corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904

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14. Juli 2004 - Ausgabe 126 - "Think Positive"

Denken Sie positiv!

Frustrieren Sie die täglich neuen negativen Schlagzeilen in den Nachrichten eigentlich auch so wie mich? Fast könnte man annehmen, dass sich das Jammern auf hohem Niveau für unsere Oberen zu einem neuen olympischen Leistungssport nach dem berühmten Gedanken "Dabei sein ist alles!" entwickelt hat. Als soliden Beleg für diese Ansicht brauchen wir nur einmal die vielen aktuellen Auswüchse diverser politischer Volksvertreter, moralisch entwurzelter Konzernlenker und Gewerkschaftsführer zu betrachten, welche sich Tag für Tag mit immer tollkühneren Vorschlägen um den Rest der noch verbliebenen Reputation schwätzen.
Und tragisch eingekeilt zwischen Ratlosigkeit und Resignation darf der zumeist total verdrossene Bürger derweil brav hoffen, dass es für ihn bei all den wuchernden Reformen und Arbeitsplatzveränderungen nicht ganz so arg kommen mag. Immerhin, das reine Träumen von einem glücklichen und (sozial-)sorgenfreien Leben á la "Star Trek" wird wohl auch in Zukunft nicht kostenpflichtig oder versteuert werden. Ist doch auch schon etwas, oder?

Und somit lassen Sie mich nun mit dem Thema Science Fiction zu einem etwas positiveren Aspekt unseres Daseins wechseln. Hier manifestieren sich so langsam die ersten hoffnungsvollen Informationen zu der in Produktion befindlichen neuen "Kampfstern Galactica"-Serie. Auch in Bezug auf einen neuen "Star Trek"-Kinofilm schossen vor einigen Tagen wieder neue interessante Gerüchte ins Kraut - und last but not least gab Erfolgsautorin Joanne K. Rowling vor kurzem den Titel von "Harry Potter VI" bekannt. Zusammen mit unserem ausführlichen Spotlight zum "(T)Raumschiff Surprise" erwartet Sie in unserer neuen Ausgabe also eine gut ausgewogene Mischung.

Und so wünsche ich Ihnen jetzt viel Spaß bei der Lektüre... und lassen Sie sich nicht unterkriegen!

Ihr Klaus Michels
Chefredaktion (v.i.S.d.P.)



Inhalt

1. Der deutsche Film des Jahres: (T)Raumschiff Surprise - Periode 1
2. newsBEAT
3. Kolumne: Was ist Star Trek?
4. Star Trek: Die "The Lost Era"-Buchreihe, Teil 3
5. Filmkritik: Spider-Man 2
6. Ihre Meinung
7. Tv-Tipps
8. Rating Report
9. Kunterbunt
10. DVD-Vorschau
11. conBEAT
12. Wissenschaft: Das nackte Elektron
13. Leseprobe: Die Hüterin des Elfenfeuers
14. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise


1. Der deutsche Film des Jahres: (T)Raumschiff Surprise - Periode 1
von Corona Magazine

Im Jahre 2054 hat die Menschheit den Mars besiedelt. 250 Jahre später kehren die Nachkommen der ersten Siedler zurück. Ihr Ziel ist es, die Erde zu erobern und deren Bewohner zu vernichten. Und tatsächlich scheint die Lage aussichtslos: Die Invasion hat begonnen.

Königin Metapha befiehlt dennoch, "nicht den Sand in den Kopf zu stecken". Denn es gibt eine letzte Hoffnung: Die Besatzung des (T)Raumschiff Surprise muss auf einer Zeitreise die Besiedlung des Mars rückgängig machen. Die Crew hat allerdings eine sehr viel dringendere Mission: Sie steckt mitten in der Vorbereitung ihrer Tanznummer für die "Miss Waikiki Wahl". Und nimmt deshalb nur sehr widerwillig ein Taxi zur Erde... .

11,5 Millionen Kinobesucher machten Michael Bully Herbigs Kinofilm "Der Schuh des Manitu" zum erfolgreichsten deutschen Leinwandstreifen überhaupt. Als Produzent, Drehbuchschreiber, Regisseur und Schauspieler machte sich Michael Bully Herbig unabhängig und ging ein enormes finanzielles Risiko ein. Mit dem Budget von 3,5 Millionen war Bullys zweiter Film (der erste war "Erkan & Stefan") zwar nicht überdimensioniert, aber die aufstrebende Karriere des jungen Comedian hätte an dieser Stelle abrupt enden können. Die Geschichte ist bekannt. Angetrieben von der enormen Schubkraft von über 26 Millionen, die der Film alleine in Deutschland in die Kinokassen spielte, brachte Bully die Branche zum Staunen, die Kritiker zum Verstummen und die Zuschauer dazu, mehr zu fordern. Die Frage, ob es einen dritten Bully-Film geben würde, stellte sich ab einem bestimmten Zeitpunkt gar nicht mehr. Es zählten nur noch die Fragen nach dem "Wann?" und dem Inhalt des neuen Streifens.
Den ließ Michael Bully Herbig in seiner Fernsehshow "Die Bullyparade" von den Zuschauern bestimmen. Via kostenlosem Voting - was in diesen Tagen extra erwähnenswert ist - waren die Bully-Fans aufgerufen, zwischen verschiedenen Möglichkeiten zu wählen. Am Ende stand eindeutig fest, wie die Gunst des Bullyparaden-Publikums verteilt war: "Unser (T)raumschiff" stand zur Freude der meisten "Star Trek"-Fans an erster Stelle der Abstimmung, denn selten hatte man bis dato so frei über eine Parodie auf das "Star Trek"-Universum lachen können. Am 22. Juli 04 kommt dieser dritte Film nun ins Kino und in den letzten Corona Magazines stellten wir regelmäßig drei Fragen an die Hauptdarsteller des Films. Hier nun die Aussagen im Zusammenhang und vollständig aufgelistet:


GESPRÄCH MIT MICHAEL "BULLY" HERBIG
(Mr. Spuck, Regie, Buch, Produzent)

Wie macht man aus einem Zwei-Minuten-Sketch einen 90 Minuten Film?
Nicht ganz leicht, da die Komik der Sketche ja eigentlich von der permanenten Langeweile der Protagonisten lebt. Das wichtigste war mir: Kork, Schrotty und Spuck dürfen die Geschichte nicht tragen müssen. Lass sie dabei sein, mehr nicht. Deshalb musste es einen Gegenpart geben. Und das konnte nur ein wahnsinnig gutaussehender Mann sein, der auf Frauen steht. Der dadurch entstehende Beziehungsclinch ist wichtiger, als der ganze Rest. Der muss funktionieren.

Der Film ist also zuallererst eine Beziehungsgeschichte?
Unbedingt!

Siehst du dich als Regisseur weniger im Bereich der Komik angesiedelt? Eher ein bisschen in der Tradition von Ingmar Bergman?
Vielen Dank für den schönen Vergleich. Auch wenn’s mir niemand glaubt: Ich bin eigentlich Autorenfilmer.

Hast du dann keine Angst, dass Menschen deinen Film als Comedy missverstehen?
Doch, habe ich. Weil es mir beim "Schuh des Manitu" auch schon so ging.

"(T)Raumschiff Suprise - PERIODE 1" wurde gedreht, weil die Zuschauer der "bullyparade" es in einer Urabstimmung beschlossen haben. Er ist somit der erste wirklich demokratische Film. Ist das die längst fällige Reform des Kinos?
Ich hoffe zumindest, sie damit einleiten zu können. Ich wurde so ein bisschen angestachelt durch die Reformpläne der Bundesregierung, die zur Drehzeit gerade in die heiße Phase gingen. Ich kann nur sagen: Ich halte meine Wahlversprechen! Meine Parteifreunde und ich waren mit dem Wahlergebnis sehr zufrieden. Was mich besonders beeindruckt hat: Die Leute sind ja nicht demokratiemüde. Sie wollen wählen. Nur - sie wollen etwas wählen, was ihnen Spaß macht.

Demokratie bedeutet bekanntermaßen Rechte, aber auch Pflichten. Welche Pflichten hat das Publikum?
Zuallererst: Sie müssen ins Kino gehen. Ich möchte es nicht gleich Wahlbetrug nennen, wenn jemand etwas wählt, und später nicht mehr hinguckt... Obwohl - eigentlich passiert das ja ständig. Aber nach brutalstmöglicher Umsetzung meiner Wahlversprechen kann ich nur hoffen, dass mir das nicht passiert. Es hat schließlich immer mit der Qualität des Produkts zu tun.
Aber ernsthaft: Am Anfang, also nach der Abstimmung in der "bullyparade" habe ich mich eigentlich nur gefragt: Wie viel Leute kommen wohl noch auf mich zu und fragen "Bully, ist das nicht ein enormer Druck, nach Manitu...?"

Bully, ist das nicht ein enormer Druck, unter dem du nach "Manitu" stehst?
Nachdem mein erster Kinofilm "Erkan & Stefan" mit über 1, 3 Millionen Zuschauern toll gelaufen ist, war der Druck auf "Der Schuh des Manitu" enorm hoch. Damals hatte ich gehofft, mit meinem zweiten Kinofilm wenigstens einen Zuschauer mehr als bei meinem ersten in die Kinos zu locken. Dass es dann am Ende nicht nur einer, sondern gleich über 10 Millionen mehr waren, hat mich echt umgehauen. Soll heißen, der Zweite hatte mehr als der Erste. Der Dritte muss nicht mehr als der Zweite, sollte aber mindestens soviel wie der Erste haben. Am schönsten für den Dritten wäre irgendwas zwischen dem Ersten und dem Zweiten oder dem Zweiten und dem Ersten, wenn Sie verstehen, was ich meine...

Zeitreisen waren also schon dein Kindheitstraum?
Ja, und wenn du dich dann damit auseinandersetzt, merkst du, wie unfassbar viele Möglichkeiten es gibt. Wir haben uns als erstes gefragt: Wo wollen wir eigentlich hin? Und gleich danach: Was können wir bezahlen? Das alte Rom, die Inquisition, die französische Revolution oder die WM `74...?

Das alte Rom kommt nicht vor, war also zu teuer?
Wir haben darüber nachgedacht. Irgendwann sind wir in der Ritterzeit gelandet, die ich auch sehr spannend finde, weil ich diese alten Ritterfilme liebe. Schadet also auch nichts, wenn man davon einige gesehen hat. Wenn man will, kann man in unserem Film ganz viele Anspielungen entdecken. Anspielungen auf Klischees des jeweiligen Genres, auf Spielweisen, sogar auf deutsche Synchrontexte. Aber trotz aller Inspiration aus der Filmgeschichte hoffe ich doch schwer, dass es ein Bully-Film geworden ist. Ich neige nur dazu, in einzelne Szenen ganz viel rein zu packen. Weil ich es selbst liebe, in einem Film auch beim sechsten Mal Sehen noch etwas neues zu entdecken.

Hat dich eigentlich nie der Gedanke gestört, dass Zeitreisen mal grundsätzlich etwas Unlogisches sind?
Wieso das denn?

Es ist doch völlig klar, dass es sie nie geben wird. Sonst hätten uns doch schon längst Zeitreisende begegnen müssen.
Wenn sie sich zu erkennen geben würden! Aber woher willst du wissen, dass sie das auch tun? Nimm beispielsweise Bill Gates: Wissen wir, ob der nicht irgendwann in der Zukunft eine ganz schlimme Niete war? Und nur die clevere Idee hatte, mit ein paar Plänen für ganz simple Programme in die 80er Jahre zurückzureisen? Ich könnte mir doch auch die Platten von Elvis in den Koffer packen, ins Jahr 1955 zurückreisen und mit "That’s alright Mama" ein Weltstar werden. Solange ich mich nicht verrate, würde es niemand merken.


GESPRÄCH MIT RICK KAVANIAN
(Schrotty, Jens Maul, Pulle und Co-Autor)

Erklär bitte ein wenig die Figur "Jens Maul". Ist er Mensch oder Maschine? Oder irgendetwas dazwischen?
Ja! Irgendwas zwischen Mensch und Maschine zwischen Himmel und Hölle, zwischen Ost und West, zwischen Weihnachten und Neujahr, usw... Er ist mit einigen, uns Menschen unbekannten, Sinnen ausgestattet, wie etwa dem Schnupperradar! Lord Jens Maul ist schlau, gnadenlos, unbeirrbar und emotionslos. Außerdem ist er jung, brutal und noch nicht zu haben!

Jens erscheint auf den ersten Blick als das personifizierte Böse. Ist das seine Natur - oder hat die Gesellschaft ihn so werden lassen? Kurz: Tun wir ihm vielleicht Unrecht?
Jens ist eine emotionslose Maschine! Ähnlich wie ein Toaster. Macht es Ihrem Toaster was aus, wenn Sie ihm böse sind, nachdem er eine Scheibe Toast verbrannt hat?

Wie entsteht ein Charakter wie Jens Maul? Ist zuerst die Grundidee da und bekommt er dann Mimik, Sprache und Stimme? Oder eher umgekehrt?
Lord Jens Maul stammt von einer Lebensform ab, deren Entstehung für uns Menschen nicht geklärt ist. Nur Regulator Rogul kennt das Geheimnis seiner Herkunft. Eines Tages war er einfach da.

Was brauchst Du, um von einer Sekunde zur anderen in eine Rolle wie "Jens" einzusteigen?
Das ist ein sehr heikles Thema. Denn es ist nämlich so: Um in die Rolle von Jens zu kommen, brauche ich mindestens 400 Meter Anlauf.

Wie schaffst Du es, in einem Film zwischen ganz unterschiedlichen Figuren zu switchen? Passiert es mal, das Schrotty versehentlich mit der Stimme von Jens spricht?
Völlig ausgeschlossen! Würde Schrotty versuchen mit der Stimme von Jens Maul zu sprechen, würde Jens Maul dem Schrotty mächtig in den Hintern treten.

Zu wieviel Prozent ist das Drehen eines solchen Films Spaß? Und zu wieviel Prozent harte Arbeit?
100% Arbeit - 100% Spaß!!!

Wieviel ist Improvisation? Und wieviel der Dialoge stand bereits so im Drehbuch?
5% Improvisation. 95% Drehbuch.

Als klar war: Die Zuschauer wollen "(T)Raumschiff Surprise - PERIODE 1" - hattest Du je Zweifel daran, dass man aus den Zwei-Minuten-Sketchen einen Spielfilm machen kann?
Ehrlich gesagt, überhaupt nicht! Unendliche Weiten: Unendliche Möglichkeiten für unendliche Drehbuchseiten!


GESPRÄCH MIT CHRISTIAN TRAMITZ
(Käpt’n Kork)

Ist es so etwas wie ein Traumjob, Kapitän auf der "Surprise" zu sein?
Ja - Traumjob...? Es ist schon ein bisschen rätselhaft, wie der Kork überhaupt diese Kapitänswürde erlangt hat. Es gibt nur dunkle Gerüchte. Fachlich ist er eigentlich eine ziemliche Niete. Er kann Käpt’n spielen, er weiß wie Käpt’ns sich benehmen. Das hat er wahrscheinlich in einem Film gesehen. Er gibt Befehle ohne jegliches technisches Verständnis dafür. Er weiß sicher nicht, warum ein Raumschiff fliegen kann. Aber einer muss eben sagen, wohin es fliegt.

Deshalb also sind seine Kommandos eher kurz...
Genau. Da gibt‘s halt die Meldung "Käpt’n, Käpt’n, da kommt ein Asteroidensturm auf uns zu.". Dann sagt er: "Ja! Ausweichen!" "Wie?" "Ja! Weiß ich nicht."

Fachlich ist er also eher minderqualifiziert. Aber eine Autorität ist er schon, oder?
Er kann Befehle durchsetzen - aber er hat auch das seltene Talent, falsche Ansagen zur falschen Zeit zu machen. Er ist ein wahnsinnig schlechter Gefahreneinschätzer. Wenn es gerade der ganz falsche Moment ist, eine dumme Rede zu halten, steht er garantiert auf und macht genau das. Er hat eben auch andere Dinge im Kopf. Das seine Frisur richtig sitzt, beispielsweise, oder das man seinen Bauchansatz nicht sieht. Das sind die wichtigen Dinge im Leben. Ob sein Raumschiff gerade explodiert - mei, das passiert halt.

Korks Frisur muss sitzen, das hat Priorität. Man munkelt, du hättest diese Frisur während der Drehzeit sehr lieb gewonnen... . Für alle, die’s nachmachen wollen: Welcher Stil ist das?
Früher hieß sowas "Popper", glaube ich. Die hatten so eine Frisur. Vorne lang - und nach hinten kurz abgeschnitten. Genau das, was ich schon als Jugendlicher gehasst habe. Und der Michael Bully Herbig - ich sage den Namen an dieser Stelle bewußt so ausführlich - hat mich da wirklich in eine absolute Falle gelockt. Der hat mich unter dem Vorwand, wir müßten eine Make-up-Probe machen, in die Maske gelockt. Und dann kamen zwei Zerberusse und haben mir diese Perücke aufgezwungen. Er selbst ist gar nicht dabeigeblieben, weil er genau wusste, wie ich darauf reagieren würde.

Aber du hast sie dann mit professioneller Geduld getragen...
Irgendwann hatte ich mich dann daran gewöhnt. Es gab nur immer mal ein paar schreckliche Momente. Wenn ich mit der geklebten Perücke eingeschlafen bin und dann direkt nach dem Aufwachen in den Spiegel geschaut habe, beispielsweise. Dann bin ich schon erschrocken, weil ich einfach vergessen hatte, dass ich das Ding aufhabe. Aber nach der vierten Woche mag man dann gar nicht mehr ohne sie sein. Ich setze sie jetzt auch privat ganz gerne mal auf.

Abgesehen von der Frisur, die du so liebgewonnen hast - was war dein persönliches Highlight bei den Dreharbeiten?
Mein persönliches Highlight an dem ganzen Film ist Rick Kavanian. Ich glaube nicht, dass es noch einen Menschen in der freien westlichen Welt gibt, der mit einer Kapitänsmütze so dämlich aussieht. Jens Maul ist meine absolute Lieblingsfigur im Film. Ich denke, das wird Ricks Durchbruch im internationalen Filmgeschäft. Der ganze Cast ist gut - aber Rick ist für mich einfach genial.

Warum sollen die Leute den Film ansehen und was können sie mitnehmen ins Leben?
Was sie mitnehmen können ins Leben? Die Erkenntnis: Begib dich nie in ein Raumschiff! Denn es kann sein, dass du die nächsten zweitausend Jahre nicht mehr vor die Tür kommst.


GESPRÄCH MIT TIL SCHWEIGER
(Rock)

Du hast eine ganze Weile nicht in Deutschland gelebt, also auch kein deutsches Fern-sehen gesehen. Was kanntest Du von Bully, als das Angebot für Deine Rolle in "(T)Raumschiff Surprise - PERIODE 1" kam?
Die "Bullyparade" beispielsweise kannte ich nicht. Ich habe aber natürlich mitbekommen, dass es einen deutschen Film gab, der eine Million Zuschauer hat. Dann wurden es zwei, drei, vier Millionen... . Die Branche staunte erst - und so ab der fünften Million wurde aus dem Staunen Bewunderung.

Und wann hast Du "Schuh des Manitu" dann selbst gesehen?
Im Flugzeug, auf einem dieser kleinen Bildschirme. Alle in der Business Class haben ihn geschaut - und bei jedem Lacher hatte ich das Gefühl, das Flugzeug wackelt und wir stürzen gleich ab. So eine Stimmung an Bord habe ich noch nie erlebt. Das war aber tatsächlich das einzige was ich kannte, als ich Bully getroffen habe. Bevor wir dann angefangen haben zu drehen, habe ich mir natürlich noch einiges angesehen.

Sprechen wir über Deine Rolle: Du bist Rock, der Weltraum-Taxifahrer. Mit einer ganz normalen Tour, bei der dein Spacetaxi allerdings arg lädiert wird, rutschst Du in ein Abenteuer, das eigentlich im Fahrpreis nicht inbegriffen ist. Wär’s im nachhinein betrachtet nicht besser gewesen, aus dem Taxi einen Versicherungsfall zu machen?
Stimmt. Die bequemere Möglichkeit wäre es allemal gewesen, aber ich leiste eben meinen Beitrag, die Welt zu retten. Und das ist für uns alle gut.

Rocks Vorgeschichte hört sich ziemlich trostlos an: Frau weg, Geld weg, Haus weg - ein echter Verlierer eben, der sich mehr schlecht als recht als Taxifahrer durchschlägt.
Naja, Looser ist zu hart. Natürlich läuft in seinem Leben einiges schief. Er hat alles verloren und leidet auch noch darunter. Aber trotzdem ist er ein Held.

Am Ende sogar ein strahlender Held. Wir verraten noch nicht, warum... Aber bis dahin ist es ein steiniger Weg. Zuallererst muss er mit ein paar arg tuntigen Raumfahrern klarkommen...
Ja, das ist ein ganz toller Moment im Film, wenn er mit dem Taxi bei ihnen stoppt. Oder kurz danach, wenn er in den Rückspiegel schaut und sie anfangen zu singen... . Aber er ist ja tolerant. Er denkt zwar zuerst: Uuups, was sind denn das für Figuren. Aber er geht mit ihnen und zeigt auch keine Vorurteile oder Berührungsängste.

Wie waren die Dreharbeiten, was bleibt für Dich in Erinnerung?
In Erinnerung bleibt, dass Christian und ich Freunde geworden sind. Dass wir unheimlich viel Spaß hatten, auch mit Anja. Wir drei hingen immer zusammen. Es war eine sehr entspannte Stimmung am Set. Und trotzdem hoch konzentriert. Nicht, dass wir den ganzen Tag gelacht hätten. Ich meine, Christian und ich haben schon extrem viel gelacht - aber nicht mehr am Set. Mit Bully konnte man nicht so rumalbern, was aber auch vorher schon klar war. Schließlich hatte er ja gleich eine ganze Reihe von Jobs. Gut möglich, dass wir ihm manchmal auf die Nerven gegangen sind. Aber er hat das super gemacht. Er weiß genau, was er will. Und es gibt nichts schöneres für einen Schauspieler, als einen Regisseur zu haben, dem er vertraut und bei dem er das Gefühl hat: Der schaukelt das Baby sicher nach Hause.


GESPRÄCH MIT ANJA KLING
(Königin Metapha)

Fangen wir mit einer Frage an, die früher oder später für uns alle wichtig wird: Machen Zeitreisen Jetlag?
(lacht) Ja, total! Du bist ständig fertig, müde und kaputt.

Was ist spannend daran? Und was mühsam?
Also, mal ernsthaft: Wenn man das so dreht, ist das natürlich der ganz normale Drehstress. Nicht anstrengender oder weniger anstrengend als jede andere Szene. Aber wenn wir irgendwann die technischen Möglichkeiten hätten und ich eine Zeitreise machen könnte, wäre das schon sehr großartig und ich würde jeden Jetlag dafür in Kauf nehmen. Ich würde zu gerne mal in die Vergangenheit reisen, aber noch viel lieber in die Zukunft. Einfach nur mal gucken... .

Nehmen wir an, es wäre möglich: Wie weit in die Zukunft würdest du gehen wollen?
150, 200 Jahre würden mir schon reichen. Mal gucken, was meine Ur-Ur-Ur-Enkel machen. Wie die dann wohnen. Mich würde alles in der Zukunft interessieren. Auch, was in 1000 Jahren so passiert. Dass ich nicht mal die nächsten 100 Jahre erleben werde, ist schon eine traurige Vorstellung. Schrecklicher Gedanke: Wenn’s gut geht, sind es noch 50Jahre. 60 wird schon knapp. Was danach kommt, werde ich verpassen.

Kommen wir zu deiner Rolle und der Geschichte: Königin Metapha hat die nicht ganz einfache Aufgabe, die Welt zu retten.
Richtig. Erstmal geht’s ihr nur um die Welt. Aber zum Ende entdeckt sie auch noch die Liebe - das mit der Welt passiert dann eher so nebenbei.

Warum ausgerechnet mit der Mannschaft der "Surprise", dem - zumindest für Laien - wahrscheinlich sinnlosesten Raumschiff des Universums?
Das waren einfach die einzigen, die man noch einsetzen konnte. Alle anderen waren schon voll mit der Abwehr der marsianischen Kampfkeksgeschwader beschäftigt. Dass Metapha dann mit denen auf Zeitreise geht, ist eigentlich mehr ein Unfall. Es passiert aus der Situation heraus: Einer der Senatoren will mich - also Metapha - retten, weil die Regierungskuppel angegriffen wird und setzt mich mit auf die Zeitmaschine. Und deshalb bin ich zwangsweise bei der ganzen Reise dabei. (lacht) Hätte er mich da nicht drauf gesetzt, hätte ich nur zwei Drehtage gehabt.

Wenn wir jetzt tiefer in die Geschichte einsteigen, verraten wir zuviel. Deshalb Themenwechsel: Wie war die Arbeit mit Bully? Und wie ist er im Vergleich zu anderen Regisseuren?
Man hat ja sehr selten die Konstellation, dass der Regisseur gleichzeitig Hauptdarsteller, Autor und Produzent ist. Was in der Praxis heißt: Verantwortlich für alles. Ich hätte großes Verständnis gehabt, wenn Bully sich zwischendurch zurückgezogen hätte. Wenn er gesagt hätte: Kinder, ich habe jetzt die Nase voll, alle wollen irgendwas von mir. Mit jedem Pups-Problem kommt ihr zu mir. Sprecht mich bitte einfach nicht an! Sonst verweisen dich Regisseure an den Produzenten, wenn du ein Problem hast. Oder an den Autor, wenn es um Texte geht. In diesem Fall war das eben alles eine Person: Bully. Und ich finde es schlicht bewundernswert, dass er in der ganzen Zeit nicht ein einziges Mal die Nerven verloren hat. Ich hätte das so nicht geschafft. Er war immer ruhig und fröhlich und hat am Set einfach nur seine Energie ausgestrahlt und seine Lust, diesen Film zu machen. Und das hat sich auf das ganze Team übertragen. Man hat das ganz stark gemerkt: Alle waren mit Feuereifer dabei und hatten Spaß und wollten einfach was ganz tolles machen. Bei einer solchen Atmosphäre ist es fast egal, wie das Ergebnis am Ende aussieht. Man hat zumindest beim Drehen schon mal so ein positives Gefühl. Und in diesem Fall hing das eben ganz stark von Bully ab. Aber lass mich auch noch etwas zum gesamten Team sagen: Die kannten sich ja fast alle schon vom "Schuh des Manitu" und haben einfach an einem Strang gezogen. Das war sehr schön zu beobachten und hat sich auf die Neuen - also auf Til und mich - übertragen. Das fand ich erstaunlich und habe es sehr genossen. Es war einfach ein richtig schönes Arbeiten.

Es heißt immer, komische Rollen seien sehr viel schwieriger, als die ernsten. Hast du diese Erfahrung auch gemacht?
Naja, meine Rolle ist ja eher ernst...

Sorry! Metapha hat ja den tragischen Part...
Das nun auch nicht. Was ich meine, ist: Die Komik entsteht durch etwas anderes. Zumindest was die Figuren betrifft, die Til und ich spielen. Christian, Rick und Bully haben ihre Vorlage durch die bullyparade. Aber bei uns entsteht der Witz vor allem durch die Situationen und Dialoge, in die wir eingebunden werden. Nicht dadurch, dass ich irgendwelche lustigen Grimassen beherrsche. Das ist in meiner Rolle nicht gefordert. Trotzdem - das Genre an sich war für mich komplett neu und dadurch auch sehr spannend. Ich bin vorher nie so besetzt worden. Was nicht schlimm ist, weil ich die dramatischen Figuren auch sehr mag. Ob das eine schwerer zu spielen ist, als das andere, kann ich nicht sagen. Ich glaube aber: Grundsätzlich ist es schwieriger, eine Komödie zu machen. Das hängt weniger mit den Einzelleistungen der Schauspieler zusammen, sondern eher mit Inszenierung, Timing und Schnitt. Jemanden zum Weinen zu bringen ist sicher einfacher, als dafür zu sorgen, dass ein Publikum so richtig lacht.

Wie oft musste ein Take wiederholt werden, weil ihr selbst am Set in Gelächter ausgebrochen seit? Oder hattet Ihr alles längst so oft gelesen, dass das nicht mehr passieren konnte?
Doch, passiert ist das schon manchmal. Und das waren dann Momente, die ich total geliebt habe.

Die Kulissen, das Umfeld, in dem ihr gespielt habt sind ja zu einem erheblichen Teil erst später digital am Computer entstanden. War das beim Dreh eine Herausforderung an deine Phantasie?
Nein, eigentlich nicht. Bully hat uns schon sehr genau erklärt, wie die Szene später aussieht und was da passieren wird. Ich konnte mir das also schon ganz gut vorstellen. Was ich mir aber überhaupt nicht vorstellen kann ist, wie man das technisch umsetzt. Da ist eine blaue Wand hinter uns - und im Kino sieht’s so aus, als würden wir durchs All fliegen... Das wird mir immer ein Rätsel bleiben. Was nicht viel heißt, denn mir ist selbst das Handy ein Rätsel und mit meinem Computer bin ich auch noch nicht wirklich befreundet. Aber beim Drehen habe ich damit kein Problem. Wenn man mir sagt: Stell dir vor, so und so wird das aussehen, dann stelle ich mir das eben vor.


GESPRÄCH MIT SKY DU MONT
(Herzog William der Letzte)

Was gibt’s zu sagen über "William, den Letzten"? Er ist ein Schöngeist, er ist sportbegeistert, schönen Frauen zugetan...
... was ihn ja noch nicht von der Mehrheit der Männer auf dieser Welt unterscheidet. Wir haben lange überlegt wie wir es hinkriegen, dass William ganz anders ist, als Santa Maria aus "Schuh des Manitu". Und dann sind wir darauf gekommen, dass er immer so waaahnsinnig gelangweilt ist. Ein bisschen gequält, wehleidig. Der Tag ist schrecklich lang für ihn, und es passiert so gar nichts... . Eigentlich ist er ein richtiges Arschloch. Aber ein lustiges, hoffe ich. Es hat jedenfalls unglaublichen Spaß gemacht, ihn zu spielen.

Vielleicht ist es einfach der morgendliche Blick in den Spiegel, der ihn so wehleidig macht... Wie lebt sich mit einer solchen Nase?
Das war sehr schwer. Die ist ja aus Gel, nicht aus Gummi. Das heißt: Das Zeug schmilzt, wenn es warm ist. Nun hatten wir ja einen Sommer, der nicht nur warm, sondern tropisch war. Und alle drei Stunden fing diese Nase an zu schmelzen und sah einfach scheiße aus. Nachdem ich morgens immer schon zweieinhalb Stunden in der Maske saß - lange vor den Frauen, was bei mir etwas heißt - war das ziemlich mühsam. Das zweite war: Wenn du eine normale Nase hast, also beispielsweise die eigene, kannst du trinken und alles. Jetzt musste ich also mit einer Nase leben, die einen guten Zentimeter länger war. Und plötzlich hing sie ständig im Kaffee oder stieß am Rand der Tasse an...

Und dann noch das Gebiss...
Nein, nein! Das war mein eigenes, das ist nun mal so.

William veranstaltet ein Ritterturnier, um Königin Metapha zu gewinnen. Wäre es nicht eine nette Idee, die alte Sitte wieder einzuführen, so um schöne Frauen zu kämpfen?
Nee! Nicht mehr in meinem Alter! Dann würden mich ja ständig irgendwelche 22jährigen Ritter vom Pferd hauen. Finde ich gar nicht gut.

Aus Sicht der Fans gehört Sky du Mont doch auf jeden Fall zu einem Film von Bully...
Naja... Das ist vielleicht etwas übertrieben. Für mich war natürlich der erste Film mit Bully ein Riesenerfolg. Über-haupt war das eine sensationelle Konstellation: Erst "Eyes wide shut" mit Stanley Kubrick, direkt danach "Der Schuh des Manitu". Für einen Schauspieler ist das wie ein Sechser im Lotto. Das passiert nicht oft im Leben. Und eins muss ich einfach noch mal sagen: Bully hat etwas getan, was ich ihm sehr hoch anrechne. Er hätte alleine Anspruch auf die "Manitu"-Lorbeeren erheben können. Er hat schließlich geschrieben, produziert, Regie geführt und eine Doppelrolle gespielt. Aber er hat uns mitgenommen bei seinem Erfolg. Durch ihn haben wir einen Bambi und einen Comedy-Preis im Regal stehen. Und das ist nicht selbstverständlich.

Was hat sich für Dich verändert, seit "Schuh des Manitu"?
Es gab mich natürlich vorher schon, aber den Film sehe ich ganz klar als Meilenstein in meiner Karriere. Weil ich so spielen durfte, wie mich die Leute noch nicht gesehen haben. Und in dem neuen Film ist das noch extremer, weil es noch einen Schritt weitergeht.

Inwiefern?
Der Santa Maria war ernster. Er tanzt witzig, er sagt witzige Sachen, aber er ist nicht der komplett komische Part. "William der Letzte" dagegen ist eine echte Komiker-Rolle.

Du hast in Deiner Karriere schon mit vielen großen Regisseuren gedreht. Wie unterscheidet sich die Arbeit mit Bully beispielsweise von der mit Stanley Kubrick?
Wenn ich jetzt antworte, werden die Leute sagen: Uuuuh - fehlt nur noch das Streichorchester im Hintergrund... . Aber das erstaunliche für mich ist: Bully und Kubrick haben eine gewisse Ähnlichkeit. Nicht, dass Bully schon so geniale Filme macht, wie Stanley Kubrick. Dazu ist er noch viel zu jung. Aber sie sind sich ähnlich in ihrem Streben nach Perfektion. Bully kommt ans Set und hat den Film fertig im Kopf. Und eigentlich möchte er schon an den Schneidetisch, bevor die erste Klappe gefallen ist. Möchte gar nicht mehr die Zeit mit Drehen verschwenden. Ich habe ihm das mal auf den Kopf zugesagt. Da hat er mich angeschaut und geantwortet: Ja, du hast Recht. Er hat sogar die Musik schon im Kopf. Für mich ist das ein Phänomen - ich weiß ja nicht mal, was ich morgen zu Abend essen möchte. Und so war Kubrick auch. Sie sind Nervensägen, oder auf Englisch "a pain in the ass", weil sie genau das haben wollen, was sie schon im Kopf haben. Und vorher lassen sie dich nicht in Ruhe. Der Unterschied besteht nur darin, dass Kubrick auf eine harte Weise gnadenlos war und Bully ein sehr höflicher, umgänglicher Mensch ist und sagt: "Das war schon ganz super, das haben wir schon mal. Aber mach es ruhig noch einmal". Was übersetzt nichts anderes bedeutet, als: "Das war Scheiße, mach das jetzt endlich mal so, wie ich es haben möchte".

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Diskutieren Sie im Corona Magazine-Forum:
http://www.corona-magazine.de/forum

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2. newsBEAT
"Star Trek": James Doohan ist an Alzheimer erkrankt.

James Doohan (ST:TOS Scotty) leidet an der Alzheimer-Krankheit, enthüllte kürzlich seine Frau. "Jimmy fehlen oft die Worte", erzählte Wende Doohan dem britschen Nachrichtenmagazin Sky News. "Er ist noch nicht so stark erkrankt, dass er keine Leute mehr erkennt...und es gibt Zeiten, da ist er ganz klar bei der Sache. Aber es sind die älteren Erinnerungen, die sich halten."

"Was er zum Frühstück hatte, ist für ihn nicht ganz klar, aber Menschenskind, er kann dir noch genau sagen, wie er seine Rolle in 'Star Trek' bekam." Doohan, 84, der im nächsten Monat einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame erhalten wird, leidet Berichten zufole auch an der Parkinson-Krankheit, Diabetes, Lungenfibrose und Lungenentzündung. Während des Wochenendes vom 28. bis 30. August haben Fans in Hollywood einige Veranstaltungen zur Ehrung des Schauspielers geplant.

"Star Trek": Kate Mulgrew im Interview.

In der neuesten Ausgabe des DeamWatch-magazines findet sich ein Exklusiv-Interview mit Kate Mulgrew. Ein paar Ausschnitte hat TrekWeb veröffentlicht.

"Ich war sehr glücklich darüber, dass wir für Voyager ein eher philosophisches Ende gefunden haben (...), eine Tatsache, die meiner Meinung nach viele Leute enttäuscht hat, mich aber sehr zufrieden stellte", sagte Mulgrew Ian Spelling über das Serienfinale von "Star Trek: Voyager", "Endgame". "Ich war es, die da nach Befriedigung gesucht hat und am Ende war es auch ich, die sie bekam."

Als "Admiral Janeway" kam Mulgrew in einem Cameo-Auftritt im letzten Kinofilm "Star Trek: Nemesis" zurück, denkt aber nicht, dass ihre Rolle in diesem "TNG"-Film eine besonders große Sache war. "Meine Erfahrungen mit Janeway endeten mit der Serie. Die anderen Dinge waren eigentlich gar nichts, sie waren so unglaublich kurz."

Zu der Möglichkeit, als "Janeway" in einer Serie von "Voyager"-Filmen zurückzukehren, sagte Mulrgew, dass sie offen dafür sei, ihre Rolle wieder aufzunehmen, wenn ein ernsthaftes Angebot gemacht werden sollte. "Wenn sie einen Voyager-Film in Erwägung ziehen sollten, würde ich mich sehr gerne mit ihnen darüber unterhalten, mitzumachen. Es wäre wundervoll, wenn Voyager ein (Kino-)film würde, aber das ist im Moment rein spekulativ."

Der ganze Artikel kann bei Sci Fi Pulse nachgelesen werden. Mehr von Mulgrew, in der sie auch unter anderem über ihre Arbeit mit Alzheimer-Patienten und ihre Bühnenrolle in "Tea At Five" spricht, findet sich in der aktuellen Dreamwatch-Ausgabe.

Informationen zum Thema:
http://scifipulse.net

"Star Trek: Enterprise": Berman spricht über die 4. "ENT"-Staffel.

In einem Interview mit dem englischen "Star Trek"-Magazin sagte "Enterprise"-Producer Rick Berman, dass er zusammen mit Co-Creator Brannon Braga und Executive Producer Manny Coto zur Zeit den Verlauf der neuen Season von "Enterprise" sowie die Auflösung des Cliffhanger´s von "Zero Hour" planen.

"Wir haben im Allgemeinen bereits die ersten sechs oder sieben Episoden ausgearbeitet. Einen konkreten Handlungspfad haben wir für die erste Episode", sagte er."Der Handlungsbogen der Xindi wird innerhalb der ersten drei Episoden aufgelöst. Und wenn ich sage der Handlungsbogen der Xindi, dann meine ich die schwierige Situation, wo sich unsere Charaktere selbst finden."

Berman sagte weiter, obwohl Season 4 die Crew nicht einer Mission zeigt, in der sie wieder die gesamte menschliche Rasse rettet, sollte man nicht davon ausgehen, dass wieder leisere Töne wie in den Seasons 1 und 2 angestimmt werden.

"Ich denke, dass wir, einige sehr gut durchdachte und interessante Mini-Handlungsbögen haben", berichtete er dem Magazin. "Gerade nachdem wir 'Star Trek: First Contact' gemacht hatten, konnten wir keinen Film über Captain Picard und seine Crew drehen, die die Zukunft vor ihrer Zerstörung schützten, genauso können wir jetzt keine weitere Season lang 'Enterprise' machen, in der Archer und seine Crew versuchen, die Menschheit zu retten. Auf der anderen Seite wollen wir auch nicht auf das Konzept 'Wir sind da draußen und erforschen den Weltraum' der Seasons 1 und 2 zurück."

Berman machte auch Andeutungen auf einige kommende Handlungsbögen. "Wir sind nun in einem Prozess, in dem wir kleinere Handlungsbögen entwickeln, sie werden vielleicht zwei, drei oder vier Episoden laufen, und das wird sich Laufe der Season fortsetzen", enthüllte Berman. "Wir haben ein paar von denen ich denke, das sie einige große Überraschungen mit sich bringen und einige Dinge, die vielleicht zu TOS zurückreichen. Wir werden einige Schauspieler einbringen und möglicherweise einige Charaktere, die unseren Zuschauern sehr vertraut sein werden."

"Star Trek: Enterprise": Erste Infos zur Staffel-Premiere.

Nachdem er fast eine gesamte Staffel dem Xindi-Handlungsbogen den Vortritt gab, wird der Temporale Kalte Krieg wieder mehr in den Vordergrund rücken, wenn sich "Star Trek: Enterprise" im September sich mit der vierten Staffel zurückmeldet.

Anonyme Quellen haben TrekToday.com die ersten inhaltlichen Details zur ersten Episode der Staffel geliefert, die voraussichtlich "Storm Front" heißen wird. Die Folge setzt genau da an, wo der Cliffhanger "Zero Hour" aufhörte. Captain Archer befindet sich in Gefangenschaft der Nazis, die - zum größten Teil zumindest - menschlich sind. Als er mit einem Jeep zusammen mit einigen Nazi-Soldaten verlegt wird, gerät das Fahrzeug in einen Hinterhalt. Er wacht daraufhin im Apartment von Alicia Silvers auf, die mit dem Widerstand zusammenarbeitet. Wir schreiben das Jahr 1944, der Ort: New York City.

Wie sich herausstellt, konnten die Deutschen in ihrem Krieg bis nach Nordamerika vordringen. Sie besetzen zudem Afrika und Russland. Washington, D.C. ist gefallen und im ausgebombten Weißen Haus regieren jetzt die Nazis. Sie werden von einem außerirdischen Kommandanten namens Vosk unterstützt, der die Deutschen mit Waffen ausstattet, die auf futuristischer Technologie basieren und ihnen dadurch einen Vorteil verschaffen.

Das gemeine Volk glaubt jedoch nicht an den Außerirdischen, der den Nazis diesen Vorteil verschafft. Als Archer Alicia von dem Wesen erzählt, das er gesehen hat, als er im Zelt erwacht ist - ein Außerirdischer mit glühend roten Augen - erklärt sie nur, dass sie Geschichten gehört hat, nicht mehr. Durch ihre Kontakte im amerikanischen Widerstand verspricht Alicia, Archer einigen Leuten vorzustellen, die weitere Details über den Fremden wissen könnten.

Währenddessen liegt der temporale Agent Daniel in der Krankenstation der Enterprise. Sein Körper ist in einem merkwürdigen Zustand - einige Körperteile altern, während sich andere zu einem jüngen Zustand zurückentwickeln. Bevor er sein Bewusstsein verliert, gelingt es Daniels T'Pol noch zu sagen, dass es jemanden gibt, den die Crew aufhalten muss. Diese mysteriöse Gefahr ist niemand geringerer als Silik, der ein Shuttlepod der Enterprise stielt und Richtung Erde fliegt...

Beachten Sie bitte, dass diese Informationen noch nicht offiziell von Paramount Pictures oder UPN bestätigt wurden und sie deshalb als Gerücht angesehen werden müssen. Sie basieren auf einem frühen Entwurf des Drehbuchs und es könnten sich noch einige Aspekte der Episode bis zum Drehbeginn ändern. "Storm Front" wird voraussichtlich im September 2004 auf dem amerikanischen Network UPN ausgestrahlt.

"Star Trek: Enterprise": Brennert wird neuer Autor.

Die vierte Staffel von "Star Trek: Enterprise" startet mit einem neuen Autoren an Bord. Alan Brennert, der mit Co-Executive Producer Manny Coto zusammen an "Odyssey 5" gearbeitet hat, ist der Neuzugang zum Autorenstab von "Enterprise", erzählte Rick Berman dem "Star Trek Communicator".

Neben seiner Arbeit an "Odyssey 5" war Coto auch bei anderen Genre-Serien tätig, so an der 1980'er Version der "Twilight Zone" sowie dem 1995'er Revival von "The Outer Limits". Neben seiner Tätigkeit beim Fernsehen schrieb er einige Comics ("Batman", "Daredevil", "Wonder Woman"), Romane wie "Time and Chance" und "Kindred Spirits" sowie eine Vielzahl von Kurzgeschichten, die in Science Fiction-Magazinen abgedruckt wurden. Eine dieser Geschichten mit dem Namen "Ma Qui" gewann 1991 den Nebula Award als Beste Kurzgeschichte.

Brennert arbeitete Anfang der 90'er Jahre als Produzent von "L.A. Law" und gewann damit einen Emmy Award für die Beste Drama-Serie und würde für das Beste Drehbuch für die Episode "Mutinies on the Banzai" nominiert. Daneben schrieb er einige Episoden von "China Beach" und wurde dreimal für den Writer's Guild of America Award während seiner Karriere nominiert.

"Moloka'i", Brennerts neuester Roman, wurde im vergangenen Jahr veröffentlicht. Er spielt in den Jahren um 1890 und erzählt die Geschichte einer hawaiianischen Frau, die mit sieben Jahren an Lepra erkrankte und auf die berüchtigte Insel Moloka'i geschickt wird. Die Los Angeles Times nannte das Buch eine "schillernde historische Saga", während die Washington Post von einer "ergreifenden Geschichte" spricht.

"Star Trek: Enterprise": Braga bleibt!

"Star Trek"-Franchise Chef Rick Berman ging kürzlich auf die Berichte ein, dass Brannon Braga sich von "Star Trek: Enterprise" in der vierten Staffel weitestgehendst zurückziehen möchte. "Ich denke, das wurde missverstanden und fehlinterpretiert, oder falsch dargestellt", erzählte Berman Berichten zufolge dem "Star Trek Communicator". "Ich denke, zu sagen, 'er könnte zurücktreten', entspricht nicht wirklich der Wahrheit."

Während einer Reise nach Großbritannien im letzten Monat erzählte Dominic Keating (ST:ENT Reed) dem SFX-Magazine und BBC, dass Braga sich ein wenig zurückzieht und mehr zu einem Berater für die letzten Entwürfe für die Serie wird. Keating deutete an, dass Co-Executive Producer Manny Coto der neue Showrunner wird.
"Ich glaube, dass Manny Coto ein wenig weiter aufsteigt und mehr in die Leitung der Serie involviert sein wird", sagte Berman dem Communicator. "Und dies hat mit der Tatsache zu tun, dass sowohl Brannon als auch ich an den ersten Entwürfen eines neuen Projektes arbeiten." Das bedeutet jedoch nicht, dass sie "Enterprise" dem Rücken zukehren: "Brannon wird nirgendwo hingehen."

"Star Trek: Enterprise": Mit Brent Spiner?

"Star Trek: The Next Generation"-Darsteller Brent Spiner (ST:TNG Data) wird Gerüchten zufolge einige Gastauftritte in der vierten Staffel von "Star Trek: Enterprise" haben. Spiners TNG-Kollegin Marina Sirtis (ST:TNG Troi) erzählte gestern Fans auf der Dallas Sci-Fi Expo, dass Spiner in drei Episoden der Serie zu sehen sein wird. Der Darsteller, der den Gerüchten zufolge ohne Make-up auftreten wird, wird demnach nicht in seiner bekanntesten Rolle zu sehen sein, als Android Data. Er wird aber den Großvater von Datas Erbauer, Dr. Noonien Soong spielen. Soong tauchte in der "TNG"-Episode "Brothers" auf, in der Spiner gleich drei Rollen auf einmal spielte: Data, seinen Bruder Lore und Soong.

Sirtis erzählte den Fans weiter, dass Spiners erste "Enterprise"-Episode im nächsten Monat abgedreht und voraussichtlich während der November Sweeps in Amerika ausgestrahlt wird. Die Produktion der vierten Staffel von "Enterprise" wird in dieser Woche mit der Premieren-Episode "Storm Front" beginnen. Als Executive Producer Rick Berman über seine Pläne für die vierte Staffel von "Enterprise" sprach, erwähnte er, dass es die Möglichkeit gibt, dass es in der Staffel "einige Schauspieler und möglicherweise auch Charaktere zu sehen geben wird, die unserem Publikum bekannt sein werden."

Beachten Sie bitte, dass diese Informationen noch nicht offiziell von Paramount Pictures oder UPN bestätigt wurden und deshalb als Gerüchte angesehen werden müssen.

"Star Trek XI": Romulanischer Krieg als Thema?

Der Romulanische Krieg könnte ein Thema des nächsten "Star Trek"-Kinofilms sein.

"Star Trek: Enterprise" Executive Producer Brannon Braga erzählte Berichten zufolge dem "Star Trek Communicator", dass man in der Serie möglicherweise nicht den Romulanischen Krieg sehen könnte, weil es eine Möglichkeit für einen Kinofilm ist.

"Es ist sicherlich eines der Themen, das wir diskutieren", sagte Braga angeblich dem Magazin. "Aber es befindet sich auch ein Prequel-Kinofilm bezüglich des Romulanischen Krieges in Arbeit, so dass wir die Finger in der Serie davon lassen." Im gleichen Magazin sagte Rick Berman, dass "Star Trek XI" vor der Zeit von Kirk spielen könnte und möglicherweise nichts mit "Enterprise" zu tun hat.

Die Romulaner konnte man das erste Mal in der Episode "Minefield" sehen, in der die NX-01 unwissentlich in romulanisches Territorium gelangt ist. Aus den anderen Serien ist bekannt, dass die Romulanische Neutrale Zone im Jahre 2160 nach einem langen Krieg zwischen der Erde und den Romulanern errichtet wurde. Da die letzte "Enterprise"-Episode der dritten Staffel, "Zeror Hour", im Jahr 2154 spielt, könnte der Romulanische Krieg tatsächlich zu der Zeit stattfinden, in der auch "Enterprise" spielt.

Braga sprach auch über die Geschichten, die im Moment für die vierte Staffel von "Enterprise" in Entwicklung sind, darunter die Rückkehr des Temporalen Kalten Krieges. "Eine Sache, die wir im Moment diskutieren, ist die endgültige Auflösung des Temporalen Kalten Krieges", sagte er den Berichten zufolge. "Das ist möglicherweise das, was wir in der ersten Storyline tun werden. Ich kann dies nicht mit Sicherheit sagen, aber wir fangen gerade damit an. Ich würde dieses Thema wirklich gern auflösen und abschließen. Es wäre eine nette Sache, nachdem man drei Staffel lang diesen Krieg nur angedeutet hat."

Die Gründung der Föderation könnte auch zu einem Thema in der Serie werden "Es wird ein paar größere interstellare Ereignisse und Konflikte geben, die zur Gründung der Föderation führen können. Wir sehen mehr davon, was auf der Erde vor sich geht. Wir könnten auch etwas sehen, das mit den Eugenischen Kriegen zu tun hat."

"Kampfstern Galactica": Details zur ersten Episode.

In einem Gespräch mit Ian Spelling von Dreamwatch enthüllte Ron Moore einige Dinge, die die Fans in der "Galactica"-Reimagination erwarten können. Dabei enthüllte SciFi Pulse, dass die neue Serie auf Sky One in Großbritannien angeblich schon diesen September anlaufen soll. Dies verwundert, da der Start im finanzierenden US-SciFi-Channel auf Januar 2005 fest gelegt wurde.

Die erste Folge wird die Geschichte gerade mal sieben Tage nach dem Ende der Miniserie wieder aufnehmen. "Die Galactica war in einem wahren Albtraum-Szenario, während sie fünf Tage lang versuchte, den Zylonen zu entkommen." Zur ersten Folge meinte Moore weiter: "Die Crew ist schon am Ende ihrer Kräfte und alle beginnen, die Kontrolle zu verlieren. Keiner hat die vergangenen fünf Tage geschlafen. Es ist also sozusagen so 'Oh Gott! Sie sind am Ende des Pilotfilms [der Miniserie] entkommen, aber in dem Moment, als dieser zu Ende ging, ging die Hölle erst wirklich los".

"Danach wird es verschiedene Arten von Episoden geben, von der jede auf die vorige aufbaut", sagte er."Es gibt einige Storybögen, sowohl für die Serie selbst als auch für die einzelnen Charaktere innerhalb der Serie. Ich habe diese Bögen ziemlich ausführlich in der "Serien-Bibel" ausgeführt, die ich geschrieben habe, bevor die Serie begann. Innerhalb dieses Kontextes wird jede einzelne Episode ihre eigene Form und ihre eigene Geschichte haben. Es wird immer eine 'A-Story' geben, die die Zuschauer verfolgen können unabhängig davon, ob sie den ganzen Kontext dieser 'A-Story' verstehen."

Die Dreharbeiten zur Serie begannen in Vancouver, Canada, im April und sollen zur Premiere in Großbritannien im September abgeschlossen sein. Moore zeigt sich derzeit noch sehr zugeknöpft, was einzelne Story-Lines angeht, ist aber sehr froh, Richard Hatch in der dritten Episode 'Bastille Day' an Bord zu haben.

Moore hofft, dass die Serie sechs bis sieben Jahre lang laufen wird und er hat auch schon einige Ideen, wie seine Version von "Galactica" aufgelöst werden soll. "Ich habe eine allgemeine Idee davon, wie das Ende der Serie aussehen soll und wohin sich die Charaktere entwickeln sollen. Aber ich denke, man muss die Storylines sich auch entwickeln lassen und man muss offen dafür sein, Korrekturen vorzunehmen, um die Show ein wenig atmen zu lassen. In meinen Augen muss man flexibel genug sein, dies geschehen zu lassen, damit die Show ihr ganzes Potential zeigen kann."

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"(T)Raumschiff Surprise": Der "Schuh des Manitu" ist nicht zu toppen.

Über die Erwartungen an seinen neuen Film "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1", der am 22. Juli 2004 in den Kinos startet, sagt "Bully": Alles, was jenseits von sechs Millionen Zuschauern passiert, ist ein Phänomen. Es gibt eben nur eine gewisse Anzahl potenzieller Kinogänger. Und niemand, der sich ernsthaft mit Zuschauerzahlen beschäftigt, wird erwarten, dass wir das ,Manitu’-Ergebnis mit 11,7 Millionen Zuschauern jetzt toppen können."

"In erster Linie mache ich, was ich selbst gerne sehen möchte", gibt Michael "Bully" Herbig sich selbstbewusst. Daher habe er, wie er im Interview mit der am 2. Juli erscheinenden Programmzeitschrift TV TODAY ausführt, nach seinem Erfolgsfilm "Der Schuh des Manitu" auch keine Fortsetzung gedreht: "Ich bin kein Freund von Fortsetzungen."

Trotz seiner Kinoaktivitäten will Herbig sich das Fernsehen als Standbein erhalten: "Erfolg im Kino ist doch eher die Ausnahme. Im Herbst starten wir mit ,Bully & Rick’ bei ProSieben. Außerdem arbeiten wir bereits an einem neuen TV-Format."

Informationen zum Thema:
http://www.periode1.de - Offizielle Homepage

"(T)Raumschiff Surprise": 1.500 Freikarten für die Münchner Premiere.

Das Publikum hatte entschieden und der erste demokratisch gewählte Film der Welt - "(T)Raumschiff Surprise – Periode 1" - wird in Kürze am 22. Juli 2004 nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich und der Schweiz in den Kinos abheben. Das Publikum hat das Thema gewählt, für das Publikum hat Michael "Bully" Herbig den neuen Film gedreht und deshalb möchte dieser sein Publikum auch bei der Welturaufführung am 19. Juli 2004 dabei haben:

Stellvertretend für ganz Deutschland verschenkt Bully daher zusammen mit Constantin Film 1.500 Premierenkarten an sein Münchner Publikum. So kommt es, dass im Mathäser Filmpalast in München am Premierentag, dem 19. Juli 2004, alles auf das Publikum ausgerichtet sein wird:

:: An einem 100-Meter langem roten Teppich werden Michael Bully Herbig, Rick Kavanian, Christian Tramitz, Til Schweiger, Anja Kling, Sky du Mont, Christoph Maria Herbst, Stefan Raab u.v.a. nicht nur Interviews, sondern auch fleißig Autogramme geben.
:: in allen Foyers warten viele kleine und größere Überraschungen auf die Fans
:: Barbara Schöneberger wird fröhlich Bullys Gäste auf dem "Roten Teppich" willkommen heißen und das wird in alle Kinosäle übertragen
:: Bully, Rick und Christian werden in allen Sälen ihr Publikum persönlich begrüßen, bevor dann die Vorführung beginnt...
:: Und nicht zuletzt ist auch für das leibliche Wohl gesorgt

Somit wird sich der Kreis schließen, der vor gut zwei Jahren mit der Publikums-Abstimmung begann...

Informationen zum Thema:
http://www.periode1.de - Offizielle Homepage

"Harry Potter VI": Der Name des sechsten Buches ist raus!

Stück für Stück lüftet Joanne K. Rowling das Geheimnis um die sechste Folge ihrer "Harry Potter"-Serie: Das Buch soll "Harry Potter and the Half Blood Prince" (etwa: "Harry Potter und der Halbblutprinz") heißen, berichtete das britische Massenblatt "Daily Mirror". Ein Halbblut ist nach Rowling-Definition die Mischung aus einem Zauberer oder einer Hexe und einem Menschen.

Einzelheiten über die Handlung verriet die Erfolgsautorin aber nicht. Sie stellte lediglich klar, dass der "Halbblutprinz" im Titel sich weder auf Harry noch seinen Erzfeind Voldemort beziehe. Mit der Bekanntgabe des Titels wolle sie "falsche Gerüchte" im Internet stoppen, stellte Rowling klar. Wann der mit Spannung erwartete sechste Band herauskommt, steht noch nicht fest. Wie das Buch in Deutschland heißen wird, ist nach Angaben einer Sprecherin des Carlsen Verlags ebenfalls noch offen: "Bevor wir das Buch nicht vorliegen haben, werden wir auch keinen Titel haben."

Der deutsche Erscheinungstermin hänge davon ab, wie dick das Buch werde. Auf den fünften Band, "Harry Potter und der Orden des Phönix", mussten Fans zwei Jahre warten. Er erschien im Juni 2003 auf englisch und im November 2003 auf deutsch.

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"Buffy" und "Angel": Kommen doch Fernsehfilme?

Vor nicht allzu langer Zeit hatte Joss Whedon noch bestritten, dass "Angel"-TV-Filme in Arbeit seien. Nun meldete sich James Marsters (Spike in "Buffy" und "Angel") zu Wort. Er erwähnte, dass ein (Fernseh-)Film über Spike in Arbeit sei und dass Joss Whedon ihn zurück haben wolle.

"Ich sagte ihm: 'Joss, hör auf. Drei Zeilen, 50 Zeilen, Hauptrolle, was immer Du willst, melde Dich bei mir. Ich werde für Dich da sein, denn - offen gesagt - bist Du einer der besten Autoren, für die ich je gearbeitet habe", sagte Marsters. "Er [Joss] antwortete, dass er einen Spike-Film machen wolle, einen TV-Film. Aber dass es da auch Platz für andere Charaktere gebe. Er möchte vier TV-Filme machen und einer davon ist Spike."

Da es noch keine offizielle Bestätigung dafür gibt ist es empfehlenswert, diese Information als Gerücht anzusehen

"CSI": "Star Trek"-Autor wird Produzent.

Naren Shankar, einer der Wissenschaftsberater und Autoren von "Star Trek: The Next Generation", "Star Trek: Deep Space Nine" und "Star Trek: Voyager" hat erst kürzlich einen Vertrag abgeschlossen, der ihn zum Ausführenden Produzenten der Serie "CSI: Crime Scene Investigation" macht - und das bis zum Mai 2007.
Shankars wissenschaftlicher Hintergrund macht ihn zu einem perfekten Kandidaten für die Serie. Der Autor hat einen Doktortitel von der Cornell University in angewandter Physik.

Nachdem er in Hollywood in der Writer's Guild of America (WGA) begann, wurde Shankar Wissenschaftsberater bei "Star Trek: The Next Generation" und arbeitete als Story Editor in der Staffel von 1993-1994. Shankar schrieb die "DS9"-Episode "The Quickening" und die "Voyager"-Folge "Heroes and Demons".

Der Autor arbeitete auch an den Serien "Farscape", "The Outer Limits" und "UC: Undercover" mit. Seit der dritten Staffel ist er bei "CSI" tätig. Der Ausführende Produzent und "CSI"-Showrunner Carol Mendelsohn lobt Shankars Beiträge im Autorenteam der Serie. "[Er passt zu] allen bei uns in der Serie, die sich mit dem Tod und Mord auseinandersetzen," sagte er. "Und er brachte seine eigene verzerrte Sensibilität mit in die Serie."

"Stargate SG-1": DeLuise über Serie und Familie.

Peter DeLuise, der bei mehreren Dutzend Folgen von "Stargate SG-1" Regie führte, sagte gegenüber SciFi Wire, dass er eine der ersten Folgen der kommenden achten Staffel geschrieben hat, die den Titel "Affinity" tragen wird.
"Affinity hat mit der Tatsache zu tun, dass sowohl Carter (Amanda Tapping) als auch Teal'c (Christopher Judge) der Ansicht sind, ein Recht auf ein Privatleben zu haben", sagte DeLuise in einem Interview während einer Drehpause im Mai in der Nähe von Vancouver. "Sie wollen das Gefühl von Zugehörigkeit haben. Sie wollen Privatsphäre in ihrem Leben haben und die haben sie nicht. Aber das Leben besteht nicht nur daraus, jede Woche die Welt zu retten."

"In dieser Folge, die achte auf dem Produktionsplan, enthüllen die beiden Charaktere selten gesehene Seiten", sagte DeLuise. "In Teal'c´s Fall, nimmt er sich ein Apartment außerhalb des Stützpunktes, er will seine Freiheit genießen, um Eiscreme zu essen und Tai Chi zu machen. Und in Carter´s Fall, will sie das Recht haben, eine Beziehung zu führen, was sie lange Zeit wegen ihrer Beziehung zu O'Neill (Richard Dean Anderson) abgelehnt hat. So haben wir zwei Handlungsverläufe, in denen sowohl Carter als auch Teal'c ihrem Privatleben nachgehen und daraus ergeben sich einige Schwierigkeiten...".

Die Folge passt zur Stimmung in der neuen Staffel, ergänzte DeLuise. "Staffel acht ist mehr in sich gekehrt", sagte er. "Nach meiner Vorstellung hat das viel mit der Besonderheit der Charaktere zu tun."

Für DeLuise ist Stargate SG-1 auch eine familiäre Angelegenheit. Sein Bruder David DeLuise hat eine wiederkehrende Rolle als Polizist Pete Shanahan, der sich für Carter interessiert. Ein weiterer Bruder, Michael, tritt in "Stargate"´s 100. Jubiläumsfolge, "Wormhole X-Treme!" (in der auch Peter als er selbst auftritt) auf. Und Peter´s Vater Dom DeLuise, ein bekannter Schauspieler und Comedian, tritt in einer Doppelrolle in der Folge "Urgo" (dritte Staffel) auf, bei der Peter Regie geführt hat. "Meine Mutter ist die einzige, die noch keinen Auftritt in der Serie hatte", sagte Peter.

Die achte Staffel von "Stargate SG-1" startet am 9. Juli in den USA.

"Stargate: Atlantis": Flanigan ist auf der Suche.

Joe Flanigan, Darsteller des Air Force Majors John Sheppard in "Stargate: Atlantis", sagte gegenüber SciFi Wire, dass man den gleichen Mix aus außerirdischem Abenteuer und zeitgenössischer Realität, gemischt mit einer Brise Humor, erwarten kann, wie bei der Vorgänger-Serie "Stargate SG-1".
"Eines der Dinge, die ich wirklich mochte, als ich anfing 'Stargate' zu sehen, war die Tatsache, dass es in der Gegenwart spielt und dort so viele Dinge sind, mit denen die Leute etwas verbinden können", sagte Flanigan während einer Drehpause auf dem 'Stargate: Atlantis'-Set in Kanada. "Das Militär ist so wie es ist. Diese Serie hat viel davon. Von einer militärischen zu einer zivilen Gruppe zu wechseln, ändert das nicht unbedingt."

Eine Sache wird aber anders sein, fügte Flanigan hinzu. Die Serie wechselt von der Erde in die entfernte Pegasus-Galaxie, Heimat der verlorenen Stadt der Antiker.
"Die Umgebung wird ganz klar anders sein", sagte Flanigan. "Die Umgebung ist phantastischer. Ich meine, wir sind in der verlorenen Stadt Atlantis, ein großer, absolut gigantischer Platz, für den wir Jahre benötigen, um dort alles zu entdecken. Wir werden unsere Umgebung niemals so betrachten, wie sie es machmal in 'Stargate SG-1' tun und genau das ist meiner Meinung nach das faszinierende an der ganzen Sache. Aber es ist immer noch das Hier und Jetzt, wir befinden uns nicht in der Zukunft. Wir sind vielleicht in einer anderen Galaxie an diesem besonderen Ort, aber die Wurzeln zeigen immer noch Richtung Erde."

Ein kürzlicher Besuch auf dem Set von "Atlantis" enthüllt dessen Größe. Das Set liegt direkt neben dem von "SG-1", welches den vertrauten Torraum beherbergt. Das "Atlantis"-Set beinhaltet ein neues Stargate, das mit Fiberglas und neuen, blau beleuchteten Chevrons ausgestattet ist. Der Rest des Sets ist voll mit buntem Glas, Treppenhäusern und sprudelnden Aquarien.

Flanigan fügte weiter hinzu, dass sein Charakter, ein ehrfurchtloser militärischer Führer nach dem Vorbild von Richard Dean Anderson's Col. Jack O'Neill, ein wenig Humor nach Atlantis bringen wird. "Das war sicher das Kriterium, diese Rolle zu übernehmen, das wir etwas Spaß mit einbringen können", sagte Flanigan. "Er ist ein Kerl, der es genießt, Spaß zu haben und seine Art, mit Druck umzugehen, ist nicht, sich dem Druck zu ergeben, sondern Kommentare abzugeben, die manchmal lustig sind und manchmal weniger."

Stargate: Atlantis feiert am 16. Juli in den USA Premiere.

"Jeremiah": Für die USA derzeit zu politisch?

In einem Thread auf Usenet erzählte J. Michael Straczynski, dass nach seinen Informationen die in den USA noch nicht ausgestrahlten Folgen aus politischen Gründen zurück gehalten werden, wobei er ausdrücklich betont, dass das Gerüchte seien, die ihm zu Ohren gekommen sind.

Die zweite Staffel handle nämlich von einem Präsidenten, der von einer Minderheit gewählt worden sei, der die Macht der Waffen und des Terrors zum Machterhalt nutze und von einem weiteren "Möchtegern-Anführer", der die Taktik der Angst und Gefangenenlager benutze, um eine neue Weltordnung zu erschaffen (...). Daher sei ihm zu Ohren gekommen, dass dies für ein Wahljahr zu politisch sei und die fehlenden Folgen daher erst nach der US-Präsidentenwahl (November 2004) ausgestrahlt würden.

Des weiteren gibt es Gerüchte, dass Platinum Studios ein Prequel zu "Jeremiah" plant, in dem der Ausbruch des "Großen Todes" in Form eines Films gezeigt wird - JMS stellte allerdings klar, dass er an einem solchen Projekt nicht beteiligt sei.

"Superman": Wird Michael Bay der Regisseur?

Wird Regisseur Michael Bay ("Armageddon") Regie beim neuesten "Superman"-Film führen? Genau diese Gerüchte schwirren im Moment durch Hollywood, seit das "Superman"-Logo auf Bays offizieller Webseite auftauchte - und schnell wieder verschwand. Warner Brothers erzählte dem Hollywood Reporter, dass immer noch Regisseur McG ("Charlie's Angels") für das stark verpätete Projekt als Regisseur eingeplant ist. Andere Gerüchte besagen jedoch, dass es Probleme mit dem Studio und dem Regisseur bezüglich des Drehortes gibt.

Das Studio machte zudem klar, dass Gerüchte über Bays Beteiligung an "Superman" "absolut nicht wahr" sind. Es ist unklar, wer das Logo auf Bays Webseite gestellt hat und warum. Ein Sprecher von Bay erklärte dem Hollywood Reporter, dass ein "Fan" die Webseite betreibt.

"Narnia": Ohne Rentiere.

Die Sunday Star-Times berichtet, dass es Disney und Walden Media untersagt wurde, in Neuseeland Rentiere zu benutzen, die in "The Chronicles of Narnia: The Lion, the Witch and the Wardrobe" den Schlitten der Eiskönigin ziehen sollten. Die Tiere, die auch Santas Schlitten in einer Szene ziehen sollten, werden aller Voraussicht nach nun von Peter Jacksons Weta Workshop Special Effects Abteilung kreiert.

Lamp Post Productions bat das Ministerium für Land- und Forstwirtschaft um Erlaubnis, in "Narnia" echte acht Wolfsmischlinge und einige Rentiere einzusetzen. Während das Ministerium nichts gegen die Wölfe im Auckland Studio hatte, das auf der ehemaligen Hobsonville Airbase aufgebaut wurde, legte man gegen die Rentiere jedoch Einspruch ein.

Die Dreharbeiten zur 170 Mio. Dollar teuren Kinoversion des ersten "Narnia"-Romanes begannen in der vergangnen Woche. In Deutschland wird der Film am 22. Dezember 2005 in die Kinos kommen, drei Tage vor dem US-Kinostart.

"Resident Evil: Apocalypse ": Ein neuer Trailer ist da!

Yahoo! Movies hat einen neuen Trailer für den Film "Resident Evil: Apocalypse" online gestellt. Die Fortsetzung beginnt genau dort, wo der erste Teil aufgehört hat. Die Bevölkerung von Raccoon City wurde mit einem tödlichen Virus infiziert. Alice (Milla Jovovich) ist eine von zwei Überlebenden des Desasters aus dem ersten Film und erwacht inmitten der heruntergekommenen, zerstörten und tödlichen Stadt Raccoon City.

Die Umbrella Corporation hat zuvor an ihr biogenetische Experimente durchgeführt und sie genetisch verändert. Sie hat nun übermenschliche Kräfte, Sinne und Fertigkeiten. Diese Fähigkeiten und noch viel mehr wird sie auch benötigen, um in der Stadt zu überleben.

"Resident Evil: Apocalypse" wird am 7. Oktober 2004 in die deutschen Kinos kommen.

Informationen zum Thema:
http://movies.yahoo.com

"Doctor Who": Keine Daleks in der Neuauflage.

Die BBC hat bestätigt, dass die Daleks (die eigentlich traditionellen Bösewichte der Serie) in der Neuauflage nicht wieder zu sehen sein werden, da man sich nicht über einen Rechteerwerb an den Metallmonstern, die SF-Autor Terry Nation einst erfunden hatte, einigen konnte. Die Verhandlungen sind anscheinend am Thema der künstlerischen Kontrolle in der neuen Serie gescheitert, wie die BBC berichtete.

Ein BBC-Sprecher sagte: "Nach langen Verhandlungen waren die BBC und Terry Nation nicht in der Lage, eine Vereinbarung über die Verwendung der Daleks zu treffen." Aus dem Lager von Terry Nation war "bittere Enttäuschung" zu vernehmen, berichtete die BBC.

In einer Abstimmung des vergangenen Jahres waren die Daleks als "böseste Bösewichte des Fernsehens" gewählt worden. Die Serie "Doctor Who" soll Anfang 2005 auf BBC One (wieder) anlaufen, Autor ist Russell T. Davies.

Visitor und Boxleitner in neuem Sci-Fi-Film.

Am 17. Juli wird der amerikanische Sci-Fi Channel den neuen Fernsehfilm "They Are Among Us" als Premiere ausstrahlen. Darin wird man unter anderem Bruce Boxleitner (B5 Sheridan) und Nana Visitor (ST:DS9 Nerys) sehen können. Bruce Boxleitners Offizieller Fan Club hat auch eine kurze Inhaltsangabe zum Film parat.

Ein Teenager namens Daniel bemerkt, dass sich die Leute in seiner kleinen Stadt verändert haben und dass einige Klassenkameraden vermisst werden. In der Stadt gibt es brutale Morde und seltsame Berichte über Wesen in den umliegenden Wäldern. Schlimmer ist aber, dass Daniels Eltern irgendetwas vor ihm verbergen.

Boxleitner und Visitor werden die Eltern von Daniel spielen. Sie haben eine geheimnisvolle Verbindung zu einer außerirdischen Kolonie, die sich in der Stadt verbirgt. Während ihm eine attraktive Frau erzählt, dass sie ihren Vater durch diese Bedrohung verloren hat, entdeckt Daniel, dass sein eigenes Schicksal und das seiner Eltern mit dem Schicksal der Außerirdischen in Verbindung steht. Ob und wann man den Film in Deutschland sehen wird, ist noch nicht bekannt.

Sinkende Besucherzahlen in den Kinos.

Um den deutschen Kinomarkt steht es schlecht. Bis 2002 stiegen die Besucherzahlen in den deutschen Kinos stetig an, doch seit 2003 geht es bergab. Besuchten 2002 noch 163,9 Mio. die deutschen Kinos, so waren es 2003 nur mehr 149,0 Mio. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa in Deutschland hat ergeben, dass nur 29 Prozent der Deutschen in den vergangenen vier Wochen ein Kino besuchten, bei allen anderen liegt der letzte Kinobesuch noch länger zurück. 27 Prozent gaben sogar an länger als 12 Monate kein Kino besucht zu haben. Durchschnittlich geht jeder Deutsche weniger als zweimal pro Jahr ins Kino. Die Franzosen besuchen im Durchschnitt dreimal pro Jahr ein Kino, die eifrigsten Kinobesucher sind die US-Amerikaner, die sich fünf- bis sechsmal pro Jahr einen Film im Kino ansehen.

In den USA ist das Kino im Gegensatz zu Deutschland ein fester Bestandteil der Freizeitgestaltung. Die jeweilige Wirtschaftslage hat keinen Einfluss auf die Umsätze, somit wächst der US-Kinomarkt selbst in Rezessionsphasen ständig weiter. Die Hauptzielgruppe der Kinos in den USA aber auch in Deutschland sind die 14- bis 24-Jährigen, die am häufigsten ins Kino gehen. In den USA wird sich diese Besuchergruppe weiter vergrößern, in Deutschland allerdings wird sie sich bereits 2014 um 10 Prozent reduziert haben.

Die Umfrage zeigt darüber hinaus, dass nur wenige über die strukturelle Entwicklung der Kinomärkte in Deutschland Bescheid wissen. 55 Prozent der Befragten kennen die Begriffe Multiplex- und Megaplex-Kinocenter nicht. Nur 4 Prozent der Deutschen wissen worin sich diese Formate unterscheiden.

"I, Robot" - Designwettbewerb.

Am 5. August bringt die Twentieth Century Fox ihren futuristischen Thriller "I, Robot" in die deutschen Kinos. In der Hauptrolle: Will Smith sowie eine vollkommen neue Generation von menschenähnlichen Robotern mit ihrem Protagonisten "Sonny". In dieser futuristischen Welt des Jahres 2035, die von Isaac Asimovs berühmten Science Fiction-Geschichten inspiriert wurde, sind menschenähnliche Haushaltsroboter und Autos, die auf Kugeln statt auf Räder fahren, bereits ein alltägliches Bild.

Aus diesem Anlass hat Twentieth Century Fox in Zusammenarbeit mit Audi, Pro Sieben "Welt der Wunder" und der "Stiftung Lesen" zu einem Design-Wettbewerb aufgerufen, in dem Schüler und Studenten ihre Visionen der Zukunft zu Papier bringen können. Die Beiträge sollen sich gestalterisch und konzeptionell mit der Welt im Jahr 2035 und der dazugehörigen Mode auseinandersetzen - gängige Klischees sollten dabei bewusst durchbrochen werden. Die eingereichten Arbeiten können sich mit Alltagsprodukten, Fahrzeugen, Bekleidung und Architektur der modernen Welt von übermorgen befassen.

Teilnahmeberechtigt sind in der offenen Kategorie Schüler und Schülerinnen der Oberstufe (11. bis 13. Klasse) bis zum Alter von 25 Jahren. Studenten und Studentinnen der Fachbereiche Transportation Design, Industrie / Produkt Design, Modedesign, Grafik- / Kommunikationsdesign, Innenarchitektur, Architektur und der Studiengänge mit Schwerpunkt Fahrzeugtechnik / Verkehrstechnik dürfen ebenfalls an dem Wettbewerb teilnehmen.

Die besten Arbeiten werden von einer fachkundigen Jury gekürt. Die Gewinner erwarten Geld- und Sachpreise sowie eine Einladung zur Deutschlandpremiere von "I, Robot" in Anwesenheit von Hauptdarsteller Will Smith und Regisseur Alex Proyas am 2. August 2004 in Berlin. Unter den fünf überzeugendsten Einzeleinreichungen wird die Audi AG, die speziell für den Film das futuristische Sportcoupé RSQ entwickelt und gebaut hat, als Sonderpreis ein dreimonatiges Praktikum im Audi Design vergeben.

Wie Sie an dem Wettbewerb teilnehmen können, erfahren Sie im Internet über den folgenden Hyperlink.

Informationen zum Thema:
http://www.foxfilm.de/designwettbewerb

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3. Kolumne: Was ist Star Trek?
von Mike Hillenbrand

Wissen Sie, wem ich extrem dankbar bin? Einem gewissen Gene Roddenberry, und das quasi unendlich. Das war auch mit ein Grund, warum ich mir die Finger wund applaudiere, wenn ich den Sohn dieses Mannes auf der Bühne sehe. Ich verehre Gene Roddenberry. Nicht, weil er sexsüchtig war, seine Ehefrauen betrogen hat, evtl. etwas mit Drogen am Hut hatte und ganz offenkundig verdammt geldgeil war. Nein, ich verehre ihn, weil er "Star Trek" erfand und vor allem, weil er es durchgezogen hat. "Star Trek" und "Star Trek: The Next Generation" sind aus seiner Feder und trotz aller Demontierung, die nach seinem Tode an Gene Roddenberrys Ruf, Person und Gedenken von den verschiedensten Menschen vorgenommen wurde, war er derjenige, der gleich zweimal das Rad neu erfand und zweimal den Blitz in der Flasche einfangen konnte. Nun, ich mag "Deep Space Nine", ich sah - bis auf einige Folgen der letzten Staffel - "Raumschiff Voyager" und ich sehe mir Woche für Woche "Enterprise" an, aber Quoten und Kritiken sprechen eine deutliche Sprache und um ehrlich zu sein: Keine dieser Serien ist wirklich mit den ersten beiden zu vergleichen. Mit denen, die von Gene Roddenberry stammen.

Roddenberry und sein Team - denn hinter jedem Mann, hinter jedem Aushängeschild, steckt ein Team - haben meinen Sinn für Moral und Ethik, für Menschenkenntnis und den praktischen Alltag beeinflusst, geschärft und mitentwickelt. Oder um es mit Dave Marinaccio zu sagen: "Alles, was ich im Leben wirklich brauche, habe ich von Star Trek gelernt". Ich habe schon früh im Leben dank Captain Kirk gelernt, dass Charme gepaart mit Charakter sehr hilfreich sein kann. Mr. Spock brachte mir bei, dass Vorbereitung nicht nur wünschenswert, sondern eminent wichtig für den Erfolg ist. Pille McCoy habe ich die Erkenntnis zu verdanken, dass man dennoch natürlich, locker und ungezwungen sein kann, selbst wenn man verbissen an einem Ziel arbeitet. Mr. Scott lieferte mir Woche für Woche den Beweis, dass vermeintliche Fachidioten - Menschen, die nur auf eine Sache fixiert sind und sie unglaublich gut beherrschen - als Mensch und als Kollege unglaublich wertvoll sein können.

Was Uhura, Sulu, Chekov und Schwester Chapel angeht: Sie repräsentieren den Typ von Mensch, den ich als Freund gerne gewinne. Bei allen handelt es sich um Menschen mit starkem Charakter, hoher Kompetenz und dennoch der Bereitschaft, fernab von jeder persönlichen Eitelkeit, ein Unternehmen (engl. "Enterprise") durch ihre Mithilfe auf Kurs zu bringen und zu halten.

Vor allem jedoch verdanke ich "Star Trek" einen unerschütterlichen Optimismus und den Glauben, dass nichts unmöglich ist und ein Ausweg aus jeder Situation vorhanden ist. In diesem Zusammenhang halte ich den Titelsong der jüngsten Serie "Enterprise" für pures Trek: "Faith of the Heart". Der Glaube im Herzen. "I can touch the sky." Ich kann den Himmel berühren.

Jeder kann das. Gute Aussage.

Das originale "Star Trek" vermittelte den Menschen Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts, dass es einen Weg aus der nuklearen Bedrohung gibt und Minderheiten in Zukunft gleichberechtigt sind. Das originale "Star Trek" vermittelte mir in den 80er Jahren Werte, die in einer Umgebung präsentiert wurden, die an mich herankam. Kirk schaffte, was meiner Umwelt versagt blieb. Sowohl den Menschen in den 60ern als auch mir in den 80ern erreichte "Star Trek" mein Herz und vermittelte mir Hoffnung.

Mit Hoffnung im Herzen in die Zukunft. Eine Botschaft, die es wert ist, sie aufzunehmen und an die jüngere Generation weiterzugeben. Gerade in den heutigen Zeiten.
Mit freundlichen Grüßen eines gewissen Gene R.

Haben Sie eine gute Woche und denken Sie daran:
Nur der Himmel ist die Grenze!

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4. Star Trek: Die "The Lost Era"-Buchreihe, Teil 3
von Etienne Quiel

2328-2346: "The Art of the Impossible" by Keith R.A. DeCandido

Der nach einem Zitat Otto von Bismarcks benannte Roman ist der dritte Teil der verlorenen Ära und umfasst gleichzeitig die längste Zeitspanne dieser Reihe. Es ist die Zeit des Betreka-Nebel-"Zwischenfalls", dem 18 Jahre dauernden Kalten Krieges zwischen dem Klingonischen Reich und der Cardassianischen Union.

Für die aufstrebende Cardassianische Union ist es eine Zeit der Expansion und dem dringenden Bedarf nach immer neuen Rohstoffen. Die Geschichte beginnt im Jahr 2328, zur Zeit der Annexion Bajors.

Das cardassianische Schiff Sontok findet auf dem unbewohnten Planeten Raknal V nahe dem Betreka-Nebel nicht nur dringend benötigte Minerale, sondern auch das Wrack eines sehr alten klingonischen Schiffes. Gul Monor, Kommandant der Sontok, ist sich nicht bewusst, dass seine Erforschung dieses Raumgebietes von dem getarnten klingonischen Bird-of-Prey I.K.S. Wo’bortas beobachtet wird.

Als den Klingonen bewusst wird, dass es sich bei dem Wrack um die heiligen Überreste der lange verlorengeglaubten Expedition von Ch’gran handelt, fordern sie Verstärkung an. Schnell entbrennt eine heftige Schlacht um die Herrschaft über Raknal V.
Da sich keine der beiden Parteien in einer Position befindet, um gegen die andere erfolgreich einen Krieg führen zu können, erklären sie sich zu Verhandlungen unter der Leitung des Föderationsbotschafters Curzon Dax bereit. Die schließlich getroffene Vereinbarung ist nicht unumstritten. Nicht nur innerhalb der Cardassianischen Union oder dem Klingonischen Imperium stößt sie auf Widerstand, sondern auch innerhalb der Föderation. Der Planet wird geteilt. Die eine Hälfte wird von den Klingonen besiedelt, die andere von den Cardassianern. Die Landverteilung erfolgt so, dass sich der Großteil der für die Cardassianer wertvollen Minerale auf klingonischer Seite befindet, während sich das Wrack des Ch’gran auf cardassianischer Seite befindet. Wer es schließlich nach Einschätzung der Föderation besser versteht, den Planeten zu nutzen, soll die Kontrolle über den gesamten Planeten erhalten.

Was erst nach einem recht passablen Kompromiss für beide Seiten aussieht, entwickelt sich zu einer lang anhaltenden Periode aus Manipulation, Spionage und wachsenden Spannungen über zwei Quadranten hinweg, welche 2346 mit dem Angriff der Romulaner auf Khitomer seinen Höhepunkt findet.

Keith R.A. DeCandido beweist ungeheures erzählerisches Geschick, indem es ihm gelingt, aus einer dreißigsekündigen Unterhaltung in der "DS9"-Episode "Der Weg des Kriegers" einen Roman mit solchem Umfang, solcher Vorstellungskraft und Detailtiefe zu erschaffen.

Der Autor erzählt nicht nur eine außergewöhnliche Geschichte, er lässt den Leser außerdem Blicke in die Herzen und Gedanken der Charaktere und deren Kulturen werfen. Es werden tiefe Einblicke in die Welten der Klingonen, Cardassianer und Romulaner dieser Zeit geboten. Als herausragend ist DeCandidos Geschick im Umgang mit der klingonischen Kultur zu erwähnen, was wohl mit ein Grund dafür gewesen sein dürfte, warum er die Gelegenheit bekam, die rein klingonische Buchserie "I.K.S. Gorkon" zu entwickeln.

In diesem Roman ist eine enorme Gruppe von Charakteren versammelt. Dazu gehören einige, die bisher kaum mehr als ein Name in irgendeiner Episode oder einem Roman waren, die nun aber zu einzigartigen Persönlichkeiten mit eigenen Hintergrundgeschichten werden. Zu den bekannteren Charakteren gehören der neue Chef des Obsidianischen Ordens, Enabran Tain, Lieutenant Ian Troi und Commander Rachel Garrett von der U.S.S. Carthage, der Föderationsbotschafter Curzon Dax, der Special Operations Agent Elias Vaughn, der aufstrebende Klingone K’mpec, sowie zum ersten Mal zu sehen Worfs Eltern Mogh und Kassin. Herausragend sind außerdem die für diesen Roman entwickelten Charaktere, die diesen Konflikt starteten: Gul Monor und sein klingonischer Gegenspieler Captain Qaolin.

"The Art of the Impossible" ist ein einzigartiger Roman. Brillant, eingänglich, kurzweilig und unterhaltsam geschrieben, fesselt er den Leser ab der ersten Seite und macht ohne Zweifel süchtig.

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5. Filmkritik: Spider-Man 2
von Klaus Michels

Beim zutiefst melancholischen Ende des ersten Teils erkannte Peter Parker (Tobey Maguire), dass sich seine Aktivitäten als Superheld mit einem einfachen bürgerlichen Leben nicht in Einklang bringen lassen. Dies führte letztendlich dazu, dass er auf seine große Liebe Mary Jane Watson (Kirsten Dunst) schmerzvoll verzichtete und statt dessen seiner Bestimmung - Spider-Man - den Vorzug gab.

Peter Parker, ein grandioser Verlierer

Zwei Jahre sind seit diesen Ereignissen vergangen und seine Bestimmung stellt ihn heute mehr denn je vor riesige Probleme, denn neben seinen Jobs als Pizzabote und Fotograf für den "Daily Bugle" muss er noch ein Studium am College und insbesondere seine Superheldentätigkeit unter einen Hut bringen. Dies alles führt dazu, dass ihm die vielen Verpflichtungen im zweiten Teil vollkommen über den Kopf wachsen. Zu allem Unglück erfährt er zudem, dass Marie Jane, die seit dem grandiosen Überkopf-Kuss im ersten Teil immer noch hoffnungslos in Spider-Man verliebt ist, einen anderen Mann heiraten will.

Über seinen Freund Harry Osborn (James Franco) lernt Peter für eine Studienarbeit unterdessen Dr. Otto Octavius (Alfred Molina) kennen, der die Entwicklung eines neuartigen Fusionsreaktors für die Firma Osborn - welche nach dem dramatischen Tod des Vaters im ersten Teil nun von Harry geführt wird - vorantreibt. Es kommt nun, wie es kommen muss: Bei einer Vorführung der neuen Technik überschlagen sich die Ereignisse - Octavius' Frau stirbt durch das außer Kontrolle geratene Fusionsexperiment und vier mechanische Arme mit künstlicher Intelligenz machen aus Octavius den wahnsinnigen Doctor Octopus, genannt Doc Ock.

Während Peters Leben nun im weiteren Verlauf der Handlung vollends aus dem Kitt geht, verlassen ihn unversehens auch seine Superkräfte - wodurch er im wahrsten Sinne des Wortes recht unsanft auf dem Boden der Tatsachen landet, von seiner Bestimmung Spider-Man gefrustet Abschied nimmt und sein Kostüm an den Nagel hängt, bzw. in die Tonne wirft.
Harry Osborn schmiedet zu dieser Zeit dunkle Pläne und bringt Doc Ock über ein Geschäft dazu, ihm Spider-Man, den er für den Tod seines Vaters verantwortlich macht, für eine blutige Rache auszuliefern ...

Programmierter wirtschaftlicher Erfolg

Wie von Hollywood gewohnt, braucht es nach einem großen wirtschaftlichen Erfolg nicht besonders viel Zeit, bis eine Fortsetzung auf den Leinwänden erscheint. So war "Spider-Man 2" die logische Konsequenz, nachdem der erste Teil weltweit immerhin 820 Millionen US-Dollar in die Kassen brachte. Unüblich ist hierbei allerdings, dass mit dem zweiten Teil ein weit besserer Film entstand als erwartet. "Spider-Man 2" kostete übrigens gut 200 Millionen US-Dollar, wobei mittlerweile ein Einspielergebnis von etwa 1 Milliarde US-Dollar angepeilt wird.

Die Geschichte des Peter Parker, der im Kontrast mit seinem schillernden Leben als Spider-Man zu einem Verlierer im wirklichen Leben zählt, wird in diesem Film von Regisseur Sam Raimi geradlinig weitererzählt. Wobei gerade dieser absolute Widerspruch in den gut zwei Stunden Filmdauer bei einer Vielzahl gut gelungener Szenen facettenreich herausgearbeitet wird.
So werden die Zuschauer nicht nur bei actiongeladenem Popcorn-Kino mit comichaft übertriebenen Spezialeffekten verwöhnt, sondern bekommen zusätzlich eine abwechslungsreiche Erzählung mit starken Charakteren präsentiert, die in ausgewogener Mischung sowohl anrührend, als auch komisch, melancholisch und zunehmend melodramatisch daherkommen.

Großartiges Kino mit schwachem Schluss

Eines möchte ich "Spider-Man 2" allerdings vorwerfen: den relativ schwachen Schluss. Der Showdown ist für meinen Geschmack zu "gewöhnlich" und nicht zuletzt die Badewannen an Sentimentalität, welche über das Publikum ausgeschüttet werden, hätten wirklich nicht sein brauchen. Zu guter Letzt ist es Sam Raimi nicht gelungen, neben einigen offenen Handlungssträngen einen geeigneten Anschlusspunkt für den dritten Teil zu setzen. Wobei dies nicht zwingend negativ sein muss und den sehr positiven Gesamteindruck keineswegs zu trüben vermag.

"Spider-Man 2" ist großartiges Kino mit überzeugenden Charakteren und starker Action und zeigt nachdenkenswert auf, dass der Job des Superhelden nicht unbedingt zu den Traumberufen zählen muss.

Informationen zum Thema:
http://spiderman.sonypictures.com - Offizielle Homepage (engl.)
http://www.spider-man2.de - Offizielle Homepage (deutsch)


Shopping-Tipps zum Thema:
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6. Ihre Meinung

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: leserbriefe@corona-magazine.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!


Corona Magazine #124
Zum Thema "Rollenspiele"

Hallo Corona-Redaktion, ich möchte meine Meinung zum Artikel "Live-Rollenspiele" von Gernot Hausar äußern.

Mal abgesehen, dass ich ihn viel zu kurz fand (über das Thema LARP kann man ganze Abhandlungen schreiben), ist der Artikel extrem irreführend, da er amerikanisches Larp (Mythical Journeys) und hier auch nur ein einziges Beispiel behandelt. Nun ist es aber so, dass es international extreme Unterschiede bei den Larpveranstaltern, Regeln, Ausrüstungsstandard, usw. gibt. Es gibt sogar innerhalb Deutschlands diese extremen Unterschiede. Beispiel 1 "Spielhintergrund": die einen mögen es z.B. lieber sehr real-historisch angelehnt (ohne Magie), andere dagegen bevorzugen High-Fantasy mit Dämonen, Drachen, Katzenwesen, usw. Beispiel 2 "Regelwerk": Es gibt punktebasierte Regelwerke, es gibt aber auch Veranstaltungen, die gut ohne Regelwerk auskommen (mal vom gesunden Menschenverstand abgesehen).

[...] Sinnvoll sind die Links auf www.larpinfo.de und www.larp-welt.de. Allerdings fehlt der Link auf die wohl wichtigste Informationsquelle bzgl. Larp: www.larpwiki.de. Wer Bilder von D/A/CH LARPs sucht, sei auf www.larp-bilder.de verwiesen.

- Jörg Bolle


Die Sendepolitik von SAT 1
Zum Thema "Odyssey 5"

Hi, ich möchte hier mal nur eine Kleinigkeit über die Sendepolitik von SAT 1 etwas loswerden. Nein, keine Panik. Es geht nicht um Star Trek. Aber um eine andere Sci-Fi-Serie. Und zwar um Odyssey 5. Vielleicht kennt die schon wer. Wenn er/sie jede kleingedruckte Zeile im TV-Programm studiert. Wie ich. Welcher Teufel hat die Herrschaften von SAT 1 geritten, diese Serie an einem Sonntag um 13.00 Uhr zu senden? Wir wissen ja bereits, dass die Programmmacher von diesem Sender nicht gerade die glücklichsten Händen haben. Aber bei dieser Serie hatte ich schon ein paar Fragezeichen über meinem Kopf schweben. Nicht nur, dass Odyssey 5 eine sehr gutgemachte Sci-Fi-Serie ist, richtig spannend, ist sie auch nicht gerade für ein jüngeres Publikum geeignet. Ich setzte mich auch nicht hin, Sonntag 13.00 Uhr, und schaue fern. Die Sendung nehme ich mir auf Video auf und sehe sie mir dann am Abend an. Wenn es ein bisschen finster ist, hat die Serie wirklich etwas Unheimliches an sich. Das ist nur EIN Beispiel. Es gibt viele Sender, die gute Serie irgendwo verstecken, unterbrechen oder absetzten. Es gibt auch welche, die tolle Serien für viel Geld kaufen und dann überhaupt nicht ausstrahlen. Ja, ja. Was soll man da noch sagen. Übrigens: Könnt ihr etwas über Odyssey 5 bringen?
- Thomas Scherzinger

Anmerkung der Redaktion: Zu "Odyssey 5" haben wir zurzeit noch keinen Beitrag in unserer Vorplanung, daher möchten wir erst einmal nichts versprechen. Wir behalten dieses Thema jedoch gerne im Hinterkopf und werden in den kommenden Wochen mal etwas in diese Richtung recherchieren.

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7. Tv-Tipps
(17. Juli - 30. Juli 2004)

Samstag, 17. Juli 2004

21.55 Uhr Ronin
Robert de Niro und Jean Reno werden angeheuert um einen schwer bewachten Koffer zu besorgen.
ORF 1 Wdh
22.10 Uhr Raumschiff Enterprise
Wunschepisode Platz 1
Kabel 1 Wdh
21.55 Uhr Lethal Weapon 2 - Brennpunkt L.A.
Danny GLover und Mal Gibson wieder auf der Jagd nach Drogenbossen.
SF 1 Wdh

Sonntag, 18. Juli 2004

13.00 Uhr Odyssey 5
Alles ist möglich
Sat 1 1st
19.15 Uhr Jeremiah
Die Frage
Premiere 1 1st
20.15 Uhr Final Fantasy - Die Mächte in Dir
Animationsfilm. Die Erde wirrd von Alien-Phantomen angegriffen, und ein paar Forscher versuchen sie aufzuhalten.
Pro 7 1st

Montag, 19. Juli 2004

20.15 Uhr CSI: Miami
Eine explosive Mischung
VOX 1st
21.45 Uhr TekWar: Kampf um die verlorene Vergangenheit
Von und mit William Shatner. Ein Ex-Cop kommt wegen Drogenmissbrauchs in den Knast. Er wird frühzeitig entlassen da ein hohes Tier ihn für seine Anti-Drogen-Abteilung haben will.
Sci Fi Wdh
00.15 Uhr Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Der Roboter
Kabel 1 Wdh

Dienstag, 20. Juli 2004

21.45 Uhr TekWar: Die Fürsten des Todes
Von und mit William Shatner. Der Kampf gegen die Droge Tek, und die Hintermänner geht weiter.
Sci Fi Wdh
22.15 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Der verhängnisvolle Ausflug
VOX Wdh
23.35 Uhr CSI - Den Tätern auf der Spur
Der Schattenmann
ORF 1 Wdh

Mittwoch, 21. Juli 2004

20.15 Uhr Das fünfte Element
Bruce Willis als Taxifahrer in der Zukunft, der das Überwesen Milla Jovovich rettet, die wiederum das ganze Universum retten kann.
ORF 1 Wdh
21.15 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Hexentaufe
Pro 7 1st
22.15 Uhr Alias - Die Agentin
"Höllenfeuer", "Kehrtwendung"
Pro 7 1st

Donnerstag, 22. Juli 2004

21.45 Uhr TekWar: Excalibur - Schwert der Macht
Von William Shatner. Excalibur wird gestohlen, und die Tek-Detektive müssen herausfinden wer dadurch den rechtmäsigem Thronerben selbigen vorenthalten will.
Sci Fi Wdh
00.30 Uhr Rakete 510
SF aus den 50er Jahren. Der erste Mensch der die Erdatmosphäre verlässt bruchlandet und verschwindet. Aber dann tauchen grausam verstümmelte Tiere auf...
Sci Fi Wdh
01.00 Uhr Der Rabe
Von 1935 und mit Boris Karloff und Bela Lugosi. Ein Wahnsinniger Neurochirurg soll die Tochter eines reichen Mannes retten und verliebt sich in sie.
13th Street Wdh

Freitag, 23. Juli 2004

20.15 Uhr Steven Spielbergs Taken
Teil 8 - Der Absturz. Die Aliens ALiens kriegen eine Falle gestellt, und stellen selbst einen Hinterhalt.
Premiere Start Wdh
20.15 Uhr Der Erste Ritter
Die Artussage. Aus sicht von Lancelot. Mit Sean Connery als Artus und Richard Gere als Lancelot. Und dem Modeberater aus Star Trek.
ORF 1 Wdh
22.10 Uhr 12 Monkeys
Bruce Willis wird in der Zeit zurückgeschickt, um eine Seuche zu verhindern die fast die ganze Menschheit vernichtet hat. Das entpuppt sich als schwieriger als es sich hier so anhört.
RTL II Wdh

Samstag, 24. Juli 2004

16.05 Uhr Special Unit 2 - Die Monsterjäger
In der Haut des Chamäleons
Pro 7 Wdh
16.50 Uhr Smallville
Metropolis Report
RTL Wdh
22.35 Uhr Lethal Weapon 3 - Die Profis sind zurück
Danny Glover und Mel Gibson wieder als ungleiches Polizistenpaar. Diesesmal auf Jagd nach Waffenhändlern.
SF 1 Wdh

Sonntag, 25. Juli 2004

13.00 Uhr Odyssey 5
Die Macht der Gedanken
Sat 1 1st
14.20 Uhr Beastmaster - Herr der Wildnis
Der Kristall-Schrein
Pro 7 1st
19.15 Uhr Jeremiah
Schatten der Vergangenheit
Premiere 1 1st

Montag, 26. Juli 2004

20.15 Uhr CSI: Miami
Der Preis der Freiheit
VOX 1st
22.35 Uhr Universal Soldier
Jean Claude van Damme und Dolph Lundgren als Ex-Tote Kampf-Androiden in einer Spezialeinheit.
13th Street Wdh
00.15 Uhr Outer Limits - Die unbekannte Dimension
Das Geisterschiff
Kabel 1 Wdh

Dienstag, 27. Juli 2004

20.15 Uhr Superman II - Allein gegen alle
Christopher Reeve als Superman. Diesesmal kämpft er gegen drei Schurken aus seiner Heimatwelt.
Kabel 1 Wdh
22.15 Uhr Six Feet Under - Gestorben wird immer
Davids Gewissen
VOX 1st
22.40 Uhr Zurück in die Zukunft II
Michael J. Fox mit dem DeLorean in der Zukunft, dann wieder in der Vergangenheit. Und zwischendurch in alternativen Gegenwarten.
SF 2 Wdh

Mittwoch, 28. Juli 2004

20.15 Uhr Men in Black
Tommy Lee Jones und Will Smith in schwarzen Anzügen und der Lizenz Aliens zu jagen.
ORF 1 Wdh
20.15 Uhr Charmed - Zauberhafte Hexen
Kampf der Titanen
Pro 7 1st
22.05 Uhr Alias - Die Agentin
"Bittere Erkenntnis", "Endspiel"
Pro 7 1st

Donnerstag, 29. Juli 2004

12.30 Uhr The 13th Floor
Bei der Untersuchung des letztem Projektes eines ermordeten Wissenschaftlers, ein virtuelles L.A. der 30er Jahre, zeigt sich ein schreckliches Geheimnis.
Sci Fi Wdh
17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Der Moment der Erkenntnis (1)
Kabel 1 Wdh
01.05 Uhr Frankenstein
Von 1931 mit Boris Karloff. Doktor Frankenstein baut einen Künstlichen Menschen. Der hat leider das Gehirn eines üblen Verbrechers.
13th Street Wdh

Freitag, 30. Juli 2004

17.45 Uhr Star Trek - Das nächste Jahrhundert
Der Moment der Erkenntnis (2)
Kabel 1 Wdh
20.15 Uhr Steven Spielbergs Taken
Teil 9 - John. Die Jäger sind den Aliens direkt auf den Fersen und die Aliens entführen Allie.
Premiere Start Wdh
20.15 Uhr Der weiße Hai
Ein riesiger weißer Hai taucht vor der Küste eines Städchens auf und findet Geschmack an Menschenfleisch. Um das Tourismusgeschäft nicht zu gefärden wird das allerdings so gut es geht Geheim gehalten.
VOX Wdh

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8. Rating Report
von Martin Seebacher

Nach dem ausführlichen Blick auf die gerade zu Ende gegangene US-TV-Saison - zumindest was die Network- und Syndication-Programme betrifft - werden wir diesmal wieder einen etwas ausführlicheren Blick auf den deutschen TV-Markt werfen.

Sehr erfolgreich läuft zur Zeit die fünfte Staffel von "Charmed" im Doppelpack auf ProSieben. Die Serie konnte sogar gegen die Fußball-EM bestehen ohne stark abzufallen, nach der EM wurden sogar neue Rekordwerte von über 16 % Marktanteil bei den 14-49-Jährigen erreicht. Weniger gut sieht es für "Alias" aus, das seit kurzem auch im Doppelpack zu sehen ist. Die zweite Staffel läuft bisher nur sehr schwach, konnte aber zuletzt erstmals zumindest in den zweistelligen Marktanteilsbereich in der Zielgruppe vordringen. Wie schon öfters erwähnt ist die Geduld des Senders ProSieben mit der Serie äußerst erstaunlich. Vielleicht zahlt sie sich aber doch noch aus, wenn der Trend anhält und es mit den Quoten weiter nach oben geht.

Schlechter haben es die Fans von "Xena". RTL hat die Serie aufgrund der schlechten Quoten - was bei der Sendepolitik auch nicht verwunderlich ist - nun abgesetzt. Auch den Wiederholungen der zweiten Staffel von "Kampfstern Galactica" und der kurzlebigen Serie "Earth 2" ging es nicht anders. Somit ist "Smallville" die letzte Genre-Serie, die noch regelmäßig auf RTL läuft. Zumindest die Wiederholungen der zweiten Staffel dürften den Zuschauern vorerst erhalten bleiben, da die Quoten durchaus zufrieden stellend sind.

Auf RTL2 müssen sich die Fans zur Zeit mit Wiederholungen von "Stargate" und "Andromeda" abfinden. Während die "Stargate"-Wiederholungen einigermaßen zufrieden stellende Quoten bringen (etwa 7-9 % Marktanteil in der Zielgruppe), die auch von der Fußball-EM nicht zu stark gedrückt wurden, läuft "Andromeda" wie üblich etwas schlechter.

Auf Sat.1 läuft seit einigen Wochen die kurzlebige Serie "Odyssee 5", die für das amerikanische Pay TV produziert worden ist. Auch hier sind die Quoten eher mäßig, aber die Serie dürfte wohl bis zur letzten Folge laufen, da Sat.1 schon alleine mit dem Sendeplatz am Sonntag um 13 Uhr deutlich zeigt, dass die Serie als Lückenfüller geplant ist, in den man keine sonderlich hohen Erwartungen setzt. Passabel bis gut laufen die Wiederholungen von "Star Trek: Deep Space Nine" (Sonntag 16 Uhr) und "Star Trek: Voyager" (Samstag und Sonntag jeweils um 17 Uhr).

Nicht ganz so gut läuft dafür die Primetime-Wiederholung der ersten Staffel von "Star Trek: Voyager" auf Kabel 1. Durch die Fußball-EM verlor die Serie weiter an Marktanteilen, konnte jedoch nach der EM wieder etwas aufholen. Trotzdem liegt die Serie - wie auch die "Akte X"-Wiederholungen im Anschluss, die im Schnitt aber etwas besser laufen als "Voyager" - deutlich unter dem Schnitt von Kabel 1. Besser laufen dafür die Spätabend-Wiederholungen von "Seven Days" und "Outer Limits", die deutlich über dem Senderschnitt liegen. Ebenfalls gut, wenn auch durch die EM zuletzt etwas gebremst, hält sich die Wiederholung von "Star Trek: Das nächste Jahrhundert" im Vorabendprogramm von Kabel 1. Die Serie kann auch noch in ihrer x-ten Wiederholung großteils sehr gute Marktanteile in der Zielgruppe erreichen und liegt deutlich über dem Senderschnitt; sie gehört zu den erfolgreichsten Serien bei Kabel 1. Auch in Österreich hat die Serie noch immer viele Freunde, oft erreicht eine der werktäglichen "Next Generation"-Folgen eine der Top-3-Positionen in den Kabel 1-Tagescharts für Österreich.

VOX feiert weiterhin große Erfolge mit den beiden "CSI"-Serien. "CSI:Miami" ist zur Zeit das erfolgreichste Format auf dem kleinen Sender. Auch wenn die erste Staffel gerade ausgelaufen ist und vorerst nur diese wiederholt wird, kann der Sender auch hier mit überdurchschnittlichen Quoten wie bei den Wiederholungen der Mutterserie. Auch die schwarzhumorige Serie "Six Feet Under" hält sich gut und so hat VOX auch die zweite und dritte Staffel direkt im Anschluss an die erste angekündigt. Ebenfalls sehr erfolgreich läuft die Serie "Gilmore Girls" im Nachmittagsprogramm von VOX. Innerhalb kurzer Zeit konnte sich die gelungene Serie eine treue Stammsehergemeinde aufbauen, die regelmäßig für über 10% Marktanteil in der Zielgruppe sorgen. Für den kleinen Sender VOX einer der wenigen großen Erfolge in der Daytime.

Informationen zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/ - Star Trek-Quoten im Internet


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9. Kunterbunt
Science-Fiction beyond 1x07: Dark Shadows
von Matthias Pohlmann

"Dark Shadows" ist ein Phänomen - eine Serie, die es in den USA auf insgesamt 1225 Folgen brachte, die mit ihren Conventions wie zum Beispiel dem "Dark Shadows Festival" ein Fandom bedient, das ungefähr so groß ist wie das "Star Trek"-Fandom und die in Deutschland noch nie ausgestrahlt wurde.

Handlung:
Die Serie beginnt damit, dass Victoria Winters in Collinsport (Maine) eintrifft, um ihren neuen Job als Gouvernante des zehnjährigen David Collins anzutreten. Dabei erfährt sie mehr und mehr über die übernatürlichen Vorkommnisse im Haus der Collins, sie begegnet unter anderem Vampiren, Werwölfen und Hexen.
Eine sehr wichtige Rolle nimmt dabei der Charakter des Barnabas Collins ein. Dieser ist ein 172 Jahre alter Vampir - Victoria Winters ist dabei eine der ersten, die sich von seinem Charme angezogen fühlt. Mehr und mehr lernt Victoria Winters - und auch der Zuschauer - über die Vergangenheit der Collins-Familie, die (1225 Folgen bezeugen dies) einige Überraschungen zu bieten hat.

Besetzung:
Das Oberhaupt der Familie in der heutigen Zeit, wurde von Joan Bennett, einem Star der 30er-Jahre verkörpert. Sie war unter anderem neben Spencer Tracy in dem Film "She Wanted A Millionaire" (1932) zu sehen gewesen. Daneben stehen Jonathan Frid, Alexandra Isles (damals noch Alexandra Moltke), Michael Hadge und viele andere eher unbekannte Schauspielerinnen und Schauspieler auf der Besetzungsliste.

Crew:
Erfunden wurde die Serie von Dan Curtis, dessen Name manchem vielleicht wegen der Miniserie "Feuersturm und Asche" ("War and Remembrance" mit Robert Mitchum und Jane Seymour) etwas sagt. Neben ihm ist George DiCenzo als Executive Producer geführt, der nach "Dark Shadows" die Seiten wechselte und als Schauspieler in zahlreichen Produktionen, u. a. "Zurück in die Zukunft" und "Der Exorzist III" mitwirkte.

Besonderes:
"Dark Shadows" gilt als eine der Pionierserien der Fernsehgeschichte. So war dies die erste Daytime-Serie, die mit Vampiren, schwarzer Magie und Hexen arbeitete. Auch der Gebrauch von Zeitreisen und Paralleluniversen galt damals als sehr innovativ und wurde dazu benutzt, eine sehr verwobene Geschichte aus verschiedenen Perspektiven zu erzählen und den Schauspielern zu ermöglichen, verschiedene Charaktere zu spielen.

Auch ein wahres Eldorado für Merchandising-Junkies bietet die Serie - von Romanen über Comics, Spiele, Trading Cards bis hin zu zwei Kinofilmen, "House Of Dark Shadows" und "Night Of Dark Shadows".

Die Serie selbst stand nach wenigen Monaten kurz vor der Absetzung, bis der Charakter des Barnabas Collins eingeführt wurde und aus einer Beinahe-Fußnote der Fernsehgeschichte eine Serie machte, die (in den USA) zu den größten Kultserien überhaupt zählt.

1991 gab es den (kurzlebigen) Versuch eines Remakes - im Moment laufen die Vorbereitungen für ein erneutes Remake auf TheWB. Obwohl TheWB bei ihrer diesjährigen Programmpräsentation kein Wort über das Remake verlor, scheint dies doch schon sehr weit fortgeschritten - auf dem diesjährigen "Dark Shadows Festival" im August ist die Vorführung des "neuen" Pilotfilms angekündigt.

Erstausstrahlung: ABC: 27.6.1966-2.4.1971

Informationen zum Thema:
http://www.corona-magazine.de/forum/viewtopic.php?t=10 - Links zur Serie und weitere Informationen

"STAR GATE"-Lesung mit Margret Schwekendiek
von Corona Magazine

Am 23.07.04 findet um 18.00 Uhr die erste "Star Gate"-Lesung mit Margret Schwekendiek im

Werkheim e.V.
Büttnerstr. 9
30165 Hannover

statt.

Der Eintritt ist frei!

Den Besuchern wird die Serie vorgestellt, aus den Neuerscheinungen Band 8 und 9 gelesen, außerdem erhalten sie Gelegenheit für einen Einblick in andere SF-Titel des BLITZ-Verlages.

Unter den Besuchern der Lesung werden zwei von Margret Schwekendiek signierte Exemplare von STAR-GATE, Band 9 verlost.

Anreise über Autobahn:
Abfahrt Hannover-Nord
Richtung Innenstadt, nach circa 5 km, (nach) hinter der Kanalbrücke, an der nächsten Ampelkreuzung rechts in die Büttnerstraße.
Nach 100 m auf der linken Seite das Werkheim e.V.

Anreise mit dem Zug:
Am Hauptbahnhof in die Linie 1 oder 2 der U-Bahn, nach circa 10 Min. die Haltestelle Büttnerstraße. An der Kreuzung links in die Büttnerstraße. Nach 100 m auf der linken Seite.

Weitere Infos über:
Bernd Rothe (Organisation der Lesung)
bernd@bernd-rothe.de
oder
Alisha Bionda (für den BLITZ-Verlag)
alisha-bionda@wanadoo.es

"Perry Rhodan"-Tag in Berlin
von Corona Magazine

Eine Weltraumserie startet ins All

Autoren, Zeichner und Schauspieler geben sich am Samstag, 17. Juli 2004, in Berlin ein Stelldichein: In den Räumen des Archivs der Jugendkulturen findet der "Perry Rhodan"-Tag statt - mit einem Programm, das unter anderem neue Aufschlüsse über das laufende Filmprojekt zur größten Science Fiction-Serie der Welt gibt.

Seit dem Jahr 1961 erfreut sich die "Perry Rhodan"-Serie nicht nur im deutschsprachigen Raum größter Beliebtheit: In über 2200 Heftromanen, fast hundert gebundenen Ausgaben und über 400 Taschenbüchern wird die fiktive Geschichte der Menschheit bis in die ferne Zukunft des fünften Jahrtausends erzählt.
Jetzt soll diese ungeheure Geschichte verfilmt werden. Verantwortlich dafür ist das Berliner Produktionsbüro Casascania. Dessen Geschäftsführer, der Regisseur und Produzent Marcus Rosenmüller, gehört zu den Ehrengästen beim "Perry Rhodan"-Tag in Berlin am Samstag, 17. Juli. Rosenmüller wird über die aktuellen Fortschritte bei dem Filmprojekt berichten und den Besuchern der Veranstaltung die neuesten Entwürfe präsentieren.
Zu den weiteren Gästen des "Perry Rhodan"-Tages gehören Robert Feldhoff, der Chefautor der Serie, Frank Böhmert, der in Berlin lebende Autor und Übersetzer, sowie der Grafiker Gregor Sedlag. Sie diskutieren mit den Lesern über die aktuelle Handlung der Romanserie, über Ideen und Romane, über Hauptfiguren und technische Entwicklungen einer fiktiven Zukunft.
Besucher und Presse sind bei der Veranstaltung in den Räumen des Archivs der Jugendkulturen, Fidicinstraße 3, 10965 Berlin, herzlich willkommen. Der "Perry Rhodan"-Tag kostet drei Euro Eintritt.

Informationen zum Thema:
http://www.perry-rhodan.net - Perry Rhodan im Internet

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10. DVD-Vorschau
(Neuerscheinungen im Juli & August 2004)

Time Bandits

Erscheinungsdatum: 28.07.2004
Spieldauer: 111 Minuten
Technische Daten: Untertitel: Deutsch; Dolby, DTS Surround Sound, Surround Sound, PAL
Featurettes: n/a

Die Abenteuer eines Jungen, der mit einer kleinwüchsigen Räuberbande auf eine phantastische Zeitreise geht und dabei sowohl historischen Persönlichkeiten von Rang als auch Gott und Satan persönlich kennenlernt. Terry Gilliam, amerikanischer Beitrag zur britischen Monty-Python-Truppe, schuf diese ebenso effektvolle wie respektlose Fantasykomödie.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Time Bandits" - DVD zum Preis von 19,99 EUR

Die unendliche Geschichte, Episode I-IV

Erscheinungsdatum: 01.08.2004
Spieldauer: 378 Minuten
Technische Daten: Sprache: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1; Untertitel: Deutsch; Bild 16:9; Mehrkanalton: Dolby Digital 5.1
Featurettes: n/a

Schwere Zeiten für den zwölfjährigen Bastian Balthasar Bux. Erst verliert er bei einem tragischen Unfall seine Mutter und muss fortan beim gefühlskalten Vater wohnen, dann macht ihm auch noch ein neuer Lehrer das Leben in der Schule schwer. Entspannung und Realitätsflucht findet Bastian in einem Buch, das ihm ein wunderlicher alter Herr schenkte. Bald merkt Bastian, dass er die Macht hat, "Die unendliche Geschichte" zu beeinflussen. Das Schicksal des vom Untergang bedrohten Königsreich Fantasien liegt fortan in seinen Händen...

Shopping-Tipps zum Thema:
"Die unendliche Geschichte, Episode I-IV" - DVDBox zum Preis von 22,99 EUR

Mission to Mars SE

Erscheinungsdatum: 01.08.2004
Spieldauer: 159 Minuten
Technische Daten: Sprache: Deutsch; PAL
Featurettes: n/a

Im Jahr 2020 gelingt es US-Astronauten unter Leitung von Mission Commander Luke Graham, erfolgreich auf dem roten Planeten zu landen. Gleich auf dem ersten Erkundungsgang geraten sie jedoch in einen heftigen Wirbelsturm. Es gelingt ihnen gerade noch, einen Hilferuf Richtung Erde zu schicken. Dort wird eiligst eine Crew zusammengestellt, die auf dem Mars nach Überlebenden suchen soll. Mit an Bord auf dem beschwerlichen Sechs-Monate-Trip: Commander Woody Blake, sein Co-Pilot Jim McConnell sowie zwei Wissenschaftler.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Mission to Mars (Special Edition)" - 2 DVDs zum Preis von 8,99 EUR

Der Rasenmäher-Mann DC

Erscheinungsdatum: 01.08.2004
Spieldauer: 142 Minuten
Technische Daten: Dolby, Surround Sound, PAL
Featurettes: n/a

Nach der Kündigung bei dem Geheimlabor, in dem Dr. Angelo in einer Versuchsreihe Schimpansen mit Drogen und dem Vorgaukeln virtueller Realitäten zu aggressiven Kampfmaschinen manipulierte, will der Doktor seine Versuche fortan friedlich für den geistig minderbemittelten Gärtner Jobe nutzen. Der lernt tatsächlich mit rasender Geschwindigkeit. Doch Mitarbeiter von Cybertech tauschen die Drogen aus: Jobe wird mit zunehmender Intelligenz immer aggressiver. Sein Amoklauf gipfelt in dem Versuch, die Weltherrschaft zu übernehmen. Dr. Angelo folgt Jobe in die Welt der virtuellen Realität, um ihn zu bremsen.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Der Rasenmäher-Mann (Directors Cut)" - DVD zum Preis von 14,99 EUR

Jeepers Creepers - Platinum Edition

Erscheinungsdatum: 01.08.2004
Spieldauer: 87 Minuten
Technische Daten: Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1); Untertitel: Deutsch; Bildformat: 1.85:1; Dolby, DTS Surround Sound, Surround Sound, Widescreen
Featurettes: Weitere Sprachoption: Deutsch - DTS ES 6.1; Making Of, Deleted & Extended Scenes, Audiokommentar, Fotogalerie

Auf der Heimfahrt vom College quer durch den sonnigen Süden der USA werden die Geschwister Trish (Gina Philips) und Darryl (Justin Long) auf dem Highway von einem rasenden Truckfahrer in den Straßengraben genötigt. Als sie kurze Zeit später entdecken, wie eine hochgewachsene, düstere Gestalt mehrere mannsgroße Bündel aus eben jenem Truck in ein Erdloch befördert, siegt Neugier über Angst, und Darryl geht der Sache im wahrsten Sinne des Wortes auf den Grund.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Jeepers Creepers - Platinum Edition" - DVD zum Preis von 27,99 EUR

The Sixth Sense SE

Erscheinungsdatum: 01.08.2004
Spieldauer: 218 Minuten
Technische Daten: Sprache: Deutsch; PAL
Featurettes: n/a

Kinderpsychologe Malcolm Crowe befindet sich gerade selbst in einer schweren Identitätskrise (schwerer, als er denkt), als der Fall eines Schuljungen, der behauptet, Tote sehen zu können, seine ganze Aufmerksamkeit gefangen nimmt. In dem selben Maße, in dem Crow Zugang zu dem zunächst unnahbaren Patienten gewinnt, entfernt er sich von seiner eigenen Umwelt.

Shopping-Tipps zum Thema:
"The Sixth Sense (Special Edition)" - 2 DVDs zum Preis von 17,99 EUR

Sleepy Hollow SE

Erscheinungsdatum: 01.08.2004
Spieldauer: 221 Minuten
Technische Daten: Sprache: Deutsch; PAL
Featurettes: n/a

Im Jahre 1799 wird der New Yorker Polizist Ichabod Crane in das Städtchen Sleepy Hollow entsandt, wo innerhalb kürzester Zeit drei kopflose Leichen aufgefunden wurden. Im Ort munkelt man, dass hinter diesen Morden der Geist eines kopflosen Reiters steckt. Doch Crane, aufgeklärt und fortschrittlich, ist sich sicher, dass es eine logische, sprich natürliche Erklärung für all die absonderlichen Vorkommnisse gibt. Weit gefehlt!

Shopping-Tipps zum Thema:
"Sleepy Hollow (Special Edition)" - 2 DVDs zum Preis von 17,99 EUR

Pitch Black - Planet der Finsternis SE

Erscheinungsdatum: 05.08.2004
Spieldauer: 104 Minuten
Technische Daten: Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1); Untertitel: Deutsch, Englisch, Arabisch, Niederländisch; Dolby, Special Edition, Surround Sound; PAL
Featurettes: Einführung durch Regisseur David Twohy; neue Interviews mit Vin Diesel und D. Twohy; Audiokommentar mit Regisseur David Twohy, Produzent Tom Engelman, Visual Effects Supervisor Peter Chiang; Johns Logbuch (visuelles, interaktives Logbuch mit Voiceover durch Cole Hauser (Johns); 'The Chronicles of Riddick Visuelle Enzyklopädie'; Dark Fury - Preview auf 'Riddick - Krieger der Finsternis'; 'The Game is on': Game-Promo; 'Ein Blick ins Dunkel' (Die Inspiration zu 'Chronicles'..); Audiokommentar mit den Darstellern Vin Diesel, Cole Hauser und Regisseur David Twohy; 'The Making of Pitch Black'

Eine Gruppe von Weltallreisenden landet nach einer Raumschiffpanne auf einem Planeten abseits aller bekannten Routen. Unter den Gestrandeten befindet sich auch der verurteilte Serienmörder Riddick, der nun die Gelegenheit nutzt, den Ketten Ade zu sagen und seine Bewacher bzw. sämtliche Mitreisende zu einer Partie Schnitzeljagd einzuladen. Doch damit nicht genug der Probleme: In den Überresten einer menschlichen Expeditionsstation findet man Hinweise auf eine aggressive Alienpopulation, die immer dann in Aktion tritt, wenn Dunkelheit auf den Planeten fällt...

Shopping-Tipps zum Thema:
"Pitch Black - Planet der Finsternis (Special Edition)" - DVD zum Preis von 12,99 EUR

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11. conBEAT
Galileo 7: Einer geht, einer kommt.

Andrew Robinson (ST:DS9 Garak) wird dieses Jahr aufgrund eines Regie-Jobs leider nicht auf der Galileo 7 in Neuss zu Gast sein können. Die Veranstalter bleiben aber optimistisch, ihn vielleicht auf einer zukünftigen Galileo 7 Con zu Gast zu haben.

Aber es ist schon Ersatz gefunden: Vaughn Armstrong, Darsteller des Admiral Forrest aus "Enterprise". Man konnte diesen vielbeschäftigten TV- und Filmschauspieler in der neusten "Star Trek"-Serie außerdem auch als Kreetasan- und Klingonen Captain sehen. Auch in "Star Trek: The Next Generation", "Deep Space Nine" und "Voyager" spielte Armstrong in zehn Gastrollen verschiedene Aliens. Mit einer Mixtur aus Anekdoten aus "Star Trek" und anderen populären TV-Serien, Songs und Instrumentaldarbietungen auf seiner Ukulele wird Vaughn Armstrong das Galileo 7-Publikum mit Sicherheit begeistern.

Ebenfalls wird Richard Arnold, der "'Star Trek'-Experte" schlechthin, das Publikum wieder mit aktuellen Hintergrundinfos über alle Aspekte des "Star Trek"-Universums informieren. Damit sieht die bisherige Gästeliste wie folgt aus: Patrick Stewart, Roxann Dawson, Robert Duncan McNeill, Vaughn Armstrong, Patty Yasutake, Jonathan DelArco, Patrick Kilpatrick und Richard Arnold.

Informationen zum Thema:
http://www.galileo7.de - Die offizielle Con-Seite

Galileo 7: Exklusive Cocktailparty

Auch dieses Jahr wird es am Freitagabend auf der Galileo 7 wieder eine exklusive Cocktailparty mit Stars in speziell dafür hergerichteten Räumlichkeiten geben. Aufgrund der begrenzten Kapazität dieser Räume werden nur 200 Leute teilnehmen können und es wird dem Anlass entsprechend auf schicke Abendgarderobe Wert gelegt. Die Veranstlater der Con haben nämlich etwas Spezielles auf dieser Party vor.

Anmelden kann sich zu dieser Party jeder Inhaber einer 3-Tageskarte. Wann und wie genau die Anmeldung ablaufen wird, wird allen 3-Tagesgästen mit dem Schreiben mitteilen, das sie in den nächsten Tagen zusammen mit den Eintrittskarten geschickit bekommen.

Die achte Galileo 7-Convention findet vom 01. bis 03. Oktober 2004 im Swissôtel in Neuss statt.

Informationen zum Thema:
http://www.galileo7.de - Die offizielle Con-Seite

FedCon XIV: Stargast mit großen Ohren.

Die Veranstalter der FedCon XIV haben ihren ersten Stargast bekanntgegeben. Es handelt sich um Leonard Nimoy, bestens bekannt als Mr. Spock aus "Star Trek: The Original Series". "Leonard freut sich sehr darauf, wieder nach Deutschland zu kommen", so die Veranstalter.

Die FedCon XIV findet vom 06. bis 08. Mai 2005 im bewährten Maritim Hotel Bonn statt.

Informationen zum Thema:
http://www.fedcon.de - Die offizielle FedCon-Seite

RingCon 2004: Neue Gäste.

Die Veranstalter der RingCon 2004 haben weitere Gäste für die diesjährige "Herr der Ringe"-Convention angekündigt.

Auch in diesem Jahr werden wieder einige Tolkien-Experten ihre Vorträge präsentieren. Zum ersten Mal ist Prof. Thomas Honegger dabei sein. Er wird die Vorträge "Tolkiens moralischer Kosmos oder: 'Hübsch ist, wer hübsch tut, wie wir im Auenland sagen'" und "Die Rohirrim und das Problem der 'Mythologie für England'" halten.

Folgende Stars konnten bereits verpflichtet werden: John Noble (Denethor), Craig Parker (Haldir), Mark Ferguson (Gil-Galad), Sandro Kopp (Gildor Inglorion). Die Verhandlungen mit weiteren Gaststars laufen.

Die RingCon 2004 findet vom 29. bis 31. Oktober 2004 im Bonner Maritim Hotel statt.

Informationen zum Thema:
http://www.ringcon.de - Die offizielle RingCon-Seite

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12. Wissenschaft: Das nackte Elektron
von Marcus Haas

Elektronen sind nach allem, was wir heute über sie sagen können, punktförmige Teilchen, die keine räumliche Ausdehnung besitzen. Eigentlich müsste man annehmen, dass die Coulomb-Wechselwirkung - welche die Kräfte zwischen geladenen Teilchen beschreibt - auch sehr nahe am Elektron noch gültig ist. Aber das ist nicht der Fall.
Stattdessen findet man, das in einem unvorstellbar kleinen Abstand von 10-11cm die abstoßende Kraft zwischen zwei Elektronen zunimmt.
Das mag zunächst verwundern, lernt man doch in der Schule, dass Ladungen nur als Vielfache der Elementarladung auftreten, das ist aber gar nicht so tragisch, denn ob diese Elementarladung in Wirklichkeit etwas größer oder kleiner ist, spielt nicht so eine große Rolle. Viel spannender ist es, zu verstehen, warum sich die Wechselwirkung bei kleinen Abständen ändert und dazu müssen wir verstehen, wie Elektronen mit anderen Ladungen wechselwirken.
Im Fall der elektromagnetischen Wechselwirkung werden die Kräfte von Photonen übertragen, wobei unterschiedliche Dinge passieren können. Zunächst kann sich ein Photon oder ein Elektron von einem Ort zum anderen bewegen und außerdem kann ein Elektron ein Photon absorbieren oder emittieren.

Schaut man sich zunächst einmal an, wie ein Photon sich von einem Ort zum anderen bewegt stellt man fest, dass es sich im langfristigen Mittel mit der Lichtgeschwindigkeit c bewegt, aber kurzfristig kann es sich auf Grund der Unschärferelation auch mal ein wenig langsamer oder etwas schneller bewegen. Das spielt im Allgemeinen keine Rolle, weil sich die Abweichungen von c bei längeren Strecken gegenseitig aufheben, aber bei den kleinen Dimensionen, die wir betrachten, können sie schon eine Rolle spielen.
Die Bewegungen des Elektrons kann man genauso beschreiben - Elektron und Photon sind ja sowohl Teilchen als auch Wellen, dann kann man sie auch in gleicher Form beschreiben. Das Elektron bewegt sich nur etwas langsamer durch den Raum.
Und schließlich gibt es noch die Wechselwirkungen des Photons mit dem Elektron, die man Kopplung nennt.

Um diese drei Vorgänge zu beschreiben hat, sich Richard P. Feynman einfache Diagramme ausgedacht, welche die zugrunde liegenden komplizierten Formeln in einfacher Weise darstellen. Dazu wird der Weg des Photons als Schlangenlinie gezeichnet und der des Elektrons als gerade Linie und während die Längsachse (x-Achse) den räumlichen Abstand wiederspiegelt, steht die Hochachse (t-Achse) für die verstrichene Zeit.
Wenn wir hier nun ein Photon einzeichnen wollten, müssen wir noch etwas an den Einheiten drehen - wenn wir z. B. Meter und Sekunden nehmen, schießt das Photon sofort über den Rand des Diagramms hinaus, weil es so schnell ist. Wir machen es uns leichter, indem wir die Zeit in Einheiten messen, in denen das Licht einen Meter zurücklegt. Mit dieser Festlegung dürfen wir den Weg des Photons als eine Diagonale im Winkel von 45° zur x-Achse einzeichnen, womit sich leichter arbeiten lässt.
Die Elektronen machen weniger Probleme, hier müssen wir aber beachten, dass sie sich immer langsamer als das Photon bewegen, in der selben Zeit legen sie also einen kürzeren Weg zurück, ihre Linien müssen wir deshalb immer steiler als die des Photons einzeichnen - mehr als 45°.

Damit sieht die Wechselwirkung im Feynman-Diagramm etwa wie folgt aus: Das Elektron legt zunächst eine kurze Strecke nach oben zurück und dann schließt sich eine Photonenschlange an, die in die eine Richtung im Winkel von 45° weggeht, während das Elektron seinen Weg ein wenig in die entgegengesetzte Richtung abgelenkt fortsetzt. Unser Diagramm zeigt, wie ein Photon von einem Elektron emittiert wird.
Nun könnte das Photon ein wenig später auf ein weiteres Elektron treffen, dessen Linie seinen Weg kreuzt. An diesem Kopplungspunkt verschwindet das Photon und das zweite Elektron setzt seinen Weg ein wenig in die Richtung des Photons abgelenkt fort - das Photon ist damit ein virtuelles Photon geworden, denn es existiert nur kurze Zeit, um die Wechselwirkung zu vermitteln.

Plötzlich zeigt das Feynman-Diagramm, wie zwei Elektronen miteinander wechselwirken. Das Linke sendet ein Photon aus und wird damit ein wenig weiter nach links abgelenkt, das Rechte absorbiert das Photon und wird dadurch nach rechts hin abgelenkt, die beiden gleich geladenen Teilchen stoßen sich offensichtlich ab. Zwei Dinge müssen wir noch beachten, zum einen können die beiden Kopplungspunkte überall in unserem Diagramm liegen und keine dieser Möglichkeiten kann der anderen vorgezogen werden, wenn man diese Wechselwirkung beschreiben will, muss man also alle diese Möglichkeiten addieren - was man schlauerweise einem Computer überlässt. Der andere Punkt ist, dass es im Grunde gleichgültig ist, ob das Photon vom einen oder anderen Elektron ausgesandt wird - selbst wenn das heißt, dass es sich im zweiten Fall rückwärts in der Zeit bewegen muss. Um sich sprachliche Verrenkungen zu ersparen, redet man also nur noch von dem Austausch eines Photons zwischen den beiden Elektronen. Dieses Diagramm beschreibt aber nicht nur Elektronen, sondern auch das Positron, sein Antiteilchen, das ist nämlich in dieser Darstellung ein Elektron, das sich rückwärts in der Zeit bewegt.
Aber warum sollte nur ein Photon ausgetauscht werden, es könnten ja auch zwei sein oder drei oder schlicht beliebig viele. Und nach den Regeln der Quantenmechanik tritt auch alles ein, was passieren kann, wenn auch in Abhängigkeit von der Wahrscheinlichkeit für das Ereignis, die verschwindend gering sein kann. Trotzdem müssen für die korrekte Beschreibung alle möglichen Kombinationen berücksichtigt werden.

Aber es wird noch verzwickter, denn wie wir wissen können sich ein Positron und ein Elektron gegenseitig in einem Photonenblitz vernichten. Das sieht so aus, wie in unserem ersten Diagramm, von oben kommt das Positron und von unten das Elektron, sie treffen sich und übrig bleibt ein Photon. Aber natürlich kann man das auch so sehen, dass aus dem Photon ein Elektron-Positron-Paar wird. Und da das, was möglich ist, auch passiert, werden aus Photonen ständig virtuelle Elektronen-Positronen-Paare, die sich gleich wieder gegenseitig vernichten. Was mit einer sehr einfachen Darstellung angefangen hat ist plötzlich ein Wust von im Grunde einfachen Kopplungen, die alle in die Berechnung einfließen müssen.

Aber es kommt noch viel schlimmer, selbst ein nacktes Elektron, das ganz allein im Vakuum unterwegs ist, macht Wechselwirkung und zwar mit sich selbst; es polarisiert das Vakuum, wo ständig virtuelle Teilchen für kurze Zeit entstehen und wieder vergehen, weil sich Teilchen für kurze Zeit Energie borgen können - die Unschärferelation erlaubt das.
Das Elektron ist somit immer von einer ganzen Wolke aus virtuellen Teilchen umgeben, die sich ständig neu entstehen lassen und gegenseitig wieder vernichten, und es wechselwirkt mit diesen Teilchen wie oben beschrieben. Dabei zieht es die virtuellen Positronen an und stößt die Elektronen ab, von außerhalb der Wolke sieht es deshalb so aus, als sei die Ladung des Elektrons ein wenig geringer, weil sie von den virtuellen Positronen abgeschirmt wird. Erst wenn man sehr nah an das Elektron herangeht, sieht man so seine tatsächliche Ladung, die ein kleines bisschen größer ist, als das, was man sonst misst.

Shopping-Tipps zum Thema:
"Richard P. Feynman: QED - Die seltsame Theorie des Lichts und der Materie" - Taschenbuch zum Preis von 9,90 EUR


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13. Leseprobe: Die Hüterin des Elfenfeuers

Dritter Roman der Saga um Thale

Prolog

Es war kalt.
So kalt, wie Naemy es nie zuvor gespürt hatte. Die Kälte lastete bleiern und unheilvoll und trug den Atem des Todes in sich. Auch das allgegenwärtige grünliche Licht glomm frostig, und der tosende Wind schnitt mit beißenden Krallen in die ungeschützte Haut der hoch gewachsenen Nebelelfe, die in dieser abweisenden Welt gefangen war. Weit unter sich erkannte Naemy die kreisrunde Öffnung, durch die der Sog des Windes sie gerissen hatte, und dahinter die kauernde Gestalt eines Mädchens auf einer schwarzen Obsidianplatte. Kiany!
Ich muss zurück, schoss es ihr durch den Kopf. Das Tor muss geschlossen werden! Verzweifelt umklammerte die Nebelelfe das in Silber gefasste Amulett mit dem orangefarbenen Stein, das einst der Auserwählten Sunnivah gehört hatte, während sie schwerelos inmitten des grünen Leuchtens dahinglitt. Der Wind zerrte an ihren langen blaugrauen Haaren und drang mühelos durch die Nähte der hellen Lederkleidung, die sie nur dürftig schützte.
Verzweifelt ruderte sie mit den Armen, doch so sehr sie sich auch mühte, all ihre Anstrengungen blieben vergebens, das Tor unerreichbar. Naemys Herz raste. Sie musste an die Öffnung gelangen und das Tor schließen, sonst wäre alles verloren.
Unvermittelt schoss ein dünner orangefarbener Strahl aus ihrer geballten Faust und traf den Rand des Durchlasses. Ein greller Blitz, der mit einem gewaltigen Donnerschlag einherging, erfüllte die lichtdurchflutete Weite des Raums, und Naemy schloss geblendet die Augen. Licht und Lärm peinigten ihre empfindlichen Sinne, doch das war nebensächlich: Ihre Sorge galt dem Amulett. Was auch geschah, sie durfte es nicht loslassen. Irgendwo hinter dem Getöse lauerte An-Rukhbar, jener finstere, grausame Herrscher, der Thale viele Sommer lang geknechtet hatte und in dessen Namen ihr Volk dahingemetzelt worden war.
Als der Donner verebbte und Naemy die Augen wieder öffnete, waren die Gestalt des Mädchens und die kreisrunde Öffnung verschwunden. Das Tor war geschlossen!
Das Erste, was sie spürte, war Erleichterung: Sie hatte es vollbracht. Der grausame Tyrann würde nicht noch einmal in ihre Welt eindringen können. Doch auch für sie gab es kein Zurück. Ihr Schicksal war besiegelt. Ein paar Herzschläge lang blieb ihr noch Zeit, sich darüber zu wundern, wie wenig Angst ihr der Gedanke einflößte, dass ihr Leben hier und jetzt enden würde; dann schob sich ein gewaltiger schwarzer Schatten aus den Tiefen des Raums auf sie zu und verdrängte alles Denken. An-Rukhbar nahte!
Die Elfe machte sich bereit für den letzten Kampf. Sie hörte das wütende Brüllen und Toben des Dämonenfürsten über das Tosen des Sturms hinweg, der nun mit unbändiger Wut gegen das geschlossene Tor brandete, als reichte die zerstörerische Kraft allein aus, um es wieder zu öffnen.
»GIB ... ES ... MIR!« Die dröhnenden Worte hallten durch Naemys Gedanken. Sie klangen fremd und gebrochen, als bereiteten sie dem Sprechenden große Mühe. Doch es lag eine machtvoll befehlende Magie in ihnen, der sich die Nebelelfe nur mit enormer Willensanstrengung zu widersetzen vermochte.
»GIB ... ES ... MIR!«, forderte die dröhnende Stimme erneut.
Naemy umklammerte das Amulett fester. »Niemals!«, rief sie dem Schatten entgegen. Die hellgrauen Augen zu schmalen Schlitzen verengt, blickte sie sich um in der Hoffnung, irgendwo einen Fluchtweg auszumachen. Doch die Helligkeit ringsumher machte es ihr unmöglich, weiter als drei Längen zu sehen; die Welt, deren Gefangene sie war, gab nichts von sich preis.
»DAS AMULETT ... IST MEIN!«, dröhnte An-Rukhbars Stimme durch den Raum. Die finstere Gestalt des Dämonenfürsten war inzwischen ganz nah und ragte wie die Ausgeburt allen Bösen vor Naemy auf. Einzelheiten waren kaum zu erkennen, nur dort, wo sich der Kopf befand, leuchteten zwei blutrote Ovale wie glühende Kohlenstücke in der wogenden Schwärze der Furcht einflößenden Gestalt.
»MEIN!«, wiederholte er, und Naemy fühlte, dass sie die Hand wie unter Zwang öffnete.
Nein, dachte sie entsetzt und wollte das Amulett festhalten, doch die Finger gehorchten ihr nicht länger. Hilflos musste sie mit ansehen, wie sie sich langsam öffneten und das Kleinod zum Vorschein kam. Gleichzeitig spürte sie, dass sie nur noch mühsam atmen konnte. Luft schien es in dieser lebensfeindlichen Dimension nicht zu geben, und das bisschen, das durch die Öffnung aus ihrer Welt eingedrungen war, war inzwischen fast aufgebraucht.
Dies ist also der Tod, den das Schicksal für mich vorgesehen hat, dachte Naemy benommen. Kampflos und allein. An-Rukhbar muss mich nicht einmal selbst töten. Er braucht nur abzuwarten.
Die Gedanken schwebten wie Nebelschleier durch das gemarterte Bewusstsein der Elfe. Sie spürte keine Furcht vor dem Tod. Einzig der Gedanke, dass das Amulett - der Schlüssel zum Tor - An-Rukhbar in die Hände fallen würde, hinderte sie daran, aufzugeben. Der orangefarbene Stein lag offen in ihrer Hand, aber noch zögerte An-Rukhbar, danach zu greifen.
Das gab den Ausschlag. Obwohl inzwischen jeder Muskel ihres Körpers schmerzte und sie kaum noch klar denken konnte, sammelte Naemy ein letztes Mal ihre Kräfte. »Du bekommst es nicht!«, rief sie zornig und schleuderte das Amulett in das gleißende Licht hinaus.
Darauf ging alles sehr schnell. An-Rukhbar brüllte zornig auf, und sein Schatten kam bedrohlich nahe, doch die Nebelelfe spürte nichts davon. Ihre Kraftreserven waren aufgezehrt, der letzte Atemzug getan. Ermattet schloss sie die Augen. An der Schwelle des Todes tat sich ein langer dunkler Tunnel vor ihr auf, an dessen Ende ein goldenes Licht Wärme und Frieden verhieß. Ein winziges orangefarbenes Flämmchen bewegte sich inmitten des Tunnels auf dieses Licht zu, doch Naemy beachtete es nicht. Sie wollte nichts als schlafen. Schlafen und vergessen. Und so bemerkte sie nicht, wie ein milder Luftstrom ihren Körper anhob und sie mit sanftem Wiegen durch den Tunnel trug; sie hörte nicht das zornige Brüllen des Dämonenfürsten, das von unten in den Tunnel drang, und auch nicht die liebliche Melodie, die aus den Tiefen des Tunnels leise auf sie zuschwebte. Ohne die Augen zu öffnen, strebte sie dem Ende des Tunnels entgegen, während eine wispernde Stimme ihr zuflüsterte, dass sie nun endlich ihre verlorenen Brüder und Schwestern wieder sehen würde.

Monika Felten
Die Hüterin des Elfenfeuers - Dritter Roman der Saga um Thale
Piper Verlag, ISBN 3492700330, 19,90 EUR

Informationen zum Thema:
"http://www.piper.de" - Der Piper-Verlag im Internet




Heyne Fantasy ist jetzt bei Piper!

Durch den Wechsel der Reihe Heyne Fantasy zu Piper wird das erfolgreiche Piper Fantasy Programm verstärkt durch klangvolle Autorennamen wie Robert Jordan, Terry Pratchett und Ursula K. Le Guin ebenso wie durch die bestens eingeführten Zyklen "Das Rad der Zeit", "Erdsee" und "Warhammer - die Abenteuer von Gotrek und Felix". Auch Erfolgstitel wie "Die Orks" von Stan Nicholls und die »Rhapsody-Saga« von Elizabeth Haydon erscheinen in neuer Ausstattung.

Im August 2004 versendet der Piper Verlag eine neue Fantasy-Vorschau mit den Büchern, die ursprünglich bei Heyne angekündigt waren bzw. bereits erschienen sind und nun bei Piper publiziert werden.

Angeführt wird das Programm von dem Spitzentitel "Der Krieg der Zwerge", der Fortsetzung des Bestsellers "Die Zwerge" von Markus Heitz. Neu zu entdecken sind der junge Markolf Hoffmann sowie die Romane des neuen Zyklus »Rhiana die Amazone« aus der Welt des Rollenspiels "Das Schwarze Auge".

All diese Autoren und Titel bilden eine bereichernde Ergänzung zu den bewährten deutschen Piper-Autoren wie Monika Felten, Wolfgang Hohlbein und Magus Magellan.

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14. Wühltisch: Drei Tipps aus der Welt des Merchandise

Die "Herr der Ringe"-Kinotrilogie ist vorbei - das Epos um den "einen Ring" erfreut sich aber nach wie vor großer Beliebtheit. Die zahlreichen Besucher der RingCon 2002 haben deshalb auch die Möglichkeit, noch einmal das Beste von der Con zu erleben.

Die offizielle Ring Con 2002-DVD mit über 250 Minuten Dokumentation der Ring Con 2002, Trailer, exklusiv Interviews und Panel Zusammenschnitten finden Sie hier.

Schlüsselbänder um den Hals getragen war in der Vergangenheit "in". Auch um einmal zu zeigen: "Hey, ich bin wer!" Vorausgesetzt natürlich, es befindet sich am Ende des Bandes ein aussagekräftiger Ausweis wie beispielsweise "V.I.P." etc. Cool aber ist das Schlüsselband "Live Long and Prosper" - und das nicht nur für Vulkanier-Fans.

Das Schlüsselband "Live Long and Prosper" gibt es hier im Internet.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Deshalb sind noch einmal alle großen Momente von "Star Trek: Deep Space Nine" auf insgesamt 100 Karten verewigt.

Wer einen Blick auf "DS9 Memories from the future" werfen möchte, kann dieses hier tun.

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Das Corona Magazine wurde von Philipp Ruch im Jahre 1997 gegründet und ist eine periodisch erscheinende, kostenlose Publikation der Website www.corona-magazine.de.

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corona magazine
Only the Sky is the Limit
ISSN 1422-8904
Ausgabe 126 - 14.07.2004

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Klaus Michels (km) (v.i.S.d.P.)
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Lektorat
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Matthias Pohlmann (mp)
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Ausgabe 127 erscheint am
27. Juli 2004.

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