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ISSN 1422-8904

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  + Mission to Mars
  + Die STAR CON 2000

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19. Mai 2000 - Ausgabe 64 - "Stay on these Roads"

Perspektiven...

...erwarten sie bei dieser Ausgabe gleich in vielerlei Hinsicht. Nachdem sich nun die Wogen rund um die Galileo7-Convention gelegt haben, möchten wir Sie zum einen bereits auf die in der nächsten Woche folgende große Corona-Berichterstattung zur FedCon 8 einstimmen und zum anderen Ihre Planungen für die kommenden Wochenenden durch eine Rezension zum Kinofilm "Mission to Mars" vielleicht etwas erleichtern.

In diesem Sinne weisen wir Sie natürlich auch auf den conBEAT hin, der die Besucher unserer Homepage über die Convention auf dem Laufenden hält. Sie finden den conBEAT auf der Corona-Homepage unter http://www.sftv.ch/corona.

Desweiteren begrüßen wir an dieser Stelle mit Thomas Kohlschmidt und Andy Sombke gleich zwei neue Redakteure, welche in Zukunft unsere Subspace Link-Redaktion verstärken und sich in Form von aktuellen Berichten einbringen werden.

Bevor wir Sie aber nun der neuen Ausgabe überlassen: Wir suchen erneut Redakteure für unser webBEAT-Team. Wir planen in absehbarer Zeit eine personelle Verstärkung dieser Abteilung - und dafür müssen natürlich neue Redakteure her. Bei Interesse genügt eine kurze eMail an webbeat@sftv.ch.

Aber nun viel Vergnügen beim Lesen dieser Ausgabe!

Klaus Michels
Redaktionsleiter


Pfadfinder

1. Die FedCon 8 vor dem Start
2. Mission to Mars
3. Die STAR CON 2000
4. Kreuzfeuer
5. Star Trek: Im Gespräch mit...
6. Star Trek: trekBEAT
7. Star Trek: Smile Fiction
8. Star Trek: Fan Fiction
9. Star Wars: Ein neuer Skywalker
10. Dune: Was erwartet uns?
11. Subspace Link


1. Spotlight: Die FedCon 8 vor dem Start

Für jeden etwas dabei: Die Federation Convention 8
Vom 19. Bis 21. Mai findet nunmehr zum achten Mal eine der meistbesuchten und wohl besten Conventions im deutschsprachigen Raum statt - die Federation Convention. Veranstaltungsort ist wie gewohnt das altbewährte Maritim Hotel in Bonn. Mit seinen zwei großen Sälen und den vielen kleinen Räumen bot es in den letzten Jahren einen passenden Ort für solch eine Massenveranstaltung.

Und zu dieser ist die FedCon wahrlich geworden: Rund 3'000 Besucher werden laut der Fedcon GmbH erwartet.
Als Gaststars werden dieses Jahr Brent Spiner (ST:TNG Data), Marina Sirtis (ST:TNG Troi), Denise Crosby (ST:TNG Yar), René Auberjonois (ST:DS9 Odo), Tim Russ (ST:VOY Tuvok), Alice Krige (ST8: Borg Queen) und Gary Lockwood (ST:TOS Gary Mitchell) aus dem Star Trek-Franchise erwartet. Wer neben Star Trek auch noch bei Babylon 5 nicht nein sagt, wird dieses Jahr wohl auch auf seine Kosten kommen: Was letztes Jahr mit Bruce Boxleitner begann, wird diesmal mit gleich drei Darstellern der erfolgreichen SF-Serie fortgesetzt: Richard Biggs (B5: Dr. Stephen Franklin), Jerry Doyle (B5: Garibaldi) und Robin Atkin Downes (B5: Byron) haben sich angekündigt. Ein weiterer prominenter Besucher aus dem SF-Bereich ist Xenia Seeberg aus LEXX: The Dark Zone. Desweiteren werden auch Persönlichkeiten hinter den Star Trek-Kulissen anwesend sein, namentlich Lolita Fatjo aus der Riege der Drehbuchautoren und Richard Arnold, Berater des Franchise, der sicherlich einige interessante Spekulationen über Serie V zum Besten geben wird.

Wie gewohnt werden Panels mit den Stars abgehalten. Diese dauern zwischen 45 und 60 Minuten, in Ausnahmefällen (zum Beispiel dem Doppel-Panel Sirtis/Dorn) bis zu 90 Minuten. Darüber hinaus werden die meisten Stars in zwei Autogrammstunden am Samstag und Sonntag den Fans Autogramme verteilen - ein Genuss, in den man übrigens fast ausschließlich auf europäischen Conventions kommt. Im Vorfeld erfuhren wir allerdings bereits, dass Brent Spiner seine Autogramme lediglich verkaufen wird.

Bereits die Federation Conventions der letzten Jahre waren außerordentlich erfolgreich. Im Gegensatz zur Galileo7-Convention ist diese Veranstaltung daher auch von keinen dunklen Wolken verhangen. An eine finanzielle Schieflage denkt niemand. Die unsicheren Zeiten hat die FedCon GmbH wohl bereits hinter sich - auch diesmal werden sicherlich bereits zu Beginn der Convention haufenweise Fans ihre Eintrittskarte für die FedCon 9 sichern.

Diesen Erfolg kann man mit Sicherheit auch auf das Organisationstalent der Veranstalter zurückführen. Schwerwiegende Pannen suchte man auf der letzten FedCon vergeblich, sieht man mal von dem üblichen Tumult angesichts der hohen Besucherzahlen ab. Lediglich das Verteilen von Autogrammen ist ein Abenteuer - und wird wohl auch eins bleiben, denn je höher die Teilnehmernummer, desto geringer die Chance auf die begehrte Unterschrift.

Publikumsliebling Marc B. Lee wird auch dieses Jahr wieder durch das Geschehen auf der Bühne führen. Die altbekannten Panels werden darüber hinaus noch durch einige weitere Programmpunkte aufgelockert. Neben den obligatorischen Ereignissen wie Opening- und Closing Ceremony, sowie dem Kostümwettbewerb, wird es eine Auktion mit Richard Arnold und eine Aktion der Space View mit René Auberjonois (ST:DS9 Odo) geben. Sowohl am Freitag und Samstag wird abends für musikalische Unterhaltung gesorgt, Höhepunkt wird hier sicherlich das Konzert von "Neil Norman & His Cosmic Orchestra" unter Mitwirkung von Tim Russ (ST:VOY Tuvok). Hierfür erhebt die FedCon GmbH allerdings einen zusätzlichen Eintritt von 20 Mark für Conbesucher beziehungsweise 30 Mark für das übrige Publikum. Selbstverständlich werden auch wieder englische und deutsche Episoden auf einem Großbildschirm gezeigt, und in den Händler- und Clubräumen, der Disco und den Ausstellungen wird es auch in den Zeiträumen ohne Panels sicherlich nicht langweilig. Und diese sind auf der Fedcon 8 ohnehin eher dünn gesät.

SF-Radio berichtet mit mehreren Spezialsendungen direkt von der FedCon: Berichte von den Redakteuren vor Ort, Interviews mit den Stars sowie viele weitere Highlighs präsentiert das Convention Team in der Sendung "SF-Radio Spezial" vom 19. bis zum 21. Mai.

Links zum Thema:
http://www.fedcon.de
http://www.sf-radio.de
http://www.sftv.ch/corona

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2. Spotlight: Mission to Mars

Charaktere:
Tim Robbins - Woody Blake
Gary Sinise - Jim McConnell
Connie Nielsen - Terri Fisher
Jerry O'Connell - Phil Ohlmeyer
Don Cheadle - Luke Graham
Armin Mueller-Stahl - Missionsleiter

Regisseur - Brian De Palma
Drehbuch
-Lowell Cannon, Jim Thomas
Musik
- Ennio Morricone
Kamera
- Stephen H. Burum

Im Jahre 2020 wird eine kleine Gruppe von Astronauten zum Mars geschickt: die ersten Menschen, die diesen Planeten betreten sollten. Das Basiscamp des Teams befindet sich im Cydoniatal, in dem angeblich Pyramiden und das Marsgesicht liegen sollen. Mit einem Erkundungsroboter wird die Umgebung untersucht, und man stößt auf einen Berg mit einer weißen Spitze. In der Hoffnung, dort Eis zu finden, begibt sich die Crew dorthin, um weitere Untersuchungen durchzuführen. Als sie mit einem Radar das Innere des Berges scannen, fallen ihnen neben einer massiven Struktur seltsame Geräusche auf. Ohne Vorwarnung bildet sich um den Berg herum ein heftiger Sandsturm. Durch eine dadurch entstehende Windhose werden drei der vier Astronauten getötet. Als der Sturm nachlässt, kommt die massive Struktur zum Vorschein - es ist ein riesiges Gesicht.

Auf einer im Erdorbit kreisenden Weltraumstation empfängt man einen Notruf vom Mars und beschließt, eine Rettungsmission durchzuführen. Vier weitere Astronauten machen sich auf den Weg. 173 Tage später ist die Rettungscrew am Mars angelangt. Durch einen Meteoritenschauer entstehen drei Lecks, von denen zwei behoben werden. Das dritte, unentdeckte, befindet sich an der Treibstoffleitung. Als die Crew in den Orbit eintreten will, löst dieses Leck während des Bremsmanövers eine Explosion aus, wodurch die Crew gezwungen wird, das Schiff zu verlassen. Bei dem Versuch, ein Versorgungsmodul als Ersatzschiff zu nutzen, kommt es zu einem Unfall, bei dem ein Astronaut ums Leben kommt. Die drei restlichen Astronauten landen auf der Oberfläche und finden den Überlebenden in den Resten der Basisstation. Dieser berichtet von den Ereignissen und offenbart ihnen seine Entdeckungen. Die aufgezeichneten Geräusche entpuppen sich als 3D-Modell der DNS, an der ein Stück fehlt. Die Astronauten beschließen, den Rest zu ergänzen und eine Reaktion abzuwarten. In der Nähe des Gesichtes senden sie das neu erzeugte Signal, und ein Eingang öffnet sich.

Drei Astronauten begeben sich in das Gesicht und befinden sich plötzlich in einem lichterfüllten Raum, in dem eine Erdatmosphäre herrscht. Die Außentür schließt sich, und sie scheinen gefangen zu sein. Nachdem sie ihre Helme abgenommen haben, öffnet sich eine weitere Tür. Sie betreten einen Raum mit einer riesigen Projektion unseres Sonnensystems. Dabei ist der Mars als blauer, erdähnlicher Planet dargestellt. Plötzlich schlägt ein Meteorit auf dem Mars ein, und er verwandelt sich in seinen jetzigen Zustand. Ein Alien erscheint und zeigt den Astronauten, wie die damaligen Bewohner evakuiert wurden. Das Alien hat anscheinend nicht den Mars mit den anderen verlassen, sondern das DNS-Molekül auf die Erde gebracht und so die Evolution des Lebens auf der Erde ausgelöst. Die Menschen erkennen, dass das Gesicht ein Raumschiff birgt, das kurz davor steht, zu starten und den anderen zu folgen. Einer der Astronauten entschließt sich, mit ihnen zu fliegen. Die restlichen kehren auf die Erde zurück.

Die Grundidee der Geschichte ist zwar nicht sehr originell, aber zu akzeptieren. Die Menschheit macht sich auf zum Mars und findet Relikte einer außerirdischen Zivilisation. Die Umsetzung dieser Idee lässt allerdings sehr zu wünschen übrig: Die Dialoge wirken aufgesetzt, kitschig und manchmal völlig belanglos. Auf der anderen Seite werden wichtige inhaltliche Details einfach weggelassen - was sich auch in abrupten Schnitten äußert. So befinden wir uns zu Beginn des Filmes auf einer Grillparty, im nächsten Augenblick auf dem Mars. Gleichzeitig dazu befindet sich der Zuschauer auf der Erdorbitalstation. Bis dahin ist es ein relativ kontinuierlicher, interessanter Anfang. Nach der effektlastigen Wirbelsturmszene rutscht der Film allerdings durch das Auftauchen des Gesichtes ab.

Nach einer dramatischen, kurzen Szene mit Armin Mueller-Stahl, der sich im übrigen sehr schlecht selbst synchronisiert hat, springen wir mit der Rettungscrew in den Marsorbit. Nach dem Meteoritenhagel herrscht totaler Aufruhr, was den Figuren jedoch in keinster Weise anzumerken ist. Dass es ein weiteres Leck gab, war abzusehen. Auch, dass es zu einer Katastrophe führen würde. Nachdem sich diese erfolgreich ereignet hat, befinden sich unsere Astronauten schwerelos im Weltall und versuchen, zum Versorgungsmodul zu schweben. Da in der Mikrogravitation keine Reibung auftritt, hätte ein kurzer Schub der Antriebsdüsen ausgereicht, um das Modul zu erreichen. Stattdessen fliegt einer der Astronauten mit Vollgas und mit einem Seil bewaffnet in Richtung des Moduls. Dabei verbraucht er seinen gesamten Treibstoff und kann nicht abbremsen - völlig unlogisch. Es gelingt ihm, das Seil, an dem die anderen hängen (aber er selbst nicht!?), einzuhaken. Er driftet in die Marsatmosphäre.

Die anderen drei erreichen das Modul, und es entbrennt eine entsetzlich langwierige Diskussion, ob und wie man ihn rettet. Währenddessen driftet der Mann weiter in die Atmosphäre. Die Ehefrau des driftenden Astronauten, welche mit auf der Mission ist, fliegt mit dem Seil los bis sie die Hälfte ihres Treibstoffs verbraucht hat. Logik - siehe oben. Als sie zum Stillstand gekommen ist, schießt sie das Seil los, welches etwa einen Meter vor ihrem Gatten zu Ende ist - obwohl dieser doch noch driften müsste. Nach einem endlosen Dialog, in dem beide anfangen, zu heulen, begeht er Selbstmord, indem er seinen Helm öffnet, um sie davon abzuhalten, ihm zu folgen. Er gefriert sofort, obwohl er eigentlich nach den Gesetzen der Physik platzen müsste.

Nächster Schnitt: Die drei Astronauten ziehen etwas hinter sich her. Offensichtlich haben sie es geschafft, zu landen. Sie finden Luke, der etwas von der Macht faselt und in einer zeltähnlichen Behausung auf der Marsoberfläche Bohnen züchtet. Luke hackt kurze Zeit später auf seiner Tastatur herum, und aus den nervenden Geräuschen entsteht, siehe da, eine DNS-ähnliche Struktur. Sofort kommt die Erkenntnis, es sei eine DNS, an der das letzte Chromosom fehlt! Aus den 20 gesehen Basenpaaren der Doppelhelix schließen unsere Helden, dass sie die fast komplette menschliche (!!) DNS vor sich haben. Nun wissen wir ja alle, dass Chromosomen zwar aus DNS bestehen, aber an ihr sich kein Chromosom befinden kann - höchstens Telomere oder weitere Basen. Offensichtlich hätte der Drehbuchautor im Biologieunterricht besser aufpassen sollen. Die Helden wissen natürlich sofort, was fehlt und können es in die Geräuschsprache übersetzen. Nachdem sie nach diesem bestandenen Test das Alien treffen, wobei hier die Rechenregel Alien = E.T. + Taelon + Oper von Sydney gilt, verliert das Alien eine einzelne Träne. Herzergreifend! Natürlich entschließt sich einer der Helden, mitzufliegen: auf zu fremden Welten, Atmosphären und Nahrungsmitteln. Ende.

Tim Robbins spielt den Missionsleiter Woody Blake, der zusammen mit seiner Frau Terri Fisher (Connie Nielsen) auf diese Mission geht. Gary Sinise hat den Part des leicht besessenen Piloten. Seine Fähigkeiten wurden jedoch nie erfordert. Jerry O'Connell ist ein Techniker und Mädchen für alles. Wir fragen uns ernsthaft, ob einer der Schauspieler das Drehbuch vorher gelesen hat. Die Dialoge waren teleprompter-artig, keiner der Schauspieler war in der Lage, mit diesen Sätzen seiner Figur Leben einzuhauchen. Einzig Jerry O'Connell, der anscheinend die Rolle von Sigourney Weaver aus Galaxy Quest innehatte, überzeugte in seiner Rolle. Tim Robbins und Gary Sinise hatten keine Chance, aus ihren Rollen etwas zu machen. Die Musik von Ennio Morricone scheint in fünf Minuten komponiert worden zu sein, und dann wurde sie zudem an den unpassendsten Stellen abgespielt. So hört man zum Beispiel kurz vor der Explosion des Treibstoffs dieselbe DS9-artige Posaunenmusik wie beim Start des Raumschiffs.

Die Kameraführung sollte natürlich den Film unterstützen und eine Schwerelosigkeit im All suggerieren; dies ging aber nach hinten los, da sich die Kamera permanent drehte und der Zuschauer schnell die Orientierung verlor. Komplett unauffällig wurde im Film Werbung für Kawasaki, Isuzu, M&M, Yes-Torti, Dr. Pepper Cola und und und an den Mann gebracht. Wahrscheinlich hätte man ohne Werbeunterstützung diesen Film nie produzieren können. Dass die NASA diesen Film mit ihrem Logo offiziell unterstützt, ist schon recht peinlich.

Die positiven Seiten des Films lassen sich schnell zusammenfassen: Die Spezialeffekte waren bewundernswert - insbesondere der Sandsturm, das Sonnensystem-Modell sowie die Marsoberfläche waren täuschend echt dargestellt. Zwei Szenen im Film erreichten das, was sie sollten: zum einen eine Tanzszene zwischen Tim Robbins und Frau in Schwerelosigkeit, zum anderen das Zusammentreffen zwischen dem Rettungsteam-Mitglied Jim und dem Überlebenden Luke - dort konnte man sich wirklich erschrecken.

Im Grunde ist dieser Film eine schlechte Mischung aus Sphere und Contact und bietet dem Zuschauer nichts Neues. Wir können einen Kinobesuch daher nicht empfehlen.

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3. Spotlight: Die STAR CON 2000

Eine Convention der verpassten Möglichkeiten; dies sollte am Anfang dieses kurzen Erlebnisberichtes unbedingt fixiert werden.

Dabei hatte sich alles eigentlich ganz gut angehört. Am 13. Mai sollten sich auf der diesjährigen STAR CON 2000 im niederländischen Berkel-Enschot mit Jerome Blake (SW:EP1 Rune Haako), Jeremy Bulloch (SW:EP3-6 Boba Fett), Michael Sheart (SW:EP5 Adm. Ozzle), Richard Leparmentier (SW:EP4 Adm. Motti) und Michael Culver (SW:EP5 Capt. Needa) zahlreiche Stargäste aus dem Star Wars-Universum ein Stelldichein geben. In diesem Bezug erwartete man natürlich auch eine Art Rahmenprogramm in Form von Panels der Stars, um Informationen über ihre bisweilen durch Lord Vader bedingt sehr kurze Zeit im Star Wars-Universum zu erhalten.

Also ging man mit einer freudigen Erwartung auf den etwa zweistündigen Weg nach Holland. Dort, kurz hinter Eindhoven erreichten wir es dann: das kleine Hotel "De Druiventros", in welchem die Veranstaltung stattfinden sollte. Kurz nach dem einloggen kam dann allerdings die erste größere Enttäuschung. Das von außen schon kleine Hotel stellte bei kurzer näherer Betrachtung von innen wahrlich kein Raumwunder dar, so dass man die gesamte zur Verfügung stehende Fläche in etwa drei Minuten bei gemächlichem Gang und kleineren Staus bequem durchschreiten konnte.

Noch war allerdings die Hoffnung vorhanden, zumindestens durch eine gut gelungene Performance der Stargäste für die Anfahrt und das spärliche Umfeld entschädigt zu werden. Dass aus dieser Hoffnung leider auch nichts wurde, bemerkte man leider schon zu Beginn der Veranstaltung, als bei einer Podiumsdiskussion das zuhörende und stehende Publikum aufgrund der mangelhaften Technik vor Ort leider nur sehr undeutlich verstehen konnte, über was die Stars denn gerade überhaupt sprachen.

Leider gab es im Anschluss der Diskussion auch keine einzelnen Panels der Gäste, sondern nur eine endlos lange Autogrammstunde, die aufgrund der mangelhaften Klimatisierung in den Räumlichkeiten und Außentemperaturen um 30 Grad zu einer absoluten Qual für alle Beteiligten wurde.

Eine Abwechslung im tristen Schlangestehen wurde den Fans an diesem Tag nur noch durch den Merchandisingbereich geboten, welcher sich außerordentlich gut bestückt zeigte und so zahlreichen Fans zumindestens das Veräußern ihrer an der Grenze umgetauschten Devisen etwas erleichterte. An dieser Stelle sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass es sich bei der STAR CON auch mehr um eine deutsche als holländische Veranstaltung handelte, wenn man die Herkunft ihrer Besucher zu Rate zog.

Als weiteres Manko erwies sich im Verlaufe des Tages die Verpflegung innerhalb des Hotels, welche sich finanziell zwar in gut bezahlbaren Bereichen, allerdings qualitativ auf sehr mäßigen Niveau abspielte.

Es war allerdings zum Abschluss dieser kurzen Berichterstattung auch nicht alles negativ auf dieser Veranstaltung. Die zahlreichen, phantastisch anzuschauenden kostümierten Star Wars-Fans und bisweilen sehr interessante Diskussionen mit angereisten Teilnehmern entschädigten zu einem guten Teil die Strapazen dieser Convention. Positiv bleibt zum Abschluss des weiteren unbedingt festzuhalten, dass man sich zumindestens in einem Punkt bei unseren niederländischen Freunden auf eines verlassen kann: Es gibt immer genügend Restaurants einer bekannten amerikanischen Fast Food-Kette an den Autobahnen, so dass man durch die gewöhnungsbedürftige Kost auf niederländischen Veranstaltungen also nicht zu schaden kommen braucht. In diesem Sinne also: Achten Sie auf dass große runde "M" neben den Autobahnen.

Links zum Thema:
http://starcon.starwars.nl/index.html

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4. Kreuzfeuer

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Newsletters überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: kreuzfeuer@sftv.ch.

Mission Erde: Eine Bilanz
Zur Zwischenbetrachtung aus der letzten Ausgabe

Beim Lesen des Spotlights zu Mission Erde ist mir ein kleiner Fehler aufgefallen: Liam Kincaid ist kein Mensch/Taelon-Hybride, sondern eine Mischung aus Mensch (Shioban Beckett) und dem letzten Vertreter einer von den Taelons vernichteten Rasse (Name fällt mir nicht ein).
- Stefan


Corona Newsletter
Zur Informationspolitik über noch nicht ausgestrahlte Episoden

Ich habe heute die erste Ausgabe des Newsletters bekommen und finde ihn äußerst interessant und informativ. Von Letzterem vielleicht sogar etwas zu viel. Denn da wir in Deutschland den USA in Sachen Folgenerscheinungen zurückhängen, finde ich es etwas fies, diese Dinge vorher zu veröffentlichen. Ich persönlich bin noch dabei, die Wiederholungen [von Voyager] zu sehen, da ich erst seit ein paar Monaten ernsthaft dabei bin.
- Jens Schröder


Mich würde interesieren, warum ihr immer nur von ein paar Episoden die Infos und eine Kurzbeschreibung [auf der Homepage] habt. Das finde ich schade. Vor allem könnte ich dann schnell rausfinden, welche von den älteren Episoden ich schon kenne und welche nicht.
- Evil

Anmerkung der Redaktion: Wir besitzen momentan nicht ausreichend Kapazitäten für das Episodenlogbuch, planen allerdings, das Episodenlogbuch noch in diesem Jahr zu erweitern.


Star Trek: Voyager
Zur Fortsetzung der Serie in den USA

Von einer offiziellen Voyager-Homepage weiß ich, das sich der Produzent von Voyager wünscht, dass die Serie fortgesetzt wird und dies vielleicht tun will, wenn Kate Mulgrew zustimmt und bleibt. Dies ist aber unwahrscheinlich, da sie schon Umzugspläne schmiedete. Jetzt wollte ich [...] wissen, ob [es] die Wahrheit ist, dass das der Wunsch des Produzenten ist.
- Jupiter


Warum ist es schon eine beschlossene Sache, dass die Voyager nur noch eine Staffel vor sich hat? Hat sich das nach der Zeit herausgestellt, oder war es von vornherein klar? Und was sind die Gründe dafür?
- Deniz Yaltay

Anmerkung der Redaktion: Zunächst gibt es nur eine einzige offizielle Star Trek-Seite: http://www.startrek.com. Wirklich offiziell von Paramount bestätigte News sind nur dort zu finden.

Mit Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) und Voyager sieht es folgendermaßen aus: In diesen Wochen geht in den USA die sechste Voyager-Staffel zuende. Eine siebte Staffel ist definitiv - sie wird Ende Sommer/Anfang Herbst in den USA anlaufen und mit größter Wahrscheinlichkeit die letzte sein.

Produzenten sagen am Ende einer Serie immer gerne, dass sie für einen bestimmten Zeitraum (hier sieben Jahre) geplant war. War sie aber nicht. Voyager hätte genauso gut auch schon nach fünf Jahren oder erst nach neun Jahren zuende gehen können.

Es gibt jedoch mehrere Gründe für ein Ende nach der siebten Staffel: Die Schauspieler wollen nicht und haben nur noch Verträge für eine siebte Staffel, UPN hat bereits für eine Serie (Mortal Kombat) gesorgt, die nach dem Ende von Voyager den Sendeplatz einnimmt, und für Voyager wird bereits das Ende geplant.

Das Ende hat sich wie immer mit der Zeit herausgestellt. Die genauen Beweggründe liegen nicht beim Sender, der mit den Einschaltquoten von Voyager allerdings durchaus Gründe zur Absetzung gehabt hätte, sondern bei Produzenten und Schauspielern, die nach dem siebten Jahr den richtigen Zeitpunkt für das Ende gesehen hatten.

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5. Star Trek: Im Gespräch mit...

Auch in dieser Ausgabe haben uns wieder Star Trek-Schauspieler Rede und Antwort zur Serie und den Geschehnissen hinter den Kulissen von Paramount gestanden.

Diesmal sind dabei:
Robert Beltran (ST:VOY Chakotay), Darsteller des Commanders in Voyager. Beltran wird bis zum Ende der siebten Staffel auf dem Schiff bleiben.
Jennifer Lien (ST:VOY Kes), Darstellerin der Ocampa Kes. Lien hat angeblich aufgrund von Drogenproblemen aufgrund von Drängen seitens der Studios die Serie nach der dritten Staffel verlassen und absolvierte in der derzeit laufenden sechsten Staffel einen Gastauftritt.
LeVar Burton (ST:TNG La Forge), Darsteller des Chefingenieurs auf der Enterprise D und E. Burton wirkte nach dem Ende von TNG mehrmals als Regisseur verschiedener Episoden mit.
Ethan Phillips (ST:VOY Neelix), Darsteller des Schiffkochs in Voyager. Phillips wird bis zum Ende der siebten Staffel auf dem Schiff bleiben.

Robert Beltran (ST:VOY Chakotay)
Robert Beltran bewarb sich für die Rolle von Chakotay, als das Casting schon einige Monate lief. "Zu dieser Zeit hatte Genevieve Bujold die Rolle des Captains, und ich sehnte mich danach, mit ihr zu arbeiten [...]. Ich denke, sie haben einige Frauen für den Part getestet; sie waren nicht sicher, ob es ein weiblicher oder männlicher [Captain] wird. Als sie sich für einen weiblichen Captain entschieden haben, nahm ich an, dass sie einen männlichen ersten Offizier suchen. Ich bekam die Rolle, und bevor ich die Chance bekam, mit Genevieve zu arbeiten, verließ sie die Serie!"

Ich genoss Chakotay, als ich das Skript für "Der Fürsorger" ("The Caretaker") las. Ich wusste, er könnte ein interessanter Charakter sein. Ich machte mir keine Sorgen, was in sechs oder sieben Jahren passieren würde. Ich hatte ein großes Vertrauen in die Autoren."

Über die berufliche Beziehung zwischen Janeway und Chakotay sagt Beltran: "Ich genieße es, Janeway zu stoppen, wo immer ich kann! Sie scheint alles zu wissen und alles tun zu können. Zwischen ihr und Seven of Nine bin ich überrascht, wenn wir nicht nach Hause kehren und alle Krankheiten im Universum geheilt haben! [...] Ich denke, er muss die ganze Zeit des Teufels Advokaten spielen, so dass sie eine abgerundete Ansicht eines jeden Problems haben, das die Crew gefährden könnte."

Beltran würde gern weitere freundschaftliche Beziehungen seines Charakters mit anderen Crewmitgliedern sehen: "Je mehr man mit einem anderen Charakter spielt, desto mehr hilft es, mehr Dynamik in seinem eigenen zu finden. Wenn es also mehr Beziehungen gäbe, wäre das wundervoll."

Jennifer Lien (ST:VOY Kes)
In den USA ist sie nun gelaufen: Die Voyager-Episode "Fury", in der Jennifer Lien (ST:VOY Kes) zum ersten Mal nach ihrem Ausstieg in der Episode "Die Gabe" ("The Gift") aus der vierten Staffel wieder in der vierten Star Trek-Serie zu sehen war.

Im Interview spricht Lien darüber, dass sie die Episode sehr mag - und den Weg, auf dem Kes wieder in die Serie zurückgebracht wurde: "Eine andere Kes zurückzubringen war das, was ich von Anfang an wollte", verrät Lien. "Ich wollte nicht, dass Kes wirklich Kes ist." Um dies zu vermeiden, wird Kes' Ankunft in der ersten Szene auf eine sehr dramatische Art und Weise gezeigt. Lien mochte diese Szene sehr: "Meine Rückkehr wirkt einfach cool. Ich sorge für eine Menge Aufregung!"

Nach der Rückkehr von Kes, die ja sogar am Set für Überraschungen sorgte, liegt nichts näher als die Frage, ob eine weitere Rückkehr in der siebten und letzten Serienstaffel möglich ist: "Ich denke, dass Kes' Charakter durch diese Episode verändert wurde. Sie sieht ein, dass ihre Aktion nicht gerade in Ordnung war. Ich glaube, das hält alle Möglichkeiten offen, den Charakter noch weiter zu erkunden."

Dennoch: Die Möglichkeit einer Rückkehr ist ebenfalls etwas, das noch weiter erkundet werden muss. Wenn die Serie nun in ihr letztes Jahr geht - vielleicht wird Lien ja dann die zweite Denise Crosby (ST:TNG Yar) und kehrt im Abschlusszweiteiler zurück? Lien musste über diese Möglichkeit nachdenken. Aber: "Wie immer: Ich weiß es nicht. Ich konnte in meinem Leben noch nie sagen, wann ich was und wo und zu welchem Zeitpunkt machen werde. Die Serie hat sich nun einige Zeit ohne Kes weiter entwickelt. Und was immer sich als Höhepunkt der Serie herausstellen wird - es wird an einem Punkt sein, an dem Kes nicht notwendig ist. Kes ist kein wichtiger Charakter der Serie mehr, und deswegen wird die auch nicht gebraucht. Also: Ja, ich glaube, dass ich nicht mehr zurückkehren werde. Ich glaube, dass man mich nicht mehr fragen könnte. Aber ich glaube auch, dass vielleicht doch noch Chancen bestehen. Wer weiß?"

"Dieser Auftritt ist kein typischer Job", pfeift Lien all diejenigen zurück, die nun auf eine regelmäßige Gastrolle hofften. "Es war lediglich sehr nett von der Truppe, mich noch einmal an Land zu ziehen."

LeVar Burton (ST:TNG LaForge)
Wie kommt Burton eigentlich dazu, in einer Episode Regie zu führen? Bekommt er ein Skript, liest es dann und entwickelt sofort danach Ideen, wie man die Kameras bewegt, oder tritt alles während seiner Vorbereitungsphase hervor? Oder ist es eine Kombination aus beiden?

"Es ist beides, aber es kommt erst zusammen, wenn ich das Skript lese", antwortet er. "Einige Dinge werden mir vorgeschlagen, die ich dann unverändert abdrehe. Dann beginnt man, andere Elemte zu suchen, wenn man die Folge auf die Beine stellt. Da ich 20 Jahre als Schauspieler verbracht habe, geht es im Probierprozess für mich mehr um die Bewegung und die Dynamik, als um irgendetwas anderes. Immer öfter wird die Choreographie einer Szene wirklich zu einem eleganten Mittel, eine Szene im Film festzuhalten. Man muss außerdem offen dafür sein, verschiedene Dinge am Set auszuprobieren."

Seine langjährige Erfahrung in der Rolle von Geordie LaForge in Star Trek: The Next Generation macht sich bei der Arbeit an Voyager für ihn als Regisseur bezahlt: "Es ist sein Gewicht in Gold wert, weil ich so vertraut mit der Star Trek-Welt bin, mit diesem Universum", merkt er an. "Ich kenne die Sprache. Und wenn Gaststars hinzukommen, die nicht damit vertraut sind, die Knöpfe auf den Konsolen zu drücken, so kann ich ihnen einige Unterstützung auf diesem Gebiet geben."

Um es mit seinen eigenen Worten zu sagen: LeVar Burton fand die Episode "Temporale Paradoxie" ("Timeless") cool. "Ich denke, es hat sich gut entwickelt", sagt er. "Ich war sehr zufrieden damit. Garret Wangs (ST:VOY Kim) Auftritt war furchterregend. Es war wirklich sehr solide Arbeit. Die Kunstabteilung ging über alles hinaus, um die Brücke einzufrieren und um dann die Brücke und Korridore und die Krankenstation - alles wichtigen Sets - wieder normal zu machen, um sie normal für die gleiche Episode aufzunehmen."

Burton hat in der letzten Zeit einige Projekte erfolgreich beendet. Er gewann kürzlich einen Grammy für seine Lesung des Martin Luther King-Audiobooks und hat eine Vielzahl von Unternehmen in Entwicklung. Zum Beispiel führte er letztes Jahr Regie in Smart House, ein Film für den Disney Channel.

"Meine Gesellschaft ist zur Zeit wirklich beschäftigt", sagt Burton, wobei er sich auf seine Produktionsfirma Eagle Nation Films bezieht, "wodurch ich weniger und weniger Zeit habe, um mich Star Trek zu widmen. Aber es ist immer ein Spaß für mich. Wie ich schon sagte, es ist, als würde ich nach Hause gehen."

Und was hat Burton als letztes über die Zukunft von Star Trek gehört? "Das letzte, was ich gehört habe, ist, dass sie versuchen eine Idee für eine Story für den nächsten Film zu bekommen", antwortet er. "Sie arbeiten daran. Wenn sie Erfolg haben und eine Idee gefunden haben, mit denen alle Kräfte - das Studio, Rick Berman und Patrick Stewart (ST:TNG Picard) - glücklich sind, dann schätze ich, werden wir diesen Film nächstes Jahr drehen. Ich habe auch gehört, dass sie eine neue Serie entwickeln, aber ich habe keine Informationen oder Details, über was es darin geht." Burton kann bereits die letzte Frage erahnen. "Ob ich interessiert daran bin, in einem Star Trek-Kinofilm oder in Episoden der neuen Serie Regie zu führen", fragt er. "Ja. Ich wäre daran interessiert. Ausgesprochen interessiert."

Ethan Phillips (ST:VOY Neelix)
"Mann, es ist alles so schnell vorbeigegangen," sinniert Ethan Phillips. Was ist nur los damit? Einige von uns sprachen gestern darüber auf dem Set. Wir müssen noch weniger als 30 Episoden machen. Es ist richtig verblüffend, oder? Es ist solch ein Klischee, aber es scheint als wäre es gestern gewesen, als wir den Pilotfilm starteten. Ich kann es nicht glauben. Bevor man es mitbekommt, werden wir alle tot sein!"

"Die größte Überraschung, nehme ich an, war, dass Jennifer Lien (ST:VOY Kes) die Serie verließ", fügt er hinzu. "Das war eine große Überraschung. Ich dachte, wir würden alle in der siebten Staffel gemeinsam aufhören."

"Ich hatte nicht viel in 'Fury' zu tun, aber ich habe eine sehr entscheidende Szene", sagt Phillips zu der Episode, in der Kes zurückkehrt. "Ich sage auf Wiedersehen. Ich habe dies nie wirklich in 'The Gift' ('Die Gabe') getan. Neelix hat Kes niemals auf Wiedersehen gesagt. Also hatten wir nun das Ende, das ich immer vermisste. Wir hatten tatsächlich eine Szene für die Episode 'Fair Trade' ('Das Wagnis') in der dritten Staffel gefilmt, in der ich ihr auf Wiedersehen sage, aber die Szene wurde niemals gezeigt, aus welchem Grund auch immer. Ich denke, es war so, weil die Serie schon so lang lief und die Szene nicht in die Handlung passte. Also wurde sie herausgeschnitten. Aber in dieser neuen Episode, in der Kes zurückkommt, kann ich ihr endlich Lebewohl sagen. Das war sehr süß."

"Jennifer Lien erschüttert einfach", fährt Phillips fort. "Es war ein Deja Vu, sie hier zu haben. Wir haben für eine Weile den Kontakt zueinander verloren, aber als sie zurückkam, um 'Fury' zu drehen, ging ich zu ihren Wohnwagen und setzte mich eine Weile zu ihr. Wir plauderten, und sie wirkte hervorragend. Sie war immer eine scheue Frau, und sie hat immer noch eine Menge der Schüchternheit, aber das ist einfach die Art, wie sie ist. Sie ist sehr ruhig, im Gegensatz zu mir, der stets eine Quasselstrippe ist. Also war ich froh, sie wiederzusehen, und ich war glücklich, dass der Charakter die Chance erhielt, auf Wiedersehen zu sagen."

Phillips fährt fort: "Ich dachte, es würde schön sein, einen Ort zu haben, zu den man täglich gehen kann, eine Routine zu haben; und es stellte sich heraus, dass es das ist. Ich habe eine Gruppe von Leuten, mit denen ich auf einer regelmäßigen Basis arbeite, mit denen ich gern zusammen bin, die intelligent und stimulierend sind. Wir haben eine Menge Spaß. Ich erwartete, dass es richtig gut wird, und es stellte sich heraus, dass es großartig ist. Es ist ein wunderbarer Job. Er gibt mir eine gewisse Menge an Sicherheit, und ich bin dankbar dafür. Aber ich schaue vorwärts, um mit etwas anderen weiterzumachen."

Und wie stellt sich der Schauspieler das Serienende vor? "Ich bin nicht sicher", antwortet er. "Ich nehme an, dass ich nicht wie ein Autor denke. Ich würde es gern sehen, dass jeder zurück zur Erde kommt. Neelix könnte als Lehrer an der Sternenflotten-Akademie unterrichten. Er könnte ein Spezialist für den Delta-Quadranten sein. Tatsächlich könnte er in zwei Fächern unterrichten, einmal in Kochen und ein andermal in Geographie des Delta-Quadranten."

Was nach seiner Arbeit an Voyager kommt, weiß Phillips noch nicht. Er möchte in Los Angeles bleiben, und dort nach neuen Aufträgen suchen. Dabei ist es ihm egal, ob es eine Serie, ein TV-Film oder ein Kinofilm ist. Am liebsten jedoch würde er Theater spielen. "Arbeit ist schwer zu kriegen; es gibt jetzt eine Menge von Schauspielern und nicht viel Arbeit. Kann ich mir etwas herauspicken und wählen, was ich tun werde? Wahrscheinlich nicht. Ich werde dass nehmen müssen, was kommt, wie jeder andere auch. Ich würde nie einen Porno drehen, aber ich werde so gut wie alles tun, solange es Qualität hat, solange es Spaß macht und es interessant ist."

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6. Star Trek: trekBEAT

Brannon Braga über "Unimatrix Zero".
Die Cinescape Website hat vor zwei Wochen ein Interview mit Brannon Braga veröffentlicht, in dem er über das sechste Season-Finale von Voyager redet: die Episode "Unimatrix Zero". Dieses Interview enthält eine Reihe von Informationen, welche für Leser, die sich die Spannung bis zur Ausstrahlung erhalten möchten, nicht geeignet sind. Sie sollten diesen Artikel dann besser nicht lesen.

"Es ist eine Art 'Die Borg treffen auf Matrix'", sagt Braga. "Es ist ein Cyberspace. Wenn bestimmte Drohnen, die die Mutation haben, ihre Alkoven betreten, um sich zu regenerieren, erwachen sie hier. Sie sind hier für vier Stunden am Tag. Aber wenn sie es verlassen, sind sie wieder geistlose Drohnen. Sie erinnern sich an gar nichts. Also macht sich Janeway daran, ihnen einen Weg zu zeigen, wie man sich erinnern kann, so dass sie in der wirklichen Welt etwas unternehmen."

"Das Kollektiv versammelt sich, um diesen Ort zu finden, und obgleich vielleicht nur 20'000 von 20 Milliarden Dronen hier herkommen, stellt es eine Gefahr für das Kollektiv dar. Sie brauchen jemanden, der ihnen draußen hilft, und so bringen sie Seven of Nine zurück, weil sie diese Mutation hat, ist sie es gewöhnt, hier her zu kommen. Und sie brauchen außerhalb ihre Hilfe, um die Suche des Kollektives zu stoppen. Janeway erfährt von diesem Ort, und sie bemerkt, dass er das Potenzial hat, die Borg ein für allemal zu trennen. Sie sieht es als eine potenzielle Widerstandsbewegung, und sie beginnt einen Weg zu suchen, damit die Drohnen ihre Individualität in der realen Welt bewahren, um vielleicht eine Borg-Revolte zu starten."

"In der Zwischenzeit erinnert sich Seven, die es gewohnt ist, Jahr für Jahr hierherzukommem, nicht, aber sie beginnt, sich allmählich zu erinnern, dass sie eine romantische Beziehung mit einem Mann hatte; sie lieben sich. Also wird Seven ihre erste Romanze haben."

"Das ist ein Cliffhanger, so dass es einen zweiten Teil zu Beginn des nächsten Jahres geben wird. Wir sehen darin Teil Drei der Borg-Trilogie. Es gab "Skorpion" ("Scorpion"), wo Seven of Nine hinzukam, dann gab es "Das ungewisse Dunkel" ("Dark Frontier"), wo Seven of Nine zurück zum Kollektiv ging, und dies ist der dritte und letzte Teil der großen 'Borg-Zwei-Stunden-Dinger'."

Viacom/CBS-Fusion bestätigt.
Die Ferderal Communications Commission (FCC) hat die 30 Milliarden Dollar-Fusion zwischen Viacom und CBS am 3. Mai bestätigt. Die Muttergesellschaft von MTV, Paramount Pictures, Spelling Entertainment, Blockbuster und einer enormen Reihe anderer Mediengesellschaften ist nun in der Lage, das CBS Network zu erwerben, und bildet damit einen Mediengiganten, der mit Walt Disney und AOL/Time Warner konkurrieren kann.

Obwohl die beiden Gesellschaften die Erlaubnis zur Fusion von der FCC haben, haben sie dennoch einige Hindernisse in den nächsten sechs Monaten zu überwinden: An erster Stelle muss die Gesellschaft 15% ihrer lokalen Fernsehstationen verkaufen, da die FCC-Regeln nur die Kontrolle von 35% aller lokalen Fernsehstationen durch eine einzige Gesellschaft genehmigt. Zusammen würden CBS und Viacom jedoch 41% kontrollieren. An zweiter Stelle, und wohl von höchstem Interesse für Star Trek-Fans, steht die Abgabe von UPN, das Network, welches derzeit "Star Trek: Voyager" sendet.

Der Grund dafür liegt in den Regeln der FCC; diese verbieten jeder Gesellschaft, mehr als ein landesweites Network zu besitzen. Viacom wurde ein Jahr Zeit gelassen, um UPN loszuwerden. Die Gesellschaft möchte jedoch ihren Einfluss geltend machen, um diese Einschränkung aufzuheben. Viacom befürchtet, dass UPN zu Grunde geht, wenn man es abgibt. Beachtet man, wie gut sich UPN für Minderheitenzuschauer einsetzt, ist dies nicht etwas, das die FCC möchte, und viele glauben, dass Viacom das Recht erhält, UPN zu behalten.

Neues von Galaxy Online.
Galaxy Pictures hat vor kurzem die Rechte an 50 Science-fiction-Filmen zur Internetaufführung von Passport International Productions erworben. Darunter befinden sich Klassiker in schwarz-weiß, aber auch eine Vielzahl an Farbfilmen. GalaxyOnline möchte seine Bibliothek an Science-fiction-Filmen nun ständig erweitern.

Galaxy Pictures entwickelt derzeit einen futuristischen Thriller namens "Overload". In diesem Film spielen einige bekannte Science-fiction-Ikonen mit, darunter George Takei (ST:VOY Sulu), Bill Mumy (B5: Lennier), Claudia Christian (B5: Ivanova) und Tony Dow. Zudem arbeitet man an einem Film namens "Illegal Alien", einem fesselnden Science-fiction-Drama, das von Walter Koenig (ST:TOS Chekov) geschrieben wurde, und in dem er selbst zu sehen sein wird.

Voyager's Rückkehr nicht sicher.
Rick Berman bestätigte, dass eine neue Star Trek Serie in Arbeit ist und dass sie ihre Premiere nach dem Ende von Voyager feiern wird, wie in der Nacht vom 4. Mai auf UPN berichtet wurde.

"Ich denke, wir haben ein Konzept, das dramatisch anders als Voyager oder Deep Space Nine ist, aber zur selben Zeit wird es definitiv Star Trek in seinem Kern sein", sagte Berman. Die neue Serie wird etwa im September 2001 zum ersten Mal gezeigt werden.

Berman sprach auch über die letzte Staffel von Voyager und erklärte, dass die Serie entweder damit endet, dass die Voyager nach Hause kommt, oder dass sie verloren im Delta-Quadranten bleibt. "Es gibt eine Vielzahl von Auswirkungen in beiden Szenarien", sagte er und deutete an, dass die Schicksale von bestimmten Crewmitgliedern in Frage kommen, wenn sie die Erde erreichen. Was wird zum Beispiel mit den Maquis-Crewmitgliedern geschehen, die Gesetzlose der Föderation sind; mit dem Doktor, dessen holografisches Programm sein ursprüngliches Design weit überstiegen hat; und Seven of Nine, deren Borg-Herkunft von großem Interesse für die Sternenflotte sein wird?

Für den Fall, dass die Crew auf der anderen Seite der Galaxie bleiben wird, meint Berman: "Es gibt zahlreiche Beziehungen zwischen unseren Charakteren, die auf sehr einzigartige Weise behandelt werden müssten."

Berman versprach, dass die Fans einige richtige Überraschungen von Voyager im nächsten Jahr erwarten können. "Ich würde es immer gern glauben, dass, mit noch einer Staffel übrig, die besten Episoden erst noch kommen werden", sagte er.

Mulgrew bestätigt Rückkehr.
"Star Trek: Voyager"-Darstellerin Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) bestätigte auf der Starfest 2000-Convention, die vom 14. bis 16. April in Denver, Colorado, stattfand, dass die Voyager in der siebten Staffel wieder zurück in den Alpha-Quadranten kehren werde. Ist dies das "unglaubliche Ende", das UPN-Chef Tom Nunan vor kurzem für die Serie voraussagte?

Mulgrew sprach auf der Convention auch ein anderes Problem an, das mehrere aus Crew und Cast bereits angesprochen hatten. Sie persönlich sei absolut unzufrieden mit den Einzelgängen innerhalb des Autorenteams. Das Team, das derzeit aus neun Autoren besteht, habe die Aufgabe, die Serie zu machen - nicht immer nur ein Mitglied dieses Teams. Das Problem bestehe, seitdem Seven of Nine zu Anfang der vierten Serienstaffel an Bord gekommen sei.

"Sulu Series"-Demontration.
Die von engagierten Fans organisierte Demonstration vor den Pforten Paramounts ist zu einem echten Reinfall geworden. Die Fans, welche sich für eine Star Trek-Serie um Captain Sulu und dem Raumschiff Excelsior einsetzen, wollten mit dieser Demonstration die Verantwortlichen überzeugen, dass eine solche Serie genügend Zuschauer bringen würde.

Am 22. April war es nun soweit. Die Verantwortlichen erwarteten hunderte von Fans - es kamen etwa 30. Leonard Nimoy (ST:TOS Spock) nahm kurze Zeit später Stellung zu der Kampagne:

"George Takei wollte schon seit langer Zeit, dass sich diese Excelsior-Serie entwickelt." sagte er während einer Autogrammstunde für seine neue CD "Star Trek: Spock vs. Q" in Los Angeles, "Ich habe von all dem gehört, weil er da draußen die Trommel schlägt. Wenn noch einer von uns eine weitere Serie bekommen kann, warum nicht? Sicher. Meine einziges Anliegen ist, dass sie gute Arbeit leisten. Das ist alles, worum es geht."

Robin Williams in Star Trek X?
Auf dem australischen Radiosender 2WS-FM hat ein Insider davon berichtet, dass Paramount beabsichtige, Robin Williams für eine Rolle im zehnten Star Trek-Kinofilm zu engagieren.

Obwohl Robin Williams selbst ein Star Trek-Fan sein soll, ist diese Meldung wohl zunächst einmal als eines der zahlreichen Gerüchte um die Zukunft von Star Trek zu betrachten.

Patrick Stewart kritisiert Produzenten.
Wie die New York Post berichtet, hat Patrick Stewart (ST:TNG Picard) bei einer Aufführung seines neuen Broadway-Stücks "The Ride Down Mt. Morgan" die Produzenten des Stücks auf der Bühne öffentlich beschuldigt, zu wenig Werbung dafür gemacht zu haben.

Stewart wörtlich: "[Der Autor] Arthur Miller und ich haben kein Vertrauen mehr in das Engagement unserer Produzenten - besonders der Schubert-Organisation - für das Stück oder ihren Willen, dafür zu werben und es an die Öffentlichkeit heranzutragen. Ich weiß, dass wir ein außergewöhnliches, provokatives und sehr unterhaltsames Stück haben. Was darüber hinaus gebraucht wird, ist Werbung und Öffentlichkeit. Den Leuten muss gesagt werden, dass es da draußen ein Stück gibt."

In dem Stück spielt Stewart einen Bigamisten, der von seinen beiden Ehefrauen entlarvt wird, als er ins Krankenhaus muss. Es hat bislang nur gemischte Kritiken erhalten, obwohl fast alle davon Stewarts Schauspiel darin positiv bewertet hatten. Dennoch hält sich der Erfolg des Stücks in Grenzen, was laut der Quelle der New York Post wohl auch daran liegt, dass der Name Patrick Stewarts allein nicht ausreicht, um einen Verkaufserfolg zu garantieren.

Der Dramatiker Arthur Miller stimmte Stewart zu und sagte nach der Aufführung: "Es hat keinen Versuch gegeben, für das Stück zu werben, und wir haben genug. Ich weiß nicht, warum sie keine Werbung dafür machen."

Trotz diesen Anschuldigungen versicherte der Vorsitzende der Schubert-Organisation, Philip Smith, dass ihr Engagement für das Stück nicht größer sein könnte: "Patrick Stewart in einem Arthur Miller-Stück auf dem Broadway zu haben, ist der Traum eines jeden Produzenten. Wir alle freuen uns auf den andauernden Erfolg dieses Stückes."

Hertzler als Sensenmann.
J.G. Hertzler (ST:DS9 Martok) spielt die Hauptrolle im neuen Chrysler-Werbespot. Als Sensenmann verkleidet macht er Jagd auf einen Mann, dessen Zeit abgelaufen ist. Dieser versucht daraufhin, ihm im neuen Chrysler PT Cruiser zu entkommen.

Hertzler kann ihn zwar fassen, lässt ihn aber dann doch im Tausch gegen das tolle Auto gehen.

Sat1 zeigt sechste Staffel von Star Trek: Voyager.
Laut eines aktuellen Presseberichtes von Sat1 wird zum Herbst, im Anschluss an die Free TV-Premieren der fünften Staffel, die sechste Staffel von Star Trek: Voyager ausgestrahlt.
Als voraussichtliche Sendezeit wurde Samstag, 15 Uhr, bekannt gegeben.

TREKminds terrestrisch.
Nachdem sich die Meldung herumgesprochen hatte, daß die von SF-Radio produzierte Internetsendung "TREKminds" nun in Österreich beim freien Sender Orange 94,0 startet, sind eine Menge Fragen aufgekommen. Darum hier noch einige Einzelheiten zu der wöchentlichen Show, welche in Wien über Antenne und desweiteren im Kabel auf der Frequenz 92,7 MHz ausgestrahlt wird. Empfangen lässt sich der Sender über Kabel allerdings nur in den Städten Wien und Wiener Neustadt sowie einigen Umlandgemeinden der Wiener Neustadt.

Start der Show: Montag, 29. Mai (7:45 Uhr-8:00 Uhr)
Ausstrahlungsweise: wöchentlich
Empfang: In Wien auf UKW 94,0 oder im Kabel auf 92,7 MHz, oder im Internet unter http://www.orange.or.at.
Sonstiges: "TREKminds" wird im Rahmen der Morgensendung "Sunrise Orange" ausgestrahlt und entsteht in Zusammenarbeit mit dieser Sendung.

Es werden immer noch Redakteure gesucht. Wenn Sie in österreich wohnen und Spaß am Radio haben, sich vielleicht sogar für Star Trek interessieren, dann melden Sie sich bei SF-Radio unter http://www.sf-radio.de.

SF-Radio bringt FedCon-Berichterstattung.
Mit einer Spezial-Berichterstattung melden sich die SF-Radio-Redakteure Christoph von Guaita, Sebastian Lorenz und Dennis Horn direkt von der Federation Convention in Bonn. In drei langen Spezial-Ausgaben des Internet-Radios für Science-fiction gibt es für die Hörer aktuelle Impressionen von der Convention, Interviews mit den Gaststars und viel Informatives rund um die größte Star Trek-Veranstaltung Deutschlands.

Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de

Nancy Hower schreibt Musik.
Nancy Hower (ST:VOY Wildman) hat eine Rock-Oper mit dem Titel "Girl on Mars" geschrieben. Songs aus diesem Werk will sie auf dem Event "The Gig" in Hollywood, Californien darbieten.

"Starship Excellent" sucht Darsteller.
"Starship Excellent" ist ein schweizerisches Filmprojekt, basierend auf dem Star Trek-Universum. Der Film wird in der ersten Oktoberwoche dieses Jahres in der Schweiz gedreht.

Der Film soll das "Starfleet Academy"-Konzept aufgreifen, dabei allerdings nicht soap-lastig werden. Die Sternenflotte testet ein neues Ausbildungsprogramm, in welchem die Kadetten auf einem Schiff dienen und teils echten und gestellten Situationen begegnen. Die Teilnehmenden wissen nicht, ob eine Situation echt ist oder nur simuliert - ob sie in einer tödlichen Situation sind oder nicht. Dies machen sich ihre Ausbilder zu nutzen, um - angeblich im Interesse der Föderation - an eine Waffe heranzukommen, mit welcher man die Feinde der Föderation ein für alle Mal in die Knie zwingen kann. Als die Kadetten dies merken, setzen sie alles daran, dies zu verhindern.

Um die Filmpläne verwirklichen zu können, suchen die Macher nun noch nach tatkräftiger Unterstützung. Die wertvollste Unterstützung für das Team sind dabei Menschen, die gerne mitspielen möchten. Das Team sucht daher noch nach jungen Schauspielern zwischen 15 und 30 Jahren, die in eine kleinere oder grössere Rollen schlüpfen möchten. Nicht alle Rollen sind dabei übrigens abhängig vom Drehtermin in der ersten Oktoberwoche.

Interessenten finden mehr Infos unter http://www.excellent.de.cx/.

Robert Picardo spricht über "Life Line".
Robert Picard hat nun die Vorabversion von "Life Line" sehen können und war absolut begeistert von den visuellen Ergebnissen, sagte er in einem Interview. Daher zähle diese Episode nun auch zu seinen persönlichen Favoriten. "Die Episode kombiniert, was groß in unserer Show ist; den Gebrauch von neuesten und qualitativ sehr hochwertigen Effekten, gepaart mit einer guten Geschichte", folgerte Picardo. "Es sind die kultiviertesten Verfahren von Bewegungsfotographien in Verbindung mit der digitalen Verarbeitung und dem Blue-Screen benutzt worden; dadurch wurde der doppelte Auftritt optimal unterstützt."

Allerdings benötigen solche Effekte einen sehr großen Aufwand an technischer Arbeit sowohl vom Darsteller als auch vom Regisseur. "Wir probten mit meinem Stellvertreter J.R. Quinonez. Er war einfach unglaublich", sagte Picardo im Interview. "Er kam zum Set und kannte bereits jede Zeile beider Charaktere, bevor ich sie überhaupt wußte. Er konnte sich innerhalb der Rollen vor und zurück fallen lassen und probte beide Charaktere mit mir. Wir mussten daher erst beide Rollen intensiv üben, bevor wir zu kritischen Entscheidungen kamen und er dann über die Schulteransichten der Kamera spielte."

Über den Gestaltung der Aufnahmen, wo beide Rollen gleichzeitig und voll zu betrachten sind, sagte Picardo: "Als ich in den richtigen Szenen aufgenommen wurde, spielte ich den ersten Charakter. Danach ging es weiter zum zweiten Charakter, welcher sich auf einem inhaltslosen Set vor einer blauen Wand bewegen sollte. Ich agierte mit virtuellen Darstellern und virtuellen Stützen; so etwas ist sehr herausfordernd. Du hast etwas aus deiner Erinnerung darzustellen und musst dich zudem daran erinnern, wann, wo und zu welchem genauen Zeitpunkt ein Augenkontakt herzustellen ist."

Armin Shimerman bei Buffy.
Armin Shimmerman (ST:DS9 Quark) wird in einer der letzten Folgen der vierten Staffel von "Buffy" wieder einen Gastauftritt haben. Wie auch schon zuvor spielt er diesmal wieder die Rolle des "Snyder", obwohl diese Figur in der letzten Folge der dritten Staffel von einem Dämon vertilgt wurde. Man darf also gespannt sein.

Interview mit der Borg Queen.
In einem Interview erzählte Susanna Thompson (ST:VOY Borg-Queen) vor kurzem über ihre Rückkehr zu Voyager und ihre dortige Arbeit während der Dreharbeiten zu "Unimatrix Zero".

Thompson "war nicht sehr überrascht, dass sie [die Produzenten] anriefen", sie war vielmehr überrascht, "dass sie selbst die Rolle angenommen" hat, da sie die Rolle der Borg-Queen als schwer empfinde - die Queen sei ihr "nicht zur zweiten Natur geworden".

Thompson krisiert vor allen Dingen die Geschwindigkeit, in der die Folge produziert wurde und die "Last minute-Änderungen" am Skript, die hauptsächlich Technobabble-Paragraphen enthielten.

Episodenbilder zu "Unimatrix Zero".
UPN, das Network, das in den USA die vierte Star Trek-Serie "Voyager" ausstrahlt, veröffentlichte vor kurzem einige Episodenbilder zu "Unimatrix Zero". Die Bilder gab es vor kurzem auf der US-Seite Section31 zu sehen. Auf den Fotos waren Seven und zwei weitere Humanoide in einer nebeligen Umgebung, die Borg-Queen und Seven und die Borg-Queen in einem Kampf zu sehen.

Leonard Nimoy im Interview.
In einem Interview erklärte Leonard Nimoy (ST:TOS Spock) dem vor kurzem, dass er eigentlich keine Regie mehr führen möchte. Er habe sein Leben niemals dafür ausgelegt und er habe schon mehr Regie geführt, als er es jemals geplant hätte. Er brauche das nicht mehr.

Auf die Frage, ob er je wieder für Star Trek im Regisseur-Stuhl sitzen würde, entgegnete Nimoy, dass das wohl von den Projekten abhängen würde. Auf jeden Fall müsse man ihn erst anrufen.

Erster "SevTrek"-Trailer ist online.
John Cook hat nun einen ersten Trailer des kommenden Sev Trek-Filmes zum Download auf seiner Homepage unter http://www.sev.com.au/
zur Verfügung gestellt. Der Trailer ist sowohl im Real Media- als auch im AVI-Format verfügbar und kann in verschiedenen Auflösungen bezogen werden. Bedingt durch die verschiedenen Optionen umfassen die Videos zwischen 1,3 und 23 MB.

Video zu "The Haunting of Deck Twelve".
Das Promo-Video der Voyager-Episode "The Haunting of Deck Twelve" steht nun auf verschiedenen US-Seiten zum Download bereit.

In dieser vorletzten Folge der sechsten Staffel geht es um eine elektromagnetische Lebensform, die die Kontrolle über die Voyager erlangt und die Lebenserhaltungs-Systeme abschaltet, während sie versucht, mit Janeway zu kommunizieren, um wieder nach Hause zu gelangen. Janeway hingegen errichtet einen Not-Kommandoposten auf dem Maschinendeck.

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7. Star Trek: Smile Fiction

Was wäre, wenn die Crews von TOS, TNG, DS9 & VOY auf der Titanic gewesen wären...

TOS:
Kirk würde den Eisberg gar nicht bemerken, da er viel zu beschäftigt mit den weiblichen Crewmitgliedern und Passagieren wäre. Das Schiff würde den Eisberg rammen und zu sinken beginnen. Aber dank Scotty, der wie immer in letzter Sekunde einen genialen Einfall hättte, würde das Schiff notdürftig geflickt und sicher in den nächsten Hafen gebracht werden.

TNG:
Picard würde Troi bitten, die Gefühle des Eisbergs zu sondieren, während Worf sich Gedanken über die Auswirkungen von Quantentorpedo-Breitseiten auf den Eisberg machen würde. Trotzdem würde das Schiff den Eisberg rammen und zu sinken beginnen. Aber gerade als alle zu ertrinken drohen, würde Q erscheinen und Picard erklären, es sei nur ein Test gewesen. Snip - Picard und seine Leute spielen Poker.

DS9:
Sisko würde den Eisberg zwar aus 150 Kilometern Entfernung entdecken, aber in den nächsten 48 Stunden nichts unternehmen und weiter darauf zusteuern. Dann, fünf Minuten vor der Kollision, würde er einen Plan vorlegen, der um den Eisberg herum führen würde. Der Plan ist - oder ist nicht - erfolgreich, das würden wir erst sechs Monate später erfahren. Bis auf ein Crewmitglied würden alle überleben. Und dieses Crewmitglied würde dann durch ein Wunder der Wissenschaft in einem neuen Körper zurückkehren. Wie in alten Zeiten - nur anders.

VOY:
Janeway würde sich mit ihren Offizieren zusammensetzen und sich die einzelnen Meinungen über den herannahenden "Berg" anhören. Dann würde sie alle Vorschläge ignorieren und etwas anderes versuchen. Sie würde versuchen, sich in den Berg hineinzudenken und die Welt aus seiner Sicht zu sehen. Nachdem der Eisberg dann das Schiff getroffen hätte, würde Janeway Seven zu ihm schicken um dem Eisberg eine neue, bessere Einstellung zum Universum zu vermitteln. Leider wäre der Eisberg nicht fähig, sich der Borglogik anzupassen und würde sich selbst zerstören. Das Schiff würde dem Sonnenuntergang entgegenfahren, während die Crew mit Reperaturarbeiten beginnt, die das Schiff am nächsten Tag besser als je zuvor aussehen lassen würden.

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8. Star Trek: Fan Fiction

Star Trek - Mirror Universe: Rebellen (Teil 6)
von Mario Scholz, Dezember 1999

5. Kapitel (Fortsetzung)
Susan Brandell versuchte, das mulmige Gefühl in ihrem Magen zu ignorieren und konzentrierte sich darauf, den schweren Handschuh luftdicht mit dem Rest ihres Raumanzuges zu verbinden. Sie bewegte probeweise ihre Finger. Es schien alles in Ordnung. Sie griff nach dem Helm, klemmte ihn unter ihren Arm und drehte sich zu Farrell und McAllister um, die ebenfalls bis auf den Kopf im weißen Raumanzug der Sternenflotte steckten. Susans Zuversicht wuchs, als sie bemerkte, dass die beiden genauso unbeweglich wirkten, wie sie sich fühlte, sank aber wieder, als McAllister zum Waffenschrank ging. Offenbar war es doch auf ihre mangelnde Erfahrung zurückzuführen, dass sie unbeholfen und schwerfällig im ungewohnten Anzug durch die Gegend stampfte. Nicht das sie noch nie einen Raumanzug getragen hatte - Bewegung in Schwerelosigkeit hatte zu ihrer Ausbildung an der Sternenflottenakademie gehört. Diese Ausbildung bestand aber zum größten Teil im Erlernen der Bewegungsabfolgen, die man benötigte, um sich durch Raumschiffe mit defekten Gravitationssystemen zu bewegen. Diese wurden natürlich im Inneren eines Raumschiffes durchgeführt. Wirklich im Weltraum war sie nur einmal gewesen, um die in der Theorie erlernte Benutzung der Navigationsdüsen am Raumanzug zu überprüfen - und das hatte höchstens eine Viertelstunde gedauert. Wenn sie jetzt daran dachte, dass sie vielleicht in ein paar Minuten in der Schwerelosigkeit schweben würde... vor ihrem geistigen Auge sah sie schon, wie sie auf der Brücke des klingonischen Schiffes schwebte und verzweifelt versuchte, mit ihren Düsen wieder klar zu kommen, um den Phaserstrahlen der Besatzung auszuweichen.... Oder sie würde vielleicht an einer scharfen Kante hängenbleiben, während die Luft in ihrem Anzug...
Ihre Gedanken wurden unterbrochen, als die Tür zischend aufglitt und Doktor Wilson den Transporterraum betrat. "Ich habe gehört, Marcus hat eine Außenmission angesetzt?"
Brandell sah den Doktor fragend an. "Marcus?"
"Ich meine Commander Edwards."
McAllister kam vom Waffenschrank zurück, in der Hand drei Phaser vom Typ II. Er legte sie auf den Rand einer Konsole, ehe er antwortete. "Ja, hat er. Wir sollen uns das Wrack einmal genauer ansehen, um herauszufinden, was hier eigentlich los ist." "Gut", erwiderte Becky, "dann komme ich mit." Sie ging hinüber zu dem Wandschrank, in dem sich die Raumanzüge befanden. "Moment!", hielt McAllister sie auf. "Der Commander hat mir die Leitung des Außenteams übertragen, und ich kann mich nicht erinnern, Sie dafür eingeteilt zu haben."
Becky ließ den Raumanzug wieder los, den sich bereits hatte herausnehmen wollen und sah McAllister an. "Lieutenant, da drüben könnten noch Verletzte sein."
McAllister seufzte. "Doktor, wir haben es mit explosiver Dekompression zu tun. Sie sollten wissen, was das heißt. Wenn wir Glück haben, ist die Besatzung ins All gesogen worden, wenn wir Pech haben..."
"... sind ihre Körper aufgrund des Druckverlustes geplatzt und über die gesamte Brücke verspritzt, ich weiß. Ich habe Medizin studiert. Ich komme trotzdem mit." führte Becky den Satz zu Ende.
McAllister zuckte mit den Schultern. "Wenn Sie so scharf darauf sind... Auf Ihre Verantwortung!" Er ging hinüber zur Transporterkonsole und gab die Koordinaten der Brücke ein. Als er wieder aufsah, bemerkte er Doktor Wilson, die gerade ihren Raumanzug von allen Seiten untersuchte. Sie hatte so ein Ding offenbar noch nie aus der Nähe gesehen. Er seufzte erneut und wollte gerade zu ihr hinüber gehen, als er Fähnrich Brandell sah, die wohl gerade dabei war, verspritzte Körper in ihre Ausmalung dessen, was sie erwartete, einzubauen. McAllister blieb stehen. "Fähnrich, könnten Sie dem Doktor helfen?" Fähnrich Brandell lächelte ihn an, offenbar dankbar für die Ablenkung, und ging hinüber zum Doktor. McAllister seufzte zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit - es würde eine schwierige Mission werden, das wusste er jetzt schon.

Edwards verließ den Turbolift und folgte dem Gang zur Brücke. Er kam von seinem Rundgang durch das Schiff wieder und was er gesehen hatte, gefiel ihm. Gut, zugegeben, es hatte nicht den Komfort eines normalen Sternenflottenschiffes, vor allem was die Größe der Quartiere anging, die bis auf das Quartier des Captains praktisch nur aus zwei Liegen und zwei Schränken bestanden, aber dafür war dieses Schiff, was Bewaffnung anging, allen anderen Schiffen der Föderation haushoch überlegen. Dafür konnte er leicht auf etwas Komfort verzichten, außerdem befand er sich auf der Flucht und nicht im Urlaub. Edwards erreichte die Tür, die sich vor ihm öffnete, und er betrat die Brücke. Er sah Christine und Lefler, die beide mit dem Rücken zu ihrer jeweiligen Konsole saßen und sich unterhielten. Viel gab es ja auch nicht mehr zu tun, seit sie wieder auf Tarnung gegangen waren. Als Edwards die Brücke betrat, erstarb das Gespräch und die beiden drehten sich wieder zu ihren Konsolen zurück. "Lassen Sie sich nicht stören... Aber hat sich Mr. McAllister gemeldet?", fragte Edwards.
"Ja, er, Lieutenant Commander Farrell, Fähnrich Brandell und Doktor Wilson sind bereit zum rüberbeamen." antwortete ihm Christine.
"Doktor Wilson?"
"Äh, ja, Sir. Sie war vor zehn Minuten auf der Brücke, und fragte, wo der Rest von uns sei. Ich hab es ihr gesagt." Edwards lächelte. "Edwards an McAllister. Ich habe gehört, Becky leistet Ihnen bei der Mission Gesellschaft?" McAllisters Stimme drang etwas blechern aus dem Lautsprechern auf der Brücke. "Ja. Ich habe ihr erlaubt, uns zu begleiten. War das falsch, Sir?"
"Nein, nein. Wenn Becky sich erst einmal was in ihren Dickschädel gesetzt hat, kann sie nichts und niemand mehr davon abhalten."
Beckys Stimme ertönte im Hintergrund. "Marcus, das habe ich gehört!"
"Lieutenant, wir deaktivieren jetzt die Tarnung, damit Sie beamen können. Brücke Ende."

Farrell betrat die Transporterplattform zuletzt. Er stellte sich zwischen McAllister und Brandell. Er sah zur Seite. "Nervös, Fähnrich?" Jetzt wirkte Susan etwas verlegen. "Ja, Sir", gab sie zu.
"Erste Weltraummission?"
Brandell nickte. Farrell wechselte seinen Helm in die linke Hand und legte ihr die andere Hand auf die Schulter, soweit der klobige Raumanzug das zuließ. "Machen Sie sich nichts daraus, Fähnrich, ging mir ebenso beim ersten Mal." Er nahm den Helm jetzt in beide Hände und stülpte ihn über den Kopf. Der Helm rastete mit einem hörbaren Klicken ein und eine Kontrolleuchte an seinem Handgelenk zeigte ihm an, dass der Anzug dicht war. Er aktivierte seine internen Komsysteme und zog den Phaser. Brandell überprüfte ihren Anzug inzwischen zum dritten Mal. In ihrem Helmlautsprecher hörte sie McAllister: "Brücke, Energie!" über ihr leuchteten die Systeme des Transporters auf und vor ihrem Augen erschien das blaue Schimmern, das den Transport ankündigte. Der Transporterraum löste sich auf und formte sich eine Sekunde später zu einer dunklen Brücke, auf der nur noch wenige Lichtpunkte glimmten. Durch ein großes Loch, dort, wo sich einmal der Hauptschirm befunden hatte, leuchteten die Sterne. Brandell sah sich um und atmete erleichtert auf - keine Phaserstrahlen schossen an ihrem Helm vorbei. Und wie es aussah, war die Besatzung wohl ins Vakuum gesogen worden, hier waren sie jedenfalls nicht mehr. Darüber war sie auch ganz froh, denn sie war sich nicht sicher, ob sie im anderen Fall den Anblick ertragen hätte. Sie bemerkte, wie jemand an ihr vorbeidriftete und sah genauer hin. Erst als sie Becky erkannte, die gerade unkontrolliert Richtung Steuerbord glitt, fiel ihr auf, dass auch sie knapp über dem Boden schwebte. Offenbar war die künstliche Gravitation ausgefallen. Sie sah wieder zum Doktor und grinste - wenigstens gab es jemand, der noch weniger Weltraumerfahrung hatte als sie. Susan drückte einige Kontrollen an ihrem Anzug und ihre magnetischen Stiefel aktivierten sich, zogen ihre Füße auf den Boden.
Becky hatte es inzwischen geschafft, sich an der Kante einer Konsole festzuhalten und suchte nun verzweifelt nach der Kontrolle, um ihre Anzuglichter einzuschalten, wie es die anderen bereits getan hatten. Allmählich dämmerte es ihr, dass es vielleicht doch keine so gute Idee gewesen war, sich ohne jegliches Training im Umgang mit einem Raumanzug auf solch eine Mission zu begeben. Vielleicht hätte ich auf Lieutenant McAllister hören sollen... dachte sie, und überlegte, warum sie seine Hinweise ignoriert hatte. Möglicherweise hat Marcus ja doch recht, was meinen Dickschädel angeht.. Sie probierte eine weitere Kontrolle aus, und plötzlich wurden ihre Füße nach unten gezogen. Überrascht sah sie hinunter und machte probeweise ein, zwei Schritte. So funktioniert das also... wenn ich jetzt noch den Lichtschalter finde... Plötzlich ertönte die Stimme von Brandell in ihrem Helm. "Oh Gott, das kann nicht sein... das darf nicht wahr sein!" Becky drehte sich herum und ging zu den drei anderen hinüber. Mit ungutem Gefühl starrte sie auf die Wand. Dort prangte groß, angestrahlt von den Lichtern der drei Anzüge, das Sternenflottendelta.

"Captain Ridley für Sie, Admiral", ertönte die Stimme Chins über das Komsystem in Nechayevs Büro. Nechayev rückte näher an ihren Schreibtisch heran und schob ihren Viewer zurück. Dann nahm sie das Gespräch an.
"Guten Tag, Captain", begann sie.
"Admiral."
"Wie verlief die Mission?"
"Die Kolonie wurde vollständig zerstört, Sir. Es gab keine Überlebenden."
"Sind sie sicher? Sie wissen, was davon abhängt."
Ridley nickte. "Definitiv keine. Meine Leute haben niemand mehr gefunden."
Nechayev atmete erleichtert auf. "Dann gab es also keine Probleme?"
Ridley zögerte.
"Raus mit der Sprache, Ridley!"
"Wir haben ein Schiff verloren. Einen der Kreuzer."
"Wie?" Nechayev hielt den Atem an. Ein übler Gedanke schob sich ihr auf - Starbase 93 war nicht allzu weit weg von Nyos III. "Er wurde von der planetaren Abwehr getroffen."
Nechayev ließ die angehaltene Luft entweichen. Doch dann ließ Ridley die Bombe explodieren.
"Außerdem war da noch ein Sternenflottenschiff. Das hat dem Kreuzer den Rest gegeben."
Nechayev fuhr elektrisiert hoch. "Was für ein Sternenflottenschiff?"
Ridley sah unglücklich aus. "Wenn sie nicht zufällig einen zweiten Prototypen der neuen Defiant-Klasse gebaut haben, dann war es die Challenger..."

"Hier ist was ganz schön faul! Das Design dieser Brücke ist eindeutig Starfleet. Ach verdammt, da gibt’s ja eigentlich keinen Zweifel - wir alle haben das Emblem gesehen!" McAllister saß der Schock ihrer Entdeckung noch immer im Nacken. "Aber was zur Hölle soll das?" fragte Becky, " Wieso baut Starfleet klingonische Kreuzer und greift damit eine Föderationskolo... oh verdammt."
"Das seh' ich auch so... aber darüber sollten wir spekulieren, wenn wir hier raus sind. Ich fürchte nämlich, wenn wir recht haben mit dem was wir denken, dann wird, wer auch immer das Kommando über die Mission hatte, bald wieder zurückkehren - und zwar nicht alleine. Duncan - sieh zu, dass du aus den Computern hier soviel wie möglich übertragen kannst. " McAllister reichte Farrell einen mobilen Transmitter, den er von der Challenger mitgebracht hatte. Farrell nahm ihn in die Hand. "Susan, ich brauche Ihre Hilfe."

Ridley schloss die Verbindung mit dem Büro der Präsidentin. Was ihm die Präsidentin gerade berichtet hatte, klang unglaublich. Eine Gruppe von Rebellen... Die Challenger... Es gab keinen Zweifel, das es sich um die Challenger handeln musste. Es gab kein anderes Schiff dieser Klasse mehr - von der Defiant waren nur noch Trümmer übrig. Ridley hatte selber dafür gesorgt. Das kommt davon, wenn man zu viele Fragen stellt, Captain Sisko, dachte er. Doch er verdrängte den Gedanken an die Sabotage der Defiant und dachte wieder an seine aktuelle Aufgabe. Was geschehen war, sollte eigentlich unmöglich sein - und doch war es passiert. Das war ein großes Problem für die Präsidentin - und außerdem war es jetzt sein großes Problem, dies hatte ihm die Präsidentin unmissverständlich klar gemacht. Genug der Überlegungen - jetzt wird gehandelt! Entschlossen stand er auf und verließ seinen Raum in Richtung Brücke.
Ridleys erster Offizier, der im Moment auf dem Captain’s Chair Platz genommen hatte, sprang auf, als er Ridley hereinkommen sah. "Captain auf der Brücke!" rief er. Doch Ridley winkte ab. "Wie weit sind wir inzwischen bei Maximum Warp von Nyos III entfernt?"
Der Steuermann antwortete ihm. "Ungefähr dreißig Minuten, Sir."
"Und das nächste Sternenflottenschiff?"
"Über eine Stunde, Sir."
Ridley lächelte kalt. "Sehr gut." Dann wandte er sich an seine Nummer Eins. "Commander, signalisieren Sie dem Verband: Volle Kehrtwendung, wir drehen bei. Kurs Nyos III, Maximum Warp. Und gehen Sie auf Tarnung - dort gibt es eine kleine Party und ich möchte den Gastgeber überraschen..."
Ridley drehte sich auf der Stelle um und ging zum Turbolift. Hinter sich hörte er noch ein "Aye, Captain!", ehe sich die Türen schlossen.

"Ich habe es!" rief Fähnrich Brandell unter der Konsole hervor, als sie den Fehler im Energiefluss gefunden und behoben hatte. Zeitgleich leuchteten ein paar der Konsolen wieder auf. Brandell stieß sich ab und glitt unter der Konsole hervor. Langsam fand sie Gefallen an der Schwerelosigkeit. Es machte ihr Spaß durch die Gegend zu schweben. Mit einer gezielten Bewegung bremste Susan ihre Vorwärtsbewegung und schwebte hinauf zu einer Konsole, um die sich auch die anderen drei des Außenteams versammelt hatten. Farrell drehte sich um, als sie neben ihm stoppte. "Gut gemacht, Susan."
Sie lächelte Farrell kurz an, dann sah sie sich die Konsolen an. Viel gab es noch nicht zu sehen, außer dem Hauptmenü des Schiffes. Es schien keine Registrierungsnummer zu haben - was sich aber durchaus damit erklären ließ, dass dieses Schiff hier wohl offiziell gar nicht existierte - und dann dieser Name: U.S.S. Barbarossa. Brandell runzelte die Stirn. Sie war sich sicher, den Namen schon einmal gehört zu haben, aber sie konnte ihn nicht richtig einordnen. Irgendwas mit der Erde im zwanzigsten Jahrhundert, überlegte sie. Sie schüttelte den Kopf und verschob den Gedanken auf später. Jetzt war es erst einmal wichtig, Zugriff auf die Daten des Hauptcomputers zu bekommen, und das möglichst schnell, denn sie hatten noch eine Menge aus den Datenbänken zu kopieren und ihre Luft aus den Tanks auf ihrem Rücken reichte nur noch für etwa fünfunddreißig Minuten. Sie machte sich mit Farrell an die Arbeit.

Chin betrat wieder das Büro der Präsidentin. In letzter Zeit schien jeder dieser Gänge weitere schlechte Nachrichten zur Folge zu haben. Chin fragte sich, ob das auch diesmal so wäre, und ob die Präsidentin sie dafür verantwortlich machen konnte. "Sie haben gerufen, Ms. President?"
"Ja, das habe ich, Chin", antwortete Nechayev. Dann fragte sie im Plauderton: "Wissen Sie, wo unsere Freunde mit unserem Schiff jetzt aufgetaucht sind?"
"Äh, nein, Admiral." Chin schüttelte vorsichtig den Kopf. Da war sie also, die schlechte Nachricht.
"Oh", fuhr Nechayev im selben Ton wie eben fort - ein Ton der Chin gar nicht gefiel, denn er passte überhaupt nicht zur Präsidentin - "sie sind an dem einzigen Ort aufgetaucht, wo sie nicht hätten auftauchen dürfen." Nechayev lehnte sich in ihrem Sessel zurück und tat so, als wäre sie glücklich, doch Chin, die bereits seit ein paar Jahren für Nechayev arbeitete, sah an ihrem Gesicht deutlich, dass dem nicht so war. Chin musste an die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm denken. Und damit lag sie goldrichtig, denn der Sturm brach jetzt los. Von einer Sekunde zur anderen war Nechayev aufgesprungen, ihr Gesicht wutverzerrt. "Sie sind im Orbit von Nyos III, Chin!", brüllte sie ohne Vorwarnung. "Sie haben einen unserer getarnten Angriffskreuzer gekapert!"
Chin blieb unbeweglich stehen, um den Admiral nicht noch weiter zu provozieren. Dann sagte sie vorsichtig: "Admiral, wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um..."
Nechayev schnitt ihr das Wort ab. "Sie haben gar nichts getan! Ich bin hier offenbar nur von Idioten umgeben!" Sie ließ sich wieder in ihrem Sessel zurückfallen. "Verschwinden Sie aus meinem Büro, Chin!"
"Admiral, ich..."
Nechayev schoss wieder hoch, wobei sie halb über ihren Schreibtisch sprang. "VERSCHWINDEN SIE, CHIN, VERDAMMT!!" Eilig verließ Chin den Raum.

Fortsetzung folgt...

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9. Star Wars: Ein neuer Skywalker

George Lucas hat am vergangenen Freitag offiziell bestätigt, was bereits einige Tage vorher als Gerücht die Runde machte: Hayden Christensen wird Anakin Skywalker!

Damit haben die Monate langen Spekulationen um die Besetzung der Rolle, die von der Internetgemeinde und der Presse immer wieder neu angeheizt wurden, endlich ein Ende. Mehr als zwanzig Namen wurden genannt. Der prominenteste unter ihnen war Leonardo DiCaprio. Aber nun ist klar, dass Christensen die Schlüsselrolle in der "Star Wars"-Saga übernehmen wird. Er wird Anakin Skywalker sowohl in "Episode II" als auch in "Episode III", in dessen Verlauf der Jedi zu Darth Vader wird, darstellen. Hayden Christensen tritt damit in die Fußstapfen von Jake Lloyd, David Prowse und Sebastian Shaw.

Vorgeschlagen wurde Christensen von Casting-Director Robin Gurland, die sechs harte Monate hinter sich hat. "Ich habe insgesamt 442 Kandidaten gesichtet. Danach kamen etwa zwei Dutzend Schauspieler in die engere Wahl. Ich habe mit George Lucas alle diese Vorschläge detailliert besprochen. Später habe ich für George persönliche Treffen mit einer kleinen Gruppe von Darstellern arrangiert", erzählt Gurland weiter. Schlussendlich wurden vier Finalisten - unbestätigten Gerüchten zufolge waren die drei übrigen Ryan Phillippe, Colin Hanks und Paul Catermole, ein Mitglied der Teenie-Band "S Club 7" - auf die Skywalker Ranch für sogenannte Screen-Tests mit Natalie Portman eingeladen. Es stellte sich heraus, dass die Chemie zwischen Hayden Christensen und der Amidala-Darstellerin am besten ist.

Robin Gurland sagte über Christensen: "Er hat diese speziellen Qualitäten, die man hofft, in einem Schauspieler zu finden. Er ist auf der Leinwand sehr präsent. Außerdem verfügt er über zwei Charakteristiken, die für die Verkörperung von Anakin sehr wichtig sein werden: Er ist verwundbar und kantig zugleich. Dies ist eine Kombination, die man nicht oft findet." Weiter meinte Gurland, die schon für das Casting für "Die dunkle Bedrohung" verantwortlich war: "Hayden ist ein außergewöhnlich verführerischer und fesselnder Schauspieler, der auch dem geforderten Aussehen und Alter entspricht."

"Ich freue mich darauf, mit Hayden zusammenzuarbeiten," sagte George Lucas. "Er machte tolle Testaufnahmen mit Natalie Portman. Hayden ist sehr talentiert und besitzt die physischen und emotionalen Eigenschaften um Anakin in dessen komplexesten Stadium seines Lebens zu spielen." Auch Produzent Rick McCallum ist begeistert: "Ich könnte nicht glücklicher sein mit der Wahl von Hayden Christensen. Er ist ein wundervoller Schauspieler mit einer großen Intensität. Ich bin sicher, dass es einige großartige Szenen zwischen ihm und Natalie geben wird."

Schön und gut, aber wer ist eigentlich dieser Hayden Christensen? Diese Frage haben sich auch Hollywood-Kenner gestellt, denn der junge Schauspieler ist in Nordamerika ebenso unbekannt wie bei uns.

Hayden Christensen wurde am 19. April 1981 in Vancouver geboren. Später zog er mit seiner Familie nach Toronto um. Er hat einen 27-jährigen Bruder namens Tove und zwei Schwestern, Kaylen (15) und Hejsa (25). Seine Eltern arbeiten beide im Kommunikationsbereich.

Der blonde, 185cm große, athletische Mime ist ein großer Sportfan. Früher spielte er Hockey und Football. Heute spielt er Beach Paddle Tennis und fährt Skateboard, Rollerblades und Mountain Bike. Außerdem liebt er Kampfsport - etwas, das ihm für die Dreharbeiten zu den beiden kommenden "Star Wars"-Produktionen zu Gute kommen wird. In seiner Freizeit spielt Hayden auch Jazz and Blues am Piano und versucht Zeit zu finden, um sich mit seinen Freunden zu treffen.

Christensens Einstieg in die Schauspielerei war eher ungewöhnlich. Seine ältere Schwester drehte einen Werbespot, und weil niemand da war, um auf Hayden aufzupassen, begleitete er sie einfach. Ein Agent fragte ihn, ob er auch mal für Werbeaufnahmen vor die Kamera wolle, und so fing seine Karriere im Alter von sieben Jahren an.

Als Hayden zwölf war, hatte er seine erste wiederkehrende Rolle in der Soap-Opera "Family Passions". Die deutsch-kanadische Co-Produktion, bei der unter anderen Tina Ruland und Dietmar Schönherr Gastauftritte zu verzeichnen hatten, lief bei uns unter dem Titel "Macht der Leidenschaft". Weitere Auftritte hatte der Kinderdarsteller 1995 in "Street Law" und "Love and Betrayal: The Mia Farrow Story". Im selben Jahr spielte er neben Sam Neill, Jürgen Prochnow und Charlton Heston einen Zeitungsjungen in John Carpenters Horrorthriller "In the Mouth of Madness" ("Die Mächte des Wahnsinns"). Ebenfalls 1995 war Hayden Christensen in einigen Szenen der Verfilmung der Kurzgeschichte "Harrison Bergeron" von Kultautor Kurt Vonnegut zu sehen. In der ausgezeichneten kanadischen TV-Produktion - Haydens erster und bisher einziger Ausflug in die Welt der Science-fiction - spielten Sean Astin und Christopher Plummer die Hauptrollen.

Danach folgten weitere kleinere Rollen im Theater, in der Werbung und in TV-Produktionen wie "No Greater Love". Im vergangenen Jahr spielte Hayden neben Bruce Boxleitner ("Babylon 5") und Hannes Jaenicke im Katastrophenthriller "Freefall". Im amerikanisch-deutschen TV-Film, der bei uns im vergangenen Herbst unter dem Titel "Angst über den Wolken" von der ARD ausgestrahlt wurde, spielte Christensen den Sohn von Jaclyn Smith ("Drei Engel für Charlie"). Außerdem hatte der Teenager Gastrollen in den Serien "The Famous Jett Jackson", "Are You Afraid of the Dark?", "Gänsehaut" und "Nick Knight - Der Vampircop".

Seine bisher größte Rolle spielt der inzwischen 19-jährige Kanadier in der Serie "Higher Ground", die in den USA seit diesem Frühjahr auf dem Fox Family Channel läuft. Die Serie dreht sich um eine Gruppe Teenager, die alle eine problematische Vergangenheit haben und an der Schule von Mount Horizon wieder auf den rechten Weg gebracht werden sollen. Christensen spielt den 16-jährigen Scott Barringer, der drogenabhängig wird nachdem er von seiner Stiefmutter verführt wurde. In den Vereinigten Staaten ist Hayden Christensen seit rund einem Monat auch im neuen Kinofilm von Sofia Coppola mit dem Titel "The Virgin Suicide" zu sehen. In der Paramount-Produktion spielt er eine winzige Rolle neben James Woods, Kathleen Turner, Kirsten Dunst und Danny DeVito.

Neben der Schauspielerei hat der Mädchenschwarm - er wird vielfach mit dem jungen James Dean verglichen - den Drama-Kurs an der Unionville High School belegt, welcher er im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen hat. Die gleiche Ausbildung macht auch seine jüngere Schwester Kaylen, während Haydens ältere Schwester Hejsa diese vor einigen Jahren auch schon absolviert hat.

Und welche Beziehung hat Christensen zu "Star Wars"? "Mein Bruder Tove und ich waren immer große Fans", sagte er in einem der ersten Interviews nach der Bekanntgabe seiner Verpflichtung. "Wir haben die ersten 'Star Wars'-Videogames beinahe fanatisch gespielt. Und 'Star Wars' war natürlich immer eine große Sache für meine Generation", erklärte der kommende Anakin-Darsteller weiter. "Als 'Episode I' ins Kino kam, ging meine gesamte High School-Klasse in die Premiere. Es war ein großes Ereignis, und nun ein Teil davon zu sein, ist schon etwas ganz Besonderes. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal eine Rolle in einem 'Star Wars'-Film spielen würde, aber jetzt ist es soweit! Ich kann es noch gar nicht glauben", erzählte der überglückliche Schauspieler. Abschließend meinte Christensen: "Ich bin ganz aufgeregt wegen der Herausforderung, die auf mich zukommt. Ich freue mich besonders darauf, dass ich mit so talentierten Darstellern wie Natalie Portman und Ewan McGregor, die ich sehr bewundere, zusammen arbeiten darf. Und darauf, dass ich Lichtschwerter brauchen kann... und die Macht!"

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10. Dune: Was erwartet uns?

Erneut wagt sich jemand an den schwierigen Stoff des Klassikers Dune von 1963. Am 22. November begannen die Dreharbeiten für eine sechsstündige Verfilmung, an denen unter anderem ProSieben beteiligt ist. Die Dreharbeiten fanden in Prag und Tunesien statt, wobei die tunesische Wüste für die geheimnisvolle Welt von Arrakis herhalten musste. Das Budget der Produktion beträgt 20 Millionen US-Dollar. In Amerika wird die Verfilmung im Dezember ins Fernsehen kommen und in Deutschland im Frühjahr 2001.

Im Grunde kann man den Inhalt ganz simpel zusammenfassen: Es war einmal ein Kaiser, dem war daran gelegen, dass niemand den Abbau eines lebenswichtigen Stoffes gefährde, den es nur in einem ganz bestimmten Teil des Reiches gab. Auf Zuraten eines bösen Barons schickt er einen jungen Herzog und dessen Familie in jene Region, scheinbar, um ihn die Ernte dort überwachen zu lassen, in Wahrheit aber, um ihn in eine Falle zu locken und zu ermorden. Dem Sohn des Herzogs jedoch gelingt zusammen mit seiner Mutter die Flucht, und indem er sich an die Spitze des Bauernvolkes setzt, das ihn als seinen Befreier erkennt, erringt der Held den Sieg über den bösen Baron und dessen Gefolgsleute. Er schickt den verblendeten Kaiser ins Exil und erklärt nun sich selbst zum neuen Herrscher des Reiches.

Ach ja, wenn es doch wirklich so einfach wäre, denn Dune ist eine Welt voller Rätsel, Verdeckungen und Widersprüche.

Die Geschichte spielt im Jahr 10191. Der Weltraum wird von Imperator Shaddam IV. beherrscht, während die einzelnen Planeten von Herzögen und Baronen regiert werden. Zwischen den Machtpositionen gibt es einen materiellen Konflikt um Rohstoffe, um Einfluss und um das Rauschgift und den Rohstoff Spice, der nur auf dem Planeten Arrakis zu finden ist. Das Spice verlängert das Leben, es erweitert das Bewusstsein und es ist lebenswichtig für die Raumfahrt, denn mit seiner Hilfe lässt sich der Raum krümmen. Der Sohn des Herzogs Atreides, Paul, wird zur Figur eines Intrigenspiels. Berater und Seher reden ihm ein, der erhoffte Messias des Wüstenplanten zu sein. Paul träumt von Arrakis und scheint seine Zukunft in den Träumen zu sehen. Er belauscht ein Gespräch seiner Mutter mit den Bene Gesserit, die einen Frauenorden darstellen, den man mit einer Art von Hexen vergleichen könnte. Pauls Mutter wird von ihnen angeklagt, denn es war ihr nur befohlen Töchter zu gebähren. Die Bene Gesserit wirken mit ihren grotesken kahlen Köpfen und den versteinerten Gesichtern ebenso wie die Harkonnen wie eine negative, böse Macht. Durch die Übertretung des Verbotes, wurde der Erwählte geboren. Das materielle Böse in Dune verkörpern ohne Zweifel die Harkonnen. Baron Vladimir Harkonnen, von einer entstellenden Krankheit gequält, erhält die Nachricht, dass die Atreides auf dem Wüstenplaneten gelandet sind. Harkonnen will den Planeten für sich und die Atreides ausrotten. Die Harkonnen greifen die Atreides an. Dabei wird der Herzog getötet und der Leibarzt der Familie stellt sich als Verräter heraus. Es gelingt Paul und seiner Mutter in die Wüste zu fliehen. Dort treffen sie auf die Fremen, das rätselhafte Volk des Planeten Arrakis. Von seinen hellseherischen Fähigkeiten beeindruckt, sind die Fremen davon überzeugt, daß Paul der erhoffte Messias ist.

Paul wird von Stilgar unterrichtet, um ihn auf den Kampf gegen das Imperium vorzubereiten. Um den Planeten zu befreien, bedienen sie sich der Sandwürmer, die tief in der Wüste leben. Mit ihrer Hilfe greifen sie die Basis des Imperiums an.

In der Verfilmung von 1984 spielten Größen wie Jürgen Prochnow (Leto Atreides), Kyle MacLachlan (Paul Atreides), Patrick Stewart (Gurney Halleck), Kenneth McMillan (Baron Harkonnen) und Sting (Feyd Rautha) mit, und auch die neue Fassung kann mit bekannten und hochkarätigen Schauspielern dienen. William Hurt, bekannt aus Dark City und Lost in Space, spielt die Rolle des Herzog Leto Atreides. Seinen Sohn Paul spielt Alec Newman. Uwe Ochsenknecht übernimmt die Rolle des Fremenanführers Stilgar. Weitere Schauspieler sind Muriel Baumeister als die Imperatorentochter Irulan, Ian McNeice als Baron Vladimir Harkonnen und Giancarlo Giannini als Imperator Shaddam IV. Regisseur und Drehbuchautor ist kein geringerer als John Harrison, der in der Vergangenheit in etlichen Folgen von Profiler, Earth 2 und anderen Regie führte. Die Produzenten sind Richard Rubenstein und Mitchell Galin. Rubenstein produzierte unter anderem Filme wie The Stand, Friedhof der Kuscheltiere und Thinner.

David Lynchs Verfilmung von 1984 hat sich sehr genau an Herberts Buch gehalten. Ob die neue Verfilmung dem Stoff und der ersten filmischen Umsetzung gerecht wird, bleibt abzuwarten. Aber allem Anschein nach, scheint die Neuverfilmung eine recht aufwendige und gut geführte Produktion zu sein, die man auf keinen Fall verpassen sollte.

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11. Subspace Link

Akte X: Die 8. Staffel kommt!
"Akte X"-Erfinder und -Produzent Chris Carter hat am vergangenen Montag einen Vertrag mit 20th Century Fox Television für die Produktion einer weiteren Season unterzeichnet. Damit haben die monatelangen Spekulationen um die Weiterführung der weltweit enorm erfolgreichen Serie ein Ende.

Gillian Anderson wird in der achten Staffel ganz sicher dabei sein. Fox hatte die Scully-Darstellerin bereits früher für ein mögliches weiteres Jahr verpflichtet. Auch David Duchovny wird in der neuen Staffel wieder zu sehen sein - jedoch nur für elf Episoden. Duchovny erhalte für seine Auftritte pro Episode ein erhöhtes Gehalt.

In einer ersten Stellungnahme meinte Chris Carter: "Mein Vertrag bindet mich für ein weiteres Jahr an die Show. Ich habe zugestimmt, die Serie weiterzuführen, unabhängig davon, ob David wieder dabei sein wird." Außerdem sei es möglich, dass die Produktion wieder nach Vancouver zurückkehren könnte.

Die Verlängerung der "X-Files" hat auch Auswirkungen auf die geplante Spin-off-Serie. "The Lone Gunmen" wird nun vermutlich als sogenanntes Midseason Replacement im Januar 2001 starten.

Akte X: Hollywood A.D.
Die Folge ",Hollywood A.D.", die von David Duchovny geschrieben und bei der er auch Regie führte, erreichte die besten Ratings der Mysteryserie seit Februar. In dieser Folge besuchen Mulder und Scully Dreharbeiten für eine Serie mit ihren Charakteren. In "Hollywood A.D." sah man Duchovnys Frau Tea Leoni als "Scully".

Star Wars: Oft genannte Anakin-Kandidaten doch in Episode II?
Das Rennen um die extrem begehrte Rolle des Anakin Skywalker ist entschieden. Nun scheint es, als würden einige der in letzter Zeit für diesen Part hoch gehandelten Darsteller trotzdem in "Star Wars: Episode II" auftreten! So ist beispielsweise Colin Hanks, Sohn von Hollywood-Star Tom Hanks und Hauptdarsteller in der Serie "Roswell", als Anakin-Freund Kitster im Gespräch. Kitster war als Kind bereits in "Die Dunkle Bedrohung" auf Tatooine zu sehen. Ryan Phillippe ("Eiskalte Engel"), der ebenfalls lange Top-Anwärter für den Part des Anakin war, soll im Film als Bail Organa, kommandierender Offizier von Obi-Wan Kenobi in den Klon-Kriegen, zu sehen sein.

Star Wars: Episode II definitiv mit Boba Fett.
Boba Fett, eine der beliebtesten Figuren der ersten Trilogie, wird auch in "Episode II" dabei sein. Dies wurde auf der offiziellen "Star Wars"-Webseite bestätigt. Gleichzeitig war dort zu lesen, dass man besser alles vergisst, was man über die Geschichte dieses Charakters weiß beziehungsweise zu glauben wisse. Die Vergangenheit Fetts war verschiedentlich in "Star Wars"-Romanen thematisiert worden. Ob der stille Kopfgeldjäger wie schon in "Das Imperium schlägt zurück" und "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" wieder vom Briten Jeremy Bulloch dargestellt wird, wurde nicht mitgeteilt, ist aber eher fraglich.

Star Wars: Arbeiten für Episode II laufen auf Hochtouren.
"Episode II"-Produzent Rick McCallum jettet derzeit rund um die Welt, um den Start der Dreharbeiten, die im Juni beginnen werden, vorzubereiten. "Wir sind etwas in Zeitdruck", sagte McCallum. Und weiter: "Wir bauen Sets wie verrückt, aber wir müssen täglich neue Bauarbeiter anstellen, damit wir rechtzeitig fertig werden. Wir haben 250 Beschäftigte, die in Australien nur für den Aufbau der rund 30 Film-Sets tätig sind." Weiter gab McCallum bekannt, dass durch die Produktion des Films in Australien rund 20 bis 25 Prozent eingespart werden könnten.

Auch Doug Chiang ist im Stress: "Das Design für "Star Wars: Episode II" gibt viel zu tun. Wir arbeiten in mehreren Teams. Eines davon arbeitet mit Hochdruck an dreidimensionalen Modellen, deren Design George Lucas abgesegnet hat."

Star Wars: Darth Maul lebt...
...zumindest in einem Roman weiter. Autor Michael Reaves wird die Vergangenheit des bei den Fans ausgesprochen beliebten Charakters beleuchten. Der Roman, der bei Del Rey Books herausgegeben wird, soll in ziemlich genau einem Jahr auf dem amerikanischen Markt erscheinen.

Bereits in den USA erhältlich ist hingegen das Hardcover "Star Wars: Rogue Planet" des bekannten Sciencefiction-Autors Greg Bear. Die Handlung seines Buches spielt gerade mal drei Jahre nach den Ereignissen in "Star Wars: Episode I" und berichtet von Anakins Jedi-Ausbildung sowie über die politischen Wirren rund um Kanzler Palpatine.

Andromeda: Mehr News von Robert Wolfe.
Es gibt wieder Neuigkeiten um die kommende Serie von Star Trek-Schöpfer Gene Roddenberry. Robert Hewitt Wolfe hat verlauten lassen, dass er "Andromeda" ein hohes Schritttempo verleihen möchte. Ähnlich wie bei "Emergency Room" soll dabei auf Handkameras, SteadyCams und überlappende Dialoge gesetzt werden. Die Serie soll einen modernen Stil haben. Auf der anderen Seite legt Wolfe Wert darauf, dass die Charaktere und die Geschichte im Vordergrund stehen, nicht die Wissenschaft und die Spezialeffekte. Laut Alan Eastman, einem der ausführenden Produzenten, wird für die Spezialeffekte mehr Geld ausgegeben als für irgendeine Serie vorher.

Gefragt nach einem "Babylon 5"-artigen Storyarc antwortete Wolfe, dass er den Anfang kennt. Er weiß, dass es einen Mittelteil gibt und ein Ende. Wie dies aussieht, weiß er jedoch nicht. Es wird eine gewisse Kontinuität in der Serie geben, aber der Zuschauer soll jede Episode genießen können, ohne irgendwelche "Cliff Notes" zu kennen.

Wolfe sieht es jedoch nicht gern, wenn "Andromeda" mit einer bereits laufenden Serie verglichen wird. In "Andromeda" gibt es keine Sternenflotte oder Föderation, es gibt die Hohe Garde und das Commonwealth.

Zum Status der Produktion ist zur Zeit soviel bekannt, dass die Besetzung fest ist (Kevin Sorbo, Keith Hamilton Cobb, Brent Stait, Gordon Michael Woolvett, Laura Bertram, Lexa Doig und Lisa Ryder), die Skripte für die ersten acht Episoden sind fertig und die Sets sind in Arbeit. Gerüchteweise haben die Dreharbeiten sogar schon am 8. Mai begonnen. Tribune Entertainment, welches die Serie zusammen mit Kevin Sorbo und Roddenberry Productions finanziert, hat sich bereits für 44 Folgen verpflichtet.

Über den Inhalt erzählte Wolfe folgendes: Zu Beginn der Serie ist die Andromeda Ascendant ein militärisches Patroullienschiff im Dienst des Commonwealths mit ungefähr 4000 Besatzungsmitgliedern. Alle Besatzungsmitglieder gehören der Hohen Garde an, einer sehr loyalen und professionellen Organisation. Die Andromeda Ascendant hat die Aufgabe die Magog zu bekämpfen. Die Magog sind eine extrem bösartige Rasse, die alles ausrotten was ihnen in den Weg kommt. Ein paar Individuen lassen sie jeweils am Leben, um sie zum Ausbrüten ihrer Embryonen zu nutzen. Die Ereignisse nehmen ihren Lauf als das Schiff in den Wirkungsbereich eines Schwarzen Lochs gerät. Die Wechselwirkungen zwischen dem Schwerkraftgenerator des Schiffs und dem Schwarzen Loch verursachen eine extreme Zeitverzögerung. Nach 300 Jahren wird die Andromeda Ascendant gefunden, Dylan Hunt, der Captain des Schiffs erwacht und seine Worte über die Welt die er sieht sind: "Da ist Nichts! Da ist Chaos! Es ist Anarchie, jeder ist auf sich gestellt. Es ist Bosnien."

Von der ursprünglichen Crew haben nicht alle überlebt und so stellt sich Hunt eine neue Crew zusammen, um das Commonwealth wieder aufzubauen. Aber die neuen Besatzungsmitglieder sind natürlich keine professionellen Militärs, keine loyalen Offiziere wie die Hohe Garde. Wer sich die aktuellsten Informationen holen will, findet diese auf der brandneuen offiziellen "Andromeda"-Webseite.

Link zum Thema:
http://www.andromedatv.com

Stargate SG-1: Weitere 22 Episoden sicher.
Der Kabelsender Showtime hat mit Metro Goldwyn Mayer ein Abkommen geschlossen, das unter anderem die Produktion weiterer 22 Folgen von "Stargate SG-1" beinhaltet. Außerdem hat Showtime sich die Ausstrahlungsrechte an allen MGM Kinoproduktionen bis 2008 gesichert.

Gerüchten zufolge hat Kurt Russell, Hauptdarsteller im "StarGate"-Kinofilm, das Set der Serie während der Produktion von "3.000 Miles from Graceland" besucht. Von diesem Besuch sollen Videoaufnahmen gemacht worden sein, MGM entscheidet noch darüber was damit gemacht werden soll.

Star Patrol!: Pilotfilm von Frakes.
Jonathan Frakes, Regisseur von "Star Trek IX", hat in einem Interview erzählt, dass "Star Patrol!" ähnlich wie "Galaxy Quest" sein soll. Charlie Rocket, bekannt aus Saturday Night Live, übernimmt die Hauptrolle. Der Pilot für FOX, bei dem Frakes Regie führte, ist bereits abgedreht. Über "Roswell" sagte Frakes, dass er sehr optimistisch sei, was die Serie angeht. Sie hält sich recht gut an ihrem Montagabendsendeplatz.

Chamaeleon: Neue Serie um TV-Detektivin.
Für den Herbst diesen Jahres zieht UPN die Produktion einer Serie, die auf den drei "Chamaeleon"-TV-Filmen beruht, in Betracht. Hauptdarstellerin in den Filmen und der geplanten Serie ist Bobbie Phillips, bekannt als Julie Costello aus "Murder One". Sie spielt die gentechnisch veränderte Detektivin Kam, die durch diese Manipulation Superkräfte hat.

Millennium: Sondervideo und wieder bei ProSieben.
FOX Entertainment wird anscheinend ein Video herausbringen, das sowohl die "Millennium"/"Akte X"-Crossover Folge 'Millennium' (7X05) als auch das Serienfinale von "Millennium" und einen "Behind the Scenes"-Bericht enthält. Ein Erscheinungsdatum ist jedoch noch nicht bekannt.

ProSieben hat sich entschlossen ab dem 26. Juni die noch nicht gesendeten Folgen von "Millennium" auszustrahlen. Die Folgen werden immer nach "Akte X" am Montag laufen.

Mission Erde: Unklarheiten über Richard Chevolleau.
Anscheinend sind die Vertragsverhandlungen mit Richard Chevolleau (Augur) beendet. Er wird nicht als ständiger Charakter bei "Mission Erde" bleiben. In der vierten Staffel wird er wahrscheinlich nur in vier Episoden dabei sein. Als Ersatz für Augur planen die Macher ein 18 Jahre altes, weibliches Computergenie.

Als Protest gegen die ständigen Schauspielerwechsel, die bei "Mission Erde" stattfinden, haben mehrere Internet-Fan-Clubs zu einer E-Mail-Flut an einen der ausführenden Produzenten aufgerufen. In höflichen Mails soll diesem klar gemacht werden, dass es eine Fangemeinde gibt, und dass diese es überhaupt nicht gern hat, wenn ihre Lieblingscharaktere verschwinden. Stattfinden soll diese Aktion ab 18. Mai. Die Adresse des betreffenden Produzenten ist unter efccastpetition@aol.com zu erhalten.

Ab dem 15. Juni will VOX "Mission Erde" und "First Wave" vorübergehend aus dem Programm nehmen. Stattdessen startet eine Wiederholung der Serie "Space 2063". Im Herbst sollen die beiden Serien dann wieder ausgestrahlt werden.

First Wave: Cade Foster bekommt Unterstützung.
Traci Lords, bekannt aus "Profiler", soll demnächst regelmäßig bei "First Wave" auftauchen und Cade Fosters Seite verstärken. Sie spielt Jordan Radcliff, die Anführerin einer militärischen Gruppierung, die für die Menschheit kämpft.

Shadows: Andrew McCarthy sieht Geister.
FX hat bekannt gegeben, dass sie einen TV-Film und eventuellen Pilotfilm namens "Shadows" produzieren. Dieser zweistündige Mysterythriller wurde geschrieben von Paul Anderson ("Mortal Kombat", "Event Horizon"), der auch Regie führt. Hauptfigur des Films ist ein junger amerikanischer Architekt, gespielt von Andrew McCarthy, der einen Auftrag in London bekommt. Sein Auftrag nimmt übernatürliche Formen an, als er beginnt die Geister von Verstorbenen zu sehen.

Dark Realm: Warner Brothers neue Serie.
Warner Brothers hat für eine neue Serie namens "Dark Realm" 13 Folgen in Auftrag gegeben. Gedreht wird in England, Frankreich und Deutschland. Die Serie soll vom Stil her ähnlich wie "Twilight Zone" sein, aber auch einen Erzähler wie "X-Faktor" (Eric Roberts in den ersten Folgen) haben.

Dark Angel: Neue SF-Serie mit Jessica Alba.
Eine weitere neue Serie ist "Dark Angel". Sie wurde von James Cameron und Charles Eglee entwickelt. Regie beim Pilotfilm wird David Nutter (Produzent von "Roswell") führen. Die Hauptfigur ist eine gewisse genmanipulierte Max, die von Jessica Alba gespielt wird.

Rollerball: Auch Jean Reno ist dabei.
Dass Chris Klein und LL Cool J im Remake des Sciencefiction-Films "Rollerball" die Hauptrollen spielen werden, ist bereits seit einigen Wochen bekannt. Nun ist auch klar wer die Rolle des Bösewichts übernehmen wird. Es ist der 51-jährige französische Charakterdarsteller Jean Reno, der 1988 mit der Hauptrolle in Luc Bessons Film "Im Rausch der Tiefe" erstmals einem internationalen Publikum bekannt wurde. Reno kann neben Auftritten in diversen französischen Produktionen auch einige Rollen in Hollywood-Filmen ("Mission: Impossible", "Godzilla" ) aufweisen.

Spider-Man: Raimi nimmt Stellung.
Erstmals hat sich Regisseur Sam Raimi ("Tanz der Teufel", "Darkman") öffentlich zur bevorstehenden "Spider-Man"-Verfilmung geäußert. Er meinte: "Ich liebe Spider-Man seit ich ein kleines Kind war. Mein älterer Bruder hat diese Comics zuerst gelesen und auch ich habe dann meine "Superman"- und "Batman"-Comics weggelegt. Die Autoren, und speziell Erfinder Stan Lee haben Peter Parker viel Charakter verliehen. Er ist ein echtes menschliches Wesen, er kommt nicht vom Planeten Krypton. Er wird zwar diese Person, die mit übermenschlichen Kräften ausgestattet ist, aber wenn er das Spider-Man-Outfit nicht trägt, hat er immer noch die selben Alltagsprobleme wie früher. Dies macht ihn so interessant und zugänglich." Raimi, Produzent der beiden Erfolgsserien "Xena" und "Hercules", ist froh, dass dies die erste Realverfilmung von "Spider-Man" ist, und sagte weiter: "Erst heute haben wir die technischen Möglichkeiten um der Vorlage gerecht zu werden.

Wenn die Sprache auf das Casting der Titelrolle kommt, wird Raimi, der ab und zu auch selbst als Schauspieler vor der Kamera tätig ist, verschlossen: "Ich darf darüber noch nicht sprechen. Was ich aber sagen kann, ist, dass ich viele junge und talentierte Schauspieler getroffen habe, die ganz heiß darauf sind, Spider-Man zu spielen. Und ich denke, das ist die beste Voraussetzung für einen gelungenen Film." Inzwischen ist aber durchgesickert, dass Chris Klein ("American Beauty") and Tobey Maguire ("Pleasantville") die beiden letzten verbleibenden Kandidaten für die Rolle des Spider-Man alias Peter Parker sind. Beide Schauspieler waren zuletzt in den Schlagzeilen. Klein, weil er die Hauptrolle in "Rollerball" übernehmen wird, und Maguire als möglicher Anakin Skywalker in "Star Wars: Episode II". Die Entscheidung wird in den kommenden Wochen fallen. "Spider-Man" soll nach dem Willen von Sony im Herbst 2001 in die amerikanischen Kinos kommen.

Spider-Man: John Dykstra realisiert die Special-Effects.
Die Produzenten konnten John Dykstra als Visual-Effects-Supervisor für den kommenden "Spider-Man"-Kinofilm verpflichten. Der F/X-Altmeister, auf dessen Konto Arbeiten für Filme wie "Star Wars", "Star Trek: Der Film", "Battlestar Galactica" und "Batman Forever" gehen, hatte zuletzt am Film "Stuart Little" gearbeitet.

Da das Drehbuch, das von Regisseur Sam Raimi zusammen mit David Koepp geschrieben wird, noch in der Entstehungsphase ist, ist derzeit noch unsicher, wie viele Effekte für die "Spider-Man"-Verfilmung nötig sein werden. Ebenso unsicher ist, wann die Dreharbeiten beginnen werden. Sony hofft, dass dies noch vor Ende Jahr der Fall sein wird, so dass der Film im November 2001 in die US-Kinos kommen kann.

Gemini: SF-Thriller mit Harrison Ford?
Laut diversen Meldungen wird Harrison Ford in 120 Millionen US-Dollar teuren Produktion von Touchstone die Hauptrolle übernehmen. Allerdings wollte dies Fords Sprecher nicht bestätigen. Die Story, die Regisseur Tony Scott ("Top Gun", "Der Staatsfeind Nr. 1") inszenieren wird, dreht sich um einen Mann, der von seinem jüngeren Klon gejagt wird.

Planet der Affen: Baker wird die Affen kreieren.
Make-up-Künstler Rick Baker, der bereits fünfmal den Oscar gewann (u.a. für seine Arbeit bei "Men in Black"), steht in intensiven Verhandlungen mit Fox. Er soll für Tim Burtons Neuverfilmung des Sciencefiction-Klassikers von 1968 Menschen in Affen verwandeln.

Das wahrscheinliche Engagement Bakers kommt eher überraschend, war doch allgemein erwartet worden, dass Stan Winston für das Make-up zuständig sein würde, da dieser wiederholt mit Burton zusammengearbeitet hat. Doch Rick Baker kennt sich mit Affen-Masken bestens aus. Er hat solche bereits für "Gorillas im Nebel", "Greystoke - Die Legende von Tarzan" und "Mein großer Freund Joe" angefertigt.

Alien vs. Predator: Gibt es eine Verfilmung?
Erneut ist das Gerücht, dass einen Kinofilm zum Dark-Horse-Comic "Alien vs. Predator" geben wird, auftaucht. Angeblich soll James Cameron dieses Projekt mit Regisseur John Bruno ("Virus") produzieren. Doch ein Sprecher Camerons hat dies dementiert: "Alle diese Gerüchte sind falsch. Richtig ist einzig, dass Jim und John alte Freunde sind. Wir sind aber nicht in Verhandlungen mit Bruno über ein Filmprojekt und ganz bestimmt nicht "Alien vs. Predator"!" Gleichzeitig bestätigte der Sprecher, dass sich James Cameron derzeit für eine Verfilmung des Mangas "Battle Angel Alita" interessiert und die Rechte dafür erwerben möchte, dass aber noch keine definitive Entscheidung gefallen sei.

Locked and Upright: Neues von Dean Parisot.
"Galaxy Quest"-Regisseur Dean Parisot wird eventuell eine Zeitreise-Komödie mit dem Titel "Locked and Upright" inszenieren. Das Drehbuch der beiden Autoren Barry McEvoy und David Sussman dreht sich um zwei Männer aus den 1970er Jahren, die durch die Zeit reisen und England vor den Nazis im Zweiten Weltkrieg beschützen wollen.

Zurück in die Zukunft: Bald auf DVD.
Steven Spielberg-Fans aufgepasst! Der Meisterregisseur und -produzent hat bekannt gegeben, dass die "Back to the Future"-Trilogie und einige andere seiner Filme jetzt auch auf DVD herauskommen werden. Im Juli startet die DVD-Reihe mit "Der weiße Hai", folgen werden auch "E.T.", "Jurassic Park", "Jurassic Park II" und andere. Noch nicht bekannt ist, ob auch die "Indiana Jones"-Trilogie auf DVD herauskommen wird.

The Man who killed Don Quixote: Zeitreise mit Johnny Depp.
Terry Gilliam, Ex-Monty Python und Regisseur von fantastischen Filmen wie "Time Bandits", "Brazil" und "Twelve Monkeys", plant eine Verfilmung einer Zeitreise-Story mit dem Titel "The Man who killed Don Quixote". Im Gespräch für die Hauptrolle ist Johnny Depp ("Sleepy Hollow"), der schon 1998 für Gilliam in "Fear and Loathing in Las Vegas" vor der Kamera agierte. Depp soll Sancho Panza darstellen, der aus unserer Zeit ins 17. Jahrhundert reist, um Don Quixote zu unterstützen. Depps langjährige Freundin und Mutter seiner Tochter, die französische Sängerin und Schauspielerin Vanessa Paradis ist für den Part der Aldonza vorgesehen, die für Don Quixote die schönste Frau der Welt darstellt.

Battlefield Earth: Die Meinungen sind geteilt.
Gegner der Scientology-Sekte haben behauptet, "Battlefield Earth" sei nur als Werbematerial gedacht, um neue Mitglieder zu gewinnen. John Travolta wurde sogar vorgeworfen, es dass für den Zuschauer nicht wahrnehmbare Kurzeinblendungen, die angeblich direkt auf das Unterbewusstsein wirken sollen, eingebaut wurden! Auf diese wirklich etwas weit hergeholten Vorwürfe hat Travolta nun reagiert. Der Schauspieler, der den Bösewicht Terl spielt, meinte, der Film habe "keine wirklichen" Verbindungen zu Scientology. "Battlefield Earth" sei als Popcorn-Kino gedacht und nicht als Werbung für die Glaubensgemeinschaft. Ob er mit seinen Aussagen die Zweifler allerdings überzeugen konnte ist fraglich.

Aber auch das Publikum, das den Sciencefiction-Film, der in diesen Tagen in die US-Kinos kam, bereits in einer Vorpremiere sehen konnte, ist nicht gerade begeistert von "Battlefield Earth". Der Film biete zwar großartige Actionszenen, aber die Story weise enorme Löcher auf und die Charaktere seien durchwegs unglaubwürdig. Von Kritikern wurde er sogar als schlechtester Film des Jahres bezeichnet. Bald können wir uns selbst überzeugen - "Battlefield Earth" startet im Juni.

Battlefield Earth: Teil 2 kommt sicher, Teil 3 möglicherweise.
Regisseur Roger Christian bestätigte, dass es mindestens eine, vermutlich aber sogar zwei Fortsetzungen von "Battlefield Earth" geben werde. "Wir haben bisher gerade mal die Hälfte des gleichnamigen 1000-seitigen Buches von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard verfilmt. Wir haben als noch genug Stoff. Die Dreharbeiten zu Teil 2 werden in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres beginnen. Einige Aufnahmen werden wir auch in Afrika machen", erzählte Christian auf einer Promo-Veranstaltung für den eben angelaufenen ersten Teil von "Battlefield Earth". Er gab weiter bekannt, dass für Film 2 wieder Corey Mandell mit dem Schreiben des Drehbuchs beauftragt wurde, und dass der Entscheid ob die restlichen 500 Seiten von Hubbards Buch in ein oder zwei Filmen verarbeitet werden, im kommenden Jahr fallen werde.

Audio51 #26 erscheint am Samstag.
Am Samstag erscheint eine neue Ausgabe des Science-fiction-Magazins Audio51. Die Sendung, durch die der Moderator Sven Haase führt, wird unter anderem die neue Serie "Seven Days", die derzeit auf dem deutschen Privatsender ProSieben in der Erstausstrahlung läuft, sowie einen Rückblick auf die ersten 25 Ausgaben Audio51 beinhalten.

Links zum Thema:
http://www.sf-radio.de

Generationship: Bowman führt Regie.
Rob Bowman, bekannt für seine Regiearbeit bei "Akte X" - er hat auch den Kinofilm inszeniert - wird die Regie beim kommenden Sciencefiction-Film "Generationship" übernehmen. Die Geschichte des Film handelt von einem riesigen Raumschiff, das die letzten Überlebenden der Menschheit nach der Zerstörung der Erde in neue Welten transportiert. Die Menschen selbst wissen aber gar nicht mehr, dass sie in einem Raumschiff unterwegs sind, sie meinen sie würden noch immer auf der Erde leben. Die Steuerbesatzung des Generationenschiffs ist längst tot. Nur ein Mann kennt die Wahrheit und muss erkennen, dass sich ihr Schiff auf einem Kollisionskurs mit einem Stern befindet. Das Drehbuch zu dieser durchaus interessant tönenden Story hat Bowman zusammen mit David Goyer, dem Autor von "Blade" und "Dark City", geschrieben.

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