corona magazine
ISSN 1422-8904

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  + HP Der Countdown läft
  + Die Matrix: Revolutions

   Star Trek
  + VOY Buchrezensionen
  + ENT Suraks Seele
  + ENT Neue Episodeninfos
  + TOS Nie mehr Spock!
  + ENT Combs spielt Rolle
  + ENT Neues ST-Special

   Kurz und Bündig
  + Gottes Gehirn
  + Smallville auf DVD
  + Yu-Gi-Oh

   Subspace Link
  + Joel Silver hat Pläne
  + HdR Annie Lennox singt
  + Blade-Trinity: Neue Infos
  + Harry Potter macht reich
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04. November 2003 - Ausgabe 115 - "An Ocean of Memories"

Viele schöne Erinnerungen...

empfingen mich am vergangenen Wochenende gleich im vollen Dutzend. Und dies nicht etwa, weil unser irisch-amerikanischer Import Halloween mal wieder vor der Tür stand. Ganz im Gegenteil war ich zum ersten Mal in meinem Leben auf einem Klassentreffen - und dies dreizehn Jahre nach meinem Abschluss bei der Realschule in Wetter an der Ruhr. Es ist schon kaum zu glauben, wie sich Menschen - die man in dieser Zeit nicht ein einziges Mal zu sehen bekam - nicht nur rein äußerlich verändern können. Aus dem ehemals Stillen wurde der lebhafte, viele männliche Schulfreunde von damals haben Haare gelassen und überhaupt hat sich eigentlich fast alles geändert - zumeist aber eher ins Positive.
Auch einen ganz bestimmten Schulfreund traf ich an diesem Abend endlich wieder, Christian D. aus Witten. Er war es, der mir mit den Worten "Schau mal rein, ist ganz nett.." in der achten Klasse mit "Überfall auf Old Man" mein erstes "Perry Rhodan"-Heft in die Hand drückte und somit der Verursacher meiner andauernden Leidenschaft zum phantastischen Genre wurde. Und damit eigentlich dafür verantwortlich ist, dass alles so kam wie es kam und ich heute dieses Vorwort für Sie schreiben darf.

Apropos "Perry Rhodan". Auch mit ihm ist in den vergangenen Jahren eine Menge geschehen und erst vor wenigen Tagen wurden die Leser wieder einmal mit einem neuen Zyklus konfrontiert, dem "Sternenozean". Auch wir möchten diesen neuen Handlungsbogen - und "Perry Rhodan" an sich - nicht unbeachtet an uns vorbeiziehen lassen und suchen diesbezüglich wieder einen engagierten Nachwuchsautoren, der mit dem Serienkosmos seit langen Jahren vertraut ist, Kreativität und eine sichere Rechtschreibung zu seinen Stärken zählt und vor allem und nicht davor zurückschreckt, den verschiedenen Autoren der Serie in Interviews für das Corona Magazine auf den Zahn zu fühlen. Falls Sie also gerne mal zur Feder greifen wollen, genügt bereits eine kurze Mail an dialog@corona-magazine.de"!

Last but not least möchte ich mit Christian Humberg in diesem Vorwort einen neuen Redakteur ganz herzlich an Bord unseres Projektes begrüßen. Seinen Einstand gibt er bereits in dieser Ausgabe mit einem Artikel zur neuen US-amerikanischen Serie "Dead Like Me".

Haben Sie viel Spaß beim Lesen!

Ihr Klaus Michels
Chefredakteur


Pfadfinder

1. Harry Potter: Der Countdown läuft
2. Was bringt uns "Matrix: Revolutions"?
3. Smallville - Eine Pflichtserie für alle Serien-Producer
4. Star Trek: trekBEAT
5. Star Trek: Buchrezensionen
6. Star Trek: Suraks Seele
7. Drei Fragen an Linda Park
8. Kreuzfeuer
9. Rating Report
10. Kurz und Bündig
11. "Dead Like Me" - Keine Angst vorm Sensenmann
12. Wissenschaft: Wahrnehmung und Bewusstwein, Teil 1
13. Subspace Link
14. Wühltisch: Fünf Tipps aus der Welt des Merchandise


1. Harry Potter: Der Countdown läuft

Am 8. November ist es endlich soweit: Die deutsche Ausgabe des fünften "Harry-Potter"-Bandes erscheint. Die Vorbereitungen für das Großereignis laufen auf Hochtouren und die Buchhändler und Kaufhäuser überbieten sich wieder einmal gegenseitig, um die Veröffentlichung gebührend zu feiern.
So veranstaltet der Internet-Händler Amazon.de im Filmpark Babelsberg in Potsdam eine große "Potter"-Party mit Drachen, Zauberern und Hexen. Weltbild bietet allen, die bis zum 5. November das Buch bestellen, die Zustellung zur Geisterstunde zwischen Mitternacht und zwei Uhr morgens. Mindestens tausend Postangestellte werden deshalb für den Zauberlehrling eine Extraschicht einlegen müssen. Die Dinslakener Karstadt-Filiale veranstaltet gemeinsam mit der Lichtburg eine "Harry-Potter"-Filmnacht und vielerorts öffnen die Buchläden bereits um sechs Uhr morgens, um dem zu erwartenden Ansturm der Kunden gerecht zu werden. In einer bundesweiten Aktion stellte der Carlsen Verlag rund 20 Obdachlosenzeitungen bereits ab dem 25. Oktober das erste Kapitel des Buches zum Abdruck frei.

Aus für Rufus Beck?

Schon die englische Ausgabe von "Harry Potter und der Orden des Phönix" fand im Juni in Deutschland reißenden Absatz: Zum ersten Mal schaffte es ein englischsprachiges Buch auf Platz Eins der deutschen Bestseller-Liste. Es steht zu erwarten, dass die deutsche Ausgabe die englische in Sachen Stückzahlen noch übertreffen wird. Die deutsche Startauflage wird voraussichtlich bei 1,2 Millionen Exemplaren liegen.
Die ersten vier Bücher haben sich inzwischen in Deutschland über 15,5 Millionen Mal verkauft. Weltweit gingen bereits über 200 Millionen Exemplare der fünf "Potter"-Bände in 55 Sprachen über die Ladentheken.

Ob auch das Hörbuch des fünften Bandes den Erfolg der ersten vier Bände wiederholen kann, bleibt abzuwarten. Im Vorfeld der für Februar 2004 geplanten Veröffentlichung sorgte jedenfalls die Nachricht, dass Rufus Beck nicht mehr als Sprecher zur Verfügung steht, für große Aufregung. Gerüchte, dass Beck und der Hörverlag sich nicht über ein angemessenes Honorar hätten einigen können, werden von beiden Seiten dementiert.

In einer Stellungnahme führt Beck als Grund an, dass der Hörverlag sich seine "Potter"-Stimme durch eine Vertragsklausel exklusiv hätte vorbehalten wollen.
Dies hätte z. B. bedeutet, dass der Schauspieler keine "Potter"-Lesungen mehr für andere Verlage hätte abhalten können. Auch der sechste und siebente Band, zu dem die Hörbuchrechte bislang noch nicht vergeben sind, wäre Beck damit verwehrt gewesen, sollte ein anderer Verlag die Rechte kaufen. Laut hoerothek.de bestätigt der Hörverlag, dass unterschiedliche Honorarforderungen nicht Ausschlag gebend waren, sondern nennt nicht weiter spezifizierte Probleme in der Zusammenarbeit als Grund für die Entscheidung.

Für alle "Potter"-Fans wäre es auf jeden Fall ein schmerzlicher Verlust sollte der populäre Beck, der mit seiner Stimme Joanne K. Rowlings Charaktere unverwechselbar zum Leben erweckt, den fünften Band tatsächlich nicht mehr lesen. Wer als Nachfolger in Betracht kommen könnte, ist noch nicht bekannt.

Harry Potter - Nur ein Kinderbuch?

Nun aber zu erfreulicheren Themen, genauer gesagt dem Inhalt von "Harry Potter und der Orden des Phönix" - auch wenn die Atmosphäre des neuen Romans meist alles andere als heiter und sorglos ist. Auf knapp tausend Seiten setzt Joanne K. Rowling erneut zu einem kleinem Meisterwerk an und belegt aufs Trefflichste, dass "Harry Potter" mehr als nur ein Kinderbuch ist.

In Deutschland hält sich leider nach wie vor bei vielen die Überzeugung, dass Bücher, die für Kinder und Jugendliche geschrieben werden, literarisch gesehen zu vernachlässigen und für erwachsene Leser unter ihrer Würde sind. Deshalb hat der Carlsen-Verlag bislang immer eine zweite Version der "Potter"-Bücher mit einem neutralen Cover auf den Markt gebracht, damit sich erwachsene Leser nicht genieren müssen, mit einem Kinderbuch in der Hand gesehen zu werden.

Beim fünften Band "Harry Potter" stellt sich dagegen eher die Frage, ob das Buch für jüngere Kinder überhaupt noch zu empfehlen ist, denn je älter Harry wird, desto dunkler und bedrohlicher werden die Sujets der Romane, desto größer die Gefahren, denen sich Harry und seine Freunde gegenüber sehen.

Achtung: Spoiler-Alarm!

Wer sich den Lesespaß nicht verderben will, sollte ab hier aufhören zu lesen.

Während sich der erste Band, als Harry elf war, noch hauptsächlich an Kinder zwischen acht und zwölf Jahren richtete, spricht der fünfte Band die Welt der Teenager mit ihren Sorgen und Nöten an.
Um auch das Interesse der jüngeren Leser zu binden, rückt Rowling daher mit Ginny Weasley und Luna Lovegood zwei Charaktere der jüngeren Generation verstärkt in das Zentrum der Geschehnisse. Besonders Luna, die mit ihrer seltsamen Art mehr als nur etwas bizarr wirkt, ist immer ein Ereignis. Zumal sie als Tochter des Herausgebers des Sensationsblattes "The Quibbler" (auf Deutsch "Der Wortklauber"), wilden Verschwörungstheorien anhängt und an allen möglichen und unmöglichen Hokuspokus glaubt.

Bei Harry, Ron und Hermine hat die Pubertät voll zugeschlagen: Harry ist launisch, äußerst aufbrausend und legt sich mit jedem an, der ihm in die Quere kommt. Vollends zum Spielball seiner Gefühle wird Harry immer dann, wenn Cho Chang in der Nähe ist, die als Sucher im Quidditch-Team von Ravenclaw spielt. Cho ist Harrys erste große Liebe und das erste Mädchen, das er küsst.
Ron und Hermine streiten sich dagegen fast ununterbrochen, so dass man sich fragen darf, was Frau Rowling für die beiden wohl noch in petto hat. Abgesehen von der persönlichen Situation der Figuren ist auch ihre Welt alles andere als in Ordnung, selbst Hogwarts ist nicht mehr das, was es einmal war.

Lord Voldemort ist zurückgekehrt, aber das Ministerium der Magie, namentlich Cornelius Fudge, weigert sich, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Einzig der Titel gebende Orden des Phönix kämpft im Geheimen gegen den dunklen Lord. Fudge dagegen tut Harrys Bericht als Hirngespinste eines verwirrten Jungen ab und überwirft sich mit Dumbledore, dem er unterstellt, er hätte es auf seinen Posten abgesehen. Um zu verhindern, dass Dumbledore Hogwarts gegen ihn mobilisiert, bestimmt Fudge seine Vertraute Dolores Umbridge zur neuen Professorin im Fach "Verteidigung gegen die Dunklen Künste".
Umbridge, die alsbald den Titel einer Hohen Inquisitorin erhält, errichtet ein totalitäres Regime in Hogwarts, das George Orwells "1984" alle Ehre gemacht hätte. Ihre absurden Vorschriften und scheinbar willkürlichen Verbote machen nicht nur Harry das Leben schwer.

Dabei hat Harry eigentlich schon mehr als genug Probleme: Er wird von seltsamen Alpträumen geplagt und muss zu seinem Entsetzen Einzelunterricht bei Snape nehmen. Am Ende stirbt eine Person, die Harry sehr nahe steht. So viel sei verraten: Es sind weder Ron, noch Hermine oder Hagrid.

Der fünfte Band verrät auch weitere Details über Harrys zukünftiges Schicksal, bei dem eine Prophezeiung eine wesentliche Rolle spielt, und beantwortet einige offene Fragen. So wird unter anderem erklärt, warum Harry in den Sommerferien jedes Mal zu den Dursleys zurückkehren muss.

Manchmal verzettelt sich Rowling zwar ein bisschen in untergeordneten Erzählsträngen, und irgendwann fragt man sich etwas genervt, ob Harry und Ron zur Abwechslung vielleicht tatsächlich einmal ihre Hausaufgaben machen sollten, anstatt immer nur darüber zu jammern. Aber das tut der absoluten Hochspannung des Buches keinen Abbruch.
Der Suchtfaktor ist nach wie vor immens hoch - trotz der knapp tausend Seiten wird es schwer fallen, das Buch auch nur eine Sekunde aus der Hand zu legen. Vor allem wie Rowling den Aufstieg des Faschismus in der Zaubererwelt schildert, lässt an Realitätsgehalt nichts zu wünschen übrig. So viel zum Vorwurf des Eskapismus, mit dem Fantasy-Literatur nur zu gern belegt wird.

Rowling hat noch nie davor zugeschreckt, ernste Themen wie Tod oder Folter zu behandeln, und die magische Welt lässt sich schon längst nicht mehr in Schwarz und Weiß einteilen. Mit dem "Orden des Phönix" beweist sie erneut besonderes Feingefühl bei den emotionalen Verstrickungen der Charaktere. Eine besonders bewegende Episode ist ihr im St. Mungo-Hospital für Magische Krankheiten und Verletzungen gelungen, die übrigens auch ein Wiedersehen mit Gilderoy Lockhart bringt.
Der Tod scheint in Harrys Welt nun allgegenwärtig, nichts und niemand ist mehr sicher. Selbst Harrys Eltern scheinen nicht mehr gar so makellos zu sein, und die Ruhe, die am Ende des Buches einkehrt, ist ganz sicher nur die Ruhe vor dem drohenden Sturm.

Angeblich soll J. K. Rowling bereits am sechsten Band schreiben, der höchstwahrscheinlich noch düsterer werden wird, aber mit einem Erscheinungstermin vor 2005 ist sicher nicht zu rechnen.

Zum Glück startet am 4. Juni 2004 die Verfilmung des dritten Bandes "Harry Potter und der Gefangene von Azkaban" in den Kinos, um die Wartezeit ein wenig zu verkürzen. In den Hauptrollen werden wie gewohnt Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson zu sehen sein. Robbie Coltrane spielt wieder Hagrid und Alan Rickman gibt erneut den finsteren Professor Snape. Den verstorbenen Richard Harris wird Michael Gambon ("Gosford Park", "Sleepy Hollow") als Professor Dumbledore ersetzen. In weiteren Rollen werden Robert Hardy ("Der Doktor und das liebe Vieh") als Cornelius Fudge, Gary Oldman ("Das fünfte Element") als Sirius Black, David Thewlis ("Dragonheart") als Professor Lupin und Emma Thompson ("Tatsächlich Liebe") als Sibyll Trelawney zu sehen sein.

Die Verfilmung des vierten Bandes "Harry Potter und der Feuerkelch" wird ab April 2004 unter der Regie von Mike Newell ("Vier Hochzeiten und ein Todesfall") in Angriff genommen.

Links zum Thema:
http://www.carlsen-harrypotter.de - Die offizielle Seite des Carlsen Verlages
http://harrypotter.warnerbros.de - Die offizielle Seite von Warner Bros.
http://www.hp-fc.de - Harry-Potter-Fanclub
http://www.hoerothek.de - Zum Nachlesen: Stellungnahme von Rufus Beck


Der Countdown läuft: Diesen Samstag erscheint der fünfte Band von "Harry Potter". Wenn Sie mit deutscher Versandadresse bis spätestens 6.11.2003, 24:00 Uhr bei Amazon bestellen, erhalten Sie das Buch pünktlich zum Erscheinungstermin zugesandt.

Amazon-Link zum Thema:
"Harry Potter und der Orden des Phönix - Band 5" - Gebundene Ausgabe zum Preis von 28,50 EUR

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2. Was bringt uns "Matrix: Revolutions"?

Wie kaum ein anderer Film spaltet "Matrix: Reloaded", der zweite Teil der "Matrix"-Reihe, das Publikum seit seinem Erscheinen im Mai diesen Jahres in zwei Lager. Eines, das ihn hasst. Und eines, das ihn liebt. Ich gehöre der zweiten Gruppe an und finde "Matrix: Reloaded" ganz einfach nur toll. Die Regisseure, die Gebrüder Wachowski, philosophieren in ihrer Zukunftsmär über die Frage, was Realität zur Realität macht und erspinnen eine Geschichte über einen menschlichen Messias, der ein Volk aus der Dunkelheit führen soll und an dieser Aufgabe verzweifelt. Inszenatorisch suchen sie ihre Vorbilder im japanischen Anime, dem Hongkong-Film, dem deutschen Impressionismus, dem konventionellem Actionfilm - ohne, dass ihr Film den Eindruck eines postmodernen Sammelsuriums bekannter Stile ohne eigene Identität darstellt. Das Gegenteil ist der Fall: "Matrix: Reloaded" entwirft einen vollkommen eigenen Inszenierungsstil, wie er im Blockbuster-Kino einmalig sein dürfte.

Dennoch ist er nur ein Segment. Unvollständig, manchmal auch einfach nur irritierend. Doch was sagt dies über den Film aus? Wenig, denn "Reloaded" und "Revolutions" müssen als ein Werk betrachtet werden, erst im November wird es daher wirklich möglich sein, sich eine dezidierte Meinung zu bilden.

Als Trilogie kann man die "Matrix"-Filme nicht betrachten. Teil 1 mag als eine Art Prolog verstanden werden können, jedoch nicht als Prolog für "Reloaded/Revolutions". Letztendlich ist er nur ein erstes Abenteuer in der Welt der Matrix, mit dem der Zuschauer in diese Welt eingeführt wird. Wir lernen Neo kennen, der eines Tages nicht nur die Möglichkeit erhält, hinter die Wände der Realität zu schauen, um feststellen zu müssen, dass nichts, was Realität genannt wird, wirklich existiert - sondern der nebenher auch noch als Messias auserkoren ist, diese Welt von ihren Schöpfern zu befreien. Doch in sich ist "Matrix" ein abgeschlossener Film. Er führt die Zuschauer in seine Welt ein, lässt Neo ein Abenteuer (siegreich) bestehen - und beendet seine Geschichte.

Willkommen in der Welt der Matrix

Mit "Matrix" haben die Regisseur ein eigenes Universum erschaffen - in dem Dutzende und mehr Filme, Romane, Comics spielen können, mit den unterschiedlichsten Hauptfiguren. In der Welt der Matrix ist schließlich alles möglich. Man denke in diesem Zusammenhang an die Animations-Kurzfilmreihe "Animatrix", bestehend aus zehn in sich geschlossenen Kurzfilmen, von denen jeder eine eigene Geschichte erzählt - die aber alle in der Welt der Matrix angesiedelt sind.

Was bringt uns "Revolutions"? Dies ist die große Frage. "Reloaded" hat viele Fragen gestellt und kaum eine beantwortet. Handlungsstränge wurde geflochten - und endeten im Nirvana. Doch der dritte Film, haben die Regisseure den Zuschauern versprochen, wird alle Fragen klären. Das ist auch notwendig, denn "Reloaded" und "Revolutions" sind zwei Akte eines Werkes. Erst zusammen werden sie ein Bild ergeben.

Daher sind die Erwartungen hoch. Sowohl die derer, die "Reloaded" mochten - wie auch jener, auf die dies nicht zutrifft. Die ihn mochten wollen auch im dritten Film gefordert werden. Sie wollen von "Revolutions" die gleiche Mischung wie sie ihnen "Reloaded" gegeben hat - natürlich plus einer Auflösung aller Handlungsstränge. Die, die den zweiten Film nicht mochten, wollen von "Revolutions" eine Entschuldigung für die vertane Lebenszeit beim Anschauen des Filmes - einen Kracher, der Augen und Ohren befriedigt und ganz nebenher vielleicht etwas weniger philosophisch ist.
Ob die Gebrüder Wachowski es schaffen, beide Gruppen zu befriedigen, auf dass sie das Kino zufrieden verlassen werden?

Eines ist gewiss: "Revolutions" ist das Ende der Saga. Eine zweite "Animatrix"-Reihe kann es eigentlich nicht mehr geben, denn sämtliche Geschichten der "Animatrix" sind zeitlich vor den Geschehnissen von "Revolutions" angesiedelt. Aber vielleicht bietet "Revolutions" ja auch einen Einstieg in eine neue Saga, die auf den Geschehnissen der "alten" Matrix aufbaut.

Was immer "Revolutions" bringen wird, die Saga der Matrix war und ist eines der interessantesten Experimente des Mainstream-Kinos der letzten Jahre. Ob man dieses Experiment mag oder nicht - das muss jeder Zuschauer für sich entscheiden ...

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zum Film!

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"The Matrix: Reloaded" - 2 DVDs zum Preis von 19,95 EUR
"The Matrix: Revolutions" - Original Soundtrack zum Preis von 17,99 EUR

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3. Smallville - Eine Pflichtserie für alle Serien-Producer

Gute und schlechte Konzepte

Dass sich hinter vielversprechenden Konzepten oft fade und langweilige Serien verbergen können, ist gerade für den Fan der Fernseh-Phantastik nichts Neues. Serien wie "Seaquest", "Firefly", "Birds of Prey" oder "Dark Angel" klingen von der Idee her gut und fesselnd, enttäuschten aber die Zuschauer, indem der Funke - wenn überhaupt - entweder zu spät übersprang, oder bereits nach ein paar Episoden verglühte.

Umgekehrt gibt es Konzepte, die mit größter Skepsis begrüßt werden, und die sich zum Überraschungserfolg entwickeln. Bestes Beispiel hierfür ist "Akte X": Geplant als Mysterie-Serie mit in sich abgeschlossenen Horror-Krimi-Handlungen im Stile der "Twilight Zone", entwickelte sich die Serie bald zu einem kulturellen Phänomen und spiegelte den Zeitgeist der Neunziger Jahre besser wieder als viele seriöse und mit Emmys überhäufte Dramen.

Alfred Gough und Miles Millar

Die beiden Producer Alfred Gough und Miles Millar könnten "Akte X" vor Augen gehabt haben, ging es ihnen doch in der ersten Staffel von "Smallville" noch darum, Clark Kent möglichst spannende Abenteuer zu bereiten. Das, was oft abfällig als die "Mutant der Woche"-Zeit bemängelt wird, ist ein solides Fundament der Serie, die mit viel Spaß an Action, Spannung und einfallsreichen Effekten zu überzeugen wusste. Zugleich wurde aber ein durchgehender Handlungsfaden entwickelt, der sich gegen Ende der ersten Staffel zuspitzen sollte.

Wenn Alfred Gough und Miles Millar, die beide mit dem Drehbuch zum zweiten "Spiderman"-Film beauftragt wurden, anlässlich der DVD-Veröffentlichung behaupten, sie hätten noch nie in ihrem Leben so hart an einer Serie gearbeitet und hätten nächtelang über den Storys gebrütet, so kann man der Serie nur bescheinigen: Man merkt es ihr an. Die Macher kitzeln aus jeder noch so banalen Grundstory ein Maximum an Spannung heraus, die Autoren fördern die Konflikte zwischen den Figuren und bringen die Gemüter immer wieder zum Kochen, ohne mit dem stets Gleichen zu frustrieren. Im Finale der ersten Staffel endet die Serie so, wie sie auftrat: Voller Energie und Action, mit mehreren Cliffhangern, die den Zuschauer ratlos zurückließen.

Die zweite Staffel

Im Grunde haben die Producer Gough und Millar in der ersten Staffel die perfekte Erfolgsformel gefunden: Spannende Abenteuer mit einem künftigen Superhelden, ein fesselndes Teenager-Drama im Stil von "Dawson's Creek", und mit den Luthors schließlich eine gehörige Ladung "Melrose Place", um damit auch die begehrte Zielgruppe junger Erwachsener an sich zu binden. Andere Producer hätten sich hier zufrieden zurückgelehnt und in diesem Stil weiterproduziert, bis die Quoten nachgelassen hätten.

Doch bereits die ersten Minuten der zweiten Staffel zeigen, dass es in den beiden Machern so stark brodelt wie in "Smallville": Mit einer spielerischen Freude an gut gemachter und mitreißender Action genießen sie das Spektakel und reißen den Zuschauer mit diesem Ausbruch an Begeisterung für die eigene Serie gnadenlos mit.

Das Thema der zweiten Staffel

Die erste Staffel erforschte Clarks Situation und seine Kräfte. Die zweite beschäftigt sich mit seiner Herkunft und dem, was in ihm steckt. Dieser Frage muss sich nicht nur Clark stellen, sie muss auch Lex Luthor beantworten. Wir wissen als Zuschauer natürlich, dass aus Clark Kent eines Tages Superman werden wird, während Lex Luthor als sein diabolischer Erzfeind endet. Doch die Figuren, und das ist wohl das Erfolgsgeheimnis der Serie, wissen es nicht, und sie durchleiden daher nachvollziehbare und mitreißende innere Zerreißproben.
Auch stellt sich die Frage, zu welchem Zweck Clark auf die Erde geschickt wurde. Vielleicht hat man ihn geschickt, um die Erdbewohner mit seinen gottgleichen Fähigkeiten zu unterjochen. Für jemanden wie Clark, der die Superman-Comics nicht kennt, eine berechtigte Frage.

Anspielungen auf die Superman-Kultur

Matt Groening meinte einmal zu den "Simpsons", man müsse als Serien-Producer dafür sorgen, immer wieder Anspielungen in die Serie einzubauen, die nur ein winziger Bruchteil des Publikums erkennt.
Nach gleichem Prinzip arbeiten Gough und Millar. Sie wissen genau, dass die Comic-Fans allein für das Überleben der Serie nicht reichen würden. Das heißt aber nicht, dass sie diese Zuschauergruppe ignorieren. Im Gegenteil, sie bauen immer wieder Anspielungen und Referenzen auf die Comic-Bücher ein, sei es in versteckter Symbolik oder in doppeldeutigen Dialogen.

Die zweite Staffel geht noch einen Schritt weiter; man engagierte mit Christopher Reeve eine regelrechte Superman-Legende. Der Darsteller verkörperte den Superhelden bereits vier Mal im Kino und gilt für viele heute noch als Idealbesetzung. In "Smallville" spielt er den querschnittsgelähmten Dr. Virgil Swann, der Clarks Lebenslauf aufmerksam verfolgt. Für diese Folge kaufte man sogar die Rechte an John Williams fulminanter Filmmusik zu "Superman", um typische Szenen daraus in den "Smallville"-Soundtrack einfließen zu lassen. Viel Geld für einen Effekt, der dem gewöhnlichen Zuschauer garantiert entgeht.

Ausblicke

In der zweiten Staffel stieg John Glover als Vater von Lex Luthor von einer wiederkehrenden Gastfigur zum Hauptdarsteller auf, zur Freude von allen Lex-Luthor-Fans, da diese Figur dadurch deutlich weiter ins Zentrum rückt. Die Machtkämpfe zwischen Lex und seinem Vater Lionel werden dabei immer wieder auf die Spitze getrieben. Gestrichen wurde dafür die Figur Whitney Fordman, die bei den Zuschauern nicht so gut ankam. Er war als Freund von Lana nur ein unnötiger Störfaktor in der Clark/Lana-Beziehung.

Mit der Einführung des roten Kryptonits wird auch Clarks dunkle Seite beleuchtet, ein kluger Schritt, denn es ist doch sehr unglaubwürdig, dass ein allmächtiger Mensch nicht auch Allmachtsphantasien entwickelt, die nicht immer völlig selbstlos sind. Die Episode war ein so überwältigender Zuschauererfolg, dass das Network die Producer aufforderte, das rote Kryptonit öfter zum Einsatz zu bringen.

Wo geht es hin?

In den USA ist bereits die dritte Staffel gestartet, mit großen Erfolg bei den Zuschauern. In diesem Jahr soll die Serie sich mit Clarks Zukunft beschäftigen, Elemente wie Metropolis oder der Daily Planet werden vermehrt ins Zentrum rücken. Auch diese Staffel zeigt bislang, dass es die Macher verstehen, die Serie frisch zu halten und den Zuschauer mit kurzweilig erzählten Abenteuern, spannenden Konflikten und sympathischen Figuren bei Laune zu halten.

Doch zuvor gibt es in Deutschland erst einmal die zweite Staffel, und sie wird auch hier das "Smallville"-Fieber weiter in die Höhe treiben. Für den Serienliebhaber bleibt nur die Genugtuung, dass sich hin und wieder auch in Deutschland Serienqualität durchsetzt.
Diese These scheint übrigens niemand so sehr zu bezweifeln wie Serien-Producer selbst, die meisten wissen sich nicht anders zu helfen, als mit viel nackter Haut und Action die Zuschauer zu ködern. Nicht, dass man auf dies bei "Smallville" verzichten müsste, aber "Smallville" könnte beweisen, dass Elemente wie vielschichtige Figuren, glaubwürdige Konflikte und Abwechslungsreichtum zumindest noch keinen Zuschauer vertrieben hat. Und das macht "Smallville" zum Pflichtprogramm - für alle Serienliebhaber, und leider auch für die meisten Serien-Producer, die von "Smallville" eine Menge lernen könnten.

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4. Star Trek: trekBEAT

"Enterprise": Offizielle Infos zu "Chosen Realm".

Die offizielle "Star Trek"-Webseite hat nun die Produktionsinformationen zu "Chosen Realm" veröffentlicht, die zu einer der umstrittensten Episoden von "Enterprise" werden könnte.

Das Drehbuch von "Chosen Realm" wurde von Co-Executive Producer Manny Coto geschrieben. Darin untersucht die Crew der Enterprise eine der geheimnisvollen Sphären, die in der Delphic Ausdehnung verstreut sind, als sie einen Notruf von einigen Außerirdischen namens Triannons erhält. Es stellt sich heraus, dass es sich um eine Gruppe religiöser Fanatiker handelt, die die Enterprise entführen wollen, um sie in einem Krieg gegen die "Ketzer" auf ihrer Heimatwelt einzusetzen. Diese Triannons verehren die Sphären und glauben, sie wurden von Gottheiten geschaffen. Sie sehen die Delphic Expanse als das "Gelobte Land" an. Die Folge wirft einen Blick auf religiösen Extremismus und zieht dabei Parallelen zum heutigen internationalen Klima.

Roxann Dawson (ST:VOY Torres) kehrte erneut als Regisseurin zurück - bereits das zweite Mal in dieser Staffel nach "Exile". Aufgrund der starken Waldbrände in der Nähe von Hollywood ging Dawson an einem der Drehtage etwas früher nach Hause, um sich zu vergewissern, dass alles in Ordnung ist. Aufnahmeleiter Marvin Rush übernahm für sie an diesem Nachmittag, so dass man den Zeitplan einhalten konnte.

Nach den eher aufwendigen Dreharbeiten zu "Carpenter Street" (wir berichteten) kehrte man bei dieser Folge zur Routine zurück, da man fast ausschließlich auf den Standard-Schiffsets drehte. Es gab viele Gastrollen für die Triannons, die aber ein eher einfaches Make-up erforderten und bei denen man keine aufwendigen Kostüme benötigte. Einige bekamen beim Make-up noch eine "Anomalie-Narbe" verpasst, was nicht unüblich für diese Gegend zu sein scheint.

Conor O'Farrel spielte die Rolle von D'Jamat, den Anführer der Triannon-Sekte, der durch seinen absolutistischen Glauben Macht über seine Gefolgschaft ausübt. O'Farrell spielte vor zwei Jahren schon in "Enterprise" den Jäger Burzaan in "Rogue Planet". Er war auch als Professor Jeff Carlson in der "Star Trek: Deep Space Nine"-Episode "Little Green Men" zu sehen. Ein weiterer "Trek"-Veteran unter den Gastdarstellern war Gregory Wagrowski als Ceris, der Anführer der rivalisierenden Triannon-Fraktion. Wagrowski war der vulkanische Baseballspieler Captain Solok in "Take Me Out to the Holosuite". Für die anderen Rollen wurden eher Newcomer eingesetzt und es gab eine ganze Reihe von Stuntmen und mindestens ein halbes Dutzend Nebendarsteller als NX-01-Crewmitglieder, MACOs und Triannons im Hintergrund.

Die Produktion der Episode begann am Dienstag, den 21. Oktober und überschnitt sich dabei zwei Tage lang mit den letzten Dreharbeiten zu "Carpenter Street". Ein einfaches Set und eine Hintergrund-Wand wurden für ein paar Szenen verwendet, die auf dem Triannon-Schiff spielen. Es gab auch ein Set für eine kurze Planeten-Szene. Alles weitere wurde in den normalen Sets gedreht, darunter der Maschinenraum, die Waffenkammer, die Krankenstation, das Kommandozentrum, der Bereitschaftsraum, die Brücke, die Arrestzellen, der Essensraum des Captains, Crew Quartiere, Wartungsschächte und Korridore.

Die Dreharbeiten endeten am Mittwoch, den 29. Oktober. In der Post-Production wird die Visual Effects-Abteilung einige weitere Aufnahmen erstellen, welche die Sphäre, die Triannon-Schiffe und einige Explosionen auf der NX-01 zeigen.

Das ist bereits Cotos zweites "Enterprise"-Drehbuch. Seine erste Episode war "Similitude". Dawson kennt aber kontroverse Episoden - sie führte bereits bei "Bounty" Regie, die auch für einigen Wirbel gesorgt hat. Insgesamt ist es bereits ihre siebente "Enterprise"-Episode.

"Chosen Realm" wird voraussichtlich am 14. Januar 2004 zum ersten Mal in den USA ausgestrahlt werden. UPN wird im Dezember und in der ersten Januar-Woche nur Wiederholungen von "Enterprise" zeigen.

Nimoy: Spock kehrt nicht zurück!

"Spock" wird aller Wahrscheinlichkeit nach, nie wieder zu "Star Trek" zurückkehren. Das sagte Leonard Nimoy (ST:TOS Spock) kürzlich in einem Interview.
Nimoy war nach Brasilien gereist, wo er mit dem Wissenschaftsautor Salvador Nogueira über seine Schauspielerei, seine Kunst und seine Beziehung zu "Star Trek" sprach. Das ganze Interview von Trek Brasilis finden Sie bei TrekWeb.

Der Schauspieler enthüllte, dass er "keine große" Beziehung zu Rick Berman habe, seit er eine kleine Rolle in "Star Trek: Treffen der Generationen" abgelehnt hatte. Nimoy sagte, dass es für ihn nicht zur Diskussion stünde, dass Spock jemals wieder als Charakter zurückkehren könnte. Nimoy hatte seinen letzten Auftritt als Spock in "Star Trek: Das nächste Jahrhundert" in der Doppelepisode "Wiedervereinigung" gehabt.
Er verneinte, dass er Kenntnis von William Shatners (ST:TOS Kirk) Ideen zu einer neuen "Star Trek"- Serie habe. Er habe sich "noch nicht mit seinem alten Freund über dieses Thema unterhalten", so Nimoy.
"Star Trek: Treffen der Generationen" war ursprünglich Leonard Nimoy zur Regie vorgeschlagen worden. Er erklärte seine Absage so: "Ich bemerkte einfach, dass die Story einfach nicht mit etwas zu tun hatte was mich zu der Zeit interessierte ... Es war nichts was mich berührte oder wozu ich leicht einen Zugang finden konnte."
Zu neueren "Star Trek"-Serien wollte sich Nimoy nicht äußern, da er keine Zeit gehabt habe um sich damit zu beschäftigen. Jedoch äußerte er sich über "Raumschiff Enterprise": "Ich denke, dass wir und in den frühen Jahren - den drei Jahren in denen wir die Serie gemacht haben, und in den ersten Kinofilmen - haben wir uns immer sehr mit sozialem und politischem Kommentar beschäftigt. Ich denke das machte einen großen Teil des Erfolges aus."

Als Nimoy über das Wiederaufleben des Interesses für sein Lied "The Ballad of Bilbo Baggins" ("Die Ballade des Bilbo Beutlin"), wegen der "Herr der Ringe"-Kinotrilogie gefragt wurde sagte er, dass das Lied "sehr bezaubernd" sei und das er sich seiner Zeit für "Der kleine Hobbit" interessiert habe. Er bezweifelte jedoch, dass das Lied wieder groß an Popularität gewinnen würde.
Nimoy gestand, dass für ihn heute Reisen und die Photographie wichtiger seien, als das Fernsehen. Er ist der Ansicht, dass sein neuestes Buch "Shekhina" "intensive Diskussionen" hervorrufen wird.
"Ich glaube kaum, dass mich noch etwas an Film oder Fernsehen reizen könnte, so dass ich wieder zu solchen Verpflichtungen zurückkehren könnte", so Nimoy.
"Das schwierigste für mich war es, in einem Film mitzuspielen, bei dem ich auch Regie führte.", gab Nimoy zu. "Das ist körperlich wirklich schwierig. Ich habe Leute, die das über Jahre gemacht haben, immer sehr bewundert. Leute wie Clint Eastwood."

Nimoy sagte, dass er Shatner regelmäßig sehen würde und wies Berichte zurück, die auf Streit unter den ST:TOS Schauspielern schlossen. Er verwies auf eine Anekdote von James Doohan (ST:TOS Scotty) in der Doohan zum wiederholten mal sagte, dass er sich nicht mehr erinnern könne, warum er auf Shatner sauer gewesen war.

Die gesamte englische Version des Interviews können Sie bei TrekWeb nachlesen.

Link zum Thema:
http://trekweb.com


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Leonard Nimoy: Shekhina - Eindrucksvoller Bildband zum Preis von 36,47 EUR

Jeffrey Combs über "CSI" und "Proving Ground".

Jeffrey Combs hat TrekToday.com ein paar Kleinigkeiten über seine Gastrolle in "CSI: Crime Scene Investigation" verraten und bestätigte zudem, dass er in einer der kommenden "Star Trek: Enterprise"-Episoden wieder als Andorianer Shran auftauchen wird.

Combs hat in der "CSI"-Episode "Jackpot" eine Gastrolle, die am kommenden Donnerstag auf CBS ausgestrahlt wird. "Der Name meines Charakters ist Dr. Dale Sterling", enthüllte der Schauspieler. "Grissom reist zu einer kleinen Stadt in Nevada um einen Mord zu untersuchen, was auch sonst. Ich spiele den ansässigen Tierarzt/Leichenbeschauer." Zudem beginnen morgen für Combs, der sowohl Weyoun als auch Brunt in "Star Trek: Deep Space Nine" gespielt hat, die Dreharbeiten zur "Enterprise"-Episode "Proving Ground".

"Shran taucht in der Ausdehnung auf...eine Überraschung für mich", sagte er. "Es ist ein richtig gutes Drehbuch." Als Shran das letzte Mal in "Enterprise" in der Folge "Cease Fire" auftauchte, vertraute er Captain Archer mehr als seinen eigenen andorianischen Untergebenen. Gerüchten über "Proving Ground" zufolge wird Shran erneut zögern, Archer zu verraten. Obwohl Combs meinte, dass die neue Episode "gut werden wird", fügte er hinzu, dass er "nicht zuviel verraten kann."

Link zum Thema:
http://www.trektoday.com

"Star Trek"-Special #14 erscheint am 12. November.

In der aktuellen Ausgabe des offiziellen deutschen "Star Trek"-Special #14 befinden sich ab dem 12. November unter anderem auch die folgenden Themen:

:: "Star Trek: Enterprise" - Die zweite Season
:: Der komplette und ausführliche Episodenguide zur zweiten Staffel von "Star Trek: Enterprise!"
:: Ins dritte Jahr: Am Ende der zweiten Season steigt "Star Trek: Enterprise" in einen ganz neuen Handlungsbogen ein: Der Krieg gegen die Xindi. Was erwartet uns Zuschauer in der Delphic Expanse?
:: Aliens in der zweiten Season: Welchen neuen (und alten) Aliens begegnen wir in der zweiten Staffel von "Star Trek: Enterprise"?
:: Eine neue Historie? Schreibt "Star Trek: Enterprise" die "Star Trek"-Geschichte neu?
:: Linda Park (ST:ENT Hoshi) Interview
:: Der große Bruder: Auch in der zweiten Season von "Star Trek: Enterprise" spielen die Vulkanier eine zentrale Rolle.
::Gäste auf der Enterprise: Wer waren die Gaststars der zweiten Season. Ein Blick hinter die Kulissen (und Masken!).
:: Sternenkarte: Welchen Weg nahm die Enterprise NX-01? Wir zeigens auf unserer Sternenkarte.

Mehr Infos zu Ausgabe #14 finden Sie im Internet unter: www.startrek-magazin.com

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5. Star Trek: Buchrezensionen

Star Trek - Voyager: Mosaic

Mehrere Außenteams der Voyager begeben sich auf einen unbekannten Planeten, um die knappen Nahrungsvorräte des Schiffes wieder aufzustocken. Überraschenderweise entdeckt man großflächig angelegte Begräbnisstätten einer längst untergegangenen Kultur.
Dies hätte eine idyllische Mission bleiben können, bei der die Crew auf einem netten Planeten einer archäologischen Mission nachgeht und nebenbei Vorräte sammelt, wäre da nicht eine kleine Kazon-Sekte, die unerwartet einen Angriff auf die Voyager startet. Janeway ist gezwungen, die durch den Kampf schwer beschädigte Voyager in einem nahen Nebel zu verstecken, um nötige Reparaturen durchführen zu können.
Die Außenteams auf dem Planeten ahnen nicht, was sich zu der Zeit im All über ihren Köpfen abspielt. Erst als sich auch Krieger der Kazon auf den Planeten begeben und auf die Föderationsleute vorrücken, sind diese gezwungen sich vor der nahenden Übermacht zu verstecken. Man findet Unterschlupf in einem kurz vorher von Harry Kim entdeckten weit ausgedehnten Höhlensystem.
Während sich die Voyager im Nebel mit den Kazon ein Katz-und-Maus-Spiel liefert und einen erfolglosen Versuch unternimmt, um die Außenteams zu retten, machen die Crewmitglieder unter der Planetenoberfläche eine ungeahnte Entdeckung, die nicht nur die Kazon, sondern auch die Voyager in tödliche Gefahr bringt ...
Was zu Beginn nach einer Routine-Mission aus einer beliebigen Episode von "Star Trek: Voyager" aussieht, entwickelt sich recht schnell zu einem spannenden Kräfteringen zwischen den beteiligten Mächten. Nun, eigentlich verläuft die Geschichte prinzipiell nach dem Voyager-Crew-beamt-auf-Planeten-Standard-Schema, aber Jeri Taylor gelingt es, echte Spannung zu schaffen und ungeahnte Elemente der Geschichte hinzuzufügen. Würde "Mosaic" nur diese Geschichte enthalten, wäre der Roman auf jeden Fall eine nette Voyager-Geschichte, die es zu lesen lohnt.

Der eigentlich Kern des Romans ist jedoch ein ganz anderer. Eingebettet in die oben wiedergegebene Erzählung werden in Rückblenden immer wieder Schlüsselsituationen aus dem Leben von Captain Kathryn Janeway erzählt. Der Leser erlebt Augenblicke der frühen Kindheit und Jugend Kathryns mit, in denen sie ihre Liebe zur Mathematik und Wissenschaft entdeckt oder den Augenblick, in dem sie sich entschließt, eine Karriere bei der Sternenflotte anzustreben.
Aber der Leser erfährt auch von Janeways kurzer Gefangenschaft bei den Cardassianern und von der großen Tragödie ihres Lebens, als ihr der Vater und der zukünftige Ehemann durch einen Unfall genommen werden, bei dem auch sie nur knapp dem Tod entkommt. Die Rückblicke enden nach ihrer ersten Mission als Captain. Bei dem darauf folgenden Auftritt Janeways vor einer Kommission zur Bewertung ihrer ersten Mission lernt sie einen jungen, arroganten Fähnrich Tuvok kennen, den sie überhaupt nicht ausstehen kann und der ihr zu allem Übel auch noch als taktischer Offizier zugewiesen wird.

Jeri Taylor, die zusammen mit Rick Berman und Michael Piller "Star Trek: Voyager" entwickelte und außerdem ausführender Produzent der Serie war, gelingt es mit "Mosaic" auf faszinierende Art und Weise, den Charakter der Kathryn Janeway zu zeichnen. Taylor schafft es, die Motivationen und impulsgebenden Wendepunkte im Leben des Captain sehr persönlich darzustellen. Wenn es ihr vergönnt gewesen wäre, diese Detailtiefe in Janeways Charakter auch auf den Fernsehschirm zu transportieren, dann wäre Janeway für den Zuschauer wesentlich verständlicher geworden und ihre oftmals irrationalen Entscheidungen nicht existent oder aber vor dem Hintergrund ihrer Vergangenheit nachvollziehbarer gewesen.

"Mosaic" liefert eine ausgezeichnete Darstellung des Charakters von Captain Janeway und ist deshalb sehr zu empfehlen.

Star Trek - Voyager: Pathways

Ein Teil der Voyager-Crew begibt sich auf eine Erkundungsmission, die auch schon wieder endet, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat. Von den kriegerischen Subu entführt, finden sich die Besatzungsmitglieder in einem riesigen Kriegsgefangenenlager der Subu wieder.
Wie sich herausstellt, ist die Voyager in ein Raumgebiet vorgestoßen, in dem die Subu gegen mehrere Völker Krieg führen und solche planetaren Lager benutzen, um ihrer Gefangenen unterzubringen.
Der kleinen Gruppe von der Voyager ist es unmöglich, einen Kontakt zu ihrem Schiff herzustellen. Da die Lebensbedingungen im Lager äußerst schlecht sind, setzt man alles daran, so schnell wie möglich zu entkommen. Es gelingt, im Geheimen einen Fluchtplan zu entwickeln und mit dessen schwierigen Umsetzung zu beginnen.
Chakotay nutzt einen Abend, um die Geschichte seines Lebens zu erzählen und auch, welche Wege ihn schließlich zur Voyager geführt haben. Was erst ein netter Zeitvertreib ist, entwickelt sich bald zu einem Ritual, um die Moral aufrecht zu erhalten. So berichtet Abend für Abend ein anderes Mitglied der Gruppe seine Lebensgeschichte, die ihn oder sie zu einem Mitglied der Voyager werden ließ ...

"Pathways" kann in gewisser Weise als Fortsetzung zu "Mosaic" angesehen werden. Verpackt in eine nette, kleine Geschichte hat Jeri Taylor die Idee von "Mosaic" wieder aufgegriffen und erzählt hier die wichtigsten Abschnitte aus den Leben der anderen Führungsoffiziere der U.S.S. Voyager neben Captain Janeway. Während in "Mosaic" das Verhältnis zwischen Rückblicken und der eigentlichen Geschichte ungefähr gleich war, nimmt hier die Rahmenhandlung nur einen sehr geringen Teil ein und erlaubt es so, sich sehr ausführlich den Geschichten der einzelnen Charaktere zu widmen.

Der Roman erzählt die Geschichte von Chakotay, seiner Involvierung in den cardassianischen Konflikt, der Vernichtung seines Volkes und seinem darauf folgenden, von Rachegefühlen geleiteten Anschluss an den Marquis.

Es wird der Grund aufgedeckt, warum sich Harry Kim entschließt, zur Sternenflotte zu gehen, obwohl er als musikalisches Wunderkind eine ganz andere Karriere anstreben wollte.
Das Leben von B'Elanna Torres ist geprägt von Ignoranz, Selbstzweifeln und Hilflosigkeit. Die Beziehung zu Vater und Mutter ist von Problemen beeinträchtigt, ihr Weg zum Marquis geschieht aus reinem Zufall und tragischerweise kommt für sie der Moment der Erkenntnis, der Versöhnung mit Vater und Mutter bringen würde, erst viel zu spät, als sie sich 70.000 Lichtjahre entfernt im Delta-Quadranten befindet.
Der Leser erlebt einen jungen Tom Paris, der gegen die strenge Erziehung des Vaters rebelliert und dessen Leben sich drastisch ändert, als es zu dem tragischen selbstverschuldeten Flugunfall kommt, bei dem seine drei besten Freunde ums Leben kommen. Danach geht es mit seinem Leben abwärts und seine Zeit beim Marquis ist nur von kurzer Dauer in und endet in weiterer Enttäuschung.
Die glückliche Kindheit von Neelix findet durch den Krieg seines Volkes mit den Haakonianern ein plötzliches Ende, als seine gesamte Familie den Tod findet. In die Flucht getrieben, beginnt Neelix ein völlig neues Leben als intergalaktischer Händler. Durch eine Reihe von glücklichen und unglücklichen Zufällen findet er sich schließlich im Raumgebiet der Kazon wieder.
Die junge Kes ist so anders als die meisten anderen Ocampa. Ihr Wesen ist gekennzeichnet von Neugier und Wissbegierigkeit. So ist es kein Wunder, dass sie nach Generationen von Lethargie die erste Ocampa ist, die sich auf den Weg zur Oberfläche des Planeten macht, dort jedoch gleich in die Gefangenschaft der Kazon gerät.
Es wird die Geschichte Tuvoks erzählt, der gegen seinen Willen zur Sternenflotte gehen muss, später aufgrund der für ihn unverständlichen Natur der Menschen seinen Abschied nimmt und Jahre danach durch eine spirituelle Erfahrung verändert, wieder aus eigenem Willen zurückkehrt.

Jeder dieser Lebensläufe ist einzigartig und bewegend und beschreibt den Werdegang von sehr verschiedenen Persönlichkeiten. Interessanterweise sind einige der Geschichten durch die gemeinsame Zeit beim Marquis miteinander verbunden, wodurch der Leser die Möglichkeit bekommt, unterschiedliche Aspekte von Geschehnissen aus dem Blickwinkel verschiedenen Personen beobachten zu können.

Nach dem Lesen dieses Romans ensteht das Gefühl, eine wirklich außergewöhnliche Besatzung kennen gelernt zu haben. Wie schon bei "Mosaic" muss auch hier gesagt werden, dass es der Fernsehserie zuträglich gewesen wäre, wenn die Hauptcharaktere die in "Pathways" beschriebene Ausgereiftheit besessen hätten.

Für "Pathways" kann nur das Gleiche gelten, wie für "Mosaic" - äußerst empfehlenswert.

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Jeri Taylor - Star Trek: Voyager - Mosaic - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 5,46 EUR
Jeri Taylor - Star Trek: Voyager - Pathways - Taschenbuch (engl.) zum Preis von 9,26 EUR

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6. Star Trek: Suraks Seele

Die Crew der "Enterprise NX-01" unter dem Kommando von Captain Jonathan Archer reagiert nach Wochen der Kartographierung neuer, aber lebloser Planeten enthusiastisch auf den Ruf einer fremden Zivilisation. Bald stellt sich jedoch heraus, dass es sich bei dem Signal um einen medizinischen Notruf handelt und das Raumschiff der Menschen zu spät kommt. Alle humanoiden Lebewesen auf dem Planeten sind bereits der rätselhaften Krankheit erlegen, die Dr. Phlox trotz intensiver Forschungen nicht identifizieren kann. Plötzlich nimmt eine mysteriöse, energetische Lebensform telepathischen Kontakt zum Wissenschaftsoffizier T'Pol auf, die gerade erst eine traumatisierende Erfahrungen mit Gewalt hinter sich hat. Von den friedvollen Absichten des Wesens überzeugt, empfiehlt sie Captain Archer, es an Bord zu lassen. Dieser ist skeptisch, kommt aber der Empfehlung nach. Eine verhängnisvolle Entscheidung ...

Jeanne M. Dillard ist eine der amerikanischen Autorinnen, die "Star Trek"-Romane nicht einfach nur als gute Möglichkeit ansehen, ein paar Dollar nebenher und eine Veröffentlichung mit leidlich hohen Verkaufszahlen zu verbuchen. Dillard ist ein Urgestein im literarischen Zweig des Franchise und liebt "Star Trek". Aus ihrer Feder stammen einige der besten Romane überhaupt und "Suraks Seele" ist ihre erste Arbeit für die jüngste SpinOff-Serie "Enterprise". Dass J.M. Dillard in den letzten mehr als 20 Jahren hauptsächlich für die Classic-Serie um Kirk und Spock geschrieben hat, merkt man diesem erstaunlich dünnen Roman an. Zu sehr erinnert die Geschichte um das mysteriöse Energiewesen, das sich selbst der "Wanderer" nennt, an klassische Plotmuster der originalen und allerersten "Star Trek"-Serie. Auch Jonathan Archer verhält sich auf einigen Seiten doch sehr wie der legendäre Captain Kirk, ist aber in seiner TV-Konzeption auch deutlich ähnlich angelegt, so dass Dillards Ännäherung an alte Charakterstudien nicht weiter unangenehm auffallen. Insgesamt drängt sich bei der Lektüre von "Suraks Seele" das ein oder andere Mal der Verdacht auf, dass hier ein einst unter Papierstapeln vergrabenes Classic-Exposé von der Autorin umgeschrieben wurde. Wenn dem so sein sollte - nun, es gibt schlimmeres.

Dieses Urteil kann man auch getrost über den Roman fällen. Denn auch wenn die Roman-Reihe zu "Enterprise" noch nicht alt und erst recht nicht zahlreich gefüllt ist, bleibt dennoch festzuhalten: Es gibt schlimmere Romane. Zwar ist "Suraks Seele" arg dünn und damit recht schnell durchgelesen, aber dennoch bereitet die Lektüre Spannung und Vergnügen. Der Roman genügt damit seiner Bestimmung.

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Enterprise: Suraks Seele - Taschenbuch zum Preis von 7,95 EUR

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7. Drei Fragen an Linda Park

Frage: Wie denken Sie über Ihre Rolle als "Hoshi Sato" in "Enterprise"?

Linda Park: Ich glaube, meine Rolle startete in der Serie als die menschlichste von allen, mit all ihren Ängsten, Konflikten etc. In der ersten Staffel ist es der Konflikt, nicht zu wissen, ob sie im Weltraum sein möchte oder nicht, ob das der richtige Ort für Sie ist. Das wächst in der zweiten Staffel. Sie kommt zu sich und findet heraus, dass sie die Beste für den Job ist. Am Ende der zweiten Staffel, schließt sich der Kreis für Hoshi.

Frage: Sie haben auch in "Jurassic Park 3" mitgespielt. Wie hat ihnen die Mitwirkung in einem Kinofilm im Vergleich zur Arbeit beim Fernsehen gefallen?

Linda Park: Es war toll, weil ich ein großer Steven Spielberg-Fan bin und er Produzent war. Regie hat Gear Johnson geführt und er hatte schon "October Sky" gemacht, der ein toller Film war und ich mochte auch andere seiner Arbeiten schon vorher wirklich sehr. Es war mein erster Auftritt in einem Film, ich kam gerade vom College und das war mein erster Job, also war ich nervös und aufgeregt, mit all den berühmten Leuten wie z.B. Sam Neill zu arbeiten, und da ich hab gleich meinen Text vergessen. (lacht)

Frage: Ist es für Sie von Bedeutung, als asiatisch-amerikanische Schauspielerin in einer "Star Trek"-Serie mitzuspielen, wie zuvor schon George Takei und Garret Wang?

Linda Park: Ich denke, jeder weiß, dass George Takei großartig war. In meinem Hinterkopf ist er eine Institution für mich, - als erster amerikanisch-asiatischer Darsteller, der den Durchbruch geschafft hat. Und es ist wirklich etwas, worauf ich stolz bin: Asiatischen Darstellern auf dem Bildschirm zu mehr Beachtung verhelfen zu können. Nur denke ich nicht jeden Tag daran.

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8. Kreuzfeuer

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: kreuzfeuer@corona-magazine.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!


Corona Magazine #114
Frage zum Thema "Innenringrisse bei Star Trek-DVDs"

Sehr geehrtes Corona-Team! Ich bin nun seit gut einem halben Jahr stolzer Besitzer einer TNG-DVD-Box der 1. Staffel. Nun habe ich, Ferien sei Dank, auch endlich mal Zeit gefunden mir die ersten Episoden anzuschauen.
Nun aber zu meinem eigentlichen Anliegen: Da im Moment das Problem mit den Innenringrissen bei den Star Trek DVD Boxen (also bei den DVD's) ziemlich aktuell ist, habe ich mir vorsichtshalber mal die DVDs aus meiner Box angeschaut. Und zum Glück, hatte keine einen Riss. Nun aber, nach dem ersten Dauerbetrieb, sind an der 2. DVD deutlich winzige Risse zu erkennen. Diese sind momentan nicht weiter schlimm, dennoch habe ich Angst, das die DVD in entfernter Zukunft doch mal in zwei Teile zerspringt. Nun weiß ich nicht, was ich machen soll, da ich mir nicht sicher bin, ob Paramount die DVDs auch in 10 Jahren noch umtauscht. Wenn nicht, wäre das milde ausgedrückt nicht gut, da die Box ja nicht wirklich billig war. Könnt ihr mir da einen schlauen Rat geben?

- Jakob Ihde

Antwort der Corona-Redaktion: Lieber Jakob, wir können Ihnen da leider auch keinen schlauen Ratschlag geben, der mehr Kompetenz als jeder andere seiner Art aufweisen würde. Was wir aber machen können, ist, die Frage weiterzureichen.
Liebe Leser des Corona Magazines und vor allem die DVD-Boxen-Besitzer unter Ihnen: Was würden Sie Jakob Ihde raten? Schreiben Sie an kreuzfeuer@corona-magazine.de. In der nächsten Ausgabe werden wir einen Test der 5. Staffel DSNine auf DVD bringen und Ihre Antworten und Ratschläge direkt mitveröffentlichen.


Corona Magazine #114
Korrektur zum Artikel "Wissenschaft: Terahertzwellen"

Hallo, ihr schreibt im neuen Corona-Magazin, dass 1 THz = 1012 Schwingungen pro Sekunde sind. Ich habe aber in Erinnerung, dass es 10 hoch(!!) 12 Schwingungen pro Sekunde sind.
- Dieter Behnke

Antwort der Corona-Redaktion: Hier ist uns tatsächlich ein Fehler bei der Konvertierung des ursprünglichen Artikels unseres Redakteurs Marcus Haas in den HTML-Quelltext des Magazines unterlaufen. Wir bedanken uns herzlich für den Hinweis und bitten nachträglich um Entschuldigung.


Corona Magazine #114
Anfrage zu "Star Trek"-Weihnachteditionen

Hallo, letztes Jahr, als die TNG auf DVD erschienen ist, gab es am Ende (um Weihnachten herum) eine besondere Edition in der die ersten 6 Staffeln in einem "Starfleet-Koffer" erhältlich waren. Wird es bei DSNine etwas Vergleichbares geben?
- Marko Krieger

Antwort der Corona-Redaktion: Hierzu liegen uns momentan leider keine Informationen vor. Wir halten Sie jedoch in unseren Ausgaben auf dem Laufenden, falls sich in diesem Sinne etwas im Handel tun sollte.

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9. Rating Report

Die TV-Season 03/04 ist nun in den Vereinigten Staaten schon im vollen Gange, auch das mit Spannung erwartete Duell "Star Trek - Enterprise" gegen "Smallville". Nach drei direkten Erstausstrahlungs-Duellen lautet das offensichtliche Ergebnis 3:0 für Warner Brothers "Smallville". Interessanterweise büßt "Enterprise" aber keineswegs Zuschauer ein seit auch "Smallville" in seine neue Staffel gestartet ist. Der jüngste "Star Trek"-Spin-Off hat zwar noch immer recht schwache Quoten, aber die direkte Konkurrenz mit der zeitgleich laufenden Teenager-Superhelden-Serie drückt die Quoten zumindest nicht noch weiter nach unten, denn die Zuschauerzahlen sind sogar - mit Ausnahme der letzten Erstausstrahlung, die unter einer Sportübertragung litt - leicht gestiegen.

Anscheinend hat eher "Smallville" Probleme mit "Enterprise". Die bisherigen Folgen liegen deutlich hinter den Folgen des Vorjahres zurück. Erreichten die ersten drei Folgen der Serie im Vorjahr durchschnittlich 8,53 Millionen Zuschauer und die letzten drei der vorigen Staffel 7,2 Millionen, so kommt "Smallville" in der aktuellen Season bisher nur auf 6,66 Millionen Zuschauer. Bei "Enterprise" sehen die Vergleichswerte aber so aus: Die ersten drei Folgen der vorigen Staffel erreichten 4,99 Millionen Zuschauer, die letzten drei Folgen 3,53 Millionen und die ersten drei der aktuellen 4,1 Millionen Zuschauer. Der Abstand zwischen beiden Serien hat sich also etwas verkleinert und die Zahlen für "Enterprise" zeigen sogar leicht nach oben. Dies ist natürlich nur eine Momentaufnahme und man sollte sich hüten daraus einen generellen Trend abzuleiten.

Sehr zufrieden dürfte das "Smallville" Network WB mit seinen Serien "Angel" und "Charmed" sein, die diesmal einen sehr guten Start hatten und deutlich über den Werten der vorigen Saison liegen. Dafür muss sich ABC mit sinkendem Interesse an seiner Agentenserie "Alias" auseinandersetzen. Die bisherigen Quoten liegen aber nur etwas unter den Werten des Vorjahres, die Fans brauchen also noch nicht damit anzufangen, Unterschriften gegen eine Absetzung zu sammeln.

Düster sieht es aber für UPN's "Jake 2.0" aus. Das "Enterprise"-Lead-Out ist Woche für Woche nur ganz hinten auf der Hitliste des US-Fernsehens zu finden. Nach den bisherigen Zahlen dürfte die Serie vermutlich nach einer halben Staffel eingestellt werden - es sei denn, UPN mangelt es an alternativen Formaten, dann wäre auch eine ganze Staffel denkbar. Mehr wird es aber mit Sicherheit nicht werden, da müsste schon ein Quotenwunder geschehen.

In Deutschland hat "Enterprise" in letzter Zeit mit massiven Quotenproblemen zu kämpfen. Der Marktanteil bei den 14-49jährigen Zuschauern - kurz, der "Zielgruppe" - lag bis auf zwei Ausnahmen während der ersten 10 Folgen der zweiten Staffel immer unter 10%. Immerhin, die zuletzt gezeigte Folge war eine der beiden, die über diese wichtige Marke springen konnte. Bleibt abzuwarten, wie es mit der Serie weitergeht.

"Roswell" hat sich vor kurzem mit recht mageren Quoten auf ProSieben von seinen deutschen Fans verabschiedet, während RTL inzwischen die lang erwartete zweite Staffel von "Smallville" ins Rennen schickt. Erreichte die erste neue Folge noch verhältnismäßig schwache Quoten, so konnten die anderen beiden bisher gezeigten neuen Folgen bei der Zielgruppe wieder ordentlich punkten und bis zu knapp über 18% derselben vor die Bildschirme locken.

Und RTL hat noch ein großes Genre-Event in den Startlöchern: die zweite "Dune"-Miniserie. Da die erste Miniserie bei der Erstausstrahlung auf ProSieben sehr gute Quoten hatte (aber die erste und einzige Wiederholung dafür gnadenlos floppte), kann man auf das Abschneiden dieser Fortsetzung durchaus gespannt sein...

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10. Kurz und Bündig
Buchkritik: Gottes Gehirn

"Gottes Gehirn" handelt von hyperintelligenten Affen mit zwei Gehirnen, menschenähnlichen Robotern und genetisch verbesserten Menschen. Außerdem geht es noch um eine ganz besondere Leidenschaft: Irgendein Mensch da draußen sammelt die Gehirne von allen führenden Wissenschaftlern der Welt. Aber warum?

Sicherlich, Hannibal Lecter würde sie aufessen, doch der spielt hier nicht mit. Dafür aber zwei Journalisten. Sie sind Mitarbeiter des deutschen Wochenmagazins "Fazit" und kommen aus unterschiedlichen Ressorts: Troller ist Leiter der Wissenschaftsseiten, Jane Anderson Kriminalreporterin. Beide wollen wissen, was Trollers Freund, der Zukunftsforscher Kranich, ihnen über den mysteriösen Tod des Klimaforschers John Eklund sagen wollte, bevor er selbst ebenfalls ermordet wurde. Im Gegensatz zu Eklund allerdings blieb sein Gehirn, wo es vorher war.
Alles scheint irgendwie mit der sogenannten "Blake-Konferenz" zu tun zu haben, die sich die Vereinigung der Wissenschaften zum Ziel gemacht hatte. Irgendwie sind die Teilnehmer dieser Konferenz Ziel des mysteriösen Sammlers und so dringen Troller und Anderson immer weiter vor und sind am Ende selber in größter Gefahr.

Die Autoren kommen aus verschiedenen Bereichen. Jens Johler ist gelernter Schauspieler, Olaf-Axel Burow Professor für Pädagogik. Beide sind keine Phsyiker, Parapsychologen oder Musiktheoretiker. Sie haben also recherchiert und das merkt man: Die Dialoge sind stellenweise etwas lang und enthalten wenig Handlung, was im späteren Verlauf aber wesentlich angenehmer wird.

Die sich anbahnende Liebesbeziehung zwischen den beiden Journalisten verleiht dem Buch zusätzliches Leben. Er, deutlich älter, entwickelt immer stärkere Gefühle zu ihr, zweifelt aber, ob er sich dabei nicht in eine Sackgasse begibt. Warum würde eine junge, attraktive und erfolgreiche Frau so jemanden wie ihn nehmen?

Pure Science-Fiction ist das Buch natürlich nicht. Es spielt in unserer Zeit und könnte genauso als Krimi bezeichnet werden. Doch es sind die sonderbaren Zeitungsmeldungen über den plötzlichen Weltfrieden oder der bereits erwähnte Super-Affe, der sprechen kann. Mehr Rechenkapazität = eine höhere Bewusstseinsebene. Genau in diese Richtung läuft auch das Ende des Buches, das irgendwann völlig aus den gegebenen Bahnen herausgleitet, aber trotzdem plausibel bleibt.

Vom Ende der Welt, der Apokalypse ist plötzlich die Rede und deren Unaufhaltsamkeit wird immer deutlicher. Das Ende des Buches ist schnell, vielleicht ein wenig zu schnell, aber irgendwie doch interessant. Der Schlüssel zu allem ist eben doch die Liebe.

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"Jens Johler, Olaf-Axel Burow: Gottes Gehirn" - Gebundene Ausgabe zum Preis von 19,90 EUR


Smallville - Die erste Staffel auf DVD

"Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Nein, es ist -- Superman!", hieß es in Comics, TV-Serien, Büchern und Kinofilmen. Der Satz wurde zur Legende, ebenso der Mann im blauen Strampelanzug mit dem rot-gelben "S" auf der Brust. Doch wie hat Clark Kent alias Superman seine Kindheit verbracht? Wie seine Jugend? Wie hat Clark Kent als Teenager gelebt? Wen hat er gefürchtet, wen respektiert und wen geliebt? Wen die Antwort interessiert, der kommt um "Smallville" nicht herum. Und um eine Wertung vorweg zu nehmen: alle anderen auch nicht.
Die Autoren der neuen Erfolgsserie aus den USA gehen das "Superman"-Universum aus einem völlig anderen Blickwinkel an: Sie versetzen die altbekannten Geschehnisse in unsere Gegenwart. Clark Kent ist ein Teenager im 21. Jahrhundert, geht zur Schule und hat sich in das süßeste Mädchen der Stadt verguckt. Die meisten seiner Superkräfte haben sich noch nicht entwickelt. Fliegen kann Clark nicht, schnell rennen aber schon. Von einem Hitzeblick hat er noch nie etwas gehört, aber Felsen stemmen ist für den jungen Mann kein Problem. Lediglich die grün schimmernden Meteroitenstücke, die mit seinem Raumschiff im Jahre 1989 auf die Erde gestürzt sind, machen dem Teenager das Leben schwer, zumal jene Meteroiten es waren, die seine große Liebe Lana Lang vor vielen Jahren zur Waise machten.

Insgesamt führt Clark aber ein behütetes Leben, weiß jedoch genau um seine Andersartigkeit, die er vor jeder Entdeckung zu schützen versucht. Da rettet der Waisenjunge aus dem All einem verunglückten Porsche-Fahrer das Leben und freundet sich mit dem glatzköpfigen jungen Mann an. Dessen Name lautet Lex Luthor, von dem sachkundige Zuschauer wissen, dass er einmal der größte Gegner des Mannes aus Stahl sein wird.

"Smallville" ist eine der wenigen Serien, die den derzeitigen Erfolg vieler Comic-Verfilmungen aus dem Kino ins TV übertragen konnten und das nicht zu Unrecht. Tom Welling als junger Clark Kent, Kristin Kreuk als Clarks Jugendliebe Lana Lang, aber vor allem Allison Mack als Chloe Sullivan -- eine Figur, die nicht aus der Comicvorlage stammt -- und Michael Rosenbaum als Clarks bester Freund Lex Luthor geben der vermeintlichen Mischung aus "Superman meets Dawson Creek" den Charme und Charakter, den viele andere Serien so bitter nötig hätten. Dazu kommt, dass die Drehbücher der ersten Staffel schon nach kurzer Zeit das Konzept des "Mutanten-Gegners der Woche" hinter sich lassen und deutlich an Qualität gewinnen.

Sowohl Soap-Fans als auch Liebhaber von fantastischen Serien werden an "Smallville" ihre helle Freude haben. Kenner der alten Comic-Geschichten sowieso: Sie können quasi in jeder Folge liebevoll versteckte Querverweise auf das Original entdecken. In den USA ist "Smallville" derzeit ein Quotenriese und man kann es nur wiederholen: Auch hier zu Lande kommt kaum jemand an dieser Serie vorbei.

Links zum Thema:
http://www.smallville.de
http://www.smallville-online.de


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Yu-Gi-Oh - Die Weiterentwicklung des Zeichentrick

Vom Manga zum Anime ist eine Entwicklung, die viele Kultcomics durchgemacht haben. Jüngstes und immens erfolgreiches Beispiel ist der entstehende Kult um den kleinen Yugi und das Kartenspiel "Duel Monsters". Dieses Spiel begeistert jeden in Yugis Umgebung und auch Yugi und seine Freunde Joey Wheeler, Tristan Taylor und Tea Gardner sind besessen davon, mit ihren Karten verschieden starke Monster gegeneinander antreten zu lassen.

Doch was sich zuerst nur wie eine Legende anhört, entpuppt sich als Wahrheit: "Duel Monsters" wurde unter dem Namen "Schattenspiel" schon im alten Ägypten gespielt, und Magie spielt bei diesem Kartenspiel eine sehr wichtige Rolle. Das muss auch Yugi erfahren als er es nach vielen Jahren endlich schafft, ein magisches Puzzle zusammenzusetzen: Fortan kann er sich dank des ägyptischen Milleniumpuzzles in "Yami Yugi" verwandeln, den König des Spiels! Zusammen mit seinen Freunden muss er sich schon bald den verschiedensten Feinden stellen und seine Monster in die Schlacht schicken.

Die DVDs zum neuesten Kultschlager "Yu-Gi-Oh" enthalten jeweils drei Episoden der ersten Staffel und ein Musikvideo als Zugabe. Den Anfang macht die Episode "Das Herz der Karten", in dem Yugi sich gegen seinen Mitschüler Kaiba durchsetzen muss. Dieser hat Yugis Großvater eine wichtige Karte abgenommen und Yugi muss, um Kaiba zu besiegen, lernen, den Karten zu vertrauen. In der zweiten Episode tritt zum ersten Mal Maximillion Pegasus auf, der angebliche Erfinder des Kartenspiels "Duel Monsters". Ein ägyptisches Artefakt ersetzt sein linkes Auge und gibt auch ihm magische Fähigkeiten. Um Yugi zu einem Duell zu zwingen, entführt Pegasus die Seele des Großvaters. Die dritte Episode führt die Geschehnisse weiter: Yugi erhält eine Einladung ins Königreich der Duellanten, um dort seinen Großvater rächen zu können. Sein Freund Joey begleitet ihn, hat aber auch eigene Ziele: Er will eine kostspielige Operation, die seiner Schwester das Augenlicht zurückgeben soll, durch das Preisgeld finanzieren.

"Yu-Gi-Oh" war in Japan nach "Dragon Ball" und "PokeMon" der Abräumer der letzten Jahre und hat nun nach den USA auch Deutschland mit seinen abenteuerlichen Spielen erobert. Sowohl die Trading-Card-Games als auch die Computerspiele der Reihe erzielen hier zu Lande enorme Verkaufszahlen und auch die nun auf DVD veröffentlichte erste Staffel des Animes erreichte bei ihrer Erstausstrahlung enorme Einschaltquoten. Dabei hat "Yu-Gi-Oh" nichts mehr mit dem guten alten Zeichentrick zu tun, sondern ist rasant, flippig und mitunter auch brutal. Medienpädagogik hat bei der Konzeption dieser Serie sicher keine große Rolle gespielt, allerdings ist der Erfolg der Serie ein eindeutiger Hinweis darauf, dass "Yu-Gi-Oh" Spaß macht.

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11. "Dead Like Me" - Keine Angst vorm Sensenmann

Vergessen Sie Binky! All die Jahre hat Terry Pratchett uns belogen: Der Tod hat gar kein weißes Pferd und auch keine Bibliothek voller Sanduhren. Statt dessen spielt er nach Feierabend Basketball und geht in Waschsalons. So geschehen in "Dead Like Me", einer neuen TV-Serie des US-Kabelsenders Showtime, die sich in dieser Saison vom Pausenfüller zum Quotenknüller entwickelt hat. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch der deutsche Markt in den Genuss dieser erfrischend originellen Studie in Absurdität kommt. Dass sich das Warten lohnt, soll dieser Artikel beweisen.

Und sowas nennen die Handlung??

Keine Frage: Jeder hat mal einen schlechten Tag. Aber was Georgia Lass (Ellen Muth) passiert ist, kann wohl auch Murphys Gesetz nicht mehr wegerklären: Am frühen Morgen von der Mutter unsanft aus dem Schlaf gerissen und in den besten Fummel gezwängt, in die Chicagoer Innenstadt bugsiert und zur gähnend langweiligen Büroarbeit gezwungen - kann es schlimmer kommen? Nicht, dass sich George beschweren würde; "I couldn't care less"- was kümmert's mich? - scheint ihr Lebensmotto zu sein. Träge, desinteressiert und gelangweilt schleppt sich die gerade erst 18-Jährige schon seit Jahren durch ein Leben, welches ihr generell gesehen doch ziemlich am Gesäß vorbei geht.

Bis es plötzlich endet, und zwar auf eine ... sehr eigenwillige Art und Weise. Nichts Geringeres als der beim Eintritt in die Erdatmosphäre nicht restlos verglühte Toilettensitz der Raumstation MIR stürzt nämlich genau auf sie ab. Als "toilet-seat girl" kommt Georgia also doch noch globale Bedeutung zu, doch ist diese leider posthum - wer überlebt schon eine Kollision mit einer brennenden und wahnsinnig schnellen Klobrille?
Doch anstatt jetzt friedlich mit den Engeln singen zu dürfen, wird George schon wieder um ihren Frieden betrogen: Eine Gruppe von Untoten rekrutiert sie noch am Sterbeort, Widerstand ist zwecklos. Als "grim reaper", als Sensenmann ... ähm -frau also, soll sie von nun an durch Chicago wandeln und die Seelen der Verstorbenen einsammeln. Wer im Leben faulenzt, scheint wohl im Tode ackern und schuften zu müssen ... Unterstützt wird sie dabei von einer Schar abstruser Kollegen, der Chicagoer Abteilung für Unfalltode: Rube, Mason, Roxy und Betty nehmen gemeinsam mit George die Arbeit auf.

Einmal am Tag treffen sie sich im "Der Waffel-Haus" (sic), einem vermutlich auf Deutsch gemachten Café, in dem die Kellnerinnen im Dirndl erscheinen und ständig Jodelmusik aus den Boxen dröhnt. Hier verteilt Rube (Mandy Patinkin, bestens bekannt als Dr. Geiger aus "Chicago Hope" und als George Francisco aus "Spacecop L.A. 1999", der Kinovorlage zur kurzlebigen TV-Serie "Alien Nation") die Aufträge an sein Team: kleine gelbe Post-Its, auf denen Name, Todeszeit und Todesort der "Kunden" stehen.
Zur Truppe der Untoten gehören außerdem die Ex-Tänzerin Roxy (dargestellt von Jasmine Guy), die in den 1980ern von einer Kollegin ermordet wurde, weil diese ihr das Patent für Schweißbänder für Fußknöchel stehlen wollte; die 1940er Schönheit Betty (Rebecca Gayheart, "Earth 2", "Düstere Legenden") und der Taugenichts Mason (Callum Blue). Später verlässt Betty die Reihe und ihre Figur wird durch die Ex-Schauspielerin Daisy Adair (gespielt von Laura Harris) ersetzt, was der Serie sehr gut tut.

Doch das Einsammeln von Seelen ist kein lukratives Geschäft: Um sich über Wasser halten zu können - ja, auch Untote müssen von irgendetwas leben - heuert George bei Happy Time an, einem Büro-Alptraum, der geradewegs aus einem Dilbert-Comic gesprungen zu sein scheint. Ihre dortige Vorgesetzte Delores Herbig (Christine Willes), ein mopsgesichtiger Inbegriff der übermäßigen Herzlichkeit und deren "as in 'her big brown eyes'" sich zum absoluten Kultspruch mausert, entwickelt sich schon nach wenigen Folgen zum heimlichen Star-Charakter der Serie. Und während sich George langsam und widerwillig in ihre neue Position im Leben nach dem Tod einfügt, versucht die hinterbliebene Familie Lass über ihren Tod hinwegzukommen.

Mama Joy (gespielt von Cynthia Stevenson, in einer vermutlich unbewussten Variation ihrer Rolle aus Todd Solonzc' "Happiness") will die Familie enger zusammenwachsen lassen, hat dabei aber vermutlich noch den schwierigsten Posten inne: Denn ihr Mann (Greg Kean), ein beliebter College-Dozent, lässt sich gerne mal von Studentinnen trösten, und ihre 11-jährige Tochter Reggie (Britt McKillip) entwickelt eine bedenkliche Faszination fürs Morbide. Sie stiehlt Klobrillen aus der Schule und hält auf der heimischen Toilette Seancen ab.

Wo bitte kam das her?

Doch doch, das stimmt schon. Wer sich die Credits von "Dead Like Me" mal genauer ansieht, dürfte eine ziemliche Überraschung erleben, denn dieser wilde Mix aus schwarzem Humor und Familienunterhaltung stammt von niemand anderem als Bryan Fuller, ehemals Drehbuchautor und Story-Editor bei "Star Trek - Voyager". Nun kann man zu letztgenannter Serie stehen wie man will, aber die Kreativität die "Dead Like Me" in jeder der 14 Episoden der ersten Staffel versprüht, hätte man auch dem langsam dahin siechenden "Star Trek"-Franchise gewünscht. Zu Fullers "Voyager"-Zeiten konnte er sie aber scheinbar nicht ausleben.

Und auch die restliche Mannschaft besteht zum Teil aus bekannten Gesichtern. Hatte Laura Harris seinerzeit noch wenigstens einen optischen Lichtblick in die grottige Eichinger-Produktion "The Calling", einer ziemlich miesen "Das Omen"-Variation vor Rosamunde-Pilcher-Kulisse, setzen können, stieg sie spätestens mit einer wiederkehrenden Rolle in der zweiten Staffel von "24" in qualitativ höhere Riegen auf. Mandy Patinkin dürfte allen Couch Potatoes genügend bekannt sein, und auch Rebecca Gayheart hat ihren Fußabdruck bereits mehrmals im phantastischen Genre hinterlassen. Hauptdarstellerin Ellen Muth kennt man vielleicht noch als Kathy Bates' Tochter in der hervorragenden Stephen King-Verfilmung "Dolores", auch wenn das schon ein paar Jährchen her ist. Und Cynthia Stevenson ist spätestens durch "Happiness" in bleibender Erinnerung geblieben.

Dieses Ensemble spielt sich mit sichtbarer Freude durch eine, dank des Pausenfüller-Status der Serie und den Statuten des US-Kabelfernsehens, gerade mal 14 Episoden umfassende erste Staffel, in der es kaum mal einen Durchhänger gibt. Selbst "Nighthawks", eine von Serienfans normalerweise zutiefst gehasste Clipshow - also eine Folge, die überwiegend aus Rückblenden auf vorhergehende Episoden besteht - überzeugt voll und sollte für kommende Selbstrecyclings-Versuche bei TV-Serien als Beispiel dienen.

Und wann gibt's das zu sehen?

Gute Frage, nächste Frage. US-Serien tun sich im deutschen Fernsehen seit Jahren schwer, da erzähle ich jetzt sicher nichts Neues. Eigenproduzierte Krankenhaus- und Polizeiserien sowie Talkshows sind bei den Senderchefs lieber gesehen als Produktionen von jenseits des Atlantiks, die auch noch teuer eingekauft werden müssen.
Und wenn selbst US-Quotenknüller wie "The West Wing", "Band of Brothers" oder das schlichtweg großartige "Six Feet Under" bereits seit Jahren auf ihre deutsche Erstausstrahlung warten, dürfte es wohl auch bei "Dead Like Me" noch eine Weile dauern, bis George und ihre lebendigen und untoten Kollegen sich zumindest im Free-TV mal blicken lassen.

Doch kein Grund zur Traurigkeit: Wir leben im Zeitalter der DVD, und Season-Boxen sind nicht zuletzt seit Paramounts Erfolg mit "Star Trek: The Next Generation" ein beliebter Produktionszweig. Auch wenn das TV sich nicht direkt auf Bryan Fullers Schöpfung stürzen wird, sollte doch zumindest eine kleine DVD-Box drin sein. 14 Folgen nehmen schließlich nicht so viel Platz weg.

Wer nicht so lange warten möchte und gute Kontakte in die USA hat, dem sei es wärmstens empfohlen, sich "Dead Like Me" schon vorher einmal anzusehen. Schon allein, damit man dieses Klischeebild vom Sensenmann in schwarzer Kutte und auf weißem Pferd endlich aus dem Kopf bekommt. Böser Terry Pratchett ...

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12. Wissenschaft: Wahrnehmung und Bewusstsein, Teil 1

Zwei Eigenschaften unseres Gehirns beschränken uns in unserer Fähigkeit, die gesamte Umwelt als Ganzes wahrzunehmen: Auf der einen Seite besitzt das Gehirn nur eine begrenzte Kapazität, Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten; wird die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Objekt gelenkt, so muss die Verarbeitung von konkurrierenden Sinneseindrücken in den Hintergrund gestellt werden. Auf der anderen Seite steht die Fähigkeit unseres Gehirns, ungewollte Informationen herauszufiltern; dies ist natürlich auch eine Konsequenz aus der Notwendigkeit mit den begrenzten Kapazitäten sinnvoll umzugehen.
Auf diese Weise werden von 109 Bit/s an Informationen, die uns durch alle Sinne zusammengenommen erreichen, nur etwa 10-100 Bit/s bewusst verarbeitet - ein Fernsehbild enthält zum Vergleich etwa 106 Bit/s an Information.

Die beiden Teilaspekte könnten auf folgendes Modell für die visuelle Informationsverarbeitung schließen lassen, das die Verarbeitung zwischen Wahrnehmung des Stimulus und der Antwort, z. B. einer Blickwendung, beschreibt.
Zunächst konkurrieren Objekte im Blickfeld um mentale Repräsentation und Analyse. Diese Daten werden gefiltert nach Informationen, die für das aktuelle Verhalten notwendig und relevant sind. Wenn entschieden ist, welche Stimuli für das zukünftige Verhalten von Bedeutung sein könnten, werden diese weiterverarbeitet, während uninteressante Stimuli weitgehend ignoriert oder unbewusst verarbeitet werden können.

Es gibt eine andere weit verbreitete Vorstellung, dass unsere Aufmerksamkeit die komplette Umgebung wie ein Suchscheinwerfer absucht und jedes Objekt nacheinander ein Quantum Aufmerksamkeit erhält - wobei hier anzumerken ist, dass uns die meisten Objekte einer Szene natürlich nicht der Reihenfolge nach ins Auge springen, was aber wieder mit der Bewusstwerdung eines optischen Reizes zu tun hat.

Ziel der Wissenschaftler ist es nun herauszufinden, welches dieser Modelle den tatsächlichen physiologischen Gegebenheiten am nächsten kommt.
In einfachen Experimenten werden den Probanden dazu zwei Objekte im Blickfeld angeboten, bei denen er oder sie eine Eigenschaft eines jeden Objekts identifizieren muss. Diese Experimente offenbaren einige interessante Fakten über die Fähigkeiten unseres Gehirns, Informationen zu verarbeiten.
Das Erste, was in Experimenten auffällt, ist, dass die Aufmerksamkeit, wenn sie zwischen zwei Objekten geteilt werden muss, in der Folge zu schlechteren Resultaten in der Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung führt.
Dabei ist es allerdings so, dass die Eigenschaft, sei es nun Farbe oder Form, keinen messbaren Einfluss auf die Erkennungsgeschwindigkeit hat, es scheint also allein die Anzahl der Objekte zu sein, die hier relevant ist.
Der zweite Punkt ist, dass - solange kurze Stimuli verwendet werden und man die Genauigkeit der Identifikation misst - es danach aussieht, als ob die größten Einschränkungen in der Erkennungsfähigkeit am Input liegen würden, nicht bei der kurzzeitigen Speicherung der Daten. In den Experimenten zeigte sich, dass die Beeinträchtigung der Verarbeitung zweier Objekte vernachlässigt werden kann, wenn sie dem Probanden in kurzem Abstand, von etwa einer Sekunde, gezeigt werden, obwohl beide Stimuli verarbeitet und bis zum Ende des Versuchs behalten werden mussten. Dieses Ergebnis spricht möglicherweise gegen das "Scheinwerfermodell", da es hier keine Rolle spielen sollte, ob die Objekte vom Bewusstsein der Reihe nach verarbeitet werden oder tatsächlich nacheinander angeboten werden.
Drittens ist die Aufmerksamkeit unabhängig von der Blickrichtung, auch wenn der Blick auf einen festen Punkt gehalten wird, so ist es einfacher ein Objekt zu identifizieren als zwei.
Und viertens ist die Beeinflussung weitgehend unabhängig von der räumlichen Trennung der beiden Objekte im Gesichtsfeld, das gilt zumindest solange es ansonsten leer ist. Auch das könnte gegen eine systematische Abtastung sprechen, da nahe beieinander stehende Objekte schneller erkannt werden müssten.

Es ist tatsächlich sogar leichter zwei Eigenschaften ein und desselben Objekts zu identifizieren als zwei verschiedene Objekte. Unter einfachen Bedingungen ist es sogar so, dass zwei Eigenschaften eines Objekts fast genauso leicht erkannt werden, wie eine einzelne.

Diese Erkenntnisse werfen die Frage auf, was uns einen Gegenstand überhaupt als Summe seiner Merkmale erkennen lässt. Viele Faktoren gehören zusammen, wenn es darum geht zu entscheiden, ob ein Gegenstand eine Einheit bildet oder nicht, z. B. die Farbe, die räumliche Nähe oder auch unsere eigene Vertrautheit mit dem Objekt.
Die Daten scheinen zu zeigen, dass die Gegenstände als Ganzes vom visuellen System verarbeitet werden, während sie um unsere Aufmerksamkeit konkurrieren. Irrelevante Reize waren in Experimenten schwerer zu ignorieren, wenn sie sich mit den relevanten in die selbe Richtung bewegten. Das visuelle System scheint vorgegebene Bindungen zwischen Objekten zu respektieren und zu bewahren.

Eine Möglichkeit dies zu erklären wäre, dass Objekte in Gruppen und Bindungen parallel von einem visuellen System verarbeitet werden; auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass Neuronen nicht allein auf eine einzelne Eigenschaft reagieren, eher auf ein breiteres Spektrum, und einige Zellen reagieren nur auf das komplexe Zusammenspiel mehrerer Eigenschaften, so sind einige Neuronen z. B. auf das Erkennen von Gesichtern spezialisiert.

Es besteht die Möglichkeit, dass Neuronen, die sich mit der Verarbeitung eines Objekts beschäftigen, ihre Aktivität synchronisieren, so dass auf diese Weise die Einheit von Anfang an gewahrt bleibt.

Bevor diese Fragen um die Rolle der Aufmerksamkeit bei Bindungen und Gruppierungen von Objekten endgültig geklärt werden können, muss noch mehr Wissen darüber gesammelt werden, wie Objekte im Cortex repräsentiert werden.

Als Standartansicht galt bisher, die Aufmerksamkeit als einen Prozess anzusehen, in welchem die Verarbeitung schrittweise auf die verschiedenen Regionen des visuellen Feldes gelenkt wurde. Dieser Mechanismus beschreibt einen seriellen Hochgeschwindigkeitsprozess, der von einem Ort zum anderen die Objekte innerhalb von jeweils 50ms erkennt.

Das Modell der parallel gelenkten Aufmerksamkeit, die auch von vielen experimentellen Daten gestützt wird, widerspricht dieser Vorstellung in diversen Punkten und führt eher zu den folgenden Schlüssen:
Zum einen konkurrieren Reize in Gesichtsfeld um die begrenzte Verarbeitungskapazität und die Kontrolle des Verhaltens. Dabei wird die Aufmerksamkeit auf zwei Weisen kontrolliert: Erstens fallen besonders Auffälligkeiten und Neuerscheinungen ins Auge und zweitens werden die Eindrücke nach aktueller Relevanz sortiert, z. B. Position oder Eigenschaften.
Zudem sieht es so aus, als würden Objekte als Ganzes vom visuellen Apparat verarbeitet, die Objekteigenschaften werden als Einheit erkannt, bevor ein bewusstes Verbinden stattfindet.

Deshalb scheint unsere Aufmerksamkeit kein Hochgeschwindigkeitsprozess zu sein, der Szenen der Reihe nach absucht; stattdessen weisen die experimentellen Daten auf einen relativ langsamen Prozess hin, in welchem konkurrierende Eindrücke über das gesamte visuelle Feld parallel verarbeitet werden.

Links zum Thema:
http://www.students.uni-marburg.de - Aspekte von Aufmerksamkeit
http://www.informatik.uni-hamburg.de - Visuelle Wahrnehmung und Aufmerksamkeit
http://www.twk.tuebingen.mpg.de - Die Ausrichtung des Blicks durch Sakkaden: Fixation - Reflexe - Willentliche Steuerung

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13. Subspace Link

"Matrix": Silver und neue Pläne mit den Wachowskis.

Die "Matrix"-Autoren und -Regisseure Larry und Andy Wachowski haben ein Drehbuch entworfen, das auf Alan Moores Comic-Roman "V for Vendetta" basiert, erzählte Joel Silver der C.H.U.D. Webseite. "Sie haben ein Drehbuch für mich geschrieben, schon vor Jahren, und sie sprachen mit mir darüber, es zu verfilmen und jemanden als Regisseur einzusetzen, den sie mögen", erzählte der "Matrix"-Produzent der Webseite.

"V for Vendetta" stammt aus der Feder des Autors von "The League of Extraordinary Gentleman" und spielt in einer alternativen Zukunft, in der Deutschland den Zweiten Weltkrieg gewonnen hat. Ein Rebell namens "V" zieht durch die Straßen von London und versucht das faschistische England zu befreien. "Ich würde liebend gern mit ihnen für immer zusammenarbeiten, egal was sie tun wollen", sagte Silver über die Wachowski-Brüder.

Link zum Thema:
http://www.scifi.com/scifiwire

"Matrix": Hohe Erwartungen an "Revolutions".

"The Matrix: Revolutions" - der dritte Teil der "Matrix"-Trilogie - wird am morgigen Tag auf der ganzen Welt in 80 Ländern exakt zur gleichen Uhrzeit starten. In Deutschland kann man den Film ab 15 Uhr auf der großen Leinwand bewundern. Warner Bros. hat weltweit über 18.000 Kopien des Filmes anfertigen lassen und allein in Amerika startet er in 3502 Kinos.

Die Erwartungen an den Abschluss der Trilogie sind von Seiten des Studios sehr hoch. "The Matrix: Reloaded" spielte in den ersten vier Tagen weltweit 166 Millionen Dollar ein. "Revolutions" soll mehr als 200 Millionen Dollar in den ersten fünf Tagen in die Kassen des Filmstudios spülen. "The Matrix: Revolutions" wird in 43 verschiedenen Sprachen veröffentlicht, bei 14 Sprachen handelt es sich um Synchronisationen. Insgesamt startet der Film auch in 60 IMAX-Kinos weltweit. In Deutschland wird er nur im IMAX in Berlin zu sehen sein.

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http://www.comingsoon.net

"Der Herr der Ringe": Annie Lennox singt "Into the West"

Die frühere Eurythmics-Sängerin Annie Lennox (48) singt im dritten Teil des Fantasie-Epos' "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" den Schlusssong. Das letzte Kapitel in der Verfilmung von J.R.R. Tolkien endet mit einem gigantischen Kampf zwischen Gut und Böse und dem Lennox-Song "Into the West".

"Es ist ein faszinierendes Erlebnis, ein sehr kleiner Teil dieses riesigen Puzzles zu sein, das "Herr der Ringe" heißt", sagte Lennox laut US-Medienberichten. Der gesamte Soundtrack von Howard Shore mit dem Lennox-Lied soll am 25. November in die Plattenläden kommen, der Film startet in Deutschland in der Nacht zum 17. Dezember.

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http://www.welt.de

"Der Herr der Ringe": Jackson im 20 Mio Dollar-Club.

Im Oktober vor neun Jahren saß er auf ein paar Bier im Hotel Strauss, der Stammkneipe der Hofer Filmtage, die seine vier Außenseiterfilme zeigten, und spann große Pläne für ein Mega-Kinoprojekt. Jetzt, wieder im Oktober, wurde Peter Jackson Mitglied im exklusivsten aller Hollywood-Zirkel: dem 20/20-Club, dessen Mitglieder pro Film 20 Millionen Dollar Gehalt plus 20 Prozent der weltweiten Einnahmen beanspruchen können. Der Neuseeländer, dessen ersten beide "Herr der Ringe"-Teile insgesamt 1,8 Milliarden Dollar einspielten, schloss den 20/20-Vertrag mit Universal Pictures ab, für die er ein neues Remake von "King Kong" drehen soll. Abgesehen von George Lucas und Steven Spielberg, die sich als Studiobesitzer auch höhere Regiegagen genehmigen können, lag die Obergrenze für Regisseure bisher bei zehn Millionen. Der erste Schauspieler, der die 20er-Marke überschritt, war 1995 Jim Carrey für "Cable Guy - die Nervensäge"; inzwischen können Mel Gibson oder Harrison Ford bereits 25 Millionen verlangen.

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http://www.welt.de

"Blade: Trinity": Offizielle Infos.

New Line Cinema hat nun offizielle Inhaltsinformationen zum dritten und letzten "Blade"-Kinofilm veröffentlicht: "Blade: Trinity". Als die Vampire planen, Blade als Schuldigen in einer Reihe brutaler Morde hinzustellen, muss er sich mit den Nightstalkern verbünden, ein Clan menschlicher Vampirjäger. In einem extremen Kampf führt daraufhin die blutige Spur direkt zu der wohl berühmtesten Vampirlegende: Dracula.

Das Drehbuch zu "Blade: Trinity" schrieb David S. Goyer, der zugleich auch Regie führt. Neben Wesley Snipes als Blade spielt Jessica Biel als Abigail eine Hauptrolle in dem Film. Abigail ist die Tochter von Whistler (Kris Kristofferson). Sie bekommt die Pflichten des Vampirjägers Blade übertragen. Ryan Reynolds wird man als Hannibal King sehen, ein Nightstalker. "Blade: Trinity" soll am 13. August 2004 in die amerikanischen Kinos kommen. Ein deutscher Starttermin ist noch nicht bekannt.

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"Dune" floppt gewaltig auf RTL.

"Dune - Der Wüstenplanet" ist am vergangenen Montag auf RTL gewaltig gefloppt. Insgesamt waren nur 2,85 Mio. Zuschauer ab drei Jahren dabei. Der Marktanteil lag bei niedrigen 7,8 Prozent. Auch in der werberelevanten Zielgruppe kam der Spielfilm nicht auf die Höhe. Hier wurden nur 12,2 Prozent Marktanteil erreicht und damit ein Ergebnis, welches weit unter RTL-Monatsschnitt liegt.

"Scary Movie 3": Weiter Spitzenreiter.

Auch nach dem zweiten Wochenende nach dem Kinostart konnte sich "Scary Movie 3" die Spitze der amerikanischen Kinocharts mit 21.1 Millionen Dollar Einnahmen sichern. Disneys Zeichentrickfilm "Brother Bear", der am vergangenen Wochenende seinen landesweiten Kinostart hatte, schaffte es mit 18.5 Millionen Dollar nur auf Platz 2. "The Texas Chainsaw Massacre" fiel daher in seiner vierten Woche auf Platz 3. Quentin Tarantinos "Kill Bill, Vol. 1" schlägt sich weiterhin wacker auf Platz 7 durch.

Zu den weiteren Neueinsteigern kann man "In the Cut" mit Meg Ryan zählen, der vergangene Woche nur in sehr wenigen Kinos lief. Dieser Film schaffte es nur auf Platz 11. "Alien: Director's Cut" startete in Amerika in 347 Kinos und spielte rund 1 Million Dollar ein. Insgesamt kann sich Hollywood aber keineswegs beschweren, schließlich war es der erfolgreichste Oktober aller Zeiten für die Filmschmiede. Zum ersten Mal in der Filmgeschichte spielte man im Oktober über 700 Millionen Dollar ein - 719,2 Millionen Dollar um genau zu sein. Die erfolgreichsten Filme des Monats waren Paramounts "School of Rock" gefolgt von "Scary Movie 3" mit nur sieben Tagen Spielzeit im Oktober. Auf Platz 3 findet sich "Kill Bill, Vol. 1" dicht gefolgt von "The Texas Chanisaw Massacre".

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"Harry Potter" macht reich.

"Harry Potter"-Autorin Joanne K. Rowling ist die reichste Schriftstellerin der britischen Geschichte. Die 38-Jährige hat in den vergangenen 12 Monaten umgerechnet 183 Mio. Euro verdient, berichtet die "Sunday Times". Selbst die weltberühmte Thriller-Autorin Agatha Christie kann an Rowling nicht heranreichen. Christie, die 1976 starb, hat insgesamt zwei Milliarden Bücher verkauft. Ihre Tantiemen beliefen sich auf 7,3 Mio. Euro. Daniel Radcliffe (14), der in den Potter-Filmen den Zauberlehrling spielt, verdiente 2,5 Mio. Euro und ist damit der Jüngste auf der "Liste der höchst bezahlten Briten".

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Neue Asimov-Filmadaption in Planung.

Nach "Bicentenial Man"("Der 200 Jahre Mann") und "I Robot" könnte bald eine weitere Asimov Adaption über die großen Leinwände flimmern. Paramount Pictures und Cruise/Wagner haben sich den Schreiber/Regisseur Keith Gordon geschnappt, um Asimovs Roman "End of Eternity" für die große Leinwand zu adaptieren, wie Variety berichtet. Das Buch, eines von Asimovs unbekannteren Werken, handelt von einem unteren Techniker, der herausfindet, dass die Frau in die er sich verliebt hat von einer Gruppe von Männern, die sich "the Eternals" nennen umgebracht werden soll, berichtet the Trade Paper.
Währenddessen erwarten wir hier in Deutschland aber noch auf "I Robot", die letzte Asimov-Adaption mit Will Smith in der Hauptrolle.

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http://www.scifi.com/scifiwire

Kehrt die Liga zurück?

In den Vereinigten Staaten spielte er nur sehr bescheidene Summen ein, doch in Australien ist "Die Liga der Außergewöhnlichen Gentleman" ein weitaus größerer Erfolg. Er ist so erfolgreich, dass man Gerüchten zufolge sogar eine Fortsetzung in Australien drehen möchte.

Moviehole.com hat in der vergangenen Woche zahlreiche solcher Gerüchte von Schauspielern und einer Quelle in den Fox-Studios in Sydney bekommen. Demnach möchte man auch fast jede Rolle mit einem neuen Schauspieler besetzen. Ausgeschlossen davon ist Peta Wilson, die daran interessiert ist, in der Fortsetzung erneut in die Haut von Mina Harker zu schlüpfen. Die Castings sollen schon bald beginnen.

Eine Quelle innerhalb des Studios bestätigte das Gerücht, konnte aber nicht sagen, ob der Film in den Fox-Studios in Sydney oder in den Kurnell Studios gedreht wird und wann die Produktion beginnen soll.

Links zum Thema:
http://www.moviehole.net
http://superherohype.com


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"Fluch der Karibik": Details zu DVD online.

Die Newsseite areadvd.de hat jetzt die ersten Details zu kommenden DVD-Veröffentlichung aufgetan. Ab 15. Januar soll es zuerst eine abgespeckte Verleihversion geben, bereits 2 Wochen später aber schon die voll gepackte Kaufversion. Neben dem deutschen DD und DTS und englischem DD Ton, bekommt man die Specials reihenweise um die Ohren gepfiffen. Neben Audiokommentaren von Regisseur, Produzent und Darstellern, umfangreichen MakingOfs und Featurettes.

Link zum Thema:
http://www.areadvd.de


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"Rygel" nächste Woche in Deutschland.

Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren haben, wird Jonathan Hardy - die englische Stimme des Dominar Rygel aus der Serie "Farscape" - am Sonntag, dem 9. November, auf der Film- und Comicbörse in Castrop Rauxel zu Gast sein. Nach Virginia Hey ist dies nun der zweite "Farscape"-Darsteller innerhalb von zwei Monaten. Der äußerst sympathische Neuseeländer wird den ganzen Nachmittag Autogramme schreiben und mit seinem unnachahmlichen Humor für die Fans präsent sein. Neben der australischen SF-Serie hatte er außerdem Rollen in Produktionen wie "Moulin Rouge" und "Mad Max".

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http://www.sammler-boersen-nrw.de

"Alien vs. Predator": Neuer Teaser-Trailer.

Von 20th Century Fox gibt es nun den ersten Teaser-Trailer von "Alien vs. Predator", der am 6. August 2004 in die Kinos kommen soll. Daneben wurde auch ein "Behind the Scenes"-Special online gestellt, das einen genaueren Blick auf die beiden Wesen der zwei Franchises wirft - Aliens und Predators. Das Drehbuch von "Alien vs. Predator" wurde von Paul W.S. Anderson geschrieben, der auch Regie führt. Sanaa Lathan, Raoul Bova, Lance Henriksen und Ewen Bremner werden die Hauptrollen in dem Action-Spektakel spielen. Die Featurette und Teaser-Trailer in drei verschiedenen Größen findet Sie bei Apple.com. Außerdem gibt es einen ersten Blick auf die Kinoplakate des Filmes, die bei eBay angeboten werden.

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http://www.apple.com


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14. Wühltisch: Fünf Tipps aus der Welt des Merchandise

Der Gouvernator ist ja bekanntlich Wirklichkeit geworden: Arnie for President^h^h^nein, natürlich nur das schöne Kalifornien. Nun ist mit Schauspielern Schluss, wenn man ihm Glauben schenken mag - und das sollte man einem Vollblut-Politiker doch können, oder? Anyway, wer sich als eine Art Abschiedsgeschenk an sich selbst, den österreichischen Exil-Politiker als Büste auf seinen Nachttisch stellen möchte, kann das machen. Dieses handbemalte Exemplar ist 15 cm hoch und sieht enorm schick aus.. trotz oder gerade wegen der leichten Verunstaltungen im Gesicht, mag diese Redaktion nicht beurteilen.

Wer sich jedoch den toughen Arnie nicht, dafür aber seine wirklich entzückende Gegenspielerin aus dem bislang letzten Terminator-Streifen, neben die Bettkante stellen möchte, muss dafür nicht unbedingt Pink heißen - und ja, dieses Gerücht ist ein wahres (Gerücht) und wird für enorme Testosteronschübe sorgen -, sondern braucht einfach nur einen Klick weiterzugehen. Auch diese Büste ist 15 cm hoch und ebenfalls handbemalt.

Falls es jemand noch nicht mit bekommen haben sollte: Unser Partner, der Space Store, ist nicht nur der Hauptmerchandise-Partner für den Offiziellen "Star Trek"-Fanclub OSTFC (unter www.ostfc.de), sondern inzwischen auch SAT1-Verbündeter. Und das hochoffiziell, seit es im Space Store, die Sat1-Exklusiv-Ecke gibt. Dort findet der geneigte Fan nicht nur jede Menge Zeugs, sondern vor allem auch zumeist um einige Euros günstiger als bei den Online-Kaufhäusern nebenan. Zumindest ist das die Aussage, mit denen die Betreiber werben - und wenn es jemand weiß, dann ja wohl die.
Ein Beispiel aus dieser Ecke und das Schmuckstück in jeder "Star Trek"-Fan-Wohnung überhaupt, ist der "The Next Generation" Serienstick - DVD". Was das ist? Wir mussten auch nachlesen, aber jetzt wissen wir es. Der "TNG" Serienstick beinhaltet alle 178 Episoden auf 48 DVDs in 7 Seasonboxen. Dazu gibt es nebensächlicherweise auch ein T-Shirt als bedrucktes Zertifikat. Die Gesamtlaufzeit der DVDs beträgt rund 7743 Minuten und wenn wundert es, dass dieser Serienstick streng limitiert ist? Erscheinungstermin ist der 06.11.03 und in der Sat1-Exklusiv-Ecke kostet der Stick 595,- €. Zum Vergleich: Bei amazon.de z.B. gibt es ihn auch, den Serienstick. Dort ist er aber tatsächlich teurer.
Zuletzt sei den Musikfans unter Ihnen noch der Soundtrack der jüngsten "Star Trek"-Serie ans Herz gelegt: "Enterprise" Soundtrack - Enhanced CD mit 15 Tracks mit exklusivem Musikvideo und Profilen der Cast und Crew von "Enterprise" für 19,90 €. Glücklicherweise fehlt darauf der lächerlich anzuhörende Remix, der die Folgen der dritten Staffel ziert.. aber darüber können sich alle Fans dieses Landes im nächsten Jahr ein Urteil bilden.

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Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2003).

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ISSN 1422-8904
Ausgabe 115 - 04.11.2003


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Klaus Michels &
Mike Hillenbrand


Chefredakteur:
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Stellv. Chefredakteur:
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