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+ Das grosse Fragezeichen
+ Nitpicker's Guide
+ Der Streit der Con-Riesen
+ TrekToday
+ Rosenbergers


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+ Serie V noch unklar
+ Sat.1 zeigt "Das ungewisse Dunkel"
+ Voyager auf Premiere World
+ Umzug für Voyager?
+ Beltran will Veränderung


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19. November 1999 - Ausgabe 58 - "The Flame Still Burns"

Die letzte Chance

Du liebe Güte, was ist Star Trek derzeit unterrepräsentiert in der amerikanischen Medienlandschaft. Nun ist es schon wieder ein ganzes Jahr her, dass der letzte Star Trek-Film in den Kinos lief. Nun ist es schon wieder ein halbes Jahr her, dass noch zwei Serien parallel liefen. Derzeit läuft "Voyager", und das war es dann auch schon wieder. Jede Woche nur eine neue Episode, die den Durst nach neuen Raumschlachten, den Durst nach einem Stücken weiter Richtung Alpha-Quadranten, den Durst nach noch mehr Star Trek versucht zu stillen.

Doch schon jetzt hat sich das Glitzern in den Augen der Fans breitgemacht, die sich nach dem Ende von TNG auch auf Voyager gefreut haben. Das ist ja wie Weihnachten: Täglich hört man die neuesten Gerüchte über die sogenannte "Serie V", an der die Star Trek-Macher derzeit in den Katakomben von Paramount werkeln. Die Serie V, die so anders gegenüber ihren Vorgängern sein soll, dass sie ein vollkommen neues Star Trek bringen soll. Kritiker schreiben sich in den USA derzeit ihre Finger wund, wenn es um das Thema Star Trek geht. Und genau diese Fans - die mit dem Glitzern in den Augen - sind ihre Opfer. Am besten, so die allgemeine Meinung, weicht der Durst nach neuem erstmal einer kleinen Pause für das Franchise. So wie es sich auch einige Star Trek-Darsteller gewünscht haben.

Pustekuchen! Paramount weiss, wieviel Geld sich aus diesem Phänomen wirklich schlagen lässt. Und Paramount würde nicht gut daran tun, Star Trek nun für einige Jahre aus dem Programm zu nehmen und nur ab und zu nochmal auf der Kinoleinwand in den allseits so beliebten Alpha-Quadranten zurückzukehren, in dem schon der legendäre Captain Kirk seine Fünfjahres-Mission absolvierte. Diese Illusionen braucht man sich erst gar nicht zu machen. Doch egal, wieviel Geld sich damit machen lässt: Star Trek ist nicht einmal mehr das, was es mal war. Denn Star Trek ist von einer Mainstream-Serie, die es noch vor zehn Jahren in Form von TNG war, zu einem Nischenprodukt geworden, das längst nicht mehr alle Segmente des Marktes abdecken, das längst nicht mehr alle Zielgruppen erfassen kann. Der Markt ist übersättigt - und Star Trek drängt sich mit vielen anderen Serien auf diesem kleinen Markt herum.

Seitdem "Voyager" gestartet ist, wurde der dritte Ableger des "Wildwests im Weltraum" von Schreckensnachrichten, was die Einschaltquoten in den USA angeht, verfolgt. Und auch hier in Deutschland existierte ein ähnliches Schreckensszenario; nur eine grosse Protestaktion der Fans konnte Sat.1 vor längerer Zeit dazu bewegen, Voyager wieder ins Programm zu nehmen.

Nun geht Voyager auf seine letzten anderthalb Staffeln zu. Die Serie, die stets im Schatten von TNG und DS9 ihr Dasein fristen musste und nun plötzlich die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht, wird im nächsten Jahr in ihre voraussichtlich letzte Staffel gehen. Aber die Fans mit dem Glitzern in den Augen werden ihren Stoff bekommen. Denn die Probevorführungen der neuen Serie sind nun für Anfang 2001 festgesetzt. Mit einem Start der Serie dürfte man somit direkt nach dem Ende von Voyager rechnen. Eine Pause für das Franchise ist somit hochoffiziell abgelehnt worden. Doch die erfolgsbezogenen Negativschlagzeilen, die die Presse und ihre Kritiker der Serie in letzter Zeit angedichtet haben, bleiben bestehen und zeigen auf, unter was für einem Druck sich die Studios derzeit überhaupt befinden. Zwei Vorschläge, die im Internet unter den Bezeichnungen "X-Files meets Star Trek" und "Birth of the Federation" bekannt geworden sind, sind von den Studios nicht gerade mit Kusshand aufgenommen worden - der dritte Vorschlag soll es nun getan haben.

"Braucht man ein neues Star Trek? Sollte man sich nicht einfach auf die alten Werte zurückbesinnen?" Das war die Kernaussage eines Artikels in einem US-amerikanischen Medienmagazin. Sogar Jonathan Frakes (ST:TNG Riker) hat sich wieder als Hauptcharakter für eine neue Serie ins Spiel gebracht - um George Takei (ST:TOS Sulu) ist es dagegen rätselhaft ruhig geworden. Doch so ist es ja nicht: Die alten Werte hat Star Trek über die Jahre immer weiter behalten - auch wenn im Fandom kontroverse Diskussionen über den im Alpha-Quadranten ausgebrochenen Krieg vorherrschen und Fans die Messages einiger Episoden oder Filme schon als "gefährlich" eingestuft haben. Bei den alten Werten ist Star Trek geblieben, und somit ist es nur das Konzept der neuen Serie, die über die Zukunft von Star Trek entscheiden wird.

Sieht man es mal realistisch, so steht das gesamte Phänomen nun vor einer Weggabelung, die für Star Trek das Aus bedeuten könnte, wenn Serie V nicht den erhofften Erfolg bringen wird. Und ein Aus wird das Ende für das Glitzern in den Augen bedeuten.

Das neue Konzept ist nun Gerüchten zufolge vorgelegt: Eine Gruppe von Undercover-Agenten im Auftrag des Geheimdienstes der Sternenflotte. "Star Trek meets X-Files" gehört somit der Vergangenheit an und ist somit durch ein nettes "Star Trek meets James Bond" ersetzt worden. Agentengeschichten im Alpha-Quadranten. Das hört sich durchaus interessant an. Aber auf die Umsetzung kommt es an. Die Umsetzung, mit der Serie V auf den TV-Bildschirmen zu sehen sein wird, bestimmt über den dünnen Faden, an dem Star Trek derzeit hängt. Die Umsetzung bestimmt darüber, ob die Fans sich den Durst nicht bald mit anderen Serien stillen müssen.

Dennis Horn
Chefredakteur

Inhalt dieser Ausgabe

1. Das grosse Fragezeichen
2. trekBEAT
3. Der Streit der Con-Riesen
4. Nitpicker's Guide: DS9 117-119
5. Webwatcher: TrekToday
6. Webwatcher: Rosenbergers
7. Fan Fiction
8. Smile Fiction
9. Episodenlogbuch
10. Subspace Link


1. Spotlight: Das grosse Fragezeichen

Im Internet kam es in den vergangenen sechs Wochen weiter zu Gerüchten rund um die neue, fünfte Star Trek-Serie, die in den nächsten beiden Jahren in den USA starten soll. Offiziell gab es bisher keine Bestätigung seitens der Serienproduzenten oder Paramount. Einige der Gerüchte wurden von Paramount sofort dementiert und als Unsinn abgetan; andere wurden einfach ignoriert.

Erste vage Vermutungen über das neue Projekt wurden bereits Mitte Oktober im Internet verkündet, nachdem Rick Berman in einem Interview mit der "USA Today" davon sprach, dass die nächste Serie sich dramatisch von allem bisherigen unterscheiden würde.

Unterstützt wurde diese Ansicht eine Woche später von Brannon Braga, der sich gegenüber dem EON-Magazine folgendermassen äusserte: "Meiner Vermutung nach wird es weitergehen. Ich denke, die nächste Serie, wenn es sie denn geben wird, ist ein sehr wichtiger Schritt. Es kann nicht mehr dasselbe sein wie bisher. Das folgende muss eine radikale Abkehr und doch noch eine Star Trek-Serie sein."

Erst Ende Oktober wurde dann alles etwas klarer, nachdem Mark Altman, selbst ein langjähriger Star Trek-Kenner, ausführlich über die Entwicklung und die Zukunft von Star Trek sprach. Er äusserte sich insofern, als dass ein Konzept für die "Starfleet Academy" bereits vorläge und vom Studio favorisiert würde. Als gesichert nahm er damals schon an, dass Rick Berman und Brannon Braga die Entwicklung gemeinsam übernehmen würden.

Eine Woche später wurde diese Meldung dann teilweise bestätigt, als bekannt wurde, dass Berman und Braga sich auf einen Entwurf mit dem Studio geeinigt hätten und die neue Serie demnächst in die Vorproduktion gehen solle. Nähere Details wurden zu diesem Zeitpunkt allerdings wieder nicht bekanntgegeben. Insbesondere das Konzept einer Serie zur Geburt der Föderation wurde in diesen Tagen wieder verstärkt gehandelt.

Um das Informationschaos dann komplett zu machen, veröffentlichte das Star Trek-Continuum an diesem Tag eine Meldung, die sich wie ein verfrühter Aprilscherz neben all den offiziellen Meldungen hervortat. Folgendes war zu lesen:

"Reisende und Frachtschiffe, die das Bryson-System durchqueren, werden ihre Flugpläne überarbeiten müssen, da Föderationswissenschaftler den Beginn eines völligen Kollapses entdeckt haben. 'Glücklicherweise gibt es keine bewohnten Planeten in diesem System', sagt Constantine Kukahiko von der Stellarkartographie der Föderation. 'Es gibt dort zahlreiche tote Planetoiden und eine verlassene Forschungsstation, nicht viel.' Momentan befolgt die Sternenflotte die Standardprozeduren, stattet das System mit Sensoren aus und baut ein Netzwerk von Warnbojen auf. Obwohl wir alle das ultimative Schicksal von Bryson kennen, ist ein kollabierender Stern doch unberechenbar', meint Kukahiko. 'Wir wären um jeden, der in der Vernichtungswelle gefangen würde, betrübt. Er wäre natürlich sofort tot."

Natürlich wurde sofort gemutmasst, dass dies ein versteckter Hinweis auf Serie V sein könne. Leider wurde in den darauffolgenden Tagen kein weiterer Kommentar verfasst, so dass diese Meldung schnell wieder in Vergessenheit geriet.

Am 6. November schreckte dann plötzlich alles zusammen, als bekannt wurde, dass Paramount das erste Konzept von Braga und Berman zerrissen und verworfen habe. Dieser abgelehnte Entwurf soll sich unbestätigten Meldungen zufolge mit der Entstehung der Föderation beschäftigt haben, wurde etwas später im Internet bekannt. Desweiteren wurde vom Studio entschieden, dass Kenneth Biller nun der Ausführende Produzent von "Star Trek: Voyager" werden solle, damit sich Braga voll und ganz auf die neue Serie und die darauffolgende Vorproduktion konzentrieren könne.

Eine anonyme Quelle, genannt "Chris Pike", verkündete tags drauf, dass dies bereits der zweite Entwurf gewesen sei, der von den Verantwortlichen abgelehnt wurde. Die erste Version, welche er als eine Art "Akte X kreuzt Star Trek" beschrieb, wurde bereits einige Wochen vorher abgelehnt.

Er stellte in seinem offenen Brief fest, dass der Spielraum für Berman und Braga knapper geworden sei, da Star Trek insgesamt nicht mehr so erfolgreich wie in früheren Jahren ist und demzufolge die Machtstellungen der beiden unsicherer geworden sind. Beide könnten Ihren Arbeitsplatz verlieren, da Bermans Vertrag mit dem Studio an brauchbare Ideen und nicht an Zeit gebunden ist. Bragas Stelle als Ausführender Produzent läuft mit dem Ende der sechsten Staffel aus. Somit wäre er dann im nächsten März des kommenden Jahres arbeitslos.

Dieses wurde dann drei Tage später durch einen Mitarbeiter von Paramount korrigiert. Er vermeldete, dass sich das Studio nun für eine Idee entschieden habe und Brannon Braga nun doch bis zur siebten und voraussichtlich letzten Staffel bei Voyager bleiben wird.

Nach diesen Meldungen wurde es zuerst einmal ruhig im Netz - das Warten auf neue Gerüchte oder Halbwahrheiten rückte wieder an die erste Stelle. Am 15. November war es dann endlich mal wieder soweit: Eine anonyme Quelle, die laut eigenen Angaben im Studio beschäftigt ist, lieferte neue Gerüchte, die zumindestens auf eine grössere Veränderung im Vergleich zu den anderen Star Trek Serien hindeutet. Angedeutet wurde ein Konzept, welches auf einer Gruppe von Undercover-Agenten beruht, die im Auftrag der Sternenflotte tätig sind. Ein Gespräch zu diesem Thema soll zwischen Berman und Braga in einem Büro bis zu dem Zeitpunkt geführt worden sein, als die anonyme Quelle den Raum betrat. Sollte es bei diesem Entwurf bleiben, würde sich das Star Trek-Universum in den nächsten Jahren sicherlich stark verändern.

Auf einer Convention in den USA behauptete Star Trek-Autor Dean Wesley Smith nun, dass Probevorführungen zur Serie V auf Januar 2001 festgelegt seien. Smith schloss sein Panel mit der Frage an das Publikum, was es von einer Serie V in einem Universum 150 Jahre in der Zukunft halten würde - was auch immer er damit meint. Die derzeitige Flaute sei seiner Meinung nach wohl auch auf eine Strategie Rick Bermans und der Studios zurückzuführen, nach der man den Rummel um "Star Wars: Episode One - Die Dunkle Bedrohung" abwarten wolle, um eine zu starke Konkurrenz mit dem Star Wars Franchise zu vermeiden. Was niemand wusste: Smith bildete seine Aussagen nur aufgrund einer Reihe von Gerüchten, die er selber gehört hatte.

Noch ist also nichts fest, was die neue Serie angeht. Als gesichert darf man heute jedoch schon annehmen, dass in der kommenden Serie das Technik-Geschwafel ("Technobabble") stark eingeschränkt werden wird. Brannon Braga hatte sich diesbezüglich vor Studenten der California University geäussert. Desweiteren liess er noch einmal verlauten, dass sich die neue Serie sehr stark von den bisherigen unterscheiden werde.

Man darf also weiterhin auf das gespannt sein, was hinter den Mauern von Paramount beschlossen und beraten wird. Denn trotz aller Gerüchte bleibt am Ende immer noch das grosse Fragezeichen, dass immer noch die grosse Unklarheit symbolisiert, die das ganze Projekt derzeit noch umgibt. Im Grunde genommen gibt es jetzt seit vielen Wochen keine richtigen neuen Informationen. Weiterhin kann man sich nur noch auf Gerüchte "verlassen" - offiziell ist noch nichts.

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2. trekBEAT

Serie V noch unklar.
Weiterhin ist alles im Zusammenhang mit der neuen Star Trek-Serie, deren Start von Insidern auf Herbst 2001 angesetzt wird, unklar. Auf einer Convention in den USA sagte Star Trek-Autor Dean Wesley Smith, dass Probevorführungen zur Serie V auf Januar 2001 festgelegt seien. Smith schloss sein Panel mit der Frage an das Publikum, was sie von einer Serie V in einem Universum 150 Jahre in der Zukunft halten würden. Was niemand wusste: Smith bildete seine Aussagen nur aufgrund einer Reihe von Gerüchten, die er selber gehört hatte.

Noch ist also nichts fest, was die neue Serie angeht. Auch die Meldung eines ungenannten Informanten, der das Konzept der neuen Serie aus einigen Bemerkungen, die er angeblich im Büro von Brannon Braga aufgeschnappt hat, als "James Bond meets Trek" bezeichnete, kann momentan nicht als mehr als ein Gerücht angesehen werden. Es ist noch nicht einmal bekannt, ob sich Paramount mit den Produzenten Rick Berman und Brannon Braga auf ein Konzept geeinigt hat.

Neue Audio51-Sendung erschienen.
Vor einer Woche ist eine neue Ausgabe der Science-fiction-Sendung "Audio51" bei http://www.sf-radio.de erschienen. Folgende Themen werden in der aktuellen Sendung, moderiert von Christoph von Guaita, behandelt:

Eine Vorschau auf die neuen Fantasy-Serien des Jahres 2000
Neuigkeiten von der Verfilmung von "Der Wüstenplanet"
Was geht ab? - Der monatliche Con-Flash in Audio51
SF-Autor Andreas Eschbach im Interview
SF-Newsflash - Aktuelle News aus der SF-Szene
John Sinclair - Die TV-Serie
"Robert sagt..." uns, wie er die Spielemesse in Essen fand.
Vorstellung der neuen DVD-Box von "Raumpatrouillie Orion"

Die Sendung steht wie gewöhnlich sowohl für 28.8K als auch für ISDN-Nutzer im Real Audio-Format zur Verfügung. Optional besteht auch eine Downloadmöglichkeit.

Nebendarsteller kehren zurück.
Star Trek-Nebendarsteller Phil Morris (ST:TOS Miri) wird nach seinen Auftritten in THE SEARCH FOR SPOCK und den DS9-Episoden "Gefährliche Liebschaften" ("Looking for Par'Mach in All The Wrong Places") und "Entscheidungen" ("Rocks and Shoals") nun einen weiteren Auftritt in der kommenden Voyager-Episode "One Small Step" erhalten.

Auch J.G. Hertzler (ST:DS9 Martok) wird nach dem Ende von DS9 wieder zu sehen sein. Der Mime wird als Hirogen einen Auftritt in der "Wrestler-Episode" "Arena" erhalten.

Galileo7-Video erscheint.
Die Firma "2001 Movie Production", die auf der Galileo7-Convention Ende Oktober in Berlin das offizielle Convention-Video aufgezeichnet hat, will das Band Anfang Dezember veröffentlichen. Präsentiert wird die Zusammenfassung von Interviews, Panelausschnitten und Ankünften der Stars am Flughafen von den Schauspielern Stephanie Kellner ("Marienhof", ARD) und Francesco Pahlevan ("Die Wache", RTL).

Das Video wird bei der Firma zum Preis von 29,95 Mark zuzüglich 5,90 Mark Versandkosten erhältlich sein. Weitere Informationen über das Video gibt es auf der Homepage der Produktionsfirma unter http://www.2001mp.de.

Nexus Con: Erster Gaststar.
Die Veranstalter der Nexus Convention, die vom 1. bis zum 3. September 2000 stattfinden wird, haben mit der Babylon 5-Darstellerin Mira Furlan (Delenn) ihren ersten Gast angekündigt. Weitere Gäste, die die Convention besuchen werden, sind bisher noch nicht bekannt.

Sat.1 zeigt "Das ungewisse Dunkel".
Sat. 1 gab überraschend bekannt, dass am Samstag, dem 11.12.1999, um 20:15 Uhr der Voyager-Zweiteiler "Das ungewisse Dunkel" ("Dark Frontier") als TV-Film ausgestrahlt werden soll. Diese deutsche TV-Erstausstrahlung zur Prime Time-Zeit wird im Rahmen des "FilmFilm"-Sendeplans präsentiert.

In der Doppelfolge aus der fünften Staffel trifft die Voyager einmal mehr auf die Borg und auch die zuletzt in FIRST CONTACT aufgetretene Borg Queen. Diese holt Seven of Nine zurück ins Kollektiv, was Janeway zu verhindern versucht. Bisher waren die Folgen der fünften Staffel lediglich als deutsche Kaufvideos erhältlich.

"Free Enterprise" in Deutschland.
Insiderinformationen zufolge wird Anfang nächsten Jahres der unabhängig produzierte Film "Free Enterprise" in die deutschen Kinos kommen. Der Film, in der Hauptrolle William Shatner (ST:TOS Kirk), erzählt die Geschichte zweier verrückter Fans auf der Suche nach ihrem Idol. Shatner, der sich in dem Film selber darstellt, entpuppt sich aber im Endeffekt als Wrack - genau wie seine Fans.

Die Verträge mit der deutschen Vertriebsfirma wurden kürzlich abgeschlossen; der Film soll den Informationen zufolge im Frühjahr 2000 in die Kinos kommen.

"Trekkies" auf Video und DVD.
Die Dokumentation "Trekkies" erscheint nun in den USA auf Video und DVD. "Trekkies" wurde von Denise Crosby (ST:TNG Yar) produziert. Die Dokumentation erforscht das Fandom rund um Star Trek und bringt Interviews mit vielen der Stars aus vier Fernsehserien und neun Kinofilmen. Unter anderem wird ein Zahnarzt vorgestellt, der in seiner Praxis "Starbase Dental" die Patienten behandelt.

Interviews gibt es mit den folgenden in Star Trek involvierten Personen: Majel Barrett (ST:TNG Lwaxana Troi), Brannon Braga, LeVar Burton (ST:TNG LaForge), James Doohan (ST:TOS Scott), Michael Dorn (ST:TNG Worf), Jonathan Frakes (ST:TNG Riker), DeFores Kelley (ST:TOS McCoy), Walter Koenig (ST:TOS Chekov), Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway), Nichelle Nichols (ST:TOS Uhura), Leonard Nimoy (ST:TOS Spock), Ethan Phillips (ST:VOY Neelix), William Shatner (ST:TOS Kirk), Brent Spiner (ST:TNG Data), George Takei (ST:TOS Sulu), Jeri Taylor, Michael Westmore, Wil Wheaton (ST:TNG Wesley Crusher), Grace Lee Whitney (ST:TOS Rand) und John de Lancie (ST:TNG Q).

"Trekkies" entstand bereits im Jahr 1997.

Nur leichter Aufschwung für Voyager.
Wie vorhergesagt brachte die neueste Episode in den USA, "Dragon's Teeth", die höchsten Einschaltquoten seit "Barge of the Dead" in den Ratings ein. Die Episode erreichte ein Rating von 3.6 - und somit eine leichte Steigerung zur Episode "Riddles", die eine Woche zuvor ausgestrahlt wurde und ein Rating von 3.4 erzielte. Jedoch erzielte die vergleichbare Episode "In the Flesh" aus dem letzten Jahr mit einem Rating von 4.2 noch ein besseres Ergebnis. Obendrein konnten die Ratings vom Anfang der Staffel noch immer nicht erreicht werden.

In seinem Sendefenster lag Voyager diesmal auf Rang fünf. Es lag knapp hinter "Get Real", aber vor "Roswell" von Konkurrenz-Network WB - zum ersten Mal seit November 1997 könnte Voyager die Nase vorn behalten.

Voyager legte zwar keinen sensationellen Start in den November-Sweeps hin. Aber die Ratings liegen derzeit über denen in den Mai-Sweeps. Beide Zeiträume sind wichtig, da die dort erzielten Quoten Grundlage für die neu festzulegenden Werbepreise sind.

Neue Star Trek-Comic-Reihe.
Am 27. November wird in den USA der erste einer Reihe von Star Trek-Comics von der Firma WildStorm veröffentlicht werden. Die Reihe soll alle Serien abdecken und die unterschiedlichsten Abenteuer erzählen.

Im ersten Band, "Star Trek: Voyager - False Colors" wird die Crew Kontakt mit einer seltsamen Kraft aufnehmen, die den Borg bis auf Haar ähnelt. Dieser Umstand soll aber nur eine von zahlreichen Überraschungen in dieser Publikation sein. Die Story stammt aus der Feder von Star Trek-Autor Nathan Archer. Gezeichnet wurde sie von Jeffrey Moy und W.C. Carani. Der Firma WildStorm zufolge soll es monatlich mindestens einen neuen Comic geben.

Die erste Ausgabe wird es mit zwei verschiedenen Covers geben - eins mit einem Foto von Jeri Ryan (ST:VOY Seven of Nine), das andere mit einer farbigen Illustration.

WildStorm ist kein unbeschriebenes Blatt. Unter diesem Namen erschienen schon früher kleinere Serien oder Stand-alone-Titel im Star Trek-Universum.

Voyager auf Premiere World.
Ab dem 1. Dezember 1999 beginnt der Digitalsender Premiere World mit der Ausstrahlung der letzten 16 Episoden der fünften Staffel von "Star Trek: Raumschiff Voyager" in deutscher Erstausstrahlung. Dies sind die Episoden "Verborgene Bilder" ("Latent Image") bis "Equinox (1.2)".

Okudas stehen Rede und Antwort.
Auf http://www.lcarscom.net kann diesen November jeder Fragen an Michael und Denise Okuda stellen. Beide sind schon seit Jahren hinter den Kulissen für Star Trek tätig. Dem Einsender der originellsten Frage winken ausserdem Gewinne wie ein handsigniertes "Star Trek Sticker Book". Der glückliche Gewinner wird von den Okudas ausgewählt werden.

Alle Fragen müssen im November gepostet werden; die Antworten werden Anfang Dezember in der Rubrik "Ask the Okudas" veröffentlicht - zusammen mit dem Namen des glücklichen Gewinners. Das Ehepaar behält sich vor, nicht auf alle Fragen einzugehen.

Webride durch die Star Trek-Welt.
Die Web-Firma http://www.datango.de hat eine revolutionäre Art vorgestellt, im Internet zu surfen: Hier wird man von einem Moderator durch das weltweite Datennetz geführt; es erscheinen laufend Internetseiten auf dem Bildschirm, und man bekommt zusätzlich noch Hintergrundinformationen.

Eine solche Netz-Führung soll nun in Kürze zum Thema Star Trek stattfinden. Moderiert wird sie von der deutschen Synchronstimme Patrick Stewarts (ST:TNG Picard).

Delta-Quadrant hält Zuschauer am Fernseher.
In der aktuellen Ausgabe vom US-Magazin "Starlog" findet sich ein weiteres Interview mit Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) von Ian Spelling. Sie berichtet dort über ihren Einfluss auf den Charakter Janeway, den sie als hoch einstuft: "Ich habe Kathryn Janeway genauso geschaffen wie die Autoren der Serie." Wann immer sie könne, mache sie Vorschläge. Jedoch sei sie dabei immer vorsichtig und diplomatisch.

Mulgrew berichtet ausserdem über ihre Probleme mit der Serie, als es fast zum Bruch mit der Voyager kam. Zum Q-Problem meint Mulgrew, es gäbe noch so viele andere Plots, und Q wäre momentan einfach schlecht in die Story zu integrieren. Die Skriptkoordinatorin Lolita Fatjo gab kürzlich auf der Galileo7-Convention in Berlin bekannt, dass es noch in dieser Staffel zu einem Wiedersehen mit Q käme.

Mulgrew glaubt auch nicht an eine baldige Rückkehr in den Alpha-Quadranten. Man halte so die Zuschauer am Fernseher und würde diesen Pluspunkt der Serie wohl nicht so schnell aufgeben.

Dawson spricht über Regiedebüt.
Anlässlich ihres Regie-Debüts in der Folge "Riddles", die am 3. November auf UPN lief, führte eine Fanpage ein Interview mit Roxann Dawson (ST:VOY Torres). Sie sei sehr stolz auf diese Episode; sie sei abgerundet und beinhalte grandiose schauspielerische Arbeit, vor allem von Tim Russ (ST:VOY Tuvok) und Ethan Phillips (ST:VOY Neelix). Sie gesteht auch, sie sei vor der Episode ungeheuer aufgeregt gewesen und habe gedacht, alles würde bei ihrem ersten Einsatz hinter der Kamera schiefgehen. Sie habe sich gut vorbereitet, was durch die parallel verlaufenden Dreharbeiten zu "Alice" nicht einfach gewesen sei.

Alles in allem sei es aber ein umwerfendes Erlebnis gewesen. Dawson hat nichts dagegen, diese Erfahrung noch einmal zu machen.

Umzug für Voyager?
Gerüchten zufolge denkt der UPN-Teilhaber Chris Craft-Industries über einen Verkauf seiner Anteile am Network nach. Dies würde bedeuten, dass Voyager zur siebten Staffel und danach auch Serie V den Besitzer wechseln würden. Warscheinlichster Nachfolgekandidat ist derzeit CBS neben News Corp. und Tribune Co. Mit allen dreien sind Chris Craft-Industries in Verhandlungen getreten. Derzeit stehe aber noch kein Verkauf fest. Das Wall Street Journal vom Montag stuft die Gespräche als noch nicht absolut heisse Verhandlungen ein.

Der Idealkandidat CBS kann weitaus mehr US-Haushalte erreichen als UPN, was angesichts des Quotentiefs der letzten Monate sicherlich positiv ins Gewicht fallen würde.

Star Trek ist Entertainer Nummer 33.
Das US-Magazin "Entertainment Weekly" veröffentlichte in seiner Winter-Ausgabe eine Statistik, in der die grössten Entertainer der letzten 50 Jahre aufgezählt werden. Platz 33 nimmt dabei das Star Trek-Franchise ein: "Die Geschichte von einem Mann, einem Raumschiff und einer Galaxis von verzückten Fans. Ist es möglich, dass Gene Roddenberry der Homer unserer Generation ist?"

"Star Trek ist unsere moderne Mythologie", sagt Roger Nygard, Regisseur der Dokumentation "Trekkies". Jede Episode habe Reise, Abenteuer, Monster, Handlung, Explosionen und Romanzen, welche alle in eine moralistische Geschichte eingebettet würden. Dies zusammen bildeten eine vollständige Mythologie.

Assistent für den Doktor.
Robert Picardo (ST:VOY Doktor) hat den Gedanken ins Spiel gebracht, ein EHM als Assistent für den Doktor neu einzuführen. In einer noch hypothetischen Folge soll es um einen chirurgischen Eingriff gehen, den der Doktor nur mit Hilfe eines Assistenten erfolgreich durchführen kann. Da es an Bord der Voyager allerdings keine entsprechende Fachkraft gibt, wird über Lösungen nachgedacht.

Als Lösung wird die Energie verschiedener Systeme umgeleitet, um den Doktor ein zweites Mal zu erschaffen. Dieser neue Doktor verhält sich jedoch nicht wie der aktuelle, sondern wie damals, als sein Programm zum ersten Mal aktiviert wurde. Der Doktor sieht nun, wie er sich damals verhalten hat und ist beschämt.

Der neue Doktor kann wiederum nicht verstehen, warum der alte Doktor die Schiffsenergie und jede Menge Zeit vergeudet, um die Verhaltensweisen und sozialen Gepflogenheiten der Mannschaft zu studieren.

Ob die Idee in eine neue Episode umgesetzt werden wird, ist bisher noch unklar.

THE VOYAGE HOME auf DVD.
Der vierte Star Trek-Film, THE VOYAGE HOME, ist nun auf DVD veröffentlicht worden. Der bereits 1986 in den Kinos gezeigte Film war nach "Star Trek III: Die Suche nach Mr. Spock" das zweite Projekt, bei dem Leonard Nimoy (ST:TOS Spock) Regie führte. Die DVD-Edition des Filmes enthält im Gegensatz zur Videoversion zusätzlich einige Trailer sowie Audiospuren in Englisch und Französisch.

McNeill doch nicht in Scifi-Streifen.
Star Trek-Darsteller Robert Duncan McNeill (ST:VOY Paris) hat anscheinend doch nicht für den Science-fiction-Film "Man in the Machine" unterschrieben. Dies besagten einige Meldungen in den vergangenen Wochen.

Die offizielle Homepage des Filmes verrät nur, dass das Projekt ein Science-fiction-Thriller über ein junges Paar ist, das auf einem ungastlichen Planeten gestrandet ist und sich auf der Flucht vor einem psychotischem Roboter befindet.

Das Projekt befindet sich derzeit in einer sehr frühen Prä-Produktionsphase, in der auch noch die Suche nach "unabhängigen Investoren" eingeschlossen ist. Auch das Casting sowie die Suche nach guten Drehorten müssen noch durchgeführt werden.

Beltran will Veränderung.
Robert Beltran (ST:VOY Chakotay) sprach auf einer Veranstaltung in den USA zur aktuellen Situation der Voyager: "Ich hatte niemals das Gefühl, mit Deep Space Nine in Konkurrenz stehen zu müssen. Aber ich glaube nicht, dass die Networks es im Moment wirklich ausnutzen, das Voyager zur Zeit die einzige noch laufende Star Trek-Serie ist. Man dachte, insbesondere unser Network würde besonders gut arbeiten. Ich vermute jedoch, dass sie sich mehr für Wrestling interessieren als für uns."

Nun will Beltran eine Veränderung für die Serie. Er glaubt, dass es für sie Zeit sei, etwas anderes zu machen. "Was es allerdings sein könnte, weiss ich nicht. Ich glaube, dass eine Rückkehr nach Hause eine gute Sache ist. Ich denke, wir haben dem Zuschauer lange genug diese Alien-der-Woche-Krisensyndrome vorgeführt. Wir brauchen eine Veränderung innerhalb der Serie. Ich hoffe, dass diese Veränderung nicht das Ende von Chakotay bedeutet."

Robert Duncan McNeill (ST:VOY Paris) dagegen, der auch auf der Veranstaltung anwesen war, würde es begrüssen, wenn die Borg eine noch grössere Rolle als jetzt spielen würden: "Schliesslich ist die Voyager das einzige Föderationsraumschiff im Delta-Quadranten, der Heimat der Borg."

Über seinen Charakter innerhalb der Serie sagte McNeill folgendes: "Ich denke, er verkörpert einen Typ, der eine Menge Aufruhr verursacht hat. Ich würde es sehr gerne sehen, wenn man ihm mehr Kommando-Autorität geben würde. Es wäre gut für den Charakter, wenn man ihn seine Fähigkeiten beweisen lassen würde, die er sich über sechs bis sieben Jahre hinweg angeeignet hat."

Altman für Rückkehr von Kirk.
Der sogenannte Star Trek-Experte und Co-Autor des Films "Free Enterprise", Mark Altman, wurde im Rahmen der "Bring Back Kirk"-Kampagne interviewt.

Er umreisst "Free Enterprise" als in den USA erfolgreichen Film über zwei Science-fiction-Fans, die ihr Idol William Shatner - gespielt von William Shatner (ST:TOS Kirk) - treffen und herausfinden, dass er im wahren Leben genauso schlecht dran ist wie sie auch. Er sieht ihn als zwar parodierenden aber respektvollen Blick auf Science-fiction im Allgemeinen und diese zwei Fans im besonderen. Paramount habe nicht grossartig auf den Film reagiert; man betrachte ihn wohl eher als kleinen Fisch im Filmgeschäft.

Er berichtet darüber hinaus, Shatner sei bereit für eine Rückkehr als Captain Kirk in die Serie. Altman glaubt aber nicht, dass er in das 24. Jahrhundert passen würde - er gehöre in das 23. Jahrhundert. Er könne sich auch vorstellen, zusammen mit Robert Meyer Burnett (Autor von "Free Enterprise") einen Star Trek-Film zu schreiben. Dies sei zwar von Seiten Paramounts nicht sehr warscheinlich - aber wenn er sich den steilen Werdegang der Wachiowski-Brüder ("The Matrix") ansehe, sei es nicht absolut undenkbar. Er halte William Shatner nicht nur für einen überaus sympathischen Menschen, sondern auch für eine "Ikone des Films wie Clint Eastwood". Daher sei es wichtig, ihn wieder auf die Leinwand zu bringen.

Auf die Frage hin, ob der Tod Kirks oder der siebte Film GENERATIONS dem Mythos Star Trek zu seinem jetzigen Verfall verholfen habe, meint Altman, er glaube dies nicht, und wenn, sei dies nur ein kurzer Rückgang wie etwa nach THE FINAL FRONTIER. Er vergleiche Star Trek gerne mit dem Phoenix - es steige immer wieder aus der Asche empor.

Wang cancelt erneut Chat.
Garrett Wang (ST:VOY Harry Kim) hat diese Woche erneut ohne jeden Kommentar seinen Chat auf der offiziellen Star Trek-Homepage unter http://www.startrek.com gecancelt. Eine längere Zeit sassen die Chatmaster zusammen mit den Fans im Chat - vergebens, denn Garrett Wang tauchte wie bereits die Male zuvor nicht auf. Einziger Unterschied: Diesmal gab es noch nicht einmal eine Entschuldigung dafür. Der Chat soll wiederholt werden; ein neuer Termin wurde allerdings noch nicht angesetzt.

"Spock & Q" live im Netz.
Leonard Nimoy (ST:TOS Spock) und John De Lancie (ST:TNG Q) werden in Las Vegas ihr Hörspiel "Spock and Q" wiederaufführen. Danach stehen sie für Fragen zur Verfügung und werden Autogramme geben.

Das Stück, in dessen Genuss schon die letztjährigen Besucher der FedCon kamen, handelt von einer kosmischen Debatte der beiden Star Trek-Charaktere über den Wert der Menschheit. Konkret debattieren der allmächtige Q und der logische Spock darüber, ob die Erdenbewohner es wert seien, vor einem heranrasenden Asteroiden gerettet zu werden.

Alle Fans, die nicht nach Las Vegas fliegen können, haben die Möglichkeit, das Ereignis live im Internet unter http://www.tvguide.com zu verfolgen. Stattfinden soll es am 19. November um 21:00 Uhr pazifischer Zeit, also am 20. November um 5:00 Uhr unserer Zeit.

Interview mit Denise Crosby.
Das Magazin "Ask Hollywood" interwiewte Denise Crosby (ST:TNG Tasha Yar) über ihre Beziehung zu Star Trek und den Dokumentarfilm "Trekkies", für den sie die Co-Produzentin war.

Die Welt von Star Trek, insbesondere das Fandom, seien ein grossartiges Motiv für eine Dokumentation, sagt Crosby. Daher habe sie schon lange mit dem Gedanken gespielt, einen solchen Film zu machen. Sie habe dann durch ein anderes Projekt Roger Nygard, den späteren Regisseur von "Trekkies", kennengelernt und sei mit ihm in Verbindung geblieben. Eines Nachmittags sprach sie ihn auf die Idee an, nachdem sie gerade wieder von einer Convention zurückgekehrt war. Er arbeitete zur Zeit gerade mit Keith Border zusammen, und alle drei trafen sich und besprachen die Idee. So entstand "Trekkies".

Zum Erfolgsgeheimnis von Star Trek meint Crosby: "Wenn das jemals jemand herausbekommen würde, wären ja alle in der Lage, es zu kopieren. Ich glaube, es spricht einfach verschiedene Menschen auf verschiedenste Art und Weise an." Wo andere Serien ein eher dunkles Zukunftsbild gezeichnet hätten, habe Star Trek die vielversprechenden und positiven Seiten des rasanten technischen Fortschritts gezeigt. Das habe es so erfolgreich gemacht.

Ihren frühen Ausstieg aus der Serie begründet die Schauspielerin so: Sie habe sich eingeengt gefühlt wie ein Footballspieler, der in der ersten Liga spielt, aber nur die Ersatzbank drücken darf. Es sei eine schwere Entscheidung gewesen, die sie aber aus rein schauspielerischen Gründen getroffen habe. Aber sie habe sich niemals träumen lassen, eine so enge Bindung zu Star Trek zu behalten. "Und doch stehe ich nun hier und mache diese Dokumentation." Und die Gastauftritte in Episoden wie "Armada" seien immer wie eine Rückkehr in die Familie gewesen.

"Ich glaube, die meisten Menschen halten Star Trek-Fans für Computerfreaks, die nie das Elternhaus verlassen." Aber in Wirklichkeit erstrecke sich die Gruppe der Fans in alle Einkommens- und Kulturbereiche.

TREKminds 17 ist erschienen.
TREKminds, die Radio-on-Demand-Sendung zum Thema "Star Trek" ist umgezogen. Mit "sf-radio.de" hat Projektleiter Mike Hillenbrand mit einem grossen Team namhafter Mitarbeiter ein neues Projekt für Radio-on-Demand-Sendungen zum Thema Science-fiction gegründet. Auch das Projekt "Radio Trek", das mit den Formaten "TREKminds", "Episoden-Café", "SpoilerSpace", "Thomas' Trek Tiraden", "Berlin Live" (Live-Berichterstattungen vom 30. und 31. Oktober 1999 auf der Galileo7-Convention in Berlin) und "Radio Trek" aufwartet, hat sein neues Zuhause auf dem Server des neuen Projektes gefunden.

Am Samstag, den 20. November, erscheint eine neue Ausgabe der Sendung TREKminds.

Dieses und jenes.
James Goldstone, langjähriger Regisseur für Film und Fernsehen, starb kürzlich in seinem Haus in Shaftsbury an Krebs. Goldstone wurde 68 Jahre alt. Als Einwohner von Los Angeles führte Goldstone bei der Pilotfolge der ersten Star Trek-Serie Regie.

Marina Sirtis (ST:TNG Troi) ist schwer beschäftigt: Sie wird bei einer Episode von "Gene Roddenberry's Earth: Final Conflict" mitspielen, die am 6. Dezember in den USA ausgestrahlt werden soll. "Ich spiele eine Art von Nonne, welche mehr eine Führerin einer Sekte ist", sagte Sirtis. Zusammen mit ihrem Mann Michael Lamper hat sich Sirtis kürzlich in Lake Arrowhead Village, Kalifornien ein mexikanisches Restaurant mit dem Namen "Casa Coyotes" gekauft.

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3. Spotlight: Der Streit der Con-Riesen

Von vielen unerwartet spielte sich in den letzten Tagen ein heftiger Schlagabtausch zwischen den Veranstaltern der Galileo7-Convention (Galileo7) und der Federation Convention (FedCon) ab. Durch zwei offene Briefe von Dirk Bartholomä (FedCon) und Jens Stegemann (Galileo7) wurde im Internet eine recht heftige Diskussion von Standpunkten im Rahmen der Galileo7 ausgelöst. Nach unserer Berichterstattung und Sonderausgabe zur Galileo7 möchten wir nun einen Spot auf den Streit legen, der über diese Internet-Postings der Veranstalter läuft.

Schon beim Hotel, dem Berliner Estrel Hotel, setzte der erste Kritikpunkt Bartholomäs an, dessen Posting in Form eines offenen Briefes zuerst veröffentlicht wurde. Laut Bartholomä wurde während der Veranstaltung fast die gesamte Schuld an den Organisationspannen dem Hotelpersonal angelastet - obwohl die sechs Wochen vorher stattgefundene NexusCon mit den Veranstaltern Henry Koebsch und Frank Voelzer überhaupt keine Probleme mit dem Hotel hatte. Erschwerend kam damals hinzu, dass zu dieser Zeit das Estrel noch einer Grossbaustelle geglichen habe. Als Reaktion erwiderte Jens Stegemann in seiner Antwort auf diesen offenen Brief, dass auch bei der NexusCon nicht alles reibungslos verlaufen sei und bemängelte in Bezug auf die Galileo7 die doppelt vergebenen Reservierungen von Zimmern, die willkürlich verschobenen Auf- und Abbauzeiten und die mangelhafte Elektrik im Hauptsaal. Diese und verschiedene andere Gründe hätten einen nicht zu unterschätzenden Teil an den Organisationsproblemen der Galileo7 beigetragen, konstatierte er.

Um den Daheimgebliebenen einen kleinen Eindruck über die Geschehnisse zu geben, sollten an dieser Stelle einige Dinge, das Hotel und die Convention betreffend, erwähnt werden. Hier ist anzumerken, dass die Kommunikation zwischen dem Galileo7-Team und dem Hotelpersonal während eines Grossteils des Programms nur äusserst unzureichend gelang. Es kam unter anderem im Backstage-Bereich zu zahlreichen Pannen, welche sich bis in den Sonntagmorgen hineinzogen. Dies machte sich im Verlauf der Con durch ständige Verspätungen und Programmänderungen, die nur selten angekündigt wurden, sehr unangenehm bemerkbar.

Die ZDF-Sendung "Wetten, dass...!?" am vergangen Samstag konnte in Form einer Live-Übertragung aus ein und demselben Convention Center im Estrel-Hotel ohne nach aussen sichtbare Probleme ausgestrahlt werden.

Als grösstes Problem im Hauptsaal der Con wurde von den Fans die Sitzordnung angesehen. So hatten die zum Teil sehr weit aussen und vorne sitzenden Con-Besucher einen nicht unerheblichen Aufpreis bei den Eintrittskarten bezahlen müssen, um in den vorderen Reihen sitzen zu können und so näher bei ihren Stars zu sein. Leider war es von dort aussen jedoch nicht möglich, die Bühne vollständig einzusehen, so dass die hinteren und günstigeren Reihen einen wesentlich besseren Überblick boten.

Einen weiteren Diskussionspunkt in den Briefen zwischen Stegemann und Bartholomä stellte die Frage nach der Höhe des Spendenerlöses an die UNICEF dar. Bartholomä rechnete in seinem Schreiben vor, dass zusammengenommene Erlöse der Eintrittskarten, Anteile von Gagen an die Schauspieler und Gelder durch Autogramme und Fotos einen Betrag von weit über 100'000 Mark hätten erbringen müssen. Stegemann hielt dem entgegen, dass die komplette Bilanz der Con nach Fertigstellung auf der Galileo7-Homepage unter http://www.galileo7.de veröffentlicht wird und berichtigte desweiteren die Angabe. Nicht 3'000, sondern nur 1'900 Teilnehmer hätten die Convention besucht. Die Grösse des Hauptsaales liess keine grössere Besucherzahl zu, merkte er an.

In punkto Closing Ceremony wurde von Bartholomä darauf hingewiesen, dass man sich wohl auch nur bei Gerhard Raible von TrekWorld Marketing bedankt habe, um den Eindruck zu erwecken, dass ein Sponsorprofi der FedCon als Hilfe für die Galileo7-Veranstalter gewonnen wurde. Er mutmasste, dass dieses inszeniert wurde, um einen Keil zwischen die Verantwortlichen der FedCon zu treiben. Um die Sache auf den Punkt zu bringen, schloss er mit den Worten, dass Gerhard Raible nie in irgendeiner Weise für die Galileo7 Con gearbeitet habe - und dies auch in der Zukunft sicherlich nicht tun werde.

Kurz und knapp reagierte Stegemann auf diese Vorwürfe mit den folgenden Worten: "Nein, wir haben Gerhard Raible nicht gedankt. Aber wie solltest Du das auch wissen: Du warst ja gar nicht da."

Seine heutige Ansicht zur Galileo7: "Wir sind eben keine Profis. Ich lebe nicht von dem Geld, das die Fans auf unseren Conventions ausgeben. Das ist bis jetzt immer zu 100 % zurück in die Veranstaltung geflossen. Sei es als zusätzlicher Gaststar, Veranstaltungstechnik, etc." Und weiter: "Nichts läge mir ferner, als mich damit "schmücken" zu wollen, langsam in Richtung FedCon zu mutieren. Im Gegenteil. Ich habe diese Gefahr in Berlin durchaus erkannt und die Konsequenzen gezogen. Bremen wird wieder die kleine gemütliche Con, die es bereits im Januar war. Nicht mehr als 999 Zuschauer, fünf bis sechs Gaststars [...]". Die kann man laut Stegemann auch bezahlen, "wenn man nicht nur an den eigenen Profit denkt."

Um die Diskussion weiter anzuheizen, führte Bartholomä das fehlen von René Auberjonois (ST:DS9 Odo) auf der Con an. Er bemängelte, dass es auf der Galileo7-Website keinen entsprechenden Vermerk zum Fernbleiben dieses Gaststars gegeben habe, da seine Absage ja bereits im Vorfeld bekannt gewesen sei. Desweiteren schrieb er, dass in der Regel innerhalb von dreissig Tagen ein Ersatz für einen Gaststar gefunden werden könne. Stegemann verteidigte sich insofern, als dass er die Galileo7 mit der FedCon verglich, bei der Bartholomä in der Vergangenheit selbst mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte und die Absage von Auberjonois erst fünf Tage vor Beginn der Veranstaltung eintraf. Er bekräftigte noch einmal, dass man sich um Ersatz bemüht habe, aber in der kurzen Zeit kein weiterer Gaststar mehr zu finden war.

Als weiteres in den beiden Schreiben nicht aufgeführtes, die Gaststars betreffendes, Organisationsmanko erwiesen sich die Autogrammstunden. Jedem Con-Teilnehmer war im Vorfeld zugesagt worden, ein Autogramm seiner Favoriten zu bekommen. Leider war dies aufgrund von Beschränkungen - Brooks vergab nur 350, Shatner 500 Autogramme - und Organisationschaos bei den geplanten Autogrammstunden nicht immer möglich. So kam es ab und an zu der Situation, dass sich im Eingangsbereich des Convention-Centers gleich mehrere Schlangen bildeten, bei denen die Wartenden zum Teil nicht wussten, für wen sie gerade anstanden.

Im Schlussteil des Briefes von Jens Stegemann ging es dann noch einmal um die fehlende Sachkenntnis von Dirk Bartholomä in Bezug auf die Galileo7 und das schlechte Klima zwischen den Verantwortlichen. Laut seinen Worten bemühe er sich seit Jahren um ein gutes Verhältnis zu Bartholomä und den Verantwortlichen der FedCon. Leider seien alle Gesprächsangebote bis zum heutigen Zeitpunkt abgelehnt worden. Er wies daraufhin hin, dass die FedCon in Deutschland wichtig sei und dabei auch gute Arbeit geleistet werde. Nichtsdestotrotz benötige das Fandom eine Auswahl; daher wäre ein Hauch von Konkurrenz durch die Galileo7 erforderlich.

Stegemann freut sich auf die nächste Convention in Bremen möchte dort versuchen, einige der Fehler aus diesem Jahr wieder gutzumachen, damit die zahlreich erscheinenden Fans ein Wochenende voller Spass verbringen können. Abschliessend bot er Bartholomä konstruktive Gespräche im Vorfeld der nächsten Veranstaltung an, da er sich einen weiteren Auftritt bei der FedCon für tausende von Mark (die er bei der diesjährigen Veranstaltung zahlen musste), finanziell nicht leisten könne.

Am Ende dieses Spotlights sollte nicht unerwähnt bleiben, dass diese Convention neben all den Pannen und Peinlichkeiten auch echte positive Höhepunkte zu bieten hatte. Diese spielten sich zumeist in den Panels der Gaststars ab und liessen viele Fans den Ärger und Stress über weite Phasen der Con zu einem grossen Teil wieder vergessen.

Nun darf man abwarten, ob sich die Wogen in den nächsten Wochen wieder glätten werden, oder ob diese Diskussion gerade erst beginnt. Die vollständigen Schreiben sind zum Nachlesen auf der Internetseite von TREKOnline unter http://www.trekonline.de veröffentlicht worden.

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4. Spotlight: Nitpicker's Guide: DS9 117-119

Der Nitpicker's Guide im Internet: http://tv.freepage.de/st-nitpicker

Die Überwindung
Sternzeit: Unbekannt
Ausstrahlung: 26.11.1999

Inhalt
Legate Ghemor kommt zu Besuch auf Deep Space Nine. Kira ist begeistert und schmiedet sofort Pläne, wie dieser die cardassianische Opposition unterstützen könnte. Sie muss allerdings erfahren, dass Ghemor todkrank ist. Nach einer Weile schlägt er ihr vor, ihr alle Geheimnisse, die er weiss, zu erzählen. Kira nutzt die Gelegenheit, muss jedoch feststellen, dass die Konfrontation mit der Vergangenheit nicht so leicht ist.

Handlungsschwächen
Als Tekeny Ghemor Kira von dem cardassianischen Ritual erzählt, ist er noch enorm vital. Wenige Zeit später hat Kira sich, nach dem Gespräch mit Sisko, entschieden, dem Cardassianer zuzuhören. Nun ist dieser von Schmerzen gepeinigt und liegt in der Krankenstation. Der Krankheitsverlauf ist aber wirklich extrem schnell!
Wenn Gul Trepar, wie Tekeny erzählt, wirklich früher ranghöher als Dukat war, dann muss diese Feindschaft wirklich schon sehr alt sein. Dukat bekleidete nämlich, seitdem er Terok Nor befehligte, den Rang eines Gul.

Probleme mit Kontinuität und Produktion
Als am Anfang der Episode Tekeny in der Luftschleuse steht, neigt er einmal den Kopf nach unten. Dann erfolgt ein Kamerawechsel. Nun hat er diesen wieder erhoben, neigt ihn abermals nach unten und tritt aus der Schleuse. Für einen todkranken Mann hat er aber erstaunlich schnelle Halsmuskel.

Liebe und Profit
Sternzeit: Unbekannt
Ausstrahlung: 29.11.1999

Inhalt
Da Quark wegen einer Ratteninvasion seine Bar schliessen musste und somit kein Geld verdient, ist dieser ziemlich depressiv. Auch die Nachricht seines Bruders, dass dieser Leeta heiraten wird, hilft nicht gerade, seine Laune zu bessern. So entschliesst er sich, nach Ferenginar zu gehen und seine Mutter zu besuchen. Doch er muss feststellen, dass diese inzwischen ein Verhältnis mit dem Grossen Nagus angefangen hat, was Brunt nicht gerade gefällt.

Handlungsschwächen
Weshalb wird eigentlich eine solche monumentale Jagd auf die Ratten gemacht? Kann man diese nicht einfach mit dem Transporter aufspüren und dann in einen Käfig oder etwas Ähnliches beamen?
Quark sagt, er denke, er sei zu lange unter Menschen gewesen und habe deswegen ein Gewissen entwickelt. Er war aber doch wohl viel mehr unter Bajoranern, oder zumindest sind die Menschen nicht die einzige Rasse, die nicht so übertrieben egoistisch wie die Ferengi ist. Wahrscheinlich meinte er menschenähnliche.
Moogie gibt Quark seine Marauder Moe-Actionfiguren zurück. Dieser sagt ihr, sie könne sich gar nicht vorstellen, wie wertvoll diese nun sind. Wenn das tatsächlich wahr ist, warum repliziert Quark diese nicht einfach, verkauft sie und wird reich? Oder sind diese mal wieder ein paar der nicht replizierbaren Dinge?

Martoks Ehre
Sternzeit: Unbekannt
Klingonisches Datum: 53. Tag im Jahr des Kahless 999
Ausstrahlung: 29.11.1999

Inhalt
General Martok erhält vom Hohen Rat die Anweisung, das klingonische Schiff B'Moth zu suchen. Dieses ist im Feindgebiet verschollen. Er setzt grosses Vertrauen in Worf und möchte ihn gerne als ersten Offizier dabeihaben. Kurz vor der Abreise schliesst sich ihnen auch Dax an. Auf dem Schiff treffen sie auf eine gänzlich demoralisierte Crew, die scheinbar auch nicht vor einer Meuterei zurückschrecken würde.

Handlungsschwächen
Wieso darf Dax eigentlich mit auf die Rotarran? Kira hat noch kurz zuvor gesagt, dass sie Jadzia unbedingt als Flottenverbindungsoffiziers braucht.
Aus welchem Grund hat gerade Martok das Kommando über die Rotarran zugeteilt bekommen? Als General hat er das Kommando über alle Schiffe im umliegenden Sektor. Wieso übernimmt er also die Rotarran, wenn nur eine einfache Rettungsmission durchgeführt wird?

Grundlagenveränderungen
Nog verhält sich zu Beginn der Episode aber ziemlich undiszipliniert. Als er gerade von der Akademie zurückgekehrt war, verhielt er sich noch deutlich besser.
Kornan sagt in der Offiziersmesse, auf dem Schiff würden Tränen wohnen. Allerdings wurde bereits vor einiger Zeit festgelegt, dass die Klingonen überhaupt keine Tränendrüsen besitzen. Wie können demnach auf einem klingonischen Schiff Tränen wohnen?

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5. Webwatcher: TrekToday

Star Trek-Newsseiten spriessen in letzter Zeit wie Gras aus dem Boden - sicherlich inspiriert von der Mutter aller täglichen Newsseiten, die seit dem 22. Februar 1999 die Anlaufstelle Nummer Eins für brandaktuelle Neuigkeiten aus der Star Trek-Welt ist: TrekToday.

Webmaster Christian Höhne Sparborth nimmt sich jeden Tag seine zwei bis drei Stunden, um die News des Tages zusammenzutragen und auf seine Seite zu setzen. Mit Erfolg. Denn 2'000-3'000 Besucher aus aller Welt statten TrekToday täglich einen Besuch ab, um sich zu informieren - Tendenz steigend.

Höhne Sparborth erzählt, wie alles angefangen hat: "Die Inspiration bekam ich von Spiele-Newsseiten. Dort werden alle Neuigkeiten ein Spiel betreffend zusammengetragen und veröffentlicht. Ich fragte mich, wieso es keine solche Seite für Star Trek gibt, wenn man bedenkt, welche Masse an Trek-News offensichtlich existiert."

Die Dinge nahmen ihren Lauf: "Ich dachte mir, selber eine tägliche Newsseite zu erstellen, würde mir gefallen. Also bastelte ich drauf los", erzählt Höhne Sparborth. Anfang Februar begann der Testlauf der frisch entstandenen TrekToday-Seite, um das Konzept auszutesten und die Parameter festzulegen.

"Die Grundidee hinter dem Ganzen ist eine Kombination aller News, die an einem Tag auftauchen - nicht einfach nur Episoden-Spoiler, sondern auch Spiele-Infos, Ereignisse im Fandom, Projekte von Trek-Darstellern... Einfach alles." Eine tägliche Webseite zu unterhalten, ist ein schwieriges Unterfangen, denn die Lust spielt nicht immer mit: "Meine Motivation ist öfter unten als man glaubt. Doch einen Ausfall kann ich mir nicht leisten. Ich würde hoffnungslos hinterher fallen, was die News angeht", sagt er. "Man kann aber gut sehen, wenn ich mal wieder keine richtige Lust hatte, etwas zu machen: Wenn nämlich genau sechs Newsbeiträge auf der Seite liegen. Das ist das von mir festgelegte Minimum."

Die Arbeit möchte sich Christian auch mit niemandem teilen. Denn wie er selbst sagt, ist TrekToday sein "Baby", welches er nur ungerne abgeben würde. "Ich habe eine eine Arbeitsteilung in Betracht gezogen, doch diese Idee auch gleich wieder verworfen. Es wäre ausserdem auch sehr unpraktisch, da ein Grossteil der News direkt an mich geschickt wird."

Eine tägliche Newsseite wie TrekToday ist abhängig von News. Doch was wäre, wenn es nach Voyager keine Trek-Serie und keine Filme mehr geben würde? "Glücklicherweise wird dies nicht passieren", meint Höhne Sparborth ganz zuversichtlich. "Doch einer Zeit ohne Star Trek ist die Seite gewachsen. Immerhin sind nur ein kleiner Teil der News Episoden-Spoiler und ähnliches. Und News über Bücher, Schauspieler und Spiele wird es immer geben."

Eine der Erfolgszutaten für Höhne Sparborths Seite sind die vielen exklusiven Insider-News, welche ihm von sogenannten Quellen geschickt werden. Das Risiko ist gross, dass sich die von einer "Quelle" geschickten News als falsch herausstellen. Doch dieses Risiko räumt Höhne Sparborth aus: "Ich kann meinen jetzigen Quellen absolut vertrauen. Es ist mir sehr wichtig, dass die News, die auf TrekToday gelesen werden, auch der Wahrheit entsprechen. Trotzdem gab es am Anfang einige "Quellen", von denen ich lieber nichts hätte veröffentlichen sollen", sagt Christian.

Neben TrekToday ist Höhne Sparborth auch noch Webmaster der gesamten TrekNation (http://www.treknation.com), bei der unter anderem auch "Warp11" (siehe Corona 57) Mitglied ist. Somit ist Höhne Sparborth ein sehr beschäftigter Webmaster. Doch die Arbeit lohnt sich: "Es freut mich sehr, dass TrekToday sich etabliert hat." Die Liste der Erfolge ist lang: von der ersten Nennung der Seite im Usenet, über den ersten Hit von der Paramount-Suchmaschine bis zu einer Mail, die Höhne Sparborth einmal von Yvonne Craig erhielt, die Darstellerin der "Marta" aus der Classic-Serie. Sie hatte zu ihrem 61. Geburtstag über TrekToday einen Gruss an die Fans geschickt." Mal sehen, von wem Höhne Sparborth als nächstes eine Mail erhalten wird.

TrekToday bedeutet zwar eine Menge Arbeit. Doch ans Aufhören denkt Christian noch lange nicht: "Aus meiner Sicht kann ich noch sehr lange weitermachen. Aufhören werde ich sicherlich nicht so schnell - zumal TrekToday seit nicht einmal neun Monaten existiert."

Also: Noch ist Zeit, um sich an TrekToday zu gewöhnen. Die Seite ist unter http://www.trektoday.com zu finden. Tägliche Updates garantiert.

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6. Webwatcher: Rosenbergers

Eine selbstausgedachte Star Trek-Story schreiben und Preise gewinnen, sowas gibt es nicht. Doch, das gibt es. Bei http://www.rosenbergers.de gibt es die Möglichkeit, eine eigene Story zu schreiben und an einem Wettbewerb teilzunehmen, bei dem die besten Fan Fiction-Sories mit Preisen ausgezeichnet werden.

Kopf hinter dem Projekt ist Malte Rosenberger. Der 15jährige hat eine lange Geschichte zu erzählen, wie es zu der Idee, der Umsetzung und besonders zu den Preisen kam: "Schon seit Jahresanfang schrieb ich meine eigenen Fan-Geschichten und veröffentlichte diese im Internet. Für eine Weile arbeite ich auch für eine Star Trek-Webseite. Doch irgendwann wurde es mir recht langweilig, und ich hatte das Bedürfnis nach etwas anderem", erzählt Rosenberger. "Um nicht ganz von meinen alten Stories abzukommen, wollte ich etwas machen, was auch mit selbstgeschriebenen Gechichten zu tun hatte."

Lange musste Rosenberger nicht überlegen, bis er die zündende Idee bekam: "Ein Story-Wettbewerb wäre genau das Richtige." Doch nach dem Erstellen der Webseite fand er, dass noch etwas fehlte, um den Wettbewerb erfolgreich starten zu können. Rosenberger dachte an Sachpreise und die dazu nötigen Sponsoren.

"Ich begann, Firmen anzuschreiben und bekam erfreulicherweise immer wieder Zusagen für gesponserte Preise. Mehr und mehr war ich von der Idee begeistert, einen riesigen Story-Wettbewerb aufzubauen, und bevor ich mich versah, hatte ich soviel Arbeit in das Projekt reingesteckt, dass ich nicht mehr einfach so aufhören konnte und wollte."

Doch ein grosses Projekt wie dieses kostet auch viel Zeit. Und Rosenberger ist ständig dabei, den Wettbewerb bekannt zu machen oder weiter zu bearbeiten: "Um ein paar Zahlen zu nennen: Es liegen etwa 1'000 Mails in meinem Postfach, alle das Projekt betreffend, und es gab Monate, in denen ich für den Wettbewerb insgesamt 100 Stunden online war."

Seit dem 4. November endlich ist das Projekt im Netz, und der Wettbewerb kann starten: "Ich denke, dass ein solches Projekt am besten zeigt, was Star Trek ist: Nur wenn alle zusammenarbeiten, kann etwas aufgebaut werden. So hoffe ich, dass der Wettbewerb erfolgreich wird." Einsendungen gab es zwar noch nicht, jedoch schon viele Ankündigungen. Und Rosenberger ist zuversichtlich, dass denen bald Taten folgen werden.

Im Mai 2000 soll es nach der ersten Runde zur Bewertung der Stories und Vergabe der Preise kommen. Und Rosenberger garantiert, dass die Preise garantiert und keine Erfindung von ihm sind: "All die Sponsoren, die ich gefunden habe, sind sehr zuverlässig und werden die Preise auch bereitstellen, wenn es soweit ist. Ausserdem habe ich die Zusagen meist in Briefform hier bei mir zuhause liegen", meint Rosenberger. "Somit läuft das Projekt vollkommen werbefrei ab, da keine Kosten entstehen."

Wer also gerne eigene Abenteuer bekannter oder neuer Helden aus dem Star Trek-Universum verfasst und dafür etwas gewinnen möchte, der kann sich unter http://www.rosenbergers.de bei Deutschlands grössten Star Trek-Storywettbewerb umschauen und sich ausführlich informieren. Der Corona Newsletter wird voraussichtlich in der Rubrik "Fan Fiction" weiter über den Wettbewerb informieren.

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7. Fan Fiction

Schattenseiten
von Sebastian Bach, November 1999

Logbuch - Captain Eugene Sagoyen

Als ich mich der Sektion 31 anschloss, wusste ich, dass es Dinge gibt, die die Föderation in ein ganz anderes Licht rücken können. Ich war jedoch bereit, diese Tatsache zu ignorieren und meine Arbeit, ohne Fragen zu stellen, zu erledigen. Jedenfalls bis ich zum Dienst auf der geheimen Forschungskolonie Mengelia IV verpflichtet wurde.

Ich werde es mal so erklären: Es ist ja jedem bekannt, dass die U.S.S. Enterprise unter Captain Jean-Luc Picard nach ihrer, eher unfreiwilligen Reise ins irdische Jahr 2063 mit einer grossen Menge an Borg-Technologie zurückkam. Dass diese Technologie gleich ausgebaut und in die Labore der Sektion 31 geschickt wurde, klingt eigentlich auch logisch. Nur was mit den Borgdrohnen geschah, weiss niemand. Und da beginnt die Geschichte von Mengelia IV. Dort sind die Borg in einigen High-Tech-Baracken untergebracht. Alles ist zwar extrem abgesichert, aber dennoch sind es nur spartanisch ausgestattete Baracken.

Genau richtig für die grössten Feinde der Föderation, werden jetzt einige denken. Aber wozu denn die ganze Sicherheit. Die Exborg sind entwaffnet und können keinem mehr was antun. Ausserdem sind sie vom Kollektiv getrennt. Genauso wie ein gewisser Captain der Enterprise vor gar nicht allzu langer Zeit. Nachdem eben dieser Captain vom Kollektiv abgeschnitten wurde, gewann er seine Individualität wieder völlig zurück. Seine Erinnerungen, seine Gefühle - alles war wieder da. Und das ist auch bei den Gefangenen auf Mengelia IV der Fall.

Woher ich das nun wieder weiss? Tja, ich habe mich mit Paul, dem ersten Crewmitglied der Enterprise, das assimiliert wurde, angefreundet. Er klärte mich über den Schrecken des kollektiven Geistes auf - kurz bevor ich Zeuge des Schreckens der Sektion 31 wurde. Zuerst entfernten sie ihm und allen anderen Borg die Implantate. Jedoch nicht, um sie davon zu befreien, sondern um sie zu untersuchen. Dann pflanzten sie das ein oder andere wieder ein, gerade wie es für nötig gehalten wurde. Als nächstes probierten sie dann an den Exdrohnen deren eigene Waffen aus, um die Ergebnisse für den Bau einer neuen, effizienteren Föderationswaffe zu verwenden. Dabei starben 13 der insgesamt 27 reaktivierten Exborg.

Eines Tages sollte dann eine Waffe an Paul, oder besser gesagt Eight of Nineteen, getestet werden. Ich versuchte, meine Kollegen umzustimmen. Es kam soweit, dass ich begann, ihre (und meine) Arbeit zu kritisieren. Das führte zu einem Streit, auf den meine unehrenhafte Entlassung folgte. Jetzt kommandiere ich einen alten Frachter und gelte überall als Phantast oder Spinner. Unter meiner 35köpfigen Crew befinden sich mindestens 15 Agenten der Sektion 31, wenn es nicht gar alle sind. Jeder Versuch, die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen, würde mich zu einem Putschisten machen, der überall verfolgt würde. Jeder Widerstand ist zwecklos. Sonst haben das immer nur die Borg behauptet.

Als kleine Anmerkung zum Schluss: Von meinen besten Freund Paul habe ich nie wieder etwas gehört. Wahrscheinlich ist auch er dem Hass gegen das Borgkollektiv zum Opfer gefallen. Also: Wenn jemand das hier liest und zuvor schon eine Drohne mit einem neuen Disruptor erledigt hat, sollte derjenige immer daran denken, dass die Entwicklung dieser Waffe einem guten Mann das Leben gekostet hat. Ja, das sind die Schattenseiten unserer heissgeliebten Föderation.

Logbuch Ende

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8. Smile Fiction

Du bist ein Trekkie, wenn...

- du in einer Ausrede Shakespeare zitierst.
- du zu spät zur Arbeit kommst und sagst, der Transporter sei kaputt gewesen.
- du dir spitze Ohren anklebst.
- du dich wunderst, warum dein Computer nicht auf deine Stimme reagiert.
- du nur noch mit "Faszinierend!" antwortest.
- du blau machst, um Star Trek zu sehen.
- du deinen Videorecorder zerschlägst, weil das Ende der Star Trek-Folge nicht drauf ist.
- du Dir zehn Videorecorder kaufst, um alle Star Trek-Folgen aufnehmen zu können, wenn du im Urlaub bist.
- du deiner Frau befiehlst: "Make it so!" ("Mach's mir so!")
- du als Mann deine Haare wie Janeway trägst.
- du nur noch auf deinen Lehrer hörst, wenn er dir die Aufgaben mit "Make it so!" befiehlt.
- du dich ohne deine Uniform nicht mehr in der Schule oder am Arbeitsplatz sehen lässt.
- du vor deinem Lehrer oder Arbeitgeber auf deinen Rang pochst.
- du jeden nur noch mit "Live Long and Prosper!" grüsst.
- du dir zum 18. Geburtstag kein Auto, sondern ein Shuttle wünschst.
- du in der Kneipe nur noch "Earl Grey, heiss" bestellst.
- du Deinen Freunden erzählst, dass deine Freundin nur eine Holodeckfigur ist.
- du dem Busfahrer mit "Engage!" befiehlst, loszufahren.
- du auf die Frage: "Wie geht es Dir?" antwortest: "Ich funktioniere innerhalb normalen Parameter."
- du im Geschäft an der Ecke mit in Gold gepressten Latinum bezahlen willst.

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9. Episodenlogbuch

VOYAGER - STAFFEL 6

  1. Pathfinder
    In dieser Folge werden Marina Sirtis und Dwight Schultz als Deanna Troi und Reginald Barclay Gastauftritte haben.
    Die Episode spielt grösstenteils auf der Erde. Barclay ist Mitarbeiter des Projektes "Pathfinder", das der Voyager mittels eines künstlich erzeugten Mikro-Wurmlochs die Rückkehr zur Föderation ermöglichen soll. Da die Sternenflotte wissen will, wie die Crew auf diese Möglichkeit reagieren könnte, wird eine Holo-Simulation der Voyager und ihrer Crew erstellt. Barclays alte Leidenschaft für das Holodeck bricht wieder einmal durch, und schliesslich benötigt er die Hilfe von Troi, um wieder in die Realität zu finden und die Arbeit am Projekt fortsetzen zu können.

    Demnächst:

  2. Fair Haven (vorher "Save Harbour")
    Die Folge wird wieder grösstenteils auf dem Holodeck spielen; diesmal mit Tom Paris im Mittelpunkt. Paris kreiert ein neues Holodeckprogramm, das in einem irischen Dorf des 19. Jahrhunderts spielt.

  3. Arena
    Die Hirogen kehren zurück und entführen Seven. Zu ihrer Unterhaltung zwingen sie Seven dazu, gegen einen Pendari zu kämpfen. In der Rolle des Pendari-Aliens wird übrigens der Wrestling-Star "The Rock" zu sehen sein.

  4. Blink of An Eye
    Die Voyager entdeckt einen Planeten, auf dem die Zeit rasend schnell vergeht. Innerhalb von wenigen Augenblicken entstehen Zivilisationen und gehen wieder unter. Generationen von Wissenschaftlern auf dieser Welt versuchen, hinter das Geheimnis dieses merkwürdigen Objektes zu kommen, das ihre Welt beobachtet. Schliesslich versuchen sie, auch Kontakt mit diesem Objekt - der Voyager - aufzunehmen.

  5. Virtuoso
    Es geht um relativ kleinwüchsige Aliens, die zwar eine hochentwickelte Technologie besitzen, aber keine Musik kennen. Als der Doktor ihnen etwas vorsingt, wird er zum gefeierten Star.

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10. Subspace Link

Star Wars
Hat Star Wars: Episode II bereits einen Titel? Wenn man unbestätigten Gerüchten glauben will, soll der nächste Film The Fall Of The Jedi heissen. Als erster brachte Jeremy Bulloch, Boba Fett aus The Empire Strikes Back und Return Of The Jedi, diesen Titel an der DestinyCon '99 ins Gespräch. Der Schauspieler erklärte, dass er gehört habe, dass George Lucas das zweite Prequel so nennen möchte. Ob es sich bei Star Wars: The Fall Of The Jedi lediglich um einen Arbeitstitel handelt, ist aus den Aussagen von Bulloch nicht zu entnehmen, aber sehr wahrscheinlich. Schliesslich wurde lange Zeit erwartet, dass der Film, den wir jetzt alle als The Phantom Menace kennen, den Titel Balance Of The Force tragen sollte.

Was viele Fans befürchtet - und einige erhofft - haben, tritt ein: Jar Jar Binks, der so kontrovers aufgenommene Charakter aus Die Dunkle Bedrohung, kehrt in Star Wars: Episode II zurück. Dies gab Lucasfilm auf der offiziellen Star Wars-Website bekannt. Ob die ausserirdische Quasselstrippe im kommenden Film wieder so im Mittelpunkt des Geschehens stehen wird, darf bezweifelt werden, da George Lucas, der übrigens immer noch mit dem Drehbuch beschäftigt ist, einen romantischen Film ankündigte. Neben Ahmed Best, der wieder als Stand-In und als Originalstimme für den digital erzeugten Gungan zur Verfügung stehen wird, haben auch Ewan McGregor (Obi-Wan Kenobi) und Natalie Portman (Queen Amidala) für Star Wars: Episode II unterschrieben.

Aus einem vertraulichen Memo von Lucasfilm, das auf mysteriöse Weise an die Öffentlichkeit gelangt ist, geht hervor, dass die Suche nach einem Nachfolger von Jake Lloyd begonnen hat. Der Darsteller, der in Episode II Anakin Skywalker im Teenageralter porträtieren wird, soll intelligent, selbstbewusst und etwa 19 Jahre alt sein. Ausserdem soll der Schauspieler Jake Lloyd gleichen. Aus dem Papier geht weiter hervor, dass die ersten Casting-Termine frühestens im Januar 2000 angesetzt werden. Bevor Sie sich gleich bei Lucasfilm melden, müssen Sie zuerst einen guten Manager suchen, da nur Bewerbungen durch akkreditierte Agenturen angenommen werden.

Wer nicht gleich mit einer Hauptrolle liebäugelt, kann es ja vielleicht als Statist versuchen. Allerdings stehen auch da für uns die Chancen eher schlecht, denn Star Wars-Produzent Rick McCallum gab bekannt, dass die meisten dieser Rollen an Australier vergeben werden. Auch 98 % der Filmcrew soll von Down Under, wo die Episode II zum grössten Teil gedreht wird, stammen. Ausgenommen seien lediglich bereits vergebene Positionen wie jene des Kamerateams und der Crew für die digitalen Effekte.

Wenn man den Leuten der gewöhnlich gut unterrichteten Website TheForce.net glauben will, wird es in Star Wars: Episode II weniger Bezüge zur Original-Trilogie geben als im ersten Prequel. Offenbar ist durchgesickert, dass die Helden zwar auf den Planeten Tatooine zurückkehren werden, dass die Story des kommenden Films aber eigenständiger sein werde. Als Begründung wird angegeben, dass es nicht realistisch sei, wenn in einem riesigen Universum immer nur die gleichen Charaktere und Schauplätze im Zentrum stehen.


Akte X
Gibt es nun doch eine achte X-Files-Staffel? Laut Aussagen von Chris Carter liegt diese im Bereich des Möglichen. Der in der letzten Zeit etwas glücklose Produzent: "Ich habe mit Doug Herzog, dem Präsident von Fox Entertainment gesprochen, und dieser hat die Idee begeistert aufgenommen." Dies bestätigte dieser dann auch gleich selbst: "Ich würde es gerne sehen, wenn wir die Serie noch verlängern könnten, und ich werde alles daran setzen, dass dies geschieht." Verständlich, denn nach den beiden Flops Millennium und Harsh Realm ist Akte X, die inzwischen teuerste Serie von Fox, die einzige Serie von Carter, die sich für Fox rechnet. Auch wenn die beiden Stars Gillian Anderson und David Duchovny in der Vergangenheit mehrfach beteuert haben, dass sie nach sieben Jahren aus Akte X aussteigen würden, sieht Doug Herzog, der von Chris Carter nach der Absetzung von Harsh Realm heftig kritisiert wurde, eine Chance, die beiden umzustimmen: "Die Verträge der Darsteller müssen neu verhandelt werden, und ich bin optimistisch, dass wir Gillian und David überzeugen können, auch wenn es im Moment noch einige Hürden zu überspringen gibt."

Neues zum Akte X/Millennium-Crossover: Die Rückkehr und gleichzeitig der letzte Auftritt von Millenniums Frank Black, gespielt von Lance Henriksen, findet in der fünften Episode der siebten Staffel von Akte X statt. In der Folge mit dem bezeichnenden Titel "Millennium", die am Silvesterabend spielt, wird es offensichtlich auch zum ersten richtigen Kuss zwischen Mulder und Scully kommen. Chris Carter dazu: "Die beiden finden sich in einer Situation wieder, die für Männer und Frauen zu Silvester um Mitternacht nicht untypisch ist."

Kürzlich sprach Tom Braidwood alias Melvin Frohike über die geplanten Auftritte der Lone Gunmen in der letzten Staffel von Akte X. Allerdings wusste er nicht allzuviel Konkretes zu berichten: "Wir haben keine Ahnung, was uns dieses Jahr erwartet. Wir waren bis jetzt noch nicht am Set. Wir haben einen Vertrag für sechs Folgen, aber wann man uns braucht, wissen wir nicht. Die Produzenten waren so zufrieden mit den ersten beiden Lone-Gunmen-Episoden, dass es vielleicht sogar noch eine weitere geben wird, aber es ist noch nichts entschieden." Braidwood, der hinter der Kamera auch an Millennium mitgearbeitet hat, sprach darüber, was er nach Akte X machen wird: "Ich werde versuchen, mehr als Produzent und als Regisseur zu arbeiten, und hoffe, mit meinen Akte X-Arbeiten als Referenz bei einer anderen kanadischen Serie Regie führen zu können."

Akte X-Produzent Frank Spotnitz, rechte Hand von Chris Carter, sprach kürzlich in einem Interview über die Planungen zum zweiten Kinofilm rund um die X-Akten, der nach dem Ende der siebten Serienstaffel auf die Leinwände kommen soll. Bisher scheint es über den neuen Film allerdings noch nicht viel neues zu sagen zu geben: "Wir befinden uns derzeit in den ersten Diskussion über den Plot des nächsten Filmes. Wir sind also noch weit von etwas Definitivem entfernt. Der nächste Film wird aber mit Sicherheit nicht in die Kinos kommen, bevor die Serie zu Ende ist."

Die Veröffentlichung der auf November 1999 angekündigten ersten DVD-Box mit sechs X-Files-Episoden wurde von 20th Century Fox auf Februar 2000 verschoben. Eine Begründung dafür wurde nicht abgegeben.


Babylon 5/Crusade
Vor kurzem gab J. Michael Straczynski bekannt, dass die Writers Bible für die erste Staffel von Babylon 5 ("The Original Season One Babylon 5 Writer's Bible") und das Original-Serienkonzept ("The Original Babylon 5 Series Treatment"), das er im September 1988 geschrieben hat, und mit dem er seine Serienidee verkaufen wollte, in limitierter Auflage verkauft wird. Die beiden Publikationen, die 60 bzw. 23 Seiten umfassen, sind bei thestation.com zum Preis von je 35 US-Dollar erhältlich. Sie enthalten einige Informationen zur Serie, die bisher nie bekannt oder nicht verwirklicht wurden und sind mit Originalillustrationen von Peter Ledger ausgestattet. Die von Straczynski signierten Exemplare sind bereits ausverkauft.

Die in den USA bereits ausgelaufene Babylon 5-Nachfolgeserie Crusade ist nun auch in Australien gestartet. Bald sind die Folgen auch in Brasilien, Argentinien und Chile über den Warner Channel zu sehen. Ob und wann die glücklose Straczynski-Serie bei uns starten wird, ist immer noch unklar. Doch wir können uns vorerst damit trösten, dass das deutsche Kaufvideo von Call to Arms, dem TV-Movie, das die Verbindung von Babylon 5 zu Crusade herstellt, noch in diesem Monat erhältlich sein wird. Die Kassette soll, wie zwei weitere B5-Movies, die gleichzeitig erscheinen werden, unter 20 Mark kosten.

Im Februar nächsten Jahres wird im deutschsprachigen Raum die erste Videocassette des Babylon 5-Spin-offs Crusade in deutscher Synchronisation veröffentlicht werden. Unbestätigten Gerüchten zufolge ist die Veröffentlichung auf den 18. Februar angesetzt. Die erste Cassette wird die beiden Episoden "War Zone" und "The Long Road" enthalten.

Eine Wiederholung der vierten Staffel von Babylon 5 ist von ProSieben weiterhin für den "Spätherbst" angesetzt. Gegenüber der Redaktion sagte ein Sprecher des Senders: "Den genauen Sendetermin können wir noch nicht nennen, da wir das Programm immer erst kurzfristig festlegen."


TV-Serien
Am 28. Dezember startet bei ProSieben die Science-fiction-Serie Total Recall 2070. Nach dem Pilotfilm, der um 20:15 Uhr gezeigt wird, läuft die Serie, die auf dem gleichnamigen Schwarzenegger-Kinofilm basiert, dann jeweils dienstags um 22.15 Uhr.

Chris Carter ist immer noch verärgert über die plötzliche Absetzung von Harsh Realm. Er kritisierte einmal mehr die Entscheidung von Fox: "Ich glaube nicht, dass Fox Entertainment-Präsident Doug Herzog allein dafür verantwortlich ist, aber Herzog war derjenige, der mir die Nachricht überbracht hat, also gebe ich ihm die Schuld." Der so angeschossene liess dies nicht auf sich sitzen und konterte: "Ich habe grossen Respekt vor Chris Carters Arbeit, und ich bedaure, genauso wie er, das Scheitern von Harsh Realm. Aber ich glaube, dass weitere Diskussionen mit Carter besser in privatem Rahmen und nicht über die Presse geführt werden." Offenbar hat dies gewirkt, denn Herzog und Carter setzen sich inzwischen für eine achte X-Files-Season ein.

Am 13.1. beginnt RTL mit der Ausstrahlung neuer Geisterjagden von John Sinclair. Näheres über die neuen Episoden wurde bisher nicht bekannt.


Spielfilme
Offenbar planen die Besitzer der Rechte von Terminator, Mario Kassar und Andy Vajna, nicht nur einen dritten, sondern sogar bereits einen vierten Terminator-Kinofilm. Das Drehbuch zu Teil 3 wird von Tedi Sarafian, der auch schon das Skript zu Tankgirl verfasst hat, stammen. Die Dreharbeiten sollen bereits im kommenden Jahr beginnen, da ein Kinostart für 2001 geplant ist. Terminator 3 soll in unserer Gegenwart spielen und die ersten Kämpfe zwischen den Menschen und dem Skynet zeigen. Der vierte Teil soll in der Zukunft spielen, nachdem das Skynet die Herrschaft über die Welt übernommen hat. Das Drehbuch soll vom Supernova-Autor David Wilson stammen. Die Hauptperson in beiden Filmen wird John Connor sein, und dieser wird es jeweils mit einem guten und einem bösen Terminator zu tun bekommen. Ob Arnold Schwarzenegger wieder in seine alte und bisher erfolgreichste Rolle schlüpfen wird, ist unklar. Aber er steht auf der Wunschliste von Kassar und Vajna natürlich ganz oben. Sicher nicht dabei bei Teil 3 und 4 wird Regisseur James Cameron sein.

Muppets-Erfinder Jim Henson wird mit The Angry Films zusammenarbeiten, um ein japanisches Manga unter dem Titel Parasyte zu verfilmen. Die Story dreht sich eine Alien-Invasion durch "Samen" aus dem All. Trifft einer dieser Samen auf ein lebendes Wesen, so verwandelt sich dieses in ein Alien-Monster. Held des Films ist Mike, der den Samen, der auf seine linke Hand gefallen ist, entfernen kann, bevor dieser ihn verwandelt. Doch dadurch entsteht ein Parasit, den er Lefty nennt.

Der Wettlauf zum Mars ist lanciert, und momentan sieht es ganz danach aus, dass der von Disney produzierte Film Mission to Mars (unter anderem mit Tim Robbins und Gary Sinise) vor Red Planet in die Kinos kommen wird. Der Film mit Val Kilmer (Batman Forever) und Carrie-Ann Moss (Matrix) wurde von Warner Bros. vom 21. März auf den 21. Juni 2000 verschoben. Der thematisch ähnlich gelagerte Disney-Film soll wie geplant bereits am 10. März in den USA starten.

Der berühmte Science-fiction-Autor Ray Bradbury erlitt am 6. November 1999 einen durch ein Blutgerinnsel im Gehirn verursachten Schlaganfall. Der Schriftsteller ist dadurch derzeit auf der rechten Seite gelähmt. Es konnte das Spital aber wieder verlassen und erholt sich nun in seinem Haus in Palm Springs. Der Produzent John Dayton, der Bradbury besuchen konnte, sagte, dass der Autor einen guten Eindruck mache und es werde erwartet, dass er seine rechte Seite bald wieder normal nutzen könne. Viele von Ray Bradburys Storys sind verfilmt worden. Die bekannteste Adaption ist sicher Truffauts Fahrenheit 451 aus dem Jahr 1966. Neben einer Neuverfilmung dieses Stoffes durch Mel Gibson ist derzeit auch eine Kinoversion der Mars-Chroniken geplant.

Uwe Ochsenknecht wird in "Dune: Der Wüstenplanet" die Rolle des Fremdenführers Stilgar spielen. Dies berichtet das SF-Radio-Magazin "Audio51" in seiner neuen Sendung. Die Dreharbeiten zur Verfilmung des Klassikers beginnen am 22. November in Prag. Dabeisein werden unter anderem Giancarlo Giannini, Muriel Baumeister, Alec Newman, Ian McNeice und William Hurt. In Deutschland wird die Verfilmung erst im Jahr 2001 auf die Bildschirme kommen.

Die Macher vom Blair Witch Project planen derzeit Prequel und Sequel zum Film, der in England äusserst erfolgreich gestartet ist. Hier in Deutschland kommt der Film am kommenden Donnerstag in die Kinos. Der nächste Blair Witch-Film soll nun angeblich bereits im Herbst 2000 in die Kinos kommen; Gerüchten zufolge wurde nun der Autor Jon Bokenkamp engagiert, um ein Drehbuch für die Fortsetzung zu entwickeln. Abgabetermin ist Anfang 2000.


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