corona magazine
ISSN 1422-8904

   Star Trek
  + Retter der Galaxis!
  + Wo geht´s zum Star Trek?
  + A S.P.O.C.K. Odyssey
  + DS9: Millennium Part 3
  + UPN´s Zukunft gesichert
  + VOY: Russ über Zukunft
  + DS9: Film möglich?
  + VOY: Skript gefälscht?
  + VOY: Neuer Sendetag

   Subspace Link
  + Commander Perkins
  + Starship Troopers
  + Earth: Logbuch (4/4)
  + SW: Fan-Filme
  + B5: Filme beim ORF
  + Frakes bei Clockstoppers
  + T3: Eine Terminatorin
  + Willis als Beeblebrox?

   Anzeigen

CORONA WEBBEAT
SpaceView, fantasticREADER News und das grösste Star Trek- und Science Fiction-Internetmagazin Europas bringen News täglich.
http://www.sf-radio.de


24. November 2000 - Ausgabe 75 - "Everything Counts"

Mailinglisten...

... sind schon eine tolle Sache. Man kann mit Ihrer Hilfe über seine Lieblingsthemen diskutieren, Informationen erhalten, oder im besten Fall auch neue Freunde gewinnen.
Mit ST-DE hat nun vor etwa einer Woche die größte deutsche Star Trek-Mailingliste eine neue Heimat bei SF-Radio gefunden, wobei sich schon bald mit "Mind-Meld" ein weiteres erfolgreiches Mailing-Projekt zu uns gesellen wird. Mind-Meld setzt sich allerdings nicht mit Star Trek auseinander, sondern insbesondere mit der phantastischen Literatur. Es lohnt sich also, an beiden Projekten teilzuhaben.

Doch was erwartet Sie in dieser Ausgabe? Neben vielen abwechslungsreichen Berichten zu Pseudokinderserien wie den animierten Starship Troopers, oder der Rückkehr von Commander Perkins, haben wir mit einem Artikel von Mike Hillenbrand einen Blick in das schriftstellerische Wirken von Schauspielern bei der Star Trek-Literatur geworfen. Ein Erlebnisbericht von Wolfgang Fröhning zu einem Kalifornien-Urlaub der etwas anderen Art rundet das Bild einer Ausgabe ab, die auch gleichzeitig ein Jubiläum darstellt.
Vor etwa vier Jahren startete dieses ehrgeizige Projekt unter dem Titel Worm mit seiner ersten Ausgabe. Selbst heute, bei Ausgabe 75 und Jahre später, sind innerhalb unserer Redaktion auf weiter Flur noch keine Ermüdungserscheinungen anzutreffen. Ein Verdienst, den wir nicht zuletzt Ihnen, unseren Lesern, verdanken. Ihr stetiges konstruktives und engagiertes Feedback trägt einen großen Teil dazu bei, dass dieses Projekt mit einem ruhigen Gewissen und vielen positiven Erwartungen in einigen Wochen den wirklichen Jahrtausendwechsel begrüßen kann. Herzlichen Dank dafür.

Vergessen möchte ich nicht, Sie noch einmal auf unsere große Star Trek-Umfrage hinzuweisen. Diese geht mittlerweile dem Ende entgegen, wobei noch bis zum 10. Dezember die Möglichkeit besteht, sich an dieser mit der Universität Augsburg initiierten Aktion zu beteiligen - und dabei vielleicht mit etwas Glück auch ein Jahresabonnement der Science Fiction-Zeitschrift Space View zu gewinnen.

Last but not least bieten wir Ihnen in der aktuellen Ausgabe in Zusammenarbeit mit dem Heyne Verlag und Europa-Hörspiele gleich zwei interessante Verlosungsaktionen mit Bezügen zum neuen Science Fiction-Roman Googol von H.D. Klein und der aktuellen Commander Perkins-Hörspielreihe an. Also, mitmachen und gewinnen!

Nun aber erst einmal viel Spaß bei der Lektüre der neuen Ausgabe.

Klaus Michels
Chefredakteur


Pfadfinder

1. Commander Perkins: Die Rückkehr
2. Starship Troopers: Ein Fehlschuss?
3. Als ich wieder einmal die Galaxis rettete!
4. Star Trek: trekBEAT
5. Im Gespräch mit Rick Berman
6. Im Gespräch mit Robert Picardo
7. Kreuzfeuer
8. SF-Radio Intern
9. Rating Report
10. Star Trek: Smile Fiction
11. Star Trek: "DS9 - Millennium Part 3"
12. Star Trek: Wo bitte geht’s zum "Star Trek"?
13. Star Trek: 2001 - A S.P.O.C.K. Odyssey
14. H.D. Klein: Googol
15. Im Gespräch mit H.D. Klein
16. Webwatcher: Autogramm-karten.com
17. Earth: Final Conflict - Logbuch (4/4)
18. Wissenschaft: Antigravitation, leicht gemacht?
19. Subspace Link


1. Commander Perkins: Die Rückkehr

"Ein Raumschiff, das schneller als das Licht fliegt, wird es vielleicht nie geben. Mit einem Raumschiff, das aber langsamer als das Licht ist, eine Reise zu einem anderen Stern anzutreten, wäre schlicht gesagt Wahnsinn."
(Professor Common in "Das Tor zu einer anderen Welt")

Also muss eine andere Möglichkeit gefunden werden, um die riesigen Entfernungen zwischen Planeten zu überbrücken. Genau dieses hat sich Professor Common, ein hochintelligenter Wissenschaftler, überlegt und den "Dimensionsbrecher" erfunden. Mit dieser Maschine ist es möglich in wenigen Sekunden Gegenstände und Personen zu jedem beliebigen Ort in unserem Universum zu transportieren.

Natürlich kann man diesen Dimensionsbrecher nicht einfach so in die Tasche stecken. Professor Common hat ihn mit Hilfe des Militärs auf dem Mond gebaut. Dummerweise ist Ralf, der Sohn des Professors, mit dieser Maschine ins Wega-System katapultiert worden, und nun müssen Commander Perkins und sein Freund Major Hoffman den Jungen retten. Sie ahnen nicht, dass sie damit Ereignisse in Gang setzen, die unsere Welt an den Abgrund eines interstellaren Krieges mit den Weganer bringt. Erst als sie einen toten Weganer zu seinem Volk zurückbringen wollen, merken sie, dass offenbar ein unüberbrückbarer Hass zwischen den Menschen und den Weganern besteht. Sind die beiden unterschiedlichen Völker schon einmal irgendwann in Konflikt geraten? Was ist der Grund, weshalb die Außerirdischen gerade den Mittelmeerraum der Erde genauestens untersuchen?

"Commander Perkins" - das war in den späten siebziger Jahren eine Hörspielserie, welche noch heute unglaublichen Kultstatus unter den Hörspielfans geniest. Für viele SF Fans war "Commander Perkins" überhaupt erst der Einstieg in die Science Fiction.
Erdacht wurde die Serie von "Perry Rhodan"-Autor und Hörspielmeister H.G. Francis, der in "Commander Perkins" Elemente aus den damals populären SF Serien mischte. Das war vielleicht auch notwendig, denn bei einem Hörspiel fehlen ja die Bilder, und wenn der Hörer durch bestimmte Begriffe Bilder aus Film und Fernsehen assoziiert, wird das Hörspiel gleich noch plastischer. Vor allem die damals sehr populäre Serie "Mondbasis Alpha 1" liefert hier die nötigen Bilder. Nicht zuletzt, weil der Dimensionsbrecher auf der Mondbasis Delta 4 installiert ist. Der Dimensionsbrecher selbst ist wohl den Perry Rhodanschen Fiktivtransmittern entnommen, und auch der Vergleich mit den Transportern bei "Star Trek" ist sicher nicht falsch.

Die Hauptrolle spricht Horst Stark, dessen Stimme jeder von Kindheitsbeinen an aus der Sesamstrasse kennt, wo er den Schlemil sprach. Die Figur des Commander Perkins wird von ihm sehr ausdrucksstark gesprochen und so hört man förmlich, dass Perkins es gewohnt ist, Befehle zu geben, die auch prompt befolgt werden. So eine Darstellung wirkt heute vielleicht etwas antiquiert und wenn man beispielsweise die alte "Raumpatroullie Orion" sieht oder die ersten "Perry Rhodan"-Hefte liest, kommt dieser Stil aus heutiger Sicht auch nicht mehr gut an. Aber bei den Hörspielen funktioniert es immer noch. Der Grund liegt wohl darin, dass ein Charakter etwas übertrieben dargestellt werden muss, weil man eben das Minenspiel nicht sehen kann.

Insgesamt brachte es die Serie auf neun Folgen, wobei die ersten sechs einen Zyklus bilden, und die letzten drei Episoden einen weiteren. In beiden Zyklen geht es um kosmische Geheimnisse, die schnellstens gelöst werden müssen, will man die Motive und Beweggründe der Außerirdischen verstehen. Und dabei wird der Hörer angeregt mitzudenken und mitzuspekulieren, in einer Art und Weise, wie es zuletzt die Weltraumsaga "Babylon 5" geschafft hat.

Für die damalige Zeit war es recht ungewöhnlich, dass eine Serie über sechs Folgen ging. Gerade kommerzielle Hörspiellabels bringen lieber in sich abgeschlossene Geschichten heraus. Bei "Commander Perkins" kam noch dazu, dass nachdem die ersten drei Folgen 1976 erschienen waren, erst ein Jahr später die vierte Folge kam, und noch mal ein Jahr später die Folgen fünf und sechs, die den ersten Zyklus abschlossen.
Und im Zeitraum von diesen drei Jahren wechselten dann auch schon mal die Sprecher von häufiger auftretenden Figuren.

1980 erschienen dann die letzten drei Teile, die das Geheimnis um "das Mittlere Auge" behandelten. Das Mittlere Auge ist eine galaktische Großmacht, vergleichbar mit dem Star Trekschen Dominion. Auch beim Mittleren Auge gibt es verschiedene Völker, die innerhalb des Imperiums unterschiedliche Aufgaben haben. Vor allem die "Waffenmeister" werden in diesem Zyklus näher beleuchtet. Es ist sehr schade, dass die Serie nach der neunten Folge nicht mehr fortgesetzt wurde, denn gerade das Mittlere Auge bietet sehr viel Potential für jede Menge Hörspiele. Zumindest war das in den 80er Jahren so. Heute wäre das etwas anders, denn es gibt zahlreiche Fernsehserien, die eine ähnliche galaktische Supermacht beschreiben. Heute würde also ein entsprechendes Thema bei "Commander Perkins" eher wie eine Kopie wirken.

Eines ist aber bei "Commander Perkins" doch stark zu kritisieren - auch unter Berücksichtung des erstmaligen Erscheinens. In der gesamten Serie gibt es nur eine einzige Frauenrolle, nämlich die Cindy Common. Zudem ist ihre Rolle auch auf einem eher geringen Level, etwa der gleiche Status, den Christine Chapel bei "ST:TOS" hatte. Auch in den späten 70er hätte man mehr Frauenpower in eine Hörspielserie unterbringen können, selbst wenn vor allem Jungen die Serie hörten.

Im Rahmen der "Rückkehr der Klassiker" wurde "Commander Perkins" bei Europa jetzt wieder neu aufgelegt - wobei sich die alte schwarze Schallplatte in eine silbrige CD verwandelt hat. Immerhin hat sich die Kassette noch bis heute gehalten. Welche Hörspiele außerdem bei Europa neu herausgekommen sind, kann man auf der Europa Seite nachschauen. Und wer mit Fans der alten Europa Hörspiele in Kontakt treten möchte, ist auf der privaten Page von Harald Lutz "Europa-Vinyl" sehr gut aufgehoben.

Links zum Thema:
http://www.europa-klassiker.de/
http://www.europa-vinyl.de/


EUROPA-Hörspiele und das Corona Magazine präsentieren
die Verlosung der aktuellen Science Fiction-Hörspiele von Commander Perkins:

Gewinnen Sie eine von insgesamt fünf CD´s der neuen Hörspielreihe
Commander Perkins aus dem Hause EUROPA-Hörspiele!

Um an diesem Gewinnspiel teilzunehmen, müssen Sie lediglich eine einfache Frage richtig beantworten:

Von welchem Autor wurde Commander Perkins in den siebziger Jahren erdacht?

Schicken Sie Ihre Lösung bis Montag, den 11. Dezember an

corona@sf-radio.de.

Die Gewinner werden von uns benachrichtigt und in der kommenden Ausgabe bekannt gegeben!

(Zurück zum Inhalt)

2. Starship Troopers: Ein Fehlschuss?

Jeder halbwegs erfolgreiche Film erhält wohl unweigerlich seine Fortsetzung. Ob nun als Film oder als Serie. Was aber nun macht man, wenn ein Film einmal nicht den finanziellen Erwartungen des Studios entspricht? Da die Kreativität der amerikanischen Filmschaffenden scheinbar nicht gerade unermesslich ist, wird trotz allem ein Sequel produziert. So entstand "Roughnecks: Starship Troopers Chronicles", die serielle Umsetzung des 1996er Hollywoodfilms "Starship Troopers". Dieser wiederum basierte auf dem gleichnamigen Roman von Robert Anson Heinlein, dessen Werk "Fremder in einer fremden Welt" (Stranger In A Strange Land) derzeit auch ständig im Gespräch ist, von Hollywood verfilmt zu werden. Robert A. Heinlein verfasste "Starship Troopers" in autobiografischer Anlehnung an seine Erlebnisse im Weltkrieg.

Die Serie selbst sollte nun aber keine Fortsetzung des Filmes sein, sondern die Geschichte noch einmal neu erzählen. 40 miteinander verknüpfte halbstündige Folgen sollten einen Handlungsbogen bilden. Und: Die Serie sollte vollständig am Computer erzeugt werden. So konnte man zudem die Produktionskosten in Bezug auf eine Realserie erheblich herunterschrauben und die Wahrscheinlichkeit eines finanziellen Desasters minimieren. Das klang, zumindest von der Konzeption her, natürlich schon einmal nicht schlecht; zumindest sehr ehrgeizig. Vor allem, nachdem noch bekannt wurde, dass die Serie in der sogenannten "Strip Syndication" laufen würde: Also alle 40 Episoden an 8 aufeinanderfolgenden Wochen! Von Anfang an war jedoch klar, dass die Serie sich vor allem an Kinder wenden, sich also einem anderen Publikum als der Film widmen würde. Die Serie konnte also nicht die extreme Gewalt und satirischen und kritischen Untertönen des Kinofilms enthalten, die auch dort schon mancher Zuschauer nicht wirklich bemerkte, obwohl sie definitiv vorhanden waren. Die Produktion der Serie übernahm das renommierte Studio "Sony Family Entertainment".

Das Vorhaben, des wirklich gigantischen Mammutprojektes klang zwar interessant; doch leider wurde nichts daraus. Am 30. August 1999 startete die Serie ohne jegliche Werbung bei vielen Sendern. Es gab nur ein Problem: Bis zu diesem Zeitpunkt waren erst 6 Episoden fertig gestellt. Ein Missgriff der ersten Güte war geschehen. Irgend ein verwirrter Verantwortlicher hatte die Serie zu früh für die Ausstrahlung freigegeben. Die Sendestationen waren ziemlich aufgeschmissen, denn von 40 aufeinanderfolgenden Episoden konnte nicht im Entferntesten die Rede sein. Als dann noch eine der beteiligten Produktionsfirmen, "Flat Earth Production", ausstieg, war die Katastrophe perfekt. Die durch die Computertricks bei "Babylon 5" und "Star Trek: Voyager" bekannt gewordene Firma "Foundation Imaging", unter der Leitung von Ron Thornton, hatte jetzt noch mehr zu tun. Aber langsam ging es weiter. Die Sender wiederholten jetzt in einer Tour die fertigen Folgen, und sobald eine neue fertig gestellt wurde, hing man sie hinten an. Dies allein waren wohl schon keine glücklichen Startbedingungen. Als sich dann auch noch ein Vertrag mit dem Sci-Fi-Channel als ungültig herausstellte, platze die Bombe endgültig und Sony zog darauf die Serie zunächst zurück, um sie in Ruhe fertig zu produzieren. Währenddessen hatten sich übrigens bereits unzählige Zuschauer über die miserable Qualität der Episoden ausgelassen.

Erzählt wurden die Abenteuer von "Razak's Roughnecks", einer Kompanie der Mobilien Infanterie. Folge für Folge kämpften sie gegen sogenannte Bugs und feindliche Umwelten. Die Bugs sind insektenartige Aliens, welche die Menschheit bedrohen. Es stellt sich heraus, dass es keine Tiere sind, sondern tatsächlich hochintelligente Spezies, die in unterschiedlichsten Varianten auftreten. Bekämpft werden sie zuerst auf Pluto, dann auf einem Wasserplaneten, einem Wüstenplaneten, einer Dschungelwelt, einem Eis-Asteroiden, schließlich auf der Heimatwelt der Bugs, Klendathu und dann auf der Erde. Fünf Folgen bilden immer einen kleinen Zyklus, einen "Feldzug".

Nach dem chaotischen Anfang und dem dann doch letztlich recht stabilen Produktionsprozess kam es am Ende wieder zu Problemen. Irgendwie klappte es mit den Drehbüchern und dem Budget nicht mehr. Und die letzten vier Episoden konnten nicht mehr fertiggestellt werden. Ausgerechnet die Folgen, die die Geschichte beendeten. Stattdessen wurden vier "Clipshows" produziert. Das sind Folgen, in denen in Form von Rückblenden Material aus alten Folgen wieder verwendet wurde. Ein halbwegs angemessener Abschluss war der Serie also auch nicht vergönnt.

Wie schon beschrieben, ist die Serie vollständig am Computer entstanden. Und es ist eine Kinderserie. Aber was für eine! Folge für Folge wird geschossen, was das Zeug hält. Zwar sieht man grundsätzlich keine toten Menschen, dafür um so mehr zerfetzte Bugs. Völlig kritiklos wird den Kids eine Kriegsmaschinerie vorgestellt, wie sie in genau dieser Form wohl auch in der fiktiven Welt von Starship Troopers im Fed Net gezeigt worden wäre. Kameradschaft und Ehre sind die Tugenden, die die Helden antreiben. Blinde Zerstörungswut ist die Motivation der Bugs. Dass die Serie sich dabei enger an die Romanvorlage hält, als der Film, ist nur ein schwacher Trost. So eine Serie, da kann man wohl sicher sein, wird im deutschen Free TV nicht im Kinderprogramm zu sehen sein. Und das ist auch gut so. Fraglich ist nämlich, ob die Kinder gerade so eine Serie wirklich vorgesetzt bekommen sollten. Bei Premiere lief sie jetzt unter dem Titel "Starship Troopers - Der Kampf geht weiter" im Nachtprogramm von K-Toon. Und man mag hoffen, dass sie im Free-TV nicht aus eben diesem Nachtprogramm hervorkommen wird.

(Zurück zum Inhalt)

3. Als ich wieder einmal die Galaxis rettete!

- Schauspieler und ihre Bücher.

"Es sollte Schauspielern verboten werden, Bücher zu Serien zu schreiben, in denen sie selber die Hauptrolle gespielt haben." schrieb Ralph Sander im vierten Band seines Star Trek-Universums in einer Kurzkritik zu William Shatners "Der Rächer".
Diese Meinung wird von vielen Lesern geteilt, - dennoch sind Shatners STAR TREK-Romane, rund um Kirks Rückkehr und seine permanenten Treffen mit Spock, McCoy, Picard und vielen, vielen Frauen, die kommerziell erfolgreichsten ihrer Art. Sowohl in den USA, als auch hier in Deutschland. Also, - der aufgeklärte Leser wird es selber längst geschlussfolgert haben: Es wird mehr von ihnen geben.

Das es auch anders geht, beweisen die Romane anderer Star Trek-Schauspieler: Walter Koenig verfasste seinerzeit das ein oder andere literarische Werk. Nicht selbstverliebt, nett zu lesen, - und totale Flops. George Takeis "Zu den Sternen" ist nicht wirklich ein Erfolg geworden und ebensowenig Nichelle Nichols Autobiographie "Nicht nur Uhura", in der sie eindrucksvoll beweist, dass sie die ewig gleichen Stories, die sie auf ihren Panels erzählt, auch in ähnlich aufregender Form niederschreiben kann.

Glorreiche Ausnahme - mal wieder - stellt uns´ Mr. Spock dar. Leonard Nimoy, der in den 70er Jahren des 20.Jahrhunderts vehement propagierte, dass er nicht Spock sei, trat in den 90er Jahren prompt den Beweis an, dass auch er sich eine gesunde Schizophrenie bewahrt hatte: "Ich bin Spock!" war der originelle Titel der Fortsetzung seiner Abrechnung mit einem gewissen grünblütigen Außerirdischen und das Buch war nicht nur pointiert geschrieben, es war zudem auch ein Kassenschlager.

Nochmal zurück zu dem Captain der ersten und wahren Enterprise: Man kann William Shatner vieles nachsagen - hey, man SAGT ihm vieles nach! - und das meiste mag ja sogar stimmen, aber lustig sind seine Bücher allemal. Die Quasi-Autobiografien "Star Trek-Erinnerungen" und "Star Trek-Filmerinnerungen" strotzen von amüsanten Anekdoten und lockerleicht dahingeschriebenen Vergleichen.. nur steht zu befürchten, dass Co-Autor Chris Kreski hier seine glättenden Finger und Bleistifte im Spiel hatte.
Co-Autoren halfen Shatner auch bei o.g. Romanen aus seinem so genannten "Shatnerverse", - nämlich die im Fandom nicht ganz unbekannten Judith und Garfield Reeves-Stevens - und auch sie (die Bücher) sind teilweise zum Brüllen komisch.. zugegeben: Nach dem xten Lachflash mahnt eine innere Stimme in mir an, dass die Stellen, die meine Magenwände zum Erzittern bringen, vielleicht gar nicht so scherzhaft gemeint sind...??
Wie auch immer, gewollt oder ungewollt: Die inzwischen vier - ins Deutsche übersetzten - Werke aus der Quasifeder des Mannes, der Captain Kirk war, haben stark humoristischen Wert. Wirklich.

Wir werden sehen, wie es weitergehen wird: In den USA schreibt J.G. Hertzler gerade an zwei Romanen, die die Abenteuer von Kanzler Martok im klingonischen Reich nach Ende von Deep Space Nine schildern. Und Andrew J. Robinson, der uns allen bekannter als cardassianischer Schneider Garak sein dürfte, hat nicht nur einen ersten Roman über seine Figur im zweiten Star Trek-SpinOff bereits veröffentlicht.. nein, er schreibt schon einen zweiten: Zusammen mit Dr.Julian * Alexander Siddig * Bashir! Und wenn das nicht interessant zu werden verspricht, weiß ich es auch nicht mehr.

Muss man die Eingangs zitierte Regel also anders formulieren? Sollte es lediglich den "Classic"-Schauspielern verboten werden, Star Trek-Bücher zu schreiben, während alle noch gut im Saft stehenden Star Trek-Akteure die Lizenz zum Kritzeln haben?

Ich weiß es nicht. Aber ich weiß eines: In 15 Jahren, wenn die "Next Generation" längst aus den Kinosälen verschwunden sein wird und entweder Star Trek seine wohlverdiente Pause (von etwa 1-2 Jahrhunderten) machen oder aber mit der ungefähr 12. Generation (Astronaut aus dem 21.Jahrhundert wird durch ein Wurmloch in die Galaxy M55-3 verschleppt, trifft ein lebendes Raumschiff und Figuren, die hinten am Auspuff ein "Schweine im Weltall - Die vierte Generation" kleben haben, verwickeln ihn in eine Schlacht, in der er auf einen kurzgeschorenen Herkules trifft!) auf dem DVD-Bildschirm präsent sein wird, werden wir doch hoffentlich in den Genuss kommen, die nächsten Schauspieler-Bios und -Romane zu lesen.

Wie freue ich mich auf Titel, wie "Jenseits der Haare" oder "Pach Pa Pach Pe!" oder "Captain, ich fühle etwas!" oder "Star Trek: The Next Generation - Serienerinnerungen (1.-4.Staffel)" oder "Wie ein Wunderknabe den Wunsch hatte, die Produzenten zu erschießen!".

Und ich bezweifele ja irgendwie, dass es nie einen Roman geben soll, in der irgendein Schauspieler der TNG-Crew aus der Versenkung auftaucht, fünfzehn feindliche Schiffe zerstört, die Galaxis einmal vor dem zu Bett gehen rettet und zweimal danach und noch vor dem Frühstück, mit drei Frauen gleichzeitig schläft - wenn der Autor eine der weiblichen Schauspieler aus TNG ist, ziehe ich den letzten Satz zurück und ersetze ihn durch ..na, was die Freizügigkeit der nächsten Jahrzehnte halt so zulässt... - und schlussendlich fünfmal den Heldentod stirbt (in jedem dritten Kapitel je einmal) und DENNOCH immer zurückkehrt!

Und auch dann wird es Menschen geben, die sich wie ich fragen: Schwärmen wir jetzt mit von der guten alten Zeit oder sehen wir nur den erbärmlichen Versuch, alten Glanz mit Spucke und maßloser Übertreibung wieder zu beleben?

Macht Euch am besten selbst ein Bild, denn wie erwähnt: Ich weiß es nicht.

Links zum Thema:
William Shatner: Der Rächer
Ralph Sander: Star Trek-Universum, Band 4
George Takei: Zu den Sternen
Nichelle Nicols: Nicht nur Uhura: (Eigentlich Saturns Kind!)
Andrew Robinson: A Stitch in Time

(Zurück zum Inhalt)

4. Star Trek: trekBEAT

UPNs Zukunft kurzfristig gesichert.
Mitte August dieses Jahres sah es für das US-amerikanische Network UPN, auf dem derzeit die siebte Voyager-Staffel ausgestrahlt wird, schlecht aus. Die Verhandlungen über die Übernahme von UPN durch Viacom waren scheinbar gescheitert und News Corp. trat als der lachende Dritte auf den Plan. Außerdem wäre der Vertrag mit Chris-Craft über die Ausstrahlung des Programmes von UPN über deren lokale Sendestationen ("affiliates") im Januar ausgelaufen, und es war keine Verlängerung in Sicht.

Vor kurzem jedoch sagte Rupert Murdoch bei einer Aktionärsversammlung von Fox Entertainment, dass News Corp., das gerade dabei ist, Chris-Craft zu übernehmen, sie anweise, den Vertrag mit UPN zu verlängern. Außerdem werde es möglicherweise bald eine Joint Venture zwischen News Corp. und Viacom geben, bei dem News Corp. UPN an Viacom verkauft.

Somit scheint die Zukunft UPN's zumindest kurzfristig gesichert.

Award für die schlechteste Idee geht an Voyager.
Die letzte Sonderausgabe des "TV Zone&"-Magazins, welches nur in England erhältlich ist, beinhaltet einen Überblick über die Serien der Jahre 1999 bis 2000, wobei auch Auszüge der von jährlichen "TV Zone Awards&" enthalten sind.

Der Award für die "schlimmste Idee&" ging dabei an "Star Trek: Voyager&", wobei die Serie hierbei dafür gerügt wird, dass die meisten Geschichten der sechsten Staffel schlecht waren: 'Seven ringt', 'Tuvok wird theatralisch', 'Borg- Kinder lernen wieder menschlich zu sein', aber das Schlimmste von allem ist, 'Die Besatzung geht in eine irische Stadt. Zweimal!'

"Star Trek: Voyager&" war aber nicht die einzige Serie, welche ein negative Note bei der Award-Vergabe erhielt. Auch "Gene Roddenberrys Andromeda&" kam nicht besonders gut weg und wurde als die klischeehafteste neue Serie bezeichnet.

Russ über die Zukunft von Star Trek.
Die Ausgabe des britischen Magazines "Dreamwatch&" vom letzten Monat enthält ein Interview mit Tim Russ (ST:VOY Tuvok), das von John Mosby geführt wurde. In dem Interview sprach Russ über das Star Trek-Franchise, und was er als langjähriger Fan selbst damit tun würde, wenn ihm die Gelegenheit dazu gegeben würde.

Das erste, was er absolut gern sehen würde, ist eine Chance für Star Trek, wieder zu Atem zu kommen und er sagt, dass "die Produzenten genau das gleiche fühlen. Sie würden gern eine nette, lange Weile - vielleicht zwei Jahre - weg von Trek bleiben. Das wäre das Schlaueste, was man tun kann, denke ich." Da er jedoch auch realistisch ist, fügte er hinzu, "Paramount...nun, sie lieben es, Geld zu machen und werden diese große Pause nicht machen. Sie werden etwas so früh wie sie können versuchen und tun." Zu dem Thema, was er mit dem Franchise tun würde, sagte er, "Konzeptionell würde ich die Grundlage der [neuen] Serie in ein Gebiet des Weltraums legen, das noch nicht erforscht wurde. Aber ich würde es anders als bei Voyager machen. Es gäbe neue Erfahrungen mit neuen Phänomenen."

Über die Zukunft von Star Trek äußerte sich der Schauspieler wie folgt: "Es läuft seit 30 Jahren und es gibt eine Menge Leute, die es am Leben halten. Es gibt neun Hauptcharaktere bei 'Voyager', sowie die Teams von 'Deep Space Nine' und 'The Next Generation' - eine Menge Leute rennen dort rum, um es am Leben zu halten. Ich würde sagen, dass man sie alle in einem Kinofilm zusammenbringen könnte, oder gelegentlich in einer Serie... Es gibt eine Vielzahl an Wegen, wie sie es tun könnten." Dann fügt er lachend hinzu, "Heute in einem Jahr werden wir genau wissen, was sie entschieden haben..."

"Star Trek: Treffen der Generationen" mit neuem Termin.
Paramount Home Entertainment hat den offiziellen Wiederveröffentlichungstag für die DVD des Filmes "Star Trek: Treffen der Generationen" genannt. Der Film wird am 07. Dezember 2000 veröffentlicht und kann von der defekten Vorgängerversion unterschieden werden. Bei der alten DVD steht im Technikblock (Coverrückseite) die Nummer EN-103319, bei der neuen DVD steht dort GE-1033194.

DS9 Film möglich?
In der letzten Ausgabe des Cinefantastique Magazines haben verschiedene Schauspieler und Mitarbeiter Gespräche über einen DS9 Kino- oder TV-Film angesprochen.

Michael Dorn (ST:TNG Worf):
"Das könnte eine berechtigte Frage werden. Sie müssten ihn in drei oder zwei Jahren drehen, ansonsten sollten sie es nicht machen. Wenn wir [die Leute von TNG] einen weiteren Film drehen, vielleicht zwei Jahre nach dem hier, dann werden sie einen anderen Film mit Deep Space Nine oder Voyager machen, und das wäre in fünf Jahren und wer weiß, wo man in fünf Jahren sein wird? [...] Was mich angeht, ich würde Worf sehr gern sehen, wie er einen Ruf von Captain Picard bekommt, der sagt 'Kommen Sie nach Hause' und ich dann sage 'Ich muss gehen'."

Rene Auberjonois (ST:DS9 Odo):
"Es gibt Gerüchte über Filme für das Fernsehen, jedoch nicht, dass mein Charakter notwendigerweise ein Teil davon sein wird [...]. Ich habe niemals geglaubt, dass wir Kinofilme machen. Wenn wir jemals Kinofilme drehen, dann könnten wir das dunkle Star Trek machen. Wenn wir jemals in Kinofilmen zu sehen sein werden, dann wird dies das Gebiet sein, in der wir in der Lage wären, es darin zu tun. Aber es macht keinen Sinn für mich [...] Ich glaube einfach nicht, dass irgendjemand denkt, dass sie zu dieser Quelle so oft zurückkehren können."

Nana Visitor (ST:DS9 Kira):
"Das kommt darauf an. Rick Berman sprach grundsätzlich mit mir über solche Dinge und wenn er mir erzählen würde, dass [ein DS9 Film] gut laufen würde, dann würde ich ihm glauben und ich würde ihn drehen, weil ich ihm vertraue."

Nicole DeBoer (ST:DS9 Ezri Dax)
"Ich hoffe es. Niemand hat das je mir gegenüber erwähnt, aber ich würde es definitv in Betracht ziehen. Ich nehme an, dass es nicht unmöglich ist. Alles, was ich höre, sind Gerüchte, über einen Film, über bestimmte Leute, die zu Voyager wechseln oder irgendetwas in der Art. Niemand hat mit mir bis jetzt darüber gesprochen, auch nicht mein Agent. Ich habe nicht einen Piep davon gehört."

Executive Producer Ira Steven Behr:
"Das Studio war [an einem Kinofilm] interessiert. Ich erzählte ihnen von Anfang an, dass die Zeit kommen wird, in der wir Sisko brauchen, diese [letzte Episode] ermöglicht es einem, Sisko zu sehen. Es war beabsichtigt, dass man in der Lage ist, Sisko zurückzubringen, wenn es tatäschlich ein Leben nach dieser Serie geben könnte. Aber bei einer Serie ist [das Finale] ein sehr effektives Ende."

Co-Executive Producer Ronald D. Moore:
"Das Studio wollte, dass wir uns eine Art Hintertür offenhalten und wir versuchten, sie einen Spalt offenzulassen. [...] Aber wir denken nicht, dass sie irgendetwas in der Richtung tun werden. Es gab kein Anzeichen dafür, kein was-auch-immer, dass sie einen DS9 Film, einen DS9 TV-Film oder irgendetwas machen werden. [...]"

J.G. Hertzler für Frieden in Nahost.
J.G. Hertzler (ST:DS9 Martok) unterstützt den Gebetsaufruf des Autoren und Friedensboten James Twyman. Twyman möchte die Gebete von allen friedenswilligen Menschen sammeln, die für den Frieden im Nahen Osten beten möchten.

Über die unten stehende URL kann man sich mit einem einzeiligen kurzen Gebet für den Frieden einsetzen. Anhand eines Counters kann man sehen, wie viele bereits an diesem Aufruf teilgenommen haben.

Yassir Arafat sagte vor kurzer Zeit, es brauche eine Million starker Gebete, um Frieden im Nahen Osten zu stiften. Twyman möchte einen Ausdruck dieser Gebete demnächst an Barak und Arafat überreichen. Hier besteht jetzt die Chance, selbst aktiv mit in den Friedensprozess einzugreifen. Je mehr die Weltöffentlichkeit den Frieden fordert, desto eher können Herzen erweicht werden. Lebt lange und in Frieden!

Links zum Thema:
http://emissaryoflight.com/om_prayers.htm

Voyager-Skript nur Fälschung?
Vor kurzem ist im Internet ein Text aufgetaucht, der als Drehbuch von "Shattered", einer noch ungesendeten Voyager-Folge, bezeichnet wurde. Dieser Text hat sich jedoch nun als ein Fake von Fans erwiesen.

Die Frage dabei ist nun jedoch, ob das Drehbuch dennoch dem Original entspricht. TrekWeb zufolge sollen zwei Leser an der Voyager Set-Tour teilgenommen haben, als "Shattered" gedreht wurde, und sie "sahen persönlich die Szene im Frachtraum mit Naomi und Icheb, sowie die Szene im besagten Raum als Chakotay aufwacht, nachdem die temporale Anomalie das Schiff getroffen hat."

Einer der beiden - Christine Wellman - soll das einzige Mitglied der Gruppe gewesen sein, die eine Kopie des Drehplans erhielt: "Begründet auf den Drehplan würde ich sagen, das aufgetauchte Skript könnte sehr wohl keine Fälschung sein. Sollte es dennoch eine sein, ist es eine unglaublich gute, da die Szenen mit denen des Drehplans übereinstimmen."

Sicher sein kann man allerdings erst, wenn die Episode ausgestrahlt wird.

Phillips über Serie V & Voyager.
Auf der "United Fan Convention&" in New England enthüllte Ethan Phillips (ST:VOY Neelix) einige Neuigkeiten zur fünften Star Trek-Serie und Voyager vor den anwesenden Fans.

ACHTUNG: Der folgende Artikel enthält Informationen zu einer bisher nicht ausgestrahlten Voyager-Episode!

Der Schauspieler bestätigte einige kursierende Gerüchte über Serie V. Ihm zufolge spielt sie tatsächlich etwa 100 Jahre vor der Zeit Captain Kirks. Es werde fünf Hauptcharaktere geben - drei Männer und zwei Frauen. Die Thematik der Zeitreisenden, die das bekannte Universum gefährden, griff er jedoch nicht auf. Anscheinend wurde dieser Aspekt aus dem Konzept entfernt. Wie zuverlässig diese Informationen sind, ist nicht ganz abzusehen. Natürlich bewegt sich Ethan Phillips als Schauspieler nah an den Quellen, andererseits soll er des öfteren bereitwillig Gerüchte aus dem Internet auf Conventions wiederholt haben.

Ebenfalls ging der Schauspieler auf eine der kommenden Voyager-Episoden ein. In "Prophecy" geht es um ein Klingonenschiff, das im Delta-Quadranten auf die Voyager trifft. Vor etlichen Jahrzehnten war es auf eine Forschungsmission aufgebrochen, daher weiß niemand an Bord von dem bestehenden Bündnis zwischen Föderation und Klingonischem Reich. Bald spitzt sich die Lage weiter zu, als die Crew des Kriegsschiffes selbiges nach einem Unfall verlassen muss und auf der Voyager Zuflucht sucht. Obendrein sehen die Klingonen in einem gemeinsamen Kind von Tom Paris und B'Elanna Torres die Erfüllung einer alten Prophezeiung. Mehr darüber in der nächsten Nachricht.

Nebenbei erwähnte Phillips noch, dass mittlerweile bis auf die letzten zwei Episoden jeder Folge der siebten Staffel ein Scriptautor zugewiesen wurde - die Arbeiten am Handlungsbogen zum Ende der Serie und somit der möglichen Rückkehr der Voyager zur Erde werden also konkret.

Voyager und Farscape tauschen Sendeplätze.
Aufgrund der in letzter Zeit sehr geringen Einschaltquoten bei "Farscape" hat Sat1 die Konsequenz gezogen und den Sendeplatz vom Freitagabend auf den Samstagnachmittag verlegt, wo "Farscape" von 15 (VPS 14.59) bis 16 Uhr ausgestrahlt wird.

"Star Trek: Voyager", das bisher auf diesem Sendeplatz lief, wird nun auf dem unbeliebten Sendeplatz am Freitagabend von 20.15 (VPS 20.14) bis 21.15 ausgestrahlt werden.

Diese Änderungen gelten ab dieser Woche (d.h. dem 24.11.) und vorläufig bis zum Jahresende. Sat1 hat noch nicht über die weitergehende Programmplanung entschieden.

Episodeninfos: "Repentance" und "Prophecy".
Auf der offiziellen Star Trek-Website sind nun neue Informationen zu den gerade abgedrehten Voyager-Episoden "Repentance" (dt. Reue) und "Prophecy" (dt. Prophezeihung) erschienen. Vorsicht, dieser Artikel enthält massiv Spoiler.

Zeit für "Reue"
Wie fühlt es sich an, acht Gefangene zu ihrer angesetzten Hinrichtung zu bringen? Die Crew der U.S.S. Voyager wird in diese wenig beneidenswerte Lage in Episode 259 "Repentance" versetzt. Dieses Episode führt ein paar weitere Rassen aus dem Delta-Quadranten ein, die Nygean und die Benkaran.

Da "Repentance" während der letzten Tage des Oktobers und Anfang November gedreht wurde, fand während der Dreharbeiten sowohl Halloween als auch die sehr umstrittene Präsidentschaftswahl statt. Zu Halloween nahm die Star Trek: Voyager Crew am "Zweiten Jährlichen Merri Howard Kostümwettbewerb" teil. Merri Howard ist, wie vielen Star Trek Fans bekannt ist, ein langjähriger Produzent, der schon seit Star Trek: The Next Generation im Franchise tätig ist. Make-up Artist Suzanne Westmore gewann den Wettbewerb zum zweiten mal in Folge.

Am 6. November wurde die Crew wieder einmal eingeladen, diesesmal zu einer "Präsidentenmahlzeit." Zumindest der Kostümwettbewerb brachte einen klaren Gewinner hervor und es gab keine Berichte über Forderungen nach einer Neuauszählung der anderen Teilnehmer, im Gegensatz zur Präsidentenwahl. Es gibt leider keine offiziellen Berichte über die Mahlzeit.

Die Dreharbeiten für Episode 259 fanden vom 27. Oktober bis zum 6. November hauptsächlich auf den Stages 8 und 9 statt, mit einigen Aufnahmen in der Astrometrie auf Stage 16. "Repentance" ist die zwölfte Episode, die für die siebente Staffel gedreht wurde.

Muss B'Elannas Baby eine "Prophezeihung" erfüllen? Habt ihr gedacht, dass ihr niemals viele Klingonen im Delta Quadranten sehen würdet? Denkt noch einmal darüber nach. Die Filmarbeiten für die Klingonen-basierte Episode 260 namens "Prophecy" bewiesen in den letzten Tagen das Gegenteil. Darin nimmt sich die U.S.S. Voyager einer Gruppe von Klingonen an, die glauben, sie hätten genau das gefunden, wonach sie seit Generationen gesucht haben - dem Kuvah'Magh - dem Erlöser der Klingonischen Rasse.

"Prophecy", die dreizehnte Episode, die in diesem Jahr gedreht wird, markiert die Hälfte des Weges durch die letzte Staffel von Star Trek: Voyager.

Neil über "Body & Soul".
Robert Duncan McNeil (ST:VOY Paris) sprach mit Anna L. Kaplan von FANDOM über die neue Voyager-Episode "Body & Soul", bei der er Regie führen durfte.

"Ich denke es ist eine der Episoden der Show, die nicht in Vergessenheit geraten werden. Sie soll in den November-Sweeps eingesetzt werden, man versucht, sie für den 15. November fertig zu stellen." Während den genannten November-Sweeps werden auf Grundlage der Einschaltquoten die Preise für den Werbemarkt neu festgelegt, darum muss die Episode besonders stark auffallen.

"Sie ist durch und durch eine Comedy-Episode, was wir nicht oft haben. Wir waren so erfolgreich, wie Star Trek bei einer Comedy überhaupt sein kann. Sie ist lustig. Sie ist schnelllebig. Sie ist unterhaltsam. Die Fans, die die Serie regelmäßig mit verfolgen, werden mehr davon haben, denke ich. Aber selbst wenn man sie nicht kennt, wird man immer noch vom Humor und Geist der Folge unterhalten."

In "Body and Soul" tritt Robert Duncan McNeil auch vor der Kamera auf. "Ich hatte einige Szenen, vor allem mit Tuvok. Das war interessant. Ich glaube, nachdem ich nun bei genug Episoden Regie geführt habe, bin ich sicher genug, um dort selber als Schauspieler mit zu wirken. Ich kenne die Story sehr genau, warscheinlich noch besser, als wenn ich 'nur' als Schauspieler darin aufgetreten sei. Somit fällt mir dieser Part dann auch dementsprechend leicht."

"Tim Russ und ich hatten eine Menge Spaß zusammen bei unseren gemeinsamen Szenen", lacht McNeil. "Es war für alle eine gute schauspielerische Übung, diese Folge zu drehen. Sie war schnell, mit lustigen Momenten und physischer Comedy - all diese Dinge eben. Es hat mir sehr gefallen, als Schauspieler in so einer Art von Folge mit zu spielen und auch noch Regie zu führen!"

(Zurück zum Inhalt)

5. Im Gespräch mit Rick Berman

Laut TrekWeb.com enthält die letzte Ausgabe des offiziellen Star Trek Communicators ein Interview mit Star Trek Executive Producer Rick Berman, der hauptsächlich über den zehnten Star Trek-Kinofilm spricht, welcher derzeit in Entwicklung ist und für den Brent Spiner (ST:TNG Data) und Patrick Stewart (ST:TNG Picard) schon unterschrieben haben.

In diesem Interview bestätigt Berman die Neuigkeit, dass Brent Spiner (ST:TNG Data) eine der Personen ist, die an der Entwicklung der Story des Filmes beteiligt sind. Er sagte, dass der Drehbuchautor John Logan durch den Schauspieler gefunden wurde. "John ist ein außergewöhnlicher Autor. Die Liste seiner Arbeiten ist sehr beeindruckend - besonders in den letzten Jahren. Ich habe ihn vor kurzem durch Brent Spiner getroffen und ich bin wirklich bereit, mit ihm zu arbeiten. Wir haben noch nicht mit der Arbeit am Skript begonnen, obwohl John die Story zusammen mit mir und Brent Spiner geschrieben hat.
Die Prämisse wurde akzeptiert und von allen Parteien, die daran beteiligt sind, geprüft, und wenn all die vertraglichen Bestimmungen mit unserem Casting abgeschlossen sind, wird John beginnen, das Drehbuch zu schreiben."

Scheinbar wollten Spiner und Logan schon immer zusammen an einer Story arbeiten. Spiner wurde bereits stark in den Prozess des Storyschreibens eingebunden. Berman sagte, dass der Film auch "einen wundervollen Handlungsbogen" für Data enthalten werde. Trotzdem war dies nicht der Grund, warum Spiner zum Autorenteam hinzugestoßen ist.

Berman sagte weiter, "Ich würde es lieben, ein Teil bei der Erstellung eines wundervollen Filmes mit diesen Charakteren zu sein, mit denen ich schon so viele Jahre zusammengearbeitet habe. Es ist stets mein Ziel, einen großartigen Film zu machen und am Ende ist es das, was ich hoffe, mit diesem zu verwirklichen. Ich möchte, dass er in der Lage ist, für sich selbst zu stehen. [...] Ich denke, dieser Film ist ein bisschen unbekümmerter und action-orientierter. Um es kurz zu sagen, es ist ein mitreißendes Abenteuer mit einer Menge Humor.

Berman erklärte, dass es im Moment keine Pläne gibt, Charaktere von irgendeiner anderen Trek-Serie in den Film einzubinden. Trotz alledem wird der Film einige altbekannte Feindbilder beinhalten, obwohl er auch "einen ganz neuen Bösewicht und eine ganz neue Rasse" enthält.

Mit dem Fokus auf Humor und Action, könnte Berman versuchen, die besten Seiten von "First Contact" und "Insurrection" zu kombinieren. Ein wichtiger Unterschied zwischen diesen Film und den beiden vorherigen könnte sehr gut der Regisseur sein. Berman erwänte, dass noch kein Regisseur für den Film in der Diskussion war, aber Jonathan Frakes (ST:TNG Riker) nicht zur Verfügung stehe. "Jonathan Frakes hat für ein anderes Projekt zugesagt, an dem er noch immer arbeitet - ein Film, bei dem er Regie für Paramount und Nickelodeon führt. Somit weiß ich nicht, ob er uns hierzu zur Verfügung steht oder ob wir uns anderswo umsehen werden. Das sind alles Dinge, um die wir uns sorgen werden, nachdem das Skript geschrieben wurde."

Und schließlich enthält das Interview neben Informationen über Star Trek X auch wenige Informationen über Serie V. Wie schon erwartet bestätigte Berman, dass möglicherweise kein Pilotfilm produziert wird, aber dass die erste Staffel der Serie direkt verkauft wird, ähnlich, wie es mit den letzten Trek Serien geschehen ist. Es wurde bis jetzt noch nicht bestimmt, wo Serie V schließlich laufen wird, aber wo immer sie landen wird, wird sie mindestens für eine gesamte Staffel produziert werden.

Weitere Informationen von diesem Interview findet man auch auf der "Welcome, Brent Spiner Fans!"-Website. Offensichtlich hat Berman in dem Interview gesagt, dass Thanksgiving 2001 als Termin für den Filmstart wohl nicht mehr möglich ist und der Film womöglich im Frühjahr 2002 erscheinen wird. Die Produktion wird nicht vor dem Frühjahr nächsten Jahres beginnen.

Interessanterweiser scheint Berman auch das Tor für weitere Filme mit der TNG Crew offenzuhalten. Er sagte, dass Entscheidungen, wann man die Crews in den Filmen ändern wird, "in einem Schritt zu einer bestimmten Zeit" vorgenommen werden. Berman sagte, "Ob wir DS9-Filme, Voyager-Filme oder eine Kombination von Charakteren machen, das sind alles Dinge, die jedesmal diskutiert werden, wenn wir dabei sind, einen Film zu drehen. Aber es gibt keine harten und schnellen Regeln. Gerade jetzt ist die Next Generation Crew lebendig und gut, sie haben sich selbst in der Filmlandschaft etabliert und sie sind unser Hauptfokus."

Hier noch ein weiterer Auszug aus dem Interview:
Star Trek Communicator : Angesichts der Tatsache, was derzeit zwischen UPN und Fox vor sich geht, gibt es noch den Hauch einer Chance, dass die neue Serie auf UPN starten wird?

Rick Berman: Es gibt sicherlich eine Chance, dass es nicht auf UPN laufen wird. Das hängt von der Zukunft des Networks ab. Wenn ich alles abwäge, dann glaube ich nicht, dass UPN aufhören wird, zu existieren. Aber es wird möglicherweise einige weitere Veränderungen durchmachen. Ich sehe eine sehr gute Chance für diese Serie, dass sie bei UPN landen wird, aber auf der anderen Seite gibt es woanders auch andere Möglichkeiten und Interessenten, so dass wir abwarten und schauen werden. Wir entwickeln die Serie im Moment gänzlich unabhängig von einem Network.

STC: Haben sie vorgesehen, dass irgendjemand vom derzeitigen Produktionsstab mit hinüber zu der neuen Serie wechselt?

RB: Ich denke, es wird definitiv einige neue Leute geben, aber auf der anderen Seite gibt es einige Leute, mit denen ich die letzten 13 Jahre zusammengearbeitet habe und die unentbehrlich sind. Ich bin sicher, dass sie mit mir zur neuen Serie kommen werden.

Links zum Thema:
http://world.std.com/~jhlee/bdft/bdft.html

(Zurück zum Inhalt)

6. Im Gespräch mit Robert Picardo

Robert Picardo, den man als holografischen Doktor in der Serie "Star Trek: Voyager" kennt, hat sich auf der offiziellen Star Trek-Seite vor kurzem den Fragen der Fans gestellt.

Frage: In der kommenden Episode 'Body and Soul' muss sich das Programm des Doktors in den Implantaten von Seven of Nine verstecken. Wie haben Jeri Ryan und du sich auf diese Erfahrung vorbereitet - und wird Seven nun erkennen, dass der Doktor sie liebt?

Robert Picardo: Jeri und ich verbrachten eine Woche zusammen in der Karibik und teilten uns ein wundervolles Hotelzimmer. Eigentlich war dies mein Vorschlag gewesen. Sie dachte allerdings, es sei nicht zwingend notwendig sie auf diese Rolle vorzubereiten. Ich bestand aber darauf, dass sie mich beim Wort nimmt. Aber wir konnten uns die Zeit dafür nicht nehmen. Und natürlich mache ich nur Spaß.

Jeri hatte das Problem, im Grunde meine Rolle zu spielen. Ich schlug Robbie [Duncan] McNeill (ST:VOY Paris), der bei dieser Episode Regie führte - wunderbar Regie führte - vor, er solle mich aufnehmen, während ich den Teil [von Jeri] spiele, bei dem ich in ihrem Körper bin, um beiden zeigen zu können, wie ich den Text aufsagen würde. Verschiedene Gebärden machen würde und welche Ideen ich für die Szenen hätte, wenn ich sie eigentlich spielen müsste. Jeri konnte sich dann hinsetzen, sich das Tape ansehen, und dann entschließen, was sie daraus übernimmt und was nicht. Und genau das machten wir dann auch. Ich denke dies war sehr hilfreich, aber ab einem gewissen Punkt musste Jeri dieses Schema verlassen und sich nur noch auf ihr Gefühl und ihre Vorstellungskraft verlassen, und das machte sie wirklich großartig. Jedes Mal wenn ich an das Set kam sagte die Crew "Boy, Jeri spielt dich besser als du selbst." Es gab viele Andeutungen und Witze in der letzten Woche, aber es endete am letzten Tag damit, das Jeri zu mir sagte, "Es macht sehr viel Spaß, du zu sein", und ich antwortete "Ja, das macht es".

Frage: Gibt es einen Aspekt des Doktors, den du mit einfliesen lassen wolltest, dazu aber niemals die Chance erhalten hast?

Robert Picardo: Seine unwiderstehliche Sexualität!
Es gab eine Geschichte, die ich vor ein paar Jahren auf den Tisch brachte, und sie haben auch viele meiner Ideen bezüglich des Charakters sehr ernst genommen, weswegen ich sicherlich nicht sagen kann, die Autoren hätten nicht auf meine Vorschläge gehört. [...] Beispielsweise war die Idee der Beziehung mit Seven und dem Doktor, der ihr gesellschaftliche Fähigkeiten vermittelt, von mir, die immer weiter ging, immer wertvoller wurde, und weit über das hinaus ging, was ich mir jemals vorgestellt hatte. Aber ich wollte schon immer eine Episode über Besitzrecht machen, und dem Doktor seinen ersten Besitz geben, ein Geschenk von jemandem, ein kleines Zeichen der Wertschätzung von jemandem, in der sich sein gesamtes Leben an Bord in Verwirrung auflöst, da er keinen Platz [für das Geschenk] findet. Er hat keinen Privatraum. Ich dachte schon immer es wäre spaßig, wenn der Doktor von Janeway die Erlaubnis bekäme, ein kleines Stück der Krankenstation zu seiner Privatsphäre umzuwandeln, eine kleine persönliche Ecke, die nur ihm alleine gehört, und er dann eine Sammelsucht entwickelt und sich selbst durch dieses Besitzrecht neu zu definieren beginnt.
Ich denke es wäre ein passender Vergleich mit dem menschlichen Leben; wir kommen mit nichts hier an und danach, abhängig davon welcher Typ Mensch wir sind und was unsere Talente und Fähigkeiten sind, beginnen wir Dinge zu sammeln, Reichtum zu erwerben und definieren uns durch diese Dinge, mit denen wir uns umgeben, selbst. Ich glaube dies wäre eine gute Idee für eine Story gewesen, die aber niemals umgesetzt wurde. Und es schaut auch nicht so aus, als würde sie noch in diesem Jahr gemacht werden. Ich würde sagen, dies ist meine einzige Enttäuschung betreffend des Doktors, dass dieses ganze "Du kannst das nicht mitnehmen" nicht erforscht wurde.

Frage: Was finden Sie beim Regieführen am herausfordendsten?

Robert Picardo: "Den Überblick zu behalten, welches wir als Schauspieler nicht müssen. Wenn man einmal Regie geführt hat, erkennt man, wie die Verantwortung als Schauspieler einer andauernden Serie definiert sind. Man mag eine große Rolle haben, man mag viel Dialog haben, aber zuletzt ist man nur für sich alleine verantwortlich. Wenn man Regie führt, muss man jede einzelne Szene untersuchen, sodass man auf alle Fragen eine Antwort hat, egal von wem die Frage kommt. Das kann die Kostümabteilung sein, das kann die Licht- und Kameraabteilung sein, das können die Schauspieler sein. Man muss alles beantworten. Ich musste im Vorfeld hart überlegen, mehr überlegen als ich es jemals zuvor getan habe seitdem ich Schauspieler wurde. Das einzige womit ich es vergleichen könnte ist, wenn man eine Hauptrolle auf der Bühne spielt, von der viel erwartet wird [...]. Ich erinnere mich, dass ich da auch so viel im Kopf hatte."

Frage: Was denken Sie, wie sollte die Serie enden?

Robert Picardo: "Ich denke, es sollte ein gewaltiger emotionaler Schub für uns sein nach Hause zu kommen mit durchaus schrecklichen Folgen. Ich weiß nicht genau, wie das aussehen soll, aber es sollte ein sehr aufregender, hoch-dramatischer Moment werden wenn wir endlich durchkommen. Das soll heißen, wir benötigen eine neue Art von Technologie um die letzte Etappe zu überwinden, allerdings mit gewissen Kosten oder Rückschlägen verbunden. [...] Ich weiß von all den Gerüchten über den eventuellen Tod eines Crewmitglieds. Ich weiß zwar nichts aus erster Hand, aber ich fände es sehr traurig, wenn wir jemanden verlieren würden. Ich, natürlich, kann nicht sterben, nur gelöscht werden."

Frage: Falls die Voyager in den Alpha-Quadranten zurückkehrt, was glauben Sie wird dem Programm des Doktors passieren?

Robert Picardo: "Ich hoffe, er bekommt eine Talkshow."

(Zurück zum Inhalt)

7. Kreuzfeuer

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!

Kritik
zum Artikel "Statusbericht: Futurama", erschienen in Ausgabe #73

"Futurama ist ganz eindeutig nicht gut übersetzt, es strotzt nur so von wirklich hanebüchenen Fehlern, die jeder Englisch-Mittelstufenklasse sauer aufstoßen sollten. Gags und Geist werden beinahe systematisch abgetötet, sobald sie auch nur den Kopf etwas heben. Die wirklich ausnehmend lustlos oder/und unpassend gesprochene Synchro tut ihr übriges.[...]
In der Tat ist die Futurama-Synchro für fast alle bisherigen Folgen entsetzlich in die Hose gegangen. Zweifellos muss man eine Synchro unter der Prämisse bewerten, dass sie ihrem Original bestenfalls annähernd gleichkommen kann, in jedem Fall ist sie nur ein Ersatz. Allerdings ist es durchaus möglich, einen guten oder einen schlechten Ersatz abzuliefern. [...]
Ich erkenne die Motivation des Autors, die Wogen zu glätten und die Ausführenden -allen voran Ivar Combrinck- in Schutz zu nehmen. Das kann ich sehr gut nachvollziehen und begrüsse es sogar, nicht zuletzt weil Combrinck mehr oder weniger ein Kollege von mir ist, und ich die Schwierigkeit der Transformation eines Originals in eine andere Sprache kenne.[...] Aber über den durchaus angebrachten Versuch hinaus, die Dinge "nüchtern zu betrachten", darf man nicht den Bogen überspannen und die Augen davor verschliessen, dass das Produkt der Eindeutschungsbemühungen in diesem Fall schlichtweg ein miserables welches ist, das dem Original nun wirklich nicht im Entferntesten gerecht wird."

- Markus Mehring

Anmerkung der Redaktion:
Sicherlich kann man in Bezug auf die allgemeine deutsche Synchronisation verschiedener Meinung sein. Viele Zuschauer sind genau Ihrer Meinung, dass die Serie "Futurama" nur mit mangelhafter Liebe zum Original übersetzt und verdeutscht wurde. In seinem "Futurama" Artikel wollte der Autor nicht behaupten, dass die Synchronisation der Serie perfekt sei. Er wollte nur darauf hinweisen, dass die Synchronisation, so unzureichend sie auch immer sein mag, nicht die Hass- und Drohbriefe an die Adresse des für die Synchronisation Verantwortlichen rechtfertigt.
Sein Artikel zeigte vielmehr einige Gründe für diesen Missstand auf und wollte mit einem kurzen Kommentar die erhitzten Gemüter ein wenig beschwichtigen.

(Zurück zum Inhalt)

8. SF-Radio Intern

Es geschieht vieles in diesen Tagen. Ein Punkt ist beispielsweise die Kooperation mit dem Internetauktionshaus Ricardo.de, das in den kommenden Monaten zusammen mit www.sf-radio.de umfangreiche Thementage für die Science Fiction veranstalten wird. Auch Sie können natürlich bei Interesse mit eigenen Produkten daran teilhaben. Entsprechende Informationen zu diesen Veranstaltungen erhalten Sie bei Frederik Luz über die folgende Adresse: frederik.luz@qxl.de. Ein weiteres wichtiges Thema: Am 8. Dezember 2000 ist es endlich soweit: Bei StellarCom, unserem großen Science Fiction-Archiv unter www.sf-radio.de/stellarcom/, ist Relaunch!

Nach längerem Stillstand und viel Arbeit hinter den Kulissen geht es endlich wieder los. Dies bedeutet konkret: Altes Material wird überarbeitet und ergänzt, neues Material kommt hinzu. Natürlich nicht nur am 8. 12. 2000! Das ist nur der Starttermin - danach werden in diesem Bereich unseres Projektes voraussichtlich wöchentlich neue Berichte, Galerien und mehr bereitstehen.

Zum Start am 8. Dezember 2000 erwartet Sie folgendes:

Bereich "Conventions & Veranstaltungen"
Der Convention- und Veranstaltungsbereich wurde am umfangreichsten überarbeitet und ergänzt. Lesen Sie Berichte zu den verschiedensten Cons, darunter auch die Galileo 7-IV, anderen Science Fiction-Veranstaltungen, oder auch unserem letzten Vereinstreffen in Nürnberg. Oder blättern Sie bei einem Besuch durch die Galerien - fast 400 Fotos und eine Menge Confeeling warten auf Entdeckung!

Bereich "Fan Fiction"
Neue Abenteuer, neue Geschichten, neue Schiffe, Personen oder Welten. Die eigene Fantasie bietet viele Möglichkeiten - und diese können Sie in der erweiterten Fan Fiction-Abteilung - nun auch im überarbeiteten Layout - erleben. Denn es warten wieder einige spannende neue Geschichten auf Sie. Und das Beste ist dabei, die nächsten Stories stehen schon in den Startlöchern!

Bereich "Buchecke"
Science Fiction-Bücher vom Feinsten - pünktlich zum ersten Relaunch startet bei StellarCom die Buchecke, in der wir zunächst Rezensionen zu ausgewählten Science-Fiction Büchern und Interviews mit Autoren präsentieren. In Zukunft ist aber noch wesentlich mehr geplant. Also schauen Sie vorbei und lassen Sie sich überraschen!

Und in Kürze folgt:

Bereich "Fan Art"
Fans finden viele Arten sich künstlerisch im Fandom zu betätigen. Manche malen dabei wirklich wunderschöne Gemälde ihrer Stars oder Umgebungen ihrer Lieblingsserie. Nun bieten wir Ihnen die Möglichkeit, ihre Werke bei unserem Projekt zu veröffentlichen und sie so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Falls Sie weitere Informationen erhalten möchten, genügt bereits eine kurze Mail an fanart@sf-radio.de.

Dies ist natürlich noch nicht alles. Bereits wenige Wochen nach dem Relaunch werden weitere Bereiche das Licht der Online-Welt erblicken. Da wären zum Beispiel Episodenguides zu den Serien Futurama, Mission Erde, Stargate und Buffy, oder auch neue Rubriken über Computerspiele und die Geheimnisse der realen Wissenschaft.

Seien Sie also mit uns dabei, und werfen am 8. Dezember unter http://www.sf-radio.de einen Blick auf unser großes Themenarchiv StellarCom.

(Zurück zum Inhalt)

9. Rating Report

Zentrales Thema dieser Ausgabe des Rating Reports sind die sinkenden Zuschauerzahlen für SF/Phantastik-Serien in Deutschland. Des Weiteren werden wir einen Blick über den Atlantik werfen und die aktuelle Situation der wichtigsten US-Serien betrachten.

In Deutschland zeichnet sich momentan ein sinkendes Interesse für das phantastische Genre ab. Besonders betroffen sind die Pro Sieben Serien "Seven Days" und "Outer Limits", sowie das Sat.1 Problemkind "Farscape". Die ersten beiden Serien laufen nun schon seit geraumer Zeit im Dienstag-Hauptabendprogramm. Die Zuschauerzahlen und Marktanteile sinken langsam, aber kontinuierlich nach unten. Inzwischen sind diese beiden Serien schon unter der wichtigen Marke von 10% Marktanteil bei den jüngeren Zuschauern gesunken. Kein gutes Zeichen, aber angesichts der "Big Brother" Konkurrenz scheint man bei Pro Sieben und Sat.1 momentan recht viel Geduld mit Quoten-Schwächen zu haben, denn überraschenderweise lief sogar noch "Farscape" bis zu diesem Wochenende im Hauptabendprogramm von Sat.1, obwohl die katastrophalen Quoten regelrecht nach einer Absetzung schreien. "Farscape" dürfte den kleinen Vorteil haben, dass die Senderechte nicht allzu teuer sind – schließlich ist die Serie für US-Verhältnisse eine Low Budget Produktion.

Auch "Akte X" ist weit von den Traumquoten früherer Jahre entfernt. "Big Brother" Konkurrenz oder erlahmendes Zuschauerinteresse, das ist hier die Frage. Auch "Futurama" sinkt - ebenso wie die "Simpsons" - etwas ab, hat aber noch Oberwasser. "Stargate" lief früher auch etwas besser, ist aber ansonsten recht stabil und fährt für RTL 2 absolute Top-Quoten ein. Sehr gut laufen weiterhin "Voyager" und "Charmed" am Samstagnachmittag. Sogar das gute alte "Raumschiff Enterprise" kann in der x-ten Wiederholung noch passable Marktanteile erreichen und konnte in den letzten Wochen sogar wieder an Zuschauern zulegen.

In den USA ist inzwischen die 8. Staffel von "Akte X" gestartet. Zwar konnte die Season-Premiere "Within" mehr Zuschauer als jede andere (Network-) Phantastik-Serie in der Woche vom 30.10. bis 5.11. erreichen, aber gegenüber dem Vorjahr hat die Serie weiter an Zuschauern verloren. Kein Zweifel, in den USA geht es mit den "X-Files" seit zwei Jahren quotenmäßig stetig bergab.

Abwärts geht es auch mit "Voyager", das nach dem guten Start der letzten Staffel den Weg nach unten nimmt. Schon mit der 2. Folge wurde das Quoten-Niveau der 6. Staffel erreicht, nur um dann noch weiter zu sinken. Bisheriger Tiefpunkt war die Folge "Inside Man", die das gleiche Rating hatte wie die schwächste Folge der vorigen Staffel. Der Misserfolg der Episode ist doppelt schlimm, da die beliebten TNG-Figuren Deanna Troi und Reginald Barclay ihren 3. Gastauftritt bei Voyager hatten und "Inside Man" auch noch die erste Folge im Sweeps-Monat November ist. Was sind Sweeps-Monate? Nun, im November, Februar und Mai sind die Einschaltquoten noch wichtiger als sonst, da anhand dieser Daten die Tarife für TV-Spots festgelegt werden. Deswegen werden in diesen Monaten viele besonders aufwendige und spektakuläre Folgen von beinahe allen Serien ausgestrahlt. In den vergangenen Jahren waren es unter anderem die Voyager Folgen "Vor dem Ende der Zukunft", "Ein Jahr Hölle" und "Das ungewisse Dunkel". Auch dieses Jahr soll wieder ein großer Zweiteiler die November-Sweeps von "Voyager" ordentlich verbessern - "Flesh and Blood" wird am 29. November um 20 Uhr auf UPN ausgestrahlt.

Abschliessend noch einige Worte über "Gene Roddenberry's Andromeda". Nach dem sensationellen Start liegt die Serie auch nach 4 Wochen noch auf dem 1. Platz der einstündigen Serien in Syndication und scheint somit vorerst das Erbe von "ST:TNG" und "ST:DS9" anzutreten. "Xena" und "Stargate" müssen sich in der bisherigen Season mit Platz 2 und 3 zufrieden geben.

(Zurück zum Inhalt)

10. Star Trek: Smile Fiction

Es ist mal wieder Zeit für ein paar Borg Witze...

Die Borg in Hollywood:

Drei Männer und ein Borg
The Last Borg Scout
The Fabulous Baker Borgs
Assimilierung der Welt in 80 Tagen
Fried Green Borgs
The Last Borgfighter
RoboBorg
Wer fürchtet sich vor Virginia Borg?
Citizen Borg
Der Borg von Oz
Ein Borg an König Artus Hof
Borghanger
Mrs. Borgfire

Berühmte Borg Zitate:

Assimilate me Tender, Elvis of Borg.
Mein Name ist Borg, James Borg. Vodka Martini, Gin ist irrelevant.
Borg-Cola: Not the choice of The Next Generation.
BorgDOS: Irrelevant command or filename.
Borgasmus: Die Extase des assimiliert werdens.
Ich bin Al Bundy von Borg. Peg, ich habe Dich schon letztes Jahr assimiliert!
Ich bin Clinton von Borg. Hillary meint, Widerstand ist zwecklos.
Ich bin Descartes von Borg. Ich assimiliere, daher bin ich.
Ich bin Yoda von Borg. Die Macht irrelevant ist.
Tennis ist irrelevant - Björn Borg.
Ich bin Bart Simpson von Borg. Meine Shorts zu fressen ist zwecklos. Sie werden assimiliert werden.
Ich bin Laxwana Troi von Borg, Tochter des fünften Hauses, Hüterin der heiligen Ringe von Bezazed und ich möchte Deinen Körper assimilieren...

Und noch zwei kleine Borg-Witze:

F: Welche Tabellenkalkulationen benutzen die Borg?
A: Locutus 1-2-3

F: Wie viele Borg braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?
A1: Alle!
A2: Keinen, Beleuchtung ist irrelevant!

(Zurück zum Inhalt)

11. Star Trek: "DS9 - Millennium Part 3"

Eine Rezension zu einem "Star Trek: Deep Space Nine"-Roman aus der Feder von Judith und Garfield Reeves-Stevens.

Dies ist nun der dritte Teil der Millennium-Trilogie.
Der Roman beginnt da, wo der letzte aufgehört hat: Das Universum ist vernichtet worden und die Defiant und die Boreth sind im Nichts der nichtlinearen Zeit des Wurmloches gefangen. Und als wenn das nicht schon reichen würde, bedeutet dieses "Nichts" nichts anderes als die persönliche Hölle der Gefangenen. Sie alle erleben ihre schlimmsten Momente immer wieder ohne etwas dagegen tun zu können. Nachdem alle aus dieser Hölle befreit sind, stellt man fest, dass sich auch Deep Space Nine im Wurmloch befindet. Wie sich herausstellt ist es die Station aus der Vergangenheit, aus der Zeit vor der Katastrophe. Sofort entsteht der Plan zu der Station überzusetzen und dort die Geschehnisse die zum Ende des Universums führten zu verhindern. Allerdings gilt es erst die Feinde auf der Defiant und Boreth zu bekämpfen, was nicht hundertprozentig gelingt. Weyoun begibt sich zur Station und sorgt dort für weiteren Ärger. Aber dies bleiben nicht die einzigen Probleme. Von den einzelnen Schiffen aus ist Deep Space Nine aus verschiedenen Zeiten zu sehen, so dass die Crew durch Raum und Zeit getrennt gegen die Zukunft ankämpfen muss, wobei sie auch noch wie von einem Bungeeseil gezogen immer wieder zwischen zwei Zeiten hin und her geschleudert wird.

Die Geschehnisse dieses Romans auch nur annähernd wiederzugeben, ist fast unmöglich. So vielschichtig sind die beschriebenen Ereignisse. Es gibt verschiedene Zeitebenen, und das gesamte Konzept der nichtlinearen Zeit, das hier fast schon ins Extreme getrieben wird, kann doch ziemlich verwirren. Auch die verschiedenen Höllen der Crewmitglieder, die man am Anfang des Romans erlebt, sorgen auch zunächst nicht wirklich für Klarheit, was nun mit dem Universum geschehen ist. Aber nachdem sich die Geschichte dann weiterentwickeln kann, bietet sie spannende Unterhaltung. Nun klären sich auch endlich die Geheimnisse, die am Beginn der Reihe aufgeworfen wurden.
Auch wenn dieses Buch mit Sicherheit nicht zu den einfachsten des Star Trek-Universums zählt (Der Vergleich mit Q² und den darin vorkommenden verschiedenen Paralleluniversen drängt sich mehr als einmal auf), so lohnt es sich doch sehr sich durch den komplizierten Teil der Story zu kämpfen.

Dieser Roman ist also trotz einiger Längen und komplizierten Passagen ein würdiger Abschluss für eine hervorragende Buchreihe die definitiv einen der Höhepunkte der Star Trek-Literatur darstellt. Aber auch für die Serie "Deep Space Nine" bietet sie einige interessante Weiterentwicklungen, so wird das Geheimnis des wahren Abgesandten gelüftet was sehr überraschend ist, auch wenn man es fast überlesen könnte, da es nur sehr kurz angesprochen wird.
Trotz aller Widrigkeiten die dieses Buch während des Lesens zu bieten hat, ist es dennoch absolut empfehlenswert.

Judith & Garfield Reeves-Stevens: Star Trek: Millennium, Part 3 - Inferno
Pocket Books / 410 Seiten
ISBN 0-671-02403-5

Direkte Online-Bestellung über Amazon: Star Trek: Millennium, Part 3 - Inferno
Zum Preis von 20,88 DM.

(Zurück zum Inhalt)

12. Wo bitte geht’s zum "Star Trek"?

Und so begann es.
Wir waren in Kalifornien. Wir trafen Larry Nemecek (Autor ST:TNG Compendium). Für 24 Stunden war er unser Begleiter durch die Kulissen von "Star Trek". Erster Halt: die "Vasquez Rocks".

Dort kämpfte in grauer Vorzeit schon der "Lone Rider" gegen Viehdiebe, Kirk besiegte hier den Gorn, Bill und Ted wurden genau da von Roboter-Bill und Roboter-Ted getötet, und letzte Woche bekämpften die "Sliders" an diesem beliebten Ort noch magnetische Wirbelstürme.
Nach einer guten halben Stunde Fahrt in nördlicher Richtung auf den breiten Highways, heraus aus Los Angeles, kamen wir langsam unserem Ziel näher. Anstatt sich der Zukunft zu nähern, erschien uns eher das Gegenteil der Fall zu sein: die Straßen wurden schmaler, der Asphalt wich einer unbefestigten Straße aus Wüstenstaub.
Da erhoben sich die Felsen – majestätisch ragten sie aus der Wüste heraus. Bizarre Formationen, unwirklich, wie aus einer anderen Welt – wie aus dem Fernsehen. Aber, ach ja, daher kannten wie sie ja, diese Felsen.

Der nächste Termin nach den "Rocks" war: Dinner mit J.G. Hertzler (ST:DS9 Kanzler Martok). Schnell kamen wir auf seine aktuellen Projekte zu sprechen, wie seine ST:DS9 Romane, und die Zukunft von Star Trek, sprich Serie V, die ja bekanntlich vielleicht nächstes Jahr produziert werden soll. Doch da könnte jedoch der Streik der Drehbuchautoren und der Streik der Fernsehschauspieler, die beide ebenfalls für 2001 geplant sind, für einige Probleme sorgen.
Doch einer fehlte in dieser Runde, Robert O’Reilly (ST-TNG und DS9 Kanzler Gowron) hatte sich bis dahin noch nicht blicken lassen. Doch im nahegelegenen Colony-Theatre sahen wir ihn dann. Nicht etwa als Zuschauer, nein, er würde an diesem Abend auf der Bühne stehen, und zwar in einem Stück von Ray Bradbury, einem Musical namens "Dandelion Wine" (Dandelion="Löwenzahn"). Nach einer kurzen Theaterführung musste Bob in die Maske. Also nahmen wir gespannt unsere Plätze ein.
Dandelion Wine" ist eine Geschichte über einen zwölfjährigen Jungen, der in einer Kleinstadt im Jahre 1928 mit seinen Freunden einen bisher wundervollen Sommer erlebt. Doch als ein Fremder in die Stadt kommt, ändert sich die Grundstimmung allmählich. Außerdem treibt ein Mörder in der Stadt sein Unwesen. "Der Einsame" tötet junge Frauen, die alleine durch den Wald spazieren. Robert O’Reilly spielt in diesem Stück "Colonel Freeleigh", den weitaus ältesten Bürger der Stadt. Die Kinder halten ihn anfangs für einen mürrischen, alten Fiesling. Doch als Douglas, die Hauptfigur, den Colonel besser kennenlernt, erweist sich der Colonel als ein freundlicher Herr, der den Kindern spannende Geschichten aus dem Krieg erzählen kann. Er wird somit zur lebenden Zeitmaschine. Robert O’Reilly zeigt in dieser Rolle, dass er mehr singen kann, als nur klingonische Opern.
Wer mehr über dieses Theater und Robert O’Reilly erfahren möchte, kann sich unter http://www.colonytheatre.org informieren.

Doch nun etwas ganz Besonderes.
Das Jahr: 2000. Ort der Handlung: die Paramount Studios. Unterwegs mit Larry Nemecek auf den Spuren von Janeway und Co. Der erste Blick auf das Studiogelände: unendliche Weiten. Ein Universum für sich?

Man könnte es als Kleinstadt bezeichnen. Dort können Schauspieler in der Drehpause mal eben einkaufen, ohne das Set zu verlassen. Man kann aber auch mal eben durch verschiedene "Welten" gehen, nach dem Motto: eben noch bei "Ally McBeal" und schon mit Jerry Seinfeld im Flugzeug. Dass dieses Flugzeug nur aus zwei Sitzreihen besteht, darauf wollen wir hier nicht weiter eingehen. Wir sind "Star Trek" Fans und befassen uns lieber mit Shuttles. Die sehen zwar aus, wie Regale (werden auch als solche benutzt), aber als "Trekkie" hat man ja Fantasie, viel Fantasie.
Und da tauchte doch tatsächlich ein waschechter Bajoraner vor uns auf. Mit Zigarette im Mundwinkel und Erfrischungsgetränkedose in der Hand, es war Drehpause. Leider durften wir keine Fotos machen. Der Besuch an einem Star Trek Set, an dem gedreht wurde, war aus Sicherheitsgründen leider nicht möglich.
Kurz darauf standen wir für einen Moment an den Campingmobilen der Schauspieler von Voyager. Genauer gesagt, direkt vor dem Trailer von Tim "the Slipper" Russ. Das stand wirklich am Wagen. Was das zu bedeuten hat, das sollte man am Besten Tim Russ selber fragen. Damit hätte man wieder eine wirklich interessante Frage für die nächste Convention parat. Michael Westmore (ST:TNG, DS9, VOY Make-up) werden wir sobald auf keiner Convention sehen, also unterhielten wir uns direkt mit ihm in seinem Büro.
Westmore ist dem Ruhestand relativ nahe, ein Weingut in Napa wartet bereits auf ihn. Weingut hin oder her, Serie V wird er noch mitgestalten.

Alle diese Eindrücke der real künstlichen Welt dieses Paramount-Universums prasselten auf uns ein und das alles innerhalb von weniger als vierundzwanzig unvergesslichen Stunden. Wer jemals die Möglichkeit hat, nach L.A. zu kommen, der sollte sich das Set von Paramount unbedingt anschauen. Es ist ein "Muss".

Links zum Thema:
http://www.startrek.com/
http://www.paramount.com/

(Zurück zum Inhalt)

13. Star Trek: 2001 - A S.P.O.C.K. Odyssey

So lautet der Name des neuesten S.P.O.C.K.Albums, das im Februar des nächsten Jahres erscheinen soll. Aber wer oder was ist eigentlich S.P.O.C.K.? Da diese schwedische Gruppe noch einen relativ kleinen Bekanntheitsgrad in Deutschland besitzt, sollte diese Frage endlich vor einem größeren Publikum beantwortet werden. Es wurde wirklich Zeit, denn die Musik ist einmalig und verdient es, gehört zu werden. Doch bevor hier näher auf die Musik eingegangen wird, ein kurzer Überblick über den Werdegang von S.P.O.C.K.:

Im Jahre 1988 fing alles damit an, dass Captain Eddi B. Kirk einige Lieder für seinen Freund Cybernoid schrieb, der wiederum Android davon erzählte. Man entschied sich schließlich, eine Band namens "Mr. Spock" zu gründen. Ein Jahr später bemühten sich die drei bei Paramount um eine Lizenz für die Benutzung des Namens "Mr Spock". Allerdings hatte Paramount nur ein müdes Lächeln für diese "Freaks" übrig, ihre Antwort an die Band: "Das wird teuer werden, Jungs." Also entschied man sich für die Bandbezeichnung "S.P.O.C.K", was die Abkürzung für "Star Pilot on Channel K" darstellt.

In den folgenden zwei Jahren erschienen die ersten Titel, die hauptsächlich bei den schwedischen Fans der elektronischen Musik Anklang fanden. Der Durchbruch kam aber erst 1992 mit der Single "Never trust a Klingon", die bei den eingefleischten Fans sogar heute noch als der beste Song überhaupt angesehen wird. Dieser Titel kam zusammen mit weiteren Songs, wie z.B. "Neutral Zone", auf das erste Album "Five Year Mission".

1994 kam es dann zu ersten personellen Veränderungen in der Crew. Cybernoid wurde durch Hemoroid ersetzt, welcher sich später Polaroid, Asteroid und letztlich Plasteroid umbenannte. Ein Jahr darauf erschien das zweite Album "Alien Worlds" und erreichte Platz 21 der schwedischen Charts. Es vergingen weitere zwei Jahre, bis im März 1997 das Album "Assignment: Earth" auf den Markt kam, welches durch die hervorragenden Singles "Alien Attack" und "E.T. Phone Home" zum Erfolg wurde. Zwei Wochen nach dem Erscheinen der Platte startete dann die "Earth Orbit Tour `97" quer durch Europa, zu der Ende des Jahres auch das Live-Album "Earth Orbit: Live" präsentiert wurde. Zudem feierte ein neues Mitglied namens Crull-E seinen ersten Auftritt. Allerdings hatte gleichzeitig Cpt. Eddi B. Kirk seinen offiziell letzten. Trotzdem war 1997 eines der erfolgreichsten Jahre für S.P.O.C.K, denn "Assignment: Earth" wurde zum besten schwedischen Album des Jahres gekrönt.

1998 konnten die Mitglieder von S.P.O.C.K. auch ihre Bekanntheit in Deutschland steigern: durch einen Auftritt auf der FedCon 6 in Bonn. Im gleichen Jahr verließ Plasteroid die Band und wurde durch Yo-Haan ersetzt, womit Android das einzige Mitglied wäre, das von Anfang an dabei war und heute immer noch dazu gehört. Mit dieser neuen Konstellation, die bis heute besteht, änderte sich auch einiges am Stil der Musik. Der neue Titel "Dr. McCoy", ein Tribut an einen der klassischen Star Trek Charaktere, unterschied sich sehr von allen vorherigen Liedern. Nach dieser Single sollte dann auch ein neues Album erscheinen.
Also kam im März 1999 "S.P.O.C.K: 1999" in die Plattenläden. An dieser Stelle sei nebenbei bemerkt, dass Android, Crull-E und Yo-Haan zu jedem neuen Album auch neue Uniformen kreieren. Zum 1999er Album waren es z.B. silberne Anzüge mit goldenen, roten und blauen Streifen, angelehnt an die Farben der Classic-Serie, und natürlich dem Enterprise-Abzeichen. Wie schon erwähnt, war neben den Uniformen auch die Musik anders. Die Rhythmen wurden zum Teil härter, wie man besonders an dem Spock`n`Roll Titel "Star Pilot on Channel K" merkt. Außerdem wurde die Band provokanter in ihren Texten, was man an "They are here" deutlich erkennt. Parolen wie "Let`s show them we are earthlings and give them a fight (!)" stellen einen deutlichen Gegensatz zum friedlichen "E.T. phone home" dar. Aber anscheinend finden die deutschen Fans gerade das gut, denn "S.P.O.C.K:1999" landete in den "Deutschen Alternative Charts" auf Platz 3. Im Jahr darauf wurden S.P.O.C.K. auch in der Heimat durch den "Swedish Alternative Musik Award" gleich mehrfach ausgezeichnet. Das Album ist also als voller Erfolg zu betrachten, was unter anderem an den erfolgreichen Titeln "Spacewalk", "Dark Side of the Force" - eine Parodie auf Star Wars, aber trotzdem schön düster - und "Androids Dilemma", ein Lied über Datas Gefühls- und Sexleben, liegen könnte, die auf die ein oder andere Weise zum Träumen anregen.

Letztes Jahr fand die erste US-Tour von S.P.O.C.K.statt. 18 Auftritte in 25 Tagen und 19 Staaten. Zwei Konzerte waren zudem auf Conventions, was den Dreien besonders gut gefallen zu haben scheint. "Jahrelang habe ich die größten Cons in ganz Amerika gemacht, aber ich habe noch nie Trekker tanzen sehen," scherzt ihr Promoter. Außerdem trafen sie dort auf ihren Mentor James T. Kirk alias William Shatner. Ein Bild von diesem Ereignis ist, genauso wie die Biographie, auf ihrer offiziellen Homepage unter www.subspace.se/spock zu finden. Außerdem gibt es News, einen Fanshop, weitere Bilder und noch vieles mehr. Ein Besuch lohnt sich.

Wer sich nun für das neue Album "2001: A S.P.O.C.K.Odyssey", angelehnt an Arthur C. Clarks "2001: A Space Odyssey", oder auch ältere Alben zu interessieren beginnt, sollte sich auf eine lange Suche gefasst machen, denn sie sind in normalen Läden nur schwer zu finden. Wer nicht so lange warten will: am 4. Dezember erscheint die neue Single "Where Rockets Fly" und am 2. Dezember treten S.P.O.C.K. im "Alten Schlachthof" in Dresden auf.

Links zum Thema:
http://www.subspace.se/spock/
http://www.emso.de
http://www.bloodline.de

(Zurück zum Inhalt)

14. H.D. Klein: Googol

Im Jahr 2045 dringt eine riesige, weiß glänzende Pyramide jenseits der Marsbahn in unser Sonnensystem ein. Noch bevor die Öffentlichkeit davon erfährt, bricht die Nostradamus, ein Raumschiff mit einem außergewöhnlichen Antrieb und einer nicht weniger außergewöhnlichen Besatzung, auf, um hinter das Geheimnis des mysteriösen Artefakts zu kommen. Doch was John Nurminen, Kapitän der Nostradamus, nicht weiß: Sein Konzern, seine Mannschaft und er sind nicht die Einzigen auf der Jagd nach "Nofretete", wie die Pyramide genannt wird, die alle 500 Jahre das Sonnensystem durchquert. Auch der sogenannte "Blaue Erdzirkel", eine Verschwörung der wichtigsten Männer dieses Planeten, ist auf der Jagd nach der Pyramide – um sie zu zerstören und ihre eigene Politik der Zukunft weiterbetreiben zu können. Es beginnt ein Wettlauf um die Zeit, um ein Rätsel zu lösen, das mehr mit der Menschheit zu tun hat als man vielleicht gedacht hätte.

Die Tatsache, dass "Googol", so die Bezeichnung für die Zahl 10100 in der Mathematik, das Werk eines deutschen Autors ist, verdutzt allerdings, waren unter der Bezeichnung "Deutsch" in den Bücherregalen bisher doch nur so bekannte Namen wie Andreas Eschbach oder Wolfgang Holbein aufzufinden. Kein Wunder: "Googol" ist das Erstlingswerk des in München lebenden H.D. Klein – und zwar eins, das begeistern kann. Mit "Googol" kommt erneut Feuer unter den Hintern der deutschen Science Fiction-Literatur.

Als ich früher meine Karl May-Bücher durchgewälzt habe, hatte ich ein Gefühl, das wahrscheinlich die meisten Leser dieser Bücher hatte: Ich konnte mich nicht dagegen wehren, die seitenlangen Landschaftsbeschreibungen zu überblättern. "Googol" hat mich nach Jahren wieder an Karl May erinnert: Klein beschreibt mit größter, akribischer Disziplin die Technik der Nostradamus und der Zukunft, verliert aber dabei intelligenterweise nie die Handlung aus den Augen – und geht dadurch wesentlich intelligenter vor: Das Buch bleibt durchweg spannend und erhält seinen Handlungsfaden.

Dies funktioniert auch auf über 1'000 Seiten – eine Frage, die durchaus berechtigt ist, wenn man den Plot sieht, der sich in wenigen Worten beschreiben lässt: eine Reise quer durch das Sonnensystem zu einer Pyramide unbekannter Herkunft. Das klingt zwar zum einen dröge und langatmig, zum anderen nach einem Schema F- und Baukastenthema der Science Fiction. Schon wenn man "Pyramide im Weltraum" hört, gerät einem der Film "Stargate" in den Sinn. Doch Klein packt unzählige knifflige und brisante Themen in seinen Handlungsverlauf: Verschwörungen und deren Einwirken auf die Großkonzerne und die Politik, kriminelle Machenschaften, die Gedanken des Kapitäns, aus dessen Sicht die gesamte Geschichte geschildert wird und vor allen Dingen die technischen und sozialen Probleme an Bord eines Raumschiffes, welches sich Jahre lang auf einer Expedition im All befindet. Alles sehr gut gelungen, sieht man einmal davon ab, dass das gelieferte Bild der Frauen in einem halben Jahrhundert nicht gerade als Positivstes anzusehen ist und für das Buch ein großes Manko bedeutet: Das Geschlecht wird auf den 1'000 Seiten auf sexbesessene Ärztinnen, hörige Ehefrauen oder frustrierte Admiralinnen reduziert.

Doch trotz alledem: Mit "Googol" schafft es Klein, eine atmosphärisch unheimlich dichte Geschichte zu erzählen: Voll mit Wendepunkten und Spannung und mit einem Ende, das förmlich nach einer Fortsetzung schreit. Sie soll ihm gegönnt sein.

H.D. Klein: Googol
Verlag / 1053 Seiten
ISBN 345317092X

Direkte Online-Bestellung über Amazon: H.D. Klein: Googol
Zum Preis von 24,90 DM.

(Zurück zum Inhalt)

15. Im Gespräch mit H.D. Klein

Mike Hillenbrand hatte vor kurzem die Möglichkeit, ein Interview mit Hans Dieter Klein zu führen, der mit seinem neuen Werk Googol in diesem Herbst für Furore sorgen konnte.

MH: Dieses Buch [Googol] ist enorm dick. Wie lang haben Sie denn daran geschrieben?

H.D. Klein: Die ganze Geschichte wie das Buch entstanden ist, beläuft sich etwa auf die Zeit von sechs bis sieben Jahren. [Ich] muss dazu sagen, dass es aber nebenbei geschrieben wurde, weil ich im Hauptberuf Werbefotograf bin und bin nur abends zwischen zehn und ein Uhr dazu gekommen.

MH: Einen deutschen Science Fiction-Autor trifft man ja bekanntlich nicht alle Tage. Wie sehen Sie die aktuelle Situation von Science Fiction in der deutschen Landschaft?

H.D. Klein: Es hat sich in letzter Zeit in den Filmsparten – also Musik, Film, Schlager – soviel geändert; auch in der Popindustrie, wo deutsche Schlager oder deutsche Musik sich durchgesetzt haben, wo sich deutscher Film durchsetzt und warum soll sich das nicht auch in Zukunft in der Landschaft von Science Fiction-Romanen ändern? Irgendwie ist die Zeit reif dafür, weil was ich bis jetzt gehört habe, ist das Buch ja ein großer Erfolg.

MH: Im Jahre 2045 dringt eine riesige weißglänzende Pyramide jenseits der Marsbahn in unser Sonnensystem ein. Können Sie sich vorstellen, woran ich da gedacht hab? An Stargate! Kennen Sie das?

H.D. Klein: Das ist parallel entstanden und ich muss ganz ehrlich sagen, mir fällt dazu ein, dass während ich das Buch geschrieben habe, ich viele Dinge ändern musste, weil gleiche Ideen scheinbar an verschiedenen Orten zu gleicher Zeit entstehen. Nehmen Sie zum Beispiel: In meinem Buch gibt es eine internationale Raumkontrolle die heißt Intro Astra. Ich hatte eigentlich vorgesehen und das war ungefähr vor zehn Jahren – das Buch hatte ich ja vor zehn Jahren angefangen zu schreiben - einen Namen zu nehmen wie Deep Space. Jetzt brauch' ich nicht mehr zu sagen. Die Idee war gestorben, als ich zwei, drei Jahre später im Fernsehen gesehen hab, was für eine Gleichheit da besteht.

MH: Wie erklären Sie sich denn den wirklich, tatsächlich messbaren Erfolg Ihres Buches?

H.D. Klein: Wie ich schon gesagt, ich glaube, dass in Filmbereichen ein gewisses Umschwenken stattfindet und die Fans oder die Leute auch akzeptieren, dass es gute Werke - egal in welchem Bereich – auch von deutschen Autoren gibt und vielleicht war das eine Erde auf die jetzt gewissermaßen eine Saat gefallen ist. Und die genau jetzt zu dem Zeitpunkt - vielleicht hat das so sein müssen - jetzt auch aufgegangen ist.

MH: Wie kamen sie den auf den Namen "Googol"?

H.D. Klein: Auf den Namen bin nicht ich gekommen. Das ist eine nachzulesenderweise historische Begebenheit, wo sich der Mathematiker Kaiser 1912 mit der Komplexität von hohen Zahlen beschäftigt hat. Googol ist eigentlich eine Bezeichnung für die Zahl 10 hoch 100. Er hat damals seinen Neffen gefragt, weil er noch keine Bezeichnung für diese Zahl hatte. Wie könnte deiner Meinung nach diese Zahl heißen? Und der Neffe hat geantwortet: Googol.

MH: Wie sieht es denn aus, wann lesen wir das nächste Buch?

H.D. Klein: Das nächste Buch ist halb fertig. Ich komme aber immer noch nur nebenbei dazu es zu schreiben. Ich schätze, dass ich es Mitte nächsten Jahres fertig hab'. Wann es dann erscheinen wird, weiß ich auch noch nicht. Obwohl ich jetzt einen Erfolg gelandet hab', nehme ich mal an, dass der Verlag auch das nächste verlegen wird.



Der Heyne Verlag und das Corona Magazine präsentieren
die Verlosung des aktuellen Science Fiction-Romans von H.D. Klein:

Gewinnen Sie eines von insgesamt drei Exemplaren des neuen Werkes
"Googol" vom Autor H.D. Klein aus dem Heyne Verlagshaus!

Um an diesem Gewinnspiel teilzunehmen, müssen Sie lediglich eine einfache Frage richtig beantworten:

In welchem Jahr spielt Googol?

Schicken Sie Ihre Lösung bis Montag, den 11. Dezember an

corona@sf-radio.de.

Die Gewinner werden von uns benachrichtigt und in der kommenden Ausgabe bekannt gegeben!

(Zurück zum Inhalt)

16. Webwatcher: Autogramm-karten.com

Es gibt etwas, das sowohl kleine Kinder als auch Erwachsene gemeinsam haben: die Lust am Sammeln. Manche Fans sammeln in erster Linie Autogrammkarten ihrer Stars. Doch wir wollen heute nicht über die dünnen bedruckten Kärtchen aus der "BRAVO" reden. Nein, hier geht es um echte Sammler-Autogrammkarten, um Unikate, die es nur in limitierter Auflage gibt. Diese Autogrammkarten werden, nachdem sie von den Stars unterschrieben wurden, mit dem Skybox-Firmenstempel tiefgezogen. Der Preis solcher Karten hängt von deren Auflage ab. Seltenere Karten kosten natürlich mehr, als Autogrammkarten mit hoher Auflage. Und mit der Zeit werden diese Autogrammkarten immer wertvoller. War eine sogenannte A1 Karte, auf der William Shatner unterschrieben hat, vor über zwei Jahren noch 200 Dollar wert, so muss man heute bereits mehr als das Doppelte investieren, um diese Karte sein Eigen zu nennen.

Einer, der sich das Sammeln solcher Autogrammkarten zum Hobby gemacht hat, ist Robert Zimmermann, Webmaster der Seite Autogramm-Karten.com. "Meine Leidenschaft begann vor etwa drei Jahren," erzählt Zimmermann. "Durch Zufall und einer Portion Neugier habe ich bei "Endless World" eine dieser begehrten Autogrammkarten bestellt. Es war die A1 Richard Biggs aus der Season 4 Babylon 5. Man könnte sagen, es war Liebe auf den ersten Blick!". Von da an war seine Sammelleidenschaft geweckt und er bestellte sich ein bis zwei Kärtchen im Monat, um zu erfahren, wie viele Karten zu diesem Set gehörten und wie diese aussahen. "Kurze Zeit später hatte ich auch die Star Trek: The Original Series Kärtchen gefunden. Einige dieser Kärtchen waren relativ billig, so dass ich 4-5 Stück bestellen konnte. Anfänglich gab ich etwa 150 DM pro Monat aus. Und heute sind es knapp 1500 DM. Man könnte sagen, ich habe alle anderen Hobbys über Bord geworfen."

Anstatt die Karten zu Hause in einem Album zu verstecken, hatte Robert Zimmermann eine viel bessere Idee. "Das Internet hat sich als ideales Medium angeboten. Ich konnte ein ‚Album’ erstellen und vielen begeisterten Sammlern zugänglich machen. Zum anderen konnten meine Lieblingshändler mir jederzeit ein Angebot machen, wenn sie eine fehlende Karte feststellten." In liebevoller Handarbeit hat Zimmermann seine Karten beidseitig eingescannt. Er fertigte von den Bildern Ikonen an und versah sie mit einem Schattenwurf. Wer heute die Webseite besucht, fühlt sich, als hätte er ein riesiges Album vor sich liegen. Die Sammlung auf der Seite, die unter anderem Autogrammkarten von Babylon 5, Star Trek, Farscape, X-Men, Buffy und Xena enthält, hat inzwischen einen Wert von etwa 55'000 DM.

"Alle Autogramme sind authentisch und geben einen Eindruck, was auf einen zukommen kann. [...] Man kann sich auch nur beim Anschauen erfreuen, aber Vorsicht! Hier besteht Suchtgefahr!" erklärt Zimmermann. Für Sammler bietet sich auf Autogramm-Karten.com die Möglichkeit, zu vergleichen, welche Karten man bereits schon besitzt und welche einem noch fehlen. In diesem Fall kann der Webmaster auch weiterhelfen, da er eine Menge Kontakte pflegt. Zimmermann selbst bezieht den größten Teil seiner Karten über die englische Version der Auktionsseite "eBay". Auch auf Conventions kann man diese Karten kaufen, auch wenn die Auswahl dort vergleichbar gering ist. "Für Anfänger ist dies jedoch der ideale Platz, um diese Kärtchen näher anzuschauen und zu erwerben," erzählt der Sammler.

Zimmermanns Online-Album wird auch in Zukunft natürlich weiter ausgebaut. "Unter der Rubrik News habe ich schon die nächste Welle von Sets abgebildet. Highlight ist das 25er Star Trek Set Cinema 2000, welches mit vielen neuen Autogrammen aus den Kinofilmen daher kommt," berichtet der Webmaster. Da neue Science Fiction Serien zur Zeit eine regelrechte Hochkonjunktur haben, wird es auch in Zukunft interessante Sets von Autogrammkarten geben, von denen man einige sicherlich auf Robert Zimmermanns Webseite bestaunen kann. Wir wünschen dem Webmaster jedenfalls weiterhin viel Spaß bei seinem nicht gerade ganz billigen Hobby, und Erfolg mit seiner Webseite. Und wer weiß, vielleicht haben wir bei dem ein oder anderen Leser bereits das Interesse am Sammeln von Autogrammkarten geweckt.

Links zum Thema:
http://www.autogramm-karten.com/
http://www.ebay.com/
http://www.skybox.com/

(Zurück zum Inhalt)

17. Earth: Final Conflict - Logbuch (4/4)

Im folgenden Artikel werden die Folgen der dritten Staffel eingehend beschrieben. Wer sich also die Spannung auf die kommenden Episoden erhalten möchte, sollte nicht weiterlesen!

316 - Through your eyes - Mit aller Macht

Während einer Präsentation feuert ein Terrorist mit einer Waffe auf die Botschaft und beschädigt sie, was mit menschlichen Waffen eigentlich nicht möglich ist. Liam will den Schützen identifizieren, aber Sandoval will das Ganze geheim halten. Augur kann den Schützen als Scott Pierce identifizieren, doch dieser sollte sich eigentlich in einem Krankenhaus aufhalten. Zo´or betritt einen geheimen Raum in dem Pierce´s komatöser Körper liegt und transferiert seine Energie in den Menschen. Zo´or/Pierce sitzt in einer Bar, während Sandoval zwei Schläger anheuert, die Zo´or angreifen sollen. Zo´or besiegt sie und tötet einen. Zurück auf dem Mutterschiff trennt Zo´or sich wieder von Pierce´s Körper. Sandoval warnt ihn, nicht mit seinen Experimenten weiter zu machen. Im Hospital erfährt Liam, dass Pierce schon seit drei Monaten im Koma liegt und von seiner Ehefrau, dass die Taelon ihn mitgenommen haben um ihm zu helfen. Sandoval berichtet Da´an, dass Zo´or der Schütze war. Bei einem weiteren Vorfall kann Liam Zo´or gerade finden, als dieser versucht jemanden umzubringen. Da´an stellt Zo´or zur Rede, doch Zo´or meint, er habe alles zum Wohl der Taelon getan.

317 - Time bomb - Zeitbombe

Ein Team, bestehend aus Renee, Peter Sayers und Dr. Kerlew, untersucht Ma´els Schiff. Plötzlich gibt es eine Energieentladung, die Sayers tötet und Renee und Dr. Kerlew ohnmächtig werden lässt. Augur schliesst daraus, dass das Schiff zum Leben erwacht ist. Liam kann das Schiff betreten und Dr. Kerlew hinausbringen. Das Schiff startet unverhofft eine Selbstzerstörungssequenz. Liam kann dies zwar stoppen, wird aber zusammen mit Renee im Schiff eingeschlossen. Auf dem Mutterschiff fordert Zo´or T´than zum p´raj´rath, einem Kampf auf Leben und Tod, auf. Da´an will den Kampf verbieten, aber die Synode stimmt ihm nicht zu. In Ma´els Schiff finden Liam und Renee eine Cryo-Kammer, der ein Mann entsteigt, welcher sich als Salvius Julianus aus Rom vorstellt. Julianus beginnt die Kontrollen des Schiffes wieder zu beleben. Er sperrt Liam und Renee ein, weil er denkt, sie seien Spione. Auf dem Mutterschiff planen Zo´or und Sandoval den Kampf mit unfairen Mitteln zu gewinnen. Als T´than kurz vor dem Tod steht, erscheint Ma´els Hologramm und verkündet, dass es Zeit für den Prozess ist. Julianus erscheint und sagt, dass alle Taelon getötet werden sollen, da sie nicht Ma´els Befehle, von der Erde fern zu bleiben, befolgt haben. Augur kann Liam und Renee befreien und die beiden flüchten in Juliansus Cryo-Kammer. Kurz bevor Ma´els Schiff mit dem Mutterschiff kollidiert, explodiert es. Zo´or beschliesst T´than am Leben zu lassen.

318 - The Fields - Götterdämmerung

Renee und Liam treffen Devon Zide, der ein Mitglied der Kirche der Companions ist. Währenddessen wird Devons Freundin von Anhängern der Kirche entführt. Liam soll sich auf die Suche nach ihr machen. Auf dem Mutterschiff diskutieren Zo´or und Sandoval über "die Felder" und die Abhängigkeit der Taelon von ihnen. Als Liam den Raum verlassen hat, taucht Sandoval mit einem Container auf, der eine organische Substanz enthält. Er gibt einen Tropfen auf Da´ans Handfläche, welcher sofort absorbiert wird. Liam will Devon erreichen, doch dieser ist auch verschwunden. Liam und Renee erscheinen unter falschen Namen zu einer Einführungszeremonie in der Kirche. Renee fühlt sich plötzlich krank. Sie erfährt, dass ein Taelon-Zusatz im Essen war, ihr Körper sich aber bald anpassen wird. Augur findet heraus, dass es sich um eine außerirdische Pflanze handelt. Außerdem findet er eine kristalline Substanz. Liam und Renee entdecken eine Art Treibhaus, in dem Menschen außerirdische Pflanzen züchten. Während sie auch in den Treibhäusern arbeiten, finden sie Devon und seine Frau Gina. In der Nacht leidet Renee an Schmerzen und Mitglieder der Kirche holen die kristalline Substanz aus ihrem Körper. Liam erkennt, dass nicht die Treibhäuser sondern die Menschen "die Felder" sind. Augur kommt Liam und Renee zu Hilfe und sie können zusammen mit Devon und Gina flüchten.

319 - Apparition - Die Erscheinung

In einem Büro taucht eine blaue Energieerscheinung auf und tötet einen Geschäftsmann. Liam träumt davon und als er am nächsten Tag vom Tod des Mannes erfährt, begiebt er sich zum Tatort. Liam fällt der Ring des Mannes auf, der das Taelon-Symbol für Unreinheit trägt. Liam, der auf der Suche nach Antworten ist, wird von einem blauen Licht zu einer Taelon-Datenbank geführt und das Licht verwandelt sich in Ku´don, einen ausgestoßenen Taelon. Auf der Brücke gibt es einen Riss der Schiffshülle und Ku´don taucht auf. Kurz bevor Zo´or ins All geblasen wird, kann Sandoval ihn retten. In der Botschaft erfährt Liam von Da´an entwas über das spirituelle Leben nach dem Tod der Taelon. Wenn der Geist eines Taelon von Geld bestimmt ist, wird er aus der Verbindung ausgeschlossen. In der Nacht erscheint Ku´don erneut bei Liam, dessen Hände blau glühen und sagt ihm: Zerstöre sie. Auf dem Mutterschiff erfährt Da´an von Zo´ors blasphemischen Gefallen an Geld und schließt daraus, dass Ku´don deswegen erschienen ist. Ku´don war Zo´ors Buchhalter während seiner geheimen Unternehmungen, dessen Geist nun nicht mehr ruhen kann. Liam bricht in eine Bank ein, lädt alle Daten des toten Geschäftsmannes herunter und löscht sie. Ku´don erscheint und bedankt sich bei Liam für seine Erlösung.

320 - One Taelon avenue - Außer Kontrolle

In der Folge "One Taelon Avenue" testen Dr. Sato und Joshua Doors einen neuen Shuttle-Prototyp. Der Test schlägt fehl und das Schiff explodiert. Joshua versucht Renne dazu zu bewegen, Doors International zu verlassen und zu One Taelon Avenue zu kommen. Um Joshua besorgt, beauftragt Jonathan Doors Liam, um herauszufinden was bei One Taelon Avenue geschieht. Es kommt zu einem tödlichen Unfall im Forschungslabor. Als Sandoval die Sache untersuchen will, verbietet Zo´or dies. Auf dem Mutterschiff kontaktiert Zo´or Control, ein Programm mit künstlicher Intelligenz, das Menschen und Taelon beeinflusst, und versucht, ihn umzuprogrammieren, was nicht gelingt. Joshua und Jonathan Doors unterhalten sich und Joshua bietet seinem Vater eine Position in seiner Firma an. Augur findet heraus, dass Control Signale aussendet, die den freien Willen manipulieren. Joshua Doors hat von Control den Befehl erhalten seinen Vater zu töten. Sandoval gelingt es den Computerkern zu beschädigen. Als Joshua auf seinen Vater trifft, zieht er die Waffe. Control verliert die Kontrolle über Joshua und dieser kommt wieder zu Sinnen. Control formt allerdings eine Energiewand um Joshua zu töten. Jonathan kann seinen Sohn retten, doch er selbst stirbt. Sandoval betritt die Brücke, aktiviert den Kontrollkern von Control, woraufhin Da´an und Zo´or in Ohnmacht fallen und verlässt sie wieder mit seiner neuen Waffe.

321 - Abduction - Der geheimnisvolle Code

Auf dem Mutterschiff betritt Da´an ein geheimes Forschungsdeck auf dem Dr. Mazar das Logbuch von Ma´el entziffert. Plötzlich zieht sie eine Waffe, feuert auf Da´an und flüchtet. Augur findet heraus, dass Dr. Mazar in der Vergangenheit anscheinend gekidnapt wurde und falsche Erinnerungen eingepflanzt bekam. Liam kann Dr. Mazar finden kurz bevor Sandoval erscheint, und flüchtet mit ihr zu Augur. Dr. Mazar erklärt ihnen, dass die Daten von Taelon und Menschen zusammen gelesen werden müssen. Renee und Liam machen sie mit ihrer alten Vergangenheit vertraut. Zo´or erfährt, dass sich Dr. Mazar bei Liam aufhält. Dieser trifft sich mit Zo´or in der Botschaft. Zusammen öffnen sie das Dokument und erfahren, dass die Menschheit das fehlende evolutionäre Bindeglied zwischen den Taelon und den Jaridian ist. Ohne die Menschheit werden beide Rassen zu Grunde gehen. Zo´or verspricht Liam, dass sie zusammenarbeiten wollen, um weitere Informationen aus dem Dokument zu erlangen. Liam und Augur diskutieren darüber, Zo´ors Energiesignatur zu kopieren, um eigenhändig Ma´els Dokument zu öffnen.

322 - Arrival - Notlandung

Sandoval und ein Black-Ops-Team warten auf eine Lieferung aus dem Interdimensionsraum, doch deren Signal verschwindet plötzlich. In der Republik Rostok entdecken Soldaten in einem Krater zwei tote Körper und das Shuttle. Liam erhält von Da´an den Auftrag, nach Rostok zu reisen. Als Da´an sich umdreht, verwandeln sich seine Hände plötzlich in menschliche Hände. In Rostok wird eine Auktion veranstaltet um die Leichen und das Shuttle zu verkaufen. Als Liam sich dort etwas genauer umsieht, findet er einen eingefrorenen Jaridian. Er, Augur und Renee finden heraus, dass das Shuttle von den Taelon beschossen wurde. Zur Überaschung aller können sie es als das Shuttle von Lili Marquette identifizieren. Währenddessen sitzen Vorjak, ein verwundeter Jaridian, und die schwangere Lili in einer Höhle. Als Liam Lilis Marke mit der Aufschrift "Finde mich" findet, ist er davon überzeugt, dass sich Lili in der Nähe aufhalten muss. Zo´or will unbedingt das Shuttle erwerben. Da´an streckt erneut seine Hände aus und erinnert sich an die Berührung mit Lili. Sandoval, der seine eigenen Pläne verfolgt, trifft sich mit Soldaten und will Vorjak und Lili freikaufen. Vorjak glaubt, dass eine Hybrid-Spezies zwischen Jaridian und Menschen die Zukunft der Jaridian sichern wird. Während Da´an eine Energiedusche nimmt, setzt ihn Sandoval außer gefecht. Da Lili Taelonenergie benötigt um das Kind zu versorgen, verbindet er sie mit Da´an. Als Liam und Renee Sandoval, Vorjak und Lili entdecken, feuert Sandoval auf Liam, welcher zurückfeuert. Sandoval wird verletzt und flüchtet. Als Liam Lili erreicht, sieht er, dass sie zu einem Jaridian transformiert wurde. Da´an erkennt, dass das Kind Taelonenergie benötigt und sich ein Taelon opfern muss. Plötzlich zieht Lili eine Waffe und bedroht Liam und Renee.

(Zurück zum Inhalt)

18. Wissenschaft: Antigravitation, leicht gemacht?

Reisen mit Geschwindigkeiten größer als Licht sind nicht möglich! Nun, das ist noch lange kein Grund, warum intergalaktische Reisen ebenfalls unmöglich sein sollen.

Wer fleißig "Raumschiff Enterprise" gesehen hat, weiß, dass man nur den Raum vor dem Raumschiff zu stauchen, und dahinter zu dehnen braucht, um sich ohne die Lichtgeschwindigkeit zu überschreiten, durch die Galaxis zu bewegen. Zwei kleine Probleme gibt es mit dieser Methode: Zum einen reicht selbst die Energie, die man aus der Kollision von Materie und Antimaterie in vernünftigen Maßstäben erzeugen kann nicht aus - ganz abgesehen davon, dass man ein Vielfaches der Energie erst einmal in die Produktion der Antimaterie stecken muss. Zum anderen ist da noch die nicht triviale Frage, wie man das Raumzeitkontinuum überhaupt nach eigenem Gutdünken verzerren kann.

Das Raumzeitkontinuum wird von jeder Masse beeinflusst, die sich darin befindet, und zwar über die Gravitation dieser Körper. Will man den Raum zusammendrücken, muss man also Gravitonen abstrahlen. Gravitonen sind Überträger der Gravitationswechselwirkung und bisher noch nicht nachgewiesen. Laut Standartmodell aber mit einer Spinquantenzahl 2 versehen. Bisher ist noch keine Technik bekannt, die dies leisten könnte. Noch schwieriger dürfte es sein, den Raum zu dehnen. Dazu müsste es so etwas wie Antigravitonen geben, welche in der heutigen Physik nicht bekannt, oder nötig sind. Trotzdem gibt es interessanterweise Versuche, die Gravitation abzuschirmen. Ich möchte darauf kurz eingehen:

Ein vielversprechendes Experiment, welches zuerst in Tampere, Finnland durchgeführt wurde, wird gerade von der NASA wiederholt. Bei diesem Versuch wurde eine supraleitende Scheibe bei hoher Rotationsgeschwindigkeit über einem Magnetfeld in der Schwebe gehalten. Die Supraleitung bezeichnet den Effekt des Verschwindens jeglichen elektrischen Widerstandes, der eintritt, wenn ein Material unter seine charakteristische Sprungtemperatur abgekühlt wird - es gibt Stoffe, bei denen diese Temperatur bei 0 Kelvin liegt. Die besonderen Umstände im Festkörper ermöglichen dann die Bildung von sogenannten Cooper-Paaren aus Elektronen. In dieser Situation kann der Strom ohne Widerstand fließen.

Dies hat noch nichts mit Antigravitation zu tun, es ist nur so, dass die Ladungen im Supraleiter völlig frei sind, und sich deshalb auf ein äußeres Magnetfeld so einstellen können, dass dieses nur wenige Atomlagen in den Körper eindringen kann. Dies sind sogenannte Supraleiter erster Art. Sie brechen zusammen und werden normalleitend, wenn das Magnetfeld einen gewissen Schwellenwert übersteigt. Supraleiter zweiter Art kanalisieren das Magnetfeld, und halten deshalb wesentlich höheren Flussdichten stand.

Was hat nun den Forscher aus Tampere bewogen, zu behaupten, dass hier eine Abschirmung der Gravitation vorliegt. Nun, angeblich war es der Rauch eines anwesenden Pfeifenrauchers, welcher über die Versuchsapparatur geblasen wurde. Auffällig sei gewesen, dass der Rauch, über der Scheibe nach oben gestiegen sei. Ist das ein Zeichen für Antigravitation?
Nein leider nicht, da der Rauch über die Scheibe geblasen wurde, gehe ich davon aus, dass wir den natürlichen Drang heißer Luft aufzusteigen, erst einmal vernachlässigen können. Was ist nun in einem Feld geringerer Gravitation zu erwarten? Jedenfalls keine Änderung der Bewegungsrichtung. Eher im Gegenteil, es sollte gar nichts zu beobachten sein!

Hört sich seltsam an, ist aber zu erklären. Nehmen wir ein Partikel und werfen es durch ein Gravitationsloch. Was passiert? Nun, es wird sich, wenn wir Stöße mit den Atomen der Luft vernachlässigen, ungehindert auf einer gradlinigen Bahn fortbewegen. Keinesfalls wird es unmotiviert seine Richtung ändern. Wir müssen also schließen, dass hier eine abstoßende Kraft über der Scheibe gewirkt hat, keine gravitative Abschirmung.

Ein anderer Beweis, welcher von dem Wissenschaftler angeführt wurde, war der verringerte Luftdruck über der Scheibe. Auch das ist eindeutig kein Hinweis auf verringerte Gravitation.
Würde Abwesenheit von Schwere zur Aufhebung des Luftdrucks führen, die Kosmonauten in der Internationalen Raumstation müssten elendig ersticken. Gase haben die Eigenschaft ein Druckgefälle in einem Raum auszugleichen. Verringert sich der Druck an einer Stelle des Labors, so fließt Gas aus der Nachbarschaft nach, bis der Druck wieder ausgeglichen ist. Sollte das Barometer an einer Stelle des Raumes einen verringerten Luftdruck anzeigen, so muss daraus geschlossen werden, dass es eine Gegenkraft gegen die auf das Barometer drückende Luftsäule gibt. Wiederum leider keine gravitative Abschirmung, nur Abstoßung.

Gut, bleibt noch zu klären, welcher Art diese Abstoßung ist. Vor einiger Zeit ging, vielleicht haben Sie das auch mitbekommen, ein fliegender Frosch durch die Presse. Dieses Phänomen wurde durch extrem starke Magnetfelder erreicht, welche die Elektronen in jedem Atom des Frosches zu einem Eigenmagnetismus anregten, welcher sich entgegen dem äußeren Magnetfeld ausrichtete, es kam zur Abstoßung. Ich vermute, dass es in Tampere ähnlich war, mit Supraleitern 2. Art lassen sich extreme Magnetfelder erzielen.

Wer mehr zu dem sehr interessanten "Frosch"-Versuch und diesem Thema wissen möchte, der sollte nun unbedingt den folgenden Link ausprobieren: http://www.sci.kun.nl/hfml/froglev.html

(Zurück zum Inhalt)

19. Subspace Link

Star Wars: Fan-Filme.
Lucasfilm will offenbar nun auch an den von Fans erstellten Filmen rund um "Star Wars" ein paar Dollars mitverdienen. Laut "Variety" hat Lucasfilm die Site AtomFilms.com zur offiziellen Site für Fanfilme erklärt und auch unter Vertrag genommen. Fans können schon jetzt ihre Filme und Parodien dort einsenden. Eine Jury von Lucasfilm-Mitarbeitern wird das Material auswählen, welches pro Monat im Rahmen eines "Star Wars Fan Film Networks" online gestellt werden soll. Immerhin: Die Gewinne, die durch Werbeeinblendungen und Sponsorgeschäfte erwirtschaftet werden, sollen mit den Filmmachern geteilt werden. Lucasfilm stellt außerdem Audio- und Videoclips den Filmemachern zur Verwendung.

Links zum Thema:
http://www.atomfilms.com/

Star Wars: Neeson spendet Lichtschwert.
Liam Neeson, Qui-Gon Jinn aus "Episode I", hat Empire Online zufolge seine Lichtschwert-Requisite für eine Versteigerung zu Gunsten der "Movie Action for Children" des Kinderhilfswerks UNICEF zur Verfügung gestellt. Der Schauspieler ist in diesem karitativen Feld besonders engagiert und wird als Patron der Aktion aufgeführt. Das oben genannte Projekt soll einer Kampagne zur Verhinderung von Mutter-Kind-Aids-Infektionen in Sambia, Zimbabwe und der Elfenbeinküste zu Gute kommen. Auf der Wohltätigkeitsversteigung im bekannten Auktionshaus Sotheby's sollen am 6. März 2001 noch weitere der begehrten Requisiten versteigert werden.

Akte X: Doggett kein Mulder-Ersatz.
In einem Chat mit Fans betonte Robert Patrick (Agent Doggett) noch einmal, dass er sich nicht als Ersatz für Duchovny sieht und auch der Charakter, den er in der Serie verkörpert, kein Ersatz für den verschwundenen Mulder sei. "Ich sehe Doggett und meine Rolle als einen brandneuen Charakter, der mit hinein gebracht wurde, um Mulders Verschwinden zu untersuchen."

Weiter erzählte er ein wenig über die Dreharbeiten und sagte, dass diese sich doch recht von den Dreharbeiten zu einem Film unterscheiden würden. Trotz der sehr langen Arbeitszeiten am Set, freut er sich dabei zu sein und mit dieser Serie sehr viel mehr Menschen zu erreichen, als mit seinen bisherigen Serien oder Filmen.

Robert Patrick zeigte sich außerdem bereit, über die achte Staffel hinaus bei den X-Akten mitzuspielen, sofern ihn die Fans mögen würden...

Lone Gunmen: Ein Neuer!
Der Newcomer Stephen Snedden wird als Hauptdarsteller die "Akte X"-Ablegerserie "Lone Gunmen" bereichern. Snedden kann bisher nur einen Gastauftritt in der TV-Serie "18 Wheels of Justice" und eine kleine Nebenrolle im Kinofilm "Coyote Ugly" vorweisen. "Lone Gunmen" startet laut "Variety" im Frühjahr 2001 im US-Fernsehen.

Farscape: Sendeplatz in Deutschland, DVDs und Chat mit Browder.
Sat.1 tauscht die Sendeplätze von "Farscape" und "Voyager". "Farscape" läuft ab sofort immer Samstags um 15.00 Uhr. Die "Star Trek"-Serie kehrt auf ihren alten Sendeplatz am Freitagabend um 20.15 Uhr zurück.

Laut DVD Review.com wird "Farscape" ab dem 6. Februar in den USA auf DVD veröffentlicht. Dabei werden immer 2 Folgen auf die DVD gebrannt, zusätzlich kommen noch Audiokommentare, Schauspielerprofile, Bildergalerien und ein "making of" dazu. In England werden ab März 2001 aber bereits die ersten DVDs und Videos der zweiten Staffel von "Farscape" auf den Markt kommen.

Unter http://www.uk.scifi.com/chat_farscape.htm gibt es außerdem das Transkript eines Chats mit Ben Browder und David Kemper, in dem die beiden u.a. über die Produktion der dritten Staffel sprachen.

Links zum Thema:
http://www.sat1.de/
http://www.review.com/

Roswell: Ab Februar bei Pro Sieben!
Wie kürzlich bekannt wurde, wird die Mystery-Serie "Roswell" im Februar 2001 beim Sender "Pro Sieben" starten.

Und dank steigender Einschaltquoten ist nun auch das Ende der zweiten Staffel der Serie gesichert. WB Network die letzten neun Episoden, die zur Komplettierung der zweiten Season noch fehlten, in Auftrag gegeben. Ob es jedoch eine dritte Staffel von Jonathan Frakes Mystery-Serie geben wird, ist sehr unklar, denn die Zuschauerzahlen sind trotz Ansteigens immer noch sehr niedrig.

Links zum Thema:
http://www.pro7.de/

Babylon 5: TV-Movie im ORF.
Der erste "Babylon 5"-TV-Film "Der Beginn der Zukunft" ("In The Beginning") wird nun endlich als Premiere im deutschsprachigen Free-TV ausgestrahlt. Der Termin hierfür ist vom ORF 1 auf den Freitag, 1. Dezember um 1.50 Uhr gesetzt worden.

Andromeda: Interviews, Chats und Trailer.
Auf der offiziellen "Andromeda"-Webseite gibt es zur Zeit Auszüge aus einem Interview mit Kevin Sorbo zu lesen. Des Weiteren bietet die Seite einen Trailer zur neuen Episode "Dark Angel, Demon Bright" an, der Lieblingsepisode von Sorbo, wie er in einem Chat bei TV-Guide/AOL zugab. Außerdem wurde in diesem Chat bekannt, dass der Schauspieler von Iolaus aus "Herkules", Michael Hurst, einen Gastauftritt in der zweiten Staffel von "Andromeda" haben wird.

Auch "Stargate"-Star Michael Shanks wird in einer kommenden Episode von "Andromeda" einen Gastauftritt absolvieren. Er soll als Gegenspieler von Dylan Hunt (alias Kevin Sorbo) in einer Episode namens "Star-Crossed" zu sehen sein.

Bei Space.com gibt es ein Interview mit der Schauspielerin Lexa Doig, die die Verkörperung der "Andromeda" spielt. Sie plaudert über die kommenden Episoden bis hin zur vorletzten der ersten Staffel. Die Rechte and er deutschen Ausstrahlung hat sich RTL2 gesichert, es steht aber noch kein Termin fest.

Links zum Thema:
http://www.andromedatv.com/
http://www.space.com/

Stargate: 4. Season bald auf Video.
Bereits ab Dezember 2000 werden die Episoden der vierten "Stargate"-Staffel in Deutschland als Leihvideo erscheinen. Kassette 34 erscheint am 7. Dezember, Kassette 35 folgt zwei Wochen später.

Cleopatra 2525: Doch vor dem Aus?
Nachdem es nach einem Stop der Dreharbeiten zur SF-Serie "Cleopatra 2525" geheißen hatte, man wolle die Serie im Jahr 2001 mit einstündigen Episoden fortsetzen, scheint es nun doch anders gekommen zu sein. Laut "Dark Horizons" hat Carl Elsworth, der für die Serie (sowie "Xena", "Buffy" u.a.) als Drehbuchautor tätig ist, gesagt, die Serie wurde eingestellt. Offiziell bestätigt ist diese Information allerdings nicht.

Battlefield Earth: Trickfilmserie.
Dem Kinofilm "Battlefield: Earth" mit John Travolta, dessen Start in Deutschland gestrichen wurde, soll nun eine Animationsserie folgen. Author Services, die die Rechte für die Schöpfung von L. Ron Hubbards, u.a. auch Gründer von Scientology, besitzen, haben mit Pine Com International einen 4-Millionen-Dollar Vertrag geschlossen. Dieser beinhaltet außer der 20 Folgen einer Trickserie auch Computerspiele und eine Comicheft-Serie.

Battlefield Earth: Travolta will Flop noch retten.
John Travolta will den Kinofilm "Battlefield Earth" für den deutschen Start auf Video verändern. Laut "Reuters" sollen einige Veränderungen am Film vorgenommen werden. Der Film war im Sommer in den USA in den Kinos gefloppt, in Deutschland kam der Streifen gar nicht erst in die Kinos. In den USA gilt der Film nebenbei als einer der meist verrissensten Filmen aller Zeiten.

Clockstoppers: Frakes hält die Zeit an.
Jonathan Frakes (ST:TNG Riker) wird die Regie beim Sciencefiction-Streifen "Clockstoppers" übernehmen. Laut "Variety" dreht sich der Paramount-Film um einen Teenager, dargestellt von Jesse Bradford ("Romeo & Julia", "Hackers"), der mittels einer Maschine die Zeit anhalten kann.

X-Men 2: Bryan Singer verhandelt.
20th Century Fox hat die Verhandlungen bezüglich der Regie bei "X-Men 2" mit Bryan Singer aufgenommen. Fox möchte das Projekt anscheinend so schnell wie möglich starten. Derzeit liegt noch kein Drehbuchentwurf vor, Singer hat aber wohl schon ein grobes Konzept vor Augen. Mit einem Großteil der Schauspieler hatte man sich schon auf eine Fortsetzung geeinigt, nur Singer fehlte eine solche Vereinbarung. Doch nach Abschluss seines aktuellen Filmprojekts "Confessions of a Dangerous Mind" mit Mike Myers wird er sich nun wohl voll und ganz dem Sequel des erfolgreichen Actionfilms widmen.

Lloyd in Space: Zeichentrickserie von Disney.
Disney hat für Januar 2001 den Start einer Trickserie namens "Lloyd in Space" angekündigt. Inhaltlich soll das Leben eines Teenagers auf einer Raumstation gezeigt werden. Die Serie wird von Paul Germain und Joe Ansolabehere produziert. Die beiden arbeiteten u.a. bereits bei den "Rugrats" und den "Simpsons" mit.

Finding Nemo: Nächster CG-Film von Disney.
Pixar und Disney Pictures haben die Arbeiten an ihrer fünften Co-Produktion für eine computergenerierte Kinoproduktion aufgenommen. Nach "Toy Story 1 & 2", "Das grosse Krabbeln" und "Monsters, Inc." wird die fünfte Produktion im Sommer 2003 in die US-Kinos kommen. Handlungsmässig dreht sich der Film mit dem Titel "Finding Nemo" um die Unterwasserabenteuer eines Mannes auf der Suche nach seinem gekidnappten Sohn. Regie und Drehbuch übernimmt Andrew Stanton, der einer der Regisseure von "Das grosse Krabbeln" war.

Kate & Leonard: Mit Jackman.
Der Schauspieler Hugh Jackman (Wolverine in "X-Men") hat bekannt gegeben, dass er in der Zeitreise-Liebeskomödie von Miramax an der Seite von Meg Ryan spielen wird. Der Film heißt "Kate & Leonard" und handelt von einem Adeligen aus dem 19. Jahrhundert, der sich in eine Frau im New York unserer Zeit verliebt und unter allen Umständen versucht sich über die Zeit hinweg zu ihr zu begeben. Regie führen wird James Mangold ("Cop Land") mit einem überarbeiteten Drehbuch von Steven Rogers ("Hope Floats"). Miramax hofft das die Dreharbeiten noch vor dem angekündigten Autorenstreik anfangen können.

Conan: Neuer Film geplant.
Warner Bros. soll die Rechte an Robert E. Howard's Barbaren-Epos gekauft haben mit dem Plan, John Milius (Regisseur des Original "Conan"-Films aus dem Jahr 1982) zu verpflichten. Die Macher von "Matrix", Larry und Andy Wachowski, werden zusammen mit Milius das Projekt entwickeln. Stan Lee´s Medienfirma wird den Film mitproduzieren. Das Magazin "Variety" lässt verlautbaren, dass Dwayne Johnson (alias The Rock) für die Titelrolle im Gespräch ist. Arnold Schwarzenegger hat vor kurzem in einem Interview mit der "IGN Filmforce Web Site" gesagt dass er nicht mitspielen wolle. Er lehnte mit der Begründung ab, dass er mit "Terminator 3", "Doc Savage" und einem möglichen "Total Recall 2" ohnehin schon genug zu tun habe.

Terminator 3: Mit Terminatorin und McTiernan?
Arnold Schwarzenegger hat angekündigt, dass der nächste Terminator weiblich sein wird. Er sagte, sie werde gestaltwandlerische Fähigkeiten ihr eigen nennen und sich zudem in reine Energie verwandeln können. Schwarzenegger habe gerade eine dritte Fassung des Drehbuchs zu "Terminator 3" in Auftrag gegeben, da die beiden vorherigen Fassungen zu teuer werden würden.

Die Produzenten von "Terminator 3" haben offenbar Interesse daran, dass John McTiernan ("Stirb langsam", "Predator") die Regie bei "T3" übernimmt. Laut einem Bericht von "Variety" hat Produzent Andy Vajna jetzt den Regisseur auf dem Set seines aktuellen Projekts "Rollerball" besucht - unterschrieben sei jedoch bisher nichts.

Matrix: Moss trainiert für Teil 2 und 3.
Carrie-Anne Moss, welche in den anstehenden "Matrix"-Filmen wieder ihre Rolle als Trinity übernehmen wird, erzählte, dass sie und die anderen diese Woche anfangen werden zu trainieren. "Ich bin derzeit am trainieren und wir starten das Training mit jedem in der Mitte der Woche und es wird sechs Monate dauern und danach fangen wir an zu drehen." Das Training besteht aus "Kung-Fu und anderen Actionsachen, die für nötig gehalten werden, darüber hinaus werden wir in Form gebracht, damit ich meinen Trinity-Körper zurückbekomme." Moss sagte, "Matrix 2" werde im März 2001 gedreht.

2001: Auf dem Berlin Filmfestival 2001.
Am 7. März 2001 wird weltweit eine neue und überarbeitete Fassung des Films "2001 - Odysee im Weltraum" in die Kinos kommen. Schon vorher, am 18.02.2001 wird diese neue Version von Stanley Kubricks SF-Klassiker auf dem Berliner Film Festival 2001 gezeigt werden. Dort werden Kubricks Witwe, sowie seine Kinder zu Gast sein. Auch der F/X-Meister Douglas Trumbull will vor Ort sein. Pünktlich zum 01.01.2001 wird es im Londoner National Film Theatre ebenfalls eine Aufführung der aufpolierten Fassung geben. Laut "Variety" wird aber erst die am 07.03.2001 in den Kinos startende Fassung einen überarbeiteten Soundtrack enthalten, an dem Techniker bei Warner Bros. derzeit arbeiten. "2001" wird es dann auch noch als Video und DVD der überarbeiteten Fassung geben.

Alien 5: Nun sicher?
"Alien 5" scheint einen Schritt näher gerückt zu sein. Zwar ist bisher unklar, wann der Film in die Kinos kommen wird, aber zumindest scheint klar, dass es den Film geben wird. "Fox" hat hierzu nämlich jetzt folgende Webseiten registriert: http://www.alienv.com und http://www.alien5movie.com.

The Crow: Salvation: Video kommt später.
Erst wurde der Kinostart abgeblasen, jetzt kommt das Video von "The Crow: Salvation" auch noch später: Laut "Dark Horizons" wird Miramax das Video nicht im Januar, sondern erst Ende März auf dem US-Markt veröffentlichen. Begründung für die Verschiebung: Gewaltszenen.

Per Anhalter durch die Galaxis: Willis als Beeblebrox?
Douglas Adams will den Darsteller Hugh Laurie ("Stuart Little") als Arthur Dent in der Verfilmung seines Romans "Per Anhalter durch die Galaxis". Laut "Dark Horizons" hat der Regisseur Jay Roach gesagt, dass Projekt werde in Hollywood zur Zeit etwas langsam behandelt - man fürchte, der Humor sei zu britisch. Immerhin: Geplant ist ein Budget um die 100 Mio. US-Dollar. Als Zaphod Beeblebrox wolle man Bruce Willis oder Jim Carrey engagieren.

Scorpion King: Russell will Regie führen.
Chuck Russell ("The Mask") verhandelt derzeit um die Regie beim "Die Mumie"-Ableger "The Scorpion King". Darin wird der Wrestler Dwayne "The Rock" Johnson die Titelfigur darstellen. "The Scorpion King" soll Ende 2001/Anfang 2002 in die US-Kinos kommen und sich um eine Figur drehen, die im kommenden Film "The Mummy returns" eine Rolle spielt.

Die Zeitmaschine: Mit Guy Pearce?
Guy Pearce, bekannt u.a. aus "Ravenous" und "L.A. Confidential", verhandelt derzeit für die Rolle des Helden im kommenden Remake des SF-Streifens "Die Zeitmaschine" nach dem Roman von H.G. Wells. Laut "Hollywood Reporter" wird H.G. Wells' Enkel Simon Wells bei dem Remake die Regie übernehmen, die Dreharbeiten starten voraussichtlich im Februar. Das Drehbuch von John Logan ("Gladiator") soll mit einem großen Budget verfilmt werden.

MIB II: Früher als erwartet?
Das Sequel zum erfolgreichen Film "Men in Black" könnte früher fertiggestellt werden als erwartet. Laut "Variety" werden Columbia Pictures und Amblin Entertainment schaffen, was niemand für möglich gehalten hätte: den Film vor dem anstehenden Schauspieler- und Autorenstreik auf die Reihe zu bekommen. Die Dreharbeiten sollen ab Juni 2001 in New York stattfinden. Das Drehbuch wird zur Zeit von Robert Gordon ("Galaxy Quest") geschrieben.

A.I.: Dreharbeiten beendet.
Steven Spielberg hat vergangene Woche die Dreharbeiten an seinem Sciencefiction-Streifen "A.I." beendet. Laut "Variety" beginnen diese Woche die Arbeiten an den Special Effects des Films mit Jude Law, Haley Joel Osment und Robin Williams.

(Zurück zum Inhalt)


Das Corona Magazine ist geistiges Eigentum der Redaktion (1997-2000). Alle Rechte vorbehalten.

Das Corona Magazine ist eine periodisch erscheinende Publikation des Vereins "Freunde und Förderer von Science Fiction im Internet e.V."! Anschrift: FF Science Fiction e.V. / Postfach 73 / 58286 Wetter / Deutschland

Die Übernahme von Texten aus dem Corona Magazine ist ohne die Genehmigung der Redaktion (Mail an webbeat@sf-radio.de) weiteren Internetdiensten oder terrestrischen Printmedien - sowohl in deren ganzer Form wie auch sinngemäß - nicht gestattet.
Das Umschreiben von Texten, die durch die Nennung eines Namens als geistiges Eigentum des jeweiligen Redakteurs gekennzeichnet sind, stellt - wie die ganzheitliche Übernahme - eine Verletzung unserer Rechte dar. Die Publikation vom Corona Magazine in seiner Gesamtheit ist Internetprojekten ohne die ausdrückliche Genehmigung der Redaktion nicht gestattet.

Die im Corona Magazine veröffentlichten und namentlich gekennzeichneten Texte stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion überein. Die Zustimmung zur Veröffentlichung wird mit Eingang der Sendung vorausgesetzt. Der Autor erklärt mit der Einsendung, dass eingereichte Materialien frei sind von Rechten Dritter. Eine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.

Gemäß eines Urteiles des Landgerichts (LG) Hamburg vom 12. Mai 1998 - Aktenzeichen 312 0 85/98: "Haftung für Links" - distanziert sich die ganze Redaktion hiermit von den Aussagen und Inhalten von gelinkten Seiten. Jegliche rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen waren zum Redaktionszeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund sind wir nicht verantwortlich bzw. haftbar für Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen.

Gemäß Paragraph 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz wird hiermit die Verwendung von persönlichen Daten dieses Magazines zu Werbezwecken sowie zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt.

Homepage-Betreiber müssen nicht auf aktuellste Star Trek-News verzichten. In Zusammenarbeit mit dem DSi bieten wir das Amargosa Relay ( http://startrek-index.de/news/index.php3?id=amargosa/main ) an, das allen zum kostenlosen Einbau zur Verfügung steht. Damit ist es möglich, sein eigenes Relay zu erstellen und brandheiße Star Trek-News auf den eigenen Internet-Seiten anzubieten.

   Umfrage
Frage: Welche der bisherigen vier Star Trek-Crews sagt Ihnen am meisten zu?
41,2%: DS9-Crew
34,1%: TNG-Crew
21,1%: VOY-Crew
3,5%: TOS-Crew

Quelle: DSi

   Partner
sftv.ch
Großes Internet-Projekt mit Besprechungen aller Art zum Thema Science Fiction.


SpaceView
Größtes deutsches Science Fiction-Printmagazin mit enormer Themenvielfalt.


DailyTrek.de
Großes Star Trek: Voyager Projekt mit aktuellen Reviews, Infos und mehr.


DSi
Umfassender Star Trek-Index mit ausführlichem Newsangebot und Berichten.


   Impressum
corona magazine
ISSN 1422-8904
Ausgabe 75 - 24.11.2000


Herausgeber:
"FF Science Fiction e.V."


Gründer:
Philipp Ruch


Chefredakteur:
Klaus Michels (km)


Stellv. Chefredakteur:
Sebastian Feiler (sf)


Chef vom Dienst:
Markus Wüthrich (mw)


Redaktionsleitung:
Mario Rössel (mr)


Textchef:
Berit Lempe (bl)


Redaktion:
Roland Austinat (ra)
Susanne Berger (sb)
Alexander Fanta (af)
Susanne Feistel (suf)
Robert Fies (rf)
Mike Hillenbrand (mh)
Claudia Kern (ck)
Christian Lassmann (cl)
Simon Pypke (sp)
Markus Rohde (mr)
Jessica Schamma (js)
Mario Scholz (mas)
Martin Seebacher (ms)
Michael Seither (mis)
Andy Sombke (as)
René Wagner (rw)
Steffen Zoernig (sz)


Freie Mitarbeiter:
Sebastian Bach (sba)
Marcus Haas (mha)
Wolfgang Fröhning (wf)
Björn Kluger (bk)


Redakteure von
SF-Radio:

Dennis Horn (dh)
Dirk Wilkens (dw)


Korrespondenten:
András Császár
Jason Davidson
Craig E. Engler
Garth Franklin
Greg Fueller
Baerbel Haddrell
Markus Hahndl
Tim Hansen
Steve Harris
Thorsten Heim
Christian Höhne Sparborth
Chris Howell
Paul Inglis
Michael Iversen
Malte Kirchner
Harry Knowles
Steve Krutzler
Shaun Lyon
Olaf J. Menke
Alex Peckover
Rafael Scholl
Timothy Verheecke
John H. Witzig
Jim Wright


Vertrieb:
Fritz Keller
(Bümplizer Box)


Abonnement:
michels@sf-radio.de
http://www.sf-radio.de


Corona Webseiten:
http://www.sf-radio.de


Auflage:
10'765 Leser


Ausgabe 76 erscheint am
15. Dezember 2000.

(Zum Seitenanfang)