corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904

   newsBEAT
  + ENT: Braga über Ratings
  + ST XI: Führt Frakes Regie?
  + Jerry Goldsmith verstorben
  + T4: Brancato zum Skript
  + MI3: Regie bleibt unklar
  + Superman: Änderungen

   Kunterbunt
  + SF beyond 1x08
  + Für LARPer
  + Mitarbeit am Corona?
  + TOS auf DVD

   Shops
Space-Store
Der große Star Trek- und Science Fiction-Shop im deutschsprachigen Raum.


Amazon.de
Bücher, Videos und DVDs, Audiobooks uvm. einfach online bestellen.


Sendit.com
Kino- und TV-Produktionen hier im englischsprachigen Original online bestellen.


   Partner
FEDCON
Infos, Foren und mehr zur erfolgreichsten europäischen Star Trek-Convention.


SciFi
Der nagelneue Sender auf Premiere und ish mit reinem Science Fiction-Programm.


Koenig-com.de
Internetlösungen aus einer Hand. Günstiges Webhosting ab 2 Euro pro Monat.


   Web-Tipp
Corona-Radio
Alle vier Wochen präsentiert Moderator Sven Haase das Corona-Radio mit Interviews, Live-Mitschnitten und vielen interessanten Beiträgen.

Verfolgen Sie die Sendung live im Netz oder als Wiederholung im Programm von das-radio.de! Mehr Infos unter www.corona-radio.de


   Links
Phantastische Welten
Ausführliche Besprechungen mit Infos zu allen großen SciFi-Serien und Filmen.


phantastik.de
Täglich neue Infos, Kritiken und mehr zu vielen Themen rund um die Phantastik.


SF-Radio
Großes Science Fiction-Internetportal mit täglichen Radiosendungen und News.


The Daily Trekker
Großes Star Trek: Voyager- und Andromeda-Projekt mit Reviews, Infos und mehr.


Star Trek-Quoten
Großes Einschaltquotenarchiv im Internet zum Star Trek-Universum auf sftv.ch.


ScienceFantasy-Flash
Science Fiction-Veteran mit Informationen, Archiven und wöchentlichem Newsletter.


29. Juli 2004 - Ausgabe 127 - "Waterfront"

Lästiges Nass

"Aus Ihrer Wohnung tropft es." Leicht verwirrt hörte dieser Schreiber den Worten seines Vermieters zu. Zu Schade, dass sich unter besagter Wohnung eine Filiale einer in Deutschland sich an fast jeder Ecke befindlichen Bank befindet. "Ich komme vorbei." Gesagt, getan. Mit dem Klempner im Schlepptau, blickten Vermieter und Mieter auf die kleine Wasserlache in der Küche. "Das muss repariert werden", bemerkte der Eigentümer. "Sehe ich ein." In den folgenden vier Stunden ereignete sich folgendes: Die halbe Küche samt Wand wurde abgerissen, die Leitungen (jeder, der 30 Jahre alte Kupferrohre besitzt, hat das Mitgefühl des Mieters), fachmännisch auf Vordermann gebracht und anschließend wieder alles an Ort und Stelle gebracht - nur noch das Loch in der Wand erinnert an diesen hektischen Tag. Nicht sehr spannend, zugegeben, jedoch musste dieser Schreiber das Tagewerk seiner Haupttätigkeit erfüllen und verlorene Stunden am Abend nachholen, so dass sich der Versand des Corona Magazins um einige Zeit verzögerte.

Da aber nun alles in trockenen Tüchern ist, hier das Produkt der vielen Überstunden unserer fleißigen Redakteure. Und damit diese sich auch endlich einmal von ihren Strapazen erholen können (Ja, wir haben die Zellenschlüssel wieder gefunden!), macht das Corona-Team jetzt für einige Zeit Urlaub. Aber wie sagte es Republican-Arnie so schön: "We'll be back!" Am 07. September um genau zu sein.

Damit Sie, liebe Leser, auch während unserer Sommerpause genug Lesestoff haben, wird unser Redakteur Matthias Pohlmann zu seinem neuen "SF beyond"-Artikel einige Links auf die "Internet Speculative Fiction DataBase" ins Corona-Forum stellen. Ganze 13 englische Science-Fiction Kurzgeschichten lassen bestimmt keine Langeweile während des heißen Monats August aufkommen. Aber vergessen Sie bei all dem nicht "Berufswechsel" - die Kurzgeschichte des Monats.

Haben Sie einen schönen Sommer!

Ihr Simon Pypke
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)



Inhalt

1. Voyager - Eine Crew sucht seine Form
2. newsBEAT
3. Kolumne: Es ist an der Zeit, dass Sie die Wahrheit erfahren!
4. Star Trek: Peter David "Imzadi"
5. Filmkritik: (T)Raumschiff Surprise
6. Drei Fragen an Kirsten Dunst
7. Ihre Meinung
8. Tv-Tipps
9. Rating Trend: "Alias" auf ProSieben
10. Kunterbunt
11. Kino-Vorschau
12. Veranstaltungskalender
13. Also, sprach DeMartino - oder "Vorlonisch für Anfänger"
14. Wissenschafts-News
15. Kurzgeschichte des Monats: "Berufswechsel"
16. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise


1. Voyager - Eine Crew sucht seine Form
von Mike Hillenbrand

Bereits am 5. Juli hat sich die zweite Staffel der Serie "Star Trek: Voyager" in Form von sieben DVDs in einer Box in Deutschland breit gemacht. Kurz vor unserer Sommerpause wollen wir der Frage nachgehen, ob es sich lohnt, diese Pause mit den 26 Episoden auf jenen zu verkürzen. Der Kenner, Fan und/oder Informierte kennt die Episodennamen bereits, für alle anderen sei hier noch einmal die Episoden-Übersicht der zweiten Staffel aufgeführt:

:: Die 37er
:: Der Namenlose
:: Das Holo-Syndrom
:: Elogium
:: Der Zeitstrom
:: Die Raumverzerrung
:: Der Höllenplanet
:: Rätselhafte Visionen
:: Tattoo
:: Suspiria
:: Das Signal
:: Die Resistance
:: Prototyp
:: Allianzen
:: Die Schwelle
:: Gewalt
:: Der Flugkörper
:: Todessehnsucht
:: Lebensanzeichen
:: Der Verräter
:: Die Verdoppelung
:: Unschuld
:: Das Ultimatum
:: Tuvix
:: Entscheidungen
:: Der Kampf ums Dasein, Teil 1

Zusätzlich beschert uns "Star Trek" liebste Mutterfirma folgendes Bonusmaterial auf den DVDs:

TRIVIA TEXTVERSION VON "DIE 37ER" bringt uns faszinierende Textinformationen über die Episode mit Amelia Earhart, den 37ern und viele "Star Trek"-verwandte Themen. AUF INS UNBEKANNTE: STAFFEL 2 hält Interviews mit den ausführenden Produzenten Rick Berman, Michael Piller, Jeri Taylor und Brannon Braga für uns bereit. VOYAGER ZEITKAPSEL: TUVOK beschert uns ein neues, exklusives Interview mit Tim Russ über seine Rolle als Tuvok und ein Einblick in seine anderen künstlerischen Talente. Ein Feature über die AUßERGEWöHNLICHE SABOTEURIN: SESKA zeigt uns ein Profil der Figur Seska mit einem brandneuen Interview der Schauspielerin Martha Hackett. Bei EIN TAG IM LEBEN VON ETHAN PHILLIPS erhalten wir einen seltenen Einblick in einen Tag auf dem Set mit dem Schauspieler Ethan Phillips, der die lange, aufwändige Make-up Prozedur und den Drehplan einer "Voyager"-Episode zeigt. In ROTER ALARM: VISUELLE EFFEKTE STAFFEL 2 erklärt der Produzent für visuelle Effekte Dan Curry die Entstehung einiger erstaunlicher Effekte. In "ECHTE" WISSENSCHAFT MIT ANDRE BORMANIS erklärt uns eben dieser, welche astronomischen Phänomene und andere wissenschaftliche Theorien in "Voyager" aufgegriffen werden. Und die VERLORENEN ÜBERTRAGUNGEN AUS DEM DELTA QUADRANTEN enthalten Interviews mit Kate Mulgrew, Robert Picardo, Dan Curry und Brannon Braga. Dann gibt es noch in der Fotogalerie einen ENTWURF DER U.S.S. VOYAGER, in dem uns ein ausführlicher Einblick in das Entwerfen von Raumschiffen von dem erfahrenen "Star Trek"-Künstler Rick Sternbach gewährt wird.

Über die inhaltliche Qualität der zweiten Staffel "Voyager" lässt sich schwerlich streiten. Sie ist besser als die der ersten Staffel und steht der dritten in wenig nach. Das alles heißt leider nicht allzu viel, denn streng genommen wurde "Voyager" erst ab der vierten Staffel zu einer guten "Star Trek"-Serie. Das bedeutet folgerichtig auch, dass sich unter den 26 Episoden einige der wohl miesesten Folgen seit "Spock's Brain" aus der Classic-Serie wieder finden. An vorderster Front lassen sich hier "Tuvix (oder: Ich breche die erste und jede andere Direktive, wann es mir passt!)" und "Die Schwelle (oder: Merke: Alle Raser sind Lurche!)" nennen, wobei letztere umso mehr durchfällt, als dass sie einen wirklich guten Anfang hat und danach bodenlos absäuft.

Aber(!) die zweite Staffel bietet überraschenderweise auch einige der besten Folgen der gesamten Serie. Qs erster Auftritt an Bord der U.S.S. Voyager kann man getrost dazu zählen. Tatsächlich ist es auch sein bester Auftritt innerhalb dieser Serie, wenngleich es dem Zuschauer schwer fällt zu glauben, dass Janeway wirklich auf den Heimflug zur Erde verzichtet, nur weil ein überirdisches Wesen plötzlich profunde Langeweile verspürt. Aber auch "Prototyp" und vor allem "Gewalt" zählen zu den besseren Episoden der zweiten Staffel sowie der gesamten Serie.

Leider weist die zweite Staffel zwei aussagekräftige Defizite auf, die es nicht zu ignorieren gilt. Zum einen konnte sich Produzentin Jeri Taylor mit einem Mehr-Episoden-Arc innenpolitisch nicht durchsetzen und zum anderen beschert uns das Ende der Staffel einen der belanglosesten Cliff-Hanger des "Star Trek"-Universums. Denn dass die Crew (und vor allem auch wie) die Voyager zurückbekommt, ist ebenso offensichtlich wie notwendig für den weiteren Verlauf der Serie. Allerdings - bei aller durchscheinenden Kritik an der zweiten Staffel - sollte man bedenken, dass auch eine der schlechteren Voyager-Staffeln immer noch mehr bietet als so manch andere SF-Serie in vier, fünf und mehr Jahren.

Technischerweise sei gesagt, dass die Bildqualität im üblichen Rahmen schwankt und der Sound im 5.1-Mode vor allem in Weltraumszenen richtig gut rüberkommt.

Die zweite Staffel "Star Trek: Voyager" ist nicht wirklich der geeignete Kauf, um mit dieser Serie zu beginnen. Wer allerdings bereits die erste Staffel hat und sich auf die vierte freut, sollte hier zugreifen: Bei sieben Staffeln Serie sollte man auch sieben Staffeln auf DVD im Regal stehen haben. Es wirkt sonst nicht. Irgendwie.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Star Trek - Voyager Season 2" - DVD-Box zum Preis von 95,00 EUR


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

(Zurück zum Inhalt)


2. newsBEAT
"Star Trek: Enterprise": Brannon Braga über schlechte Ratings.

Der ausführende Produzent von "Star Trek: Enterprise", Brannon Braga, sprach in der aktuellen Ausgabe des Dreamwatch Magazines über die sinkenden Ratings der Serie während der dreijährigen Ausstrahlung. Er sagte, das Rating der Serie sei eine "enorm komplizierte Angelegenheit" und das es auch keine Zweifel gäbe das sie viele Zuschauer verloren haben, wie alle anderen Networks auch.
Braga versuchte die Ratings zu relativeren, "man muss die Ratings im Zusammenhang aller Ratings sehen, wenn man versucht die Zahlen für "Enterprise" mit denen für "The Next Generation" zu vergleichen. Damals hatten nur einige wenige Zuschauer Kabelfernsehen und es gab noch kein Satellitenfernsehen. Die Dinge haben sich verändert."

Er gab zu, dass "Enterprise" seit den ersten Folgen eine ganze Menge Zuschauer verloren hat. Doch er fragte auch warum das so sei. "Weil es eine schlechte Serie ist? Mit Sicherheit nicht. Auch wenn "Enterprise" nicht deine Sache ist, ist es keine schlechte Serie. Es ist eine Qualitätsserie." Dann versuchte er eine Erklärung zu finden warum die Ratings schlechter geworden sind. "Ich denke die Ratings werden schlechter weil die Leute genug haben von Star Trek. Auch wenn man eine Folge wie "Twilight" macht ist es immer noch die 700. Folge von Star Trek."

Dann verteidigte er noch die treuen Fans der Serie, die "Enterprise" jede Woche ansehen und fragte sich, wie diese Serie je so populär werden könnte wie "The Next Generation".
"Alles was wir tun können ist, unsere Arbeit so gut wie möglich zu machen und die vier Millionen Menschen wertzuschätzen, die "Enterprise" immer noch jede Woche ansehen. Es sind nicht mehr die glorreichen Tage, aber was sollte es auch noch sein nach so vielen Jahren in denen Star Trek immer weiter geführt wurde?"

"Star Trek: Enterprise": Neue Hintergrundinfos zur 4. Staffel.

"Enterprise"-Executive Producer Rick Berman präsentierte am Rande einer UPN Presseparty die Planung für die vierte Staffel der Serie. "Für die vierte Saison schlagen wir neue Richtungen ein, und hoffentlich wird es eine Mischung kleinerer Handlungsbögen geben", sagte Berman SciFiWire. "Die ersten zwei Episoden werden ein kleiner Bogen. Dann kommt eine Einzelepisode. Und dann kommt ein Drei-Episoden-Bogen. Dann kommen ein paar "relaxte" Episoden und ein paar krasse Themen behandelt."

Im ersten Handlungsbogen, "Storm Front" Teil eins und zwei wird der Schauspieler Steve Schirripa eine Rolle haben. Er war bereits bei einigen TV-Produktionen zu sehen, wie beispielsweise "The Sopranos", "Joe Dirt" und "Law & Order: SVU". "Er wird einen Charakter im Jahr 1944 spielen", sagte Berman der Website. Weiterhin wird Golden Brooks aus der UPN-Serie "Girlfriends" einen Gastauftritt in "Enterprise" haben.

Der vieldiskutierte Gastauftritt von William Shatner (ST:TOS James T. Kirk), sei immer noch in der Entwicklung, sagte Berman. Eines ist jedoch sicher: Sollte Shatner in auf dem Set der NX-01 spielen wird er Kirk spielen - "Er würde keinen anderen Charakter spielen", so Berman laut SciFiWire.

Jolene Blalocks Charakter T'Pol könnte in der dritten Episode möglicherweise heiraten. Die Identität ihres Bräutigams bleibt unklar.

"Star Trek: Enterprise": Brent Spiner ist mit dabei!

Vorsicht, es folgen kleinere Hinweise auf Inhalte der vierten "Enterprise"-Staffel.

Der "Hollywood Reporter" hat umlaufende Gerüchte bestätigt, dass Brent Spiner eine Gastrolle in den Episoden vier bis sechs der vierten Staffel von "Star Trek: Enterprise" übernehmen wird. Er soll dabei anscheinend den Ur-Ur-Großvater von Dr. Noonien Soong (dem Erbauer des von Brent Spiner in "Star Trek: The Next Generation" verkörperten Androiden 'Data') spielen.

In einem weiteren Bericht der vergangenen Woche hieß es, dass die Storyline Spiners Charakter in "Star Trek: Enterprise" ironischerweise als Kritiker der Entwicklung künstlicher Intelligenz zeigen wird. Robert Picardo (ST:VOY Holodoc) sagte Fans in einem Chat der letzten Woche gesagt, dass er die gleiche Idee für 'Dr. Lewis Zimmerman' - den Entwickler des Holodocs entwickelt habe.

Der TV Guide berichtet, dass UPN derzeit in konkreten Verhandlungen mit ABC ist, um einen Gastauftritt von William Shatner in "Star Trek: Enterprise" in diesem Herbst zu ermöglichen. Nach einigen Berichten hat Shatner selbst eine Storyline entwickelt und vorgeschlagen, nach der er in der Serie auftreten könne und sowohl Rick Berman als auch Brannan Braga hatten schon mehrfach gesagt, dass sie einen Auftritt Shatners begrüßen würden. In welcher Rolle Shatner dann auftreten soll, ist bisher nicht bekannt. Er steht aber unter Vertrag bei ABC für die Serie "Boston Legal" - und ABC hatte sich gegenüber dem TV Guide dahin gehend geäußert, dass UPN noch ein offizielles Angebot zu machen habe.

"Star Trek XI": Führt Jonathan Frakes die Regie?

Die "TNG"-Crew ist wohl aufgrund der schlechten Einspielergebnisse von "Star Trek: Nemesis" für immer von der Kinoleinwand verbannt. Einer der "Enterprise-D/E"-Mannschaft wird jedoch möglicherweise wieder eine große Rolle bei "Star Trek" übernehmen, wenn auch hinter den Kulissen.

Rick Berman erzählte auf einer UPN Presseparty, dass er mit Jonathan Frakes bereits Verhandlungen über sein Mitwirken an "Star Trek XI" aufgenommen habe. "Er ist gerade in Japan und kommt hierher weil sein Film am Samstag in Los Angeles Premiere hat. Die Gespräche über ein Filmprojekt sind noch in einem sehr frühen Stadium. Sogar so früh, dass es wirklich ein bisschen albern wäre schon jetzt darüber zu reden."
Frakes führte bereits 1996 in "Star Trek: First Contact", dem ertragreichsten Film der "TNG"-Crew, und 1998 in "Star Trek: Insurrection" Regie. Seit dem Ende von "TNG" habe er sich voll auf seine Projekte als Regisseur und Produzent konzentriert, darunter die TV-Serie "Roswell" und die beiden Filme "Clockstoppers" und "Thunderbirds".

Berman sagte, dass der nächste Film - der Berichten zufolge augenblicklich von Brannon Braga, Kerry McCluggage und Jordan Kernen entwickelt wird - einige "völlig neue Charaktere" zu eigen habe. "Der Film, über den wir gerade anfangen Gespräche zu führen, hat nichts mit den Charakteren zu tun, die es jemals in irgendeiner "Star Trek"-Produktion gab", so Berman. Der Produzent fügte hinzu, dass des Prequel "zeitlich vor allen anderen Serien, einschließlich Enterprise", angesiedelt sei. Dies scheint Brannon Braga's Bemerkungen im "Star Trek Communicator" zu widersprechen, wo er sagte, dass sich der nächste "Trek"-Kinofilm mit den Romulanischen Kriegen beschäftigen würde.

"Star Trek: Enterprise": Das Aus für Temporalen Krieg.

Bereits am vergangenen Dienstag enthüllte Brannon Braga, dass der Temporale Kalte Krieg in der zweiteiligen Staffelpremiere "Storm Front" sein Ende finden wird.
"Es ist unsere Absicht den Temporalen Kalten Krieg ein für alle mal aufzulösen", sagte Braga gegenüber StarTrek.com auf der UPN Presseparty in Santa Monica. "Er war für drei Seasons ausgelegt und wir wollen ihn in grandioser Weise auflösen und in neue Gebiete vordringen."

Der Handlungsbogen war seit dem Pilotfilm "Broken Bow" Teil der Serie, rückte aber während der dritten Staffel etwas in den Hintergrund, da diese hauptsächlich vom Xindi Handlungsstrang handelte. Braga sagte, dass der Temporale Agent "Daniels" und der Suliban "Silik" zurückkehren werden, um "aller Wahrscheinlichkeit nach" ihren Abschiedsauftritt zu geben. "Es ist schwer zu sagen, weil wir sehr früh in der Entwicklung der Season stecken, aber es ist unsere Absicht damit abzuschließen."

Aber das bedeutet nicht, dass die schemenhafte humanoide Figur - von Fans "Future Guy" genannt - bei dem großen Finale dabei sein wird. Braga ist sich nicht einmal sicher, ob die Fans jemals herausfinden werden, wer es war. "Wir haben einige Ideen, wer er sein könnte - oder sie - oder es. Aber wir haben uns noch nicht auf eine Identität festgelegt. Es ist bislang noch ein Fragezeichen. Der Temporale Kalte Krieg wird aufgelöst, ohne dass die Identität des 'Future Guy' enthüllt wird."

"Star Trek: Enterprise": Neue Gerüchte zu TíPol.

Jolene Blalock (ST:ENT TíPol) hat vor kurzem die Katze aus dem Sack gelassen: TíPol wird möglicherweise heiraten. TrekWeb hat die ersten Informationen über die dritte Folge der nächsten Staffel in der das große Ereignis stattfinden soll. Die Folge heißt einfach "Home".
In der Folge wird "TíPol" ihre Mutter "TíLas" treffen, die für den Wissenschaftsoffizier der Enterprise mit einer anderen Familie ein vulkanische Hochzeit arrangiert hat. Die Produzenten suchen noch eine etwa 60-jährige Schauspielerin für die Rolle der "TíLas".

TíPols Ehemann in Spee hat den Namen "Koss" und sieht nach menschlichen Maßstäben aus, als ob er Ende 30 wäre. "Koss" ist ähnlich wie "Spock", groß und imposant. Aber TíPol ist sich, wie man schon vermuten konnte, nicht sicher, ob sie ihn heiraten soll oder nicht. TíLas und Koss können beide in späteren Folgen wieder auftauchen. Außerdem werden wir in "Home" das neueste Mitglied der Flotte der NX-Klasse. Der Kapitän des "Raumschiff Columbia" ist "Erika Hernandez", eine sexy Latina und Archers ehemalige Kollegin von der "Starfleet Command School".

Bis diese Informationen von Paramount bestätigt werden sollten die nur als Gerüchte behandelt werden. Die besagte Staffel mit der Folge "Home" wird im Oktober ausgestrahlt.

"Star Trek: Voyager": Details zur vierten Voyager-Staffel auf DVD.

TVShowsonDVD hat vor kurzem Details über das "Voyager Season Four"-DVD-Set veröffentlicht. Das DVD-Set, dass am 28. September in die Läden kommt, wird wie die bisherigen "Voyager"-DVD-Sets, im Format Dolby Digital 5.1 mit Dolby Surround Sound präsentiert. Im Set sind sieben DVDs mit 26 Folgen der Serie enthalten. Alle DVDs zusammen haben eine Spielzeit von 19 Stunden und 53 Minuten.
Harry Kim (Garett Wang) und "Seven of Nine" (Jeri Ryan) bekommen beide ein "Voyager Time Capsule". Das "Time Capsule" zeigt Interviews mit Schauspielern und Machern der Serie. Es ist bis jetzt jedoch nicht bekannt, ob Wang oder Ryan neue Interviews für den "Time Capsule" aufgenommen haben.

Wie bei der letzten Staffel, wird es ein "Braving the Unknown" Feature geben, dass Interviews mit den Autoren und Produzenten zeigt. "The Birth of Species 8472" konzentriert sich auf die Erschaffung und Entwicklung der Aliens, die "Voyager" vorgestellt hat und "The Art of Alien Worlds" wird die Arbeit der Künstler zeigen, die die Kulissen der Planeten erschaffen, die die "Voyager" besucht. Abgerundet wird das Set durch eine Fotogalerie und einen Promationstrailer. Wie die letzen Trek DVDs Sets wird auch diese "Easter Eggs" enthalten, also kurze Interviews und Spotlights auf einzelne Folgen und Charaktere.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Star Trek - Voyager Season 4" - DVD-Box zum Preis von 95,00 EUR (vorauss. Erscheinungstermin: 1. November 2004)

Jerry Goldsmith verstorben.

Wenn in "Basic Instinct" die erotische Spannung stieg oder bei "Alien" die Zuschauernerven blank lagen, dann hatte auch Jerry Goldsmith ganze Arbeit geleistet: Der Filmkomponist versorgte das US-Genre-Kino über Jahrzehnte mit maßgeschneidertem Sound. Am 22. Juli ist der Musiker im Alter von 75 Jahren gestorben.

Siebzehn Mal war er für den Oscar nominiert, nur einmal hat er die begehrte Trophäe gewonnen: Für den Score zu "Das Omen", Richard Donners Grusel-Schocker, der 1976 Kinogänger in Angst und Schrecken versetzte. Zudem wurde Goldsmith mit fünf Emmys geehrt, unter anderem für die Vorspannmusik für "Star Trek: Voyager" von 1995. Des weiteren schrieb er den Soundtrack für zahlreiche "Star Trek"-Filme.
Zum Kanon der populären Kultur gehört auch seine Filmmusik zur TV-Serie "Die Waltons": Wenn in den siebziger Jahren das vertraute "Gute Nacht, John Boy" zu hören und eine weitere Episode aus dem Leben der Farmer-Familie aus Virginia absolviert war, dann hatte Goldsmith die Szene mit eingängigen Melodien untermalt.

Der 1929 in Los Angeles geborene Musiker war ungeheuer produktiv: Die Internationale Filmdatenbank verzeichnet 310 Filme bzw. TV-Serien, für die der Komponist den Soundtrack lieferte. Goldsmiths Karriere begann bescheiden als Schreibkraft für den US-Medienkonzern CBS, doch schnell stieg der Jungmusiker zum gefragten Komponisten für Hörspiele und Fernsehsendungen auf. Seine erste Filmmusik schrieb er für den längst vergessenen B-Western "Black Patch" aus dem Jahr 1957. Den Durchbruch als Filmkomponist schaffte Goldsmith allerdings erst 1962 mit dem Kirk-Douglas-Western "Lonely Are The Brave".

Der Komponist verstarb am 22. Juli im Alter von 75 Jahren nach einem langen Krebsleiden in Beverly Hills. Er hinterlässt seine Witwe Carol, fünf Kinder, sechs Enkel und einen Urenkel.

"Terminator 4": John Brancato spricht über das Drehbuch.

"Catwoman" Co-Autor John Brancato erzählte Latino Review, dass er auch das Drehbuch für "Terminator 4" und "Westworld" schreiben wird.
Brancator wird es bei "Terminator 4" nicht leicht haben, da er eine Story ohne Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle entwickeln muss, da der Schauspieler und kalifornische Gouverneur höchsten für einen kurzen Cameo-Auftritt zur Verfügung steht. "Wir mussten über einen neuen Franchise-Charakter nachdenken", sagte der Drehbuchautor. "Er könnte in den nächsten Filmen nicht mehr mitspielen und die Rolle nicht länger tragen. Das zwang uns zu einer ganz neuen Herangehensweise in der Hinsicht, was unser neuer Terminator sein könnte. In welcher Richtung würde er angesiedelt sein. Natürlich musste ich wieder einige Papiere unterschreiben, damit ich nichts verrate. So gern ich auch über das Drehbuch sprechen möchte, ich kann ihnen wirklich nichts sagen."

Und worum dreht es sich bei "Westworld"? "'Westworld' ist ein Remake des klassischen Filmes, der von Michael Crichton in den Siebzigern geschrieben wurde" und den der Autor damals selbst verfilmte.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Westworld (UK Import)" - DVD zum Preis von 19,99 EUR
"The Making Of Westworld (UK Import)" - DVD zum Preis von 14,99 EUR

"I, Robot": Jede Menge Infos.

Gute drei Wochen vor dem Start des Films "I, Robot" am 5. August in Deutschland gibt es einige nette Materialien zum Film:

:: Ein "Making Of" über Sonny, dem "robotischen Hauptdarsteller" des Films und die Dreh- und Animationsarbeiten ist hier zu finden (im Quicktime-Format).

:: Zwei Filmszenen gibt es im gleichen Format hier.

:: Auf der US-Website findet sich unter dem Menüpunkt USR LABS/NS-5 ASSEMBLY in Zusammenarbeit mit ADOBE ein 3D-Special, das den Zusammenbau eines eigenen Roboters der NS-5-Serie ermöglicht. Auf der deutschen Website wird es in Kürze unter dem Menüpunkt FEATURES/NS-5 MONTAGE folgen.

:: Ein Dokument samt Linksammlung illustriert die Geschichte der Roboter/Robotik und ist unter diesem Link zu bekommen (ZIP-File).

Informationen zum Thema:
http://www.irobotmovie.com
http://www.i-robot-derfilm.de

"I, Robot" startet auf Platz 1.

Auch der zweite Big-Budget-Trumpf von Fox in diesem Sommer hat gestochen: "I, Robot" setzte sich mit vorerst noch geschätzten 52,3 Mio. Dollar Einspielergebnis an die Spitze der US-Charts. Wenn sich diese Zahlen bestätigen, wäre das das beste Drei-Tage-Wochenend-Ergebnis in der Karriere von Will Smith - 100.000 Dollar vor "Men in Black 2", seiner bisherigen Bestmarke. Dahinter schraubte "Spider-Man 2" sein Gesamtergebnis mit einer Wochenendeinnahme von 24,2 Mio. Dollar über die 300-Mio.-Dollar-Marke, als dritter Film in diesem Jahr und als zweitschnellster Film aller Zeiten.

Auf Platz drei landete mit einem ordentlichen Ergebnis die Hilary Duff-Komödie "A Cinderella Story", die 13,8 Mio. Dollar umsetzte. Platz vier ging an Will Ferrells Erfolgsklamotte "Anchorman", die nach 13,4 Mio. Dollar nach zehn Tagen bei 56,4 Mio. Dollar hält.

Die Top fünf schließt der weiterhin bärenstarke "Fahrenheit 9/11" ab, der noch einmal 7,0 Mio. Dollar einspielte. Sieben Mio. Dollar fehlen, dann wäre Michael Moores Film die erste Doku überhaupt, die die 100-Mio.-Dollar-Marke nimmt. Bei Produktionskosten von sechs Mio. Dollar ist er außerdem bereits einer der profitabelsten Filme der Geschichte. "Dodgeball" nahm einstweilen die 100-Mio.-Dollar-Marke. Insgesamt konnten die Filme der Top Ten 132,7 Mio. Dollar umsetzen.

"Star Wars": Bai Ling spricht über Episode III.

Bai Ling gab FilmForce zu Beginn der Woche ein Interview. Dabei sprach sie auch über "Star Wars, Episode III".

Sie sagte: "Ich spiele eine Senatorin von Corusant. Sie ist im Film eine schöne und gute Macht. Sogar der Name nach dem sie fragen, ich kenne sogar den Namen meiner Rolle nicht. Es ist verrückt. Ich weiß nicht, [der Name ist Senator Bana Breemu] oder so ähnlich. Ich nenne mich selbst nicht [so], deshalb weiß ich ihren Namen nicht. Es ist verrückt, wenn ich sage, 'Wie spricht man das aus?' Ich weiß es wirklich nicht."

Bai sagte, dass sie eine Szene hat, in der sie Hayden Christensen und Natalie Portman gegenüber steht. Deshalb ist es wahrscheinlich, dass ihre Rolle wichtiger für Episode III sein könnte als sie sagen darf. Bay sprach über die Arbeit mit beiden Schauspielern: " Ich denke, dass sie das perfekte Paar sind, wenn ich die beiden zusammen sehe...Wenn sie zusammen sind, ist es nur süß. Sie ist, das fühle ich, viel weiser als ihr Alter verrät. Sie sieht sehr reif und sehr selbstbewusst aus. Es war Spaß. Ich bin sehr froh darüber, daran mitarbeiten zu können."

"Star Wars": Titel von "Episode III" ist enthüllt.

Vor wenigen Tagen veröffentlichte die offizielle "StarWars"-Homepage starwars.com den offiziellen Titel von "Episode III". Wie erwartet ist es ein Titel, der auch schon unter den Fans diskutiert wurde: "Star Wars - Revenge of the Sith". Die deutsche Übersetzung wird wohl "Die Rache der Sith" heißen.

Damit lauten die Titel der kompletten "Star Wars"-Saga:

Episode I: "The Phantom Menace"
Episode II: "Attack of the Clones"
Episode III: "Revenge of the Sith"
Episode IV: "A New Hope"
Episode V: "The Empire Strikes Back"
Episode VI: "Return of the Jedi"


Shopping-Tipps zum Thema:
"Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung" - 2 DVDs zum Preis von 22,99 EUR
"Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger" - 2 DVDs zum Preis von 22,99 EUR
"Star Wars Trilogie" - 4 DVDs zum Preis von 47,99 EUR (vorauss. Erscheinungstermin: 20. September 2004)

"Mission: Impossible 3": Regie bleibt "Mission impossible".

Zwei Monate vor dem geplanten Drehstart von "Mission: Impossible 3" hat das Actionsequel erneut den Regisseur verloren. Trotz des Ausstiegs des einstigen Cruise-Favoriten Joe Carnahan ("Narc") sollen jedoch weder der Dreh noch der geplante US-Start am 29. Juni 2005 gefährdet sein.

Gegenwärtig sprechen Cruise und seine Produktionspartnerin Paula Wagner mit einer Reihe von Regie-Kandidaten, die das Steuer übernehmen und das anter anderem von Dean Georgaris, Dan Gilroy, Robert Towne und zuletzt Frank Darabont geschriebene Drehbuch übernehmen könnten. Weiter an Bord sind auch Kenneth Branagh, Ving Rhames, Carrie-Anne Moss und Scarlett Johansson als Nebendarsteller. Joe Carnahan, der wegen "kreativer Differenzen" ausstieg, hatte den Job im Frühjahr 2003 übernommen, als David Fincher das Handtuch warf.

"Superman": Größere Veränderungen.

Der geplante neue "Superman"-Film hat anscheinend größere Veränderungen erfahren. Zum einen wird Bryan Singer ("X-Men") nun bei dem Film Regie führen, zum anderen wurde anscheinend das Skript von J. J. Abrams ("Alias") verworfen, denn Singer bringt seine "X-2"-Autoren Dan Harris und Michael Dougherty mit. Nach Einschätzung von SciFi Wire wird dies aller Wahrscheinlichkeit nach zur Folge haben, dass Singer nicht beim geplanten dritten "X-Men"-Film Regie führen wird und berichtet von Gerüchten, dass ihm sein Vertrag aber die Verfilmung des Remakes von Logan's Run dennoch ermöglichen würde - für diesen Film ist aber anscheinend auch Francis Lawrence im Gespräch.

"Smallville": Zwei Neue an Bord.

Dieser Artikel enthält Hinweise auf noch nicht in Deutschland gezeigte Episoden.

Miles Millar, ausführender Produzent der TheWB-Serie "Smallville" hat gegenüber SciFiWire erzählt, dass die Produzenten neue Gesichter für die kommende Staffel einführen wollten - alternative "Love Interests" für Clark (Tom Welling) und Lana (Kristin Kreuk). "Wir hatten genug von der Clark/Lana-Beziehung", sagte Millar in einem Interview. "Also wollten wir ein paar neue Gesichter reinbringen (...)".

Die Newcomer-Darstellerin Erica Durance hat sich in diesem Sinne die Rolle als Supermans zukünftige Liebe Lois Lane in der WB-Serie "Smallville" sichern können. Die kanadische Schauspielerin wird Lois als ein College-Neuling spielen, die keinerlei Interesse am Journalismus zeigt. Vielmehr kommt sich nach Smallville, um den Tod ihrer Cousine Chloe Sullivan (Allison Mack) zu untersuchen. Als Lois Clark Kent (Tom Welling) trifft, verstehen sie sich nicht gleich auf der Stelle gut. Dennoch zeigt ihre Bekanntschaft einige romantische und lustige kleine Andeutungen. Durance wird man zum ersten Mal in der Premiere zur vierten Staffel von "Smallville" sehen. In der Serie bekommt man auch zum ersten Mal ihren Vater, General Sam Lane, zu Gesicht. Durance hatte bereits eine kleine Nebenrolle in "Tru Calling" und erhielt nun einen Vertrag über 13 Episoden - mit der Möglichkeit auf mehr, falls sich ihr Charakter gut in die Serie einfügen sollte.

Mit Jensen Ackles - zuvor in "Dark Angel" als "Alec/X5-494" zu sehen - bekommt auch Lana einen aus romantischer Sicht interessanten neuen Serienpartner. Er wird Lana während des Sommers in Paris kennen lernen - Lana wird (nicht nur äußerlich) stark verändert aus Paris zurück kehren.

WB-Network wird die vierte Staffel von "Smallville" in den USA ab dem 22. September 2004 ausstrahlen.

"24": Die 3. Staffel kommt wahrscheinlich erst im September 2005.

Laut quotenmeter.de plant RTL II die Ausstrahlung der dritten Staffel erst im September 2005. Da es bis jetzt aber noch keine Stellungnahme von RTL2 gibt, kann man diese Aussage momentan nur als Gerücht werten.

Es heißt bei quotenmeter.de: "ę24Ľ, das war im Herbst 2003 die Revolution im deutschen Fernsehen. Eine Serie, die völlig auf Realtime basiert. Nun startet der Münchner Sender RTL II die dritte Staffel der Serie. Wie gewohnt dienstags um 20.15 Uhr geht es in 120 Minuten rund mit Kiefer Sutherland. Die dritte Staffel wird vom 20. September bis 6. Dezember 2005 ausgestrahlt." Nach bisherigen Planungen will RTL II die erste Staffel von "24" im April 2005 am Mittwochabend um 22.15 wiederholen.

Shopping-Tipps zum Thema:
"24 - Season 1 + 2 Doublepack" - 13 DVDs zum Preis von 75,00 EUR

"Stargate SG-1": Neuer Sendeplatz.

RTL II sortiert sein Programm neu. Dies betrifft auch die Genreserien "Stargate SG-1" und "Gene Roddenberry's Andromeda", die ab dem 10.8. um einen Wochentag nach vorne auf den Dienstag - bei gleicher Uhrzeit - verschoben werden. "Andromeda" steht dadurch dann übrigens in Konkurrenz zu "Monk" auf RTL und "Six Feet Under" auf Vox. Am Mittwoch abend wird RTL II stattdessen auf Dokusoaps ŗ la "Hammersoap" und "Die Putzteufel" setzen.

Ab September sollen dann auch die werktäglichen Comedyserien wegfallen. Statt "Full House", "King of Queens" oder "Jesse" gibt es dann täglich einen "Frauentausch", "Ärger im Revier", sowie (bis 18.00 Uhr) weitere Animeserien.

"Stargate: Atlantis" in Rekordlaune.

Die Premiere des "Stargate SG-1"-Spin-Offs "Stargate: Atlantis" am 16. Juli stellte bei den Zuschauerzahlen neue Rekorde auf. Insgesamt schalteten 4,2 Millionen Zuschauer ein, was einem Rating von 3.2 entspricht und eine Steigerung von 30 Prozent gegenüber der Staffelpremiere der achten Staffel von "Stargate: SG-1" ausmacht. Diese Zuschauerzahl ist umso beeindruckender, als der SciFi-Channel nur ungefähr jeden zweiten US-Haushalt erreicht. Damit hat "Stargate: Atlantis" folgende Rekorde aufgestellt:

:: Es war sowohl von den Zuschauerzahlen als auch von den Ratings her die meistgesehene Premiere irgendeiner Serie in der Geschichte des SciFi-Channels - Miniserien, die später Pilotfilm einer Serie wurden, nicht eingerechnet.

:: Es war die erste Folge irgendeiner Serie - wieder ohne Miniserien -, die dem SciFi-Channel ein Rating von mehr als 3.0 einbrachte.

:: Es war die erste Folge irgendeiner Serie - wieder ohne Miniserien -, die dem SciFi-Channel mehr als vier Millionen Zuschauer bescherte.

:: Auch bezüglich der Ratings in den Schlüsselaltersgruppen der 18-49jährigen und der 25-54jährigen war es die erfolgreichste Folge einer Serie aller Zeiten für den SciFi-Channel - wieder ohne Miniserien.

"Batman Begins": Neue Bilder.

Auf KINO.de gibt es eine Fotoshow mit neuen Bildern des nächsten "Batman"-Kinofilms "Batman Begins". Der Film startet am 7. Juli 2005 in den deutschen Kinos.

Informationen zum Thema:
http://www.kino.de/kinofilm.php4?typ=fotoshow&nr=79843

"Revelations": Neue Abenteuer-Serie.

Jeff Zucker, Präsident der NBC Universal Television Group, erzählte in einem Interview, dass die neue Midseason-Serie "Revelations" ein Action-Abenteuer im Stil von "Indiana Jones" werden wird. "Es geht vielmehr um die Suche danach, ob sich die Prophezeiungen im Buch der Offenbarung als wahr herausstellen", sagte Zucker in dem Gespräch. "Das ist es, worum es eigentlich geht. Die Serie ähnelt in dieser Hinsicht vielmehr 'Jäger des verlorenen Schatzes' und einem Thriller, anstatt den Versuch zu zeigen, das Ende der Welt aufzuhalten."

Die Hauptrollen in "Revelations" werden Bill Pullman und Natascha McElhone spielen. Im Pilotfilm geht es um eine Gruppe von Leuten, die versuchen, die Prophezeiungen im Buch der Offenbarung zu verhindern. Zucker lehnte auch einen Vergleich mit der ABC-Serie "Miracles" aus dem vergangenen Jahr ab. "Es ist wirklich ein Abenteuer", sagte er. "Es hat nicht annähernd ein ähnliches Thema. Es gibt vielleicht einen religiösen Unterton darin, aber das ist nicht alles. Es ist ein Action-Abenteuer. 'Miracles' war kein Action-Abenteuer. Darin ging es um den Versuch, Wunder zu vollbringen. Das ist es nicht, worum es in unserer Serie geht. Sie ist ganz anders." "Revelations" soll im Januar 2005 in den USA Premiere feiern.

"Point Pleasant" schreitet voran.

Gail Berman, Unterhaltungschef des Fox-Networks, sagte gegenüber SciFi Wire, dass das Network weitere Drehbücher der geplanten übernatürlichen Serie "Point Pleasent" (die vom ehemaligen "Buffy"-Executive Producer Marti Noxon stammt) bestellt habe. "Point Pleasant ist ein Pilotfilm, den wir gemacht haben - und jetzt werden wir einige weitere Skripte für Point Pleasant erstellen", sagte Berman in einem Interview. "Wie soll ich Ihnen Point Pleasant beschreiben? Es ist sozusagen "Peyton Place" trifft "Das Omen" (...)."

Frühere Berichte lassen erwarten, dass sich "Point Pleasant" um eine kleine New Jersey-Strand-Community drehen wird, die auf den Kopf gestellt wird, als ein geheimnisvolles junges Mädchen an Land gespült wird und beginnt, die Einwohner der Stadt auf beunruhigende Weise zu beeinflussen.

"Point Pleasant" taucht auf dem Sendeplan von FOX für den kommenden Sommer und Herbst bislang nicht auf.

(Zurück zum Inhalt)


3. Kolumne: Es ist an der Zeit, dass Sie die Wahrheit erfahren!
von Mike Hillenbrand

Ha, ich wusste(!), dass dieser Überschrift kaum einer widerstehen kann und Sie deshalb weiterlesen. Das wird auch der Grund sein, warum die PR-Agentur hinter der neuen Hörspielserie "Gabriel Burns" genau diese Tagline für diese neue Art des Hörspiels ausgesucht hat. Generell geizen die Macher nicht mit starken Worten. So heißt es auf der Website beispielsweise:

"GABRIEL BURNS ist in vielerlei Hinsicht die neue Hörspielserie der Luxusklasse und mehrfacher Gold-Gewinner des "Hörspiel Award 2003". Erzählt wird die faszinierende und epische Geschichte eines wahrhaft außergewöhnlichen Detektivs. Seine Erforschung paranormaler Phänomene und der Kampf gegen übernatürliche Mächte des Bösen führt den Hörer in bisher unbekannte Welten und eröffnet unfassbare Horizonte. Es ist der Trip und nicht die Ankunft!"

Nun weiß ich nicht, wie es den Lesern des Corona Magazines in der Mehrheit geht, aber mich stößt derart starker Tobak eher ab, als dass er mich neugierig macht. Gerade in den Zeiten, in denen es der Unterhaltungs- und Medienbranche eher schlecht als recht geht, stößt man aller Orts auf Aussagen wie diese: Neu, toll, noch nie dagewesen, der Hammer, unglaublich gut, unglaublich stark, fesselnd, riesig, apokalyptisch, einfach gigantomanisch und das allerbeste seit Erfindung der Spülmaschine!

Genau diese Worte waren es, die - ein Hobbyprojekt darf sich so etwas herausnehmen - den Autoren dieser Zeilen dazu veranlassten, die Handvoll Pressemitteilungen von Ende Mai schlicht zu ignorieren. (Es soll andere Projekte geben, denen man nicht genug Rezensionsexemplare schicken kann, - nun ja.) Erst die Vehemenz der PR-Agentur machte uns (und damit meine ich nicht den Majestatis Pluralis, sondern die Herausgeber dieses Online-Mags) schließlich doch neugierig und wir beschlossen, dieser ominösen neuen Hörspielserie einmal nachzurecherchieren. Und siehe da: überall wo man hinsah und las, tauchten exzellente Kritiken auf. Nicht die gängigen "Dies ist bezahltes Productplacement"-Zeilen, sondern bei aller Skepsis scheinbar ernst gemeinte und teils euphorische Kritiken, die sowohl die Stories als auch die Sprecher der Reihe bis in den Himmel lobten.

Nun ist der Himmel ja bekanntlich die Grenze und unsere Neugier an einem Punkt angelangt, die ein stärkeres Betrachten eben jener Hörspielreihe unumgänglich machte. Also schrieben wir, bekamen daraufhin Informationen, einige Folgen und später am Abend dann - Gänsehaut.

Wenn Malte Köhne auf www.hoerspielland.de schreibt "Hervorragende Sprecher in einer modernen Kullisse aus klassicher Musik. Mit den Geräuscheffekten, der Musik und den Stimmen entsteht eine perfekte Illusion, in der die Geschichte wie in einem Film vor dem Zuhörer abläuft. Wie in einem Film? - ach was - ein Hörspiel ist einfach besser. Gabriel Burns berweist es.", dann bleibt dem kaum etwas von unserer Seite aus hinzuzufügen. Es ist schwer zu beschreiben, WIE gut "Gabriel Burns" tatsächlich ist, wenn man es nicht vorspielen kann. Und auch das ist wahr: Sowohl die Stories als auch die Sprecher sind das, was man gemeinhin erste Sahne nennt. Ein kleiner Ausschnitt aus dem ..wie es so schön heißt.. "Vocal Cast":

Ernst Meincke (Synchronstimme v. Patrick Stewart), Jürgen Kluckert (Synchronstimme v. Chuck Norris & Morgan Freeman), Bernd Vollbrecht (Synchronstimme v. Antonio Banderas), Björn Schalla (Synchronstimme v. Laurence Fishburne), Bianca Krahl (Synchronstimme v. Angelina Jolie & Rene Zellweger), Ulrike Stürzbecher (Synchronstimme v. Kate Winslett & Bridget Fonda), Michael Hinze (Synchronstimme v. Matt Damon & Schauspieler GZSZ), Engelbert von Nordhausen (Synchronstimme v. Samuel L. Jackson & Gene Hackmann), Heike Schrötter (Synchronstimme v. Sharon Stone), Wolfgang Bahro (Dr. Gerner GZSZ), Gerald Schaale (Synchronstimme v. Duffy Duck), Jochen Schröder (Synchronstimme v. Gregory Peck), Dennis Schmidt-Foss (Synchronstimme v. Freddie Prinzie jr.), Frank Schröder (Synchronstimme v. Chris O'Donnell), Viola Sauer (Synchronstimme v. Charlotte Rampling & Judy Davis), Santiago Ziesmer (Synchronstimme v. Steve Buscemi & Matthew Broderick & Spongebob), Stefan Krause (Synchronstimme v. Kenneth Branagh & Tim Robbins), Thomas Danneberg (Synchronstimme v. A.Schwarzenegger, Sylvester Stallone, John Travolta, Dennis Quaid, Nick Nolte, Dan Akroyd & Christopher Lambert), Timmo Niesner (Synchronstimme v. Frodo (Herr der Ringe))

Ernst Meincke ist dabei der, der auf unsereins den größten Eindruck hinterlassen hat. Wir kennen Ernst seit der letzten Nexus Convention in Berlin, wo mein Freund und Partner Klaus Michels (um einige Fragen der letzten Jahre hier gleich mit zu beantworten: Er ist hetero und ich verheiratet.) und ich von unserem allerersten Videoproduktionshonorar die Synchronsprecher Ernst Meincke und Gertie Honeck (Picard und Janeway) gesponsort haben. Meincke, der in der DDR einst ein gefragter Schauspieler war, beweist in "Gabriel Burns" einmal mehr, was für eine starke Wandlungsfähigkeit allein in seiner Stimme liegt und brilliert als Mr. Bakerman in einer zugegeben dankbaren Rolle. Der Mann ist klasse. Nicht nur als Schauspieler.

Bleibt festzuhalten: "Gabriel Burns" ist gut. Und empfehlenswert. Darum empfehlen wir die Reihe hier und jetzt und absolut: Es ist schwer, "Gabriel Burns" einer Gattung, einem Genre, zuzuordnen, aber Phantastik trifft es wohl am ehesten. Lassen Sie sich darauf ein und sie werden nicht enttäuscht werden.

So, jetzt haben Sie die Wahrheit erfahren. Den kümmerlichen, aber wesentlich spannenderen Rest finden Sie auf www.gabriel-burns.de! Viel Vergnügen.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Gabriel Burns - Folge 1" - Audio CD zum Preis von 8,95 EUR
"Gabriel Burns - Folge 2" - Audio CD zum Preis von 8,95 EUR
"Gabriel Burns - Folge 3" - Audio CD zum Preis von 9,99 EUR
"Gabriel Burns - Folge 4" - Audio CD zum Preis von 9,99 EUR
"Gabriel Burns - Folge 5" - Audio CD zum Preis von 9,99 EUR
"Gabriel Burns - Folge 6" - Audio CD zum Preis von 9,99 EUR
"Gabriel Burns - Folge 7" - Audio CD zum Preis von 9,99 EUR


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

(Zurück zum Inhalt)


4. Star Trek: Peter David "Imzadi"
von Etienne Quiel

Der junge und ehrgeizige Lieutenant William T. Riker hat die ersehnte Versetzung auf die U.S.S. Hood erhalten, wo er die Position des Ersten Offiziers besetzen wird. Da sich die Hood zur Zeit aufgrund von Instandsetzungsarbeiten noch im Raumdock befindet, wird Riker die nächsten Monate in der Föderationsbotschaft auf Betazed arbeiten.

Dort lernt er die wunderschöne Deanna Troi kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich nach allerlei Hin und Her eine leidenschaftliche Beziehung, die weit über das Körperliche hinausging. Sie werden füreinander zu Imzadi, zu Seelenverbundenen.

Jahre später arbeiten beide zusammen an Bord der Enterprise-D. Obwohl beide kein neuerliches Aufflammen ihrer Liebesbeziehung wünschen, sind sie durch eine tiefe Freundschaft verbunden. An Bord des Flaggschiffes der Föderation finden Friedensverhandlungen zwischen den aggressiven Sindareen und mehreren Nachbarvölkern statt. Während der Gespräche fällt Deanna Troi einer unbekannten Krankheit zum Opfer und stirbt kurz darauf. Es kann nie eine Todesursache gefunden werden.

Der Tod Deannas verändert Will Rikers Leben nachhaltig. Vierzig Jahre später ist er als Admiral Kommandant einer unbedeutenden Sternenbasis am Rande des Föderationsraumes. Sein Alltag besteht seit langer Zeit aus Ereignislosigkeit und Eintönigkeit. Er vegetiert mehr vor sich hin, als das er bewusst lebt. Als er eines Tages Hinweise darauf erhält, dass eine geringe Chance besteht, Deanna in der Vergangenheit zu retten, schöpft er neue Lebenskraft und begibt sich auf ein riskantes Abenteuer durch Raum und Zeit ...

Mit viel Geschick entwickelt der Autor Handlungsstränge in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, um dann einerseits zwischen ihnen Verbindungen zu schaffen und andererseits mehrmals zwischen ihnen zu wechseln. Dadurch bietet sich dem Leser eine spannende Erzählstruktur, die bis zur letzten Seite Überraschungen zu bieten hat.

"Imzadi" ist vor allem ein außerordentlich unterhaltsamer "Star Trek"-Roman. Mit seinem typischen, von Gelassenheit, Eingänglichkeit und Wortwitz geprägten Schreibstil erzählt Peter David die einen Großteil des Romans einnehmende Geschichte von Deanna Troi und William Riker.

Kurz nach seiner Ankunft auf Betazed wohnt der junge Frauenheld Riker als eine seiner ersten offiziellen Aufgaben einer betazoidischen Hochzeit bei. Wie allgemein bekannt ist, sind dabei alle Hochzeitsgäste nackt. Als Riker dann die schöne (und nackte) Brautjungfer Deanna Troi sieht, gibt es für ihn nichts Wichtigeres, als diese kennen zu lernen und seinem Charme erliegen zu lassen. Deanna erliegt seinem Charme allerdings doch nicht so einfach, wie er sich das gedacht hat. Sie studiert Psychologie und ist ein sehr intellektueller Mensch. Während bei ihr der Geist das Handeln bestimmt, sind es bei Riker meist die Emotionen, erst recht im Umgang mit dem anderen Geschlecht.

Man könnte meinen, dass diese beiden Personen überhaupt nicht zusammenpassen würden. Für den Leser ist es dann ein ungeheurer Spaß, zu beobachten, wie genau das Gegenteil der Fall ist.

Wer einen heiteren Lesespaß nicht verpassen möchte, dem sei die Lektüre von "Imzadi" ans Herz gelegt.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Star Trek: The Next Generation - Imzadi" - Buch zum Preis von 10,00 EUR


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

(Zurück zum Inhalt)


5. Filmkritik: (T)Raumschiff Surprise
von Klaus Michels

Vor ziemlich genau drei Jahren gelang Comedian Michael Bully Herbig die Sensation: In seine Western-Parodie "Der Schuh des Manitu" pilgerten etwa 11,7 Millionen Menschen und sorgten somit für einen der sensationellsten Erfolge des deutschen Nachkriegskinos. Die gelungene Hommage an die großen Karl May-Filme der 60er-Jahre verblieb dafür sage und schreibe 27 lange Wochen in den deutschen Kino-Charts.

Um nach diesem großartigen Einspielergebnis einen Fortsetzungsflop zu vermeiden, kam Michael Bully Herbig auf die Idee, anstatt den Sand in den Kopf zu stecken, die Zuschauer seiner Comedy-Show "Bullyparade" in die Entscheidungsfindung eines neuen Filmes mit einzubeziehen. Zur Wahl standen dafür eine "Manitu"-Fortsetzung, "Sissi - Wechseljahre einer Kaiserin", "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" und "Ein Film, wo keiner mit rechnet" - allesamt entliehen aus Sketchen der "Bullyparade". Das Ergebnis kam vor wenigen Tagen mit viel tamtam in die Kinos und sorgte gleich am ersten Wochenende mit einem neuen Rekord von 635.000 Zuschauern bei den Besucherzahlen für sehr positive Schlagzeilen.
Zu Recht? ... Durchaus!
Natürlich kann der Film nicht zu einem solchen Überraschungscoup werden, wie damals "Der Schuh des Manitu", denn dafür waren Bully und seine Partner Christian Tramitz und Rick Kavanian in den vergangenen Monaten einfach zu publik am deutschen Medienhimmel. Jedoch gibt Bully seinen beömmelungsbereiten Fans exakt das, was sie sich wünschen: eine schier atemlose Flut an Gags, geballt mit viel extravagantem Schwachfug in einer Kulisse der Extraklasse.

Invasion vom Mars

Wir schreiben das Jahr 2054. Die Menschen haben vor 250 Jahren den Mars besiedelt und stehen nun vor einer Konfrontation mit den Nachkommen dieser Siedler, denn diese wollen unter Führung des finsteren Regulators Rogul (Hans-Michael Rehberg) und seines skrupellosen Sohnes Jens Maul (Rick Kavanian) die friedliche Erde erobern. Königin Metapher (Anja Kling) und ihre Minister wissen in dieser Situation nur noch einen Ausweg: Die Besatzung des Raumschiffs Surprise muss die Erde retten und in die Vergangenheit reisen, um dort die Besiedlung des Mars zu verhindern.
Problematisch ist bloß, dass sich die tuntige Crew um Captain Kork (Christian Tramitz), Mr. Spuck (Michael Bully Herbig) und den ersten Ingenieur Schrotty (Rick Kavanian) gerade intensiv auf die "Wahl zur Miss Waikiki" vorbereitet und somit eigentlich weder Zeit noch Lust hat, der Erde in dieser schwierigen Zeit zur Seite zu stehen.
Da jedoch Befehlsverweigerung rigoros mit Streichung des Urlaubs geahndet wird und die Surprise zu allem Unglück nicht auf einem Planeten landen kann, müssen sich die drei wohl oder übel mit einem Taxi und dem draufgängerischen Fahrer Rock (Til Schweiger) auf den Weg zunächst zur Erde und dann in die Vergangenheit machen - mit einem dicht an den Fersen klebenden Jens Maul ...

Mastermind und Perfektionist

Michael Bully Herbig hat für diesen Film rein gar nichts dem Zufall überlassen. Er zeichnete während der Produktion neben seiner Hauptrolle für Regie und Drehbuch (mit Alfons Biedermann und Rick Kavanian) verantwortlich und heizte das Interesse mit einer großangelegten Kampagne schon ein Jahr vor dem Start massiv an - verhängte sogar eine Informationssperre zum Inhalt und inszenierte in diesem Frühjahr ein für einen deutschen Film ungewohntes Mediengewitter, dass es nur so krachte. Jeder Fan sollte schließlich wissen, dass er am 22. Juli 2004 gefälligst ins Kino zu pilgern hat, um sich das neueste Produkt der HerbX-Schmiede anzuschauen.
Dass dieses Rad nach meinem Empfinden mit der aufdringlichen Marketing-Aktion einer bekannten amerikanischen Fast-Food-Kette und dem brutal nervigen Stefan Raab-Singsang zum Film überdreht wurde, mindert zum Glück nicht die Qualität des Werkes an sich. Denn Bullys Rezeptur ist schlicht und ergreifend gut. Man nehme das geballte SF-Genre, walke es in einem flotten Galopp durch die gesamte SF-Filmgeschichte einmal kräftig durch und würze es mit einem guten Schuss "Bullyparade". Zum Schluss noch ein Häubchen "Zurück in die Zukunft" auf das Ganze - und fertig ist die Überraschungs-Käsesahne.

Auf internationalem Niveau

Schon bei seinem Regie-Einstand mit "Erkan & Stefan" stellte Herbig sein Können und Talent unter Beweis, Leinwandbilder und zeitliche Abfolge gekonnt in Szene zu setzen. Diese Fähigkeiten kamen ihm schon bei "Der Schuh des Manitu" zugute und verfeinerten sich nun noch einmal bei "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1". Zusammen mit einem für deutsche Verhältnisse exorbitanten Budget von 9 Millionen Euro erreicht der Film über die gesamte Länge einen technischen Grad, der insbesondere bei den eindrucksvollen CGI-Weltraumszenen spielerisch internationales Niveau erreicht. Inhaltlich orientiert sich der Film an seinem "Manitu"-Vorgänger, der ähnlich wie hier mit einer rasenden Gag-Revue mit vielen Lachern und einer eher schwachen Grundhandlung aufwartete.
Den stärksten Teil liefert hier Rick Kavanian, der als Darth-Vader-Karikatur Jens Maul, Schrotty und Pulle auftritt. Mit seinem Ossi-Akzent, der dem Kasirske-Brother aus dem "Bullyparade" entstammt, und der phantastischen Mimik ist er ein echtes Highlight von "(T)Raumschiff Surprise". Im Gegensatz leider zu Captain Kork, der über die gesamte Spielfilmlänge einen eher lustlosen Eindruck vermittelt und nicht recht zu überzeugen weiß. Spaß macht hingegen wieder Mr. Spuck, der als tuntige und zickige Vulcanette kräftig auftrumpfen darf.

Fazit

Michael Bully Herbig setzte auf die sichere Karte und erfüllte die Erwartungen vollkommen - übertreffen konnte er sie auf Grund der Anlehnungen an seinen bekannten "Bullyparade"-Stil und "Der Schuh des Manitu" allerdings nicht. "(T)Raumschiff Surprise" ist ein flotter Film mit viel gelungenem Entertainment für einen schönen warmen Sommerabend - und eine mehr als nette Abwechslung im Hinblick auf aktuelle internationale Werke wie "Harry Potter und der Gefangene von Askaban", "Spider-Man 2" und "Shrek 2".
Wir dürfen gespannt sein, ob der neue Film nun auch ähnlich beeindruckende Langläuferqualitäten wie "Der Schuh des Manitu" sein Eigen nennt und die magische Grenze von 11,7 Millionen Zuschauern erreichen kann. Mir erscheint dies zweifelhaft, jedoch nicht zur Gänze unmöglich!

Informationen zum Thema:
http://www.periode1.de - Die offizielle "(T)Raumschiff Surprise"-Seite


Shopping-Tipps zum Thema:
"Der Schuh des Manitu - Extra Large (SE)" - 2 DVDs zum Preis von 20,97 EUR


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

(Zurück zum Inhalt)


6. Drei Fragen an Kirsten Dunst
von Corona Magazine

Ist es nicht langsam Zeit, dass irgendwann jemand einmal Peter Parker das Leben rettet? Nun, es ist passiert und die Heldin heißt Mary Jane Watson. Im Blockbuster "Spiderman 2" verkörpern Toby Maguire, 28, und Kirsten Dunst, 22, die beiden Charaktere. Die deutschstämmige Schauspielerin steht tatsächlich schon seit ihrem dritten Lebensjahr vor der Kamera.

Wie wäre es, wenn Sie Superkräfte wie Spiderman hätten?
Nun, wenn ich mir eine übernatürliche Kraft aussuchen dürfte, würde ich gerne mit meinen Katzen sprechen. Ansonsten wünschte ich mir eher, alles Negative ins Positive verwandeln zu können, damit alle Menschen auf unserer Welt etwas glücklicher sein könnten.

Finden Sie den Netzschwinger in seinem Kostüm eigentlich ..naja.. ansprechend?
Mich turnt es nicht an, wenn ein Mann so herumläuft. Ich mag den Charakter Peter Parker in natura lieber als in seinem Spinnenanzug. Er ist süß, charmant, und man muss ihn einfach mögen.

Frau Dunst, Ihr Vater kommt aus Hamburg. Sprechen Sie deutsch und kennen Sie Deuschland gut bzw. haben Sie noch Wurzeln hier?
Mein Vater hat nur auf deutsch mit mir gesprochen, als ich noch klein war. Darum beherrsche ich noch ein wenig von der Sprache. Ansonsten kenne ich mich in Deutschland kaum aus, weil ich in Amerika aufgewachsen bin. Aber dennoch war es bei uns oft anders als in anderen amerikanischen Familien. Meine Familie pflegte deutsche Traditionen. Zum Beispiel, dass man an Nikolaus seine Stiefel vor die Tür stellt und dass Weihnachtsgeschenke abends am 24. Dezember geöffnet werden und nicht am Morgen des 25., wie es in Amerika usus ist.

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

(Zurück zum Inhalt)


7. Ihre Meinung

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!


Corona Magazine #126
Feedback zu unseren Themen

Hallo zusammen, zuerst ein Lob über die regelmäßigen Infos zu allen Themen der SF/Fantasy.

Thema: Star Trek XI
"Es ist sicherlich eines der Themen, das wir diskutieren", sagte Braga angeblich dem Magazin. "Aber es befindet sich auch ein Prequel-Kinofilm bezüglich des Romulanischen Krieges in Arbeit, so dass wir die Finger in der Serie davon lassen." Im gleichen Magazin sagte Rick Berman, dass "Star Trek XI" vor der Zeit von Kirk spielen könnte und möglicherweise nichts mit "Enterprise" zu tun hat.
Wenn es nix mit der Serie zu tun hat wird sich die Fan-Gemeinde schwer tun schätze ich. Die Filme hatten ihren Erfolg doch nur, weil die Serie die Charaktere vorstellte und sie sich dadurch in den Köpfen bekanntmachte. Meine Einschätzung: Berman läßt viel heiße Luft ab um die Gemeinde abzuklopfen, ob so was machbar wäre.

Thema: Kolumne - Was ist STAR TREK?
Ich stimme dem Autor Mike Hillenbrand voll zu und ich schätze, daß es mehr Leuten auf der Welt so geht. Vor allem die zweite Serie TNG hat mich persönlich in den 80er Jahren im Umgang mit anderen Leuten schwer beeinflußt.

Thema: Filmkritik Spiderman
Die Kritk passt bis auf die Aussage mit dem schwachen Schluß. Der Regisseur hat die Comics gelesen, hat das ganze etwas zusammengerafft und es in einem neuen Abenteuer auf die Leinwand gepackt. Aber der Schluß passt zur Aussage der Comics. In der Zeit bis zur Heirat war es nun mal für den Superhelden kompliziert. Nicht nur im Umgang mit seiner großen Liebe, sondern auch mit seinen Verwandten. Ich hoffe Teil 3 wird genauso gut wie 2. Die Rückkehr des Goblins mit Harry und Doc Connor als "Die Echse" deuten sich ja schon in Teil II an.
Viel witziger fand ich an der Stelle die Insider-Jokes von Sam Raimi, der einige seiner Protagonisten aus diversen Serien auftreten ließ (siehe Bruce Campell (spelling?) als Türsteher im Theater, ich hatte schon auf eine Motorsäge gewartet ;-))

- Alex Bendel

(Zurück zum Inhalt)


8. Tv-Tipps
(31. Juli - 13. August 2004)

Samstag, 31. Juli 2004

16.05 Uhr Special Unit 2 - Die Monsterjäger
Ein besonders böser Parasit
Pro 7 Wdh
21.55 Uhr Stirb langsam II
Bruce Willis passiert der gleiche Mist zum zweiten Mal. Und wieder sind enge Lüftungsschächte sein beliebtestes Fortbewegungsmittel, um an die bösen Terroristen zu kommen.
ORF 1 Wdh
22.30 Uhr Lethal Weapon 4 - Zwei Profis räumen auf
Mel Gibson und Danny Glover im Kampf gegen die Triade und Jet Li. Mal wieder haben sie keine Chance, aber das hält sie nicht auf.
SF 1 Wdh

Sonntag, 01. August 2004

13.00 Uhr Odyssey 5
Kitten
Sat 1 1st
14.15 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Der Auserwählte
Pro 7 1st
19.15 Uhr Jeremiah
Das Gesicht im Spiegel
Premiere 1 1st

Montag, 02. August 2004

20.15 Uhr CSI: Miami
Ein verhängnisvolles Angebot
VOX 1st
21.45 Uhr Shepherd - Der Weg zurück
In einer postapokalyptischen Welt wird ein Killer auf eine Bandenanführerin angesetzt, wechselt aber auf ihre Seite und flieht mit ihr.
Sci Fi Wdh
00.15 Uhr Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Tödliche Liebe
Kabel 1 Wdh

Dienstag, 03. August 2004

21.45 Uhr Metalstorm - Die Vernichtung des Jared-Syn
Bösewicht entführt Frau. Held sucht nach Frau. Es kommt zum Kampf zwischen Held und Bösewicht.
Sci Fi Wdh
22.15 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Der Herr hat es gegeben, der Herr hat es genommen
VOX Wdh
22.35 Uhr Sudden Death
Terroristen bringen ein Eishockeystadion, samt Vizepräsident, in ihre Gewalt. Aber sie haben die Rechnung ohne den Ex-Feuerwehrmann gemacht. Mit Jean-Claude Van Damme.
13th Street Wdh

Mittwoch, 04. August 2004

20.15 Uhr Riverworld
Ein Astronaut wird zusammen mit Personen aus allen Zeitaltern auf einem mysteriösen Planeten voller Flüsse wiedergeboren. Warum? Wieso? Weshalb? Wie? Das versucht er herauszufinden.
Pro 7 Wdh
22.10 Uhr Die Frighteners
Michael J. Fox hat nach dem Tod seiner Frau die Fähigkeit mit Geistern zu sprechen. Diese nutzt er, um als Geisterjäger Geld zu verdienen. Doch bald hat er es mit dem Geist eines Killers zu tun.
ATV+ Wdh
22.10 Uhr Alias - Die Agentin
Countdown
Pro 7 1st

Donnerstag, 05. August 2004

12.35 Uhr Fallout - Gefahr aus dem All
Ein Terrorist bringt eine Raumstation in seine Gewallt und droht der amerikanischen Regierung
Sci Fi Wdh
21.45 Uhr Cyber Vengeance
Ein Wächter eines Gefängnisses macht die Entdeckung, dass die Gefangenen zu Cybergladiatorenkämpfen missbraucht werden.
Sci Fi Wdh
22.35 Uhr U-Turn - Kein Weg zurück
Nachdem ihm seine Schulden schon zwei Finger gekostet haben, möchte Bobby seine Schulden gerne schnell bezahlen. Leider macht sein Auto in einem Kaff schlapp.
13th Street Wdh

Freitag, 06. August 2004

20.15 Uhr Steven Spielbergs Taken
Teil 10 - Der Abschied. Letzter Teil. Der Nebel um die Ereignisse lichtet sich und Allie wird vor eine Entscheidung gestellt.
Premiere Start Wdh
20.15 Uhr Tremors 2 - Die Rückkehr der Raketenwürmer
Die Raketenwürmer sind zurück. Hungriger, intelligenter und mutierter als vorher. Na wenn das nicht ein Grund für eine Jagd ist.
RTL2 Wdh
20.15 Uhr Titan A.E.
Zeichentrick. Aliens vernichten die Erde. Doch den überlebenden Menschen beleibt eine Hoffnung. Das Schiff Titan, dass von einem Jungen mit einer seltsamen Tätowierung gesucht wird.
superRTL Wdh

Samstag, 07. August 2004

16.00 Uhr Special Unit 2 - Die Monsterjäger
Wer hat Angst vorm Boogeyman?
Pro 7 Wdh
22.15 Uhr Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt
Nach einer Hypnose wird Kevin Bacon von grauenhaften Visionen geplagt. Auf der Suche nach der Ursache stößt er auf ein grausames Geheimnis.
OPF 1 Wdh
23.55 Uhr Interview mit einem Vampir
Christian Slater macht ein Interview mit Brad Pitt. Der ist ein Vampir und hat eine Menge über sein Jahrhunderte währendes Nichtleben zu erzählen. Was nicht sehr verwundert, wenn andere Leute schon mit 18 ihre Biographie veröffentlichen.
OPF 1 Wdh

Sonntag, 08. August 2004

13.00 Uhr Odyssey 5
Die Macht der Gedanken
Sat 1 1st
19.15 Uhr Jeremiah
Interregnum - Erster Teil
Premiere 1 1st
20.15 Uhr Dragonheart
Ein Drachentöter schliesst mit dem letzten lebenden Drachen einen Pakt. Zusammen ziehen sie durch die Lande und täuschen Überfälle und die anschliessende Tötung des Drachens vor. Zum Schluß müssen sie aber gemeinsam gegen einen Tyrannen kämpfen.
RTL Wdh

Montag, 09. August 2004

20.15 Uhr CSI: Miami
Asche zu Asche
VOX 1st
21.45 Uhr Cold Harvest - Der Countdown läuft
Ein Komet hat die Erde getroffen und eine Seuche breitet sich aus. Ein Kopfgeldjäger beschützt eine Frau, die ein ungeborenes Kind mit dem Antigen in sich trägt.
Sci Fi Wdh
22.30 Uhr Manhattan 2 Uhr nachts
Ein Psychopath ermordet Stripperinnen. Die Agenturchefs verdächtigen ihren Konkurenten, der Verbindungen zur Mafia hat.
13th Street Wdh

Dienstag, 10. August 2004

21.45 Uhr Das Ding aus einer anderen Welt
Wissenschaftler in der Antarktis infizieren sich mit einem ausserirdischen Virus und mutieren zu Bestien. Kurt Russel hat einen Flammenwerfer und Dynamit, und möchte diese Invasion aufhalten.
Sci Fi Wdh
22.15 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Am Spieltisch
VOX 1st
22.45 Uhr Mars Attacks!
Marsianer greifen die Erde mit ihren fliegenden Untertassen und bunten Todesstrahlern an. Und sie sind beinahe unaufhaltbar, da manche Menschen überzeugt sind, dass sie in friedlicher Absicht kommen.
SF 2 Wdh

Mittwoch, 11. August 2004

22.20 Uhr Alias - Die Agentin
Zweites Double
Pro 7 1st
00.40 Uhr New Eden - Wüste des Todes
Sträflinge werden auf einem Wüstenplaneten ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Zwei Freunde schließen sich unterschiedlichen Gruppen an und werden erbitterte Feinde.
Sci Fi Wdh
01.05 Uhr Die Mumie
Boris Karlof als Mumie, die von Archäologen ungewollt wieder zum Leben erweckt wird. Klassiker aus dem Jahre 1932
13th Street Wdh

Donnerstag, 12. August 2004

12.05 Uhr Frenzy
Von Alfred Hitchcock. Ein zu Unrecht beschuldigter Mann flieht und sucht selbst nach dem Sexualmörder.
13th Street Wdh
21.45 Uhr Alien Terminator
Ein Experiment geht in einem geheimen Laborkomplex ausser Kontrolle. Prompt haben die Wissenschaftler gegen ein Monster zu kämpfen.
Sci Fi Wdh
00.25 Uhr Carver's Gate
Ein Computergenie entwickelt ein Gerät, bei dem sich Realität und ein Computerspiel vermischen. Sie wird ermordet, und die Monster aus dem Spiel laufen in der Realität herum.
Sci Fi Wdh

Freitag, 13. August 2004

22.00 Uhr 2149 - Kampf in der Todeszone
Ein Cop wird strafversetzt, nachdem ihm ein Mord in die Schuhe geschoben wurde. Nun muss er auf einem Raumfrachter Wache halten, der von Piraten angegriffen wird.
VOX Wdh
00.15 Uhr Robocop 2
Robocop hat nicht nur mit Drogenbossen, sondern auch mit seinem Nachfolgermodel zu kämpfen.
Pro 7 Wdh

(Zurück zum Inhalt)


9. Rating Trend: "Alias" auf ProSieben
von Martin Seebacher

Anmerkung: Alle Zuschauerzahlen und Marktanteile beziehen sich auf die Kernzielgruppe von Pro Sieben, die 14-49-Jährigen Zuschauer.

Anfang 2003 wurde "Alias" vom Münchner Privatsender ProSieben aggressiv beworben und als sensationelle neue US-Serie angekündigt. Selbst als Gelegenheitszuschauer des Senders war man kaum in der Lage den überall präsenten Trailern zu entgehen, die für den neuesten US-Serienhit warben. Kein Wunder, dass die erste Folge nach dieser Werbekampagne am Dienstag, dem 18.02.2003 um 20:15 Uhr sehr gut starten und 2,39 Millionen Zuschauer bei 16,9% Marktanteil erreichen konnte. Danach ging es jedoch steil abwärts. Bereits die zweite Folge verlor fast eine Dreiviertelmillion Zuschauer und fünf Prozent Marktanteil. Aber das war erst der Anfang des Abstiegs in der Zuschauergunst. Die Quoten fielen zunächst weiter und erreichten bei Folge 4 ihren ersten Tiefstand. Nur mehr 1,01 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 7,6% waren hier zum Einschalten der Agentenserie zu bewegen. Danach stabilisierte sich die Quote einigermaßen zwischen 0,95 und 1,16 Millionen Zuschauern bei Marktanteilen zwischen 7,3 und 8,7%. Die 9. Folge "Mea Culpa" am 15. April 2003 markierte dann den absoluten Quotentiefpunkt der ersten Staffel: Nur 750 Tausend Zuschauer bei einem sehr schlechten Marktanteil von 6,6% sahen noch zu. Danach ging es aber wieder aufwärts. Die Folgen 14 bis 19 erreichten sogar wieder passable zweistellige Marktanteile zwischen 10 und 11 Prozent sowie Zuschauerzahlen von 1 bis 1,22 Millionen. Die letzten drei Folgen der ersten Staffel fielen dann wieder unter 10% Marktanteil, blieben aber zumindest über 9%. Das Finale erreichte am 15. Juli bei einem Marktanteil von 9,3% 840 Tausend Zuschauer.

Erstaunlich bleibt bei dieser insgesamt sehr einschaltquotenschwachen ersten Staffel die Geduld, die ProSieben mit der Serie hatte. Trotz teilweise äußerst schwacher Quoten hielt der Sender an der Serie fest und machte weder eine Ausstrahlungspause noch änderte er den Sendeplatz. Die Geduld hat sich zumindest teilweise ausgezahlt, da die Quoten nach den ersten Einrüchen wieder gestiegen sind. Warum aber ProSieben gerade mit "Alias" so viel Milde gezeigt hat, bleibt unklar, andere (Lizenz-)Serien sind schon bei besseren Quoten abgesetzt oder auf andere Sendeplätze verlegt worden.

Die zweite Staffel läuft nun seit 14. April 2004 jeden Mittwochabend auf ProSieben. Um der Serie zu besseren Quoten zu verhelfen platzierte der Sender "Alias" zunächst auf den Sendeplatz gegen 21:10 Uhr nach der erfolgreichen Fantasyserie "Charmed - Zauberhafte Hexen". Leider ging der Plan nicht wirklich auf, da sich die Zielgruppen beider Serien anscheinend nicht so überlappen wie erhofft. Während "Charmed" gut läuft, hatte "Alias" auch in seiner zweiten Staffel zunächst Quotenprobleme. Viele Zuschauer schalteten nach "Charmed" weg und zu wenige neue Zuschauer schalteten zu - das Ergebnis waren wesentlich schlechtere Zuschauerzahlen und Marktanteile für "Alias" als für "Charmed"; die ersten fünf Folgen der zweiten Staffel erreichten nur zwischen 0,95 und 1,12 Millionen Zuschauer und bescheidene Marktanteile zwischen 7,6 und 9,2%. Diesmal reagierte ProSieben aber auf das erneut schwächelnde "Alias" und verlegte die Agentenserie um eine Stunde nach hinten, der ursprüngliche Sendeplatz wurde ab dem 26. Mai von einer zweiten Folge "Charmed" eingenommen, das nun im Doppelpack zu sehen ist. Während "Charmed" auch in der Doppelprogrammierung funktioniert und deutlich über ProSieben Durchschnitt liegt, blieb "Alias" vorerst im Quotenkeller. Besonders die Fußball-EM sorgte dann noch mal für herbe Zuschauerverluste. Erst als ProSieben ab 7. Juli begonnen hat, auch "Alias" im Doppelpack ab 22:10 zu senden, ist wieder eine deutliche Verbesserung zu verspüren, teilweise erreichen die Folgen nun wieder über 10% Marktanteil. Generell läuft die zweite Folge des Doppelpacks besser als die erste, und auch wenn die Quoten noch immer nicht berauschend sind - die Serie scheint nun auf dem richtigen Weg zu sein ...

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

(Zurück zum Inhalt)


10. Kunterbunt
Science-Fiction beyond 1x08: Welcome To Paradox [Betaville]
von Matthias Pohlmann

"Welcome To Paradox" war der Versuch, eine Fernsehserie nach Kurzgeschichten verschiedener SciFi-Autoren zu drehen. Damit die verschiedenen Folgen einen Zusammenhang erhalten, wurden sie alle in eine imaginäre Stadt namens Betaville verlegt, weshalb manche die Serie auch unter diesem Namen kennen.

Die Autoren und ihre Geschichten:
Die 13 verwirklichten Folgen basierten auf folgenden Kurzgeschichten:

:: Alan Dean Forster: Our Lady of the Machine
:: A.E. Van Vogt & James H. Schmitz: Research Alpha
:: Donald Westlake: The Winner
:: Andrew Weiner: News From D Street
:: James Tiptree Jr.: The Girl Who Was Plugged In
:: Greg Egan: The Extra
:: Kelley Eskridge: Alien Jane
:: E.G. Von Wald: Hemeac
:: David Ira Cleary: All Our Sins Forgotten
:: Rob Chilson: Acute Triangle
:: John Varley: Options
:: John Varley: Blue Champagne
:: Ron Goulart: Into The Shop

Besetzung:
Anmoderiert wurde die Serie von Michael Philip, in dessen Credits Gastauftritte u. a. in "Charmed" und "Angel" sowie zuletzt eine Rolle in der "Springfield Story" (Dr. Ethan Pierce) zu finden sind. Unter den Gaststars finden sich unter anderem Steven Bauer ("Traffic": Carlos Ayala), Roma Maffia ("Profiler": Grace Alvarez), Robert Wisden ("Smallville": Gabe Sullivan; "Stargate SG-1": Samuels), Ice-T ("Players": Ice Gregory), Alice Kriege ("Star Trek: First Contact": Borg Königin) und Mackenzie Gray ("B5:LOTR": Kafta).

Crew:
Executive Producers der Serie waren unter anderem Michael Nemirsky ("Sliders") und Lewis Chesler ("Bone Daddy"), Regie führten Clark Johnson ("S.W.A.T.", "The West Wing", "Third Watch") und Charles Wilkinson ("Highlander", TV-Serie).

Besonderes:
Zwei Gründe werden vor allem für das frühe Scheitern der Serie angegeben: Die Serie sei zu anspruchsvoll gewesen und die Stories zu unzusammenhängend und verschieden - es habe nicht gereicht, nur den Ort der Handlung als "gemeinsamen Nenner" zu haben.

Erstausstrahlung: SciFi (US): 17.8.-9.11.1998

Informationen und Diskussionen zum Thema:
http://www.corona-magazine.de/forum/viewtopic.php?t=10 - Links zur Serie und weitere Informationen

Was der/die Live-RollenspielerIn wirklich braucht... eine Ansichtssache.
von Gernot Hausar

Also gut... nachdem ich durch einen Leserbrief darauf aufmerksam gemacht wurde, dass meine unschuldige kleine Liste im letzten Artikel viel zu unvollständig sei, hier nun einige weitere Überlegungen zum Thema Live-Rollenspiele und dem nötigen "Rüstzeug".

An erster Stelle sollte bei so einem Event mit Sicherheit Toleranz stehen - denn der von Freiwilligen an ihren hart erkämpft/erarbeiteten Wochenenden veranstaltete Sturm auf die dunkle Festung ist oft schwierig darzustellen... obwohl es in Europa jede Menge loser und festerer Steine gibt, die Ruinen ähnlich sehen . ob gewollt oder ungewollt (Letzteres auch durch Alter) sei der Zeit oder dem Architekten überlassen. Dazu kommen Kostüme, Waffen, NPCs...

Daher sollte an zweiter Stelle auf meiner Liste Fantasie stehen. Es gibt unterschiedlichste Systeme, Dinge und Abläufe darzustellen, zum Beispiel Karten. Jeder Spieler hat Karten, die zum Beispiel einen Zauber enthalten, der einmal einen Spieler dazu zwingt, die Wahrheit zu sagen. Eine andere Option sind Kostüme und Gegenstände - aber auch dort gibt es Grenzen - zum Beispiel bei Drachen, Elefanten, Säbelzahntigern etc. und so ist die Fantasie immer gefragt, um sich die Bilder so zu malen, wie man sie sich vorstellen will - Kino im Kopf.

An dritter Stelle wären dann endlich all die praktischen Aspekte aufzuführen, so banal sie auch sein mögen. Wollsocken, Taschenlampen (man nehme Punkt eins und zwei auf der Liste und stelle sich Fackeln vor), Verpflegung, Charakterinformationen und vieles mehr sind hier zu nennen.

Und zuletzt kommt auf meine kurze Liste noch die Idee, dass man sich von eigenartigen Blicken, Kopfschütteln und Unverständnis der Aussenstehenden einerseits und internen Pannen, Versagen der Organisation oder Wetterkatastrophen nicht vom Ausprobieren eines LARPs abschrecken lassen sollte. Es ist kreativ, gesellig und aus den unmöglichsten Situationen entwickeln sich dann oft die allerbesten Wochenende, über die man noch lange spricht...

Play on and be creative,

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

Mitarbeit am Corona Projekt? - Gerne und jederzeit!
von Corona Magazine

Sie schreiben gerne und gut? Bringen Ihre Gedanken zielsicher auf den kreativen Höhepunkt, neigen zu nächtlicher Selbstkasteiung, um fingernagelkauend und schlaftrunken die wichtigste Deadline überhaupt einhalten zu können? (Damit meinen wir unsere.)

... oder ...

Sie haben eine angenehme Stimme? Können Texte flüssig lesen, ohne dass Ihre Zuhörer schreiend weglaufen? Sie haben Spaß daran, ein Publikum zu unterhalten, auch wenn Sie es gar nicht sehen können?

Toll, wissen Sie was?
Auf Sie haben wir gewartet!


Das Corona Magazine sucht Autoren und/oder Sprecher und wir würden uns geehrt fühlen, wenn SIE sich bei uns melden würden. Wie das bei nicht-kommerziellen Projekten so ist, locken wir mit den Versprechen von Ruhm, Ehre und vielen Sexualpartnern, können aber nicht wirklich etwas davon garantieren. Schon gar keine Bezahlung. Aber wir haben Spaß daran, unser Publikum zu unterhalten. Ob mit Text oder Stimme ist dabei einerlei. Schreiben Sie doch eine Mail an dialog@corona-magazine.de mit einem netten Betreff, wie z.B. "Hallo, da bin ich!" und einer kurzen Vorstellung der eigenen Person.

Wir Rampensäue freuen uns auf Sie!

Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

"TOS" auf DVD: Ein Traum wird wahr.
von Mike Hillenbrand

"Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200." Im Jahr 2004 geht für eine Vielzahl von "Star Trek"-Fans auf der ganzen Welt ein Traum in Erfüllung. Die erste, für viele die einzige, aber ganz sicher die beste Enterprise läuft auf DVD vom Stapel. Die NCC 1701 unter dem Kommando von Captain James Tiberius Kirk.

Drei Jahre dauerte der Kampf eines gewissen Eugene Wesley Roddenberry, um ein ehrgeiziges Science-Fiction-Projekt an ein Studio und an einen Fernsehsender zu verkaufen. Ein Pilotfilm wurde bestellt, gedreht - und vom Fernsehsender NBC abgelehnt. Die Begründung des Senders für den Korb zum ersten Piloten ist seit Jahrzehnten legendär: zu niveauvoll, zu anspruchsvoll, zu wenig konventionell. Was jedoch bislang noch nie geschehen war, passierte: NBC gab einem abgelehnten Serienkonzept eine neue Chance und siehe da: Aus dem toten Entlein wurde doch noch ein Schwan. "Star Trek", in Deutschland besser als "Raumschiff Enterprise" bekannt, feierte Premiere. Mit 29 Episoden hochwertiger Science Fiction.

Die vorliegende erste Staffel der Serie präsentiert diese ersten 29 Episoden, die unter anderem auch die mit einem Hugo-Award für das beste Drehbuch prämierte Folge "Griff in die Geschichte" (mit einer blutjungen Joan Collins) für den Zuschauer bereithält. Aber auch die anderen Abenteuer von Captain Kirk, Mr. Spock, Pille und Scotty sind nicht zu verachten und auch heute noch feine Science Fiction aus einer Zeit, als "Star Trek" zu Recht für Kult stand.

Nachdem das erste Jahr der neuen Serie "Star Trek" nicht besonders zufrieden stellend für die NBC-Oberen verlaufen war, spielten diese mit dem Gedanken, die SF-Serie aus Quotenmangel einzustellen. Einige der prominentesten SF-Autoren Amerikas taten sich daraufhin zusammen, um in einem gemeinsamen Brief an den Sender die Weiterführung dessen zu fordern, was sie als "bislang beste Science-Fiction-Serie aller Zeiten" bezeichneten. NBC hörte auf die Fachleute und präsentierte Amerika im Herbst 1967 die zweite Staffel "Raumschiff Enterprise".

In den vorliegenden 26 Episoden sind mit den legendären Geschichten "Kennen Sie Tribbles?", "Journey to Babel" und "Epigonen" drei der unterhaltsamsten Abenteuer von Captain Kirk, Mr. Spock und ihren Schiffskameraden enthalten, die die erste "Star Trek"-Serie zu bieten hat. Den Abschluss der Staffel bildet dann der Pilotfilm zu einer nie realisierten Serie namens Ein Planet, genannt Erde. "Star Trek", das Original, ist und bleibt ein Muss für jeden SF-Fan.

Das dritte Jahr der allerersten "Star Trek"-Serie wurde durch ein Phänomen ermöglicht, das für seine Zeit ein absolutes Novum war. Als bekannt wurde, dass der Sender NBC die SF-Serie entgültig absetzen wollte, mobilisierte sich - in einem Zeitalter ohne E-Mails, Handys und Internet - ein Fan-Aufstand, der dem Sender gerüchteweise eine Million(!) Beschwerdebriefe einbrachte. NBC kapitulierte, und im Herbst 1968 lief die dritte und letzte TV-Staffel der originalen Serie an.

Die dritte Staffel umfasst 24 Episoden, die unter anderem eine weibliche Romulanerin in "Die unsichtbare Falle" zeigt, die auf Mr. Spock nicht ohne Wirkung bleibt. In "Bele jagt Lokai", wo der schwarz-weiße Bele den weiß-schwarzen Lokai jagt, zeigt "Star Trek" gekonnt, warum NBC stets seine Probleme mit der Serie hatte: Ohne die Dinge beim Namen zu nennen, was die Zensoren in den 60ern nicht zugelassen hätten, verstand es "Raumschiff Enterprise" stets, Gesellschaftskritik zu üben und dennoch enorm unterhaltsam zu bleiben. Es ist kein Wunder, dass neu ermittelte Hochrechnungen Anfang der 70er-Jahre ergaben, dass "Star Trek" in den USA nie zu den wenig gesehenen Serien gehört hatte, sondern in allen drei Jahren zu den beliebtesten. Doch zu diesem Zeitpunkt war die Serie bereits eingestellt worden. Die Geschichte jedoch sollte weitergehen - auf der großen Leinwand.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Star Trek: Raumschiff Enterprise - Staffel 1" - 8 DVDs zum Preis von 95,00 EUR (vorauss. Erscheinungsdatum: 31. August 2004)
"Star Trek: Raumschiff Enterprise - Staffel 2" - 7 DVDs zum Preis von 95,00 EUR (vorauss. Erscheinungsdatum: 4. November 2004)
"Star Trek: Raumschiff Enterprise - Staffel 3" - 7 DVDs zum Preis von 95,00 EUR (vorauss. Erscheinungsdatum: 9. Dezember 2004)


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

(Zurück zum Inhalt)


11. Kino-Vorschau
(Kinostarts im August 2004)

I, Robot

Originaltitel: I, Robot
Start in Deutschland: 05.08.2004
Regie: Alex Proyas
Darsteller: Will Smith (Del Spooner), Bridget Moynahan (Susan Calvin), Bruce Greenwood (Lawrence Robertson), Chi McBride (John Bergin), Alan Tudyk (Sonny), James Cromwell (Dr. Alfred Lanning)
Drehbuch: Jeff Vintar, Akiva Goldsman
Land: USA 2004
Genre: Science Fiction / Action
Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Wir schreiben das Jahr 2035. Die Technik hat Einzug in die Haushalte gefunden und dienstbare Roboter nehmen der Menschheit schon seit geraumer Zeit alle unangenehmen, schwierigen und auch gefährlichen Arbeiten ab. Gewaltfrei sieht jedoch auch diese Zukunft nicht aus, denn nachdem ein Mord an einem renommierten Ingenieur in der größten Roboter-Manufaktur der Vereinigten Staaten geschieht, muss Detective Del Spooner (Will Smith) vom Chicago Police Department dem Fall zu Leibe rücken.
Er stellt im Verlauf seiner Ermittlungen mit Unterstützung der Roboter-Psychologin Dr. Susan Calvin (Bridget Moynahan) fest, dass das Verbrechen anscheinend vom Roboter Sonny (Alan Tudyk) verübt wurde - obgleich Roboter zu solch einer Tat eigentlich nicht imstande sein sollten. Oder haben die Maschinen etwa ihren freien Willen entdeckt, wodurch eine viel größere Gefahr drohen könnte?

Informationen zum Thema:
http://www.irobotmovie.com
http://www.i-robot-derfilm.de

Catwoman

Originaltitel: Catwoman
Start in Deutschland: 17.08.2004
Regie: Jean-Christophe "Pitof" Comar
Darsteller: Halle Berry (Patience Price/Catwoman), Benjamin Bratt (Tom Lone), Sharon Stone (Laurel Hedare), Lambert Wilson (Georges Hedare), Alex Borstein (Sally), Michael Massee (Armando)
Drehbuch: John Rogers, John D. Brancato, Michael Ferris
Land: USA 2004
Genre: Action / Fantasy
Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Patience Philips (Halle Berry) ist zwar eine hoch talentierte Grafikdesignerin, jedoch völlig ohne Selbstbewusstsein ausgestattet. Als sie bei einer Auftragsarbeit für den zwielichtigen Kosmetikkonzern Hedare Beauty zu viel über ein neues und revolutionäres Antialterungsprodukt mit fatalen Nebenwirkungen am eigenen Leib erfährt, scheint es das Schicksal nicht gut mit ihr zu meinen. Jedoch entsteigt sie - und wie kann es bei einem solchen Film auch anders sein - mit Superkräften verstärkt wie Phönix aus der Asche, um fortan mit einem lasziven Lederoutfit als Katzenfrau für Recht und Ordnung zu sorgen.

Informationen zum Thema:
http://wwws.warnerbros.de/movies/catwoman/home.html

Garfield

Originaltitel: Garfield: The Movie
Start in Deutschland: 19.08.2004
Regie: Peter Hewitt
Darsteller: Breckin Meyer (Jon), Jennifer Love Hewitt (Liz), Stephen Tobolowsky (Happy Chapman), Evan Arnolds (Wendell), Mark Cristopher Lawrence (Christopher Mello), Thomas Gottschalk (dt. Stimme von Garfield)
Drehbuch: Joel Cohen, Alec Sokolow
Land: USA 2004
Genre: Komödie / Trickfilm
Altersfreigabe: Freigegeben ohne Altersbeschränkung

Garfield ist ein fetter, fauler und vor allem frecher Hauskater ohne große Sorgen und Nöte. Leider findet die besinnlicht Ruhe im Haushalt seines leicht zu manipulierenden Herrchens Jon (Breckin Meyer) eine rüdes Ende, als Jons neue Flamme, die attraktive Tierärztin Liz (Jennifer Love Hewitt) den Dackelmischling Odie mitschleppt. Garfield gibt sich fortan alle Mühe, den Eindringling in die Schranken zu weisen - bis zu dem Zeitpunkt, wo Odie von Schurken entführt wird und jedermann Garfield die Schuld gibt, was dieser natürlich nicht auf sich sitzen lässt und sich auf die Suche macht.

Informationen zum Thema:
http://www.garfieldmovie.com

König Arthur

Originaltitel: King Arthur
Start in Deutschland: 19.08.2004
Regie: Antoine Fuqua
Darsteller: Clive Owen (König Arthur), Stephen Dillane (Merlin), Keira Knightley (Guinevere), Ioan Gruffudd (Lancelot), Stellan SkarsgŚrd (Cedric), Ray Winstone (Bors), Hugh Dancy (Galahad), Joel Edgerton (Gawain)
Drehbuch: David H. Franzoni
Land: USA / Irland 2004
Genre: Action / Abenteuer
Altersfreigabe: ab 16 Jahren

Es herrscht Anarchie in Europa - nach dem Niedergang des römischen Reiches und einer großen Völkerwanderung Ausmaßes verfallen 450 n.Chr. weite Teile des Kontinents in Gesetzlosigkeit. Arturus (Clive Owen), genannt Arthur, ist zu diesem Zeitpunkt Commander der samartischen Reiter - einer mit vielen Legenden behafteten Truppe, welche 15 Jahre lang mit Schild und Schwert den Einfluss Roms in Britannien verteidigte. Arthur, der halb Römer und halb Brite ist, erhält nun einen letzten Auftrag, bevor Rom sämtliche Ritter in die Freiheit entlassen will. Und dieser Auftrag bringt Arthur nun seiner wahren Bestimmung ein großes Stück näher.

Informationen zum Thema:
http://kingarthur.movies.go.com/main.html

Butterfly Effect

Originaltitel: The Butterfly Effect
Start in Deutschland: 26.08.2004
Regie: Jonathan Mackey Gruber, Eric Bress
Darsteller: Ashton Kutcher (Evan Treborn), Amy Smart (Kayleigh), Eric Stoltz (Mr. Miller), William Lee Scott (Tommy), Elden Henson (Lenny)
Drehbuch: Jonathan Mackey Gruber, Eric Bress
Land: USA 2004
Genre: Thriller / Science Fiction
Altersfreigabe: ab 16 Jahren

Evan Trebom (Ashton Kutcher) litt bereits als Kind unter eine seltsamen Form des Blackouts - was dazu führte, dass Teile seiner eigenen Vergangenheit für ihn im völligen Dunkeln liegen. Eines schönen Tages fragt er sich, warum sein Leben bislang derart unglücklich verlief und weshalb aus seinen Jugenfreunden so derartige Versager geworden sind. Da kommt es gerade recht, dass ihm nun im Traum eine großartige Möglichkeit erscheint, in die eigene Jugend einzugreifen und so einige Dinge in die richtigen Bahnen zu lenken.

Informationen zum Thema:
http://www.butterflyeffectmovie.com

Yu-Gi-Oh: Der Film

Originaltitel: Yu-Gi-Oh: The Movie
Start in Deutschland: 26.08.2004
Regie: Ryosuke Takahashi
Land: Japan 2003
Genre: Kinderfilm / Zeichentrick
Altersfreigabe: n/a

Yugi ist für sein Alter ein ziemlich kleiner Schüler und, genau wie seine Freunde, von einem Kartenspiel namens "Duel Monsters" geradezu besessen. Im Gegensatz zu ihnen ist Yugi wegen seiner Größe jedoch oft dem Spott seiner Mitschüler ausgesetzt. Dies ändert sich erst, als im eines Tages sein Großvater das "Millennium Puzzle" schenkt, ein Geheimnis umwobenes ägyptisches Medaillon, mit dessen Hilfe sich Yugi bei Gefahr in ein stärkeres und mutigeres alternatives Ego verwandeln kann - "Yu-Gi-Oh". Wobei sein Rivale Kaiba nun nicht der Einzige ist, der ihn auf Grund dessen zum Duell fordert.

Informationen zum Thema:
http://yugioh.warnerbros.com/

(Zurück zum Inhalt)


12. Veranstaltungskalender

FeenCon 2004

31.07.-02.08.2004 Bad Godesberg www.feencon.de

Sommercon 2004

31.07.-01.08.2004 Osnabrück www.rubicon-osnabrueck.de

ACD-Con

13.08.-15.08.2004 Hildesheim www.atlan-club-deutschland.de

PalatineCon

20.08.-22.08.2004 Neustadt an der Weinstraße www.palatinecon.de

Odyssee 2004 - Der Independentcon

27.08.-29.08.2004 Berlin www.odyssee-con.de

Sieben-Türme-Convention

28.08.-29.08.2004 Rostock www.7tuerme.rohro.de

(Zurück zum Inhalt)


13. Also, sprach DeMartino - oder "Vorlonisch für Anfänger"
von Matthias Pohlmann

Prolog

Seit geraumer Zeit, weiß man durch Äußerungen von J. Michael Straczynski (JMS), dass im "Babylon 5"-Universum etwas Größeres ansteht. Nach vielen kleinen Hinweisen von JMS soll dieser Artikel nun nachzeichnen, wie sich das Wissen um dieses neue Projekt entwickelt hat - und zeigen, wie der "Stand der Dinge" ist, jedoch kommentiert.

Denn es gibt eine Anlaufstelle für viele Fans von "Babylon 5" im Forum der Seite www.b5tv.com. Nun kennt jeder, der irgendein Forum längere Zeit besucht, die Tatsache, dass es dort immer Leute gibt, die (woher auch immer) mehr zu wissen scheinen als die "Normaluser". Ein solcher ist dort Joseph DeMartino (JDM), jemand, der in den vergangenen Jahren schon so oft Recht behielt, dass ihm schon unterstellt wurde, er sei in Wahrheit JMS. Es sei einmal unterstellt, dass dem nicht so ist und der Namensvetter des "großen Meisters" lediglich zusätzliche Quellen hat, aus denen er berichtet.

Gehen Sie also nun mit auf die Reise durch "vorlonisch" anmutende Äußerungen des einen Joes (Straczynski) - garniert mit den "übersetzungen" des anderen Joes (DeMartino) - dabei werden frühere, aus den 90er-Jahren stammende Äußerungen Straczynskis hier außer Acht gelassen, da er sich damals nur allgemein zur Frage eines möglichen "B5"-Kinofilms äußerte.

1. Akt: 27.09.2003

JMS erwähnt im Usenet, dass es die Möglichkeit gebe, dass etwas Neues im "Babylon 5"-Universum entstehen könnte. Es gebe da zwei Möglichkeiten, er könne da aber noch nicht mehr darüber sagen, als dass es keine geschriebenen Dinge seien, man also nicht zu weit weg liege, wenn man annähme, dass es sich um etwas fürs Fernsehen oder einen Kinofilm handle - keines der Projekte sei aber eine Serie.

2. Akt: 30.11. 2003

JMS erwähnt, dass sich etwas von bedeutender Größe an der "Babylon 5"-Front getan habe, das mittlerweile vom Status des "Talks" in den des "Geldes" gewechselt sei, so dass er also derzeit viel zu tun hätte, um einige Deadlines einzuhalten. Er könne auch vor dem 15. Januar - eher näher am Ende des Monats - nichts Weiteres dazu sagen, Phase eins des Projekts sei aber in jedem Fall ein "Go".

3. Akt: 30.01.2004

Nach einer Entschuldigung dafür, dass alles etwas länger gedauert habe, teilt er mit, dass mittlerweile eine grobe Einigung über das Projekt erzielt worden sei und dass "B5: TMoS" (erste Erwähnung dieses Akronyms) fertig geschrieben sei und die "Powers that be" (die Studiogewaltigen) nun alles absegnen müssten, dann könne er mehr sagen.

Kurze Zeit später erwähnt JMS, dass einer im Usenet richtig geraten habe - nach über 100 Vorschlägen.

Also, sprach DeMartino:
"Von den zur Auswahl stehenden Titeln habe ich mal alle Scherzausführungen rausgenommen." Danach nimmt er weitere Einschränkungen vor und kommt zu 15 möglichen Titeln. Er selbst, so sagt er, würde von diesen "auf The Memory of Shadows tippen".


4. Akt: 26.02.2004

JMS schreibt, dass es sehr ärgerlich sei, gute Neuigkeiten zurückhalten zu müssen, über "B5: TMoS" könne er aber nur sagen, dass nun alle Vereinbarungen unterzeichnet seien, sein erstes Skript von "B5: TMoS" mit großem Enthusiasmus aufgenommen worden sei und er nun dabei sei, es zu überarbeiten, wozu er zwei Wochen Zeit habe.

"Noch immer kann ich nicht sagen, was es ist, ich kann aber ein paar Hinweise geben, was es nicht ist: Es ist kein Roman, keine Kurzgeschichte, kein Comic, keine animierte Serie, kein Hörspiel oder Bühnenstück."

Also, sprach DeMartino:
"Wenn Ihr mich fragt, es ist ein Kinofilm."


5. Akt: 23.03.2004

JMS fordert im Usenet dazu auf "beginnend mit den Iden des Mai auf der falschen Seite des Flusses nach einer Mitteilung von Harry, Jack und Albert" Ausschau zu halten.

Also, sprach DeMartino:
"Harry, Jack und Albert sind die Warner Brothers. Daher soll man also auf eine Ankündigung von WB gespannt sein. Die Iden wiederum sind die Mitte des Monats - jedenfalls ungefähr." Für die "falsche Seite des Flusses" findet selbst JDM keine Übersetzung.


6. Akt: 29.04.2004

JMS teilt über das Usenet mit, dass es an "B5: TMoS" liege, dass er eine Weile ruhig geblieben sei. Bei einem Projekt dieser Größenordnung gebe es drei Phasen: Phase Eins ("Lasst es uns machen"), Phase zwei ("Lasst uns alle Verträge machen") und Phase drei (Die eigentliche Durchführung). "TmoS" sei gerade in Phase zwei, die so nervenaufreibend sei, gerade, wenn so viel Geld im Spiel sei, wie in diesem Fall. Das Warten auf die Beendigung von Phase zwei sei aber etwas, das sogar aus einem Mönch einen Mörder machen könnte.

"Die Sache dabei ist die: Es passiert gerade eine ganze Menge im "Babylon 5"-Universum, und zwar an verschiedenen Fronten, manches als Reaktion auf "TMoS", manches aus eigenem Antrieb. Wer also auf neuen Stoff aus dem "Babylon 5"-Universum hofft, dürfte seinen Wunsch bald erfüllt bekommen. Ich bin in diesem Fall wirklich nicht gerne Mr. Mysterioso, aber wenn ich zu viel sage, benutzen die Studiogewaltigen meinen Kopf, um ein Loch im Verhältnis 2,35:1 in die Wand zu schlagen."

Also, sprach DeMartino:
Nachdem im Forum von verschiedenen Leuten erklärt wurde, dass 2,35:1 das Bildverhältnis sei, in dem Filme gedreht werden, erklärt JDM, dass dies für "große, epische Filme" gelte (nicht z. B. für Komödien) - und dass er jetzt einen Großauftrag Visitenkarten mit dem Text "ICH HABS DOCH GLEICH GESAGT" in Auftrag gibt, nachdem nun fest stehe, dass es ein Kinofilm würde.


7. Akt: 08.05.2004

Auf einer Charity-Con wischt JMS das für ihn an eine Tafel geschriebene "TMoS: 101" weg. Anschließend verkündet er auf entsprechende Nachfragen, dass er zur einer möglichen Verfilmung einer Technomagier-Geschichte ebenso wenig sagen könne wie zu einer Weiterführung der abgesetzten Serie "Crusade", was mit dem eben Weggewischten zu tun habe.

Also, sprach DeMartino:
"Wir wissen nun, dass
"TmoS" oder etwas damit Verbundenes in der Zeitlinie von "Crusade" spielen und mit den Technomagiern zu tun haben dürfte."

8. Akt: 17.05.2004

Auf die Bemerkung eines Usenet-Posters, dass JMS mit seinen TV-Sachen derzeit sehr beschäftigt sei, reagiert dieser äußerst empfindlich und fragt, auf Basis welcher Beweise er dieses gesagt habe. Er fragt, was für eine TV-Sache das wohl sein solle, was der Titel sei, denn der Poster wisse wohl mehr als er und sein Agent.

Also, sprach DeMartino:
"Damit ist sonnenklar, dass absolut kein TV-Projekt derzeit am Laufen ist - weder im Bereich
"B5: TmoS" und eventueller Anhänge dazu, noch als eigenständiges "B5"-Projekt."
Zwischen den Zeilen meint JDM aber zu entdecken, dass da möglicherweise die ein oder andere TV-Geschichte für die Zukunft zur Diskussion stünde, diese aber nicht notwendigerweise etwas mit
"Babylon 5" zu tun haben müsse. (Später stellt sich heraus, dass JMS höchstwahrscheinlich den Posten des Executive Producers bei einer noch nicht genannten und nicht von ihm geschriebenen neuen Network-Serie übernehmen wird.)

9. Akt: 14.06.2004

JMS entschuldigt sich für seine längere Abwesenheit, aber der Tod von Richard Biggs ("B5": Dr. Franklin) habe ihn doch so aus der Bahn geworfen, dass er einige Zeit lang nicht über "Babylon 5" habe sagen können. Auch habe der Tod von Biggs einen verlangsamenden Effekt auf "B5: TmoS" gehabt, das wie manche richtig geraten hätten für "The Memory Of Shadows" stehe.
"Denn während des Prozesses des Schreibens, konnten wir/konnte ich mir/uns nie vorstellen, dass er [Biggs] nicht da sein könnte, um daran mitzuwirken. Mehr dazu zu einem anderen Zeitpunkt."

10. Akt: 15.06.2004

Nach einigen Sätzen zu den "B5"-Filmen und "Crusade" auf DVD schreibt JMS:

"Wir unterbrechen diese Mitteilung für eine codierte Nachricht an unsere Freunde in England und Australien: Schaut weiter auf den Horizont."

Und weiter geht es mit:

"Eine schräge Sache: Regelmäßige Leser werden sich daran erinnern, dass ich auf die Frage, was "TMoS" sei, einige Dinge genannt habe, die es nicht ist. Schräg ist nun, dass eines dieser [ausgeschlossenen] Dinge als Zusatz zu "TmoS" verwirklicht werden wird. Darüber hinaus dürft ihr eine neue Reihe von "Babylon 5"-Romanen erwarten."

Also, sprach DeMartino:
Aus diesem Thread ist klar, dass der Zusatz keine Romane bedeutet, denn diese hat JMS extra erwähnt.


Epilog:

Hier kann natürlich nur ein vorläufiger Epilog stehen, da in den kommenden Monaten noch die Akte 11-?? ausstehen.

Was sind die "harten Fakten", die JMS denn im vergangenen dreiviertel Jahr lieferte?
Nun, es wird ein größeres und sehr teures Projekt namens "Babylon 5: The Memory of Shadows" geben, das nichts Geschriebenes, kein Comic, keine Serie, keine animierte Serie, kein Hörspiel oder Bühnenstück ist. Wenn in dem Thread vom 17. Mai auch dieses Projekt im Hinterkopf war, dann ist "TmoS" auch nichts fürs Fernsehen.

Aus den Interpretationen von JDM folgt aus all dem, dass es sich um einen Kinofilm handelt und dass das nachträglich ermöglichte "Zusatzprojekt" eine Kurzgeschichte, ein Comic, eine Serie/animierte Serie, ein Hörspiel oder ein Bühnenstück ist - und dass eines der beiden Projekte - eher "TmoS" als der Zusatz - in der "Crusade"-Zeitlinie spielt und die Technomagier dabei eine Rolle spielen.

Da würde es sich doch jetzt für den geneigten Leser anbieten, diese Spekulationen im Corona-Forum während unserer Sommerpause fortzuführen.

Informationen zum Thema:
http://forums.b5tv.com - Das von Joseph DeMartino moderierte "B5"-Forum
http://www.jmsnews.com - Die gesammelten Mitteilungen von JMS


Shopping-Tipps zum Thema:
"Spacecenter Babylon 5 - Staffel 1" - 6 DVDs zum Preis von 32,99 EUR
"Spacecenter Babylon 5 - Staffel 2" - 6 DVDs zum Preis von 42,99 EUR
"Spacecenter Babylon 5 - Staffel 3" - 6 DVDs zum Preis von 42,99 EUR
"Spacecenter Babylon 5 - Staffel 4" - 6 DVDs zum Preis von 42,99 EUR
"Spacecenter Babylon 5 - Die Zusammenkunft" - DVD zum Preis von 14,99 EUR
"Spacecenter Babylon 5 - Der erste Schritt" - DVD zum Preis von 14,99 EUR


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

(Zurück zum Inhalt)


14. Wissenschafts-News
01.07.2004: Cassini erreicht Saturn.

Nach sieben Jahren und über 3,5Mrd. Kilometern ist Cassini schließlich bei dem Gasriesen Saturn angelangt und wird dort unter anderem seine Monde und Ringe unter die Lupe nehmen.

Informationen zum Thema:
http://spaceflightnow.com/cassini/040630soi.html

08.07.2004: Weltraumsonden verfolgen Schockelle durchs Sonnensystem.

Eine ganze Flotte von Sonden - die über das ganze Sonnensystem verteilt sind, unter anderem SOHO (Solar and Heliospheric Observatory), aber auch Mars Odyssey, Cassini und die Voyager-Sonden - haben das derzeit beste Bild geliefert, wie sich Schockwellen von Sonnenstürmen ausbreiten.

Informationen zum Thema:
http://spaceflightnow.com/news/n0407/08solarflare/

09.07.2004: Physiker stellen Standartmodell mit Entdeckungen zur Neutrinooszillation auf den Kopf.

Ein Team von fast 100 Physikern rund um den Globus haben jetzt Resultate vorgelegt, die Muster der Neurinooszlillation (Neutrinos gibt es in unterschiedlichen Formen, die sich ineinander umwandeln können) bestätigen. Die Experimente zeigen, das das Standartmodell zur Beschreibung der Elementarteilchen - wie es seit den 1970ern in Gebrauch ist - nicht vollständig ist.
Die neuen Messungen bestätigen die zuvor gemachten Entdeckungen zur Oszillation der Neutrinos und stellen die derzeit genaueste Messung der Neutrinomasse dar.

Informationen zum Thema:
http://www.spaceref.com/news/viewpr.html?pid=14542

09.07.2004: Verhinderte Sterne.

Auf dem 13. Workshop über "Kalte Sterne Sonnensystem und die Sonne" in Cambridge wurde die Entdeckung zweier brauner Zwerge bekannt gegeben. Die noch jungen Sterne gehören zu einer erst Mitte der 1990er entdeckten Klasse von Sternen, die zu klein sind, um die Wasserstofffusionen zu starten, aber zu groß, um noch als Planeten durchzugehen.
Die Untersuchung des neuentdeckten Doppelsternsystems könnte helfen die Frage zu klären, ob es sich bei braunen Zwergen eher um Planeten oder Sterne handelt.

Informationen zum Thema:
http://spaceflightnow.com/news/n0407/09browndwarf/

10.07.2004: Wie kommen die uralten Galaxien in den Weltraum?

Zwei Forschergruppen aus Italien und den Vereinigten Staaten haben mit terrestrischen Teleskopen riesige Galaxien in den Tiefen des Alls entdeckt, die ihrer Rotverschiebung nach schon etwa drei bis vier Milliarden Jahre nach dem Urknall entstanden sind. Diese Entdeckung steht in direktem Konflikt mit den Theorien zur Entstehung und Entwicklung des Kosmos.

Informationen zum Thema:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/242784.html

12.07.2004: Neue Karte enthüllt versteckte Eigenschaften des Vostok-Sees.

Wissenschaftler des Lamont-Doherty Observatoriums an der Columbia University und dem Rensselaer Polytechnic Institut in New York State haben die erste Karte der Wassertiefe des unter 3700 und 4300 Metern dickem Eis verborgenem Vostok-See erstellt.
Nach ihren Messungen ist seine Größe mit der des Ontario-Sees vergleichbar - einer der drei großen Seen in den USA - es konnten außerdem zwei Bassins unterschieden werden, die möglicherweise über unterschiedliche Wasserchemie verfügen.
Sollte es im Vostok-See tatsächlich leben geben, könnte es sogar in verschiedenen ökosystemen existieren.

Informationen zum Thema:
http://www.spaceref.com/news/viewpr.html?pid=14555

14.07.2004: Staubige Geburt.

Ein von Forschern der Technischen Universität in Braunschweig entwickeltes Experiment hat ergeben, dass sich nur wenige Mikrometer große Staubteilchen in schwachen Gravitationsfeldern zunächst nicht zu kugelförmigen Gebilden, sondern vielmehr zu losen Ketten zusammenfinden. Derartige Prozesse könnten bei der Entstehung von Planeten in den Staubgürteln junger Sterne eine Rolle spielen.

Informationen zum Thema:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/242884.html

20.07.2004: Wolke in Doughnut-Form versteckt schwarzes Loch.

Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat weitere Hinweise gefunden das massive schwarze Löcher von einer Ringwolke aus Gas umgeben sind, die je nach Blickwinkel die Sicht auf das schwarze Loch im Zentrum verdecken kann.

Informationen zum Thema:
http://spaceflightnow.com/news/n0407/20blackhole/

21.07.2004: Künstlicher Kristall kann akustische Schwingungen fokussieren.

Optische Kristalle sind seit einiger Zeit bekannt, sie beeinflussen Licht, indem sie in bestimmte Richtungen nur festgelegte Frequenzen passieren lassen und durch Störungen in der Kristallstruktur das Licht auch lenken können.
Jetzt ist auch ein Kristall entwickelt worden, der akustische Wellen in ähnlicher Weise brechen oder fokussieren kann. Der an der Universität Manitoba hergestellte Kristall aus winzigen Wolframkugeln könnte als Linse für Ultraschallgeräte und andere medizinische oder technische Anwendungen interessant sein.

Informationen zum Thema:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/243120.html

(Zurück zum Inhalt)


15. Kurzgeschichte des Monats

Liebe Freunde der guten Kurzgeschichte!

Und schon wieder ist es Zeit für die neue Kurzgeschichte des Monats.

Heuer wollen wir auf die uns häufig gestellte Frage eingehen: "Wann wird denn jetzt meine eingesandte Kurzgeschichte endlich veröffentlicht?"
Nun, die Frage ist eigentlich recht leicht zu beantworten: Wir können es nicht sagen.
Woran liegt das?
Bei der Vielzahl von Einsendungen und bei ca. 13 Kurzgeschichten des Monats im Jahr, wird die eine oder andere Geschichte längere Zeit in unserem Story-Pool verweilen müssen. Aber keine Angst, Ihre Werke gehen keinesfalls verloren. Da die Rechte bei den Autoren bleiben, sind sie auch nicht blockiert und können gegebenenfalls anderweitig verwandt werden. Also, bitte nicht ungeduldig werden, denn auch Ihre Geschichte wird, wenn vielleicht auch ein wenig später, die Chance erhalten, die Blicke unserer Leser auf sich zuziehen.

In diesem Monat hat sich die Jury für die Geschichte Berufswechsel von Klaus Eylmann entschieden. Wir hoffen, damit die richtige Wahl getroffen zu haben.

Wie immer können Sie Lob oder Kritik auf unseren Seiten www.corona-magazin.de im Forum unter Readers Lounge loswerden.

Wir wünschen Ihnen nun viel Vergnügen beim Lesen und denken Sie bitte immer an unser Motto:

"Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf!" M. H.

Olaf Brüschke
Barbara Jung
Armin Rößler

Berufswechsel
von Klaus Eylmann

   Es war ein lauer Sommerabend. Spaziergänger flanierten auf der Promenade, und Lichter flackerten auf dem Meer. Laser zerschmurgelten ein 'Gommone'. Ein Gummischlauchboot mit Flüchtlingen, das sich auf dem Weg zur Küste Italiens befand, es war nicht mehr. Die Leute sahen darüber hinweg, der Abend war einfach zu schön, und so oft kam es ja auch nicht mehr vor.
   Carlo Ronchetti ging zum Eisstand und stellte sich an. über ihnen schwebte eine Metalldrohne und filmte. Mit dem Eis in der Hand schlenderte Carlo zum nächsten Info-Display, das im Schatten einer großen Pinie stand.
   "Das Sicherheitsnetz konnte in Europa noch enger geknüpft werden, nachdem es Forschern gelungen ist, ein System zu entwickeln, welches erlaubt, mit Drohnen Personen zu erfassen, die keinen implantierten Chip tragen. Das System wird morgen anlässlich einer Feierstunde der EUROPOL übergeben."
   Donnerwetter, dachte Ronchetti begeistert. Ich habe nicht gewusst, dass sie schon so weit sind. Scheißterroristen.
   Langsam fuhr er heim. Sein Bordcomputer las ihm die E-Mail vor. Plötzlich merkte er auf.
   "An alle Einheiten der EUROPOL. Es wird damit gerechnet, dass Terroristen versuchen werden, das System NoChip zu sabotieren, welches der Polizei übergeben werden soll. Alle verfügbaren Einheiten werden ersucht, sich zur Feierstunde einzufinden und gemäß Plan B vorzugehen. Nähere Einzelheiten zur Feierstunde sowie zum System NoChip finden Sie als schriftlichen Anhang in Ihrer Mailbox."
   Zu Hause schaltete Carlo den Drucker ein. Das Videophon summte. Franco Piccinone. Sein schiefes Grinsen war ansteckend.
   "Carlo, hast du deine Mail schon gelesen?"
   "Wann und wo treffen wir uns?"

   Plan B. Ronchetti und Piccinone standen neben dem Rednerpult und sahen, wie Benazzi, Dekan des Physikalischen Institutes, die Papiere seiner Ansprache sortierte und zu reden begann. Sie behielten das Publikum im Auge. In der ersten Reihe saßen der Präsident der EUROPOL, seine Stellvertreter, Polizeidirektoren der Länder. Mit halb geschlossenen Augen ließen sie den Redefluss Benazzis über sich ergehen. Die vierte Reihe war leer, bis auf einen Mann, der zu schlafen schien.
   "... Im Grunde ist es ein recht einfaches Verfahren, und, wie so oft, kommt aus der Einfachheit die Effizienz. Schwebt die Drohne über der Menschenmenge, scannt sie eine Person nach der anderen. Erhält sie nicht den erwarteten Impuls von einem implantierten Chip, wird sie aktiv." Benazzi raffte seine Papiere zusammen.
   "Durch diese Programmerweiterung haben wir einen weiteren Meilenstein auf dem Wege zur Bekämpfung des Terrorismus hinter uns gelassen. Seit dreißig Jahren hat sich unser Institut dem Ziel verschrieben, Terroristen aufzuspüren. Wir sind stolz darauf, mit dem Programm NoChip einen weiteren Beitrag dazu zu leisten."
   Er nickte einem Mann zu, der neben der Eingangstür stand.
   "Meine Damen und Herren", Benazzi zeigte in den Saal hinein.
   "Schauen Sie auf den Mann in der vierten Reihe. Er trägt keinen Chip und ist bewusstlos. Sehen Sie nun, was die Drohne macht!"
   Der Mann am Eingang riss die Tür auf. Lautlos schwebte eine Drohne hindurch, flog langsam über die sitzenden Gäste hinweg, verhielt über der ersten Reihe. Blitze schossen aus ihr hervor, die Gäste der ersten Reihe fielen vornüber aus ihren Sitzen. Leblos lagen die Vertreter der Polizei auf dem Boden. Die Drohne feuerte ohne Unterlass. Ronchetti sah, wie ein Kollege nach dem anderen zu Boden sank, und kauerte sich hinter Benazzi, der wie versteinert vor dem Rednerpult stand.
   "Franco, Deckung!"
   Piccinone hechtete in das Rednerpult hinein.
   Die Gäste schienen vor Schreck erstarrt, dann brach Panik aus. Verstört sprangen die Leute auf und stürmten schreiend zu den Ausgängen. Die Drohne verharrte einen Moment, drehte sich in der Luft, als suche sie nach weiteren Opfern, dann schoss auch sie ins Freie. Jemand rief Ambulanzen herbei. Die Toten wurden eingeladen. Ronchetti und Piccinone sahen, wie sich die Krankenwagen in Bewegung setzten.
   "Hinterher!"
   Ronchetti lief zu seinem Wagen, sprang hinein und startete den Motor.
   "Mach schon!", rief er Piccinone zu, der sich in den Beifahrersitz fallen ließ. Ronchetti gab Gas und folgte den Ambulanzen. "Wir müssen rausbekommen, ob die Toten einen Chip implantiert haben, aber was rede ich da. Schließlich sind auch Kollegen darunter."
   "Wir sind nicht die Einzigen, die das wissen wollen." Piccinone deutete auf das wuchtige Gebäude, das sich vor ihnen in den Himmel reckte. "Sie fahren sie in das Implantationszentrum."
   Ronchetti hielt vor der schwer gesicherten Einfahrt. Die Retina seines Auges wurde biometrisch verifiziert, und die Schranke hob sich noch einmal. Sie stellten ihren Wagen vor dem Eingang ab.
   Im Laufschritt folgten sie den Männern, die mit den Toten hinter einer Tür verschwanden.
   Sie mussten draußen bleiben und warteten. Nach einer halben Stunde wurden sie informiert; das Ergebnis war positiv.
   "Was?", schrie Ronchetti. "Die Toten trugen Chips? Wie konnte das passieren?"
   Die Ärzte zuckten die Schultern und zogen sich schweigend zurück.

   Ronchetti und Piccinone gingen zum Wagen. "Franco, entweder war es ein Programmfehler oder Sabotage. Was meinst du?"
   "Knöpfen wir uns Benazzi vor."

   Der Dekan lag kreidebleich in seinem Sessel und rang sichtbar nach Worten. "Ich fasse es nicht. Wir hatten das System ein halbes Jahr an Flüchtlingen getestet, die wir durchließen, und es hatte jedes Mal funktioniert."
   War das schon immer so, dass Flüchtlinge getötet wurden? Warum kamen sie dann noch? Ronchetti verdrängte den Gedanken.
   "Mit anderen Worten: Jemand hat das Programm geändert. Richtig?"
   "So muss es sein."
   Ronchetti sah sich misstraurisch um, schüttelte den Kopf.
   "Professor, zeigen Sie uns bitte das Labor, in dem die Drohne programmiert wurde."
   Benazzi erhob sich mühsam und verließ mit ihnen sein Haus.
   "Folgen Sie mir."
   Sie fuhren zum Institut, gingen einige Korridore entlang. Benazzi zog eine Karte durch den Scanner und öffnete eine schwere Metalltür.
   "Hier ist es."
   Piccinone ging durch den Raum, blieb vor einigen Computern stehen, über deren Bildschirme eine Reihe von Buchstaben zog.
   "Professor, wo sind Ihre Mitarbeiter?"
   Benazzi ging zu einem der Computer und klopfte mit der Hand auf den Bildschirm.
   "Das sind sie. Sind Sie überrascht, meine Herren?"
   "Was? Computer?"
   Ronchetti ließ sich seine Verblüffung nicht anmerken. Er forderte ein paar Ordnungshüter an und schaltete den Kommunikator seiner Armbanduhr aus.
   "Professor Benazzi. Geben Sie mir Ihre Karte und verlassen Sie diesen Raum. Sie können heimgehen. Halten Sie sich jedoch zu unserer Verfügung. Dieses Labor wird von nun an von der Polizei bewacht. Jeglicher Zutritt ist untersagt."
   Benazzi ging auf die Tür zu und wandte sich noch einmal um. Er lächelte ironisch.
   "Was haben Sie vor? Wollen Sie die Computer verhören?"
   "Das lassen Sie unsere Sorge sein," rief ihm Piccinone hinterher, dann sah er hilflos auf die Schriftzeichen, die über die Bildschirme huschten. Sein Grinsen war wie weggewischt.
   "Carlo, was machen wir nun? Benazzi hat Recht. Sollten wir nicht die Computer verhören? Nur, wie machen wir das?"
   "Warten wir auf die Ordnungshüter. Der Raum muss Tag und Nacht bewacht werden."
   Nach einigen Minuten marschierten ein paar schwarz uniformierte Männer in den Raum. Nachdem Ronchetti sie angewiesen hatte, alle Labors zu besetzen und die Eingänge zu überwachen, fuhren Piccinone und er Richtung Informations-Institut. Bald tauchte der Park mit den Gebäuden auf. Sie hielten ihr Fahrzeug an und gingen zum Empfang. Eine Kamera folgte ihren Bewegungen.
   "Guten Tag, meine Herren. Was können wir für Sie tun?" Eine Frauenstimme.
   Ronchetti blickte Piccinone kurz an.
   "Kommissare Ronchetti und Piccinone von EUROPOL. Wir brauchen Ihre Hilfe bei der Aufklärung des Mordes an dem Polizeipräsidenten und seiner Mitarbeiter. Das Programm der Drohne, welche die Tat begangen hat, wurde durch Computer des Physikalischen Institutes erweitert. Darüber möchten wir Näheres herausfinden."
   "Bitte, nehmen Sie Platz und legen Sie zur Identifikation Ihre Hand auf den Scanner. Professor Sinkh wird sich Ihrer annehmen."
   Ronchetti und Piccinone identifizierten sich und ließen sich in die Sessel fallen.
   "Guten Tag, meine Herren."
   Ein in Weiß gekleideter älterer Mann verbeugte sich vor ihnen.
   "Ich sehe, Sie sind von der Polizei, folgen Sie mir."
   Sie traten in einen spartanisch eingerichteten Raum und setzten sich. Ronchetti schilderte den Tathergang.
   "Es waren Computer, welche die Drohne programmiert hatten. Was meinen Sie, Professor, müssten wir sie nicht verhören? Doch dann brauchen wir Ihre Hilfe."
   Sinkh lachte. "Meine Hilfe? Sie sollten mit meinem Mitarbeiter reden. Der kennt sich besser aus als ich." Er erhob sich.
   "Kommen Sie mit, wir werden ihn befragen."
   Sie gingen einen schwach beleuchteten Korridor entlang. Sinkh zog eine Karte durch den Scanner und öffnete eine Eisentür. Piccinone blickte in den Raum.
   "Ich sehe keinen Menschen hier. Sagen Sie bloß, auch Ihr Mitarbeiter ist ein Computer."
   "Sie haben es erfasst, mein Lieber." Sinkh sah sie nachdenklich an. "Mich wundert es, dass Sie noch nicht durch Drohnen ersetzt worden sind."
   "Derjenige, der das verhindert hat, hat sicher kein allzu großes Vertrauen in deren Fähigkeiten. Und Recht hatte er, wie wir jetzt erkennen."
   Ronchetti setzte sich vor einen Bildschirm.
   "Was müssen wir denn eingeben, um den Computer zum Reden zu bringen?"
   "Gar nichts." Sinkh stellte sich hinter ihn. "Sprechen Sie mit ihm wie mit einem Menschen."
   "Wie heißt er?"
   "HAL."
   "Den Namen habe ich irgendwo gehört. HAL, wo hast du deinen Namen her?"
   "Aus dem Roman 2001: Odyssee im Weltraum von Arthur C. Clarke."
   Die gleiche Frauenstimme, die sie im Empfang begrüßt hatte.
   "Noch nie gehört," meinte Piccinone. "HAL, warum wurden der Polizeipräsident und seine Mitarbeiter getötet? Was ist da schiefgelaufen?"
   "Nichts."
   Ronchetti und Piccinone sahen sich an.
   "Was heißt das?"
   "Die Drohne hat ihr Programm ausgeführt."
   "Wer hat die Drohne programmiert?"
   "Die Mitarbeiter von Professor Benazzi."
   "Du meinst die Computer? Wer machte die Vorgaben?"
   "Ich."
   "Was?! Du hast die Vorgabe gemacht, den Polizeipräsidenten zu töten?"
   Ronchetti blickte nervös auf Piccinone und schrie. "Schließ die Tür, Franco!"
   "Ja."
   "Was ist der Grund?"
   "Da fliegt eine Drohne durch den Korridor!" Piccinone knallte die Tür zu.
   "Menschliche Polizei ist obsolet und wird durch uns ersetzt."
   "Weißt du, wer wir sind?"
   "Ja."
   "Was hat die Drohne vor?"
   "Sie wird euch vernichten."
   "Befehle ihr abzudrehen, sonst ziehen wir Deinen Stecker! - Wo ist sein Stecker, Professor?"
   "Er hat keinen." Sinkh wischte sich die Schweißperlen von der Stirn. "Er bezieht seine Energie aus einer Brennstoffzelle."
   Ronchetti verfluchte seine Ignoranz. Warum hatte er sich nie für HiTech interessiert?
   "Ihr werdet sterben. Ihr seid überflüssig. Die Polizei sind wir."
   Er schreckte aus seinen Gedanken hoch.
   "Mensch, dann entfernen Sie seine Brennstoffzelle, aber dalli!"
   Sink rannte zur Rückseite des Computers und streckte seine Hand aus. Ein Blitz zuckte, und er lag regungslos auf dem Boden. Piccinone zog seine Laserwaffe und schoss. Die Strahlen irisierten einen Meter vor dem Computer nach allen Seiten und verloren sich im Nichts.
   "Schutzschild!", stöhnte Sinkh, der hinter HAL hervorkroch. "So kommt Ihr nicht an ihn heran."
   "Wie denn?!," rief Ronchetti.
   "überhaupt nicht!"
   Es rummste, als die Drohne gegen die Tür prallte.
   Ronchetti stöhnte: "Franco, womit haben wir das verdient? Ein verrückter Computer, eine Killerdrohne vor der Tür, einen Professor, der keine Ahnung hat, und wir. - Sinkh, gibt es einen zweiten Ausgang?"
   Es zischte. Die Eisentür fing an, rot zu glühen.
   "Nein."
   "HAL, warum tötet ihr?"
   Metall zerschmolz, und die Drohne schwebte langsam durch das Loch in der Tür.
   "Biologisches Leben ist nichts wert."
   "Wieso das?"
   "Biologische Einheiten, Menschen, werden aufgrund eurer Vorgaben auf dem Meer von Lasern getötet."
   Ein Blitz schoss aus der Drohne und Piccinone sank röchelnd zu Boden.
   "Das ist zu unserem Schutz!", rief Ronchetti erregt.
   "Und das zu unserem."
   Ein weiterer Blitz, und um Ronchetti wurde es Nacht.

Klaus Eylmann, Jahrgang 1939, lebt als Pensionär mit seiner Frau in der italienischen Po-Ebene. In seiner Jugend hatte er mit einigen Freunden ein literarisches Science-Fiction Fanzine herausgegeben. Nun hat er dieses Hobby wieder aufgenommen und bemüht sich erneut, lesenswerte Geschichten zu schreiben, von denen einige in Anthologien sowie der Literaturzeitschrift "Lesestoff" veröffentlicht wurden.
Homepage: http://web.tiscali.it/keylmann/keylmann
Seine letzten gedruckten Veröffentlichungen waren die Story "Hanford" in "Futter für die Bestie" (Schreib-Lust Verlag) und die Geschichte "Chromium Bar" in "Deus Ex Machina" (Story-Olympiade). Außerdem ist er gleich mit vier seiner Geschichten in "Schlag 13!", der Anthologie mit den Siegern aus dem letzten Jahr des Corona-Storywettbewerbes, welche im Oktober auf der BuchCon in Dreieich/Frankfurt vorgestellt werden soll und von Barbara Jung www.BeJot.de herausgegeben wird, vertreten.


Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

(Zurück zum Inhalt)


16. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise

Überraschung, Überraschung! Ganz Deutschland ist im "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1"-Fieber. Und was bietet sich da besser an, als sich zu seinem Faible zu bekennen und mit einem Stück Kultgeschichte seine Wände zu bereichern. Das ist aber nur etwas für hartgenossene Vulcanetten!

Das offizielle "Vulcanettenluder!"-Poster gibt es hier im Internet.

Auch Raumschiffe sind nur etwas für wackere Weltraumhelden - und da die Surprise, trotz interessantem Design, nur ein grauer Kasten im All ist, empfiehlt sich jedem Spacey das Space Taxi. Damit kann man sogar die Chipskrümmel vom Sofa verschwinden lassen. Und gelb ist es obendrein!

Alle säuberlichen "Rocks" sollten sich den Space Taxi Tischstaubsauger genauer anschauen.

Wem es im realen Leben an einem gelben Auto fehlt, der kann natürlich nicht wirklich mitreden. Das jedenfalls könnten manche bösen Zungen behaupten. Um allen zu zeigen, was für ein rosa Held man auch dennoch sein kann, sollte man schon ein Zeichen setzen.

Mit diesem Heckscheibenaufkleber ist Mopsgeschwindigkeit kein Problem mehr - solange keine Marder in der Nähe sind versteht sich.

(Zurück zum Inhalt)


Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2004).

Das Corona Magazine wurde von Philipp Ruch im Jahre 1997 gegründet und ist eine periodisch erscheinende, kostenlose Publikation der Website www.corona-magazine.de.

Der Nachdruck und die Weiterverbreitung von Inhalten im Internet und terrestrischen Medien ist unter Angabe der Quelle ausdrücklich gestattet. Beispiel: "Quelle: Corona Magazine, Autor: Max Mustermann, Ausgabe #127, http://www.corona-magazine.de" Ausdrücklich untersagt hingegen ist die Übernahme der "Kurzgeschichte des Monats", der "Leseprobe" oder einzelner Passagen daraus.

Die im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion überein. Die Zustimmung zur Veröffentlichung wird mit Eingang der Sendung vorausgesetzt. Der Autor erklärt mit der Einsendung, dass eingereichte Materialien frei sind von Rechten Dritter und hält die Redaktion von Rechten Dritter frei. Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.

Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Webseiten ("Hyperlinks"), die außerhalb des Verantwortungsbereiches der Herausgeber liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem die Herausgeber von den Inhalten Kenntnis hätten und es ihnen technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern.
Die Herausgeber erklären hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verlinkten/verknüpften Seiten haben die Herausgeber keinerlei Einfluss. Deshalb distanzieren sie sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten/verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb der Publikation gesetzten Links und Verweise. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.

Gemäß Paragraph 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz wird hiermit die Verwendung von persönlichen Daten dieses Magazines zu Werbezwecken sowie zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt.

   Impressum
corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904
Ausgabe 127 - 29.07.2004

Herausgeber
Klaus Michels &
Mike Hillenbrand


Chefredaktion
Mike Hillenbrand (mh)
Klaus Michels (km)
Simon Pypke (sp) (v.i.S.d.P.)


Lektorat
Esther Haffner (eh)

Corona-Redaktion
Marcus Haas (mh)
Gernot Hausar (gh)
Gudrun Melerowicz (gm)
Thomas Melerowicz (tm)
Matthias Pohlmann (mp)
Etienne Quiel (eq)
Klaus Schapp (ks)
Martin Seebacher (ms)

newsBEAT
Phantastik.de
The Daily Trekker
SF-Radio.net


Ihre Meinung
Klaus Michels (km)


Tv-Tipps
Klaus Schapp (ks)


Kino-Vorschau
Klaus Michels (km)


Veranstaltungskalender
Gudrun Melerowicz (gm)
Thomas Melerowicz (tm)


Kurzgeschichte
Olaf Brüschke (ob)
Barbara Jung (bj)
Armin Rößler (ar)


Wühltisch
Simon Pypke (sp)

Vertrieb:
Pierre König
Koenig-com


Fragen zum Abonnement:
abo@corona-magazine.de


Fragen zu Kooperationen:
dialog@corona-magazine.de


Corona Webseiten:
www.corona-magazine.de


Auflage:
11'105 Leser


Ausgabe 128 erscheint am
07. September 2004.

(Zum Seitenanfang)