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ISSN 1422-8904

   Star Trek
  + Sat.1 verschiebt DS9
  + Interview mit M. Sirtis
  + Neuer Autor für Voyager
  + FedCon und Galileo7 IV
  + D. Troi erneut bei Voyager

   Subspace Link
  + SW: Mögliche Anakins
  + AX: Nicht ohne Duchovny
  + Boxleitner in 'Outer Limits'

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CORONA WEBBEAT
Der grösste Star Trek-Newsletter Europas bringt News täglich.
http://www.sftv.ch/corona


25. Februar 2000 - Ausgabe 61 - "Points of Departure"

Die 'Corona Community'

Unter diesem Titel wurde nun vor einigen Tagen eine neue Plattform ins Leben gerufen, bei der jeder Trekkie nach Herzenslust mit Gleichgesinnten über das Star Trek Universum diskutieren kann. Die "Corona Community" wurde in Zusammenarbeit mit Power Lists initiiert und ist die Erste in Deutschland gegründete Star Trek Community. Erreichen kann man sie über die Corona Website unter http://www.sftv.ch/corona/ oder direkt unter http://www.trekbbs.de!

Als weiteren großen Erfolg neben diesem neuen Forum möchten wir bekannt geben, dass der Corona Newsletter nun von mehr als 9000 Abonnenten monatlich gelesen wird. Wir sehen dieses in uns gesetzte Vertrauen als großen Ansporn, Sie auch weiterhin mit den aktuellsten Informationen und Hintergrundberichten zu versorgen und haben daher auch im März vieles für Sie vorgesehen. Hinweisen möchten wir hier auf eine Fan Fiction Sonderausgabe, welche im nächsten Monat erscheint; allerdings nicht an die Leser verschickt, sondern nur auf der Corona Website zu lesen sein wird. In der nächsten Ausgabe des Newsletters erwartet Sie hingegen eine ausführliche Berichterstattung zur Sendepolitik von Sat1, welche in der letzten Zeit stark in die Kritik gekommen ist.

Last but not least, möchten wir es nicht versäumen, mit Susanne Berger und Robert Fies zwei neue Redakteure in unserem Team zu begrüßen, welche in Zukunft die webBEAT Crew unterstützen und damit eine tägliche Aktualisierung der Website mit den aktuellsten Star Trek Informationen gewährleisten.

So, nun möchten wir Sie allerdings nicht länger aufhalten und wünschen Ihnen viel Spaß beim lesen des neuen Newsletters.

Klaus Michels
Redaktionsleiter


Pfadfinder

1. Im Gespräch mit Ronald D. Moore (1.2)
2. Deep Space Nine - Special zur Episode 175
3. Rezension - Q² von Peter David
4. Kreuzfeuer
5. Star Trek: trekBEAT
6. Star Trek: Episodenlogbuch
7. Star Trek: Smile Fiction
8. Star Trek: Fan Fiction
9. Webwatcher: Star Trek-Rollenspiele
10. Akte X: Einblicke in die siebte Staffel
11. Subspace Link


1. Im Gespräch mit Ronald D. Moore (1.2)

Ronald D. Moore war Drehbuchautor und Produzent von Deep Space Nine und Voyager. Nach Streitigkeiten im Voyager-Team stieg Moore nach nur einer Hand voll Episoden aus dem Franchise aus. In einem Interview sprach er nun über Star Trek.

Wie ein Wirbelsturm zogen sie in den letzten Wochen durch das Internet. Die Rede ist von den sieben Teilen des Interviews mit dem ehemaligen Star Trek Autor Ronald D. Moore. Anna L. Kaplan veröffentlichte dieses Interview auf der Fandom.com Website.

Ron Moore, ein Fan der originalen Serie, stieß zum Autorenstab von Star Trek: The Next Generation, als er es schaffte, Michael Piller ein Script in die Hand zu drücken, welches später als die Episode "Mutterliebe (The Bonding)" verfilmt wurde. Moore bekam weitere Scriptaufträge und wurde Teil des Autorenstabs. Er wurde später Story Editor, Executive Story Editor, Co-Producer und Producer von Star Trek: The Next Generation. Moore schrieb viele Scripts für diese Serie, unter anderem "Besuch von der alten Enterprise (Relics)", "Willkommen im Leben nach dem Tode (Tapestry)" und "Die Sünden des Vaters (Sins of the Father)". So gut wie alles, was bis heute über die Klingonen bekannt ist, stammt aus seiner Feder. Sein engster Freund bei seiner Arbeit war Brannon Braga. Zusammen schrieben sie das Finale von Star Trek: The Next Generation und die Filme Star Trek: Generations und Star Trek: First Contact. Als The Next Generation auslief, wechselte Ron Moore zum Autorenstab von Deep Space Nine, wo er es bis zum Co-Executive Producer schaffte. Nachdem auch diese Serie endete, konnte Moore nicht widerstehen, und wechselte zu Star Trek: Voyager. Doch die Dinge liefen schief. Moore war sich mit Rick Berman und Brannon Braga uneinig und verließ im Sommer 1999 den Autorenstab und damit seinen Platz in Star Trek.

In diesem Interview beschreibt Moore seine Gründe, warum er die Serie verließ und wirft ein kritisches Auge auf das heutige Star Trek und dessen Zukunft. In diesem Artikel sind die wichtigsten Punkte aus dem gesamten Interview zusammengefasst.

Ron Moores Arbeit an Star Trek: Voyager

"Ich bereue zu dieser Serie gegangen zu sein. In denke, dass war mein Fehler. Ich hätte es besser wissen sollen. Ich hätte clever genug sein müssen, um es zu wissen." So beginnt Moore sein Interview. Er glaubt, dass alle vom Stab der Serie Deep Space Nine dies gedacht haben, jedoch keiner sagte etwas. Moore gesteht, dass er auch nicht auf sie gehört hätte. Er wirft sich vor, nicht auf dem Höhepunkt seiner Karriere ausgestiegen zu sein. "Aber ich wollte einfach nicht fortgehen. Ich liebte es so sehr und ich wollte einfach nicht vom Franchise weggehen, und ich genoss es einfach. [..] Sie machten es sehr leicht für mich. Sie gaben mir einen Haufen Geld. Sie ließen mich in meinem eigenen Büro und änderten nur das Schild an der Vorderseite meines Schreibtisches. Dann veränderte es sich in diese andere Sache, und es war dieser schlechte Trip, und es war ein schlechter Platz zum Arbeiten, und es war eine unschöne Erfahrung. Ich war umgeben von Leuten, die unglücklich waren, hier zu arbeiten, die nicht ihre eigene Show mochten, und die nicht freundlich zu den Leuten waren, mit denen sie arbeiten. [..] Ich bin nur dankbar, dass ich nicht mehr dort sein muss. Ich bin nur froh, dass ich an dieser Serie nicht jeden Tag arbeiten muss."

"Ich habe sehr verletzte Gefühle gegenüber Brannon. Was zwischen ihm und mir passiert ist, ist nur eine Sache zwischen ihm und mir. Es war ein Vertrauensbruch. Ich würde jede Show absagen, in der mir nicht erlaubt ist, mich an der Sache wie hier zu beteiligen. Mir wurde nicht erlaubt, mich an der Sache zu beteiligen und ich war kein Teil der Show. Ich fühlte mich, als wäre ich ein Freiberuflicher in meiner eigenen Sendung. Das war das Gefühl, dass ich hatte. Ich war nicht genug miteinbezogen. Ein Teil von mir sagte, ‚Na und? Du hast ein Kind. Du machst ein Haufen Geld. Halt die Klappe und genieße es; gehe früh nach Hause; komm spät her; erhole dich. Du bist hier seit 10 Jahren.; mache eine Pause. Aber ich konnte nicht. Es fraß mich einfach auf. Es ging um Integrität. Ich war sehr stolz auf die Arbeit. Die Arbeit war mir sehr wichtig. Ich arbeitete mit einer Menge Stolz an TNG und DS9 und den Filmen. Ich könnte einfach nicht auf diese Weise arbeiten."

Moore spricht weiter über sein freundschaftliches Verhältnis zu Brannon Braga. "Viele Jahre vertrauten wir einander. Wenn dieses Vertrauen in solch einer fundamentalen Weise gebrochen ist, dann kann man nicht zurückgehen. Ich könnte einfach nicht zurückgehen. Ich bin gerade erst gegangen. Es gibt Dinge, die man vergeben aber nie vergessen kann." Über seine Entscheidung, seine Arbeit aufzugeben, meint er, "Ich fühle, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Ich wünschte, es wäre nicht passiert. Ich wünschte, dass die Dinge sich nicht so entwickelt hätten. Ich denke nicht, dass sich viel verändert hat. [..] Ich denke, es wäre so gekommen, wie es gekommen ist, egal was ich getan hätte. Es musste einfach passieren."

Moore vergleicht die Star Trek Serien

Moore erzählt zu Beginn des zweiten Teil des Interviews, dass Michael Piller die Serie Star Trek: The Next Generation wesentlich mehr beeinflusst hat als Rick Bermann, der die Verantwortung über das Franchise erhielt, nach dem Star Trek Erfinder Gene Roddenberry starb. Michael wollte, dass die Serie sich mehr um die Charaktere als um das wöchentliche Alien und den wöchentlichen Konflikt dreht. "Michael war derjenige, der reinkam und sagte, 'Das ist die Serie, die wir machen sollten,' und zwang die Serie in diese Richtung. Was er dabei wirklich tat, war die zentrale Prämisse von Star Trek hervorzuheben, die sich immer um die Charaktere drehte. Es ging immer um Kirk und Spock und McCoy in der originalen Serie, und wie deren Abenteuer diese Männer beeinflusste und um die Beziehung dieser Männer untereinander." Durch diese Veränderung, begann es Moore, Spaß zu machen, für ST:TNG zu schreiben. "Als NEXT GEN begann, sich wirklich in diese Richtungen zu bewegen und sich die Schriftsteller Crew über die Jahre veränderte, fühlten wir, das uns etwas verband und die Serie begann für uns zu arbeiten. Die Charaktere begannen, zusammen zu kommen. Wir begannen es zu genießen. "

Moore erzählt weiter, dass die Arbeit an ST:TNG ausgezeichnet war. "Michael erschuf eine Atmosphäre, in der du dich frei fühltest, deine Meinung kundzutun. Du konntest dich mit dem Boss anlegen. Ich habe mich mit Mike oft angelegt bis zu dem Punkt, wo ich dachte, dass ich gefeuert werde, aber er ließ es nie soweit kommen."

Danach wechselte Ron Moore zur Schriftsteller Crew von ST:DS9. Auch dort genoss er seine Arbeit mit Hans Beimler. "Wir waren als Schriftsteller so eng verbunden, wir liebten die Serie so sehr, dass wir in diesen Raum saßen und uns gegenseitig literarisch anschrieen." Als er dann zu ST:VOY kam, wurde er schwer enttäuscht. "Was ich bei Voyager fand, war plötzlich nicht mehr die Arbeit wie früher. Es ging nicht darum, die beste Serie zu machen, die wir konnten. [..] Es ging um die Politik der Serie, und den seltsamen Wettkampf der Egos innerhalb der Schriftsteller Crew und der Produzenten und dem Management. [..] Um es einfach zu sagen, Bryan Fuller und Mike Taylor wurden schäbig behandelt, es kotzte mich an. [..] Es hatte auch den Effekt, dass die Schriftsteller Crew davon abgehalten wurde, zusammen als Gruppe zu arbeiten. Das Team von DS9 arbeitete im Gegensatz dazu enger zusammen."

Moore erzählt weiter, dass man den Episoden von ST:VOY ansieht, wie sie produziert werden. Er gesteht, dass ST:DS9 sehr komplex war, so dass es jemanden schwer gefallen ist, in diese Serie einzusteigen. Dies war der Beweis für die Leidenschaft und Verpflichtung der Schriftsteller zu dieser Serie. ST:VOY ist für ihn zu zerschlagen, dass man sie irgendwie wieder zusammensetzen könnte. Bei ST:TNG und ST:DS9 ging es darum, die beste Serie zu machen, dies es gibt. Als er zu ST:VOY kam, musste er feststellen, dass sich hier nicht arbeiten ließ. Er erzählt weiter über ST:VOY, "Die Serie hat keinen Standpunkt, den ich sehen kann. Sie hat nicht wirklich etwas zu sagen. Ich glaube wirklich, dass es nur darum geht, um die Galaxie zu wandern. Sie glaubt nicht wirklich an ihre eigene zentrale Prämisse, was für mich der größte Schwachpunkt ist. [..] Voyager ist nicht real. Wenn es real wäre, würde das Schiff nicht jede Woche gestriegelt und geschniegelt aussehen, nach all den Kämpfen wäre dies unmöglich. Wie oft wurde die Brücke zerstört? Wie viele Shuttles sind verschwunden und wie viele andere wurden vernichtet. Diese Art von Verarschung der Zuschauer fordert seinen Tribut. Ab einem bestimmten Punkt hören die Zuschauer auf, es ernst zu nehmen, weil sie wissen, dass dies nicht wirklich die Art ist, wie es passieren würde. Diese Leute würden nie so handeln."

Das Scheitern der Prämisse von Voyager

Ron Moore ist sich sicher, dass die Produzenten von Star Trek: Voyager den Grundgedanken der Serie nicht erfüllt haben. Er meint, dass es darum gehen sollte, dass die Crews zweier Schiffe, eines von der Sternenflotte, eines von den Maquis, an das andere Ende der Galaxie geschleudert werden und sich nun zusammen zurück in die Heimat schlagen müssen. Sie befinden sich dabei in einem Teil des Raumes, der völlig unbekannt ist und alles passieren kann. Moore erinnert sich, wie Michael Okuda und Rick Sternbach auf einer Star Trek Convention in Pasadena vor dem Start der Serie erzählten, dass dieses Schiff rein von der Technik es nicht allein nach Hause schaffen würde. Es muss zu einem Kampf um Ressourcen kommen.

Für ihn, unterscheidet sich die Voyager nicht wesentlich von der Enterprise oder allen anderen Schiffen der Sternenflotte. Das dürfte jedoch nicht sein. "Sie sollten sich so stark von den Zurückgebliebenen unterscheiden, dass sogar die Sternenflotte sie nicht mehr erkennen würde. Welche Dinge passieren wirklich auf einem Schiff, das so verloren ist wie dieses? Müssten sie nicht nur einige Sternenflottenprotokolle verbiegen sondern gleich ganz aus dem Fenster werfen? [..] In dieser Situation würde das Schiff wahrscheinlich seine eigene Form der Gesellschaft hervorbringen." Er hat auch Schwierigkeiten, den Grundgedanken von Star Trek: Voyager zu finden. In jeder anderen Star Trek Serie fand er diesen. Moore meint, "Ich weiß nicht, worum es in Voyager geht. Es scheint fast, als würde es nicht zu mir sprechen. Ich habe die Serie gesehen. Ich versuchte zu verstehen, was sie mir sagen wollte, was sie versucht, zu erforschen. Aber es scheint nicht so, als würde sie den menschlichen Status erforschen."

Ein zweites Manko sieht Ron Moore in der fehlenden Kontinuität der Serie "Star Trek". Hardcore Zuschauer lieben Zusammenhänge. Sie lieben es Daten von diesen Schiffen zu sammeln. Sie lieben es, all diese kleinen Teile zusammenzuknüpfen, Listen zu erstellen und Ratespiele zu veranstalten. [..] Die Leute lieben wirklich Details. Sie lieben die Tatsache, dass alle Details zusammenpassen und ein Mosaik bilden und dass das Universum zusammenhält." Die Schriftsteller von Star Trek wollten jedoch keine große Kontinuität in die Serie bringen, so dass die Zuschauer auch nur einmal hin und wieder Voyager sehen konnten. Moore konnte diesen Standpunkt nicht glauben, da dadurch die Zuschauer dümmer gemacht werden, als sie sind. Für ihn war es zwar schwierig, all die Details bei seiner Arbeit an ST:DS9 in Ordnung zu halten. Doch es machte ihm Freude, diese Details in den letzten 10 Episoden zusammenzuführen. Seiner Meinung nach schauen sich die Leute die Folgen wieder und wieder an, um die Details zu finden, die sie die ganze Zeit verpasst haben. Wenn man diese Details weglässt, die jene Kontinuität der Serie bilden, bleibt eine ganz gewöhnliche Serie wie jede andere auch übrig.

Moore stört auch das Übermaß an Technogeplappere (Technobabble) bei Voyager. Er fühlt sich in dieser Serie regelrecht erschlagen von den vielen Fachbegriffen und für ihn werden zu viele Probleme mit Hilfe der Technik gelöst. Er sähe es lieber, wenn man aus einer schwierigen Situation sich mit einfachen Mitteln geschickt aus der Affäre ziehen würde.

Die Arbeit an "Equinox", Seven of Nine und die Rückkehr in den Alpha Quadranten

Zu Beginn des vierten Teils des Interviews ärgert sich Moore über die Art und Weise, wie der zweite Teil der Episode "Equinox" gedreht wurde. Denn am Ende des ersten Teils hatte niemand eine Ahnung, was in der zweiten Folge passieren sollte. Dies sei zwar auch schon bei ST:TNG in bestimmten Cliffhangern, wie bei "In den Händen der Borg (The Best of Both Worlds, Part I)" und "Angriffsziel Erde (The Best of Both Worlds, Part II)" aufgetreten, doch er hasst es, so zu arbeiten. Ihm gefiel es auch nicht, dass sich Janeway und Chakotay in diesen Episoden zerstritten, doch am Ende hatte dies keine Auswirkungen auf die beiden Charaktere. "Es ist ein totaler Verrat an den Zuschauern. Dies ist falsch. Man kann die Episode nicht so enden lassen. Wenn man dabei ist, all dieses andere Zeug zu machen, dann kann man diese Episode nicht so enden lassen, weil es nicht fair ist, weil es nicht wahr ist und es so nicht passieren würde."

Moore prangert zudem die Actionlastigkeit der Serie an. Seit Brannon Braga zu Voyager kam, änderte sich das "Look And Feel" der Serie und sie wurde äußerst rasant. Moore findet dies sogar großartig, dennoch sollte eine Serie auch neben der Action etwas zu erzählen haben. Die Dinge, die Janeway in "Equinox" tut, funktionieren nicht, weil sie nichts bedeuten. Sie kämpft nicht wirklich gegen ihre inneren Dämonen. Sie liegt nicht wirklich unter Beschuss und quält sich bis zu dem Punkt, wo man ihre getroffenen Entscheidungen versteht. Sie wurde nur ein wenig seltsam und böse. Sie hatte einen schlechten Tag." Für Moore war es schwer, ein Ende dieser Episode zu finden, weil ihm niemand wirklich sagen konnte, worum es sich wirklich im ersten Teil drehte.

Ron Moore schlug bei seiner Arbeit an Voyager vor, den Charakter von Captain Janeway mehr herauszufordern. Die Crew sollte über sie urteilen. "Es wäre eines der großen Dinge im Leben auf dem Schiff, wenn die Crew das tun kann, wenn sie wirklich die Kraft haben, ihr das Kommando zu jeden Zeitpunkt zu entziehen. Wenn sie wirklich bereit sind, sie unter diese Art von Mikroskop zu legen, dann stellt es die gesamte Struktur der Serie in Frage." Deshalb war niemand dazu bereit. Moore würde es lieber sehen, wenn Kate Mulgrew [ (ST:VOY Janeway) ] sich selbst mehr in ihre Rolle einbringen könnte, da es den Charakter interessanter und dynamischer machen würde.

Bei seiner Arbeit an einer Seven of Nine Episode fiel ihm auf, dass nur sie diese enge, aufreizende Kleidung trug. Er wollte sie in ein anderes Outfit stecken, da in dieser Aufmachung Seven niemand ernst zu nehmen vermag. Er würde es auch gern sehen, wenn man von Zeit zu Zeit die Crew mal in Bikini oder Freizeitkleidung durch die Gänge gehen sehen würde, z.B. auf dem Weg ins Holodeck. Seiner Meinung nach begründeten die Produzenten ihre Kleidung damit, weil Seven of Nine eine schöne, erotische Frau ist. Moore findet, dass dies jedoch der Rolle von Seven und der guten Arbeit von Jeri Ryan (ST:VOY Seven of Nine) nicht gerecht wird. Dadurch wird der Charakter Seven of Nine nur auf ihr Aussehen beschränkt, nicht jedoch, was hinter ihr steht. Er würde es auch gern sehen, dass die Besatzung auf dem Schiff eigene Gebräuche einführt und das Schiff etwas wohnlicher gestalten. Schließlich hat die Crew einen weiten Weg nach Hause vor sich.

Da es innerhalb der Crew, außer zwischen B'Elanna Torres und Tom Paris, kaum Beziehungen gibt, meint Moore, "Glauben die Charaktere wirklich, dass sie nicht vor 70 Jahren nach Hause kommen? Sie verhalten sich nicht so. Sie glauben alle, dass sie in ein paar Stunden zu Hause sein werden." Seiner Meinung nach müsste die Voyager ein Generationenschiff sein, denn wer sollte nach Janeway und Chakotay das Kommando übernehmen. Moore gibt als Grund an, dass die Produzenten Angst vor diesen Beziehungen haben. Torres' und Paris' Beziehung wird nicht weiter ausgebaut und zwischen den anderen Crewmitglieder kommt keine Beziehung zustande.

Moore ist auch der Meinung, dass die Voyager Serie nicht an sich selbst glaubt. "Es gibt mehr Episoden, die sich auf der Erde abspielen, oder auf einer alternativen Erde oder auf der vergangenen Erde, als die originalen Serie in seiner ganzen Laufzeit hatte, denke ich, und die originale Serie spielte im Alpha Quadranten." Er bemängelt das Zusammentreffen mit bekannten Rassen wie Ferengi oder Romulaner und meint weiter, "In seinem Herzen wünscht sich Voyager insgeheim, es wäre Next Generation. Wenn man wirklich tief hineinblickt, wünscht sich Voyager auf bestimmte Art es wäre Next Generation. Sie will wirklich zurück im Alpha Quadranten sein. 'Lass uns einfach normales Star Trek sein'"

Über Brannon Bragas Gedanken, das Schiff in den Alpha Quadranten zurückzubringen, meint Moore, "Sie haben lange darüber geredet. Ich sagte vor einem Jahr: Damit gibt man die Serie auf. Wenn man das Schiff nach Hause bringt, bevor die Serie zu Ende ist, dann gibt man auf. Man hat sich überrumpeln lassen und sagt, 'Wir bringen es nicht zum funktionieren. Lass uns einfach zurückgehen und uns vor allem wieder TNG machen.'" Hier, im Delta Quadranten sieht er jedoch viel größere Möglichkeiten. "Du kannst so viel Star Trek machen. [..] Wenn Deep Space Nine eines bewiesen hat, dann wie weit man eine Serie treiben kann, wie weit man das Franchise treiben kann. Es kann völlig anders aussehen. Es kann zusammengeführt werden, es kann eine Kriegsserie sein, und es kann sich um Dinge wie Religion und Politik drehen, und es kann interessant und Aufmerksamkeit erwecken, grau und zweideutig sein. Man kann Voyager nicht in Deep Space Nine verwandeln, um die Vorteile der Tatsache, dass diese Gelegenheiten existieren, zu nutzen. Man muss nur die Courage haben, es zu tun."

Lesen Sie in der nächsten Ausgabe den zweiten Teil dieser Interviewreihe, welche sich dann insbesondere mit der Serie V, den Star Trek Kinofilmen und der Zukunft von Star Trek im Allgemeinen beschäftigt.

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2. Deep Space Nine - Special zur Episode 175

Episode 175: Das, was du zurücklässt (What you leave behind)
Ausstrahlung: 18. 3. 2000

Sternzeit: unbekannt

Inhalt
Während sich die Flotten von Föderation, Klingonen und Romulanern bei Deep Space Nine treffen und sich auf die große Offensive vorbereiten, verübt der Widerstand Großangriffe auf Dominionstützpunkte auf Cardassia. Allerdings veranlasst dies Weyoun schreckliche Rache zu nehmen.
Dukat/Anjohl und Winn versuchen derweil in den Feuerhöhlen die Pah-Geister zu befreien, während im cardassianischen Raum die Entscheidungsschlacht des Krieges stattfindet.

Anmerkungen
Eine wirklich großartige Episode die eine großartige Serie beendet! Den Produzenten ist es wirklich gelungen, die Faszination Deep Space Nines nicht in einem Feuerwerk von belanglosen Effekten und effekthascherischen Knallern zu zerstören. Zum Schluss möchte man gar nicht wahrhaben, dass es nun vorbei ist.

Handlungsschwächen
- Nachdem sie unter Schmerzen zusammengebrochen ist, erklärt die Gründerin, dass sie seit Wochen nicht mehr die Form verändern bzw. in ihren flüssigen Zustand zurückkehren kann. Es wurde nie gesagt, ob die Gründer sich ebenso oft regenerieren müssen wie Odo, aber es wurde auch nie das Gegenteil behauptet. Also kann man davon ausgehen, dass es so ist. Bei Odo hat eine kurze Zeit über den Regenerationszyklus ausgereicht, um ihn fast sterben zu lassen, aber die Gründerin ist mehrere Wochen überfällig, wie kann sie da noch leben? In Ordnung, sie sieht nicht gerade gut aus, aber das liegt an der Krankheit, denn Odo, der sich noch verflüssigen kann, fällt auch fast auseinander.
- Die Gründerin sagt Weyoun wäre der einzige Solid, dem sie jemals getraut hätte. Sollte sie nicht sagen die einzigen acht Solids? Und was ist im Übrigen mit Weyoun 6, der als Abtrünniger (in Episode 156) zu der Föderation überlaufen wollte. Hat sie ihm auch getraut?
- Nachdem Weyoun erschossen wurde, sagt die Gründerin, dass das sein letzter Klon gewesen sei. Warum? Nur die Klonfabrik im Alpha-Quadranten wurde zerstört. Im Gamma-Quadranten gibt es doch auch welche.
- Es scheint so, als wenn Cardassia nun frei wäre. Ist es das aber wirklich? Die Klingonen und die Romulaner werden sich wohl kaum die Gelegenheit ihres Lebens entgehen lassen.
- Warum stehen Julian und Ezri in Vic's Lounge nicht zusammen? Als frischverliebtes Paar könnte man doch wohl erwarten, das sich ein Miles O´Brien nicht zwischen einen stellt.

Grundlagenveränderungen
- Worf erinnert sich (und auch Miles) hier an eine Szene aus "Unser Mann Bashir". Am Ende dieser Episode konnte sich aber angeblich niemand, der in die Simulation eingebaut worden war, daran erinnern was passiert war.

Probleme mit Kontinuität und Produktion
- Nachdem Kira, als Breen verkleidet, Damar und Garak vor einer Jem´Hadar Patrouille rettet, nimmt sie die Gesichtsverkleidung von ihrem Helm ab. Die Leuchtanzeige und die Blinklichter des Helms funktionieren weiter. Als die Kamera nach dem Schnitt auf ihr Gesicht gerichtet ist, hat wohl jemand vergessen den "ON"-Schalter zu betätigen, denn die Lichter des Helms sind abgeschaltet. Erst als man Kira von hinten sieht, funktionieren sie wieder. - Die Aufnahme von Weyoun, der die Zerstörung der cardassianischen Stadt verkündet, ist spiegelverkehrt. Man achte auf das Zeichen des Dominion im Hintergrund.
- Die Schlachtszenen sind zum größten Teil Wiederverwertungen aus "Sieg oder Niederlage", z.B. der Angriff auf das Galor-Class Schiff und die Zerstörung der Mirandas (Zitag und Majestic).
- Wieso hat die neue Defiant die gleiche Registrierungsnummer wie die alte? Zumindest das NX hätte durch ein NCC ersetzt werden müssen, da es sich nicht um den Prototypen der Klasse handelt. Auch hätte man beispielsweise wie bei der Enterprise einen Buchstaben hinten anhängen müssen. Man erkennt die alte Registrierungsnummer in einer neuen Szene als die Cardassianer die Defiant verfolgenden Jem´Hadar abschießen. Allerdings hätte man bei einer neuen Registrierungsnummer keine alten Szenen benutzen können, in denen man das NX-74205 hätte erkennen können und davon gibt es einige, die hier aber nicht alle aufgezählt werden.
- Die Best-Of-Szenen von Worf sind nicht sehr gelungen. Er blickt auf die Promenade und erinnert sich an die Dinge die er hier erlebt hat. Aber die Frau die er hier kennengelernt, geheiratet hat und die hier gestorben ist, kommt nicht vor. Das liegt natürlich daran, dass Terry Farrel Paramount verboten hat Sequenzen mit ihr zu benutzen, aber es stört irgendwie den Gesamteindruck.

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3. Rezension - Q² von Peter David

Wir haben es schon lange geahnt, jetzt aber ist es Gewissheit: Trelane, das trotzige, ungezogene „Kind“, mit dem Kirk und seine Mannen sich einstmals auf Gothos anlegen mussten, ist ein Q. Noch sehr jung und recht ungeschliffen, wird er dem uns bekannten Q zur Erziehung in Patenschaft gegeben, Trelane aber denkt gar nicht daran, sich an dessen Weisungen zu halten. Er besucht die Enterprise und beginnt, mit den für ihn „niederen Wesen“ auf bösartige und verachtende Weise zu spielen. Anfangs kann Q ihn noch unter Kontrolle halten, doch dann gelingt es Trelane, das „Herz des Sturms“ anzuzapfen. Und das ist nichts anderes als das realisierte, existierende Chaos, Zentrum einer ungeheuren Macht. Wer es schafft, sich diese Energie zu eigen zu machen, wird schier unermesslich mächtig, doch er bezahlt es mit dem Verstand...

Soweit die Rahmenhandlung, an sich schon interessant genug. Wirklich furios aber ist, was den Rahmen ausfüllt! Das Buch ist anfangs gegliedert in drei Handlungsfäden (übersichtlich gekennzeichnet mit A, B und C), jeder dieser Fäden stellt gleichzeitig im Buch eines von drei parallel existierenden Universen dar, die alle drei über die Rahmenhandlung verknüpft sind. In jedem dieser Universen existiert eine Enterprise mit entsprechender Mannschaft, doch die Unterschiede sind gravierend...

Gleich zu Beginn wird der Leser mit der ersten Enterprise und ihrer Crew bekannt gemacht, Verwirrung und Erstaunen sind garantiert. Jack Crusher ist der Captain des Schiffes, Picard sein erster Offizier (er wurde wegen des Stargazer-Zwischenfalls vor ein Kriegsgericht gestellt und degradiert, ein Karriere-Knick, den er nie richtig verwunden hat). Tasha Yar lebt, Worf gibt es auf der Enterprise nicht (denn es herrscht Krieg mit den Klingonen). Data ist ein lustiger, sonnengebräunter Typ mit blauen Augen. Riker (und das ist wohl das schockierendste) ist seit fast sieben Jahren Gefangener der Romulaner, durch die Jahre der Folter nicht mehr als ein verdreckter, blutiger Klumpen Fleisch ohne Erinnerung oder Bewusstsein, während seine vermeintliche Witwe Deanna mit ihrem gemeinsamen Sohn Tommy bei ihrer Mutter auf Betazed lebt. Faden B kennzeichnet das uns bekannte Universum (auf dem Schiff hat alles seine Richtigkeit) und Faden C (der die kleinste Rolle spielt) präsentiert eine völlig andere Enterprise mit einer völlig anderen Crew.

Doch wenn Peter David es dabei belassen würde, wäre das ganze ja reichlich langweilig und ganz so übersichtlich, wie man meinen könnte, ist die ganze Sache nicht. Denn Trelane, nun weitaus mächtiger als das komplette Q-Kontinuum zusammen und im beginnenden Wahnsinn begriffen, beginnt, die Universen und damit auch die Handlungsfäden zu überkreuzen. Personen wechseln die Schiffe, stehen ihren Ebenbildern gegenüber oder Personen, die in ihrer Existenz schon lange tot sind. Der Leser wird immer tiefer in das Geschehen hineingezogen und weiß nach einiger Zeit ebenso wenig wie die Protagonisten, in welchem Universum er sich denn gerade befindet. Denn die Geschwindigkeit der Überlagerungen und damit das Tempo der Story nimmt atemberaubende Dimensionen an. Gleichzeitig wechseln auch in zunehmendem Maße die Zeitebenen, denn oftmals springen mit jedem neu aufgenommenen oder weitergeführten Handlungsstrang die Handlungen ein Stück zurück, um auf einen gemeinsamen Ausgang zuzusteuern. Besonders faszinierend ist für mich, dass Handlung in der äußeren Form des Buches auf erstaunliche Weise seine Entsprechung findet, denn die Zeitwechsel äußern sich unter anderem darin, dass Q von Trelane etwa in der Mitte des Buches an den Anfang der Zeit verbannt wird, von wo an er Äonen als gestalt- und gedankenlose Energiewolke verbringt, bevor er sich langsam formiert und seine Erinnerungen zurückerhält und schließlich am Anfang des Buches auf einer der drei Enterprises auftaucht, um Picard um Hilfe zu bitten...

Peter David war schon immer ein Garant für geradezu geniale Star Trek-Bücher, und mit „Q²“ ist ihm wiedermal ein fantastisches Werk gelungen. Trotz der häufig springenden Ereignis- und Zeitebenen gelingt es ihm, den Leser den Überblick behalten zu lassen (zumindest meistens). Das Buch, darin vor allem natürlich Faden A, gestaltet faszinierende, amüsante oder zum Teil auch schockierende „Was wäre, wenn...“ - Gedankengänge, die wahrscheinlich jeder von uns in der einen oder anderen Form in seiner Fantasie schon durchgespielt hat. Zudem enthält „Q²“ für den aufmerksamen Leser einige Überraschungen (so hat z.B. auch Kira eine kleine - wenn auch nicht besonders erfreuliche - Rolle in der Geschichte) und amüsante Anspielungen, die das uns bekannte, in den Serien aufgebaute Star Trek-Universum nicht brechen (wie es in den Büchern unbedarfter Star Trek-Autoren oft geschieht), sondern mit profunder Kenntnis der Materie liebevoll erweitern. So spricht z.B. Picard (anspielend auf die Geschehnisse der Episode „Willkommen im Leben nach dem Tod“) Q darauf an, dass dieser sich als Gott ausgegeben hat, und Q berichtigt, er wäre nicht Gott, er würde ihn nur gut kennen, hätte ihm sogar bei der Schöpfung geholfen. Picard zweifelt das natürlich an, aber Q erwidert nur verschmitzt: „Nun Picard, wer hat sich wohl das Schnabeltier einfallen lassen?“ Doch keine Angst, wer nicht alle Folgen der Serie gesehen hat, braucht nicht zu befürchten, er würde das Buch nicht verstehen. Doch für „Insider“ ist es eben an manchen Stellen noch etwas amüsanter.

Alles in allem kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass „Q²“ eines der besten Star Trek-Bücher ist, das ich je gelesen hab (und das waren nicht wenige...)! Wer es noch nicht hat- kaufen, schenken lassen oder was auch immer, Hauptsache, Sie haben es! Denn dieses Buch muss man einfach gelesen haben!

„Q²“ von Peter David, erschienen im Heyne-Verlag
ISBN 3-453-14909-2
Preis 12,90 DM

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4. Kreuzfeuer

Die in dieser Rubrik durch Namen gekennzeichneten Texte sind Leserzuschriften. Sie spiegeln die Meinung der Leser wieder und stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion des Corona Newsletters überein. Wenn Sie uns auch schreiben möchten; keine Scheu: kreuzfeuer@sftv.ch

TREK-Online-Boykott

Ich weiss nicht was Ihr mit dieser ganzen Boykott-Angelegenheit gegen TREKonline bezweckt, oder was das soll. Ich kenne auch die Hintergründe nicht, und ausserdem ist es mir, als jemand der gerne mal Star Trek schaut, auch völlig egal.

Eines weiss ich jedoch genau: sftv.ch ist eine hervorragende Webseite, und ich lese immer gerne den Corona [...] bzw. seit kurzem den webBEAT. Ihr leistet hervorragende Arbeit.

Das wollte ich schon lange einmal sagen.

- Benjamin Niermann


Nach Lektüre des "Kreuzfeuer spezial" (was alles ist, was ich von dieser Angelegenheit weiß), kriecht so ein seltsamer Gedanke durch meine Hirnwindungen: Kommt das nur mir so vor, oder besteht eine gewisse Ähnlichkeit im Umgang, den TREKonline mit Kritikern pflegt, und den Handlungsweisen, für die eine von einem erfolglosen SF-Schriftsteller gegründete Organisation, der in Deutschland die Bezeichnung "Kirche" verweigert wurde, bekannt ist?

- Marion Nowak


TREKonline unterstützt "kleine Pages"?!

Mit großem Interesse habe ich, ST-Fanfic-Hobbyautor und (vielleicht) zukünftiger Jurist, den Kreuzfeuer-Mailwechsel gelesen und möchte eines noch hinzufügen.

TREKonline hat sich vielleicht auf die Fahnen geschrieben, kleine Pages [...] zu unterstützen, sie tun es aber nicht! Ich habe meine Seite Mitte November, und als sich nichts rührte Mitte Dezember erneut, für das TREKonline-Bannertauschprogramm und die Suchmaschine angemeldet. Und was passierte: Nichts. Nicht mal eine Bestätigungsmail. Die Bestätigung vom DSi für einen zeitgleich ergangenen Auftrag für den Bannertausch war übrigens nach zwei Tagen da. Ich war auch nicht der einzige, dem es so ergangen ist. Zwei meiner Kollegen teilten mein Schicksal.

Da kann ich im Nachhinein ja noch froh sein, meinem Unmut nicht auf meiner Page Luft gemacht zu haben, sonst wäre ich vielleicht auch noch bedroht worden. [...]
Obwohl, das hätte vielleicht sogar Spaß gemacht. [...] Denn ich möchte zu gerne sehen, dass TREKonline meinem US-amerikanischen HP-Provider verklickert, meine Page zu putzen, wenn ich ihn doch nicht einmal selbst per Support-eMail erreichen kann. [...]

- Andreas Drechsler


Information / Kommentar zu TREKonline

Ich wurde heute - wieder einmal - auf den Kommentar des TREKonline-DailyNewsletter hingewiesen, und wieder mal hat mich der Herausgeber Herr Semrad negativ überrascht. Schon der erste "Kommentar" war ein Schock. Ich kann einfach nicht verstehen, was TREKonline von ihnen will. Ich habe gedacht, dass nach Ausgabe 60 des Corona Newsletters endlich Ruhe ist, und es kann nicht sein - schon wieder kommt es zum Eklat. Ich schreibe ihnen mal hier meinem Kommentar dazu. Ich habe gestern um 23:30 Uhr eine Mail an Michael Semrad geschrieben, um ihm meine Missbilligung seiner Aktion mitzuteilen.

Guten Abend Herr Semrad !
Ich habe mir durch einen Hinweis eines Trekkies Ihre "Pressemitteilung" oder Ihren Beitrag im TREKonline-DailyNewsletter durchgelesen. [...] Ich muss sagen, ich war unangenehm überrascht, da Sie doch sonst so "sachlich" und ernst in ihren Mails, Beiträgen etc. klingen.
Das bin ich ja aus ihren Mails gewohnt, die ungefähr so anfangen: "Laut dem Hessischen Pressegesetz [...] fordere ich Sie auf, [...] dies zu unterlassen [...]."

Ich habe mir alles genauestens durchgelesen, sogar mehrmals, und finde, was sie sich da geleistet haben, ist genau das, was Sie dem [...] Corona vorwerfen. Sie diffamieren den Corona in einer unerträglichen Weise! Sie schaden dem Corona in einer nicht duldbaren Weise! Sie hetzen die Star Trek-Fans gegen den Corona auf! Sie schreiben in einer nicht nicht hinnehmbaren, frechen und beleidigenden Art über den Corona! Ich könnte Ihnen jetzt ihre ganze "Pressemitteilung" runterbeten, aber das mache ich nicht. Sie werden vielleicht bestreiten, dass dies eine Pressemiteilung ist, doch kann ich nicht erkennen, dass der Begriff "Pressemitteilung" in einem Bundesgesetz irgendwo genauestens charakterisiert ist. Sie haben diese Miteilung in Ihrem Newsletter veröffentlicht - das reicht, um es als Mitteilung an die Öffentlichkeit, darunter die Presse, zu deklarieren. Gleiches trifft auch auf den "SevTrek"-Artikel zu. Was Sie dort geschrieben haben ("in einer Machart, von der wohl ein österreichischer Parteiführer noch lernen könnte") ist wohl billiger als es in der BILD ist. Es wundert mich gar nicht, dass Sie mal bei der BILD gearbeitet haben. Diese versteckten Beleidigungen sind mehr als aggresiv.

Auch dass Sie schreiben, "man will bewusst TREKonline schaden. Um das zu erreichen, werden die Star Trek-Fans nicht nur vom Corona in einer Art aufgehetzt", ist eine unglaubliche Diffamierung. Und das ist doch genau das, was Sie dem Corona vorwerfen.
[...] Ich lasse jetzt die weiteren Beispiele weg; Sie wissen ja, was ich meine. Ich sehe mich in meinem Denken bestätigt - Sie sollten lieber wieder zur BILD gehen; ich bin sicher, dort nimmt man Ihre Artikel auf. Schließlich ist die BILD ja nicht umsonst Deutschlands größte "Lug und Trug"-Zeitung. Da sind ihre Artikel gut aufgehoben.

Mit Grüßen,

Mark R. Thomson
Direktor für Koordination bei der Seventh Fleet, RPG

Und Sie werden es nicht glauben, was mir zurückgeschrieben wurde:

Lieber Mark Thomson!
Ich möchte nicht im einzelnen auf Ihre eMail eingehen, da es heute schon sehr spät ist, und ich bin ehrlich gesagt müde. Dennoch auf den Kernpunkt des Inhaltes Ihrer eMail.
Sicherlich werfe ich in meinen Kommentar Corona einiges vor. Und bediene mich dort den - meiner Ansicht nach - gleichen Mitteln, wie der Corona mit TREKonline umgeht. Ich versuche, das Verhalten von Corona ad absurdum zu führen. Die doch reichlichen eMails, die uns heute zu meinen Kommentar erreicht haben, sehen das genauso. Aus Ihrer eMail erkennt man, dass Sie das nicht so sehen. Sie haben eine andere Meinung. Krass entgegen meiner. Und das ist gut so! Und ich respektiere Ihre Meinung. Gerade verschiedene Meinungen machen eine Meinungsvielfalt aus. Meinungsvielfalt ist auch eine elementarer Bestandteil von Star Trek. Unserem hier wiederum gemeinsamen Hobby. Dass diese nicht verloren geht, liegt mir sehr am Herzen.

TREKonline hat bisher nie von sich aus "Streit" angefangen, aber sicherlich wehren wir uns. Auch aus unserem Selbstverständnis heraus, dass wir uns nicht alles bieten lassen müssen. Dass unsere Reaktionen härter wurden, liegt bestimmt auch daran, dass die Art der Auseinandersetzung anders, öffentlicher und härter geworden ist. Leider! Aber, muss sich TREKonline alles gefallen lassen? Müssen wir uns in aller Öffentlichkeit beleidigen lassen? Wir sehen es nicht so. Und selbstverständlich ist das unsere Sichtweise, unser "Blick durch die Brille". Die Frage, die sich für ALLE Beteiligten an derartigen Streitereien daraus ergibt ist: Müssen Star Trek Fans so miteinander umgehen? Dabei schliesse ich weder TREKonline selbst, auch auch ganz bewusst alle anderen nicht aus.

LL&P
Michael Semrad

Also, wie Sie schon lesen konnten, hat er folgendes vor: "Ich versuche, das Verhalten von Corona ad absurdum zu führen." Das kommt mir vor, als versuche er, Ihnen zu schaden, obwohl er selber bemängelt, sie schaden TREKonline. Lesen Sie auch hierzu meine Antwort darauf:

Sehr geehrter Herr Semrad !
[...] Ich habe, als ich ihre Mail las, nachdenken müssen. Ich musste über eine Sendung von "Fliege" nachdenken, dem Talkshow-Moderator, [...] von dem alle behaupten, er ist ein Heuchler. Und wissen Sie, mir wurde gleich auf Anhieb bewusst: Sie sind besser als Fliege, aber nur als Heuchler.

Sie fragen sich jetzt, wie ich sowas überhaupt behaupten kann. Das sage ich Ihnen gerne. Wenn ich so überlege, was in letzter Zeit alles [...] vorgefallen ist, fällt es mir sehr schwer zu glauben, was sie da geschrieben haben. Sie sagen "Meinungsvielfalt ist auch ein elementarer Bestandteil von Star Trek. [...] Dass diese nicht verloren geht, liegt mir sehr am Herzen." Das meinen sie doch wohl nicht ernst? Sie haben doch in letzter Zeit alles versucht, um Meinungen, die anders als Ihre waren, auszuschalten, zu verändern, oder darüber hinweg zu täuschen. Sie wollen mir doch nicht im Ernst erzählen, dass eine andere Meinung, die auch noch meinem Ausmaße entspricht, Sie nicht stört? Nehmen wir an, ich würde meine kleine Organisation anweisen, Sie zu boykottieren - stört Sie das nicht?

Die Redaktion der "Trekzone" hatte über Sie eine Meinung gefasst. Eine ähnliche Meinung wie ich, bloß nicht ganz so hart. Und Sie haben Ihnen mit dem Anwalt bzw. mit dem Pressegesetz gedroht, und das haben sie mehreren Seiten!
Und wie wir alle wissen, sind Sie mit dem Anwalt gar nicht langsam. Andere Seiten haben sie auch schon bedroht wegen anderer Dinge. Sie sagen: "Sie haben eine andere Meinung. Krass entgegen meiner. Und das ist gut so!" Das klingt wie [...] Hohn. Nach allem, was man von Ihnen hört, sieht und erlebt, klingt das für mich wie ein Sinneswandel um 180°. Aber vielleicht verurteile ich Sie ja zu Unrecht, und Ihre fragwürdige Organisation versucht jetzt nicht mehr, zu manipulieren, vorzutäuschen oder mit dem Rechtsverdreher zu drohen, Domains zu übernehmen, und, und, und. Aber das liegt außerhalb meines Fassungsvermögens.
Ich bin nicht überrascht, dass sie dem Inhalt meiner Mail so gut aus dem Weg gegangen sind.

Sie schreiben, dass sie sich nicht in aller Öffentlichkeit beledigen lassen wollen - ja, nun erzählen sie mir mal, wo der Corona, die TrekZone oder der DSi Sie beledigt hat? Und sagen Sie mir jetzt nicht, Sie meinen etwas anderes - ich erinnere mich nicht, dass sie in einer größeren Öffentlichkeit als dem Corona Newsletter erwähnt wurden. Und ich kann es immer noch nicht fassen, wie Sie die Berichterstattung des Coronas mit der rechtspopulistischen FPÖ vergleichen können. Das ist nun wirklich kein Weg, [...] diesen Eklat zu beenden. Im Übrigen glaube ich, dass Sie sich am Corona nur rächen wollen, weil die Redaktion Sie boykottiert. Und das hat, wie Sie wissen, ja Gründe. Ich bin mir sicher, dass Ihre Organisation nach dem Imageschaden alles unternimmt, um sich zu rächen. [...]

Mein Lieber Mark Thomson!
Eines merke dir: Persönlich beleidigen lasse ich mich nicht! Weder von Trekkies noch sonst irgend jemand! Und ganz sicher nicht von dir!

Sei froh, das´s ich heute meinen sozialen Tag habe!

Damit ist unsere Unterhaltung beendet!

Michael Semrad

Zugegeben: Ich war nicht sehr freundlich. Aber ich war nicht so unfreundlich wie er in seinem Kommentar.

- Mark Thomson


Boykott und Star Trek-Organisationen

Ich dachte, ich spinne, als ich das Kreuzfeuer Spezial las. Ich hatte immer die Vermutung, dass die Schlachten im Weltraum stattfinden würden. Da habe ich mich wohl geirrt. Wie Mark Thomson [...] muss auch ich mich wundern, dass Organisationen wie TREKonline oder dieser DSFC (Ich kenne beide nicht und war darum auch nie auf deren Webseiten!) überhaupt aus den Gedanken von Star Trek entstehen konnten. Kein Wunder, dass sich Gene Roddenberry mit seiner Urne ins Weltall hat befördern lassen. Denn wenn ich mir ansehe, was mittlerweile um Star Trek entstanden ist, bekomme ich das Grausen.

Und dann die Art und Weise, wie miteinander umgegangen wird: Die Domain verbieten, wo gibt's denn so etwas. Jede Star Trek-Webseite wird von unterschiedlichen Leuten besucht. Entweder der dort gebotene Inhalt sagt einem zu, und man kommt wieder, oder nicht. Das entscheide letztendlich ich, egal welche Domain oder Abkürzung die Organisation hat. Ich glaube, es ist wie mit fast allen Dingen in der heutigen Gesellschaft: Es geht nur noch um den Kommerz. [...] Mit dem philosophischen Wunschgedanken des Star Trek-Universums hat das ja wohl nichts zu tun.

- Hans-Joachim Teiwes


Sat.1 und Voyager

Ich habe mit Entsetzen festgestellt, dass Sat.1 die nächtlichen Wiederholungen eingestellt hat! Ein umgehender Anruf beim Sender ergab: "Die Star Trek-Staffeln sind schon so oft ausgestrahlt und wiederholt worden, dass es jetzt nicht mehr nötig ist, diese zu wiederholen. Aber die Ausstrahlung der neuen Staffeln sind davon nicht betroffen - da gibt es nach wie vor nächtliche Wiederholungen."

[...] Könnt Ihr da nicht etwas tun? Ihr scheint doch einen guten Draht zum Sender zu haben! [...] Ich sammle die Folgen (mit möglichst wenig Werbung), was sich mit den "tagsüber-Folgen" als recht schwierig erweist. Dafür wiederholen sie jetzt so einen Kram [...] wie Vera am Mittag ("Vera nach Mitternacht"?). [...] Das muss doch nicht sein!

[...] Kann mir jemand erzählen, welches Ziel Sat.1 mit der momentanen Ausstrahlungspolitik der Doppelfolgen samstags abends verfolgt??

- Martin Schulz


Dank und Gruß

Seit knapp zwei Jahren beziehe ich Euren Newsletter und habe den Storm bzw. Corona zahlreichen FreundInnen und KollegInnen empfohlen. Einfach mal einen knappen, herzlichen Dank für Eure engagierte und professionelle Arbeit.

- Klaus-Peter Jansen


Serie V

Hallo !
Ich bin begeisterter Leser eurer Newsletter. Aber ich möchte mich nun mal zu der neuen Serie V äußern: Ich denke. dass das "Section 31"-Konzept Chancen hat. Leider wird dann das ST-Feeling von Action erschlagen, habe ich die Befürchtung. Währe schön, wenn sich ein klassischeres Konzept durchsetzen würde.

Sonst weiter so...

- Stefan Henschel

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5. Star Trek: trekBEAT

Sat.1 verschiebt DS9 Sendezeit.
Für alle Star Trek Fans in Bayern gibt es nun eine tolle Nachricht. Deutschlands Star Trek Sender Sat.1 hat die Proteste vieler Fans erhört und zieht den Sendetermin für Star Trek: Deep Space Nine ab Samstag, dem 04.03.2000 von 16.00 Uhr auf 15.00 Uhr vor.

Im bayrischen Kabelnetz wird um 16.00 Uhr auf Sat.1 Regionalfernsehen gezeigt, so dass die dort lebenden Trekkies sich meist die Wiederholung der Deep Space Nine Episoden der 7. Staffel spät in der Nacht ansehen mussten. Da diese oft nicht gesendet wurden, entgingen den Fans einige der neuesten Deep Space Nine Episoden, was zu heftiger Kritik führte.

Ex-Executive-Assistant startet Website.
Susan Sackett, von 1974 bis zu Roddenberrys Tod 1991 Assistentin des Star Trek-Erfinders, eröffnet eine Website: insidetrek.com.
Auf dieser Seite wird ein interaktives Buch erreichbar sein, in dem Sackett über ihre Erfahrungen spricht, die sie bei ihrer langjährigen Arbeit gemacht hat. Beschrieben wird Star Trek außerhalb des Glamours: die Probleme beim ersten Film wie auch die Entwicklung der extrem populären Serien wie zum Beispiel "The Next Generation".
Das Buch wird hunderte von Links und anklickbare Photos beinhalten; eben alles, was ein interaktives Buch benötigt. Die ersten beiden Kapitel werden kostenlos herunterladbar sein, danach muss man sich registrieren lassen und gerät dann auch gleich in den Genuß weiterer Features wie direktem eMail-Kontakt zur Autorin.

George Takei an Excelsior-Serie interessiert.
George Takei (ST:TOS Hikaru Sulu) hat in einem Interview des SciFi-Wires Interesse an der Rolle des Excelsior-Captains angemeldet.
Zur Zeit strebt eine Vereinigung von Fans eine eigenständige Serie über die USS Excelsior an, das Schiff, welches Sulu kommandiert. Takei wurde von den Fans schon kontaktiert und unterstüzt auch deren Begehr. "Ich liebe die Show. Ich bin stolz über meine Verbindung damit und ich glaube, dass Sulu der Charakter ist, der einen großen Teil von mir einnimmt."
Wirklich aktiv wird Takei jedoch nicht. Auch hat er noch keine offiziellen Gespräche mit den Verantwortlichen von Paramount geführt.
Auf die Frage, ob eine Excelsior-Serie überhaupt realistisch sei, reagierte Takei ausweichend: "Tja, die gesamte Star Trek-Geschichte ist eine Frage der Nachfrage auf dem Markt. So weit ich weiß, gab es zwei oder drei Vorschläge Rick Bermans für eine Nachfolgeserie für Voyager, die alle von den Studios zurückgewiesen wurden.[...] Jetzt gibt es eine riesige Bestrebung der Fans selber und wenn Paramount eine wirkliche Profit-Gesellschaft ist, werden sie auf die Märkte hören."

Voyager: 6. Staffel bei Premiere.
Im Juni startet im Sci-Fantasy-Channel von Premiere World die sechste Staffel von Voyager. Die erste ausgestrahlte Episode wird natürlich 'Equinox, Teil II' sein, danach sollen die ersten zehn Folgen der Staffel im Wochenrhythmus gezeigt werden. Erst im Oktober werden dann die restlichen Folgen ausgestrahlt, die bis dahin noch synchronisiert werden müssen.

Star Trek DVDs.
Die letztlich in den USA veröffentlichten TOS-DVDs haben mehr Umsatz eingefahren als erwartet. Nun hat Paramount sich dazu entschlossen, auch The Next Generation auf DVD herauszubringen. Starttermin in den USA wird voraussichtlich der Sommer 2000 sein.

'ST: The Motion Picture' und 'ST: The Wrath of Khan' werden ebenfalls bald erscheinen. Weitere Details zum Inhalt bzw. möglichen Zugaben auf den Discs sind uns noch nicht bekannt.

Interview mit Marina Sirtis.
'Voyager's Delights' vor kurzem ein Interview mit Marina Sirtis (ST:TNG Troi) veröffentlicht, welches zuvor im offiziellen "Star Trek Magazine" erschienen ist. Sie spricht darin über ihre Rolle in Pathfinder, ihre Karriere am Theater und über den letzten Star Trek Film ST:Insurrection. Deshalb soll hier zusammengefasst werden, was in dem früheren Artikel fehlte.

Marina war überrascht, als ihr eine Rolle in Voyager angeboten wurde. "Dies ist ihre sechste Staffel und niemand hat je zuvor solchen Wirbel gemacht, um mich in diese Serie zu bringen; somit war es eine große Überraschung. Und ich fühlte immer, dass es wirklich schwer für sie werden würde, dass irgendjemand aus unserer Serie mit ihnen zusammenkommt, da die Voyager ja schließlich verschwunden ist."

Sie erklärt weiter, dass die Dreharbeiten für sie ein Vergnügen waren, da sie mit den selben Leuten zusammenarbeitete, wie bei ST:TNG und mit Dwight Schulz (ST:TNG Barclay) sogar einen bekannten Charakter an ihrer Seite hatte. Doch auch die Arbeit mit den Schauspielern der Voyager-Crew genoss sie. "Ich denke, es gibt wenige sehr interessante und sehr talentierte Schauspieler. Ich liebte es, mit Kate [Mulgrew (ST:VOY Janeway)] zu arbeiten. Ich denke, sie ist ein starker, starker Charakter." Sie erklärt weiterhin, dass es für sie nach einem Jahr nicht schwer war, in ihre Rolle zurückzukehren. Bei den beiden letzten Kinofilmen hatte sie größere Probleme, da sie plötzlich eine andere charakterliche Seite Deanna Trois zeigen musste. "Es ist schwer, Troi Szenen zu drehen, in denen sie etwas neues in ihrem Charakter einbringt. Man muss es real darstellen und zeigen, dass die Troi, die wir kennen, noch immer da ist und sie sich bloß auf eine andere Art und Weise verhält. Der leichtere Teil ist es zur Troi zurückzukehren, wie sie gewöhnlicherweise ist."

Sirtis gesteht, dass sie schon früher versucht hat, etwas mehr Spaß und Lockerheit in ihren Charakter zu bringen, doch Jonathan Frakes (ST:TNG Riker) ließ dies nicht zu. Als die Produzenten von First Contact die Trunkenheitsszene von Troi einführten, konnte keiner ahnen, wie sehr diese Szene von den Fans geliebt werden würde. In Insurrection wurde dann die Beziehung zwischen Riker und Troi aufgefrischt. "Ich mag die Art, wie wir es gemacht haben," sagt Marina, "weil es spaßig war, nicht ernst und gefühlsbetont und melodramatisch. Ich denke, dass passt zu beiden Charakteren. Ich wäre daran interessiert zu sehen, ob die Romanze fortgesetzt wird oder ob es nur eine Verirrung war. Es gibt da allerdings diesen Moment am Ende, als Worf irgendetwas zu Riker sagt, dass einen fühlen lässt, dass Troi und Riker die Absicht haben, zusammen zu sein.

Sirtis gesteht weiter, dass nach dem Ende von ST:TNG sie regelrecht "Heimweh" nach ihrer Rolle als Troi hatte. Sie kam in den ersten Jahren nach ST:TNG von ihrer Rolle nicht los. Marina findet, dass das erstaunlichste an Star Trek ist, dass man ohne die Serie zu kennen weiß, wer die regulären Charaktere sind.

Auch Marina Sirtis versuchte selbst, den von ihr gespielten Charakter zu formen. Als sie Gene Roddenberry darum bat, meinte dieser "Sicher, machen Sie weiter. Was immer Sie wollen. Die Schriftsteller beschreiben einen Charakter, und es ist die Aufgabe des Schauspielers, die Leerzeichen und Punkte zu füllen.", erzählt Sirtis.

Zusammenfassend über ihre Rolle als Deanna Troi erzählt Sirtis folgendes, was das Interview harmonisch abschließt. "Ich würde es lieben, sie [Deanna Troi] wiederzusehen, wann immer das möglich ist, aber ich fühle mich viel zuversichtlicher, weil ich emotionell nun an einem anderen Ort bin. Ich weiß, ich ging nur zurück und machte Star Trek, aber auf einer bestimmte Ebene habe ich akzeptiert, dass es möglicherweise vorbei sein könnte und dass ich weiterziehen muss. Aber ich muss ehrlich sein. Zurückschauend war es möglicherweise die beste Erfahrung meines Lebens."

James Doohan erneut Vater.
James Doohan (ST:TOS Scott), inzwischen 79 Jahre alt, und seine 44-jährige Frau Wende werden laut Doohans Agenten voraussichtlich am 1. April Nachwuchs erhalten. James Doohan kann sein Glück kaum fassen, eine weitere Tochter zu bekommen.

"Ich werde womöglich älter, aber ich könnte nicht glücklicher sein," erzählte er London's Daily Mail. "Wir haben vor, dem Baby all die Liebe in der Welt zu geben." Wende fügt hinzu, "Wir haben immer vorgehabt, drei Kinder zu haben. Aber diese Schwangerschaft ist eine entzückende Überraschung für uns beide."

Die Doohans sind nunmehr 25 Jahre verheiratet und haben zwei Söhne, 23 und 21 Jahre alt. Sie leben zur Zeit auf einer 850 Morgen großen Ranch in Seattle.

Doohan, der am 3. März seinen 80. Geburtstag feiert, erklärt, dass es "gewöhnlich in seiner Familie ist, im hohen alter Kinder zu zeugen." Sein Großvater war 72, als Doohans Mutter geboren wurde.

Visionen um Holodecks.
Und wieder nähert sich unsere Wirklichkeit der Star Trek-Technologie weiter an. Auf der Internetseite ZDNet.com hat Carol Levin einen Artikel über 'Dimensional Media Associates' veröffentlicht, eine Firma, die gerade etwas entwickelt, das uns dem Holodeck einen weiteren Schritt näherbringen könnte.

Eine neuartige 3D-Display-Technologie soll es ermöglichen, echte dreidimensionale Darstellungen in einem Glaskasten ohne zusätzliche Geräte wie 3D-Brillen oder -Helme zu betrachten:

"Die heutigen Grafikkarten haben 3D-Funktionen, aber die 3D-Daten sind innerhalb der Karte gefangen. Sobald die Daten einmal zum Monitor wandern, wird die dritte Dimension in eine zweidimensionale Oberfläche gequetscht. Der Effekt ist lediglich simuliertes 3D. DMA hat nun herausgefunden, wie man die 3D-Daten befreien kann, so dass Bilder nicht nur den Anschein erwecken, im Raum zu schweben, sondern tatsächlich im Raum schweben."

Sollte das Gerät, das aus 12 Ebenen und einer Reihe von optischen Komponenten wie Parabolspiegel und Strahlenzerstreuer bestehen soll, die das Licht sammeln, bündeln und projizieren sollen, tatsächlich auf den Markt kommen, so wären die Anwendungsmöglichkeiten schier unvorstellbar.

George Takei in 'Overload'.
George Takei wird an der Seite von Angela Cartwright ("Lost in Space"), Don Grady und Billy Gray im kommenden Film 'Overload' mitwirken. Das Projekt befindet sich zur Zeit in der Vorbereitung und handelt um ein psychologisches Drama mit einer Science Fiction Umgebung. Ausführende Produzenten des Filmes sind Tony Dow und Bill Mumy, welcher durch seine Rollen in den Serien 'Babylon 5' und 'Lost in Space' bekannt ist.
Am Drehbuch dieses Filmes hat neben Bill Mumy auch Peter David geschrieben, welcher ein geschätzter Autor diverser 'Star Trek' und 'Babylon 5' Romane ist.
Ein entsprechender Vertrieb für dieses Projekt ist übrigens noch nicht gefunden worden, so dass es noch eine Weile dauern kann, bis er auf den Kinoleinwänden gezeigt wird.

Interview mit Diane Muldaur.
Die neueste Ausgabe des People Magazines enthält ein Interview mit Diane Muldaur (ST:TNG Pulaski). Sie war für die gesamte zweite Staffel die Schiffsärztin auf der USS Enterprise D. In dem Interview redet sie über ihre Erinnerungen an Star Trek und dass sie es noch immer wundervoll finde, Briefe von TNG Fans zu bekommen. Es gibt sogar Fans, die ihre Kinder nach ihr benannt haben.

Sie erzählte außerdem, dass sie nicht allzu glücklich mit den Rest der Stammbesetzung von TNG war. Sie sagt, "Jeder war auf sich aus. Ich glaube nicht, dass sie glücklich waren, mich dort zu haben." Muldaur erzählt weiter, dass die Schauspieler der Serie L.A. Law dagegen wie ihr engster Familienkreis war.

Neuer Drehbuchautor für ST:Voyager.
Raf Green ist als neuer fest eingestellter Drehbuchautor in den Voyagerstab aufgenommen worden. Damit hat sich die Zahl der regulären Autoren auf acht erhöht, Green gesellt sich zu Brannan Braga (executive producer), Joe Menosky, Ken Biller (co-executive producers), Robin Bernheim (producer), Bryan Fuller (executive story editor), Michael Taylor (story editor) and Robert J. Doherty (staff writer - keine festgeschriebene Position im Stab).
Die hohe Zahl an Autoren ermöglicht scheinbar eine bessere Nutzung aller Möglichkeiten und erlaubt größere Spielräume. Dies steht im krassen Gegensatz zu den letzten Jahren wie etwa der vorrangegangenen Staffel, wo durchschnittlich nur sechs Autoren im Stab vertreten waren.

Jeri Ryan Chat Transcript.
Vor kurzem wurde nun ein kleines Transcript veröffentlicht, bei dem es dich um eine Chatsession mit Jeri Ryan (ST:Seven) handelt, welche in einem AOL Forum stattgefunden hat.
Sie schrieb unter anderem, daß sie selbst sehr zufrieden mit der Entwicklung von Seven of Nine in den letzten Jahren gewesen ist. "Der langsame Wandel ihres Charakters hin zum Menschen ist durch die ganzen Abenteuer und sonstigen Belastungen wirklich gut gelungen", merkte sie an.

Auf ihre erste Convention angesprochen meinte sie, daß diese Erfahrung absolut überwältigend gewesen ist und eine Menge Spaß gebracht hat. Sie ging damals durch die Hotellobby der Convention und wurde von einem Dutzend Klingonen begrüßt, welche sich auf klingonisch unterhielten und den obligatorischen Blutwein tranken. "Die Fans sind sehr herzlich; ohne sie würde es Star Trek nicht geben", merkte sie an.

Auf ihre persönliche Favoritenfolge bei Voyager angesprochen, votierte sie für die Episode, in der sie zusammen mit der Borg Königin aufgetreten ist. Zum Schluß der Chatsitzung legte sie sich als möglichen Zeitpunkt für einen Europa Aufenthalt in diesem Jahr vorerst einmal auf den April in London bei der hiesigen Convention fest.

Viacom stellt Ultimatum.
Reuters und Variety berichten über eine interessante Neuigkeit von Viacom, die Muttergesellschaft von Paramount und Miteigentümer von UPN.

Reuters schreibt, dass Viacom Inc. am Donnerstag BHC Communications Inc. das Ultimatum gestellt hat, entweder ihre 50% der Anteile an UPN an Viacom zu verkaufen, oder man werde die eigenen 50% an BHC für nur 5 Millionen US Dollar verkaufen. Viacom gibt BHC ganze 45 Tage Zeit, sich zwischen den beiden Angeboten zu entscheiden. Dieser "Schachzug" ist Teil einer Kauf-Verkauf-Prozedur, die im UPN Joint-Venture Vertrag festgehalten ist. Viacom dementierte auch Spekulationen, dass sie oder ihr Partner CBS Gespräche über den gesamten Kauf von Chris-Craft oder irgendein anderer Anteil als UPN geführt haben.

TREKminds #13 erscheint am 26. Februar.
Am 26. Februar erscheint wieder eine neue Ausgabe der SF-Radio Sendung 'TREKminds'. Folgendes wurde vorab über die Inhalte bekannt gegeben:

Highlight: Interview mit Janeway-Synchronstimme Gertie Honeck
Info: Sebastian Lorenz besuchte Gertie Honeck in Berlin und sprach mit der deutschen Stimme von Captain Kathryn Janeway über ihre Synchronarbeit, ihre eigenen Projekte und wie STAR TREK ihr Leben beeinflußt.
(In der Sendung werden Ausschnitte aus dem Interview zu hören sein, das komplette Interview können alle Hörer im sf-radio.de-Archiv herunterladen.)

Andere Themen: Sven Haase präsentiert seine neueste Videoecke +++ In der Rubrik "Am Mikrofon" wird diesmal die Gruppe JBO mit "Hurra, Hurra, ich flieg mit Picard" zu hören sein +++ Ansgar Hinerasky gibt Ihnen einen Überblick über die STAR TREK-News im Corona-Newsflash +++

Bei Interesse an der Sendung finden Sie SF-Radio unter der folgenden Adresse im Internet: http://www.sf-radio.de.

Themenpark in Melbourne fraglich.
Die geplante Star Trek - Attraktion in Melbourne ist offenbar doch noch nicht hoffnungslos verloren. Nachdem einige Investoren vom Projekt abgesprungen waren , sah es vor kurzem sehr schlecht aus. Doch neuesten Informationen nach scheint das Projekt nun doch nicht ganz verloren.

Nach dem Regierungswechsel im australischen Bundesstaat Victoria war es zu starker Bewegung in der Baubranche und zu Finanzschwierigkeiten der Investoren des Paramount-Themenparks gekommen. Dessen Untergang ist nun allerdings doch noch nicht besiegelt: Einer angesehenen australischen Zeitung zufolge suche man derzeit heftig nach neuer finanzieller Rückendeckung, hat das Projekt also noch nicht gänzlich fallengelassen.

'Star Trek Invasion' neu auf Playstation.
Gamespot hat jetzt eine kurze Preview zum neuen PlayStation-Spiel 'Star Trek: Invasion', auch 'Red Squad' genannt. Hier ist der Anfang der Preview von Gamespot-Schreiber James Mielke:

"Activision präsentierte uns seinen neuen, von Colony Wars inspirierten Knüller 'Star Trek: Invasion'. Entwickelt von Warthog, wo unter anderem auch der frühere Chefprogrammierer und absolute Könner von Psygnosis' Colony Wars - Team arbeitet, ist 'Star Trek: Invasion' optisch der Colony Wars-Serie sehr ähnlich, insgesamt aber viel besser! Es gibt rücksichtslos herumwirbelnde Asteroiden, in einer Szene schwebt eine große Enterprise mit einer solchen Leichtigkeit vorbei, das sieht fantastisch aus! Da sind nicht diese groben Verzerrungen, die man sonst bei großen Objekten auf dem PlayStation-Schirm gewöhnt ist!"

Wer die komplette Preview lesen möchte, sollte unter http://headlines.gamespot.com schauen.

FedCon & Galileo7 IV Convention.
Da nun die Stargäste FedCon, sowie der Galileo7 IV Convention einigermaßen feststehen, möchten wir Sie vorab ein wenig über die beiden diesjährigen Veranstaltungen informieren. Anbei sei gesagt, das wir natürlich vor Ort sein werden und Ihnen ausführlich über beide Conventions berichten werden.

FedCon
Veranstaltungsort: Maritim Hotel Bonn (mittlerweile ausgebucht)
Veranstaltungsdatum: 19.-21.05.2000
Angekündigte Stargäste:
Brent Spiner (ST:TNG Data)
Marina Sirtis (ST:TNG Troi)
René Auberjonois (ST:DS9 Odo)
Alice Krige (ST:FIRST CONTACT Borg Queen)
Michael Dorn (ST:TNG/DS9 Worf)
James Darren (ST:DS9 Vic Fontaine)
Gary Lockwood (ST:TOS Gary Mitchell)
Jerry Doyle (B5 Garibaldi)
Robin Atkin Downes (B5 Byron)
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.fedcon.de!

Galileo7 IV Convention
Veranstaltungsort: Bremen, Congress-Centrum
Veranstaltungsdatum: 03.-05.11.2000
Angekündigte Stargäste:
Gates McFadden (ST:TNG Dr. Crusher)
Alexander Siddig (ST:DS9 Dr. Bashir)
Robert Picardo (ST:VOY Holodoc)
Robert O´Reilly (ST:DS9 Gowron)
J.G. Hertzler (ST:DS9 Martok)
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.galileo7.de!

'Best Of Both Worlds II' Meeting.
Auch in diesem Jahr findet wieder ein Usermeeting statt, welches von engagierten Fans ausgerichtet wird und sich an aktive Teilnehmer der Newsgroups de.rec.sf.babylon5.* und de.rec.sf.startrek.* richtet. Dieses mittlerweile schon zum vierten Mal ausgerichtete Meeting findet in diesem Jahr vom 3.-5. März in Bielefeld statt. Das Rahmenprogramm bilden Videovorführungen von ausgesuchten Episoden der Serien Babylon 5, Crusade, Star Trek und Starship Troopers.

Weitere Informationen sowie Möglichkeiten zur Anmeldung finden Sie im Internet unter der folgenden Adresse: http://home.t-online.de/home/Hendrik.Seffler/meeting/

Troi und Barclay erneut bei ST:Voyager.
Jetzt ist es offiziell: Marina Sirtis (ST:TNG Troi) und Dwilight Schulz (ST:TNG Barclay) werden erneut bei Voyager zu sehen sein, und zwar in der Episode "Life Line". Die Dreharbeiten zu dieser Episode begannen diese Woche, voraussichtlich wird sie im Mai ausgestrahlt.

Die Folge wird die "Pathfinder"-Thematik wieder aufgreifen. Unter anderem sind auch Einblicke in das Leben von Dr. Lewis Zimmermann geplant, dem Schöpfer des Medizinischen Notfallhologramms an Bord der Voyager.

Robert Picardo Interview.
Christopher Howell von 'The Great Link' hat nun ein Interview mit Robert Picardo (ST:VOY Holodoc) veröffentlicht, welches in der letzten Ausgabe des Star Trek Magazines erschienen ist. Es folgt ein kurzer Auszug:

Obgleich die Rolle des Holodoktors bei Star Trek: Voyager für Picardo die zur Zeit wohl charakterlich profilierteste Darstellung ist, geraten seine früheren Rollen denoch nicht in Vergessenheit. "Ich ging vor zweieinhalb Wochen in die Niederlande, um das Star Trek: Federation Science Museum in Rotterdam zu eröffnen. Ich wartete an einer Schlange am Flughafen, um Geld zu wechseln; da gab es einen kleinen Tumult als man mich erkannte.
Ein Herr sagte:"Sie sind der Doktor...von China Beach", und ich sagte:"Ja, das bin ich". Er sagte daraufhin auf seine Nahe beim im stehende Frau zeigend:"Sie glaubte mir nicht. Sie dachte, sie wären beinahe der Mann, der uns vor 10 Jahren unterrichtet hat. Jeder Mann denkt, dass mich alle kennen; aber wissen Sie, diese beiden hatten keine Ahnung; das ich je irgendetwas anderes gemacht hatte, als diese eine Rolle als Doktor in 'China Beach'.
Mich erreichen ebensooft Reaktionen durch die Serie 'Wunderbare Jahre', da sie heute wieder viel gespielt wird. Neugierig werde ich, wenn ich dann über die Rolle in 'Innerspace' erkannt werde und die Menschen keine Ahnung über meine anderen Tätigkeiten haben. Sie erkennen mich dann einfach nur durch eine Rolle als Cowboy."

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6. Star Trek: Episodenlogbuch

Voyager - Staffel 6

  1. 18. Ashes to Ashes (Teil 2/3)
    Fortsetzung der Episode "Collective" (Folge 16) im B-Plot. Seven kümmert sich um die vier Borg-Kinder aus der früheren Folge und versucht sich als fürsorgliche Mutter. Leider sind die Kleinen recht widerspenstig. Der A-Plot dreht sich um die Rückkehr eines Crewmitglieds, das in einer früheren Staffel bei einer Mission mit Kim ums Leben gekommen war. Eine Alienrasse verwendet tote Körper um sich zu vermehren und reanimierte sie zu diesem Zweck. Normalerweise vergißt der Wirt seine Erinnerungen im Rahmen einer DNA-Anpassung, aber die Frau konnte sich befreien und kehrt in Alien-Gestalt auf die Voyager zurück. Der Doktor versucht das ursprüngliche Aussehen der Frau - in die Kim übrigens verliebt war - wiederherzustellen.

  2. 19. Child's Play (Teil 3/3)
    Das älteste der vier Borg-Kinder trifft auf seine Eltern. Seven ist traurig, daß der Junge bei ihnen bleiben soll, da sie ihn inzwischen liebgewonnen hat und er durch seine überragenden Fähigkeiten auch eine große Hilfe für die Crew der Voyager auf ihrem Weg nach Hause sein könnte. Kurz nach der Abreise kann eines der Kinder Seven davon überzeugen, daß die Eltern des Jungen gelogen haben. Tatsächlich findet ihn die Voyager kurz darauf in einem Shuttle, das die Borg anlocken soll - denn der Junge ist nichts anderes als ein genetisch gezüchteter Borg-Killer, der auch für den Tod der Borg-Besatzung in "Collective" verantwortlich war.

    Demnächst:

    Fury
    In dieser Folge hat Jennifer Lien ihren ersten Auftritt als Kes, nachdem sie Anfang der 4. Staffel die Serie verlassen hatte! Eine alte Kes taucht plötzlich auf und bittet mit ihrem Shuttle landen zu dürfen. Der Landeversuch zerstört ein ganzes Deck der Voyager, danach bahnt sich Kes zerstörerisch ihren Weg durch die Voyager und tötet eine Sicherheits-Gruppe. Im Maschinenraum zapft sie Energie vom Warpkern ab und tötet auch noch Torres, die dies verhindern will. Durch die Energie wird Kes jünger und verschwindet. Sie reist drei Jahrein die Vergangenheit, findet ihr jüngeres Ich, betäubt es und nimmt ihren Platz ein. Kes will sich an Janeway rächen, denn sie macht den Captain dafür verantwortlich, sie zur Verwandlung in ein Lichtwesen gedrängt zu haben, obwohl sie noch nicht reif dafür war. Sie plant, die Voyager durch die Vidianer kapern zu lassen.

    Live Fast and Prosper
    Drei Kriminelle nehmen die Plätze von Janeway, Tuvok und Chakotay ein. Sie wollen die Voyager und ihre Crew dazu benutzen, anderen Geld und Wertgegenstände abzunehmen.

    Life Lines (I, Zimmerman)
    Die Voyager hat dank des Pathfinder-Projekts wieder Kontakt zur Erde. Der Holodock muß erfahren, daß sein geistiger Vater, Dr. Zimmerman, im Sterben liegt. Der Doktor will seinen Vater retten und läßt seine Matrix zur Erde transferieren. Wie in "Pathfinder" sollen auch in "Life Lines" Marina Sirtis (Troi) und Dwight Schultz (Barclay) wieder Gastauftritte absolvieren.

(Zurück zum Inhalt)

7. Smile Fiction

TV-Zeitschriften leisten sich ja immer wieder originelle Film- und Serienbeschreibungen. Der TV-Today ist letztens sogar ein Fehler beim Titel einer TOS-Episode passiert. Die Classic Folge "The Naked Time" wurde ja schon mit einem bescheuerten offiziellen Titel bedacht, nämlich "Implosion in der Spirale", doch TV-Today macht daraus "Implosion einer Spirale". Ein Schelm, der böses dabei denkt...

Eine interessante Übersetzung eines Promotion-Textes für eine zweite "Best of Star Trek CD" war vor einiger Zeit auf der offiziellen Website von GNP-Crecendo (www.gnpcrescendo.com) zu lesen: "Etwas, das mehr für Sterntrek auflockert, um zu vorwärts zu schauen; ein zweiter Datenträger "vom besten von Sterntrek" ist in der Produktion. Enthalten seien Sie fabelhaftere Musik von allen vier Sterntrekserien, plus ungewöhnliche Prämie Spuren!"

Auch die deutsche Synchronisation scheint öfters Englisch-Nachhilfe zu brauchen. Wer "hand-eye coordination" mit "Hand-Augen Koordinaten" übersetzt ist entweder unfähig oder sehr oberflächlich.
Und manchmal sollte die Synchro Spoilerwarnungen enthalten. Wenn in der DS9-Folge "Im Ungewissen" von der "bolivianischen Grenze" statt von der "bolianischen" gesprochen wird - wer soll dann 3 Folgen später noch überrascht sein, wenn das Dominion die Erde angreift? Außerdem scheint die Synchro auch der Meinung zu sein, daß man in Zukunft auch seine besten Freunde siezen sollte. Oder wie ist es sonst zu erklären, daß selbst Bashir und O'Brien nicht per Du sind?

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8. Fan Fiction

Star Trek - Mirror Universe: Rebellen (Teil 3)
von Mario Scholz, Dezember 1999

2. Kapitel (Fortsetzung)

"Können sie ihre Smalltalkversuche nicht sein lassen? Ich muss mich konzentrieren!" Christine unterbrach damit Leflers und McAllisters Versuche, ein Gespräch mit ihr zu beginnen. Es war natürlich eine Lüge - das Schiff flog seinen vorausberechneten Kurs, und für den Piloten gab es praktisch weniger als nichts zu tun. Aber Christine hatte eine Abneigung gegen die Flotte. Diese Flottentypen, so fand sie, hielten sich für etwas besseres, nur weil sie die Akademie durchlaufen hatten. Christine gab zu - in Punkten wie Geschichtswissen oder Föderationskunde musste sie sich geschlagen geben, aber was ihre Flugkünste angingen, so konnte sie sich durchaus mit den guten Flottenpiloten messen. Deswegen konnte sie Offiziere der Sternenflotte nicht ausstehen - zumindest redete sie sich das selber ein. Tief in ihrem Inneren wusste sie aber, das der wahre Grund für ihre Abneigung der Flotte gegenüber an der Tatsache lag, das man sie an der Akademie abgelehnt hatte - angeblich wegen zu schlechten Leistungen. Ob sie die Flotte deswegen nicht mochte, oder sie nur ihre eigene Enttäuschung über sich selber auf die Flotte projizierte, das wusste sie selber nicht genau. Vermutlich beides, dachte sie resigniert. Dabei hatte sie sich so gut auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet, glaubte auch, alle Aufgaben gut gelöst zu haben. Doch irgendwer war anderer Meinung gewesen, und dass, obwohl sie bei ihrem Gespräch mit der damaligen Leiterin der Akademie, VizeAdmiral Nechayev, den Eindruck gehabt hatte, ihre Leistungen wären gut gewesen. Sie seufzte und überprüfte noch einmal den Kurs des Frachters. Hinter sich hörte sie die beiden Flottenoffiziere - wie hießen sie doch gleich? Lefler und McAllister? - sich leise unterhalten. Die beiden können glücklich sein, dachte sie, immerhin haben sie die Sternenflottenakademie besucht. Auch wenn sie daraus nicht allzuviel gemacht zu haben scheinen, immerhin befinden sich die beiden auf der Flucht, warum auch immer.

"Sir, würden sie sich das hier mal bitte ansehen?"
Farrell kroch unter einer Konsolen im Maschinenraum der Defiant-Klasse hervor, sah in die Richtung, aus der die Stimme ertönt war. Er bemerkte Fähnrich Brandell ratlos vor einer Konsole stehen. Farrell stand auf, legte seinen Spulenspanner aus der Hand und ging zu der jungen Frau hinüber. "Was gibt's, Fähnrich?" Sie sah ihn aus ihren grünen Augen an und fuhr sich mit der Hand durch ihre brünetten Haare, eine Reaktion, die sie immer zeigte, wenn sie nervös war oder etwas nicht verstand. "Ich habe hier etwas entdeckt, Sir, was ich noch nicht ganz verstehe." Sie rief ein Diagramm der Energieleitungen im Schiff auf. "Sehen Sie, hier", sie deutete auf eine relativ große Energieleitung, die in eine kleine Jeffriesröhre auf dem Maschinendeck führte. "ich verstehe nicht, wozu diese Energieleitung dient - es ist nichts als Verbraucher für diese Leitung markiert." Farrell sah genauer hin. "Das würde mich auch interessieren, Fähnrich, bedauerlicherweise haben wir jetzt keine Zeit, um das zu überprüfen - ich will die Antriebssysteme bis heute abend zum Laufen bringen. Sie könnten sich um den Impulskonverter kümmern."
"Aye, Sir." Brandell ging hinüber und kroch unter den Kasten des Impulskonverters.

"Was haben Sie beide eigentlich angestellt?" Christine entschloss sich schließlich doch, ein Gespräch mit ihren beiden Passagieren anzufangen, "Bei den Credits, die ich für diesen Flug kriege, muss es ja was ziemlich großes gewesen sein."
"Nein, eigentlich nicht. Wir haben nur ein paar Informationen entdeckt, die andere lieber unter Verschluss halten wollen..." Lefler zuckte mit den Schultern. Christine drehte sich um. "Ihr wollt doch wohl keine Informationen an die Klingonen oder Romulaner verkaufen?"
"Nein, das hatten wir eigentlich nicht vor." erwiderte McAllister.
"Das ist auch besser für euch, denn sonst hättet ihr gleich aussteigen können! Also, dürfte man erfahren, was für Informationen das sind?"
"Es geht um Nechayev." gab Lefler zu.
"Ach , unsere liebe Präsidentin."
"Wir haben Indizien dafür, dass der bevorstehende Krieg mit den Klingonen von ihr provoziert wurde, um ihr die Möglichkeit zu geben, das Kriegsrecht auszurufen."
O'Donnel zuckte zusammen. Bisher hatte sie angenommen, hier zwei gewöhnliche Kriminelle zu transportieren. Über deren Hintergründe hatte sie sich nicht informiert - sie hatte ihre Anzahlung erhalten, und mehr brauchte sie nicht. Doch jetzt kamen ihr Zweifel - ihr waren die beiden Männer eigentlich nicht wie Kriminelle erschienen, und was sie ihr jetzt erzählten, ergab irgendwie Sinn.
"Na, da habe ich mir ja ganz schön heiße Ware aufgehalst. Zum Glück erreichen wir bald die Starbase, dann krieg' ich den Rest von meinen Credits, und dann seh' ich zu, das ich Land gewinne..."

"Sir, der Impulskonverter läuft jetzt." Brandell stand auf. Farrell ließ das Diagnoseprogramm ablaufen. "Gute Arbeit, Fähnrich." sagte er dann. "Wirklich gute Arbeit. Aber jetzt sollten Sie sehen, das Sie in Ihr Quartier kommen, Ihre Schicht ist doch seit einer halben Stunde zu Ende."
Sie sah ihn an. "Ihre doch auch, Sir."
Er lächelte. "Fähnrich, ich leite die Instandsetzung dieses Schiffes. Meine Schicht ist NIE zu Ende." Mit diesen Worten deutete er auf den Turbolift und folgte ihr dann.
Nachdem die beiden die Schleuse passiert hatten, drehte sich Farrell kurz um und begann, das Schiff ordnungsgemäß zu verriegeln. Er nahm sich noch mehr Zeit dafür als sonst, denn wenn er heute einen Fehler machte... immerhin sollten die anderen in ungefähr einer Stunde hier eintreffen.
"Gute Nacht, Fähnrich." sagte er noch, bevor er sich in Richtung seines Quartiers begab.

3. Kapitel

"Föderationsfrachter Rotaron, Ihr Anflugvektor ist 34.8 zu 12.9. Sie haben Dockingerlaubnis an Port acht." Vor den Cockpitfenstern öffneten sich die schweren Raumschotten, und dahinter kam der Dockingbereich der Starbase zum Vorschein. Christine gab ein wenig Schub auf die hinteren Manöverdüsen, und die Rotaron schob sich langsam durch die viel zu große Öffnung, die für Schiffe der Galaxy-Klasse und größer gebaut waren. Mit der linken Hand griff sie zur Konsole neben sich und rief, ohne hinzusehen, den Dockingplan der Starbase auf. Sie suchte nach Port Nummer acht und nahm Kurs darauf. Unterstützt vom Computer brachte sie ihr Schiff auf die selbe Höhe mit der Andockvorrichtung an der Starbase. Ein lautes Dröhnen hallte durch das kleine Schiff. Klack-Klack-Klack - die Andockklammern hatten gegriffen, schützen das Schiff vor dem Abdriften. Christine deaktivierte die Triebwerke, sicherte die Kontrollen und drehte sich dann zu ihren Passagieren um.
"So, wir sind da", sagte sie überflüssiger Weise. Dann fügte sie hinzu: "Ich bringe Sie jetzt zu Ihrem Freund."
Sie stand auf und deutete den beiden anderen, ihr zu folgen.

Schon von weitem sah McAllister Farrell vor der Luftschleuse der Defiant-Klasse stehen. Bei ihm waren ein Mann und eine Frau, die McAllister nicht kannte. Der Mann trug eine Sternenflottenuniform der Kommandosektion. McAllister versuchte, die Anzahl der Rangpins am Kragen des Mannes zu zählen, aber er war zu weit entfernt, um es genau zu erkennen. Die Frau trug zivil, hatte schwarzes Haar. Er schätzte sie auf Mitte dreißig.
Als sie die Gruppe um Farrell erreichten, trat Christine vor und wandte sich an Farrell. "So, Commander, hier haben Sie ihre Fracht. Wenn Sie jetzt bitte hier bestätigen würden..." Sie zog ein Padd hervor, auf dem ein Transaktionsauftrag über Föderationscredits dargestellt war. Um welchen Betrag es genau ging, konnte McAllister jedoch nicht erkennen. "Wir sollten das drinnen besprechen." Farrell deutete auf die Luftschleuse. Er gab den Öffnungscode ein, und die schweren Schotten fuhren auf, gaben den Weg ins Innere frei. Farrell blieb stehen. "Ach ja: Commander Marcus Edwards, Dr. Rebbecca Wilson, Lieutenant Steven Lefler, Lieutenant Kevin McAllister. Und das dort ist Captain Christine O’Donnell." Farrell stellte schnell die Leute vor und ging in das Innere des Schiffes. Die anderen folgten ihm. Als alle die Schleuse hinter sich gelassen hatten, schloß sie sich wieder. Displays wechselten zurück auf normale Anzeige, und nichts deutete mehr darauf hin, das sich gerade jemand an Bord des Schiffes aufhielt.

Die Turbolifttüren öffneten sich und gaben den Blick auf das Brückendeck frei.
"Willkommen an Bord der Challenger." kommentierte Farrell. Er verließ den Lift. Lefler trat direkt hinter ihm auf das Deck, sah sich um. Er befand sich zum ersten Mal an Bord einer Defiant-Klasse, und hatte auch noch keine Innenaufnahmen davon gesehen. Lefler mußte zugeben: Die Brücke sah völlig anders aus, als er das gewohnt war. Im allgemeinen war die Brücke geräumig gehalten, mit einem großen Hauptschirm und viel Bewegungsfreiheit. Sie bot normalerweise Sitzplätze für den Captain, den ersten Offizier und den Schiffsarzt oder die Bordcounselor. An Bord dieses Schiffes war das anders. Die Brücke war wesentlich schmaler, ja fast beengt. Der Hauptschirm war wesentlich kleiner, und die beiden langen Seitenwände waren von jeweils zwei großen Konsolen belegt. Der Captain hatte seinen Sitzplatz leicht erhöht in der Mittelachse der Brücke, sein Sessel war drehbar, und links und rechts davon ragten zwei kleine Konsolen auf, die ihm vollen Zugriff auf sämtliche Schiffsfunktionen boten. Lefler ging langsam die Konsolen entlang. Soweit er erkennen konnte, gab es an Bord gleich zwei taktische Konsolen, jeweils eine links und rechts vom Captain. Weiter vorn befand sich links die Maschinenkonsole sowie rechts die Wissenschaftskonsole. Als Lefler die Conn erreichte, die eine halbkreisähnliche Form hatte, blieb er interessiert stehen - diese Konsole bot praktisch Zugriff auf alle Hauptfunktionen des Schiffes: Außer der Steuerung verfügte sie über taktische Anaylsefunktionen sowie Waffenkontrolle und Kommunikationssteuerung. Eine Multifunktionskonsole, die es der Crew ermöglichen sollte, in Notfallsituationen das Schiff praktisch alleine von dieser Konsole aus zu steuern.

Kein Wunder, das Nechayev das Projekt zur Geheimsache erklärt hat, dachte Lefler. Die Klingonen oder die Romulaner wären sicherlich glücklich, die Baupläne dieses Schiffes in die Hände zu bekommen. Eine Stimme riß ihn aus seinen Gedanken. Es war diese Frachterpilotin. "Könnten Sie jetzt bitte die Transaktion bestätigen? Ich würde gerne von hier verschwinden." Lefler drehte sich um, gerade als Farrell seinen Daumen auf die Bestätigungsfläche des Padds drückte. Zufrieden steckte Christine das Padd ein. "Würde mich vielleicht jemand von Bord geleiten, damit ich mich hier nicht verlaufe?" Farrell nickte und ging Richtung Turbolift. Er hatte ihn fast erreicht, als eine der Konsolen einen Warnton von sich gab. Farrell blieb stehen, sah sich um. Als er entdeckte, von welcher Konsole der Alarm ausging, rannte er zu einer der beiden taktischen Konsolen. Er rief einige Darstellungen ab. "Verdammter Mist!" fluchte er laut.
"Würde mich bitte jemand zu Luftschleuse bringen!" verlangte die Frachterpilotin erneut. "Ich will aus diesem Schiff raus."
"Zu spät, Captain O'Donnel." entgegnete Farrell. McAllister mischte sich ein: "Was meinst du mit ›Zu spät‹, Duncan?"
Farrell seufzte. "Irgendwie hat die Stationssicherheit Wind von unsere Anwesenheit bekommen. Soeben wurde die Luftschleuse von außen verriegelt."
Als McAllister das hörte, fluchte er ebenso ausgiebig wie Christine O'Donnel.
Inzwischen war Lefler an die zweite taktische Konsole getreten. "Ich fürchte, ich habe weitere schlechte Neuigkeiten", meinte er, als er die Darstellung der Konsole betrachtete, "es nähern sich uns drei kleine Schiffe der Sicherheit. Sie werden in zwei Minuten in Traktorstrahlreichweite sein."
Jetzt meldete sich auch die Frau in Zivil - Doktor Wilson, oder wie sie hieß - zu Wort. "Das hier ist doch ein Raumschiff? Warum verlassen wir nicht einfach die Starbase?"
Christine sah die Frau abfällig an. Offenbar lebte sie auf einem Planeten. "Weil die Raumschotten geschlossen sind?"
"Das mit den Raumschotten haben wir gleich." Lefler rief eine weitere Darstellung auf der Konsole auf. Der Computer meldete sich. "Warnung. Offensive Waffensysteme während des Dockingmodes nicht verfügbar." McAllister schrie auf. "Du willst auf die Starbase feuern? Bist du irre geworden?"
Lefler sah ihn kalt an. "Hast du eine bessere Idee?"
McAllister hatte keine.

"Wir müssen vom Dockingport ablegen. Und anschließend schnell von hier verschwinden. Kevin, geh du an die Conn." McAllister war bereits auf dem Weg, als Christine O'Donnel meinte: "Seh‘ ich das richtig - wir sind hier an Bord gefangen, und gleich werden wir von Sicherheitskräften der Starbase geentert."
"Das haben sie aber schnell erkannt!" Lefler hatte keine Zeit für blöde Fragen. Doch Christine war noch nicht fertig. " Meinen Frachter kann ich also eh vergessen. Sie da - ", sie zeigte auf McAllister, "weg von der Conn. Ich mach' das!" Sie ließ sich forsch an der Konsole nieder, machte sich kurz mit ihr vertraut. "Warnung. Eine Minute bis Traktorstrahlreichweite." Die Zeit arbeitete unbarmherzig gegen sie. "Dann wollen wir doch mal sehen..." Christine drückte eine der Tasten auf der Konsole. "Löse die Dockingklammern..." Ihre Konsole produzierte eine Reihe von Tönen, die für Lefler gar nicht gut klangen. "Verdammt! Die Klammern sind blockiert." Sie sah sich verzweifelt um. "Commander Farrell, Sie sind doch Ingenieur, machen Sie irgendwas!"
Farrell stand über der Maschinenkonsole gebeugt. Seine Finger flitzen über die Bedienelemente. "Was glauben Sie, was ich hier versuche, hä?"
"Warnung. Dreißig Sekunden bis Traktorstrahlreichweite."
"Wir werden gerufen!" O'Donnels Stimme klang verzweifelt.
"Lassen sie mal hören! Aber nur Audio." verlangte McAllister. Christine drückte den entsprechenden Knopf. Eine Stimme drang aus den Lautsprechern. "Achtung, hier spricht die Sternenflottensicherheit. Deaktivieren Sie alle Bordsysteme und ergeben Sie sich. Ich wiederhole: Hier spricht die Sternenflo..."
Mit einem Wink deutete McAllister, den Kanal zu schließen.
"Warnung. Fünfzehn Sekunden bis Traktorstrahlreichweite."
Lefler wurde nervös. "Verdammt, Duncan, was ist?"
"Immer noch blockiert! Ich komme nicht 'ran!"
"Warnung. Zehn Sekunden bis Traktorstrahlreichweite."
Commander Edwards hatte sich inzwischen zur Wissenschaftlichen Konsole begeben. "Es ist jemand in der Luftschleuse!" McAllister sah auf, gerade als das Geräusch eines bordinternen Komgesprächs ertönte. "Fähnrich Brandell an Commander Farrell. Ich dachte mir, Sie würden vielleicht gerne starten, Sir."
Im selben Moment wechselten auf Christines Konsole die Anzeigen für die Dockingklammern von rot auf grün. "Wir sind frei. Leite Schub auf die Manöverdüsen!"
"Fähnrich, was machen sie hier?!?" Farrell war verwundert.
"Hey", ertönte es aus den Lautsprechern, "irgendwer mußte sie doch da rausholen, oder?"
"Ja, aber woher..." setze Farrell an, wurde aber von O'Donnel unterbrochen.
"Wir haben abgelegt. Jetzt sind sie dran, Lefler."
Lefler hatte bereits auf diesen Moment gewartet. Auf dem Hauptschirm sah man, wie sich vier blaufunkelnde Quantentorpedos lösten und auf die Raumschotten der Starbase zuhielten. Der Bildschirm wurde weiß, als sie in die Außenhaut der Starbase einschlugen.

"Warnung. Zwei Sekunden bis Traktorstrahlreichweite."
"Das schaffen wir nicht mehr!" rief McAllister, der inzwischen neben der Conn stand. O'Donnel sah zu ihm auf. "So?" Ihre Finger flitzen über die Tasten, als sie Befehle in die Konsole eingab. McAllisters Augen weiteten sich vor Überraschung, als er begriff, was sie vorhatte. "Sie können doch nicht in der Starbase auf Warp gehen!" rief er entsetzt.
"Warnung. Traktorstrahlreichweite erreicht."
Christine entgegnete, ohne aufzusehen: "Und ob ich kann!". Dann drückte sie auf die Ausführungstaste.

Fortsetzung folgt...

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9. Webwatcher: Star Trek-Rollenspiele

Rollenspiele gibt es seit Jahren und es geht dabei um Abenteuer, die man in seiner Fantasie erlebt. Das Spielfeld ist eine Welt, die nur in den Köpfen der Beteiligten existiert. Sie wird vor dem Spiel mit ein paar Parametern festgelegt und dann während des Spiels stetig erweitert und ergänzt. Das Schöne an diesen Rollenspielen ist, dass es keine Verlierer gibt. Das Ziel ist die Geschichte voranzutreiben, und dabei stehen alle Spieler auf derselben Seite.
Die Teilnehmer des Rollenspiels kreieren sich am Anfang einen Charakter, den sie während des Spiels verkörpern wollen. Es ist dabei völlig der Fantasie des Einzelnen überlassen, welchen Namen, welche Rasse, sowie welche persönlichen und kulturellen Eigenheiten er für seine Figur wählt. Wenn alle Eigenschaften feststehen, ist es natürlich sehr wichtig, die Figur glaubhaft und immer entsprechend seiner Charakterzüge zu spielen. Rollenspiele kann man in geselliger Runde spielen, aber auch mittels Briefen ,per E-Mail oder sogar über Chatsitzungen. Über E-Mail funktioniert das Ganze so, dass ein Teilnehmer beschreibt was seine Figur tut. Diese Mail schickt er dann an alle Mitspieler, die von seinen Handlungen betroffen sind (und sei es auch nur ein kurzes aneinander vorbeigehen). Die Anderen reagieren nun ihrerseits darauf. Auf diese Weise baut sich langsam eine Geschichte und ein ganzes Universum auf, alles nur in den Köpfen der Beteiligten. Im Internet gibt es verschiedene Seiten, die Rollenspiele anbieten, welche auf dem Star Trek Universum basieren. Drei von diesen RPGs sollen hier kurz vorgestellt werden.

Zunächst zwei schon fest etablierte und sehr umfangreiche Seiten - Die "Star Fleet Germany" und "Star Trek Alliance". Beide haben sehr übersichtlich gestaltete Homepages auf denen man schnell herausfindet, wie man teilnehmen kann. Dabei sollte man sich nicht durch die langen Regelwerkseiten abschrecken lassen.

Die "Alliance" ist in einem Zeitrahmen angesiedelt, der den zur Zeit ausgestrahlten Folgen entspricht (das wäre im Moment die 7. Staffel von DS9). Zu Beginn des Spiels durchläuft man eine 'Ausbildung' an der Alliance Academy, bei der man die Grundzüge des E-Mail-Rollenspiels kennenlernt. Nach einem erfolgreichen Abschluss an dieser Institution wird man auf eines der sechs Schiffe oder eine ebenfalls existierende Starbase versetzt. Jedes der Schiffe hat seine Eigenheiten und seine spezielle Mission. Und dann kann es losgehen mit dem 'Ernst' des Sternenflottenlebens.

"Star Fleet Germany" ist die deutsche Version der amerikanischen "Star Fleet". Alles spielt 30 Jahre nach der TNG Episode "Gestern, Heute, Morgen..." ab, die Geschichte wurde dementsprechend angepasst. Auch bei der "Star Fleet" steht am Anfang eine Ausbildung, hier findet sie auf dem Holodeck statt. Danach kann man seinen Charakter kreieren, es steht einem frei auch einen Zivilisten zu spielen. Wenn man einen Sternenflottenangehörigen gewählt hat, beginnt man das Spiel im Rang eines Fähnrichs. Zur Wahl für die zukünftige Karriere stehen zwei Flotten á acht Schiffen, sowie das Sternenflottenhauptquartier. Für Nicht-Föderationsbürger besteht des weiteren die Möglichkeit, auf einem cardassianischem Schiff anzuheuern. Im weiteren Spielverlauf kann der Charakter natürlich auf andere Posten versetzt werden. Spieler, denen eine Figur nicht reicht, können einen Zweit-Charakter schaffen und diesen ebenfalls einführen. Um die Teilnehmer auf dem laufendem über die Geschehnisse zu halten, werden die neuesten Informationen in Online-Zeitschriften veröffentlicht.

Eine relativ neue Seite ist die der "USS Yorktown". Sie ist noch klein, aber es ist vielleicht mal schön in einer etwas 'familiäreren' Umgebung zu spielen. Es gibt neun Crewmitglieder und ein Schiff. Zum Einstieg sollte man entweder eine gewisse Rollenspielerfahrung auf anderen Seiten (z.B. den Besuch der Academy bei der "Alliance") nachweisen können oder man besteht einen kleinen Test. Dies ist nur wichtig, damit der Neueinsteiger die Regeln kennt, da die Yorktown über kein eigenes Ausbildungssystem verfügt. Ist man auf dem Schiff, beginnt eine zweiwöchige Probezeit, in der der Einsteiger auf etwaige Fehler hingewiesen wird. Danach ist er vollwertiges Crewmitglied. Der Vorteil bei dieser kleinen Gemeinschaft ist, dass das Ganze noch nicht allzu straff durchorganisiert ist. Es ist leicht für den Einzelnen, das Spielgeschehen maßgeblich zu beeinflussen, sprich Missionen zu beginnen oder weiterzuführen.

Wer sich für ein Rollenspiel interessiert kann bei den Seiten mal reinschnuppern:

http://www.section31.de
http://www.sf-germany.de
http://www.uss-yorktown.de

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10. Akte X: Einblicke in die siebte Staffel

Dieser Bericht enthält Informationen zu den Episodeninhalten der neuen Akte X Staffel, welche noch nicht im deutschen Fernsehen gezeigt wurde. Wer sich die Spannung bis zu einer Ausstrahlung erhalten möchte, sollte daher nicht weiterlesen.

Am 21.02. strahlte Pro7 die letzte Folge der 6. Staffel "Artefakte" aus. Aus gegebenem Anlass wollen wir nun einen Blick auf die kommende 7. Staffel werfen, die zur Zeit in den USA im Fernsehen gezeigt wird. Ab dem 28.02. beginnt Pro7 übrigens mit der Ausstrahlung der 5.Staffel von Akte X. Abstinenz von Mulder und Scully ist also nicht zu befürchten.

Am 7.11.'99 startete die 7. Staffel in Amerika mit "The 6th Extinction", der Fortsetzung von "Artefakte" [Biogenesis].

7x03 The 6th Extinction
Airdate: 7.11.99
Diese Folge ist der erste Teil einer Doppelfolge, die dort anknüpft, wo "Artefakte" aufhörte. Scully ist in Afrika an der Elfenbeinküste und untersucht das Alienschiff. Sie bekommt ungewollte Hilfe von einer afrikanischen Wissenschaftlerin. Beide versuchen die mysteriösen Zeichen (Navajo) auf dem Schiff zu entziffern. Dabei finden sie unter anderem Formeln für die genetischen Bestandteile jedes Lebewesens auf der Erde und Texte aus der Bibel und des Korans. Währenddessen verschlimmert sich der Zustand Mulders, der immer noch im Krankenhaus ist. Sein Gehirn ist ungewöhnlich aktiv, so aktiv, dass es sich selbst zerstört. Die Ärzte sind ratlos. Skinner versucht Mulder zu helfen indem er Kontakt zu Kritschgau aufnimmt. Kritschgau verabreicht Mulder ein Serum das Mulder einen gewissen Grad von Kontrolle gibt. Sie führen einige Tests mit Mulder durch: Er kann Gedanken lesen und Dinge vorausahnen. Seine ESP Fähigkeiten sprengen alles bisher erforschte. In Afrika mehren sich die mysteriösen Vorfälle rund um das Schiff. Ein Meer von Blut, Unmengen an Insekten greifen Scully an, tote Tiere werden wiederbelebt. Scully erscheint ein schwarzer Medizinmann. Er sagt ihr, dass sie zurückgehen soll, dass sie in Afrika nichts erreichen wird. Scully fliegt also nach Washington zurück, wo Skinner ihr sagt, dass Mulder im Sterben liegt.

7x04 The 6th Extinction: Amor Fati [Love Of Fate]
Airdate: 14.11.99
Der Raucher besucht Mulder im Krankenhaus. Er läßt ihm die Wahl, mitzukommen und zu leben oder zu sterben. Der Raucher spritzt Mulder etwas direkt in die Schläfe. Mulder kann aufstehen und mitkommen. Beide sitzen im Auto und fahren durch die Nacht. Als es hell ist stehen sie vor einem Haus. Mulders neuem Heim. Im Haus, das Mulder vorsichtig betritt, wartet auch schon ein alter Freund auf Mulder: Deep Throat. Scully hat in der Zwischenzeit begonnen die Zeichen weiter zu entschlüsseln. Sie bekommt ein Buch zugesandt das von den Navajos handelt, ihre Mythen und Vorhersagungen. Die Zeichen auf dem Umschlag sind die auf dem Schiff. Mulder hat sich eingelebt. Er und Diana Fowley statten dem Raucher einen Besuch ab. Im Vorgarten passiert es dann: Mulder trifft seine Schwester wieder. Scully überprüft mit einem anderen Agenten zusammen die Überwachungsbänder aus dem Krankenhaus. Die Kameras wurden mit Spraydosen blind gemacht. Sie können nur vermuten, dass es bis zu 3 Männer gewesen sein müssen. Doch in einem kleinen Fleck, der freigeblieben ist, sieht man Mulders Mutter, die mit dem Raucher spricht. Scully hat keinen Anhaltspunkt um Mulder zu finden. Mulders Leben zieht an ihm vorbei. Diana Fowley im Brautkleid, seine Kinder, er betrachtet sich im Spiegel und seine Haare sind ergraut. Einen Moment später steht er vor Dianas Sarg. Es wird klar: Es ist nur ein Traum. In der realen Welt wird Mulder gerade operiert. Ihm wird genetisches Material entnommen, das die Hyperaktivität seines Gehirns hervorgerufen hat. Scully kommt in ihre Wohnung und findet einen Brief mit einer ID Karte. Mulder ist wieder in seinem Traum. Er liegt im Sterben. Der Raucher steht an seinem Bett und sagt ihm, dass so die Welt endet. Ein Blick nach draußen zeigt das Ausmaß der Verwüstung. Es brennt überall und man sieht einige Alienschiffe, die Gebäude beschießen. Die Tür geht auf und Scully kommt herein. Sie sagt ihm, er sei ein Verräter, ein Feigling. Er hätte aufgehört zu kämpfen und er hat seine Mission aufgegeben. In der realen Welt geht die Tür zum Operationssaal auf und Scully sieht Mulder auf dem OP Tisch liegen mit einem Verband um seinen Kopf. In seinem Traum sieht Mulder Teile des OP Raumes. Er kommt langsam zu sich und Scully bringt ihn weg. Eine Woche später ist Mulder wieder auf den Beinen.

7x01 Hungry
Airdate: 21.11.99
Unter der Fassade eines normalen Menschen verbirgt sich ein Gehirn-essendes Monster. Der Drang menschliche Gehirne zu essen bringen ihn dazu immer wieder zu töten. Zwei FBI Agenten werden auf den Plan gerufen, als er in einer Kleinstadt zuschlägt.

Diese Folge wird aus dem Blickwinkel des Monsters erzählt und beleuchtet die Morde, die es begeht aus einem ganz neuen Blickwinkel.

7x05 Millennium
Airdate: 28.11.99
Wie der Titel schon sagt, das Jahrtausendende naht. Frank Black, der sich selbst in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen hat, wird zu den Ermittlungen um den Selbstmord von vier FBI Agenten hinzugezogen. Bei den Leichen wurde ein Zeichen zurückgelassen, das die Vermutung nahe legt, dass jemand versucht die Welt enden zu lassen. [für shipper: Mulder und Scully küssen sich wirklich und wahrhaftig]

7x06 Rush
Airdate: 5.12.99
Der Mord an einem Sheriff führt Mulder und Scully in eine kleine Stadt im mittleren Westen. Es scheint eine Verbindung zwischen dem Mord und Menschen zu geben, die sich sehr viel schneller bewegen können, als man mit bloßem Auge sieht.

7x02 The Goldberg Variation
Airdate: 12.12.99
Mulder und Scully stoßen auf einen Mann, der etwas zu viel Glück hat. Seit er bei einem Unfall sein Auge verloren hat, scheint er vom Glück 'verfolgt' zu werden.

7x07 Orison
Airdate: 9.1.2000
Donnie Pfaster flieht aus dem Gefängnis. Er will mit seinem letzten Opfer abrechnen: Scully. Donnie Pfaster ist derjenige, der in "Todestrieb" [Irresistible] einen Fetisch für die Haare von Frauen hatte und dann anfing seine Opfer umzubringen. Zuletzt war er hinter Scully her.

7x08 The Amazing Meleeni
Airdate: 16.1.2000
Scully macht eine Autopsie an einem Magier, der in einem Trick eine 360 Grad Drehung mit seinem Kopf machte. Beide FBI Agenten finden heraus, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint... in der Welt der Zauberei.

7x09 Signs and Wonders
Airdate: 23.1.2000
Eine Serie von rituellen und tödlichen Schlangenbissen rufen die beiden Agenten auf den Plan.

7x10 Sein Und Zeit
7x11 Sein Und Zeit : Closure

Airdate: 6./13.2.2000
Zweiteiler, in dem nun endlich aufgeklärt wird, was mit Mulders Schwester Samantha passiert ist.

7x12 X-Cops
Airdate: 20.2.2000
X-Files meet 'Cops'. Die 150ste Episode der X-Akten wurde im Stil der FOX-eigenen Show 'Cops' gefilmt. Mulder und Scully arbeiten an einem paranormalen Fall, als ihnen das Cops-Team über den Weg läuft und ab dort die Untersuchungen der beiden Agenten (es geht um einen Werwolf) begleitet. Diese Folge wurde mit Betacam 600 Videocameras gefilmt, wie sie auch bei der Originalshow verwendet werden.

7x13 First Person Shooter
Airdate: 27.2.2000
Das Drehbuch zu dieser Folge schrieb William Gibson ("Killswitch"). In dieser Folge untersuchen Mulder und Scully einen Mord in einem virtuellen Spiel. Mulder wird in der virtuellen Welt gefangen und Scully muß erst ein paar Spielecharaktere bezwingen, um ihn zu befreien.

7x14 Theef
Airdate: 12.3.2000
Zu dieser Folge ist leider noch nichts weiteres bekannt ausser: sie wird in San Francisco spielen und es geht um einen Arzt dessen Familie bedroht wird. Geschrieben wurde die Folge von Vince Gilligan, John Shiban und Frank Spotnitz. Regie führt Kim Manners.

Weitere Informationen zu kommenden Episoden und ausführliche Berichte zu den einzelnen Folgen findet man unter folgenden Adressen:
http://xfiles.stylicious.com/ (Englisch) und http://www.txf.net/ (Deutsch)

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11. Subspace Link

Star Wars: Lucas trifft mögliche Anakins.
Nach wochenlangen Spekulationen im Internet und in der Presse sowie nach ständigen Dementis von diesen Gerüchten von Lucasfilm gibt es nun endlich wieder einmal etwas Konkretes: Casting Director Robin Gurland ist derzeit dabei die Liste der Kandidaten für die Rolle von Anakin Skywalker für "Star Wars: Episode II", die über 300 Namen umfaß t, zu kürzen. George Lucas wird sich mit den Schauspielern treffen, sobald dies sein Terminkalender erlaubt. Dieser Prozess werde rund zwei Monate dauern, meinte Gurland weiter. Spätestens Ende April sollten wir also wissen, ob sich Leonardo DiCaprio ("Titanic"), Jonathan Brandis ("SeaQuest DSV"), Joshua Jackson, James Van der Beek (beide "Dawson's Creek"), Jesse Spencer ("Neighbours"), Jonathan Jackson ("General Hospital"), Ryan Phillippe ("Invader - Besuch aus dem All"), Eric Christian Olsen ("Get Real"), Paul Walker ("Pleasantville"), Chris Klein ("American Pie"), Erik von Detten ("Und täglich grüß t der Weihnachtsmann") oder jemand, der bisher nicht als möglicher Kandidat gehandelt wurde, die Rolle des ca. 19-jährigen Anakin Skywalker ergattern kann.

Star Wars: Die Arbeit am "Episode II"-Design hat begonnen.
"Episode II"-Chefdesigner Doug Chiang, der bereits für das erste "Star Wars"-Prequel zuständig war, bestätigte, daß das neue Design bereits konkrete Formen annimmt: "Es ist als ob wir ganz von vorn beginnen würden, weil alles neu sein muss. Die Regeln sind die gleichen, aber wir putzen das ganze "Episode I"-Zeug weg und kreieren eine ganz neue Ästhetik. Unsere Arbeit wird jetzt immer schwieriger, weil wir einerseits immer mehr in Richtung der ersten Filmtrilogie gehen müssen, andererseits aber doch ganz eigene und neue Looks schaffen wollen."

Star Wars: Nur drei Oscar-Nominierungen.
Hollywood bleibt unbeeindruckt vom groß en Erfolg von "The Phantom Menace" an den Kinokassen. "Episode I", der inzwischen auch auf dem zweiten Platz der Liste der weltweit erfolgreichsten Filme aller Zeiten - wie bereits seit einiger Zeit auch in den ewigen Kinocharts der USA - belegt, wurde nur in den drei Kategorien Sound, Sound Effects Editing und Visual Effects nominiert.

Dazu kommt noch, daß "Star Wars: Die dunkle Bedrohung" die zweifelhafte Ehre hat bei den ebenfalls kürzlich bekanntgegebenen Nominierungen für das negative Gegenstück zum Oscar, der "Goldenen Himbeere", - neben "Wild Wild West" und "The Haunting" - einer der groß en Abräumer zu sein. Hier die Kategorien für die George Lucas Film nominiert wurde: schlechtester Film, schlechtestes Drehbuch, schlechtestes Leinwandpaar (Jake Lloyd und Natalie Portman), schlechteste Nebendarstellerin (Sofia Coppola), schlechtester Nebendarsteller (Jar Jar Binks - Stimme von Ahmed Best und Jake Lloyd), schlechtester Regisseur (George Lucas). Zudem wurden Jar Jar Binks (Stimme von Ahmed Best) und Sofia Coppola, die in "Episode I" Saché verkörperte, als schlechteste neue Darsteller des Jahrzehnts vorgeschlagen.

Star Wars: "Episode I"-Special Edition.
In Nordamerika können bereits Vorbestellungen für eine Special Edition des am 4. April erscheinenden "Star Wars: Episode I"-Videos getätigt werden. Die Sonderausgabe, die in einer Auflage von 1,5 Millionen erscheinen wird, enthält die Widescreen-Fassung des Films, ein Feature von den Dreharbeiten, ein Originalfilmstreifen des Kinofilms sowie ein Buch über "The Phantom Menace". Ob es auch eine deutsche Version dieser Special Edition geben wird, ist bisher nicht bekannt.

Star Wars: Definitiv keine DVD in diesem Jahr.
Trotz der enormen Nachfrage nach den "Star Wars"-Filmen auf DVD hat nun Lucasfilm nochmals bekräftigt, dass diese in der absehbaren Zukunft und ganz sicher in diesem Jahr nicht in diesem Format veröffentlicht werden. Als Begründung wird angegeben, daß man die Arbeiten an "Episode II" nicht zugunsten einer DVD-Veröffentlichung stoppen könne. Allerdings wurde von Lucasfilm bestätigt, daß auf jeden Fall alle Filme auf DVD erscheinen werden. Weiter wurde mitgeteilt, daß George Lucas etwas ganz Spezielles mit den "Star Wars"-DVDs vor hat. Leider hat er aber derzeit keine Zeit, sich um dieses Projekt zu kümmern, weil er immer noch mit dem Schreiben des Drehbuches und den Vorbereitungen für die im Sommer geplanten Dreharbeiten für "Episode II" beschäftigt sei.

Star Wars: "Episode I"-Bücher gefloppt.
In Groß britannien sind die Bücher, die im vergangenen Jahr zum Film "Star Wars: Episode I" produziert wurden, waren ein Misserfolg. Ein Sprecher des Verlags Dorling Kindersley (DK) gab bekannt, daß von rund 13 Mio. gedruckten Exemplaren gerade mal 3 Mio. verkauft werden konnten. Der Rest müsse nun eingestampft werden. Der Verlag habe dadurch im letzten Halbjahr 1999 einen Verlust von £25 Millionen hinnehmen müssen. Der Geschäftsführer von DK ist mittlerweile zurückgetreten und man verhandelt mit den Banken um den drohenden Konkurs abzuwenden.

Akte X: Nicht ohne Duchovny und Anderson.
Chris Carter hat in einem Interview mit "USA Today" noch einmal gesagt, es werde keine achte Season "Akte X" ohne Gillian Anderson und David Duchovny geben. Da Duchovny an einer weiteren Staffel bisher nicht interessiert ist, scheint damit ein achtes "X-Files-Jahr" mehr als unwahrscheinlich. In den USA wird laut dem Bericht kommende Woche bei Fox entschieden, wie es mit der Serie weitergehen wird.

Akte X: Lone-Gunmen-Spinoff.
Der Ableger von Akte X steht in den Startlöchern. FOX hat grünes Licht für die Produktion eines Pilotfilmes der Ablegerserie um die Lone Gunmen (Einsame Schützen) gegeben. Die Serie ist geplant als leichtes Drama, das den komischen Auftritten des Trios in den X-Files entspricht. Für den Pilotfilm und die mögliche Serie soll das Trio um eine sehr attraktive "Verschwörerin" ergänzt werden.

Akte X: "Hannibal" ohne Gillian.
Gillian Anderson wird nun definitiv nicht bei der Fortsetzung von "Das Schweigen der Lämmer" dabei sein. Sie darf laut ihrem Vertrag auß er in Akte X keine FBI-Agentin in einem Film oder einer Serie darstellen. Universal Pictures gab bekannt, dass man sich für Julianne Moore ("Jurassic Park 2") entschieden hat.

Akte X: Duchovny in "Return To Me".
David Duchovnys neuer Film startet am 7. April in Amerika. Nach "Playing God" ist das der zweite Kinofilm mit David, diesmal eine romantische Komödie mit Minnie Driver ("Good Will Hunting") an seiner Seite. Weitere Informationen zum Film finden Sie auf der offiziellen Webseite von "Return To Me". David wird auß erdem am 23. März in der "Tonight Show with Jay Leno" auftreten. Auf NBC Europe wird diese Sendung wahrscheinlich am 24. März ausgestrahlt.

Link zum Thema: http://www.mgm.com/rtm/

Babylon 5: Neue Stories von JMS.
In der moderierten amerikanischen B5-Newsgroup kündigte B5-Macher J. Michael Straczynski an, zukünftig eigene B5-Stories exklusiv für das Offizielle Babylon 5 Magazin von Titan zu schreiben. Die Geschichten sollen im 5-Jahre-Rahmen der Serie spielen.

Babylon 5: Boxleitner in "Outer Limits".
Bruce Boxleitner (John Sheridan aus Babylon 5) wird in einer Folge von "Outer Limits" einen Präsidentschaftskandidaten spielen. Der Dreh begann am 17. Februar. -- Wir sind gespannt.

Stargate SG-1: Jetzt auch auf DVD.
Kürzlich ist die erste deutsche DVD der Sciencefiction-Serie "Stargate" erschienen. Die mit über 220 Minuten randvolle Scheibe enthält Episoden der ersten Staffel, nämlich den Pilotfilm und den Dreiteiler "Invasion der Erde". Bereits sind weitere DVDs zu "Stargate" angekündigt: am 23. März erscheint die zweite und am 27. April die dritte Ausgabe. Auf jeder DVD werden vier Folgen der zweiten Staffel, die bei uns bereits von RTL II ausgestrahlt wurden, enthalten sein.

Seven Days: Umzug nach Vancouver.
Das Team von "Seven Days" ist kürzlich von L.A. nach Vancouver umgezogen, da dort preisgünstiger produziert werden kann. Laut Aussagen der Macher soll dies aber keinen Einfluss auf die Serie und deren Aussehen haben. Das einzige das bei "Seven Days", der Serie, die bei uns im Januar auf ProSieben recht erfolgreich gestartet ist, ändern soll, ist, daß vermehrt jüngere Gaststars engagiert werden sollen. Zudem versprechen uns die Produzenten noch heißere Flirts zwischen Frank und Olga.

Mission Erde: Steigt Hemblem aus?
Die Gerüchte, die besagen, daß David Hemblem, Darsteller des Widerstandsgründers Jonathan Doors, aus "Mission Erde: Sie sind unter uns" aussteigen will, mehren sich. Es gibt aber bisher keine offizielle Stellungnahme. Allerdings wird vermutet, daß die 20. Folge der dritten Staffel, die den Titel "One Taelon Ave" trägt und in den USA Ende März ausgestrahlt wird, die letzte mit Hemblem ist. Der März bringt aber auch gute Neuigkeiten für alle Fans von "Earth: Final Conflict": dann soll die erste Soundtrack-CD in die amerikanischen Läden kommen.

Mission Erde: Kein Wiedersehen mit Boone.
Drehbuchautor Cory Tynan gab bekannt, daß William Boone, der von Kevin Kilner dargestellt wurde, definitiv nicht zurückkehrt! Die Idee, den Held der ersten Staffel von "Mission Erde" wieder zurückzubringen, kam ursprünglich von Majel Barrett-Roddenberry. Nun hat Tynan die Hoffnungen der Fans zu nichte gemacht. Er meinte, daß man jetzt mit Robert Leeshock einen guten Hauptdarsteller habe, und daß die Autoren keine Storyidee für eine plausible Rückkehr von Boone hätten.

Sliders: Endgültiges Ende der Serie.
Die "Sliders" haben im Februar auf dem amerikanischen Sci-Fi-Channel ihren letzten Slide bestritten. Die letzte Episode der Serie trägt den Titel "The Seer" und dreht sich um einen Propheten, der den Helden einen letzten gefährlichen Slide vorhersagt. Damit ging eine über fünfjährige, wechselvolle Geschichte zu Ende. Ob die Serie den Sprung noch ins Kino schafft, wie dies "Sliders"-Miterfinder Robert K. Weiss plant, ist derzeit noch sehr ungewiss.

Farscape: Noch aufwändigere Puppen und Make-ups.
Derzeit wird die zweite Staffel der australische Sciencefiction-Serie "Farscape", für die noch kein Ausstrahlungstermin bei einem deutschen Sender feststeht, gedreht. Die schon recht teuer produzierte Serie wird jetzt noch aufwändigere Puppen und Make-ups erhalten. Die Qualität der Puppen, für welche Henson Productions verantwortlich zeichnet, war schon bisher außergewöhnlich. Doch um die Aliens noch überzeugender und lebendiger erscheinen zu lassen, wollen die Produzenten von "Farscape" vor allem die Crewmitglieder Rygel und Pilot komplett zu überarbeiten. Außerdem wurden viele neue, sehr fremdartige Aliens entworfen.

Roswell: Frakes glaubt an zweite Staffel.
Jonathan Frakes ist überzeugt, daß seine SF-/Mystery-Serie "Roswell" eine zweite Season erhalten wird. Gleichzeitig meinte er, daß er in der zweiten Staffel selbst vermehrt als Gastdarsteller dabei sein werde. Frakes kündigte zudem für das Ende des ersten Jahres einen Storybogen an, der sich über mehrere Folgen erstrecken soll und die Zuschauer fesseln werde. Bei mehreren dieser Episoden werde er zudem selbst Regie führen.

LEXX: Start in Japan.
Während bei uns die etwas andere Sciencefiction-Serie (vorerst) abgesetzt wurde, ist sie im Ausland recht beliebt. Nach beachtlichen Erfolgen in Nordamerika, konnte die kanadisch-deutsche Produktion "LEXX", deren dritte Staffel derzeit gedreht wird, in über 100 Ländern verkauft werden, zuletzt auch nach Japan.

The Matrix: Neue Infos zu Teil 2 und 3.
Seit längerem ist bekannt, dass es zum überraschungserfolg des vergangenen Jahres zwei Fortsetzungen geben wird. Nun wurde bekannt, dass Larry und Andy Wachowski die Teile 2 und 3 zu "The Matrix" von Dezember bis Februar 2001 und von Juni 2001 bis August 2001 nicht wieder in Australien, sondern in den Londoner Studios "Shepperton" und "Pinewood" drehen wollen. Die beiden Brüder versprechen für die beiden Sequels nochmals erheblich verbesserte Effekte, da die Programmierer ihre Technik weiterentwickelt hätten. Damit seien noch lebendigere Kampfszenen möglich.

Neo, wieder gespielt von Keanu Reeves, welcher für die beiden Filme über 30 Mio. US-Dollar kassieren wird, erhält zudem eine neue Partnerin, die sich mit extrem hoher Geschwindigkeit ("schneller als das Licht") bewegen kann. Carrie Ann Moss wird hingegen als Trinity - zumindest in "Matrix 2" - nicht sehr oft zu sehen sein. Sie wird in eine temporale Realität versetzt und Neo macht sich auf die Suche nach ihr. Doch er vermutet immer stärker, dass Trinity eine Agentin sein könnte.

In den beiden Fortsetzungen zum Film "The Matrix", der kürzlich in vier Oscar-Kategorien (Sound, Sound Effects Editing, Visual Effects und Schnitt) nominiert wurde, soll man auch erfahren, warum die Menschen die Maschinen angegriffen haben. Auß erdem soll auch die letzte Stadt der Menschen, Zion, zu sehen sein. Will man Gerüchten glauben, wird in Zion ein Gebäude stehen, welches dem Londoner Big Ben verblüffend ähnlich sieht.

Red Planet: Wirbel bei den Dreharbeiten.
Zwischen den beiden Hauptdarstellern von "Red Planet", Tom Sizemore ("Stange Days", "Das Relikt") und Val Kilmer ("Batman Forever", "The Saint") flogen bei den Dreharbeiten die Fetzen. Sizemore hat jetzt gesagt: "Ich werde nie wieder mit Kilmer zu einem anderen Planeten fliegen, das kann ich Ihnen sagen!" Sizemore meint weiter, es sei unmöglich mit dem als "schwierig" geltenden Kilmer vernünftig zu arbeiten. Kilmer selbst erwiderte, es sei alles halb so wild gewesen.

Nun wurde auch bekannt, dass der Sciencefiction-Film um eine Mars-Mission erneut verschoben wird. "Red Mars" wird nun nicht wie angekündigt im Juni, sondern erst am 10. November 2000 in die US-Kinos kommen. Ursprünglich sollte der Film von Warner Bros., der in direkter Konkurrenz zu Disneys "Mission to Mars" steht, im kommenden März starten. Grund für die Verschiebungen sind nicht die problematischen Dreharbeiten, sondern die Spezialeffekte, die nicht rechtzeitig fertig werden.

Planet der Affen: Tim Burton will Regie übernehmen.
Das Projekt der Neuverfilmung von "Planet der Affen" lag lange auf Eis, doch nun soll es vorwärts gehen. In diesen Tagen soll Regisseur Tim Burton ("Sleepy Hollow") einen Vertrag mit 20th Century Fox unterschreiben. Der Film soll bereits am 4. Juli 2001 in die amerikanischen Kinos kommen. Dieser ehrgeizige Zeitplan bedingt, daß die Dreharbeiten schon bald beginnen müssen. Bisher wurden keine Schauspieler verpflichtet, gesucht wird aber ein Hauptdarsteller im Alter von Leonardo DiCaprio und Matt Damon.

Batman 5: Drehbuch und Regie von Aronofsky?
Der neueste Kandidat für die Regie von "Batman 5" heiß t Darren Aronofsky. Bekannt wurde dieser mit seinem ungewöhnlichen Film "Pi", für den er auch die Story entwickelte. Das Studio will mit "Batman 5" zum Stil der ersten beiden Teile, die von Tim Burton inszeniert wurden, zurückzukehren. Aronofsky, der auch gleich das Drehbuch zum neuen "Batman"-Film schreiben will, darf man dies durchaus zutrauen.

Superman 5: Drehbuch ist fertig.
Das Drehbuch zum fünften "Superman"-Kinofilm, über den nun bereits seit mehr als zwei Jahren spekuliert wird, ist von Autor William Wisher Jr. ("Terminator 2") jetzt bei Warner Bros. abgeliefert worden. Das Studio und auch Nicolas Cage, der immer noch die Titelrolle übernehmen will, sollen das Skript sehr positiv aufgenommen haben. Ob und wann der Film überhaupt gedreht wird, ist aber noch unsicher, da noch ein Rechtsstreit zwischen DC Comics und der Witwe von Superman-Erfinder Jerry Siegel hängig ist. Definitiv aus dem Projekt ausgestiegen ist Regisseur Tim Burton ("Batman", "Sleepy Hollow"), der ursprünglich alles daran setzte den Film zu inszenieren. Burton war enttäuscht, weil Warner "Superman" nicht als Film sondern als Geschäft betrachte und in erster Linie daran interessiert sei, Merchandising-Lizenzen zu verkaufen.

Spider-Man: Gerüchte, Gerüchte, Gerüchte...
Nichts Konkretes ist derzeit zur geplanten "Spider-Man"-Verfilmung zu erfahren. Dafür sind umso mehr Gerüchte im Umlauf. Fassen wir diese kurz zusammen: Die aussichtsreichsten Kandidaten für die Hauptrolle sollen - wieder einmal - Leonardo DiCaprio, Freddie Prinze Jr. ("Wing Commander") und Jude Law ("Gattaca", "eXistenZ") sein. Den Bösewicht "Green Goblin" soll Liam Neeson ("Star Wars: Episode I") darstellen, der für die Rolle 6 Mio. Dollar erhalten soll. Für die Rolle von Mary Jane, die Freundin von Peter Parker alias "Spider-Man", ist angeblich Jennifer Aniston ("Friends") vorgesehen. Als Regisseur will Sony offenbar Sam Raimi (wir hatten dies in der letzten Ausgabe gemeldet). Dieser ist sehr interessiert an diesem Job, allerdings hat er ein Terminproblem. Das Studio will bereits im Frühjahr 2000 mit der Produktion starten. Raimi wird dann aber noch mit der Nachbearbeitung seines übernatürlichen Thrillers "The Gift" beschäftigt sein.

Battlefield Earth: Nach dem Sequel noch ein Prequel?
Der von John Travolta inszenierte und produzierte Sciencefiction-Streifen "Battlefield Earth", der im Mai in den USA-Kinos anläuft, wirft bereits vor seiner Premiere hohe Wellen, weil die Story auf dem gleichnamigen Roman von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard basiert und weil bereits eine Fortsetzung angekündigt wurde (wir haben darüber berichtet). Nun plant Travolta, der im Film als bösartiges Alien zu sehen sein wird, offenbar auch noch ein Prequel!

Die Geschichte soll angeblich vom bekannten Sciencefiction-Autoren Algis Budrys ("Projekt Luna", "Einige werden überleben") geschrieben werden. Budrys, der lange Zeit mit L. Ron Hubbard befreundet war, sagte allerdings, dass er vorerst einen Roman zum "Battlefield Earth"-Zyklus als Auftragsarbeit schreiben werde. Die Geschichte des Buches, das im Herbst erscheinen soll, wird ca. 1000 Jahre vor dem ersten Band angesiedelt sein. Budrys meinte weiter, er werde kein Drehbuch zu einem Prequel für den "Battlefield Earth"-Kinofilms schreiben, sein Roman könnte aber als Grundlage dafür dienen.

The Final Journey: Dreharbeiten auf der "Mir"!
Die Geschichte von "The Final Journey" dreht sich um einen Astronauten, dargestellt vom russischen Schauspieler Vladimir Steklov, der seine Raumstation nicht mehr verlassen will. Speziell dabei: Der Film soll tatsächlich teilweise auf der "Mir" gedreht werden! Steklov, der bereits seit zwei Jahren trainiert, soll zusammen mit den beiden "echten" Astronauten Sergey Zalentin und Alexander Kaleri an einer 45 Tage dauernden Mission teilnehmen. Dabei sollen Aufnahmen für den Kinofilm gemacht werden. Die Mission, die bereits am 31. März starten soll, ist allerdings von der russischen Weltraumagentur noch nicht bewilligt worden. Neben Steklov sollen auch Gary Oldman und Sean Penn in "The Final Journey", der rund 40 Mio. US-Dollar kosten soll, auftreten. Die beiden werden allerdings nicht zur Raumstation fliegen, sondern ihren Part auf der Erde spielen.

Rollerball: Chris Klein in der Hauptrolle?
Jungschauspieler Chris Klein, bekannt aus "American Pie" ("Heiß er Apfelkuchen"), soll im geplanten Remake des SF-Films "Rollerball" die Rolle des Jonathan E. übernehmen. Klein, der auch als möglicher Anakin Skywalker für "Star Wars: Episode II" gehandelt wird, hat aber bisher noch kein Vertrag unterzeichnet.

Im Original von 1975 wurde der Part, der nun für Chris Klein vorgesehen ist, von James Caan ("Spacecop L.A.") gespielt. Die Neuverfilmung, die im kommenden Sommer starten wird, steht unter der Leitung von Regisseur John McTiernan ("Predator").

A.I.: Details zu Kubricks letztem Projekt.
"A.I." war das Projekt, das der im letzten Jahr verstorbene Stanley Kubrick nach "Eyes Wide Shut" angehen wollte. In der "Pinocchio"-ähnlichen Geschichte, die nun Steven Spielberg verfilmen will, geht es um virtuelle Realitäten und globale Umweltkatastrophen. Die Story spielt Jahrhunderte nach einem Unglücksfall, bei dem das Eis der Pole geschmolzen ist. Im Zentrum steht dabei David, ein Roboterkind, das menschlicher werden will. Dieser wird von künstlichen Intelligenzen entdeckt, die eine per Computer geschaffene, künstliche Realität erschaffen. Wann Spielberg mit der Produktion des "A.I."-Stoffes beginnen will ist noch offen.

Hardwired: Proyas soll Regie übernehmen.
Alex Proyas, bekannt durch "The Crow" und "Dark City", soll die Regie beim Sciencefiction-Film "Hardwired" übernehmen. Die Arbeit an der Endfassung des Drehbuchs wird noch diesen Monat beginnen. Die Story spielt in einer nahen Zukunft und dreht sich um die Suche nach einem Killer. Speziell dabei: alle Mordverdächtigen sind künstliche Intelligenzen. Das Projekt "Hardwired" wurde bereits mehrfach angegangen, so wollte einst Bryan Singer ("X-Men", "Die üblichen Verdächtigen") den Film realisieren. Aus verschieden Gründen konnte das Projekt aber bisher nicht verwirklicht werden.

Fahrenheit 451: Mel Gibson zieht sich zurück.
Der vielbeschäftigte Mel Gibson hat mitgeteilt, daß er die geplante Neuverfilmung von Ray Bradburys Sciencefiction-Roman "Fahrenheit 451" nicht produzieren werde. Gibsons Firma Icon Entertainment hält die Rechte an der Verfilmung. Bradbury selbst hatte sich noch vor einem Monat trotz wiederholten Verschiebungen zuversichtlich gezeigt und weiter am Drehbuch gearbeitet (wir haben darüber berichtet). Das Projekt "Fahrenheit 451" dürfte sich mit dem Rückzug von Gibson vorerst einmal erledigt haben.

Audio51 #14 erscheint am 26. Februar.
Am 26. Februar erscheint wieder eine neue Ausgabe der SF-Radio Sendung 'Audio51'. Folgendes wurde vorab über die Inhalte bekannt gegeben:

Highlight: Interview mit Dirk Bartholomä
Info: Claudia Kern sprach mit Dirk Bartholomä, dem Vorsitzenden des offiziellen deutschen STAR TREK-Fanclub STCE und dem Geschäftsführer der FedCon GmbH. In diesem erstaunlich offenen Interview plaudert Dirk B. über seinen Werdegang, lästert über Jeri Ryan und spricht über die Con-Landschaft in Deutschland und Schauspieler-Gagen.
(In der Sendung werden Ausschnitte aus dem Interview zu hören sein, das komplette Gespräch können alle Hörer im sf-radio.de-Archiv herunterladen.)

Andere Themen: Christian Langhagen stellt den Comic "Rising Stars" aus der Feder von B5-Erfinder JMS vor +++ Florian Breitsameter hat den Film "Der 200 Jahre-Mann" gesehen, der ab dem 02.März in die deutschen Kinos kommen wird +++ sf-radio.de verlost 3x "Star Wars - Episode 1: Die illustrierte Enzyklopädie", ein aufwendig bebildertes Kompendium +++

Bei Interesse an der Sendung finden Sie SF-Radio unter der folgenden Adresse im Internet: http://www.sf-radio.de.

Barbarella: Regisseur Vadim verstorben.
Der französische Regisseur Roger Vadim ist am 11. Februar in Paris im Alter von 72 Jahren an einem Krebsleiden gestorben. Sciencefiction-Fans war er bestens bekannt durch seinen umstrittenen Klassiker "Barbarella" aus dem Jahr 1968 mit Jane Fonda in der Titelrolle. Sein erstes und gleichzeitig auch sein wichtigstes Werk war aber sein Film "Und immer lockt das Weib" von 1956, das die Karriere von Brigitte Bardot begründet hatte. Vadim, der als Roger Vladimir Plemiannikov 1928 in Paris geboren wurde, war sowohl mit Jane Fonda als auch mit Brigitte Bardot, später auch mit Annette Stroyberg und Catherine Schneider verheiratet. Er hinterläß t seine letzte Frau Marie-Christine Barrault und vier Kinder.

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