corona newsletter
ISSN 1422-8904

   Spotlights
  + NexusCon vor dem Start
  + Fazit zur ExpoTrek

   Star Trek
  + Tanz der TV-Giganten
  + Galileo7 IV Convention
  + Sat 1 verschiebt Voyager
  + Tim Russ im Chat
  + Patrick Stewart-Interview
  + Der "Krieg der Bands"

   Subspace Link
  + Pretender: Verwandlung
  + X-Men: Pressekonferenz
  + "Die Jahre der Aliens"
  + Gravitation
  + SW: Dreharbeiten beendet
  + Herr der Ringe rüstet auf
  + A.I.: Drehstart
  + Matrix: Neue Charaktere
  + Neue Serie von JMS

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CORONA WEBBEAT
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http://www.sf-radio.de


30. August 2000 - Ausgabe 69 - "Revelations"

Auditorium

Mit diesem Titel begrüße ich an dieser Stelle eine neue Rubrik im Corona Newsletter, welche in Zukunft die FanFiction ablösen wird. Im Auditorium - welches von unserem Partner WARP-online initiiert wurde - werden Sie zukünftig immer auf dem Laufenden gehalten, sobald es sich um lokale Veranstaltungen, Fan-Clubs oder Treffen rund um die Science Fiction dreht. Des Weiteren wird diese Rubrik auch Jungautoren der Science Fiction eine Möglichkeit geben, sich und Ihre Werke über unser Projekt vorzustellen.

Anbei möchte ich Sie hier auch schon einmal auf den großen Convention-Herbst einstimmen, welcher in der letzten Woche mit der ExpoTrek in Hannover begonnen hat, und mit der NexusCon bereits in dieser Woche seine Fortsetzung findet. Unser Team wird für Sie in den kommenden Tagen während der Veranstaltung in Berlin vor Ort sein, um sie kompetent und ohne Unterbrechung mittels Live-Radiosendungen, WebCams, ständigen Aktualisierungen unserer Homepage und schlussendlich einer Sonderausgabe vom Corona Newsletter am 8. September auf dem Laufenden zu halten. Schauen Sie also bei uns vorbei, unter http://www.sf-radio.de. Weitere Informationen zur NexusCon finden Sie auch im Anschluss an dieses Vorwort im ersten Spotlight dieser Ausgabe.

Abschliessend möchte sich die gesamte Corona Newsletter-Redaktion nun noch herzlich bei den vielen Lesern für die ausgesprochen positive Resonanz bedanken, welche wir im Verlauf des Wechsels der Chefredaktion und der letzten drei Ausgaben erhielten.

Viel Vergnügen beim Lesen dieser Ausgabe!

Klaus Michels
Chefredakteur


Pfadfinder

1. Die NexusCon vor dem Start
2. Fazit zur ExpoTrek
3. Tanz der TV-Giganten
4. Kreuzfeuer
5. Im Gespräch mit Garrett Wang
6. Star Trek: trekBEAT
7. Star Trek: Smile Fiction
8. Auditorium: "The Final Frontier"
9. Webwatcher: TrekTrip
10. The Pretender: Verwandlungen
11. X-Men: Der Kampf beginnt in Bergisch-Gladbach
12. Robert Silverberg: "Die Jahre der Aliens"
13. Wissenschaft: Gravitation
14. Subspace Link


1. Die NexusCon vor dem Start

Vom 1. bis 3. September 2000 wird Berlin von Trekkern und anderen Science Fiction-Fans heimgesucht. Grund ist die diesjährige Nexus Convention, welche im Fontane-Haus stattfindet.
Die im Vergleich zu Veranstaltungen wie der FedCon eher kleine NexusCon findet nun bereits zum dritten Mal mit jenem Namen statt, der wie das Nexus-Phänomen aus Star Trek eine Reise in phantastische Welten verspricht.

Diese Reise gestaltete sich bisher für die ca. 800 Besucher zwar etwas holprig - bei einigen Fans sind bis heute keine Buchungsbestätigungen eingegangen - aber nichts desto trotz können sie sich auf ein interessantes und abwechslungsreiches Programm freuen. Dieses Jahr werden Walter Koenig (ST:TOS Chekov, B5 Bester), Mira Furlan (B5 Delenn), Jeffrey Combs (ST:DS9 Weyoun), Julie Caitlin Brown (B5 Na'Toth) und Robert Krimmer (B5 Imp. Cartagia) als Gaststars erwartet. Ein Wermutstropfen für Star Trek-Fans ist sicherlich die Absage von Alice Krige (ST8 Borg Queen), welche aus beruflichen Gründen nicht an der Convention teilnehmen kann.

Wie auf jeder Convention bietet man den Fans auch hier zusätzlich zu den altbekannten Panels mit den Gaststars ein Rahmenprogramm. Die NexusCon wartet in dieser Hinsicht mit einigen originellen und interessanten Programmpunkten auf: Von Video-Themenspecials über Vorträge beispielsweise zu Perry Rhodan 2000, bis hin zu einer Fotosession, einem Kostümwettbewerb und Autogrammstunden haben sich die Veranstalter einiges einfallen lassen. Natürlich wird auch ein Händlerraum vorhanden sein, in dem jeder Fan nach Herzenslust stöbern kann. Auch Con-Urgestein Richard Arnold hat sich wieder angekündigt und wird das Publikum mit Informationen über Star Trek beglücken.

SF-Radio wird an allen drei Tage live vom Convention-Gelände berichten. Jede Minute schicken wir von unseren zwei Webcams einen aktuellen Schnappschuss auf unsere Homepage, und in insgesamt sechs Live-Sendungen informieren wir alle Daheimgebliebenen über das aktuelle Geschehen, sowie die Stimmung und Stars auf der Convention. Aus diesem Grund entfällt dann auch die dieswöchige Leseprobe, sowie der Live-Test am Sonntag.

Es folgen die aktuellen Sendetermine:

Freitag, 17:15 Uhr - Erste Eindrücke von der Con
Freitag, 21:30 Uhr - Opening Ceremony, Pressekonferenz und Panels

Samstag, 14:00 Uhr - Panels, Informationen, Eindrücke und mehr
Samstag, 17:00 Uhr - Panels, Informationen, Eindrücke und mehr
Samstag, 20:00 Uhr - Panels, Informationen, Eindrücke und mehr

Sonntag, 15:00 Uhr - Das große Finale

Weitere Hintergrundinformationen zu den Inhalten der Live-Sendungen finden Sie rechtzeitig ab Donnerstag auf unserer Homepage unter http://www.sf-radio.de. Anbei darf nicht unerwähnt bleiben, dass Sie als Hörer und Besucher während der NexusCon jederzeit die Möglichkeit haben, über unseren Subraumchat aktiv am Geschehen teilzunehmen. Interagieren Sie also mit unseren Mitarbeitern, und gestalten so das aktuelle Programm mit Ihren eigenen Wünschen und Anregungen.

Besucher der Convention laden wir des Weiteren ein, uns am SF-Radio-Stand zu besuchen. Dort werden Sie sicherlich Gelegenheit zum Austausch mit uns haben, und können zudem viele Mitarbeiter von SF-Radio und Corona Newsletter einmal persönlich kennen lernen.

Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de
http://www.nexuscon.de

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2. Fazit zur ExpoTrek

Eine Convention mit Zeltlagercharakter, das war die ExpoTrek, die am Wochenende vom Freitag bis Sonntag in Hannover stattfand. Es war eine eher kleine Convention, die da auf dem Jam City-Gelände stattfand, es gab etwa 1000 Voranmeldungen und erwartet wurden bis zu 500 Tagesgäste. Trotzdem konnten die Organisatoren, die von der Fedcon bekannte Firma Trekworld Marketing, mit vielen großen Gaststars aufwarten, die ihren Besuch auf der Convention zumeist mit einem Besuch auf der Weltausstellung verbanden.

Zum Veranstaltungsort: Jam City ist ein Jugendcamp am Maschsee in Hannover, etwas außerhalb der Innenstadt. Initiator und Träger des Camps ist die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend. Zur EXPO2000 soll dieser Ort zur Begegnungsstätte für die Jugend dieser Welt werden, am Wochenende trafen sich hier jedoch die Föderationsangehörigen aus dem ganzen Alpha-Quadranten. Als Übernachtungsmöglichkeiten stehen die Double-Pipes zur Verfügung, eine Mischung aus Zelt und Hütte, in der zwei Personen übernachten können. Für nur 30 Mark inklusive Frühstück hatten die vielen Fans so eine günstige Übernachtungsmöglichkeit. Der günstige Conbeitrag von 149 Mark machte diese Convention dann auch für viele Fans interessant, die sich sonst keinen Besuch auf einer großen Con leisten können. So traf man hier sehr viele jüngere Fans, deren Eltern die Zeit auf der EXPO verbrachten, während die Kinder ihrem Hobby frönten.

Die eigentliche Veranstaltung fand in einem abgetrennten Areal auf dem Gelände statt. Hier steht das große Veranstaltungszelt mit der Bühne, auf der die vielen Stars auftraten. Dann gab es noch ein kleineres Zelt, in dem die Händler und Sponsoren untergebracht waren.

Je näher der 25. August rückte, desto mehr stieg die Spannung bei den Fans, die sich auch von einigen Absagen der Gaststars nicht entmutigen ließen. Als erstes sagte LeVar Burton (ST:TNG LaForge) seinen Besuch ab, da er auf der Hochzeit von Patrick Stewart (ST:TNG Picard) eingeladen war. Wegen wichtiger Dreharbeiten konnte dann auch Alice Krige (ST:VIII Borgkönigin) die ExpoTrek nicht besuchen. Eine Woche vor der Con dann der Schock für viele Fans: Robert Duncan McNeill (ST:VOY Paris) sagte seinen Besuch wegen wichtiger Dreharbeiten für die letzte Voyager Season ab. Außerdem war auf der ExpoTrek Seite unter http://www.expotrek.de zu lesen, dass Robert Picardo (ST:VOY Holodoc) ebenfalls wegen der Dreharbeiten nicht kommen könne. Kurze Zeit später aber die Entwarnung. Der Doc hat sich doch noch überzeugen lassen und kommt. Als Ersatz für McNeill, so kursierte das Gerücht, solle John Ethan Phillips (ST:VOY Neelix) kommen, was sich dann schließlich zur Freude der Fans bewahrheitete. Als letzte sagte dann noch Chase Masterson (ST:DS9 Leeta) ihre Teilnahme ab. Trotzdem startete die ExpoTrek mit einer beeindruckenden Gaststar-Liste, die wohl keine andere kleine Con bieten kann.

Dies alles wurde erst möglich durch die Unterstützung der Evangelischen Kirche, die die Star Trek Fans zu einer Convention nach Jam City eingeladen hatte. Auch deswegen gab es vor der ExpoTrek Kritik der Fans. "Wird das eine kirchliche Veranstaltung?", machten sich viele Sorgen, aber die Organisatoren beruhigten die Fans immer wieder: "Wartet es doch einfach mal ab!" Eigentlich gab es dann im Programm nur geringe Unterschiede zu einer normalen Con. Morgens und abends stand ein "Spiritual Impulse" auf dem Programm. Dies stellte sich schließlich als kurzer Beitrag heraus, der die Fans zum nachdenken anregen sollte. Zu entspannender Musik wurden auf der Leinwand Bilder des Hubble-Teleskops gezeigt und anschließend wurde ein kurzer spiritueller Text vorgelesen.

Des Weiteren beinhaltete das Programm zwei Diskussionen, an denen sich auch die Stars beteiligten. In der ersten am Freitagnachmittag nahm auch die Landesbischöfin Margot Käßmann teil. Hier ging es um Star Trek und Religion. Ist Star Trek Religionsersatz, welche Aspekte von Religion kommen in Star Trek vor usw. Am Samstag kamen Vertreterinnen von Amnesty International zu Besuch und ein Gruppe diskutierte auf der Bühne über die Menschenrechte. Beide Veranstaltungen stießen bei den Fans jedoch leider auf geringe Resonanz, auch wenn beide Diskussionen sehr interessant und informativ waren. So stellen sich im Nachhinein zwei Fragen: 1. Passt das zusammen, eine Convention und Kirche oder sind 2. die Star Trek Fans zu oberflächlich, dass sie sich nicht für solch ernste Themen interessieren. Das kennt man doch sonst ganz anders.

Das Programm, welches am Freitagmittag um zwölf Uhr begann, bot dann aber ein Highlight nach dem anderen. Neben den Panels der Schauspieler gab es am Freitagabend ein Konzert von Julie Caitlin Brown (B5 Na’Toth), die den Fans Songs ihrer neuen CD darbot. Neben dem offiziellen Programm liefen parallel schon die ersten Autogrammstunden an. Dies waren leider sehr schlecht organisiert, so dass die Fans hierüber leicht sauer waren. Man musste sich bei fast jedem Schauspieler einzeln anstellen. Positiv bei den Autogrammen fiel Andrew Robinson (ST:DS9 Garak) auf, der den Fans mitgebrachte Artikel gratis signierte.

Eine kleine Störung war nur die Techno-Parade am Samstag, die in unmittelbarer Nähe des Jam City Geländes stattfand. Mehr als 10'000 Menschen feierten dort bei strahlendem Wetter eine riesige Party. Die Konsequenz für die SF-Fans: Alle Panel am Samstagnachmittag wurden von einem permanenten BUM, BUM begleitet. Das störte jedoch keinen der auftretenden Stars. Auch die andauernd über das Zelt donnernden Polizei-Hubschrauber störten kaum jemanden und sorgten höchstens für weitere witzige Einlagen der Schauspieler.

Am Samstagabend gab es dann eine Riesenüberraschung für die Fans. Robert Picardo hatte den kompletten Freitag gedreht, war dann eine halbe Stunde nach Drehschluss mit dem Hubschrauber zum Flughafen geflogen und dann zwölf Stunden mit dem Flugzeug unterwegs. In London verpasste er auch noch seinen Anschlussflieger; aber das erste was er nach der Ankunft in Hannover tat, war die Fans zu begrüßen. Anschließend folgte noch Disko mit Karaoke, bei der Mitorganisator und Moderator Gerhard Reible sein Gesangstalent unter Beweis stellte.

Doch wie lief eigentlich ein Tag in Jam City ab? Morgens wurde man irgendwann durch die Nachbarn geweckt. Nach einer kurzen Katzenwäsche ging es dann zum Frühstückszelt, wo es für jeden genug zum Essen gab. Dann begann das Programm. Spät Abends nach dem offiziellen Teil trafen sich dann viele Fans unter freiem Himmel, um Erfahrungen auszutauschen, über Star Trek zu fachsimpeln oder einfach neue Leute kennenzulernen. Die Atmosphäre war einfach klasse, es war wie beim Camping.

Die Convention endete am Sonntagabend mit der Closing Ceremony, aber viele Fans blieben noch bis zum Montag in Jam City und besuchten noch die Weltausstellung zum ermäßigten Preis. Dies war ein weiteres Angebot der ExpoTrek. Einige der Schauspieler hatten auch schon angekündigt, am Montag die EXPO zu besuchen; vielleicht ist es dort zu interessanten Begegnungen mit den Fans gekommen. Jedenfalls traf man am Sonntagabend einige Commander, Lieutenants und Captains auf der Weltausstellung, die das Abend-Ticket noch zu einem kurzen Besuch nutzten und dazu natürlich ihre Uniformen nicht ausgezogen hatten.

Fazit: Es war eine einmalige Convention, dazu zählen nicht nur die Gaststars, sondern insbesondere der Ort, das Umfeld und die Stimmung. Ein großes Lob noch einmal an die vielen Organisatoren und Helfer, an den Star Trek Fan Club Hannover sowie vor allem an Jam City, ohne die die ExpoTrek nicht so erfolgreich geworden wäre. Bei welcher Convention war man den Stars schon so nah? Max Grodénchik (ST:DS9 Rom) traf man um Mitternacht noch im Plausch mit den Fans, man begegnete George Takei (ST:TOS Sulu) auf dem Weg ins Hotel. Die meisten Fans dürften unvergessliche Erlebnisse und Fotos mit nach Hause gebracht haben !

Die weitere Berichterstattung und Meinungen der Fans finden Sie am morgigen Donnerstag und in der kommenden Woche in der Sendung Trekminds unter http://www.sf-radio.de. Dort erfahren Sie auch, wo Sie sich die Fotos der Convention ansehen können.

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3. Tanz der TV-Giganten

Tanzen ist gesund. Das bestätigen Ärzte ebenso wie begeisterte Tänzer selbst. Manche Tänze können jedoch ganz schön gefährlich werden - so zum Beispiel jener faszinierende Reigen, den sich die Giganten des amerikanischen TV-Marktes in den letzten Wochen lieferten.

Und das sind die Tänzer: Chris-Craft, die Balldame. Sie begann ihre Karriere dereinst als Bootsverkäuferin und tanzt jetzt auf dem Ball der TV-Größen mit. An diesem Ballabend ist sie das heiß umworbene Ziel der Begierde. Sie war mehrere Jahre mit dem edlen Herren Viacom liiert, der auch um sie wirbt - hauptsächlich wegen ihres gemeinsamen Kindes UPN. Dann ist da noch der geschickte Tänzer News Corp., der Vater von FOX. Auch er hat es auf Chris-Craft abgesehen, und das gefällt UPN nicht besonders. Schließlich sind UPN und FOX nicht die besten Freunde - auch wenn sie zu artig sind, um sich auf dem Schulhof verprügeln.

Um das Ende des Ballabends gleich vorweg zu nehmen: News Corp. war der bessere Tänzer - und konnte die Balldame mit nach Hause nehmen. Wie aber kam es zu diesem seltsamen Reigen? Und was bedeutet sein Ausgang für die Star Trek-Fans?

Wir erinnern uns: UPN, das steht für "United Paramount Network". United kam von Chris-Crafts United Television-Abteilung, denn Chris-Craft war Mitbegründer des Netzwerks und besaß bis vor wenigen Monaten noch einen 50%-Anteil daran. Dann kaufte Viacom, die Muttergesellschft von CBS, UPN und der Star Trek-Produktionsfirma Paramount Pictures, auch diesen noch auf. Chris-Craft blieben daraufhin nur noch eine Gruppe von Fernsehstationen, die UPN angehören. UPN selbst konnte jetzt zu Paramount Network umbenannt werden, was mit einem neuen Logo bis zum November komplett vollzogen werden soll.

Jene acht UPN-Fernsehstationen aber, die noch im Besitz von Chris-Craft sind, sind für UPN deshalb so wichtig, weil sie die Erreichbarkeit in New York, Los Angeles, Minneapolis, San Francisco und weiteren großen amerikanischen Städten mit gewährleisten. Im Januar nächsten Jahres laufen die Verträge für diese Stationen ab - und dann könnte UPN ohne Deckung in diesen Gebieten darstehen.

Genau aus diesem Grund führte Viacom Gespräche über eine mögliche Übernahme Chris-Crafts. Vor drei Wochen gab Viacom schließlich ein Medienstatement ab, in dem es hieß: Viacom hat heute als Reaktion zu den Spekulationen auf dem Markt angekündigt, dass man die Diskussionen mit Chris-Craft und seinen Tochtergesellschaften bezüglich jeglicher Aquisition beendet hat.

Viacom beendete seinen Tanz mit Chris-Craft, und News Corp. begann ihn - mit Erfolg. Mit einem um mindestens 5 % höheren Angebot erwarb der Konzern, dem auch das FOX-Netzwerk angehört, Chris-Craft - mit allem drum und dran. Dies könnte potenzielle Auswirkungen auf die Serie "Star Trek: Voyager" haben, welche auf UPN ausgestrahlt wird. Ohne die lokalen UPN-Stationen könnte es sein, dass die Zuschauer in Los Angeles und New York nicht in der Lage wären, die zweite Hälfte der letzten Staffel von Voyager zu sehen. Da diese Chris-Craft-Stationen jedoch noch immer etwas Sendeinhalt für die nahe Zukunft fordern, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie einfach einen temporären Vertrag aushandeln, um weiterhin einige UPN Sendungen auszustrahlen - ganz ähnlich wie es bereits jetzt in vielen Gegenden getan wird, in denen es keine UPN angehörenden Stationen gibt.

Und genau das wurde auch diskutiert. Während Dean Valentine von UPN optimistische Briefe an die über 100 anderen UPN-Stationen sandte, mischte Rupert Murdoch von News Corp. die Karten neu.

"Wir drängen überhaupt nicht darauf, UPN zu schließen", versicherte Murdoch. "Wir würden es gerne wachsen sehen - und vielleicht mit uns als Partner." Die Frage, ob er die von Chris-Craft erworbenen Stationen lieber das UPN-Programm senden oder lieber als unabhängige Stationen arbeiten lassen würde, die von den FOX-Inhalten profitieren, beantwortete er nicht, versicherte aber, dass er "offen für Diskussionen" sei. Darüber hinaus meinte er: "Eine Partnerschaft zwischen uns beiden ist nicht unmöglich, aber es ist keine lebenswichtige Frage [für News Corp.]"

Alles in allem sieht die Zukunft von UPN - und damit die Zukunft für die letzte Voyager-Staffel in einigen Teilen der USA - nicht so düster aus, wie es zeitweise zu vermuten gewesen wäre. Marktanalysten hatten gar den Untergang von UPN prognostiziert, später aber wieder zurückgezogen. Zumindest zeitweise wurde das Deckungsgebiet des Netzwerks sogar durch einen weiteren Sender namens "Binghamton Paramount Network" in der Triple Cities-Region erweitert.

Manchmal straucheln eben auch Tänzer - aber der Tanz geht trotzdem weiter.

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4. Kreuzfeuer

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Newsletters überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: kreuzfeuer@sf-radio.de. Bitte beachten Sie, dass wir nur Zuschriften veröffentlichen, die mit vollständigem Namen versehen sind. Die eMail-Adressen der Leser werden auf Anfrage von der Corona-Redaktion bekannt gegeben. Wir danken für Ihr Verständnis!

"FF Science Fiction e.V."

"Wie und wo kann man überhaupt einen Verein eintragen lassen damit dieser sich fortan "e.V." nennen darf?"
- Gerd Fleischer

Anmerkung der Redaktion: Die Endung "e.V." bedeutet "eingetragener Verein". Eingetragen wird ein solcher Verein in einem Vereinsregister beim örtlichen Amtsgericht, somit ist er vom Staat erfaßt und als Verein anerkannt. Um einen solchen Verein eintragen zu lassen benötigt man einen Notar, der die Formalitäten erledigt und die offizielle Vereinsgründung auf dem Papier festhält, überwacht und beglaubigt.


Zur Beschwerde von Ausgabe 68

Dies soll kein Beschwerdebrief sein. Mit Erstaunen und anfänglicher Belustigung las ich in der aktuellen Ausgabe vom Corona Newsletter (#68) die Beschwerde von Herrn Kamp. Meine Belustigung schlug jedoch bald in Nachdenklichkeit um, und ich stellte mir die Frage: Warum können einige Star-Trek-Fans nicht über sich selber lachen?
Die Unterscheidung von Trekkie und Trekker war für mich noch nie nachvollziehbar, aber einige brauchen scheinbar dieses Schubladendenken. Die Star-Trek-Saga begleitet mich und meine Frau seit frühester Jugend (damals noch "Raumschiff Enterprise"). In unserem Korridor steht ein lebensgroßer James T. Kirk, unser Anrufbeantworter fragt nach Kodos dem Henker, in unserer Wohnung stehen überall Star-Trek bzw. -Wars Modelle (die eher zum Leidwesen meiner Frau), und mein Sohn, 21 Monate, ist zu seinem ersten Fasching als Chakotay gegangen.

Bin ich jetzt ein Trekkie, ein Trekker oder einfach nur ein Fan?

Manchmal habe ich das Gefühl, dass von einige Leute Science-Fiction im Allgemeinen und Star-Trek im Speziellen als eine Ersatzreligion angesehen wird. Da ich jedoch keine Abhandlung über Science Fiction und Religion verfassen wollte, kann ich nur mit den Worten von William Shatner schließen, die er vor Jahren bei einer Talkshow an die Hardcore-Fans/Trekkies richtete: "Fangt endlich an zu leben!"
- Detlev Keil

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5. Im Gespräch mit Garrett Wang

In einem Interview auf der Offiziellen Star Trek-Homepage offenbarte Garrett Wang (ST:VOY Kim) vor kurzem seine Gedanken unter anderem bezüglich seiner asiatischen Herkunft und der noch ausstehenden Beförderung seines in "Star Trek: Voyager" verkörperten Fähnrich Kim.

Auf die Frage, ob seine asiatische Herkunft eine größere Bedeutung bezüglich seines Charakters an Bord der Voyager und sein Ansehen in Hollywood hat, antwortete Wang mit den folgenden Worten:

Wang: "Es hat nicht wirklich einen Einfluß darauf, wie ich meinen Charakter auf der Voyager spiele. Eine meiner größten Sorgen zu Beginn der Serie war, daß ich Kim nicht als einen Asiaten spielen wollte. Ich wollte ihn nicht als den "asiatischen Typ der Geschichte" abgegrenzt sehen. Ich wollte ihn nur als den jungen Offizier der Sternenflotte darstellen. Deswegen sagte ich den Produzenten der Serie von Anfang an, daß ich nicht sehen möchte, wie Kim eine Schale "Chow Mein" im Kasino bestellt. Und ich wollte auch nicht, daß er mit Stäbchen zu essen beginnt."

"Und sie hörten auf mich, da ich während der zweiten oder dritten Staffel einmal ein Outfit tragen mußte, welches doch sehr asiatisch angehaucht war, eine Ausgehuniform für private Zeiten. Es war ein Remake von Etwas, welches einmal von Patrick Stewart während der 'Next Generation'-Zeiten als Ausgehuniform getragen hatte. Und sie riefen mich wirklich zu sich und ließen mich zuvor einen Blick darauf werfen, und ich war zufrieden damit. Ich schaute darauf, sagte 'Yeah' und konnte dieses Outfit tragen. Ich denke nicht, dies war in irgendeiner Weise anstößig. Sie kamen mir bei meinem Wunsche den Sternenflottenoffizier an die erste Stelle zu bringen, sehr entgegen."

"Was das Thema Schauspieler mit asiatischer Abstammung in Hollywood angeht, so kann man das wohl mit einem Schauspieler aus dem mittleren Osten oder einem indianischen Schauspieler vergleichen. Es ist für diese Volksgruppen sehr schwierig in diesem Geschäft, was hauptsächlich durch die Klischees kommt, die bei diesen Gruppen vorhanden sind."

"Asiatische Männer bekommen nur so typische Rollen wie den 'Viet Cong' zu spielen, Nordkoreaner oder Japaner, die gerade Pearl Harbour bombardiert haben. Entweder ist man der Feind oder ein japanischer Autohersteller; ihr erinnert euch doch sicher noch an die Handelskonflikte mit China in den 80er Jahren oder die Gangster aus Chinatown. Ich meine, dies sind all die negativen Klischees dort draußen."

"Die einzig anderen männlichen Charakter sind geschlechtslose, unmännliche Computerfachidioten. Du bekommst deswegen keine richtig guten Rollen angeboten. Wenn ihr euch die ganze Geschichte des Fernsehens anschaut, dann gibt es dort vielleicht fünf oder sechs Rollen, die nicht durch ein Klischee geprägt waren, und die länger als eine Serienstaffel überlebt haben."

"In den 60er Jahren hatte nur eine Person die Chance, eine nicht stereotype Rolle zu spielen; George Takei als Sulu. In den 70er hatten wir Detective Jack Soo in der Komödie 'Barney Miller', in den 80er war es der Charakter den Robert Ito bei 'Quincy' spielte und Dustin Nguyen bei '21 Jump Street'. Und schliesslich, um die 90er bis in das Jahr 2000 abzurunden, haben wir noch Fähnrich Kim."

"Wenn ihr euch dies nunmal anschaut und über diese Rollen sprecht, dann habt ihr fünf Edelsteine, die nicht stereotypische Rollen für Amerikaner asiatischer Abstammung sind, und das ist entsetzlich, das ist schlecht! Und wie ich schon sagte, die beiden einzigen Volksgruppen denen es nicht besser geht, sind die Indianer und die Leute aus dem mittleren Osten."

"Und somit ja, es hat definitiv einen Einfluß darauf, wie ich generell als Schauspieler in Hollywood angesehen werde. Hollywood scheint in dem Glauben zu leben, daß Asiaten nicht witzig sein können, nicht romantisch, und man sie deswegen nicht in eine normale Situation bringen kann, in denen andere Menschen eigentlich immer sind. Ich bin deswegen sehr froh, ein Teil von Star Trek zu sein, da ich dadurch die Chance erhielt, all dies zu sein, was normalerweise Asiaten nicht sein dürfen. Ein Romantiker, ich hatte romantische Szenen und ich hatte auch Action-Szenen. Ich mußte nicht den bösen Jungen spielen und das hat definitiv Einfluß darauf genommen, wie ich in Hollywood als Schauspieler angesehen werde."

"Eines meiner Ziele als Schauspieler war immer diesen Umstand zu ändern, die Auffassung vom Amerikaner asiatischer Abstammung in diesem Land zu ändern. Und ich hoffe, ich konnte die Voyager, ich konnte Star Trek als eine Plattform dazu benutzen, ein Meilenstein zum nächsten Schritt, um so weit zu kommen wie beispielsweise Denzel Washington. Und an diesem Punkt werden hoffentlich alle Klischees, alle Vorurteile und alle negativen Gedanken gegenüber Asiaten, die jemals gesagt oder über Asiaten gedacht wurden, sich endlich zerstreuen."

Wann wird Fähnrich Kim endlich befördert?

Wang: "Das weiß nur Gott! Das ist auch etwas, daß der Schauspieler Garret Wang schon seit jeher jeden gefragt hat, jeden im Büro und auch die Produzenten. Ich kann mich an einen Tag und an eine sehr spaßige Situation erinnern. Ich ging zu Kate Mulgrew und stellte ihr die Frage "Wann wird Harry Kim endlich befördert?". Als wenn Kate damit irgend etwas zu schaffen hätte!"

"Deswegen ist es auch so gefährlich geworden. Kim ist nun schon so lange Fähnrich, das ich denke er wird für immer Fähnrich bleiben. Auf den Conventions scherze ich immer über eine Episode, in der Kim schlafwandelt. Er ist so frustriert darüber, daß er noch immer Fähnrich ist, daß er schlafwandelt und in den Kabinen der Anderen die Rangabzeichen stiehlt. Am nächsten Morgen kommt er total verrückt auf die Brücke, trägt seine Sternenflottenuniform, auf der sich 150 Rangpins befinden. Er kommt in einer Uniform voller Punkte, und dies ist die Nachricht an die Besatzung, daß er endlich befördert werden muß."

"Aber um mal wieder ein wenig ernst zu werden, es wäre nett wenn er endlich zum 'Lieutenant Junior Grade' vor dem Ende befördert werden würde, und wenn nicht dann vielleicht im Finale der Staffel, und wenn auch das nicht, dann vielleicht in einem späteren Film, wenn wir jemals einen machen sollten. Ich glaube ich werde ins Guinessbuch der Rekorde als der älteste Fähnrich der Galaxis aufgenommen werden."

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6. Star Trek: trekBEAT

Verlosung von Autogrammen auf "Galileo7 IV" Convention.
In Kooperation mit der Star Events GmbH verlost sf-radio.de Autogramme an die Fans, welche sich in den kommenden Wochen und Monaten noch zur "Galileo7 IV" Convention anmelden.

Die "Galileo7 IV" wird in diesem Jahr zwischen dem 03.-05. November in den Räumlichkeiten des Maritim Hotel Bremen stattfinden, und kann zur Zeit mit den folgenden Stargästen aufwarten:

Marina Sirtis (ST:TNG Troi)
Dwight Schultz (ST:TNG Barclay)
Robert O’Reilly (ST:DS9 Gowron)
J.G. Hertzler (ST:DS9 Martok)
Max Grodenchik (ST:DS9 Rom)
Aaron Eisenberg (ST:DS9 Nog)
Jeff Rector (ST:TNG "Versuchskaninchen")
Ira Steven Behr

Nachträglich wurden nun noch Larry und Janet Nemecek offiziell als Moderatoren für die Convention angekündigt. Larry ist Fachmann in Bezug auf "Star Trek: The Next Generation", Autor des Star Trek-Compendiums und bei verschiedenen amerikanischen SF-Magazinen tätig. Seine Frau Janet gestaltet bei Paramount als Assistant Script Coordinator aktiv die Zukunft von "Star Trek: Voyager".

Janet wird es auch sein, welche als besonderes Special auf der Galileo7 einen zwei- bis dreistündigen Drehbuch-Workshop veranstalten wird. Karten sind dafür ab sofort zum Preis von 53,00 DM unter tickets@galileo7.de, oder während der Veranstaltung an der Tageskasse erhältlich.

Jeder Interessierte, der sich bis zum Start der Veranstaltung im November mit dem zusätzlichen Stichwort: "SF-Radio" auf der Homepage der "Galileo 7 IV" unter http://www.galileo7.de anmeldet, erhält dafür schon einmal als kleines Dankeschön zu Beginn der Convention am Stand von SF-Radio ein kostenloses Autogramm der Schauspielerin Claudia Christian, welche in der Serie Babylon 5 den Charakter Susan Ivanova verkörperte.

Des Weiteren werden im Vorfeld der Closing Ceremony am 5. November folgende weitere Autogrammpreise unter den Teilnehmern der Verlosung vergeben:

1 * Patrick Stewart (ST:TNG Picard)
2 * William Shatner (ST:TOS Kirk)
2 * Avery Brooks (ST:DS9 Sisko)
10 * Max Grodenchik und Chase Masterson (ST:DS9 Leeta)

Wer sich also bisher noch nicht ganz zu einer Anmeldung entschlossen haben sollte, findet nun neben den angekündigten Stargästen einen weiteren positiven Anreiz, die "Galileo7 IV" in diesem Jahr nicht zu verpassen.

Links zum Thema:
http://www.galileo7.de
http://www.sf-radio.de

Patrick Stewart heiratet.
Patrick Stewart (ST:TNG Picard) hat am 26. August seine langjährige Verlobte, die ehemalige Produzentin von "Star Trek: The Next Generation" und heutige Produzentin von "Star Trek: Voyager", Wendy Neuss, geheiratet.

Stewart, der kürzlich 60 wurde, und die 45-jährige Wendy Neuss sind seit September 1997 zusammen, entschlossen sich aber erst jetzt zur Heirat. Auch auf beruflicher Basis arbeiten die beiden bei Stewarts "Flying Freehold Production" zusammen.

Viele der Mitglieder aus "Star Trek: The Next Generation" waren bei der Trauung anwesend, die, wie Majel Barrett bereits zuvor enthüllte, im Bel Air-Hotel von Los Angeles stattfand.

Ein Schritt in Richtung Kollektiv.
"ABC News" sendete vor kurzem einen Bericht über Kevin Warwick, einen Wissenschaftler der Reading-Universität (außerhalb Londons), welcher sich kybernetische Implantate in seinen Körper pflanzt. Er vertritt die Meinung, dass die Menschheit sich auf lange Sicht entweder intelligenteren Maschinen unterwerfen oder aber sich selbst durch "Upgrades" intelligenter machen muss.

Warwick möchte Chips unter seine Haut implantieren, die es ihm erlauben sollen, seine Gehirnströme direkt an einen Computer zu senden - und umgekehrt. Er und seine Frau haben das Ziel, sich mit einem derartigen Chip gegenseitig Gefühle und Bewegungsmuster zu vermitteln.

Auf die Frage, ob damit dann auch Telepathie möglich sei, antwortet Warwick: "Sicher, Science Fiction-Autoren mögen über diese Art von Dingen schreiben, aber ich bin Wissenschaftler, und wir versuchen es." Im Gegensatz zur Science Fiction nennt er seine Vorhaben "Science Fact".

Wenn Borg-ähnliche Technologie Wirklichkeit werden kann, dann wirft das viele kulturelle und ethische Fragen auf: Wollen wir wirklich wie ein Kollektiv wissen, was jeder denkt? Geht damit nicht ein Stück Menschlichkeit verloren? Wie kann die Menschheit durch derartige Technologie profitieren? Welche Gefahren sind damit verbunden? Die Borg - Schreckensvision von Unterwerfung und Entmenschlichung oder vielleicht doch eher glanzvolle Hoffnung auf Perfektion und Harmonie?

Wie auch immer, Professor Warwicks Kritiker werfen ein, dass diese Art von Technologie noch Jahrzehnte entfernt ist. Und falls das alles so - oder wenigstens in ähnlicher Form - kommen wird, wird sich Warwick sagen können, dass er daran beteiligt war.

Links zum Thema:
http://abcnews.go.com/onair/WorldNewsTonight/wnt000825_21st_warwick_feature.html

Ehrung für Leonard Nimoy.
Leonard Nimoy (ST:TOS Spock) wird den Titel des Ehrendoktors seiner Hochschule, der Antioch-Universität, erhalten. Die Auszeichung wird ihm in der McGregor-Schule der Universität im Herbst diesen Jahres in Ohio verliehen werden. Barbara Gellman-Danley, die Präsidentin der McGregor-Schule der Universität in Yellow Springs, sagte, Nimoy sei wegen seiner Bemühungen für die Hinterbliebenen des Holocaust nominiert worden.

1991 spielte Nimoy im Film "Never Forget", der auf einer wahren Begebenheit basiert, den Holocaust-Überlebenden Mel Mermelstein, der mit einem neonazistischen Institut im Clinch liegt. Dieses will beweisen, dass der Holocaust niemals stattgefunden habe.

Nimoy, der selbst Jude ist, sagte hierzu: "Wir dürfen diese abscheuliche Ära niemals vergessen." Vor kurzem hatte Nimoy auch seine Zeit geopfert, um der Multimedia-CD "Amnesty Interactive: A History and Atlas of Human Rights", die von "Amnesty International" als nicht kommerzieller Service vertrieben wird, seine Stimme zu leihen.

Der 69-jährige Nimoy meinte über die Ehrung, er sei sehr berührt, fühle sich durch diese Auszeichnung sehr geschmeichelt und zutiefst geehrt. Schon 1978 hatte der Schauspieler einen Magistertitel vom "Antioch Branch Campus in Austin, Texas, erhalten.

Links zum Thema:
http://startrek.com/news/news.asp?ID=112227

Richard Arnold über Star Trek X und Serie V.
Star Trek-Insider Richard Arnold trat am Samstag, dem 19. August, auf einer Convention in Minneapolis auf und redete u.a. über Serie V und Star Trek X. Viel verriet er dabei jedoch nicht:

Über die 5. Serie sagte er, dass sie noch in einem sehr frühen Stadium sei und nicht vor Herbst 2001 gesendet werden würde. Auf die Frage eines Fans, inwieweit sich die Änderungen bei UPN auf die nächste Star Trek-Serie auswirken würde, antwortete er, dass sie wohl auf CBS oder im Syndication laufen würde. Er ging weder auf die Gerüchte über die Serie V ein, noch spekulierte er über den Inhalt.

Über den zehnten Star Trek-Kinofilm sagte er, dass Paramount das Drehbuch begutachtet habe, an dem Brent Spiner (ST:TNG Data), John Logan, Rick Berman und/oder Brannon Braga gearbeitet haben. Es sehe danach aus, dass das Drehbuch angenommen wird, und dass die Dreharbeiten bereits im Frühling 2001 beginnen könnten. Des Weiteren teilte er mit, dass es nun wohl als sicher gelten könne, dass der zehnte Kinofilm die gesamte Besetzung der Next Generation enthält - nicht jedoch eine gemischte oder veränderte, wie früher spekuliert worden war.

John de Lancie in "Andromeda".
John de Lancie (ST:TNG Q) wird einen Auftritt in der Serie "Gene Roddenberry's Andromeda" haben. Der Autor Robert Wolfe hatte schon seit längerem versprochen, dass die Folge mit dem Titel "The Pearls That Were His Eyes" mit einem "möglicherweise wirklich coolen Gast-Star" aufwarten würde. Jetzt ist klar, dass es sich dabei um den Star Trek-Schauspieler handelt, der einen Charakter namens Onkel Sid spielen wird.

Sat 1 verschiebt sechste Staffel von "Voyager".
Laut "DailyTrek Weekend" hat SAT.1 die beiden Episoden "Equinox, Teil 1" und "Equinox, Teil 2", die am 23. und 30. September als Erstausstrahlung im Free-TV zu sehen sein sollten, aus dem Programm gestrichen und die Ausstrahlung der sechsten Voyager-Staffel verschoben.

An den besagten Samstagen sollen nun Wiederholungen aus der fünften Staffel gezeigt werden, am 23. September "Das Vinculum" und am 30. September "Inhumane Praktiken". Das weitere Programm steht noch nicht fest.

Links zum Thema:
http://www.trekzone.de

"Starship Excellent" verschiebt sich.
Die Produktionsleitung von "Starship Excellent" hat vor kurzem beschlossen, das Filmprojekt "Starship Excellent" auf den Sommer 2001 zu verschieben. Diese Entscheidung wurde mit zeitlichen Engpässen und mangelnder Unterstützung aus dem Fandom begründet. Zudem hat sich mit den " Galaxy Class Productions" ein Sponsor ohne Stellungnahme aus dem Projekt verabschiedet.

Neue Filme mit Joel Grey.
Joel Grey, der manchen noch durch seine Rolle als "Caylem" in der Voyagerfolge "Resistance" bekannt sein dürfte, wird am 22.September einen großen Tag haben. Sein Film "Dancer in the Dark", der unter der Regie von Lars von Trier erstellt wurde, wird die Ehre haben, das New Yorker Film-Festival eröffnen zu dürfen.
Ein weiterer Film mit ihm, "The Fantasticks", wird ebenfalls an diesem Tag in die Kinos kommen. "Dancer in the Dark" gewann in diesem Jahr schon eine goldene Palme bei den Filmfestspielen in Cannes. Grey spielt in dem Film zusammen mit der irischen Sängerin Bjork, mit der er auch eine Gesangs- und Tanzeinlage in dem Film hat.

Die Filmversion von "The Fantasticks", die auf einem Broadwaymusical basiert, das schon die Karriere von Ricardo Montalban (ST:TOS Khan Noonien Singh) in den 60er Jahren in Schwung brachte, verstaubte die letzten vier Jahren in den Regalen des Studios und wird jetzt endlich in ausgewählten Kinos in den USA erscheinen, nachdem sie von Francis Ford Coppola überarbeitet wurde. Grey spielt darin die Rolle des Bellamy.

In den nächsten beiden Monaten wird sich Grey in Europa aufhalten, wo er an zwei Filmfestivals teilnehmen wird, eines in Frankreich und eines in Deutschland. Bei diesen Festivals wird er hauptsächlich an den Ehrungen für Hollywood-Musicals beteiligt sein, inbesonders das Stück "Cabaret", welches ihm 1972 schon einen "Academy Award" einbrachte.

Trailer für siebte Voyager-Staffel.
Die offizielle Star Trek Website hat den in den USA gesendeten Trailer für die siebte und letzte Voyager-Staffel nun online gestellt. Er ist unter der unten stehenden Adresse zu finden.

Links zum Thema:
http://www.startrek.com/production/voyager7/multimedia.html

ST:The Next Generation-DVDs so gut wie sicher.
Laut neuesten Informationen seitens Paramount ist die Veröffentlichung der zweiten Star Trek-Serie "The Next Generation" auf DVD so gut wie sicher. Derzeit werden noch Modalitäten wie Anzahl der Folgen pro DVD und Ähnliches festgelegt; mit der Erstveröffentlichung ist aber im ersten Quartal 2001 zu rechnen.

Berman & Braga über Q und Voyager.
Die folgende Meldung enthält Informationen über kommende Episoden von "Star Trek: Voyager". Wer sich den Spaß an der Serie durch vorab gegebene Informationen nicht nehmen lassen möchte, sollte die Meldung nicht lesen.

Während einer Pressekonferenz bei UPN enthüllte der ausführende Produzent von "Star Trek: Voyager", Rick Berman, weitere Details zur siebten und letzten Staffel der Serie.

Wenn es die Voyager zurück in den Alphaquadranten schaffen sollte, dann dürfen wir auch mit Auftritten von ehemaligen Darstellern der Serie "Star Trek: Deep Space Nine" rechnen.

Berman: "Während der letzten Folgen von Voyager könnte es sein, dass wir einige Charaktere aus DS9 sehen, die zum Ende von DS9 auf die Erde zurückgekehrt sind. Wenn die Voyager zur Erde zurückkehrt, könnte sie einigen Charakteren an verschiedenen Orten begegnen."

Auch bestätigte er, dass die Autoren momentan wieder an einer Episode mit einer der beliebtesten Gastfiguren von Star Trek arbeiten - Q. Wenn dies geschehen sollte, dann wäre dies der dritte Auftritt bei "Star Trek: Voyager" für den Schauspieler John de Lancie als das schadenfrohe Üuml;berwesen.

"Wir suchen immer nach einer guten Voraussetzung für Q, aber eine solche ist schwer herzustellen. Es ist ziemlich schwierig, etwas für eine allmächtige Person einzurichten."
Brannon Braga ist hierzu der Ansicht, dass der nächste Auftritt von Q sich vom letzten unterscheiden sollte. Dieser fand in der dritten Staffel in der Folge mit dem Originaltitel "The Q and the Grey" statt.

"Es war zwar eine gute Folge, aber wir haben uns zu weit von dem Q, den wir kennen, entfernt. Und wenn wir Q zurückholen, muss das auf eine besondere Art und Weise sein."

Tim Russ im Chat.
Auf der TrekWeb-Homepage fand in der Nacht vom 22.08. zum 23.08. ein Chat mit Tim Russ (ST:VOY Tuvok) statt. Neben der Möglichkeit, Fragen an den Star zu stellen, konnten die Fans dabei mit entsprechendem Glück zusätzlich eine der zwei signierten CDs "Tim Russ" ergattern.

Das komplette - englischsprachige - Transscript des Chats mit Tim Russ (ST:VOY Tuvok), aus dem Sie hier nun einen Auszug sehen, ist auf der TrekWeb-Homepage zu finden. Eine komplette deutschsprachige Zusammenfassung dieses Chats ist bei STVK zu finden.

Frage: "Robert Beltran war kürzlich sehr mißtönig wegen seiner schrumpfenden Rolle und die - seiner Meinung nach - verminderte Qualität der Show. Wie haben seine Kommentare dich und den Rest des Teams beeinflusst, und wie denkst du persönlich über seine Kommentare?"

Tim Russ: "Ja, wir mussten darüber erst einmal herzhaft lachen und redeten auch einen Tag lang darüber. Auf der anderen Seite ändert es aber nichts daran, was wir in der Show machen. Und nachdem wir jetzt seit sechs Jahren mit Robert zusammenarbeiten, kennen wir ihn doch recht gut."

Frage: "Wie sollte 'Voyager' enden? Was wird das Letzte sein, was die Zuschauer von der Serie sehen werden?"

Tim Russ: "Das Letzte, was ihr sehen werdet, wird höchstwahrscheinlich ein wunderbares Bild sein. Wenn die Voyager nach Hause kommt, dann wird es nicht mehr die selbe Geschichte oder das selbe Konzept sein. Denkt darüber mal eine Minute lang nach."

Links zum Thema:
http://trekweb.com/Chat/TimRuss_transcript_8.22.00.html
http://www.dailytrek.de

Interview mit Russ´ Schwester und Autoren.
Bei TrekNews findet man ein Interview mit Angela Russ-Ayon, der Schwester von Tim Russ (ST:VOY Tuvok). Hier nun ein kleiner Auszug:

Frage: "Sie leiten Tims Fanclub und verwalten seine Website. Wie kam es dazu? Können Sie ein wenig erklären, was Sie für Tim machen?"

Antwort: "Ha, ha. Ich komme aus der Marketingbranche, und so brachte ich so viele Vorschläge vor wie möglich. Tim mag es, die Dinge in der Familie zu lassen, und diese Fanclub-Sache kam erst über uns, nach dem die Serie startete. Er wurde bombardiert mit Anfragen, wollte aber die Kontrolle haben über das, was vor sich geht. Ich leite keinen offiziellen Fanclub mit bezahlter Mitgliedschaft mehr für ihn, da ich keine Zeit mehr habe, seitdem ich ein Kind bekommen habe. Fans können sich auf http://www.timrusswebpage.com für eine Free eMail-Mitgliedschaft eintragen und so elektronisch auf dem Laufenden bleiben. Mal schauen, was tue ich? Ich bearbeite seine Fanpost, damit er da durchfindet. Ich begleite ihn zu Conventions, um seine Fotos etc. zu verkaufen und um Spenden für seine Hilfsprojekte zu sammeln. Ich unterstütze ihn und assistiere ihm bei On Stage-Unterhaltung für die Conventions. Und schließlich bin ich da, um ihn zu unterstützen - emotional wie professionell -, so wie er für mich da ist."

Neu ist des Weiteren auch ein Interview mit Brian Michael Scully, der in den letzten drei Jahren Voyager-Stories entwickelte.

Frage: "Wurden einige Ihrer Stories von Paramount Pictures aktzeptiert?"

Antwort: "Oh Gott, es ist so schwierig, diese Dinge zu machen. Ich hatte [einige] (8 von 22), ich glaube es sind acht oder zehn Episoden in verschiedenen Stadien der Entwicklung. Ich hatte eine Borg-Geschichte, welche "Scope" genannt wurde, die von allen verteidigt, jedoch später von "The Haunting of Deck 12" geschlagen wurde. In der siebten Staffel sind schon einige Borg-Stories geplant, und so starb "Scope" langsam. Aber es war ein gutes Gefühl zu wissen, dass jeder dafür kämpfte. Außerdem liebten sie noch einige andere ... diese eine Folge, in der die Crew - und die Voyager selbst - süchtig nach einem Planeten wird, wurde gut angenommen. Ich schickte kürzlich eine Art Kobayashi Maru-Story ein, die gut ankam und perfekt in das paßte, was Ken [Biller] in einer Folge sehen wollte. Aber Bryan Fuller zog eine Dungeons And Dragons-Holodeck-Story vor und Rick genehmigte diese, bevor meine Geschichte diskutiert wurde. In der letzten Woche sandte ich meine letzte Voyager-Geschichte ein, welche in Erwägung gezogen wird - ich kreuze die Finger."

Links zum Thema:
http://www.treknews.com/feature/livingwithavulcan.shtml
http://ttn.trekweb.com/news/82500.html
http://www.timrusswebpage.com

Voyager: Gerüchte und ein großes Opfer.
Achtung: Der folgende Beitrag enthält brisante Informationen zum Finale der siebten Staffel Voyager! Wenn Sie sich den Spaß am Serienende nicht durch vorzeitiges Insider-Wissen verderben wollen, überspringen Sie diese Nachricht!

Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) gab in der "Late Late Show" einige interessante Hinweise über den Tod eines Hauptcharakters preis, der Gerüchten zufolge im Serienfinale stattfinden wird.

Die Person auf die sie hinwies, sei Janeway selbst.

Hier nun ein - übersetzter - Auszug aus dem Interview:

Craig Kilborn: "Dies ist die letzte Staffel. Wie würden Sie Ihren Charakter gerne 'Lebwohl' sagen lassen?"

Kate Mulgrew: "Das kann ich Ihnen ganz genau sagen. Nun, ich mag damit alleine stehen, und ich bin sicher, dass es umstritten sein wird. Ich denke, es sollte ergreifend sein... ich denke, es sollte erschütternd sein. Unvorhersehbar. Herzzerbrechend. Die Zuschauer sollten raten, aber es sollte das letzte Bild der letzten Folge sein. Eine extreme Nahaufnahme eines geliebten Hauptcharakters - aus."

CK: "Wird das Bild ausgeblendet - oder sie?"

KM: "Ich kann und darf es nicht sagen. Ich denke, man sollte das Schiff in Flammen aufgehen sehen, Deck für Deck. Nur zu den Rettungskapseln!"

CK: "Wow. Sie werden... Sie werden sterben!"

KM: "Mir wurde gesagt, dass ich nicht darüber reden soll. Wie Sie sehen können, bin ich das größte Plappermaul in Hollywood."

CK: "Sie wird sterben und sie sagte es in der Late Late Show, meine Damen und Herren!"

KM: "Sie werden Ärger bekommen..."

CK: "Hoo! Ich habe das nicht gesagt - 'ausgeblendet werden'. Sie sagten 'ausgeblendet werden'."

KM: "'Ausgeblendet'. Ich sagte nicht, dass Janeway [von Mulgrew stark betont] sterben würde."

Neben diesem Gespräch hatte Kate Mulgrew am 05.August dieses Jahres einen Auftritt bei "Hollywood Speaks at the Adler", welcher im "Stella Adler"-Theater in Hollywood stattgefunden hat.

Die Webseite "Totally Kate!" hat dazu nun einen detaillierten Bericht veröffentlicht, im dem Mulgrew deutlich machte, dass sie ihren Charakter am Ende der Serie sterben sehen möchte. Offensichtlich war die Schauspielerin kurz davor zu enthüllen, ob der Captain am Ende sterben wird oder nicht.

Der sehr lange Artikel hierzu, indem mehr oder weniger das komplette Leben von Kate Mulgrew aufgeführt ist, kann man über den unten aufgeführten Link bei "Totally Kate!" finden. Wer sich ihre ganze Lebensgeschichte sparen möchte, und sich nur für die oben genannte Aussage interessiert, der sollte direkt an das Ende des Artikels scrollen.

Bei "Voyagers Delight" ist darüber hinaus ein Gerücht erschienen, dem zufolge Tom Paris derjenige sein soll, der sein Leben opfern muss, damit die Voyager nach Hause kommt. Von Fans wird dies auch deshalb angenommen, weil die voraussichtliche Heirat und Vaterschaft Paris' seinen Tod zu einem äußerst dramatischen und ergreifenden Ereignis machen würde.

Gerüchteweise soll Janeway ihren alten Bekannten Q um Hilfe bitten, der ihr diese auch gewährt, dazu aber die Zeitlinie auf irgendeine Art und Weise verändern muss. Als sie dann im Alphaquadranten ankommen, wird die Erde von einer Art Sturm heimgesucht, welcher die Erde zerstört. Janeway hat nun zwei Möglichkeiten: Entweder bleibt sie mit der Voyager im Alphaquadranten und sieht bei der Zerstörung der Erde zu, oder sie fliegt in den Sturm und wird in einem unbekannten Teil des Universums wieder herauskommen. Sie entscheidet sich für die zweite Möglichkeit, und die lange Gereisten enden genau dort, wo sie schon ihre Reise nach Hause begannen: bei der Phalanx des Fürsorgers. Irgend etwas geht aber dieses Mal noch mehr daneben als beim ersten Mal, und Paris muss sein Leben opfern, um das Schiff und seine Besatzung zu retten.

Wer den kompletten Artikel lesen möchte, der auch schon bestätigte Gerüchte und Folgeninhalte der siebten Staffel enthält, der sollte einmal den unteren Link zu "Voyagers Delight" in Anspruch nehmen.

Was dieses Gerücht angeht, so ist sein Wahrheitsgehalt doch mehr als fraglich, da das Thema mit der Endlosschleife schon einmal auf den Tisch kam, und momentan sowieso jeder über das mögliche Opferlamm spekuliert. Wie immer gilt natürlich auch: Was nicht von Paramount bestätigt wurde, das sollte man auch nicht für bare Münze nehmen!

Links zum Thema:
http://sites.netscape.net/totallykate/adler1/adler3.html
http://www.voyagersdelights.com/spoilers.htm

Voyager: Weitere Informationen zur siebten Staffel.
In einer Voyager-Newsgroup wurden weitere Informationen zu den kommenden Folgen der siebten Staffel von "Star Trek: Voyager" veröffentlicht. Inwieweit diese Informationen der Wahrheit entsprechen, können wir leider nicht sagen.

In dem Posting heißt es, Kenneth Biller habe versprochen, Harry Kim würde endlich eine lang vernachlässigte Charakterentwicklung erfahren. Der Fähnrich wird in der Folge "The Command" die Gelegenheit erhalten, ein außerirdisches Raumschiff zu kommandieren.

Außerdem wird es neben "Critical Care" noch eine weitere gesellschaftskritische Episode geben, ganz im Sinne der originalen Star Trek-Serie, die wahrscheinlich für neue Diskussionen sorgen wird. B'Elanna Torres möchte die Zukunft der genetischen Eigenschaften ihres eigenen ungeborenen Kindes in die Hand nehmen - ein Thema, das sich sicherlich auf die kürzlichen Diskussionen über die potentielle Möglichkeit bezieht, menschliches Erbgut zu planen und zu konstruieren. In der Episode "Inner Child" versucht Torres ihr ungeborenes Baby vor dem Teil ihrer selbst zu bewahren, den sie am meisten verabscheut: ihre klingonische Hälfte.

Auf der ExpoTrek sprach Ethan Phillips (ST:VOY Neelix) darüber hinaus unter anderem auch über die Rückkehr der Voyager. Er sagte, dass diese definitiv in einer der letzten Episoden heimkehren werde. Der besondere Grund dafür, dass sie nicht im Serienfinale nach Hause fände, sei, dass die Produzenten sich noch ein paar Episoden Luft lassen wollten, um die Reaktionen in der Heimat ausführlich zu schildern.

Patrick Stewart-Interview.
Die britische Website "SFX online" berichtete über ein Interview mit Patrick Stewart (ST:TNG Picard), das jüngst in einer Ausgabe der Times erschien. In diesem Interview sagte Stewart, dass er immer mehr das Interesse verlor, je länger er in der Serie mitspielte.

"Ich merkte, je länger die Serie fortlief, desto weniger wollte ich davon sehen. [...] Und ich denke, das liegt daran, dass ich in den letzten paar Jahren gegen die Langeweile ankämpfte. Ich denke, wir hielten den Standard recht gut oben, aber von der kreativen Seite war ich gelangweilt und frustriert. Ich fühlte, dass meine Arbeit nicht besonders interessant war, und ich war nicht geneigt, es mir anzuschauen."

Außerdem erzählte er, dass er sich gegenwärtig auf "Star Trek X" vorbereite. Er geht davon aus, dass es sein letzter Star Trek-Film wird.

Präsidentschaftskandidat schaut Star Trek.
Tommy Lee Jones (unter anderem bekannt aus "Auf der Flucht") verkündete vor kurzem ein interessantes Detail über den Präsidentschaftskandidaten und seinen früheren Zimmergenossen Al Gore:

"Wir sahen 'Star Trek', als wir wohl hätten studieren sollen."

Möglicherweise ist Al Gore somit der erste Präsidentschaftskandidat, über den öffentlich bekannt wird, dass er "Star Trek" schaut.

Klingonischer Protest gegen Picard-Ehrung.
Als am Dienstag die Wachsfigur von Captain Jean-Luc Picard bei "Madame Tussaud´s" in Las Vegas enthüllt wurde, verkündete eine Gruppe Klingonen aus "Star Trek: The Experience" förmlich ihren Protest gegen die Ehrung des Föderations-Captains.

Die Enthüllung fiel mit einer ähnlichen bei "Madame Tussaud´s" in London zusammen, wo Patrick Stewart (ST:TNG Picard) zu Besuch war.

"Wir sind froh über die Zusammenarbeit mit "Madame Tussaud´s" bei diesem Projekt", sagte Chris Angelo von "Star Trek: The Experience", das im Las Vegas Hilton untergebracht ist. "Patrick Stewart hat "Star Trek: The Experience" mit seiner Anwesenheit geehrt, und nun wird sein Abbild im "Madame Tussaud´s" für viele Jahre weiterleben."

X-Men-Actionfiguren missfallen Stewart.
Laut BBC News Online hat Patrick Stewart (ST:TNG Picard) die X-Men-Actionfiguren von sich selbst aus dem Verkehr gezogen, weil sie ihm überhaupt nicht ähnlich sahen.

Radio-DJ Simon Mayo überreichte Stewart zum Dank für den Auftritt in seiner Show am 17.08. eine X-Men-Figur als Scherzgeschenk und wurde von ihm darüber aufgeklärt, dass diese Figuren eine wirkliche Investition seien.
"Die Ähnlichkeit war so gering, dass nur eine kleine Anzahl davon produziert wurde", erzählte Stewart Mayo. "Ich habe mich darüber beschwert und sie wurden zurückgezogen. Sie sind nun extrem rar und wertvoll."

William Shatner in allen Ehren.
Das "Covenant House California" möchte William Shatner (ST:TOS Kirk) am 15. September dieses Jahres mit einem Preis für seine Anstrengungen in humanitären Fragen ehren. Während einer Gala im Regent Beverly Wilshire-Hotel in Beverly Hills soll ihm der Preis für "seine vielen Jahre der Unterstützung und des hingebungsvollen humanitären Einsatzes als Rollenmodell" überreicht werden, in denen er "mithalf, das Leben der Kinder auf der ganzen Welt zu verbessern, die behindert, blind, missbraucht, krank oder heimatlos sind", so der William Shatner-Fanclub.

Dieser ruft dazu auf, die Ehrung durch den Erwerb einer Eintrittskarte (250 Dollar) oder eine Spende (50 Dollar) zu unterstützen, mit der man seinen Namen gleichzeitig auf der Glückwunsch-Seite Shatners verewigen kann, die Teil des Souvenir-Programms sein wird. Außerdem weist der Fanclub darauf hin, dass alle Spenden hundertprozentig von der Steuer absetzbar seien und zusätzliche Betten, Nahrungsmittel, Kleidung und medizinische Versorgung für Tausende heimatloser Kinder mitfinanzieren würden.

Tim Russ nahm Teil am "Krieg der Bands".
Tim Russ (ST:VOY Tuvok) trat am 18.08. mit seiner Band in der "Howard Stern Show" auf. Vor drei Wochen hatte er in der Show angerufen, um Werbung für sein neues Album zu machen und war von Howard zu einem musikalischen Wettkampf gegen dessen eigene Band herausgefordert worden, den Russ angenommen hatte.

Howards Band "The Losers" spielte zuerst. Es gab einige technische Probleme, die Howards Band zwangen, zweimal zu beginnen, bevor sie letztlich unterbrechen mussten, um das Problem zu lösen. Danach war die Band dann in der Lage aufzutreten. Howard meinte anschließend: "Nach der Pause wird Tim Russ, Mr. Tuvok aus "Star Trek: Voyager", seine Chance bekommen - aber ich gebe ihm nicht viel Hoffnung."

Nach einer weiteren Pause spielte Russ´ Band "Neil Norman and the Cosmic Orchestra" ein Stück aus ihrem Album namens "Money Talks".

Die Jury bestand aus drei Personen aus der Musikbranche. Das erste Mitglied, Jason, meinte, dass Russ´ Band "aussieht wie eine Hochzeitsband in der Truman-Ära" und stimmte für Howards "The Losers". Das zweite Mitglied der Jury, Steve, lobte die Originalität der Outfits der "Losers" und bemerkte, dass die Outfits von Russ´ Band für ihn zu weit hergeholt seien. Er stimmte schließlich wegen ihres Songs "Hurty Dirty Man" für Howards Band. Das dritte Mitglied, Tom von MTV, stimmte wegen Freds Gitarrenspiel, das ein zeitgenössischeres Gefühl vermittelt habe, ebenfalls für Howards Band.

Howard akzeptierte den Sieg gnädig und bot Tim Russ eine Revanche an "seiner Küste" an - der Westküste der USA -, mit Musikexperten von der Westküste. Russ ermutigte Howard, die Produzenten von "Star Trek: Voyager" anzurufen, um einen Auftritt in der Serie zu bekommen. Howard entgegnete, dass diese wahrscheinlich abgesetzt werden würde, sollte er jemals in der Show auftreten.
Als Verlierer musste Russ seine Vulkanier-Ohren anlegen, die er mitgebracht hatte. Howard sagte voraus, dass Russ und seine Band nach dieser peinlichen Niederlage durch Howards unprofessionelle Band gehen und sich spätestens bis 22 Uhr betrinken würden.

Russ sprach außerdem über Conventions und Autogramme. Er habe auch "Galaxy Quest" gesehen - und geliebt.

Voyager: Troi und Barclay in "Inside Man".
Auf der offiziellen Star Trek-Homepage wurde eine Liste mit der Schauspieler-Besetzung und mehr über den Inhalt der neuesten Voyager-Folge "Inside Man" bekannt gegeben. Wenn Sie Sich diese Neuigkeiten lieber bis zur Ausstrahlung der Folgen aufsparen möchten, sollten Sie den Artikel überspringen.

Die Dreharbeiten zu "Inside Man" haben jüngstens begonnen, wobei neben den üblichen Sets wie beispielsweise der Brücke, den Korridoren und der Krankenstation, auch Szenenaufbauten benutzt werden, die nur für diese Folge Verwendung finden - danach werden sie wieder abgerissen. So wird hier beispielsweise das Forschungslabor des "Pathfinder"-Projektes gezeigt werden.

Neben Marina Sirtis (ST:TNG Troi) und Dwight Schultz (ST:TNG Barclay) wird der Charakter Admiral Paris, Tom Paris' Vater, in der Liste aufgeführt. Werden sich die beiden aussprechen und wird der hohe Sternenflottenoffizier endlich mit seinem Sohn Frieden schließen?

Weiterhin werden die Charaktere Commander Pete Harkins, Yeggie, Nunk, Leosa und Gegis in der Folge erscheinen.

Die Handlung der Folge beginnt, als eine unerwartete zusätzliche Botschaft von der Sternenflotte die Voyager erreicht. Reginald Barclay erscheint - wie bereits in früheren Folgen - als Hologramm und erzählt der Crew von einem neuen Plan, der die Voyager innerhalb von Tagen nach Hause bringen soll. Obwohl Gefahren damit verbunden sind, überzeugt das Barclay-Hologramm die Mannschaft der Voyager davon, dass das Risiko minimal sei. In der Zwischenzeit jedoch hat der echte Reginald Barclay im Alpha-Quadrant keinen blassen Schimmer von den Taten seines Doppelgängers.

"ST: New Worlds" erscheint.
Auf der offiziellen "Star Trek: New Worlds"- Webseite von Interplay hat das das Entwicklerteam des Spiels eine Nachricht hinterlassen, nachdem das Spiel gerade in die Produktion gegangen ist:

"Das "New Worlds"-Team möchte all den loyalen Fans danken, welche dieses Projekt in den letzten paar Jahren mitverfolgt haben, und wir hoffen, ihr vergebt uns, dass wir seit einer Woche nicht in diesem Messageboard waren. Nachdem wir 'New Worlds' in der letzten Zeit gelebt, geatmet und davon geträumt haben, mussten wir andere Dinge liegen lassen, wie das Beantworten von Fragen, das wirklichen Leben und auch Schlaf.
Was wir jetzt nur noch machen können, ist, uns zurück zu lehnen und fieberhaft auf den Neunundzwanzigsten zu warten, wenn 'New Worlds' in seiner ganzen Schönheit in eure Geschäfte kommen wird."

Zusätzlich gab Interplay auf ihrer Newsseite auch noch das "New World"-Turnier bekannt, welches am 23.September in zwanzig Spielezentren in Nordamerika stattfinden wird und bei dem einiges an hochwertigen Preisen zu gewinnen ist.

Zweifellos werden in Kürze schon die ersten Reviews zu dem Spiel verfügbar sein.

Links zum Thema:
http://www.interplay.com/stnewworlds

Mulgrew als Rednerin.
Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) wird am Donnerstag, dem 12. Oktober diesen Jahres die "California Governor's Conference for Women" besuchen und als Rednerin in der Abschlusszusammenkunft auftreten. Die Veranstaltung findet unter dem Motto "Die Vergangenheit feiern, die Zukunft gestalten" im "Long Beach Convention Center" statt. Sie soll eine "eintägige, nicht parteiliche Konferenz" sein, die "Sie mit einigen der erfolgreichsten Frauen der Nation zusammentreffen lässt".

Weitere Rednerinnen der Konferenz sind Ann Richards, die ehemalige Gouverneurin von Texas, Maureen Reagan, Politikwissenschaftlerin und Tochter des ehemaligen amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan, Shirley MacLaine, eine preisgekrönte Schauspielerin, und Dr. Mae Jemison, die erste farbige Frau, die in den Weltraum gelangen soll.

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7. Star Trek: Smile Fiction

Alle Jahre wieder sendet Sat.1 die Star Trek Filme - und diverse TV-Zeitschriften und TV-Beilagen übertreffen sich gegenseitig mit blumigen Inhaltsangaben und Fakten, die wir so noch nicht kannten.

Unser Leser Sebastian Bach hat der Corona Newsletter-Redaktion folgendes zugeschickt:

Wie hieß der doch gleich ?

"Savik glaubt, dass der Geist seines Sohnes Spock auf mysteriöse Weise überlebt hat." (BWZ über Star Trek III)

Spocks Vater kennt noch nicht einmal seinen eigenen Namen!

"Nachdem sie den Klingonen-Kanzler Gordon ermordet haben sollen, werden Kirk und Dr. McCoy zu lebenslanger Haft auf einem Eisplaneten verurteilt." (BWZ über Star Trek VI)

Wir wussten gar nicht, dass (Flash) Gordon der Klingonische Kanzler ist. Wenn das stimmt, dann müsste sich die Legende vom Begründer des Klingonischen Imperiums ja um Ming den Unvergesslichen drehen.

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Auch wir waren nicht faul und haben noch folgende Beschreibungen zu "Star Trek - Der erste Kontakt" in österr. Printmedien gefunden:

Die erste stammt aus der TV-Media 35/00 und ist - wie soll mas sagen - recht eigenwillig im Stil:

"Die 'Borg'-Aliens sind, weil biomechanisch, unangenehme Gegner. Und weil Cpt. Picard einst ihrer Gehirnwäsche ausgesetzt war, darf er, als 'Assimilation' durch diese Menschheitsfeinde droht, nicht gegen sie vorgehen. Diesen Befehl muss er ignorieren! Hat Erfolg, zerstört ihr Schiff. Eine Kapsel kommt aber davon und rast, angeleitet von ihrer betörenden Königin, ins 21. Jahrhundert retour, um die Inbetriebnahme des kontaktstiftenden 'Warp'-Antríebs rückgängig zu machen... Irre spannend auch für Nicht-Freaks. Effekt-Hit!"

Die TV-Beilage "Tele" hat in ihrer Ausgabe 34/00 bei den Infos zum Film auch leichte Probleme:

"Seit 30 Jahren sorgt die Enterprise für Ruhe und Frieden im All, und noch immer lauert das Böse hinter jedem Meteoritennebel. [...] Regie führte der Schauspieler Jonathan Frakes, der nach einigen Fernsehfolgen zum ersten Mal auch im Kino das Kommando übernahm. Neben der Stammbesetzung (Patick Stewart, Jonathan Frakes, Brent Spiner, LeVar Burton, Michale Dorn, Marina Sirtis, Gates McFadden, Alfred Woodard) sorgen Alice Krige (als üble Königin der Borg) und James Cromwell (als Wissenschaftler aus dem 21. Jahrhundert) für neue Gesichter auf der Weltraumstation."

Alfred Woodard? Gemeint ist wohl Alfre Woodard, aber selbst sie gehört auch nicht zur Stammbesatzung der Weltraumstation, der hinter jedem Meteoritennebel Gefahr droht...

(Zurück zum Inhalt)

8. Auditorium: "The Final Frontier"

"The Final Frontier" wurde 1993 in Würzburg gegründet und konnte schon nach kürzester Zeit das 100ste Mitglied begrüßen. In den Folgejahren sollten der Klub noch deutlich wachsen, und zählt heute zu den beliebtesten und erfahrensten Vereinigungen seiner Art. Das Hauptanliegen seine Mitglieder regelmäßig mit den neuesten Informationen aus dem Star Trek-Universum (Classic, TNG, DS9 und Voyager) zu versorgen, wird mit dem regelmäßig alle 4 Wochen erscheinenden Newsletter ´InfoTrek` und einer Reihe von Sonderpublikationen regelmäßig erfüllt.

Die Geburtsstunde des Clubs "The Final Frontier" (TFF) kam, als der Berliner Club "Starfleet Command" (SFC) im April 1993 nach 13 Jahren seine Auflösung ankündigte.

Viele Mitglieder waren damals geschockt, unter ihnen auch Martin Stahl, der sich nach vieljähriger Mitgliedschaft nicht vorstellen wollte, wie das Fandom in Deutschland nun aussehen würde. Konnte man da nicht selbst aktiv werden und einen Club ins Leben rufen?

Die Gründungs-Begeisterung erhielt schon bald mehrere Dämpfer, als sich zeigte, dass nicht nur Martin Stahl und seine Freunde auf die Idee gekommen waren, die Nachfolge des SFC anzutreten, sondern mindestens ein halbes Dutzend anderer Clubs auch. Besonders das ST-Forum wurde schon zum offiziellen SFC-Nachfolger erklärt. Aber trotz einiger weiterer Schwierigkeiten erschien das erste "InfoTrek."

Der Newsletter kam sehr gut an, und SAT 1 rührte kräftig die Werbetrommel, um den Star Trek-Boom in Deutschland anzuheizen. So wuchsen die Mitgliederzahlen rasch an.
Auch wenn das ST Forum im ersten Moment als Konkurrent erschien, setzten beide Clubs doch unterschiedliche Schwerpunkte, und beide verbindet nun schon seit langem ein freundschaftliches Verhältnis und das gilt auch für einige andere größere und kleinere Star Trek-Clubs. Nach einigen Werbeaktionen auf diversen Kinonächten, SAT.1-Techno-Parties und Conventions hatte sich "The Final Frontier" bald im Fandom etabliert.

Nach einem Jahr wurde das Format des "InfoTrek" von DIN A4 auf DIN A5 (12 Seiten) verändert, um mehr Material unterbringen zu können. Das ermöglichte auch den Versand als Büchersendung, und da in der Clubkasse erste Überschüsse auftraten, wurden in loser Reihenfolge auch immer wieder dickere Ausgaben mit bis zu 60 Seiten produziert. Die Newsletter boten nun die bis heute bewährte Mischung an Material für jeden interessierten Trekker: Aktuelle Infos, Buch- und Episodenkritiken, Leserbriefe, Convention-Berichte, Zeichnungen und neueste Fotos, Anzeigen sowie Artikel und Essays aller Art. Der Club von Fans für Fans bot und bietet bis heute allen Mitglieder die Möglichkeit auf freiwilliger Basis aktiv am Clubgeschehen teilzunehmen. Zum Beispiel durch eigene Artikel, Leserbriefe oder auch durch kostenlose Kleinanzeigen.

Dazu kamen auch die ersten Sonderbände - angefangen mit einem kleinen Technik-Lexikon zu TNG, einem kurzen DS9-Episode Guide und einer Neuauflage eines Sonderbandes über die Synchronisation von ST IV. Es folgten ausführliche Episode Guides zur Classic-Serie in drei Bänden sowie der erste Storyband. Durch geschicktes Haushalten mit den Clubgeldern konnten Martin Stahl und sein Team es erreichen, all diese besonderen Sondermagazine allein mit den Mitgliedsbeiträgen zu finanzieren, d.h. jedes Mitglied bekam sie zusätzlich zu den regulären Newslettern quasi als Zugabe. Fast zum Selbstkostenpreis wurden außerdem auch Fotos der ST-Schauspieler verkauft, die auf Conventions geknipst wurden, und das sind bis heute viele, denn die Trekker vom TFF sind fast überall dabei.

Heute besteht das Team um Martin Stahl aus den Mitgründern Karin Wendt und Carsten Pohl, sowie Anke Kaiser, Annette Christl, Steffen Hennermann und Christian Schweda.

Aber die Wellen im Fandom wurden rau. Mit dem Ende von TNG kam auch in Deutschland der erste Einbruch im Fandom, der in den letzten Jahren immer stärker zugenommen hat. Die Mitgliederzahlen haben sich - wie in vielen vergleichbaren Clubs - auch bei "The Final Frontier" fast halbiert. Viele der Mode-Fans, die durch die Werbekampagne von SAT.1 angeheizt worden waren, sprangen bald wieder ab. Auch kamen zu dem Zeitpunkt diverse Star Trek- und SF-Zeitschriften auf den Markt, die eine Mitgliedschaft in einem Club für manche überflüssig machten, und News bekamen viele nun aus dem Internet. Es wurde daher auch für diesen Club immer schwieriger, sich auf den Beinen zu halten.

Doch gerade der TFF ist ein Fan-Club im wahrsten Sinne und verdient es allemal, weiterhin größere Beachtung zu finden! Mit großem Fleiß und viel Fachkompetenz, erworben in langjähriger Erfahrung, werden hier gemeinsam noch echte Fanzines von Fans für Fans erstellt, die gehaltvoll sind und deutlich zeigen, dass man mit Spaß bei der Sache ist. Für nur 25,-DM oder 13 Euro im Jahr bekommt man 12 Ausgaben des "InfoTrek" und eventuell noch den einen oder anderen Sonderband dazu.

Kontakt: The Final Frontier c/o Martin Stahl
Ulrich-Willer-Straße 8, 97828 Marktheidenfeld, Mail: martin.stahl@nikocity.de


Mit SF-Radio günstiger zur Jedi-Con

Neben unseren Live-Berichterstattungen von der Nexus-Con im September und der Galileo7-IV im November, werden wir im April nächsten Jahres aus Köln von der Jedi-Con 2001 berichten. Zusätzlich zu unserem Stand vor Ort, können wir schon heute den STAR WARS-Fans unter unseren Lesern etwas Besonderes bieten:
Wer sich über sf-radio bei der Jedi-Con 2001 anmeldet, spart 10,-DM.

Und so geht es:
Sie füllen das Online-Formular auf der Jedi-Con Website unter http://www.jedi-con.de aus und vermerken im Feld OSWFC-Nr.: SF-RADIO AKTION.
Beim Feld Con-Beitrag wird der reguläre Beitrag für die erste Anmeldestufe bei Nichtmitgliedern angekreuzt (DM 190,-) und die Veranstalter senden dem Interessierten dann die Anmeldebestätigung um DM 10,- rabattiert zu.
(Achtung: Der Zahlungseingang ist Basis für die Bestätigung.)
Diese gemeinsame Aktion des Offiziellen STAR WARS-Fanclub und sf-radio.de gilt
bis zum Montag, den 18. September 2000.


Daten und Termine aus dem und für das Fandom:

Neue Trek-Dinner:

Kassel:
Man trifft sich in lockerer Trekkerrrunde an jedem ersten Samstag im Monat in Wolfhagen im ´Pierrot`.
Kontakt: Tel. 05691/877 884

Regensburg:
Treffen einmal monatlich zum Captain´s Dinner.
Kontakt: Sabine Malaman, Tel. 09404/56 71

Conventions/Veranstaltungen:

Planet Con ME
07.10.2000 im Planetarium Münster. Star Trek-Veranstaltung mit Spezial-Planetariumsvorstellungen, Con-Rally, und Vorträgen zur Science Fiction. Eintritt ins Museum, sowie Verpflegung sind im Conbeitrag inbegriffen.
Ausführliche Infos findet man unter http://www.planetcon.de im Internet oder bei: PlanetCon 2000, Nicolas J. Artley, Osterstr. 24, D-48163 Münster, Mail: webmaster@planetcon.de

Interessanter Kurs für Trekker & Co:
Ab 18.10.2000, VHS-KURS "Phantastische Fernsehserien - Untersuchung eines Phänomens", Rüsselsheim.
Kosten DM 105,--.
Info: VHS Rüsselsheim, Am Treff 1, 65424 Rüsselsheim, Tel. 06142/32737, Fax. 06142/16894

Buchmesse Con 2000
am 21.10.2000. Schon zum 15. Mal findet die größte (und einzige) Science Fiction-, Horror- und Fantasy-Convention im Rhein-Main-Gebiet statt.
Programm: Mehrere Programmschienen, Händler-, Club- und Verlagsstände, Modellausstellung, Filmprogramm, LARP-Schwertkampfturnier, Perry Rhodan-Autorenrunde, Diskussionsforen, Vorträge, uvm.
Veranstaltungsort: Dominikanerkloster, Frankfurt/Main.
Info: Roger Murmann, Wilhelm-Leuschner-Strasse 17, 64859 Eppertshausen, e-mail: sftreffda@gmx.de, Homepage: http://www.sftd-online.d oder http://bucon.phantastik.de.

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9. Webwatcher: TrekTrip

Mit dem Boom des Internets entschlossen sich auch viele Fans der Science Fiction, diese Plattform als Medium zu benutzen, um ihr Fansein aktiv auszuleben und der Welt zu präsentieren. Auch Star Trek Fans gehören natürlich dazu, und somit schossen fast täglich neue Star Trek Seiten wie Pilze aus dem Boden. Und das war erst der Anfang. Doch trotz dieser Flut von Websites gibt es immer wieder einige Perlen, die sich aus der Masse von Anfang an durch ihre Qualität hervorheben. Trektrip.de gehört zweifellos zu diesen Seiten, die seit dem 1. März diesen Jahres immer mehr Besucher anlockt.

Gründer und Webmaster des Projektes, Ingo Ebel, hatte schon immer den Traum von der eigenen großen Star Trek-Seite und entschloss sich Anfang des Jahres, diesen Traum endlich zu erfüllen. Allerdings ist es schwierig, allein ein solches Projekt durchzuziehen. Deshalb arrangierte er sich mit Malte Rosenberger, Webmaster von www.startrek-deutschland.de, und Sven M. Gässler von trek4fans. Sie beschlossen, eine gemeinsame Startseite im Internet zu eröffnen. Über einen Chat berieten sich die drei über den zukünftigen Domainnamen, das Design und was man sonst noch für eine erfolgreiche Webseite benötigt. Kurze Zeit später stieß Nikolaj Wojtkowiak zu diesem Trio, und kümmerte sich fortan um die Grafiken und das Bannerdesign. Am 1. März 2000 konnte die Seite dann erfolgreich an den Start gehen und wird seitdem ständig erweitert. Und die Schöpfer haben noch einige Ideen für die Zukunft parat.

Doch was macht Trektrip.de so erfolgreich? Ein Grund hierfür liegt ganz sicher darin, dass sich Trektrip nicht auf eine Star Trek-Serie beschränkt, sondern sich jeder Serie gleichberechtigt widmet. Somit gibt es ausführliche Episodenbeschreibungen zu allen Star Trek-Serien inklusive der Filme. Zu jeder Beschreibung gibt es einige Bilder, die Auflistung des Castings und sogar eine Bewertung der Episode. Doch damit nicht genug. Ein weiterer Hauptbestandteil der Seite ist die Datenbank. Dort gibt es nicht nur die Biographien der Hauptcharaktere, sondern auch alle Schiffe und Schiffstypen der Sternenflotte. In Kürze wird man dort auch die Schiffe des Klingonischen Reiches und des Romulanischen Imperiums nachschlagen können. Und ganz im Sinne eines Lexikons werden in der Datenbank viele Personen, Orte und Begriffe des Star Trek Universums erklärt.

Star Trek beschränkt sich jedoch nicht nur auf den Bildschirm, sondern hat auch einen Fuß in der Literatur gefasst. Deshalb erhält man auf Trektrip in der sogenannten Bibliothek eine Übersicht zu allen erschienenen und geplanten Romane dieses Science Fiction Universums. Aber auch Fans entdecken in letzter Zeit immer mehr die Lust am Schreiben. Diese erhalten in der Abteilung Fan Fiction nicht nur die Chance, ihre Werke der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, sondern auch an einem Wettbewerb teilzunehmen.

Auch der Humor darf bei Star Trek natürlich nicht zu kurz kommen, und so findet man auf Trektrip.de zahlreiche Witze, Sprüche, Gedichte und sogar die neuesten "Harteier"-Ausdrücke für ganz mutige Trekkies. Weitere Rubriken der Seite sind TrekQuiz, unter der jeder Fan sein Wissen unter Beweis stellen kann, und TrekTalk, eine Mailingliste, in der Star Trek Fans über ihr Lieblingsthema diskutieren, ihr Wissen austauschen und Fragen stellen können. Im Download-Bereich gibt es zahlreiche Video- und Soundfiles zum herunterladen, darunter auch einige Stücke von Entertainer Vic Fontaine. Für alle Webmaster, die eine Star Trek-Seite ihr eigen nennen, gibt es sogar einen Webring. Und schließlich bietet der Service-Bereich die aktuellen Einschaltquoten, Neuigkeiten rund um Star Trek, einen TV-Guide und die Autogramm-Adressen der Star Trek Darsteller. Außerdem informiert ein Infoletter über die neuesten Aktivitäten der Website.
Die neueste Rubrik der Seite nennt sich RealNews. Dort findet man Neuigkeiten aus der echten Wissenschaft, die jedoch Ähnlichkeiten mit Star Trek aufweisen.

Inzwischen arbeiten deshalb neun Mitarbeiter an der Seite unterstützt von weiteren Fans der Branche. Ingo Ebel und Malte Rosenberger investieren täglich mindestens ein bis zwei Stunden in ihr Projekt, denn vor allem im Internet bedeutet Stillstand einen Schritt zurück. "Es ist sehr viel Arbeit, so eine große Homepage am Laufen zu halten. Und da wir das aus Spaß machen, und damit kein Geld verdienen, kann uns auch niemand verübeln, wenn die eine oder andere Seite nicht immer gleich up to date ist," bestätigt uns der Webmaster. Doch angesichts der Größe des Star Trek-Universums, kann man dies gut verstehen und verzeiht leicht, dass es noch einige wenige Lücken auf der Seite gibt, an denen die Mitarbeiter jedoch mit Hochdruck arbeiten.

Ingo Ebel, Malte Rosenberger und Sven M. Gässler haben mit Trektrip.de ein wirklich großes Projekt aus dem Boden gestampft. Der Erfolg dieses Projektes spricht eigentlich für sich, so dass wir dieser Homepage auch für die Zukunft alles Gute wünschen.

Links zum Thema:
http://www.trektrip.de/
http://www.trekring.de/

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10. The Pretender: Verwandlungen

"Es gibt unter uns Menschen sogenannte Pretender..."
Mit diesen Worten beginnt jeden Dienstag abend in Deutschland eine der ungewöhnlichsten Serien der letzten Zeit: "The Pretender".
Jarod Russel, hervorragend von Michael T. Weiss interpretiert, flieht nach Jahren der Gefangenschaft aus dem Center. Fortan wird er von Miss Parker, gespielt von Andrea Parker, und weiteren mysteriösen Männern des Centers gejagt.
Dabei schlüpft Jarod jede Woche in eine neue Rolle oder übt einen anderen Beruf aus. So unglaublich es klingen mag; Jarod besitzt die Fähigkeit, sich in jeden anderen Menschen - zumindest geistig - verwandeln zu können. Er ist ein sogenannter Pretender.
Tja, haben wir nicht alle schon einmal davon geträumt, bloß ein Buch über Zahnmedizin zu lesen um darauf ein Mordsgeld als Zahnchirurg zu verdienen. Für Jarod ist dies kein Problem. Jedoch nutzt er seine Fähigkeiten nicht um sich zu bereichern, sondern er hilft auf seiner Flucht allen schicksalsgebeutelten Menschen denen er begegnet. Er stellt somit quasi den Robin Hood der Neuzeit dar. Ganz im Gegenteil zum Center! Diese Institution hat Jarod und seine Fähigkeiten jahrelang für ihre Zwecke missbraucht, und tut dies noch immer mit anderen Menschen.

Auf der Flucht versucht Jarod verzweifelt seine Identität zu ergründen und seine wahren Eltern zu finden. In der ersten Episode erfuhr er nämlich, dass die Russels eben dieses nicht waren. Konsequenterweise trägt er fortan auch nicht mehr den Nachnamen Russel, sondern nimmt mit jedem Identitätswechsel einen neuen Namen an.
Im Laufe der Zeit entwickelt sich Jarod von einem kindlich-naiven Menschen zu einer selbstbewußten Person. Mit jeder Episode fügt er dem Puzzle seines Lebens ein neues Teil hinzu und lernt sich, sowie sein Umfeld, dabei immer besser kennen. Doch manches Detail sollte wohl besser in der Vergangenheit begraben bleiben. Nicht jede Erkenntnis, die er erlangt, ist erfreulich, sondern wirft teilweise ein dunkles Licht auf die Vergangenheit seiner richtigen Familie, sowie auf die Geschehnisse, als Jarod noch ein Kind war.
Dabei macht wohl den besonderen Reiz der Serie aus, dass der Zuschauer zu Beginn noch genau so unwissend wie Jarod ist und gleichzeitig mit dem Serienhelden die näheren Zusammenhänge und Hintergründe von Jarods Vergangenheit erfährt.

Basis der Story von "The Pretender" ist ein authentischer Fall. Der Chirurg Ferdinand Demara machte ab und an einen Trip in ihm fremde Welten. Ohne das es bemerkt worden wäre, schlüpfte er in die verschiedensten Rollen. Perfekt verkörperte er einen Gefängnisdirektor, Universitätsprofessor, sowie einen Trapistenmönch. Das Wissen, dass er dazu brauchte, hatte er sich in Büchern angelesen. Demara verstarb im Jahre 1982.
Doch Ferdinand Demara war kein Einzelfall. In der Vergangenheit gab es beim CIA bereits Untersuchungen zu diesem Phänomen. Das "Genius Projekt" aus der Mitte dieses Jahrhunderts widmete sich dem merkwürdigen Phänomen des erfolgreichen und vollständigen Identitätswechsels. Über viele Jahre hinweg führte der amerikanische Geheimdienst eine Untersuchungsreihe an hochbegabten Kindern durch. Weiterhin gibt es viele unabhängige Berichte über Menschen, die sich in extrem kurzer Zeit die Fähigkeiten spezieller Bereiche aneignen konnten. Oftmals in Berufen, für deren Ausübung normale Menschen jahrelanger Ausbildung bedürfen.

Diese Berichte griffen die Produzenten Craig W. Van Sickle und Steven Long Mitchell auf und entwickelten daraus das Story-Grundgerüst der Serie "The Pretender".
Inzwischen wurde "The Pretender" nach der vierten Season in Amerika abgesetzt. Eigentlich merkwürdig; da die Quoten nie wirklich schlecht waren. So ist es wohl auch zu erklären, dass nach massivem Engagement der Fans nun ein Weiterbestehen gesichert ist. Doch nicht als Serie einstündiger Episoden, sondern als Reihe von TV-Filmen kehrt der Pretender zurück. Die genaue Anzahl ist zwar derzeit noch nicht gänzlich geklärt, aber zumindestens zwei abendfüllende Filme wird es geben. Sind wir also gespannt, in welche Rollen Jarod noch alles schlüpfen wird.

Links zum Thema:
http://op-stp.homepage.com/

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11. X-Men: Der Kampf beginnt in Bergisch-Gladbach

Zur Pressekonferenz zu "X-Men"

X-Men ist ein Erfolgsfilm: Am ersten Wochenende spielte der Film 57 Millionen US-Dollar ein - das ist der vierterfolgreichste Kinostart, der jemals hingelegt wurde. Inzwischen steht der Pegel bei weit, weit über 150 Millionen US-Dollar. Das ganze vermengt mit weiteren Erfolgszahlen stellte den Auftakt für die Pressekonferenz zum Kinostart von "X-Men" in deutschen Landen dar. Mit einem stetigen Grinsen auf beiden Backen und perlweiß geputzten Zähnen brachte das der 20th Century Fox-Präsentator Wolfram Kons, uns vielleicht mehr als seltener gesehener Nachrichtensprecher bekannt, so herüber, als sei das Kinobusiness für die amerikanischen Kollegen Filmemacher nicht mehr als ein paar Peanuts auf dem Weg zu Ruhm und Reichtum.

Auf der Pressekonferenz vor zwei Wochen auf dem Schloss Bensberg in Bergisch-Gladbach waren sogleich dann auch alle Vertreter jeglicher Presse anwesend, denn es ging darum, die Stars des Filmes wirklich ausfragen zu können - schließlich waren sie auch wirklich alle gekommen: Regisseur Bryan Singer und die Darsteller Patrick Stewart, Ray Park, James Marsden, Tyler Mane, Famke Janssen, Halle Berry und Anna Paquin waren anwesend - nur Sir Ian McKellen und die letzte der vier Beautys, Rebecca Romijn-Stamos, hätten die Riege noch füllen können.

Und trotz aller Bescheidenheit, wenn Patrick Stewart seine Rolle mit "Professor Charles Xavier, the leader of the good guys in 'The X-Men'" beschreibt und auf der Konferenz betont wie kein anderer, dass das ganze ein Ensemblestück sei: Er steht am Ende irgendwie doch im Mittelpunkt des ganzen Geschehens. So ließ sich der glatzköpfige Ex-Raumschiffkapitän gekonnt geduldig von den Fotografen ablichten und gab auf der Konferenz einen äußerst gelassenen, lustigen und unglaublich sympathischen Eindruck. So wünscht man es sich, wenn man seinem Star einmal in echter Lebensgröße begegnet - wenn er den roten Schlafanzug mit Kommunikator diesmal auch gegen eine schwarze Hose und ein Jeanshemd eingetauscht hat.

Und so nahm der muntere Talk mit den Journalisten seinen heiteren Lauf: Die höchsten Redeanteile hatte dabei überraschenderweise noch vor Patrick Stewart Regisseur Bryan Singer, der mit 34 Jahren dann doch noch ein paar Jahre älter war als er aussah.

In "X-Men" geht es um eine Zukunft, die uns nicht sehr weit voraus liegt: Es herrscht eine Atmosphäre von Angst und Anfeindung gegenüber Mutanten. Die haben sich in zwei Lager gespalten: Die böse "Bruderschaft der Mutanten" um Magneto, unterstützt von Tyler Mane, Rebecca Romijn-Stamos und Ray Park. Zu den guten, den X-Men, gehören James Marsden, Halle Berry, Famke Janssen und natürlich Patrick Stewart, der trotz der Tatsache, dass er in den Medien sehr im Mittelpunkt steht, auch nach einer halben Stunde noch bescheiden bleibt: "Dieser Film funktioniert, weil er ein ganzes Ensemble an Charakteren hat. Und somit ist es ein wirklicher Ensemble-Film mit einer großen Bandbreite verschiedener Typen, die alle eine große Faszination ausüben. Dadurch erhält der Film eine gute Balance."

Doch Patrick Stewart weiß um seine Vergangenheit bescheid. Ist er nicht mit der Rolle des diplomatischen Kapitäns, der immer den Weg des Gerechten geht, so sehr behaftet, als dass es zu gefährlich wäre, ihm die Rolle des Charles Xavier zu geben? Stewart: "Ich war sehr überrascht, dass Bryan und die Produzenten bereit waren, das Risiko einzugehen, mich mitspielen zu lassen. Nicht nur, wegen Star Trek, dem Franchise und der gesamten Science Fiction." Auch sein Image als ruhiger Diplomat spiele da eine ganz große Rolle. Doch wer bei "X-Men" einmal genauer hinschaut, der kann unter Umständen einige Züge von Picard wieder erkennen - auch in Form eines Mutanten.

Und wo wir gerade bei Mutanten sind: Patrick Stewart nutzte die entsprechenden Fragen, um auch gleich seine Angst vor der Zukunft der Gentechnik zu offenbaren. Die sei zu geheimnisvoll, und ums Aufklären geheimnisvoller Fälle möchte Stewart sich nicht auch noch kümmern: "Als ich zum ersten Mal von diesem Projekt gehört habe, dachte ich, jemand will mir einen Job bei den 'X-Akten' anbieten - was ich nicht so ganz verstehen konnte."

Nach dem erfolgreichen Start in den USA und einem wirklich interessanten Zusammenspiel verschiedener Charaktere verharren wir nun gespannt der Dinge, die hier in Deutschland auf uns zukommen mögen. Zumindest ein Sequel ist inzwischen geplant, und Regisseur Bryan Singer weiß schon jetzt bescheid: "Natürlich wird auch Patrick wieder mitspielen. Er weiß halt nur noch nichts davon!"

Ein ausführlicher Bericht über die Premiere von "X-Men" und die Pressekonferenz auf Schloss Bensberg findet sich in der aktuellen SpaceView, die ab dem 31. August im Zeitschriftenhandel erhältlich ist.

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12. Robert Silverberg: "Die Jahre der Aliens"

Ohne Vorwarnung landen auf der Erde gigantische Raumschiffe voller bizarrer Aliens. Doch das merkwürdigste an diesen Geschehnissen ist, dass sie keinerlei Versuche machen mit der Menschheit zu kommunizieren. Sie sind einfach da, und scheinen sich nicht sonderlich an den Menschen zu stören. Von einem Tag auf den Anderen, und ohne sich dagegen wehren zu können, ist die Menschheit versklavt. Dies erreichen die Aliens nicht etwa dadurch, dass sie gegen die Menschheit Krieg führen, sondern, in dem sie urplötzlich global den Strom abschalten und den Menschen damit die komplette zivilisatorische Basis entziehen. Zeitweise ist die Menschheit damit quasi ins Mittelalter zurück befördert.

Doch nicht alle Menschen lassen sich das gefallen. Und so formieren sich auf der ganzen Welt Widerstandgruppen, welche die Herrschaft der Wesen, wie die Aliens von den Menschen genannt werden, zerstören wollen. Eine Widerstandszelle befindet sich auf dem Landgut des Oberst Carmichael. Fortan erfährt man von den Bemühungen der Sippe Carmichael, die in den folgenden Jahrzehnten entsteht, die Aliens zu vertreiben. Dabei reist das Buch in Sprüngen durch die Jahrzehnte der Alienherrschaft und zeigt, wie die Menschen zum Teil kollaborieren - sich damit ihrem Schicksal fügen - und sich immer mehr Hoffnungslosigkeit auf der Welt verbreitet; aber auch, wie manche den Kampf nicht aufgeben.

Im Gegensatz zu anderen Romanen hat dieser keine eigentliche Identifikationsfigur - was das Lesen zu einer recht ungewöhnlichen Erfahrung macht - sondern lässt den Leser in der Hauptsache die Erlebnisse der Familie Carmichael miterleben. Die Sippe Carmichael ist quasi der Dreh und Angelpunkt der Story. Wenn es auch ein wenig verwirrend ist, sich immer wieder in die neuen Charaktere der Carmichael-Sippe einzuleben und mit den vielen Persönlichkeiten der Jahrzehnte und ihren Charakteren klarzukommen, war dies jedoch augenscheinlich die einzige Möglichkeit, die Story zu erzählen. Zudem schafft dies eine ganz besondere Atmosphäre, da man mit jedem neuen Kapitel das Gefühl bekommt, selbst durch die Zeit zu reisen und die Dimension der Ereignisse so hervorragend transportiert wird.

Die Idee der Geschichte an sich, ist mit Sicherheit nicht neu. Aber welche Geschichte kann das noch wirklich von sich behaupten? Tatsächlich hat man manchmal das Gefühl, dem einen oder anderen Motiv schon einmal irgendwo in der Literatur begegnet zu sein. Ob es nun die durch Aliens beherrschte Menscheit und der damit verbundene Zivilisationsverlust, beziehungsweise Identitätsverlust in der dreiteiligen Buchreihe "Die dreibeinigen Monster" von John Christopher aus den Jahren 1967 und 1968, oder die Dezimierung der Menscheit und Kampf einer kleinen Gruppe gegen das "Böse" in "The Stand - Das letzte Gefecht" von Stephen King ist. Auch die mentale Disziplin auserwählter Personen des Widerstandes erinnert an den Marsianer in Robert A. Heinleins "Fremder von einer fremden Welt" (Stranger in a strange land). Zusammengeflochten wird dies alles jedoch zu einem ungemein spannenden Epos über die Ohnmacht gegenüber einer übermächtigen Besatzungsmacht.

Zur Übersetzung dieses Buches, vorgenommen von Walter Brumm, ist jedoch zu sagen, dass sie wohl eine der schlechtesten der letzten Zeit darstellt. Teilweise sind die Sätze regelrecht sinnentstellend. Wörter werden so übersetzt, wie kaum jemand heutzutage noch spricht und überhaupt wirkt die Übersetzung absolut konfus.
Das soll jedoch der Qualität des eigentlichen Werkes keinen Abbruch tun, denn diese ist wirklich herausragend und das Buch somit absolut empfehlenswert

Robert Silverberg - Die Jahre der Aliens (The Alien Years)
Wilhelm Heyne Verlag, 2000
ISBN 3-453-17101-2

Direkte Online-Bestellung über Amazon: Robert Silverberg - Die Jahre der Aliens.
Zum Preis von 18,90 DM.

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13. Wissenschaft: Gravitation

Im Universum von Star Trek ist die Gravitation eine häufig anzutreffende Angelegenheit. In jeder Folge in jeder Serie begegnen wir ihr, ohne dass es uns vielleicht noch bewusst ist. Wo ist die Gravitation in Star Trek so oft zu finden? Auf den Föderationssternenschiffen oder den der Romulaner, Borg, Jem’Hadar. Die Besatzungsmitglieder können ungehindert durch die Schwerelosigkeit über die Decks gehen und haben ein Gefühl für "oben" und "unten". In Star Trek wird die künstliche Gravitation durch Generatoren geschaffen, in denen ein kontrollierter Strom von Gravitonen existiert. Existenz der Gravitation in Star Trek durch Gravitonen, also durch Teilchen?

Doch was ist denn nun Gravitation und wie "funktioniert" sie? Man könnte sagen Gravitation ist Ursache und Wirkung in einem. Materie, zum Beispiel Planeten oder Sonnen, krümmen mit ihrer Masse das lokale Raum-Zeit-Kontinuum. Dieses gekrümmte Raum-Zeit-Kontinuum wiederum gibt durch seine Krümmung der Masse,z.B. eben Planeten, Sonnen, vor, wohin und wie schnell sie sich zu bewegen hat. Masse krümmt die Raum-Zeit und die sagt der Masse wohin sie sich bewegen soll. Die beiden sind so untrennbar miteinander verwoben, dass man sagen kann: Gravitation ist die Raumzeit.

Wenn Masse die lokale Raum-Zeit krümmt, wie kann dann trotzdem ein weit entfernter Komet doch noch auf Jupiter einschlagen oder die Sonne die immerhin 150 000 000 Kilometer entfernte Erde auf der Bahn halten? Das "Geheimnis" liegt darin, dass zwar die lokale Raum-Zeit gekrümmt ist, die Wirkung aber auf die benachbarte Raum-Zeit übergreift und so weiter. Die Wirkung schwächt sich dabei jedes Mal ab.

Welche Auswirkungen hat Gravitation? Es ist bekannt, dass sie Einfluss auf den Ablauf der Zeit hat. Mit sehr feinen Messinstrumenten ist dies nachgewiesen worden. So vergeht die Zeit auf den höchsten Gebäuden der Erde schneller, als auf der Erdoberfläche. Der Unterschied ist zwar nur minimal und kann nur nach Messungen über einen längeren Zeitraum und wie gesagt mit sehr genauen Instrumenten festgestellt werden, aber er existiert. Warum? Weil auf der Oberfläche die Gravitation der Erde eben doch minimal stärker wirkt als zum Beispiel auf dem Dach des World Trade Centers. Man kann also sagen, dass nicht einmal auf unserem eigenen Planeten die Zeit überall gleich schnell vergeht, auch wenn dies im Alltag vernachlässigt werden kann.

Gravitation entsteht aber auch durch hohe Beschleunigungen von Körpern. Man hat sehr genaue Atomuhren an Bord von sehr schnellen Flugzeugen gebracht und ist losgeflogen. Nach der Landung und dem Vergleich mit Atomuhren, die auf der Erde zurückgeblieben sind, konnte festgestellt werden, dass die Zeit an Bord der Flugzeuge langsamer vergangen ist. Zugegeben, auch hier nur ein minimaler Effekt, doch er existiert. Er kann auch hochgerechnet werden. Als Kurve dargestellt, würde er wie gesagt am Anfang gering sein. Bei Beschleunigungen, bei denen die Geschwindigkeit an ein Viertel oder die Hälfte der Lichtgeschwindigkeit heranreicht, wird er sehr schnell stärker und bei halber Lichtgeschwindigkeit würde er schon zu Beeinträchtigungen führen. Die Zeitdehnung würde spürbar werden. Bei Lichtgeschwindigkeit müssten Masse und Gravitation unendlich sein und damit die Zeit an Bord eines Raumschiffes stillstehen.

In der Star Trek Produktion hat man dieses Problem auch erkannt. Die Warpfelder, die von den Sternenschiffen erzeugt werden, beschleunigen das Schiff nicht nur, sie bewirken auch eine Reduzierung der trägen Masse. So wird auch der Zeitdehnung vorgebeugt. Aus diesem Grund soll es auch vermieden werden, die Sternenschiffe mit hohen Impulsgeschwindigkeiten zu fliegen, die ja immerhin einen guten Teil der Lichtgeschwindigkeit ausmacht. Bei so vielen Föderationsschiffen, die alle mit voller Impulskraft fliegen und deshalb mit Zeitdehnungen zu kämpfen haben, wäre ein Gebilde wie die Föderation kaum zu verwalten.

Es ist wohl kaum möglich, über das Thema Gravitation zu schreiben, ohne sie in ihrer exotischsten Form zu erwähnen: dem Schwarzen Loch. Wie wahrscheinlich bekannt ist, ist ein "Schwarzes Loch" natürlich nicht wirklich ein Loch. Ein Loch beschreibt die Abwesenheit von Materie. Der Stern ist aber noch da - nur eben zu unvorstellbar kleinen Dimensionen komprimiert. Wenn die Fusionsreaktion im Inneren erlischt bricht auch der enorme Gasdruck zusammen, der sich der äußeren Hülle entgegenstemmt. Nun hat die Gravitation freie Fahrt. Der Stern stürzt in sich zusammen. Bei einer Sonne mit mindestens der zehnfachen Masse unserer Sonne kann es zu einem katastrophalen Gravitationskollaps kommen. Der Stern kollabiert ohne zu stoppen, bis er einen singularen Zustand erreicht hat (Singularität). Er ist ein winziger Punkt, vielleicht sogar ohne Ausdehnung, auf dessen Oberfläche die Gravitation unendlich ist und die Zeit wohl nicht mehr vergeht. Die Fluchtgeschwindigkeit von einer solchen Singularität liegt über der Lichtgeschwindigkeit. Licht kann daher den Stern nicht mehr verlassen. Er ist schwarz geworden. Die Gravitation - völlig entartet - hat einen Triumph erzielt.

Das Sternenschiff Voyager ist zur Sternzeit 48439.7 in der Folge Parallax übrigens einer solchen Singularität begegnet. Die Raumkrümmung war so stark, dass ihre Flugbahn die Voyager immer wieder zur Singularität zurückführte, obwohl die Navigationsinstrumente einen Kurs weg vom Schwarzen Loch zeigten.

Bei einer anderen Gegebenheit wird die Gravitation wohl der große Verlierer sein: bei der Zukunft des Universums selbst. Lange Zeit wurde darüber spekuliert und gerechnet, welches Ende, wenn überhaupt, unser All nehmen wird. Wird es sich immer weiter ausdehnen? Würde die Ausdehnung irgendwann zum Stillstand kommen und die Größe des Alls konstant bleiben? Oder würde nach einem Stillstand sich das Weltall anfangen wieder zusammen zu ziehen, bis es zu einem "Big Crunch" kommt? Der kritische Punkt in den Berechnungen war die Größenordnung der Materie im Universum. Ist genug Materie vorhanden um genügend Gravitation zu erzeugen, damit die Expansion stoppt oder vielleicht sogar umgekehrt wird? Die Antwort scheint nun vorzuliegen. Das Universum wird sich ewig ausdehnen. Die Überraschung dabei: es expandiert nicht nur immer weiter sondern auch immer schneller. Es enthält nicht genug Materie. Die Gravitation ist nicht stark genug, um dieser Kraft entgegenzuwirken. Diese Kraft ist die Kosmologische Konstante und sie beschreibt die Energiedichte des Universums. Das Vakuum des Weltraums ist nach Meinung der Gelehrten nicht leer sondern ein brodelnder "Teilchenschaum", in dem die Teilchen aus dem Nichts entstehen und wieder verschwinden. Diese Teilchen stellen die Energie des Vakuums dar - die Kosmologische Konstante. Und diese Energie ist doppelt so groß wie die Materiedichte im beobachtbaren All. Zurzeit können im Universum 1048 Tonnen Materie ausgemacht werden.

Das All wird also dahinsiechen. Nach dem Zerfall selbst der supermassiven Schwarzen Löcher in etwa 10100 Jahren bleiben nur noch ein paar Protonen und andere Teilchen übrig. Alle andere Materie ist verbraucht oder zerfallen. Falls das Proton stabil ist und nicht zerfällt, könnte es sich in 101500 Jahren in Eisenkugeln umwandeln, die dann in vielleicht zehn hoch zehn hoch sechsundsiebzig Jahren zu Neutronensternen kollabieren.

Das Licht ist also wortwörtlich aus im All. Auch wenn die Gravitation heute die universelle Kraft ist, am Ende nützt es ihr nichts. Denn es wird, abgesehen von ein paar Elementarteilchen, deren Entfernung zueinander die heutige Größe des Universums übertrifft, keine Materie mehr geben. Ohne Materie (Masse), keine Gravitation. Denkt daran, wenn euch das nächste Mal eine Scheibe Brot mit der Butter zuerst auf den Boden fällt und lächelt einfach.

Quellen: Spektrum der Wissenschaft: "Gravitation und Raumzeit", Bild der Wissenschaft, Juni 1999, Bild der Wissenschaft, Oktober 1999

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14. Subspace Link

Star Wars: Dreharbeiten in Australien beendet.
Die erste Phase der Dreharbeiten zu "Star Wars: Episode I" wurde am Freitag, 25. August beendet. Um genau 16.45 Uhr Lokalzeit wurde die letzte Szene in diesem Jahr in den australischen Fox-Studios gedreht. Laut Aussagen von Lucasfilm hat die Produktion damit sogar etwas Vorsprung auf den Zeitplan. Nach Abschluss den neunwöchigen Dreharbeiten in Australien wechselt die Produktion nun nach Italien, wo wie bereits für "Die dunkle Bedrohung" einige Palastszenen aufgenommen werden.

In einen Interview mit dem "Sydney Morning Herald" zeigte sich "Star Wars"-Produzent Rick McCallum sehr zufrieden mit dem Verlauf der Dreharbeiten in Australien. Besonder begeistert hat ihn die Einstellung der australischen Filmcrew: "Von Montag bis Freitag arbeiten alle sehr hart und konzentriert, aber gleichzeitig nehmen sie alles ziemlich locker. Sie sagen sich, das ist nicht das Ende der Welt, es ist nur ein Film. Eine ziemlich gute Ansicht!" Einzig die Fotos vom Set, die eine australische Tageszeitung veröffentlichte und die daraufhin rund um die Welt gingen, nahm McCallum ziemlich übel. "Diese Geschichte könnte uns einiges kosten, weil die abgebildeten Kostüme mit Lizenzverträgen zusammenhängen. Und dies alles nur wegen ein paar Parasiten! Uns bleibt nicht anderes übrig, als unsere Sicherheitsvorkehrungen noch einmal zu verschärfen," regte sich der Produzent auf.

Star Wars: Kleine Rolle für August.
Kurz vor dem Ende der Dreharbeiten in Australien ist die Schwedin Pernilla August, die in "Episode II" erneut als Anakins Mutter Shmi Skywalker zu sehen sein wird, in ihr Heimatland zurückgekehrt. Laut Aussagen der Schauspielerin ist ihre Rolle im Film erneut nicht sehr groß, so dass für sie damit bereits alle Dreharbeiten abgeschlossen sind. Ihre Arbeit an "Episode II" hat nur zwei Wochen gedauert.

Star Wars: Weitere Darsteller verpflichtet.
Casting-Director Robin Gurland wurden gegen Ende der Dreharbeiten in Australien nochmals zahlreiche Nebendarsteller angeheuert.

Jack Thompson wird in "Episode II" als Farmer zu sehen sein. Thomson, der sowohl schon in australischen wie auch in amerikanischen Produktionen mitgewirkt hat, gewann 1980 für seine Leistung im Kinofilm "Der Fall des Lieutnant Morant" eine Auszeichnung für die beste männliche Nebenrolle am Filmfestival in Cannes. Gurland sagte, dass sie seit langem begeistert sei von Thomsons Arbeit und dass sie überrascht war, als ihr der Schauspieler mitteilte, dass er seinerseits ein großer "Star Wars"-Fan sei.

Neben Thomson hat Robin Gurland zusätzlich weitere australische Schauspieler unter Vertrag genommen. Graeme Blundell, Trisha Noble, Claudia Karvan sowie die beiden jungen Talente Keira Wingate und Hayley Mooy werden im kommenden "Star Wars"-Film in kleinen Rollen, das heißt in ein oder zwei Szenen, zu sehen sein. Außerdem wurde bekannt gegeben, dass Christopher Truswell, unter anderem bekannt als Nudge in der TV-Serie "Hey Dey", seine Stimme mehreren Charakteren in "Episode II" leihen wird.

Star Wars: John Williams macht Musik.
John-Williams-Fans können sich freuen: Er wird laut Soundtrackmag.com nicht nur - wie erwartet - den Soundtrack zu "Star Wars: Episode II" komponieren, sondern auch die Musik zu "A.I.", "Minority Report" und "Harry Potter" schreiben! Außerdem soll in den USA noch in diesem Jahr der komplette (!) Soundtrack von "Episode I" auf 2 CDs herauskommen.

Star Wars: Titel war Fake.
"Star Wars: Episode II" wird nicht "The Rise of the Empire" heißen. Dies hat Lucasfilm gegenüber TheForce.Net bestätigt und damit den Titel, den von einer australischen Zeitung, die zum Medienimperium von Rupert Murdoch gehört, verbreitet wurde, als Fake entlarvt. Laut Lucasfilm werde George Lucas den tatsächlichen Titel ausschließlich auf der offiziellen "Star-Wars"-Website bekannt geben, nirgendwo sonst im Internet.

Frequency: Neu im Kino.
Zufällig findet John Sullivan das alte Funkgerät seines verstorbenen Vaters. Durch ein kosmisches Phänomen kommt er plötzlich mit seinem Vater, der sich im Jahre 1969 befindet, in Kontakt. Seit dem 24. August läuft der Film in den deutschen Kinos.

Als John noch ein Kind war, starb sein Vater bei einem Feuerwehreinsatz. Während ein äußerst starkes Polarlicht herrscht, setzt er sich also an das Funkgerät und nimmt Kontakt mit seinem Vater auf. Er weiß zwar um die Gefahr die Zeitlinie zu verändern, trotzdem ergreift er die Chance seinen Vater vor dem Brand zu warnen. Der Vater nimmt die Warnung zuerst nicht ernst, erinnert sich allerdings an besagtem Einsatz daran und kann knapp dem Tod entgehen.

John stellt nun im Jahre 1999 fest, dass er plötzlich zwei Erinnerungen besitzt: zum einen die ursprüngliche – bekannte, zum anderen eine neue, in der sein Vater vor wenigen Jahren an Krebs gestorben ist. Durch die Rettung seines Vaters hat John eine Ereigniskette ausgelöst, in der seine Mutter Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. John und sein Freund Frank versuchen nun im Jahre 1969 das Verbrechen zu verhindern. Frequency behandelt mehr die Auswirkungen einer Veränderung in der Zeitlinie, als ein wissenschaftliches Phänomen. Trotz einer gewissen Unlogik sollte man sich diese SF-Kriminalgeschichte nicht entgehen lassen.

Spawn 2: Alles neu.
Der Drehbuchautor Leigh Paatsch erzählte in einem Interview mit New Line Films über die kommende Produktion von "Spawn 2". Laut der Zeitung "Herald Sun" werde "Spawn 2" sehr viel düsterer, als der erste Teil werden. Darsteller sollen nicht übernommen werden.

Rising Star: MGM kauft Rechte an JMS-Comic.
MGM hat die Verfilmungsrechte an J. Michael Straczynskis Comic-Serie "Rising Star" erworben. Laut "Variety" wird JMS hierzu auch das Drehbuch schreiben. MGM will die Comicserie mit insgesamt drei Filmen ins Kino bringen. Das Comic handelt von einer kleinen Stadt, deren Bewohner durch ein mysteriöses Phänomen plötzlich in den Besitzt besonderer Kräfte gelangen.

Herr der Ringe rüstet auf.
Die HdR-Effekte-Firma WETA Digital hat ihren technischen Bestand aufgestockt. Sie kauften 16 neue Server der amerikanischen Firma SGI, die beim Rendern der digitalen Bilder helfen sollen. Jeder Server hat zwei 700 MHz Pentium III Prozessoren, ein Gigabyte RAM und jeweils eine 9 Gigabyte Festplatte. Die Anschaffung dieser Geräte war dringend nötig, da die bisherigen Rechner für das Rendern eines Frames oft über eine Stunde brauchten (also für eine Sekunde Film 24 Stunden renderten).

Herr der Ringe: Soundtrack von Howard Shore.
Der kanadische Filmkomponist Howard Shore wird den Soundtrack für die "Herr-der-Ringe"-Trilogie schreiben. Zu Howard Shores bisherigen Werken gehören unter anderem die Filmmusiken zu "Dogma", "The Game", "Sieben", "Das Schweigen der Lämmer" und "Die Fliege". Noch vor einigen Wochen war der polnische Komponist Wojciech Kilar für den Soundtrack im Gespräch. Ihm war allerdings die Arbeit an allen drei Filmen etwas zu viel.

Herr der Ringe: Darsteller für Smeagol.
Der Neuseeländer Joel Tobeck wird den jungen Smeagol spielen. Das berichtet die Fanseite des Schauspielers. In Neuseeland gilt der 29jährige Darsteller als Star und spielte bereits in mehreren TV-Serien (u.a. "Cleopatra 2525", "Shortland Street", "Xena") und einigen Spielfilmen mit. Die Dreharbeiten für die berühmte Geburtstagsszene, in der Smeagol seinen Bruder tötet, sind für Ende September geplant.

Links zum Thema:
http://www.herr-der-ringe.de

A.I.: Drehstart.
Ende August beginnen in Los Angeles die Dreharbeiten zum Film "A.I." (Artificial Intelligence). Während der Vorbereitungen verstarb im letzten Jahr der Regisseur Stanley Kubrick und lange war unklar, ob sein Werk weitergeführt werden sollte. Über sieben Jahre arbeitete Kubrick an dem Stoff. Mehrere hochkarätige Autoren waren an der Entwicklung beteiligt. Dann kam die große Überraschung: Steven Spielberg wollte das Projekt übernehmen. Produziert wird der Film von DreamWorks und Warner Bros.

Der Film ist eine moderne Mischung aus "Pinocchio" und "Der Zweihundert-Jahre-Mann". Wir befinden uns irgendwann weit in der Zukunft des 21. Jahrhundert. Die Polkappen sind durch den Treibhauseffekt abgeschmolzen, viele Küstenstädte sind von Wasser bedeckt und die Menschheit ist von Computern mit künstlicher Intelligenz abhängig geworden. Die Menschen haben in dieser Zeit neue Freunde, nämlich Roboter, die für alle möglichen Funktionen geschaffen wurden. Die Geschichte handelt von einem jungen Roboter, gespielt von Haley Joel Osmond (der Junge aus "The 6th Sense"), und seinem Problem: er will ein Mensch werden.

Seit mehreren Tagen hält sich das Gerücht, dass Robin Williams bei A.I. dabei sein soll. Allerdings wird er nicht zu sehen sein, sondern die Rolle des Erzählers übernehmen. Haley Joel Osmond übernimmt wie schon gesagt die Rolle des Roboters. Frances O´Connor und Sam Robards spielen seine menschlichen Adoptiveltern. Jake Thomas spielt seinen menschlichen Bruder. Weitere Darsteller sind: Keith Campbell, Daveigh Chase, Brendan Gleeson, Kathryn Morris und Adam Scott.

Terminator 3: Arni mit Sonderwünschen.
Wenn es nach Arnold Schwarzenegger geht, dann soll Christian Duguay die Regie bei "T3" übernehmen. James Cameron hat bereits früher bekannt gegeben, dass er nicht nochmals die Regie für einen "Terminator"-Film übernehmen werde.

Edward Furlong ("John Conner" in "Terminator 2") hat für "Terminator 3" unterzeichnet. Er wird seine Rolle aus Teil 2 nochmals spielen.

Dust: Von Warner Bors. verfilmt.
Der SF-Roman "Dust" des Autors Charles Pellegrino wird von Warner Bros. verfilmt. Laut "Hollywood Reporter" wurden Patrick Massett und John Zinman engagiert, um aus dem Roman ein Drehbuch zu schreiben. Inhaltlich handelt der Film von einem Wissenschaftler und seinen Mitarbeiter, die von einem Planeten flüchten, der im sterben liegt. Die Regie übernimmt Jan DeBont. Massett und Zinman werden zudem das Drehbuch zu "First King" schreiben, ein Film mit Jet Li in der Hauptrolle. "First King" soll inhaltlich ein Mix aus "Indiana Jones" und "Die Mumie" werden.

Spiderman: Besetzung.
Laut "Corona Comig Attractions" soll William H. Macy gerüchteweise als Zeitungsherausgeber J. Jonah Jameson im neuen "Spiderman"-Remake im Gespräch sein. Das scheint allerdings problematisch zu werden, da er ebenfalls in "Jurassic Park 3" mitspielt. Bob Hoskins soll die Rolle des Dr. Octopus übernehmen.

Julia Stiles ("10 Dinge, die ich an dir hasse") soll die Rolle der Mary Jane Watson übernehmen. "Xena"-Fans können sich freuen: Ted Raimi soll Dr. Curt Conners darstellen. Der Schauspieler Brain Dennehy übernimmt die Rolle des Onkel Ben.

Laut "Dark Horizon" wird es immer wahrscheinlicher, dass Nicolas Cage die Rolle des Green Goblin spielen wird. Er stehe kurz davor, einen entsprechenden Vertrag zu unterzeichnen.

Spiderman: Maquire graut vor der Rolle.
Tobey Maquire hat in einem Interview mit dem "Time Magazine" gemeint, es graue ihn vor der Rolle. Um ihn in den Superhelden zu verwandeln, würde man ihn mit einer Art Schmiere einreiben, die dann trocknet und hart wird. Dann würde das Zeug entfernt, inklusive aller Haare am Körper. Weshalb diese Prozedur notwendig ist, verriet er indes nicht. Seltsam, Spinnen sind doch in der Regel recht beharrt.

X-Men: Rogue will Gambit in Teil 2.
Rogue-Darstellerin Anna Paquin hat in einem Interview gefordert, in der Fortsetzung von "X-Men" solle unbedingt ihr Comic-Partner Gambit dabei sein. "Er ist sehr attraktiv und ich denke, dass das Spaß machen könnte, obwohl sie immer eine starke Beziehung in den Comics hatten. Sie sind wie das tragische Paar, das niemals zusammen sein kann." Die Figur des Gambit ist allerdings schon seit Wochen für den zweiten Teil im Gespräch. "Popcorn UK" sagte sie außerdem, sie würde in der Fortsetzung liebend gerne mehr Stunts durchführen.

Akte X: Duchovny in "Evolution"?
David Duchovny wird eventuell in der SF-Komödie "Evolution" auftreten.
Nach einer Meldung der Hollywood Reporter steht Duchovny derzeit jedoch nur in vorbereitenden Verhandlungen. Er ist der erste Schauspieler, der offiziell im Zusammenhang mit dem Film erwähnt wurde.

Die mögliche Story des Films handelt von einem Meteor, der die Erde trifft und einzellige Organismen freisetzt, die schnell die Phasen der Evolution durchlaufen und die Entwicklung der Erde bedrohen. Die Autoren sind David Diamond und David Weissman. Der Film selbst soll nach Reitman eine Mischung aus dramatischen und komödiantischen Elementen werden wie "Ghostbusters".

Akte X: Drehbeginn der 8.Staffel.
Der Beginn der 8. Staffel der X-Files wird in Borrego Springs gedreht, wo die Temperaturen sich zur Zeit bei der 40 Grad Marke bewegen.
Es ist das erste Mal, dass eine Folge der X-Akten im San Diego County gedreht wird, also mitten in der Wüste. Einige Mitarbeiter schienen nicht allzu begeistert zu sein in der brütenden Hitze zu drehen, doch die Dreharbeiten sind Thema Nr.1 bei den Einwohnern von Borrego Springs.

In der Folge wird die Stadt übrigens Flemington heißen und in Arizona liegen. Weitere Details über die Premiere der 8. Staffel sollen hier jedoch nicht verraten werden. Die Premiere der neuen Akte-X Staffel läuft im amerikanischen Fernsehen am 5. November um 21.00 Uhr.

Akte X: "Zurück zu Dir".
Duchovnys neuer Film "Zurück zu Dir" [Return To Me] feiert nun endlich, nachdem der Termin einige Male verschoben wurde, am 31.08. in Deutschland Premiere.

Links zum Thema:
www.xfiles-mania.de

Matrix II: neue Charaktere.
In Matrix II sind zwei neue Charaktere geplant. Anscheinend sollen diese dann auch im dritten Teil erscheinen. Einer der beiden heißt Niobe. Sie ist Kapitän eines Schiffes und zudem die Freundin des Anführers Zion. Zum zweiten Charakter gibt es bis jetzt noch keine näheren Informationen.

Jurassic Park III: Tea Leoni will Rolle.
Tea Leoni verhandelt derzeit mit Universal Pictures und Amblin Entertainment. Sie will eine der Hauptrollen in "Jurassic Park III" haben. Sie wird wohl die Rolle der Freundin eines Geschäftsmannes verkörpern, der von William H. Macy gespielt wird. Im Film werden u.a. Sam Neill, Trevor Morgan und Alessandro Nivola zu sehen sein. Trevor Morgan wird in der Rolle von Macys Sohn zu sehen sein. Sam Neill wird wieder den Dinosaurierforscher aus dem ersten Teil verkörpern. Unter der Regie von Joe Johnston starten die Dreharbeiten im September auf Hawaii und werden dann in den Universal Studios weitergeführt. Das Budget stehe derzeit bei rund 83 Mio. US-Dollar und Joe Johnston hat bestätigt, dass es dieses mal viele Szenen mit Dinos geben wird, die durch eine Stadt rennen und dabei einiges zerstören. Der Film soll dann im nächsten Sommer in die amerikanischen Kinos kommen.

Planet der Affen: Mit Affen-Sex?
Offenbar gibt es derzeit einen Streit zwischen 20th Century Fox und Tim Burton. Dieser will im "Planet-der-Affen"-Remake scheinbar Gewicht auf eine Lovestory zwischen der Affen-Prinzessin (Helena Bonham Carter) und dem Piloten (Mark Wahlberg) legen, wobei sogar eine Liebesszene im Film sein soll. Das Studio will dieses Thema komplett aus dem Film heraus halten, u.a. wegen einer möglichen Altersfreigabe ab 12 oder gar höher!

Ghost of Mars: Drehstart mit über 100 Statisten.
Über 100 Statisten waren am 21.08. zum Drehstart von "John Carpenters Ghosts of Mars" in Albuquerque vor Ort. Sie stellten Kämpfer, Wissenschaftler und Minenarbeiter dar. Laut "Dark Horizon" wurden die Statisten aufgefordert, Trinkwasser selbst mitzubringen, die Dreharbeiten könnten anstrengend werden.

Weiter wurde mit Lobo Sebastian ein weiterer Darsteller von "John Carpenter's Ghosts of Mars" bekannt. Laut "Variety" ist derzeit aber noch unklar, was für eine Rolle er genau spielen wird.

MIB II: Tommy Lee Jones doch dabei?
Tommy Lee Jones hat bei der Premiere von "Space Cowboys" in einem Interview gesagt, dass derzeit das Drehbuch zu "Men in Black II" überarbeitet werde. Er wird laut "Entertainment Tonight" offenbar in dieser Fortsetzung wieder dabei sein.

Batman: Gleich zwei neue Kinofilme?
Verwirrung um "Batman". Laut Warner Bros. Soll neben der Comicverfilmung zu "Batman Beyond" noch ein zweiter normaler "Batman"-Streifen geplant sei, dann der fünfte in der Reihe. Dabei scheint es ungewiss, dass Warner Bros. beide Filme gleichzeitig produziert. Das Drehbuch zu "Batman Beyond" soll Paul Dini schreiben. Als Regisseur ist Boaz Yakin geplant.

Red Dwarf: Kinofilm kommt 2002.
Ed Bye hat einen Vertrag unterschrieben, laut dem er bei einem Kinofilm zur britischen Serie "Red Dwarf" die Regie übernehmen wird! Laut der Londoner Zeitung "Evening Standard" wird die Produktion im Mai 2001 beginnen, der Film soll April 2002 in die Kinos kommen. Derzeit wird versucht, möglichst viele der TV-Darsteller für das Kinoprojekt zu gewinnen.

Flucht ins 23. Jahrhundert: Remake näher am Buch.
Laut "Dark Horizons" hat die Site "The World of Logan's Run" eine E-Mail von William F. Nolan veröffentlicht. Darin heißt es u.a., dass das Remake freizügiger werde. Der Film soll dichter am Buch gehalten werden, nicht wie in der Erstfassung aus dem Jahre 1976. Außerdem sollen die Menschen nicht erst mit 30 sterben, sondern mit 21 Jahren, so wie vom Buchautor geplant. Das Drehbuch hierzu ist bisher allerdings noch nicht geschrieben und es gibt auch noch keine Schauspieler. Das Projekt wird aber demnächst bei Warner unter Joel Silver ("Matrix") anlaufen. Der Film soll dann 2002 in die Kinos kommen.

WW3.com: Von Besson entwickelt.
Luc Besson (Regisseur von "Das fünfte Element") wird den Cyberthriller "WW3.com" produzieren. Jon Bokenkamp soll das Drehbuch von David Marconi überarbeiten. Bis jetzt gibt es noch keinen Regisseur für die Produktion, welche im Sommer 2002 fertig sein soll. Die Handlung dreht sich um einen Cyber-Terroristen, der den Vereinigten Staaten den Krieg erklärt.

Jumanji II: Drehbuch unbefriedigend.
Don Rhymer ("Big Mamas Haus") wird nun das Drehbuch zu "Jumanji 2" schreiben. Vor Rhymer hatten sich schon mehrere Autoren am Drehbuch versucht. In der Fortsetzung fischt der Vizepräsident der Vereinigten Staaten das Spiel aus dem Ozean.

When the music´s over: Verfilmung rückt näher.
Neue Entwicklungen gibt es zu der geplanten Verfilmung des deutschen SF-Romans "When The Music's Over" von Myra Çakan zu vermelden. Die Firma Red Beat Pictures hat im Juli 2000 die Verfilmungsrechte erworben, auf dem SF-Worldcon werden Ende August/Anfang September exklusiv Production Paintings zum Film vorgestellt.

Der Roman, der im Oktober 1999 bei dem Hamburger Argument Verlag erschienen war und zahlreiche sehr gute Kritiken einheimste, spielt in einem düsteren 21. Jahrhundert: Weite Landstriche sind radioaktiv verseucht, der Treibhauseffekt hat die Niederlande und Deutschlands Küste untergehen lassen. Viele Menschen leiden unter "der Krankheit", hervorgerufen durch Umweltschäden und Resistenzen gegen Antibiotika. Vor einigen Jahren sind Außerirdische gelandet. Nach anfänglicher Gegenwehr hat man sich mit den geschäftstüchtigen "Vierfingern" arrangiert, die überall auf dem Planeten ihre Basen haben. Hauptfigur der Story ist "Skadi", eine junge Grönländerin mit vielen Talenten, die das katastrophengeschüttelte Europa auf der Suche nach der ultimativen Sylvesterfete durchstreift. Unwillkürlich formiert sich um sie ein buntes Häuflein charismatischer gescheiterter Existenzen: Garfield, ein elternloser Junge; Wiesel, Ausreißer und begnadeter Hacker; Sunshine, Anführerin der Kindergang "Tunnel-Soldaten"; Blue, Sänger einer zerfallenden Rockband; Pierce, Ex-Musiker, der auf einem Boot lebt und eine Unterwasserbasis der Aliens entdeckt; und Doc, SF-Autor aus San Francisco, der aus Area 51 geflohen ist. Jeder von ihnen hat ein Motiv, dem obskuren Regime der Aliens zu trotzen, die mit außerirdischem chemischen und technologischen Raubbau den Planeten ruinieren. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen die Eindringlinge und die korrupten Bosse auf. Denn die haben den Aliens die Erde verkauft.

Çakan begann im Dezember 1999 mit der Arbeit am Drehbuch, welches im April 2000 in deutscher Fassung vorlag und nun ins englische übersetzt wird. Die Endfassung wird dann im Anschluss der SF- und Drehbuchautor John Shirley ("Eclipse"-Trilogie und Co-Autor "The Crow"), in Zusammenarbeit mit der Autorin, schreiben.

Einen ersten Eindruck über die optische Umsetzung des Films kann man sich jetzt auf der Site der Autorin verschaffen, unter http://www.dardariee.de/ werden nicht nur ihre Romane präsentiert, sondern auch einige Skizzen von Martina Pilcerova, die das Drehbuch illustrieren, um eine besserer Atmosphäre zu vermitteln.

Outer Limits: Von Sci Fi Channel gerettet?
Derzeit verhandelt der amerikanische "Sci Fi Channel" mit MGM TV Entertainment. Ziel sei, die Serie "Outer Limits" zu retten, die ansonsten Anfang September beendet wird, berichtet "Sci-Fi Wire".

Dark Angel: Premiere steht fest.
Laut dem "Hollywood Reporter" wird die neue Serie "Dark Angel" von James Cameron, Regisseur von "Terminator" und "Titanic", am 3. Oktober um 21 Uhr starten. Der zweistündige Pilotfilm wird auf Wunsch von Cameron nach den erfolgreichen Comedyserien "That '70s Show" und "Titus" laufen.

Crusade: Nicht bei Premiere World.
In letzter Zeit machte mehrfach das Gerücht die Runde, dass auf Premiere World demnächst die Serie "Crusade" starten würde. Wie Premiere mitteilte, entspricht dieses Gerücht nicht der Wahrheit. Zur Zeit hat Premiere keine Rechte für die Serie. Der Ursprung des Gerüchtes liegt im Dunkeln; auch Premiere hat keine Erklärung dafür.

Neue SF-Fernsehserie von JMS!
J. Michael Straczynski, Erfinder und Produzent der SF-Serien "Babylon 5" und "Crusade", wird als Executive Producer und Planer bei einer neuen SF-Serie mitarbeiten! Laut JMS wird die Serie für eines der großen amerikanischen Cable Networks produziert. Für den Pilotfilm starten wird JMS das Drehbuch bis Dezember 2000 selbst schreiben.

Die neue Serie, die noch keinen Titel hat, wird zwar einen Handlungsbogen besitzen, aber dieser soll nicht so dominant sein wie bei "Babylon 5". Die Dreharbeiten werden vorausichtlich in Vancouver stattfinden, wo derzeit am günstigsten produziert werden kann. Sie sollen laut der derzeitigen Planung im Februar/März 2001 beginnen. Laut Straczynski ist auch ein bekannter Film- und TV-Regisseur am Projekt beteiligt.

La Femme Nikita: Eventuell Fortsetzung.
Die Serie, die von USA Network und Warner Brothers produziert wurde, wird eventuell wiederbelebt. Gerüchten zufolge wurden die Schauspieler nach ihrer Verfügbarkeit gefragt. "La Femme Nikita" wurde nach der vierten Staffel aufgrund von Vertragsstreitigkeiten zwischen USA Network und WB abgesetzt. Bei uns wird "La Femme Nikita" wahrscheinlich ab dem 16. September bei RTL2 immer Samstags um 20.15 ausgetrahlt; zunächst die restlichen Folgen der ersten Staffel und danach die neue zweite Staffel.

Seven Days: Neuer Darsteller.
Kevin Christy (bekannt aus der Sitcom "Dharma & Greg") wird ab der dritten Season der SF-Serie "Seven Days" eine Hauptrolle übernehmen. Er wird in der Serie als neuer Technik-Experte auftreten, so berichtet www.UPN.com . Die dritte Staffel der Serie startet in den USA am 11.10.2000. Links zum Thema:
http://www.UPN.com

Buffy: Duell mit Dracula.
In der nächsten Staffel von "Buffy" wird die Vampirjägerin endlich mit ihrem Erzfeind in Kontakt kommen: "Dracula". Laut "Dark Horizons" zeigten die neuesten Promo-Clips aus den USA dieses Ereignis.

Jack of all Trades: Rettungsaktion.
Am 23.09.00 wird in den USA entschieden, ob die Jack-Campbell-Serie "Jack of All Trades" weiterläuft oder abgesetzt wird. Offenbar sind die Ratings der Serie nicht so super, jedenfalls haben Fans jetzt vorab eine Aktion zur Rettung der Serie ins Leben gerufen. Die Fans schicken a la "Roswell"-Fans Briefe mit einer besonderen Beigabe - kleine Plastikschwerter.

Links zum Thema:
http://savejack.exomediainc.com/

Korrektur: Pretender und Profiler bei Vox.
In der letzten Corona-Ausgabe haben wir in der Nachricht "Herbstprogramm der Fernsehsender" fälschlicherweise gemeldet, dass ProSieben am 12. September mit neuen Staffeln der Serien "Seven Days" und "Outer Limits" startet, und dass diese an Stelle von "Pretender" und "Profiler" ausgestrahlt werden.

"Pretender" und "Profiler" wurden bisher - und werden selbstverständlich auch weiterhin - von Vox ausgestrahlt. ProSieben sendet die aktuellen Folgen von "Seven Days" und "Outer Limits" jedoch ab September zur selben Zeit und damit in direkter Konkurrenz zu den beiden Vox-Serien. Wir bitten Sie, diese Verwechslung zu entschuldigen.

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