corona magazine
ISSN 1422-8904

   Spotlights
  + Andromeda: Neuer Stern
  + Voyager: Ende der Reise

   Star Trek
  + Schon da: Die Serie V
  + Die Shatner-Trilogie
  + Lolita Fatjo über ST:X
  + Ron Moore über Voyager
  + ST-Senderechte wechseln
  + Galileo7 in Goslar
  + Neue Episodeninfos

   Subspace Link
  + Kinohighlights 2001
  + Farscape: Chance vertan?
  + Harry Potter-Guide
  + AX: Ein Blick voraus
  + Extrasolare Planeten
  + SW 2: Lucas' Ansichten
  + AX: Bald mit Mulder
  + Farscape: Vor dem Aus?
  + Matrix 2: Casting
  + Blade 2: Neuigkeiten

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CORONA WEBBEAT
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15. Dezember 2000 - Ausgabe 76 - "Esta Vida Nueva"

Follow your Dreams

Mit diesen Worten entlässt Michael Flatley, seines Zeichens Schöpfer der legendären Tanzshow "Feet of Flames", sein Publikum zurück in das reale Leben, nachdem er es während abwechslungsreicher Stunden mit seinem großen Ensemble in die mystische Sagenwelt Irlands entführte.
Nun, entführen möchten wir Sie heute ganz sicher nicht, Ihnen allerdings im Namen der gesamten sf-radio.de-Redaktion mit dieser positiven Lebenseinstellung ein friedliches und erholsames Weihnachtsfest wünschen, sowie natürlich einen fröhlichen Rutsch in das kommende Jahr.

Wir von der Corona Magazine-Redaktion werden bereits am 12. Januar wieder mit einer neuen Ausgabe aufwarten können, in welcher dann auch zahlreiche Informationen rund um den Relaunch von SF-Radio - der bereits am 1. Januar stattfindet - zu finden sein werden. Weiterhin stehen nun auch bald die Planungen für die internationale Ausgabe vom Corona Magazine ins Haus, die bereits im Mai 2001 an den Start gehen soll. Im Zuge dessen werden wir im kommenden Monat damit beginnen, die Redaktion in einigen Bereichen massiv auszubauen.
Wenn Sie also über einen sicheren Schreibstil und gute bis sehr gute Englischkenntnisse verfügen, Spaß an der Science Fiction im Allgemeinen haben und es sich auch gut vorstellen können, Interviews mit international agierenden Schauspielern zu führen, sind Sie bei uns genau richtig. Mit einem Honorar können wir zwar leider nicht aufwarten, dafür aber mit viel Spaß, sowie einer flexiblen und einsatzfreudigen Redaktion ohne Motivationsprobleme. Falls Sie also Interesse an einer vielseitigen Mitarbeit beim Corona Magazine haben sollten, können Sie über die Adresse corona@sf-radio.de jederzeit mit uns in Kontakt treten.

Zu guter Letzt möchten wir Ihnen natürlich nicht die Gewinner der Verlosungen vorenthalten, die bei der letzten Ausgabe in Zusammenarbeit mit dem Heyne-Verlag, sowie EUROPA-Hörspiele initiiert wurden.
Bei den Gewinnern der drei Bücher mit dem Titel "Googol" vom Erfolgsautor H.D. Klein handelt es sich um Carsten W. Ihmels, Tobias Diekershoff und Andrea Schrör. Für die fünf Hörspiele der neuen Commander Perkins-Reihe konnten folgende Gewinner ermittelt werden: Klaus Stengel, Alexander Gyallai, Steffen Schulz, Benjamin Nill und Martin Lademann. Unseren herzlichen Glückwunsch, die Preise werden in den kommenden Tagen mit der Post versandt.

So, nun möchte ich Sie allerdings nicht länger aufhalten und wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe.

Klaus Michels
Chefredakteur


Pfadfinder

1. Andromeda: Ein neues Licht am Horizont
2. Star Trek: Voyager - Am Ende der Reise
3. Star Trek: Es gibt sie schon, die Serie V
4. Star Trek: trekBEAT
5. Im Gespräch mit Robert Wolfe
6. Kreuzfeuer
7. Rating Report
8. Star Trek: Smile Fiction
9. Star Trek: Die William Shatner-Trilogie
10. Webwatcher: Mothership.com
11. Andromeda: Episodenlogbuch
12. Kinohighlights 2001
13. Farscape: Die Chance vertan?
14. SpaceView-Internetguide: Harry Potter
15. Akte X: Ein Blick auf das neue Gesicht
16. Wissenschaft: Extrasolare Planeten
17. Subspace Link


1. Andromeda: Ein neues Licht am Horizont

Kaum beginnt sich der Vorhang der Serie "Farscape" mangels Akzeptanz beim Publikum zumindestens in deutschen Landen langsam zu schließen, da taucht auch schon ein potenzieller Nachfolger am Horizont auf. Dieser wird zwar - genauso wie "Farscape" vor einigen Monaten - schon mit vielen Vorschusslorbeeren bedacht, könnte diese jedoch durch eine professionelle Umsetzung durchaus zu Recht erhalten.
"Andromeda" heißt das neue Projekt, welches zwar auf einem Konzept vom "Star Trek"-Schöpfer Gene Roddenberry beruht - er entwickelte das Universum, nicht jedoch die Charaktere - , die eigentliche Umsetzung aber in den Händen von Robert Hewitt Wolfe und Allan Eastman liegt .
Man könnte als entfernter Betrachter der bereits im Internet existierenden Episodenführer schnell denken, hier wären die zwei Serien "LEXX" und "Farscape" versehentlich zusammen in einen Topf gekommen und kräftig zusammengerührt worden. Das dem nicht so ist, beweist "Andromeda" jedoch gleich in den ersten Episoden, die sehr actionbetont sind, allerdings auch zusätzlich durch miteinander harmonisierende Darsteller zu überzeugen wissen. Dahingehend bringt Andromeda dem Anschein nach also alle Voraussetzungen mit, im kommenden Jahr ein echter Serienknüller zu werden.

Doch schauen wir mal auf den eigentlichen Handlungsrahmen dieses Newcomers.
Die Andromeda ist ein gewaltiges Raumschiff, das von der 'High Guard', den Wächtern über das Commonwealth und größten jemals existierenden Zivilisation vorwiegend für diplomatische und humanitäre Missionen eingesetzt wird. Allerdings haben wir es hierbei nicht nur mit irgend einem Raumschiff zu tun, sondern einem Meisterstück aus Form und Funktion, welches von einem ausgeklügelten, künstlichen und intelligenten Computer kontrolliert wird, der voll empfindungsfähig ist und als Hologramm erscheinen kann.

In den ersten beiden Episoden, die auch gleichzeitig als Pilotfilm dienen, reagiert die Andromeda zum Ende einer Übung auf den Notruf eines Frachters und sieht sich plötzlich einer feindlichen Flotte von Schiffen der Nietzschean gegenüber, einem Volk von genetisch aufgewerteten Menschen, die im ganzen Universum nicht gerade sonderlich beliebt sind. Diese haben nun den Captain der Andromeda, Captain Hunt, in die Irre geführt, in dem sie sich bei einem schwarzen Loch positionierten und dadurch den Eindruck erweckten, sie wären in Gefahr.
Zahlenmäßig hoffnungslos unterlegen ist die einzige Hoffnung der Andromeda, die sofort unter Feuer genommen wird, die Flucht zu ergreifen. Ihr Slipstreamantrieb lässt sich allerdings nicht nutzen, daher setzt Captain Hunt einen Kurs auf das schwarzes Loch und beordert seine Besatzung zu den Rettungskapseln. Er selbst bleibt mit seinem Steuermann und dem ersten Offizier an Bord. Dieser wendet sich nun jedoch im Verlauf der Ereignisse gegen ihn, da er selbst ein Teil des Plans der Nieztschean ist, das Commonwealth zu stürzen.
Die Nieztschean sind der Ansicht, vom Commonwealth verraten worden zu sein, nachdem es zum Frieden mit einer Spezies gekommen ist, die Milliarden von Nieztscheans umgebracht hat. Während es zwischen den beiden zu einem Kampf um die Kontrolle des Schiffes kommt, nähert sich die Andromeda immer weiter dem Ereignishorizont des Schwarzen Loches. Captain Hunt kann schließlich die Oberhand behalten und tötet seinen ersten Offizier. Er eilt zu ihm, wobei genau in dem Moment die Andromeda den Ereignishorizont des Schwarzen Loches erreicht. Das Raumschiff bleibt in ihm gefangen und die Zeit bleibt stehen.

Drei Jahrhunderte später nähert sich ein Bergungsschiff unter dem Kommando von Beka Valentine dem Schwarzen Loch, um die Andromeda in ihren Besitz zu bringen. Sie und ihre Besatzung wollen nach einer erfolgreichen Übernahme das Schiff an ihren unsympathischen Auftraggeber Gerentex verkaufen. Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen kann Beka die Andromeda schließlich befreien, wobei ihr Seamus Harper, der verantwortliche Ingenieur, dabei sehr behilflich ist. Im Verlauf der weiteren Episoden gelingt es dem nun wieder erwachten Captain Hunt, die Pläne der Crew auf dem Bergungsschiff zu vereiteln und auf seinem Schiff wieder eine kleine Besatzung zu formen, die mit dem Ziel, das alte Commonwealth wieder auferstehen zu lassen, viele spektakuläre Missionen zu überstehen hat.

Doch werfen wir mal einen Blick auf genau diese neue Besatzung. Mit welchen Charakteren bekommen wir es zu tun? Da wäre zum Einen sicherlich Captain Dylan Hunt, gespielt von Kevin Sorbo und bisher besser bekannt als strahlender Held Herkules in der gleichnamigen Serie. Hunt machte Karriere als Offizier der "High Guard", an deren vorläufigen Höhepunkt er zum Captain der Andromeda avancierte. Offenkundig besitzt er kein großartiges Leben mehr außerhalb des Militärs, denn man erfährt in den ersten Episoden nicht besonders viel über seine Familie oder seine Liebschaften, mal abgesehen von seiner Verlobten Sarah. Was man bisher weiß ist nur, dass er drei Jahre lang der Kommandeur der Andromeda war, bevor sich sein Leben auf dramatische Art und Weise veränderte.
Ein weiteres Besatzungsmitglied ist Seamus Harper (Gordon Woolvett). Dieser ist kein richtiger Ingenieur, sondern vielmehr der 'MacGyver' an Bord der Andromeda. Wenn es nicht wirklich zwingend notwendig ist, dann macht Seamus keine Arbeit selbst - wenn er sie jedoch macht, dann auch mit allem, was er zu bieten hat.

Andromeda, oder auch Rommie (Lexa Doig), wie sie liebevoll genannt wird, ist die Verkörperung des Schiffscomputers. Ein Hologramm mit dem Körper einer Göttin und dem Wissen eines Genies. Rommies Kommunikation mit den Besatzungsmitgliedern kann auf verschiedenste Art und Weise erfolgen. Sie kann beispielsweise auf einem der unzähligen Monitore erscheinen, in holographischer Form, oder auch - nachdem Harper seine Talente als Ingenieur unter Beweis gestellt hatte - als festes, körperliches Wesen. Wobei sie auch hier nur ein Hologramm ist. Rommie ist ein empfindungsfähiges Wesen, was wohl noch zu einigen Komplikationen führen wird, denn sie ist sich der Ausstrahlung ihres Körpers noch nicht ganz bewusst. Ansonsten wäre sie in der dritten Episode wohl kaum völlig unbekleidet auf der Brücke erschienen.

Tyr Anasazi (Keith Hamilton Cobb) ist ein Nietzschean und der Muskelmann an Bord der Andromeda. Dies könnte man auf den ersten Blick vermuten, da auch sein Beginn auf der Andromeda nicht gerade sympathiefördernd war. Er wurde vom Händler Gerentex als Anführer einer Truppe von Söldnern angeheuert, um die Andromeda zu übernehmen. Tatsächlich kam er auch auf das Schiff und schoss zuerst einmal alles nieder was sich ihm in den Weg stellte. Tyr Anasazi liebt Waffen, je größer desto besser. Auch ist er der Meinung, diese Waffen würden ihm helfen seine Ziele zu erreichen, wodurch er das genaue Gegenstück von Dylan Hunt ist, der in Waffen nur deren Zerstörungspotenzial erkennt. Gerade mit Hunt ist er schon einige Male aneinandergeraten, was ihm unter anderem auch eine ziemlich Abreibung einbrachte, als er der festen Überzeugung war, Hunt würde ihn niemals schlagen können.

Beka Valentine (Lisa Ryder) ist der neue erste Offizier an Bord der Andromeda und war ursprünglich der Kommandant des Fracht- und Bergungsschiffes 'Eureka Maru'. Sie ist ein sehr effizienter Offizier, der auch eine gute Einstellung gegenüber der Besatzung hat. Ihr Motto ist nicht, "Ich habe dir einen Befehl gegeben, also führe ihn aus", nein, sie zieht es eher vor, im Team zusammen mit den anderen zu arbeiten. Hinter ihrer hübschen Schale steckt allerdings ein Mensch, der einen starken Willen hat und sich in ernsten Situation auch zu wehren weiß. Sie mag es überhaupt nicht, wenn man sie bedroht und kann dann auch sehr aggressiv werden.

Trance Gemini (Laura Bertram) ist die Person an Bord der Andromeda, von der man noch am wenigsten weiß.
Trance ist kein Mensch, aber niemand scheint zu wissen, wer oder was sie eigentlich ist. Äußerlich unterscheidet sie sich von den Menschen durch ihre lilafarbene Haut und durch ihren Schwanz. Ja, richtig; wo bei einem Menschen die Wirbelsäule zu Ende ist, hat Trance noch einen Schwanz. Ob dieser allerdings auch irgendeine Funktion besitzt, ist bisher noch im Dunkeln geblieben. Offenbar hat ihre Spezies gewisse telepathische Fähigkeiten - die sie einmal davor bewahrten, dass Tyr sie umbrachte -, sowie eine enorm hohe Regenerationsrate gegenüber Verletzungen.

Zu guter Letzt haben wir noch Rev Bem (Brent Stait). Bem ist der Wissenschaftler, Soziologe und Linguist an Bord der Andromeda. Sein Volk nennt sich die Magog, wobei es diese wirklich in sich haben. Die Magog sind keine säugende Spezies, sondern legen ihre Eier in anderen Lebewesen ab, was sie nicht gerade sehr beliebt macht. Sie übernehmen einen Teil der DNA ihres Wirtes, woraus man folgern kann, dass der Wirt von Rev Bem ein sehr intelligenter Wissenschaftler und zumindestens teilweise ein gesellschaftliches Genie gewesen sein muss. Wenn man ihn einmal als Teil seiner Spezies ansieht, dann muss man ihn schon wirklich als sehr umgänglich bezeichnen. Er kann sich mit den anderen Besatzungsmitgliedern unterhalten, ohne ihnen gleich den Kopf abzureißen, was bei seiner Spezies nicht gerade alltäglich ist.

Alles in allem ist die Besatzung recht ausgewogen und kommt in Form des schönen Hologramms von Rommie auch mit einem guten Schuss Sex Appeal dem Zuschauer entgegen. In England läuft die Serie im Übrigen mittlerweile sehr erfolgreich, sodass es nur noch eine Frage der Zeit scheint, wann Andromeda auch die deutschen Fernsehhaushalte im Sturm erobern wird. Insbesondere, da von "Star Trek" in den nächsten Monaten ja bekanntlich nicht allzu viel zu erhoffen ist.

Links zum Thema:
http://www.andromedatv.com
http://www.dailytrek.de
http://www.sf-fan.de

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2. Star Trek: Voyager - Am Ende der Reise

Seit fast genau sechs Jahren ist die Voyager nun schon auf dem Weg nach Hause. Im Mai, spätestens aber Anfang Juni nächsten Jahres, wird die Geschichte um die Odyssee des Föderationsraumschiffes auf die eine oder andere Art zu Ende gehen. Zeit also, um einen Blick auf die wechselhafte Geschichte der dritten modernen Star Trek-Serie zu werfen.

Die erste Folge von "Star Trek: Voyager" flimmerte am 16. Januar 1995 über die amerikanischen Bildschirme. Das besondere an der Serie war, dass sie als erste der modernen ST-Serien auf einem Network zu sehen war und nicht direkt an die unabhängigen Lokalsender überall in den Staaten, die sogenannte Syndication, verkauft worden war. Paramount hatte schon lange vorher Pläne für ein fünftes nationales Network, das ABC, CBS, NBC und FOX Konkurrenz machen sollte. Doch erst 1995 wurden diese Pläne konkret und so wurde mit einigen Partnern das "United Paramount Network" aus der Taufe gehoben.
Das Flaggschiff des neuen Senders war – und ist – "Star Trek: Voyager". Der Sendebetrieb des Networks wurde mit dem Pilotfilm "Caretaker" (Der Fürsorger) aufgenommen und sorgte gleich für eine Überraschung, denn die erste Doppelfolge errang ohne große Probleme den Tagessieg und ließ die etablierten Networks blass aussehen. Knapp 20 Mio. Amerikaner verfolgten die Serien-Premiere, die damit so viele Zuschauer anziehen konnte wie eine durchschnittliche Folge von "ST:TNG" in seinen besten Zeiten. Für ein neues Network ein beeindruckender Erfolg, zumal UPN nicht überall in den Vereinigten Staaten zu empfangen war.

Leider ging es nach diesem sensationellen Start stetig bergab. Bis zum Finale der ersten, durch den späten Start im Januar statt üblicherweise im September oder Oktober, recht kurzen Staffel verlor die Serie gegenüber dem Pilotfilm beinahe die Hälfte aller Zuschauer. Kritiker mögen einwenden, dass die Serie zu Beginn schlicht langweilig gewesen sei und deshalb die Zuschauer in Scharen davongelaufen wären, aber auch "ST:TNG" war zu Beginn nicht die exzellenteste Serie, zu der es sich über die Jahre entwickelte, und hatte niemals mit so großen Quotenproblemen zu kämpfen.
Der Grund dürfte vielmehr daran liegen, dass der Quotenverlauf UPNs in den ersten Jahren schlicht und einfach mit "Star Trek: Voyager" identisch war. Kaum eine UPN-Serie überlebte in den ersten zwei bis drei Jahren auch nur eine Staffel, die einzige Serie des Networks die ausreichend Zuschauer fand war "Star Trek: Voyager", das restliche Programm lief praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Diese Situation wirkte sich natürlich nicht gerade günstig auf den Erfolg von "Star Trek: Voyager" aus.

Auch die zweite Staffel verlor mit der Zeit an Zuschauern, wenn auch nicht mehr so dramatisch wie in der ersten. Ein Höhepunkt, der viele Zuschauer mobilisieren konnte, war die Folge "Deathwish" (Todessehnsucht), die mit Gastauftritten der aus "Star Trek: TNG" bekannten Schauspieler John deLancie (Q) und Jonathan Frakes (Will Riker) punkten konnte.

In der dritten Staffel fand man zwei weitere Strategien, um zumindest kurzfristig die Aufmerksamkeit von mehr Zuschauern zu erregen: die aufwendigen Zweiteiler, die später zu zweistündigen Spezial-Folgen mutierten, und die Borg.
So ist es auch kein Wunder, dass die Folge "Scorpion" (Skorpion) besonders erfolgreich war, vereinte sie schließlich gleich drei Quotengaranten: einen Cliffhanger, einen Zweiteiler und die Borg.

Die vierte Season konnte ebenfalls mit dem "Borg Bonus" punkten. Das erste Drittel der Staffel konnte dank ständiger Borg-Präsenz in Form der attraktiven Seven of Nine (Jeri Ryan) mehr Zuschauer anziehen, als die Staffel davor. Doch dann kam es am US-TV Markt zu Umwälzungen, von denen sich UPN bis heute nicht mehr so richtig erholt hat. Lag die technische Reichweite von UPN zu Beginn der vierten Staffel noch bei 90% aller amerikanischer TV-Haushalte, so waren es gegen Ende dieser Season nur mehr knappe 65%. Immer mehr konkurrierende Sender buhlten um die regionalen TV-Stationen und UPN verlor viele seiner lokalen Partner an den konkurrierenden Neuling WB, dem jungen Network des Warner Brothers Konzerns.
Bis zur Mitte der vierten Staffel war "Voyager" trotz stark gesunkener Quoten seit Serienstart immer die erfolgreichste Serie im Kampf der beiden kleinen Networks UPN und WB, aber ab dann konnte WB mit 85% technischer Reichweite aufholen und gelegentlich "Star Trek: Voyager" übertrumpfen.

Die fünfte und sechste Staffel brachten keine großen Überraschungen. Wirklich punkten konnte nur der aufwendige Borg-Zweiteiler "Dark Frontier" (Das ungewisse Dunkel) in der fünften Staffel. Ansonsten verliefen diese beiden Staffeln quotentechnisch nicht sehr spektakulär. Nicht berauschend, aber immerhin stabil. Um so überraschender war dann der Erfolg der Premierenfolge der siebten Staffel, die sich mal wieder um die Borg drehte. Die Fortsetzung des Cliffhangers aus der sechsten Staffel lockte mehr Zuschauer an als alle anderen Folgen seit "Dark Frontier".
Leider ging es aber auch dann wieder bergab. Erst der vor zwei Wochen ausgestrahlte Zweiteiler "Flesh and Blood" konnte wieder überdurchschnittliche Quotenerfolge verbuchen.

Star Trek-Fans waren beim Start von "Star Trek: Voyager" nach dem exzellent entwickelten "ST: TNG" und einem reifenden "ST: DS9" verwöhnt – für viele erfüllte die Reise der Voyager nicht die Erwartungen, die sie in ihre Lieblingsserie gesetzt hatten. Verständlicherweise, leider aber auch offensichtlich, war es für die Autoren immer schwerer, neue Themen und somit Stoff für interessante und abwechslungsreiche Episoden zu finden. Viel zu oft saß man daher vor dem Fernseher mit dem Gefühl, das eben Gesehene schon einmal in abgewandelter Form, auf einem anderen Schiff, durchlebt zu haben.

War "Raumschiff Voyager" also nur ein "Raumschiff Deja Vu"? Mit Sicherheit nicht. Denn so, wie die schwachen und inhaltlich bekannten Folgen, blieben den Fans auch durchaus sehenswerte und spektakuläre Episoden in Erinnerung. Und nicht vergessen sollte man auch die wenig günstigen Startbedingungen der Serie – mit dem unfreiwilligen Ausflug in den Delta-Quadranten begab sich das Entwicklerteam auf unbekanntes Terrain. Und dort gab es nicht nur verführerische neue Möglichkeiten, denn wo der gewohnte Rahmen aus Sternenflotte und verbündeten wie auch feindlichen Alien-Rassen fehlte, mussten die Entwickler dieses Loch stopfen.

Konnte man bei "ST: TNG" und "ST:DS9" über größere Zeiträume hinweg beispielsweise die Entwicklung der Klingonen verfolgen, gab es bei "ST: Voyager" vergleichsweise wenig solcher Nebenhandlungen. Somit gab es also mehr in sich abgeschlossene Einzelepisoden. Manch einem mag hierbei aufgefallen sein, dass diese sich oft nach einem bestimmten Muster entwickelten: Die Voyager entdeckt eine Möglichkeit, nach Hause zu gelangen, es tauchen Hindernisse auf, und nach 45 mehr oder weniger spannenden Minuten löst sich der Hoffnungsschimmer in Wohlgefallen auf. Im Nachhinein stellte sich das "große Ziel", die Rückkehr nach Hause, für die Entwicklung der Serie als nicht immer förderlich heraus.

Viele Fans beanstanden bei "Star Trek: Voyager" auch die vergleichsweise wenig entwickelten Charaktere. Gewannen die Publikumslieblinge bei "ST:TNG" und "ST:DS9" im Verlauf der Serie an Tiefe, durchleben die Crewmitglieder der Voyager oftmals kaum eine Entwicklung. Paradebeispiel hierfür ist Commader Chakotay, der sich anscheinend nie aus dem Schatten der Kathryn Janeway (Kate Mulgrew) befreien konnte, und dessen Darsteller Robert Beltran sich mittlerweile auf Conventions lautstark über die überflüssige Rolle seines Charakters beschwert. Einen wirklich plausiblen Grund für diese (Fehl-)Entwicklung wird man wohl nicht finden können.

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass "Star Trek: Voyager" sich wohl nie ganz von einigen Kinderkrankheiten befreien konnte, dass die Entwickler andererseits aber die Herausforderung des Delta-Quadranten recht erfolgreich gemeistert haben.

Die nächsten positiven Quoten kann man wohl mit einem Zweiteiler im Februar und natürlich mit dem großen Finale erwarten. Denn dieses wird sicher wieder ein Erfolg, und vielleicht endet "Star Trek: Voyager" so wie es begonnen hat – als große Überraschung.

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3. Star Trek: Es gibt sie schon, die Serie V

Es gibt sie, die Serie V. Sie existiert seit 1997. Und sie ist ein Hit.
Die einzelnen Handlungen spielen sich auf der USS Excalibur ab.
Erster Offizier dieses Schiffes ist Commander Elizabeth Shelby.
Ein Lieutenant heißt Robin Lefler.
Der Captain nennt sich Mackenzie Calhoun.
Und er wird dargestellt von... niemandem.

Denn "Star Trek: New Frontier" ist keine gewöhnliche Star Trek-Serie, - es ist eine Buch-Serie!

Geschichten um Raumschiffe und deren Besatzungen, die sich im Star Trek-Universum bewegen, sind nichts Neues, - seit vielen Jahren sind sie das Produkt schreibender Fans, die sich ihre eigenen Abenteuer in bekannten Gefilden schaffen wollen. Was diese Fan-Fiction mit "Star Trek: New Frontier" gemeinsam hat, ist der inoffizielle Status. Denn wie alle Bücher sind auch die "New Frontier"-Romane "non-canon", d.h. nicht relevant für die und nicht zugehörig zu der offiziellen Star Trek-Geschichte.
Was "Star Trek: New Frontier" allerdings von der gemeinen Fan-Fiction unterscheidet ist der Segen Rick Bermans. Den gab dieser diesem innovativem Projekt, - um es kurz danach allerdings wieder größtenteils zu vergessen: Non-Canon eben.

Die geistigen Väter der Abenteuer um Captain Calhoun und die Crew der USS Excalibur sind John Ordover und Star Trek-Autorenveteran Peter David. John Ordover, Herausgeber der Star Trek-Romane bei Simon&Shuster, die in Deutschland beim Heyne-Verlag erscheinen - die Frage "Wie lange noch?" sei gestattet. Heyne wird ja bekanntlich im neuen Jahr vom Axel Springer-Verlag übernommen – ging schwanger mit Captain Calhoun und arbeitete mit Peter David Charaktere und Storyline aus, die sich wie folgt darstellt:

Das thallonische Imperium, ein riesiges Sternenreich im Sektor 221-G, zerfällt. Das Zentrum, der Planet Thallon, wurde von einer privilegierten Führungskaste regiert, der eine mächtige Adelsfamilie vorstand. Sie hielt das Imperium über viele Generationen mit eiserner Faust zusammen und mit ihrem Fall zerbrach das Reich in viele kleine Machtbereiche. Alte Konflikte erwachten und nun versuchen verschiedene Welten ihren eigenen Vorteil aus dem entstandenen Chaos zu ziehen. Hinzu kommt, dass das Nachbarreich, das Imperium der Danteri, nun seine Chance sieht, sich das zerfallene thallonische Imperium einzuverleiben. Kurzum: Der Raumsektor 221-G ist auf dem besten Wege, sich in ein gefährliches Pulverfass zu verwandeln, deren Auswirkungen der Föderation nicht gleichgültig sein können. Das Flüchtlingsproblem sorgt bereits in einigen Deep Space-Stationen für Platz- und Lebensmittelknappheit. Nach langen Diskussionen wird beschlossen, ein Schiff der Föderation in das Krisengebiet zu entsenden. Seine Mission: Humanitäre Hilfe zu leisten und zu verhindern, dass die Machtkämpfe eskalieren.
Mit der Mission betraut, wird ein Alien namens Mackenzie Calhoun, welches aus genau dieser Gegend des Weltalls einst von Jean Luc Picard für Starfleet gewonnen werden konnte, seitdem allerdings einige Höhen und Tiefen in seiner Karriere hinter sich hat. Das der Xenianer Calhoun – der eigentlich gar nicht so heißt, sondern nur in der gleichnamigen Stadt geboren wurde – quasi wie ein Mensch aussieht, wenn man von seinen purpurnen Augen absieht, ist sehr wahrscheinlich sein Glück. Andernfalls hätte er vielleicht wenig Chancen bei Commander Elizabeth Shelby – bekannt aus dem TNG-Zweiteiler "Best of both Worlds" – gehabt. So aber verbindet ihn mit dieser Frau eine zweijährige Liason – und der Umstand, dass sie nach seiner Versetzung auf die Excalibur sein erster Offizier ist.

Weitere Spannung und ein für Star Trek-Romane ungewöhnlich hoher Anteil an Sex und Gewalt bringen die Figuren der Bordärztin - Dr. Selar aus der TNG-Folge "The Shizoid Man/Das fremde Gedächtnis" -, des Chefingenieurs und des Navigators mit ein, zwischen denen sich schon in der Pilotstory eine Dreiecksbeziehung anbahnt. Eine Storyline, die sich in einer Star Trek-Fernsehserie nur sehr schwerlich durchsetzen lassen würde.

Hierzu bedarf es wohl auch die Fertigkeiten und den Ruf eines Peter David, der gerade in Deutschland scheinbar der einzige Autor ist, dem es noch vergönnt ist, Star Trek-Romane zu schreiben. Neben "Imzadi II" und dem unglaublich guten "Ich, Q!", erschienen mit der Pilotstory der "Neuen Grenze" gleich vier seiner Romane in den letzten Wochen.
David zeichnet für viele gute Star Trek-Romane verantwortlich und schrieb zudem eine Reihe von Romanen für die inzwischen abgesetzte Serie "Starfleet-Kadetten". Einige Figuren aus dieser Heyne-Reihe konnte er zumindest mit in sein neuestes Kind herüberretten, - Charaktere, wie die Halbvulkanierin Soleta, dem Sicherheitsoffizier Zak Kebron oder dem Navigationsoffizier Mark Henry sind den Lesern der "Starfleet-Kadetten" keine Unbekannten.

John Ordover sah sich mit einem Dilemma konfrontiert: Obwohl Paramount und Berman grünes Licht gegeben hatten, war klar: Schlechte Quoten – also ein schlechtes Verkaufsergebnis – würden das sofortige Aus für seine Idee bedeuten. Und obwohl sich die TNG-Romane damals wie heute am besten verkauften, wenn man mal von den literarischen Ergüssen eines William Shatner absieht, hatten diese zumindest eine Fernsehserie im Rücken, auf der sie aufbauen konnten.
Um dennoch einen kommerziellen Erfolg der "New Frontier"-Reihe zu erreichen, fuhr John Ordover dreigleisig:

Zum ersten wurde die Pilotstory in vier einzelne Bände aufgeteilt ("House of Cards", "Into the Void", "The Two-Front-War" und "End Game"), die nacheinander auf dem Markt erschienen. Jeder Band hatte weniger Seiten als für Star Trek-Romane üblich. Dafür waren sie aber auch billiger, als andere Star Trek-Romane und sollten so lesewillige Fans locken, sich auf das Abenteuer einer neuen Crew einzulassen.
Zum zweiten wurde in der Werbung permanent und eindringlich darauf hingewiesen, wie nah "New Frontier" der "Next Generation" thematisch und inhaltlich eingeordnet sei.
Zum dritten schließlich schmückte sich der erste Band "House of Cards" auf dem Cover mit den Köpfen von Spock und Picard, die auch tatsächlich längere "Gastauftritte" in diesem Teil verbuchen konnten.

Die Strategie funktionierte. "New Frontier" hat eine feste Fangemeinde gewonnen und inzwischen ist der zehnte Band der Serie in den USA erschienen, wobei es zu betonen gilt, dass bereits der fünfte Roman Normaldicke verzeichnen konnte.

In Deutschland sind im November und Dezember die ersten beiden Romane der "Neuen Grenze" erschienen. Sascha Mamczak, Lektor beim deutschen Wilhelm Heyne-Verlag und dort für den Bereich Science Fiction zuständig, änderte allerdings die Strategie Ordovers ein wenig ab: "Die ersten vier Originalbücher sind etwas kurz geraten - wir haben uns daher entschieden, sie in zwei Doppelbänden zu veröffentlichen. Im November erschien CAPTAIN CALHOUN (06/6551) mit den ersten zwei Originalbänden, im Dezember U.S.S. EXCALIBUR (06/6552) mit den zweiten zwei Originalbänden. Wenn die Serie gut ankommt, wird vermutlich jedes halbe Jahr ein Titel erscheinen."

Die ersten Zahlen lassen hoffen, dass die USS Excalibur auch in Deutschland eine Reihe weiterer Abenteuer erleben wird. Was auch den Übersetzer, Bernhard Kempen, freuen würde, der von dem neuen Konzept überzeugt ist: Mir hat diese Übersetzung sehr viel Spaß gemacht, weil es Peter David gelungen ist, frischen Wind ins Star-Trek-Universum zu bringen: mit einer packenden, konfliktreichen Handlung und äußerst lebendigen und farbigen Charakteren. Natürlich geht die Arbeit des Übersetzens viel leichter von der Hand, wenn man es mit einem gut geschriebenen Text zu tun hat. Zumindest freue ich mich schon darauf, Anfang 2001 den nächsten Band der Reihe zu übersetzen."

Und bis dahin wird es sicher auch viele Fans der "Neuen Grenze" geben, die sich darauf freuen werden, ihn zu lesen. Soviel dürfte sicher sein.

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4. Star Trek: trekBEAT

Lolita Fatjo über Star Trek X.
Letzte Woche trat Lolita Fatjo, Drehbuch-Koordinatorin bei Star Trek, auf einer Convention in England auf. Einem Report von "Subspace Relay" zufolge enthüllte sie dabei einige Informationen über den zehnten Star Trek-Film und die nächste Star Trek-Serie:

Demnach soll Jonathan Frakes (ST:TNG Riker) auch beim zehnten Kinofilm wieder einmal auf dem Regiestuhl Platz nehmen. Das wäre dann der dritte Star Trek-Film in Folge, bei dem er Regie führt. Fatjo meinte darüber hinaus, dass man versuchen wolle, den Film vor den anstehenden Schauspielerstreiks auf die Beine zu sellen, aber das scheint unwahrscheinlich zu sein und widerspricht auch Aussagen von anderen Verantwortlichen.

Darüber hinaus soll das Casting für Serie V angeblich später in diesem Monat – damit düfte Dezember gemeint sein – beginnen. Es gebe eine "sehr große Möglichkeit", dass Serie V vor der Originalserie spielt.

Fatjo zufolge soll es noch immer keine Pläne für einen DS9-Film geben, was auch nicht sonderlich überrascht.

Diese Informationen sollten als Gerüchte angesehen werden, da Fatjo, die durchaus auf dieser Convention auftrat, sich nicht in allem völlig sicher zu sein schien und es natürlich auch keine offizielle Bestätigung für diese Infos gibt.

Links zum Thema:
http://www.3dgladiators.com/

Interview mit Brent Spiner.
Das "Indianapolis Star Newspaper” hat nun ein Interview mit Brent Spiner (ST:TNG Data) veröffentlicht, in dem er unter anderem über seine Beteiligung am 10. Star Trek-Film spricht.

Nach seinem Erfolg bei Star Trek wurden Brent Spiner auch menschlichere Rollen angeboten. "Ich habe es genossen, mich umzusehen und etwas anderes zu tun", sagte der Schauspieler am Telefon von Los Angeles aus Anfang November. "Noch einmal Data spielen? Ich zweifle daran", meinte er auf die Frage, ob er seine Rolle auch in einer weiteren Star Trek-Serie sehen könnte. "Ich habe es bereits unzählige Stunden lang gemacht. Nebenbei, ich bin zu alt. Genug ist genug."

Brent Spiner kommt in diesem Interview auch auf die neue kommende Star Trek-Serie zu sprechen: "Ich denke, sie sollten eine weitere Serie produzieren. Ich sehe keinen Grund, Star Trek den Rest zu geben. Nun, wenn sie es mit der Serie übertreiben würden und niemand schaut es sich an, dann sollten sie es einstellen. Warum sollten sie darüber nachdenken, dass sie mit [Star Trek] fertig sind, wenn es die Show Nr. 1 [auf UPN] ist?" Er fügte hinzu: "Der Grund dafür, dass Star Trek so populär ist, und das glaube ich ehrlich, ist, dass Gene Roddenberry etwas hervor gebracht hat, das die einzige großartige Formel für eine TV-Serie darstellt. Sie endet niemals, weil die Reise durch die Galaxis tausende von Geschichten bietet, die es zu erforschen gilt."

Im Dezember wird Spiners neuer Film "Dude, Where's My Car?" in die Kinos kommen. "Ich denke, dieser Film wird wirklich lustig werden, weil es sich lustig auf dem Papier las. Und das ist ein guter Test. Es ist ein Jugendfilm, der alles zu sein scheint, was gerade draußen los ist." Alles in allem scheint der Schauspieler seine Arbeit an seinen derzeitigen Projekten einer weiteren Serie vorzuziehen. "Sicher, ich habe die Arbeit geliebt, und einen regelmäßigen Gehaltsscheck zu bekommen, ist angenehm. Aber ich mag auch die Vielfalt. Ich würde nicht sagen, dass ich es nicht noch einmal machen würde."

Hat Data zu spielen also den Schauspieler Brent Spiner erweitert oder hat es ihn zu einem Stereotypen als Charakter in Star Trek fest zementiert? "Die Serie ist nun fünf Jahre her, und in dieser Zeit habe ich eine Vielzahl Dinge getan, die nichts mit Star Trek zu tun haben. An diesem Punkt zu dieser Zeit hat es nicht wirklich viel mit mir zu tun. Data in Star Trek zu spielen wird für den Rest meines Lebens ein Teil von mir sein, es gibt jetzt also kein Zurück mehr."

Links zum Thema:
http://www.starnews.com/entertainment/articles/data1124.html

McNeill über letzte Episode.
In der Dezember-Ausgabe des "Star Trek Monthly”, die in Großbritannien erschienen ist, wird berichtet, dass die Dreharbeiten zu "Star Trek: Voyager" voraussichtlich am 10. April 2001 enden werden.

Robert Duncan McNeill sagte hierzu: "Die letzte Episode wird ein Zwei-Stunden-Film werden. Darin wird man unsere Aufregung sehen, wie wir versuchen, nach Hause zu kommen. Wir probieren es inzwischen sieben Jahre lang, somit bin ich sicher, dass wir es weiterhin bis zum letzten Moment tun."

Beltran klingt optimistischer.
Auf Fandom.com wurde ein Auszug eines Interviews mit Robert Beltran (ST:VOY Chakotay) veröffentlicht, das in der Januar-Ausgabe des SFX-Magazines erschienen ist. Es scheint so, als hatte sich Beltran die kürzlichen Kommentare von Executive Producer Ken Biller zu Herzen genommen, denn seine Antworten klingen ausgeglichener denn je.

"Sicher, ich bin dafür, die Fans bei Laune zu halten," antwortete er, als er gefragt wurde, ob er jemals Chakotay in einem Voyager-Film spielen würde. "Wenn es das ist, was in den Augen der Produzenten die Fans bei Laune hält, dann werde ich glücklich sein, es zu tun. Ich habe immer gesagt, dass dies ein guter Job ist, und die Fans waren sehr loyal zu mir. Ich schätze sie wirklich sehr. Ich habe schon des öfteren regelmäßig den gleichen Charakter gespielt, und das ist eine andere Art von Erfüllung, die man bekommen kann. Ich schätze die Tatsache, dass die Fans der Serie es genießen. Ich werde sie deshalb nicht enttäuschen."

Er sprach auch lobend über die Fangemeinschaft, die Geld für gute Zwecke sammelt. "Die Loyalität der Fans geht über den Charakter Chakotays hinaus. Sie haben treu die Down Syndrome Charity in LA unterstützt, die ich ins Leben gerufen habe. Das hängt direkt damit zusammen, dass ich in dieser Serie mitspiele. Ich weiß das, und ich schätze das."

Er sprach natürlich auch über das Schreiben und die Regie in der Serie. "Meine Ansicht von Star Trek ist, dass es nach außen hin sehr komplex erscheint, aber alles mit Rauch und Spiegeln gemacht wird. Die Storylines sind so dünn wie die dünnste Waffel, die man essen könnte..." Dennoch hat sich Beltran nicht um die Verbesserung seines Charakter gekümmert. "Ich kann sie anrufen und mich wegen einer Zeile wie, 'Captain, die Schilde sind runter auf 40%!' aufregen, doch dann werden sie sagen, 'Was willst du? 50% oder 30%?'... Sie bezahlen mich dafür, dass ich spiele. Sie schreiben, also ist es auch das, was sie tun sollten." In dem gesamten Interview spricht Beltran auch über seine Liebe zum Theater, was er von Star Trek hält und was ihn unterhält. Er erwähnte dabei auch, dass er sich nicht vorstellen könnte, bei Star Trek Regie zu führen. Das gesamte Interview befindet sich in der Januar-Ausgabe des SFX-Magazines, das inzwischen erhältlich ist. Die englischen Auszüge auf Fandom.com finden Sie unter der unten stehenden Adresse.

Links zum Thema:
http://www.fandom.com/star_trek/editorial.asp?obj_id=248911

Ron Moore über Voyager.
Auf der Website Space.com sprach Ronald D. Moore mit Don Lipper darüber, was bei Voyager in den letzten sechs Jahren schief gelaufen ist und über seine Sicht, wohin sich das Star Trek-Franchise entwickeln kann. Vorweg sollte gesagt werden, dass Ron Moore ein langjähriger Autor bei "Star Trek: The Next Generation", "Deep Space Nine" und "Voyager" war. Nach einigen Schwierigkeiten verließ er jedoch den Autorenstab und arbeitet nun an der Serie "Roswell" mit.

SPACE.com: "Ich möchte mit Ihnen über die Entwicklung von Star Trek reden. Sie haben eine einzigartige Perspektive, da Sie bei allen drei Serien der neuen Generation mitgearbeitet haben. Wohin wird sich Star Trek entwickeln?"

RDM:"Ich denke, es befindet sich an einem Scheideweg. Sie müssen nun wirklich ein paar harte Entscheidungen treffen. Sie werden weitermachen und eine neue Serie machen. Nur sieht es so aus, als wären sie nicht bereit dazu.

Ich weiß nicht, welche Idee sie für die ganz neue Serie haben, wenn man bedenkt, dass sie sich selbst keine Verschnaufpause gegeben haben, damit Voyager ihren Kurs findet, um eine Auszeit zu nehmen, einen Schritt zurückzugehen, um das Franchise zu überblicken und um dann zu sagen, 'Lasst uns ein wenig herumspielen und schauen, was wir tun können.'

Für mich sieht es so aus, dass wenn man eine weitere Star Trek-Serie nach Voyager macht, man bereits drei Serien produziert hat, basierend auf der Grundlage einer Crew auf einem Raumschiff, das irgendwohin fliegt, und man bereits eine Serie hat, die auf einer Raumstation spielt.

Meiner Meinung nach muss die nächste etwas anderes sein. Und ich fürchte mich fast vor dem Moment, wenn alles gesagt und getan ist und wir nur eine andere Gruppe von Charakteren auf einer anderen Brücke haben, die auf einen anderen Schirm schaut und von anderen Stühlen fällt. Und das macht mir Sorgen, weil ich fühle, dass das Publikum merken wird, dass man all dies schon gesehen hat.

Ich denke, Voyager hat sich ein wenig dagegen gewehrt. Voyager hat eine großartige Prämisse und einen großartigen Pilotfilm, aber fiel kurzum zurück in etwas Gewöhnliches und schlug eine Richtung ein, bei der ich nicht wirklich sagen kann: 'Wow, schau dir das an, das ist gar nicht wie Next Generation , das ist etwas vollkommen anderes." Ich glaube wirklich, dass es zu einem Next Generation mit einem anderen Namen wurde.

Ich weiß nicht, wie sie es anstellen werden, etwas vollkommen neues zu machen. Weil ich nicht die geringste Idee davon habe, was es werden könnte. Macht man daraus etwas wie einen Flugzeugträger, bei dem alle mit kleinen Schiffen unterwegs sind und zurückkommen? Und ist es mehr eine Geschichte jedes Eizelnen, die in Situationen geraten und dann nach Hause kommen müssen, um Hilfe zu bekommen?"

SPACE.com: "Haben Sie die Voyager Episode 'Ein Jahr Hölle' ('Year of Hell') gesehen?"

RDM: "Ja, habe ich."

SPACE.com: "Die hat mich sehr begeistert, weil darin genau das geschah, was Sie bei Voyager gern sehen würden. Janeway hinkte, sie hatte eine Taschenuhr und sie hatte eine Narbe in ihrem Gesicht und das Schiff wurde in Fetzen gerissen -- und sie haben es rückgängig gemacht."

RDM: "Ich weiß! Das ist das eigentliche Problem. Sie haben das Casting, sie haben die Autoren, sie haben eine erstaunliche technische Crew und Leute in der Post-Production - von denen einige die Besten auf ihrem Gebiet sind - und sie haben die Fähigkeit, die Phantasie zu fördern und zu sagen: ‘Wow, schaut hin, was mit der Voyager passiert.’ Oh mein Gott! Okay, lass uns das nie wieder tun."

SPACE.com: "Es ist schon lustig, wie nahe Voyager eigentlich der Erfüllung der Versprechen kommt, und dann aber wieder die Richtung wechselt."

RDM: "Genau, es gibt einen echten Angstfaktor. Ich weiß nicht, warum das so ist, aber sie haben einfach Angst, weitreichende Veränderungen und Entwicklungen zu machen. Es gibt dort nur dieses Verlangen, sofort einen Rückzieher zu machen, wenn es wirklich interessant wird.

Ich bekomme diese Ehre als jemand, der Voyager kritisiert hat. Ich sehe das Potenzial und das Versprechen, weil eine Menge ihrer Episoden wirklich interessantes Zeug enthalten, das sie und die Charaktere in eine großartige interessante Richtung bringt, und man erstaunt und verblüfft ist. Und dann ziehen sie am Ende der Folge wieder alles zurück, so dass man wieder genau dort ist, wo man angefangen hat."

Links zum Thema:
http://www.space.com/sciencefiction/tv/moore_voyager_001207.html

Fuller: "Janeway wird sich verlieben".
Laut SciFi-Wire äußerte sich Bryan Fuller, Produzent und Drehbuchautor bei "Voyager", kürzlich über einige Geschehnisse in der 7. Staffel. "Capt. Janeway wird sich in den Februar-Sweeps in jemanden aus Fleisch und Blut verlieben", sagte er. Außerdem meinte er, dass ein bestimmte Chance bestehe, dass Q zurückkommen werde.

Behind the Scenes-Fotos der 7. Staffel.
Auf der offiziellen Star Trek-Site von Paramount wurden zehn neue "Behind the scenes"-Bilder online gestellt. Sie sind unter der unten stehenden URL zu finden.

Links zum Thema:
http://www.startrek.com/production/voyager7/behindscenes.html

Star Trek-Senderechte wechseln Besitzer.
Das amerikanische Fernseh-Network TNN ("The National Network") hat sich neuesten Angaben zu Folge massiv Rechte an der Ausstrahlung von Star Trek in den USA gesichert.

Sowohl die Erlaubnis zum Senden der Wiederholungen von TNG, DS9 und Voyager als auch der ersten fünf Kinofilme gingen an den überraschenden Kandidaten, der sich im Kampf der großen Fernseh-Netzwerke nun als lachender Gewinner hervortut.

Die ca. 364 Millionen Dollar schwere Investition wird TNN im nächsten Jahrzehnt zum bedeutesten Trek-Sender Amerikas machen - allerdings fehlen in diesem Vertrag natürlich jegliche Rechte über TOS, und vor allem sind auch Star Trek VI-IV sowie Serie V im Handel nicht mit eingeschlossen.

Hauptkonkurrent "Sci-Fi Channel" wird unter diesem Coup höchstwarscheinlich leiden: Er hat nicht nur die Rechte an Star Trek II-IV verloren, sondern konnte sich auch die Lizenzen für die Serien nicht sichern, die hervorragend in sein Programmschema passen würden - schließlich besitzt er nicht nur die Wiederholungsrechte an TOS, sondern mit "Babylon 5" noch ein weiteres hochkarätiges Science Fiction-Zugpferd.

Hinter TNN verbirgt sich übrigens niemand anderes als Viacom, dem wiederum auch Paramount gehört. Somit bleibt ein Großteil der Trek-Serien also weiterhin sozusagen in der Familie.

Galileo7 Convention 2001 in Goslar.
Seit der Aktualisierung der Galileo7-Homepage steht nun fest, daß es die G7-V-Convention nicht wie erwartet in Bremen geben wird, sondern im Harz-Städtchen Goslar. Das Organisationsteam hat sich aus organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Gründen zu diesem Ortswechsel entschieden.

Für angemeldete Con-Gäste aus Bremen und Umgebung wird der Ortswechsel etwas erleichtert. Ein kostenloser Bustransfer nach Goslar - und später auch wieder zurück - soll eingerichtet werden. Damit auf der Fahrt keine Langeweile aufkommt, sei ein Entertainer aus dem Bereich Star Trek für die Fahrt engagiert worden. Mit dem aktualisierten Orga-Team hat sich auch die Hotline-Nummer geändert. Nähere Infos hierzu und zur Con im Allgemeinen findet unter dem folgenden Hyperlink.

Links zum Thema:
http://www.galileo7.com

Kurzinterview mit Walter Koenig.
Auf der Website "The Great Link” wurde ein sehr kurzes Interview mit Walter Koenig veröffentlicht, in dem er sowohl über "Star Trek” als auch über "Babylon 5” spricht.

TGL: "Was sind Ihre schönsten Erinnerungen bei Babylon 5 oder Star Trek?

WK: "Meine schönsten Erinnerungen habe ich hauptsächlich bei Babylon 5. Es war eine großartige Zeit, an dieser Serie zu arbeiten. Ich weiß nicht, ob ich mich auf einen Moment festlegen will. Es war, als würde ich die ganze Zeit mitarbeiten. Ich arbeitete mit großartigen Leuten, meine Rolle war immer herausfordernd und ich tat mehr, als nur im Navigatorstuhl herumzusitzen und Knöpfe zu drücken. Babylon 5 war eine sehr lohnende Erfahrung."

"Wenn ich einen Moment von all meinen Star Trek-Tagen herauspicken müsste, dann wäre es Star Trek IV. Ich habe es wirklich genossen, an diesem Film zu arbeiten. Es gab Szenen, die für meinen Charakter geschrieben waren. Es gab keine typischen Szenen, in denen irgendjemand den Dialog für mich hätte sprechen können und es gab Szenen, die für meinen Charakter gedreht wurden. Somit war Star Trek IV meine schönste Erinnerung an Star Trek."

TGL: "Haben Sie irgendwelche TV- oder Filmrollen in nächster Zeit?

WK: "Nein. Es gibt ein paar unabhängige Filme, die ich machen könnte, aber ich bin mir noch nicht sicher."

Links zum Thema:
http://www.greatlink.org/convention-reps/walterkoenig-nov00.html

Voyager: Neue Episodeninfos.
Achtung! Dieser Artikel enthält massive Spoiler von Folgen, die in Deutschland noch nicht gesendet wurden. Lesen Sie nicht weiter, wenn Sie noch nichts über die Zukunft der Voyager wissen möchten!

Auf der offiziellen Star Trek-Website ist der Kurzinhalt zur nächsten "Star Trek: Voyager"-Episode erschienen, der erste Teil der Doppelfolge "Workforce":

Als Chakotay, Harry Kim und Neelix versuchen, nach einer Handelsmission zur U.S.S. Voyager zurückzukehren, können sie weder das Schiff noch die Crew irgendwo finden. In der Zwischenzeit beginnen auf einem weit entfernten Planeten Kathryn Janeway und der Rest der Crew der Voyager neue Karrieren. Die Crewmitglieder kennen sich einander nicht mehr und haben auch das Leben vergessen, das sie zusammen geführt haben. Sie wurden in ein gigantisches industrielles Arbeitslager integriert.

Darüber hinaus hat ein angeblicher Insider von Paramount interessante Details über die in den USA bevorstehenden Folgen "Shattered”, "Lineage”, "Repentance”, "Prophecy” und "The Void” heraus gegeben:

Shattered

Als eine räumliche Anomalie das Schiff trifft, wird die Voyager in 30 verschiedene Zeitabschnitte gespalten. Chakotay wird von einem Blitz der Anomalie getroffen und dadurch in einen Zustand temporalen Flusses geworfen, wo er das Temperament eines Zwölfjährigen besitzt und die Leber eines alten Mannes etc. Er wird auf die Krankenstation gebeamt, wo ihm der Doktor ein Chronotonenserum verabreicht, um ihn zurück zur temporalen Ordnung zu bringen. Jeder, einschließlich Chakotay, ist sich nicht bewusst, dass das Schiff zeitlich gespalten ist. Als er dem Doktor sagt, er solle ihn aus der Krankenstation begleiten, um nach anderen verletzten Crewmen zu sehen, muss Chakotay feststellen, dass der Doc keine Ahnung hat, was ein mobiler Emitter ist. Man findet später heraus, dass es auf der Krankenstation noch immer die zweite Staffel ist (5 Jahre früher). Wie man auch sehen wird, erlaubt das Serum Chakotay, durch die verschiedenen Zeitperioden zu reisen. Auf der Brücke, die sich noch in der ersten Staffel befindet (6,5 Jahre früher), wird ein verwirrter Chakotay von Janeway, welche ihn für einen Maquis-Eindringling hält, in die Arrestzelle geworfen. Chakotay entkommt, als die beiden Wachen, die ihn eskortierten, im Torbolift einfach verschwinden.

Im Hauptmaschinendeck rennt er Seska um, entkommt aber durch eine weitere temporale Schranke. Schließlich geht Chakotay zurück auf die Krankenstation und findet alles zusammen mit dem Doktor raus. Der Doc fertigt ein Hypospray für Chakotay an, welches auch durch die Schranken gelangen kann. Am Ende entführt Chakotay Janeway und verabreicht ihr das Hypo. Beide versuchen nun herauszufinden, wie die Dinge geregelt werden können. Sie gehen in die Astrometrie und finden erwachsene Ausgaben von Naomi und Icheb vor, die ihnen helfen. Danach finden sie im Frachtraum Seven vor, die noch eine Borg ist. Mit dem Plan, die Gel-Packs mit dem Serum zu 'heilen', haben sie einen Weg gefunden, das Schiff zurückzubringen. So müssen Chakotay und Janeway durch das ganze Schiff gehen, um alle Gel-Packs zu 'impfen'. Dabei treffen sie auf den Makrovirus, Chaotica, Torres, die noch zum Maquis gehört und auf die telepatische Raumanomalie. In einer Szene im Casino, in der Gegenwart, stirbt Tuvok während er zu Janeway spricht. An diesem Punkt entschließt sich Janeway dazu, die temporale oberste Direktive zu brechen und alles daran zu legen, die Voyager daran zu hindern, im Delta-Quadranten zu stranden. Chakotay hält ihr eine Predigt und sie lenkt ein. Zum Schluss müssen sie mit Seska klarkommen. Um dieses zu erreichen, 'impft' Janeway so ziemlich jeden aus verschiedenen Zeitperioden, um ihr zu helfen und gemeinsam gegen Seska vorzugehen.

Lineage

Torres und Paris finden heraus, dass Torres schwanger ist. Sie erfahren auch, dass es ein Mädchen ist und dass sie eine Rückenkrankheit hat, welche in Torres´ Famillie vorkommt. Der Doktor behebt das Problem mit einer DNA-Neusequenzierung, und das eröffnet Torres die Möglichkeit, die DNA ihres Kindes zu verändern. Weil sie als Kind wegen ihrer hervorstehenden Stirn gehänselt wurde und weil ihr Vater sie verlassen hat, weil es es zu schwer für ihn war, mit zwei Klingonen zu leben, denkt sie, sie kann das ihrer Tochter ersparen und Paris davon abhalten, sie zu verlassen. Es gibt eine Menge Flashbacks von ihrer Kindheit.

Repentance

Die Voyager kommt einem Gefangenentransporter zur Hilfe und muss nun eine Reihe von Todeszelleninsassen zu ihrer Exekution eskortieren. Einer von ihnen, ein Wiederholungsmörder, entkommt und bedroht die Familie eines Offiziers. Natürlich versucht der Doktor ihn zu retten und injiziert dem Insassen Borg-Nanosonden. Die Nanosonden veranlassen ihn, Reue zu zeigen und er verwandelt sich in einen braven Bürger. Seven, Janeway und der Doktor setzten nun alles daran, dass sein Leben verschont wird. Aber die Familie des ermordeten Opfers will ihn tot sehen.

Prophecy

Die Crew der Voyager muss sich mit kult-fanatischen Klingonen auseinandersetzen, die Torres´ Kind für den Messias halten. Torres muss mit ihrem Erbe klarkommen und hilft dem Anführer, den Rest zu überzeugen, dass ihr Kind wirklich 'der Eine' ist, damit die Gruppe aufhören kann umherzuziehen und sich irgendwo ansiedeln kann. Der klingonische Kult bereist den Raum seit drei Generationen auf der Suche nach einem 'Zeichen' und sie haben alle eine genetische Krankheit, welche tödlich ist. Es stellt sich heraus, dass es die gleiche Krankheit ist, die das Kind hinter sich hat. Der Doktor entwickelt aus dem Blut des Kindes ein Serum und rettet alle. Überzeugt davon, das das Kind wirklich ihr 'Erretter' ist, siedeln die Klingonen sich am Ende auf einem Planeten an.

The Void

Die Voyager steckt in einer Leere fest, aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Es gibt keine Ressourcen, keine Planten, kein Gar Nichts. Leute überleben dort nur, in dem sie sich töten und ausrauben. Wenn ein neues Schiff auftaucht, versuchen alle, es zu plündern. Janeway beginnt eine Koalition und überzeugt einige, zusammen zu arbeiten mit dem Ziel, aus der Leere zu entkommen.

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5. Im Gespräch mit Robert Wolfe

Selbst mit geklauten Notizen ist es keine einfache Aufgabe, ein erfundenes futuristisches Universum zu erschaffen. Man muss nur einmal den 'Andromeda' Co-executive Producer Robert Hewitt Wolfe fragen. Aus dem Nichts eine TV-Serie zu starten kann eine herkulische Aufgabe sein. Alle Aspekte einer Serie - das Universum, die Charaktere, die Regeln, die Spezialeffekte, die Kostüme und Handlungsfäden bis hin zum Design einzelner Säulen, müssen ausgedacht und realisiert werden.

Der Name Gene Roddenberry (der verstorbene Schöpfer von "Star Trek", "Star Trek: The Next Generation" und "Earth: Final Conflict") überzeugte Tribune Entertainment, dass ein vierter Schlag möglich wäre. Dazu musste nur Majel Barrett-Roddenberry einen großen Stapel Papiere aushändigen, welche sie aus den Archiven ihres Mannes gerettet hatte, und ihn Wolfe geben, um zu sehen, ob er eine zusammenhängende TV-Serie daraus machen könnte.

"Das meiste davon waren Vorraussetzungen und Skripte für Serien, die er entwickelte," sagt Robert Wolfe, der 30 "ST: DS9"-Episoden schrieb und als Produzent während der letzten zwei Jahre der Serie fungierte. "[Es waren] verschiedene Story Vorschläge und solche Sachen. Es waren verschiedene Elemente, inklusive Ideen für eine andere Raumschiffserie. Es gab eine Million Wege, wie man mit dem Material umgehen konnte. Aber ich entwickelte speziell eine Raumschiffserie. Was dabei herauskam war das Konzept eines künstlich intelligent-gesteuerten Raumschiffs mit Empfindungen und Persönlichkeit. Der Charakter Dylan Hunt war ein Typ, welcher während des Untergangs seiner Zivilisation schlief, um später den Versuch zu unternehmen, diese wieder aufzubauen. Das waren die Grundelemente."

Letztlich schmolz Wolfe, während er Roddenberry´s Material durchsah, Elemente aus drei verschiedenen Quellen für "Andromeda" zusammen. Er brachte den Namen Dylan Hunt ein, welcher zu Roddenberry´s Favoriten gehörte und das Konzept von Hunt, der eingefroren und wiederbelebt wird nur um festzustellen, dass seine Zivilisation gefallen ist. Auch brachte er Elemente einer zweiten Serie namens "Starship" - derzeit in der Entwicklung bei Stan Lee Media - und füllte die restlichen Aspekte der Serie mit seinen eigenen Ideen.

Um die Hauptrolle des Captain Dylan Hunt zu besetzen, kam die Entscheidung von Barrett-Roddenberry, welche den früheren "Herkules"-Star Kevin Sorbo bewunderte. Als er an Bord war, hatte Sorbo den Luxus zwischen "Andromeda" und "Starship" zu wählen. Als er seine Entscheidung getroffen hatte, war es die nächste Aufgabe von Wolfe, das Universum mit Charakteren zu füllen, die Sorbo´s Hunt umgeben und mit ihm interagieren würden.

"Beziehungen sind ziemlich einfach aus dem Material zu erzeugen," sagt Wolfe. "Dylan wird von Kontrasten umgeben, Leute die eine gegenteilige Meinung haben oder extreme Persönlichkeiten besitzen. Zum Beispiel: Wenn Dylan motiviert ist, die Zivilisation wieder aufzubauen, will man nicht sechs Leute um ihn sehen, denen auch daran gelegen ist und jeder mit jedem einer Meinung ist. Man musste Dylan´s Charakter ausarbeiten und Charaktere finden, die ihn ergänzen."

"Es gab einen Zeitpunkt, an dem Tribune zu mir kam und Keith Hamilton Cobb in der Show haben wollte. Er sieht großartig aus, hat Ausstrahlung und sie fragten: 'Kannst du einen Charakter für ihn entwickeln'? Ich hatte schon Gene´s Sachen durchgesehen und hatte meine eigenen Ideen für die bösen Jungs. Ursprünglich hatte ich die Idee, dass sein Charakter einer der Bösen sein sollte. Aber um ihm die Gelegenheit zu geben, sich in die Show einzubringen, teilte ich den Beka Charakter in den weiblichen Bergungscaptain (immer noch Beka Valentine genannt) und in den nietzscheanischen Söldner (Tyr Anasazi genannt) auf. Also haben wir jetzt zwei Charaktere zu entwickeln."

Als die Arbeit weiterging, gab es den unüblichen Umstand, dass sein Hauptdarsteller ein Wort bei der Wahl der anderen Schauspieler mitzureden hatte. Casting kann ein trickreiches Spiel sein. Da es nicht immer möglich ist, dass ausgewählte Kandidaten Szenen miteinander wiederholen können, sagt Wolfe: "Manchmal muss man es im Kopf tun. 'Hmm, wird seine Art der Schauspielerei die der anderen unterstützen oder im Kontrast dazu stehen?' Manchmal kommt der Punkt, an dem man sagt: 'Keith und Kevin sind beide ziemlich groß! Wollen wir Rev Bem, der auch groß ist, auch? Was ist mit Harper?'"

Als Co-executive Producer und Entwickler der Serie ist Wolfe in der bemerkenswerten Lage, in Roddenberry´s Schuhe zu schlüpfen. Hat diese Erfahrung ihm Einsichten gegeben, die Gene im Jahr 1964 auch hatte, als die Original 'Star Trek' Serie verwirklicht wurde?

"Ich denke schon -- ja, absolut!" sagt Wolfe. "Ich hatte viel mehr helfende Hände als er. Ich hatte nicht soviel Arbeit wie er, wie ich meine. Heute ist es Tradition solche Serien zu machen anders als damals. Ich denke, er brach in neue Gefilde auf, in dem er eine ernsthaft Sci-Fi Serie auf einem Raumschiff zu machen versuchte. Ich habe nicht diese Schlachten zu schlagen.
Sci-Fi wird heute mehr akzeptiert. Die Leute wissen, dass es auf dem Markt klappen wird. Sie sind nicht mehr nervös dabei. Es klappt zwar nicht immer, aber es besteht eine Möglichkeit dazu, was sie damals bei "Star Trek" noch nicht wussten. Heute ist die Situation besser. Das Anfangsmaterial hat eine Menge geholfen. Schließlich mussten wir eine neue Welt schaffen. Und das war ein Spaß. Wenn das kein Spaß wäre, dann bin ich im falschen Job!"

"Wir versuchen Gene´s Philosophie zu folgen und was er dachte war wichtig für den Erzählstil, indem er versuchte interessante moralische und ethische Dilemmas für all seine Charaktere aufzuzeigen. Wir versuchen uns so sehr wie möglich von anderen Serien, die auf einem Raumschiff spielen, zu unterscheiden. "Star Wars", "Babylon 5", "Space: Above and Beyond" -- über die Jahre gab es viele von ihnen. Wir versuchen einen anderen Weg einzuschlagen."

"Es ist nicht überraschend, verglichen zu werden. Es ist sehr natürlich. Es sind beides Serien über einen Raumschiff Captain, welche auf den Arbeiten von Roddenberry basieren. Es ist nicht unvernünftig solche Vergleiche anzustellen. Unsere Hoffnung ist, dass wir uns allmählich unterscheiden und das wir eine Serie mit eigenen Werten zeigen."

Laut Wolfe sind die Reaktionen auf die Serie gemischt. "Leute, die mit offenem Geist die Serie schauten, haben sie genossen. Die Ratings sind sehr gut. Wir haben soeben erfahren, dass wir die zweithöchst bewertete Serie der Woche auf Sky (U.K. Sender) sind. Wir kommen auf dem Markt Woche für Woche besser an. [...]

"Einige Star Trek Fans waren wohl enttäuscht,"; führt Wolfe fort, "da sie eher das Bekannte erwarteten, aber etwas anderes bekamen. Aber im Großen und Ganzen sind die Reaktionen sehr gut. Es gibt eine Menge von Fan Websites da draußen. Die Industrie reagierte auch sehr positiv. Alles in allem sind die Reaktionen wirklich gut. Ich denke, die Episoden für die November Sweeps sind ein ganzes Stück besser, als die [Folgen], die die Leute bisher sahen. Das würde die Februar Sweeps noch mehr zu einem Ereignis werden lassen. Je mehr wir tun, desto besser fühlen wir uns dabei."

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6. Kreuzfeuer

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!

Man mag es kaum glauben,...
.... aber während der letzten Wochen sind keinerlei Leserbriefe für diese Rubrik in unserer Redaktion eingetroffen. Helfen Sie diesem Zustand doch bitte ab und teilen uns Ihre Meinung mit. Gerade ein gesundes Feedback ist für diese Publikation immens wichtig - da wir stets bemüht sind, auf Ihre informellen Wünsche, Anregungen und natürlich auch Kritiken optimal einzugehen. Vielen Dank im voraus.

Die Corona Magazine-Redaktion

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7. Rating Report

Heute geht es im Rating Report vor allem um drei Serien: "Farscape", "Voyager" und "Stargate".

Sat.1 hat nun also die Konsequenzen aus den schlechten Quoten von "Farscape" gezogen und die Serie aus dem Hauptabendprogramm genommen. Leider muss man an dem Geisteszustand der Personen zweifeln, die sich für diesen Schritt verantwortlich zeigen. Zwar hat sich dieser Schritt schon seit Wochen abgezeichnet, aber er kam dann doch sehr überraschend und sehr kurzfristig. Man stellt sich schon die Frage, warum Sat.1 nicht noch etwas gewartet hat und den Zuschauern und Programmzeitschriften etwas mehr Zeit geben konnte, die Programmumstellung zu registrieren. Denn dass "Voyager", das jetzt bis Ende Dezember auf dem ehemaligen "Farscape"-Sendeplatz läuft, mit nur fünf Tagen Vorwarnzeit mehr Quote als "Farscape" macht, war wohl eher unwahrscheinlich. Einziger Erfolg für Sat.1: die Star Trek-Fans, die nicht rechtzeitig Wind von der Sache bekamen und daher eine Folge verpasst haben, sind mal wieder sauer auf den "Kuschelsender" mit dem bunten Ball und das ganz zu recht. Zudem bleibt "Voyager" ja auch nur bis zum 22. Dezember auf diesem Sendeplatz und wandert dann wieder auf den Samstagnachmittag. Außer natürlich, die sehr kreativen Programmplaner von Sat.1 verlegen "Voyager" nicht schon ab dieser Woche noch einen Tag nach vorn, um eine dieser eigenproduzierten Kitschserien zu ersetzen und hieven dafür kurzfristig "Baywatch" auf den Freitag-Sendeplatz.

Während "Voyager" nun auf dem kurzfristig zugeteilten Sendeplatz vor sich hin dümpelt, hält sich "Farscape" am Samstagnachmittag ganz passabel - obwohl die Serie dennoch nicht die Quoten von "Voyager" erreicht. Dafür streicht Sat.1 die Serie logischerweise auch nach dem 23. Dezember vorerst völlig aus dem Programm.

Aber nicht nur Sat.1 will seine Zuschauer offensichtlich verärgern. Auch die RTL 2 Programmplaner scheinen die gleichen Fortbildungskurse für abstruse Programmgestaltung zu besuchen wie ihre Kollegen von Sat 1. Betroffen ist die Serie "Stargate", die noch immer sehr erfolgreich am Mittwochabend auf dem Sender läuft. Anscheinend zu erfolgreich für die Verantwortlichen, denn anstatt weiterhin neue Folgen aus der dritten Staffel zu zeigen hat man nun damit begonnen, Wiederholungen auszustrahlen. Natürlich auch ohne große Ankündigung und rechtzeitige Information der Programmzeitschriften, laut denen eigentlich weiterhin neue Folgen laufen sollten. Ob wohl ein RTL 2-Redakteur entdeckt hat, dass Weihnachten naht und deshalb neue Folgen nicht angebracht sind, da ja die Leute in der Adventszeit etwas anderes zu tun haben?

Wer weiß, was die Sender damit bezwecken? Aber Hauptsache ist doch, dass RTL 2 "einfach Spass macht" und man glaubt "im Trend zu sein", und zu Sat.1 kann man ja nur mehr "Ja!" sagen. Zumindest laut Eigenwerbung.

Noch einige Worte zu den USA: "Voyager" hat einen recht schwachen Sweeps Monat November hinter sich. Einzig der Zweiteiler "Flesh and Blood" konnte am 29. November mehr Zuschauer als üblich aktivieren, "Nightingale" stürzte eine Woche vorher dafür auf das bisher schlechteste Rating einer Erstausstrahlung ab. "Akte X" konnte sich in den November-Sweeps ganz gut behaupten, obwohl die fetten Quoten-Jahre vorbei sind. "Seven Days" dürfte die dritte Season wohl auch nicht mehr überleben, die WB-Serien "Buffy", "Angel" und "Charmed" haben den November einigermaßen gut überstanden, während eine neue Genre-Serie beim "Voyager"- und "Seven Days"-Network UPN inzwischen schon wieder eingestellt wurde. Tja, nur die (Quoten-) Stärksten überleben...

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8. Star Trek: Smile Fiction

Der heutige Beitrag stammt von David Nurenberg

Vergleichende Analyse der Kommandooffiziere

Vielleicht kann dieser kleine Test bei der Beantwortung der Frage helfen, wer der beste Captain im Star Trek-Universum ist. Zum Vergleich auch einige Antworten von anderen Persönlichkeiten.

Frage 1:
Ihr erster Offizier, ein Vertrauter seit 20 Jahren, stirbt um ihr Schiff zu retten. Später entdecken sie, dass er doch noch am Leben ist und sich auf einem Planeten mit seltsamen Eigenschaften in einer verbotenen Zone regeneriert. Um ihn zu retten, müssen sie ihren Rang, ihr Schiff und eventuell sogar das Leben eines Familienmitglieds riskieren. Was machen sie?

Captain Kirk:
Ich würde Spock retten, koste es was es wolle! Wer in der Sternenflotte würde sich schon mit mir anlegen? Meine loyale Brückencrew würde mich unterstützen und wir würden allen Widrigkeiten trotzen – von Klingonenschiffen bis zu, sagen wir mal, explodierenden Planeten. Wenn die Sternflotte doch sauer ist, dann rette ich halt mal wieder die Erde oder das Universum, dann werden sie mir schon verzeihen!

Captain Picard:
Zuerst würde ich natürlich alle diplomatischen Mittel ausschöpfen. Wenn das nicht funktioniert würde ich Worf und Data mit einem Shuttle losschicken um Riker zu retten, während ich das ganze aus sicherer Entfernung von der Brücke der Enterprise aus verfolge. Wenn es zum Schlimmsten kommt, dann werde ich meine Nummer 1 eben ersetzen müssen - Commander Shelby sieht ohnehin besser aus als Will.

Captain Sisko:
Ich würde mich natürlich völlig hinter Major Kira stellen und alles mögliche über die diplomatischen Kanäle versuchen. Wenn es nicht klappt, was bleibt mir anderes übrig als Bajor um Ersatz zu bitten? Ich bin es gewohnt, das Frauen aus meinem Leben auf die eine oder andere Weise verschwinden. Außerdem würde ich niemals das Leben von Jake gefährden, schon gar nicht für eine bajoranische Fanatikerin.

Captain Janeway:
Ich würde das gleiche tun wie Captain Kirk, aber ich würde meine gesamte Crew zum Rettungsversuch mitnehmen. Sie kannten die Risiken, als sie sich zur Sternenflotte gemeldet haben!

Captain Kurn:
Wenn mein erster Offizier ehrenhaft im Kampf gestorben ist, dann würde ich nicht versuchen ihn zurückzuholen - das würde seine Kriegerehre verletzen. Wenn er als Feigling gestorben ist, dann sind es seine Knochen nicht wert, die Fek’Lar sollen sie fressen!

Commander Tomalak:
Ich wäre höchst beunruhigt über eine solche Nachricht meinen ersten Offizier betreffend. Ich würde erstmal abwarten, da ich einen Trick der Föderation dahinter vermute.

Frage 2:
Während einer getarnten Erkundungsmission bei einer primitiven Kultur fliegt ihre Tarnung irrtümlich auf und die Einheimischen beginnen sie als Gott zu verehren. Die ganze Entwicklung dieser Kultur droht sich umzukehren und in ein früheres, dunkles Zeitalter zurückzufallen. Um ihnen zu beweisen, dass sie kein Gott und sterblich sind, müssen sie sich von ihnen mit einem Pfeil beschiessen lassen. Was würden sie tun?

Captain Kirk:
Auf mich schiessen lassen? Sind sie verrückt? Wenn der Schaden schon angerichtet ist, dann nutze ihn zu deinem Vorteil! Ich würde um viele jungfräuliche Opfer bitten, wenn sie verstehen was ich meine. Wenn die Sternenflotte es rauskriegt, dann würde ich Spock anweisen ihre Computer zu manipulieren oder so was in die Richtung. Zur Not rette ich mal wieder das Universum, dann vergeben sie mir schon!

Captain Picard:
Ich würde mich mit ihnen zusammensetzen und alles mit ihnen diskutieren und ihnen klarmachen, dass ich nicht das bin, wofür sie mich halten. Wenn ich dann auf mich schießen lassen muss, dann würde ich auf die ärztliche Kunst von Beverly vertrauen – in der Annahme, dass Will gerade nicht als besseres Ziel zur Verfügung steht.

Captain Sisko:
Ich würde natürlich versuchen alles diplomatisch zu lösen. Die Oberste Direktive hat sicherlich Schlupflöcher, um das Personal der Sternenflotte zu schützen – auf keinen Fall würde ich mich beschießen lassen. Es gibt keine bessere Zeit als die Gegenwart, um so eine Kultur im 24. Jahrhundert willkommen zu heißen.

Captain Janeway:
Oh, das wäre ja fürchterlich, einfach fürchterlich. Wir würden die Oberste Direktive verletzt haben – und das nicht einmal auf der Suche nach Kaffee! Ich würde mich dann wohl verletzen lassen, in der Hoffnung, dass unser schnippischer Holodoc mich wieder zusammenflicken kann.

Captain Kurn:
Pah! Pfeile sind keine Bedrohung. Ein echter Klingone fürchtet weder Schmerz noch den Tod, noch würde es Ehre bringen, diese Primitiven zu unterwerfen. Sie können von mir denken was sie wollen, ich VERDIENE mir meinen Ruhm woanders.

Commander Tomalak:
Wir würden alle festnehmen die uns gesehen haben und sie verhören, um herauszufinden wie viel sie bereits wissen. Dann würden wir sie als Sklaven nach Romulus bringen. Wir können es nicht riskieren, dass eine Föderations-Expedition dort auftaucht und durch diese Leute etwas über unsere streng gehüteteten Geheimnisse erfährt!

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9. Star Trek: Die William Shatner-Trilogie

Band 1 - "William Shatner - Die Asche von Eden"

Erster Teil einer StarTrek-Trilogie aus der Feder des berühmten Captains selbst - in Zusammenarbeit mit Judith und Garfield Steeves-Revens.

Nach seiner letzten Reise mit der Enterprise weiß James T. Kirk, ehemaliger Captain und hochdekorierter Held, nicht mehr, was er mit seinem weiteren Leben anfangen soll. Die Enterprise steht kurz vor der Verschrottung, das Nachfolgeschiff ist bereits an Captain John Harriman vergeben, und seine Beziehung mit Carol Markus ist ebenfalls in die Brüche gegangen. Kirk überlegt, die Sternenflotte zu verlassen. Zu allem Überfluss wird ausgerechnet sein ärgster Widersacher , nämlich Admiral Androvar Drake, zum neuen Oberbefehlshaber der Sternenflotte gewählt.
Als Kirk dann auch noch auf Teilani trifft - eine junge Frau vom Planeten Chal, halb Klingonin, halb Romulanerin - welche ihm anvertraut, dass ihr Planet dringend seine Hilfe benötigt, gibt es für Kirk kein Halten mehr - er verlässt Starfleet und die Erde und fliegt mit seiner Geliebten nach Chal. Hals über Kopf stürzt er sich in das Abenteuer, den paradiesischen Planeten von Teilani gegen Terroristen zu verteidigen, ohne dabei zu ahnen, dass wesentlich mehr hinter der ganzen Angelegenheit steckt...

Soweit zum Inhalt, obwohl diese Inhaltsangabe dem Buch nicht völlig gerecht wird, mehr soll in dieser Rezension nicht verraten werden, denn immerhin soll es ja noch Leute geben, die das Buch lesen wollen. Nur noch soviel: "Die Asche von Eden" spielt kurz nach den Ereignissen von "Star Trek: Das Unentdeckte Land", also kurz nach Kirks letztem Flug als kommandierender Offizier der Enterprise, und knüpft an die dort geschilderten Ereignisse an.
In die "Die Asche von Eden" sind natürlich alle wieder mit von der Partie - Spock, McCoy, Checkov, Sulu, Uhura und Scotty, die diesmal jedoch nicht unbedingt als Team auftreten. Aber dafür gewährt Shatner wunderbare Einblicke in die Psyche Kirks - seine Unentschlossenheit, was er mit seinem Leben anfangen soll, was die Zukunft überhaupt noch für ihn bereit halten kann. Doch wir erleben auch Veränderungen. Während Kirk anfangs noch ganz genau so ist, wie wir ihn als Raumschiffkapitän kennen - abgesehen von der Tatsache, dass er nun kein Raumschiff mehr hat - , so erleben wir, wie er sich im Laufe der Geschichte verändert, bis er schließlich Frieden mit sich selber und seiner Situation findet.
Doch nicht nur Kirk wird von Shatner beleuchtet. Selbstverständlich spielen auch die anderen Charaktere von der Enterprise eine Rolle und auch hier erkennt man sehr schön den Konflikt, dem der Captain eines Raumschiffes, in diesem Falle Sulu, ausgesetzt ist , wenn er zwischen Befehlen und dem gefühlsmäßig richtigem Entscheiden muss.

Mit "Die Asche von Eden" hat William Shatner zusammen mit Judith und Garfield Revees-Stevens eine spannende, gut geschriebene Story abgeliefert, die viele interessante Wendungen aufweist und es versteht, den Leser zu fesseln.
Dabei ist das Buch der Auftakt zu Shatners erstem "Kirk-Zyklus", der insgesamt drei Romane umfasst. Trotzdem kann man sich "Die Asche von Eden" auch kaufen, wenn man im Moment nicht genügend Geld für die Anschaffung aller drei Bände hat - es handelt sich um eine abgeschlossene Geschichte, quasi einen Rückblick, eingebettet in einige wenige Seiten, deren Handlung kurz nach dem Ende von "Star Trek: Generationen" spielt und die den Übergang zum zweiten Teil darstellt.

Abschließendes Fazit: für alle Fans von Kirk und seiner Enterprise ein Muss - aber auch andere Star Trek-Fans sollten einmal einen Blick riskieren.

Online-Bestellung über Amazon:
William Shatner: Die Asche von Eden (1. Band)
Heyne Verlag
ISBN 3-453-16171-8
Zum Preis von 14,90 DM.



"William Shatner - Die Rückkehr"

Zweiter Teil aus Shatners Kirk-Trilogie.

Veridian III - die Enterprise und ihre Crew musste einen hohen Preis für die Rettung dieser Welt bezahlen. Die Enterprise liegt in Trümmern, während auf der anderen Seite des Planeten einer der größten Helden der Föderation gefallen ist - James T. Kirk.
Nun sollen seine sterblichen Überreste zur Erde zurückgeführt werden. Zu diesem Anlass ist extra Kirks bester Freund von Romulus gekommen: Botschafter Spock. Doch kurz bevor die Zeremonie beginnen soll, tauchen unvorhergesehen Probleme auf, denn offenbar wird das Bergungscamp auf der anderen Seite des Planeten von einem unbekannten Feind angegriffen. Ein Feind, der - wie sich später herausstellt - für die Föderation eine größere Bedrohung darstellt, als zunächst angenommen.

Wie auch schon im ersten Teil kann die Inhaltsangabe nur einen sehr groben Überblick über die Geschichte des Buches verschaffen, da es mehr als nur einen Storybogen gibt, aber hier soll ja auch nicht das ganze Buch verraten werden.
Shatner hat mit "Die Rückkehr" wieder ein Buch abgeliefert, das es durchaus wert ist, zu lesen wenn man Kirk mag. Denn es wird sicherlich niemanden überraschen und kein Geheimnis lüften, wenn hier verraten wird, dass Kirk, nachdem er in Star Trek 7 das Zeitliche segnete, wieder ins Diesseits zurückkehrt, wenn auch nicht ganz freiwillig. Was schon mehr überraschen könnte sind seine Handlungen nach seiner Wiederbelebung, auf die hier aber nicht näher eingegangen werden soll. Nur soviel: es ist auch mal ganz nett, Kirk nicht nur als den Guten zu sehen, auch wenn seine Antagonistenrolle in "Die Rückkehr" nicht ganz ausgereizt wird.
Obwohl der Roman kurz nach "ST:Generations", also zur DS9-Zeit spielt, liegt das Hauptaugenmerk von Shatner und seinen beiden Co-Autoren Judith und Garfield Reeves-Stevens nicht nur auf der Enterprise-Crew. Auch die beiden fehlenden Mitglieder des Trios von der Enterprise haben ihre Auftritte, und auch der Doktor einer recht bekannten Raumstation ist mit von der Partie.
Humor gab es bei Star Trek schon immer, und so soll er auch in diesem Buch nicht zu kurz kommen. Zum einen haben wir da die herrlichen Kommentare von McCoy, die einfach einmalig sind, aber auch sonst genügend lustige Szenen, die sich aus der Handlung ergeben. Unvergesslich: Quarks Auftritt in der Handlung oder die Diskussion zwischen Spock und Picard auf dem Hangardeck der Challenger. Außerdem dürfen wir erleben, wie Data seine ersten Erfahrungen mit seinem neuen Emotionschip macht, was zuweilen auch recht amüsant sein kann.

Fazit: Dies alles zusammen mit der spannenden Geschichte, die durchaus zu fesseln weiß, macht "Die Rückkehr" zu einem wirklich interessanten Buch, das nur empfohlen werden kann. Einen leichten Nachgeschmack hinterlässt höchsten die Tatsache, dass es im Grunde wie üblich wieder einmal die Existenz der Föderation bedroht wird und es nur eine Handvoll Menschen gibt, die sie noch retten können. Das ist jedoch absolut kein Grund, sich diesen Roman nicht anzutun.

Online-Bestellung über Amazon:
William Shatner: Die Rückkehr (2.Band)
Heyne Verlag
ISBN 3-453-16178-5
Zum Preis von 14,90 DM.



"William Shatner - Der Rächer"

Es gibt immer Möglichkeiten! - diese elementare Weisheit von Spock trifft genau ins Schwarze, denn er ist wieder da: Shatner meldet sich mit seinem dritten Roman um den berühmten Captain der Enterprise zurück.

Ein verheerendes Virus bedroht die Föderation. Es befällt nicht nur alle Pflanzen, sondern nutzt auch Tiere und andere Lebewesen als Überträger. Wenn es nicht schnellstmöglich gestoppt wird, ist der Untergang der Föderation sicher! Doch bisher ist es noch keinem Wissenschaftler gelungen, ein Gegenmittel herzustellen. Nicht nur die Enterprise-E und ihre Besatzung machen sich auf die Suche nach dem Ursprung der Seuche, sondern auch der tot geglaubte James T. Kirk - ohne zu ahnen, auf was er dabei stoßen wird...

"Der Rächer" ist der dritte und letzte Teil der ersten Kirk-Trilogie von Shatner. Auch hier handelt es sich im Grunde wieder um das bewährte Prinzip: die Föderation steht vor dem Untergang und die Crew der Enterprise rettet sie - mit Kirks Hilfe natürlich. Dabei beginnt das Buch recht spannend mit einem Rückblick auf Kirks Kindheit und einer Verfolgungsjagd der Enterprise-E, die versucht, ein Starfleetschiff zu stoppen, das aus der Quarantäne ausbrechen will, so dass der Leser sofort in die Story geworfen wird. In dieser lernt er dann, abgesehen von Teilani aus "Die Asche von Eden", einige neue Charaktere kennen: die Crew des Schiffes Tobias, mit Schiffsärztin M´Benga, die auf den Spitznamen "Pille" hört und einer jungen, blonden Kommandantin. Sicher wird es mehr als einen Leser geben, den diese beiden Charaktere zusammen mit dem Chefingenieur des Schiffes an ein anderes, recht bekanntes Trio erinnern dürften.

Doch nicht alles an diesem Buch ist gelungen. Während der größte Teil des Buches um das Rätsel der Seuche den Leser noch zu fesseln vermag und nebenbei interessante Informationen und Verknüpfungen über Kirks, Spocks und Sareks Vergangenheit liefert, so flacht die Geschichte gegen Ende ab und man quält sich mehr von Seite zu Seite, als dass man sich darauf freut. Zu allem Überfluss werden dann auch einige Klischees der Serie ausgepackt, beispielsweise McCoy, der mit seinen 146 Jahren natürlich immer noch wesentlich klüger und besser in der Medizin ist als die besten Mediziner und Biologen der Sternenflotte zusammen - Holodoktor und Data eingeschlossen.
Auch sehr irritierend ist die Tatsache, dass Kirk und Picard sich duzen, obwohl sie sich erst seit zwei Jahren kennen, während Spock noch immer gesiezt wird. Das ist aber wohl eher auf eine mangelhafte Übersetzung zurückzuführen.

Fazit: "Der Rächer" bietet anfangs spannende Kost, die letzten Bissen können aber etwas zäh werden. Wer die ersten beiden Teile gelesen hat, für den lohnt sich das Buch dennoch, denn immerhin schließt es die Trilogie ab, ganz abgesehen davon, dass in den USA bereits die zweite Trilogie erschienen ist, die zumindest in groben Zügen auf der Ersten aufzusetzen scheint.
Wer "Die Asche von Eden" und "Die Rückkehr" noch nicht gelesen hat, sollte genauer überlegen, ob er mit "Der Rächer" einsteigt. Zwar lässt sich das Buch - wie alle Romane der Trilogie - auch problemlos einzeln lesen, es handelt sich jedoch wohl um den schwächsten der drei Romane.

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William Shatner: Der Rächer (3. Band)
Heyne Verlag
ISBN 3-453-16184-X
Zum Preis von 14,90 DM.

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10. Webwatcher: Mothership.com

Wie oft passiert es, dass man sich auf einschlägigen Science-Fiction Websites regelrecht verläuft, von Informationen erschlagen wird oder kaum welche vorfindet? Eine Ausnahme bildet da Mothership.com. Diese englischsprachige Sci-Fi-, Fantasy- und Horror-Seite befasst sich mit dem ganzen Spektrum des Genres und so findet man neben News, Reviews und Hintergrundstories (wie aktuell das "Making of" des "Dungeons & Dragons"-Films) auch die sogenannte 3D-Kolonie und eine Onlinespiele-Comunity vor.

Neben den bereits erwähnten News und Artikeln stehen dem Besucher eine Vielzahl an weiteren Bereichen zur Verfügung. Seien es Informationen zu anlaufenden Kinofilmen, den Trailern dazu oder komplette Episodenführer der verschiedensten Sci-Fi Serien, abgedeckt werden sie bei Mothership.com alle.

Die Fülle an Beiträgen erklärt sich durch die Partnerschaft mit dem EON Magazine, wodurch sie in der Lage sind, "tägliche News, Artikel und ausführliche Reviews aus allen Bereichen" zu präsentieren. Von Vorteil ist auch, dass die Macher selbst aus dem Genre stammen. Als interaktiver Teil von Roland Emmerichs und Dean Devlins Produktionfirma Centropolis ("Stargate", "Independence Day"), zu welcher sie nach wie vor verbunden sind, steuern sie eine Menge an Erfahrung bei. Mittlerweile gehört das Projekt dem USA Network an – einer Medien- und Elektronikfirma, die viele Film-, TV- und Kabelgruppen umfasst und mit den Universal Studios, Vivendi und Canal Plus kooperiert.

Sicherlich zu den interessantesten Einrichtungen der Seite gehört die "3D Colony" – die virtuelle Mothership.com Comunity. Der geneigte Leser erhält hier die Möglichkeit in einer 3D Umgebung mit anderen Fans zu kommunizieren und sich auszutauschen. Zu diesem Zweck kann man einen Avatar (ein 3D Onlinependant) wählen und sich in der virtuellen Welt bewegen. Wem diese Art der Interaktion zu wenig ist oder nicht zusagt, kann im "Gaming Center" sein Glück versuchen. In der Online-Gaming Comunity stehen vier Spiele zur Verfügung: "ID4 Online" (nach dem gleichnamigen Film), "Spellbinder: The Nexus Conflict" (basiert auf dem Rollenspiel, ein 3D.Shooter/Rollenspiel), "In Darkness Falls: The Crusade" (ein Rollenspiel in einer kompletten virtuellen Welt) und "Splatterball Plus" (ein Sequel zum bekannten Onlinespiel "Splatterball").

Für Kurzweil sorgen die exklusiven Webshows der Seite. "Fuse", eine 2D Flash Animation, ist "eine der ersten" Webanimationen mit zwei-dimensionalen Charakteren in einer modellierten Welt während der Kurzfilm "Lamb of God" mit einer 3D Welt aufwartet und recht putzig ist. Freunde von animierten Kurzfilmen werden hier auch in der Zukunft versorgt, denn am 15. Dezember diesen Jahres startet die Kurzserie "Tchoul" vom "Lamb" – Schöpfer.

Abgerundet wird das Projekt durch den "Sci-Fi Store" in Kooperation mit SciFi.com, wo man themenbezogene Artikel von Soundtracks über Bücher und Merchandise – Produkten bis hin zu DVDs ordern kann – vorausgesetzt natürlich, dass man vor Weihnachten noch etwas Geld auf der hohen Kante hat.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Mothership.com ein interessantes Projekt ist, das mehr als einen Blick wert ist und sei es nur um "Lamb of God" mehrmals zu schauen. Besonders reizvoll sind die interaktiven Aspekte, die den Namen im Gegensatz zu anderen wirklich verdienen. Die Zukunft wird zeigen, ob sie das Niveau weiter halten können oder eventuell noch einen draufsetzen.

Links zum Thema:
http://www.mothership.com
http://www.centropolis.com

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11. Andromeda: Episodenlogbuch

Im folgenden Artikel werden die Handlungsabläufe der ersten Staffel von Andromeda eingehend beschrieben. Wer sich also die Spannung auf die kommenden Episoden erhalten möchte, sollte nicht weiterlesen!

1.01 Under The Night

Die Andromeda, ein Raumschiff der 'High Guard', den Wächtern über das Commonwealth, befindet sich auf einem Routineflug.
Kurz nach einer Übung erreicht sie der Notruf eines Frachters, der sich aber als Falle herausstellt. Eine feindliche Flotte der Nietzschean hat Captain Hunt und seine Crew in die Irre geführt, indem sie sich bei einem schwarzen Loch positionierten. Zahlenmäßig unterlegen ist die einzige Hoffnung der Andromeda, die Flucht zu ergreifen. Da ihr Slipstreamantrieb aber nicht benutzt werden kann, lässt Captain Hunt Kurs auf das schwarzes Loch setzen und beordert seine Besatzung zu den Rettungskapseln. Sein erster Offizier wendet sich gegen ihn und während es zwischen den Beiden zu einem Kampf um die Kontrolle des Schiffes kommt, nähert sich die Andromeda immer weiter dem Ereignishorizont des Schwarzen Loches. Captain Hunt kann schließlich die Oberhand behalten und tötet seinen ersten Offizier. Er eilt zu ihm und genau in dem Moment erreicht die Andromeda das schwarze Loch. Die Zeit bleibt stehen.

Drei Jahrhunderte später soll die Andromeda geborgen werden. Ein Bergungsschiff nähert sich dem Raumphänomen. Die Besatzung will das Schiff an ihren Auftraggeber Gerentex verkaufen. Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen kann die Andromeda schließlich befreit werden. Gerentex hat aber seine eigenen Vorstellungen betreffend der Bergung der Andromeda. Er hat die 'Eureka Maru' gechartert, um die Andromeda zu bergen und um etwas zu transportieren. Im Frachtanhänger der 'Eureka Maru' befinden sich viele Kisten, mit außerirdischen Söldnern.
Die Andromeda erwacht wieder und ihre Systeme beginnen zu arbeiten. Sie projiziert sich selbst als Hologramm und informiert Hunt, der inzwischen auch wieder in der Realzeit existiert, darüber, dass gerade dreihundert Jahre vergangen sind. Das Commonwealth gibt es nicht mehr, und alle seine Freunde und seine Familie sind nicht mehr am Leben.
Die Besatzung der 'Eureka Maru' kommt an Bord der Andromeda. Bevor sie aber sehr weit vordringen können, werden sie von Rommie, so der Spitzname der Verkörperung des Schiffes entdeckt. Hunt macht sich auf den Weg zu den Eindringlingen und findet als erstes Harper, der gerade die Andromeda neu verkabeln will. Harper erzählt, dass das Commonwealth vernichtet wurde, nachdem die Nieztscheans einen Krieg begonnen haben, der an dieser Stelle vor dreihundert Jahren seinen Anfang nahm.
Hunt gibt sich zum Teil selbst die Schuld am Niedergang des Commonwealth. In dem Glauben, es würde immer noch einen Teil davon geben, ist sein erklärtes Ziel nun dessen Wiederherstellung. Über die internen Kommunikationskanäle warnt er die Besatzung 'Eureka Maru' davor, noch weiter in sein Schiff einzudringen. Doch die Crew des Bergungsschiffes wird nicht so schnell aufgeben. Gerentex dringt mit seiner Söldnergruppe in die Andromeda ein.

1.02 An Affirming Flame

Gerentex und seine Söldnertruppe setzen ihre Mission fort, deren Ziel die Übernahme der Andromeda und der Tod von Captain Dylan Hunt ist. Dieser kann nur knapp dem Tode entrinnen, als der Anführer der Söldner, Tyr, die Brücke betritt und sofort zu feuern beginnt.
Söldner durchsuchen die Andromeda nach Hunt, der sich derweilen bewaffnet. Als er auf die Söldner trifft, kann Hunt zwei von ihnen bezwingen, doch eine, nämlich Trance, kann entfliehen. Inzwischen sind die anderen in die Waffenkammer eingedrungen, doch Hunt hat alles aus der Waffenkammer entfernt. Eine Bombe geht hoch, die die Eindringlinge aber nicht verletzen sondern nur erschrecken soll. Trance ist der Meinung, sie sollten die Missionen abbrechen, da Hunt im Vorteil auf seinem eigenen Schiff ist. Gerentex erschießt sie für diesen Vorschlag vor den Augen der anderen.
Als Beka, Harper und Rev Bem sehen, wie umbarmherzig und grausam Gerentex in Wirklichkeit ist, beginnen sie einen Plan gegen ihn zu schmieden. Auf der Brücke kommt es zum Kampf zwischen Hunt und Tyr.

In der Zwischenzeit befiehlt Gerentex Harper die 'Eureka Maru' zum Start vorzubereiten, er will die Andromeda ins Schwarze Loch zurückstoßen. Auf der Andromeda redet Hunt mit den Zurückgebliebenen. Wenn sie überleben wollen, dann müssen sie hier zusammenarbeiten. Zu ihrer aller Überraschung präsentiert ihnen Hunt eine lebendige Trance. Er macht alle mit den Möglichkeiten der Andromeda vertraut, inklusive der mehr als ausreichenden Waffensysteme. Hunt lässt die komplette Feuerkraft der Andromeda auf einen Schlag gegen das Schwarze Loch abfeuern. Ihre Feuerkraft ist tatsächlich so gewaltig, dass aus dem schwarzen Loch ein Weißes Loch wird, sozusagen ein zweiter Urknall. Der Energieausstoß des Weißen Loches gibt der Andromeda genug Schwung, um das Gebiet verlassen zu können.
Kurze Zeit später haben sie die ‚Eureka Maru‘ erreicht und das Schiff geentert. Geretex versucht Tyr wieder auf seine Seite zu ziehen, der sich aber weigert. Nach einem letzten Versuch sich mit Waffengewalt zu retten, wird Gerentex in eine Rettungskapsel gesteckt und abgefeuert. Auf der Andromeda trifft sich Hunt mit der Crew der ‚Eureka Maru‘ sowie Tyr auf dem Beobachtungsdeck. Er möchte das Commonwealth wieder herstellen, und damit Gerechtigkeit und Einigkeit zurück in die Galaxis bringen. Dazu benötigt er aber eine Mannschaft an Bord der Andromeda. Die hat er in der versammelten Crew gefunden.

1.03 To Loose The Fateful Lightning

Die Andromeda entdeckt eine Raumstation der ‚High Guard‘, die als Service- und Reparaturstation in der Nähe des Dyhedra-Systems erbaut wurde. Die Station scheint verlassen zu sein, aber Rommie will trotzdem andocken um eventuelle Ersatzteile für ihre beschädigten Systeme zu suchen. Rev Bem und Tyr bleiben zurück auf dem Schiff. Als Hunt, Harper und Beka die Station betreten, finden sie dort eine gruselige Industrieanlage vor, in der alles mit Einschusslöchern und Explosionsschäden übersät ist.
Plötzlich fallen Schüsse. Hunt gibt sich selbst als Mitglied der ‚High Guard‘ und Captain der Andromeda zu erkennen, worauf das Feuer eingestellt wird und Dutzende von Kindern hinter den Maschinen hervortreten. Sie alle tragen zerfetzte und schmutzige Uniformen der High Guard und beginnen sofort einen Chorus: 'Hail the High Guard!' Nassan, ein zwanzig Jahre altes Mädchen, ist die älteste von ihnen und somit die Anführerin.. Sie wird nicht mehr lange leben, und nach ihrem Tod wird ein achtzehn Jahre alter Junge namens Hayek ihren Platz übernehmen.
Hayek erklärt Hunt, dass nach dem Fall des Commonwealth viele der Besatzungsmitglieder auf den Überwachungsstationen getötet wurden, und sie seitdem unter Angriffen der Magog und den Nietzscheans zu leiden hatten. Sie harrten hier aber aus und warten seitdem auf den 'Day of Lightning'. Durch das Erscheinen von Hunt sind sie sicher, dieser Tag wäre nun gekommen und er wäre eine Art Messias. Beka hat eine Strahlungsquelle ausfindig gemacht, die in einem Gebiet der Station liegt, in welches man nur durch Eingabe der "Worte aus der Vergangenheit" (Wortspiel: Words of the Past = Password) gelangen kann. Hunt benutzt seinen Zugangscode und sie kommen in einen großen Hangar voller Slipfighter-Raumschiffe. Bestückt sind diese Schiffe alle mit Novabomben, womit man ganze Sonnensysteme zerstören kann. Die Kinder haben vor das Dyhedra-System der Magog zu zerstören.

Zwei Krieger sind mit Slipfightern aufgebrochen. Sogleich ist Hunt zurück auf der Andromeda und nimmt die Verfolgung der beiden Kampfschiffe auf. Allerdings kann er nicht beide Slipfighter erreichen. Einer der Fighter verschwindet in der Sonne des Systems, wo die Novabombe explodiert und das komplette Sonnensystem vernichtet.
Rev Bem, der ja auch ein Magog ist, sieht das natürlich mit Schrecken. Hunt erklärt Nassan, dass viele der getöteten Magog unschuldig waren, doch sie versteht nicht. Rev geht zu ihr und kann sie überzeugen ihm eine Stunde zuzuhören. Rev beginnt ihr zu erzählen, wenn sie ihn eine Stunde lang am Leben zu lassen vermag, dann kann sie dies vielleicht auch einen Tag, eine Woche oder vielleicht sogar ein ganzes Leben. Doch Hayek ist nicht dieser Meinung. Er fängt Rev und lässt ihn brutal an einer Kette von der Decke baumeln. Die Kinder beginnen ihn zu schlagen, Hunt schreitet ein. Doch Hayek und andere Kinder fallen über die Andromeda her und besetzen die Brücke. Krieger machen sich mit einem Slipfighter auf den Weg zu unterschiedlichen Sonnensystemen. Nassan protestiert gegen die Anordnungen von Hayek, aber Hayek hat das Kommando übernommen und sie abgesetzt. Gerade als er die Exekution der Andromeda-Besatzung befiehlt, kommt Rommie, auf die Brücke. Und zwar splitternackt. Rommie verändert das künstliche Schwerkraftfeld der Brücke, worauf es keines der Kinder mehr auf den Beinen hält. Alle Slipfighter bekommen nun den Befehl die Cockpits abzustoßen, was auch sofort geschieht, und unbemannt gehen sie alle auf Slipstreammodus und explodieren.

1.04 D Minus Zero

Die Andromeda fängt ein Signal auf, welches vom Missionsrekorder eines 'High Guard'-Schiffes stammen könnte. Zwecks weiterer Nachforschungen führt Harper die Andromeda in ein Schrottfeld, welches Rommie als die 'Eightfold Path' identifiziert, ein unbewaffnetes, medizinisches Versorgungsschiff. Als Harper aber plötzlich Teile sieht, die offenbar von einem Kriegsschiff stammen, ist es auch schon fast zu spät: Aus dem Nichts tauchen Raketen auf, mit Kurs auf die Andromeda.

Beim Einschlag gibt es nur minimale Schäden, aber an der Hülle bleibt ein radioaktiver Rückstand haften. Als das angreifende Schiff abzudrehen beginnt, möchten Harper und Rommie einfach in die entgegengesetzte Richtung fliegen, jedoch hat Dylan andere Pläne; er will hinter dem Schiff her. Er versucht es zu kontaktieren, aber als Antwort wird die Andromeda erneut angegriffen, diesmal bereits heftiger.
Dylan befiehlt lediglich Ausweichmanöver, was jetzt Beka auf den Plan ruft. Sie sagt zu Harper, er solle die Andromeda gefälligst von hier wegbringen. Unsicher wessen Befehl er folgen soll, startet Harper zuerst einmal eine vorprogrammierte Ausweichsequenz. Zeit für Beka und Dylan sich einmal zu unterhalten. Sie verlassen die Brücke und er sagt ihr auf dem Korridor, sie solle nie wieder seine Befehle während einer Schlacht widerrufen. Beka antwortet ihm, sie werde nicht mit dem Leben ihrer Besatzung spielen und sie hätten das Gebiet schon bei den ersten Anzeichen von Ärger verlassen sollen. Dylan aber ist der Ansicht, sie sollten versuchen etwas über ihren Gegner in Erfahrung zu bringen. Und Beka muß lernen ihm zu vertrauen, auch wenn sie in solchen Dingen wie Vertrauen nicht gerade sehr gut ist.
Auf der Brücke beobachtet man das fremde. Dylan befiehlt Sensorsonden zu starten, um damit das fremde Schiff anzulocken. Nach einer weiteren Raketensalve läßt Dylan Kurs auf eine nahe Sonne setzen, um Zeit zu gewinnen. In der Zwischenzeit schließt die Besatzung Wetten darüber ab, wer der fremde Angreifer sein könnte, da man immer noch keine Kommunikation mit ihm hatte. Tyr sagt zu Beka, er sei frustriert wegen der Führung des Schiffes, während Rev seinem Captain sagen muß, die Besatzung würde sich ausgenutzt vorkommen. Dylan hat aber derweil eine Plan entwickelt und läßt Harper eine Art Tarngerät entwerfen.

Die Andromeda fliegt weiter in Richtung Sonne, während das fremde Schiff seine Angriffe fortsetzt. Aber die Raketen explodieren in einer gewaltigen Sonneneruption. Obwohl die Besatzung für den Moment beruhigt ist, muß man sich entscheiden, ob man in der tödlichen Strahlung der Sonne bleibt, oder sein Heil in der Flucht such, wobei man hier einen erneuten Angriff des fremden Schiffes in Kauf nehmen muß.
Mit Hilfe des Tarngeräts und der als Andromeda getarnten und von Beka gesteuerten Eureka Manu will man ein Ablenkungsmanöver starten. Der Gegner beißt an und kann vernichtend geschlagen werden, worauf hin sich das fremde Schiff selbst zerstört. Somit bleibt die Crew der Andromeda über die Identität ihres Gegners im Ungewissen.

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12. Kinohighlights 2001

Ein Jahr mit vielen Science Fiction-Knüllern ist vorüber. Betrachtet man das Science Fiction- und Fantasy-Kinojahr 2001, so fällt einem eines sofort auf. Es wird vor allem ein Jahr der Fortsetzungen. Da sieht man "Men in Black 2", "Blade 2", "Tron2.0" und "Jurassic Park 3", um nur einige zu nennen. Überschattet wird das nächste Jahr allerdings von einem Autoren- und Schauspielerstreik, der die Dreharbeiten für so manchen Kinohit hinauszögern könnte. So wird "Star Trek X" wohl nicht mehr im nächsten Jahr zusammen mit "Serie V" erscheinen. Auch "Star Wars"-Fans müssen sich noch bis 2002 gedulden. Denn obwohl die Dreharbeiten an Episode II bereits abgeschlossen sind, wird die sorgfältige Nachbearbeitung noch über ein Jahr dauern. Nichtsdestotrotz wird es dem Science Fiction und Fantasy Liebhaber mit den folgenden Highlights im Jahre 2001 sicherlich nicht langweilig, die wir hier nun kurz vorstellen möchten.

"Herr der Ringe : Die Gefährten"
Der Kinofilm, auf den Fantasy-Fans wohl schon am sehnsüchtigsten warten, ist die Verfilmung von "Herr der Ringe". Der erste Teil dieser Trilogie "Die Gefährten" ["The Fellowship of the Ring"] wird voraussichtlich am 14. Dezember 2001 in die US-Kinos kommen. Somit heißt es für Fantasy-Liebhaber noch ein ganzes Jahr lang warten.

Peter Jackson führt bei dieser Saga Regie, die in einer fantastischen Welt spielt. Ein junger Hobbit namens Frodo Beutlin, der einen scheinbar harmlosen magischen Ring von seinem Onkel Bilbo geerbt hat, macht sich auf eine gefährliche Reise, um Mittelerde zu retten. Schon bald bemerkt Frodo, dass der ursprüngliche Schöpfer des Ringes, der Dunkle Lord Sauron, ihn verzweifelt sucht. Dieser hat einen Teil seiner Essenz in den Ring mit eingearbeitet. Bekommt Sauron den Ring wieder in seine Finger, kann er alle anderen magischen Ringe, die an die Elfen, Zwerge und Menschen verteilt wurden, binden und die Bevölkerung Mittelerdes kontrollieren. Eine bunt zusammengewürfelte Gemeinschaft aus Hobbits, Elfen, Zwergen und Menschen begleiten Frodo auf seiner Mission ins Land Saurons, wo sie versuchen, den Ring zu zerstören, indem sie ihn in die vulkanischen Feuer des "Schicksalsberges" werfen. Ihnen stellt sich die monströse Kraft von Sauron entgegen, dessen üble Abgesandte Frodo und seine Anhänger unbarmherzig verfolgen, während die allmächtige Macht des Ringes versucht, die Gruppe von innen heraus zu korrumpieren.

Gedreht wird der sehr aufwendige Film in Neuseeland an zahlreichen Orten. So wurden Außenaufnahmen in den Ruapehu-Bergen, in Mid Canterbury, Twizel und Queenstown abgedreht. Die Innenaufnahmen produziert man in den Stone Streets Studios in Wellington. Filmkomponist Howard Shores, der bereits durch "Sieben" oder "Das Schweigen der Lämmer" bekannt ist, wird den Soundtrack liefern. Die "Herr der Ringe" Trilogie ist bereits jetzt mit einem Budget von 700 Millionen Dollar eines der teuersten Filmprojekte aller Zeiten.

"A.I."
Ein weiterer Höhepunkt im nächsten Jahr stellt das neueste Werk von Steven Spielberg mit dem Namen "A.I." dar. A.I. ist die Abkürzung für "Artificial Intelligence", der englische Begriff für künstliche Intelligenz. Die Geschichte, die ursprünglich von Stanley Kubrick entworfen wurde, spielt in nicht all zu ferner Zukunft. Die Erde ist inzwischen Opfer der globalen Erwärmung geworden und die Überbevölkerung ist eines der größten Probleme der Menschheit. Deshalb hat man eine Art Ziehungsverfahren entwickelt, bei dem die Familien bestimmt werden, die ein Kind bekommen dürfen. Wer nicht das Glück hat, auf natürlichem Wege ein Kind bekommen zu dürfen, kann sich stattdessen ein Roboterbaby kaufen. Monica, eines der Hauptfiguren des Filmes, hat dies getan. Das Roboterkind namens David gerät jedoch in eine Krise, als es sich fragt, ob seine "Mutter" ihn wirklich liebt.

Haley Joel Osment (Sixth Sense) wird in diesem Streifen den Roboterjungen David Swinton spielen. Vor kurzem wurde bekannt, dass in der englischen Version Robin Williams als Erzähler zu hören sein wird. "A.I." wird voraussichtlich am 29. Juni 2001 in die US-Kinos kommen.

"Men in Black 2"
Science Fiction-Fans wird sicher das Wiedersehen mit Agent J (Will Smith) und Agent K (Tommy Lee Jones) in "Men in Black 2" freuen, denn sowohl Will Smith als auch Tommy Lee Jones haben für den Film unterschrieben.. Über den Inhalt der Fortsetzung des Kinohits von 1997 ist leider noch sehr wenig bekannt. Smith war zumindest mehr als begeistert von dem Drehbuch des zweiten Teiles, der noch besser sein soll als sein Original. Er findet es auch mehr als erstaunlich, wie man Tommy Lee Jones' Charakter wieder zurückbringt. Diesmal soll es einen intergalaktischen Krieg geben und die Agenten werden im Weltraum auf Alien Jagd gehen. Da J in Schwierigkeiten steckt, wird er sich auf die Suche nach Agent K machen, und dessen Erinnerungen an die Zeit bei den MIB wiederherstellen. Ein Datum, wann der Film in die Kinos kommt, ist leider nicht bekannt.

"Harry Potter"
Wenn ein Buch, die Herzen der Kinder in diesem Jahr höher schlagen ließ, dann war es "Harry Potter". Doch auch die Erwachsenen konnten sich dem Charme der Geschichte des jungen Zauberers nicht erwehren. Nächstes Jahr kommt nun die Verfilmung des ersten Romans, "Harry Potter und der Stein der Weisen" in die Kinos. Darin geht es um einen kleinen Jungen, dessen Eltern ums Leben kamen als er gerade mal ein Jahr alt war. Er wächst bei seinem Onkel und seiner Tante auf, die ihn nicht gerade bestens behandeln. Eines Tages bekommt er jedoch einen Brief. Er ist bei Hogwarts, der Schule für Zauberei und Hexerei, aufgenommen worden. Und von da an erlebt Harry Potter die spannendsten Abenteuer seines Lebens. Gespielt wird der Zauberlehrling von Daniel Radcliffe. Vor allem für die jüngeren Zuschauer wird dieser Film wohl ein Hit werden.

"Blade 2: Blood Hunt"
Nach Fantasy und Science Fiction fehlt noch ein Genre: Horror. Sicherlich wieder reichlich actiongeladen kommt im nächsten Jahr die Fortsetzung eines in Deutschland inzwischen indizierten Vampirfilmes daher. Die Hauptfigur des Filmes namens "Blade", auch der "Daywalker" genannt, ist ein Vampir, der jedoch auf der Seite der Menschen steht und den anderen Vampiren den Kampf angesagt hat. In "Blood Hunt" wird Blade in der Zeit zurückreisen, um die Vergangenheit zu verändern. Dabei erweckt er aus Versehen eine tödliche "Blut Welle". Als er in die Gegenwart zurückkehrt, muss er feststellen, dass die gesamte Welt von Vampiren übernommen wurde. Mit all seiner Kraft muss er nun die Vampire vernichten und die Welt für die Menschen wieder zurückfordern. Sowohl Wesley Snipes als auch Kris Kristofferson werden in ihren aus dem ersten Teil bekannten Rollen zu sehen sein. David Goyer schrieb das Drehbuch zu dem Horrostreifen, der voraussichtlich im Sommer 2001 in die Kinos kommen wird.

"Star Trek X"
Obwohl es wegen des Autorenstreiks eher unwahrscheinlich scheint, dass es der zehnte Star Trek Film es noch 2001 in die Kinos schafft, stellt er im Falle eines Falles ein Highlight für nächstes Jahr dar. Zahlreiche Interviews scheinen eines zu bestätigen: "Star Trek X" wird wohl der letzte "The Next Generation"-Film werden. In einem Interview auf KCOP13 enthüllte Rick Berman, Executive Producer des Filmes, dass sowohl Patrick Stewart als auch Brent Spiner bereits für den Film unterzeichnet haben. Letzterer arbeitet zusammen mit John Logan an der Story des Streifens. Die wichtigste feindliche Rasse in diesem Film werden die Romulaner sein, und laut Berman wird es den großartigsten Bösewicht seit Kahn geben. Mit Data soll etwas interessantes geschehen, dass er aber sterben wird, ist nicht geplant. Somit bleibt wohl die spannendste Frage: Wird "Star Trek X" noch 2001 zu sehen sein? Wer weiß?

Sicherlich sind dies noch lange nicht alle Knüller des Jahres 2001, doch alle großen Filme zu beschreiben, würde den Rahmen dieses Artikels einfach sprengen. Weitere Highlights des nächsten Jahres, die hier nicht weiter beschrieben werden, sind mit Sicherheit "Jurassic Park 3", "Total Recall 2", "Spawn 2", "Tomb Raider", "Batman: Year One" und "Mimic 2". Man sieht also, es lohnt sich auch nächstes Jahr wieder, ein wenig Geld im Monat für die große Leinwand zurückzulegen.

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13. Farscape: Die Chance vertan?

Am Anfang stand diese Gesellschaft von Puppenspielern. Sie waren bekannt für Kermit, den Frosch und auch für Science Fiction, wie "Schweine im Weltraum", mit Miss Piggy in der Hauptrolle. Noch im alten Jahrtausend entschloss sich die Henson Company zusammen mit SCI-FI Channel eine neue, noch nie da gewesene Serie zu produzieren – die Henson-Puppen im Mittelpunkt, im All und unterstützt von den besten Tricks. In den USA errang diese Serie namens "Farscape" sehr schnell den sogenannten "Kultstatus", was auch immer dieser bedeuten mag. Webseiten sprossen aus dem Boden, Fanclubs entstanden. "Fantastisch" hieß es, endlich kommt wieder Leben ins Science Fiction-Genre. Neue Ideen braucht die SF-Welt.
Inzwischen ist die dritte Staffel in Produktion, die zweite läuft zumindest in den USA und Großbritannien mit sehr guten Ratings. Es hat sich entwickelt, es entstehen gewagtere Folgen und die Fangemeinde hat sich inzwischen etabliert.

Hier in Deutschland startete "Farscape" vor einigen Wochen, am Freitagabend zur Primetime. Aber irgendwie kam "Farscape" hier nicht weit. Die Ratings sanken rapide, am 24. November verlegte Sat1 die Serie auf den Samstagnachmittag - nicht gerade der beste Platz um sich von schlechten Zuschauerquoten zu erholen. Profitieren konnte "Star Trek: Voyager" davon - der alte Platz war ihnen wieder sicher. Doch warum dieser Absturz von "Farscape" in deutschen Landen? Kaum ein Mensch scheint hier mehr von den Muppet-Aliens Notiz zu nehmen, das Interesse schwindet. Ist denn alles schon da gewesen? Die Themen zu abgearbeitet? Oder ist es einfach so, dass die Puppen zwar nett anzusehen sind, aber nach ein, zwei Folgen wünscht man sich etwas weniger Puppen und etwas mehr... etwas mehr was?

Die größte Zielgruppe von Science Fiction-Serien sind die 14- bis 25-jährigen. Wenn man zurückschaut - vor zehn Jahren hatte diese Zielgruppe ein wenig mehr vom Fernsehen zu erwarten: "Star Trek: The Next Generation", "Star Trek: Deep Space Nine" und nicht zu vergessen "Babylon 5" konnten die Zuschauer über Jahre hinweg begeistern. Was sieht die Zielgruppe heute? "Big Brother". Nicht das man es ihnen verdenken könnte, an Science Fiction läuft zurzeit das doch mehr schlecht als rechte "Star Trek: Voyager" und sporadisch "Mission Erde". Vielleicht muss man einfach mehr Geduld mit "Farscape" aufbringen. Fast alle Serien brauchen ein oder zwei Jahre um so richtig ihren Standard zu erreichen. Man denke nur an die ersten Schritte der drei oben genannten Serien. Vielleicht ist es Zeit für eine Pause. Pause bei "Star Trek" bis neue Ideen kommen, Pause allgemein bis sich die "Big Brothers" verzogen haben. Vielleicht hat gute Science Fiction dann wieder eine Chance das Publikum zu erreichen.

In Amerika sind aber schon wieder zwei neue Serien gestartet, die neuen Hoffnungsträger. "Dark Angel" und "Andromeda" heißen die beiden Wunderserien, die eine erdacht von James Cameron, der einen doch recht bekannten Namen in der SF-Welt hat, man denke da nur an "Alien". Die andere, eine weitere Serie aus der Feder des verblichenen "Star Trek"-Schöpfers Gene Roddenberry. Und wieder werden beide Serien hoch gelobt.
"Dark Angel": Eine postapokalyptische Welt, nach einem kompletten Zusammenbruch der Wirtschaft, genmanipulierte Kinder, düster, hoffnungslos? "Andromeda": Sehr weit in der Zukunft, Kevin "Herkules" Sorbo als Captain eines um 300 Jahre in die Zukunft geworfenen Schiffs, ein Captain der versucht seine verlorene Heimat wieder aufzubauen. Klingt gut. Oder?

Pessimismus scheint "in" zu sein. Auch John Crichton bei "Farscape" hat kaum eine Chance seine Heimat wiederzusehen. An Bord des Schiffes der Verurteilten findet er aber vielleicht ein neues zu Hause. Vielleicht sollte man ihm eine Chance geben, auch wenn er nicht wie die Ausgeburt eines Wissenschaftlers wirkt. Noch in dieser Staffel erwarten uns außerdem zwei neue wiederkehrende Charaktere - Chiana und Scorpius. Chiana ist eine Nebari, und ganz nebenbei auch eine Diebin und Betrügerin. Sie stößt in der Episode "Durka Returns" zur Crew. In der zweiten Staffel kommen sie und D'Argo sich dann erheblich näher. Wer sich noch näher kommt, dass sind Crichton und Aeryn Sun. Doch das wird sich noch ein wenig hinziehen, da Aeryn immer noch ein gewisses "sich mit Personen, die man nicht bekämpft, näher kommen"-Problem hat. Scorpius, die zweite neue Figur, gehört zu den bösen Jungs. Er ist ein Wissenschaftler und an Crichtons Wurmlochwissen nicht unwesentlich interessiert. Crichton hat in der zweiten Staffel häufiger Halluzinationen, die er auf eine mentale Programmierung durch Scorpius schiebt. Ein weiterer interessanter Handlungsstrang entwickelt sich um Moyas Nachwuchs, der Ende der ersten Staffel geboren wird. Während der Schwangerschaft, hat Moya außerdem die Angewohnheit unangekündigt den StarBurst zu aktivieren, wenn sie meint das Junge wäre in Gefahr. Das kann die Crew schon mal in Bedrängins bringen...

Es scheint als wäre noch ein wenig Geduld vonnöten bis "Farscape" auch bei uns seinen Wert beweist, oder wir alle warten ein Jahr und schalten dann wieder ein. Wer weiß?

Links zum Thema:
http://www.farscape.com
http://www.farscape-peacekeeper.de
http://www.scifi.com/farscape

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14. SpaceView-Internetguide: Harry Potter

Ohne Frage: Harry Potter ist IN. Man begegnet kaum noch einem anderen "Muggel", der nicht mindestens einen Original-Hogwarts-Zauberspruch beherrscht.
Da ist es auch kaum erstaunlich, wenn sich Harry Potter-Fanhomepages wie I-love-you-Viren im Internet ausbreiten; d.h. es werden unüberschaubar viele. Wer schon einmal auf der Suche nach Infos über den kleinen Zauberer in eine Suchmaschine den Begriff "Harry Potter" eingegeben hat, der hat die freie Auswahl in einem undurchdringlichen Dschungel aus Links. Aber welche Homepage sollte man denn nun wirklich ansurfen?

Man kann natürlich nach dem Zufallsprinzip einfach wild in die Gegend klicken, aber man weiß nicht, was einen dann erwartet. Lange Wartezeiten, enttäuschende Grafik, belanglose Inhalte oder der ultimative Werbung-Overkill? Oder sofort DIE Super-Download-Quelle mit allem, was den Zauberinteressierten begeistert? Und wohin soll ich mich als Fantasy-Fan wenden, wenn ich mich über Terry Pratchett informieren will oder gleichgesinnte "Herr der Ringe"-Fans suche? Oder wenn mich Zauber im Allgemeinen interessiert?
Das selbe Dilemma. Klicken oder nicht Klicken, diese Frage haben sich auch die sf-radio.de-Mitarbeiter Klaus Michels und Berit Lempe gestellt und surften sich quer durch die Gesamtpalette magischer Homepages. Herausgekommen ist ein übersichtlicher Internetguide, der mit zahlreichen Informationen zu den behandelten Schwerpunktthemen aufwarten kann. Hier sind sämtliche Homepages aufgelistet, die man als Fan besichtigen sollte, könnte oder besser großräumig vermeidet.

Man findet sowohl deutsch- als auch englischsprachige Pages im Angebot; übersichtlich nach verschiedenen Kriterien wie Gestaltung und Kreativität, Service, Informationsgehalt und Downloads/Interaktion bewertet. Jede Seite wird im einzelnen unter die Lupe genommen und abschließend mit einem Fazit versehen, das dem Fan auf einen Blick verrät, ob es sich lohnt, die entsprechende Seite zu besuchen. Für diejenigen, die lieber sofort lossurfen möchten gibt es zu jedem Thema die "TOP 5" der deutschen und englischen Projekte.
Auch für diejenigen, die nach dem Surfen Lust bekommen haben, eine eigene HP-HP (Harry-Potter-Homepage) zu erstellen ist gesorgt. Ein kurzer Ausflug in die geheimnisvolle Welt des Webdesign vervollständigt den Internetguide. Hier ist auf zwei Seiten eine kompensierte Anleitung zum Bau einer eigenen Webseite zu finden.

Abschließend läßt sich sagen, dass dieser Internetguide eine gelungene Mixtur aus Hintergrundwissen und Surftipps ist. Für alle Fantasyfans, die ein Herz für Harry Potter, Tolkien oder Pratchett haben, oder sich einfach für die Magie im Allgemeinen begeistern, ist dieser Guide sehr zu empfehlen, denn endlich ist Schluss mit der Suche nach den wirklich guten Homepages!
Meine Empfehlung: Einfach nachschlagen, Adresse eingeben und lossurfen.

Online-Bestellung über Amazon:
Klaus Michels / Berit Lempe: Space View-Internetguide: Harry Potter
Heel Verlag
ISBN 3-89365-902-1
Zum Preis von 19,80 DM.


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Harry Potter bei Radio EN

In einem von Christian Lukas geführten Interview mit Klaus Michels unterhielt man sich bei ANTENNE WITTEN für den Lokalsender Radio EN über die Themen Harry Potter, das Corona Magazine, den Herrn der Ringe und mehr. Wann und wo?

Am 19. Dezember 2000, von 18.04 bis 19.00 Uhr auf Radio EN. Weitere Informationen gibt es auch unter der folgenden Adresse im Internet: http://www.antenne.witten.net!

Radio EN ist auf den folgenden Frequenzen zu empfangen.

Radio EN 1.) über Antenne 2.) über Kabel

Bochum 104,20 MHz keine Kabelverbreitung
Breckerfeld 105,70 MHz 107,20 MHz
Dortmund 104,20 MHz 93,95 MHz
Ennepetal 105,70 MHz 106,95 MHz
Gevelsberg 105,70 MHz 106,95 MHz
Hagen 107,20 MHz 106,95 MHz
Hattingen 91,50 MHz 102,65 MHz
Herdecke 107,20 MHz 106,95 MHz
Schwelm 105,70 MHz keine Kabelverbreitung
Sprockhövel I 91,50 MHz 102,65 MHz
Sprockhövel II 105,70 MHz 106,95 MHz
Wetter 107,20 MHz 106,95 MHz
Witten 104,20 MHz 93,95 MHz

Hören Sie rein!

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15. Akte X: Ein Blick auf das neue Gesicht.

Am 5. November startete in den USA die wohl umstrittenste Staffel in der Geschichte von Chris Carters Mysteryserie. Fans fieberten der Season Premiere entgegen, denn das Schicksal eines der Hauptcharaktere stand auf dem Spiel.
"Requiem", die letzte Folge der siebten Staffel, endete äußerst dramatisch. Mulder entführt von Außerirdischen und Scully im Krankenhaus – schwanger. Nach dieser Folge war außerdem eines klar: Mulder würde nicht unbedingt wiederkommen. Fans der Serie und vor allem sogenannte "Shipper", die Akte X vornehmlich wegen der Beziehung zwischen Mulder und Scully sahen, waren entsetzt.

David Duchovny hatte nicht für alle Folgen der achten Staffel unterschrieben, sondern nur für elf Folgen – zwei Folgen am Anfang, das war sicher. Doch wie die anderen Folgen verteilt sein würden, war nicht klar. Scully sollte außerdem einen neuen Partner zur Seite gestellt bekommen, den ehemaligen New Yorker Polizisten John Doggett. Doggett wird gespielt von Robert Patrick, der in diversen Interviews den Fans versicherte, seine Figur sollte Mulder nicht ersetzen, das könne und wolle er auch nicht. Trotzdem starteten einige Fans Anti-Doggett-Kampagnen bevor die erste Folge der achten Staffel überhaupt einen Namen hatte. Sicherlich war diese Aktion etwas voreilig, doch brachte sie die stetig wachsende Verunsicherung der Fans zum Ausdruck. Die Promobilder der achten Staffel zeigten Scully und Doggett, wo war Mulder?

Das Warten hatte dann Anfang November ein Ende. Mit "Within" bekamen die Fans eine durchaus spannende Folge zu sehen. Scully und Skinner werden von Kersh vom Fall "Mulder" abgezogen und ein neuer Agent kümmert sich um den Fall: John Doggett ist der Leiter der Task Force, die Agent Fox Mulder finden soll. Scully ist außer sich, Skinner bereit seine Karriere aufs Spiel zu setzen und offiziell zu Protokoll zu geben, er habe ein UFO gesehen, das Mulder entführte. Scully traut weder Doggett noch Kersh. Sie weigert sich Doggett detailierte Informationen zu geben. Doch Doggett ist nicht der "große böse Wolf", wie er es so schon ausdrückt, er will Mulder wirklich finden. Doch plötzlich taucht Mulder wieder auf: Im FBI Gebäude, in Scullys Apartment und in seinem eigenen Apartment entwendet er Computer und Beweismaterialien. Scully weiß, dass dieser Mann nicht Mulder sein kann. Es ist der Alien Bounty Hunter, der Mulders Gestalt angenommen hat.
Inzwischen hat sich Skinner mit den Einsamen Schützen zusammengetan. Mulders Spur führt in die Wüste von Arizona. Dort lebt in einem kleinen Ort Gibson Praise. Hinter ihm ist der Bounty Hunter her. Doggett folgt Scully nach Arizona, wo er einen Mann stellt, der aussieht wie Mulder und Gibson Praise in seiner Gewalt hat.

In "Without" wird diese Story fortgesetzt und ein Katz- und Mausspiel beginnt. Die Aliens wollen jedes Beweismaterial ihrer Existenz vernichten. Bei ihren Ermittlungen müssen Scully und Skinner sehr vorsichtig sein, da Kersh, der inzwischen Skinners Boss ist, ihnen im Nacken sitzt. Doggett sieht ein, dass er extra auf diesen Fall angesetzt wurde, um zu scheitern. Er schlägt sich auf die Seite von Scully und Skinner, obwohl er immer noch skeptisch ist und nicht glaubt, dass Mulder von einem UFO entführt wurde. Gibson, der sich inzwischen in der Wüste versteckt hat, fühlt Mulders Anwesenheit. Auf der Flucht hat sich Gibson das Bein gebrochen und als Scully ihn findet, ist er bereits fiebrig und sagt zu Scully: "Sie sind so nah dran..." Was Scully nicht weiß ist, dass Mulder wirklich nicht mal hundert Meter entfernt in einem getarnten UFO gefangen ist. Sie kann ihn spüren, ruft nach ihm, doch kann nichts tun. Sie bringt Gibson ins Krankenhaus, wo Doggett ein paar Männer als Schutz für den Jungen postiert, doch einer von ihnen ist der Bounty Hunter. Es kommt zu einem Kampf, in dem Scully den Bounty Hunter erschießt. Durch die toxische Wirkung des Blutes endet auch diese Folge für Scully in einem Krankenhausbett. Doggett besucht sie und erzählt, Kersh hätte ihn zu den X-Files beordert. Er schwört Scully, er wird Mulder finden.

Soviel zu den Ereignissen den ersten Folgen der achten Staffel. Viele Fans fanden das neue Format etwas gewöhnungsbedürftig, fanden aber Doggett als Charakter glaubwürdig und die Interaktion zwischen Scully und ihm interessant. Viele, die am Ende von "Within" sicher waren, Mulder sei tot, konnten mit "Without" etwas beruhigt werden, obwohl die Vorstellung von Mulder in einem Raumschiff, umgeben von miesen Aliens, nicht gerade rosig ist.
Die Frage war nur, wie es weitergehen würde und ob das Gespann Scully / Doggett die Fans genauso begeistern kann, wie die Dynamik von Scully und Mulder, die ja vor allem in den letzten Folgen der siebten Staffel eine wirklich romantische Tiefe bekommen hatte.
Die darauffolgende Folge "Patience" wurde also mit einiger Spannung erwartet. In dieser Folge bekommen Scully und Doggett einen Fall, in dem es um einen Fledermaus-Menschen geht. Nein, nicht Batman, sondern ein Wesen, das brutal Menschen ermordet. Sicherlich eine Folge, die man nehmen muss, wie sie ist: Eine Einführung von John Doggett in die dunklen Tiefen der X-Files. Über das Verbleiben von Mulder fällt kein Wort und am Ende der Folge hat Doggett seinen eigenen Schreibtisch und Mulders Namenstafel verschwindet in einer Schublade. Spätestens beim Ende dieser Episode klinkten sich einige Fans aus und die Fangemeinde spaltete sich in zwei Lager. Nicht etwa in die "Doggett-Hasser" und "Doggett-Befürworter", von Fans wurde Doggett eigentlich ganz positiv aufgenommen, es geht um die Frage: Ist Akte X noch Akte X? Auf der einen Seite gibt es den Akte X-Fan, der seit der ersten Folge dabei ist, weil er einfach diese Mischung aus Mystery und Horror mag und wenig mit der romantisch-witzigen Beziehung von Mulder und Scully anfangen kann. Diese Fans lieben die achte Staffel regelrecht, weil die Serie zum Konzept des "Monsters der Woche" zurückgekehrt ist. Die anderen Fans, die die stetige Weiterentwicklung von Mulder und Scullys Beziehung zum Einschalten von Akte X bewegte, sind einigermaßen säuerlich auf Carter und Co., nicht nur, weil die Suche nach Mulder auch in der Folge am letzten Sonntag ("Redrum") nicht gerade Thema war. Viele Fans schalten zwar ein, finden aber die Themen nicht so spannend, "Redrum" war zum Beispiel eher ein Abklatsch der Folge "Montag", in der Mulder ein und den selben Tag immer wieder erlebt.

Doch das Mulders Verbleib nicht mehr hinterfragt wird, ist bei weitem nicht der einzige Grund für hartgesottene Fans der Serie nicht mehr einzuschalten. Doggett ist nunmal nicht Mulder. Und die Fans vermissen Mulder mit seinem ironischen Humor und seine Leidenschaft den X-Akten gegenüber. Wenn Scully loszieht, um einen Parasiten zu fangen, dann denken sicherlich manche Fans: "Moment mal! War da nicht noch so jemand anders?" Fox—wer?

Auch die Rolle von Scully hat mächtig abgebaut. So sieht man Doggett des Öfteren in der Rolle des Retters, der eine total hilflose Scully rettet und die dann schwören muss, nie wieder ohne ihn loszuziehen. Armes, kleines Mädchen.
Bleibt nur zu hoffen, dass in der Folge "The Gift", die am 4. Februar in den USA laufen wird, mehr über Mulders Verschwinden ans Licht kommt. Dann nämlich wird David Duchovny wieder dabei sein, zwar nur in Flashbacks, aber immerhin.

Die nächste Folge, die am kommenden Sonntag (17.12.) in Amerika zu sehen sein wird, heißt "Via Negativa" und die Einsamen Schützen werden ihren nächsten Auftritt in dieser neuen Season haben. Man wird mehr über Scullys Schwangerschaft erfahren und hoffentlich treten die Einsamen Schützen Doggett ein wenig auf die Füße, damit er Mulder irgendwann mal findet. Wenn Mulder dann noch am Leben sein sollte, dürfen sich "Shipper" sicherlich auf ein tränenreiches Wiedersehen freuen.

Links zum Thema:
http://www.xfiles.stylicious.com/season8/
http://www.thexfiles.com/

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16. Wissenschaft: Extrasolare Planeten

Es gibt Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, daran besteht nach der Entdeckung der Gasriesen in Umlaufbahnen fremder Sterne kein Zweifel mehr. Tatsächlich kennt man bereits mehr Planeten außerhalb des Sonnensystems als innerhalb. Die Bildung von Planeten scheint also keine Ausnahme zu sein, sondern eher zur Regel zu gehören. Man könnte sogar soweit gehen, dass Planeten eine ganz natürliche Erscheinung sind, die mit der Sternbildung einhergehen. Allerdings ist auf den Gasriesen, die mit unseren heutigen Instrumenten zu entdecken sind, kein Leben, wie wir es kennen, möglich und es ist schwer vorstellbar, wie sich unter solchen unwirklichen Bedingungen Leben entwickeln kann. Es kann allerdings nicht ohne weiteres ausgeschlossen werden.

Die Frage, die sich stellt ist aber, ob auch Planetensysteme so wie unseres möglich sind. Oder besteht die Ausnahme, der wir unsere Existenz verdanken, gerade darin, dass es neben den Gasriesen auch kleinere Steinplaneten gibt? Übrigens konnte man in Computersimulationen feststellen, dass Gasriesen für die Entwicklung von Leben notwendig sind, weil sie Asteroiden aufsammeln, die sonst das entstehende Leben durch ihre Einschläge immer wieder vernichten würden. Es ist durchaus möglich, dass viele der entdeckten Gasriesen verhinderte Sterne sind, sodass es sich auch um Doppelsternsysteme handeln kann, bei denen ein Partner nicht dazu kam, die Kernfusion zu starten, um so zu einem richtigen Stern zu werden. Auch Jupiter wird von einigen Astronomen als "verhinderter" Stern angesehen, obwohl er bei weitem noch nicht die nötige Masse besitzt. Aber das kann zum heutigen Stand der Forschung noch nicht mit Sicherheit gesagt werden. Erst mit Methoden, deren Auflösung noch über die heutigen Beobachtungsmöglichkeiten hinausgehen wird es möglich sein, solche Planeten mit Observatorien zu entdecken.

Tatsächlich sind die extrasolaren Planeten bisher nicht direkt beobachtet worden, da sie für die Auflösung der heute verwendeten Observatorien zu dicht am Muttergestirn stehen, als dass man sie entdecken könnte. Der Trick, den man anwendet besteht darin, die Bewegung des Sterns um den Schwerpunkt des Systems aus Sonne und Planet zu bestimmen. Bei dieser Bewegung kann man Schwankungen in der Wellenlänge des ankommenden Lichts feststellen, die sich durch die längere Wellenlänge ins Rote verschiebt, wenn sich der Stern von uns weg bewegt, bzw. bei kürzeren Wellenlängen ins Blaue verschiebt, wenn er sich uns nähert. Dabei kommt uns der Stern näher, wenn sich sein Planet entfernt und umgekehrt.

Kleinere Planeten verändern die Bahn des Sterns, die sie umkreisen, nicht so stark, als dass sie heute nachgewiesen werden könnten. Die Astronomen arbeiten allerdings fieberhaft daran, die Empfindlichkeit ihrer Instrumente zu erhöhen, sodass auch sonnenähnliche Planetensysteme in Zukunft identifiziert werden können. Ganz zu schweigen von den Schwierigkeiten die entstehen, wenn man es mit mehreren Planeten zu tun hat. Daneben werden aber auch Techniken entwickelt, die eines Tages auch die optische Beobachtbarkeit ermöglichen sollen. Dabei muss die Auflösung der Teleskope immer weiter erhöht werden, was durch immer größere Spiegeldurchmesser erreicht wird. Glücklicherweise muss der Spiegel aber nicht massiv sein, sondern es genügt, wenn man mehrere Teleskope zusammenschaltet, sodass sich in der Verbindung ein "virtuelles" Teleskop ergibt, dessen Spiegeldurchmesser der Entfernung der beiden Teleskope entspricht. Dieser Trick wird bei Radioteleskopen angewandt, wie zum Beispiel beim VLBA (Very Long Baseline Array) in den USA, wo verschiedene Radioteleskope zusammengeschaltet wurden, die im ganzen Land verteilt sind. Dieser Trick wird hauptsächlich bei Gruppen von Radioteleskopen verwendet, ist aber auch bei optischen Instrumenten anwendbar. Das VLBA erreicht damit bereits heute Auflösungen, die das Hubble-Teleskop weit übertreffen. Die Zukunft wird hier noch fantastische Fortschritte bringen, wenn erst mehre Weltraumteleskope zusammengeschaltet werden können, wobei der Vorteil darin besteht, dass virtuelle Spiegeldurchmesser möglich werden, die größer als der Erdradius sind. Mit diesen Anordnungen dürfen wir schließlich erwarten, die ersten erdähnlichen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu beobachten.

In der Natur hat man es außerdem nur selten mit einem reinen Zweikörperproblem zu tun, wie man die oben beschriebenen Systeme gerne mathematisch nennt. Statt dessen kann es sich auch um Planetensysteme handeln, die mehrere Mitglieder haben. In diesem Fall wird die Bestimmung der Anzahl der Planeten aus der Frequenzanalyse viel komplizierter, weil sich ein derartiges Mehrkörpersystem nicht mehr ohne weiteres mathematisch analysieren lässt. Was uns dann gezeigt werden wird, ist aber nicht vergleichbar mit den Bildern, die uns unsere Weltraumsonden von den Planeten dieses Sonnensystems aufgezeichnet haben. Das erste was wir sehen werden, ist wahrscheinlich ein kaum zu erkennender verschmierter Lichtpunkt. Das klingt nicht besonders aufregend, aber selbst dieser winzige Fleck wird uns eine Menge an Informationen über den Planeten liefern.
Das Licht des Sterns, das vom Planeten reflektiert wird, wird teilweise von den in der Atmosphäre des Planeten vorkommenden Molekülen absorbiert und so auf bestimmte Weise verändert. Es entstehen die sogenannten Absorptionslinien, die für jedes Element charakteristisch sind. So ist es möglich, selbst aus diesem winzigen Lichtpunkt Rückschlüsse auf die Zusammensetzung des Planeten zu ziehen. Man wird sagen können, ob es Wasser in der Luft gibt, ob Sauerstoff oder Methan vorkommt und vieles mehr. Anhand dieser Information kann man dann Vermutungen darüber anstellen, ob die Atmosphäre für Leben geeignet ist oder von lebensfeindlichen Gasen beherrscht wird, die ein Leben, wie wir es kennen, unwahrscheinlich machen.

Ob tatsächlich Leben auf einem solchen Planeten existiert, wird sehr schwer nachzuweisen sein. Unsere Zivilisation zeichnet sich dadurch aus, dass wir in den letzten hundert Jahren eine Menge an Schadstoffen wie z.B. FCKWs in die Luft geblasen haben. Solche künstlichen Gase in der Atmosphäre könnten auf eine Zivilisation hinweisen, die ähnliche Fehler macht. Besonders wahrscheinlich ist das aber nicht, statt dessen werden sich die Experten erst einmal lange darüber streiten müssen, was die Entdeckung schließlich bedeuten könnte, bevor man sich auf eine natürliche Quelle einigt. Ich denke aber es wird faszinierend genug sein, überhaupt einen erdähnlichen Planeten zu finden. Auch wenn uns nicht gleich ein paar grüne Männchen in die Teleskoplinse winken.

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17. Subspace Link

Star Wars: Lucas' Ansicht über Episode II.
Während eines Interviews mit dem englischen "Star Wars Magazine" verriet George Lucas einiges über "Star Wars Episode II".

Über Jonathan Hales, den Co-Autoren des Skripts, erzählte Lucas Folgendes: "Ich arbeitete mit ihm an den 'Abenteuern des jungen Indiana Jones', und kenne ihn wirklich gut und ich kenne seine Arbeit. Daher war es ein Leichtes für mich mit ihm während der Drehbucharbeiten wieder zusammen zu arbeiten."

Auf die Frage, ob "Episode II" düsterer als der erste Teil wird, sagte Lucas: "Es wird definitiv ein wenig aufregender. Der Nächste wird wahrscheinlich der dunkelste von allen Teilen sein. Letztendlich muss ich eine Geschichte erzählen, deshalb hat die Story Priorität. Und ich kann es keinem Publikum zeigen. Ich meine die Geschichte ist, was die Geschichte ist. Ich wusste, dass es sehr düster werden wird. Sie wissen, es würde wahrscheinlich nicht so erfolgreich sein wenn es zu dunkel wird. Irgendwann wird es fertig sein und mir wird es gut gehen. Es gibt nicht viel das ich tun könnte. Ich kann keine Geschichte, die in den Grundzügen so sehr dunkel ist, nehmen und sie glücklicher machen. Weil sie es nämlich nicht ist."

Star Wars: Online-Rollenspiel
Laut LucasArts Entertainment wird das lang erwartete Online-Rollenspiel im "Star Wars"-Universum, genannt "Star Wars Galaxies", gegen Ende 2001 in die erste große Testphase gehen. Allen interessierten Fans steht ab sofort die von LucasArts und Sony Online Entertainment neu erstellte offizielle Homepage zum Spiel zur Verfügung.

Dort wird die Internet-Gemeinde in Zukunft ständig auf dem laufenden gehalten werden. In mehreren Diskussionsforen soll es auch die Möglichkeit zum Austausch mit den Entwicklern geben.

Links zum Thema:
http://www.starwarsgalaxies.com/

Star Wars: Jackson spricht über Episode II
Gute Nachricht für Jar-Jar-Binks-Hasser! Samuel L. Jackson hat in einem Zeitungsinterview mitgeteilt, dass die Rolle von Jar Jar Binks in "Episode II" sehr viel kleiner sein wird, als im letzten "Star Wars"-Film.

Weiter bestätigte Jackson, dass seine Rolle als Mace Windu enorm erweitert werden soll. Unter anderem sind auch Action-Szenen eingeplant. Jackson dazu: "[Episode II] beinhaltet eine sehr viel aufregendere Story. Es ist sehr viel näher am aller ersten 'Star Wars'-Film."

Star Wars: Dokumentarfilm enttäuscht Fans.
Nach der jetzigen Neuauflage der Special Edition der alten "Star Wars"-Trilogie, sind viele Fans enttäuscht. Der Grund - für die Neufassung war ein enthaltener Dokumentarfilm mit angeblich noch nie gezeigten Aufnahmen von "Star Wars: Episode II" vorgesehen. Der Zusatz ist zwar nach wie vor dabei, allerdings nicht mit dem erhofften Informationsanteil. Es kommen weder neues Filmmaterial noch irgendwelche spannenden Behind-the-Scenes-Ausschnitte vor.

Star Wars: Auf Video-CD!
Die klassische "Krieg der Sterne"-Trilogie gibt es leider immer noch nicht auf DVD, dafür aber jetzt offiziell auf Video-CD. Eine ausführliche Besprechung dieser Video-CDs sowie Cover-Scans gibt es bei TheForce.net. Video-CDs sind natürlich auch auf DVD-Playern und CD-Rom-Laufwerken abspielbar. In Deutschland haben sich Video-CDs nicht durchsetzen können obwohl die Qualität auf jeden Fall besser als VHS ist, so wurden bei uns nur ganze sieben SF-Filme auf Video-CD veröffentlicht.

Links zum Thema:
http://www.theforce.net /holonet/trilogy_vcd_review/vcd_review.htmhttp://www.atomfilms.com/

Akte X: Im Februar erst wieder Duchovny.
In den USA laufen derzeit die "Akte X"-Episoden ohne David Duchovny an der Seite von Gillian Anderson. Laut "E!Online" hat Fox angekündigt, dass David Duchovny (Fox Mulder) im Februar 2001 wieder in der Serie zu sehen sein wird.

Babylon 5: Neuer TV-Film?
Tracy Scoggins (B5 Captain Lochley) soll auf der Vulkon gesagt haben, dass sie ein Gerücht über einen weiteren "Babylon 5"-TV-Film gehört haben will. Demnach plant der amerikanische Sci-Fi Channel einen 2-stündigen Film, der vor der letzten Episode 'Sleeping in Light' und dem Telepathenkrieg spielen soll.

Wie immer sollte man bei Gerüchten auch hier mit Annahmen und Spekulationen vorsichtig sein. Doch auch JMS ließ in der amerikanischen Newsgroup verlauten, dass etwas interessantes für "Babylon 5"-Fans im Gespräch sei.

Mission Erde: Staffel 5 gesichert!
Die Gerüchteküche um "Mission Erde" brodelt in letzter Zeit recht heftig. Inzwischen ist durchgesickert, dass die 5. Staffel der Serie produziert wird. Angeblich soll die Serie mit einer großen Endschlacht enden. Wann es dazu kommen wird, hängt jedoch vom Erfolg der 4. bzw. 5. Staffel ab. Da sich die Handlung im Laufe der Serie entwickelt, ist bis jetzt nur ein ungefähres Ende geplant. Konkrete Vorstellungen über das Ende sind leider noch nicht bekannt.

Buffy: Als Trickfilm?
Zur Zeit ist eine Zeichentrickserie zur Mystery-Serie "Buffy" in Planung. Laut Drehbuchautor David Fury stehen die Arbeiten an diesem Konzept erst am Anfang. Laut "IGN" will man die Trickserie in den ersten Jahren der TV-Serie spielen lassen. Fury meint weiterhin, man werde versuchen, die Darsteller auch als Sprecher für die Trickserie zu gewinnen.

Buffy/Angel: Demnächst auf Pro7.
Es ist endlich soweit! Ab dem 3. Januar 2001 wird ProSieben jeweils am Mittwoch um 20.15 Uhr die vierte Staffel von "Buffy - Im Bann der Dämonen" zeigen. Doch jetzt kommt's: zusammen mit Buffy wird auch die Spin-off-Serie "Angel - Jäger der Finsternis" gestartet, die jeweils nach Buffy zu sehen sein wird.

So bleibt Pro7 dem amerikanischen Vorbild treu und zeigt die beiden Serien auch im Doppelpack. Ein eindeutiger Vorteil für alle Buffy-Fans, denn in diesen beiden Serien kommt es des Öfteren zum "Crossover". Dabei wird eine Geschichte über zwei direkt hintereinander laufende Episoden beider Serien verteilt.

Neue Serie von Tribune Entertainment.
Tribune Entertainment, verantwortlich für Serien wie "Andromeda" und "Mission Erde", hat verlauten lassen, dass Pläne bestehen eine neue Serie um Mutanten zu drehen. Es handelt von einem geheimen Regierungsprojekt das neue Mutanten erschafft. Diese entwickeln unerwartete Superkräfte und die Regierung versucht sie wieder aufzuspüren. Man hofft im April vor die Kamera zu kommen.

Farscape: Nach Weihnachten aus dem Programm genommen.
TV-Highlights zufolge nimmt Sat1 nach dem 23. Dezember "Farscape" vorläufig aus dem Programm. "ST: Voyager" wird auf den Samstagnachmittag zurückkehren. "Farscape" soll im nächsten Jahr wieder ausgestrahlt werden, der genaue Sendeplatz ist aber noch nicht bekannt. Inzwischen wurde bereits eine Rettungsaktion für "Farscape" ins Leben gerufen.

Links zum Thema:
http://www.darkfictions.de/savefs.htm

Stargate: Chaos bei RTL 2.
Nicht nur Sat 1 verschiebt Sendeplätze, auch RTL 2 mischt seinen Sciencefiction-Bereich kräftig auf: Wie "TV-Highlights" berichtet, werden bei "Stargate" reihenweise neue Folgen aus dem Programm gekippt und durch Wiederholungen ersetzt. Nachdem bereits in den beiden letzten beiden Wochen keine neuen Folgen gezeigt wurden, wird am 20.12. "Die Seuche" statt "Der Kristallschädel" ausgestrahlt, und am 27.12. wird "Das Erste Gebot" aus der ersten Staffel "Die Auserwählten" ersetzen.

Stargate: Erscheinungstermine der neuen DVDs.
Wie Stargate Planet berichtet, stehen die Erscheinungstermine für die nächsten drei "Stargate SG1"-DVDs fest. Die achte DVD erscheint demnach am 10.01.2001, die neunte am 14.02.2001 und die zehnte am 14.03.2001. Mit der achten DVD startet die dritten Staffel. Sie wird die Folgen "In der Höhle des Löwen 2", "Seth", "Die Saat des Verrats" und "Besessen" enthalten. Damit ist es wahrscheinlich, dass diesmal alle Folgen der dritten Staffel in der richtigen Reihenfolge auf DVD erscheinen.

Links zum Thema:
http://www.stargate-planet.de/

Behr und Alexander entwickeln neue Serie.
Ira Steven Behr (Star Trek: DS9) und Jason Alexander (Seinfeld) entwickeln zur Zeit eine SF-Serie für das US-Network CBS. Laut "Hollywood Reporter" wird Behr zusammen mit Eugene Tobin und Noreen O'Neill das Drehbuch für den dazugehörigen Pilotfilm schreiben. Die Serie soll sich um einen Detektiv drehen, der sich mit Psychologen zusammentut, um paranormale Aktivitäten zu untersuchen.

Highlander: Adrian Pauls neue Rollen.
Für seine nächste Rolle zeigt Adrian Paul Zähne. Während wir hier schon gespannt auf die Premiere von "Highlander: Endgame" Anfang nächsten Jahres warten, bereitet sich Paul bereits auf seinen nächsten Job vor. In "A Breed Apart" spielt er Aaron Gray, einen Vampir, der in der Zukunft mit einem Detective auf Mörderjagd geht. Außerdem wird Paul in einer neuen SF-Serie, die von Gil Grant ("Relic Hunter") entwickelt wird die Hauptrolle übernehmen. Laut "Variety" hat die Serie bisher noch keinen Namen, Paul wird darin aber als intergalaktischer Kopfgeldjäger zu sehen sein, der bei der Jagd nach verurteilten Flüchtlingen auf der Erde landet und eine menschliche Form annimmt. Die bisher nicht an einen Sender oder Network verkaufte Serie, die von Lions Gate produziert wird, soll ab kommendem Mai in Kanada gedreht werden.

Dune: In Kabelkanal-Top Ten.
Die in den USA beim Sci-Fi Channel gezeigte SF-Mini-Serie "Dune" erreichte laut "Hollywood Reporter" insgesamt 2,9 Mio. Haushalte und ist das erfolgreichste Programm, welches der Sci-Fi Channel je gezeigt hatte. Darüber hinaus waren die Ratings von "Dune" so gut, dass die Mini-Serie sich in den Top 10 der erfolgreichsten Kabelkanal-Miniserien der letzten fünf Jahre platzieren konnte. Die Mini-Serie wird in Deutschland im Januar bei Pro Sieben laufen, in den USA soll sie im März auf DVD erscheinen.

Matrix 2: Casting.
Die Website "Coming Attractions" hat ein Gerücht veröffentlicht, dem zufolge Benjamin Bratt versucht, sich seiner Kollegin Carrie-Anne Moss ("Matrix" Trinity) aus "Red Planet" anzuschließen und im zweiten Teil von "Matrix" mitzuwirken. Bratt erzählte den Reportern auf einer Pressekonferenz zu seinem demnächst erscheinenden Kinofilm "Miss Congeniality", dass er mit den Regisseuren Larry und Andy Wachowski über die Fortsetzung des 1999 erschienenen Kinohits "Matrix" geredet hat. Bratt ließ verlauten, dass er einen anständigen kriegerischen Kunsthintergrund hat, den er in der Fortsetzung verwenden könnte. Die Produktion des Filmes beginnt voraussichtlich im März in Australien. Laut dem "Variety" ist Jada Pinkett-Smith nun offiziell im Film zu sehen. Des weiteren sind Aaliyah, Harold Perrineau, Jr. und Harry Lennex für eine Rolle im Film im Gespräch. Über Jet Li's Beteiligung am Film gibt es jedoch nichts neues.

Herr der Ringe: Lee hofft, Teil 3 noch sehen zu können.
In dem englischen Kinomagazin Empire Online wurde ein Interview mit "Saruman"-Darsteller Christopher Lee aus der Sunday Times zitiert. In dem Interview erzählte Christopher Lee, dass er aufgrund seiner Verträge noch nichts über die Dreharbeiten erzählen dürfe, aber er hoffe, dass er noch so lange lebe, um alle drei Teile im Kino zu sehen. Beim dritten Teil wäre er dann 81 Jahre alt. Die Rolle des Zauberers lag dem Tolkien-Fan Lee sehr am Herzen und es war immer sein Traum bei einer Verfilmung von "Der Herr der Ringe" dabei zu sein.

Herr der Ringe: John Rhys-Davis nimmt Stellung.
John Rhys-Davis ("Sliders") hat gegenüber "E! Online" über seine Erfahrungen bei den Dreharbeiten von "Herr der Ringe" erzählt. In der Trilogie stellt er den Zwerg "Gimli" dar. Er sei glücklich darüber, an solch einem "historischen" Projekt teilnehmen zu dürfen, auch wenn das Makeup sein Sozialleben ruiniert hätte: Seine Haut habe auf das Makeup empfindlich reagiert, weshalb er sich ein paar Tage Zuhause verstecken musste. Schwierig seien die Dreharbeiten aufgrund des Größenunterschiedes zwischen Menschen, Zwergen und Hobbits gewesen: Als Zwerg sei er größer als ein Hobbit, aber kleiner als ein Mensch, weshalb mancher Trick angewandt werden musste, um den Eindruck zu erwecken, dass er wirklich ein Zwerg sei.

Planet der Affen: Cameo-Auftritte.
Charlton Heston, der im "Planet der Affen"-Originalfilm den Astronauten Taylor gespielt hat, wird im Remake einen Cameo-Auftritt als gealterter und weiser Affe übernehmen, der sich auf seinem Sterbebett über die menschliche Natur beschwert. Außerdem wird George Clooney der meist an der Seite von Mark Wahlberg spielt ein Cameo als Affe erleben. Gerüchten zufolge nur deshalb, weil er eine Wette verloren hat.

Kris Kristofferson hat für ebenfalls für eine Rolle unterschrieben. Laut "Variety" wird er im Film als Anführer einer Revolte der Menschen gegen die Affen zu sehen sein.

Resident Evil: Mit Jovovich.
Laut Cinescape Online wird Milla Jovovich ("The 5th element") in der kommenden Verfilmung des Kultcomputerspieles "Resident Evil" mitwirken. Sie wird die Rolle von Alice "the Zombie Killer" übernehmen. Der Film handelt von einer militärischen Elitetruppe, die sich durch eine Schar zu Zombies mutierter Wissenschaftler zu einem Computer durcharbeiten muss. Regie führen wird Paul Anderson ("Event Horizon"), der auch das Drehbuch geschrieben hat. Der Film wird in Berlin gedreht und hat ein Budget bis 40 Millionen Dollar. Das lässt trotz der eher dürftigen Story auf einen guten Film hoffen.

Sturm auf's Universum: Als Kinofilm!
Alfred Besters SF-Roman "The Demolished Man" ("Sturm auf's Universum") soll verfilmt werden. Die Produzenten Robert Evans und Ray Wagner haben hierzu nun laut "Variety" den Autoren und Regisseur Irving Belateche engagiert. Er soll aus dem Roman ein Drehbuch basteln. "The Demolished Man" gilt als Genre-Klassiker. 1953 wurde der Roman mit dem ersten Hugo-Award überhaupt ausgezeichnet. Die Handlung dreht sich um einen Mörder, der von einem telepathisch begabten Polizisten gejagt wird und sich mit einer Melodie gegen das Eindringen in seine Gedankenwelt wehrt.

Blade 2: Neuigkeiten.
Die Vorproduktion von Blade 2 wird nach Thanksgiving in Prag beginnen. Wie Variety berichtet, starten die Dreharbeiten dann Ende Februar 2000 in der tschechischen Hauptstadt. Die Produktion wird in den Milk & Honey's Prague Studios abgehalten. Blade 2, der auch "Blade: Bloodhunt" genannt wird, ist die Fortsetzung des 1998 erschienenen Wesley Snipes Filmes, der auf der Marvel Comics Serie "Blade: The Vampire Hunter" basiert. Sowohl Snipes als auch Kris Kristofferson werden in der Fortsetzung mitspielen. Guillermo del Toro wird die Regie führen.

Battelfield Earth: Schlechtester Film des Jahres.
Das hatte John Travolta sicherlich nicht erwartet, als er den ersten Teil des Hubbard-Romans "Battlefield Earth" verfilmte: Hollywood.com hat nun den Streifen zum schlechten Film des Jahres gekürt. In Deutschland kommt der Film erst gar nicht in die Kinos, kürzlich hatte Travolta für die Videoherausgabe hierzulande "Nachbesserungen" angekündigt. Offenbar auch dringend nötig - der Film, der auf einem Roman des Scientology-Sektengründers Ron L. Hubbard basiert, gilt in den USA bereits als meist kritisierter Film des Jahres. Kritiker in den USA sind nun der Meinung, der Film werde mit hoher Wahrscheinlichkeit im kommenden Jahr den Anti-Oscar (die "Goldene Himbeere") kassieren... Auf Platz 2 und 3 der schlechtesten Filme 2000 finden sich übrigens Brian De Palmas "Mission to Mars" und "Blair Witch 2". Wen wundert's?!

X-Men 2: Bryan Singer spricht.
Wieder einmal hat sich Bryan Singer über die Entwicklung des zweiten Teils der Comic-Verfilmung "X-Men" geäußert. In einem Interview mit der Toronto Sun sprach Singer über den derzeitigen Status des zukünftigen Filmes und sagte: "Ich habe begonnen, über die Fortsetzung zu verhandeln. Ich spüre deutlich, dass wir etwas begonnen haben und ich will damit weitermachen. ... Ich weiß, dass eine Menge der Schauspieler entlastet sind. Ich möchte, dass die Schauspieler sich verbunden fühlen und die Erfahrung wirklich genießen. Es gab eine Menge Schwierigkeiten bei den Dreharbeiten des Originalfilmes im letzten Winter, aber wir sind glimpflich davon gekommen und fühlten uns wie eine Familie." Auf die Frage, ob Singer den zweiten Teil erneut in der Gegend von Toronto abdreht, antwortete der Regisseur, "Ja, ich würde das gern. Es war eine wirklich gewaltige Erfahrung. Eine großartige Crew. Die Leute waren sehr, sehr kooperativ. Die Probleme, die wir hatten, hatten nur wenig mit Toronto zu tun. Es lag am Zeitdruck. Es war nahezu erschreckend, so schnell zu arbeiten."

Terminator 3: Wer ist der weibliche Terminator?
In letzter Zeit gab es einige Gerüchte, wer den weiblichen Terminator im dritten Teil der "Terminator"-Reihe spielen würde. Zwar ist die WWF-Wrestlerin Chyna im Gespräch, aber wenn man dem "Variety"- Kolumnisten Michael Fleming glauben kann, dann ist auch Famke Jansen, Jean Grey aus "X-Men", im Gespräch. Dieses Gerücht wird allerdings immer unwahrscheinlicher.

Men in Black 2: Rekord-Gagen!
Will Smith und Tommy Lee Jones werden Rekordgagen für ihre Auftritte in "Men in Black 2" erhalten! Sony will den Darstellern und Mitarbeitern 50 Prozent der Einnahmen des Films zugestehen, bis die 200 Mio. US-Dollar-Grenze erreicht wird. Alle Einnahmen darüber hinaus gehen an das Studio (Teil 1 spielte 500 Mio. US-Dollar ein). Jones wird 12,5 Prozent, Smith 20 Prozent der Einnahmen einstreichen. 10 Prozent erhält Regisseur Barry Sonnenfeld, die Produzenten Walter Parkes und Laurie MacDonald sind mit jeweils 5 Prozent dabei. Auch Steven Spielberg wird für "Men in Black 2" 5 Prozent der Einnahmen erhalten - da er bei Teil 1 als Ausführender Produzent tätig war.

Berserkers: Proyas führt Regie.
Alex Proyas ("Dark City") wird die Regie bei einer Verfilmung der Fred-Saberhagen-SF-Serie um die "Berserkers" übernehmen berichtet "Variety". Die SF-Serie, die insgesamt 10 Bücher und 20 Kurzgeschichten umfasst, dreht sich um eine Maschinenrasse, welche die Erde zerstören wollen. Die Maschinen - "Berserker" genannt - erschienen den Produzenten als perfekt für einen Action-Film à la "Terminator" oder "Star Wars".

Total Recall 2: Drehbuch ist fertig.
Arnold Schwarzenegger hat in einem Interview gemeint, der einzige Grund, warum er nicht eine Fortsetzung zu "Total Recall" drehen könne, sei, dass er keine Zeit habe. Gegenüber "Popcorn UK" meinte er augenzwinkernd, er könne sich leider nicht klonen, und da er pro Jahr nur einen Film machen könne, sei "Total Recall" erst mal kein Thema, 2001 sei zuerst "Terminator 3" dran. Immerhin: Das Drehbuch zu "Total Recall 2" existiert bereits.

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