corona magazine
ISSN 1422-8904

   Spotlights
  + Zeichen und Wunder
  + Star Trek: Invasion

   Star Trek
  + (Wurm)löcher im Bauch
  + DS9: Millennium Part 2
  + Galileo7 Abend-Tickets
  + ST:X Stewart dabei
  + Fragen an Brannon Braga
  + Reale Holodecks?
  + VOY: Infos zu "Lineage"

   Subspace Link
  + Der 15. BuCon
  + SW: Episode II im Blick
  + Earth: Logbuch (3/4)
  + Futurama aktuell
  + SW2: Nachbearbeitung
  + B5: Neues Buch
  + PR: TV-Serie kommt 2002
  + BE: Fortsetzung?
  + Tron: Gerüchte zu Teil 2

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CORONA WEBBEAT
SpaceView, fantasticREADER News und das grösste Star Trek- und Science Fiction-Internetmagazin Europas bringen News täglich.
http://www.sf-radio.de


02. November 2000 - Ausgabe 73 - "Nothing ventured nothing gained"

Wer sind Sie?

Eine Frage, die bei unserem Projekt bereits seit vielen Jahren leider mehr oder weniger unbeantwortet im Raum steht.
Das wir dieses nun ändern können, verdanken wir nicht zuletzt einem Team der Universität Augsburg, welches sich im wissenschaftlichen Rahmen mit dem Thema Star Trek auseinander setzt und vor einiger Zeit während der FedCon mit dem Gedanken bei unserem Projekt an die Tür klopfte, doch einmal eine großangelegte und vor allen Dingen seriöse Umfrage zu starten, um dem Phänomen Star Trek-Fandom einmal etwas genauer auf den Grund zu gehen. Heute sind nun endlich die Vorarbeiten abgeschlossen und es kommt jetzt auf Ihre aktive Mithilfe an. Das diese nicht völlig umsonst zu sein braucht, beweist eine Verlosung mit tollen Preisen, die wir bei einer Teilnahme an diese Aktion gekoppelt haben. Weitere Informationen dazu finden Sie in dem Bericht "(Wurm)löcher im Bauch" von Sebastian Feiler in Punkt drei der heutigen Ausgabe.

Die Galileo7 Convention stellt einen weiteren Höhepunkt in den nächsten Tagen dar. In der Hoffnung, dass die NexusCon noch allen Fans aus gedanklicher Sicht positiv nachklingt, werden wir in den kommenden Tagen von dieser letzten Star Trek-Veranstaltung in diesem Jahrtausend eingehend berichten. Eine kleine Einleitung mit Informationen zu unseren geplanten Aktivitäten finden Sie direkt im Anschluss an dieses Vorwort.

Mike Hillenbrand zeichnet sich in der aktuellen Ausgabe für einen Erlebnisbericht vom 15. BuCon in Frankfurt mit dem klingenden Titel "Lecker Nudelsalat" verantwortlich, der in seiner Form an jede nur denkbare stilistische Grenze beim Corona Magazine stößt und dabei ein gutes Maß an Humor voraussetzt. Uns hat diese Veranstaltung auf jeden Fall sehr großen Spaß gemacht, was nicht zuletzt auch dem Gewinn des diesjährigen Phantastik-Awards in der Rubrik "Beste deutsche Internet-Site" zu verdanken ist. Unseren herzlichen Dank daher an unsere Leser und Hörer - ohne Sie hätten wir diesen Erfolg nicht zustande bringen können.

Gratulieren möchte die gesamte Redaktion an dieser Stelle noch Maike Scharp, Christian Klass und Marco Tullney, die beim Gewinnspiel der letzten Ausgabe in Kooperation mit der Mayerschen Buchhandlung jeweils eines der drei signierten Exemplare von Terry Pratchett's neuem Bestseller "Der 5. Elefant" gewonnen haben. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Bevor ich Sie aber nun der neuen Ausgabe überlasse: Unser Projekt sucht erneut Verstärkung für den "webBEAT", sowie den Bereich "Subspacelink". Durch personelle Veränderungen in anderen Redaktionen bei sf-radio.de haben sich in diesen Abteilungen einige Lücken aufgetan - daher müssen neue Redakteure her. Bei Interesse an einer Mitarbeit in unserem Team genügt eine kurze eMail an corona@sf-radio.de.

Nun aber erst einmal viel Spaß bei der Lektüre der neuen Ausgabe.

Klaus Michels
Chefredakteur


Pfadfinder

1. Zeichen und Wunder - Die Galileo7 IV
2. Star Trek: Invasion für die PlayStation
3. Star Trek: (Wurm)löcher im Bauch
4. Star Trek: trekBEAT
5. Kreuzfeuer
6. Rating Report
7. Babylon 5: Smile Fiction
8. Im Gespräch mit Robert Picardo
9. Star Trek: "DS9 - Millennium Part 2"
10. Lecker Nudelsalat! - Der 15. BuCon
11. Perry Rhodan: Gestern, heute und morgen (2/3)
12. Webwatcher: Star Trek - Customizable Card Game
13. Star Wars: Episode II - Im Blick
14. Earth: Final Conflict - Logbuch (3/4)
15. Futurama: TV-Auslieferung gelungen?
16. Wissenschaft: Lernen für die Zukunft
17. Subspace Link


1. Zeichen und Wunder - Die Galileo7 IV

Sie steht in den Startlöchern, die Neuauflage der krisengeschüttelten Galileo7 Convention im Maritim Hotel von Bremen. Das sie es zu diesem Punkt überhaupt jemals schaffen konnte, war viele Monate völlig unklar, da kein anderes Thema in diesem Jahr im Fandom für mehr Negativschlagzeilen gesorgt hat, als eben diese von der STAR EVENTS GmbH vor einigen Jahren ins Leben gerufene Veranstaltung. Daher ist es heute um so erfreulicher, dass das Organisationsteam rund um Jens Stegemann die finanzielle und personelle Krise nun wieder einigermaßen überwunden zu haben scheint und nach den zum Teil katastrophalen Erlebnissen im Berliner Estrel Hotel einen neuen Anfang wagt.

Obwohl dieser nach Aussagen von Mitarbeitern und Helfern bis zum heutigen Tag auch nicht ganz reibungslos verläuft, lässt in diesem Jahr schon der neue (alte) Veranstaltungsort Maritim Hotel darauf hoffen, dass alles in etwas geordneteren Bahnen verlaufen wird. Somit fällt allerdings auch automatisch ein Sündenbock weg, falls es in diesem Jahr wieder zu Schwierigkeiten bei der Organisation von Autogrammstunden, Panels und Ähnlichem kommen sollte. Diese Schwierigkeiten wurden im vergangenen Jahr bekanntlich zu einem sehr großen Teil den Verantwortlichen des Berliner Estrel Hotels zugeschoben.

Bleibt abschließend für die STAR EVENTS GmbH zu hoffen, dass in diesem Jahr nicht wieder zahlreiche finanzielle Verbindlichkeiten unter dem Strich übrig bleiben und die deutsche Science Fiction-Landschaft auch im kommenden Jahr neben einer FedCon und NexusCon durch eine weitere Galileo7 Con bereichert wird.

SF-Radio wird an diesem Wochenende natürlich auch wieder mit einem Team für Sie vor Ort sein. Obwohl nach den technischen Erfahrungen bei der letzten NexusCon während der Galileo7 erst einmal keine Live-Sendungen in Planung sind, möchte ich Sie dennoch auf unsere zahlreichen On-Demand Sendungen hinweisen, die Sie im Verlauf der kommenden Tage auf unseren Webseiten unter www.sf-radio.de finden können:

So werden Sie bereits in der Sendung am Samstag mit einem ausführlichen Bericht rund um die Pressekonferenz und Eröffnungszeremonie empfangen. Zusätzlich gibt es natürlich noch Zuschauerstimmen, Eindrücke von Kostümwettbewerb, sowie eine umfangreiche Tagesabschlussbetrachtung. Die Sendung am Sonntag steht ganz im Zeichen der verschiedenen Panels. So erwarten Sie hier unter anderem Originaltöne der Schauspieler Marina Sirtis (ST:TNG Troi), Dwight Schulz (ST:TNG Barclay), J.G. Hertzler (ST:DS9 Martok) und Eugene Roddenberry jr., der kurzfristig zu einem Besuch der Veranstaltung gewonnen werden konnte.
Am Montag wird zumindestens die SF-Radio-Berichterstattung mit einer Abschlussbetrachtung, einem Best of..., sowie Eindrücken aus dem Händlerraum und Stimmen aus dem Publikum seinen vorläufigen Abschluss finden. Wir hoffen, Sie machen von unserem Angebot regen Gebrauch und erhalten so gute Impressionen von der letzten Star Trek-Convention in diesem Jahrtausend.

Richtig weiter geht es mit unserer Berichterstattung dann wieder am kommenden Freitag, dem 10. November, mit einer Sonderausgabe vom Corona Magazine, die sich ausschließlich mit der Galileo7 Con beschäftigen wird. Erfahren Sie durch uns noch einmal in schriftlicher und sehr umfangreicher Form aus erster Hand, was alles am vorherigen Wochenende in Bremen geschehen ist. Wir gehen fest davon aus, Ihnen dann auch weitergehende Informationen in Bezug auf eine eventuelle Convention im kommenden Jahr geben zu können.

Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de
http://www.galileo7.de

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2. Star Trek: Invasion für die PlayStation

Sternzeit 54111,79: Aufklärungssonden der Föderation verschwinden spurlos von den Überwachungsmonitoren. Nur einer gelingt es, eine kurze Aufnahme zu übertragen, bevor sie ebenfalls zerstört wird. Darauf zu sehen: zahlreiche Borg-Kuben, die mit Volldampf in Richtung des klingonischen Imperiums unterwegs sind.

Unangenehme Sache. Zum Glück gibt es die frisch entwickelten Valkyrie-Jäger, die auf der U.S.S. Typhoon - für alle Fans hier die Seriennummer: NX-85808 - stationiert sind. Sie starten frohgemut im roten Schwadron, das wie alle anderen von Lt. Cmdr. Worf kommandiert wird – hatte sich der klingonische Kanzler Martok so ausgebeten. Auf großartige Verstärkung durch andere Föderationsraumer dürfen Sie sich nicht allzu sehr verlassen, denn der Krieg gegen das Dominion hat noch seine Spuren hinterlassen. Gerade mal zwei Wissenschaftsschiffe, die U.S.S. Lovell und die U.S.S. Discovery drehen in der Nachbarschaft ihre Runden, die kämpferischere U.S.S. Sentinel ist durch einige Triebwerkstestreihen lahmgelegt.

Das schreckt Sie alles nicht: Nach einem kurzen Text-Briefing, das Raimund Krone, Worfs deutsche Stimme etwas unmotiviert und mit wenig dumpfem Groll in der Stimme vorträgt, schwingen Sie sich hinter den Steuerknüppel Ihres Valkyrie-Jägers. Der von Krone übrigens wie "Wall-ki-ri" ausgesprochen wird – wie wäre es mit "Wäll-keier" gewesen? Spaßig auch die "Helmsteuerung" - bei der Übersetzung hat wohl kein erbsenzählender Star-Trek-Fan mehr drüber geschaut.

Dafür ist im All jede Menge los: Nach ein paar Trainingsmissionen, in denen Sie durch ein paar Kreise fliegen, Container mit dem Traktorstrahl herumlotsen, Drohnen oder gar romulanische Holo-Gegner abschiessen müssen, geht es gleich in die Vollen: Kleine Geleitschiffe und große Brocken wie Bird of Preys oder gar das Föderationsschiff eines abtrünnigen Captains feuern aus allen Rohren und müssen mit diversen Phasern, Torpedos und Beam-Lasern, wie sie aus Babylon 5 oder dem PC-Referenztitel Freespace 2 bekannt sind, unschädlich gemacht werden. Und die Gegner sind nicht gerade einfach zu beseitigen: Die künstliche Intelligenz fordert schon auf der leichtesten der drei Schwierigkeitsstufen. Zwischendrin sorgen Funksprüche mit animierten Gesichtern ihre Staffelkameraden und Gegner für Stimmung. Grafisch braucht sich das PlayStation-Spiel nicht vor Konkurrenten wie Colony Wars verstecken - Sternennebel, Planeten, Explosionen und andere Lichteffekte sind äußerst edel umgesetzt. Auch akustisch ist Invasion ein Genuß - Orchestermusik, Soundeffekte aus den Paramount-Archiven und eben die gute, wenngleich teils uninspirierte Sprachausgabe schaffen mächtig Atmosphäre.

Doch im All gibt's nicht nur schöne Zeiten: Die Steuerung über das PlayStation-Gamepad ist deutlich gewöhnungsbedürftiger als etwa mit einem PC-Joystick. Physikalisch korrekt driften die Raumer einen kurzen Moment nach einem Steuermanöver leicht in die eingeschlage Richtung weiter. Dafür prallen sie wie Gummibälle von Gegnern ab - natürlich mit entsprechenden Schutzschirm-Abzügen. An beides gewöhnt man sich allerdings nach ein, zwei Stunden Spielzeit. Daran nicht: Der Radar-Schirm am unteren Bildschirmrand ist etwas schwer zu erkennen, da hilft die Zielmarkierung, die in der Mitte des Bildschirms die "Richtung" des Gegners anzeigt, schon besser.
Ein Wort der Warnung: Star Trek: Invasion ist nicht leicht. Unbedarfte Nachwuchspiloten werden sich schon an den ersten Missionen mehrfach versuchen müssen, geschweige denn beim ersten Kontakt mit einem Bird of Prey lebend von dannen ziehen. Und von den Borg wollen wir noch gar nicht reden ... Fesche Ideen gibt's dafür zum Glück in Hülle und Fülle, so etwa das Einspringen als Bordkanonier auf einem Großraumer, ein Zwei-Spieler-Modus oder die von Paramount genehmigte, neue Alien-Rasse der insektoiden Kam'Jahtae.

Star Trek: Invasion ist unterm Strich ein aktionsgeladenes Weltraumspektakel, das alle Freunde der Wing-Commander- oder Colony-Wars-Serie anspricht. Und man braucht dafür noch nicht mal einen PC mit teurer 3D-Grafikkarte – die betagte PlayStation, die es für weniger als 300 Märker zu kaufen gibt, reicht völlig aus. Gut, eine Speicherkarte wäre nicht schlecht, damit Sie nicht alle Missionen bei jeder Spielsession von neuem durchfliegen müssen. Für mich sind storytechnisch allerdings die Tage vorbei, an denen die Borg die Über-Gegner waren, vor denen sowohl im als auch vor dem Fernseher gezittert wurde – spätestens seit den Voyager-Episoden, in denen sich Janeway & Co. direkt ins Zentrum der feindlichen Macht begeben und unter windigsten Umständen wieder entkommen. So kommt auch bei Star Trek: Invasion nicht übergroße Panik auf, wenn es in einer Mission ins Innere eines Borg-Kubus geht. Dennoch: Die Weltraum-Ballerei macht Spaß - nicht mehr und nicht weniger. Und für ein Star-Trek-Spiel ist das keine schlechte Leistung.

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3. Star Trek: (Wurm)löcher im Bauch

Vor einigen Jahren begannen ein paar Star Trek-Fans, einen Newsletter herauszugeben. Mit jeder Ausgabe wurde er bekannter, er wuchs stetig und ist heute ein Magazin - mit den immer noch gern gelesenen News, aber auch mit Rezensionen und wissenswerten Artikeln, kurzum, mit Unterhaltungscharakter. Das hat ihn zur größten deutschsprachigen Science Fiction-Internetpublikation gemacht.

Ebenfalls vor einigen Jahren machte sich eine kleine Zahl ambitionierter junger Menschen daran, eine Radiosendung im Internet aufzubauen, deren Inhalt ihr Hobby Star Trek war. Sie waren erfolgreich, und bald darauf folgte ein weiteres Sendeformat, das Science Fiction im Allgemeinen behandelte und somit mehr Menschen ansprach. Mittlerweile ist dieses Projekt noch weiter gewachsen, es gibt täglich Sendungen zu den unterschiedlichsten Themen, dazu Chats und sogar ein Live-Programm.

Beide Projekte schlossen sich am 31. Juli 2000 mit mehreren anderen großen SciFi-Seiten zusammen und bilden seitdem eine Internet-Plattform, die ihresgleichen sucht – SF-Radio. Bei uns bekommt man tägliche Informationen, hört Radio, liest ein aktuelles Magazin und kann sich in einer umfangreichen Datenbank über seine Lieblingsserie informieren.

Viele Menschen haben seit dem 31.7. auf unsere Homepage www.sf-radio.de zugegriffen. Sie haben viel von uns Moderatoren und Redakteuren erfahren. Und mit jedem Tag staunen wir über die Zahl der Besucher, die unsere Inhalte nutzen.

Mit dieser Faszination kam bei uns die Frage auf, wer sich denn hinter den Abo-Mailadressen des Corona Magazines verbirgt, wer am anderen Ende der Telefonleitung gespannt die nächste Ausgabe von TREKminds oder Audio 51 hört, wer teils mehrmals am Tag auf unserer Homepage die aktuellen News liest und in den unendlichen Weiten von StellarCom surft. Wir möchten Sie gerne kennen lernen! Denn wir würden gerne mehr als nur eine vage Ahnung haben, wer die Früchte unserer Arbeit empfängt.

Deshalb starten wir vom heutigen Tage an eine Umfrageaktion. Auf www.sf-radio.de/umfrage können Sie sich einen Fragebogen herunterladen und beantworten. Dieser Fragebogen entstand in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Mitarbeitern der Universität Augsburg, die ebenfalls eine Umfrage im Star Trek-Fandom planten. Auch sie interessieren sich für die Fans von Science Fiction, die sich im Internet über ihr Hobby informieren. Denn längst ist das Internet weit mehr als eine Begleiterscheinung von Computern und der Telekommunikation - es hat sich zu etwas Eigenem entwickelt, mit selbstständigen Regeln und einer einzigartigen Dynamik. Somit ist es auch für die Wissenschaft interessant geworden.

Natürlich möchten wir ihnen diesen Fragebogen nicht aufdrängen. Sich auf diese Sache einzulassen kostet schon ein kleines bisschen Zeit. Als Dankeschön wird unsere Umfrage mit einer Verlosung gekoppelt. Sie nehmen automatisch daran teil, sobald Sie den ausgefüllten Fragebogen via eMail an uns zurück schicken. Zu gewinnen gibt es als Hauptgewinn ein Jahresabonnement der Zeitschrift „Space View“, sowie fünf Exemplare des Romans „Farnhams Legende“ von Helge Kautz und als Trostpreis vier Mauspads der neuen Science Fiction-Serie Farscape.

Wir sind sehr gespannt auf ihre Resonanz und hoffen, mit den darin gewonnenen Informationen das Corona Magazine und SF-Radio noch ein bisschen persönlicher und ansprechender gestalten zu können!

Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de/umfrage

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4. Star Trek: trekBEAT

Galileo7 IV Abend-Tickets.
Im Zuge der letzten Vorbereitungen für die Galileo7 IV Convention gibt es noch einige Neuigkeiten:
Zum ersten Mal wird an der Tageskasse ein Abend-Ticket für DM 15,00 angeboten. Dieses Ticket beinhaltet den Eintritt für das letzten Panel mit Dwight Schultz (ST:TNG Barclay), J.G. Hertzler (ST:DS9 Martok) und Robert O'Reilly (ST:DS9 Gowron) am Samstag (Einlaß ab 19:30) und die Con-Party. Für Neugierige und Sparsame der beste Weg zumindest ein bischen Convention-Luft zu schnuppern.

Eine weitere Neuigkeit ist das Stundenticket. Jeder kann völlig kostenlos für bis zu eine Stunde das komplette Rahmenprogramm (mit Ausnahme des Hauptsaals) genießen. Wer sich noch nicht recht entscheiden konnte, hat hier also die Möglichkeit, eine Galileo7-Convention einmal völlig unverbindlich zu testen.

Als ein weiterer Gaststar wird auch Eugene Roddenberry jr. die Convention besuchen. Als Sohn des legendären Star Trek-Erfinders wird er sicherlich viele interessante Anekdoten aus seinem familiären Umfeld erzählen können.

Links zum Thema:
http://www.galileo7.de

Die Projekte des Andrew Robinson.
Andrew J. Robinson (ST:DS9 Garak) spielte nicht nur den undurchschaubaren cardassianischen Schneider in "DS9", er schrieb mit "A Stitch in Time" auch dessen Memoiren. Laut der letzten Ausgabe von “Star Trek: The Magazine” arbeiten die beiden Schauspieler Alexander Siddig (ST:DS9 Bashir) und Robinson an einer Fortsetzung dazu. Kürzlich gab Robinson ein Interview, in dem er unter anderem auch über seine näheren Zukunftspläne sprach.

"Ich führe Regie bei einigen Theater- und Fernsehprojekten. Ich bereite mich darauf vor, bei einer Episode der CBS-Show "Judging Amy" Regie zu führen, außerdem bei einem Theaterstück namens "Side Man", das in New York sehr erfolgreich war und nun in Los Angeles aufgeführt werden soll. So verbringe ich sehr viel Zeit mit meiner Tätigkeit als Regisseur, aber ich möchte trotzdem noch spielen. Manche Leute scheinen tatsächlich zu denken, ich hätte mich aus der Schauspielerei zurückgezogen. Sid [Alexander Siddig] und ich treten in einem Stück auf, das wir gemeinsam geschrieben haben, ein Stück über Bashir und Garak. Den ersten Akt haben wir in North Carolina gemacht, jetzt vollenden wir es. Es heißt "The Dream Box" und ist eine ziemlich schräge Fantasy-Geschichte. Ein Traum, in dem Garak und Bashir sich treffen und verchiedene Dinge tun und erleben, Dinge, die in der Serie nicht angesprochen wurden, von denen wir fühlten, dass die Produzenten sie außer Acht gelassen haben. Wir hatten immer viel Spaß, wenn wir zusammen arbeiteten. Außerdem arbeite ich noch mit Armin Shirmerman (ST:DS9 Quark) an einigen Theaterprojekten."

Links zum Thema:
Bei Amazon: Star Trek - Deep Space Nine 27: A Stitch in Time

Mulgrew und Beltran machen Wahl-Werbung.
Kate Mulgrew (ST:VOY Captain Janeway) und Robert Beltran (ST:VOY Chakotay) traten gestern in einer Fernsehwerbung auf, in der sie die Zuschauer aufforderten, wählen zu gehen. Beide trugen ihre Starfleet-Uniform, sie befanden sich aber nicht in der Kulisse, sondern saßen auf ihren Off-Stage-Stühlen. Die Werbung wurde während der Wiederholung der Folge "Die Q-Krise" (3. Staffel) im Syndication ausgestrahlt, wo sie auch noch ein paar mal während der Voyager-Wiederholungen läuft.

Biller unterschreibt Entwicklungsvertrag.
Kenneth Biller hat laut Angaben des EON Magazine einen Entwicklungsvertrag mit den Paramount Studios unterschrieben. Wie vorher beispielsweise auch sein Kollege Brannon Braga, sichert dieser Vertrag ein allerdings sehr generell formuliertes Arbeitsverhältnis zu den Studios.

Da Brannon Braga zusammen mit Rick Berman bereits die neue Star Trek-Serie entwickelt, wird sich Ken Biller in Zukunft vermutlich anderen Projekten des Unterhaltungsriesen Paramount widmen.

Stewart unterschreibt für "Star Trek X".
Laut “USA Today” hat Patrick Stewart (ST:TNG Picard) offiziell einen Vertrag für den zehnten "Star Trek"-Kinofilm unterschrieben.

Stewarts Gage für den Film wurde nicht genannt, sie wird jedoch vermutlich deutlich höher sein als die der ersten drei TNG-Filme. Seit dem großen Erfolg von "X-Men" ist Stewarts Ruhm spürbar gestiegen. Seine Unterzeichnung zeigt deutlich, dass es trotz der Zweifel definitiv einen zehnten "Star Trek"-Film geben wird. Er ist das erste Mitglied der TNG-Crew, das sich dafür verpflichtet hat.

Trotz dieses wichtigen Schrittes jedoch müssen die Vorbereitungen für den Film voraussichtlich für einige Monate auf Eis gelegt werden. Es war geplant, mit den Aufnahmen im Frühjahr 2001 zu beginnen, damit Paramount Pictures den Film zu Thanksgiving in die Kinos bringen kann, aber wegen des drohenden Schauspieler- und Autoren-Streiks wird die Produktion nicht starten können, bevor das geklärt ist. Der Drehbuchautor John Logan ("Gladiator") hat bereits mit einigen Arbeiten zum Film begonnen, aber er wird das Drehbuch wahrscheinlich nicht rechtzeitig für diesen Termin fertigstellen können. Es wurde berichtet, dass die Handlung des Filmes bereits feststeht, sie jedoch noch für die Leinwand umgesetzt werden muss.
Ein kürzlicher Streik der Screen Actors Guild gegen die Filmindustrie war scheinbar erfolgreich und es könnte sein, dass dies die Writers Guild ebenfalls zu einem Streik anleitet. Es wird erwartet, dass der normale Drehbetrieb in Hollywood erst wieder im April 2001 aufgenommen werden kann.

Vor einiger Zeit wurde von Stewart und Brent Spiner (ST:TNG Data) berichtet, dass die beiden möglicherweise eine Idee für den Film haben, die unter anderem Datas Ableben beinhaltet.
Aber was auch passieren mag, es scheint zumindest sicher, dass "Star Trek X" der letzte Auftritt der gesamten TNG-Crew auf der großen Leinwand sein wird.

Spocks Ohren werden versteigert.
Das renommierte Auktionshaus “Christie's” in Los Angeles hat mitgeteilt, dass Mitte November die Original-Schablone der Ohren von Mr. Spock versteigert werden. Unter den Hammer kommen außerdem zwei Sets der Ohren, die von Leonard Nimoy getragen wurden, und eine Gesichtsplastik von William Shatner. Diese wurde für die TV-Serie gefertigt, damit die Maskenbildner an ihr "herumexperimentieren" können.
Laut BBC wird erwartet, dass die Schablone der Spock-Ohren einen Preis von mindestens 20.000 Dollar erziehlen wird. Die Gesichtsplastik wurde auf rund 6.000 Dollar geschätzt.

Star Trek als Paket.
Paramount bietet Sendern derzeit "The Next Generation", "Deep Space Nine" und "Voyager" als Paket an. Die Gebote für dieses Paket beginnen bei 364 Millionen Dollar. Das ist ein nahezu astronomischer Betrag.

Es wird erwartet, dass sowohl der Sci-Fi Channel als auch TNT für dieses Paket bieten werden. Zum Sci-Fi Channel passt das Paket von Natur aus. TNT hofft, sein gesamtes Netzwerk rund um Trek-Wiederholungen aufbauen zu können.

Fragen an Brannon Braga.
Auf dem Messageboard einer Fanpage (BrannonBraga.com) hat der langjährige Autor und Producer von Voyager Brannon Braga die Fragen einiger Fans beantwortet:

Wenn Sie eine Star Trek-Geschichte machen könnten, ohne sich um Budgets, Zeitlimits oder Egos kümmern zu müssen, wovon würde sie handeln?

Brannon Braga: Ehrlich gesagt haben wir ein recht großes Budget, ein großzügiges Zeitlimit, und auch die Egos [der Darsteller] waren noch nie ein Problem. Uns war es möglich, sehr große Folgen zu realisieren. Aber natürlich würde ich gerne mehr Folgen in epischer Breite wie “Das ungewisse Dunkel” (“Dark Frontier”) drehen, aber das würde für die Zuschauer langweilig werden. Das einzige, was ich mir wünschen würde,ist Zeit. Ich könnte ein paar zusätzliche Stunden zum Schreiben brauchen. Wir stehen unter großem Druck.

Werden Sie bei der letzten Voyager-Season mitschreiben?

Braga: Ich würde liebend gerne das Finale schreiben, aber ich muss diese Ehre Ken Biller überlassen. Ich bin mit der neuen Serie beschäftigt.

Links zum Thema:
http://www.brannonbraga.com/the_answers.htm

Neues über die Jeri Ryan-Auktion.
Vor kurzem berichteten wir von der Jeri Ryan-Auktion, bei der Sammlerstücke zu einem wohltätigen Zweck versteigert werden sollen. Wie wir jetzt erfahren haben, wird eines dieser Stücke ein Original Drehbuch zur hundertsten Episode von “Star Trek: Voyager”, "Timeless" ("Temporale Paradoxie") sein, das zudem noch von den Schauspielern Jeri Ryan (ST:VOY Seven), Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway), Robert Beltran (ST:VOY Chakotay), Robert Duncan McNeill (ST:VOY Paris), Garrett Wang (ST:VOY Kim), Robert Picardo (ST:VOY Holodoc) und Ethan Phillips (ST:VOY Neelix) unterzeichnet wurde. Auch unterschrieben hat außerdem LeVar Burton, der bei dieser Episode Regie führte und zudem seine TNG-Rolle des Geordi LaForge noch einmal aufnahm, inzwischen allerdings als Captain LaForge.

Bei diesem Stück dürfte es sich zweifellos um eines der begehrtesten der Auktion handeln, es handelt sich dabei um eines der Teile, welche von Ryan höchstpersönlich gestiftet wurden.

Video-Interviews der Crew.
Auf der offiziellen Star Trek-Seite finden sich Video-Interviews einiger Schauspieler von “Star Trek: Voyager”.

Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway), Roxann Dawson (ST:VOY Torres), Tim Russ (ST:VOY Tuvok) und Jeri Ryan (ST:VOY Seven) sprechen in den Interviews über ihre Rollen und über das Thema Voyager im Allgemeinen.

Links zum Thema:
http://www.startrek.com/production/voyager7/multimedia.html

Das Holodeck lässt grüßen.
Laut einer offiziellen Pressemitteilung der Universität von Warwick ist man der virtuellen Realität der Holodecks von Star Trek mit der Entwicklung einer “Cybersphere” einen winzigen Schritt nähergekommen.

Virtuelle Umgebungen werden heute schon umfassend von Planetarien oder auch dem Militär benutzt, wobei man Bilder in eine große Halbkugel oder eine Höhle projeziert, so dass die Bilder auf die Wände oder den Boden zurückgeworfen werden. Aber all diese Möglichkeiten haben den Nachteil, dass man sich nicht in der virtuellen Welt bewegen kann.

Vinesh Raja, Forscher bei der “Warwick Manufacturing Group” und Julian Eyre, Ingenieur bei “VR Systems”, haben nun einen Weg gefunden, um dieses Problem zu lösen. Mittels einer “Cybersphere”, einer großen (3.5 Meter Durchmesser), hohlen und durchsichtigen Hohlkugel, die an Halteringen befestigt und gepolstert ist, wird eine Bewegung in jede Richtung ermöglicht. Die Bewegungen der Person in der Sphäre löst diese Bewegungen aus. Mit einer weiteren kleiner Sphäre werden nun Bilder auf die Größere übertragen.

Links zum Thema:
http://talk.trekweb.com/articles/2000/10/20/972051274.html

Mark Altman über “Free Enterprise”.
Bei Fandom ist ein Artikel über den Aufstieg von Mark Altman erschienen, dessen bekanntestes Werk wohl der Film “Free Enterprise” sein dürfte, den er mitgeschrieben und vor zwei Jahren mitproduziert hat. Darin kommt zur Sprache, dass “Free Enterprise” vielleicht zu einer Fernsehserie gemacht werden soll.

Altman sagte hierzu:
"Einige Leute hatten Interesse gezeigt, 'Free Enterprise' als eine Fernsehserie heraus zu bringen. Es wäre dann eine Art 'Seinfeld' trifft 'Swingers' und die 'Larry Sanders Show'."

In einem späteren Absatz des Artikel spekuliert Ryfle darüber, ob William Shatner (ST:TOS James T. Kirk) endlich mit seinen Werbespots aufhören wird und statt dessen seine Rolle bei “Free Enterprise” wiederholt. Über eine mögliche Produktion sagte Altman weiterhin:

"Wenn sie produziert wird, dann wird 'Free Enterprise' nicht den Weg von 'Clerks' gehen, einen anderen Independent-Film, aus dem man zuerst eine Sitcom machte und ein paar Jahre später eine schlecht animierte Zeichentrickserie, die sehr schnell wieder abgesetzt wurde."

Links zum Thema:
http://www.fandom.com

Alaimo, Combs und Biggs geben sich die Ehre.
Die Schauspieler, die die Anführer des Dominion-Krieges gegen den Alpha-Quadranten darstellten, kehren nun zu ihren Wurzeln zurück - und spielen Hamlet, Henry V., Othello und ähnliche notorische Charaktere.

Marc Alaimo (ST:DS9 Gul Dukat), Jeffrey Combs (ST:DS9 Weyoun) und Casey Biggs (ST:DS9 Damar) werden Monologe und Szenen aus verschiedenen Shakespeare-Stücken lesen, darunter "Was ihr wollt", "Titus Andronicus" und "Romeo und Julia". Die einmalige Veranstaltung unter dem Titel "What Shakespeare Leaves Behind" (eine Anspielung an den Titel des DS9-Finales "What You Leave Behind", bei uns "Das, was Du zurückläßt") findet am Abend des 2. November im Pacific Resident Theatre in Venice, Californien statt.
"Es wird Humor geben, es wird Tragödien geben, eine gute Mischung von allem", versprach Combs, der bei Deep Space Nine außerdem noch den Ferengi Brunt darstellte und Penk in der Voyager-Folge "Tsunkatse". Die Karten werden 35 Dollar kosten, der Erlös geht zu gleichen Teilen an zwei wohltätige Einrichtungen: City of Hope, eine Krebsforschungsorganisation, und Penny Lane, eine Pflege- und Hilfseinrichtung für ausgesetzte und misshandelte Kinder.

Wer noch mehr Informationen möchte, schreibt eine eMail an: info@caseybiggs.com.

Episodeninfos: “Shattered”.
Auf der offiziellen Star Trek Website sind weitere Informationen zur Voyagerfolge "Shattered" erschienen. Vorsicht, denn dieser Artikel enthält wieder kleinere vorwegnahmen noch nicht gesendeter Inhalte!

Freitag, der 13. Oktober, war Tag fünf eines siebentägigen Drehs für Episode 257, "Shattered". Regisseur Terry Windell stand hinter den Kameras für diese Geschichte über gespaltene Zeitzonen an Bord der U.S.S. Voyager.

Obwohl es hauptsächlich eine schiffbasierte Episode ist, verspricht "Shattered" ein besonderes Vergnügen für langjährige Fans von "Star Trek: Voyager" zu werden, da Commander Chakotay sich durch verschiedene Zeitperioden in der Geschichte des Schiffes bewegt, nachdem es von einer temporalen Anomalie getroffen wurde. Charaktere und Orte aus der Vergangenheit der Voyager, einschließlich Chaoticas Versteck aus dem Holodeck Programm "Captain Proton" werden noch einmal zu sehen sein.

Wie Michelle Erica Green von Fandom berichtet, soll auch Martha Hackett (ST:VOY Seska) eine erneute Gastrolle in der Serie spielen. Manche Teile des Schiffes werden auch Zeitzonen aus der ersten Staffel der Serie enthalten, und so klingt es nachvollziehbar, dass auch Seska in einem dieser Bereiche wieder auftauchen wird.

Episodeninfos: “Lineage”.
Auch über die Voyagerfolge Nummer 258, “Lineage”, sind auf der offiziellen Star Trek-Seite Informationen zu finden. Jeder, der nicht wissen möchte, wie es im Delta Quadranten weitergeht, sollte nicht weiterlesen.

Tom Paris und B'Elanna Torres erreichen einen Wendepunkt in ihrer Beziehung, der weitreichende Auswirkungen auf ihrer beider Leben haben könnte. Früh in ihrem Leben machten B'Elanna und ihr Vater zusammen mit der Familie einen Camping-Ausflug, bei dem etwas passiert ist - etwas, dass B'Elanna dazu bewegen könnte, eine unwiderrufliche Entscheidung gegen Toms Willen zu treffen, die keine Technologie der Welt wieder korrigieren könnte. Diese Folge soll einen Wendepunkt in der Beziehung des frisch verheirateten Paars markieren und eine wichtige Rolle für B’Elannas weiteres Leben spielen.

Episodeninfos: "Inside Man".
Zur kommenden Voyagerfolge "Inside Man" liegen uns ebenfalls neue Informationen über den Inhalt vor. Auch hier gilt: Vorsicht wegen neuer Inhalte!

Barclay erscheint in der Form eines Hologramms, das aus den Daten der letzten Übertragung vom Sternenflottenhauptquartier stammt. Er informiert die Crew über eine neue Möglichkeit, nach Hause zu kommen, eine sogenannte "geodesic fold". Hierbei wird das Magnetfeld um einen roten Gasriesen jeweils im Alpha- und Delta-Quadranten modifiziert und so eine Art Tunnel, ähnlich einem Wurmloch, erschaffen.

Auf der Voyager trifft man die nötigen Vorbereitungen und nimmt alle Modifikationen vor, um die Reise nach Hause anzutreten. Doch dem Doktor fällt mehr und mehr auf, dass der holografische Barclay sich von dem zuletzt erschienenen echten Barclay unterscheidet.
Es stellt sich heraus, dass nicht die Sternenflotte, sondern die Ferengi das Hologramm geschickt haben. Irgendwie sind sie an die Übertragungstechnik gekommen und wollen einige Nanosonden von Seven of Nine ergattern, um mit ihnen Profit zu machen.

Am Ende der Folge ist die Crew der Voyager natürlich immer noch im Delta-Quadranten gestrandet , denn die Sternenflotte ist noch keinen entscheidenden Schritt weiter gekommen. Doch bleibt noch die Hoffnung, dass man im Alpha-Quadranten Mittel und Wege findet, das Schiff nach Hause zu holen.

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5. Kreuzfeuer

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Magazines überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!

"Außerirdische Biologie" in Ausgabe #71
Resonanz auf Leserbrief von Herrn Stephan Werk

Die entsprechende Antwort Ihrer Redaktion ist sicherlich o.k.! Trotzdem möchte ich als "gelernter" Physiker doch noch ein Lob zu dem gelungenen Artikel aussprechen: Natürlich kann in der Kürze eines solchen Aufsatzes nicht alles berücksichtigt bzw. diskutiert werden, es ist mir aber positiv aufgefallen, daß der größte Teil der in diesem Aufsatz vorgestellten Argumente bzw. Theorien (oder auch Hypothesen) durchaus ordentlich recherchiert und entsprechend dargestellt wurden. Bravo und weiter so!
- Ulrich Schulz

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Korrektur zu Ausgabe #72
Dsi-Umfrage

Kann es sein, daß die Umfrage vom DSi falsch übernommen wurde? Soweit ich das sehe, ist die Mehrheit NICHT bereit zu abonnieren.
- Andreas Richter

Anmerkung der Redaktion: Herzlichen Dank für den Hinweis; hier ist es von unserer Seite tatsächlich zu einer Verwechselung gekommen. Wir bitten um Entschuldigung. Es folgt das korrekte Ergebnis:

Frage: Gäbe es Star Trek nur im PayTV - würden Sie dann PayTV abonnieren oder lieber auf Star Trek verzichten?
47,2%: Verzichten
39,3%: Abonnieren
13,4%: Keine Meinung

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6. Rating Report

In dieser Ausgabe des Rating-Reports werden wir uns mit den sinkenden Einschaltquoten von Farscape bei Sat.1, dem Rating-Absturz von Voyager in den USA und mit dem sensationell guten Start von Andromeda beschäftigen. Gleich zum ersten Thema: Farscape.

Nach den ausgezeichneten Einschaltquoten der Pilot-Folge, die durch geschickte Programmplanung von Sat.1 zustande gekommen sind, erfolgte danach ein Absturz ins Bodenlose. Die Folge von letzten Freitag hatte nur mehr knapp 1,2 Mio. Zuschauer und katastrophale Marktanteile. Sogar bei der besonders wichtigen Zuschauergruppe der 14-49jährigen - auf sie zielt die Werbeindustrie bevorzugt ab - konnte Farscape kaum punkten und erreichte nicht einmal mehr die Hälfte der vom Sender vorgegebenen 15% Marktanteil. Die Tage von Farscape im Abendprogramm dürften somit gezählt sein. Woran liegt dieser dramatische Zuschauerschwund?

Ein Grund ist die starke Konkurrenz durch RTL mit seiner Millionenshow und RTL2 mit Big Brother. Beide Sendungen sind Publikumsmagneten und lassen Farscape nur wenig Luft zum Atmen. Zudem haben es US-Serien generell sehr schwer in der Prime-Time. Bis auf Stargate, Akte X - dessen Stern aber auch in Deutschland stark im sinken begriffen ist-, Simpsons, Futurama und mit Einschränkungen auch Voyager konnte sich keine US-Serie wirklich im deutschen Abendprogramm etablieren. Alle anderen US-Serien laufen entweder schwach oder auf kleineren Sendern, die sich auch mit niedrigen Quoten zufrieden geben. Für VOX-Verhältnisse wären selbst die letzten Farscape Quoten ganz ordentlich, aber für Sat.1 Verhältnisse sind sie schlicht katastrophal. Voyager wurde bei doppelt so hohen Marktanteilen von Sat.1 abgesetzt - womit wir schon beim zweiten großen Thema dieser Ausgabe wären.

In den USA musste auch Voyager starke Zuschauerverluste hinnehmen. Hatte die Premiere der 7. Staffel noch sehr gute Ratings, so sanken die nächsten beiden Folgen gleich wieder auf das normale Voyager Niveau der letzten zwei Jahre. Die Hoffnung, dass die Ratings der 7. Staffel einen Sprung nach oben machen könnten, haben sich also wieder einmal zerschlagen. Trotzdem ist Voyager momentan eine der erfolgreichsten Phantastik-Serien im US TV und lässt derzeit beinahe alle Konkurrenten hinter sich. Nur "Dark Angel", eine neue Serie des FOX-Networks, konnte Voyager in der noch jungen Season stets übertrumpfen. Man darf auch gespannt sein, wie sich die 8. Staffel von Akte X behaupten wird, die diesen Sonntag in den USA startet.

Ein Überraschung gelang der auf Entwürfen von Star Trek Erfinder Gene Roddenberry basierten Serie Andromeda. Die Serie legte den besten Syndication-Start seit drei Jahren hin. Damals konnte die ebenfalls auf Roddenberry-Entwüfen basierende Serie Earth: Final Conflict (Mission Erde) den besten Syndication Serienstart vorweisen. Mit 4.3 Rating-Punkten war Andromeda die erfolgreichste wöchentliche Serie in Syndication und konnte sowohl Xena, als auch Stargate weit hinter sich lassen. Leider gibt es aber auch eine Kehrseite, denn die vor drei Jahren ebenfalls so gut gestartete Serie Earth: Final Conflict dümpelt jetzt in den niedrigeren Quotenregionen herum.

Ein erfolgreicher Start ist wichtig, aber niemals eine Garantie für dauernden Erfolg.

Links zum Thema:
http://www.sftv.ch/rubriken/quoten/index.htm

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7. Babylon 5: Smile Fiction

"Willkommen auf Babylon 5"

Besuchen Sie den verrücktesten galaktischen Kindergarten diesseits von Z'Ha'Dum.

Treffen Sie Captain John Sherrydan, der seit dem unglücklichen Zwischenfall mit dem Minbari Kreuzer Black Label eine Strafversetzung hierhin fristet und seine Sorgen in Alkohol ertränkt.

Lernen Sie Commander Susan Iiiihvanova kennen, die seit einem telepathischen Kontakt mit einer Maus im Kindesalter die Nager abgrundtief haßt und verzweifelt gegen einen immer stärker werdenden Drang ankämpft, sich ganz ihrer Käsesucht hinzugeben.

Vergessen Sie nicht, im MedLab bei Dr. Steven Frankenstein vorbeizuschauen, der wegen einiger Unregelmäßigkeiten bei Medikamentenabrechnungen und fehlenden Leichenteilen auf Bewährung hierhin abgeschoben wurde.

Hüten Sie sich vor dem "Sicherheitschef" Michael Garibaldi, dessen Akte die ominöse "Reparatur" eines Fusionsreaktors als ewig schwarzen Fleck enthält und der hier seine letzte Chance bekommt.

Mögen Sie Centauri? Dann vergessen Sie Botschafter Lando Molinari, dessen fortwährender Mißbrauch eines Erdgetränkes und seine dauernde Behauptung, ein Baron-Administrator zu sein, schließlich sogar für seine mächtige Familie zu peinlich wurde.

Ein Schicksal, das von seinem Assistenten Wirr geteilt wird. Der Tag seiner Hochzeit mit der verstorbenen Lyndistie wird wohl allen Beteilligten ewig in Erinnerung bleiben, als er statt eines Ringes seiner bedauernswerten Braut einen auf volle Pulle geschalteten minbarischen Schwerkraftbeherrscher ansteckte. Die Flecken sind nie wieder aus dem Teppich gegangen, oder aus der Decke.

Minbari sind zivilisiert, oder? Dann haben wir hier die große Ausnahme: Botschafterin Debilenn, deren Aussetzer bei verschiedenen Gelegenheiten schließlich dazu führten, sie möglichst weit von Minbar entfernt zu positionieren. Es sind natürlich nur bösartige Gerüchte, das dabei auch das nächste schwarze Loch ernsthaft in Erwägung gezogen wurde.

Einen passenden Assistenten hat sie in der Person des schleimigen Lehnhier, dessen billige Anmache alles auch nur entfernt weiblichen schließlich zu seinem Ausschluß aus der religiösen Kaste führte. Der Knackpunkt war erreicht, als er sich nach einigen Studien der Mutter Oberin mit den Worten näherte:" Wissen Sie eigentlich, was mein Name in der Erdensprache bedeutet?"

Auch die Narn haben die Gelegenheit wahrgenommen, einige "Fachkräfte" auf der Station zu stationieren. Da wäre z.B. Botschafter G'Kar (ausgesprochen J'gar weiches J und weiches G), dessen Vorliebe für zartrosa Unterwäsche die Halbwertzeit seiner Karriere locker auf Null senkte.

Ein Zustand, der bei seiner Assistentin Na'Tot unglücklicherweise einen wesentlich wichtigeren Bereich betrifft: ihr Leben. Kurz nach ihrer Ankunft geschah etwas, was nur noch als der "Luftschleuse-Zwischenfall" im Flüsterton erwähnt wird.

Die Vorlonen schließlich haben nach Entsendung von Botschafter Kotz von weitern Emissionären abgesehen. Dieser hat den diplomatischen Zwischenfall bei seiner Ankunft weder vergeben noch vergessen. Die Reaktionen der anwesenden Menschen (Lachen, auf dem Boden wälzen, tränende Augen) bei der Nennung seines Namens haben nicht gerade dazu beigetragen, die Beziehungen zwischen den Vorlonen und den Menschen zu verbessern.

Und vergessen Sie nicht: Früher oder später kommt jeder nach Baby-lon 5 (ob er will oder nicht).

(von Dietmar Althaus)

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8. Im Gespräch mit Robert Picardo

In der Novemberausgabe des "Star Trek Monthly Magazine" unterhielt sich Paul Simpson mit Robert Picardo (ST:VOY Holodoc) über Voyager, seinen Charakter und dessen Zukunft. Darin werden auch einige Inhalte kommender Voyager-Folgen verraten, also lesen Sie vorsichtig!

Er sei in den letzten Tagen bereits sehr beschäftigt gewesen, die Zeit sei wie im Fluge vorbeigegangen, stellt Robert Picardo fest. "Momentan betrachte ich die Show mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich fühle mich dort sehr wohl, und werde all das vermissen."

Über die bereits abgedrehte Doppelfolge "Flesh and Blood" erzählt der Schauspieler: "Der Doktor wird gefangen genommen, beginnt dann aber, mit seinen Kidnappern zu sympathisieren. Er erkennt, dass sie ihm auf eine gewisse Weise näher stehen als die Crew der Voyager, denn sie sind alle Hologramme." Picardo freut sich bei dieser Episode einerseits darüber, dass er mit seinem guten Freund Jeff Yagher zusammenarbeiten kann, andererseits ist er glücklich darüber, dass diese Doppelfolge stark auf den Doktor ausgerichtet ist - im Gegensatz zu anderen Zweiteilern wie "Year of Hell" oder "Dark Frontier".

"Das größte Problem zwischen dem Doktor und Janeway ist, dass der Captain seinen holografischen Schiffsarzt nie als gleichgestellt anerkannt hat. Sie schätzt ihn, weil er wertvoll für das Schiff ist, aber manchmal, wenn es um die Rechte von Hologrammen geht, stößt diese Toleranz an ihre Grenzen. Das passiert auch in dieser Folge - und ich denke, sie hat Recht. Das kann ich den anderen Hologrammen aber nicht sagen." Nach den komischen und halbdramatischen Episoden in der letzten Staffel, wie beispielsweise "Tinker, Tenor, Doctor, Spy" oder "Virtuoso", freut sich Robert Picardo über solch ernste und aussagekräftige Doktor-Folgen.

"Ich frage mich, was wohl mit dem Doktor passieren wird, wenn die Voyager nach Hause zurück kehrt", erzählt Picardo, und setzt dabei eine erfolgreiche Heimreise der Voyager voraus. Man müsse den Tatsachen ins Auge sehen, dass der Doktor mittlerweile wohl veraltet sei. "Ich weiß nicht, ob die Sternenflotte ihn als ersten Chefarzt auf einem Raumschiff belassen wird. Ich würde es gerne sehen, wenn seine Erfahrungen auf der siebenjährigen Reise der Voyager in irgendeiner Art und Weise anerkannt würden."

"Wir wissen ja auch nicht, was mit den Crewmitgliedern passiert, die dem Maquis angehören. Ich würde als Doktor außerdem gerne die Möglichkeit bekommen, Seven of Nine zu zeigen, dass ich voll funktionsfähig bin. Der Doktor könnte sich ja auch selbst verjüngen und endlich mehr Haare auf dem Kopf haben!" Ein letzter Traum würde für Robert Picardo in Erfüllung gehen, wenn er in dieser Staffel noch bei einer Folge Regie führen könnte. "Momentan ist aber Robert Duncan McNeil (ST:VOY Paris) der Einzige mit einem Auftrag. Drei von uns [Roxann Dawson, Tim Russ und Picardo] würden gerne Regie führen, aber es gibt leider nur eine geringe Anzahl an Möglichkeiten, und letztendlich entscheidet Rick Berman."

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9. Star Trek: "DS9 - Millennium Part 2"

Eine Rezension zu einem "Star Trek: Deep Space Nine"-Roman aus der Feder von Judith und Garfield Reeves-Stevens.

Der zweite Teil der Millennium-Trilogie fängt so spannend an, wie der Erste endete.
Nachdem die drei roten Orbs zusammengekommen sind, hat sich mitten in Quarks Bar ein zweites Wurmloch geöffnet, das DS9 zerstört hat. Die Crew wird auf die Defiant gebeamt und geht auf Warp. Durch die starke Anziehungskraft kommt es zum Katapult-Effekt, der das Schiff durch die Zeit befördert. Nachdem man festgestellt hat, dass man um 25 Jahre an die Schwelle zum Jahr 2400 in die Zukunft gereist ist, wird die Defiant von einem Schiff angegriffen, das klar auf Sternenflotten-Technologie basiert und von Tom Riker kommandiert wird. Überraschenderweise trägt er aber eine Uniform, die stark an die bajoranischen von DS9 erinnert. Der Name des Schiffes: U.S.S. Opaka.

Nachdem die Crew von DS9 Kontakt mit Riker aufgenommen hat, nähern sich plötzlich weitere Sternenflottenschiffe, welche die Opaka angreifen und 15 Mann von der Defiant entführen, darunter Dax, Bashir, Jake Sisko, Worf und auch Vash. Währenddessen wird die schwer beschädigte Defiant von dem Klingonenkreuzer Boreth in Schlepp genommen und Sisko & Co an Bord geholt. Dort stellt man ihm den Führer der Organisation vor, die sich Ascendancy nennt und der auch Tom Riker angehört. Es ist niemand anderer als der neue Kai der Bajoraner: Weyoun. Wie sich herausstellt, war er der Erste, der durch das zweite Wurmloch geflogen ist und als der "Abgesandte der echten Propheten" wieder zurückkam. Seitdem ist es sein Ziel, die beiden Wurmlöcher wieder zu vereinen, wie sie es zu Urzeiten schon waren. Diese Zusammenkunft würde aber das von Kai Winn prophezeite Ende des Universums hervorrufen.

Unterdessen müssen die entführten Crewmitglieder feststellen, dass die Erde und das Klingonische Reich von den neuen Verbündeten Weyouns, den Grigari, vernichtet wurden und dass die Sternenflotte langsam aber sicher zerbricht. Ihre letzte Hoffnung scheint in einem Mammutprojekt zu liegen, dass von Admiral Picard entwickelt und von Captain Nog geleitet wird: Die drei Kilometer lange Phoenix, das größte Schiff das je gebaut wurde. Aber die Zeit wird knapp! Es bleiben nur 15 Tage bis zum Ende des Universums...

Wow, dieses Buch ist ein echter Hammer. Die Föderation auf dem Sterbebett, Weyoun als religiöser Führer und nur noch 15 Tage bis zum Weltuntergang. Das Duo Reeves-Stevens kleckert wirklich nicht, es klotzt; und das richtig. Und da es nicht nur Quantität sondern auch Qualität bringt, fesselt dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite. Auch haben sie es geschafft, die Charaktere selbst in dieser extremen Situation so originalgetreu handeln zu lassen, dass man meint, eine TV-Episode zu sehen. Die selbstherrliche Art Weyouns und die Handlungsweise Siskos sind perfekt aus der Serie adaptiert.
Auch erlebt man ein Wiedersehen mit alten bekannten: Captain Nog, der nicht von der Defiant, sondern von einem anderen Schiff, von DS9 gerettet wurde und der die 25 Jahre bewusst erlebt hat, kennen wir aus "Der Besuch" (DS9-Episode), den am Irumodischem Syndrom erkrankten Admiral Picard aus "Gestern, Heute, Morgen" (TNG-Finale). Auch treffen die DS9-Recken eine gewisse Ex-Borg, die genau wie ein gewisser Holo-Doc inzwischen zum Admiral befördert wurde. Dies ist natürlich ein Bonbon für jeden Voyager-Fan, wobei die Beschreibung der Rückkehr des Schiffes schnell beendet wird, um nicht mit der Serie zu kollidieren.

Dieses Buch ist ein absoluter Höhepunkt der "Star Trek"-Literatur und nur für diesen zweiten Teil der Trilogie lohnt sich schon die Anschaffung aller drei Bücher. Also: Absolut empfehlenswert!

Judith & Garfield Reeves-Stevens: Star Trek: Millennium, Part 2 - The War Of The Prophets
Pocket Books / 372 Seiten
ISBN 0-671-02402-7

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Zum Preis von 16,01 DM.

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10. Lecker Nudelsalat! - Der 15. BuCon

Der 15. BuCon im Dominikaner-Kloster in Frankfurt am Main am 21.Oktober 2000
- ein Erlebnisbericht von Mike Hillenbrand

Man achte drauf: Fahren die Jungs und Mädels von sf-radio.de irgendwo hin, tritt grundsätzlich eins ein: Stau auf der entsprechenden Autobahn. Dieses Naturgesetz erkannten wir schon vor einigen Monaten und erhielten in diesem Jahr auch mehrfach die Gelegenheit, es erfolgreich verifizieren zu können. Da die Wissenschaft aber bisher nicht einwandfrei klären konnte, ob „Wir versuchen´s halt noch mal“-Reaktionen mit Willenskraft und Durchhaltevermögen oder doch mit fortschreitender Demensis und ausgeprägter Sturheit besser zu erklären sind, haben wir beschlossen, die Natur fürs erste weiterhin auf die Probe zu stellen.

Und so machten wir uns am 21.Oktober auf den Weg in das schöne Frankfurt am Main und mit uns taten das etwa 250 Personen, die das gleiche Ziel hatten wie wir: Den 15. BuCon. Ja, es heißt tatsächliche „DER Con“, weil es sich hier um einen Convent handelt.. oder weil Bücher generell männlich sein sollten ..oder weil es schick ist, sich nominell von einer „Convention“ zu unterscheiden oder was weiß ich denn.
Mein Kollege Klaus Michels behauptet ja auch immer noch steif und fest, dass „der Convent“ mit „K“ vorne geschrieben werden müsste, - was ich jetzt unkommentiert so stehen lasse. Tatsächlich hat mir ein Hörer der Sendung „TREKminds“ im letzten Jahr irgendwann einmal lang und breit erklärt, wann und warum es manchmal „Convention“ und dann wieder „Convent“ heißt.. aber ich bin ehrlich: Ich habe es vergessen.

Wie auch immer: Um 13 Uhr sollte der/die/das BuCon starten und ungefähr um diese Zeit waren wir dann auch in der Nähe des Dominikanerklosters... um noch ein wenig länger nach einem Parkplatz zu suchen, den wir mit Glück und Geschick - oder einfach unverschämter Stur- und Frechheit - ganz in der Nähe ergattern konnten.
Übrigens genau vor einer Pizzeria, die ich nur empfehlen kann. Da ich aber weder Straße noch Namen der Pizzerien-Eisdiele (jaja, Ihr lacht, aber es stimmt tatsächlich: Mittags Eis, Abends Pizza!) in Erinnerung habe, ist diese Empfehlung äußerst müßig.. oder wie mein Kollege Tobias Michels zu sagen pflegt: „Du hast auch ein Gedächtnis wie ein Sieb, Mike!“.. Recht hat er, der Karl!

Nun gut, wir hatten also einen Parkplatz und schleppten nun unser Equipment ins Kloster, wo sich bereits zahlreiche Händler breit- und freundliche Helfer/innen Essen gemacht hatten. Nudelsalat mit Wurst (war das Wurst? Ich glaub schon...) für irgendwas um die 3,-DM waren fair und laut meinem Kollegen Michael Klaus auch durchaus schmackhaft. Ansonsten stelle man sich die „Lokaischän“ folgendermaßen vor: Ein zweigeschossiges Gebäude, dessen untere Etage aus vielen Konferenzzimmern besteht, die für diverse Panel genutzt wurden und dessen obere Etage in vier essentiell wichtige Teile untergliedert ist: 1. ein „L“-förmiger Gang, in dem Bücher, Modelle und das Essen ausgestellt waren und teilweise auch zum Verkauf angeboten wurden, sowie zahlreiche Bartisch-ähnliche Gestelle mit ihrem Tischschmuck (Aschenbecher, oder wie der Hesse sagt: „Aschäbäscha“), die Con-Besucher zum Rauchen einluden. 2. der Filmraum, der – wann immer ich hineinsah – total leer war, wo aber der Sage nach neben „Farscape“ und „Cleopatra2525“ (schauder!), auch der Pilotfilm von Gene Roddenberrys neuer Serie „Andromeda“ vorgeführt wurde. Erstaunlich, wie der Mann das macht!
3. Der Hauptsaal, in dem sich die meisten Händlerstände befanden, neben zahlreichen Tischen zum Ausruhen und Klönen für die Eintritt-Zahlenden und einer Bühne mit einer phänomenalen (ha!) Soundanlage, auf der am Abend der „Deutsche Phantastik-Award“ vergeben werden sollte. 4. ENORM wichtig: Die Toiletten!

Während die obere Etage eigentlich immer gut besucht war, kann man das von den Konferenzräumen eigentlich nicht behaupten. Manche Lesungen fielen ganz aus, weil sich das Interesse doch stark in Grenzen hielt, andere waren bestenfalls spärlich besucht, nichtsdestotrotz aber sehr interessant. So gehörte Barbara Slawigs Lesung/Diskussion rund um ihren Debütroman „Die lebenden Steine von Jargus“ zu meinen besonderen Highlights des Tages, da sich die Autorin nach anfänglicher Warmlaufphase als humorvolle und interessante Person outete und die vorgetragene Leseprobe in mir den Wunsch nach mehr weckte. Genau diese Lesung, sowie ein längeres Interview mit der Autorin werdet Ihr auch demnächst in unserer freitäglichen Sendung „Leseprobe“ hören können.

Einige Räume weiter fand das Maddrax-Panel statt. Für alle jene unter Euch, denen der Titel jetzt ad hoc wenig sagt: „Matt Drax“ ist die Hauptfigur dieser Endzeit-Heftromanreihe aus dem Bastei-Verlag, für die unter anderem Ronald M. Hahn und auch die sf-radio-Redakteurin Claudia Kern schreiben. Oder wie mein Kollege „unser Michel“ kommentierte: „...äh..ja... interessant!“.
Jenes Panel zumindest erinnerte mich stark an meine einstigen Deutsch-Vorlesungen in der Uni. Nicht unbedingt, weil es das gleiche Niveau an Spannung und sprachlicher Dichte aufwies, sondern aufgrund der Tatsache, dass es für die Massen an Interessierten nicht genügend Sitzmöglichkeiten gab und etliche Maddrax-Fans auf dem Boden oder auf Fensterbänken Platz nehmen mussten.
Im Nachhinein wäre es sicherlich klüger gewesen, dieses am weitaus besten besuchte Panel im Hauptsaal eine Etage höher stattfinden zu lassen, - aber hinterher weiß man ja sowieso alles besser.

Um 18 Uhr begann schließlich die Verleihung der „Deutschen Phantastik-Awards“, die unsere Partnerseite „phantastik.de“ in diesem Jahr zum zweiten Mal durch ihre Besucher vergeben ließ. Auf eine formlose Anfrage im Vorfeld des Convents hin, erklärten wir uns gerne bereit, die musikalische Untermalung der Preisverleihung beizusteuern und wählten, passend zu einem BUCHConvent, wie übrigens auch mein Kollege Alice Schwarzer meinte, die Erkennungsmelodie unserer Sendung „Leseprobe“ zum Hauptthema der Veranstaltung.

Dirk van den Boom moderierte die 60 Minuten gekonnt und souverän und etliche Preisträger waren persönlich erschienen, um sich ihren Phantastik-Award abzuholen. Eine Liste der Gewinner findet Ihr unter www.phantastik-award.de und auch sf-radio.de ist dort zweimal aufgeführt. Während sich unser Projekt aber in der Kategorie des „Ehrenawards“ noch dem Hollywood-Blockbuster „Matrix“ geschlagen geben musste - eine Niederlage, derer man sich nicht zu schämen braucht, wie auch mein Kollege Norbert Blüm meinte-, verwiesen wir in der Kategorie „Beste Internet-Site“ unsere Mit-Nominierten auf die Plätze und bekamen vom Webmaster der Verlagshomepage bastei.de unter dem frenetischen Jubel der Anwesenden den entsprechenden Award überreicht. In der Dankesrede der gerührten Repräsentanten von sf-radio, welche im einzelnen der Beitragsschreiber himself, sowie sein Kollege Arnold „the brain“ Schwarzenegger waren, würdigten sie die Wurzeln des Projekts und deren Initiatoren Rafael Scholl und Malte Kirchner, sowie die treibenden Kräfte bei der Konzeptionierung von sf-radio.de im Allgemeinen und „Audio51 – Das Phantastische Magazin“ im Einzelnen und hierbei namentlich Torsten Dewi, sowie sämtlichen Mitarbeiter – ob ehemalig oder aktiv – des Projekts „sf-radio.de – Das Science Fiction-Portal im Internet.“.

Am Abend des BuCon´s fand dann noch vor dem begeisterten Publikum eine Abschlusszeremonie mit zahlreichen Showeinlagen statt und insgesamt war der 15.BuCon vielleicht der Gelungenste seiner Art.. was zumindest auch mein Kollege Gordon Shumway sagte, als wir uns dann wieder auf die A3 begaben, um ein Eingangs erwähntes Naturgesetz erneut herauszufordern.

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11. Perry Rhodan: Gestern, heute und morgen (2/3)

Mit Band 2000 (`ES`) trat Perry Rhodan kurz vor der Jahrtausendwende in eine neue Ära ein. Die Exposé-Autoren Robert Feldhoff und Ernst Vlcek höchst persönlich haben diesen neuen Großabschnitt der Serie (Start mit dem Zyklus ´Die Solare Residenz`) angeschoben, und der Leser von ´ES` erlebt das Rhodan-Universum im Jahre 1291 NGZ (Neuer Galaktischer Zeitrechnung, das entspricht ´unserem´ Jahr 4878 n. Chr.): Eine erneute Wende steht bevor, die das Schicksal der Menschheit in Frage stellt, aber auch neue Chancen aufzeigt.

Der Zyklus ´Die Solare Residenz´ führt den erfolgreichen ´Thoregon-Zyklus´ fort, der 200 Hefte zuvor mit dem Roman ´Zeitraffer´ von Robert Feldhoff begann. In den Thoregon-Bänden, dem 19., 20. und 21. Zyklus der langen PR-Reihe, wurde davon berichtet, dass Gesandte einer geheimnisvollen Vereinigung, genannt ´Thoregon`, in der Milchstraße auftauchen, Perry Rhodan aufsuchen und ihm sagen, er sei auserwählt, der ´Sechste Bote von Thoregon` als Vertreter der Menschheit zu sein. Die Menschheit soll also eines der Gründervölker dieser seltsamen Vereinigung sein. Rhodan bekommt Zutritt zur geheimnisvollen `Brücke zur Unendlichkeit`, einem über Raum und Zeit hinweg wirksamen Mechanismus, der ferne Galaxien miteinander verbinden kann, die Galaxien der Thoregon-Völker.
Es ist schon bald klar: Jemand sehr Mächtiges versucht die Gründung von ´Thoregon` zu verhindern und mobilisiert dazu teuflische Effekte und riesige Flotten.

Erst nach und nach schält sich heraus, dass ein Feind namens Shabazza angreift und sogar die Kosmokraten mit ihren ´Dienern der Materie´ und den kosmischen Fabriken auf den Plan treten, jene übermächtigen Wesen, die in der Rhodan-Kosmologie der universenformende Gegenpol zu den Chaotarchen sind. Das Universum wird nun schon seit Äonen zwischen Ordnung und Chaos gehalten. Das ewige Tauziehen der Kräfte, bei dem unzählige Völker zu allen Zeiten in Stellvertreterkriegen geopfert wurden, soll aber nun ein Ende finden. Die Thoregonvölker wollen eine Zone jenseits des Universums erschaffen, in der weder die Kosmokraten, noch die Chaotarchen Einfluss haben und die einen Grundstein wirklicher Freiheit legen könnte. Da haben beide Ordnungsmächte verständlicherweise etwas dagegen und versuchen die Bildung dieser Zone, Thoregon, zu verhindern. In Band 1999 aber, entsteht Thoregon entgegen der Bemühungen der Mächtigen mit dem sogenannten ´Puls`, bei dem Atlan mit dem Raumschiff SOL durch Raum und Zeit geschleudert wird und zusammen mit Perry Rhodans Frau und dessen Sohn verschollen geht!
Die verschnupften Kosmokraten prophezeien Rhodan ein ´Jahrtausend der Kriege`! Und mit dieser unheimlichen und unheilsschwangeren Aussicht tritt die Menschheit über die Grenze in den aktuellen Zyklus `Die Solare Residenz`.

Und hier geht es auch gleich so zur Sache, dass die Kosmokraten recht zu behalten scheinen. Die alten Förderer der Menschheit, die Arkoniden, die bei ihrem Aufbruch ins Weltall die entscheidende Rolle spielten, rüsten unter dem Kaiser Bostich zum Krieg: Das arkonidische Kristallimperium will zu alter Macht zurückkehren, notfalls mit Mitteln der Gewalt. Die Liga Freier Terraner wird militärisch attackiert, und Rhodan verhängt eine Sperre über das Erd-Sonnensystem: Die sogenannte Aagenfeld-Barriere hindert mit Blockade-Geschwadern jedes unbekannte Raumschiff am Einfliegen. Und während Bostich Welt um Welt um die abgeschirmte Zone herum erobert, laufen auf terranischer wie auf arkonidischer Seite Geheimdienstaktionen an. Können Diplomaten den totalen Krieg noch verhindern?

Auf einer zweiten Handlungsebene dreht sich das Abenteuer um die ´Monochrom-Mutanten´, eine große Gruppe von jungen Leuten, die allesamt nur Schwarz-Weiß-Sehen beherrschen, aber dafür eine ganze Palette außergewöhnlicher PSI-Fähigkeiten haben, die sie nicht beherrschen. Sie werden zur Bedrohung für Terra und sind gefürchtet. Man diskriminiert sie solange, bis sie sich nach ´Para-City´ in den Anden zurückziehen. Hier braut sich Böses zusammen, zumal ein unheimlicher Gegner, Morkhero Seelenquell genannt, um Einfluss auf Terra ringt. Sind die Mutanten ein Schlüssel zu seinen fragwürdigen Zielen? Ein geheimnisvoller Rufer aus dem All nimmt mit den Verzweifelten Kontakt auf. Ist es Morkhero?

Die dritte Handlungsebene schildert die Abenteuer des Raumschiff SOL unter Atlans Kommando. Die SOL ist in der Galaxis Segafrendo herausgekommen und zwar am Anfang der Zeit, kurz nach dem Big Bang! Die so in fernster Vergangenheit gestrandete Mannschaft erhielt vor ihrem Verschwinden in der Zeit von der Superintelligenz ES einen seltsamen Auftrag: Sie soll binnen kürzester Frist einen geheimnisvollen Gegenstand finden und sichern, um die zukünftige Entstehung der Menschheit zu erzwingen, die bedroht ist. Dabei gerät die SOL zwischen die Fronten eines Krieges zwischen der friedlichen Kultur der Galaktischen Krone und den primitiven Mundänen. Und das Geheimnis um die Superintelligenz ESTARTU wird nach und nach gelüftet...

Die drei Ebenen befriedigen zur Zeit die Leserwünsche nach handfester Action, nach bodenständig-glaubwürdigen Spionagegeschichten und politischen Verwicklungen (Ebene Terra) ebenso, wie den oft vermissten ´Sense of Wonder´, den Aufbruch zu unbekannten Ufern und das Staunen (Ebene SOL). Über allem schwebt eine unsichtbare Drohung: die Vorhersage der erzürnten Ordnungsmächte und das lauernde Wesen Morkhero Seelenquell.
Soweit die inhaltliche Lage in der Perry Rhodan-Erstauflage...

Die Handlung wird zur Zeit von den Heft-Autoren Susan Schwartz, Hubert Haensel, Uwe Anton, H.G. Francis, Arndt Ellmer, Rainer Castor, Horst Hoffmann, Andreas Findig unter der Exposé-Leitung von Robert Feldhoff und Ernst Vlcek geschrieben, die auch selbst ab und an einige Bände beisteuern. Die Nachfolge von Johnny Bruck haben bei der Titelbildgestaltung Swen Papenbrock, Alfred Kelsner und Ralph Voltz, Sohn des verstorbenen Autors William Voltz, übernommen. Es erscheinen, zueinander versetzt, alle vier Wochen eine Risszeichnung, der ´Perry Rhodan-Club´ mit Nachrichten aus dem Fandom, das Journal ´Wissenschaft und Technik` und die Rubrik ´Report` von Hubert Haensel, die Einblicke hinter die Kulissen der Macher gestattet. Außerdem gibt es in jedem Band Leserseiten: den ´Perry Rhodan-Kommentar´, in dem Rainer Castor jeweils ein Schwerpunktthema der Serie beleuchtet und diskutiert, sowie das ´Perry Rhodan Glossar´: eine Art Lexikon mit Begriffserklärungen aus der Welt des Perry Rhodan.

Die Perry Rhodan-Produktpalette bietet heute neben dem ´Flaggschiff´ der spektakulären Erstauflage eine Fülle von interessanten Angeboten für jeden Fan:
Es laufen parallel die 3. Auflage (jetzt ca. bei Heft 1450) und die 5. Auflage (z.Zt. fast bei Heft 1000: Der Terraner!). Die Auflagen 2 und 4 sind zwischenzeitlich wegen zu geringer Leserzahlen eingestellt worden. Es gibt die Serie `Perry Rhodan` in Form der Silberbände, in denen jeweils mehrere Einzelhefte zu einer verdichteten Buchhandlung umgearbeitet wurden. Neuester Band hier: Nummer 72: „Kontakte mit der Ewigkeit`. Außerdem läuft die Schwesterserie „Atlan“ in Taschenbuchform, hier neu: Band 17 `Der Kristallprinz`. Und es existieren verschiedene Buchreihen mit Bezug auf das Rhodan-Universum, z.B. Die ´Kosmos Chroniken´ von Reginald Bull oder die Fan-Edition der Perry Rhodan-Fanzentrale, der offiziell vom Verlag unterstützten Anlauf- und Betreuungsorganisation von Fans für Fans.

Daneben treibt das Merchandising viele interessante Blüten:
Von Raumschiffmodellen der Firma Revell, über CD-Roms, Hörspiel-CDs und Plüsch-Guckys, bis hin zu Flaschen mit dem legendären Raumfahrergetränk ´Vurguzz` ist alles zu bekommen, was das Fanherz begehrt. Es fehlt eigentlich nur noch das Modell der ´Stardust`, Perry Rhodans erstem Raumschiff!

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12. Webwatcher: Star Trek - Customizable Card Game

Mit dem Merchandise ist das schon so eine Sache. Wer braucht sie wirklich: Die Figuren, Bücher, Soundtracks, Uniformen und so weiter und so fort? Wahrscheinlich keiner. Gekauft wird es trotzdem. Der Mensch ist nun einmal ein Jäger und Sammler. So auch Markus Löwe, Webmaster von ST-CCG.DE.

Für diejenigen, die noch nichts davon gehört haben: CCG bezeichnet das „Customizable Card Game“. Dies sind Sammelkarten, mit denen man auch Spielen kann. Das bekannteste Spiel dieser Art ist wohl "Magic: The Gathering".

"Irgendwann Anfang 1995 bin ich mit ein paar Freunden in einen SciFi-Shop gegangen. Der Verkäufer hat uns (warum weiß ich nicht mehr) seine Karten gezeigt", beschreibt Löwe die Anfänge seiner Leidenschaft. "Dann hat sich jeder einen Starter gekauft und so nach und nach wurde die Sammlung immer größer. Mit meinem damaligen Taschengeld konnte ich selbstverständlich keine großen Sprünge machen, aber durch Tauschen und so konnte ich meine Sammlung weitgehend komplettieren."
Vor zwei Jahren entstand dann die Website ST-CCG.DE. Zunächst stellte sie im Grunde bloß eine einfache Tauschliste dar, mit der Markus Löwe seiner Sammlung auf die Sprünge helfen wollte. Doch wie wohl jeder Webmaster einer Seite im Netz, schielte er doch trotzdem auf seine Hits. Verständlicherweise waren die bei einer bloßen Tauschliste nicht berauschend.

So erhielt die Seite im Laufe der Zeit auch einige Artikel zu den verschiedensten Themen und entwickelte sich zu einem Projekt das sich, wie kein Zweites, mit den, vor allem in den letzten beiden Jahren beliebten, „Star Trek“-Sammelkarten beschäftigt. "Irgendwann sah ich auf einer Seite ein Skript mit dem ich die Virtuellen Packs erschaffen habe. [...] Mittels dieser Packs wird der spannende Moment simuliert, wenn man ein Kartenpäckchen öffnet. Bei den Virtual Packs geschieht dies virtuell - ein Klick und schon erscheinen die Namen der enthaltenen Karten auf dem Bildschirm. Zwar kann man seine Karten hinterher nicht mitnehmen, aber dafür hat man auch eine Menge Geld gespart. Damit machte ich dann gezielt Werbung für die Seite u.a. auf dem "Decipher Discussion Board", dadurch kamen innerhalb von etwa 4 Stunden 400 Besucher auf die Seite."

Doch trotzdem war, abgesehen von der anfänglichen Akzeptanz des gerade aufblühenden Projektes und trotz seiner monopolartigen Eigenschaft, die Hits noch immer nicht wirklich gut. Bis im Mai 2000 das engagierte Projekt stichpunktartig in der "Trekworld", dem damaligen Clubmagazin des deutschen "Offiziellen Star Trek Fan Clubs", erwähnt wurde. Seit diesem Zeitpunkt hat das Projekt durchschnittlich 60 Besucher am Tag. Dies stellt für eine so monothematische Seite mit Sicherheit keine schlechte Statistik dar.
Allein der Verdienst der "Trekworld" kann es aber wohl nicht gewesen sein! Wer die Seiten besucht, bekommt nämlich einiges geboten: "Auf ST-CCG.DE findet man derzeit fast alles was man vom 'Star Trek - Customizable Card Game' nur wissen kann", beschreibt Webmaster Markus Löwe die Inhalte und Features der wirklich umfangreichen Seite, "Da ST-CCG.DE aus ca. 400 HTML-Dokumenten besteht wird man mit der Suchmaschine auf der Startseite hoffentlich schneller fündig. [...] Neben aktuellen News von Decipher und anderen Quellen findet man auf dieser Homepage sehr viele praktische Dinge. So dürfen die obligatorischen Preislisten und Links zu anderen themenverwandten Pages nicht fehlen. Zusätzlich dazu umfasst das Angebot jedoch noch einiges mehr. Besonders wertvoll sind die Turnierankündigungen, die Spieler-Liste, sowie die Sammler-Liste. Mit diesen Listen dürfte jeder ein Turnier oder einen Tauschpartner finden."

Wer nun, durch die Fülle der Informationen begeistert, ein zweites Mal vorbeischaut, wird auch nicht enttäuscht: Denn seit dem 24. April 2000 wurde ST-CCG.DE täglich aktualisiert. Als besonderes Schmankerl bietet ST-CCG.DE seit dem 01. Januar 2000 eine Kooperation mit dem Online-Shop "www.alternate-universe.de". Ein bei ST-CCG.DE eingetragener Sammler erhält dadurch auf alle beim Shop bestellten Karten einen Rabatt von mindestens 3 und höchsten 5 Prozent. "In Zukunft," beschreibt Löwe die Pläne des Projektes ST-CCG.DE, "planen wir den Ausbau der Strategie-Sektion, die Einführung einer Sektion mit diversen SciFi-Läden die das "Star Trek – Customizable Card Game" verkaufen, einen kleinen englischen Ableger (ST-CCG.COM), sowie mehr Interviews."
Die interessierten Sammler und Spieler erwartet also noch eine ganze Menge!

Links zum Thema:
http://www.www.st-ccg.de

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13. Star Wars: Episode II - Im Blick

Der für 2002 angekündigte zweite Teil der „Star Wars“ Saga, dessen allgemeine Dreharbeiten bei Erscheinen dieser Ausgabe abgeschlossen sein werden, sorgte schon im Vorfeld für Verwirrung und bei Einigen für Entsetzen. Neben dem angeblichen Internet-Trailer, welcher von Fans kreiert und mit Ausschnitten aus anderen Filmen versehen wurde, zählte wohl die Diskussion um die Besetzung des Anakin zu den kontroversesten Themen bisher. Leonardo DiCaprio und andere, die kurzzeitig im Gespräch für die Rolle waren, mussten Hayden Christensen weichen, eine Entscheidung, welche vom Fandom mit Wohlwollen aufgenommen wurde.

Die spärlichen Informationen, die bislang als sicher gelten, siedeln „Star Wars: Episode II“ zehn Jahre nach „Episode I“ an. Darth Sidious ist im Begriff die Republik zu übernehmen und die Jedi-Ritter müssen in den Wirren der Klonkriege versuchen, die Bedrohung abzuwenden. Währenddessen entdecken Anakin, den es langsam zur dunklen Seite der Macht zieht, und Königin Amidala ihre Liebe füreinander. „Es wird eine romantische Geschichte werden, in den Grundzügen ein Märchen, aber natürlich mit viel Action,“ fasst George Lucas seinen Film zusammen. „Star Wars: Episode I“-Fans dürfen sich auch auf ein Wiedersehen mit einem der wohl schillerndsten Charaktere des Star Wars Universums freuen: Jar Jar Binks. Verteufelt von den einen, geschätzt von den anderen wird das chaotische Kängeruhgesicht einmal mehr für diesen oder jenen Lacher sorgen. Der ausführende Produzent McCallum bestätigte, dass auch einige Rätsel gelüftet werden. So darf man u.a. gespannt auf die Antwort sein, wann und warum sich einige Jedis auflösen während andere (z.B. Vader und Qui Gon) dies wiederum nicht tun. Als bestätigt gilt weiterhin, dass Samuel L. Jackson als Mace Windu eine größere Rolle spielen wird und der bis dato geheimnisvolle Auftritt von Christopher Lee, der Gerüchten zufolge die Rolle des Count Dooku übernommen hat. Die Freunde von Lichtschwertduellen werden also nicht zu kurz kommen und Insiderinformationen zufolge werde man ein 3-zu-2 Duell erleben, welches sich bald zu einem 2-zu-3 Kampf entwickelt. Etwaige anders lautende Gerüchte über die Hintergrundgeschichte und die Charaktere sind rein spekulativ und natürlich nicht von offizieller Seite bestätigt. Vermutungen deuten jedoch darauf hin, dass einzelne Informationen gezielt von Lucasfilm durch eine geschickte PR-Kampagne in Umlauf gebracht wurden.

Für die Kontinuität der Saga wird nicht zuletzt John Williams sorgen, der wie schon vier Mal zuvor den Film-Soundtrack komponieren und den Film orchestral in Szene setzen wird.

Beeindruckend unterdes sind die beträchtlichen Ressourcen und das mächtige Budget von 115 Millionen Dollar, die dem Regisseur für den Film zur Verfügung stehen. „Das letzte Mal schafften wir es mit weniger Geld als das Budget zuließ. Ich hoffe, dass wir diesmal das gleiche schaffen,“ äußerte sich Lucas optimistisch zu dem Thema. Anzumerken ist dabei, dass ihm sowohl Lucasfilm Ltd. als auch Skywalker Sound gehört. Im Gegensatz zu anderen Kunden muss Lucas selbstverständlich nicht die hohen Gebühren der Firmen zahlen , womit das potentielle Budget auf knapp 200 Millionen Dollar wächst.

„Wir haben Episode II an 61 Tagen in fünf Ländern gedreht, bei strömendem Regen und sengender Hitze, ohne ein einziges Kameraproblem,“ war kürzlich dem „Hollywood Reporter“ zu entnehmen. Mit dieser Anzeige bedankten sich George Lucas, Rick McCallum und Lucasfilm Ltd. bei den Herstellern ihrer digitalen Filmausrüstung, die es ihnen ermöglichte „einen komplett digitalen Film zu erstellen.“
Es wird geschätzt, dass die Nachbearbeitungsphase des Films ungefähr 20 Monate andauern wird. In dieser Zeit müssen über 100 Stunden gedrehtes Material gesichtet, zusammengefügt und nachbearbeitet werden. Neben Lucas ist auch der Editor Ben Burrt involviert, der sich dazu wie folgt äußerte: „Wir versuchen, jeden Tag ein bisschen vorwärts zu kommen. Vielleicht eine Minute, oder sogar drei... es geht recht langsam voran, denn es gibt jede Menge Material und es müssen viele Entscheidungen getroffen werden.“ Der Vorteil eines komplett digital aufgenommenen Films liegt in der absoluten Flexibilität des Materials. Dem Regisseur fällt es dadurch leichter Veränderungen vorzunehmen: „[George] kann etwas umschreiben, wenn er will. Nichts hindert uns daran, Dinge im Bild zu versetzen, die Belichtung zu ändern oder Sets neu zu arrangieren," erklärt Burrt.
Ob das Vorhaben gelingt, den Film szenisch und stilgerecht an die alte Trilogie anzugleichen, bleibt abzuwarten. „Episode: II“ soll im Gesamteindruck düsterer als der erste Teil werden, um die Atmosphäre entsprechender zu gestalten und somit Anakins Weg zur dunklen Seite der Macht zu verdeutlichen.

Das Warten und die Spannung auf „Star Wars: Episode II“, dessen offizieller Titel nach Lucas´ eigenen Angaben erst 2001/2002 publik gemacht wird, hält also noch bis ins Jahr 2002 an, obwohl das Fandom illusorisch auf einen früheren Erscheinungstermin hofft und George Lucas sich insgeheim ein weiteres Jahr zur Verfügung wünscht. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Kampagne "One World, one Release" durchsetzt, die einen weltweit zeitgleichen Start des Blockbusters fordert. Das würde bedeuten, dass man hier zu Lande nicht weitere vier bis sechs Monate ausharren müsste.

„May the Force be with you. Always.“

Links zum Thema:
http://www.starwars.com/episode-ii/
http://www.theforce.net/episode2/

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14. Earth: Final Conflict - Logbuch (3/4)

Im folgenden Artikel werden die Folgen der dritten Staffel eingehend beschrieben. Wer sich also die Spannung auf die kommenden Episoden erhalten möchte, sollte nicht weiterlesen!

310 – The Cloister – Das Kloster

Als Zo´or Erfahrungen mit gewalttätigen Träumen macht, klärt ihn Da´an darüber auf, dass er sich im Reproduktionszyklus der Taelons, dem ka´ath´am, befindet. Liam und Sandoval begleiten Da´an und Zo´or zu einer Veranstaltung mit einer Gruppe, die sich „Das Kloster“ nennt. Diese einzigartigen Frauen können die Energie ihres Körpers auf das Niveau der Taelon befördern und somit eine physikalische und spirituelle Verbindung zu den Taelon herstellen. Man findet eine Schwester tot in einem Wasserbecken und plötzlich wird ein weiteres Mitglied des Klosters attackiert. Sie identifiziert den Angreifer, als einen Taelon, sie kann aber nicht sagen, ob es Da´an oder Zo´or war. Liam findet heraus, dass Da´an der Mörder sein muss, weil er als letztes Schwester Elizabeth berührte. Doch als er das Überwachungsband in Zeitlupe ansieht, sieht er dass sich Schwester Margaret zu einem taelonartigen Wesen transformiert, nachdem sie Zo´or berührt hat.
Als er einen Schrei hört, findet er Schwester Margaret, die Taelon-blau leuchtet. Sie beginnt Energieimpulse auszuströmen. Bevor sie stirbt, gibt sie zu, Schwester Elizabeth aus Rache getötet zu haben, weil sie selbst keine Kinder zeugen kann. Liam ahnt, dass es eine Verbindung zwischen Schwester Margaret und Zo´or gegeben haben muss. Zurück auf dem Mutterschiff sagt Da´an Zo´or, dass er die öffentliche Sicherheit gefährdet hat, während er mit dem ka´ath´am experimentiert hat. Aber Zo´or ist mehr darüber besorgt, dass er der einzige Taelon ist, der sich nie reproduzieren wird. Zo´or, der letzte der Taelon, will wissen, wieso Da´an die Wahrheit darüber verborgen hat. Er glaubt, dass Da´an das Geheimnis, das die Taelon eine verdammte Rasse sind, vor den Menschen beschützen wollte. Aber Da´an erwidert, dass er nur sein Kind beschützen wollte, das kein anderer ist, als Zo´or.

311 – The Interview – Showtime

Die Newsreporterin Shelly George will ein Live-Interview mit einem Companion machen. Liam ist darüber besorgt, da es die öffentliche Zustimmung der Companions fördern könnte. Zo´or stimmt dem Interview zu. Kurz darauf gibt es einen Sicherheitseinbruch in den Taelon-Archiven. Als ein Mitglied der Widerstandsbewegung in den Reihen entdeckt wird, rät Sandoval Zo´or das Interview abzubrechen, was Zo´or allerdings zurückweist, da er nicht für schwach gehalten werden will. Als Liam das Studio verlässt, wird es verschlossen. Dann kommt Shelly auf die Bühne und erklärt den Zuschauern, dass sie ihnen die dunkle Seite der Taelon zeigen wird.
Als jemand sie stoppen will, erschießt sie ihn. Sie will Zo´or mit dem nächsten Schuss töten. Durch Augurs Hilfe, kann Liam mit einem Shuttle-Notfallpack, das eine Glasblase bildet, in das Studio gelangen. Als Shelly auf ihn feuert, wird die Blase aktiviert. Allerdings entsteht ein elektromagnetisches Feld das expandiert und die Blase verdreht. Zo´or legt seine Hand auf die Blase, absorbiert ihre Energie und rettet somit das Leben aller im Studio. Nun erscheint Zo´or als Held, was Liam nicht gerade glücklich macht.

312 – Keep your enemies closer – Liebe deinen Feind

Während Liam und Zo´or in einem Shuttle sitzen, werden sie zu einer Notversammlung auf das Mutterschiff zurückgerufen. Das Shuttle kollidiert mit etwas und stürzt ab. Liam wird von Naraina gefunden, die Anhängerin der Gruppe „Kinder der Erde“ ist. Auf dem Mutterschiff schlägt T´than vor, dass Da´an Zo´ors Position als Führer der Synode einnehmen soll. Liam findet endlich Zo´or. Die Menschen, die völlig abgeschottet von der Außenwelt leben, haben noch nie einen Taelon gesehen. Renee und Augur versuchen mit dem alten NORAD-System Liam zu finden. Unter den Bewohnern sind zwei Parteien entstanden, die einen, die Liam und Zo´or helfen wollen und die anderen, die gegen sie sind. Mit Narainas Hilfe können Liam und Zo´or das Shuttle starten und entkommen.

313 – Subterfuge – Die Agentin

Auf dem Mutterschiff diskutiert Zo´or mit Ram, dem lateinamerikanischen Companion, darüber, dass man Präsident Thompson zu einem Berater der Synode machen sollte. Sandoval plaziert währenddessen einen Mikrochip an Rams Beschützer Tonio. Als Ram und Tonio das Interdimensionstor betreten, werden sie getötet. Liam und Da´an warten auf Hanna Klein, die eine Skulptur von Da´an machen will. Als Da´an etwas ungewöhnliches fühlt, kontaktiert Sandoval Liam und informiert ihn von Rams Tod. Als der Freund von Ram, T´than, davon erfährt, ist er misstrauisch, denn Rams Tod begünstigt Zo´ors Stellung in der Synode.
Liam, Renee und Augur finden heraus, dass Hannah Klein eine Anti-Taelon Aktivistin ist. T´than schlägt Da´an vor, alle Taelon auf die Erde zu bringen, um aus ihr die neue Heimatwelt der Taelon zu machen. Da´an gefällt die Idee gar nicht, weil dies die menschliche Rasse auslöschen würde. Sandoval plaziert nun bei Hannah einen Mikrochip, um Informationen über Liam zu erhalten. Als Hannah wieder bei Da´an ist, erscheint Sandoval mit T´than und weist Hanah an, T´than durch das Interdimensionsportal zu begleiten. Liam denkt, dass Hannah T´than töten will und springt mit in das Tor. Liam kann ein Loch in den Vortex schießen und den Interdimensionsraum verlassen. T´than und Liam überleben, aber Hannah stirbt. T´than und Da´an wissen, dass Zo´or hinter dieser Sache steckt. Um Da´an seine Treue zu beweisen, gibt T´than seine Pläne, aus der Erde die neue Heimatwelt der Taelon zu machen, auf.

314 – Scorched Earth – Verbrannte Erde

Liam und Renee sehen sich eine holographische Dokumentation über Colonel Dennis Robillard an, der einen nuklearer Konflikt im SI Krieg abwendete. Im Film wird auch ein zerstörerischer Quantum-Vortex gezeigt, der plötzlich auftauchte und 100.000 Menschen tötete. Sandoval kontaktiert Liam und erzählt ihm, dass die Botschaft angegriffen wurde. Sandoval findet heraus, dass ein Quantum-Vortex eingesetzt wurde. Jonathan Doors besucht Colonel Robillard um ihn für seine Firma zu gewinnen, dieser lehnt aber ab.
Augur und Liam hacken sich in den Doors-Computer und finden heraus, dass ein Diebstahl bei Doors Int. Zu einer internen Angelegenheit erklärt wurde, um Renee zu beschuldigen. Sie erkennen, dass Robillard der einzige Verantwortliche für den Anschlag sein kann. Als Liam und Renee Robillards Labor betreten, finden sie ihn, wie er an dem Quantum Vortex arbeitet. Sie glauben, dass er die Waffe auch im SI Krieg angewendet hatte, er sagt aber, dass die Taelon die Waffe einsetzten. Liam sagt ihm, dass dies unmöglich ist, denn zu dem Zeitpunkt waren die Taelon noch nicht auf der Erde. Robillard will mit dem Quantum-Vortex das Mutterschiff zerstören. Dies würde aber auch große Teile der USA zerstören, was für Robillard allerdings akzeptable Verluste sind. Liam gelingt es, die Waffe umzupolen. Dabei wird Robillard getötet. Später diskutieren Zo´or und Da´an über den Einsatz des Quantum-Vortex. Sie wollten damit einen nuklearen Holocaust vermeiden.

315 – Sanctuary – Den Tod im Leib

Als Zo´or zusammenbricht, stellt der Heiler Mit´gai fest, dass er an einer alten tödlichen Krankheit, Pesh´tal genannt, leidet. Liam und Renee rekrutieren Augur um herauszufinden, ob man aus dem Virus eine Waffe gegen die Taelon machen kann. Als Liam eine Probe von Zo´or infizierter Energie nehmen will, verschwindet Zo´or. Er erscheint im Park eines psychiatrischen Institutes. Kelly und Tom bringen Zo´or ins Institut. Mit´gai informiert Liam, dass das Virus anscheinend doch auf Menschen übertragen werden kann und psychische Störungen hervorruft. Liam und Sandoval erfahren, dass Zo´or in New York gelandet ist und sie durchsuchen des Institut. Mit´gai entwickelt ein Gegenmittel und verabreicht es Liam und Renee. Sie finden Zo´ors Versteck und verabreichen auch ihm das Gegenmittel.

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15. Futurama: TV-Auslieferung gelungen?

In diesen Tagen startet die langerwartete dritte Season von "Futurama" auf dem US-Network FOX. Viele Fans hätten nicht gedacht, dass es so weit kommen würde, erinnern wir uns doch nur einmal an die vielen Sendeplatz-Verschiebungen und den damit verbundenen sinkenden Quoten. Diesen Sommer wurde bereits von vielen paranoischen Fans vergeblich versucht, Internet-Kampagnen ins Leben zu rufen, um die Serie zu retten, in welcher Form auch immer. Doch die Serie ist keinesfalls dem Ende nah.

Noch heute muss sich die Serie gefallen lassen, als Ableger der "Simpsons“ deklariert zu werden. Die Fans schrauben die Erwartungen ihrer neuen Lieblingsserie an den Simpsons fest, vor allem, was die Quoten angeht. Wir sollten nicht vergessen, dass "Futurama" ein Zuhause auf dem tödlichen Sonntag Abend-19 Uhr-Sendeplatz gefunden hat. Vielen Serien wurde dort der Gar ausgemacht, nie waren die Quoten recht als viel mehr unheimlich unterdurchschnittlich. Darum können wir von "Futurama" auch nicht erwarten, nicht einmal ein Jahr nach dem Start, Wunder zu vollbringen, wie "Akte X damals beim Umzug vom miserablen Freitag auf den noch unattraktiveren Sonntag, das Publikum mitzuziehen.

Doch was "Futurama" während der Sommerwiederholungen vollbracht hat, schafften nicht viele Serien in der Geschichte von FOX: Marktführerschaft in fast allen werberelevanten Zielgruppen. Dabei ist die Gesamtquote vollkommen uninteressant. Das reicht doch schon, oder? Und ob das reicht, sonst hätte FOX die Serie schon lange auf Nimmerwiedersehen aus dem Programm geworfen.

ProSieben wurde Anfang September sehr risikofreudig und startete die erste Staffel von "Futurama" zusammen mit der Schwesterserie "Simpsons" zur Primetime am Montag Abend, zwischen "Akte X" und Quotenbrenner "TV Total".
Die Rechnung ging auf, zumindest was die wichtigen Einschaltquoten und Marktanteile angeht. Inzwischen sind beide Serien auf einem leichten Abwärtstrend, halten sich dennoch recht gut in durchschnittlich bis erfolgreichen Bahnen. Das Experiment "Toon-Serie zur Primetime" kann als erfolgreich abgestempelt werden.

Kommen wir zu einem Aspekt, der für einen großen Aufschrei durch das ganze deutsche Futurama-Fandom sorgte. Es ist eigentlich recht merkwürdig, dass eine Serie vor ihrem Deutschlandstart bereits eine aktive Fangemeinde haben kann, doch in unserem Falle ist das so. Warum? Amerikanische Fernseh-Junkies hatten Langeweile und stellten alle bisher ausgestrahlten Episoden von "Futurama" ins Netz. Natürlich konnten neugierige Deutsche von dem illegalen Material nicht ihre Fingerchen lassen und die Genialität dieser Serie sprach sich ganz schnell herum.

Als dann die synchronisierte Fassung an den Start ging, war es den Beinhart-Fans dann etwas zu viel. In der deutschen Futurama-Newsgroup schimpfte und meckerte man auf die Synchro, wie man nur konnte. Die Synchronisation ist schlecht, die Stimmen unpassend, die Übersetzungen total daneben gehauen. Das alles ist nicht sehr ungewöhnlich, doch die sogenannten Fans entwickelten eine solche Aggressivität gegen die Synchronisation, die Sprecher und den Regisseur Ivar Combrinck, das es wirklich nicht mehr schön war.

Gegen Ivar Combrinck entwickelten sich Hass-Threads, die deutsche Fassung wurde auseinandergerissen, wo es nur geht. Drohbriefe wurden verfasst, Mails, die man lieber nicht in seinem eigenen Postfach haben möchte, geschrieben. Man hängt sich an einem "nicht so gut" rübergebrachten Gag auf oder meckert auf die Stimme, die Übersetzung; eigentlich über alles.

Betrachten wir einmal die nüchternen Fakten: die deutsche Fassung von "Futurama" unterscheidet sich nicht von der anderer Serien. Ein Original wurde auf Deutsch stimmlich nie getroffen oder gar übertroffen und es gibt haufenweise Übersetzungsfehler. Die Synchronisation von "Futurama" kann durchaus als gelungen bezeichnet werden und mit einer gewissen Toleranz und einem Maß an Geduld gewöhnt man sich schnell an die deutschen Stimmen von Fry, Leela und Bender. Die Leute, die „Futurama“ in der deutschen Fassung sehen und über die Gags lachen, können auch nicht verkehrt liegen, oder?
Die Quoten erbringen den Beweis. Immerhin sind diese Zuschauer keine Extrem-Fans, die die Original-Folgen herunterbeten können. Synchronsprecher müssen nicht das Projekt lieben, für das sie gerade ihre Stimme leihen. Sie wollen nur Geld verdienen, wie wir alle. Tausend andere Serien warten auf ihre Eindeutschung, da muss alles schnell gehen. Und im Gegenzug zu anderen Ländern sollten wir uns glücklich schätzen, nicht immer Untertitel lesen zu müssen.

Zurück zu erfreulicheren Themen: Die dritte Staffel beinhaltet einige sehr interessante Folgen. Hier ein kurzer Vorgeschmack:

In einer Episode durchlebt der Roboter Bender einen Werwolf-ähnlichen Fluch, der ihn bei Vollmond in ein Wer-Auto verwandelt und versucht, Fry zu überfahren. Eine andere Folge bringt Fry, Bender und Konsorten auf einen von Amazonen bevölkerten Planeten, welche nur eines wollen: Sex. Nicht unbedingt ein Grund für unsere Helden, den Planeten wieder verlassen zu wollen. Autor Lewis Morton meinte zu dieser Episode: "Wenn sie siehen wollen, wie weit man im Free-Tv gehen darf, verpassen sie diesen Herbst nicht die Amazonen-Episode. Sie ist sehr dreckig." Ui!

In "Parasites Lost" nistet sich ein wurmartiger Parasit in Frys Körper ein und baut eine Zivilisation auf. In einer Episode mit dem Titel "A Tale Of Two Santas" wird Fry versuchen, das Weihnachten, wie er es aus dem 20. Jahrhundert in Erinnerung hat, wieder zu etablieren. Man erinnere sich: am Weihnachtsabend im Jahr 3000 treibt der falsch programmierte Weihnachtsroboter Santa sein Unwesen in Neu-NewYork und tötet jeden, der sich nach Sonnenuntergang noch auf den Straßen herumtreibt. Diesmal soll Bender als Weihnachtsmann für Stimmung sorgen. Der Rapper Coolio hat einen Gastauftritt.

Eine weitere Episode heisst "That's Lobstertainment!", in der Dr. Zoidberg mit seinem Onkel Harold Zoid einen Film dreht. In "The Cyber House Rules" will sich Leela ein zweites Auge verpassen lassen und Bender wird in "Insane in the Mainframe" ausversehen in eine Klapsmühle für Roboter eingeliefert.

Rosige Aussichten, doch leider für uns noch Zukunftsmusik. Derzeit läuft auf ProSieben die erste Staffel, die dritte könnte ab Herbst 2001 auf den deutschen Bildschirmen zu sehen sein.

Links zum Thema:
de.rec.tv.futurama (deutsche Newsgroup)
http://www.futuramaoutlet.com
http://www.morefuturama.com
http://www.prosieben.de/futurama (Offizielle Seite)

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16. Wissenschaft: Lernen für die Zukunft

„Wissen ist Macht!“ heißt es seit alters her.
Und so ist der Erwerb von Wissen - Lernen und Üben - eine elementare Beschäftigung zur Absicherung des eigenen, zukünftigen Lebens. Da sich unsere Umwelt dynamisch verändert, müssen wir uns immer neuen Situationen und Szenarien stellen und ihre Probleme zu lösen versuchen. Diese Sicht des Lernens durchzieht Star Trek von der Classic- bis zur Voyager-Serie.
Die Hauptpersonen sind häufig Wissen-Schaftler, die Helden der Zukunft sind Forscher und Pioniere, die Neuland zwischen den Sternen betreten. Die berühmte ´Letzte Grenze` ist dabei der Ereignishorizont des eigenen Wahrnehmens, Denkens und Erinnerns. Und diese ´letzte Grenze´ gilt es immer weiter zu verschieben. Dazu bricht James T. Kirk zu seiner Fünfjahresmission auf, darum liest Picard Philosophie und interessiert sich für frühe Kulturen und das erlebt Sisko, als er die Propheten trifft und seine eigenen Maßstäbe sich verändern müssen. Und das ist es, was Janeway bei jedem neu-entdeckten Weltraumphänomen so in Begeisterung versetzt: Die Chance zu wachsen!

Damals glaubten die Menschen, ihr Geschick würde durch Götter und andere übermächtige Wesen gelenkt. Wollte man sichergehen, dass die eigene Zukunft gut für einen aussah, galt es die Götter ´gnädig zu stimmen`. Das geschah durch rituelle Zeremonien, das Einhalten verschiedener Gesetze, von denen man glaubte, die Götter würden sie als wichtig ansehen, und schließlich durch Opfer aller Art.
Man versuchte überdies den Willen der Götter zu erkunden. Heilige Männer und Frauen wurden befragt, Orakel gedeutet, Symbole gelesen und andere ´Versicherungen´ betrieben, um voraussehen zu können, was auf einen zukam. Der Mensch existiert ja in der linearen Wahrnehmung, und lebt so einer Nebelwand des Nicht-Wissens entgegen, die sehr beunruhigend sein kann.
Wenn man aber hier und jetzt Muster im Dasein erkennen könnte, so können einem diese Muster - trendverlängert in die Zukunft - Vertrauen und Mut geben. Und durch Wohlverhalten und ´Tugend` ließe sich der ´Götterwille` oder das Schicksal womöglich beeinflussen.

Doch der Glaube an höhere Wesen und das Vertrauen in ihre irdischen Vertreter sank immer mehr ab. So ging die Macht der Kirche z.B. in dem Maße verloren, wie sich die Wissenschaften vom Religiösen zur Zeit der Aufklärung trennten und zu ´Naturwissenschaften` wurden. Die Natur, die Welt selbst, wurde als Lebensrahmen erkannt und gedeutet. Nicht länger waren Götter zornig, wenn es blitzte, sondern man entdeckte die Elektrizität. Manches waren nun keine ´magischen Steine´ mehr, sondern Magnete. Man begann zu wiegen, zu messen, zu zählen. Es gab Koordinatensysteme, Formeln, Hypothesen und die ersten Erfindungen. Der Mensch befreite sich innerlich mehr und mehr vom passiven Glauben und sah sich zunehmend als Gestalter dieser Welt. Er selbst war seines Glückes Schmied, wenn er nur genug von der Um-Welt, und sich selbst, verstand. Lernen wurde zum Ideal: Es verschaffte den Gelehrten Zugang zum Weltenmechanismus und wer den hatte, konnte womöglich alle Geschicke steuern.

Weil es aber in der Abfolge der Jahrzehnte nun immer rascher zu Erkenntnissen kam, häufte sich Wissen, Scheinwissen und begründeter Glaube immer schneller an. Kein Mensch konnte mehr alles übersehen. Der Druck hin zum Spezialistentum erzeugte ´Fachwissen` in geistigen Einzeldisziplinen. Interessant ist es doch, dass viele bekannte Männer und Frauen der Geschichte zu ihrer Zeit ´Universalgenies´ waren, die z.B. Physik und Kunst gleichermaßen betrieben und sich für alles begeisterten (z.B. Goethe oder Michelangelo), heute aber alles nach strengen Disziplinen abläuft. Der Trend zur geistigen Vielfalt führte laut einigen Kulturkritikern zufolge, zum Zerfall der Weltgesamtsicht und zum ´Fachidiotentum`. Diese Arbeitsteilung des Geistes trug unsere Gesellschaft bis heute zu großen technischen Leistungen und Wohlstand für viele, aber gleichzeitig auch zu Umweltzerstörung und erbitterten Verteilungskriegen.
Ist hier die ganzheitliche Sicht der Welt verloren gegangen, die die alten Griechen noch mit ´Logos´ benannten und die östliche Philosophien als Fließgleichgewicht von Widersprüchen sehen?
Bei vielen Ungerechtigkeiten unserer Zeit fällt auf, dass die Unterdrückten dieser Welt nicht nur materiell arm da stehen, sondern ihnen auch Bildung fehlt. Bildung ist Reichtum. Sie könnte den Armen Macht geben, sich oftmals selbst zu helfen. Aber Hunger steht vor dem Lernen, und so besteht ein schwer zu brechender Teufelskreis.

Heute stechen unter den verfügbaren Technologien die Multimedien und ihre Manifestation im Internet besonders hervor. Sie haben tiefgreifende Einflüsse auf Gesellschaft, Kultur und die menschliche Psyche. Das glaubt Ricardo Diez-Hochleitner, früher Bildungsplaner der UNESCO und heute Präsident des ´Club of Rome`, der sich mit globalen Entwicklungen beschäftigt.
Er sagt, dass viele Zeitgenossen heute verunsichert seien, in der hektischen und wissensmäßig zerfallenen Welt mit ihrem Wertewandel, ihrer Globalisierung oder Technikrausch, wären viele Menschen auf der Suche nach eigenen Wurzeln, Bezugspunkten und Zugehörigkeitsgefühlen. Weltweite Belange erschienen immer komplexer, durch fortschreitende Vernetzung seien die Menschen immer mehr aufeinander angewiesen und auf allen laste eine unglaubliche Ungewissheit. Aus diesem Zustand könnten uns Computernetzwerke und Multimediatechniken herausführen. Wenn Hard- und Software immer raffinierter und preiswerter werden, dann werden sie sich nicht nur - wie bisher - in der Arbeitswelt ausbreiten, sondern auch ins Bildungswesen vordringen. Das würde in den Klassenzimmern dieser Welt zu unglaublichen Flexibilitäten in Raum und Zeit führen.

Die visuellen und didaktischen Möglichkeiten interaktiver Programme werden den Lernerfolg bei Menschen beträchtlich steigern, so Dr. Diez-Hochleitner, weil es erwiesen sei, dass die meisten Menschen nur 25 Prozent von dem behalten, was sie nur sehen oder auch lesen, 50 Prozent von dem, was sie sehen und hören, und rund 75 Prozent von dem, was sie sehen, hören und gleichzeitig tun. Man würde in Zukunft also mehr von den vielen Wissensbeständen behalten.

Gleichzeitig ermöglichen es Multimedien weltweit zu kommunizieren und Zeitzonen quasi aufzuheben. Das berühmte ´lokale Dorf` entsteht rund um den Globus. Jeder sieht plötzlich fast zeitgleich was überall woanders passiert und entwickelt eine ganz andere Verbundenheit auch mit entfernten Kulturen, Ländern, Menschen und Problemen.

Der Zugriff auf die Datenbestände der Menschheit kann immens beschleunigt werden. Informationen werden effizient sortiert, gespeichert und transportiert. Das befreit sie aus den toten Wissenshalden und bringt Ordnung in das Wirrwarr des Vielwissens. Es könnten wieder Muster entstehen, kommunizierbare Ähnlichkeiten, die erst durch ihre Vernetzung auffallen und Fachgrenzen überwinden. Kehrt im Cyberspace die Ganzheitlichkeit zurück oder versinken wir in buntem Chaos aus Titti-tainment und Info-Clips, wie Kritiker dagegen einwenden?

Wie auch immer: Für Dr. Diez-Hochleitner ist es eine große Chance, die Schulklassen überall mit Multimedia auszurüsten und die Lehrer daraufhin fit zu machen: Der Computer kann Lernerfolge erhöhen, Infos verwalten, Kommunikation aufbauen und jeden Nutzer von lästigen Routinen soweit befreien, dass er in den neugewonnenen Freiräumen kreativ und schöpferisch sein kann. Diese Freiheit mag er dazu nutzen, die Welt zu verstehen und globale Fehler durch rechtzeitiges Erkennen zu vermeiden. Das bewusstere Aufnehmen verdichteter Daten könnte das Verständnis der Dinge erhöhen und Verantwortlichkeit fördern.
Und wir helfen dann den Armen ihren Teufelskreis zu durchbrechen, der irgendwo ja auch unserer ist! Ich hoffe sehr, dass Dr. Ricardo Diez-Hochleitner da recht behält...

Quellen:
`Lernen im 21. Jahrhundert´ von Ricardo Diez-Hochleitner aus Spektrum der Wissenschaft - Spezial: Forschung im 21. Jahrhundert, Seite 80 - 82, 1/2000 /// `Das Ende der Arbeit - und ihre Zukunft` von Jeremy Rifkin, Campus-Verlag Frankfurt/New York, 3. Auflage 1996

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17. Subspace Link

Star Wars: Start der Nachbearbeitung.
Für "Star Wars: Episode II" beginnt in diesen Tagen die Phase der Nachbearbeitung. Hier werden die über 100 Stunden an gedrehtem Material einer Vorauswahl unterzogen, nachbearbeitet und zum endgültigen Film zusammengefügt. Dieser Prozess nahm bei den früheren "Star Wars"-Filmen jeweils ungefähr 20 Monate in Anspruch.

Regisseur und Produzent George Lucas und sein Editor Ben Burtt werden diese Zeit in einem kleinen Schnittraum verbringen, der bis an die Decke mit Computer-Equipment gefüllt ist. Dabei werden sich ihre Augen meistens auf das Herzstück der Ausrüstung, eine sündhaft teure AVID-Workstation, richten.

"Ich konnte ungefähr 60 bis 70 Prozent des Filmmaterials ohne George zusammenstellen", kommentiert Burtt seinen ersten Zusammenschnitt, den sogenannten 'Assembly Cut', in dem die Geschichte mit allem vorhandenen Rohmaterial erzählt wird. "Ich habe ihm diesen Cut gezeigt. Nun werden wir vom Beginn des Filmes an in Erzählreihenfolge den ersten Schnitt anfertigen. Wir versuchen, jeden Tag ein bisschen vorwärts zu kommen. Vielleicht eine Minute, oder sogar drei... es geht recht langsam voran, denn es gibt jede Menge Material und es müssen viele Entscheidungen getroffen werden."

Episode II wurde erstmals komplett digital aufgenommen, so dass den Machern in der Nachbearbeitung eine große Flexibilität entsteht. "George führt geradezu im Schnittraum Regie", erklärt Burtt. "Er kann etwas umschreiben, wenn er will. Nichts hindert uns daran, Dinge im Bild zu versetzen, die Belichtung zu ändern oder Sets neu zu arrangieren."

Dadurch wird Druck vom Regisseur genommen. Er muss nun nicht mehr endgültig am Set entscheiden, ob eine Szene optimal getroffen wurde. Im Grunde genommen ist die Nachbearbeitung aber immer noch die selbe Arbeit: Das Auswählen der endgültigen Szenen aus dem vorhandenen Material und das möglichst effektvolle Arrangieren der Handlung.

Star Wars: Macher bedanken sich.
Im Hollywood Reporter ist eine Anzeige erschienen, in der sich die Macher des neuen "Star Wars"-Films bei Sony und Panavision für die Kameraausrüstung bedanken, mit deren Hilfe "Episode II" erstmals komplett digital aufgenommen werden konnte.

Akte X: Duchovny bereut nichts.
Duchovny sagte, dass er nicht bereut, nur teilweise bei der achten Staffel von "Akte X" dabei zu sein. Auch wenn er ab und zu ein wenig nostalgisch wird und ein wenig traurig darüber ist, dass er die X-Akten jetzt hinter sich gelassen hat, so freut sich David doch mehr Zeit mit Ehefrau Tea Leoni und seiner kleinen Tochter zu verbringen. "Ich bin die ganzen letzten Monate immer pünktlich um 6 Uhr abends nach Hause gekommen. Vorher war ich nie zur Essenszeit daheim."

Die kommende achte Staffel wird insgesamt 20 Episoden umfassen und Duchovny wird nur in 11 davon zu sehen sein. Bis jetzt, so sagte Duchovny der Presse, sei dieses Arrangement für ihn soweit gut verlaufen. Er sei erfreut, dass er nun problemlos einen Kinofilm drehen könnte und gleichzeitig bei "Akte X" dabei sein könne. Nur Positives sagte er über seinen neuen Kollegen Robert Patrick, der sei froh, in der Serie dabei zu sein.

Links zum Thema:
http://www.tvguide.com/magazine/

Akte X: Anderson bereit für achte Staffel.
Gillian Anderson, die in Chris Carters Erfolgsserie "Akte X" die junge FBI-Agentin Dana Scully verkörpert, freut sich schon auf die achte Staffel, die in den USA am 5. November startet: "Es gibt da eine Art neue Energie, die mich antreibt. Das Gefühl, dass man noch ein oder höchstens zwei Jahre bei der Serie verbringen wird, und es anständig zu Ende bringen will."

Über Co-Star Robert Patrick erzählt sie: "Er hat ungefähr 55 Filme gedreht, ich kann verstehen, dass ihm die Sicherheit einer Serie attraktiv vorkommt. Er ist sehr enthusiastisch, und dies verleiht der Serie neuen Schwung. Die Autoren und Schauspieler müssen sich nämlich mit den neuen Charakteren auseinander setzen."

Lone Gunmen: Mit "Akte X"-Stars.
Tom Braidwood alias "Frohike" hat für die "Akte-X"-Ablegerserie Lone Gunmen" angekündigt, dass einige der aus "Akte X" bekannten Figuren auch in "Lone Gunmen" auftauchen würden. Gegenüber der Zeitung "Canadian National Post" meinte er zudem, die Serie würde sich mehr um Regierungsverschwörungen drehen, weniger um Übernatürliches und Sciencefiction.

Buffy: Endlich auf DVD.
Im Januar 2001 wird die erste Staffel von "Buffy" auf DVD erscheinen. Das Set wird drei CDs umfassen, auf denen die ersten 12 Folgen der Kultserie zu finden sein werden. Weiterhin wird es zusätzliches Bonusmaterial, wie z.B. Interviews und Kommentare von Joss Whedon und David Boreanaz, sowie eine Bildergalerie enthalten. Der Preis wird ungefähr bei 60 US-Dollar liegen.

Links zum Thema:
http://www.buffy.de

Babylon 5: Neues Buch.
Die ersten Kopien des neuen B5 Buches von Peter David wurden gesichtet! "Legions Of Fire: Out Of The Darkness", das dritte Buch aus dieser Reihe, wurde von "Babylon 5"-Fans heiß ersehnt. Bildet es doch den Abschluss der sehr spannenden Centauri-Bücher. Seit 31. Oktober ist es nun endlich bei Amazon.com zu haben.

JMS schreibt für Spiderman und Jeremiah.
Der Schöpfer von "Babylon 5", Joe Michael Straczynski, bestätigte in der Newsgroup rec.arts.sf.tv.babylon5.moderated, dass er für die Marvel Comicserie "The Amazing Spider-Man" schreiben wird. "Als langjähriger Spiderman-Fan ist dies etwas, auf das ich mich enorm freue," schrieb Straczynski. "Ihr könnt die ersten von mir geschriebenen Ausgaben ungefähr im März oder April nächsten Jahres erwarten." Straczynski hat bereits seine eigene Comicserie "Rising Stars", für dessen Verfilmung mit dem wahrscheinlichen Titel "Born in Fire" er nach eigenen Aussagen das Drehbuch schreiben wird. "Metro Goldwyn Meyer lasen das Konzept, liebten es und hatten eine Reihe sehr raffinierter Ideen."

Und Straczynski entwickelt bereits eine neue Serie: Ebenfalls in einer B5-Newsgroup postete Straczynski, das er an dem zweistündigen Pilotfilm von "Jeremiah" arbeitet, basierend auf der gleichnamigen europäischen Comicserie, die bereits lange Zeit läuft. Sie handelt 15 Jahre, nachdem auf der Erde jeder, der die Pubertät erreicht hat, von einem Virus getötet wurde. Joe Dante ("Small Soldiers") wird den Pilotfilm produzieren, der sich eventuell zu einer Serie bei Showtime entwickeln könnte.

Wes Craven produziert Pilotfilm.
Regisseur Wes Craven, bekannt durch "Scream" und "Nightmare on Elm Street", hat einen Vertrag unterschrieben, demnach er für das Network UPN einen Pilotfilm für eine mögliche Serie entwickeln soll. Er wird bei diesem Pilotfilm auch selbst Regie führen. Laut "Variety" wird sich die Serie um einen reichen Mogul und einen Spezialisten für künstliche Intelligenz drehen, die das Übernatürliche erforschen.

Bei UPN, dem amerikanischen Sender für "Star Trek - Voyager", wurde außerdem ein Vertrag mit dem Drehbuchautor Duncan Kennedy, Regisseur von "Deep Blue Sea", abgeschlossen, der für das Network eine Serie namens "Jen-X" entwickeln soll - darin geht es um eine Heldin in den Zwanzigern, die kybernetisch aufgepeppte wurde.

Andromeda: Sorbo dünner.
Kevin Sorbo, ehemals "Hercules", hat in einem Interview mit der "LA Times" gesagt, er habe für die Rolle in der neuen SF-Serie "Andromeda" 20 Pfund abgenommen und sich die Haare kurz schneiden lassen, weil es absolut Zeit dafür gewesen sei. Mit "Hercules" sei er zu dem Zeitpunkt fertig gewesen - wenn man ihn nun in der Serie "Andromeda" sehe, würde man eine ganz andere Person sehen. Sein Charakter in der Serie "Andromeda" gefalle ihm sehr gut, er sei ein komplizierterer Charakter als "Hercules" und glaube, dass das Gute über das Böse siegen werde. So wie Gene Roddenberry, der Schöpfer der Serie.

Cleopatra 2525: Vorerst gerettet.
Studio USA hat mitgeteilt, dass die Sciencefiction-Serie "Cleopatra 2525" weiter produziert wird. Ab Januar werde das Format allerdings geändert, die bisher 30-minütigen Episoden sollen dann jeweils eine Stunde lang sein, berichtet "Hollywood Reporter". Die bisher im Doppelpack mit "Cleopatra 2525" ausgestrahlte Serie "Jack of All Trades" wird hingegen eingestellt, damit wurden entsprechende Gerüchte bestätigt.

Twilight Zone: Bald bei RTL II.
Ab Mittwoch, 29. November zeigt RTL II die Mystery-Serie "Twilight Zone". Immer mittwochs um 23:15 Uhr werden 49 Episoden ausgestrahlt. Hollywood-Regisseure wie Wes Craven ("Scream"), William Friedkin ("Der Exorzist"), John Milius ("Conan, der Barbar"), Peter Medak ("Species II"), Joe Dante ("Gremlins") und Atom Egoyan ("Das süße Jenseits") zollten dem Original aus den 50er- und 60er-Jahren durch ihre Mitarbeit an der Wiederauferstehung der TV-Legende ihren Tribut. Mit einer Mischung aus Fantasy-, Grusel- und SF-Elementen ziehen die - jetzt in Farbe gedrehten - Geschichten die Zuschauer in den Bann des Übersinnlichen.

Links zum Thema:
http://www.rtl2.de

Perry Rhodan: TV-Serie kommt 2002.
Die zur SF-Heftromanserie "Perry Rhodan" geplante TV-Serie aus dem Hause MME wird ab 2002 ausgestrahlt werden. Dies gaben Marcus O. Rosemüller, Gesellschafter und Regisseur der Hamburger Produktionsgesellschaft MME ("Nick Knatterton"), und Eckhard Schwettmann, Leiter des herausgebenden Verlags VPM KG, Rastatt, heute auf der Frankfurter Buchmesse bekannt. Geplant sei zunächst eine Staffel mit 26 jeweils 45-minütigen Episoden. Bei Erfolg würden weitere Staffeln produziert werden.

Wo die erste Staffel in Deutschland laufen wird, sei bisher noch unklar, MME befindet sich derzeit mit mehreren Sendern in Verhandlung. Dazu, was in den Episoden inhaltlich gezeigt werden soll, machte MME keine Angaben. Immerhin: Die Drehbücher würden in enger Zusammenarbeit mit der "Rhodan"-Redaktion in Rastatt entwickelt. "Für uns ist es wichtig, den Geist der 'Perry-Rhodan'-Serie aus einer Romanwelt in eine 'reale' TV-Welt zu transportieren", teilte Eckhard Schwettmann mit. "Auch in dieser Hinsicht ist MME der ideale Partner." Die deutsche Roman-Serie erscheint u.a. in Japan, Frankreich, Tschechien, USA, Kanada, Russland, China und den Niederlanden in der jeweiligen Landessprache. Die TV-Serie werde daher auch international ausgestrahlt. Marcus O. Rosenmüller: "Ein internationales Erfolgsprodukt wie 'Perry Rhodan' passt hervorragend zur Internationalisierung von MME." Neben der realen TV-Serie werde es möglicherweise auch eine Umsetzung von "Perry Rhodan" in Form von Trickfilmen geben.

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http://www.perry-rhodan.net

Roswell: In Schwierigkeiten.
Die Warner Brother SF-Serie "Roswell" braucht bessere Einschaltquoten, um zu überleben, so sagt ein Bericht von Entertainment Weekly. Der Anfang der zweiten Staffel konnte 4,1 Millionen Zuschauer verbuchen, war also besser als der Durchschnitt der ersten Staffel mit 3,5 Millionen, aber immer noch unter dem Level, das für eine Fortsetzung gebraucht wird. "Roswell" wird in den USA montags um 21 Uhr ausgestrahlt und wendet sich vorwiegend an ein Publikum im Teenager-Alter.

"WB wird die Entwicklung über die nächsten paar Monate sehr genau beobachten, um über die Zukunft zu entscheiden," sagte John Spiropoulos, verantwortliche für Zuschauerforschung bei Initiative Media. "Um zu überleben, braucht die Serie ein wesentlich größeres Publikum als sie hat." Die "Roswell"-Produzenten haben die SF-Elemente verstärkt und weniger Teenager-Romanzen eingebracht, um mehr Zuschauer zu erreichen. "Wir haben einfach gelernt, dass es nicht genügt, einen Menschen und einen Außerirdischen sich ineinander verlieben zu lassen, um eine Geschichte zu haben, die eine ganze Serie über die Runden bringen kann," so der verantwortliche Produzent Jonathan Frakes (ST:TNG, Riker). "In dieser Staffel werden wir uns mehr auf Außerirdische konzentrieren."

The Secret Adventures of Jules Verne: Neue Serie.
Der amerikanische Sci-Fi-Channel hat für Januar 2001 den Start einer neuen Phantastik-Serie mit dem Titel "The Secred Adventures of Jules Verne" angekündigt. Laut "Variety" spielt die Serie im 19. Jahrhundert und der Titelheld "Jules Verne" wird von Chris Demetral dargestellt. Die Dreharbeiten finden in Montreal statt, als Gaststars wurden u.a. David Warner, John Rhys-Davis und Patrick Duffy angekündigt.

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http://www.scifi.com

Dark Angel: Cameron und Eglee im Interview.
In einem Interview mit dem Eon Magazin erzählten die beiden Schöpfer von "Dark Angel" einiges über das neue Projekt von FOX. Die Serie, die am 3. Oktober angelaufen ist, spielt im Jahre 2019, zwanzig Jahre in der Zukunft. Auf der Erde wurde durch einen sogenannten "Nuklearen Elektromagnetischen Impuls" jedwede Form von Elektronik zerstört, und damit brach auch die gesamte Wirtschaft zusammen. In dieser chaotischen Welt muss sich Max, gespielt von Jessica Alba, zurechtfinden. Sie wurde als Kind zusammen mit anderen genetisch verändert. Mit dem Untergrundjournalisten Logan versucht sie sowohl ihre Familie, als auch die anderen, die so sind wie sie, zu finden.

James Cameron, der eher für große Kinofilme wie "Terminator", "Abyss", "Alien" und "Titanic" bekannt ist, wagte sich hier auf unbekanntes Terrain: "Glücklicherweise habe ich mit Chick [Co-Produzent Charles E. Eflee] Eglee einen Partner, der weiß, wie man so etwas macht. Ich gebe zu, es ist eine neue Erfahrung für mich." Es erinnert ihn sehr an seine Anfänge im Filmemachen, 20 oder 21 Tage für einen Film. Andererseits ist Cameron nicht direkt an der Produktion beteiligt. Er schreibt, produziert und kreiert die weitere Zukunft der Serie. Die täglichen Aufgaben überlässt er Eglee. Schließlich möchte er auch seine anderen Filmprojekte nicht vernachlässigen. Die Serie wird sich sehr auf die Charaktere konzentrieren, nicht auf Aliens oder Roboter. "Vergessen Sie, was Sie mit Sciencefiction verbinden, alles von Transporterstrahlen und Raumschiffen, großen Raumflotten, Lasern und Robotern. So muss es nicht sein." meint Cameron.

Es soll dramatisch sein, aber auch lustig und nicht so ernst, wie der Titel vermuten lässt. Es werde sehr oft Rückblicke in Max' Vergangenheit geben, sagt Eglee dazu. "Sie sind sehr ausdrucksstark, effektiv und unterstützen die Erzählung, ohne zuviel zu verraten [...] Es ist auf keinen Fall so, wie in "normalen Polizei- oder Arztserien." "Fernsehen ist ein Darwinistischer Prozess," sagt Cameron zu den Zukunftsaussichten der Serie, "Wenn es fliegt, fliegt es, wenn nicht, dann nicht [...] Ich erzähle Geschichten, also werde ich meine Arbeit tun und diese Sache so machen, wie ich es für richtig halte. Wenn die Leute eine Verbindung finden, was wir hoffen und woran wir glauben, dann ist das gut. Dann sind wir im Geschäft. Wenn nicht, wenn wir kein Publikum finden, dann verdienen wir es nicht gesendet zu werden. So einfach ist das."

The Matrix II: Gerüchte.
Die Gerüchte über einen neuen Hauptcharakter im zweiten Teil des Kassenschlagers "The Matrix" haben sich bestätigt: Die weibliche Rolle mit Namen "Niobe" soll von Jada Pinkett Smith besetzt werden. Des weiteren sind noch mehrere grobe Beschreibungen von Charakteren im Internet aufgetaucht. Es soll ein männlicher Krieger auftreten, der Ende 20 oder Anfang 30 Jahre alt ist und eine Art mystische Aura um sich verbreitet. Der ruhige Charakter soll in gewisser Weise an einen Indianer oder andersartigen Eingeborenen erinnern.

Interessanterweise tauchte dieses Gerücht ebenfalls schon einmal im Zusammenhang mit "Episode II" auf, wurde von Lucasfilm aber sofort zurückgewiesen. Ein brillanter Stratege namens "Thanatos" soll ebenfalls in einer der Hauptrollen auftreten. Er soll bei seinen Mitmenschen starken Eindruck hinterlassen, gleichzeitig aber ein dunkles Geheimnis haben. Auch über das Auftreten einer ostindischen Familie wird im Internet derzeit diskutiert, jedoch sind die Informationen über sie mehr als vage.

The Crow: Teil 3 doch auf Video.
Die Produktionsfirma Dimension Films hat trotz heftigen Protesten der Fans beschlossen das der Film "The Crow: The Salvation" doch direkt auf Video veröffentlicht werden soll, anstatt in die Kinos zu kommen. Das Video wird in den USA ab 23. Januar erhältlich sein.

Battelfield Earth: Travolta plant Fortsetzung.
Der Schauspieler John Travolta sagte kürzlich gegenüber von Journalisten, dass er trotz des misslungenen ersten Teils einen Nachfolger zu "Battlefield Earth" machen wolle. Der Film basierte auf dem gleichnamigen Roman von Scientology-Gründer Ron L. Hubbard und hat gegenüber von Produktionskosten in der Höhe von 73 Millionen Dollar nur 21 Millionen eingespielt.

Herr der Ringe: Drehort verlagert.
Die Dreharbeiten am gewaltigen "Edoras"-Set in Mid Canterbury, einem bergigen Gelände auf Neuseeland, sind seit Mitte Oktober beendet und die Kulissen werden zur Zeit abgebaut. Die Pressesprecherin Claire Raskind rechnet damit, dass man etwa zwei Monate benötigen wird, bis alle Spuren der Dreharbeiten in diesem Gebiet beseitigt sind. Zur Zeit laufen die Dreharbeiten in Twizel und Queenstown. Danach wird man gegen Ende des Monats die Südinsel verlassen und nach Wellington zurückkehren, wo man bis Ende des Jahre in den Studios dreht.

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Planet der Affen: Drehstart.
Am Montag, 6. November starten in Kalifornien die Dreharbeiten zu Tim Burtons Remake von "Der Planet der Affen". Der Film, der in den USA genau ein Jahr später in die Kinos kommen soll, wird u.a. mit Mark Wahlberg, Michael Clarke Duncan, Tim Roth, Helena Bonham Carter als Darstellern aufwarten. Auch Charlton Heston, der als gestrandeter Astronaut im Original zu sehen war, wird einen kurzen Gastauftritt in der Neuverfilmung absolvieren. Laut "Variety" wird er diesmal allerdings einen Affen darstellen.

Nicht dabei ist hingegen Gary Oldman. "Traurigerweise werden sie den Film ohne mich machen", erzählte er "Access Hollywood". "Sie wollen niemanden bezahlen. Sie sind geizig."

Erste Berichte gibt es bereits von den Proben zu "Der Planet der Affen". Michael Clarke Duncan ("The Green Mile"), einer der Stars erzählte dem Entertainment Weekly Magazine, dass es nicht einfach sei, sich zum Affen zu machen. Duncan wird einen Silberrücken-Gorilla in Burtons Remake des Klassikers von 1986 spielen. "Du musst lernen, deine Schultern nach vorn zu beugen, deinen Rücken zu krümmen, und die Arme zu runden, wie Affen es tun," erzählte Duncan dem Magazin. "Ich lerne auch, wie man Dinge mit angewinkelten Armen aufhebt." Co-Star Tim Roth habe den Dreh raus, meinte Duncan. "Tim ist hervorragend, weil er ein Schimpanse und näher am Boden ist. Er sieht auch fast schon so aus."

Terminator III: Mit Furlong?
Edward Furlong bestätigte dem TV Guide Online, dass er in Verhandlungen für die Rolle des John Connor im dritten Teil der "Terminator"-Reihe steht. "Momentan sind sie gerade dabei, alles zusammenzusuchen", erklärte der 22-jährige Schauspieler. "Das Drehbuch ist großartig." Furlong würde wieder auf seinen "Terminator II"-Co-Star Arnold Schwarzenegger treffen, der bereits gesagt hat, dass er wird für den dritten Teil zurückkommen wird. ("I´ll be back.")

Men in Black 2: Will Smith nimmt Stellung.
Will Smith hat kürzlich über "Men in Black 2" gesprochen und klang dabei mehr als begeistert. Während er mit "TV Guide Online" sprach, meinte Smith, "Die gesamte Bande ist zurück! Oh, und wie sie Tommys Charakter zurückbringen! ... Ich kann es nicht verraten, aber es ist so brillant." Er fügte hinzu, "Es ist großartig, wenn eine Fortsetzung ein besseres Skript hat [als der Originalfilm], weil es so selten ist, dass der zweite Film besser als der erste ist. Aber dieser hier ist total irre!" Smith gab auch zu, dass sich eine mögliche Barriere am Horizont aufbauen könnte. Er sagte, "Barry Sonnenfeld hat das Skript und arbeitet nun daran, aber der Schauspielerstreik hält die Dinge etwas auf."

Independence Day: Teil 2?
Will Smith bestätigte im Rahmen der Diskussionen um "MIB2" ebenfalls, dass möglicherweise eine Fortsetzung zu "Independence Day" geplant sei. Laut dem TV Guide sagte Smith im Hinblick auf Dean Devlin und Roland Emmerich: "Wir haben darüber geredet. Wenn man einen Film gemacht hat, der soviel Geld eingespielt hat, kann man darauf wetten, dass von einer Fortsetzung geredet wird."

Tron: Gerüchte um Teil 2.
Wie Corona Coming Attractions kürzlich berichtete, gibt es Gerüchte, dass der Regisseur des Originals, Steven Lisberger, an einer Fortsetzung des Disney-Klassikers arbeite. Er ließ in einem Interview verlauten: "Es war sicherlich eine interessante Erfahrung für mich, nach 20 Jahren noch einmal auf diesen Film zurückzukommen und ihn wirklich zu studieren und aus dieser Perspektive zu sehen, worum es ging. Ich lernte eine Menge über meinen eigenen Film. Es wird interessant werden im nächsten 'Tron' zu versuchen, etwas von der Sinnlichkeit des ersten Films zu erschaffen, die dieser in den graphischen Aspekten hatte, allerdings auf digitale Weise." Angeblich soll Richard Jeffries ("Silver Surfer") das Drehbuch schreiben. Ob wir allerdings Bruce Boxleitner als Tron wiedersehen werden, bleibt unbekannt.

Spawn: Fortsetzung geplant.
Der "Spawn"-Schöpfer Todd McFarlane sagte in einem Online-Chat, dass er weiter alles daran setzen wird, eine Fortsetzung zur Comicverfilmung von 1997 zu realisieren sowie weitere Episoden der bisher 3-staffeligen Zeichentrickserie für das Fernsehen.

Stargate: Sequel in 2002.
"Variety" berichtet, dass Metro Goldwyn Meyer plant, eine Fortsetzung zum Erfolgsfilm "Stargate" von 1994 zu produzieren. Der Kinostart für die Fortsetzung sei für 2002 vorgesehen. Noch ist unklar, ob der Film die Ablegerserie, eine Weiterführung des ersten Kinofilm oder etwas völlig Neues zum Thema macht.

Timeline: Paramount beschleunigt Projekt.
Paramount hat nach der Sichtung der ersten Drehbuchfassung von Michael Crichtons Zeitreise-Story "Timeline" beschlossen, die Verfilmung zu beschleunigen. Das Drehbuch von George Nolfi habe die Verantwortlichen bei Paramount überzeugt, berichtet "Variety". Eine entgültige Entscheidung, das Buch zu verfilmen, sei aber noch nicht gefallen.

The 6th Day: Weltpremiere in Tokio!
Am Samstag, 28.10.2000 fand in Tokio während des Internationalen Film Festivals die Weltpremiere seines neuen SF-Actionstreifens "The 6th Day" statt. Schwarzenegger war vor Ort und sagte laut "Hollywood Reporter" sinngemäß, er habe versprochen zurückzukommen (siehe "Terminator III"), und nun sei er wieder da. In den USA startet der Film Mitte November, hierzulande geht der Streifen am 14.12.00 an den Start.

Blair Witch Project 2: Kein Rekordstart.
Mit 13,1 Mio. US-Dollar konnte "Blair Witch 2" in den USA keinen Halloween-Kinostartrekord setzen, aber immerhin Platz 2 der US-Kinocharts entern. Bei 15 Mio. US-Dollar Produktionskosten ist zumindest davon auszugehen, dass der zweite Teil seine Kosten alleine in den USA wieder einspielen wird.

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Ausgabe 73 - 02.11.2000


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