corona magazine
ISSN 1422-8904

   Spotlights
  + Was bringt uns Serie V?
  + Star Trek DS9: The Fallen

   Star Trek
  + Neue Shatner-Bücher
  + Kate Mulgrew im Interview
  + John Logan über Trek X
  + Star Trek auf Sat.1
  + "Boothby" ist tot
  + VOY-Episodeninfos
  + VOY-Finale am 23. Mai

   Subspace Link
  + Matrix II & III im Blick
  + Premiere Pro & Contra
  + Mark Brandis verstorben
  + Was ist Perry Rhodan?
  + Aufbruch in den Kosmos
  + McCallum über Episode II
  + Akte X: Neue Darstellerin
  + Stargate: Fünfte Staffel
  + Trailer zu Herr der Ringe
  + Terminator 3: Casting

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CORONA WEBBEAT
SpaceView, fantasticREADER News und das grösste Star Trek- und Science Fiction-Internetmagazin Europas bringen News täglich.
http://www.sf-radio.de


12. Januar 2001 - Ausgabe 77 - "Alea iacta est"

Die Würfel sind gefallen...?

Kurz vor Redaktionsschluss erreichte uns eine interessante Information über die von vielen Fans heiß diskutierte fünfte Star Trek-Serie. Sie stammt aus einer mit hoher Wahrscheinlichkeit sicheren Quelle. Näheres hierzu entnehmen Sie bitte dem ersten Artikel in dieser Ausgabe. Und obwohl diese Meldung, sollte sie sich denn bewahrheiten, sicherlich alles andere ein wenig in ihren Schatten stellen wird, möchte ich Ihnen an dieser Stelle auch den Rest dieser Ausgabe wärmstens ans Herz legen.
Neben Berichten zu den verschiedensten literarischen Universen widmet sich unser Redakteur Ralf Pappers in einem Nachruf dem jüngst verstorbenen Schriftsteller Nikolai von Michalewski, der in den vergangenen Jahrzehnten unter seinem wohl bekanntesten Pseudonym Mark Brandis die deutsche Science Fiction-Landschaft maßgeblich beeinflusste.

Auch hinter den Kulissen unseres Projektes hat sich zum Jahreswechsel einiges verändert. Nach langjähriger und erfolgreicher Partnerschaft trennen sich nun die Wege von Corona Magazine und dem DSi. Unser News-Gateway "Amargosa Relay" wurde zum 1. Januar durch unser neues Newstickersystem "SF-Radio Syndication" ersetzt, womit Homepage-Betreiber auch weiterhin ihre Projekte mit täglichen Meldungen auf dem Laufenden halten können.

Am Ende dieses Vorwortes bleiben mir noch zwei freudige Mitteilungen: Unlängst konnten wir unseren 11'000ten Abonnenten begrüßen. Weiterhin möchte ich an dieser Stelle noch die Gewinner unserer Verlosung im letzten Corona Magazine bekannt geben: Jeweils ein Exemplar des "Harry Potter-Internet Guide" haben gewonnen: Wolfgang Ribke, Daniel Reichstein und Heiko Gräther. Herzlichen Glückwunsch!

Sebastian Feiler
Stellv. Chefredakteur


Pfadfinder

1. Serie V: Wann wird's mal wieder richtig Sommer?
2. Star Trek DS9: The Fallen
3. Im Gespräch mit Christian Lukas
4. Star Trek: trekBEAT
5. Webwatcher: JumpNow.de
6. Matrix II und III im Blickpunkt
7. Wissenschaft: Der Aufbruch in den Kosmos
8. Premiere World - schöne, neue Digitalwelt?
9. Nachruf: Nikolai von Michalewsky
10. Kreuzfeuer
11. Star Trek: Die zweite Shatner-Trilogie
12. Im Gespräch mit Kate Mulgrew
13. Star Trek: Smile Fiction
14. Rating Report
15. SF-Radio: Es tut sich was!
16. Perry Rhodan: Mit dem Rücken zur Wand
17. Subspace Link


1. Serie V: Wann wird's mal wieder richtig Sommer?

Ich schreibe nur ein Wort, dann dürfte alles klar sein. Winterdepressionen. Ihr wisst schon, - das Zeug, was einem am Balg klebt, wenn man morgens aufwacht und es ist dunkel und wenn man abends nach Hause zurückkehrt und es ist immer noch oder schon wieder dunkel. Jener unliebsamer Gefühlszustand, der einen an kalten, dunklen Winterabenden durch das von grellem, künstlichen Licht erhellten Zimmer blicken lässt und eine Mischung aus melancholischen und stark suiziden Gedanken in einem aufsteigen lässt.
Winterdepressionen halt.

Ich selber bin kein Freund von Depressionen, aber dennoch nicht wirklich dagegen gefeit. Und wenn ich dann in einem solchen Moment schwermütiger Geistesstimmung nach Ablenkung suche und zum Beispiel den webBEAT auf www.sf-radio.de studiere, damit mir die dortigen News & Stories den Abend ein wenig erhellen mögen und ich dann die Headline lese: "Birth of the Federation-Konzept macht das Rennen!", dann habe ich nicht nur Winterdepressionen. Dann habe ich schwere Magenreizungen und unkontrollierte Adrenalinschübe.

Denn mal ganz abgesehen davon, dass jene Quelle, die "Birth of the Federation" als das Serie V-Konzept verifiziert hat, es hinterher vehement abstritt und völlig missverstanden und falsch zitiert wurde, so bestehen auch ganz logische Zweifel an einem solchen Serien-Fundament: Das Beamen und die Sache mit den hohen Warpfaktoren sind ja noch nicht so weit. Also ist der Radius der erforschten Galaxis unwesentlich geringer, als es schon bei Kirk und Co. der Fall war. Die Romulaner hat noch kein Mensch gesehen, die dürften sich gerade von dem Krieg erholen, der ihnen - wir erinnern uns an die Episode "Balance of Terror" aus der Classic-Serie - mehrere Jahre freiwillige Isolation bescherte. Die Klingonen haben eindeutig noch keine Beulen auf der Stirn und ich höre schon den bösen, bösen klingonischen Captain auf dem Schirm wüten: "Das wird Krieg geben, Commander! Krieg!" Und was macht der Commander? Er streckt dem beulenlosen Klingonen den Mittelfinger entgegen und grinst. "Glaub ich nicht. ich hab nämlich schon ‚The Next Generation' gesehen!"

Welche Macht soll die Föderation bedrohen? Jeglicher Konflikt müsste klein gehalten werden, denn sobald er galaktische Ausmaße annimmt, gähnt der Zuschauer doch nur.. nein, eine "Birth of the Federation"-Serie wird es schätzungsweise und hoffentlich nicht geben.

Uns vom Corona-Magazine ist etwas ganz anderes zu Ohren gekommen. Eine Quelle, die durchaus die Position hat, hier genaueres in Erfahrung zu bringen, verriet uns vor kurzem, dass ein ganz anderes Projekt grünes Licht erhalten hätte. Eines, über das man seit gut elf Jahren spekuliert. Es handelt sich dabei um die nicht totzukriegende "Starfleet Academy". Die Sets wären erstellt, Schauspieler würden momentan gecastet und Drehbücher wären in der Mache, hieß es von Seiten dieser Quelle.

Nun ist das mit den Gerüchten, den nicht näher bezeichneten Quellen und vor allem der Seriösität so eine Sache. Eigentlich kann man sich nur das Maul verbrennen. Denn selbst, wenn man es aus dem Munde von Rick Berman höchstpersönlich vernommen hätte - und ich gebe freimütig zu, das habe ich diesmal nicht - wäre man erst dann auf dem sicheren Ufer, wenn Paramount offiziell sagt: "Jau, das ist es!". Und in dem Moment wissen es dann eh alle.

Allerdings: Wenn man genauer drüber nachdenkt, klingt dieses Konzept wesentlich wahrscheinlicher, als das eingangs erwähnte "Wie fing alles an...?"-Gespenst namens "Birth of the Federation". Denn: Eine Starfleet Acedemy-Konzeption wurde einst bereits entwickelt von einem Mann namens Harve Bennett. Das war um 1990, nachdem "Star Trek V" floppte und man nicht mehr die teuren Schauspieler namens Shatner, Nimoy & Co. engagieren wollte, wo ein Kassenerfolg eines neuen Star Trek-Films nun nicht mehr garantiert war. Mit einem wesentlich günstigeren Academy-Film jedoch traute man sich noch einmal an die große Leinwand heran. Dessen bewusst, dass bei einem kleinen Erfolg die dritte Serie (Star Trek - The Next Generation lief damals ja bereits schon seit mehreren Jahren erfolgreich im TV) eine Academy-Serie werden würde und bei einem großen Erfolg auch der siebte Kinofilm ein Academy-Film. Und bei einem totalen Verlust hätte man diesen Versuch zu den Akten gelegt und "The Next Generation" auf die große Leinwand geholt. Es war alles sehr simpel, effizient und wohlüberlegt arrangiert.

Harve Bennett, seines Zeichen Produzent der Star Trek-Filme II-V, Drehbuchautor bei III und Co-Autor bei IV setzte sich also damals hin und schrieb sich die Finger wund. Die Filmabteilung Paramounts war begeistert. Also wurden Sets ausgesucht, Drehbuchautoren angeheuert und befragt. Geld wurde investiert. Nicht wenig Geld. Und dann... dann scheiterte alles an einem Mann. Der Mann hiess Martin Davis und war zu dem Zeitpunkt Chef von Gulf&Western, der Muttergesellschaft von Paramount. Harve Bennett meinte zu diesem Punkt, der seinem Konzept und seiner Mitarbeit bei Paramount ein Ende setzte:

"Während der gesamten zweijährigen Entwicklungszeit [...] hatte niemand es für nötig gehalten, Martin Davis [...] mitzuteilen, dass im nächsten Star Trek-Film Teenager statt der üblichen Besetzung die Hauptrollen übernehmen würden. Als man ihm schließlich erzählte, man stände kurz davor der Produktion grünes Licht zu geben, fragte er beiläufig: ‚Oh gut, sind Bill und Leonard mit dem Skript zufrieden?'" (William Shatner, Star Trek-Filmerinnerungen, Seite 345)

Seitdem liegt ein Konzept in der Schublade Paramounts, dass nach einer Weiterentwicklung schreit und die Gesellschaft daran erinnert, dass man einst eine Menge Geld für nothing ausgegeben hat. Harve Bennett könnte zwar Tantiemen erwarten, aber das Problem liesse sich verhältnismäßig leicht durch Geld lösen.

Anders sieht es mit dem Network der Warner Brothers aus. Die neue Serie soll ja Voyagers Sendeplatz bei UPN einnehmen und der größte Konkurrent dieses jungen und mäßig erfolgreichen Networks sind die Warner Brothers mit ihrem Network und ihrem Erfolg bei den jüngeren Zuschauern. Die Serie "Roswell High" ist in diesem Moment vielleicht nicht das quotenträchtigste Beispiel für dieses Argument, aber schätzungsweise das hier bekannteste. Mit einer Akademie-Serie könnte UPN das Spielfeld wechseln und dennoch vom Mythos des Star Trek-Universums zehren.

Ein anderes Argument sind die demoskopischen Untersuchungen oder schlichtweg die Frage, WEN will man mit einer neuen Serie ansprechen? Seit den mittleren Jahren der nächsten Generation und spätestens seit DS9 und Voyager ist das Merchandising für Paramount das wichtigste Standbein geworden. Im Ernst: Würde irgend jemand 2-3 Millionen Dollar pro Fernsehfolge ausgeben, wenn er nur Werbeeinnahmen hätte und die Serie drei-viermal wiederholen müsste, um die Kosten wieder rauszuhaben? Doch wohl kaum. Merchandise bedeutet in diesem Fall ALLES. Ohren, Nasen, Ohringe, Phaser, Modellfiguren, Modellraumschiffe, Uniformen, Trading-Cars uswusf. Das ist ein Markt, den Paramount nie wieder aus der Hand geben wollen wird. Der Haupteil der Fans der "Nächsten Generation" ist inzwischen rund 15 Jahre älter als zur Erstausstrahlung der Serie. Auch Voyager läuft im siebten Jahr und wer dreizehn war, als das Raumschiff der Intrepid-Klasse in den Delta-Quadranten verschlagen wurde, der ist heute zwanzig Jahre alt und gibt sein zur Verfügung stehendes Geld - was weniger wird, je älter man ist - mittlerweile auch für Autos, Frauen und Brustwarzenpiercings aus. Es ist die Schiene der 12-17jährigen, die Paramount als größte Fangemeinde ansprechen möchte, - die hat man nämlich noch nicht im Star Trek-Sack.

Abgesehen davon, dass dies alles längst nichts mehr mit dem Ursprung von Star Trek zu tun hat, sind diese Argumente unserer "Quelle" recht einleuchtend. Es geht um Geld, Einschaltquoten und Macht, - doch es macht Sinn.

Ein erfolgversprechendes Konzept, das man zudem anhand eines älteren vergleichen und verbessern kann. Auch wenn mir die Ideen rund um den "Alpha-Squad" wesentlich besser gefallen, so schätze ich einmal, dass unser Informant recht hat. Auch, wenn ich jetzt wieder Winterdepressionen bekomme.

"Star Trek - Starfleet Academy" - Naja, ich hoffe, ihnen fällt wenigstens ein besserer Name ein…

Wie es auch immer kommen mag: Wir von sf-radio.de sind sehr an ihrer Meinung hierzu interessiert. Eine Mail an kreuzfeuer@sf-radio.de oder aber ein Posting in unsere Community auf http://www.sf-radio.de/community/ zu diesem Thema wäre klasse.

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2. Star Trek DS9: The Fallen

Im Wurmloch ist der Wurm drin: Die schillernde Star-Trek-Serie Deep Space Nine wurde schon 1999 eingestellt. Doch auf dem PC geht's jetzt weiter!

Erfreulich: Die Zeit der schlechten Star-Trek-Titeln scheint vorüber zu sein. Nach »ST Armada« und »ST Voyager: Elite Force« war »Star Trek DS9: The Fallen« Anno 2000 schon der dritte gute Trek-Titel.

Handlungstechnisch blendeten die Designer des drolligerweise "The Collective" (Widerstand ist zwecklos!) genannten Entwicklerstudios ans Ende der sechsten Staffel zurück: zur Sternzeit 51957,1, wenn Sie es genau wissen wollen, einer Zeit, in der Ezri noch Jadzia hieß. Gleich zwei Dinge, die auf den ersten Blick scheinbar nichts miteinander zu tun haben, sorgen auf der Raumstation am Rand des Wurmlochs für Aufruhr: die Leichen zweier Cardassianer, die zur Hälfte in der Außenwand der Station »stecken«, und der bajoranische Ex-Widerständler Prylar Obanak Keelen, ein alter Weggefährte Major Kiras. Und das trotz seiner Faszination für die Pah-Geister, jener Wesen, die das Volk der Propheten vor langer Zeit aus dem Wurmloch verbannte. Obanak will unbedingt die roten Drehkörper dieser Pah-Geister finden, mit deren Hilfe er sich Zugang zum Wurmloch verspricht. Hinter den Drehkörpern sind auch die Cardassianer, die Föderation und das Dominion her - ein intergalaktisches Wettrennen um unvorstellbare Macht beginnt.

Da die Pah-Geister die Bösen sind, ist klar, wen Sie steuern dürfen: die Guten, und zwar Captain Sisko, Major Kira und Lieutenant Commander Worf. Dabei spielen Sie mit allen Helden die gleiche Geschichte, nicht aber die gleichen Level. Während Sisko und seine Mannen etwa einem angegriffenen bajoranischen Raumschiff zu Hilfe eilen, sucht Kira auf Bajor nach Prylar Obanak. In wichtigen Momenten sind dann wieder alle drei vereint. Sehr coole Idee, auch wenn im späteren Spielverlauf die Handlungsfäden der einzelnen Charaktere alle in der gleichen Umgebung spielen. Je nach Zählweise gibt es acht beziehungsweise zehn solcher Szenarien, die alles in allem rund 40 Sublevel enthalten. Zwischen den Einsätzen machen Sie auf DS9 Pause, durchstöbern dort Ihre - aktualisierten - Datenbanken oder sehen sich auf der Ops oder dem Promenadendeck um. Dort fehlt nichts: Egal, ob Garaks Schneiderei, das Quark's, der bajoranische Tempel, die Krankenstation oder Odos Sicherheitszentrale - alle Serienlieblinge gehen an gewohnter Stelle ihrem Tagwerk nach und sparen nicht mit Kommentaren. Die enthalten teilweise Hintergrundinformationen oder Hinweise auf das weitere Vorgehen und schaffen Atmosphäre wie in alten »Wing Commander«-Zeiten. Haben Sie genug gesehen, geht's durch die Luftschleuse ins nächste Abenteuer.

Die Missionen sind sehr abwechslungsreich: Unter anderem verteidigen Sie die Defiant gegen Eindringlinge, jagen Agenten auf DS9, retten Schiffbrüchige, erforschen unterirdische Tempelanlagen, brechen aus einem Gefängnis aus oder suchen einen Fluchtweg aus einem belagerten Kloster. Die linear aufgebauten Areale enthalten oft kleine Bonusgebiete, in denen Munition oder Hypo-Sprays (bringen Lebenskraft zurück) versteckt sind. Zahlreiche Script-Events, die wie die Zwischensequenzen in Spielgrafik dargestellt werden, machen das Geschehen noch lebendiger. Die Rätsel sind recht einfach gehalten: Sie suchen Schlüsselkarten für versperrte Türen, aktivieren Generatoren oder drücken Schalter. Der Tricorder spielt jedoch jetzt eine entscheidende Rolle: Er enthüllt wie in der Serie selbst durch Wände hindurch, ob sich Gegner, Versorgungsgüter oder andere Objekte in der Nachbarschaft befinden. Und wie im Film Aliens schlägt einem das Herz schneller, wenn auf dem Tricorder mit einem sanften Ping unbekannte Lebensformen näher kommen. Mit dem Communicator fordern Sie Munition oder Medizin an, Funksprüche der anderen Crew-Mitglieder - die zum Nachlesen gespeichert werden - schaffen nicht nur Atmosphäre: Die Daheimgebliebenen geben Ihnen oft konkrete Hinweise.

Kein Action-Adventure ohne Action: Vom Faustschlag bis zur EM-Pulskanone (Beckenbauer?) reicht das Angebot. Fast jede der elf Waffen besitzt eine durchschlagkräftigere, jedoch energiezehrende Sekundär-Funktion, etwa einen Scharfschützen-Modus beim Phasergewehr. Kira und Sisko besitzen zu Beginn einen automatisch nachladenden Phaser, Worf muss sich mit einem Bat'leth begnügen. Manche Schutzschirme knacken Sie nur, wenn Sie die Schirmfrequenz scannen, die dann automatisch zum Phaser übertragen wird. Allerdings sorgt der Wechsel Tricorder/Waffe bei fixen Angreifern für leichten Grimm: Warum sind nicht beide Hände einsatzbereit? Noch ein Problem: die optionale automatische Zielerfassung. Macht gerade bei mehreren schnellen, womöglich noch aus der Luft angreifenden Gegnern Sinn. Dumm nur, dass das Fadenkreuz dann bevorzugt auf Personen wandert: So können Sie nicht mehrere Feinde zugleich durch einen gezielten Schuss auf ein Giftmüll-Fass ins Jenseits schicken. Bewegungstechnisch beherrschen Kira & Co. die üblichen Action-Adventure-Übungen: springen, kriechen, seitlich laufen, sich ducken, hangeln und dergleichen. Das allerdings nicht so fein animiert wie etwa Ms. Croft - mag an der 3D-Shooter-Engine liegen, denn teilweise gleiten die Figuren auch wie in einem solchen umher.

Optisch ist »The Fallen« eine Schau: Die aufgebohrte »Unreal Tournament«-Engine sorgt mit farbig-düsteren Lichtfingern, Nebelschwaden und wunderschönen Wasser- oder Lava-Animationen für einen »Sense of Wonder«, der der aseptischen Voyager-Serie schmerzlich fehlt. Und die Klangkulisse macht selbst Interplays Tonabteilung Konkurrenz - merken Sie sich den Namen Steven von Kampen. Hoffen wir nur, dass »The Fallen« trotz des geringen Marketing-Hypes nicht in den Regalen liegen bleibt - denn das Spiel ist Lichtjahre besser als schnell produzierte »Blair Witch«-Dutzendware.

Die DS9-Fans in der Redaktion sind sich einig: Mit solchen Stories wäre Deep Space Nine nicht eingestellt worden! Die Geschichte um Pah-Geister, geheime Cardassianer-Laboratorien und undurchsichtige Dominion-Intrigen ist große Klasse - man merkt, dass das Szenario von echten Profis stammt, und zwar aus den Millennium-Büchern der Trek-Autoren Judith und Garfield Reeves-Stevens. Auch technisch ist The Fallen sehr genehm und deutlich spritziger als der Gamma-Quadranten-Opa DS9: Harbinger. Trotz 3D-Shooter-Grafik-Engine ist »The Fallen« ein reinrassiges Action-Adventure, das mit Schaltersuche und plötzlich auftauchendem Gegner-Ungeziefer sogar Tomb-Raider-Flair versprüht. Ziemlich genial finde ich die Idee der drei Handlungsstränge, die sich immer wieder treffen. So wird das eher kurze Vergnügen nett verlängert. Alles in allem ein rundes Spiel - nicht nur für Star-Trek-Fans.

Copyright: PC Player / Future-Verlag

Links zum Thema:
http://www.simonsays.com/thefallen_site

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3. Im Gespräch mit Christian Lukas

Christian Lukas ist seines Zeichens anerkannter Filmjournalist, sowie Autor zahlreicher Bücher aus dem Mystery- und Horror-Genre. In einem kürzlich von Klaus Michels geführten Interview sprach Christian Lukas über seine kommenden Projekte, sowie die kürzlich erfolgte Übernahme von Heyne durch Springer.

Klaus Michels: "Buffy - Das Abenteuer geht weiter" ist nach "Die Scream Trilogie ...und die Geschichte des Teen-Horrorfilms" nun bereits das zweite Werk innerhalb kurzer Zeit aus Sascha Westphals und Deiner Feder. Was wird den Leser nach dem Kauf erwarten?

Christian Lukas: Im Gegensatz zum zweiten Buch, in dem wir uns zunächst sehr ausführlich mit dem Leben der Teenager in den USA der Gegenwart auseinander gesetzt haben, um bestimmte, allgemeine Hintergründe der Serie zu erklären, stürzen wir uns in unserem nunmehr dritten "Buffy"-Buch - nach einer kurzen Einleitung - direkt ins Getümmel und nehmen uns jede einzelne Episode der vierten Staffel vor. Wir widmen uns zunächst dem jeweiligen Inhalt, um dann Episode für Episode zu analysieren. Das kann mal aus einer eher filmhistorischen Sicht passieren, wie im Fall der fast schon expressionistisch zu bezeichnenden Episode "Hush", die sich ganz in der Tradition solcher Klassiker wie "Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens" bewegt, in anderen Fällen widmen wir uns eher den Verbindungen zum heutigen Teenager-Film. Ich bin sehr stolz auf ein Interview mit Jeff Pruitt, dem ehemaligen Stunt-Koordinator, der sehr offen über die Serie, Star-Allüren und seinen Rausschmiss redet. Allerdings muss man manchmal zwischen den Zeilen des Interviews lesen, um die versteckten Spitzen, die er gegen eine ganz bestimmte Darstellerin schießt, nicht zu überlesen.

KM: Hast Du keine Bedenken, mit diesem inoffiziellen Werk zu Buffy in rechtliche Schwierigkeiten zu kommen? Gerade in Deutschland ist man mittlerweile durch die spitzfindigen Lizenzgeber recht vorsichtig geworden.

CL: Nein. Die Fox weiß, dass es unsere Bücher gibt und hat sich bislang sehr generös verhalten. Und auch Pro 7 hat unsere Arbeit bislang mit großem Wohlwollen verfolgt. Es kommt bei Büchern dieser Art darauf an, keine Rechte zu verletzen. Rechte verletzt man vor allem durch die Verwendung von Fotomaterialien. Und was dies betrifft, ist Vorsicht geboten. Bildrechte sollten vorsichtshalber doppelt und dreifach abgeklärt werden. Ich spreche aus Erfahrung, da ein Buch, das Claudia Kern und ich 1998 über die Serie "Stargate" geschrieben haben, aus genau diesen Grund einmal ins Fadenkreuz geraten ist. Wenn es um den reinen Inhalt eines Film- oder Fernsehbuches geht, hat man in Deutschland jedoch sehr große Freiheiten, da Arbeiten, wie die unseren, vom Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt werden. Wir schreiben ja nicht nur eine Pressemappe ab, sondern wir sind Film-Journalisten, in deren Arbeit im Mittelpunkt eine kulturelle, (film-)historische, soziologische, unabhängige Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema steht.

KM: Vor kurzem konnte man aus den Nachrichten die Übernahme des Heyne Verlags durch Springer erfahren. Wie wird sich diese Aktion auf die Arbeiten von Autoren aus dem SciFi- und Mystery-Genre im Allgemeinen auswirken?

CL: Für einen außenstehenden, freien Autor, der für verschiedene Verlage arbeitet, ist es schwer, auf eine solchen Frage eine Antwort zu geben, da unsereiner über die unternehmerischen Aspekte, die zu dieser Fusion geführt haben, ja auch nicht mehr weiß als das, was die Presse berichtet hat. Aber bevor ich zu einem Statement geprügelt werde, hier meine Meinung: Heyne ist ein ganz hervorragender Verlag auf dem Sektor allgemeiner Unterhaltung. Daher nehme an, dass für die Leser im Großen und Ganzen erst einmal alles so bleiben wird, wie es ist. Wir Autoren werden uns einfach überraschen lassen müssen.

KM: Was können wir in Zukunft von Dir erwarten? Gibt es bald Neues aus Deiner Feder, oder wirst Du Dich nun erst einmal anderen Projekten als der Science Fiction zuwenden?

CL: In den nächsten Wochen erscheint "Onscreen 2". Das ist eine Art Rückblick auf die Filmjahre 1999 (allerdings nur die letzten Monate) und 2000, ausschließlich über Interviews, die eine Reihe von Journalisten im vergangenen Jahr mit Filmschaffenden geführt haben.

KM: Zum Beispiel mit wem?

CL: Wir haben Interviews unter anderem mit Paul Verhoeven zu "Hollow Man", Willem Dafoe und David Cronenberg zu "eXistenZ", Chow Yun-Fat und Jodie Foster zu "Der König und ich", Roman Polanksi zu "Die neun Pforten" oder auch Gerry Marshall zu "Die Braut, die sich nicht traut". Es sind etwa 70 Interviews mit Filmschaffenden aus den unterschiedlichsten Genres. Man darf einfach keine Angst oder Vorurteile gegenüber Leuten haben, die man als Schauspieler oder Regisseure vielleicht nicht mag, denn oft sind sie es, die am Meisten zu erzählen haben. Wobei Paul Verhoeven, mit dem wir schon in "Onscreen 1" ein Interview gehabt haben, stets einer meiner großen Favoriten bleiben wird! Aber mit ihm ein Interview zu machen, darüber kann man eigentlich nicht berichten, dass muss man erlebt haben.

KM: Wie wird sich die Science Fiction in Zukunft weiterentwickeln? Wird es bergauf oder bergab gehen?

CL: Was die Roman-Literatur betrifft, möchte ich kein Statement abgeben, da ich dies betreffend kein Experte bin. Auf dem Sektor der Sekundärliteratur, auf dem ich mich herum treibe, ist zur Zeit etwas Stille eingekehrt. Es fehlt einfach eine neue "Akte X", ein Format, das so mitreißend daher kommt, dass jeder Verlag einfach darüber schreiben lassen muss. Das Problem ist: Als "Akte X" im Fernsehen gestartet ist, ließ man sich die Formate entwickeln. Dies ist heute leider anders. Wenn ein Format im Fernsehen nicht gleich funkt, ist es schlecht, sagen dann die verantwortlichen Redakteure. Basta. Dass man ein Publikum vor allem an die außergewöhnlichen Formate erst einmal heranführen muss, hat sich zu diesen Leuten noch nicht herum gesprochen. "Akte X" zum Beispiel, hätte heute keine Chance mehr, denn erinnern wir uns an die ersten Quoten in den USA, die waren gerade mal mittelprächtig. Aber ist sehe durchaus Silberstreifen am Horizont: "Andromeda" hat das Publikum beispielsweise in zwei Lager geteilt. Eines, in dem man es liebt und eines, in dem man es hasst. Das ist gut, denn wenn man sich streitet, spricht man über eine Serie! Persönlich mag ich "Farscape", die Serie hat ein großes Potenzial. Aber in Deutschland ist sie leider nicht gerade ein großer Erfolg. Wenn wir uns den Mystery-Sektor anschauen, kann ich nur sagen, dass "Angel", der "Buffy"-Ableger, ein Hammer ist - wenn man über die ersten Folgen, die etwas Anlaufschwierigkeiten haben, einmal hinweg sieht. Gespannt bin ich auf James Camerons "Dark Angel" und offenbar hat es "Roswell" geschafft, eine echte Fan-Gemeinde aufzubauen. Vielleicht wird diese Serie der große Sleeper der Zukunft.

Was das Kino betrifft, werde ich mich jetzt, zum Ende dieses Interviews, fürchterlich unbeliebt machen: Wenn im Sommer 2001 "Star Wars Episode 2" in den Kinos anläuft und nicht mindestens 500 Prozent besser sein wird als Teil eins, dann wird SciFi im Kino in den Abgrund stürzen. Ob "Star Wars Episode 1" ein Erfolg gewesen sein mag oder nicht: Inszenatorisch war der Film eine Katastrophe, die das SciFi-Kino ermordet hat. Und so genial "Matrix" gewesen sein mag - inspirieren konnte er andere Filmemacher nicht wirklich, weshalb ich den Fortsetzungen skeptisch gegenüber stehe. Da bleibt dann ja wohl nur noch "Der Herr der Ringe". Wenn er ein Hit wird, wird alles gut. Wenn nicht, dann wird es für SciFi und Fantasy in den nächsten Jahren im Kino fürchterlich dunkel aussehen.

Links zum Thema:
http://www.christianlukas.purespace.de/

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4. Star Trek: trekBEAT

Stewart in "King Lear"-Adaption.
Patrick Stewart (ST:TNG Picard) und seine Frau Wendy Neuss werden gemeinsam eine Neuadaption des Shakespeare-Klassikers "King Lear" produzieren, in der Stewart statt einem König einen autoritären Ranchbesitzer in Texas in der Mitte des 19. Jahrhunderts spielt. Der Film wird "Boss Lear" heißen und 2001 oder 2002 auf TNT laufen. Unabhängig davon wurde Stewart von der britischen Königin für seine Leistungen mit der Ehre bedacht, als "Officer of the British Empire" in der diplomatischen Liste tituliert zu werden.

Offizielle Webseite von Roxann Dawson gestartet.
Roxann Dawson hat nun auch ihre eigene, offizielle Webseite bekommen, auf der man jetzt schon einiges über die Schauspielerin erfahren kann. Neben einer Biographie, Daten zu ihrer Karriere, Informationen zu kommenden Ereignissen und dem obligatorischen Shop, findet sich auf der Webseite auch ein Forum.

Links zum Thema:
http://www.RoxannDawson.net

John Logan über "Star Trek X".
Die offizielle Star Trek-Website hat nun ein Exklusivinterview mit John Logan veröffentlicht, der zusammen mit Brent Spiner (ST:TNG Data) die Story für den nächsten Star Trek-Kinofilm entwickelt. In diesem Interview enthüllt Logan nur einige Kleinigkeiten über den nächsten Star Trek-Film, dennoch sollten Sie vor Spoilern gewarnt sein. Um diesen zu entgehen, klicken sie bitte hier.

"Ich habe einige großartige neue Rassen und Schiffe in diesem Drehbuch und ich habe bereits ein Regal für die neuen Merchandise-Produkte des Filmes leergeräumt", sagte Logan und lachte über sein neuestes Projekt, das zur Zeit nur unter dem Namen "Star Trek X" bekannt ist. "Ich bin ein fanatischer Fan und ich will so sehr wie nur möglich daran beteiligt sein, wenn man etwas Neues entwickelt. Ich tue dies nicht nur des Geldes wegen, glauben Sie mir. "

Logan ist als ein langjähriger Fan aller Star Trek-Serien bekannt. Er kann spontan die Namen seiner Lieblingsepisoden vom Stapel lassen und gesteht ohne Scham, dass er die meisten seiner jugendlichen Halloween-Nächte damit verbrachte, goldene Sternenflottenuniformen zu tragen. Sogar seine Mutter kann sich für seine Liebe für das 23. Jahrhundert verbürgen.

"Meine Mutter erzählte mir, dass eine ihrer frühesten Erinnerungen unseres Zusammenlebens sich um eine Diskussion dreht, mit der ich erreichen wollte, dass ich länger aufbleiben konnte, um Star Trek zu sehen", sagte er. "Sie sagte, ich wäre als Kind sehr uneinsichtig gewesen, aber das war offensichtlich wichtig für mich. Während andere Kinder raus gingen, um Cowboy und Indianer zu spielen, spielte ich lieber Kirk und die Klingonen."

"Als ich diesen Job bekam, war es ein gutes Gefühl, meine Mutter anzurufen und zu sagen: 'Siehst du? All das hat sich wirklich ausgezahlt!'"

Nach einigen großen Filmen wie "Citizen Kane" oder "Gladiator", wieso nun gerade "Star Trek X"? "Es gibt einige Dinge, die mich interessieren, und Star Trek ist nur eines davon", sagte Logan. "Von oben betrachtet ist das Star Trek-Universum stark genug, auf seinen eigenen Beinen zu stehen. Aber es gibt Elemente des Filmemachens, die ich interessant fand, um eine Geschichte zu erzählen. Als ich mit Ridley Scott und Oliver Stone zusammengearbeitet habe, habe ich eine Menge von diesen sehr kreativen Leuten gelernt. Es gibt mir Gelegenheiten, neue und innovative Wege zu gehen, eine Geschichte zu erzählen."

Leider kann Logan keine Details über diese Geschichte verraten, obwohl der Fan in ihm beinahe explodiert, da er seine Ideen im Moment nicht mit den Star Trek-Fans teilen kann. Nun, da das 21. Jahrhundert beginnt, nimmt Logan die letzten Schliffe an seinem ersten Entwurf seiner Geschichte des 24. Jahrunderts und der Crew der U.S.S. Enterprise E vor.

"Ich finde dies unglaublich aufregend, aber es bringt eine Menge Verantwortung mit sich", so Logan. "Ich empfinde solche Liebe und Respekt für diese Charaktere und ich spüre, dass ich ihnen eine Menge schulde. Deshalb möchte ich sie richtig behandeln."

Für alle Fans, die viel für einige Informationen über den ersten Entwurf geben würden, enthüllt Logan einige Dinge, die der Zuschauer erwarten kann, wenn der Film 2002 in die Kinos kommen wird: Captain Jean-Luc Picard und seine Crew werden sowohl neuen als auch den Fans bekannten Gegnern gegenüberstehen. Darunter werden auch die Romulaner sein. Logan hat in der Geschichte auch einen Feind für Picard geschaffen, der, wie er hofft, sich mit Captain James Kirk's Gegner Khan Noonien Singh messen kann, den man in Logans liebsten Star Trek-Kinofilm "Star Trek II: Der Zorn des Khan" sehen konnte.

"Picard braucht einen Gegner oder einen Feind, der auf seiner Ebene agiert. Das ist der Grund, warum James Bond immer Blofeld bekämpfen sollte; es ist einfach sein Gegner", sagte Logan. "Wir hoffen, dieser Gegner wird nicht nur dafür unvergesslich bleiben, wer er ist, sondern wie und warum er sich so verhält."

Das Drehbuch vermischt Elemente aus allen Star Trek-Serien, erklärte Logan, während er darauf anspielt, dass Rassen der Föderation, die man selten jenseits der originalen Star Trek-Serie sah, in "Star Trek X" auftauchen. Die Geschichte wird Kontinuität anderer Star Trek-Serien fortführen, sagte er. Logan gestand, dass er sich einen sieben Episoden langen Handlungsbogen von "Star Trek: Deep Space Nine" angesehen hat, um sein Gedächtnis über die Details des Dominion-Krieges und Worfs Versetzung nach Qo'noS aufzufrischen. Es ist ihm wichtig, die Crew der Enterprise so darzustellen, als hätte sie ein Leben zwischen den Abenteuern und wachse persönlich genauso wie die Beziehungen eines jeden untereinander.

Und einige der Details werden laut Logan einfach Spaß machen. "Es wird viele kleine Dinge geben, die die Fans entdecken werden", meinte er. "Ich möchte eine Menge cooles Zeug hineinstecken, das niemand des normalen Publikums verstehen wird, aber die Fans werden es sehen und es einfach mögen. Eines der besten Dinge am Schreiben dieser [Geschichte], ist, dass ich Sachen mit den Rassen, Charakteren und Heimatwelten tun kann, die ich schon immer machen wollte."

John Logan ist sich bewusst, dass viele Fans glauben, die Zukunft und das Schicksal des Star Trek-Franchise liege in seinen Händen als Autor des neuesten Kinofilms. Er schiebt solche Gewichtungen beiseite, indem er sofort sagt, dass er auf die Unterstützung und die Ideen eines Freundes bauen kann, Brent Spiner, dem Logan sein Interesse an diesem Projekt zuerst gestand. Hinzu kommen noch Patrick Stewart (ST:TNG Picard) und Star Trek-Executive Producer Rick Berman.

"Die Tatsache, dass sie mich eingestellt haben und so hilfsbereit bei meiner Arbeit an 'Star Trek X' sind, sollte den Fans einiges zeigen. Dies ist eine sehr ambitionierte Geschichte, und es bedeutet einige Risiken", sagte Logan. "Ich denke, was ich einbringen möchte, ist meine Liebe zu den Charakteren und zu Star Trek. Im Alter von 39 Jahren im Sessel des Captains sitzen zu können, ist ein wahr gewordener Traum; meine Hoffnung ist es, dass das jeden Teil meines Schreibens formt. "

Links zum Thema:
http://www.startrek.com/production/startrekx/articles/010201.html

Rick Berman-Clips.
Rick Berman hat in einem Interview seine Ansichten über Voyager im Speziellen und Star Trek im Allgemeinen von sich gegeben. Teile des Interviews sind als Videoclips auf der offiziellen Homepage zu finden. Hier die übersetzten Abschriften dieser Teile:

Clip 1 - Voyager:
Berman: "Ich denke, dass sich die Serie im Verlauf der letzten sechs Jahre wellenförmig verändert hat, so wie es alle Serien und alle Leute tun. Ich denke, dass es einen Zeitabschnitt gegeben hat, in dem die Serie ein wenig zu sehr auf die Idee des Verschollenseins im Weltall und der Suche nach der Heimat fixiert war, und ich denke, dass wir das wahrgenommen haben. In den letzten beiden Staffeln haben wir versucht, uns mehr auf höher durchkonzipierte Geschichten zu konzentrieren, die ein wenig mehr mit Abenteuer und Spaß gefüllt worden sind, und weniger darüber zu brüten, das Verschollensein im All zu betrachten."

Clip 2 - Star Trek:
Berman: "Ich denke, dass alle Star Trek-Serien teilweise Moralgeschichten gewesen sind, aber nur teilweise. Wir versuchen, provozierende Folgen zu machen, die die Leute zum Nachdenken anregen und das versuchen, was Science Fiction am besten kann, nämlich Geschichten zu erzählen, die derzeitige Probleme zur Sprache bringen, so dass die Leute von einer anderen Perspektive aus darauf schauen können. Aber das ist nicht, worum es wirklich geht, das ist, worum es von Zeit zu Zeit geht. Ich denke, das, worum es in all diesen Serien geht, sind Menschen, die in vieler Hinsicht wesentlich besser dran sind als wir heute und die mit der bemerkenswerten Aufgabe beschäftigt sind, das Universum zu erforschen."

Links zum Thema:
http://www.startrek.com/production/voyager7/multimedia.html

Star Trek auf Sat.1.
Wie bekannt wurde, hat Sat.1 hat die Ausstrahlung der sechsten Staffel von "Star Trek: Voyager" vorerst gestoppt. Statt der Episode "Der Virtuose" wurde am vergangenen Samstag die Folge "Nacht" aus der fünften Staffel gezeigt. Am 13. Januar wird das DFB Hallenpokal-Finale auf diesem Sendeplatz ausgestrahlt werden. Der Sendeplan für die folgenden Wochen sieht dann so aus:

20.01.2000 Die Drohne
27.01.2000 Extreme Risiken
03.02.2000 In Fleisch und Blut

Am 10.2. soll dann die Ausstrahlung der sechsten Staffel im gewohnten Wochenrhythmus fortgesetzt werden.

Um eine Begründung für diese Änderungen zu erhalten, baten wir den Sender um eine Stellungnahme. Hier nun ein Auszug aus der Antwort, die wir bekommen haben:

"Wir wollen den Sci-Fi Fans zukünftig in der Primetime die neuesten Folgen von Raumschiff Voyager präsentieren. Hierzu gehört ein geeigneter Sendeplatz, der allerdings erst Ende März für Raumschiff Voyager frei wird. Aus diesem Grunde zeigt SAT.1 ab dem 06.01.2001 die fünfte Staffel der Serie in Wiederholung (jeweils samstags). Ende März werden wir dann die neuen Folgen der 6. Staffel, wie gesagt in der Primetime, ausstrahlen."

Dagegen scheint es, als könnten sich Star Trek-Fans im neuen Jahr auf eine Menge Star Trek auf Sat.1 freuen. Beginnen wird man mit der Ausstrahlung des ersten Kinofilms "Star Trek: Der Film" am 20. Januar 2001 um 20:15 Uhr. Aber das ist erst der Anfang: Zur weiteren Ausstrahlung der Star Trek-Kinofilme im Jahr 2001 sagte Tina Ziegler von der SAT.1-Programmleitung/Programmkommunikation gegenüber TrekZone:

"Da sich in der Vergangenheit gezeigt hat, dass gerade die 'Star Trek'-Fans nicht unbedingt 'Wetten, dass...'-Fans sind und sehr erfreut auf die 'Star Trek'-Serien oder -Spielfilmprogrammierungen als Alternative zu 'Wetten, dass...' reagieren, werden wir versuchen, in den nächsten Monaten die Wünsche der 'Star Trek'-Fans auch zu erfüllen."

Mit anderen Worten heißt dies, dass Sat.1 an den Samstagen, an denen beim ZDF im nächsten Jahr "Wetten, dass.." zu sehen ist, statt erneuter Wiederholungen von "Star Trek: Voyager" nun Star Trek-Kinofilme ausstrahlen will. "Star Trek II: Der Zorn des Khan" wird somit voraussichtlich am Samstag, dem 17. Februar 2001 zu sehen sein.

Auch über die deutsche Free-TV-Premiere von "Star Trek: Der Aufstand" äußerte sich Tina Ziegler positiv: "Mit der Ausstrahlung des neunten Star Trek-Films ist als Free-TV-Premiere in der zweiten Hälfte 2001 zu rechnen."

Allerdings scheint es noch keinen festen Termin für die täglichen Wiederholungen von "Star Trek: The Next Generation" zu geben: "Dazu ist der Vorlauf noch zu groß, circa acht Wochen vor Start wissen wir mehr." Auch der Beginn der Ausstrahlung der letzten Voyager-Staffel steht noch nicht fest, dürfte aber nach dem momentanen Stand in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres liegen.

Links zum Thema:
http://www.sat1.de

Videoclip zu William Shatner.
Einen Videoclip von William Shatner, der anläßlich der Ehrung Shatners auf dem "Walk of fame" in Kanada im letzten Jahr hergestellt wurde, kann man nun im Internet betrachten. Er beinhaltet einen Ausschnitt aus einem uralten Shatner Film. Darin hält er genau die gleiche Rede wie in dem Rap aus "Free Enterprise", nänmlich "Friends, Romans, Countrymen". Danach kommt ein wunderschöner Rückblick auf Shatners Karriere, wieder mit extrem seltenen Filmmaterial.

Links zum Thema:
http://www.canadaswalkoffame.com

"Habe ich das gesagt?"
John de Lancie (ST:TNG Q) und Leonard Nimoy (ST:TOS Spock) geben sich wieder einmal die Ehre: In dem auf Kassette und Audio-CD veröffentlichten Hörspiel "Spock vs. Q: Did I say that?" (zu deutsch: "Spock gegen Q: Habe ich das gesagt?") treffen die beiden Charaktere wieder in einem Wettstreit der Logik und Gerissenheit aufeinander. Das Hörspiel ist der Nachfolger von "Spock vs. Q", in dem beide schon einmal akustisch gegeneinander andiskutiert hatten. Produziert wurde es von "Alien Voices".

Im Verlauf dieses Hörspiels nimmt jedoch alles eine etwas andere Wendung, denn gerade, als beide beim Essen einer Meinung sind, versetzt sie ein Energiestoß in völlige Dunkelheit. Als sie versuchen, hinter das Geschehene zu kommen, beginnt Spock plötzlich, ein flatterhaftes Entzücken zu empfinden, während Q von einer tiefen Logik ergriffen wird. In einem vergnüglichen Rollentausch werden die unbekannten Seiten von Q und Spock ans Tageslicht gerückt.

Links zum Thema:
http://www.psiphi.org/cgi/upc-db/0743507029.html

"Boothby"-Schauspieler verstorben.
Wie "The Associated Press" berichtet, ist Ray Walston (ST:TNG Boothby) im stolzen Alter von 86 Jahren eines natürlichen Todes gestorben. Der Schauspieler, der in seiner Rolle als Akademiegärtner und Mentor der Captain-Anwärter sowohl in "The Next Generation" als auch in "Voyager" Gastauftritte hatte, war durch sein Porträit des "Onkel Martin" in "My Favorite Martian" im Jahre 1960 berühmt geworden. Bereits fünf Jahre zuvor hatte er für seinen Auftritt als Teufel in dem Broadway-Stück "Damn Yankees" einen Tony und bald darauf für seine Rolle als Henry Bone in "Picket Fences" zwei Emmys erhalten.

"My Favorite Martian" erzählte die Geschichte eines Marsianers, der auf der Erde gestrandet ist und versucht, seine wahre Identität vor den Erdlingen zu verheimlichen. Dabei trug Walston zwei Antennen auf dem Kopf, und obwohl er einmal sagte, dass er die Rolle des Geldes wegen akzeptiert habe, erinnerte er sich daran, schon nach vier Folgen gedacht zu haben: "Was tue ich hier? Ich renne mit zwei Drähten herum, die aus meinem Kopf kommen. Ich muss verrückt sein."

Trotz der Popularität der Rolle des "Onkel Martin" hat sie Walstons Hollywood-Karriere verlangsamt. Als die Ausstrahlung der Serie 1966 nach drei Jahren eingestellt wurde, kehrte Walston zunächst für einige Jahre auf die Bühne zurück, bevor er schließlich wieder eine Reihe von soliden Nebenrollen in Filmen und im Fernsehen erhielt. Aber es dauerte Jahrzente, bis Walstons Ruf in Hollywood wieder preiswürdig geworden war: "Ich habe 30 Sekunden, um ihnen zu erzählen, wie ich 60 Jahre lang darauf gewartet habe, auf diese Bühne zu kommen", sagte er 1995 in seiner Rede anlässlich der Verleihung des Emmy.

In einem Interview von 1996 erzählte Walston, dass er kurz zuvor das Angebot abgelehnt habe, in einem Report über die Möglichkeit von Leben auf dem Mars aufzutreten: "Würden Sie glauben, dass sie eine Sequenz planen, in der zwei der ausgezeichnetsten Wissenschaftler diese monumentale Entdeckung einschätzen, und mich wie in einem Sandwich als witziger Ausgleich dazwischen schieben wollen? Ich habe natürlich nein gesagt."

Jeri Ryan über Trek-Uniformen und "Dracula 2000".
Die neueste Ausgabe des "Cinescape Magazine" enthält ein exklusives Interview mit Jeri Ryan (ST:VOY). Hier sind einige kurze Auszüge daraus:

"Ich muss sagen, dass es großen Spaß gemacht hat", sagte Ryan der Cinescape-Journalistin Cindy Perlman. "Die Art, wie man den Charakter entwickelt hat, hat wirklich meine Hoffnungen und besten Erwartungen übertroffen."

"Es war erschreckend - absolut horrormäßig", erinnert sich die Schauspielerin an ihren ersten Tag auf dem Set von Voyager. "Bloß auf dieser Brücke herumzulaufen und jeden in Trek-Uniformen anzusehen mit ihren Kommunikatoren, die daran befestigt waren. Ich dachte, 'Oh, mein Gott. Das ist wirklich Star Trek.'"

Ryan, die nun eine Hauptrolle in Wes Cravens mittlerweile in den USA angelaufenen Horrorfilm "Dracula 2000" hatte, erklärt zum Thema, immer nur in ihrer Rolle als Seven of Nine gesehen zu werden: "Es war mir immer wichtig, heraus zu gelangen und Dinge zu machen, die nicht die Natur von Star Trek haben."

Mehr über Jeri Ryans Gedanken über Voyager und ihr Leben, sowie Interviews mit Andromeda Star Kevin Sorbo und Pocket Books Redakteur John Ordover findet man in der Januar/Februar Ausgabe von Cinescape.

Darüber hinaus hat Jeri Ryan noch ein weiteres Interview zu "Dracula 2000" gegeben. Während sie mit dem "Boston Herald" sprach, verriet Ryan mehr über ihre Rolle in diesem Film: "Ich spiele eine Reporterin. Sie ist eher ein ironischer Charakter. Ich hatte eine gute Zeit, während ich sie spielte. Sie wird ein wenig zu neugierig, kommt Dracula ein wenig zu nahe und wird deshalb zu einen Vampir."

Ryan sprach darüber, dass sich der Film dem größten Blutsauger der Literatur annimmt. Sie sagte, "Es wurde zu einer Art postmodernen Spritztour... Sie erzählen von diesem sehr viktorianischen Charakter, der sich, wie sie wissen, für einhundert Jahre zurückgezogen hat und in unserer Zeit in einer völlig anderen Welt wieder auftaucht, eine Welt, die verworrener und gewalttätiger ist, und er passt dort genau hinein."

Links zum Thema:
http://www.bostonherald.com/entertainment/movies/ryan12202000.htm

Michael Dorn über Schildkrötenpanzer.
Auf der Fandom-Seite wurde ein Interview mit Michael Dorn (ST:TNG Worf) veröffentlicht, in dem Steve Fritz dem Schauspieler Fragen über die Vorzüge und Nachteile von "Star Trek", Dorns derzeitige Arbeit und dessen Zukunft stellt. Hier ein übersetzter Auszug des Artikels:

"Wenn du Michael Dorn jemals ohne seine berüchtigte Klingonenmaske antriffst, wirst du in schwerer Bedrängnis sein, ihn als Star Treks Lt. Commander Worf zu erkennen. Heutzutage weist er eine kurz geschnittene Strähne weißen Haars auf, ein Seiteneffekt davon, dass er über ein Jahrzehnt lang den 'Schildkrötenpanzer' getragen hat - wie er seine Maske scherzhaft nennt. Er trägt nicht seinen Markenzeichen-Spitzbart, er läuft mit Brille herum, und seine Stimme ist merklich höher. Wenn überhaupt, dann würde man den in einen schicken Anzug mit markanten Accessoires gekleideten Dorn mit einem sehr erfolgreichen Unternehmer verwechseln, nicht mit dem höchsten Sicherheitsoffizier der Enterprise oder dem Offizier für strategische Operationen von Deep Space Nine.

In den anderthalb Jahren, seit er zum letzten Mal in einer Star Trek-Folge aufgetreten ist, hat es Dorn als Segen und Fluch zugleich empfunden. 'Ich versuche nur, mit meiner Karriere weiter zu machen', gab Dorn in einem Telefongespräch vor der 30. Jährlichen Creation Convention am letzten Wochenende zu. 'Ich weiß nicht, wohin sie im Moment führt. Ich habe mehr Regie geführt und war auch in einigen unabhängigen Produktionen. Es ist eine ziemlich schwierige Zeit gewesen, weil das Geschäft sich in den zwölf Jahren, seit ich den Schildkrötenpanzer aufgesetzt habe, sehr verändert hat. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich wieder etwas Boden unter den Füßen bekommen habe, könnte man sagen.'

Dorn hat für alles eine einfache Erklärung, eine, die es nicht der bloßen Festlegung auf die Rolle ankreidet: 'Ich denke, dass die Leute wegen meiner Maske nicht wissen, wie ich aussehe', sagt er. 'Ich habe so viel Zeit in diesem Makeup verbracht, dass ich nicht wiederzuerkennen bin. Die Branche weiß nicht, wer ich bin. Wenn sie meinen Namen hören, haben sie Worf im Sinn. Deshalb habe ich hart gearbeitet, um diese Mythen und Missverständnisse zu entkräften.'"

Links zum Thema:
http://www.fandom.com/master_site/Editorial.asp?obj_id=250424&aff_id=0

Episodeninfos: "Human Error" & "Workforce".
Achtung: In der Folgenden Meldungen sind massiv Spoiler zu bisher nicht ausgestrahlten Voyager-Episoden enthalten. Klicken sie bitte hier, um zur nächsten Meldung zu gelangen.

Nach den Feiertagen kehrten die Schauspieler und die Produktionscrew von Star Trek: Voyager zurück an ihren Arbeitsplatz, um die erste Episode im Jahr 2001 abzudrehen, "Human Error".

Als die U.S.S. Voyager in eine gefährliche Region des Weltraums fliegt, die für Waffentests von unbekannten Parteien benutzt wird, muss das Schiff und seine Crew auf Seven of Nines Langstreckenscans zählen, um aus dieser Gefahr hinaus zu steuern. Seven of Nine wird jedoch immer mehr von einem persönlichen Experiment abgelenkt, eines, das für immer die Art verändern könnte, wie sie mit ihren Crewmitgliedern umgeht.

Dass passt dazu, wie Jeri Ryan (ST:VOY Seven) allgemein über die weitere Entwicklung ihres Charakters gesprochen hatte: "Seven wird einige Experimente in Bezug auf ihre Menschlichkeit und Sexualität durchleben, und sie versucht, die Gefühle erneut zu erlangen, die sie erstmals in der Unimatrix Zero zu Beginn der Staffel erfahren hat. [...] Und ich denke, Seven wird sich mehr zu einer tragischen Figur entwickeln, wenn es auf das Ende der Serie zugeht." Mehr Andeutungen zum Begriff "tragisch" wollte die Schauspielerin aber nicht preisgeben.

"Human Error" hat die Produktionsnummer 264. Das Drehbuch wurde von Brannon Braga und Andre Bormanis geschrieben, basierend auf einer Geschichte von Bormanis und Executive Producer Kenneth Biller. Allan Kroeker wird Regie führen, zum dritten Mal in der siebten Staffel.

In der Folge, die sich hauptsächlich um das Schiff dreht, wird man auch Manu Intiraymi als Borg-Kind Icheb wiedersehen. Manu wurde gestern zusammen mit Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway), Robert Duncan McNeill (ST:VOY Paris), Robert Beltran (ST:VOY Chakotay), Tim Russ (ST:VOY Tuvok) und Jeri Ryan (ST:VOY Seven of Nine) zurück ins "Büro" gerufen, als um 5.45 Uhr morgens das Make-up begann. Roxann Dawson (ST:VOY Torres) und Robert Picardo (ST:VOY Doktor) kamen auch zu Nachdreharbeiten auf die Stages 8 und 9. Die Hauptdreharbeiten für Episode 264 fanden auf Stage 16 statt.

Über den Inhalt des Voyager-Films "Workforce" kann man auf der offiziellen Seite lesen:

"Während die Mehrheit der Besatzung der Voyager einer Gehirnwäsche unterzogen und zu industriellen Arbeitern für eine Rasse namens Quarren umprogrammiert wurden, unternehmen Chakotay, Harry Kim, Neelix und der Doktor den Versuch, die normalen Umstände wieder herzustellen und die Besatzung zurück zu holen."

Die offizielle Star Trek Seite hat darüber hinaus die Cast- und Crewliste des Zweiteilers veröffentlicht. Gerüchten zufolge bekommt Janeway darin ihren Wunsch nach einem Mann aus Fleisch und Blut erfüllt. Im zweiten Teil übernimmt im übrigen Roxann Dawson (ST:VOY Torres) die Regie.

Während eines kürzlich geführten Gespräches mit den Cinescape-Mitarbeitern Gregory L. Norris und Laura A. Van Vleet, erzählte Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) über die Arbeit an der Folge, die Mulgrew als "beispiellos" bezeichnet.:

"Ich stecke gerade jetzt in den Arbeiten für diesen Zweiteiler, der 'Workforce' genannt wird, ich denke, die Zuschauer werden davon überrascht und entzückt sein. [Autor] Brian Fuller führte in dieser Folge Regie mit der Assistenz von [Executive Producer] Ken Biller. Darin hat Janeway eine veränderte Persönlichkeit. Aber sie ist verdammt glücklich. Man hat sie niemals so jugendlich, glücklich und voller Liebe handeln sehen. Sie muss auf eine sehr schwierige Art und Weise erfahren, dass diese Person nicht ihre Realität ist und muss ihr 'Auf Wiedersehen' sagen. Es ist wunderschön gemacht."

Links zum Thema:
http://www.startrek.com
www.cinescape.com/insider/010103a.shtml

"Voyager" Finale am 23. Mai.
Tom Nunan, der Präsident von UPN, gab nun offiziell bekannt, dass die letzte Episode von "Star Trek: Voyager" am Mittwoch, dem 23. Mai 2001, in den USA ausgestrahlt wird.

Wie erwartet endet die Serie mit einer zweistündigen Episode, in der man erfährt, ob die Voyager nach Hause gelangt oder nicht. Am Tag zuvor strahlt UPN eine einstündige Retrospektive der Serie mit den Highlights der vergangenen sieben Jahre sowie Interviews der Schauspieler aus, gefolgt von der Wiederholung der von den Zuschauern bestimmten besten Folge.

Zum Finale der Serie äußerte sich Kenneth Biller (ST:VOY Executive Producer) - wie immer - äußert spärlich: "Man kann sagen, wir haben das Beste bis zum Schluss aufgehoben und wir hoffen wirklich die Zuschauer stimmen uns zu."

In Deutschland hat bereits die Arbeit an der letzten Staffel begonnen: In den nächsten drei Wochen werden bei der Arena Synchron Berlin die ersten sechs Folgen der siebten und letzten Voyager-Staffel synchronisiert. Die einzelnen Titel der neuen Episoden stehen noch nicht fest. Sie werden aber im Laufe der nächsten Wochen bekannt gegeben. Die Lokalisierung der letzten Staffel von Voyager wird sich mit Pausen bis zum August 2001 hinziehen.

Robert Picardo über die Entwicklung des Doktors.
In der Januarausgabe des "Starlog Magazines" findet man ein Interview mit Robert Picardo (ST:VOY Holodoc), indem er über das Ende der Serie spricht und sich vorstellt, wie der Doktor weiter entwickelt werden könnte.

"Ich weiß nicht, wie sie mit der Rückkehr der Voyager umgehen werden, im Bezug auf die Zukunft des Doktors. Er ist der einzige, der sagen kann, dass die Voyager sein Zuhause ist. In der letzten Staffel haben wir gesehen, dass alle anderen, die so sind wie er - die MHNs der ersten Generation - demontiert wurden, weil sie sich als kollossaler Fehler erwiesen. Was mit dem Doktor passiert, wenn sie nach Hause gelangen, wird eine interessante Auflösung seiner Story sein."

In dem Interview spricht Picardo auch über ein paar Weiterentwicklungen, die er gerne am Doktor sehen würde. Am liebsten würde er es sehen, wenn der Doktor sich endlich einen Namen wählen würde. "Ich weiß nicht, ob es Zimmerman sein wird oder etwas anderes. [...] Das wird unauflösbar verflochten sein mit seinem Leben, wenn sie zurückkehren. Was auch immer der Sinn seiner neuen Rolle sein wird und wie er seinen Weg fortsetzt - wenn er noch aktiv bleibt und sich als nützlich betrachtet - wird den Namen mitbestimmen. Ich spreche rein theoretisch. Ich habe keine Ahnung, wie der Name lauten würde."

Picardo würde am liebsten sehen, dass der Doktor den Namen Zimmerman wählt. "Es wäre großartig, wenn er den Namen Zimmerman annehmen würde, nach seinem Programmierer. Das würde bedeuten, dass er endlich stolz auf seinen Programmierer wäre und ihn versteht. Ich würde gerne sehen, dass Dr. Zimmerman wieder auftaucht und der Voyager hilft, nach Hause zu kommen. Das ist eine Idee, die ich vorgeschlagen habe, und ich habe keine Ahnung, ob sie in ihren Gedanken mit dabei ist oder nicht."

Letztendlich würde Picardo auch gerne noch andere Sachen weiter erforschen, wie zum Beispiel die Gefühle des Doktors Seven of Nine gegenüber, welche - wie man in der ersten Episode der Staffel sehen konnte - noch immer vorhanden sind. "Ich fände es toll, wenn er sein eigenes Quartier bekäme. Er könnte dann ein Sammler von Sachen werden. Es würde eine Metapher für das 'wie' sein, wie wir durch das Leben gehen und Sachen sammeln, die am Ende niemand mitnehmen kann. Das ist eine Sache, die ich schon lange spielen möchte und ich spreche darüber seit Jahren. Ich werde damit für immer weitermachen."

Trotz der Entwicklungen, die Robert Picardo gerne sehen möchte, ist er mit seinem Charakter sehr zufrieden. "Er ist wundervoll realisiert. Sie haben sehr schön für mich geschrieben und ich bin dankbar dafür."

Links zum Thema:
http://www.starlog2k.com/

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5. Webwatcher: JumpNow.de

Die Macher von JumpNow widmen sich einzig und allein der Serie "Babyon 5". Zwar ist die letzte Folge dieser Serie schon längst über den TV-Schirm geflimmert, es gibt also nichts Neues zu berichten. JumpNow ist keine Newsseite, sondern ein pures B5-Archiv.

Archiviert werden hier vor allem Bilder und Sounds der SF-Serie. Aber das ist noch nicht alles: "Wir hatten schon Sounds und Bilder auf unseren eigenen B5 Seiten, bevor wir zusammen JumpNow ins Leben riefen", sagt Berit Lempe, die mit Susi Feistel an JumpNow arbeitet. "Wir wissen, wie schwierig es ist, im Netz Bilder guter Qualität zu finden und so erschufen wir dieses immer noch wachsende Archiv, in dem sich jeder Fan bedienen kann."

JumpNow bietet zur Zeit über 4000 Bilder und die Zahl wächst ständig noch mehr an. Und die Seite beinhaltet seit neustem auch ein FanFiction-Archiv, das nach dem Ende des "JD Storybooks" ungeahnte Ausmaße angenommen hat. "Wir haben uns vorgenommen, das Storybook so gut als möglich zu ersetzen. Wir haben unzählige Autoren angeschrieben, ob wir ihre Geschichten bei uns veröffentlichen dürfen." Susi Feistel ist für diesen Bereich zuständig, liest selbst FanFiction und hatte so die Idee, Fan Geschichten bei JumpNow aufzunehmen.

"Wir sind eine ziemlich Fan-orientierte Seite und offen für jegliche Wünsche der Fans. Darum haben wir extra eine Seite eingerichtet, auf der man Sounds und Bilder sozusagen ordern kann." Das Projekt besteht seit Ende März 2000 und hat in dieser Zeit schon einige gravierende Veränderungen durchgemacht. "Dadurch, dass wir ein enormes Datenvolumen haben, war es nicht einfach, einen passenden Platz zu finden. Webspace ist teuer und so haben wir einige Umzüge hinter uns gebracht. Jetzt liegen die Dateien auf einem Server in Asien, der ab und zu einige Probleme hatte. Aber zur Zeit läuft JumpNow sehr stabil."

Obwohl JumpNow.de eine deutsche Domain ist, wurde die Seite von Anfang an in Englisch geführt. "Hoffentlich vergeben uns die deutschen Fans. Aber wir wollen für B5 Fans aus aller Herren Länder offen sein. Wir haben vor allem Fans in Amerika, England und sogar Russland, die uns schreiben. Die können leider nicht viel mit Deutsch anfangen und die Seite zweisprachig zu führen, dazu fehlt uns beiden einfach die Zeit."

JumpNow ist also sehr vielseitig und die beiden Macher denken noch lange nicht ans Aufhören, sondern planen weitere neue Projekte auf ihrer Seite. Wer also "Babylon 5"-Fan ist und Bilder, Artikel und Geschichten rund um die Station und ihre Bewohner sucht, der sollte bei JumpNow sehr gut aufgehoben sein.

Links zum Thema:
http://www.jumpnow.de/

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6. Matrix II und III im Blickpunkt

"Matrix" war einer der größten Kinoerfolge des Jahres 1999. Und damit nicht genug: Er war zudem sicherlich einer der spektakulärsten und innovativsten Filme der letzten Zeit. Besonders beeindrucken konnte die Machart und die schon regelrecht kunstvoll inszenierten Actionszenen.

Vor geraumer Zeit wurde bekannt, dass der Film fortgesetzt wird. Nicht weiter verwunderlich. Allerdings wird es direkt zwei Fortsetzungen geben und diese werden unmittelbar hintereinander produziert. Dieses Vorgehen ist damals schon bei den letzten beiden "Zurück in die Zukunft"-Teilen, mit Michael J. Fox in der Hauptrolle, praktiziert worden. Auch dort wurden diese direkt zusammen gefilmt und waren auch durchaus inhaltlich verknüpft.

Die Drehbücher zu den "Matrix"-Fortsetzungen werden definitiv wieder von den Wachowski-Brüdern verfasst und auch Joel Silver ist erneut der Produzent. Besonders zur Wahrung der Kontinuität scheint dies sicherlich beizutragen. Schwere inhaltliche und produktionstechnische Abweichungen und Schnitzer wird es also höchstwahrscheinlich nicht geben dürfen. Aber wie schaut es mit den anderen Faktoren des Films aus?

Nicht sonderlich uninteressant dürften da die Charaktere des ersten Films und deren Mitwirken im zweiten, sowie dritten Teil sein. Wichtig sind da wohl vor allem "Neo", gespielt von Keanu Reeves, "Trinity", dargestellt von Carrie Ann-Moss und "Morpheus", gespielt von Laurence Fishburne. Besonders Carrie Ann-Moss hat der Erfolg von "Matrix" wohl einen ganz netten Karriereschub verpasst. Spielte sie noch vor ein paar Jahren in der Serie "FX - Tödliche Tricks" eine Serienrolle, ist sie in Kürze mit Johnny Depp im Film "Chocolat" zu sehen.

Zudem ist relativ sicher, dass sie in "Terminator 3", wenn er denn jemals produziert wird, einen weiblichen Terminator spielen wird. Trotz allem hat sie inzwischen den Vertrag für die beiden "Matrix"-Fortsetzungen unterzeichnet. Nach ausführlicher Lektüre der beiden Drehbücher zeigte sie sich begeistert, gab jedoch zu, dass sie schon die Story von "Matrix" nicht ganz verstanden hätte. Allerdings dürfte das Verständnis des Drehbuches wohl selten ein Argument für das Mitwirken an einem Hollywoodstreifen sein. Das liebe Geld ist mit Sicherheit oftmals das aussagekräftigere Argument und davon darf Carrie Ann-Moss inzwischen durchaus ein wenig mehr versprochen bekommen haben.

Keanu Reeves selbst, der höchstwahrscheinlich keine Prestigerollen mehr braucht, schlug für die Teilnahme an den Fortsetzungen, nach eigener Aussage, einige Angebote aus. Er wolle unbedingt mit dabei sein, sagte er, da er selbst absolut gespannt auf die Fortführung der Story wäre. Inwiefern hier nicht ebenfalls durch Geld geködert worden ist, wird vermutlich nie herauskommen und sollte den Zuschauer auch kaum interessieren, aber stellt man sich "Matrix II" ohne den "Auserwählten" vor, dürfte klar sein, wie hoch Keanu Reeves in Sachen Gage pokern durfte.

Bei Laurence Fishburne stand eine Teilnahme an Matrix II und III eigentlich nie groß außer Frage. In einem Interview zu dem Inhalt befragt, gab er allerdings nur folgende Antwort: "Wenn ich Ihnen etwas darüber erzähle, müsste ich nicht Sie, sondern mich umbringen. Ich müsste aus dem Gebäude springen." Da es kaum im Sinne des Studios sein dürfte, Inhalte nach außen dringen zu lassen, ist diese Aussage keine Überraschung. Mit Laurence Fishburne ist das Trio wieder komplett und natürlich wird auch er seinen Teil des Geld-Kuchens abbekommen haben.

Eine der neuen Figuren sollte, wie es zunächst wochenlang hieß, von Jet Li verkörpert werden. Dieser, alles andere als unterbeschäftigte Akteur, wäre wohl ein Garant für ein Feuerwerk an furiosen Kampfszenen gewesen. Wegen zu hoher Gagenforderungen wird er aber jetzt ziemlich sicher durch Michelle Yeoh ersetzt. Denn abgesehen von den schon recht teuren Hauptcharakteren werden wohl auch wieder die Effekte einen Teil des Budgets beanspruchen, ohne den höchstwahrscheinlich die Qualität des ersten Teiles nicht garantiert wäre.

Ein weiterer neuer Charakter wird von Jada Pinkett Smith, der Ehefrau von Will Smith, verkörpert. Es handelt sich bei ihrer Rolle um Niobi, die künftige Freundin von Morpheus. Obwohl sich hier die Gerüchte widersprechen, soll sie wohl ebenfalls Captain eines Schiffes sein und einige ausgeklügelte Kampfszenen haben. Zusätzlich soll die Crew durch einen männlichen Teenager Verstärkung erhalten. Als weitere Schauspieler stehen Harold Perrineau Jr., Harry Lennex und Benjamin Bratt ebenfalls in Verhandlungen zur Teilnahme an den beiden Filmen.

Obwohl die Dreharbeiten ja erst in wenigen Monaten, vermutlich März 2001, beginnen, haben die Darsteller jetzt bereits mit den physischen Anforderungen der beiden Filmprojekte zu kämpfen. Zwar wird Keanu Reeves von Stuntman Steven McMichael in den Filmen gedoubelt werden, aber trotzdem muss er einige Stunts oder schwierige Effekttricks selbst ausführen. Und gerade die Actionszenen sollen nach Aussage Reeves' noch viel höhere physische Anforderungen an die Akteure stellen, als beim ersten Teil. Dies wird zwar nicht in ihrer Härte, aber in ihrer Komplexität Ausprägung finden. Statt Kämpfen mit zwei Personen wird es ganze Gruppenfights geben. Deswegen müssen sämtliche Darsteller schon jetzt mehrere Stunden in der Woche Kampftraining absolvieren, in denen ihnen mehrere Kampfsportarten beigebracht werden. Bei den Dreharbeiten sollen sie diese dann ja schließlich perfekt beherrschen.

Was kann man nun also von den versprochenen Fortsetzungen erwarten? Auf jeden Fall sicherlich wieder spitzenmäßige und verblüffende, sowie innovative Filmunterhaltung. Dabei die Weiterentwicklung von Neo, und wahrscheinlich bekommt man auch endlich die sagenumwobene Stadt Zion, die im ersten Teil bloß erwähnt wurde, zu sehen. Für die Erfüllung dieser Erwartungen sprechen vor allem die an der Produktion beteiligten Personen, die größtenteils die selben sind wie schon beim Ursprungsfilm. Ein wenig enttäuschend für den gelegentlichen Filmbesucher mag wohl die zwangsläufige inhaltliche Verbundenheit der beiden Filme sein. Um die Massen nicht zu verschrecken, wird eine zu enge Verknüpfung zwar ausgeschlossen sein, aber der wahre Genuss entfaltet sich gewiss nur, wenn man beide "Matrix"-Filme sieht.

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7. Wissenschaft: Der Aufbruch in den Kosmos

Es gibt seit etlichen Jahrzehnten eine Vielzahl von Film- und Fernsehproduktionen, die sich mit der Geschichte der Menschheit in einer zukünftigen Epoche befassen. Star Trek ist dabei bekanntlich nur ein Beispiel von vielen. Doch wie wird es in unserer realen Welt in den kommenden Jahren weitergehen? Werden wir auch noch in 200 Jahren an unseren Planeten gefesselt sein, oder unseren technikgepriesenen Vorbildern aus der Medienlandschaft bis zu einem gewissen Grad nacheifern können?

Nach den Tiefschlägen bei der NASA in Bezug auf die Erforschung des Mars gibt es zur Zeit viele Skeptiker und Fachleute, die eine These vertreten, unseren eigenen Planeten erst einmal wieder in einen Zustand zu versetzen, der das Überleben unserer Spezies in der Zukunft garantieren könnte. Der Umweltschutz sowie die sorgfältigere Nutzung natürlicher Ressourcen sollte im Mittelpunkt stehen, bevor man sich an die weitergehende Erschließung eines Lebensraumes im Weltraum begibt. Zudem würde nach diesem lang andauernden weltweiten Hausputz die Technologie wahrscheinlich so weit entwickelt sein, um bevorstehende technische Schwierigkeiten besser meistern zu können.

Diese gesammelten Anschauungen mögen manchen Menschen zwar durchaus plausibel erscheinen, enthalten in ihrer Gesamtheit jedoch einige Schwächen. Auf zwei dieser Aspekte möchte ich nun einmal kurz eingehen.

Es besteht sicher kein Zweifel, dass unsere Zivilisation zum gegenwärtigen Zeitpunkt vor enormen Umwelt- und Überbevölkerungsproblemen steht, die aus eigener Kraft kaum lösbar erscheinen. Nicht zuletzt sorgen auch politisch und kulturell verschiedene Ansichten für zum Teil unüberbrückbare Barrieren bei einer etwaigen Lösung dieser Probleme. Der Weltklimagipfel vor einigen Wochen ist hier nur eines von vielen unrühmlichen Beispielen.

Doch genau hier könnte man den Haken ansetzen. Gerade die beginnende Raumfahrt beherbergt ein großes Potenzial, zumindestens die Verknappung der natürlichen Ressourcen langfristig zu beheben. Weiterhin darf an dieser Stelle auch nicht vergessen werden, dass gerade die Raumfahrttechnik zu einer der innovativsten überhaupt zählt. Gerade hier werden stetig neue Methoden der effektiven Energieausnutzung bei kleinstmöglicher Verschmutzung der Umwelt erforscht. Natürlich darf hier auch die Grundlagenforschung zu alternativen Energielieferanten nicht fehlen, die auch einer Versorgung der Bevölkerung auf unserer Erde zum Vorteil gereichen kann.

Die Überbevölkerung unseres Planeten stellt bereits heute ein weiteres großes Problem dar, welches mittelfristig zudem noch stark an Bedeutung gewinnen wird. Hier finden sich auf weiter Flur keine Optionen, um mit humanen Mitteln Lösungen herbeizuführen. Es wäre sicher vermessen zu behaupten, dass hier eine aktive und finanziell stark geförderte Raumfahrtpolitik das Allheilmittel darstellen könnte. Aber dennoch darf man diesen Aspekt in einer langfristigen Planung nicht vernachlässigen. Gerade wenn unsere Menschheit langfristig Bestand haben soll, muss es schon heute unser Ziel sein, eines Tages unser Überleben im All zu sichern - und so auch die Vermehrung und Sicherung unseres angesammelten Wissens.

Nun stellen sich hier sicher Fragen nach dem Transport der Menschen. Natürlich kann man nicht von heute auf morgen Millionen oder gar Milliarden von Lebewesen abtransportieren. Dies wäre sowohl technisch, als auch finanziell eine absolut unlösbare Aufgabe. Daher darf man sich hier die aufgestellte These zur teilweisen Lösung der Überbevölkerung durch die Raumfahrt nicht zu einfach machen. Es muss immer bedacht werden, dass gerade bei diesem Thema in sehr langfristigen Bahnen gedacht wird. Eine etwaige Kolonisation entfernter Planeten innerhalb unseres Sonnensystems kann nur über viele Jahre und sehr behutsam vorgenommen werden. Hierbei muss insbesondere darauf geachtet werden, die Rohstoffreserven und Energien der Erde zu schonen. Es wäre vollkommen unmöglich, Raumschiffe für Millionen von Menschen zu bauen - und zudem auch nicht notwendig. Wahrscheinlich käme eine natürliche Verteilung der Bevölkerungsdichte im Rahmen eines Schneeballeffekts zustande. Jahrzehnte andauernde Projekte würden die Entstehung von orbitalen und terrestrischen Raumstationen vorsehen, in denen letztlich weitere Rohstoffe und Energien für den weiteren Verwendungszweck erzeugt würden. Der Schneeballeffekt würde nach und nach für weitere Stationen sorgen, womit zunehmend auch autarke Kolonien entstehen würden. Schlussendlich stände uns ein interplanetarer (Über-)Lebensraum zur Verfügung.

Selbstverständlich sind solche Planungen noch Luftschlösser. Die Technik ist noch nicht weit genug fortgeschritten, um solche Vorhaben auch nur in Ansätzen verwirklichen zu können. Nicht zuletzt das mangelhafte Budget mancher internationalen Raumfahrtgesellschaften hindert hier die Ingenieure, schon bestehende Forschungsergebnisse in die Tat umzusetzen. Doch sollte man sich andererseits einmal fragen, was die Wissenschaft allein in den letzten hundert Jahren erreichen konnte. Man kann sicher mit Fug und Recht behaupten, dass sich unser angesammeltes Wissen in den kommenden einhundert Jahren mindestens verdoppeln wird. Wenn man bedenkt, welche Möglichkeiten uns bereits heute zur Verfügung stehen, kann man also durchaus optimistisch nach vorne blicken. Denken im "kosmischen Maßstab" ist hier also die Devise.

Hier dürfen wir jetzt allerdings nicht auf die These verfallen - und damit kommen wir zum Beginn dieses Artikels zurück -, dass wir erst in den Weltraum aufbrechen sollten, nachdem unser Planet wieder in einen bewohnbaren Zustand versetzt wurde. Genau andersherum sollte es gehen: Unserer Welt unter die Arme greifen und mit jeder nur denkbaren Möglichkeit entlasten.

Man kann, um diese Zusammenhänge einmal an einem allzu bekannten Beispiel zu erläutern, auch ruhig einmal den Kinofilm "Star Trek: First Contact" hinzuziehen. Auch in diesem Werk geht es um die ersten Schritte der Menschheit hinaus in das All und in das große Abenteuer - nachdem ein großer Weltkrieg überwunden scheint. Nach dem erfolgreichen Flug der Phönix wird sich die Menschheit ihrer Rolle im Kosmos bewusst und baut durch die zunehmende technologische Entwicklung nach und nach einen Großteil ihrer bis dato bestehenden globalen Probleme ab. Allerdings wünscht sich natürlich niemand von uns einen weiteren Weltkrieg, um eine solche geistige und technische Entwicklung zu forcieren. Daher hinkt dieses Beispiel in diesem Punkt ein wenig.

Abschließend sind wir nun an einer Stelle angelangt, die genug Stoff für viele interessante Diskussionen und Gespräche beinhaltet. Zu guter Letzt ist es eine Frage der eigenen Ansichten. Man sollte jedoch eines nicht aus dem Blick verlieren: Der Weltraum gehört ebenso zu unserer Umwelt wie die Erde selbst. Somit sind wir im sprichwörtlichen Sinne noch nicht einmal durch unsere eigene Haustür getreten.

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8. Premiere World - schöne, neue Digitalwelt?

Seit dem 1. Oktober 1999 ist Premiere World nun schon auf Sendung, aber trotzdem dürften nur recht wenige Leute im deutschen Sprachraum schon direkten Kontakt mit dessen Programm gehabt haben. Mit ca. 2,5 Millionen Abonnenten in Deutschland und Österreich (in der Schweiz ist Premiere World nicht zu abonnieren) ist das Programmangebot von Premiere World im Gegensatz zu anderen Pay-TV Angeboten in vielen europäischen Ländern bisher nur relativ schwach verbreitet. Der Grund dürfte vor allem in der großen Anzahl an frei empfangbaren deutschsprachigen Sendern liegen. Nirgendwo sonst in Europa bekommt man mehr Programmangebot ohne zusätzliche Kosten (TV- und Kabelgebühren bzw. Sat-Anlagen Anschaffungskosten mal abgesehen) als im deutschen Sprachraum. Warum also noch mal zwischen 20 und 70 DM im Monat für bis zu 40 weitere Programme bezahlen, werden sich viele denken. Dazu kommt, dass die Bedienung des digitalen Decoders von Premiere World, der d-box, auch etwas gewöhnungsbedürftig und nicht ganz unkompliziert ist.

Was bringt nun aber Premiere World? Noch besser: was bringt uns Fans der Phantastik das Angebot von Premiere World? Mit einem Wort: einiges!

Wer bereit ist etwas mehr Geld fürs Fernsehen auszugeben, bekommt Filme und Serien in besserer Qualität als über die üblichen analogen Kanäle. Man wird von lästiger Unterbrecherwerbung verschont und bekommt alle Filme und Serien mit kompletten Abspann zu sehen. Am interessantesten ist natürlich, dass man die Filme wesentlich früher als im normalen TV zu sehen bekommt. Auch viele Serien werden zuerst auf einem der vielen Spartenkanäle von Premiere World gezeigt, bevor sie im Free-TV zu sehen sind. Als Beispiele seien hier nur die komplette 6. Staffel von "Star Trek: Voyager", die jeweils erste Staffel von "Farscape", " Roswell" und "Future Man" genannt. Gerade bei "Voyager" und "Farscape" ist Premiere World wirklich sein Geld wert, da man sich über die Sendepolitik von Sat.1 nur mehr wundern kann. Auch wurden die "Farscape" Folgen bei Sat.1 oft geschnitten, da sie etwas länger sind als für US-Serien üblich. Und Sat.1 lebt nun mal von Werbung und ein gebuchter Spot mehr ist wichtiger als eine Szene in "Farscape". Einzelne Folgen der sechsten und siebenten Staffel von "Star Trek: Deep Space Nine" wurden bei Sat.1 teilweise geschnitten. Auch diese Folgen liefen ungekürzt bei Premiere World.

Mit Sci-Fantasy hat das phantastische Genre einen eigenen Kanal im Angebot von Premiere World. Hier laufen Filme und Serien aus den Bereichen Sci-fi, Fantasy, Mystery und Horror. Aber auch auf den Kanälen "13th Street", "K-Toon" und "Sunset" finden sich öfters Serien und Filme des phantastischen Genres. Gerade "13th Street", der einer der unabhängigen Anbieter wie Disney und Discovery ist und sein Programm an Premiere World zuliefert, kann aus den umfangreichen Archiven der Universal-Studios ein umfangreiches Repertoire an phantastischen Serien und Filmen vorweisen.

Bei Premiere World hat man wirklich Gelegenheit seine Archive zu vervollständigen. Momentane Highlights sind die 6. Staffel von "Voyager", "Akte X", "Babylon 5" und "Mission Erde". Spätestens im Herbst wird dann auch die letzte Staffel von "Voyager" auf dem Kanal Sci-Fantasy zu sehen sein. Bis dahin werden Star Trek Fans mit einem "Best of" verwöhnt. Im Internet können Abonnenten zur Zeit über ihre Lieblingsfolgen aus allen Generationen abstimmen. Die 30 beliebtesten Folgen laufen dann ab 23. Januar immer dienstags ab 20:30 Uhr im Doppelpack.

Ein weiterer Pluspunkt von Premiere World ist auch der EPG, der "Electronic Program Guide". Zu jeder Sendung gibt es eine kurze Inhaltsangabe, die man bei der ersten d-box Generation sogar bis zu einer Woche im Voraus für alle Premiere World-Kanäle abrufen kann. Es ist sogar möglich Sendungen nach Genres zu sortieren und somit einen passablen Überblick zu erhalten, was wann und wo läuft.

Leider gibt es auch immer Nachteile. Der EPG funktioniert bei der aktuellen Version des digitalen Decoders von Premiere World, der d-box 2, noch nicht, da die zuständige Firma unglaublicherweise noch nicht in der Lage war eine geeignete Softwareversion für die d-box 2 zur Verfügung zu stellen. Somit kommen nur Kunden mit der alten d-box in den Genuss des kompletten EPG. Das Umschalten zwischen den Programmen ist bei beiden Geräten nicht gerade flott, soll aber durch Verbesserungen der Software weiter beschleunigt werden. Bild und Tonqualität sind von Kanal zu Kanal unterschiedlich, im allgemeinen aber besser als analoge Programme. "Sci-Fantasy" zählt aber glücklicherweise neben dem Premium Kanal Premiere zu den Programmen mit der besten Qualität.

Premiere World ist leider dazu gezwungen bis zu zehn Programme auf einem analogen Kanal unterzubringen. Für optimale Bild- und Tonqualität sollten es aber nicht mehr als sechs Programme sein. Leider wären die einzigen Lösungen für dieses Dilemma die Einstellung einiger Kanäle, da der Platz den Premiere World in Kabelnetzen beanspruchen kann nicht unbegrenzt ist. Tatsächlich soll in den nächsten Monaten eine Umstrukturierung des Programmangebots erfolgen, dem einzelne Kanäle zum Opfer fallen könnten. Die Existenz von "Sci-Fantasy" ist aber nach offiziellen Premiere World Quellen nicht gefährdet, da der Kanal zu den beliebtesten Angeboten innerhalb der 8 Programme der "Movie World" zählt.

Trotz einiger Nachteile überwiegen eher die Vorteile von Premiere World. Wer einmal eine Folge seiner Lieblingsserie ohne Werbeunterbrechungen, ohne Schnitte, Einblendungen und ohne lästige Kommentare in den letzten Sekunden der Folge von ach so lustigen Sprechern gesehen hat, der möchte es nicht mehr missen. Sicher, Premiere World ist nicht gratis. Es ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Die Bedienung lässt noch zu wünschen übrig, auch die Qualität könnte noch besser sein. Aber man bekommt etwas für sein Geld - nämlich Fernsehen, das man endlich wieder genießen kann. Denn zumindest für mich endet eine Serie und ein Film immer noch mit den Credits und nicht mit einem Trailer für "Big Brother" oder Schwester Stefanie, die einen meist schon aufgezwungen werden bevor die letzte Szene wirklich vorüber ist.

Links zum Thema:
http://www.premiereworld.de
http://www.digitv.de

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9. Nachruf: Nikolai von Michalewsky

Nikolai von Michalewsky alias Mark Brandis war in den letzten Jahrzehnten einer der geachtetsten und bekanntesten deutschen SF-Autoren. Gleichzeitig wird er wohl für viele nur ein Name hinter einer Buchserie sein, zu dem sie aber mit der Zeit eine ganz besondere, innige Beziehung aufgebaut haben.

Am 27. Dezember 2000 verstarb Nikolai von Michalewsky unerwartet im Alter von 69 Jahren. SF-Radio Redakteur Ralf Pappers schildert in einem gleichwohl persönlichen wie ergreifenden Nachruf, was der Autor und sein Tod für ihn bedeutet.

Meine erste Begegnung mit der SF fand in den 60er Jahren statt. Eigentlich war ich knallharter Western-Fan und liebte die damaligen Western über alles. Wenn ich heute zurückblicke, dann ist eigentlich ganz klar, daß ich nur den Sattel und die Pistole im Holster wechselte. Aus dem treuen Vierbeiner wurde einfach der große Pilotensessel eines Raumschiffes und aus dem "Peacemaker" eine Strahlenwaffe. Denn ich muß zugeben, ich bin ein absoluter Space Opera-Freund.

Aber daneben existierte auch SF, die sehr nahe an der Realität lag, und das lag daran, daß ein Autor es verstand, spannende Geschichten zu erzählen. Und er machte dies im Grunde wie auch Karl May. Er schrieb Reiseabenteuer in der Ich-Form. Sein Name war Mark Brandis. Lange Jahre wußte fast niemand, wer dieser Mark Brandis eigentlich war. Nur ein kurzer Klappentext auf einem seiner Jugendbücher aus den 60er Jahren gab spärlich Auskunft.

"Nikolai von Michalewsky wurde 1931 in Dahleitz, im Kreis Teltow, geboren. Sein bisheriges Leben verlief abenteuerlich genug. Nach der Währungsreform verließ er notgedrungen die Schule, um Geld zu verdienen. Er wurde Hafenarbeiter, Reporter, Industriepolizist, sah sich in Afrika um und arbeitete auf einer Kaffeeplantage. Dabei verlor er nie sein Ziel, Schriftsteller zu werden, aus den Augen. Tatsächlich machten ihm seine mitreißend geschriebenen Jugendbücher, seine Romane und Hörfolgen, fast über Nacht bekannt, und er konnte also bei diesem Beruf bleiben. Er ist verheiratet und hat einen Sohn. Seine Hobbys sind Segeln und Tauchen, außerdem liebt er es, schnelle Wagen zu fahren."

In der Mark Brandis Reihe, erfuhr man erst 1982 etwas über den Autoren. In damals erschienen einzigen Taschenbuch "Testbuch", wurde ein Brief des Herder-Verlages an einen Leser veröffentlicht. Ein Name wurde hier aber nicht genannt, und so tappte der geneigte Leser auch weiterhin im Dunkeln.

Aber wer hätte damals gedacht, daß dieser Mann auch der heldenhafte Mark Brandis wäre, der seine Raumschiffe wie eine Segeljacht steuerte und befehligte. Heute weiß ich, daß genau dies zutrifft, denn sein Steckenpferd war immer schon das Segeln. Und das war auch ein Grund, wie er mir erzählte, weswegen es auf "seinen" Schiffen auch immer einen Koch, aber niemals einen Arzt gab. "Man muß was zu beißen haben, wenn man unterwegs ist. Kleinere Wehwehchen steckt man weg, oder sie werden vom Koch kuriert." Ja so war er, kurz, knapp und manchmal auch ein bißchen bissig.

Er baute ein eigenes Universum auf, in dem es auf der Welt nur noch zwei große Machtblöcke gab. Die EAAU (Europäisch-Amerkanisch-Afrikanische Union) und die VOR (Vereinigte Orientalische Republik). Mark Brandis stammte natürlich aus der EAAU und die Hauptstadt, in der er lebte, war eine in das Meer gebaute künstliche Stadt, Metropolis.

Von 1970 bis 1987 erschienen regelmäßig seine Bücher im Herder Verlag. Mit wunderschönen Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Robert André. Angefangen hatte er im Jahre 2069 als Pilot im Bürgerkrieg und endete als Leiter der UGzRS (Unabhängigen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) im Jahre 2092. Dazwischen lagen glanzvolle Perlen der SF-Literatur. Von der Bürgerkriegs-Reihe, mit ihrem Anfang in "Bordbuch Delta VII", über die "Testakte Kolibri", in der er als Leiter einer Testreihe von neuen Raumschiffmodellen verzweifelt gegen Sabotage kämpfte. Bis hin zu "Die lautlose Bombe", in der er, zusammen mit seinem bärenstarken, sibirischen Navigator Lieutenant Stroganow, in einem SF-Krimi einem wahnsinnigen Wissenschaftler ausfindig machen muß, um den Untergang der Welt durch eine unvorstellbare Seuche zu verhindern. Wo viel Licht ist, ist natürlich auch Schatten. Und so sind seine Bücher, die in den 70er Jahren die Wirtschaftskriesen behandelten, wohl mit die schlechtesten der Abenteuer. Zum Ende der Serie kam er wieder auf den Ursprung seiner Geschichten zurück. Denn in den letzten beiden Bänden brandet wieder Bürgerkrieg in der EAAU auf.

Dann ist es plötzlich sehr lange still um Mark Brandis. Und erst 1998 tritt er das erste mal öffentlich im SF-Rahmen auf, auf den 10.SF-Tagen NRW in Dortmund. Ich komme extra einen Tag später ein weiteres Mal dorthin, um mir ein Autogramm in eines seiner Bücher schreiben zu lassen. Er krakelt, setzt ab und entschuldigt sich, bis gestern wäre seine Hand noch gelähmt gewesen. Auch 1999 kommt er vielumjubelt zur Trinity und bekommt dort den Deutschen Phantastik Award 1999 verliehen. Er erzählt mir, in einem gemütlichen Kaffeeplausch, von seinen Plänen, Mark Brandis wieder auferstehen zu lassen, und ich bin natürlich hin und weg. Und er macht seine Worte wahr. Im Juli 2000 erscheint sein neuestes Buch "Ambivalente Zone". Mark Brandis ist "erwachsen" geworden. Wie er denn auf den Namen Mark Brandis gekommen sei, frage ich ihn natürlich. "Ich komme aus der Mark Brandenburg!" ist seine knappe Antwort.

Und dann lese ich plötzlich, dass Nikolai von Michalewsky gestorben ist. Anscheinend sehr plötzlich und unerwartet, denn Michael Plogmann vom Storisende Verlag, hat Anfang Dezember noch mit ihm telefoniert, wie er mir mitteilte.

Ich bin sprachlos und auch traurig. Ein gewisses Gefühl von Vergänglichkeit schleicht sich in meine Gedanken. Ein Hauch von Schwermut! Denn Mark Brandis ist ein fester Bestandteil meiner glücklichen Kindheit, genauso wie Raumpatrouille und Raumschiff Enterprise. Und davon ist nun wieder ein Teil für immer verschwunden und nur in den Gedanken derer, die sich seiner und seiner Geschichten erinnern, wird er weiter leben.

Links zum Thema:
http://www.markbrandis.de
http://www.vonmichalewsky.de

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10. Kreuzfeuer

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Newsletters überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!

Hallo Redaktion,

ich gehöre wohl zu der "schweigenden Mehrheit". Man schweigt und genießt. Ehrlich, seitdem ich das Corona Magazine aboniert habe, habe ich diese Entscheidung noch nicht bereut. Was Inhalt, Aufmachung, Erscheinungsfolge usw. angeht, kann ich nur sagen: "Des paßt scho!" Man merkt, ich komme aus einem bestimmten südlichen Bundesland.

Zum Schluß fällt mir doch noch etwas ein. Es geht um geschnittene Sat1-Ausstrahlungen von Voyager. Häufig wurde darüber debattiert, auch einige Beispiele wurden gebracht. Aber ist es vielleicht möglich, eine einzelne Folge zu nennen, die auf Sat1 und auch auf dem SCI-Fantasy von Premiere World lief, bei der die Sat1-Version sich von der Premiere-Version wirklich unterscheidet? Ich würde das nämlich wirklich gerne einmal mit eigenen Augen sehen und vergleichen.
- Daniel Winkler

Hallo Daniel,

danke für dein Lob an unserem Magazin! Augenblicklich können wir Dir leider keine besonders stichhaltigen Beispiele für geschnittene Voyager-Folgen nennen. Wenn einer unserer Leser ein solches Beispiel kennt, leiten wir Hinweise gerne an Daniel weiter!


Hallo!!

Erstmal danke ich euch für eure hervorragende Arbeit am Corona- Newsletter. Er hat mich dazu gebracht, alte Zöpfe abzuschneiden und mindestens 3 sinnlose Magazine nicht mehr zu lesen, weil ich bei euch sowohl News als auch Gerüchte in Hülle und Fülle bekomme!

Nun zu meinem Thema: Ich bin zutiefst empört über die Serienpolitik von RTL2 als auch von SAT1!!! War die Hin- und Herschieberei der SF-Serien bei SAT1 ja schon von DS9 her bekannt und oft verflucht, so hat dieselbe unlogische Plazierung einer neuen Serie und ihrer Vertauschung auf einen "billigeren" Sendeplatz diesmal "Farscape" gleich den Kopf gekostet, und ich will gar nicht wissen, wie viele Voyager-Zuschauer sich vor den Kopf gestoßen fühlten. Natürlich ist Farscape nicht die beste aller SF-Serien, aber auch TNG und DS9 zeigten während ihrer ersten Staffeln Schwächen. Ein wenig mehr Ausdauer hätte ich mir von unserem Star Trek- Sender schon erwartet!

Auch die Programmpolitik von RTL2, vor allem im Bezug auf die dritte "Stargate"-Staffel, halte ich für skandalös! Hält der selbsterklärte In-Sender der Nation seine Zuschauer für so beschränkt, dass sie alte Folgen nicht von neuen unterscheiden können, oder warum wird die laufende und lang erwartete Staffel mittendrin durch alte Folgen unterbrochen, ohne auch nur eine noch so kurze Erklärung des Senders? Könnt ihr das vielleicht herausfinden und meine und sicher auch die Empörung anderer Fans kund tun?

Ansonsten wünsche ich dem Corona-Team einen guten Rutsch ins Jahr 2001, und möge es noch viele weitere eurer Newsletter geben!
- Jedi27

Lieber Jedi27,

erst einmal vielen Dank für das Lob an unserem Magazin! Wir sind ständig bemüht, unsere Leser auf dem Laufenden zu halten und gleichzeitig durch neue Rubriken und Mitarbeiter unsere Publikation immer frisch und interessant zu halten. Wir hoffen, dass uns dies in Zukunft weiterhin gelingen wird und wir Dich noch lange zu unseren Lesern zählen dürfen.

In deiner Mail beklagst Du dich über die Sendepolitik von SAT 1 und RTL 2. Wir können dies durchaus verstehen, und viele in unseren Reihen teilen deine Meinung. Leider haben auch wir keine Erklärung dafür, warum RTL2 die lang erwarteten neuen Folgen von "Stargate" mitten in der Staffel kommentarlos durch Wiederholungen ersetzt hat. Wir gehen aber davon aus, dass die PR-Abteilungen beider Sender mittlerweile auch Online-Magazine wie unseres verfolgen, und an dieser Stelle sicherlich auch auf deine Kritik aufmerksam geworden sind!

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11. Star Trek: Die zweite Shatner-Trilogie

"Star Trek: Spectre"
Der Beginn einer weiteren Trilogie von William Shatner

James T. Kirk lebt seit einem Jahr wieder glücklich auf dem Planeten Chal, gewillt, seine Tage des Abenteuers hinter sich zu lassen, als seine Freundin Teilani ihn dazu überredet, eine Einladung zur Erde anzunehmen.Währenddessen befindet sich die Enterprise-E unter dem Kommando Jean-Luc Picards auf einer Mission zur Vermessung der Goldin Diskontinuität, eines badland-ähnlichen Raumgebietes. Starfleetwissenschaftler haben Theorien entwickelt, wonach solche Raumgebiete der Existenz von stabilen Wurmlöchern zuträglich sein könnten. Man befürchtet, dass das Dominion entsprechende Experimente durchführen könnte, und so ist die Mission der Enterprise, nach Anzeichen von solchen Testläufen Ausschau zu halten. Als sich das Schiff gerade für Wartungsarbeiten aus der Diskontinuität zurückziehen will, geben die Sensoren plötzlich Alarm - doch was die Enterprise entdeckt hat, ist keine Angriffsflotte, sondern ein einzelnes, beschädigtes Schiff - ein Sternenflottenschiff, dass jeder sofort erkennt - nach fünf Jahren ist die Voyager zurückgekehrt! Der Kommandant der Voyager - Commander Tom Paris - erklärt Picard, dass Captain Janeway es leider nicht mehr zurück geschafft hat - doch wenn das stimmt, wer ist dann die mysteriöse Frau, von der James T. Kirk inzwischen auf der Erde entführt wurde, und die ihn bittet, ihr zu helfen, das Universum zu retten...?

Er hat wieder zugeschlagen! Nach dem etwas schwächlichen Abschluss seiner ersten Trilogie hat es Shatner zusammen mit Judith und Garfield Reeves-Stevens wieder geschafft, ein geniales Buch zu publizieren. Es macht einfach immer wieder Spaß, das alte Team Kirk, Spock, McCoy und Scotty vereint zu sehen und in Aktion zu erleben. Und das diesmal gleich mehrfach - vielleicht hat es ja der eine oder andere schon erraten: Dieses Buch dreht sich um das Spiegeluniversum, in dem die Föderation ein brutales Imperium war, ehe sie von der Allianz aus Klingonen und Cardassianern überrollt und versklavt wurde. Und wie die terranische Widerstandskämpferin Kathryn Janeway enthüllt, trifft die Schuld dafür nur einen Mann - James T. Kirk! Sie ist nun zusammen mit dem Spiegel-Spock und dessen Tochter T'Val in das andere Universum gekommen, weil Kirk - ironischer Weise - die einzige Hoffnung darstellt, die ihr eigenes Universum noch hat.

Nun ja, das klingt natürlich etwas vertraut, und im Grunde genommen ist dies auch nichts weiter als eine typische Kirk-rettet-die-Galaxis-Geschichte, wie wir sie auch schon von anderen Teilen der Reihe kennen. Sie steckt allerdings so voller Wendungen und Überraschungen, dass dabei garantiert keine Langeweile aufkommt. Und wem die Geschichte um Kirk noch nicht ausreicht, der hat ja auch noch den zweiten Handlungsbogen um Picard und seine Crew, die inzwischen Gefangene der Allianz sind und verzweifelt versuchen, die Enterprise wieder in ihre Gewalt zu bekommen.

Beide Handlungsfäden laufen mehr oder weniger parallel, mit einigen Verknüpfungen, wobei das Hauptaugenmerk aber doch deutlich auf Kirk und seiner Crew liegt - bis sie sich schließlich am Ende zu einem Showdown vereinigen - der dann doch nicht kommt. Im Gegensatz zur letzten Trilogie stellt "Star Trek: The Mirror Universe Saga" nämlich eine zusammenhängenden Story da, die nur über drei Bücher verteilt ist. Dementsprechend endet "Spectre" auch an der spannendsten Stelle.

Fazit: Man kann es nicht anders sagen - dieses Buch ist einfach lesenswert und macht Appetit auf mehr Lesestoff, den Shatner dann auch gleich in Form des zweiten Romans liefert. Wem die erste Trilogie gefallen hat, der liegt mit diesem Buch sicher nicht falsch. Aber auch wer die erste Trilogie noch nicht kennt und einfach nur das Spiegeluniversum interessant findet - oder ganz einfach Kirk-Fan ist - der sollte einmal intensiv mit dem Gedanken spielen, bei seinem nächsten Besuch einer Buchhandlung zuzuschlagen.

Online-Bestellung über Amazon:
William Shatner: "Star Trek: Spectre"
Simon & Schuster Pocket Books, November 1998
ISBN 0 671 00880 3
Zum Preis von 20,16 DM.



"Star Trek: Dark Victory"
Der zweite Teil der Spiegeluniversumstrilogie von William Shatner

Hinweis: Dieses Buch wurde bisher noch nicht übersetzt und ist nur im englischen Original erhältlich!

Showdown: Die Enterprise-E befindet sich noch immer in der Hand der Eindringlinge aus dem Spiegeluniversum, während das Duplikat der Voyager von Janeways Gegenstück kommandiert wird. Durch eine List gelingt es Kirk, der sich an Bord der Voyager befindet, sein Gegenstück namens Tiberius von der Enterprise-E herunter zu locken. Auf dem Asteroiden kommt es schließlich zum Schlagabtausch, bei dem Tiberius offenbar getötet wird. Doch Kirk bleiben Zweifel, die zur furchtbaren Gewissheit werden, als sich auf Kirks Hochzeitsfeier mit Teilani eine Katastrophe ereignet.

Der zweite Teil der Spiegeluniversumstrilogie, der nahtlos an "Spectre" anschließt, führt die Geschichte um Kirk und sein brutales Gegenstück Tiberius weiter. Der Roman springt damit direkt in die erste Konfrontation zwischen Tiberius und Kirk, die sich - wie oben schon beschrieben - auch recht schnell zu einer spannungsgeladenen Verfolgungsjagd durch das Arbeitslager ausweitet.

Doch danach könnte der Leser leicht ins Grübeln geraten. Erst 124 von 303 Seiten gelesen - was soll denn jetzt noch spannendes kommen? Ist doch schon praktisch alles vorbei... Weit gefehlt - der Roman gönnt sich lediglich ein paar Seiten der Entspannung, ehe er wieder richtig zuschlägt und eine neue Wendung einführt, die den Leser garantiert wieder fesselt. Plötzlich tauchen Starfleetoffiziere auf, über die es keine Akte gibt, Schiffe, die nicht registriert sind - kurz: alle Zutaten, die man für eine spannende Verschwörung braucht. Shatner - oder auch seine Co-Autoren Judith und Garfield Reeves-Stevens - geht dabei aber keineswegs nach Schema F vor - im Gegenteil, die einzelnen Puzzlestücke beginnen erst nach und nach, sich zu einem Bild zusammenzufügen. Lustig ist in diesem Zusammenhang auch Garak, der auf Deep Space Nine Doktor Bashir und Doktor Andrea "Pille" M'Benga (bekannt aus "Der Rächer") wieder einmal eine seiner unzähligen Verschwörungstheorien präsentiert - nur dass er diesmal gar nicht so falsch liegt...

Natürlich sind auch alle anderen wieder mit von der Partie - Spock (sogar in doppelter Ausführung), McCoy, Scotty, Picard, Riker, Kate Janeway und Spocks Tocher T'Val. Hauptsächlich konzentriert sich das Buch allerdings auf Kirk und seinen Kampf gegen einen Gegner, der ihn mindestens so gut kennt wie er sich selber...

Fazit: Wie nach der Vorlage des ersten Teils eigentlich nicht anders zu erwarten, liefert Shatner mit "Dark Victory" eine spannende Fortsetzung eines Kirk-Romans, an der es eigentlich nichts weiter auszusetzen gibt, sieht man mal von der allseits bekannten Grundstruktur der Erzählung ab, bei der wieder einmal ein Held das Universum rettet. Im Grunde stört dies jedoch nicht wirklich und spricht keinesfalls gegen den Kauf des Buchs. Höchstens das Ende könnte einigen Lesern unangenehm aufstoßen - denn wie schon der erste Teil endet auch "Dark Victory" an einer entscheidenden Stelle und verdammt den Leser zum warten auf die im April 2001 erscheinende Taschenbuchausgabe der Fortsetzung. Wer es nicht solange aushält, kann natürlich auch gegen entsprechendes Latinum die Hardcover-Ausgabe käuflich erwerben, die gerade bei Simon & Schuster Incorporated in den USA erschienen ist...

Online-Bestellung über Amazon:
William Shatner: "Star Trek: Dark Victory"
Simon & Schuster Pocket Books, April 2000
ISBN 0-671-00884-6
Zum Preis von 20,16 DM.

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12. Im Gespräch mit Kate Mulgrew

In der Januarausgabe des Magazins 'Star Trek Monthly' findet der Leser ein Interview mit Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway), in welchem sie über die Serie an sich, ihre Beziehung zu den anderen Charakteren und erneut über das Ende der Serie spricht.

In all den Jahren bei 'Star Trek: Voyager' hat Kate Mulgrew immer den Fans zugehört, und auch auf Kritik reagiert, wenn es diese denn gab. Auf eine gewisse Art und Weise hört sich dies nach dem Kommandoposten an, den Janeway auf der Voyager inne hat. Wieviel von Captain Janeway stammt also eigentlich von Mulgrew selbst? "Eine spassige Sache", sinniert die Schauspielerin. "Ich glaube im letzten Jahr und im Jahr davor sagte ich, meiner Meinung nach bringe ich viel von mir selbst in Janeway ein. Aber nun sehe ich, dass die Entwicklung des Charakters viel ... [Pause] ... mysteriöser gewesen ist, als ich mir das jemals vorstellen konnte. Ich erkenne nun, dass Janeway sehr oft bei Mulgrew durchgekommen ist."

In welcher Hinsicht wirkt der Seriencharakter nun positiv auf seine Darstellerin? "Entspannung und Zuversicht!", erklärt die Schauspielerin. "Dies sind möglicherweise eher Charaktereigenschaften von Kathryn Janeway. Von Mulgrew würde sie das Benehmen stehlen, einen Teil ihrer Energie und ab und zu einen Teil ihrer Ruhe, wenn es denn wichtig wäre. Ich habe sicherlich Janeway den Humor von Mulgrew gestiftet, obwohl ich mich dabei einschränken musste, da ihr Humor sich letztendlich doch sehr von Meinem unterscheidet. Sie ist eine ganz andere Frau."

Und wohin würde Janeway gerne die Reise dieser Frau im letzten Jahr gehen lassen? "Gerne würde ich sehen, gerade weil wir so nahe am Ende der Staffel sind, dass der starke Zusammenhalt der Crew noch einmal gezeigt wird - wie tief doch die Treue der Besatzung zu jedem Einzelnen ist, sowohl auf dem emotionalen als auch auf den wissenschaftlichen und diplomatischen Gebieten. Ich würde gerne eine Darstellung davon sehen, wie tief meine Liebe doch für jeden Einzelnen von ihnen ist, und wie spezifisch jede Einzelne dieser Beziehungen ist. Ich weiss nicht ob Zeit dafür da sein wird, aber das ist ein Traum von mir."

In vorangegangenen Interviews hinterfragte Mulgrew das Schicksal der anderen Charaktere, da man manche Figuren augenscheinlich vor anderen in den Vordergrund stellte, was nicht gerade förderlich für diese war. "Das hat sich nun wieder eingependelt. Aber sowas werde immer nur ich gefragt. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann würde ich gerne mit jedem meiner Führungsoffiziere eine Episode haben, mit all denen die ich liebe." Tatsächlich geht sie aber noch ein wenig weiter; sie würde gerne Episoden mit lediglich zwei Charakteren sehen: Janeway und einem anderen Mitglied des Kommandostabs.

Natürlich läge hierbei besonderes Interesse in der Beziehung Janeways zu ihrem ersten Offizier, aber Kate Mulgrew stellt fest: "Selbst wenn wir uns trauen würden, dieses Thema noch einmal in Angriff zu nehmen, es ist einfach zu spät dafür, um es noch mit einer gewissen Grazie zu beenden. Ich glaube es wäre einfach nur frustrierend."

Bedauert die Schauspielerin vor dem Ende der Serie etwas? "Ich bedaure überhaupt nichts.", stellt Mulgrew fest. "Ich hätte Janeway aber in den letzten Staffel gerne etwas kontroverser gesehen, vor allem auf emotionaler Ebene, aber ich verstehe auch ihr tatsächliches Verhalten, denn sie ist schließlich der Captain."

Über die sechste Staffel berichtet Mulgrew: "Ich habe ein sehr gutes Gefühl bei ihr. Ich denke es war das Durchbruchsjahr im Bezug auf meine Gelassenheit und Zuversicht bezüglich Janeway. Meiner Meinung nach hatte die sechste Staffel einen richtigen Rhythmus, der schon in der fünften Staffel begonnen hatte, und nun in der Siebten die Früchte trägt. Wenn man einen Charakter so lange spielt, dann beginnt man ihn sich für eine Weile anzueignen, und dann gibt es da eine Leichtigkeit und eine ehrliche Freude, wenn man ihn spielen kann."

Gab es schon herausragende Episoden bisher in der siebten Staffel? " Ich weiss es ist sehr schwer für die Fans dies zu glauben, aber wenn man soviel wie ich gemacht hat, dann kann man sich nicht mehr an die Titel der Episoden erinnern. Sie fliegen einfach aus meinem Gedächtnis. Wenn sie mir eine Episode nennen, dann kann ich sie kommentieren."

Mulgrews Kommentar zu 'Critical Care', in welcher der Doktor Stellung gegen verstaatlichte Medizin bezieht: "Das ist eine sehr gute Episode, aber alles was Bob Picardo macht ist wundervoll. Er ist ein wunderbarer Schauspieler. Ich liebe all dieses Zeug. Da gibt es einen Zweiteiler über die Hirogen und die Hologramme, 'Flesh and Blood'. Es ist ein sehr interessantes Konzept, sehr technisch, und Janeway ist in dieser Episode sehr, sehr viel auf der Brücke. Die Mentalität der Hologramme zu verstehen, ist nicht gerade eine einfaches Kunststück. Und natürlich liegt das Hauptaugenmerk dieser Episode auf dem Doktor, der seine Aufmerksamkeit den Hologrammen schenkt, da er sich ihnen zugehörig fühlt und sich natürlich, wie eigentlich immer, in einem moralischen Dilemma wiederfindet. Ich fand dies schon immer überzeugender als andere Aspekte der Serie."

Robert Picardo sagte einmal in der 72.Ausgabe von 'Star Trek Monthly', Janeway hätte Probleme mit ihrer Beziehung zum Doktor. Mulgrew stimmt zu: "Sie hat eine gewisse Distanz zum Doktor. Da sie eine Wissenschaftlerin ist, sieht sie in ihm als Allererstes das Hologramm, was aber mittlerweile etwas von ihrem wachsenden Vertrauen in ihn als Person abgedeckt wurde. Ich denke Janeway ist durch ihre eigene Fähigkeit und ihre Bereitwilligkeit diesem Hologramm soviel Menschlichkeit zuzugestehen, verwirrt. Sie wurde sehr beeinflusst von dem Doktor, doch gleichzeitig weiß sie auch als Wissenschaftlerin, dass sie nur einen Knopf drücken muss um ihn zu 'töten'. Das ist hart. Und wenn wir zurück zur Erde kommen, dann wird dies wohl auch geschehen. Er wird seinen mobilen Emitter abgeben und sein Programm abladen müssen. Wie es aussieht wird Janeway dann auch noch vor sehr vielen solcher Dilemmas stehen. Es gibt da auch noch den Maquis, die Borg, und die Klingonen und uns alle. Vielleicht sollten wir alle hier in den entfernten Gebieten des Weltraums bleiben? Ich denke schon." Mulgrew beginnt zu lachen. "Wir sollten uns einen anderen Quadranten suchen."

Obwohl das Schicksal der Borgkinder schon sehr früh in der siebten Staffel behandelt wurde, stimmt Mulgrew zu, dass ihre Miteinbeziehung eine zusätzliche Dynamik in die Serie brachte. "Ich hatte nicht soviel Einfluss auf sie. Ich denke sie waren hier, um die Menschlichkeit von Seven of Nine aufzuzeigen. Kinder erinnern immer an die Hoffnung, neues Leben und Unschuld, und es spricht doch für das Schiff und dessen Besatzung, dass wir sie nicht nur willkommen hießen, sondern auch von ihnen und durch sie gelernt haben."

Zeit ist nicht gerade ein Luxus für die Filmindustrie, und die Voyager nähert sich definitiv der Zielgeraden. "Wir haben sehr spät begonnen, nicht vor Ende Juni, und wir alle müssen ziemlich viel aufholen. Wie müssen noch die ganze Arbeit für die zweite Hälfte [der Staffel] machen, und auch noch die ganzen Nachdrehs, weswegen ich kein Ende vor der zweiten Aprilhälfte sehe."

Kennt sie das Schicksal von Janeway vielleicht schon? "Ich habe keine Ahnung. Und ich sage das völlig offenherzig. Ich glaube, Rick Berman und Brannon Braga kennen meinen Standpunkt, ideal wäre eine sehr abruptes Ende. Ich denke, es sollte keinen roten Teppich beinhalten. Es sollte spektakulär und mutig werden, und ziemlich erschütternd. Was das genau bedeutet weiß ich auch nicht, aber ich denke nicht, dass es ein fliessendes Ende geben sollte." Dass Captain Janeway am Ende der Serie stirbt, ist Mulgrew zu Folge "die richtigste aller Möglichkeiten. Es sollte ein sehr, sehr hartes, erschütterndes Ende geben. Die Zuschauer haben in die Charaktere investiert, und nun ist es Zeit für einen Zahltag."

"Wir haben alle ein Gefühl dafür, dass wir uns dem Ende nähern. Ich glaube nicht, dass jemand schon groß darüber spricht, oder einen Gedanken daran verschwendet, was nach uns kommen wird. Was meiner Meinung nach schätzenswert ist. Wir wissen nicht in welche Richtung es gehen wird, und momentan denken wir erst einmal nur an unsere eigenen letzten paar Monate", stellt der scheidende Captain fest.

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13. Star Trek: Smile Fiction

Vergleichende Analyse der Kommandooffiziere (Teil 2)

Vielleicht kann dieser kleine Test bei der Beantwortung der Frage helfen, wer der beste Captain im "Star Trek"-Universum ist. Zum Vergleich auch einige Antworten von anderen Persönlichkeiten.

Auch diesen zweiten Teil verdanken wir David Nurenberg.
Teil Eins finden Sie in Ausgabe 76 des Corona Magazine.

Frage 3:
Eine Expedition in bisher unbekannte Regionen der Galaxis führt zur Entdeckung eines fortgeschrittenen, feindlichen Imperiums das droht ihre ganze Zivilisation zu vernichten, wenn sie nicht das Wurmloch zum kollabieren bringen, das dorthin führt. Dies würde aber auch bedeuten den Weg für zukünftige Forschungen zu verschliessen. Wie handeln sie?

Captain Kirk:
Ich würde mich als einer von ihnen verkleiden und mich auf ihr Schiff schleichen. Dann würde ich die höchstrangige Frau ihres Militärs verführen, und - für den unwahrscheinlichen Fall, dass dies schiefgehen sollte - versuchen sie mit einer List von unserer Überlegenheit zu überzeugen und sie auffordern uns in Ruhe zu lassen.

Captain Picard:
Es muss diplomatische Möglichkeiten geben, um einen Konflikt zu verhindern. Falls nicht, bringen wir das Wurmloch zum Kollabieren.

Captain Sisko:
Es muss diplomatische Möglichkeiten geben, um einen Konflikt zu verhindern. Falls nicht, bringen wir das Wurmloch zum Kollabieren.

Capatain Janeway:
Manchmal muss man sich einfach seinen Weg durchkämpfen. Ich würde mein Schiff mitten ins Herz des feindlichen Territoriums fliegen und ihr Hauptquartier in die Luft jagen. Natürlich nur, wenn sie nicht verdammt guten Kaffee kochen, denn dann würden wir uns vorher noch das Rezept besorgen.

Capatin Kurn:
Das Wurmloch zerstören? Uns selbst um Jahre glorreicher Kämpfe bringen? Sie müssen wahnsinnig sein!

Commander Tomalak:
Wir würden so einen strategisch wichtigen Fund niemals zum Kollabieren bringen - lasst sie doch angreifen. Sie werden keine Romulaner finden, die sich zum Kampf stellen.

Q:
Ich würde mit dem Finger schnippen und ihre ganze Rasse verschwinden lassen. Bei Kevin Uxbridge hat es ja auch geklappt, stimmt's?

Frage 4:
Bei der Suche nach einigen Rebellen wird ihr Schiff versehentlich tausende Lichtjahre von der Föderation weg versetzt, noch dazu in völlig unerforschtes Gebiet. Wie verhindern sie Meuterei und Mutlosigkeit?

Captain Kirk:
Ein ganzer Quadrant voller Frauen? So herausfordernd das auch wäre, ich würde Spock und Scotty damit beauftragen eine Weg für eine rasche Heimkehr zu finden. Vielleicht ergbit es sich, dass ich auf dem Heimweg ein paar Mal das Universum retten muss.

Captain Picard:
Ich würde Wesley reaktivieren, damit uns sein alter Kumpel, der "Reisende" nach Hause bringt. Oder Q.

Captain Sisko:
Ich würde ein Wurmloch suchen. Hat ja schon einmal geklappt...

Captain Janeway:
Ich würde eine erfolgreiche SF-Serie aus meinen Abenteuern machen und gleichzeitig ein ganzes TV-Network aus der Taufe heben.

Captain Kurn:
Neue Welten, bereit für das Reich erobert zu werden? Neue Herausforderungen und Möglichkeiten Ruhm zu erringen, wie ich es mir nie zu erträumen wagte? Ich würde jeden in meiner Besatzung töten, der nicht vollen Einsatz bei dieser großen Aufgabe zeigt!

Gul Dukat:
Sie wagen es auch nur daran zu denken, dass ein Cardassianer auf die andere Seite der Galaxis verschlagen werden könnte? Ihre Loyalität steht in Zweifel! Kennen sie ihre Verantwortung gegenüber dem Staat? Widerrufen sie diese Frage! Sofort! Erwarten sie demnächst einen Besuch vom Obsidianischen Orden, mein Freund...

Der große Nagus:
Ein ganzer Quadrant, der unsere Tricks noch nicht kennt? Billiarden von Lebewesen, denen man alles abnehmen kann? Ha! Warum sollte ich da jemals wieder weg wollen?

Locutus von Borg:
Der Ort ist irrelevant. Wir werden weiter unserer Direktive folgen und alles Leben assimilieren. Sie werden eins mit den Borg!

Han Solo:
Chewie? Funktioniert das Hypertriebwerk schon wieder?

Q:
Kleinigkeit. Ein Fingerschnipp und ich bin wieder zu Hause. Kathy hätte auch nur fragen müssen.

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14. Rating Report

Heute stehen vier Serien bei drei Sendern im Mittelpunkt: "Voyager" in Sat.1, "Stargate" bei RTL2, sowie "Buffy" und "Angel" auf Pro Sieben.

"Voyager" ist am 30. Dezember wie von Sat.1 angekündigt wieder auf seinen alten Sendeplatz am Samstagnachmittag zurückgekehrt. Die Quoten im Freitaghauptabendprogramm waren nur geringfügig besser als die von "Farscape", aber auch bessere hätten wahrscheinlich nicht ausgereicht um "Voyager" einen dauerhaften Primetime-Sendeplatz zu sichern, da Sat.1 die Serie nur als Übergangslösung im Hauptabendprogramm postiert hat. Die Quote der ersten Folge am alten neuen Sendeplatz - oder besser am neuen alten - waren auch nicht gerade rühmlich. Starke Konkurrenz durch ein Spezialprogramm von RTL bescherten "Voyager" zwar einen soliden zweiten Platz bei den jungen Zuschauern, aber gegen Otto kann man wohl auch in der 1000. Wiederholung nicht mehr als 12% Marktanteil herausholen - zumal die Serie ja zum 2. Mal innerhalb von 2 Monaten den Sendeplatz gewechselt hat. Aber Sat.1 ist ja nie müde die Zuschauer zu vergraulen und anscheinend hat man sich beim Sender gedacht "was RTL 2 kann, können wir auch" und hat kurzerhand die Ausstrahlung der neuen Folgen unterbrochen und streut bis Februar Wiederholungen aus der 5. Staffel ein, bevor man die Serie fortsetzt. In den Programmzeitschriften sind zwar noch neue Folgen angekündigt, aber ein paar Überraschungen halten die Zuschauer bei Laune und man hofft wohl, dass sich die "Star Trek"-Fans bald nur mehr 24 Stunden am Tag Sat.1 reinziehen um keine neue Folge zu verpassen, die ja doch urplötzlich irgendwann ohne große Vorankündigung gesendet werden könnten. Gratulation an Sat.1 - so bindet man seine Zuschauer. Oder verliert man sie durch solche Aktionen?

RTL 2 sollte es inzwischen wissen. Neue "Stargate"-Folgen durch Wiederholungen zu ersetzen hat natürlich Zuschauer gekostet - auch der ersten neuen Folge, die man den Zuschauern jetzt mal wieder vorgeworfen hat. Der Marktanteil bei den jungen Zuschauern war um fast 6% niedriger als der bisherige Schnitt bei Erstausstrahlungen. Gratulation an RTL 2! Außer "Big Brother" scheint dort nichts mehr Wert zu haben und man schubst das restliche Programm wie ungeliebte Kinder durch die Gegend.

Auch an Pro Sieben möchte ich eine - diesmal ernst gemeinte - Gratulation richten. Pro Sieben zeigt wenigstens Mut und befördert die am Samstagnachmittag bisher sehr erfolgreiche Serie "Buffy" ins Hauptabendprogramm und schiebt als Bonus auch noch den Spin-off "Angel" nach. Leider sind die ersten Quoten nicht so gut wie erhofft. Mit jeweils ca. 12% Marktanteil bei den 14-49jährigen ist zwar ein passabler Wert erreicht, aber leider keiner auf dem man sich ausruhen kann, denn normalerweise sinken die Quoten nach Premieren immer ab und steigen nur in den seltensten Fällen. Wenn die beiden Primetime-Newcomer dauerhaft unter 10% Marktanteil bei den jungen Zuschauern fallen ist wohl die Schmerzgrenze erreicht. Gleiches musste ja unlängst "Seven Days" feststellen, das von Pro Sieben vorerst aus dem Programm genommen wurde. "Outer Limits" blieb die Absetzung trotz ähnlich schwacher Quoten erspart, musste dafür aber auf den schlechteren Sendeplatz nach 23 Uhr hinter "Buffy" und "Angel" ausweichen. Und die erste Quote dort ist noch schlechter als die bisherigen...

Zum Abschluss noch ein paar Worte zu "Mission Erde". Fans, gewöhnt Euch lieber nicht an den Sendetermin. Die Quoten sinken und sinken...

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15. SF-Radio: Es tut sich was!

sf-radio.de-Dinner

Es ist endlich mal wieder soweit. Das erste sf-radio.de-Dinner im neuen Jahr findet statt.

Wann und Wo?
Am Samstag, dem 20. Januar 2001 um 19 Uhr in der Gaststätte "Märkischer Hof" (Theodor Heuss Str. 19 / 58300 Wetter) im Nordhrein-westfälischen Wetter an der Ruhr.

Was erwartet Sie?
Eine Menge an guter Laune unter Gleichgesinnten, sowie ein sehr gemütliches Lokal mit eigenem großzügigen Festraum und guter Küche. Der Eintritt ist kostenfrei.

Angesagt haben sich mittlerweile neben den Verantwortlichen von sf-radio.de auch die Grafikerin Angelika "Queeny" Lube - die sich für die neuen Abenteuer der SF-Radiator verantwortlich zeigen wird -, sowie Michael Westerweller, der mit seinen Comedy-Hörspielen vom "Fürst vonne Untoten" in den letzten Wochen für Furore sorgte. Weiterhin erwarten wir auch Wolfgang Fröhning als Fanbeauftragten von der Galileo7 Convention und die Autorin Claudia Kern, welche sicherlich einiges über die Heftromanserien Prof. Zamorra und Maddrax zu berichten weiß.

Es besteht zwar keine Anmeldepflicht, aber dennoch wären wir über eine kurze und frühzeitige Rückmeldung bei Interesse unter der Adresse corona@sf-radio.de dankbar, um entsprechend ein wenig vorplanen zu können.


SF-Radio-Relaunch

Am 1. Januar führte SF Radio bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate einen Relaunch seines Sendeschemas durch. Nach einigen kleineren Startschwierigkeiten mit der Länge der einzelnen Sendungen steht jetzt fest, wie sich das Radioprogramm in Zukunft dem Hörer präsentieren wird. An jedem normalen Wochenarbeitstag gibt es für die Hörer 30 Minuten SF-Radio auf die Ohren. In der Regel sind dabei vier Beiträge aus allen Bereichen der Science Fiction, Fantasy und des Horrors enthalten. Star Trek bildet dabei natürlich auch weiterhin einen Schwerpunkt. Die einzelnen Sendung existieren nun nicht mehr, womit das Tagesprogramm recht bunt gestaltet wird. Altbewährtes wie die TV-Tipps mischen sich mit Neuem, wie den Starportraits oder den "All About"-Reihen, wo der Werdegang bekannter TV-Serien unter die Lupe genommen wird.

Aber nicht selten steht auch eine ganze Sendung unter einem bestimmten Motto. So ist für den 19.1. in Zusammenarbeit mit dem Premiere World-Fernsehsender "13th Street" ein Flash Gordon-Tag vorgesehen, und in einigen Wochen präsentieren wir in vier halbstündigen Folgen ein Hörspiel als echte Premiere. Auch die Comedy-Abteilung ist wieder aktiv, womit in den nächsten Wochen die verschiedensten Sketche bei SF-Radio zu hören sein werden. Unter anderem sind Verkehrsmeldungen und Quizsendungen mit den Moderatoren geplant.

Um das Programm abzurunden, wird jeden Sonntag um 19.00 Uhr für ca. 75 Minuten live gesendet. In "SF-Radio Live" können die Hörer nicht nur im Chat mit Redakteuren Meinungen austauschen, sondern auch in der Sendung live anrufen.

Abschließend hat sich auch bei der Organisation von SF-Radio mit dem Relaunch einiges verändert. Die Leitung der Abteilung SF-Radio wechselte von Mike Hillenbrand zu Dirk Wilkens. Und anstelle der Chefredaktionen der einzelnen Sendungen, stehen jetzt fünf sogenannte CvD's (Chef's vom Dienst) einer Gesamtredaktion vor, die jeweils eine Woche abwechselnd gestalten.


SF-Radio Club

Doch das ist noch nicht alles: Neu auf der sf-radio.de-Homepage ist seit dem 1. Januar auch der SF-Radio-Club, über den man sich beispielsweise mit Hilfe der Syndication den webBEAT in verschiedenen optischen Varianten auf die eigene Homepage holen kann. Im Zuge dessen wird Ende Januar die Partnerschaft mit dem "Deutschen Star Trek-Index" enden, mit dem wir in den letzten Jahren in gemeinschaftlicher und sehr erfolgreicher Arbeit das "Amargosa Relay" geführt haben. Im Gegensatz zum "Amargosa Relay" wird der webBEAT täglich aktualisiert, wodurch sich hier für Webmaster diverser Science Fiction- und Mystery-Projekte die Möglichkeit bietet, auch die eigene Homepage immer auf dem aktuellen Stand zu halten.

Weiterhin ist es über den SF-Radio-Club auch möglich, sämtliche Abonnements unseres Projektes komfortabel zu verwalten. Weitere Serviceleistungen werde bald folgen, also schauen Sie einfach mal vorbei unter http://www.sf-radio.de/club.


StellarCom

Zu guter Letzt: Auch bei StellarCom hat sich in den letzten Wochen eine Menge getan. Neben neuen Episodenguides zu den Serien Futurama und Stargate SG-1, sowie dem neuen Bereich "Science Faction" über wissenschaftliche Erkenntnisse des realen Lebens, wartet nun auch die vollständige "ST:Mirror Universe - Rebellen" -Story von Mario Scholz auf einen Besuch. Diese Geschichte wurde in kleineren Auszügen bereits im Verlauf des letzten Jahres im Corona Magazine publiziert und ist nun in voller Länge bei StellarCom unter http://www.sf-radio.de/stellarcom/ abrufbar.

Sie sehen, es lohnt sich, auch immer wieder mal direkt auf unserer Homepage vorbei zu schauen. Zögern Sie also nicht, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de/

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16. Perry Rhodan: Mit dem Rücken zur Wand

In dieser Zeit, wo einen die privaten TV-Sender schon fast täglich mit Dauer-Demütigungs-Programmkonzepten der härtesten Sorte quälen, suchen viele Science Fiction-Fans nach echter Abwechslung zum bisher gebotenen. Eine ewig aktuelle Alternative ist sicher die Heftromanserie Perry Rhodan, wo gerade in der ersten Auflage vor wenigen Wochen ein neuer Handlungsabschnitt im Zyklus "Die Solare Residenz" begonnen hat. Wir möchten uns nun in dieser Ausgabe vom Corona Magazine einfach mal den aktuellen Geschehnissen innerhalb der heimischen Milchstraße zuwenden, um in der kommenden Ausgabe im Februar auch die Ereignisse der weiteren Handlungsfäden rund um das legendäre Hantelraumschiff Sol gebührend aufzugreifen.

"Back to the roots", dies scheint man wahrlich zu vermuten, wenn man den aktuellen Zyklus "Die Solare Residenz" im Verlauf der letzten Monate mal etwas genauer unter die Lupe genommen hat. Auch auf das Risiko hin, nun von zahllosen Perry Rhodan-Fans in der Luft zerrissen zu werden muss man sagen, dass es der Serie sichtbar gut getan hat, sich nach langen Jahren von der in früheren Zeiten auch durchaus erfolgreichen Voltz'schen "Sense of Wonder"-Philosophie etwas zu lösen - um einen Zyklus zu gestalten, der momentan ein vergleichbares Pendant an guter und bodenständiger Unterhaltung sucht.

Insgesamt kann es dem Leser schon etwas klamm ums Herz werden, wenn er sich die aktuellen und wie immer sehr vielschichtigen Handlungsfäden einmal mit Nachdruck ansieht. Auf breiter Front befinden sich die Terraner rund um den Solaren Residenten Perry Rhodan diplomatisch und teilweise auch bereits militärisch mit dem Rücken zur Wand. Einer der wichtigsten Verbündeten der Terraner, die Ertruser, sind vor kurzem einer breiten Übermacht der Arkoniden erlegen, woraufhin ihr Sternensystem von eben diesen annektiert wurde. Viele Jahrtausende war das Tai Ark'Tussan (Das Große Imperium) der Arkoniden der bestimmende Faktor in der Milchstraße. Nach dem durch Degeneration bedingten Zerfall dieses Reiches und zusätzlicher stetiger Expansion der Menschheit fiel dieses Volk lange Zeit in die politische Bedeutungslosigkeit. Nun hat sich bei den Arkoniden in den letzten Jahren jedoch nach und nach eine Menge verändert, und mit dem neuen Imperator Bostich I. beginnt eine durchtriebene und machthungrige Person an der Spitze damit, über ein bis dato schier unglaubliches militärisches Expansionsprogramm ein neues "Kristallimperium" aufzubauen und somit die alte Glorie vom starken Arkon wieder in die Galaxis zu tragen.

Obwohl gerade die Terraner in mehr oder minder weiser Voraussicht der kommenden Ereignisse in der jüngsten Vergangenheit mehrere defensive Waffensysteme entwickelt haben, waren diese beim Einmarsch der Arkoniden in das Kreit-System der Ertruser keine Rettung. Dies bedeutet, dass sich auch die weiteren Bewohner der "Liga freier Terraner" auf anderen Planeten nicht mehr sicher fühlen können. Diese Organisation, kurz LFT, wurde am 1.1.3586 n.Chr. als offizielle Nachfolgeorganisation des "Solaren Imperiums" gegründet. Ihre Grundsätze fußen auf freien Wahlen und einem harmonischen Zusammenleben mit den anderen Völkern der Milchstraße. Ein Grundsatz, der gerade einem machthungrigen Politiker wie Bostich I. in der aktuellen Zeit sehr gelegen kommt und alle notwendigen Zügel in die Hand gibt.

Zum krönenden Abschluss hinter den negativen Ereignissen der aktuellen Rahmenhandlung sorgt mit Morkhero Seelenquell ein starker Mutant hinter den stellaren Kulissen dafür, dass nach und nach viele Fäden den eigentlichen Verantwortlichen der verschiedenen Völker durch gedankliche Manipulation entgleiten und so diesem verbrecherischen Wesen in die Hände fallen. Die Vorgänge rund um die Geheimkonferenz der Blues in der Eastside der heimischen Galaxis sind hier nur ein Beispiel von vielen.

Doch wie kann es in naher Zukunft für die Terraner wieder etwas aufwärts gehen? Die Galornen als Verbündete der Menschheit stellen sicherlich einen gewissen Hoffnungsschimmer mit zweifelhaften Ruf dar. Eine Shifterflotte wurde in Marsch gesetzt, um als letzte Option den Arkoniden einen Frieden quasi durch ein Shifting einzuimpfen. Dieses Verfahren würde bedeuten, dass die Arkoniden durch mentale Beeinflussung auf einen Schlag sämtliche Aggressionen ablegen, dadurch allerdings auch die Hälfte der natürlichen Lebensspanne des Einzelnen verloren ginge. Es liegt daher auf der Hand, warum dies nur die letzte Option sein darf, um viele Menschenleben durch vermeiden eines offenen Krieges zu retten. Weiterhin steht zu befürchten, dass diese aus der fernen Galaxis Plantagoo ankommende Flotte die heimische Galaxis gar nicht rechtzeitig erreichen wird, um ihre Möglichkeiten in die Tat umzusetzen. Was bleibt ist die Hoffnung, dass mit einem Eingreifen von weiteren treuen Verbündeten - beispielsweise der Posbis oder Haluter - noch das Schlimmste verhütet werden kann. Wobei man auch hier realistisch genug sein sollte, um einzusehen, dass den Arkoniden aktuell wohl niemand das Wasser reichen kann, sobald es die militärische Seite betrifft.

Eine weitere kleine Hoffnung kann man in diesen Tagen ohne jeden Zweifel auch in die neue USO (United Stars Organisation) legen. In aller Heimlichkeit haben hier mit Homer G. Adams und dem Oxtorner Monkey zwei Weggefährten von Perry Rhodan das alte Hauptquartier dieser vergangenen Geheimorganisation, den alten ausgehöhlten Mond Quinto-Center, wieder zum Leben erweckt, um sich getreu der alten Ideale gegen das Unrecht in der Galaxis zu behaupten. Ein erster wertvoller Schritt wurde dahingehend vollzogen, als Spezialisten der USO den gefangenen Residenz-Minister für Liga-Verteidigung, Reginald Bull, aus einem Hochsicherheitsgefängnis der Arkoniden befreien konnten. Ein Husarenstück, was wohl noch lange Zeit seinesgleichen suchen wird. Dies stimmt jedoch auch mit dem Ehrenkodex überein, der bei einem Spezialisten folgendes besagt: "USO-Spezialisten sind ihrem Gegner überlegen" - "USO-Spezialisten sterben nicht im Einsatz, sondern haben stets Erfolg." - "Ein USO-Spezialist wird niemals das Leben der ihm anvertrauten Personen opfern, sondern immer für sie bis zuletzt einstehen."

Alles in allem bietet die heimische Galaxis zur Zeit für die Handlungsträger eine nicht gerade freundliche, für den Leser dafür aber um so spannendere Atmosphäre. Dem Exposé-Team um Robert Feldhoff ist es zweifelsfrei gelungen, auch den Perry Rhodan-Altlesern mit diesem Zyklus etwas Neues und Abwechslungsreiches zu bieten, was zur Halbzeit noch keine Langeweile aufkommen lässt. Ein Umstand, der bei einer so lange bestehenden Serie gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

Links zum Thema:
http://www.perry-rhodan.net
http://www.proc.org/chronik/
http://www.crest-datei.de/

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17. Subspace Link

Star Wars: McCallum über Filmlänge und Nachdrehs.
Auf der offiziellen "Star Wars"-Webseite findet sich ein Bericht den aktuellen Stand der Dinge betreffend - besonders den der Spielfilmlänge.

Über die potentielle Laufzeit äußerte sich der Produzent Rick McCallum wie folgt: "Die Länge eines Films wird dadurch bestimmt, wie es sich anfühlt. Manchmal hat man etwas, dass drei Stunden funktioniert. Manchmal braucht es acht Stunden eine Geschichte zu erzählen, was toll ist am Fernsehen. Wenn Ben und George sich entscheiden "Episode II" soll drei Stunden lang sein, dann würden wir es so machen. [...]"

Derzeit wird hart am Film gewerkelt und es braucht sicherlich noch gut vier Cuts bis Lucas sagt: "Das ist es!" McCallum: "Es gibt noch viel Arbeit zu erledigen. Man geht durch verschiedene emotionale Phasen, wenn man sich die Zusammenschnitte ansieht. Es kommt der Augenblick, an dem man die Wahrheit sieht, was man nicht bekommen kann und worauf man gehofft hat. Der zweite Zustand tritt ein, wenn man erstaunlich sieht, was man geschafft hat. Und der dritte Zustand ist schließlich der, an dem man Sachen sieht, die undenkbar waren."

Weiter gab Rick McCallum im offiziellen Newsletter bekannt, dass für "Star Wars: Episode II" im kommenden März weitere Dreharbeiten anstehen. Der Produzent hierzu: "Es ist nicht typisch für einen Film, sollte es aber sein. Einige Regisseure werden aber übereifrig und denken, es wäre eine Schwäche, Zusatzdrehs durchzuführen. Was aber absurd ist, da das Publikum ja meistens nicht weiß, wann wie viel gedreht wurde. Im Endeffekt ist es mit dem Drehen eines Films wie mit dem Schreiben eines Textes im Computerzeitalter: Man editiert, schneidet, verändert und ergänzt bis zu dem Augenblick, an dem man zufrieden ist und den Text einreicht."

Das neue Material wird hauptsächlich aus zusätzlichen Perspektiven und Elementen von Szenen bestehen, eventuell werden weitere Zusatzdrehs im Verlauf dieses Jahres nötig. "Unsere Schauspieler müssen damit rechnen, dass sie sich bereitzuhalten haben und auch von uns in Anspruch genommen werden..."

Links zum Thema:
http://www.starwars.com/

Star Wars: Jackson über Episode II.
Samuel L. Jackson hat sich erneut zum 2002 erscheinenden "Star Wars: Episode II" geäußert. Während er mit Entertainment Weekly sprach, erzählte er über den Film: "Er ist abenteuerlich, er ist romantisch, er ist spannend, er ist gruselig, er ist all diese Dinge. Und ich werde ein paar sehr coole Laserschwertkämpfe haben." Er fügte hinzu, "Wir sahen im ersten Film [er meint natürlich 'Episode IV'], dass Luke nahezu der einzige Jedi ist, der übrig blieb [und] dass die Jedi geradewegs ausgelöscht sind. Dieser [Film] wird all dies vorbereiten. Zusätzlich werden die Klon-Kriege beginnen."

Star Wars: 80 Mio. Dollar für TV-Rechte.
Das Fox Network hat ganze 80 Mio. US-Dollar für die TV-Ausstrahlungsrechte von "Star Wars: Episode I" in den USA hingeblättert! Laut "Variety" wird der Film in den USA nicht erst im Pay-TV zu sehen sein, sondern gleich als Free-TV-Premiere ausgestrahlt werden und zwar bereits am 29. April 2001.

Star Wars: Hilft Spielberg bei "Episode2"?
Die "Ain't it cool News"-Webseite hat kürzlich berichtet, dass die "Star Wars"-Macher George Lucas und Rick McCallum wegen Ausarbeitungs-Problemen und Lücken im Plot Steven Spielberg konsultieren würden, um den bisherigen zweieinhalbstündigen Schnitt, der als "komplettes Desaster" beschrieben wurde, zu retten. Das würde auch die Deadlines für den Film etwas hinausschieben und die digitale Nachbearbeitung erschweren.

Links zum Thema:
http://www.aint-it-cool-news.com/

Chris Carter über die Zukunft der "X-Akten".
Laut "New York Post" hat Chris Carter, Produzent von "Akte X", in einer Pressekonferenz über eine mögliche neunte Staffel gesprochen. Er sagte: "Ich weiß nicht ob es eine neunte Staffel geben wird. Zwar gibt es solche Pläne, aber noch sind wir nicht so weit."

Über einen möglichen zweiten "Akte X"-Film meinte er: "Es gibt Pläne, aber nur in meinem Kopf. Ich denke, die TV-Serie wird in eine Filmserie übergehen. Schon jetzt erzählen wir Geschichten die dorthin führen. Wahrscheinlich werde ich in ein oder zwei Jahren einen Film schreiben, aber es hängt alles von der Serie ab. Jedenfalls sind in unseren Plänen immer David [Duchovny] und Gillian [Anderson] vorgesehen."

Akte X: Neue Darstellerin.
Annabeth Gish ist ihr Name und sie hat unter anderem in Filmen wie "Desert Bloom" oder "Mystic Pizza" mitgespielt. Sie wird in naher Zukunft bei "Akte X" mitspielen und soll dort ein regelmäßiger Charakter werden. Das erste Mal wird Gish in der Folge "This Is Not Happening", die am 25. Februar in den USA ausgestrahlt wird, zu sehen sein. Daraufhin wird sie in weiteren zwei Folgen mitspielen, die mit besagter Folge einen Handlungsbogen bilden.

Gishs Charakter, FBI-Agentin Monica Reyes, wird von John Doggett zur Suche nach dem verschwundenen Mulder hinzugezogen. Beide haben eine gemeinsame Vergangenheit. Details wollte Chris Carter nicht bekannt geben. Falls es eine neunte Staffel der X-Akten geben sollte, wird Gishs Charakter auch dort zu sehen sein.

Links zum Thema:
http://www.thexfiles.com/

Akte X: Wieder mit Frank Black?
Wahrscheinlich wird der Charakter des Frank Black aus der Serie "Millennium" ein weiteres Comeback bei den X-Files haben. Chris Carter sagte: "Ich hoffe Frank Black wieder in die Serie bringen zu können. Ich liebe den Charakter und ich arbeite gerne mit Lance zusammen. Die Folge "Millennium" im letzten Jahr war für mich ein Höhepunkt, als er mitgespielt hat und Mulder und Scully sich küssen durften."

Babylon 5: Filme im Free-TV.
Die "Babylon 5"-TV-Filme werden nun endlich, wenn auch nicht in der richtigen Reihenfolge, bei verschiedenen deutschen Sendern zu sehen sein. Hier die Termine zum Mitschreiben:
ProSieben zeigt "Waffenbrüder" ("A Call To Arms") am 20. Januar um 11.00 Uhr und am 27. Januar im gleichen Zeitslot dann "Der Fluss der Seelen" ("River Of Souls"). RTL2 zeigt am 21. Januar um 10 Uhr "Der Erste Schritt" ("In The Beginning"). Also, bitte nicht verpassen.

Farscape: Ab April wieder bei Sat.1!
Sat. 1 teilte auf Anfrage von SF-Radio mit, dass ab April 2001 sowohl die restlichen Folgen der ersten Staffel, als auch die zweite Staffel ausgestrahlt werden sollen. Außerdem Sat. 1 bietet zurzeit den Fans der Serie die Möglichkeit, Vorschläge für die Titel zweier Episoden aus der zweiten Staffel zu machen. Es handelt sich um die Folgen "Look at the Princess, Part 3: The Maltese Crichton" und "Die me Dichotomy". Die Vorschläge sollten bis zum 25. Januar an ralf@farscape.de geschickt werden.

Farscape: Neuer Charakter und DVDs.
Laut einer australischen Tageszeitung wird in der dritten Staffel von "Farscape" ein weiterer wiederkehrender Charakter erscheinen. Die Figur wird von einer australischen Schauspielerin namens Tammy McIntosh, die zuletzt eine feste Rolle in einer Comedy-Serie mit dem Titel "Grass Roots" hatte, gespielt.

DVD Planet hat bekannt gegeben, dass am 5. März die ersten Folgen der zweiten Staffel auf DVD erscheinen. Dazu gehören: #201 "Mind The Baby", #202 "Vitas Mortis", #203 "Taking The Stone", #205 "Crackers Don't Matter" und #205 "The Way We Weren't".

Stargate: Fünfte Staffel.
Über die neue Staffel von "Stargate SG-1" ließ in einem Chat Joseph Malozzi einiges verlauten. Es wird mehr von Jacks Vergangenheit bekannt werden, außerdem erfährt der Zuschauer mehr über das Privatleben der Figuren, vor allem Samantha Carter. Es werden sowohl "Cassandra Fraiser", "Marty", bekannt aus der Folge "Point of no Return" und "Major Davis" wieder auftauchen.

Andromeda: Interview mit Sorbo und Ausstrahlung bei Sky One.
In einem Interview mit SciFiChannel erzählte der Darsteller des Dylan Hunt, Captain der Andromeda, warum die Serie sich von anderen unterscheidet und was ihn selber daran begeistert. "Andromeda" sei so erfolgreich, weil sie sowohl Roddenberry-Fans als auch "Hercules"-Fans vereint. Außerdem wären die Drehbücher und die Kombination der Schauspieler verantwortlich, die Mischung der unterschiedlichen Charaktere unterscheidet die Serie deutlich von den anderen Roddenberry-Schöpfungen. Die Rolle des Dylan Hunt interessierte ihn, weil sie etwas völlig anderes war als "Hercules", er ist verwundbar und kann sogar sterben. Sorbo möchte nicht für die nächsten Jahre als "Herkules festgelegt sein, deshalb auch die Entscheidung sofort wieder eine neue Hauptrolle zu spielen. Außerdem sei er selber ein Roddenberry Fan. Auf die Frage ob er wieder Regie führen wird antwortete Sorbo, dass er bei zwei Folgen pro Folge auch hinter der Kamera agiert.

Trotz des großen Erfolgs im englischsprachigen Raum hat es "Andromeda" in den letzten Wochen nicht geschafft, die "Simpsons" und "Stargate SG-1" in den Zuschauer Top 10 von Sky One einen Platz abzuringen. Um der vierten Staffel von "Mission Erde" einen besseren Start zu verschaffen, wurde am 8. Januar der Cliffhanger der dritten Staffel gesendet und gleich mit der vierten Staffel begonnen. "Andromeda" geht am 15. Januar weiter.

Futurama: Und es geht weiter.
Fox hat die Verträge der beiden Serien "King of the Hill" (22 neue Episoden) und "Futurama" (18 neue Folgen) um jeweils eine weitere Staffel verlängert. Damit geht Futurama im Herbst in sein viertes Jahr. Erwähnt sei auch noch, dass Berichten zufolge die Verhandlungen über eine weitere Staffel der "Simpsons" im Gange sind.

Nikita: RTL2 will endlich zweite Staffel senden.
RTL2 hat einen neuen Termin für die Ausstrahlung von "Nikita" bekannt gegeben. Ab dem 27. Januar soll es mit 22 Folgen der zweiten Staffel weitergehen. In den USA laufen zurzeit die letzten acht Folgen der Serie in denen mehr über Nikitas Vergangenheit und ihre Zukunft bekannt wird.

Herr der Ringe: Dreharbeiten beendet.
Nach 274 Tagen endeten am 22. Dezember 2000 in Neuseeland die Dreharbeiten zur "Herr der Ringe"-Trilogie. Sie wurden mit einer gewaltigen Abschiedsparty abgeschlossen. Seit dem 11. Oktober 1999 hat man durchgehend die Szenen für alle drei Teile gedreht und nun ist endlich alles im Kasten.

Alle Darsteller und die gesamte Crew (insgesamt 2500 Menschen) trafen sich im Hafen von Wellington zu einer exklusiven Party. Die Einladungen wurden auf dem Schwarzmarkt für 1500 Neuseeländische-Dollar gehandelt, der Sicherheitsaufwand war entsprechend hoch. Gerüchte berichten außerdem von 40 Minuten Filmmaterial, das auf der Party gezeigt worden ist. Harry Knowles, Webmaster der Filmwebsite "Aint It Cool News", wurde von New Line Cinema für 12 Tage an das HdR-Set eingeladen. Seitdem berichtet Harry täglich auf seiner Website von seinen Erlebnissen in Neuseeland, beschreibt Szenen, Designs und erzählt von seinen Begegnungen mit den Darstellern.

Links zum Thema:
http://www.aintitcoolnews.com/

Herr der Ringe: Trailer kommt in Kürze!
Auf der offiziellen Site und auf den meisten Fanseiten hat der Countdown begonnen. Am Freitag, den 12. Januar wird in den USA nicht nur der erste offizielle Trailer in den Kinos anlaufen (bei uns am 18. Januar), sondern es wird auch einen Relaunch sowohl der amerikanischen, als auch der deutschen Website geben. Die Webseiten werden ein breites Programm bieten. Es wird Real-Audio Interviews, Bildschirmschoner, Infos zur Crew, Fotos von hinter den Kulissen und vieles mehr geben.

Links zum Thema:
http://www.lordoftherings.net/
http://www.herr-der-ringe-trilogie.de/

Herr der Ringe: McKellen über die Post Production.
Ian McKellen erklärte auf seiner offiziellen Website, warum es noch ein Jahr dauert, den ersten Teil der HdR-Trilogie fertigzustellen. "Die Antwort liegt in der Lüge, dass der Film abgeschlossen sei. Die 'allgemeinen Dreharbeiten' der Schauspieler sind, tatsächlich, abgeschlossen und wir erwarten nicht nach Neuseeland zurückgerufen zu werden. Aber jeder von uns hat ein Double, welcher noch bis Mitte Januar drehen könnten, um die essentiellen Verknüpfungsaufnahmen zu machen, die Peter Jackson und seine Editoren brauchen, um die fertigen Szenen zusammen zu mischen. [...] Selbst wenn die Bilder nahe der Vollendung sind und Peters Final Cut die Zustimmung von New Line bekommt, muss noch die Wiederaufnahme der Dialoge erfolgen. Dann müssen die Soundeffekte und die Musik komponiert und eingefügt werden. Alles in allem dauert es ein Jahr - und so muss die Welt warten."

Links zum Thema:
http://www.mckellen.com/

X-Men 2: Vorbereitungen.
Laut "Comics Continuum" wird das komplette Kreativteam des Films "X-Men" wohl auch beim zweiten Teil mitwirken, angefangen beim Regisseur Bryan Singer und dem ausführenden Produzenten Tom DeSanto bis hin zum Autoren David Hayter. Gegenüber Continuum sagte Kevin Feige von den Marvel Studios: "Jeder will das gleiche Team wieder zusammen sehen."

Es ist möglich, dass "X-Men 2" mit den gleichen Schauspielern inklusive Patrick Stewart noch vor Ende 2001 für FOX vor die Kamera geht. Danach wäre der früheste Erscheinungstermin Weihnachten 2002. "Wir wollen da weitermachen, wo der letzte [Film] aufgehört hat", sagte Feige. "Es gab Charaktere und Setteile, die aus verschiedenen Gründen im ersten Film nicht benutzt wurden. Das sind wahrscheinlich die ersten Dinge, die wir anpacken werden."

X-Men 2: The Rock wohl doch kein Beast.
Über E-Mails war die Behauptung verbreitet worden, Stan Lee und Bryan Singer hätten auf einer namenlosen Convention erzählt, dass Dwayne Johnson (The Rock) für die Rolle des "Beast" in "X-Men 2" unterschrieben hätte. Dies wurde nun durch eine entkräftet: Harry Knowles von "Ain't It Cool News" berichtete, er habe von einer Quelle erfahren, dass Bryan Singer selbst dieses Gerücht verneint habe.

Iron Fist: Mit Ray Park.
Ray Park (Darth Maul in "Star Wars: Episode I" und Toad in "The X-Men") wird in einer weiteren Kinoadaption eines Comics mitspielen. "The Iron Fist" wird von Marvel Comics vertrieben und nun von Artisan Entertainment auf die große Leinwand gebracht. Die Dreharbeiten werden voraussichtlich im Juni 2001 beginnen.

Planet Of The Apes: Erste Bilder.
"American Mule" hat jetzt die ersten Bilder zu Tim Burtons Remake von "Planet der Affen" ins Netz gestellt. Noch hat aber niemand bestätigt, ob die Bilder echt sind.

Links zum Thema:
http://www.americanmule.com/pota/

Terminator 3: Nikita ist Kandidatin.
Die Webseite "Dark Horizons" berichtet, dass Peta Wilson aus "La Femme Nikita" auch für die Rolle des weiblichen Cyborgs im kommenden "Terminator 3" in Betracht gezogen wird. Die Seite stützt sich auf einen Bericht zu einem Interview mit "Terminator"-Star Arnold Schwarzenegger, dass er mit dem Radiosender WNCI in Columbus, Ohio geführt hat. "Wir suchen nach einer Schauspielerin, die einen Bösewicht in ähnlicher Weise wie Robert [Patrick] und ich spielen kann", sagte Schwarzenegger. "Peta Wilson aus Nikita ist eine gute Kandidatin, aber wir haben bis jetzt noch niemanden ausgewählt." Regisseur wird wahrscheinlich John McTiernan ("Rollerball", "Predator") werden.

Allerdings sieht es so aus, als würde die Produktion nicht vor dem bevorstehenden Autoren- und Schauspielerstreik beginnen. Laut "Variety" waren die Produzenten des Filmes Mario Kassar und Andy Vajna nicht in der Lage, eine vollständige Übereinkunft zu treffen, weil sie sich nicht sicher sind, ob sie den Film in der geforderten Zeit fertig stellen können. Ein Gerücht besagt, dass einer der Sponsoren dem Projekt gegenüber eher misstrauisch ist, da die beiden Schwarzenegger Filme "End of Days" und "The Sixth Day" nicht gerade übermäßig viel Geld eingespielt haben.

Blade 2: Erste Details.
In einem Interview mit Comics Continuum sprach der Designer Tim Bradstreet ausführlich über eine Gruppe von Vampiren in diesem Film, die man das Bloodpack nennt. Bradstreet sagte: "Ursprünglich war nur ein Aussehen für das Bloodpack geplant. Guillermo wollte, dass sie in Kampfanzügen gekleidet sind. Jeder dieser Kampfanzüge sollte persönlich gestaltet und dem Stil und der Passform des einzelnen Charakters angepasst sein. Ich hatte gehofft, noch einige andere Dinge zu tun. Sie befinden sich nämlich nicht im Krieg, wenn man sie zum ersten mal sieht. Deshalb diskutierte ich mit Guillermo, ob sie nicht anfänglich einfach in ihrer eigenen Art und Weise gekleidet sein könnten. Er stimmte zu. Ich kreierte dann einen individuellen Look für die acht Mitglieder des Bloodpacks. Einige haben Tattoos, einige sind glänzend und einige basieren auf meinem eigenen 'Gypsy White Trash' Vampir-Look. Sie tragen alle das Zeichen von Damaskinos und sie sind alle kampferfahrene Vampirkrieger. Mir wurde eine Menge Freiraum gelassen, um den Charakteren einen eigenen Stil im Aussehen zu geben. Rienhardt, der Führer [der Gruppe], trägt ein Tattoo einer schwarzen Hand auf seiner Stirn. Guillermo hat eine meiner Illustrationen gesehen, die das gleiche Tattoo zeigte, und er wollte, dass dieser Charakter dieses Aussehen bekommt."

Bradstreet bestätigte auch, dass Ron Perlman einen Vampir im Film spielen wird und erklärte, "Er wird den Charakter des Rienhardt spielen, den Führer des Bloodpacks." Zu Guillermo Del Toros Mitarbeit an dieser Fortsetzung enthüllte Bradstreet, "Horror ist Guillermos Ding. Der erste [Blade-Film] war wie ein Action-spannungs- Film mit Vampiren darin. Dieser hier wird viel mehr ein Horror Film mit Action darin sein. Wenn man das Drehbuch liest, sieht man zunächst fast nur Action, aber Guillermo hat eine wundervolle feine Art, Geschichten zu erzählen. Dieser [Film] wird auf vielen Ebenen anders sein. Er wird ein breiteres Publikum ansprechen und, von dem ausgehend, was ich gesehen habe, für die Fans des ersten Filmes ein wirklicher Hochgenuss werden. Das ist ein Film, den ich kaum erwarten kann zu sehen."

Spider-Man: Dreharbeiten haben begonnen.
Tobey Maquire, der den Peter Parker im neuen "Spider-Man"-Film spielt, sagte bei einem Interview, dass er darauf begierig ist, Spideys Strumpfhosen anzuziehen. Die Dreharbeiten begannen am 8. Januar. Zu Vorbereitung hat Maguire schon ein bisschen in Drähten trainiert und er hat einen Haufen "Spider-Man"-Comics gelesen.

Anfang Januar lud Sony Pictures zu einer großen Pressekonferenz zur kommenden Verfilmung ein, u.a. waren Regisseur Sam Raimi, sowie diverse Darsteller wie Tobey Maguire, Kirsten Dunst, Willem Dafoe und James Franco u.a. auf dem Set des Kinofilms vor Ort, die über ihre Rollen oder Aufgaben erzählten. Reporter vor Ort bekamen dabei vor allem mit, dass an der Story von "Spider-Man" etwas gedreht wird, so wird Peter Parker nicht von einer radioaktiv verseuchten Spinne gebissen und wird zu Spiderman, sondern von einer genetisch veränderten Spinne. Im Film wird Spider-Man zudem fähig sein, die Netze aus seinem Körper zu verschleudern, technische Hilfen benötigt er dazu nicht. Gespannt darf man wohl auf das Kostüm sein, welches Spider-Man tragen wird - man werde zwar die Farben Rot und Blau nutzen, allerdings würden das Kostüm "modernisiert", um es für das Jahr 2002 (dann kommt der Film heraus) nicht zu altmodisch erscheinen zu lassen.

"Dr. Who": Kinofilm kommt doch nicht.
Nach immer wiederkehrenden Gerüchten um einen "Dr. Who"-Kinofilm haben nun die BBC und die Pinewood Studios klargestellt, dass es keinen geben wird. "Variety" berichtete ebenfalls, Gerüchte, der Film solle 375 Mio. US-Dollar kosten und der Drehstart werde im Frühjahr 2001 sein, würden nicht stimmen.

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