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08. September 2000 - Ausgabe 70 - "Lines of Communication"

Wege der Kommunikation

Am letzten Wochenende erfreuten sich hunderte von Star Trek- und Science Fiction-Fans eines einmaligen Erlebnisses: Sie waren Gäste auf der Nexus Convention, erlebten einige ihrer Stars hautnah und haben zweifelsohne schöne Stunden in Hannover verbracht. Viele von ihnen sind vielleicht ihren Stars etwas näher gekommen, konnten vielleicht ein oder zwei Sätze mit ihnen wechseln und haben sich bestimmt auch mit anderen Fans ausgetauscht.

Für alle daheim gebliebenen präsentieren wir in dieser Ausgabe eine umfangreiche Berichterstattung. Lesen Sie nach, was passiert ist, und fangen sie ein Stück der Atmosphäre dieser Convention ein! Und jeder Con-Besucher, der unsere Reportagen liest, wird sich bestimmt gerne an das Wochenende zurück erinnern.

Auch wir möchten demnächst in eine Art Kommunikation mit Ihnen treten, denn wir planen eine Umfrage-Aktion. Was können wir besser machen? Was ist gut so, wie es ist? - Auf diese Fragen suchen wir in nächster Zeit eine Antwort. Und auf Ihre Antworten, liebe Leser, sind wir gespannt.

Aber nun viel Vergnügen beim Lesen dieser Ausgabe!

Sebastian Feiler
Stellvertretender Chefredakteur


Pfadfinder

1. Fazit zur NexusCon
2. Stars und Sternchen auf der NexusCon
3. Im Westen nichts Neues - Voyagers sechste Staffel
4. Star Wars: George Lucas über Episode II
5. Kreuzfeuer
6. Im Gespräch mit Ethan Phillips
7. Star Trek: trekBEAT
8. Farscape: Episodenlogbuch
9. SF-Treffs Darmstadt & Offenbach
10. Im Gespräch mit Wolfgang Fröhning
11. Earth: Final Conflict - Die dritte Staffel


1. Fazit zur NexusCon

Nun, da alle aus der SF-Radio-Redaktion wieder zuhause sind und an den heimischen Rechnern sitzen, kann das Fazit zu einer Veranstaltung gezogen werden, die im Nachhinein zweifellos zu den Highlights in diesem Jahr zählte. Die Rede ist natürlich von der Nexus Convention 2000, welche am vergangenen Wochenende im Fontane-Haus in Berlin stattfand.

Die Berichterstattung zu dieser lange erwarteten Convention gestaltete sich für die Mitarbeiter unserer Redaktion gerade zu Beginn etwas arg strapaziös, da neben etlichen Vollsperrungen am letzten Donnerstag auf der A2 Richtung Berlin - und einer damit verbundenen etwa 12 Stunden andauernden Anreise aus dem schönen Nordrhein-Westfalen - insbesondere am Freitag erst einmal zahlreiche technische und organisatorische Klippen überwunden werden mussten, damit es noch zu einer guten Berichterstattung kommen konnte.

Die Gründe lagen hierbei in der leider sehr schwachen analogen Verbindung zum Internet, welche viele unserer Pläne verhagelte. Ein weiteres Desaster stellten die Baggerarbeiten bei Frankfurt dar, welche das Erdkabel zu dem SQL-Server, auf dem große Teile unserer Homepage lagern, vollkommen lahm legte. Abgerundet wurde diese anfängliche Pleiten-, Pech- und Pannenserie durch unlösbare Probleme bei der Einwahl zur T-Online-Flatrate, welche gerade im Raum Berlin zu diesem Zeitpunkt quasi ausgefallen war.

Zu diesem Zeitpunkt am späten Freitagabend waren daher sämtliche Redaktionsmitglieder bereits der schieren Verzweifelung nahe. Doch wie so oft im Leben gibt es nach Niederlagen auch Erfolge. Dass diese gleich in mehrfacher Hinsicht an den kommenden Tagen folgen sollten, hat diese Veranstaltung auch für unser Projekt sicherlich zu einem großem Erfolg werden lassen.

Doch kommen wir erst einmal zurück zum eigentlichen Sinn und Zweck dieses Berichtes: Dem Fazit zur Nexus Convention. Zuerst einmal sollte unbedingt festgehalten werden, dass es sich bei der Nexus um eine sehr familiäre Veranstaltung handelte. Die angereisten Fans hatten zu fast jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, mindestens einen der Gaststars im Fontane-Haus anzutreffen, um mit ihm vielleicht Fotos zu schießen, oder ein kurzes Gespräch zu führen.

Als besonders publikumsnah zeigte sich hier Walter Koenig (ST:TOS Chekov/B5: Alfred Bester), welcher wider Erwarten den Fans sehr oft zur Verfügung stand.

Die Convention selbst bot dem Besucher ein sehr ruhiges und aufgeräumtes Klima. Man hatte eigentlich nie so recht dass Gefühl, dass dem Organisationsteam die Fäden aus der Hand laufen. Selbst als einige Helfer ausfielen, konnte sofort kompetenter Ersatz rekrutiert werden, um eventuell auftretende personelle Lücken zu vermeiden. Insofern kann man dem Team rund um Frank Völzer zu einer wirklich gelungenen Vorstellung gratulieren.

Doch wie wurde der interessierte Fan über drei Tage hinweg unterhalten?

Neben den bekannten und gewohnten Panels gab es natürlich auch diesmal wieder einen Kostümwettbewerb, der sich schon allein dadurch auszeichnete, dass zum Schluss die Schauspieler Robert Wortham-Krimmer (B5: Imp. Cartagia), Jeffrey Combs (ST:DS9 Weyoun) und Ted Raimi (XENA: Joxer) einen Strip auf der Bühne hinlegten, und damit für allgemeine Begeisterung sorgten. Insbesondere Ted Raimi stellte sich in diesem Jahr aufgrund seiner sehr lockeren und volksnahen charakterlichen Einstellung sicherlich als das unerwartete Highlight schlechthin heraus.

Nur wenige Fans hatten zu Beginn der Convention eigentlich gewusst, wen sie mit diesem Schauspieler da überhaupt begrüßen. Dass sich dieses innerhalb kürzester Zeit änderte, lag nicht zuletzt an Ted selbst, der immer zu Scherzen aufgelegt war und somit das Publikum auch gut als vollendeter Alleinunterhalter an die Sitzreihen hätte fesseln können.

Neben den Gaststars gab es auf der Nexus natürlich auch den gewohnten Händlerbereich, der in diesem Jahr insbesondere durch nicht autorisierte Bilder auf sich aufmerksam machte. Leider hatten die Stars nicht immer Verständnis dafür, wenn man selbst erstellte und grafisch wirklich einzigartige Bilder von ihnen signieren lassen wollte. Besonders Walter Koenig und Julie Caitlin Brown zeigten sich in diesem Punkt sehr beharrlich und bestanden auf die offiziellen Fotos.

Das Programm wurde ansonsten in diesem Jahr neben den Panels noch durch Lesungen zweier Science Fiction-Autoren (H.D. Klein und I. Heyer), Videovorführungen in einem separaten Raum und einer Auktion im Hauptsaal abgerundet. Schlussendlich bot eine Fotosession mit den Schauspielern Jeffrey Combs, Mira Furlan und Julie Caitlin Brown (B5: Na'Toth) den Besuchern die Möglichkeit zu einem gelungenen, wenn auch nicht sehr preisgünstigen Gemeinschaftsfoto.

"All good things must come to an end." Die Closing Ceremony stellte zweifellos den Höhepunkt unserer Berichterstattung zu dieser Veranstaltung dar, welche in ihrem Verlauf sicherlich zu einer echten Reifeprüfung für unsere Redaktion wurde. Nachdem viele Besucher bereits während der Veranstaltung mittels verschiedener sf-radio.de-Werbefilme an unseren Stand auf die produzierten Radiosendungen aufmerksam gemacht wurden, zeigte sich das Organisationsteam von diesen Werken unseres Mitarbeiters Sebastian Lorenz dermaßen angetan, dass diese Trailer auch zum Beginn der Closing Ceremony auf der großen Leinwand im Hauptsaal vollständig gezeigt wurden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt waren alle Probleme vom Freitag vergessen, und man lag sich freudig in den Armen.

Doch was bleibt einem nach solch einem Wochenende in Erinnerung? Sicherlich der Spaß, den man hatte, wenn man mit hunderten Gleichgesinnter eine Vielzahl interessanter Gespräche führen konnte, wenn man die Möglichkeit hatte, mit interessanten Menschen zusammen zu treffen, die man bislang nur als reiner Konsument im Fernseher betrachten konnte. Man hatte irgendwie ständig das Gefühl, auf einem Fest unter Freunden zu sein. Mehr kann man doch eigentlich von einer Convention wirklich nicht erwarten, oder?

Abschließend kann man nur festhalten, dass mit der Nexus eine gelungene Convention die Bühne verlassen hat: Die Veranstalter verkündeten auf der Closing Ceremony, dass die Convention die vorerst letzte Nexus Convention darstellte. Ein würdiger Nachfolger ist leider nicht in Sicht, so dass sich nun die Frage stellt, wie es im kommenden Jahr in der Bundeshauptstadt Berlin weitergehen wird.

Doch wer weiß: Vielleicht wird die Nexus ja eines Tages eine Fortsetzung finden. Die obligatorischen Hintertürchen wurden zum Abschluss der Closing Ceremony am Sonntag auf jeden Fall bewusst offen gelassen.

Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de
http://www.nexuscon.de
http://www.sf-radio.de/stellarcom/nexus/nexus2000_bilder.htm

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2. Stars und Sternchen auf der NexusCon

Wo waren sie, die Stars? Freitag auf der Nexus Con, und kein einziges bekanntes Gesicht im Blickfeld. Nur der deutsche Schauspieler Oliver Korittke wandelte durch die Flure des Fontane-Hauses - blieb allerdings weitestgehend unerkannt und wurde noch nicht einmal angesprochen. Da hatte Ralf Bauer auf der Galileo7-III im letzten Jahr weniger Glück. Und wer weiß: Korittke ist nicht aufgetreten - vielleicht ist er also sogar in Funktion eines stinknormalen Fans in Berlin gewesen.

Aber wirklich: Wo waren die Stars? Star Trek-Experte Richard Arnold nannte es auf seinem Panel das "Friday-Syndrome", und das scheint es auch gewesen zu sein: Er war einer der nur zwei Gaststars, die sich am ersten Contag unters Volk trauten: Er baute seinen Stand direkt neben unserem auf und konnte problemlos zwischendurch rüber in den Supermarkt huschen, um sich mit Döner und Getränken einzudecken. Ein paar Meter weiter saß im Fanclub-Raum Robert Wortham-Krimmer (B5 Imperator Cartagia) mit seinem kleinen Sohn, signierte schon vor der ersten offiziellen Autogrammstunde am Samstag fleissig Fotos und ließ sich sogar mit Fans fotografieren, darunter eine Centauri-Dame. Noch sahen die Flure recht gelichtet aus, kaum ein paar Fans gingen an unserem Stand vorüber, und somit hielten sich auch die Stars noch ein bisschen zurück - bis sie sich schließlich geballt auf der Pressekonferenz die Ehre gaben.

Ja, die Pressekonferenz: Alle in Schwarz, bis auf Mira Furlan (B5 Delenn) und Walter Koenig (B5 Bester & ST:TOS Chekov). Das obligatorische Brechen des Eises übernahm Ted Raimi, bekannt aus SeaQuest und inbesondere Xena als der trottelige Joxer, der auch ansonsten einen sehr lustigen Situationskomiker in seinen Panels gab. Zusammen mit Robert Wortham-Krimmer und Jeffrey Combs (ST:DS9 Weyoun & Brunt) war er es, der anlässlich der Siegerehrung nach dem Kostümwettbewerb auf der Bühne die Hüllen im Strip-Wettstreit fallen ließ, sehr zur Begeisterung nicht nur der weiblichen Fans im Saal.

Kaum weniger unterhaltsam gestalteten sich auch die Panels von Robert Wortham-Krimmer, an denen teilweise sogar seine beiden Kinder Tess und Max teilnahmen. Wortham-Krimmer gab sich ebenso elanvoll wie in seiner Rolle als Fiesling Cartagia, aber ungleich sympathischer. Seine Rolle in Babylon 5 fand er "cool", inbesondere die irre Seite und solche Szenen wie die mit dem "Schattenkabinett". Seine deutsche Synchronstimme gefiel ihm sogar besser als seine eigene.

Jeffrey Combs gab unter anderem Anekdoten vom Set von DS9 zum Besten, die auf seine Verwandlungen innerhalb der Serie zurückzuführen waren, in der er mitunter am selben Tag noch als Vorta Weyoun und als Ferengi Brunt vor der Kamera stehen musste. Er gestand, die Zeit bei ST:DS9 zu vermissen, und das nicht nur wegen des Engagements als solches.

Julie Caitlin Brown (B5, NaŽtoth) gab am späten Samstag abend noch eine Kostprobe ihrer Sangeskünste in einem separaten Konzert, das, nach dem Geräuschpegel der Zuhörer zu urteilen, gut angekommen sein muss.

Der Sonntag setzte die Tradition fort: Stars gaben sich vollkommen ohne irgendwelche Starallüren und wandelten unter Fans durch die Flure, ohne dass sie irgendwelchen besonderen Status hatten. Robert Wortham-Krimmer und Jeffrey Combs - dem man übrigens ganz deutlich ansieht, dass er einmal Weyoun gespielt hat - gaben zwei sehr nette und bodenständige Personen ab, die man nicht aufgrund irgendwelcher Extravaganz aus der Menge heraus sichten könnte, wenn man nicht wüsste, dass die beiden einen etwas höheren Berühmtheitsgrad als Ottonormalverbraucher haben.

Walter Koenig war wohl der begehrteste Star dieser Con, was man sowohl am Applaus und der Länge der Schlange bei der Autogrammstunde, als auch an der schwarz uniformierten Ehrengarde feststellen konnte, die ihn bei seinen Panels auf die Bühne begleitete - und natürlich an den Grüppchen von Fans und Fernsehteams, die ihn fast ständig abseits der Bühne belagerten. Koenig machte einen etwas erschöpften Eindruck, ertrug aber alles mit stoischer Geduld. Lediglich das Fernsehteam von Spiegel TV verbannte er unter dem Applaus des Publikums aus seinem Panel, das trotz mehrfacher Aufforderung mit der Kamera an Koenig kleben blieb und anschließend dreist begann, während der Fragestunde die Fans im Saal zu interviewen.

Auch wenn sicherlich jeder der Gaststars vom Publikum begeistert empfangen wurde, hatte es den Anschein, als habe man Mira Furlan mit ihrer sanften Art ganz besonders ins Herz geschlossen. Sie hielt ihre Panels fast ausschließlich in deutscher Sprache, unter Zuhilfenahme von Händen und Füssen und tatkräftiger Unterstützung durch die Zuhörer, die aushalfen, wenn Mira Furlan einmal nicht auf das gesuchte Wort kam. Dies tat dem Panel aber keinen Abbruch, sondern führte im Gegenteil zu einigen Lachern auf beiden Seiten. So hatte Mira besondere Freude an dem Wort "Knochen", mit der sie das Makeup von Delenn zu beschreiben versuchte, das sie während der Dreharbeiten so gequält habe.

Unmut gab es nur am Rande und fast unbemerkt von der Masse der meisten Besucher, als einige der Schauspieler sich wenig begeistert zeigten von unauthorisierten Repros und Collagen, die im Händlerraum käuflich zu erwerben waren. Diese wurden umgehend aus dem Verkehr gezogen, womit die Angelegenheit erledigt schien.

Wer bis zum Schluss ausgehalten hatte, konnte anschließend noch im Bistro des Fontanehauses die Con ausklingen lassen, wo sich Robert Wortham-Krimmer mit seiner Familie und Ted Raimi inmitten der Fans noch einen Imbiss genehmigten. Ob wirklich was dran ist, dass Raimi am späten Sonntag abend mit einem noch nicht ganz erwachsenen Mädchen engumschlungen gesichtet wurde, hat heute nur noch Gerüchtestatus.

Die Nexus war in jeder Hinsicht eine Con mit familiärer Atmosphäre: Die Gaststars checkten ihre eMails am SF-Radio-Stand, ließen sich geduldig mit Fans ablichten und waren immer für einen kleinen Plausch auf dem Flur bereit. Niemand scheute den Kontakt mit dem Publikum, was von den Conbesuchern mindestens ebenso hoch angerechnet wurde wie die Leistung auf der Leinwand. Viele der Schauspieler waren mit ihren Familienangehörigen angereist: Julie Caitlin Brown mit ihrem Ehemann, Walter Koenig mit Ehefrau, Robert Wortham-Krimmer mit Frau und zwei Kindern, sowie Mira Furlan mit Ehemann und kleinem Sohn. Letzterer war auch der Grund, weshalb sie zur Closing Ceremony nicht mehr anwesend sein konnte, was zwar bedauert, aber nicht übel genommen wurde. Und auch was die Fans betrifft: Es macht ganz den Eindruck, als wenn der größte Teil davon sich ohnehin bereits untereinander zu kennen schien.

Auch wenn es im Vorfeld der Veranstaltung noch Beschwerden bezüglich der Gaststar-Zusammensetzung gegeben hat, sowohl was deren Berühmtheitsgrad als auch die Thematik betraf: Alles in allem hat die Nexus gezeigt, dass es nicht immer der ganz Großen á la William Shatner oder Avery Brooks bedarf, um eine Convention zu einem Erfolg werden zu lassen. In diesem Fall waren es gerade die Nebendarsteller, die für Unterhaltung und einige Überraschungen gesorgt haben.

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3. Im Westen nichts Neues - Voyagers sechste Staffel

Dass die Voyager einige Male auf ihrem Weg durchs All Gefahr laufen würde, abzustürzen, daran dachte wohl jeder Star Trek-Fan bei Serienstart. Doch niemand hatte wohl vor sechs Jahren mit einer solchen Talfahrt ins Quotenelend gerechnet.

Gerade diese Talfahrt fand in der vergangenen sechsten Staffel, die bis zum Mai dieses Jahres in den USA ausgestrahlt wurde, ein Ende. Die Folgen-Ratings an sich hatten sich zwar nicht großartig verändert, aber bei den Durchschnittswerten der fünften Staffel im Vergleich zur sechsten ergaben sich nur noch minimale Veränderungen.

Diese Stabilisierung des Quotenverfalls ergab sich vor allem durch einige Höhepunkte in der Staffel, die mit besonders starken Quoten den Durchschnitt deutlich angehoben haben. Somit wird auch klar, dass das Hauptproblem, nämlich das grundlegend eher schlechte Abschneiden der Serie, noch nicht vom Tisch ist - und wohl in dem verbleibenden Jahr auch nicht gelöst, sondern höchstens von einer "Bald-ist-es-vorbei-Stimmung" verdeckt wird.

Der Verlauf der Quoten innerhalb der sechsten Staffel ist in etwa vergleichbar mit dem des Vorgängerjahres: Die Serie startete mit hohen Ratings, die Spitzenzeiten lagen im November, danach folgte ein stetiger Abschwung, der die letzten Folgen im Mai als besonders schlecht verzeichnete. Diese Verfallsbewegung war allerdings dieses Jahr weitaus geringer als in den vorausgehenden Jahren.

Ein Teil des diesjährigen Quotenverfalls läßt sich durch die starke Konkurrenz innerhalb des UPN-Networks erklären: "WWF Smackdown" war beispielsweise dermaßen erfolgreich, dass es von Voyager bei den Einzelratings dieses Jahr erstmals nicht ein einziges Mal übertroffen werden konnte. Nach Außen hin schlug sich Voyager jedoch recht erfolgreich. UPNs großem Konkurrenten, dem WB Network, lehrte man dieses Jahr das Fürchten: Nur ein einziges Mal konnte deren Zugpferd "Roswell" Voyager übertrumpfen, und zwar bei der Ausstrahlung des Pilotfilms. Auch ein Austausch von "Roswell" gegen die WB-Serie "Felicity" retete WB nicht vor der Blamage. Aus diesem Blickwinkel betrachtet stellt die sechste Staffel für Voyager also einen großen Erfolg dar.

Was bringt aber die Zukunft? Wenn man diese Frage beantworten will, sollte man sich zuerst fragen: Was ist die Zukunft? Das ist in diesem Fall die letzte Staffel einer Serie, die im Vergleich zu ihren Vorgängern nicht besonders erfolgreich abgeschnitten hat, deren Verfall sich in den letzten Monaten jedoch zu einem kontinuierlichen schlechten Abschneiden "stabilisiert" hat.

In der letzten Voyager-Staffel werden einige Erzählstränge zu Ende gebracht, einige Probleme wieder hervorgeholt und aufbereitet. Wer das weiß, ist in gewissem Sinne schon motivierter, zur Fernbedienung zu greifen, als in den vergangenen Staffeln. Die Zuschauer wissen: Einige Fragen werden gelöst werden. Dies geschieht natürlich nicht alles in der letzten Folge, also schaut man sich die Serie eben regelmäßig an. Allem voran steht natürlich die Frage, ob die Voyager es nach Hause schaffen wird. Dieses As im Ärmel der Produzenten bietet natürlich eine enorme Motivation für jeden Zuschauer. Und daher ist es auch durchaus nachvollziehbar, dass wir die Antwort auf diese Frage erst am Ende er Serie erfahren - wenn überhaupt.

Es ist also mehr als zu erwarten, dass die Quoten gegen Ende der siebten Staffel in die Höhe schießen werden, mehr noch: Dass der Quotenabstieg in der Mitte der Staffel dieses Mal vielleicht sogar ausbleibt. Beachtet man die Anstrengung der Schauspieler und des Produktionsteams, wäre es der Serie eigentlich auch zu gönnen.

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4. Ein digitales Action-Märchen

George Lucas und sein Team hielten vor wenigen Tagen eine Pressekonferenz im Royal Palace in Caserta, Italien, ab, wobei der Regisseur einigee Informationen bezüglich der andauernden Produktion von "Star Wars: Epsiode II" bekannt gab. Die offizielle Star Wars Seite verschickte eine Abschrift der Konferenz, in der Lucas angab, wann und wie lange die Dreharbeiten im Royal Palace stattfinden. "Wir gehen davon aus, dass wir hier zwei Tage drehen werden. Wir sind [schon] ein wenig mehr als eine Woche in Italien. Wir waren im Norden, in der Nähe des Lake Como."

Lucas erzählte genauer, welche Szenen dort gedreht werden. "Was wir hier in Caserta drehen sind die gleichen Palastszenen, die wir für Episode I drehten. Sie [die Naboo, Anm.d.Red.] haben eine sehr fortschrittliche Gesellschaft, die reich an Kultur ist, welche wir nach italienischem Vorbild geformt haben."

Über die Wahl des Drehortes sagte Lucas: "Nun, hauptsächlich waren wir an den schönen Gärten von Como interessiert. Wir drehten an verschiedenen Örtlichkeiten und Villen. Es war wirklich, einmal wieder, ein Teil von diesem Planeten der Naboo, welchen wir geschaffen haben und es ist dort oben unglaublich schön. Es gibt hier in Italien viele Orte, die wie kein anderer auf der Welt sind. Es ist nicht nur die natürliche Schönheit, die wir suchen, es ist auch die Schönheit der Kultur."

Lucas ging auch auf Fragen nach dem Budget des Films ein, wie auch auf die Dreharbeiten mit digitalen Kameras. Bezüglich des Budgets sagte er: "Das Budget des Films ist ungefähr das gleiche wie das des letzten Films, wobei es sich im Rahmen von 115 Millionen Dollar bewegt. Das letzte Mal schafften wir es mit weniger Geld als das Budget zuließ. Ich hoffe, dass wir diesmal das gleiche schaffen."

Auf die Frage, ob er der Meinung ist, dass lebende Schauspieler einmal von digitalen ersetzt werden, entgegnet Lucas: "Der Fortschritt des Kinos in die digitale Welt ist ein normaler Übergang, welcher in der Welt des Kinos stattfindet. So wie wir vom Stummfilm zum "Sound"-Film und irgendwann vom S/W-Film zum Farbfilm wechselten, ist dieser Schritt ein [weiterer] Übergang und ein Zusatz an Werkzeugen, die wir nutzen, um unsere Kust zu schaffen. Es ähnelt sehr dem Übergang von der Wandmalerei zum Ölgemälde. Wandmalerei war sehr schwierig und erforderte viele Menschen, die lernen mußten, wie man Farben mischt [...]. Es war ein sehr schwieriger Prozess für den Künstler. Öl wurde erfunden, um den Künstler von seiner Außenarbeit zu befreien, um morgen zurückzukommen und sein Bild zu übermalen, wenn er seine Meinung änderte und um zu wissen, dass die Farbe die er benutzte, die selbe blieb. Das soll nicht heißen, dass Wandmalerei weniger eine Kunst ist, es heißt lediglich, dass wir in einen ganz anderen Bereich der Technologie vorstoßen müssen, die es dem Künstler erlaubt, sich selbst auszudrücken.

Die Rolle des Schauspielers in diesem neuen Medium ist die gleiche, wie die in den vergangen Medien der S/W- und Stummfilme [...]. Das Problem bezüglich der digitalen Schauspieler ist, dass die Leute vergessen, dass Schauspielerei ein Kunstform ist. Man kann nicht einfach das Aussehen eines Menschen nehmen und es zum schauspielen bringen, egal wie man es anstellt, man benötigt dafür [echte] Schauspieler. Man braucht Schauspieler für die Stimme, für die Animation, und um den Charakter zu erschaffen. Ich sehe die digitale Technologie als Segen für die Schauspieler, welche mehr Arbeit für mehr Schauspieler bietet, anstatt sie zu ersetzen."

E! Online fügte den Aussagen Lucas' noch hinzu, dass die Geschichte knapp 10 Jahre nach "Star Wars: Episode I" spielen und Anakin immer noch von Obi-Wan unterwiesen wird. Mittlerweile beginnt der junge Jedi sich in Königin Amidala zu verlieben. Wie berichtet wird, nennt Lucas den Film "eine romantische Geschichte", sowie "grundsätzlich ein Märchen, aber auch mit viel Action".

Links zum Thema:
http://www.starwars.com

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5. Kreuzfeuer

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Newsletters überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!

Corona Ausgabe 69
Anmerkung zur Expotrek-Berichterstattung

Unsere Redaktion erreichte eine Email von Steven Maaß, die uns zu folgender Korrektur veranlaßt:
Entgegen unserer Aussage war es nicht der "Star Trek Fan Club Hannover", der auf der Expotrek mitgeholfen hat, sondern der "Star Trek Club Hannover", zu erreichen unter www.stch.de.


Zum Film "X-Men"

Ich war gestern abend in "X-Men". Ein wirklich super Film, auch sehr stilecht, wie zum Beispiel, dass Magneto die Tür des Helis in einer Szene mit seinen Kräften öffnet (da haben die gut aufgepasst).

Könnte es jedoch sein, dass in einer der Anfangszenen, in der Wolverine Xaviers Büro betritt und dieser ein Physikbuch hochhält, das Logo von Star Trek 8 auf dem Buch zu sehen ist?
- Sven Blumberg

Anmerkung der Redaktion: Uns ist bei dieser Szene nichts aufgefallen, daher möchten wir diese Frage an unsere Leser weitergeben.

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6. Im Gespräch mit Ethan Phillips

Auf der Nexus Convention nutzten wir die Chance, uns mit Ethan Phillips (ST:VOY Neelix) zu unterhalten.

Ethan Phillips hat es auf der NexusCon gut gefallen. "Die Deutschen sind unheimlich herzlich, freundlich und ein sehr aufmerksames Publikum. sie sind etwas ernsthafter als anderswo und zeigen großes Interesse an der Show und daran, was mit den Charakteren geschieht. Wirklich Klasse!"

Obwohl Phillips nun seit sechs Jahren den immer freundlichen Moraloffizier an Bord der Voyager verkörpert, glaubt er dennoch nicht, auf einen bestimmten Rollentyp festgelegt zu werden. "Seit ich Neelix spiele, habe ich auch eine Vielzahl anderer Rollen übernommen, die gar nicht wie Neelix sind. In Chicago Hope habe ich einen Mann mit sexuellen Problemen dargestellt. In einem Film mit dem Namen 'Ensville', der im Laufe dieses Jahres veröffentlicht wird, spiele ich ein Mitglied einer Sekte. Ich glaube, ich werde nicht festgelegt, weil man mich als Neelix nicht erkennt." - So wie ihn die meisten in ST8: FIRST CONTACT nicht erkannt haben.

Läßt ein Job bei Star Trek einem Schauspieler überhaupt noch Zeit für andere Projekte? Phillips gibt zu: "Nur in den Pausen zwischen den Staffeln. In der letzten Pause habe ich einen Film gedreht, aber ansonsten habe ich kaum Zeit. Das sind immer nur 2,5 Monate und dann geht es wieder weiter. Ich hatte schon Glück, dass ich Zeit für diesen einen Film hatte. Ansonsten kann ich nur ein paar andere Sendungen im Jahr machen und das wars.

Der talentierte Schauspieler hat für die Zeit nach Star Trek nur vage Pläne: "Naja, ich würde gerne wieder zum Theater zurück gehen. Als ich für Voyager gecastet wurde, hatte ich gerade in New York auf der Bühne gestanden, dahin möchte ich gerne zurück. Vielleicht aber auch ein Film, was eben so ansteht. Hauptsache ich kann davon leben."

Phillips sieht sich jedenfalls nicht als Regisseur, und hat anders als einige seiner Kollegen auch nie die Chance ergriffen, am Set von Star Trek Regie zu führen. "Das habe ich nie angestrebt. Es ist zu schwierig, zu spielen und gleichzeitig die Karriere als Regisseur voranzutreiben. Schauspielern ist schon schwer genug. Aber Robbie McNeil [Robert Duncan McNeil (ST:VOY Paris), anm. d. Red.] beispielsweise wollte unbedingt Regie führen und hat das auch viel getan, seit er bei Voyager damit angefangen hat. Ich glaube, ihm macht das mehr Spaß als das Spielen. Bei Tim Russ (ST:VOY Tuvok) ist es glaube ich auch so. Ich finde, Bob Picardo (ST:VOY Holodoc) und Roxann Dawson (ST:VOY Torres) haben bei ihren Regie-Arbeiten tolle Arbeit geleistet, aber ihnen scheint das Spielen wichtiger zu sein."

Auf eine Autobiographie oder einen Roman von Ethan Phillips werden seine Fans wohl ebenfalls lange warten müssen: "Ich schreibe gerne, ich habe Theaterstücke geschrieben, produziert und verlegt, aber für eine Autobiographie habe ich einfach nicht genug zu erzählen."

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7. Star Trek: trekBEAT

Nexus 2000 Bilder bei StellarCom online.
Im Corona Newsletter und bei SF-Radio haben wir im gesprochenen und geschriebenen Wort ausführlich über die Nexus 2000 Convention berichtet. Nun bieten wir zusätzlich noch ein Bildarchiv an. Der unten angegebene Link führt Sie direkt zu dem Teil unserer Rubrik 'Stellarcom', in dem wir die Bilder für Sie bereitgestellt haben. Derzeit finden sich dort sowohl Impressionen von unserem Stand auf dem Con-Gelände als auch einige Schnappschüsse von den Gaststars.

Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de/stellarcom/nexus/nexus2000_bilder.htm

Interview mit Cliff Bole.
"TrekWeb" hat Auszüge eines Exklusiv-Interviews mit Trek-Regisseur Cliff Bole veröffentlicht, das bereits in der April-Ausgabe des britischen "TV-Zone"-Magazines zu lesen war. Darin erzählt Bole über seine Arbeit an den verschiedenen Star Trek-Serien und über ein paar sehr eigenartige Dreharbeiten für die TNG-Episoden "In den Händen der Borg", "Angriffsziel Erde" ("The Best of Both World, Part I & II") und "Wiedervereinigung, Teil 2" ("Unification, Part II"), in der Leonard Nimoy als Botschafter Spock zu sehen war.

"In den Händen der Borg"/"Angriffsziel Erde":
"Das war möglicherweise eine meiner besseren Folgen. Es kam einfach alles zusammen. Michael Piller schrieb sie und trotz unserer Differenzen war es womöglich eines der großartigsten Unternehmen in der Serie. [..] Das Borg-Set selbst war sehr klein, da das Budget begrenzt war. Wenn ich eine Aufnahme eines Korridors gemacht hatte, dann veränderte ich einiges an den Wänden und benutzte dann die selbe Halle für eine weitere Aufnahme. Diesen Trick benutzten wir während der Szene, in der Lieutenant Commander Shelby (Elisabeth Dennely) und ihr Außenteam ihre Phaser benutzen, um die Borg zu bekämpfen. Ich drehte die Schauspieler um und veränderte das Licht wie ich es bei all meinen Aufnahmen machte, um es so aussehen zu lassen, als würden die Borg von verschiedenen Sektionen des Kubus vorrücken. So haben wir unseren Weg durch dieses Set gemogelt und es wurde eigentlich richtig gut."

"Wiedervereinigung? - Teil 2":
"Der nahezu unglückselige Teil dieser Geschichte ist, dass Leonard [Nimoy (ST:TOS Spock)] nur für vier Tage zur Verfügung stand, also konnten wir nicht sehr viel mit ihm machen. Wir mussten lieber eine Menge Dialoge abdrehen als eine Menge Action. Es wäre furchtbar geworden, ihn mehr in die Story zu integrieren, aber es war genau deswegen eine Freude, mit ihm zu arbeiten."

Deep Space Nine:
"Ich habe nur eine Handvoll Deep Space Nine Folgen gemacht, einerseits aus persönlichen Gründen, andererseits wegen der Tatsache, dass ich mit meinen Verpflichtungen bei The Next Generation und einigen anderen Shows ausgelastet war. Wie auch immer, ich genoss es, Deep Space Nine zu machen, weil es ein wenig dunkler war, und wann immer Armin Shimerman (ST:DS9 Quark) und Rene Auberjonois (ST:DS9 Odo) zusammen waren, sah man pure Magie. Ich habe kürzlich in einer Serie in Kanada Regie geführt und traf Rene, der ebenfalls an einer anderen Show dort oben arbeitete, und wir trafen uns auf ein paar Drinks und schwelgten in einem Gespräche über Deep Space Nine."

Voyager:
"Jennifer Lien hatte einen soliden Auftritt [in "Suspiria" ("Cold Fire")]. Ich arbeitete nicht an der Serie als sie sie verließ, also weiß ich nicht, was dort geschehen ist. Vielleicht erreichten sie ein totes Ende mit diesem Charakter, aber ich dachte, sie habe gewaltiges Potential als Schauspielerin. Es war auch schön, wieder mit Tim Russ zusammenzuarbeiten. Ich hatte ihn für eine Rolle in der TNG-Folge "In der Hand von Terroristen" ("Starship Mine") engagiert, und das war eine Art Test für seine Rolle als Tuvok in Voyager. Er machte großartige Arbeit in der nächsten Folge, bei der ich Regie führte, "Gewalt" ("Meld") [..]"

Links zum Thema:
http://talk.trekweb.com/articles/2000/08/31/967762994.html

Marina Sirtis im Interview.
In der Oktober-Ausgabe von "SFX Online" hat David Bassom ein Interview mit Marina Sirtis (ST:TNG Troi) veröffentlicht. Darin wird Sirtis als Lebensretter für schlecht laufende TV-Serien bezeichnet, und das zu recht. Denn sie spielte in der sechsten Staffel von Voyager nicht nur eine Art Rettungsanker für die Serie als altbekannte Deanna Troi, sondern verhalf auch "Mission Erde" zu einer der erfolgreichsten Folgen. Und nun wird sie auch in "Stargate SG1" als russische Wissenschaftlerin zu sehen sein.

"Es ist lustig, wie es sich entwickelt hat", erklärt Sirtis SFX. "Soweit es Marina als Schauspielerin angeht, ist es wundervoll, in einer nach der anderen von diesen sehenswerten Serien mitzuspielen. Es bringt dein Gesicht mal wieder auf den TV-Schirm."

Obwohl sie es zuvor abgelehnt hat, eine holographische Troi während des ersten Jahres von Voyager zu spielen, war Sirtis dennoch begeistert, in der sechsten Staffel in der Episode "Das Pfadfinder-Projekt" ("Pathfinder") aufzutreten.

"Als wir The Next Generatin beendeten, wollte ich ein wenig Abstand zwischen mich und Star Trek bringen," erklärt sie. "Zu dieser Zeit war ich einfach besorgt, nur in meiner Rolle gesehen zu werden. Aber als man mich fragte, ob ich 'Pathfinder' machen wolle und ich erfuhr, ich würde mit Dwight Schultz [ST:TNG Barclay] arbeiten, sagte ich zu. Ich musste nicht erst großartig überredet werden."

Die in England geborene Schauspielerin hatte keine Ahnung, wie beliebt ihr Auftritt in Voyager werden würde. "Ich dachte, meine Fans wären einfach zufrieden, mich wieder in dieser Uniform zu sehen, aber es kam sogar in den Nachrichten hier [in den USA]! Eine Freundin von mir rief mich an und sagte: 'Du bist in den Nachrichten.' Und ich fragte: 'Wieso?' Mir fiel nichts ein, was ich getan haben könnte, um mich in die Nachrichten zu bringen. Und sie sagte: 'Weil du zu Voyager gehst.' Ich dachte nur: 'Wow!'"

Neben den beiden Voyager-Folgen hatte Sirtis auch einen Gastauftritt in "Mission Erde", in der die Schauspielerin in der dritten Staffel als Taelon verehrende Schwester Margaret in der Folge "The Cloister" zu sehen ist.

"Mission Erde hat eine Menge Spaß gemacht", erinnert sie sich. "Es war eine wirklich dramatische Rolle. Ich denke nicht, dass die Leute erwarteten, dass ich jemanden spiele, der kein sympathischer Charakter ist, und eine Menge der Zuschauer waren ebenso überrascht zu hören, dass ich einen englischen Akzent in der Rolle spreche. [Die Produzenten] wollten, dass ich englisch klinge, und es war tatsächlich ein wenig anstrengend, weil es inzwischen einige Amerikanismen in meiner Aussprache gibt."

Nach ihrem Auftritt als Taelon-Anhängerin kehrte Sirtis ins All zurück. Sie spielte eine Gastrolle in der Episode "Watergate" in der vierten Staffel von Stargate. Während ihre Rolle in Mission Erde ihr einfach von Majel Barret-Roddenberry (ST:TNG Lwaxana Troi) angeboten wurde, musste die Star Trek-Ikone regelrecht um ihren Platz im ersten russischen SG-Team kämpfen.

"Ich musste vorsprechen", bestätigt Sirtis. "Mein Charakter musste authentisch russisch sein. Ich sagte dies meinen Sprachlehrer vor dem Vorsprechen, aber als ich dort hin kam, waren da echte russische Schauspielerinnen und russisch-amerikanische Schauspielerinnen. Ich ging rein und dachte: 'Okay, was machst du eigentlich hier? Ich werde niemals diese Rolle bekommen, weil sie echte Russinnen haben wollen!' Aber dann erinnerte ich mich, dass es eine Menge Technogeplapper [Technobabble] gab, und ich dachte: 'Wenn irgendjemand dieses Technogeplapper meistern kann, dann ist es jemand, der bei Star Trek war.' Also konzentriert ich mich darauf."

Die Schauspielerin bestätigt bereitwillig, dass sie kürzlich durch eine Zeit gegangen ist, in der ihre Karriere brach lag, hofft aber, dass ihre neueren Erfolge ihr helfen werden, weitere TV- und Filmrollen zu erhalten: "Ich hatte sieben sehr gute Jahre, und nun hatte ich einige ruhige Jahre. Und ich denke, es ist sehr schwer für jemanden, der in einer erfolgreichen Serie war, seinen Charakter abzuschütteln."

Links zum Thema:
http://www.sfx.co.uk/features/trek/marina.asp?sec=FEAT&jump=FEAT

Bericht über Stewarts Hochzeit.
Patrick Stewart (ST:TNG Picard) und die frühere Star Trek-Produzentin Wendy Neuss haben letzten Freitag im Bel Air-Hotel in Los Angeles geheiratet. Das Paar gab sich das Ja-Wort an einem Schwanenteich. Das Dinner und der Hochzeitstanz fanden dann später im Inneren des Hotels statt.

Brent Spiner (ST:TNG Data) diente bei dieser Zeremonie als Brautführer, die außerdem von Jonathan Frakes (ST:TNG Riker), Michael Dorn (ST:TNG Worf), Marina Sirtis (ST:TNG Troi), Gates McFadden (ST:TNG Crusher) und LeVar Burton (ST:TNG LaForge) besucht wurde. Scheinbar hat sich Stewart vor seiner Hochzeit gewünscht, in einer "kompletten Shakespeareanischen" Zeremonie getraut zu werden, mit "der Zeit angemessenen Kleidern und Liebessonetts", aber am Ende scheint Neuss' Wunsch nach einer traditionellen Hochzeit gesiegt zu haben.

Das Paar ist zur Zeit auf einer Hochzeitsreise, die vermutlich mehrere Monate dauern wird. Ihr Aufenthaltsort ist streng geheim.

Links zum Thema:
http://www.startrek.com/news/news.asp?ID=112260
http://www.space.com/sciencefiction/tv/stewart_wedding_000830.html

"Elite Force"-Gewinnspiel.
Auf unserer Partnerseite Amazon.de läuft ab sofort ein großes Gewinnspiel zum neuen Star Trek-Ego-Shooter, welcher von Activision unter dem Namen "Star Trek: Voyager Elite Force" veröffentlicht wurde.

Amazon.de charakterisiert das Spiel wie folgt:

"In diesem Spiel schlüpft ihr in die Rolle eines Sternenflottenoffiziers auf der U.S.S. Voyager. Ihr seit Mitglied einer von Commander Tuvok neu formierten Elitetruppe, die zum Schutz des Schiffes eingesetzt wird. Und so dürft ihr natürlich Janeways Lieblingsgegner, die Borg, infiltrieren und euch durch verlassene Raumschiffe kämpfen. Das Spiel erscheint voraussichtlich am 22. September diesen Jahres, benutzt die Quake-III-Engine und wird von hauptsächlich positiven Kritiken der Spielemagazine begleitet."

Unter allen Vorbestellungen, die bis zum 21.09.2000, also einen Tag vor dem voraussichtlichen Veröffentlichungsdatum bei Amazon.de eingehen, verlost die Firma in Zusammenarbeit mit Activision und Saitek die folgenden attraktiven Preise:

 5x Star Trek Special Edition
 3x Star Trek Schachspiel
 5x Star Trek normale Edition
10x Voyager T-Shirt
20x Voyager Poster
10x Star Trek Communicator Pins
10 Voyager Tassen
5x GM2 Saitek Shooter Mäuse

Die Gewinner werden durch das Los ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter von Amazon.de und ihre Angehörigen sowie von Activision sind nicht zur Teilnahme berechtigt.

Links zum Thema:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B00004UEDK/sfradiodescienfi
http://www.amazon.de/exec/obidos/tg/feature/-/66218/ref=sfradioscienfi/028-8449320-3834128

Neue Voyager-Produktionsinfos.
Auf der offiziellen Star Trek - Website sind neue Produktionsinformationen zu "Flesh and Blood" und "Inside Man" erschienen.

Produktionsnummer 253
Der 31. August ist Tag fünf eines achttägigen Drehs für "Flesh and Blood, Part I", Star Trek: Voyagers erste zweiteilige Episode der siebten Staffel. "Flesh and Blood" zeigt die Rückkehr der Hirogen, die Probleme mit der holographischen Technologie haben, die ihnen einstmals von der Voyager Crew geschenkt wurde.

Produktionsnummer 252
Wer am 22. August am Strand war, hatte man eine ungewöhnliche Aussicht: Die Dreharbeiten einer Star Trek: Voyager-Folge! Die Filmarbeiten für "Inside Man" letzte Woche beinhalteten einen eintägigen Dreh am Leo Carrillo State-Strand in Los Angeles County. In dieser Folge dient der Strand als Hintergrund für eine sich im Urlaub befindliche Deanna Troi (Marina Sirtis), die von Reg Barclay (Dwight Schultz) besucht wird.

Des weiteren sind im Internet erneut Gerüchte zu einzelnen Voyager-Episoden aufgetreten. Wer noch nichts über den Inhalt der neuen Folgen erfahren möchte, klicke bitte hier.

Besonders heiß wird derzeit um den vermeintlichen Inhalt der Doppelfolge in Form eines Fernsehfilms spekuliert, die in die so wichtigen November-Sweeps fällt. Während dieses Zeitraums werden nämlich die Minutenpreise für die Werbeblöcke anhand der eingefahrenen Einschaltquoten neu festgelegt.

Ein Gerücht besagt, die Voyager treffe in jenem Zweiteiler erneut auf Spezies 8472. In dieser Folge sollen die Borg dann auch angeblich endgültig vernichtet werden - gerade diese Spekulation lässt das Gerücht aber sehr unglaubwürdig erscheinen.

Andere Quellen berichten, im November werde die oben erwähnte Folge mit der Produktionsnummer 253 ausgestrahlt, in der die Voyager auf ein Hirogen-Schiff trifft, das mit Holodeck-Technologie ausgestattet ist. Als man dort jedoch ankommt, findet man nur eine holographische Umgebung vor, in der viele Hirogen-Leichen verstreut sind. Die holographische Technologie, die Captain Janeway den Hirogen ausgehändigt hat, damit sie ihre Jagdkünste verbessern können ohne andere Spezies zu gefährden, wurde bis zu einem Punkt modifiziert, bei dem die Jäger zur Beute werden. Die Hologramme bekamen nicht nur ihr eigenes Bewusstsein, sondern wurden auch zu einer Art neuen Rasse, die Zuflucht vor der "organischen" Sklaverei und Brutalität sucht. In dem Bestreben, einer ihrer Leute zu befreien, entführen die Hologramme den Doktor, der sich bald zwischen der Loyalität zur Voyager und seinen holographischen Gefährten zerrissen fühlt.

Links zum Thema:
http://www.startrek.com

Frakes und Stewart über Star Trek X.
Stephen Laroche von "Jam! Showbiz" hat einen Bericht über einen kürzlichen Auftritt Jonathan Frakes (ST:TNG Riker) auf der Canadian National Science Fiction Expo geschrieben.

Darin berichtet er, dass Frakes sich während seines Auftritts eher positiv über den zehnten Star Trek Film und seine Beteiligung daran geäußert habe. "Es wird immer wieder einen Star Trek Film geben. Und er sollte lieber besser sein, als der vorangegangene," Er bestätigte auch, dass er in Star Trek X mitspielen wird.

Bei seinem Auftritt sprach Frakes über die Gerüchte, er würde in "Total Recall 2" Regie führen. "Ich wurde engagiert, um Regie für 'Total Recall 2' zu führen, doch es gab kein Skript und kein Einverständnis von Schwarzenegger," sagte er. "Er will nicht 'Total Recall 2' drehen. Er will 'Terminator 3' drehen."

Frakes kam auch auf seine Serie "Roswell" und "X-Faktor" zu sprechen, in denen er als Gastgeber auftritt. "Sie fragten mich, ob ich den Job machen wolle," sagte er. "Es war diese Serie 'Alien Autopsy', welche mich motivierte."

Jonathan Frakes sieht man eigentlich sehr selten auf einer Convention. Er erinnert sich jedoch an ein lustiges Ereignis auf seiner ersten Con vor einigen Jahren, das seinem Ego ziemlich zugesetzt haben muss. "Ich erinnere mich, wie ich zu meiner ersten Convention in Syracuse (New York) eines Nachts kam," sagte er. "Im Verkaufsraum gab es zahlreiche Tische mit Actionfiguren meiner Kollegen. Ich sah einen Geordi LaForge für $35 oder eine Tasha Yar für $40. Dann schaute ich hinüber und sah ein Schild, auf dem stand: 'Kaufen sie irgendeine Actionfigur, und sie bekommen Riker umsonst!'"

Patrick Stewart (ST:TNG Picard) erzählte "BBC Radio 1", dass das Studio noch immer kein grünes Licht für das nächste Star Trek-Kinofilmprojekt gegeben habe, für das bereits ein Skript unterwegs ist. Stewart sagte noch einmal, dass er an diesem Projekt mitarbeiten werde und dass es sich "sehr schön herausentwickelt." Aber er warnte: "Bis das Script fertig gestellt ist, wissen wir nicht genau, wohin es ich entwickeln wird. Es könnte sich noch einmal vor dem nächsten März ändern."

Ähnliche Kommentare wurden von Stewart den gesamten Sommer über abgegeben, nachdem vor einem Monat der Vertrag für den Film fertiggestellt wurde und "Gladiator"-Co-Autor John Logan mit der Arbeit an einem Drehbuch begann. Stewart wird dem Projekt als Associate Producer dienen und auch erheblich in die Story des Filmes eingreifen. Der Schauspieler könnte sein berüchtigtes Vetorecht bei einigen Story-Ideen eingelegt haben, wie er es bereits beim letzten Kinofilm getan hat.

Links zum Thema:
http://www.canoe.ca/JamStarTrek/aug28_startrek.html

Hans Beimler bei "The District".
Nachdem kürzlich bekannt wurde, dass frühere DS9-Autoren bei einigen großen Serien engagiert wurden, darunter Ronald D. Moore bei "Roswell", Robert Hewitt Wolfe bei "Andromeda" und Rene Echevarria bei "Dark Angel", stellt sich nun heraus, dass auch Hans Beimler eine neue "Heimat" gefunden hat. Er arbeitet zur Zeit an der neuen CBS Serie "The District".

"The District" ist ein neues Kriminaldrama, in dem Jack Mannion die Hauptrolle als Craig T. Nelson spielt, der neue Police Commisioner von Washington, D.C. Mannion soll dabei endlich mit dem antiquierten System aufräumen, mit dem in der Stadt die kriminellen Probleme gelöst werden. Er wählt deshalb eine Gruppe von vielversprechenden Officers aus, um von ihnen unterstützt zu werden, die daraufhin damit beginnen, wieder Ordnung in die Hauptstadt zu bringen.

Beimler arbeitet als Co-Executive Producer an dieser Serie, die nächstes Jahr im amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt werden soll.

Links zum Thema:
http://www.cbs.com/network/tvshows/mini/upfront/index.shtml

Langes Warten auf Teil 2 von "Eugenic Wars".
Wie im Forum "PsiPhi-Books BBS" nun bekannt wurde, wird "Star Trek: The Eugenics Wars: The Rise and Fall of Khan Noonien Singh" in zwei Teilen als Hardcover erscheinen. Teil 1 wird im Juli 2001 zu kaufen sein, Teil 2 dagegen erst ein Jahr später im Juli 2002.

Die Romane, die von Greg Cox geschrieben werden, spielen in den Jahren 1974 bis 1996 und erzählen die Geschichte vom Aufstieg und Fall von Khan Noonien Singh. Die Geschichte um diese Person wurde schon in der TOS-Folge "Der schlafende Tiger" ("Space Seed") aufgegriffen und später im Kinofilm "Star Trek 2: The Wrath of Khan " fortgeführt. Die beiden Romane erzählen nun die Geschichte vor diesen beiden Begegnungen Khans mit der Enterprise.

Neue Promo-Videos zu Voyager.
Die offizielle Star Trek Site, StarTrek.com, hat nun drei neue Promotion-Video für die letzte Staffel von Star Trek: Voyager online gestellt, die sich auf Kathryn Janeway, Tuvok und Tom Paris konzentrieren. Daneben gibt es weiterhin das Home Generic, Heroes Generic und Seven of Nine Promo-Video, von denen wir schon vor wenigen Wochen berichteten.

Jeder der drei neuen Trailer zeigt Szenen aus Voyager, die ein bestimmter Charakter durchlebt hat, kommentiert von diesem Charakter. Hier die Kommentare der drei:

Kathryn Janeway:
"Wir haben die unbekannten Weiten des Universums erforscht. Wir kämpften gegen außerirdische Rassen und haben überlebt. Aber wir waren schon zu lange fort. Es ist Zeit, nach Hause zu gehen, oder während des Versuchs zu sterben."

Tuvok:
"Die Logik sagt, dass ich meine Familie nie wieder sehen werde. Aber ein völlig unlogisches menschliches Konzept bleibt: Hoffnung!"

Tom Paris:
"Ich habe eines der modernsten Schiffe der Sternenflotte durch viele wilde Schlachten geflogen, und selbst bei unmöglichsten Chancen gewonnen. Aber die größte Herausforderung bleibt, einen Weg nach Hause zu finden."

Diese Videos können unter http://www.startrek.com/production/voyager7/multimedia.html heruntergeladen werden.

Außerdem gibt es drei neue Promotion-Videos von UPN 20, einem lokalen UPN-Sender. Diese enthalten sowohl Promos für Voyager im Allgemeinen und die Sendeanstalt. Sie können bei Media Trek heruntergeladen werden.

Interview mit Kate Mulgrew.
In der Oktoberausgabe des offiziellen Star Trek Magazins findet sich ein Interview mit Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway). Es handelt größtenteils von der vergangenen sechsten Staffel. Sie spricht allerdings auch davon, was sie von ihrem Charakter in Zukunft erwartet.

Hier ein Auszug:

"Ich denke, sie würde immer Chakotay aufsuchen. [...] Und Tom Paris, und ihren geliebten Neelix, und BŽElanna. [...] Ich denke [die Beziehung mit Seven of Nine] könnte sich weiter entwickeln zu einer Art von Schüler - Mentor Beziehung. [...] Seven werden sehr viele Schwierigkeiten im Föderationsraum erwarten, denke ich. Ein weiterer provokanter Weg [für die Produzenten], um ihre Menschlichkeit zu zeigen, wird sich auftun, wenn das Schiff endlich landet: Wer wird Seven sein, wenn sie sich endlich mit ihrer Menschlichkeit auseinandersetzt?"

Links zum Thema:
http://www.geocities.com/Hollywood/Lot/4619/stmg1000/stmg1000.html

Siebte Voy-Staffel: Deutschland muss warten.
Obwohl noch nicht einmal die sechste Staffel von Star Trek: Voyager im deutschen Free-TV zu sehen ist, steht wohl schon jetzt fest, dass die deutschen Fans auf die siebte Staffel ebenso lang warten müssen.

Laut der Arena Synchron KG Berlin, die die Star Trek - Synchronisationen in Deutschland vornimmt, wird voraussichtlich am 02. Januar 2001 mit den ersten Synchronaufnahmen zur 7. Staffel begonnen.

Sollte Premiere World sich entscheiden, der Programmpolitik von SAT.1 entgegenzuarbeiten, und früher mit der Ausstrahlung der 7. Staffel beginnen, wird dieser Termin unter Umständen vorverlegt.

DVD-Neuigkeiten erschüttern Fandom.
Erschütternde Nachrichten für alle Star Trek- und DVD-Fans: Die erste Star-Trek-Serie, die auf dem deutschen DVD-Markt erscheinen soll, wird Star Trek:Voyager werden.

Obendrein hat Paramount USA tatsächlich vor, nur jeweils eine einzige Folge pro DVD für DM 30.- zu verkaufen. Auf Stargate SG-1 angesprochen (welches mit vier Folgen pro DVD ausgeliefert wird), die immerhin in der Produktion noch teurer sind als Star Trek - Folgen, sprach man von einem aussterbenden Produkt, aus dem man zu Lebzeiten so viel Geld wie möglich scheffeln wolle. Star Trek habe einige Serien und es würde noch weitere folgen. Ein Preisverfall sei marktwirtschaftlich gesehen nicht hinzunehmen. Allerdings sind DM 30.- pro Folge kein Preisverfall, sondern im Vergleich zu VHS immerhin ein stolzer Aufschlag von 50%, denn auf den regulären Videocassetten sind ja immerhin zwei Folgen enthalten.

Auch Paramount Deutschland wehrt sich gegen die amerikanischen Pläne. So wurde auf der ExpoTrek-Convention eine Umfrage gestartet, wie viele Folgen die Fans auf einer DVD gern hätten. Zur Auswahl standen eine und zwei, alles weitere würde verworfen, hieß es. Da das Zwischenergebnis eindeutig schien, steigen die Chancen auf zwei Folgen pro DVD zu einem Preis von 40-50 DM.

Auf eine 5.1-Spur müssen wir jedoch verzichten. Die 5.1-Spur auf den Code1-DVDs der Originalserie sei nur zu Stande gekommen, weil der Sci-Fi-Channel das Remastern übernommen habe, um damit die Rechte für die Serie zu bezahlen. Eine deutsche 5.1-Spur sei, bei welcher Serie auch immer, illusorisch und nicht zu bezahlen. Auf die Frage, ob man die 5.1-Spur denn auf evtl. herauskommenden Code2-DVDs der Originalserie bekäme, wurde geantwortet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die beiden ersten Serien (Original und Next Generation) überhaupt als Code2-DVD herauskämen, gleich Null sei. Im Bezug auf die Originalserie sprach man gar von einer "aussterbenden Klientel".

Die Pläne hinsichtlich der Star-Trek-Serien sehen folgendes vor: Zuerst ein vorsichtiges Abtasten des Marktes mit dem Herausbringen einiger Voyager-DVDs (man plant, mit der ersten Staffel anzufangen). Falls Voyager sich gut verkauft, werde man wiederum vorsichtig ein paar Deep Space Nine-DVDs veröffentlichen und die Wechselwirkung beider Serien beobachten. Falls denn überhaupt beide Serien herauskämen, werde man als nächstes wohl die neue Serie bringen, welche zur Zeit in Planung ist.

Ein genauer Termin für Voyager auf DVD konnte darüber hinaus noch nicht genannt werden.

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8. Farscape: Episodenlogbuch

ACHTUNG: Der folgende Bericht enthält Informationen über eine bisher in Deutschland nicht ausgestrahlte Serie. Wenn Sie nichts über den Inhalt der ersten vier Episoden erfahren wollen, dann klicken Sie bitte hier.

101 - Premiere

Auf dem Weg zu einer wissenschaftlichen Testmission, gerät der Astronaut John Crichton durch ein kosmisches Phänomen in ein Wurmloch. Etwas orientierungslos findet er sich in einem Asteroidenfeld wieder, und wird Zeuge eines außerirdischen Raumkampfes. Eines der fremden Raumschiffe streift das IASA - Shuttle, kollidiert mit einem Felsbrocken und explodiert. Während er auf ein riesiges Raumschiff zufliegt, übernimmt dieses die Computerkontrolle und steuert ihn in die Landebucht.

Von einem kleinen Roboter begrüßt, fangen die Armaturen seines Schiffes Feuer und er muss sein Schiff fluchtartig verlassen. Mit einigen Elektroschocks wird John von seinem Roboterfreund auf die Brücke des Raumschiffes dirigiert. Dort wird er von einem großen, aggressiv aussehenden Alien herumgeschubst. Dieser und ein blaues, weibliches Wesen versuchen, mit Hilfe des Superantriebs den Angreifern zu entkommen.

Währenddessen erhält der Kommandant der Verfolgerflotte von einer Untergebenen die Nachricht, dass zwei Piloten vermisst werden. Er sieht, dass sein Bruder, einer der Piloten, mit einem unbekannten Schiff zusammenstieß und dies seinen Tod verursachte. Der Kommandant schwört Rache und befielt, das Raumschiff zu fassen.

Als unser Held nackt in einer Gefängniszelle erwacht, teilt ihm ein kleines, an Yoda erinnerndes Wesen, mit, dass er untersucht wurde und ihm ein Universaltranslator implantiert wurde. Das Wesen stellt sich als Rygel vor, Herrscher von 600 Milliarden weiteren seiner Art. Er wurde durch seinen Cousin ins Gefängnis gebracht und befindet sich nun auf dem Schiff der Entflohenen. Mit John sitzt eine gefangengenommene Pilotin in der Zelle, die auf Johns Begrüßungsbemühungen ihn ordentlich zusammenschlägt. Sie gehört zu den Peacekeepern, die die Geflohenen dingfest machen wollen.

Nach einer Besichtigungstour durch das lebendige Schiff, gelingt es John beim Essen eine Gabel in seinem Ärmel verschwinden zu lassen. Während sich Johns Wärter auf den nächsten bewohnten Planeten begeben, gelingt es ihm und seiner Peacekeeper-Freundin mit Hilfe der Gabel zu entfliehen. Sie kontaktiert ihren Kommandanten und zusammen fliegen die beiden auf den Planeten. Dort kommt es zum unvermeidlichen Zusammentreffen aller Parteien.

John, die Peacekeeperin Aeryn Sun und der Krieger werden von den Peacekeepern festgenommen. Aeryn wird beschuldigt, durch den Kontakt mit John kontaminiert zu sein und wird ebenfalls verhaftet. Durch einen Trick können alle drei aber entfliehen. Das Schiff der Peacekeeper nimmt Kurs auf die Abtrünnigen und will sie angreifen. Durch den Trick, das Raumschiff an der Atmosphäre abprallen zu lassen, können sie aber entkommen. Auf dem Schiff kehrt Ruhe ein und John Crichton beginnt einen Brief mit seinen Erlebnissen an seinen Vater aufzunehmen.

102 - Throne for a loss

Rygel wird von den Tavleks entführt, die für ihn ein Lösegeld fordern, da sie ihn für den rechtmäßigen Regenten der Hynerianer halten. Ein Mitglied des Enterkommandos wird auf dem Schiff gefangengenommen und verliert eine Art Waffe, die sich um den Unterarm schließt. Sie injiziert dem Träger eine Droge, die die Aggression steigert und die Kräft erhöht, allerdings abhängig macht. DŽArgo nimmt die Waffe an sich und schon bricht ein Streit innerhalb der Crew aus. John und Aeryn gelingt es DŽArgo außer Gefecht zu setzen und ihm die Waffe abzunehmen. Anschließend begeben sich die beiden auf den Planeten um Rygel zu befreien, da Rygel lebenswichtige Kristalle von Moya, dem Schif gestohlen hat. Rygel lernt inzwischen seinen Zellennachbarn kennen, der irgendwie krakenartig aussieht.

Auf dem Schiff zeigt der Gefangene erste Entzugserscheinungen und Zotoh Zhaan will ihm helfen, seine Abhängigkeit zu überwinden. Außerdem kommt D'Argo wieder zu sich und folgt Crichton und Aeryn auf den Planeten um ihnen zu helfen.

Nachdem auch Aeryn Erfahrung mit der Waffe gemacht hat, beschließen die drei ohne die Waffe weiterzusuchen. Da Aeryn von der Droge noch geschwächt ist, bleibt sie zurück als D'Argo und Crichton aufbrechen, um Rygel zu finden. Im Gefängnis treffen sie auf den Kraken, der ihnen mitteilt, dass Rygel zu einem sichereren Ort gebracht wurde. Als die beiden das Gefängnis wieder verlassen, werden sie von Truppen entdeckt, und es entbrennt ein Kampf. Durch die Hilfe von Aeryn können die beiden aus dem Lager fliehen, doch D'Argo wird verletzt. John beschließt nun auf eigene Faust Rygel zu retten, da Aeryn immer noch geschwächt und D'Argo verletzt ist. Um die Entführer rechtzeitig zu erreichen, benutzt er die Waffe, und es gelingt ihm, alle bis auf den Anführer, der Rygel in einem Sack gefangen hält, zu betäuben. Als er ihm klar macht, dass Rygel kein Herrscher mehr ist und dass er von niemanden ein Lösegeld erwartet kann, kontaktiert er den Gefangenen auf dem Schiff. Dieser bestätigt dem Anführer, dass es keinerlei Reichtümer auf dem Raumschiff gibt. Dieser entschließt sich, Rygel freizulassen.

103 - Back and back and back to the future

Nach einer Raumschiffexplosion nimmt Moya ein Rettungsshuttle mit zwei Ilanern, eine Rasse, die mit der von D'Argo verwandt ist, an Board. Als Crichton das Shuttle betritt und die Fracht untersuchen will, erfährt er einen grünen Energiestoß. Ab diesem Moment erlebt er sich immer weiter ausdehnende Zukunftsvisionen.

Schnell wird klar, dass die Begleiterin des ilanischen Wissenschaftlers eine feindliche Spionin ist, die seine von ihm entwickelte Waffe stehlen will. Nach mehreren Zeitsprüngen erkennt John, dass der Wissenschaftler eine Quantensingularität in seinem Shuttle birgt, um damit die Feinde seiner Rasse zu bekämpfen. Des weiteren erkennt er, dass die Spionin D'Argo in ihren Bann zieht, um ihre Pläne zu verwirklichen. John versucht in mehreren Zukunftssprüngen Matala aufzuhalten, bis er erkennt, dass D'Argo der Schlüssel zur Lösung des Problems ist. Es gelingt ihm D'Argo von Matalas Plänen zu überzeugen und gemeinsam vereiteln sie Matalas Vorhaben entgültig.

104 - I, E.T.

Als ein Gerät der Peacekeeper, das sich in den Systemen von Moya befindet, anfängt ein Signal auszusenden, versucht die Crew dieses Gerät zu entfernen. Dies gestaltet sich als sehr schwierig, weil das Gerät in Moyas Inneren verborgen ist. Außerdem würde Moya beim Entfernen verletzt werden.

Um das Signal zu schwächen, landen sie auf einem Planeten und verstecken das Schiff in einem Sumpf. Während sich John, D'Argo und Aeryn auf die Suche nach einem Betäubungsmittel für Moya begeben, haben die einheimischen Lebensformen die Anwesenheit der Aliens bemerkt. Da die Zeit knapp wird, beschließen Rygel und Zhaan, mit der Prozedur zu beginnen. Während Rygel das Gerät von Moya abtrennt, versucht Zhaan die Schmerzen von Moya zu lindern.

Von den Einheimischen entdeckt, wird John klar, dass er hier das Alien ist und so versucht er das Vertrauen einer Wissenschaftlerin und ihres Sohnes zu erlangen. Als die Wissenschaftlerin merkt, dass die Aliens anscheinend auch nur ganz normale Wesen sind, versucht sie John zu helfen. John findet schnell in einer Gewürzdose das gesuchte Betäubungsmittel, doch schon taucht das Militär auf, und sein Fluchtweg ist abgeschnitten. Zu allem Übel wurde D'Argo festgenommen. Mit Hilfe der beiden Einheimischen kann John D'Argo befreien und auf das Schiff zurückkehren. Dort angekommen hat Rygel bereits das Peacekeeper-Gerät von Moya entfernt und streut nun das Betäubungsmittel auf die verletzten Schiffsteile. Nach Moyas Genesung verlässt die Crew den Planeten.

Fazit:

Uns haben die ersten vier Episoden sehr gut gefallen. Sie haben gute Geschichten, das Zusammenwirken von CGI und Echtszenen ist beeindruckend. Die Außerirdischen sind liebevoll animiert. Es gibt keine eindeutige Kommandostruktur oder Rangfolge, so dass alles auf Teamwork beruht. Durch die Vielschichtigkeit der Charaktere lassen sich sicherlich hunderte von Episoden stricken und man wird sicherlich immer wieder überrascht sein, wenn ein neuer Charakterzug eines Crewmitgliedes ans Tageslicht kommt. Mit dem kleinen Makel, dass niemand John Crichton abnehmen wird, ein Wissenschaftler zu sein, werden wir leben können. Jeder Sci-Fi Fan kann sich wirklich auf den Oktober freuen, wenn Farscape im deutschen Fernsehen auf Sat.1 anläuft.

Links zum Thema:
http://www.farscape.com

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9. SF-Treffs Darmstadt & Offenbach

Der Darmstädter SF-Stammtisch wurde im November 1994 ursprünglich als TrekDinner ins Leben gerufen, um dem Wunsch nach einem offenen und zwanglosen Treffpunkt für Fans aus Südhessen zu entsprechen. In sehr kurzer Zeit hat sich der Stammtisch nun mit seinen je nach Jahreszeit bis zu 60 Besuchern zu einem beliebten Treffpunkt für Science Fiction-Begeisterte im Rhein-Main-Gebiet entwickelt.

Der Offenbacher SF-Treff wurde erst im Jahre 1997 gegründet. Auch hier hat der Zuspruch bis heute nicht nachgelassen, und es können regelmäßig bis zu 40 Fans begrüßt werden, von denen viele in Ermangelung eines SF-Treffs in Frankfurt auch von dort anreisen.

Beide Stammtische werden heute von Fans vieler Science Fiction-Serien besucht. Es treffen sich beispielsweise Liebhaber von Star Wars, Babylon 5, Star Trek, Akte X, Dr.Who, Stargate SG-1, Mission Erde, Xena, Hercules, Raumpatrouille Orion und vielen anderen phantastischen Filmen und Serien. Beliebt sind auch japanische Zeichntrickfilme, sogenannte Mangas oder Animees. Im Übrigen sind natürlich auch Fans der allgemeinen SF-Literatur von Asimov bis Zelazny herzlich willkommen. Sie zählen wie die Leser der beliebten Heftroman-Serien Perry Rhodan, Maddrax, Professor Zamorra oder John Sinclair schon seit langer Zeit zum Stammpublikum.

Seit Jahren gehören die Organisatoren der SF-Treffs auch zum Veranstalterteam der traditionellen "Buchmesse Convention" in Frankfurt, welche seit 1985 parallel, aber unabhängig zur "Internationalen Frankfurter Buchmesse" stattfindet. Hier kommen jährlich am Messe-Samstag einige hundert Fans aus dem gesamten Bundesgebiet in der Stadt am Main zusammen - darunter auch viele, die innerhalb des Fandoms organisatorisch tätig sind, oder auch Kleinverlage betreiben. Und ohne die zahlreichen Helfer beider Treffs wäre die Durchführung dieser in der Science Fiction-Szene sehr beliebten Großveranstaltung auch gar nicht erst nicht möglich.

Doch was wird den Teilnehmern bei diesen Veranstaltungen, Treffen und Stammtischen geboten?

Neben einer gemütlichen und ungezwungenen Atmosphäre mit freiem Eintritt erwartet den Besucher unter anderem gutes Essen für jeden Geldbeutel, viele nette Leute mit mannigfaltigen Interessen, regelmäßige gegenseitige Besuche und Fahrten zu befreundeten Clubs und Stammtischen, sowie Diaabende, Grillfeten und Filmvorführungen. Abgerundet wird dieses Programm durch aktuelle Informationen aus dem SF-Bereich, freie Verkaufsmöglichkeiten für Privatanbieter, sowie einer Reihe von Online-Aktivitäten.

Schlussendlich hat der Interessierte die Möglichkeit der freiwilligen Mitgliedschaft im "Science Fiction Club Rhein-Main", dem größten Zusammenschluss für Science Fiction-Fans in der Region und gleichzeitig Förderkreis für die örtliche SF-Szene. Die Mitgliedschaft beinhaltet den Bezug des Fanzines "News from Far beyond" und Ermäßigungen bei verschiedenen Händlern.

Wer nun auf den Geschmack gekommen sein sollte, kann unter den folgenden Adressen die Treffen besuchen, oder weiteres Informationsmaterial erhalten.

Kontakt zum SF-Darmstadt
Zeit: jeden ersten Samstag im Monat ab 18 Uhr.
Ort: Clubraum der Gaststätte "Stadt Budapest", Heimstättenweg 140, Darmstadt
       (Heimstättensiedlung, HEAG-Buslinie H, Parkplätze reichlich vorhanden).

Kontakt zum SF-Treff Offenbach / Main
Zeit: am zweiten Freitag im Monat ab 19 Uhr.
Ort: Pizzeria "Da Luciano", Hugenottenplatz 13, OF-Innenstadt
       (Rückseite "Saturn", S-Bahn Marktplatz).

First Contact & Info über die SF-Treffs Darmstadt & Offenbach
Roger Murmann
Wilhelm-Leuschner-Strasse 17
64859 Eppertshausen
Telefon: 06071/38718 (ab 17 Uhr)
Mail: starcadet3@aol.com & sftreffda@gmx.de

SF-TREFFS DA & OF im Internet: http://www.sftd-online.de

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10. Im Gespräch mit Wolfgang Fröhning

Im Vorfeld der kommenden Galileo7 Convention sprach Mike Hillenbrand von sf-radio.de mit Wolfgang Fröhning, dem neuen Fanbeauftragten dieser Veranstaltung. Dieses Interview können Sie auch in der aktuellen Ausgabe von TREKminds auf unserer Homepage im Original hören.

Mike Hillenbrand: Wolfgang, Du bist neu im Team der Galileo7 IV?

Wolfgang Fröhning: Ja

M: Sag mal, wer bist Du eigentlich?

W: Ja, wie gesagt, mein Name ist Wolfgang Fröhning. Ich bin selbstständiger Unternehmer, und nebenbei, neben dem Unternehmertum auch Star Trek-Fan.

M: Jetzt bist Du im Organisationsteam der Galileo7 IV. Wie bist Du denn dahin gekommen?

W: Nun, ich hatte seit der Galileo7 II Convention, die auch 1999 in Bremen stattgefunden hat, recht guten Kontakt zu den Veranstaltern, habe zwischendurch mal ein paar Tips gegeben, weil ich dachte, da könnte vielleicht was anders gemacht werden, und dadurch wurde der Kontakt dann geknüpft. Dann war ich auf der Convention in Berlin - dort war ich noch viel öfter im Büro, weil ich dachte, da könnte man vielleicht etwas ändern - und habe quasi als zahlender Gast die Hälfte der Zeit im Orga-Büro verbracht. Dadurch wurde der Kontakt und die Freundschaft größer und aufgrund dessen bin ich nun im Organisationsteam der Galileo7 IV, die jetzt wieder in Bremen stattfindet.

M: Im Frühjahr diesen Jahres war es doch auch sehr ratsam, dass die Jungs von der Galileo7 IV ein paar Tipps bekamen!

W: Das ist richtig, deshalb habe ich in der Zeit relativ regelmäßig mit dem sogenannten Stegemann-Imperium, wie es J.G. Hertzler auszudrücken pflegte, telefoniert. Und da haben wir uns über einige Ideen unterhalten, was man machen könnte, wie man es machen könnte, und um es auf deutsch zu sagen: Wie man den Karren aus dem Dreck ziehen könnte!

M: Ja, und da war er ja scheinbar auch drin! Wenn ich mich richtig erinnere, war zwischenzeitlich von Konkursverfahren - das nie eingeleitet wurde - die Rede. Es gab einige Anschuldigungen auf der einen und auf der anderen Seite, und zwischenzeitlich sah es auch so aus, als ob die Galileo7 IV gar nicht stattfinden würde. Aber, sie findet statt?

W: Sie findet definitiv statt! Und zwar vom 3. bis zum 5. November im Maritim Hotel und dem angeschlossenen Kongresszentrum in Bremen.

M: Was könnte Ihr denn den Zuschauern die jetzt kommen, oder sich vielleicht noch anmelden, überhaupt alles bieten?

W: Nun, wir haben wie üblich bei Conventions Stargäste, allen voran Marina Sirtis, die Counselar Deanna Troi gespielt hat in Star Trek: The Next Generation. Dann als großes Highlight dazu Dwight Schultz, bekannt als Reginald Barclay und Murdoch aus dem glorreichen A-Team. Dazu unser Standardprogramm Robert O`Reilly und J.G. Hertzler, die auch schon auf der Galileo7 II und III für eine großartige Stimmung gesorgt haben. Zusätzlich die beiden Ferengi Aaron Eisenberg, der noch niemals in Deutschland auf einer Star Trek-Convention war, und den allseits beliebten Max Grodenchik, der jetzt auch schon auf der ExpoTrek für eine großartige Stimmung gesorgt hat. Zusätzlich kommt Jeff Rector, ein Nebendarsteller aus Star Trek: The Next Generation. Als besonderes Highlight kommt Ira Steven Behr, der noch nie zuvor auf einer Star Trek-Convention gewesen ist.

M: Wie kommt es denn, dass die Galileo7 IV jetzt doch stattfindet?

W: Nun, es war aufgrund der Energie, die dort hineingesteckt wurde. Und vor allem auch aus dem ganz einfachen Grunde: Viele Leute hatten sich schon eine Karte gekauft, und da sollten dann besonders diejenigen Lügen gestraft werden, die behaupteten, die Galileo7 wird nicht mehr stattfinden. Und aufgrund dessen, dass halt einige Anmeldungen da waren, wurden alle Energien gesammelt und gebündelt, um doch noch eine Convention auf die Beine zu stellen, die den Namen Convention verdient - und vor allen Dingen wieder an die Galileo7 II in Bremen anknüpft, da jetzt auch im Maritim Hotel in Bremen eine ganz andere Infrastruktur vorliegt und auch die Zusammenarbeit mit dem Hotel gut bewiesen wurde. Da sehe ich also wesentlich weniger Probleme als sie bisher in Berlin aufgetreten sind.

M: Sind denn noch Altlasten von der Galileo7 III zu tragen? Ich denke da an die UNICEF.

W: Durchaus, aber mit der UNICEF wurde ein Zahlungsplan getroffen, und der wird auch peinlichst genau eingehalten, so dass sich die UNICEF nicht beschweren kann, und dass die Gelder, die für die UNICEF gespendet wurden, auch definitiv bei der UNICEF ankommen.

M: Nun gibt es ja eine ganze Reihe von Conventions in Deutschland, da ist die Galileo7 IV nur eine unter einigen anderen. Warum sollte der gemeine Science Fiction- oder Star Trek-Fan zu euch kommen?

W: Nun, wir haben das Konzept "Join the Family". Wir versuchen, eine gemütliche, kleine Convention zu machen. Also der Ausflug nach Berlin mit etwa 3000 Zuschauern war definitiv zu groß. Wir wollen wieder auf das Limit von 600 bis 1000 Zuschauern kommen, um dort wirklich die familiäre Atmosphäre zu wahren, wo dann auch Leute wie Robert O`Reilly und J.G. Hertzler sich abends mit dem Publikum zusammen setzen, unterhalten, ein Bierchen trinken - oder auch Dwight Schultz, wenn der kommt, dann glaube ich schon, dass es einige lustige Abende geben wird. Vor allem auch auf der Convention-Party am Samstagabend, wo übrigens alle Stargäste, auch Marina Sirtis, Ira Steven Behr und Dwight Schultz zugesagt haben, auf dieser Party mit dabei zu sein.

M: Mehr Infos und die Preise zur Veranstaltung kann man auf Eurer Homepage erfahren?

W: Jawohl, und zwar unter http://www.galileo7.de!

M: Auch als kurzentschlossener Fan kann ich nichtsdestotrotz ins Maritim Hotel kommen, und dann Tageskarten kaufen!?

W: Richtig, es wird am Samstag Tageskarten geben, und auch am Sonntag; allerdings die große Autogrammstunde für alle wird am Freitag sein, denn wer sich eine Dreitageskarte mit Autogrammpaket kauft, hat dann auf jeden Fall die Garantie, von jedem der anwesenden Schauspieler und Gaststars ein Autogramm zu bekommen.

M: Ja, wie wird es weitergehen mit der Galileo7?

W: Es wird weitergehen mit der Galileo7 Teil V, auch wieder in Bremen - angepeilt ist der Oktober des nächsten Jahres, und wir werden auch dort mit interessanten Stargästen aufwarten können; es wird vermutlich noch die eine oder Überraschung kommen.

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11. Earth: Final Conflict - Die dritte Staffel

Dieser Artikel enthält Informationen über die in Deutschland bisher unveröffentlichte 3. Staffel von "Mission Erde". Wenn Sie diese Informationen nicht lesen wollen, klicken Sie bitte hier.

"Three years ago they came. Forever altering the future of humantity." Die Anwesenheit der Taelons auf der Erde geht ins fünfte Jahr, und wenn man den fatalen Konsequenzen der zweiten Staffel von Earth: Final Conflict folgt, kommt man schon ins Zweifeln, ob die Menschheit als solches überhaupt eine Zukunft haben wird.

Wir erinnern uns zurück: Während des Präsidentenwahlkampfes wird ein Attentat auf den bisherigen Präsidenten Thompson verübt, worauf die Taelons die Widerstandsbewegung verdächtigen. Über die Erde wird das Kriegsrecht verhängt und alle Mitglieder des Widerstandes sollen festgenommen werden. Dies führt sogar so weit, dass DaŽan verhaftet wird, da er mit den Widerständlern sympathisiert hat.

Mit dem Einstieg in die neue Staffel lassen es die Produzenten mal wieder richtig krachen. Jonathan Doors wird verhaftet, Lili Marquette wird gefangen genommen und für Tod erklärt und eine zunächst geheimnisvolle neue Figur wird eingeführt.

Die dritte Staffel von Gene Roddenberrys Serienkonzept bringt neue Enthüllungen, viele Überraschungen und dunkle Bedrohungen. Der rote Faden des epischen Handlungsbogens zieht sich mit der Gewissheit durch die einzelnen Episoden, dass die Ankunft der Jaridians immer näher rückt, und dass die Taelons alles versuchen werden um die Menschen als Werkzeug im kommenden Kampf zu benutzen.

Der Held und die Hauptfigur der Serie ist und bleibt Liam Kincaid, dargestellt von Robert Leeshock. Der Mensch/Kimera - Hybrid avanciert zum Anführer des Widerstandes und ist gleichzeitig der Beschützer von DaŽan. Die Beziehung der beiden zueinander erhält allerdings einige Schrammen im Laufe der dritten Staffel. Mit Hilfe von Augur und Renee Palmer versucht er die geheimen Machenschaften der Taelons aufzudecken und die Menschheit vor der Versklavung durch die Taelons zu bewahren.

Diese Gratwanderung geht sogar soweit, dass er sich entscheiden muss, Sandoval vor dem Tod zu retten oder ihn sterben zu lassen. Er hätte durch den Tod eines seiner Erzfeinde natürlich einen großen Vorteil, aber wie es sich für einen Helden gehört, rettet er Sandovals Leben. Da Liam zuviel unter Menschen lebt, scheint er seine außerirdischen Kräfte langsam zu verlieren. Darum wird man Liam leider kaum noch mit seinen Händen "rumschießen" sehen, was sicherlich mit Produktions- und Special Effects- Kosten erklärbar ist.

Wegen der Babypause von Lili Marquette - Darstellerin Lisa Howard musste eine Story erfunden werden, die ihre Abwesenheit erklärt. Zunächst scheint es so, als wenn wir sie nie mehr wiedersehen, doch dann wird schnell klar, dass sie ein Opfer der Geheimprojekte von ZoŽor und Sandoval wird. Genetisch verändert wird sie mit einem Shuttle ins All geschossen und dort von den Jaridians gefangen genommen. Durch eine gerissene Illusion gelangen die Jaridians mit Lilis Hilfe an die Daten zur Interdimensionstechnik, womit ihnen nun der Weg zur Erde offen steht.

Um einen gleichwertigen Ersatz zu schaffen führten die Produzenten die Figur der Renee Palmer, gespielt von Jayne Heitmeyer ("Total Recall 2070", "Outer Limits"), ein. Die anfangs undurchsichtige Figur stellt sich bald als Mitarbeiterin von Jonathan Doors und Sympathisantin der Widertandsbewegung heraus. Durch ihre Arbeit an Taelontechnologie besitzt sie ein großes Wissen mit dessen Hilfe sie und Liam, wie vorher die Widerstandsbewegung um Jonthan Doors, gegen die Taelons arbeiten.

Augur wendet sich nach Lilis scheinbarem Tod von der Widerstandsbewegung ab und fängt wieder an, kriminelle Geschäften zu machen. Das führt sogar soweit, dass diese fast Liam das Leben kosten. Ansonsten sieht man Augur in der dritten Staffel nur noch, wenn es heißt ein Problem mit Computerhilfe zu lösen. Dies war sicherlich der Grund für den Ausstieg von Richard Chevolleau aus der Serie nach dieser Staffel.

Mit einem kleinen Schrecken muss man mit ansehen, wie Jonathan Doors mit ZoŽor Geschäfte macht und mit seiner Firma nun an Taelontechnologie forscht. Er bleibt aber ein Anhänger der Widerstandsbewegung und besitzt eine geheime Waffe, von der die Taelons nichts wissen, nämlich das Raumschiff des Taelon MaŽel, der tausende Jahre vorher auf der Erde war. Als Renee Palmers Chef hält er indirekt immer noch die Zügel des Widerstandes in den Händen. Leider wird Jonathan Doors, gespielt vom charismatischen David Hemblen, kurz nach einem erneuten Zusammentreffen mit seinem Sohn Joshua getötet.

Wie die Taelons wird auch die Rolle des Ronald Sandoval, gespielt von Von Flores, immer undurchsichtiger. Nachdem er in ein Koma fällt und Liam ihm das Leben rettet, erlangt er die Kontrolle über sein CVI und operiert unabhängig von den Taelons, um seine Machtposition zu festigen. Letztendlich findet er eine Waffe, um die Taelons außer Gefecht zu setzen und benutzt diese auch gegen ZoŽor und DaŽan. Interessanterweise entwickelt sich eine kleine "Allianz" zwischen dem Beschützer von ZoŽor und DaŽan, was zum Resultat hat, dass DaŽan, anscheinend mit dem Wissen um Sandovals Unabhängigkeit, mit ihm Informationen austauscht bevor diese ZoŽor erreichen.

Wie oft habe ich mir gedacht: Ok, die Taelons sind nicht gerade die nettesten Aliens, aber DaŽan scheint ein Freund der Menschen zu sein. Wer bis jetzt DaŽan - Fan war, muss sich auf einiges gefasst machen, denn immer mehr dunkle Geheimnisse des amerikanischen Companions kommen ans Tageslicht. So plant er, mehrere Führer des Widerstandes zu töten um das Vertrauen ZoŽors wiederzuerlangen, weiterhin ist er immer noch für die "Produktion" von Mensch/Taelon - Hybriden verantwortlich.

In der Folge "Das Kloster", in der Marina Sirtis (ST:TNG Troi) einen Gastauftritt hat, bekommt man einen ganz anderen Blick auf die Beziehung zwischen DaŽan und ZoŽor, denn man erfährt, dass ZoŽor der Sohn von DaŽan ist und der letzte seiner Art sein wird, wenn es nicht gelingt, sich mit der Menschheit zu vereinen.

Da man von ZoŽor ja schon einiges gewöhnt ist, überraschen seine Handlungen in der dritten Staffel nicht allzu sehr. Er ist immer noch fleißig dabei, aus den Menschen perfekte Krieger im Kampf gegen die Jaridians zu machen. In der Folge "Mit aller Macht" geht er sogar soweit, dass er seinen Geist in einen menschlichen Körper transferiert und beginnt Menschen zu töten. Zum Ende der Staffel sieht man, dass er nicht nur von Arroganz und Machtstreben erfüllt ist, sondern auch den Drang zu Reichtum hat, was eine Blasphemie bei den Taelons darstellt.

Ein neuer sehr interessanter Charakter ist der Taelon-Kriegsminister TŽthan. Er ist ein Gegner von ZoŽors Politik und versucht, ihm Einhalt zu gebieten. Als ein Verbündeter von TŽthan getötet wird, fällt der Verdacht sofort auf ZoŽor, der dadurch noch mehr Einfluss in der Synode erlangt. Der Konkurrenzkampf erreicht seinen Höhepunkt, als ZoŽor TŽthan zu einem Taelon-Duell auf Leben und Tod herausfordert. Nur mit Sandovals Hilfe kann ZoŽor gewinnen, durch einen mehr oder wenigen glücklichen Umstand bleibt TŽthan allerdings am Leben.

Während man die Taelons in der zweiten Staffel etwas weniger zu Gesicht bekam, bekommen die Pläne der Aliens jetzt mehr Gewicht. Es kommt heraus, dass die Taelons nicht erst seit fünf Jahren auf der Erde sind, von MaŽel mal abgesehen. Liam findet heraus, dass man in den SI-Kriegen Taelonwaffen benutzte. Mit dem damaligen Einsatz eines Vortex sollte einem nuklearen Krieg vorgebeugt und die Ankunft der Taelons wie die Ankunft der Retter angesehen werden.

Es wird aufgedeckt, dass sich die Taelons mittles Menschen ernähren, die außerirdische Pflanzen essen und eine Substanz, "Kryss" genannt, produzieren. Liam erfährt von der Skrill-Mutter, dass die Taelons die Skrills versklavt und gentechnisch verändert haben, um sie als Waffen zu benutzen. Durch die Entwendung der Skrill-Mutter wird die Skrillproduktion gestoppt und den Taelons eine Waffe genommen.

Und zu guter Letzt finden Liam und ZoŽor bei der Auswerung der Daten von MaŽel heraus, dass die Menschheit eine evolutionäre Verbindung zwischen den Taelons und den Jaridians darstellt, und dass ohne die Menschheit beide Rassen zu Grunde gehen werden. Als man in der letzten Episode der dritten Staffel ein Taelonshuttle auf der Erde findet, taucht Lili plötzlich wieder auf. Sie ist schwanger und erwartet ein Mensch/Jaridian - Kind. Äußerlich und innerlich verändert bedroht sie Liam und Renee mit einer Waffe.

Ende Mai wurden die ersten 8 Episoden bei VOX ausgestrahlt und im November geht es mit der Folge "Camouflage" weiter. Eine komplette Episodenübersicht wird in den nächsten Ausgaben des Corona Newsletters erschienen. Durch einen Sendestopp in den USA wurde dort die dritte Staffel noch nicht komplett gezeigt. Die vierte Staffel ist gesichert, während die fünfte und letzte bis jetzt noch unsicher erscheint.

In der vierten Staffel werden entgültig die wahren Pläne der Taelons mit der Menschheit aufgedeckt und die Jaridians werden zur Erde gelangen. Es bleibt also offen, wie sich die Geschichte von "Earth: Final Conflict" und damit der Menschheit weiterentwickelt.

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