corona magazine
ISSN 1422-8904

   Spotlights
  + Wer wird Dumbledore II?
  + Buffy für die xBox

   Star Trek
  + ENT Braga über Tholianer
  + DS9 Neue Bilder zu Dvd's
  + ENT Infos zu "Horizon"
  + Cirroc Lofton bei FedCon
  + ENT "The Crossing"-Info

   Subspace Link
  + SV Reeve mit Gastauftritt
  + SV Soundtrack kommt bald
  + Matrix II: Neuer Trailer
  + Raumfahrtradio gestartet
  + HdR Crew dreht Kurzfilm
  + Angel bald mit Crossover

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25. Januar 2003 - Ausgabe 105 - "Blue Skies from now on"

Schöne Aussichten

Hallo und herzlich Willkommen zur ersten Corona Magazine-Ausgabe im neuen Jahr!
Im Dezember 2002 schrieben wir eine ganze Menge zum neuen Star Trek-Film Nemesis, der vor wenigen Tagen nun auch den Weg durch die deutschen Kinosäle antrat und es dort - gemessen an den reinen Besucherzahlen und im Vergleich zu früheren Produktionen - den US-Einschaltquoten neuen Serie Enterprise gleichtut und schwermütig vor sich hin floppt.
Immerhin, unser Kolumnist Mike Hillenbrand scheint mit dem Zauberwort "Smallville" zumindest für den heimischen Fernseher endlich eine passende Antwort gefunden zu haben, den betrübten SF-Fans wieder etwas mehr Hoffnung auf eine bessere Zukunft und einen Wandel im phantastischen Genre zu geben. "Smallville" scheint zwar im Hinblick auf die verfahrene Star Trek-Situation nicht die goldene Lösung schlechthin zu sein, aber gute Ablenkung ganz sicher und diese schadet ja bekanntlich auch nicht - und dies ist im Endeffekt immer noch besser, als permanent die düsteren Nachrichten jedweder Art zu verfolgen und in Trübsal zu schwelgen.

Umdenken heisst also die Devise, wobei wir uns hier auch in anderer Beziehung zurzeit stark an die eigene Nase fassen. So werden bei der an diesem Wochenende stattfindenden Corona-Redaktionskonferenz im Rahmen des sf-radio.de-Treffens in Gießen beispielsweise viele wichtige Weichen gestellt, die unser Projekt in den kommenden Monaten nachhaltig beeinflussen und für Sie noch interessanter gestalten soll. An vielen dieser Veränderungen haben Sie, liebe Leser, übrigens massgeblichen Anteil, denn viele der angesprochenen Themen gehen unmittelbar auf Anregungen in Leserbriefen der letzten Zeit zurück. Was mich auch noch einmal dazu bringt, Sie an die Adresse kreuzfeuer@sf-radio.de zu erinnern, über die Sie uns schelten, loben oder der eigenen Meinung einfach mal Luft verschaffen können.

Doch jetzt aber erst einmal viel Spaß beim Lesen der neuen Ausgabe!

Ihr Klaus Michels
Chefredakteur


Pfadfinder

1. Harry Potter: Auf der Suche nach Dumbledore II
2. Buffy the Vampire Slayer (Xbox)
3. Kolumne: Welcome Smallville
4. Star Trek: trekBEAT
5. Im Gespräch mit Stewart, Sirtis & Hardy
6. Kreuzfeuer
7. Rating Report
8. Episodenlogbuch: Enterprise, die 2. Staffel
9. Perry Rhodan: Die Atlan-Serie
10. Der Herr der Ringe: Die Gefährten (PS2)
11. Lesezeichen: Star Wars und die interessante Magisterarbeit
12. FandiX: Sammlertool ...und zum Dritten
13. Filmkritik: Die Herrschaft des Feuers
14. Episodenlogbuch: Farscape
15. Wissenschaft: Materie und Antimaterie
16. Subspace Link


1. Harry Potter: Auf der Suche nach Dumbledore II

I. Teil: Auf & ab

Sorgen um Richard Harris alias "Prof. Albus Dumbledore" aus den "Harry Potter"-Kinofilmen machte sich die Welt bereits im August letzten Jahres. Damals wurde der 71-jährige Darsteller in ein Londoner Krankenhaus gebracht, als Grund wurde eine Lungenentzündung genannt. Schon damals fragten sich Fans, ob er die Dreharbeiten des zweiten Films noch abschließen könnte.

Die Macher beruhigten damals die Besorgten: Die Arbeiten am zweiten "Potter"- Kinofilm habe er natürlich beendet, auch wenn teilweise ein Double herhalten musste, wenn es Harris zu schlecht gegangen sei. Fraglich war allerdings damals schon, ob Harris im dritten Film die Rolle wieder würde übernehmen können.

Bei Warner Bros. hieß es, man wolle im September entscheiden, wie vorgegangen werden solle. Auch hier wieder Fan-Beruhigung: Die Dreharbeiten am dritten Teil sollten frühestens im Januar 2003 starten, notfalls würde angeblich Harris' Double Harry Robinson für die Rolle im Gespräch sein. Mitarbeiter vom Set des Films hatten schon früher gemeint, Robinson hätte eine 80-prozentige Chance die Rolle nach Harris Tod übernehmen zu können. Angeblich hätte man Robinson auch schon von offizieller Seite gebeten, die tiefe Stimme von "Dumbledore" zu üben. Schließlich im September aber die Entwarnung: "Prof. Albus Dumbledore" gehe es deutlich besser!

Die BBC verkündete fröhlich eine Mitteilung des Agenten des erkrankten Darstellers, in der es hieß, dass Harris doch im dritten "Harry Potter"-Film wieder zu sehen sein werde. Zwar sei er noch im Krankenhaus, sein Zustand habe sich aber verbessert und man erwarte seine baldige Entlassung.

II. Teil: Tod eines Zauberers

Richard Harris starb dann entgegen allen positiven Meldungen zum Trotz am 25.10.02 in einem Londoner Krankenhaus an den Folgen von Krebs im Alter von 72 Jahren. Die Familie des Darstellers teilte mit, dass er friedvoll eingeschlafen sei. Die Presse erwähnte in ihren Meldungen, dass Harris durch diverse Rollen bekannt wurde, in letzter Zeit allerdings durch die Darstellung des "Dumbledore" in den "Harry Potter"-Kinofilmen vor allem den Kids ein Begriff sei.

III. Teil: Hin & Her

Wer soll nun die Rolle des "Dumbledore" in den kommenden "Potter"-Filmen übernehmen, fragen sich seither die Fans der Filme überall auf der Welt. Drei Möglichkeiten wurden seither immer wieder ins Gespräch gebracht, wobei die erste - Harris durch ein Double zu ersetzen und den Kopf durch ein F/X-Animation des verstorbenen Darstellers zu ersetzen - von Warner als reine Spekulation abgetan und dementiert wurde. Auch Christopher Lee wurde als Nachfolger ins Gespräch gebracht, meinte aber, dass er selbst nie von Warner gefragt worden sei. Auch Sir Ian McKellen alias "Gandalf" geriet in den Verdacht, dass ihm diese Rolle angeboten worden sei, doch auch er teilte nur mit, nie gefragt worden zu sein. Warner selbst macht aus der Nachfolge von Harris ein großes Geheimnis, wenn es auch heißt, dass noch im Januar ein offizielles Statement veröffentlicht werden wird.

Zuletzt wechselten sich fast täglich neue Gerüchte um den neuen Darsteller des "Dumbledore" in "Potter 3" mit den kurz darauf folgenden heftigen Dementi in der Presse ab. Vergangene Woche hieß es etwa, dass Michael Gambon ("Sleepy Hollow") die Rolle übernehmen solle, was wiederum umgehend von einem Warner-Sprecher dementiert wurde, woraufhin der Agent Gambons offiziell verkündete, dass er doch über dieses Engagement für seinen Schützling verhandele.

IV. Teil: Fortsetzung folgt...

Letztlich wird es nur die Zeit zeigen, wer den Professor Dumbledore in "Harry Potter III" spielen wird. Doch wer es auch immer sein wird, - er wird große Fußspuren füllen müssen, die kaum zu füllen sind.


Wer war Richard Harris?

Harris, geboren als Sohn eines Mühlenbesitzers im irischen Limerick, hatte zunächst gehofft, als professioneller Rugbyspieler eine große Karriere zu machen. Eine Tuberkulose-Erkrankung veränderte jedoch sein Leben und die damit verbundenen Zukunftspläne: Er begann, im Krankenbett Bücher zu lesen. "Die TB war das beste, was mir je passiert ist. Ich habe damals beschlossen, Schauspieler zu werden. Wenn ich damals nicht angefangen hätte, zu lesen, dann wäre ich wahrscheinlich heute Versicherungsvertreter."
Es brauchte schließlich fünf lange Jahre als Schauspielstudent in London und auf vielen Londoner Bühnen, bevor er 1958 nach Hollywood ging, wo er den ersten Film drehte ("Alive and Kicking"). Mit "This Sporting Life" - einem Film über einen Rugbyspieler - hatte er 1962 seinen ersten großen Erfolg. Er heiratete Elizabeth Rees-Williams, Tochter eines Lords, mit der er drei Söhne hatte. Die Ehe endete leider mit einer Scheidung.
Seinen Durchbruch als Charakterdarsteller feierte er 1967 als König Arthur im Film "Camelot". Weiterhin spielte er in Filmen wie "A Man called Horse", "Meuterei auf der Bounty" und "The Guns of Navarone".

Sein Leben lang galt er als exzentrische Persönlichkeit, die einen Großteil seiner Zeit zuerst im Steuer-Exil Paradise Island auf den Bahamas und später im edlen Londoner Savoy-Hotel, bzw. der benachbarten "Coal Hole"-Bar verbrachte. In seiner Sturm- und Drangzeit lieferte er sich mit zahlreichen Kollegen wie Marlon Brando, Charlton Heston und Kirk Douglas heftige Auseinandersetzungen, die genauso wie einige Kneipenschlägereien für großes Aufsehen sorgten. Richard Harris behauptete stets, sein draufgängerisches Leben mit Alkohol und schönen Frauen habe am 11. August 1981 um 23.20 Uhr im Jockey Club in Washington sein Ende gefunden, als er zwei Flaschen Chateau Margaux des Jahrgangs 1947 bestellte.
Ein Arzt hatte ihm mitgeteilt, er habe höchstens noch 18 Monate zu leben, falls er nicht zu trinken aufhöre - und er wollte ordentlich aufhören. Danach habe er nur noch gelegentlich ein Bier getrunken.

Er drehte auch verschiedene Filme, die er in Interviews als besonders schlecht bezeichnete. Der Streifen "Tarzan, der Affenmensch" mit Bo Derek gehörte nach seiner eigenen Ansicht wohl vermutlich sogar zu einem der schlechtesten Werke, die je gedreht wurden. Dem gegenüber stand jedoch eine imposante Leistung in "Heinrich IV.". Weiterhin kaufte Harris die Rechte an der Bühnenproduktion von "Camelot" und tourte damit um die Welt - eine gut angelegte Investition, die ihn wenig später zum Millionär machte.

Richard Harris, der bis zu seinem Tod bestreiten ließ dass er ernsthaft krank sei und erklärte, er hoffe, auch beim dritten "Harry Potter"-Film wieder dabei zu sein, starb am 25. Oktober 2002 im Alter von 72 Jahren an der Hodgkin-Krankheit, einer Art Lymphdrüsenkrebs.

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2. Buffy the Vampire Slayer (Xbox)

Microsofts selbsternannte Wunderkonsole Xbox hat es nicht leicht. Nach anfänglichem Preiswirrwarr ist das System halbwegs auf dem deutschen Markt präsent, doch Spiele, die auch die breite Masse von den Vorzügen des Systems überzeugen, sind rar gesät. Etliche Titel erscheinen etwa immer gleich für mehrere Plattformen, so dass sich ein PlayStation2-Fan nicht wirklich zum Kauf des schwarzen Heizlüfters berufen sieht. Was fehlt, sind Exklusiv-Titel, die es nur für die Xbox gibt: Vorhang auf für das Action-Abenteuer "Buffy the Vampire Slayer" aus dem Hause Fox Interactive/Electronic Arts.

Hol mal lieber den Holzpflock!

Buffy Summers ist die letzte in einer Reihe von Vampirjägerinnen, die von den Mächten des Guten seit Anbeginn der Zeit eingesetzt wurden, das Böse zu bekämpfen. Sie wohnt nach einem berufsbedingten Zwischenfall - oder wie würden Sie das Niederbrennen der eigenen Schule sonst nennen? - in Sunnydale, Kalifornien. Doch das Böse ist immer und überall: Selbst in dieser beschaulichen Kleinstadt sind die dunklen Mächte aktiv. Der Master, ein ominöser Oberfiesling, will hier quasi den Schlund der Hölle öffnen. Das soll so nicht sein: Buffy muss gemeinsam mit ihren Freunden Willow, Cordelia, Xander und ihrem Wächter und Mentor Giles die umliegenden Wälder in handliche Holzpflöcke verarbeiten, welche den untoten Gesellen die Silbe "un" ein für alle Mal aus dem Stammbuch streichen. Soweit die televisionäre Ausgangslage. Das Videospiel aus den Tasten des Entwicklerteams The Collective, bekannt durch "Star Trek Deep Space Nine: The Fallen", knüpft nahtlos daran an: Die Vampire Spike und Cordelia, eigentlich vertraglich in anderen Gefilden angesiedelt, kehren nach Sunnydale zurück, um den schon mehrfach gemeuchelten Master-Erzgauner wieder zu erwecken. Niemanden wird es da überraschein, dass Buffy & Co. diese Aktion vereiteln wollen.

Zur Sache, Schätzchen!

"Buffy the Vampire Slayer" erinnert als Action-Adventure deutlich an "Tomb Raider", Bewegungsabläufe wie Rennen, Springen, Klettern, Hangeln sowie Schalter- und andere Rätsel inklusive. Anders als Frau Croft darf Frau Summers jedoch außerdem kraftvoll zuschlagen und -treten. Mit etwas Übung wirft Buffy ihre Gegner behände durch die Luft und auf spitze Gegenstände - das bewahrt die kostbaren Pflöcke vor Abnutzung. Bei über 50 Schlag- und Trittvarianten mit so klangvollen Namen wie "Spinning Backhand Punch", "Jab Cross Combo" oder "Slayer Jumping Back Fist" bleiben Action-Veteranen langfristig gefordert. Doch auch Einsteiger freuen sich schon bald über die ersten Erfolgserlebnisse. Gerade bei größeren Zombie- und Vampirmengen schlägt man sich regelrecht in einen Rausch hinein. Andererseits bedürfen dickere, nicht mit einem sanften Schlag auf den Hinterkopf zu beeindruckende Gegner strategisch ausgefuchsterer Methoden - für Abwechslung ist also garantiert. Damit die Fingernägeln der feschen Blondine jedoch nicht über Gebühr strapaziert werden, lagern in den 13 großen Leveln mit ihren rund 40 Zwischenbereichen jede Menge Holzpflöcke, Schaufeln, Rechen oder Baseballschläger. Um entferntere Gegner kümmert sich eine Armbrust, die mit den tollsten Pfeilen gefüttert werde kann. Kein Auge bleibt nach einem Schuss mit der Wasserpistole trocken, die mit Weihwasser und Höllenfeuer gleichzeitig gefüllt werden kann. Fragen Sie nicht. Gegenstände wie Heiltränke oder Pfeile sind ebenfalls unterwegs versteckt. Manche Objekte dürfen Sie sogar miteinander kombinieren: Aus ein paar Pfeilen und einer Flasche Weihwasser werden so geweihte Pfeile, die keinem Vampir sonderlich gut bekommen.

Viel Milch, wenig Kakao

The Collective entwickelte für "Buffy" eigene Grafikroutinen, passenderweise "Slayer-Engine" genannt. Diese stellt Licht und Schattenspiel sehr fesch dar, wobei manche dunklen Ecken vor allem das sind: dunkel. Dafür agieren die Charaktere ruckelfrei und bewegen sich vor allem im Kampf mit mehreren Beteiligten wie in einem guten Action-Film. Bis auf die seltsam gealtert-zerlebt aussehende Willow ähneln die Figuren ihren TV-Vorbildern recht passabel. Klar, dass die Sprache dabei fast immer lippensynchron ertönt. Die episodenhafte, filmartige Präsentation von Serienschauplätzen wie der Highschool, dem Friedhof von Sunnydale, der versunkenen Kirche und diversen mehr wird dabei von keinem "Level geschafft"-Bildschirm gestört: Lediglich am gemütlichen Plausch in der Bibliothek merkt der geneigte Spieler, dass er wieder einen Abschnitt erfolgreich gemeistert hat. Dabei bewiesen die Grafiker Sinn für kleine Details: Auf einem Werbeplakat an einer Friedhofsmauer steht zum Beispiel der Sinnspruch: "Leave your corpse in our loving hands". "Buffy the Vampire Slayer" speichert übrigens automatisch und nicht nach Wunsch. Wenn auf dem Bildschirm die zwei Augen des Lade-Bildschirms hervorblinzeln, darf man sich freuen: Beim nächsten Ableben geht's ab hier weiter. Die einzelnen Speicherpunkte sind allerdings gut gewählt und dürfen sogar nach Wunsch alle noch einmal angegangen werden, um Freunden besonders prachtvolle Umgebungen oder Kämpfe zu demonstrieren. Drei Schwierigkeitsgrade sorgen dafür, dass auch weniger erfahrene beziehungsweise chronisch unterforderte Vampirjäger ihren Spaß haben. Der dauert im mittleren, normalen Schwierigkeitsgrad knapp 20 Stunden.

Sprechen Sie mir nach

Zur Synchronisation ihrer digitalen Gegenparts versammelten sich alle Serienstars im Studio - ausgenommen Sarah Michelle Gellar, die von ihrem Gemahl Freddie Prinze jr. möglicherweise eine Ausgangssperre verhängt bekam. Oder riet ihr der Finanzberater, für so wenig Geld nicht ins Synchronstudio zu gehen? Wir wissen es nicht. Was wir wissen, ist, dass englische Sprachausgabe für alle anglophilen Buffy-Freunde etwas Feines ist. Auch, wenn im Spiel ein extrem lockerer Westküstenakzent kultiviert wird. Aber wozu gibt es Untertitel? Wie, in Deutsch sollen die auch noch sein? Tja, das ist ein Problem, die gibt es leider nicht. Können wir Sie dafür mit Steven von Kampens Soundtrack besser stimmen? Der deutschstämmige Musiker des Collective schuf für "Buffy" eine Klang- und Geräuschkulisse, die das Geschehen auf der Mattscheibe höchst genehm begleitet. In bestem Dolby Digital stöhnen die Vampire einem teilweise von hinten aus den Boxen.

Fazit: Sehr empfehlenswert

Gut gemacht, liebes Programmierteam! Ihr habt euch nicht darauf verlassen, dass sich euer Spiel durch den zugkräftigen Namen "Buffy the Vampire Slayer" automatisch ein paar Millionen mal verkauft, sondern habt daraus ein richtig nettes Spiel für Action-Adventure-Fans wie mich gemacht. Hut ab! Sicherlich erfindet das Spiel das Rad nicht neu, doch Freunde von gut gemachten Action-Abenteuern werden bestens unterhalten. Das kann man heutzutage nicht mehr von jedem Titel des Genres sagen, vor allem nicht, wenn es sich um eine Umsetzung aus Film oder Fernsehen handelt.
Sollten Sie diese positiven Kommentare als die eines fanatischen Buffy-Fans auslegen, muss ich Sie leider enttäuschen: Ich habe in meinem ganzen Leben noch keine einzige Folge der Serie gesehen. Aber vielleicht schaue ich mir jetzt doch mal die erste Staffel auf DVD an, die sich ein Freund schon vor längerer Zeit gekauft hatte - und ein besseres Kompliment kann man einem Spiel zum Film/zur TV-Serie eigentlich nicht machen.

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3. Kolumne: Welcome Smallville

Genre-Fans, erst recht wenn sie nicht zu den eher elitären Vertretern ihrer Gattung gehören, die weniger auf Unterhaltung, sondern penibel auf Einhaltung längst überholter Konventionen und Definitionen achten, haben es in Deutschland gar nicht mal so schwer. Denn Sciencefiction ist hierzulande bekanntlich längst zu einem Misch-Masch aus allerlei Elementen verschiedener Gattungen mutiert und wird allgemein lieber in die Begriffe "Media-SciFi" und "SF" unterteilt - und gerade von erstgenannter "Media-SciFi" kriegen wir derzeit eine Menge zu sehen:

Die schmollmundig süße Jessica Alba stürzte zwar als "Dark Angel" in ihrem Heimatland zu schnell den Quotentiefen entgegen, und obwohl "Buffy" sich noch immer redlich bemüht, ist das Ende der Vampirjägerin in den USA fast schon beschlossene Sache, - aber hierzulande? Da hinken wir noch ein bisschen hinterher und können uns noch eine Zeit an beiden Serien erfreuen. Ebenso an den drei zauberhaften Schwestern (die ja eigentlich mal vier waren), an Captain Herkules auf der Andromeda, an einem sternentorpassierenden McGuyver und natürlich auch mal wieder an den Abenteuern Captain Picards auf der Enterprise NCC 1701-D. Bald beginnt auch Captain Jonathan Archer mit seiner Crew durch das etwas kleinere Weltall zu düsen und somit dürfte die Genre-Glückseligkeit doch quasi vollkommen sein.

Ist sie aber nicht.

Zugegeben: Nachdem Ende der 80er bis Mitte der 90er Sciencefiction in den USA und mit etwas Verspätung auch hierzulande, ihren größten TV-Boom überhaupt durchlebte, sind sehr viele Produktionen auf den rasenden Zug aufgesprungen und haben teilweise bis heute durchgehalten. Aber der große Abräumer war nicht mehr darunter. Alle diese Serien lebten zwar vom Erfolg des Genres, belebten es aber nicht erneut. Das Genre der phantastischen Produktionen schrumpfte folglich wieder und die üblichen Begleiterscheinungen zierten seinen Niedergang: Ideenlose Aufgüsse ehemals funktionierender Konzepte, schlechte Storys und last but not least klischeelastige Charaktere bis zum geht-nicht-mehr vermehren sich seit 1995 zusehends und haben den Anteil der wirklich guten Serien inzwischen bis auf ein Minimum schrumpfen lassen.

Dass ein vernichtendes Ende im TV der Phantastik momentan erspart bleibt, hängt zum Teil mit dem Erfolg von Kino-Blockbustern wie "Krieg der Sterne", "Der Herr der Ringe" und "Spiderman" und zum anderen Teil mit der Idiotie mancher Hollywood-Produzenten und -Geldgebern zusammen. Die glauben nämlich immer noch, dass der Erfolg dieser Filme mit dem phantastischen Genre zusammenhängt und man darum mit jedem Bullshit weiter Geld machen könnte, - Hauptsache, es hat irgendwas mit SF, Fantasy oder Comics zu tun. Tatsächlich wissen Genre-Fans es aber besser: Die genannten Filme waren deshalb so erfolgreich, weil "Spiderman" schon immer cool, "Der Herr der Ringe" schon immer schön und "Krieg der Sterne" schon immer Kult war. Solche Produktionen dürften gar nicht in die Nähe dieser Schublade im Denken der Hollywood-Größen gelangen, sind aber dummerweise exakt mitten drin. Genau darin liegt es begründet, dass Hallmark Entertainment weiter solche miesen Fantasy-Filme produzieren darf, wir in jeder neuen sogenannten "Sciencefiction"-Serie Star Wars- oder alternativ Star Trek-Konzepte wiederfinden und auch die Comicadaptionen zur Zeit eine kleine Blütezeit erleben, was dazu führt, dass RTL II uns nun mit dem unterragenden "Mutant X"-Konzept quälen darf.

In die letztgenannte Schiene fällt aber auch ein Konzept, das in Amerika gerade sein zweites Jahr erlebt und seit dem 3. Januar auch in Deutschland zu sehen ist. Die Rede ist von "Smallville" und die Rede ist von der Ausnahme der bitteren Regel. Die Rede ist von einer der besten neuen Serien der phantastischen Art!

"Akte X" bewies bereits, dass Serien, die im kostengünstigen Kanada gedreht werden, nicht durchgehend schlecht sein müssen. Auch wenn sich "Andromeda" nach Kräften bemüht, diesen guten Eindruck wieder zu negieren, zeigt "Smallville" inzwischen erneut, dass dem tatsächlich nicht so sein muss!

Für den Fall, dass jemand unter den Lesern des Corona Magazines noch nicht weiß, um was es in "Smallville" geht, dem sei erklärt, dass dies der Name des Ortes ist, in dem ein gewisser Kryptonier namens Kal-El aufwuchs. "Superman" alias Clark Kent ist gemeint und als Mann in blauen Strumpfhosen auch weithin bekannt.

Doch wie ist er zu dem geworden, der er später ist? Wie verlebte Superman seine Jugendzeit? War bei ihm von Anfang an - im wahrsten Sinne des Wortes - alles super? Auf diese Fragen gibt "Smallville" die Antwort. Wer glaubt, den Mythos "Superman" zu kennen, wird durch diese Serie eines Besseren belehrt. "Smallville" zeigt die Jugendjahre des späteren Superhelden, jedoch ist der junge Clark nie im Superman-Kostüm zu sehen. Vergesst also die "Superboy"-Geschichten! Vergesst die leidvolle Kinderserie aus den 90ern! Vergesst Lana Langs rote Haare! "Smallville" erzählt eine andere Geschichte. Eine bessere.

Clark plagen nämlich die gleichen Probleme wie alle anderen Teenager auch: Zwar hat er übermenschliche Fähigkeiten, bei der ersten, unglücklichen Liebe helfen ihm diese allerdings wenig. Mit seinen Kräften kann er nicht angeben, vielmehr muss er sie geheim halten und kann mit niemandem darüber reden. Er fühlt sich als Außenseiter und seine Kräfte sind auch nicht von Anfang an als komplettes Paket vorhanden. Erst Stück für Stück entdeckt Clark - zusammen mit dem Zuschauer - seine übermenschlichen Fähigkeiten.

Mit "Smallville" gelang es Warner Brothers das als ausgelutscht geltende "Superman"-Genre wieder neu zu beleben. Die Serie ist in den USA ein Riesen-Hit und bescherte dem jungen US-Sender und UPN-Konkurrenten "The WBs" die höchsten Einschaltquoten in der achtjährigen Sendergeschichte. Die erste Folge der zweiten Staffel sahen 8,66 Millionen Zuschauer beim für die Werbewirtschaft relevanten Publikum der 18 - 34-jährigen.

Bisher wurde "Smallville" mit einem "Emmy" und einem "Leo Award" für die visuellen Effekte ausgezeichnet. Hauptdarsteller Tom Welling wurde 2002 als bester Newcomer mit dem "Teen Choice Award" geehrt und sein Co-Star Michael Rosenbaum erhielt völlig zurecht den begehrten "Saturn Award" als bester Nebendarsteller.

In den nächsten Ausgaben des Corona Magazines werden wir Euch die Darsteller und die Geschichte von "Smallville" näher vorstellen. Jetzt sei erst mal gesagt, dass diese Serie die Auffrischung ist, die nicht nur das "Superman"-Genre dringend benötigte. "Smallville" hat das Zeug zu einem Hit. Und das liegt einzig und allein an zwei wesentlichen Dingen, in denen sich diese Serie von all ihren Genre-Vorläufern und derzeitigen Konkurrenten unterscheidet:

1. Im Mittelpunkt stehen Charaktere, keine Action!
2. Wirklich gute Darsteller!

"Smallville" geizt zwar nicht mit Actioneinlagen, aber der Serien-Schwerpunkt liegt auf den Charakterzeichnungen der Protagonisten. Statt eindimensionaler Figuren wurde hier Wert auf Vielschichtigkeit gelegt und die Darsteller sind durchgehend dazu in der Lage, diese Vielschichtigkeit auch auf den kleinen Bildschirm zu transferieren.

Allein Michael Rosenbaum als Lex Luthor ist jede einzelne Sekunde vor dem Fernseher wert. In einer amerikanischen Zeitschrift las ich vor kurzem, dass Rosenbaum augenscheinlich dafür geboren wurde, den Charakter des jungen Luthor zu spielen, der als Erwachsener zum Todfeind Supermans werden wird (In dieser Serie sind beide Charaktere, Clark und Lex, jedoch Freunde - was sogar der Comic-Historie der "Superboy"-Geschichten entspricht.) - und was soll ich sagen? Es ist die Wahrheit! Als Schauspieler kann Rosenbaum einpacken: Den Höhepunkt hat er erreicht. Das kann er kaum toppen!

Die Dramatik, die Zerrissenheit und den inneren Kampf des jungen Lex fesselt den Zuschauer von Folge zu Folge mehr. Und dass die Serie schon kurz nach dem Start vom geplanten Konzept des "’Monster of the Week’ meets ’Dawsons Creek’" wegkam, liegt ebenfalls an Rosenbaums exzellenter Darstellung, die die Autorenriege zu einer enormen Charakterentwicklung inspirierte. Aber auch Tom Welling, der als eigentlich unscheinbarer Clark schon fast zu gut aussieht - was heißt hier fast? Der Typ ist der Mädchenschwarm überhaupt, würde ich als Hetero vermuten -, bringt den inneren Konflikt des heranwachsenden Mannes, der sein Licht stets unter den Scheffel stellen muss, hervorragend rüber.

Genug der Lobhudelei. Seht Euch die Serie an, die hoffentlich neuen Schwung ins Genre bringen wird. Sie ist der Beweis, dass ein nomineller Aufguss nicht zwangsläufig auch ein inhaltlicher sein muss! "Smallville" besitzt Autoren mit Ideen, mit Hingabe und Inspiration, und dazu Darsteller, die es einfach können.

Ich hätte nie geglaubt, dass ich einmal schreibe, dass am Samstagnachmittag auf RTL die beste Genre-Serie der Gegenwart läuft. Aber es stimmt.

Willkommen, Smallville. Schön, Dich zu sehen.

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4. Star Trek: trekBEAT

Braga: Tholianer könnten größere Rolle spielen.
"Enterprise" Executive Producer Brannon Braga sagte vor wenigen Tagen, dass die fremdenfeindlichen Tholianer eine größere Rolle im Temporalen Kalten Krieg spielen könnten.

"Wir haben eine weitere Folge, in der es um den Temporalen Kalten Krieg geht und die Tholianer werden darin überraschend auftauchen," erzählte Braga Sci-Fi Wire. "Wir deuten an, dass sie irgendwie als eine weitere Fraktion im Temporalen Kalten Krieg mitwirken. Sie sind deshalb nicht einfach eine weitere Spezies, die wir treffen. Sie könnten eine größere Rolle spielen.

Die Episode, um die es hier geht, ist "Crash Landing". Darin entdeckt die NX-01 ein beschädigtes Schiff, dass führerlos im All treibt und an dessen Bord sich ein Mensch befindet. Während man das Schiff untersucht, erheben sowohl die Suliban als auch die Tholianer - die in der originalen Serie in der Episode "The Tholian Web" zum ersten Mal auftauchten - Anspruch auf das Schiff.

UPN wird "Crash Landing" während der für das Network wichtigen Februar Sweeps ausstrahlen. In dieser Zeit versuchen die Networks so viele Zuschauer wie möglich anzuziehen, da anhand der Einschaltquoten die Preise für die Zeit für Werbespotts berechnet werden. Aufgrund einer Publicity-Kampagne hat UPN auch eine neue Inhaltsangabe zu dieser Episode veröffentlicht:

Archer entdeckt ein schwer beschädigtes Schiff mit der Leiche eines menschlichen Piloten an Bord. Als er das Geheimnis untersucht, wird die Enterprise von den Suliban und einer fremden neuen Rasse von feindlichen Außerirdischen angegriffen, die beide das geheimnisvolle Schiff für sich haben wollen. Schließlich erfährt Archer, dass das Schiff eine "Spionage Maschine" aus einer fernen Zukunft ist, das in unserem Jahrhundert "abgestürzte". Er findet sich daraufhin in der Mitte einer angeheizten Schlacht des Temporalen Kalten Krieges wieder.

"Crash Landing" wird am 19. Februar 2003 auf dem amerikanischen Network UPN ausgestrahlt. (mr)

Link zum Thema:
http://www.scifi.com/scifiwire

Bilder zu den DS9-DVD Menüs.
Das R2 Project hat nun offizielle Bilder der Menüs der "Star Trek: Deep Space Nine"-DVDs online gestellt. Das Design der Menüs wurde dabei an die Konsolen und Displays angelehnt, die sich überall auf der cardassianischen Raumstation befinden. Größere Versionen der Bilder finden Sie direkt bei R2 Project unter dem nachfolgenden Hyperlink.

Es folgen noch einmal alle Details zur ersten "Star Trek: Deep Space Nine"-DVD-Box, welche die komplette erste Staffel der Serie enthalten wird (Quelle: AreaDVD):

Bild: 4:3
Ton: Englisch, Deutsch (Dolby Digital 5.1), Spanisch, Französisch, Italienisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Englisch, Deutsch u.a.
Extras:
:: Ein mutiger Start
:: Kira Nerys
:: Michael Westmores Aliens
:: Die Geheimnisse von Quarks Bar
:: Außerirdische Artefakte
:: Skizzenbuch
:: Chronologie
:: Geheime Akten
:: Foto-Galerie

Die erste DVD-Box zu "Star Trek: Deep Space Nine" erscheint in Deutschland am 24. März 2003. (mr)

Link zum Thema:
http://www.r2-dvd.org/article.jsp?sectionId=3&articleId=5113
http://www.areadvd.de/

Neue "Enterprise"-Folge "Horizon".
TrekToday hat vor kurzem die ersten Informationen zu einer neuen "Enterprise"-Episode veröffentlicht, in der Fähnrich Travis Mayweather seine Familie während eines Besuches auf seinem alten Schiff - der E.C.S. Horizon - wiedertreffen wird.

Die Folge trägt den passenden Namen "Horizon" und ist die zwanzigste Episode der zweiten Staffel, die in Produktion geht. Laut dem derzeitigen Drehplan könnte Robert Duncan McNeill (ST:VOY Paris) Regie bei "Horizon" führen.

Die folgenden Inhaltsinformationen basieren auf einer unvollständigen Version des Drehbuchs, Details könnten sich bis zu Ausstrahlung auch noch ändern:

Im zweiten Akt der Folge geht Mayweather zusammen mit seiner Mutter, der Ingenieurin des Schiffes, durch die Korridore der Horizon. Sie erwähnt, wie er und die Crew der NX-01 es geschafft haben, das "Terra Nova" Geheimnis zu lüften und fügt hinzu, dass die Horizon zehn Jahre gebraucht hätte, die Kolonie zu erreichen.

Während sie den Korridor entlang gehen, wird Mayweather von Crewman Daniel Stone gegrüßt, der Mayweather daran erinnert, dass er ihm immer noch ein Pokerspiel schuldet. Stone übermittelt daraufhin Mayweather sein Beileid - es stellt sich heraus, dass der Vater des Fähnrichs gestorben ist. Er dankt seinem alten Freund und geht den Korridor weiter mit seiner Mutter hinunter. Mayweather fragt seine Mutter, wie sie mit dem Verlust umgeht, der vermutlich schon früher in der Episode enthüllt wurde. Sie ist dankbar, dass er wieder bei ihr zuhause ist. Sie hat sogar einige Crewmitglieder aus seinem alten Zimmer in ein anderes Zimmer umziehen lassen.

Auf der Brücke der Horizon hat Paul, Mayweathers Bruder, das Kommando, seit sein Vater gestorben ist. Der Steuermann des Schiffes berichtet, dass die Backbord-Stabilisatoren zu stark ansprechen und die Backups in einem schlechten Zustand sind. Sarah schlägt vor, dass man sie ersetzen wird, wenn die Horizon an der Sirius Station andockt.

Mayweather bekommt in seinem alten Quartier auf der Horizon Besuch von einer alten Freundin aus seiner Kindheit, Laurie. Sie plaudern über alte Zeiten und Mayweathers Vater, der bis zu seinem Tode Captain der Horizon war. Während des Gesprächs gesteht Mayweather, dass das Leben auf der NX-01 sich sehr von den "Boomer"-Erfahrungen unterscheidet. "Es ist nicht das gleiche Feeling", sagt er über sein neues Leben auf der Enterprise. Als der Fähnrich seine alte Koje ausprobiert, wird das Schiff von Waffenfeuer getroffen - die Horizon wird angegriffen.

Zu Beginn des dritten Aktes stürmt Mayweather auf die Brücke. Die Außerirdischen forcieren ihren Angriff und Travis erzählt Paul, dass er keines der fremden Schiffe kennt. Der Fähnrich arbeitet daraufhin mit der Crew zusammen, um die Sensoren wieder funktionstüchtig zu bekommen. Währenddessen setzen die Außerirdischen ein Gerät ab, dass sich an der Hülle der Horizon festsetzt, genau hinter der Brücke. Paul, der zum ersten mal fühlt, wie schwer die Last des Kommandos auf ihn lastet, da dies sein erstes Gefecht ist, befiehlt der Crew, sich auf die unteren Decks zurückzuziehen. Plötzlich gehen die fremden Schiffe auf Warp und hinterlassen nur das Gerät, das an der Hülle der Horizon festsitzt.

Im vierten Akt wird die Horizon von einem größeren außerirdischen Schiff und den beiden kleineren Schiffen von vorher verfolgt. Der außerirdische Captain verlangt, dass die Crew ihre Fracht übergibt und sich darauf vorbereitet, geentert zu werden. Paul will sich jedoch nicht fügen und befiehlt seinem Steuermann, auf Warp zu gehen...

Beachten Sie bitte, dass diese Informationen nicht von Paramount Pictures bestätigt wurden, sie sollten daher als Gerücht angesehen werden. "Horizon" wird voraussichtlich im April 2003 zum ersten mal auf dem amerikanischen Network UPN ausgestrahlt. (mr)

Cirroc Lofton auf der FedCon XI.
Cirroc Lofton wird nun neben vielen anderen Stars auf der FedCon XI zu Gast sein.

Lofton ist Star Trek-Fans durch seine Rolle als Jake Sisko in "Star Trek: Deep Space Nine bekannt. Er war von der ersten Minute der Serie dabei und ist neben Nana Visitor (ST:DS9 Kira) der Schauspieler, den man in der letzten Szene der Serie sehen konnte.

Die FedCon XI findet vom 2. bis 4. Mai 2003 im Maritim Hotel in Bonn statt. Neben Lofton sind auch Linda Park (ENT Hoshi), Terry Farrell (ST:DS9 Dax), Connor Trineer (ENT Trip), Marina Sirtis (ST:TNG Troi), Ethan Phillips (ST:VOY Neelix) und viele weitere mehr eingeladen. (mr)

Link zum Thema:
http://www.fedcon.de/

Offizielle "The Crossing" Informationen.
Die Crew der NX-01 trifft in der kommenden "Enterprise" Episode "The Crossing" auf ein neues nicht-körperliches Wesen. StarTrek.com stellte die folgende (kurze) Zusammenfassung der Folge online, die voraussichtlich am 19. März in den USA laufen wird.

Die Enterprise wird von einem fremden Schiff verschlungen, welches mit nicht-körperlichen Kreaturen besetzt ist, die in die Körper der Crewmitglieder eindringen und das Bewusstsein mit ihnen teilen.
Die ausführenden Produzenten Rick Berman und Brannon Braga schrieben das Teleplay der Folge, welche auf einer Geschichte der beiden und dem Story Editor Andre Bormanis beruht. Der Trek-Anhänger David Livingston führte Regie.

Die Seite postete auch die Gast Cast dieser Episode:

:: Joseph Will als Rostov
:: Steven Allerick als Ensign Cook
:: Alexander Chance als Crewman #1
:: Matthew Kaminsky als Crewman #2

In "The Crossing" taucht Joseph Will zum dritten Mal als Rostov auf, den er zuvor schon letzte Season in "Vox Sola" und "Two Days And Two Nights" spielte. Wie es scheint, ersetzt Rostov den Charakter des Crewman Rooney, der in einer frühen Version des Skripts auftauchte.
Steven Allerick trat in "Relic Hunter" auf, während unter Alexander Chance's Credits "The Sweetest Thing" zu finden ist. Matthew Kaminsky spielte bereits einen Charakter namens Cunningham in der Folge "Singularity"; es ist allerdings nicht bekannt, ob es sich hier um den selben Charakter handelt.

Die originalen Informationen können der offiziellen Star Trek-Seite entnommen werden. (sp)

Link zum Thema:
http://www.startrek.com/production/seriesv/articles/011703.asp

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5. Im Gespräch mit Stewart, Sirtis & Hardy

Auf der UIP-Pressetour für "Star Trek: Nemesis" im Dezember letzten Jahres, bekam unsere Redaktion die Gelegenheit, hautnah mit einigen Schauspielern aus dem Film zu sprechen.

Corona: Für "Star Trek: Nemesis" wird ja mit dem Slogan geworben, dass dies ihre letzte Reise ist. Nun gibt es ja auch Gerüchte und Meinungen, die etwas Gegenteiliges behaupten, allen voran Produzent Rick Berman. Ist nach "Nemesis" Schluss?

Patrick Stewart: Ich glaube es ist angebracht. Ich bin erst in den letzten paar Tagen zu dieser Überzeugung gekommen, wo ich den Film nun schon viermal innerhalb von 10 Tagen gesehen habe und ohne es gewollt zu haben, ist in mir das Gefühl entstanden, dass wir wohl doch das perfekte Finale gefilmt haben.

Marina Sirtis: Ich fühlte schon bei Drehbeginn, dass dies der letzte Film sein würde. Jetzt ist es echt komisch, wenn andere Leute sagen, "vielleicht ist er es nicht.". Ich sage dann immer: "Wirklich?". Ich war sehr sicher, dass dies der letzte Film sein würde, [als] wir mit den Dreharbeiten begannen. Als Konsequenz habe ich gegen Ende der Dreharbeiten das Set immer unter Tränen verlassen. Es schien, dass ich das, was ich an diesem Tag gemacht habe, nie wieder tun würde.

Corona: Marina, ihre Rolle in "Nemesis" ist wesentlich größer als in allen anderen Filmen der "Next Generation" zusammen.

Marina Sirtis: Wissen Sie, ich hatte dieses Gespräch mit Michael Dorn am Tag nach der Premiere in Los Angeles. Er sagte zu mir: "Du bist oft zu sehen in diesem Film." Und ich meinte "Eigentlich nicht." Er sagt dann: "Doch, du bist sehr oft im Film zu sehen" und ich sagte: "Es scheint so, als wäre ich oft zu sehen, weil die Rolle wichtig ist, aber von der Zeit her bin ich es nicht."
Und er sagte dann: "Du bist sehr oft im Film zu sehen, sag danke und halt die Klappe!". Ich weiß nicht. Es gibt immerhin diese Stunden von Film, in denen ich nicht vorkomme.

Corona: Tom, nach einer kleineren Rollen in "Black Hawk Down" kam für Sie mit Shinzon eine sehr große und wichtige Rolle auf sie zu. Wie empfanden Sie ihren Eintritt in das "Star Trek"-Franchise?

Tom Hardy: Es war absolut beängstigend.
Noch nie habe ich einen Film dieser Größe gemacht. Die Ausmaße des Charakters genauso wie der Druck, der vom Studio ausgeht, für so ein riesiges Franchise wie "Star Trek".

Ich war sehr vorsichtig als wir dann angefangen haben, denn ich hatte mit so etwas bis dato kaum Erfahrung, war auch sehr schüchtern. Die Crew hat mich aber sehr nett in Empfang genommen. Die Energie, die zwischen diesen Leuten herrscht, ist unglaublich. Da wurde ich schon ein wenig eifersüchtig.

Aber ich hatte einen Job zu erledigen und das wollte ich so gut wie nur möglich machen. Wenn ich schlecht bin, mache ich die anderen auch schlecht. Der Respekt, den ich dieser Familie entgegenbrachte, war durch gute Arbeit. Ich habe mich sehr darauf konzentriert. Und nur darauf.

Corona: Welche Szenen waren denn für Sie die schwierigsten?

Tom Hardy: Um ehrlich zu sein, die mit Patrick Stewart.

Sechs Seiten voll mit Dialog scheinen nicht viel zu sein. Aber in Wirklichkeit habe ich es ständig wiederholt und versucht, frisch zu halten, denn es ist schon sehr beängstigend, gegen jemanden anzutreten vom Kaliber wie Patrick Stewart.
Er ist sehr erfahren und wie er die Sprache benutzt ist phänomenal!

Corona: Mr. Stewart, was halten Sie von Ihrem Film-Klon?

Patrick Stewart: Es war faszinierend, denn schon diese Rolle zu casten gestaltete sich schwierig. Wir kamen beinahe in echte Schwierigkeiten, weil die Rolle noch nicht besetzt worden war. Es waren auch nur noch wenige Tage bis zu den Dreharbeiten und es gab keinen Shinzon. Wir konnten einfach nicht die richtige Person finden.
Zum Glück aber wurden wir Tom vorgestellt. Er hat einen bleibenden Eindruck bei Rick Berman, John Logan, Stuart Baird und mir hinterlassen. Auch wenn er physisch nicht mir entsprach, waren doch seine Ausstrahlung und sein Charisma sehr stark.

Die Arbeit war sehr faszinierend, weil die Szenen so kraftvoll und interessant waren. Sie haben so viel Gehalt und regten zum Nachdenken an. Tom ist ein mutiger, junger Schauspieler, der noch eine großartige Karriere haben wird.

Corona: Marina, was ist denn Ihre erklärte Lieblingsszene?

Marina Sirtis: Die Hochzeit. Aber nur wegen dem Kleid. Wie bei den meisten Frauen, die heiraten, dreht sich alles um das Kleid.
Nein. Kleiner Witz. Michael Dorn, Patrick Stewart und Brent Spiner hatten zuallererst ihre Szenen und drehten in der Wüste mit dem komischen Sportfahrzeugs-Ding.

Aber die erste Szene, in der wir alle zusammen waren, war die Hochzeit und es fühlte sich an wie damals. Es war toll. alle acht bzw. neun von uns, inklusive Whoopie Goldberg, waren da. Und wir haben zwei Tage lang nur gefeiert.
Es war toll, so einzusteigen und bleibt mir in guter Erinnerung.

Corona: Mr Stewart, werden Sie Captain Picard vermissen?

Patrick Stewart: Nein. Aus einem ganz interessanten Grund.
Über die Jahre ist sehr viel von mir in den Charakter eingeflossen und ich habe versucht, einige Aspekte von Picard mir anzueignen, um eine noch angenehmere Person zu sein. Wenn man es so sieht, ist er immer noch da. Und das hört sich jetzt schlimmer an, als es ist, aber er wird weiterexistieren.

Außerdem bin ich mit einer Frau verheiratet, die sechs Jahre lang Produzentin bei "Next Generation" war. Es ist Teil unseres Lebens. Der gesamte Cast gehört außerdem zu meinen liebsten und besten Freunden.
Also ist es nicht wirklich das Ende, wir werden nur nie wieder unsere Uniformen anziehen.

Dieses und weitere Interviews können Sie jeden Montag bei "Trekminds" hören, unserer "Star Trek"-Show bei SF-Radio.

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6. Kreuzfeuer

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!


Anmerkungen zum Corona Magazine & "Star Trek: Nemesis".

Hallo, ich muss sagen, ich bin entsetzt. Mike Hillenbrand (in der Rubrik: "Goodbye Star Trek") oder Susanne Töpke und Steve Palaser (in der Kolumne "Es tut gleichmäßig weh"), lassen offensichtlich kein gutes Haar mehr an dem neuen Star Trek-Film. Und dabei wollte ich mir diesen im Kino ansehen. Ist dieser wirklich so schlecht?
Fakt ist wohl, das die Gemüter sehr gespalten sind. Wenn es nach den obigen Redakteuren geht, scheint das Ende des Fandom mit dem letzten Star Trek-Film eingeläutet worden zu sein. Und dies würde dann zwangsläufig auch ein Ende des Corona bedeuten.
Es sieht wohl so aus, dass man den letzten Star Trek-Film entweder liebt oder hasst. Ein dazwischen gibt es vermutlich nicht.

Es stimmt schon: Das Interesse an SF und Fantasy ist grundsätzlich eher rückläufig. Zumindest, wenn man sich die Einschaltquoten der laufenden SF & Fantasy-Serien im TV so betrachtet. Andererseits hat "Herr der Ringe" Rekordzuschauerzahlen zu verzeichnen.

Schnitt!

Immer wieder gibt es Ausblicke und Inhaltsangaben aus der neuen Enterprise-Serie, die hierzulande noch nicht angelaufen ist.
Vorschlag: Sofern die Serie jemals hierzulande gesendet wird, dann wäre es super, wenn das Corona ein Spezial produzieren könnte, in der man alle Hintergründe, Inhalte etc. zu der Serie gebündelt in einer Ausgabe zusammenfassen könnte. Denkt einmal darüber nach.

- Guido Schumann

Anmerkung der Redaktion: Zuerst einmal vielen herzlichen Dank für das Feedback. Wir haben uns zum Thema Enterprise-Special in den vergangenen Wochen mal so einige Gedanken gemacht und beschlossen, kein separates Special zum Start der Serie zu veröffentlichen. Sicher scheint jedoch bereits heute, dass wir dem Start in Deutschland eine größere Aufmerksamkeit im Sinne von gleich mehreren Enterprise-Rubriken in einer Ausgabe widmen werden.

Und auch wenn diese Diskussion nach unserer festen Meinung noch längst nicht auf die Tagesordnung gehört, so glauben und hoffen wir doch, dass unser Projekt das Star Trek-Fandom nicht zwingend zum Überleben benötigen würde. Natürlich macht der permanente Medienrummel um Star Trek das Leben leichter, aber unser Corona Magazine berichtet ja seit längerer Zeit über viele verschiedene Themen und ist somit bei weitem nicht so anfällig wie monothematisch ausgerichtete Projekte. Wir hätten also ohne jeden Zweifel ein größeres, aber immerhin noch lösbares Problem.

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7. Rating Report

In den USA hat sich in letzter Zeit nicht sonderlich viel getan. "Smallville" ist weiter auf Erfolgskurs, während alle anderen Phantastik-Serien mit Ausnahme von "Alias" und "Charmed", die zuletzt solide und konstant laufen, auf dem Abwärtstrend sind.

"Enterprise" ist auf dem tiefsten Ratings-Niveau - qualitativ schaut es meiner Meinung nach nicht viel besser aus - das je eine "Star Trek"-Serie hatte und alle paar Wochen werden dann auch noch diese Flop-Werte erneut unterboten. Da muss man sich schon fragen, ob Aussagen wie die des UPN-Entertainment Präsidenten, dass "Enterprise" mit Sicherheit eine dritte Staffel bekommen wird, wirklich noch glaubwürdig sind.
Sollten die Ratings in den restlichen Monaten dieser TV-Saison nicht wieder besser werden, kann wohl nur der eklatante Mangel von UPN an Serien mit akzeptablen (böse Zungen mögen behaupten: noch messbaren) Zuschauerzahlen das vorzeitige Ende von "Enterprise" verhindern.
Denn auch die neue Version von "Twilight Zone", die direkt nach "Enterprise" bei UPN zu sehen ist, läuft immer schlechter und ist nicht einmal in der Lage zeitgleich ausgestrahlte Wiederholungen auf dem direkten Kontrahenten WB zu schlagen.
Und Buffy? Die Vampirjägerin verliert auch immer mehr an Boden. Der Abwärtstrend, der schon vor drei Jahren (damals noch bei WB) einsetzte geht weiter, langsam aber sicher nähert sich auch diese Serie ihrem Ende, da man bei UPN wohl kaum bereit ist einen Vertrag mit den FOX-Studios - sie produzieren "Buffy" - zu verlängern, der jetzt schon nur Verluste und immer weniger Prestige bringt.

Aber auch WB ist nicht völlig glücklich. Dem "Buffy" Spin-Off "Angel" geht es auch nicht viel besser. Auch hier bleibt abzuwarten ob das Network bereit ist, eine fünfte Staffel zu bestellen, derzeit sieht es eher nicht so aus.

Ein kurzer Blick nach Deutschland: auch hier ist inzwischen der US-Hit "Smallville" gestartet. Und wie es scheint wird die Serie hierzulande ein ähnlicher Erfolg wie in den USA. Die Quoten der ersten paar Folgen waren zumindest sehr gut und lassen einen dauerhaften Zuschauerhit erwarten.

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8. Episodenlogbuch: Enterprise, die 2. Staffel

207 - The Seventh

Captain Archer erhält von Admiral Forrest den Befehl, sein vulkanisches Besatzungsmitglied T´Pol bei einer geheimen Mission zu unterstützen, die so geheim ist, dass noch nicht einmal er weiß, worum es sich genau dabei handelt. Erst als er T´Pol zusammen mit Mayweather auf einem Shuttleflug begleitet, erfährt er Details: T'Pol arbeitete früher für das vulkanische Sicherheitsministerium. Dort spezialisierte sie sich auf das Aufspüren von Agenten, die sich weigerten, nach Vulkan zurückzukehren. Ein Agent von insgesamt sieben, den sie damals nicht hatte verhaften können, wurde von den Vulkaniern auf einem nahe gelegenen Planeten aufgespürt und T'Pol soll ihren Job nun vollenden..

Bei der Besprechung der sechsten Episode machte das Gesetz der Serie noch Hoffnung, dass nach den zwei vorhergegangenen schlechten Episoden mit "The Seventh" wieder eine qualitative Steigerung kommen könnte. Diese Hoffnung scheiterte. "The Seventh" kränkelt nicht etwa an den darstellerischen Leistungen der Schauspieler, sondern erneut an einer Geschichte und an einem Skript, dass bestenfalls als "lieblos", schlimmstenfalls als "gleichgültig" bezeichnet werden kann. Hier hakt es an allen Ecken und Kanten der Story, so dass auch bessere Schauspieler nichts mehr hätten retten können.


208 - The Communicator

Lieutenant Malcom Reed verliert bei einem Außeneinsatz auf einem bewohnten Planeten seinen Kommunikator und bemerkt dies erst, als er sich wieder an Bord der Enterprise befindet(!). Da die Crew weitreichende Konsequenzen für die Entwicklung dieser Kultur befürchtet, begeben sich Archer und Reed erneut unter die Einheimischen und suchen nach dem Gerät, welches sich aber bereits in den Händen eines Militärs befindet. Die beiden Menschen werden ertappt, verhaftet und gefoltert, aber Archer will lieber sterben, als seine Identität zu verraten.

Mir fehlt so langsam der Durchblick. Ein Archer der ersten Staffel "Enterprise" hätte sich bei den Einheimischen gemeldet und "Hallo, wir sind die vom Planeten Erde!" gesäuselt. Schließlich gibt es weder Föderation noch erste Direktive. Beides hat Captain Kirk zwar 100 Jahre später, wie wir aber wissen, hat er sich einen Dreck darum gekümmert. Die Tatsache, dass Mr. Spock in der Folge "Epigonen" zum Schluss seinen Kommunikator(!!!!!!!!!!!!) auf dem Planeten vergisst und Kirk einfach weiterfliegt, spricht hier wohl Bände. Man hat immer mehr das Gefühl, dass die Autoren von Enterprise keinen Spaß an ihrem Job haben. Sie kennen sich in der Kontinuität nicht aus, sie wechseln die Prioritäten der Figuren wie es ihnen gefällt und sie lassen in der 34. Episode sicher zum 8. Mal zwei Crew-Mitglieder in Gefangenschaft geraten und physisch misshandeln. Um mit Rudi Carell zu sprechen: "Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?" Wann wird Enterprise wieder so gut wie in der 1. Staffel?


209 - Singularity

In Rückblenden erzählt T´Pol, wie die Crew der Enterprise ein schwarzes Loch der Klasse 4 entdeckt und darauf Kurs nimmt. Dabei durchquert das Schiff ein Tristern-System und die Crew benimmt sich immer merkwürdiger, schließlich absolut fanatisch und besessen zu benehmen, bis die Nähe zum schwarzen Loch zur tödlichen Gefahr wird.

Jeder Star Trek-Serie sei ihre Hommage an "The Naked Time" / "Implosion in der Spirale" gegönnt, der Classic-Episode, in der Spock weint und einen Schnurrbart ins Gesicht bemalt bekommt. Captain Picard hatte gleich in der ersten regulären Folge seiner Serie mit ausflippenden Crew-Mitgliedern zu tun, Captain Sisko wurde diese Erfahrung von einem Objekt mit der Macht telepathischer Projektion aufgezwungen, die Crew der Voyager war durchgängig nicht ganz normal und bei "Enterprise" ist es nun halt ein Tristern-System. Die Hommage ist als solche gelungen, erinnern Kameraeinstellungen, Verhaltensweisen der Figuren und sogar die F/X-Außenaufnahmen der aufs schwarze Loch zustürzenden Enterprise frappierend an die Originalserie. Leidlich spannend, leidlich gelungen, aber zumindest eine Steigerung der Qualität, die man als Zuschauer dankend registriert.


210 - Vanishing Point

Hoshi und Tucker sind auf einer Außenmission, als ein elektromagnetischer Sturm mit einer Geschwindigkeit und einer Vehemenz aufzieht, der Captain Archer nur noch die Wahl lässt, den Transporter einzusetzen, um seine Crewmitglieder gesund an Bord zu holen. Obwohl die skeptische Hoshi vollständig auf dem Schiff materialisiert, bleibt ein ungutes Gefühl in ihr. Dieses verstärkt sich, als Desorientierung und Unwohlsein zunehmen und sich ihr gleichzeitig der Eindruck aufzwängt, dass Crewmitglieder im wahrsten Sinne des Wortes durch sie hindurch sehen. Da werden Tucker und Mayweather auf der Oberfläche des Planeten gefangengenommen...

"Vanishing Point" verstärkt den schwankenden Eindruck der Vorwoche. Die Folge ist Lichtjahre davon entfernt, wirklich gut zu sein, aber andererseits gab es in dieser Staffel schon bedeutend schlechtere Episoden zu sehen. Hoshis Dilemma ist offensichtlich und auch die Auflösung drängt sich dem Zuschauer nach wenigen Minuten bereits mit der Stärke des erwähnten elektromagnetischen Sturmes auf, der Archer zum Einsatz des Transporters zwingt. Dennoch ist hier eine Spur von Charakterentwicklung wahrzunehmen, die den vorherigen Episoden völlig abging. Wollen wir also hoffen, dass die Autoren vielleicht doch noch in dieser Staffel den Dreh kriegen. 16 Episoden haben sie noch Zeit. Ob es ihnen schon in den kommenden Folgen gelungen ist, erfahrt Ihr im nächsten Corona Magazine.

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9. Perry Rhodan: Die Atlan-Serie

Seit fast zwei Wochen gibt es als Ableger von "Perry Rhodan" wieder eine Heftserie um den unsterblichen Arkoniden Atlan. Im ersten Band des sogenannten "Centauri"-Zyklus, der in der Zeit um PR-Nummer 1800 spielt, gerät der Arkonide in einen Überfall auf ein Museum. Ein unersetzlicher Krish'un wird gestohlen. Dabei handelt es sich um einen lebenden Umhang, der vor 50.000 Jahren von hochgestellten Lemurern getragen worden ist. Der Verdacht liegt nahe, dass sich jemand gegenüber einer uralten lemurischen Anlage mit dem Krish'un ausweisen will, um technische Artefakte zu erbeuten.
Atlan startet mit seinem Schiff ATLANTIS und holt mit seinen Befugnissen als Sprecher der Kosmischen Hanse einen zweiten Krish'un von der Erde. Danach folgt er der Spur zum Sternhaufen Omega Centauri, der durch seine ständigen Hyperstürme praktisch vom Rest der Milchstraße abgeschnitten ist und somit einen Kosmos für sich bildet. Fortsetzung folgt alle zwei Wochen, allerdings sind nur zwölf Romane geplant.

Mit "Atlan - Centauri" hat die zweitgrößte SF-Heftserie einen Nachfolger erhalten. Die ursprüngliche "Atlan"-Serie ist bereits 1969 gestartet worden und erst 1987 nach 850 Romanen eingestellt worden. Die Serie ist in fünf große Zyklen unterteilt. Im Gegensatz zu den Zyklen der Mutterserie sind diese nicht chronologisch geordnet, weil die kleine Schwesterserie immer zeitliche Nischen besetzen muss. Immerhin wird in "Perry Rhodan" regelmäßig mindestens das Schicksal der Menschheit entschieden. Würde "Atlan" parallel laufen, dann käme es schnell zu Widersprüchen. Zumindest würde sich der Leser zu Recht fragen, warum epische Ereignisse die in der einen Serie passieren, in der anderen Serie keine Rolle spielen.

Also haben die Autoren von "Atlan" am Anfang kleinere Brötchen gebacken. Der erste Zyklus trägt den Untertitel "Im Auftrag der Menschheit" und schließt an Band 299 der "Perry Rhodan"-Serie an. Atlan selbst kommt in seiner Eigenschaft als Chef der USO vor. Die USO ist ursprünglich gegründet worden, um mit Hilfe einer eigenen Flotte und eine großen Zahl von hervorragend ausgebildeten Agenten - den USO-Spezialisten - Konflikte innerhalb des Vereinten Imperiums einzudämmen. Nach dem Zerfall des Vereinten Imperiums vereitelt die USO als eigenständiger Geheimdienst Anschläge auf das Solare Imperium.
In den ersten 43 Bänden kriegen es die USO-Spezialisten Ronald Tekener und Sinclair M. Kennon mit der Untergrund-Organisation Condos Vasac zu tun. Nach deren Zerschlagung wird ein Zellaktivator gejagt, der den Alterungsprozess stoppt. Tekener weigert sich schließlich, das Gerät herauszugeben und stellt sich erst, nachdem er den Zellaktivator nicht mehr ablegen kann, ohne zu sterben. Der USO-Spezialist lebt noch heute in den aktuellen Rhodan-Romanen.
Ab Band 50 spielen die Romane im 29. anstelle des 25.Jahrhunderts. Davon abgesehen geht es weiter gegen Verbrecher und machthungrige Staaten, nun auch mit anderen USO-Spezialisten in der Hauptrolle. Ab Band 88 müssen sich die Agenten-Abenteuer mit dem neuen Zyklus "Der Held von Arkon" abwechseln, um schließlich mit Band 175 nach 139 Romanen eingestellt zu werden.

"Der Held von Arkon" spielt ungefähr 8000 Jahre vor Christus in Atlans Jugendzeit. Der Leser erfährt, dass Atlan rechtmäßiger Thronfolger des arkonidischen Imperiums ist. Sein Vater ist jedoch von seinem Onkel Orbanaschol III. ermordet worden, der nun mit Intrigen und Gewalt am Thron festhält. Erst als Atlan erwachsen ist, nimmt er mit einer wachsenden Zahl von Helfern den Kampf gegen das Regime Orbanaschols auf. Dies läuft nicht auf dem direkten Weg, dazwischen geht es um das Volk der unsterblichen Varganen, das aus einem anderen Universum stammt. Unfreiwillige Abstecher nach Arkon und ein früher Eroberungsversuch durch einen Meister der Insel aus der benachbarten Galaxie Andromeda folgen, bevor Orbanaschol in Heft 299 Thron und Leben verliert. Atlans frühe Abenteuer werden in überarbeiteter Form ab Band 14 der "Atlan"-Hardcoverreihe nachgedruckt.

Bereits in "Der Held von Arkon" ist ein zunehmender Fantasy-Touch in der Serie erkennbar. Ab Band 300 mutiert die Serie unter dem Titel "König von Atlantis" nahezu komplett zur Fantasy-Serie. Im Jahr 2648 wird die Erde vom Dimensionsfahrstuhl Pthor heimgesucht. Dabei handelt es sich um einen fliegenden Kleinkontinent, der mitten im Atlantik auftaucht und daher das neue Atlantis genannt wird. Bevölkert wird Pthor von einer gemischten Fantasy-Bevölkerung inklusive Magiern, Monstern und Robotern. Dank eines schnelleren Zeitablaufs sind die heimgesuchten Welten chancenlos. Während eine Invasion durch eine Abriegelung Pthors mit einem Paratronschirm vorerst verhindert wird, erreicht Atlan mit dem Berserker Razamon den Dimensionsfahrstuhl. Nach über dreißig Heften können sie die Herren der Festung stürzen. Pthor wird automatisch in seine Heimat, die Schwarze Galaxis, zurückgerufen. Durch unfreiwillige Zwischenstopps, die Anlass für weitere Abenteuer geben, erreicht Pthor erst in Band 400 sein Ziel.
Im zweiten Teil des Zyklus, der wieder SF-lastiger wird, irrt Atlan durch die Schwarze Galaxis und über den Dimensionsfahrstuhl Dorkh. Schließlich kann er die Macht des Dunklen Oheims, einer negativen Superintelligenz, die ihre Ableger mit den Dimensionsfahrstühlen ausschickt, brechen. Der Oheim ruft alle Dimensionsfahrstühle zusammen, um mit ihnen in die Milchstraße zu reisen. Atlan kann jedoch ein Artefakt namens Parraxynt zusammensetzen, was den Mächtigen Yephenas wiedererweckt. Im Kampf verschwinden der Oheim und Yephenas in Band 499. Atlan verliert seine Erinnerung an die Geschehnisse, die ihm zu einem zu frühen Zeitpunkt zu große Kenntnisse über die PR-Kosmologie gegeben hätten. Eingestreute Bemerkungen in späteren Romanen lassen jedoch vermuten, dass er seine Erinnerung später wiedererlangt hat.

Ab Band 500 ist "Atlan" wieder eine SF-Serie. Im Jahr 3791 schicken die Kosmokraten den Arkoniden auf das Generationenschiff SOL, um es für eine große Aufgabe in den Raumsektor Varnhagher-Ghynnst zu bringen. Zunächst muss er sich jedoch mit den Verhältnissen an Bord herumschlagen. Verfall von Technik und Moral haben zu einer Kasten-Gesellschaft geführt. Außerirdische und Mutanten werden zum Vergnügen gejagt. Allmählich kommt es zu einem Umdenken.
Das Schiff gerät in den Einflussbereich der negativen Superintelligenz Hidden-X, die in Band 599 geschlagen wird. Danach bekommt Atlan es mit Anti-ES zu tun, einer weiteren Superintelligenz, die in Band 649 der PR-Serie in die Namenlose Zone verbannt worden ist. Nach der Verwandlung von Anti-ES in das positive Wesen KING in Band 649 wird auch noch die Namenlose Zone bis Band 674 aufgelöst.

Der letzte Zyklus heißt "Im Auftrag der Kosmokraten". Atlan soll die Erschaffung eines Wesens namens EVOLO verhindern. Dazu jagt er zunächst den Erleuchteten in der Galaxis Alkordoom und später in Manam-Turu. Viele weitere Elemente kommen hinzu, wobei besonders der Orden der Zeitchirurgen für viele Wiedersehen mit alten Bekannten aus "Perry Rhodan" sorgt. Dieser Zyklus ist noch beendet worden, bevor man die Serie eingestellt hat.

Ende 1998 ist die zwölfbändige Miniserie "Atlan - Traversan" erschienen, die bei dem Nachdruck in Hardcovern durch den Bechtermünz-Verlag um die Kurzgeschichten-Sammlung "Im Zentrum der Macht" ergänzt worden ist. Des Weiteren existiert mit "Fluchtpunkt Schemmenstern" in der Reihe "Moewig Fantastic" der Anfang einer Nachfolgegeschichte, die circa 25 Jahre nach dem Traversan-Zyklus spielt.
Im "Traversan"-Zyklus macht Atlan unfreiwillig eine Zeitreise in das Jahr 6000 vor Christus. In den zwölf Heften muss er die Zeitmaschine reparieren und verhindern, dass der Planet Traversan nach einer Rebellion gegen ungerechtfertigte Abgaben einer Strafaktion des arkonidischen Imperiums zum Opfer fällt.

"Atlan" ist noch stärker als "Perry Rhodan" eine Abenteuer-Serie. Romane mit Atlan in der Hauptrolle überwiegen, während bei "Perry Rhodan" eher der Anspruch besteht, die zukünftige Geschichte der Menschheit zu schreiben. Damit ist die Schwesterserie solider in der Handlung. Ob das ein Vor- oder doch mehr ein Nachteil ist, hängt von der Umsetzung ab.

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10. Der Herr der Ringe - Die Gefährten (PS2)

Vivendi Universal präsentiert hier ein Action-Adventure, welches auf dem ersten Buch von J.R.R. Tolkiens "Herr der Ringe"-Trilogie basiert und nicht auf den Verfilmungen.
Der Vorteil daran ist, dass Tolkien-Fans hier endlich die Gelegenheit bekommen, die Handlung von "Die Gefährten" nachzuspielen. Denn in diesem Spiel sind genau die Elemente enthalten, die der "Herr der Ringe"-Fan bei Peter Jacksons Verfilmung schmerzlich vermißt hat.

Das Spiel beginnt nach dem Intro in Beutelsend und der Spieler übernimmt Frodo. Es geht sehr einfach los. Man muß Beutelsend verkaufen und diversen Hobbits bei ihren Problemchen helfen. Ob man dem Müller dabei hilft, ein verlorenes Teil seiner Mühle wiederzufinden oder einem alten Mann ein paar Kräuter für seinen Gesundheitstee besorgt, man hat als immer hilfsbereiter Frodo eine Menge zu tun. Diese Aufgaben dienen vor allem dazu, dem Spieler den Einstieg zu erleichtern und mit der recht eingängigen Steuerung vertraut zu werden. Mit dem linken Analogstick steuert man Frodo durch Mittelerde und mit den Aktionstasten lassen sich verschiedene Aktionen durchführen. So kann man zum Beispiel mit allen Charakteren, denen man begegnet, reden. Die Gespräche mit Frau Sackville-Baggins, Rosie, Farmer Maggot und all den anderen, die Mittelerde bevölkern, sind zwar nicht sehr lang, tragen aber zur gelungenen Atmosphäre bei.

Die Atmosphäre des Titels ist mit seiner gelungenen englischen Sprachausgabe - deutsche Untertitel kann man auf Wunsch zuschalten, den Hintergrundgeräuschen (Vogelgezwitscher, Wolfsgeheul, Hufschlag, etc.) und der hervorragenden Grafik sehr gut gelungen, so dass man sich fast wie in Mittelerde fühlt. Nachdem man dann die Kleinigkeiten erledigt hat, nimmt man den Ring an sich, der seit Spielbeginn in Beutelsend in einer Truhe liegt, aber vom Spüieler erst aufgenommen werden kann, wenn er die obigen Missionen (Beutelsend verkaufen) erledigt hat und zieht los. Ab hier wird das Ganze schwieriger und die Atmosphäre beklemmend. Es ist Nacht und die schwarzen Reiter patroullieren durch die Hobbitdörfer. Wenn Frodo von ihnen entdeckt wird, ist das Spiel vorbei. Um weiterzukommen, muß man sich hinter Hügeln, Häusern und sonstigen Deckungen verstecken, mit einem leichten Druck auf den linken Analogstick schleichen und die Reiter mit Steinwürfen ablenken. Glücklicherweise hat Frodo einen endlosen Vorrat an Steinen dabei.

Hat man sich so bis zu Farmer Maggot durchgeschlagen, der am äußersten Ende des bisher von Frodo erkundetem Gebiets lebt, trifft man auf seine Freunde Merry, Pippin und Sam. Nachdem Maggot die vier in einer Zwischensequenz zur Fähre gebracht hat geht es in den alten Wald, wo die vier Hobbits sich verirren und der Spieler als Frodo seine Freunde erst einmal wiederfinden muß. Auf der Suche nach ihnen begegnen ihm diverse Riesenspinnen, die er bekämpfen muß. Aber jeder wiedergefundene Gefährte steht ihm bei diesen Kämpfen unterstützend zur Seite. Danach geht's zur alten Weide, die zwei der Hobbits verschluckt und Sam mit Pollen ausschaltet, so dass dieser einschläft und auch keine Hilfe mehr ist. Nachdem Frodo den mit seinen Ästen um sich schlagenden Baum ein wenig mit Steinen bearbeitet hat, taucht Tom Bombadil auf, der die Gefährten wieder befreit. Von Bombadils Haus geht es zu den Hügelgräbern, wo Frodo in einer Truhe sein erstes Schwert findet.

Endlich in Bree angekommen, übernimmt man die Rolle von Aragorn, der mit den Hobbits weiterzieht. Die Hobbits stehen Aragorn in Kämpfen natürlich hilfreich zur Seite. Später, in Moria, darf der Spieler auch Gandalf übernehmen und mit verschiedenen Zaubersprüchen um sich werfen. Die Gefährten trennen sich in Moria kurz, so dass Gandalf nur von Gimli begleitet wird, der eine große Hilfe beim bekämpfen der Orks darstellt.

Die Atmosphäre ist wie gesagt während des gesamten Spiels äußerst gelungen. Dennoch gibt es ein paar Kritikpunkte. Erstens ist die Spieldauer etwas kurz geraten. (Ich habe das Spiel in einer 8-stündigen Sitzung von Anfang bis Ende durchgespielt.) Zweitens ist das Spiel zu linear und stellenweise zu einfach, da leider keine Option vorhanden ist, aus mehreren Schwierigkeitsgraden auszuwählen. Denn sobald man mit seinen Gefährten unterwegs ist, kann man sich ein sicheres Plätzchen hinter einem Felsen oder einfach nur in sicherer Entfernung vom Kampfgeschehen suchen und einfach abwarten. Die Gefährten, die nicht vom Spieler gesteuert werden und daher nicht sterben können, erledigen dann die Orks, Wölfe und Höhlentrolle für den Spieler. Die Anzahl der Gegner bleibt aber stets überschaubar. Nur die Zwischen- und Endgegner (z. B. den Balrog) muß der Spieler selbst gegenübertreten, was einem schon mal sein PS2-Leben kosten kann. Denn wenn man einmal seine Lebensenergie verloren hat, ist das Spiel beendet. Glücklicherweise kann man aber jederzeit speichern. Ein geübter Videospieler wird aufgrund der kurzen Spieldauer und des geringen Schwierigkeitsgrades enttäuscht sein. Tolkien-Puristen und Herr der Ringe-Fans sollten aber durchaus einen Blick riskieren. Trotzdem sollte man, wenn die Möglichkeit gegeben ist, erstmal im Gamesshop seines Vertrauens ein wenig probespielen, was zumindest in Hannover problemlos möglich ist.
Aber die Programmierer werden sich der genannten Kritikpunkte sicherlich für die Buchumsetzung von "Die Zwei Türme" annehmen, mit der vorraussichtlich Ende 2003 zu rechnen ist.. In der ersten Runde der Konkurrenten EA (Filmumsetzungen) und Vivendi Universal ging der Punkt leider eindeutig an EA (eine ausführliche Review des EA-Spieles kann der Leser in Ausgabe 103 des Corona-Magazins nachlesen), wobei Vivendis Ansatz durchaus ausbaufähig ist. Erhältlich seit Ende November 2002 für X-Box, PC und PS2.

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11. Lesezeichen: Star Wars und die interessante Magisterarbeit

Birgit Schwenger ist seit über 20 Jahren eingefleischter Star Wars-Fan. Nach ihrem Abitur studierte sie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum und reichte im Juni 1996 ihre Magisterarbeit mit dem Titel "Strategien des Ereigniskinos ’STAR WARS’ als neues Erfolgskonzept Hollywoods" ein. Darin nimmt sie sich der großen Krise der Filmgesellschaften in Hollywood an und fühlt ihr auf den Zahn, indem sie George Lucas neu entdeckte Strategien aus alten Zeiten genau untersucht und sich fragt, ob diese einen Ausweg aus der angesprochenen Krise bieten und wie dieser aussehen könnte. Das hier besprochene Buch basiert auf eben dieser Magisterarbeit, ist aus der 2. und stark erweiterten Auflage von 2002 und trägt den selben Titel: "Strategien des Ereigniskinos ’STAR WARS’ als neues Erfolgskonzept Hollywoods"

Mit dieser Vorgeschichte im Sinn kann sich der potenzielle Leser leicht erschreckt abwenden: "Magisterarbeit" hört sich nach trockenen Sätzen mit zu Tode analysierten und darum leichter einfangbaren Inhalten an - und in der Tat existieren in den unendlichen Weiten so mancher Uni-Bibliothek viele Dutzend Exemplare von Magisterarbeiten, auf die genau das auch wirklich zutrifft.

Anders ist das bei Birgit Schwengers Arbeit.

Zwar durchaus im Stil des Uni-Diktats, aber vor allem auf Universitätsniveau verfasst, steht der Leser auch ohne entsprechende akademische Ausbildung nicht wie der sprichwörtliche Ochs vorm Berge, sondern kann als schlichter Kenner des phantastischen Genres und im optimalen Falle als eingefleischter Kinogänger durchaus mit dem von der Autorin benutzten Fachvokabular mithalten. Wo die Grenze hinüber zur rein akademischen Weisheit überschritten wird, nimmt sich Schwenger die Zeit, genau zu beschreiben, was sie eigentlich sagen will und verliert bei all den Einzelheiten und ihren Definitionen nie den roten Faden aus dem Blick.

Der Leser erfährt auf 175 Seiten was ein "Eventmovie" eigentlich ist, wie sich der Film hinter diesem Begriff im Laufe der Zeit gewandelt hat und welche Impulse dabei von George Lucas stammen. Begrifflichkeiten wie "Cross-Marketing-Strategien", "Wertschöpfungsketten", aber auch Konzepte wie das "Merchandise als Bindeglied zwischen Event-Movie und Alltagswelt" oder die "Rolle des Internets in den Vermarktungsstrategien" von Hollywood-Unternehmen werden auf interessante und verständliche Art und Weise von der Autorin an Beispielen analysiert, erklärt und ihr Wert in der heutigen Kino-Landschaft erläutert. Schließlich rundet ein Ausblick auf das Großkino des 21. Jahrhunderts den unterhaltsamen und vor allem hoch interessanten Lesegenuss ab.

Natürlich ist "Strategien des Ereigniskinos ’STAR WARS’ als neues Erfolgskonzept Hollywoods" keine leichte Literatur. Platte Aussagen, einfach dahingeworfen, sowie als selbstverständlich wahr angesehene Vermutungen und Spekulationen oder einfach nur plakativ formulierte Sätze sucht, erwartet oder erhofft sich der Leser in diesem Buch aus dem Paragon-Verlag vergebens. Birgit Schwenger nähert sich mit einer vorher festgelegten Herangehensweise ihrem Ziel, erklärt stets und unermüdlich und bleibt in diesen Erklärungen immer sachlich und auf einem gleichbleibend hohen Niveau.

Liest man sich durch so manche Diplom-, Magister- oder Doktorarbeit, wird schnell klar, dass ein guter Magister, ein qualifizierter Diplom-Inhaber oder ein promovierter Wissenschaftler nicht zwangsläufig ein guter Autor sein muss. Bei der Lektüre des vorliegenden Buches stellt der Leser aber ebenso schnell fest, dass das hier anders ist. Diese sorgfältige Arbeit wurde völlig zurecht einem größeren Publikum zugänglich gemacht und sollte von jedem gelesen werden, der sich für die wirkliche Welt hinter der Leinwand im Kino interessiert, - für eine Welt, in der man Strategien entwirft, langfristige Pläne schmiedet und hart kalkulieren muss, um zu überleben.

Birgit Schwenger: "Strategien des Ereigniskinos ’STAR WARS’ als neues Erfolgskonzept Hollywoods",
2.Auflage 2002, erschienen im Paragon-Verlag

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12. FandiX: Sammlertool ...und zum Dritten

Soeben ist es erschienen: "FandiX - Heyne Science Fiction & Fantasy Vol. 1". Das dritte Modul des Lexikons für phantastische Literatur auf CD-Rom. Natürlich lassen sich die ersten beiden Module "Terra - Utopische Romane" und "FandiX - Fantasy Vol. 1" (Das Corona Magazine stellte diese Module in der Vergangenheit vor) wie gehabt mit der Erweiterung verknüpfen. Besitzt man alle drei Module, enthält die FandiX-Reihe Angaben zu 10 verschiedenen Reihen, somit zu 1.602 Bänden, bzw. Heften, 403 Autoren aus 34 Nationen, 211 Übersetzern und 109 Titelbildzeichnern. Sicherlich eine wahre Fundgrube für jeden Sammler phantastischer Literatur.

Nach schnell und unkompliziert erfolgter Installation des Moduls kann man auch bereits Eintauchen in das Programm. Und mit "Eintauchen" ist nicht zu viel versprochen: Begrüßt wird man mit dem Titelbild des Buches "Die Waffenschmiede von Isher" von A.E. van Vogt. Und einem Science Fiction-Fan lässt das Buchcover augenblicklich das Herz übergehen. Wow, das waren noch Zeiten als die Bücher solche wunderschönen Umschläge besaßen. Da kommt nicht gerade wenig Nostalgie auf, wenn man sich anschließend durch den Index klickt.
So wird in dem Roman "Der Verbannte von Asyth" von Karl-Herbert Scheer, veröffentlicht im Jahre 1971, "die Erde des Jahres 1988" thematisiert. Damals noch deutliche Zukunft, heute eindeutig bereits Vergangenheit.
Die Cover der etwa 500 ersten Heyne-Bücher sind allerdings bei weitem nicht das Einzige, was dieses Programm hergibt. Zusätzlich erfährt man unzähliges zu den Autoren, sowie die Geschichte und Hintergründe der Romane. Allein das würde sicherlich ausreichen um jeden Sammler zu begeistern, bloß würde es ihm neben dem stundenlangen Schwelgen weiter nicht viel bringen. Deswegen gibt es Statistiken en masse und vor allem die Möglichkeit die eigene Sammlung mit Hilfe des Programms zu pflegen. Es können sowohl Anzahl und deren Zustand, sowie der Preis notiert werden und schließlich übersichtlich als Excel-Tabelle, html-Format oder Word-Datei exportieren werden.

Mit wie viel Liebe zur Sache bei diesem Programm ans Werk gegangen wurde, erkennt man allein daran, dass die etwa 650 Bilder der CD fast alle drei- bis viermal aufgearbeitet wurden. Erst dann sahen sie nach Meinung der Macher so aus, wie es wohl einmal bei der Erstveröffentlichung der Fall gewesen war und genügte damit ihren Ansprüchen. Da merkt man: Die Macher sind eindeutig selber Liebhaber.
Sicherlich war die Liebe zum Detail aber auch einer der Gründe, warum sich die lang angekündigte Veröffentlichung hingezogen hat. So auch eigentlich deren einziger Wermutstropfen: Die Ergänzungen - also neuen Module - erscheinen viel zu selten.
Das macht die Wartezeit auf die Folgemodule, die dann unter anderem auch den Horror-Bereich abdecken werden, zu einer regelrecht grausamen Angelegenheit.
"Größere Veränderungen sind im nächsten Jahr zu erwarten, wo wir eine erheblich erweiterte und noch komfortablere Benutzeroberfläche unseren Kunden präsentieren wollen", verraten die Macher Gerhard Hackenbracht und Wolfgang Sandten. "Statt des bisher üblichen Einstiegs in unser 'Lexikon' über die Module wollen wir dann auch den Zugang über die Autoren, Titelbildzeichner, Übersetzer etc. ermöglichen."
Also zumindest ein kleiner Trost: Auch für die Zukunft kann man sich auf Einiges freuen. Bis dahin findet man auf der Website des Projekts regelmäßig Updates und bekommt so stetig die bereits gekauften Module verbessert.
Erhältlich ist das neueste Modul "FandiX - Heyne Science Fiction & Fantasy Vol. 1" unter anderem direkt über die FandiX-Seiten im Internet oder den HJB Shop.

Link zum Thema:
http://www.fandix.de/
http://www.bernt.de/

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13. Filmkritik: Die Herrschaft des Feuers

Original Title: Reign of Fire.
USA/GB/Irland 2002.
Regie: Rob Bowman.
Mit Christian Bale, Matthew McConaughey, Izabella Scorupco, Alexander Siddig.
Start: 9. Januar 2003 (Buena Vista).

"Die Herrschaft des Feuers" ist ein interessanter Film, der leider weit unter seinen Möglichkeiten geblieben ist. Visuell brillant, gelingt es dem Film leider nicht, das Interesse des Zuschauers aufrecht zu erhalten. Zu fragmentarisch wirkt vor allem die zweite Hälfte des Filmes, die den Verdacht aufkommen lässt, dass nicht der Regisseur, sondern die Produzenten das letzte Wort über die Gestaltung dieses Kinospektakels gehabt haben. Wirkt die erste Hälfte atemberaubend, verliert sich "Die Herrschaft des Feuers" in der zweiten Hälfte oft in talgroßen Logiklöchern.

"Die Herrschaft des Feuers" beginnt in einem neuen Tunnel unter London, wo Bauarbeiter eine Drachenhöhle entdecken. Drachen inklusive! Die Drachen befreien sich, die Apokalypse beginnt, nur wenige Menschen überleben in einer verbrannten Welt.
Jahre später irgendwo im englischen Norththumberland. Quinn (Christian Bale) ist der Beschützer einer Gruppe von Überlebenden, die meisten von ihnen sind Kinder. Quinns Mutter gehörte zu den ersten Opfern der Drachen. In den folgenden Jahren hat Quinn feststellen müssen, dass die meisten Menschen nur ihr eigenes Überleben im Sinn hatten, was den Untergang der Menschheit beschleunigte. Und so ist Quinn vor allem gegenüber Fremden misstrauisch. Misstrauisch wie gegenüber dem amerikanischen Soldaten van Zaan (Matthew McConaughey), der eine Truppe von Drachentöter anführt. Van Zaan behauptet einen Weg zu kennen, die Drachen auszurotten.

Regisseur Rob Bowman ("Akte X") weiß den Zuschauer zwar über weite Strecken zu packen, doch spätestens in dem Moment, in dem van Zaan nach London ziehen will - dort, so glaubt er, liegt der Schlüssel zur Vernichtung der Drachen - zerbricht der Film. Zunächst will Quinn den Soldaten nicht helfen, mal will van Zaan seine Hilfe, dann wieder nicht, dann hilft Quinn dem Soldaten, dann vertraut er ihm wieder nicht - und so weiter und so fort... Der Film verliert vollkommen seine Linie. Schade, denn "Die Herrschaft des Feuers" hat das Zeug gehabt, ein großer Film zu werden.

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14. Episodenlogbuch: Farscape

Episode 2.10:
"Look at the Princess Part I: A Kiss is but a Kiss"

Regie: Andrew Prowse & Tony Tilse

Autor: David Kemper

Gaststars:
Wayne Pygram als Scorpius
Felicity Price als Prinzessin Katralla
Bianca Chiminello als Jena
Matt Day als Tyno
Felix Williamson als Clavor
Francesca Buller als ro-NA
Jonathan Hardy als Kahaynu

Plot:
Moya befindet sich im Orbit einer Welt mit hohen Sicherheitsmaßnahmen. Deren Repräsentant Tyno will sie aus der Umlaufbahn verscheuchen, als Rygel unter Einsatz seines adligen Status und seiner diplomatischen Fähigkeiten eingreift. Die Crew wird daraufhin zur Krönungszeremonie von Prinzessin Katralla eingeladen. Zhaan bleibt an Bord von Moya, während die anderen nach ihrer Ankunft auf dem Planeten feststellen, dass diese Gesellschaft einen genetischen Kompabilitätstest entwickelt hat, bei dem per Kuß festgestellt wird, ob man zueinander paßt oder nicht. Die königliche Nachfolge kann erst geregelt werden, wenn Prinzessin Katralla einen genetisch passenden Pertner gefunden und diesen geheiratet hat. Tyno bittet Crichton versuchsweise die Prinzessin zu küssen und das Resultat ist unerwarteterweise ein Volltreffer. Crichton ist gezwungen, Katralla zu heiraten, doch dass ist nicht das einzige Problem. Zwischenzeitlich ist auch noch Scorpius mit seinem Kommandoschiff auf dem Planeten eingetroffen, was Moya zur Flucht veranlasst hat. Außerdem ist Prinz Clavor, Katrallas jüngerer Bruder, ein Bündnis mit einem Scarraner eingegangen, um zu verhindern, dass Katralla heiratet.

Kritik:
Der erste Teil der Princess-Trilogie bietet nicht nur den Farscape-typischen Humor, sondern auch viele interessante Charakterentwicklungen. D'Argo und Chiana sind endlich ein Paar und zwischen Aeryn und John funkt es auch gewaltig - wäre da nicht das Problem, dass er die Prinzessin heiraten muss. Die Nebenhandlung mit Moyas Flucht ins Ungewisse ist auch nicht uninteressant. Scorpius' Eintreffen kompliziert die ohnehin schon verstrickte Situation noch stärker. Ben Browders Ehefrau Francesca Buller, die in der ersten Season schon in der Episode "Bone to be Wild" ein Alien spielte, verkörpert in der Trilogie eine undurchsichtige Dienerin.
Ursprünglich war die Story als Zweiteiler geplant, aber nachdem die Dreharbeiten beendet waren, hatte man 18 Minuten zuviel . Anstatt das ganze zu kürzen, überlegte sich David Kemper noch einen Subplot, der den Dreiteiler komplettierte.


Episode 2.11:
"Look at the Princess Part II: I do, I think""

Regie: Andrew Prowse & Tony Tilse

Autor: David Kemper

Gaststars:
Wayne Pygram als Scorpius
Felicity Price als Prinzessin Katralla
Bianca Chiminello als Jena
Matt Day als Tyno
Felix Williamson als Clavor
Francesca Buller als ro-NA
Jonathan Hardy als Kahaynu

Plot:
Jena, Prinz Clavors Verlobte, gibt sich als Peacekeeper-Agentin zu erkennen, nachdem sie einen Mordanschlag auf Crichton vereitelt hat. Crichton beschuldigt Clavor des Attentats, aber niemand glaubt ihm. Moya, die auf der Flucht einem mysteriösem Signal gefolgt ist, erhält Besuch von Kahaynu, einem ihrer Erbauer. Moya soll zerstört werden, da sie ein waffenstarrendes Schiff, Talyn, geboren hat. Crichton muss hingegen mehreren Anschlägen auf sein Leben entgehen, da es mehrere Parteien auf ihn abgesehen haben.

Kritik:
Ein typischer Mittelteil. Es wird noch verstrickter, die einzelnen Parteien zeigen ihr wahres Gesicht. Am Ende werden Crichton und Katralla in Statuen verwandelt und man fragt sich, wie Crichton aus der Nummer wieder rauskommt.
Moyas Erbauer Kahaynu wird übrigens von Jonathan Hardy gespielt, der Rygel seine Stimme leiht.


Episode 2.12:
"Look at the Princess Part III: The Maltese Crichton"

Regie: Andrew Prowse & Tony Tilse

Autor: David Kemper

Gaststars:
Wayne Pygram als Scorpius
Felicity Price als Prinzessin Katralla
Bianca Chiminello als Jena
Matt Day als Tyno
Jonathan Hardy als Kahaynu

Plot:
Nachdem die Prinzessin und Crichton in Statuen verwandelt wurden, verabschieden D'Argo und Chiana sich von ihm. Kurz darauf sägt Clavor Crichton den Kopf ab um ihn in einem Säurebad zu zerstören. Scorpius rettet Crichton jedoch, da er den Inhalt von Crichtons Kopf selbst braucht, kann aber nicht entkommen, da Jena ihn ausschaltet und Crichtons Kopf wieder an seinen angestammten Platz bringt und ihn erlöst. Zhaan tröstet inzwischen Pilot, als er und Moya im Sterben liegen, während Aeryn auf dem Planeten einen Bergsteigerunfall hat.

Kritik:
Farscape ist so ziemlich die einzige Serie, die damit durchkommt, den Hauptdarsteller zu köpfen und ihn am Ende der Episode wieder lebend durch die Gegend laufen zu haben. Apropos Ende der Episode: Die Folge hat das schönste Ende aller bisherigen Episoden. Aeryn und Crichton nutzen den genetischen Kompatibilitätstest an sich. Die Szene spielt ohne Dialog, aber die Blicke der beiden sagen mehr als 1000 Worte! Alles in allem ist der erste offizielle Dreiteiler ein voller Erfolg, der außer Spaß und Spannung auch noch die Charaktere vorangebracht hat. Der einzige Punkt, an dem man herummäkeln könnte, wenn man denn wollte, ist die Tatsache, dass eigentlich von vornherein klar war, dass Moya nicht sterben würde, die Spannung beim Subplot sich also in Grenzen hielt.
Nächstes Mal treffen wir drei Crichtons, einen Parasitenjäger und Crichton findet sich mal wieder auf der Erde wieder.

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15. Wissenschaft: Materie und Antimaterie

Der kleine Unterschied

Im Jahr 1928 versuchte Paul Dirac das Verhalten von Elektronen mit Hilfe der speziellen Relativitätstheorie zu beschreiben, die neuen Gleichungen funktionierten außerordentlich gut aber es tauchten plötzlich Elektronen mit negativer Energie auf. Dirac füllte diese Energien in seiner Interpretation der Ergebnisse mit Elektronen auf und schuf so den nach ihm benannten Dirac-See.

Jetzt stellte sich aber die Frage, was passiert, wenn man ein Elektron mit negativer Energie entfernte, das entstehende Loch müsste sich eigentlich genauso verhalten wie ein Teilchen mit entgegengesetzter Ladung - wie ein Anti-Elektron.

Experimentell konnte dieses neue Teilchen 1932 von Carl Anderson beobachtet werden. Wie vorhergesagt hatte es eine positive Ladung und bekam deshalb den Namen Positron. In den folgenden Jahren wurden in Teilchenbeschleunigern weitere Antiteilchen hergestellt, und 1995 entstand aus einem Positron und einem Anti-Proton das erste Anti-Wasserstoffatom.

Diese Antiteilchen haben aber nur eine sehr kurze Lebensdauer, da sie mit ihren Gegenstücken sehr schnell wieder zu reiner Energie zerstrahlen. Neuerdings versucht man die Anti-Atome in Magnetfeldern zu fangen und längere Zeit zu speichern. Die produzierten Mengen sind aber noch nicht sehr groß, sie liegen im Bereich von wenigen Nanogramm.

Aber nicht nur geladene Teilchen wie Elektronen und Protonen haben Antiteilchen, auch ungeladene wie zum Beispiel Neutronen besitzen Gegenstücke, die sich dann nicht in der Ladung, sondern im Eigendrehimpuls bzw. Spin - eine quantenmechanische Eigenschaft - unterscheiden.

Abgesehen davon gibt es aber keinen Unterschied zwischen Materie und Antimaterie, physikalisch macht es keinen Unterschied ob man das eine oder das andere beschreibt.
Jedes Teilchen hat sein Antiteilchen, mit dem es - falls sie sich mal treffen sollten - zu reiner Energie zerstrahlt. Zu Beginn des Universums, hätte sich eigentlich gleich viel Materie und Antimaterie bilden sollen, als es nach dem Urknall schließlich kalt genug war, um die Kondensation von Energie zu Materie - und Antimaterie - zuzulassen.

Seltsamerweise kam Materie aber ein kleines bisschen häufiger vor als Antimaterie. Ob das für das ganze Weltall gilt, oder ob es ebenso große Abschnitte gibt, die aus Antimaterie bestehen ist noch nicht eindeutig geklärt. Aber zumindest soweit die Teleskope schauen können, scheint das Universum ausschließlich aus Materie zu bestehen.
Hinweise auf Antimaterie würde die charakteristische Energie liefern, die bei der Paarvernichtung als Strahlung frei wird. Bei einer Elektron-Positron Vernichtung sind das zwei mal 511keV die von zwei Photonen in jeweils entgegengesetzte Richtungen davongetragen wird - diese Energie ist nach E=mc2 äquivalent zur Masse der beteiligten Teilchen und zwei Photonen sind nötig, um Impuls- und Drehimpulserhaltung sicherzustellen. Diese Strahlung konnte aber nicht in der Höhe nachgewiesen werden, die auf größere Antimateriehaufen hinweisen würde.

Es war also die Frage zu klären, warum dieses Ungleichgewicht zwischen Materie und Antimaterie zustande kommen konnte. Die Spekulationen gingen in die Richtung, dass es doch einen kleinen Unterschied geben muss - man nennt das in der Physik eine Asymmetrie oder Symmetriebrechung - die erklärt, warum so wenig Antimaterie zu finden ist.
Die Symmetriebrechung müsste dafür gesorgt haben, dass beim Urknall für alle 100 Millionen Teilchen und Antiteilchen ein zusätzliches Teilchen entstanden sein muss.
Man kennt Asymmetrien schon seit 1956 von radioaktiven Zerfallsprozessen, ist bei diesen die Schwache Wechselwirkung für den Zerfall verantwortlich, so kommt es zu einer Verletzung der Parität oder Händigkeit - unsere rechte und linke Hand gleichen sich auch und unterscheiden sich nur durch ihre Parität.

In diesem Experiment, das am National Bureau of Standards in den USA durchgeführt wurde, beobachtete man den Zerfall von Kobalt zu Nickel. Im Kobalt zerfällt dabei ein Neutron in ein Proton, ein Elektron und ein Anti-Neutrino. Bei einer Temperatur von 0,003 Kelvin wurden die Kernspins in einem starken Magnetfeld ausgerichtet - den Kernspin kann man sich wie einen winzigen rotierenden Magneten vorstellen, der auf ein äußeres Magnetfeld reagiert.
Die beim Zerfall vom Kobalt ausgesendeten Elektronen bezeichnet man als Beta-Strahlung. Man erwartet also, dass die Beta-Strahlung in gleicher Intensität in Richtung und Gegenrichtung des Kernspins nachgewiesen wird. Da Elektronen auch einen Spin haben, der nur diskrete Werte wie ½ oder -½ annehmen kann, sollte es keinen Unterschied machen in welche Richtung die Kernspins ausgerichtet sind - das Anti-Neutrino muss ebenfalls einen halben Kernspin mitnehmen, da das ursprüngliche Neutron einen ganzzahligen Kernspin hatte, der in der Summe erhalten bleiben muss.
Man fand allerdings, dass mehr Beta-Strahlung in Gegenrichtung zum Kernspin registriert wurde, es liegt also eine Händigkeit oder Parität des Beta-Zerfalls vor.

Man ging also in der Folge davon aus, dass die Ladungs-Paritätssymmetrie als Kombination erhalten bleiben muss, wenn das schon für jede einzelne Symmetrie nicht mehr zutraf. Doch auch diese Symmetrie hatte keinen Bestand.
Weitere Zerfallsexperimente an K-Mesonen von James Cronin und Val Fitch 1964 zeigten aber, dass auch die Ladungs-Paritätssymmetrie in seltenen Fällen - einem von 500 - gebrochen wird. Andrej Sacharow stellte daraufhin die Vermutung auf, dass diese Symmetriebrechung für die Materie-Antimaterie-Verteilung verantwortlich sein könnte.

Durch Zerfallsprozesse an Teilchen und Antiteilchen versucht man diesen Symmetriebrechungen auf die Spur zu kommen. Die in Teilchenbeschleunigern am SLAC in Stanford, USA und in Tsukuba, Japan hergestellten B-Mesonen und Anti-B-Mesonen zerfallen zwar nach wenigen milliardstel Sekunden wieder in andere Teilchen, aber diese Teilchen werden in riesigen Detektoren registriert und lassen Rückschlüsse auf die ursprünglichen Reaktionen zu.
Im BaBar-Detektor am SLAC z.B. wurden, seit seiner Inbetriebnahme 1999, 88 Millionen Paare dieser Teilchen nachgewiesen und es konnte gezeigt werden, dass es tatsächlich einen Unterschied zwischen B-Mesonen und Anti-B-Mesonen gibt. Den Grad dieser Asymmetrie bezeichnet man als sinus2Beta und er weicht deutlich von Null ab. Das beweist, dass eine Asymmetrie zwischen Materie und Antimaterie nachgewiesen werden kann. Leider ist sinus2Beta nicht groß genug, um die Abwesenheit der Antimaterie vollständig erklären zu können, es sind also noch weitere Experimente nötig.

Die Ursache der nachgewiesenen Symmetriebrechungen könnten Vertauschungen von Quarks sein, aus denen Materie und Antimaterie aufgebaut sind. Als das 1972 von M. Kobayashi and T. Maskawa vorgeschlagen wurde stand man der Theorie skeptisch gegenüber, weil sie gleich drei zusätzliche Quarks erforderte, man aber nur drei kannte. Inzwischen sind alle sechs Quarks nachgewiesen und Quark-Mixing ist Teil des Standard-Modells geworden.

Nach all diesen Experimenten und gebrochenen Symmetrien geht man heute davon aus, dass die Kombination aus Parität, Ladung und Zeit zusammen eine Symmetrie ergibt (engl.: CPT-Symmetry, Charge, Parity, Time Reversal). Das heißt, wird die Ladungs-Paritäts-Symmetrie verletzt, dann muss auch die Zeitsymmetrie gebrochen werden, damit sich die Verletzungen gegenseitig wieder aufheben und die übergeordnete Symmetrie erhalten bleibt.
Unter Zeitsymmetrie versteht man den Ablauf der Zeit, würde hier Symmetrie vorliegen könnte sie genausogut rückwärts wie vorwärts laufen, das ist nach den Ergebnissen der bisherigen Experimente jedoch nicht der Fall. Man muss deshalb davon ausgehen, dass die Zeitsymmetrie ebenfalls gebrochen ist, was zu einer ausgezeichneten Zeitrichtung führt - d.h. der Zeitpfeil zeigt in Richtung Zukunft.

Die aktuellen physikalischen Modelle müssen deshalb, auf Grund der Ungleichheit von Materie und Antimaterie, davon ausgehen, dass Zeitreisen auf quantenmechanischer Ebene ausgeschlossen sind - relativistische Effekte, wie z.B. rotierende schwarze Löcher, schließt das aber nicht aus.
Bisher haben die Physiker in ihren Experimenten noch keinen Hinweis auf eine Verletzung dieser übergeordneten Symmetrie gefunden.

Links zum Thema:
http://www-public.slac.stanford.edu/babar/
http://www.bnl.gov/rsvp/KOPIO.htm

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16. Subspace Link

Smallville: Christopher Reeve hat Gastauftritt.
In der zweiten, jetzt in den USA laufenden Staffel wird Christopher Reeve - der Clark Kent/Superman in den originalen Filmen spielte - einen Gastauftritt haben. Reeve spielt Dr. Swann, der Clark mehr über seine Herkunft und seine Aufgabe erzählen wird.

Sowohl Welling (Smallville: Clark Kent) als auch Rosenbaum (Smallville: Lex Luthor) sind beide begeistert mit Reeve arbeiten zu können.

Die Episode mit Reeve wird am 17. Februar ausgestrahlt und heisst "Rosetta", der ausführende Produzent Millar schloss auch weitere Gastauftritte von Reeve nicht aus. (sf)

Smallville: Soundtrack wird veröffentlicht.
Am 25. Februar wird voraussichtlich der Soundtrack der neuen Superman-Serie im Handel erhältlich sein. Sie wird außerdem in der Episode vom 18. Februar sozusagen in der Serie "vorgestellt": Die Band Steadman wird in der Folge austreten und bei dem Auftritt wird ebendieser Soundtrack als CD verkauft. (sf)

Neuer Trailer von "The Matrix Reloaded".
Unsere Partnerseite Cyberpath.de hat einen neuen, ausführlicheren Trailer zu "The Matrix Reloaded" online gestellt. In diesem Trailer - zu finden ist er in der Sektion "Downloads" - sind eine Reihe noch nie gezeigter Szenen enthalten. (mr)

Link zum Thema:
http://www.cyberpath.de

Raumfahrtradio "InSound" gestartet.
Vergangene Woche ging die erste Sendung des Internetradios "InSound" online. "InSound" dreht sich um Themen und Nachrichten aus der Welt der Raumfahrt und Astronomie.

In der ersten Sendung geht es unter Anderem um:
:: Das Zukunftsprogramm der Europäischen Raumfahrtbehörde
:: Die Geschichte des Hubble Weltraumteleskops
:: Den Verein zur Förderung der Raumfahrt

Die Sendung können Sie gleich unter dem nachfolgenden Hyperlink anhören. Sie ist etwa 25 Minuten lang und liegt im RealMedia Format vor. Mehr Informationen zu "InSound" finden Sie unter http://radio.raumfahrer.net.

Hinter "InSound" steht das Raumfahrt und Astronomieportals www.raumfahrer.net, welches seit Sommer 2001 regelmäßig und ausführlich über die Raumfahrt und Astronomie berichtet.

Die Redaktion des nichtkommerziellen Projekts besteht nicht, wie man denken mag, aus "durchgeknallten" Wissenschaftlern, sondern hauptsächlich aus engagierten Schülern und Studenten. Ziel ist es interessierten Leuten, ob jung oder alt, die Raumfahrt näher zu bringen. Jeder ist herzlich dazu eingeladen mitzuwirken. Engagierte Leute sind stets willkommen. (mr)

Herr der Ringe-Crew dreht Kurzfilm.
Wie vor kurzem bekannt wurde, stellte Sam-Darsteller Sean Astin im vergangenen Sommer an einem Sonntag die komplette "Herr der Ringe"-Crew zusammen, um mit dieser einen Kurzfilm in Gedenken an den bei Dreharbeiten zum Film tödlich verunglückten Beleuchter Brian Bansgrove zu realisieren. Der Film mit dem Titel "The Long and Short of it" wurde nun auf dem Sundance Festival vorgestellt und kann auf der offiziellen Website der Veranstaltung heruntergeladen werden.

An dem Werk haben folgende Personen der Crew mitgewirkt:

Schauspieler
Maler -- Andrew Lesnie (Kameramann bei HdR)
Kleine Frau -- Praphaphorn (Fon) Chansantor (Scale-Double)
Großer Mann -- Paul Randall (Scale-Double)
Busfahrer -- Peter Jackson (Regisseur, Drehbuch, usw..)
Statist -- Barrie Osborne (Produzent)

Crew
Drehbuch, Regie, Produzent -- Sean Astin (Sam Gamdschie)
Story-- Sean Astin und Dominic Monaghan (Merry Brandybock)
1. Regieassistent -- Elijah Wood (Frodo Beutlin)
2. Regieassistent -- Mark Ordesky (Executive Producer)
Location Manager -- Janine Abery (Assistant to Barrie M Osborne)
Assistent Location Manager -- Andy Serkis (Gollum)
Traffic Controll -- Sala Baker (Sauron)
Music Inspiration -- Billy Boyd (Pippin)

Kleiner Tip: Im Abspann des Films werden noch eine ganze Reihe weiterer Namen der "Herr der Ringe"-Crew genannt. Reinschauen lohnt also!

Link zum Thema:
http://www.sundanceonlinefilmfestival.org/showcase01_02.html

Herr der Ringe: Ein Oscar für Gollum/Andy Serkis?
Kann und soll ein computergenerierter Darsteller für einen Oscar nominiert werden?
Vor diesem Problem stehen momentan die Mitglieder der Academy. Sicher nicht ganz uneigennützige Hilfestellung gibt hierzu Andy Serkis in einem sechsminütigen Interview für den kanadischen Sender CTV, in dem er unter anderem durch eine Kostprobe von Gollums Sprache beschreibt, warum dies sehr wohl gerechtfertigt wäre.

Das Interview steht als Streaming-Video auf der Website des Senders für alle Interessierten unter der folgenden Adresse zur Ansicht bereit.

Link zum Thema:
mms://ctvbroadcast.ctv.ca/

Angel: Alyson Hannigan bestätigt Crossover.
Alyson Hannigan (BUFFY Willow), hat SCI FI Wire vor kurzem verraten, dass ihr Charakter in einer kommenden Folge der Spin Off-Serie "Angel" auftauchen wird.

"Ich werde morgen eine Angel Episode drehen." so Hannigan. Dies verkündete sie in einem Interview bei der "Darkness Falls"-Premiere am 22. Januar. "Ich glaube nicht, dass ich schon etwas darüber verraten kann, was Willow in L.A. machen wird, aber ein kleiner Crossover wird stattfinden."

Damit wäre dies der erste Gastauftritt bei Angel, seit Alyson mit Angel Co-Star Alexis Denisof verlobt ist. In punkto Buffy verriet Alyson noch, dass die Sängerin Ashanti für eine Gastrolle in einer Episode vor der Kamera stand. "Sie hatte eine Gastrolle und es wird mehr Chaos geben. Hoffe ich zumindest."

Alyson ist ansonsten noch vollständig unklar, ob sie nach dem Staffelfinale im Mai zurückkehren wird: "Es hängt ausschließlich alles von Joss und seiner Involvierung ab. Denn falls er weggeht, werde ich darum betteln, dass er mich mitnimmt. Ich denke, dies ist das letzte Jahr. Es fühlt sich so an, als ob es das letzte Jahr wäre."

Zur Frage, ob sie sich eine Spin Off-Serie mit Willow im Mittelpunkt vorstellen könnte, antwortete sie nur: "Ich weiß es nicht."

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Quelle: TheDailyTrekker

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