corona magazine
ISSN 1422-8904

   Star Trek
  + UPN-Pressekonferenz
  + Logan über ST:X
  + Wang über Harry Kim
  + ST:TMP DVD News
  + Seven wird Lehrerin
  + ST:X Baird führt Regie

   Subspace Link
  + Hörbücher
  + Buffy & Angel (2.2)
  + Ratingen 2001
  + Logik des Zeitreisens
  + SW: Garderobenwechsel
  + AND: Start im September
  + Buffy: Crossover-Episoden
  + Mars Miniserie geplant
  + HdR: Tyler über Rolle

   Anzeigen

CORONA WEBBEAT
SpaceView, fantasticREADER News und das grösste Star Trek- und Science Fiction-Internetmagazin Europas bringen News täglich.
http://www.sf-radio.de


SF-RADIO-CLUB
Holen Sie sich topaktuelle Infos, Radiosendungen und vieles mehr auf die eigene Homepage.
http://www.sf-radio.de/club


03. August 2001 - Ausgabe 86 - "Fun, Fun, Fun"

Veränderungen...

sind manches Mal einfach notwendig. Zu dieser Erkenntnis kamen wir vor wenigen Wochen auf unserem großen Vereinstreffen in Ratingen, bei dem viel gefeiert, allerdings auch vieles entgültig verabschiedet und auf den Weg gebracht wurde. Doch dieses Mal wurde nicht nur bei SF-Radio die sogenannte Renaissance besprochen, sondern auch in unserer Redaktion ist - man mag es kaum glauben - ein wichtiges Konzept beschlossen worden, um das Projekt für Sie insgesamt attraktiver zu machen.

Dafür haben wir zuerst einmal einen alten und liebgewonnenen Titel neu erfunden.
Das Corona Newsletter wird wieder das Licht der Welt erblicken und bereits ab dem 10. August der "kleine Bruder" des Corona Magazines werden. Als reines ASCII-Textfile wird er zukünftig im wöchentlichen Turnus in Ihrem Posteingang landen und bereits zum Start in einer Woche mit einem Gewinnspiel aufwarten, bei dem es unter anderem zahlreiche Eintrittskarten zu Conventions, Con-Videos und Bücher zu gewinnen gibt.
Ausnahme beim wöchentlichen Versand des Corona Newsletters ist im Übrigen lediglich das Wochenende, an dem das reguläre Corona Magazine erscheint. Dies wird natürlich auch weiterhin im HTML-Format veröffentlicht, ab der kommenden Ausgabe allerdings im vierwöchentlichen Rhythmus. Wir hoffen, Sie mit diesen Erweiterungen in unserem Angebot in Zukunft noch aktueller und flexibler mit Informationen aus dem Star Trek- und den anderen Science Fiction-Universen versorgen zu können. Lesen Sie also mal rein und achten Sie auf unsere Preisfragen!

Auch intern hat sich in den letzten beiden Wochen etwas getan.
Sebastian Feiler, bis zur letzten Ausgabe Stellv. Chefredakteur des Corona Magazines, musste aus beruflichen Gründen leider seinen Posten aufgeben und übergab den Staffelstab an die bisherige Textchefin Berit Lempe, die Sie nach Ihrem gelungenen Einstand mit Ausgabe 85 in Zukunft des Öfteren im Vorwort begrüßen wird. Sebastian Feiler selbst wird natürlich der Redaktion erhalten bleiben und auch weiterhin interessante Artikel beisteuern. Und da wir der Ansicht sind, dass bei unserem Projekt auch in Zukunft kein hierarchischer Wildwuchs mit Management, Senior- und Junior-Redakteuren etc... herrschen soll, wurde der Posten des Textchefs nun kurzerhand abgeschafft.

Et Voilà, das war es auch schon von meiner Seite.
Viel Spaß beim Lesen wünscht,

Klaus Michels
Chefredakteur


Pfadfinder

1. Die UPN "Enterprise"-Pressekonferenz
2. Feiern, Fantasy und Ferengi: FSF 2001
3. Baldur's Gate 2: Schatten von Amn
4. Star Trek: trekBEAT
5. Im Gespräch mit FX-Experten
6. Fragt Larry!
7. Kreuzfeuer
8. Rating Report
9. Smile Fiction: Stargate SG-1
10. Lesezeichen: Endgame
11. SF-Radio: Die Renaissance
12. Das Kino im Kopf: Hörbücher
13. Perry Rhodan : Thoregon im Brennpunkt
14. Buffy & Angel: Die nächste Staffel (2.2)
15. Ratingen: Viel Spaß und ein Lächeln
16. Wissenschaft: "Das Feuer, in dem wir verbrennen" (1.2)
17. Subspace Link


1. Die UPN "Enterprise"-Pressekonferenz

Anmerkung:
Lesen Sie in diesem Kontext auch die Kolumne von Larry Nemecek, der dieser Pressekonferenz vor kurzem beiwohnte und Ihnen die dortigen Erlebnisse und Eindrücke im Anschluss an seine Rubrik "Fragt Larry!" mitteilt.

In den letzten Jahren haben sich die "Star Trek"-Captains daran gewönt, unter Außerirdischen zu wandeln und sich im Weltall zu Hause zu fühlen. Brannon Braga zu Folge wird das "Enterprise"-Universum jedoch wesentlich unvorhersehbarer sein.

"Es ist ein erschreckender Ort, an dem für die Crew alles unbekannt ist", erzählte Braga in einem Interview auf der Sommerpressetour der Television Critics Association. "Die Erde ist in einem viel besseren Zustand, als sie es im Film ,First Contact' gewesen war. Armut, Kriminalität, Krankheit und Hunger sind alle größtenteils ausgerottet worden, aber die Föderation hat sich noch nicht gebildet. Bis dahin ist es noch ein langer Weg. Und die Sternenflotte ist noch sehr, sehr jung. Diese Crew hat nur sehr wenige außerirdische Spezies getroffen, seit die Vulkanier angekommen sind.

Rick Berman fügte hinzu: "Wissen Sie, die Picards und selbst die Kirks der Welt, für sie waren Treffen mit Außerirdischen eine feste Größe. Es war ihre tägliche Arbeit. Aber für diese sieben ist es eine gruselige Angelegenheit. Es ist immer etwas, das mit Bewunderung und Aufregung und auch ein wenig Nervenflattern und Furcht verbunden ist. Denn diese Leute sind wirklich eher wie ein jeder von uns, wenn wir uns in einer Situation wiederfinden würden, wo wir auf Außerirdische treffen. Das wäre eine ziemlich erschreckende Sache und sicher keine Alltagsbegegnung, wie sie sich für einen Picard oder eine Janeway darstellen würde.

Genauso wie die Serie einen gänzlich neuen Schauplatz betritt, wagen sich auch die Produzenten auf Neuland. "Wir wussten, dass wir eine Show über Menschen machen wollten, die ausziehen und Neues entdecken", erklärte Berman. "Aber statt einfach ein weiteres Raumschiff des 24. Jahrhunderts zu nehmen, ihm einen anderen Namen zu geben und sieben neue Charaktere hinein zu werfen, entschieden wir, zu einer Zeitperiode zurück zu gehen, in der alles begann. In eine Zeit, in der alles in einem Anfangsstadium war, in der die Entwicklung dieser ganzen [aus Star Trek bekannten] Sachen erlebbar stattfindet und in der unsere Charaktere den zeitgenössischen heutigen Leuten näher und damit wie ich denke auch zugänglicher sein können. Diese Typen tragen manchmal Baseballmützen und Jeans und Turnschuhe, und sie sind viel weniger die perfekten menschlichen Wesen als der Jean-Luc Picard, den wir kennen.

Für die Darsteller war das Lernen des komplexen Technobabble eine schwierige Erfahrung. "Du weißt nicht einmal, welches Wort oder welche Phrase dich für die nächste halbe Stunde aufhalten wird, aber es passiert einigen von uns", meinte Connor Trinneer (ST:ENT Tucker). Dominic Keating (ST:ENT Reed) warf daraufhin ein: "Wir liegen wegen ihm drei Tage im Zeitplan zurück. Er könnte eine Luftschachtabdeckung nicht von einer..." "...Luftschachtöffnung unterscheiden", endete Trinneer und bewies damit, dass sein Gedächtnis bereits Fortschritte machte.

"Wir erhalten in jedem Drehbuch ein Glossar, das die akkurate Aussprache der Wörter enthält", erklärte John Billingsley (ST:ENT Phlox). "Manchmal sind es Wörter wie ,Schokolade', das ist dann etwas beleidigend. Nein, schon okay, ich mache nur Spaß. Es ist tatsächlich sehr hilfreich. So verbringt man nicht die ganze Zeit damit, zum Wörterbuch zu rennen.

Darüber hinaus redeten Berman und Braga auch über die Fans, deren Pingeligkeit sie bisweilen nervig finden.

Frage: Rick und Brannon, als über das klingonische Make-Up geredet wurde, habe ich eine gewisse Ermüdung bei Ihnen gespürt. Ich frage mich nun, bei der Fanbasis wie sie nun einmal ist, ob es andere kleinliche Dinge gibt, die ständig wiederkehren?

Brannon Braga: Ich kann mir keine vorstellen. Sie meinen die Kontinuitätsprobleme, mit denen die Fans ankommen?

Frage: Ja, die Dinge, die Ihren Tag interessant machen.

Brannon Braga: Nun, normalerweise hat es etwas mit Fehlern zu tun, die wir in manchen Folgen gemacht haben, wie z.B. einen Raum, der sich auf einem bestimmten Deck befindet und das später versehentlich nicht mehr tut. Solche Sachen irritieren, weil wir nicht gut genug aufgepasst haben, so dass sie uns entgangen sind. Aber... wir sind einfach zu beschäftigt, um uns hinzusetzen und all die Fanpost zu lesen, die uns durch das Internet über all diese Sachen erreicht.

Rick Berman: Wenn wir das täten, müssten wir andere Leute einstellen, die dann die Fernsehserie machen. Vor gut fünf Jahren haben wir einen Spielfilm namens "First Contact" gemacht, der im 21. Jahrhundert spielte und von einer Erde handelte, die in einer ziemlich lausigen Verfassung war. Aber es ging eigentlich um den ersten Kontakt zwischen Menschen und Vulkaniern und über den ersten Menschen, der Warpgeschwindigkeit erreichte. Und wir wussten, dass in der Zwischenzeit zwischen diesem Typen namens Zefram Cochrane und Captain Kirk 200 Jahre lagen, in der die Erde von dieser Art schmutziger Kleinstadt in Montana, wo unser Film spielte, zu der Welt von Kirk und Spock wurde. Und wir haben [für "Enterprise"] einen Ort etwa in der Mitte ausgewählt, um zu zeigen, wie alles begann und wie es für die Leute war, die wirklich als erste in Sternensysteme vordrangen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Wenn es also darum geht, dass wir den Fans gegenüber in einer Kontinuitätsfalle sitzen, dann ist das nicht wirklich ein großes Problem, weil wir sozusagen eine Zeitepoche schaffen, die noch nicht wirklich ausgeforscht worden ist.

Frage: Wenn Sie mal fehlerhaft von einem Raum auf einem Deck in einen anderen übergehen, wie viele eMails kriegen Sie dann?

Rick Berman: Ich erinnere mich daran, dass wir in der zweiten Staffel der "Next Generation" versehentlich einen Phaserstrahl aus einem Photonentorpedoschacht kommen ließen. Wir haben 200 Briefe bekommen. Und ich konnte den Unterschied nicht einmal erkennen. 200 Briefe.

Link zum Thema:
http://www.startrek.com/production/seriesv/articles/072001.html

(Zurück zum Inhalt)

2. Feiern, Fantasy und Ferengi: FSF 2001

Am letzten Wochenende fand vom 27 .-29. Juli das zweite Fantasy-Spielfest der Firma "Amigo" im hessischen Braunfels, ganz in der Nähe von Wetzlar, statt.
An den bisher heißesten Tagen des Jahres trafen sich über 11.000 Besucher, die teils zum mittelalterlichen Spektakulum, teils zum Rollenspielen aus ganz Deutschland angereist sind.

Und viele Teilnehmer reizte besonders die Kombination aus beiden Events. Eben mit dieser Verquickung hatte der Spiele-Hersteller "Amigo" ein goldenes Händchen. Das bereits in Braunfels etablierte Mittelalterliche Spektakulum mit Ritterspielen, Musikern, Marketendern und Quacksalbern lockte viele potenzielle Neukunden an die Stände der Aussteller und natürlich auch an die Spieltische.

Im Schlosspark zu Braunfels hatten sich Schausteller aus ganz Europa versammelt. Da waren Kunstreiter, eine mittelalterliche Tanzgruppe, Schwertfechter, Kanoniere, Gaukler, Jongleure, Feuerschlucker und Kunsthandwerker vertreten. Wer sich in die Zeit des Mittelalters versetzen lassen wollte, kam hier bestens auf seine Kosten.

Für das Spektakulum und das Spielfest wurde eigens die Braunfelser Innenstadt für den Automobilverkehr gesperrt, damit die modernen Stahlrösser das Ambiente nicht störten. Das Fantasy-Spielfest war in verschiedenen Gebäuden untergebracht. Wenn man sich erst einmal eine Übersicht über den Stadtplan verschafft hatte, war alles einfach und mit kurzen Wegen zu finden.

Im Rathaus, der Grundschule und im "Haus des Gastes" versammelten sich die Rollenspiel-Fans. Dort gab es Fantasy-Spiele der mannigfaltigsten Variationen. Das bekannte Rollenspiel "Dungeons and Dragons" war mit seiner gerade erschienenen dritten Edition sicherlich eines der Highlights. Ebenso die Endrunde der Deutschen Meisterschaft des Spieles "Diskwars". Natürlich durften andere Rollenspielklassiker, wie "Das Schwarze Auge", "Warhammer", "Werwolf"und natürlich auch "Vampire" nicht fehlen. Für Freunde der"Vampire"-Rollenspielrunden wurde eigens auch ein Live-Abenteuer geschrieben, bei dem die Vampire zu nächtlicher Stunde noch Braunfels und Umgebung unsicher gemacht haben.

Es gab auch die Möglichkeit, als Anfänger Einblicke in neue Rollen- und auch andere Spiele zu nehmen. Freundliche Mitarbeiter der Spiele-Verlage erklärten die Regeln und luden zu Testrunden ein. Ob Neuling oder Profi, hier konnte jeder Teilnehmer nach Herzenslust spielen. Mit einem Wochenend-Spielerpass, der lediglich 40 DM kostete, konnte man an den zahlreichen Spielrunden teilnehmen. Bei diesem Eintrittspreis können sich andere Convention-Veranstalter ein Beispiel nehmen.

Es muss nicht immer das Luxus-Hotel mit den großen Hallen sein. Ein Event mit Spaß-Charakter hat auch seine Vorteile. Dennoch gab es Stimmen zu hören, denen dieser Eintrittspreis dennoch zu hoch war.

Mit Spieler-Pass hatte man Zutritt zu den Spielrunden und den Spieler-Parties, sowie am Wochenende den freien Zutritt zum Spektakulum mit Live-Konzert. Wie auch schon 1999 in Rothenburg o.d.T. durften auch Gaststars aus Science-Fiction und Fantasy nicht fehlen. Da waren illustre Darsteller, wie der Star Wars-Nebendarsteller Jerome Blake, der alleine in "Star Wars: Episode I" die stolze Anzahl von sechs verschiedenen Aliens spielte. Ken Colley, der in "Star Wars: Das Imperium schlägt zurück" den Admiral Plett darstellte, kann unter anderem auch auf die Rolle des "Jesus" in Monty Python’s Kult-Komödie "Das Leben des Brian" zurückblicken. Richard LeParmentier (SW:Admiral Motti) sammelte seine weitere Schauspielerfahrung in Filmen wie "Superman 2" und auch "James Bond: Rollerball". Garrick Hagon, der den "StarWars"-Fans noch als Biggs Darklighter, einem guten Freund von Luke Skywalker, besser bekannt als "Rot 3", in Erinnerung sein dürfte, wird auch im November wieder in Deutschland weilen: auf der Nexus-Convention in Berlin.

Wer ihn in Braunfels verpasst hat, bekommt dort noch einmal die Chance, mit diesem Fernseh-, Kino- und Theaterschauspieler zu sprechen. In lockerer Runde beantworteten die Akteure zusammen mit Aron Eisenberg (ST:DS9, Nog) die Fragen der Fans und schrieben geduldig Autogramme. Eisenberg, outete sich bereits im Vorfeld der Veranstaltung als großer "Magic: Die Zusammenkunft"-Fan und nahm daher auch aktiv an den Spielrunden teil.
Wer spielt nicht gerne eines seiner Lieblingsspiele zusammen mit seinem Star, der sich ohne jegliche Allüren als normaler Mitspieler in die Gruppe einfügt...

Ein weiterer besonderer Gast des Spielfestes war die Autorin Elaine Cunningham, die als Autorin von vielen Fantasy- und "Star Wars"-Romanen ihr Fachwissen in zwei Workshops an die ambitionierten Jungautoren weitergab.
Schwerpunkt ihrer Vorträge waren die Welten aus "Dungeons and Dragons" und die Veränderungen, die sich aus dem Erscheinen des neuen Regelwerkes ergeben.

Langeweile kam bei den Teilnehmern des Fantasy Spielfestes 2001 somit sicherlich nicht auf.
Als Nachteil für die Rollenspieler erwies sich allerdings das schöne Wetter. Stickige Luft und hohe Temperaturen in den Räumen konnten so manchem Teilnehmer die Freude am Spiel dämpfen, aber dennoch nicht nehmen.

Spielrunden von teilweise 22 Stunden Länge fesselten die Elfen, Zwerge und Halblinge an ihre Stühle. Über 50 zumeist freundliche Helfer standen den Spielern mit Rat, Tat und Hilfe zur Seite.
Kritik am Spielfest gab es an einigen Stellen anzubringen. So hatten sich dieses Jahr zu wenige Spielleiter gemeldet. Dadurch kamen weniger Spielrunden zustande als gewünscht. Doch das war wohl das einzige größere Manko dieses Spielfestes, doch die Beschwerden im "Amigo"-Forum halten sich in Grenzen. Einige negative Einzelerfahrungen sind wohl bei jeder Veranstaltung unvermeidlich.

Der Grundtenor jedoch war deutlich von einer positiven Einstellung geprägt. Die Rufe nach einem weiteren Spielfest im nächsten Jahr werden lauter. Wann es kommt und wo es sein wird, das wissen wohl einzig und allein die Organisatoren von "Amigo". Sollte ein neuer Ort für das neue Fantasy-Spiel-Event bestimmt worden sein, wird es sicherlich noch ein ganzes Jahr der Vorbereitung brauchen, bis wieder ein Fantasy-Spielfest seine Pforten öffnen wird.

Link zum Thema:
http://www.amigo-spiele.de
http://www.fantasyspielfest.de
http://www.nexuscon.de

(Zurück zum Inhalt)

3. Baldur's Gate 2: Schatten von Amn

Erlauben Sie mir ein paar einleitende Worte mit einem kleinen Blick hinter die Kulissen, bevor der eigentliche Testbericht startet? Prima, vielen Dank! Als (Chef-)Redakteur habe ich in den letzten Jahren oft Sprüche wie "Wow, du bist Spieletester – wie toll, dann kannst du den ganzen Tag spielen und wirst noch dafür bezahlt" gehört. Tja, Pustekuchen: Wenn man jeden Monat ein Heft machen muss, gruselt es einen leicht, wenn Spiel-Designer und -Hersteller tönen, dass ihre Titel beispielsweise "mindestens 50 Stunden Spieldauer" bieten. Denn als Tester will man ja schließlich nicht nur ein, zwei Level weit spielen, sondern im Optimalfall ein Drittel bis die Hälfte des Spiels gesehen haben, um sich ein Urteil erlauben zu können. Gerade bei Story-lastigen Spielen nicht einfach, bei denen der manchmal mitgelieferte Cheat zum Überspringen von Leveln, Landkarten und so weiter oft nur für Verwirrung sorgt. Stellen Sie sich ein Buch vor, von dem man nur jede fünfzigste Seite liest, aber eine kompetente Rezension abliefern soll ...
Klar, es klappte schließlich und endlich immer, die Tests, Previews und anderen Artikel auf die Reihe zu bekommen – doch oft haben wir uns bei PC Player und Video Games gewünscht, mehr Zeit für diesen oder jenen Titel zu haben. Etwas mulmig wurde mir Ende letzten Jahres zumute, als ich von "Baldur's Gate 2: Schatten von Amn" hörte: Wer wirklich so ziemlich alles sehen will, was dieses Rollenspiel zu bieten hat, darf dafür mal eben 300 (!) Stunden einplanen. In Arbeitswochen à 35 Stunden ausgedrückt wäre man also acht Wochen lang sieben Stunden am Tag beschäftigt. Und da die Zeitmaschine immer noch nicht erfunden wurde, ist klar, dass kein Mensch auf diesem Planeten die acht Wochen zum Verfassen eines umfassenden Tests besitzt, der optimalerweise zeitgleich mit dem Erscheinen des Spiels zu lesen ist. Glücklicherweise musste ich mich Anfang dieses Jahres nicht mehr mit diesem Problem beschäftigen – drei PC-Player-Kollegen hatten den Fall übernommen.
Kleiner Schwenk zurück in die Gegenwart: Seit dem 1. August sind die Arbeitsverträge der Mitarbeiter des Future Verlags ausgelaufen, still gestanden hat der Verlag schon seit Mai. Positiver Effekt (neben einer dreimonatigen Kündigungsfrist inklusive Gehaltsweiterzahlung): Ich konnte endlich "Baldur's Gate" nebst Zusatz-CD durchspielen und – richtig geraten –mit "Baldur's Gate 2: Schatten von Amn" anfangen. Vorhang auf für meinen Erfahrungsbericht nach etwa 50 Spielstunden.

Die vergessenen Reiche

"Baldur's Gate", entwickelt vom kanadischen Programmierstudio Bioware (www.bioware.com), sorgte 1998 für eine Renaissance der Computer-Rollenspiele. Angesiedelt im Forgotten-Realms-Szenario des mächtig populären Pen&Paper-Spielsystems AD&D begeisterte es Einsteiger und alte Hasen gleichermaßen. Mochten sich auch manche Kritiker über die etwas betuliche Spieldynamik beschweren – dem hunderttausendfachen Verkauf des Spiels tat das keinen Abbruch. Klar, dass nach der Missions-CD "Legenden der Schwertküste" ein zweiter Teil nur eine Frage der Zeit war. "Baldur's Gate 2: Schatten von Amn" erschien dann Ende 2000: größer, spannender und schöner.
Als Veteran des ersten Teils freute es mich natürlich, dass ich meinen sorgsam gepflegten Hauptcharakter problemlos ins neue Spiel importieren konnte. Das geht von Anfang an mächtig ab: Ihre bis zu sechs Mann starke Heldentruppe, auch Party genannt, wird vom fiesen Zauberer Irenicus gefangen gehalten, der mit Ihnen allerlei fiese Experimente durchführt. Durch wilde Umstände können Sie mit ein paar alten Kampfgenossen aus seinem Gewahrsam entkommen, doch dabei werden sowohl Irenicus als auch Ihre magisch begabte Freundin Imoen von den Cowled Wizards gefangen genommen: Der Gebrauch von Magie ist in der Stadt Athkathla, in der Sie sich wieder finden, nämlich verboten. Damit ist Ihre Aufgabe klar: In sieben Kapiteln muss Imoen gefunden und Irenicus dingfest gemacht werden – und den Grund für seine Experimente hätten Sie auch gerne gewusst.

Abenteuer nonstop

Neben der Hauptgeschichte warten sagenhaft viele Unteraufgaben auf ihre Erledigung. So bittet Sie das Töchterlein eines Burgherren um Hilfe, da der Familienstammsitz von Trollen und anderen Ungetümen überrannt worden ist. Auf der Suche nach Imoen machen Sie mit einer Diebesgilde gemeinsame Sache, für die Sie eine konkurrierende Gilde ausspionieren müssen. In einem Viertel von Athkatla macht ein Mörder seine Runden, den es zu finden und zu enttarnen gilt. Auch schwierigere Entscheidungen stehen an: Soll Ihr Mitstreiter Anomen den Mörder seiner Schwester rächen? Oder, da die Informationen seines betrunkenen Vaters doch eher schwammig sind, den Fall auf sich beruhen lassen? Als Belohnung für die richtige Tat locken wertvolle Erfahrungspunkte und der Rittertitel. Bei einem anderen Auftrag machen Tiere, die von finsteren Druiden aufgehetzt werden, das Städtchen Trademeet unsicher. Es liegt bei Ihnen, den Einwohnern zu helfen und die Machenschaften der Druiden aufzudecken. Sogar waschechte Drachen und unterirdische Elfen-Städte gibt es zu bestaunen – "Schatten von Amn" bietet so ziemlich alles, was Fantasy- und Rollenspiel-Freunden das Herz höher schlagen lässt. Und wenn Sie eventuell doch nicht so viel Zeit haben sollten, um alle Ecken und Winkel zu untersuchen: Die Hälfte aller Missionen, die automatisch in einem Tagebuch notiert und abgehakt werden, hat mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun. Sie dienen primär dazu, Erfahrungspunkte, neue Waffen zu finden und den Hintergrund der einzelnen Party-Mitglieder besser kennen zu lernen. Manche ergeben sich nur, wenn Sie einen bestimmten Charakter in Ihrer Gruppe haben.
Gekämpft wird in "Baldur's Gate 2" nicht zu knapp: Ein Druck auf die Leertaste wechselt dann in den Pausen-Modus, in dem Sie ihren Mannen sagen können, welchen Gegner sie sich als Nächsten vornehmen oder welchen Heil- und Schutztrank sie leeren sollten. Besiegte Gegner und erledigte Missionen bringen eine Menge Erfahrungspunkte – ist eine bestimmte Zahl erreicht, steigt die betroffene Person einen Level auf und erweitert dadurch seine Fähigkeiten. Ein Magier lernt im Normalfall beispielsweise ein paar neue Zaubersprüche. Davon gibt es übrigens 290 verschiedene im Spiel – gemeinsam mit rund 130 verschiedenen Monster-Typen wird es Ihnen also so schnell nicht langweilig.

Licht statt Schatten

Einsteiger könnte allenfalls die nicht geringe Komplexität und der teilweise knackige, "normale" und mittlere der fünf Schwierigkeitsgrade abschrecken – zum Glück werden aber beispielsweise alle Zaubersprüche im Handbuch erklärt. Und dann gab es da noch die Gespräche der 16 verschiedenen Party-Mitglieder untereinander, unter denen Sie fünf auswählen und in Ihr Team berufen können. Da wäre beispielsweise der starke, aber leicht tumbe Muskelprotz Minsc mit seinem Hamster Boo, der bereits erwähnte Paladin Anomen oder die verschüchterte Elfin Aerie. Gelegentlich müssen Sie unter den Party-Mitgliedern sogar v ermitteln, einen Disput schlichten oder einfach jemanden trösten.
Optisch präsentiert sich "Schatten von Amn" in einer isometrischen schräg-von-oben-Ansicht, wobei Sie Auflösungen von 640 mal 480 oder 800 mal 600 Punkten auswählen dürfen. Ganz Mutige experimentieren mit den nicht offiziell unterstützten Auflösungen bis hin zu 2048 mal 1536 Punkten – nur verkümmern die tapferen Recken dann zu kleinen Mini-Helden. Einige Effekte sind 3D-beschleunigt.– mein Athlon 600 mit GForce-Karte der ersten Generation kommt dabei merkwürdigerweise ins Straucheln. Ohne Beschleunigung geht's dafür wieder schneller und die Grafik sieht dabei nur unwesentlich schlechter aus.

Fazit

"Baldur's Gate 2: Schatten von Amn" ist ein grandioses Spiel. Sofern Sie sich nicht nur für Chrom blitzende Science Fiction, sondern auch mal für einen Abstecher ins Mittelalter interessieren, ist "Schatten von Amn" Ihr Spiel. Seine Vielfalt und der ungeheure Abwechslungsreichtum sorgen für lang anhaltenden Spielspaß, zu dem auch kleinere Humor-Einlagen wie der Aushilfsschauspieler, der bei der Theatervorführung seinen Text vergessen hat, erheblich beitragen. Aber sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt: Das Spiel macht sehr schnell sehr süchtig.

(Zurück zum Inhalt)

4. Star Trek: trekBEAT

Logan über das "Star Trek X"-Drehbuch.
Als John Logan die ehrgeizige Aufgabe antrat, das Drehbuch für "Star Trek X" zu schreiben, war sein Ziel klar: Er wollte die Charaktere der Next Generation nicht nur in unbekannte Weiten, sondern auch zu neuen Ufern der Charakterentwicklung führen.

"Ich ging hin und sagte: 'Dies ist die Story, die ich machen will, und dies sind die drei Dinge, die ich im Film geschehen lassen will'", erzählte Logan dem britischen Magazin "Dreamwatch". "Und sie sind kühn - es sind einige sehr kühne Entscheidungen darunter."

Der Autor, der auch am Drehbuch von "Gladiator" mitgewirkt hat, fand zu seiner Freude breite Unterstützung bei Paramount. "Bei Paramount sagten alle: "Absolut, lasst uns einige Risiken eingehen. Lasst diese Charaktere wachsen. Und wenn du einen großartigen Bösewicht haben willst, der mit der Crew verbunden ist, dann geh hin und tu es.' Sie haben mich sehr unterstützt."

Paramount war jedoch nicht die einzige Quelle an Enthusiasmus für Logans Ideen. Patrick Stewart (ST:TNG Picard) freute sich ebenfalls darüber, einbezogen zu werden. "Als ich mit diesen eher gewagten Ideen ankam, war Patrick ziemlich begeistert davon. Er wollte diese Charaktere ihre Flügel ausbreiten und ihr Potential ausleben lassen, anstatt nur einen Abklatsch der Figuren aufzutischen, die in der TV-Serie zu sehen waren", so Logan.

"Während der Ausarbeitung habe ich ihn angerufen und gesagt: 'Hier ist die Story, das wollen wir tun. Ich hätte gerne dein Feedback.' Er war großartig. Er sagte: 'Das ist nicht gut genug, dies ist klischeehaft, jenes ist großartig, diese Idee liebe ich.'"

Trotz anspruchsvoller Charakterentwicklung soll der zehnte Kinofilm jedoch auch jede Menge Action bieten. Logan hofft, damit das beste beider Welten mitzunehmen. "Ich hoffe, dass wir wieder etwas von der Atmosphäre des 'First Contact' und 'The Wrath of Khan' einfangen können, so dass der Film ein großer Abenteuerfilm alter Schule wird. Während einige Elemente unglaublich charakterbezogen sind, werden sie hoffentlich auch das breite Publikum nicht ausschließen. Sonst wird es 'die schlimmste aller Zeiten', das können Sie mir glauben!"

Link zum Thema:
http://talk.trekweb.com/articles/2001/07/20/995672824.html

Shatner: Kirk wird nie in "Enterprise" auftauchen.
William Shatner (ST:TOS Kirk) ist vor kurzem zu Paramount zurückgekehrt, um für seine neue Show "Iron Chef" zu werben. In Sachen Star Trek will er jedoch keinen Finger mehr für das Studio rühren.

"Ich weiß von nichts", sagte er dem Toronto Star auf einer kürzlichen UPN-Pressekonferenz. Der Schauspieler schien ein wenig verärgert darüber zu sein, dass er keinen Einfluss mehr im Star Trek-Franchise hat. "Ich habe keine Ahnung, was sie gerade machen. Ich habe den Kontakt schon vor vielen Jahren verloren. Tatsächlich wurde auch schon 'First Contact' völlig ohne mich gedreht."

Aber dennoch meinte Shatner, dass "Enterprise" sich gut machen würde. "Ich weiß, dass Scott [Bakula] ein wundervoller Schauspieler ist. Ich bin sicher, dass [die Serie] sehr erfolgreich sein wird. Aber davon abgesehen weiß ich nichts, außer dass sie wohl einige Jahre vor den Zeitpunkt zurück gehen, an dem mein Charakter geboren wurde. Aber in der Science Fiction heißt das nicht unbedingt viel."

Ein Gastauftritt Kirks in der neuen Serie stünde für Shatner jedoch völlig "außer Frage". Statt dessen konzentriert er sich auf sein neues Projekt, die amerikanische Version des japanischen Importhits "Iron Chef". Seine Rolle darin wird es sein, vier Küchenchefs verschiedener Kochschulen zu überwachen, die in einer Mischung aus Wrestling und Kochwettbewerb gegeneinander antreten.

Premierentermin von "Enterprise" ist offiziell.
Durch die offizielle Star Trek-Seite war der Starttermin von Series V schon bekannt, doch nun ist er mehr als offiziell. Die neue Star Trek-Serie "Enterprise" wird am 26. September um 20.00 Uhr auf UPN zum ersten mal ausgestrahlt werden.

Das Network kündigte offiziell an, dass die Serie ihr Debüt mit einer zweistündigen Premiere feiern möchte. Danach werden ab dem 3. Oktober immer mittwochs die weiteren einstündigen Episoden ausgestrahlt. Damit wird die neue Serie stets eine Stunde früher als ihr Vorgänger "Star Trek: Voyager" über die heimischen Bildschirme flimmern.

Link zum Thema:
http://dailynews.yahoo.com/h/nm/20010716/en/television-upn_1.html

Garret Wang über Harry Kim.
Von seinem unglücklichen Liebesleben bis hin zu seinem Status als Ewiger Fähnrich - Harry Kim war nie das glücklichste Crewmitglied an Bord der U.S.S. Voyager. Garret Wang, der Darsteller hinter der Rolle, teilt mit ihm diese Frustrationen.

"Ich mochte die Tatsache nicht, dass sie einfach die Sache mit Kim und Seven abgebrochen haben," erzählte Wang dem offiziellen Star Trek Magazine. "Zu einem bestimmten Zeitpunkt war Kim in Seven verknallt und dann ging Seven auf seinen Bluff ein und bat ihn um Kopulation; Kim lehnte dies ab - wie ein Idiot - und dann verliebt sich plötzlich der Doc in Seven."

"Ich dachte, die Autoren hätten eine B-Storyline, in der Kim sich mit dem Doktor anlegt, um Sevens Aufmerksamkeit zu erreichen, was wirklich sehr lustig gewesen wäre."

Kims bester Freund an Bord war Tom Paris, gespielt von Robert Duncan McNeill. "Es begann mit Paris und Kim." sagte er. "Aber die offensichtlichen Szenen zwischen den beiden nahmen ab, als Paris begann, sich mit Torres zu verabreden und sie dann heiratete. Das hat die Beziehung zwischen den beiden etwas erschüttert. Aber sie waren noch immer enge Freunde, deshalb ist dies wohl der Charakter, mit dem Kim am meisten zusammen war."

Der Schauspieler hätte gern mehr Interaktion zwischen Kim und Chakotay geehen. "Es gab wirklich nicht viel mehr an Chakotay-Kim Interaktion, als die ständige Frage Chakotays, nach dem Statusbericht," sagte er. "Es geht um die Menge. Wir hatten nicht eine richtige tiefe Konversation. Ich denke, Kim und der Doktor hatten einige gute Szenen zusammen, und Kim und Janeway, und Kim und Kes, und Kim und nahezu jeder, aber die Kim-Chakotay Beziehung wurde meiner Meinung nach nie richtig beleuchtet, wie man es hätte tun können."

Dennoch ist Kim mit der Entwicklung seines Charakters zufrieden. "Kim erreichte den Punkt, wo man ihm die Verantwortung über die Brücke übergab, wann immer Janeway auch nicht da war und er wurde zu einem viel integrierteren Teil der Crew," erklärte er. "Und Garret Wang hat sich dahingehend verändert, dass er mit jeder Staffel entspannter vor einer Kamera schauspielerte, was wirklich sehr unnatürlich ist!"

Link zum Thema:
http://www.voyagersdelights.com/garrett_wang_72401.htm

Spock als Kind in "Enterprise".
Durch ein Informationsleck vom Set der neuen Star Trek-Serie tröpfelte nun die Neuigkeit, dass es in der Tat eine Episode geben wird, die Spock als Kind zeigen wird.

Die Neuigkeit einer unbekannten Quelle vom Set bestätigte, dass ein Skript, welches Spock als Kind zeigt, geschrieben und anerkannt wurde.

Eine mögliche offizielle Pressemitteilung mit mehr Details könnte in Vorbereitung sein, aufgrund der überwältigenden Resonanz der Fans über diese Information.

Captain's Hund an Bord.
Angeblich soll Captain Archer seinen Hund, Porthos mit an Bord haben, wenn die Enterprise startet. Paramount soll sich schon alle Rechte für den Namen gesichert haben, um ihn später vermarkten zu können, wahrscheinlich vom Plüschtier bis zum Gummihund.
Der Hund soll erstmals im Pilotfilm erwähnt werden, wenn zwei Crew-Mitglieder ihr Misstrauen gegen die neue Transportertechnologie äußern: "Der Captain würde nicht mal seinen Hund da durchschicken!" Später dann redet Archer mit jemandem, den die Kamera erst später zeigt - es ist sein Hund Porthos.
Der Name stammt natürlich aus dem Roman "Die drei Musketiere" von Alexandre Dumas. Darin ist Porthos ein schwarzhaariger, ziemlich beleibter, verfressener und starker Musketier - ob das auf den Hund auch zutrifft?

Neues zur "Star Trek: The Motion Picture"-DVD.
Viele Spekulationen machten in den letzten Monaten die Runde, da Fans den Director's Cut von "Star Trek: The Motion Picture" auf DVD kaum erwarten können. Inzwischen ist offiziell bekannt, dass Regisseur Robert Wise den Film neu zusammengeschnitten hat und fehlende Special Effects-Szenen eingefügt hat, um den Film endlich so aussehen zu lassen, wie er einst geplant war - was jedoch aus zahlreichen Gründen damals nicht möglich war. Zur Zeit gibt es heftige Diskussionen, ob dieses DVD-Set die erste Star Trek-DVD-Veröffentlichung sein wird, die endlich so viele Extras hat, wie DVD-Fans es erwarten.

TrekWeb hat von Quellen, die an diesem Projekt beteiligt sind, erfahren, dass zumindest ein Trailer den Weg auf die Scheibe finden wird. Dies könnte darauf hindeuten, dass auch noch mehr Extras auf dem Wege sind. Zudem erfuhr man, dass das Filmmaterial auf der DVD soweit gesäubert wurde, das es mindestens der Qualität von "Star Trek II: The Wrath of Khan" entspricht. Und schließlich ließ die Quelle verlauten, dass dieses DVD Set wahrscheinlich am 6. November 2001 in den USA erscheinen wird.

McNeill führt Regie bei "Enterprise".
Auch wenn "Star Trek: Voyager" vorbei ist, bleiben einige Schauspieler dem Star Trek-Franchise dennoch treu, wenn auch mit anderen Tätigkeiten. So wird Robert Duncan McNeill (ST:VOY Paris) in der elften Episode von "Enterprise" Regie führen.

"Ich werde in der elften Episode Regie führen", erzählte er Ian Cullan von CyFy Pulse bei einer Autogrammstunde auf der Forbidden Planet in Manchester in England. Da er von seinem früheren Voyager-Kollegen Ethan Phillips (ST:VOY Neelix) gekitzelt wurde, fügte er hinzu, "aber nur, wenn ich aufhören kann zu kichern!"

Robbie McNeill führte bei vier Voyager-Episoden Regie. Neben ihm wird auch Roxann Dawson (ST:VOY Torres) im Regiestuhl zur siebten Episode Platz nehmen. Auch LeVar Burton (ST:TNG La Forge) ist als Regisseur an der neuen Serie beteiligt. Robert Picardo (ST:VOY Doktor) überlegt derzeit noch, ob ihm eine künftige Karriere als Regisseur oder als Schauspieler besser gefällt, doch Executive Producer Rick Berman erklärte auf einer Pressekonferenz, dass McNeill, Dawson und Burton die einzigen Regisseure sein werden, die auch Schauspieler in Star Trek waren.

Link zum Thema:
http://www.geocities.com/cyfypulse/sftvnews.htm

Vaughn Armstrong spielt Admiral.
Auf der englischen "Voyager Returns Con" wurde Vaughn Armstrongs Rolle in "Star Trek: Enterprise" bekannt, über die bis jetzt noch spekuliert worden war. Entgegen anderslautenden Gerüchten spielt er keinen Extraterristen, sondern einen Menschen, und zwar einen Admiral namens Forrest. Der Name lehnt an den verstorbenen Schauspieler DeForest Kelley (TOS McCoy) an.

Armstrongs Charakter ist ein 50-60jähriger Admiral und das höchstrangige Mitglied im aktiven Dienst. Er ist eine Art Mentor für Captain Archer und hat ihn persönlich für das Kommando der Enterprise ausgewählt.

Seven of Nine wird Lehrerin.
Jeri Ryan (VOY: Seven of Nine) will nie wieder den engen Gummianzug der Borg-Drohne tragen. Sie tauschte ihn ein für schicke Kleider in ihrer neuen Rolle in einer Serie bei Fox: "Boston Public" (-Schule). Sie steigt dort in die zweite Staffel ein als Anwältin, die von ihrem Job enttäuscht ist und nun etwas anderes machen will. Die Verwandlung zur Lehrerin fällt ihr dabei nicht leicht. (Doch was ist das schon im Vergleich zum Wandel vom Borg zum Menschen?) "Als Firmenanwältin verdiente sie eine Menge Geld und ist nun wohlhabender als alle andern Lehrer", beschreibt Gail Berman, der Unterhaltungschef von Fox ihr Problem. Sie verwendet das Geld, um Ausrüstungen für ihre Klasse zu kaufen, die sich die anderen an der Schule nicht leisten können - damit bringt sie Konflikte in die Show. Boston Public spielt im Lehrerteam der Boston's Winslow High School. Die von den Kritikern geschätzte Serie ist von David E. Kelley erdacht worden, der auch so erfolgreiche Shows wie Ally McBeal und The Practice geschaffen hat. Boston Public bekam dieses Jahr zwei Nominierungen für den Emmy.

Paramount registriert Trek-Namen.
Obwohl sich mannigfaltige Gerüchte um den Inhalt des zehnten Star Trek-Films rankten, hat Paramount bisher nicht mehr als den Namen des Drehbuchautors (John Logan) bestätigt. Doch nun hat man indirekt den Gerüchten zum Titel des Films Recht gegeben: Paramount hat den Ausdruck "Star Trek: Nemesis" als eingetragenes Warenzeichen registrieren lassen. Das lässt darauf schließen, dass man sich auf Merchandise-Aktionen für den zehnten Kinofilm vorbereitet, und dass dieser logischerweise den Namen "Nemesis" tragen wird.

Der Name war seit Mitte April in verschiedensten Spoilern aus den unterschiedlichsten Lagern aufgetaucht. Ursprünglich war er auch schon in Gerüchten zu "Star Trek: Insurrection" ("Star Trek 9: Der Aufstand") zu lesen, doch Paramount hatte noch nie öffentlich Rechte an dem Namen angemeldet.

Auch für die fünfte "Star Trek"-Serie wurden zahlreiche Registrierungen vorgenommen: Sowohl der Serienname "Enterprise" als auch zahlreiche Namen der Crewmitglieder. Nur der vermeintliche Name von Chefingenieur Charlie Tucker wurde noch nicht angemeldet. Auch die Schiffsbezeichnung "S.S. Enterprise" und ein bisher unbekannter Ausdruck, "Porthos", der nicht unbedingt etwas mit dem Franchise zu tun haben muss, wurden registriert.

Paramount beendet 'open submission policy'.
Neben dem Rückzug in die Vergangenheit zieht Paramount bei "Enterprise" noch etwas ganz anderes zurück, nämlich seine 'open submission policy'. Diese Politik der freien Einreichung von Drehbüchern erlaubte es Star Trek-Fans seit den Zeiten der "Next Generation", ihre Drehbücher für bis zu zwei Einzelepisoden bei Paramount einzureichen, ohne dafür die Dienste eines Agenten in Anspruch nehmen zu müssen. Selbst spätere Größen wie Ronald D. Moore und Mike Sussman kamen auf diese Weise zum Franchise.

Dies ist nun vorbei. Mit "Enterprise" endet diese Möglichkeit bis auf weiteres. Zwar besteht grundsätzlich die Möglichkeit, die 'open submission policy' später wieder zu beleben, aber Fans, die nun versuchen, Skripte einzureichen, erhalten alles zurück - ungeöffnet und ungelesen.

Die Gründe dafür sind rechtlicher Natur; ihnen ist es auch zu verdanken, dass keine anderen Serien eine derartige 'open submission policy' verwenden.

Stuart Baird führt Regie in "Star Trek X".
Variety zu Folge wird Stuart Baird im zehnten Star Trek-Kinofilm Regie führen. Baird saß bereits bei den eher schlechten als rechten Filmen "U.S. Marshalls" und "Executive Decision" auf dem Regiestuhl.

Doch geht man von der verbreiteten Theorie aus, dass alle Star Trek-Filme mit geraden Ziffern erfolgreicher sind als die mit ungeraden, dann spielt Bairds bisherige Filmgeschichte nur eine untergewichtige Rolle. Zudem hat er ein Drehbuch, das sich in erster Linie gut anhört und eine Gruppe von Schauspielern, die wissen, wie sie ihre Charaktere spielen sollen. Das fantastische Genre ist Baird auch nicht vollkommen unbekannt, da er als Editor an "Das Omen", "Superman", "Superman II" und "Outland" mitgearbeitet hat.

Stuart Baird ist damit schon der zweite "Außenseiter" der am neuen Star Trek-Kinofilm mitarbeitet. Zusammen mit Drehbuchautor John Logan bringt er sicherlich noch mehr frischen Wind in das Star Trek-Franchise.

Link zum Thema:
http://www.variety.com/

Stewart: "Star Trek X"-Produktion beginnt Oktober.
Wie Corona Coming Attractions berichtet, hat Patrick Stewart (ST:TNG Picard) in einer Fragestunde im Anschluss an sein Theaterstück "Shakespeare's Alien einen Ausblick auf den zehnten Star Trek-Kinofilm gegeben.

Er deutete an, dass er nach Los Angeles reisen und mit den Arbeiten an "Star Trek X" beginnen würde, sobald seine Bühnenverpflichtungen im September zu Ende seien. Dem zu Folge könnte man einen Produktionsstart des Streifens im Oktober annehmen, was auch zu bisherigen Aussagen des Executive Producer Rick Berman passen würde. Dieser hatte nämlich gemeint, dass die Produktion im Herbst beginnen würde, so dass ein Kinostart im späten Frühling oder im Sommer nächstes Jahr angestrebt werden könne.

(Zurück zum Inhalt)

5. Im Gespräch mit FX-Experten

Obwohl in den letzten Jahren einige riesige Sprünge bei den Special Effects in Film und Fernsehen gemacht wurden, werden einige der besten Effekte meist noch auf die althergebrachte Weise erreicht. Im letzten Monat trafen sich 14 Special Effects-Künstler aller vier Star Trek-Serien auf dem Visual Effects Society 2001 Festival. Michael Dorn (ST:TNG Worf) moderierte das Ereignis, bei dem man die Entwicklung dieses Gebietes diskutierte.

Robert Justman, Co-Producer der originalen Star Trek-Serie, erklärte, dass Star Trek regelrecht revolutionär auf dem Gebiet der Effekte war, die noch alle in den Kinderschuhen steckten. "Kühn dorthin zu gehen - das war, was wir taten", sagte Justman. "Ich weiß nicht, wie wir es gemacht haben - eine einstündige TV-Serie mit optischen Effekten, visuellen Effekten... Wir wussten zu dieser Zeit nicht, dass es unmöglich war, wir gingen einfach voran und machten es. Wenn ich jetzt darauf zurückblicke ist es einfach unglaublich."

Howard Anderson Jr., ASC, erzählte über die Einführung der Blue-Screen Technik, um Matte-Aufnahmen zu drehen, um das Raumschiff vor einem Sternenhimmel fliegen zu lassen. Er gab zu, "Der Blue-Screen war noch primitiv - die Sterne sah man ab und zu durch das Schiff hindurch, aber wir kamen voran. Er erzählte weiter, dass der Transporter-Effekt dadurch erzeugt wurde, indem man Aluminium-Konfetti durch eine 5000 Watt Lampe und einer Säule aus Rauch jagte. Dieser Effekt wurde über die Personen gelegt, die heraus oder hereingebeamt wurden. Verstärkt wurde der Effekt durch die Lampen auf der Transporterplattform.

Matt Jefferies, Production Designer der originalen Serie, gestand, dass er das entgültige Design der Enterprise erst nach sechs Wochen voller Frustration fertig hatte. Er dachte zunächst, dass die beste Form für ein Raumschiff eine Sphäre wäre, da fliegende Untertassen in dieser Zeit sehr bekannt waren. Also veränderte er dieses Aussehen ein wenig und erschuf somit die berühmte Untertassensektion, die sich - bis auf wenige Ausnahmen - bis zu den heutigen Raumschiffen der Föderaton erhalten hat. Die Kennung "NCC" entstand aus den Registriernummern der amerikanischen zivilen Luftfahrt, die mit "NC" begannen, und der sowjetischen Flugzeuge, die das Präfix "CCCC" trugen. Jefferies kombinierte die beiden mit der Begründung, "Wenn wir je etwas im Raum unternehmen, werden wir (Amerikaner und Russen) es zusammen tun."

Danach standen die Special Effects-Leute der Nachfolgeserien auf dem Programm. Robert Justman arbeitete auch an diesen Serien mit. Zu Beginn der Next Generation musste man sich entscheiden, ob man für die Schiffsequenzen Computergrafiken, oder wieder Modelle verwenden sollte. Da die Computertechnik noch nicht allzuweit entwickelt war, entschied man sich für die althergebrachte Weise. Erst in der zweiten Staffel von Voyager waren die digitalen Effekte so ausgereift, dass man nahezu alles digital machen konnte.

Visual Effects Producer Dan Curry erklärte, dass man mit Hilfe digitaler Effekte mehr in weniger Zeit erreichen konnte und es dramatische Aufnahmen ermöglichte, die vor einigen Jahren noch unmöglich gewesen wären. John Gross, Computer Graphics Supervisor bei den letzen drei Serien, erzählte, dass CG (Computer Graphics) es ermöglichten, ganze Flotten von Schiffen zu erschaffen, die für den Dominion Krieg in DS9 unbedingt notwendig waren. "Eine Sache, die sich auch leicht mit CG machen lässt, ist das Zerstören von Schiffen. Man möchte nicht wirklich seine echten Modelle explodieren lassen."

Curry erzählte über einige bestimmte Aufnahmen bei Voyager, die erst durch Computergrafiken möglich waren. Er sagte, dass die Gruppe von Leuten, die auf der Oberfläche eines Planeten strandeten, als die von den Kazon übernommene Voyager in "Der Kampf ums Dasein, Teil 1" ("Basics, Part I") abhob, digital erstellt wurde. Darunter fanden sich auch ein paar CG Charaktere, die "nicht dorthin gehörten, einschließlich Captain Picard, Gilligan und der Skipper."

Curry zeigte auch einige Aufnahmen von "Workforce, Part I", die noch nicht in Deutschland ausgestrahlt wurde. Darin betritt Janeway mit einer Gruppe von Außeridischen einen Lift, der rasant in die Tiefe hinunterfährt. Er sagte, dass die Schauspieler vor einem "Green-Screen" spielten, als sie die Liftplattform bestiegen. Danach wurden die Schauspieler durch CG Leute auf dem Weg nach unten ersetzt.

Aber nicht alle Special Effekts in den neueren Voyager Folgen sind digital erstellt. Curry und Rob Legato diskutieren über eine Szene in "Temporale Paradoxie" ("Timeless"), in der die Voyager auf einem eisigen Planeten aufschlägt. Zuerst wollte man die Sequenz komplett digital erstellen, musste jedoch erkennen, dass die Technik es noch nicht zuließ, Schnee aufwirbeln zu lassen, der dann vom Schiff weggestoßen wurde. Deshalb benutzte man Backpulver um diesen Schnee-Effekt zu drehen und bereitete diese Aufnahmen mit digitalen Effekten auf, einschließlich des herabstürzenden Raumschiffes und der Eisberge im Hintergrund. Man benötigte zweieinhalb Wochen, um diese Szene zu erstellen.

Auch bei dem Schildeffekt der Voyager, wenn das Schiff von Phaserfeuer getroffen wird, bediente man sich physikalischer Mittel. Curry benutzte hierfür ein Mylar Pom-Pom. Als er es über einen Spiegel schüttelte, konnte man daraus ein Bild erzeugen, dass man digital um das Schiff herumlegen konnte, wodurch der Effekt entstand, als würden die Schilde der Voyager Energie absorbieren.

Visual Effekts Compositor Paul Hill zeigte Filmaufnahmen, wie man den Effekt in "Unvollkommenheit" ("Imperfektion") erzeugte, in der Seven of Nines Cortikalknoten über ihrer Stirn implantiert wurde. Zunächst wurde eine echte Aufnahme gedreht, in der die Zange des Doktors Jeri Ryans (ST:VOY Seven) Stirn berührte. Danach wurde der zylindrische Knoten vor einem blauen Stoff aufgenommen, wie er in einem Loch in diesem Stoff verschwand. Diese Aufnahme wurde dann mit der Oberseite von Ryans Stirn zusammengefügt. Da die Spitze der Zange des Doktors von der zusammengefügten Aufnahme verdeckt wurde, musste diese Spitze erneut digital eingefügt werden. Die Blende in der Stirn, hinter der sich der Knoten verbirgt, wurde ebenfalls digital erzeugt.

Man warf aber auch schon einen Blick in die Zukunft zur fünften Star Trek-Serie namens "Enterprise". Curry versprach, dass "die Sets der Enterprise die unglaublichsten Sets werden, die je für eine TV Serie entwickelt wurden." Production Designer Herman Zimmern fügte hinzu, dass der zweistündige Pilotfilm von Enterprise, der sechs Wochen lang im Mai und Juni gedreht wurde, über 40 Sets und Drehorte zeigt. Kinofilme haben in der Regel etwa 30 Sets und Drehorte.

Weitere Teilnehmer waren Visual Effects Supervisor Ronald B. Moore, Visual Effects Animator Greg Rainoff, Motion Control Photographer Erik Nash und CGI Producer Robert Bonchune.

(Zurück zum Inhalt)

6. Fragt Larry!
Larry Nemecek , übersetzt von Mario Rössel

Anmerkung: Neben der Arbeit als Fotoeditor und Berater für die wöchentlich in Großbritannien als Enzyklopädie erscheinenden Star Trek-Fact Files, ist Larry Nemecek auch Autor des Star Trek: Companions, sowie Herausgeber vom Communicator, dem offiziellen Magazin des U.S. Star Trek-Clubs, das zweimonatlich erscheint. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.sf-radio.de direkt auf unserer Homepage.

Bevor ich anfange, möchte ich mich bei den Corona Lesern dafür entschuldigen, dass diese Kolumne so spät kommt - schiebt es auf meinen Urlaub, meine kürzliche Krankheit und auf den "Enterprise" Wahnsinn.

Sebastian Bach: Erwartet uns in "Enterprise" eine Menge amerikanischer Patriotismus, da die Handlung ja VOR der Gründung der Föderation spielt und die Serie in der "Bush-Ära" gedreht wird?

Larry Nemecek: Oh Gott, ich hoffe mal nicht. (Wisst ihr, die meisten hierzulande haben NICHT für Bush gestimmt! Und das, obwohl es eine Entscheidung zwischen zwei Kandidaten war, nicht zwischen drei wie damals bei Bill). Aber naja...

Es wird in der Zeit [in der "Enterprise" spielt] eine Vereinigte Erde geben – nur weil die Föderation noch nicht existiert, bedeutet das nicht, dass die Erde von den USA dominiert wird. (Erinnern wir uns noch, wie zerbombt der Westen in "First Contact" war? Indonesien und Australien schienen eine Große Macht zu haben...)
Deshalb wird die Crew und die Serie eher wenige regelmäßig auftauchende Außerirdische haben und sich stark um die Menschen drehen, ähnlich wie "The Original Series", und es macht auch Sinn. Wir werden immer noch einen Asiaten, einen Briten und einen Afrikanischen-Amerikaner unter den Stammcharakteren haben. Einer der ersten Crewmitglieder in einer Nebenrolle wird von russischer oder slawischer Abstammung sein. Deshalb, ja, es fühlt sich zumindest auf das Aussehen bezogen "richtig" an, aber wir werden sehen, wie lange dies anhält.

Daniel Rabe: Nach dem Ende von "Voyager", was ist ihre Meinung über die gesamte Serie und im Speziellen über "Endgame"?

Larry Nemecek:Ich glaube, Voyager hatte den besten Pilotfilm, wenn man vom Potential ausgeht – aber dann ließen sie plötzlich nach. Ich glaube, der Grund lag in den drei verschiedenen Äras von Chefautoren (Taylor-Piller, dann Braga, dann Biller) und in der Tatsache, dass die Serie nach dem Pilotfilm die meisten Charaktere hatte. Gute Schauspieler, aber keine definierten Rollen. Einige konnte man von Zeit zu Zeit austauschen. Aber es war eine großartige Serie für alle Frauen in der Science Fiction, und ich meine nicht nur Jeri [Ryan (ST:VOY Seven)] oder den Captain. Das schließt B’Elanna mit ein. Keiner der anderen kam so auf seine Kosten.

"Endgame" war eine Enttäuschung – ich habe es mehr gemocht, als ich erwartet hatte, aber das Ende ist einfach zu enttäuschend und übereilt. Nach sieben Jahren war es so einfach? Teile der Handlungen scheinen einfach hineingenommen worden zu sein und wurden dann nicht weiter benutzt: mehr Klingonen? Tom und B’Elannas Tochter? Naomis Tochter?

Ich glaube, das Finale litt etwas unter der Krankheit "Beeilt-euch-um-das-endlich-hinter-uns-zu-bringen"-itis, weil die neue Serie schon vor der Tür stand.

Die UPN "Enterprise"-Pressekonferenz

Ich wurde gebeten, ein wenig über die UPN Presse Nacht am 16. Juli zu berichten, auf dem auch Voyager vertreten war. Ich bin sicher, sie haben die Berichte vom Pressepanel schon auf einer Fanwebseite gelesen. Im Großen und Ganzen war ich von den Schauspielern beeindruckt. Scott Bakula ist wirklich davon begeistert, den "ersten" Captain zu spielen. Und die anderen Darsteller sind richtig zufrieden mit ihren verschiedenen Rollen - und die Sets sehen großartig aus. Ich habe mich schon bei dem Gedanken ertappt, dass sie beinahe etwas ZU sehr wie die heutigen Raumstationen und Shuttles mit ihren Knöpfen und Schaltern aussehen, und dann sah ich, WAS sie damit steuern. Der Presse wurde erlaubt, sich auf "den Sets" etwas umzusehen, aber dies schloss zunächst nur eine Stage ein, aber dann ein paar weitere: darunter waren die Brücke, der Maschinenraum und die Waffenkammer (die nach dem Pilotfilm gebaut wurde). Es sollte alles großartig werden. Und warten sie ab, bis sie die Start- und Landebucht sehen. Das Schiff wurde bekanntlich in einer Zeit vor der Transportertechnologie gebaut.

Von den Schauspielern mussten Linda Park (Hoshi Sato) und Connor Trineer (Trip Tucker, der Ingenieur) zurück auf die Sets, um noch ein paar Dreharbeiten zu erledigen, aber der Rest blieb da, und er blieb, UND blieb. Scott sprach mit einer Gruppe von Reportern, die ihm ihre Rekorder bis 22 Uhr unter die Nase hielten (mit ein paar Pausen natürlich!), genau wie bei John Billingsley (Dr. Phlox). Er ist einer, der auf dem Boden der Tatsachen geblieben ist. Jolene Blalock war sehr höflich und enthüllte, dass sie als Kind ein großer Spock Fan war - die Augenbrauen und so weiter. Sie konnte einige "Star Trek"-Sachen und Gene Roddenberrys Name aus dem Ärmel schütteln, wie kein Zweiter und war nicht "einfach nur" ein zur Schauspielerin gewordenes Model. Tatsächlich wusste der Großteil der Darsteller etwas über "TOS" oder "TNG", die meisten sagten, sie wären große Fans.
Anthony Montgomery ist der Jüngste und am Begeistertsten - nicht nur bei "Star Trek" dabei zu sein, sondern auch, einen Job in Hollywood zu haben. Da er spät hinzukam war er richtig erfreut und geradezu überwältigt von all der Aufmerksamkeit. Dominik Keating (Reed, der Waffenoffizier) war wie immer ironisch und trocken, aber offensichtlich auch auf seine britische Art und Weise begeistert. Sie sprachen alle über zwei Stunden mit der Presse im Freien auf dem Paramount Theatre Gelände als die Sonne unterging, nach der halbstündigen Pressekonferenz.

Andere UPN Serien - sogar die neu hinzugekommenen "Buffy" und "Roswell" - hatten auch ein paar Darsteller für die Presse parat, aber "Enterprise" war eindeutig der Star des Abends. Und so sollte es auch sein! Es war großartig alle Schauspieler einmal aus der Nähe zu sehen. Sie waren sehr entspannt und offensichtlich noch in den Kinderschuhen ihrer Trek Karrieren, bevor sie überall von den Fans und den gelegentlichen Zuschauern erkannt werden, nur noch in ihrer Rolle gesehen und erschöpft auf Conventions zu finden sein werden.

Sie haben für etwas unterschrieben, aber sind sich noch nicht sicher, für was.

(Zurück zum Inhalt)

7. Kreuzfeuer

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!


Leserbriefe zur Kolumne "SEX sells..." aus dem Corona Magazine #85

Hallo, ich weiß, ihr werdet damit zugeschüttet, aber dennoch - erst mal ein Lob für euch!
Zum Thema Sexualität in Star Trek. Was mir negativ aufgefallen ist: Gibt es denn keine Homosexuelle mehr im 24. Jahrhundert? Gut, ein Bussi zwischen Jadzia Dax und der Frau von Dax' Vorgängerwirt, aber das zählt nicht. Keine von den beiden Frauen ist lesbisch. Wäre es nicht toll gewesen, wenn Tom nicht mit B'Elanna, sondern mit Harry zusammen wäre? ;-) Aber damit hätte man ja die prüden / konservativen Amerikaner verscheucht...

- Paolo Amigo


Ich finde, dass Sex in der Serie nichts - oder zumindest wenig - zu suchen hat! Meiner Meinung nach ist es OK, wie man bisher mit dem Thema umgegangen ist, aber ich denke nicht, dass es mehr werden sollte! Aber auch nicht (unbedingt) weniger!
- Malte Schoss


Hallo, ich möchte mich möglichst kurz fassen. Die Sache scheitert meiner Meinung immer noch daran, da SF so behandelt wird, als würde es für Kinder gemacht. Aber wer gibt schon Millionen von Dollars für einen FSK 16/18 Film aus oder für Serien, die dann nur nach 22:00 Uhr laufen dürfen ?
Sex gehört zum normalem Leben dazu und sollte auch eine Rolle bei SF-Produktionen spielen, obwohl der eigentlich GV sicher nicht dargestellt werden sollte, dafür gibt es Filme wie "Intimacy" .
Ein sehr gutes Beispiel für Sex und SF ist der polnische Film "Sexmission". Davon sollte es in jedem Fall mehr geben und außerdem sollten Riker und Troi im nächsten Film einfach mal ganz glücklich und entspannt gemeinsam aus ihrem Quartier kommen .....

- Thomas Viezens


Also, wenn ich mich recht erinnere, meinte Rick Berman in dem kürzlich erschienenen Interview im TV Guide zum Thema Sex, dass Archer "gesund und Single sei. Wieso also nicht." So was in der Art meinte er. Ob die Autoren das nun auch wirklich auch konsequent durchziehen ist eine andere Frage.
- Marvin Luchs


Ich bin der Meinung, dass im 24. Jh die Zeiten wilder Sexorgien und sexueller Intrigenspiele vorbei sein sollten. Die Menschheit hat sich weiter entwickelt und zwar auch in dieser Hinsicht. Es ist jedermanns Privatsache und deshalb sollte eine Beziehung zwischen zwei oder mehr Charakteren nicht ohne moralische Einschränkungen für das Publikum oder die Leser ausgeschlachtet werden. Star Trek ist eine philosophisch angelegte Serie und keine Peepshow !!!
- Sebastian Bach

(Zurück zum Inhalt)

8. Rating Report

Während in den USA bis auf wenige Ausnahmen zur Zeit nur Wiederholungen zu sehen sind, bekommen wir im deutschsprachigen Raum doch einiges an deutschen "Free-TV" Ausstrahlungen vorgesetzt.

Als erfolgreichste zur Zeit in Deutschland laufende Phantastik-Serie muss man wohl "Charmed – Zauberhafte Hexen" bezeichnen. Seit dem Start der dritten Staffel im Hauptabendprogramm kann Pro Sieben sehr zufrieden mit den Quoten sein. Regelmäßig über 15% Marktanteil bei den 14-49jährigen sind ein extrem guter Wert, den der vorher auf diesem Sendeplatz laufende "Buffy" Spin-Off "Angel – Jäger der Finsternis" nur selten erreicht hat.

Auch leiden die Wiederholungen von "Buffy" momentan an recht schwachen Quoten. Wohl auch aus diesem Grund wird "Buffy" bis zum Start der neuen Staffel durch Doppelfolgen des Quotengaranten "Charmed" ersetzt.
Mitschuld an der Schwäche von "Buffy" dürfte wohl auch das wieder erstarkte "Stargate" sein, das zeitgleich bei RTL2 läuft. Zeigte die Serie kurz nach dem Start der neuen Staffel noch einige Schwächen, so sind die Folgen jetzt wieder recht gut im Quotenrennen unterwegs und liegen auf einem guten 2. Platz aller Phantastik Erstausstrahlungen in Deutschland. Sogar die Wiederholungen im Anschluss an die neuen Folgen laufen überaus zufriedenstellend.

Nach etlichen Sendeplatzwechseln zwischen Nachmittags- und Hauptabendprogramm während der sechsten Staffel, haben sich die Quoten von "Star Trek – Voyager" nun im ersten Drittel der siebten Season auf gutem Niveau stabilisiert.
"Voyager" erreicht momentan im Schnitt 13% der 14-49jährigen und ist damit bei der wichtigsten Altersgruppe nicht selten die erfolgreichste Sendung in der Sat.1 "Freitags-Primetime".
Leider hat Sat.1 wieder einmal kein glückliches Händchen mit der Verlegung der "Voyager"-Wiederholungen auf Sonntagnachmittag nach dem Ende der "Raumschiff Enterprise" Ausstrahlungen bewiesen, denn die neuen Serien am Samstagnachmittag erreichen nur katastrophale Einschaltquoten und "Voyager" hat am neuen Sendeplatz auch stark mit Marktanteilsverlusten zu kämpfen. Auch konnten die schwächelnden "Farscape"-Wiederholungen, die direkt nach "Voyager" laufen, bisher noch nicht vom neuen Programmplatz profitieren.

Noch einige kurze Meldungen zu den übrigen Serien:
Die Wiederholungen von "Akte X" kommen auch weiterhin nicht so recht in Schwung, dafür konnte sich "Seven Days" in letzter Zeit etwas verbessern. Die werktäglichen Wiederholungen von "Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert" laufen gut und konnten sogar der starken Konkurrenz durch die "Tour de France" Übertragungen standhalten. Dafür erzielen die momentanen Wiederholungen von "Mission Erde" bei VOX nicht so gute Quoten. Auch der Start der kurzlebigen Serie "Secret Agent Man" war für Sat.1 nicht gerade von Erfolg gekrönt. Aber damit war auch nicht zu rechnen, nachdem die Serie auch in den USA fürchterlich gefloppt und schon nach wenigen Folgen abgesetzt worden ist.

(Zurück zum Inhalt)

9. Smile Fiction: Stargate SG-1
Internet

1. Du stehst auf und sagst zu deiner Mutter: Wir sind Hathor und wünschen zu speisen!
2. Du gehst zu deiner Lehrerin und sagst: Knie nieder vor deinem Gott!
3. Du sagst immer wenn es dir gut geht: Ich kann mich über keinen Kufus beklagen!
4. Wenn du in Ägypten Urlaub machst, suchst du nach einem Stargate!
5. Du rufst in der Fundgrube an und fragst: Hat jemand einen großen runden Kreis mit 39 eingravierten Bildern gesehen!
6. Du suchst im ganzen Internet nach, ob 1969 zwei große Sonneneruptionen stattgefunden haben!
7. Du hast Angst, dass du von einem schwarzem Loch eingesaugt wirst, wenn ein Stern heller ist als der andere.
8. Du willst den Tokra beitreten, weil du keine Goauld's magst!
9. Innerhalb einer Woche bieten die Angestellten deiner Videothek dir das 'Du' an, weil du dir jeden Tag drei Stargate-Kassetten ausleihst.
10. Du kennst Amanda Tappings Schuhgröße, aber weißt nicht wann dein Bruder Geburtstag hat.
11. Deine Mathe- und Physiknoten verbessern sich auf unerklärliche Weise.
12. Du wachst mit Halsweh, Fieber und Schwindelgefühlen auf und fragst dich erschreckt, ob an der Goa'uld-Sache doch was dran ist.
13. Du fragst deinen Mathelehrer, wie viele Kombinationen bei 39 Symbolen und 6 Stellen möglich sind.
14. Als es dir zu lange dauert, rechnest du es selbst aus.
15. Du kannst die Adressen von 10 Planeten auswendig, aber die Telefonnummer deiner besten Freundin vergisst du ständig.

Quelle: Internet

(Zurück zum Inhalt)

10. Lesezeichen: Endgame

Der Roman zur letzten Star Trek: Voyager-Episode

Ein gigantisches Feuerwerk. Ganze Straßenviertel blinken in einem genau geplanten Rhythmus. Da stößt ein schlankes Raumschiff durch die Wolken und gleitet von jubelnden Rufen begleitet über die Golden Gate Bridge und scheint die dort stehende Menge zu grüßen. Der Name des Raumschiffs: U.S.S. Voyager.

Dann wird die Aufzeichnung zum zehnten Jubiläum der Heimkehr des vermissten Schiffes von Kathryn Janeway gestoppt, die, in Ehren ergraut, als Admiral an der Sternenflottenakademie lehrt. Kurz darauf geht sie zum Wiedersehenstreffen ihrer alten Crew. Tom ist ein erfolgreicher Autor von Holodeckromanen geworden, B´Elanna Verbindungsfrau zwischen Föderation und dem klingonischen Imperium. Auch der Doc, der sich inzwischen Joe nennt und gerade geheiratet hat, sowie Harry Kim, Captain der U.S.S. Rhode Island, kommen zu dem kleinen Empfang.
Miral Torres, Tom und B´Elannas Tochter ist aufgrund eines Geheimauftrages von Janeway unabkömmlich. Schnell wird klar, dass Chakotay, Seven und Tuvok fehlen. Tuvok leidet an einer schweren Nervenkrankheit, die man bei einer schnellen Heimkehr hätte heilen können. Da die Voyager jedoch insgesamt 23 Jahre für den Flug zur Erde benötigte, lebt er nun in einer Nervenheilanstalt.
Seven starb während der Reise auf einer Außenmission und Chakotay konnte den Tod von Seven, seiner Frau, nicht verwinden und starb ebenfalls vor der Rückkehr.
Diese Schicksalsschläge sind es, die Janeway zu einem riskanten Schritt verleiteten.

Sie fliegt mit einem hochgerüsteten Shuttle in den klingonischen Raum um den Klingonen Korath zu treffen den sie im Zuge ihres Plans auf den Sitz des Kanzlers gebracht hat. Als Gegenleistung sollte sie einen Temporalen Deflektor erhalten. Als Korath sich jedoch quer stellt stiehlt sie das Gerät und entkommt mit dessen Hilfe nur knapp in die Vergangenheit, die sie zu ändern hofft. Szenenwechsel.

Die Crew der Voyager entdeckt einen Nebel in dem es viele Wurmlöcher gibt. Als das Schiff jedoch in diesen Nebel fliegt um einen Weg nach Hause zu finden, stößt die Crew auf 47 Borgschiffe, die sich im Inneren des Nebels aufhalten. Captain Janeway entschließt sich umzukehren und den Raum zu umfliegen, als Admiral Janeway aus der Zukunft auftaucht, und ihr das Gegenteil befielt.
Der Captain beugt sich schließlich und die Voyager wird mit Technik der Zukunft ausgestattet und scheint gute Chancen gegen die Borg zu haben, als sich herausstellt, dass ein gigantisches Tor der Borg im Nebel versteckt wird, mit dem man in alle Quadranten der Galaxie reisen kann.
Captain Janeway gerät in einen schweren Konflikt: Das Gerät zerstören und zukünftige Invasionen der Borg verhindern oder nach Hause zurückkehren?
Admiral Janeway hintergeht ihr jüngeres ich um einen Deal mit der Borg Queen auszumachen, der die Voyager nach Hause bringen soll. Doch ist der Queen zu trauen?

Dies ist sie nun: die endgültig letzte Episode von "Star Trek: Voyager". Die Romanversion von Diane Carey die schon den Roman zu "What you leave behind" schrieb ist von vorne bis hinten absolut gelungen.
Auch wenn einige Passagen etwas stören, was aber nicht an der Autorin sondern an der Geschichte liegt. Der Zwiespalt in den Janeway gerät kennen wir schon seit dem Pilotfilm "Der Fürsorger", wo sie vor der gleichen Entscheidung stand. Auch hier ging es um die einzige Möglichkeit nach Hause zurückzukehren oder aber die fremde Rasse der Okampa zu retten.

Damals entschied sie sich für die Sicherheit der Fremden, was die jahrelange Reise ihrer Crew zur Folge hatte. Das Dilemma vor dem sie steht ist das gleiche auch wenn diesmal nicht der Fürsorger sondern die Borg der Gegner sind. Auch der Blick in die Zukunft ist sehr interessant. Wir erfahren, was aus der Crew, die wir sieben Jahre lang begleitet haben, geworden ist, auch wenn diese Zukunft letztendlich nicht mehr aktuell ist.

Als störend für den Handlungsablauf könnte die romantische Beziehung zwischen Chakotay und Seven empfunden werden, die zu detailliert behandelt wird und so eher aufdringlich wirkt. Aber dieser Aspekt ist für die Geschichte nun mal wichtig um die Zukunft des Paares zu erklären. Die Geschichte ist absolut spannend und man sollte an einigen Stellen besser nicht in der U-Bahn sitzen, da man die anderen Fahrgäste durch aufjubeln erschrecken könnte.
Denn dazu verleitet dieses Buch absolut. Als Fazit zu dieser Geschichte kann man nur sagen: Die Reise hätte nicht anders enden dürfen.

Ein weiteres Bonbon des Buches besteht in den ersten vier Kapiteln des Christie Golden Romans "Homecoming", der direkt an "Endgame" anschließt. Hier erfahren wir wie es der Crew unmittelbar nach ihrer Heimkehr ergangen ist. Wir müssen erkennen, dass es keine Feuerwerke geben wird, da die Föderation genug mit der Verarbeitung des Dominion Krieges zu tun hat, als dass man große Feste für ein kleines heimgekommenes Schiff geben könnte. Auch Picard, der in diesem Buch eine große Rolle spielt, bringt das gut zum Ausdruck: "Es ist eine Schande. Zu jedem anderen Zeitpunkt wäre die Heimkehr der "Voyager" ein Grund für einen Feiertag gewesen aber nun verkommt sie zu einer kleinen Randnotiz."

Es wird nicht einfach für die Crew werden, sich zu Hause einzuleben.
Das Buch "Endgame" zeigt also nicht nur das "Wie" sondern auch das "Danach" der Heimkehr. Die spannend erzählte Geschichte weiß von Anfang bis Ende zu begeistern und ist ein absolutes Muss für jeden Fan.

„Endgame“ von Diane Carey
231 Seiten, ISBN 0-7434-4216-4
599 Seiten
Preis: 29,44 DM

Bei Amazon.de zu bestellen unter:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0743442164/sfradiodescienfi/

(Zurück zum Inhalt)

11. SF-Radio: Die Renaissance

Am 13. August ist es soweit. SF-Radio veranstaltet den dritten Relaunch in der Geschichte des zwei Jahre alten Internet-Radioprojektes. Das Team bereitet sich zur Zeit noch intensiv vor, damit ab dem 13. August ein völlig umgestaltetes Programm mit neuen Mitarbeitern, neuen Rubriken aber altbekannten Sendeformaten bereitsteht.

Der Relaunch wird auch "Renaissance" genannt, denn SF-Radio geht zurück zu den monothematischen Sendungen, also quasi zurück zu den Anfängen des Projektes.
Des Weiteren reduziert sich die Anzahl der Sendungen pro Woche. Ab sofort wird nur alle zwei Tage eine neue Radiosendung zum Download angeboten. Und am Sonntag gibt es wieder eine SF-Radio-Live Sendung.

Die Woche beginnt mit "TREKminds", denn mit diesem Kult-Format begann SF-Radio vor zwei Jahren. Zwei Moderatoren führen den Hörer durch das Star Trek-Programm.
Einige Highlights der ersten Ausgaben sind ein Besuch auf der Raumstation "Hyperion Base 8" und ein Interview mit Christian Schmidt von "Take This", der Kult-Boygroup von er FedCon.
Viele alte Rubriken kommen zurück: Wir stellen kleine und große Star Trek Fanpages vor, präsentieren die Frage der Woche und bringen regelmäßige Convention-News. Freut euch auf exklusive Berichte von der 35-Jahre Con aus Las Vegas im September.

Der Mittwoch bietet wechselnde Radiosendungen. Alle zwei Wochen gibt es etwa Neuse: "Soundwords", das Comic-Magazin. Sebastian Lorenz und Marius Zierold berichten aus der deutschen und englischen Comic-Szene. Hier erfahrt man alles über Ereignisse, Neuerscheinungen oder wertvolle Raritäten.

Alle vier Wochen gibt es am Mittwoch dann die "Science Facts", das Wissenschaftsmagazin. Martina Walter und ihr Team berichten über naturwissenschaftliche Themen. Gibt es Leben auf dem Mars? Ist Beamen möglich? Kann man Menschen klonen?

Ebenfalls alle vier Wochen gibt es mittwochs "Spoilerspace". Dennis Horn und Sebastian Lorenz schauen nach Amerika und spoilern die neuen "Enterprise" Folgen und "Star Trek X". Die verbalen Prügeleien dürfen natürlich nicht fehlen, genauso wenig wie die legendäre Horn-Musik und der Telefonterror bei Sebastian Lorenz.

Am Freitag läuft "Audio 51". Das Science Fiction Magazin ist die allgemeine Sendung, natürlich mit SF-Schwerpunkt. Egal ob TV-Tips, "Buffy", Rezensionen, "Farscape", Reportagen, "Star Wars" oder Kommentare. Ein vierköpfiges Moderatorenteam präsentiert euch jede Woche Aktuelles aus der SF.

Der Sonntag ist allgemein der "SF-Radio Live"-Tag, denn Daniel Fiene erwartet die Hörer im "Subraum-Chat". Dort kann man über aktuelle Themen diskutieren, die Sendungen der letzten Woche noch einmal Revue passieren lassen, oder einfach über etwas, was das Hörerherz bewegt plaudern.
Vor allem die Hörer sind hier gefordert, denn sie gestalten die Sendung mit. Außerdem gibt es die besten Beiträge aus den kommenden Sendungswochen exklusiv vor der Ausstrahlung.

Alle vier Wochen macht Daniel Fiene Pause und es kehrt an dieser Stelle ein weiterer Klassiker zurück. Michael Ottenbruch präsentiert "tiefstimmig" in der "Leseprobe" Höhepunkte aus dem Literatur-Genre.

Ansonsten sind weitere Formate in Vorbereitung. Die Sendungen sind jeweils zwei Tage aktuell abrufbar und danach über unser Archiv, bis die nächste Sendung erscheint. Der Dienstag, Mittwoch und Samstag stehen natürlich für weitere Spezial-Sendungen zur Verfügung.
Außerdem werden wir auch weiterhin die verschiedensten Veranstaltungen wie das "BuCon", die "Nexus Convention" oder die "Darkside Con" besuchen und die berüchtigten "On Tour"-Sendungen produzieren.

Die SF-Radio Hörer dürfen sich also auf ein neues (altes) Programm freuen, das vielen Hörerwünschen gerecht wird. Abwechslungsreiche Formate, in ihrer Art einmalige Beiträge und witzige Moderatoren - das alles gibt es ab dem 13. August bei SF-Radio.

Haben Sie noch Lust mitzuarbeiten? Haben Sie neue Ideen? Dann schreiben Sie einfach eine Mail an die Chefredakteure oder an info@sf-radio.de.

Link zum Thema:
http://www.sf-radio.de

(Zurück zum Inhalt)

12. Das Kino im Kopf: Hörbücher

Wenn Ufos sich aus uralten Maya-Tempeln erheben, kleine Mädchen besessen sind von bösartigen Dämonen, Jungfrauen ihre Opfer durchbohren, die Reiter der Apokalypse den Weltuntergang einläuten und das Schicksal der Welt von einem einzigen Ring abhängt, dann ist der Sinn des Lebens schlicht und einfach "42".

Alles klar? Kenner der Film- und Literaturgeschichte haben die einzelnen Titel sicher gleich erkannt: "Akte X – Ruinen", "Der Exorzist", "Die Eiserne Jungfrau", "Der Widersacher", "Der Herr der Ringe", "Per Anhalter ins All". Die Liste der Science-Fiction-, Mystery-, Fantasy- und Horror-Romane ließe sich beliebig fortsetzen, und alle gibt es bereits als Bücher, viele davon sogar als Verfilmung. Selbst der kleine Zauberlehrling Harry und die beiden Hobbits Bilbo und Frodo erobern gerade die Leinwand.
Wer gerne Bücher liest und mal Lust auf "Kino im Kopf" hat, der sollte ein ganz neues Unterhaltungsmedium ins Auge fassen – oder besser ins Ohr: das Hörbuch (nicht zu verwechseln mit Hörspielen wie "Perry Rhodan" oder "John Sinclair"). Hier lesen oder spielen prominente Schauspieler und Sprecher Romanbestseller in einer Form, die Bücher auf ganz neue Weise erleben lässt. Über 7000 Titel bieten deutsche Verlage bereits an, von den "13½ Leben des Käpt'n Blaubär" bis zum neuesten Stephen-King-Roman "Das Mädchen".
Hörbücher (engl. "audiobooks") sind sozusagen Bücher auf Tonträgern, zum Beispiel CDs oder MCs. Dabei gibt es verschiedene Arten, wie die Geschichte oder das Thema behandelt werden: Lesungen (am weitesten verbreitet, vor allem für Romane), inszenierte Lesungen (ein Sprecher liest, und Musik und Geräusche unterstützen die Wirkung des Textes), Hörspiele (mit mehreren Sprechern, Musik und Geräuschen) sowie Sach- und Lehrbücher (oft für Dokumentationen).
Hörbücher haben jede Menge Vorteile: Wer keine Zeit hat, ein Buch in die Hand zu nehmen, "liest" Hörbücher bei langen Autofahrten, im Bus oder Zug, bei der Hausarbeit wie Bügeln, Kochen, Putzen... Manche Menschen brauchen Wochen, um ein Buch zu lesen – hören kann man es in nur wenigen Stunden. Viele Sprecher verstehen es, den Text so lebhaft umzusetzen, dass man von dem Geschehen regelrecht mitgerissen wird – wie durch einen Film, der vor dem inneren Auge abläuft. Und Lehr- und Sachbücher können ihr Wissen besser vermitteln, weil viele Menschen Informationen leichter durch das Ohr wahrnehmen können als durch Lesen.
In den USA sind Audiobooks längst etabliert: Allein die Audiobook-Branche macht dort einen Umsatz wie die gesamte Musikindustrie (!) in Deutschland. Auch hierzulande sind Hörbücher stark im Kommen, ausgelöst durch solche Phänomene wie das Hörbuch "Harry Potter und der Stein der Weisen", das längst die 1-Million-Exemplare-Grenze überschritten hat (fantastisch gelesen von Preisträger Rufus Beck). Sogar Titel wie "Fünf Jahrzehnte Fußball" (100.000 Exemplare) oder "Die Päpstin" (50.000) verkaufen sich unerwartet gut.

Wurden Hörbücher früher fast ausschließlich von Menschen mit Sehschwäche genutzt, so hat sich dies in den letzten Jahren deutlich geändert. Lesungen von Romanen haben sich als eigene Kunstform durchgesetzt, und Top-Sprecher sind zu richtigen Stars geworden, da sie einem Text einen ganz besonderen Glanz verleihen. Schauspieler betrachten die Mitarbeit an Hörbüchern oft als besondere künstlerische Herausforderung.
Noch ein paar Fakten gefällig? Die meisten größeren Buchhandlungen haben eine eigene Hörbuch-Abteilung, immer mehr Produktionen strömen auf den Markt, Magazine wie "Focus" oder Sender wie der Hessische Rundfunk veröffentlichen monatliche Hörbuch-Bestenlisten, Radiosendungen stellen Neuerscheinungen vor, in Feuilletons wird über neue Audiobooks gesprochen, und in diesem Jahr gab es auf der Leipziger Buchmesse zum ersten Mal einen Hörbuch-Tag mit Verleihung des ersten Hörbuch-Preises.
Wer sich die breite Palette an Hörbuch-Titeln anschaut, wird erstaunt feststellen, dass es fast nichts gibt, was nicht auch an "normalen" Büchern auf dem Markt erhältlich ist – so müsste eigentlich jeder etwas finden, was ihn interessiert. Einen guten Querschnitt finden Sie in den meisten größeren Buchhandlungen, sicher auch in Ihrer Stadt.
Bequem von zu Hause aus können Sie sich sehr gut übers Internet informieren: Online-Magazine stellen Hörbücher vor, bewerten neue und alte Produktionen, geben Tipps, was man kaufen kann und wovon man lieber die Ohren lassen sollte. Beispiele sind Hoerdochmal.de, Hoerspass.de, Listen-Rezensionen.de. Noch recht jung ist das Hörbuch-Portal Hoerothek.de, hat sich jedoch schon als eines der meistgenutzten Info-Magazine etabliert: Hier warten mehr als 200 Hörbuch-Besprechungen, dazu Hintergrundberichte, RealAudio-Hörproben, Interviews mit Sprechern und Verlagen auf den interessierten User. Fast täglich kommen neue Hörbücher hinzu, und der Leser kann gezielt nach Titeln, Autoren, Sprechern und Verlagen suchen. Wen ein bestimmter Titel direkt anspricht, kann, wenn er möchte, von der jeweiligen Besprechung aus per Mausklick gleich bei Amazon.de bestellen.
Wenn Sie erst mal in das Medium hineinschnuppern wollen, ohne viel Geld auszugeben, dann sind die Stadtbibliotheken ein Tipp, denn diese haben bereits Hörbuch-Ecken eingerichtet, wo Sie viele Titel ausleihen können. Wer sein Lieblingsbuch lieber als eigenes Hörbuch-Exemplar im Bücherregal stehen haben möchte, kann oft bei Online-Auktionen das eine oder andere Schnäppchen machen, z.B. bei Ebay.de (Kategorie "Bücher, Film und Musik" > "Bücher" > "Belletristik" > "Audiobücher" oder direkt über die Bücher-Rubrik "Hörspiele"). Ansonsten suchen Sie sich bei der Hoerothek die passenden ISBN-Nummern heraus und bestellen in der nächsten Buchhandlung (oder online) Ihren Favoriten.
Übrigens: Trek Dinner sind "out" – Hörbuch-Abende sind "in"! Treffen Sie sich mit Freunden und hören gemeinsam Ihr Lieblingsbuch, wie es schon viele andere in ganz Deutschland tun: mit Schlafsäcken, Luftmatratzen, leckeren Knabbereien in kuscheliger Atmosphäre. Gleichgesinnte finden Sie z.B. in der Newsgroup de.rec.hoerspiel – oder am besten mal im Freundeskreis nachfragen!

(Zurück zum Inhalt)

13. Perry Rhodan : Thoregon im Brennpunkt

Herzlich willkommen zum zweiten Teil der Einführung in den aktuellen Hintergrund des "Perry Rhodan"-Universums.
Stehengeblieben war ich ungefähr bei Heft 1850. Die Menschheit ist als Mitglied für eine ominöse Koalition Thoregon vorgesehen, gegen die ein Schurke namens Shabazza Anschläge durchführt. Dazu hat er Goedda in die Milchstraße entsandt, während Perry Rhodan und Reginald Bull nach dem Gang über die Brücke in die Unendlichkeit in der Galaxis Plantagoo Kontakt mit dem Volk der Galornen suchen.

Auch in Plantagoo führt Shabazza einen Anschlag durch: Die unterdrückten Aggressionen der Galornen werden freigesetzt. Und so wütet dieses Volk unter den unterlegenen Bewohnern von Plantagoo, bevor Rhodan und Bull den Schaden reparieren. Rhodan erfährt von den Galornen, dass die Koalition Thoregon aus sechs Völkern bestehen soll und für den Frieden eintritt. Jedes Volk stellt einen Boten. Rhodan ist als Sechster Bote von Thoregon für die Terraner vorgesehen. Als Dank für die Rettung fertigen die Galornen speziell für Rhodan einen blauen Raumanzug an, in der ein Roboter namens Moo als Helfer integriert ist.
In der Milchstraße wird Goedda besiegt. Ihre Ableger, aus denen sie neu zu entstehen droht, und die Tolkander-Flotte werden mit Hilfe der besonderen Fähigkeiten der Herreach in das Schwarze Loch im Zentrum der Galaxis gelockt.

Mit Band 1876 beginnt der Teilzyklus "Die Heliotischen Bollwerke". Die Stationen sollen dem Material- und Personenaustausch zwischen den Thoregon-Völkern dienen. Dazu können sie quaderförmige Raumstücke austauschen. Die drei vorhandenen Bollwerke werden aber wieder von Shabazza sabotiert. Und so wird ein Stadtteil von Kalkutta gegen ein Museum des Thoregon-Volkes der Nonggo vertauscht. Noch schlimmer trifft es die Hauptstadt Terrania: Der Stadtteil Alashan wird gegen eine Burg des Barbaren-Volkes der Dscherro aus der Galaxis DaGlausch ausgetauscht. Die Dscherro-Burg erweist sich als harter Brocken. Erst nach der Flucht der Burg von Terra mit erheblicher Beute kann sie im System Gladors Stern gestellt und vernichtet werden.
Rhodan und Bull gelangen über die Brücke in die Heimat der Nonggo, wo sie auch den verlorenen Stadtteil von Kalkutta wiederfinden. Die Nonggo werden von dem Chaosmacher von Norrowwon attackiert. Da ihre Gesellschaft in extremen Maße von Computervernetzung abhängig ist, sind sie diesem Angriff gegenüber besonders anfällig. Rhodan kann mit Moo den Chaosmacher reparieren, bei dem es sich eigentlich um einen Informationssammler handelt. Danach bricht er mit einer kleinen Crew aus Kalkutta und einem Nonggo-Schiff auf, um bei dem Thoregon-Volk der Baolin-Nda nach dem Rechten zu sehen.
In deren Heimatgalaxis Shaogen-Himmelreich ist der Frieden vom Sternlicht garantiert worden. Das Sternlicht ist jedoch seit einiger Zeit erloschen, so dass Kriege ausbrechen. Die kleine Truppe findet den Baolin-Deltaraum. Dort entdeckt man eine Katastrophe: Bis auf zwei Exemplare sind die Baolin-Nda durch eine Aktion Shabazzas ausgerottet worden. Und dabei sind die Baolin-Nda geniale Techniker, die einst für die Kosmokraten Waffen und Geräte gebaut haben.

An dem Punkt beginnt mit Band 1900 der Zyklus "Der Sechste Bote". Die Helioten erscheinen bei den Thoregon-Völkern. Dabei handelt es sich um Energiewesen, die die Entstehung Thoregons eingeleitet haben. Auf Terra setzt nach dem Besuch eines Helioten ein langsames Umdenken zugunsten Rhodans ein. Dieser soll als sein Flaggschiff das legendäre Generationenschiff "Sol" zurückerobern, das er vor Jahrhunderten zuletzt gesehen hat. Inzwischen ist die "Sol" Shabazzas Flaggschiff und zuletzt in der Galaxis DaGlausch gesichtet worden.
Dorthin hat es auch Alashan verschlagen. Auf dem Planeten Thorrim gründen die Alashaner die Nation Alashan und müssen sich vor Invasoren hüten. So erkunden Alashaner und Rhodans Gruppe die Galaxis. Bei der handelt es sich um eine Doppelgalaxis. Im Überlappungsbereich der beiden Galaxien befindet sich der Kessel, eine energetisch hochaktive Zone, die in unberechenbaren Abständen durch sogenannte Kesselbeben Sonnensysteme irgendwo in der Doppelgalaxis vernichtet. Rhodan spürt ein Netzwerk von Stützpunkten Shabazzas auf und erlangt die Koordinaten des Planeten Century, wo neben Shabazzas Flotte auch die "Sol" liegen soll.
In der Milchstraße sorgen die Arkoniden für Aufsehen, als sie mit Mirkandol einen neuen Tagungsort für das Galaktikum präsentieren, nachdem das Humanidrom während der Tolkander-Krise zerstört worden ist. Im Pilzdom auf Trokan taucht der Thoregon-Bote Mhogena auf, der für das Thoregon-Volk der Gharrer um Hilfe gegen Invasoren aus der Nachbargalaxis bittet. Shabazza hat die religiös motivierten Algiotischen Wanderer in die Galaxis Chearth geschickt. Mhogenas Bitte wird von dem meisten Völkern ignoriert. Lediglich das Camelot-Flaggschiff "Gilgamesch", zwanzig Schiffe der Maahks und die Haluter fliegen nach Chearth.

Mit Band 1950 beginnt der "Materia"-Zyklus, der den "Thoregon"-Großzyklus vorerst abschließt. Rhodan erobert mit den Alashanern die "Sol" zurück. Durch Manipulationen Shabazzas am Hauptcomputer endet ein intergalaktischer Flug fälschlicherweise in der Milchstraße, wo am Schwarzen Loch die Kosmische Fabrik "Materia" stationiert ist. Diese wird von Torr Samaho befehligt, der wiederum mit Shabazza einen Verräter aus dem Thoregon-Volk der Gestalter rekrutiert hat. "Materia" ist von dem Kosmokraten Hismoom entsandt worden, um die Entstehung Thoregons zu verhindern.
Zur allgemeinen Überraschung jagt "Materia" am Schwarzen Loch die Superintelligenz ES. Durch einen Einsatz wird Shabazza entführt und findet sein verdientes Ende, nachdem Torr Samaho ihn aufgegeben hat. Rhodan sucht dringend Hilfe gegen "Materia" und bekommt diese unerwartet vom arkonidischen Kristallimperium. Imperator Bostich I. hat in einer blutigen Nacht seine Hintermänner ausgeschaltet und ist nun unangefochtener, ehrgeiziger Alleinherrscher. Im Fahrwasser schicken viele Völker Schiffe. Die alliierte Flotte kann "Materia" vernichten. Torr Samaho, nur einer von mehreren Dienern der Materie mit eigener Fabrik, entkommt jedoch.

ES macht sich mit seiner Kunstwelt "Wanderer" auf den Weg nach DaGlausch und nimmt die "Sol" mit, die dringend benötigt wird. Rhodan bleibt in der Milchstraße zurück, um der Erde gegen den Angriff der Kosmischen Fabrik "Wave" zu helfen. Diese vernichtet bei ihrem Angriff das Regierungszentrum der Erde. Auch Rhodan bleibt schließlich nur die Flucht über die Brücke, die ihn nach Besuchen bei den anderen von Kosmischen Fabriken belagerten Thoregon-Völkern zu einem Mega-Pilzdom im Kessel von DaGlausch führt. Hierher kommen auch ES und fünf andere Superintelligenzen, die jeweils ein Thoregon-Volk aus ihrer Mächtigkeitsballung gestellt haben.

In Chearth sind die Algiotischen Wanderer erfolgreich vertrieben und eine Befreiung der Sonnenwürmer von Louipaz aus dem Sonnentresor verhindert worden. Die Superintelligenz Nisaaru hat jedoch durch einen Ableger davor gewarnt, die sonnenzerstörenden Energiewesen endgültig auszulöschen.
Zur Gründung von Thoregon werden die Würmer nach DaGlausch geholt, um den Kessel zu bändigen. Die Superintelligenzen übernehmen die PULS genannte Zone im Kessel, auf die die Kosmokraten keinen Zugriff haben. Rhodan handelt mit dem Kosmokraten Hismoom aus, dass die Kosmokraten sich aus den Thoregon-Galaxien und DaGlausch heraushalten, wenn die Superintelligenzen den PULS nicht vergrößern. Der Kosmokrat warnt Rhodan, dass Thoregon ein Jahrhundert der Kriege heraufbeschwören wird. Während er verhandelt, wird die "Sol" mitsamt seinem gerade geborenen Sohn Delorian durch den Mega-Dom auf eine wichtige Mission geschickt. ES kündigt Rhodan an, dass die sechs Superintelligenzen lange Zeit im PULS festsitzen werden, um ihn zu stabilisieren...

Damit endet der Thoregon-Zyklus: Sechs Superintelligenzen suchen ihre Unabhängigkeit von den Kosmokraten und lassen ihre Völker allein. Rhodan hat mit unruhigen Zeiten zu rechnen, anstelle des erhofften Friedenszeitalters.

Die Geschehnisse von Band 2000 bis zur aktuellen Handlung folgen beim nächsten Mal.

Link zum Thema:
Wurmi’s Perry Rhodan-Lounge (Chat & Forum)

(Zurück zum Inhalt)

14. Buffy & Angel : Die nächste Staffel (2.2)

Diesmal News über die zweite Staffel von Angel. Keine Angst, es gibt nur ein paar winzige Spoiler und die Eckdaten der neuen Staffel.

Angels altes Büro ist vollkommen zerstört, daher muss ein neues Domizil her. Es findet sich in einem leerstehenden Hotel, das Angel aus den 50er Jahren kennt.
Eine der interessantesten Neuerungen in dieser Staffel ist die Karaoke Bar für Dämonen. Kein Scherz! In dieser Bar bekommen Dämonen und andere Hilfesuchende spirituelle Beratung vom Barbesitzer (Andy Hallet). Das funktioniert allerdings nur, wenn sie singen. Angel ist übrigens Barry Manilow-Fan. Nicht nur er sucht im Laufe der Staffel rat in dieser Bar, freut euch also auf einige Gesangseinlagen.

Es gibt ein kurzes Wiedersehen mit Faith (Eliza Dushku), die Angel im Gefängnis besucht. Mit ihr zusammen wirkt der sonst so coole ‚dunkle Rächer‘ fast gelöst und erzählt ihr sogar von seinem peinlichen Karaoke-Auftritt. Insgesamt wirkt Angel viel lockerer in der neuen Staffel, bis ihn seine Vergangenheit einholt.

Der wichtigste Handlungsstrang rankt sich um genau diese Vergangenheit. Wolfram & Hart gelingt es, Darla (Julie Benz) wieder zu erwecken. Darla hatte einst Angel als Gefährten ausgewählt und ihn zum Vampir gemacht. Zusammen verbreiteten sie Angst und Schrecken in der ganzen Welt. Wir erfahren alles über die gemeinsame Vergangenheit von Angel und Darla, noch dazu wie Drusilla (Juliet Landau) zu den beiden stieß und Angels Gefühle für Darla erwachen wieder.

Darla kommt zunächst als Mensch zurück, da sie aber an der gleichen unheilbaren Krankheit leidet, an der sie in ihrem ersten Leben fast gestorben wäre versucht sie, wieder zum Vampir zu werden. Julie Benz spielt hier ausgezeichnet einen Menschen, der die meiste Zeit seines Daseins damit zugebracht hat, dem Bösen zu dienen. Mit der neuen menschlichen Existenz kann Darla nichts anfangen und verachtet ihre Existenz als schwaches menschliches Wesen. Angel versucht natürlich Alles, um sie zu retten - und scheitert. Hier hatten Wolfram & Hart ihre Finger im Spiel. Sie bringen Drusilla auf den Plan, die sich nur zu gern mit ihrer ‚Großmutter‘ wiedervereinigt.

Darla und Dru werden neben den Senior Partnern von Wolfram & Hart die beiden Bösewichte dieser Staffel, gegen die Angel kämpft. Bei Wolfram & Hart gibt es nach Darlas und Drus Auftritt gezwungenermaßen einige personelle Veränderungen. Lindsay McDonald (Christian Kane) und Lilah Morgan (Stephanie Romanov) werden Vizepräsidenten der Abteilung für besondere Aufgaben.

Das Team von ‚Angel Investigations‘ wird in dieser Staffel von Charles Gunn (J. August Richards) komplettiert, den Angel in der Episode ‚War Zone‘ kennengelernt hat. Gunn hilft Angel bei den handfesteren Jobs, bei denen es auf Kampfgeschick ankommt. Cordelia (Charisma Carpenter) entwickelt eine besondere Beziehung zu Gunn, da sie sich seit einer Vision von Gunn als seine Beschützerin sieht. Wesley (Alexis Denisof) findet in dieser Staffel eine Freundin, Virginia (Bridgid Brannagh). Das Team entschließt sich, die Agentur weiterzuführen, als Angel sie allesamt feuert, um den Kopf frei für den Kampf gegen Darla und Drusilla zu haben.

Wie Angel treffend bemerkt, sie kämpfen für das Gute, aber er kämpft den Krieg. Er zieht sich total zurück und auch die hellsichtige Dru kann ihn weder als Angel noch als Angelus klassifizieren.

Diese Staffel bleibt besonders spannend. Nach dem Kampf gegen die bösartigen Vampirladies lernen wir in einem Dreiteiler zum Finale der Staffel das Reich kennen, aus dem der Gastgeber der Karaoke-Bar kommt. Dabei ist auch Willow (Alyson Hanigan) aus ‚Buffy‘ mit von der Partie. Also – dranbleiben!

(Zurück zum Inhalt)

15. Ratingen: Viel Spaß und ein Lächeln

Was war der Sinn dieses Zusammenkommens von etwa 25 kreativen Köpfen aus allen Teilen der Republik? War es, um SF-Radio.de neue Impulse zu geben, um Mario Rössels Geburtstag zu feiern, oder einfach nur, um *Spaß* zu haben? Es war wohl von allem etwas.

Aber erst einmal musste man den Weg zur Ratinger Jugendherberge finden, was wegen der falschen Wegbeschreibung gar nicht mal so einfach war... die "zweite Straße nach der Autobahnabfahrt links" brachte mich nach langer Fahrerei irgendwann auf einen ziemlich falsch aussehenden Waldweg. Aber durch eine freundliche Joggerin, die sich nicht durch ein Auto hat verwirren lassen, das mit Sicherheit kein "land- und forstwirtschaftlicher Verkehr” war, war auch das überhaupt gar kein Problem.

Etwas später als geplant schlug ich dann, fast pünktlich, zum Abendessen auf und wurde auch gleich damit bekannt gemacht, wie "die Neuen" bei SF-Radio behandelt werden.
Sebastian Lorenz kam mit einer Schüssel voll leckerer Jugendherbergs-Vegetarier-Nudeln (heißt also mit Fleisch innen drin) auf mich zu, begrüßte einen auch mit Handschlag... und ging wieder - MIT der Schüssel.

Am Freitagabend gab’s dann erst mal ein "Meet&Greet" bis auch die letzten Nachzügler eintrafen und für mich als "Neuling" war es schon verrückt, wie viele man entweder vom sehen oder persönlich kannte – scheint so, als würde früher oder später jeder hier landen...

Da am nächsten Tag ja "gearbeitet" werden sollte wurde der Rest des Abends eher langsam angegangen. Man genoss das Video der letzten FedCon, welches super geworden ist, und um Mitternacht kam es dann zu einem unerwarteten wie grausamen Highlight – irgendjemand kam auf die Idee, man müsste Geburtstagskind Mario doch ein Ständchen singen.
Selbst die Radioredakteure mit ihren sonst engelsgleichen Stimmen konnten da nichts mehr retten.
Kurz darauf ging es dann schon auf die Zimmer und ich geriet in die Fänge von Frank Schuldt und dessen Laptop. Interesse und Amüsement vortäuschend ertrug ich die vielen Soundbytes aus diversen (seiner) Sendungen, die er mit wachsender Begeisterung und Geschwindigkeit abspielte. Da ich davon ausgehe, dass er diesen Bericht liest, muss ich ehrlich sagen, dass es dann doch gar nicht mal schlecht war und ich hinterher mit einem Lächeln auf den Lippen eingeschlafen bin. (Kurve noch mal bekommen...)

Am frühen Samstag morgen eröffneten Mike "Wir haben Spaß" Hillenbrand und Klaus "ich überlasse Mike das Wort und lächle dabei" Michels das Vereinstreffen mit einem Überblick, der Situation von SF-Radio.de und wie es in den nächsten Monaten weitergehen soll. Die "Renaissance" beim Radio und der gleichzeitige Relaunch des Corona waren natürlich die Hauptthemen. Den Rest des Vormittags verbrachten die einzelnen Redaktionen in kreativ-konspirativen Gesprächen während Mike sich diejenigen ohne jede Funktion oder offensichtlichen Nutzen (ja, auch mich) vornahm, um auch mal ehrliche Meinungen über das Projekt zu bekommen.

Nach dem Anblick des fürs Mittagessen eigentlich geplanten Selbstbedienungsrestaurants teilte sich unsere Gruppe dann ganz spontan und ein Teil ging zum Chinesen Hund essen. Seltsamerweise kam die Chinesenfraktion erst über eine Stunde später wieder an der Jugendherberge an... aber es hat sich ja eh keiner Sorgen gemacht und außerdem war Onkel Mike dabei, wodurch auch der *Spaß* ganz sicher nicht zu kurz kam.
So wieder einigermaßen gestärkt, ging der gesamte Nachmittag für die berüchtigten Einzelgespräche (von allen, die es schon hinter sich hatten auch "Gehirnwäsche” genannt) mit Klaus oder Mike und Aufnahmen für SF-Radio drauf.
Danach begann der gemütliche Teil des Abends mit dem Grillinferno unter der fachmännischen Leitung von Mike Hillenbrand, der sichtlichen *Spaß* dabei hatte.

Wer nicht da war, hat an diesem Abend geradezu unglaubliche bis kroteske Szenen verpasst. Bewegende Momente im durch Jahre des Religionsunterrichts von vielen verhassten Stuhlkreis, als Mario Rössel sein SF-Radio-Geburtstagsgeschenk und Urkunde überreicht bekam, Mike Hillenbrand im Kampf mit einem Eimer Chips, morbide "Babylon 5"-Musikvideos und Klaus Michels, der voller Inbrunst die Songs auf einer Best Of 80’s CD mitsang.
Hach, was muss seine Jugend schön gewesen sein. Später am morgen zog dann ein Großteil um in den ersten Stock zur Roomparty, die noch sehr, sehr lustig wurde und irgendwann ein paar Stunden vorm Frühstück im Flur endete (was dem schlafenden Mike überhaupt keinen *Spaß* machte).

Entsprechend müde schleiften sich fast alle dann aber doch um 8 Uhr zum Frühstück – bis auf Sebastian Lorenz, der lieber ausschlafen wollte. Na ja. Nachdem die Zimmer geräumt und die erste Verabschiedungsorgie beendet war, ging es für die Übriggebliebenen noch nach Ratingen zum Griechen, wo plötzlich noch erschreckend gewalttätige Züge bei manchem zu Tage traten - es gab da eine im Glas eingeschlossene Biene, eine angezündete Zigarette und einen ausgeschlafenen Sebastian Lorenz.
Aber irgendwie war es schon *spaß*ig und das Tier hat es scheinbar sogar überlebt. Tja, und dann war das Wochenende nach einem letzten Abstecher in die Eisdiele auch leider schon vorbei und alle verstreuten sich wieder über die ganze Republik.

Soweit man auch per E-mail und Telefon ein Projekt am Laufen halten kann, ersetzt das ein Treffen der Teammitglieder sicher nicht. Für mich war es natürlich in erster Linie interessant einen Teil der Leute hinter SF-Radio.de mal auf einem Punkt zu haben und sich kennen zu lernen, aber auch die "Arbeit" kam nicht zu kurz und jeder ging neu motiviert wieder nach Hause.

"Reich ins Heim", so wurde das Wochenende irgendwann zwischen Samstag und Sonntag nach dem Genuss diverser alkoholhaltiger Mixgetränke auf den Punkt gebracht.

Vor allem hatten wir aber Spaß, Spaß, Spaß – und Klaus Michels betrachtete seine Schäfchen, lehnte sich entspannt zurück und... lächelte.

Link zum Thema:
http://www.convention-central.de

(Zurück zum Inhalt)

16. Wissenschaft: "Das Feuer, in dem wir verbrennen" (1.2)

Zur Logik des Zeitreisens

Wenn sie kommt, kommt Rat. Man nimmt sie sich oder schlägt sie tot. Wenn man sich wohl fühlt, läuft sie davon, wenn man sich langweilt, scheint sie stillzustehen. Für Dr. Soran aus "Star Trek: Treffen der Generationen" ist sie "das Feuer, in dem wir verbrennen". Und Stefan Raab hat doch keine!

Die Rede ist natürlich von der Zeit, jenem ganz alltäglichen Prinzip, das wir meist achtlos und gewohnheitsmäßig hinnehmen und dem wir doch voll und ganz, mit Haut und Haaren, unterworfen sind. Natürlich macht so ein existentielles Thema auch vor der Literatur nicht halt: Besonders in der Science Fiction ist das Spiel mit der Zeit seit H.G. Wells allgegenwärtig. Kaum eine SciFi- oder Fantasyserie ohne Zeitreisen, Zeitschleifen, Paradoxa, Vorahnungen. Im Rahmen eines "Was wäre, wenn...?”-Gedankenspiels werden ganze Paralleluniversen und alternative Historien erschaffen. Und immer wieder wird die ganz persönliche Begegnung der Figuren mit der eigenen Vergangenheit oder Zukunft in den Mittelpunkt gerückt.

Dass der inneren Logik dabei wie so oft in der Science Fiction nicht immer höchste Priorität zugesprochen wird, stört dabei meistens nicht weiter. Sich dennoch einige Gedanken über die verbreitetsten Schwachpunkte von Zeitreisegeschichten zu machen, kann aber auch nichts schaden. Und es macht Spaß! Doch zuvor sollten zwei Begriffe erklärt werden: der des Paradoxons und der des Schmetterlingseffektes.

Ein Paradoxon ist etwas in sich widersprüchliches, etwas, das sich selbst widerspricht. Im Zusammenhang der Zeitreisen bezeichnet es die Vorstellung, dass eine Manipulation der Vergangenheit dazu führt, dass die Grundlage eben dieser Manipulation ausgelöscht wird. Dies scheint möglich, weil bei einer Zeitreise oder einem ihr verwandten Eingriff Ursache und Wirkung vertauscht werden. Wenn also eine Zeitreisende mit Hilfe ihrer Zeitreise dafür sorgen würde, dass eben diese nicht stattfinden kann, dann läge ein Paradoxon vor.

Der so genannte "Schmetterlingseffekt" ist ein Begriff aus der Chaostheorie. In der Fachsprache heißt er "sensitive Abhängigkeit von den Anfangsbedingungen". Damit ist gemeint, dass jedes noch so aberwitzig kleine Detail in der Vergangenheit existentiell wichtig für den Verlauf der Geschichte ist. Wenn also der metaphorische Schmetterling heute in Asien mit den Flügeln schlägt, sorgt das für völlig umgekrempeltes Oktoberwetter in den USA. Einen Beleg für derart drastische Zusammenhänge fand schon der Meterologe Edward Lorenz im Jahre 1961: Mit Hilfe einer im Computer simulierten vereinfachten Erdkugel wollte er seine Formeln zur Wettervorhersage anwenden. Er machte einen Durchlauf, ließ sich das Diagramm ausdrucken und startete dann einen zweiten Durchlauf mit denselben Werten. Die waren allerdings dieses Mal auf die dritte Nachkommastelle gerundet – eine Abweichung im Verhältnis eins zu 1000! Mit Verblüffung musste Lorenz feststellen, dass die Wetterdiagramme nach einiger virtueller Zeit Unterschiede aufzeigten und im weiteren Verlauf völlig divergierten: Eine minimale Abweichung der Anfangsbedingungen hatte die virtuelle Zeitlinie total verändert. Auf uns übertragen bedeutet das: Hätte auch nur ein einziger Stein beim Bau der Chinesischen Mauer gefehlt, wären Sie, liebe Leserinnen und Leser, nie geboren worden.

Missachten wir jetzt einmal alle praktischen Probleme, die der Zeitmaschinenabteilung von BMW momentan noch so zu schaffen machen: Nehmen wir also einmal an, es gäbe tatsächlich eine Möglichkeit, in andere Zeiten zu reisen, so als trete man jetzt aus dem Universum aus und dann wieder ein. Nehmen wir an, wir könnten den Zeitreiseeffekt auf ein bestimmtes Gebiet, ein Objekt oder eine Person begrenzen, so dass wir uns so eine hübsche blaue Kapsel wie in "Seven Days" basteln könnten. Setzen wir außerdem mal kurz voraus, wir könnten unseren Zielort genau anpeilen, obwohl sich Erde, Sonnensystem und Milchstraße im Laufe der Zeit extrem weit bewegen. Und stellen wir uns vor, die Materie, die an unserem Reiseziel bereits existiert, würde gegen unsere einfach ausgetauscht, so dass wir nicht in einer Hauswand stecken oder von Luft durchlöchert werden.

Kurzum: Wir haben eine voll funktionierende Zeitmaschine im Keller und sind fest entschlossen, sie auch einzusetzen, zum Wohl oder Wehe der Menschheit. Tolle Möglichkeiten tun sich auf: Wir könnten in die Vergangenheit reisen und unseren verblüfften Lesern schon in der Corona-Ausgabe 65 ein sattes "Enterprise"- oder "Endgame"-Special bieten. Dummerweise wird nun die Zeitpolizei der Föderation laut aufschreien: "Nein! Vorsicht vor Paradoxa! Kontaminieren Sie die Zeitlinie nicht!"

An dieser Stelle muss man sagen, dass es zahlreiche verschiedene Arten von Zeitreisetheorien gibt, und jede SciFi-Geschichte benutzt ihre eigene. Die Frage, welche davon für unser Universum zutreffen würde, ist natürlich müßig: Die Zeitmaschinenabteilung von BMW wird wohl auch in Zukunft erfolglos weiter basteln. Hier folgt nun ein kurzer Überblick über die drei gängigsten Zeitreisemodelle und ihre Komplikationen:

1. No Fate: Das Modell "Frequency".

Die Regeln: Durch Eingriffe in die Vergangenheit kann man den Verlauf der Dinge ändern. Die Gegenwart wird dem entsprechend modifiziert, die alte Zeitlinie wird von der neuen überlagert und aus der Existenz verdrängt.

Ein Beispiel: Dr. Hans-Peter Toerr, der Albert Einstein des 21. Jahrhunderts, verliert bei einem Autounfall im Jahre 2037 seine Frau. Von Trauer und Schmerz gepeinigt, heuert er bei BMW an. Durch seinen Genius schafft es BMW 2053 tatsächlich, eine Zeitmaschine zu entwickeln. Mit dieser düst der exzentrische Physiker zurück ins Jahr 2037, fährt seiner Frau im Weg herum und zwingt sie so zum Anhalten. Sie ist gerettet - die Zukunft ändert sich.

Dieses weit verbreitete Zeitreisemodell bezieht seine Faszination aus den Gefahren und Chancen, die Zeitmanipulationen für die jeweilige Gegenwart darstellen. Klingt auf den ersten Blick logisch – wenn die Vergangenheit sich ändert, muss ja auch die Gegenwart verändert werden, schließlich resultiert die ja aus ihr. Dennoch: Überprüft man dieses Modell genauer, so stellt es sich als äußerst hanebüchen heraus.

Ein Problem sind hier die Paradoxa: In unserem Beispiel würde der jüngere Dr. Toerr vermutlich nie zu BMW gehen und eine Zeitmaschine bauen, denn er hat ja keine Motivation dafür – schließlich lebt seine Frau ja noch. Mehr noch: Da jeder Eingriff in die Vergangenheit dazu führt, dass die Zukunft verändert wird, muss das Endergebnis eine Zeitlinie sein, auf der niemals eine Reise in die Vergangenheit stattfindet. Selbst wenn der junge, nicht verwitwete Dr. Toerr aus Angst vor einem Paradoxon zu BMW geht und dann im Jahre 2053 zurück reist, muss der Eingriff zwangsläufig anders verlaufen als zuvor. Dieses Spiel wiederholt sich automatisch so lange, bis keine Zeitreise mehr stattfindet. Das gälte selbst dann, wenn nur ein subatomares Teilchen zurück geschickt werden würde. Denken Sie an den Schmetterlingseffekt: Eine veränderte Vergangenheit kann niemals in exakt derselben Gegenwart resultieren. Und eine veränderte Gegenwart kann niemals exakt dieselbe Zeitreise leisten. Paradoxa sind in diesem Modell also nicht nur möglich, sondern sogar absolut unumgänglich. Da ist auch die Zeitpolizei der Föderation machtlos.

Außerdem ist ein Paradoxon an sich schon ein logischer Bruch; ein Zeitreisemodell, das seine Entstehung zulässt, kann also niemals logisch sein. Denn die Natur der Zeit wird in diesem Modell verkannt: Wenn man versucht, so einen paradoxen Vorgang zu beschreiben, greift man meist zu Darstellungen wie "vor der Zeitreise war die Zeitlinie noch so, nachher war sie dann anders". Diese Ansicht suggeriert einen zeitlichen Vorgang, den es nicht gibt: Die Zeitlinie existiert nicht in der Zeit, sie ist die Zeit!

Im No Fate-Modell, in dem die ‚neue‘ Zeitlinie die ‚alte‘ verdrängt, haben also am Ende niemals Reisen in die Vergangenheit stattgefunden. Dennoch können jederzeit Zeitreisende aus dem Nichts auftauchen, Zeitreisende, die nirgendwo, nirgendwann, nirgendwie im Multiversum ihren Ursprung haben, mit der Erinnerung an eine Welt, die es nie gab und nie geben wird. Wer das glaubt, gewinnt eine Zwangsjacke gratis! Und trotzdem: Spannende Geschichten kann man so durchaus erzählen, auch wenn man für ihre Glaubwürdigkeit beide Augen zudrücken muss.

Zu den beiden anderen Modellen lesen Sie mehr im nächsten Corona Magazine.

(Zurück zum Inhalt)

17. Subspace Link

Star Wars: Wechsel in der Garderobe.
In "Star Wars: Episode II" wird es weniger Uniformen und mehr zivile Kleidung zu sehen geben als in Teil 1. Das zumindest teilte die Kostümdesignerin Trish Biggar dem offiziellen "Homing Beacon"-Newsletter mit: "Ich glaube, die Uniformen sind weniger zahlreich geworden. Das liegt daran, dass wir nun keine Gruppen von Soldaten mehr haben. In 'Episode I' hatten wir sehr viele Palastwachen und Soldaten von Naboo. In dieser Episode sind die Kostüme sehr viel individueller."

Biggar fügte auch hinzu, dass die Arbeiterklasse der Galaxie stärker in den Mittelpunkt der "Episode II" rücken wird: "Wir gehen von verschiedenen Planeten aus, und so sind auch die Straßenleute auf Coruscant zu sehen. Das ist sehr interessant, weil sie von überall her kommen. Auf Naboo sind meistens Leute im Palast oder drum herum zu sehen, die alle einer sehr gut gekleideten Mittelklasse angehören - einfach gewöhnliche Leute, die auf Naboo leben und arbeiten."

Padmé Amidala, nun nicht mehr die gewählte Königin von Naboo, wird auch einen Wechsel in der Garderobe erleben: "Sie hat dieses Mal sehr viel mehr Kostüme. Das ist schwer zu glauben, aber es stimmt. Wir sehen sie dieses Mal mehr als Mensch und weniger als die Galionsfigur einer Nation. Sie trägt bequemere, weniger formale Kleider. Sie ist nun auch ein wenig älter und zeigt ihr Sex-Appeal auch durch ihre Kleidung."

Akte X: Carter unterschreibt für 9. Staffel.
Der Schöpfer der Mystery-Serie "Akte X", Chris Carter, wird wohl auch für eine weitere Staffel der Serie verantwortlich sein, berichtet der Hollywood Reporter. Carter hat einen neuen Vertrag mit 20th Century Fox TV unterschrieben, um eine neunte Staffel der paranormalen Serie zu produzieren, die im Herbst auf Fox startet.

An seiner Seite wird sich auch wieder sein altbekanntes Team an Executive Producers zusammenfinden: Frank Spotnitz, Vince Gilligan und John Shiban. Es wird behauptet, dass Carter mit der Entscheidung gerungen hat, ob er die Serie noch eine weitere Staffel produziert oder ob er sich als Berater zur Verfügung stellt. Aber nach langen Verhandlungen haben Ende letzter Woche Fox und Carter den neuen Vertrag unterschrieben, berichtet das Handelsblatt.

Carters Entscheidung sichert somit mindestens eine weitere Staffel der Serie. Bleibt noch die Frage, ob Gillian Anderson (Akte X: Scully) auch für die neunte Staffel unterschreibt. Sie hat öffentlich zugegeben, dass sie die Serie verlässt, wenn ihr Vertrag nach der nächsten Staffel ausläuft. Fox Insider haben dem Hollywood Reporter jedoch verraten, dass es Anstrengungen gibt, die kommende Staffel als eine Art Neubeginn für die Serie zu gestalten, um so mit Robert Patrick (Akte X: Doggett), Annabeth Gish (Akte X: Reyes) und anderen neuen Schauspielern weiter zu machen, sollte Anderson die Serie verlassen.

Akte X: Mit Lucy Lawless.
Lucy Lawless wird auch nach dem Ende von "Xena: Warrior Princess" weiter kämpfen. Sie ist gerade in ein anderes TV Franchise eingestiegen: "Akte X". Sie hat vor kurzem für eine wiederkehrende Rolle in einer mehrteiligen Episode unterschrieben. Die Details darüber werden allerdings noch geheimgehalten.

Frank Spotnitz, Executive Producer bei "Akte X", erzählte inzwischen Variety, "Wir sind froh die Gelegenheit zu haben, mit Lucy zu arbeiten, deren Arbeit wir schon lange bewundern. Wir glauben, einen interessanten und unerwarteten Weg gefunden zu haben, sie in die Familie aufzunehmen."

Akte X: Neue FBI-Agentin lesbisch?
Ist die neue "Akte X" FBI Agentin Monica Reyes, gespielt von Annabeth Gish, mehr als nur eine Freundin zu Scully? Executive Producer John Shiban erzählte TV Guide Online, dass die Autoren kurz erwägt haben, aus Reyes Charakter eine Homosexuelle zu machen.

"Wir haben darüber gesprochen," erzählte Shiban der Seite. "Aber wir haben [endgültig entschieden], dass dies Dinge sind, mit denen wir uns bei diesem Charakter zur Zeit nicht beschäftigen wollen. Wir haben andere Ideen, von denen wir überzeugter sind."

Obwohl in der Serie klar wird, dass Reyes einmal eine romantische Beziehung mit Scullys neuem FBI-Partner John Doggett (Robert Patrick) hatte, zeigt das Staffelfinale dennoch Reyes, wie sie Scully gesteht, dass sie "unglaublich schön" aussieht, berichtet TV Guide. Shiban sagte, er sehe, wie die Zuschauer diesen Hinweis missverstanden haben. "Ich kann sehen, woher sie diese Idee haben," sagte er. "Reyes hat eine tiefe und echte Zuneigung für Scully, aber unsere Absicht lag eigentlich darin, dass dies nicht-sexuell ist." Er fügte aber hinzu, "Bei 'Akte X' kann alles passieren, deshalb möchte ich nichts bestreiten. Das Leben ist kompliziert."

Andromeda: Deutschlandstart im September auf RTL II!
Die Sciencefiction Serie "Gene Roddenberry's Andromeda" wird voraussichtlich ab Mitte September auf RTL II ausgestrahlt. Der Star der Serie Dylan Hunt wird von Kevin Sorbo gespielt, der als Hauptdarsteller der Serie "Hercules" bekannt wurde. Auf der privaten Premiere der Serie am 22. Juli in München wurde er von den deutschen Schauspieler Ralf Möller ("Gladiator") begleitet, der in der Episode "Harper 2.0" einen Gastauftritt hat.

Um den offiziellen Serienstart von Andromeda in Szene zu setzen werden einige ausgewählte Episoden im Kino gezeigt. "Under the Night", "An Affirming Flame" und "Harper 2.0" gehören Berichten zufolge zu den Folgen, die in deutschen Kinos als Teil des Fantasy Filmfestes gezeigt werden.

Link zum Thema:
http://www.fantasyfilmfest.com/2001/df_conpix/film_pages/andromeda_c.htm

Andromeda: Mindestens vier Staffeln und DVDs!
Auf der Comic Con International in San Diego äußerte sich Robert Hewitt Wolfe, Executive Producer bei "Gene Roddenberry's Andromeda", über die Zukunft der Serie: "Ja, es wird eine dritte Staffel geben", erzählte Wolfe einer begeisterten Fangemeinde. "Und es wird eine vierte Staffel geben. Ich behaupte sogar - das mag jetzt eine offizielle Ankündigung sein oder auch nicht - dass die Chancen gut stehen: Wir werden auch das fünfte Jahr schaffen."

Im Frühjahr 2002 werden auch die ersten "Andromeda"-DVDs erwartet. Jede Scheibe wird mindestens 30 Minuten Extramaterial beinhalten. Teil dieses Materials werden Audiokommentare sein, inklusive Bemerkungen von Kevin Sorbo (Dylan Hunt). Obwohl es nicht bestätigt ist, gibt es die Hoffnung, dass die DVD Outtakes, also verpatzte Szenen, und unverwendetes Material enthalten wird.

Die DVDs werden von Kult TV, einer Division von Contender Entertainment, produziert. Laut Angaben stehen nur die Region 2 DVDs auf der Agenda, sind also nur für Zuschauer aus Europa, Japan und dem Mittleren Osten zugänglich.

Farscape: Neue Folgen auf Sat.1!
Überraschend wird Sat.1 ab dem 2. September 2001 mit der Ausstrahlung der zweiten Staffel von "Farscape" beginnen. Der Sender wird hierfür die Wiederholung der ersten Staffel mit der 13. Episode abbrechen. Die erste Episode der zweiten Staffel wird den Titel "Machtkampf um Talyn" tragen, und die Handlung wird verraten, wie "Crichton", "Aeryn" und "D'Argo" aus ihrer mißlichen Lage befreit werden, in der sie sich Ende der ersten Staffel befanden.

Futurama: Ein Wiedersehen.
Ab dem 25. August 2001 wiederholt Pro Sieben die ersten 29 Episoden der Trickserie "Futurama"! Die Folgen werden jeweils Samstags um 15 Uhr ausgestrahlt.

Roswell: Neuerungen für Isabel.
Nicht nur, dass sie jetzt brünett ist, in der kommenden dritten Staffel von "Roswell" deutet sich auch eine neue Romanze für Katherine Heigl’s Figur Isabel an. Heigl ist mit der Entwicklung sehr zufrieden, da ihr Charakter bisher wenig ausgearbeitet wurde. In der neuen Staffel wird Isabel gegen das Image der perfekten Tochter und Schwester rebellieren und mehr flirten und Spaß haben. Die neue Staffel von "Roswell" läuft am 16. Oktober in den USA an.

Buffy/Angel: Joss Whedon über Crossover.
Joss Whedon glaubt noch immer, dass es eine Chance für Crossover-Episoden zwischen "Buffy The Vampire Slayer" und "Angel" gibt, selbst wenn die Serien nun von konkurrierenden Networks ausgestrahlt wird.

Während er ein Interview mit Zap2It führte, sprach Whedon von potentiellen Crossover-Episoden. "Es ist nichts, was wir derzeit planen. Es war eine geeignete Situation und wir wollen es definitiv noch eine Weile so halten... Niemand sagte nein dazu - wir haben noch nicht richtig damit begonnen." Whedon fügte hinzu, dass wenn es denn passiert, dies nicht aus einer Laune heraus geschieht. "Ich möchte sie nicht verschwenden. Ich möchte sie nicht nur um des Tuns willen drehen." Whedon konzentrierte sich dann auf "Angel" und sagte, "Ich bin froh, dass sie nun getrennt sind, so dass 'Angel' auf seinen eigenen Beinen stehen kann - weil ich nicht glaube, dass die Leute 'Angel' so geschätzt haben, wie sie es als Serie verdient. Sie haben sie immer als Buffys schwache Schwester angesehen, wogegen ich denke, dass sie eine eigene außergewöhnliche Stärke entwickelt hat."

Über die Zukunft verriet er, "Wir sprechen die Art und Weise durch, wie sie ihre Leben als 'Zweiundirgendwaszige' leben und die Art, wie sie sie nicht leben - die Art, wie sie mit dem fertig werden, was sie tun." "Wir werden einige unserer alten Feinde und alten Freunde und all dieses gute Zeug wiedersehen, aber jetzt haben wir genug Eigendynamik, wie 'Buffy' es hatte, so dass die Geschichten sich wirklich um unsere Leute drehen können und wir interessante Handlungsbögen und Beziehungen für sie entwickeln können, ohne das 'Angel' komplett aus sich herausgehen muß - nicht dass er es nicht möchte, er wird nur von einem ganz anderen Grund getrieben."

Zudem hat der WB Entertainment Präsident Jordan Leven sich über das Crossover-Thema geäußert. Laut der New York News erklärte er während der Television Critic Association Pressetour, "Es wird keine Crossover zwischen 'Angel' und 'Buffy' geben. Ich glaube, es ist wichtiger auf lange Zeit gesehen, dass 'Angel' sich wirklich selbst als eine Welt etabliert, die von der gleichen Mythologie stammt, aber ihre eigenen Prinzipien, Richtlinien und Charaktere hat, und dass sie sich wirklich unabhängig von 'Buffy' selbst etabliert."

Die unendliche Geschichte: Jetzt als TV-Serie.
Nach drei Spielfilmen und einer Zeichentrick-Serie gibt es zukünftig eine TV-Serie nach dem Buch "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende. Dreizehn Teile umfaßt die Serie, die derzeit in Kanada gemeinsam von Movie Factory, Muse Entertainment und Hallmark Entertainment produziert wird. Das Budget beträgt 35,6 Millionen DM berichtet "Kress".

Jeremiah: Luke Perry in Straczynskis neuer SF-Serie.
In der von MGM produzierten neuen Straczynski-Serie "Jeremiah" wird Luke Perry (Dylan aus "Beverly Hills 90210") die Hauptrolle spielen und die Serie co-produzieren. Die zweite Hauptrolle wird Malcom-Jamal Warner spielen, der bereits aus "Malcolm & Eddie" bekannt ist.

"Jeremiah" basiert auf einer Vorlage des belgischen Autors Hermann Huppen. Bei der zunächst auf 20 Episoden angelegten Serie ist J. Michael Straczynski ausführender Produzent zusammen mit Sam Egan ("Outer Limits").

Die Serie selbst spielt in einer post-apokalyptischen Zukunft, in der bereits vor zwei Jahrzehnten ein Virus die Erwachsenen tötete. Es überlebten nur diejenigen, die noch nicht in der Pubertät waren. Held der Serie ist "Jeremiah", ein Mann in den 20ern, der sich zusammen mit "Kurdy" auf die Suche nach einem mysteriösen Ort namens "Valhalla" macht. Sein Vater hatte ihm gesagt, dass es dort Hoffnung für die Überlebenden geben könnte. Bei der Suche trifft er auf höher organisierte Überlebende und muß dafür sorgen, dass der Virus nicht wieder aktiv wird. Die Serie soll Anfang 2002 in den USA bei Showtime Network starten.

Dark Angel: Große Änderungen in der zweiten Staffel.
Die Schöpfer der Fox-Serie "Dark Angel" gaben auf einer Preview für die Gesellschaft der Amerikanischen Fernsehkritiker bekannt, dass es entscheidende Änderungen in der zweiten Staffel geben wird. "Wir werden das "Dark Angel"-Universum leicht erweitern, werden aber den Themen und dem Stil, den wir für die erste Staffel entwickelt haben treu bleiben," so James Cameron ("Titanic", "True Lies"), der einer der Schöpfer der Serie ist. Die Sciencefiction-Elemente werden extrem verstärkt und eine neue Art von genetisch veränderten Charakteren, die "Trans-Humanen", werden der Serie hinzugefügt. "Einige der veränderten Personen könnten nicht einfach einkaufen gehen, ohne Aufsehen zu erregen", meinte Cameron.

Für die Figur Max stehen auch spannende Entwicklungen auf dem Plan. In der ersten Staffel erfuhren wir, so Co-Schöpfer Charles H. Eglee alles über Max Mythologie, ihre Vergangenheit und die Geschichte von Manticore. Dieses Jahr werden wir auch einige Bewohner von Manticore kennenlernen. Die Öffentlichkeit wird mehr von Max und anderen genetisch veränderten Wesen zu sehen bekommen. Sie werden zu einer verfolgten Minderheit, ähnlich wie die "X-Men". Max wird ihre Herkunft noch besser geheimhalten müssen.

Ein Wiedersehen gibt es auch mit der ehemaligen "Star Trek: Deep Space Nine"-Darstellerin Nana Visitor, die ihre Rolle als Gegenspielerin von Max wieder aufnimmt.

Das Mars-Projekt: Cameron plant Mini-Mars-Serie!
James Cameron sagte, er wollte immer noch eine Minserie fürs Fernsehen und andere Projekte schaffen, welche die erste Mars-Erforschung durch Menschen behandeln. "Daran arbeite ich schon lange", sagte er in einem Interview über seine Fox-Show "Dark Angel".

Ursprünglich wollte Cameron die Romantrilogie von Kim Stanley Robinson verfilmen, statt dessen produziert gerade der SCI FI Channel die Miniserie "Red Mars", basierend auf dieser Vorlage. Cameron schreibt jetzt an einem eigenen Drehbuch und plant die Geschichte für verschiedene Erscheinungsweisen aufzubereiten. "Es gibt eine 5-stündige Miniserie, einen 45 Minuten 3-D-Film (Imax), der die gleichen Kulissen, Darsteller und Requisiten nutzt und einen Roman. Sie sollen gleichwertige aber unterschiedliche Ausdrucksformen für dasselbe Ereignis sein.", sagte Cameron. Die erste Marslandung von Menschen und die erste Expedition auf der Oberfläche sollen extrem realistisch dargestellt werden. Es soll aussehen, wie ihr selbst aufgenommenes Material, das nur zusammengestellt worden ist, ähnlich wie einige Stellen im Kinofilm "Apollo 13". Cameron meint, die Miniserie mit dem vorläufigen Titel "Das Mars-Projekt" wird möglicherweise bei Fox gesendet werden.

Kampfstern Galactica: Hatch hofft auf eine Rolle in der Neuauflage.
Richard Hatch - der den Apollo in der Science Fiction Serie "Kampfstern Galactica" in den siebziger Jahren spielte - erzählte Sci-Fi Wire, dass er noch immer darauf hofft, auch in der neuen Version der Serie mitzuspielen. Er selbst hatte hierzu noch keinen Kontakt mit den Produzenten, diese stünden aber in Kontakt mit einigen der Originaldarsteller.

Hatch ist der Meinung, dass die Beteiligung der Schauspieler-Crew aus den siebziger Jahren entscheidend zum Erfolg der neuen Serie beitragen könnte: "Es sind nicht die neuen Zuschauer, die die Serie erfolgreich machen. Es sind die bestehenden Zuschauer von heute, die multigenerational sind, von Teenagern bis zu Leuten in den 40ern, 50ern und 60ern, welche die Serie in den letzten 20 Jahren am Leben hielten und auch die neue Serie unterstützen werden," so der Schauspieler auf der Comic Con International in San Diego.

Fox hat einen neuen zweistündigen "Kampfstern Galactica"-Film von Studios USA angefordert, der als Pilotfilm für eine mögliche Serie dienen soll. Diese soll im Herbst nächsten Jahres anlaufen und auf Fox und dem Sci-Fi Channel ausgestrahlt werden. "X-Men"-Regisseur Bryan Singer wird die Regie übernehmen.

Tomb Raider: Auf DVD ganz anders?
Simon West, Regisseur der Computerspiel-Verfilmung "Tomb Raider" erzählte der Webseite Empire Online, dass die DVD-Version des Filmes sich dramatisch von der Kinoversion unterscheiden könnte. Neben anderen Dingen werden für die DVD einige geschnittene Szenen wieder in den Film aufgenommen, die den typischen britischen Humor zeigen und der für die amerikanischen Zuschauer für zu heftig empfunden wurde.

"Ich habe die DVD Version bereits fertiggestellt und es gibt Extras darin, aber es ist kein Director's Cut. Wer weiß? In einem oder zwei Jahren wird man gefragt, einen Director's Cut zu erstellen. Es wäre dann kein dreistündiger Film, aber er könnte in verschiedener Hinsicht anders sein. Die Leute haben Angst davor, dass [die DVD Version] nicht mehr ganz die gleiche ist, wie im Kino, aber ich mag eigentlich die Idee, zwei oder drei verschiedene Versionen des Filmes zu haben."

Hauptdarstellerin Angelina Jolie hat sich gegenüber dem "People Magazine" auch zu einer Fortsetzung des Filmes geäußert. Sie meinte, dass sie erst dann für einen zweiten Teil zur Verfügung stünde, wenn sie eine Familie mit Ehemann Bob Thornton gegründet habe. Deshalb sei die Planung einer möglichen Fortsetzung erstmal auf Eis gelegt.

Indiana Jones 4: Neue Informationen.
Es gibt neue Details über die Entwicklung eines wahrscheinlichen vierten Indiana Jones Filmes, berichtet die New York Post in einer Kolumne. Paramount Pictures bestätigte der Zeitung, dass "grünes Licht für eine Sichtung der Drehbücher gegeben wurde." Laut der Kolumne wurden drei Drehbücher geschrieben. Laut Gerüchten dreht sich die Story um Indys Suche nach der verlorenen Stadt von Atlantis (das Thema des früheren Computerspiels) oder seine Suche nach seinem lang verschollenen Bruder. Sowohl Lucas als auch Spielberg wollen die Kontrolle über Story.

"Paramount veranstaltete in der letzten Woche Treffen zu diesem Film," erzählt eine anonyme Quelle. "Sie wollen die originale Besetzung - George Lucas als Produzent, Steven Spielberg als Regisseur und Harrison Ford in der Hauptrolle. Ford verlangt mindestens 25 Millionen Dollar plus einen Anteil der Filmeinnahmen. Lucas und Spielberg erklärten, dass sie für weniger Geld als gewöhnlich mitarbeiten wollen. Sie verlangen jedoch einen großen Anteil an den Einnahmen des Filmes. Der gesamte Film wird 150 Millionen Dollar kosten und Paramount kann sich nicht vorstellen, wie man überhaupt irgend einen Gewinn machen kann, wenn alle drei großen Namen einen Anteil von den Einnahmen des Filmes verlangen."

Die New York Post meldete, dass Sean Connery kürzlich sein Interesse zum Ausdruck gebracht hat, noch einmal als Indys Vater in der Fortsetzung aufzutreten.

Wann und ob letztendlich die Dreharbeiten starten werden und wann der vierte "Indiana Jones" Film in die Kinos kommt, dass ist bisher so unbekannt, wie die Ruhestätte der verlorenen Stadt Atlantis.

Herr der Ringe: Effekte teils von außerhalb.
WETA Digital, die Special-Effects Firma in Neuseeland, wird einige der Special-Effects-Arbeiten an Peter Jacksons kommender "Der Herr der Ringe" Verfilmung an andere Firmen abgeben. Laut einer anonymen Quelle werden neun der 500 FX-Aufnahmen an andere FX-Firmen abgeben: Sechs gehen an die in Los Angeles sitzende Firma Digital Domain ("Das fünfte Element") und drei nach Australien zu Animal Logic ("Matrix").

WETA Digital hat ursprünglich für 337 FX-Aufnahmen für den ersten Film der Trilogie "Die Gefährten" unterschrieben. Doch als der Film gedreht und geschnitten wurde, kamen 150 weitere FX-Szenen hinzu. WETA Digital könnte aber bis zu Kinostart im Dezember diesen Jahres nicht all diese Szenen bearbeiten. Deshalb hat man weitere Firmen zur Unterstützung herangezogen.

Herr der Ringe: Liv Tyler über ihre Rolle als Arwen.
Liv Tyler fand die Darstellung der Elbin in Peter Jacksons kommenden "Der Herr der Ringe" Filmtrilogie beinahe unmöglich zu spielen. "Sie sind fast so außerweltlich," erzählte der "Armageddon"-Star Sci-Fi Wire während eines Interviews.

"Es hat Spaß gemacht, aber es war auch sehr schwer sie zu spielen, weil sie beinahe perfekte Wesen sind", sagte Tyler und bezieht sich damit auf ihren Charakter Arwen, eine Elbin, die sich in den sterblichen Waldmenschen Aragorn verliebt. "Sie sind scharfsinnig. Sie stehen über uns. Sie sind auch unheimlich schwebend und sie gehen und bewegen sich auf eine bestimmte Art und Weise. All dies war unheimlich wichtig und auch nahezu erschöpfend. Es gab keinen Moment, wo ich meine Beine mal ausruhen konnte oder mit meinen Achseln zucken konnte. Wir mussten immer perfekt enthalten sein."

Tyler lehnte es freundlich ab, über Arwens Romanze in dem Film zu reden, aber sie konnte ihre Zufriedenheit über die Art und Weise nicht verbergen, wie man damit umgegangen ist. "Für mich als Mädchen, auf diese mädchenhafte Art und Weise, war eines der wichtigsten Dinge die mir daran gefallen haben, die Macht und die Schönheit der Liebesgeschichte," sagte die Schauspielerin. "Wenn man sich das Buch wieder zur Hand nimmt und den Anhang liest, gibt es ein Kapitel ['Arwen und Aragorn'], das die verträumteste, klassische und schöne Liebesgeschichte erzählt. Sie werden mit einer Menge klassischer Schwierigkeiten und Entscheidungen konfrontiert."

Shrek 2: Gespräche beginnen.
Vor einigen Wochen schlug der Animationsfilm "Shrek - Ein tollkühner Held" hierzulande wie eine Bombe in den Kinos ein. Kaum einer kann sich dem Charme und Witz dieses Filmes entziehen.

Doch schon Ende Juli könnten die Gespräche über eine Fortsetzung des Hits beginnen, in dem Mike Myers (Shrek), Eddie Murphy (Esel) und Cameron Diaz (Prinzessin Fiona) erneut ihre Stimmen den Hauptcharakteren leihen. Dies berichtet Variety. Für jeden könnten bei Unterzeichnung des Vertrages 5 Millionen Dollar herausspringen, berichtet das Handelsblatt.

Wer sich den Film noch nicht angesehen hat, sollte dies schleunigst tun. Schöpfer dieses Films ist nämlich Jeffrey Katzenberg, der neben David Geffen und Steven Spielberg Chef von DreamWorks Pictures ist. Katzenberg hat zudem noch mit Disney eine Rechnung offen. Der Konzern hatte ihn 1994 entlassen - trotz spektakulärer Kinohits wie "König der Löwen". Und Shrek ist eindeutig Katzenbergs Abrechnung mit allen Disney Zeichentrickfilmen. 90 Minuten Spaß sind also garantiert.

Rollerball: Vorschoben, weil er schlecht ist.
MGM hatte den Kinostart des SF-Remakes "Rollerball" in letzter Sekunde überraschend von August 2001 auf Anfang 2002 verschoben. Grund hierfür sei, dass man den Film perfekt machen, also keinen Schnellschuss anbieten wolle. Dies scheint nicht richtig zu sein: "Zap2It" berichtet jetzt, was "Aint it cool News" und sogar die Zeitschrift "Cinema" vermutet hatten: In New York kam der Film bei einem Testpublikum so schlecht an, dass man zahlreiche Szenen neu drehen wollte oder sogar mußte. Angeblich soll der Film jetzt stark entschärft werden und das Ende soll komplett neu gedreht werden.

Tron 2.0: Update.
Die Planung für die Fortsetzung des Disney-Films "Tron" unter dem Titel "Tron 2.0" läuft. Zum Kinostart soll es auch ein neues Spiel geben und eine Jubiläumsedition des Films auf DVD - der Film wird 2002 genau 20 Jahre alt. Entwickelt wird der Film von Steven Lisberg, der derzeit an einer dritten Überarbeitung des Drehbuchs arbeitet. Der Film werde komplett andere Hauptfiguren präsentieren, als Begründung nennt Lisberg, man könne sich den Film als "Update" vorstellen - die Darsteller müßten nicht von Film zu Film die selben sein. Außerdem seien in seiner Drehbuchfassung auf jeden Fall noch einmal die "Lichträder" zu sehen, die im Original Kultcharakter erlangten. Die DVD soll laut "SF-Wire" Mitte Januar in den US-Handel kommen, dass Spiel sei für 2003 geplant.

Planet der Affen: Erfolg in den USA.
"Planet der Affen" hat in den USA innerhalb weniger Tage das zweitbeste Kino-Startergebnis aller Zeiten hingelegt - und dabei knapp 70 Mio. US-Dollar eingespielt. Der Film hat damit sogar "Episode I" und "Die Mumie kehrt zurück" übertrumpft - nur "Die vergessene Welt: Jurassic Park" war besser.

Gleichzeitig wird das Remake von "Planet der Affen" aber von den amerikanischen Zeitungen niedergemacht. So berichtet etwa die "Los Angeles Times", dass das Zuschauen bei diesem Film keinen Spaß mache. Die "Washington Post" meinte, der Film habe kein Hirn.

Unterdessen wurde bekannt, dass der Deutschlandpremiere des Films am 22. August in Berlin Regisseur Tim Burton, Produzent Richard D. Zanuck und die beiden Hauptdarsteller Mark Wahlberg und Tim Roth beiwohnen werden.

Planet der Affen 2: Wahlberg ist bereit.
Mark Wahlberg, der einen menschlichen Astronauten in Tim Burtons kommenden "Planet der Affen" Kinofilm spielt, erzählte Sci-Fi Wire, dass er gern eine Fortsetzung drehen würde, aber nur, wenn Burton daran beteiligt ist. "Wenn es Tim auch will, würde ich es liebend gern tun, aber es hängt wirklich von ihm ab," sagte Wahlberg in einem Interview, um den Film zu promoten.

Wahlberg ist mutig, obwohl er entdeckt hat, dass die echten Schimpansen im Film wirklich knuddelige Tiere sind. "Sie wurden gewalttätig," sagte er über die Affen. "Sie haben mich zuerst sehr beschützt, denn sie kamen sehr nahe waren aber sehr liebevoll. Und dann trafen sie Helena [Bonham Carter], und dann wurden sie böse. Ich umarmte sie eines Tages und sagte 'Hi', worauf sie mich attackierten." Carter spielt in dem Film eine halbmenschliche Schimpansin.

Für Wahlberg war es auch leicht zu vergessen, dass einige der Affen in dem Film eigentlich Schauspieler waren, dank des hervorragenden Make-ups von Rick Baker. "Ich vergaß es zusammen mit Tim [Roth] und Michael [Clarke Duncan], besonders weil sie extrem gewalttätig wurden, wie die [echten] Schimpansen, mit denen ich als Vorbereitung vor dem Film zusammengearbeitet habe. Sie waren grausam und spielten immer ihren Charakter, was für mich fantastisch war, weil ich einen Anhaltspunkt brauchte, um an mich selbst zu glauben. Auf dieses Weise kann ich es dem Publikum verständlich machen."

Wahlberg fügte hinzu, "Das coolste an der Erfahrung war Tim persönlich zu treffen, einen wirklich fantastischen Menschen kennenzulernen. Es waren wirklich harte Dreharbeiten für mich körperlich gesehen - ich wurde in dem Film am meisten verprügelt - aber ich bin jeden Tag zur Arbeit gerast, nur um mit Tim Zeit zu verbringen."

MIB 2: Janssen raus, Boyle drin.
Lara Flynn Boyle ("Twin Peaks") übernimmt die Rolle von Famke Janssen als Erzschurkin in der Fortsetzung von "Men in Black". Famke Janssen stieg wegen eines Krankheitsfalls in ihrer Familie nach nur einem Drehtag aus dem Film aus, berichtet der Hollywood Reporter. Lara Flynn Boyle spielt jetzt die Rolle der Serleena, einer bösartigen Sexbombe.

Harry Potter 2: Ohne Hugh Grant.
Die Gerüchte, Hugh Grant wäre als Professor Gilderoy Lockhart für die Verfilmung von J. K. Rowlings zweitem "Harry Potter"-Roman gecastet worden, sind unwahr. Grants Sprecherin Karin Smith betont, dass noch nicht einmal mit Warner Bros. über den Film verhandelt worden ist.

Der zweite Teil der "Harry Potter"-Saga wird derzeit für die Kinoleinwand von Drehbuchschreiber Steve Kloves adaptiert, während der erste Film am 22. November in den deutschen Kinos anläuft.

Die Zeitmaschine: Wells über das Remake.
Simon Wells, Regisseur der neuen Filmversion des H. G. Wells Romans "Die Zeitmaschine" erzählte gegenüber Sci-Fi Wire, dass der Film die Grenzen der visuellen Effekte sprengen wird, um den Zuschauern eine neue und doch bekannte Variante des Zeitreisens zu zeigen. Es werden während des Reisens die geologischen Zeitskalen sichtbar sein, nicht wie in bisherigen Versionen, in denen sich die Reisen in einer Höhle abspielten, so der Nachfahre des Romanautors.

Der Hauptdarsteller Guy Pearce ("L. A. Confidential") wird in der Neuverfilmung aus seinem Labor im 19. Jahrhundert 800'000 Jahre in die Zukunft reisen. Die neue Zeitmaschine wird teils an eine Sanduhr und teils an die Maschine aus der Verfilmung der 60er Jahre erinnern, sieht aber eleganter aus. Die Entwicklung der aus Messing, Glas und Holz bestehenden Maschine, die auf der Comic Con International in San Diego zu sehen war, kostete rund 1 Millionen Dollar.

Timeline: Drehstart im Februar.
Die Vorproduktion der Verfilmung von Michael Crichtons Roman "Timeline" wird im November beginnen. Laut Regisseur Richard Donner sollen die Dreharbeiten voraussichtlich im Februar 2002 starten. Bisher wurde lediglich Gerard Butler ("Dracula 2000") als Darsteller bekanntgegeben, weitere Darsteller sollen in Kürze feststehen, berichtet "Coming Soon".

(Zurück zum Inhalt)


Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2001). Alle Rechte vorbehalten.

Das Corona Magazine ist eine periodisch erscheinende Publikation des Vereins "Freunde und Förderer von Science Fiction im Internet e.V."! Anschrift: FF Science Fiction e.V. / Postfach 73 / 58286 Wetter / Deutschland

Die Übernahme von Texten aus dem Corona Magazine ist ohne die Genehmigung der Redaktion (Mail an corona@sf-radio.de) weiteren Internetdiensten oder terrestrischen Printmedien - sowohl in deren ganzer Form wie auch sinngemäß - nicht gestattet.
Das Umschreiben von Texten, die durch die Nennung eines Namens als geistiges Eigentum des jeweiligen Redakteurs gekennzeichnet sind, stellt - wie die ganzheitliche Übernahme - eine Verletzung unserer Rechte dar. Die Publikation vom Corona Magazine in seiner Gesamtheit ist Internetprojekten ohne die ausdrückliche Genehmigung der Redaktion nicht gestattet.

Die im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion überein. Die Zustimmung zur Veröffentlichung wird mit Eingang der Sendung vorausgesetzt. Der Autor erklärt mit der Einsendung, dass eingereichte Materialien frei sind von Rechten Dritter. Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.

Gemäß eines Urteiles des Landgerichts (LG) Hamburg vom 12. Mai 1998 - Aktenzeichen 312 0 85/98: "Haftung für Links" - distanziert sich die ganze Redaktion hiermit von den Aussagen und Inhalten von gelinkten Seiten. Jegliche rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen waren zum Redaktionszeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund sind wir nicht verantwortlich bzw. haftbar für Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen.

Gemäß Paragraph 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz wird hiermit die Verwendung von persönlichen Daten dieses Magazines zu Werbezwecken sowie zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt.

Homepage-Betreiber müssen nicht auf aktuellste Science Fiction-News verzichten. sf-radio.de bietet Ihnen das News-Tickersystem "SF-Radio Syndication" an, das allen zum kostenlosen Einbau zur Verfügung steht. Damit ist es möglich, brandheiße Science Fiction-News auf den eigenen Internet-Seiten anzubieten.

   Umfrage
Frage: Erwarten Sie mehr oder weniger Sex in der neuesten ST-Saga?
32,0 % : Viel mehr
34,0 %: Mehr
8,0%: Weniger
4,0%: Viel weniger
22,0%: Mir egal

Quelle: TheDailyTrekker

   Partner
sftv.ch
Großes Internet-Projekt mit Besprechungen aller Art zum Thema Science Fiction.


SpaceView
Größtes deutsches Science Fiction-Printmagazin mit enormer Themenvielfalt.


SF-Media
Die Produktionsagentur für Internet-/ Multimedia- und kreative Ideen.


The Daily Trekker
Großes Star Trek: Voyager- und Andromeda-Projekt mit Reviews, Infos und mehr.


   Impressum
corona magazine
ISSN 1422-8904
Ausgabe 86 - 03.08.2001


Herausgeber:
"FF Science Fiction e.V."


Gründer:
Philipp Ruch


Chefredakteur:
Klaus Michels (km)


Stellv. Chefredakteur:
Berit Lempe (bl)


Chef vom Dienst:
Markus Wüthrich (mw)


Redaktionsleitung:
Mario Rössel (mr)


Redaktion:
Roland Austinat (ra)
Silke Brzezinski (sb)
Susanne Döpke (sd)
Alexander Fanta (af)
Sebastian Feiler (sf)
Susanne Feistel (suf)
Robert Fies (rf)
Marcus Haas (mah)
Susanne Harmsen (sh)
Mike Hillenbrand (mh)
Claudia Kern (ck)
Torben Kneesch (tk)
Sebastian Lorenz (sl)
Simon Pypke (sp)
Markus Rohde (mr)
Jessica Schamma (js)
Mario Scholz (mas)
Frank Schuldt (fs)
Martin Seebacher (ms)
Michael Seither (mis)
Andy Sombke (as)
René Wagner (rw)
Christian Winterstein (cw)


Freie Mitarbeiter:
Marcus Erbar (me)


Korrespondenten:
András Császár
Jason Davidson
Craig E. Engler
Garth Franklin
Greg Fueller
Baerbel Haddrell
Markus Hahndl
Tim Hansen
Steve Harris
Thorsten Heim
Christian Höhne Sparborth
Chris Howell
Paul Inglis
Michael Iversen
Harry Knowles
Steve Krutzler
Shaun Lyon
Olaf J. Menke
Alex Peckover
Rafael Scholl
Timothy Verheecke
John H. Witzig
Jim Wright


Vertrieb:
Fritz Keller
BBoxBBS Bern


Abonnement:
michels@sf-radio.de
http://www.sf-radio.de


Corona Webseiten:
http://www.sf-radio.de


Auflage:
11'542 Leser


Ausgabe 87 erscheint am
31. August 2001.

(Zum Seitenanfang)