corona magazine
ISSN 1422-8904

   Spotlights
  + Risse im Trek-Universum
  + Star Wars: Episode III

   Star Trek
  + Semper und der tote ..
  + DS9 & TNG Buchkritiken
  + Enterprise nur Freitags
  + Neuer Autor im Team
  + Ein Star in Trek?
  + Blalock über T´Pol
  + Stigma nominiert

   Subspace Link
  + Arnie der Gouvernator
  + Babylon 5 ist billig
  + Lucas ist ausgezeichnet
  + Buffy-Autoren vereint
  + RingCon füllt sich
  + Neuer Matrix-Trailer

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09. Oktober 2003 - Ausgabe 114 - "You can´t manufacture a miracle"

Netter Versuch

Fünf Folgen ist die dritte Staffel der jüngsten "Star Trek"-Serie "Enterprise" nun schon alt und was Rick Berman und Brannon Braga in der Sommerpause versprochen haben, bemühen sie sich offensichtlich auch umzusetzen: Etwas völlig neues zu machen. Ob das gelingt, sind sich Zuschauer und Kritiker noch uneins, da echte Änderungen und Szenen-Highlights zwischen einem mit dumpfen Beats aufgepeppten Titelsong, einem durch die Worte "Star Trek" ergänzten Vorspann und zahlreichen "Das könnte mal Sex werden"-Push-Up-Szenen mitunter zu ertrinken drohen. Anyway - sie versuchen es zumindest und zeitweise blitzt tatsächlich bemerkenswertes Potenzial in den neuen Folgen auf. In Deutschland dauert es noch ein wenig, bis die dritte Staffel in Sat.1 zur Ausstrahlung kommt. Hier werden die neuen Folgen der zweiten Staffel ausgestrahlt und unser Redakteur Martin Seebacher erläutert Ihnen messerscharf, wie es um die Quoten des hiesigen "Star Trek"-Senders bestellt ist.

Wenn einmal der Wurm drin ist, dann richtig. Nachdem wir in den letzten Wochen zwei Ausfälle des Corona Newsletters zu beklagen hatten, erscheint dieses Magazine nun vier Tage verspätet in Ihrer Mailbox. Das liegt zum einen daran, dass wir an neuen Konzepten, Änderungen und Weiterentwicklungen unseres kleinen familiären Hobbyprojekts arbeiten, so dass wir zwischendurch schlicht die Zeit vergessen. Zum anderen - und ehrlich gesagt vor allem - liegt es aber daran, dass Chefredakteur Klaus Michels die Galileo7-Convention am letzten Wochenende nicht ganz so gut überstanden hat und nun das Bett hüten muss. Gute Besserung, Herr Michels!

Dies ist auch der Grund, warum zum ersten Mal in der Geschichte des Coronas das Magazine von mir versandt wird. Etwaige Fehler bitte ich also zugunsten der Würdigung eines spontanen Einspringens zu übersehen.

Bleiben Sie uns gewogen!

Ihr Mike Hillenbrand
Stellv. Chefredakteur


Pfadfinder

1. Risse im "Star Trek"-Universum
2. Star Wars: Möge die Geduld mit Euch sein!
3. Kolumne: Partyalarm!!
4. Star Trek: trekBEAT
5. Star Trek: Semper und der tote Vulkanier
6. Star Trek: DS9 & TNG Buchkritiken zu "Warchild" und "I, Q"
7. Drei Fragen an Kate Mulgrew
8. Kreuzfeuer
9. Rating Report
10. Galileo7²: Join the Family
11. Spieletest: Star Wars - Knights of the Old Republic
12. (TV-Serien-)Erfolg hat einen Namen: C.S.I.
13. Wissenschaft: Terahertzwellen
14. Subspace Link
15. Wühltisch: Fünf Tipps aus der Welt des Merchandise


1. Risse im "Star Trek"-Universum

Am 21. September erreichte uns folgender Leserbrief:

Hallo!

Als langjähriger Leser des Corona Magazins und Star Trek-Fan möchte ich heute einen Themenvorschlag für eine Ihrer nächsten Ausgaben machen. Es geht dabei um die bislang veröffentlichten Serienboxen von Star Trek auf DVD, also die Serien TNG und DS9, und das im Verlauf dieses Jahres immer stärker in den Vordergrund tretende Problem der Innenringrisse bei speziell diesen DVDs. Wie sich leider immer mehr herausstellt, ist ein nicht unbeträchtlicher Prozentsatz der Käufer dieser DVDs von Rissen an den Innenringen, also am mittleren Loch der DVDs, betroffen. Dies betrifft sowohl die neu gelieferten DS9-Boxen als auch die TNG-Boxen. Dabei ist es weitgehend unstrittig, dass solche Risse kein bloßer Schönheitsfehler sind, sondern besonders in schnellen (PC-)Laufwerken aber je nach Größe womöglich auch in normalen DVD-Playern zum Platzen der DVD und zur Zerstörung des Laufwerkes führen können.

[...]

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich des Themas annehmen könnten und Ihren Lesern die Möglichkeit zur Kontrolle ihrer DVDs dadurch gegeben würde.

Viele Grüße
Michael Bronner


Michael war nicht der Erste, der uns auf die von ihm geschilderte Problematik hinwies. Tatsächlich besteht die Gefahr, dass die Innenringe der "TNG"-/"DS9"-DVDs beim Einlegen oder Rausnehmen aus den DVD-Boxen springen können. Das Problem hat sich nach Aussagen von verschiedenen "Star Trek"-Fans an unterschiedlichen Stellen sowohl in einfachen Rissen wie auch in herausgebrochenen Stücken manifestiert und führte zu einer wahren Flut an Beschwerden und Reklamationen. Wir sprachen die Verantwortlichen bei "Paramount Home Entertainment" und "Trekworld Marketing" auf die Geschehnisse an und man gab uns auch bereitwillig Auskunft.

Gute DVDs, schlechte Halterungen

Dabei stellte sich vor allem eines heraus: Schuld an den Rissen sind nicht die DVDs, etwa weil sie von minderer Qualität wären. Schuld sind die Befestigungshalter in den Boxen, die so genannten Trays, die eine solche Spannung auf die DVDs ausüben, dass die Innenringe springen können. Dass diese Auskunft aber nicht der Versuch ist, den Schaden auf eine unsachgemäße Behandlung durch den Kunden - etwa durch zu festes Drücken - abzuwälzen, stellten sowohl Gerhard Raible ("Trekworld Marketing") als auch Oliver Neupert ("Paramount Home Entertainment") sofort klar. Die Schuld liegt bei den Trays und darum ist es auch absolut glaubwürdig, wenn Fans davon berichten, dass in ihren gerade zugesandten Boxen eine DVD in zwei Teilen herausfiel.

Internationale Fehlersuche

Da die Herstellung der Boxen nicht in Deutschland geschieht, war die Fehlersuche schwierig, aber letztendlich führte sie zu einem Ergebnis: In den kommenden Boxen werden die bisherigen Halterungen durch neue ersetzt, auf dass das Phänomen der Risse im "Star Trek"-Universum - das soweit wir wissen bislang ein einmaliges auf dem Feld der DVD-Boxen ist - schon bald der Vergangenheit angehört.

Rege Tauschbörse

Die bisher aufgetretenen Schäden sind vor allem für den Kunden ärgerlich. Glücklicherweise haben sich bislang alle Händler als kulant erwiesen. Auch wenn Fans zum dritten oder vierten Mal - und mittlerweile völlig frustriert - ihre DVD-Box reklamierten, tauschten alle ohne Murren die Boxen aus. Versandhäuser wie amazon.de die ganze Box oder andere, wie der Internethandel Froeschl.de, sogar einzelne DVDs. Aber Paramount hätte die "Star Trek"-Fans nicht verdient, wenn die Mutterfirma des Franchises sie sich nicht ebenfalls verpflichtet gefühlt hätte. Und darum veröffentlichte die deutsche "Star Trek"-Seite startrek.de am Samstag, den 27. September, folgenden Text :

Anlässlich der wiederholt aufgetretenen Innenringrisse an DVDs aus den Serien STAR TREK: The Next Generation und STAR TREK: Deep Space Nine bietet Paramount allen betroffenen Kunden den kostenfreien Austausch defekter DVDs an.

Zum Austausch nur die beschädigten DVDs bitte ohne Trays, Box oder andere Beilagen ausreichend frankiert und unter Angabe der eigenen Adresse an folgende Anschrift senden:

arvato technology
Determeyerstr. 60
Warenannahme 600
33334 Gütersloh

Die defekten DVDs werden dann unverzüglich gegen fehlerfreie eingetauscht. Zusätzlich werden den ausreichend frankierten Einsendungen Ersatz-Trays aus der verbesserten Produktionsreihe beigelegt. Diese Trays werden regulär in den Deep Space Nine Boxen ab Season 5 verwendet.

[...]

F: Welche DVDs werden ausgetauscht?
A: Es werden alle DVDs der Serien STAR TREK: The Next Generation und STAR TREK: Deep Space Nine ersetzt, die Risse oder Brüche am Innenring haben.


Bis zu diesem Termin und sogar bis heute gab und gibt es teilweise hitzige Diskussionen unter den "Star Trek"-Fans oder zwischen den Fans und Mitarbeitern der o.g. Firmen. Vorwürfe, die von "Das ist Euch doch egal!" bis hin zu klaren Betrugsvorwürfen reichen, wurden laut und erschütterten das Vertrauen manches potenziellen Käufers in die Marke "Star Trek". Es ist sicherlich absolut verständlich, wenn ein Fan frustriert ist, weil seine bestellte und sehnlichst erwartete DVD-Box mit defekten DVDs angeliefert wird. Es ist aber genauso offensichtlich, dass keine Firma der Welt ihren Kunden so etwas bewusst antun würde. Nicht unbedingt aus Solidarität, sondern - ebenfalls völlig verständlich - aus finanziellen Gründen. Diese ganzen Umtauschaktionen, ob nun von Seiten der Händler oder jetzt von "Paramount Home Entertainment" selbst initiiert, hat vor allem eine Wirkung: Sie kostet das Geld Paramounts. Das ist auch gut so, denn die Fans haben ganz sicher schon genug Schaden erlitten, aber das allerwichtigste bleibt dennoch von all den ärgerlichen Begleiterscheinungen unberührt: Das Produkt ist und bleibt ein gutes!

"Deep Space Nine" at its best

Wir haben uns die DVD-Box der vierten Staffel der Serie "Star Trek: Deep Space Nine" schicken lassen und drei Tage im Dauer-Fernsehschauen-Modus zugebracht. Dabei haben sich verschiedene Dinge herausgestellt: Zum einen gibt es im Innenring der vierten DVD tatsächlich einen hauchdünnen Riss, der eventuell einmal zu einem Ärgernis wachsen könnte. Zum anderen aber herrschte nach diesen drei Tagen die einhellige Meinung vor, dass viele von uns nach all den Jahren einfach vergessen hatten, wie verflixt gut diese Serie um die Raumstation am Ende des bekannten Weltraums tatsächlich ist. Gerade die vierte Staffel hat es vielen Corona-Redakteuren sehr angetan, wird sie doch - auch von vielen Lesern - als die beste der gesamten Serie angesehen.

Noch einmal zu erleben, wie Bashir und O´Brien in die Hände renegater JemHadar geraten, wie das Ferengi-Trio aus Quark, Rom und Nog als "kleine grüne Männchen" ins 20. Jahrhundert der Erde reisen, wie Lt. Eddington die Sternenflotte und vor allem Captain Sisko an den Maquis verrät und die ganzen restlichen Abenteuer dieses vierten Jahres machen einfach Spaß und Lust auf mehr "Deep Space Nine".

Rat mal, wer zum Essen kommt...

Commander Worf in der roten Uniform und seine Beziehungen zu Dax, Quark und Odo wachsen zu sehen, waren schon alleine die drei Tage Dauerberieselung wert und darum meinen wir es so, wenn wir schreiben: Das Produkt "Star Trek" ist auch weiterhin ein gutes. Das sollte bei dem all dem verständlichen Ärger um fehlerhafte DVD-Halterungen nicht vergessen werden.

Wir drücken die Daumen, dass der Genuss der bald kommenden 5. Staffel "Deep Space Nine" dann nicht mehr durch defekte Trays oder irgendetwas sonst vergällt wird, sondern ungestört erfolgen kann. Dann sind alle zufrieden.

Link zum Thema:
www.startrek.de
www.areadvd.de
de.rec.sf.startrek.deep-space-9


Amazon-Links zum Thema:
"Star Trek: Deep Space Nine - Season 5" - DVD [Box Set] zum Preis von 105,00 EUR

(Zurück zum Inhalt)

2. Star Wars: Möge die Geduld mit Euch sein!

Um 18.42 Uhr am 17. September diesen Jahres fiel in den Fox-Studios in Australien offiziell die letzte Klappe zu den Dreharbeiten von "Star Wars: Episode III". Die Aufnahmen, für die ursprünglich 12 Wochen veranschlagt worden waren, konnten laut starwars.com sogar fünf Tage vor Plan beendet werden - eine einmalige Leistung für eine Produktion dieser Größenordnung, wie Produzent Rick McCallum an selber Stelle anmerkte.

Doch wer weiß, wie Lucas und sein Team arbeiten, der weiß auch, dass dies noch nicht wirklich die letzten Dreharbeiten für die Saga waren. Da es die digitale Technik Lucas ermöglicht, gleichzeitig an mehreren Produktionsebenen eines Films zu arbeiten, plant er bereits von vornherein nach dem Schnitt und während der Post-Produktion zusätzliche Dreharbeiten ein. Bei "Episode I" hatte diese ungewöhnliche Vorgehensweise noch zu dem Gerücht geführt, dass ein Großteil des Bildmaterials unscharf gewesen sei.

Inzwischen hat sich die Methode, nach der Bearbeitung des bereits abgedrehten Films ergänzendes Bildmaterial aufzunehmen, etabliert. Auch Peter Jackson arbeitete bei der "Herr der Ringe"-Trilogie mit derartigen Nachdrehs. Für "Episode III" werden daher voraussichtlich wieder im März 2004 die Kameras rollen - zumindest im übertragenen Sinn, denn auch der dritte Teil der neuen Trilogie wird wieder komplett digital gedreht. Dazwischen liegen ca. 18 Monate, in denen George Lucas, Rick McCallum und die Cutter Roger Barton und "Star Wars"-Veteran Ben Burtt in Marin County, Kalifornien, an der Post-Produktion arbeiten, während Industrial Light & Magic parallel dazu an einigen Tausend Effektshots bastelt, damit die bislang namenlose "Episode III" planmäßig im Mai 2005 weltweit Premiere feiern kann.

Zur Freude vieler Fans wird es ein Wiedersehen mit einigen Charakteren der alten Trilogie geben. Bereits fest steht, dass Chewbacca eine bedeutsame Rolle spielen wird. Die Gerüchteküche munkelt, dass es der Wookie sein soll - erneut lebensecht von dem Briten Peter Mayhew verkörpert -, der Ben Kenobi am Ende die Kinder Luke und Leia übergibt.
Auch Mon Mothma, die in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" als Führerin der Rebellenallianz beeindruckte, wird auftreten - diesmal selbstverständlich einige Jahre jünger.
Ein weiterer Charakter, der in "Episode III" quasi seine Wiederauferstehung feiern soll, ist Gerüchten von theforce.net zu Folge, ein junger Grand Moff Tarkin, den Peter Cushing in "A New Hope" unsterblich machte.
Bereits bestätigt ist ebenfalls, dass Temuera Morrison wieder mit von der Partie ist. Natürlich nicht als Jango Fett, sondern als einer der Klone.
Count Dooku, gespielt von Christopher Lee, soll schon ziemlich früh im Film das Zeitliche segnen. Vermutlich um die Bühne für einen weiteren teuflisch-genialen Bösewicht frei zu machen.
Auch darüber, wie Lucas das Verwirrspiel um Palpatine, dargestellt von Ian McDiarmid, und Darth Sidious auflösen wird, darf weiterhin spekuliert werden.

Das französische "Star Wars"-Magazin hat kürzlich erste Fotos von "Episode III" veröffentlicht. Eines davon zeigt Anakin, der von Hayden Christensen dargestellt wird, im neuen Outfit. Seine Frisur hätte in den 80er Jahren selbst Jon Bon Jovi alle Ehre gemacht! Der Grund für diesen gewagten Haarschnitt ist angeblich, dass Frisuren und Kostüme der Charaktere sich dem Look von "A New Hope" anpassen sollen. Was das wohl für Padmes (Nathalie Portman) Aussehen bedeuten mag?

Lucas hat angekündigt, dass der dritte Teil der neuen Trilogie äußerst düster werden wird. Vor allem das längst berühmt-berüchtigte Duell zwischen Ewan McGregor alias Ben und Anakin steht natürlich im Zentrum des Interesses. Wird Anakin tatsächlich - wie im Roman zu "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" nachzulesen- in eine mit Lava gefüllte Schmelzgrube stürzen?
Auf jeden Fall halten sich die Gerüchte, dass er weitere Körperteile einbüssen wird. Auch soll erklärt werden, wie er zu der Kopfwunde kommt, die man bei Vader in "Das Imperium schlägt zurück" sehen kann. Nur ein böses Gerücht ist es allerdings, dass Anakin den armen Jar-Jar, der sicher auch in diesem Film auftauchen wird, brutal zu Tode foltert.
Dass Mace Windu, gespielt von Samuel L. Jackson, sterben wird, steht dagegen fest. Aber das sollte keine große Überraschung sein, denn schließlich werden sich die Ränge der Jedi noch erheblich lichten müssen, bis sich die Ereignisse von "A New Hope" zutragen. Und angeblich soll auch ein Albino-Jedi auftauchen, vermelden Internet-Spione von den Dreharbeiten.
"Episode III" könnte also tatsächlich ein für "Star Wars"-Verhältnisse äußerst blutiger Film werden. Gerüchten zu Folge soll es gleich zu Beginn des Films mit einer großen Raumschlacht losgehen.

Damit die Wartezeit bis zum Mai 2005 nicht gar zu lang wird, sind die Monate bis zum Kinostart mit reichlich Lesestoff angefüllt. Wie schon bei den ersten beiden Teilen sind auch diesmal zahlreiche Romane eingeplant, die den Zeitraum zwischen den Filmen überbrücken sollen. Inhaltlich drehen sie sich hauptsächlich um die Klon-Kriege.

Den Anfang macht "Mace Windu und die Armee der Klone", engl. "The Clone Wars - Shatterpoint", der im Juni in Amerika erschienen ist und im März 2004 auch in Deutschland veröffentlicht werden soll. Der Roman spielt sechs Monate nach der Schlacht auf Geonosis und handelt von einer Mission, die Mace Windu in Kontakt mit der dunklen Seite bringt.
Der zweite Band der Clone Wars-Reihe ist "Escape from Dagu", der im März 2004 in Amerika erscheinen soll. Auf dem Sumpfplaneten Dagu bauen die Separatisten mit Hilfe von gefangenen Klon-Truppen und Sklaven eine neue Militärbasis auf.
Auf Englisch schon erschienen ist "Legacy of the Jedi" von Jude Watson, der Autorin der Jedi Apprentice- und Jedi Quest-Reihen. Der Roman, der 2004 fortgesetzt wird, erzählt über einen Zeitraum von 68 Jahren die Geschichte von vier Meister-Padawan-Teams: Yoda und Dooku, Qui-Gon Jinn und Obi-Wan sowie Obi-Wan und Anakin.
"The Cestus Deception", der auf Deutsch "Obi-Wan Kenobi und die Biodroiden" heißen wird, ist ein weiteres Abenteuer aus den Klon-Kriegen. Obi-Wan und Kit Fisto entdecken eine neue Art tödlicher Bio-Kampfdroiden, die auf Ord Cestus hergestellt werden.
Auch ein Brückenroman, der "Episode II" und "III" verbinden soll, ist geplant. Da George Lucas ein guter Geschäftsmann ist, wird die Reihe selbstverständlich auch nach dem Kinostart von "Episode III" mit weiteren Romanen fortgesetzt: "Medstar I" und "II", "Jedi Trial".

Desgleichen wird auf dem Comic-Sektor einiges geboten: Die Republik-Serie wird fortgesetzt, einzelne Sonderbände sind z. B. der Schlacht um Kamino gewidmet und mit Mace Windu startet die Jedi-Serie.
Direkt im Anschluss an "Star Wars: Episode II" spielt die Zeichentrickserie "Star Wars: Clone Wars". Die 20 Episoden, die zwischen zwei und drei Minuten lang sind, werden ab Herbst 2003 auf dem amerikanischen Cartoon Network laufen. Regie führt Genndy Tartakovsky (Samurai Jack, Dexter 's Laboratory), George Lucas und Rick McCallum zeichnen als Produzenten verantwortlich. Von den Schauspielern der Saga spricht nur Anthony Daniels seinen Part als C-3PO.

Kurz zum Inhalt:
Die Klon-Kriege bestimmen die letzten Jahre der galaktischen Republik. Angeführt von den Jedi-Rittern kämpfen die Klon-Truppen erbittert gegen die feindlichen Truppen der Separatisten. Zusätzlich zu den bekannten Charakteren der Saga werden einige neue, ruchlose Gegner in der Serie ihr Debüt geben. Actionreiche Kampfszenen sollen ebenso Bestandteil der Serie sein wie dramatische Verwicklungen für die Charaktere.

Wenn George Lucas sich an den bisherigen Zeitplan der Saga hält, wird voraussichtlich im September 2004 der Titel von "Episode III" enthüllt, um den sich schon längst diverse Spekulationen ranken. Im Gespräch sind u. a. Klassiker wie "The Fall of the Republic" ("Der Fall der Republik"), die schon seit gut 20 Jahren im Umlauf sind.

Voraussichtlich im November 2004 ist mit dem ersten Trailer zu rechnen. Bis dahin heißt es: Möge die Geduld mit Euch sein!

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3. Kolumne: Partyalarm!!

Immer wieder erreichen uns Mails von Lesern, die unsere Redakteure - und mitunter auch einfach nur mich - freundlich, aber bestimmt darauf hinweisen, dass sie noch nie in ihrem Leben auf einer Convention waren, dies nicht bereuen und auch ganz sicher in Zukunft nicht planen, auf eine solche Veranstaltung zu gehen. Aus diesem Grund könnten wir es ruhig, gerne und ohne jegliche Gewissensbisse unterlassen, immer wieder von diesen obskuren Veranstaltungen zu berichten, die a) nur von komischen Typen besucht werden, b) unglaublich und viel zu teuer sind und c) keine große Zukunft haben.

Schluck.

Nun: Jedem das Seine und tatsächlich wissen wir aus einer Umfrage von vor drei Jahren, dass sich - zumindest damals - unter unseren Lesern wirklich mehr Nicht-Congänger befinden. Sie sind zwar nur leicht, aber nichtsdestotrotz in der eindeutigen Überzahl. Genau. Wir wissen das. Und, ändern wir was an unserer Berichterstattung?

Nein. (So!)

Nun muss ich zu unserer Ehrenrettung aber sagen, dass es nicht etwa heillose Arroganz ist, die uns dazu bewegt, weiter über Veranstaltungen wie die FedCon, die Galileo, die HanseTrek usw. usf. zu schreiben. Es sind viel mehr zwei Gründe, die nichts mit Eigensinn oder Trotz zu tun haben, die uns an diesem Thema "Star Trek und SF-Messen" festhalten lassen.

Da wäre zum einen die Tatsache, dass es heutzutage nicht mehr halb so viele interessante SF- und Star Trek-News wie noch vor einigen Jahren gibt. Um das Interesse zu befriedigen, sind Interview mit den Schauspielern und den Gaststars der unterschiedlichen Serien ein probates Mittel. Da unsereins aber für unser familiäres Hobbyprojekt nicht eben in den Flieger steigen kann, um Kate Mulgrew oder John Billingsley zu interviewen, muss unsereins warten, bis diese Herrschaften nach Deutschland kommen. Und das machen sie nur, wenn sie von Convention-Veranstaltern eingeladen werden, woraufhin wir zusehen, dass auch unsereins auf diese Veranstaltungen kommt, um eben jene Interviews führen zu können.

Der zweite Grund ist aber noch wichtiger, obgleich wesentlich profaner. Nehmen wir beispielsweise die letzte Galileo7-Convention am vergangenen Wochenende in Hagen/NRW. Diese Con hat Spaß gemacht. Sie war grün (im wahrsten Sinne des Teppichs und der Wände), gemütlich und geil! Allein die Conparty am Samstagabend war wohl den Eintritt fürs gesamte Wochenende wert, wenn man mit den Gaststars - die ebenfalls sichtlichen Spaß hatten - auf der Tanzfläche rumhüpfen konnte.

Zugegeben: Betrinken kann man sich auch woanders und wie ich Anfang der Woche in meinem Weblog bereits schrieb: Mann, war ich betrunken! Aber man muss sich auf einer guten Party halt nicht betrinken, um Spaß zu haben - und Cons sind einfach fast immer gute Parties, die drei Tage lang dauern. Die Hunderte an Conbesuchern, die mit Klaus Michels und mir wild rumhüpften, waren zum größten Teil nüchtern. Das ersparte ihnen zumindest, von der Con-Kamera gefilmt zu werden. Seufz.

David Meiländer, Radio-Chef bei sf-radio.net brachte es auf den Punkt, als er in Unkenntnis des korrekten Textes von "Country Roads" in der Dancefloor-Version einfach immer nur noch "Partyalarm!!" im Takt mitsang. Auf der Galileo 7 ging sie wirklich ab, die Party. Das tut sie meistens, wenn sich völlig normale Menschen - und auf diese Feststellung lege ich durchaus gesteigerten Wert - auf einer SF- und Star Trek-Messe treffen. Und auch das wollen wir vermitteln. Seiten wie treknews.de, sf-radio.net oder halt auch das corona-magazine.de stehen durchaus zu der Aussage "Join the family!", wie es sich die Veranstalter der Galileo 7 auf die Fahne geschrieben haben.

Conventions machen einfach Spaß.
Probieren Sie es aus.

Die nächste Convention kommt bestimmt.

Link zum Thema:
Galileo 7 - Join the Family
FedCon - Europas größte SF- und Star Trek-Convention
HanseTrek - Die Con im Norden

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4. Star Trek: trekBEAT

ENT: Ausstrahlung nicht mehr am Samstag.

"Enterprise" wird auf SAT1 künftig nur noch einmal wöchentlich, und zwar freitags um 20:15 Uhr (Wdh.: Samstags, idR. 1:10 Uhr) ausgestrahlt. Damit kehrt die Serie in den Ausstrahlungsrhythmus zurück, den sie vor der "Star Search"-Pause im Sommer hatte. Hier die Termine für Oktober im Überblick:

10.10. 20:15 Uhr: Der Kommunikator (Wdh.: Sa. 1:10 Uhr)
17.10. 20:15 Uhr: Eigenarten (Wdh.: Sa. 1:10 Uhr)
24.10. 20:15 Uhr: Vermisst (Wdh.: Sa. 2:55 Uhr)
31.10. 20:15 Uhr: Kostbare Fracht (Wdh.: Sa. 1:10 Uhr)

Link zum Thema:
Sat.1 Milleniumgate

ENT: "Odyssey 5"-Schöpfer schreibt mit.

Manny Coto, der Schöpfer der nach einer Staffel eingestellten Science Fiction-Serie "Odyssey 5" des Senders 'Showtime', ist der Autor einer der kommenden Episode von "Star Trek: Enterprise". Bei einem Chat mit den Fans auf der offiziellen "Star Trek"-Seite sagte Scott Bakula (Captain Jonathan Archer), Coto sei der Autor der kommenden Episode 'Similitude', die von dem Schauspieler als "eines der besten Drehbücher in den letzten drei Jahren" beschrieben wurde, und "eine großartige Episode für Connor Trinneer".

"In der Episode findet eine Explosion an Bord des Schiffes statt, bei der Trip schwer verletzt wird, und es geht um den Versuch ihn zu klonen, um die Teile seines Gehirns zu ersetzen, die schwer beschädigt wurden", sagt Bakula über die Episode. "Ich möchte aber nicht viel mehr zu der Episode sagen, da sie sehr interessant ist und sie sehr stark mit dem aktuellen Thema des Klonens beschäftigt."

Manny Coto hat Drehbücher für viele Genre-Serien geschrieben, beispielsweise Tales From The Crypt, The Outer Limits und Strange World. Auch erschuf er die Serie "Odyssey 5", bei der er auch der ausführende Produzent blieb. Obwohl die Serie gute Einschaltquoten hatte, wurde sie dennoch nach nur einer Staffel vom Kabelnetwork 'Showtime' abgesetzt. Auch gab Bakula während des Chats ein paar Informationen zur Episode 'North Star' preis, die nach einem Bericht im letzten Monat in der Ära des Wilden Westens auf einem anderen Planeten spielen soll.

"Wir entdecken eine Zivilisation, die sich über den kompletten Planeten zerstreut hat, bestehend aus Menschen, die vor 300 Jahren von der Erde entführt wurden. Natürlich 300 Jahre vor dem Jahr 2153. Deren Technologie hat sich nicht weiterentwickelt, und so enden wir im guten, alten Westen, wozu natürlich auch die Klassiker wie das Hängen, der Colt gehören. Was die Episode aber wirklich interessant macht, ist die Beziehung der Menschen zu den Skagarans, die Rasse von der sie damals entführt wurden."

Die komplette Abschrift des Chats mit Bakula, in dem er auch über seine Rolle als Mutant in der Episode 'Extinction' spricht, ist auf der offiziellen "Star Trek"-Seite zu finden.

Link zum Thema:
www.startrek.com - Chat-Mitschrift

ENT: Auf der Suche nach einem Star?

Berichten zufolge suchen die Produzenten und die Casting-Agenten der Serie "Star Trek: Enterprise" momentan nach einem bekannten Star für die kommende Episode 'Carpenter Street', wie es nun auf der Seite Filmjerk geschrieben wurde. Gespielt werden soll der bisher noch namenlose Bösewicht der Episode von diesem Star, die im Detroit der heutigen Zeit spielen wird.

Laut den Vorgaben ist der Bösewicht ein "schleimiger, zeitgenössischer und kleinstädterischer Krimineller", im Alter zwischen 25 und 40. Die Dreharbeiten zu dieser Episode sollen am kommenden Freitag beginnen, und gemäss dem Drehplan am 20. Oktober beendet sein. 'Carpenter Street' wird höchstwahrscheinlich während den November-Sweeps gesendet werden.

Die sogenannten "Sweeptakes" sind eine von drei Perioden im Jahr, in denen über die Einschaltquoten die Kosten für Werbung bei den Sendungen der einzelnen Networks ermittelt werden. Logischerweise versuchen die Networks in dieser Zeit Episoden mit ganz speziellen Gaststars und besonders ansprechenden Geschichten zu senden, um die Zuschauer zum Einschalten ihres Networks zu bewegen.

Zu den vorherigen Sweep-Episoden der Serie gehörten 'Fallen Hero' mit der mit einem Emmy ausgezeichneten Gastdarstellerin Fionnula Flanagan las V'Lar, und auch die Episode 'First Flight' mit dem Oscar-Gewinner Keith Carradine als A.G. Robinson. Laut vorherigen Berichten befasst sich die Episode 'Carpenter Street' auch weiterhin mit dem Handlungsbogen um die Xindi. Archer und T'Pol sollen in der Episode zurück in das 21. Jahrhundert reisen, um die Entführung von Menschen durch die Xindi zu verhindern.

ENT: Blalock über T´Pol und Trip.

Die Massagen, die sich Trip und T'Pol in der dritten Staffel verabreichen, könnten mehr für das Duo bedeuten. Die Schauspielerin Jolene Blalock ist sich nicht sicher, was die Möglichkeiten einer ständigen Beziehung angeht.
"Sie schreiben es, und ich setze es um. Ich nehme es nicht persönlich", so erzählte es Blalock Kate O'Hare von Zap2it.

"T'Pol ist eine Vulkanierin - wie könnte sie eine Beziehung führen? Und er ist so emotional. Meine Güte er ist so offen. Wie sollen dieser offene Mensch und diese Person, die alles bei sich behält, eine gemeinsame Basis finden? Aber vielleicht ist das die Basis. Wir werden es sehen, weil ich mir nicht sicher bin, wie sich die Sache entwickeln wird."

In der letzten Staffel war es Captain Archer, der sich in "Eine Nacht Krankenstation" vermeintlich zu ihr hingezogen fühlte. Der kommandierende Offizier der NX-01 träumte von einigen Situation, zum Beispiel wie er und T'Pol sich in der Dekontaminationskammer entkleiden. Blalock selbst sagte, das würde wohl nicht das letzte Mal sein, dass Archer ohne sein Shirt zu sehen sein wird.
"Momentan, während wir uns jetzt unterhalten, nehmen wir eine solche Szene auf", sagt sie. "Wie immer bei so etwas, lässt es den Tag ganz gut vergehen. Gott sei dank hat er einen guten Körper."

Ihre eigenen Kostüme in dieser Staffel lassen keinen Raum zum Träumen. "Das Blaue ist das unbequemste, weil es kein Stretchmaterial ist. Es gibt nicht viel nach. Hat man es einmal an, ist man drin."

Auf die Frage, ob Frauen in der Zukunft Kleidung wie T'Pols tragen werden, antwortete Blalock lachend: "Ja, natürlich! Die freien Frauen, wohl am wenigsten. Es sind nur die männlichen Zuschauer. Es sind die Jungen."

Link zum Thema:
zap2it.com

ENT: "Stigma" für Preis nominiert.

Die "Enterprise"-Episode "Stigma" wurde für einen Preis für seine positive Darstellung von Geschlechtskrankheiten nominiert.

Die Episode der zweiten Staffel ist in der Endrunde der diesjährigen Media Project SHINE Awards, der eingeführt wurde, um "denjenigen in der Unterhaltungsindustrie Ehre zukommen zulassen, die beispielhafte Arbeit leisten und aufrichtige Darstellung von Sexualität in ihr Programm aufnehmen."

"Stigma" beschäftigt sich mit einer Krankheit, die sich bei Vulkaniern durch Gedankenverschmelzung verbreitet. Viele Kritiker bemerkten die offensichtlichen Parallelen mit Aids und den häufigen Vorurteilen, denen die Betroffenen gegenüberstehen.

Paramount Pictures gab bekannt, dass zu den anderen nominierten Sendungen des Studios "Becker", "Frasier", "Girlfriends" und "One on One" gehören.

Die Preise werden in den Kategorien Comedy Episode, Drama Episode, Serien umspannender Handlungsstrang, Jugend Episode, Information/Dokumentation, Tägliche Serie, Musikvideo und spanischsprachige Sendung vergeben und die Gewinner werden am 18. Oktober bekannt gegeben.

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5. Star Trek: Semper und der tote Vulkanier

Wer sich seit Beginn des "Star Trek"-Booms in Deutschland mit dem Genre in all seinen Facetten auseinandersetzt, wird den Namen Ralph Sander kennen. Ralph Sander ist für ältere "Star Trek"-Fans vor allem eines, nämlich der Autor des Buches "Das Star Trek-Universum", das 1990 zum ersten Mal vom Heyne-Verlag auf den deutschen Markt geworfen wurde. "Das Star Trek-Universum" ist die erste Sekundärliteratur in Sachen "Star Trek", die in Deutschland nicht übersetzt, sondern hier geschrieben und auch veröffentlicht wurde. Dieses dünne blaue Büchlein war ein großer Erfolg und eine Reihe von teilweise stark ergänzten Neuauflagen schloss sich der Erstveröffentlichung an. Sander übersetzte auch eine ganze Reihe von "Star Trek"-Romanen - zudem etliche andere Bücher -, schreibt seit Jahren für das "Offizielle Star Trek-Magazin" und wirkte an der Synchronisation der ersten Staffel von "Enterprise" mit. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Ralph Sander sich mit "Star Trek" auskennt.

Nun hat Ralph Sander einen Roman veröffentlicht. Er trägt den Titel "Semper und der tote Vulkanier" und ist im Blitz-Verlag erschienen. Der Titel verrät es: "Star Trek" spielt eine Rolle im Roman und ein Blick auf den Buchrücken bestätigt: Mord auf einer "Star Trek"-Convention!
Das Mordopfer ist tatsächlich ein als Vulkanier verkleideter Fan und der im Titel genannte Semper ist der Kommissar, der den Fall lösen muss und nun wirklich absolut keine Ahnung vom Fandom, "Star Trek" oder der Sciencefiction hat. Hilfreich zur Seite steht Kommissar Jan Semper seine neue Assistentin Martina Kamps, die glücklicherweise etwas mehr Ahnung aufweist und dem oftmals verwirrten Kommissar bei seinen Ermittlungen hilfreich und ratsam zur Seite steht.

Wie kam Ralph Sander auf die Idee, einen Roman - einen Krimi - zu schreiben, der im "Star Trek"-Fandom angesiedelt ist? Wir haben den Autoren befragt:

"Ideen für Krimis liegen schon seit langer Zeit auf meinem Schreibtisch, und selbst der "tote Vulkanier" ist in der Rohfassung schon längere Zeit existent gewesen, aber wie üblich fehlt es meistens an der Zeit, diese Ideen weiter auszuarbeiten. Der ‚tote Vulkanier' war - um es mal mit Spock zu sagen - eigentlich nur eine logische Konsequenz. Ich werde mich hüten, zu behaupten, jeden erschienenen Krimi zu kennen. Aber meines Wissens hat es bislang weder in Deutschland noch anderswo einen Krimi gegeben, der im Trek-Fan-Milieu spielt. Ich hielt das von Anfang für eine Lücke, die gefüllt werden sollte, und erfreulicherweise war Herr Kaegelmann vom Blitz Verlag daran interessiert gewesen, diese Lücke zu füllen."

Diese Lücke füllt nun auch "Semper und der tote Vulkanier". Auf 173 Seiten beschreibt der Autor eine Welt, die er mit dem Recht des Kreativen ausdehnt und vielerlei überzeichnet. Vom absolut weltfremden Fan über den Vollidioten bis hin zum Fälscher, Betrüger, gar bis zum Pädophilen-Freund wandern seine Charakterbezeichnungen, so dass ein Genre-unkundiger Leser durchaus einen falschen Eindruck vom Fandom bekommen könnte. Dabei hat Sander nichts gegen das Fandom und von etwaigen Mutmaßungen in diese Richtung hält er wenig:

"Tja, das ist ein Thema, bei dem man mir von verschiedenen Seiten immer wieder gerne etwas unterjubeln will. Mir ist nicht so ganz klar, was das eigentlich soll, wenn Leute daherkommen und mit unterstellen, ich hätte was gegen Star Trek-Fans. Warum zum Teufel sollte ich etwas gegen die Fans haben? Wenn überhaupt, dann habe ich etwas gegen Leute, die mir das unterstellen, weil sie solche Äußerungen machen a) ohne mich überhaupt zu kennen und mich jemals darauf angesprochen zu haben oder b) obwohl sie mich kennen und von daher wissen müssten, dass es nicht so ist."

Vielmehr sieht der Autor in seinem Werk keinen Roman "exklusiv für Trekker", sondern durchaus auch für den gemeinen Krimi-Leser. Dass er dabei das Fandom stark überzeichnet, weiß er, nimmt er aber billigend in Kauf:

"Das Problem besteht darin, dass der typische Fan, also der ganz normale Fan, nicht das hergibt, was sich für einen Roman eignet. [...] Es ist ja leider so wie beim Fernsehen, wenn RTL mal wieder die Extremfans in den Mittelpunkt rückt, weil die normalen Fans zu ‚uninteressant' sind. Welchen Nutzen hätten hundert freundliche, aufgeschlossene und grundehrliche Trekker für die Handlung?"

Tatsächlich kreuzt der Weg des Kommissars immer mal wieder die Welt von "Star Trek" und dessen Fans, führt aber letztendlich in seinen wichtigen Passagen glücklicherweise weit daran vorbei. An diesen Stellen beschränkt sich Sander darauf, einen Krimi zu schreiben und legt Täter, Opfer sowie dem ein oder anderen Zeugen Motivationen zugrunde, die fernab vom Fandom und "Star Trek" legen.

Sanders Stil klingt vertraut, liest sich allerdings teilweise recht schleppend und es ist vor allem seine Darstellung von Fans und menschlichen Abgründen, die den Leser durch die Lektüre führt. Ein Roman von einem "Star Trek"-Fan für "Star Trek"-Fans ist "Semper und der tote Vulkanier" sicherlich nicht, sollte er aber nach des Autors eigenen Worten auch nie sein.

So bleibt dem Genre freundlich-gesinnten Leser nur, die kleinen oder wahlweise auch großen Andeutungen, wie etwa den Comic-Shop-Besitzer namens Richard Behrmann, zu genießen und sich mit der informierten Assistentin Martina zu identifizieren.

Was durchaus im Sinne des Autors liegen dürfte.

Links zum Thema:
Blitz-Verlag
FedCon - Europas größte Star Trek-Convention


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6. Star Trek: DS9 & TNG Buchkritiken zu "Warchild" und "I, Q"

Star Trek: Deep Space Nine, Nr. 7: Warchild

Als in einem Umsiedlungslager auf Bajor ein unbekanntes Fieber ausbricht, wird Sisko gebeten, Hilfe zu leisten. Gleichzeitig tritt ein Mönch aus dem Orden der im Gamma-Quadranten zurückgebliebenen Kai Opaka auf den Commander zu und überbringt ihm einen von der Kai geschriebenen Text, der erst jetzt entdeckt wurde. Darin ist von einem Kind die Rede, welches für Bajor ein großer Heiler sein wird und die Kraft haben wird, den Planeten zu einen.
Eine der mächtigsten Fraktionen der Provisorischen Regierung will nun das Kind bis zu einem nahen Feiertag gefunden wissen und unter dem Schutz des Tempels sehen. Ansonsten droht diese Fraktion mit dem Entzug ihrer Unterstützung für die Regierung, was katastrophale Auswirkungen auf die Stabilität der ohnehin schon fragilen politischen Führung Bajors hätte.
Da das Kind aus einer Gegend nahe dem von der Krankheit befallenen Lager stammen soll, begleitet Lt. Dax Dr. Bashir auf seiner Mission, um im Geheimen nach dem Nekor, dem heiligen Kind, zu suchen. Für das Fieber ist bald eine Heilung gefunden und auch das Nekor kann schließlich ausfindig gemacht werden. Kurz vor dem Transfer des Kindes nach Deep Space Nine wird es jedoch entführt. Dr. Bashir verweigert Befehle und verschwindet heimlich, um eigenmächtig Kranken in anderen Lager helfen zu können. Er ahnt nicht, was für Ereignisse vor ihm liegen ...

"Warchild" ist einer der frühen "DS9"-Romane und spielt in der Zeit zwischen der ersten und zweiten Staffel der Fernsehserie. Der Roman zeigt die oft aussichtslose Lage der bajoranischen Umsiedlungslager nach dem Rückzug der Cardassianer. Von der Regierung ignoriert, hat sich die Situation der in den Lagern lebenden Bajoraner kaum verbessert.

Für Dr. Bashir wird diese Mission zu einem einschneidenden Erlebnis. In der heimlichen Vorstellung, als "romantischer Held" Medizin in den Grenzbereichen der Zivilisation praktizieren zu können, trifft er auf Bajor ein. Das Elend der Lager droht ihn jedoch zu überwältigen. Er beansprucht sich infolge dessen zu hart, arbeitet Tag und Nacht, bis er vor Erschöpfung zusammenbricht.
Trotz seiner Jugend und oftmaligen Unbedarftheit ist er ein Heiler von ganzem Herzen. Schließlich ignoriert er sogar direkte Befehle, um so viel Hilfe zu leisten, wie er kann. Am Ende seiner Erlebnisse auf Bajor ist Bashir gewachsen, ja vielleicht sogar erst richtig erwachsen geworden.
Am Rande der Ereignisse werden erste Aktionen der Splittergruppe Der Kreis angedeutet, welche in den ersten Folgen der zweiten Staffel von "DS9" thematisiert wurde.

Dieser Roman ist eines der wenigen guten Bücher der anfangs meist schwachen Buchreihe zu "Deep Space Nine". Allen Bajor-Fans und Lesern, die weiter den Charakter Bashirs erforschen möchten, ist "Warchild" zu empfehlen.

Star Trek: The Next Generation: I, Q

Q befindet sich zusammen mit Frau und Sohn, Lady Q und q, auf einem vergnüglichen Tiefseeangelausflug auf dem Meeresgrund eines Planeten, als sich plötzlich ein Abgrund auftut und alles verschlingt, Meer und Fische, aber zum Schrecken Qs auch Frau und Sohn.
Zur gleichen Zeit entspannen sich Captain Picard und Data auf einem Holodeck der Enterprise. Auch sie werden von dem gleichen Abgrund verschlungen. Q bemerkt die beiden auf ihrem Sturz in die Tiefe, rettet sie und kann im letzten Moment mit ihnen ins Q-Kontinuum fliehen.
Mit Ungläubigkeit nehmen sie von den anderen Q die Neuigkeit auf, dass das Ende des Universums und jeglicher Existenz bevorstünde. Die seit Äonen von Langeweile geplagten Q begrüßen diesen Hergang einstimmig. Gibt es doch endlich wieder etwas zu erleben. Und mit der Langeweile ist es dann natürlich auch vorbei.
Q will und kann sich damit nicht abfinden. Zusammen mit Picard und Data begibt er sich auf die Suche nach seiner Frau und seinem Sohn. Es beginnt eine einzigartige Reise durch mehrere skurrile Existenzebenen ...

Eine Besonderheit dieses Romans besteht darin, dass die Geschehnisse aus der Ich-Perspektive von Q höchstpersönlich erzählt werden. Dadurch kommt der Leser in den Genuss, in direkter Gegenüberstellung Qs Auftreten nach außen und seine Gedankenwelt mitzuerleben. So wird z.B. heimliche Bewunderung gegenüber Picard durch bissige Bemerkungen getarnt.

Die Darstellung von Q ist außerordentlich gut gelungen. Q ist nicht nur egozentrisch, eitel, zynisch, sarkastisch und teilweise sadistisch, sondern auch mitfühlend, verständnisvoll, liebend, emotional, ja gar menschlich. Die Autoren schaffen es, die komplexe Persönlichkeit Qs dem Leser nahe zu bringen.
Die Erzählweise Qs bietet keine platten Späße, sondern gelungenen Witz und Wortwitz. "I, Q" ist ein sehr unterhaltsames Buch, welches ein hochdramatisches Ende besitzt und zeigt, dass Q trotz allem tief in seinem Innern doch nur ein Mensch ist.

John de Lancie, Darsteller des Q, und Peter David, Schöpfer der "New Frontier"-Reihe, haben mit "I, Q" den wohl brillantesten und witzigsten Roman über Q geschrieben. Dieser Roman ist ohne Einschränkungen absolut empfehlenswert.

Amazon-Links zum Thema:
"Esther Friesner - Star Trek: Deep Space Nine, Nr. 7: Warchild" - Taschenbuch zum Preis von 6,96 EUR
"John de Lancie & Peter David - Star Trek: The Next Generation: I, Q" - Taschenbuch zum Preis von 6,51 EUR

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7. Drei Fragen an Kate Mulgrew
Torsten Karsch ; Übersetzer: Stefan Keim

Am vergangenen Wochenende erhielt unser Projekt bei der diesjährigen Galileo7 Convention die Möglichkeit, der Schauspielerin Kate Mulgrew, den Fans in ihrer Rolle als Captain Janeway an Bord der Voyager bestens bekannt, einige Fragen zu stellen.

Frage: Voyager endete vor 2 1/2 Jahren. Was sind ihre Erinnerungen an die Serie?

Kate Mulgrew: Viele persönliche und professionelle. Es war eine hektische Zeit, Geneviève Bujold hatte gerade gekündigt, ich die Rolle übernommen. Patrick Stewart sagte mir in der ersten Woche: "Atme tief durch! Sieben Jahre gehen sehr schnell vorbei und du wirst sehr stolz auf deine Arbeit sein. Und du wirst viele gute Freunde gewonnen haben." Und er hatte Recht. In meinem Alter sind die Beziehungen, die sich bei der Arbeit entwickeln, fast wichtiger als die Arbeit selbst. Einige Voyager-Freundschaften werden ewig dauern.

Frage: Und ihre professionellen Erinnerungen?

Kate Mulgrew: Es war harte und gute Arbeit. Ich bin stolz, der erste weibliche Captain bei Star Trek zu sein. Das war eine Herausforderung, körperlich wie kreativ.

Frage: Sehen Sie eine Chance, dass wir die Voyager-Crew oder Teile davon wiedersehen werden?

Kate Mulgrew: Ja, vielleicht gibt es mal einen Feature-Fernsehfilm oder sogar eine Kinoproduktion. Wenn man sich davon Profit verspricht, wird man es machen. Jetzt konzentriert man sich auf Enterprise. Alles hat seine Zeit. Mein Instinkt sagt: Vielleicht ja.

Link zum Thema:
Agentur Future´s Voice Skupin/Karsch
Galileo 7-Convention

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8. Kreuzfeuer

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: kreuzfeuer@corona-magazine.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!


Schnappschuß eines Lesers

Guten Abend, ich weiss nicht, ob es für den Corona interessant ist, aber heute rannte Darth Vader durch Berlin - als Teilnehmer des Berlin-Marathon. Bevor meine Digicam auf Grund ausgelaugter Akkus den Geist aufgab (oder war es doch Darth Vaders dunkle Seite der Macht?), konnte ich noch ein Foto schießen, das Ihr gerne im Newsletter und der Website veröffentlichen dürft. Falls es noch jemanden interessiert, im Fernsehen war der verhüllte, marathongestählte Bösewicht wohl heute auch schon zu sehen. Wäre nett, wenn Ihr - im Falle einer Veröffentlichung - meinen Namen erwähnt, für den heldenhaften Einsatz im Angesicht des Todes, hehe. ;-)
- Christian Klass von www.golem.de

Anmerkung der Redaktion: Bitte hier klicken! ( Und: Danke, Christian! :-) )


Zur Rubrik "Rating Report"

Hallo zusammen, auch ich bin ein interessierter Leser dieser Rubrik. Allerdings würde ich mir statt prosaischer Umschreibungen ala "Die Quoten sind nicht so gut." lieber die konkreten Zahlen sehen z.B. "Enterprise" 26.9. 20:15 Uhr 1,6 Mio / 8,9% oder so.

Kommentare wie : "In Deutschland hat sich inzwischen "Buffy" mit einem großen Finale von den Zuschauern verabschiedet. Leider waren auch die beiden finalen Folgen nicht viel erfolgreicher als die übrige siebte Staffel. So geht ein wichtiges Kapitel in den Annalen der Phantastik auch in Deutschland nicht sehr publikumswirksam zu Ende. Auch in den USA war das Interesse am Finale eher verhalten, was wohl beweist, dass die Serie ihre beste Zeit wohl tatsächlich schon hinter sich hatte." greifen wohl etwas zu kurz. Besonders in D haben wir doch generell das Problem, dass die Sender Serien aus USA und vor allem SF/Fantasy selten einen guten Sendeplatz geben bzw. eine vernünftigen Ausstrahlungsrythmus finden. Dann wundern sie sich über geringes Zuschauerinteresse. Die finale Buffystaffel im Sommer zu bringen war schon ein ganz schöner Blödsinn, wird aber vom Ausstrahlungsverfahren von "24" noch übertroffen.

Ich fände es gut, wenn Ihr als Corona-Magazine mal die Programmchefs interviewt, zum Thema Umgang mit Genreserien.

- Thomas Viezens


Zum Thema "24" und Mikes Kolumne

Hallo liebe Coronas, hallo lieber Mike!
Du hast ganz sicher recht damit, dass "Twenty-Four" nicht zur SF oder zur Fantasy gehört, aber die Serie macht(e) einfach großen Spaß. Ich finde, Ihr solltet weiter über solche Serien berichten, auch wenn sie nicht zum "Genre", wie Du schreibst, gehören. Es gibt immer weniger gute SF-Serien und bevor Ihr Euch in Eurem - wie immer exzellenten - Magazin wiederholen müsst, schwenkt doch einfach ein wenig von der harten Linie ab.

[...]

Ich wüsste zum Beispiel gar nicht, wo ich etwas über die tolle Serie "C.S.I." nachlesen kann, obwohl es mich wirklich interessieren würde.

- Klaus Eppinger

Anmerkung der Redaktion: Lieber Klaus, wir haben uns Ihren - und eine Reihe von weiteren Leserbriefen - zu Herzen genommen. In dieser Ausgabe finden Sie einen Artikel über die von Ihnen angesprochene Serie "C.S.I." und wie es mit Genre-fremden Serien im Corona weitergeht, werden Sie in den nächsten Ausgaben sehen - und hoffentlich positiv überrascht sein, wenn wir unsere Leser offen fragen, was ihnen denn am Besten im deutschen TV gefällt.

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9. Rating Report

"Enterprise" ist nun also in seine dritte Staffel gestartet. Um größere Konkurrenz zu vermeiden hat UPN wie im Vorjahr einen Frühstart durchgeführt - noch vor dem offiziellen Beginn der US Fernsehsaison 03/04.
Trotz dieser Aktion blieb der Erfolg jedoch aus. Die Zuschauerzahlen und Reichweiten liegen deutlich unter denen des Vorjahres. Besonders schlimm ist der starke Verlust an Reichweite bei den jüngeren Zuschauern. Als einziger Trost bleibt, dass die erste Folge der neuen Staffel immerhin etwas mehr Zuschauer hatte als das Finale der vorigen Season.
Auch die Folgen zwei und drei der dritten Staffel brachten keine wirkliche Besserung. Schlimmer noch, ab der vierten Folge, die am 1. Oktober läuft, steht "Enterprise" in direkter Konkurrenz zum immer populärer werdenden "Smallville". Es sieht also nicht gut aus für "Star Trek - Enterprise", wie die Serie nun seltsamerweise seit der dritten Folge der neuen Staffel offiziell betitelt wird. Nach dem Ende der kurzlebigen Neuauflage von "The Twilight Zone" hat UPN mit "Jake 2.0" erneut eine Genre-Serie als "Enterprise"-Lead-Out ins Quotenrennen geschickt. Die bisherigen Quoten sind jedoch auch eher enttäuschend und liegen deutlich unter denen von "Enterprise".

In den nächsten Tagen und Wochen startet auch der Großteil der übrigen US-Serien in die neue Saison. Im nächsten Rating Report wird es darüber einiges zu berichten geben, besonders das Duell "Star Trek - Enterprise" gegen "Smallville" dürfte interessant werden, auch wenn der Ausgang vermutlich jetzt schon feststeht ...

Nicht nur in den USA, auch in Deutschland gerät "Enterprise" zunehmend unter Druck. Die Freitagsausstrahlungen erreichten seit dem Start der zweiten Staffel nicht mehr die wichtige 10%-Marktanteil-Hürde bei der wichtigsten Zuschauergruppe der 18-49jährigen. Die Folge vom 26. September bildet dabei den traurigen Tiefpunkt - nur 7,6% der Zielgruppe waren noch dabei, als Captain Archer den Kampf mit klingonischen Marodeuren aufnahm.
Die Quoten der Samstagsfolgen fluktuieren auch relativ stark, sind inzwischen aber stabiler und sogar besser als die der Episoden, die am Freitag ausgestrahlt werden.

Sehr schlecht laufen auch die Wiederholungen der "Star Trek"-Kinofilme, die ebenfalls oft deutlich unter 10%-Marktanteil bei den 14-49jährigen Zuschauern bleiben. Die nächste Wiederholung der Filme - zumindest der Teile 1-6 mit der "Classic"-Crew wird wohl auch schon bei Kabel 1 stattfinden, für Sat.1 sind sie nach dieser schwachen Quotenleistung wohl nicht mehr interessant genug.

Und damit auch gleich zur klassischen "Star Trek"-Serie. Auch deren Performance bei Kabel 1 lässt etwas zu wünschen übrig. Die Serie zieht wesentlich weniger Zuschauer an als die zuvor laufende Wiederholung der "Next Generation", die teils sehr gute Quoten für Kabel 1 einfahren konnte und die erfolgreichste Serie des Kabel-1-Vorabendprogramms war.

Ansonsten tut sich in Deutschland zur Zeit nicht sehr viel. Die "Stargate"-Wiederholungen und "Andromeda"-Erstausstrahlungen laufen wie gewohnt, nämlich mittelprächtig ("Stargate") und schwach ("Andromeda"), neues Genre-Material erreicht uns in Form der deutschen Erstausstrahlung der zweiten Staffel von "Smallville" erst am 11. Oktober.

Wie auch im letzten Rating Report möchte ich auch diesmal wieder einen Blick über den Genre-Tellerrand hinauswerfen und ein paar Worte über "24" verlieren, dessen dritte Staffel, die im Oktober auf dem US-Network Fox startet, dann sogar eine Genre-Serie sein wird, da sie ein paar Jahre in der Zukunft angesiedelt ist.
Nach einem guten Start und einem starken Quotenrückgang in den frühen Folgen der Staffel konnte sich die Serie mit der rekordverdächtigen Ausstrahlungsweise inzwischen eine treue Fanbasis schaffen. Die Quoten sind zwar nicht überragend. im Schnitt unter 10%-Marktanteil in der Zielgruppe, und das Finale hatte sogar unterdurchschnittlich wenige Zuschauer, aber für RTL 2 sind die Zahlen durchaus im grünen Bereich. Die Ausstrahlung der zweiten Staffel ist somit gesichert.

Links zum Thema:
http://www.sftv.ch - Alle "Star Trek"-Einschaltquoten für die USA, Deutschland und Österreich seit August 1998
http://mvrojo.tripod.com - Die US-Quoten von "Enterprise"
http://www.thefutoncritic.com/ - Die US-Quoten allgemein

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10. Galileo7²: Join the Family

Am vergangenen Wochenende, vom 3. - 5.Oktober, fand zum siebten Mal die "Galileo 7"-Convention statt. Schauplatz in diesem Jahr war die Stadthalle in Hagen, wo sich rund 800 Wochenend-Gäste und bis zu 400 weiteren Tages-Gäste einfanden und sich den Spaß auch durch drei Tage Dauerregen nicht nehmen ließen.

Beeindruckendes Aufgebot

Die "Galileo 7" versteht sich auch heute noch als reine "Star Trek"-Convention, jedoch machte man dieses Jahr mit einem Gast aus "Star Wars" eine Ausnahme. Zudem waren viele der Schauspieler in zahlreichen anderen Science-Fiction- oder Fantasy-Produktionen tätig, so dass auch die Fans anderer Serien und Filme auf ihre Kosten kamen. Dabei waren:

Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway), John & Keegan deLancie (ST:TNG Q), Tony Todd (ST:TNG, Kurn), Barbara March (ST:TNG Lursa), Gwynyth Walsh (ST:TNG B´Etor), Vaughn Armstrong (ST:ENT Admiral Forrest), Ray Park (SW:EpI Darth Maul), Brian Thompson (ST:TNG, X-Files), Max Grodénchik (ST:DS9 Rom), Aaron Eisenberg (ST:DS9 Nog), Chase Masterson (ST:DS9 Leeta), Mark Allen Shepherd (ST:DS9 Morn), Reiner Schöne (ST:TNG Babylon 5), Gertie Honeck (ST:VOY deutsche Synchronstimme von Captain Janeway), Mike Moore ("Star Trek" Prop Maker), Janet & Larry Nemecek ("Star Trek"-Experten und Autoren von ST Sekundärliteratur), Lolita Fatjo, Richard Arnold ("Star Trek"-Experte)

Nicht im Programm angekündigt, aber ebenfalls anwesend waren Jerome Blake (diverse Rollen in SW:Episode I und II / Das 5.Element, Mondoshawan), der Zeremonienmeister der "FedCon" und "RingCon", Marc B. Lee samt Fanclub, sowie Bernhard "Sie sind raus" Hoecker und der Schauspieler Ralph Bauer aus der Serie "Gegen den Wind", der Pate des wohltätigen Projektes "Children's Smile" zugunsten von Kinderheimen in Rumänien ist, das von der "Galileo 7" unterstützt wird.

Familiäre und lockere Atmosphäre Laut Stammbesuchern ist die "Galileo 7" für zwei Dinge bekannt: die familiäre Stimmung und ein gewisses Maß an organisatorischem Chaos.

Die Veranstaltung gilt seit Jahren als Geheimtipp für Conbesucher, die vor allem Wert auf das Miteinander legen - das Motto "Join the family" kommt nicht von ungefähr. Dies gilt nicht nur für die Besucher untereinander, sondern auch für die Gaststars. Trotz der langen Liste an Gästen war die Atmosphäre sowohl vor als auch hinter den Kulissen entspannt. Fast jeden der Gaststars konnte man nicht nur auf der Bühne, sondern auch abseits davon bewundern, wenn sie zwischen ihren Panels im Congebäude herumspazierten oder an den Parties teilnahmen.

Kate Mulgrew unterstützte zusammen mit Gerti Honeck am Samstag abend sogar ein Mitglied des Con-Video-Teams bei seinem Heiratsantrag - von Berührungsängsten und Starallüren also keine Spur.

Das erwähnte Chaos hielt sich sehr in Grenzen. Lediglich zu bemerken war ein (unverschuldet) ausgefallenes Panel am Samstag, einige Verspätungen im Programm, die sich am Sonntag abend auf eine Stunde beliefen, sowie ein getauschtes Panel, damit einer der Schauspieler trotz der Verspätung noch seinen Flieger bekommen konnte.

Volles Programm

Wie bei jeder Con gab es natürlich auch hier reichlich Panels. Gerade der Auftritt von Kate Mulgrew sorgte für Begeisterung bei den Fans. Nachdem die Veranstalter nur unter einigem Protest ihr vollbesetztes Panel beenden konnten, stand der gesamte Saal ohne Zögern auf, um ihr stehend zu applaudieren.

Zitat eines Fans: "Das war das Beste, was ich je in Zusammenhang mit Star Trek erlebt habe." Selbst solche, die den Charakter Janeway nicht mögen, waren von der Schauspielerin begeistert.

Dem Applaus nach zu urteilen folgten direkt hinter ihr in der Beliebtheitsskala John und Keegan deLancie. Sie gaben Doppel-Panels und ließen dabei ihren Charme spielen. deLancie junior war anzumerken, dass er Stand-Up Comedy betreibt.

Denise Crosby zeigte exklusive Ausschnitte von ihrer Dokumentation "Trekkies II", für die die Dreharbeiten mittlerweile abgeschlossen sind und die irgendwann im kommenden Jahr erhältlich sein wird. Sowohl die Filmausschnitte als auch ihre gute Laune kamen gut bei den Fans an.

Brian Thompson schlief bei seinem Panel am Sonntag fast ein - woran wohl die Party am Vortag schuld war. Trotzdem hatte er eine interessante (und anzügliche) Geschichte auf Lager, die sich am Set eines Films mit Silvester Stalone zwischen ihm, Sly und dessen Frau ereignete.

Tony Todd war auf Grund seiner Größe und tiefen Stimme eine beeindruckende Erscheinung, er berichtete von seinen Erfahrungen mit Sean Connery in "The Rock". Er kritisierte, dass er auf der Straße ständig mit "Candyman, Candyman, Candyman" gerufen wird, weil der Killer aus dem gleichnamigen Horror-Film auf diese Weise zum Leben erweckt wird.

Vaughn Armstrong und Ray Park zeigten sich genauso gut gelaunt und für jeden Spass zu haben wie schon ein halbes Jahr zuvor auf der "FedCon". Vaughn Armstrong spielte wieder auf seinen Instrumenten selbst erdachte "Star Trek"-Songs und Ray Park wurde von zahlreichen Fans, die ihre Lichtschwerter mitgebracht hatten, zum Duell herausgefordert. In einigen Fällen führte dies zu schallendem Gelächter, z.B. als Ray Park während des Kampfes wie ein Gorilla über die Bühne sprang, zusammen mit einem Fan Balletteinlagen gab oder den ganzen Kampf unter vielen Grimassen in Zeitlupe ablaufen ließ.

Charles Rettinghaus, die deutsche Synchronstimme von Geordie LaForge in "ST:TNG", sollte eigentlich die Anmoderation der Panels übernehmen, fiel jedoch kurze Zeit vor der Con aus. Stattdessen konnten sich nun Fans melden, um gegen 10 Euro Spende für "Children´s Smile" ihren Lieblingsstar anzukündigen, was auch gut funktionierte.
Zustätzlichen Eintritt kostete die Cocktail-Party mit den Gaststars am Freitagabend, deren Einnahmen ebenfalls an "Children´s Smile" gingen. Auch die Ferengi-Family-Hour am Samstagabend, bei der Eisenberg, Grodénchick, Masterson und Fatjo sangen und spielten, war kostenpflichtig aber dennoch vollbesetzt.

Natürlich durfte auch der Kostümwettbewerb am Samstag abend nicht fehlen. Highlights waren sowohl nach Ansicht der prominenten Jury als auch der Zuschauer der Sketch der beiden Kinder als Ferengi und Klingonin um das romulanische Hight-Tech-Klo, der kämpfende und strippende Neo, die Gerichtsverhandlung Borg vs. Microsoft und die Tanzeinlagen in verschiedenen Filmkostümen der Fangruppe TAFKAV.

Auf der Con-Party am Ende des Programmes am Samstag spielte die Band "Bleekman´s Planet" - die auch schon für die Songs der letzten beiden FedCons verantwortlich waren - Live-Musik. Zahlreiche Gaststars und Conbesucher feierten bis in die frühen Morgenstunden.

An den Händlertischen konnte man sich ständig mit "Star Trek" und anderem Merchandising eindecken und in der Kunstausstellung Fanwerke bewundern, von Zeichnungen und Modellen über Kostüme bis hin zu ganzen Maschinentischen aus der Enterprise. Die öffentliche Prämierung der Werke musste mangels Zeit ausfallen, die Preise erreichten aber dennoch die Gewinner am Schluss der Con.

Fazit

Fazit: sehr empfehlenswert. Auch wenn die "Galileo 7" nach eigener Aussage "von Fans für Fans" ist, braucht sie sich dennoch nicht hinter ihrer großen Schwester, der "FedCon", zu verstecken. Von der Wahl der Stargäste bis zu den Opening und Closing Ceremonies mit Lasershow und gelungenen Video-Zusammenschnitten, man merkte der Veranstaltung die Mühe an, die die Beteiligten in sie investiert hatten.

Auch der Veranstaltungsort war gut gewählt. (Zitat eines Gaststars nach Anblick des Teppichbodens frei nach Data in "ST:Generations": "Es ist grün.") In der Stadthalle konnten sich die Besucher gut verteilen, es gab genügend Sitzgelegenheiten und Verpflegungsmöglichkeiten mit angemessenen Preise und direkt daneben das Hotel, in dem Schauspieler und ein Teil der Besucher untergebracht waren. Zudem wurde eine Kinderbetreuung angeboten.
Einzig die Tatsache, dass im Conbeitrag von bis zu 110 - für alle 3 Tage kein Autogramm enthalten war, sorgte für Kritik.

Kein Ende in Sicht

Wer jetzt Lust auf die "Galileo 7" bekommen hat, aber dieses Jahr nicht dabei sein konnte, bekommt 2004 eine neue Chance: die "Galileo 7 VIII" wird wieder im Herbst stattfinden, diesmal im Swiss Hotel in Neuss bei Düsseldorf. Die ersten Gaststars sind bereits verpflichtet, Roxanne Dawson (ST:VOY B´Elanna) und Robert Duncan McNeill (ST:VOY Paris).

Links zum Thema:
http://www.galileo7.de/
http://www.bleekmans-planet.de/

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11. Spieletest: Star Wars - Knights of the Old Republic

Viertausend Jahre vor der Entstehung des galaktischen Imperiums. Die Republik steht unmittelbar vor ihrem Untergang, denn zwei der tapfersten Jedi-Ritter, Revan und Malak, sind den Verlockungen der dunklen Seite der Macht erlegen. Nach dem Sieg über die Mandalorianer bauen sie mit Hilfe der finsteren Sith ihre eigene Armee auf. Das Ziel: Die Unterjochung aller Planeten und damit die Zerschlagung der Republik. In einer wagemutigen Aktion locken einige Jedi den inzwischen selbsterklärten dunklen Lord Revan und seinen Schüler Darth Malak in eine Falle - doch Revan kommt mit dem Leben davon.

Szenenwechsel: Im Outer Rim, dem Randbezirk des Universums, flammt erneut eine Schlacht zwischen den Truppen Malaks und der Republik auf. Eine junge Jedi namens Bastila soll mit ihren besonderen Macht-Fähigkeiten wie schon beim letzten Gefecht zwischen Gut und Böse die Entscheidung bringen - dummerweise entern Häscher Malaks ihr Schiff, die Endar Spire, und bringen Chaos und Verderben mit.

Nun liegt es an Ihnen, das Wirrwarr zu lösen: Als eigens von den Jedi angeforderter Missionsteilnehmer müssen Sie heil aus dem Getümmel fliehen, sicher auf dem Planeten Taris landen und dort Überlebende der Endar Spire aufspüren - allen voran natürlich Bastila

Alter Wein in neuen Schläuchen

"Star Wars: Knights of the Old Republic" (kurz: "KotOR") ist nicht einfach nur ein weiteres mittelprächtiges Star-Wars-Videospiel, wie sie zuletzt im Dutzend erschienen sind. Weit gefehlt. Hinter "KotOR" stecken die Entwickler von BioWare, und wer das Corona Magazine aufmerksam liest, weiß, dass dieses Design-Studio unter anderem für das brillante Rollenspiel-Schwergewicht "Baldur's Gate 2" verantwortlich ist. Auch "KotOR" ist ein Rollenspiel und zwar das erste im "Star Wars"-Universum beheimatete überhaupt. Eigentlich erstaunlich, bedenkt man das Alter der Franchise und die schiere Menge an Computer- und Videospielen, die dazu bereits bis heute veröffentlich wurden.

Umso mehr freuen wir uns über die Xbox-Fassung des Titels, die von Electronic Arts vertrieben wird. Eine inhaltsgleiche PC-Version ist derzeit bei Activision in Vorbereitung, doch warum warten, wenn man es sich seit dem 2. Oktober auf dem Sofa gemütlich machen kann und das spannende Treiben über Fernseher und eine Dolby-Digital-Anlage vergleichsweise deutlich schöner präsentiert bekommt? Eben.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Typisch für ein Rollenspiel: Sie müssen zu Beginn des Spiel entscheiden, welcher Charakterklasse Ihr Held entstammen soll. Zur Auswahl stehen ein kampfstarker Soldat, der bei den Attributen Geschicklichkeit, Verfassung und Stärke punktet, ein durchtriebener Gauner mit Betonung auf Intelligenz, Charisma und Geschicklichkeit, und schließlich ein Späher, der neben Geschicklichkeit und Intelligenz mit einer Extraportion Weisheit gesegnet ist. Im postemanzipatorischen Zeitalter gibt's selbstverständlich auch weibliche Charaktere im Angebot. Je nach Charakterklasse besitzt Ihr Held außerdem mehr oder minder große Fähigkeiten wie Computerkenntnisse, Verletzungen heilen, Tarnung oder Überredungskunst.
Schließlich - keiner hat gesagt, dass der Kampf gegen die Darth Malak ein Kinderspiel sei - steht noch die Auswahl einiger Talente an. Auch diese sind klassenabhängig: Passive Kampftalente, etwa die Verwendung von Rüstungen oder Waffen, aktive Kampftalente wie "Schneller Schuss" oder "Kritischer Treffer" sowie Fähigkeitstalente, die Ihnen Bonuspunkte auf die Fähigkeiten verschaffen, stehen teils mehrstufig zur Auswahl.

Wem das alles mächtig bekannt vorkommt: Jawohl, BioWare bedient sich für "KotOR" mächtig des "Dungeons & Dragons"-Regelwerks, wandelt es jedoch nach Belieben für den Einsatz in futuristischen Welten ab. Kein schlechter Zug. Und sollte Sie solches Zahlenwerk abschrecken: Auf Wunsch steigen Ihre Helden ganz automatisch die Level-Leiter empor - das Spiel verteilt dann einsteigerfreundlich alle Punkte nach bestem Wissen und Gewissen.

Zehn Freunde sollt ihr sein

Im Kampf gegen Darth Malak und seine Sith-Truppen lernen Sie unzählige Personen kennen, von denen sich neun Ihrer Sache anschließen. Und das sind nicht nur normale Menschen: So stehen der Wookie Zaalbar und seine Twi'lek-Freundin Mission ebenso auf Ihrer Seite wie die schon erwähnte Jedi-Dame Bastila oder der Expertendroide T3-M4, der auch die bestgesichertsten Schlösser knackt. Jede dieser Figuren bringt eine eigene Hintergrundgeschichte mit, liefert sich verbale Schlagabtäusche mit anderen Mitgliedern Ihrer Truppe und verfügt über ganz eigene Fähigkeiten. So machte uns beispielsweise ein Sith-Gouverneur sehr große Probleme - flugs die Begleiter Bastila und T3-M4 gegen Zaalbar und den erfahrenen Soldaten Carth getauscht, schon hatte das letzte Stündchen des Schurken geschlagen.

Stets dürfen Sie Waffen und Ausrüstungen nach Herzenslust unter Ihren Mannen austauschen - natürlich nur, wo es Sinn macht. Ein Droide weiß beispielsweise mit einem Paar Handschuhen ebenso wenig anzufangen wie ein Wookie mit einer republikanischen Rüstung. Richtig cool: Mit bestimmten Gegenständen können Sie Waffen und Rüstungen aufrüsten, wenn Sie an einer Werkbank vorbei kommen. Gimmicks wie Implantate und Auralverstärker steigern hingegen die Fähigkeiten des jeweiligen Trägers. Selbstmurmelnd sehen Sie auch jeden ausgerüsteten Gegenstand an der Figur Ihrer Helden.

Alle Hände voll zu tun

Neben dem großen Auftrag, dem Übeltäter Darth Malak das Handwerk zu legen, warten Heerscharen von teils optionalen Missionen auf Sie. Der Abwechslungsreichtum dieser Aufgaben ist imposant: Sie verhelfen beispielsweise einem Dorf voller Ausgestoßener zum Weg in die Freiheit, machen als Duell-Kämpfer namens Mysterio Karriere, unterstützen eine Twi'lek-Tänzerin beim Vortanzen für einen neuen Job, klären mit kriminalistischem Spürsinn einen Mordfall auf oder streichen als Kopfgeldjäger Prämien für schwere Jungs und Mädels ein.

Richtig cool: Je nachdem, wie Sie agieren, erhalten Sie helle oder dunkle Machtpunkte, die Ihren späteren Weg als Jedi bestimmen. Ein Beispiel: Ballern Sie eine steckbrieflich gesuchte Bardame über den Haufen oder hören Sie sich an, warum sie überhaupt gesucht wird? Wenn Sie es dann schaffen, dass der Steckbrief zurück gezogen wird, sind Ihnen helle Machtpunkte sicher. Auf den dunklen Pfaden der Macht wandelt es sich etwas leichter - im Outer Rim der Galaxis herrschen bekanntlich raue Sitten und vielen Gesprächspartnern sitzt die Waffe locker im Holster. Belügen Sie dann auch noch auf Dantooine den dortigen Jedi-Rat bei Ihrer Ausbildung nach Strich und Faden, bekommt selbst Darth Malak Konkurrenz.
Allerdings sind wie im richtigen Leben manche dunklen Entscheidungen nicht immer vermeidbar - lassen sich aber durch verstärktes Gutmenschentum wieder ausgleichen. Keine Angst: Jüngern beider Wege bieten sich in jedem Fall reichlich Gelegenheiten, Schusswaffen oder Schwerter sprechen zu lassen. BioWare-typisch auch mit Pausenfunktion, damit Sie in Ruhe den nächsten Gegner anvisieren oder eine Waffe wechseln können.

Die Macht steckt im Detail

Die Brillanz der Spieldesigner schimmert an allen Ecken und Enden durch. Ein Beispiel: Mit einem Sith-Passierschein gewappnet, schlendern wir an einem Wachposten vorbei. Der raunzt prompt, dass man ihm doch bitte unaufgefordert den Passierschein zeigen möge. Beim nächsten Mal zückt das Heldentrio das Papier vorsorglich schon etwas früher, worauf die Wache antwortet: "Ihr habt mir eure Papiere doch schon gezeigt, einmal ist genug. Und jetzt lasst mich in Ruhe." Noch ein Beispiel: Eine Sith-Kaserne kann man natürlich mit Blastern und Granaten ausräuchern. Deutlich gewitzter ist es jedoch, sich in ein Terminal zu hacken und dann einen Energieverteiler zu überlasten - die entstehende Explosion macht kurzen Prozess mit allen Beteiligten.

So wie hier gibt es oft mehrere Möglichkeiten, ans gewünschte Ziel zu kommen. Und wenn Sie mal an einer Stelle fest hängen, versuchen Sie sich einfach an einer weiteren, noch offenen Mission. Über das gewöhnliche Rollenspiel-Maß hinaus gehen Action- und Denksport-Einlagen: Sie dürfen nämlich hinter dem Steuer eines Swoop-Gleiters, einem Vorfahren der Pod-Racer, Platz nehmen und damit auf die Jagd nach Preisgeldern gehen. Mit einer Raumschiff-Bordkanone zielen Sie auf Ihre Verfolger, während beim Pazaak-Kartenspiel, einer Art intergalaktischem Siebzehn und Vier, die grauen Zellen gefragt sind.

Die helle ...

Ähnlich wie BioWares Rollenspiel "Neverwinter Nights" spielt sich auch "KotOR" quasi in 3D: Sie sehen Ihren Helden und seine maximal zwei Begleiter von hinten durch die Landschaft laufen. Im Einzelnen sind das sieben Planeten, darunter auch die Klassiker Dantooine, Tatooine und die Sith-Zentrale Korriban, die auf Ihren Besuch warten. Sie dürfen mit einem eigenen Raumschiff beliebig zwischen diesen wechseln, wobei jedoch mit fortschreitendem Spielverlauf die Freiheiten aufgrund der Storyentwicklung etwas eingeschränkt sind. Teil der Story ist auch Ihre Ausbildung zum Jedi: Drei Jedi-Klassen und über 40 verschiedene Macht-Fähigkeiten warten auf Sie, darunter Klassiker wie "Laserschwert werfen", "Macht-Stoß", "Würgen" oder "Blitz".

Optisch gibt's an "KotOR" nichts zu meckern - alle Lokalitäten sehen wirklich schick aus, seien es düstere Höhlen oder blitzblanke Raumschiffgänge. Untertitel bei Gesprächen sind auf Wunsch ausblendbar, bei schrägen Aliens, die die Republiksprache Basic nicht beherrschen, erscheint die Übersetzung der gesprochenen Worte immer am unteren Bildschirmrand. Musiker Jeremy Soule, der schon für Spiele wie "Icewind Dale" verantwortlich zeigte, komponierte etliche epische Melodien für "KotOR", die sich nahtlos ins altbekannte Material von John Williams fügen. Dazu kommen natürlich die Originalgeräusche aus dem Kino - von der verzerrten Stimme eines Soldaten bis hin zum Lichtschwertsummen ist alles dabei.

... und die dunkle Seite der Macht

Wenn es etwas gibt, dass uns bei "KotOR" so richtig stört, ist es die deutsche Lokalisation. Das liegt gar nicht mal an den an sich guten Texten oder bekannten Sprechern, etwa den deutschen Stimmen von Don Johnson oder David Hasselhoff. Viel ärgerlicher sind kleine Fehler, die sich summieren und die Atmosphäre trüben. So wird Ihre Gefährtin Mission Vao in einem Gespräch gleichzeitig mit "Mischen" und dann wieder mit "Mission" deutsch ausgesprochen. Mischungen aus Deutsch und Englisch, Gespräche, die plötzlich tonlos ablaufen, Offiziere, die auch schon mal Officer sind und - der Brüller! - ein Kommafehler schon im ersten Satz des typischen "Star Wars"-Introtextes lassen darauf schließen, dass hier etwas mehr Sorgfalt angebracht gewesen wäre. Leicht bizarr auch Dialoge wie "Was habt ihr auf dem Herzen?" - "Vergesst es." - "So ist es." Hilfe!

Noch nerviger ist folgender Bug: In unserer deutschen Verkaufsversion passierte es mehr als einmal, dass das Spiel während des Level-Aufstiegs oder anderer Menü-Aktivitäten die Hintergrundmusik von der DVD laden wollte. Wollte deshalb, weil der Laser des DVD-Laufwerks dann verzweifelt hin und her sauste, ohne den richtigen Anfang zu finden - und das Spiel dies mit einem kompletten Einfrieren quittierte. Wohl uns, wenn wir nach dem Reset der Konsole einen kurz zuvor angefertigten Spielstand laden konnten. Zum Glück lassen sich solche Probleme gut umschiffen, indem man immer mal wieder ins Spiel wechselt, wenn man länger im Inventar zu tun hat.

Fazit: Ganz große Klasse!

BioWare hat's einfach drauf: "Star Wars: Knights of the Old Republic" hat allerbeste Aussichten, unser Spiel des Jahres zu werden. Bis auf die nicht ganz saubere Lokalisierung verströmt es Brillanz, wohin man nur schaut. Handlung, Charakterdesign und Präsentation sind aller erste Sahne. Die geniale Story mit den abwechslungsreichen Untermissionen bringt gekonnte bekannte und unbekannte Völker des "Star Wars"-Universums zusammen und sorgt damit für genau die Frische und Unverbrauchtheit, die vielen Spielen zu den Kinofilmen abhanden gekommen ist. Mit drei Schwierigkeitsgraden und vielen Hilfen kommen Einsteiger wie Profis auf ihre Kosten. Nicht nur als "Star Wars"-Fan verpassen Sie wirklich etwas, wenn Sie diesen Titel im Regal liegen lassen.

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12. (TV-Serien-)Erfolg hat einen Namen: C.S.I.

Wenn es in den USA eine Erfolgsserie schlechthin gibt, dann ist das "C.S.I." - das Crime Scene Investigation; bei uns "C.S.I. - Den Tätern auf der Spur", mittwochs 20:15 Uhr bei VOX. Über 26 Millionen Zuschauer schalteten im vergangenen Jahr im Schnitt ein, wenn Gil Grissom und sein Team mühsam die Puzzleteile eines Verbrechens zusammensetzten. Zum Vergleich: "Friends" erreichte 23,9, "24" 11,8 und "Alias" 8,7 Millionen Zuschauer.

Galt dieser Quotenerfolg schon als kaum zu toppen, macht nun der Start der vierten Staffel in den Staaten den Verantwortlichen Hoffnung, sich noch weiter steigern zu können, denn die Staffelpremiere hatte um 4% höhere Einschaltquoten als die Premiere der letzten Staffel. Hoffnung auch deshalb, weil "C.S.I." eine erstaunliche Konstanz in den Quoten hat, während "Friends" z.B. im letzten Jahr zwischen 34 Millionen bei der Premiere und 19 Millionen bei der vorletzten Staffelfolge pendelte.

Doch was genau macht "C.S.I." so erfolgreich?
Denn mittlerweile läuft bereits die Spin-Off-Serie "C.S.I. Miami", bei uns in Kürze auf VOX, in der zweiten Staffel erfolgreich - mit knapp 20 Millionen Zuschauern auf einem sehr viel schwierigeren Sendeplatz, nämlich gegen Football auf ABC. Und eine dritte "C.S.I."-Serie ist in Planung, die laut Produzent und Erfinder Anthony Zuiker im Herbst 2004 auf Sendung gehen soll.

"It´s the characters, it´s the stories - Es sind die Charaktere, es sind die Geschichten", sagte ein anderer (Erfolgs-)Serienerfinder einst über das Geheimnis seines Erfolgs - und dies gilt uneingeschränkt auch für den Erfolg von "C.S.I.".

Zu den Geschichten ist anzumerken, dass "C.S.I." zum größten Teil auf wahren Begebenheiten beruht, so dass der Satz, das Leben schreibe die aufregendsten Geschichten, hier wiederum seine Bestätigung findet, und die Serie dadurch größtenteils dem Genre "Krimi" zuzuordnen ist. Im Unterschied zu den zahllosen Privatdetektiv-, Polizei-, und Gerichtskrimiserien legt diese Serie jedoch ihren Schwerpunkt auf diejenigen, die in all den anderen Serien normalerweise eine untergeordnete Rolle spielen - die Spurensucher und -verwerter. Damit verzichtet sie fast gänzlich auf Action - was man beim Namen Jerry Bruckheimer, dem ausführenden Produzenten, nicht unbedingt erwartet hatte.

Diese - grundsätzlich realistischen - Geschichten werden u. a. durch die Filmtechnik, nämlich Super 35mm, in ein düsteres, mysteriöses Ambiente versetzt, was der Spannung während einer Folge nicht gerade abträglich ist.
Allein die Filmtechnik ist jedoch nicht der Grund, dass die Serie auf vielen Mysteryseiten wie selbstverständlich mit aufgeführt wird - wohl aber dafür, dass sich in den Fan-Foren auffallend viele Leute tummeln, die sich als Trekkies zu erkennen geben.

Was dieser Serie den besonderen Mystery-Touch gibt, zumindest gerade so viel, dass es viele Mysteryfans anspricht, aber nicht zuviel, um den Mainstream zu verprellen, sind die Flashs im Stile von "Millennium", mit deren Hilfe die Macher der Serie dem Zuschauer vermitteln, wie sich das C.S.I.-Team Teile des Tathergangs vorstellt.

Wenn man aber von den Gründen des Erfolgs spricht, dann ist in allererster Linie das Team um Gil Grissom zu nennen, das geradezu ideal austariert und besetzt ist.

Der "Chef": Gil Grissom

Er ist der Leiter der Spurensicherung, hat Biologie mit Schwerpunkt Insektenkunde studiert, lebt allein und schaut gern "Discovery Channel".
Bereits im Alter von 22 Jahren war er der jüngste Colonel in der Geschichte der Stadt Los Angeles. Mit 30 wurde er zum "Field Services Office" in Las Vegas berufen. Dort verbrachte er die letzten fünfzehn Jahre und stieg in den U. S. Crime Lab Rankings von Platz 14 auf Platz 2 auf. Grissom ist seit 17 Jahren bei der Polizei und ein Ermittler der alten Schule, der immer noch Vor-Ort-Untersuchungen den Computersimulationen und komplizierten Datenlisten vorzieht. Er verlangt seinem Team, genauso wie von sich selbst, Einiges an Genauigkeit und Professionalität ab.

Grissom leidet an einem genetischen Defekt, der ihn schleichend ertauben lässt. Seine Figur basiert auf einer wahren Person namens Daniel Holstein, einem forensischen Spezialisten, der auch ab und an das Set von "C.S.I." besucht.
Gespielt wird Grissom von William Petersen, der studierter Shakespeare - Theaterschauspieler ist. Im Deutschen leiht Huberts Bengsch, die deutsche Stimme von Richard Gere oder "B5-Crusade": Cpt. Gideon, Gil Grissom seine Stimme.

Die Materialanalystin: Sarah Sidle

Sie hat Physik in Harvard studiert, ist C.S.I.-Rang 2 und ihr Spezialgebiet sind die Materialanalysen.
Sarah stammt aus San Francisco und arbeitete bereits früher schon mal mit Grissom zusammen, da er während ihres Studiums einer ihrer Lehrer war. Ihre Beziehung bzw. Nicht-Beziehung zu Grissom ist das obligatorische Soap-Element der Serie. Sie wuchs als Tochter von ehemaliger Hippies in Kalifornien außerhalb von San Francisco auf. Durch ihre kontaktscheue und etwas rüde Art wurde Sarah schon früh zur Außenseiterin und steckte ihre gesamte Energie in ihr Studium der Theoretischen Physik. Danach arbeitete sie 5 Jahre lang bei der Gerichtsmedizin in San Francisco.

Gespielt wird Sarah Sidle von Jorja Fox, die manchen als Dr. Margaret Doyle aus "E.R. - Emergency Room" bekannt sein dürfte. Im Deutschen erhielt sie die Stimme von Katarina Tomaschewsky, bekannt als die Sprecherin der Samantha aus "Sex And The City".

Die Frau fürs Blut: Catherine Willows

Die Blutanalystin ist C.S.I.-Rang 3.
Catherine ist geschieden und allein erziehende Mutter einer kleinen Tochter. Sie war mit Anfang 20 Striptänzerin in Las Vegas, um sich damit das College zu finanzieren. In einer Strip-Bar lernte sie auch Eddie kennen, ihren Ex-Ehemann. Nach dem Scheitern der Ehe hinterließ er ihr 10 Dollar auf dem Konto, ein Drogenproblem und ihre Tochter Lindsey. Doch Catherine riss sich zusammen, um ihrer Tochter willen. Sie ging wieder aufs College und ein junger Wissenschaftler Namens Grissom rekrutierte sie für die Arbeit im Labor. Catherine ging zum C.S.I., weil sie es liebt, Puzzles zu lösen.

Sie wird von Marg Helgenberger gespielt, deren Filmografie sich durchaus ansprechend liest - von "Machen wir's wie Cowboys" über "Species" (I und II) bis hin zu "Erin Brockovich".

Haare sind sein Metier: Nick Stokes

Nick Stokes, C.S.I.-Rang 3, ist studierter Jurist mit dem Spezialgebiet Haar- und Faseranalysen.
Nick stammt aus einer texanischen Anwaltsfamilie und ist vor allem zum C.S.I. gegangen, um den Erwartungen seiner Eltern endlich gerecht werden zu können. Er ist ab und an zu hitzig, ledig, hat aber des Öfteren Affären. Sein Ehrgeiz besteht darin, den ersten Platz auf der Liste der aufgeklärten Fälle zu erreichen. Bevor er zum C.S.I. kam, war er nach dem Jurastudium zunächst drei Jahre bei der Polizei in Dallas und wurde dann als Analytiker ausgebildet, woraufhin er noch ein Jahr beim C.S.I. in Dallas war, bevor er nach Las Vegas in Gil Grissoms Team versetzt wurde.
Im Alter von acht Jahren wurde Nick Stokes von seinem Kindermädchen missbraucht. Außer Catherine weiß das im C.S.I.-Team niemand und auch er selbst erinnert sich daran nur sehr undeutlich.

George Eads stellt den Nick Stokes des C.S.I. Las Vegas dar - im Deutschen von David Nathan vertont, der Stimme von Johnny Depp und Buffys Spike.

Seinem Auge und seinem Ohr entgeht nichts: Warrick Brown

Warrick Brown, C.S.I.-Rang 3, hat Chemie studiert, sein Spezialgebiet sind audiovisuelle Analysen.
Während seiner Teenagerzeit arbeitete Warrick als Casinobote, in seiner Collegezeit dann u. a. als Taxifahrer, verkaufte Helikopterflüge über den Grand Canyon und als Totengräber, bevor er seinen Weg zum LVPD und dem C.S.I. fand. Warrick ist der Einzige im Team, der in Las Vegas geboren und aufgewachsen ist, er hat seinen Vater bis heute nicht kennen gelernt und wohnte seit seinem 7. Lebensjahr bei seiner Großmutter, wo ein strenges Regiment herrschte.

Bevor er zu Polizei kam, schrieb er eigene Songs, er kann sehr gut Klavier spielen. Warrick kam in vielen Bars und Casinos herum und hat daher noch jede Menge Verbindungen zu den Leuten an den "einschlägigen" Orten. Als er Anfang 20 war, gab es jede Menge Frauen in seinem Leben, doch die erste Frau, in die er sich wirklich verliebte, brach ihm das Herz. Seitdem betrachtet er die Frauen mit äußerster Vorsicht.

Warrick spielt so ziemlich jedes Spiel in Vegas, was ihn nicht nur privat, sondern auch beruflich in Schwierigkeiten gebracht hat, und er braucht sehr lange, um sich einzugestehen, dass er spielsüchtig ist.

Gespielt wird Warrick Brown von Gary Dourdan, dessen bekanntester Film "Alien 4" ist, und der sich seine Synchronstimme mit "TNGs" Geordi LaForge teilt: Charles Rettinghaus.

Der Captain: Jim Brass

Jim Brass war einst Leiter des C.S.I. und leitet nun die Mordkommission Las Vegas. Er ist studierter Historiker, geschieden und hat eine Tochter -allerdings nicht von ihm.
Er wird von Paul Guilfoyle gespielt, der schon in vielen Hollywood-Filmen, wie u. a. "L.A. Confidential", "Air Force One", "Wall Street", in Nebenrollen zu bewundern war und dessen deutsche Stimme Trekkies ebenfalls bekannt sein dürfte - es ist Bodo Wolf, der auch Odo in "DS9" seine Stimme lieh.

Daneben gibt es bei C.S.I. noch den jungen Labortechniker Craig Sanders, gespielt von Eric Szmanda.

"C.S.I." ist - was die Zuschauerzahlen beweisen - zwar Mainstream in den USA, dennoch ist die Serie alles andere als unumstritten, was aber ihren Erfolg nicht gerade behindert.

So hat das "Parents Television Council" der Serie erst kürzlich vorgeworfen, dass ihre Stories zu düster seien und die Themen, u. a. Kannibalismus oder Sex Clubs, alles andere als "familientauglich" seien. Auch greift die Serie gern, und wird dies laut Petersen in der vierten Staffel vermehrt tun, kontroverse Themen auf, für die keine einfachen Lösungen gefunden werden - hier sei insbesondere auf das Staffelfinale der zweiten Staffel "Der Preis der Schönheit" verwiesen.

Fazit: Hier haben Produzent Jerry Bruckheimer und Erfinder Anthony Zuiker eine wahre Perle geschaffen, bei der sich hier zu Lande die Geister scheiden, ob sie bei VOX mit 0,8 Millionen Zuschauern zwischen 14 und 49, also 6%, gut aufgehoben ist. Einerseits wäre "C.S.I." durchaus zuzutrauen, auch dem "großen Bruder" RTL akzeptable Zuschauerzahlen zu bescheren, andererseits wird VOX von denjenigen, die durch den Umgang mit den "Star Trek"-Serien in Sat1 verärgert sind, für die zuverlässige Ausstrahlung gelobt - hier gibt es keine Pausen für "Star Search", keine plötzlichen Wechsel im Timeslot und keine vertauschten Folgen.

In Deutschland wird "C.S.I." übrigens in einer geschnittenen Fassung gezeigt, da manche Bilder der US-Originalfassung für die deutsche Primetime als zu brutal gelten - wer die Serie ungeschnitten genießen will, muss daher auf die DVDs zurückgreifen.

Links zum Thema:
http://www.cbs.com/
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13. Wissenschaft: Terahertzwellen

Das elektromagnetische Spektrum umfasst einen weiten Bereich, von der Röntgenstrahlung bis zum UV-Licht über das sichtbare Licht bis hin zu Wärmestrahlung, Mikro- und Radiowellen. Aber zwischen der Infrarotstrahlung und den Mikrowellen befindet sich ein Bereich, der bisher nur sehr schwer zugänglich war, obwohl er überaus faszinierende Einblicke liefern kann - es ist der Bereich der Terahertzwellen zwischen 100 GHz und ca. 30 THz (1 THz = 1012 Schwingungen pro Sekunde).

Das ändert sich jetzt. Zwar war es auch schon vorher möglich Terahertzwellen zu registrieren und zu produzieren, aber das gelang nur mit großem Aufwand und war nicht wirtschaftlich. Ein Projekt, das diesen Nachteil jetzt vom Tisch gefegt hat ist STARTIGER - Space Technology Advancements by Resourceful, Targeted and Innovative Groups of Experts and Researchers - eine Initiative der ESA.

Aber die Anwendungen der Submillimeterwellen sind bei weitem nicht auf astronomische Beobachtungen begrenzt. Die besonderen Eigenschaften der Strahlung machen sie für ein breites Spektrum von Anwendungen interessant. Dazu gehören unter anderem neue bildgebende Verfahren in der Medizin, wo Röntgenuntersuchungen zum Teil ersetzt werden könnten, Material- und Strukturanalysen in der Luftfahrt oder auch die Detektion von Sprengstoffen oder keramischen Waffen an Flughäfen und nicht zuletzt neue Untersuchungsverfahren in der Biologie.

Die Kamera des STARTIGER-Projekts arbeitet dabei völlig passiv, d. h. es ist nicht erforderlich das zu untersuchende Objekt mit T-Strahlen zu beschießen, weil jeder Körper ein eigenes Spektrum im Bereich der THz-Wellen hat, ganz unabhängig davon, ob es sich dabei um die Hand eines Patienten handelt, eine chemische Verbindung, Wasser oder ein ferner Stern.

Die Strahlung wird ganz allgemein von Materie ausgesandt, weil es sich dabei um die typischen Frequenzen für Schwingungen in Molekülen handelt, aber auch bestimmte Kristallschwingungen sind in diesem Frequenzbereich zu finden.

In der Astronomie verspricht man sich neue Erkenntnisse über die Prozesse, die für die Bildung von Sternen und Galaxien verantwortlich sind. Die Umweltforschung erwartet neue Erkenntnisse über die Vorgänge in der Atmosphäre, insbesondere die chemischen Prozesse beim Abbau von Ozon.

Aber insbesondere in der Medizin tun sich neue Untersuchungsmethoden auf, so bietet sich hier ein Verfahren das ohne ionisierende Strahlung auskommt, es könnten zahnmedizinische Röntgenuntersuchungen vielleicht in Zukunft durch eine T-Wellen-Kamera ersetzt oder zumindest ergänzt werden. Aber auch bei Hautkrebsdiagnose könnten T-Wellen Hinweise liefern, ob es sich bei der Hautanomalie tatsächlich um ein Melanom handelt.

Weil jeder Stoff sein ganz spezifisches Spektrum im Terahertzbereich hat, ist es nicht nur möglich, wie bei Röntgenstrahlung unterschiedliche Dichten zu unterscheiden, sondern tatsächlich unterschiedliche Materialien zu identifizieren, was zum Beispiel bei der Detektion von Plastiksprengstoffen oder Pulvern in Briefumschlägen wichtig sein kann.

Außerdem bietet sich für Chemie und Biologie ein neues Werkzeug, um Verbindungen und Makromoleküle - wie z. B. Proteine oder DNS - in Aufbau und Dynamik zu untersuchen.
Da Terahertzwellen auch Nebel durchdringen können, wird darüber nachgedacht, das Fliegen insbesondere im Landeanflug mit dieser Technik noch etwas sicherer zu machen.

Aber THz hat auch seine Grenzen, so lässt sich die Strahlung durch Wasser und Metalle leicht abschirmen, was auch der Untersuchung des Menschen, der ja zum größten Teil aus Wasser besteht, Grenzen setzt. Sie wird deshalb bisherige Anwendungen nicht vollständig verdrängen, aber in weiten Bereichen ergänzen und neue Möglichkeiten eröffnen.

Bei vielen Anwendungen genügt eine Kamera wie die des STARTIGER-Teams - die übrigens in nur vier Monaten entwickelt wurde - jedoch nicht, man benötigt eine Quelle von T-Strahlung, um Objekte aktiv durchleuchten zu können, doch auch hier hat die Strahlung noch Vorteile gegenüber der Röntgenuntersuchung, weil sie in Geweben keine Schäden verursachen kann.

Aber eine solche Lampe war erst mit den neuen Lasern möglich, die in der Lage sind ultrakurze Laserimpulse - mit einer Dauer von Femtosekunden (10-15 Sekunden) - im Infrarotbereich, in schneller Folge zu produzieren. Diese Laser können in einem Halbleiterkristall aus Galliumarsenid die Emission von Terahertzstrahlung anregen, diese Strahlung von etwa 100fs Dauer kann dann zur spektrografischen Untersuchung genutzt werden.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Laserlicht durch einen sogenannten nicht-linearen Kristall zu schicken. In dem Kristall bewegen sich verschiedene Frequenzen unterschiedlich schnell - deswegen nicht-linear - und überlagern sich teilweise so, dass Terahertzwellen als Differenzen aus der Überlagerung anderer Frequenzen entstehen.
Dabei kann ein Terahertz Pulse Imaging System (Terahertz-Puls-Bildgebungssystem, TPI) sowohl die durchgehende als auch die reflektierte Strahlung einer THz-Quelle detektieren und auswerten, da je nach Zusammensetzung ganz bestimmte Frequenzen absorbiert werden. Da die reflektierten Anteile vom TPI von tieferen Schichten im untersuchten Objekt länger brauchen, um wieder registriert zu werden, ist, wie beim Ultraschall auch, eine räumliche Auflösung möglich.

Erste Laser, die selbst im Terahertzspektrum arbeiten, werden derzeit von Teraview Limited, einem Spin-off Toshibas, der Universität von Cambridge und des National Institute for the Physics of Matter (INFM) in Italien gemeinsam entwickelt. Sie benötigen derzeit aber noch eine Arbeitstemperatur von 50 K (-223° C), es wird aber daran gearbeitet, die Temperatur zu erhöhen, um praktische Anwendungen zu ermöglichen.
Der Vorteil, genau diesen interessanten Teil des elektromagnetischen Spektrums abzudecken, ist aber gleichzeitig ein Problem, denn die Wellenlänge im Bereich von Millimetern lässt eine optische Auflösung lediglich bis zu 0,5 mm zu, was nicht genug ist, wenn man z. B. einzelne Zellen untersuchen möchte.

An der Technischen Universität Delft in den Niederlanden hat man allerdings einen Weg gefunden, um dieser Grenze des Auflösungsvermögens ein Schnippchen zu schlagen. Ziel ist es, die Auflösung letztendlich um den Faktor 1000 zu verbessern. Die Forscher konnten zeigen, dass es möglich ist, mit Terahertzwellen Auflösungen bis zu 8 mm zu erreichen, wenn man das elektromagnetische Feld der T-Strahlung mit einer feinen Metallspitze verzerrt. Man kann sich das so vorstellen, dass man Licht durch ein Loch schickt, das viel kleiner ist als seine Wellenlänge; hat es das Loch passiert, bleibt es etwa für eine Wellenlänge auf diesen Bereich beschränkt und divergiert danach um so stärker. So ist es möglich, eine Probe unterhalb des Senders mit hoher Auflösung schrittweise abzutasten und zu untersuchen.

All diese Möglichkeiten und neuen Untersuchungsmethoden treiben die Forschung auf diesem Gebiet mit großer Geschwindigkeit voran. Es wird erwartet, das die ersten praktischen Anwendungen schon innerhalb der nächsten zehn Jahre marktreif sein dürften.

Links zum Thema:
STARTIGER
Space camera blazes new terahertz trails
Center for Terahertz Research
Terahertz waves penetrate the world of imaging
Terahertz (THz) spectroscopy

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14. Subspace Link

Arnold Schwarzenegger wird Gouvernator.

Die Auguren haben sich nicht getäuscht - der künftige Gouverneur von Kalifornien kommt aus der Partei der Republikaner und heißt Arnold Schwarzenegger. Bei der Doppelabstimmung sprachen sich nach ersten Hochrechnungen 54 % für eine Abwahl des derzeitigen demokratischen Gouverneurs Gray Davis aus, gleichzeitig sprachen sich ca. 48% für Arnold Schwarzenegger als seinen Nachfolger aus.

Durch die für beide Abstimmungen unterschiedlichen Regeln wird Schwarzenegger damit Gouverneur von Kalifornien, obwohl er in absoluten Zahlen weniger Stimmen bekommen hat als sich für ein Verbleiben des Noch-Gouverneurs ausgesprochen haben.

Link zum Thema:
n-tv.de


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Babylon 5: Season 3 jetzt günstiger.

Das Versandhaus Amazon.de bietet die bald erscheinende 3. Seasonbox der Science Fiction-Serie "Babylon 5" nun deutlich reduziert an. Der Preis wurde von 59,99 auf 44,99 Euro gesenkt.
Die komplett digital überarbeitete Fassung der beliebten Serie soll ab dem 6. November im Handel erhältlich sein. Die Altersfreigabe beträgt 12 Jahre, die Länge ca. 924 Minuten, das Bildformat ist 16:9 (1.77:1), der Ton wird in DD 5.1 und DD 2.0 wiedergegeben und als Specials sind "Das Universum von Spacecenter Babylon 5", ein "Original-Kommentar von Macher J. Michael Straczynski" sowie drei Dokumentationen in der DVD-Box zu finden.

Link zum Thema:
Deutscher Lurker´s Guide für Babylon 5


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George Lucas: Auszeichnung für sein Lebenswerk.

"The Boston Globe" berichtet über eine neue Auszeichnung für "Star Wars"-Erfinder George Lucas:

Filmemacher George Lucas, dessen "Star Wars"-Saga die Visual Effects Industrie revolutioniert hat, wird von der "Visual Effects Society" (VES) für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Es sei die erste Auszeichnung dieser Art, die von der VES vergeben wird und repräsentiere für die Visual Effects Macher das Gegenstück zum "Irving G. Thalberg Memorial Award" der von der "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" an jene Filmproduzenten vergeben wird, deren Lebenswerke eine durchweg hohe Qualität auszeichnen.

Lucas zu seiner bevorstehenden Auszeichnung: "Als wir den ersten "Star Wars"-Film filmten, gab es eine Gruppe von extrem begabten Leuten, die mir halfen, eine Geschichte in einer neuen visuellen und spannenden Weise zu erzählen. Seit damals, haben mich die Phantasien und die künstlerischen Fähigkeiten der Visual Effects Macher stehts aufs neue fasziniert. Es ist großartig eine Auszeichnung aus ihren Reihen zu bekommen."

Link zum Thema:
LucasArts.com


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Buffy: Autoren sind wiedervereint.

Joss Whedon arbeitet gerade mit der ehemaligen Autorencrew von "Buffy" daran, Geschichten für die Miniserie von Dark Horse Comics - "Tales of the Vampire" - zu schreiben. Mit von der Partie ist auch Brett Matthews, der bereits für Marvel an einigem Material arbeitet.

RingCon2003: Neue Gäste.

Die Star-Miniaturendesigner von Games Workshop, Alan und Michael Perry, werden auf der RingCon 2003 zu Gast sein. Die beiden sind berühmt für ihre einzigartigen Kreationen und haben einige Charaktere aus "Der Herr der Ringe" als Miniaturfigur originalgetreu nachempfunden.Außerdem sind Alan und Michael Perry Freunde von Regisseur Peter Jackson und haben einen Gastauftritt in "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs".

Die RingCon 2003 findet vom 14. - 16. November 2003 im Bonner Maritim Hotel statt.

Link zum Thema:
RingCon - Die Offizielle Homepage


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Ultra-Version des "Revolutions"-Trailer.

Das in der "Matrix"-Trilogie nicht gekleckert sondern geklotzt wird, ist jedem seit "Matrix: Revolutions" klar. Und der neue Trailer, der vergangene Woche im Internet online ging, verspricht das Gleiche. Aber wenn es krachen soll, dann schon so richtig - und deshalb spart man auch keineswegs beim Online-Trailer.

Die offizielle Webseite zu "The Matrix: Revolutions" hat nun eine Ultra-Version des Trailers online gestellt - mit einer Auflösung von 1024 x 532 und über 98 Megabyte fett. Wenn Ihr Rechner die entsprechende Auflösung beherrscht und auch die nötige Power unter der Haube hat, dann können Sie den Trailer unter diesem Hyperlink herunterladen. Dann nur noch die Boxen laut aufgedreht, zurücklehnen und genießen

- aber Vorsicht: Der Trailer enthält so manchen Spoiler.

Link zum Thema:
What is the Matrix?


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15. Wühltisch: Fünf Tipps aus der Welt des Merchandise

Für Fans der Serie "Star Trek: Enterprise", wie die 5. Serie inzwischen in den USA offiziell heißt, gibt es im Space Store unseres Partners Space Contact GmbH etwas Einzigartiges zu entdecken: Den "Star Trek: Enterprise"-Flight Patch Pin, also quasi das offizielle Logo zum Anstecken. Den gibt es exklusiv nur im Space Store und zwar hier.

Classic-Minikleider für Frauen in blau, Größe M und der Baumwoll-Ausführung sind - mit passendem Abzeichen-Aufnäher (Science) - der letzte Schrei für Halloween. Zumindest dann, wenn der klingonische Dolch aus dem Rücken ragt.

Auch für die Männer haben wir etwas gefunden: Das First Contact Uniform Set bestehend aus First Contact Top Synthetik, Deluxe, rotem kleinen Baumwoll-Unterteil (Kragen), Metall-Communicator zum Anstecken
drei goldfarbenen Metall-Rangpins in der Größe XL. Wer also einmal schauen möchte, kann das unter diesem Link tun.

Auf der "Galileo 7"-Convention in Hagen hing sie im Interviewraum an der Wand, damit die Kamera auch den standesgemäßen Hintergrund einfangen kann: Die UFP-Flagge, Millenium-Edition, aus Stoff, ca. 90 x 150 cm. Das ideale Geschenk für jeden Fan, als Wandschmuck, für den Garten oder den Flaggenmast geeignet. Kein Witz - alles schon gesehen.

Willkommen auf der Enterprise, Lieutenant Munro! Mit dem Sequel zum erfolgreichen "Star Trek: Voyager Elite Force" (mehr als 100.000 verkaufte Units) bietet die Firma Activision dem Spieler die Möglichkeit, erneut in das "Star Trek"-Universum einzutauchen, neue Lebensformen zu entdecken und nebenbei als Sternenoffizier die Galaxie zu retten. Mit "Star Trek: Elite Force 2" wird vielen Fans ein Traum erfüllt. Die genaue und detailgetreue Wiedergabe des "Star Trek"-Universums schafft eine unvergleichliche Atmosphäre, zudem kann sich der Spieler auf die im Vergleich zum Vorgänger doppelt so lange Spieldauer freuen. Der Space Store bietet dieses Spiel inzwischen für 42,90 EUR an.

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Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2003).

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ISSN 1422-8904
Ausgabe 114 - 09.10.2003


Herausgeber:
Klaus Michels &
Mike Hillenbrand


Chefredakteur:
Klaus Michels (km)
(v.i.S.d.P.)


Stellv. Chefredakteur:
Mike Hillenbrand (mh)


Lektorat:
Esther Haffner (eh)


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