corona newsletter
ISSN 1422-8904


Spotlights

+ Das (über)nächste Jahrhundert
+ Nitpicker's Guide: DS9 158-160


Schlagzeilen

+ Star Trek 10 rückt näher
+ Neue Voyager-Autorin
+ Corona und TREKminds auf der Galileo-Convention
+ Voyager absichtlich verschollen?
+ Serie V vor der Vorproduktion


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DIE GALILEO 7-CON
Am 30. und 31.10. im Estrel Convention Center Berlin.

Gäste:
William Shatner
Avery Brooks
George Takei
René Auberjonois
Armin Shimerman
Robert O'Reilly
J.G. Hertzler

Der Corona Newsletter berichtet zusammen mit TREKminds live von der Convention.

Ab dem 29. Oktober beim Corona webBEAT.


FAN FICTION
Der Corona Newsletter sucht Ihre besten Star Trek-Geschichten. Sie haben sich bereits im Schreiben versucht? Mailen Sie uns!


22. Oktober 1999 - Ausgabe 56 - "No Hope"

Mit grossen Schritten dem Ende entgegen.

"Ich denke, es wäre niemandem gedient, wenn wir anstatt auf Qualität in Zukunft lieber auf Quantität setzen würden, oder? Besonders, da sich zur Zeit sowieso nichts Relevantes tut."

Dieser Kommentar zum Start des webBEATs war vor einigen Wochen in einem kleineren Star Trek-Newsletter zu lesen. Wir sehen das etwas anders. Denn wer sagt, dass sich zur Zeit wenig relevante Meldungen zum Thema Star Trek finden lassen? Star Trek befindet sich derzeit in einer Phase des Umbruchs. Nach dem Ende von Voyager werden wir ein uns bekanntes Gefilde verlassen und ein, dem Produzenten Rick Berman zufolge, "dramatisch verändertes" Star Trek kennenlernen.

Die fünfte Serie ist inzwischen unter Dach und Fach und wird im nächsten Jahr in die Produktion gehen. Und auch beim zehnten Star Trek-Film könnten sich schon sehr bald die ersten Bilder auf Zelluloid bannen - laut Patrick Stewart (ST:TNG Picard) kann die Produktion des Jubiläumswerkes sogar schon im Frühjahr 2000 beginnen.

Und die Besucher geben uns Recht: Der webBEAT ist äusserst erfolgreich gestartet. Das Team des Corona Newsletters wird weiterhin bemüht sein, Ihnen die neuesten und interessantesten News täglich neu im Corona webBEAT unter http://www.sftv.ch/corona zu präsentieren. Dazu gehört auch eine Sonderberichterstattung von der Galileo 7-Convention, die am 30. und 31. Oktober in Berlin stattfinden wird. Weitere Informationen dazu finden sie im trekBEAT dieser Ausgabe.

Bevor wir nun die neue Ausgabe des Corona Newsletters auf Sie loslassen, möchten wir noch kurz unseren Redakteur Jens Renner verabschieden, der für diese Ausgabe zum letzten Mal mitgearbeitet hat. Renner ist seit Ausgabe 49 Redakteur des Newsletters gewesen und mit Ausgabe 52 bis zum Start des webBEATs für Markus Müller eingesprungen, der die Redaktion damals verlassen hatte. Wir möchten uns hiermit noch einmal für Renners gute und zuverlässige Arbeit bedanken, die er nun für viele Ausgaben getan hat.

Soviel zum Stand der Dinge. Nun wünschen wir Ihnen viel Spass beim Lesen und verabschieden uns bis zur nächsten Ausgabe, die bereits am 2. November erscheinen wird.

Dennis Horn
Chefredakteur

Inhalt dieser Ausgabe

1. Das (über)nächste Jahrhundert
2. trekBEAT
3. Nitpicker's Guide: DS9 158-160
4. Fan Fiction
5. Smile Fiction
6. Episodenlogbuch
7. Subspace Link


1. Spotlight: Das (über)nächste Jahrhundert

Noch bis vor kurzer Zeit deklarierten kritische Zeitzeugen die Phase, in der sich das Star Trek-Franchise derzeit befindet, als nicht gerade rosig. Roddenberry-Witwe Majel Barrett (ST:TNG Lwaxana Troi) wollte dem Franchise eine Pause gönnen, was Serien angeht. Regisseur Jonathan Frakes (ST:TNG Riker) wollte den Zweijahres-Rhythmus, in dem zuletzt die Kinofilme erschienen, unterbrechen, weil ihm der Abstand von FIRST CONTACT zu INSURRECTION zu kurz war. Kritiker sahen das gesamte Franchise bereits kurz vor dem Untergang und schielten immer wieder auf fallende Einschaltquoten der Serie.

Noch bis vor kurzem war zu vernehmen, dass die Crew der Enterprise vor 2001 wohl nicht wieder auf Reisen dorthin gehen sollte, wo noch nie zuvor ein Mensch gewesen ist. Dies bestätigte Star Trek-Darsteller und -Regisseur Jonathan Frakes (ST:TNG Riker) in verschiedenen Interviews. Der zehnte Star Trek-Film sollte in einem grösseren Abstand zu INSURRECTION als zwei Jahre erscheinen.

"Ich war natürlich davon enttäuscht, dass INSURRECTION nicht dieselben Erfolge wie FIRST CONTACT eingefahren hat", erzählt Frakes. Er meint, dass der Abstand zum achten Film zu kurz gewesen sei. Das hätte zahlreiche Kritiker dazu bewogen, nur einem dunklen und finsteren Star Trek gute Noten zu geben. "Das haben wir daraus gelernt: Die Borg müssen zurückkommen!" Doch Frakes fand den Unterschied, den INSURRECTION zu FIRST CONTACT aufwies, durchaus gut. "Der erfolgreichste Film war THE VOYAGE HOME. Das haben wir mit INSURRECTION versucht, zu wiederholen."

Das Konzept sei aber nicht ganz aufgegangen. Frakes mochte zwar die romantischen und komödiantischen Elemente in INSURRECTION. "FIRST CONTACT war aber der bessere Horror-, und vielleicht auch der bessere Science-fiction-Film." Für den Nachfolger von INSURRECTION möchte Frakes gerne zum dritten Mal auf dem Regiestuhl platznehmen: "Es wird einen neuen Film geben. Und ich hoffe, dass ich Regie führen darf."

Doch dass der Zweijahres-Rhytmus nun wirklich unterbrochen wird, darf nun schon wieder halb bezweifelt werden. Erfreulicherweise dürfen die Fans nun die Gerüchte über einen zehnten Star Trek-Film ohne Patrick Stewart (ST:TNG Picard) vergessen. In einem Interview sagte der Mime, dass die Produktion des Jubiläumswerkes schon im Frühjahr 2000 starten könne.

Seinen Angaben zufolge hat er sich direkt auf weitere Star Trek-Filme mit Paramount geeinigt, wenn Paramount seine Produktionsfirma "Flying Freehold Productions" und deren sechs Filmprojekte unterstützt. Das könnte bedeuten, dass Star Trek 10 nicht unbedingt das letzte Kinoprojekt der Enterprise-Crew sein wird - auch wenn zahlreiche Schauspieler wie Brent Spiner (ST:TNG Data), wie bereits berichtet, ihren Wunsch geäussert haben, in Star Trek 10 das Zeitliche zu segnen oder auf einen anderen Weg aus der Kinoserie auszuscheiden.

Zumindest mit den Filmen geht es also weiter. Aber auch die fünfte Star Trek-Serie ist derzeit unter Dach und Fach. Kritiker sind sich allerdings einig: Wenn die fünfte Star Trek-Serie nicht die letzte werden soll, dann muss ein völlig anderes Konzept im Gegensatz zu "Deep Space Nine" und "Voyager" von den Tischen der Paramount-Bosse auf die Fernsehbildschirme wandern. Die Einschaltquoten sind in letzter Zeit weiter und weiter gefallen - auch wenn sich nach dem Ende von DS9 und dem Start der neuen Voyager-Staffel eine aussergewöhnliche Besserung der Quoten in den USA abgezeichnet hat.

Dieses neue, revolutionäre und "dramatisch andere" Konzept ist nun fertiggestellt. Irgendwo bei Paramount weiss man also bereits, wie die neue Serie aussehen wird. Derzeit wird nur noch an den letzten Details gefeilt. Der Start der neuen Serie ist nach dem Ende von Voyager für Herbst 2000 oder Frühjahr 2001 vorgesehen.

Wenn die Voyager also nun in ihre siebte Staffel fliegt, könnte eine Ära für Star Trek zu Ende gehen. Ein dicker Strich lässt das Franchise, wie wir es jetzt kennen, hinter sich. Wir stolpern also innerhalb der Sommerpause in das (über)nächste Jahrhundert, das uns anscheinend ein neues, revolutionäres und bisher nie gesehenes Star Trek bringen wird. Ganz ohne die Sternenflotten-Akademie und die U.S.S. Excellent.

(Zurück zum Inhalt)

2. trekBEAT

Star Trek 10 rückt näher.
Star Trek 10 rückt näher. Noch vor kurzem war die Sprache davon, dass die Crew der Enterprise nicht vor 2001 wieder auf den Kinobildschirmen zu sehen sein wird. Dies sagte Regisseur Jonathan Frages (ST:TNG Riker) in zahlreichen Interviews.

Doch inzwischen ist auch diese Aussage nicht mehr völlig zuverlässig. Hauptdarsteller und beratender Produzent des letzten Filmes, Patrick Stewart (ST:TNG Picard) gab in einem Interview an, dass die Produktion des Filmes bereits im Frühjahr 2000 starten könne. Damit würde der Zweijahres-Rhytmus, in dem die letzten Star Trek-Filme erschienen, eingehalten, da der Film dann bereits vor Weihnachten des nächsten Jahres in den USA auf die Leinwände kommen würde.

Neue Voyager-Cast-Fotos.
Mit dem Start der neuen Voyager-Season wurden auch auf der offiziellen Star Trek-Seite, dem "Star Trek: Continuum", 13 neue Bilder veröffentlicht.

Es handelt sich dabei um das neueste Gruppenbild der Voyager-Besatzung sowie Fotos der einzelnen Darsteller.

Wer sich die neuen Bilder anschauen und herunterladen möchte, der findet sie unter http://www.startrek.com/Earth/quadrant.asp?ssector=news.asp&id=108305.

Chats mit Braga und Fatjo.
Brannon Braga, Produzent der vierten Star Trek-Serie "Voyager", und Lolita Fatjo, Skript-Koordinatorin der vierten Star Trek-Serie "Voyager" stellten sich in zwei Chats online den Fragen der Fans.

Im Chat mit Lolita Fatjo, die sich das erste Mal in einem Chat austobte, ging es vor allen Dingen um Nachwuchsautoren für Drehbücher. Fatjo beantwortete die Fragen vieler Fans, die wissen wollten, ob Ideen von Fans in Star Trek umgesetzt werden können.

Fatjo verriet unter anderem, dass Max Grodénchik (ST:DS9 Rom) auf weitere Jobs im Franchise hofft. Grodénchik, der mit Fatjo liiert ist, war zuletzt in der dritten Star Trek-Serie "Deep Space Nine" zu sehen.

Auf die Frage, ob es eine Chance gäbe, die Voyager in einer achten Staffel zu sehen, antwortete Fatjo, dass es zu früh wäre, darüber nachzudenken.

Mehr in Richtung Voyager ging es in dem Chat mit Brannon Braga, der auf einige Fragen ziemlich ausweichend reagierte. Ein Fan wollte wissen, ob Braga Lust habe, einmal einen Cameo-Auftritt in der Serie hinter sich zu bringen. Bragas Antwort: "Was für eine verrückte Frage!"

Weiter verriet Braga, dass nach dem letzten Auftritt von Q in der Voyager-Episode "Die Q-Krise" ("The Q and the Grey") andauernd weiter überlegt werde, wie man einen erneuten Auftritt von Q in die Serie einbauen könne.

Bei Fragen um die Zukunft des Franchise ging es in erster Linie um die Heimkehr der Voyager in den Alpha-Quadranten und die bevorstehende Serie V.

Auf die Frage, ob die Voyager über die Weihnachtspause nach Hause zurückkehren werde, antwortete Braga, dass weiterhin eine Rückkehr nicht angedacht und vollkommen ausgeschlossen sei.

Auch zu den Gerüchten um eine eventuelle Akademieserie nahm Braga Stellung: "Ich verfolge diese Gerüchteküche mit grossem Interesse, weil es derzeit wirklich kein Konzept für eine neue Serie gibt. Aber ich denke, es ist sicher, dass eine neue Serie nicht an der Sternenflotten-Akademie spielt."

Affäre für Janeway.
Nach sechs Jahren einsamer Reisen durch den Weltraum wird man nicht nur müde, sondern auch einsam. Deshalb planen die Macher von "Star Trek: Voyager" nun, Janeway eventuell eine Beziehung führen zu lassen.

Nach sechs Jahren sei es nun Zeit dafür, verriet Voyager-Produzent Brannon Braga in einem Interview über die sechste Voyager-Staffel, die vor einigen Tagen in den USA ihre Premiere feierte.

Signale von der Voyager?
Vor kurzem wurde die Meldung, dass Marina Sirtis (ST:TNG Troi) und Dwight Schultz (ST:TNG Barclay) in der Episode "Pathfinder" der sechsten Voyager-Staffel einen Gastauftritt haben werden (wir berichteten), von Paramount offiziell bestätigt.

In der Episode soll Barclay versuchen, Kontakt mit der Voyager aufzunehmen. Dazu erstellt er sich das ganze Schiff in einer Simulation auf dem Holodeck. Seine Holosucht verfolgt ihn dabei allerdings wieder: Er wird süchtig und wendet sich an Counselor Troi.

Inzwischen wurde ein neues Detail zu der Episode bekannt: Barclay empfängt während seines Versuches, mit der verschollenen Voyager Kontakt aufzunehmen, plötzlich Signale. Da er nicht weiss, woher diese Signale stammen sollen, wendet er sich an Troi, die ihm helfen soll, die Signale zu untersuchen.

Neue Voyager-Autorin.
Brannon Braga, ausführender Produzent der Serie "Star Trek: Voyager", hat eine weitere Autorin eingestellt. Dies ist die zweite Einstellung nach der von Robert Doherty, dem früheren Assistenten von Kenneth Biller, die über die Sommerpause getätigt wurde.

Die neue Autorin, Robin Bernheim, ist gleichzeitig die erste Frau im Autorenteam seit den Austritten von Jeri Taylor und Lisa Klink vor über einer Staffel. Bernheim hat als professionelle Autorin mit Hans Beimler, Autor und ausführender Produzent bei "Deep Space Nine", gearbeitet. Nachdem sie eine Story für "Voyager" verfasst hat, bekam sie den Zuschlag und wurde fest angestellt.

Die Einstellung kann aber auch mit der enormen Erfahrung im Bereich der Produktion liegen, die Bernheim mit sich bringt. Seriendrehbücher sind oft von Zeit- und anderen Plänen abhängig. Die Faktoren ändern sich während des Drehs so oft, dass es lange dauert, bis das Drehbuch seinen fertigen Zustand aufweist. Es gibt Gerüchte darüber, dass Brannon Braga seit der Übernahme des Produzentenpostens Probleme damit hat, die Serie effizient zu managen.

Auch wenn es Druck gegeben hat, dass eine Frau im Autorenteam gebraucht wird: Ganz abgesehen von der Studiopolitik ist es klar, dass die Erfahrungen und schreiberischen Fähigkeiten Bernheims in der nun sieben Mann starken Autorencrew wirklich gebraucht werden.

Die Position der ersten Frau im Stamm-Autorenteam nach Jeri Taylor und Lisa Klink wird allerdings nicht als "writer", sondern als "production supervisor" oder "supervising coordinator" angegeben. Dies erscheint durch den grossen Erfahrungsschatz, den Burnheim in ihre neue Position mitbringt, durchaus begründet.

Viele der Stamm-Autoren der Serie haben andere Titel als "staff writer". Bryan Fullers Position wird als "story editor" angegeben. Trotzdem ist er nichts anderes als Autor für die Serie.

Visitor zurück auf der Bühne.
Laut der "Nanavision"-Fanpage hat Nana Visitor (ST:DS9 Kira) für eine Rolle an einem Broadway-Musical in Las Vegas zugesagt. Ursprünglich sollte das Stück in New York laufen. Jedoch wollte Visitor nicht ständig nach New York und zurück zu ihrem und Alexander Siddigs (ST:DS9 Bashir) gemeinsamen Kind pendeln. Die Tour startet Anfang nächsten Jahres in Washington, D.C. und Detroit, geht dann weiter nach Michigan und endet im April in Vegas.

Besserung der Voyager-Quoten?
Zu Anfang der sechsten Voyager-Staffel scheint sich eine Besserung der Quoten abzuzeichnen. Seit dem Start der Serie war ihr die schwere Bürde auferlegt, zusammen mit einer anderen, viel stärkeren Star Trek-Serie ausgestrahlt zu werden. Nun steht Voyager auf eigenen Füssen - und scheint diesen Sprung ins kalte Wasser erfolgreich verkraftet zu haben. Noch ist es zu früh, Voraussagen zu machen. Dennoch kann man den Start der neuen Season durchaus als erfolgreich bezeichnen.

Mit 6.9 erhielt die Serie bei der Staffelpremiere "Equinox, Part 2" ein für ihre Verhältnisse sehr gutes Rating. Die zweite Episode der neuen Staffel, "Survival Instinct" erhielt ein Rating von 5.5, das in etwa dem von "Die Drohne" ("Drone") aus der Staffel zuvor glich.

"Barge of the Dead", eine der teuersten Voyager-Episoden, die jemals produziert worden sind, konnte ein Rating von 4.7 erreichen. Der Abfall ist durch die starke Konkurrenz der neuen Jonathan Frakes (ST:TNG Riker)-Serie "Roswell", die bei ihrem Start 6.5 Millionen Zuschauer verzeichnen konnte, zu erklären.

Auch "Tinker, Tenor, Doctor, Spy" musste mit einem Baseballspiel gegen starke Konkurrenz antreten - und erhielt mit ebenfalls 4.7 das gleiche Rating wie "Barge of the Dead". Frakes' "Roswell" erlebte mit der zweiten Serienepisode einen Quotenabfall und scheint doch nicht der Erfolg zu sein, den die erste Episode versprochen hat.

Dafür, dass das UPN-Network, das in den USA die Erstausstrahlungen von "Voyager" zeigt, in diesem Herbst nur noch eine 67-prozentige Reichweite gegenüber einer 73-prozentigen Reichweite vor einem Jahr besitzt, hat die Serie in Sachen Quoten stark zugelegt.

Heimkehr der Voyager.
Neues oder Altes zur Heimkehr der Voyager: Produzent Brannon Braga gab in einem Interview bekannt, dass es keine Pläne gibt, die Voyager in der sechsten Staffel nach Hause zu bringen. Dennoch gibt es ein Projekt, über das im Internet schon Klarheit herrscht: Reginald Barclay und Deanna Troi arbeiten am Projekt "Pathfinder" - einer Gruppe, die herausfinden soll, wie die Voyager nach Hause gebracht werden kann. Braga: "Letztendlich wird die Voyager zurückkommen. Allerdings nicht bis zur siebten Staffel." Unklarheit überwiegt am Ende aber wieder. Braga: "Man weiss nie!"

Voyager nicht mehr in Top 10.
Die vierte Star Trek-Serie "Voyager" ist aus den Top 10 der Science-fiction-Serien gefallen, die in den USA in der Syndication laufen. Dort werden in den Vereinigten Staaten die Wiederholungen der Serie gezeigt. Die andere Seite der Medaille bringt der Voyager hohe Quoten: Die Premiere der ersten Episode der sechsten Voyager-Staffel brachte der Serie ein exzellentes Rating von 6.5 - das höchste seit Februar.

Wrestler auf der Voyager.
Erneut hat die Worldwide Wrestling Federation (WWF) bekannt gegeben, dass in naher Zukunft einige ihrer Wrestler Gastauftritte auf der Voyager haben werden. In einer Online-Newssendung der WWF heisst es:

"Soeben ist bekannt geworden, dass der Wrestler 'The Rock' einen Auftritt in der Serie 'Star Trek: Voyager' erhalten hat. Die Dreharbeiten für seinen Auftritt finden am 13. und 14. Oktober statt. Mit einer Ausstrahlung vor Frühjahr 2000 ist allerdings nicht mehr zu rechnen."

In einem Interview sagte der Wrestler, dass er es mit der Schauspielerei durchaus ernst meine. Er wird neben dem Auftritt in der Star Trek-Serie demnächst auch einen Cameo-Auftritt in dem Film "Jack of all Trades" haben.

In Star Trek wird "The Rock" die Rolle eines Vulkaniers übernehmen. Eins der Markenzeichen des Wrestlers ist das Anheben der rechten Augenbraue - so wie man es bereits schon von Leonard Nimoy (ST:TOS Spock) kennt. Jemand im Voyager-Team scheint also definitiv Wrestling-Fan zu sein.

Catherine Clay, Vizepräsidentin des offiziellen Jeffrey Combs-Fanclubs hat nun bekanntgegeben, dass auch Combs (ST:DS9 Weyoun) einen Auftritt in der Episode haben wird. Combs, der in DS9 nicht nur durch seine Rolle als Vorta-Kriegsführer Weyoun, sondern auch durch die des ehemaligen FCA-Beamten Brunt bekannt geworden ist, wird die Rolle von Penk, einem ausserirdischen Sklavenhalter von Gladiatoren übernehmen, der Seven als seinen neuen Champion im Ring ansieht.

Bezüglich der früheren Gerüchte, was einen Auftritt des Wrestlers "The Big Bossman" angeht, steht eine offizielle Bestätigung von Paramount derzeit immer noch aus.

Corona und TREKminds auf der Galileo-Convention.
Wenn am 30. und 31. Oktober im Berliner Estrel Convention Center die grosse Convention "Galileo 7" zugunsten der Unicef stattfindet, rechnen die Veranstalter mit über 3'000 Besuchern, die die zahlreichen Gaststars (unter Ihnen William Shatner (ST:TOS Kirk) und Avery Brooks (ST:DS9 Sisko)) einmal live erleben wollen. Tausende von Trekkern in ganz Deutschland bleiben von diesem Ereignis ausgeschlossen, weil sie andere Verpflichtungen haben oder die Eintrittspreise nicht finanzieren können.

Der Corona Newsletter und das Internet-Radio TREKminds (http://startrek.www.de/radiotrek/trekminds) werden live auf der Veranstaltung vor Ort sein.

TREKminds bietet neben stündlich neuen Fotos aus dem Estrel Convention Center mehrmals am Tag neue Live-Berichte von der Convention, die per RealAudio-Player direkt gehört oder heruntergeladen werden können, um sie später offline zu erleben.

Die Teams von Radio Trek und Corona Newsletter werden Stimmungsimpressionen der Teilnehmer einfangen, Berichte über die Panels der Gaststars produzieren, sowie Interviews mit den Veranstaltern und den Star Trek-Schauspielern führen und den Interessierten am heimischen PC so die Galileo 7-Convention ein Stück weit nach Hause bringen.

Das Programm-Schema von Radio Trek für das Wochenende des 30. und 31. Oktobers sieht wie folgt aus:

Samstag, 30. Oktober 1999
12.00 Uhr - Radio Trek: TREKminds - Convention Special #1
15.00 Uhr - Radio Trek: TREKminds - Convention Special #2
18.00 Uhr - Radio Trek: TREKminds - Convention Special #3
21.00 Uhr - Radio Trek: TREKminds - Convention Special #4

Sonntag, 31. Oktober 1999
12.00 Uhr - Radio Trek: TREKminds - Convention Special #5
15.00 Uhr - Radio Trek: TREKminds - Convention Special #6
18.00 Uhr - Radio Trek: TREKminds - Convention Special Finale
21.00 Uhr - Radio Trek: Video-BestOf (nur Download!)

Der Corona Newsletter wird am 2. November eine Sonderausgabe zur Galileo 7-Convention herausbringen, die allerdings als vollwertige Ausgabe des Newsletters erscheinen wird. Zudem berichtet der Corona webBEAT unter http://www.sftv.ch/corona ab dem 29. November täglich und aktuell über die Convention.

Equinox-Crew wird nicht oft zu sehen sein.
In einem Interview nahm Star Trek-Produzent Brannon Braga zu den übriggebliebenen Crewmitgliedern der U.S.S. Equinox Stellung. Ob diese in der Serie wieder zu sehen sein werden, ist Braga zufolge derzeit zweifelhaft: "Wenn, dann müssen wir auf eine gute Story warten, um sie wieder auftreten zu lassen." Braga will nicht sagen wer, aber einige Crewmitglieder der Equinox sind auf der Voyager geblieben: "Sie kehren vielleicht zurück, vielleicht aber auch nicht."

Dawson will die Voyager nach Hause bringen.
Roxann Dawson (ST:VOY Torres) will die Voyager zurück im Alpha-Quadranten sehen. Star Trek beleuchtete nun seit zwölf Jahren die Heimat der Föderation und deren Weiterentwicklung. Mit dem Ende von "Star Trek: Deep Space Nine", so Dawson, sei es nun das erste Mal, dass die Ereignisse im Alpha-Quadranten nicht mehr bekannt sind.

Dawson: "Es wäre wundervoll, die Crew zurück in diese Situation zu bringen. Und es wäre auch schön für die Entwicklung der Charaktere. Alle haben eine Reihe von Erfahrungen gemacht. Und um diese Erfahrungen zu reflektieren und über das nachzudenken, was in den vergangenen fünf Jahren geschehen ist, um die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren wirklich zu erforschen, wäre diese Rückkehr einfach perfekt!"

Neue Gäste auf der FedCon.
Gleich drei Schauspieler sagten ihre Teilnahme an der achten Federation Convention (FedCon) zu, die Mitte 2000 stattfinden wird.

Zugesagt, auf die grösste Convention Deutschlands zu kommen, haben nun Alice Krige (ST:FC Borg Queen), Peter Jurasik (B5 Londo) und Andreas Katsula (ST:TNG Tomalak). In einer weiteren Pressemitteilung gaben die Veranstalter bekannt, dass es auch Zusagen für Marina Sirtis (ST:TNG Troi), Brent Spiner (ST:TNG Data) sowie René Auberjonois (ST:DS9 Odo) gibt.

Die Veranstalter der Nexus Convention, die vom 1. bis zum 3. September 2000 in der Bundeshauptstadt Berlin stattfinden wird, gaben unterdessen bekannt, dass auf der Convention neben Star Trek- und Babylon 5-Darstellern erstmals auch Schauspieler der Serie "Stargate" zu sehen sein werden.

World Tour hält in Singapur.
Nach Düsseldorf und Wien hält die Star Trek World Tour nun in Singapur. Die World Tour war in Wien bis zum 15. August geöffnet. Die Star Trek World Tour bietet den Fans der Serie die Möglichkeit, einmal die U.S.S. Enterprise von innen zu besichtigen. Eingeschlossen sind Besichtigungen des Maschinenraums, des Transporterraums, der Turbolifts und der Brücke.

Zusätzlich bringt die World Tour die grösste Star Trek-Ausstellung mit sich, die es je gab. Zu sehen gibt es mehr als 200 Originalkostüme, Modelle und Displays.

Die Tour hält nun vom 6. Dezember 1999 bis zum 8. Februar 2000 in Singapur. Weitere Informationen werden bald auf der offiziellen Homepage der Tour versprochen. Diese trägt derzeit noch das Titelbild "Under Construction". Die Adresse der Seite ist http://www.star-trek-world-tour.com.

Voyager absichtlich verschollen?
In der kommenden Episode "The Voyager Conspiracy" aus der sechsten Voyager-Staffel wird es um eine Verschwörung gehen, durch die die Voyager absichtlich in den Delta-Quadranten gezogen wurde.

In einem Interview mit Voyager-Produzent Brannon Braga gab dieser einige Informationen über die ersten Episoden der sechsten Voyager-Staffel preis. Darin erzählt er unter anderem auch über die oben genannte Episode "The Voyager Conspiracy":

"Wir haben eine Story in Entwicklung, in der Seven of Nine eine Konspiration aufdeckt, deren Knotenpunkt die Voyager ist. Es geht darum, dass der Unfall, der die Voyager aus den cardassianischen Badlands in den Delta-Quadranten gebracht hat, absichtlich herbeigeführt wurde. Und vielleicht, aber nur vielleicht, steckt eine Konspiration dahinter, die sich vom Föderationsgebiet bis in die Heimatwelt der Borg ausbreitet."

Insider haben inzwischen bekannt gegeben, dass es in der Episode auch um Technologie des Fürsorgers geht. Aus dem, was diese Insiderquellen verraten haben, lässt sich schliessen, dass die Technologie des Fürsorgers noch nicht ganz zerstört wurde.

Neuer Voyager-Zweiteiler.
Brannon Braga, ausführender Produzent der vierten Star Trek-Serie "Voyager" sprach in einem Interview mit dem US-Fanmagazin "Star Trek Monthly" über die Planungen für einen weiteren Voyager-Zweiteiler in der sechsten Serienstaffel.

Braga: "Es wird wieder ein Joe Menosky-/Brannon Braga-Script. Joe und ich haben bis heute fünf oder sechs Zweiteiler geschrieben, und wir würden gerne noch eine grosse Zweistunden-Episode schreiben. Das ist bei Voyager fast schon zur Tradition geworden. So sehen wir das. Für jede Staffel haben wir einen genialen Zweiteiler zu schreiben. Und so wird es auch dieses Jahr sein."

Über den Inhalt des Zweiteilers wollte Braga aber noch nichts sagen.

"Roswell" gestartet.
Die Pilotepisode der neuen Science-fiction-Serie "Roswell", bei der Jonathan Frakes (ST:TNG Riker) die Regie übernahm, gab nun auf dem WB-Network ihren Einstand.

Mit einer sehr starken Quote von 6,5 Millionen Zuschauern debütierte die neue Serie für den WB sehr überdurchschnittlich. Da "Roswell" als direkte Konkurrenz zu Voyager läuft, hat die neue Serie der Ausstrahlung der Episode "Barge Of The Dead" gleich die Zuschauer abgenommen - nur 4,7 Millionen waren bei Voyager dabei.

Inwieweit sich "Roswell" dauerhaft auf die Quoten der vierten Star Trek-Serie auswirken wird, bleibt abzuwarten. Die Ausstrahlung der zweiten "Roswell-Episode" hatte jedenfalls schon merklich weniger Zuschauer als die des Piloten.

Paramount wollte Straczynski.
Wie nun bekannt wurde, wollte Paramount den Babylon 5-Schöpfer Straczynski für Star Trek engagieren. Der Autor, der sich nun nach Crusade vom B5-Universum vollständig losgesagt hat, erzählte, dass er von Paramount angesprochen worden sei, ob er interessiert sei, für Star Trek zu arbeiten. Er habe aber abgelehnt, weil er nicht die Show eines anderen machen will, und auch, weil er für viele Trek-Fans ein rotes Tuch sei.

Interview mit Kate Mulgrew.
Das amerikanische Magazin "Starlog" hat ein Interview mit Kate Mulgrew (ST:VOY Janeway) veröffentlicht, in dem sie über ihre Rolle in der Serie, die sechste Voyager-Staffel und frühere Gerüchte über einen Ausstieg ihrerseits aus der Serie spricht.

Als Mulgrew sich damals darüber klar geworden sei, dass sie mehr Zeit mit ihrem jetzigen Ehemann und ihren Kindern verbringen wollte, sei es beinahe zu einer Katastrophe gekommen. Mulgrew hatte damals durch die Presse leise verlauten lassen, dass sie sich eventuell von Bord beamen lassen möchte. Ein Grund zuviel für die Fans auf der ganzen Welt, auf roten Alarm zu gehen. Gerüchte verbreiteten sich wie ein Lauffeuer, schlugen dabei in die extremsten Richtungen. Was hatte Mulgrew denn nun damals gemeint? Wollte sie die Serie vor der sechsten Staffel verlassen? Oder in der Staffel? War dies nur ein taktischer Schachzug, um eine höhere Gage zu bekommen? Dazu kam, dass Paramount zum damaligen Zeitpunkt die gesamte Besatzung für eine siebte Staffel gesichert haben wollte.

Mulgrew schwört, dass Voyager für sie eine der wichtigsten Stationen ihres Lebens sei und gewesen sei, doch dass sie damals glaubte, durch schlecht geplante Drehzeiten nur unnütz am Set herumzusitzen, während sie auch zuhause bei ihren Söhnen hätte sein können. Nach einige Gesprächen mit den Produzenten Brannon Braga und Rick Berman kam man zu einer Übereinkunft, die den Drehplan Mulgrew-freundlicher gestaltet und ihr mehr Freiraum und freie Tage bietet. Mulgrew will ihre Fans wissen lassen, dass sie bis zum bitteren Ende auf der Voyager bleiben wird.

Chat mit Robert Picardo.
Direkt während der Dreharbeiten und somit live vor Ort war das Chat-Team der offiziellen Star Trek-Seite "Star Trek: Continuum" bei einem Chat mit Darsteller Robert Picardo (ST:VOY Doktor). Picardo musste den Chat aufgrund der Dreharbeiten und der Maske mehrmals unterbrechen, beantwortete aber dennoch zahlreiche Fragen der Fans.

Auf die Frage, ob er wisse, wovon Serie V handeln werde, antwortete Picardo ironisch: "Sie wird 'Star Trek: EMH' heissen. Die Protagonisten seien elf MHNs - alle gespielt von mir. Ausser natürlich meinen drei oder vier Liebschaften pro Woche." In Wirklichkeit wisse Picardo natürlich nicht, worum es in der neuen Serie gehen werde.

Auf die Frage, ob die Voyager zurück nach Hause kommen werde, antwortete Picardo, dass er nicht davon ausgehe: "Brannon Braga sagt, dass es der Stoff der Serie ist, im Delta-Quadranten verschwunden zu sein. Ich denke, dass wir auch dort bleiben werden."

Science-fiction-Radio vor dem Start.
Mit einem ausgesuchten und namhaften Team an Science-fiction-Fans wird am Samstag, den 30. Oktober 1999, das erste Science-fiction-Internet-Radio sein Programm aufnehmen. Als Radio-On-Demand-Angebot konzipiert, wird zunächst alle 14 Tage die Sendung "Audio 51 - Das phantastische Magazin" produziert werden, die die vollen zwei Wochen rund um die Uhr abrufbar sein wird. Weitere Sendeformater befinden sich derzeit allerdings bereits in Vorbereitung.

An der Redaktion des ersten SF-Internetradios beteiligen sich namhafte Fans wie der SF-Buchautor Torsten Dewi, der SF-Journalist Robert Vogel, die Betreiber der grossen Science-fiction-Websites "SF-Infodienst", Florian Breitsameter, und "Science Fiction Television", Rafael Scholl, sowie zahlreiche andere, im Fandom etablierte Personen.

SF-Radio wurde nach dem Vorbild des Online-Radios "Radio Trek" konzipiert. Das dort ansässige Magazin "TREKminds" lockte so viele Hörer auf seine Seiten, dass der Ruf nach einem ähnlichen Format, welches sich aber mit der ganzen Welt der Science-fiction befasst, nicht mehr zu überhören war. "TREKminds"-Moderator Mike Hillenbrand nahm die Rufer beim Wort und versammelte so einen illustren Kreis an Mitarbeitern für www.sf-radio.de.

Paramount ändert Titelmusik.
Die Filmfirma Paramount hat neuesten Informationen zufolge die Titelmusik der ersten Star Trek-Serie geändert. Dies berichtete dieser Tage eine grosse amerikanische Website, die dies auf den neuesten Star Trek-Veröffentlichungen auf DVD feststellte.

Im Original gab es fünf verschiedene Versionen der Titelmusik. Dabei gab es für jede der drei Serienstaffeln eine eigene Titelmusik - sowie für die Episoden "Der Käfig" ("The Cage") und "Spitze des Eisbergs" ("Where No Man Has Gone Before"), die ersten beiden Episoden der Serie.

Die neue Version der Titelmusik ist nun die der Episode "Spitze des Eisbergs" ("Where No Man Has Gone Before") mit der Stimme von William Shatner (ST:TOS Kirk) - die in dieser Version zuvor nicht enthalten war.

Serie V vor der Vorproduktion.
Während Voyager sich derzeit in seiner vorletzten Staffel befindet, zeichnet sich ein baldiger Start der Vorproduktion der neuen, fünften Star Trek-Serie ab, die derzeit nur "Serie V" genannt wird.

In einem Interview mit der amerikanischen Tageszeitung "USA Today" sprach Star Trek-Produzent Rick Berman über die seit Monaten anhaltenden Diskussionen über den Inhalt der neuen Serie.

Er nannte als erstes einen Termin für die Produktion der Serie. Ein Konzept für die neue Serie stehe bereits; derzeit werden nur noch die letzten Anpassungen seitens Paramount vorgenommen. Der Start ist für Herbst 2000 oder Frühjahr 2001 vorgesehen.

Braga wird melancholisch.
In einem Interview sprach "Star Trek: Voyager"-Produzent Brannon Braga über den aktuellen Stand der Dinge bei der vierten Star Trek-Serie. Bereits jetzt fühlt Braga eine gewisse Melancholie, wenn er daran denkt, dass das Ende bereits in Sicht ist. Von der sechsten Staffel werden in Kurzer Zeit bereits zehn Episoden abgedreht sein, was heisst, dass nur noch etwas mehr als 40 Episoden ins Haus stehen, bevor sich auch die vierte Star Trek-Serie für immer von den Fernsehbildschirmen verabschieden wird. Braga: "Ich weiss nicht, was passieren wird. Ich denke, dass das Schiff an einem Punkt wieder den Weg nach Hause finden muss. Aber wer weiss!?"

Auch über das Ende der dritten und sehr erfolgreichen Star Trek-Serie "Deep Space Nine" sprach Braga in dem Interview. Zu Zeiten von DS9 habe Braga nicht über die eigentliche Konkurrenz, in der die beiden Serien standen, nachgedacht: "Wenn ich mal gestoppt und darüber nachgedacht hätte: Ja, zwei Serien gleichzeitig haben die Aufmerksamkeit der Zuschauer möglicherweise in zwei verschiedene Richtungen gelenkt." Braga hofft darauf, dass nun, nach dem Ende von DS9, einige Fans der dritten Serie ihre Aufmerksamkeit auf den Delta-Quadranten lenken.

DSi verlost Rettinghaus-CDs.
Der Deutsche StarTrek-Index (DSi/http://www.startrek-index.de) verlost fünf CDs des Synchronsprechers Charles Rettinghaus (ST:TNG LaForge).

Gemeinsam mit der Aktion "Keine Macht den Drogen" hat Rettinghaus eine CD veröffentlicht. Das Album mit dem Titel "Ich krieg Dich" beschreibt die Ängste eines Vaters, die sich mit grosser Sicherheit mit den Ängsten vieler junger Eltern überschneiden, dass die Tochter drogenabhängig werden könnte. Er stellt sich dem Dealer vor und schwört ihm Rache.

"Ich krieg Dich" soll aufrütteln, bewegen und zu Diskussionen anregen. Rettinghaus: "Ich hoffe auch, dass die politisch Verantwortlichen auf diesen Song aufmerksam werden und sich Gedanken darüber machen, wieso Selbstjustiz überhaupt ein Thema für die Leute ist. Die Gesetzgebung in diesem Bereich halte sicher nicht nur ich für zu lasch."

Weitere Informationen zur Verlosung gibt es auf der Homepage des DSi.

Charles Rettinghaus wird am 30. und 31. Oktober auch in der Radio Trek-Sendung "TREKminds" zu Gast sein, die acht Sonderausgaben zur Galileo-Convention in der nächsten Woche in Berlin veröffentlichen wird.

Weitere Informationen dazu gibt es in der Corona-Ausgabe 57, die am 2. November erscheinen wird.

Hertzler wird Buchautor.
Star Trek-Nebendarsteller J.G. Hertzler (ST:DS9 Martok) wird zum Star Trek-Autor: Als Teil der Taschenbuch-Reihe, die nach dem Serienende im Fernsehen spielt, wird Hertzler zwei Bücher schreiben, die im klingonischen Imperium spielen.

In den Büchern geht es darum, dass Martok nach dem Ende des Krieges gegen das Dominion in die klingonische Heimatwelt zurückkehrt und dort eine völlig zerstörte und in Anarchie lebende Gesellschaft wiederfindet. Das Recht, die Herrschaft über das klingonische Reich zu übernehmen, muss sich Martok zunächst erkämpfen.

Hertzler wird am 30. und 31. Oktober auch auf der Galileo 7-Convention in Berlin zu Gast sein. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es in den nächsten Ausgaben der Radio Trek-Sendung TREKminds sowie in der 57. Ausgabe des Corona Newsletters, die am 2. November erscheinen wird.

TREKminds 15 erscheint.
Nach vier Wochen zieht Moderator Mike Hillenbrand nun wieder die Regler der Radio Trek-Sendung "TREKminds", die am Samstag, den 23. Oktober, in ihre 15. Runde geht. Hillenbrand befand sich für die letzten sechs Wochen in der Babypause und hat die Moderationen deshalb anderen Redakteuren des TREKminds-Teams überlassen.

In der neuen Ausgabe der Call-in-Show gibt es die bekannten Rubriken "Svens Videoecke", "Die verlorenen Folgen", "Thomas' Trek Tiraden", "Corona Newsflash" und "Habt Ihr's gesehen?". Zusätzlich dazu gibt TREKminds einen Vorgeschmack auf die Galileo 7-Convention am 30. und 31. Oktober in Berlin, von der TREKminds live im Internet berichten wird.

Dieses und jenes.
Jonathan Frakes (ST:TNG Riker) hat einen Cameo-Auftritt in seiner eigenen Serie. In der Pilotfolge der neuen Serie "Roswell", bei der Frakes Ausführender Produzent ist, spielt er einen Science-fiction-Experten, der auf einer Roswell-Feier eine Gastrede hält.

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3. Spotlight: Nitpicker's Guide: DS9 158-160

Episode 158: Die Belagerung von AR-558
Sternzeit: Unbekannt
Ausstrahlung: 23.10.1999

Inhalt
Die DS9-Crew soll Vorräte nach AR-558 befördern. Dort angekommen, begegnet sie Föderationsoffizieren, die sich bereits seit fünf Monaten im Kampf gegen die Jem'Hadar befinden. Trotzdem müssen sie die Stellung halten, da der Planet eine der grossen Kommunikationseinrichtungen des Dominion beherbergt. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, in naher Zukunft die Funksprüche des Feindes zu belauschen. Sisko bleibt, um den Leuten im Kampf beizustehen.

Anmerkungen
Dies ist eine sehr beeindruckende Episode. Gleichzeitig indem sie sich dem Finale nähert, beginnt der Zuschauer allmählich, den emotionalen Druck der Soldaten selber zu spüren. Zum Schluss bleibt nur das Fazit, dass Krieg purer Schrecken ist und nie etwas Positives sein kann. So antwortet Sisko auch nur auf Worfs Anmerkung, dass die Erlebnisse einige Heldengeschichten abgeben werden, mit der Frage, um welchen Preis dies geschehen ist.

Bemerkenswerte Dialoge
Captain Sisko schickt Nog auf eine gefährliche Erkundungsmission, mit der Quark nicht einverstanden ist.
Quark: "Ich denke, sie würden Jake nicht dort hinaus schicken!"
Sisko: "Jake ist nicht in der Sternenflotte!"

Handlungsschwächen
Sisko erfährt, dass Captain Loomis vor zehn Tagen gestorben ist. Er fragt darauf, wer nun das Kommando hat. Ihm dürfte doch inzwischen aufgefallen sein, dass Lieutenant Larkin eindeutig das Kommando führt. Schliesslich gibt sie erstens Befehle und zweitens antwortet sie auf die Fragen des Captains.
Gerade in dieser Episode muss man sich fragen, warum die Föderation ausgerechnet bei einer solchen Anzahl von Toten, die dieser Krieg in Bodengefechten fordert, nicht Tarnanzüge wie die in INSURRECTION benutzt. Zumal diese dort bloss für Beobachtungen genutzt wurden und im Falle des Krieges sogar Leben retten könnten.

Grundlagenveränderungen
Ezri sagt, als Quark der Brücke einen Besuch abgestattet hat, er wäre bloss nervös, weil er es nicht gewohnt ist, in einer Kampfsituation zu sein. Da Quark aber früher auf einem Ferengischiff gearbeitet hat, ist das jedoch schwer zu glauben.

Episode 159: Entscheidung auf Empok Nor
Sternzeit: Unbekannt
Ausstrahlung: 30.10.1999

Inhalt
Kira wird von einem Vedek nach Empok Nor entführt. Dort hat Dukat eine Gruppe von Bajoranern um sich geschart, um die Pah-Geister, die ausgestossenen Propheten, anzubeten. Kira ist schockiert und versucht die, ihrer Meinung nach, Irrgläubigen von Dukat abzubringen, während Dukat auch sie bekehren möchte.

Handlungsschwächen
War Quarks Bar von den Cardassianern zu Beginn des Baus von Terok Nor vorgesehen? Auf Empok Nor befindet sich ein baugleiches Etablissement, allerdings als Tempel geschmückt.
Vedek Fala sagt Kira, die Propheten hätten eine komplette Dominionflotte in Luft aufgelöst. Sollte er statt Luft nicht lieber "Nichts" sagen? Schliesslich geschah es im Vakuum.

Grundlagenveränderungen
Kira erklärt Odo, dass man zuerst an die Propheten glauben muss, bevor man eine Drehkörpererfahrung erhalten kann. Sisko hatte seine erste Begegnung mit einem Drehkörper, lange bevor er das Wurmloch entdeckt hat.
Für ein Mischlingskind hat Mikas Baby, im Gegensatz zu Ziyal, bereits ziemlich stark ausgeprägte cardassianische Merkmale.

Probleme mit Kontinuität und Produktion
Als Dukat die äussere Luftschleusentür öffnet, wird Mika ruckartig an die Tür gepresst. Sollte sie nicht zur Öffnung hin gesogen werden, anstatt wie an einem Magneten an die Tür gepresst zu werden? Natürlich könnte Kira sie nicht mehr finden, wenn sie ins All geflogen wäre.

Episode 160: Leben in der Holosuite
Sternzeit: Unbekannt
Ausstrahlung: 06.11.1999

Inhalt
Nog kehrt nach seiner Genesung zurück auf Deep Space Nine. Von allen wird er freudig begrüsst. Doch irgendwie ist er verändert. Er ist in sich gekehrt und unnahbar für seine engsten Freunde. Da bringt Jake ihn auf die Idee, statt ihn zu nerven, in eine Holosuite zu gehen. Ezri erkennt darin die Möglichkeit einer alternativen Therapiemethode. Allerdings ergibt sich das Problem, dass Nog nach einer Weile die Suite gar nicht mehr verlassen möchte.

Handlungsschwächen
Die Erklärung von O'Brien, dass Vics Programm ein Besonderes ist und sich als einziges selbst abschalten kann, ist doch sehr selbstgefällig. Nur so ist es möglich, dass Vic Nog aus dem Programm herausschmeisst.
Woher hat Nog seine Kleidung, während er in der Holosuite ist? Er betritt sie mit einer hellgrünen Kombination, aber später sehen wir ihn mit Anzügen. Einen davon trägt er sogar, als Vic sein Programm beendet. Die Kleidung kann unmöglich aus Holomaterie bestehen, denn sonst wäre das Beenden des Programms ein sehr peinlicher Moment für Nog geworden. Ausserdem: Wo sind die Klamotten geblieben, in denen er die Holokammer betreten hat? Als er in der ausgeschalteten Suite steht, liegt da lediglich sein Stock auf dem Boden.

Probleme mit Kontinuität und Produktion
Am Anfang der Episode sieht man die Station und drei Schiffe. Die Defiant und zumindest ein Schiff der Excelsior-Klasse, das an einem der oberen Pylonen angedockt hat. Das andere scheint sich der Station in Richtung der oberen Pylonen zu nähern. Nach kurzer Zeit erfährt man, dass das Schiff, welches Nog zur Station bringt, angedockt hat. Dann erscheint Nog durch eine Luftschleuse in einem Frachtraum. Welches Schiff hat ihn gebracht? An den Pylonen befindet sich kein Frachtraum an den Luftschleusen. Aber das einzige an dem Ring gedockte Schiff, das man sieht, ist die Defiant, und die war es bestimmt nicht, da man Nog dann schon vorher begrüsst hätte. Ausserdem sieht man am Ende der Episode alle drei Schiffe in der gleichen Position wie zu Beginn. Vielleicht liegt das einfach daran, dass beide Szenen bloss eine der Standardeinstellungen waren.

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4. Fan Fiction

Die Resonanz auf den Aufruf in der letzten Ausgabe hielt sich in Grenzen. Und es wäre schön, wenn in der Zukunft mehr Beiträge von den Lesern eintreffen würden. Nichtsdestotrotz startet in dieser Ausgabe die Fan Fiction. Zwar ist es diesmal keine Kurzgeschichte im eigentlichen Sinne, aber dennoch die Fiktion eines Fans; und auch, wenn wir das Ende von DS9 inzwischen besser kennen, ist dieses alternative Ende vielleicht auch recht reizvoll. Nun aber viel Spass mit dem ersten Beitrag zur Fan Fiction.

Deep Space Nine: Ein alternatives Finale
von Yann-Patrick Schlame, Februar 1999

Vorbemerkung:
Von Anfang an waren Begegnungen zwischen verschiedenen Teilen des Trek-Universums besondere Angelegenheiten, die die Fans begeisterten. Auf TOS traf das natürlich weniger zu, weil es ja den Anfang bildete. Doch die wenigen Auftritte von TOS-Darstellern in TNG waren, jeder für sich, Höhepunkte, die der Serie neue Aspekte einverleibten. So McCoys Bemerkung zu Data, er erinnere ihn an einen Vulkanier, den er einst kannte. Oder Sareks und Spocks Auftritte, die mehr oder weniger Meilensteine darstellten. Nicht zu vergessen natürlich Kirks Finale in "Treffen der Generationen". Was ich jedoch seit DS9 vermisse, sind Begegnungen/Verkettungen zwischen den neuen Serien. Von Q als Hauptbindeglied abgesehen und Picards Einführung von Sisko in "Der Abgesandte" machen sich solche Verkettungen sehr rar. Zugegebenermassen könnte sich eine Serie nicht selbständig entwickeln, wenn der Zuschauer den Eindruck hat, die Darsteller wären von den Handlungen/Auftritten einer anderen Crew abhängig. Trotzdem schwebt mir seit langem die Idee zu einem neuen "Treffen der Generationen" innerhalb DS9s im Kopf herum, das schon längst überfällig ist. Die Idee ist wohl, nicht zuletzt aufgrund der finanziellen Vorstellungen der zu Kinostars gereiften TNG-Darsteller, relativ utopisch, aber nehmen wir einmal an, es wäre möglich...

Genesis

[DS9]
Benjamin Sisko hat eine Vision der Propheten, die von einer Zeit der Entscheidung spricht. Entweder wird sämtliches Leben auf Bajor ausgelöscht und einer neu auferstehenden Kultur Platz machen, die Jahrhunderte lang Schrecken, Gewalt und Unterdrückung bringt. Ausgelöst wird dieses, gemäss der Prophezeiung, durch die Kurzsichtigkeit der eigenen Kultur und zu einem Zeitpunkt, wenn ein Krieger zum Mörder wird. Oder es steht eine Epoche des Friedens und der Glückseligkeit bevor.
Auf die Frage, wie man die Zukunft beeinflussen kann, geben die Propheten nur die Antwort: "Der Schrecken wird mit Gewalt eingeleitet, doch der Frieden mit Nachsicht."

[Qo'noS]
Die Situation entwickelt sich, als man Dukat in geheimen Verhandlungen mit Klingonen, die mit der Föderation alles andere als zufrieden sind, sieht, wobei er für das Versprechen, der Föderation einen schweren Schlag zu versetzen, von den Klingonen eine Geheimwaffe erhält. Die Klingonen erklären, dass die Waffe alten Quellen zufolge eine Entwicklung der Föderation ist, deren Fertigstellung an Hand von unzureichenden Informationen, die ursprünglich vom Commander eines Bird of Prey stammen, erst kürzlich beendet werden konnte. Anschliessend macht er sich in einem Bird of Prey mit dem Projektil an Bord auf den Weg Richtung Bajor, ein irres Grinsen im Gesicht.

[DS9/Gamma-Quadrant]
Während Sisko versucht, den normalen Betrieb aufrecht zu erhalten und Worf und Ezri sich näherkommen, rotten sich im Bereich um Cardassia und auf der anderen Seite des Wurmlochs die Jem'Hadar zusammen. Die im Sterben liegenden Gründer schwenken auf einen neuen Kurs ein: Sie wollen in einem letzten Kraftakt die Kontrolle des Wurmlochs an sich reissen und ihre Feinde im Alpha-Quadranten so weit schwächen, dass ihnen genügend Zeit bleibt. Die Zeit brauchen sie, da sie entdeckt haben, dass Odo nicht erkrankt ist, so dass sie herausfinden müssen, wie das möglich war. Es zeigt sich, dass den Planeten Bajor ein bisher nicht erkanntes Kraftfeld umgibt, das auf mystische Weise mit den Wurmlochwesen zusammenhängt. Dieses Feld scheint Odo, der sich ja seit langem in der Nähe des Planeten aufhält, vor den Auswirkungen des Syndroms, das die Gründer auszulöschen droht, beschützt zu haben. Da die Gründer keinen Weg finden konnten, sich das Kraftfeld auf anderem Wege zu Nutze zu machen, bleibt ihnen nur, dauerhaft auf Bajor zu residieren. Dabei stehen ihnen natürlich die Bajoraner im Weg, aber den Gründern ist klar, dass ihre Verbündeten, die Cardassianer, alles andere als gut auf Bajoraner zu sprechen sind.

[Bird of Prey]
In einem Gespräch zwischen Dukat und Weyoun per Subraumfunk erfährt man, dass Dukat im Auftrag der Gründer handelt. Mit dem Projektil, das ursprünglich von der Föderation stammt, soll Bajors Oberfläche innerhalb weniger Stunden jeglichen Lebens beraubt und neu gestaltet werden, um anschliessend den Gründern eine neue Heimat bieten zu können. Mit seinem üblichen Sinn für Humor hat Dukat das Projektil "Phoenix" genannt. Damit spielt er auf zweierlei Dinge an: Zum einen soll sein Volk nach der Demütigung durch Föderation und Klingonen wie der Phoenix aus der irdischen Legende aus der Asche auferstehen. Zum anderen bezieht er sich auf ein Schiff der Föderation: Die USS Phoenix unter Captain Maxwell leitete einst durch ihre Entdeckungen den langen Leidensweg des cardassianischen Reiches ein. Diese Schmach soll durch die gleichnamige Waffe gewissermassen wettgemacht werden. Dabei ist natürlich klar, dass sich die Gründer auf Bajor in einer sehr exponierten Position befinden würden, bedroht durch Föderation und Klingonen. Weyoun erwähnt, dass der Nichteinmischungspakt mit den Romulanern wieder intakt ist, so dass sich die vereinten Flotten der Cardassianer und der Jem'Hadar auf ihre beiden gegenwärtigen Feinde konzentrieren können, um einen ausreichend grossen Teil des Quadranten unter ihre Kontrolle zu bringen, so dass Bajor in sicherem Gebiet liegt. Die bisherige Entwicklung des Krieges lässt ja auch vermuten, dass man damit durchkommen könnte.

[DS9]
Währenddessen bemerkt Sisko, dass die Kampfhandlungen sich immer mehr von Bajor und Cardassia weg verlagern, so dass immer weniger Kräfte der Föderation in der Lage wären, DS9 nötigenfalls zu Hilfe zu kommen. Er ist beunruhigt, da er - völlig zu Recht, natürlich - Hintergedanken des Dominion vermutet. Er spürt, dass sich in absehbarer Zeit eine entscheidende Schlacht anbahnen wird, bei der es um DS9 und damit um die Kontrolle des Wurmlochs gehen soll. Er schickt Worf mit der Defiant los, um verdächtige Bewegungen im Gamma-Quadranten aufzuspüren, da er ahnt, dass die eigentliche Gefahr von dort droht. Zudem mobilisiert er Garak, um in Erfahrung zu bringen, was es mit der neuen Offensive auf sich hat.

[Gamma-Quadrant]
Die Defiant wird nach einiger Suche, bei der sie grössere Flottenansammlungen entdeckte, von den Jem'Hadar attackiert. Knapp kann Worf die Angreifer besiegen. An Bord eines von der Defiant beschädigten Feindschiffes findet er verschlüsselte Informationen des Dominion hoher Dringlichkeit. Er speichert die Informationen auf der Defiant und macht sich auf den Rückweg. Dummerweise ist der Warpantrieb beschädigt, und die Rückreise wird einige Tage dauern. Er setzt O'Brien auf das Dekodieren der Informationen an, während Techniker die Schäden am Warpantrieb beheben.

[DS9]
Mittlerweile gerät DS9 in Bedrängnis: ein gemischter Angriffsverband von Jem'Hadar und Cardassianern greift die Station an. Zwar konnte die Sternenflotte einige Schiffe entbehren, auch die Klingonen unter General Martok sind mit einigen Schiffen vertreten, doch ohne die Defiant und mit schrumpfenden Vorräten an Torpedos und zunehmenden Schäden an der Station entwickelt sich die Situation schlecht, zumal Sisko die Prophezeiung nicht aus seinem Kopf verdrängen kann und unentschlossen ist, was er tun soll.
Also verharrt er und versucht verzweifelt, die Stellung zu halten. Da kommt Garak mit neuen Informationen. Zwar konnte er nicht viel in Erfahrung bringen, aber er hat von Dukats plötzlichem Aufbrechen gehört und weiss, dass es in Zusammenhang mit dem Sterben der Gründer steht. Ausserdem konnte er herausfinden, dass die Gründer einen Weg gefunden haben, ihren Verfall aufzuhalten, weiss aber nicht, welchen, und er weiss von einer angeblichen Geheimwaffe, die von der Föderation stammen soll.
Während die Station belagert und immer wieder angegriffen wird, setzt Sisko Bashir darauf an, dass Geheimnis der Heilungsmöglichkeit zu ergründen und beginnt, in der Föderationsdatenbank nach der Waffe zu forschen.

[Angus Minor-System]
Das Schiff hat bereits argen Schaden genommen. Mit einigen Manövern gelingt es Captain Picard jedoch, die Jem'Hadar-Schiffe zu zerstören, die in Richtung Zentrum der Föderation unterwegs waren, um die dort angreifenden Kräfte zu unterstützen. Schon gehen Hilferufe vom Sternenflottenkommando ein - Dominion und Cardassianer sind auf dem besten Wege, die Verteidigungslinien zu durchdringen und schon bald die Erde anzugreifen.
Doch Picard ist der Meinung, es gibt nur einen Ort, wo die eigentliche Schlacht geschlagen wird: DS9. Er lässt mit maximum Warp Kurs setzen. Trotzdem wird die Reise einige Tage dauern.

[Bajor/DS9]
Tage verstreichen, in denen sich die Lage zusehends verschlechtert. Zwar konnte Bashir noch nichts herausfinden, aber Sisko glaubt zu wissen, um welche Waffe es sich handelt: vor fast einem Jahrhundert wurde im Auftrag der Föderation ein Projekt durchgeführt, mit dem man Leben aus der Leblosigkeit erschaffen können sollte. Den Abschluss bildete ein "Genesis" genanntes Projektil, dass geheimen Informationen zu Folge einmal eingesetzt wurde und sich dabei als untauglich erwies. Andererseits wäre es mit moderneren Methoden denkbar, die aufgetretenen Probleme zu lösen. Sollte es den Klingonen gelungen sein, diese ultimative Waffe, deren eigentlicher Zweck die Erschaffung von Leben war, nachzubauen und zu überarbeiten? Und wenn ja, was will das Dominion damit?
Als Bashir schliesslich das Kraftfeld und den Zusammenhang zur Heilung der Gründer entdeckt, wird Sisko alles klar: die Gründer wollen die Waffe gegen Bajor einsetzen und den Planeten anschliessend besiedeln. Ihm ist auch klar, dass DS9 sowie alle Föderations- und Klingonenkräfte dann zwangsläufig aus den angrenzenden Sektoren verdrängt werden müssen, wenn die Gründer auf Bajor eine sichere Heimat haben wollen. Er folgert, dass die momentane Offensive zum Ziel hat, einen riesigen, Bajor umgebenden Bereich, zu "säubern" und DS9, die letzte Bastion vor Ort, zu isolieren und dann zu zerschlagen. Doch wie lässt sich sowohl die Niederlage als auch der bevorstehende Völkermord aufhalten? Und was hat es mit der Prophezeiung auf sich, wer wird zum Mörder? Da bekommt man Kontakt zu einem sich nähernden Föderationsschiff, das den äusseren Belagerungsring durchbrechen konnte und seine Hilfe anbietet. Es ist die Enterprise unter Captain Picard. Sisko übermittelt ihm schnellstens alle verfügbaren Informationen, als sich längsseits der Station ein Bird of Prey enttarnt: Dukat.
Mit seiner überheblichen Art beamt sich Dukat auf die Ops, da die Schilde DS9s vorläufig ausgefallen sind. Sisko konfrontiert ihn mit seinem Wissen über die Waffe, doch Dukat bleibt gelassen. Er möchte, dass Sisko selbst Zeuge der Auslöschung Bajors wird und bei Dukats grösstem Triumph anwesend ist. Als Sisko einen Phaser auf ihn richtet, erzählt Dukat herablassend, dass der Abschussmechanismus der Waffe auf seinem Schiff an einen Bioscanner gekoppelt ist, der sofort die Startsequenz einleitet, wenn die Lebenszeichen erlöschen. Gleiches geschieht, wenn der Bird of Prey angegriffen wird; es gibt nur einen Weg, den Abschuss aufzuhalten: Dukat muss persönlich einen Code übermitteln. Da meldet sich Damar: er hat ein anfliegendes Schiff entdeckt. Es ist die Defiant, die sich mit knapper Mühe bis zum Wurmloch durchkämpfen konnte und zur Station zurückkehrt. Damar sendet einen Gruss, und Worf glaubt sich vorerst ausser Gefahr. Nach dem Andocken kommt er schnell auf die Ops, um Sisko wichtige Informationen mitzuteilen, doch dann entdeckt er Dukat. Seine Miene verfinstert sich, und er geht auf Dukat los. Sisko sieht, wie sich alle Teile zusammenfügen: der Krieger wird zum Mörder, und alles Leben auf Bajor wird ausgelöscht. Er versucht, Worf zurückzuhalten, doch ohne Erfolg. Als Worf seinen Dolch zieht, um den am Boden liegenden zu töten, brüllt Sisko ihn an, und Worf zögert. Sisko sagt, dass nur Dukat den Abschuss aufhalten kann. Ausserdem weiss er einen besseren Weg. Worf holt aus und - sticht nicht zu. Dukat wendet sich unter Schmerzen an Sisko: Triumphierend verkündet er, dass er nun den Abschuss einleiten wird und fragt bei Damar nach, ob der bereit ist, ihn zurückzubeamen, was bestätigt wird. Dukat sagt, dass er Siskos Ausdruck im Moment von Bajors Zerstörung um nichts im Universum verpassen will. Er gibt den Feuerbefehl, und man sieht auf einem taktischen Display, wie die Waffe losfliegt. Siegesbewusst geniesst Dukat den Moment, und Sisko sieht aus, als würde er vor Zorn platzen. Doch dann wandelt sich sein Ausdruck. Sachlich nickt er Kira zu, die einige Tasten bedient, und tippt seinen Kommunikator an: "Sisko an Picard: Jetzt, Captain."
Auf dem taktischen Display taucht die Enterprise hinter der Silhouette Bajors auf und begibt sich auf einen Abfangkurs zum Projektil. Nervös meldet Kira: "25 Sekunden bis Aufschlag, 23..." Dukat, nur für einen kurzen Moment verunsichert, sagt, dass das Zerstören der Waffe unweigerlich das gleiche Resultat wie ein direkter Oberflächentreffer hat, bloss dass die Druckwelle dann alles im Umkreis von zwei Systemen vernichten wird: "Sterben wir zusammen, Captain, und leiten wir ein neues Zeitalter ein: den Untergang der Föderation und die Wiederauferstehung des cardassianischen Reiches!" Die Enterprise nähert sich dem Projektil - und fliegt daran vorbei, scheinbar ohne dass etwas passiert. Kira sagt erneut die Zeit durch: "Fünf, vier, drei, zwei, eins... Captain?"
Nach drei Sekunden gebannten Schweigens passiert nichts, die Waffe scheint nicht zu funktionieren, als sich Picard meldet: "Mission erfolgreich; es ist uns gelungen, den Initialzünder aus dem Projektil herauszubeamen. Die Waffe hat nur einen kleinen Krater in einem unbewohnten Gebiet hinterlassen. Wir beginnen sofort mit der Bergung."
Dann meldet sich Damar und sagt, dass DS9 die Schilde wieder aktiviert hat, so dass Dukat nicht zurückgebeamt werden kann. Dukat stösst einen Schrei der Verzweiflung aus und greift sich einen Phaser. Er streckt Kira nieder, bevor jemand reagieren kann. Dann erhöht er die Leistung schnell auf töten und zielt auf Sisko. Als er gerade abdrücken will, rammt ihm Worf seinen Dolch in die Brust, und Dukat sinkt sterbend zu Boden, im Moment seiner grössten Niederlage. Doch es ist noch nicht vorbei. Noch nicht ganz: O'Brien konnte die verschlüsselte Mitteilung entziffern und hat herausgefunden, dass die verbleibenden Gründer in einem Schiff auf der anderen Seite des Wurmlochs warten, bis sie das OK-Signal erhalten. Worf fragt, ob man sie herlocken und endgültig besiegen soll.
Sisko zögert. "Was ist aus uns geworden? Wir sind Forscher, wir sollten Kulturen ergründen und Leben in all seinen Formen bewahren. Jetzt stehen wir davor, eine Kultur auszulöschen. Nein, der Krieg ist ihr Weg, nicht unserer. Sie haben uns herausgefordert, und wir haben gewonnen - diese Schlacht haben wir gewonnen und Tausende gerettet. Wie könnten wir jetzt Hunderte Töten? Sie werden sterben, so oder so. Doch diese Last nehmen wir nicht auf unsere Schultern. Sagen sie ihnen, sie sollen verschwinden. Ein für alle mal.
Sollten sie einen Weg finden, zu überleben, dann sollen sie nie wieder einen Fuss in unsere Galaxie setzen, sonst sorge ich eigenhändig dafür, dass jeder einzelne von ihnen den Tod findet. Aber nicht heute. Sagen sie ihnen, das Töten ist vorbei. Sie sollen ihre Bluthunde zurückrufen und dahin zurückkehren, wo sie herkommen. Es ist vorbei."

Und das ist es tatsächlich. Ohne Führung durch die Gründer verlieren die Vorta schnell ihre Ambitionen und ziehen sich mit den Jem'Hadar zurück in den Gamma-Quadranten. Bei den Cardassianern herrscht eine Art Aufbruchstimmung - Aufbruch in ein neues Zeitalter, eine Zeit, in der die Eltern lange genug leben, um ihre Kinder aufwachsen zu sehen. Eine Zeit, in der der Hass auf die Bajoraner nur eine Erinnerung werden soll, die für die nachfolgenden Generationen an Intensität verliert, so wie es umgekehrt bei den Bajoranern sein soll.

Major Kira erholt sich schnell von dem Treffer, und während die Kampfhandlungen zu Null tendieren, werden überall die Schäden ausgebessert. Auf Bajor sieht man Captain Sisko mit Jake und Kassidy spazieren gehen. Jake fragt, was sein Vater jetzt tun will. Sisko erwidert, dass er der Abgesandte ist und sich nun voll und ganz auf diese Aufgabe konzentrieren will. Auf Drängen Captain Picards wird er vorerst einen langen Urlaub nehmen, um herauszufinden, ob er nicht doch bei der Sternenflotte bleiben will, anstatt sein Entlassungsgesuch einzureichen. Vorerst wird Kira die Leitung über die Station übernehmen, und das Sternenflottenpersonal bleibt dort stationiert. Da alles nach einer grundlegenden Wende in der Situation Bajors aussieht, kann nun erneut über Bajors Aufnahmeantrag in die Föderation entschieden werden, und Sisko ist recht zuversichtlich.

Während die Kamera immer weiter zurückzoomt und nun eine Ansicht des Planeten zeigt, sieht man die Enterprise davonfliegen, die Star Trek-Melodie beginnt, und vier Worte erscheinen auf dem Bildschirm:

And The Adventure Continues...

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5. Smile Fiction

Microsoft Windows - Die letzte Waffe der Föderation gegen die Borg?

Picard: Mr. LaForge, haben Sie schon Erfolg bei Ihrer Analyse der möglichen Schwächen der Borg gehabt? Mr. Data, konnten Sie in die Kommandostruktur der Borg eindringen?

LaForge: Ja, wir haben die Antwort in unseren Archiven über die Computertechnologie des späten zwanzigsten Jahrhunderts gefunden. (Er drückt eine Taste und ein Logo erscheint auf dem Bildschirm.)

Riker: (irritiert guckend) Wer oder was in aller Welt ist "Microsoft"?

Data: (dreht sich um, um zu antworten) Erlauben sie es mir, zu erklären: Wir haben ein Programm namens "Windows" gefunden, das, wenn wir es durch die Kommandostruktur der Borg schicken, in der Lage ist, mit exponentiell wachsender Geschwindigkeit System-Ressourcen zu belegen.

Picard: Aber die Borg haben eine erstaunliche Anpassungsfähigkeit. Würden sie nicht die Geschwindigkeit ihres Verarbeitungsystems erhöhen, um sich anzupassen?

Data: Das ist wahr, aber das Programm "Windows" ist in der Lage, dies zu bemerken und erstellt dann automatisch eine neue angepasste Version von sich selbst, die sich "Upgrade" nennt. Dadurch ist "Windows" in in der Lage, System-Ressourcen schneller zu belegen als die Borg System-Ressourcen hinzufügen können. Wenn meine Berechnungen korrekt sind, sind am Ende alle System-Ressourcen der Borg von "Windows" belegt, so dass keine Ressourcen mehr für ihren operativen Bedarf vorhanden sind.

Picard: Exzellente Arbeit. Dieses "Windows" scheint besser zu sein als die "Unlösbare geometrische Form". (15 Minuten später...)

Data: Captain, "Windows" ist erfolgreich in der Kommandostruktur der Borg installiert worden. Wie erwartet wurden 85 % der System-Ressourcen innerhalb kürzester Zeit von Windows belegt. Wir warten aber noch auf eine positive Bestätigung des erwarteten "Upgrades".

LaForge: Die Scanner zeigen einen Anstieg der System-Ressourcen der Borg an, aber wir haben immer noch keine Anzeichen eines "Upgrades", das die zusätzlichen System-Ressourcen belegt.

Picard: Mr. Data, gehen Sie nochmal durch die historischen Daten und stellen Sie fest, ob wir etwas übersehen haben könnten.

Data: Captain, ich habe herausgefunden, warum wir noch kein "Upgrade" feststellen konnten. Wie es scheint haben die Borg diesen Teil des Plans umgangen, weil sie ihre Registrierungskarten nicht eingeschickt haben.

Riker: Captain, wir haben keine andere Wahl. Bitte um die Erlaubnis, Notfallmassnahmen einleiten zu dürfen...

LaForge: Warten Sie, Captain. Der Prozentsatz der freien System-Ressourcen der Borg ist gerade schlagartig auf Null gesunken!

Picard: Mr. Data, was zeigen die Scanner an?

Data: (die Anzeige studierend) Scheinbar sind die Borg auf ein internes Modul von "Windows" namens "Solitaire" gestossen, welches die restlichen freien System-Ressourcen belegt hat.

Picard: Warten wir ab, wie lange "Solitaire" die Funktionalität der Borg einschränken kann.

(2 Stunden vergehen.)

Riker: Mr. LaForge, bitte geben sie uns eine Übersicht über den Status der Borg.

LaForge: Wie erwartet, versuchen die Borg den Verlust an System-Ressourcen auszugleichen. Aber ich habe eine Sonde nahe den Borg positioniert, die bei einem Anstieg der System-Ressourcen ein neues "Windows"-Modul aus dem sogenannten "Microsoft Funpack" in die Kommandostruktur der Borg einspielt.

Picard: Wieviel Zeit bekommen wir dadurch?

Data: Basierend auf der gegenwärtigen Anpassungsrate ist in sechs Stunden, 23 Minuten und 33 Sekunden die Funktionalität der Borg wiederhergestellt.

LaForge: Captain, die Scanner zeigen an, dass ein anderes Raumschiff in diesen Sektor eingeflogen ist!

Picard: Identifizieren sie es, Mr. Data.

Data: Bei dem Schiff handelt es sich um ein uns unbekanntes Raumschiff. Seine Kennzeichnung weist jedoch grosse Ähnlichkeiten mit dem Mircosoft-Logo...

(Über den Kommunikationskanal): HIER SPRICHT ADMIRAL BILL GATES VOM MICROSOFT-FLAGGSCHIFF "MONOPOLY". WIR HABEN POSITIVE BESTÄTIGUNGEN ÜBER UNREGISTRIERTE SOFTWARE IN DIESEM SEKTOR. ÜBERGEBEN SIE UNS ALLE KOPIEN, UND WIR KÖNNEN ZUSÄTZLICHEN ÄRGER VERMEIDEN. SIE HABEN ZEHN SEKUNDEN ZEIT, UNSERE FORDERUNGEN ZU ERFÜLLEN!

Data: Das fremde Schiff hat seine vorderen Luken geöffnet und stösst tausende humanoider Objekte aus.

Picard: Vergrössern und auf den Schirm.

Riker: Mein Gott, Captain. Diese Menschen bewegen sich auf das Borg-Schiff zu. Ohne Raumanzüge! Wie können sie das überstehen?

Data: Ich glaube nicht, dass es sich bei diesen Lebewesen um Menschen handelt. Wenn Sie genauer hinschauen, werden Sie feststellen, dass diese Lebewesen im Stil des zwanzigsten Jahrhunderts Lederaktenkoffer und Armani-Anzüge tragen.

Riker und Picard: (mit panischer Stimme) ANWÄLTE!

LaForge: Das ist unmöglich! Die letzten Anwälte wurden nach dem grossen Erwachen 2017 in die Sonne geschossen.

Data: Das ist richtig. Aber anscheinend haben einige von ihnen überlebt!

Riker: Sie haben das Borg-Schiff umringt und bedecken es mit allen möglichen Papieren.

Data: Ich habe in unseren Archiven über dieses Verhalten gelesen. Es hat sich für die Opfer in 90 % aller Fälle als fatal erwiesen.

Riker: Sie nehmen die Borg auseinander!

Picard: Schalten Sie den Schirm ab, Mr. Data. Ich kann dieser Grausamkeit nicht beiwohnen. Selbst die Borg verdienen etwas besseres...

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6. Episodenlogbuch

VOYAGER - STAFFEL 6

  1. One Small Step
    Die Folge dreht sich um Chakotay und seine Jugend. Es wird ein Blick auf seine damaligen Beweggründe geworfen, die ihn schliesslich auch zur Sternenflotte führten.
    Die Folge ist zugleich eine Hommage an die "frühen" Tage der Raumfahrt. Im Zentrum steht eine der ersten oder sogar die allererste bemannte Mars-Expedition. Nachdem die Crew der Voyager Spuren dieser verschollenen Mission findet, beginnt man mit der Rekonstruktion der damaligen Geschehnisse. Dafür wird das Raumfahrzeug dieser Mission nachgebaut...
    Eine sehr aufwendige Folge, für die der Bau grosser und detailgenauer Kulissen nötig war. Mitarbeiter der renommierten JPL und der Planetary Society waren von den Plänen sehr beeindruckt.
    Regie bei dieser aussergewöhnlichen Folge führt Robert "Holodoc" Picardo.

  2. The Voyager Conspiracy
    Seven of Nine deckt eine Konspiration auf, die den ganzen Delta-Quadranten betrifft und anscheinend die Voyager im Zentrum hat. Anscheinend war die Versetzung in den Delta-Quadranten kein Zufall. Laut Brannon Braga könnte die Verschwörung von der Föderation bis zur Heimatwelt der Borg reichen. Gerüchteweise soll auch der Fürsorger (VOY-Pilotfilm) noch am Leben sein.

  3. Pathfinder
    In dieser Folge werden Marina Sirtis (ST:TNG Troi) und Dwight Schultz (ST:TNG Barclay) Gastauftritte haben.
    Die Folge wird auf der Erde spielen. Es geht um Barclay, der eine regelrechte Besessenheit entwickelt hat, eine Möglichkeit zu finden, um der Voyager eine Rückkehr in den Alpha-Quadranten zu ermöglichen. Dafür schafft er auch eine holographische Simulation der Voyager mit ihren Crewmitgliedern. Als er sich immer mehr in dieser Simulation verirrt, versucht Deanna Troi, ihm zu helfen.

    Demnächst:

  4. Save Harbour
    Ebenfalls eine Holodeckfolge, diesmal mit Tom Paris im Mittelpunkt. Paris kreiert ein neues Holodeckprogramm, das in einem irischen Dorf des 19. Jahrhunderts spielt.

  5. Blink of an Eye
    Die Voyager entdeckt einen Planeten, auf dem die Zeit rasend schnell vergeht. Innerhalb von wenigen Augenblicken entstehen Zivilisationen und gehen wieder unter. Generationen von Wissenschaftlern auf dieser Welt versuchen, hinter das Geheimnis dieses merkwürdigen Objekts zu kommen, das ihre Welt beobachtet. Schliesslich versuchen sie auch Kontakt mit diesem Objekt - der Voyager - aufzunehmen.

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7. Subspace Link

Star Wars
Star Wars: Episode I - The Phantom Menace ist weiterhin auf Erfolgskurs. Ausserhalb der USA hat der neue Film bereits die 408 Millionen Dollar-Marke überschritten. Ausgesprochen erfolgreich war der Film in Holland, Portugal und der Türkei. In Frankreich ist Die Dunkle Bedrohung erst kürzlich gestartet. Er läuft auch dort sehr gut und in einigen Kinos auch rund um die Uhr. Das Einspielergebnis ausserhalb der Vereinigten Staaten wird dasjenige aus den USA, das derzeit bei rund 425 Millionen Dollar liegt, sehr bald überrunden. Allerdings: Mit der erwarteten Verdrängung von Titanic als erfolgreichstem Film aller Zeiten wird definitiv nichts, da Episode I noch nicht einmal die Hälfte der Einnahmen von Camerons Hit erreicht hat. Star Wars: Episode I - The Phantom Menace liegt sowohl in den USA als auch weltweit auf Platz drei der ewigen Kinocharts.

Liam Neeson macht erneut Andeutungen bezüglich eines möglichen Auftritts des verstorbenen Qui-Gon Jinn in Star Wars: Episode II. Nachdem er bereits im August meinte, es sei nicht ausgeschlossen, dass er im kommenden Film wieder zu sehen sei, präzisierte er seine Aussage nun gegenüber einer französischen TV-Station. Neeson wörtlich: "Ich darf nichts über die beiden folgenden Filme verraten, aber das Publikum wird über die Entwicklung der Hauptcharaktere überrascht sein. Und Qui-Gonn könnte zurückkehren."

Star Wars-Produzent Rick McCallum sucht derzeit in Italien nach Drehorten für Episode II. McCallum besuchte ein Franziskanerkloster in der Nähe von Assisi, das möglicherweise als Sith-Tempel benutzt werden soll und den Vulkan Vesuv, der als Drehort für ein Jedi-Duell ausgewählt werden könnte. Ganz sicher wird auch wieder im königlichen Palast von Caserta gefilmt, der in Episode I Königin Amidalas Hof abgab.

Während McCallum sich in Italien aufhielt, hat George Lucas an einer Pressekonferenz in Paris erwähnt, dass er Frank Oz beauftragt hat, sich Gedanken zu machen, wie man Yoda für Kampfszenen verwenden kann. Vermutlich wird der Jedimeister in Episode II wohl erstmals auch in Aktion zu sehen sein.

Wann wird die Produktion von Star Wars - Episode II beginnen? In einem Interview mit der BBC hat Anthony Daniels (3-CPO) gesagt, dass er im April 2000 an Dreharbeiten teilnehmen werde. Daraufhin wurde spekuliert, dass er damit seine Arbeit beim zweiten Star Wars-Film meint. Doch dies ist unwahrscheinlich. Derzeit sind die Arbeiten am Drehbuch immer noch in Gang, und das Art Departement von Lucasfilm wird neu zusammengestellt. Es ist deshalb nicht damit zu rechnen, dass mit dem Bau der ersten Sets vor Ende Jahr begonnen wird. Dies wiederum lässt den Schluss zu, dass die ersten Szenen für Episode II vermutlich im Juni 2000 gefilmt werden.

EuroVideo hat unter dem Titel Stars of Star Wars - Behind the Scenes einen inoffiziellen Dokumentarfilm zum Phänomen Star Wars veröffentlicht. Im 50-minütigen Video werden neben den Stars aus den Lucas-Produktionen auch einige Schauspieler von der Paramount-Konkurrenz Star Trek interviewt. Es kommen dabei unter anderem William Shatner (ST:TOS Kirk), Leonard Nimoy (ST:TOS Spock), James Doohan (ST:TOS Scott) und Nichelle Nichols (ST:TOS Uhura) zu Wort.

In den USA ist ein weiteres unautorisiertes Produkt auf den Markt gekommen, das mit Star Wars zu tun hat: Eine umstrittene George Lucas-Biographie von John Baxter mit dem Titel "Mythmaker: The Life and Work of George Lucas". Der Autor enthüllt in seinem Buch unter anderem, dass Carrie Fisher (Leia) während den Dreharbeiten am ersten Star Wars-Film fast ständig 'high' gewesen sei und Marihuana geraucht habe. Bisher haben weder Lucas noch Fisher auf das Buch reagiert.


Akte X
Das Ende von Akte X rückt immer näher - zumindest im Fernsehen. David Duchovny hat ja schon lange keine Lust mehr und ist froh, wenn sein Vertrag nach der siebten Staffel ausläuft. Plötzlich kam das Gerücht auf, Fox könnte gewillt sein, X-Files auch ohne Duchovny weiter zu produzieren. Aber nun hat auch Gillian Anderson angekündigt, dass sie für keine achte Staffel zur Verfügung stehen würde: "Physisch und psychisch glaube ich nicht, dass ich eine weitere Staffel machen könnte. Ich bin einfach erschöpft," sagte Anderson. Sie möchte mit der Serie aufhören, solange diese noch künstlerischen Wert hat und ergänzte: "Ich denke, es wäre ein grosser Fehler, das Ganze hinauszuzögern." Doch nun hat sich auch Chris Carter zu Wort gemeldet. Er schliesse ein achtes Jahr nicht grundsätzlich aus - auch dann nicht, wenn beide Hauptdarsteller nicht mehr dabei wären -, aber er rechne nicht damit, meinte der Akte X-Erfinder. Eine endgültige Entscheidung falle im kommenden Februar oder März. Carter kündigte den Fans aber definitiv einen weiteren Kinofilm an, und zwar mit Duchovny und Anderson. "Wir haben bereits eine konkrete Idee. Es wird einen unabhängigen Film geben, der nichts mit der Mythologie der Serie zu tun hat. Es soll einfach eine gute, gruselige Geschichte werden", meinte Carter.

William B. Davis, der berüchtigte Raucher aus Akte X, hat in einem Interview einige Andeutungen darüber gamacht, was in der siebten Staffel geschehen könnte. Er gab bekannt, dass Charaktere, von denen man dachte, sie seien tot, vielleicht noch unter den Lebenden weilen. Davis erwähnte, dass Veronica Cartwright, die Cassandra Spender spielt, in einer kommenden Folge zu sehen sein wird. Auch Jerry Hardin (Deep Throat), John Neville (Well-Manicured Man) und Stephen Williams (X) sollen wieder ihre alten Rollen übernehmen. William B. Davis glaubt hingegen auch, dass Chris Owens (Agent Jeffrey Spender) nicht mehr dabei sein wird: "Ich habe nichts über eine Rückkehr von ihm gehört."

Den Trailer zur siebten X-Files-Staffel, die in den Vereinigten Staaten am 7. November 1999 startet, wird von FOX seit einiger Zeit regelmässig ausgestrahlt. Den aufwendig gestalteten Trailer kann man unter http://www.txf.net/view/0x0009/?s7_preview1 downloaden. Im Season-Opener mit dem Titel "6th Extinction" werden übrigens auch die Lone Gunmen, Mitch Pileggi als Skinner sowie Mimi Rogers als Diana Fowly auftauchen. In der Doppelfolge, die an den Cliffhanger der 6. Staffel anschliesst, stimmt Walter Skinner widerwillig zu, Mulders Leben zu opfern, damit bewiesen werden kann, dass seine Krankheit tatsächlich ausserirdischen Ursprungs ist.

Nicht bewahrheitet hat sich das Gerücht, dass George Clooney in einer der ersten beiden Folgen der neuen Staffel einen Wissenschafter spielen wird. Doch noch ist ein Auftritt des ehemaligem Emergency Room-Stars und Batman-Darstellers nicht ganz vom Tisch. Ein Sprecher des Schaupielers teilte folgendes mit: "Im Moment hängt es sehr von Clooneys Zeitplan ab, ob er bei Akte X auftreten kann. Falls er in einer der zukünftigen Folgen mitspielen wird, dann vermutlich erst im Februar."

Die sechste Staffel der X-Akten ist bei ProSieben äusserst erfolgreich gestartet: Insgesamt 3,48 Millionen Zuschauer sahen die Folge "Der Anfang". Dies entspricht einem Marktanteil von 12 %. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen erreichte Akte X sogar 22,9 %. Die zweite Episode, "Die Fahrt", konnte gar 3,85 Millionen aufweisen, was eine leichte Steigerung bedeutet. Der Marktanteil lag bei 12,9 %, bei 14- bis 49-jährigen Zuschauern sogar bei 23 %. Mit der dritten Episode, "Dreamland 1", ging es dann allerdings wieder etwas abwärts. Knapp 700'000 Zuschauer weniger wurden verzeichnet.

Am 29.10.1999 zeigt ProSieben im Rahmen des Mystery-Freitags ab 22:15 Uhr die Akte X-Folge "Blutschande". Die umstrittene Folge der vierten Staffel dreht sich um die Familie Peacock, die angeblich seit Generationen Inzest praktiziert. Eröffnet wird der Abend um 20:15 Uhr mit dem deutschen Mystery-TV-Film Biikenbrennen - Der Fluch des Meeres, und abgeschlossen wird er mit dem zweiten Teil von Stephen Kings Es, dessen erster Teil von ProSieben bereits am Donnerstag, dem 28.10.99, ausgestrahlt wird.

Nach dem langen Warten auf die Videoveröffentlichung von Akte X : Der Film, ist ab sofort auch die deutsche Version der limitierten Season 3-Collectors Box erhältlich. Die Videos beinhalten alle ungeschnittenen Folgen der dritten Staffel und zusätzlich Interviews mit Chris Carter. Die Box ist für rund DM 190 überall im Handel zu finden.

Am 19. September 1999 hat David Duchovny bei einem Kurz-Triathlon der Elizabeth Glaser Pediatric AIDS Foundation teilgenommen. Er belegte den 476. Platz von 1071 Teilnehmern. Er bewältigte die Gesamtstrecke (eine halbe Meile Schwimmen, 18 Meilen Rad und vier Meilen Laufen) in einer Stunde, 52 Minuten und 19 Sekunden. Bilder des sportlichen Schauspielers gibt es unter http://chateauke.simplenet.com/chimerical/triathlon/triathlon.htm.


Babylon 5/Crusade
Nach einiger Zeit hat sich auch wieder einmal J. Michael Straczynski zu Wort gemeldet. Er erzählte mehr über sein mysteriöses TV-Projekt, über das er schon früher berichtet hat. Er gab bekannt, dass es sich um ein neues Murder She Wrote-TV-Movie für CBS handelt. Straczynski, der bereits früher als Co-Produzent für die Serie mit dem deutschen Titel Mord ist ihr Hobby tätig war, meinte, dass man auf ihn zukam, weil die Produzenten mit dem Projekt nicht recht vorwärts kamen und weil er verfügbar war. Straczynski weiter: "Ich hatte eine tolle Zeit als ich am Drehbuch arbeitete." Im Weiteren gab er bekannt, dass sein Comic "Rising Stars" sehr gut läuft und sich bereits mehr als 130'000-mal verkauft hat. Auf seine zukünftigen Projekte angesprochen, meinte er: "Ich habe mit dem Babylon 5-Universum abgeschlossen. Ich will das nicht mein ganzes Leben lang machen. Ich habe Ideen für zwei Mainstream-Serien und ich arbeite an einer Radioadaption von "The Marching Morons" für das National Public Radio. Das Stück wird in der Reihe "Beyond 2000" ausgestrahlt, die von Harlan Ellison präsentiert wird."

Die Entwicklung des seit langem angekündigten Babylon 5-Computer-Games (wir haben darüber berichtet) wurde vom Hersteller Sierra gestoppt. Doch möglicherweise wird es doch noch auf dem Markt erscheinen. Der Programmierer Dan Foy gab bekannt, dass man das Spiel eventuell bei einem anderen Vertrieb herausgeben könne, da die Arbeit am Spiel schon sehr weit vorgeschritten sei und da Sierras Babylon 5-Lizenz von Warner Bros. sowieso bald auslaufen werde. Doch bisher ist noch nichts entschieden.

Klar hingegen ist jetzt, dass Sonic Images am 3. November 1999 die erste Crusade-Soundtrack-CD auf den amerikanischen Markt bringen wird. Komponist Evan H. Chen hat für die Babylon 5-Spin-off-Serie ein ganz neues Hörerlebnis geschaffen, das anders klingt, als alles, was man zuvor an Filmmusik gehört hat. Er liess in seine von Percussion dominierte Musik asiatische Klänge einfliessen, aber auch Jazz, Klassik und Techno. Auf der CD sind 16 Tracks mit einer Gesamtspielzeit von 68:18 Minuten. Neben den Titelmelodien (Main Title und End Credits), finden sich folgende Musikstück: Hyperspace, Future Pleasure, Elizabeth, Galen's Wrath, Sorrow, Shanghai Tan, Patterns Of Soul, Alwyn's Story, Mars Dome, Battlestation, Rainbow, Visitors, Invasion, My Way. Die Crusade-CD kann ab sofort auf der Website von Sonic Images unter http://www.sonicimages.com bestellt werden.

Im nächsten Jahr soll es auch die ersten Babylon 5-DVDs geben. Die digitale Version von River of Souls wird sogar in Widescreen veröffentlicht. Falls sich dieses Format bewähren sollte, ist es nicht ausgeschlossen, dass später auch B5-Episoden im Breitbildformat erhältlich sein werden.

Seit dem 1. Oktober, wiederholt der neue deutsche Pay-TV-Sender Premiere World, der durch die Fusion von Premiere und DF1 entstanden ist, alle fünf Staffeln von Babylon 5. Die Episoden werden täglich um 19.40 Uhr auf dem "SciFantasy Kanal" ausgestrahlt. Nichts neues hingegen bei ProSieben. Es wird zwar bestätigt, dass man plant, die vierte Staffel noch einmal zu zeigen, doch bisher steht noch kein Sendeplatz und kein Starttermin fest.


TV-Serien
Gerüchte um die dritte Season von Mission Erde: Kommt William Boone zurück? Boone-Darsteller Kevin Kilner schied ja nach der ersten Staffel aus, da sich die Produzenten nicht einig waren, dessen Vertrag zu verlängern und stattdessen Robert Leeshock verpflichteten, der Captain Liam Kincaid, auch einen Widerstandskämpfer, spielt. Nach Boones Tod am Ende der ersten Staffel (die entsprechende Folge wird am 28. Oktober von VOX ausgestrahlt) rechnete niemand mit einer Rückkehr. Doch nun hat jemand, der der Produktion von Mission Erde nahe steht, erzählt, dass Boone zurückkehren werde. Dieser soll jedoch nicht mehr von Kevin Kilner gespielt werden!

Millennium wird auch von ProSieben abgesetzt. Die bisher nicht gezeigten Episoden von Chris Carters zweiter Serie werden in diesem Jahr nicht mehr ausgestrahlt. Alle Folgen, die bisher schon auf Sat.1 liefen, werden von ProSieben noch wiederholt, doch die restlichen Episoden der zweiten Staffel werden frühestens im Frühjahr 2000 ins Programm genommen, teilte der Sender auf Anfrage mit.

Harsh Realm, die neue Serie von Akte X-Schöpfer Chris Carter, ist in den USA angelaufen. Die Ratings sind zwar nicht schlecht (die Zuschauerzahlen liegen im Bereich von Buffy und dessen neuem Ableger Angel), doch Fox hatte mehr erwartet. Auch die Presse berichtet über die Serie, die in einer virtuellen Realität spielt (wir haben in Ausgabe 49 ausführlich darüber berichtet), eher zurückhaltend. Nun gibt es für Chris Carter noch mehr Probleme: Im Vorspann der Serie werden die Namen der Erfinder des Harsh Realm-Comics, auf dem die Serie basiert, nicht genannt. Andrew Paquette und James Hudnall haben sich nun einen Anwalt genommen, der dieser Angelegenheit nachgehen soll. In einem Interview konnten die beiden Comic-Autoren ihre Sicht der Dinge erläutern. Hudnall ist enttäuscht: "Carter hätte die Idee zur Serie nie gehabt, wenn es unseren Comic nicht gegeben hätte." Und Paquette ergänzte: "Er ist einer der wichtigsten Männer in Hollywood. Würde ihm das weh tun, wenn er uns erwähnen würde?". Vermutlich nicht, aber es dürfte etwas kosten...

Angel überholt Buffy: The Vampire Slayer. In den Vereinigten Staaten verzeichnete das Buffy-Spin-off um Titelheld David Boreanaz bei seiner Premiere bessere Quoten als seine "Mutterserie" beim Start ins vierte Jahr. James Masters, der die Rolle des Spike spielt, wird übrigens in beiden Vampir-Serien zu sehen sein. Der Mime erklärte: "Spike kommt nach Sunnydale zurück, und er ist grausamer, als er es jemals zuvor gewesen ist! Spike wird überall sein, ziemlich oft bei Buffy, und ein paar Male auch bei Angel!" Neben dem Zuwachs gibt es offenbar auch bereits einen Abgang bei Angel. Angeblich funktioniere die Figur des Doyle - in der Serie dargestellt von Glenn Quinn - nicht wie geplant, weshalb sie gestrichen worden sei. Die Produzenten von Angel wollte die Meldung bisher weder bestätigen noch dementieren. Auch auf welchem Sender die Serie in Deutschland laufen wird, steht noch in den Sternen, denn neben ProSieben ist auch VOX an den Rechten des Nachfolgers von Buffy - Im Bann der Dämonen interessiert.

Seth Green, der den Jazzmusiker Oz darstellt, wird in einigen Folgen der vierten Staffel von Buffy nicht zu sehen sein. Nachdem er die ersten sechs Folgen der neuen Season abgedreht hat, legt er eine Pause ein, um an einem Kinofilm mitzuwirken. Green wird in der schwarzen Komödie Knockaround Guys neben John Malkovich und Dennis Hopper auftreten. Zur Zeit wird in Kanada gedreht. Ob Green zu Buffy zurückkehrt, ist unklar. Ein Gerücht besagt, dass die Produzenten der Serie abwarten wollen, wie sich die Geschichten ohne Oz entwickeln, bevor sie Green, der auch beachtliche Erfolge im Kino verzeichnen kann (u.a. in Staatsfeind Nr. 1 und Austin Powers 1 und 2), wieder einbringen wollen.

Buffy-Prodzent Joss Whedon plant einen weiteren Buffy-Kinofilm. Er meinte wörtlich: " Es wäre wundervoll für die Darsteller, und sie verdienen es. Sie wären toll auf der grossen Leinwand, aber zur Zeit gibt es noch nichts Konkretes. Ausserdem starten wir sicher kein derartiges Projekt solange die Serie läuft!"

Die Zeitreise-Serie Seven Days feierte am 1. Oktober Deutschlandpremiere bei Premiere World. Die Geschichte dreht sich um Frank Parker, dargestellt von Jonathan LaPaglie, der im Auftrag der US-Regierung regelmässig mit einer Zeitmaschine genau sieben Tage in die Zukunft reist. Danach kehrt er in die Gegenwart zurück und verhindert mit seinem Wissen, dass kommende Ereignisse nicht in einem Disaster enden. Parker kann so unter anderem die Ermordung des US-Präsidenten, einen verunglückten Erstkontakt mit Aliens und einen dritten Weltkrieg verhindern. Ob und wann Seven Days auch im deutschen Free-TV laufen werden, ist momentan noch unklar.

Die Science Fiction-Serie LEXX, die seit dem 1. September 1999 recht erfolgreich bei RTL II läuft, wird nun endlich auch in den USA ins Fernsehen kommen. Der Sci-fi-Channel wird wie RTL II vorerst die 20 Folgen der ersten Staffel zeigen, hat aber eine Option auf weitere Episoden.

Produzent Robert Hewitt Wolfe gab einige Neuigkeiten zu Andromeda bekannt. Die geplante Science-fiction-Serie basiert auf einer Idee von Gene Roddenbery und wird voraussichtlich mit Kervin Sorbo in der Hauptrolle im Herbst 2000 starten (wir haben in der letzten Ausgabe darüber berichtet). Wolfe erklärte, dass eventuell der Name des Helden Dylan Hunt noch geändert werde und dass das "Commonwealth" nicht von der Erde gegründet worden sei, wie vor einem Monat gemeldet wurde, sondern es sei eine Organisation des Planeten "Tarn-Vedra" in der Andromeda-Galaxis. Der Produzent ergänzte auch einen Punkt zur Story: Sorbo sei Commander der "Andromeda Ascendant", dem letzten Schiff der Commonwealth-Flotte. Das Besondere daran ist, dass das Schiff in seinen Commander verliebt sei. Doch dieser hat ein Auge auf seine erste Offizierin geworfen.


Kinofilme
Im kommenden Science-fiction-Film von Brian DePalma werden auch Ausserirdische eine Rolle spielen. Mission to Mars-Produzent Tom Jacobson sagte in einem Interview, man wolle mit der Story auch dieses Bedürfnis befriedigen. Hauptdarsteller Gary Sinise ergänzte in einem Interview, dass das Film-Set in Richmond, auf dem derzeit gedreht wird, gigantisch sei. Man habe eine riesige Sanddüne gebaut und mit Farbe rot gespritzt. Der von Disney produzierte Mission to Mars soll voraussichtlich im März 2000 in die US-Kinos kommen.

Die Matrix-DVD bricht alle Rekorde und übertrifft sogar die Verkaufszahlen von Titanic. In den USA sollen bereits mehr als 1,5 Millionen Stück verkauft worden sein. Neben dem Film enthält die DVD auch ein "Making of", einen zuschaltbaren Audiokanal mit Kommentaren von Carrie-Ann Moss, Zach Staenberg und dem Chef der Spezialeffekteabteilung John Gaeta, zwei versteckte Dokumentationen zu den Spezialeffekten, weitere Ansichten der Dreharbeiten und einen Audio-Kanal nur mit der Musik und Kommentaren des Komponisten Don Davis. Matrix wird auf dem neuen DVD/CD-ROM Format ausgeliefert, doch genau dieses ist offenbar nicht auf allen DVD-Playern der ersten Generation abspielbar. Viele Käufer müssen jetzt ihr Gerät updaten.

Matrix-Star Keanu Reeves als Batman? Vielleicht. Reeves bestätigte sein Interesse, meinte aber, dass der fünfte Batman-Kinofilm dann sehr düster sein müsse, und dass besser sichtbar werden müsse, wie der Mensch Bruce Wayne funktioniere. Zudem würde er darauf bestehen, dass im Film auch der Joker wieder mit dabei sei.

Neue Gerüchte um Terminator 3: Arnold Schwarzenegger habe sein Interesse bekundet, heisst es plötzlich. Ob dies den Tatsachen entspricht, ist momentan nicht zu beurteilen, da es keine offizielle Stellungnahme gibt. Weiter wurde bekannt, dass die beiden Produzenten Andy Vajna und Mario Kassar für ihr Terminator-Projekt Geldgeber in Japan und Deutschland (!) gefunden haben - und damit scheint die Finanzierung des Films gesichert zu sein. Anders sieht es mit James Cameron aus. Dieser will die Regie nicht übernehmen. Auch noch unklar ist, bei welchem Studio der Film herauskommen soll.

Warner hat die Rechte für ein Remake des klassischen Science-fiction-Streifens Barbarella erworben. Das Studio steht nun in Verhandlungen mit Drew Barrymore (E.T., Scream), die die Titelrolle, die im Original von Jane Fonda verkörpert wurde, spielen soll. Ben Myron (Showgirls), Silvio Muraglia (Tale of the Mummy) und Gilles Thomson sollen den Film, der auf dem sexy Comic vom kürzlich verstorbenen Jean-Claude Forest basiert, produzieren.

Neue Wendung ins Sachen Kampfstern Galactica: Battlestar-Erfinder Glen Larson hat angedeutet, dass sein Projekt möglicherweise als 50-minütiger IMAX-Film realisiert werde. Dies sei allerdings nur eine Option. Larson dazu: "Ich würde sicher einen Kinofilm oder gar eine neue TV-Serie vorziehen. Ich arbeite derzeit sehr intensiv mit Wing Commander-Produzent Todd Moyer zusammen."

Sowohl für Blade 2 als auch für den geplanten Flash Gordon-Kinofilm werden derzeit Regisseure gesucht. Für Blade 2 seien mehrere Leute im Gespräch, und in ein paar Wochen werde man definitiv wissen, wer den Job übernehmen wird. Wesley Snipes, der im Film wieder die Titelrolle übernehmen wird, erzählte, das Drehbuch sei bereits fertig, die Story hervorragend. Auch für Flash Gordon wird ein Regisseur gesucht. Laut Produzent Ben Myron, der auch mit dem geplanten Barbarella-Remake betraut wurde (s. oben), ist aber nicht damit zu rechnen, dass schon bald bestimmt wird, wer die Dreharbeiten leiten wird.

Ein neuer Film von John Carpenter (Die Klapperschlange, Vampires) wurde angekündigt. Das Drehbuch zu Ghosts of Mars stammt von Carpenter und Larry Sulkis, und die Story soll einen Mix aus Science-fiction und Horror darstellen. Sie spielt rund 200 Jahre in der Zukunft und dreht sich um Kolonisten von der Erde, die es mit Mars-Geistern zu tun bekommen. Ob John Carpenter auch die Regie übernimmt und wie vielfach auch die Filmmusik komponiert, ist bisher unklar.


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