gaetano, beide in ihrer alten Uniform. Blutbefleckt.
Spocks Leibwächter sahen seine Reaktion, drehten sich um und zielten mit ihren Disruptoren auf die gegenüberliegende Straßenseite ...
In eine leere Gasse.
Wie Schlangen, die in ihren Bau zurückkehrten, verschwanden die Disruptoren wieder unter den Ärmeln.
"Haben Sie etwas gesehen, Botschafter?"
Spock antwortete, indem er mit wehenden Umhang zum privaten Eingang des großen Stadions ging.
Die Leibwächter folgten ihm mit langen Schritten.
Spocks Gebaren gab durch nichts zu erkennen, was er fühlte oder dachte.
Aber in seinem Inneren brannte Zweifel, und er spürte die ersten Anzeichen von etwas, das ein Mensch als Panik erkannt hätte.
Seine Entscheidung stand fest. Er konnte jetzt keinen anderen Weg mehr beschreiten - ebenso wenig war ein Shuttle in einem instabilen Orbit im Stande, den Sirenengesang der Schwerkraft zu entkommen.
Aber er hatte damals die Galileo kommentiert, nicht die Columbus.
Und während ihn die Fehler der Vergangenheit heimsuchten, fürchtete er die Fehler, die noch vor ihm lagen. Er fühlte bereits Reue in Hinsicht auf jene, die zu Schaden kommen mochten, weil das, was er jetzt tun musste, vielleicht falsch war.
Die Zweifel verdichteten sich hinter der Maske aus Zuversicht, als Spock das erste auf Romulus gebaute Stadion betrat, in dem dreitausend Romulaner darauf warteten, seine Botschaft des Friedens und der Versöhnung zu hören.
Doch es spielte keine Rolle, wie Spock empfand und wie er aussah.
Denn genau vierzehn Minuten später würden die dreitausend Romulaner sehen, wie Spock starb.

"Star Trek: Sternennacht" von William Shatner erscheint im November 2004 im Wilhelm Heyne Verlag.
Für weitere Informationen lesen Sie bitte unser Spotlight in dieser Ausgabe.


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17. Die Corona-Kurzgeschichte

Liebe Leserinnen und Leser des Corona Magazines,

es ist eine Zeitlang her, dass Uwe Sauerbrei uns mit einer seiner Geschichten über Erwin und seine Frau Hilde beglückt hat. Zu zahlreich sind die Einsendungen, die uns Woche für Woche erreichen, als dass wir uns hier auf die Seite eines bestimmten Autors hätten schlagen können und wollen. Aber - und das wird auch Uwe Sauerbrei bestätigen können - durch die qualitative Auslese macht es auch viel mehr Spaß! Die Auswahl als Corona-Kurzgeschichte (ehemals "Kurzgeschichte des Monats", bevor Sie, liebe Leser, uns mit Ihrem Hunger auf mehr dazu "zwangen", wieder auf einen Zwei Wochen-Rhythmus umzusteigen) ist inzwischen vielerorts eine Auszeichnung geworden, die viele Hobby-Autoren dazu bewegt, ihre Storys und Geschichten an kurzgeschichte@corona-magazine.de zu senden.
Sie finden übrigens 38 auf diese Weise ausgezeichnete Geschichten auch in der Anthologie "Schlag 13!" aus dem BeJot-Verlag, den Sie unter www.bejot.de finden und der in diesem Buch die Gewinnergeschichten des 1. Kurzgeschichtenwettbewerbs im damaligen Corona Newsletter veröffentlicht hat. "Schlag 13" schenkt dem Leser weitere Abenteuer mit Erwin und Hilde sowie viele weitere spannende Leseminuten!

In diesem Sinne: Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf!
Bleiben Sie uns gewogen!

Herzlichst
Mike Hillenbrand



Telefon
Uwe Sauerbrei

"Erwin, vergiss bitte nicht, Christin (das war ihre Tochter) Bescheid zu geben", hallte es durch Erwins im Alter etwas kahl gewordenen Kopf.
     Er hatte gerade den obligatorischen monatlichen Besuch bei seinen ehemaligen Kollegen im Amt beendet und konnte sich auch heute des Eindrucks nicht erwehren, dass seine Anwesenheit und insbesondere seine Ratschläge nicht uneingeschränkten Zuspruch fanden.
     Nun war er verzweifelt auf der Suche nach einer Telefonzelle, um den Wunsch seiner Frau Hilde nachzukommen. Kleine Schweißperlen hatten sich schon auf der glänzenden Stirn gebildet, als er aufatmend in der Mitte des Platzes etwas blitzendes Blinkendes entdeckte, dass eine recht große Ähnlichkeit mit einem Telefonhäuschen besaß. Mit gehetztem Blick vergewisserte er sich, dass sich niemand im Inneren befand, und zog die Tür hastig zu, um sogleich stirnrunzelnd die Abwesenheit jeglicher Telefontechnik festzustellen. "Diese Vandalen, jetzt stehlen sie schon die kompletten Geräte aus den Zellen", murmelte Erwin, als er von einer Stimme unterbrochen wurde. "Willkommen zum Auswahlkontest der Talentshow der Superstars! Zeig uns dein Können und schreite voran auf dem Weg zu Ruhm und Reichtum."
      "Wie bitte?" Erwin drehte den Kopf auf der Suche nach der Stimme "Ich wollte eigentlich nur telefonieren ..."
      "Für die Registrierung benötigen wir deinen Namen!"
      "Erwin Grasmücke, aber ich wollte nur ..."
      "Wo liegen deine Talente, möchtest du Model werden?"
      "Model, wer, ich? Na ja, in der Jugend habe ich mal als Modell bei einem Friseur ..." Er fuhr sich mit dem Taschentuch über den Schädel.
      "Bist du komödiantisch begabt?"
      "Ich verwahre mich gegen jegliche Anspielung, ich bin Beamter im Ruhestand."
      "Dann bleibt noch der Gesang?"
      "Ähem, ja, natürlich, einmal die Woche singe ich im Seniorenchor der Wohlfahrt." Für einen Augenblick hatte Erwin sein ursprüngliches Ansinnen vergessen.
      "Dürfen wir eine Probe bekommen? Such dir ein Lied deiner Wahl aus!"
     Mit leichtem Surren schaltete sich ein Monitor direkt vor Erwins Nase ein, auf dem einen Augenblick später sein eigenes Gesicht sowie drei kleine Zeichentrickgesichter mit der Überschrift ’Juroren’ erschien. Die Gesichter erinnerten ihn an Abbildungen aus der Zeitung, aber diesen Teil hatte er bisher immer recht schnell überblättert.
      "Wir warten!" Die animierten Figuren verzogen ihre Mienen zu einer ungeduldigen Grimasse.
      "Oh, Entschuldigung!"
     Erwin überlegte krampfhaft und schmetterte schließlich "Im Frühtau zu Berge ..." Schon nach der ersten Strophe brachte ihn ein schriller Klingelton aus dem Konzept. Verstimmt stoppte er im mitten im Refrain und griff nach dem Knauf, um dieses Etablissement zu verlassen, als die Stimmen sich wieder an ihn wandten.
      "Hört sich an wie eine stumpfe Kreissäge, hat aber Kultpotential", kam die erste Wertung. "Vielleicht kann man es tontechnisch verbessern", grübelte die zweite Stimme. Kurz darauf kreischten monumentale Gitarrenriffs durch die Lautsprecher, während Erwins Gesang stakkatoartig hindurchdröhnte.
      "Himmel", entfuhr es Erwin, der verschreckt in den Monitor schaute und mit Entsetzen entdeckte, dass sein Äußeres computertechnisch verändert wurde. Eine schwere Lederjacke bedeckte seine Schultern, dazu eine Mütze, weit in die Stirn geschoben, ein paar Ketten umschlossen die Hüften.
      "Rockfather Erwin! Die berechneten Einschaltquoten überschreiten laut Kalkulation die 8%!! Erwin, du hast den Vertrag, lege bitte die Hand auf den Monitor!"
     Dieser tat instinktiv, wie ihn geheißen.
      "Vielen Dank für deine Bestätigung, wir erwarten dich im Studio."
      "Ja, aber ich wollte doch nur telefonieren", jammerte Erwin hilfesuchend. Aber der Monitor war wieder dunkel und die Stimmen verklungen.
     Kopfschüttelnd öffnete er die Tür, und seine Augen hatten sich noch nicht wieder an das helle Sonnenlicht gewöhnt, als er schon von einer behandschuhten Hand sanft aber bestimmt in eine dunkle Limousine geschoben wurde.
      "Nein, was soll das, ich muss zum Bus! Wo bringen Sie mich hin?"
     Erwin zeterte und rüttelte an der Tür, entdeckte dann aber die Minibar. Mit einem schnellen Blick zur Seite vergewisserte er sich, dass er tatsächlich alleine war, nahm schnell ein Glas und nippte hier und da ein wenig. So bemerkte gar nicht, wie der Wagen nach kurzer Fahrt hielt und man ihn leicht schwankend in ein großes Gebäude bugsierte. Ein wohliges Gefühl machte sich in der Magengegend breit, und so störte es ihn auch nicht, als man sein Jackett und die Hose entfernte und ihn in eine schwarze Lederkluft steckte.
     Kurze Zeit später folgte er zwei hünenhaften Männern einen langen dunklen Gang entlang, aus dem ihm ein Stimmengewirr entgegenschallte.
     Dann ging alles ganz schnell.
     Gleißendes Licht hüllte ihn ein, und das Gemurmel der Stimmen wich einem brausenden Applaus. Eine nur sehr sparsam bekleidete junge Dame schoss auf ihn zu, hakte sich ein und zog ihn noch weiter auf die Bühne. Erwin spürte, wie seine Beine unter ihm nachgaben, aber die Dame hielt ihn mit eisernem Griff und schob ihn näher zu der Armada von Kameras.
      "Meine Damen und Herren hier im Saal und an den Bildschirmen! Wir präsentieren Ihnen einen weiteren Kandidaten unserer Supershow. Begrüßen Sie mit uns zusammen Grandfather Erwin!" Die junge Frau strahlte ihn an und ihre Zähne blendeten ihn fast noch mehr als die Scheinwerfer.
      "Um die nächste Runde zu erreichen, musst du deine Botschaft für die Abstimmung an das Publikum weitergeben. Also Erwin, was möchtest du uns sagen?"
     In Erwins Kopf herrschte komplette Konfusion. Was sollte er jetzt tun? Die Jacke drückte, und er schwitzte entsetzlich, dann jedoch drang ein Gedanke an die Oberfläche. Erwin zog seine Schultern nach oben, löste die Hand seiner charmanten Partnerin von seinem Arm und drehte sich zum Publikum.
      "Christin, wenn du mich jetzt siehst, denk daran, deine Wäsche noch heute vorbeizubringen!"
     Erleichtert wandte er sich wieder der Moderatorin zu, die ihn entgeistert anschaute. Doch ihr ungläubiger Blick überdauerte nur einen Moment, dann hatte sie ihre Fassung wiedererlangt und schob Erwin langsam aus dem Rampenlicht.
      "Das war ein sehr origineller Beitrag und wir kommen gleich zum nächsten Kandidaten."
     Bevor Erwin noch ein Wort des Protestes ob dieser Behandlung vorbringen konnte, hatte man ihn ausgezogen und in seinen Anzug gesteckt. Minuten später fand er sich auf der Straße wieder, auf der er langsam, aber zufrieden nach Hause ging.

Uwe Sauerbrei, geboren 1965 in Thüringen, Diplom-Geophysiker, lebt mit seiner Familie nun in der Nähe von Hannover. Derzeit tätig in der Unternehmensberatung schreibt er nebenbei Kurzgeschichten, die in verschiedenen Anthologien Eingang fanden. Kontakt unter www.aurora-web.de oder joshuac@gmx.de.
Veröffentlichungen in Schlag 13!, BeJot, der Kurzgeschichten-Anthologie des Corona Magazines, und in Deus Ex Machina, Story-Olympiade.


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18. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise

Es ist Khan zu verdanken, dass die exakte Replik der "Enterprise NCC-1701 Battle Damaged" als Modell überhaupt existiert. Ohne ihn und seine gnadenlose Jagd auf Captain Kirk in "Star Trek II: Der Zorn des Khan" wäre das Schiff wohl nie in dieser einzigartig limitierten Form (nur 3.000 Stück wurden gefertigt) in den Handel gekommen. Ein interessantes Modell, das in keiner Vitrine fehlen sollte.

Auch wenn der Sommer bald vorbei ist, die "Beam Me Up Scotty" Baseballkappe mit gesticktem Beam Motiv vorne und Schriftzug hinten "Beam Me Up Scotty" ist aus Baumwolle, in der Größe verstellbar und auch bei etwas kühleren Anlässen im Herbst ein echter Hingucker - und dies nicht nur bei "Star Trek"-Fans, die sich in diesen Tagen mit James Doohan über seinen Stern am Hollywood Walk of Fame freuen.

Wo wir gerade beim Herbst und frischeren Temperaturen sind: Das "Borg Sphäre Sweatshirt" hilft da sicher weiter. Es ist schick, besteht zu jeweils 50 % aus Baumwolle und Polyester und hält auch an langen Abenden unter freiem Himmel ganz sicher schön warm. Erhältlich ist es mit Kapuze in den Größen M und XL.

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ISSN 1422-8904
Ausgabe 130 - 05.10.2004

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19. Oktober 2004.

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