corona magazine
ISSN 1422-8904

   Spotlights
  + The Corps of Engineers
  + Die Good Will-Aktion

   Star Trek
  + ST Voyager auf DVD
  + ENT Barrett im Gespräch
  + ENT Bakula über Zukunft
  + ENT Infos zu The Council

   Kurz und Bündig
  + HdR - Ein Buchüberblick
  + FedCon XII: Be a Star!
  + B5 4. Staffel auf DVD

   Subspace Link
  + SW Bösewicht enthüllt!
  + HdR bricht Miliardenmarke
  + Batman: Die Besetzung
  + Buffy 7. Staffel auf DVD
  + Underworld 2 in Arbeit
  + Neue SF-Schreibwerkstatt

   Anzeigen
FEDCON
Infos, Foren und mehr zur erfolgreichsten europäischen Star Trek-Convention.


Phantastische Welten
Ausführliche Besprechungen mit Infos zu allen großen SciFi-Serien und Filmen.


phantastik.de
Täglich neue Infos, Kritiken und mehr zu vielen Themen rund um die Phantastik.


SF-Radio
Großes Science Fiction-Internetportal mit täglichen Radiosendungen und News.


The Daily Trekker
Großes Star Trek: Voyager- und Andromeda-Projekt mit Reviews, Infos und mehr.


sftv.ch
Großes Internet-Projekt mit Besprechungen aller Art zum Thema Science Fiction.


ScienceFantasy-Flash
Science Fiction-Veteran mit Informationen, Archiven und wöchentlichem Newsletter.


SciFi
Neuer Spartensender auf Premiere World mit reinem Science Fiction-Programm.


Mephisto
Das Magazin für die dunkle Seite der Spiele. News, Infos, Artikel und vieles mehr.


BlackStar Home Page
Englischsprachige Science Fiction und Fantasy auf Video, DVD und mehr.


27. Februar 2004 - Ausgabe 119 - "Chrysalis"

Alles eine Frage der Zeit!

Herzlich Willkommen zur 119. Ausgabe des Corona Magazines, liebe Leser. Wir hatten Sie bereits vor einiger Zeit darum gebeten, uns Ihre Meinung mitzuteilen, wo sich bei unseren Ausgaben und dem Projekt im Allgemeinen noch Verbesserungspotenziale verbergen.
Nun, einige unter Ihnen waren wirklich fleißig und haben zahlreiche Mails mit interessanten Vorschlägen geschrieben, von denen wir nun in den kommenden Wochen eine ganze Reihe aufgreifen möchten. Da dies jedoch neben rein inhaltlichen Neuerungen in unseren Ausgaben auch strukturelle Veränderungen der verschiedenen Corona-Redaktionen erfordert, und zu guter letzt aus eigenem Antrieb auch technische Abläufe in diesem Zuge kräftig auf den Kopf gestellt werden sollen, können wir die nächste Ausgabe des Corona Magazines ruhigen Gewissens voraussichtlich erst wieder Mitte April versenden. Was jedoch nicht bedeuten soll, dass Sie bis dahin quasi auf dem Trockenen sitzen, denn unser wöchentliches Corona Newsletter wird natürlich weiterhin wie gewohnt erscheinen.

Ansonsten haben wir eine weitere Herausforderung des neuen Jahres in den vergangenen Tagen erfolgreich hinter uns bringen können. Mit einer sagenhaften Zahl von 139 Preisen und insgesamt mehr als 600 Einsendungen von Corona-Lesern bei der Good Will-Aktion - welche mit großer Unterstützung von Paramount Home Entertainment und Gerhard Raible von Trekworld Marketing ins Leben gerufen werden konnte - überstieg die Resonanz dieses Gewinnspiels alle Erwartungen. Dafür möchte ich mich heute im Namen der gesamten Redaktion bei allen Initiatoren der Good Will-Aktion und den Teilnehmern in der Corona Leserschaft herzlich bedanken.

Mir bleibt jetzt nur noch, Ihnen viel Spaß mit der neuen Ausgabe zu wünschen und zu versprechen, dass wir mit Corona Magazine #120 spätestens Mitte April wieder eine vollwertige Ausgabe mit abwechslungsreichen Themen präsentieren werden.

Haben Sie eine schöne Zeit und kommen Sie gut durch den Winter!

Ihr Klaus Michels
Chefredakteur


Pfadfinder

1. Star Trek: Die "Starfleet Corps of Engineers"-Buchreihe, Teil 2
2. Star Trek: Good Will-Aktion - Die Gewinner
3. Kolumne: Über Dinge, die man selten macht
4. Star Trek: trekBEAT
5. Star Trek: Voyager - Frontlinien
6. Drei Fragen an das Corona Magazine
7. Kreuzfeuer
8. Rating Report
9. Comic-Update: Star Wars x2
10. Filmkritik: Underworld - Aristokraten gegen Katakombenkinder
11. DVD-Kritik: David Cronenbergs "Spider" (2002)
12. Das Corona-Spiel des Monats: "Baldur's Gate: Dark Alliance 2"
13. Kurz und Bündig
14. Wissenschaft: Magnetische Monopole
15. Subspace Link


1. Star Trek: Die "Starfleet Corps of Engineers"-Buchreihe, Teil 2

Während sich der erste Teil des Artikels im letzten Corona Magazine der Vorstellung dieser neuen Buchreihe und den ersten Geschichten widmete, werden im zweiten nun die nächsten, bisher in Buchform erschienenen Geschichten vorgestellt.

Book 2: "Have Tech, Will Travel"
#5 "Interphase Book 2" von Dayton Ward & Kevin Dilmore
#6 "Cold Fusion" von Keith R. A. DeCandido
#7-8 "Invincible Books 1-2" von David Mack & Keith R.A. DeCandido

"Cold Fusion" ist ein Crossover mit dem "DS9"-Relaunch und bildet die Brücke zwischen den Romanen "Avatar Book 2" und "Abyss". Im ersten Buch war man auf DS9 gezwungen, den Fusionskern der Station abzustoßen, während im zweiten die Lösung für dieses Problem präsentiert wird. "Cold Fusion" zeigt, wie Lieutenant Nog von DS9 mit Unterstützung des S.C.E.-Teams die Lösung findet. Schauplatz der Geschichte ist die verlassene cardassianische Station Empok Nor, eine der Schwesterstationen von Deep Space Nine.
Duffy, der sich in seiner neuen Rolle als kommandierender Offizier zunehmend wohler fühlt, leitet hier das Außenteam. Außerdem wird mit den Androssi eine neue Rasse eingeführt, die in späteren Geschichten weitere Auftritte haben wird.

"Cold Fusion" ist nach "Interphase" definitiv ein weiteres Highlight der Reihe.

"Invincible Books 1-2" ist eine Geschichte, die sich von den bisherigen unterscheidet, da sie sich komplett auf Sonya Gomez konzentriert. Die Leiterin des S.C.E.-Teams der da Vinci hat den Auftrag, zusammen mit nicht gerade freundlichen Außerirdischen an einem komplizierten Projekt zu arbeiten. Dieses läuft komplett aus dem Ruder, als ein eigentlich harmloses Raubtier des Planeten beginnt, die Arbeiter anzugreifen und zu töten.

"Invincible" besteht zu großen Teilen aus den Logbucheinträgen von Sonya. Durch das Nacherzählen der Handlung aus Ich-Perspektive präsentieren sich die Ereignisse dieser fesselnden Kurzgeschichte für den Leser wesentlich intensiver, als das bei der üblichen Erzählweise der Fall gewesen wäre.

Book 3: "Some Assembly Required"
#9 "The Riddled Post" von Aaron Rosenberg
#10 "Here There Be Monsters" von Keith R.A. DeCandido
#11 "Ambush" von Dave Galanter & Greg Brodeur
#12 "Some Assembly Required" von Scott Ciencin & Dan Jolley

Die kleine Bergbaukolonie zur Dilithiumgewinnung auf BorSitu Minor meldet in "The Riddled Post" per Notruf einen kompletten Systemausfall. Als die da Vinci vor Ort eintrifft, findet man den Außenposten total verwüstet vor. Bis auf das Kraftwerk sind sämtliche Gebäude auf rätselhafte Weise durchlöchert. Bis auf zwei schwer verletzte Personen hat niemand den Vorfall überlebt.
Alles sieht danach aus, dass der unbekannte Angreifer die Fähigkeit besitzt, mühelos aktive Schilde zu durchdringen und somit eine immense Bedrohung für die Föderation darstellen würde. Das Team der da Vinci muss nun das Geheimnis des Außenpostens und seines mysteriösen Angreifers lüften.

"The Riddled Post" ist eine solide, spannende Geschichte um die Lösung eines technologischen Rätsels, nicht mehr und nicht weniger. Aufgrund der hervorragenden Vorgängergeschichten ist sie allerdings die bisher schwächste.

Die in "Here There Be Monsters" erzählte Geschichte ist der Epilog zur siebenteiligen "Gateways"-Romanreihe, in der plötzlich sämtliche iconianischen Gateways aktiviert wurden und damit durch die Verbindung von sonst weit entfernten Orten Chaos geschaffen wurde. Jetzt, unmittelbar nach dem Ende der Gateways-Krise, folgt die da Vinci einem Notruf der Tellariten-Kolonie auf Maeglin, um sich einigen "Monstern" anzunehmen, die durch ein Gateway auf den Planeten gelangt sind und dort Verwüstungen anrichten.
Die "Monster" werden relativ schnell gefangen. Es stellt sich jedoch schnell heraus, dass es sich um intelligente Wesen handelt, die ganz eigene Ziele verfolgen.

An sich ist "Here There Be Monsters" eine absolut geradlinige Geschichte, ohne größere Überraschungen. Es sind jedoch die kleinen Momente, die diese "Monster"-Jagd interessant machen. Dazu zählen die kollegialen Interaktionen zwischen den Crew-Mitgliedern und die Fortführung von kleineren Nebenhandlungen aus vorhergehenden Geschichten.

Randvoll mit dringend benötigten Ersatzteilen und Nachschubgütern beladen, befindet sich die U.S.S. da Vinciin "Ambush" auf dem Weg zur vor dem Kollaps stehenden Bergbaukolonie von Beta Argola. Kurz vor ihrem Ziel gerät das Sternenflottenschiff allerdings in einen Hinterhalt von drei Schiffen der Munqu, die es offenbar auf die Fracht der da Vinci abgesehen haben. Während der folgenden Raumschlacht zeigt sich schnell die Unterlegenheit des kleinen Raumers gegen die Überzahl der Angreifer. In einem Wettlauf gegen die Zeit muss die Crew der da Vinci versuchen, nicht nur ihre eigenen Leben zu retten, sondern auch rechtzeitig die Kolonie vor dem Zerfall zu bewahren.

"Ambush" handelt in erster Linie von einer bis zur letzten Minute spannenden Raumschlacht und dem Einfallsreichtum der wunderwirkenden Ingenieure der Sternenflotte, um einen gnadenlosen Gegner zu besiegen.
Den Autoren gelingt damit der Beweis, dass eine Raumschlacht keine atemberaubenden Effekte auf der Leinwand braucht, um Spannung zu erzeugen. Nur mithilfe von Buchstaben schaffen sie hier eine äußerst packende Atmosphäre.

Der Planet Keorga hat sich um die Mitgliedschaft in der Vereinten Föderation der Planeten beworben. Kurze Zeit später fordern die Keorganer zusätzlich einen planetaren Management-Computer an, worüber die Föderation allerdings erst nach einer Entscheidung über die Mitgliedschaft des Planeten beschließen will. In "Some Assembly Required" haben sich die Keorganer kurzer Hand einen solchen Computer aus anderer Quelle beschafft, zusammen mit einem Handbuch in einer unbekannten Sprache. Um ein Unglück zu vermeiden, wird ein Team von der da Vinci geschickt, den Keorganern bei Installation und Betrieb des Computers helfend zur Seite zu stehen
Wie sollte es anders sein, ist das Unglück aber schon in vollem Gange. Der Computer ist keine "gewöhnliche" Künstliche Intelligenz, sondern eine empfindende Entität, die sogar Dinge wie Doppeldeutigkeiten und Ironie zu verstehen mag. Die Maschine versucht auf bewussten und unterbewussten Niveau zu den Bewohnern des Planeten eine mentale Verbindung herzustellen. In Folge dessen droht die Welt ins absolute Chaos zu stürzen, da plötzlich die unterbewussten Wünsche und Gedanken der Einwohner zur Realität werden.

"Some Assembly Required" zeigt die bisher weniger prominenten Mitglieder der Truppe, Bart Faulwell und Carol Abramowitz, in Aktion. Hautsächlich Carols Charakter wird weiter ausgebaut. In einer Nebenhandlung versucht sich Bart in Kunst. Leider ruft seine Skulptur bei den Kollegen zwar sehr unterschiedliche, aber bei weitem nicht die gewünschten, positiven Reaktionen hervor - sehr zu Barts Leidwesen und zur Erheiterung des Lesers.
Die Kultur der Keorganer ist interessant und zwiespältig. Auf der einen Seite sind sie im Denken und Handeln sehr direkt und geradlinig und kaum zu Fantasie und Intuition fähig; auf der anderen Seite sind sie aber begabt, um unvergleichliche Kunstwerke zu erschaffen.

Der eigentlichen Handlung gelingt es zwar nicht vollends, zu begeistern, die Geschichte ist jedoch mit kleinen Freuden für den Leser gespickt, so dass die Lektüre nicht langweilig wird.

Book 4 "No Surrender"
#13 "No Surrender" von Jeff Mariotte
#14 "Caveat Emptor" von Ian Edginton & Mike Collins
#15 "Past Life" von Robert Greenberger
#16 "Oaths" von Glenn Hauman

"No Surrender" zeigt die U.S.S. da Vinci auf einer Mission im kursicanischen System. Eine Raumstation der Kursicaner, in der gut 1000 Kriminelle und politische Gefangene inhaftiert sind, ist außer Kontrolle geraten und droht auf einen bewohnten Planeten zu stürzen. Außer dem Personal befinden sich auch eine Reihe von Besuchern und ein Föderationsbotschafter an Bord der Station.
Im Laufe der Rettungs- und Reparatur-Mission gerät die Crew mitten in eine Revolte gegen die bestehende Regierung, angeführt von einem früheren engen Freund Captain Golds. Im Gegensatz zu Gold konnte sich sein Freund irgendwann nicht mehr mit den Idealen der Föderation identifizieren und verließ deshalb die Flotte und die Föderation. Es kommt zur Wiederbegegnung zwischen den beiden alten, aber inzwischen entfremdeten Freunden.

"No Surrender" ist von Anfang bis Ende eine kurze, gelungene Geschichte, die äußerst fesselnd geschrieben ist. Gerade das Ende von Golds Freund ist um so schockierender, da dieser erst als positiver, idealistischer Charakter in politischer Gefangenschaft aufgebaut wird, nur um dann zum Ende als politischer Fanatiker enthüllt zu werden.

In "Caveat Emptor" stößt die Crew um Captain Gold auf den in einer Rettungskapsel treibenden Ferengi DaiMon, der von seiner knappen Flucht vor der Zerstörung des eigenen Schiffes berichtet. Untersuchungen an der Kapsel können die Geschichte des Ferengi aber nicht bestätigen. Als man den Kurs der Rettungskapsel zurückverfolgt, findet man das unversehrte Schiff des Ferengi. Kurzer Hand wird die da Vinci vom viel größeren Ferengi-Raumer per Traktorstrahl festgehalten. In panischer Angst berichtet der DaiMon, dass ein vor kurzem installiertes Computersystem die Kontrolle über Schiff und Besatzung übernommen hat und dies der wahre Grund für seine Flucht sei.
Der zum Leben erwachte Computer gibt sich als Milia aus, dem legendären Ketzer aus der frühen Historie der Ferengi, der Werte wie Freundschaft, Liebe und Vergnügen predigt. Er ist jetzt zurückgekehrt, um die Ferengi und die gesamte Galaxis zu bekehren.
Ein kleines Team um Sonya Gomez begibt sich auf das Ferengi-Schiff, um den Computer zu deaktivieren und die da Vinci zu befreien.

Spätestens seit "Star Trek: Deep Space Nine" gilt fast ausschließlich die Regel, dass Episoden mit den Ferengi im Mittelpunkt ein Garant für gute Unterhaltung sind. "Caveat Emptor" bildet da keine Ausnahme. Die Geschichte ist kurzweilig und sehr unterhaltsam, ohne auch nur ansatzweise lächerlich zu werden.
Man erfährt eine Reihe von interessanten neuen Dingen über der Kultur der Ferengi. Ein weiterer Bonus ist der Gastauftritt des Großen Nagus Rom und seiner Frau Leeta, was bisher noch nicht einmal den Lesern des "DS9"-Relaunches gegönnt war.
Bei dem Computer Milia handelt es sich in der Tat um Landru aus der "Classic"-Episode "Landru und die Ewigkeit", der durch unwissende Hände repariert und es über eine Reihe von Umwegen bis auf das Ferengi-Schiff geschafft hat. Der Trick, mit dem Gomez schließlich Landru das Handwerk legt, ist fast noch genialer, als Kirks Argumentation mit Landru.

Diese einzigartige Geschichte macht einfach nur Spaß und ist ein weiteres Highlight dieser Serie.

Regentin Cuzar vom Planeten Evora bittet in "Past Life" die Sternenflotte bei der Untersuchung einer beunruhigenden Entdeckung um Hilfe. Die U.S.S. da Vinci wird geschickt, um eine gefundene, unbekannte Maschine zu untersuchen, die schon seit Jahrtausenden unter der Oberfläche zu ruhen scheint und nicht von den Bewohnern Evoras stammt. Viele Einwohner sind verängstigt und in ihrem Glauben erschüttert, könnte sich doch durch diese Entdeckung ihr gesamtes Weltbild drastisch verändern. Erst vor kurzem fand der erste Warpflug statt und man musste feststellen nicht allein im All zu sein. Und nun folgt die Entdeckung, dass offenbar fremde Wesen schon lange vor der eigenen Zivilisation auf Evora weilten.
Auf dem Planeten angekommen, gerät das Sternenflotten-Team mitten in einen Putsch der isolationistisch eingestellten Opposition gegen die wahrheitsbefürwortende Regentin. Die Zerstörung des Artefakts durch fanatische Oppositionsmitglieder bedroht schließlich die gesamte Existenz des Planeten.

Mit Robert Greenberger zeigt wieder einmal ein Autor, wie viel Potential in Nebensächlichkeiten stecken kann. Die Evora, nur kurz bei einem diplomatischen Empfang (kurz nach ihrem ersten erfolgreichen Warpflug) auf der U.S.S. Enterprise in "Star Trek: Der Aufstand" zu sehen, werden hier zu einer vielschichtigen, authentischen Kultur entwickelt und tragen so maßgeblich zur Qualität der Geschichte bei. "Past Life" handelt von den Ängsten eines Volkes auf der Schwelle in ein neues Zeitalter. Hier entscheidet sich, wer den Mut aufbringt, das eigene Weltbild in Frage zu stellen, oder aber aus Furcht versucht, das Unbekannte zu zerstören. Eine äußerst packende und gelungene Geschichte.

Die U.S.S. da Vinci triff in "Oaths" zu regulären Wartungs- und Reparaturarbeiten bei Sherman’s Planet ein. Für einen Großteil der Crew beginnt der langersehnte Landurlaub. Dr. Lense, eine der wenigen auf der da Vinci verbliebenen Besatzungsmitglieder, wird zur einzigen Hoffnung der drei Millionen Einwohner von Sherman’s Planet und dem Großteil der Crew auf der Oberfläche, als diese von einer unbekannten, sich schnell ausbreitenden Seuche dahingerafft werden.

Dr. Elizabeth Lense steht im Mittelpunkt dieser bedrückenden Kurzgeschichte. Was aufmerksame Leser der vergangenen Geschichten schon andeutungsweise bemerkt haben, wird in "Oaths" von Captain Gold zur Sprache gebracht. Es wird deutlich, wie sehr Lense immer noch von ihren Erlebnissen während des Dominion-Krieges traumatisiert ist und dass es ihr jetzt Monate später immer schwerer fällt, ein normales Leben zu führen. Die für den Leser höchst aufschlussreichen Gespräche zwischen Lense und ihrem Captain sind für den Doktor ein Anfang auf dem Weg zur seelischen Heilung. Eine tragische, aber sehr zu empfehlende Geschichte.

War das alles?

Die "Starfleet Corps of Engineers"-Buchreihe hat einen sehr guten Start hingelegt und eine Vielzahl von einzigartigen Erzählungen hervorgebracht. Dem Leser wird eine gute Mischung aus Hightech-Abenteuern und gelungenen Charaktergeschichten geboten. Die Autoren lassen dabei geschickt Verweise zu den einzelnen "Star Trek"-Fernsehserien einfließen.

Captain Gold und seinem Team ist es wie zuvor der "New Frontier"-Crew gelungen, auf eigenen Beinen zu stehen und eine einzigartige Erweiterung des "Star Trek"-Universums zu schaffen.

Die Autoren haben auch ganz klar gezeigt, dass es kein Nachteil ist, eine Serie von Kurzgeschichten zu schaffen. Diese stehen in ihrer Erzähltiefe üblichen Romanen meist in nichts nach.
Obwohl jede der Kurzgeschichten in sich abgeschlossen ist, schafft die Entwicklung der Charaktere und ihrer Beziehungen untereinander eine zusammenhängende Serie von Geschichten, die in sich wieder eine Einheit bilden.

Das zweite Buch "Have Tech, Will Travel" enthält als Bonus eine 91-seitige Enzyklopädie über die Personen, Orte, Geschehnisse usw. der ersten acht Geschichten. So kann sich der Leser leicht noch einmal die wichtigsten Fakten in Erinnerung rufen.

Die "Starfleet Corps of Engineers"-Reihe erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit bei den Lesern. So sind für 2004 und 2005 die nächsten Sammelbände in Buchform geplant. Ungeduldige Leser haben die Möglichkeit, die Erstveröffentlichungen im eBook-Format zu lesen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ist mit "The Demon, Book 1 of 2" bereits die 35. Geschichte der Reihe erschienen.

Amazon-Links zum Thema:
"S.C.E. Book 2 - Have Tech, Will Travel" - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 6,13 EUR
"S.C.E. Book 3 - Some Assembly Required" - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 6,13 EUR
"S.C.E. Book 4 - No Surrender" - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 6,13 EUR

(Zurück zum Inhalt)

2. Star Trek: Good Will-Aktion - Die Gewinner

Liebe Leserinnen und Leser des des Corona Magazines,

Ende des Jahres 2003 haben wir zu der großen Good Will-Aktion der Firmen Paramount Home Entertainment und Trekworld Marketing eingeladen, die als Reaktion auf unsere Berichterstattung über die Problematik bei manchen "Star Trek"-DVDs entstanden war. Über 600 Einsendungen erreichten uns in den folgenden vier Wochen, sowohl per Mail (überwiegend) als auch per Fax (ca. ein Sechstel). Diese 119. Ausgabe des Corona Magazines steht ein wenig im Zeichen dieser Aktion. Doch bevor sich unser Herausgeber Mike Hillenbrand in seiner Kolumne und sich die Chefredaktion in den "Drei Fragen an..." noch einmal mit der Good Will-Aktion beschäftigen, möchten wir an dieser Stelle erst einmal die 139 Gewinner bekannt geben.

Sollten Sie zu den Einsendern gehört haben, wünschen wir Ihnen, Ihren Namen unter den folgenden 139 zu finden. Sollten Sie zu den rund 500 Übrigen gehören, wünschen wir Ihnen bei der nächsten Verlosung viel Glück, die ganz sicher kommen wird. Bleiben Sie uns einfach gewogen!


Der Gewinner des "TNG" Seriensticks ist:

Stefan Peters, Menden

Je einmal Season 1-7 der Serie "Star Trek: DS9" auf DVD haben gewonnen:

Karl Kramer, Schwerte
Kamran Kiafar, Mutters/Österreich
Tanja & Ralph Thomas, Siegen

Je eine von zehn Picard DVD-Boxen haben gewonnen:

Kurt Raab, Mannheim
Volker Simshäuser, Saarbrücken
Olaf Elfeld, Köln
Alexander Ruth, Germering
Ralf Franken, CH-8134 Adliswil
Markus Stock, Stuttgart
Thomas Lemke, Weil am Rhein
Michael Neumayer, Ingolstadt
Volker Ippers, Bonn
Barbara Speck-Lukacs, Hamburg

Je eine von zehn "TNG"-Movieboxen haben gewonnen:

Annemarie Steiger, Heidelberg
Susanne Meiermann, Laatzen
Jürgen Bloß, Bonn
Jochen Litzenberger, Erkrath
Klaus van der Meulen, Bottrop
Marko Krieger, Erlangen-Bruck
Jürgen Dietrich, Linz
Kai Berthold, Neubiberg
Peter Kesternich, Euskirchen
Christian Brune, Düsseldorf

Je eine von zehn "Star Trek"-Movies Collections haben gewonnen:

Gerhard Fragel, Düsseldorf
Holger Ralph Gelhar, Reisen
Anja Weiler, Schieder
Gisela Kostka, Düsseldorf
Claus Richter, Stuttgart
Martin Schulz, Lüneburg
Kira Moser-Lenhart, Singen/Htwl.
Edward Godzick, Stuttgart
Christian Eschrich, Drosendorf
Sven Börner, Freital

Je eines von insgesamt zehn "Nemesis"-Giftsets haben gewonnen:

Ingo Schumann, Bonn
Eike Lange, Salzhausen
Bernd Rucinski, Ratingen
Katja Wolfrum-Schlegel, Köditz
Alexander Pahl, Trier
Heike Fröhning, Herdecke
Klaus Höltgen, Essen
Markus Müller, Bochum
Gerlinde Pelz, München
Kai Buchal, Schotten

Wir haben zwanzig Mal eine "Nemesis"-DVD verlost und je eine haben gewonnen:

René Gräßler, Toppenstedt / Tangendorf
Patrick Vardon-Odonkor, Köln
Lena Ottenheimer, CH-Zuerich
Josef Gerstenmayer, A-Wien
Thorsten Doehlert, Viersen
Liane Trautwein, Geilenkirchen
Matthias Hintze, Berlin
Michael Schiff, Freiburg
Robert Gneist, Göthewitz
Ulrich Stickman, Bremen
Thomas Dinger, Freiburg
Andre Noike, Meinerzhagen
Claus Hirdes, Ditzingen
Arndt Wills, Regensburg
David Elias, CH-Bern
Thomas Scherzinger, A-Pucking
Jörg Rambach, 08525 Plauen
Reinhard Schüßler, 88454 Hochdorf
Olaf Brüschke, Kamen
Andreas Gretenkord, Hannover

Von zehn Special Editions des Films "Star Trek V" auf DVD haben jeweils eine gewonnen:

Thomas Leidigkeit, Hattingen
Hans Thorsten Bocksmann, Mülheim an der Ruhr
Tobi Putzo, Burgthann
Andreas Gruber, A-Leopoldsdorf
Thomas Viezens, München
Filip Krejcik, Deggendorf
Juergen Stein, Freital
Ruth Bruendler, CH-Buchrain Luzern
Jürgen Vollmer, Waiblingen
Frank Haesihus, Varel

Jeweils eins von fünf Patrick Stewart-Original Autogrammen erhalten:

Dirk Janknecht, Bottrop-Kirchhellen
Rita Vogler, Hamburg
Olaf Ferschen, Duisburg
Christine Gerstenmayer, A-1220 Wien
Robert Lauer, Jülich

Eins von dreißig Paramount-Lanyards erhält:

Reiner Karius, Aachen
Alexander Viessmann, Kaarst
Frank Liegibel, Freiburg
Uwe Hax, Berlin
Markus Müller, CH-8458 Dorf
Michael Post, Münster
Markus Kachel, Münster
Andreas Goergen, Bendorf
Christian Witte, Essen
Thomas Schmalholz, Kaufbeuren
Jakob Ihde, Dresden
Christian Hochwarth, Wiesloch
Udo Richter, Kassel
Andreas Sigrist, Pforzheim
Henning Tuchel, Essen
Fred-Markus Stober, Karlsruhe
Jens Holzkaemper, Berlin
Dirk Uwe Mähren, Marburg
Christoph Kreisz, Burgwald
Michael Meyer zu Hörste, Freystadt
Manfred J. Geiger, Bretten
Ingo Winter, Wesel
A. Eckelmann, Braunschweig
Karsten Schram, Obertshausen
Peter Schmitter, Widnau
Dr. Alexander Quadt, Brühl
Kevin Reymann, Nordenham
Andreas Nowak, Römerberg
Jonas Nagel, CH-Zürich
Martin Westphal, Deutsch-Evern

Je eins von dreißig Paramount-Feuerzeugen erhält:

Helmut Schädl, A-Wien
Martin Spülbeck, Kaarst
Klaus J. Stöckler, Waiblingen-Beinstein
Bastian Below, Berlin
Olaf Trubel, Münster
Bernd Moser, Konstanz
Gerd Klima, Salzburg
Benjamin Gleich, Niedereschach
Christoph Stinner, Brachbach
Mathias Klimt, Mallentin
Gernot Kamusella, Baiersdorf
Björn Drewes, Hamburg
Helmut Apel, Darmstadt
Florian Beier, Mannheim
Sebastian Schmutzler, Berlin
Holger Hauptmann, Karlsruhe
Marco Gaul, Meppen-Helte
René Stöppel, Herzebrock-Clarholz
Dipl. Math. Oliver Ache, Lahnau
Andreas Wißkirchen, Monheim
Andreas Aumayr, A-Engerwitzdorf
Jörg Behr, Hamburg
Sebastian Bab, Berlin
Michaela Brüning, Berlin
Thomas Scholz, Neustadt an der Aisch
Matthias Müller, CH-Untersiggenthal
Sebastian Peitsch, Bielefeld
Andreas Schulz, Berlin
Robert Gneist, Goethewitz
Claude Stephany, Luxemburg

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern. Zeitgleich zum Versand dieses Corona Magazines ist eine vollständige Liste mit allen Gewinnern an die Sponsoren gegangen, auf dass der Versand nicht mehr lange auf sich warten lasse.

Ob Sie gewonnen haben oder ob Sie nicht zu den Glücklichen gehören, sollte das Motto dieser Good Will-Aktion Bestand haben. In diesem Sinne:

Keep on Trekking!

(Zurück zum Inhalt)

3. Kolumne: Über Dinge, die man selten macht

Dinge, die man selten macht, sollte man bewusst erledigen. Nicht nur, um sich vielleicht die Arbeitsabläufe vorsichtshalber einzuprägen, sondern auch, um das Erlebnis gebührend würdigen zu können. Nun habe ich seit dem 10. April 1999 - meinem "offiziellen" Einstieg ins SF-Fandom als aktiver Fan - die ein oder andere Verlosung organisiert, angekündigt und durchgezogen. Signierte Romane von hoffnungsvollen Newcomern, CDs, Videos, DVDs, Comics, Heftromane, Kinobesuche - alles war wohl schon dabei. Von Zeit zu Zeit hatte ich auch die Ehre, von der Norm abweichende Preise anzubieten. Wie beispielsweise damals, als das Corona Magazine in Kooperation mit dem Genre-Printmagazin "Space View" zur Premiere des Films "X-Men" einen Abend in Bergisch-Gladbach, inklusive einem persönlichen Treffen mit Patrick Stewart (ST:TNG Cpt. Jean-Luc Picard) verlosen konnte. Das war bislang sicherlich das Highlight.

Nun tritt an diese erste Stelle in meinem persönlichen Ranking die jüngst beendete "Good Will"-Aktion, die wir am Jahresende 2003 zum ersten Mal ausriefen und deren Gewinner wir im Spotlight weiter oben bekannt gegeben haben. Obwohl es sich hier auch "nur" um jede Menge DVDs plus sechzig Trostpreise handelt und man meinen könnte, dass dies doch eher gewöhnlich sei, sind es mir die Umstände, unter denen die Aktion überhaupt gestartet wurde, allemal wert, die "Good Will"-Aktion auf den Platz an der Sonne zu setzen.

Es waren nämlich die Leser des Coronas, die uns überhaupt erst dazu brachten, kritisch mit dem Thema der Innenringrisse umzugehen und es waren wiederum andere Leser, die darauf angesprungen und eingegangen sind. Die Masse der Einsendungen war es schließlich, die uns eine Reaktion von offizieller Seite einbrachte. Das sind die Fakten, die mich hierbei am meisten freuen: Das alles kam nicht durch uns. Es kam durch Sie. Durch unsere Leser.

Das Corona Magazine wird mit all seinen Namensvorgängern inzwischen über sieben Jahre alt und darf sich mit einer enormen Abonnentenzahl schmücken, die zugegebenermaßen aus dem zeitlich glücklichen Zusammentreffen zweier Entwicklungen in Deutschland entstanden ist: Dem Internetboom, der Mitte der 90er Jahre erstmals startete, sowie dem "Star Trek"-Boom, der zu dieser Zeit seinen Höhepunkt erreichte. Nichtsdestotrotz sprach und spricht es natürlich für die Qualität des Projekts, dass in Zeiten allerorts rückläufiger Auflagen die Abozahlen beim Corona eine erstaunliche Konstanz beweisen. Aber gerade, weil das Magazine diese Auflage besitzt und wir eben nicht mit massiven und enorm aggressiven Werbebotschaften auftreten - wie das die ein oder andere "Star Trek"-Seite da draußen leider macht -, werden unsere Zahlen mitunter angezweifelt.

Klar: Wir können beweisen, dass die Zahl am Ende eines jeden Magazines korrekt ist - wenn wir dem Zweifler unsere Abonnentenliste zeigen würden. Das ist bekanntlich nicht immer möglich und mitunter auch ganz sicher nicht erwünscht: Zu behaupten, dass wir unsere Abozahlen faken, ohne das genaue Gegenteil zu wissen, ist immer leichter als bewusst zu lügen.

Das Innenringriss-Thema hat bei vielen Leuten, mit denen wir als "Star Trek"-Fans häufig zu tun haben, eine Akzeptanz bewirkt, die vorher nicht in dem Ausmaß vorhanden war. Plötzlich kamen Reaktionen, die wir in der Masse gar nicht hätten faken können - oder zumindest nur mit einer großen kriminellen Energie. Ernst genommen hatte man uns ganz sicher schon immer. Plötzlich weiß man uns aber auch richtig einzuordnen. Dank Ihnen und ihren Mails.

Darum haben wir die Auslosung zu der größten Gewinnaktion, die das Corona Magazine jemals veranstaltet hat, auch nicht "mal eben" oder gar "nebenbei" erledigt, sondern völlig bewusst und mit dem gebührenden zeitlichen Rahmen vollzogen. Wir haben jede der über sechshundert Einsendungen geprüft. Uns war schon vorher klar, dass die lockeren Regeln der Aktion leichte bis schwere Manipulationsversuche geradezu herausfordern und wir das in den meisten Fällen wahrscheinlich auch nicht merken würden. Dennoch war es unsere Pflicht - nicht zuletzt für alle jene Teilnehmer, die sich absolut korrekt verhielten -, die offensichtlichen Schummeleien auszusortieren. Das haben wir nach bestem Wissen und Gewissen getan. Dabei stellte sich manches Amüsantes heraus.

So gibt es beispielsweise eine Jpg-Grafik, die wir intern nur noch "den Coupon" nennen. Es handelt sich dabei um einen Media-Markt-Kassenbon, der den Kauf einer "TNG"-Box belegt. Er ist korrekt. Er ist absolut in Ordnung. Und er wurde exakt ein halbes Dutzend Mal von verschiedenen Absendern als Beweis eingereicht.

Mensch, das kann man doch nicht machen! So was muss doch auffallen!

Was sollten wir tun? Wir haben uns entschlossen, einen dieser sechs Einsender zu der Verlosung zuzulassen. Zufällig ausgewählt. Die anderen fünf wanderten ins Kröpfchen.

Dann gibt es eine enorme Häufung eines bestimmten Nachnamens in der Bodensee-Region. Allein dreimal innerhalb kurzer Zeit schlugen Mails bei uns auf, deren Absender in nahe beieinanderliegenden Städten respektive Dörfern wohnen. - Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Tatsächlich waren zumindest zwei der Absenderadressen in unserer Aboliste seit langem verzeichnet. Der dritte Absender jedoch leider nicht. Auch er musste ins Kröpfchen.

Eine Reihe von Faxen und Mails kamen bei uns an, die klar manipulierte Lieferscheine von den Online-Kaufhäusern amazon.de und froeschl.de enthielten. Sorry Jungs und Mädels. Netter Versuch.

Auch kenne ich nun ein ganz bestimmtes Wohnzimmer in Deutschland von jeder Wand. Denn jeweils eine andere Person der Familie oder des Freundeskreises ließ sich vor je einer anderen Wand fotografieren. Gar nicht mal unschlau.

Alles in allem sind wir ja, nun nachdem die Verlosung erledigt ist, vor allem gespannt darauf, ob all die Neuabonnenten, die sich in diesem Jahr bislang angemeldet haben, uns treu bleiben werden. Wir hoffen, jeder neue Abonnent ist in den zwei Monaten auch mindestens einmal zum Leser geworden und möchte das vielleicht sogar bleiben, wenn es gerade nichts zu gewinnen gibt. Und wenn es ein Trost sein sollte: Das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt. :

Einige Dinge freuen mich ganz persönlich. Unter den Gewinnern ist beispielsweise ein Leser, der schon etliches "bei mir" gewonnen hat und dessen Namen ich schon aus den Anfangstagen als Moderator der Sendung "TREKminds" kenne. Persönlich getroffen habe ich ihn noch nie, aber wer weiß - vielleicht in Zukunft?

Generell bin ich gespannt, was die Zukunft für dieses Hobbyprojekt bereithält. Die nächste Ausgabe des Corona Magazines wird es erst wieder Mitte April geben - und das nicht ohne Grund. Veränderungen sind notwendig und wir haben ganz klar das, was Data seinem "Bruder" B-4 in "Star Trek: Nemesis" abspricht: Den Wunsch, uns zu verbessern.

Verändern werden wir ganz sicher nicht unsere Haltung zu den Fans und den Produkten im Fandom. Ich weiß, was ich von "Nemesis" halte und ein treuer Leser meiner Kolumne weiß das ganz sicher auch. Unsere Meinungen bleiben das, was sie sind und was sie schon immer - auch schon vor Klaus Michels und mir - sein sollten: Unabhängig und ehrlich.

Bitte bleiben Sie auch. Zumindest uns gewogen.

(Zurück zum Inhalt)

4. Star Trek: trekBEAT

"Star Trek: Voyager" auf DVD bestellbar.

Ein neues Jahr, eine neue "Star Trek"-Serie auf DVD. Auch 2004 veröffentlicht Paramount Home Entertainment eine Serie aus dem "Star Trek"-Franchise auf den beliebten Silberlingen. Jetzt können Sie alle sieben Staffeln von "Star Trek: Voyager" bei Amazon.de bestellen. Jede DVD-Box wird aus sieben Einzel-DVDs bestehen. Ausgenommen ist Staffel 1, da hier nur 16 Episoden produziert wurden. In jedem Box-Set werden die Episoden einer kompletten Staffel enthalten sein. Dazu kommen wie gewohnt noch zahlreiche Special Features mit teilweise noch nie zuvor gesehenem Material.

Hier nochmals die Features der ersten Season:

:: Tonformat: Dolby Digital 5.1
:: Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch (D-SR), Italienisch (D-SR), Spanisch (D-SR)
:: Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Dänisch, Holländisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Norwegisch, Spanisch, Schwedisch
:: Laufzeit: ca. 800 Minuten
:: Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Und hier die Specials der ersten Staffel:

:: "Auf ins Unbekannte: Season 1"
Enthält neue Interviews mit den ausführenden Produzenten Rick Berman, Michael Piller und Jeri Taylor. Sie diskutieren, wie sie zu dritt die Serie geschaffen haben, enthüllen die Herausforderungen der Erschaffung frischer, neuer Charaktere, einer neuen Prämisse und die Risiken, eine Crew in unbekanntes "Star Trek"-Territorium zu schicken.

:: "Voyager Zeitkapsel: Kathryn Janeway"
Ein neues, exklusives Interview mit Kate Mulgrew. Sie spricht darüber, wie sie die Rolle von Janeway bekam, über die Herausforderung einen weiblichen Captain zu spielen und ihr Broadway-Stück über Katharine Hepburn, "Tea at five". Ebenfalls enthalten sind Archivinterviews mit der Schauspielerin und seltene "Behind-the-scenes"-Aufnahmen.

:: "Der erste Captain: Genevieve Bujold"
Seltene Aufnahmen und Outtakes von Bujold als Captain Janeway, mit Kommentaren des ausführenden Produzenten Rick Berman. "Gedanken der Besetzung: Season 1": Die Schauspieler diskutieren ihre Reaktionen auf den Beitritt zur "Star Trek"-Familie, Fanpost und Vorsprechen. Zusätzlich spricht Armin Shimerman über seine Rolle "Quark" in der Pilot-Episode.

:: "Am Drehort mit den Kazon"
Der Produzent David Livingston führt auf einer exklusiven Tour an den Drehort in der Wüste, der für das Kazon-Dorf in der Pilotfolge genutzt wurde. Ebenso enthalten ist ein Interview mit Regisseur Rick Kolbe und "Behind-the-scenes"-Aufnahmen von den Schauspielern.

:: "Roter Alarm: Visuelle Effekte in der ersten Staffel"
Dan Curry und sein Team zeigen Stück für Stück, wie die spektakulären visuellen Effekte für die erste Staffel produziert wurden. Highlights: "Behind-the-scenes"-Aufnahmen einer explodierenden Raumstation, die Benutzung von Feuerelementen bei der Zerstörung von Chakotays Schiff und die Geheimnisse beim filmen des Voyager-Schiffmodells.

:: "Voyager im Internet"
Der erfahrene Web-Designer Mark Wade erklärt, wie in den frühen Tagen des Internet eine interaktive Voyager-Website geschaffen wurde, die half, den Start der Serie zu unterstützen. Enthalten sind seltene Aufnahmen von Kate Mulgrew und Robert Picardo in ihren Rollen für ein Trivia-Spiel und ein Überblick über die "Star Trek"-Geschichte im Internet.

:: "Echte Wissenschaft mit Andre Bormanis"
Der wissenschaftliche Berater und Drehbuchautor Bormanis erkundet das Streben der Autoren nach Authenzität, indem sie echte Raumphänomene und wissenschaftliche Theorien einbringen. In der ersten Staffel erklärt Andre Reisen durch Wurmlöcher, die Wahrscheinlichkeit von Zeitreisen und wie die Fotos vom Hubble-Teleskop halfen die "Badlands" zu gestalten.

:: "Verlorene Funksprüche aus dem Delta-Quadranten"
Versteckt im Voyager-Menü sind einige Interview-Clips zu finden: mit dabei sind Kate Mulgrew, Michael Piller, Brannon Braga und Gaststar Vaughn Armstrong (aus: "Das Nadelöhr").

:: Star Trek: The Experience
Bonusmaterial, das nicht auf dem regulären US-Produkt zu finden ist. Ein klingonischer Krieger und andere Aliens führen uns auf einer besonderen Tour durch diese Attraktion in Las Vegas. Enthalten ist ein Einblick hinter die Kulissen, ein "Making-of" des virtuellen Abenteuers und Interviews mit den Darstellern sowie dem Team des "Star Trek"-Museum.

:: Episoden der originalen "Star Trek"-Serie ("Raumschiff Enterprise")
Die 6. Disc beinhaltet erstmals auf DVD zwei "Raumschiff Enterprise"-Episoden mit der original Crew von Captain Kirk, Spock & Pille (nicht im US-Produkt enthalten):
- Ganz neue Dimensionen
- Griff in in die Geschichte
- "Star Trek"-Trailer

Amazon-Links zum Thema:
"Star Trek: Voyager - Season 1 (3. Mai 2004)" - DVD BoxSet zum Preis von 95,00 EUR
"Star Trek: Voyager - Season 2 (5. Juli 2004)" - DVD BoxSet zum Preis von 95,00 EUR
"Star Trek: Voyager - Season 3 (6. September 2004)" - DVD BoxSet zum Preis von 95,00 EUR
"Star Trek: Voyager - Season 4 (1. November 2004)" - DVD BoxSet zum Preis von 95,00 EUR
"Star Trek: Voyager - Season 5 (3. Januar 2005)" - DVD BoxSet zum Preis von 95,00 EUR
"Star Trek: Voyager - Season 6 (7. März 2005)" - DVD BoxSet zum Preis von 95,00 EUR
"Star Trek: Voyager - Season 7 (2. Mai 2005)" - DVD BoxSet zum Preis von 95,00 EUR

"Enterprise": Barrett Roddenberry über die Serie.

Majel Barrett Roddenberry (ST:TNG: Lwaxana Troi) hatte - anlässlich ihres Geburtstages am 23. Februar - zusammen mit ihrem Sohn Eugene W. Roddenberry Jr. eine Fragestunde bei StarTrek.com. Sie sagte, dass sie "Enterprise" nicht schaut, aber die Drehbücher liest und meistens beeindruckt ist, aber sie glaubt, "sich jetzt ein wenig zurückzuziehen würde jedem, auch den Gedanken, eine Pause verschaffen. Es wäre schön, wenn man den Fernseher anmachen könnte und eine Woche lang nicht Star Trek hören würde."

Ihr verstorbener Ehemann, fügte sie hinzu, hatte zu seinen Lebzeiten "langsam genug" von "Star Trek", und würde er heutzutage noch am Leben sein hätte er vielleicht "sich davon abgewendet, wäre weggegangen und hätte nur gesagt. 'Macht weiter, habt Spaß'".
"Questor", das Projekt das sie als nächstes machen möchte, würde eine Serie sein, in der Gene vielleicht mehr Potential als in "Star Trek" sehen würde.

Lwaxana, fügte sie hinzu, wurde erschaffen da sie ihren Mann um eine Rolle in "Die Nächste Generation" anbettelte. "Wir haben diesen Charakter wirklich für mich erschaffen. [..] Gene wusste, dass das wahrscheinlich der einzige Weg war mich ruhig zu stellen."
Eugene Roddenberry Jr. Sagte dazu: "Der Charakter war Majel. Der Charakter war meine Mutter. Immer wenn ich Lwaxana im Fernsehen sehe, sehe ich meine Mutter. Da wird nicht geschauspielert."

Ihr Sohn erwähnte das Majel Barrett Roddenberry von ein paar Softwareunternehmen angesprochen wurde, die Stimme für die Betriebssysteme aufzunehmen, da sie ja auch die Stimme des Enterprise Computers sprach. Das wäre für ihn ein Albtraum, fügte er lächelnd hinzu, "den Computer anzumachen und [ihre Stimme] sagen zu hören 'Rod, mach den Computer aus...!'".

"Enterprise":Gespräche mit Bakula über Zukunft?

Einigen Gerüchten zufolge soll Scott Bakula (ENT Captain Archer) vor kurzem mit Paramount über das Schicksal von "Star Trek: Enterprise" gesprochen haben. Eine anonyme Quelle hat der Webseite Cinescape.com berichtet, dass Bakula an einem geheimen Treffen mit Paramount-Vorstandsmitglied Garry Hart teilnahm. Hart - Präsident von Paramount Network Television seit 1993 - ist neben TV-Serien wie "Frasier" und "JAG" auch für "Enterprise" verantwortlich. Die Gespräche konzentrierten sich auf "die zukünftige Leitung und Richtung" der neuesten "Star Trek"-Serie.

Die unbekannte Quelle vermutet, dass Hart möglicherweise gemeinsam mit Bakula daran arbeitet, eine neue Produktions-Crew einzusetzen um "Enterprise" zu retten. Im vergangenen Monat hatte dieselbe Quelle berichtet, dass Rick Berman, ausführender Produzent von "Enterprise", in Zukunft nicht mehr an der Produktion der Serie beteiligt sein würde.

"Enterprise": Offizielle Infos zu "The Council".

StarTrek.com hat inzwischen offizielle Informationen zur drittletzten Episode der Staffel namens "The Council" veröffentlicht. Darin wird man die typische mystische "Reise des Helden" sehen, wenn Captain Archer das geheimste Versteck des Feindes betritt.

In dem Drehbuch, das von Manny Coto geschrieben wurde, tritt Archer vor den Xindi-Rat auf deren heimatlichen Boden, um ihnen zu erklären, warum die beiden Völker Frieden schließen sollten und warum die Planeten-vernichtende Waffe nicht eingesetzt werden sollte. Währenddessen infiltrieren T'Pol, Reed, Mayweather und ein MACO eine Sphäre um weitere Informationen über die so genannten "Sphären-Erbauer" zu sammeln. Diese Mission stellt sich als weitaus gefährlicher heraus als erwartet. Laut StarTrek.com ist die Episode gefüllt mit schockierenden Verwicklungen und Wendungen.

David Livingston führte Regie bei dieser Folge, seine vierte Episode in dieser Staffel, womit er auf Roxann Dawson (ST:VOY Torres) mit den meisten Folgen in diesem Jahr aufschließt.

Zu den Gastdarstellern gehörten bekannte Gesichter aus dieser Staffel wie Randy Oglesby (Degra), Rick Worthy (Xindi-Arboreal), Tucker Smallwood (Xindi-Humanoid) und Scott MacDonald (Reptilian Commander). Einige "Trek"-Newcomer spielten weitere Xindi-Reptilien. Sean McGowan kehrte zum vierten Mal als MACO Corporal Hawkins zurück, um an der Sphären-Mission teilzunehmen. Josette DiCarlo, die man zum ersten Mal in "Damage" sehen konnte, kehrt als Sphären-Erbauerin zurück. Ihr schließen sich weitere transdimensionale Wesen an, die als "Presage" und "Primary" bezeichnet werden und beide von Newcomern gespielt werden.

Die Episode wird voraussichtlich am 12. Mai 2004 zum ersten Mal ausgestrahlt, wobei man den 26. Mai 2004 für das Staffelfinale anpeilt.

(Zurück zum Inhalt)

5. Star Trek: Voyager - Frontlinien

Die U.S.S. Voyager ist auf dem Weg nach Hause. 60 Flugjahre trennen sie noch von der Heimat, als das Schiff von einer Übermacht an kleineren Raumschiffen beschädigt und geentert wird. Captain Janeway muss zunächst hilflos mit ansehen, wie das offensive Potential der Voyager in einem Krieg zweier Welten erbarmungslos genutzt wird. Dann jedoch wird sie Zeuge eines grausamen Massen-Mordes und muss sich fragen, ob die Kriegspartei, deren Gefangene sie und ihre Crew sind, nicht doch die weißen Hüte tragen und sie deren Partei ergreifen muss.

Romane aus dem Universum von "Star Trek", in denen die U.S.S. Voyager die Hauptrolle spielt, gehörten leider bislang meistens zu den weniger innovativen Buchprodukten des Franchise. Während einige Autoren dies damit begründeten, dass das Konzept der TV-Serie einfach wenig Spielraum für künstlerische Freiheiten lässt, beweist das Duo Galanter/Brodeur mit "Frontlinien" recht eindrucksvoll, dass es durchaus möglich ist, gute Romane rund um die Crew von Captain Kathryn Janeway zu schreiben.

Dabei klingt die Handlung des Romans zunächst wie eine, die ebenfalls aus dem viel geächteten Storygenerator der Serie stammen könnte. Böse Rasse gegen gute Rasse. Gute Rasse ist so verzweifelt, dass sie fremde Raumschiffe kapern und deren Besatzungen dazu zwingt, in ihrem Krieg mitzukämpfen. Dass neben einer Story aber auch die handwerkliche Fähigkeit des Autoren - oder wie in diesem Falle besser: der Autoren - zählt, zeigt "Frontlinien" deutlich. Mit einer an manchen Stellen vielleicht zu ausufernden Gewalt und Charakterszenen mit teils sehr guten Dialogen, verstehen es Dave Galanter und Greg Brodeur aus dem bekannt anmutenden Plot eine fesselnde und mitreißende Geschichte zu formen.

"Frontlinien" ist vielleicht nicht der beste Voyager-Roman ever, aber er gehört sicherlich mit zu den Top5 dieser Reihe.

Amazon-Link zum Thema:
"Star Trek: Voyager - Frontlinien" - Taschenbuch zum Preis von 7,95 EUR

(Zurück zum Inhalt)

6. Drei Fragen an das Corona Magazine

Im Rahmen der Good Will-Aktion, deren Gewinner wir in dieser Ausgabe bekannt geben, sind viele hundert Mails in unseren Postfächern gelandet. Dabei tauchten einige Fragen immer wieder auf, die wir aufgrund der Masse einfach nicht immer individuell beantworten konnten. Darum möchten wir stellvertretend für über 600 Einzelmails an dieser Stelle die drei meistgenannten Fragen beantworten.

Frage: "Seid ihr nicht auch der Meinung, dass ihr das Thema mit den Rissen in den DVDs zu unkritisch angegangen seid?"

Antwort: Diese Frage wurde uns wirklich häufig gestellt und fast immer von Käufern, die Probleme mit ihren DVDs hatten. Natürlich verstehen wir die Frustration, die hochkommt, wenn man für viele hundert Euro Produkte erwirbt, die dann Mängel aufweisen. Allerdings hat sich einerseits bei der Verlosung gezeigt, dass sehr viele Teilnehmer gar keine Probleme mit ihren DVDs hatten und andererseits wollten wir nie die Rolle des Staatsanwalts übernehmen, zumal es gar kein Urteil zu fällen gab. Wir wollten lediglich die Rolle des Vermittlers. In diesem Rahmen sind wir kritisch mit dem Thema umgegangen, aber letztendlich müssen die Leser des Corona Magazines jeder für sich beurteilen, ob sie mit dem Verhalten Paramounts und der Stellungnahme von Gerhard Raible aus dem Corona Magazine #117 einverstanden sind.

Frage: "Was bekommt ihr eigentlich dafür, dass ihr euch so eingesetzt habt?"

Antwort: Mhm, schwere Frage. Was bekommen wir eigentlich? Klare Antwort: Gar nichts, außer Arbeit. Mitarbeitern des Coronas war die Teilnahme an der Verlosung untersagt und sonstige Prämien in Form von Sach- oder gar Geldspenden gab und gibt es nicht.
Generell fließt beim Corona kein Geld. Einzige Ausnahmen sind die Partnerprogramme mit Amazon.de, Blackstar.co.uk und dem Space Store. In diesem Fall erhalten wir die allgemein bekannten Prozente an Provision. Wenn Sie als Leser des Corona Magazines dieses Projekt also unterstützen möchten, sind Sie herzlich eingeladen, die Voyager-DVD-Boxen, die Special Edition von Star Trek VI oder unseretwegen auch gerne Stefan Raabs Lied für Istanbul "Can´t wait until tonight" über die Links im Corona Magazine oder Corona Newsletter zu bestellen.

Frage: "Möchtet ihr gerne etwas für diese Aktion bekommen?"

Antwort: ;-). Gut, wir geben es zu: Diese Frage wurde uns noch nie gestellt. Wir bringen sie nur deshalb an dieser Stelle unter, um noch etwas Generelles loszuwerden. Das Corona Magazine ist seit 1997 ein reines Hobbyprojekt und soll das auch bleiben. Es gibt eine Reihe von SF-Projekten, die das inzwischen nicht mehr von sich behaupten können, wenn man sieht, wie viel Aufwand in Werbung gesteckt wird und wie wenig in interessanten Content. Was wir uns viel mehr wünschen als Ihre Bestellungen über unsere Werbelinks ist Feedback. Mit über 11.000 Abonnenten erhalten wir zwar vergleichsweise viele Lesermails, aber meist zu den selben Artikeln. Die Kolumne wirkt meist polarisierend, der Rating Report und der Wissenschafts-Artikel informierend und das ein oder andere Spotlight aufklärend. Aber wir haben eine große Redaktion an wirklich guten Autoren, die für ihre Arbeit am Corona nichts anderes bekommen als ein Danke-schön! von den Herausgebern. Dabei würde ihnen ein "Danke schön!" oder manchmal auch ein "Jetzt hör aber mal ..." seitens der Leser wesentlich mehr geben. Wir alle sind Rampensäue. Wir wollen gelesen werden. Darum unsere Bitte: Zeigen Sie unseren Autoren, dass ihre Arbeit gewürdigt wird. Eine kurze Mail nimmt nicht viel Zeit in Anspruch, kann aber sehr viel Motivation bringen. Darum möchten wir Sie gerne bitten.

(Zurück zum Inhalt)

7. Kreuzfeuer

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: kreuzfeuer@corona-magazine.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!


Corona-Newsletter 06-04
Kurzgeschichte "Tabula rasa"

Eine tolle Idee und eine faszinierende Was-wäre-wenn-Geschichte! Am Anfang stolperte ich beim Lesen über den Satz mit den Lucky Strikes (der erschien mir ein wenig holprig), aber der Rest der Geschichte hat das Weiterlesen belohnt. Daumen hoch - und weiter so, Rudi!
- Achim Hiltrop


Corona Magazine 117
Powered by Emotion - Star Trek-DVDs, die (vorerst) Letzte!

Hallo Mike, sicherlich bin ich nicht der/die Einzige, der auf diesen Artikel ein Feedback schickt. In den einschlägigen Foren hat der "offene Brief" von Herrn Raible einige Gemüter erhitzt, und ich muss sagen, dass ich mich auch ein wenig über die enthaltenen Aussagen gewundert habe.

Besonders mit der Bemerkung "Natürlich sind die Trays anders aufgebaut als die normalen Amray Boxen und da kann es schon mal passieren, dass es mal Knack macht, wenn man seine DVDs zu gierig aus der Packung holt." hat mich sehr vor den Kopf gestoßen, da sicher niemand seine teuer bezahlten DVDs einem Risiko aussetzt und so behandelt.

Was leider überhaupt nicht angesprochen wurde, ist die Frage/Lösung für ein Problem auf "softwaretechnischer" Seite: Nachdem ja schon seit Season 5 das Wurmloch im Intro von DS9 sich ein wenig bizarr verhält und gemütlich für ein-zwei Sekunden ruckelt, sind mir wie, in dem Sammelthread (1) genannt, auch an diversen anderen Stellen diese Ruckler aufgefallen.

So zum Beispiel als die Spiegeluniversum-Defiant das Schiff vom Imperator angreifen will, nachdem Rom die Tarnvorrichtung sabotiert hat. Wir sehen eine Außenansicht, in der die Defiant unter dem klingonischen Kreuzer durchfliegt und dann eine 180 Grad Kurve fliegt. Nur wirkt das nicht flüssig, sondern als ob O´Brien gleichzeitig auf Bremse und Gaspedal tritt. Weiterhin taucht dieses Ruckeln auch in Szenenübergängen auf, was gerade bei Hell-/Dunkel-Wechseln einen aufschauen lässt, im Sinne von "Was ist jetzt kaputt?".

Mich würde hierzu der technische Hintergrund interessieren, was da falsch gelaufen ist? Und ob/wie Abhilfe geschaffen kann, denn ich sehe das als einen weiteren Produktmangel an.

Da dies ja leider der "vorerst" letzte Bericht zu diesem leidigen Thema war, könntet Ihr die Frage vielleicht notieren und falls Euch jemand von PHE/Trekworld über den Weg läuft, drauf ansprechen.

Freundliche Grüsse aus Zürich,

- Tim Buggenthien

Anmerkung der Redaktion: Lieber Tim, vielen Dank für das Feedback und die Informationen. Wir werden dieses Thema im Auge behalten und bei der nächsten sich bietenden Möglichkeit bei PHE/Trekworld nachhaken.

(1) http://www.areadvd.de/vb/showthread.php?s=&threadid=2712

(Zurück zum Inhalt)

8. Rating Report

In den letzten Wochen hört man immer öfter, dass "Enterprise" unter Umständen nach der dritten Staffel eingestellt werden könnte. Es scheint tatsächlich sehr schlecht um den jüngsten "Star Trek"-Spross zu stehen. Die Quoten haben sich zwar nach dem katastrophal schwachen letzten Drittel der zweiten Staffel wieder etwas erholt, sind allerdings noch immer auf sehr niedrigem Niveau. Da sich das Niveau der dritten Staffel eindeutig gesteigert hat, dürfte wohl vor allem die schwache zweite Staffel, die wohl viele Zuschauer verschreckt hat, und die neue Konkurrenz durch "Smallville" für die anhaltend schwachen Quoten sorgen.

Der Schachzug des WB-Networks seine erfolgreichste Serie direkt gegen "Enterprise" zu programmieren, ist zumindest teilweise aufgegangen. Zwar hat "Smallville" auf dem neuen Sendeplatz Zuschauer verloren, aber dafür läuft der Mittwoch für WB jetzt um einiges besser als in der letzten Saison. Das Bauernopfer in diesem Schachspiel könnte daher vielleicht bald "Enterprise" heißen, zumal die Serie schon seit einiger Zeit in den UPN-Charts nicht mehr ganz vorne mitmischt, aber am teuersten ist ...

Noch wollen die Verantwortlichen das Ende der wichtigen Februar-Sweeps abwarten, bevor es definitiv eine Entscheidung über die Zukunft von "Enterprise" geben wird. Vermutlich wird es innerhalb der nächsten paar Wochen eine Entscheidung zu dem Thema "Enterprise" geben.

Auch "Alias" steckt in letzter Zeit in der Krise. Schwächere Quoten als in den beiden Jahren davor machen der Serie zu schaffen, zudem scheint sie bei den Verantwortlichen des Senders ABC in Ungnade gefallen zu sein. Keine guten Aussichten also für die Fans von Sydney Bristow.

Etwas überraschend wurde jetzt auch "Angel" abgesetzt. Somit verschwindet auch die letzte Serie von "Buffy"- und "Firefly"-Mastermind Joss Whedon von den Bildschirmen.

In Deutschland läuft "Smallville" weiterhin sehr erfolgreich auf RTL. Dafür haben die Wiederholungen von "Enterprise" auf ihrem 19.15-Uhr-Sendeplatz am Samstag schwere Probleme. Bisher erreichte nur der zweite Teil des Pilotfilms gute Quoten, während die anderen drei Folgen nur sehr wenige Zuschauer anlocken konnten. Falls Sat.1 die Fortsetzung der Erstausstrahlungen vom Erfolg der Wiederholungen abhängig macht, dann dürften sich die "Enterprise"-Fans hierzulande wohl auf eine längere Pause gefasst machen.

(Zurück zum Inhalt)

9. Comic-Update: Star Wars x2

Ob die bislang erschienenen, aufeinander gestapelten "Star Wars"-Comics die Distanz Erde-Mond überbrücken, ist unklar. Dass viele der Werke für den schnellen Dollar der Lucas-Lizenzabteilung sorgen sollten, schon eher zutreffend. Umso schöner, dass seit einiger Zeit unter dem LucasBooks-Label bei Dark Horse Comics neben einer monatlichen Reihe einige wirklich gute Geschichten erscheinen, die in Deutschland von Panini Comics in schmucke Sonderbände zusammen gefasst werden. Wir haben die beiden aktuellen Bände für Sie durchgelesen.

"Star Wars Infinities - Eine neue Hoffnung" ("Star Wars"-Sonderband 17)

Was wäre, wenn Luke Skywalker in "Krieg der Sterne" in der Schlacht um den Todesstern den Lüftungsschacht verfehlt hätte? Oder wenn sein Torpedo zwar den Schacht getroffen, aber als Blindgänger der kugeligen Massenvernichtungswaffe nur Blechschaden zugefügt hätte? Dieser Frage geht Autor Chris Warner in seiner Geschichte nach. Und die hat es wirklich in sich: Nach dem gescheiterten Angriff auf das Imperium jagt dieses die Rebellen mit aller Macht. Prinzessin Leia kommt scheinbar ums Leben, Luke brennt auf Rache, Han Solo und Chewbacca spielen Babysitter und bringen den Heißsporn nach Dagobah. Dort treffen sie auf Yoda, der wie in "Das Imperium schlägt zurück" seine Mühen hat, Luke die Macht näher zu bringen. Währenddessen ist Leia putzmunter und in der Hand des Imperiums, wo sie von ihrem Vater Darth Vader zur dunklen Jedi-Ritterin ausgebildet wird. Ihre Waffe: Das Lichtschwert von Obi-Wan Kenobi ...
"Infinities" wirft einige spannende Fragen auf: Wäre es wirklich so schlimm gewesen, wenn das Imperium die Rebellen besiegt hätte? Was hätte der Imperator angestellt, wenn er die gesamte Galaxis unterworfen hätte? Und: Wie hätten die überlebenden Jedi-Ritter darauf reagiert? "Star Wars Infinities - Eine neue Hoffnung" ist eine wirklich faszinierende Geschichte, die sich kein SF-Fan entgehen lassen sollte. Da lassen sich auch die manchmal arg actiongeladenen Charaktere der Zeichner Drew Johnson und Al Rio vergessen.

"Star Wars Imperium: Darklighter" ("Star Wars"-Sonderband 18)

Jede Geschichte besitzt Helden, jede Geschichte besitzt Nebencharaktere. Nebencharaktere deshalb, weil niemand einen Plot verfolgen könnte, der 100 Hauptdarsteller und deren Lebensgeschichten erzählt. Andererseits wären übermächtige Helden, die Erfahrungen von 100 Personen in 30 Jahren gesammelt haben, eher unglaubwürdig. So gibt es auch bei "Star Wars" Figuren, die nicht permanent im Rampenlicht stehen. Eine davon ist Biggs Darklighter, bekannt aus "Krieg der Sterne". Klingelt es bei dem Stichwort Rot Drei? Anflug auf den Todesstern? Genau, Biggs ist der Freund Luke Skywalkers, der kurz vor dem Lüftungsschacht einen Schuss abfängt, der Luke das Leben rettet - und sein eigenes beendet. In "Darklighter", wie "Infinities" ursprünglich eine Serie von vier Heften, erzählen Autor Paul Chadwick und Zeichner Doug Wheatley, dass sich Luke und Biggs schon auf Tatooine gegenseitig das Leben gerettet haben. Eines Tages zieht es Biggs jedoch als Pilot zur imperialen Flotte, während Luke seinem Onkel bei der Ernte zur Hand gehen muss. Das Leben als Pilot und Kommandant einer TIE-Jäger-Staffel ist jedoch weit weniger ehrenhaft, als Biggs es sich vorgestellt hat. Es kommt sogar dazu, dass einer seiner Flügelmänner bei einem Patrouilleflug gegen seinen ausdrücklichen Befehl verstößt und einen Frachter mit 309 Zivilisten zerstört. Als Biggs' Captain diese Vorgehensweise ausdrücklich lobt, fasst Biggs den Entschluss, die Flotte zu verlassen. Doch ein Schiff des Imperiums hat überall Augen und Ohren ...
"Star Wars Imperium: Darklighter" ist eine packende Erzählung: Sie liefert einen interessanten Einblick ins imperiale Alltagsgeschehen, das in den Kinofilmen nur kurz angeschnitten wird. Dazu kommen Nebenplots um Liebe, Verrat und die Rebellen, die natürlich aus Kontinuitätsgründen im Ende des ersten Kinofilms münden. Das tut der Geschichte jedoch keinen Abbruch: Fast bedauert man, dass Biggs nicht mehr Zeit vor der Kameralinse bekommen hat und freut sich schon auf das nächste Anschauen von "Krieg der Sterne" - dann mit dem Wissen um Biggs' und Lukes gemeinsame Geschichte.

Amazon-Link zum Thema:
"Star Wars: Infinities - A New Hope" - Comic zum Preis von 11,36 EUR

(Zurück zum Inhalt)

10. Filmkritik: Underworld - Aristokraten gegen Katakombenkinder

Originaltitel: Underworld
(GB, D, H, USA, 2003)
Regie: Len Wiseman
Darsteller: Kate Beckinsale, Scott Speedman, Michael Sheen
Regie: Len Wiseman
Drehbuch: Kevin Grevioux, Len Wiseman
Länge: 121 Min.

Inmitten von Mythen und Legenden

Schon seit Jahrhunderten tobt der Krieg zwischen finsteren und legendenbehafteten Kreaturen - aristokratischen Vampiren und Werwölfen, sogenannten Lycanern. Ein Krieg, der statt mit Holzpflöcken, Kreuzen und geweihtem Wasser mittlerweile mit modernsten Waffen wie Kugeln aus Silbernitrat und ultraviolettem Licht geführt wird, und bei dem die schöne Selene (Kate Beckinsale) in Begleitung des Anführers Kraven (Shane Brolly) ein gewichtiges Wörtchen auf Seiten der Vampire mitredet. Als Gegner haben sich brachial brutale Werwölfe unter dem Anführer Lucian (Michael Sheen) formiert. Sie betreiben eine gnadenlose Jagd auf die Blutsauger, wobei seit langer Zeit ein mehr oder weniger stabiles Gleichgewicht zwischen den verfeindeten Lagern vorherrscht.

Dieses kommt jedoch ins Schwanken, als mit Michael Corvin (Scott Speedman) ein einfacher Mensch zwischen die Fronten gerät. Die Werwölfe nehmen den überraschten Mann aufs Korn, wobei ihn Selene kurzfristig in Sicherheit bringen kann. Und auch wenn sie sich später in diese spätere Schlüsselfigur verliebt, so kann sie doch nicht verhindern, dass Michael im Verlauf der Handlung von einem Werwolf infiziert wird.
Und während der Kampf der dunklen Geschöpfe im Untergrund von Budapest zu eskalieren beginnt und mit dem Vampirfürst Viktor (Bill Nighy) ein schier unüberwindliches Wesen erwacht, beginnt Selene langsam mit der Entflechtung der Hintergründe, welche zu dieser unüberwindlichen Blutfehde führten.

Vampire vs. Werwölfe

Es ist mit "Underworld" das erste Mal geschehen, dass Vampire und Werwölfe in einem Kinostreifen gegeneinander antreten. Der Film setzt dabei jedoch nicht auf übliche Werke des Genres auf. Der Zuschauer hat es hier also nicht gerade mit Dracula zu tun, der mit wehendem Umhang und schulterlangem Haar hübschen Jungfrauen nachstellt. Ganz im Gegenteil wird bei diesem Streifen eher das Thema Rache in den Vordergrund gestellt, gepaart mit verbotener Liebe zwischen einem Vampir und einem Menschen.

Das Regiedebüt von Len Wiseman - der unter anderem auch als Mitarbeiter in den Filmen "Men in Black" und "Independance Day" Erfahrungen sammelte - ist dabei ein virtuoses, abwechslungsreiches Werk mit beeindruckend viel dunkler Ästhetik. Gerade Styling und Look spielen dabei in diesem wunderbar metallisch-monochrom fotografierten Werk voll Strass besetzter Klamotten eine bemerkenswert große Rolle.
So spielt der Film fast über die gesamte Länge bei Nacht, wobei die Vampire mit aristokratisch dekadentem Touch in einer feudalen Villa recht luxuriös leben, Porsche fahren, schicke Lederkleidung tragen und sich möglichst wenig um die Erbfeindschaft zu den Werwölfen scheren. Wohingegen diese ihr Dasein in ungemütlichen Katakomben fristen.

Trotz Low-Budget zum Erfolg

Wiseman gelingt es, mit seinem neuen Werk zwei Genres zu vermischen, die bis dato meist getrennte Wege gingen: Vampir- und Werwolffilme. Mit nur etwa 20 Millionen Dollar Produktionskosten gilt der Film in den USA schon fast als Low-Budget-Werk, wobei man dies dem Film in keiner Minute ansieht. Zudem gelang dem vielfach für Videoclips und Werbefilme ausgezeichneten Wiseman mit diesem Streifen der Sprung auf den Platz an der Sonne in den amerikanischen Kinocharts und er selbst stieg in die erste Liga amerikanischer Action-Regisseure auf. Nicht zuletzt durch den modernen Romeo-und-Julia-Handlungsbogen mit Hollywood-Star Kate Beckinsale in der Hauptrolle wurde der Film zum Überraschungserfolg des vergangenen Jahres. Eine Fortsetzung ist übrigens bereits in der Vorbereitung.

Ein schickes Gemetzel

Doch nun zu den Schmankerln der Handlung: Die Hintergründe der Fehde zwischen den beiden Clans werden nach und nach in kleinen Schritten erhellt, zumeist in Rückblenden, wobei diese recht interessant in den Film eingewoben sind. So erbt jedes neue Clanmitglied die Erinnerungen des Clans beim so genannten dunklen Kuss, was die Möglichkeit bietet, die Geschichte geschickt in Form von gerafften Sublimationsszenen zu vermitteln.
Und während sich die Vergangenheit so schrittweise dem Zuschauer entschlüsselt, steuert die aktuelle Handlung mit viel Geballere gezielt auf den abschließenden Höhepunkt zu, den man zurecht als gelungen serviertes Blutbad bezeichnen darf.
Überhaupt geht der Streifen nicht zimperlich mit dem geneigten Betrachter um. Wem es also auf den Magen schlagen sollte, wenn sich ein Werwolf eingeschlagene Ninja-Sterne mit Schmackes aus dem Torso zieht, sollte "Underworld" besser meiden. Ansonsten dürfen sich Freunde dunkler Ästhetik durchaus die Zeit nehmen und den Film nicht entgehen lassen.

... mit vielen Anleihen

Fazit: "Underworld" stellt einen bunten Genre-Mix mit vielen Anleihen aus Filmen wie "Matrix", "Blade" und sogar "Batman" dar - denn zu sehr erinnert die düstere Umgebung in Hochhaus-Architektur an das altbekannte regennasse Gotham City. Die Story selbst macht zumindest am Anfang einen etwas wackligen Eindruck und ist für meinen Geschmack zu kompliziert erzählt. Dafür gibt es jedoch zahlreiche technische Eigenheiten, die diese negativen Eindrücke schnell wieder wettmachen, wie beispielsweise die faszinierenden Verwandlungen der Lycaner zu Werwölfen.
Der Zuschauer muss selbst entscheiden, ob es am Thema an sich, oder an den vielen Wendungen der Handlung liegt, dass Spannung bei diesem Werk nur phasenweise aufkommt. Eine runde Spannungskurve existiert leider nicht, wobei die Zuschauer dennoch durch die interessant geschilderte Theorie zur Entstehung von Werwölfen und Vampiren auf ihre Kosten kommen. Reizvoll ist das Schauermärchen "Underworld" jedoch allemal, und dies nicht nur für Fans von Kate Beckinsale.

Link zum Thema:
http://www.sonypictures.com/movies/underworld/ - Offizielle Website


Amazon-Links zum Thema:
"Underworld" - 2 DVDs zum Preis von 19,99 EUR
"Underworld [Soundtrack]" - CD zum Preis von 14,99 EUR

(Zurück zum Inhalt)

11. DVD-Kritik: David Cronenbergs "Spider" (2002)

Der Name David Cronenberg ist bei Filmliebhabern weltweit ein fester Begriff. Mit Werken wie "The Dead Zone", "eXistenz" oder "Naked Lunch" hat der kanadische auteur eine Kreativität bewiesen, die einfach gern gesehen wird. Umso unverständlicher, dass sein mittlerweile auch schon gut zwei Jahre alter "neuer" Film "Spider" in Deutschland nie das Licht der Welt erblicken durfte; nicht einmal zur Videothekenauswertung hat es gereicht. Zwar findet sich Cronenberg damit in guter Gesellschaft - immerhin hat auch der letzte Woody-Allen-Film keinen deutschen Verleih gefunden - ein erschreckendes Novum in der Geschichte dieses Filmemachers! -, aber bedenklich ist es schon. Da werden dramaturgische Hohlbirnen wie "Pura Vida Ibiza" in jedem Multiplex Deutschlands bis zu fünf Mal am Tag gespielt, aber ein Cronenberg darf nicht einmal in die Programmkinos ...

Dort wäre diese Geschichte aber hervorragend aufgehoben. In seinem jüngsten Werk entfernt sich der Kanadier nämlich wieder von der vielleicht etwas zu selbstreferentiell geratenen Surrealität des Vorgängerfilms "eXistenz", und wendet sich einer kleinen, charakterorientierten Milieustudie zu.
Dennis Cleg, seit seiner Kindheit mit dem Spitznamen "Spider" versehen, wird aus einer psychatrischen Anstalt entlassen und findet Quartier im Haus der resoluten Mrs. Wilkinson, die Zimmer vermietet. Für Cleg, der von einer nahezu manischen Unruhe angetrieben wird, ist dieser Wohnortwechsel eine Rückkehr zu seinen Wurzeln, hat er in der Nachbarschaft doch seine Kinderjahre verbracht.
Auf tagelangen Wanderungen durch die Umgebung und in nächtelangen Grübel-Sessions in seinem Zimmer versucht Cleg, diese Zeit mental zu rekonstruieren und stößt dabei auf ein schockierendes Geheimnis. Oder vielleicht doch nicht?

David Cronenberg adaptiert hier einen Roman von Patrick McGrath. Zwar zeichnet dieser auch für das Filmdrehbuch verantwortlich, doch finden sich so viele typische Manierismen des Regisseurs in der Dramaturgie von "Spider", dass man zumindest von einer sehr engen Zusammenarbeit der beiden ausgehen kann.
Wie bereits in vielen Vorgängern befasst sich der Kanadier einmal mehr mit der Frage nach der Wirklichkeit der Realität und den verschiedenen Gesichtern von Individuen. Der Zuschauer wird gemeinsam mit Spider in eine Geschichte geworfen, deren Inhalt sich ihm erst nach und nach erschließt.
Selbst am Ende des Filmes hält sich ein hartnäckiger Zweifel, ob das gerade erschlossene (und einfach auffallend konventionelle) Finale auch wirklich die endgültige Auflösung der Geschichte darstellt. Cronenberg erzählt allein aus der Sicht seines Protagonisten, und der von Ralph Fiennes vorzüglichst dargestellte Dennis ist nun mal mental behindert. A tale told by an idiot - wollen wir da wirklich glauben, was wir sehen?

Denn es geht um viel, nämlich um den Tod der von Spider vergötterten Mutter (Miranda Richardson). Wer war es, der damals für ihr Ableben verantwortlich zeichnete? Der Vater Bill (Gabriel Byrne) vielleicht? Oder dessen Affaire Yvonne (abermals Miranda Richardson)?
Cronenberg spielt virtuos mit den Erwartungshaltungen der Zuschauer und wirft uns in unseren Ermittlungen jedes Mal Steine in den Weg: Wenn das so ist, dann kann doch das nicht gewesen sein ...?
Vergleiche mit David Lynch sind seit "Mulholland Drive" leider zutiefst inflationär geworden, aber die narrative Struktur von "Spider" erinnert durchaus an die gewohnten Lynchismen, wenn auch in einer light-Version.

Die Optik des Films passt sich den Charakteren und ihrem Erscheinungsbild an: Graue, triste Proletariats-Bauten, herrlicher Cockney-Akzent (insofern ist es ein wahrer Segen, dass es von "Spider" keine deutsche Tonspur gibt) und viele zwielichtige Gestalten, darunter auch Akte-X-Bösewicht John Neville.

Die DVD ist zum Beispiel über Amazon.de leicht zu beziehen, auf dem deutschen Markt sucht man den Film leider vergebens. Neben dem üblichen Trailer-und-Biografien-Kram kann der Silberling zudem mit ein paar belanglosen, aber nett anzusehenden Interviews aufwarten.

"Spider" erfindet kein Genre neu, bietet aber durchgängig intelligente Unterhaltung und beweist, dass David Cronenberg es nach wie vor drauf hat. Warum dem deutschen Publikum diese Erkenntnis vorenthalten wurde, kann vermutlich nur Spider selbst erklären. Aber wer versteht den schon ...

Amazon-Link zum Thema:
"Spider [UK IMPORT]" - DVD zum Preis von 29,99 EUR

(Zurück zum Inhalt)

12. Das Corona-Spiel des Monats: "Baldur's Gate: Dark Alliance 2"

(für PS2 und Xbox (Testversion), entwickelt von Black Isle/Interplay, Vertrieb: Acclaim)

"Baldur's Gate 2": über 150 Stunden Spielspaß. Ein Rollenspiel, das viel Wert auf Story, Subplots und die Details legt und in dem Sie mit bis zu fünf Gefährten unterwegs sind. "Baldur's Gate: Dark Alliance 2": über 15 Stunden Spielspaß. Ein Action-Rollenspiel, das viel Wert auf Kämpfe, flüssiges Spiel und Pseudo-3D-Grafik legt und in dem Sie alleine unterwegs sind. Beide Spiele sind sehr gut. Rollenspieler mit Faible für Charakterbögen und Party-Management greifen eher zum zweiten, Liebhaber unkomplizierter Action-Titel mit D&D-Regelwerk zum Zweiten. Ende des Artikels für Leser, die wenig Zeit haben.

"Baldur's Gate: Dark Alliance 2" ist, die "2" im Titel deutet es vorsichtig an, der Nachfolger eines Konsolenhits aus dem vorletzten Jahr. Im ersten Teil mussten drei Helden eine dunkle Allianz diverser Finsterlinge aufdecken und beseitigen, was ihnen erfreulicherweise auch gelang. Die Story des Nachfolgers schließt nahtlos am Vorgänger an: Da die Gefahr durch die dunkle Allianz so groß war, hatten die Herzöge von Baldur's Gate Helden aus allen vier Himmelsrichtungen zusammen gerufen. Fünf davon trafen allerdings etwas zu spät ein: eine Klerikerin, ein Barbar, ein Mönch, ein Schurke und ein Nekromant. Dumm gelaufen. Doch weil die wackeren Recken nicht ohne Job in Baldur's Gate herum lungern wollen, nehmen sie diverse Aufträge an, die auf eine rätselhafte Weise alle miteinander zu tun haben. Sogar die drei Helden aus dem letzten Spiel, die es in eine entfernte Ecke der Vergessenen Reiche verschlagen hat, der D&D-Rollenspielwelt, in der Baldur's Gate liegt, tauchen wieder aus der Versenkung auf.

Als einer der fünf neuen Helden schwingen Sie derweil Schwert, Morgenstern und Konsorten gegen allerlei böses Gesocks. Das Kämpfen, ausgefuchster Bestandteil vieler Rollenspiele, ist hier auf einen simplen Knopfdruck reduziert. Ein Knopf schlägt oder schießt einen Pfeil ab, ein weiterer aktiviert einen Zauber, mit einem dritten blocken Sie einen Angriff ab. Mit Knopf vier springen Sie über Hindernisse. Klingt simpel, ist bei heranstürmenden Gegnerhorden aber durchaus herausfordernd. Zum Glück gibt es drei Schwierigkeitsgrade, falls Ihnen das alles zu einfach oder zu komplex sein sollte. Umständliches Menügefummel entfällt ebenfalls - Sie wechseln auf Knopfdruck zwischen drei Waffen, gegebenenfalls mit Schild, hin und her. Ähnlich funktioniert es mit den Zaubersprüchen. Eine Automap und häufige Speicherpunkte vermeiden Frustattacken, da es bei manchen großen End- oder Zwischengegnern schon etwas haarig werden kann. Die Wahl des Charakters beeinflusst eben ebenfalls den Schwierigkeitsgrad: Die Klerikerin beherrscht beispielsweise einen Heilzauber und ist daher nicht so sehr auf Heiltränke angewiesen, der Nekromant ist nicht gerade der Kräftigste, darf dafür aber ein paar knackige Fernkampfzauber lernen.

Wie es sich für ein Rollenspiel gehört, sammeln Sie mit der Hilfe der dahin gemeuchelten Schergen Waffen, Rüstungen, Gold und Erfahrungspunkte. Mit letzteren steigen Sie in höhere Charakterlevel auf, woraufhin es zur Belohnung Fähigkeitspunkte gibt. Diese verteilen Sie auf aktive und passive Talente wie "Rüstungen tragen", "Kampf mit zwei Waffen" oder Zauber wie besagtes "Heilen" oder "Flammenschlag". Zahlreiche Talente sind in bis zu fünf Stufen unterteilt, die sie immer wirkungsvoller, aber auch kostspieliger machen. Außerdem besitzt jeder Charakter einzigartige Talente, beispielsweise das Entziehen von Lebensenergie, wenn Sie das Abenteuer als Nekromant erleben. Eine Veränderung zum Vorgänger: Sie dürfen Waffen und Rüstungen mit Edelsteinen bei einigen Kaufleuten zu magischen Waffen und Rüstungen aufrüsten, die dann mehr Schaden anrichten beziehungsweise Schutz bieten. Einmal geschmiedete Gegenstände lassen sich sogar wieder zerlegen, um die wertvollen Edelsteine in andere Objekte einzubauen.

"Dark Alliance 2" verwendet die gleichen Grafikroutinen wie der Vorgänger - das ist kein Nachteil, denn Explosionen, Zauber- und Lichteffekte sehen dank der feinen Optik auch heute noch sehr beeindruckend aus. Die Musik stammt erneut von Jeremy Soule, der schon diverse Filme und Rollenspiele wie "Icewind Dale" vertont hat und bringt Kino-Atmosphäre ins Wohnzimmer - besonders, wenn Sie Ihre Spielkonsole an die Stereoanlage angeschlossen haben. Wenn Sie nicht gerne alleine auf Tour gehen, nehmen Sie einfach einen Freund mit in die Vergessenen Reiche: Die Story lässt sich im Kooperativ-Modus auch mit zwei Spielern gleichzeitig durchspielen. Oder helfen Sie einem Freund, der an einer Stelle nicht weiter kommt, indem Sie Ihren Helden auf eine Speicherkarte exportieren und mit zum Freund nehmen - pfiffige Idee.

Wenn Sie bei einem D&D-Rollenspiel stundenlang durch Menüs klicken, die Inventare Ihrer Heldengruppe sortieren und zahllose Subplots lösen müssen, dann sollten Sie sich "Baldur's Gate: Dark Alliance 2" besser vorher mal im Laden ansehen, bevor Sie zuschlagen. Allen anderen sei das actionbetonte, gradlinige Spiel mit viel Atmosphäre und Schwung ans Herz gelegt - selbst dann, wenn Rollenspiele bislang noch nicht zu Ihren Lieblingstiteln gehört haben. Ende des Artikels für Leser, die sich für Videospiele interessieren.

Oh, und wenn Ihnen der Name "Gauntlet" etwas sagt: Ein wenig erinnert "Dark Alliance 2" an diesen Urahn aller Action-Rollenspiele. Auch Fans der "Diablo"-Reihe fühlen sich hier ganz bestimmt heimisch. Bonus-Ende des Artikels für Hardcore-Videospieler.

Links zum Thema:
http://bgda2.blackisle.com
http://www.jeremysoule.com


Amazon-Links zum Thema:
"Baldur's Gate - Dark Alliance 2" - PS2-Spiel zum Preis von 49,00 EUR
"Baldur's Gate - Dark Alliance 2" - Xbox-Spiel zum Preis von 49,99 EUR

(Zurück zum Inhalt)

13. Kurz und Bündig
Der Herr der Ringe - Ein Buchüberblick

Nur noch die "Extended Edition" von "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" auf DVD steht zwischen den Fans und dem Ende von Peter Jacksons Filmtrilogie. So manch einen wird die Vorstellung, Weihnachten nicht mit einem weiteren "Ringe"-Film feiern zu können, stark beunruhigen. Was ist zu tun? Es bleiben natürlich immer noch die Bücher. Nein, nicht die von J.R.R. Tolkien - obwohl diese selbstverständlich jederzeit eine erneute Lektüre wert sind -, sondern die Vielzahl von Büchern, die in letzter Zeit zu den Filmen publiziert worden sind.

Der Verdacht liegt nahe, dass die Verlage im Zusammenhang mit den Filmen nur die Gelegenheit nutzen wollten, gutes Geld mit dem Aufhänger "Der Herr der Ringe" zu verdienen. Tatsächlich sind die meisten Veröffentlichungen aber besser als gedacht, einige sind wirklich für den interessierten Leser durchaus zu empfehlen.
Von Jude Fisher ist zu "Die Rückkehr des Königs" das Offizielle Begleitbuch erschienen, das neben Gary Russells "Die Erschaffung eines Filmkunstwerks" als Standardwerk zu jedem der drei Teile vorliegt. Fishers Buch lebt vor allem von dem beeindruckenden Bildmaterial. Im Gegensatz zu den ersten beiden Bänden handelt es sich dabei beim dritten allerdings zum größten Teil um Standfotos und Filmaufnahmen, die qualitativ nicht mehr mit den vorangegangenen Büchern mithalten können. Fisher stellt ausführlich die wesentlichen Figuren, Orte und Landschaften Mittelerdes vor, die im dritten Teil von Bedeutung sind. Leider ist auf die deutsche Übersetzung nicht allzu viel Sorgfalt verwandt worden, so dass sich manch kleiner Fehler eingeschlichen hat.
Russells "Art of"-Band ist für Fans der Filme ein absolutes Muss. Mit über 600 exklusiven Farbfotos und Skizzen begleitet das Buch ausführlich den filmischen Entstehungsprozess, begleitet von detaillierten Kommentaren der jeweiligen Künstler.
Wer nicht bis ins Kleinste wissen möchte, wie "Die Rückkehr des Königs" für die Leinwand umgesetzt wurde, dem sei Brian Sibleys "Der Herr der Ringe. Wie der Film gemacht wurde" nahe gelegt, das einen umfassenden Gesamteindruck über die Entstehung der Trilogie bietet.

Ausschließlich auf das Bildmaterial konzentriert sich das 48 Seiten kurze Bändchen "Die Rückkehr des Königs - Fotos aus Mittelerde" von David Brawn. Den Text kann man getrost vergessen: Das Ganze ist nicht mehr als eine Nacherzählung der Handlung als Fotoroman. Die über 100 Fotos sind allein jedoch schon den Kauf des Buches wert.
Unbedingt empfehlenswert ist "Der Herr der Ringe - Waffen und Kriegskunst" von Chris Smith, das - anders als der Titel vermuten lässt - eine äußerst lesenswerte Chronik der drei Zeitalter Mittelerdes ist, üppig illustriert mit hunderten von Fotos, Landkarten und Skizzen. Vor allem für Tolkien-Neulinge und Fans der Filme, die vor dem "Silmarillion" oder "Nachrichten aus Mittelerde" zurückschrecken, ist das Buch eine lohnenswerte Alternative.

Eindeutig von einem Fan für Fans geschrieben ist das Space View-Special "Ein Blick hinter die Kulissen von 'Die Rückkehr des Königs'", mit dem Autor Stefan Servos seine eigene "Herr der Ringe"-Trilogie abschließt. Das Buch ist unterhaltsam zu lesen und bietet eine Fülle von Informationen und Hintergrundwissen rund um die Trilogie, z. B. einen Setbericht, ein umfassendes Produktionstagebuch und diverse Interviews. Da kann man schon einmal über den flapsigen Tonfall und die fehlende kritische Distanz des Autors zum Thema hinweg sehen.
Ein kurzweiliges Lesevergnügen auf 119 Seiten bietet das Buch "Gollum - Auf die Leinwand gezaubert", das kein anderer als Gollum-Darsteller Andy Serkis höchstpersönlich geschrieben hat. Sehr persönlich, fast im Stile eines Tagebuchs der Dreharbeiten, beschreibt Serkis, wie er zu der tragischen Kreatur des "Herrn der Ringe" wurde. Dazu gibt es zahlreiche Interviews mit Peter Jackson, Fran Walsh und den Effektspezialisten von Weta sowie mehr als 100 Fotos, Modellabbildungen und Entwürfe.

Wer sich also Sorgen macht, was nach der Filmtrilogie kommt, der kann beruhigt sein: Der Lesestoff wird so schnell nicht ausgehen. So unterschiedlich die Bücher auch sind, sie ermöglichen - jedes auf seine Weise - aufschlussreiche Blicke hinter die Kulissen des "Herrn der Ringe" und verraten so manches interessante Detail über die Dreharbeiten.

Amazon-Links zum Thema:
"Die Rückkehr des Königs - Die Erschaffung eines Filmkunstwerks" - Gebundene Ausgabe zum Preis von 29,50 EUR
"Der Herr der Ringe, Waffen und Kriegskunst" - Broschierte Ausgabe zum Preis von 15,00 EUR
"Die Rückkehr des Königs. Das offizielle Begleitbuch" - Gebundene Ausgabe zum Preis von 15,00 EUR
"Der Herr der Ringe, Wie der Film gemacht wurde" - Broschierte Ausgabe zum Preis von 15,00 EUR
"Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs - Fotos aus Mittelerde" - Broschierte Ausgabe zum Preis von 9,90 EUR
"Space View: Ein Blick hinter die Kulissen von "Die Rückkehr des Königs"" - Broschierte Ausgabe zum Preis von 12,50 EUR
"Der Herr der Ringe, Gollum" - Broschierte Ausgabe zum Preis von 12,00 EUR


FedCon XII: Be a Star!

Bands aufgepasst! Man muss nicht bei "Deutschland sucht den Superstar", "Star Search" oder gar bei "Comeback" mitmachen, um eine große Chance am Schopf packen zu können: Eine Band, eine Sängerin oder ein Sänger können am Wochenende des 21.-23. Mai 2004 in Bonn zum Star werden! Denn wir suchen im Auftrag der FedCon GmbH den Song zur Veranstaltung. Das offizielle Lied der FedCon XII.

Die Federation Convention ist Europas größte "Star Trek"- und SciFi-Veranstaltung mit rund 5.000 Besuchern und jeder Menge Stargästen aus allen Teilen des Science Fiction-Universums, die in Bonn vom 21.-23. Mai 2004 zum zwölften Mal stattfinden wird.

Fans aus der ganzen Welt können sich beteiligen. Der Einsendeschluss ist der 18. April (Datum des Poststempels) und innerhalb dieser Zeit können alle interessierten Fans, egal ob Band oder Einzelinterpret, einen selbstgeschriebenen und -produzierten Song einsenden.

Für den oder die Sieger gibt es Karten für die gesamte Veranstaltung (Einzelpreis je 120,- Euro), sowie die kostenlose Unterbringung und Verpflegung auf der FedCon XII. Dazu einen Live-Auftritt auf der FedCon, um im großen Saal vor Tausenden von Zuschauern den Siegersong zu präsentieren, einen professionellen Mitschnitt dieses Auftritts sowie zehn Exemplare der offiziellen DVD zur FedCon XII, auf der der/die Sieger und der Sieger-Song ebenfalls entsprechend gewürdigt werden.

Anmelden kann man sich per Mail bei dialog@corona-magazine.de, Stichwort: "Be a Star!"

Es gibt kein Mindestalter und auch kein Höchstalter. Der Song muss selbst erdacht, komponiert und getextet sein. Kein Cover eines bestehenden Hits! Die Mindestlänge beträgt 5 Minuten und kann ruhig - muss aber natürlich nicht - einen langen Instrumentaltpart enthalten. Die Maximallänge (sehr lang) beträgt 8 Minuten.
Ingesamt sollte der Song einen schnellen und einen langsamen Part beinhalten, wobei Gesang zwar schön ist, aber kein Muss! Instrumentalstücke haben also auch Chancen. Falls ein Text vorhanden ist, muss er sich nicht mit der SF im Allgemeinen oder mit "Star Trek" im Speziellen beschäftigen!

Präsentiert Euch auf der FedCon XII, bekommt ein Video, einen Live-Gig und die beste Werbung, die eine Band haben kann: Einen Auftritt auf der FedCon!

Link zum Thema:
http://www.fedcon.de - Die FedCon XII im Internet


Babylon 5: Die 4. Staffel auf DVD

Es ist das Jahr des Feuers. Das Jahr der Zerstörung. Es ist das Jahr der Eroberungen und das Jahr der Wiedergeburt. Es ist das Jahr, in dem sich alles veränderte. Es ist das Jahr 2261 und es ist das vierte Jahr der unglaublich guten SF-Serie "Babylon 5".

In den ersten beiden Staffeln der Sciencefiction-Serie, die sich mit den Geschehnissen an Bord der letzten großen Raumstation befasst, schienen sich Schauspieler wie Produzenten erst noch ein wenig finden zu müssen. Zu groß war der Druck eines ebenfalls einstündige Episoden ausstrahlenden SF-Franchises, das mit einer ähnlichen Thematik die Fans des Genre zu binden bemüht war. Doch spätestens ab dem dritten Jahr "Babylon 5" war jedem Zuschauer klar, dass Produzent J. Michael Straczynski, von den Fans der Serie liebevoll "JMS" genannt, nicht etwa "Star Trek" neu erfunden, sondern etwas absolut Eigenständiges mit hohem Qualitätstandard geschaffen hatte.
Diesen hohen Standard konnte er in der vorliegenden vierten Staffel der Serie fast ausnahmslos fortsetzen und begeisterte damit viele Sciencefiction-Freunde auf der ganzen Welt.

Der Krieg gegen die Schatten, die Rolle der Vorlonen, das Schicksal des Hauptcharakters John Sheridan, gespielt von "Agentin mit Herz-Star Bruce Boxleitner, und die Zukunft der Galaxis sind die Fragen, auf die das vierte Jahr "Babylon 5" Antworten gibt. Leider manchmal eine zu viel. Doch wenn man den Ausrutscher "In hundert Jahren, in tausend Jahren" am Ende der Staffel verzeiht - was angesichts der internen Umstände, unter denen das Staffelende produziert werden musste, gerade noch möglich ist -, bleibt ein Gesamtwerk von vier Jahren epischer Sciencefiction-Unterhaltung zurück, das kaum besser hätte ausfallen können.

Im Vorspann der Folgen dieses vierten Jahres heißt es: "Es war das Jahr der Schmerzen und das Jahr der Freude." Und es wird gesagt: "Es war das Ende der Geschichte." Wäre die Serie "Babylon 5" nach diesem vierten Jahr beendet worden, wäre es ein sehr befriedigendes Ende gewesen.

Amazon-Link zum Thema:
"Spacecenter Babylon 5 - Staffel 4 (Box Set)" - 6 DVDs zum Preis von 39,99 EUR

(Zurück zum Inhalt)

14. Wissenschaft: Magnetische Monopole

Das Elektron ist ein Elementarteilchen und trägt eine Ladungseinheit, damit handelt es sich um einen elektrischen Monopol. Von Magneten hingegen kennt man nur solche, die sowohl einen Süd- als auch einen Nordpol haben - also Dipole sind. Der Grund dafür ist, das Magnete ihre Quelle in kreisenden elektrischen Strömen haben - beim Eisenmagneten sind das die Elektronen, die um die Atomkerne kreisen.

Das liegt daran, dass bewegte Ladungen ein Magnetfeld erzeugen und sich verändernde Magnetfelder zu elektrischen Feldern führen; dies wird durch die Maxwell'schen Gleichungen beschrieben, diese schließen aber nicht aus, dass auch bewegte magnetische Monopole - die nur aus Süd- oder Nordpol bestehen - elektrische Felder aussenden könnten.
Die Maxwell'schen Gleichungen fordern keinen magnetischen Monopol, aber - was viel wichtiger ist - sie schließen die Existenz eines magnetischen Monopols nicht aus, er ist lediglich noch nicht gefunden worden.

Die Existenz eines magnetischen Monopols würde den Physikern aber gut ins Konzept passen, nicht zuletzt deswegen, weil sie eine zusätzliche Symmetrie in die Maxwell'schen Gleichungen einbringen würden - weil die Gleichungen dann auch für bewegte magnetische Pole und die von ihnen erzeugten elektrischen Felder gelten würden.

Laut Dirac würde die Existenz eines magnetischen Monopols zudem die Elementarladung des Elektrons eindeutig festlegen, da nach seinen Berechnungen von 1931 das Produkt der elektrischen und magnetischen Elementarladung ein ganzzahliges Vielfaches des Planck'schen Wirkungsquantums ergeben soll. Als Konsequenz müsste das Elektron überall im Universum die gleiche Ladung haben, wenn auch nur ein einziger magnetischer Monopol existiert. Das könnte dann erklären, warum man nur ganzzahlige Vielfache dieser Elementarladung antrifft - abgesehen natürlich von den gedrittelten Ladungen der Quarks, die aber nie alleine auftreten können.

Lange Zeit war der magnetische Monopol nur ein theoretisches Teilchen, die wissenschaftlichen Theorien verboten seine Existenz nicht, aber es war auch nicht von großer Bedeutung.

Das änderte sich in den 1970ern, als die Physiker sich auf die Suche nach einer vereinheitlichten Theorie der Naturkräfte begaben - so genannte GUTs: Grand Unified Theories. Einige dieser vereinheitlichten Theorien - wie zum Beispiel die Superstringtheorie -erlauben nicht nur das Vorhandensein, sie fordern die Existenz des magnetischen Monopols und machen darüber hinaus Aussagen über seine Eigenschaften.
So sollte der Monopol eine Masse von bis zu 1015 Protonenmassen haben, und damit etwa so schwer sein wie ein Bakterium, und bei der Wechselwirkung mit Materie sollte es spezifische radioaktive Zerfälle auslösen, die sich in der kosmischen Strahlung nachweisen lassen müssten.

In Experimenten mit dem MACRO-Detektor am "Laboratori Nazionali del Gran Sasso" des INFN (Istituto Nazionale di Fisica Nucleare) in Italien konnte in den 1990ern leider kein magnetischer Monopol nachgewiesen werden, aber immerhin lieferten diese Experimente weitere Grenzen für die Eigenschaften dieser seltsamen Teilchen.
Weil magnetische Monopole laut den Vorhersagen der Theorie einen Protonenzerfall auslösen, bei dem auch je ein Neutrino ausgesandt wird, erwartet man, dass sich der Durchgang eines solchen Teilchens in den Neutrinodetektoren als ein Anstieg der Neutrinozahl zeigen würde, der Pfad des Monopols könnte dann rekonstruiert werden. Aber auch dies ist mit MACRO-Experiment und anderen Detektoren bislang nicht beobachtet worden.
Am Fermilab in Amerika hat man schließlich theoretische Berechnungen angestellt, die für ein punktförmiges Teilchen mit einer Masse um die 1000 Protonenmassen Vorhersagen über die Art machen, wie es Licht streut, dabei ist aber noch nicht klar, ob diese Annahme für magnetische Monopole zutreffend ist.
In der Analyse der von 1994-95 gemachten Läufen des Tevatron-Teilchenbeschleunigers und im Vergleich mit Daten des CERN konnten diese besonderen Photonen aber wieder nicht nachgewiesen werden, so dass die Existenz von magnetischen Monopolen mit bis zu 1000 Protonenmassen als unwahrscheinlich gelten muss, was zumindest obigen Überlegungen nicht wiederspricht, so dass man jetzt zumindest eine obere und untere Grenze für die Masse des Monopols besitzt.

Nachdem alle bisherigen Versuche mit Ausnahme von ein oder zwei Fehlalarmen zum Nachweis der Monopole gescheitert sind, muss man sich allerdings fragen, warum die Experimental- und Astrophysiker trotzdem so besessen davon sind eines zu finden.
Zunächst einmal könnten magnetische Monopole einen aufschlussreichen Einblick in die Entstehung des Universums bieten.
Aktuelle Modelle von den ersten Momenten nach dem Urknall gehen davon aus, dass es kurz nach dem Knall zu einer inflationären Ausdehnung des Weltalls gekommen ist, der wir die großräumige Struktur des Universums und die Verteilung der Hintergrundstrahlung, wie wir sie heute beobachten, zu verdanken haben; dabei kam es der Theorie nach zu Störungen in der Topologie - der Form und Oberfläche - des Universums, wobei magnetische Monopole entstanden sein sollen. Der Urknall ist auch die einzige Energiequelle, die so enorme Mengen an Energie bereitstellen konnte, um diese schweren Teilchen entstehen zu lassen.

In diesem Modell der Entstehung des Universums sollten magnetische Monopole nur sehr dünn gestreut sein, weil die inflationäre Ausdehnung nur die Entstehung von sehr wenigen Monopolen zugelassen hätte, so dass ihr Nachweis als sehr unwahrscheinlich gilt.
Ohne Inflation hingegen sollte die Monopoldichte im Universum 1011 mal größer sein als die Dichte der restlichen Materie - in diesem Fall hätte die Masse der Monopole ausgereicht, um das Universum sofort wieder kollabieren zu lassen.
Offensichtlich war das nicht der Fall, was gemeinhin als starker Hinweis auf das Stattfinden der Inflation gewertet werden muss.

Modellrechnungen gehen davon aus, das ein magnetischer Monopol etwa einmal im Jahr die Fläche eines Fußballfeldes durchqueren sollte, diese Grenze für die Anzahl nennt man auch Parker Grenze, demnach würde eine größere Zahl der Teilchen das magnetische Feld der Milchstraße allmählich aufbrauchen, um die Energieerhaltung bei ihrem Durchgang durch dieses Feld zu gewährleisten.

Eigentlich sollten die Astrophysiker also froh sein, dass noch kein Monopol aufgetaucht ist, denn wenn es zu viele davon gäbe, müssten sie ihre Theorien überarbeiten; aber andererseits böte ein beobachtetes Monopol für die Teilchenphysiker eine Erklärung, warum es nur eine ganz bestimmte Elementarladung gibt und es würde die vereinheitlichten Theorien in einem wichtigen Punkt bestätigen.

Und so suchen sowohl Astro- als auch Teilchenphysiker weiter nach dem mysteriösen magnetischen Monopol, die ersten, weil ihre Theorien prüfen wollen, und die anderen, weil sie dem Wesen der Naturkonstanten auf der Spur sind.

Links zum Thema:
http://www.lngs.infn.it - Monopole Astrophysics and Cosmic Ray Observatory
http://www.cerncourier.com - MACRO delivers its final word on monopoles
http://www-d0.fnal.gov - Search for Heavy Magnetic Monopoles
http://budoe.bu.edu - Monopole FAQ

(Zurück zum Inhalt)

15. Subspace Link

"Star Wars": Bösewicht aus "Episode III" enthüllt.

Seit Produzent Rick McCallum letztes Jahr während der Dreharbeiten einen neuen Bösewicht für "Star Wars: Episode III" in einem Online-Chat erwähnte, gab es viele Spekulationen. Wer würde der Bösewicht sein und wie sieht er aus. Nun hat der mächtige General Grievous seinen ersten Auftritt auf dem kleinen Bildschirm, denn ihn wird man in einer neuen Folge der Zeichentrickserie "Star Wars: Clone Wars" sehen.

"In 'Angriff der Klonkrieger' erfuhren wir, dass der ehemalige Jedi Count Dooku ein politischer Führer hinter einer Separatistenbewegung und der Anstifter der Klonkriege war", sagte McCallum. "In Episode III treffen wir auf General Grievous, den militärischen Führer aller Separatisten-Armeen. Er ist zum Teil Außerirdischer und zum Teil Roboter. Grievous ist ein meisterhafter Stratege und der größte Jedi-Killer, den die Galaxis jemals kannte."

In Kapitel 20, dem Zeichentrickserien-Finale, wird eine Gruppe von Jedi Rittern von dem nahezu unvernichtbaren neuen Feind ausgelöscht. Am Ende der Episode werden sowohl die Jedis als auch die Zuschauer die wahre Kraft von General Grievous kennen.
Die zehn neuen Episoden von "Star Wars: Clone Wars" werden in den USA ab 26. März ausgestrahlt. Für Hyperspace-Abonnenten der offiziellen "Star Wars"-Webseite gibt es die Folgen auch online mit exklusivem Audiokommentar von Genndy Tartakovsky.

"Den neuen Charakter von General Grievous einzuführen ist eine gewaltige Verantwortung", sagte Genndy Tartakovsky, der Produzent und Regisseur von "Star Wars: Clone Wars". "Mit den großartigen Charakteren des 'Star Wars'-Universums zu arbeiten hat unsere Crew bei 'Star Wars: Clone Wars' bereits genug eingeschüchtert, aber dabei zu helfen, einen neuen Charakter zu erschaffen, der in die Geschichte dieses Universums eingeht, machte uns zum Teil der 'Star Wars'-Familie. Die Tatsache, dass er ein mächtiger Bösewicht ist, macht die Sache sogar noch cooler."

Bereits nächste Woche sollen die Hyperspace-Mitglieder noch einen genaueren Blick auf General Grievous werfen können. Spätestens am 25. Mai 2005 werden aber alle den neuen Bösewicht sehen können, denn da kommt "Star Wars: Episode III" in die Kinos.

Amazon-Links zum Thema:
"Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung" - 2 DVDs zum Preis von 22,99 EUR
"Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger" - 2 DVDs zum Preis von 22,99 EUR

"Der Herr der Ringe" bricht die Milliarden-Marke.

Nur einem Film war es bisher gelungen, mehr als eine Milliarde US-Dollar weltweit einzunehmen: "Titanic" erreichte 1997 sogar um die 1,8 Milliarden und ist damit absoluter Spitzenreiter. Der letzte Teil der "Herr der Ringe"-Trilogie - "Die Rückkehr des Königs" - ist nun aber knapp dahinter mit 1,005 Milliarden US-Dollar.
Weltweit hat die gesamte Trilogie über 2,8 Milliarden US-Dollar eingefahren. "Die Gefährten" erreichte 865 Millionen, "Die zwei Türme" 921 Millionen.

Amazon-Link zum Thema:
"Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" - 2 DVDs zum Preis von 19,99 EUR

"Angel" sucht ein neues Zuhause.

Nachdem das "Buffy"-Spinoff "Angel" kürzlich vom amerikanischen Warner Bros. Network abgesetzt wurde, bleibt noch die geringe Hoffnung, dass die Serie vielleicht auf einem anderen TV-Network fortgesetzt wird. Ein Sprecher des FOX-Netwoks widerlegte aber Gerüchte, die besagen, FOX wäre an "Angel" interessiert. "Während wir zugeben müssen, dass 'Angel' eine beachtenswerte Serie ist, haben wir keine Pläne, die Serie zu FOX zu holen", sagte der Sprecher.

Unterdessen gibt es Berichte, dass 20th Century Fox Television und Joss Whedons Produktionsfirma Mutant Enemy dem "Star Trek: Enterprise"-Network UPN ein Angebot unterbreiten wollen. Laut eines Sprechers der Produktionsfirma "könnte UPN ein potenzielles neues Zuhause für die Serie sein." Fans sollten deshalb ihre Bemühungen in Richtung Dawn Ostroff und ihr Team bei UPN verlagern.

Während der Verhandlungen über die Übernahme von "Buffy the Vampire Slayer" im Jahre 2001, unterschrieb UPN eine Regelung, die besagt, dass das Network "Angel" übernehmen würde, wenn die Serie von WB abgesetzt würde. Diese Klausel ist jedoch abgelaufen und es ist nicht bekannt, ob die derzeitige Leitung bei UPN unter Dawn Ostroff genauso enthusiastisch ist, wie seinerzeit UPN Präsident Dean Valentin, der Buffy "nicht nur als eine der besten Serien" bezeichnete, sondern Joss Whedon auch als "einen der besten Autoren und Produzenten für das Fernsehen" lobte.

"Battlestar Galactica": Olmos über die Serie.

Edward James Olmos, der in der neuen "Battlestar Galactica"-Serie des amerikanischen SciFi Channels als Commander Adama zu sehen sein wird, erzählte Sci-Fi Wire, dass er sich darauf freut, dass man auf die Charaktere, die in der "Galactica"-Miniserie im letzten Dezember eingeführt wurden, nun tiefer eingehen kann.

"Ich würde gern die Komplexität dessen sehen, was aus uns geworden ist, und in der Lage sein zu verstehen, für was dies gut war", sagte Olmos in einem Interview. "Man muss sich überlegen was passiert, wenn Leute gezwungen sind, solch starke Veränderungen durchzumachen. Wir können dabei einiges zeigen, was wir von den Charakteren bisher nicht kannten."

Olmos erzählte, dass er einige Gespräche mit "Galactica"-Produzent Ronald D. Moore über die Richtung geführt hat, die sein Charakter nehmen würde. "Space Operas sind immer handlungsgetrieben", sagte Olmos. "Und in diesem Fall, wenn wir mit einer starken Handlung uns auf die Charaktere konzentrieren könnten, dann würde man die menschliche Psyche auf eine Art und Weise erforschen, wie wir es noch nie gesehen haben."

Olmos findet, dass "Galactica" uns auch einiges über die Zeit erzählen kann, in der wir leben. "Mit Sicherheit", sagte er. "Weil wir mit Problemen zu tun haben werden, welche die Probleme, die wir heute auf unserem Planeten haben, wie Nichts aussehen lassen. Die Charaktere in "Galactica" werden versuchen, "an ihrer Humanität festzuhalten, wenn man versucht, sie ihnen wegzunehmen. Wenn es überhaupt ein Anzeichen für uns gab, wohin sich die Serie entwickelt, dann muss ich Ihnen sagen, dass sie sehr explosiv wird."

Die Produktion der 13 Episoden von "Battlestar Galactica" beginnt in Kürze in Vancouver.

Amazon-Links zum Thema:
"Battlestar Galactica - The Original [UK IMPORT]" - DVD Box zum Preis von 79,00 EUR
"Battlestar Galactica - The Original [UK IMPORT] Special Edition" - DVD Box zum Preis von 99,00 EUR

"Batman": Die Besetzung.

Während immer noch viel Unklarheit über den neuen "Superman"-Film herrscht, macht die neue "Batman"-Produktion gute Fortschritte: Mit Liam Neeson und Morgan Freeman wurden zwei weitere hochkarätige Darsteller gecastet.
Die Dreharbeiten zu "Batman: Intimidation" unter der Regie von Christopher Nolan ("Memento", "Insomnia") sollen demnächst in England und Island anlaufen. Die Titelfigur spielt Christian Bale ("American Psycho", "Equilibrium"), zudem wurden Katie Holmes ("Nicht auflegen!", "Dawson's Creek") und Alt-Star Michael Caine ("Luftschlacht um England", "Gottes Werk und Teufels Beitrag") offiziell verpflichtet. Caine spielt den Butler Alfred - eine Rolle, die in den früheren "Batman"-Filmen vom heute 85-jährigen Michael Gough verkörpert wurde.

Weiterhin wurde bekannt gegeben, dass auch Liam Neeson ("Schindlers Liste", "Star Wars: Episode I") und Morgan Freeman als Lucius Fox ("Sieben", "Deep Impact") mitspielen werden. Aus verschiedenen Quellen heißt es, Neeson spiele den Mentor von Bruce Wayne, Henri Ducard. Cillian Murphy ("28 Days Later") wurde schon vor einigen Wochen gecastet - vermutlich spielt er den zweiten Filmbösewicht, die Vogelscheuche. Der Ire Larry Holden, ein Stammschauspieler in Christopher Nolans Filmen, soll in "Batman: Intimidation" ebenfalls mitspielen.

Ken Watanabe, der für einen Oscar in der Kategorie "Bester Nebendarsteller" für "The Last Samurai" nominiert ist, wird den Bösewicht Ra's Al Ghul spielen, ein unsterbliches strategisches Genie, der seine eigene Art von Weltordnung errichten möchte.
Watanabe hatte seinen ersten englischsprachigen Auftritt in "The Last Samurai" schauspielert aber bereits seit den 80er Jahren in Japan, wo er ein bekannter Name ist und berühmt für seine heldenhaften Samurai-Rollen.

"Batman: Intimidation" wird voraussichtlich am 1. Juli 2005 seine Premiere feiern.

Amazon-Link zum Thema:
"Batman 1-4 - Die DVD Edition" - Box Set zum Preis von 49,99 EUR

"Buffy": Details zur 7. Staffel auf DVD.

Am 3. April ist es soweit: die letzte Staffel von Buffy erscheint endlich auf DVD - zumindest die erste Hälfte mit den Episoden 1 bis 11. Die zweite Box folgt wie üblich einen guten Monat später, voraussichtlich am 8. Mai 2004.

Enthalten sein werden neben den ersten 11 Folgen im 16:9 Format (leider immer noch nur in Dolby Surround 2.0) auch noch folgende Extras:

:: Kommentar zu 'Alles auf Anfang' von Joss Whedon und David Solomon
:: Willows Dämonen-Guide
:: Kommentar zu 'Wandlungen' von Drew Goddard und David Solomon
:: Kommentar zu 'Gespräche mit Toten' von Nick Marck, Jane Espenson, Drew Goddard, Danny Strong und Tom Lenk
:: Featurette "This One's for the Fans"

Details über das Bonusmaterial zur zweiten Box sind leider noch nicht bekannt.

Amazon-Links zum Thema:
"Buffy Season 7 DVD Collection Box 1" - 3 DVDs zum Preis von 49,99 EUR
"Buffy Season 7 DVD Collection Box 2" - 3 DVDs zum Preis von 49,99 EUR

"Die dreibeinigen Herrscher": Remake in Sicht!

In den 80ern gehörten die Abenteuer von Will Parker, Henry Parker und Beanpole einfach irgendwie dazu. Die britische Verfilmung der Buchvorlage von John Christophers "Die dreibeinigen Herrscher" ist längst Kult, noch heute beschäftigen sich unzählige Fanseiten im Netz mit der Serie. Wer sich die BBC-Produktion im Original noch nicht auf DVD zugelegt hat oder immer noch vergeblich auf eine Wiederholung im deutschen Fernsehen wartet, für den könnte es jetzt einen schwachen Trost geben, denn Disney will "Die dreibeinigen Herrscher" neu verfilmen und als Trilogie auf die große Leinwand bringen!

Über die genaueren Umstände gibt es aber noch nichts Genaues. Ein Gerücht besagt, dass Steven Spielberg gerne daran beteiligt wäre und Autor Terry Hayes ("Payback", "Todesstille", "Vertical Limit") gerade ein überarbeitetes Script bei Disney eingereicht hat. Kurz vorher hieß es noch, dass Disney als Kandidaten für Regie und Script auch PJ Hogan ("Peter Pan", "Die Hochzeit meines besten Freundes") und Frank Darabont ("The Green Mile", "Indy 4") ins Auge gefasst hat.

Amazon-Link zum Thema:
"Tripods, The - Series One [UK IMPORT]" - 2 DVDs zum Preis von 39,99 EUR

"Time Machine"-Fortsetzung als Mini-Serie.

Die DreamWorks Fansite soll erfahren haben, dass eine Mini-Serie bei Warner Bros. in Arbeit ist, die auf "The Time Machine" basiert.

Arnold Leibovit Entertainment, Produktionsfirma der 2002er Kinoversion von "The Time Machine", führt Gespräche mit The David Wolper Organization und Warner Bros. für eine Fortsetzung des Kinofilms als mehrteilige Mini-Serie, die im Fernsehen ausgestrahlt werden soll und vielleicht sogar zu einer echten TV-Serie führen könnte.

Warner Bros. und DreamWorks brachten im März 2002 gemeinsam ein Remake von "The Time Machine" ins Kino, wobei die Kritiken hierzu sehr moderat ausfielen. In dem von Simon Wells inszenierten Film spielten Guy Pearce und Samantha Mumba die Hauptrolle.

Link zum Thema:
http://www.dreamworksfansite.com


Amazon-Links zum Thema:
"The Time Machine (2002)" - DVD zum Preis von 9,99 EUR
"Die Zeitmaschine (1960)" - DVD zum Preis von 15,99 EUR
"The Time Machine" - Roman (engl.) zum Preis von 3,47 EUR
"Die Zeitmaschine" - Roman (deutsch) zum Preis von 7,50 EUR

Neue Bücher zu "StarCraft: Libertys Kreuzzug" und "X2: Nopileus".

Nach den Reihen "Resident Evil", "WarCraft", "Halo" und "Diablo" erscheinen im Panini Verlag in diesen Tagen zwei weitere Bücher zu populären Videospielen. "X2: Nopileus" von Helge T. Kautz ist dabei ein Buch aus Deutschland zu einem Spiel aus Deutschland: Dem Weltraum-Handels-Action-Kombinat "X2", das an Titel wie "Privateer" und "Freelancer" anknüpft, ohne allerdings deren tiefes Story-Flair einzufangen. Vielleicht sorgt das Buch hier für etwas mehr Tiefgang.

Jeff Grubbs "StarCraft: Libertys Kreuzzug" nimmt die dritte Spielereihe des amerikanischen Entwicklers Blizzard ins Visier. Reporter Mike Liberty stößt dabei auf Korruption in den Reihen der terranischen Konföderation, die sich im Kampf gegen Alien-Völker der Protoss und der Zerg befindet. Und er muss sich entscheiden, ob er seine Recherchen unterbricht, um wie weiland im Golfkrieg als Reporter über Marines an der Front des Koprulu-Sektors zu berichten. Die beiden Romane sind wie auch die anderen bereits erschienenen keine große Weltliteratur, aber für Fans der besagten Spiele sicher einen Blick wert - nicht zuletzt, weil sie Details vermitteln, für die in den PC- und Videospielen kein Platz mehr gewesen ist.

Link zum Thema:
http://www.dinocomics.de


Amazon-Links zum Thema:
"X2, Nopileos" - Broschierte Ausgabe zum Preis von 9,95 EUR
"StarCraft, Bd.1: Libertys Kreuzzug" - Broschierte Ausgabe zum Preis von 9,95 EUR

"Underworld 2" befindet sich in Arbeit.

Der Kampf zwischen Vampiren und Werwölfen geht weiter - in einer Fortsetzung von "Underworld". Gemeinsam werden Screen Gems und Lakeshore Entertainmet die Fortsetzung drehen, deren Start laut Variety im Herbst geplant ist. Kate Beckinsale wird in ihrer Rolle als Selene zurückkehren, eine blutsaugende Heldin, die sich in einen Werwolf verliebt hat. Scott Speedman, der diese Rolle übernahm, soll auch zurückkehren.

Danny McBride wird das Drehbuch bis Anfang April fertig gestellt haben, so dass sich dann Len Wiseman erneut als Regisseur betätigen kann. Wiseman und McBride schrieben das Drehbuch zum ersten Teil, der für etwa 20 Millionen Dollar verfilmt wurde und immerhin allein in den USA 51 Millionen Dollar einspielte. Screen Gems Präsident Clint Culpepper sowie Tom Rosenberg und Gary Lucchesi von Lakeshore fanden das Einspielergebnis gut genug, eine Fortsetzung zu drehen. Der eigentliche Anstoß kam jedoch von Wiseman und McBride.

Beckinsale wird man schon bald in einem anderen Kinofilm des Horrorgenres wieder begegnen, denn man wird sie an der Seite von Hugh Jackman in Steve Sommers "Van Helsing" sehen. "Underworld 2" ist bereits die zweite Fortsetzung der erst vier Jahre alten Produktionsfirma. Die Dreharbeiten zu "Resident Evil 2: Apocalypse" wurden erst kürzlich beendet.

Link zum Thema:
http://www.sonypictures.com/movies/underworld/ - Offizielle Website

"Lost in Space": Remake der Serie.

Das Warner Bros. Network ist im Moment auf der Suche nach Schauspielern für die Science Fiction-Serie "The Robinsons: Lost in Space", ein Remake der klassischen TV-Serie aus den 60er Jahren. Variety berichtet, dass jüngst Brad Johnson als John Robinson und Ryan Malgarini ("Freaky Friday") als Will Robinson engagiert wurden. Das Duo wird an der Seite von Jayne Brooke, Mike Erwin und Adrianne Palicki spielen.
Die Serie wird sich hauptsächlich um das Leben der Familie Robinson vor einem fantastischem Hintergrund - dem Weltraum - drehen. Doug Petrie ist Autor und Ausführender Produzent. John Woo wird über Lion Rock Productions als Regisseur tätig sein.

Petrie sagte kürzlich über seine Version von "Lost in Space", dass es "nicht um Hardware geht." "Es geht nicht um Lasergewehre und Raumschiffe und coole Aliens, obwohl alles darin auch reichlich vorkommen wird. Die Serie wird eher darauf basieren, was mit der typisch amerikanischen Familie passiert." In der neuen Serie, die im Jahre 2097 spielt, wird es keinen Dr. Smith geben, wohl aber einen Roboter.

Amazon-Link zum Thema:
"Lost in Space" - DVD zum Preis von 27,99 EUR

"Firefly": Gerüchte um Kinofilm.

Nur 14-Episoden lang durfte die Serie über die Bildschirme Amerikas flimmern, dann war Schluss. Eine Mischung aus Western und Science Fiction sollte es sein. Trotz der nur kurzen Zeit bildete sich eine große Fangemeinde, die nach der Absetzung fortwährend eine Fortsetzung fordert. In Deutschland ist die Serie bisher nicht erschienen. Es verdichten sich nun aber Gerüchte um einen "Firefly"-Kinofilm.

fireflymovie.com fand auf der Homepage des Kinoverleihs Universal Pictures ein zukünftiges Projekt mit dem Titel "Senerity". Auch die URL serenetymovie.com sei schon gesichert worden. Dass der Titel der letzten Firefly-Episode auch "Serenity" lautet, deuten die Fans als deutliches Zeichen. Auch fireflyfans.net bestätigt in einer Meldung, dass "Serenity" der Titel des neuen Filmprojekts sei.

Universal Pictures hatte die Rechte an "Firefly" im letzten September gekauft.

Links zum Thema:
http://www.fireflymovie.com
http://www.fireflyfans.net


Amazon-Link zum Thema:
"Firefly - The Complete Series [UK IMPORT]" - Box Set zum Preis von 55,00 EUR

NASA Würdigung.

Am Abend des 19. Februars veranstaltete Paramount Home Entertainment und einige Mitglieder der "Voyager"-Crew einen Event in der "Air and Pace Gallery" des "California Science Centers", um die Erfolge der NASA in der Erforschung des Weltalls zu würdigen.
Unter den anwesenden Gästen befanden sich unter anderem die Shuttle-Astronautin Dr. Janice Voss, Astropysikerin Dr. Sallie Balliunas, Ethan Phillips, Robert Picardo, Tim Russ, Garret Wang, Majel Barrett Roddenberry, Rick Sternbach und Eric Stillwell.

In einem Interview gestand die Astronautin Dr. Janice Voss, dass sie seit ihrer Kindheit ein großer "Star Trek"-Fan sei und das "Star Trek" damals einen großen Einfluss auf sie gehabt hätte, wie "Voyager" auf die heutigen Kinder. Sie meinte, "Star Trek" helfe den Menschen, den eigenen Horizont in viele Richtungen zu öffnen.
Ein weiteres Hauptthema waren natürlich die Mars Rover "Spirit" und "Opportunity" und die von ihnen gesammelten Daten. Robert Picardo, welcher sich am Tage der erfolgreichen Landung des Mars Rovers "Spirit" im Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena befand, sprach mit großen Enthusiasmus über das Programm zur Erforschung des Mars.
Als ein Mitglied des beratenden Stabes der "The Planetary Society"-Gesellschaft, welche mit über 100.000 Mitgliedern aus über 140 Ländern die größte Gruppe am Weltraum interessierter Menschen ist, machte Picardo auch Werbung für das "Planetary Society's Student Astronaut Program".
Dieses Programm erlaubt es Schülern, welche Interesse an der Erforschung des Weltraums haben, mit Wissenschaftlern und NASA-Technikern im JPL zusammenzuarbeiten. Stolz berichtete er, dass das Programm inzwischen Mitglieder aus 27 Ländern mit Schülern im Alter von 13 bis 17 Jahren alleine in diesem Jahr umfasst. 16 dieser Schüler hätten sogar direkt am Mars Rover Projekt mitgewirkt.

Tim Russ, ebenfalls ein Mitglied der "Planetary Society" und Amateur-Astronom überreichte eine spezielle "Star Trek: Voyager" DVD- Plakette, um die Erfolge des JPLs zu würdigen.
Auf die Frage nach außerirdischem Leben antworteten Garret Wang und Tim Russ übereinstimmend, dass es unwahrscheinlich wäre, das die Menschheit die einzige intelligente Spezies im Universum wäre.

Die Science Fiction-Schreibwerkstatt 2004.

Bereits zum dritten Mal bietet die Österreichische SF-Schreibwerkstatt vom 28. bis zum 31. Mai 2004 angehenden und fortgeschrittenen SF-Autoren- und Autorinnen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum die Gelegenheit zur Weiterentwicklung ihrer schriftstellerischen Fähigkeiten, zur intensiven Arbeit an ihren Texten - allein und in der Gruppe (den Gruppen) - und zum Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen.
Dass in diesen vier Tagen und drei Nächten trotz aller Schreibarbeit auch der gesellige Aspekt nicht zu kurz kommen wird, versteht sich für Vertreter der schreibenden Zunft fast schon von selbst.

Nach den gut besuchten und überaus produktiven SF-Schreibwerkstätten 2002 und 2003 im steirischen "Bildungshaus Schloss Retzhof" ist die Veranstaltung übersiedelt: 2004 und in den kommenden Jahren findet die SF-Schreibwerkstatt im niederösterreichischen Bildungshaus Schloss Großrußbach statt - 30 Kilometer nördlich der Bundeshauptstadt Wien in einem der malerischsten Winkel des Weinviertels.
Die Leitung der Schreibwerkstatt liegt wie in den letzten Jahren bei Andreas Findig, dem wieder zwei hochkarätige Co-Dozenten zur Seite stehen: Leo Lukas und Uschi Zietsch alias "Susan Schwartz".

Nach der SF-Schreibwerkstatt 2003, die unter dem Motto "Science-Fiction-Mythen und wie man sie erzählt" stand, sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der SF-Schreibwerkstatt 2004 ihr besonderes Augenmerk auf Utopien und Antiutopien lenken.
Bei Interesse an dieser beliebten Veranstaltung finden Sie weitere Informationen über die nachfolgenden Hyperlinks im Internet. Weiterhin werden wir auch in unseren kommenden Corona-Ausgaben über die SF-Schreibwerkstatt ausführlich berichten.

Links zum Thema:
Science Fiction-Schreibwerkstatt 2002
Science Fiction-Schreibwerkstatt 2002
Homepage von Autor und Veranstalter Andreas Findig

"The Punisher": Ein neuer Trailer.

Yahoo! Movies hat einen neuen Trailer für die Comic-Verfilmung von "The Punisher" online gestellt. Das Drehbuch dieser Marvel Comics Adaption schrieb Jonathan Hensleigh, der gleichzeitig auch Regie führte. In dem Film spielen Thomas Jane, John Travolta, Rebecca Romijin-Stamos, Laura Elene Harring und Samantha Mathis die Hauptrolle.

"The Punisher" erzählt die Geschichte des FBI Undercover-Agenten Frank Castle (Thomas Jane). Als ehemaliges Mitglied einer Spezialeinheit beschließt er, sich künftig hinter den Schreibtisch zu klemmen und ein normales Leben mit seiner Frau und seinem Sohn zu führen. Doch schon bald wird Castles Welt in den Grundfesten erschüttert, als seine Familie durch die Nachwirkungen seines letzten Undercover-Einsatzes umgebracht wird. Mit starkem Willen, seinem scharfen Intellekt und furchtlosen Aktionen zieht Castle los, um die Mörder seiner Familie zu bestrafen - und er findet etwas, mit dem er am wenigsten gerechnet hat: Erlösung.

"The Punisher" startet am 16. April 2004 in den USA in den Kinos, in Deutschland startet er am 29. April. Er ist einer von vielen Comic-Filmen, die in diesem Jahr im Kino zu sehen sein werden. Den Trailer, in verschiedenen Größen und Formaten, erreicht ihr durch die Links in dieser Meldung.

Link zum Thema:
http://movies.yahoo.com/movies/feature/thepunisher.html

"Elektra": Wird Rob Bowman der Regisseur?

Fox und Regency Enterprises stehen in Verhandlung mit Rob Bowman ("The X-Files"), der bei "Elektra" Regie führen soll. "Elektra" ist ein "Daredevil"-Spinoff, in dem Jennifer Garner ("Alias": Sydney Bristow) die Hauptrolle spielen wird. Die Horseshoe Bay Partner Mark Steven Johnson und Gary Foster werden den Film zusammen mit Avi Arad von Marvel produzieren. Der Produktionsstart ist für Mai geplant.

Die Handlung von "Elektra" wird sich stark an der Comic-Reihe "The Elektra Assassin" und "The Elektra Saga" orientieren. Darin bekämpft sie eine Organisation von Killern genannt "Die Hand", von der sie einst trainiert, später jedoch verraten wurde. Bowman drehte zuletzt den Science Fiction-Film "Reign of Fire". Das Drehbuch von "Elektra" schrieb Zak Penn. Die Dreharbeiten werden mit Garners Drehpause bei "Alias" beginnen. Die Schauspielerin beendete soeben die Dreharbeiten zur Fantasy-Komödie "13 Going on 30".

"(T)Raumschiffs Surprise": Dritter "Periode 1"-Teaser online.

"Es ist etwas Unglaubliches passiert...", der dritte "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1"- Kino-Trailer, der seit kurzem auch im Kino zu sehen ist, gibt es nun im Internet auch zum herunterladen, und macht Lust auf mehr von Bullys neuester Produktion. Zum ersten Mal wird in dem Teaser auch das Aussehen des (T)Raumschiffs Surprise enthüllt.

Die Handlung: Im Jahre 2054 ist es der Menschheit gelungen, den Mars zu besiedeln. 250 Jahre später kehren ihre Nachkommen zur Erde zurück, um sie für immer zu vernichten. Die Invasion hat begonnen. Es gibt nur noch eine letzte Hoffnung: die lauwarme Besatzung des (T)Raumschiffs Surprise! Sie haben eine Mission ... eine Zeitreise.

"(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" wird am 22. Juli 2004 in die Kinos kommen.

Link zum Thema:
http://www.periode1.de

"Alias": Will ABC die Serie loswerden?

Nicht nur die deutschen Fans müssen auf die neuen "Alias"-Episoden warten, sondern auch das amerikanische Publikum wartet bereits schon sechs Wochen auf die neuen Episoden der dritten Staffel. Will nun auch ABC seine Agenten-Serie "Alias" loswerden?

Genau mit diesem Thema beschäftigt sich die amerikanische TV-Zeitung "TV Gal". In den USA ist das Fieber der "Preisverleihungen" ausgebrochen. Wir erinnern uns: ABC zeigt jährlich die heiß begehrten Preisverleihungen (Emmy, Golden Globes und bald auch die Oscars). Aber man stellt sich die Frage, wieso ein Sender wie ABC die Fans so lange auf die Fortsetzung von "Alias" warten lässt.

Sicherlich sind die heiß begehrten Preisverleihungen ein Grund, die dem Sender hohe Quoten bringt. Aber wieso bekommt "Alias" keinen neuen Sendeplatz? Man müsste doch wissen, dass viele Zuschauer bei zu langer Pause das Interesse an der Serie verlieren. Oder liegt es an die Einschaltquoten. Obwohl sie nach dem Fall von Episode zwölf der dritten Staffel (7,6 Millionen Zuschauer) wieder auf 9,5 Millionen Zuschauer angestiegen sind. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht auch diese Serie von dem Sender abgesetzt wird.

Auch in Deutschland steht der Ausstrahlungstermin der zweiten Staffel nicht fest. Derzeit, so heißt es, wird "Alias" am 14. April 2004 um 21.15 Uhr auf Pro7 starten.

(Zurück zum Inhalt)


Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2004).

Das Corona Magazine wurde von Philipp Ruch im Jahre 1997 gegründet und ist eine periodisch erscheinende, kostenlose Publikation der Website www.corona-magazine.de.

Der Nachdruck und die Weiterverbreitung von Inhalten im Internet und terrestrischen Medien ist unter Angabe der Quelle ausdrücklich gestattet. Beispiel: "Quelle: Corona Magazine, Ausgabe #119, http://www.corona-magazine.de"

Die im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion überein. Die Zustimmung zur Veröffentlichung wird mit Eingang der Sendung vorausgesetzt. Der Autor erklärt mit der Einsendung, dass eingereichte Materialien frei sind von Rechten Dritter und hält die Redaktion von Rechten Dritter frei. Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.

Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Webseiten ("Hyperlinks"), die außerhalb des Verantwortungsbereiches der Herausgeber liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem die Herausgeber von den Inhalten Kenntnis hätten und es ihnen technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern.
Die Herausgeber erklären hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verlinkten/verknüpften Seiten haben die Herausgeber keinerlei Einfluss. Deshalb distanzieren sie sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten/verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb der Publikation gesetzten Links und Verweise. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.

Gemäß Paragraph 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz wird hiermit die Verwendung von persönlichen Daten dieses Magazines zu Werbezwecken sowie zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt.

   Impressum
corona magazine
ISSN 1422-8904
Ausgabe 119 - 27.02.2004


Herausgeber:
Klaus Michels &
Mike Hillenbrand


Chefredakteur:
Klaus Michels (km)
(v.i.S.d.P.)


Stellv. Chefredakteur:
Mike Hillenbrand (mh)


Lektorat:
Esther Haffner (eh)


Redakteure
dieser Ausgabe:

Roland Austinat (ra)
Christian Humberg (ch)
Etienne Quiel (eq)
Marcus Haas (mh)
Birgit Schwenger (bs)
Martin Seebacher (ms)


trekBEAT
Subspace Link

Mit der freundlichen Unterstützung von
sf-radio.de
phantastik.de
dailytrek.de


Vertrieb:
Fritz Keller
BBoxBBS Bern


Fragen zum Abonnement:
abo@corona-magazine.de


Fragen zu Kooperationen:
dialog@corona-magazine.de


Corona Webseiten:
www.corona-magazine.de


Auflage:
11'572 Leser


Ausgabe 120 erscheint
Mitte April 2004.

(Zum Seitenanfang)