corona magazine
ISSN 1422-8904

   Spotlights
  + Planet der Affen
  + Mutant X

   Star Trek
  + Der Countdown läuft
  + Enterprise soll ST beleben
  + Bakula im Interview
  + Gästeliste der Galileo
  + Titellied für Enterprise

   Subspace Link
  + TreWa: Mutter aller Cons
  + Final Fantasy
  + Was macht eigentlich...?
  + Logik des Zeitreisens 2
  + SW: Mag Lee Ep. II-Titel?
  + AX: News aus Staffel 9
  + Roswell: Crossover
  + Emmy Nominierungen
  + OpenSky: Dreh zu Ende

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31. August 2001 - Ausgabe 87 - "Do the monkey"

Der Preis ist heiß.

Wir beschließen den Monat August mit der Verlosung unserer Gewinne für das richtige Erraten des Satzes, dessen Worte sich über die letzten Corona Newsletter verteilt haben.
Ein Gewinnspiel. Es gibt nichts Besseres, als die Wiedergeburt des Corona Newsletters zu begehen, nicht wahr?
Ob auch Sie gewonnen haben, das erfahren Sie weiter unten. Dort geben wir die Gewinner bekannt.

Aber nicht nur unsere Preise sind heiß. Es ist Sommer. Wir haben einige der heißesten Tage hinter uns. Und doch ist dies keine Sommerausgabe, sondern ein Corona Magazine gefüllt mit den verschiedensten Themen.

Es ist auch die Zeit der Blockbuster, die man sich hoffentlich in klimatisierten Kinos anschauen kann.

Aber es ist auch die Zeit vor den Conventions, die im Herbst wieder ihre Tore öffnen. Langsam ist absehbar, welche Stars nach Deutschland kommen werden. So stehen auch inzwischen die Schauspieler fest, die in Goslar anlässlich der Galileo7 – V zu sehen sind. Eine Liste wurde unlängst im Internet veröffentlicht.
Wir sind gespannt, was die Galileo7 diesmal zu bieten hat und hoffen, es herrscht dasselbe angenehme Klima wie auf der letzten Con.

Vielleicht ist es auch Zeit ein wenig Abstand von den Geschehnissen rund um die fünfte "Star Trek"- Serie zu nehmen, damit man unvoreingenommen den ersten Ausflug der Enterprise genießen kann, der ja schon Ende September stattfindet.

Bevor ich Sie nun dem neuen Corona Magazine überlasse, wurde ich gebeten noch eine Nachricht zu überbringen, die mir vor der Zusammenstellung zugesteckt wurde, von einem gewissen Mr. Blish:

"Sie sind unter uns! Überall. Sie bereiten sich vor..."

Verwirrt und die Stirn runzelnd frage ich mich wer der Mann ist... ?

Jedenfalls,
viel Spaß beim Lesen wünscht,

Berit Lempe
Stellv. Chefredakteur


Pfadfinder

1. Affentheater - Planet der Affen
2. Mutant X
3. Kolumne: Der Countdown läuft...
4. Star Trek: trekBEAT
5. Im Gespräch mit Terry Notary
6. Fragt Larry!
7. Kreuzfeuer
8. Rating Report
9. Die Mutter aller Conventions - die TreWa Con
10. Lesezeichen: Das Q-Kontinuum & Phantastik 2002
11. Webwatcher: videocover.de
12. Perry Rhodan: Die Solare Residenz
13. Final Fantasy: Die Mächte in dir
14. Was macht eigentlich...?
15. Wissenschaft: "Das Feuer, in dem wir verbrennen" (2.2)
16. Gewinnspiel: Wir haben gezogen...
17. Subspace Link


1. Affentheater - Planet der Affen

Wir schreiben das Jahr 3955: Charlton Heston landet auf einem Planeten , der von sprechenden Affen beherrscht wird. Die ebenfalls anwesenden Menschen sind dumm, können nicht sprechen und streunen wie wilde Tiere in der Gegend herum. Das ist die Story eines Films, der 1967 Geschichte schrieb und die halbe Welt aufgrund seines schockierenden Inhalts in Aufruhr versetze, gegebenenfalls ein Franchise nach sich zog: "Planet der Affen".

Bis 1974 wurden vier Fortsetzungen gedreht, eine grandiose, 13teilige TV-Serie lief noch im selben Jahr, 1975 dann wurden auch die Kinder mit einer Zeichentrick-Serie bedient. Aufgrund des abnehmenden Erfolges war danach allerdings Schluss.
Bis heute jedoch erfreuen sich die alten Filme großer Beliebtheit, besonders bei Meisterregisseur Tim Burton, der den Klassiker neu verfilmte.

Wir schreiben das Jahr 2029: Astronaut Leo Davidson (Mark Wahlberg) steuert verbotenerweise seinen kleinen Pod Cruiser von der Raumstation zu einer Rettungsmission für einen Schimpansen. Er gerät in ein Wurmloch, verirrt sich in den Tiefen des Raumes und landet auf einem Planeten, auf dem sprechende Affen über eine menschliche Rasse herrschen. Mit Hilfe der sympathischen Schimpansen-Aktivistin Ari und einer kleinen Gruppe menschlicher Rebellen, versucht Leo, den Vormarsch einer Gorilla-Arme unter Führung von General Thade (Tim Roth) und seiner rechten Hand Attar (Michel Clarke Duncan) zu stoppen. Der Kampf um einen Tempel in der Verbotenen Zone des Planeten ist eröffnet. Dort warten schockierende Erkenntnisse über das Schicksal der Menschheit.

Wer das Original von 1967 kennt, der weiß, der Film ist klasse und wartet mit einem Ende auf, dass uns Menschen mit einem Schock zurücklässt.
Regisseur Tim Burton war nicht so dumm, die Handlung des ersten Films komplett zu wiederholen, oder sich genau an das Buch zu halten. Im Gegenteil, sein Film zeigt eine sehr eigene Interpretation des ganzen Affenzirkus und verdient weder das Label "Remake" oder "Sequel".

Sehr interessant ist das Ende des Films, der die Kinogänger mit einem genauso offenen Mund zurücklässt, wie damals das Original. Bis fünf Tage vor US-Start hat Burton an seinem Film, unter anderem an fünf alternativen Schlusssequenzen gedreht. Er wollte unbedingt auf den "Thrilling Moment" am Ende des Originals von 1967 verzichten und mit den fünf Alternativen vor allem Branchenbeobachter verwirren.

Sowohl die grobe Handlung, als auch die Begleitartikel wie Spezialeffekte und das Affendesign sind genial. Probleme gibt es bei der Interaktion der Schauspieler. Hauptdarsteller Mark Wahlberg, der spätestens in "Boogie Nights" bewiesen hat, dass er schauspielern kann, hinterlässt hier den Eindruck eines Steins. Keine Rolle scheinen die menschlichen Begleiter von Wahlbergs Charakter Leo zu spielen. Die Interaktion zwischen den Menschen, die übrigens alle sprechen können, ist gleich Null. Im Gegensatz dazu geben Helena Bonham-Carter als menschen-sympathisierende Äffin und Tim Roth als Menschen hassender General eine sehr gute und überzeugende Darstellung ab.

Eigentlich wollte Tim Burton ein Liebesdreieck zwischen Mark Wahlberg als Mensch und Helena Bonham-Carter und Tim Roth als Affen aufbauen. Leider haben die Studiobosse das abgelehnt, aus Angst, dass man dem Film einen sehr hohen Sodomie-Faktor zustecken könnte und das die Alterfreigabe hochgejagt hätte.

"Planet der Affen" ist aber auf alle Fälle ein Film, der viel Spaß macht, Spannung und viel Action bietet, sowie eine glaubwürdige Affenkultur und Tim Burton ist am Ende des Films eine Überraschung gelungen, die der am Ende des Originals in nichts nachsteht.

Aufgrund des Erfolges in den USA und dem Ende ist eine Fortsetzung eigentlich schon vorprogrammiert. Doch Tim Burton hat kürzlich in einem Interview mitgeteilt, dass er auf keinen Fall für eine Fortsetzung zur Verfügung stehen würde. Auch Mark Wahlberg meinte, dass er ohne Tim Burton keine Fortsetzung machen wird.

Kinostart ist der 30. August.

Link zum Thema:
http://www.planetoftheapes.com

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2. Mutant X

Der Herbst steht vor der Tür und damit – zumindest in den USA - neue Staffeln bekannter TV-Serien und natürlich auch neue Sciencefiction Serien. Eine dieser neuen Serien, auf die sich vor allem Comic-Fans freuen werden, ist "Mutant X". Doch worum geht es darin eigentlich?

Viele haben es längst vermutet oder gar gewusst. In den Vereinigten Staaten arbeitet eine geheime Regierungsbehörde seit über fünfzig Jahren an der Erforschung und Manipulation des menschlichen genetischen Codes. Nun müssen die Mitarbeiter dieser Behörde allerdings erkennen, dass ihre Testsubjekte von Zeit zu Zeit außergewöhnliche und zum Teil tödliche Kräfte entwickeln. Natürlich möchte sich die Regierung diese Fähigkeiten gern selbst für ihre dunklen Pläne zu nutze machen und die neuen Mutanten unter Kontrolle bringen. Um sich zur Wehr zu setzen, gründen einige dieser Mutanten deshalb eine mächtige Gruppe - die Mutant X.

Angeführt wird diese Gruppe von Adam, dessen Nachname wohl für immer ein Mysterium bleiben wird und der selbst kein Mutant ist. Ihn könnte man als einen der intelligentesten Menschen der Welt bezeichnen. So wunderte es niemand, dass eine angesehene Firma namens Genomex das Wunderkind mit 19 Jahren von der Stratford University abwarb. Zunächst betreibt er dort Forschungen an genetischen Kreuzungen für die Landwirtschaft. Aber schon bald muss er erkennen, dass seine Forschungsergebnisse für genetische Manipulationen und für das Klonen von Tieren verwendet werden könnten. Er entdeckt, dass es sich bei Genomex um einen geheimen Zweig der Regierung handelt, der ein dunkles Geheimnis hat: Genetische Experimente an Embryonen, damit diese bestimmte Kräfte entwickeln.

Adam beschließt deshalb, all seine gesammelten Daten der Firma zu entreißen. Die Embryonen, an denen die Forschungen durchgeführt wurden, reifen zu erwachsenen Menschen heran. Sie müssen erkennen, dass sie außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen. Auf der Flucht vor der GSA – der Genetics Security Agency – gründen diese zusammen mit Adam die Mutant X. Adam stellt durch seine Ruhe und Klarheit den perfekten Führer für die Mutant X dar.

Einer der herangewachsenen Embryonen ist Shalimar Fox. Sie ist inzwischen eine Frau Mitte 20 und eine feurige, wilde aber auch sinnliche Schönheit. Shalimar ist sowohl mit menschlicher als auch mit tierischer DNS gesegnet. Sie hat dadurch die Stärke, Geschwindigkeit und die Ausdauer des Tierreiches und muss gleichzeitig mit ihrer stürmischen Natur zurechtkommen. Sie ist übernatürlich schnell, äußerst agil und sehr einfühlsam. Da Shalimar sich stets auf der Grenze zwischen Menschlichkeit und der Wildheit des Tierreiches bewegt, ist sie meist ein wenig stürmisch und unberechenbar.

Dritter im Bunde ist Brennan Mulwraw, ein hartnäckiger aber verletzbarer Besserwisser Ende 20. Er hat die erstaunliche Fähigkeit, mit seinem Körper genug elektrische Energie zu erzeugen, um damit eine Kleinstadt zu versorgen. Brennan ist ein wortgewandter Kavalier mit einem einschmeichelnden Lächeln. Als Meister der Elektrizität feuert er Energiesalven aus seinen Fingerspitzen ab. Im Gegensatz zu einigen anderen liebt Brennan es, einer der neuen Mutanten zu sein.

Jesse Kilmartin ist der vierte Mutant X. Er ist ein etwas naiver und gutmütiger junger Mann Anfang 20 und hat die Fähigkeit, die Dichte seines Körpers jederzeit zu ändern. Einmal ist er so hart wie Stein im nächsten Augenblick kann er durch eine Steinmauer hindurchgehen. Jesse hatte eine wohlbehütete Kindheit und muss noch viel über die harte Realität lernen. Aber er hat sich schon mehr als einmal als unschätzbares Mitglied der Mutant X bewiesen.

Die zweite Frau in dieser bunten Gruppe ist Emma deLauro, eine junge Telepathin Anfang 20. Sie hat die Fähigkeit, ihre eigenen Gefühle auf andere zu übertragen und gleichzeitig die Gefühle anderer um sie herum zu empfangen. Emma kann jedoch nicht die Gedanken ihres Gegenübers lesen. Aber sie hat die Fähigkeit, sehr genau das emotionale Befinden eines anderen Menschens zu fühlen und damit eine Menge über diese Person zu lernen. Wenn sich diese Gabe mit ihrer Partylaune vereint, sind sowohl Spaß als auch Ärger vorprogrammiert.

Ein Unterschied, den "Mutant X" zu anderen Serien des Genres aufweist, liegt darin, dass die Hauptdarsteller keine speziellen Kostüme tragen, die sie zu Superhelden abstempeln. Es wird auch keine verrückten Gegner geben, die ihre seltsamen Ziele verfolgen. Vielmehr geht es in "Mutant X" um Adams Erlösung. Jeder der vielen neuen Mutanten denen die Gruppe begegnet, hat seine eigene Geschichte. Und aus diesen Charakteren heraus möchte man die Handlung der Serie entwickeln.

Die Hauptrolle als Adam spielt John Shea, der vielen noch als Bösewicht Lex Luther aus der Serie "Superman – Die Abenteuer von Lois und Clark" in Erinnerung ist. Er hatte auch einige Auftritte in der Comedy-Serie "Sex and the City", welche in Kürze hier in Deutschland anläuft. Shalimar Fox wird von Victoria Pratt dargestellt, bekannt aus den Serien "Cleopatra 2525" und "Xena: Die Kriegerprinzessin". Lauren Lee Smith sah man zuletzt in "Get Carter". Sie wird die Telepathin Emma deLauro spielen. Jesse Kilmartin wird von Forbes March dargestellt und Victor Webster nimmt sich der Rolle als Brennan Mulwraw an.

Produziert wird die Serie von Fireworks Entertainment in Zusammenarbeit mit den Marvel Studios und Tribune Entertainment. Lange Zeit sah es jedoch nicht gut für den Start dieser Serie aus. Twentieth Century Fox befürchtete, dass der Name "Mutant X" zu einer Verwechslung mit den für das Kino verfilmten "X-Men" führen könnte. Obwohl die Produzenten der Serie stets beteuerten, dass "Mutant X" nichts mit "X-Men" zu tun hat, ging Fox dennoch vor Gericht, um die Produktion der Serie zu stoppen. Am 9. August gab es dann ein erleichtertes Aufatmen für die Produzenten der Serie und die Leitenden von Tribune Entertainment. Das Gericht lehnte den Antrag von Fox ab. Von nun an stand "Mutant X" nichts mehr im Wege.

Und die Zukunft der Serie scheint vorerst mehr als gesichert zu sein. Inzwischen hat man 44 Episoden – was zwei Staffeln entspricht – geordert. Für John Shea ein beruhigender Gedanke. "Das ist ein wahrer Luxus für die Autoren, Schauspieler, Regisseure und Produzenten. Wir können deshalb Geschichten planen, die sich über eine längere Zeit hinweg entwickeln," sagte er kürzlich auf der Canadian National Comic Book Expo in Toronto.

Inzwischen wurden bereits sieben einstündige Episoden abgedreht. Die Produktion der achten Folge beginnt am kommenden Montag. "Mutant X" feiert seine Premiere in der Woche des 1. Oktobers mit einer zweiteiligen Episode. Die Serie wird in den USA in der sogenannten Syndication ausgestrahlt – also nicht von einem der großen Networks wie UPN oder Warner Bros. Wann Comic Fans allerdings hierzulande die Abenteuer der jungen Mutanten am heimischen Bildschirm verfolgen können, das liegt leider noch in den Sternen. Wir werden euch auf jedenfall weiter auf dem Laufenden halten.

Links zum Thema:
http://www.mutantxtv.com
http://www.comicscontinuum.com

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3. Kolumne: Der Countdown läuft... und alle zählen mit!

Am 26. September ist es soweit. In den USA feiert dann die vermeintlich neue "Star Trek"-Serie "Enterprise" ihre Premiere mit dem Pilotfilm "Broken Bow". Vermeintlich deshalb, weil sie ja nun mal nicht "Star Trek" heißt und sich die Produzenten Berman & Braga – oder wie wir sie intern inzwischen liebevoll nennen "B&B" (manch einer erinnert sich vielleicht noch an die Kondensmilch, aus der halt auch immer nur tröpfchenweise was Gutes herauskam) – damit eine klasse Hintertür offen gelassen haben, was die Kontinuität des "Star Trek"-Universums angeht. Ich will nicht spoilern, aber soviel sei verraten: Es ist nicht die einzige Hintertür...

Zwei Stunden lang werden die US-amerikanischen Fernsehzuschauer Zeuge werden können, wie das damals – oder in rund 150 Jahren, je nachdem welche zeitliche Perspektive man ansetzt – mit den Klingonen, den Menschen und den Vulkaniern war. "Star Trek – The early days"... die frühen Tage beginnen: Es lebe das Prequel und wir danken George Lucas!

Ob der Pilotfilm tatsächlich Anlass zum Danken bieten wird, sei einmal dahingestellt, obwohl alle Anzeichen eigentlich darauf hindeuten. Selbst die größten Konzeptkritiker haben sich nach dem Studium des Drehbuches, welches seit langem online zu finden ist, positiv geäußert und dass Berman halbwegs passable Pilotfilme hinkriegen kann, hat er mit dem Piloten zu "Star Trek: Raumschiff Voyager" auch bewiesen... ( "Warum schafft er das eigentlich nicht im Kino?" fragt da der Zyniker in mir.). Die Spannung ist groß und alle zählen den Countdown mit, was man auch am Drumherum seit Monaten feststellen kann.

Das nächste Corona Magazine erscheint bekanntlich am 28. September und ich wage mal die Prognose, dass wir eins der wenigen Online-Fanzines sind, die keine Zusammenfassung der Pilotepisode, eine ausgefeilte und mehrseitige Review oder etliche von Kommentaren zur neuen Serie bringen werden. Der neugierige "Star Trek"-Fan wird sich im Netz dennoch wahrscheinlich nicht vor besagten Reviews, Zusammenfassungen und Kommentaren retten können.
Viele Fanseiten werden sich überschlagen, Extra-Meldungen und Ausgaben bringen und ihre so betitelten "USA-Korrespondenten" zitieren oder direkt zu Wort kommen lassen.

Alleine in den letzten Wochen verging ja kein Tag, an dem nicht irgendeine News-Meldung über "Enterprise" im Netz zu finden war.. und wir selber können unseren webBEAT auf sf-radio.de da nicht ausklammern!
Aber ob solch seriöse Newsletter, wie der unseres Partners von Phantastik.de – der seine News vor allem für SF-Fans macht – oder ob Seiten von weniger seriösen Fans – denen es vor allem darauf ankommt, dass möglichst viele Menschen ihre Seite anklicken und den Zähler in die Höhe treiben -, sie alle brachten Meldungen zu "Enterprise": Was William Shatner dazu sagt, was Patrick Stewart dazu sagt, was der Kameramann aus der dritten Folge der zweiten Staffel "Deep Space Nine" dazu sagt, was Gretchen Müller aus irgendeinem Dorf beim Zugfahren durch Deutschland dazu sagt.. alle kamen sie zu Wort, alle hatten sie etwas zu sagen und alle haben darüber berichtet!

Denn nicht nur in der Onlinewelt war "Enterprise" ein Thema. Vielen Printmedien, ob Fernsehzeitungen, Boulevard- oder Nachrichtenmagazinen, war die neue Franchise-Serie zumindest eine Meldung wert, wenn nicht sogar eine halbe oder dreiviertel Seite. Und auch im Fernsehen war zu hören und zu sehen, wer der neue Captain der neuen alten Enterprise sein wird...

Was sagt uns das? Das Sciencefiction-Genre ist nicht tot, könnte man meinen. Eigentlich lebt es, könnte man hoffen. Oder anders ausgedrückt: Das Interesse scheint wohl da zu sein!
Was bislang fehlt, ist der Initiator, der das ganze in greifbare Erfolge umsetzen kann - das Sandkorn, das aus kaltem Wasser urplötzlich Eis werden lässt, der Gong, der den Hund zum Sabbern bringt.. was fehlt, ist ein neuer Hit!

"Babylon 5", "Voyager", "Farscape", "Andromeda", "Stargate" undsoweiterundwofort, - sie alle hatten und haben ihre Zuschauer, aber ein wirklicher Hit war nie darunter. Die "X-Akten" haben ihre Größe schon lange eingebüßt und nach "Star Trek: The Next Generation" kam einfach nichts mehr... oder zumindest sehr wenig.

SF-Radio-Redakteur Christian Lukas hat vor vielen Ausgaben eine Kolumne an dieser Stelle veröffentlicht, in der er genau diese Thematik und Problematik ansprach. Und der Hype um "Enterprise" gibt ihm nachträglich Recht! Eine ganze Reihe von SciFi-Redaktionen erhofft sich von dieser Serie eine Auflagensteigerung und malt die Zukunft zweckoptimistischerweise für ihre Zeitschriften- und Buchverkäufe rosarot. Man traut es der neuen "Star Trek"-Serie zu. Man traut es vielleicht nicht Rick Berman zu, aber Scott Bakula dafür! Und sollte "Enterprise" einschlagen und zusätzlich die Medienmaschine rund um "Der Herr der Ringe", "Star Trek X" und "Episode II" Erfolg haben, wird die kommerzielle Sciencefiction-Landschaft in den USA und auch in Deutschland neue Blüten tragen. Die Verlage können ihre Buch- und Zeitschriftenauflagen steigern und die Fernsehsender werden neue Quotenrekorde erzielen... so der rosarote Traum.

Sollten Berman & Braga es vermasseln, platzt die Seifenblase und wenn die negativen Kritiken rund um das neue "Star Trek X"-Skript Recht behalten sollten (von denen um den "Episode II"-Plot ganz zu schweigen!), geht vieles die SF betreffend in den USA und auch in Deutschland den Bach runter. Sollten die Zahlen der verkauften Auflage weiter sinken, sollten die Quoten weiter in den Keller gehen, - dann wird es das für lange Zeit gewesen sein.

Ich weiß von einigen Zeitschriften-Redaktionen, dass sie für den Freitagabend des 29. Septembers eine "Enterprise"-Party vorbereitet haben... wir bei sf-radio.de übrigens auch. Girlanden, Käsesticks, Cracker und anderes Salzgebäck ist vorbereitet. Bier, Wein und diverse nicht-alkoholische Getränke schon lange vorbestellt. Wir zählen die Tage. Der Countdown läuft.

Aber hinter ihm steckt mehr, als man auf den ersten Blick meinen würde.

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4. Star Trek: trekBEAT

"Enterprise" soll Star Trek neu beleben.
Bei Ian Spellings "Inside Trek" ist ein Exclusivinterview mit Brannon Braga erschienen, in dem der "Star Trek"-Macher über die neue Serie "Enterprise" redet. Unter anderem beschreibt er ihre Prequel-Natur als "eine raffinierte Art, die ganze Sache neu zu beleben".

"Wir haben alles getan, was wir konnten, um diese neue Serie für uns selbst frisch und aufregend zu machen", so Braga. "Das wird sich hoffentlich auf ein frisches und aufregendes Zuschauererlebnis übertragen. Wir haben unser Bestes gegeben, und wir hoffen, dass 'Enterprise' sowohl den harten 'Star Trek'-Fankern als auch jenen Zuschauern gefällt, die 'Star Trek' kennen, es aber nicht regelmäßig anschauen."

Das volle Interview kann man unter dem unten stehenden Link finden. Darin redet Braga unter anderem auch über die Pilotfolge "Broken Bow".

Link zum Thema:
http://199.97.97.16/contWriter/endinsidetrek/2001/08/23/enter/8207-0090-pat_nytimes.html

Enterprise: Ryan will Sevens Uhrahnin spielen.
In einem Interview, das auf der offiziellen Jeri Lynn Ryan-Homepage veröffentlicht wurde, erklärte die Schauspielerin ihre Bereitschaft, eine Rolle in "Enterprise" zu übernehmen - als Seven of Nines Vorfahrin.

"Wenn Brannon [Braga] das schreiben und mein Terminplan es erlauben würde, würde ich darüber nachdenken", sagte sie.
Obwohl das nicht gerade sonderlich wahrscheinlich klingt, ist Ryan nach dem Ende von "Voyager" zumindest aus Bragas Gesichtfeld keineswegs verschwunden - schließlich sind die beiden ein Paar.

Link zum Thema:
http://www.jerilynn.com/

Enterprise: Scott Bakula im Interview.
Bei Cinescape findet sich der erste Teil eines ausgiebigen Interviews mit dem "Enterprise"-Schauspieler Scott Bakula (ENT Cpt. Archer): Unglücklicherweise erwähnt Bakula darin nicht gerade viel Neues über die Serie.

"Was aufregend an der ganzen Sache ist, es ist der Wilde Westen," sagt Bakula. "Mein Charakter und das Schiff bringen die Erde ins Universum. Wie wir das machen, wie wir uns präsentieren, und die Fehler, die wir machen, die machen [die Serie] wirklich aufregend."

[..]

"Nun, das Dynamischste ist, ich habe einen weiblichen vulkanischen Wissenschaftsoffizier und mein Charakter mag nicht unbedingt Vulkanier," sagt Bakula. "Hat er nie. Als emotionaler Zeitgenosse regen mich ihre rationellen Annäherungen auf. Ich sage einige ziemlich harte Dinge im Piloten über Vulkanier und in ein vulkanisches Gesicht, aber das ist das großartige an diesem Charakter -- er hat einen Ort, wo er hin kann. [...]"

"Rick [Berman] wurde die Frage gestellt, ob eine andere Crew aus der Zukunft [in der Serie] landen würde und er hat das noch nicht raus. Es gibt eine Referenz im Piloten auf die Zukunft, aber das ist ein anderer Nebenplot, der mir noch nicht erklärt wurde. Ich lerne mit dem Charakter, wenn er seinen Weg geht. Ich begegne den Bösen das erste Mal und kenne sie nicht, weiß nicht was sie sind und von wo sie sind und warum sie sich so verhalten wie sie es tun. Aber wir nehmen immer an, dass sie zurückkommen werden."

Link zum Thema:
http://www.cinescape.com/

Offizielle Gästeliste der Galileo7.
Die folgende Gästeliste wurde in das offizielle Forum der Galileo7-Convention gepostet, mit einer Erklärung, dies seinen die Gaststars, die bisher zugesagt haben, auf der Convention aufzutreten.

Gästeliste der fünften Galileo 7 Convention

Garret Wang (Voyager: Harry Kim)
Jeffrey Combs (DS9: Weyoun/Brunt)
Spice Williams (Vixis, Stunts)
Bill Blair (Alien Actor)
Mary Kay Adams (DS9: Grilka)
Mark Allen Shepherd (DS9: Morn)
Robin Curtis (Saavik)
Manu Intiraymi (Voyager: Icheb)
Larry Nemecek (Behind the Scenes)
Janet Nemecek (Scripts)
Richard Arnold (Behind the Scenes)
Lolita Fatjo (Script Supervising)

"Bei dieser Liste sollte für jeden etwas dabei sein. Wir werden weiterhin versuchen, die Gästeliste mit dem einen oder anderen interessanten Gast auszubauen, können jedoch nichts versprechen. Wir hoffen, durch die obigen Stars adäquaten Ersatz für diejenigen gefunden zu haben, die dieses Jahr leider nicht kommen können und hoffen auf eine Chance im nächsten Jahr." So die Conleitung weiterhin.

Während also die offizielle Seite der Con noch Namen wie Nichelle Nichols, Tim Russ und Wolfgang Hohlbein als Gäste nennt, dürften diese Namen nach dieser Nachricht hinfällig geworden sein. Dennoch kann die fünfte Galileo7-Convention natürlich wieder eine schöne Veranstaltung werden.

Link zum Thema:
http://www.galileo7.de/

Titellied für "Enterprise".
"Aint it cool news" hat auf seinen Seiten angekündigt, was zur Zeit wie ein Lauffeuer durch das Fandom geht: Die Titelmelodie der neuen "Star Trek"-Serie "Enterprise" ist ein gesungenes Lied, das bereits im Kinofilm "Patch Adams" (mit Robin Williams in der Hauptrolle) vorkam.

Es heißt "Faith Of The Heart" und stammt im Original von Rod Stewart. Unter amazon.de könnt ihr ihn als ersten Song auf dem Album zum Film hören.
Er wird in einer leicht veränderten Form wohl künftig den Vorspann zur neuen Berman & Braga-Serie musikalisch untermalen.

Links zum Thema:
http://www.aintitcoolnews.com/
http://www.amazon.de/

Enterprise: Außenaufnahmen.
In der letzten Ausgabe des englischen Science Fiction-Magazins 'Starburst' sind sowohl die ersten Bilder von Außendreharbeiten für "Enterprise" zu finden, als auch ein erstes Portrait der Besatzung für die erste Staffel.
Das Coverbild dieser Ausgabe zeigt sechs der sieben Hauptakteure, die sich auf der Brücke um Scott Bakula (ENT Captain Archer) versammelt haben, der es sich in seinem Kommandosessel bequem gemacht hat.

In dem Magazin selbst sind noch Fotos von Sub-Commander T'Pol an einem Strand zu finden, und auch Klaang ist zu sehen, der Klingone, der in einem Kornfeld nahe der Stadt 'Broken Bow' mit seinem Raumschiff abstürzt.

Weiterhin gibt es in dem Magazin noch ein Interview mit Scott Bakula, wie auch einen Blick auf das 22.Jahrhundert.
Für Fans der anderen "Star Trek"-Serien gibt es noch einen Episodenguide zur siebten Staffel von "Star Trek: Voyager", sowie Interviews mit Armin Shimerman (DS9 Quark), Max Grodenchik (DS9 Rom) und Aron Eisenberg (DS9 Nog).

Diese Ausgabe des Magazins ist in England im Handel, doch auch auswärtige Interessenten muss es nicht vorenthalten bleiben. Unter dem folgenden Link kann man sich das Magazin bestellen.

Link zum Thema:
http://www.visimag.com/acatalog/

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5. Im Gespräch mit Terry Notary

Mit einem Budget von 135 Millionen Dollar gehört Tim Burtons "Planet der Affen" zu den teuersten Filmen aller Zeiten. Burton, als Perfektionist bekannt, hat für sein Quasi-Remake des Affenfilmklassikers Schauspieler nicht nur in Primatenkostüme gesteckt: Er hat für sie einen Trainer engagiert, dessen Job sieben Monate lang darin bestanden hat, den Darstellern den gebückten Gang zu lehren.

"Affen besitzen eine ungeheure innere Energie. Sie sind unglaublich schnell zu begeistern, sie kennen keine Scham, wenn sie wütend werden, kennen sie keine Grenzen mehr. Ihr Leben ist ein Leben voller Extreme. Dem mussten sich die Schauspieler klar werden, bevor ich sie in den Bewegungen unterrichten konnte."

Terry Notary ist der Mann, den Burton für die Schauspieler als Bewegungstrainer verpflichtet hat. Der 33jährige Kalifornier gehört zu den bekanntesten Artisten der USA. Als Mitglied des Cirque de Soleil hat er nicht nur eine fundierte Lehre in westlicher und fernöstlicher Zirkuskunst erhalten, während seiner Zirkus-Arbeit hat er ein besonderes Faible für die Darstellung von Tieren entwickelt. Über Affen wusste er vor den Dreharbeiten allerdings nicht allzu viel: "Ich hatte genau eineinhalb Monate, um alles über die Art und Weise, wie sie sich bewegen, in Erfahrung zu bringen."

Notary fiel auf, dass Kopfbewegungen von Primaten um ein vielfaches schneller vollzogen werden als von Menschen. Aus einem Ruhezustand versetzen sie sich schneller in Bewegung. Da die Affen des Filmes Phantasiefiguren sein sollten, die jedoch ganz klar als Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans zu erkennen sind, musste er besondere Charakteristika, wie die schnellen Kopfbewegungen der Tiere, auf die Schauspieler übertragen, um die Illusion zu erzeugen, dass nicht nur Menschen unter den Kostümen steckten.

"Wichtig war, dass sich die Schauspieler den Kleinigkeiten bewusst wurden." So standen auf ihrem Trainingsplan jeden Tag zunächst Atem- und leichte Stretchingübungen, bevor er sich den für jede einzelne Figur erarbeiteten, individuellen Bewegungs-Charakteristika widmen konnte.

"Tim Burton war zunächst skeptisch. Ihn erinnerte mein Training an eine Yoga-Stunde. Er hat geglaubt, wir würden am Set herumspringen und wie einst Cheeta auf Bäume klettern und Bananen suchen," grinst der Amerikaner. "Aber unsere Arbeit war viel unspektakulärer. Es ging mir darum, den Darstellern klar zu machen, dass Körper und Geist eines sind. Und das ist zufällig auch eine der Hauptlehren des Yoga."

Für die Darsteller bedeutete dies aber auch, auf Befehl den Verstand auszuschalten. Vor allem diese Impulsivität musste er mit seinen Darstellern üben. "Wir Menschen sind so überlegt. Freude kann bei uns natürlich auch sehr schnell in Wut umschlagen. Es gibt jedoch immer noch den Moment der Veränderung, den Übergang. Den gibt es bei Affen nicht. Der Affe ist freudig, im nächsten Moment rastet er aus. Dabei ist ihren Körpern der Gemütszustand anzusehen. Der gut gelaunte Affe ist ein harmonisches Körperwesen, von den Füßen bis zur Stirn befindet sich jede Bewegung im Einklang mit der anderen. Der wütende Affe wirkt bedrohlich, da sich der gesamte Körper in unkontrollierbaren Wallungen befindet."

Als leicht bezeichnet er seine Arbeit. Schauspieler, erklärt Notary, sind wie Kinder, die gerne spielen.
"Ich habe ihnen die Möglichkeit gegeben, auf eine Art und Weise zu spielen, wie sie das noch nie getan haben. Sie durften sogar richtig affig sein – und wurden dafür trotzdem noch bezahlt!"

In seine Arbeit eingemischt hat sich Burton, trotz seiner anfänglichen Skepsis, nicht. "Er ließ mir vollkommen freie Hand," so der Artist, der bereits Jim Carrey für seine Hauptrolle in "Der Grinch" trainiert hat.

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6. Fragt Larry!

Anmerkung: Neben der Arbeit als Fotoeditor und Berater für die wöchentlich in Großbritannien als Enzyklopädie erscheinenden Star Trek-Fact Files, ist Larry Nemecek auch Autor des Star Trek: Companions, sowie Herausgeber vom Communicator, dem offiziellen Magazin des U.S. Star Trek-Clubs, das zweimonatlich erscheint. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.sf-radio.de direkt auf unserer Homepage.

Hat jemand in Hollywood eigentlich schon einmal Notiz von der "Star Trek"-Serie in Buchform genommen? Peter Davids "New Frontier" soll ja ganz erfolgreich sein, - realisiert man das bei Paramount wenigstens oder gilt es nur als just another Merchandise-Product?

Larry: Das ist eine alte Geschichte seit vielen Jahren, schon vor Peter David. Wie schon das alte Sprichwort sagt: "Sag niemals nie", aber wartet nicht darauf, dass aus einem Roman eine TV-Episode oder gar ein Film entsteht. Da existieren zu viele rechtliche und auch Copyright-Probleme und Tantiemen, die neu verhandelt werden müssten -- und die Zugänge zu Fernsehshows sind so eng und zu den Filmen noch viel enger, dass die Produzenten und angestellten Autoren ihre eigenen Ideen verwirklichen und sie lieber von Anfang an alles vom Reissbrett an selber planen.

Was wichtiger ist: Die "New Frontier"-Bücher wurden speziell dafür konzipiert, komplett getrennt von allem zu sein, das bisher gefilmt wurde -- so haben die Autoren und Pocket Books freiere Herrschaft über die Charaktere, die Handlung oder optische Beschränkungen, die durch die etablierten Serien entstehen.

Stimmt es, dass Scott Bakula nichts in Enterprise machen muss, was er nicht machen will?

Larry: Wenn Du mehr kreative Kontrolle meinst: Nein. Das wurde von den Hollywood-Witschaftszeitungen zu der Zeit der Vertragsverhandlungen berichtet. Wir haben gerade Interviews mit Rick Berman und Scott Bakula geführt, und beide sagen, das sei nicht wahr. Zweifellos hat Bakula das gefordert, als Hauptdarsteller mit bekannten Rollen und Auszeichnungen. Aber das war als Verhandlungsspielraum geplant. So etwas passiert im Fernsehen, nicht aber in einem Franchise wie "Star Trek"-Fernsehen, wo Rick Berman für alles gegenüber dem Studio verantwortlich zeichnet. Filme sind , selbstverständlich, eine einmalige Angelegenheitn und Schauspieler können immer aushandeln, was immer ihr Vertrag ihnen bringt. Womit Bakula davongekommen ist, sind Zugeständnisse, zukünftige Fernseh-Pilotfilme, Fernsehfilme und Kinofilme mit Paramount und seiner eigenen Produktionsfirma zu entwickeln und zu produzieren.

Ist Rick Berman eigentlich eine unantastbare Person bei Paramount oder stehen er und seine engsten Mitarbeiter auch stark unter Druck?
Bestände rein theoretisch die Möglichkeit, dass man Berman feuern könnte und einen anderen an seine Stelle setzt oder würde man eher "Star Trek" komplett einstampfen?

Also, das ist ziemlich heftig! Berman zieht eine große Hitze auf sich, positiv und negativ, aber wenn man der Mann am Hebel ist, dann passiert das. Aber auf jeden Fall wäre es närrisch von Paramount, das zu streichen , was ein ehemaliger Studio-Manager als die "Familien-Juwelen" bezeichnet hat, solange es immer noch so erfolgreich ist und ihnen [Paramount] so viel Geld einbringt nach immerhin 35 Jahren! Das wird nicht geschehen -- zumindest nicht in der überschaubaren Zukunft.

Theoretisch könnte er natürlich "gefeuert" werden - er hat einen Vertrag, wie die meisten Produzenten einen haben - aber es ist ein riskanteres Glücksspiel jemanden zu finden, der es eventuell besser macht, aber viel wichtiger -- nicht schlechter! Und das ist ein großes Risiko für ein Studio.

Rick hat zwar eine Menge guter Kontakte, aber er ist beim besten Willen nicht "unantastbar". Er muss wirklich seinen Vorgesetzten und Entscheidungsträgern Fragen beantworten, nicht nur bei Paramount Pictures Fernseh- und Filmabteilungen, je nach Projekt, sondern für das Fernsehen auch bei UPN. Somit hat es seine eigenen Chefs und Entscheidungen, die sich seiner Kontrolle entziehen. Da gibt es viel Druck, aber er scheint damit klar zu kommen. Und der Druck ist zur Zeit etwas geringer, da keine zwei Serien gleichzeitig laufen. Aber es war ein unglaubliches Jahr für ihn und alle Produzenten und Designer.

Noch heute wird von allen, die dabei waren, mit Ungläubigkeit daran erinnert, wie sie alle den Sommer von 1994 überlebt haben: TNG lief als Serie aus und überschritt die Grenze um zum Kinoereignis zu werden und Voyager wurde entworfen. Mit DS9 selbstverständlich, das mit einer neuen Staffel anstand. Und viele der selben Leute arbeiteten an allen vier Projekten!

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7. Kreuzfeuer

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!


Leserbrief zum Wissenschaftsartikel aus dem Corona Magazine #86

Ich muss jetzt mal ein großes Lob loswerden.
Der Artikel "Das Feuer, in dem wir verbrennen" , in dem es um die verschiedenen Formen der Zeitreise in der SF geht, ist absolut genial geworden. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil im nächsten CM.

Auf sehr leichte und lockere Art werden hier Theorien erklärt, die normalerweise doch recht trocken und langweilig sein können und man sich so keine weiteren Gedanken darum macht, ob es einleuchtet, was man als SF Konsument so an Zeitreisen vor die Nase gesetzt bekommt.

- Anne Steinecken


Leserbrief zum Artikel "Baldur's Gate 2" aus dem Corona Magazine #86

Find ich gut, dass ihr den Artikel über das Fantasy Spiel "Baldur's Gate" mit reingenommen habt. Ich selbst hatte das Spiel zu Hause rumstehen und es verstaubte langsam, aber gemächlich.
Aber durch den Bericht habe ich mir endlich mal die Zeit genommen und angefangen, das Spiel zu spielen. Und Roland Austinat hat wirklich recht! Es kostet unheimlich viel Zeit, ich bin jetzt erst in Kapitel 2.

Trotzdem macht es verdammt viel Spaß und ihr könntet ruhig öfter Spielerezensionen mit aufnehmen.


- Patrick Bacher

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8. Rating Report

Das Sommerloch macht sich bei den Quoten stark bemerkbar. Von den derzeit laufenden Serien in Deutschland gibt es nicht viel zu berichten, da alles seinen gewohnten Gang geht. Aber nach einem ruhigen August darf man auf den September äußerst gespannt sein, startet doch endlich die neue SF-Serie "Andromeda" in Deutschland und auch von vielen anderen Serien wie zum Beispiel "Akte X" werden in den nächsten Wochen neue Staffeln an den Start gehen. Auch in den USA ist die saure Gurken Zeit jetzt bald wieder vorüber, ab Mitte September starten auch dort die neuen TV-Seasons der Networks und in der Syndication.

Nach einem eher langweiligen Quoten-Sommer dürfen wir uns also auf einen spannenden Herbst freuen. Besonders interessant und mit Spannung erwartet wird natürlich der Start von "Enterprise" auf dem Network UPN – wird der Pilot ähnlich wie die der drei Vorgängerserien ein Sensationserfolg oder startet die fünfte "Star Trek"-Serie eher mau? Und wie viele Zuschauer werden dranbleiben?

Wie wird es mit "Buffy" weitergehen? UPN zahlt mehr Geld pro Folge (2,3 Mio. US$) an die Produktionsfirma als das WB Network in der letzten Staffel wieder mit Werbung einnehmen konnte (1,8 Mio. US$). Zudem hat die Serie in seinem letzten Jahr bei WB fast 10% an Zuschauern verloren. Kann der Senderwechsel den Trend umkehren und kann ein finanzielles Desaster bei diesem Prestige-Kauf abgewendet werden?

Die Antworten auf diese und andere Fragen gibt es in den nächsten Monaten hier im Rating Report.

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9. Die Mutter aller Conventions - die TreWa Con

Bei Conventions denkt man meistens an das hier: es kommen Hunderte von Leuten, die ein ganzes Wochenende lang zig Schauspieler auf einer Bühne anhimmeln, sich stundenlang für Autogramme anstellen, nebenbei allerhand Merchandising kaufen und sich generell das Geld aus der Tasche ziehen lassen, mehr oder weniger. Doch, es geht auch anders.

Schon vor den Zeiten einer Fedcon, Galileo 7 oder Nexus gab es bereits eine Star Trek-Convention, die vollkommen anders ist, als das, was wir heute kennen: die TreWa Con. Sie ist die ursprünglichste Form einer Convention, und das ist bis heute so geblieben. Es gibt keine Gaststars, keine Händlerräume, keinen Stand von Premiere World oder SAT.1.

Einige Dutzend Fans treffen sich zwei Mal im Jahr für zehn Tage und haben einfach Spaß. Verbinden tut sie zumindest eines: ihre Liebe zu "Star Trek" oder auch "Star Wars".
Daher auch der Name: TreWa Con = Trek Wars Con.

Macher der TreWa Con ist kein Geringerer als Fedcon-Guru Dirk Bartholomä, und das seit über 20 Jahren. Aber eine 10tägige Convention?
Dirk meint dazu: "Sicherlich wurde nach fast 40 Veranstaltungen und nach über 20 Jahren die ursprüngliche Form der Wochenend-Convention etwas ausgeweitet. So sind die TreWa-Cons seit über 15 Jahren länger geworden. Meistens dauert eine Con eine verlängerte Woche, was die Veranstaltung eigentlich zu einem Con-Urlaub werden lässt.".

Genau, das Wort "Con-Urlaub" bezeichnet die heutigen TreWa Cons am ehesten.
An immer wechselnden Standorten in Deutschland wird ein großes Haus gemietet, in dem sich die um die 60 Teilnehmer aufhalten. Natürlich sitzt man nicht die ganzen zehn Tage blöd herum, trinkt Bier, raucht Zigaretten und langweilt sich. Das Angebot an Freizeit-Aktivitäten ist ziemlich groß und bietet jedem Teilnehmer die Möglichkeit, Dinge zu tun, an die er sonst nicht einmal unbedingt denken würde.

"Es gibt nicht nur gemeinsame Programmpunkte im Haus, sondern auch Ausflugsprogramm. So werden zum Beispiel Freizeitparks besucht, Brauereien besichtigt, man geht mal einen Tag in ein Erlebnisbad oder auf eine Kartbahn und dergleichen mehr. Im Haus selbst gibt es das Standardprogramm wie Filme und TV Serien auf Großleinwand, Videospielturniere und Netzwerkschlachten, der traditionelle Conmarsch, im Sommer Nighthunt und Gotcha, und vieles andere mehr."

Normalerweise denkt man, dass es als jemand, der keinen oder vielleicht nur eine Handvoll der 60 anwesenden Partyteufel kennt, schwierig ist, sich schnell einzugliedern und mit Leuten in Kontakt zu kommen. Die TreWa ist ein sehr gutes Beispiel für extrem nette Menschen. Ich hatte die Gelegenheit, bei der letzten TreWa Con, die vom 05. bis 15. August im Schwarzwald stattfand, einmal rein zu schnuppern. Das, was mir vorher über die Con erzählt wurde, war nicht gelogen. Bereits nach kurzer Zeit fühlte ich mich wie zu Hause, kam mit unheimlich vielen Menschen ins Gespräch und erlebte schnell das, um das es bei der TreWa eigentlich geht: Spaß.

Keiner sollte Scheu haben, mal auf diese Convention zu gehen. "Auf einer TreWa hat man unglaublich viel Spaß, lernt sehr schnell Gleichgesinnte kennen. Man hat mehr Spaß und gibt weniger Geld aus, als im Urlaub in Italien. Ich habe dort den Partner fürs Leben getroffen, habe jede Menge Spaß und einen Haufen Freunde gefunden, die ich nicht mehr missen möchte." Also, wenn das kein Anreiz ist.

Die nächste TreWa, übrigens die 38., findet über Silvester in Miltenberg am Main statt. Der Acht-Tage All-Inklusive-Beitrag beträgt 280 DM. Darin sind neben acht Übernachtungen, alle Mahlzeiten, Freibier und Sekt, das ganze Programm und vieles mehr enthalten. Alles eben.

Wer einen Action-Urlaub mit seiner Lieblingsserie verbinden möchte, sollte sich diese Con keinesfalls entgehen lassen. Embrace the Adventure.

Link zum Thema:
http://www.trewacon.de

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10. Lesezeichen: Das Q-Kontinuum und Phantastik 2002

Das Q-Kontinuum

Heyne hat endlich mal wieder zwei neue "Star Trek"-Romane veröffentlicht. Gleichzeitig! Toll! Problem an der Sache ist aber, dass es sich dabei um die ersten beiden Teile einer Trilogie handelt und der Leser darum auf den dritten Teil trotzdem noch länger warten muss. Und sollte das Erscheinungsdatum von den Verkaufszahlen der ersten beiden Romane abhängen, könnte es durchaus sein, dass der geneigte Leser noch ein wenig länger auf den letzten Teil warten muss, - denn wie vielleicht bereits bekannt: Die Auflagenzahlen der "Star Trek"-Romane sind im Sinkflug, wenn man von denen William Shatners einmal absieht.

Zum Inhalt: Die Enterprise NCC 1701-E bringt einen betazoidischen Wissenschaftler an die große Barriere.. nein, nicht die aus "Star Trek V", sondern zu der aus "Where no man has gone before".. also zu der, die unsere Galaxis umgibt, nicht deren Kern. Dieser Wissenschaftler will diese Barriere nämlich durchstoßen, was bislang keiner so recht geschafft hat, denn wie wir aus dem Pilotfilm der Classic-Serie wissen, hat das recht schädliche Nebenwirkungen. In diesem Moment taucht Q erstmals auf der Brücke der neuen Enterprise auf und verkündet zwei Sachen: Zum einen stellt er seine Frau und seinen Sohn vor und zum anderen warnt er eindringlich davor, die Barriere wirklich zu durchstoßen.

Nach einigen Diskussionen nimmt er Captain Picard kurzerhand mit, um ihm zu zeigen, warum man die Barriere besser nicht durchstoßen sollte. Das würde auch schnell gehen, aber da Greg Cox drei Bände füllen muss, macht er es auf die langsame Tour und so lernen wir einen jungen Q kennen, der vor Millionen von Jahren die Bekanntschaft verschiedener Individuen aus einer fremdem Dimension macht.
Einer nennt sich 0 (Ja, NULL), einer Gorgan (klingelt es?), einer nennt sich der "Der Eine", hat angeblich den Monotheismus erfunden und wird bei der Frage, wozu Gott ein Raumschiff braucht entsetzlich böse(!) und beim letzten handelt es sich um ein kleines rotes Ding, das seine Energie aus den negativen Emotionen von Humanoiden gewinnt.

Während Picard also eine Spritztour mit Q machen muss, verbleiben dessen Frau und Sohn an Bord der Enterprise-E und machen Riker das Leben schwer.. na ja, und dann kommt da noch eine bekannte Gaswolke hinzu, mit der die Enterprise-D schon einmal das Vergnügen hatte....

Soviel zum Inhalt der ersten beiden Bände. Diese ganze Geschichte hat sich Greg Cox nett ausgedacht und gerade die Q-Picard-Beziehung ist ihm hervorragend gelungen. Aber auch der Rest der Geschichte liest sich nett und wer wirklich alle "Star Trek"-Serien und –Filme kennt, wird die vielen bekannten Gesichter und Hinweise wirklich zu schätzen wissen. Cox hat es tatsächlich geschafft, aus allen Serien Fäden und Charaktere mit einzubauen. Nicht nur, dass alle Bösewichte schon auf die ein oder andere Art und Weise im "Star Trek"-Universum ihren Auftritt hatten, auch Qs Frau und Sohn kennen wir natürlich bereits aus "Star Trek: Raumschiff Voyager". Und angesichts der Tatsache, dass die Schauspielerin Suzie Plakzon in TNG seinerzeit auch zwei Rollen verkörperte, mag man sich vor Vergnügen auf die Schenkel schlagen, wenn Picard beim Anblick von Qs Gattin der Gedanke durch den Kopf fährt, dass sie ihm irgendwie bekannt vorkommt. Die Kenntnis des Autors liefert einen Festschmaus für alle "Star Trek"-Fans unter den Lesern.

Ärgerlich ist jedoch, dass der zweite Band plötzlich an Dynamik nachlässt und sich der neugierige Leser wohl bewusst ist, dass eine Beibehaltung des Erzähltempos den dritten Band überflüssig gemacht hätte.

Denn der wird erst noch erscheinen müssen, bevor wir wissen, wie die Geschichte um Picard, Q und allen anderen enden wird. Aber.. das Warten lohnt sich.

Band 1 „Die galaktische Barriere“ von Greg Cox
ISBN 3453187857
Preis: 15,55 DM

Band 2 "Die Entführung" von Greg Cox
ISBN 345318789X
Preis 15,55 DM

Band 3 "Der Widersacher" von Greg Cox
noch nicht erschienen

Bei Amazon.de zu bestellen unter:
Band 1: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3453187857/sfradiodescienfi/
Band 2: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/345318789X/sfradiodescienfi
Band 3: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/345318789X/sfradiodescienfi

Phantastik 2002 – Taschenkalender

Wie ich noch vor kurzem in einer Zeitung las, ist Weihnachten nicht mehr weit. Auch wenn ich da anderer Meinung bin, ist es sicherlich richtig, dass das neue Jahr unaufhaltsam auf uns zuschreitet.

Was also liegt da näher, als sich langsam nach einem Kalender für das nächste Jahr umzuschauen? Und tatsächlich ist vor kurzem erst der "Phantastik 2002 – Taschenkalender" im Verlag "Redaktion Phantastik" erschienen, um dem Fan phantastischen Stoffs erfolgreich durch das Jahr 2002 zu leiten. Auf das er keinen Termin vergisst.

"Phantastik 2002 – universell einsetzbar, kompatibel mit allen Systemen und Welten" lautet das Motto des Taschenkalender, wie die Herausgeber verraten.
Neben dem Kalendarium, samt etlicher relevanter Termine, sprechen die redaktionellen Beiträge des Kalenders sicherlich eine große Leserschaft an, denn sie verschaffen einen Überblick über eine Vielzahl phantastischer Themen.

Sie führen die Leser sowohl in die Welt der Science Fiction, als auch des Historischen Rollenspiels. Hinzu kommen Vorstellungen verschiedener Projekte – so beispielsweise auch SF-Radio.de -, Fantasy-Wesen und einen Text für angehende Fanzine-Herausgeber.

Auch in der vierten Ausgabe des Taschenkalenders haben eine Vielzahl von phantastischen Zeichnerinnen und Zeichnern mitgewirkt und mit ihren Illustrationen den "Phantastik 2002" abgerundet.
Dabei ist er in zweierlei Hinsicht ein einmaliges Produkt. Zum einen ist er der einzige Taschenkalender, der sich auf das Thema Fantasy/Phantastik bezieht und zum anderen bietet er in seinem Anhang einen umfangreichen Überblick über die Szene, was ihn sowohl für Neueinsteiger, als auch für alte Hasen interessant macht.

Bestellen könnt ihr den Taschenkalender bei:

Redaktion Phantastik GbR
c/o Ulrike Pelchen
Weitmarer Straße 32
44895 Bochum

oder per e-mail direkt unter u.pelchen@cityweb.de oder sylvia.schlueter@cityweb.de.

Zusätzlich besteht auf vielen Events – wie z.B. der RatCon - die Möglichkeit diesen zu erwerben. Der Preis liegt bei 13,90 DM für insgesamt 241 Seiten.

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11. Webwatcher: videocover.de

Eine Schrankwand voller unästhetisch aussehender, schwarzer kleiner Blöcke, mit weißen Klebetiketten versehen, die sich an ihren Ecken schon wieder gelöst haben. Eine Ansammlung unordentlich übereinander geworfener Schachteln, die mit ihren unzähligen Ecken und Kanten irgendwo auf einem Tisch oder einem Regal einen perfekten Staubsammler abgibt – was sich anhört wie der Albtraum eines jeden deutschen Beamten ist zum Teil bittere Wahrheit. Wer oft und gerne Videos aufnimmt, weiß wovon ich spreche.

Und viele, wirklich viele Science Fiction-Fans nehmen ihre Lieblingsserien gerne auf Video auf. Ich bin sicherlich nicht der einzige, der Probleme mit dem Archivieren der Amateurbänder hat, für den die Videosammlung den wunden Punkt der ansonsten ordentlich strukturierten Wohnung darstellt, der beim Anblick der Buchstaben "VHS" Rot sieht – und der dennoch nicht aufhört, immer neuen Stoff, aus dem die Träume sind, von der Mattscheibe auf Magnetstreifen zu bannen.

Andere wiederum greifen zu den teuren, aber zugegebenermaßen optisch wesentlich ansprechenderen Kaufkassetten. Doch es gibt auch noch eine Alternative: Mit Hilfe eines Computers lassen sich eigene Etiketten erstellen, die bei entsprechenden Grafiken und mit einem guten Programm bearbeitet, schon sehr nahe an die Kaufkassetten herankommen und so die heimische Videosammlung gesellschaftsfähig machen. Doch wie alles im Leben, hat auch diese Lösung einen Haken: Das Erstellen solcher Cover ist mit einem nicht unerheblichen Zeitaufwand verbunden.

Was also tun? Lösung bietet hier, wie so oft, das Internet, genauer gesagt die Internetsite videocover.de. Hier findet der Science Fiction-Fan eine gut strukturierte und umfangreiche Sammlung von Covers für seine Videosammlung. Hat man die Adresse angewählt, gelangt man mit einigen wenigen Klicks zu den gewünschten Etiketten, die im zip-Format zum kostenlosen Download bereitstehen und jeweils ca. 1,5 MB groß sind. Die Betreiber haben sehr darauf geachtet, den Besucher nicht mit einer unübersichtlichen Ansammlung von Downloads allein zu lassen. Überall findet man Hinweise und Anleitungen, sodass dem erfolgreichen Erstellen einer Sammlung nichts mehr im Wege steht.

Eine Voraussetzung muss der User allerdings erfüllen: Er muss seine Folgen auf eine von zwei Arten und natürlich in der richtigen Reihenfolge aufgenommen haben: Entweder fünf Folgen pro Kassette (also folglich auf einem VHS-E 240-Band), oder vier Folgen pro Band (VHS-E 180). Das wiederum setzt voraus, dass entweder aus dem Bezahlfernsehen aufgenommen wurde oder aber die Werbung aus der Episode herausgeschnitten wurde – nur so kommt man auf die 45 Minuten pro Folge, die ein E 240-Band mit fünf Folgen beinhaltet. Als Notlösung kann man natürlich auch vier 60-minütige Episoden auf ein 240er Band spielen, und dann das Cover für eine 180er Kassette benutzen.
Was sich jetzt vielleicht etwas kompliziert anliest, ist in Wirklichkeit natürlich ein logisch durchdachtes System, und ohne ein solches ist eine vernünftige Etikettierung gar nicht möglich.

Die Seite bietet neben den umfangreichen Covers auch noch abgespeckte Versionen, die als Etiketten bezeichnet werden. Hierbei handelt es sich um kleine Grafiken der einzelnen Serien, die man – ohne spezifische Folgennamen – auf den Rand der Videokassetten kleben kann. Lädt man sich die größeren Cover herunter, erhält man hochauflösende Farbgrafiken, die Vorder- und Rückseite einer handelsüblichen Videokassette darstellen. Auf der Vorderseite wird dort meist ein Szenenbild aus einer der enthaltenen Episoden gezeigt, auf der Rückseite werden neben Staffel- und Folgennummern auch einige andere Informationen aufgeführt. Für den "Rücken" genannten schmalen Rand der Videokassette haben sich die Macher etwas besonderes ausgedacht: Ein durchgehendes Motiv, das bei einer vollständigen Sammlung im Regal noch für zusätzlichen optischen Genuss sorgt (viele von uns kennen diese Motive von den Lustigen Taschenbüchern aus unserer Kindheit). Nicht zuletzt dieses Schmankerl taucht die Cover von videocover.de in ein professionelles Licht, sie erscheinen auf den ersten Blick teilweise sogar attraktiver als die kommerziellen Cover.

Das Projekt existiert seit ungefähr zwei Jahren. Gründer Torsten Ritter erzählt: "Die Idee zu dieser Page entstand mehr aus einem Zufall und meiner Vorliebe für die Grafikbearbeitung. "Ein Freund hatte ihm einige Bilder zu den "Star Trek"-Serien aus dem Internet auf Diskette gespeichert, und der grafikbegeisterte Amateur stellte seine ersten Videocover her. "Da ich selbst Trek-Serien wie "TNG" und "DS9" zwar auch aufgezeichnet habe, meine Sympathien aber eindeutig bei "Babylon 5", "Space 2063" und inzwischen auch "Stargate" liegen, brauchte ich immer mehr Material." Ein Scanner wurde angeschafft, und bald entstand eine ansehnliche Sammlung von Covers, die Torsten Ritter auch der Allgemeinheit zur Verfügung stellen wollte. Zuerst schaltete Ritter Anzeigen in Genre-Blättern und verschickte seine Etiketten gegen eine geringe Gebühr per Post. Mit dem 1999 eingeführten Internetanschluss ging das Angebot dann online. Mittlerweile umfasst die Sammlung an Covers und Etiketten die Serien "Babylon 5", "Millenium", "Seven Days", "Space 2063", "Star Trek: Classic", "Deep Space Nine", "Voyager" und "Akte X".

Nicht zuletzt aufgrund des stetig größer werdenden Arbeitsaufwands bekam Torsten Ritter nach einiger Zeit Verstärkung. Heute arbeitet er mit zwei Gleichgesinnten an immer neuen Etiketten. "Im Februar/März diesen Jahres gewann ich meinen ersten Mitarbeiter, Heiko Schwantes, der auch Talent bei der Arbeit bewies. Von ihm stammen die "Star Trek-Classic"-Cover. Des Weiteren arbeitet er gerade an Covers zu "Kampfstern Galactica", denn die Serie dürfte sich mit ihrer bevorstehenden Wiederbelebung in den Staaten, wieder einer größeren Beliebtheit erfreuen. Unser jüngstes und bisher auch letztes Mitglied heißt Stephan Hilpert. Er ist ein Supertalent und hat mich sofort mit seinen Arbeiten überzeugt. Von ihm sind die "Millennium"-Cover. Seine nächsten Projekte sind Cover und Etiketten zu "Buffy" und "Angel"."

"Während die ersten Coverreihen noch aus Eigenbedarf entworfen wurden, versuchen wir seit geraumer Zeit natürlich besonders beliebte und aktuelle SF- und Mysteryserien zu berücksichtigen. Oftmals ist jedoch eher der Wunsch Vater des Gedankens, denn bei der Beschaffung von geeignetem Bildmaterial stößt man dann schnell an seine Grenzen", verrät Ritter.
Daher ist videocover.de auch auf die Hilfe seiner Besucher angewiesen: Wer Bildmaterial für eine bisher noch nicht bearbeitete Serie sein Eigen nennt, sollte sich am Besten mit den Machern der Site in Verbindung setzen. Denn nur, wenn genügend Material vorhanden ist, kann mit dem Erstellen der Cover überhaupt erst begonnen werden. Schlimmer noch als dieses Problem ist die Suche nach genügend Speicherplatz und vor allem möglichst viel Raum für den Traffic, den diese Downloadseite in hohen Maßen produziert. "Das liebe Geld (und der Traffic) ist also noch so eine Sache, die uns irgendwann zu Fall bringen könnten."

Deshalb wären Sponsoren für Torsten Ritter und seine Begleiter derzeit ein Segen. Aber natürlich freut sich das Team auch auf jeden SF-Fan, der am Projekt mitarbeiten möchte: "Interessenten sollten mit ihrem Bildbearbeitungsprogramm umgehen können, also beispielsweise gute Überblendungen hinbekommen, mit Objekten, Masken und Transparenz hantieren können. Weiterhin sollte derjenige entsprechendes Bildmaterial haben oder an welches herankommen. Wie die Cover und Etiketten nachher aussehen sollten, kann man ja den Mustern auf der Page entnehmen. Wir möchten schon unseren jetzigen Standard halten oder sogar noch steigern. Daher nehmen wir auch lieber weniger Updates in Kauf, weil die Arbeit an den Covers möglicherweise länger dauert, als schlechtere Qualität abzuliefern. Und gerne könnten wir auch Leute gebrauchen, die sich eventuell zusätzlich noch mit allem auskennen, was sich um Homepages dreht."

Fazit: Wer seine Lieblingsserien gerne und mit System aufnimmt, kann sein Archiv mit Hilfe des Angebots von videocover.de noch attraktiver und übersichtlicher machen. Er stößt hier auf eine Site, die mit einer übersichtlichen Struktur und einem angesichts des Arbeitsaufwandes schon recht großen Angebot aufwarten kann. Einzig und allein die grafisch bearbeiteten Überschriften auf der Homepage sind aufgrund der Farbwahl etwas schlecht lesbar. Positiv zu verbuchen sind auch noch die zusätzlichen Features des Projekts, wie die Umfragen und die umfangreiche Linksammlung. Alles in allem ist diese Site mehr als empfehlenswert, und der Autor dieses Textes ertappt sich beim Schreiben dieser letzten Zeilen selber bei dem Gedanken, künftig auch den Videorekorder anzuwerfen...

Link zum Thema:
http://www.videocover.de

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12. Perry Rhodan : Die Solare Residenz

In dieser Ausgabe des Corona-Magazins möchte ich zunächst sowohl "Star Trek" als "Perry Rhodan" zum Geburtstag gratulieren. Beide Serien hatten kurioserweise ihren ersten öffentlichen Auftritt an einem 8.September. Bei "Perry Rhodan" war das 1961 der Fall, bei "Star Trek" 1966. Sollte ich jemals das Privileg genießen, eine SF-Serie in Roman- oder Fernsehform zu produzieren, würde ich den 8.September für die Erstveröffentlichung wählen. Schicksalhaftes Datum...

Zurück zum Thema. Was geschah in der "Perry Rhodan"-Serie von Band 2000 bis zur aktuellen Nummer? Der Zyklus heißt "Die Solare Residenz", die zweite Hälfte ab Band 2050 trägt zusätzlich den Untertitel "Seelenquell".

Nach der Rückkehr aus DaGlausch in die Milchstraße wird im Jahr 1291 NGZ Maurenzi Curtis zum neuen Ersten Terraner gewählt. Er macht jedoch Perry Rhodan zum Solaren Residenten und überlässt ihm weitestgehend die Entscheidungsgewalt. Passend dazu wird mit der Solaren Residenz ein neuer Regierungssitz gebaut, der über der Hauptstadt Terrania schwebt.
Mehrere Entwicklungen nehmen in den Folgejahren ihren Lauf: Zehntausende von psi-begabten Kindern werden geboren, die alle auf Gen-Experimenten zurückgehen, die vor Jahrhunderten auf der Kolonialwelt Horrikos stattgefunden haben. Da ihnen allen als Defekt Farbenblindheit gemeinsam ist, nennt man sie Monochrom-Mutanten. PsIso-Netze zum Schutz gegen telepathische Ausspionierung finden weite Verbreitung.

Das arkonidische Kristallimperium unter Imperator Bostich breitet sich immer rücksichtsloser aus. Dabei wird konsequent der KorraVir genutzt, eine Waffe gegen Syntronik-Rechner, wodurch die als veraltet geltenden Positroniken neue Bedeutung erlangen. Neben vielen Gebieten, die früher zum Großen Imperium gehört haben, wird auch das Hayok-Sternenarchipel der LFT annektiert.

Als Reaktion auf die arkonidische Politik gründen die Oxtorner Monkey, der vom ES-Boten Lotho Keraethe in Form eines Zellaktivators die Unsterblichkeit erhält, und der Unsterbliche Homer G. Adams ohne Rhodans Wissen die Neue USO, die als Untergrund-Organisation gegen Arkon vorgeht.
Und schließlich macht im Jahr 1303 NGZ durch einen Mordanschlag gegen Rhodan ein Wesen namens Morkhero Seelenquell von sich reden, das andere Wesen geistig kontrollieren kann.

Dies ist der Ausgangspunkt nach Band 2000, als Arkon den Planeten Topsid besetzt, der nur 815 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Dabei wird Reginald Bull gefangengenommen und erst später von der Neuen USO befreit. Seinen vorläufigen Gipfel findet Arkons Vorgehen in der Besetzung des Planeten Ertrus, der mit der LFT verbündet ist.

Morkhero Seelenquell kann bei einer Konferenz in der Eastside die versammelten Entscheidungsträger der Blues-Völker und den Unsterblichen Julian Tifflor unter seine Kontrolle bringen. Weiterhin sorgt er dafür, dass sämtliche KrIso-Netze, mit denen Arkon sich vor ihm schützen will, manipuliert werden.

Auf der Erde erfahren die Monochrom-Mutanten, dass ihnen durch eine genetische Sicherung ein baldiger Tod droht. Die meisten ziehen sich in eine verlassene Container-Siedlung in den Anden, die Para-City genannt wird, zurück. Als ein geheimnisvoller Rufer aus der Ferne Rettung verspricht, sind sie sofort bereit, ihm zu glauben.

Am Ende des Jahres laufen diese Ereignisse zusammen: Der Rufer ist Wrehemo Seelenquell, der ehemalige Lehrmeister Morkhero Seelenquells. Wrehemo ist der Wächter der Sternenkammer der Ritter von Dommrath gewesen. Als er herausgefunden hat, dass die Ritter die Kammer vergessen haben, stahlen er und sein Schüler mehrere Artefakte und flohen. Morkhero wiederum hat den Anzug der Phantome gestohlen und hat Kurs auf die Milchstraße genommen, wo der Anzug durch die Abwesenheit von ES ein Machtvakuum spürt. Mit der Materiewippe Ruhar und dem Steuergürtel des Anzugs kann Wrehemo seiner Spur folgen und sich schließlich nach Para-City versetzen. Im Austausch werden die beiden Mutanten Trim Marath und Startac Schroeder nach Dommrath versetzt.

Wrehemo bringt die Mutanten unter seine Kontrolle und fliegt mit ihnen nach Arkon, wo Morkhero eine Feier anlässlich der Errichtung des Kristallschirms um das System und der Rekonstruktion von Arkon III genutzt hat, um sämtliche arkonidische Mächtige unter seine Kontrolle zu bringen. Es kommt zum Kampf zwischen den Seelenquells, der mit dem Sieg Wrehemos endet. Er wird durch Verschmelzung mit dem Anzug der Phantome und den Mutanten zur Superintelligenz SEELENQUELL, die fortan die arkonidische Expansion vorantreibt.

Rhodan reagiert und kann auf Ertrus Imperator Bostich entführen. Als Reaktion lässt SEELENQUELL einen Angriff gegen die Erde starten. Durch Manipulation der Posbis, einer verbündeten Roboter-Zivilisation der Terraner, wird die Verteidigung von innen zerschlagen. Die terranische Flotte muss mit der Solaren Residenz im Schlepptau fliehen und überlässt die Erde den arkonidischen Besatzern. Rhodan verspricht Bostich, für ihn um die Unsterblichkeit zu bitten, damit er ihm beim Kampf gegen SEELENQUELL hilft. Der entmachtete Imperator setzt den Widerstand im Kristallimperium in Gang, während sich auf der Erde Widerstand regt und Monkey durch die Tötung Morkhero Seelenquells verhindert, dass dieser auf der Erde zu einer zweiter Superintelligenz wird, die die Menschheit versklavt.

Die Mission des Raumschiffs Sol erweist sich als Zeitreise 18 Millionen Jahre in die Vergangenheit. Dort erlebt die Besatzung in der Galaxis Segafrendo den Untergang der Mächtigkeitsballung Estartu, nachdem sich die Superintelligenz für die Bildung eines Thoregons zurückgezogen hat. Die kosmokraten-treue Si K’Uhgar hat dies genutzt, um mit ihren Mundänen Estartu vernichtend zu schlagen.

Die Sol erfüllt ihre Aufgabe und ermöglicht die Entstehung der Superintelligenz ES aus den Resten Estartus, die sich viel später wieder von ES trennen wird, und anderen Zutaten. Dabei wird Rhodans Sohn Delorian zum Chronisten. ES hat in der Gegenwart sein Wissen in dem Neugeborenen deponiert, der nun ES begleitet und diesem das Wissen über die Zukunft gibt, bis zu dem Zeitpunkt des Starts der Sol.

Danach soll die Sol in die Gegenwart nach DaGlausch zurückkehren. Durch eine Störung landet sie im Land Dommrath, der Galaxis der Ritter. Diese wahren den Frieden um den Preis eines Raumfahrtsverbots für die Bewohner. Dennoch kann sich Expeditionsführer Atlan mit ihnen verständigen und erfährt ihre Geschichte. Es erweist sich, dass Dommrath die Ursprungsgalaxis Torr Samahos ist, der mit den Clans der Seelenquells verwandt ist. Der Ritter Mohodeh Kascha hat auf seinen Reisen die Pangalaktischen Statistiker in der Galaxis Wassermal getroffen, die vieles über Thoregons wissen.

Atlan will dieses Wissen, da er befürchtet, dass der Beitritt zu Thoregon ein fataler Fehler war. Kascha ist jedoch bei der Untersuchung des Objekts Zentapher verschollen. Eine Gruppe von der Sol dringt in Zentapher ein. Von außen ist es nur eine 36 Kilometer durchmessende Kugel, innen sind jedoch 612.000 Kabinette in eigene Universen eingebettet. Das ganze erweist sich als ehemaliges Kriegsschiff, das durch eine Katastrophe lahmliegt. Jetzt wird es jedoch von niemand anderem als Torr Samaho reaktiviert. Der Ritter wird gefunden, er will jedoch erst über die Statistiker reden, wenn die Bedrohung durch Zentapher aufgehoben ist. Da Torr Samaho Grund zur Rache an den Bewohnern der Milchstraße hat, stimmt Atlan zu.

Ungefähr hier steht die Erstauflage gerade. Im aktuellen Roman Nummer 2088, "Gen-Tod" vom Gast-Autor Michael Nagula, sollte es um das Schicksal der Monochrom-Mutanten gehen, die nicht in SEELENQUELL aufgegangen sind. Der Ara Zheobitt sucht fieberhaft nach einer Heilung, freilich nur um in der Gesellschaft seines Volkes in den obersten Kreis aufzurücken.

Die Handlung in der Milchstraße und bei der Sol läuft seit Band 2000 tatsächlich ziemlich getrennt. Die Geschichte mit Zentapher dürfte in Band 2095 beendet werden, Seelenquell wird wohl in Band 2099 abgehandelt.

Link zum Thema:
http://www.flash-zine.de

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13. Final Fantasy : Die Mächte in dir

Sie dachten, mit der Gentechnik seien die letzten Geheimnisse des Lebens gelüftet? Falsch gedacht! Denn der wahren Natur des Lebens wird erst die Bioätherik gerecht, die Wissenschaft von der spirituellen Energie. Denn alles Leben auf der Erde trägt diese Energie in sich. Ohne sie wäre es verloren. Und wenn ein Wesen stirbt, kehrt die Energie zu Gaia, dem spirituellen Kern der Erde, zurück, um wieder in neu geborene Lebewesen einzufließen. Nein, Sie sitzen nicht in der Bekehrungsstunde der neuesten Modesekte – Sie sitzen im Kino. Willkommen in der bunten Welt von "Final Fantasy"!

Aus diesem außergewöhnlichen Ansatz erwächst eine Sciencefiction-Story von altem Schlag: Körperlose Aliens, die sogenannten Phantome, landen auf der Erde des Jahres 2065 und verwüsten sie völlig. Menschen können nur noch in wenigen geschützten Enklaven überleben, die Welt steht vor dem Ende. Nur die junge Wissenschaftlerin Aki Ross und ihre Gefährten besitzen die geringe Chance, das Geheimnis der Invasoren noch zu lüften und sie zu vernichten. Dazu schickt sie das Drehbuch auf eine Suchmission nach den acht ‚Spirits‘, speziellen spirituellen Wellenmustern irdischer Wesen, die den grausamen Aliens zusammen kombiniert den Spaß auf dem Spielplatz Erde vermiesen könnten. Doch dummerweise gibt es da noch den finsteren General Hein, der den ganzen Humbug nicht glaubt und statt dessen auf die mächtige Orbitalkanone Zeus setzt, mit der er es mal so richtig krachen lassen will – notfalls auf Kosten der ganzen Menschheit.

Dass diese Geschichte so auch aus einem Computerspiel hätte stammen können, ist keineswegs ein Zufall: Der Regisseur Hironobu Sakaguchi ist eigentlich der kreative Kopf hinter der gleichnamigen japanischen Rollenspielserie, deren zehnter Teil kürzlich in Japan erschienen ist. Der Titel "Final Fantasy" und der Firmenname "Squaresoft" lösen unter Rollenspielkennern abwechselnd tiefe Ehrfurcht und hohe Begeisterung aus. In Japan gehen am Erscheinungstag eines neuen Teils regelmäßig Zigtausende von Krankmeldungen ein, und auch in den USA und Europa genießt die Serie spätestens seit dem siebten Teil, der für Sonys Playstation und den PC erschien, Kultstatus. Inhaltlich hat der Kinofilm allerdings bis auf einige philosophische Anleihen nichts gemeinsam – schließlich entfaltet auch jedes der Rollenspiele eine eigenständige, in sich geschlossene Welt mit eigenen Charakteren und ohne inhaltliche Rückbezüge. Im Gegensatz zu "Tomb Raider" gibt es im Film auch so gut wie keine Anspielungen auf die Spiele - selbst traditionelle Erkennungsmelodien fehlen völlig.

Auf echte Menschen – sprich Schauspieler – ist jedoch auch der Kinofilm nicht angewiesen, denn er wurde komplett im Computer erzeugt – mit Haut und Haar. Allein die 60.000 einzeln animierten Haare der Hauptfigur Aki Ross verschlangen ein Fünftel der gesamten Produktionszeit. Während wir durch Filme wie "Toy Story" oder "Jurassic Park" bereits an Darsteller und Sequenzen aus dem Computer gewöhnt sind, macht "Final Fantasy" erstmals richtig ernst und verwendet für einen Abend füllenden Spielfilm computeranimierte Figuren. Selbst die Ähnlichkeit des männlichen Hauptcharakters Gray Edwards mit Ben Affleck ist angeblich rein zufällig. Dass die 200 auf Hawaii stationierten Grafiker ihren Job gut gemacht haben, bewies nicht zuletzt Tom Hanks, der um seinen Berufsstand bangte: "Ich weiß nicht, was wir Schauspieler dagegen tun können", sagte er. "Diese Entwicklung ist wohl nicht aufzuhalten."

Trotzdem: Gute Grafiken sind nicht alles, und auch bei 138 Millionen Dollar Produktionskosten und modernster Technik bleiben die Figuren noch immer ein bisschen puppenhaft. Dass dann auch noch die Hälfte der wenigen Charaktere stereotypisch und austauschbar erscheint und ohnehin mehr gesichtslose Aliens und Soldaten in geschlossenen Schutzanzügen die Szenerie dominieren, nimmt dem Film viel von seiner Menschlichkeit. Der Verlauf der Geschichte ist außerdem bis auf das wirre Ende recht vorhersehbar und für erfahrene Sciencefiction-Veteranen nicht unbedingt besonders innovativ.

Und dennoch bleibt "Final Fantasy" ein äußerst mutiges und außergewöhnliches Kinoereignis. Der exotische philosophische Ansatz um die Natur des Lebens ist nicht gerade auf das an Hollywood-Kost gewöhnte westliche Publikum zugeschnitten, und obwohl das manchen Zuschauer abschrecken dürfte, verleiht es dem Film eine besondere Note. Außerdem sieht "Final Fantasy" vom Anfang bis zum Ende so höllisch gut aus, dass man sich am liebsten jede Szene als Hintergrundbild für den Desktop wünschen würde. Wer also einen Sinn für Action-geladene, bombastische Bilderfluten hat und sich für asiatisch-ungewöhnliche Weltanschauungen begeistern kann, darf diesen Film auf keinen Fall verpassen. Freunde des europäischen Autorenfilms könnten von der Geschichte jedoch enttäuscht sein.

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14. Was macht eigentlich ...?

Wil Wheaton

"Gestatten, Wil Wheaton"

Ich habe Wil Wheaton (ST:TNG Wesley Crusher) kennen gelernt. Das ist an sich noch nichts Besonderes, den einen oder anderen Schauspieler trifft man sicherlich mal auf Conventions oder sonstigen Veranstaltungen. Das Besondere ist nur, dass ich nicht persönlich mit ihm gesprochen habe. Verwirrt?

Wil Wheaton hat eine Website.
"Toll! Haben sie das nicht alle?" denkst du jetzt vielleicht und willst schon weiter scrollen, aber jetzt kommt’s: Wil Wheaton ist einer der Schauspieler, die ihre Seite selbst betreiben und sogar selbst programmieren.
Damit nicht genug: Wheaton führt ein Online Tagebuch, zu dessen Einträgen die Besucher der Seite ausgiebige Kommentare hinterlassen können. Er nimmt dazu auch gern Stellung und das ist die Gelegenheit, um Wil Wheaton näher kennen zu lernen.

Eigentlich hatte er nur zum Spaß angefangen, mit dem Yahoo Page Builder eine Internetseite zu programmieren, nur um zu sehen, ob er es kann. Heraus kam, die "Lahmste Website der Welt", wie er selbst schreibt.
Zu seiner absoluten Verwunderung hatte genau diese Webseite innerhalb der ersten Woche bereits 700 Besucher - ohne dass er in irgendeiner Suchmaschine gelistet war. Also beschloss er, dass es Zeit für eine ‚richtige‘ Online-Präsenz war.
Da er ein "absoluter Kontrollfreak" ist, hat er die Seite kurzerhand selbst gestaltet und sich das Programmieren von Internetseiten in sechs Wochen selbst beigebracht. Das Resultat seht ihr unter wilwheaton.net.

"Was ist denn jetzt so besonders an dieser Seite?"
Ganz einfach – es ist eine sehr persönliche Internetseite, die nichts mit der öffentlichen Person Wil Wheaton zu tun hat. Keine Publicity Stories, das bisher einzige Foto in der Gallerie ist von Wheatons Hund Ferris. Seiner Meinung nach gibt es schon genug Fotos von ihm im Raumanzug im Internet und auf dieser Seite geht es um den Menschen Wil Wheaton, nicht um den Schauspieler aus "Star Trek: Die nächste Generation" oder dem Spielfilm "Stand by me".

Er schreibt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist und mit sehr viel Sinn für Humor und Selbstironie. Durch die Blume wird nicht viel gesagt – zum Beispiel bezeichnet er einen gewissen Regisseur als ausgemachtes Arschloch, allerdings auf eine sehr elegante Weise - statt einer Namensnennung findet man einen Link auf den entsprechenden Personen-Eintrag in der Internet Movie Data Base.

Die wahre Geschichte seines Ausstiegs bei Star Trek enthält uns der gute "Onkel Wil", wie er sich selbst manchmal nennt, auch nicht vor. Da gibt es ein paar nette Seitenhiebe an den damals neuen Macher nach Gene Roddenberry’s Tod, Rick Berman.
Dazu nur so viel – wenn ein Schauspieler aus einer Serie aussteigt, gibt es immer andere Gründe, als diejenigen, die veröffentlicht werden. Normalerweise erfahren wir die auch nicht. Hier schon.

In seinem Online Tagebuch gibt es jeden Tag neue Einträge und er hat wirklich einiges darüber zu sagen, wie es ist, ein Schauspieler in Hollywood zu sein, der nicht gerade zur ersten Garde gehört. Besonders interessant finde ich den Eintrag vom 25. August 2001 – Wil wurde gerade zum X-ten mal eine Absage erteilt, weil ein bekannterer Schauspieler für die Rolle genommen wurde.

Es ist sehr mutig, sein Gefühlsleben mit dem gesamten Internet zu teilen – nicht umsonst haben die meisten Tagebücher ein Schloß... Nachdem ich mich mit der Seite beschäftigt habe, hatte ich das Gefühl, Wil ein bißchen besser zu kennen und erkenne auch einige Züge meiner selbst wieder. Logisch – immerhin ist er ja ein ganz normaler Typ...

Link zum Thema:
http://www.wilwheaton.net

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15. Wissenschaft: "Das Feuer, in dem wir verbrennen" (2.2)

2. Stammbaum der Zeitlinien: Das Modell "Star Trek".

Die Regeln: Durch Eingriffe in die Vergangenheit kann man den Verlauf der Dinge ändern. Es existieren zwei parallele Zeitlinien: Die erste bleibt völlig unverändert, die zweite ist durch die Manipulation modifiziert.

Ein Beispiel: Wenn Dr. Toerr wie oben beschrieben zurück reist, landet er auf einer Abzweigung am Stammbaum der Zeitlinien: Hier kommt er an, fährt seiner Frau im Weg herum und rettet sie so. Parallel dazu existiert jedoch noch immer jene Zeitlinie, in der sie gestorben ist und er bei BMW anheuert.

Dieses Modell ist natürlich nichts weiter als der mühsam konstruierte Versuch, die Gegenwart veränderbar sein zu lassen, ohne die Komplikationen und Logikbrüche der No Fate-Theorie (siehe Corona #86) akzeptieren zu müssen. Dennoch hat sie eine innere Logik, mit der man spannende Alternativrealitäten aufbauen kann, ohne dass das Gedankengebilde beim ersten Zweifel in sich zusammenfällt. Und auch die Zeitpolizei der Föderation kann sich entspannen und ein Magenbitter trinken: Durch die Trennung der Zeitlinien sind Paradoxa ausgeschlossen.

Probleme ergeben sich dennoch: So kann man auch hier nicht sagen, dass die ‚neue‘ Zeitlinie erst durch die Zeitreise entsteht und ‚vorher‘ nicht da war, denn das würde ja ebenfalls eine ‚Über-Zeit‘ suggerieren, in der sich die Zeitlinien bewegen. Außerdem würden sich dabei ganz banale Probleme wie die Frage nach dem Baumaterial des neuen Universums stellen. Vielmehr muss man sich in diesem ohnehin nicht unbedingt natürlich anmutenden Modell damit begnügen, dass die Zeitlinien im Multiversum eben zeitgleich und gleichberechtigt existieren und sich nur durch den Eintritt des Dr. Toerr voneinander unterscheiden.

Es wäre übrigens ebenfalls nicht undenkbar, dass Reisende von einer Zeitlinie auf die andere wechseln können, etwa wenn der Chrononaut wieder zu seiner ursprünglichen Gegenwart zurückkehren will. Und selbstverständlich ist die Anzahl der Zeitlinien in diesem Modell keinesfalls auf zwei beschränkt. Vielmehr muss es eine eigene Abzweigung für jede Zeitmanipulation geben, die auf den verschiedenen Zeitlinien unternommen wird.

Noch extremer ist die Vorstellung, dass das Universum nur eines von unendlich vielen ist, in denen in vielfältigen Variationen jede nur denkbare alternative Realität existiert. Dies ist z.B. in der "Star Trek: TNG"-Folge "Parallelen" der Fall: Hier bekommen wir so ein Multiversum unendlich vieler paralleler Welten präsentiert, die sich jeweils mehr oder weniger stark voneinander unterscheiden. Worf wechselt in dieser Geschichte von einem Universum zum anderen, bis am Ende alle zusammenfallen. Michael Crichton geht in "Timeline" sogar noch ein Stück weiter: Hier besteht die Zeitreise nicht aus einer Reise in die Vergangenheit der eigenen Welt, sondern aus dem Wechsel in ein anderes Universum, in dem noch das Mittelalter herrscht. So weltfremd und abstrakt einem derartige Vorstellungen auch erscheinen mögen: Der bekannte russische Physiker Andrei Dimitriwitsch Linde etwa, ist fest davon überzeugt, dass unser Universum nur ein Teil eines fraktalartigen Multiversums ist.

3. Rien ne va plus: Das Modell "Twelve Monkeys".

Die Regeln: Eingriffe in die Vergangenheit haben keine Auswirkungen auf die Gegenwart. Statt dessen ist die Gegenwart bereits eine Folge sämtlicher Zeitreisen, die in der Zukunft noch unternommen werden. Wer die Geschichte verändern will, sorgt gerade dadurch dafür, dass sie den bekannten Verlauf nimmt.

Ein Beispiel: Wenn Dr. Toerr wie oben beschrieben zurück reist, landet er auf der bekannten Zeitlinie, scheitert aber beim Versuch, seine Frau zu retten. Vielmehr ist seine Einwirkung auf das Geschehen Teil der Voraussetzungen, die erst zum tödlichen Unfall führen – etwa, weil er ihr so ungeschickt im Weg herumfährt.

In diesem deterministischen Modell existiert nur die Notwendigkeit einer einzigen Zeitlinie – ob mit oder ohne Zeitreisen –, und die hat es in sich: Wer auf so einer Zeitlinie existiert, kann bereits einen Blick in die Zukunft werfen, denn er weiß, dass niemals mehr eine Zeitreise unternommen werden wird, die erfolgreich etwa den 2. Weltkrieg verhindert oder das Römische Reich mit Phasern ausstattet.

Die Rien ne va plus-Theorie ist einfach, klar und schön. Man muss keine Parallelwelten konstruieren, kann den Schmetterlingseffekt Schmetterlingseffekt sein lassen und den Leitfaden für paradoxafreie Zeitreisen in die grüne Tonne werfen. Die Zeitpolizei der Föderation darf ruhigen Gewissens einen mit den Ottonen trinken gehen oder Benjamin Franklin auf die Schulter klopfen – es gefährdet ihre Gegenwart nicht.

Dieses Modell dürfte allerdings bei allen auf Widerstand stoßen, die glauben, dass der freie Wille des Menschen etwas Außerweltliches ist. Wenn man das Weltbild vertritt, dass der Mensch seine Entscheidungen auf Grund von Einwirkungen aus einem wie auch immer gearteten Jenseits trifft, das nicht in unserem Universum liegt, dann kann man diese Theorie nicht akzeptieren. Sieht man den Entscheidungsprozess der Menschen jedoch als etwas Innerweltliches, als einen komplexen Vorgang in jenen Bestandteilen des Menschen, die auch den Gesetzen der Zeit unterworfen sind, dann ist diese Theorie die realistischste überhaupt. Eine solche Sichtweise schließt weder eine menschliche Seele noch die Existenz Gottes oder eines freien Willens aus – sie setzt nur voraus, dass das Bewusstsein und das Verhalten der Menschen in ihrem Leben durch etwas erzeugt wird, das ein Teil dieses Universums ist.

Die Rien ne va plus-Theorie sieht die Zeitlinie als ein in sich abgeschlossenes System, auf das von außen keine Einwirkung ausgeübt wird. Sie geht davon aus, dass eine bestimmte Gegenwart das zwangsläufige Ergebnis einer bestimmten Vergangenheit ist und dass sie zwangsläufig zu einer bestimmten Zukunft führt: Albert Einsteins geflügeltes Wort "Gott würfelt nicht" muss hier voll und ganz gelten.

Auf die Frage "Aber was würde mich denn daran hindern, in die Vergangenheit zu reisen und meine Urahnen zu töten?" kann es nur eine Antwort geben: "Nichts Spezielles. Aber die Tatsache, dass du existierst, beweist, dass du es nicht tun wirst."

Mit Rien ne va plus lassen sich zwar keine Alternativwelten oder Gefahren für die Gegenwart entwerfen, dafür aber tolle Geschichten im Stil der griechischen Tragödien: Der Protagonist – etwa good old Bruce in "Twelve Monkeys" – läuft seinem Schicksal gerade dadurch in die Arme, dass er ihm zu entgehen versucht.

Diese drei Modelle decken natürlich noch lange nicht alles ab, was in SciFi-Stories so vorkommt. Aber sie lassen sich auf jede Art der Zeitmanipulation anwenden, ob als Blick in die Zukunft, Funkverbindung mit dem Vater, körperliche Reise oder Bewusstseinswanderung à la "Retrospective". Andere Modelle kommen vermehrt in der Fantasy zum Zug, etwa in der Rollenspielwelt des "Schwarzen Auges", wo eine Gottheit namens Satinav über den Strom der Zeit wacht und gegebenenfalls Einfluss auf ihn nimmt. Oder in Stephen Kings "Langoliers", wo die Vergangenheit direkt nach ihrem Gebrauch von gierigen Horrorwesen schlichtweg aufgefressen wird.

Leider kommt es oft vor, dass eine Zeitreisegeschichte plötzlich zwischen den Modellen wechselt – etwa in der "Terminator"-Reihe, deren erster Teil noch nach Rien ne va plus funktioniert, in deren zweitem Teil dann aber am Ende plötzlich No Fate herrschen soll. Oder in "Star Trek", wo der Schmetterlingseffekt scheinbar gar nicht zum Zuge kommt und überhaupt alles durch Technobabble so gedreht wird, wie es den Autoren gerade in den Kram passt. Janeways Antwort auf die Frage nach Paradoxa: "Denken Sie nicht darüber nach."

"Seven Days" wirft absichtlich alle möglichen Phänomene durcheinander, ignoriert grundsätzlich Parkers jüngeres Ich und nimmt sich dabei auch noch selbst augenzwinkernd auf die Schippe – was die Serie richtig sympathisch macht. In "Zurück in die Zukunft" ist von Zeitlinien die Rede, in Wahrheit läuft jedoch alles nach einer No Fate-Variante ab, die den Schmetterlingseffekt ignoriert und seltsam verzögert abläuft – etwa, wenn auf Martys Familienfoto zuerst gemächlich der Bruder, dann seine Schwester und schließlich sein eigener Kopf verschwindet. Besonders interessant ist hier auch, dass Marty bei einer Reise in die Zukunft seinen älteren Zeitzwilling sieht. Das aber würde bedeuten, dass er das Ergebnis einer noch ausstehenden Zeitreise – nämlich seiner Rückreise in die Gegenwart – bereits vor sich hätte. Das aber wäre ein Merkmal der Rien ne va plus-Theorie. In H.G. Wells‘ "Zeitmaschine" indes erfährt der Zeitreisende in der Zukunft, dass er dort als verschollen gilt. Das ist in keinem der Modelle verwunderlich: Schließlich entscheidet sich der Protagonist am Ende des Romans, künftig in der Zukunft leben zu wollen.

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16. Das Gewinnspiel: Wir haben gezogen...

"Nur der Himmel ist die Grenze"

Wer bei sf-radio zuhört, der konnte wahrscheinlich ganz leicht auf diesen, unseren Lösungssatz kommen. Mike Hillenbrands Motto, und Markenzeichen, ein Satz den er am Ende jeder TrekMinds Sendung zu sagen pflegt.

Insgesamt haben sich an der Lösung dieses Rätsels 2214 Leser beteiligt und ca. 1700 hatten die richtige Antwort parat. Wir haben die Gewinner ausgelost und möchten sie hiermit bekannt geben.

Doch voher möchten wir uns bei THQ, Paramount Home Entertainment, FedCon GmbH, dem Bastei Verlag, ShopService, beim Heel Verlag, bei der NexucCon, bei der Space Acamdey und der Empire Entertainment Conventions recht herzlich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit bedanken.

Und die Gewinner sind...

Folgende Preise in Zusammenarbeit mit THQ gehen an:

3 * Star Wars - Episode 1: Battle for Naboo (N64)
Markus Müller
Sascha Baumann
Carsten Noth

3 * Aidyn Chronicles (N64)
Robert Lauer
Andrea Schrör
Armin Niederhäuser

3 * Summoner PC
Markus Axmann
Joerg-Peter Schuett
Gerald Jenewein

3 * Aliens - Thanatos Encounter GBC
Chris Krömer
Thomas Gütlein
Jürgen Gerste

3 * Red Faction PS2
Bernd Moser
Fokko Toelstede
Volker Kurz

2 * Logic 3 VR12 Analog Pad für PSX und PS2
Friedhelm Jüttner
Stephan Werner

1 * Logic 3 P7K Light Gun für PSX und PS2
Per Krutke

Folgende Preise in Zusammenarbeit mit Paramount Home Entertainment gehen an:

1 * 5. Season Voyager komplett (Video-Box)
Björn Katzur

3 * Special Box, 35 Jahre Star Trek
Sascha Baumann
Markus Wolf
Christine Gerstenmayer

2 * Eintrittskarten zur 35 Jahre Star Trek-Party
Michael Dingendorf
Frank Otto

Folgende Preise in Zusammenarbeit mit der FedCon GmbH gehen an:

5 * FedCon-Video 2001
Achim Hiltrop
Andreas Altrichter
Guido Schumann
Charles Steiner
Frank Riemer

Fogende Preise in Zusammenarbeit mit dem Bastei Verlag gehen an:

10 * MADDRAX Taschenbücher
Heike Schultz
Mariola Müller
Herbert Teckhof
Olaf Kolbel
Britta Senft
Silke Steiner
Marius Stahlert
Felix Nimmert
Sabine Winterberg
Carsten Speck

20 * MADDRAX - A2 - Poster
Silke Steiner
Cornelia Balder
Marius Stahlert
Frank Haste
Johanna Baumner
Angelika Wunders
Marcel Rosswer
Maximilian Herze
Philip Henrichs
Joachim Theis
Bernd Breitners
Olaf Kolbel
Max Grünich
Dennis Busch
Sabrina Fuchsberg
Birte Mensner
Maurice Schumach
Melanie Jürgens
Stefan Bartelt
Christian Karrack

5 * MADDRAX Baseballcap
Herbert Teckhof
Armin Kartra
Wolfgang Zenger
Sabine Winterberg
Ivonne Babel

3 * MADDRAX Fanpakete
Detlef Winkler
Carsten Giersbach
Peter Reinhart

Folgende Preise in Zusammenarbeit mit der Firma ShopService gehen an:

2 xBabylon 5 Effekttasse "Jump Gate"
Melanie Schreyer
Micha Fuchs

1 x Krawattennadel "Earth Alliance"
Stephan Seidel

2 x Star Wars Epic Force Figur "Darth Maul"
Rüdiger Voss
Heiko Popp
2 x Stickerset Episode I "Characters Glow in the Dark"
Manfred Kreuzwirth
Christoph Stinner

2 x Star Trek Bausatz 3er Set "Enterprise Classic, A und D"
Ralf Nürge
Susanne Koenigsmann

2 x Star Trek Magazin Specials Nr. 1 - 4 im Set
Marc Rasmussen
Anja Mosebach

Folgender Preis in Zusammenarbeit mit dem Heel-Verlag gehen an:

1 * SpaceView "Schnupper"-Abo
Sabine Zindler

Folgende Preise n Zusammenarbeit mit der NexusCon gehen an:

1 * 2 Eintrittskarten für die NexusCon in Berlin
Stefan Ulbrich

2 * NexusCon-Video 2000
Michael Grießmayr
Jürgen Strack

2 * NexusCon-Video 1999
Daniel Stach
Marko Krieger

Folgende Preise in Zusammenarbeit mit der Space Academy gehen an:

3 * 2 Eintrittskarten für den SpaceSimulator in Hamburg
Manfred Schubert
Robert Schwortschik
Elisabeth Deierling

Folgende Preise in Zusammenarbeit mit der Fa. Empire Entertainment Conventions gehen an:

2 * 2 Eintrittskarten zur Galileo7 Convention
Christoph Noss
Stefanie Löhner

Herzliche Glückwünsche an die Gewinner!

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17. Subspace Link

Star Wars: Mag Lee den Episode II-Titel?
Während selbst die Darsteller von "Episode I" sich teils negativ über den Titel von "Episode II" äußerten, habe Christopher Lee laut "Cinescape" vergangene Woche gemeint, er möge den Titel "Attack of the Clones". Offenbar alles pure Erfindung. Lee meinte nun dazu, er habe nie so etwas von sich gegeben. Was er nun aber tatsächlich von dem Titel hält, ist allerdings weiter unklar...

Star Wars: R2-D2 serviert das Essen.
R2-D2 wird in "Star Wars Episode II: Attack Of The Clones" neue Fähigkeiten präsentieren! Laut dem "Star Wars Homing Beacon Newsletter" wird er nicht nur Hologramme projizieren, sondern in einer Szene "Padme" und "Anakin" das Essen servieren. Außerdem soll er computererzeugte Erweiterungen erhalten, die ihm ermöglichen schwierige Situationen zu meistern.

Star Wars: 25-Jahr-Feier.
Kommendes Jahr feiert "Star Wars" sein 25jähriges Jubiläum. Der offizielle "Star Wars"-Fanclub, die Firma "Wizards of the Coast" und "Lucasfilms" werden dazu eine Veranstaltung unterstützen, die kommenden Mai in Indianapolis stattfinden wird. Zur "Star Wars Celebration II" haben sich berühmte Gäste angesagt und nie gesehenes Filmmaterial soll vorgeführt werden, berichtet "SF-Wire".

Akte X: News aus der neunten Staffel.
Seit dem 13. August läuft die Produktion der neunten Staffel der Mystery-Serie. Als Gaststar wird Lucy Lawless ("Xena") dabei sein. Chris Carter hatte bei einem Treffen mit Lawless erfahren, dass sie ein großer Fan von "Akte X" ist. Da das Produktionsteam um Carter ihrerseits große Fans der "Kriegerprinzessin" sind, wurde für sie kurzer Hand eine Figur geschrieben. Ob diese Figur zu den Guten oder den Bösen zählt, wollte der Gesprächspartner Frank Spotnitz (ausführender Produzent) nicht verraten.

Akte X: Keine wichtige Emmy-Nominierung.
Dieses Jahr, erhielt "Akte X" keine der wichtigen Emmy-Nominierungen in den Drehbuch- oder Schauspielkategorien . Frank Spotnitz meinte dazu: "Es ist immer nett, nominiert zu werden, aber man muss das aus der richtigen Perspektive betrachten. Wenn eine Serie vier von fünf Nominierungen erhält, sagt das viel über die Stimmung der Wählerschaft aus.[...] Als wir auch nominiert waren, war es mehr eine Frage der Mode, als ob wirklich die richtige Serie anerkannt wird. Aus welchem Grund auch immer, im Moment sind wir nicht in Mode."

Babylon 5: Special Effects im LotR-Pilotfilm.
Mark Savela, der Verantwortliche für die Spezialeffekte im Pilotfilm zur neuen "B5: Legend of the Rangers"-Serie ist begeistert von den bisherigen Resultaten. Er ist davon überzeugt, dass die Effekte den Fans gefallen werden, weil "eine besonders gute Szene die nächste jagt und diese auch noch unglaublich gut aussehen."

Roswell: Crossover Total.
In der Folge "Secrets and Lies" in der kommenden Dritten Staffel von Roswell wird ge-crossed, was das Zeug hält. Max (Jason Behr) untersucht den Tod eines Mannes, der in der ersten Folge der neuen Staffel auf Michael (Brendan Fehr) geschossen hat. Diese Untersuchung führt ihn in die Paramount Archive. Auf das Paramount Gelände gelangt er allerdings nur, weil er auf der Beerdigung des Ermordeten von einem Talentsucher zu einem Vorsprechen eingeladen wird. Dieses Vorsprechen ist für die neue "Enterprise" Serie und seine Szene muss Max zusammen mit Scott Bakula, dem neuen Hauptdarsteller von Serie V absolvieren. Damit nicht genug: Max spricht ausgerechnet für die Rolle eines Aliens vor! Der Regisseur Jonathan Frakes findet Max als Alien ironischerweise gar nicht überzeugend. Hinter den Kulissen von Roswell als ausführender Produzent tätig, daher gab es bereits in der ersten Staffel ein Cross-over.

Buffy: Mini Spoiler aus Staffel 6.
Jonathan kehrt zurück – und zwar im Dreierpack mit Warren, dem Erbauer des Buffybot und mit dem mysteriösen Andrew. Die Drei führen aber nichts Gutes im Schilde. Vermutlich ist Andrew der ‚große Böse‘ der drei, da er uns noch aus keiner vorherigen Episode bekannt ist. Über ihre Pläne ist noch nichts Genaues bekannt, nur dass sie sich sehr überzeugend als Dämonen verkleiden und Buffy in ihrem super-coolen Überwachungsfahrzeug verfolgen.

Witchblade: Ende mit besten Ratings.
Diese Woche wurde in den USA die letzte Episode der diesjährigen "Witchblade"-Staffel von TNT ausgestrahlt. Mit mehr als 35 Mio. Zuschauern war die letzte Episode auch gleichzeitig die erfolgreichste berichtet "Comics Continuum".

Fionas Website: Mystery für Kids.
Am 01. September startet auf dem Sender Super RTL die Mystery-Serie "Fionas Website" aus dem Hause Disney. Die 65 Episoden werden jeweils samstags um 10:20 Uhr ausgestrahlt. Super RTL über den Inhalt: "Einen Rockstar zur Mutter zu haben und jede Woche beim Auftritt in einer anderen Stadt dabei zu sein - das ist schon ziemlich aufregend für einen Teenager. Aber wenn man - wie die 14-jährige Fiona - dann auch noch an jedem neuen Ort über irgendwelche paranormalen Phänomene stolpert, wird das Tourleben erst richtig spannend." Die Serie sorge "für wohlige Schauer bei der Begegnung mit allem, was irreal, unerklärlich - und auf den ersten Blick ein bisschen unheimlich ist. Im US-Fernsehen gehört Fionas Website zu den erfolgreichsten Kinderserien überhaupt; nun ist sie bei Super RTL in deutscher Erstausstrahlung zu sehen."

Die wichtigsten Emmy Nominierungen.
Die Emmy Awards werden am 16. September vergeben. Auf der Webseite der Academy of Television Arts & Sciences (ATAS) ist die gesamte Liste der Nominierungen für den "Fernseh-Oscar" nach zu lesen. Wegen der unterschiedlichen Produktionskosten wird nach Serie oder Mini Serie/TV-Movie unterschieden.

Die Sci-Fi-relevanten Nominierungen für TV-Serien:
Kameraführung: "The X-Files" - This Is Not Happening
Kostüme: "Star Trek: Voyager" - Shattered
Hairstyling: "Star Trek: Voyager" - Prophecy
Make-up: "Star Trek: Voyager" - The Void, "The X-Files" - Deadalive
Komposition: "The Simpsons" - Simpson Safari, " / Star Trek: Voyager" - Workforce (Teil 1) / "Star Trek: Voyager" - End Game / "Xena: Warrior Princess" - The Rheingold
Bester Hauptdarsteller einer Comedy-Serie: "3rd Rock From The Sun" - John Lithgow als Dick Solomon
Animierte Serie: "Futurama" - Amazon Women In The Mood / "The Simpsons" - Homr
Sound Editing: "Star Trek: Voyager" - Endgame, Teil 2
Visuelle Effekte: "Dark Angel" - Pilot / "Star Trek: Voyager" - Workforce, Teil 1 / "Star Trek: Voyager" - Endgame / "Stargate SG-1" - Small Victories / "Stargate SG-1" - Exodus

Nominierungen für Miniserien / TV-Movies:
Kameraführung: "Frank Herbert's Dune" - Teil 2
Sound Editing: "Frank Herbert's Dune" - Teil 3
Visuelle Effekte: "Frank Herbert's Dune" - Teil 1

Link zum Thema:
http://www.emmys.tv/awards/2001noms.htm

Terminator 3: Green statt Furlong als John Connor?
Ein Internet-Gerücht hat sich mal wieder als Fake erwiesen: Seth Green wird nicht die Rolle von Edward Furlong in"Terminator 3" übernehmen!

Diese Meldung haben vergangene Woche Reporter in England in die Welt gesetzt. Richtig ist laut "Coming Soon" vielmehr, dass Edward Furlong doch die Rolle des John Connor aus "T2" wieder übernehmen wird. Es hiess, dass Furlong angeblich andere Termine habe, welche die Teilnahme an "Terminator 3"-Dreharbeiten verhindere.

Auch ein früheres Gerücht um die angebliche Beteiligung Vin Diesels ("Pitch Black") als Bösewicht wurde bereits entkräftet - nach dem derzeitigen Stand der Dinge ist der Bösewicht des Films ein weiblicher Terminator.

Wonder Woman: Warten aufs Drehbuch.
Sandra Bullock hat bisher keines der für "Wonder Woman" vorgeschlagenen Drehbücher akzeptiert. Laut "USA Today" ist Todd Alcott ("Antz") derzeit damit befasst, ein für die Darstellerin passendes Drehbuch zu entwerfen.

The Gathering: Mit Ricci.
Christina Ricci ("Sleepy Hollow") wurde jetzt als Star des demnächst in England entstehenden Horror-Streifens "The Gathering" von Brian Gilbert angekündigt. Laut "Hollywood Reporter" beginnen die Dreharbeiten des 17-Mio.-US-Dollar-Projekts Anfang September. Der Film basiert auf der Story des Autors Anthony Horowitz und dreht sich um eine Amerikanerin, die durch England reist und auf eine Kirche trifft, in der Düsteres vor sich geht.

Herr der Ringe: Merchandising-Probleme in Deutschland?
In Deutschland wird die Kinowelt Medien AG den Kinofilm "Der Herr der Ringe" in die Kinos bringen. Problematisch, weil die Kinowelt Medien AG in letzter Zeit in die Schlagzeilen geraten war - unter anderem war von Zahlungsunfähigkeit die Rede. Nun hat Marlies Rasl von der Agentur MR Merchandising & Retail laut "Licensing Markt" klargestellt, dass sie selbst im Besitz der Merchandising-Rechte vom "Herr der Ringe" sei - nicht die Kinowelt Medien AG, diese vermarkte derzeit lediglich die Merchandising-Rechte.
Neben anderen werden Ferrero (via "Überraschungsei") und "Burger King" Produkte zum Thema herausgeben. Völlig offen ist derweil, ob die Kinowelt Medien AG die beiden Fortsetzungen des Films in Deutschland in die Kinos bringen wird.

Open Sky: Dreharbeiten abgeschlossen.
Die Dreharbeiten zum deutschen Science Fiction-Projekt "Open Sky" auf Jamaica sind abgeschlossen. Das Projekt, das von der Filmförderung und dem NDR offiziell unterstützt wird, war durch den Beinahe-Auftritt des deutschen Schauspielers Ralf Bauer in die Presse geraten und hat bisher für viel Resonanz gestanden. Die Premiere von "Open Sky" findet noch vor der Fernsehausstrahlung zur Weihnachtszeit auf N3 auf dem Braunschweiger Filmfest vom 6. bis 11. November 2001 statt. Die Produzenten und Macher des Films nehmen auch an der Galileo7-V-Convention in Goslar teil. Dort soll es erste Filmausschnitte zu sehen geben. Die ersten exklusiven Fotos zeigen wir in den kommenden Tagen auf sf-radio.de.

Link zum Thema:
http://www.open-sky-project.de/

The Matrix: Geplantes Prequel und neuer Charakter.
Es gibt neue "Matrix"-Gerüchte: Square Entertainment, die Firma hinter "Final Fantasy", soll angeblich mit den Wachowski-Brüdern direkt zusammenarbeiten, um ein zehnminütiges Prequel zu "The Matrix Reloaded" zu erzeugen - komplett computergeneriert.

Auch in der Besetzung von "The Matrix Reloaded" gibt es Neuigkeiten: Wie USA Today berichtet, soll der Boxer Roy Jones Jr. den Charakter Captain Balar verkörpern. Im September wird er seine Szenen in Australien drehen.

The Matrix: Aaliyah bei Flugzeugabsturz ums Leben gekommen!
Die amerikanische Schauspielerin und Sängerin Aaliyah ist am 25.08.2001 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.

Die 22-Jährige war auf den Bahamas um ihr neues Video "Rock The Boat" zu drehen. Beim Abflug zum Drehort saß sie mit acht weiteren Personen in einem zweimotorigen Privatflugzeug vom Typ Cessna 402. Doch bereits kurz nach dem Start stürzte die Maschine ab, kam 80 Meter hinter der Startbahn zum Stillstand und fing Feuer. Aaliyah sowie fünf andere Insassen waren sofort tot.
Aaliyah war für ihren Hit "Try Again" für einen Grammy in der Sparte beste Rhythm-and-Blues-Sängerin nominiert worden. Zudem hatte sie mit einer Schauspielkarriere begonnen: Sie gab ihr Debüt in "Romeo Must Die" und hatte Auftritte in den beiden Fortsetzungen des SF-Hits "The Matrix" geplant. Ob und wie die bereits gedrehten Szenen mit Aaliyah in den beiden kommenden "Matrix"-Filmen Verwendung finden, ist zur Zeit unklar.

Impostor: Extra-Figur für Kinofilm.
Mekhi Pfifer ("Ich weiß noch immer was du letzten Sommer getan hast") hat erzählt, dass seine Rolle im SF-Film "Imposter" erst erfunden wurde, nachdem beschlossen worden war, das Ganze als Film in die Kinos zu bringen. "Imposter" war zunächst als einer von drei Kurzfilmen geplant, die zusammen als Anthologie ins Kino kommen sollte. Gegenüber "SF-Wire" meinte Pfifer jetzt, sein Charakter würde im Film zunächst als Feind der Hauptfigur (dargestellt von Gary Sinise) zu sehen sein, später freundet er sich mit dem Charakter an und hilft ihm sogar.

X-Men 2: Mit Shaquille O'Neal?
In "Terminator 3" soll Shaquille O'Neal nicht auftreten, aber jetzt kursieren Gerüchte im Internet, laut dem der Basketball-Star und Teilzeit-Schauspieler ("Steel", "Kazaam - Der Geist aus der Flasche") eine Rolle in "X-Men 2" übernehmen soll.

Red Dragon: Hopkins doch noch nicht sicher?
Anthony Hopkins hat in einem Interview gemeint, dass er noch nicht wisse, ob er in der Neuverfilmung von "Red Dragon", einem Prequel zu "Das Schweigen der Lämmer", zu sehen sein wird. Gegenüber Reuters widersprach er damit früheren Meldungen im Internet, die besagten, er werde auf jeden Fall in dem Film dabei sein. Im Interview meinte er jedenfalls, alles hänge vom Drehbuch ab, welches ihm noch nicht vorläge. Dieses müsse sehr gut sein, damit er im Film auftrete.

Anders sieht das der Produzent Dino DeLaurentiis. In einem Interview widersprach er nachdrücklich: Hopkins werde sicher im Film dabei sein. Weiter sei man derzeit auch mit einem Sequel zu "Hannibal" beschäftigt, hier allerdings erst im Anfangstadium.

Ghosts of Mars: Gefloppt!
Den ersten richtigen SF-Flop in diesem Jahr hat John Carpenter in die Kinos gebracht: "Ghosts of Mars". Am ersten Wochenende spielte der Streifen gerade mal blamable 3,8 Mio. US-Dollar ein und landete auf dem 9. Platz der US-Kinocharts.

Blair Witch 3: Nur auf Video?
"Blair Witch 3" soll angeblich gar nicht erst in die Kinos kommen, sondern in den USA direkt auf Video und DVD herauskommen - oder gar direkt im Kabel-TV gezeigt werden berichtet "IGN FilmForce".

Harry Potter: Harris in mindestens drei Filmen.
Richard Harris ("Gladiator") hat seinen Vertrag für die Rolle des Prof. Dumbledore über den ersten "Harry-Potter"-Film hinausgehend verlängert. Er wird nun in mindestens drei Filmen in dieser Rolle zu sehen sein. "Showbiz Ireland" sagte er, er habe sich zunächst geziert, weil Serien-Rollen ihm wie eine Falle vorkämen. Überzeugt habe ihn dann seine Nichte: Hätte er nicht zugestimmt, hätte sie nie wieder mit ihm gesprochen...

Ebenfalls bekannt wurde, dass die Dreharbeiten für "Harry Potter 2" bereits im Oktober 2001 starten. Die sollen laut "Dark Horizons" bis April 2002 dauern.

The Wicker Man: Remake mit Cage?
Nicolas Cage soll angeblich für die Hauptrolle des Kultfilms "The Wicker Man" im Gespräch sein. Im Horror-Film von 1973 war Christopher Lee in dieser Rolle zu sehen. Lee soll diesmal einen Gastauftritt absolvieren. Laut "Dark Horizons" soll der Universal-Film ein Budget von rund 40 Mio. US-Dollar haben, das Drehbuch wird gerade von Neil LaBute ausgearbeitet.

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